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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechenvorteile durch Darstellungswechsel nutzen

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4108916
Berechne die folgenden Ausdrücke. a) \(0{,}2 \cdot 0{,}4\) b) \(0{,}5 \cdot 0{,}6\) c) \(\frac{1}{2} \cdot 0{,}8\)

Denkanstöße

- Wie viele Nachkommastellen hat das Ergebnis bei einer Multiplikation? - Kannst du die Rechnung zuerst ohne Komma durchführen? - Wie schreibst du \(\frac{1}{2}\) als Dezimalzahl?

Lösung

1. \(0{,}2 \cdot 0{,}4=0{,}08\). 2. \(0{,}5 \cdot 0{,}6=0{,}30=0{,}3\). 3. \(\frac{1}{2}=0{,}5\). Daher \(\frac{1}{2} \cdot 0{,}8=0{,}5 \cdot 0{,}8=0{,}4\).

Antwort

a) \(0{,}08\) b) \(0{,}3\) c) \(0{,}4\)
4106616
Berechne die folgenden Aufgaben im Kopf. Nutze dabei die Umwandlung zwischen Brüchen und Dezimalzahlen, um dir die Rechnung zu vereinfachen. a) \(0{,}25 + \frac{1}{2}\) b) \(0{,}4 - \frac{3}{5}\) c) \(0{,}75 - 1\) d) \(1{,}1 + \frac{9}{10}\)

Denkanstöße

- Kannst du den Bruch als Dezimalzahl schreiben? - Überlege dir, ob das Ergebnis positiv oder negativ sein muss. - Gibt es eine Darstellung, mit der du leichter rechnen kannst?

Lösung

1. a) Umwandlung von \(\frac{1}{2}\) in \(0{,}5\): \(0{,}25 + 0{,}5 = 0{,}75\) 2. b) Umwandlung von \(\frac{3}{5}\) in \(0{,}6\): \(0{,}4 - 0{,}6 = -0{,}2\) 3. c) Direkte Subtraktion: \(0{,}75 - 1{,}00 = -0{,}25\) 4. d) Umwandlung von \(\frac{9}{10}\) in \(0{,}9\): \(1{,}1 + 0{,}9 = 2\)

Antwort

a) \(0{,}75\) b) \(-0{,}2\) c) \(-0{,}25\) d) \(2\)
4106826
Lukas und Mia berechnen den Wert des Terms \(0{,}125 + \frac{3}{4} + 0{,}25 + \frac{1}{8}\). Lukas wandelt alle Brüche in Dezimalzahlen um. Mia wandelt alle Dezimalzahlen in Brüche um und nutzt Rechenvorteile durch Umstellen der Summanden. Vergleiche beide Wege, indem du sie ausführst. Welcher Weg erscheint dir hier geschickter? Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche im Kopf in Dezimalzahlen umwandeln? - Gibt es Paare von Zahlen, die sich besonders leicht zu einer ganzen Zahl ergänzen? - Was passiert, wenn du die Reihenfolge der Zahlen vertauschst?

Lösung

1. Berechnungsweg Lukas (Dezimalzahlen): Umwandlung von \(\frac{3}{4} = 0{,}75\) und \(\frac{1}{8} = 0{,}125\). Addition: \(0{,}125 + 0{,}75 + 0{,}25 + 0{,}125 = 0{,}125 + 0{,}125 + 0{,}75 + 0{,}25 = 0{,}25 + 1{,}0 = 1{,}25\). 2. Berechnungsweg Mia (Brüche): Umwandlung von \(0{,}125 = \frac{1}{8}\) und \(0{,}25 = \frac{1}{4}\). Term: \(\frac{1}{8} + \frac{3}{4} + \frac{1}{4} + \frac{1}{8}\). 3. Gruppierung bei Mia: \((\frac{1}{8} + \frac{1}{8}) + (\frac{3}{4} + \frac{1}{4}) = \frac{2}{8} + \frac{4}{4} = \frac{1}{4} + 1 = 1{,}25\). 4. Vergleich: Beide Wege sind effizient, da die Brüche einfache Dezimalzahlen ergeben. Mias Weg nutzt jedoch die Ergänzung zu Ganzen (\(\frac{4}{4} = 1\)), was das Kopfrechnen vereinfacht.

Antwort

Beide Wege führen zum Ergebnis \(1{,}25\). Mias Weg ist besonders geschickt, da durch das Umstellen der Brüche (\(\frac{3}{4} + \frac{1}{4}\)) sofort eine ganze Zahl entsteht.
4106886
Berechne den Wert des folgenden Terms auf einem möglichst effizienten Weg: \( \frac{2}{5} + 1{,}35 - \frac{3}{4} + 0{,}1 \)

Denkanstöße

- Schau dir die Nenner der Brüche an. Lassen sie sich leicht in Dezimalzahlen umwandeln? - Gibt es Zahlen, die zusammenaddiert eine „glatte“ Zahl ergeben? - Überlege, ob es einfacher ist, mit Kommazahlen oder mit Brüchen zu rechnen.

Lösung

1. Umwandlung der Brüche in Dezimalzahlen: \( \frac{2}{5} = 0{,}4 \) und \( \frac{3}{4} = 0{,}75 \) 2. Einsetzen in den Term: \( 0{,}4 + 1{,}35 - 0{,}75 + 0{,}1 \) 3. Schrittweise Berechnung: \( 0{,}4 + 1{,}35 = 1{,}75 \) 4. Subtraktion: \( 1{,}75 - 0{,}75 = 1{,}0 \) 5. Letzter Schritt: \( 1{,}0 + 0{,}1 = 1{,}1 \)

Antwort

\( 1{,}1 \)
4106926
Betrachte den Term: \(T = 0{,}8 \cdot \frac{5}{4} + 0{,}25\) a) Berechne den Wert des Terms auf zwei verschiedenen Wegen: 1. Wandle alles in Dezimalzahlen um. 2. Wandle alles in Brüche um. b) Welchen der beiden Wege findest du für diesen speziellen Term vorteilhafter? Begründe deine Wahl.

Denkanstöße

- Wie schreibst du \(\frac{5}{4}\) als Dezimalzahl? - Was passiert, wenn du einen Bruch mit seinem Kehrwert multiplizierst? - Welche Rechnung erscheint dir im Kopf einfacher durchzuführen?

Lösung

1. Weg (Dezimalzahlen): Umwandlung \(\frac{5}{4} = 1{,}25\). Rechnung: \(0{,}8 \cdot 1{,}25 + 0{,}25 = 1{,}0 + 0{,}25 = 1{,}25\). 2. Weg (Brüche): Umwandlung \(0{,}8 = \frac{8}{10} = \frac{4}{5}\) und \(0{,}25 = \frac{1}{4}\). Rechnung: \(\frac{4}{5} \cdot \frac{5}{4} + \frac{1}{4} = 1 + \frac{1}{4} = \frac{5}{4}\). 3. Vergleich: Der Bruchweg ist besonders elegant, da sich \(\frac{4}{5} \cdot \frac{5}{4}\) direkt zu 1 kürzt. Der Dezimalweg erfordert eine schriftliche Multiplikation oder Kopfrechnen mit zweistelligen Zahlen (\(0{,}8 \cdot 1{,}25\)).

Antwort

a) Der Wert ist \(1{,}25\) (bzw. \(\frac{5}{4}\)). b) Der Weg über die Brüche ist vorteilhafter, da sich das Produkt \(0{,}8 \cdot \frac{5}{4}\) durch die Darstellung \(\frac{4}{5} \cdot \frac{5}{4}\) sofort zu 1 vereinfacht.
4107096
Berechne den Wert des Terms. Nutze dabei geschickte Darstellungswechsel zwischen Brüchen und Dezimalzahlen, um die Rechnung zu vereinfachen: \( 4{,}5 - (1{,}25 + \frac{1}{3}) + \frac{1}{12} \)

Denkanstöße

- Kannst du den Term so umformen, dass du die Klammer zuerst auflöst? - Überlege, ob es einfacher ist, mit Brüchen oder mit Dezimalzahlen zu rechnen. - Gibt es Teile des Terms, die zusammengefasst ein besonders einfaches Ergebnis liefern?

Lösung

1. Auflösen der Klammer unter Beachtung des Minuszeichens: \( 4{,}5 - 1{,}25 - \frac{1}{3} + \frac{1}{12} \) 2. Berechnung der Dezimalzahl-Differenz: \( 4{,}5 - 1{,}25 = 3{,}25 \) 3. Zusammenfassen der Brüche durch Erweitern auf den Hauptnenner 12: \( -\frac{4}{12} + \frac{1}{12} = -\frac{3}{12} \) 4. Kürzen des Bruchs: \( -\frac{3}{12} = -\frac{1}{4} \) 5. Umwandeln des Bruchs in eine Dezimalzahl: \( -\frac{1}{4} = -0{,}25 \) 6. Endergebnis berechnen: \( 3{,}25 - 0{,}25 = 3 \)

Antwort

\( 3 \)
4107186
Führe zuerst eine Überschlagsrechnung durch und berechne anschließend den exakten Wert des Terms: \( 18{,}75 - (4\frac{1}{2} + 3{,}2) + 1\frac{1}{4} \)

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche in Dezimalzahlen umwandeln, bevor du rechnest? - Was musst du bei der Reihenfolge der Rechenoperationen beachten, wenn Klammern vorkommen? - Hilft es dir, die Zahlen auf Ganze oder Halbe zu runden, um einen schnellen Überschlag zu erhalten?

Lösung

1. Überschlagsrechnung: \( 19 - (4{,}5 + 3) + 1 = 19 - 7{,}5 + 1 = 12{,}5 \) (oder ganzzahlig: \( 19 - 8 + 1 = 12 \)) 2. Umwandlung der Brüche in Dezimalzahlen: \( 4\frac{1}{2} = 4{,}5 \) und \( 1\frac{1}{4} = 1{,}25 \) 3. Berechnung des Klammerwerts: \( 4{,}5 + 3{,}2 = 7{,}7 \) 4. Subtraktion: \( 18{,}75 - 7{,}7 = 11{,}05 \) 5. Addition des letzten Summanden: \( 11{,}05 + 1{,}25 = 12{,}3 \)

Antwort

Überschlag: ca. \( 12 \) (oder \( 12{,}5 \)); Exakter Wert: \( 12{,}3 \)
4107966
Berechne die folgenden Produkte und gib das Ergebnis als vollständig gekürzten Bruch an. a) \( \frac{4}{7} \cdot 0{,}35 \) b) \( 1{,}2 \cdot \frac{5}{9} \) c) \( \frac{3}{8} \cdot 0{,}16 \)

Denkanstöße

- Kannst du die Dezimalzahlen zuerst in Brüche umwandeln? - Denk daran, vor dem Ausmultiplizieren zu kürzen, um die Zahlen klein zu halten. - Was bedeutet „vollständig gekürzt“ für dein Endergebnis?

