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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Terme aufstellen und Sachsituationen (z.B. Zahlenrätsel) modellieren

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4118877
Ein Reisebüro gibt die folgende Tabelle für den Umtausch von Euro (€) in polnische Złoty (PLN) heraus: <table> <tr><th>Euro (€)</th><td>1</td><td>5</td><td>10</td><td>50</td></tr> <tr><th>Złoty (PLN)</th><td>4,30</td><td>21,50</td><td>43,00</td><td>215,00</td></tr> </table> a) Beschreibe mit Worten, welche Zuordnung diese Tabelle darstellt. b) Stelle einen Term auf, mit dem man den Betrag in Złoty für einen beliebigen Euro-Betrag \(x\) berechnen kann. c) Berechne mithilfe deines Terms, wie viele Złoty man für \(22\,\text{€}\) erhält.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Złoty-Betrag, wenn sich der Euro-Betrag verdoppelt? - Wie viel erhält man für genau \(1\,\text{€}\)? Wie hilft dir das für andere Beträge? - Überlege dir einen Namen für die Variable, die den Euro-Betrag darstellt.

Lösung

1. Die Tabelle stellt die Zuordnung Euro-Betrag \(\mapsto\) Złoty-Betrag dar (bzw. die Umrechnung von Euro in polnische Złoty). 2. Da der Quotient aus Złoty und Euro für alle Wertepaare konstant ist (\(4{,}30 : 1 = 4{,}3\)), handelt es sich um eine proportionale Zuordnung mit dem Proportionalitätsfaktor \(4{,}3\). 3. Der Term für den Betrag in Złoty lautet: \(4{,}30 \cdot x\). 4. Einsetzen von \(x = 22\): \(4{,}30 \cdot 22 = 94{,}60\). Man erhält also \(94{,}60\,\text{PLN}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ordnet jedem Euro-Betrag den entsprechenden Betrag in polnischen Złoty zu. b) Der Term lautet \(4{,}30 \cdot x\) (oder \(4{,}3x\)). c) Man erhält \(94{,}60\,\text{PLN}\).
4124877
Ein Rechteck hat eine feste Breite von \(6\,\text{cm}\). Die Länge \(a\) des Rechtecks ist variabel. a) Stelle einen Term für den Umfang \(U\) des Rechtecks in Abhängigkeit von der Länge \(a\) auf. b) Berechne den Umfang für \(a = 4\,\text{cm}\) und \(a = 12{,}5\,\text{cm}\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Umfang eines Rechtecks, wenn man alle vier Seiten addiert? - Welche Seiten sind in einem Rechteck jeweils gleich lang? - Ersetze die bekannte Breite in deiner Formel durch die gegebene Zahl. - Setze die verschiedenen Werte für die Variable nacheinander in deine gefundene Formel ein.

Lösung

1. Formel für den Umfang eines Rechtecks mit Länge \(a\) und Breite \(b\): \(U = 2 \cdot a + 2 \cdot b\). 2. Einsetzen der gegebenen Breite \(b = 6\,\text{cm}\): \(U = 2 \cdot a + 2 \cdot 6 = 2a + 12\). 3. Berechnung für \(a = 4\,\text{cm}\): \(U = 2 \cdot 4 + 12 = 8 + 12 = 20\,\text{cm}\). 4. Berechnung für \(a = 12{,}5\,\text{cm}\): \(U = 2 \cdot 12{,}5 + 12 = 25 + 12 = 37\,\text{cm}\).

Antwort

a) Der Term für den Umfang lautet \(U = 2a + 12\) (in \(\text{cm}\)). b) Für \(a = 4\,\text{cm}\) beträgt der Umfang \(20\,\text{cm}\). Für \(a = 12{,}5\,\text{cm}\) beträgt der Umfang \(37\,\text{cm}\).
4222297
Eine Wanderstrecke besteht aus zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt hat eine Länge von \(a\) Kilometern, der zweite Abschnitt eine Länge von \(b\) Kilometern. Stelle einen Term für die Gesamtlänge der Wanderstrecke auf und berechne den Wert des Terms für die folgenden Fälle: 1) \(a = 12\), \(b = 15\) 2) \(a = 4{,}7\), \(b = 3{,}8\) 3) \(a = 5\frac{3}{4}\), \(b = 6\frac{1}{2}\)

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Gesamtlänge, wenn zwei Teilstrecken hintereinander gelaufen werden? - Achte beim Addieren von Dezimalzahlen darauf, dass die Kommata untereinander stehen. - Um Brüche zu addieren, müssen sie denselben Nenner haben. - Überlege, ob du Brüche in Dezimalzahlen umwandeln möchtest oder umgekehrt.

Lösung

1. Der Term für die Gesamtlänge ergibt sich aus der Summe der beiden Teilabschnitte: \(a + b\). 2. Für \(a = 12\) und \(b = 15\): \(12 + 15 = 27\,\text{km}\). 3. Für \(a = 4{,}7\) und \(b = 3{,}8\): \(4{,}7 + 3{,}8 = 8{,}5\,\text{km}\). 4. Für \(a = 5\frac{3}{4}\) und \(b = 6\frac{1}{2}\): \(5\frac{3}{4} + 6\frac{2}{4} = 11\frac{5}{4} = 12\frac{1}{4}\,\text{km}\).

Antwort

Der Term lautet \(a + b\). 1) \(27\,\text{km}\) 2) \(8{,}5\,\text{km}\) 3) \(12\frac{1}{4}\,\text{km}\) (oder \(12{,}25\,\text{km}\))
4222637
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen passenden mathematischen Term auf: a) Das Produkt aus der Zahl \(9\) und einer Variablen \(x\). b) Die Differenz aus einer Variablen \(m\) und einer Variablen \(n\). c) Die Summe der drei Werte \(a\), \(b\) und \(12\).

Denkanstöße

- Welches Rechenzeichen gehört zu welchem mathematischen Begriff (Produkt, Differenz, Summe)? - In welcher Reihenfolge müssen die Variablen und Zahlen im Term stehen? - Gibt es bei einer Summe von drei Werten Besonderheiten?

Lösung

1. Produkt aus \(9\) und \(x\): Die Multiplikation ergibt den Term \(9 \cdot x\). 2. Differenz aus \(m\) und \(n\): Die Subtraktion ergibt den Term \(m - n\). 3. Summe aus \(a\), \(b\) und \(12\): Die Addition aller drei Werte ergibt den Term \(a + b + 12\).

Antwort

a) \(9 \cdot x\) b) \(m - n\) c) \(a + b + 12\)
4222697
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme: a) Die Summe aus einer Zahl \(x\) und \(14\). b) Das Produkt der Variablen \(c\) und \(d\). c) Die Differenz aus der Zahl \(20\) und einer Variablen \(y\). d) Das Achtfache einer Zahl \(z\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu welchem Begriff (Summe, Produkt, Differenz)? - In welcher Reihenfolge müssen die Zahlen und Variablen bei einer Differenz stehen? - Wie schreibt man „das Achtfache“ als Rechnung?

Lösung

1. Addition von \(x\) und \(14\) ergibt den Term \(x + 14\). 2. Multiplikation von \(c\) und \(d\) ergibt den Term \(c \cdot d\) oder kurz \(cd\). 3. Subtraktion von \(y\) von der Zahl \(20\) ergibt den Term \(20 - y\). 4. Das Achtfache von \(z\) entspricht der Multiplikation mit \(8\), also \(8 \cdot z\) oder \(8z\).

Antwort

a) \(x + 14\) b) \(cd\) (oder \(c \cdot d\)) c) \(20 - y\) d) \(8z\) (oder \(8 \cdot z\))
4223617
Stelle für die beschriebenen Zahlen jeweils einen passenden Term auf: 1. Eine Zahl mit \(x\) Hundertern und \(y\) Zehnern. 2. Eine Zahl mit \(a\) Tausendern, \(b\) Hundertern und \(c\) Einern. 3. Das Dreifache einer Zahl, die aus \(n\) Zehnern und \(k\) Einern besteht.

Denkanstöße

- Welchen Wert hat eine Ziffer an der Hunderterstelle oder Zehnerstelle? - Wie schreibst du eine Zahl wie 345 als Summe unter Verwendung der Ziffern 3, 4 und 5? - Was bedeutet „das Dreifache“ mathematisch für einen ganzen Ausdruck?

Lösung

1. Ein Hunderter entspricht dem Wert 100 und ein Zehner dem Wert 10. Der Term lautet \(100 \cdot x + 10 \cdot y\). 2. Ein Tausender entspricht 1000, ein Hunderter 100 und ein Einer 1. Der Term lautet \(1000 \cdot a + 100 \cdot b + c\). 3. Die ursprüngliche Zahl wird durch \(10 \cdot n + k\) dargestellt. Das Dreifache dieser Zahl ergibt den Term \(3 \cdot (10n + k)\), was vereinfacht \(30n + 3k\) entspricht.

Antwort

1. \(100x + 10y\) 2. \(1000a + 100b + c\) 3. \(3 \cdot (10n + k)\) oder \(30n + 3k\)
4279217
In einer Schulbibliothek stehen zu Beginn eines Monats \(x\) Bücher. Während des Monats werden \(y\) Bücher neu angeschafft und \(z\) beschädigte Bücher aussortiert. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der Bücher am Ende des Monats beschreibt. b) Berechne die Anzahl der Bücher für folgende Werte: 1) \(x = 1250\), \(y = 48\), \(z = 15\) 2) \(x = 945\), \(y = 112\), \(z = 37\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Aktion die Anzahl der Bücher erhöht und welche sie verringert. - Was ist der Startwert in deiner Rechnung? - Setze die gegebenen Zahlen nacheinander für die entsprechenden Platzhalter im Term ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für den Endbestand: Der Anfangsbestand \(x\) wird um die Zugänge \(y\) erhöht und um die Abgänge \(z\) verringert. Der Term lautet \(x + y - z\). 2. Berechnung für Fall 1: Einsetzen der Werte ergibt \(1250 + 48 - 15\). Die Summe von \(1250\) und \(48\) ist \(1298\). Subtraktion von \(15\) ergibt \(1283\). 3. Berechnung für Fall 2: Einsetzen der Werte ergibt \(945 + 112 - 37\). Die Summe von \(945\) und \(112\) ist \(1057\). Subtraktion von \(37\) ergibt \(1020\).

Antwort

a) Der Term lautet \(x + y - z\). b) Ergebnisse: 1) \(1283\) Bücher 2) \(1020\) Bücher
4279257
Ein Mobilfunkanbieter berechnet im Ausland für die Datennutzung \(0{,}05\,\text{€}\) pro verbrauchtem Megabyte (\(\text{MB}\)). Berechne die Kosten für die folgenden Datenmengen: a) \(10\,\text{MB}\) b) \(100\,\text{MB}\) c) \(250\,\text{MB}\) d) \(1{,}5\,\text{GB}\) (Hinweis: \(1\,\text{GB} = 1\,000\,\text{MB}\)) e) Stelle einen Term auf, mit dem man die Kosten für eine beliebige Datenmenge von \(m\,\text{MB}\) berechnen kann.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel man für ein einzelnes Megabyte bezahlt. - Wie verändert sich der Gesamtpreis, wenn du doppelt so viele Megabyte verbrauchst? - Achte bei Teilaufgabe d) darauf, die Einheiten anzugleichen. - Ein Term ist wie ein Bauplan, in den du jede beliebige Zahl für den Platzhalter einsetzen kannst.

Lösung

1. Berechnung der Kosten durch Multiplikation der Datenmenge mit dem Preis pro Einheit (\(0{,}05\,\text{€}/\text{MB}\)). 2. Für \(10\,\text{MB}\): \(10 \cdot 0{,}05 = 0{,}50\,\text{€}\). 3. Für \(100\,\text{MB}\): \(100 \cdot 0{,}05 = 5{,}00\,\text{€}\). 4. Für \(250\,\text{MB}\): \(250 \cdot 0{,}05 = 12{,}50\,\text{€}\). 5. Umrechnung von \(1{,}5\,\text{GB}\) in \(\text{MB}\): \(1{,}5 \cdot 1\,000 = 1\,500\,\text{MB}\). 6. Für \(1\,500\,\text{MB}\): \(1\,500 \cdot 0{,}05 = 75{,}00\,\text{€}\). 7. Aufstellen des Terms für \(m\,\text{MB}\): \(K(m) = 0{,}05 \cdot m\) (in \(\text{€}\)).

Antwort

a) \(0{,}50\,\text{€}\); b) \(5{,}00\,\text{€}\); c) \(12{,}50\,\text{€}\); d) \(75{,}00\,\text{€}\); e) \(0{,}05 \cdot m\) (in \(\text{€}\)).
4119147
Ein zylindrisches Glas wird unter einen gleichmäßig laufenden Wasserhahn gestellt. Nach \(12\,\text{s}\) beträgt die Füllhöhe im Glas genau \(4{,}2\,\text{cm}\). a) Berechne, wie hoch das Wasser nach insgesamt \(30\,\text{s}\) im Glas steht. b) Stelle einen Term auf, mit dem man die Füllhöhe \(h\) (in \(\text{cm}\)) für eine beliebige Zeit \(t\) (in \(\text{s}\)) berechnen kann. c) Das Glas hat eine Gesamthöhe von \(14\,\text{cm}\). Bestimme, nach welcher Zeit das Wasser den Rand erreicht und überzulaufen beginnt.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, um wie viele Zentimeter das Wasser in einer einzigen Sekunde steigt. - Handelt es sich bei einem Zylinder um eine gleichmäßige (proportionale) Zunahme? - Wie kannst du den Zusammenhang zwischen Zeit und Höhe als mathematischen Ausdruck schreiben? - Wenn du die Höhe kennst, wie kannst du die Rechnung umkehren, um die Zeit zu finden?

Lösung

1. Berechnung der Steiggeschwindigkeit pro Sekunde: \(4{,}2\,\text{cm} : 12\,\text{s} = 0{,}35\,\text{cm/s}\). 2. Berechnung der Höhe nach \(30\,\text{s}\): \(0{,}35\,\text{cm/s} \cdot 30\,\text{s} = 10{,}5\,\text{cm}\). 3. Aufstellen des Terms für die Füllhöhe: \(h(t) = 0{,}35 \cdot t\). 4. Berechnung der Zeit für die Gesamthöhe von \(14\,\text{cm}\): \(14\,\text{cm} : 0{,}35\,\text{cm/s} = 40\,\text{s}\).

Antwort

a) Nach \(30\,\text{s}\) steht das Wasser \(10{,}5\,\text{cm}\) hoch. b) Der Term lautet \(h = 0{,}35 \cdot t\). c) Nach \(40\,\text{s}\) erreicht das Wasser den Rand und beginnt überzulaufen.
4119207
In einem Kochbuch findet man eine Faustformel für die Zubereitung eines Bratenstücks im Ofen: „Rechne pro Kilogramm Fleisch eine Garzeit von \(45\) Minuten und plane zusätzlich \(20\) Minuten für das Vorheizen und Ruhen ein.“ a) Stelle einen Term für die Gesamtzeit \(G\) (in Minuten) auf, wenn das Fleisch \(m\) Kilogramm wiegt. b) Berechne die Gesamtzeit für ein Fleischstück mit einer Masse von \(2{,}5\,\text{kg}\). c) Für die Zubereitung eines Bratens wurden insgesamt \(155\) Minuten benötigt. Bestimme mithilfe deiner Formel, wie schwer das Fleischstück war.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu „pro Kilogramm“ und welche zu „zusätzlich“? - Überlege, was das \(m\) in deiner Formel darstellt. - Wenn du das Ergebnis für die Zeit hast, wie kannst du die Rechnung umkehren, um die Masse zu bestimmen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtzeit \(G\): \(G = 45 \cdot m + 20\). 2. Berechnung für \(m = 2{,}5\,\text{kg}\): \(G = 45 \cdot 2{,}5 + 20 = 112{,}5 + 20 = 132{,}5\). Die Gesamtzeit beträgt \(132{,}5\) Minuten. 3. Bestimmung der Masse für \(G = 155\,\text{min}\): Umstellen der Gleichung \(155 = 45 \cdot m + 20\) führt zu \(135 = 45 \cdot m\). Division durch \(45\) ergibt \(m = 3\). Das Fleischstück wog \(3\,\text{kg}\).

Antwort

a) \(G = 45 \cdot m + 20\) b) Die Gesamtzeit beträgt \(132{,}5\) Minuten. c) Das Fleischstück wog \(3\,\text{kg}\).
4119237
Bei einem Gewitter kann man die Entfernung zum Einschlagsort mit einer Faustregel schätzen: „Zähle die Sekunden zwischen dem Blitz und dem Donner und dividiere diese Zahl durch 3. Das Ergebnis ist die Entfernung in Kilometern.“ a) Stelle einen Term auf, der die Entfernung \(d\) (in \(\text{km}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Sekunden) beschreibt. b) Berechne die Entfernung für die Zeitspannen \(3\,\text{s}\), \(9\,\text{s}\) und \(15\,\text{s}\). c) Ein Beobachter misst eine Zeit von \(4{,}5\,\text{s}\). Wie weit ist das Gewitter entfernt? d) Warum handelt es sich hierbei nur um eine Schätzung? Begründe kurz unter Berücksichtigung der Schallgeschwindigkeit (ca. \(343\,\text{m/s}\)).

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenoperation „dividieren“ bedeutet. - Setze die gegebenen Zahlen für die Variable im Term ein. - Wie viel Meter legt der Schall in einer Sekunde zurück und wie viele Meter sind ein Kilometer?

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Regel „Sekunden durch 3“ ergibt den Term \(d = \frac{t}{3}\). 2. Berechnungen für b): - Für \(t = 3\): \(d = \frac{3}{3} = 1\,\text{km}\). - Für \(t = 9\): \(d = \frac{9}{3} = 3\,\text{km}\). - Für \(t = 15\): \(d = \frac{15}{3} = 5\,\text{km}\). 3. Berechnung für c): Für \(t = 4{,}5\) ergibt sich \(d = \frac{4{,}5}{3} = 1{,}5\,\text{km}\). 4. Begründung für d): Der Schall legt in \(3\,\text{s}\) etwa \(3 \cdot 343\,\text{m} = 1\,029\,\text{m}\) zurück, was fast genau \(1\,\text{km}\) entspricht. Die Division durch \(3\) nutzt also den Näherungswert \(333{,}33\,\text{m/s}\). Da die Schallgeschwindigkeit von der Lufttemperatur und weiteren Luftbedingungen abhängt, bleibt es eine Schätzung.

Antwort

a) \(d = \frac{t}{3}\) b) \(1\,\text{km}\), \(3\,\text{km}\) und \(5\,\text{km}\). c) \(1{,}5\,\text{km}\). d) Es ist eine Schätzung, da die Schallgeschwindigkeit etwa \(343\,\text{m/s}\) beträgt (also \(1\,029\,\text{m}\) in \(3\,\text{s}\)). Die Faustregel rechnet vereinfacht mit genau \(1\,000\,\text{m}\) pro \(3\,\text{s}\).
4122147
In den USA wird die Temperatur in Grad Fahrenheit (\(^\circ\text{F}\)) gemessen. Um einen Temperaturwert in Grad Celsius (\(^\circ\text{C}\)) in Grad Fahrenheit umzurechnen, multipliziert man den Celsiuswert mit \(1{,}8\) und addiert \(32\). a) Stelle einen Term auf, mit dem man die Temperatur in \(^\circ\text{F}\) berechnen kann. Nutze die Variable \(c\) für die Temperatur in Grad Celsius. b) Berechne mithilfe deines Terms die Fahrenheit-Werte für die folgenden Temperaturen: \(20\,^\circ\text{C}\), \(35\,^\circ\text{C}\) und \(-10\,^\circ\text{C}\).

Denkanstöße

- Überlege dir Schritt für Schritt, welche Rechenoperationen nacheinander durchgeführt werden. - Achte beim Einsetzen negativer Zahlen auf die Vorzeichenregeln bei der Multiplikation und Addition.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Gemäß der Beschreibung lautet der Term \(1{,}8 \cdot c + 32\). 2. Berechnung für \(20\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot 20 + 32 = 36 + 32 = 68\). Die Temperatur beträgt \(68\,^\circ\text{F}\). 3. Berechnung für \(35\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot 35 + 32 = 63 + 32 = 95\). Die Temperatur beträgt \(95\,^\circ\text{F}\). 4. Berechnung für \(-10\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot (-10) + 32 = -18 + 32 = 14\). Die Temperatur beträgt \(14\,^\circ\text{F}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(1{,}8 \cdot c + 32\). b) Die Werte sind \(68\,^\circ\text{F}\), \(95\,^\circ\text{F}\) und \(14\,^\circ\text{F}\).
4124907
Ein rechteckiges Beet soll mit einem Zaun eingefasst werden. Die Breite des Beets wird mit \(x\) bezeichnet. Die Länge des Beets ist \(3\,\text{m}\) länger als das Doppelte der Breite. a) Stelle einen Term für den Umfang \(U\) des Beets auf. b) Vereinfache diesen Term so weit wie möglich. c) Berechne die Gesamtlänge des Zauns, wenn das Beet \(4{,}50\,\text{m}\) breit ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man allgemein den Umfang eines Rechtecks? - Kannst du die Länge des Beets mithilfe von \(x\) ausdrücken? - Achte beim Vereinfachen auf die Vorrangregeln und das Distributivgesetz. - Was musst du am Ende für \(x\) einsetzen?

Lösung

1. Bestimmung der Seitenlängen: Breite \(b = x\), Länge \(l = 2x + 3\). 2. Aufstellen des Umfangsterms: \(U = 2 \cdot x + 2 \cdot (2x + 3)\) oder \(U = x + x + (2x + 3) + (2x + 3)\). 3. Vereinfachung durch Auflösen der Klammer: \(U = 2x + 4x + 6\). 4. Zusammenfassen der Glieder mit \(x\): \(U = 6x + 6\). 5. Einsetzen von \(x = 4{,}5\): \(U = 6 \cdot 4{,}5 + 6 = 27 + 6 = 33\). Das Beet hat einen Umfang von \(33\,\text{m}\).

Antwort

a) \(U = 2 \cdot x + 2 \cdot (2x + 3)\) b) \(U = 6x + 6\) c) \(33\,\text{m}\)
4124937
Ein Viereck hat vier Seiten mit folgenden Längen: - Die erste Seite ist \(x\,\text{cm}\) lang. - Die zweite Seite ist \(2\,\text{cm}\) länger als die erste Seite. - Die dritte Seite ist doppelt so lang wie die erste Seite. - Die vierte Seite ist genau \(5\,\text{cm}\) lang. a) Stelle einen Term für den Umfang \(U\) des Vierecks auf und fasse ihn so weit wie möglich zusammen. b) Berechne den Umfang für \(x = 3{,}5\,\text{cm}\).

Denkanstöße

- Was bedeutet der Begriff Umfang bei einer geometrischen Figur? - Versuche zuerst, für jede der vier Seiten einen eigenen kleinen Term mit der Variablen \(x\) zu finden. - Wie kannst du einen langen Term vereinfachen, in dem mehrmals die gleiche Variable vorkommt?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die einzelnen Seitenlängen: - Seite 1: \(x\) - Seite 2: \(x + 2\) - Seite 3: \(2x\) - Seite 4: \(5\) 2. Aufstellen des Terms für den Gesamtumfang durch Summation: \(U = x + (x + 2) + 2x + 5\) 3. Zusammenfassen des Terms: \(U = 4x + 7\) 4. Einsetzen von \(x = 3{,}5\) in den zusammengefassten Term: \(U = 4 \cdot 3{,}5 + 7 = 14 + 7 = 21\) 5. Ergebnis: Der Umfang beträgt \(21\,\text{cm}\).

Antwort

a) \(U = 4x + 7\) b) \(21\,\text{cm}\)
4124967
Lukas behauptet: „Wenn ich vier aufeinanderfolgende natürliche Zahlen addiere, ist die Summe immer durch 4 teilbar.“ a) Überprüfe Lukas' Behauptung an zwei Beispielen. b) Stelle einen Term für die Summe von vier aufeinanderfolgenden natürlichen Zahlen auf (verwende \(n\) für die kleinste Zahl). c) Begründe mithilfe des Terms, warum Lukas' Behauptung falsch ist.

Denkanstöße

- Kannst du die vier Zahlen mithilfe einer Variablen ausdrücken? - Was passiert, wenn du die Terme zusammenfasst? - Erinnere dich daran, wann eine Summe durch eine Zahl teilbar ist. - Reicht ein einziges Gegenbeispiel aus, um eine allgemeine Behauptung zu widerlegen?

Lösung

1. Überprüfung mit Beispielen: \(1+2+3+4 = 10\) (nicht durch 4 teilbar) und \(5+6+7+8 = 26\) (nicht durch 4 teilbar). 2. Aufstellen des Terms: Die Zahlen lauten \(n\), \(n+1\), \(n+2\) und \(n+3\). Die Summe ist \(S = n + (n+1) + (n+2) + (n+3)\). 3. Vereinfachung des Terms: \(S = 4n + 6\). 4. Analyse der Teilbarkeit: Der Teil \(4n\) ist für jede natürliche Zahl \(n\) durch 4 teilbar. Da die Zahl 6 jedoch nicht durch 4 teilbar ist (Rest 2), ist die Gesamtsumme \(4n + 6\) niemals ohne Rest durch 4 teilbar.

Antwort

a) Beispiele wie \(1+2+3+4=10\) zeigen, dass die Summe nicht durch 4 teilbar ist. b) Der Term lautet \(4n + 6\). c) Da \(4n\) durch 4 teilbar ist, 6 aber einen Rest von 2 bei der Division durch 4 lässt, ist die Summe \(4n + 6\) nie durch 4 teilbar.
4124997
Addiere drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen. Begründe mithilfe eines Terms, warum die Summe dieser drei Zahlen immer durch 3 teilbar ist.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Zahl und ihre unmittelbaren Nachfolger mit einer Variablen ausdrücken? - Versuche, die gesamte Summe in einem einzigen Term zusammenzufassen. - Woran erkennt man an der Struktur eines Terms, dass das Ergebnis immer durch 3 teilbar ist? - Kannst du den finalen Term so umformen, dass eine 3 als Faktor vor einer Klammer steht?

Lösung

1. Festlegen der Variablen: Sei \(n\) die erste der drei Zahlen. 2. Bestimmung der weiteren Zahlen: Die darauf folgenden Zahlen sind \(n + 1\) und \(n + 2\). 3. Aufstellen der Summe: \(S = n + (n + 1) + (n + 2)\). 4. Vereinfachen des Terms: Durch Zusammenfassen der Variablen und der Konstanten ergibt sich \(S = 3n + 3\). 5. Ausklammern des gemeinsamen Faktors: Der Term kann als \(S = 3 \cdot (n + 1)\) geschrieben werden. 6. Interpretation: Da der Term ein Produkt mit dem Faktor 3 ist, stellt er für jede ganze Zahl \(n\) ein Vielfaches von 3 dar und ist somit stets durch 3 teilbar.

Antwort

Bezeichnet man die erste Zahl mit \(n\), lautet die Summe \(n + (n + 1) + (n + 2) = 3n + 3\). Dies lässt sich zu \(3 \cdot (n + 1)\) faktorisieren. Da dieser Ausdruck ein Vielfaches von 3 ist, ist die Summe immer durch 3 teilbar.
4125007
Denke dir eine beliebige ganze Zahl \(x\). Multipliziere sie mit 5 und subtrahiere die ursprüngliche Zahl \(x\). Addiere anschließend 12 zum Ergebnis. Zeige durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass das Endergebnis immer durch 4 teilbar ist.

Denkanstöße

- Übersetze die Rechenschritte nacheinander in die Sprache der Mathematik. - Was passiert, wenn du von fünf Portionen einer Unbekannten eine Portion wegnimmst? - Schau dir die Zahlen im vereinfachten Term genau an. Haben sie einen gemeinsamen Teiler? - Erinnere dich an das Distributivgesetz, um den Term am Ende umzuformen.

Lösung

1. Aufstellen des Terms gemäß der Beschreibung: \(T = (5 \cdot x - x) + 12\). 2. Zusammenfassen der Glieder mit \(x\): \(5x - x = 4x\), woraus der Term \(T = 4x + 12\) folgt. 3. Ausklammern des gemeinsamen Faktors 4: \(T = 4 \cdot (x + 3)\). 4. Schlussfolgerung: Da der Term als Produkt mit dem Faktor 4 dargestellt werden kann, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(x\) ein Vielfaches von 4 und damit durch 4 teilbar.

Antwort

Der Term lautet \(5x - x + 12 = 4x + 12\). Durch Ausklammern erhält man \(4 \cdot (x + 3)\). Da 4 ein Faktor des Ergebnisses ist, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(x\) durch 4 teilbar.
4125027
Ein quadratisches Mosaik wird für eine natürliche Zahl \(n \ge 2\) aus \(n \times n\) kleinen Steinchen zusammengesetzt. Die vier Steinchen in den Ecken des Mosaiks sind goldfarben. Alle anderen Steinchen, die sich am äußeren Rand befinden, sind silberfarben. Die restlichen Steinchen im Inneren sind weiß. Stelle einen Term für die Anzahl der silbernen Steinchen in Abhängigkeit von \(n\) auf. Vereinfache deinen Term so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie viele Steinchen liegen insgesamt auf einer Seite des Quadrats? - Überlege dir, wie viele Steinchen an einer Seite übrig bleiben, wenn du die Ecken weglässt. - Gibt es einen Unterschied zwischen der Gesamtzahl der Randsteinchen und den gesuchten silbernen Steinchen? - Probiere es zur Kontrolle mit einem kleinen Beispiel aus, zum Beispiel für \(n = 4\).

Lösung

1. Bestimmung der Gesamtzahl der Randsteinchen: Ein Quadrat mit der Seitenlänge \(n\) hat insgesamt \(4n - 4\) Steinchen am Rand (vier Seiten à \(n\) Steinchen abzüglich der vier doppelt gezählten Eckpunkte). 2. Abzug der Ecksteinchen: Von der Gesamtzahl der Randsteinchen müssen die 4 goldenen Ecksteinchen abgezogen werden. 3. Aufstellen des Terms: \(T(n) = (4n - 4) - 4\). 4. Vereinfachung: \(T(n) = 4n - 8\). 5. Alternativer Weg: Jede der vier Seiten hat \(n\) Steinchen. Ohne die zwei Ecken pro Seite bleiben \(n - 2\) silberne Steinchen pro Seite. Da es vier Seiten gibt, ergibt sich \(4 \cdot (n - 2) = 4n - 8\).

Antwort

Der Term für die Anzahl der silbernen Steinchen lautet \(4n - 8\) (oder \(4 \cdot (n - 2)\)).
4125687
Lukas hat bereits \(85\,\text{€}\) in seiner Spardose und spart nun jede Woche \(4\,\text{€}\) von seinem Taschengeld dazu. Seine Schwester Marie hat erst \(40\,\text{€}\) gespart, entscheidet sich aber, ab jetzt jede Woche \(7\,\text{€}\) beiseite zu legen. a) Nach wie vielen Wochen haben beide genau den gleichen Geldbetrag in ihren Spardosen? b) Wie viel Geld hat jeder von ihnen zu diesem Zeitpunkt gespart?

Denkanstöße

- Kannst du für beide Kinder aufschreiben, wie viel Geld sie nach einer, zwei oder drei Wochen haben? - Was ist gesucht: die Anzahl der Wochen oder der Geldbetrag? - Wie könntest du eine Gleichung aufstellen, die den Moment beschreibt, in dem beide gleich viel haben? - Überprüfe dein Ergebnis, indem du die Wochenanzahl in beide Sparpläne einsetzt.

Lösung

1. Aufstellen der Terme für das Sparguthaben nach \(x\) Wochen: Lukas: \(85 + 4 \cdot x\); Marie: \(40 + 7 \cdot x\). 2. Gleichsetzen der Terme zur Bestimmung des Zeitpunktes: \(85 + 4 \cdot x = 40 + 7 \cdot x\). 3. Lösen der Gleichung durch Äquivalenzumformungen: \(45 = 3 \cdot x\). Daraus ergibt sich \(x = 15\). Nach \(15\) Wochen ist der Betrag gleich. 4. Einsetzen von \(x = 15\) in einen der Terme zur Berechnung des Betrags: \(85 + 4 \cdot 15 = 85 + 60 = 145\). Der Betrag beträgt \(145\,\text{€}\).

Antwort

a) Nach \(15\) Wochen haben beide den gleichen Betrag. b) Beide haben dann jeweils \(145\,\text{€}\) gespart.
4126077
Ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von \(500\,\text{l}\) wird mit zwei verschiedenen Schläuchen gleichzeitig gefüllt. Der erste Schlauch liefert \(12\,\text{l}\) Wasser pro Minute, der zweite Schlauch \(8\,\text{l}\) pro Minute. Tim stellt die Behauptung auf, dass die Füllzeit \(x\) (in Minuten) mit der Gleichung \(12 \cdot x + 8 \cdot x = 500\) berechnet werden kann. a) Berechne mithilfe der Gleichung, wie lange es dauert, bis das Aquarium vollständig gefüllt ist. b) Bestimme, wie viele Liter Wasser der erste Schlauch bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt geliefert hat.

Denkanstöße

- Was bedeutet das \(x\) in der Gleichung? - Überlege, wie viel Wasser beide Schläuche zusammen in einer Minute liefern. - Wie kannst du aus der Gesamtdauer die Wassermenge eines einzelnen Schlauchs berechnen?

Lösung

1. Zusammenfassen der Terme auf der linken Seite der Gleichung: \(12 \cdot x + 8 \cdot x = 20 \cdot x\). 2. Lösen der Gleichung nach \(x\): \(20 \cdot x = 500 \Rightarrow x = 25\). Die Füllzeit beträgt \(25\,\text{Minuten}\). 3. Berechnung des Anteils von Schlauch 1: \(12\,\text{l/min} \cdot 25\,\text{min} = 300\,\text{l}\).

Antwort

a) Es dauert \(25\,\text{Minuten}\). b) Der erste Schlauch hat \(300\,\text{l}\) Wasser geliefert.
4126227
Ein mathematischer Zaubertrick besteht aus den folgenden Schritten: 1. Denke dir eine beliebige Zahl \(x\). 2. Addiere 8 zu dieser Zahl. 3. Multipliziere das Ergebnis mit 3. 4. Subtrahiere 24 vom aktuellen Wert. 5. Subtrahiere zum Schluss das Dreifache deiner ursprünglichen Zahl \(x\). Zeige durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass das Endergebnis völlig unabhängig von der gewählten Zahl \(x\) ist. Welches Ergebnis kommt immer heraus?

Denkanstöße

- Versuche, jeden Schritt der Anweisung nacheinander in einen mathematischen Ausdruck zu übersetzen. - Achte besonders auf die Klammern, wenn eine Summe multipliziert werden soll. - Wie kannst du eine Klammer auflösen, vor der ein Faktor steht? - Was passiert mit der Variablen \(x\), wenn du den Term so weit wie möglich vereinfachst?

Lösung

1. Aufstellen des Terms basierend auf den Schritten: \(3 \cdot (x + 8) - 24 - 3 \cdot x\). 2. Auflösen der Klammer mithilfe des Distributivgesetzes: \(3x + 24 - 24 - 3x\). 3. Zusammenfassen der Glieder: \(3x - 3x = 0\) und \(24 - 24 = 0\). 4. Endergebnis des vereinfachten Terms: \(0\). 5. Schlussfolgerung: Da die Variable \(x\) vollständig wegfällt, ist das Ergebnis immer \(0\), unabhängig vom Wert von \(x\).

Antwort

Der Term lautet \(3 \cdot (x + 8) - 24 - 3x\). Vereinfacht ergibt dies \(3x + 24 - 24 - 3x = 0\). Das Ergebnis ist also immer 0.
4126257
Drei Stapel mit Streichhölzern liegen auf dem Tisch: der linke Stapel (\(L\)), der mittlere Stapel (\(M\)) und der rechte Stapel (\(R\)). Zu Beginn befinden sich im mittleren Stapel \(z\) Streichhölzer. Isabelle gibt nun folgende Anweisungen: 1. Nimm \(6\) Streichhölzer vom linken Stapel und lege sie auf den mittleren Stapel. 2. Nimm \(4\) Streichhölzer vom mittleren Stapel und lege sie auf den rechten Stapel. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der Streichhölzer im mittleren Stapel nach den beiden Schritten beschreibt. b) Nach den Umverteilungen liegen genau \(15\) Streichhölzer im mittleren Stapel. Wie viele Streichhölzer lagen dort am Anfang?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie sich die Anzahl im mittleren Stapel verändert: Kommt etwas dazu oder wird etwas weggenommen? - Kannst du die Veränderungen nacheinander als Rechenschritte aufschreiben? - Wenn du am Ende das Ergebnis kennst, kannst du die Schritte einfach rückwärts rechnen.

Lösung

1. Nach der ersten Anweisung erhöht sich die Anzahl im mittleren Stapel um \(6\). Der Term lautet: \(z + 6\). 2. Nach der zweiten Anweisung verringert sich die Anzahl im mittleren Stapel um \(4\). Der neue Term lautet: \(z + 6 - 4 = z + 2\). 3. Um die Anfangszahl \(z\) zu finden, wird die Gleichung \(z + 2 = 15\) aufgestellt. 4. Subtraktion von \(2\) auf beiden Seiten ergibt \(z = 13\).

Antwort

a) Der Term lautet \(z + 2\). b) Am Anfang lagen \(13\) Streichhölzer im mittleren Stapel.
4126317
Ein kleiner mathematischer Rechentrick funktioniert wie folgt: 1. Denke dir eine beliebige Zahl \(x\). 2. Addiere 5 zu dieser Zahl. 3. Multipliziere das Ergebnis mit 3. 4. Subtrahiere 15 vom aktuellen Ergebnis. 5. Subtrahiere nun das Doppelte deiner ursprünglichen Zahl \(x\). a) Probiere den Trick mit zwei verschiedenen Startzahlen aus. Was stellst du fest? b) Erkläre das Ergebnis allgemein, indem du für jeden der fünf Schritte einen Term aufstellst und den Term für den letzten Schritt so weit wie möglich vereinfachst.

Denkanstöße

- Kannst du die Anweisungen Schritt für Schritt in die Sprache der Mathematik übersetzen? - Was passiert, wenn du Klammern auflöst? - Hast du beachtet, dass sich die Multiplikation auf das gesamte vorherige Ergebnis bezieht?

Lösung

1. Beispiel mit \(x = 2\): \(2 + 5 = 7\), \(7 \cdot 3 = 21\), \(21 - 15 = 6\), \(6 - 2 \cdot 2 = 2\). 2. Beispiel mit \(x = -4\): \(-4 + 5 = 1\), \(1 \cdot 3 = 3\), \(3 - 15 = -12\), \(-12 - 2 \cdot (-4) = -4\). 3. Allgemein: Startzahl \(x\); nach Schritt 2 \(x + 5\); nach Schritt 3 \(3(x + 5) = 3x + 15\); nach Schritt 4 \(3x\); nach Schritt 5 \(3x - 2x = x\). Das Endergebnis entspricht immer der ursprünglichen Zahl.

Antwort

a) Zum Beispiel ergibt der Trick für \(x = 2\) wieder \(2\) und für \(x = -4\) wieder \(-4\). b) Die schrittweisen Terme sind \(x\), \(x + 5\), \(3x + 15\), \(3x\) und \(x\). Das Endergebnis ist stets die Startzahl.
4222097
Im Kino kostet eine Portion Popcorn \(4{,}50\,\text{€}\) und ein Softdrink \(3{,}20\,\text{€}\). 1) Berechne die Gesamtkosten für 2 Portionen Popcorn und 3 Softdrinks. 2) Stelle einen Term für die Gesamtkosten auf, wenn man \(p\) Portionen Popcorn und \(d\) Softdrinks kauft. 3) Was berechnet man mit dem Term \(3 \cdot 4{,}50 + 3{,}20\)? 4) Jemand kauft \(x\) Portionen Popcorn und bezahlt mit einem 20-Euro-Schein. Erstelle einen Term für das Wechselgeld.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie du den Preis für eine Sorte berechnest, wenn du die Anzahl kennst. - Was passiert mathematisch, wenn du zwei verschiedene Beträge zusammenrechnen möchtest? - Ein Term mit Variablen funktioniert genau wie eine Rechnung mit Zahlen, nur dass du Buchstaben als Platzhalter verwendest. - Beim Wechselgeld startest du mit dem gegebenen Betrag und ziehst die Kosten davon ab.

Lösung

1. Berechnung der Gesamtkosten für 2 Portionen Popcorn und 3 Softdrinks: \(2 \cdot 4{,}50 + 3 \cdot 3{,}20 = 9{,}00 + 9{,}60 = 18{,}60\,\text{€}\). 2. Aufstellen des allgemeinen Terms für \(p\) Popcorn und \(d\) Drinks: \(4{,}50 \cdot p + 3{,}20 \cdot d\). 3. Interpretation des Terms: Der Term \(3 \cdot 4{,}50 + 3{,}20\) gibt den Gesamtpreis für 3 Portionen Popcorn und einen Softdrink an. 4. Aufstellen des Terms für das Wechselgeld: \(20 - 4{,}50 \cdot x\).

Antwort

1) \(18{,}60\,\text{€}\) 2) \(4{,}50p + 3{,}20d\) 3) Der Preis für 3 Portionen Popcorn und 1 Softdrink. 4) \(20 - 4{,}50x\)
4222137
Bei einem Spendenlauf sammelt die Klasse 7a einen Betrag von \(x\,\text{€}\). Die Klasse 7b ist besonders erfolgreich und sammelt \(20\,\%\) mehr als die 7a. Die Klasse 7c sammelt \(50\,\text{€}\) weniger als die 7b. 1. Stelle einen Term für den Spendenbetrag der Klasse 7b in Abhängigkeit von \(x\) auf. 2. Stelle einen Term für den Spendenbetrag der Klasse 7c in Abhängigkeit von \(x\) auf. 3. Wie viel Geld haben die drei Klassen insgesamt gesammelt? Gib einen vereinfachten Term in Abhängigkeit von \(x\) an.

Denkanstöße

- Kannst du den prozentualen Zuwachs als Dezimalzahl ausdrücken? - Überlege dir Schritt für Schritt, wie viel jede Klasse einzeln gesammelt hat. - Wie findet man die Summe von mehreren Termen? - Achte darauf, welche Werte von der Variablen \(x\) abhängen und welche feststehende Zahlen sind.

Lösung

1. Berechnung des Betrags für Klasse 7b durch Erhöhung von \(x\) um \(20\,\%\): \(1{,}2x\). 2. Berechnung des Betrags für Klasse 7c durch Subtraktion von \(50\,\text{€}\) vom Betrag der 7b: \(1{,}2x - 50\). 3. Addition und Vereinfachung der Beträge aller drei Klassen: \(x + 1{,}2x + (1{,}2x - 50) = 3{,}4x - 50\).

Antwort

1. \(1{,}2x\) (oder \(x + 0{,}2x\)) 2. \(1{,}2x - 50\) 3. \(3{,}4x - 50\)
4222177
Beim Trocknen von Äpfeln verlieren diese etwa \(\frac{4}{5}\) ihres ursprünglichen Gewichts. a) Erstelle einen Term, der das Gewicht der getrockneten Äpfel angibt, wenn man von einer Menge von \(x\,\text{kg}\) frischen Äpfeln ausgeht. b) Berechne mithilfe deines Terms, wie viele Kilogramm getrocknete Äpfel man aus \(15\,\text{kg}\) frischen Äpfeln erhält.

Denkanstöße

- Was bleibt übrig, wenn ein Teil des Ganzen weggenommen wird? - Kannst du den Anteil, der übrig bleibt, als Bruch oder Dezimalzahl ausdrücken? - Wie berechnet man den Anteil einer unbekannten Menge?

Lösung

a) Der Gewichtsverlust beträgt \(\frac{4}{5}x\). Das Restgewicht ist daher \(x - \frac{4}{5}x = \frac{5}{5}x - \frac{4}{5}x = \frac{1}{5}x\) (oder \(0{,}2x\)). b) Für \(x = 15\,\text{kg}\) gilt: \(\frac{1}{5} \cdot 15 = 3\). Man erhält \(3\,\text{kg}\) getrocknete Äpfel.

Antwort

a) Der Term lautet \(\frac{1}{5}x\) oder \(0{,}2x\). b) Man erhält \(3\,\text{kg}\) getrocknete Äpfel.
4222307
Für den Bau eines Modells benötigt ein Schüler 3 Holzleisten der Länge \(x\,\text{cm}\) und 2 Holzleisten der Länge \(y\,\text{cm}\). Stelle einen Term für die Gesamtlänge des benötigten Holzes auf. Berechne die Gesamtlänge für: 1) \(x = 5\,\text{cm}\), \(y = 4\,\text{cm}\) 2) \(x = 2{,}5\,\text{cm}\), \(y = 1{,}8\,\text{cm}\) 3) \(x = 4\frac{1}{3}\,\text{cm}\), \(y = 1\frac{1}{2}\,\text{cm}\)

Denkanstöße

- Wie oft kommt jede Länge im Modell vor? - Denke an die Regel „Punkt vor Strich“. - Wenn du eine ganze Zahl mit einem Bruch multiplizierst, kannst du die Zahl oft mit dem Nenner kürzen. - Kannst du die gemischten Zahlen zuerst in unechte Brüche umwandeln?

Lösung

1. Der Term für die Gesamtlänge setzt sich aus der dreifachen Länge \(x\) und der zweifachen Länge \(y\) zusammen: \(3 \cdot x + 2 \cdot y\). 2. Für \(x = 5\) und \(y = 4\): \(3 \cdot 5 + 2 \cdot 4 = 15 + 8 = 23\,\text{cm}\). 3. Für \(x = 2{,}5\) und \(y = 1{,}8\): \(3 \cdot 2{,}5 + 2 \cdot 1{,}8 = 7{,}5 + 3{,}6 = 11{,}1\,\text{cm}\). 4. Für \(x = 4\frac{1}{3}\) und \(y = 1\frac{1}{2}\): \(3 \cdot \frac{13}{3} + 2 \cdot \frac{3}{2} = 13 + 3 = 16\,\text{cm}\).

Antwort

Der Term lautet \(3x + 2y\). 1) \(23\,\text{cm}\) 2) \(11{,}1\,\text{cm}\) 3) \(16\,\text{cm}\)
4222487
An einem Schulkiosk werden Saftschorlen für \(1{,}50\,\text{€}\) und Brezeln für \(2{,}20\,\text{€}\) verkauft. a) Stelle einen Term für die Gesamteinnahmen auf, wenn \(s\) Schorlen und \(b\) Brezeln verkauft werden. b) Berechne die Einnahmen für den Verkauf von \(80\) Schorlen und \(55\) Brezeln. c) Angenommen, die Preise ändern sich: Eine Schorle kostet nun \(x\,\text{€}\) und eine Brezel \(y\,\text{€}\). Wie lautet der Term für die Gesamteinnahmen bei den gleichen Verkaufszahlen aus Aufgabenteil b)?

