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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Brüche vergleichen und ordnen

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4100446
Welcher Bruch ist am größten? a) \(\frac{2}{3}\) b) \(\frac{3}{5}\) c) \(\frac{4}{7}\) d) \(\frac{5}{8}\)

Denkanstöße

- Wie kann man Brüche am einfachsten vergleichen, wenn sie unterschiedliche Nenner haben? - Du könntest versuchen, alle Brüche überschlägig in Dezimalzahlen umzuwandeln. - Oder bringe jeweils zwei Brüche auf den gleichen Nenner, um zu sehen, welcher von ihnen größer ist.

Lösung

1. Vergleich durch Umwandlung in Dezimalzahlen: \(\frac{2}{3} \approx 0,667\); \(\frac{3}{5} = 0,6\); \(\frac{4}{7} \approx 0,571\); \(\frac{5}{8} = 0,625\). 2. Alternativer Vergleich durch Erweitern auf gemeinsamen Nenner: \(\frac{2}{3} = \frac{16}{24}\) vs \(\frac{5}{8} = \frac{15}{24} \rightarrow \frac{2}{3}\) ist größer als \(\frac{5}{8}\). \(\frac{2}{3} = \frac{10}{15}\) vs \(\frac{3}{5} = \frac{9}{15} \rightarrow \frac{2}{3}\) ist größer als \(\frac{3}{5}\). 3. Ergebnis: \(\frac{2}{3}\) ist der größte Wert.

Antwort

a) \(\frac{2}{3}\)
4102066
In der Klasse 6a haben 12 von 16 Kindern ein Haustier. In der Klasse 6b haben 15 von 25 Kindern ein Haustier. In welcher Klasse ist der Anteil der Kinder mit Haustier größer? Begründe deine Antwort, indem du beide Anteile als vollständig gekürzte Brüche darstellst und diese vergleichst.

Denkanstöße

- Wie stellt man einen Anteil mathematisch dar? - Kürze beide Brüche so weit wie möglich, um sie besser vergleichen zu können. - Wenn die Zähler gleich sind, wie kannst du dann am Nenner erkennen, welcher Bruch den größeren Anteil beschreibt?

Lösung

1. Anteil für Klasse 6a als Bruch: \(\frac{12}{16}\). Kürzen mit \(\operatorname{ggT}(12, 16) = 4\) ergibt \(\frac{3}{4}\). 2. Anteil für Klasse 6b als Bruch: \(\frac{15}{25}\). Kürzen mit \(\operatorname{ggT}(15, 25) = 5\) ergibt \(\frac{3}{5}\). 3. Vergleich der Brüche \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{3}{5}\): Da beide Zähler gleich sind, ist der Bruch mit dem kleineren Nenner größer. 4. Ergebnis: \(\frac{3}{4} > \frac{3}{5}\). In Klasse 6a ist der Anteil größer.

Antwort

In Klasse 6a ist der Anteil mit \(\frac{3}{4}\) größer als in Klasse 6b mit \(\frac{3}{5}\).
4102326
Bringe die Brüche \(\frac{5}{8}\) und \(\frac{7}{12}\) auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Welcher der beiden Brüche ist größer?

Denkanstöße

- Was ist das kleinste gemeinsame Vielfache der beiden Nenner? - Mit welcher Zahl musst du den Zähler und den Nenner multiplizieren, um auf diesen neuen Nenner zu kommen? - Wie hilft dir ein gleicher Nenner dabei, die Größe der Brüche zu vergleichen?

Lösung

1. Bestimmung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV) der Nenner 8 und 12: \(24\) 2. Berechnung des Erweiterungsfaktors für den ersten Bruch: \(24 : 8 = 3\) 3. Erweitern von \(\frac{5}{8}\) mit 3: \(\frac{15}{24}\) 4. Berechnung des Erweiterungsfaktors für den zweiten Bruch: \(24 : 12 = 2\) 5. Erweitern von \(\frac{7}{12}\) mit 2: \(\frac{14}{24}\) 6. Vergleich der erweiterten Brüche: Da \(15 > 14\), gilt \(\frac{15}{24} > \frac{14}{24}\) 7. Ergebnis: \(\frac{5}{8}\) ist der größere Bruch

Antwort

Die erweiterten Brüche sind \(\frac{15}{24}\) und \(\frac{14}{24}\). Der Bruch \(\frac{5}{8}\) ist größer.
4102416
Ordne die Brüche \(\frac{5}{8}\), \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{7}{12}\) der Größe nach, beginnend mit dem kleinsten. Bringe die Brüche dazu zuerst auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Denkanstöße

- Was ist das kleinste gemeinsame Vielfache der Zahlen 8, 4 und 12? - Mit welcher Zahl musst du den Zähler und den Nenner jeweils multiplizieren, um auf diesen gemeinsamen Nenner zu kommen? - Wenn alle Brüche denselben Nenner haben, kannst du sie einfach anhand ihrer Zähler vergleichen.

Lösung

1. Bestimmung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV) der Nenner 8, 4 und 12: Die Primfaktorzerlegungen sind \(8 = 2^3\), \(4 = 2^2\) und \(12 = 2^2 \cdot 3\). Das kgV ist \(2^3 \cdot 3 = 24\). 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner 24: \(\frac{5}{8} = \frac{5 \cdot 3}{8 \cdot 3} = \frac{15}{24}\) \(\frac{3}{4} = \frac{3 \cdot 6}{4 \cdot 6} = \frac{18}{24}\) \(\frac{7}{12} = \frac{7 \cdot 2}{12 \cdot 2} = \frac{14}{24}\) 3. Vergleich der Zähler: \(14 < 15 < 18\). 4. Daraus ergibt sich die Reihenfolge: \(\frac{7}{12} < \frac{5}{8} < \frac{3}{4}\).

Antwort

Die geordnete Reihenfolge ist \(\frac{7}{12} < \frac{5}{8} < \frac{3}{4}\).
4103106
Ordne die folgenden Zahlen der Größe nach. Beginne mit der kleinsten Zahl. \(\frac{3}{4}\); \(0{,}8\); \(\frac{7}{10}\); \(72\,\%\); \(\frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Überlege dir, in welche Darstellung (Brüche, Dezimalzahlen oder Prozent) du die Zahlen am einfachsten umwandeln kannst, um sie direkt zu vergleichen. - Wie viel ist \(\frac{2}{3}\) ungefähr als Dezimalzahl? - Kannst du alle Brüche auf einen gemeinsamen Nenner wie \(60\) oder \(100\) bringen?

Lösung

1. Umwandlung aller Werte in Dezimalzahlen: \(\frac{3}{4} = 0{,}75\); \(0{,}8 = 0{,}8\); \(\frac{7}{10} = 0{,}7\); \(72\,\% = 0{,}72\); \(\frac{2}{3} \approx 0{,}667\). 2. Vergleich der Dezimalzahlen: \(0{,}667 < 0{,}7 < 0{,}72 < 0{,}75 < 0{,}8\). 3. Zuordnung der ursprünglichen Werte: \(\frac{2}{3} < \frac{7}{10} < 72\,\% < \frac{3}{4} < 0{,}8\).

Antwort

\(\frac{2}{3} < \frac{7}{10} < 72\,\% < \frac{3}{4} < 0{,}8\)
4103136
Ordne die folgenden Brüche der Größe nach. Beginne mit dem kleinsten Wert: \(\frac{2}{3}\), \(\frac{5}{6}\), \(\frac{1}{2}\), \(\frac{7}{12}\)

Denkanstöße

- Kannst du einen gemeinsamen Nenner für alle Brüche finden? - Was passiert mit dem Zähler, wenn du den Nenner eines Bruchs veränderst, um ihn vergleichbar zu machen? - Welcher Bruch ist am nächsten an der Null, welcher am nächsten an der Eins?

Lösung

1. Bestimmung des Hauptnenners für die Nenner 3, 6, 2 und 12: \(\operatorname{kgV}(3, 6, 2, 12) = 12\). 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner 12: \(\frac{2}{3} = \frac{8}{12}\), \(\frac{5}{6} = \frac{10}{12}\), \(\frac{1}{2} = \frac{6}{12}\), \(\frac{7}{12} = \frac{7}{12}\). 3. Vergleich der Zähler: \(6 < 7 < 8 < 10\). 4. Aufsteigende Sortierung der ursprünglichen Brüche: \(\frac{1}{2} < \frac{7}{12} < \frac{2}{3} < \frac{5}{6}\).

Antwort

\(\frac{1}{2} < \frac{7}{12} < \frac{2}{3} < \frac{5}{6}\)
4103166
Gib drei verschiedene Brüche an, die zwischen \(\frac{3}{7}\) und \(\frac{4}{7}\) liegen. Erweitere die gegebenen Brüche dazu passend.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Zähler, wenn du den Nenner vergrößerst? - Wie viele ganze Zahlen liegen zwischen den Zählern der erweiterten Brüche? - Versuche, beide Brüche mit einer Zahl wie 2, 4 oder 10 zu erweitern.

Lösung

1. Um Brüche zwischen \(\frac{3}{7}\) und \(\frac{4}{7}\) zu finden, müssen diese auf einen größeren gemeinsamen Nenner erweitert werden. 2. Erweiterung mit der Zahl 4 ergibt: \(\frac{3 \cdot 4}{7 \cdot 4} = \frac{12}{28}\) und \(\frac{4 \cdot 4}{7 \cdot 4} = \frac{16}{28}\). 3. Zwischen den Zählern 12 und 16 liegen die ganzen Zahlen 13, 14 und 15. 4. Drei mögliche Brüche im gesuchten Bereich sind \(\frac{13}{28}\), \(\frac{14}{28}\) (gekürzt \(\frac{1}{2}\)) und \(\frac{15}{28}\).

Antwort

Zum Beispiel \(\frac{13}{28}\), \(\frac{14}{28}\) (oder \(\frac{1}{2}\)) und \(\frac{15}{28}\).
4103376
Entscheide ohne Nebenrechnung, welcher der beiden Brüche jeweils größer ist. Begründe deine Entscheidung kurz mithilfe mathematischer Überlegungen. a) \(\frac{14}{15}\) oder \(\frac{19}{20}\) b) \(\frac{7}{8}\) oder \(\frac{8}{7}\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viel jedem Bruch noch bis zu einem Ganzen (\(1\)) fehlt. - Welche Rolle spielt es, ob der Zähler größer oder kleiner als der Nenner ist? - Kannst du die Brüche mit der Zahl \(1\) vergleichen?