Lösung

1. Wandle \( 0{,}35 \) in den Bruch \( \frac{35}{100} = \frac{7}{20} \) um. Multipliziere \( \frac{4}{7} \cdot \frac{7}{20} \). Durch Kürzen der \( 7 \) ergibt sich \( \frac{4}{20} = \frac{1}{5} \). 2. Wandle \( 1{,}2 \) in den Bruch \( \frac{12}{10} = \frac{6}{5} \) um. Multipliziere \( \frac{6}{5} \cdot \frac{5}{9} \). Durch Kürzen der \( 5 \) ergibt sich \( \frac{6}{9} = \frac{2}{3} \). 3. Wandle \( 0{,}16 \) in den Bruch \( \frac{16}{100} = \frac{4}{25} \) um. Multipliziere \(\frac{3}{8} \cdot \frac{4}{25}\). Kürze \(4\) gegen \(8\), sodass \(\frac{3}{2 \cdot 25} = \frac{3}{50}\) folgt.

Antwort

a) \( \frac{1}{5} \) b) \( \frac{2}{3} \) c) \( \frac{3}{50} \)
4109036
Berechne und vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich. a) \( \frac{5}{6} - 0{,}5 \) b) \( 1{,}4 \cdot \frac{5}{7} \) c) \( 25\,\% \cdot 3 \frac{1}{5} \) d) \( \frac{9}{10} : 0{,}3 \)

Denkanstöße

- Kannst du die Dezimalzahlen und Prozentangaben in Brüche umwandeln? - Gibt es einen gemeinsamen Nenner, den du für die Subtraktion nutzen kannst? - Denk daran, dass man durch einen Bruch dividiert, indem man mit dem Kehrwert multipliziert. - Schau nach, ob du vor dem Ausmultiplizieren über Kreuz kürzen kannst.

Lösung

1. Umwandlung von \( 0{,}5 \) in \( \frac{1}{2} \): \( \frac{5}{6} - \frac{3}{6} = \frac{2}{6} = \frac{1}{3} \). 2. Umwandlung von \( 1{,}4 \) in \( \frac{14}{10} = \frac{7}{5} \): \( \frac{7}{5} \cdot \frac{5}{7} = 1 \). 3. Umwandlung von \( 25\,\% \) in \( \frac{1}{4} \) und \( 3 \frac{1}{5} \) in \( \frac{16}{5} \): \( \frac{1}{4} \cdot \frac{16}{5} = \frac{4}{5} \). 4. Umwandlung von \( 0{,}3 \) in \( \frac{3}{10} \): \( \frac{9}{10} \cdot \frac{10}{3} = 3 \).

Antwort

a) \( \frac{1}{3} \) b) \( 1 \) c) \( \frac{4}{5} \) (oder \( 0{,}8 \)) d) \( 3 \)
4109156
Berechne die folgenden Aufgaben und kürze Brüche so weit wie möglich. a) \(\frac{9}{14} \cdot \frac{7}{12}\) b) \(2{,}5 : \frac{5}{8}\)

Denkanstöße

- Kannst du die Dezimalzahl in einen Bruch umwandeln? - Denk daran, dass man durch einen Bruch dividiert, indem man mit seinem Kehrwert multipliziert. - Schau vor dem Rechnen, ob du Zähler und Nenner über Kreuz kürzen kannst.

Lösung

1. Berechnung von a): Multiplikation der Zähler und Nenner ergibt \(\frac{9 \cdot 7}{14 \cdot 12}\). Durch Kürzen mit \(7\) und \(3\) erhält man \(\frac{3 \cdot 1}{2 \cdot 4} = \frac{3}{8}\). 2. Berechnung von b): Umwandlung der Dezimalzahl in einen Bruch ergibt \(2{,}5 = \frac{25}{10} = \frac{5}{2}\). 3. Division durch einen Bruch entspricht der Multiplikation mit dem Kehrwert: \(\frac{5}{2} \cdot \frac{8}{5}\). 4. Durch Kürzen der \(5\) und der \(2\) ergibt sich \(1 \cdot \frac{4}{1} = 4\).

Antwort

a) \(\frac{3}{8}\) b) \(4\)
4112576
Berechne die Werte der folgenden Terme im Kopf. a) \( -1{,}5 + 2 \frac{1}{2} \) b) \( 0{,}25 - (- \frac{3}{4}) \) c) \( -0{,}5 \cdot (-12) \) d) \( -3 \frac{1}{2} + (-1{,}5) \)

Denkanstöße

- Kannst du Brüche in Dezimalzahlen umwandeln, um die Rechnung zu vereinfachen? - Was passiert mit dem Rechenzeichen, wenn du eine negative Zahl subtrahierst? - Überlege dir bei jedem Teilschritt zuerst, welches Vorzeichen das Ergebnis haben muss.

Lösung

1. Umwandlung des Bruchs in eine Dezimalzahl: \( 2 \frac{1}{2} = 2{,}5 \); Addition ergibt \( -1{,}5 + 2{,}5 = 1 \). 2. Umwandlung des Bruchs \( \frac{3}{4} = 0{,}75 \); Subtraktion einer negativen Zahl entspricht Addition: \( 0{,}25 + 0{,}75 = 1 \). 3. Multiplikation zweier negativer rationaler Zahlen ergibt ein positives Produkt: \( -0{,}5 \cdot (-12) = 6 \). 4. Addition zweier negativer Zahlen: \( -3{,}5 + (-1{,}5) = -5 \).

Antwort

a) 1 b) 1 c) 6 d) -5
4112816
Berechne so geschickt wie möglich, indem du die Darstellung der Zahlen (Bruch oder Dezimalbruch) passend wählst. a) \(\frac{3}{4} + 0{,}15\) b) \(0{,}8 - \frac{1}{5}\) c) \(-\frac{2}{3} + 0{,}5\) d) \(1{,}125 - \frac{1}{8}\)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, ob es einfacher ist, mit Brüchen oder mit Dezimalzahlen zu rechnen. - Manche Brüche ergeben unendliche, periodische Dezimalzahlen. In diesem Fall ist es meist besser, mit Brüchen zu rechnen. - Erinnere dich an die Dezimaldarstellung von häufig vorkommenden Brüchen wie \(\frac{1}{2}\), \(\frac{1}{4}\) oder \(\frac{1}{8}\).

Lösung

1. Berechnung von a): Umwandlung in Dezimalbrüche ergibt \(\frac{3}{4} = 0{,}75\). Die Summe ist \(0{,}75 + 0{,}15 = 0{,}9\). 2. Berechnung von b): Umwandlung in Dezimalbrüche ergibt \(\frac{1}{5} = 0{,}2\). Die Differenz ist \(0{,}8 - 0{,}2 = 0{,}6\). 3. Berechnung von c): Umwandlung in Brüche ergibt \(0{,}5 = \frac{1}{2}\). Hauptnenner finden und addieren: \(-\frac{4}{6} + \frac{3}{6} = -\frac{1}{6}\). 4. Berechnung von d): Umwandlung in Dezimalbrüche ergibt \(\frac{1}{8} = 0{,}125\). Die Differenz ist \(1{,}125 - 0{,}125 = 1\).

Antwort

a) \(0{,}9\) b) \(0{,}6\) c) \(-\frac{1}{6}\) d) \(1\)
4112876
Berechne die folgenden Ausdrücke geschickt. Entscheide für jede Aufgabe selbst, ob du lieber mit Brüchen oder mit Dezimalzahlen rechnest. a) \( 0{,}45 + \frac{3}{20} \) b) \( \frac{5}{8} - 0{,}125 \) c) \( -1{,}2 + \frac{1}{5} \)

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche so erweitern, dass im Nenner eine 10, 100 oder 1000 steht? - Manchmal ist es einfacher, alles in Dezimalzahlen umzuwandeln, wenn die Brüche „schöne“ Dezimalzahlen ergeben. - Achte bei Teilaufgabe c) besonders auf das Vorzeichen.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Umwandlung von \( \frac{3}{20} \) in \( 0{,}15 \). Berechnung: \( 0{,}45 + 0{,}15 = 0{,}6 \). 2. Teilaufgabe b): Umwandlung von \( \frac{5}{8} \) in \( 0{,}625 \). Berechnung: \( 0{,}625 - 0{,}125 = 0{,}5 \). 3. Teilaufgabe c): Umwandlung von \( \frac{1}{5} \) in \( 0{,}2 \). Berechnung: \( -1{,}2 + 0{,}2 = -1 \).

Antwort

a) \( 0{,}6 \) (oder \( \frac{3}{5} \)) b) \( 0{,}5 \) (oder \( \frac{1}{2} \)) c) \( -1 \)
4112996
In einer Mathearbeit sollen die Schüler die Aufgabe \(0{,}4 \cdot \frac{5}{11} + 0{,}7 \cdot \frac{5}{11}\) lösen. Lukas rechnet: Er berechnet zuerst die beiden Produkte einzeln als Brüche und addiert sie am Ende. Marie rechnet: Sie nutzt das Distributivgesetz und klammert den gemeinsamen Faktor \(\frac{5}{11}\) aus. a) Berechne das Ergebnis auf Maries Weg. b) Vergleiche beide Wege. Welchen Rechenvorteil bietet Maries Vorgehen gegenüber dem von Lukas?

Denkanstöße

- Schau dir die Zahlen genau an: Gibt es einen Faktor, der in beiden Teilen der Summe vorkommt? - Kannst du den gemeinsamen Faktor mithilfe des Distributivgesetzes ausklammern? - Überlege, was passiert, wenn du die Dezimalzahlen zuerst addierst, bevor du mit dem Bruch multiplizierst.

Lösung

1. Anwendung des Distributivgesetzes durch Ausklammern: \((0{,}4 + 0{,}7) \cdot \frac{5}{11}\) 2. Berechnung der Summe in der Klammer: \(0{,}4 + 0{,}7 = 1{,}1\) 3. Umwandlung der Dezimalzahl in einen Bruch: \(1{,}1 = \frac{11}{10}\) 4. Multiplikation der Brüche: \(\frac{11}{10} \cdot \frac{5}{11}\) 5. Kürzen von \(11\) gegen \(11\) und von \(5\) gegen \(10\): \(\frac{1}{2}\) oder \(0{,}5\) 6. Vergleich: Maries Weg ist effizienter, da die Summe \(1{,}1\) perfekt zum Nenner \(11\) passt und somit das Finden eines Hauptnenners für zwei Teilprodukte (wie bei Lukas) entfällt.

Antwort

a) Das Ergebnis ist \(\frac{1}{2}\) (oder \(0{,}5\)). b) Maries Weg ist schneller, da durch das Ausklammern nur eine Multiplikation statt zwei nötig ist und die Summe \(1{,}1\) sich sehr einfach mit dem Nenner \(11\) kürzen lässt.
4113236
Berechne den Wert des Terms auf zwei Arten: einmal mit Dezimalzahlen und einmal mit Brüchen. \((0{,}8 - 1\frac{1}{5}) \cdot (-2{,}5)\) Entscheide danach, welchen Rechenweg du einfacher fandest und begründe kurz.

Denkanstöße

- Kannst du den Bruch in eine Dezimalzahl umwandeln? - Welches Vorzeichen hat das Ergebnis der Klammer? - Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn man zwei negative Zahlen multipliziert? - Gibt es einen Weg, bei dem du weniger rechnen musst?