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Preis für mehrere gleiche Artikel? - Addiere die Einnahmen aus den beiden verschiedenen Artikeln. - Achte beim Einsetzen auf die richtige Zuordnung der Zahlen zu den Buchstaben. - In Teil c) bleiben die Mengen gleich, aber die Preise werden durch Variablen ersetzt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Gesamteinnahmen \(E\) berechnen sich aus \(1{,}50 \cdot s + 2{,}20 \cdot b\). 2. Einsetzen der Werte \(s = 80\) und \(b = 55\): \(E = 1{,}50 \cdot 80 + 2{,}20 \cdot 55 = 120 + 121 = 241\,\text{€}\). 3. Verallgemeinerung mit neuen Variablen für die Preise: \(E = 80 \cdot x + 55 \cdot y\) oder kurz \(80x + 55y\).

Antwort

a) \(1{,}50s + 2{,}20b\) b) \(241\,\text{€}\) c) \(80x + 55y\)
4222557
Ein Wanderweg hat eine Gesamtlänge von \(L\,\text{km}\). Eine Wandergruppe hat vom Anfang des Wanderwegs aus entlang der vorgesehenen Route bereits eine Strecke von \(d\,\text{km}\) zurückgelegt. a) Stelle einen Term auf, mit dem man die noch verbleibende Strecke berechnen kann. b) Berechne die restliche Strecke für \(L = 18{,}5\) und \(d = 7{,}9\). c) Warum darf der Wert von \(d\) in diesem Sachzusammenhang nicht größer als \(L\) sein?

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenart man verwendet, um einen Rest zu bestimmen. - Stell dir vor, du hättest eine Schnur einer bestimmten Länge und schneidest ein Stück davon ab. - Was würde es bedeuten, wenn man mehr abschneidet, als überhaupt da ist?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Differenz zwischen Gesamtlänge und bereits zurückgelegter Strecke: \(L - d\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte in den Term: \(18{,}5 - 7{,}9 = 10{,}6\). 3. Die restliche Strecke beträgt \(10{,}6\,\text{km}\). 4. Im Sachkontext stellt \(d\) einen Teil der Gesamtstrecke \(L\) dar; man kann nicht mehr Kilometer wandern, als der Weg insgesamt lang ist, da die Reststrecke sonst negativ wäre.

Antwort

a) Der Term lautet \(L - d\). b) Die restliche Strecke beträgt \(10{,}6\,\text{km}\). c) Die zurückgelegte Strecke kann nicht größer als die Gesamtlänge des Weges sein, da die verbleibende Strecke sonst negativ wäre, was bei einer Entfernung keinen Sinn ergibt.
4222617
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme mit den genannten Variablen: a) Das Produkt aus der Variablen \(x\) und der Summe der Variablen \(y\) und \(z\). b) Die Differenz aus dem Fünffachen einer Zahl \(a\) und der Zahl \(12\). c) Der Quotient, bei dem der Dividend die Differenz von \(p\) und \(q\) ist und der Divisor \(3\) beträgt.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu welchem Begriff (Summe, Differenz, Produkt, Quotient)? - Achte darauf, wann Klammern gesetzt werden müssen, damit die Reihenfolge der Rechnung stimmt (Punkt- vor Strichrechnung). - Was bedeuten die Begriffe Dividend und Divisor bei einer Division?

Lösung

1. Übersetzung von Teil a): Die Summe von \(y\) und \(z\) wird als \((y + z)\) geschrieben. Das Produkt mit \(x\) ergibt den Term \(x \cdot (y + z)\). 2. Übersetzung von Teil b): Das Fünffache von \(a\) ist \(5 \cdot a\). Die Differenz zu \(12\) ergibt den Term \(5 \cdot a - 12\). 3. Übersetzung von Teil c): Die Differenz von \(p\) und \(q\) ist \((p - q)\). Da dies der Dividend ist und durch \(3\) geteilt wird, lautet der Term \((p - q) : 3\) oder \(\frac{p - q}{3}\).

Antwort

a) \(x \cdot (y + z)\) b) \(5 \cdot a - 12\) c) \((p - q) : 3\) oder \(\frac{p - q}{3}\)
4222707
Stelle für die folgenden Rechenanweisungen jeweils einen passenden Term auf: a) Das Fünffache der Differenz aus \(x\) und \(y\). b) Die Summe aus dem Produkt von \(3\) und \(a\) und dem Quotienten aus \(b\) und \(4\). c) Subtrahiere das Doppelte von \(z\) von der Zahl \(50\).

Denkanstöße

- Achte darauf, wann Klammern gesetzt werden müssen, damit die Punkt-vor-Strich-Regel die Bedeutung nicht verändert. - „Das Doppelte“ bedeutet eine Multiplikation mit einer bestimmten Zahl. - Überlege genau, welcher Teil von welchem abgezogen wird.

Lösung

1. Zuerst die Differenz \(x - y\) bilden; da das Fünffache der gesamten Differenz gesucht ist, muss diese eingeklammert werden: \(5 \cdot (x - y)\). 2. Das Produkt ist \(3a\), der Quotient ist \(b : 4\) oder \(\frac{b}{4}\); die Summe beider Teile ergibt \(3a + \frac{b}{4}\). 3. Das Doppelte von \(z\) ist \(2z\); dieses wird von \(50\) abgezogen: \(50 - 2z\).

Antwort

a) \(5 \cdot (x - y)\) b) \(3a + b : 4\) (oder \(3a + \frac{b}{4}\)) c) \(50 - 2z\)
4222717
Stelle für jede der folgenden Beschreibungen einen passenden mathematischen Term auf: a) Die Differenz aus dem Doppelten einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). b) Der Quotient aus der Summe der Zahlen \(a\) und \(b\) und der Zahl \(3\). c) Das Produkt aus einer ganzen Zahl \(y\) und ihrem Nachfolger.

Denkanstöße

- Welche Rechenart gehört zu Begriffen wie Summe, Differenz, Produkt oder Quotient? - Was bedeutet es mathematisch, das „Doppelte“ einer Zahl zu bilden? - Wie schreibt man den Nachfolger einer beliebigen Zahl \(y\) auf? - Denke daran, Klammern zu setzen, wenn eine ganze Summe multipliziert oder dividiert werden soll.

Lösung

1. Identifikation der Rechenoperationen und Variablen für Teilaufgabe a): „Doppeltes einer Zahl \(x\)“ entspricht \(2 \cdot x\), „Differenz“ bedeutet Subtraktion, also \(2x - 7\). 2. Identifikation für Teilaufgabe b): „Summe von \(a\) und \(b\)“ entspricht \(a + b\), „Quotient“ bedeutet Division der Summe durch \(3\), also \((a + b) : 3\) oder \(\frac{a + b}{3}\). 3. Identifikation für Teilaufgabe c): Der Nachfolger einer Zahl \(y\) ist \(y + 1\), das „Produkt“ verlangt eine Multiplikation beider Ausdrücke, also \(y \cdot (y + 1)\).

Antwort

a) \(2x - 7\) b) \(\frac{a + b}{3}\) oder \((a + b) : 3\) c) \(y \cdot (y + 1)\)
4222797
Stelle einen Term für die folgende Rechenvorschrift auf: Subtrahiere vom Produkt der Zahlen \(a\) und \(b\) den Quotienten aus der Zahl \(c\) und der Zahl \(8\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperationen verbergen sich hinter den Begriffen Produkt und Quotient? - Achte genau darauf, welcher Teil vom anderen abgezogen werden soll. - Schreibe die einzelnen Teile des Terms zuerst getrennt auf.

Lösung

1. Bestimmung des ersten Teils (Produkt): \(a \cdot b\) 2. Bestimmung des zweiten Teils (Quotient): \(\frac{c}{8}\) (oder \(c : 8\)) 3. Verknüpfung durch Subtraktion: \(a \cdot b - \frac{c}{8}\)

Antwort

\(a \cdot b - \frac{c}{8}\)
4223217
Ein Wanderer legt pro Stunde eine Strecke von \(x\) Kilometern zurück. a) Gib jeweils einen Term für die Strecke an, die er in 4 Stunden, in 30 Minuten und in \(t\) Stunden wandert. b) Berechne die Strecke für \(x = 4{,}5\) und eine Wanderzeit von 3 Stunden. c) Der Wanderer macht eine Pause und halbiert danach sein Tempo. Stelle einen Term für die gesamte Strecke auf, wenn er erst 2 Stunden mit Tempo \(x\) und dann 1 Stunde mit dem halben Tempo wandert.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Zeitangaben in der gleichen Einheit vorliegen wie die Geschwindigkeit (Stunden). - Wie berechnet man allgemein eine Strecke, wenn Geschwindigkeit und Zeit bekannt sind? - Überlege für den letzten Teil, wie man „die Hälfte von \(x\)“ mathematisch ausdrücken kann.

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Teilstrecken: Da Strecke gleich Geschwindigkeit mal Zeit ist (\(s = v \cdot t\)), ergeben sich für \(x\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) die Terme \(4 \cdot x\) (für 4 Stunden), \(0{,}5 \cdot x\) (für 30 Minuten, da \(30\,\text{min} = 0{,}5\,\text{h}\)) und \(t \cdot x\) (für \(t\) Stunden). 2. Berechnung des Wertes für \(x = 4{,}5\) und \(t = 3\): \(4{,}5 \cdot 3 = 13{,}5\). Die Strecke beträgt \(13{,}5\,\text{km}\). 3. Kombination der Teilabschnitte für den neuen Term: Der erste Teil ist \(2 \cdot x\), der zweite Teil ist \(1 \cdot \frac{x}{2}\) bzw. \(0{,}5 \cdot x\). Die Summe ist \(2x + 0{,}5x = 2{,}5x\).

Antwort

a) \(4x\); \(0{,}5x\); \(t \cdot x\) b) \(13{,}5\,\text{km}\) c) \(2{,}5x\)
4223557
Betrachte die Zahlenfolge \(4, 7, 10, 13, \dots\) a) Gib einen Term an, mit dem man das \(n\)-te Glied dieser Folge berechnen kann (\(n = 1, 2, 3, \dots\)). b) Untersuche rechnerisch, ob die Zahl \(82\) in dieser Folge vorkommt. Begründe deine Antwort. c) Jemand behauptet: „Alle Zahlen in dieser Folge lassen bei der Division durch \(3\) den gleichen Rest.“ Bestimme diesen Rest und erkläre den Zusammenhang mit deinem Term aus Teilaufgabe a).

Denkanstöße

- Schau dir an, um welchen Betrag die Zahlen von Schritt zu Schritt wachsen. - Wie kannst du eine Gleichung aufstellen, um zu prüfen, ob ein bestimmter Wert erreicht wird? - Was bedeutet der Teil „\(+ 1\)“ in einem Term wie \(3n + 1\) für das Ergebnis einer Division?

Lösung

1. Bestimmung des Terms: Die Folge startet bei \(4\) und wächst pro Schritt um \(3\). Der Term für das \(n\)-te Glied lautet \(3n + 1\). (Test für \(n=1\): \(3 \cdot 1 + 1 = 4\)). 2. Überprüfung der Zahl \(82\): Gleichung \(3n + 1 = 82\) aufstellen. Subtraktion von \(1\) ergibt \(3n = 81\). Division durch \(3\) ergibt \(n = 27\). Da \(27\) eine natürliche Zahl ist, ist \(82\) das 27. Glied der Folge. 3. Untersuchung des Rests: Der Term \(3n + 1\) zeigt, dass jede Zahl ein Vielfaches von \(3\) plus \(1\) ist. Bei der Division durch \(3\) bleibt also immer der Rest \(1\).

Antwort

a) Der Term lautet \(3n + 1\). b) Ja, \(82\) ist das 27. Glied der Folge, da \(3 \cdot 27 + 1 = 82\). c) Der Rest ist \(1\), da der Term \(3n + 1\) ein Vielfaches von \(3\) plus \(1\) darstellt.
4223567
Mathematische Terme helfen dabei, Eigenschaften von Zahlengruppen allgemein zu beschreiben. a) Erkläre, warum der Term \(2 \cdot n + 1\) für natürliche Zahlen \(n\in\mathbb{N}_0\) immer eine ungerade Zahl ergibt. b) Stelle einen Term auf, der alle positiven natürlichen Zahlen beschreibt, die sowohl durch \(3\) als auch durch \(4\) teilbar sind.

Denkanstöße

- Was weißt du über Zahlen, die mit \(2\) multipliziert werden? - Welche kleinste positive Zahl ist sowohl durch \(3\) als auch durch \(4\) teilbar? - Wie lassen sich alle Vielfachen einer Zahl mit einer Variablen beschreiben?

Lösung

1. Das Produkt \(2 \cdot n\) ist für jede natürliche Zahl \(n\) gerade. Addiert man \(1\), erhält man die unmittelbar folgende ungerade Zahl. 2. Zahlen, die durch \(3\) und \(4\) teilbar sind, sind Vielfache des kleinsten gemeinsamen Vielfachen. Da \(\operatorname{kgV}(3;4)=12\), beschreibt \(12n\) für \(n\in\mathbb{N}\) alle positiven gemeinsamen Vielfachen.

Antwort

a) \(2n\) ist immer gerade; daher ist \(2n+1\) ungerade. b) \(12n\) für \(n\in\mathbb{N}\).
4223577
Gegeben sind die drei Variablen \(x\), \(y\) und \(z\). Stelle für jede der folgenden Beschreibungen den passenden mathematischen Term auf: 1) Das Fünffache der Zahl \(x\). 2) Die Summe aus dem Doppelten von \(y\) und der Zahl \(z\). 3) Das Produkt aus der Zahl \(x\) und der Differenz von \(y\) und \(z\). 4) Der Quotient aus dem Dreifachen von \(z\) und dem Produkt der Variablen \(x\) und \(y\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu Begriffen wie Summe, Produkt oder Quotient? - Überlege, ob eine Klammer nötig ist, um eine bestimmte Rechenreihenfolge (z. B. erst die Subtraktion) zu erzwingen. - „Das Doppelte“ oder „Das Dreifache“ bedeutet immer eine Multiplikation mit einer bestimmten Zahl.

Lösung

1. Das Fünffache von \(x\) wird durch die Multiplikation mit 5 ausgedrückt: \(5x\). 2. Das Doppelte von \(y\) ist \(2y\). Die Summe mit \(z\) ergibt den Term \(2y + z\). 3. Die Differenz von \(y\) und \(z\) ist \((y - z)\). Das Produkt mit \(x\) erfordert eine Klammer: \(x \cdot (y - z)\). 4. Das Dreifache von \(z\) ist \(3z\), das Produkt von \(x\) und \(y\) ist \(xy\). Der Quotient wird als Bruch dargestellt: \(\frac{3z}{xy}\).

Antwort

1) \(5x\) 2) \(2y + z\) 3) \(x \cdot (y - z)\) 4) \(\frac{3z}{xy}\)
4223677
Ein Handwerker berechnet für Reparaturen eine feste Anfahrtspauschale von \(35\,\text{€}\) und einen Stundensatz von \(52\,\text{€}\). a) Stelle eine Formel für die Gesamtkosten \(G\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit von der Arbeitszeit \(h\) (in Stunden) auf. b) Wie viel kostet eine Reparatur, die \(2{,}5\,\text{Stunden}\) dauert? c) Nach einer anderen Reparatur stellt der Handwerker eine Rechnung über \(217\,\text{€}\) aus. Bestimme die Dauer dieses Einsatzes in Stunden.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Kosten ändert sich, wenn der Handwerker länger arbeitet, und welcher bleibt immer gleich? - Überlege, welche Rechenoperation „pro Stunde“ bedeutet. - Wenn du das Gesamtergebnis kennst, kannst du die Rechnung schrittweise rückwärts lösen.

Lösung

1. Aufstellen der Formel: Die Gesamtkosten setzen sich aus dem festen Wert und dem variablen Anteil zusammen: \(G = 52 \cdot h + 35\). 2. Berechnung für \(h = 2{,}5\): Einsetzen in den Term ergibt \(G = 52 \cdot 2{,}5 + 35 = 130 + 35 = 165\,\text{€}\). 3. Berechnung der Dauer bei gegebenen Kosten: Gleichung \(217 = 52 \cdot h + 35\) nach \(h\) auflösen. Subtraktion von \(35\) ergibt \(182 = 52 \cdot h\). Division durch \(52\) ergibt \(h = 3{,}5\). Die Einsatzdauer betrug somit \(3{,}5\,\text{Stunden}\).

Antwort

a) \(G = 52 \cdot h + 35\) b) \(165\,\text{€}\) c) \(3{,}5\,\text{Stunden}\)
4223997
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen passenden mathematischen Term auf: 1. Das Dreifache der Summe von \(x\) und \(5\). 2. Die Differenz aus dem Quadrat von \(a\) und dem Doppelten von \(b\). 3. Das Quadrat der Differenz von \(x\) und \(y\). 4. Die Summe aus der Hälfte von \(z\) und der Zahl \(9\).

Denkanstöße

- Achte genau darauf, welche Operation zuerst ausgeführt werden muss (z. B. erst addieren, dann quadrieren oder umgekehrt). - Klammern legen fest, welche Operation zuerst ausgeführt wird. - Überlege dir, welche Wörter für die Grundrechenarten stehen (Summe, Differenz, Produkt, Quotient). - „Das Quadrat von etwas“ bedeutet, dass der gesamte Ausdruck hoch zwei genommen wird.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(5\) wird als \((x + 5)\) notiert. Das Dreifache davon ergibt den Term \(3 \cdot (x + 5)\). 2. Das Quadrat von \(a\) ist \(a^2\), das Doppelte von \(b\) ist \(2 \cdot b\). Die Differenz lautet \(a^2 - 2 \cdot b\). 3. Die Differenz von \(x\) und \(y\) ist \((x - y)\). Das Quadrat dieses gesamten Ausdrucks ist \((x - y)^2\). 4. Die Hälfte von \(z\) ist \(\frac{1}{2} \cdot z\) oder \(\frac{z}{2}\). Die Summe mit \(9\) ergibt \(\frac{1}{2} \cdot z + 9\).

Antwort

1. \(3 \cdot (x + 5)\) 2. \(a^2 - 2 \cdot b\) 3. \((x - y)^2\) 4. \(\frac{1}{2} \cdot z + 9\) oder \(\frac{z}{2} + 9\)
4224057
Übersetze die folgenden mathematischen Beschreibungen in Terme mit Variablen, Zahlen und Rechenzeichen: a) Das Sechsfache der Summe von \(x\) und \(y\). b) Der Quotient aus der Differenz von \(a\) und \(b\) und der Zahl \(5\). c) Addiere das Dreifache von \(m\) zum Vierfachen von \(n\). d) Das Produkt aus der Summe von \(p\) und \(q\) und der Differenz derselben Zahlen.

Denkanstöße

- Achte darauf, wann Klammern nötig sind, um eine Rechenoperation vor einer anderen auszuführen. - Das Wort „von“ oder „aus“ zeigt dir oft, welche Zahlen oder Variablen zusammengehören. - Erinnere dich an die Fachbegriffe: Summe (+), Differenz (-), Produkt (\(\cdot\)) und Quotient (:). - Überlege dir bei „der Quotient aus A und B“, welche Zahl oben (Dividend) und welche unten (Divisor) steht.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(y\) wird als \((x + y)\) geschrieben. Das Sechsfache davon ergibt den Term \(6 \cdot (x + y)\). 2. Die Differenz von \(a\) und \(b\) ist \((a - b)\). Der Quotient mit der Zahl \(5\) führt zu \(\frac{a - b}{5}\) oder \((a - b) : 5\). 3. Das Dreifache von \(m\) ist \(3m\) und das Vierfache von \(n\) ist \(4n\). Die Addition beider Teile ergibt \(3m + 4n\). 4. Die Summe ist \((p + q)\), die Differenz ist \((p - q)\). Das Produkt beider Klammerausdrücke lautet \((p + q) \cdot (p - q)\).

Antwort

a) \(6 \cdot (x + y)\) b) \(\frac{a - b}{5}\) oder \((a - b) : 5\) c) \(3m + 4n\) d) \((p + q) \cdot (p - q)\)
4224177
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen mathematischen Term auf: 1) Die Summe aus dem Quadrat von \(x\) und dem Vierfachen von \(y\). 2) Das Produkt aus der Differenz der Zahlen \(a\) und \(b\) und der Zahl \(7\). 3) Der Quotient aus der Summe der Zahlen \(p\) und \(q\) und ihrem Produkt; dabei gilt \(p \cdot q \neq 0\).

Denkanstöße

- Markiere in jeder Beschreibung zuerst die zuletzt auszuführende Rechenoperation. - Setze zusammengesetzte Summen oder Differenzen in Klammern. - Ein Nenner darf niemals den Wert \(0\) annehmen.

Lösung

1. Die Summe aus dem Quadrat von \(x\) und dem Vierfachen von \(y\) lautet \(x^2+4y\). 2. Das Produkt aus der Differenz \(a-b\) und \(7\) lautet \(7\cdot(a-b)\). 3. Der Quotient aus der Summe \(p+q\) und dem Produkt \(pq\) lautet \(\frac{p+q}{pq}\). Die Bedingung \(pq\neq0\) stellt sicher, dass der Nenner nicht null ist.

Antwort

1) \(x^2+4y\) 2) \(7\cdot(a-b)\) 3) \(\frac{p+q}{pq}\) mit \(pq\neq0\)
4224197
Stelle für jeden der folgenden Ausdrücke einen passenden mathematischen Term auf: 1) Die Summe aus dem Dreifachen einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). 2) Das Dreifache der Summe aus einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). 3) Das Quadrat der Differenz der Zahlen \(a\) und \(b\). 4) Die Differenz der Quadrate der Zahlen \(a\) und \(b\).

Denkanstöße

- Achte darauf, welche Rechenart zuerst genannt wird – sie bestimmt oft die Struktur des gesamten Terms. - Überlege dir, ob eine Klammer nötig ist, um die Priorität der Rechenoperationen (Punkt vor Strich) zu ändern. - „Das Quadrat von etwas“ bedeutet, dass das gesamte „Etwas“ hoch 2 genommen wird. - „Die Differenz der Quadrate“ bedeutet, dass du erst quadrierst und dann die Ergebnisse voneinander abziehst.

Lösung

1. Zuerst wird das Produkt aus \(3\) und \(x\) gebildet und anschließend 7 addiert: \(3x + 7\). 2. Zuerst wird die Summe aus \(x\) und \(7\) in Klammern gesetzt und das Ergebnis mit \(3\) multipliziert: \(3 \cdot (x + 7)\). 3. Zuerst wird die Differenz \((a - b)\) gebildet und dieser gesamte Ausdruck quadriert: \((a - b)^2\). 4. Zuerst werden die Quadrate \(a^2\) und \(b^2\) einzeln berechnet und danach subtrahiert: \(a^2 - b^2\).

Antwort

1) \(3x + 7\) 2) \(3 \cdot (x + 7)\) 3) \((a - b)^2\) 4) \(a^2 - b^2\)
4225337
Zahlen lassen sich oft durch allgemeine Terme beschreiben. Bearbeite dazu die folgenden Aufgaben: 1. Gib einen Term an, der alle natürlichen Zahlen beschreibt, die bei der Division durch 4 den Rest 1 lassen. Nutze \(n\) als Platzhalter für eine natürliche Zahl (\(n = 0, 1, 2, \dots\)). 2. Erkläre, warum der Term \(2 \cdot (k + 5)\) für jede ganze Zahl \(k\) immer eine gerade Zahl darstellt. 3. Jemand behauptet, dass Zahlen der Form \(3n + 6\) immer durch 3 teilbar sind. Überprüfe dies, indem du den Term durch Ausklammern umformst.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Rest“ bei einer Division für den Aufbau eines Terms? - Wann genau nennst du eine Zahl „gerade“? - Wie kannst du zeigen, dass eine Summe ein Vielfaches einer bestimmten Zahl ist?

Lösung

1. Eine Zahl, die bei Division durch 4 den Rest 1 lässt, hat die Form \(4 \cdot n + 1\). 2. Eine gerade Zahl ist als Vielfaches von 2 definiert. Da \(k\) eine ganze Zahl ist, ist auch \(k + 5\) eine ganze Zahl. Der Term \(2 \cdot (k + 5)\) hat die Form \(2 \cdot m\) (mit \(m = k + 5\)) und ist somit stets durch 2 teilbar und damit gerade. 3. Durch Ausklammern von 3 erhält man \(3 \cdot (n + 2)\). Da der Term als Produkt mit dem Faktor 3 geschrieben werden kann, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(n\) durch 3 teilbar.

Antwort

1. \(4n + 1\) (oder \(4 \cdot n + 1\)) 2. Der Term ist ein Produkt mit dem Faktor 2, was der Definition einer geraden Zahl entspricht. 3. Ja, die Behauptung stimmt, da \(3n + 6 = 3 \cdot (n + 2)\).
4225357
Ein Regenwasserreservoir enthält zu Beginn einer Trockenperiode \(V\) Kubikmeter Wasser. In der ersten Woche werden \(v\) Kubikmeter für die Bewässerung der Beete entnommen. Der verbleibende Vorrat soll nun so eingeteilt werden, dass er für weitere \(d\) Tage ausreicht. Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viele Liter Wasser im Durchschnitt pro Tag für die restliche Zeit verbraucht werden dürfen. (Hinweis: \(1\,\text{m}^3 = 1000\,\text{l}\)).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Wasser nach der ersten Woche noch im Reservoir ist. - Achte auf die Einheiten: Das Reservoir ist in Kubikmetern angegeben, gefragt ist aber nach Litern. - Wie verteilt man eine Gesamtmenge gleichmäßig auf eine bestimmte Anzahl von Tagen?

Lösung

1. Berechnung des verbleibenden Volumens in Kubikmetern durch Subtraktion der entnommenen Menge vom Gesamtvorrat: \(V - v\) 2. Umrechnung des verbleibenden Volumens von Kubikmetern in Liter durch Multiplikation mit dem Faktor \(1000\): \(1000 \cdot (V - v)\) 3. Berechnung der durchschnittlichen täglichen Wassermenge in Litern durch Division des Restvorrats durch die Anzahl der verbleibenden Tage: \(\frac{1000 \cdot (V - v)}{d}\)

Antwort

\(\frac{1000 \cdot (V - v)}{d}\) Liter pro Tag
4225397
Ein Drahtmodell einer quadratischen Pyramide besteht aus einer quadratischen Grundfläche mit der Seitenlänge \(a\) und vier zu einer Spitze führenden Seitenkanten der Länge \(s\). 1. Stelle einen Term für die Gesamtlänge \(L\) des Drahtes auf, der für den Bau dieses Modells benötigt wird. 2. Wie lautet der vereinfachte Term für die Gesamtlänge \(L\), wenn jede Seitenkante \(s\) genau doppelt so lang ist wie eine Grundkante \(a\)?

Denkanstöße

- Stelle dir vor, aus wie vielen einzelnen Drahtstücken die Grundfläche und der obere Teil der Pyramide bestehen. - Wie viele Kanten hat eine quadratische Pyramide insgesamt? - Überlege, was es mathematisch bedeutet, wenn eine Länge „doppelt so lang“ wie eine andere ist. - Kannst du Variablen mit dem gleichen Buchstaben zusammenfassen?

Lösung

1. Die quadratische Grundfläche besitzt 4 Kanten der Länge \(a\). Hinzu kommen 4 Seitenkanten der Länge \(s\). Der Term für die Gesamtlänge lautet \(L = 4 \cdot a + 4 \cdot s\) oder \(L = 4 \cdot (a + s)\). 2. Setzt man die Bedingung \(s = 2 \cdot a\) in den Term ein, erhält man \(L = 4 \cdot a + 4 \cdot (2 \cdot a)\). Durch Multiplikation ergibt sich \(L = 4a + 8a\). Die Addition der gleichartigen Glieder führt zum vereinfachten Term \(L = 12a\).

Antwort

1. \(L = 4a + 4s\) (oder \(L = 4 \cdot (a + s)\)) 2. \(L = 12a\)
4225437
Zwei Radfahrer, Lukas und Marie, wohnen in verschiedenen Dörfern, die \(s\,\text{km}\) voneinander entfernt liegen. Sie verabreden sich und fahren gleichzeitig einander entgegen. Lukas fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_L\,\text{km/h}\), Marie mit einer Geschwindigkeit von \(v_M\,\text{km/h}\). a) Stelle einen Term auf, der die Entfernung \(e\) zwischen den beiden nach einer Fahrzeit von \(t\) Stunden beschreibt (vorausgesetzt, sie sind sich noch nicht begegnet). b) Berechne die verbleibende Entfernung für die Werte \(s = 38\), \(v_L = 16\), \(v_M = 14\) und \(t = 0{,}5\).

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, um wie viele Kilometer sich die beiden pro Stunde insgesamt näher kommen. - Wie weit ist jeder einzelne nach der Zeit \(t\) gefahren? - Wie verändert sich der ursprüngliche Abstand, wenn beide aufeinander zufahren? - Achte beim Einsetzen der Zahlen auf die Einheiten.

Lösung

1. Bestimmung der Strecke, die Lukas in der Zeit \(t\) zurücklegt: \(s_L = v_L \cdot t\). 2. Bestimmung der Strecke, die Marie in der Zeit \(t\) zurücklegt: \(s_M = v_M \cdot t\). 3. Die gesamte Verringerung des Abstands ist die Summe der beiden Teilstrecken: \((v_L + v_M) \cdot t\). 4. Aufstellen des Terms für die verbleibende Entfernung \(e\): \(e = s - (v_L + v_M) \cdot t\). 5. Einsetzen der gegebenen Werte für Teilaufgabe b): \(e = 38 - (16 + 14) \cdot 0{,}5\). 6. Berechnung der Summe der Geschwindigkeiten: \(16 + 14 = 30\). 7. Multiplikation mit der Zeit: \(30 \cdot 0{,}5 = 15\). 8. Subtraktion von der Gesamtdistanz: \(38 - 15 = 23\). Das Ergebnis ist \(23\,\text{km}\).

Antwort

a) \(e = s - (v_L + v_M) \cdot t\) b) Nach \(0{,}5\) Stunden beträgt die Entfernung noch \(23\,\text{km}\).
4225497
An einem Schulkiosk kostet eine Laugenbrezel \(p\,\text{€}\) und eine Flasche Apfelsaft \(s\,\text{€}\). Für jede Saftflasche muss zusätzlich ein Pfand von \(x\,\text{€}\) bezahlt werden. a) Stelle einen Term für die Gesamtkosten auf, wenn eine Klasse 12 Brezeln und 10 Flaschen Apfelsaft kauft. b) Vereinfache deinen Term aus Aufgabenteil a) so weit wie möglich. c) Berechne die Gesamtkosten für \(p = 1{,}30\), \(s = 1{,}15\) und \(x = 0{,}25\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel eine einzelne Flasche Saft insgesamt kostet, wenn man das Pfand dazurechnet. - Wie oft musst du diesen Preis bezahlen und wie oft den Preis für eine Brezel? - Beim Vereinfachen hilft dir das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz), um Klammern aufzulösen. - Achte beim Rechnen mit Dezimalzahlen auf das Komma und die Einheiten.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für 12 Brezeln und 10 Flaschen inklusive Pfand: \(12 \cdot p + 10 \cdot (s + x)\). 2. Vereinfachung des Terms durch Auflösen der Klammer: \(12p + 10s + 10x\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte: \(12 \cdot 1{,}30 + 10 \cdot (1{,}15 + 0{,}25)\). 4. Berechnung der Teilbeträge: \(12 \cdot 1{,}30 = 15{,}60\) und \(10 \cdot 1{,}40 = 14{,}00\). 5. Addition der Beträge zum Endergebnis: \(15{,}60 + 14{,}00 = 29{,}60\,\text{€}\).

Antwort

a) \(12p + 10 \cdot (s + x)\) b) \(12p + 10s + 10x\) c) \(29{,}60\,\text{€}\)
4225547
Zwei Motorboote A und B befinden sich auf einem Fluss mit der Strömungsgeschwindigkeit \(v_s\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). Sie sind \(d\,\text{km}\) voneinander entfernt und fahren direkt aufeinander zu. Boot A fährt mit der Strömung und hat die Eigengeschwindigkeit \(v_A\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). Boot B fährt gegen die Strömung mit der Eigengeschwindigkeit \(v_B\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\); dabei gilt \(v_B>v_s\). a) Stelle die Terme für die jeweiligen Geschwindigkeiten der Boote gegenüber dem Ufer auf. b) Stelle einen Term für die Annäherungsgeschwindigkeit \(v_{ann}\) der beiden Boote auf und vereinfache diesen so weit wie möglich. c) Welchen Einfluss hat die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses auf die Zeit, die vergeht, bis sich die Boote treffen? Begründe deine Antwort mithilfe deines Ergebnisses aus b).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Geschwindigkeit, mit der sich zwei Objekte aufeinander zubewegen? - Überlege zuerst, wie schnell jedes Boot für einen Beobachter am Ufer fährt. - Kannst du den kombinierten Term durch das Weglassen von Klammern und Zusammenfassen kürzer schreiben? - Schau dir den fertigen Term genau an: Welche Variablen sind noch enthalten und welche sind verschwunden?

Lösung

1. Bestimmung der Einzelgeschwindigkeiten gegenüber dem Ufer: Für Boot A (mit der Strömung) ergibt sich \(v_{A,Ufer} = v_A + v_s\). Für Boot B (gegen die Strömung) ergibt sich \(v_{B,Ufer} = v_B - v_s\). 2. Aufstellen des Terms für die Annäherungsgeschwindigkeit: Da die Boote aufeinander zufahren, addieren sich ihre Geschwindigkeiten gegenüber dem Ufer: \(v_{ann} = (v_A + v_s) + (v_B - v_s)\). 3. Vereinfachung des Terms: Durch Auflösen der Klammern und Zusammenfassen erhält man \(v_{ann} = v_A + v_s + v_B - v_s = v_A + v_B\). 4. Analyse des Einflusses: Da die Variable \(v_s\) im vereinfachten Term für die Annäherungsgeschwindigkeit nicht mehr vorkommt, heben sich die Einflüsse der Strömung gegenseitig auf. Die Zeit bis zum Treffen (\(t = \frac{d}{v_A + v_B}\)) bleibt also unabhängig von der Strömungsgeschwindigkeit gleich.

Antwort

a) Boot A: \(v_A + v_s\); Boot B: \(v_B - v_s\); b) \(v_{ann} = v_A + v_B\); c) Die Strömungsgeschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Zeit bis zum Treffen, da sie sich bei der Berechnung der Annäherungsgeschwindigkeit mathematisch aufhebt.
4225637
Zwei Wanderer, Lukas und Marie, sind auf einem geraden Weg in die gleiche Richtung unterwegs. Marie hat einen Vorsprung von \(d\) Metern. Lukas geht mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_1\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\) und Marie mit \(v_2\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\). Lukas ist schneller als Marie, es gilt also \(v_1 > v_2\). a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Minuten) auf, nach der Lukas Marie einholt. b) Berechne die Zeit \(t\) für einen Vorsprung von \(d = 450\,\text{m}\) und die Geschwindigkeiten \(v_1 = 80\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\) sowie \(v_2 = 50\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\).

Denkanstöße

- Wie viel Meter kommt Lukas Marie in jeder Minute näher? - Überlege, wie oft dieser pro Minute gewonnene Weg in den gesamten Vorsprung hineinpasst. - Kannst du den Vorsprung und den Geschwindigkeitsunterschied in einem Bruch kombinieren?

Lösung

1. Bestimmung der Differenzgeschwindigkeit: Da Lukas Marie einholt, verringert sich der Abstand pro Minute um den Betrag \(v_1 - v_2\). 2. Aufstellen des Terms für die Zeit: Die Zeit \(t\) ergibt sich aus der Division des Vorsprungs \(d\) durch die Differenzgeschwindigkeit: \(t = \frac{d}{v_1 - v_2}\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte für Teil b): \(t = \frac{450}{80 - 50}\). 4. Berechnung des Ergebnisses: \(t = \frac{450}{30} = 15\).

Antwort

a) \(t = \frac{d}{v_1 - v_2}\) b) \(t = 15\,\text{min}\)
4225757
In einer Klassenkasse befinden sich zu Beginn eines Monats einige Ersparnisse. Im Laufe des Monats kommen \(e\,\text{€}\) durch einen Kuchenverkauf hinzu und es werden \(a\,\text{€}\) für Bastelmaterial ausgegeben. a) Gib einen Term an, der die Änderung des Geldbetrags in der Kasse beschreibt. b) Berechne die Änderung für \(e = 54\) und \(a = 38\). Erkläre die Bedeutung des Ergebnisses für die Klassenkasse. c) Berechne die Änderung für \(e = 25\) und \(a = 42\). Was lässt sich über den Kassenbestand am Monatsende im Vergleich zum Monatsanfang sagen?

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperation eine Hinzufügung und welche eine Entnahme beschreibt. - Was bedeutet es für den Kontostand, wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt? - Ein positives Vorzeichen steht meist für ein Plus auf dem Konto, ein negatives für ein Minus.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben: \(e - a\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(54 - 38 = 16\). Ein positives Ergebnis von \(16\,\text{€}\) bedeutet, dass der Kassenbestand um diesen Betrag gestiegen ist. 3. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe c): \(25 - 42 = -17\). Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass der Kassenbestand am Monatsende um \(17\,\text{€}\) niedriger ist als am Monatsanfang.

Antwort

a) Term: \(e - a\) b) Änderung: \(16\,\text{€}\). Der Kassenbestand ist um \(16\,\text{€}\) gestiegen. c) Änderung: \(-17\,\text{€}\). Der Kassenbestand ist am Monatsende um \(17\,\text{€}\) geringer als zu Beginn.
4225797
Tim spart auf ein neues Skateboard, das \(85\,\text{€}\) kostet. Er hat bereits einen Betrag von \(y\,\text{€}\) in seinem Sparschwein. a) Stelle einen Term für die vorzeichenbehaftete Differenz „Preis minus Ersparnis“ auf. b) Berechne den Wert des Terms für \(y = 62\) und für \(y = 90\). Erkläre, was das jeweilige Ergebnis für Tim bedeutet.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn der gesparte Betrag höher ist als der Preis? - Überlege dir zuerst, wie du rechnen würdest, wenn Tim \(50\,\text{€}\) hätte. - Was gibt das Vorzeichen des Ergebnisses über die Situation an?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die vorzeichenbehaftete Differenz: \(85 - y\). 2. Einsetzen von \(y = 62\): \(85 - 62 = 23\). Das Ergebnis \(23\) bedeutet, dass Tim noch \(23\,\text{€}\) fehlen. 3. Einsetzen von \(y = 90\): \(85 - 90 = -5\). Das negative Ergebnis \(-5\) bedeutet, dass Tim bereits \(5\,\text{€}\) mehr gespart hat, als das Skateboard kostet.

Antwort

a) Der Term lautet \(85 - y\). b) Bei \(y = 62\) ergibt sich \(23\); Tim fehlen noch \(23\,\text{€}\). Bei \(y = 90\) ergibt sich \(-5\); Tim hat \(5\,\text{€}\) mehr als benötigt.
4226017
Ein Bankkonto hat ein aktuelles Guthaben von \(x\,\text{€}\). Es wird eine Rechnung in Höhe von \(y\,\text{€}\) abgebucht. a) Stelle einen Term auf, der den neuen Kontostand berechnet. b) Berechne den Kontostand für \(x = 125\) und \(y = 40\). c) Berechne den Kontostand für \(x = 50\) und \(y = 85\). Erkläre, was ein negatives Ergebnis in diesem Zusammenhang für den Kontoinhaber bedeutet.

Denkanstöße

- Was passiert mit deinem Guthaben, wenn Geld weggeht? Welche Rechenart passt dazu? - Überlege dir, was es im Alltag bedeutet, wenn man mehr Geld ausgibt, als man eigentlich besitzt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für den neuen Kontostand durch Subtraktion des Abbuchungsbetrags vom Guthaben: \(x - y\). 2. Einsetzen der Werte für Teil b): \(125 - 40 = 85\). Der Kontostand beträgt \(85\,\text{€}\). 3. Einsetzen der Werte für Teil c): \(50 - 85 = -35\). Der Kontostand beträgt \(-35\,\text{€}\). 4. Interpretation des Vorzeichens: Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass das Konto überzogen wurde und der Inhaber Schulden in Höhe des Betrags (hier \(35\,\text{€}\)) bei der Bank hat.

Antwort

a) Term: \(x - y\) b) \(85\,\text{€}\) c) \(-35\,\text{€}\); Das negative Vorzeichen bedeutet, dass das Konto überzogen ist (Schulden).
4229257
Wähle eine beliebige zweistellige Zahl. Subtrahiere von dieser Zahl ihre Quersumme (die Summe ihrer Ziffern). Erkläre mithilfe von Variablen, warum das Ergebnis immer ohne Rest durch 9 teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine zweistellige Zahl mithilfe ihrer Zehner- und Einerziffer mathematisch aufschreiben? - Was bedeutet „Quersumme“ genau? - Versuche, einen Term für die ganze Rechnung aufzustellen. - Kannst du den Term so vereinfachen, dass man die Teilbarkeit direkt erkennt?

Lösung

1. Darstellung einer zweistelligen Zahl mit den Ziffern \(a\) (Zehnerstelle) und \(b\) (Einerstelle), wobei \(a \in \{1, \dots, 9\}\) und \(b \in \{0, \dots, 9\}\) gilt, als Term: \(10 \cdot a + b\). 2. Aufstellen des Terms für die Quersumme: \(a + b\). 3. Bildung der Differenz: \((10 \cdot a + b) - (a + b)\). 4. Vereinfachung des Terms durch Auflösen der Klammer und Zusammenfassen: \(10 \cdot a + b - a - b = 9 \cdot a\). 5. Interpretation des Ergebnisses: Da \(9 \cdot a\) ein Vielfaches von 9 ist, ist das Ergebnis für jede Ziffer \(a\) stets durch 9 teilbar.

Antwort

Bezeichnet man die Zehnerziffer mit \(a \in \{1, \dots, 9\}\) und die Einerziffer mit \(b \in \{0, \dots, 9\}\), so lautet die Zahl \(10a + b\) und ihre Quersumme \(a + b\). Die Differenz ist \((10a + b) - (a + b) = 9a\). Da \(9a\) ein Vielfaches von 9 ist, ist das Ergebnis immer durch 9 teilbar.
4230037
Betrachte drei Zahlen mit jeweils dem Abstand \(1\). Wenn die mittlere Zahl mit \(n\) bezeichnet wird, lauten die drei Zahlen \(n - 1\), \(n\) und \(n + 1\). 1. Stelle einen Term für die Summe dieser drei Zahlen auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. 2. Welchen mathematischen Zusammenhang beschreibt dein vereinfachter Term? 3. Überprüfe die Gültigkeit deines Terms, indem du die Summen für \(n = 15\) und für \(n = 2{,}5\) berechnest und mit dem Ergebnis der Formel vergleichst.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammern in deinem Summenterm weglassen? - Was passiert mit den Zahlen \(-1\) und \(+1\), wenn du sie addierst? - Schau dir das Ergebnis an: Wie oft kommt die Variable \(n\) vor? - Setze die gegebenen Werte für \(n\) erst in die drei einzelnen Zahlen und dann in deine Kurzform ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Summe: \((n - 1) + n + (n + 1)\). Durch Zusammenfassen der Variablen und der Zahlen ergibt sich: \(n + n + n - 1 + 1 = 3n\). 2. Der vereinfachte Term \(3n\) zeigt, dass die Summe der drei Zahlen mit jeweils dem Abstand \(1\) immer genau das Dreifache der mittleren Zahl ist. 3. Überprüfung für \(n = 15\): Die Zahlen sind \(14, 15, 16\). Die Summe ist \(14 + 15 + 16 = 45\). Die Formel ergibt \(3 \cdot 15 = 45\). 4. Überprüfung für \(n = 2{,}5\): Die Zahlen sind \(1{,}5; 2{,}5; 3{,}5\). Die Summe ist \(1{,}5 + 2{,}5 + 3{,}5 = 7{,}5\). Die Formel ergibt \(3 \cdot 2{,}5 = 7{,}5\).

Antwort

1. Der vereinfachte Term lautet \(3n\). 2. Die Summe ist das Dreifache der mittleren Zahl. 3. Für \(n = 15\) ergibt sich jeweils \(45\); für \(n = 2{,}5\) ergibt sich jeweils \(7{,}5\).
4230057
Gegeben sind fünf aufeinanderfolgende natürliche Zahlen. Die mittlere dieser fünf Zahlen wird durch \(m\in\mathbb{N}\) mit \(m\ge3\) beschrieben. a) Stelle für jede der fünf Zahlen einen Term in Abhängigkeit von \(m\) auf. b) Berechne die Summe dieser fünf Zahlen und vereinfache den Term so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie gelangst du von einer natürlichen Zahl zur nächsten oder zur vorherigen? - Überlege dir ein Beispiel mit festen Zahlen: Wenn die mittlere Zahl 10 ist, wie lauten dann die anderen vier Zahlen? - Was passiert mit den Zahlenwerten \(-2, -1, +1, +2\), wenn du sie alle addierst?

Lösung

1. Ausgehend von der mittleren Zahl \(m\) werden die zwei vorhergehenden und die zwei nachfolgenden natürlichen Zahlen bestimmt: \(m-2\), \(m-1\), \(m\), \(m+1\) und \(m+2\). 2. Die Summe dieser Zahlen wird als Term aufgestellt: \((m-2) + (m-1) + m + (m+1) + (m+2)\). 3. Durch Zusammenfassen der Variablen \(m + m + m + m + m = 5m\) und der konstanten Werte \(-2 - 1 + 0 + 1 + 2 = 0\) ergibt sich als vereinfachte Summe der Term \(5m\).

Antwort

a) Die Zahlen lauten \(m-2\), \(m-1\), \(m\), \(m+1\) und \(m+2\). b) Die Summe ist \(5m\).
4230077
Für \(a>0\), \(b>0\) und \(2b<3a\) hat ein Viereck den Umfang \(U = 10a + 6b\). Über drei Seitenlängen ist bekannt: - Die erste Seite \(s_1\) hat die Länge \(2a + b\). - Die zweite Seite \(s_2\) ist um \(a\) länger als die erste Seite. - Die dritte Seite \(s_3\) ist um \(2b\) kürzer als die zweite Seite. Stelle einen Term für die vierte Seite \(s_4\) auf und vereinfache ihn so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Kannst du die Längen der ersten drei Seiten nacheinander als Terme aufschreiben? - Wie hängen der Umfang und die einzelnen Seiten eines Vierecks zusammen? - Achte beim Subtrahieren von Termen besonders auf die Vorzeichen in der Klammer.

Lösung

1. Term für die zweite Seite aufstellen: \(s_2 = (2a + b) + a = 3a + b\) 2. Term für die dritte Seite aufstellen: \(s_3 = (3a + b) - 2b = 3a - b\) 3. Summe der ersten drei Seiten berechnen: \(s_1 + s_2 + s_3 = (2a + b) + (3a + b) + (3a - b) = 8a + b\) 4. Vierte Seite durch Subtraktion vom Gesamtumfang bestimmen: \(s_4 = (10a + 6b) - (8a + b)\) 5. Term vereinfachen: \(s_4 = 10a + 6b - 8a - b = 2a + 5b\)

Antwort

Die vierte Seite hat die Länge \(2a + 5b\).
4232337
Zeige mithilfe einer Termumformung, dass die folgende Aussage für alle ganzen Zahlen wahr ist: „Wenn man vom Produkt zweier aufeinanderfolgender ganzer Zahlen die kleinere der beiden Zahlen subtrahiert, erhält man stets das Quadrat dieser kleineren Zahl.“

Denkanstöße

- Wie kannst du zwei aufeinanderfolgende Zahlen allgemein mit einer Variablen (zum Beispiel \(n\)) ausdrücken? - Erinnere dich an die mathematischen Fachbegriffe für Rechenoperationen wie „Produkt“ und „subtrahieren“. - Stelle zuerst einen Term für die gesamte Beschreibung auf, bevor du anfängst zu rechnen. - Kannst du den entstandenen Term durch Ausmultiplizieren vereinfachen?

