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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 22.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Terme aus Texten aufstellen

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4118877
Ein Reisebüro gibt die folgende Tabelle für den Umtausch von Euro (€) in polnische Złoty (PLN) heraus: <table> <tr><th>Euro (€)</th><td>1</td><td>5</td><td>10</td><td>50</td></tr> <tr><th>Złoty (PLN)</th><td>\(4{,}30\)</td><td>\(21{,}50\)</td><td>\(43{,}00\)</td><td>\(215{,}00\)</td></tr> </table> a) Beschreibe mit Worten, welche Zuordnung diese Tabelle darstellt. b) Stelle einen Term auf, mit dem man den Betrag in Złoty für einen beliebigen Euro-Betrag \(x\) berechnen kann. c) Berechne mithilfe deines Terms, wie viele Złoty man für \(22\,\text{€}\) erhält.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Złoty-Betrag, wenn sich der Euro-Betrag verdoppelt? - Wie viel erhält man für genau \(1\,\text{€}\)? Wie hilft dir das für andere Beträge? - Überlege dir einen Namen für die Variable, die den Euro-Betrag darstellt.

Lösung

1. Die Tabelle stellt die Zuordnung Euro-Betrag \(\mapsto\) Złoty-Betrag dar (bzw. die Umrechnung von Euro in polnische Złoty). 2. Da der Quotient aus Złoty und Euro für alle Wertepaare konstant ist (\(4{,}30 : 1 = 4{,}3\)), handelt es sich um eine proportionale Zuordnung mit dem Proportionalitätsfaktor \(4{,}3\). 3. Der Term für den Betrag in Złoty lautet: \(4{,}30x\). 4. Einsetzen von \(x = 22\): \(4{,}30 \cdot 22 = 94{,}60\). Man erhält also \(94{,}60\,\text{PLN}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ordnet jedem Euro-Betrag den entsprechenden Betrag in polnischen Złoty zu. b) Der Term lautet \(4{,}30x\) (oder \(4{,}3x\)). c) Man erhält \(94{,}60\,\text{PLN}\).
4222697
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme: a) Die Summe aus einer Zahl \(x\) und \(14\). b) Das Produkt der Variablen \(c\) und \(d\). c) Die Differenz aus der Zahl \(20\) und einer Variablen \(y\). d) Das Achtfache einer Zahl \(z\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu welchem Begriff (Summe, Produkt, Differenz)? - In welcher Reihenfolge müssen die Zahlen und Variablen bei einer Differenz stehen? - Wie schreibt man „das Achtfache“ als Rechnung?

Lösung

1. Addition von \(x\) und \(14\) ergibt den Term \(x + 14\). 2. Multiplikation von \(c\) und \(d\) ergibt den Term \(cd\). 3. Subtraktion von \(y\) von der Zahl \(20\) ergibt den Term \(20 - y\). 4. Das Achtfache von \(z\) entspricht der Multiplikation mit \(8\), also \(8z\).

Antwort

a) \(x + 14\) b) \(cd\) c) \(20 - y\) d) \(8z\)
4223617
Stelle für die beschriebenen Zahlen jeweils einen passenden Term auf: 1. Eine Zahl mit \(x\) Hundertern und \(y\) Zehnern. 2. Eine Zahl mit \(a\) Tausendern, \(b\) Hundertern und \(c\) Einern. 3. Das Dreifache einer Zahl, die aus \(n\) Zehnern und \(k\) Einern besteht.

Denkanstöße

- Welchen Wert hat eine Ziffer an der Hunderterstelle oder Zehnerstelle? - Wie schreibst du eine Zahl wie 345 als Summe unter Verwendung der Ziffern 3, 4 und 5? - Was bedeutet „das Dreifache“ mathematisch für einen ganzen Ausdruck?

Lösung

1. Ein Hunderter entspricht dem Wert 100 und ein Zehner dem Wert 10. Der Term lautet \(100x + 10y\). 2. Ein Tausender entspricht 1000, ein Hunderter 100 und ein Einer 1. Der Term lautet \(1000a + 100b + c\). 3. Die ursprüngliche Zahl wird durch \(10n + k\) dargestellt. Das Dreifache dieser Zahl ergibt den Term \(3(10n + k)\), was vereinfacht \(30n + 3k\) entspricht.

Antwort

1. \(100x + 10y\) 2. \(1000a + 100b + c\) 3. \(3(10n + k)\) oder \(30n + 3k\)
4279217
In einer Schulbibliothek stehen zu Beginn eines Monats \(x\) Bücher. Während des Monats werden \(y\) Bücher neu angeschafft und \(z\) beschädigte Bücher aussortiert. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der Bücher am Ende des Monats beschreibt. b) Berechne die Anzahl der Bücher für folgende Werte: 1) \(x = 1250\), \(y = 48\), \(z = 15\) 2) \(x = 945\), \(y = 112\), \(z = 37\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Aktion die Anzahl der Bücher erhöht und welche sie verringert. - Was ist der Startwert in deiner Rechnung? - Setze die gegebenen Zahlen nacheinander für die entsprechenden Platzhalter im Term ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für den Endbestand: Der Anfangsbestand \(x\) wird um die Zugänge \(y\) erhöht und um die Abgänge \(z\) verringert. Der Term lautet \(x + y - z\). 2. Berechnung für Fall 1: Einsetzen der Werte ergibt \(1250 + 48 - 15\). Die Summe von \(1250\) und \(48\) ist \(1298\). Subtraktion von \(15\) ergibt \(1283\). 3. Berechnung für Fall 2: Einsetzen der Werte ergibt \(945 + 112 - 37\). Die Summe von \(945\) und \(112\) ist \(1057\). Subtraktion von \(37\) ergibt \(1020\).

Antwort

a) Der Term lautet \(x + y - z\). b) Ergebnisse: 1) \(1283\) Bücher 2) \(1020\) Bücher
4279257
Ein Mobilfunkanbieter berechnet im Ausland für die Datennutzung \(0{,}05\,\text{€}\) pro verbrauchtem Megabyte (\(\text{MB}\)). Berechne die Kosten für die folgenden Datenmengen: a) \(10\,\text{MB}\) b) \(100\,\text{MB}\) c) \(250\,\text{MB}\) d) \(1{,}5\,\text{GB}\) (Hinweis: \(1\,\text{GB} = 1000\,\text{MB}\)) e) Stelle einen Term auf, mit dem man die Kosten für eine beliebige Datenmenge von \(m\,\text{MB}\) berechnen kann.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel man für ein einzelnes Megabyte bezahlt. - Wie verändert sich der Gesamtpreis, wenn du doppelt so viele Megabyte verbrauchst? - Achte bei Teilaufgabe d) darauf, die Einheiten anzugleichen. - Ein Term ist wie ein Bauplan, in den du jede beliebige Zahl für den Platzhalter einsetzen kannst.

Lösung

1. Berechnung der Kosten durch Multiplikation der Datenmenge mit dem Preis pro Einheit (\(0{,}05\,\text{€}\) pro \(\text{MB}\)). 2. Für \(10\,\text{MB}\): \(10 \cdot 0{,}05 = 0{,}50\,\text{€}\). 3. Für \(100\,\text{MB}\): \(100 \cdot 0{,}05 = 5{,}00\,\text{€}\). 4. Für \(250\,\text{MB}\): \(250 \cdot 0{,}05 = 12{,}50\,\text{€}\). 5. Umrechnung von \(1{,}5\,\text{GB}\) in \(\text{MB}\): \(1{,}5 \cdot 1000 = 1500\,\text{MB}\). 6. Für \(1500\,\text{MB}\): \(1500 \cdot 0{,}05 = 75{,}00\,\text{€}\). 7. Aufstellen des Terms für \(m\,\text{MB}\): \(K(m) = 0{,}05m\) (in \(\text{€}\)).

Antwort

a) \(0{,}50\,\text{€}\) b) \(5{,}00\,\text{€}\) c) \(12{,}50\,\text{€}\) d) \(75{,}00\,\text{€}\) e) \(0{,}05m\) (in \(\text{€}\))
4119147
Ein zu Beginn leeres zylindrisches Glas wird unter einen gleichmäßig laufenden Wasserhahn gestellt. Nach \(12\,\text{s}\) beträgt die Füllhöhe im Glas genau \(4{,}2\,\text{cm}\). a) Berechne, wie hoch das Wasser nach insgesamt \(30\,\text{s}\) im Glas steht. b) Stelle einen Term auf, mit dem man die Füllhöhe \(h\) (in \(\text{cm}\)) für eine beliebige Zeit \(t\) (in \(\text{s}\)) berechnen kann. c) Das Glas hat eine Gesamthöhe von \(14\,\text{cm}\). Bestimme, nach welcher Zeit das Wasser den Rand erreicht und überzulaufen beginnt.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, um wie viele Zentimeter das Wasser in einer einzigen Sekunde steigt. - Handelt es sich bei einem Zylinder um eine gleichmäßige (proportionale) Zunahme? - Wie kannst du den Zusammenhang zwischen Zeit und Höhe als mathematischen Ausdruck schreiben? - Wenn du die Höhe kennst, wie kannst du die Rechnung umkehren, um die Zeit zu finden?

Lösung

1. Berechnung der Steiggeschwindigkeit pro Sekunde: \(4{,}2\,\text{cm} : 12\,\text{s} = 0{,}35\,\text{cm/s}\). 2. Berechnung der Höhe nach \(30\,\text{s}\): \(0{,}35\,\text{cm/s} \cdot 30\,\text{s} = 10{,}5\,\text{cm}\). 3. Aufstellen des Terms für die Füllhöhe: \(h(t) = 0{,}35t\). 4. Berechnung der Zeit für die Gesamthöhe von \(14\,\text{cm}\): \(14\,\text{cm} : 0{,}35\,\text{cm/s} = 40\,\text{s}\).

Antwort

a) Nach \(30\,\text{s}\) steht das Wasser \(10{,}5\,\text{cm}\) hoch. b) Der Term lautet \(h = 0{,}35t\). c) Nach \(40\,\text{s}\) erreicht das Wasser den Rand und beginnt überzulaufen.
4119207
In einem Kochbuch findet man eine Faustformel für die Zubereitung eines Bratenstücks im Ofen: „Rechne pro Kilogramm Fleisch eine Garzeit von \(45\) Minuten und plane zusätzlich \(20\) Minuten für das Vorheizen und Ruhen ein.“ a) Stelle einen Term für die Gesamtzeit \(G\) (in Minuten) auf, wenn das Fleisch \(m\) Kilogramm wiegt. b) Berechne die Gesamtzeit für ein Fleischstück mit einer Masse von \(2{,}5\,\text{kg}\). c) Für die Zubereitung eines Bratens wurden insgesamt \(155\) Minuten benötigt. Bestimme mithilfe deiner Formel, wie schwer das Fleischstück war.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu „pro Kilogramm“ und welche zu „zusätzlich“? - Überlege, was das \(m\) in deiner Formel darstellt. - Wenn du das Ergebnis für die Zeit hast, wie kannst du die Rechnung umkehren, um die Masse zu bestimmen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtzeit \(G\): \(G = 45m + 20\). 2. Berechnung für \(m = 2{,}5\,\text{kg}\): \(G = 45 \cdot 2{,}5 + 20 = 112{,}5 + 20 = 132{,}5\). Die Gesamtzeit beträgt \(132{,}5\) Minuten. 3. Bestimmung der Masse für \(G = 155\,\text{min}\): Umstellen der Gleichung \(155 = 45m + 20\) führt zu \(135 = 45m\). Division durch \(45\) ergibt \(m = 3\). Das Fleischstück wog \(3\,\text{kg}\).

Antwort

a) \(G = 45m + 20\) b) Die Gesamtzeit beträgt \(132{,}5\) Minuten. c) Das Fleischstück wog \(3\,\text{kg}\).
4119237
Bei einem Gewitter kann man die Entfernung zum Einschlagsort mit einer Faustregel schätzen: „Zähle die Sekunden zwischen dem Blitz und dem Donner und dividiere diese Zahl durch 3. Das Ergebnis ist die Entfernung in Kilometern.“ a) Stelle einen Term auf, der die Entfernung \(d\) (in \(\text{km}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Sekunden) beschreibt. b) Berechne die Entfernung für die Zeitspannen \(3\,\text{s}\), \(9\,\text{s}\) und \(15\,\text{s}\). c) Ein Beobachter misst eine Zeit von \(4{,}5\,\text{s}\). Wie weit ist das Gewitter entfernt? d) Warum handelt es sich hierbei nur um eine Schätzung? Begründe kurz unter Berücksichtigung der Schallgeschwindigkeit (ca. \(343\,\text{m/s}\)).

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenoperation „dividieren“ bedeutet. - Setze die gegebenen Zahlen für die Variable im Term ein. - Wie viele Meter legt der Schall in einer Sekunde zurück und wie viele Meter sind ein Kilometer?

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Regel „Sekunden durch 3“ ergibt den Term \(d = \frac{t}{3}\). 2. Berechnungen für b): - Für \(t = 3\): \(d = \frac{3}{3} = 1\,\text{km}\). - Für \(t = 9\): \(d = \frac{9}{3} = 3\,\text{km}\). - Für \(t = 15\): \(d = \frac{15}{3} = 5\,\text{km}\). 3. Berechnung für c): Für \(t = 4{,}5\) ergibt sich \(d = \frac{4{,}5}{3} = 1{,}5\,\text{km}\). 4. Begründung für d): Der Schall legt in \(3\,\text{s}\) bei einer Schallgeschwindigkeit von etwa \(343\,\text{m/s}\) ungefähr \(3 \cdot 343\,\text{m} = 1029\,\text{m}\) zurück, was fast genau \(1\,\text{km}\) entspricht. Die Division durch \(3\) nutzt also den Näherungswert \(333{,}33\,\text{m/s}\). Da die Schallgeschwindigkeit von der Lufttemperatur und weiteren Luftbedingungen abhängt, bleibt es eine Schätzung.

Antwort

a) \(d = \frac{t}{3}\) b) \(1\,\text{km}\), \(3\,\text{km}\) und \(5\,\text{km}\). c) \(1{,}5\,\text{km}\). d) Es ist eine Schätzung, da die Schallgeschwindigkeit etwa \(343\,\text{m/s}\) beträgt (also etwa \(1029\,\text{m}\) in \(3\,\text{s}\)). Die Faustregel rechnet vereinfacht mit genau \(1000\,\text{m}\) pro \(3\,\text{s}\).
4122147
In den USA wird die Temperatur in Grad Fahrenheit (\(^\circ\text{F}\)) gemessen. Um einen Temperaturwert in Grad Celsius (\(^\circ\text{C}\)) in Grad Fahrenheit umzurechnen, multipliziert man den Celsiuswert mit \(1{,}8\) und addiert \(32\). a) Stelle einen Term auf, mit dem man die Temperatur in \(^\circ\text{F}\) berechnen kann. Nutze die Variable \(c\) für die Temperatur in Grad Celsius. b) Berechne mithilfe deines Terms die Fahrenheit-Werte für die folgenden Temperaturen: \(20\,^\circ\text{C}\), \(35\,^\circ\text{C}\) und \(-10\,^\circ\text{C}\).

Denkanstöße

- Überlege dir Schritt für Schritt, welche Rechenoperationen nacheinander durchgeführt werden. - Achte beim Einsetzen negativer Zahlen auf die Vorzeichenregeln bei der Multiplikation und Addition.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Gemäß der Beschreibung lautet der Term \(1{,}8c + 32\). 2. Berechnung für \(20\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot 20 + 32 = 36 + 32 = 68\). Die Temperatur beträgt \(68\,^\circ\text{F}\). 3. Berechnung für \(35\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot 35 + 32 = 63 + 32 = 95\). Die Temperatur beträgt \(95\,^\circ\text{F}\). 4. Berechnung für \(-10\,^\circ\text{C}\): \(1{,}8 \cdot (-10) + 32 = -18 + 32 = 14\). Die Temperatur beträgt \(14\,^\circ\text{F}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(1{,}8c + 32\). b) Die Werte sind \(68\,^\circ\text{F}\), \(95\,^\circ\text{F}\) und \(14\,^\circ\text{F}\).
4222097
Im Kino kostet eine Portion Popcorn \(4{,}50\,\text{€}\) und ein Softdrink \(3{,}20\,\text{€}\). 1) Berechne die Gesamtkosten für 2 Portionen Popcorn und 3 Softdrinks. 2) Stelle einen Term für die Gesamtkosten auf, wenn man \(p\) Portionen Popcorn und \(d\) Softdrinks kauft. 3) Was berechnet man mit dem Term \(3 \cdot 4{,}50 + 3{,}20\)? 4) Jemand kauft \(x\) Portionen Popcorn, wobei der Kaufpreis höchstens \(20\,\text{€}\) beträgt, und bezahlt mit einem 20-Euro-Schein. Erstelle einen Term für das Wechselgeld.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie du den Preis für eine Sorte berechnest, wenn du die Anzahl kennst. - Was passiert mathematisch, wenn du zwei verschiedene Beträge zusammenrechnen möchtest? - Ein Term mit Variablen funktioniert genau wie eine Rechnung mit Zahlen, nur dass du Buchstaben als Platzhalter verwendest. - Beim Wechselgeld startest du mit dem gegebenen Betrag und ziehst die Kosten davon ab.