Lösung

1. Rechnung mit Dezimalzahlen: Umwandlung von \(1\frac{1}{5}\) in \(1{,}2\). Berechnung der Klammer: \(0{,}8 - 1{,}2 = -0{,}4\). Multiplikation: \(-0{,}4 \cdot (-2{,}5) = 1\). 2. Rechnung mit Brüchen: Umwandlung von \(0{,}8\) in \(\frac{4}{5}\) und \(-2{,}5\) in \(-\frac{5}{2}\). Berechnung der Klammer: \(\frac{4}{5} - \frac{6}{5} = -\frac{2}{5}\). Multiplikation: \(-\frac{2}{5} \cdot (-\frac{5}{2}) = \frac{10}{10} = 1\). 3. Vergleich: Beide Wege sind effizient, da sich alle Zahlen exakt in endliche Dezimalzahlen umwandeln lassen.

Antwort

Das Ergebnis ist \(1\). Beide Rechenwege sind gut durchführbar, da die Brüche einfache Dezimalzahlen ergeben.
4113296
Berechne den Wert des Terms \(1{,}25 \cdot \frac{4}{5}\) auf zwei verschiedene Arten und vergleiche den Rechenaufwand. Weg A: Wandle den Bruch in eine Dezimalzahl um und berechne das Produkt. Weg B: Wandle die Dezimalzahl in einen Bruch um und berechne das Produkt. Welcher Weg ist für dich einfacher? Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Wie schreibst du einen Bruch mit dem Nenner 10, 100 oder 1000 als Dezimalzahl? - Was passiert, wenn du zwei Brüche multiplizierst, die Kehrwerte voneinander sind? - Überlege, bei welcher Methode du weniger schriftlich rechnen musst.

Lösung

1. Weg A (Dezimalzahlen): Umwandlung des Bruchs \(\frac{4}{5} = 0{,}8\). Berechnung des Produkts \(1{,}25 \cdot 0{,}8 = 1\). 2. Weg B (Brüche): Umwandlung der Dezimalzahl \(1{,}25 = \frac{125}{100} = \frac{5}{4}\). Berechnung des Produkts \(\frac{5}{4} \cdot \frac{4}{5} = \frac{20}{20} = 1\). 3. Vergleich: Weg B ist effizienter, da durch das Kürzen der Brüche (5 gegen 5 und 4 gegen 4) das Ergebnis sofort als 1 erkannt werden kann, ohne eine schriftliche Multiplikation durchzuführen.

Antwort

Weg A ergibt \(1{,}25 \cdot 0{,}8 = 1\). Weg B ergibt \(\frac{5}{4} \cdot \frac{4}{5} = 1\). Weg B ist effizienter, da man die Brüche direkt zu 1 kürzen kann.
4113306
Gegeben ist der Term: \((12{,}4 - 8{,}8) : 4\). Ein Schüler behauptet: „Es ist viel einfacher, das Distributivgesetz anzuwenden und jede Zahl in der Klammer einzeln durch 4 zu teilen, anstatt erst die Subtraktion in der Klammer auszuführen.“ Überprüfe diese Aussage, indem du beide Rechenwege (Klammer zuerst vs. Distributivgesetz) ausführst. Welcher Weg erfordert weniger Rechenaufwand?

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Vorrangregeln: Was bedeutet die Klammer für die Reihenfolge? - Wie lautet die Regel für das „Verteilen“ einer Division auf eine Klammer? - Probiere beide Wege im Kopf aus und schaue, wo du weniger Zwischenschritte notieren musst.

Lösung

1. Weg 1 (Zuerst die Klammer): Berechnung der Differenz \(12{,}4 - 8{,}8 = 3{,}6\). Anschließend Division \(3{,}6 : 4 = 0{,}9\). 2. Weg 2 (Distributivgesetz): \(12{,}4 : 4 - 8{,}8 : 4 = 3{,}1 - 2{,}2 = 0{,}9\). 3. Vergleich: Beide Wege sind mathematisch korrekt. Weg 1 erfordert weniger Rechenschritte, da nur eine Subtraktion und eine Division nötig sind. Weg 2 enthält zwei Divisionen und eine Subtraktion, auch wenn die einzelnen Divisionen einfach sind.

Antwort

Weg 1: \(3{,}6 : 4 = 0{,}9\). Weg 2: \(3{,}1 - 2{,}2 = 0{,}9\). Weg 1 erfordert weniger Rechenaufwand, weil er aus einer Subtraktion und einer Division besteht; Weg 2 benötigt zwei Divisionen und eine Subtraktion.
4113746
Für eine Klassenfeier mischt die Klasse 6c einen alkoholfreien Punsch. Die Schüler haben folgende Mengen zusammengestellt: - Apfelsaft: \(1 \frac{1}{4}\,\text{l}\) - Mineralwasser: \(0{,}8\,\text{l}\) - Orangensaft: \(750\,\text{ml}\) - Johannisbeersirup: \(\frac{1}{5}\,\text{l}\) - Zitronensaft: \(50\,\text{ml}\) Die Klasse möchte wissen, ob der gesamte Punsch in eine Schüssel mit einem Fassungsvermögen von \(3\,\text{l}\) passt. Berechne das Gesamtvolumen und entscheide, ob die Schüssel ausreicht.

Denkanstöße

- Können wir alle Mengen in derselben Einheit vergleichen? - Wie schreibt man Brüche wie ein Viertel oder ein Fünftel als Dezimalzahl? - Reicht es aus, die Liter und Milliliter getrennt zu betrachten?

Lösung

1. Umwandlung aller Einheiten in Liter (\(\text{l}\)): - Apfelsaft: \(1 \frac{1}{4}\,\text{l} = 1{,}25\,\text{l}\) - Mineralwasser: \(0{,}8\,\text{l}\) - Orangensaft: \(750\,\text{ml} = 0{,}75\,\text{l}\) - Johannisbeersirup: \(\frac{1}{5}\,\text{l} = 0{,}2\,\text{l}\) - Zitronensaft: \(50\,\text{ml} = 0{,}05\,\text{l}\) 2. Addition der Teilvolumina: \(1{,}25\,\text{l} + 0{,}8\,\text{l} + 0{,}75\,\text{l} + 0{,}2\,\text{l} + 0{,}05\,\text{l} = 3{,}05\,\text{l}\) 3. Vergleich mit dem Fassungsvermögen: \(3{,}05\,\text{l} > 3\,\text{l}\). Die Schüssel reicht nicht aus.

Antwort

Das Gesamtvolumen beträgt \(3{,}05\,\text{l}\). Da dies mehr als \(3\,\text{l}\) sind, passt der Punsch nicht vollständig in die Schüssel.
4127966
Lukas und Sarah berechnen die Aufgabe \(\frac{1}{6} + 0{,}2\). Lukas möchte beide Zahlen als Dezimalzahlen schreiben und dann addieren. Sarah möchte beide Zahlen als Brüche schreiben und dann addieren. Wer von beiden hat sich für den Weg entschieden, mit dem man einfacher ein exaktes Ergebnis angeben kann? Begründe deine Entscheidung, indem du den Wert des Terms als Bruch berechnest.

Denkanstöße

- Welche der beiden Zahlen lässt sich nicht als endliche Dezimalzahl schreiben? - Überlege, ob es einfacher ist, mit Brüchen oder mit Kommazahlen zu rechnen, wenn eine Zahl unendlich viele Nachkommastellen hat. - Wie findet man einen gemeinsamen Nenner für die Addition?

Lösung

1. Umwandlung von \(0{,}2\) in einen Bruch: \(0{,}2 = \frac{2}{10} = \frac{1}{5}\). 2. Feststellung der Periodizität: Der Bruch \(\frac{1}{6}\) hat die periodische Dezimaldarstellung \(0{,}1\overline{6}\). Da Lukas mit einer unendlichen, periodischen Dezimaldarstellung addieren müsste, ist der Weg über Brüche für ein exaktes Ergebnis einfacher. 3. Berechnung mit Brüchen: Suche des Hauptnenners für \(\frac{1}{6}\) und \(\frac{1}{5}\), welcher 30 ist. 4. Erweitern der Brüche: \(\frac{1}{6} = \frac{5}{30}\) und \(\frac{1}{5} = \frac{6}{30}\). 5. Addition: \(\frac{5}{30} + \frac{6}{30} = \frac{11}{30}\). Sarah hat den einfacheren Weg für ein exaktes Ergebnis gewählt.

Antwort

Sarah hat den besseren Weg gewählt, da \(\frac{1}{6}\) eine periodische Dezimaldarstellung hat (\(0{,}1\overline{6}\)), mit der man schwerer exakt rechnen kann. Das exakte Ergebnis ist \(\frac{11}{30}\).
4106626
Berechne den Wert der Terme. Achte darauf, ob es geschickter ist, in Brüchen oder in Dezimalzahlen zu rechnen. a) \((\frac{1}{4} + 0{,}5) - 1\) b) \(2{,}75 - (1\frac{1}{2} + 0{,}25)\) c) \(\frac{1}{3} + 0{,}2 + \frac{1}{6}\)

Denkanstöße

- Schau dir den ganzen Term an, bevor du anfängst zu rechnen. Kannst du Teile zusammenfassen? - Bei periodischen Dezimalzahlen wie bei \(\frac{1}{3}\) ist es oft besser, mit Brüchen zu rechnen. - Gibt es Zahlen, die sich gegenseitig zu einer ganzen Zahl ergänzen?

Lösung

1. a) Umwandlung \(\frac{1}{4} = 0{,}25\). Berechnung: \((0{,}25 + 0{,}5) - 1 = 0{,}75 - 1 = -0{,}25\). 2. b) Umwandlung \(1\frac{1}{2} = 1{,}5\). Berechnung: \(2{,}75 - (1{,}5 + 0{,}25) = 2{,}75 - 1{,}75 = 1\). 3. c) Umwandlung \(0{,}2 = \frac{2}{10} = \frac{1}{5}\) oder Zusammenfassen der Brüche zuerst: \(\frac{1}{3} + \frac{1}{6} = \frac{2}{6} + \frac{1}{6} = \frac{3}{6} = 0{,}5\). Endergebnis: \(0{,}5 + 0{,}2 = 0{,}7\).

Antwort

a) \(-0{,}25\) b) \(1\) c) \(0{,}7\)
4106836
Berechne den Wert des Terms \(\frac{5}{6} + 0{,}4 + \frac{1}{6} + 1{,}1\). Entscheide vorab, ob eine vollständige Umwandlung in Brüche oder Dezimalzahlen sinnvoll ist oder ob du passende Summanden getrennt zusammenfassen kannst. Begründe deine Wahl kurz und führe die Rechnung aus.

Denkanstöße

- Schau dir die Nenner der Brüche an. Was passiert, wenn du sie in Dezimalzahlen umwandelst? - Gibt es Brüche, die zusammen eine einfache Zahl ergeben? - Ist es immer nötig, wirklich alles in dieselbe Form umzuwandeln, oder kannst du Teile getrennt berechnen?