Lösung

1. Vergleich für Teilaufgabe a): Beide Brüche sind echte Brüche und liegen nahe bei \(1\). Der erste Bruch \(\frac{14}{15}\) unterscheidet sich um \(\frac{1}{15}\) vom Ganzen, der zweite Bruch \(\frac{19}{20}\) um \(\frac{1}{20}\). Da \(\frac{1}{15} > \frac{1}{20}\), ist der erste Bruch weiter von der \(1\) entfernt und somit kleiner. Ergebnis: \(\frac{19}{20}\) ist größer. 2. Vergleich für Teilaufgabe b): Der Bruch \(\frac{7}{8}\) ist ein echter Bruch (Zähler kleiner als Nenner), also gilt \(\frac{7}{8} < 1\). Der Bruch \(\frac{8}{7}\) ist ein unechter Bruch (Zähler größer als Nenner), also gilt \(\frac{8}{7} > 1\). Ergebnis: \(\frac{8}{7}\) ist größer.

Antwort

a) \(\frac{19}{20}\) ist größer. b) \(\frac{8}{7}\) ist größer.
4103406
Vergleiche die folgenden Zahlenpaare, ohne sie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Nutze stattdessen Vergleichswerte wie \(0\), \(\frac{1}{2}\) oder \(1\), um deine Entscheidung zu begründen. a) \(\frac{4}{9}\) und \(\frac{11}{10}\) b) \(125\,\%\) und \(\frac{8}{8}\) c) \(\frac{3}{7}\) und \(0{,}6\)

Denkanstöße

- Überlege dir, ob die Zahl größer oder kleiner als ein Ganzes ist. - Kannst du die Zahlen mit der Hälfte (\(0{,}5\)) vergleichen? - Wandle Prozentangaben in Dezimalzahlen oder Brüche um, um sie besser vergleichen zu können.

Lösung

1. Vergleich von \(\frac{4}{9}\) und \(\frac{11}{10}\): Da \(\frac{4}{9}\) kleiner als \(1\) ist (Zähler < Nenner) und \(\frac{11}{10}\) größer als \(1\) ist (Zähler > Nenner), gilt \(\frac{4}{9} < \frac{11}{10}\). 2. Vergleich von \(125\,\%\) und \(\frac{8}{8}\): \(125\,\%\) entspricht \(1{,}25\). \(\frac{8}{8}\) entspricht genau \(1\). Da \(1{,}25 > 1\), gilt \(125\,\% > \frac{8}{8}\). 3. Vergleich von \(\frac{3}{7}\) und \(0{,}6\): Die Hälfte von \(7\) ist \(3{,}5\). Da \(3 < 3{,}5\), ist \(\frac{3}{7}\) kleiner als \(\frac{1}{2}\) (\(0{,}5\)). Da \(0{,}6 > 0{,}5\), gilt \(\frac{3}{7} < 0{,}6\).

Antwort

a) \(\frac{4}{9} < \frac{11}{10}\) b) \(125\,\% > \frac{8}{8}\) c) \(\frac{3}{7} < 0{,}6\)
4103476
Welcher der beiden Brüche ist größer: \(\frac{11}{24}\) oder \(\frac{13}{36}\)? Begründe deine Entscheidung rechnerisch, indem du den kleinsten gemeinsamen Nenner mithilfe der Primfaktorzerlegung bestimmst.

Denkanstöße

- Was ist der Vorteil, wenn zwei Brüche den gleichen Nenner haben? - Wie findest du eine Zahl, die sowohl durch 24 als auch durch 36 teilbar ist? - Hast du die Zähler beim Erweitern mit derselben Zahl multipliziert wie die Nenner?

Lösung

1. Nenner in Primfaktoren zerlegen: \(24 = 2^3 \cdot 3\) und \(36 = 2^2 \cdot 3^2\). 2. Den Hauptnenner (kgV) bestimmen: \(2^3 \cdot 3^2 = 8 \cdot 9 = 72\). 3. Beide Brüche auf den Nenner \(72\) erweitern: \(\frac{11}{24} = \frac{11 \cdot 3}{72} = \frac{33}{72}\) und \(\frac{13}{36} = \frac{13 \cdot 2}{72} = \frac{26}{72}\). 4. Da \(33 > 26\) gilt, ist \(\frac{33}{72} > \frac{26}{72}\). 5. Ergebnis: \(\frac{11}{24}\) ist größer als \(\frac{13}{36}\).

Antwort

\(\frac{11}{24} > \frac{13}{36}\)
4103526
Gib zwei Brüche an, die zwischen \(\frac{2}{5}\) und \(\frac{3}{5}\) liegen. Begründe kurz dein Vorgehen.

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche so verändern, dass ihr Wert gleich bleibt, aber die Zähler weiter auseinander liegen? - Was passiert, wenn du beide Brüche mit derselben Zahl erweiterst? - Wie viele Möglichkeiten gibt es, wenn du einen noch größeren Nenner wählst?

Lösung

1. Erweitern der Brüche \(\frac{2}{5}\) und \(\frac{3}{5}\) mit einer Zahl (z. B. 3), um eine Lücke zwischen den Zählern zu schaffen: \(\frac{2 \cdot 3}{5 \cdot 3} = \frac{6}{15}\) und \(\frac{3 \cdot 3}{5 \cdot 3} = \frac{9}{15}\). 2. Identifikation von zwei ganzen Zahlen zwischen den neuen Zählern 6 und 9, zum Beispiel 7 und 8. 3. Bildung der Brüche \(\frac{7}{15}\) und \(\frac{8}{15}\). 4. Da \(\frac{6}{15} < \frac{7}{15} < \frac{8}{15} < \frac{9}{15}\) gilt, liegen diese Brüche zwischen den Ausgangswerten.

Antwort

Zum Beispiel \(\frac{7}{15}\) und \(\frac{8}{15}\). Die Begründung erfolgt durch das Erweitern der Brüche (z. B. mit 3), wodurch die Zähler 7 und 8 zwischen den erweiterten Zählern 6 und 9 sichtbar werden.
4105446
Ordne die folgenden Brüche der Größe nach. Beginne mit dem kleinsten Bruch und verwende das Zeichen \(<\). \(\frac{3}{4}\), \(\frac{5}{6}\), \(\frac{7}{8}\)

Denkanstöße

- Was musst du tun, um Brüche mit unterschiedlichen Nennern direkt vergleichen zu können? - Erinnerst du dich an das kleinste gemeinsame Vielfache? - Wie verändert sich der Zähler, wenn du den Nenner eines Bruchs vervielfachst?

Lösung

1. Bestimmung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Nenner \(4, 6\) und \(8\): \(\operatorname{kgV}(4, 6, 8) = 24\) 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner \(24\): \(\frac{3}{4} = \frac{18}{24}\), \(\frac{5}{6} = \frac{20}{24}\), \(\frac{7}{8} = \frac{21}{24}\) 3. Vergleich der Zähler: \(18 < 20 < 21\) 4. Ergebnis durch Rückführung auf die ursprünglichen Brüche: \(\frac{3}{4} < \frac{5}{6} < \frac{7}{8}\)

Antwort

\(\frac{3}{4} < \frac{5}{6} < \frac{7}{8}\)
4117916
Ordne die folgenden Brüche der Größe nach, beginnend mit dem kleinsten. Begründe deine Reihenfolge, indem du alle Brüche auf den gleichen Nenner bringst. \(\frac{1}{2}\), \(\frac{3}{8}\), \(\frac{5}{12}\), \(\frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Was musst du tun, um Brüche mit verschiedenen Nennern direkt vergleichen zu können? - Gibt es eine Zahl, die in der Vielfachenreihe von 2, 8, 12 und 3 vorkommt? - Wie verändern sich die Zähler, wenn du die Nenner angleichst?

Lösung

1. Bestimmung des kleinsten gemeinsamen Nenners (kgV) von 2, 8, 12 und 3: Das kgV ist 24. 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner 24: \(\frac{1}{2} = \frac{1 \cdot 12}{2 \cdot 12} = \frac{12}{24}\) \(\frac{3}{8} = \frac{3 \cdot 3}{8 \cdot 3} = \frac{9}{24}\) \(\frac{5}{12} = \frac{5 \cdot 2}{12 \cdot 2} = \frac{10}{24}\) \(\frac{2}{3} = \frac{2 \cdot 8}{3 \cdot 8} = \frac{16}{24}\) 3. Vergleich der Zähler: \(9 < 10 < 12 < 16\). 4. Daraus ergibt sich die Reihenfolge: \(\frac{3}{8} < \frac{5}{12} < \frac{1}{2} < \frac{2}{3}\).

Antwort

\(\frac{3}{8} < \frac{5}{12} < \frac{1}{2} < \frac{2}{3}\)
4118666
Ordne die folgenden Zahlen in einer aufsteigenden Reihe an. Verwende dazu das Zeichen \(<\). \(0{,}45\); \(\frac{2}{5}\); \(0{,}405\); \(\frac{11}{25}\)

Denkanstöße

- Überlege dir, ob es einfacher ist, alle Zahlen als Brüche oder als Dezimalzahlen zu vergleichen. - Erweitere Brüche so, dass sie eine Zehnerpotenz (10, 100 oder 1000) im Nenner haben, um sie leichter umzuwandeln. - Achte beim Vergleichen von Dezimalzahlen genau auf die Stellen nach dem Komma (Zehntel, Hundertstel, Tausendstel).

