Eine Rolle Kupferdraht ist \(30\,\text{m}\) lang. Ein Elektriker schneidet nacheinander folgende Stücke ab: \(4\frac{1}{2}\,\text{m}\), \(7\frac{3}{4}\,\text{m}\), \(2\frac{1}{5}\,\text{m}\) und \(5\frac{2}{5}\,\text{m}\).
Nachdem er diese Stücke entfernt hat, muss er noch ein letztes Stück abschneiden. Danach sollen genau \(25\,\%\) der ursprünglichen Rollenlänge übrig bleiben.
Bestimme die Länge dieses letzten Teilstücks.
Denkanstöße
- Wie viel Draht wurde insgesamt schon abgeschnitten?
- Was bedeutet „\(25\,\%\) der ursprünglichen Länge“ als konkrete Meterangabe?
- Wie viel Draht muss insgesamt von der Rolle entfernt werden, damit am Ende nur noch dieser Zielwert übrig ist?
- Die Differenz zwischen dem, was weg muss, und dem, was schon weg ist, ergibt dein gesuchtes Stück.
Lösung
1. Addition der bereits abgeschnittenen Längen: \(4\frac{1}{2} + 7\frac{3}{4} + 2\frac{1}{5} + 5\frac{2}{5} = 4{,}5 + 7{,}75 + 2{,}2 + 5{,}4 = 19{,}85\,\text{m}\)
2. Umwandlung in Brüche (optional): \(19\frac{17}{20}\,\text{m}\)
3. Berechnung der Ziel-Restlänge (\(25\,\%\) von \(30\,\text{m}\)): \(0{,}25 \cdot 30 = 7{,}5\,\text{m}\) (oder \(7\frac{1}{2}\,\text{m}\))
4. Berechnung der Gesamtlänge, die abgeschnitten werden muss: \(30 - 7{,}5 = 22{,}5\,\text{m}\)
5. Berechnung des letzten Stücks durch Differenzbildung: \(22{,}5 - 19{,}85 = 2{,}65\,\text{m}\)
6. Alternativ in Brüchen: \(22\frac{10}{20} - 19\frac{17}{20} = 21\frac{30}{20} - 19\frac{17}{20} = 2\frac{13}{20}\,\text{m}\)
Antwort
Das letzte Teilstück muss \(2{,}65\,\text{m}\) (oder \(2\frac{13}{20}\,\text{m}\)) lang sein.