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Paul hat aus 18 Einheitswürfeln mit einer Kantenlänge von jeweils \(1\,\text{cm}\) eine lange Schlange gelegt. Nun baut er die Schlange um und bildet daraus einen kompakten Quader. Er behauptet: „Da der Quader jetzt viel massiver aussieht, hat er auch ein größeres Volumen als die Schlange vorher.“
Hat Paul recht? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Anzahl der Einheitswürfel.
Denkanstöße
- Überlege, ob Paul beim Umbauen Würfel weggenommen oder neue dazugetan hat.
- Was genau gibt das Volumen eines Körpers an, wenn man ihn aus kleinen Würfeln baut?
- Stell dir vor, du hättest 18 Bausteine. Ändert sich der Platz, den alle Steine zusammen brauchen, wenn du sie anders stapelst?
Lösung
1. Bestimmung des Volumens der Schlange: Die Schlange besteht aus 18 Einheitswürfeln zu je \(1\,\text{cm}^3\), was ein Gesamtvolumen von \(18 \cdot 1\,\text{cm}^3 = 18\,\text{cm}^3\) ergibt.
2. Bestimmung des Volumens des Quaders: Da Paul dieselben 18 Einheitswürfel verwendet, um den Quader zu bauen, ohne Würfel hinzuzufügen oder wegzunehmen, bleibt die Anzahl der Würfel bei 18.
3. Vergleich: Das Volumen eines Körpers, der aus Einheitswürfeln besteht, entspricht der Summe der Volumina der einzelnen Würfel. Da die Anzahl gleich bleibt, ist das Volumen in beiden Fällen \(18\,\text{cm}^3\).
4. Ergebnis: Paul hat nicht recht. Das Volumen bleibt gleich, da sich die Menge des Materials (die Anzahl der Würfel) nicht geändert hat.
Antwort
Nein, Paul hat nicht recht. Da er für beide Formen genau 18 Einheitswürfel verwendet hat und keine Würfel hinzugefügt oder entfernt wurden, bleibt das Gesamtvolumen von \(18\,\text{cm}^3\) gleich. Die Form hat keinen Einfluss auf das Volumen, solange die Anzahl der Würfel gleich bleibt.