Lösung

1. Umwandlung aller Zahlen in Dezimalzahlen: - \(\frac{2}{5} = 0{,}4\) - \(\frac{11}{25} = \frac{44}{100} = 0{,}44\) 2. Vergleich der Dezimalzahlen: - \(0{,}4 < 0{,}405 < 0{,}44 < 0{,}45\) 3. Rückführung auf die ursprünglichen Zahlen: - \(\frac{2}{5} < 0{,}405 < \frac{11}{25} < 0{,}45\)

Antwort

\(\frac{2}{5} < 0{,}405 < \frac{11}{25} < 0{,}45\)
4224536
Vergleiche die folgenden Zahlenpaare und setze das passende Zeichen (\(<\), \(>\) oder \(=\)) ein. Begründe deine Entscheidung durch Umwandlung in eine einheitliche Darstellung. a) \(\frac{3}{4}\) und \(0{,}7\) b) \(0{,}12\) und \(\frac{1}{8}\) c) \(2\frac{1}{2}\) und \(2{,}50\) d) \(0{,}33\) und \(\frac{1}{3}\) e) \(\frac{9}{20}\) und \(0{,}45\)

Denkanstöße

- Es hilft oft, Brüche in Dezimalzahlen umzuwandeln, um sie besser vergleichen zu können. - Denke bei periodischen Dezimalzahlen wie \(\frac{1}{3}\) daran, dass sie unendlich viele Nachkommastellen haben. - Du kannst Brüche auch auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dieser gemeinsame Nenner muss nicht immer eine Zehnerpotenz sein.

Lösung

1. Umwandlung von \(\frac{3}{4}\) in \(0{,}75\). Vergleich: \(0{,}75 > 0{,}7\). 2. Umwandlung von \(\frac{1}{8}\) in \(0{,}125\). Vergleich: \(0{,}12 < 0{,}125\). 3. Umwandlung von \(2\frac{1}{2}\) in \(2{,}5\). Vergleich: \(2{,}5 = 2{,}50\). 4. Umwandlung von \(\frac{1}{3}\) in \(0{,}333\dots\). Vergleich: \(0{,}33 < 0{,}333\dots\). 5. Umwandlung von \(\frac{9}{20}\) in \(\frac{45}{100} = 0{,}45\). Vergleich: \(0{,}45 = 0{,}45\).

Antwort

a) \(\frac{3}{4} > 0{,}7\); b) \(0{,}12 < \frac{1}{8}\); c) \(2\frac{1}{2} = 2{,}50\); d) \(0{,}33 < \frac{1}{3}\); e) \(\frac{9}{20} = 0{,}45\)
4101976
Überprüfe, ob die folgenden Paare von Brüchen gleichwertig sind. Erweitere dazu jeweils den Bruch mit dem kleineren Nenner so, dass beide Brüche den gleichen Nenner haben, und vergleiche dann die Zähler. a) \(\frac{5}{6}\) und \(\frac{21}{24}\) b) \(\frac{4}{7}\) und \(\frac{28}{49}\)

Denkanstöße

- Wie oft passt der kleinere Nenner in den größeren Nenner? - Wenn du einen Bruch erweiterst, ändert sich sein Wert nicht. Vergleiche die Brüche erst, wenn sie denselben Nenner haben. - Sind die Zähler nach dem Erweitern exakt gleich?

Lösung

1. Teilaufgabe a): Vergleich von \(\frac{5}{6}\) und \(\frac{21}{24}\). Der gemeinsame Nenner ist 24. Erweitern von \(\frac{5}{6}\) mit dem Faktor \(24 : 6 = 4\) ergibt \(\frac{5 \cdot 4}{6 \cdot 4} = \frac{20}{24}\). Da \(\frac{20}{24} \neq \frac{21}{24}\), sind die Brüche nicht gleichwertig. 2. Teilaufgabe b): Vergleich von \(\frac{4}{7}\) und \(\frac{28}{49}\). Der gemeinsame Nenner ist 49. Erweitern von \(\frac{4}{7}\) mit dem Faktor \(49 : 7 = 7\) ergibt \(\frac{4 \cdot 7}{7 \cdot 7} = \frac{28}{49}\). Da \(\frac{28}{49} = \frac{28}{49}\), sind die Brüche gleichwertig.

Antwort

a) Nicht gleichwertig, da \(\frac{20}{24} \neq \frac{21}{24}\). b) Gleichwertig, da \(\frac{28}{49} = \frac{28}{49}\).
4102096
Untersuche, ob die Brüche \(\frac{84}{105}\) und \(\frac{64}{80}\) den gleichen Wert besitzen. Kürze dazu beide Brüche vollständig und vergleiche die Ergebnisse.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du beide Brüche so weit wie möglich vereinfachst? - Wie kannst du feststellen, ob zwei unterschiedlich aussehende Brüche eigentlich denselben Anteil beschreiben? - Suche für jeden Bruch einzeln den größten gemeinsamen Teiler von Zähler und Nenner.

Lösung

1. Vollständiges Kürzen von \(\frac{84}{105}\): Der \(\operatorname{ggT}(84, 105)\) ist \(21\). Division ergibt \(\frac{84 : 21}{105 : 21} = \frac{4}{5}\). 2. Vollständiges Kürzen von \(\frac{64}{80}\): Der \(\operatorname{ggT}(64, 80)\) ist \(16\). Division ergibt \(\frac{64 : 16}{80 : 16} = \frac{4}{5}\). 3. Vergleich der Ergebnisse: Beide Brüche ergeben vollständig gekürzt \(\frac{4}{5}\).

Antwort

Ja, beide Brüche besitzen den gleichen Wert, da sie vollständig gekürzt beide \(\frac{4}{5}\) ergeben.
4102756
Ordne die folgenden Zahlen der Größe nach. Beginne mit der kleinsten Zahl: \(3 \frac{1}{4}\), \(\frac{10}{3}\), \(\frac{17}{5}\), \(3 \frac{1}{2}\)

Denkanstöße

- Wäre es einfacher, wenn alle Zahlen das gleiche Format hätten? - Wie kannst du Brüche vergleichen, die unterschiedliche Nenner haben? - Könntest du die Zahlen auch als Dezimalzahlen schreiben, um sie zu vergleichen? - Welche Zahl liegt am nächsten an der 3, welche am nächsten an der 4?

Lösung

1. Umwandlung aller gemischten Zahlen in unechte Brüche: \(3 \frac{1}{4} = \frac{13}{4}\) und \(3 \frac{1}{2} = \frac{7}{2}\). 2. Bestimmung eines gemeinsamen Nenners für \(\frac{13}{4}, \frac{10}{3}, \frac{17}{5}, \frac{7}{2}\). Das kleinste gemeinsame Vielfache von 4, 3, 5 und 2 ist 60. 3. Erweitern der Brüche auf den Nenner 60: \(\frac{13}{4} = \frac{195}{60}\) \(\frac{10}{3} = \frac{200}{60}\) \(\frac{17}{5} = \frac{204}{60}\) \(\frac{7}{2} = \frac{210}{60}\) 4. Vergleich der Zähler: \(195 < 200 < 204 < 210\). 5. Aufstellen der Reihenfolge: \(3 \frac{1}{4} < \frac{10}{3} < \frac{17}{5} < 3 \frac{1}{2}\).

Antwort

\(3 \frac{1}{4} < \frac{10}{3} < \frac{17}{5} < 3 \frac{1}{2}\)
4103116
Entscheide für jedes Paar, welcher Wert größer ist. Begründe deine Entscheidung jeweils kurz ohne eine aufwendige Rechnung (z. B. durch Vergleich mit \(0\), \(\frac{1}{2}\) oder \(1\)). a) \(\frac{4}{9}\) oder \(\frac{5}{8}\) b) \(\frac{11}{10}\) oder \(\frac{12}{13}\) c) \(\frac{1}{7}\) oder \(\frac{1}{8}\)

Denkanstöße

- Schau dir an, ob ein Bruch mehr oder weniger als die Hälfte eines Ganzen darstellt. - Gibt es Brüche, die größer als ein Ganzes sind? - Wenn du einen Kuchen in 7 oder 8 gleich große Stücke schneidest – welches Stück ist dann größer?

Lösung

1. Vergleich mit \(\frac{1}{2}\): \(\frac{4}{9}\) ist kleiner als \(\frac{1}{2}\) (da \(4 < 4{,}5\)), \(\frac{5}{8}\) ist größer als \(\frac{1}{2}\) (da \(5 > 4\)). Ergebnis: \(\frac{5}{8}\) ist größer. 2. Vergleich mit \(1\): \(\frac{11}{10}\) ist ein unechter Bruch und größer als \(1\), \(\frac{12}{13}\) ist ein echter Bruch und kleiner als \(1\). Ergebnis: \(\frac{11}{10}\) ist größer. 3. Vergleich der Nenner bei gleichem Zähler: Je größer der Nenner, desto kleiner ist der Anteil bei gleichem Zähler. Da \(7 < 8\), ist \(\frac{1}{7}\) größer als \(\frac{1}{8}\).

Antwort

a) \(\frac{5}{8}\) ist größer. b) \(\frac{11}{10}\) ist größer. c) \(\frac{1}{7}\) ist größer.
4103146
Bringe die folgenden Werte in eine aufsteigende Reihenfolge (vom kleinsten zum größten Wert): \(\frac{3}{4}\), \(0{,}7\), \(77\,\%\), \(\frac{19}{25}\)

Denkanstöße

- Es hilft oft, alle Zahlen in die gleiche Darstellung zu bringen (zum Beispiel alle als Dezimalzahl oder alle als Prozentwert). - Wie viel Prozent sind \(\frac{3}{4}\)? - Kannst du \(\frac{19}{25}\) so erweitern, dass der Nenner 100 ist?

Lösung

1. Umwandlung aller Werte in Dezimalzahlen: \(\frac{3}{4} = 0{,}75\); \(0{,}7 = 0{,}7\); \(77\,\% = 0{,}77\); \(\frac{19}{25} = \frac{76}{100} = 0{,}76\). 2. Vergleich der Dezimalzahlen: \(0{,}7 < 0{,}75 < 0{,}76 < 0{,}77\). 3. Zuordnung der ursprünglichen Darstellungen: \(0{,}7 < \frac{3}{4} < \frac{19}{25} < 77\,\%\).