Lösung

1. Definition der Variablen: Sei \(n\) die kleinere der beiden aufeinanderfolgenden Zahlen. Die größere Zahl ist dann \(n + 1\). 2. Aufstellen des Terms laut Aufgabenstellung: Das Produkt der Zahlen ist \(n \cdot (n + 1)\). Davon wird die kleinere Zahl \(n\) subtrahiert: \(n \cdot (n + 1) - n\). 3. Ausmultiplizieren der Klammer: \(n^2 + n - n\). 4. Zusammenfassen des Terms: Die Terme \(+n\) und \(-n\) heben sich auf, es bleibt \(n^2\). 5. Interpretation: Das Ergebnis \(n^2\) ist das Quadrat der kleineren Zahl \(n\), womit die Aussage bewiesen ist.

Antwort

Bezeichnet man die kleinere Zahl mit \(n\), so lautet der Term \(n \cdot (n+1) - n\). Durch Ausmultiplizieren und Zusammenfassen erhält man \(n^2 + n - n = n^2\). Das Ergebnis ist also immer das Quadrat der kleineren Zahl.
4232617
Betrachte drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen. a) Wähle drei Beispiele für solche Zahlenfolgen und berechne jeweils ihre Summe. Was fällt dir bei den Ergebnissen auf? b) Stelle einen allgemeinen Term für die Summe von drei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen auf. Verwende \(n\) für die kleinste der drei Zahlen. c) Vereinfache den Term und begründe damit, warum die Summe immer durch 3 teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Zahl und ihre direkten Nachfolger mit Hilfe einer Variablen ausdrücken? - Was bedeutet es mathematisch, wenn eine Zahl „durch 3 teilbar“ ist? Wie sieht so ein Term aus? - Kannst du in deinem fertigen Term eine Zahl ausklammern? - Probiere es erst mit einfachen Zahlen wie 1, 2, 3 aus.

Lösung

1. Beispiele: \(1+2+3=6\), \(10+11+12=33\), \((-2)+(-1)+0=-3\). Die Summen sind alle durch 3 teilbar. 2. Aufstellen des Terms: Die drei Zahlen werden als \(n\), \(n+1\) und \(n+2\) definiert. Die Summe lautet \(S = n + (n+1) + (n+2)\). 3. Vereinfachen: Durch Zusammenfassen der Variablen und Konstanten ergibt sich \(S = 3n + 3\). 4. Ausklammern: Der Term kann als \(S = 3 \cdot (n+1)\) geschrieben werden. 5. Schlussfolgerung: Da \(n+1\) für jede ganze Zahl \(n\) ebenfalls eine ganze Zahl ist, stellt der Ausdruck \(3 \cdot (n+1)\) immer ein Vielfaches von 3 dar.

Antwort

Der allgemeine Term für die Summe lautet \(n + (n+1) + (n+2)\). Vereinfacht ergibt dies \(3n + 3\) bzw. \(3 \cdot (n+1)\). Da dieser Term ein Produkt mit dem Faktor 3 ist, ist die Summe immer durch 3 teilbar.
4236017
Beweise allgemein mit Variablen, dass die Summe einer geraden Zahl und einer ungeraden Zahl immer eine ungerade Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie lässt sich eine gerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Wie unterscheidet sich die Darstellung einer ungeraden Zahl von der einer geraden Zahl? - Versuche, die Summe so umzuformen, dass du den Faktor 2 erkennst. - Was sagt der Rest bei einer Division durch 2 über die Art der Zahl aus?

Lösung

1. Darstellung einer geraden Zahl als \(2 \cdot n\), wobei \(n\) eine ganze Zahl ist. 2. Darstellung einer ungeraden Zahl als \(2 \cdot m + 1\), wobei \(m\) eine ganze Zahl ist. 3. Bildung der Summe: \(2n + (2m + 1)\). 4. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern der 2: \(2 \cdot (n + m) + 1\). 5. Da \(n + m\) wieder eine ganze Zahl ist (nennen wir sie \(k\)), hat das Ergebnis die Form \(2k + 1\). 6. Ein Term der Form \(2k + 1\) definiert eine ungerade Zahl.

Antwort

Eine gerade Zahl kann als \(2n\) und eine ungerade Zahl als \(2m+1\) dargestellt werden. Die Summe ist \(2n + 2m + 1 = 2 \cdot (n+m) + 1\). Da dieser Term der Definition einer ungeraden Zahl entspricht, ist die Behauptung bewiesen.
4237537
Ein rechteckiges Gartenbeet ist \(8\,\text{m}\) länger als es breit ist. Der Besitzer verändert die Maße für eine Neupflanzung: Er verringert die Länge um \(3\,\text{m}\) und erhöht gleichzeitig die Breite um \(3\,\text{m}\). Berechne, um wie viele Quadratmeter sich der Flächeninhalt des Beets durch diese Umgestaltung verändert.

Denkanstöße

- Wähle eine Variable für die Breite des Beets und drücke die Länge damit aus. - Wie verändern sich diese Ausdrücke, wenn du die Länge verkürzt und die Breite verlängerst? - Stelle für beide Situationen einen Term für den Flächeninhalt auf. - Nutze das Distributivgesetz, um die Klammern in deinen Termen aufzulösen. - Vergleiche das Ergebnis der neuen Fläche mit der ursprünglichen Fläche.

Lösung

1. Sei \(b\) die ursprüngliche Breite des Beets. Die ursprüngliche Länge ist dann \(l = b + 8\). 2. Der ursprüngliche Flächeninhalt berechnet sich zu \(A_1 = b \cdot (b + 8) = b^2 + 8b\). 3. Die neuen Maße sind: Breite \(b_{\text{neu}} = b + 3\) und Länge \(l_{\text{neu}} = (b + 8) - 3 = b + 5\). 4. Der neue Flächeninhalt ist \(A_2 = (b + 3) \cdot (b + 5)\). Durch Ausmultiplizieren (Distributivgesetz) ergibt sich \(A_2 = b^2 + 5b + 3b + 15 = b^2 + 8b + 15\). 5. Die Differenz der Flächeninhalte beträgt \(A_2 - A_1 = (b^2 + 8b + 15) - (b^2 + 8b) = 15\). Die Fläche vergrößert sich somit um \(15\,\text{m}^2\).

Antwort

Der Flächeninhalt vergrößert sich um \(15\,\text{m}^2\).
4237937
Ein Gartenteich kann durch zwei verschiedene Schläuche befüllt werden. Schlauch A benötigt allein \(x\) Stunden, um den Teich vollständig zu füllen. Schlauch B benötigt allein \(y\) Stunden. a) Stelle einen Term für den Anteil der Füllmenge auf, den beide Schläuche zusammen in einer Stunde schaffen. b) Stelle einen Term für die Zeit auf, die benötigt wird, um den ganzen Teich gemeinsam zu füllen. c) Berechne die gemeinsame Zeit für den Fall, dass Schlauch A allein \(6\,\text{Stunden}\) und Schlauch B allein \(3\,\text{Stunden}\) benötigt. d) Was passiert mit dem Term aus b), wenn beide Schläuche gleich schnell sind (\(x = y\))? Vereinfache den Term so weit wie möglich und interpretiere das Ergebnis.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welchen Bruchteil des Teichs ein Schlauch in genau einer Stunde füllt. - Wenn du zwei Brüche addierst, musst du sie auf denselben Nenner bringen. - Die Zeit für die ganze Arbeit ist der Kehrwert des Anteils pro Stunde. - Was bedeutet es für die Rechnung, wenn du in deinem Term für die Zeit \(y\) einfach durch \(x\) ersetzt?

Lösung

1. Anteil pro Stunde für Schlauch A: \(\frac{1}{x}\); für Schlauch B: \(\frac{1}{y}\). 2. Gemeinsamer Anteil pro Stunde: \(\frac{1}{x} + \frac{1}{y} = \frac{y + x}{xy}\). 3. Term für die Gesamtzeit: Kehrwert der gemeinsamen Leistung: \(\frac{xy}{x + y}\). 4. Berechnung für \(x = 6\) und \(y = 3\): \(\frac{6 \cdot 3}{6 + 3} = \frac{18}{9} = 2\,\text{Stunden}\). 5. Spezialfall \(x = y\): \(\frac{x \cdot x}{x + x} = \frac{x^2}{2x} = \frac{x}{2}\). Interpretation: Wenn beide Schläuche identisch sind, halbiert sich die benötigte Zeit.

Antwort

a) \(\frac{x + y}{xy}\) (oder \(\frac{1}{x} + \frac{1}{y}\)) b) \(\frac{xy}{x + y}\) c) \(2\,\text{Stunden}\) d) \(\frac{x}{2}\); Die Zeit halbiert sich im Vergleich zur Einzelarbeit eines Schlauchs.
4238217
Ein Radfahrer legt eine Strecke von \(s\) Kilometern in einer Zeit von \(t\) Stunden zurück. a) Stelle einen Term für die durchschnittliche Geschwindigkeit \(v\) in \(\text{km/h}\) auf. b) Berechne die Geschwindigkeit \(v\) für folgende Werte: 1) \(s = 52{,}5\,\text{km}\), \(t = 2{,}5\,\text{h}\) 2) \(s = 18{,}9\,\text{km}\), \(t = 1{,}5\,\text{h}\)

Denkanstöße

- Was genau gibt die Geschwindigkeit über ein Verhältnis an? - Welche Rechenoperation hilft dir, eine Größe auf eine Zeiteinheit umzurechnen? - Überprüfe, ob die Einheiten in deinem Term zueinander passen.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Geschwindigkeit aus dem Verhältnis von Weg und Zeit: \(v = \frac{s}{t}\). 2. Einsetzen der Werte für den ersten Fall: \(v = \frac{52{,}5}{2{,}5} = 21\,\text{km/h}\). 3. Einsetzen der Werte für den zweiten Fall: \(v = \frac{18{,}9}{1{,}5} = 12{,}6\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(v = \frac{s}{t}\) b) 1) \(21\,\text{km/h}\); 2) \(12{,}6\,\text{km/h}\)
4238277
Eine Abfüllanlage in einer Molkerei nutzt zwei verschiedene Maschinentypen. Typ A füllt \(x\) Flaschen pro Minute, Typ B füllt \(y\) Flaschen pro Minute. Für einen Auftrag über \(F\) Flaschen werden 4 Maschinen von Typ A und 5 Maschinen von Typ B gleichzeitig eingesetzt. a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) in Minuten auf, die für den Auftrag benötigt wird. b) Berechne die Zeit \(t\) für \(x = 25\), \(y = 20\) und \(F = 4000\).

Denkanstöße

- Wie viele Flaschen werden insgesamt pro Minute von allen Maschinen zusammen abgefüllt? - Überlege, wie man die Gesamtanzahl der Flaschen durch die Anzahl der Flaschen pro Minute teilen muss, um die Zeit zu erhalten. - Was passiert im Nenner des Bruchs, wenn du die Werte für \(x\) und \(y\) einsetzt?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtleistung pro Minute: \(4 \cdot x + 5 \cdot y\). 2. Aufstellen des Terms für die Zeit \(t\): \(t = \frac{F}{4x + 5y}\). 3. Einsetzen der Werte: \(t = \frac{4000}{4 \cdot 25 + 5 \cdot 20}\). 4. Berechnung des Nenners: \(100 + 100 = 200\). 5. Endberechnung: \(t = \frac{4000}{200} = 20\).

Antwort

a) \(t = \frac{F}{4x + 5y}\) b) \(20\,\text{Minuten}\)
4238327
Ein Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von \(V\) Litern wird durch zwei Leitungen befüllt. Leitung A leitet \(x\) Liter pro Minute in das Becken. Leitung B leitet pro Minute \(5\) Liter mehr ein als Leitung A. a) Stelle einen Term für die Wassermenge auf, die sich nach \(10\) Minuten im anfangs leeren Becken befindet, wenn beide Leitungen gleichzeitig geöffnet werden. b) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Minuten) auf, die benötigt wird, um das gesamte Becken zu füllen. c) Berechne die Füllzeit \(t\) für \(V = 750\) und \(x = 35\).

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt insgesamt pro Minute in das Becken? - Wie berechnet man die Menge nach einer bestimmten Zeit, wenn man die Füllrate kennt? - Überlege, welche Rechenoperation nötig ist, um von der Gesamtmenge und der Rate pro Minute auf die benötigten Minuten zu kommen.

Lösung

1. Bestimmung der Füllraten: Leitung A hat \(x\,\text{l/min}\), Leitung B hat \(x + 5\,\text{l/min}\). 2. Kombinierte Füllrate: Die Summe beider Leitungen ist \(x + (x + 5) = 2x + 5\,\text{l/min}\). 3. Wassermenge nach 10 Minuten: Multiplikation der kombinierten Rate mit der Zeit ergibt \(10 \cdot (2x + 5)\) bzw. \(20x + 50\) Liter. 4. Term für die Gesamtzeit: Division des Gesamtvolumens durch die kombinierte Rate ergibt \(t = \frac{V}{2x + 5}\). 5. Berechnung für Teil c: \(t = \frac{750}{2 \cdot 35 + 5} = \frac{750}{75} = 10\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(10 \cdot (2x + 5)\) oder \(20x + 50\) Liter b) \(t = \frac{V}{2x + 5}\) Minuten c) \(t = 10\) Minuten
4238437
Für ein Schulfest werden \(n\) Kästen Limonade gekauft. In jedem Kasten befinden sich \(k\) Flaschen, die jeweils \(v\) Liter Inhalt haben. a) Stelle einen Term für die Gesamtmenge \(L\) der Limonade in Litern auf. b) Aus den Flaschen werden Becher mit einem Inhalt von jeweils \(0{,}25\,\text{l}\) ausgeschenkt. Stelle einen Term für die Anzahl der Becher \(B\) auf, die insgesamt gefüllt werden können. c) Berechne \(L\) und \(B\) für die Werte \(n = 20\), \(k = 12\) und \(v = 0{,}7\,\text{l}\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Gesamtzahl aller Flaschen? - Überlege, wie du von der Anzahl der Flaschen auf die gesamte Litermenge kommst. - Wie oft passt ein Viertelliter in einen ganzen Liter? - Achte darauf, dass alle Größen in der gleichen Einheit (Liter) vorliegen, bevor du teilst.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das Gesamtvolumen in Litern: \(L = n \cdot k \cdot v\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte zur Berechnung von \(L\): \(20 \cdot 12 \cdot 0{,}7 = 168\,\text{l}\). 3. Aufstellen des Terms für die Anzahl der Becher durch Division des Volumens durch die Bechergröße: \(B = \frac{L}{0{,}25}\) oder \(B = 4 \cdot n \cdot k \cdot v\). 4. Berechnung der Becheranzahl: \(168 : 0{,}25 = 672\).

Antwort

a) \(L = n \cdot k \cdot v\) b) \(B = \frac{n \cdot k \cdot v}{0{,}25}\) (oder \(B = 4 \cdot n \cdot k \cdot v\)) c) \(L = 168\,\text{l}\) und \(B = 672\) Becher.
4239337
Ein Vorrat an Saft besteht aus \(x\) Litern. Davon wurden bereits \(y\) Liter getrunken. Der restliche Vorrat soll gleichmäßig auf \(n\) Tage verteilt werden. a) Stelle einen Term auf, mit dem man berechnen kann, wie viele Milliliter Saft pro Tag durchschnittlich getrunken werden können. b) Berechne die tägliche Menge in Millilitern für \(x = 8\), \(y = 2\) und \(n = 25\).

Denkanstöße

- Wie viel Saft ist nach dem ersten Verbrauch noch übrig? - Achte auf die Einheiten: Wie rechnet man Liter in Milliliter um? - Welche Rechenoperation verteilt eine Menge gleichmäßig auf eine Anzahl von Tagen? - In welcher Reihenfolge müssen die Rechenschritte ausgeführt werden?

Lösung

1. Berechnung der restlichen Saftmenge in Litern: \(x - y\). 2. Umrechnung der Restmenge von Litern in Milliliter: \((x - y) \cdot 1000\). 3. Berechnung der täglichen Menge durch Division durch die Anzahl der Tage: \(\frac{(x - y) \cdot 1000}{n}\). 4. Einsetzen der Werte: \(x = 8\), \(y = 2\), \(n = 25\). 5. Restmenge bestimmen: \(8 - 2 = 6\,\text{l}\). 6. In Milliliter umrechnen: \(6 \cdot 1000 = 6000\,\text{ml}\). 7. Tägliche Menge berechnen: \(6000 : 25 = 240\,\text{ml}\).

Antwort

a) Der Term lautet: \(\frac{1000 \cdot (x - y)}{n}\) (oder \(1000 \cdot (x - y) : n\)). b) Es können täglich \(240\,\text{ml}\) getrunken werden.
4239357
Ein Ausflugsschiff fährt auf einem Fluss von Anlegestelle A zur \(36\,\text{km}\) entfernten Anlegestelle B und wieder zurück. Die Eigengeschwindigkeit des Schiffes beträgt \(15\,\text{km/h}\), die Fließgeschwindigkeit des Wassers \(3\,\text{km/h}\). a) Stelle einen Term für die Fahrzeit von A nach B (mit der Strömung) auf und berechne diese Zeit in Stunden. b) Stelle einen Term für die Fahrzeit von B nach A (gegen die Strömung) auf und berechne diese Zeit in Stunden. c) Wie lange dauert die gesamte Fahrt für den Hin- und Rückweg insgesamt?

Denkanstöße

- Wie verändert die Strömung die Geschwindigkeit des Schiffes im Vergleich zum Ufer? - Welche Formel verbindet Weg, Zeit und Geschwindigkeit? - Überlege, ob das Schiff auf dem Rückweg schneller oder langsamer ist als auf dem Hinweg.

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeit mit der Strömung: \(v_{\text{mit}} = v + c = 15\,\text{km/h} + 3\,\text{km/h} = 18\,\text{km/h}\). 2. Berechnung der Fahrzeit für den Hinweg: \(t_{\text{hin}} = \frac{s}{v+c} = \frac{36\,\text{km}}{18\,\text{km/h}} = 2\,\text{h}\). 3. Berechnung der Geschwindigkeit gegen die Strömung: \(v_{\text{gegen}} = v - c = 15\,\text{km/h} - 3\,\text{km/h} = 12\,\text{km/h}\). 4. Berechnung der Fahrzeit für den Rückweg: \(t_{\text{rück}} = \frac{s}{v-c} = \frac{36\,\text{km}}{12\,\text{km/h}} = 3\,\text{h}\). 5. Berechnung der Gesamtfahrzeit: \(T = t_{\text{hin}} + t_{\text{rück}} = 2\,\text{h} + 3\,\text{h} = 5\,\text{h}\).

Antwort

a) Term: \(\frac{s}{v+c}\); Fahrzeit: \(2\,\text{Stunden}\). b) Term: \(\frac{s}{v-c}\); Fahrzeit: \(3\,\text{Stunden}\). c) Die gesamte Fahrt dauert \(5\,\text{Stunden}\).
4239957
Lukas hat \(50\,\text{€}\) in seiner Spardose und spart jede Woche \(5\,\text{€}\) von seinem Taschengeld dazu. Seine Schwester Sarah hat erst \(20\,\text{€}\) gespart, legt aber jede Woche \(8\,\text{€}\) beiseite. Nach wie vielen Wochen wird Sarah genau das \(1{,}2\)-Fache von Lukas’ Betrag gespart haben?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Geld jeder nach einer Woche, zwei Wochen oder allgemein nach \(x\) Wochen hat. - Wie kannst du mathematisch ausdrücken, dass ein Wert das \(1{,}2\)-Fache eines anderen Wertes ist? - Stelle eine Gleichung auf, in der Sarahs Term auf der einen Seite und Lukas’ Term (multipliziert mit dem Faktor) auf der anderen Seite steht.

Lösung

1. Aufstellen der Terme für das Ersparte nach \(x\) Wochen: Lukas: \(50 + 5x\); Sarah: \(20 + 8x\). 2. Aufstellen der Gleichung gemäß der Bedingung, dass Sarahs Betrag das \(1{,}2\)-Fache von Lukas’ Betrag ist: \(20 + 8x = 1{,}2 \cdot (50 + 5x)\). 3. Ausmultiplizieren der Klammer: \(20 + 8x = 60 + 6x\). 4. Zusammenfassen und Isolieren der Variable \(x\): \(2x = 40\). 5. Berechnung des Ergebnisses: \(x = 20\).

Antwort

Nach \(20\) Wochen.
4240657
In einer Karaffe mischt Leonie \(x\) Liter Fruchtsaftkonzentrat mit \(y\) Litern Wasser. Das Konzentrat enthält \(s\) Gramm Zucker pro Liter. a) Stelle einen Term für die Gesamtmenge an Zucker in der Karaffe auf. b) Stelle einen Term für den Zuckergehalt (in Gramm pro Liter) der fertigen Mischung auf. c) Berechne den Zuckergehalt der Mischung für \(x = 0{,}4\), \(y = 1{,}6\) und \(s = 150\).

Denkanstöße

- Wie viel Zucker steckt in einem Liter Konzentrat und wie viel also in \(x\) Litern? - Aus welchen zwei Teilen setzt sich die Flüssigkeit in der Karaffe zusammen? - Was gibt an, wie viel Gramm eines Stoffes in einem Liter der gesamten Mischung enthalten sind? - Achte beim Rechnen auf die Einheiten und die Dezimalzahlen.

Lösung

1. Berechnung der Gesamtmenge Zucker durch Multiplikation von Konzentratvolumen und dessen Zuckergehalt: \(x \cdot s\). 2. Bestimmung des Gesamtvolumens der Mischung durch Addition der Teilvolumina: \(x + y\). 3. Aufstellung des Terms für den neuen Zuckergehalt als Quotient aus Zuckermenge und Gesamtvolumen: \(\frac{x \cdot s}{x + y}\). 4. Einsetzen der gegebenen Werte: \(\frac{0{,}4 \cdot 150}{0{,}4 + 1{,}6} = \frac{60}{2} = 30\). Der Zuckergehalt beträgt \(30\,\text{g/l}\).

Antwort

a) \(x \cdot s\) b) \(\frac{x \cdot s}{x + y}\) c) \(30\,\text{g/l}\)
4240677
Zwei Gruppen von Jugendlichen nehmen an einem Quiz-Wettbewerb teil. In Gruppe A sind \(n\) Personen, die im Durchschnitt \(a\) Punkte erreicht haben. In Gruppe B sind \(m\) Personen, die im Durchschnitt \(b\) Punkte erzielt haben. a) Stelle einen Term für die Gesamtpunktzahl aller Jugendlichen beider Gruppen auf. b) Stelle einen Term für den Punktedurchschnitt aller Teilnehmer auf. c) Vereinfache den Term aus Teil b) für den Fall, dass beide Gruppen gleich viele Mitglieder haben (\(n = m\)). Welchen bekannten Mittelwert erhältst du?

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Summe aller Werte, wenn man den Durchschnitt und die Anzahl der Werte kennt? - Überlege, wie man den Gesamtdurchschnitt aus einer Gesamtsumme und einer Gesamtanzahl bildet. - Was passiert im Bruch, wenn du im Zähler eine Variable ausklammern kannst, die auch im Nenner steht?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtpunkte von Gruppe A: Das Produkt aus der Anzahl der Personen \(n\) und dem Durchschnitt \(a\) ergibt \(n \cdot a\). 2. Berechnung der Gesamtpunkte von Gruppe B: Das Produkt aus der Anzahl der Personen \(m\) und dem Durchschnitt \(b\) ergibt \(m \cdot b\). 3. Gesamtsumme der Punkte: Addition der Teilergebnisse führt zu \(n \cdot a + m \cdot b\). 4. Gesamtzahl der Teilnehmer: Addition der Personenanzahl beider Gruppen ergibt \(n + m\). 5. Gesamtdurchschnitt: Division der Gesamtpunkte durch die Gesamtanzahl der Teilnehmer ergibt den Term \(\frac{na + mb}{n + m}\). 6. Spezialfall \(n = m\): Einsetzen von \(n\) für \(m\) ergibt \(\frac{na + nb}{n + n} = \frac{n \cdot (a + b)}{2n}\). Durch Kürzen von \(n\) erhält man \(\frac{a + b}{2}\), was dem arithmetischen Mittel der beiden Gruppendurchschnitte entspricht.

Antwort

a) \(na + mb\) b) \(\frac{na + mb}{n + m}\) c) \(\frac{a+b}{2}\) (arithmetisches Mittel)
4240707
Ein Streaming-Dienst bietet zwei verschiedene Tarife für den Abruf von Filmen an: Tarif „Basis“: Eine monatliche Grundgebühr von \(G\) Euro und zusätzlich \(k\) Euro pro geliehenem Film. Tarif „Premium“: Eine feste monatliche Grundgebühr von \(P\) Euro, bei der alle Filme ohne Zusatzkosten enthalten sind (Flatrate). a) Stelle für den Tarif „Basis“ einen Term für die Gesamtkosten \(K_B\) bei \(n\) geliehenen Filmen pro Monat auf. b) Stelle einen Term für die Kostendifferenz \(K_P-K_B\) auf. c) Was bedeutet es für einen Kunden, wenn der Wert des Terms aus Aufgabenteil b) genau Null ergibt?

Denkanstöße

- Wie berechnest du den Preis, wenn jeder Film einzeln kostet? Was kommt noch dazu? - Eine Kostendifferenz entsteht durch Subtraktion der beiden Kostenterme. - Achte beim Aufstellen der Differenz auf die Klammersetzung, da der gesamte Term für den Basis-Tarif abgezogen wird. - Was bedeutet es, wenn die Differenz zweier Preise null ist?

Lösung

1. Die Kosten für Tarif „Basis“ setzen sich aus der festen Gebühr und den variablen Kosten für \(n\) Filme zusammen: \(K_B = G + n \cdot k\). 2. Die Kosten für Tarif „Premium“ sind konstant: \(K_P = P\). 3. Die Kostendifferenz Premium minus Basis lautet \(D = P - (G + n \cdot k)\). 4. Wenn die Kostendifferenz Null ist (\(D = 0\)), gilt \(P = G + n \cdot k\). 5. Bei dieser Anzahl an Filmen \(n\) kosten beide Tarife gleich viel.

Antwort

a) \(K_B = G + n \cdot k\) b) \(P - (G + n \cdot k)\) oder \(P - G - n \cdot k\) c) Bei dieser Anzahl an Filmen sind beide Tarife genau gleich teuer.
4241367
Für ein neues Smartphone stehen zwei Tarife zur Auswahl: Tarif A: \(10\,\text{€}\) Grundgebühr pro Monat plus \(0{,}15\,\text{€}\) pro Gesprächsminute. Tarif B: Keine Grundgebühr, dafür kostet jede Gesprächsminute \(0{,}25\,\text{€}\). a) Berechne die Anzahl der Gesprächsminuten, bei denen beide Tarife genau die gleichen monatlichen Kosten verursachen. b) Welcher Tarif ist kostengünstiger, wenn man monatlich \(150\) Minuten telefoniert? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie setzen sich die Gesamtkosten in jedem Tarif zusammen? - Kannst du für jeden Tarif einen Term aufstellen, der die Kosten in Abhängigkeit von den Minuten beschreibt? - Was muss gelten, damit die Kosten gleich sind? - Um zu entscheiden, welcher Tarif bei einer bestimmten Minutenzahl besser ist, kannst du die Werte einfach in deine Terme einsetzen und vergleichen.

Lösung

1. Aufstellen der Kostenterme für \(x\) Minuten: Tarif A: \(10 + 0{,}15x\); Tarif B: \(0{,}25x\). 2. Gleichsetzen der Terme für Aufgabenteil a): \(10 + 0{,}15x = 0{,}25x\). 3. Subtraktion von \(0{,}15x\) ergibt \(10 = 0{,}10x\). 4. Division durch \(0{,}10\) ergibt \(x = 100\). Bei \(100\) Minuten sind die Kosten gleich. 5. Für Aufgabenteil b) Einsetzen von \(x = 150\) in beide Terme: Tarif A: \(10 + 0{,}15 \cdot 150 = 10 + 22{,}50 = 32{,}50\,\text{€}\). Tarif B: \(0{,}25 \cdot 150 = 37{,}50\,\text{€}\). 6. Vergleich der Ergebnisse: Da \(32{,}50\,\text{€} < 37{,}50\,\text{€}\), ist Tarif A günstiger.

Antwort

a) Bei \(100\) Gesprächsminuten sind beide Tarife gleich teuer. b) Tarif A ist günstiger, da er bei \(150\) Minuten nur \(32{,}50\,\text{€}\) kostet, während Tarif B \(37{,}50\,\text{€}\) kostet.
4241397
Betrachte die folgende Rechenvorschrift für einen Zahlen-Trick: 1. Denke dir eine Zahl \(x\). 2. Addiere \(15\). 3. Multipliziere das Ergebnis mit \(2\). 4. Subtrahiere \(30\). 5. Subtrahiere deine gedachte Zahl \(x\). a) Welches Ergebnis erhältst du, wenn du mit der Zahl \(7\) startest? b) Stelle einen Term für die gesamte Rechenvorschrift auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Was sagt das vereinfachte Ergebnis über diesen Trick aus?

Denkanstöße

- Führe die Schritte nacheinander mit einer Beispielzahl durch. - Achte beim Aufstellen des Terms besonders auf die Klammern, wenn eine Summe multipliziert wird. - Welches Gesetz hilft dir dabei, Klammern aufzulösen? - Was passiert mit den Zahlen im Term, wenn du ihn vereinfachst?

Lösung

1. Berechnung für die Startzahl \(7\): \((7 + 15) \cdot 2 - 30 - 7 = 22 \cdot 2 - 30 - 7 = 44 - 30 - 7 = 7\). 2. Aufstellen des Terms für eine beliebige Zahl \(x\): \(2 \cdot (x + 15) - 30 - x\). 3. Anwendung des Distributivgesetzes: \(2x + 30 - 30 - x\). 4. Zusammenfassen der Glieder: \(2x - x + 30 - 30 = x\). 5. Interpretation: Da der vereinfachte Term genau der Startzahl \(x\) entspricht, ist das Endergebnis des Tricks immer identisch mit der Zahl, die man sich zu Beginn gedacht hat.

Antwort

a) Das Ergebnis ist \(7\). b) Der vereinfachte Term ist \(x\). c) Man erhält am Ende immer genau die Zahl zurück, die man sich am Anfang gedacht hat.
4241427
Betrachte folgendes Zahlenrätsel: „Denke dir eine Zahl, multipliziere sie mit 3, addiere 15, subtrahiere die gedachte Zahl und dividiere das Ergebnis schließlich durch 2.“ a) Welches Ergebnis erhältst du, wenn die gedachte Zahl 4 ist? b) Stelle einen Term für das Rätsel auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Erkläre anhand des vereinfachten Terms, wie das Endergebnis von der gedachten Zahl abhängt.

Denkanstöße

- Probier das Rätsel zuerst mit der konkreten Zahl aus Teil a) aus. - Nutze eine Variable wie \(x\) für die allgemeine Beschreibung. - Fasse im Zähler zuerst alle Teile zusammen, die ein \(x\) enthalten. - Überlege dir bei Teil c), was der Term \(x + \dots\) für eine Bedeutung hat, wenn \(x\) die Startzahl ist.

Lösung

1. Berechnung für \(x = 4\): \((4 \cdot 3 + 15 - 4) : 2 = (12 + 15 - 4) : 2 = 23 : 2 = 11{,}5\) 2. Aufstellen des allgemeinen Terms mit der Variablen \(x\): \((3x + 15 - x) : 2\) 3. Vereinfachung des Zählers (Zusammenfassen von \(x\)-Gliedern): \((2x + 15) : 2\) 4. Division durch 2 führt auf den Term: \(x + 7{,}5\) 5. Interpretation: Das Endergebnis ist stets um genau \(7{,}5\) größer als die ursprünglich gedachte Zahl.

Antwort

a) Wenn man mit 4 startet, erhält man \(11{,}5\). b) Der Term lautet \((3x + 15 - x) : 2\) und lässt sich zu \(x + 7{,}5\) vereinfachen. c) Das Ergebnis ist immer um \(7{,}5\) größer als die ursprünglich gewählte Zahl.
4241457
Denke dir eine Zahl. Multipliziere sie mit 4. Addiere 12 zum Ergebnis. Multipliziere diese Summe mit 5. Subtrahiere nun 60 vom letzten Ergebnis. Wenn du das Endergebnis nennst, kann man sofort die ursprünglich gedachte Zahl bestimmen. Erkläre, wie das geht, und begründe deine Antwort mithilfe eines Terms.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du deine gedachte Zahl \(x\) nennst? - Versuche, die Anweisungen nacheinander als Rechenausdruck aufzuschreiben. - Kannst du Klammern auflösen, um den Ausdruck zu vereinfachen? - Welche Zahl steht am Ende als Faktor vor deinem \(x\)?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die gedachte Zahl \(x\): \(5 \cdot (4x + 12) - 60\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Auflösen der Klammer: \(5 \cdot 4x + 5 \cdot 12 - 60 = 20x + 60 - 60\). 3. Zusammenfassen des Terms: \(20x\). 4. Da das Endergebnis immer das 20-Fache der gedachten Zahl ist, muss man das Ergebnis durch 20 teilen, um die ursprüngliche Zahl zu erhalten.

Antwort

Man muss das Endergebnis durch 20 teilen. Der zugehörige Term lautet \(5 \cdot (4x + 12) - 60\), was vereinfacht \(20x\) ergibt.
4244667
Betrachte drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen (zum Beispiel \(5, 6, 7\)). a) Wähle eine Variable für die kleinste der drei Zahlen und stelle einen Term für die Summe der drei aufeinanderfolgenden Zahlen auf. b) Vereinfache den Term und begründe, warum die Summe von drei aufeinanderfolgenden Zahlen immer durch \(3\) teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wenn die erste Zahl \(n\) ist, wie heißen dann die beiden Zahlen, die direkt danach kommen? - Addiere diese drei Ausdrücke. - Kannst du im fertigen Term eine Zahl ausklammern? - Woran erkennt man an einem Produkt, dass das Ergebnis durch \(3\) teilbar ist?

Lösung

1. Festlegen der Variablen: Sei \(n\) die kleinste der drei Zahlen. Die Nachfolger sind dann \(n+1\) und \(n+2\). 2. Aufstellen des Summenterms: \(n + (n+1) + (n+2)\). 3. Vereinfachen des Terms durch Zusammenfassen gleicher Glieder: \(3n + 3\). 4. Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(3\): \(3 \cdot (n + 1)\). 5. Schlussfolgerung: Da \(n+1\) wieder eine ganze Zahl ist, stellt der Term \(3 \cdot (n + 1)\) ein Vielfaches von \(3\) dar. Somit ist die Summe stets ohne Rest durch \(3\) teilbar.

Antwort

a) Der Term lautet \(n + (n+1) + (n+2)\). b) Vereinfacht ergibt sich \(3n + 3\), was man als \(3 \cdot (n+1)\) schreiben kann. Da dieser Ausdruck den Faktor \(3\) enthält, ist die Summe immer durch \(3\) teilbar.
4279197
An einem Marktstand werden Bio-Äpfel zu einem festen Stückpreis verkauft. Ein Kunde kauft 6 Äpfel und bezahlt dafür insgesamt \(4{,}50\,\text{€}\). 1) Berechne den Preis für einen einzelnen Apfel. 2) Stelle eine allgemeine Formel für den Gesamtpreis \(G\) auf, wenn man eine Anzahl von \(n\) Äpfeln zu einem Stückpreis von \(p\) kauft. 3) Berechne mit deiner Formel den Gesamtpreis für folgende Einkäufe: a) \(n = 15\) Äpfel bei einem Stückpreis von \(p = 0{,}60\,\text{€}\). b) \(n = 8\) Äpfel bei einem Stückpreis von \(p = 1{,}10\,\text{€}\).

Denkanstöße

- Was genau ist in der ersten Teilaufgabe gesucht und wie hängen die gegebenen Zahlen zusammen? - Überlege dir, welche Rechenoperation du ausführst, wenn du im Supermarkt mehrere gleiche Artikel kaufst. - Wie verändert sich der Gesamtpreis, wenn entweder die Anzahl oder der Preis pro Stück größer wird? - Achte beim Einsetzen der Werte in deine Formel auf die richtige Platzierung der Variablen.

Lösung

1. Berechnung des Stückpreises durch Division des Gesamtpreises durch die Anzahl: \(4{,}50\,\text{€} : 6 = 0{,}75\,\text{€}\). 2. Aufstellen des Terms für den Gesamtpreis \(G\) als Produkt aus Anzahl \(n\) und Stückpreis \(p\): \(G = n \cdot p\). 3. Einsetzen der Werte in den Term für Teilaufgabe a): \(15 \cdot 0{,}60\,\text{€} = 9{,}00\,\text{€}\). 4. Einsetzen der Werte in den Term für Teilaufgabe b): \(8 \cdot 1{,}10\,\text{€} = 8{,}80\,\text{€}\).

Antwort

1) \(0{,}75\,\text{€}\) 2) \(G = n \cdot p\) 3) a) \(9{,}00\,\text{€}\); b) \(8{,}80\,\text{€}\)
4279207
Eine Wandergruppe legt ihren Weg in zwei verschiedenen Abschnitten zurück. 1) Auf dem ersten Abschnitt wandert die Gruppe für \(t_1\) Stunden mit einer Geschwindigkeit von \(v_1\). Auf dem zweiten Abschnitt wandert sie für \(t_2\) Stunden mit einer Geschwindigkeit von \(v_2\). Stelle einen Term für die gesamte Wanderstrecke \(s\) auf. 2) Berechne die gesamte Strecke in Kilometern für: \(t_1 = 2\,\text{h}\) bei \(v_1 = 5\,\text{km/h}\) und \(t_2 = 3\,\text{h}\) bei \(v_2 = 4\,\text{km/h}\). 3) Wie würde sich der Term für die Gesamtstrecke \(s\) verändern, wenn die Wanderer die gesamte Zeit (also \(t_1 + t_2\)) mit einer einzigen, gleichbleibenden Geschwindigkeit \(v\) wandern würden? Notiere den neuen Term.

Denkanstöße

- Kannst du die Wanderung in zwei einzelne Teile zerlegen und für jeden Teil die Entfernung bestimmen? - Wie findet man die Gesamtlänge eines Weges heraus, wenn man die Längen der einzelnen Abschnitte kennt? - Überlege, was passiert, wenn man zwei verschiedene Geschwindigkeiten durch eine einzige ersetzt. - Denke an die Klammerregeln, wenn du eine Geschwindigkeit mit einer zusammengesetzten Zeitdauer multiplizierst.

Lösung

1. Bestimmung der Teilstrecken durch Multiplikation von Zeit und Geschwindigkeit: \(s_1 = v_1 \cdot t_1\) und \(s_2 = v_2 \cdot t_2\). 2. Addition der Teilstrecken zum Gesamtweg-Term: \(s = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\). 3. Einsetzen der numerischen Werte: \(s = 5\,\text{km/h} \cdot 2\,\text{h} + 4\,\text{km/h} \cdot 3\,\text{h} = 10\,\text{km} + 12\,\text{km} = 22\,\text{km}\). 4. Anpassung des Terms für eine konstante Geschwindigkeit über die gesamte Zeitdauer \(T = t_1 + t_2\): \(s = v \cdot (t_1 + t_2)\).

Antwort

1) \(s = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\) 2) \(22\,\text{km}\) 3) \(s = v \cdot (t_1 + t_2)\)
4279227
Für einen Klassenausflug wird ein Bus gemietet. Die Kosten setzen sich aus einer festen Grundgebühr von \(G\) Euro und einem Betrag von \(p\) Euro pro teilnehmender Person zusammen. Es nehmen insgesamt \(n\) Personen am Ausflug teil. a) Stelle einen Term für die Gesamtkosten \(K\) des Busses auf. b) Berechne die Gesamtkosten für folgende Szenarien: 1) \(G = 120{,}00\,\text{€}\), \(p = 14{,}50\,\text{€}\) pro Person, \(n = 24\) 2) \(G = 85{,}00\,\text{€}\), \(p = 18{,}00\,\text{€}\) pro Person, \(n = 28\)

Denkanstöße

- Welche Kosten fallen nur einmal an und welche hängen von der Anzahl der Personen ab? - Erinnere dich an die Regel „Punkt vor Strich“, wenn du den Wert des Terms berechnest. - Achte darauf, die Einheiten (Euro) im Endergebnis korrekt anzugeben.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Gesamtkosten setzen sich aus der einmaligen Grundgebühr \(G\) und dem Produkt aus Teilnehmerzahl \(n\) und Preis pro Person \(p\) zusammen. Der Term lautet \(K = G + n \cdot p\). 2. Berechnung für Szenario 1: Einsetzen der Werte ergibt \(120{,}00 + 24 \cdot 14{,}50\). Zuerst wird die Multiplikation ausgeführt: \(24 \cdot 14{,}50 = 348{,}00\). Die Addition mit der Grundgebühr ergibt \(120{,}00 + 348{,}00 = 468{,}00\). Die Kosten betragen \(468{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung für Szenario 2: Einsetzen der Werte ergibt \(85{,}00 + 28 \cdot 18{,}00\). Die Multiplikation ergibt \(28 \cdot 18{,}00 = 504{,}00\). Die Addition ergibt \(85{,}00 + 504{,}00 = 589{,}00\). Die Kosten betragen \(589{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(K = G + n \cdot p\). b) Ergebnisse: 1) \(468{,}00\,\text{€}\) 2) \(589{,}00\,\text{€}\)
4279237
Eine Guthabenkarte für einen Online-Shop hat einen Wert von \(G\) Euro. Es wird ein Spiel für einen Preis von \(p\) Euro gekauft. a) Stelle einen Term für das restliche Guthaben \(R\) auf der Karte auf. b) Berechne den Wert von \(R\), wenn die Karte ursprünglich \(G = 25{,}00\,\text{€}\) wert war und das Spiel \(p = 12{,}99\,\text{€}\) kostet. c) Was bedeutet es für den Käufer, wenn in der Rechnung \(p = G\) gilt? d) Kann der Preis \(p\) größer als das ursprüngliche Guthaben \(G\) sein, wenn der Kauf ausschließlich mit dieser Karte bezahlt werden soll? Begründe deine Antwort kurz.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, du hast eine Karte mit Geld und kaufst etwas. Wie viel ist danach noch drauf? - Was passiert mathematisch, wenn man einen Betrag von einem anderen abzieht? - Überlege, was die Buchstaben \(G\) und \(p\) in der echten Welt bedeuten. - Kann man mehr Geld ausgeben, als auf einer Prepaid-Karte vorhanden ist?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das Restguthaben durch Subtraktion des Preises vom Gesamtwert: \(R = G - p\). 2. Einsetzen der Werte \(G = 25{,}00\) und \(p = 12{,}99\): \(25{,}00 - 12{,}99 = 12{,}01\). Das restliche Guthaben beträgt \(12{,}01\,\text{€}\). 3. Interpretation des Falls \(p = G\): Das restliche Guthaben ist \(0\), was bedeutet, dass der Kartenwert exakt für den Kauf ausgereicht hat und nun aufgebraucht ist. 4. Analyse der Bedingung \(p > G\): Dies ist im Sachkontext nicht möglich, da die Karte nur Zahlungen bis zu ihrem eigenen Wert abdeckt und kein negatives Guthaben (Schulden) zulässt.

Antwort

a) \(R = G - p\) b) \(12{,}01\,\text{€}\) c) Das Guthaben ist nach dem Kauf genau \(0\,\text{€}\) (vollständig aufgebraucht). d) Nein, da eine Guthabenkarte nicht überzogen werden kann; der Kaufpreis darf den Kartenwert nicht überschreiten.
4280837
Eine zweistellige Zahl hat die Zehnerziffer \(z\) und die Einerziffer \(e\). a) Stelle einen Term auf, der den Wert dieser Zahl beschreibt. b) Wenn man die beiden Ziffern vertauscht, entsteht eine neue zweistellige Zahl. Stelle auch für diese neue Zahl einen Term auf. c) Berechne die Differenz aus der ursprünglichen Zahl und der neuen Zahl (unter der Annahme, dass die ursprüngliche Zahl größer ist). Vereinfache den Term so weit wie möglich durch Ausklammern.

Denkanstöße

- Überlege dir, welchen Wert eine Ziffer an der Zehnerstelle im Vergleich zur Einerstelle hat. - Schreibe die Subtraktion zuerst mit Klammern auf, um Vorzeichenfehler zu vermeiden. - Was haben die Koeffizienten im vereinfachten Term gemeinsam?

Lösung

1. Der Wert einer zweistelligen Zahl mit Zehnerziffer \(z\) und Einerziffer \(e\) wird durch den Term \(10z + e\) dargestellt. 2. Durch Vertauschen der Ziffern wird \(e\) zur Zehnerziffer und \(z\) zur Einerziffer. Der Term für die neue Zahl lautet demnach \(10e + z\). 3. Die Differenz der beiden Zahlen wird berechnet durch \((10z + e) - (10e + z)\). 4. Vereinfachung des Terms: \(10z + e - 10e - z = 9z - 9e\). 5. Durch Ausklammern des gemeinsamen Faktors 9 ergibt sich der Endterm \(9 \cdot (z - e)\).

Antwort

a) \(10z + e\) b) \(10e + z\) c) \(9 \cdot (z - e)\)
4100627
James baut aus quadratischen Spielsteinen eine Reihe von Figuren (siehe Abbildung). Welcher Term beschreibt die Abhängigkeit der Anzahl von Spielsteinen in einer Figur (\(s\)) von ihrer Nummer (\(n\)) korrekt? a) \(s = n+4\) b) \(s = n^2 + 4n\) c) \(s = 4n+1\) d) \(s = 4n^2 + 1\)
Abbildung zur Aufgabe 410062

Denkanstöße

- Hast du die Steine für die ersten drei Figuren einmal genau gezählt? - Versuche doch mal, die Nummer der Figur (n) in die verschiedenen Formeln einzusetzen und schau, ob das richtige Ergebnis herauskommt. - Kannst du in der Zeichnung erkennen, wie sich die Figur von Schritt zu Schritt vergrößert?

Lösung

1. Bestimmung der Anzahl der Steine pro Figur aus der Zeichnung: \(n=1 \to 5\) Steine, \(n=2 \to 12\) Steine, \(n=3 \to 21\) Steine. 2. Überprüfung von Option a): \(1+4=5\) (ok), \(2+4=6 \neq 12\) (falsch). 3. Überprüfung von Option b): \(1^2+4(1)=5\) (ok), \(2^2+4(2)=4+8=12\) (ok), \(3^2+4(3)=9+12=21\) (ok). 4. Überprüfung von Option c): \(4(1)+1=5\) (ok), \(4(2)+1=9 \neq 12\) (falsch). 5. Überprüfung von Option d): \(4(1)^2+1=5\) (ok), \(4(2)^2+1=17 \neq 12\) (falsch).