Lösung

1. Berechnung der Gesamtkosten für 2 Portionen Popcorn und 3 Softdrinks: \(2 \cdot 4{,}50 + 3 \cdot 3{,}20 = 9{,}00 + 9{,}60 = 18{,}60\,\text{€}\). 2. Aufstellen des allgemeinen Terms für \(p\) Popcorn und \(d\) Drinks: \(4{,}50p + 3{,}20d\). 3. Interpretation des Terms: Der Term \(3 \cdot 4{,}50 + 3{,}20\) gibt den Gesamtpreis für 3 Portionen Popcorn und einen Softdrink an. 4. Aufstellen des Terms für das Wechselgeld: \(20 - 4{,}50x\).

Antwort

1) \(18{,}60\,\text{€}\) 2) \(4{,}50p + 3{,}20d\) 3) Der Preis für 3 Portionen Popcorn und 1 Softdrink. 4) \(20 - 4{,}50x\)
4222137
Bei einem Spendenlauf sammelt die Klasse 7a einen Betrag von \(x\,\text{€}\). Die Klasse 7b ist besonders erfolgreich und sammelt \(20\,\%\) mehr als die 7a. Die Klasse 7c sammelt \(50\,\text{€}\) weniger als die 7b. 1. Stelle einen Term für den Spendenbetrag der Klasse 7b in Abhängigkeit von \(x\) auf. 2. Stelle einen Term für den Spendenbetrag der Klasse 7c in Abhängigkeit von \(x\) auf. 3. Wie viel Geld haben die drei Klassen insgesamt gesammelt? Gib einen vereinfachten Term in Abhängigkeit von \(x\) an.

Denkanstöße

- Kannst du den prozentualen Zuwachs als Dezimalzahl ausdrücken? - Überlege dir Schritt für Schritt, wie viel jede Klasse einzeln gesammelt hat. - Wie findet man die Summe von mehreren Termen? - Achte darauf, welche Werte von der Variablen \(x\) abhängen und welche feststehende Zahlen sind.

Lösung

1. Berechnung des Betrags für Klasse 7b durch Erhöhung von \(x\) um \(20\,\%\): \(1{,}2x\). 2. Berechnung des Betrags für Klasse 7c durch Subtraktion von \(50\,\text{€}\) vom Betrag der 7b: \(1{,}2x - 50\). 3. Addition und Vereinfachung der Beträge aller drei Klassen: \(x + 1{,}2x + (1{,}2x - 50) = 3{,}4x - 50\).

Antwort

1. \(1{,}2x\) (oder \(x + 0{,}2x\)) 2. \(1{,}2x - 50\) 3. \(3{,}4x - 50\)
4222177
Für eine Modellrechnung wird angenommen, dass Äpfel beim Trocknen \(\frac{4}{5}\) ihres ursprünglichen Gewichts verlieren. a) Erstelle einen Term, der das Gewicht der getrockneten Äpfel angibt, wenn man von einer Menge von \(x\,\text{kg}\) frischen Äpfeln ausgeht. b) Berechne mithilfe deines Terms, wie viele Kilogramm getrocknete Äpfel man aus \(15\,\text{kg}\) frischen Äpfeln erhält.

Denkanstöße

- Was bleibt übrig, wenn ein Teil des Ganzen weggenommen wird? - Kannst du den Anteil, der übrig bleibt, als Bruch oder Dezimalzahl ausdrücken? - Wie berechnet man den Anteil einer unbekannten Menge?

Lösung

a) Der Gewichtsverlust beträgt \(\frac{4}{5}x\). Das Restgewicht ist daher \(x - \frac{4}{5}x = \frac{5}{5}x - \frac{4}{5}x = \frac{1}{5}x\) (oder \(0{,}2x\)). b) Für \(x = 15\,\text{kg}\) gilt: \(\frac{1}{5} \cdot 15 = 3\). Man erhält \(3\,\text{kg}\) getrocknete Äpfel.

Antwort

a) Der Term lautet \(\frac{1}{5}x\) oder \(0{,}2x\). b) Man erhält \(3\,\text{kg}\) getrocknete Äpfel.
4222297
Eine Wanderstrecke besteht aus zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt hat eine Länge von \(a\) Kilometern, der zweite Abschnitt eine Länge von \(b\) Kilometern. Stelle einen Term für die Gesamtlänge der Wanderstrecke auf und berechne den Wert des Terms für die folgenden Fälle: 1) \(a = 12\), \(b = 15\) 2) \(a = 4{,}7\), \(b = 3{,}8\) 3) \(a = 5\frac{3}{4}\), \(b = 6\frac{1}{2}\)

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Gesamtlänge, wenn zwei Teilstrecken hintereinander gelaufen werden? - Achte beim Addieren von Dezimalzahlen darauf, dass die Kommata untereinander stehen. - Um Brüche zu addieren, müssen sie denselben Nenner haben. - Überlege, ob du Brüche in Dezimalzahlen umwandeln möchtest oder umgekehrt.

Lösung

1. Der Term für die Gesamtlänge ergibt sich aus der Summe der beiden Teilabschnitte: \(a + b\). 2. Für \(a = 12\) und \(b = 15\): \(12 + 15 = 27\,\text{km}\). 3. Für \(a = 4{,}7\) und \(b = 3{,}8\): \(4{,}7 + 3{,}8 = 8{,}5\,\text{km}\). 4. Für \(a = 5\frac{3}{4}\) und \(b = 6\frac{1}{2}\): \(5\frac{3}{4} + 6\frac{2}{4} = 11 + \frac{5}{4} = 12\frac{1}{4}\,\text{km}\).

Antwort

Der Term lautet \(a + b\). 1) \(27\,\text{km}\) 2) \(8{,}5\,\text{km}\) 3) \(12\frac{1}{4}\,\text{km}\) (oder \(12{,}25\,\text{km}\))
4222307
Für den Bau eines Modells benötigt ein Schüler 3 Holzleisten der Länge \(x\,\text{cm}\) und 2 Holzleisten der Länge \(y\,\text{cm}\). Stelle einen Term für die Gesamtlänge des benötigten Holzes auf. Berechne die Gesamtlänge für: 1) \(x = 5\,\text{cm}\), \(y = 4\,\text{cm}\) 2) \(x = 2{,}5\,\text{cm}\), \(y = 1{,}8\,\text{cm}\) 3) \(x = 4\frac{1}{3}\,\text{cm}\), \(y = 1\frac{1}{2}\,\text{cm}\)

Denkanstöße

- Wie oft kommt jede Länge im Modell vor? - Denke an die Regel „Punkt vor Strich“. - Wenn du eine ganze Zahl mit einem Bruch multiplizierst, kannst du die Zahl oft mit dem Nenner kürzen. - Kannst du die gemischten Zahlen zuerst in unechte Brüche umwandeln?

Lösung

1. Der Term für die Gesamtlänge setzt sich aus der dreifachen Länge \(x\) und der zweifachen Länge \(y\) zusammen: \(3x + 2y\). 2. Für \(x = 5\) und \(y = 4\): \(3 \cdot 5 + 2 \cdot 4 = 15 + 8 = 23\,\text{cm}\). 3. Für \(x = 2{,}5\) und \(y = 1{,}8\): \(3 \cdot 2{,}5 + 2 \cdot 1{,}8 = 7{,}5 + 3{,}6 = 11{,}1\,\text{cm}\). 4. Für \(x = 4\frac{1}{3}\) und \(y = 1\frac{1}{2}\): \(3 \cdot \frac{13}{3} + 2 \cdot \frac{3}{2} = 13 + 3 = 16\,\text{cm}\).

Antwort

Der Term lautet \(3x + 2y\). 1) \(23\,\text{cm}\) 2) \(11{,}1\,\text{cm}\) 3) \(16\,\text{cm}\)
4222487
An einem Schulkiosk werden Saftschorlen für \(1{,}50\,\text{€}\) und Brezeln für \(2{,}20\,\text{€}\) verkauft. a) Stelle einen Term für die Gesamteinnahmen auf, wenn \(s\) Schorlen und \(b\) Brezeln verkauft werden. b) Berechne die Einnahmen für den Verkauf von \(80\) Schorlen und \(55\) Brezeln. c) Angenommen, die Preise ändern sich: Eine Schorle kostet nun \(x\,\text{€}\) und eine Brezel \(y\,\text{€}\). Wie lautet der Term für die Gesamteinnahmen bei den gleichen Verkaufszahlen aus Aufgabenteil b)?

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Preis für mehrere gleiche Artikel? - Addiere die Einnahmen aus den beiden verschiedenen Artikeln. - Achte beim Einsetzen auf die richtige Zuordnung der Zahlen zu den Buchstaben. - In Teil c) bleiben die Mengen gleich, aber die Preise werden durch Variablen ersetzt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Gesamteinnahmen \(E\) berechnen sich aus \(1{,}50s + 2{,}20b\). 2. Einsetzen der Werte \(s = 80\) und \(b = 55\): \(E = 1{,}50 \cdot 80 + 2{,}20 \cdot 55 = 120 + 121 = 241\,\text{€}\). 3. Verallgemeinerung mit neuen Variablen für die Preise: \(E = 80x + 55y\) oder kurz \(80x + 55y\).

Antwort

a) \(1{,}50s + 2{,}20b\) b) \(241\,\text{€}\) c) \(80x + 55y\)
4222557
Ein Wanderweg hat eine Gesamtlänge von \(L\,\text{km}\). Eine Wandergruppe hat vom Anfang des Wanderwegs aus entlang der vorgesehenen Route bereits eine Strecke von \(d\,\text{km}\) zurückgelegt. a) Stelle einen Term auf, mit dem man die noch verbleibende Strecke berechnen kann. b) Berechne die restliche Strecke für \(L = 18{,}5\) und \(d = 7{,}9\). c) Warum darf der Wert von \(d\) in diesem Sachzusammenhang nicht größer als \(L\) sein?

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenart man verwendet, um einen Rest zu bestimmen. - Stell dir vor, du hättest eine Schnur einer bestimmten Länge und schneidest ein Stück davon ab. - Was würde es bedeuten, wenn man mehr abschneidet, als überhaupt da ist?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Differenz zwischen Gesamtlänge und bereits zurückgelegter Strecke: \(L - d\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte in den Term: \(18{,}5 - 7{,}9 = 10{,}6\). 3. Die restliche Strecke beträgt \(10{,}6\,\text{km}\). 4. Im Sachkontext stellt \(d\) einen Teil der Gesamtstrecke \(L\) dar; man kann nicht mehr Kilometer wandern, als der Weg insgesamt lang ist, da die Reststrecke sonst negativ wäre.

Antwort

a) Der Term lautet \(L - d\). b) Die restliche Strecke beträgt \(10{,}6\,\text{km}\). c) Die zurückgelegte Strecke kann nicht größer als die Gesamtlänge des Weges sein, da die verbleibende Strecke sonst negativ wäre, was bei einer Entfernung keinen Sinn ergibt.
4222617
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme mit den genannten Variablen: a) Das Produkt aus der Variablen \(x\) und der Summe der Variablen \(y\) und \(z\). b) Die Differenz aus dem Fünffachen einer Zahl \(a\) und der Zahl \(12\). c) Der Quotient, bei dem der Dividend die Differenz von \(p\) und \(q\) ist und der Divisor \(3\) beträgt.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu welchem Begriff (Summe, Differenz, Produkt, Quotient)? - Achte darauf, wann Klammern gesetzt werden müssen, damit die Reihenfolge der Rechnung stimmt (Punkt-vor-Strich-Rechnung). - Was bedeuten die Begriffe Dividend und Divisor bei einer Division?

Lösung

1. Übersetzung von Teil a): Die Summe von \(y\) und \(z\) wird als \((y + z)\) geschrieben. Das Produkt mit \(x\) ergibt den Term \(x(y + z)\). 2. Übersetzung von Teil b): Das Fünffache von \(a\) ist \(5a\). Die Differenz zu \(12\) ergibt den Term \(5a - 12\). 3. Übersetzung von Teil c): Die Differenz von \(p\) und \(q\) ist \((p - q)\). Da dies der Dividend ist und durch \(3\) geteilt wird, lautet der Term \((p - q) : 3\) oder \(\frac{p - q}{3}\).

Antwort

a) \(x(y + z)\) b) \(5a - 12\) c) \((p - q) : 3\) oder \(\frac{p - q}{3}\)
4222707
Stelle für die folgenden Rechenanweisungen jeweils einen passenden Term auf: a) Das Fünffache der Differenz aus \(x\) und \(y\). b) Die Summe aus dem Produkt von \(3\) und \(a\) und dem Quotienten aus \(b\) und \(4\). c) Subtrahiere das Doppelte von \(z\) von der Zahl \(50\).

Denkanstöße

- Achte darauf, wann Klammern gesetzt werden müssen, damit die Punkt-vor-Strich-Regel die Bedeutung nicht verändert. - „Das Doppelte“ bedeutet eine Multiplikation mit einer bestimmten Zahl. - Überlege genau, welcher Teil von welchem abgezogen wird.

Lösung

1. Zuerst die Differenz \(x - y\) bilden; da das Fünffache der gesamten Differenz gesucht ist, muss diese eingeklammert werden: \(5(x - y)\). 2. Das Produkt ist \(3a\), der Quotient ist \(b : 4\) oder \(\frac{b}{4}\); die Summe beider Teile ergibt \(3a + \frac{b}{4}\). 3. Das Doppelte von \(z\) ist \(2z\); dieses wird von \(50\) abgezogen: \(50 - 2z\).

Antwort

a) \(5(x - y)\) b) \(3a + b : 4\) (oder \(3a + \frac{b}{4}\)) c) \(50 - 2z\)
4222717
Stelle für jede der folgenden Beschreibungen einen passenden mathematischen Term auf: a) Die Differenz aus dem Doppelten einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). b) Der Quotient aus der Summe der Zahlen \(a\) und \(b\) und der Zahl \(3\). c) Das Produkt aus einer ganzen Zahl \(y\) und ihrem Nachfolger.

Denkanstöße

- Welche Rechenart gehört zu Begriffen wie Summe, Differenz, Produkt oder Quotient? - Was bedeutet es mathematisch, das „Doppelte“ einer Zahl zu bilden? - Wie schreibt man den Nachfolger einer beliebigen Zahl \(y\) auf? - Denke daran, Klammern zu setzen, wenn eine ganze Summe multipliziert oder dividiert werden soll.

Lösung

1. Identifikation der Rechenoperationen und Variablen für Teilaufgabe a): „Doppeltes einer Zahl \(x\)“ entspricht \(2x\), „Differenz“ bedeutet Subtraktion, also \(2x - 7\). 2. Identifikation für Teilaufgabe b): „Summe von \(a\) und \(b\)“ entspricht \(a + b\), „Quotient“ bedeutet Division der Summe durch \(3\), also \((a + b) : 3\) oder \(\frac{a + b}{3}\). 3. Identifikation für Teilaufgabe c): Der Nachfolger einer Zahl \(y\) ist \(y + 1\), das „Produkt“ verlangt eine Multiplikation beider Ausdrücke, also \(y(y + 1)\).