Antwort

\(0{,}7 < \frac{3}{4} < \frac{19}{25} < 77\,\%\)
4103156
Entscheide für jedes Paar, welcher Bruch größer ist. Begründe deine Entscheidung ohne eine schriftliche Division durchzuführen (nutze stattdessen Strategien wie den Vergleich mit \(\frac{1}{2}\), den Vergleich der Abstände zur \(1\) oder das Erweitern auf den gleichen Zähler). a) \(\frac{7}{8}\) und \(\frac{8}{9}\) b) \(\frac{4}{9}\) und \(\frac{5}{11}\) c) \(\frac{12}{5}\) und \(\frac{15}{7}\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viel jedem Bruch bis zu einem Ganzen (\(1\)) fehlt. - Ist einer der Brüche kleiner als die Hälfte und der andere größer? - Kannst du die Brüche so erweitern, dass sie die gleiche Anzahl an Teilen (gleicher Zähler) haben? - Schau dir bei unechten Brüchen an, wie viele Ganze enthalten sind.

Lösung

1. Fall a): Vergleich der Abstände zur \(1\). \(\frac{7}{8} = 1 - \frac{1}{8}\) und \(\frac{8}{9} = 1 - \frac{1}{9}\). Da \(\frac{1}{9} < \frac{1}{8}\), fehlt dem zweiten Bruch weniger bis zur Eins, also \(\frac{8}{9} > \frac{7}{8}\). 2. Fall b): Erweitern auf gleichen Zähler 20. \(\frac{4}{9} = \frac{20}{45}\) und \(\frac{5}{11} = \frac{20}{44}\). Ein Bruch mit kleinerem Nenner bei gleichem Zähler ist größer, also \(\frac{5}{11} > \frac{4}{9}\). 3. Fall c): Umwandlung in gemischte Zahlen. \(\frac{12}{5} = 2\frac{2}{5} = 2{,}4\) und \(\frac{15}{7} = 2\frac{1}{7} \approx 2{,}14\). Vergleich der Brüche \(\frac{2}{5}\) (entspricht \(\frac{14}{35}\)) und \(\frac{1}{7}\) (entspricht \(\frac{5}{35}\)) zeigt \(2\frac{2}{5} > 2\frac{1}{7}\), also \(\frac{12}{5} > \frac{15}{7}\).

Antwort

a) \(\frac{8}{9} > \frac{7}{8}\) b) \(\frac{5}{11} > \frac{4}{9}\) c) \(\frac{12}{5} > \frac{15}{7}\)
4103176
Bestimme den Bruch, der genau in der Mitte zwischen \(\frac{2}{3}\) und \(\frac{4}{5}\) liegt. Vereinfache dein Ergebnis so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Durchschnitt oder die Mitte von zwei Werten? - Welche Rechenschritte sind nötig, um zwei Brüche zu addieren? - Wie teilt man einen Bruch durch 2?

Lösung

1. Berechnung des Mittelwerts zweier Brüche durch Addition und anschließende Division durch 2: \(\frac{1}{2} \cdot (\frac{2}{3} + \frac{4}{5})\). 2. Bestimmung des Hauptnenners von 3 und 5: \(3 \cdot 5 = 15\). 3. Erweitern der Brüche auf den Hauptnenner: \(\frac{2}{3} = \frac{10}{15}\) und \(\frac{4}{5} = \frac{12}{15}\). 4. Addition der erweiterten Brüche: \(\frac{10}{15} + \frac{12}{15} = \frac{22}{15}\). 5. Division der Summe durch 2: \(\frac{22}{15} \cdot \frac{1}{2} = \frac{11}{15}\). 6. Der Bruch \(\frac{11}{15}\) liegt genau in der Mitte.

Antwort

\(\frac{11}{15}\)
4103216
Vergleiche die folgenden Paare und setze das passende Zeichen (\(<, >, =\)) ein. Begründe deine Entscheidung jeweils kurz. a) \(\frac{7}{15} \dots \frac{7}{13}\) b) \(2\frac{3}{5} \dots \frac{13}{5}\) c) \(\frac{8}{9} \dots \frac{9}{10}\)

Denkanstöße

- Was passiert mit der Größe eines Bruchteils, wenn der Zähler gleich bleibt, aber der Nenner größer wird? - Wie rechnet man eine gemischte Zahl in einen Bruch um? - Schau dir bei c) an, wie viel jeweils bis zu einem Ganzen (\(1\)) fehlt. Welcher Rest ist kleiner?

Lösung

1. Teilaufgabe a: Vergleich bei gleichen Zählern. Da der Nenner 15 größer ist als 13, werden die Ganzen in mehr Teile zerlegt, wodurch jedes Teil kleiner ist. Ergebnis: \(\frac{7}{15} < \frac{7}{13}\). 2. Teilaufgabe b: Umwandlung der gemischten Zahl in einen unechten Bruch: \(2\frac{3}{5} = \frac{2 \cdot 5 + 3}{5} = \frac{13}{5}\). Ergebnis: \(2\frac{3}{5} = \frac{13}{5}\). 3. Teilaufgabe c: Vergleich über den Abstand zur 1. Es gilt \(1 - \frac{8}{9} = \frac{1}{9}\) und \(1 - \frac{9}{10} = \frac{1}{10}\). Da \(\frac{1}{9} > \frac{1}{10}\), fehlt \(\frac{8}{9}\) ein größeres Stück zum Ganzen als \(\frac{9}{10}\). Ergebnis: \(\frac{8}{9} < \frac{9}{10}\).

Antwort

a) \(\frac{7}{15} < \frac{7}{13}\) b) \(2\frac{3}{5} = \frac{13}{5}\) c) \(\frac{8}{9} < \frac{9}{10}\)
4103266
Bringe die Brüche in die richtige Reihenfolge (beginnend mit dem kleinsten). Nutze das kleinste gemeinsame Vielfache der Nenner: \(\frac{5}{6}\); \(\frac{11}{14}\); \(\frac{17}{21}\)

Denkanstöße

- Hilft dir die Primfaktorzerlegung dabei, das kleinste gemeinsame Vielfache schneller zu finden? - Überprüfe nach dem Erweitern noch einmal, ob du wirklich alle Brüche auf denselben Nenner gebracht hast. - Welcher Zähler ist am kleinsten?

Lösung

1. Bestimmung des kgV der Nenner 6, 14 und 21: Primfaktorzerlegung ergibt \(6 = 2 \cdot 3\), \(14 = 2 \cdot 7\), \(21 = 3 \cdot 7\). Das kleinste gemeinsame Vielfache ist \(2 \cdot 3 \cdot 7 = 42\). 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner 42: \(\frac{5}{6} = \frac{35}{42}\), \(\frac{11}{14} = \frac{33}{42}\), \(\frac{17}{21} = \frac{34}{42}\). 3. Vergleich der Zähler: \(33 < 34 < 35\). 4. Ergebnis: \(\frac{11}{14} < \frac{17}{21} < \frac{5}{6}\).

Antwort

\(\frac{11}{14} < \frac{17}{21} < \frac{5}{6}\)
4103386
Vergleiche die beiden Brüche \(\frac{13}{25}\) und \(\frac{17}{35}\) miteinander. Nutze die Zahl \(\frac{1}{2}\) als Referenzwert, um ohne Hauptnenner zu bestimmen, welcher Bruch größer ist. Erkläre dein Vorgehen.

Denkanstöße

- Wie groß müsste der Zähler sein, damit der Bruch genau den Wert \(\frac{1}{2}\) hat? - Vergleiche den tatsächlichen Zähler mit der Hälfte des Nenners. - Liegt der Bruch über oder unter der Hälfte?

Lösung

1. Bestimmung der Hälfte des Nenners für den ersten Bruch: Die Hälfte von \(25\) ist \(12{,}5\). Da der Zähler \(13\) größer als \(12{,}5\) ist, folgt \(\frac{13}{25} > \frac{1}{2}\). 2. Bestimmung der Hälfte des Nenners für den zweiten Bruch: Die Hälfte von \(35\) ist \(17{,}5\). Da der Zähler \(17\) kleiner als \(17{,}5\) ist, folgt \(\frac{17}{35} < \frac{1}{2}\). 3. Vergleich der Ergebnisse: Da der erste Bruch größer als \(\frac{1}{2}\) und der zweite Bruch kleiner als \(\frac{1}{2}\) ist, muss \(\frac{13}{25}\) der größere Bruch sein.

Antwort

\(\frac{13}{25}\) ist größer als \(\frac{17}{35}\).
4103416
Ordne die folgenden Paare nach ihrer Größe. Versuche, die Lösung durch logisches Überlegen zu finden, ohne den Hauptnenner zu berechnen. a) \(2\frac{3}{5}\) und \(\frac{11}{4}\) b) \(\frac{9}{10}\) und \(\frac{10}{11}\) c) \(0{,}45\) und \(\frac{4}{10}\)

Denkanstöße

- Wandle unechte Brüche in gemischte Zahlen um, um die Ganzen zuerst zu vergleichen. - Wenn Brüche fast ein Ganzes ergeben, schau dir an, wie viel jeweils bis zur 1 fehlt. Je kleiner der Rest, desto größer der Bruch. - Stelle dir Dezimalzahlen wie Geldbeträge vor, um sie leichter zu vergleichen.

Lösung

1. Vergleich \(2\frac{3}{5}\) und \(\frac{11}{4}\): Umwandlung von \(\frac{11}{4}\) in die gemischte Zahl \(2\frac{3}{4}\). Vergleich der Brüche \(\frac{3}{5}\) (\(0{,}6\)) und \(\frac{3}{4}\) (\(0{,}75\)). Da \(0{,}6 < 0{,}75\), ist \(2\frac{3}{5} < \frac{11}{4}\). 2. Vergleich \(\frac{9}{10}\) und \(\frac{10}{11}\): Betrachtung des Abstands zu \(1\). Bei \(\frac{9}{10}\) fehlt \(\frac{1}{10}\) bis zum Ganzen, bei \(\frac{10}{11}\) fehlt \(\frac{1}{11}\). Da \(\frac{1}{11} < \frac{1}{10}\), ist \(\frac{10}{11}\) näher an der \(1\) und somit größer. 3. Vergleich \(0{,}45\) und \(\frac{4}{10}\): \(\frac{4}{10}\) entspricht \(0{,}4\) oder \(0{,}40\). Da \(0{,}45 > 0{,}40\), ist \(0{,}45 > \frac{4}{10}\).