Antwort

b) \(s = n^2 + 4n\)
4119157
Zwei verschiedene zylindrische Gefäße, Gefäß A und Gefäß B, werden mit dem exakt gleichen, konstanten Wasserstrom gefüllt. Gefäß A ist deutlich breiter als Gefäß B; seine Grundfläche ist genau dreimal so groß wie die von Gefäß B. a) In welchem Gefäß steigt der Wasserspiegel schneller an? Begründe deine Antwort kurz. b) In Gefäß B steigt das Wasser in einer Minute um \(15\,\text{cm}\). Berechne, um wie viele Zentimeter der Wasserspiegel in Gefäß A in derselben Zeit steigt. c) Erstelle für beide Gefäße jeweils einen Term für die Füllhöhe \(h\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten).

Denkanstöße

- Stell dir vor, du schüttest eine Tasse Wasser in ein schmales Reagenzglas und eine Tasse Wasser in einen breiten Teller. Wo steht das Wasser höher? - Wie hängen Grundfläche und Höhe eines Zylinders zusammen, wenn das Volumen gleich bleibt? - Wenn die Fläche dreimal so groß ist, wie wirkt sich das auf die Geschwindigkeit des Anstiegs aus?

Lösung

1. Begründung: Da in Gefäß A die dreifache Grundfläche gefüllt werden muss, verteilt sich die gleiche Wassermenge auf eine größere Fläche. Der Wasserspiegel steigt daher in Gefäß B schneller an. 2. Zusammenhang der Höhen: Da die Grundfläche von A dreimal so groß ist (\(G_A = 3 \cdot G_B\)) und das Volumen \(V = G \cdot h\) bei gleichem Zufluss identisch ist, muss die Höhe in A ein Drittel der Höhe in B betragen: \(h_A = \frac{1}{3} \cdot h_B\). 3. Berechnung für A: \(15\,\text{cm} : 3 = 5\,\text{cm}\). 4. Terme aufstellen: Für Gefäß B gilt \(h_B(t) = 15 \cdot t\). Für Gefäß A gilt \(h_A(t) = 5 \cdot t\).

Antwort

a) In Gefäß B steigt das Wasser schneller an, da die Grundfläche kleiner ist. b) In Gefäß A steigt das Wasser um \(5\,\text{cm}\). c) Terme: \(h_A = 5 \cdot t\) und \(h_B = 15 \cdot t\).
4119217
Ein Taxiunternehmen berechnet für Fahrten in der Stadt einen Grundpreis von \(4{,}50\,\text{€}\) sowie einen Preis von \(2{,}20\,\text{€}\) pro gefahrenem Kilometer. a) Erstelle eine Gleichung, die den Gesamtpreis \(y\) (in Euro) in Abhängigkeit von den gefahrenen Kilometern \(x\) beschreibt. b) Erkläre die Bedeutung der Zahl \(4{,}50\) im Sachzusammenhang. c) Ein Fahrgast zahlt am Ende der Fahrt genau \(26{,}50\,\text{€}\). Wie viele Kilometer ist er gefahren?

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Preis, noch bevor das Taxi den ersten Meter fährt? - Welcher Teil des Preises ändert sich, wenn die Fahrt länger wird? - Kannst du den festen Betrag zuerst vom Gesamtpreis abziehen?

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung: Der Gesamtpreis \(y\) setzt sich aus dem Grundpreis und dem kilometerabhängigen Preis zusammen: \(y = 2{,}20 \cdot x + 4{,}50\). 2. Interpretation der Konstanten: Der Betrag von \(4{,}50\,\text{€}\) stellt den Grundpreis dar, der unabhängig von der Strecke gezahlt werden muss (Grundgebühr). 3. Berechnung der Strecke für \(y = 26{,}50\): Einsetzen in die Gleichung ergibt \(26{,}50 = 2{,}20 \cdot x + 4{,}50\). Subtraktion von \(4{,}50\) ergibt \(22{,}00 = 2{,}20 \cdot x\). Division durch \(2{,}20\) ergibt \(x = 10\). Der Fahrgast ist \(10\,\text{km}\) gefahren.

Antwort

a) \(y = 2{,}20 \cdot x + 4{,}50\) b) Der Betrag von \(4{,}50\,\text{€}\) ist der Grundpreis, der zu Beginn der Fahrt einmalig anfällt. c) Der Fahrgast ist \(10\,\text{km}\) gefahren.
4119967
Für die Klassenfahrt der 7a stehen zwei Busunternehmen zur Auswahl. Unternehmen „Reiselust“ berechnet eine Grundgebühr von \(120\,\text{€}\) und zusätzlich \(1{,}20\,\text{€}\) pro gefahrenem Kilometer. Unternehmen „Flotte Fahrt“ verlangt keine Grundgebühr, berechnet dafür aber \(2{,}70\,\text{€}\) pro Kilometer. Stelle eine Gleichung auf, um zu bestimmen, bei welcher Fahrtstrecke (in Kilometern) beide Unternehmen exakt die gleichen Gesamtkosten berechnen würden. Berechne diesen Wert.

Denkanstöße

- Kannst du für jedes Unternehmen einen Term aufstellen, der die Kosten in Abhängigkeit von den Kilometern beschreibt? - Was bedeutet es mathematisch, wenn die Kosten „gleich“ sein sollen? - Wie kannst du die Gleichung nach der unbekannten Strecke auflösen?

Lösung

1. Definition der Variablen: Sei \(x\) die Anzahl der Kilometer. 2. Aufstellen der Kostenterme: „Reiselust“: \(120 + 1{,}20 \cdot x\); „Flotte Fahrt“: \(2{,}70 \cdot x\). 3. Gleichsetzen der Terme: \(120 + 1{,}20 \cdot x = 2{,}70 \cdot x\). 4. Subtraktion von \(1{,}20 \cdot x\) auf beiden Seiten: \(120 = 1{,}50 \cdot x\). 5. Division durch \(1{,}50\): \(x = 80\). 6. Bei einer Strecke von \(80\,\text{km}\) sind die Kosten gleich.

Antwort

Bei einer Fahrtstrecke von \(80\,\text{km}\) sind beide Busunternehmen gleich teuer.
4120747
Für eine Ausstellung in der Schulaula sollen quadratische Plakate mit einer Seitenlänge von \(0{,}80\,\text{m}\) in einer Reihe an einer \(15\,\text{m}\) langen Wand aufgehängt werden. Zwischen den Plakaten sowie vor dem ersten und nach dem letzten Plakat soll jeweils ein gleich großer Zwischenraum \(x\) bleiben. a) Erkläre, warum der Term für die benötigte Gesamtlänge bei \(n\) Plakaten \(L = 0{,}80 \cdot n + x \cdot (n+1)\) lautet. b) Es sollen genau 12 Plakate aufgehängt werden. Berechne den Abstand \(x\) in Zentimetern, wenn die gesamte Wandlänge von \(15\,\text{m}\) ausgenutzt wird. c) Wie würde sich der Term verändern, wenn man die Plakate ohne Abstand direkt nebeneinander hängen würde, aber links und rechts der gesamten Reihe jeweils ein Abstand von \(1{,}50\,\text{m}\) zu den beiden Ecken bleiben müsste?

Denkanstöße

- Stelle dir die Reihe bildlich vor: Abstand, Plakat, Abstand, Plakat ... Plakat, Abstand. - Wie viele Abstände zählst du bei 2 Plakaten? Und bei 3? - Beim Umstellen der Gleichung: Subtrahiere zuerst die Gesamtlänge der Plakate von der Wandlänge.

Lösung

1. Begründung des Terms: Es gibt \(n\) Plakate der Breite \(0{,}80\,\text{m}\). Da vor jedem Plakat und nach dem letzten ein Abstand \(x\) ist, gibt es genau einen Abstand mehr als Plakate, also \(n+1\) Abstände. 2. Einsetzen der Werte für b): \(n = 12\), \(L = 15\). Die Gleichung lautet \(0{,}80 \cdot 12 + x \cdot (12+1) = 15\). 3. Berechnung: \(9{,}60 + 13x = 15\). 4. Umstellen: \(13x = 5{,}40\). 5. Ergebnis für \(x\): \(x = 5{,}40 : 13 \approx 0{,}41538\,\text{m}\). In Zentimetern: \(x \approx 41{,}5\,\text{cm}\). 6. Anpassung des Terms für c): Die \(n\) Plakate hängen zusammen (\(n \cdot 0{,}80\)). Dazu kommen zwei feste Abstände von je \(1{,}50\,\text{m}\). Der Term lautet \(L = 0{,}80n + 3\).

Antwort

a) Individuelle Begründung (siehe Lösungsschritt 1). b) Der Abstand \(x\) beträgt ca. \(41{,}5\,\text{cm}\). c) Der neue Term lautet \(L = 0{,}80n + 3\) (in Metern).
4122727
Für einen Online-Einkauf wird ein Gutschein im Wert von \(100\,\text{€}\) eingelöst. In den Warenkorb gelegt werden ein Spiel für \(24{,}99\,\text{€}\) und ein Kopfhörer für \(35{,}50\,\text{€}\). Die Versandkosten betragen \(x\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der das restliche Guthaben auf dem Gutschein beschreibt. b) Berechne das restliche Guthaben, wenn die Versandkosten \(x = 5{,}95\) betragen.

Denkanstöße

- Kannst du die festen Kosten zuerst zusammenfassen? - Was bedeutet das \(x\) in deiner Rechnung? - Wie verändert sich das Guthaben, wenn die Versandkosten steigen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das restliche Guthaben: \(100 - (24{,}99 + 35{,}50 + x)\). 2. Vereinfachung des Terms durch Addition der Festpreise: \(100 - (60{,}49 + x)\) oder \(39{,}51 - x\). 3. Einsetzen des Wertes \(x = 5{,}95\) in den Term: \(39{,}51 - 5{,}95\). 4. Berechnung des Endergebnisses: \(33{,}56\,\text{€}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(100 - (24{,}99 + 35{,}50 + x)\) oder vereinfacht \(39{,}51 - x\). b) Das restliche Guthaben beträgt \(33{,}56\,\text{€}\).
4124887
Eine Figur wird aus einem Quadrat mit der Seitenlänge \(x\) und einem direkt angrenzenden Rechteck zusammengesetzt. Das Rechteck hat dieselbe Breite \(x\) wie das Quadrat, aber eine feste Länge von \(8\,\text{cm}\). a) Erstelle einen Term für den Umfang der gesamten zusammengesetzten Figur und vereinfache ihn so weit wie möglich. b) Berechne den Umfang der Figur für \(x = 5\,\text{cm}\) und für \(x = 2{,}4\,\text{cm}\).

Denkanstöße

- Stell dir vor, du läufst einmal um die gesamte äußere Begrenzung der Figur herum. Welche Strecken legst du dabei zurück? - Beachte, dass die Linie, an der sich Quadrat und Rechteck berühren, nicht zum Umfang gehört. - Fasse alle gleichen Variablen in deinem Term zusammen.

Lösung

1. Skizzieren der Figur: Das Quadrat hat drei freie Außenkanten der Länge \(x\). Das Rechteck hat zwei Längsseiten der Länge \(8\,\text{cm}\) und eine Außenkante der Breite \(x\). Die vierte Seite des Quadrats und die zweite Breitenseite des Rechtecks liegen aneinander und gehören nicht zum äußeren Umfang. 2. Aufstellen des Terms: \(U = x + x + x + 8 + x + 8\). 3. Vereinfachen des Terms: \(U = 4x + 16\). 4. Berechnung für \(x = 5\,\text{cm}\): \(U = 4 \cdot 5 + 16 = 20 + 16 = 36\,\text{cm}\). 5. Berechnung für \(x = 2{,}4\,\text{cm}\): \(U = 4 \cdot 2{,}4 + 16 = 9{,}6 + 16 = 25{,}6\,\text{cm}\).

Antwort

a) Der vereinfachte Term für den Umfang lautet \(U = 4x + 16\). b) Für \(x = 5\,\text{cm}\) ist der Umfang \(36\,\text{cm}\). Für \(x = 2{,}4\,\text{cm}\) ist der Umfang \(25{,}6\,\text{cm}\).
4124917
Der Term \(U = 4 \cdot a + 2 \cdot (a + 5)\) beschreibt den Umfang einer geometrischen Figur. a) Skizziere eine mögliche Figur und beschrifte ihre Seiten so, dass sie zum Term passen. b) Berechne den Umfang der Figur für \(a = 3{,}5\,\text{cm}\). c) Vereinfache den Term.

Denkanstöße

- Stell dir vor, jede Zahl oder jeder Teilterm steht für eine einzelne Seite der Figur. - Aus wie vielen Teilstücken besteht der Umfang laut dem Term? - Denk beim Vereinfachen daran, die Klammer zuerst zu bearbeiten oder das Distributivgesetz zu nutzen.

Lösung

1. Interpretation des Terms: Die Figur hat zum Beispiel sechs Seiten, davon vier mit der Länge \(a\) und zwei mit der Länge \(a + 5\). Eine mögliche Skizze ist ein unregelmäßiges Sechseck. 2. Berechnung für \(a = 3{,}5\): \(U = 4 \cdot 3{,}5 + 2 \cdot (3{,}5 + 5) = 14 + 2 \cdot 8{,}5 = 14 + 17 = 31\). Der Umfang beträgt \(31\,\text{cm}\). 3. Vereinfachung des Terms: \(U = 4a + 2a + 10 = 6a + 10\).

Antwort

a) Individuelle Skizze (z. B. ein Sechseck mit den Seiten \(a, a, a, a, a+5, a+5\)). b) \(31\,\text{cm}\) c) \(U = 6a + 10\)
4124947
Ein rechteckiges Baugrundstück hat die Länge \(L\) (in Metern). Die Breite des Grundstücks ist um \(10\,\text{m}\) kürzer als die Länge. a) Stelle einen Term für den Umfang \(U\) des Grundstücks auf, der nur die Variable \(L\) verwendet. Fasse den Term zusammen. b) Stelle einen Term für den Flächeninhalt \(A\) des Grundstücks auf. c) Berechne den Umfang und den Flächeninhalt für eine Länge von \(L = 25\,\text{m}\).

Denkanstöße

- Wie hängen Länge und Breite bei diesem Grundstück zusammen? - Erinnere dich an die allgemeinen Formeln für Umfang und Flächeninhalt eines Rechtecks. - Achte darauf, beim Aufstellen der Terme Klammern zu setzen, wenn eine Seite aus einem ganzen Ausdruck (wie \(L-10\)) besteht.

Lösung

1. Bestimmung der Breite in Abhängigkeit von \(L\): \(B = L - 10\) 2. Term für den Umfang: \(U = 2 \cdot (L + B) = 2 \cdot (L + L - 10) = 2 \cdot (2L - 10)\) 3. Vereinfachter Umfangsterm: \(U = 4L - 20\) 4. Term für den Flächeninhalt: \(A = L \cdot B = L \cdot (L - 10)\) 5. Berechnung für \(L = 25\): - \(U = 4 \cdot 25 - 20 = 100 - 20 = 80\) - \(A = 25 \cdot (25 - 10) = 25 \cdot 15 = 375\) 6. Ergebnisse: Der Umfang beträgt \(80\,\text{m}\), der Flächeninhalt \(375\,\text{m}^2\).

Antwort

a) \(U = 4L - 20\) b) \(A = L \cdot (L - 10)\) oder \(A = L^2 - 10L\) c) \(U = 80\,\text{m}\); \(A = 375\,\text{m}^2\)
4124957
Ein Pluszeichen (ein griechisches Kreuz) wird aus fünf identischen Quadraten mit der Seitenlänge \(a\) zusammengesetzt. Dabei wird ein Quadrat in die Mitte gelegt und an jede seiner vier Seiten wird jeweils ein weiteres Quadrat bündig angefügt. a) Stelle einen Term für den Umfang \(U\) der gesamten Figur auf. b) Stelle einen Term für den Flächeninhalt \(A\) der gesamten Figur auf. c) Berechne den Umfang und den Flächeninhalt für \(a = 4\,\text{cm}\).

Denkanstöße

- Stelle dir die Figur bildlich vor oder skizziere sie. Wie viele der Quadratseiten liegen am Rand der Figur und wie viele im Inneren? - Für den Flächeninhalt musst du nur zählen, wie viele Grundquadrate insgesamt vorhanden sind. - Zähle für den Umfang sorgfältig die einzelnen Teilstrecken an der Außenseite ab.

Lösung

1. Analyse des Flächeninhalts: Die Figur besteht aus 5 Quadraten. Da jedes Quadrat den Flächeninhalt \(a^2\) hat, gilt \(A = 5 \cdot a^2 = 5a^2\). 2. Analyse des Umfangs: Die Figur hat nach außen gerichtete Seiten. Jedes der 4 äußeren Quadrate trägt 3 seiner Seiten zum Außenumfang bei. Die Seiten des mittleren Quadrats liegen alle im Inneren. 3. Berechnung der Anzahl der Außenseiten: \(4 \text{ Quadrate} \cdot 3 \text{ Seiten} = 12 \text{ Seiten}\). Somit ist \(U = 12a\). 4. Berechnung für \(a = 4\): - \(A = 5 \cdot 4^2 = 5 \cdot 16 = 80\) - \(U = 12 \cdot 4 = 48\) 5. Ergebnisse: Der Flächeninhalt beträgt \(80\,\text{cm}^2\), der Umfang beträgt \(48\,\text{cm}\).

Antwort

a) \(U = 12a\) b) \(A = 5a^2\) c) \(U = 48\,\text{cm}\); \(A = 80\,\text{cm}^2\)
4124977
Betrachte drei aufeinanderfolgende gerade Zahlen (zum Beispiel 2, 4 und 6 oder 20, 22 und 24). Zeige allgemein mithilfe eines Terms, dass die Summe von drei beliebigen aufeinanderfolgenden geraden Zahlen immer durch 6 teilbar ist.

Denkanstöße

- Wie kann man eine gerade Zahl allgemein mit einer Variablen darstellen? - Wenn du die erste gerade Zahl hast, wie kommst du zur nächsten geraden Zahl? - Versuche, die Summe so umzuformen, dass du einen Faktor 6 ausklammern kannst.

Lösung

1. Darstellung gerader Zahlen: Eine gerade Zahl lässt sich als \(2n\) schreiben, wobei \(n\) eine natürliche Zahl ist. 2. Terme für drei aufeinanderfolgende gerade Zahlen: Diese lauten \(2n\), \(2n+2\) und \(2n+4\). 3. Summe bilden: \(S = 2n + (2n+2) + (2n+4)\). 4. Zusammenfassen des Terms: \(S = 6n + 6\). 5. Ausklammern: \(S = 6 \cdot (n + 1)\). 6. Schlussfolgerung: Da die Summe als Produkt mit dem Faktor 6 dargestellt werden kann, ist sie für jede natürliche Zahl \(n\) durch 6 teilbar.

Antwort

Die drei Zahlen können als \(2n\), \(2n+2\) und \(2n+4\) geschrieben werden. Ihre Summe ist \(6n + 6\), was dasselbe ist wie \(6 \cdot (n+1)\). Da dieser Term ein Vielfaches von 6 ist, ist die Summe immer durch 6 teilbar.
4125037
In einem Lager werden Kisten in einer Ebene in einem rechteckigen Block angeordnet. Der Block ist \(x\) Kisten lang und \(y\) Kisten breit, wobei \(x\) und \(y\) natürliche Zahlen mit \(x, y \ge 2\) sind. Nur die Kisten, die am Rand des Blocks stehen, erhalten einen Aufkleber zur Kennzeichnung. a) Stelle einen Term auf, mit dem man die Anzahl der Kisten berechnen kann, die einen Aufkleber erhalten. b) Berechne die Anzahl der Aufkleber für einen Block mit der Länge \(x = 12\) und der Breite \(y = 8\).

Denkanstöße

- Kannst du die Anzahl der Kisten am Rand bestimmen, indem du die „inneren“ Kisten von der Gesamtmenge abziehst? - Wie ändern sich die Seitenlängen, wenn man nur den inneren Kern betrachtet? - Achte darauf, die Eckkisten nicht doppelt zu zählen, wenn du die Seiten einzeln addierst. - Was passiert mit dem Term, wenn \(x\) und \(y\) gleich groß sind?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtzahl der Kisten: \(x \cdot y\). 2. Berechnung der inneren Kisten (ohne Aufkleber): Wenn man den Rand entfernt, verringert sich jede Seite um 2 Kisten. Die Anzahl der inneren Kisten ist \((x - 2) \cdot (y - 2)\). 3. Differenzbildung für die Randkisten: \(x \cdot y - (x - 2) \cdot (y - 2)\). 4. Vereinfachung des Terms: \(xy - (xy - 2x - 2y + 4) = 2x + 2y - 4\). 5. Alternativer Weg: Zwei Reihen der Länge \(x\) und zwei Reihen der Länge \(y - 2\) (um Doppelzählungen zu vermeiden): \(2x + 2(y - 2) = 2x + 2y - 4\). 6. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(x = 12\), \(y = 8\). 7. Rechnung: \(2 \cdot 12 + 2 \cdot 8 - 4 = 24 + 16 - 4 = 36\).

Antwort

a) Der Term lautet \(2x + 2y - 4\) (oder eine äquivalente Form wie \(2 \cdot (x + y - 2)\)). b) Für \(x = 12\) und \(y = 8\) werden \(36\) Aufkleber benötigt.
4125067
Für ein Schulfest bestellt die Klasse 7a Getränke bei verschiedenen Händlern. Händler A berechnet \(15{,}00\,\text{€}\) für die Anlieferung und \(0{,}80\,\text{€}\) pro Flasche Limonade. Händler B verlangt \(5{,}00\,\text{€}\) für die Anlieferung und \(1{,}20\,\text{€}\) pro Flasche Limonade. a) Erstelle für beide Händler einen Term zur Berechnung der Gesamtkosten bei \(x\) bestellten Flaschen. b) Wie teuer ist eine Bestellung von \(30\) Flaschen bei Händler A und wie teuer bei Händler B? c) Die Parallelklasse 7b bestellt genauso viele Flaschen wie die Klasse 7a; diese Anzahl wird mit \(x\) bezeichnet. Die Klasse 7a bestellt bei Händler A, die Klasse 7b bei Händler B. Ein Schüler behauptet: „Zusammen zahlen wir für beide Bestellungen \(20 + 2 \cdot x\) Euro.“ Prüfe durch Zusammenfassen der Terme, ob dieser Term stimmt.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Anlieferung“ für die Rechnung? Ist das ein einmaliger Betrag? - Wie kannst du zwei Terme addieren? Achte darauf, nur gleiche Arten von Gliedern zusammenzufassen. - Setze zur Probe doch einmal eine Zahl für \(x\) in beide Einzelterme und in den Gesamtterm ein.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Händler A: \(T_A(x) = 15 + 0{,}8x\); Händler B: \(T_B(x) = 5 + 1{,}2x\). 2. Berechnung für \(x = 30\): Händler A: \(15 + 0{,}8 \cdot 30 = 15 + 24 = 39{,}00\,\text{€}\). Händler B: \(5 + 1{,}2 \cdot 30 = 5 + 36 = 41{,}00\,\text{€}\). 3. Addition der Terme für die Gesamtkosten: \((15 + 0{,}8x) + (5 + 1{,}2x)\). 4. Zusammenfassen: Konstante Glieder \(15 + 5 = 20\); Glieder mit \(x\): \(0{,}8x + 1{,}2x = 2{,}0x\). 5. Ergebnis: Der Gesamtterm lautet \(20 + 2x\). Die Behauptung des Schülers ist also korrekt.

Antwort

a) Händler A: \(15 + 0{,}8x\); Händler B: \(5 + 1{,}2x\). b) Händler A: \(39{,}00\,\text{€}\); Händler B: \(41{,}00\,\text{€}\). c) Ja, die Behauptung stimmt, da \((15 + 0{,}8x) + (5 + 1{,}2x) = 20 + 2x\).
4125847
Zwei Förderbänder befördern Kisten zu zwei Stapeln. Stapel A startet mit 15 Kisten und erhält 5 Kisten pro Minute. Stapel B startet mit 45 Kisten und erhält 2 Kisten pro Minute. a) Welcher Stapel wächst schneller? Begründe kurz. b) Berechne, nach wie vielen Minuten beide Stapel gleich viele Kisten enthalten. c) Wie viele Kisten liegen zu diesem Zeitpunkt auf jedem Stapel?

Denkanstöße

- Was verändert sich jede Minute bei den Stapeln? - Kannst du für jeden Stapel einen Term aufstellen, der die Anzahl der Kisten nach \(x\) Minuten beschreibt? - Was muss für die Terme gelten, wenn die Stapel „gleich viele Kisten“ haben? - Schau dir die Zuwachsraten an, um zu entscheiden, welcher Stapel schneller größer wird.

Lösung

1. Vergleich der Zuwachsraten: Stapel A wächst mit \(5\,\frac{\text{Kisten}}{\text{min}}\) schneller als Stapel B mit \(2\,\frac{\text{Kisten}}{\text{min}}\). 2. Aufstellen der Terme für die Anzahl der Kisten nach \(x\) Minuten: Stapel A: \(15 + 5 \cdot x\); Stapel B: \(45 + 2 \cdot x\). 3. Gleichsetzen der Terme: \(15 + 5 \cdot x = 45 + 2 \cdot x\). 4. Subtraktion von \(2 \cdot x\): \(15 + 3 \cdot x = 45\). 5. Subtraktion von 15: \(3 \cdot x = 30\). 6. Division durch 3: \(x = 10\). Ergebnis für b): Nach \(10\,\text{Minuten}\). 7. Einsetzen von \(x = 10\) in einen der Terme: \(15 + 5 \cdot 10 = 65\). Ergebnis für c): Es liegen \(65\,\text{Kisten}\) auf jedem Stapel.

Antwort

a) Stapel A wächst schneller, da er 5 Kisten pro Minute erhält (Stapel B nur 2). b) Nach \(10\) Minuten sind die Stapel gleich groß. c) Es liegen dann \(65\) Kisten auf jedem Stapel.
4126087
In einer kleinen Vogeltränke befinden sich zu Beginn \(15\,\text{l}\) Wasser. Während eines Regenschauers fließen pro Minute \(0{,}5\,\text{l}\) Wasser hinzu. Gleichzeitig gibt es ein kleines Leck, durch das pro Minute eine konstante Menge \(y\) (in Litern) abfließt. Nach \(20\,\text{Minuten}\) befinden sich genau \(21\,\text{l}\) Wasser in der Tränke. Eine Mitschülerin schlägt folgende Gleichung vor, um den Wasserverlust pro Minute zu bestimmen: \(15 + 0{,}5 \cdot 20 - y \cdot 20 = 21\) a) Überprüfe, ob diese Gleichung die beschriebene Situation korrekt wiedergibt. Begründe kurz. b) Berechne den Wasserverlust \(y\) pro Minute in Litern.

Denkanstöße

- Schau dir die einzelnen Bestandteile der Gleichung an: Was stellt die \(15\) dar, was die \(21\)? - Was passiert mit der Wassermenge im Laufe der \(20\,\text{Minuten}\)? - Kannst du die Gleichung Schritt für Schritt vereinfachen, bevor du nach \(y\) auflöst?

Lösung

1. Überprüfung: \(15\) ist der Startwert, \(0{,}5 \cdot 20\) ist der Zuwachs durch Regen in \(20\,\text{min}\), \(y \cdot 20\) ist der Verlust durch das Leck. Die Differenz ergibt den Endwert \(21\). Die Gleichung ist korrekt. 2. Vereinfachung der Gleichung: \(15 + 10 - 20y = 21\). 3. Zusammenfassen: \(25 - 20y = 21\). 4. Umstellen nach \(y\): \(25 - 21 = 20y \Rightarrow 4 = 20y\). 5. Ergebnis berechnen: \(y = 4 : 20 = 0{,}2\). Der Verlust beträgt \(0{,}2\,\text{l/min}\).

Antwort

a) Ja, die Gleichung ist korrekt, da sie Startwert, Zufluss und Abfluss über die Zeitspanne von \(20\,\text{Minuten}\) mit dem Endwert verknüpft. b) Der Wasserverlust beträgt \(0{,}2\,\text{l}\) pro Minute.
4126237
Ein Gedankenleser auf dem Jahrmarkt bittet dich: „Wähle eine geheime Zahl, verdopple sie, addiere 10 zum Ergebnis und teile das Ganze dann durch 2. Nenne mir jetzt dein Endergebnis!“ a) Stelle einen Term für das Endergebnis auf, wenn die Startzahl \(x\) ist. Vereinfache den Term so weit wie möglich. b) Ein Zuschauer nennt als sein Endergebnis die Zahl 42. Welche Zahl hatte er sich ursprünglich gedacht? c) Wie kann der Gedankenleser die Startzahl blitzschnell im Kopf finden, sobald er das Endergebnis hört? Beschreibe seine Rechenregel.

Denkanstöße

- Stelle zuerst einen Term auf, der genau beschreibt, was mit der Zahl \(x\) nacheinander passiert. - Kannst du den Bruch oder die Division vereinfachen, indem du jeden Teil der Summe einzeln teilst? - Wenn du weißt, dass das Ergebnis immer um einen bestimmten Betrag größer ist als die gedachte Zahl, wie kommst du dann zurück zur Startzahl?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das Endergebnis: \((2 \cdot x + 10) : 2\). 2. Vereinfachen des Terms durch Division beider Summanden: \(\frac{2x}{2} + \frac{10}{2} = x + 5\). 3. Berechnung der Startzahl für das Ergebnis 42: Lösen der Gleichung \(x + 5 = 42\), woraus \(x = 37\) folgt. 4. Ableitung der Rechenregel: Da das Endergebnis immer \(x + 5\) ist, muss der Magier lediglich 5 vom genannten Ergebnis abziehen, um die Startzahl \(x\) zu erhalten.

Antwort

a) Der Term lautet \((2x + 10) : 2\). Vereinfacht ergibt das \(x + 5\). b) Die Startzahl war 37. c) Die Rechenregel lautet: Subtrahiere 5 vom genannten Endergebnis.
4126267
Gegeben sind drei Stapel Streichhölzer. Im linken und im rechten Stapel liegen zu Beginn jeweils genau \(12\) Streichhölzer. Im mittleren Stapel liegen \(z\) Streichhölzer. Folgende Schritte werden durchgeführt: 1. Nimm \(5\) Streichhölzer vom linken Stapel und lege sie in die Mitte. 2. Nimm \(3\) Streichhölzer vom rechten Stapel und lege sie in die Mitte. 3. Zähle, wie viele Streichhölzer jetzt noch im linken Stapel liegen. Nimm genau diese Anzahl vom mittleren Stapel weg und lege sie zur Seite. a) Wie viele Streichhölzer liegen nach Schritt 1 noch im linken Stapel? b) Stelle einen Term für die Anzahl der Streichhölzer im mittleren Stapel nach Schritt 3 auf. Vereinfache den Term so weit wie möglich. c) Wie viele Streichhölzer liegen am Ende in der Mitte, wenn am Anfang \(z = 10\) galt?

Denkanstöße

- Bestimme für jeden Schritt einzeln, wie viele Hölzer in den jeweiligen Stapeln liegen. - Notiere dir die Anzahl im linken Stapel nach dem ersten Schritt als feste Zahl. - Achte beim Aufstellen des Terms in Schritt 3 darauf, was genau vom mittleren Stapel abgezogen wird.

Lösung

1. Anzahl im linken Stapel nach Schritt 1: \(12 - 5 = 7\). 2. Anzahl im mittleren Stapel nach Schritt 1: \(z + 5\). 3. Anzahl im mittleren Stapel nach Schritt 2: \(z + 5 + 3 = z + 8\). 4. In Schritt 3 werden so viele Streichhölzer aus der Mitte entfernt, wie links liegen (also \(7\)). Der Term lautet: \((z + 8) - 7 = z + 1\). 5. Für \(z = 10\) ergibt sich: \(10 + 1 = 11\).

Antwort

a) Es liegen noch \(7\) Streichhölzer im linken Stapel. b) Der vereinfachte Term lautet \(z + 1\). c) Es liegen am Ende \(11\) Streichhölzer in der Mitte.
4126327
Ein Versandhändler verwendet für seine Waren drei verschiedene Paketgrößen: S, M und L. - Ein Paket vom Typ S wiegt \(x\,\text{kg}\). - Ein Paket vom Typ M wiegt \(3\,\text{kg}\) mehr als ein Paket vom Typ S. - Ein Paket vom Typ L wiegt doppelt so viel wie ein Paket vom Typ M. a) Übernimm die folgende Tabelle und fülle die Lücken mit den passenden Termen aus. <table> <thead> <tr> <th>Pakettyp</th> <th>Gewicht in \(\text{kg}\)</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>S</td> <td>\(x\)</td> </tr> <tr> <td>M</td> <td></td> </tr> <tr> <td>L</td> <td></td> </tr> </tbody> </table> b) Ein Kunde bestellt 2 Pakete S, 4 Pakete M und ein Paket L. Stelle einen Term für das Gesamtgewicht \(G\) der Sendung auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Wie schwer ist die gesamte Sendung, wenn ein S-Paket \(4\,\text{kg}\) wiegt?

Denkanstöße

- Wie kannst du „doppelt so viel wie M“ als Term schreiben, wenn du den Term für M schon kennst? - Achte beim Aufstellen des Gesamtgewichts auf die Anzahl der jeweiligen Pakete. - Vergiss nicht, beim Vereinfachen die Klammern korrekt aufzulösen.

Lösung

1. Gewicht von M bestimmen: \(x + 3\) 2. Gewicht von L bestimmen: \(2 \cdot (x + 3) = 2x + 6\) 3. Gesamtgewicht \(G\) aufstellen: \(2 \cdot x + 4 \cdot (x + 3) + 1 \cdot (2x + 6)\) 4. Term vereinfachen: \(2x + 4x + 12 + 2x + 6 = 8x + 18\) 5. Wert für \(x = 4\) berechnen: \(8 \cdot 4 + 18 = 32 + 18 = 50\)

Antwort

a) Tabelle: M: \(x+3\); L: \(2x+6\) (oder \(2(x+3)\)). b) Der vereinfachte Term für das Gesamtgewicht lautet \(G = 8x + 18\). c) Die Sendung wiegt \(50\,\text{kg}\).
4222107
Auf einem Jahrmarkt gibt es zwei verschiedene Preismodelle für die Nutzung der Fahrgeschäfte: Angebot A: Einmalig \(6\,\text{€}\) Eintritt und \(3\,\text{€}\) pro Fahrt. Angebot B: Einmalig \(10\,\text{€}\) Eintritt und \(2\,\text{€}\) pro Fahrt. 1) Stelle für beide Angebote einen Term für die Gesamtkosten bei \(n\) Fahrten auf. 2) Wie viel bezahlt man bei Angebot A, wenn man 5-mal fährt? 3) Berechne für beide Angebote die Kosten für insgesamt 10 Fahrten. Welches Angebot ist in diesem Fall günstiger?

Denkanstöße

- Unterscheide zwischen dem festen Betrag, den man nur einmal zahlt, und dem Betrag, der sich mit jeder Fahrt ändert. - Setze für die Anzahl der Fahrten einfach die gegebene Zahl in deinen Term ein. - Vergleiche am Ende die beiden Endergebnisse, um zu entscheiden, welcher Preis niedriger ist.

Lösung

1. Aufstellen der Terme für \(n\) Fahrten: Angebot A: \(6 + 3 \cdot n\); Angebot B: \(10 + 2 \cdot n\). 2. Berechnung für Angebot A bei \(n = 5\): \(6 + 3 \cdot 5 = 6 + 15 = 21\,\text{€}\). 3. Vergleich der Kosten bei \(n = 10\): Angebot A: \(6 + 3 \cdot 10 = 36\,\text{€}\). Angebot B: \(10 + 2 \cdot 10 = 30\,\text{€}\). Ergebnis: Angebot B ist bei 10 Fahrten günstiger.

Antwort

1) A: \(6 + 3n\); B: \(10 + 2n\) 2) \(21\,\text{€}\) 3) A: \(36\,\text{€}\); B: \(30\,\text{€}\). Angebot B ist günstiger.
4222147
Ein quadratisches Werbeplakat mit der Seitenlänge \(s\) soll umgestaltet werden. Die neue Form soll ein Rechteck sein. Die Länge des Rechtecks wird gegenüber der ursprünglichen Seitenlänge \(s\) um \(10\,\%\) vergrößert. Die Breite des Rechtecks wird so gewählt, dass sie \(20\,\%\) kürzer ist als die ursprüngliche Seitenlänge \(s\). 1. Stelle Terme für die neue Länge \(l\) und die neue Breite \(b\) des Plakats in Abhängigkeit von \(s\) auf. 2. Ermittle einen vereinfachten Term für den Umfang \(U\) des neuen rechteckigen Plakats. 3. Vergleiche den Umfang des neuen Plakats mit dem Umfang des ursprünglichen Quadrats. Um wie viel Prozent hat sich der Umfang verändert?

Denkanstöße

- Wie lautet die allgemeine Formel für den Umfang eines Quadrats und eines Rechtecks? - Versuche zuerst, die neuen Seitenlängen als Vielfaches von \(s\) auszudrücken. - Was bedeutet eine Verringerung um \(20\,\%\) für den Faktor vor der Variablen? - Vergleiche am Ende den neuen Faktor vor \(s\) mit dem ursprünglichen Faktor beim Quadrat.

Lösung

1. Bestimmung der neuen Seitenlängen: \(l = 1{,}1s\) und \(b = 0{,}8s\). 2. Aufstellen und Vereinfachen des Umfangsterms: \(U = 2 \cdot (l + b) = 2 \cdot (1{,}1s + 0{,}8s) = 3{,}8s\). 3. Der ursprüngliche Umfang beträgt \(U_{\text{alt}} = 4s\). Die Differenz ist \(4s - 3{,}8s = 0{,}2s\). Damit beträgt die prozentuale Änderung \(\frac{0{,}2s}{4s} = 0{,}05 = 5\,\%\). Der Umfang hat sich um \(5\,\%\) verringert.

Antwort

1. \(l = 1{,}1s\); \(b = 0{,}8s\) 2. \(U = 3{,}8s\) 3. Der Umfang hat sich um \(5\,\%\) verringert.
4222187
Ein Online-Händler bietet T-Shirts für einen Stückpreis von \(p\,\text{€}\) an. Bei einer Bestellung von mehr als 10 T-Shirts gewährt der Händler einen Rabatt von \(20\,\%\) auf den Warenwert. Zusätzlich fallen pro Bestellung einmalige Versandkosten in Höhe von \(5{,}90\,\text{€}\) an. Stelle einen Term für den Gesamtpreis \(G\) einer Bestellung auf, wenn eine Kundin \(n\) T-Shirts kauft und dabei mehr als 10 Stück bestellt (\(n > 10\)). Vereinfache den Term so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel die T-Shirts ohne Rabatt kosten würden. - Wenn \(20\,\%\) abgezogen werden, wie viel Prozent müssen dann noch bezahlt werden? - Werden die Versandkosten für jedes T-Shirt einzeln oder nur einmal für das gesamte Paket berechnet? - Wie schreibt man einen Prozentsatz als Dezimalzahl in einem Term?

Lösung

1. Berechnung des Preises ohne Rabatt: \(n \cdot p\). 2. Berücksichtigung des Rabatts: Ein Rabatt von \(20\,\%\) bedeutet, dass noch \(80\,\%\) des Preises zu zahlen sind. Dies entspricht dem Faktor \(0{,}8\). 3. Term für den rabattierten Warenwert: \(0{,}8 \cdot n \cdot p\). 4. Hinzufügen der Versandkosten: Zum Warenwert müssen die einmaligen Kosten addiert werden, also \(0{,}8 \cdot n \cdot p + 5{,}90\).

Antwort

Der Term für den Gesamtpreis lautet \(G = 0{,}8 \cdot n \cdot p + 5{,}90\) (in \(\text{€}\)).
4222477
Ein Kanuverleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Tarif A: Eine feste Grundgebühr von \(12\,\text{€}\) und zusätzlich \(4\,\text{€}\) pro Stunde. Tarif B: Keine Grundgebühr, dafür \(7\,\text{€}\) pro Stunde. a) Stelle für beide Tarife einen Term auf, der die Gesamtkosten für eine Mietdauer von \(t\) Stunden beschreibt. b) Berechne die Kosten für eine Mietdauer von \(2\) Stunden und von \(5\) Stunden. Welcher Tarif ist jeweils günstiger? c) Erkläre die Bedeutung der Zahl \(12\) und der Variable \(t\) im Sachzusammenhang von Tarif A.

Denkanstöße

- Was bedeutet „pro Stunde“ mathematisch für die Rechnung? - Überlege, welcher Teil der Kosten fest bleibt und welcher sich verändert. - Setze die gegebenen Stunden für den Platzhalter im Term ein. - Vergleiche die Endergebnisse der beiden Rechnungen miteinander.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Tarif A wird durch \(12 + 4 \cdot t\) beschrieben, Tarif B durch \(7 \cdot t\). 2. Berechnung für \(t = 2\): Tarif A kostet \(12 + 4 \cdot 2 = 20\,\text{€}\), Tarif B kostet \(7 \cdot 2 = 14\,\text{€}\). Tarif B ist günstiger. 3. Berechnung für \(t = 5\): Tarif A kostet \(12 + 4 \cdot 5 = 32\,\text{€}\), Tarif B kostet \(7 \cdot 5 = 35\,\text{€}\). Tarif A ist günstiger. 4. Interpretation: Die \(12\) stellt die fixen Kosten (Grundgebühr) dar, die unabhängig von der Zeit anfallen. Die Variable \(t\) steht für die Anzahl der Stunden, für die das Boot gemietet wird.

Antwort

a) Tarif A: \(12 + 4t\); Tarif B: \(7t\) b) Bei \(2\) Stunden: Tarif A kostet \(20\,\text{€}\), Tarif B kostet \(14\,\text{€}\) (B ist günstiger). Bei \(5\) Stunden: Tarif A kostet \(32\,\text{€}\), Tarif B kostet \(35\,\text{€}\) (A ist günstiger). c) Die \(12\) ist die einmalige Grundgebühr in Euro, \(t\) ist die Zeit in Stunden.
4222567
In einem Schreibwarengeschäft kostet ein Füller \(f\,\text{€}\). Ein Tintenkiller ist um \(k\,\text{€}\) günstiger als der Füller. a) Gib einen Term für den Preis eines Tintenkillers an. b) Stelle einen Term für den Gesamtpreis auf, wenn man einen Füller und einen Tintenkiller zusammen kauft. Vereinfache den Term so weit wie möglich. c) Berechne diesen Gesamtpreis für \(f = 8{,}50\) und \(k = 5{,}65\). d) Welche Bedeutung hätte es für den Preis des Tintenkillers, wenn \(k\) genauso groß wie \(f\) wäre?

Denkanstöße

- Wie berechnest du den Preis eines Gegenstands, wenn du weißt, dass er um einen bestimmten Betrag billiger ist als ein anderer? - Wenn du zwei Dinge kaufst, musst du ihre Einzelpreise addieren. - Kannst du Variablen mit dem gleichen Buchstaben zusammenfassen? - Setze für die letzte Teilaufgabe im Kopf einmal die gleiche Zahl für beide Buchstaben ein und schau, was passiert.

Lösung

1. Bestimmung des Terms für den Tintenkiller durch Subtraktion des Preisunterschieds vom Füllerpreis: \(f - k\). 2. Aufstellen des Terms für den Gesamtpreis durch Addition beider Einzelpreise: \(f + (f - k)\). 3. Vereinfachen des Terms durch Zusammenfassen der Variablen: \(2f - k\). 4. Einsetzen der Werte \(f = 8{,}50\) und \(k = 5{,}65\): \(2 \cdot 8{,}50 - 5{,}65 = 17{,}00 - 5{,}65 = 11{,}35\). 5. Der Gesamtpreis beträgt \(11{,}35\,\text{€}\). 6. Wenn \(k = f\), ergibt der Term \(f - f\) den Wert \(0\). Das bedeutet, der Tintenkiller wäre kostenlos.

Antwort

a) Der Preis des Tintenkillers ist \(f - k\). b) Der vereinfachte Term für den Gesamtpreis ist \(2f - k\). c) Der Gesamtpreis beträgt \(11{,}35\,\text{€}\). d) Wenn \(k = f\), dann wäre der Preis des Tintenkillers \(0\,\text{€}\), er wäre also gratis.
4222627
Untersuche, wie sich Klammern auf den Wert eines Terms auswirken: a) Stelle einen Term für den folgenden Text auf: „Subtrahiere die Summe der Zahlen \(b\) und \(c\) von der Zahl \(a\)“. b) Berechne den Wert deines aufgestellten Terms für \(a = 50\), \(b = 15\) und \(c = 5\). c) Berechne zum Vergleich den Wert des Terms \(a - b + c\) für dieselben Belegungen (\(a = 50;\ b = 15;\ c = 5\)). Was stellst du beim Vergleich der Ergebnisse fest?

Denkanstöße

- Wie verändert eine Klammer die Reihenfolge, in der du rechnest? - Setze die Zahlen Schritt für Schritt ein und beachte die Vorrangregeln. - Überlege dir, ob „etwas wegzunehmen, das aus zwei Teilen besteht“ dasselbe ist, wie erst den einen Teil wegzunehmen und den anderen Teil wieder dazuzugeben.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für a): Die Summe von \(b\) und \(c\) ist \((b + c)\). Diese wird von \(a\) subtrahiert, also \(a - (b + c)\). 2. Berechnung für b): Einsetzen der Werte in \(a - (b + c)\) ergibt \(50 - (15 + 5) = 50 - 20 = 30\). 3. Berechnung für c): Einsetzen der Werte in \(a - b + c\) ergibt \(50 - 15 + 5 = 35 + 5 = 40\). 4. Vergleich: Das Ergebnis von Teil b) (\(30\)) ist kleiner als das von Teil c) (\(40\)). Die Terme sind nicht gleichwertig (äquivalent), da die Klammer im ersten Fall bewirkt, dass auch \(c\) abgezogen wird, während im zweiten Fall \(c\) addiert wird.

Antwort

a) \(a - (b + c)\) b) \(30\) c) \(40\); Die Ergebnisse sind unterschiedlich, da im ersten Term die gesamte Summe \(b+c\) subtrahiert wird, während im zweiten Term \(c\) addiert wird.
4222647
Gegeben sind die beiden Terme \(T_1 = 4 \cdot x - 2\) und \(T_2 = 4 \cdot (x - 2)\). a) Berechne die Werte beider Terme für \(x = 5\). b) Beschreibe den Rechenweg von Term \(T_2\) in Worten und erkläre kurz, warum die Ergebnisse unterschiedlich sind.

Denkanstöße

- Setze die Zahl für den Platzhalter ein und beachte die Vorrangregeln. - Was bedeutet eine Klammer für die Reihenfolge der Rechnung? - Vergleiche Schritt für Schritt, was du bei \(T_1\) zuerst rechnest und was bei \(T_2\).