Antwort

a) \(2x - 7\) b) \(\frac{a + b}{3}\) oder \((a + b) : 3\) c) \(y(y + 1)\)
4223217
Ein Wanderer legt pro Stunde eine Strecke von \(x\) Kilometern zurück. a) Gib jeweils einen Term für die Strecke an, die er in 4 Stunden, in 30 Minuten und in \(t\) Stunden wandert. b) Berechne die Strecke für \(x = 4{,}5\) und eine Wanderzeit von 3 Stunden. c) Der Wanderer macht eine Pause und halbiert danach sein Tempo. Stelle einen Term für die gesamte Strecke auf, wenn er erst 2 Stunden mit Tempo \(x\) und dann 1 Stunde mit dem halben Tempo wandert.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Zeitangaben in der gleichen Einheit vorliegen wie die Geschwindigkeit (Stunden). - Wie berechnet man allgemein eine Strecke, wenn Geschwindigkeit und Zeit bekannt sind? - Überlege für den letzten Teil, wie man „die Hälfte von \(x\)“ mathematisch ausdrücken kann.

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Teilstrecken: Da Strecke gleich Geschwindigkeit mal Zeit ist (\(s = vt\)), ergeben sich für \(x\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) die Terme \(4x\) (für 4 Stunden), \(0{,}5x\) (für 30 Minuten, da \(30\,\text{min} = 0{,}5\,\text{h}\)) und \(tx\) (für \(t\) Stunden). 2. Berechnung des Wertes für \(x = 4{,}5\) und \(t = 3\): \(4{,}5 \cdot 3 = 13{,}5\). Die Strecke beträgt \(13{,}5\,\text{km}\). 3. Kombination der Teilabschnitte für den neuen Term: Der erste Teil ist \(2x\), der zweite Teil ist \(1 \cdot \frac{x}{2}\) bzw. \(0{,}5x\). Die Summe ist \(2x + 0{,}5x = 2{,}5x\).

Antwort

a) \(4x\); \(0{,}5x\); \(tx\) b) \(13{,}5\,\text{km}\) c) \(2{,}5x\)
4223577
Gegeben sind die drei Variablen \(x\), \(y\) und \(z\). Stelle für jede der folgenden Beschreibungen den passenden mathematischen Term auf: 1) Das Fünffache der Zahl \(x\). 2) Die Summe aus dem Doppelten von \(y\) und der Zahl \(z\). 3) Das Produkt aus der Zahl \(x\) und der Differenz von \(y\) und \(z\). 4) Der Quotient aus dem Dreifachen von \(z\) und dem Produkt der Variablen \(x\) und \(y\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation gehört zu Begriffen wie Summe, Produkt oder Quotient? - Überlege, ob eine Klammer nötig ist, um eine bestimmte Rechenreihenfolge (z. B. erst die Subtraktion) zu erzwingen. - „Das Doppelte“ oder „Das Dreifache“ bedeutet immer eine Multiplikation mit einer bestimmten Zahl.

Lösung

1. Das Fünffache von \(x\) wird durch die Multiplikation mit 5 ausgedrückt: \(5x\). 2. Das Doppelte von \(y\) ist \(2y\). Die Summe mit \(z\) ergibt den Term \(2y + z\). 3. Die Differenz von \(y\) und \(z\) ist \((y - z)\). Das Produkt mit \(x\) erfordert eine Klammer: \(x \cdot (y - z)\). 4. Das Dreifache von \(z\) ist \(3z\), das Produkt von \(x\) und \(y\) ist \(xy\). Der Quotient wird als Bruch dargestellt: \(\frac{3z}{xy}\).

Antwort

1) \(5x\) 2) \(2y + z\) 3) \(x \cdot (y - z)\) 4) \(\frac{3z}{xy}\)
4223997
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen passenden mathematischen Term auf: 1. Das Dreifache der Summe von \(x\) und \(5\). 2. Die Differenz aus dem Quadrat von \(a\) und dem Doppelten von \(b\). 3. Das Quadrat der Differenz von \(x\) und \(y\). 4. Die Summe aus der Hälfte von \(z\) und der Zahl \(9\).

Denkanstöße

- Achte genau darauf, welche Operation zuerst ausgeführt werden muss (z. B. erst addieren, dann quadrieren oder umgekehrt). - Klammern legen fest, welche Operation zuerst ausgeführt wird. - Überlege dir, welche Wörter für die Grundrechenarten stehen (Summe, Differenz, Produkt, Quotient). - „Das Quadrat von etwas“ bedeutet, dass der gesamte Ausdruck hoch zwei genommen wird.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(5\) wird als \((x + 5)\) notiert. Das Dreifache davon ergibt den Term \(3(x + 5)\). 2. Das Quadrat von \(a\) ist \(a^2\), das Doppelte von \(b\) ist \(2b\). Die Differenz lautet \(a^2 - 2b\). 3. Die Differenz von \(x\) und \(y\) ist \((x - y)\). Das Quadrat dieses gesamten Ausdrucks ist \((x - y)^2\). 4. Die Hälfte von \(z\) ist \(\frac{1}{2}z\) oder \(\frac{z}{2}\). Die Summe mit \(9\) ergibt \(\frac{1}{2}z + 9\).

Antwort

1. \(3(x + 5)\) 2. \(a^2 - 2b\) 3. \((x - y)^2\) 4. \(\frac{1}{2}z + 9\) oder \(\frac{z}{2} + 9\)
4224057
Übersetze die folgenden mathematischen Beschreibungen in Terme mit Variablen, Zahlen und Rechenzeichen: a) Das Sechsfache der Summe von \(x\) und \(y\). b) Der Quotient aus der Differenz von \(a\) und \(b\) und der Zahl \(5\). c) Addiere das Dreifache von \(m\) zum Vierfachen von \(n\). d) Das Produkt aus der Summe von \(p\) und \(q\) und der Differenz derselben Zahlen.

Denkanstöße

- Achte darauf, wann Klammern nötig sind, um eine Rechenoperation vor einer anderen auszuführen. - Das Wort „von“ oder „aus“ zeigt dir oft, welche Zahlen oder Variablen zusammengehören. - Erinnere dich an die Fachbegriffe: Summe (+), Differenz (-), Produkt (\(\cdot\)) und Quotient (:). - Überlege dir bei „der Quotient aus A und B“, welche Zahl oben (Dividend) und welche unten (Divisor) steht.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(y\) wird als \((x + y)\) geschrieben. Das Sechsfache davon ergibt den Term \(6(x + y)\). 2. Die Differenz von \(a\) und \(b\) ist \((a - b)\). Der Quotient mit der Zahl \(5\) führt zu \(\frac{a - b}{5}\) oder \((a - b) : 5\). 3. Das Dreifache von \(m\) ist \(3m\) und das Vierfache von \(n\) ist \(4n\). Die Addition beider Teile ergibt \(3m + 4n\). 4. Die Summe ist \((p + q)\), die Differenz ist \((p - q)\). Das Produkt beider Klammerausdrücke lautet \((p + q)(p - q)\).

Antwort

a) \(6(x + y)\) b) \(\frac{a - b}{5}\) oder \((a - b) : 5\) c) \(3m + 4n\) d) \((p + q)(p - q)\)
4224177
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen mathematischen Term auf: 1) Die Summe aus dem Quadrat von \(x\) und dem Vierfachen von \(y\). 2) Das Produkt aus der Differenz der Zahlen \(a\) und \(b\) und der Zahl \(7\). 3) Der Quotient aus der Summe der Zahlen \(p\) und \(q\) und ihrem Produkt; dabei gilt \(pq \neq 0\).

Denkanstöße

- Markiere in jeder Beschreibung zuerst die zuletzt auszuführende Rechenoperation. - Setze zusammengesetzte Summen oder Differenzen in Klammern. - Ein Nenner darf niemals den Wert \(0\) annehmen.

Lösung

1. Die Summe aus dem Quadrat von \(x\) und dem Vierfachen von \(y\) lautet \(x^2+4y\). 2. Das Produkt aus der Differenz \(a-b\) und \(7\) lautet \(7(a-b)\). 3. Der Quotient aus der Summe \(p+q\) und dem Produkt \(pq\) lautet \(\frac{p+q}{pq}\). Die Bedingung \(pq\neq0\) stellt sicher, dass der Nenner nicht null ist.

Antwort

1) \(x^2+4y\) 2) \(7(a-b)\) 3) \(\frac{p+q}{pq}\) mit \(pq\neq0\)
4224197
Stelle für jeden der folgenden Ausdrücke einen passenden mathematischen Term auf: 1) Die Summe aus dem Dreifachen einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). 2) Das Dreifache der Summe aus einer Zahl \(x\) und der Zahl \(7\). 3) Das Quadrat der Differenz der Zahlen \(a\) und \(b\). 4) Die Differenz der Quadrate der Zahlen \(a\) und \(b\).

Denkanstöße

- Achte darauf, welche Rechenart zuerst genannt wird – sie bestimmt oft die Struktur des gesamten Terms. - Überlege dir, ob eine Klammer nötig ist, um die Priorität der Rechenoperationen (Punkt vor Strich) zu ändern. - „Das Quadrat von etwas“ bedeutet, dass das gesamte „Etwas“ hoch 2 genommen wird. - „Die Differenz der Quadrate“ bedeutet, dass du erst quadrierst und dann die Ergebnisse voneinander abziehst.

Lösung

1. Zuerst wird das Produkt aus \(3\) und \(x\) gebildet und anschließend 7 addiert: \(3x + 7\). 2. Zuerst wird die Summe aus \(x\) und \(7\) in Klammern gesetzt und das Ergebnis mit \(3\) multipliziert: \(3(x + 7)\). 3. Zuerst wird die Differenz \((a - b)\) gebildet und dieser gesamte Ausdruck quadriert: \((a - b)^2\). 4. Zuerst werden die Quadrate \(a^2\) und \(b^2\) einzeln berechnet und danach subtrahiert: \(a^2 - b^2\).

Antwort

1) \(3x + 7\) 2) \(3(x + 7)\) 3) \((a - b)^2\) 4) \(a^2 - b^2\)
4224237
Ein Getränkehändler liefert Kisten mit Mineralwasser an eine Schule. Jede Kiste enthält \(n\) Reihen mit jeweils \(f\) Flaschen. Der Händler liefert insgesamt \(k\) Kisten. a) Stelle einen Term für die Gesamtzahl der gelieferten Flaschen \(G\) auf. b) Berechne die Gesamtzahl \(G\) für die folgenden Werte: | \(k\) (Kisten) | \(n\) (Reihen) | \(f\) (Flaschen pro Reihe) | | :--- | :--- | :--- | | 12 | 3 | 4 | | 25 | 4 | 5 | | 40 | 2 | 10 |

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele Flaschen in einer einzelnen Kiste sind. - Wie oft ist diese Anzahl vorhanden, wenn man die Anzahl der Kisten kennt? - Welche Rechenoperation verknüpft die drei Variablen sinnvoll miteinander?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtzahl der Flaschen: \(G = knf\). 2. Berechnung für den ersten Fall (\(k=12, n=3, f=4\)): \(12 \cdot 3 \cdot 4 = 144\). 3. Berechnung für den zweiten Fall (\(k=25, n=4, f=5\)): \(25 \cdot 4 \cdot 5 = 500\). 4. Berechnung für den dritten Fall (\(k=40, n=2, f=10\)): \(40 \cdot 2 \cdot 10 = 800\).

Antwort

a) \(G = knf\) b) Die Werte für \(G\) sind: 144, 500 und 800.
4225357
Ein Regenwasserreservoir enthält zu Beginn einer Trockenperiode \(V\) Kubikmeter Wasser. In der ersten Woche werden \(v\) Kubikmeter für die Bewässerung der Beete entnommen. Der verbleibende Vorrat soll nun so eingeteilt werden, dass er für weitere \(d\) Tage ausreicht. Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viele Liter Wasser im Durchschnitt pro Tag für die restliche Zeit verbraucht werden dürfen. (Hinweis: \(1\,\text{m}^3 = 1000\,\text{l}\)).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Wasser nach der ersten Woche noch im Reservoir ist. - Achte auf die Einheiten: Das Reservoir ist in Kubikmetern angegeben, gefragt ist aber nach Litern. - Wie verteilt man eine Gesamtmenge gleichmäßig auf eine bestimmte Anzahl von Tagen?

Lösung

1. Berechnung des verbleibenden Volumens in Kubikmetern durch Subtraktion der entnommenen Menge vom Gesamtvorrat: \(V - v\) 2. Umrechnung des verbleibenden Volumens von Kubikmetern in Liter durch Multiplikation mit dem Faktor \(1000\): \(1000(V - v)\) 3. Berechnung der durchschnittlichen täglichen Wassermenge in Litern durch Division des Restvorrats durch die Anzahl der verbleibenden Tage: \(\frac{1000(V - v)}{d}\)

Antwort

\(\frac{1000(V - v)}{d}\) Liter pro Tag
4225397
Ein Drahtmodell einer quadratischen Pyramide besteht aus einer quadratischen Grundfläche mit der Seitenlänge \(a\) und vier zu einer Spitze führenden Seitenkanten der Länge \(s\). 1. Stelle einen Term für die Gesamtlänge \(L\) des Drahtes auf, der für den Bau dieses Modells benötigt wird. 2. Wie lautet der vereinfachte Term für die Gesamtlänge \(L\), wenn jede Seitenkante \(s\) genau doppelt so lang ist wie eine Grundkante \(a\)?

Denkanstöße

- Stelle dir vor, aus wie vielen einzelnen Drahtstücken die Grundfläche und der obere Teil der Pyramide bestehen. - Wie viele Kanten hat eine quadratische Pyramide insgesamt? - Überlege, was es mathematisch bedeutet, wenn eine Länge „doppelt so lang“ wie eine andere ist. - Kannst du Variablen mit dem gleichen Buchstaben zusammenfassen?

Lösung

1. Die quadratische Grundfläche besitzt 4 Kanten der Länge \(a\). Hinzu kommen 4 Seitenkanten der Länge \(s\). Der Term für die Gesamtlänge lautet \(L = 4a + 4s\) oder \(L = 4(a + s)\). 2. Setzt man die Bedingung \(s = 2a\) in den Term ein, erhält man \(L = 4a + 4(2a)\). Durch Multiplikation ergibt sich \(L = 4a + 8a\). Die Addition der gleichartigen Glieder führt zum vereinfachten Term \(L = 12a\).

Antwort

1. \(L = 4a + 4s\) (oder \(L = 4(a + s)\)) 2. \(L = 12a\)
4225437
Zwei Radfahrer, Lukas und Marie, wohnen in verschiedenen Dörfern, die \(s\,\text{km}\) voneinander entfernt liegen. Sie verabreden sich und fahren gleichzeitig einander entgegen. Lukas fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_L\,\text{km/h}\), Marie mit einer Geschwindigkeit von \(v_M\,\text{km/h}\). a) Stelle einen Term auf, der die Entfernung \(e\) zwischen den beiden nach einer Fahrzeit von \(t\) Stunden beschreibt (vorausgesetzt, sie sind sich noch nicht begegnet). b) Berechne die verbleibende Entfernung für die Werte \(s = 38\), \(v_L = 16\), \(v_M = 14\) und \(t = 0{,}5\).

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, um wie viele Kilometer sich die beiden pro Stunde insgesamt näher kommen. - Wie weit ist jeder einzelne nach der Zeit \(t\) gefahren? - Wie verändert sich der ursprüngliche Abstand, wenn beide aufeinander zufahren? - Achte beim Einsetzen der Zahlen auf die Einheiten.

Lösung

1. Bestimmung der Strecke, die Lukas in der Zeit \(t\) zurücklegt: \(s_L = v_L \cdot t\). 2. Bestimmung der Strecke, die Marie in der Zeit \(t\) zurücklegt: \(s_M = v_M \cdot t\). 3. Die gesamte Verringerung des Abstands ist die Summe der beiden Teilstrecken: \((v_L + v_M) \cdot t\). 4. Aufstellen des Terms für die verbleibende Entfernung \(e\): \(e = s - (v_L + v_M) \cdot t\). 5. Einsetzen der gegebenen Werte für Teilaufgabe b): \(e = 38 - (16 + 14) \cdot 0{,}5\). 6. Berechnung der Summe der Geschwindigkeiten: \(16 + 14 = 30\). 7. Multiplikation mit der Zeit: \(30 \cdot 0{,}5 = 15\). 8. Subtraktion von der Gesamtdistanz: \(38 - 15 = 23\). Das Ergebnis ist \(23\,\text{km}\).