Antwort

a) \(2\frac{3}{5} < \frac{11}{4}\) b) \(\frac{9}{10} < \frac{10}{11}\) c) \(0{,}45 > \frac{4}{10}\)
4103466
Ordne die folgenden Brüche aufsteigend nach ihrer Größe. Bestimme dazu das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) der Nenner mithilfe der Primfaktorzerlegung: \(\frac{7}{12}\); \(\frac{5}{18}\); \(\frac{11}{30}\)

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche vergleichen, wenn sie unterschiedliche Nenner haben? - Was musst du tun, um alle Brüche auf denselben Nenner zu bringen? - Erinnerst du dich, wie man eine Zahl in ihre Primfaktoren zerlegt? - Welche Primfaktoren müssen im gemeinsamen Nenner enthalten sein, damit alle ursprünglichen Nenner darin „aufgehen“?

Lösung

1. Primfaktorzerlegung der Nenner durchführen: \(12 = 2^2 \cdot 3\), \(18 = 2 \cdot 3^2\), \(30 = 2 \cdot 3 \cdot 5\). 2. Das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) als Produkt der höchsten vorkommenden Primfaktorpotenzen berechnen: \(\operatorname{kgV}(12, 18, 30) = 2^2 \cdot 3^2 \cdot 5 = 4 \cdot 9 \cdot 5 = 180\). 3. Alle Brüche auf den Hauptnenner \(180\) erweitern: \(\frac{7}{12} = \frac{7 \cdot 15}{180} = \frac{105}{180}\), \(\frac{5}{18} = \frac{5 \cdot 10}{180} = \frac{50}{180}\), \(\frac{11}{30} = \frac{11 \cdot 6}{180} = \frac{66}{180}\). 4. Vergleich der Zähler: \(50 < 66 < 105\). 5. Daraus folgt die aufsteigende Sortierung: \(\frac{5}{18} < \frac{11}{30} < \frac{7}{12}\).

Antwort

\(\frac{5}{18} < \frac{11}{30} < \frac{7}{12}\)
4103566
Ein Schüler behauptet: „Zwischen \(\frac{1}{100}\) und \(\frac{2}{100}\) liegen weniger Brüche als zwischen \(\frac{1}{10}\) und \(\frac{2}{10}\), weil der Abstand auf dem Zahlenstrahl im ersten Fall viel kleiner ist.“ Nimm zu dieser Behauptung Stellung. Erkläre, ob der Schüler recht hat oder nicht, und begründe deine Antwort mit einer Eigenschaft von Brüchen.

Denkanstöße

- Gibt es bei Brüchen so etwas wie „direkte Nachbarn“, zwischen denen keine andere Zahl mehr passt? - Überlege dir, was passiert, wenn du die Nenner immer weiter vergrößerst. - Spielt die physikalische Länge des Abstands auf dem Papier eine Rolle für die Anzahl der Zahlen, die man dort theoretisch finden kann?

Lösung

1. Feststellung, dass die Behauptung des Schülers falsch ist 2. Begründung durch die Dichteeigenschaft rationaler Zahlen: Zwischen zwei beliebigen, voneinander verschiedenen rationalen Zahlen (Brüchen) liegen immer unendlich viele weitere rationale Zahlen 3. Erläuterung des Prinzips: Unabhängig vom Abstand der Ausgangszahlen kann man durch Erweitern der Brüche mit beliebig großen Zahlen (z. B. \(10^n\)) stets beliebig viele neue Brüche in das Intervall einfügen

Antwort

Der Schüler hat nicht recht. Zwischen zwei beliebigen verschiedenen Brüchen liegen immer unendlich viele weitere Brüche, unabhängig davon, wie nah sie beieinander liegen. Diese Eigenschaft nennt man Dichte der rationalen Zahlen.
4105966
Betrachte alle Brüche mit dem Nenner 20, die größer als \(\frac{2}{5}\) und gleichzeitig kleiner als \(\frac{4}{5}\) sind. Welche dieser Brüche sind bereits vollständig gekürzt?

Denkanstöße

- Bringe zuerst alle Werte auf den gleichen Nenner, um sie besser vergleichen zu können. - Wann nennt man einen Bruch „vollständig gekürzt“? - Welche gemeinsamen Teiler dürfen Zähler und Nenner in diesem Fall nicht haben? - Schau dir die Primfaktorzerlegung des Nenners an.

Lösung

1. Erweitern der Grenzen auf den Nenner 20: \(\frac{2}{5} = \frac{8}{20}\) und \(\frac{4}{5} = \frac{16}{20}\). 2. Identifikation aller Brüche mit Nenner 20 im Intervall: \(\frac{9}{20}, \frac{10}{20}, \frac{11}{20}, \frac{12}{20}, \frac{13}{20}, \frac{14}{20}, \frac{15}{20}\). 3. Prüfung der Zähler auf Teilerfremdheit zum Nenner 20 (Primfaktoren 2 und 5): - 9: teilerfremd zu 20 - 10: teilbar durch 2 und 5 - 11: teilerfremd zu 20 - 12: teilbar durch 2 - 13: teilerfremd zu 20 - 14: teilbar durch 2 - 15: teilbar durch 5 4. Auswahl der vollständig gekürzten Brüche: \(\frac{9}{20}, \frac{11}{20}, \frac{13}{20}\).

Antwort

Die vollständig gekürzten Brüche sind \(\frac{9}{20}, \frac{11}{20}\) und \(\frac{13}{20}\).
4117926
Vier Freunde haben unterschiedlich viel Saft in ihren Gläsern: Anna: \(\frac{3}{7}\,\text{l}\) Ben: \(\frac{3}{5}\,\text{l}\) Clara: \(\frac{2}{5}\,\text{l}\) David: \(\frac{4}{7}\,\text{l}\) a) Wer hat mehr Saft: Anna oder Ben? Begründe deine Antwort mithilfe der Zähler. b) Wer hat am meisten Saft im Glas? c) Wer hat am wenigsten Saft im Glas?

Denkanstöße

- Wenn zwei Brüche den gleichen Zähler haben, wie erkennst du dann, welcher größer ist? - Wenn zwei Brüche den gleichen Nenner haben, wie erkennst du dann, welcher größer ist? - Kannst du die Kinder in Paare mit gleichen Nennern oder Zählern aufteilen?

Lösung

1. Vergleich Anna (\(\frac{3}{7}\)) und Ben (\(\frac{3}{5}\)): Da beide den gleichen Zähler 3 haben, ist der Bruch mit dem kleineren Nenner größer. Da \(5 < 7\), ist \(\frac{3}{5} > \frac{3}{7}\). Ben hat also mehr Saft als Anna. 2. Vergleich innerhalb gleicher Nenner: Clara (\(\frac{2}{5}\)) < Ben (\(\frac{3}{5}\)) Anna (\(\frac{3}{7}\)) < David (\(\frac{4}{7}\)) 3. Vergleich der größten Kandidaten (\(\frac{3}{5}\) und \(\frac{4}{7}\)): \(\frac{3}{5} = \frac{21}{35}\) \(\frac{4}{7} = \frac{20}{35}\) Somit ist \(\frac{3}{5}\) (Ben) am größten. 4. Vergleich der kleinsten Kandidaten (\(\frac{2}{5}\) und \(\frac{3}{7}\)): \(\frac{2}{5} = \frac{14}{35}\) \(\frac{3}{7} = \frac{15}{35}\) Somit ist \(\frac{2}{5}\) (Clara) am kleinsten.

Antwort

a) Ben hat mehr Saft als Anna, da bei gleichem Zähler der Bruch mit dem kleineren Nenner größer ist. b) Ben hat am meisten Saft (\(\frac{3}{5}\,\text{l}\)). c) Clara hat am wenigsten Saft (\(\frac{2}{5}\,\text{l}\)).
4118676
Gegeben sind die vier Zahlen: \(\frac{4}{7}\); \(0{,}62\); \(\frac{5}{8}\); \(0{,}63\) a) Ordne die Zahlen aufsteigend. b) Nenne eine Dezimalzahl mit drei Nachkommastellen, die zwischen \(0{,}62\) und \(\frac{5}{8}\) liegt.

Denkanstöße

- Wenn ein Bruch keine schöne Dezimalzahl ergibt (wie bei Siebteln), reicht oft eine Schätzung oder eine Division bis zur zweiten oder dritten Nachkommastelle aus. - Um eine Zahl zwischen zwei Werten zu finden, hänge bei den Dezimalzahlen Nullen an, um mehr Stellen vergleichen zu können.

Lösung

1. Umwandlung in Dezimalzahlen (ggf. gerundet für den Vergleich): - \(\frac{4}{7} \approx 0{,}\overline{571428}\) - \(\frac{5}{8} = 0{,}625\) 2. Sortierung für Teil a): - \(0{,}\overline{571428} < 0{,}62 < 0{,}625 < 0{,}63\) - Also: \(\frac{4}{7} < 0{,}62 < \frac{5}{8} < 0{,}63\) 3. Lösung für Teil b): - Da \(0{,}62 = 0{,}620\) und \(\frac{5}{8} = 0{,}625\), liegen zum Beispiel \(0{,}621\), \(0{,}622\), \(0{,}623\) oder \(0{,}624\) dazwischen.

Antwort

a) \(\frac{4}{7} < 0{,}62 < \frac{5}{8} < 0{,}63\) b) Eine mögliche Lösung ist \(0{,}621\).
4118686
Vier Wanderwege in einem Nationalpark haben die folgenden Längen: Weg A: \(12 \frac{1}{2}\,\text{km}\) Weg B: \(12{,}45\,\text{km}\) Weg C: \(12 \frac{3}{5}\,\text{km}\) Weg D: \(12{,}505\,\text{km}\) Ordne die Wanderwege nach ihrer Länge, beginnend mit dem längsten Weg.

Denkanstöße

- Lies die Aufgabenstellung genau: Soll aufsteigend oder absteigend sortiert werden? - Schreibe alle Dezimalzahlen mit der gleichen Anzahl an Nachkommastellen untereinander, indem du Nullen ergänzt. So siehst du die Unterschiede sofort.