Lösung

1. Berechnung von \(T_1\) für \(x = 5\): \(4 \cdot 5 - 2 = 20 - 2 = 18\). 2. Berechnung von \(T_2\) für \(x = 5\): \(4 \cdot (5 - 2) = 4 \cdot 3 = 12\). 3. Beschreibung von \(T_2\): Man subtrahiert zuerst \(2\) von der Zahl \(x\) und multipliziert das Ergebnis anschließend mit \(4\). 4. Erklärung des Unterschieds: In \(T_1\) wird zuerst multipliziert (Punkt-vor-Strich), während in \(T_2\) durch die Klammer zuerst die Subtraktion ausgeführt wird.

Antwort

a) \(T_1 = 18\) und \(T_2 = 12\) b) Bei \(T_2\) wird zuerst die Differenz aus \(x\) und \(2\) gebildet und dann mit \(4\) multipliziert. Die Ergebnisse sind unterschiedlich, weil der Klammerausdruck in \(T_2\) vorrangig berechnet wird.
4222727
In einer Schulkantine kostet ein Mittagessen für Lehrkräfte \(x\,\text{€}\) und für Schülerinnen und Schüler \(y\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der die Gesamteinnahmen der Kantine berechnet, wenn \(15\) Lehrkräfte und \(120\) Schülerinnen und Schüler ein Essen kaufen. b) Die Preise werden für alle Personen um \(0{,}50\,\text{€}\) erhöht. Gib einen neuen Term für die Gesamteinnahmen bei gleichbleibender Personenzahl an. c) Berechne die Gesamteinnahmen nach der Preiserhöhung, wenn ein Lehreressen ursprünglich \(5{,}50\,\text{€}\) und ein Schüleressen \(3{,}50\,\text{€}\) gekostet hat.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Gesamtpreis für mehrere Artikel, wenn man den Einzelpreis kennt? - Wenn sich ein Preis um einen festen Betrag ändert, wie sieht der neue Einzelpreis als Term aus? - Achte darauf, dass die Preiserhöhung für jede der \(135\) Personen gilt. - Setze die gegebenen Zahlenwerte am Ende sorgfältig in deinen Term ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für a): Die Einnahmen setzen sich aus \(15 \cdot x\) (Lehrer) und \(120 \cdot y\) (Schüler) zusammen, also \(15x + 120y\). 2. Anpassung des Terms für b): Die neuen Preise sind \((x + 0{,}5)\) und \((y + 0{,}5)\). Der Term lautet \(15 \cdot (x + 0{,}5) + 120 \cdot (y + 0{,}5)\). Alternativ vereinfacht: \(15x + 120y + 67{,}50\). 3. Berechnung für c): Einsetzen der Werte \(x = 5{,}5\) und \(y = 3{,}5\) in den neuen Term. Die neuen Preise betragen \(6{,}00\,\text{€}\) und \(4{,}00\,\text{€}\). Die Rechnung lautet \(15 \cdot 6 + 120 \cdot 4 = 90 + 480 = 570\). Die Gesamteinnahmen betragen \(570{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) \(15x + 120y\) b) \(15 \cdot (x + 0{,}5) + 120 \cdot (y + 0{,}5)\) oder \(15x + 120y + 67{,}50\) c) \(570{,}00\,\text{€}\)
4223227
In einem Vorratsbehälter befinden sich \(V\) Liter Öl. Jeden Tag werden für den Betrieb einer Maschine gleichmäßig \(12\) Liter entnommen. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Menge Öl nach \(n\) Tagen beschreibt. b) Bestimme den Wert des Terms für \(V = 500\) und \(n = 10\). c) Was bedeutet es im Sachkontext, wenn der Wert des Terms \(0\) ergibt? d) Wie ändert sich der Term aus Aufgabenteil a), wenn täglich eine unbekannte Menge von \(x\) Litern entnommen wird?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Öl nach einem Tag, nach zwei Tagen und nach drei Tagen noch da ist. Siehst du ein Muster? - Was passiert mathematisch mit dem Vorrat, wenn etwas entnommen wird? - Bei der Interpretation hilft es, sich vorzustellen, was man im Behälter sehen würde, wenn die Rechnung Null ergibt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Restmenge: Von der Anfangsmenge \(V\) wird das Produkt aus Tagesverbrauch und Anzahl der Tage subtrahiert: \(V - 12 \cdot n\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte: \(500 - 12 \cdot 10 = 500 - 120 = 380\). Es verbleiben \(380\,\text{Liter}\). 3. Interpretation des Ergebnisses 0: Ein Termwert von 0 bedeutet, dass die verbleibende Menge Öl Null ist, der Vorrat also genau nach \(n\) Tagen aufgebraucht ist. 4. Verallgemeinerung des Terms: Die feste Zahl 12 wird durch die Variable \(x\) ersetzt. Der neue Term lautet \(V - x \cdot n\).

Antwort

a) \(V - 12n\) b) \(380\,\text{Liter}\) c) Der Ölvorrat ist vollständig aufgebraucht. d) \(V - x \cdot n\)
4223587
Beim Aufstellen von Termen mit den Variablen \(a\) und \(b\) kommt es oft auf die genaue Reihenfolge der Rechenschritte an. a) Stelle einen Term für „Das Dreifache der Differenz von \(a\) und \(b\)“ auf. b) Stelle einen Term für „Die Differenz aus dem Dreifachen von \(a\) und der Zahl \(b\)“ auf. c) Erkläre kurz den Unterschied in der Struktur der beiden Terme. d) Berechne für beide Terme den Wert, wenn \(a = 12\) und \(b = 4\) eingesetzt werden.

Denkanstöße

- Achte genau darauf, worauf sich das Wort „Dreifache“ jeweils bezieht – auf ein einzelnes Element oder auf ein ganzes Ergebnis? - Erinnerst du dich an die Vorrangregeln der Mathematik? Wann musst du Klammern setzen? - Setze die gegebenen Zahlen Schritt für Schritt in deine aufgestellten Terme ein.

Lösung

1. Für Teilaufgabe a) muss zuerst die Differenz gebildet werden, bevor multipliziert wird: \(3 \cdot (a - b)\). 2. Für Teilaufgabe b) bezieht sich „das Dreifache“ nur auf \(a\), davon wird \(b\) abgezogen: \(3a - b\). 3. Der Unterschied liegt in der Rechenreihenfolge: In Term a) wird durch die Klammer die Subtraktion priorisiert, in Term b) gilt „Punkt- vor Strichrechnung“. 4. Einsetzen von \(a = 12\) und \(b = 4\): Term a): \(3 \cdot (12 - 4) = 3 \cdot 8 = 24\). Term b): \(3 \cdot 12 - 4 = 36 - 4 = 32\).

Antwort

a) \(3 \cdot (a - b)\) b) \(3a - b\) c) In Term a) wird zuerst die Differenz berechnet (Klammer), in Term b) zuerst das Produkt (Punkt vor Strich). d) Wert für a): \(24\); Wert für b): \(32\).
4223687
Ein E-Scooter-Verleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Tarif A: \(1{,}20\,\text{€}\) Aktivierungsgebühr pro Fahrt plus \(0{,}20\,\text{€}\) pro Minute. Tarif B: Keine Aktivierungsgebühr, dafür \(0{,}30\,\text{€}\) pro Minute. a) Gib für beide Tarife einen Term an, mit dem man die Kosten \(K\) für eine Fahrt von \(x\) Minuten berechnen kann. b) Berechne für beide Tarife die Kosten einer \(15\)-minütigen Fahrt. Welcher Tarif ist hier günstiger? c) Bestimme die Fahrtdauer, bei der beide Tarife exakt gleich viel kosten.

Denkanstöße

- Erstelle zuerst für jeden Tarif eine eigene Formel. - Was bedeutet es mathematisch, wenn zwei Tarife „gleich viel kosten“? - Kannst du eine Tabelle für verschiedene Minutenwerte anlegen, um die Kosten zu vergleichen?

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Für Tarif A gilt \(K_A = 0{,}20 \cdot x + 1{,}20\). Für Tarif B gilt \(K_B = 0{,}30 \cdot x\). 2. Berechnung für \(x = 15\): Tarif A: \(0{,}20 \cdot 15 + 1{,}20 = 3{,}00 + 1{,}20 = 4{,}20\,\text{€}\). Tarif B: \(0{,}30 \cdot 15 = 4{,}50\,\text{€}\). Tarif A ist bei \(15\) Minuten günstiger. 3. Gleichsetzen der Tarife: \(0{,}20 \cdot x + 1{,}20 = 0{,}30 \cdot x\). Subtraktion von \(0{,}20 \cdot x\) führt zu \(1{,}20 = 0{,}10 \cdot x\). Division durch \(0{,}10\) ergibt \(x = 12\). Bei einer Fahrtdauer von \(12\,\text{Minuten}\) sind beide Tarife gleich teuer.

Antwort

a) Tarif A: \(K_A = 0{,}20x + 1{,}20\); Tarif B: \(K_B = 0{,}30x\) b) Tarif A: \(4{,}20\,\text{€}\); Tarif B: \(4{,}50\,\text{€}\). Tarif A ist günstiger. c) Bei \(12\,\text{Minuten}\) sind die Kosten gleich.
4224067
Bearbeite die folgenden Aufgaben zu mathematischen Termen: a) Erstelle einen Term für die Beschreibung: „Subtrahiere die Summe der Zahlen \(x\) und \(y\) vom Doppelten ihres Produkts.“ b) Erkläre den Unterschied zwischen den Beschreibungen „Die Summe aus dem Doppelten von \(a\) und der Zahl \(b\)“ und „Das Doppelte der Summe von \(a\) und \(b\)“. Nutze Terme zur Verdeutlichung. c) Berechne den Wert des Terms aus Teilaufgabe a) für die Belegung \(x = 5\) und \(y = 2\).

Denkanstöße

- Lies genau, was von was abgezogen werden soll. Das Wort „von“ bestimmt den Minuenden. - Überlege dir, welche Rechenoperation zuerst ausgeführt werden muss und ob du dafür Klammern brauchst. - Beim Einsetzen von Zahlen für Variablen musst du die Rechenregeln (Klammern zuerst, dann Punkt-vor-Strich-Rechnung) beachten.

Lösung

1. Das Produkt von \(x\) und \(y\) ist \(x \cdot y\), sein Doppeltes ist \(2xy\). Die Summe ist \((x + y)\). Subtrahiert man die Summe vom Doppelten des Produkts, erhält man \(2xy - (x + y)\). 2. Die erste Beschreibung entspricht dem Term \(2a + b\) (nach der Punkt-vor-Strich-Regel). Die zweite Beschreibung verlangt erst die Summenbildung, also \(2 \cdot (a + b)\). Der Unterschied liegt darin, ob nur \(a\) oder das gesamte Ergebnis der Addition verdoppelt wird. 3. Einsetzen der Werte in den Term \(2xy - (x + y)\): \(2 \cdot 5 \cdot 2 - (5 + 2)\). Dies ergibt \(20 - 7 = 13\).

Antwort

a) \(2xy - (x + y)\) b) Erster Term: \(2a + b\); zweiter Term: \(2 \cdot (a + b)\). Im zweiten Fall wird die gesamte Summe verdoppelt, im ersten nur die Variable \(a\). c) \(13\)
4224187
Übersetze die folgenden mathematischen Beschreibungen in die Fachsprache der Terme: 1) Das Quadrat der halben Summe der Zahlen \(a\) und \(b\). 2) Die Differenz aus der Summe der Quadrate von \(x\) und \(y\) und dem Quadrat ihrer Summe. 3) Der Quotient aus der Summe der Kuben von \(m\) und \(n\) und der Differenz derselben Kuben; dabei gilt \(m \neq n\).

Denkanstöße

- Lies die Beschreibungen genau von innen nach außen: Was wird zuerst mit den Zahlen gemacht, zum Beispiel Quadrieren oder Addieren? - „Summe der Quadrate“ bedeutet etwas anderes als „Quadrat der Summe“. Überlege dir den Unterschied in der Reihenfolge. - Eine dritte Potenz hat den Exponenten \(3\): Die Basis wird dreimal mit sich selbst multipliziert. - Ein Nenner darf nicht null sein.

Lösung

1. Summe von \(a\) und \(b\) ist \(a + b\). Die Hälfte davon ist \(\frac{a + b}{2}\). Das Quadrat dieses Ergebnisses ist \((\frac{a + b}{2})^2\). 2. Summe der Quadrate ist \(x^2 + y^2\). Quadrat der Summe ist \((x + y)^2\). Die Differenz lautet \((x^2 + y^2) - (x + y)^2\). 3. Die Kuben von \(m\) und \(n\) sind \(m^3\) und \(n^3\). Ihre Summe ist \(m^3 + n^3\), ihre Differenz \(m^3 - n^3\). Der Quotient ist \(\frac{m^3 + n^3}{m^3 - n^3}\). Die Bedingung \(m\neq n\) verhindert, dass der Nenner null wird.

Antwort

1) \((\frac{a + b}{2})^2\) 2) \((x^2 + y^2) - (x + y)^2\) 3) \(\frac{m^3+n^3}{m^3-n^3}\) mit \(m\neq n\)
4224207
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme: 1) Das Produkt aus der Summe von \(x\) und \(4\) und der Differenz von \(x\) und \(4\). 2) Die Hälfte der Summe aus einer Zahl \(x\) und dem Quadrat einer Zahl \(y\). 3) Das Quadrat der Hälfte der Summe der Zahlen \(x\) und \(y\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, welcher gesamte Ausdruck multipliziert, halbiert oder quadriert wird. - Setze Summen und Differenzen in Klammern. - Achte darauf, ob nur ein Teil oder der gesamte Ausdruck quadriert wird.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(4\) ist \(x+4\), die Differenz ist \(x-4\). Das Produkt lautet \((x+4)\cdot(x-4)\). 2. Die Summe lautet \(x+y^2\). Ihre Hälfte ist \(\frac{1}{2} \cdot (x+y^2)\). 3. Die Hälfte der Summe ist \(\frac{x+y}{2}\). Ihr Quadrat lautet \(\left(\frac{x+y}{2}\right)^2\).

Antwort

1) \((x+4)\cdot(x-4)\) 2) \(\frac{1}{2} \cdot (x+y^2)\) 3) \(\left(\frac{x+y}{2}\right)^2\)
4224427
In einer Metallwerkstatt werden aus rechteckigen Platten (Länge \(L\), Breite \(B\)) vier identische Quadrate mit der Seitenlänge \(x\) ausgestanzt. a) Welcher der folgenden Terme beschreibt den Flächeninhalt \(A\) des verbleibenden Metalls korrekt? Begründe kurz. (1) \(A = L \cdot B - 4 \cdot x^2\) (2) \(A = (L - 2x) \cdot (B - 2x)\) (3) \(A = L \cdot B - x^4\) b) Berechne die Restfläche für eine Platte mit \(L = 20\,\text{cm}\) und \(B = 15\,\text{cm}\), wenn die Quadrate eine Seitenlänge von \(x = 3\,\text{cm}\) haben. c) Ein Auszubildender behauptet: „Wenn wir die Seitenlänge \(x\) der Quadrate verdoppeln, verdoppelt sich auch die gesamte ausgestanzte Fläche.“ Überprüfe diese Aussage durch eine Rechnung oder eine Überlegung zum Term.

Denkanstöße

- Schau dir die Struktur der Terme genau an: Was stellt \(x^2\) dar und was \(x^4\)? - Achte bei Teil b auf die Rechenregel „Potenz vor Punkt vor Strich“. - Setze für Teil c einfach mal eine Beispielzahl für \(x\) ein und berechne die ausgestanzte Fläche. Verdopple dann dein Beispiel-\(x\) und rechne erneut. - Überlege, wie sich der Flächeninhalt eines Quadrats ändert, wenn man die Seitenlänge ändert.

Lösung

1. Auswahl des Terms: Term (1) ist korrekt, da \(L \cdot B\) die Gesamtfläche ist und \(4 \cdot x^2\) die Summe der Flächen der vier Quadrate (jedes mit \(x \cdot x\)) beschreibt, die abgezogen werden. 2. Berechnung für Teil b: Einsetzen in Term (1): \(A = 20 \cdot 15 - 4 \cdot 3^2\). 3. Schrittweise Berechnung: \(300 - 4 \cdot 9 = 300 - 36 = 264\). 4. Ergebnis für Teil b: \(A = 264\,\text{cm}^2\). 5. Überprüfung für Teil c: Bei \(x = 3\) ist die ausgestanzte Fläche \(4 \cdot 3^2 = 36\,\text{cm}^2\). Bei Verdopplung auf \(x = 6\) ist die Fläche \(4 \cdot 6^2 = 4 \cdot 36 = 144\,\text{cm}^2\). 6. Vergleich: Da \(144\) das Vierfache von \(36\) ist, ist die Aussage falsch. (Allgemein: \(4 \cdot (2x)^2 = 16x^2\), was dem Vierfachen von \(4x^2\) entspricht).

Antwort

a) Term (1) ist korrekt, da von der Gesamtfläche \(L \cdot B\) vier Quadrate mit je \(x^2\) Fläche abgezogen werden. b) \(A = 264\,\text{cm}^2\) c) Die Aussage ist falsch. Die ausgestanzte Fläche vervierfacht sich (von \(4x^2\) auf \(16x^2\)).
4225367
Eine Jugendgruppe hat für ein Zeltlager einen Vorrat von \(k\) Kilogramm Nudeln eingekauft. In den ersten zwei Tagen wurden bereits \(m\) Kilogramm verbraucht. Der restliche Vorrat soll nun gleichmäßig auf die verbleibenden \(n\) Tage verteilt werden. a) Stelle einen Term auf, der die tägliche Nudelmenge in Gramm für die restliche Zeit angibt. b) Wie verändert sich der Wert des Terms, wenn die Anzahl der verbleibenden Tage \(n\) größer wird, während der Restvorrat gleich bleibt? Begründe deine Überlegung kurz.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis einer Division, wenn man durch eine größere Zahl teilt? - Stell dir vor, du hast eine Tafel Schokolade. Was passiert mit deinem Anteil, wenn du sie mit mehr Freunden teilen musst? - Achte beim Aufstellen des Terms darauf, welche Rechenoperation zuerst ausgeführt werden muss.

Lösung

1. Bestimmung der Restmenge an Nudeln in Kilogramm: \(k - m\) 2. Umrechnung der Restmenge von Kilogramm in Gramm: \(1000 \cdot (k - m)\) 3. Division der Gesamtgrammzahl durch die Anzahl der Tage \(n\), um die tägliche Menge zu erhalten: \(\frac{1000 \cdot (k - m)}{n}\) 4. Analyse der Abhängigkeit: Wenn der Nenner \(n\) eines Bruchs größer wird und der Zähler gleich bleibt, sinkt der Wert des Gesamtausdrucks. Praktisch bedeutet das, dass dieselbe Menge Nudeln für mehr Tage reichen muss, wodurch pro Tag weniger zur Verfügung steht.

Antwort

a) \(\frac{1000 \cdot (k - m)}{n}\) Gramm b) Der Wert des Terms wird kleiner, da dieselbe Restmenge auf mehr Tage verteilt werden muss.
4225417
Gegeben ist ein Rechteck mit der Breite \(b\) und der Höhe \(h\). Aus der Mitte der oberen Seite wird ein kleineres Rechteck mit der Breite \(w\) und der Tiefe \(d\) entfernt, sodass eine U-förmige Figur entsteht. Dabei ist \(w < b\) und \(d < h\). Stelle jeweils einen Term für den Flächeninhalt \(A\) und den Umfang \(U\) dieser neuen Figur auf und vereinfache den Term für den Umfang so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Stell dir vor, du fährst die gesamte Außenlinie der Figur mit einem Stift ab. Welche Strecken kommen im Vergleich zum ursprünglichen Rechteck hinzu? - Welche Teilstücke an der oberen Kante ergeben zusammen wieder die ursprüngliche Breite \(b\)? - Für den Flächeninhalt hilft es, die Figur als ein großes Ganzes zu sehen, von dem ein Teil weggenommen wurde.

Lösung

1. Der Flächeninhalt \(A\) der Figur ergibt sich aus der Differenz des großen Rechtecks und des ausgeschnittenen kleinen Rechtecks: \(A = b \cdot h - w \cdot d\). 2. Der Umfang \(U\) setzt sich aus der Summe aller Außenkanten zusammen: - Unterkante: \(b\) - Zwei vertikale Außenkanten: \(2 \cdot h\) - Zwei horizontale Teilstücke oben: Zusammen \(b - w\) - Zwei vertikale Innenkanten der Aussparung: \(2 \cdot d\) - Eine horizontale Innenkante der Aussparung: \(w\) 3. Addition der Teilstrecken für den Umfang: \(U = b + 2h + (b - w) + 2d + w\). 4. Vereinfachung des Terms: \(U = 2b + 2h + 2d\) bzw. \(U = 2 \cdot (b + h + d)\).

Antwort

\(A = b \cdot h - w \cdot d\) \(U = 2b + 2h + 2d\)
4225427
Ein Quadrat hat die Seitenlänge \(s\). Aus diesem Quadrat wird ein kleineres Quadrat mit der Seitenlänge \(x\) entfernt (mit \(x < s\)). Betrachte dazu zwei verschiedene Fälle: Figur A: Das kleine Quadrat wird genau aus einer Ecke des großen Quadrats entfernt. Figur B: Das kleine Quadrat wird aus der Mitte einer der vier Seiten entfernt. a) Stelle für beide Figuren einen Term für den Flächeninhalt auf. Was fällt dir auf? b) Stelle für beide Figuren einen Term für den Umfang auf. c) Vergleiche die Umfänge der beiden Figuren. Welche Figur hat den größeren Umfang und um welchen Wert unterscheidet er sich?

Denkanstöße

- Überlege dir, ob die Position des Ausschnitts die Menge des entfernten Materials ändert. - Zeichne dir eine Skizze für beide Fälle und markiere die Kanten, die zum Umfang gehören. - Was passiert mit dem Umfang, wenn eine Kante nach innen „verschoben“ wird, im Vergleich dazu, wenn eine zusätzliche „Bucht“ entsteht?

Lösung

1. Flächeninhalt: In beiden Fällen wird von der Fläche \(s^2\) die Fläche \(x^2\) abgezogen. Ergebnis für beide: \(A = s^2 - x^2\). 2. Umfang Figur A: Die durch das Ausschneiden der Ecke entstandenen neuen Kanten im Inneren (\(x + x\)) sind genauso lang wie die weggefallenen Randstücke (\(x + x\)). Der Umfang bleibt gleich dem des ursprünglichen Quadrats: \(P_A = 4s\). 3. Umfang Figur B: Die obere Seite wird durch drei Kanten der Länge \(x\) ersetzt (zwei vertikale „Wände“ und ein Boden). Eine Kante der Länge \(x\) am Rand fällt weg, dafür kommen drei Kanten der Länge \(x\) dazu. Der Umfang erhöht sich also um \(2x\): \(P_B = s + s + s + (s - x) + 3x = 4s + 2x\). 4. Vergleich: Der Flächeninhalt ist identisch, aber der Umfang von Figur B ist um \(2x\) größer als der von Figur A.

Antwort

a) Beide: \(A = s^2 - x^2\). Die Flächeninhalte sind gleich. b) \(P_A = 4s\); \(P_B = 4s + 2x\). c) Figur B hat einen um \(2x\) größeren Umfang als Figur A.
4225447
Ein quaderförmiges Wasserbecken mit einem maximalen Fassungsvermögen von \(V\) Litern ist zu Beginn mit \(B\) Litern Wasser gefüllt. Über zwei Zuleitungen fließt Wasser in das Becken: Leitung A liefert \(a\) Liter pro Minute und Leitung B liefert \(b\) Liter pro Minute. Gleichzeitig ist ein Abfluss geöffnet, durch den \(c\) Liter Wasser pro Minute aus dem Becken entweichen. a) Stelle einen Term auf, der die Wassermenge \(W\) im Becken nach \(m\) Minuten beschreibt. b) Erkläre im Sachkontext, was der Term \(V - (B + m \cdot (a + b - c))\) berechnet. Betrachte nur Zeiten \(m\ge 0\), für die \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\) gilt.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Wassermenge pro Minute, wenn gleichzeitig Wasser zu- und abfließt? - Wie berechnet man die Menge, die nach einer bestimmten Zeit insgesamt hinzugekommen ist? - Stell dir vor, das Becken hat eine bestimmte Größe. Was sagt dir die Differenz zwischen der Größe und dem aktuellen Inhalt?

Lösung

1. Die Netto-Änderungsrate pro Minute ist die Summe der Zuflüsse abzüglich des Abflusses: \(a+b-c\) Liter pro Minute. 2. Nach \(m\) Minuten beträgt die gesamte Änderung \(m\cdot(a+b-c)\) Liter. 3. Zusammen mit dem Anfangsbestand ergibt sich \(W=B+m\cdot(a+b-c)\). 4. Im Term aus b) ist \(B+m\cdot(a+b-c)\) die aktuelle Wassermenge. 5. Die Differenz zum Fassungsvermögen \(V\) ist das freie Volumen des Beckens. 6. Das Modell gilt nur für \(m\ge0\) und \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\); außerhalb dieses Bereichs wäre das Becken leer oder überfüllt.

Antwort

a) \(W=B+m\cdot(a+b-c)\) b) Der Term berechnet das freie Volumen des Beckens, also wie viele Liter nach \(m\) Minuten noch hineinpassen. Gültig ist das Modell für \(m\ge0\) mit \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\).
4225467
Ein Stromanbieter berechnet eine monatliche Grundgebühr von \(G\,\text{€}\) und zusätzlich einen Preis von \(p\,\text{€}\) pro verbrauchter Kilowattstunde. a) Stelle einen Term für die monatlichen Gesamtkosten bei einem Verbrauch von \(k\) Kilowattstunden auf. b) Der Anbieter ändert seine Tarife: Die Grundgebühr wird um \(5\,\text{€}\) erhöht und der Preis pro Kilowattstunde wird um \(0{,}02\,\text{€}\) gesenkt. Stelle den neuen Term für die monatlichen Gesamtkosten auf.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Grundgebühr“ für die Rechnung? Musst du sie mit etwas multiplizieren? - Wie verändert sich ein Wert mathematisch, wenn er „um einen Betrag erhöht“ oder „gesenkt“ wird? - Achte darauf, Ausdrücke, die zusammengehören (wie der neue Preis), in Klammern zu setzen, bevor du sie weiterverarbeitest.

Lösung

Teil a: 1. Identifikation der festen Grundgebühr: \(G\) 2. Berechnung der verbrauchsabhängigen Kosten: \(k \cdot p\) 3. Aufstellen der Summe für die Gesamtkosten: \(G + k \cdot p\) Teil b: 1. Bestimmung der neuen Grundgebühr: \(G + 5\) 2. Bestimmung des neuen Preises pro Kilowattstunde: \(p - 0{,}02\) 3. Aufstellen des neuen Gesamtkosten-Terms unter Verwendung von Klammern für die veränderten Werte: \((G + 5) + k \cdot (p - 0{,}02)\)

Antwort

a) \(G + k \cdot p\) b) \((G + 5) + k \cdot (p - 0{,}02)\) oder vereinfacht \(G + 5 + k \cdot p - 0{,}02 \cdot k\)
4225507
Ein quadratisches Blumenbeet besteht aus einem \(s \times s\)-Raster gleich großer quadratischer Flächeneinheiten, wobei \(s\) eine positive ganze Zahl ist. Außen wird eine Reihe quadratischer Randsteine der Seitenlänge \(1\) gelegt, die genau eine Steinbreite umfasst. Zwei Schüler stellen unterschiedliche Terme für die Anzahl der benötigten Randsteine auf: Term 1: \(4 \cdot s + 4\) Term 2: \(4 \cdot (s + 1)\) a) Berechne die Anzahl der Steine für \(s=5\) mithilfe beider Terme. b) Überprüfe durch Termumformung, ob die beiden Terme äquivalent sind. c) Erkläre anhand der Anordnung, wie man auf den Term \(4 \cdot s + 4\) kommt. Welche Bedeutung haben die Zahlen im Term?

Denkanstöße

- Setze \(s=5\) in beide Terme ein. - Nutze zum Vergleichen das Distributivgesetz. - Zähle zuerst die Steine entlang der vier Seiten und anschließend die Ecken.

Lösung

1. Term 1 für \(s=5\): \(4\cdot5+4=24\). 2. Term 2 für \(s=5\): \(4\cdot(5+1)=24\). 3. Mit dem Distributivgesetz gilt \(4\cdot(s+1)=4\cdot s+4\). Die Terme sind äquivalent. 4. An jeder der vier Seiten liegen \(s\) Randsteine; dazu kommen die vier Ecksteine. Daher ergibt sich \(4\cdot s+4\).

Antwort

a) Beide Terme ergeben \(24\) Randsteine. b) Ja, denn \(4\cdot(s+1)=4\cdot s+4\). c) \(4\cdot s\) zählt die Steine an den vier Seiten, \(+4\) die vier Ecksteine.
4225647
Zwei Spardosen werden über mehrere Monate hinweg gefüllt. In Spardose A befinden sich zu Beginn \(x\,\text{€}\). Jeden Monat kommen \(a\,\text{€}\) hinzu. Spardose B ist anfangs leer, aber hier werden monatlich \(b\,\text{€}\) eingezahlt. Dabei ist die monatliche Sparrate bei Spardose B höher als bei A (\(b > a\)). a) Stelle einen Term für den Zeitpunkt \(n\) auf, zu dem beide Spardosen gleich viel enthalten. Gib außerdem an, unter welcher Bedingung die Gleichheit genau nach einer ganzen Anzahl von Monaten eintritt. b) Erkläre anhand der Struktur deines Terms, wie sich die Zeit \(n\) verändert, wenn die Sparrate \(b\) größer wird, während \(x\) und \(a\) gleich bleiben.

Denkanstöße

- Wie viel Geld kommt jeden Monat mehr in Spardose B als in Spardose A hinzu? - Überlege, wie oft dieser monatliche Vorteil gespart werden muss, um das Startguthaben von A auszugleichen. - Was muss für die beiden Guthaben-Terme gelten, wenn sie „gleich“ sein sollen? - Schau dir den Nenner deines Terms genau an: Was passiert mit dem Ergebnis einer Division, wenn die Zahl, durch die man teilt, immer größer wird?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Guthaben nach \(n\) Monaten: Spardose A hat \(x + a \cdot n\), Spardose B hat \(b \cdot n\). 2. Gleichsetzen der Terme für den Zeitpunkt des gleichen Guthabens: \(x + a \cdot n = b \cdot n\). 3. Umstellen nach \(n\): Subtraktion von \(a \cdot n\) auf beiden Seiten ergibt \(x = b \cdot n - a \cdot n\). Ausklammern von \(n\) führt zu \(x = n \cdot (b - a)\). 4. Isolation von \(n\): Division durch die Differenz der Sparraten ergibt den Term \(n = \frac{x}{b - a}\). 5. Analyse der Abhängigkeit: Wenn \(b\) größer wird, vergrößert sich der Nenner \((b - a)\) des Bruchs. Da der Zähler \(x\) konstant bleibt, wird der Gesamtwert des Bruchs (die Zeit \(n\)) kleiner. 6. Eine Gleichheit genau nach ganzen Monaten tritt nur ein, wenn \(\frac{x}{b-a}\) eine nichtnegative ganze Zahl ist.

Antwort

a) \(n=\frac{x}{b-a}\); für eine Gleichheit nach ganzen Monaten muss \(\frac{x}{b-a}\in\mathbb{N}_0\) gelten. b) Wenn \(b\) größer wird, vergrößert sich der Nenner des Bruchs. Dadurch wird der Wert des Terms \(n\) kleiner. Das bedeutet, es dauert weniger lange, bis beide Spardosen den gleichen Betrag enthalten.
4225727
An einer Wetterstation in den Alpen wird die Temperaturänderung über den Tag verfolgt. Am Vormittag steigt die Temperatur um \(x\,^\circ\text{C}\), am Nachmittag sinkt sie um \(y\,^\circ\text{C}\). a) Gib einen Term für die gesamte Temperaturänderung an diesem Tag an. b) Berechne die Gesamtänderung für folgende zwei Tage: 1) Tag 1: \(x = 5{,}4\) und \(y = 3{,}1\) 2) Tag 2: \(x = 2{,}8\) und \(y = 4{,}5\) c) Vergleiche die Ergebnisse. Was sagt das Vorzeichen über die Temperaturentwicklung aus?

Denkanstöße

- Stelle dir ein Thermometer vor: In welche Richtung bewegt sich die Anzeige bei \(x\) und in welche bei \(y\)? - Wie berechnet man den Unterschied zwischen einem Anstieg und einem Abfall? - Was bedeutet ein negatives Ergebnis für die Temperaturentwicklung?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtänderung: \(x - y\). 2. Berechnung für Tag 1: \(5{,}4 - 3{,}1 = 2{,}3\). Die Temperatur ist insgesamt um \(2{,}3\,^\circ\text{C}\) gestiegen. 3. Berechnung für Tag 2: \(2{,}8 - 4{,}5 = -1{,}7\). Die Temperatur ist insgesamt um \(1{,}7\,^\circ\text{C}\) gesunken. 4. Interpretation des Vorzeichens: Ein positives Vorzeichen bedeutet eine Erwärmung über den Tag, ein negatives Vorzeichen eine Abkühlung im Vergleich zum Ausgangswert.

Antwort

a) Der Term lautet \(x - y\). b) Tag 1: \(2{,}3\,^\circ\text{C}\); Tag 2: \(-1{,}7\,^\circ\text{C}\). c) Ein positives Vorzeichen (Tag 1) zeigt an, dass es abends wärmer ist als morgens. Ein negatives Vorzeichen (Tag 2) zeigt an, dass es abends kälter ist als morgens.
4225767
Ein Speicherbecken dient zur Regulierung des Wasserstands eines Flusses. Pro Stunde fließen \(z\,\text{m}^3\) Wasser in das Becken hinein und \(a\,\text{m}^3\) Wasser fließen durch die Schleusen ab. a) Stelle einen Term auf, der die Änderung des Wasservolumens im Becken nach einer Stunde beschreibt. b) Interpretiere die Situation für den Fall, dass der berechnete Term den Wert \(0\) ergibt. c) Was bedeutet ein negatives Ergebnis für den Zustand des Speicherbeckens? d) Berechne die Volumenänderung pro Stunde für \(z = 1250\) und \(a = 1310\).

Denkanstöße

- Stelle dir vor, das Becken ist wie eine Badewanne mit offenem Hahn und offenem Abfluss. - Wann bleibt der Wasserstand in einem Gefäß genau gleich? - Was muss passieren, damit das Becken leerer wird?

Lösung

1. Definition des Terms für die Nettoänderung: \(z - a\). 2. Interpretation von \(z - a = 0\): Da Zufluss und Abfluss gleich groß sind (\(z = a\)), bleibt das Wasservolumen im Becken konstant. 3. Interpretation eines negativen Wertes: Wenn \(z - a < 0\), ist der Abfluss größer als der Zufluss. Das bedeutet, das Wasservolumen im Becken nimmt ab. 4. Berechnung für die gegebenen Werte: \(1250 - 1310 = -60\). Das Volumen sinkt pro Stunde um \(60\,\text{m}^3\).

Antwort

a) Term: \(z - a\) b) Bei einem Wert von \(0\) bleibt das Wasservolumen im Becken gleich (Zufluss gleich Abfluss). c) Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass das Wasservolumen im Becken abnimmt. d) Die Änderung beträgt \(-60\,\text{m}^3\) pro Stunde.
4225807
Eine Bergsteigerin befindet sich auf einer Höhe von \(h\) Metern über dem Meeresspiegel. Ihr Ziel ist eine Schutzhütte, die genau auf \(1\,200\) Metern Höhe liegt. a) Gib einen Term für die vorzeichenbehaftete Höhendifferenz „Zielhöhe minus aktuelle Höhe“ an. b) Berechne den Höhenunterschied für \(h = 920\) und für \(h = 1\,350\). Interpretiere die Ergebnisse in Bezug auf die Wanderrichtung der Bergsteigerin.

Denkanstöße

- Stelle dir den Berg wie eine vertikale Zahlengerade vor. - In welche Richtung bewegt man sich, wenn die aktuelle Höhe kleiner als die Zielhöhe ist? - Was bedeutet ein negatives Ergebnis für die Richtung auf dem Weg zur Hütte?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die vorzeichenbehaftete Höhendifferenz: \(1\,200 - h\). 2. Berechnung für \(h = 920\): \(1\,200 - 920 = 280\). Da das Ergebnis positiv ist, muss die Bergsteigerin noch \(280\,\text{m}\) aufsteigen. 3. Berechnung für \(h = 1\,350\): \(1\,200 - 1\,350 = -150\). Das negative Ergebnis zeigt an, dass sie sich \(150\,\text{m}\) oberhalb der Hütte befindet und somit absteigen muss.

Antwort

a) Der Term ist \(1\,200 - h\). b) Für \(h = 920\) beträgt der Unterschied \(280\,\text{m}\) (Aufstieg). Für \(h = 1\,350\) beträgt der Unterschied \(-150\,\text{m}\) (Abstieg von \(150\,\text{m}\)).
4226027
Ein Streaming-Dienst bietet ein Abonnement an, das eine monatliche Grundgebühr von \(8{,}50\,\text{€}\) kostet. Zusätzlich fallen für jeden geliehenen Film Kosten von \(2{,}50\,\text{€}\) an. a) Stelle einen Term für die monatlichen Gesamtkosten bei \(n\) geliehenen Filmen auf. b) Wie hoch sind die Kosten in einem Monat, in dem \(6\) Filme geliehen wurden? c) Ein Konkurrenzangebot verlangt keine Grundgebühr, aber dafür \(4{,}00\,\text{€}\) pro geliehenem Film. Entscheide durch Rechnung, welches Angebot bei \(5\) Filmen pro Monat günstiger ist.

Denkanstöße

- Welche Kosten fallen nur einmal an und welche hängen von der Anzahl der Filme ab? - Wie kannst du „Kosten pro Stück“ mathematisch ausdrücken? - Berechne für den Vergleich beide Angebote getrennt und vergleiche dann die Endergebnisse.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtkosten: Die Grundgebühr ist konstant, die Filmkosten hängen von \(n\) ab: \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot n\). 2. Berechnung für \(n = 6\): \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot 6 = 8{,}50 + 15 = 23{,}50\). Die Kosten betragen \(23{,}50\,\text{€}\). 3. Vergleich für \(n = 5\): Erster Dienst: \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot 5 = 8{,}50 + 12{,}50 = 21{,}00\,\text{€}\). Konkurrenz: \(4{,}00 \cdot 5 = 20{,}00\,\text{€}\). 4. Da \(20{,}00\,\text{€} < 21{,}00\,\text{€}\), ist das Konkurrenzangebot bei 5 Filmen günstiger.

Antwort

a) Term: \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot n\) b) \(23{,}50\,\text{€}\) c) Das Konkurrenzangebot ist günstiger (\(20{,}00\,\text{€}\) statt \(21{,}00\,\text{€}\)).
4229197
Betrachte das Produkt einer beliebigen geraden Zahl und einer beliebigen ungeraden Zahl. a) Zeige allgemein mithilfe von Termen, dass dieses Produkt immer eine gerade Zahl ist. b) Untersuche nun das Produkt zweier ungerader Zahlen. Ist das Ergebnis gerade oder ungerade? Begründe deine Antwort mithilfe eines allgemeinen Terms.

Denkanstöße

- Wie kann man eine gerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Wie sieht im Vergleich dazu eine ungerade Zahl aus? - Wenn du die Klammern beim Multiplizieren auflöst, achte darauf, jeden Teil der ersten Klammer mit jedem Teil der zweiten Klammer zu multiplizieren. - Woran erkennt man an einem Term, ob das Ergebnis auf jeden Fall durch 2 teilbar ist?

Lösung

1. Definition der Zahlen: Eine gerade Zahl lässt sich als \(2n\) und eine ungerade Zahl als \(2m + 1\) darstellen, wobei \(n\) und \(m\) ganze Zahlen sind. 2. Teil a) Produkt bilden: \(2n \cdot (2m + 1) = 4nm + 2n\). 3. Ausklammern: Der Term lässt sich als \(2 \cdot (2nm + n)\) schreiben. Da dies ein Vielfaches von 2 ist, ist das Ergebnis immer eine gerade Zahl. 4. Teil b) Produkt zweier ungerader Zahlen: \((2n + 1) \cdot (2m + 1) = 4nm + 2n + 2m + 1\). 5. Umformung: Der Term lässt sich zu \(2 \cdot (2nm + n + m) + 1\) zusammenfassen. Dies entspricht der Form einer ungeraden Zahl (\(2 \cdot \text{ganze Zahl} + 1\)). Das Ergebnis ist also immer ungerade.

Antwort

a) Das Produkt ist \(2 \cdot (2nm + n)\). Da es als Vielfaches von 2 darstellbar ist, ist es stets gerade. b) Das Produkt zweier ungerader Zahlen ist ungerade, da \((2n+1) \cdot (2m+1) = 2 \cdot (2nm+n+m)+1\) immer einen Rest von 1 bei der Division durch 2 lässt.
4229207
Jonas behauptet: „Wenn man drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen addiert, ist die Summe immer durch 3 teilbar.“ a) Überprüfe Jonas’ Behauptung an zwei eigenen Beispielen mit unterschiedlichen Startzahlen. b) Stelle einen Term für die Summe von drei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen auf. Wähle \(n\) als die kleinste der drei Zahlen. c) Vereinfache deinen Term und begründe damit, warum Jonas recht hat.

Denkanstöße

- Wenn \(n\) die erste Zahl ist, wie heißen dann die beiden Zahlen, die direkt danach kommen? - Addiere diese drei Ausdrücke und fasse alle gleichen Glieder zusammen. - Was muss bei einem Term gelten, damit man sicher sagen kann, dass das Ergebnis immer durch 3 teilbar ist? - Kannst du die Zahl 3 aus deinem vereinfachten Term ausklammern?

Lösung

1. Teil a) Beispielrechnung: Zum Beispiel \(5 + 6 + 7 = 18\) (durch 3 teilbar) und \(20 + 21 + 22 = 63\) (durch 3 teilbar). 2. Teil b) Term aufstellen: Die drei Zahlen sind \(n\), \(n+1\) und \(n+2\). Die Summe lautet \(S = n + (n+1) + (n+2)\). 3. Teil c) Vereinfachung: \(S = 3n + 3\). 4. Faktorisieren: \(S = 3 \cdot (n + 1)\). 5. Schlussfolgerung: Da die Summe als Produkt aus 3 und einer ganzen Zahl \((n+1)\) geschrieben werden kann, ist sie für jede beliebige ganze Zahl \(n\) durch 3 teilbar.

Antwort

a) Individuelle Beispiele, z. B. \(1+2+3=6\) (durch 3 teilbar). b) Der Term lautet \(n + (n+1) + (n+2)\). c) Vereinfacht ergibt sich \(3n + 3\) bzw. \(3 \cdot (n+1)\). Da der Faktor 3 enthalten ist, ist die Summe immer durch 3 teilbar.
4229247
Betrachte die Summe von vier aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen. 1. Stelle einen Term für diese Summe auf und vereinfache ihn. 2. Begründe mithilfe des Terms, warum die Summe immer eine gerade Zahl ist. 3. Erkläre, warum diese Summe jedoch niemals ohne Rest durch 4 teilbar ist. Welchen Rest lässt sie immer?

Denkanstöße

- Wie bezeichnest du vier Zahlen, die direkt hintereinander folgen, mit einer Variablen? - Woran erkennt man an einem Term sofort, dass das Ergebnis eine gerade Zahl sein muss? - Versuche, den Term so umzuformen, dass du einen Teil durch 4 teilen kannst und schaue, was übrig bleibt. - Probier es doch mal mit ein paar Beispielzahlen aus und schaue, ob dir beim Rest etwas auffällt.

Lösung

1. Darstellung der vier Zahlen als \(n\), \(n+1\), \(n+2\) und \(n+3\). 2. Summenbildung und Vereinfachung: \(n + (n+1) + (n+2) + (n+3) = 4n + 6\). 3. Nachweis der Geradheit: Ausklammern von 2 ergibt \(2 \cdot (2n + 3)\). Da 2 ein Faktor ist, ist das Ergebnis immer gerade. 4. Untersuchung der Teilbarkeit durch 4: Der Term \(4n + 6\) kann geschrieben werden als \(4n + 4 + 2\), was \(4 \cdot (n+1) + 2\) entspricht. 5. Schlussfolgerung: Bei Division durch 4 bleibt immer der Rest 2, weshalb die Summe nie durch 4 teilbar ist.

Antwort

1. Der vereinfachte Term lautet \(4n + 6\). 2. Die Summe ist gerade, da sie als \(2 \cdot (2n + 3)\) geschrieben werden kann. 3. Die Summe ist nicht durch 4 teilbar, da \(4n + 6 = 4 \cdot (n+1) + 2\) immer den Rest 2 lässt.
4229267
Stell dir eine dreistellige Zahl mit einer von null verschiedenen Hunderter- und Einerziffer vor. Wenn man die Ziffernreihenfolge umkehrt, erhält man eine neue dreistellige Zahl. Zeige allgemein durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass die Differenz zwischen der ursprünglichen Zahl und der umgekehrten Zahl immer ein Vielfaches von 99 ist.

Denkanstöße

- Wie schreibt man eine dreistellige Zahl mit Hunderter-, Zehner- und Einerziffer als Summe auf? - Was passiert mit der mittleren Ziffer, wenn du die Zahl umdrehst? - Stelle einen Term für die Subtraktion der beiden Zahlen auf. - Kannst du im vereinfachten Term eine Zahl ausklammern?

Lösung

1. Darstellung der ursprünglichen dreistelligen Zahl mit den Ziffern \(a\), \(b\) und \(c\), wobei \(a\neq0\) und \(c\neq0\): \(100 \cdot a + 10 \cdot b + c\). 2. Darstellung der Zahl mit umgekehrter Ziffernfolge: \(100 \cdot c + 10 \cdot b + a\). 3. Aufstellen des Terms für die Differenz: \((100 \cdot a + 10 \cdot b + c) - (100 \cdot c + 10 \cdot b + a)\). 4. Vereinfachung des Terms: \(100 \cdot a + 10 \cdot b + c - 100 \cdot c - 10 \cdot b - a = 99 \cdot a - 99 \cdot c\). 5. Ausklammern des gemeinsamen Faktors: \(99 \cdot (a - c)\). 6. Schlussfolgerung: Da der Term den Faktor 99 enthält, ist die Differenz immer ein Vielfaches von 99.

Antwort

Eine dreistellige Zahl lässt sich als \(100a + 10b + c\) schreiben, ihre Umkehrung als \(100c + 10b + a\). Die Differenz beträgt \((100a + 10b + c) - (100c + 10b + a) = 99a - 99c = 99 \cdot (a - c)\). Da das Ergebnis ein Produkt mit dem Faktor 99 ist, ist es stets ein Vielfaches von 99.
4229427
Gegeben ist die mathematische Gleichung: \(x + (x - 2) + 3x = 43\) a) Erfinde ein passendes Zahlenrätsel oder eine Sachsituation zu dieser Gleichung. Erkläre dabei kurz, was die einzelnen Terme \(x\), \((x - 2)\) und \(3x\) in deiner Geschichte bedeuten. b) Löse die Gleichung und gib den Wert für \(x\) sowie die Werte der anderen beiden Terme an.