Antwort

a) \(e = s - (v_L + v_M) \cdot t\) b) Nach \(0{,}5\) Stunden beträgt die Entfernung noch \(23\,\text{km}\).
4225497
An einem Schulkiosk kostet eine Laugenbrezel \(p\,\text{€}\) und eine Flasche Apfelsaft \(s\,\text{€}\). Für jede Saftflasche muss zusätzlich ein Pfand von \(x\,\text{€}\) bezahlt werden. a) Stelle einen Term für die Gesamtkosten auf, wenn eine Klasse 12 Brezeln und 10 Flaschen Apfelsaft kauft. b) Vereinfache deinen Term aus Aufgabenteil a) so weit wie möglich. c) Berechne die Gesamtkosten für \(p = 1{,}30\), \(s = 1{,}15\) und \(x = 0{,}25\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel eine einzelne Flasche Saft insgesamt kostet, wenn man das Pfand dazurechnet. - Wie oft musst du diesen Preis bezahlen und wie oft den Preis für eine Brezel? - Beim Vereinfachen hilft dir das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz), um Klammern aufzulösen. - Achte beim Rechnen mit Dezimalzahlen auf das Komma und die Einheiten.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für 12 Brezeln und 10 Flaschen inklusive Pfand: \(12p + 10(s + x)\). 2. Vereinfachung des Terms durch Auflösen der Klammer: \(12p + 10s + 10x\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte: \(12 \cdot 1{,}30 + 10 \cdot (1{,}15 + 0{,}25)\). 4. Berechnung der Teilbeträge: \(12 \cdot 1{,}30 = 15{,}60\) und \(10 \cdot 1{,}40 = 14{,}00\). 5. Addition der Beträge zum Endergebnis: \(15{,}60 + 14{,}00 = 29{,}60\,\text{€}\).

Antwort

a) \(12p + 10(s + x)\) b) \(12p + 10s + 10x\) c) \(29{,}60\,\text{€}\)
4225547
Zwei Motorboote A und B befinden sich auf einem Fluss mit der Strömungsgeschwindigkeit \(v_s\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). Sie sind \(d\,\text{km}\) voneinander entfernt und fahren direkt aufeinander zu. Boot A fährt mit der Strömung und hat die Eigengeschwindigkeit \(v_A\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). Boot B fährt gegen die Strömung mit der Eigengeschwindigkeit \(v_B\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\); dabei gilt \(v_B>v_s\). a) Stelle die Terme für die jeweiligen Geschwindigkeiten der Boote gegenüber dem Ufer auf. b) Stelle einen Term für die Annäherungsgeschwindigkeit \(v_{ann}\) der beiden Boote auf und vereinfache diesen so weit wie möglich. c) Welchen Einfluss hat die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses auf die Zeit, die vergeht, bis sich die Boote treffen? Begründe deine Antwort mithilfe deines Ergebnisses aus b).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Geschwindigkeit, mit der sich zwei Objekte aufeinander zubewegen? - Überlege zuerst, wie schnell jedes Boot für einen Beobachter am Ufer fährt. - Kannst du den kombinierten Term durch das Weglassen von Klammern und Zusammenfassen kürzer schreiben? - Schau dir den fertigen Term genau an: Welche Variablen sind noch enthalten und welche sind verschwunden?

Lösung

1. Bestimmung der Einzelgeschwindigkeiten gegenüber dem Ufer: Für Boot A (mit der Strömung) ergibt sich \(v_{A,Ufer} = v_A + v_s\). Für Boot B (gegen die Strömung) ergibt sich \(v_{B,Ufer} = v_B - v_s\). 2. Aufstellen des Terms für die Annäherungsgeschwindigkeit: Da die Boote aufeinander zufahren, addieren sich ihre Geschwindigkeiten gegenüber dem Ufer: \(v_{ann} = (v_A + v_s) + (v_B - v_s)\). 3. Vereinfachung des Terms: Durch Auflösen der Klammern und Zusammenfassen erhält man \(v_{ann} = v_A + v_s + v_B - v_s = v_A + v_B\). 4. Analyse des Einflusses: Da die Variable \(v_s\) im vereinfachten Term für die Annäherungsgeschwindigkeit nicht mehr vorkommt, heben sich die Einflüsse der Strömung gegenseitig auf. Die Zeit bis zum Treffen (\(t = \frac{d}{v_A + v_B}\)) bleibt also unabhängig von der Strömungsgeschwindigkeit gleich.

Antwort

a) Boot A: \(v_A + v_s\); Boot B: \(v_B - v_s\) b) \(v_{ann} = v_A + v_B\) c) Die Strömungsgeschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Zeit bis zum Treffen, da sie sich in der Annäherungsgeschwindigkeit aufhebt.
4225637
Zwei Wanderer, Lukas und Marie, sind auf einem geraden Weg in die gleiche Richtung unterwegs. Marie hat einen Vorsprung von \(d\) Metern. Lukas geht mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_1\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\) und Marie mit \(v_2\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\). Lukas ist schneller als Marie, es gilt also \(v_1 > v_2\). a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Minuten) auf, nach der Lukas Marie einholt. b) Berechne die Zeit \(t\) für einen Vorsprung von \(d = 450\,\text{m}\) und die Geschwindigkeiten \(v_1 = 80\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\) sowie \(v_2 = 50\,\frac{\text{m}}{\text{min}}\).

Denkanstöße

- Wie viel Meter kommt Lukas Marie in jeder Minute näher? - Überlege, wie oft dieser pro Minute gewonnene Weg in den gesamten Vorsprung hineinpasst. - Kannst du den Vorsprung und den Geschwindigkeitsunterschied in einem Bruch kombinieren?

Lösung

1. Bestimmung der Differenzgeschwindigkeit: Da Lukas Marie einholt, verringert sich der Abstand pro Minute um den Betrag \(v_1 - v_2\). 2. Aufstellen des Terms für die Zeit: Die Zeit \(t\) ergibt sich aus der Division des Vorsprungs \(d\) durch die Differenzgeschwindigkeit: \(t = \frac{d}{v_1 - v_2}\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte für Teil b): \(t = \frac{450}{80 - 50}\). 4. Berechnung des Ergebnisses: \(t = \frac{450}{30} = 15\).

Antwort

a) \(t = \frac{d}{v_1 - v_2}\) b) \(t = 15\,\text{min}\)
4225757
In einer Klassenkasse befinden sich zu Beginn eines Monats einige Ersparnisse. Im Laufe des Monats kommen \(e\,\text{€}\) durch einen Kuchenverkauf hinzu und es werden \(a\,\text{€}\) für Bastelmaterial ausgegeben. a) Gib einen Term an, der die Änderung des Geldbetrags in der Kasse beschreibt. b) Berechne die Änderung für \(e = 54\) und \(a = 38\). Erkläre die Bedeutung des Ergebnisses für die Klassenkasse. c) Berechne die Änderung für \(e = 25\) und \(a = 42\). Was lässt sich über den Kassenbestand am Monatsende im Vergleich zum Monatsanfang sagen?

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperation eine Hinzufügung und welche eine Entnahme beschreibt. - Was bedeutet es für den Kontostand, wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt? - Ein positives Vorzeichen steht meist für ein Plus auf dem Konto, ein negatives für ein Minus.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben: \(e - a\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(54 - 38 = 16\). Ein positives Ergebnis von \(16\,\text{€}\) bedeutet, dass der Kassenbestand um diesen Betrag gestiegen ist. 3. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe c): \(25 - 42 = -17\). Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass der Kassenbestand am Monatsende um \(17\,\text{€}\) niedriger ist als am Monatsanfang.

Antwort

a) Term: \(e - a\) b) Änderung: \(16\,\text{€}\). Der Kassenbestand ist um \(16\,\text{€}\) gestiegen. c) Änderung: \(-17\,\text{€}\). Der Kassenbestand ist am Monatsende um \(17\,\text{€}\) geringer als zu Beginn.
4225797
Tim spart auf ein neues Skateboard, das \(85\,\text{€}\) kostet. Er hat bereits einen Betrag von \(y\,\text{€}\) in seinem Sparschwein. a) Stelle einen Term für die vorzeichenbehaftete Differenz „Preis minus Ersparnis“ auf. b) Berechne den Wert des Terms für \(y = 62\) und für \(y = 90\). Erkläre, was das jeweilige Ergebnis für Tim bedeutet.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn der gesparte Betrag höher ist als der Preis? - Überlege dir zuerst, wie du rechnen würdest, wenn Tim \(50\,\text{€}\) hätte. - Was gibt das Vorzeichen des Ergebnisses über die Situation an?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die vorzeichenbehaftete Differenz: \(85 - y\). 2. Einsetzen von \(y = 62\): \(85 - 62 = 23\). Das Ergebnis \(23\) bedeutet, dass Tim noch \(23\,\text{€}\) fehlen. 3. Einsetzen von \(y = 90\): \(85 - 90 = -5\). Das negative Ergebnis \(-5\) bedeutet, dass Tim bereits \(5\,\text{€}\) mehr gespart hat, als das Skateboard kostet.

Antwort

a) Der Term lautet \(85 - y\). b) Bei \(y = 62\) ergibt sich \(23\); Tim fehlen noch \(23\,\text{€}\). Bei \(y = 90\) ergibt sich \(-5\); Tim hat \(5\,\text{€}\) mehr als benötigt.
4226017
Ein Bankkonto hat ein aktuelles Guthaben von \(x\,\text{€}\). Es wird eine Rechnung in Höhe von \(y\,\text{€}\) abgebucht. a) Stelle einen Term auf, der den neuen Kontostand berechnet. b) Berechne den Kontostand für \(x = 125\) und \(y = 40\). c) Berechne den Kontostand für \(x = 50\) und \(y = 85\). Erkläre, was ein negatives Ergebnis in diesem Zusammenhang für den Kontoinhaber bedeutet.

Denkanstöße

- Was passiert mit deinem Guthaben, wenn Geld weggeht? Welche Rechenart passt dazu? - Überlege dir, was es im Alltag bedeutet, wenn man mehr Geld ausgibt, als man eigentlich besitzt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für den neuen Kontostand durch Subtraktion des Abbuchungsbetrags vom Guthaben: \(x - y\). 2. Einsetzen der Werte für Teil b): \(125 - 40 = 85\). Der Kontostand beträgt \(85\,\text{€}\). 3. Einsetzen der Werte für Teil c): \(50 - 85 = -35\). Der Kontostand beträgt \(-35\,\text{€}\). 4. Interpretation des Vorzeichens: Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass das Konto überzogen wurde und der Inhaber Schulden in Höhe des Betrags (hier \(35\,\text{€}\)) bei der Bank hat.

Antwort

a) Term: \(x - y\) b) \(85\,\text{€}\) c) \(-35\,\text{€}\); Das negative Vorzeichen bedeutet, dass das Konto überzogen ist (Schulden).
4230077
Für \(a>0\), \(b>0\) und \(2b<3a\) hat ein Viereck den Umfang \(U = 10a + 6b\). Über drei Seitenlängen ist bekannt: - Die erste Seite \(s_1\) hat die Länge \(2a + b\). - Die zweite Seite \(s_2\) ist um \(a\) länger als die erste Seite. - Die dritte Seite \(s_3\) ist um \(2b\) kürzer als die zweite Seite. Stelle einen Term für die vierte Seite \(s_4\) auf und vereinfache ihn so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Kannst du die Längen der ersten drei Seiten nacheinander als Terme aufschreiben? - Wie hängen der Umfang und die einzelnen Seiten eines Vierecks zusammen? - Achte beim Subtrahieren von Termen besonders auf die Vorzeichen in der Klammer.

Lösung

1. Term für die zweite Seite aufstellen: \(s_2 = (2a + b) + a = 3a + b\) 2. Term für die dritte Seite aufstellen: \(s_3 = (3a + b) - 2b = 3a - b\) 3. Summe der ersten drei Seiten berechnen: \(s_1 + s_2 + s_3 = (2a + b) + (3a + b) + (3a - b) = 8a + b\) 4. Vierte Seite durch Subtraktion vom Gesamtumfang bestimmen: \(s_4 = (10a + 6b) - (8a + b)\) 5. Term vereinfachen: \(s_4 = 10a + 6b - 8a - b = 2a + 5b\)

Antwort

Die vierte Seite hat die Länge \(2a + 5b\).
4237537
Ein rechteckiges Gartenbeet ist \(8\,\text{m}\) länger als es breit ist. Der Besitzer verändert die Maße für eine Neupflanzung: Er verringert die Länge um \(3\,\text{m}\) und erhöht gleichzeitig die Breite um \(3\,\text{m}\). Berechne, um wie viele Quadratmeter sich der Flächeninhalt des Beets durch diese Umgestaltung verändert.

Denkanstöße

- Wähle eine Variable für die Breite des Beets und drücke die Länge damit aus. - Wie verändern sich diese Ausdrücke, wenn du die Länge verkürzt und die Breite verlängerst? - Stelle für beide Situationen einen Term für den Flächeninhalt auf. - Nutze das Distributivgesetz, um die Klammern in deinen Termen aufzulösen. - Vergleiche das Ergebnis der neuen Fläche mit der ursprünglichen Fläche.

Lösung

1. Sei \(b\) die ursprüngliche Breite des Beets. Die ursprüngliche Länge ist dann \(l = b + 8\). 2. Der ursprüngliche Flächeninhalt berechnet sich zu \(A_1 = b \cdot (b + 8) = b^2 + 8b\). 3. Die neuen Maße sind: Breite \(b_{\text{neu}} = b + 3\) und Länge \(l_{\text{neu}} = (b + 8) - 3 = b + 5\). 4. Der neue Flächeninhalt ist \(A_2 = (b + 3) \cdot (b + 5)\). Durch Ausmultiplizieren (Distributivgesetz) ergibt sich \(A_2 = b^2 + 5b + 3b + 15 = b^2 + 8b + 15\). 5. Die Differenz der Flächeninhalte beträgt \(A_2 - A_1 = (b^2 + 8b + 15) - (b^2 + 8b) = 15\). Die Fläche vergrößert sich somit um \(15\,\text{m}^2\).

Antwort

Der Flächeninhalt vergrößert sich um \(15\,\text{m}^2\).
4238217
Ein Radfahrer legt eine Strecke von \(s\) Kilometern in einer Zeit von \(t\) Stunden zurück. a) Stelle einen Term für die durchschnittliche Geschwindigkeit \(v\) in \(\text{km/h}\) auf. b) Berechne die Geschwindigkeit \(v\) für folgende Werte: 1) \(s = 52{,}5\,\text{km}\), \(t = 2{,}5\,\text{h}\) 2) \(s = 18{,}9\,\text{km}\), \(t = 1{,}5\,\text{h}\)

Denkanstöße

- Was genau gibt die Geschwindigkeit über ein Verhältnis an? - Welche Rechenoperation hilft dir, eine Größe auf eine Zeiteinheit umzurechnen? - Überprüfe, ob die Einheiten in deinem Term zueinander passen.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Geschwindigkeit aus dem Verhältnis von Weg und Zeit: \(v = \frac{s}{t}\). 2. Einsetzen der Werte für den ersten Fall: \(v = \frac{52{,}5}{2{,}5} = 21\,\text{km/h}\). 3. Einsetzen der Werte für den zweiten Fall: \(v = \frac{18{,}9}{1{,}5} = 12{,}6\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(v = \frac{s}{t}\) b) 1) \(21\,\text{km/h}\); 2) \(12{,}6\,\text{km/h}\)
4238277
Eine Abfüllanlage in einer Molkerei nutzt zwei verschiedene Maschinentypen. Typ A füllt \(x\) Flaschen pro Minute, Typ B füllt \(y\) Flaschen pro Minute. Für einen Auftrag über \(F\) Flaschen werden 4 Maschinen von Typ A und 5 Maschinen von Typ B gleichzeitig eingesetzt. a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) in Minuten auf, die für den Auftrag benötigt wird. b) Berechne die Zeit \(t\) für \(x = 25\), \(y = 20\) und \(F = 4000\).

Denkanstöße

- Wie viele Flaschen werden insgesamt pro Minute von allen Maschinen zusammen abgefüllt? - Überlege, wie man die Gesamtanzahl der Flaschen durch die Anzahl der Flaschen pro Minute teilen muss, um die Zeit zu erhalten. - Was passiert im Nenner des Bruchs, wenn du die Werte für \(x\) und \(y\) einsetzt?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtleistung pro Minute: \(4x + 5y\). 2. Aufstellen des Terms für die Zeit \(t\): \(t = \frac{F}{4x + 5y}\). 3. Einsetzen der Werte: \(t = \frac{4000}{4 \cdot 25 + 5 \cdot 20}\). 4. Berechnung des Nenners: \(100 + 100 = 200\). 5. Endberechnung: \(t = \frac{4000}{200} = 20\).