Lösung

1. Umwandlung aller Längen in Dezimalzahlen: - Weg A: \(12{,}5\,\text{km}\) - Weg B: \(12{,}45\,\text{km}\) - Weg C: \(12\frac{3}{5} = 12{,}6\,\text{km}\) - Weg D: \(12{,}505\,\text{km}\) 2. Vergleich der Werte (absteigend): - \(12{,}6 > 12{,}505 > 12{,}5 > 12{,}45\) 3. Zuordnung der Wege: - Weg C (\(12{,}6\)) > Weg D (\(12{,}505\)) > Weg A (\(12{,}5\)) > Weg B (\(12{,}45\))

Antwort

Die Reihenfolge vom längsten zum kürzesten Weg ist: Weg C, Weg D, Weg A, Weg B.
4122906
Tim behauptet: „Zwischen den Brüchen \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{4}{4}\) gibt es keine weiteren Brüche, weil die Zähler 3 und 4 direkt aufeinanderfolgen.“ Widerlege Tims Aussage, indem du zwei verschiedene Brüche findest, die streng zwischen \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{4}{4}\) liegen. Erkläre kurz, wie man grundsätzlich immer einen neuen Bruch zwischen zwei gegebenen Brüchen finden kann.

Denkanstöße

- Bringe die beiden Brüche zuerst auf einen gemeinsamen Nenner. Erweitere anschließend beide Brüche mit derselben Zahl. Wie kannst du erreichen, dass zwischen den neuen Zählern mindestens zwei ganze Zahlen liegen? Alternativ kannst du den Mittelwert zweier Brüche betrachten.

Lösung

1. Da die Brüche bereits gleichnamig sind, werden beide mit 3 erweitert, um den Abstand ihrer Zähler zu vergrößern. 2. \(\frac{3 \cdot 3}{4 \cdot 3} = \frac{9}{12}\) und \(\frac{4 \cdot 3}{4 \cdot 3} = \frac{12}{12}\). 3. Zwischen \(\frac{9}{12}\) und \(\frac{12}{12}\) liegen die Brüche \(\frac{10}{12}\) (gekürzt \(\frac{5}{6}\)) und \(\frac{11}{12}\). 4. Allgemeine Methode: Zuerst bringt man zwei Brüche auf einen gemeinsamen Nenner. Anschließend erweitert man beide bei Bedarf mit derselben Zahl, bis zwischen den Zählern mindestens eine ganze Zahl liegt. Alternativ kann man den Mittelwert der beiden Brüche bilden.

Antwort

Zwei mögliche Brüche sind \(\frac{10}{12}\) (oder \(\frac{5}{6}\)) und \(\frac{11}{12}\). Allgemein bringt man die Ausgangsbrüche zuerst auf einen gemeinsamen Nenner und erweitert sie anschließend bei Bedarf weiter, sodass zwischen den Zählern Platz für weitere ganze Zahlen entsteht.
4224546
Gegeben sind die folgenden fünf Zahlen: \[ \frac{7}{8}; \quad 0{,}87; \quad \frac{4}{5}; \quad 0{,}88; \quad \frac{17}{20} \] a) Ordne die Zahlen der Größe nach, beginnend mit der kleinsten. Verwende das Zeichen \(<\). b) Welche dieser Zahlen liegt am nächsten an der Zahl \(0{,}9\)? Berechne den Unterschied.

Denkanstöße

- Bringst du alle Werte in das gleiche Format (z. B. Dezimalzahlen mit drei Nachkommastellen), lassen sie sich leichter sortieren. - Um die Nähe zu einer Zahl zu bestimmen, kannst du den Abstand (die Differenz) berechnen. - Erweitere Brüche so, dass ihr Nenner eine Zehnerpotenz (\(10\), \(100\), \(1000\)) ist, um sie schnell umzuwandeln.

Lösung

1. Umwandlung aller Zahlen in Dezimalzahlen: \(\frac{7}{8} = 0{,}875\); \(0{,}87\); \(\frac{4}{5} = 0{,}8\); \(0{,}88\); \(\frac{17}{20} = 0{,}85\). 2. Sortierung der Dezimalwerte: \(0{,}8 < 0{,}85 < 0{,}87 < 0{,}875 < 0{,}88\). 3. Rückführung auf Originaldarstellung: \(\frac{4}{5} < \frac{17}{20} < 0{,}87 < \frac{7}{8} < 0{,}88\). 4. Bestimmung der Nähe zu \(0{,}9\): Die größte Zahl \(0{,}88\) liegt am nächsten. 5. Berechnung der Differenz: \(0{,}9 - 0{,}88 = 0{,}02\).

Antwort

a) \(\frac{4}{5} < \frac{17}{20} < 0{,}87 < \frac{7}{8} < 0{,}88\) b) Die Zahl \(0{,}88\) liegt am nächsten an \(0{,}9\). Der Unterschied beträgt \(0{,}02\).
4102136
Ordne die folgenden Anteile der Größe nach, beginnend mit dem kleinsten. Begründe deine Reihenfolge, indem du alle Werte in die gleiche Form (z. B. alle in Prozent oder alle als Dezimalzahl) bringst: \(\frac{3}{8}\), \(35\,\%\), \(0{,}4\), \(\frac{2}{5}\).

Denkanstöße

- Ist es einfacher, Brüche mit verschiedenen Nennern zu vergleichen oder alles in Prozente umzurechnen? - Was ergibt \(3 : 8\)? - Wie viel Prozent sind ein Fünftel? - Gibt es Werte, die vielleicht genau gleich groß sind?

Lösung

1. Umwandlung aller Werte in Prozent: - \(\frac{3}{8} = 0{,}375 = 37{,}5\,\%\) - \(35\,\%\) bleibt \(35\,\%\) - \(0{,}4 = 40\,\%\) - \(\frac{2}{5} = \frac{4}{10} = 40\,\%\) 2. Vergleich der Prozentwerte: \(35\,\% < 37{,}5\,\% < 40\,\% = 40\,\%\) 3. Aufstellen der Reihenfolge: \(35\,\% < \frac{3}{8} < 0{,}4 = \frac{2}{5}\)

Antwort

\(35\,\% < \frac{3}{8} < 0{,}4 = \frac{2}{5}\)
4102256
Drei verschiedene Angaben beschreiben Anteile an einer Gesamtmenge: \(A = \frac{14}{25}\), \(B = 0{,}49\) und \(C = \frac{123}{250}\). Welcher dieser Anteile liegt mathematisch am nächsten bei der Hälfte (\(50\,\%\))? Begründe deine Entscheidung, indem du alle drei Werte in die Prozentschreibweise umrechnest.

Denkanstöße

- Bringe alle Zahlen in das gleiche Format, zum Beispiel in Prozent, um sie besser vergleichen zu können. - Die „Hälfte“ lässt sich einfach als Prozentsatz mit dem Nenner 100 ausdrücken. - Wie viel fehlt jedem Wert bis zu \(50\,\%\) oder wie weit liegt er darüber?

Lösung

1. Umwandlung von \(A\): \(\frac{14}{25} = \frac{56}{100} = 56\,\%\) 2. Umwandlung von \(B\): \(0{,}49 = \frac{49}{100} = 49\,\%\) 3. Umwandlung von \(C\): Erweitern von \(\frac{123}{250}\) mit 4 ergibt \(\frac{492}{1000} = 0{,}492 = 49{,}2\,\%\) 4. Berechnung der Abstände zu \(50\,\%\): Der Abstand beträgt bei \(A\) 6 Prozentpunkte, bei \(B\) 1 Prozentpunkt und bei \(C\) \(0{,}8\) Prozentpunkte. 5. Vergleich der Abstände: \(0{,}8\) Prozentpunkte sind der kleinste Abstand, daher liegt \(C\) am nächsten.

Antwort

Anteil \(C = \frac{123}{250}\) liegt am nächsten bei \(50\,\%\). Begründung: \(A = 56\,\%\), \(B = 49\,\%\) und \(C = 49{,}2\,\%\). Der Abstand von \(C\) zu \(50\,\%\) beträgt nur \(0{,}8\) Prozentpunkte.
4102316
Ohne eine aufwendige Rechnung mit einem Hauptnenner durchzuführen: Entscheide, welcher der beiden Brüche \(\frac{15}{32}\) oder \(\frac{17}{30}\) größer ist. Begründe deine Entscheidung mithilfe des Vergleichswerts \(\frac{1}{2}\).

Denkanstöße

- Überlege dir, wie groß der Zähler sein müsste, damit der Bruch genau den Wert \(\frac{1}{2}\) hat. - Ist der erste Bruch größer oder kleiner als \(\frac{1}{2}\)? - Wie sieht es beim zweiten Bruch aus? - Kannst du daraus schließen, welcher Bruch insgesamt größer ist, ohne die Nenner gleichzumachen?

Lösung

1. Vergleich von \(\frac{15}{32}\) mit \(\frac{1}{2}\): Die Hälfte von 32 ist 16. Da \(15 < 16\), ist \(\frac{15}{32} < \frac{1}{2}\). 2. Vergleich von \(\frac{17}{30}\) mit \(\frac{1}{2}\): Die Hälfte von 30 ist 15. Da \(17 > 15\), ist \(\frac{17}{30} > \frac{1}{2}\). 3. Schlussfolgerung: Da ein Wert kleiner als \(\frac{1}{2}\) und der andere größer als \(\frac{1}{2}\) ist, gilt \(\frac{17}{30} > \frac{15}{32}\).

Antwort

\(\frac{17}{30}\) ist größer als \(\frac{15}{32}\), da \(\frac{15}{32} < \frac{1}{2}\) und \(\frac{17}{30} > \frac{1}{2}\) ist.
4102346
Ordne die Brüche \(\frac{2}{3}\), \(\frac{3}{5}\) und \(\frac{7}{10}\) der Größe nach, beginnend mit dem kleinsten. Nutze dazu das Erweitern auf den Hauptnenner.

Denkanstöße

- Kannst du eine Zahl finden, die in der Dreierreihe, der Fünferreihe und der Zehnerreihe vorkommt? - Sobald alle Brüche denselben Nenner haben, musst du nur noch die Zähler vergleichen. - Vergiss nicht, am Ende die ursprünglichen Brüche in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben.