Lösung

1. Analyse der Zahlen: \(\frac{5}{6}\) und \(\frac{1}{6}\) ergeben als Dezimalzahlen periodische Werte (\(0{,}8\overline{3}\) und \(0{,}1\overline{6}\)), was die Addition erschwert. 2. Wahl der Strategie: Die beiden Brüche und die beiden Dezimalzahlen werden jeweils zusammengefasst; eine vollständige Umwandlung ist nicht nötig. 3. Gruppierung der Brüche: \(\frac{5}{6} + \frac{1}{6} = \frac{6}{6} = 1\). 4. Addition der Dezimalzahlen: \(0{,}4 + 1{,}1 = 1{,}5\). 5. Gesamtergebnis: \(1 + 1{,}5 = 2{,}5\) oder \(\frac{5}{2}\).

Antwort

Das getrennte Zusammenfassen der Brüche und der Dezimalzahlen ist sinnvoll, da die beiden Sechstelbrüche zusammen \(1\) ergeben und ihre periodischen Dezimaldarstellungen vermieden werden. Das Ergebnis ist \(2{,}5\).
4106896
Ermittle den Wert des Terms. Begründe kurz, warum du dich für die Darstellung als Bruch oder als Dezimalzahl entschieden hast. \( 1 \frac{1}{3} + 0{,}25 - \frac{7}{12} \)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du versuchst, \( \frac{1}{3} \) als Dezimalzahl zu schreiben? - Welche Darstellung ist genauer, wenn periodische Zahlen vorkommen? - Suche nach einem gemeinsamen Nenner für alle Brüche.

Lösung

1. Entscheidung für Brüche, da \( \frac{1}{3} \) eine periodische Dezimalzahl ergibt (\( 0{,}\overline{3} \)) 2. Umwandlung von \( 0{,}25 \) in einen Bruch: \( 0{,}25 = \frac{1}{4} \) 3. Umwandlung der gemischten Zahl: \( 1 \frac{1}{3} = \frac{4}{3} \) 4. Bestimmung des Hauptnenners für \( \frac{4}{3} \), \( \frac{1}{4} \) und \( \frac{7}{12} \): Der Hauptnenner ist \( 12 \) 5. Erweitern der Brüche: \( \frac{16}{12} + \frac{3}{12} - \frac{7}{12} \) 6. Berechnung des Zählers: \( 16 + 3 - 7 = 12 \) 7. Ergebnis: \( \frac{12}{12} = 1 \)

Antwort

\( 1 \) (Die Rechnung im Bruchformat ist hier vorteilhaft, da \( \frac{1}{3} \) keine endliche Dezimalzahl ist.)
4106916
Gegeben sind die folgenden drei Terme: A: \(0{,}45 + \frac{1}{4} + 0{,}3\) B: \(\frac{2}{3} + 0{,}5 + \frac{1}{6}\) C: \(\frac{2}{5} + 1{,}2 - 0{,}35\) a) Bei welchem dieser Terme ist eine Rechnung nur mit endlichen Dezimalzahlen nicht ohne Rundung möglich? Begründe deine Entscheidung kurz. b) Berechne den Wert dieses Terms als gekürzten Bruch.

Denkanstöße

- Wann lässt sich ein Bruch als endliche Dezimalzahl schreiben und wann ist er periodisch? - Überlege, was passiert, wenn du eine periodische Zahl rundest – ist das Ergebnis dann noch exakt? - Suche nach einem gemeinsamen Nenner, um Brüche zu addieren.

Lösung

1. Analyse der Brüche: In Term A ist \(\frac{1}{4} = 0{,}25\) und in Term C ist \(\frac{2}{5} = 0{,}4\); beide Dezimaldarstellungen enden. In Term B ergeben \(\frac{2}{3}\) und \(\frac{1}{6}\) periodische Dezimalzahlen. Mit ausschließlich endlichen Dezimalzahlen wäre daher eine Rundung nötig; die Bruchdarstellung ermöglicht eine exakte Rechnung ohne Rundung. 2. Umwandlung von \(0{,}5\) in einen Bruch: \(0{,}5 = \frac{1}{2}\). 3. Der kleinste gemeinsame Nenner von \(3\), \(2\) und \(6\) ist \(6\). 4. Erweitern und Addieren: \(\frac{4}{6} + \frac{3}{6} + \frac{1}{6} = \frac{8}{6}\). 5. Kürzen: \(\frac{8}{6} = \frac{4}{3}\).

Antwort

a) Term B, weil \(\frac{2}{3}\) und \(\frac{1}{6}\) periodische Dezimaldarstellungen haben; mit nur endlichen Dezimalzahlen müsste man runden. b) Der Wert von Term B ist \(\frac{4}{3}\).
4107106
Bestimme das Ergebnis des folgenden Rechenausdrucks unter Beachtung der Vorrangregeln: \( (0{,}4 + \frac{4}{5}) : \frac{1}{2} - (1{,}2)^2 \)

Denkanstöße

- Welche Rechenoperationen musst du laut den Vorrangregeln zuerst ausführen? - Erinnere dich an die Reihenfolge: Klammern zuerst, dann Potenzen, dann Punkt- vor Strichrechnung. - Wandle den Bruch in eine Dezimalzahl um, um die Addition in der Klammer zu vereinfachen. - Was bedeutet es, eine Zahl zu quadrieren?

Lösung

1. Umwandeln des Bruchs in der Klammer in eine Dezimalzahl: \( \frac{4}{5} = 0{,}8 \) 2. Berechnen des Klammerwerts: \( 0{,}4 + 0{,}8 = 1{,}2 \) 3. Berechnen der Division (Multiplikation mit dem Kehrwert): \( 1{,}2 : 0{,}5 = 2{,}4 \) 4. Berechnen des Quadrats: \( (1{,}2)^2 = 1{,}44 \) 5. Endgültige Subtraktion: \( 2{,}4 - 1{,}44 = 0{,}96 \)

Antwort

\( 0{,}96 \)
4107196
Berechne den Wert des Terms möglichst geschickt. Nutze einen Überschlag zur Kontrolle des Ergebnisses: \( (12\frac{3}{8} + 4{,}55) - (2{,}375 - 1\frac{9}{20}) \)

Denkanstöße

- Schau dir die Nachkommastellen genau an. Gibt es Zahlen, die besonders gut zusammenpassen? - Überlege, ob es einfacher ist, die Klammern zuerst auszurechnen oder den Term geschickt umzustellen. - Wie lautet die Dezimalzahl für den Bruch mit dem Nenner 8?

Lösung

1. Überschlagsrechnung: \( (12 + 5) - (2 - 1) = 17 - 1 = 16 \) 2. Identifikation vorteilhafter Darstellungen: \( \frac{3}{8} = 0{,}375 \) und \( \frac{9}{20} = \frac{45}{100} = 0{,}45 \) 3. Umwandlung in Dezimalzahlen: \( (12{,}375 + 4{,}55) - (2{,}375 - 1{,}45) \) 4. Auflösen der Klammern oder schrittweise Berechnung: Variante A: \( 16{,}925 - 0{,}925 = 16 \) Variante B (Rechenvorteil durch Umstellen): \( 12{,}375 + 4{,}55 - 2{,}375 + 1{,}45 = (12{,}375 - 2{,}375) + (4{,}55 + 1{,}45) = 10 + 6 = 16 \)

Antwort

Überschlag: \( 16 \); Exakter Wert: \( 16 \)
4107976
Berechne die folgenden Ausdrücke. Wähle eine geschickte Darstellung (Bruch oder Dezimalzahl), um den Rechenweg zu vereinfachen. a) \( (\frac{3}{2})^3 \cdot \frac{4}{9} \) b) \( 0{,}8 : \frac{4}{15} \) c) \( 2{,}25 \cdot (- \frac{2}{3}) \)

Denkanstöße

- Bei welcher Teilaufgabe ist es leichter, mit Brüchen zu rechnen als mit Dezimalzahlen? - Wie dividiert man durch einen Bruch? - Achte bei der letzten Aufgabe besonders auf das Vorzeichen. - Erinnerst du dich, wie man eine Zahl hoch drei rechnet?

Lösung

1. Potenz berechnen: \( (\frac{3}{2})^3 = \frac{3 \cdot 3 \cdot 3}{2 \cdot 2 \cdot 2} = \frac{27}{8} \). Multipliziere \( \frac{27}{8} \cdot \frac{4}{9} \). Kürze \( 27 \) mit \( 9 \) zu \( 3 \) und \( 4 \) mit \( 8 \) zu \( \frac{1}{2} \). Ergebnis: \( \frac{3}{2} \). 2. Wandle \( 0{,}8 \) in \( \frac{4}{5} \) um. Die Division durch einen Bruch entspricht der Multiplikation mit dem Kehrwert: \( \frac{4}{5} \cdot \frac{15}{4} \). Kürze die \( 4 \) und berechne \( \frac{15}{5} = 3 \). 3. Wandle \( 2{,}25 \) in den Bruch \( \frac{225}{100} = \frac{9}{4} \) um. Multipliziere \( \frac{9}{4} \cdot (- \frac{2}{3}) \). Das Vorzeichen ist negativ. Kürze \( 9 \) mit \( 3 \) und \( 2 \) mit \( 4 \). Ergebnis: \( - \frac{3}{2} \).

Antwort

a) \( \frac{3}{2} \) (oder \( 1{,}5 \)) b) \( 3 \) c) \( -\frac{3}{2} \) (oder \( -1{,}5 \))
4108936
Nutze Rechenvorteile durch den Wechsel der Darstellung (Bruch oder Dezimalzahl), um das Ergebnis zu bestimmen. a) \(0{,}25 \cdot \frac{4}{7}\) b) \(0{,}8 \cdot \frac{3}{4}\) c) \(1{,}25 \cdot 0{,}4\) d) \(\frac{2}{3} \cdot 0{,}9\)

Denkanstöße

- Überlege, welche Darstellung (Bruch oder Dezimalzahl) für die Rechnung einfacher ist. - Kannst du Dezimalzahlen wie \(0{,}25\) oder \(1{,}25\) als einfache Brüche schreiben? - Gibt es bei der Multiplikation von Brüchen Zahlen, die man kürzen kann?

Lösung

1. Umwandlung in Brüche: \(0{,}25 = \frac{1}{4}\). Rechnung: \(\frac{1}{4} \cdot \frac{4}{7} = \frac{1}{7}\). 2. Umwandlung in Brüche oder Dezimalzahlen: \(0{,}8 = \frac{4}{5}\) oder \(\frac{3}{4} = 0{,}75\). Rechnung: \(\frac{4}{5} \cdot \frac{3}{4} = \frac{3}{5} = 0{,}6\). 3. Umwandlung in Brüche: \(1{,}25 = \frac{5}{4}\) und \(0{,}4 = \frac{2}{5}\). Rechnung: \(\frac{5}{4} \cdot \frac{2}{5} = \frac{2}{4} = 0{,}5\). 4. Umwandlung in Brüche: \(0{,}9 = \frac{9}{10}\). Rechnung: \(\frac{2}{3} \cdot \frac{9}{10} = \frac{18}{30} = \frac{6}{10} = 0{,}6\).