Antwort

a) \(t = \frac{F}{4x + 5y}\) b) \(20\,\text{Minuten}\)
4238327
Ein Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von \(V\) Litern wird durch zwei Leitungen befüllt. Leitung A leitet \(x\) Liter pro Minute in das Becken. Leitung B leitet pro Minute \(5\) Liter mehr ein als Leitung A. a) Stelle einen Term für die Wassermenge auf, die sich nach \(10\) Minuten im anfangs leeren Becken befindet, wenn beide Leitungen gleichzeitig geöffnet werden. b) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Minuten) auf, die benötigt wird, um das gesamte Becken zu füllen. c) Berechne die Füllzeit \(t\) für \(V = 750\) und \(x = 35\).

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt insgesamt pro Minute in das Becken? - Wie berechnet man die Menge nach einer bestimmten Zeit, wenn man die Füllrate kennt? - Überlege, welche Rechenoperation nötig ist, um von der Gesamtmenge und der Rate pro Minute auf die benötigten Minuten zu kommen.

Lösung

1. Bestimmung der Füllraten: Leitung A hat \(x\,\text{l/min}\), Leitung B hat \(x + 5\,\text{l/min}\). 2. Kombinierte Füllrate: Die Summe beider Leitungen ist \(x + (x + 5) = 2x + 5\,\text{l/min}\). 3. Wassermenge nach 10 Minuten: Multiplikation der kombinierten Rate mit der Zeit ergibt \(10(2x + 5)\) bzw. \(20x + 50\) Liter. 4. Term für die Gesamtzeit: Division des Gesamtvolumens durch die kombinierte Rate ergibt \(t = \frac{V}{2x + 5}\). 5. Berechnung für Teil c: \(t = \frac{750}{2 \cdot 35 + 5} = \frac{750}{75} = 10\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(10(2x + 5)\) oder \(20x + 50\) Liter b) \(t = \frac{V}{2x + 5}\) Minuten c) \(t = 10\) Minuten
4238437
Für ein Schulfest werden \(n\) Kästen Limonade gekauft. In jedem Kasten befinden sich \(k\) Flaschen, die jeweils \(v\) Liter Inhalt haben. a) Stelle einen Term für die Gesamtmenge \(L\) der Limonade in Litern auf. b) Aus den Flaschen werden Becher mit einem Inhalt von jeweils \(0{,}25\,\text{l}\) ausgeschenkt. Stelle einen Term für die Anzahl der Becher \(B\) auf, die insgesamt gefüllt werden können. c) Berechne \(L\) und \(B\) für die Werte \(n = 20\), \(k = 12\) und \(v = 0{,}7\,\text{l}\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Gesamtzahl aller Flaschen? - Überlege, wie du von der Anzahl der Flaschen auf die gesamte Litermenge kommst. - Wie oft passt ein Viertelliter in einen ganzen Liter? - Achte darauf, dass alle Größen in der gleichen Einheit (Liter) vorliegen, bevor du teilst.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das Gesamtvolumen in Litern: \(L = nkv\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte zur Berechnung von \(L\): \(20 \cdot 12 \cdot 0{,}7 = 168\,\text{l}\). 3. Aufstellen des Terms für die Anzahl der Becher durch Division des Volumens durch die Bechergröße: \(B = \frac{L}{0{,}25}\) oder \(B = 4nkv\). 4. Berechnung der Becheranzahl: \(168 : 0{,}25 = 672\).

Antwort

a) \(L = nkv\) b) \(B = \frac{nkv}{0{,}25}\) (oder \(B = 4nkv\)) c) \(L = 168\,\text{l}\) und \(B = 672\) Becher.
4239337
Ein Vorrat an Saft besteht aus \(x\) Litern. Davon wurden bereits \(y\) Liter getrunken. Der restliche Vorrat soll gleichmäßig auf \(n\) Tage verteilt werden. a) Stelle einen Term auf, mit dem man berechnen kann, wie viele Milliliter Saft pro Tag durchschnittlich getrunken werden können. b) Berechne die tägliche Menge in Millilitern für \(x = 8\), \(y = 2\) und \(n = 25\).

Denkanstöße

- Wie viel Saft ist nach dem ersten Verbrauch noch übrig? - Achte auf die Einheiten: Wie rechnet man Liter in Milliliter um? - Welche Rechenoperation verteilt eine Menge gleichmäßig auf eine Anzahl von Tagen? - In welcher Reihenfolge müssen die Rechenschritte ausgeführt werden?

Lösung

1. Berechnung der restlichen Saftmenge in Litern: \(x - y\). 2. Umrechnung der Restmenge von Litern in Milliliter: \((x - y) \cdot 1000\). 3. Berechnung der täglichen Menge durch Division durch die Anzahl der Tage: \(\frac{(x - y) \cdot 1000}{n}\). 4. Einsetzen der Werte: \(x = 8\), \(y = 2\), \(n = 25\). 5. Restmenge bestimmen: \(8 - 2 = 6\,\text{l}\). 6. In Milliliter umrechnen: \(6 \cdot 1000 = 6000\,\text{ml}\). 7. Tägliche Menge berechnen: \(6000 : 25 = 240\,\text{ml}\).

Antwort

a) Der Term lautet: \(\frac{1000(x - y)}{n}\) (oder \(1000(x - y) : n\)). b) Es können täglich \(240\,\text{ml}\) getrunken werden.
4239357
Ein Ausflugsschiff fährt auf einem Fluss von Anlegestelle A zur Anlegestelle B und wieder zurück. Bezeichne die einfache Strecke mit \(s = 36\,\text{km}\), die Eigengeschwindigkeit des Schiffes mit \(v = 15\,\text{km/h}\) und die Fließgeschwindigkeit des Wassers mit \(c = 3\,\text{km/h}\). a) Stelle einen Term für die Fahrzeit von A nach B (mit der Strömung) auf und berechne diese Zeit in Stunden. b) Stelle einen Term für die Fahrzeit von B nach A (gegen die Strömung) auf und berechne diese Zeit in Stunden. c) Wie lange dauert die gesamte Fahrt für den Hin- und Rückweg insgesamt?

Denkanstöße

- Wie verändert die Strömung die Geschwindigkeit des Schiffes im Vergleich zum Ufer? - Welche Formel verbindet Weg, Zeit und Geschwindigkeit? - Überlege, ob das Schiff auf dem Rückweg schneller oder langsamer ist als auf dem Hinweg.

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeit mit der Strömung: \(v_{\text{mit}} = v + c = 15\,\text{km/h} + 3\,\text{km/h} = 18\,\text{km/h}\). 2. Berechnung der Fahrzeit für den Hinweg: \(t_{\text{hin}} = \frac{s}{v+c} = \frac{36\,\text{km}}{18\,\text{km/h}} = 2\,\text{h}\). 3. Berechnung der Geschwindigkeit gegen die Strömung: \(v_{\text{gegen}} = v - c = 15\,\text{km/h} - 3\,\text{km/h} = 12\,\text{km/h}\). 4. Berechnung der Fahrzeit für den Rückweg: \(t_{\text{rück}} = \frac{s}{v-c} = \frac{36\,\text{km}}{12\,\text{km/h}} = 3\,\text{h}\). 5. Berechnung der Gesamtfahrzeit: \(T = t_{\text{hin}} + t_{\text{rück}} = 2\,\text{h} + 3\,\text{h} = 5\,\text{h}\).

Antwort

a) Term: \(\frac{s}{v+c}\); Fahrzeit: \(2\,\text{Stunden}\). b) Term: \(\frac{s}{v-c}\); Fahrzeit: \(3\,\text{Stunden}\). c) Die gesamte Fahrt dauert \(5\,\text{Stunden}\).
4240657
In einer Karaffe mischt Leonie \(x\) Liter Fruchtsaftkonzentrat mit \(y\) Litern Wasser. Das Konzentrat enthält \(s\) Gramm Zucker pro Liter. a) Stelle einen Term für die Gesamtmenge an Zucker in der Karaffe auf. b) Stelle einen Term für den Zuckergehalt (in Gramm pro Liter) der fertigen Mischung auf. c) Berechne den Zuckergehalt der Mischung für \(x = 0{,}4\), \(y = 1{,}6\) und \(s = 150\).

Denkanstöße

- Wie viel Zucker steckt in einem Liter Konzentrat und wie viel also in \(x\) Litern? - Aus welchen zwei Teilen setzt sich die Flüssigkeit in der Karaffe zusammen? - Was gibt an, wie viel Gramm eines Stoffes in einem Liter der gesamten Mischung enthalten sind? - Achte beim Rechnen auf die Einheiten und die Dezimalzahlen.

Lösung

1. Berechnung der Gesamtmenge Zucker durch Multiplikation von Konzentratvolumen und dessen Zuckergehalt: \(xs\). 2. Bestimmung des Gesamtvolumens der Mischung durch Addition der Teilvolumina: \(x + y\). 3. Aufstellung des Terms für den neuen Zuckergehalt als Quotient aus Zuckermenge und Gesamtvolumen: \(\frac{xs}{x + y}\). 4. Einsetzen der gegebenen Werte: \(\frac{0{,}4 \cdot 150}{0{,}4 + 1{,}6} = \frac{60}{2} = 30\). Der Zuckergehalt beträgt \(30\,\text{g/l}\).

Antwort

a) \(xs\) b) \(\frac{xs}{x + y}\) c) \(30\,\text{g/l}\)
4240677
Zwei Gruppen von Jugendlichen nehmen an einem Quiz-Wettbewerb teil. In Gruppe A sind \(n\) Personen, die im Durchschnitt \(a\) Punkte erreicht haben. In Gruppe B sind \(m\) Personen, die im Durchschnitt \(b\) Punkte erzielt haben. a) Stelle einen Term für die Gesamtpunktzahl aller Jugendlichen beider Gruppen auf. b) Stelle einen Term für den Punktedurchschnitt aller Teilnehmer auf. c) Vereinfache den Term aus Teil b) für den Fall, dass beide Gruppen gleich viele Mitglieder haben (\(n = m\)). Welchen bekannten Mittelwert erhältst du?

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Summe aller Werte, wenn man den Durchschnitt und die Anzahl der Werte kennt? - Überlege, wie man den Gesamtdurchschnitt aus einer Gesamtsumme und einer Gesamtanzahl bildet. - Was passiert im Bruch, wenn du im Zähler eine Variable ausklammern kannst, die auch im Nenner steht?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtpunkte von Gruppe A: Das Produkt aus der Anzahl der Personen \(n\) und dem Durchschnitt \(a\) ergibt \(na\). 2. Berechnung der Gesamtpunkte von Gruppe B: Das Produkt aus der Anzahl der Personen \(m\) und dem Durchschnitt \(b\) ergibt \(mb\). 3. Gesamtsumme der Punkte: Addition der Teilergebnisse führt zu \(na + mb\). 4. Gesamtzahl der Teilnehmer: Addition der Personenanzahl beider Gruppen ergibt \(n + m\). 5. Gesamtdurchschnitt: Division der Gesamtpunkte durch die Gesamtanzahl der Teilnehmer ergibt den Term \(\frac{na + mb}{n + m}\). 6. Spezialfall \(n = m\): Einsetzen von \(n\) für \(m\) ergibt \(\frac{na + nb}{n + n} = \frac{n(a + b)}{2n}\). Durch Kürzen von \(n\) erhält man \(\frac{a + b}{2}\), was dem arithmetischen Mittel der beiden Gruppendurchschnitte entspricht.

Antwort

a) \(na + mb\) b) \(\frac{na + mb}{n + m}\) c) \(\frac{a+b}{2}\) (arithmetisches Mittel)
4240707
Ein Streaming-Dienst bietet zwei verschiedene Tarife für den Abruf von Filmen an: Tarif „Basis“: Eine monatliche Grundgebühr von \(G\) Euro und zusätzlich \(k\) Euro pro geliehenem Film. Tarif „Premium“: Eine feste monatliche Grundgebühr von \(P\) Euro, bei der alle Filme ohne Zusatzkosten enthalten sind (Flatrate). a) Stelle für den Tarif „Basis“ einen Term für die Gesamtkosten \(K_B\) bei \(n\) geliehenen Filmen pro Monat auf. b) Stelle einen Term für die Kostendifferenz \(K_P-K_B\) auf. c) Was bedeutet es für einen Kunden, wenn der Wert des Terms aus Aufgabenteil b) genau Null ergibt?

Denkanstöße

- Wie berechnest du den Preis, wenn jeder Film einzeln kostet? Was kommt noch dazu? - Eine Kostendifferenz entsteht durch Subtraktion der beiden Kostenterme. - Achte beim Aufstellen der Differenz auf die Klammersetzung, da der gesamte Term für den Basis-Tarif abgezogen wird. - Was bedeutet es, wenn die Differenz zweier Preise null ist?

Lösung

1. Die Kosten für Tarif „Basis“ setzen sich aus der festen Gebühr und den variablen Kosten für \(n\) Filme zusammen: \(K_B = G + nk\). 2. Die Kosten für Tarif „Premium“ sind konstant: \(K_P = P\). 3. Die Kostendifferenz Premium minus Basis lautet \(D = P - (G + nk)\). 4. Wenn die Kostendifferenz Null ist (\(D = 0\)), gilt \(P = G + nk\). 5. Bei dieser Anzahl an Filmen \(n\) kosten beide Tarife gleich viel.

Antwort

a) \(K_B = G + nk\) b) \(P - (G + nk)\) oder \(P - G - nk\) c) Bei dieser Anzahl an Filmen sind beide Tarife genau gleich teuer.
4279197
An einem Marktstand werden Bio-Äpfel zu einem festen Stückpreis verkauft. Ein Kunde kauft 6 Äpfel und bezahlt dafür insgesamt \(4{,}50\,\text{€}\). 1) Berechne den Preis für einen einzelnen Apfel. 2) Stelle eine allgemeine Formel für den Gesamtpreis \(G\) auf, wenn man eine Anzahl von \(n\) Äpfeln zu einem Stückpreis von \(p\) kauft. 3) Berechne mit deiner Formel den Gesamtpreis für folgende Einkäufe: a) \(n = 15\) Äpfel bei einem Stückpreis von \(p = 0{,}60\,\text{€}\). b) \(n = 8\) Äpfel bei einem Stückpreis von \(p = 1{,}10\,\text{€}\).

Denkanstöße

- Was genau ist in der ersten Teilaufgabe gesucht und wie hängen die gegebenen Zahlen zusammen? - Überlege dir, welche Rechenoperation du ausführst, wenn du im Supermarkt mehrere gleiche Artikel kaufst. - Wie verändert sich der Gesamtpreis, wenn entweder die Anzahl oder der Preis pro Stück größer wird? - Achte beim Einsetzen der Werte in deine Formel auf die richtige Platzierung der Variablen.

Lösung

1. Berechnung des Stückpreises durch Division des Gesamtpreises durch die Anzahl: \(4{,}50\,\text{€} : 6 = 0{,}75\,\text{€}\). 2. Aufstellen des Terms für den Gesamtpreis \(G\) als Produkt aus Anzahl \(n\) und Stückpreis \(p\): \(G = np\). 3. Einsetzen der Werte in den Term für Teilaufgabe a): \(15 \cdot 0{,}60\,\text{€} = 9{,}00\,\text{€}\). 4. Einsetzen der Werte in den Term für Teilaufgabe b): \(8 \cdot 1{,}10\,\text{€} = 8{,}80\,\text{€}\).

Antwort

1) \(0{,}75\,\text{€}\) 2) \(G = np\) 3) a) \(9{,}00\,\text{€}\); b) \(8{,}80\,\text{€}\)
4279207
Eine Wandergruppe legt ihren Weg in zwei verschiedenen Abschnitten zurück. 1) Auf dem ersten Abschnitt wandert die Gruppe für \(t_1\) Stunden mit einer Geschwindigkeit von \(v_1\). Auf dem zweiten Abschnitt wandert sie für \(t_2\) Stunden mit einer Geschwindigkeit von \(v_2\). Stelle einen Term für die gesamte Wanderstrecke \(s\) auf. 2) Berechne die gesamte Strecke in Kilometern für: \(t_1 = 2\,\text{h}\) bei \(v_1 = 5\,\text{km/h}\) und \(t_2 = 3\,\text{h}\) bei \(v_2 = 4\,\text{km/h}\). 3) Wie würde sich der Term für die Gesamtstrecke \(s\) verändern, wenn die Wanderer die gesamte Zeit (also \(t_1 + t_2\)) mit einer einzigen, gleichbleibenden Geschwindigkeit \(v\) wandern würden? Notiere den neuen Term.