Lösung

1. Bestimmung des Hauptnenners als kgV von 3, 5 und 10: \(30\) 2. Erweitern von \(\frac{2}{3}\) mit 10: \(\frac{20}{30}\) 3. Erweitern von \(\frac{3}{5}\) mit 6: \(\frac{18}{30}\) 4. Erweitern von \(\frac{7}{10}\) mit 3: \(\frac{21}{30}\) 5. Vergleich der Zähler der erweiterten Brüche: \(18 < 20 < 21\) 6. Übertragung auf die ursprünglichen Brüche: \(\frac{3}{5} < \frac{2}{3} < \frac{7}{10}\)

Antwort

Die korrekte Reihenfolge ist \(\frac{3}{5} < \frac{2}{3} < \frac{7}{10}\).
4102826
Vergleiche die folgenden Werte, indem du sie zuerst in die gleiche Form bringst (entweder beide als gemischte Zahl oder beide als unechten Bruch). Setze das passende Zeichen \(<\), \(>\) oder \(=\) ein. a) \(3 \frac{4}{7}\) \(\_\_\_\) \(\frac{24}{7}\) b) \(\frac{45}{12}\) \(\_\_\_\) \(3 \frac{3}{4}\) c) \(6 \frac{2}{5}\) \(\_\_\_\) \(\frac{62}{10}\)

Denkanstöße

- Es ist oft einfacher, Zahlen zu vergleichen, wenn sie im gleichen Format stehen. - Du kannst einen unechten Bruch in eine gemischte Zahl verwandeln oder umgekehrt. - Achte darauf, ob Brüche gekürzt oder erweitert werden müssen, um sie besser vergleichen zu können. - Was passiert mit dem Wert eines Bruches, wenn du Zähler und Nenner durch dieselbe Zahl teilst?

Lösung

1. Vergleich a): Umwandlung \(3 \frac{4}{7} = \frac{3 \cdot 7 + 4}{7} = \frac{25}{7}\). Vergleich \(\frac{25}{7} > \frac{24}{7}\). Ergebnis: \(>\). 2. Vergleich b): Kürzen von \(\frac{45}{12}\) mit \(3\) ergibt \(\frac{15}{4}\). Umwandlung \(3 \frac{3}{4} = \frac{3 \cdot 4 + 3}{4} = \frac{15}{4}\). Ergebnis: \(=\). 3. Vergleich c): Umwandlung \(6 \frac{2}{5} = \frac{32}{5}\). Erweitern auf Nenner \(10\) ergibt \(\frac{64}{10}\). Vergleich \(\frac{64}{10} > \frac{62}{10}\). Alternativ: \(\frac{62}{10} = 6 \frac{2}{10} = 6 \frac{1}{5}\). Vergleich \(6 \frac{2}{5} > 6 \frac{1}{5}\). Ergebnis: \(>\).

Antwort

a) \(>\) b) \(=\) c) \(>\)
4103186
Gesucht ist ein Bruch mit dem Nenner 10, der größer als \(\frac{1}{4}\) und kleiner als \(\frac{2}{5}\) ist. Gib diesen Bruch an und begründe, warum es nur genau eine Lösung für diese Bedingung gibt.

Denkanstöße

- Kannst du die gegebenen Brüche in Dezimalzahlen umwandeln? - Welche Dezimalzahlen lassen sich als Bruch mit dem Nenner 10 schreiben? - Überprüfe alle möglichen Zähler für den Nenner 10 nacheinander.

Lösung

1. Umrechnung der Grenzbrüche in Dezimalzahlen: \(\frac{1}{4} = 0{,}25\) und \(\frac{2}{5} = 0{,}4\). 2. Ein Bruch mit dem Nenner 10 hat in Dezimalschreibweise die Form \(0{,}k\) (wobei \(k\) der Zähler ist). 3. Aufstellen der Ungleichung: \(0{,}25 < 0{,}k < 0{,}4\). 4. Da \(k\) eine ganze Zahl sein muss, kommen nur Werte infrage, bei denen die erste Nachkommastelle zwischen 2 und 4 liegt (unter Berücksichtigung der zweiten Stelle von \(0{,}25\)). 5. Für \(k=2\) gilt \(0{,}2 < 0{,}25\) (nicht erfüllt). Für \(k=3\) gilt \(0{,}25 < 0{,}3 < 0{,}4\) (erfüllt). Für \(k=4\) gilt \(0{,}4 = 0{,}4\); die strenge obere Ungleichung ist nicht erfüllt. 6. Die einzige Lösung ist \(\frac{3}{10}\). Da für alle anderen ganzen Zahlen \(k\) der Wert \(0{,}k\) entweder kleiner/gleich \(0{,}2\) oder größer/gleich \(0{,}4\) ist, gibt es keine weitere Lösung.

Antwort

Der Bruch ist \(\frac{3}{10}\). Es gibt nur diese Lösung, da im Bereich zwischen \(0{,}25\) und \(0{,}4\) nur die Dezimalzahl \(0{,}3\) liegt, die eine Zehntelstelle besitzt.
4103276
Ordne die Liste der Brüche aufsteigend. Bestimme hierfür zuerst das kleinste gemeinsame Vielfache aller Nenner: \(\frac{13}{18}\); \(\frac{19}{24}\); \(\frac{25}{36}\); \(\frac{11}{12}\)

Denkanstöße

- Hier sind es vier Brüche. Das Prinzip bleibt gleich: Finde einen gemeinsamen Nenner für alle. - Gibt es eine Zahl in der 36er-Reihe, die auch durch 18, 24 und 12 teilbar ist? - Achte beim Vergleichen genau darauf, welcher ursprüngliche Bruch zu welchem erweiterten Zähler gehört.

Lösung

1. Bestimmung des kgV der Nenner 18, 24, 36 und 12: \(18 = 2 \cdot 3^2\), \(24 = 2^3 \cdot 3\), \(36 = 2^2 \cdot 3^2\), \(12 = 2^2 \cdot 3\). Das kleinste gemeinsame Vielfache ist \(2^3 \cdot 3^2 = 8 \cdot 9 = 72\). 2. Erweitern der Brüche auf den Nenner 72: \(\frac{13}{18} = \frac{52}{72}\), \(\frac{19}{24} = \frac{57}{72}\), \(\frac{25}{36} = \frac{50}{72}\), \(\frac{11}{12} = \frac{66}{72}\). 3. Vergleich der Zähler: \(50 < 52 < 57 < 66\). 4. Ergebnis: \(\frac{25}{36} < \frac{13}{18} < \frac{19}{24} < \frac{11}{12}\).

Antwort

\(\frac{25}{36} < \frac{13}{18} < \frac{19}{24} < \frac{11}{12}\)
4103396
Gegeben sind die drei Brüche: \(A = \frac{123}{124}\), \(B = \frac{124}{123}\) und \(C = \frac{124}{125}\). Ordne die Brüche der Größe nach (beginnend mit dem kleinsten) und begründe deine Reihenfolge, ohne die Brüche gleichnamig zu machen oder in Dezimalzahlen umzuwandeln.

Denkanstöße

- Sortiere zuerst die Brüche, die kleiner als \(1\) sind, und die, die größer als \(1\) sind. - Wenn zwei Brüche fast \(1\) ergeben, welcher ist dann näher dran? - Denke an die Größe der fehlenden „Stücke“: Ist \(\frac{1}{124}\) größer oder kleiner als \(\frac{1}{125}\)?

Lösung

1. Identifikation des größten Wertes: Bruch \(B = \frac{124}{123}\) ist der einzige unechte Bruch (\(B > 1\)), während \(A\) und \(C\) echte Brüche sind (\(< 1\)). Somit ist \(B\) der größte Wert. 2. Vergleich von \(A\) und \(C\): Beide Brüche haben einen Abstand von genau einem Teil zum Ganzen. Bei \(A\) fehlt \(\frac{1}{124}\) zu \(1\), bei \(C\) fehlt \(\frac{1}{125}\) zu \(1\). 3. Da \(\frac{1}{124} > \frac{1}{125}\), ist der „Abstand“ zur \(1\) bei \(A\) größer als bei \(C\). Das bedeutet, \(A\) liegt weiter links auf dem Zahlenstrahl als \(C\). 4. Schlussfolgerung: \(A < C < 1 < B\).

Antwort

Die Reihenfolge lautet: \(A < C < B\) (bzw. \(\frac{123}{124} < \frac{124}{125} < \frac{124}{123}\)).
4103426
Sortiere die Brüche \(\frac{7}{15}\), \(\frac{7}{13}\) und \(\frac{8}{15}\) der Größe nach (beginne mit dem kleinsten). Begründe deine Reihenfolge, indem du die Zähler und Nenner miteinander vergleichst, anstatt die Brüche gleichnamig zu machen.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Größe eines Bruchs, wenn der Zähler gleich bleibt, aber der Nenner kleiner wird? - Was passiert, wenn der Nenner gleich bleibt, aber der Zähler größer wird? - Vergleiche die Brüche einzeln miteinander. Welcher ist der absolut kleinste? - Nutze die Hälfte (\(\frac{1}{2}\)) als Orientierungspunkt für den schwierigen Vergleich.

Lösung

1. Vergleich von \(\frac{7}{15}\) und \(\frac{8}{15}\): Da die Nenner gleich sind, ist der Bruch mit dem kleineren Zähler kleiner. Somit gilt \(\frac{7}{15} < \frac{8}{15}\). 2. Vergleich von \(\frac{7}{15}\) und \(\frac{7}{13}\): Da die Zähler gleich sind, ist der Bruch mit dem größeren Nenner kleiner (da das Ganze in mehr Teile geteilt wird). Somit gilt \(\frac{7}{15} < \frac{7}{13}\). 3. Vergleich von \(\frac{8}{15}\) und \(\frac{7}{13}\): Untersuchung des Abstands zur Hälfte (\(0{,}5\)). Es gilt \(\frac{8}{15} - \frac{1}{2} = \frac{1}{30}\) und \(\frac{7}{13} - \frac{1}{2} = \frac{1}{26}\). Da \(\frac{1}{26} > \frac{1}{30}\), ist \(\frac{7}{13} > \frac{8}{15}\). Alternativ Kreuzmultiplikation: \(8 \cdot 13 = 104\) und \(7 \cdot 15 = 105\). Da \(104 < 105\), ist \(\frac{8}{15} < \frac{7}{13}\). 4. Gesamtreihenfolge: \(\frac{7}{15} < \frac{8}{15} < \frac{7}{13}\).