Denkanstöße

- Stell dir vor, es geht um drei verschiedene Mengen oder Personen. Was könnte \(x\) sein? - Was bedeutet es im echten Leben, wenn von einer Menge 2 abgezogen werden oder eine Menge verdreifacht wird? - Versuche zuerst, alle \(x\) auf der linken Seite der Gleichung zusammenzuzählen, bevor du mit dem Rechnen beginnst. - Vergiss nicht, am Ende zu prüfen, ob deine drei Ergebnisse zusammen wirklich 43 ergeben.

Lösung

1. Beispielhafte Sachsituation: In drei Kisten liegen insgesamt 43 Äpfel. In der ersten Kiste sind \(x\) Äpfel, in der zweiten Kiste sind 2 Äpfel weniger als in der ersten (\(x - 2\)) und in der dritten Kiste liegen dreimal so viele Äpfel wie in der ersten (\(3x\)). 2. Zusammenfassen der Gleichung: \(x + x - 2 + 3x = 43\) ergibt \(5x - 2 = 43\). 3. Lösen der Gleichung: Addition von 2 ergibt \(5x = 45\). Division durch 5 liefert \(x = 9\). 4. Berechnung der Teilwerte: Der erste Wert ist \(x = 9\), der zweite Wert ist \(9 - 2 = 7\) und der dritte Wert ist \(3 \cdot 9 = 27\). 5. Überprüfung: \(9 + 7 + 27 = 43\).

Antwort

a) Individuelle Lösung (z. B. drei Kisten mit \(x\), \(x - 2\) und \(3x\) Äpfeln, die zusammen 43 Äpfel enthalten). b) \(x = 9\). Die drei Werte sind 9, 7 und 27.
4230047
Ein rechteckiges Beet hat die positiven Seitenlängen \(a\) und \(b\). Für die Umgestaltung gilt \(0<x<b\). 1. Notiere einen Term für den Umfang \(U_{\text{alt}}\) des Beets. 2. Das Beet wird nun umgestaltet: Die Seite \(a\) wird um ein Stück der Länge \(x\) verlängert, während die Seite \(b\) um das gleiche Stück \(x\) verkürzt wird. Stelle einen Term für den neuen Umfang \(U_{\text{neu}}\) auf und vereinfache ihn vollständig. 3. Vergleiche die Terme für \(U_{\text{alt}}\) und \(U_{\text{neu}}\). Was stellst du fest? 4. Berechne zur Kontrolle beide Umfänge für die Werte \(a = 40\,\text{m}\), \(b = 25\,\text{m}\) und \(x = 5\,\text{m}\).

Denkanstöße

- Wie lautet die allgemeine Formel für den Umfang eines Rechtecks? - Überlege, wie die neuen Seitenlängen aussehen, wenn du \(x\) addierst oder subtrahierst. - Setze die neuen Seitenlängen in die Umfangsformel ein und achte auf die Klammern. - Was passiert mit dem \(x\), wenn du den Term innerhalb der großen Klammer zusammenfasst?

Lösung

1. Der Umfang eines Rechtecks berechnet sich durch \(U_{\text{alt}} = 2 \cdot (a + b)\) oder \(2a + 2b\). 2. Die neuen Seitenlängen sind \((a + x)\) und \((b - x)\). Der neue Umfang ist \(U_{\text{neu}} = 2 \cdot ((a + x) + (b - x))\). Vereinfachung der inneren Klammer: \(a + x + b - x = a + b\). Damit ergibt sich \(U_{\text{neu}} = 2 \cdot (a + b)\). 3. Der Vergleich zeigt, dass \(U_{\text{alt}} = U_{\text{neu}}\) ist. Der Umfang bleibt also unverändert, wenn eine Seite um denselben Betrag verlängert wird, um den die andere verkürzt wird. 4. Berechnung für \(a=40\,\text{m};\ b=25\,\text{m};\ x=5\,\text{m}\): \(U_{\text{alt}} = 2 \cdot (40\,\text{m} + 25\,\text{m}) = 2 \cdot 65\,\text{m} = 130\,\text{m}\). \(U_{\text{neu}} = 2 \cdot ((40\,\text{m} + 5\,\text{m}) + (25\,\text{m} - 5\,\text{m})) = 2 \cdot (45\,\text{m} + 20\,\text{m}) = 2 \cdot 65\,\text{m} = 130\,\text{m}\).

Antwort

1. \(U_{\text{alt}} = 2 \cdot (a + b)\). 2. \(U_{\text{neu}} = 2 \cdot (a + b)\). 3. Die Umfänge sind identisch (\(U_{\text{alt}} = U_{\text{neu}}\)). 4. Beide Umfänge betragen \(130\,\text{m}\).
4230067
Betrachte eine Folge von sechs aufeinanderfolgenden natürlichen Zahlen. Die kleinste dieser Zahlen ist durch den Term \(n+5\) mit \(n\in\mathbb{N}_0\) gegeben. a) Notiere die Terme für alle sechs Zahlen dieser Folge. b) Bilde die Summe der drei kleinsten Zahlen sowie die Summe der drei größten Zahlen der Folge. c) Berechne die Differenz, indem du die Summe der drei kleineren Zahlen von der Summe der drei größeren Zahlen subtrahierst. Was fällt dir am Ergebnis auf?

Denkanstöße

- Schreibe zuerst alle sechs Zahlen untereinander auf, um den Überblick zu behalten. - Achte beim Subtrahieren der Summen darauf, Klammern zu setzen, damit sich die Vorzeichen innerhalb der Summe korrekt ändern. - Überlege am Ende, ob das Ergebnis noch von \(n\) abhängt oder für jedes \(n\) gleich bleibt.

Lösung

1. Aufstellen der sechs Zahlen ausgehend von \(n+5\): \(n+5, n+6, n+7, n+8, n+9, n+10\). 2. Berechnung der Summe der drei kleinsten Zahlen: \((n+5) + (n+6) + (n+7) = 3n + 18\). 3. Berechnung der Summe der drei größten Zahlen: \((n+8) + (n+9) + (n+10) = 3n + 27\). 4. Berechnung der Differenz: \((3n + 27) - (3n + 18) = 3n + 27 - 3n - 18 = 9\). 5. Feststellung: Die Differenz ist eine konstante Zahl und unabhängig von der Variablen \(n\).

Antwort

a) Die Zahlen sind \(n+5, n+6, n+7, n+8, n+9, n+10\). b) Summe der drei kleinsten: \(3n+18\); Summe der drei größten: \(3n+27\). c) Die Differenz ist \(9\). Das Ergebnis ist unabhängig von \(n\).
4230087
Ein Draht der Gesamtlänge \((16y+20)\,\text{cm}\) wird zu einem Viereck gebogen. Dabei wird \(y\) so gewählt, dass alle Seitenlängen positiv sind und ein Viereck bilden. - Die erste Seite ist \((5y+4)\,\text{cm}\) lang. - Die zweite Seite ist genau halb so lang wie die erste Seite. - Die dritte Seite ist \((3y+6)\,\text{cm}\) lang. a) Bestimme den vereinfachten Term für die vierte Seite \(s_4\). b) Überprüfe durch Rechnung, ob die vierte Seite länger als die erste Seite ist, wenn \(y = 10\) gewählt wird.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Hälfte eines Terms? - Was musst du tun, um herauszufinden, welche Seite bei einem bestimmten Wert für \(y\) länger ist? - Kannst du zuerst alle bekannten Seiten zu einem einzigen Term zusammenfassen?

Lösung

1. Erste Seite: \(s_1 = 5y + 4\) 2. Zweite Seite als Hälfte der ersten berechnen: \(s_2 = 0{,}5 \cdot (5y + 4) = 2{,}5y + 2\) 3. Dritte Seite: \(s_3 = 3y + 6\) 4. Summe der bekannten Seiten: \((5y + 4) + (2{,}5y + 2) + (3y + 6) = 10{,}5y + 12\) 5. Vierte Seite berechnen: \(s_4 = (16y + 20) - (10{,}5y + 12) = 5{,}5y + 8\) 6. Einsetzen von \(y = 10\): \(s_1 = 5 \cdot 10 + 4 = 54\,\text{cm}\); \(s_4 = 5{,}5 \cdot 10 + 8 = 63\,\text{cm}\) 7. Vergleich: Da \(63 > 54\), ist die vierte Seite länger als die erste.

Antwort

a) Der Term für die vierte Seite lautet \((5{,}5y+8)\,\text{cm}\). b) Ja, für \(y = 10\) ist die vierte Seite (\(63\,\text{cm}\)) länger als die erste Seite (\(54\,\text{cm}\)).
4232347
Betrachte drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen. Beweise allgemein durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass das Produkt aus der kleinsten und der größten dieser drei Zahlen, vermehrt um 1, immer genau das Quadrat der mittleren Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Welche Zahl in der Mitte der drei aufeinanderfolgenden Zahlen eignet sich am besten als Basis für deine Variable? - Wenn die mittlere Zahl \(x\) ist, wie lauten dann die Zahlen direkt davor und danach? - Achte beim Multiplizieren von zwei Klammern auf die Vorzeichenregeln. - Was passiert mit den verschiedenen Teilen deines Terms, wenn du ihn so weit wie möglich zusammenfasst?

Lösung

1. Festlegen der Variablen: Um die Rechnung zu vereinfachen, wählt man die mittlere Zahl als \(m\). Dann ist die kleinste Zahl \(m - 1\) und die größte Zahl \(m + 1\). 2. Aufstellen des Terms: Das Produkt der äußeren Zahlen plus 1 ergibt \((m - 1) \cdot (m + 1) + 1\). 3. Ausmultiplizieren der Klammern (Distributivgesetz): \(m \cdot m + m \cdot 1 - 1 \cdot m - 1 \cdot 1 + 1 = m^2 + m - m - 1 + 1\). 4. Vereinfachen des Terms: Die Glieder \(+m\) und \(-m\) sowie \(-1\) und \(+1\) heben sich paarweise auf. 5. Ergebnis: Es bleibt lediglich \(m^2\) übrig, was das Quadrat der mittleren Zahl ist.

Antwort

Sei \(m\) die mittlere Zahl. Dann sind die drei Zahlen \(m-1\), \(m\) und \(m+1\). Das Produkt der äußeren Zahlen plus 1 ergibt \((m-1) \cdot (m+1) + 1 = m^2 + m - m - 1 + 1 = m^2\). Dies entspricht dem Quadrat der mittleren Zahl.
4232487
Beweise allgemein, dass die Summe der Quadrate zweier aufeinanderfolgender ganzer Zahlen \(n\) und \(n+1\) stets eine ungerade Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie sieht der mathematische Ausdruck für die Summe der Quadrate aus? - Kannst du die Klammer mit einer Binomischen Formel auflösen? - Woran erkennt man mathematisch, ob eine Zahl gerade oder ungerade ist? - Hilft es dir, den Term so umzuformen, dass eine 2 ausgeklammert wird?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Summe der Quadrate: \(n^2 + (n+1)^2\) 2. Anwendung der 1. Binomischen Formel auf den zweiten Summanden: \(n^2 + (n^2 + 2n + 1)\) 3. Zusammenfassen der Termglieder: \(2n^2 + 2n + 1\) 4. Ausklammern der 2 im vorderen Teil des Terms: \(2 \cdot (n^2 + n) + 1\) 5. Argumentation zur Parität: Da \(n^2 + n\) für jede ganze Zahl \(n\) ein ganzzahliges Ergebnis liefert, ist \(2 \cdot (n^2 + n)\) immer eine gerade Zahl. Die Addition von 1 führt somit zwingend zu einer ungeraden Zahl.

Antwort

Die Summe der Quadrate \(n^2 + (n+1)^2\) lässt sich zu \(2 \cdot (n^2 + n) + 1\) umformen. Da \(2 \cdot (n^2 + n)\) immer eine gerade Zahl ist, ergibt die Summe mit 1 stets eine ungerade Zahl.
4232627
In der Mathematik kann man jede ungerade Zahl durch den Term \(2n+1\) beschreiben, wobei \(n\) eine ganze Zahl ist. Zeige, dass die Summe von zwei aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen immer durch 4 teilbar ist. Gehe dabei wie folgt vor: 1. Bestimme den Term für die auf \(2n+1\) folgende ungerade Zahl. 2. Bilde die Summe aus beiden Termen. 3. Vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich und ziehe eine Schlussfolgerung.

Denkanstöße

- Wenn eine ungerade Zahl \(2n+1\) ist, wie weit ist dann die nächste ungerade Zahl von ihr entfernt? - Addiere die beiden Terme und achte auf die Vorzeichen. - Wie kannst du am Ende zeigen, dass eine 4 im Ergebnis „steckt“? - Was muss man mit einem Term machen, um zu beweisen, dass er ein Vielfaches einer bestimmten Zahl ist?

Lösung

1. Bestimmung des Nachfolgers: Die nächste ungerade Zahl nach \(2n+1\) erhält man, indem man 2 addiert. Der Term lautet also \((2n+1) + 2 = 2n+3\). 2. Summenbildung: Die Summe beider Zahlen ist \(S = (2n+1) + (2n+3)\). 3. Vereinfachung: Durch Auflösen der Klammern und Zusammenfassen erhält man \(S = 2n + 2n + 1 + 3 = 4n + 4\). 4. Faktorisierung: Durch Ausklammern von 4 ergibt sich \(S = 4 \cdot (n+1)\). 5. Ergebnis: Da der Term den Faktor 4 enthält, ist die Summe für jede ganze Zahl \(n\) durch 4 teilbar.

Antwort

Die Summe der beiden aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen \(2n+1\) und \(2n+3\) ergibt vereinfacht \(4n+4\). Da man dies als \(4 \cdot (n+1)\) schreiben kann, ist das Ergebnis immer durch 4 teilbar.
4235817
Betrachte die Summe von vier aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen (zum Beispiel \(3, 4, 5\) und \(6\)). a) Wähle eine Variable \( x \) für die kleinste dieser vier Zahlen und stelle einen Term für die Summe aller vier Zahlen auf. b) Vereinfache diesen Term so weit wie möglich. c) Erkläre anhand deines vereinfachten Terms, warum die Summe von vier aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen immer eine gerade Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie kannst du die zweite, dritte und vierte Zahl ausdrücken, wenn die erste Zahl \( x \) ist? - Denke daran, beim Vereinfachen alle \( x \)-Glieder und alle Zahlen ohne Variable getrennt zusammenzufassen. - Woran erkennt man an einem mathematischen Ausdruck, dass das Ergebnis immer durch 2 teilbar ist? - Probier es erst einmal mit ein paar Beispielzahlen aus, um ein Gefühl für das Ergebnis zu bekommen.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Summe: \( x + (x + 1) + (x + 2) + (x + 3) \). 2. Vereinfachen des Terms durch Zusammenfassen gleicher Glieder: \( 4x + 6 \). 3. Ausklammern des Faktors 2 zur Untersuchung der Teilbarkeit: \( 2 \cdot (2x + 3) \). 4. Da \( x \) eine ganze Zahl ist, ist auch \( 2x + 3 \) eine ganze Zahl. Ein Produkt mit dem Faktor 2 ist immer eine gerade Zahl. Alternativ: Da \( 4x \) für jede ganze Zahl \( x \) gerade ist und die Addition von 6 (ebenfalls gerade) wieder eine gerade Zahl ergibt, ist die Gesamtsumme stets gerade.

Antwort

a) Der Term lautet \( x + (x + 1) + (x + 2) + (x + 3) \). b) Vereinfacht ergibt dies \( 4x + 6 \). c) Der Term \( 4x + 6 \) lässt sich als \( 2 \cdot (2x + 3) \) schreiben. Da das Ergebnis ein Vielfaches von 2 ist, muss die Summe immer eine gerade Zahl sein.
4236027
Zeige mithilfe von Termumformungen, dass die Summe von zwei aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen immer ein Vielfaches von 4 ist.

Denkanstöße

- Wenn eine ungerade Zahl bekannt ist, wie weit ist die nächste ungerade Zahl von ihr entfernt? - Stelle für beide Zahlen Terme mit derselben Variablen auf. - Addiere diese Terme und vereinfache sie so weit wie möglich. - Woran erkennt man an einem Term, dass er durch 4 teilbar ist?

Lösung

1. Definition der ersten ungeraden Zahl als \(2n + 1\) (mit \(n\) als ganzer Zahl). 2. Bestimmung der darauffolgenden ungeraden Zahl durch Addition von 2: \((2n + 1) + 2 = 2n + 3\). 3. Aufstellen der Summe beider Zahlen: \((2n + 1) + (2n + 3)\). 4. Zusammenfassen der Terme: \(4n + 4\). 5. Ausklammern des gemeinsamen Faktors 4: \(4 \cdot (n + 1)\). 6. Da \(n + 1\) eine ganze Zahl ist, ist das Ergebnis ein ganzzahliges Vielfaches von 4.

Antwort

Zwei aufeinanderfolgende ungerade Zahlen lassen sich als \(2n+1\) und \(2n+3\) darstellen. Ihre Summe ergibt \(4n + 4\). Durch Ausklammern erhält man \(4 \cdot (n+1)\), was beweist, dass die Summe immer durch 4 teilbar ist.
4237547
Ein rechteckiger Parkplatz ist \(12\,\text{m}\) länger als er breit ist. Ein zweiter Parkplatz ist quadratisch. Seine Seitenlänge entspricht genau dem Mittelwert aus der Länge und der Breite des ersten Parkplatzes. a) Stelle für beide Parkplätze einen Term für den Flächeninhalt auf. Verwende \(b\) für die Breite des rechteckigen Parkplatzes. b) Welcher der beiden Parkplätze hat die größere Fläche? Bestimme den genauen Unterschied in Quadratmetern.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man den Mittelwert (Durchschnitt) von zwei Werten berechnet. - Drücke die Seitenlänge des Quadrats mithilfe der Breite \(b\) aus und vereinfache den Term so weit wie möglich. - Multipliziere die Terme für die Flächeninhalte aus, um sie besser vergleichen zu können. - Schau dir die fertigen Terme genau an: Welcher Teil ist in beiden gleich und wo liegt der Unterschied?

Lösung

1. Für das Rechteck gilt: Breite \(= b\), Länge \(= b + 12\). Der Flächeninhalt ist \(A_R = b \cdot (b + 12) = b^2 + 12b\). 2. Die Seitenlänge \(s\) des Quadrats ist der Mittelwert: \(s = \frac{b + (b + 12)}{2} = \frac{2b + 12}{2} = b + 6\). 3. Der Flächeninhalt des Quadrats ist \(A_Q = (b + 6) \cdot (b + 6) = b^2 + 12b + 36\). 4. Vergleich der Terme: \(A_Q = A_R + 36\). Der quadratische Parkplatz ist daher um \(36\,\text{m}^2\) größer.

Antwort

a) Rechteck: \(b \cdot (b + 12)\) oder \(b^2 + 12b\); Quadrat: \((b + 6)^2\) oder \(b^2 + 12b + 36\). b) Der quadratische Parkplatz ist um \(36\,\text{m}^2\) größer.
4237627
Zwei Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist zu Beginn \(25\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(3\,\text{cm}\) ab. Kerze B hat eine Anfangshöhe von \(20\,\text{cm}\) und brennt pro Stunde um \(2\,\text{cm}\) ab. Bestimme rechnerisch, nach wie vielen Stunden beide Kerzen die gleiche Höhe erreicht haben und wie hoch sie dann noch sind. Begründe kurz, warum die anfangs größere Kerze A nach diesem Zeitpunkt kleiner sein wird als Kerze B.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Höhe einer Kerze nach einer bestimmten Anzahl von Stunden berechnen? - Was bedeutet es mathematisch für die beiden Ausdrücke, wenn die Kerzen „gleich hoch“ sind? - Überlege, welche Kerze schneller an Höhe verliert. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf? - Versuche, eine Gleichung aufzustellen, in der die Zeit \(t\) die gesuchte Unbekannte ist.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichungen für die Höhe \(h\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) in Stunden: \(h_A = 25 - 3t\) und \(h_B = 20 - 2t\). 2. Gleichsetzen der Ausdrücke für die Höhe: \(25 - 3t = 20 - 2t\). 3. Lösen der Gleichung nach \(t\): Addieren von \(3t\) ergibt \(25 = 20 + t\), Subtrahieren von 20 ergibt \(t = 5\). 4. Berechnen der gemeinsamen Höhe nach 5 Stunden: \(h = 25 - 3 \cdot 5 = 10\,\text{cm}\) (oder \(20 - 2 \cdot 5 = 10\,\text{cm}\)). 5. Begründung: Kerze A brennt mit \(3\,\text{cm/h}\) schneller ab als Kerze B mit \(2\,\text{cm/h}\). Da ihre Abbrandrate höher ist, verliert sie nach dem Schnittpunkt mehr an Höhe als Kerze B.

Antwort

Nach 5 Stunden sind beide Kerzen gleich hoch, nämlich genau \(10\,\text{cm}\). Kerze A wird danach kleiner sein, weil sie eine höhere Abbrandrate (\(3\,\text{cm/h}\)) hat als Kerze B (\(2\,\text{cm/h}\)).
4237947
Zwei Maler, Lukas und Simon, streichen einen Zaun. Lukas benötigt dafür alleine \(t\) Stunden. Simon arbeitet schneller und benötigt für dieselbe Arbeit nur halb so viel Zeit wie Lukas. a) Wie lange benötigt Simon allein? Gib einen Term in Abhängigkeit von \(t\) an. b) Welchen Anteil des Zauns schaffen beide zusammen in einer Stunde? Stelle einen Term auf und vereinfache ihn. c) Ermittle einen Term für die Zeit, die sie gemeinsam für den ganzen Zaun benötigen. d) Lukas behauptet: „Wenn ich allein \(6\,\text{Stunden}\) brauche, sparen wir insgesamt \(4\,\text{Stunden}\), wenn wir zusammenarbeiten.“ Überprüfe diese Aussage mithilfe deiner Terme.

Denkanstöße

- Wie drückst du „halb so viel Zeit“ mathematisch aus? - Wenn jemand doppelt so schnell ist, wie viel mehr schafft er dann in der gleichen Zeit? - Stelle dir vor, der Zaun besteht aus mehreren Teilen. Wie viele Teile schafft jeder pro Stunde? - Berechne für den letzten Teil erst die gemeinsame Zeit und vergleiche sie dann mit der Zeit, die Lukas allein bräuchte.

Lösung

1. Simons Zeit: \(\frac{t}{2}\). 2. Leistung pro Stunde: Lukas schafft \(\frac{1}{t}\), Simon schafft \(\frac{1}{t/2} = \frac{2}{t}\). 3. Gemeinsame Leistung pro Stunde: \(\frac{1}{t} + \frac{2}{t} = \frac{3}{t}\). 4. Gemeinsame Gesamtzeit: Kehrwert der Leistung: \(\frac{t}{3}\). 5. Prüfung der Aussage für \(t = 6\): Lukas benötigt \(6\,\text{Stunden}\). Gemeinsam benötigen sie \(\frac{6}{3} = 2\,\text{Stunden}\). Ersparnis: \(6 - 2 = 4\,\text{Stunden}\). Die Aussage ist korrekt.

Antwort

a) \(\frac{t}{2}\) b) \(\frac{3}{t}\) c) \(\frac{t}{3}\) d) Die Aussage ist wahr. Bei \(t = 6\) beträgt die gemeinsame Zeit \(2\,\text{Stunden}\), was eine Ersparnis von \(4\,\text{Stunden}\) gegenüber Lukas’ Einzelarbeit bedeutet.
4238077
Zwei Geschwister, Anna und Lukas, gehen gemeinsam eine Strecke von \(s\) Metern spazieren. Annas Schrittlänge beträgt \(L\,\text{cm}\). Lukas hat eine etwas kürzere Schrittlänge; er legt pro Schritt \(5\,\text{cm}\) weniger zurück als Anna. a) Stelle jeweils einen Term für die Anzahl der Schritte auf, die Anna und Lukas für die Strecke benötigen. Beachte dabei die unterschiedlichen Einheiten. b) Stelle einen Term für den Unterschied in der Schrittanzahl auf. c) Berechne die Anzahl der Schritte beider Kinder sowie den Unterschied für eine Strecke von \(s = 600\,\text{m}\) und eine Schrittlänge von \(L = 80\,\text{cm}\) bei Anna.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Strecke und die Schrittlänge in der gleichen Einheit angegeben sein müssen, bevor du rechnest. - Wie berechnet man die Anzahl der Teile (Schritte), wenn man die Gesamtlänge und die Länge eines Teils kennt? - Lukas macht kleinere Schritte als Anna. Wird er mehr oder weniger Schritte benötigen?

Lösung

1. Umrechnung der Einheiten: Da die Schrittlänge in \(\text{cm}\) und die Strecke in \(\text{m}\) gegeben ist, wird die Strecke in Zentimeter umgerechnet: \(s \cdot 100\). 2. Schrittanzahl Anna: \(n_A = \frac{100 \cdot s}{L}\). 3. Schrittanzahl Lukas: Lukas’ Schrittlänge ist \(L - 5\). Die Anzahl der Schritte ist \(n_L = \frac{100 \cdot s}{L - 5}\). 4. Differenz der Schritte: \(\Delta n = n_L - n_A = \frac{100 \cdot s}{L - 5} - \frac{100 \cdot s}{L}\). 5. Berechnung für \(s = 600\) und \(L = 80\): - Anna: \(\frac{100 \cdot 600}{80} = \frac{60\,000}{80} = 750\) Schritte. - Lukas: \(\frac{60\,000}{80 - 5} = \frac{60\,000}{75} = 800\) Schritte. - Unterschied: \(800 - 750 = 50\) Schritte.

Antwort

a) Anna: \(\frac{100s}{L}\); Lukas: \(\frac{100s}{L-5}\) b) Unterschied: \(\frac{100s}{L-5} - \frac{100s}{L}\) c) Anna macht \(750\) Schritte, Lukas macht \(800\) Schritte. Lukas macht \(50\) Schritte mehr.
4238227
Ein Kopiergerät druckt \(n\) Seiten in \(m\) Minuten. a) Erstelle einen Term für die Druckgeschwindigkeit \(v\) in Seiten pro Minute. b) Erstelle einen Term für die Zeit \(T\), die benötigt wird, um eine beliebige Anzahl von \(x\) Seiten zu drucken. c) Berechne die Druckgeschwindigkeit \(v\), wenn das Gerät \(n = 180\) Seiten in \(m = 4{,}5\) Minuten druckt. d) Wie lange dauert es bei der unter c) berechneten Geschwindigkeit, einen Auftrag von \(x = 540\) Seiten zu bearbeiten?

Denkanstöße

- Kannst du erst bestimmen, wie viele Seiten in einer einzigen Minute gedruckt werden? - Wenn du weißt, wie schnell das Gerät ist, wie findest du dann heraus, wie lange es für eine größere Menge braucht? - Überlege, wie du den Term aus Aufgabenteil a) in Aufgabenteil b) verwenden kannst.

Lösung

1. Term für die Geschwindigkeit als Seiten pro Zeiteinheit: \(v = \frac{n}{m}\). 2. Term für die benötigte Zeit durch Division der Gesamtseiten durch die Geschwindigkeit: \(T = \frac{x}{v}\) oder \(T = x \cdot \frac{m}{n}\). 3. Berechnung der Geschwindigkeit \(v\): \(180 : 4{,}5 = 40\,\text{Seiten/min}\). 4. Berechnung der Zeit \(T\) für \(540\) Seiten: \(540 : 40 = 13{,}5\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(v = \frac{n}{m}\) b) \(T = \frac{x}{v}\) (oder \(T = \frac{x \cdot m}{n}\)) c) \(40\,\text{Seiten/min}\) d) \(13{,}5\,\text{Minuten}\)
4238287
Ein Team von Landschaftsgärtnern mäht Rasenflächen. Ein Facharbeiter mäht \(f\) Quadratmeter pro Stunde, eine Hilfskraft mäht \(h\) Quadratmeter pro Stunde. Das aktuelle Team besteht aus 2 Facharbeitern und 3 Hilfskräften. Insgesamt soll eine Fläche von \(A\) Quadratmetern gemäht werden. a) Stelle einen Term für die Dauer \(d\) des Einsatzes in Stunden auf. b) Untersuche, wie sich die Gesamtleistung (gemähte Fläche pro Stunde) ändert, wenn ein Facharbeiter durch zwei Hilfskräfte ersetzt wird. Unter welcher Bedingung arbeitet das neue Team schneller als das ursprüngliche? c) Berechne die Dauer \(d\) für das ursprüngliche Team, wenn \(f = 120\), \(h = 80\) und \(A = 1920\).

Denkanstöße

- Für Aufgabenteil b: Vergleiche die Leistung vor und nach der Umstellung. Wie viele Facharbeiter und Hilfskräfte sind jeweils im Team? - Wann ist ein Team „schneller“? Überlege, was das für die Fläche bedeutet, die pro Stunde geschafft wird. - Achte beim Einsetzen in den Term auf die Einhaltung der Punkt-vor-Strich-Rechnung im Nenner.

Lösung

1. Gesamtleistung des ursprünglichen Teams: \(L_1 = 2f + 3h\). 2. Term für die Dauer: \(d = \frac{A}{2f + 3h}\). 3. Leistung des neuen Teams (1 Facharbeiter, 5 Hilfskräfte): \(L_2 = f + 5h\). 4. Vergleich der Leistungen: \(L_2 - L_1 = (f + 5h) - (2f + 3h) = 2h - f\). Das neue Team ist schneller, wenn seine Leistung höher ist, also wenn \(2h > f\) gilt. 5. Einsetzen der Werte für Teil c): \(d = \frac{1920}{2 \cdot 120 + 3 \cdot 80} = \frac{1920}{240 + 240} = \frac{1920}{480} = 4\).

Antwort

a) \(d = \frac{A}{2f + 3h}\) b) Das neue Team ist schneller, wenn zwei Hilfskräfte zusammen mehr Fläche pro Stunde mähen als ein Facharbeiter (\(2h > f\)). c) \(4\,\text{Stunden}\)
4238317
Zwei Radfahrer, Lukas und Marie, wohnen in zwei \(d\,\text{km}\) voneinander entfernten Orten. Sie fahren gleichzeitig los, um sich auf der Strecke dazwischen zu treffen. Lukas fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v\,\text{km/h}\). Marie fährt \(4\,\text{km/h}\) schneller als Lukas. a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Stunden) bis zu ihrem Zusammentreffen auf. b) Berechne die Zeit \(t\) für \(d = 48\) und \(v = 10\). c) Wie würde der Term für die Zeit \(t\) lauten, wenn Marie stattdessen nur halb so schnell wie Lukas fahren würde?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie weit beide Personen zusammen nach einer Stunde gekommen sind. - Wie hängen Entfernung, Geschwindigkeit und Zeit grundsätzlich zusammen? - Wenn sich zwei Personen entgegenkommen, wie verändert sich dann ihr Abstand pro Stunde? - Versuche zuerst, die Geschwindigkeit von Marie mithilfe von \(v\) auszudrücken.

Lösung

1. Bestimmung der Geschwindigkeiten: Lukas fährt mit \(v\), Marie mit \(v + 4\). 2. Berechnung der Annäherungsgeschwindigkeit: Addition der Einzelgeschwindigkeiten ergibt \(v + (v + 4) = 2v + 4\). 3. Aufstellen des Terms für die Zeit: Division der Gesamtdistanz durch die Annäherungsgeschwindigkeit liefert \(t = \frac{d}{2v + 4}\). 4. Einsetzen der Werte für Teil b: \(t = \frac{48}{2 \cdot 10 + 4} = \frac{48}{24} = 2\,\text{Stunden}\). 5. Anpassung für Teil c: Maries Geschwindigkeit ist \(0{,}5v\). Die neue Annäherungsgeschwindigkeit ist \(v + 0{,}5v = 1{,}5v\). Der neue Term lautet \(t = \frac{d}{1{,}5v}\).

Antwort

a) \(t = \frac{d}{2v + 4}\) Stunden b) \(t = 2\) Stunden c) \(t = \frac{d}{1{,}5v}\) Stunden
4238347
Ein Expeditionsteam hat einen Wasservorrat, der bei einem geplanten täglichen Verbrauch von \(v\) Litern für genau \(t\) Tage reicht. Um die Expedition sicherheitshalber zu verlängern, wird der tägliche Verbrauch um \(w\) Liter gesenkt. Stelle einen Term für die zusätzliche Zeit auf (die Differenz zwischen der neuen und der ursprünglichen Dauer) und berechne diese für folgende Werte: \(t = 20\) Tage, \(v = 60\,\text{Liter}\) und \(w = 12\,\text{Liter}\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viele Liter Wasser das Team insgesamt dabei hat. - Wie viel Liter Wasser verbraucht das Team pro Tag nach der Umstellung? - Berechne zunächst die neue Gesamtdauer und vergleiche sie dann mit der ursprünglichen Zeitangabe. - Was genau ist mit „zusätzlicher Zeit“ gemeint?

Lösung

1. Berechnung des gesamten Vorrats \(V\): \(V = t \cdot v\). 2. Bestimmung des reduzierten täglichen Verbrauchs: \(v_{\text{neu}} = v - w\). 3. Aufstellen des Terms für die neue Gesamtdauer \(t_{\text{neu}}\): \(t_{\text{neu}} = \frac{t \cdot v}{v - w}\). 4. Aufstellen des Terms für die zusätzliche Zeit \(\Delta t\) durch Subtraktion der ursprünglichen Dauer: \(\Delta t = \frac{t \cdot v}{v - w} - t\). 5. Einsetzen der Werte: \(\frac{20 \cdot 60}{60 - 12} - 20\). 6. Berechnung der neuen Dauer: \(\frac{1200}{48} = 25\). 7. Berechnung der Differenz: \(25 - 20 = 5\).

Antwort

Der Term für die zusätzliche Zeit lautet \(\frac{t \cdot v}{v - w} - t\). Bei den gegebenen Werten verlängert sich die Zeit um \(5\) Tage.
4238357
Ein Vorratsspeicher für Holzpellets hat eine Kapazität von \(M\,\text{kg}\). Die vollständige Füllung des Speichers kostet insgesamt \(S\,\text{€}\). Die Heizungsanlage verbraucht täglich Pellets im Wert von \(k\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der angibt, wie viele Kilogramm Pellets nach \(t\) Tagen noch im Speicher vorhanden sind. b) Berechne die verbleibende Menge für die Werte \(M = 3\,000\), \(S = 1\,200\), \(k = 10\) und \(t = 30\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein einzelnes Kilogramm der Pellets kostet. - Wie viele Kilogramm Pellets bekommt man für einen Euro? - Wenn du weißt, wie viel Kilogramm man für einen Euro bekommt, wie viel bekommt man dann für \(k\) Euro? - Wie viel wird insgesamt in der gesamten Zeit verbraucht?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm: \(p = \frac{S}{M}\). 2. Bestimmung des täglichen Verbrauchs in Kilogramm durch Division des täglichen Geldwertes durch den Kilopreis: \(v_{\text{Tag}} = \frac{k}{p} = \frac{k \cdot M}{S}\). 3. Berechnung des Gesamtverbrauchs nach \(t\) Tagen: \(v_{\text{Gesamt}} = t \cdot \frac{k \cdot M}{S}\). 4. Aufstellen des Terms für die Restmenge \(R\): \(R = M - \frac{k \cdot M \cdot t}{S}\). 5. Einsetzen der Werte: \(R = 3\,000 - \frac{10 \cdot 30 \cdot 3\,000}{1\,200} = 3\,000 - \frac{900\,000}{1\,200} = 3\,000 - 750\). 6. Ergebnis: \(2\,250\,\text{kg}\).

Antwort

a) \(M - \frac{k \cdot M \cdot t}{S}\) b) \(2\,250\,\text{kg}\)
4238447
Ein Logistikunternehmen stapelt Kisten auf Paletten. Eine Palette wird mit \(r\) Reihen zu je \(k\) Kisten beladen. Jede Kiste hat eine Masse von \(m\,\text{kg}\). a) Stelle einen Term für die Masse der Ladung \(G\) in Kilogramm auf. b) Eine leere Holzpalette wiegt zusätzlich \(25\,\text{kg}\). Erstelle einen Term für die Gesamtmasse \(M\) einer beladenen Palette in Tonnen. c) Ein Gabelstapler darf maximal \(1\,\text{t}\) heben. Prüfe rechnerisch, ob er eine Palette mit \(r = 5\), \(k = 8\) und \(m = 22\,\text{kg}\) heben darf.

Denkanstöße

- Was musst du tun, um die Masse von Kilogramm in Tonnen umzurechnen? - Vergiss nicht, das Eigengewicht der Palette zur Ladung zu addieren. - Welches mathematische Zeichen nutzt man, um eine Grenze oder Bedingung zu prüfen?

Lösung

1. Term für die Masse der Kisten in kg: \(G = r \cdot k \cdot m\). 2. Term für die Gesamtmasse in Tonnen unter Berücksichtigung der Palette (\(25\,\text{kg}\)) und der Umrechnung (\(1\,\text{t} = 1000\,\text{kg}\)): \(M = \frac{r \cdot k \cdot m + 25}{1000}\). 3. Einsetzen der Werte zur Berechnung der Gesamtmasse: \(M = \frac{5 \cdot 8 \cdot 22 + 25}{1000} = \frac{880 + 25}{1000} = 0{,}905\,\text{t}\). 4. Vergleich mit der Traglast: Da \(0{,}905\,\text{t} \le 1\,\text{t}\), darf der Gabelstapler die Palette heben.

Antwort

a) \(G = r \cdot k \cdot m\) b) \(M = \frac{r \cdot k \cdot m + 25}{1000}\) c) Ja, der Gabelstapler darf die Palette heben, da die Gesamtmasse \(0{,}905\,\text{t}\) beträgt und somit unter dem Limit von \(1\,\text{t}\) liegt.
4239257
Ein Programmierer plant, für ein neues Softwareprojekt insgesamt \(a\) Zeilen Code in \(b\) Tagen zu schreiben. Er arbeitet jedoch schneller als gedacht und schreibt insgesamt \(c\) Zeilen mehr als ursprünglich geplant. Trotz der zusätzlichen Arbeit ist er bereits \(d\) Tage früher fertig als vorgesehen. Stelle einen Term auf, der den Unterschied in der täglichen Arbeitsleistung (geschriebene Zeilen pro Tag) zwischen dem tatsächlichen Verlauf und der ursprünglichen Planung beschreibt. Berechne diesen Unterschied für die Werte \(a = 1500\), \(b = 20\), \(c = 300\) und \(d = 5\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele Zeilen pro Tag im ursprünglichen Plan vorgesehen waren. - Bestimme dann die neue Gesamtzahl der Zeilen und die neue Anzahl der Tage. - Wie berechnet man allgemein eine Rate oder Leistung pro Zeiteinheit? - Achte darauf, ob Werte addiert oder subtrahiert werden müssen, wenn von „mehr“ oder „früher“ die Rede ist.

Lösung

1. Berechnung der geplanten Leistung pro Tag: \(P_{\text{plan}} = \frac{a}{b}\). 2. Ermittlung der tatsächlichen Gesamtanzahl der Zeilen: \(Z_{\text{ist}} = a + c\). 3. Ermittlung der tatsächlichen Arbeitszeit: \(T_{\text{ist}} = b - d\). 4. Berechnung der tatsächlichen Leistung pro Tag: \(P_{\text{ist}} = \frac{a + c}{b - d}\). 5. Aufstellen des Differenzterms für die Leistungssteigerung: \(\Delta P = \frac{a + c}{b - d} - \frac{a}{b}\). 6. Einsetzen der Werte: \(\Delta P = \frac{1500 + 300}{20 - 5} - \frac{1500}{20} = \frac{1800}{15} - 75 = 120 - 75 = 45\).

Antwort

Der Term lautet \(\frac{a + c}{b - d} - \frac{a}{b}\). Bei den gegebenen Werten schrieb der Programmierer täglich \(45\) Zeilen mehr als geplant.
4239297
Eine Jugendgruppe mit 24 Teilnehmern hat für ein 10-tägiges Zeltlager einen Vorrat an Verpflegungspaketen dabei. Jeden Tag verbraucht jeder Teilnehmer genau ein Paket. a) Wie viele Tage länger reicht der Vorrat, wenn 4 Teilnehmer kurzfristig absagen? b) Stelle einen Term für die Gesamtzahl der Tage \(T\) auf, die der Vorrat reicht. Nutze dabei die Variablen \(n\) für die ursprüngliche Teilnehmerzahl, \(t\) für die ursprünglich geplante Dauer in Tagen und \(k\) für die Anzahl der Personen, die weniger teilnehmen.

Denkanstöße

- Wie viele Pakete werden insgesamt für die ganze Zeit benötigt? - Wenn weniger Leute mitessen, wie verhält sich dann die Zeit, die der Vorrat reicht? - Überlege dir zuerst, wie viele Pakete pro Tag insgesamt verbraucht werden. - Kannst du die Rechnung mit den Zahlen Schritt für Schritt in eine Formel mit Buchstaben übersetzen?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtanzahl der Pakete: \(24 \cdot 10 = 240\) Pakete. 2. Bestimmung der neuen Teilnehmerzahl: \(24 - 4 = 20\) Teilnehmer. 3. Berechnung der neuen Dauer: \(240 : 20 = 12\) Tage. 4. Berechnung der zusätzlichen Tage: \(12 - 10 = 2\) Tage. 5. Aufstellen des Terms für die Gesamtdauer: Die Gesamtmenge ist \(n \cdot t\). Die neue Personenzahl ist \(n - k\). Daraus ergibt sich die neue Dauer \(T = \frac{n \cdot t}{n - k}\).

Antwort

a) Der Vorrat reicht 2 Tage länger. b) \(T = \frac{n \cdot t}{n - k}\)
4239347
Ein Sportverein plant die Anschaffung neuer Ausrüstung für insgesamt \(K\) Euro. Die Gemeinde unterstützt den Verein mit einem festen Zuschuss von \(Z\) Euro. Die verbleibenden Kosten werden gleichmäßig auf die \(s\) aktiven Mitglieder aufgeteilt. a) Stelle einen Term auf, der angibt, wie viel Euro jedes Mitglied bezahlen muss. b) Berechne den Betrag pro Person für \(K = 540\), \(Z = 120\) und \(s = 15\). c) Wie verändert sich der Betrag für jedes einzelne Mitglied, wenn die Anzahl der Mitglieder \(s\) kleiner wird, die Kosten \(K\) und der Zuschuss \(Z\) aber gleich bleiben? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Welcher Betrag muss insgesamt noch bezahlt werden, nachdem die Gemeinde ihren Teil beigetragen hat? - Wie wird dieser Restbetrag auf die einzelnen Personen verteilt? - Überlege für den letzten Aufgabenteil: Was passiert mit deinem Anteil, wenn du eine Rechnung mit weniger Leuten teilen musst?

Lösung

1. Berechnung des Restbetrags nach Abzug des Zuschusses: \(K - Z\). 2. Aufteilung des Restbetrags auf die Mitgliederanzahl: \((K - Z) : s\). 3. Einsetzen der Werte für Teil b): \(K = 540\), \(Z = 120\), \(s = 15\). 4. Restbetrag: \(540 - 120 = 420\,\text{€}\). 5. Betrag pro Person: \(420 : 15 = 28\,\text{€}\). 6. Analyse für Teil c): Wenn der Divisor \(s\) kleiner wird, vergrößert sich bei gleichbleibendem Dividenden \((K - Z)\) der Quotient. Der Betrag pro Person steigt also.

Antwort

a) Der Term lautet: \(\frac{K - Z}{s}\) oder \((K - Z) : s\). b) Jedes Mitglied muss \(28\,\text{€}\) bezahlen. c) Der Betrag pro Person wird größer, da derselbe Restbetrag auf weniger Personen verteilt werden muss.
4239377
Gegeben ist der mathematische Term \(x = \frac{S - b}{k}\). a) Entwirf eine passende Sachaufgabe zu diesem Term. Erkläre dabei genau, welche Bedeutung die Variablen \(S\), \(b\) und \(k\) in deiner Aufgabe haben. b) Berechne den Wert für \(x\), wenn \(S = 85\), \(b = 13\) und \(k = 12\) gegeben sind.

Denkanstöße

- Überlege dir eine Situation, in der ein Gesamtwert um einen Teil verringert wird. - Was passiert in deinem Beispiel, wenn man den Rest durch eine Anzahl teilt? - Achte beim Rechnen auf die Reihenfolge: Der Bruchstrich wirkt wie eine Klammer um den Zähler.

Lösung

1. Festlegen eines passenden Sachkontexts, zum Beispiel die Abzahlung eines Restbetrags: \(S\) steht für den Gesamtpreis eines Gegenstands, \(b\) für eine bereits geleistete Anzahlung und \(k\) für die Anzahl der Monate, über die der Restbetrag abbezahlt wird. 2. Interpretation von \(x\): In diesem Kontext gibt \(x\) die Höhe der monatlichen Rate an. 3. Einsetzen der gegebenen Werte in den Term: \(x = \frac{85 - 13}{12}\). 4. Berechnung der Differenz im Zähler: \(85 - 13 = 72\). 5. Durchführung der Division: \(72 : 12 = 6\). 6. Ergebnis für \(x\): \(x = 6\).

Antwort

a) Beispielaufgabe: Ein gebrauchtes Fahrrad kostet \(85\,\text{€}\) (\(S\)). Jemand bezahlt \(13\,\text{€}\) (\(b\)) sofort an. Der Rest wird in \(12\) gleich großen Monatsraten (\(k\)) bezahlt. Wie hoch ist eine Rate (\(x\))? b) \(x = 6\,\text{€}\)
4239887
Zwei verschiedene Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist zu Beginn \(20\,\text{cm}\) lang und brennt pro Stunde um \(4\,\text{cm}\) ab. Kerze B hat eine Anfangslänge von \(14\,\text{cm}\) und brennt pro Stunde um \(2\,\text{cm}\) ab. a) Bestimme durch Aufstellen und Lösen einer Gleichung, nach wie vielen Stunden beide Kerzen exakt gleich lang sind. b) Berechne, welche Länge die Kerzen zu diesem Zeitpunkt haben.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie lang jede Kerze nach einer Stunde, nach zwei Stunden oder nach einer unbekannten Anzahl an Stunden ist. - Kannst du für jede Kerze einen mathematischen Ausdruck finden, der die Restlänge beschreibt? - Welches mathematische Zeichen verbindet die beiden Ausdrücke, wenn die Kerzen „gleich lang“ sein sollen? - Wenn du die Zeit berechnet hast, wie findest du dann heraus, wie viel von der ursprünglichen Länge noch übrig ist?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Länge nach \(x\) Stunden: Kerze A: \( 20 - 4 \cdot x \); Kerze B: \( 14 - 2 \cdot x \). 2. Gleichsetzen der Terme: \( 20 - 4 \cdot x = 14 - 2 \cdot x \). 3. Lösen der Gleichung: Addition von \( 4 \cdot x \) auf beiden Seiten führt zu \( 20 = 14 + 2 \cdot x \). Subtraktion von \( 14 \) ergibt \( 6 = 2 \cdot x \). Division durch \( 2 \) ergibt \( x = 3 \). Die Zeitspanne beträgt somit \(3\) Stunden. 4. Berechnung der Länge: Einsetzen von \( x = 3 \) in einen der Terme, zum Beispiel \( 20 - 4 \cdot 3 = 20 - 12 = 8 \). Die Länge beträgt \(8\,\text{cm}\).