Denkanstöße

- Kannst du die Wanderung in zwei einzelne Teile zerlegen und für jeden Teil die Entfernung bestimmen? - Wie findet man die Gesamtlänge eines Weges heraus, wenn man die Längen der einzelnen Abschnitte kennt? - Überlege, was passiert, wenn man zwei verschiedene Geschwindigkeiten durch eine einzige ersetzt. - Denke an die Klammerregeln, wenn du eine Geschwindigkeit mit einer zusammengesetzten Zeitdauer multiplizierst.

Lösung

1. Bestimmung der Teilstrecken durch Multiplikation von Zeit und Geschwindigkeit: \(s_1 = v_1 \cdot t_1\) und \(s_2 = v_2 \cdot t_2\). 2. Addition der Teilstrecken zum Gesamtweg-Term: \(s = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\). 3. Einsetzen der numerischen Werte: \(s = 5\,\text{km/h} \cdot 2\,\text{h} + 4\,\text{km/h} \cdot 3\,\text{h} = 10\,\text{km} + 12\,\text{km} = 22\,\text{km}\). 4. Anpassung des Terms für eine konstante Geschwindigkeit über die gesamte Zeitdauer \(T = t_1 + t_2\): \(s = v \cdot (t_1 + t_2)\).

Antwort

1) \(s = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\) 2) \(22\,\text{km}\) 3) \(s = v \cdot (t_1 + t_2)\)
4279227
Für einen Klassenausflug wird ein Bus gemietet. Die Kosten setzen sich aus einer festen Grundgebühr von \(G\) Euro und einem Betrag von \(p\) Euro pro teilnehmender Person zusammen. Es nehmen insgesamt \(n\) Personen am Ausflug teil. a) Stelle einen Term für die Gesamtkosten \(K\) des Busses auf. b) Berechne die Gesamtkosten für folgende Szenarien: 1) \(G = 120{,}00\,\text{€}\), \(p = 14{,}50\,\text{€}\) pro Person, \(n = 24\) 2) \(G = 85{,}00\,\text{€}\), \(p = 18{,}00\,\text{€}\) pro Person, \(n = 28\)

Denkanstöße

- Welche Kosten fallen nur einmal an und welche hängen von der Anzahl der Personen ab? - Erinnere dich an die Regel „Punkt vor Strich“, wenn du den Wert des Terms berechnest. - Achte darauf, die Einheiten (Euro) im Endergebnis korrekt anzugeben.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Gesamtkosten setzen sich aus der einmaligen Grundgebühr \(G\) und dem Produkt aus Teilnehmerzahl \(n\) und Preis pro Person \(p\) zusammen. Der Term lautet \(K = G + np\). 2. Berechnung für Szenario 1: Einsetzen der Werte ergibt \(120{,}00 + 24 \cdot 14{,}50\). Zuerst wird die Multiplikation ausgeführt: \(24 \cdot 14{,}50 = 348{,}00\). Die Addition mit der Grundgebühr ergibt \(120{,}00 + 348{,}00 = 468{,}00\). Die Kosten betragen \(468{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung für Szenario 2: Einsetzen der Werte ergibt \(85{,}00 + 28 \cdot 18{,}00\). Die Multiplikation ergibt \(28 \cdot 18{,}00 = 504{,}00\). Die Addition ergibt \(85{,}00 + 504{,}00 = 589{,}00\). Die Kosten betragen \(589{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(K = G + np\). b) Ergebnisse: 1) \(468{,}00\,\text{€}\) 2) \(589{,}00\,\text{€}\)
4279237
Eine Guthabenkarte für einen Online-Shop hat einen Wert von \(G\) Euro. Es wird ein Spiel für einen Preis von \(p\) Euro gekauft. a) Stelle einen Term für das restliche Guthaben \(R\) auf der Karte auf. b) Berechne den Wert von \(R\), wenn die Karte ursprünglich \(G = 25{,}00\,\text{€}\) wert war und das Spiel \(p = 12{,}99\,\text{€}\) kostet. c) Was bedeutet es für den Käufer, wenn in der Rechnung \(p = G\) gilt? d) Kann der Preis \(p\) größer als das ursprüngliche Guthaben \(G\) sein, wenn der Kauf ausschließlich mit dieser Karte bezahlt werden soll? Begründe deine Antwort kurz.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, du hast eine Karte mit Geld und kaufst etwas. Wie viel ist danach noch drauf? - Was passiert mathematisch, wenn man einen Betrag von einem anderen abzieht? - Überlege, was die Buchstaben \(G\) und \(p\) in der echten Welt bedeuten. - Kann man mehr Geld ausgeben, als auf einer Prepaid-Karte vorhanden ist?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das Restguthaben durch Subtraktion des Preises vom Gesamtwert: \(R = G - p\). 2. Einsetzen der Werte \(G = 25{,}00\) und \(p = 12{,}99\): \(25{,}00 - 12{,}99 = 12{,}01\). Das restliche Guthaben beträgt \(12{,}01\,\text{€}\). 3. Interpretation des Falls \(p = G\): Das restliche Guthaben ist \(0\), was bedeutet, dass der Kartenwert exakt für den Kauf ausgereicht hat und nun aufgebraucht ist. 4. Analyse der Bedingung \(p > G\): Dies ist im Sachkontext nicht möglich, da die Karte nur Zahlungen bis zu ihrem eigenen Wert abdeckt und kein negatives Guthaben (Schulden) zulässt.

Antwort

a) \(R = G - p\) b) \(12{,}01\,\text{€}\) c) Das Guthaben ist nach dem Kauf genau \(0\,\text{€}\) (vollständig aufgebraucht). d) Nein, da eine Guthabenkarte nicht überzogen werden kann; der Kaufpreis darf den Kartenwert nicht überschreiten.
4100627
James baut aus quadratischen Spielsteinen eine Reihe von Figuren (siehe Abbildung). Welcher Term beschreibt die Abhängigkeit der Anzahl von Spielsteinen in einer Figur (\(s\)) von ihrer Nummer (\(n\)) korrekt? a) \(s = n+4\) b) \(s = n^2 + 4n\) c) \(s = 4n+1\) d) \(s = 4n^2 + 1\)
Abbildung zur Aufgabe 410062

Denkanstöße

- Hast du die Steine für die ersten drei Figuren einmal genau gezählt? - Versuche doch mal, die Nummer der Figur (n) in die verschiedenen Formeln einzusetzen und schau, ob das richtige Ergebnis herauskommt. - Kannst du in der Zeichnung erkennen, wie sich die Figur von Schritt zu Schritt vergrößert?

Lösung

1. Bestimmung der Anzahl der Steine pro Figur aus der Zeichnung: \(n=1 \to 5\) Steine, \(n=2 \to 12\) Steine, \(n=3 \to 21\) Steine. 2. Überprüfung von Option a): \(1+4=5\) (ok), \(2+4=6 \neq 12\) (falsch). 3. Überprüfung von Option b): \(1^2+4(1)=5\) (ok), \(2^2+4(2)=4+8=12\) (ok), \(3^2+4(3)=9+12=21\) (ok). 4. Überprüfung von Option c): \(4(1)+1=5\) (ok), \(4(2)+1=9 \neq 12\) (falsch). 5. Überprüfung von Option d): \(4(1)^2+1=5\) (ok), \(4(2)^2+1=17 \neq 12\) (falsch).

Antwort

b) \(s = n^2 + 4n\)
4119157
Zwei verschiedene, zu Beginn leere zylindrische Gefäße, Gefäß A und Gefäß B, werden mit dem exakt gleichen, konstanten Wasserstrom gefüllt. Gefäß A ist deutlich breiter als Gefäß B; seine Grundfläche ist genau dreimal so groß wie die von Gefäß B. a) In welchem Gefäß steigt der Wasserspiegel schneller an? Begründe deine Antwort kurz. b) In Gefäß B steigt das Wasser in einer Minute um \(15\,\text{cm}\). Berechne, um wie viele Zentimeter der Wasserspiegel in Gefäß A in derselben Zeit steigt. c) Erstelle für beide Gefäße jeweils einen Term für die Füllhöhe \(h\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten).

Denkanstöße

- Stell dir vor, du schüttest eine Tasse Wasser in ein schmales Reagenzglas und eine Tasse Wasser in einen breiten Teller. Wo steht das Wasser höher? - Wie hängen Grundfläche und Höhe eines Zylinders zusammen, wenn das Volumen gleich bleibt? - Wenn die Fläche dreimal so groß ist, wie wirkt sich das auf die Geschwindigkeit des Anstiegs aus?

Lösung

1. Begründung: Da in Gefäß A die dreifache Grundfläche gefüllt werden muss, verteilt sich die gleiche Wassermenge auf eine größere Fläche. Der Wasserspiegel steigt daher in Gefäß B schneller an. 2. Zusammenhang der Höhen: Da die Grundfläche von A dreimal so groß ist (\(G_A = 3G_B\)) und das Volumen \(V = G \cdot h\) bei gleichem Zufluss identisch ist, muss die Höhe in A ein Drittel der Höhe in B betragen: \(h_A = \frac{1}{3}h_B\). 3. Berechnung für A: \(15\,\text{cm} : 3 = 5\,\text{cm}\). 4. Terme aufstellen: Für Gefäß B gilt \(h_B(t) = 15t\). Für Gefäß A gilt \(h_A(t) = 5t\).

Antwort

a) In Gefäß B steigt das Wasser schneller an, da die Grundfläche kleiner ist. b) In Gefäß A steigt das Wasser um \(5\,\text{cm}\). c) Terme: \(h_A(t) = 5t\) und \(h_B(t) = 15t\).
4121747
Ein Wassertank enthält zu Beginn \(1000\,\text{Liter}\). Durch ein Leck verliert der Tank gleichmäßig \(15\,\text{Liter}\) Wasser pro Stunde. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Wassermenge im Tank nach \(t\) Stunden beschreibt. b) Berechne mithilfe deines Terms, wie viel Wasser nach \(12\) Stunden noch im Tank ist. c) Nach wie vielen Stunden ist der Tank vollständig leer? Runde dein Ergebnis auf eine Dezimalstelle.

Denkanstöße

- Was ist der Startwert und was ändert sich pro Stunde? - Wie oft musst du die \(15\,\text{Liter}\) abziehen, wenn \(t\) Stunden vergangen sind? - Wenn der Tank leer ist, wie viel Liter sind dann noch darin?

Lösung

1. Term für die Abnahme aufstellen: Startwert \(1000\), Abzug pro Stunde \(15\), also \(1000 - 15t\) 2. Berechnung für \(t = 12\): \(1000 - 15 \cdot 12 = 1000 - 180 = 820\) 3. Zeitpunkt des leeren Tanks bestimmen: \(1000 - 15t = 0\) setzen 4. Gleichung lösen: \(15t = 1000 \Rightarrow t = 1000 : 15 = 66{,}666\ldots\) 5. Ergebnis runden: \(66{,}7\) Stunden

Antwort

a) Der Term lautet \(1000 - 15t\). b) Nach \(12\) Stunden sind noch \(820\,\text{Liter}\) im Tank. c) Der Tank ist nach ca. \(66{,}7\) Stunden leer.
4122727
Für einen Online-Einkauf wird ein Gutschein im Wert von \(100\,\text{€}\) eingelöst. In den Warenkorb gelegt werden ein Spiel für \(24{,}99\,\text{€}\) und ein Kopfhörer für \(35{,}50\,\text{€}\). Die Versandkosten betragen \(x\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der das restliche Guthaben auf dem Gutschein beschreibt. b) Berechne das restliche Guthaben, wenn die Versandkosten \(x = 5{,}95\) betragen.

Denkanstöße

- Kannst du die festen Kosten zuerst zusammenfassen? - Was bedeutet das \(x\) in deiner Rechnung? - Wie verändert sich das Guthaben, wenn die Versandkosten steigen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für das restliche Guthaben: \(100 - (24{,}99 + 35{,}50 + x)\). 2. Vereinfachung des Terms durch Addition der Festpreise: \(100 - (60{,}49 + x)\) oder \(39{,}51 - x\). 3. Einsetzen des Wertes \(x = 5{,}95\) in den Term: \(39{,}51 - 5{,}95\). 4. Berechnung des Endergebnisses: \(33{,}56\,\text{€}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(100 - (24{,}99 + 35{,}50 + x)\) oder vereinfacht \(39{,}51 - x\). b) Das restliche Guthaben beträgt \(33{,}56\,\text{€}\).
4122737
Ein Tag hat \(24\) Stunden. Ein Schüler plant seine Zeit wie folgt: Schlaf (\(8{,}5\,\text{h}\)), Schule (\(6{,}5\,\text{h}\)), Hausaufgaben (\(1{,}5\,\text{h}\)) und Hobbys (\(t_H\,\text{h}\)). Die verbleibende frei verfügbare Zeit wird mit \(F\) bezeichnet. a) Stelle einen Term für \(F\) in Abhängigkeit von \(t_H\) auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. b) Wie verändert sich \(F\), wenn die Schulzeit um eine Stunde verlängert wird (\(7{,}5\,\text{h}\)), man dafür aber eine halbe Stunde weniger schläft (\(8{,}0\,\text{h}\))? Begründe durch Vergleich der Terme.

Denkanstöße

- Versuche zuerst, alle festen Zeitangaben zu einem einzigen Wert zu addieren. - Was passiert mit der frei verfügbaren Zeit, wenn die Summe der anderen Tätigkeiten größer wird? - Stelle für die zweite Teilaufgabe eine neue Rechnung mit den geänderten Zahlen auf und vergleiche sie mit der ersten.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die frei verfügbare Zeit \(F\): \(F = 24 - (8{,}5 + 6{,}5 + 1{,}5 + t_H)\). 2. Vereinfachung der Konstanten: \(8{,}5 + 6{,}5 + 1{,}5 = 16{,}5\). Somit \(F = 24 - 16{,}5 - t_H = 7{,}5 - t_H\). 3. Aufstellen des neuen Terms bei veränderten Zeiten: \(F_{neu} = 24 - (8{,}0 + 7{,}5 + 1{,}5 + t_H)\). 4. Vereinfachung des neuen Terms: \(8{,}0 + 7{,}5 + 1{,}5 = 17{,}0\). Somit \(F_{neu} = 24 - 17{,}0 - t_H = 7{,}0 - t_H\). 5. Vergleich der Ergebnisse: Der neue Term \(7{,}0 - t_H\) ist um \(0{,}5\) kleiner als der ursprüngliche Term \(7{,}5 - t_H\). Die frei verfügbare Zeit verringert sich also um eine halbe Stunde.

Antwort

a) \(F = 7{,}5 - t_H\) b) Die frei verfügbare Zeit verringert sich um eine halbe Stunde (\(0{,}5\,\text{h}\)), da die Summe der festen Zeiten von \(16{,}5\,\text{h}\) auf \(17{,}0\,\text{h}\) steigt.
4125067
Für ein Schulfest bestellt die Klasse 7a Getränke bei verschiedenen Händlern. Händler A berechnet \(15{,}00\,\text{€}\) für die Anlieferung und \(0{,}80\,\text{€}\) pro Flasche Limonade. Händler B verlangt \(5{,}00\,\text{€}\) für die Anlieferung und \(1{,}20\,\text{€}\) pro Flasche Limonade. a) Erstelle für beide Händler einen Term zur Berechnung der Gesamtkosten bei \(x\) bestellten Flaschen. b) Wie teuer ist eine Bestellung von \(30\) Flaschen bei Händler A und wie teuer bei Händler B? c) Die Parallelklasse 7b bestellt genauso viele Flaschen wie die Klasse 7a; diese Anzahl wird mit \(x\) bezeichnet. Die Klasse 7a bestellt bei Händler A, die Klasse 7b bei Händler B. Ein Schüler behauptet: „Zusammen zahlen wir für beide Bestellungen \(20 + 2x\) Euro.“ Prüfe durch Zusammenfassen der Terme, ob dieser Term stimmt.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Anlieferung“ für die Rechnung? Ist das ein einmaliger Betrag? - Wie kannst du zwei Terme addieren? Achte darauf, nur gleiche Arten von Gliedern zusammenzufassen. - Setze zur Probe doch einmal eine Zahl für \(x\) in beide Einzelterme und in den Gesamtterm ein.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Händler A: \(T_A(x) = 15 + 0{,}8x\); Händler B: \(T_B(x) = 5 + 1{,}2x\). 2. Berechnung für \(x = 30\): Händler A: \(15 + 0{,}8 \cdot 30 = 15 + 24 = 39{,}00\,\text{€}\). Händler B: \(5 + 1{,}2 \cdot 30 = 5 + 36 = 41{,}00\,\text{€}\). 3. Addition der Terme für die Gesamtkosten: \((15 + 0{,}8x) + (5 + 1{,}2x)\). 4. Zusammenfassen: Konstante Glieder \(15 + 5 = 20\); Glieder mit \(x\): \(0{,}8x + 1{,}2x = 2x\). 5. Ergebnis: Der Gesamtterm lautet \(20 + 2x\). Die Behauptung des Schülers ist also korrekt.