Antwort

a) \(\frac{1}{7}\) b) \(0{,}6\) (oder \(\frac{3}{5}\)) c) \(0{,}5\) (oder \(\frac{1}{2}\)) d) \(0{,}6\) (oder \(\frac{3}{5}\))
4108956
Setze das passende Zeichen (\(<\), \(>\) oder \(=\)) in die Lücken ein, um die Aussagen wahr zu machen. a) \(2{,}5 : 5 \quad \dots \quad 2{,}5 \cdot 0{,}2\) b) \(-3{,}6 : 6 \quad \dots \quad -3{,}6 : 4\) c) \(0{,}8 \cdot 0{,}8 \quad \dots \quad 0{,}8\)

Denkanstöße

- Musst du die Ergebnisse immer ganz genau ausrechnen oder kannst du das Ergebnis abschätzen? - Was passiert mit dem Wert einer Zahl, wenn man sie mit einer Zahl multipliziert, die kleiner als 1 ist? - Erinnere dich bei negativen Zahlen an das Thermometer: Welche Temperatur ist höher?

Lösung

1. Vergleich a: \(2{,}5 : 5 = 0{,}5\) und \(2{,}5 \cdot 0{,}2 = 0{,}5\). Da beide Ergebnisse identisch sind, gilt \(=\). 2. Vergleich b: \(-3{,}6 : 6 = -0{,}6\) und \(-3{,}6 : 4 = -0{,}9\). Auf der Zahlengeraden liegt \(-0{,}6\) weiter rechts als \(-0{,}9\), daher gilt \(-0{,}6 > -0{,}9\). 3. Vergleich c: \(0{,}8 \cdot 0{,}8 = 0{,}64\). Da \(0{,}64\) kleiner ist als \(0{,}8\), gilt \(<\).

Antwort

a) \(=\) b) \(>\) c) \(<\)
4109056
Bestimme den Wert der Terme. Achte auf vorteilhafte Rechenwege. a) \( \frac{12}{25} \cdot 0{,}5 \cdot \frac{5}{3} \) b) \( 3{,}6 : \frac{9}{10} \) c) \( (-\frac{3}{4}) \cdot \frac{16}{21} \) d) \( 80\,\% : 0{,}4 \)

Denkanstöße

- Kannst du die Reihenfolge der Multiplikation so ändern, dass du einfacher kürzen kannst? - Welches Vorzeichen hat das Ergebnis, wenn eine negative Zahl mit einer positiven multipliziert wird? - Ist es hier einfacher, mit Brüchen oder mit Dezimalzahlen zu rechnen? - Was passiert mit dem Komma, wenn du eine Dezimalzahl durch eine andere teilst?

Lösung

1. Umwandlung \( 0{,}5 = \frac{1}{2} \). Umstellen für vorteilhaftes Kürzen: \( (\frac{12}{25} \cdot \frac{5}{3}) \cdot \frac{1}{2} = \frac{4}{5} \cdot \frac{1}{2} = \frac{2}{5} \). 2. Umwandlung \( 3{,}6 = \frac{36}{10} \): \( \frac{36}{10} \cdot \frac{10}{9} = 4 \). 3. Multiplikation mit Vorzeichenbeachtung und Kürzen: \( -(\frac{3}{4} \cdot \frac{16}{21}) = -(\frac{1}{1} \cdot \frac{4}{7}) = -\frac{4}{7} \). 4. Umwandlung in gleiche Darstellung (z. B. Dezimalzahlen): \( 0{,}8 : 0{,}4 = 2 \).

Antwort

a) \( \frac{2}{5} \) (oder \( 0{,}4 \)) b) \( 4 \) c) \( -\frac{4}{7} \) d) \( 2 \)
4109166
Wähle für jede Aufgabe den geschicktesten Rechenweg (Umwandlung in Brüche oder in Dezimalzahlen) und berechne das Ergebnis. Begründe kurz deine Wahl. a) \(0{,}4 \cdot \frac{5}{6}\) b) \(\frac{1}{3} \cdot 0{,}9\) c) \(1{,}25 : 0{,}5\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Brüche als Dezimalzahlen „unendlich“ viele Stellen haben. Ist es dann leichter, mit Brüchen zu rechnen? - Manchmal hilft es, das Komma zu verschieben, um wie mit ganzen Zahlen zu rechnen. - Gibt es Zahlen, die du sofort als einfachen Bruch erkennst?

Lösung

1. Zu a): Da \(\frac{5}{6}\) eine periodische Dezimalzahl ergibt, ist die Rechnung mit Brüchen geschickter. \(0{,}4 = \frac{4}{10} = \frac{2}{5}\). Rechnung: \(\frac{2}{5} \cdot \frac{5}{6} = \frac{2}{6} = \frac{1}{3}\). 2. Zu b): Hier ist die Rechnung mit Brüchen geschickter, da \(\frac{1}{3}\) periodisch ist. \(0{,}9 = \frac{9}{10}\). Rechnung: \(\frac{1}{3} \cdot \frac{9}{10} = \frac{3}{10}\) (oder \(0{,}3\)). 3. Zu c): Beide Zahlen lassen sich gut als Dezimalzahlen dividieren oder als Brüche schreiben. Weg über Dezimalzahlen: \(1{,}25 : 0{,}5 = 12{,}5 : 5 = 2{,}5\).

Antwort

a) \(\frac{1}{3}\) (Rechnung als Bruch sinnvoll) b) \(\frac{3}{10}\) oder \(0{,}3\) (Rechnung als Bruch sinnvoll) c) \(2{,}5\) oder \(\frac{5}{2}\) (Beide Wege gut möglich)
4112826
Bestimme die Ergebnisse der folgenden Aufgaben auf dem vorteilhaftesten Weg. a) \(\frac{5}{6} \cdot (-0{,}12)\) b) \(0{,}375 : \frac{3}{4}\) c) \(-1{,}2 \cdot \frac{5}{9}\) d) \(4 : 0{,}\overline{6}\)

Denkanstöße

- Bei der Multiplikation und Division von Brüchen kann man oft kürzen, bevor man das Endergebnis berechnet. - Periodische Dezimalzahlen müssen für die Rechnung fast immer in Brüche umgewandelt werden. - Kannst du eine Dezimalzahl wie \(0{,}375\) als einfachen Bruch schreiben?

Lösung

1. Berechnung von a): Umwandlung von \(-0{,}12\) in \(-\frac{12}{100} = -\frac{3}{25}\). Multiplikation und Kürzen ergibt \(\frac{5}{6} \cdot (-\frac{3}{25}) = -\frac{1}{10} = -0{,}1\). 2. Berechnung von b): Umwandlung von \(0{,}375\) in \(\frac{3}{8}\). Division durch Multiplikation mit dem Kehrwert ergibt \(\frac{3}{8} \cdot \frac{4}{3} = \frac{1}{2} = 0{,}5\). 3. Berechnung von c): Umwandlung von \(-1{,}2\) in \(-\frac{6}{5}\). Multiplikation ergibt \(-\frac{6}{5} \cdot \frac{5}{9} = -\frac{6}{9} = -\frac{2}{3}\). 4. Berechnung von d): Umwandlung von \(0{,}\overline{6}\) in \(\frac{2}{3}\). Division ergibt \(4 \cdot \frac{3}{2} = 6\).

Antwort

a) \(-0{,}1\) b) \(0{,}5\) c) \(-\frac{2}{3}\) d) \(6\)
4112886
Berechne die Ergebnisse der Multiplikations- und Divisionsaufgaben. a) \( \frac{2}{3} \cdot (-0{,}9) \) b) \( -0{,}75 : \frac{3}{4} \) c) \( 1{,}25 \cdot (-\frac{4}{5}) \)

Denkanstöße

- Erinnerst du dich an die Regeln für das Multiplizieren und Dividieren mit negativen Zahlen? - Bei der Multiplikation von Brüchen kannst du oft schon vor dem Rechnen kürzen. - Wie dividiert man durch einen Bruch? Denke an den Kehrwert.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Umwandlung von \( -0{,}9 \) in \( -\frac{9}{10} \). Multiplikation: \( \frac{2}{3} \cdot (-\frac{9}{10}) = -\frac{18}{30} \). Kürzen ergibt \( -\frac{3}{5} = -0{,}6 \). 2. Teilaufgabe b): Umwandlung von \( -0{,}75 \) in \( -\frac{3}{4} \). Division: \( -\frac{3}{4} : \frac{3}{4} = -1 \). 3. Teilaufgabe c): Umwandlung von \( 1{,}25 \) in \( \frac{5}{4} \). Multiplikation: \( \frac{5}{4} \cdot (-\frac{4}{5}) = -\frac{20}{20} = -1 \).

Antwort

a) \( -0{,}6 \) (oder \( -\frac{3}{5} \)) b) \( -1 \) c) \( -1 \)
4113006
Gegeben ist der Rechenausdruck: \(\frac{7}{9} - 0{,}25 : \frac{3}{4}\) a) Berechne den Wert des Ausdrucks exakt, indem du alle Dezimalzahlen in Brüche umwandelst. b) Begründe, warum es in diesem Fall nicht sinnvoll ist, den gesamten Ausdruck ausschließlich mit Dezimalzahlen (ohne Brüche) berechnen zu wollen.

Denkanstöße

- Welche Vorrangregeln musst du hier beachten? - Wandle alle Zahlen in die gleiche Darstellung um. Welche bietet sich hier für ein exaktes Ergebnis an? - Was fällt dir auf, wenn du versuchst, \(\frac{7}{9}\) als Dezimalzahl zu schreiben?

Lösung

1. Umwandlung von \(0{,}25\) in einen Bruch: \(\frac{1}{4}\) 2. Durchführung der Division (Punktrechnung): \(\frac{1}{4} : \frac{3}{4} = \frac{1}{4} \cdot \frac{4}{3} = \frac{1}{3}\) 3. Durchführung der Subtraktion (Strichrechnung): \(\frac{7}{9} - \frac{1}{3}\) 4. Erweitern auf den Hauptnenner \(9\): \(\frac{7}{9} - \frac{3}{9} = \frac{4}{9}\) 5. Analyse der Dezimaldarstellung: Die Brüche \(\frac{7}{9}\) (\(0{,}\overline{7}\)) und \(\frac{1}{3}\) (\(0{,}\overline{3}\)) haben periodische Dezimaldarstellungen. Mit endlichen Dezimalzahlen wäre daher nur eine gerundete Rechnung möglich; die Bruchrechnung ist hier einfacher und exakt.

Antwort

a) Das exakte Ergebnis ist \(\frac{4}{9}\). b) Eine Rechnung nur mit endlichen Dezimalzahlen ist nicht sinnvoll, da \(\frac{7}{9}\) eine periodische Dezimaldarstellung hat. Mit gerundeten Werten erhielte man kein exaktes Ergebnis; mit Periodenschreibweise wäre eine exakte Dezimaldarstellung zwar möglich, aber weniger übersichtlich.
4113246
Bestimme den Wert des Terms. Überlege dir vorab, ob die Rechnung mit Brüchen oder mit Dezimalzahlen sinnvoller ist, und begründe deine Wahl. \((1{,}75 + 2\frac{1}{3}) : (-1\frac{1}{6})\)

Denkanstöße

- Schau dir die Nenner der Brüche an. Lassen sie sich leicht als Dezimalzahlen schreiben? - Was passiert, wenn du mit gerundeten Dezimalzahlen rechnest? - Wie addiert man Brüche mit unterschiedlichen Nennern? - Wie dividiert man durch einen Bruch?