Antwort

a) Nach \(3\) Stunden sind beide Kerzen gleich lang. b) Die Kerzen sind zu diesem Zeitpunkt noch \(8\,\text{cm}\) lang.
4239967
Zwei Wassertanks werden gleichzeitig geleert. Im ersten Tank befinden sich zu Beginn \(500\,\text{l}\) Wasser, wobei pro Minute \(10\,\text{l}\) abfließen. Im zweiten Tank befinden sich anfangs \(800\,\text{l}\) Wasser, hier fließen pro Minute \(30\,\text{l}\) ab. Nach wie vielen Minuten ist im ersten Tank genau doppelt so viel Wasser enthalten wie im zweiten Tank?

Denkanstöße

- Achte darauf, dass das Wasser abfließt – welches Rechenzeichen benötigst du daher in deinem Term? - Wenn eine Menge doppelt so groß sein soll wie eine andere, welche Seite der Gleichung musst du mit 2 multiplizieren, damit beide Seiten gleich sind? - Kannst du die Situation für einen bestimmten Zeitpunkt (z. B. nach 10 Minuten) testen, um zu sehen, ob dein Ansatz stimmt?

Lösung

1. Definition der Variable \(t\) für die Zeit in Minuten. 2. Aufstellen der Terme für den Wasserstand: Tank 1: \(500 - 10t\); Tank 2: \(800 - 30t\). 3. Aufstellen der Gleichung basierend auf der Bedingung (Tank 1 ist doppelt so voll wie Tank 2): \(500 - 10t = 2 \cdot (800 - 30t)\). 4. Auflösen der Klammer: \(500 - 10t = 1600 - 60t\). 5. Umformen der Gleichung: \(50t = 1100\). 6. Berechnung der Zeit: \(t = 22\).

Antwort

Nach \(22\) Minuten.
4240667
Ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von \(V\) Litern ist zu einem Drittel mit Wasser gefüllt. Darin sind \(k\) Gramm Salz gelöst. a) Gib einen Term für die aktuelle Salzkonzentration (in Gramm pro Liter) dieser Lösung an. b) Das Aquarium wird nun bis zum Rand mit reinem Wasser aufgefüllt. Stelle einen Term für die neue Salzkonzentration auf. c) Unter der Voraussetzung \(m \cdot V \geq k\): Um wie viel Gramm muss die Salzmenge erhöht werden, damit im vollen Aquarium die Konzentration genau \(m\) Gramm pro Liter beträgt? Stelle einen Term für die zusätzliche Salzmenge auf.

Denkanstöße

- Wie groß ist das Volumen, wenn das Aquarium nur zu einem bestimmten Bruchteil gefüllt ist? - Ändert sich die Menge des gelösten Salzes, wenn man lediglich reines Wasser hinzufügt? - Überlege, wie viel Salz insgesamt im vollen Aquarium sein müsste, um den gewünschten Zielwert zu erreichen. - Erinnere dich daran, dass die Konzentration das Verhältnis von Stoffmenge zu Volumen beschreibt.

Lösung

1. Bestimmung des aktuellen Volumens als \(\frac{1}{3}V\). Berechnung der Konzentration als Quotient aus Salzmasse und Volumen: \(\frac{k}{\frac{1}{3}V} = \frac{3k}{V}\). 2. Ermittlung der neuen Konzentration nach Auffüllen auf das Gesamtvolumen \(V\) bei gleichbleibender Salzmenge \(k\): \(\frac{k}{V}\). 3. Berechnung der Ziel-Salzmasse für das volle Aquarium bei Zielkonzentration \(m\): \(m \cdot V\). 4. Aufstellung des Terms für die Differenz zwischen Zielmasse und vorhandener Masse: \(m \cdot V - k\).

Antwort

a) \(\frac{3k}{V}\) b) \(\frac{k}{V}\) c) \(m \cdot V - k\)
4240687
Ein Radfahrer plant eine zweitägige Tour. Am ersten Tag fährt er \(t_1\) Stunden lang mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_1\,\text{km/h}\). Am zweiten Tag ist er \(t_2\) Stunden lang mit einer Geschwindigkeit von \(v_2\,\text{km/h}\) unterwegs. Stelle einen Term für die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_{\text{ges}}\) der gesamten Tour auf.

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Weg, Zeit und Geschwindigkeit. Wie berechnet man die Strecke, wenn Geschwindigkeit und Zeit gegeben sind? - Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht einfach der Mittelwert der beiden Geschwindigkeiten, sondern bezieht sich auf die gesamte Strecke und die gesamte Zeit. - Stelle zuerst Terme für die einzelnen Teilstrecken auf.

Lösung

1. Bestimmung der am ersten Tag zurückgelegten Strecke: \(s_1 = v_1 \cdot t_1\). 2. Bestimmung der am zweiten Tag zurückgelegten Strecke: \(s_2 = v_2 \cdot t_2\). 3. Berechnung der Gesamtwegstrecke der Tour durch Addition: \(s_{\text{ges}} = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\). 4. Berechnung der gesamten Fahrzeit: \(t_{\text{ges}} = t_1 + t_2\). 5. Aufstellen des Terms für die Durchschnittsgeschwindigkeit: Da die Durchschnittsgeschwindigkeit als Quotient aus Gesamtweg und Gesamtzeit definiert ist, ergibt sich \(v_{\text{ges}} = \frac{v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2}{t_1 + t_2}\).

Antwort

\(v_{\text{ges}} = \frac{v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2}{t_1 + t_2}\)
4240697
Zwei Roboter, Alpha und Beta, bewegen sich auf einer kreisförmigen Bahn mit dem Umfang \(U\). Roboter Alpha hat die Geschwindigkeit \(v_{\alpha}\) und Roboter Beta die Geschwindigkeit \(v_{\beta}\). Es gilt \(v_{\alpha} > v_{\beta}\). a) Beide starten am selben Punkt in entgegengesetzte Richtungen. Stelle einen Term für die Zeit \(t_{E}\) bis zu ihrem ersten Zusammentreffen auf. b) Nun starten beide am selben Punkt in die gleiche Richtung. Stelle einen Term für die Zeit \(t_{G}\) auf, nach der Roboter Alpha den Roboter Beta zum ersten Mal überrundet. c) Erkläre kurz, warum sich die Nenner der beiden Terme unterscheiden müssen.

Denkanstöße

- Überlege, wie schnell sich die Distanz zwischen den Robotern verringert, wenn sie aufeinander zu fahren. - Was muss passieren, damit ein schnellerer Läufer einen langsameren auf einer Rundbahn überholt? Wie viel Vorsprung muss er gewinnen? - Stell dir vor, du stehst auf dem langsameren Roboter Beta. Wie schnell kommt Alpha auf dich zu, wenn ihr in die gleiche Richtung fahrt?

Lösung

1. Bei entgegengesetzter Richtung bewegen sich die Roboter aufeinander zu, ihre relative Geschwindigkeit ist die Summe: \(v_{\text{rel}} = v_{\alpha} + v_{\beta}\). 2. Die Zeit bis zum Treffen berechnet sich aus dem Umfang geteilt durch die relative Geschwindigkeit: \(t_E = \frac{U}{v_{\alpha} + v_{\beta}}\). 3. In gleicher Richtung muss der schnellere Roboter einen Vorsprung von genau einer Runde (\(U\)) herausfahren; die relative Geschwindigkeit ist hier die Differenz: \(v_{\text{rel}} = v_{\alpha} - v_{\beta}\). 4. Die Zeit bis zur Überrundung ist damit \(t_G = \frac{U}{v_{\alpha} - v_{\beta}}\). 5. Der Nenner unterscheidet sich, weil sich im ersten Fall beide Geschwindigkeiten beim Abbau der Distanz \(U\) unterstützen, während im zweiten Fall nur der Geschwindigkeitsüberschuss von Alpha den „Rückstand“ von einer Runde aufholt.

Antwort

a) \(t_E = \frac{U}{v_{\alpha} + v_{\beta}}\) b) \(t_G = \frac{U}{v_{\alpha} - v_{\beta}}\) c) Bei entgegengesetzter Fahrt addieren sich die Geschwindigkeiten (schnelleres Treffen), bei gleicher Fahrt zählt nur die Differenz (langsameres Einholen).
4240737
Zwei Läufer, Jan und Tim, trainieren auf einer langen, geraden Strecke. Jan läuft mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_J\,\frac{\text{m}}{\text{s}}\). Tim startet am selben Punkt, aber erst \(100\,\text{s}\) später. Er läuft mit einer Geschwindigkeit von \(v_T\,\frac{\text{m}}{\text{s}}\) hinterher, wobei er schneller ist als Jan (\(v_T > v_J\)). a) Stelle einen Term für die Strecke \(s_J\) auf, die Jan zurückgelegt hat, wenn Tim seit \(t\) Sekunden unterwegs ist. b) Stelle einen Term für die Strecke \(s_T\) auf, die Tim nach \(t\) Sekunden zurückgelegt hat. c) Leite daraus einen Term für die Zeit \(t\) her, die Tim benötigt, um Jan einzuholen.

Denkanstöße

- Wie lange ist Jan insgesamt gelaufen, wenn Tim erst später startet? - Was bedeutet „einholen“ für die zurückgelegten Strecken der beiden Läufer? - Versuche, die Gleichung so umzustellen, dass alle Terme mit der gesuchten Zeit auf einer Seite stehen.

Lösung

1. Da Jan \(100\,\text{s}\) früher gestartet ist, beträgt seine Laufzeit \(t + 100\). Die Strecke berechnet sich aus Geschwindigkeit mal Zeit: \(s_J = v_J \cdot (t + 100)\). 2. Tims Laufzeit ist \(t\). Seine Strecke ist demnach: \(s_T = v_T \cdot t\). 3. Beim Einholen sind die zurückgelegten Strecken gleich: \(v_J \cdot (t + 100) = v_T \cdot t\). 4. Auflösen der Klammer: \(v_J \cdot t + 100 \cdot v_J = v_T \cdot t\). 5. Umstellen nach \(t\): \(100 \cdot v_J = v_T \cdot t - v_J \cdot t\). 6. Ausklammern von \(t\): \(100 \cdot v_J = t \cdot (v_T - v_J)\). 7. Ergebnis für die Zeit: \(t = \frac{100 \cdot v_J}{v_T - v_J}\).

Antwort

a) \(s_J = v_J \cdot (t + 100)\) b) \(s_T = v_T \cdot t\) c) \(t = \frac{100 \cdot v_J}{v_T - v_J}\)
4241447
Lukas und Sophie haben sich zwei verschiedene Rechenwege ausgedacht. Lukas sagt: „Wähle eine Zahl, addiere 4 und multipliziere das Ergebnis mit 5.“ Sophie sagt: „Wähle dieselbe Zahl, verdopple sie, addiere 8 und multipliziere das neue Ergebnis mit \(2{,}5\).“ Untersuche durch Aufstellen und Vereinfachen von Termen mit der Variablen \(n\), ob beide Rechenwege für jede beliebige Startzahl immer zum gleichen Ergebnis führen.

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn zwei Rechenwege „das Gleiche“ ergeben sollen? - Achte beim Aufstellen der Terme darauf, wann du Klammern setzen musst. - Wie rechnet man eine Dezimalzahl wie \(2{,}5\) mal eine ganze Zahl? - Vergleiche die beiden Endergebnisse, nachdem du alle Klammern aufgelöst hast.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für Lukas’ Rechenweg: - Addiere 4 zur Zahl \(n\): \(n + 4\) - Multipliziere das Ergebnis mit 5: \(5 \cdot (n + 4)\) - Vereinfachen durch Ausmultiplizieren: \(5 \cdot n + 5 \cdot 4 = 5n + 20\) 2. Aufstellen des Terms für Sophies Rechenweg: - Verdopple die Zahl \(n\): \(2n\) - Addiere 8: \(2n + 8\) - Multipliziere das Ergebnis mit \(2{,}5\): \(2{,}5 \cdot (2n + 8)\) - Vereinfachen durch Ausmultiplizieren: \(2{,}5 \cdot 2n + 2{,}5 \cdot 8 = 5n + 20\) 3. Vergleich: Beide Terme ergeben nach der Vereinfachung \(5n + 20\). 4. Schlussfolgerung: Beide Wege führen immer zum gleichen Ergebnis.

Antwort

Ja, beide Wege führen immer zum gleichen Ergebnis. Lukas’ Term: \(5 \cdot (n + 4) = 5n + 20\). Sophies Term: \(2{,}5 \cdot (2n + 8) = 5n + 20\). Da beide Terme zu \(5n + 20\) vereinfacht werden können, sind sie äquivalent.
4241487
Jemand behauptet: „Egal welche Zahl du dir denkst: Wenn du 5 addierst, das Ergebnis verdoppelst und dann das Doppelte deiner gedachten Zahl wieder abziehst, kommt immer 10 raus.“ a) Überprüfe diese Behauptung, indem du einen passenden Term aufstellst und ihn vereinfachst. b) Wie müsste man den Rechenweg nach dem Verdoppeln (Schritt 2) ändern, damit am Ende nicht 10, sondern immer die ursprünglich gedachte Zahl \(x\) herauskommt? Gib eine Möglichkeit an.

Denkanstöße

- Stelle für den ersten Teil zuerst einen Term mit der Variablen \(x\) auf. - Schau dir im vereinfachten Term an, warum das Ergebnis nicht von \(x\) abhängt. - Für den zweiten Teil: Was stört dich am Term \(2x + 10\), wenn du eigentlich nur \(x\) haben möchtest? - Wie kannst du Teile eines Terms „neutralisieren“, damit genau das gewünschte Ziel übrig bleibt?

Lösung

1. Teil a: Aufstellen des Terms für die Behauptung: \(2 \cdot (x + 5) - 2x\). 2. Vereinfachung durch Ausmultiplizieren: \(2x + 10 - 2x\). 3. Zusammenfassen: \(2x - 2x + 10 = 10\). Die Behauptung ist korrekt, da \(x\) wegfällt und 10 übrig bleibt. 4. Teil b: Ziel ist das Ergebnis \(x\). Nach dem Verdoppeln hat man den Wert \(2x + 10\). 5. Um von \(2x + 10\) auf \(x\) zu kommen, muss man \(x\) subtrahieren und 10 subtrahieren. 6. Ein möglicher geänderter Rechenweg wäre: „Subtrahiere 10 vom Ergebnis und ziehe dann die gedachte Zahl ab.“ (Oder: „Subtrahiere die gedachte Zahl und ziehe dann 10 ab.“)

Antwort

a) Der Term \(2 \cdot (x + 5) - 2x\) vereinfacht sich zu \(2x + 10 - 2x = 10\). Die Behauptung stimmt. b) Mögliche Änderung: Nach dem Verdoppeln (Ergebnis \(2x+10\)) subtrahiert man die Zahl 10 und anschließend die gedachte Zahl \(x\). Dann gilt: \(2x + 10 - 10 - x = x\).
4244237
Zwei Jugendgruppen planen einen Ausflug und erhalten dafür jeweils den gleichen Geldbetrag aus der Vereinskasse. Gruppe A kauft Eintrittskarten für einen Zoo zum Preis von \(15{,}00\,\text{€}\) pro Person und behält \(10{,}00\,\text{€}\) vom erhaltenen Geld übrig. Gruppe B besucht einen Abenteuerpark, in dem der Eintritt \(12{,}00\,\text{€}\) pro Person kostet. Diese Gruppe besteht aus 5 Personen mehr als Gruppe A und behält am Ende \(7{,}00\,\text{€}\) übrig. Wie viel Geld wurde jeder der beiden Gruppen insgesamt ausgezahlt?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Größe unbekannt ist, und nenne sie \(x\). - Kannst du für jede Gruppe einen Term aufstellen, der die Gesamtkosten (Eintritt plus Restgeld) beschreibt? - Was weißt du über die Gesamtsummen der beiden Gruppen? - Stelle eine Gleichung auf, indem du die beiden Terme gleichsetzt.

Lösung

1. Sei \(x\) die Anzahl der Personen in Gruppe A. 2. Der ausgezahlte Betrag für Gruppe A lässt sich durch den Term \(15x + 10\) beschreiben. 3. Da Gruppe B aus \(x + 5\) Personen besteht, lautet der Term für ihren Betrag \(12 \cdot (x + 5) + 7\). 4. Da beide Beträge gleich sind, wird die Gleichung \(15x + 10 = 12 \cdot (x + 5) + 7\) aufgestellt. 5. Lösen der Gleichung: \(15x + 10 = 12x + 60 + 7 \implies 15x + 10 = 12x + 67 \implies 3x = 57 \implies x = 19\). 6. Einsetzen von \(x = 19\) in einen der Terme zur Berechnung des Geldbetrags: \(15 \cdot 19 + 10 = 285 + 10 = 295\).

Antwort

Jeder Gruppe wurden \(295{,}00\,\text{€}\) ausgezahlt.
4244657
Wenn man drei ungerade Zahlen addiert, ist das Ergebnis immer ungerade. Überprüfe diese Behauptung allgemein, indem du einen Term für die Summe von drei beliebigen ungeraden Zahlen aufstellst und diesen so umformst, dass man die Eigenschaft (ungerade) direkt ablesen kann.

Denkanstöße

- Wie lässt sich eine ungerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Was passiert, wenn du drei solche Ausdrücke addierst? - Kannst du das Ergebnis so umschreiben, dass es wie die allgemeine Form einer ungeraden Zahl aussieht? - Erinnere dich daran, dass jede gerade Zahl durch \(2\) teilbar ist.

Lösung

1. Darstellung der drei ungeraden Zahlen mithilfe von Variablen: \(2a+1\), \(2b+1\) und \(2c+1\), wobei \(a, b, c\) ganze Zahlen sind. 2. Aufstellen der Summe: \(S = (2a+1) + (2b+1) + (2c+1)\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(S = 2a + 2b + 2c + 3\). 4. Zerlegung der Zahl \(3\) in \(2 + 1\), um den Faktor \(2\) ausklammern zu können: \(S = 2a + 2b + 2c + 2 + 1\). 5. Ausklammern der \(2\): \(S = 2 \cdot (a + b + c + 1) + 1\). 6. Da der Ausdruck in der Klammer eine ganze Zahl ergibt, hat das Gesamtergebnis die Form \(2 \cdot k + 1\), was definitionsgemäß eine ungerade Zahl beschreibt.

Antwort

Die Behauptung ist wahr. Die Summe lässt sich als \(2 \cdot (a+b+c+1) + 1\) schreiben. Da \(a+b+c+1\) eine ganze Zahl ist, entspricht dieser Term der allgemeinen Form einer ungeraden Zahl.
4268027
Zwei Freunde, Jan und Mia, sparen für ein neues Fahrrad. Jan hat bereits \(180\,\text{€}\) gespart und legt jeden Monat \(15\,\text{€}\) von seinem Taschengeld beiseite. Mia hat erst \(60\,\text{€}\) gespart, möchte aber monatlich \(35\,\text{€}\) sparen. a) Nach wie vielen Monaten haben beide exakt den gleichen Betrag gespart? b) Wie hoch ist das Ersparte zu diesem Zeitpunkt? c) Mia behauptet: „Schon einen Monat später habe ich \(20\,\text{€}\) mehr als Jan.“ Untersuche, ob diese Aussage wahr ist.

Denkanstöße

- Beginne damit, für beide Personen eine Formel aufzustellen, die zeigt, wie das gesparte Geld Monat für Monat wächst. - Für den zweiten Teil der Aufgabe musst du dein Ergebnis aus dem ersten Teil in deine Formeln einsetzen. - Was passiert mit dem Unterschied zwischen den beiden Beträgen in jedem weiteren Monat, nachdem sie einmal gleich groß waren?

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung für Teilaufgabe a): Jan: \(180 + 15x\) Mia: \(60 + 35x\) \(180 + 15x = 60 + 35x\) 2. Lösen der Gleichung: \(120 = 20x \Rightarrow x = 6\) Nach \(6\) Monaten haben beide gleich viel gespart. 3. Berechnung des Betrags für Teilaufgabe b): Einsetzen von \(x = 6\) in einen der Terme: \(180 + 15 \cdot 6 = 180 + 90 = 270\) Beide haben \(270\,\text{€}\) gespart. 4. Prüfung der Aussage für Teilaufgabe c): Nach \(7\) Monaten (\(6 + 1\)): Jan: \(270 + 15 = 285\,\text{€}\) Mia: \(270 + 35 = 305\,\text{€}\) Differenz: \(305 - 285 = 20\,\text{€}\) Die Aussage ist wahr.

Antwort

a) Nach \(6\) Monaten haben beide gleich viel gespart. b) Zu diesem Zeitpunkt haben sie jeweils \(270\,\text{€}\). c) Die Aussage ist wahr, da Mia monatlich \(20\,\text{€}\) mehr spart als Jan (\(35\,\text{€} - 15\,\text{€} = 20\,\text{€}\)).
4279247
In einem Wassertank befinden sich zu Beginn \(W\) Liter Wasser. Durch ein Leck fließen pro Stunde \(k\) Liter Wasser gleichmäßig ab. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Wassermenge nach \(h\) Stunden beschreibt. b) Berechne die Restmenge im Tank für \(W = 500\,\text{Liter}\), \(k = 12\,\text{Liter pro Stunde}\) und eine Zeit von \(h = 8\,\text{Stunden}\). c) Nach wie vielen Stunden ist der Tank vollständig leer? Gib eine Formel mithilfe der Variablen \(W\) und \(k\) an. d) Ein Schüler behauptet, man könne für die Zeit \(h\) jede beliebige Zahl in den Term einsetzen. Erkläre, warum dies im Sachkontext des Wassertanks nicht sinnvoll ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Menge, die über mehrere Stunden insgesamt abfließt? - Überlege, wie sich der Wasserstand über die Zeit verändert. - Wann ist nichts mehr im Tank übrig? Welche Rechnung führt zu diesem Ergebnis? - Was würde passieren, wenn man eine sehr große Zahl für die Stunden einsetzt? Macht das Ergebnis physikalisch Sinn?

Lösung

1. Modellierung der Abflussmenge als Produkt aus Rate und Zeit (\(k \cdot h\)) und Subtraktion vom Anfangsbestand: \(W - k \cdot h\). 2. Berechnung für die gegebenen Werte: \(500 - 12 \cdot 8 = 500 - 96 = 404\). Es befinden sich noch \(404\,\text{Liter}\) im Tank. 3. Bestimmung des Zeitpunkts, an dem der Tank leer ist: Die Abflussmenge \(k \cdot h\) muss gleich dem Anfangsbestand \(W\) sein. Umgestellt nach der Zeit ergibt sich \(h = W : k\) (oder \(h = \frac{W}{k}\)). 4. Bewertung der Einsetzbarkeit von \(h\): Da die Wassermenge im Tank nicht negativ werden kann, ist der Term nur für Zeiträume sinnvoll, in denen \(k \cdot h \leq W\) gilt. Sobald der Tank leer ist, stoppt der physikalische Vorgang.

Antwort

a) \(W - k \cdot h\) b) \(404\,\text{Liter}\) c) \(h = W : k\) (oder \(h = \frac{W}{k}\)) d) Das ist nicht sinnvoll, da die Zeit \(h\) nicht größer werden kann als der Zeitpunkt, an dem der Tank leer ist (\(h \leq W : k\)). Negative Literzahlen gibt es im Tank nicht.
4279497
Ein Motorboot fährt auf einem Fluss. Seine Eigengeschwindigkeit (die Geschwindigkeit in stehendem Wasser) wird mit \(v\) bezeichnet, während die Fließgeschwindigkeit des Flusses \(c\) beträgt. 1. Stelle einen Term für den Unterschied (die Differenz) zwischen der Geschwindigkeit des Bootes mit der Strömung und der Geschwindigkeit gegen die Strömung auf. 2. Vereinfache diesen Term so weit wie möglich. Was sagt das Ergebnis über das Verhältnis der Geschwindigkeiten aus? 3. Überprüfe deine Überlegung mit einem Zahlenbeispiel: Wähle eine Eigengeschwindigkeit von \(22\,\text{km/h}\) und eine Fließgeschwindigkeit von \(4\,\text{km/h}\).

Denkanstöße

- Wie verändern sich Geschwindigkeiten, wenn eine Strömung mitwirkt oder entgegenwirkt? - Was bedeutet das Wort „Unterschied“ in der Mathematik? - Achte beim Subtrahieren von Klammern besonders auf die Vorzeichenregeln. - Kannst du den Term so umformen, dass eine der Variablen ganz wegfällt?

Lösung

1. Die Geschwindigkeit mit der Strömung beträgt \(v + c\), die Geschwindigkeit gegen die Strömung \(v - c\). Die Differenz wird durch den Term \((v + c) - (v - c)\) beschrieben. 2. Durch Auflösen der Klammern ergibt sich \(v + c - v + c = 2c\). Das Ergebnis zeigt, dass der Unterschied zwischen den beiden Geschwindigkeiten genau der doppelten Fließgeschwindigkeit des Wassers entspricht und unabhängig von der Eigengeschwindigkeit des Bootes ist. 3. Einsetzen der Beispielwerte: Geschwindigkeit mit Strömung \(22\,\text{km/h} + 4\,\text{km/h} = 26\,\text{km/h}\); Geschwindigkeit gegen Strömung \(22\,\text{km/h} - 4\,\text{km/h} = 18\,\text{km/h}\). Differenz: \(26\,\text{km/h} - 18\,\text{km/h} = 8\,\text{km/h}\). Berechnung über die Fließgeschwindigkeit: \(2 \cdot 4\,\text{km/h} = 8\,\text{km/h}\). Die Ergebnisse stimmen überein.

Antwort

Der vereinfachte Term lautet \(2c\). Der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten entspricht immer der doppelten Fließgeschwindigkeit. Im Beispiel ergibt sich eine Differenz von \(8\,\text{km/h}\).
4280217
Ein Team von \(n\) Fachkräften benötigt für die Renovierung einer Halle \(d\) Tage. Die Stadtverwaltung möchte jedoch, dass die Halle \(k\) Tage früher fertiggestellt wird. a) Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viele Fachkräfte insgesamt nötig sind, um die Arbeit in der kürzeren Zeit zu schaffen. b) Berechne die Anzahl der Fachkräfte für \(n = 12\), \(d = 20\) und \(k = 5\). c) Wie viele Fachkräfte müssen zusätzlich zum ursprünglichen Team eingestellt werden, wenn alle mit der gleichen Leistung arbeiten?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele „Arbeitstage“ insgesamt für das Projekt nötig sind (also Tage mal Personen). - Wie ändert sich die Anzahl der verfügbaren Tage, wenn die Arbeit früher fertig sein soll? - Wenn weniger Zeit zur Verfügung steht, müssen mehr Personen gleichzeitig arbeiten. Welcher Rechenschritt passt hier? - Achte bei der letzten Teilaufgabe darauf, ob nach der Gesamtzahl oder nur nach den neuen Kollegen gefragt ist.

Lösung

1. Berechnung der gesamten Arbeitsleistung in Personentagen: \(n \cdot d\). 2. Bestimmung der neuen Zeitdauer: \(d - k\). 3. Aufstellen des Terms für die Gesamtzahl der Fachkräfte: \(\frac{n \cdot d}{d - k}\). 4. Einsetzen der Werte für Teil b: \(\frac{12 \cdot 20}{20 - 5} = \frac{240}{15} = 16\). 5. Berechnung der zusätzlichen Fachkräfte für Teil c: \(16 - 12 = 4\).

Antwort

a) \(\frac{n \cdot d}{d - k}\) b) \(16\) Fachkräfte c) \(4\) zusätzliche Fachkräfte
4280327
Zwei Pumpen füllen gemeinsam ein Wasserbecken mit dem Gesamtvolumen \(V\). Pumpe A fördert \(x\) Liter pro Minute, Pumpe B fördert \(y\) Liter pro Minute. a) Stelle eine Formel für das Gesamtvolumen \(V\) auf, wenn nach \(t\) Minuten gemeinsamen Betriebs beider Pumpen noch \(R\) Liter bis zur vollständigen Füllung fehlen. b) Berechne \(V\) für die Werte \(x = 15\), \(y = 20\), \(t = 12\) und \(R = 80\). c) Angenommen, das Becken hätte tatsächlich ein Fassungsvermögen von \(630\,\text{Liter}\). Wie viele Minuten müssten beide Pumpen nach den ersten \(12\,\text{Minuten}\) insgesamt noch zusätzlich laufen, um es vollständig zu füllen?

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt pro Minute insgesamt in das Becken, wenn beide Pumpen laufen? - Aus welchen zwei Teilen (gefüllt und noch leer) setzt sich das Gesamtvolumen zusammen? - Wie viel Wasser fehlt noch, wenn das neue Zielvolumen höher ist? - Wie lange brauchen die Pumpen mit ihrer gemeinsamen Leistung für diesen Rest?

Lösung

1. Aufstellen der Formel für das Volumen: Die gemeinsam geförderte Menge ist die Summe der Raten multipliziert mit der Zeit, plus der Rest: \(V = (x + y) \cdot t + R\). 2. Einsetzen der Werte für Teil b: \(V = (15 + 20) \cdot 12 + 80 = 35 \cdot 12 + 80 = 420 + 80 = 500\,\text{Liter}\). 3. Für Teil c: Berechnung der nach \(12\,\text{Minuten}\) bereits gefüllten Menge: \(35 \cdot 12 = 420\,\text{Liter}\). 4. Bestimmung der verbleibenden Menge bei \(630\,\text{Liter}\) Gesamtvolumen: \(630 - 420 = 210\,\text{Liter}\). 5. Berechnung der zusätzlichen Zeit: \(210 : 35 = 6\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(V = (x + y) \cdot t + R\) b) \(V = 500\,\text{Liter}\) c) Die Pumpen müssten \(6\,\text{Minuten}\) zusätzlich laufen.
4280847
Betrachte eine beliebige dreistellige Zahl mit der Hunderterziffer \(h\), der Zehnerziffer \(z\) und der Einerziffer \(e\). a) Notiere einen Term für den Wert dieser dreistelligen Zahl und einen Term für ihre Quersumme (die Summe ihrer Ziffern). b) Subtrahiere die Quersumme vom Wert der Zahl und vereinfache den Term. c) Untersuche den vereinfachten Term aus Teil b). Durch welche größte einstellige Zahl ist das Ergebnis für jede beliebige dreistellige Zahl immer ohne Rest teilbar? Begründe kurz mithilfe des Terms.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man den Wert einer Zahl im Zehnersystem zerlegt (z. B. \(325 = 3 \cdot 100 + \dots\)). - Achte beim Abziehen der Quersumme darauf, dass sich das Vorzeichen für jede einzelne Ziffer in der Summe ändert. - Schau dir die Zahlen vor den Variablen im vereinfachten Term genau an. Gibt es einen gemeinsamen Teiler?

Lösung

1. Der Term für den Wert der dreistelligen Zahl ist \(100h + 10z + e\). Die Quersumme wird durch \(h + z + e\) beschrieben. 2. Subtraktion der Quersumme vom Zahlenwert: \((100h + 10z + e) - (h + z + e)\). 3. Auflösen der Klammer und Zusammenfassen: \(100h - h + 10z - z + e - e = 99h + 9z\). 4. Ausklammern der 9 führt zu \(9 \cdot (11h + z)\). 5. Da der Term als Produkt mit dem Faktor 9 dargestellt werden kann (\(9 \cdot (11h + z)\)), ist das Ergebnis immer durch 9 teilbar.

Antwort

a) Wert: \(100h + 10z + e\); Quersumme: \(h + z + e\) b) \(99h + 9z\) c) Das Ergebnis ist immer durch 9 und damit auch durch 3 teilbar, da der Term zu \(9 \cdot (11h + z)\) faktorisiert werden kann.
4119227
Ein quaderförmiges Wasserbecken wird gleichmäßig gefüllt. Die Wasserhöhe \(h\) (in Zentimetern) nach einer Zeit \(t\) (in Minuten) kann mit der Formel \(h = 3 \cdot t + 10\) berechnet werden. a) Jemand behauptet: „Das Becken war zu Beginn leer.“ Nimm mithilfe der Formel Stellung zu dieser Aussage. b) Um wie viele Zentimeter steigt der Wasserspiegel in jeder Minute? c) Bestimme, nach wie vielen Minuten das Wasser eine Höhe von \(1{,}60\,\text{m}\) erreicht hat.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Zeitpunkt \(t = 0\) für die Wasserhöhe? - Achte auf die Einheiten: In welcher Einheit ist die Höhe \(h\) in der Formel angegeben, und welche Höhe ist in der Frage genannt? - Wie verändert sich der Wert von \(h\), wenn \(t\) um \(1\) größer wird?

Lösung

1. Überprüfung des Anfangszustands: Zum Zeitpunkt \(t = 0\) ergibt die Formel \(h = 3 \cdot 0 + 10 = 10\). Das Becken hatte also einen Anfangswasserstand von \(10\,\text{cm}\) und war nicht leer. 2. Bestimmung der Steigrate: Der Koeffizient vor \(t\) gibt die Änderung pro Zeiteinheit an. Der Wasserspiegel steigt um \(3\,\text{cm}\) pro Minute. 3. Berechnung der Zeit für \(h = 160\,\text{cm}\): Zuerst Umrechnung der Einheiten: \(1{,}60\,\text{m} = 160\,\text{cm}\). Einsetzen in die Formel: \(160 = 3 \cdot t + 10\). Subtraktion von \(10\) ergibt \(150 = 3 \cdot t\). Division durch \(3\) ergibt \(t = 50\). Nach \(50\) Minuten ist die Höhe erreicht.

Antwort

a) Die Aussage ist falsch. Bei \(t = 0\) beträgt die Höhe \(10\,\text{cm}\). b) Der Wasserspiegel steigt um \(3\,\text{cm}\) pro Minute. c) Die Höhe wird nach \(50\) Minuten erreicht.
4119257
Wanderer nutzen oft eine Faustregel, um die benötigte Zeit für eine Bergtour zu berechnen: „Plane für je \(4\,\text{km}\) horizontale Strecke eine Stunde ein. Addiere für je \(500\,\text{m}\) Aufstieg eine weitere Stunde.“ a) Stelle einen Term für die Gesamtzeit \(T\) (in Stunden) auf. Benutze \(s\) für die Strecke in \(\text{km}\) und \(h\) für die Höhenmeter im Aufstieg. b) Wie lange dauert laut Regel eine Wanderung über \(10\,\text{km}\) Strecke und \(750\,\text{m}\) Aufstieg? c) Eine Wandergruppe behauptet: „Wenn wir die Strecke verdoppeln, aber die Höhenmeter gleich bleiben, verdoppelt sich auch die benötigte Zeit.“ Überprüfe diese Aussage mithilfe deines Terms.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du „1 Stunde pro 4 km“ mathematisch ausdrücken kannst. - Achte auf die Einheiten im Term: \(s\) ist in \(\text{km}\), \(h\) ist in \(\text{m}\). - Setze für die Überprüfung der Behauptung einfach beispielhafte Zahlen ein und schaue, ob das Ergebnis der doppelten Zeit entspricht.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Zeit für die Strecke ist \(s : 4\) oder \(\frac{s}{4}\). Die Zeit für die Höhenmeter ist \(h : 500\) oder \(\frac{h}{500}\). Gesamtzeit: \(T = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\). 2. Berechnung für b): \(s = 10\) und \(h = 750\). - \(T = \frac{10}{4} + \frac{750}{500} = 2{,}5 + 1{,}5 = 4\). Die Wanderung dauert \(4\,\text{Stunden}\). 3. Überprüfung der Aussage c): - Ursprüngliche Zeit: \(T_1 = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\). - Zeit bei doppelter Strecke: \(T_2 = \frac{2s}{4} + \frac{h}{500} = \frac{s}{2} + \frac{h}{500}\). - Doppelte ursprüngliche Zeit: \(2 \cdot T_1 = 2 \cdot (\frac{s}{4} + \frac{h}{500}) = \frac{s}{2} + \frac{h}{250}\). - Da \(\frac{s}{2} + \frac{h}{500}\) nicht dasselbe ist wie \(\frac{s}{2} + \frac{h}{250}\) (außer wenn \(h=0\)), ist die Aussage im Allgemeinen falsch. Die Zeit für den Höhenanteil verdoppelt sich nämlich nicht.

Antwort

a) \(T = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\) b) \(4\,\text{Stunden}\). c) Die Aussage ist falsch. Nur der Zeitanteil für die horizontale Strecke würde sich verdoppeln, der Zeitanteil für die Höhenmeter bleibt jedoch gleich. Somit ist die Gesamtzeit weniger als das Doppelte (solange Höhenmeter vorhanden sind).
4119977
Zwei Freunde vergleichen ihr Erspartes. Lukas hat bereits \(85\,\text{€}\) in seiner Spardose und spart ab jetzt jeden Monat \(12\,\text{€}\) von seinem Taschengeld. Sarah hat \(205\,\text{€}\), muss aber monatlich \(8\,\text{€}\) für ihren Handyvertrag bezahlen, die sie von ihrem Ersparten nimmt. Nach wie vielen Monaten werden beide genau den gleichen Betrag besitzen? Wie viel Geld hat dann jeder von ihnen?

Denkanstöße

- Überlege, wie sich der Betrag bei Lukas und Sarah pro Monat verändert. Nimmt er zu oder ab? - Stelle für beide Personen einen Term auf, der den gesparten Betrag nach einer bestimmten Anzahl von Monaten angibt. - Verwende ein Gleichheitszeichen zwischen den beiden Formeln, um den Zeitpunkt des Gleichstands zu finden.

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung mit \(x\) als Anzahl der Monate: \(85 + 12x = 205 - 8x\). 2. Zusammenfassen der Variablen durch Addition von \(8x\) auf beiden Seiten: \(85 + 20x = 205\). 3. Isolieren des Terms mit \(x\) durch Subtraktion von \(85\): \(20x = 120\). 4. Berechnung der Monate durch Division: \(x = 6\). 5. Berechnung des Endbetrags (Einsetzen in einen der Terme): \(85 + 12 \cdot 6 = 85 + 72 = 157\). 6. Nach 6 Monaten haben beide \(157\,\text{€}\).

Antwort

Nach 6 Monaten haben beide Freunde jeweils \(157\,\text{€}\).
4120757
Ein Bauzaun besteht aus einzelnen Zaunelementen mit einer Länge von \(3{,}50\,\text{m}\) und Verbindungspfosten, die jeweils \(12\,\text{cm}\) breit sind. Ein Zaunabschnitt beginnt und endet immer mit einem Pfosten. Zwischen zwei Pfosten wird jeweils genau ein Zaunelement montiert. a) Stelle eine Formel für die Gesamtlänge \(L\) (in Metern) eines Zauns aus \(n\) Zaunelementen auf. b) Ein Bauherr bestellt Material für einen \(47\,\text{m}\) langen Zaun. Wie viele Zaunelemente muss er mindestens kaufen, um diese Strecke (oder etwas mehr) abzudecken? c) Wie viele Pfosten müssen für die in Teil b) berechnete Anzahl an Zaunelementen bestellt werden? Begründe kurz den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Elemente und der Pfosten.

Denkanstöße

- Achte auf die Einheiten: Rechne die Breite der Pfosten zuerst in Meter um. - Wenn ein Zaun mit einem Pfosten beginnt und endet, wie verhält sich dann die Anzahl der Pfosten zur Anzahl der Felder? - Was bedeutet „mindestens“ abdecken für dein Rechenergebnis?

Lösung

1. Formel aufstellen: Ein Zaun mit \(n\) Elementen benötigt \(n+1\) Pfosten. Die Breite der Pfosten in Metern ist \(0{,}12\,\text{m}\). Die Formel lautet \(L = n \cdot 3{,}50 + (n+1) \cdot 0{,}12\). Vereinfacht: \(L = 3{,}62n + 0{,}12\). 2. Berechnung für b): \(3{,}62n + 0{,}12 \ge 47\). 3. Umstellen: \(3{,}62n \ge 46{,}88\). 4. Division: \(n \ge 46{,}88 : 3{,}62 \approx 12{,}95\). Es müssen also mindestens 13 Zaunelemente gekauft werden. 5. Pfostenanzahl für c): Bei 13 Elementen werden \(13 + 1 = 14\) Pfosten benötigt. Begründung: Da der Zaun mit einem Pfosten beginnt und nach jedem der \(n\) Elemente ein Pfosten folgt, ist die Anzahl der Pfosten immer um 1 höher als die der Elemente.

Antwort

a) \(L = 3{,}50n + 0{,}12(n+1)\) oder \(L = 3{,}62n + 0{,}12\). b) Er muss mindestens 13 Zaunelemente kaufen. c) Es werden 14 Pfosten benötigt. Die Anzahl der Pfosten ist \(n+1\), da jedes Element einen Endpfosten hat und zusätzlich ein Startpfosten benötigt wird.
4121747
Ein Wassertank enthält zu Beginn \(1000\,\text{Liter}\). Durch ein Leck verliert der Tank gleichmäßig \(15\,\text{Liter}\) Wasser pro Stunde. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Wassermenge im Tank nach \(t\) Stunden beschreibt. b) Berechne mithilfe deines Terms, wie viel Wasser nach \(12\) Stunden noch im Tank ist. c) Nach wie vielen Stunden ist der Tank vollständig leer? Runde dein Ergebnis auf eine Dezimalstelle.

Denkanstöße

- Was ist der Startwert und was ändert sich pro Stunde? - Wie oft musst du die \(15\,\text{Liter}\) abziehen, wenn \(t\) Stunden vergangen sind? - Wenn der Tank leer ist, wie viel Liter sind dann noch darin?

Lösung

1. Term für die Abnahme aufstellen: Startwert \(1000\), Abzug pro Stunde \(15\), also \(1000 - 15 \cdot t\) 2. Berechnung für \(t = 12\): \(1000 - 15 \cdot 12 = 1000 - 180 = 820\) 3. Zeitpunkt des leeren Tanks bestimmen: \(1000 - 15 \cdot t = 0\) setzen 4. Gleichung lösen: \(15 \cdot t = 1000 \Rightarrow t = 1000 : 15 = 66{,}666...\) 5. Ergebnis runden: \(66{,}7\) Stunden

Antwort

a) Der Term lautet \(1000 - 15 \cdot t\). b) Nach \(12\) Stunden sind noch \(820\,\text{Liter}\) im Tank. c) Der Tank ist nach ca. \(66{,}7\) Stunden leer.
4122737
Ein Tag hat \(24\) Stunden. Ein Schüler plant seine Zeit wie folgt: Schlaf (\(8{,}5\,\text{h}\)), Schule (\(6{,}5\,\text{h}\)), Hausaufgaben (\(1{,}5\,\text{h}\)) und Hobbys (\(t_H\,\text{h}\)). Die verbleibende frei verfügbare Zeit wird mit \(F\) bezeichnet. a) Stelle einen Term für \(F\) in Abhängigkeit von \(t_H\) auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. b) Wie verändert sich \(F\), wenn die Schulzeit um eine Stunde verlängert wird (\(7{,}5\,\text{h}\)), man dafür aber eine halbe Stunde weniger schläft (\(8{,}0\,\text{h}\))? Begründe durch Vergleich der Terme.

Denkanstöße

- Versuche zuerst, alle festen Zeitangaben zu einem einzigen Wert zu addieren. - Was passiert mit der frei verfügbaren Zeit, wenn die Summe der anderen Tätigkeiten größer wird? - Stelle für die zweite Teilaufgabe eine neue Rechnung mit den geänderten Zahlen auf und vergleiche sie mit der ersten.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die frei verfügbare Zeit \(F\): \(F = 24 - (8{,}5 + 6{,}5 + 1{,}5 + t_H)\). 2. Vereinfachung der Konstanten: \(8{,}5 + 6{,}5 + 1{,}5 = 16{,}5\). Somit \(F = 24 - 16{,}5 - t_H = 7{,}5 - t_H\). 3. Aufstellen des neuen Terms bei veränderten Zeiten: \(F_{neu} = 24 - (8{,}0 + 7{,}5 + 1{,}5 + t_H)\). 4. Vereinfachung des neuen Terms: \(8{,}0 + 7{,}5 + 1{,}5 = 17{,}0\). Somit \(F_{neu} = 24 - 17{,}0 - t_H = 7{,}0 - t_H\). 5. Vergleich der Ergebnisse: Der neue Term \(7{,}0 - t_H\) ist um \(0{,}5\) kleiner als der ursprüngliche Term \(7{,}5 - t_H\). Die frei verfügbare Zeit verringert sich also um eine halbe Stunde.

Antwort

a) \(F = 7{,}5 - t_H\) b) Die frei verfügbare Zeit verringert sich um eine halbe Stunde (\(0{,}5\,\text{h}\)), da die Summe der festen Zeiten von \(16{,}5\,\text{h}\) auf \(17{,}0\,\text{h}\) steigt.
4124987
In einer Hundertertafel sind die Zahlen von 1 bis 100 in Zehnerreihen angeordnet. Man wählt eine beliebige Zahl \(x\) aus, die nicht am Rand liegt. Markiert man nun die Zahl \(x\) sowie ihre vier direkten Nachbarn (oben, unten, links, rechts), entsteht eine Kreuzform. Begründe allgemein durch Aufstellen eines Terms, dass die Summe dieser fünf Zahlen im Kreuz immer genau das Fünffache der mittleren Zahl \(x\) ist.

Denkanstöße

- Wenn du in der Hundertertafel ein Feld nach rechts oder links gehst, wie ändert sich der Wert? - Wie viel musst du addieren oder subtrahieren, um in die Zeile direkt darüber oder darunter zu gelangen? - Stelle einen Term für alle fünf Felder des Kreuzes auf und addiere sie.

Lösung

1. Bestimmung der Nachbarzahlen in Abhängigkeit von \(x\): - Linker Nachbar: \(x - 1\) - Rechter Nachbar: \(x + 1\) - Oberer Nachbar (eine Zeile darüber): \(x - 10\) - Unterer Nachbar (eine Zeile darunter): \(x + 10\) 2. Aufstellen der Summe aller fünf Zahlen: \(S = x + (x - 1) + (x + 1) + (x - 10) + (x + 10)\). 3. Vereinfachen des Terms: - Die Konstanten heben sich paarweise auf: \(-1 + 1 = 0\) und \(-10 + 10 = 0\). - Es bleibt: \(S = x + x + x + x + x = 5x\). 4. Ergebnis: Die Summe \(5x\) entspricht genau dem Fünffachen der gewählten mittleren Zahl \(x\).

Antwort

Die fünf Zahlen sind \(x-10\), \(x-1\), \(x\), \(x+1\) und \(x+10\). Die Summe dieser Terme ist \(x-10 + x-1 + x + x+1 + x+10 = 5x\). Somit ist die Summe immer das Fünffache der mittleren Zahl.
4125047
Ein großer Würfel mit einer Kantenlänge von \(k\) Einheiten, wobei \(k \ge 3\) eine natürliche Zahl ist, wird aus lauter kleinen Einheitswürfeln (Kantenlänge 1) zusammengebaut. Der gesamte große Würfel wird von außen rot angemalt. Danach wird er wieder in die kleinen Einheitswürfel zerlegt. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der kleinen Würfel angibt, die im Inneren liegen und somit keine rote Farbe erhalten haben. b) Berechne diese Anzahl für einen Würfel mit der Kantenlänge \(k = 5\). c) Wie viele kleine Würfel haben mindestens eine rote Seite, wenn der Gesamtwürfel eine Kantenlänge von \(k = 10\) hat?