Antwort

a) Händler A: \(15 + 0{,}8x\); Händler B: \(5 + 1{,}2x\). b) Händler A: \(39{,}00\,\text{€}\); Händler B: \(41{,}00\,\text{€}\). c) Ja, die Behauptung stimmt, da \((15 + 0{,}8x) + (5 + 1{,}2x) = 20 + 2x\).
4125077
Lukas und Sarah sparen für ein neues Fahrrad. Lukas hat bereits \(60\,\text{€}\) in seiner Sparbüchse und legt jede Woche \(4\,\text{€}\) dazu. Sarah hat erst \(10\,\text{€}\) gespart, legt aber jede Woche \(9\,\text{€}\) dazu. a) Stelle für Lukas und Sarah jeweils einen Term auf, der das Ersparte nach \(w\) Wochen angibt. b) Wie viel Geld haben beide jeweils nach \(5\) Wochen und nach \(12\) Wochen gespart? c) Nach wie vielen Wochen haben beide genau den gleichen Betrag in ihrer Sparbüchse? Begründe deine Antwort durch Einsetzen oder Probieren.

Denkanstöße

- Erstelle eine kleine Tabelle für die Wochen \(8, 9, 10, 11\), um den Fortschritt zu vergleichen. - Was passiert mit dem Vorsprung von Lukas jede Woche? Um wie viel Euro holt Sarah pro Woche auf? - Du kannst die Terme gleichsetzen, um den Zeitpunkt des Gleichstands zu finden.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Lukas: \(L(w) = 60 + 4w\); Sarah: \(S(w) = 10 + 9w\). 2. Berechnung für \(w = 5\): Lukas: \(60 + 4 \cdot 5 = 80{,}00\,\text{€}\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 5 = 55{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung für \(w = 12\): Lukas: \(60 + 4 \cdot 12 = 108{,}00\,\text{€}\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 12 = 118{,}00\,\text{€}\). 4. Bestimmung des Gleichstands: Gesucht ist \(w\), sodass \(60 + 4w = 10 + 9w\). Durch Probieren oder systematisches Testen (z. B. \(w = 10\)): Lukas: \(60 + 4 \cdot 10 = 100\); Sarah: \(10 + 9 \cdot 10 = 100\). 5. Ergebnis: Nach \(10\) Wochen haben beide genau \(100\,\text{€}\).

Antwort

a) Lukas: \(60 + 4w\); Sarah: \(10 + 9w\). b) Nach \(5\) Wochen: Lukas \(80\,\text{€}\), Sarah \(55\,\text{€}\). Nach \(12\) Wochen: Lukas \(108\,\text{€}\), Sarah \(118\,\text{€}\). c) Nach \(10\) Wochen haben beide genau \(100\,\text{€}\) gespart.
4126327
Ein Versandhändler verwendet für seine Waren drei verschiedene Paketgrößen: S, M und L. - Ein Paket vom Typ S wiegt \(x\,\text{kg}\). - Ein Paket vom Typ M wiegt \(3\,\text{kg}\) mehr als ein Paket vom Typ S. - Ein Paket vom Typ L wiegt doppelt so viel wie ein Paket vom Typ M. a) Fülle die Lücken in der folgenden Tabelle mit den passenden Termen aus. <table> <thead> <tr> <th>Pakettyp</th> <th>Gewicht in kg</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>S</td> <td>\(x\)</td> </tr> <tr> <td>M</td> <td></td> </tr> <tr> <td>L</td> <td></td> </tr> </tbody> </table> b) Ein Kunde bestellt 2 Pakete S, 4 Pakete M und ein Paket L. Stelle einen Term für das Gesamtgewicht \(G\) der Sendung auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Wie schwer ist die gesamte Sendung, wenn ein S-Paket \(4\,\text{kg}\) wiegt?

Denkanstöße

- Wie kannst du „doppelt so viel wie M“ als Term schreiben, wenn du den Term für M schon kennst? - Achte beim Aufstellen des Gesamtgewichts auf die Anzahl der jeweiligen Pakete. - Vergiss nicht, beim Vereinfachen die Klammern korrekt aufzulösen.

Lösung

1. Gewicht von M bestimmen: \(x + 3\) 2. Gewicht von L bestimmen: \(2(x + 3) = 2x + 6\) 3. Gesamtgewicht \(G\) aufstellen: \(2x + 4(x + 3) + 1 \cdot (2x + 6)\) 4. Term vereinfachen: \(2x + 4x + 12 + 2x + 6 = 8x + 18\) 5. Wert für \(x = 4\) berechnen: \(8 \cdot 4 + 18 = 32 + 18 = 50\)

Antwort

a) Tabelle: M: \(x+3\); L: \(2x+6\) (oder \(2(x+3)\)). b) Der vereinfachte Term für das Gesamtgewicht lautet \(G = 8x + 18\). c) Die Sendung wiegt \(50\,\text{kg}\).
4222187
Ein Online-Händler bietet T-Shirts für einen Stückpreis von \(p\,\text{€}\) an. Bei einer Bestellung von mehr als 10 T-Shirts gewährt der Händler einen Rabatt von \(20\,\%\) auf den Warenwert. Zusätzlich fallen pro Bestellung einmalige Versandkosten in Höhe von \(5{,}90\,\text{€}\) an. Stelle einen Term für den Gesamtpreis \(G\) einer Bestellung auf, wenn eine Kundin \(n\) T-Shirts kauft und dabei mehr als 10 Stück bestellt (\(n > 10\)). Vereinfache den Term so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel die T-Shirts ohne Rabatt kosten würden. - Wenn \(20\,\%\) abgezogen werden, wie viel Prozent müssen dann noch bezahlt werden? - Werden die Versandkosten für jedes T-Shirt einzeln oder nur einmal für das gesamte Paket berechnet? - Wie schreibt man einen Prozentsatz als Dezimalzahl in einem Term?

Lösung

1. Berechnung des Preises ohne Rabatt: \(np\). 2. Berücksichtigung des Rabatts: Ein Rabatt von \(20\,\%\) bedeutet, dass noch \(80\,\%\) des Preises zu zahlen sind. Dies entspricht dem Faktor \(0{,}8\). 3. Term für den rabattierten Warenwert: \(0{,}8np\). 4. Hinzufügen der Versandkosten: Zum Warenwert müssen die einmaligen Kosten addiert werden, also \(0{,}8np + 5{,}90\).

Antwort

Der Term für den Gesamtpreis lautet \(G = 0{,}8np + 5{,}90\) (in \(\text{€}\)).
4222477
Ein Kanuverleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Tarif A: Eine feste Grundgebühr von \(12\,\text{€}\) und zusätzlich \(4\,\text{€}\) pro Stunde. Tarif B: Keine Grundgebühr, dafür \(7\,\text{€}\) pro Stunde. a) Stelle für beide Tarife einen Term auf, der die Gesamtkosten für eine Mietdauer von \(t\) Stunden beschreibt. b) Berechne die Kosten für eine Mietdauer von \(2\) Stunden und von \(5\) Stunden. Welcher Tarif ist jeweils günstiger? c) Erkläre die Bedeutung der Zahl \(12\) und der Variable \(t\) im Sachzusammenhang von Tarif A.

Denkanstöße

- Was bedeutet „pro Stunde“ mathematisch für die Rechnung? - Überlege, welcher Teil der Kosten fest bleibt und welcher sich verändert. - Setze die gegebenen Stunden für den Platzhalter im Term ein. - Vergleiche die Endergebnisse der beiden Rechnungen miteinander.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Tarif A wird durch \(12 + 4t\) beschrieben, Tarif B durch \(7t\). 2. Berechnung für \(t = 2\): Tarif A kostet \(12 + 4 \cdot 2 = 20\,\text{€}\), Tarif B kostet \(7 \cdot 2 = 14\,\text{€}\). Tarif B ist günstiger. 3. Berechnung für \(t = 5\): Tarif A kostet \(12 + 4 \cdot 5 = 32\,\text{€}\), Tarif B kostet \(7 \cdot 5 = 35\,\text{€}\). Tarif A ist günstiger. 4. Interpretation: Die \(12\) stellt die fixen Kosten (Grundgebühr) dar, die unabhängig von der Zeit anfallen. Die Variable \(t\) steht für die Anzahl der Stunden, für die das Boot gemietet wird.

Antwort

a) Tarif A: \(12 + 4t\); Tarif B: \(7t\) b) Bei \(2\) Stunden: Tarif A kostet \(20\,\text{€}\), Tarif B kostet \(14\,\text{€}\) (B ist günstiger). Bei \(5\) Stunden: Tarif A kostet \(32\,\text{€}\), Tarif B kostet \(35\,\text{€}\) (A ist günstiger). c) Die \(12\) ist die einmalige Grundgebühr in Euro, \(t\) ist die Zeit in Stunden.
4222567
In einem Schreibwarengeschäft kostet ein Füller \(f\,\text{€}\). Ein Tintenkiller ist um \(k\,\text{€}\) günstiger als der Füller. a) Gib einen Term für den Preis eines Tintenkillers an. b) Stelle einen Term für den Gesamtpreis auf, wenn man einen Füller und einen Tintenkiller zusammen kauft. Vereinfache den Term so weit wie möglich. c) Berechne diesen Gesamtpreis für \(f = 8{,}50\) und \(k = 5{,}65\). d) Welche Bedeutung hätte es für den Preis des Tintenkillers, wenn \(k\) genauso groß wie \(f\) wäre?

Denkanstöße

- Wie berechnest du den Preis eines Gegenstands, wenn du weißt, dass er um einen bestimmten Betrag billiger ist als ein anderer? - Wenn du zwei Dinge kaufst, musst du ihre Einzelpreise addieren. - Kannst du Variablen mit dem gleichen Buchstaben zusammenfassen? - Setze für die letzte Teilaufgabe im Kopf einmal die gleiche Zahl für beide Buchstaben ein und schau, was passiert.

Lösung

1. Bestimmung des Terms für den Tintenkiller durch Subtraktion des Preisunterschieds vom Füllerpreis: \(f - k\). 2. Aufstellen des Terms für den Gesamtpreis durch Addition beider Einzelpreise: \(f + (f - k)\). 3. Vereinfachen des Terms durch Zusammenfassen der Variablen: \(2f - k\). 4. Einsetzen der Werte \(f = 8{,}50\) und \(k = 5{,}65\): \(2 \cdot 8{,}50 - 5{,}65 = 17{,}00 - 5{,}65 = 11{,}35\). 5. Der Gesamtpreis beträgt \(11{,}35\,\text{€}\). 6. Wenn \(k = f\), ergibt der Term \(f - f\) den Wert \(0\). Das bedeutet, der Tintenkiller wäre kostenlos.

Antwort

a) Der Preis des Tintenkillers ist \(f - k\). b) Der vereinfachte Term für den Gesamtpreis ist \(2f - k\). c) Der Gesamtpreis beträgt \(11{,}35\,\text{€}\). d) Wenn \(k = f\), dann wäre der Preis des Tintenkillers \(0\,\text{€}\), er wäre also gratis.
4222727
In einer Schulkantine kostet ein Mittagessen für Lehrkräfte \(x\,\text{€}\) und für Schülerinnen und Schüler \(y\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der die Gesamteinnahmen der Kantine berechnet, wenn \(15\) Lehrkräfte und \(120\) Schülerinnen und Schüler ein Essen kaufen. b) Die Preise werden für alle Personen um \(0{,}50\,\text{€}\) erhöht. Gib einen neuen Term für die Gesamteinnahmen bei gleichbleibender Personenzahl an. c) Berechne die Gesamteinnahmen nach der Preiserhöhung, wenn ein Lehreressen ursprünglich \(5{,}50\,\text{€}\) und ein Schüleressen \(3{,}50\,\text{€}\) gekostet hat.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Gesamtpreis für mehrere Artikel, wenn man den Einzelpreis kennt? - Wenn sich ein Preis um einen festen Betrag ändert, wie sieht der neue Einzelpreis als Term aus? - Achte darauf, dass die Preiserhöhung für jede der \(135\) Personen gilt. - Setze die gegebenen Zahlenwerte am Ende sorgfältig in deinen Term ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für a): Die Einnahmen setzen sich aus \(15x\) (Lehrer) und \(120y\) (Schüler) zusammen, also \(15x + 120y\). 2. Anpassung des Terms für b): Die neuen Preise sind \((x + 0{,}5)\) und \((y + 0{,}5)\). Der Term lautet \(15(x + 0{,}5) + 120(y + 0{,}5)\). Alternativ vereinfacht: \(15x + 120y + 67{,}50\). 3. Berechnung für c): Einsetzen der Werte \(x = 5{,}5\) und \(y = 3{,}5\) in den neuen Term. Die neuen Preise betragen \(6{,}00\,\text{€}\) und \(4{,}00\,\text{€}\). Die Rechnung lautet \(15 \cdot 6 + 120 \cdot 4 = 90 + 480 = 570\). Die Gesamteinnahmen betragen \(570{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) \(15x + 120y\) b) \(15(x + 0{,}5) + 120(y + 0{,}5)\) oder \(15x + 120y + 67{,}50\) c) \(570{,}00\,\text{€}\)
4223227
In einem Vorratsbehälter befinden sich \(V\) Liter Öl. Jeden Tag werden für den Betrieb einer Maschine gleichmäßig \(12\) Liter entnommen. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Menge Öl nach \(n\) Tagen beschreibt. b) Bestimme den Wert des Terms für \(V = 500\) und \(n = 10\). c) Was bedeutet es im Sachkontext, wenn der Wert des Terms \(0\) ergibt? d) Wie ändert sich der Term aus Aufgabenteil a), wenn täglich eine unbekannte Menge von \(x\) Litern entnommen wird?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Öl nach einem Tag, nach zwei Tagen und nach drei Tagen noch da ist. Siehst du ein Muster? - Was passiert mathematisch mit dem Vorrat, wenn etwas entnommen wird? - Bei der Interpretation hilft es, sich vorzustellen, was man im Behälter sehen würde, wenn die Rechnung Null ergibt.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Restmenge: Von der Anfangsmenge \(V\) wird das Produkt aus Tagesverbrauch und Anzahl der Tage subtrahiert: \(V - 12n\). 2. Einsetzen der gegebenen Werte: \(500 - 12 \cdot 10 = 500 - 120 = 380\). Es verbleiben \(380\,\text{Liter}\). 3. Interpretation des Ergebnisses 0: Ein Termwert von 0 bedeutet, dass die verbleibende Menge Öl Null ist, der Vorrat also genau nach \(n\) Tagen aufgebraucht ist. 4. Verallgemeinerung des Terms: Die feste Zahl 12 wird durch die Variable \(x\) ersetzt. Der neue Term lautet \(V - xn\).

Antwort

a) \(V - 12n\) b) \(380\,\text{Liter}\) c) Der Ölvorrat ist vollständig aufgebraucht. d) \(V - xn\)
4223447
In einem Fitnessstudio zahlt man eine einmalige Anmeldegebühr von \(s\,\text{€}\) und einen monatlichen Beitrag von \(m\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der die Gesamtkosten für eine Mitgliedschaft von \(x\) Monaten beschreibt. b) Wie hoch sind die Gesamtkosten nach genau einem Jahr (\(x = 12\)), wenn die Anmeldegebühr \(s = 35{,}00\,\text{€}\) beträgt und der monatliche Beitrag bei \(m = 19{,}90\,\text{€}\) liegt?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Kosten nur einmal anfallen und welche sich jeden Monat wiederholen. - Wie viele Monate hat ein Jahr? Nutze diese Zahl für \(x\). - Stelle sicher, dass du am Ende die richtige Währungseinheit angibst.