Lösung

1. Wahl der Methode: Da \(\frac{1}{3}\) und \(\frac{1}{6}\) periodische Dezimalzahlen ergeben (\(0{,}333...\) und \(0{,}1666...\)), ist die Rechnung mit Brüchen exakter und einfacher. 2. Umwandlung in Brüche: \(1{,}75 = \frac{7}{4}\), \(2\frac{1}{3} = \frac{7}{3}\), \(-1\frac{1}{6} = -\frac{7}{6}\). 3. Berechnung der Klammer (Hauptnenner \(12\)): \(\frac{21}{12} + \frac{28}{12} = \frac{49}{12}\). 4. Division durch Multiplikation mit dem Kehrwert: \(\frac{49}{12} \cdot (-\frac{6}{7})\). 5. Kürzen und Endergebnis: \(-\frac{7 \cdot 7 \cdot 6}{6 \cdot 2 \cdot 7} = -\frac{7}{2} = -3{,}5\).

Antwort

Das Ergebnis ist \(-3{,}5\) oder \(-\frac{7}{2}\). Der Rechenweg über Brüche ist hier sinnvoller, da die Dezimalzahlen periodisch wären und das Rechnen erschweren würden.
4113256
Berechne den Wert des folgenden Ausdrucks möglichst geschickt: \((- \frac{5}{8} + 0{,}125) : (-0{,}2)\)

Denkanstöße

- Kennst du die Dezimalzahl für den Bruch im Term? - Kannst du die Dezimalzahlen in einfache Brüche umwandeln? - Achte besonders auf das Vorzeichen bei der Addition in der Klammer. - Was ist das Ergebnis von „Minus geteilt durch Minus“?

Lösung

1. Strategiewahl: Da \(\frac{5}{8} = 0{,}625\) eine abbrechende Dezimalzahl ist, sind beide Wege möglich. Die Dezimalrechnung ist hier oft schneller. 2. Methode A (Dezimal): \(\frac{5}{8}\) ist \(0{,}625\). Klammer: \(-0{,}625 + 0{,}125 = -0{,}5\). Division: \(-0{,}5 : (-0{,}2) = 5 : 2 = 2{,}5\). 3. Methode B (Bruch): \(0{,}125 = \frac{1}{8}\) und \(-0{,}2 = -\frac{1}{5}\). Klammer: \(-\frac{5}{8} + \frac{1}{8} = -\frac{4}{8} = -\frac{1}{2}\). Division: \(-\frac{1}{2} \cdot (-5) = \frac{5}{2} = 2{,}5\). 4. Ergebnis: Beides führt effizient zum Ziel \(2{,}5\).

Antwort

Das Ergebnis ist \(2{,}5\) oder \(\frac{5}{2}\).
4113316
Entscheide bei den folgenden Aufgaben, ob es vorteilhafter ist, in Brüchen oder in Dezimalzahlen zu rechnen. Begründe kurz deine Wahl und berechne das Ergebnis. a) \(\frac{1}{3} + 0{,}5\) b) \(0{,}25 \cdot \frac{4}{7}\) c) \(0{,}4 \cdot 1{,}2 - \frac{1}{5}\)

Denkanstöße

- Wann lässt sich ein Bruch nicht als einfache, endliche Dezimalzahl schreiben? - Suche nach Zahlen, die sich beim Multiplizieren gegenseitig aufheben oder „schön“ ergänzen. - Überprüfe, ob eine Division durch eine Zahl wie 3 oder 7 im Dezimalsystem einfach wäre.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Da \(\frac{1}{3}\) eine periodische Dezimaldarstellung hat (\(0{,}\overline{3}\)), ist das Rechnen mit Brüchen vorteilhafter. Umwandlung \(0{,}5 = \frac{1}{2}\). Hauptnenner finden: \(\frac{2}{6} + \frac{3}{6} = \frac{5}{6}\). 2. Teilaufgabe b): Das Rechnen mit Brüchen ist vorteilhafter, da \(0{,}25 = \frac{1}{4}\) ist. Rechnung: \(\frac{1}{4} \cdot \frac{4}{7}\). Durch Kürzen der 4 ergibt sich sofort \(\frac{1}{7}\). Als Dezimalzahl wäre die Division durch 7 sehr aufwendig. 3. Teilaufgabe c): Hier sind Dezimalzahlen vorteilhafter, da alle Zahlen endliche Dezimaldarstellungen haben. \(0{,}4 \cdot 1{,}2 = 0{,}48\). Umwandlung \(\frac{1}{5} = 0{,}2\). Subtraktion: \(0{,}48 - 0{,}2 = 0{,}28\).

Antwort

a) Brüche (\(\frac{1}{3}\) hat eine periodische Dezimaldarstellung): \(\frac{5}{6}\) b) Brüche (Kürzen möglich): \(\frac{1}{7}\) c) Dezimalzahlen (endliche Dezimaldarstellungen): \(0{,}28\)
4113756
Bei einem Staffellauf müssen sechs verschiedene Teilstrecken absolviert werden. Die Längen der Teilstrecken sind: \(1{,}45\,\text{km}\); \(\frac{3}{4}\,\text{km}\); \(2{,}55\,\text{km}\); \(0{,}25\,\text{km}\); \(1 \frac{1}{2}\,\text{km}\); \(500\,\text{m}\). Berechne die Gesamtlänge der Strecke. Nutze dabei Rechenvorteile, indem du geschickt zusammenfasst. Erkläre kurz, welche Werte du kombiniert hast.

Denkanstöße

- Gibt es Zahlen, die sich besonders einfach zu einer ganzen Zahl ergänzen? - Wandle zuerst alle Angaben in Dezimalzahlen um. - Was fällt dir auf, wenn du die Nachkommastellen betrachtest?

Lösung

1. Umwandlung aller Werte in eine einheitliche Darstellung (Dezimalzahlen in \(\text{km}\)): - \(1{,}45\,\text{km}\) - \(\frac{3}{4}\,\text{km} = 0{,}75\,\text{km}\) - \(2{,}55\,\text{km}\) - \(0{,}25\,\text{km}\) - \(1 \frac{1}{2}\,\text{km} = 1{,}5\,\text{km}\) - \(500\,\text{m} = 0{,}5\,\text{km}\) 2. Bildung geschickter Paare: - Paar 1: \(1{,}45\,\text{km} + 2{,}55\,\text{km} = 4{,}0\,\text{km}\) - Paar 2: \(0{,}75\,\text{km} + 0{,}25\,\text{km} = 1{,}0\,\text{km}\) - Paar 3: \(1{,}5\,\text{km} + 0{,}5\,\text{km} = 2{,}0\,\text{km}\) 3. Berechnung der Gesamtsumme: \(4{,}0\,\text{km} + 1{,}0\,\text{km} + 2{,}0\,\text{km} = 7{,}0\,\text{km}\)

Antwort

Die Gesamtlänge beträgt \(7\,\text{km}\). Rechenvorteile ergeben sich durch die Paare \((1{,}45; 2{,}55)\), \((0{,}75; 0{,}25)\) und \((1{,}5; 0{,}5)\).
4113766
Zwei Schüler berechnen den Wert des folgenden Ausdrucks: \(4{,}8 + 2 \frac{1}{4} + 1{,}2 + \frac{3}{4}\) - Leon wandelt alle Brüche in Dezimalzahlen um und addiert die Zahlen der Reihe nach von links nach rechts. - Sophie tauscht die Reihenfolge der Summanden und rechnet: \((4{,}8 + 1{,}2) + (2 \frac{1}{4} + \frac{3}{4})\). a) Berechne das Ergebnis auf beiden Wegen. b) Begründe, welcher Weg im Kopf einfacher ist.

Denkanstöße

- Probiere beide Rechenwege nacheinander aus. - Welche Zwischenschritte fallen dir leichter? - Was passiert bei Sophies Weg mit den Nachkommastellen bzw. den Brüchen?

Lösung

1. Leons Weg (Dezimalzahlen, der Reihe nach): - \(2 \frac{1}{4} = 2{,}25\) und \(\frac{3}{4} = 0{,}75\) - \(4{,}8 + 2{,}25 = 7{,}05\) - \(7{,}05 + 1{,}2 = 8{,}25\) - \(8{,}25 + 0{,}75 = 9{,}0\) 2. Sophies Weg (Vertauschen/Kombinieren): - Erste Klammer: \(4{,}8 + 1{,}2 = 6{,}0\) - Zweite Klammer: \(2 \frac{1}{4} + \frac{3}{4} = 2 \frac{4}{4} = 3{,}0\) - Gesamtsumme: \(6{,}0 + 3{,}0 = 9{,}0\) 3. Bewertung: Sophies Weg ist einfacher, da durch das Kommutativgesetz und Assoziativgesetz glatte, ganze Zahlen entstehen, die im Kopf leichter zu addieren sind.

Antwort

Das Ergebnis ist \(9\). Sophies Weg ist einfacher, da sie Summanden kombiniert, die sich zu den ganzen Zahlen \(6\) und \(3\) ergänzen.
4127976
Berechne die folgenden Ausdrücke. Wähle für jede Teilaufgabe die Darstellung (Bruch oder Dezimalzahl), mit der du am einfachsten rechnen kannst. Gib das Endergebnis sowohl als Bruch als auch als Dezimalzahl an. a) \(0{,}25 \cdot \frac{4}{7}\) b) \(\frac{3}{4} + 0{,}125 - \frac{1}{8}\) c) \(0{,}6 : \frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Schau dir die Zahlen genau an: Gibt es Brüche, die du sofort als Dezimalzahl kennst? - Gibt es Dezimalzahlen, die als Bruch das Kürzen ermöglichen? - Bei Aufgabe b) kannst du dir Rechenarbeit sparen, wenn du die Brüche zuerst betrachtest.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Umwandlung von \(0{,}25\) in \(\frac{1}{4}\). Rechnung: \(\frac{1}{4} \cdot \frac{4}{7} = \frac{1}{7}\). Dezimalwert durch Division \(1 : 7\) ergibt \(0{,}\overline{142857}\). 2. Teilaufgabe b): Umwandlung von \(0{,}125\) in \(\frac{1}{8}\). Rechnung: \(\frac{3}{4} + \frac{1}{8} - \frac{1}{8} = \frac{3}{4}\). Dezimalwert ist \(0{,}75\). 3. Teilaufgabe c): Umwandlung von \(0{,}6\) in \(\frac{6}{10} = \frac{3}{5}\). Division durch Multiplikation mit dem Kehrwert: \(\frac{3}{5} \cdot \frac{3}{2} = \frac{9}{10}\). Dezimalwert ist \(0{,}9\).

Antwort

a) \(\frac{1}{7} = 0{,}\overline{142857}\) b) \(\frac{3}{4} = 0{,}75\) c) \(\frac{9}{10} = 0{,}9\)
4106636
Bestimme die fehlende Zahl im Platzhalter \(\dots\), sodass die Gleichung korrekt ist. a) \(0{,}8 + \dots = \frac{1}{2}\) b) \(\dots - \frac{3}{4} = -0{,}5\) c) \(0{,}125 + \dots = \frac{5}{8}\)

Denkanstöße

- Wie kannst du die Gleichung umstellen, um den Platzhalter zu finden? - Wandle alle Zahlen in die gleiche Form um (entweder alle als Bruch oder alle als Dezimalzahl). - Welche Zahl musst du zu \(0{,}8\) addieren, um auf \(0{,}5\) zu kommen?