Denkanstöße

- Stell dir vor, du schälst die äußere Schicht des Würfels wie bei einer Zwiebel ab. Welche Form bleibt übrig? - Wie viele kleine Würfel werden an jeder Seite der Kante abgezogen, um zum inneren Teil zu gelangen? - Wie berechnet man das Volumen eines Würfels? - Um die Anzahl der bemalten Würfel zu finden, könnte es einfacher sein, die Gesamtzahl zu nehmen und etwas davon abzuziehen.

Lösung

1. Analyse der inneren Struktur: Der innere Kern, der nicht bemalt wurde, ist selbst ein Würfel. 2. Bestimmung der Kantenlänge des Kerns: Da an jeder der zwei Seiten einer Kante ein bemalter Würfel liegt, ist die Kantenlänge des Kerns \(k - 2\). 3. Volumen des Kerns (unbemalte Würfel): \(V_{\text{innen}} = (k - 2)^3\). Dies ist der gesuchte Term für Teil a). 4. Berechnung für \(k = 5\): \((5 - 2)^3 = 3^3 = 27\). 5. Berechnung der bemalten Würfel für \(k = 10\): Gesamtzahl der Würfel minus unbemalte Würfel. 6. Gesamtzahl bei \(k = 10\): \(10^3 = 1000\). 7. Unbemalte Würfel bei \(k = 10\): \((10 - 2)^3 = 8^3 = 512\). 8. Ergebnis für Teil c): \(1000 - 512 = 488\).

Antwort

a) Der Term lautet \((k - 2)^3\). b) Für \(k = 5\) sind \(27\) kleine Würfel unbemalt. c) Bei \(k = 10\) haben \(488\) kleine Würfel mindestens eine rote Seite.
4125077
Lukas und Sarah sparen für ein neues Fahrrad. Lukas hat bereits \(60\,\text{€}\) in seiner Sparbüchse und legt jede Woche \(4\,\text{€}\) dazu. Sarah hat erst \(10\,\text{€}\) gespart, legt aber jede Woche \(9\,\text{€}\) dazu. a) Stelle für Lukas und Sarah jeweils einen Term auf, der das Ersparte nach \(w\) Wochen angibt. b) Wie viel Geld haben beide jeweils nach \(5\) Wochen und nach \(12\) Wochen gespart? c) Nach wie vielen Wochen haben beide genau den gleichen Betrag in ihrer Sparbüchse? Begründe deine Antwort durch Einsetzen oder Probieren.

Denkanstöße

- Erstelle eine kleine Tabelle für die Wochen \(8, 9, 10, 11\), um den Fortschritt zu vergleichen. - Was passiert mit dem Vorsprung von Lukas jede Woche? Um wie viel Euro holt Sarah pro Woche auf? - Du kannst die Terme gleichsetzen, um den Zeitpunkt des Gleichstands zu finden.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Lukas: \(L(w) = 60 + 4 \cdot w\); Sarah: \(S(w) = 10 + 9 \cdot w\). 2. Berechnung für \(w = 5\): Lukas: \(60 + 4 \cdot 5 = 80{,}00\,\text{€}\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 5 = 55{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung für \(w = 12\): Lukas: \(60 + 4 \cdot 12 = 108{,}00\,\text{€}\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 12 = 118{,}00\,\text{€}\). 4. Bestimmung des Gleichstands: Gesucht ist \(w\), sodass \(60 + 4 \cdot w = 10 + 9 \cdot w\). Durch Probieren oder systematisches Testen (z. B. \(w = 10\)): Lukas: \(60 + 4 \cdot 10 = 100\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 10 = 100\). 5. Ergebnis: Nach \(10\) Wochen haben beide genau \(100\,\text{€}\).

Antwort

a) Lukas: \(60 + 4 \cdot w\); Sarah: \(10 + 9 \cdot w\). b) Nach \(5\) Wochen: Lukas \(80\,\text{€}\), Sarah \(55\,\text{€}\). Nach \(12\) Wochen: Lukas \(108\,\text{€}\), Sarah \(118\,\text{€}\). c) Nach \(10\) Wochen haben beide genau \(100\,\text{€}\) gespart.
4125137
Aus Streichhölzern werden Quadrate in einer Reihe gelegt. Für das erste Quadrat benötigt man 4 Hölzchen. Für jedes weitere Quadrat, das man rechts anfügt, braucht man nur 3 zusätzliche Hölzchen, da eine Seite bereits vorhanden ist. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der benötigten Streichhölzer \(S\) für eine Reihe aus \(n\) Quadraten angibt. b) Wie viele Streichhölzer werden für eine Reihe aus 15 Quadraten benötigt? c) Jemand hat eine solche Reihe aus Quadraten gelegt und dafür insgesamt 76 Hölzchen verbraucht. Aus wie vielen Quadraten besteht diese Reihe?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viele Hölzchen bei jedem neuen Quadrat dazukommen. - Gibt es ein Hölzchen, das nur einmal ganz am Anfang (oder Ende) gebraucht wird? - Probiere es erst mit kleinen Zahlen aus (z. B. für 2 oder 3 Quadrate) und schaue, ob dein Term stimmt. - Um die Anzahl der Quadrate zu finden, kannst du rückwärts rechnen: Erst das „Extra-Hölzchen“ abziehen und dann teilen.

Lösung

1. Analyse des Musters: Das erste Quadrat hat 4 Hölzer. Jedes der restlichen \(n-1\) Quadrate fügt 3 Hölzer hinzu. Alternativ: Jedes Quadrat hat 3 „eigene“ Hölzer, und eines kommt am Anfang für den Abschluss dazu. 2. Aufstellen des Terms: \(S = 3 \cdot n + 1\) (oder \(S = 4 + 3 \cdot (n-1)\)). 3. Berechnung für \(n = 15\): \(S = 3 \cdot 15 + 1 = 45 + 1 = 46\). 4. Berechnung der Anzahl der Quadrate für \(S = 76\): \(76 = 3 \cdot n + 1 \implies 75 = 3 \cdot n \implies n = 25\).

Antwort

a) Der Term lautet \(S = 3n + 1\). b) Für 15 Quadrate benötigt man 46 Streichhölzer. c) Die Reihe besteht aus 25 Quadraten.
4125707
Ein großer Wasserbehälter enthält \(450\,\text{Liter}\) Wasser. Durch ein Leck fließen pro Minute \(15\,\text{Liter}\) ab. Gleichzeitig beginnt man, einen zweiten, anfangs leeren Behälter mit einer Rate von \(25\,\text{Litern}\) pro Minute zu füllen. a) Berechne den Zeitpunkt, zu dem beide Behälter exakt die gleiche Wassermenge enthalten. b) Wie viel Wasser befindet sich zu diesem Zeitpunkt in den Behältern? c) Erkläre ohne Rechnung, warum die Wassermenge im zweiten Behälter nach diesem Zeitpunkt immer größer sein wird als im ersten.

Denkanstöße

- Stelle für jeden Behälter eine Formel auf. Beachte, ob Wasser dazu- oder wegkommt. - Wie rechnet man \(0{,}25\) Minuten in Sekunden um? - Stell dir vor, du zeichnest die Füllstände in ein Koordinatensystem. Was passiert nach dem Treffpunkt der Linien? - Was passiert mit dem Abstand der Wassermengen, wenn eine Menge steigt und die andere gleichzeitig sinkt?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Wassermengen nach \(t\) Minuten: Behälter 1: \(450 - 15 \cdot t\); Behälter 2: \(25 \cdot t\). 2. Gleichsetzen: \(450 - 15 \cdot t = 25 \cdot t\). 3. Lösen der Gleichung: Addiere \(15 \cdot t\) auf beiden Seiten ergibt \(450 = 40 \cdot t\). Division durch \(40\) ergibt \(t = 11{,}25\). Der Zeitpunkt ist nach \(11{,}25\) Minuten. 4. Berechnung der Menge: \(25 \cdot 11{,}25 = 281{,}25\). Es befinden sich \(281{,}25\,\text{Liter}\) in den Behältern. 5. Begründung: Da die Wassermenge im ersten Behälter stetig abnimmt und im zweiten Behälter stetig zunimmt, entfernt sich der Wert des zweiten Behälters nach dem Schnittpunkt immer weiter nach oben, während der erste weiter sinkt.

Antwort

a) Nach \(11{,}25\) Minuten (bzw. \(11\) Minuten und \(15\) Sekunden) ist die Wassermenge gleich. b) Es befinden sich dann \(281{,}25\,\text{Liter}\) Wasser in jedem Behälter. c) Da die Menge im ersten Behälter sinkt und im zweiten Behälter steigt, wird der Unterschied nach dem Gleichstand immer größer; der zweite Behälter „überholt“ den ersten dauerhaft.
4125857
Zwei Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist \(20\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(1{,}5\,\text{cm}\) ab. Kerze B ist \(15\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(0{,}5\,\text{cm}\) ab. a) Nach wie vielen Stunden sind die Kerzen gleich hoch? b) Welche Höhe haben sie zu diesem Zeitpunkt? c) Welche Kerze ist nach insgesamt 7 Stunden Brenndauer höher? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Erstelle für jede Kerze einen Term, der die Höhe nach einer bestimmten Zeit \(t\) beschreibt. - Beachte, dass die Kerzen beim Brennen kleiner werden. Welches Rechenzeichen passt dazu? - Wenn du den Zeitpunkt für die gleiche Höhe gefunden hast, wie kannst du daraus die tatsächliche Höhe berechnen? - Was passiert mit dem Höhenunterschied, nachdem der Zeitpunkt des Gleichstands überschritten wurde?

Lösung

1. Aufstellen der Höhenterme nach \(t\) Stunden: Kerze A: \(20 - 1{,}5 \cdot t\); Kerze B: \(15 - 0{,}5 \cdot t\). 2. Gleichsetzen der Terme für Teilaufgabe a): \(20 - 1{,}5 \cdot t = 15 - 0{,}5 \cdot t\). 3. Addition von \(1{,}5 \cdot t\): \(20 = 15 + t\). 4. Subtraktion von 15: \(t = 5\). Ergebnis für a): Nach \(5\,\text{Stunden}\). 5. Berechnung der Resthöhe für Teilaufgabe b): \(20 - 1{,}5 \cdot 5 = 20 - 7{,}5 = 12{,}5\). Die Höhe beträgt \(12{,}5\,\text{cm}\). 6. Berechnung der Höhen nach \(7\,\text{Stunden}\) für Teilaufgabe c): Kerze A: \(20 - 1{,}5 \cdot 7 = 9{,}5\,\text{cm}\). Kerze B: \(15 - 0{,}5 \cdot 7 = 11{,}5\,\text{cm}\). Kerze B ist höher, da sie langsamer abbrennt und den Vorsprung von Kerze A nach 5 Stunden bereits wettgemacht hat.

Antwort

a) Die Kerzen sind nach 5 Stunden gleich hoch. b) Die Höhe beträgt zu diesem Zeitpunkt \(12{,}5\,\text{cm}\). c) Nach 7 Stunden ist Kerze B höher (\(11{,}5\,\text{cm}\)) als Kerze A (\(9{,}5\,\text{cm}\)).
4126097
Zwei verschiedene Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist \(24\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(2\,\text{cm}\) ab. Kerze B ist \(18\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(1\,\text{cm}\) ab. Die Zeit \(t\) (in Stunden), nach der beide Kerzen genau gleich hoch sind, lässt sich mit der Gleichung \(24 - 2 \cdot t = 18 - t\) berechnen. a) Erkläre die Bedeutung der Terme \(24 - 2 \cdot t\) und \(18 - t\) im Sachzusammenhang. b) Berechne den Zeitpunkt \(t\), an dem beide Kerzen die gleiche Höhe erreicht haben. c) Wie hoch sind die Kerzen zu diesem Zeitpunkt?

Denkanstöße

- Was passiert mit der Höhe einer Kerze, wenn sie brennt? Wird sie größer oder kleiner? - Welche Zahl in der Gleichung steht für die Höhe am Anfang? - Setze dein Ergebnis für \(t\) in beide Seiten der Gleichung ein, um zu prüfen, ob die Höhen wirklich gleich sind.

Lösung

1. Interpretation: \(24 - 2 \cdot t\) beschreibt die aktuelle Höhe von Kerze A nach \(t\) Stunden (\(24\) ist die Anfangshöhe, \(2 \cdot t\) der Abbrennverlust). \(18 - t\) beschreibt die aktuelle Höhe von Kerze B. 2. Lösen der Gleichung: \(24 - 2 \cdot t = 18 - t\). 3. Addieren von \(2 \cdot t\) auf beiden Seiten: \(24 = 18 + t\). 4. Subtrahieren von \(18\): \(t = 6\). Nach \(6\,\text{Stunden}\) sind sie gleich hoch. 5. Höhe berechnen: \(24 - 2 \cdot 6 = 24 - 12 = 12\,\text{cm}\). (Kontrolle mit Kerze B: \(18 - 6 = 12\,\text{cm}\)).

Antwort

a) Die Terme stellen die jeweilige Höhe der Kerzen A und B nach einer Brenndauer von \(t\) Stunden dar. b) Nach \(6\,\text{Stunden}\) sind beide gleich hoch. c) Die Kerzen sind dann jeweils \(12\,\text{cm}\) hoch.
4126277
Isabelle führt einen Zaubertrick mit insgesamt \(40\) Streichhölzern vor, die auf drei Stapel (\(L\), \(M\), \(R\)) verteilt sind. Sie weiß nicht, wie viele Hölzer in welchem Stapel liegen, nur die Gesamtzahl ist bekannt. Anweisungen: 1. Lege \(7\) Streichhölzer von \(L\) nach \(M\). 2. Lege \(5\) Streichhölzer von \(R\) nach \(M\). Nach diesen Zügen fragt Isabelle: „Wie viele Streichhölzer liegen jetzt insgesamt im linken und im rechten Stapel zusammen?“ Der Schüler antwortet: „Es sind genau \(15\).“ Isabelle sagt sofort: „Dann lagen am Anfang genau \(13\) Streichhölzer im mittleren Stapel.“ Zeige durch eine Rechnung mit Variablen (z. B. \(M\) für den Anfangsbestand der Mitte), dass Isabelle recht hat.

Denkanstöße

- Was weißt du über die Summe aller Streichhölzer vor und nach dem Umverteilen? - Versuche, die Information „links und rechts zusammen sind es 15“ als Gleichung mit den ursprünglichen Anzahlen \(L\) und \(R\) zu schreiben. - Wie hängen \(L + R\) und \(M\) mit der Gesamtzahl \(40\) zusammen?

Lösung

1. Sei \(S = 40\) die Gesamtzahl der Streichhölzer. Es gilt \(L + M + R = 40\). 2. Nach den Umverteilungen haben die Stapel neue Anzahlen: \(L' = L - 7\), \(R' = R - 5\) und \(M' = M + 7 + 5 = M + 12\). 3. Die Summe der äußeren Stapel ist nun \(L' + R' = 15\). Einsetzen der Ausdrücke: \((L - 7) + (R - 5) = 15\). 4. Vereinfachen der Gleichung: \(L + R - 12 = 15\), also \(L + R = 27\). 5. Da \(L + M + R = 40\), folgt durch Einsetzen von \(L + R = 27\): \(27 + M = 40\). 6. Berechnung von \(M\): \(M = 40 - 27 = 13\). Dies bestätigt Isabelles Aussage.

Antwort

Durch die Gleichung \((L-7) + (R-5) = 15\) ergibt sich \(L+R = 27\). Da die Gesamtsumme \(L+M+R = 40\) ist, muss \(M = 40 - 27 = 13\) sein.
4225347
Stell dir eine zweistellige Zahl vor. Die Zehnerziffer wird mit \(x\) bezeichnet und die Einerziffer mit \(y\), wobei \(x \in \{1, \dots, 9\}\) und \(y \in \{0, \dots, 9\}\) gilt. 1. Erstelle einen Term, der den Wert dieser zweistelligen Zahl berechnet. 2. Wenn man die Ziffern vertauscht, erhält man eine neue Zahl (die Umkehrzahl). Wie lautet der Term für den Wert dieser neuen Zahl? 3. Subtrahiere die neue Zahl von der ursprünglichen Zahl und vereinfache den entstandenen Term so weit wie möglich. 4. Begründe mithilfe deines Ergebnisses aus Teil 3, warum die Differenz zwischen einer Zahl und ihrer Umkehrzahl immer durch 9 teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Wert einer Zahl, wenn man die Stellen kennt? Denk an \(34 = 3 \cdot 10 + 4\). - Achte beim Subtrahieren auf die Klammern um den zweiten Term. - Was muss bei einem Term gegeben sein, damit man sicher sagen kann, dass er durch 9 teilbar ist?

Lösung

1. Der Wert einer zweistelligen Zahl mit Zehnerziffer \(x\) und Einerziffer \(y\) ist \(10x + y\). 2. Bei vertauschten Ziffern ist \(y\) die Zehnerziffer und \(x\) die Einerziffer. Der Term lautet \(10y + x\). 3. Die Differenz wird berechnet durch \((10x + y) - (10y + x)\). Auflösen der Klammer ergibt \(10x + y - 10y - x\). Zusammenfassen führt zu \(9x - 9y\). Durch Ausklammern erhält man \(9 \cdot (x - y)\). 4. Da \(x\) und \(y\) Ziffern (ganze Zahlen) sind, ist auch deren Differenz \((x - y)\) eine ganze Zahl. Da der gesamte Term den Faktor 9 enthält, ist das Ergebnis stets ein Vielfaches von 9 und somit durch 9 teilbar.

Antwort

1. \(10x + y\) 2. \(10y + x\) 3. \(9 \cdot (x - y)\) (oder \(9x - 9y\)) 4. Die Differenz ist ein Produkt aus 9 und einer ganzen Zahl, also ein Vielfaches von 9.
4225407
Ein großer Würfel mit der Kantenlänge \(a\) und ein kleinerer Würfel mit der Kantenlänge \(b\) werden zu einem neuen Körper zusammengeklebt. Dabei wird eine Seitenfläche des kleinen Würfels vollständig auf eine Seitenfläche des großen Würfels geklebt. Stelle einen Term für den gesamten Oberflächeninhalt \(O\) dieses neuen zusammengesetzten Körpers auf und vereinfache ihn so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Fläche einer einzelnen Quadratseite eines Würfels? - Was passiert mit den Flächen, die sich beim Zusammenkleben berühren? Sind sie von außen noch sichtbar? - Wie viele Flächen des kleinen Würfels sind nach dem Kleben noch Teil der Außenhülle? - Achte darauf, dass die Klebestelle auch auf der Oberfläche des großen Würfels einen Teil verdeckt.

Lösung

1. Ein einzelner Würfel hat 6 quadratische Seitenflächen. Die Summe der Oberflächen beider isolierten Würfel beträgt \(6a^2 + 6b^2\). 2. Durch das Zusammenkleben werden zwei Flächen der Größe \(b \cdot b = b^2\) verdeckt (eine Fläche des kleinen Würfels und ein gleich großer Teil einer Fläche des großen Würfels). 3. Diese verdeckten Flächen müssen von der Gesamtsumme abgezogen werden: \(O = 6a^2 + 6b^2 - 2b^2\). 4. Durch Zusammenfassen der \(b^2\)-Terme ergibt sich der endgültige Term \(O = 6a^2 + 4b^2\). Alternativ: Der große Würfel zeigt 5 volle Flächen (\(5a^2\)) und eine Restfläche (\(a^2 - b^2\)), der kleine Würfel zeigt 5 freie Flächen (\(5b^2\)). Summe: \(5a^2 + a^2 - b^2 + 5b^2 = 6a^2 + 4b^2\).

Antwort

\(O = 6a^2 + 4b^2\)
4235827
Ein mathematisches Rätsel beschäftigt sich mit der Differenz der Quadrate von zwei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen. a) Berechne die Differenz der Quadrate für die Paare \( (1, 2) \), \( (4, 5) \) und \( (10, 11) \). Rechne dabei immer „größeres Quadrat minus kleineres Quadrat“. Was fällt dir bei den Ergebnissen auf? b) Sei \( n \) die kleinere der beiden aufeinanderfolgenden Zahlen. Stelle einen Term für die Differenz der Quadrate von \( n \) und ihrem Nachfolger \( n+1 \) auf. c) Vereinfache den Term (multipliziere dazu die Klammern aus) und begründe, warum das Ergebnis immer eine ungerade Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Differenz der Quadrate“ als Rechenvorschrift? - Wenn \( n \) eine Zahl ist, wie heißt dann ihr direkter Nachfolger? - Erinnere dich an das Distributivgesetz, um den Ausdruck \( (n+1) \cdot (n+1) \) auszumultiplizieren. - Wie ist eine ungerade Zahl mathematisch definiert?

Lösung

1. Berechnung der Beispiele: \( 2^2 - 1^2 = 3 \), \( 5^2 - 4^2 = 9 \), \( 11^2 - 10^2 = 21 \). Beobachtung: Die Ergebnisse sind alle ungerade. 2. Aufstellen des allgemeinen Terms: \( (n + 1)^2 - n^2 \). 3. Ausmultiplizieren des Quadrats: \( (n + 1) \cdot (n + 1) - n^2 = (n^2 + n + n + 1) - n^2 \). 4. Vereinfachen des Terms: \( n^2 + 2n + 1 - n^2 = 2n + 1 \). 5. Begründung der Parität: Der Term \( 2n \) ist für jede ganze Zahl \( n \) eine gerade Zahl. Addiert man 1 zu einer geraden Zahl, erhält man stets eine ungerade Zahl. Somit ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.

Antwort

a) Die Ergebnisse sind \( 3, 9 \) und \( 21 \). Es fällt auf, dass alle Ergebnisse ungerade sind. b) Der Term lautet \( (n + 1)^2 - n^2 \). c) Vereinfacht ergibt der Term \( 2n + 1 \). Da \( 2n \) immer gerade ist, ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.
4238087
Zwei verschiedene Pumpen sollen ein Wasserbecken mit einem Volumen von \(V\) Litern füllen. Pumpe A schafft \(x\) Liter pro Minute. Pumpe B ist leistungsstärker und fördert pro Minute \(10\) Liter mehr als Pumpe A. a) Stelle einen Term für den Zeitunterschied \(\Delta t\) (in Minuten) auf, den die beiden Pumpen benötigen, um das Becken jeweils alleine vollständig zu füllen. b) Untersuche mithilfe deines Terms, wie sich dieser Zeitunterschied verändert, wenn das Becken doppelt so groß wäre (also \(2 \cdot V\) Liter fassen würde). Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Zeit, wenn man die Gesamtmenge und die Menge pro Minute kennt? - Stelle zuerst die Terme für die einzelnen Zeiten auf und subtrahiere sie. - Was passiert mathematisch mit einem Bruch, wenn man den Zähler verdoppelt? - Überlege dir ein einfaches Beispiel mit Zahlen für \(V\) und \(x\), um deine Vermutung zu prüfen.

Lösung

1. Füllzeit Pumpe A: \(t_A = \frac{V}{x}\). 2. Füllzeit Pumpe B: Die Förderrate ist \(x + 10\). Damit ist \(t_B = \frac{V}{x + 10}\). 3. Term für den Zeitunterschied: \(\Delta t = t_A - t_B = \frac{V}{x} - \frac{V}{x + 10}\). 4. Untersuchung bei Verdopplung von \(V\): Ersetzt man im Term \(V\) durch \(2V\), erhält man \(\Delta t_{neu} = \frac{2V}{x} - \frac{2V}{x + 10} = 2 \cdot \left( \frac{V}{x} - \frac{V}{x + 10} \right)\). 5. Schlussfolgerung: Der Zeitunterschied verdoppelt sich ebenfalls, da \(V\) ein linearer Faktor im Zähler des Terms ist.

Antwort

a) \(\Delta t = \frac{V}{x} - \frac{V}{x+10}\) b) Der Zeitunterschied verdoppelt sich. Im Term für den Zeitunterschied steht das Volumen \(V\) linear im Zähler; wird \(V\) mit \(2\) multipliziert, verdoppelt sich der gesamte Wert des Terms.
4239267
Eine Jugendgruppe mit \(n\) Personen plant einen Ausflug. Die Kosten für den Bus betragen insgesamt \(B\) Euro und sollen gleichmäßig auf alle Teilnehmer aufgeteilt werden. Kurz vor der Fahrt melden sich noch \(m\) weitere Jugendliche an. Da nun ein größerer Bus benötigt wird, erhöhen sich die Gesamtkosten um \(s\) Euro. a) Stelle einen Term auf, der beschreibt, um wie viel Euro der Preis pro Person durch die zusätzlichen Teilnehmer sinkt. b) Berechne die Ersparnis pro Person für \(n = 20\), \(B = 400\), \(m = 5\) und \(s = 50\). c) Unter welcher Bedingung würde sich der Preis pro Person überhaupt nicht ändern, obwohl mehr Leute mitfahren und der Bus teurer wird? Erkläre den Zusammenhang ohne eine Rechnung durchzuführen.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Ersparnis“ im Vergleich von zwei Preisen? - Stelle dir vor, du berechnest den Preis pro Kopf einmal für die kleine Gruppe und einmal für die große Gruppe inklusive der Mehrkosten. - Für den letzten Teil: Wann gleicht sich ein höherer Gesamtpreis durch eine höhere Anzahl an Zahlern genau aus?

Lösung

1. Geplante Kosten pro Person: \(K_{\text{plan}} = \frac{B}{n}\). 2. Tatsächliche Kosten pro Person mit zusätzlichen Teilnehmern und höherem Buspreis: \(K_{\text{ist}} = \frac{B + s}{n + m}\). 3. Term für die Ersparnis: \(E = \frac{B}{n} - \frac{B + s}{n + m}\). 4. Berechnung für Teil b): \(E = \frac{400}{20} - \frac{400 + 50}{20 + 5} = 20 - \frac{450}{25} = 20 - 18 = 2\,\text{€}\). 5. Analyse für Teil c): Der Preis bleibt gleich, wenn die zusätzlichen Kosten \(s\) genau durch die Beiträge der \(m\) neuen Personen zum ursprünglichen Preis pro Person gedeckt werden. Das bedeutet, der „Aufpreis“ pro neuem Teilnehmer (\(\frac{s}{m}\)) muss exakt dem ursprünglichen Preis pro Person (\(\frac{B}{n}\)) entsprechen.

Antwort

a) Der Term lautet \(\frac{B}{n} - \frac{B + s}{n + m}\). b) Die Ersparnis beträgt \(2\,\text{€}\) pro Person. c) Der Preis pro Person bleibt gleich, wenn die Zusatzkosten pro neuem Teilnehmer (\(\frac{s}{m}\)) genau so hoch sind wie die ursprünglichen Kosten pro Person (\(\frac{B}{n}\)).
4239287
Ein Wasserbecken wird mit einer Pumpe gefüllt. Geplant ist eine Fülldauer von \(t\) Stunden bei einer Förderleistung von \(r\) Litern pro Stunde. Die Pumpe wird jedoch optimiert, sodass sie pro Stunde \(s\) Liter zusätzlich fördert. a) Stelle einen Term auf, der die Zeitersparnis in Stunden beschreibt. b) Berechne diese Ersparnis für \(t = 10\), \(r = 1\,200\) und \(s = 300\). c) Erkläre kurz, was der Teilterm \(\frac{t \cdot r}{r + s}\) in diesem Sachzusammenhang angibt.

Denkanstöße

- Wie viel Wasser passt insgesamt in das Becken? Nutze die Variablen der Planung. - Wie hoch ist die neue Förderleistung pro Stunde? - Stelle zuerst einen Term für die neue Zeit auf und vergleiche ihn mit der alten Zeit. - Was passiert mit der Dauer, wenn die Pumpe mehr Wasser pro Stunde liefert?

Lösung

1. Bestimmung des Gesamtvolumens des Beckens als Produkt aus geplanter Zeit und Förderrate: \(V = t \cdot r\). 2. Bestimmung der neuen Förderrate: \(r_{\text{neu}} = r + s\). 3. Aufstellung des Terms für die tatsächliche Fülldauer: \(\frac{t \cdot r}{r + s}\). 4. Bildung des Differenzterms für die Zeitersparnis: \(\Delta t = t - \frac{t \cdot r}{r + s}\). 5. Einsetzen der Zahlenwerte \(t = 10\), \(r = 1\,200\), \(s = 300\): \(10 - \frac{10 \cdot 1\,200}{1\,200 + 300} = 10 - \frac{12\,000}{1\,500}\). 6. Berechnung des Bruchs: \(12\,000 : 1\,500 = 8\). 7. Berechnung der Differenz: \(10 - 8 = 2\,\text{Stunden}\). 8. Interpretation des Teilterms: Er berechnet die tatsächliche Anzahl an Stunden, die die optimierte Pumpe benötigt, um das Becken zu füllen.

Antwort

a) \(t - \frac{t \cdot r}{r + s}\) b) Die Zeitersparnis beträgt \(2\) Stunden. c) Der Term gibt die tatsächliche Dauer (in Stunden) an, die zum Füllen des Beckens benötigt wird.
4239367
Ein Sportboot soll eine Strecke von \(s = 120\,\text{km}\) (einfacher Weg) hin und wieder zurücklegen. Das Boot hat eine konstante Eigengeschwindigkeit von \(v = 25\,\text{km/h}\). Untersuche, wie sich eine Strömung auf die Gesamtdauer der Fahrt auswirkt: 1. Berechne die Gesamtdauer für den Hin- und Rückweg auf einem stehenden See (ohne Strömung). 2. Berechne die Gesamtdauer für den Hin- und Rückweg auf einem Fluss mit einer Fließgeschwindigkeit von \(c = 5\,\text{km/h}\). 3. Vergleiche die beiden Ergebnisse. Wird die Zeit, die man durch die Strömung in die eine Richtung gewinnt, durch den Zeitverlust in die Gegenrichtung genau ausgeglichen?

Denkanstöße

- Berechne zuerst die Zeit für die Fahrt ohne Strömung. - Denke bei der Flussfahrt daran, dass sich die Geschwindigkeiten für den Hin- und Rückweg unterscheiden. - Vergleiche die beiden Gesamtergebnisse: Sind sie identisch? - Überlege dir, warum die Fahrt gegen den Strom zeitlich stärker ins Gewicht fällt als die Fahrt mit dem Strom.

Lösung

1. Berechnung der Zeit auf dem See: \(t_{\text{See}} = \frac{2 \cdot s}{v} = \frac{2 \cdot 120\,\text{km}}{25\,\text{km/h}} = \frac{240}{25}\,\text{h} = 9{,}6\,\text{h}\). 2. Berechnung der Zeit auf dem Fluss (Hinweg mit Strömung): \(t_{\text{hin}} = \frac{120}{25+5} = \frac{120}{30} = 4\,\text{h}\). 3. Berechnung der Zeit auf dem Fluss (Rückweg gegen Strömung): \(t_{\text{rück}} = \frac{120}{25-5} = \frac{120}{20} = 6\,\text{h}\). 4. Gesamtdauer auf dem Fluss: \(T_{\text{Fluss}} = 4\,\text{h} + 6\,\text{h} = 10\,\text{h}\). 5. Vergleich: Da \(10\,\text{h} > 9{,}6\,\text{h}\), dauert die Fahrt auf dem Fluss länger. Der Zeitverlust gegen die Strömung ist größer als der Zeitgewinn mit der Strömung, da man gegen die Strömung länger unterwegs ist und die Verzögerung somit über einen längeren Zeitraum wirkt.

Antwort

1. Auf dem See dauert die Fahrt \(9{,}6\,\text{Stunden}\). 2. Auf dem Fluss dauert die Fahrt \(10\,\text{Stunden}\). 3. Nein, die Zeit wird nicht ausgeglichen. Die Fahrt auf dem Fluss dauert insgesamt länger (\(10\,\text{h}\) statt \(9{,}6\,\text{h}\)).
4239387
Zwei verschiedene Handy-Tarife lassen sich durch Terme für die monatlichen Kosten (in Euro) beschreiben. Dabei gibt \(m\) die Anzahl der verbrauchten Gigabyte (\(\text{GB}\)) an Datenvolumen an: Tarif 1: \(10 + 2 \cdot m\) Tarif 2: \(4 \cdot m\) a) Beschreibe den Unterschied der beiden Tarife im Hinblick auf die Kostenstruktur (Grundgebühr und Preis pro \(\text{GB}\)). b) Stelle einen Term für die Ersparnis \(E\) auf, die man erzielt, wenn man Tarif 1 statt Tarif 2 wählt. Vereinfache den Term so weit wie möglich. c) Berechne die Ersparnis \(E\) für \(m = 3\) und \(m = 7\). Interpretiere deine Ergebnisse.

Denkanstöße

- Was bedeutet eine Zahl ohne Variable im Vergleich zu einer Zahl mit Variable bei Kosten? - Wenn du die Ersparnis berechnen willst, musst du die Kosten voneinander abziehen. - Achte beim Subtrahieren eines ganzen Terms auf die Klammern. - Was sagt dir ein negatives Vorzeichen über die Ersparnis aus?

Lösung

1. Analyse der Kostenstruktur: Tarif 1 hat eine feste Grundgebühr von \(10\,\text{€}\) und variable Kosten von \(2\,\text{€}\) pro \(\text{GB}\). Tarif 2 hat keine Grundgebühr, dafür aber höhere variable Kosten von \(4\,\text{€}\) pro \(\text{GB}\). 2. Aufstellen des Ersparnisterms \(E\): Differenz zwischen den Kosten von Tarif 2 und Tarif 1 bilden: \(E = 4 \cdot m - (10 + 2 \cdot m)\). 3. Vereinfachung des Terms: Klammer auflösen ergibt \(E = 4m - 10 - 2m\), zusammengefasst \(E = 2m - 10\). 4. Berechnung für \(m = 3\): \(E = 2 \cdot 3 - 10 = 6 - 10 = -4\). Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass Tarif 1 um \(4\,\text{€}\) teurer ist als Tarif 2. 5. Berechnung für \(m = 7\): \(E = 2 \cdot 7 - 10 = 14 - 10 = 4\). Ein positives Ergebnis bedeutet, dass man mit Tarif 1 genau \(4\,\text{€}\) gegenüber Tarif 2 spart.

Antwort

a) Tarif 1 hat eine Grundgebühr von \(10\,\text{€}\) und kostet \(2\,\text{€}\) pro \(\text{GB}\). Tarif 2 hat keine Grundgebühr und kostet \(4\,\text{€}\) pro \(\text{GB}\). b) \(E = 2m - 10\) c) Für \(m = 3\) ist \(E = -4\), man zahlt also \(4\,\text{€}\) drauf. Für \(m = 7\) ist \(E = 4\), man spart also \(4\,\text{€}\).
4239787
Zwei Zahlen stehen im Verhältnis \(1 : n\), wobei die zweite Zahl die größere ist und \(n > 1\) gilt. Die Differenz der beiden Zahlen beträgt \(d\). Bestimme die Ausdrücke für beide Zahlen in Abhängigkeit von \(n\) und \(d\).

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche der beiden Zahlen im Verhältnis \(1 : n\) die größere sein muss, wenn \(n > 1\) ist. - Nutze Platzhalter wie \(x\) und \(y\) für die gesuchten Werte. - Wie kannst du die Differenz mithilfe deiner gewählten Platzhalter schreiben? - Versuche, eine Variable in der Differenzgleichung so zu ersetzen, dass nur noch eine Unbekannte sowie die Buchstaben \(n\) und \(d\) vorkommen.

Lösung

1. Variablen festlegen: \(x\) für die kleinere und \(y\) für die größere Zahl. 2. Gleichungen basierend auf dem Verhältnis und der Differenz aufstellen: \(\frac{y}{x} = n\) und \(y - x = d\). 3. Die größere Zahl durch die kleinere ausdrücken: \(y = n \cdot x\). 4. Den Ausdruck für \(y\) in die Differenzgleichung einsetzen: \(nx - x = d\). 5. Die Variable \(x\) ausklammern und isolieren: \(x(n - 1) = d \Rightarrow x = \frac{d}{n - 1}\). 6. Den Ausdruck für \(y\) bestimmen: \(y = n \cdot \frac{d}{n - 1} = \frac{nd}{n - 1}\).

Antwort

Die kleinere Zahl ist \(\frac{d}{n - 1}\) und die größere Zahl ist \(\frac{nd}{n - 1}\).
4240387
Zwei Räder rollen nebeneinander eine Strecke \(s\) weit. Rad A hat einen Umfang von \(u\). Rad B ist größer und hat einen Umfang von \(1{,}25 \cdot u\). Stelle eine Gleichung auf und bestimme eine Formel für die Strecke \(s\), bei der Rad A genau \(n\) Umdrehungen mehr macht als Rad B. Dein Ergebnis für \(s\) soll nur von den Variablen \(n\) und \(u\) abhängen.

Denkanstöße

- Versuche zuerst, für jedes Rad einen Term für die Anzahl der Umdrehungen aufzustellen. - Nutze die Variable \(n\) für den Unterschied zwischen den beiden Umdrehungszahlen. - Kannst du den Term \(\frac{1}{1{,}25}\) als Dezimalzahl oder einfachen Bruch schreiben, um die Rechnung zu vereinfachen? - Ziel ist es, die Gleichung so umzustellen, dass \(s\) alleine auf einer Seite steht.

Lösung

1. Anzahl der Umdrehungen von Rad A: \(N_A = \frac{s}{u}\). 2. Anzahl der Umdrehungen von Rad B: \(N_B = \frac{s}{1{,}25 \cdot u}\). 3. Aufstellen der Gleichung für die Differenz \(n\): \(\frac{s}{u} - \frac{s}{1{,}25 \cdot u} = n\). 4. Ausklammern von \(\frac{s}{u}\): \(\frac{s}{u} \cdot (1 - \frac{1}{1{,}25}) = n\). 5. Berechnen des Klammerausdrucks: \(1 - \frac{1}{1{,}25} = 1 - 0{,}8 = 0{,}2\). 6. Einsetzen und nach \(s\) auflösen: \(0{,}2 \cdot \frac{s}{u} = n \implies \frac{1}{5} \cdot \frac{s}{u} = n\). 7. Ergebnis: \(s = 5 \cdot n \cdot u\).

Antwort

Die Formel für die Strecke lautet \(s = 5 \cdot n \cdot u\).
4240447
Ein Lieferwagen und ein Motorrad fahren dieselbe Strecke der Länge \(s\). Der Lieferwagen fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit \(v\). Das Motorrad fährt um \(20\,\text{km/h}\) schneller als der Lieferwagen. a) Stelle einen Term für den Zeitunterschied \(\Delta t\) zwischen der Ankunft des Lieferwagens und des Motorrads in Abhängigkeit von \(s\) und \(v\) auf. b) Erkläre ohne Rechnung, wie sich dieser Zeitunterschied \(\Delta t\) verändert, wenn die Strecke \(s\) verdoppelt wird (bei gleichbleibenden Geschwindigkeiten). c) Berechne die Entfernung \(s\), wenn der Lieferwagen mit \(60\,\text{km/h}\) fährt und das Motorrad \(15\,\text{Minuten}\) früher am Ziel ankommt.

Denkanstöße

- In Teil a musst du zwei Ausdrücke für die Zeit voneinander subtrahieren. - Überlege in Teil b, ob man bei einer doppelt so langen Reise auch doppelt so viel Zeit „verliert“ oder „gewinnt“. - Vergiss in Teil c nicht, die \(15\,\text{Minuten}\) in Stunden umzurechnen, bevor du sie in die Gleichung einsetzt. - Welche Zahl ist als gemeinsamer Nenner für \(60\) und \(80\) gut geeignet?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Fahrzeiten: \(t_{\text{Lkw}} = \frac{s}{v}\) und \(t_{\text{Motorrad}} = \frac{s}{v + 20}\). 2. Differenz bilden für Teil a: \(\Delta t = \frac{s}{v} - \frac{s}{v + 20}\). 3. Begründung für Teil b: Da die Zeit für eine Strecke direkt proportional zur Streckenlänge ist (\(t = \frac{s}{v}\)), verdoppeln sich bei doppelter Strecke beide Einzelzeiten. Damit verdoppelt sich auch ihre Differenz \(\Delta t\). 4. Berechnung für Teil c: Gegeben sind \(v = 60\,\text{km/h}\), also \(v + 20 = 80\,\text{km/h}\) und \(\Delta t = 15\,\text{min} = 0{,}25\,\text{h}\). 5. Gleichung aufstellen: \(\frac{s}{60} - \frac{s}{80} = 0{,}25\). 6. Hauptnenner bilden (\(240\)): \(\frac{4 \cdot s}{240} - \frac{3 \cdot s}{240} = 0{,}25 \implies \frac{s}{240} = 0{,}25\). 7. Ergebnis berechnen: \(s = 0{,}25 \cdot 240 = 60\). Die Entfernung beträgt \(60\,\text{km}\).

Antwort

a) \(\Delta t = \frac{s}{v} - \frac{s}{v + 20}\) b) Der Zeitunterschied verdoppelt sich. c) Die Entfernung beträgt \(60\,\text{km}\).
4240637
Ein Fruchtsaftkonzentrat hat einen Fruchtgehalt von \(p\,\%\). Um eine trinkfertige Schorle mit einem Fruchtgehalt von \(q\,\%\) herzustellen, wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt. Es sind \(V\) Liter des Konzentrats vorhanden. Es gilt \(V>0\) und \(0<q<p\leq 100\). Stelle einen Term auf, der die benötigte Wassermenge \(w\) in Litern angibt, die zum Konzentrat hinzugefügt werden muss.

Denkanstöße

- Was bleibt bei der Verdünnung mit Wasser unverändert: die Gesamtmenge oder die Menge des reinen Fruchtanteils? - Wie berechnest du den Anteil einer Größe, wenn der Prozentsatz und die Gesamtmenge gegeben sind? - Überlege dir, wie groß das Volumen der Mischung ist, nachdem das Wasser hinzugefügt wurde. - Kannst du ein Verhältnis zwischen dem reinen Fruchtanteil und dem neuen Gesamtvolumen aufstellen?

Lösung

1. Berechnung der reinen Fruchtmenge im Konzentrat: \(V_{Frucht} = V \cdot \frac{p}{100}\) 2. Aufstellen des Terms für das Gesamtvolumen nach der Verdünnung: \(V_{gesamt} = V + w\) 3. Aufstellen der Gleichung für die Zielkonzentration: \(\frac{V \cdot \frac{p}{100}}{V + w} = \frac{q}{100}\) 4. Umformen der Gleichung zur Beseitigung der Brüche: \(V \cdot p = q \cdot (V + w)\) 5. Auflösen nach \(w\): \(V \cdot p = q \cdot V + q \cdot w \implies q \cdot w = V \cdot p - V \cdot q \implies w = \frac{V \cdot (p - q)}{q}\)

Antwort

\(w = \frac{V \cdot (p - q)}{q}\)
4240647
In einem Chemielabor befinden sich \(m\) Gramm einer Salzlösung mit einem Salzgehalt von \(s\,\%\). Der Laborant möchte den Salzgehalt auf \(k\,\%\) erhöhen, indem er reines Salz zur Lösung hinzufügt. Es gilt \(m>0\) und \(0\leq s<k<100\). Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viel Gramm reines Salz \(z\) hinzugefügt werden müssen.

Denkanstöße

- Was ändert sich an der Gesamtmasse der Lösung, wenn du reines Salz hinzufügst? - Ändert sich bei diesem Vorgang auch die Menge des gelösten Stoffes? - Stelle einen Ausdruck für die neue Salzmenge und einen für die neue Gesamtmasse auf. - Wie hängen die neue Salzmenge, die neue Gesamtmasse und der Zielprozentsatz zusammen?

Lösung

1. Bestimmung der Masse des Salzes in der ursprünglichen Lösung: \(m_{\text{Salz, alt}} = m \cdot \frac{s}{100}\) 2. Bestimmung der neuen Gesamtmasse nach Zugabe von Salz: \(m_{\text{neu}} = m + z\) 3. Bestimmung der neuen Gesamtmasse des Salzes: \(m_{\text{Salz, neu}} = m \cdot \frac{s}{100} + z\) 4. Aufstellen der Gleichung für die neue Konzentration \(k\): \(\frac{m \cdot \frac{s}{100} + z}{m + z} = \frac{k}{100}\) 5. Umformen der Gleichung durch Multiplikation mit \(100 \cdot (m + z)\): \(m \cdot s + 100 \cdot z = k \cdot (m + z)\) 6. Isolieren von \(z\): \(m \cdot s + 100 \cdot z = k \cdot m + k \cdot z \implies 100 \cdot z - k \cdot z = k \cdot m - s \cdot m\) 7. Ausklammern und Auflösen: \(z \cdot (100 - k) = m \cdot (k - s) \implies z = \frac{m \cdot (k - s)}{100 - k}\)

Antwort

\(z = \frac{m \cdot (k - s)}{100 - k}\)
4279507
Ein Flugzeug fliegt bei Windstille mit einer konstanten Eigengeschwindigkeit \(v\). Wenn Wind mit der Geschwindigkeit \(w\) weht, ändert sich die Geschwindigkeit des Flugzeugs über dem Boden. a) Stelle Terme für die Geschwindigkeit mit Rückenwind (\(v_R\)) und für die Geschwindigkeit mit Gegenwind (\(v_G\)) auf. b) Addiere die beiden Terme \(v_R\) und \(v_G\) und dividiere die Summe durch 2. Welchen Wert erhältst du? Interpretiere dieses Ergebnis. c) Ein Flugzeug erreicht mit Rückenwind eine Geschwindigkeit von \(820\,\text{km/h}\) und mit Gegenwind \(740\,\text{km/h}\). Berechne mithilfe deiner Erkenntnisse aus Aufgabenteil b) die Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs und bestimme anschließend die Windgeschwindigkeit.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Geschwindigkeit eines Objekts, wenn der Wind von hinten schiebt oder von vorne bremst? - Wenn du zwei Terme addierst, schau genau, welche Variablen sich gegenseitig aufheben. - Das Teilen einer Summe durch 2 entspricht der Berechnung eines Durchschnitts. - Wie hängen die Eigengeschwindigkeit und die Windgeschwindigkeit mit der tatsächlichen Geschwindigkeit über Grund zusammen?

Lösung

1. Aufstellen der Terme: \(v_R = v + w\) und \(v_G = v - w\). 2. Berechnung des Mittelwerts: \(\frac{(v + w) + (v - w)}{2} = \frac{v + w + v - w}{2} = \frac{2v}{2} = v\). Das Ergebnis \(v\) entspricht der Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs bei Windstille. 3. Anwendung auf Zahlenwerte: \(v = \frac{820\,\text{km/h} + 740\,\text{km/h}}{2} = \frac{1560\,\text{km/h}}{2} = 780\,\text{km/h}\). 4. Bestimmung der Windgeschwindigkeit: Da \(v + w = 820\,\text{km/h}\) ist, folgt \(w = 820\,\text{km/h} - 780\,\text{km/h} = 40\,\text{km/h}\). Alternativ über den Gegenwind: \(780\,\text{km/h} - 40\,\text{km/h} = 740\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(v_R = v + w\); \(v_G = v - w\). b) Das Ergebnis ist \(v\); es entspricht der Eigengeschwindigkeit bei Windstille. c) Die Eigengeschwindigkeit beträgt \(780\,\text{km/h}\), die Windgeschwindigkeit \(40\,\text{km/h}\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.