Antwort

\(\frac{7}{15} < \frac{8}{15} < \frac{7}{13}\)
4103486
Ordne die Brüche \(\frac{19}{60}\), \(\frac{13}{45}\) und \(\frac{23}{75}\) in einer aufsteigenden Reihenfolge. Nutze die Primfaktorzerlegung, um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu ermitteln.

Denkanstöße

- Kannst du die Nenner einzeln in ihre kleinsten Bausteine (Primzahlen) zerlegen? - Wie bildest du aus diesen Bausteinen das kleinste gemeinsame Vielfache? - Überprüfe deine Multiplikationen beim Erweitern der Brüche sorgfältig.

Lösung

1. Primfaktorzerlegung der Nenner durchführen: \(60 = 2^2 \cdot 3 \cdot 5\), \(45 = 3^2 \cdot 5\), \(75 = 3 \cdot 5^2\). 2. Das kgV der Nenner berechnen: \(2^2 \cdot 3^2 \cdot 5^2 = 4 \cdot 9 \cdot 25 = 900\). 3. Brüche auf den Nenner \(900\) erweitern: \(\frac{19}{60} = \frac{19 \cdot 15}{900} = \frac{285}{900}\), \(\frac{13}{45} = \frac{13 \cdot 20}{900} = \frac{260}{900}\), \(\frac{23}{75} = \frac{23 \cdot 12}{900} = \frac{276}{900}\). 4. Zähler vergleichen: \(260 < 276 < 285\). 5. Aufsteigende Reihenfolge bestimmen: \(\frac{13}{45} < \frac{23}{75} < \frac{19}{60}\).

Antwort

\(\frac{13}{45} < \frac{23}{75} < \frac{19}{60}\)
4103546
Bestimme drei Brüche, die zwischen \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{4}{5}\) liegen. Welcher der von dir gewählten Brüche liegt am nächsten an \(\frac{4}{5}\)?

Denkanstöße

- Wie viele Brüche passen zwischen zwei Brüche, wenn man den Nenner immer größer macht? - Welcher deiner gefundenen Brüche hat den kleinsten Unterschied zum größeren der beiden Randwerte? - Könntest du die Brüche auch in Dezimalzahlen umrechnen, um die Abstände besser zu sehen?

Lösung

1. Finden eines gemeinsamen Nenners für \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{4}{5}\), zum Beispiel 20: \(\frac{3 \cdot 5}{4 \cdot 5} = \frac{15}{20}\) und \(\frac{4 \cdot 4}{5 \cdot 4} = \frac{16}{20}\). 2. Erweitern auf einen größeren Nenner, um mindestens drei Zwischenräume zu erhalten (z. B. Erweitern mit 4): \(\frac{15 \cdot 4}{20 \cdot 4} = \frac{60}{80}\) und \(\frac{16 \cdot 4}{20 \cdot 4} = \frac{64}{80}\). 3. Auswahl von drei Zählern zwischen 60 und 64: 61, 62 und 63. Die Brüche lauten \(\frac{61}{80}\), \(\frac{62}{80}\) und \(\frac{63}{80}\). 4. Vergleich der Abstände zum Zielwert \(\frac{4}{5} = \frac{64}{80}\): Der Bruch \(\frac{63}{80}\) hat den kleinsten Abstand (\(\frac{1}{80}\)).

Antwort

Mögliche Brüche sind \(\frac{61}{80}, \frac{62}{80}\) und \(\frac{63}{80}\). Von diesen liegt \(\frac{63}{80}\) am nächsten an \(\frac{4}{5}\). (Andere korrekte Lösungen durch Wahl anderer Nenner sind möglich.)
4103576
Gegeben sind die Brüche \(A = \frac{5}{8}\) und \(B = \frac{6}{8}\). 1. Berechne den Bruch \(M\), der genau in der Mitte zwischen \(A\) und \(B\) liegt. 2. Begründe, warum man nach diesem Verfahren (immer wieder die Mitte zwischen zwei bereits gefundenen Brüchen zu berechnen) unendlich viele verschiedene Brüche zwischen \(\frac{5}{8}\) und \(\frac{6}{8}\) finden kann.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Durchschnitt von zwei Zahlen? - Wenn du eine Zahl zwischen zwei anderen gefunden hast, kannst du dann das gleiche Verfahren auf die neue Zahl und eine der alten Zahlen anwenden? - Könnte dieser Prozess jemals stoppen, weil kein Platz mehr da ist?

Lösung

1. Berechnung des Mittelwerts: \(M = \frac{A + B}{2} = \frac{\frac{5}{8} + \frac{6}{8}}{2} = \frac{\frac{11}{8}}{2} = \frac{11}{16}\) 2. Überprüfung der Lage: \(\frac{5}{8} = \frac{10}{16}\) und \(\frac{6}{8} = \frac{12}{16}\). Da \(10 < 11 < 12\), liegt \(\frac{11}{16}\) zwischen den Ausgangswerten 3. Argumentation zur Unendlichkeit: Da das arithmetische Mittel zweier rationaler Zahlen \(x\) und \(y\) (mit \(x < y\)) immer eine rationale Zahl \(z\) ergibt, für die \(x < z < y\) gilt, kann man diesen Prozess unendlich oft wiederholen, ohne jemals an eine Grenze zu stoßen, an der keine neue Zahl mehr gebildet werden kann

Antwort

1. Der mittlere Bruch ist \(\frac{11}{16}\). 2. Da man aus zwei rationalen Zahlen durch Mittelwertbildung immer eine neue rationale Zahl konstruieren kann, die dazwischen liegt, lässt sich dieser Schritt unendlich oft wiederholen.
4117936
Anton, Berta und Claus essen jeweils eine Pizza der gleichen Größe. Anton isst \(\frac{5}{6}\) seiner Pizza. Berta isst \(\frac{7}{8}\) ihrer Pizza. Claus isst \(\frac{11}{12}\) seiner Pizza. Wer von den dreien lässt das kleinste Stück übrig? Begründe deine Antwort, indem du betrachtest, wie viel jeweils bis zu einer ganzen Pizza fehlt.

Denkanstöße

- Wie viel fehlt jedem Kind jeweils bis zu einer ganzen Pizza? - Welcher dieser „Rest-Brüche“ ist der kleinste? - Was bedeutet es für die gegessene Menge, wenn der Rest besonders klein ist?

Lösung

1. Berechnung des Rests (Ergänzung zu 1): Anton lässt \(1 - \frac{5}{6} = \frac{1}{6}\) übrig. Berta lässt \(1 - \frac{7}{8} = \frac{1}{8}\) übrig. Claus lässt \(1 - \frac{11}{12} = \frac{1}{12}\) übrig. 2. Vergleich der Reststücke: \(\frac{1}{6}\), \(\frac{1}{8}\) und \(\frac{1}{12}\) sind Stammbrüche. 3. Je größer der Nenner eines Stammbruchs, desto kleiner ist der Wert des Bruchstücks. 4. Da \(12 > 8 > 6\), gilt \(\frac{1}{12} < \frac{1}{8} < \frac{1}{6}\). 5. Claus lässt mit \(\frac{1}{12}\) das kleinste Stück übrig.

Antwort

Claus lässt das kleinste Stück übrig. Da \(\frac{1}{12}\) kleiner ist als \(\frac{1}{8}\) und \(\frac{1}{6}\), ist er am nächsten an einer ganzen Pizza.
4122916
Ein Schüler schlägt eine einfache Methode vor, um einen Bruch zwischen zwei Brüchen zu finden: „Addiere einfach die beiden Zähler für den neuen Zähler und die beiden Nenner für den neuen Nenner.“ a) Wende diese Methode auf \(\frac{1}{4}\) und \(\frac{1}{2}\) an. Welchen Bruch erhältst du? b) Überprüfe durch Rechnung (z. B. Hauptnenner), ob dieser neue Bruch tatsächlich zwischen \(\frac{1}{4}\) und \(\frac{1}{2}\) liegt. c) Liegt dieser so berechnete Bruch genau in der Mitte? Vergleiche ihn dazu mit dem arithmetischen Mittel von \(\frac{1}{4}\) und \(\frac{1}{2}\).

Denkanstöße

- Führe die beschriebenen Schritte genau so aus, wie sie im Text stehen. - Um Brüche zu vergleichen, ist es am einfachsten, sie auf den gleichen Nenner zu bringen. - Erinnere dich, wie man den Durchschnitt (die Mitte) zweier Zahlen berechnet.

Lösung

1. Anwendung der vorgeschlagenen Methode: Zähler addieren \(1+1=2\), Nenner addieren \(4+2=6\). Ergebnis: \(\frac{2}{6} = \frac{1}{3}\). 2. Vergleich mit den Randwerten: Hauptnenner 12 suchen. \(\frac{1}{4} = \frac{3}{12}\), \(\frac{1}{3} = \frac{4}{12}\), \(\frac{1}{2} = \frac{6}{12}\). Da \(\frac{3}{12} < \frac{4}{12} < \frac{6}{12}\), liegt \(\frac{1}{3}\) dazwischen. 3. Berechnung der exakten Mitte (arithmetisches Mittel): \((\frac{1}{4} + \frac{2}{4}) : 2 = \frac{3}{4} : 2 = \frac{3}{8}\). 4. Vergleich von \(\frac{1}{3}\) und \(\frac{3}{8}\): Hauptnenner 24 suchen. \(\frac{1}{3} = \frac{8}{24}\) und \(\frac{3}{8} = \frac{9}{24}\). Da \(\frac{8}{24} \neq \frac{9}{24}\), liegt der Bruch aus der Schülermethode nicht genau in der Mitte.

Antwort

a) Der neue Bruch ist \(\frac{1}{3}\). b) Ja, er liegt dazwischen, da \(\frac{1}{4} < \frac{1}{3} < \frac{1}{2}\). c) Nein, er liegt nicht genau in der Mitte. Die exakte Mitte ist \(\frac{3}{8}\), was etwas größer ist als \(\frac{1}{3}\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.