Lösung

1. a) Umwandlung \(\frac{1}{2} = 0{,}5\). Rechnung: \(0{,}5 - 0{,}8 = -0{,}3\). 2. b) Umwandlung \(\frac{3}{4} = 0{,}75\). Rechnung: \(-0{,}5 + 0{,}75 = 0{,}25\). 3. c) Umwandlung \(\frac{5}{8} = 0{,}625\). Rechnung: \(0{,}625 - 0{,}125 = 0{,}5\). Alternativ in Brüchen: \(\frac{5}{8} - \frac{1}{8} = \frac{4}{8} = \frac{1}{2}\).

Antwort

a) \(-0{,}3\) b) \(0{,}25\) c) \(0{,}5\) (oder \(\frac{1}{2}\))
4106846
Gegeben ist der Term \((\frac{2}{3} + 0{,}75) \cdot 12\). Man kann diesen Term auf zwei Arten berechnen: 1. Zuerst den Wert der Klammer bestimmen (Hauptnenner finden). 2. Das Distributivgesetz anwenden und die Klammer auflösen. Führe beide Wege aus. Welcher Weg ist bei dieser speziellen Aufgabe weniger rechenintensiv? Begründe.

Denkanstöße

- Was bedeutet das Distributivgesetz für diesen Term? - Wie verhält sich die Zahl außerhalb der Klammer zu den Nennern innerhalb der Klammer? - Probiere beide Wege aus und stoppe die Zeit oder zähle die Rechenschritte.

Lösung

1. Weg 1 (Klammer zuerst): Umwandlung \(0{,}75 = \frac{3}{4}\). Hauptnenner von \(\frac{2}{3}\) und \(\frac{3}{4}\) ist \(12\). 2. Rechnung in der Klammer: \(\frac{8}{12} + \frac{9}{12} = \frac{17}{12}\). 3. Multiplikation: \(\frac{17}{12} \cdot 12 = 17\). 4. Weg 2 (Distributivgesetz): \((\frac{2}{3} \cdot 12) + (0{,}75 \cdot 12)\). 5. Einzelrechnungen: \(\frac{2}{3} \cdot 12 = 2 \cdot 4 = 8\) und \(0{,}75 \cdot 12 = \frac{3}{4} \cdot 12 = 3 \cdot 3 = 9\). 6. Summe: \(8 + 9 = 17\). 7. Bewertung: Weg 2 ist einfacher, da durch das Distributivgesetz die Nenner direkt mit der \(12\) gekürzt werden und kein Hauptnenner für die Addition gesucht werden muss.

Antwort

Das Ergebnis ist \(17\). Das Distributivgesetz (Weg 2) ist hier geschickter, da die Multiplikation mit \(12\) die Brüche sofort in ganze Zahlen umwandelt und die Suche nach einem Hauptnenner entfällt.
4106906
Berechne den Wert des Terms. Achte auf die Rechenregeln für Klammern und wähle eine geschickte Darstellungsform für die Zahlen. \( 12{,}8 - (3 \frac{1}{8} + 4{,}025) + 2 \frac{1}{5} \)

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Regel „Klammer zuerst“. - Ist es hier einfacher, alles in Brüche oder alles in Dezimalzahlen umzuwandeln? - Überprüfe, ob du Brüche wie \( \frac{1}{8} \) als Dezimalzahl kennst.

Lösung

1. Umwandlung der Brüche in Dezimalzahlen: \( 3 \frac{1}{8} = 3{,}125 \) und \( 2 \frac{1}{5} = 2{,}2 \) 2. Berechnung des Klammerausdrucks: \( 3{,}125 + 4{,}025 = 7{,}15 \) 3. Einsetzen in den Gesamtterm: \( 12{,}8 - 7{,}15 + 2{,}2 \) 4. Subtraktion: \( 12{,}8 - 7{,}15 = 5{,}65 \) 5. Addition des letzten Terms: \( 5{,}65 + 2{,}2 = 7{,}85 \)

Antwort

\( 7{,}85 \)
4106936
Ein Schüler berechnet den Term \(S = \frac{4}{9} + 0{,}3 + \frac{5}{9}\) und erhält als Ergebnis \(1{,}29\). Sein Rechenweg: \(\frac{4}{9} \approx 0{,}44\) \(\frac{5}{9} \approx 0{,}55\) \(0{,}44 + 0{,}3 + 0{,}55 = 1{,}29\) a) Erkläre den Fehler, den der Schüler gemacht hat, und warum sein Ergebnis nicht exakt ist. b) Zeige einen besseren Rechenweg auf, der ohne Rundungen auskommt und direkt zum exakten Ergebnis führt. Nutze dabei geeignete Rechengesetze.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Genauigkeit, wenn man mitten in einer Rechnung rundet? - Gibt es in der Aufgabe Zahlen, die besonders gut zusammenpassen? - Kannst du Reihenfolge und Gruppierung der Summanden verändern, ohne das Ergebnis zu beeinflussen?

Lösung

1. Fehleranalyse: Der Schüler hat die Dezimaldarstellungen von \(\frac{4}{9}\) und \(\frac{5}{9}\) nach zwei Nachkommastellen abgeschnitten. Insbesondere würde \(\frac{5}{9} = 0{,}\overline{5}\) auf zwei Nachkommastellen zu \(0{,}56\) gerundet. Jede endliche Näherung der periodischen Dezimaldarstellungen führt hier zu einem nicht exakten Gesamtergebnis. 2. Strategie für exaktes Ergebnis: Anwendung des Kommutativgesetzes (Vertauschungsgesetz) und des Assoziativgesetzes (Verknüpfungsgesetz), um die Brüche mit gleichem Nenner zuerst zu addieren. 3. Berechnung: \((\frac{4}{9} + \frac{5}{9}) + 0{,}3 = \frac{9}{9} + 0{,}3 = 1 + 0{,}3 = 1{,}3\).

Antwort

a) Der Fehler liegt in der Verwendung abgeschnittener Näherungswerte für die Brüche. Da \(\frac{4}{9}\) und \(\frac{5}{9}\) unendlich viele Nachkommastellen haben, geht durch das Abschneiden Information verloren. b) Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz werden zuerst die Brüche zusammengefasst: \(\frac{4}{9} + \frac{5}{9} = \frac{9}{9} = 1\). Dann ist \(1 + 0{,}3 = 1{,}3\).
4107116
Berechne den Wert des Terms und gib das Ergebnis als Dezimalzahl an: \( \frac{2}{3} \cdot 0{,}75 + 1\frac{1}{2} : 75\,\% - (\frac{1}{2})^3 \)

Denkanstöße

- Wandle den Prozentsatz in eine Dezimalzahl um, bevor du rechnest. - Wie lässt sich \( 0{,}75 \) als Bruch schreiben, um die Multiplikation mit \( \frac{2}{3} \) zu vereinfachen? - Achte darauf, erst die Potenz und die Punktrechnungen auszuführen, bevor du addierst oder subtrahierst.

Lösung

1. Berechnen des ersten Produkts durch Umwandlung von \( 0{,}75 \) in \( \frac{3}{4} \): \( \frac{2}{3} \cdot \frac{3}{4} = \frac{2}{4} = 0{,}5 \) 2. Umwandeln des Prozentsatzes und des gemischten Bruchs für die Division: \( 1{,}5 : 0{,}75 = 2 \) 3. Berechnen der Potenz: \( (\frac{1}{2})^3 = \frac{1}{8} = 0{,}125 \) 4. Zusammenführen der Ergebnisse: \( 0{,}5 + 2 - 0{,}125 \) 5. Endergebnis: \( 2{,}5 - 0{,}125 = 2{,}375 \)

Antwort

\( 2{,}375 \)
4107206
Bestimme zuerst einen Schätzwert und berechne anschließend den exakten Wert des Terms. Überlege dir vorab, ob die Umwandlung in Dezimalzahlen oder in Brüche für ein exaktes Ergebnis sinnvoller ist: \( 4\frac{2}{3} - (1{,}5 + \frac{1}{6}) + 0{,}2 \)

Denkanstöße

- Ergeben alle Brüche im Term endliche Dezimalzahlen? Was bedeutet das für deinen Rechenweg? - Wenn du mit Brüchen rechnest, was musst du tun, um Brüche mit verschiedenen Nennern zu addieren oder zu subtrahieren? - Kannst du das Ergebnis am Ende wieder als Dezimalzahl schreiben?

Lösung

1. Überschlagsrechnung: \( 4{,}5 - (1{,}5 + 0{,}2) + 0{,}2 \approx 3 \) 2. Entscheidung für Brüche, da \( \frac{2}{3} \) und \( \frac{1}{6} \) periodische Dezimalzahlen ergeben 3. Umwandlung der Dezimalzahlen in Brüche: \( 1{,}5 = \frac{3}{2} \) und \( 0{,}2 = \frac{1}{5} \) 4. Berechnung des Klammerwerts (Hauptnenner 6): \( \frac{9}{6} + \frac{1}{6} = \frac{10}{6} = \frac{5}{3} \) 5. Subtraktion: \( \frac{14}{3} - \frac{5}{3} = \frac{9}{3} = 3 \) 6. Finale Addition: \( 3 + \frac{1}{5} = 3\frac{1}{5} = 3{,}2 \)

Antwort

Überschlag: ca. \( 3 \); Exakter Wert: \( 3\frac{1}{5} \) oder \( 3{,}2 \)
4107986
Berechne den Wert des Terms schrittweise. Welchen Vorteil bietet hier die Umwandlung aller Zahlen in Brüche? \( -1{,}5 \cdot ( \frac{2}{3} + 1\frac{1}{6} ) \cdot (- \frac{4}{11}) \)

Denkanstöße

- Welche Rechenregel musst du zuerst anwenden (Klammer, Punkt, Strich)? - Versuche, alle Zahlen als Brüche zu schreiben, bevor du multiplizierst. - Siehst du Zahlen im Zähler und Nenner, die sich gegenseitig aufheben? - Wie viele negative Vorzeichen hast du insgesamt? Was bedeutet das für das Endergebnis?

Lösung

1. Klammerinhalt berechnen: Wandle den gemischten Bruch um: \( 1\frac{1}{6} = \frac{7}{6} \). Addiere die Brüche mit dem Hauptnenner \( 6 \): \( \frac{4}{6} + \frac{7}{6} = \frac{11}{6} \). 2. Wandle \( -1{,}5 \) in den Bruch \( -\frac{3}{2} \) um. 3. Multipliziere die drei Faktoren: \( (-\frac{3}{2}) \cdot \frac{11}{6} \cdot (-\frac{4}{11}) \). 4. Vorzeichen bestimmen: Zwei negative Faktoren ergeben ein positives Produkt. 5. Zähler und Nenner kürzen: Die \( 11 \) im Zähler und Nenner heben sich auf. Es bleibt \( \frac{3 \cdot 4}{2 \cdot 6} = \frac{12}{12} = 1 \).

Antwort

Das Ergebnis ist \(1\). Die Bruchdarstellung ermöglicht exaktes Rechnen und direktes Kürzen, insbesondere der Faktoren \(11\), \(3\), \(4\) und \(6\).
4109176
Berechne den Wert des folgenden Terms. Entscheide bei jedem Schritt selbst, ob du mit Brüchen oder Dezimalzahlen rechnen möchtest, um den Vorteil der jeweiligen Darstellung zu nutzen. \((0{,}6 \cdot \frac{5}{9}) : 1{,}2\)

Denkanstöße

- Beachte die Klammerregel: Was in der Klammer steht, wird zuerst berechnet. - Wenn eine Zahl eine periodische Dezimalzahl ergibt, ist es meistens besser, mit dem Bruch zu rechnen. - Kannst du den Term in Teilschritte zerlegen?

Lösung

1. Zuerst wird die Klammer berechnet. Da \(\frac{5}{9}\) eine periodische Dezimalzahl ist, wird \(0{,}6\) in einen Bruch umgewandelt: \(0{,}6 = \frac{6}{10} = \frac{3}{5}\). 2. Multiplikation in der Klammer: \(\frac{3}{5} \cdot \frac{5}{9} = \frac{3}{9} = \frac{1}{3}\). 3. Nun folgt die Division durch \(1{,}2\). Umwandlung von \(1{,}2\) in einen Bruch: \(1{,}2 = \frac{12}{10} = \frac{6}{5}\). 4. Division des Ergebnisses der Klammer durch \(\frac{6}{5}\): \(\frac{1}{3} : \frac{6}{5} = \frac{1}{3} \cdot \frac{5}{6} = \frac{5}{18}\).

Antwort

\(\frac{5}{18}\)
4112836
Berechne den Wert der Terme unter Ausnutzung von Rechenvorteilen. a) \(\frac{4}{7} \cdot (0{,}25 + \frac{1}{8})\) b) \(1{,}2 - \frac{2}{3} : 0{,}\overline{5}\)

Denkanstöße

- Achte auf die Vorrangregeln: Klammern zuerst, dann Punkt- vor Strichrechnung. - Schau dir die Zahlen genau an, bevor du rechnest. Heben sich Teile vielleicht gegenseitig auf? - Welche Darstellung hilft dir in der Klammer oder beim Dividieren mehr?

Lösung

1. Berechnung von a): Umwandlung von \(0{,}25\) in \(\frac{1}{4}\) in der Klammer. Summe ist \(\frac{2}{8} + \frac{1}{8} = \frac{3}{8}\). Multiplikation und Kürzen ergibt \(\frac{4}{7} \cdot \frac{3}{8} = \frac{1}{7} \cdot \frac{3}{2} = \frac{3}{14}\). 2. Berechnung von b): Anwendung von Punkt- vor Strichrechnung. Umwandlung von \(0{,}\overline{5}\) in \(\frac{5}{9}\). Division ergibt \(\frac{2}{3} \cdot \frac{9}{5} = \frac{6}{5} = 1{,}2\). Subtraktion ergibt \(1{,}2 - 1{,}2 = 0\).

Antwort

a) \(\frac{3}{14}\) b) \(0\)
4112896
In manchen Fällen ist ein Rechenweg durch einen Darstellungswechsel deutlich einfacher. a) Berechne \(\frac{1}{6}+0{,}2\). Warum ist eine Rechnung nur mit endlichen Dezimalzahlen hier nicht exakt möglich? b) Berechne \(0{,}\overline{7}+\frac{2}{9}\).

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du \(\frac{1}{6}\) als Dezimalzahl schreibst? - Wie lässt sich \(0{,}\overline{7}\) als Bruch darstellen?

Lösung

1. a) \(0{,}2=\frac{1}{5}\). Daher \(\frac{1}{6}+\frac{1}{5}=\frac{5}{30}+\frac{6}{30}=\frac{11}{30}\). Der Bruch \(\frac{1}{6}\) hat eine periodische Dezimaldarstellung; mit nur endlichen Dezimalzahlen müsste man runden. 2. b) \(0{,}\overline{7}=\frac{7}{9}\). Daher \(\frac{7}{9}+\frac{2}{9}=1\).

Antwort

a) \(\frac{11}{30}\); \(\frac{1}{6}\) hat keine endliche Dezimaldarstellung. b) \(1\)
4113016
Untersuche den Rechenausdruck \(0{,}375 : \frac{3}{4} + \frac{1}{2}\). Stelle zwei verschiedene Rechenwege dar: Weg 1: Wandle die Brüche \(\frac{3}{4}\) und \(\frac{1}{2}\) in Dezimalzahlen um und berechne. Weg 2: Wandle die Dezimalzahl \(0{,}375\) in einen Bruch um und berechne. Entscheide begründet, welcher Weg für dich einfacher war.

Denkanstöße

- Erinnerst du dich, welcher bekannte Bruch als Dezimalzahl \(0{,}375\) geschrieben wird? - Probiere beide Wege aus. Wo konntest du mehr kürzen oder im Kopf rechnen? - Wie verhalten sich \(0{,}375\) und \(0{,}75\) zueinander?

Lösung

Weg 1 (Dezimalzahlen): 1. Umwandlung: \(\frac{3}{4} = 0{,}75\) und \(\frac{1}{2} = 0{,}5\) 2. Division: \(0{,}375 : 0{,}75 = 0{,}5\) (da \(0{,}375\) die Hälfte von \(0{,}75\) ist) 3. Addition: \(0{,}5 + 0{,}5 = 1{,}0\) Weg 2 (Brüche): 1. Umwandlung: \(0{,}375 = \frac{375}{1000} = \frac{3}{8}\) 2. Division: \(\frac{3}{8} : \frac{3}{4} = \frac{3}{8} \cdot \frac{4}{3}\) 3. Kürzen: \(\frac{1}{2}\) 4. Addition: \(\frac{1}{2} + \frac{1}{2} = 1\) Begründung: Weg 2 ist oft einfacher, da das Kürzen der Brüche (\(3\) gegen \(3\) und \(4\) gegen \(8\)) die Rechnung stark vereinfacht und keine schriftliche Division von Dezimalzahlen erfordert.

Antwort

Beide Wege führen zum Ergebnis \(1\). Weg 2 (Brüche) ist meist vorteilhafter, da durch das Kürzen (\(\frac{3}{8} \cdot \frac{4}{3} = \frac{1}{2}\)) sehr einfache Zahlen entstehen und keine Division durch eine Dezimalzahl nötig ist.
4116376
Betrachte die folgenden vier Rechenausdrücke: A: \(30 \cdot \frac{2}{5}\) B: \(30 : \frac{5}{2}\) C: \(30 \cdot \frac{4}{10}\) D: \(30 : \frac{2}{5}\) a) Welche der Ausdrücke A, B und C haben das gleiche Ergebnis? Begründe deine Antwort mithilfe von Rechenregeln für Brüche, ohne die Ergebnisse auszurechnen. b) Ist das Ergebnis von Ausdruck D größer oder kleiner als das Ergebnis von Ausdruck A? Erkläre den Unterschied kurz.

Denkanstöße

- Erinnerst du dich an die Regel für die Division durch einen Bruch? - Kannst du Brüche vereinfachen oder kürzen, um sie besser vergleichen zu können? - Was passiert mit einer Zahl, wenn man sie mit etwas multipliziert, das kleiner als 1 ist? Was passiert bei der Division? - Musst du wirklich alles ausrechnen, um zu sehen, welche Ausdrücke denselben Wert haben?

Lösung

1. Vergleich von A und B: Division durch einen Bruch ist gleichwertig mit der Multiplikation mit dem Kehrwert. Der Kehrwert von \(\frac{5}{2}\) ist \(\frac{2}{5}\). Daher ist \(30 : \frac{5}{2} = 30 \cdot \frac{2}{5}\). A und B sind gleich. 2. Vergleich von A und C: Der Bruch \(\frac{4}{10}\) lässt sich mit \(2\) kürzen zu \(\frac{2}{5}\). Daher ist \(30 \cdot \frac{4}{10} = 30 \cdot \frac{2}{5}\). A und C sind gleich. 3. Schlussfolgerung für a): Die Ausdrücke A, B und C haben alle das gleiche Ergebnis. 4. Vergleich für b): In Ausdruck A wird \(30\) mit einem echten Bruch (\(\frac{2}{5} < 1\)) multipliziert, das Ergebnis ist kleiner als \(30\) (konkret \(12\)). In Ausdruck D wird \(30\) durch einen echten Bruch dividiert, was einer Multiplikation mit dem Kehrwert \(\frac{5}{2} = 2{,}5\) entspricht. Da \(2{,}5 > 1\), ist das Ergebnis von D deutlich größer als \(30\) (konkret \(75\)). Somit ist D größer als A.

Antwort

a) A, B und C sind gleich, da die Division durch \(\frac{5}{2}\) dasselbe ist wie die Multiplikation mit \(\frac{2}{5}\) und \(\frac{4}{10}\) gekürzt ebenfalls \(\frac{2}{5}\) ergibt. b) Das Ergebnis von D ist größer als das von A. Bei A wird die Zahl durch die Multiplikation mit einem Bruch kleiner als 1 verkleinert, während sie bei D durch die Division vergrößert wird.
4127986
1. Bestimme den Wert des Terms \(\left( 1{,}25 - \frac{3}{4} \right) : 0{,}5 + \frac{1}{10}\). Gib das Ergebnis als Dezimalzahl an. 2. Angenommen, die Zahl \(1{,}25\) am Anfang des Terms wird durch \(1{,}5\) ersetzt. Wie verändert sich das Endergebnis? Erkläre die Änderung kurz, ohne den kompletten neuen Termwert mühsam von vorn auszurechnen.

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Wert in der Klammer. Was ist einfacher: Brüche oder Dezimalzahlen? - Denke an die Regel „Klammer zuerst“. - Für den zweiten Teil: Wie viel größer ist \(1{,}5\) im Vergleich zu \(1{,}25\)? Was passiert mit diesem Unterschied im weiteren Verlauf der Rechnung?

Lösung

1. Schritt: Umwandlung von \(\frac{3}{4}\) in \(0{,}75\). 2. Schritt: Berechnung der Klammer: \(1{,}25 - 0{,}75 = 0{,}5\). 3. Schritt: Division durch \(0{,}5\): \(0{,}5 : 0{,}5 = 1\). 4. Schritt: Addition von \(\frac{1}{10} = 0{,}1\): \(1 + 0{,}1 = 1{,}1\). 5. Analyse der Änderung: Der Wert in der Klammer erhöht sich um \(0{,}25\) (da \(1{,}5 - 1{,}25 = 0{,}25\)). Dieser Unterschied wird anschließend durch \(0{,}5\) dividiert. Da die Division durch \(0{,}5\) einer Verdopplung entspricht, erhöht sich das Endergebnis um \(0{,}25 \cdot 2 = 0{,}5\). Das neue Ergebnis ist \(1{,}6\).

Antwort

1. Das Ergebnis ist \(1{,}1\). 2. Das Ergebnis erhöht sich um \(0{,}5\) auf insgesamt \(1{,}6\). Da die Differenz in der Klammer um \(0{,}25\) steigt und dieser Wert danach durch \(0{,}5\) geteilt (also verdoppelt) wird, wächst das Endergebnis um \(0{,}5\).

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