Lösung

1. Aufstellen des allgemeinen Terms für die Gesamtkosten \(G\): \(G = mx + s\). 2. Einsetzen der Werte für ein Jahr (\(x = 12\)): \(19{,}90\,\text{€} \cdot 12 + 35{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung der monatlichen Kosten über das Jahr: \(19{,}90\,\text{€} \cdot 12 = 238{,}80\,\text{€}\). 4. Addition der einmaligen Anmeldegebühr zum Jahresbetrag: \(238{,}80\,\text{€} + 35{,}00\,\text{€} = 273{,}80\,\text{€}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(mx + s\). b) Die Gesamtkosten nach einem Jahr betragen \(273{,}80\,\text{€}\).
4223587
Beim Aufstellen von Termen mit den Variablen \(a\) und \(b\) kommt es oft auf die genaue Reihenfolge der Rechenschritte an. a) Stelle einen Term für „Das Dreifache der Differenz von \(a\) und \(b\)“ auf. b) Stelle einen Term für „Die Differenz aus dem Dreifachen von \(a\) und der Zahl \(b\)“ auf. c) Erkläre kurz den Unterschied in der Struktur der beiden Terme. d) Berechne für beide Terme den Wert, wenn \(a = 12\) und \(b = 4\) eingesetzt werden.

Denkanstöße

- Achte genau darauf, worauf sich das Wort „Dreifache“ jeweils bezieht – auf ein einzelnes Element oder auf ein ganzes Ergebnis? - Erinnerst du dich an die Vorrangregeln der Mathematik? Wann musst du Klammern setzen? - Setze die gegebenen Zahlen Schritt für Schritt in deine aufgestellten Terme ein.

Lösung

1. Für Teilaufgabe a) muss zuerst die Differenz gebildet werden, bevor multipliziert wird: \(3(a - b)\). 2. Für Teilaufgabe b) bezieht sich „das Dreifache“ nur auf \(a\), davon wird \(b\) abgezogen: \(3a - b\). 3. Der Unterschied liegt in der Rechenreihenfolge: Im Term a) wird durch die Klammer die Subtraktion priorisiert, im Term b) gilt die Punkt-vor-Strich-Rechnung. 4. Einsetzen von \(a = 12\) und \(b = 4\): Term a): \(3 \cdot (12 - 4) = 3 \cdot 8 = 24\). Term b): \(3 \cdot 12 - 4 = 36 - 4 = 32\).

Antwort

a) \(3(a - b)\) b) \(3a - b\) c) Im Term a) wird zuerst die Differenz berechnet (Klammer), im Term b) zuerst das Produkt (Punkt vor Strich). d) Wert für a): \(24\); Wert für b): \(32\).
4224067
Bearbeite die folgenden Aufgaben zu mathematischen Termen: a) Erstelle einen Term für die Beschreibung: „Subtrahiere die Summe der Zahlen \(x\) und \(y\) vom Doppelten ihres Produkts.“ b) Erkläre den Unterschied zwischen den Beschreibungen „Die Summe aus dem Doppelten von \(a\) und der Zahl \(b\)“ und „Das Doppelte der Summe von \(a\) und \(b\)“. Nutze Terme zur Verdeutlichung. c) Berechne den Wert des Terms aus Teilaufgabe a) für die Belegung \(x = 5\) und \(y = 2\).

Denkanstöße

- Lies genau, was von was abgezogen werden soll. Das Wort „von“ bestimmt den Minuenden. - Überlege dir, welche Rechenoperation zuerst ausgeführt werden muss und ob du dafür Klammern brauchst. - Beim Einsetzen von Zahlen für Variablen musst du die Rechenregeln (Klammern zuerst, dann Punkt-vor-Strich-Rechnung) beachten.

Lösung

1. Das Produkt von \(x\) und \(y\) ist \(xy\), sein Doppeltes ist \(2xy\). Die Summe ist \((x + y)\). Subtrahiert man die Summe vom Doppelten des Produkts, erhält man \(2xy - (x + y)\). 2. Die erste Beschreibung entspricht dem Term \(2a + b\) (nach der Punkt-vor-Strich-Regel). Die zweite Beschreibung verlangt erst die Summenbildung, also \(2(a + b)\). Der Unterschied liegt darin, ob nur \(a\) oder das gesamte Ergebnis der Addition verdoppelt wird. 3. Einsetzen der Werte in den Term \(2xy - (x + y)\): \(2 \cdot 5 \cdot 2 - (5 + 2)\). Dies ergibt \(20 - 7 = 13\).

Antwort

a) \(2xy - (x + y)\) b) Erster Term: \(2a + b\); zweiter Term: \(2(a + b)\). Im zweiten Fall wird die gesamte Summe verdoppelt, im ersten nur die Variable \(a\). c) \(13\)
4224187
Übersetze die folgenden mathematischen Beschreibungen in die Fachsprache der Terme: 1) Das Quadrat der halben Summe der Zahlen \(a\) und \(b\). 2) Die Differenz aus der Summe der Quadrate von \(x\) und \(y\) und dem Quadrat ihrer Summe. 3) Der Quotient aus der Summe der Kuben von \(m\) und \(n\) und der Differenz derselben Kuben; dabei gilt \(m \neq n\).

Denkanstöße

- Lies die Beschreibungen genau von innen nach außen: Was wird zuerst mit den Zahlen gemacht, zum Beispiel Quadrieren oder Addieren? - „Summe der Quadrate“ bedeutet etwas anderes als „Quadrat der Summe“. Überlege dir den Unterschied in der Reihenfolge. - Eine dritte Potenz hat den Exponenten \(3\): Die Basis wird dreimal mit sich selbst multipliziert. - Ein Nenner darf nicht null sein.

Lösung

1. Summe von \(a\) und \(b\) ist \(a + b\). Die Hälfte davon ist \(\frac{a + b}{2}\). Das Quadrat dieses Ergebnisses ist \((\frac{a + b}{2})^2\). 2. Summe der Quadrate ist \(x^2 + y^2\). Quadrat der Summe ist \((x + y)^2\). Die Differenz lautet \((x^2 + y^2) - (x + y)^2\). 3. Die Kuben von \(m\) und \(n\) sind \(m^3\) und \(n^3\). Ihre Summe ist \(m^3 + n^3\), ihre Differenz \(m^3 - n^3\). Der Quotient ist \(\frac{m^3 + n^3}{m^3 - n^3}\). Die Bedingung \(m\neq n\) verhindert, dass der Nenner null wird.

Antwort

1) \((\frac{a + b}{2})^2\) 2) \((x^2 + y^2) - (x + y)^2\) 3) \(\frac{m^3+n^3}{m^3-n^3}\) mit \(m\neq n\)
4224207
Übersetze die folgenden Beschreibungen in mathematische Terme: 1) Das Produkt aus der Summe von \(x\) und \(4\) und der Differenz von \(x\) und \(4\). 2) Die Hälfte der Summe aus einer Zahl \(x\) und dem Quadrat einer Zahl \(y\). 3) Das Quadrat der Hälfte der Summe der Zahlen \(x\) und \(y\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, welcher gesamte Ausdruck multipliziert, halbiert oder quadriert wird. - Setze Summen und Differenzen in Klammern. - Achte darauf, ob nur ein Teil oder der gesamte Ausdruck quadriert wird.

Lösung

1. Die Summe von \(x\) und \(4\) ist \(x+4\), die Differenz ist \(x-4\). Das Produkt lautet \((x+4)\cdot(x-4)\). 2. Die Summe lautet \(x+y^2\). Ihre Hälfte ist \(\frac{1}{2} \cdot (x+y^2)\). 3. Die Hälfte der Summe ist \(\frac{x+y}{2}\). Ihr Quadrat lautet \(\left(\frac{x+y}{2}\right)^2\).

Antwort

1) \((x+4)\cdot(x-4)\) 2) \(\frac{1}{2} \cdot (x+y^2)\) 3) \(\left(\frac{x+y}{2}\right)^2\)
4224247
In einem modernen Parkhaus gibt es \(e\) Etagen. Jede Etage ist in zwei Bereiche unterteilt: In Bereich A gibt es \(p\) Parkplätze und in Bereich B gibt es \(q\) Parkplätze. a) Stelle eine Formel auf, mit der man die Gesamtzahl aller Parkplätze \(Z\) im Parkhaus berechnen kann. b) Berechne \(Z\) für \(e = 5\), \(p = 42\) und \(q = 58\). c) Wegen einer Modernisierung fallen in jeder Etage im Bereich B genau 4 Parkplätze weg. Wie lautet die neue Formel \(Z_{\text{neu}}\) für die Gesamtzahl der Plätze? Berechne den Wert für die Angaben aus Teilaufgabe b).

Denkanstöße

- Wie viele Parkplätze befinden sich insgesamt auf einer einzigen Etage? - Achte bei der Formel darauf, dass die Addition der Parkplätze vor der Multiplikation mit den Etagen erfolgen muss. Welche Klammern helfen dabei? - Wenn Plätze wegfallen, welche Rechenoperation ändert sich innerhalb der Klammer?

Lösung

1. Formel für die Gesamtzahl \(Z\): Die Plätze pro Etage sind \((p + q)\). Multipliziert mit der Anzahl der Etagen ergibt sich \(Z = e(p + q)\). 2. Berechnung für \(e=5, p=42, q=58\): \(5 \cdot (42 + 58) = 5 \cdot 100 = 500\). 3. Anpassung der Formel für \(Z_{\text{neu}}\): In jeder Etage werden im Bereich B 4 Plätze abgezogen, also \((q - 4)\). Die neue Formel lautet \(Z_{\text{neu}} = e(p + q - 4)\). 4. Berechnung des neuen Wertes: \(5 \cdot (42 + 58 - 4) = 5 \cdot 96 = 480\).

Antwort

a) \(Z = e(p + q)\) b) \(Z = 500\) c) \(Z_{\text{neu}} = e(p + q - 4)\); der neue Wert ist \(480\).
4224417
Ein Gärtner gestaltet eine rechteckige Rasenfläche mit der Länge \(a\) und der Breite \(b\). Inmitten des Rasens legt er zwei identische, rechteckige Blumenbeete mit der Länge \(x\) und der Breite \(y\) an. a) Stelle einen Term für den Flächeninhalt \(A\) der verbliebenen Rasenfläche auf. b) Berechne die Rasenfläche \(A\) für die Maße \(a = 25\,\text{m}\), \(b = 15\,\text{m}\), \(x = 4\,\text{m}\) und \(y = 2{,}5\,\text{m}\). c) Wie müsste der Term aus Teilaufgabe a) verändert werden, wenn der Gärtner nicht zwei, sondern eine beliebige Anzahl \(n\) solcher identischen Beete anlegt?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie man die Fläche eines einzelnen Rechtecks berechnet. - Wie viel Fläche nehmen alle Beete zusammen ein? - Was passiert mathematisch mit der Gesamtfläche, wenn Teile davon weggenommen (belegt) werden? - Ersetze in deinem Term die feste Anzahl durch einen Platzhalter für eine beliebige Anzahl.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die gesamte Rasenfläche: \(ab\). 2. Aufstellen des Terms für die Fläche der zwei Beete: \(2(xy)\). 3. Bildung der Differenz für die Rasenfläche: \(A = ab - 2xy\). 4. Einsetzen der Werte für Teil b: \(A = 25 \cdot 15 - 2 \cdot 4 \cdot 2{,}5\). 5. Berechnung der Teilprodukte: \(375 - 20\). 6. Ergebnis für Teil b: \(A = 355\,\text{m}^2\). 7. Anpassung des Terms für Teil c: Ersetzen des Faktors \(2\) durch die Variable \(n\), woraus \(A = ab - nxy\) folgt.

Antwort

a) \(A = ab - 2xy\) b) \(A = 355\,\text{m}^2\) c) \(A = ab - nxy\)
4224427
In einer Metallwerkstatt werden aus rechteckigen Platten (Länge \(L\), Breite \(B\)) vier identische Quadrate mit der Seitenlänge \(x\) ausgestanzt. a) Welcher der folgenden Terme beschreibt den Flächeninhalt \(A\) des verbleibenden Metalls korrekt? Begründe kurz. (1) \(A = LB - 4x^2\) (2) \(A = (L - 2x)(B - 2x)\) (3) \(A = LB - x^4\) b) Berechne die Restfläche für eine Platte mit \(L = 20\,\text{cm}\) und \(B = 15\,\text{cm}\), wenn die Quadrate eine Seitenlänge von \(x = 3\,\text{cm}\) haben. c) Ein Auszubildender behauptet: „Wenn wir die Seitenlänge \(x\) der Quadrate verdoppeln, verdoppelt sich auch die gesamte ausgestanzte Fläche.“ Überprüfe diese Aussage durch eine Rechnung oder eine Überlegung zum Term.

Denkanstöße

- Schau dir die Struktur der Terme genau an: Was stellt \(x^2\) dar und was \(x^4\)? - Achte bei Teil b auf die Rechenregel „Potenz vor Punkt vor Strich“. - Setze für Teil c einfach mal eine Beispielzahl für \(x\) ein und berechne die ausgestanzte Fläche. Verdopple dann dein Beispiel-\(x\) und rechne erneut. - Überlege, wie sich der Flächeninhalt eines Quadrats ändert, wenn man die Seitenlänge ändert.

Lösung

1. Auswahl des Terms: Term (1) ist korrekt, da \(LB\) die Gesamtfläche ist und \(4x^2\) die Summe der Flächen der vier Quadrate (jedes mit \(x \cdot x\)) beschreibt, die abgezogen werden. 2. Berechnung für Teil b: Einsetzen in Term (1): \(A = 20 \cdot 15 - 4 \cdot 3^2\). 3. Schrittweise Berechnung: \(300 - 4 \cdot 9 = 300 - 36 = 264\). 4. Ergebnis für Teil b: \(A = 264\,\text{cm}^2\). 5. Überprüfung für Teil c: Bei \(x = 3\) ist die ausgestanzte Fläche \(4 \cdot 3^2 = 36\,\text{cm}^2\). Bei Verdopplung auf \(x = 6\) ist die Fläche \(4 \cdot 6^2 = 4 \cdot 36 = 144\,\text{cm}^2\). 6. Vergleich: Da \(144\) das Vierfache von \(36\) ist, ist die Aussage falsch. (Allgemein: \(4(2x)^2 = 16x^2\), was dem Vierfachen von \(4x^2\) entspricht).

Antwort

a) Term (1) ist korrekt, da von der Gesamtfläche \(LB\) vier Quadrate mit je \(x^2\) Fläche abgezogen werden. b) \(A = 264\,\text{cm}^2\) c) Die Aussage ist falsch. Die ausgestanzte Fläche vervierfacht sich (von \(4x^2\) auf \(16x^2\)).
4225367
Eine Jugendgruppe hat für ein Zeltlager einen Vorrat von \(k\) Kilogramm Nudeln eingekauft. In den ersten zwei Tagen wurden bereits \(m\) Kilogramm verbraucht. Der restliche Vorrat soll nun gleichmäßig auf die verbleibenden \(n\) Tage verteilt werden. a) Stelle einen Term auf, der die tägliche Nudelmenge in Gramm für die restliche Zeit angibt. b) Wie verändert sich der Wert des Terms, wenn die Anzahl der verbleibenden Tage \(n\) größer wird, während der Restvorrat gleich bleibt? Begründe deine Überlegung kurz.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis einer Division, wenn man durch eine größere Zahl teilt? - Stell dir vor, du hast eine Tafel Schokolade. Was passiert mit deinem Anteil, wenn du sie mit mehr Freunden teilen musst? - Achte beim Aufstellen des Terms darauf, welche Rechenoperation zuerst ausgeführt werden muss.

Lösung

1. Bestimmung der Restmenge an Nudeln in Kilogramm: \(k - m\) 2. Umrechnung der Restmenge von Kilogramm in Gramm: \(1000(k - m)\) 3. Division der Gesamtgrammzahl durch die Anzahl der Tage \(n\), um die tägliche Menge zu erhalten: \(\frac{1000(k - m)}{n}\) 4. Analyse der Abhängigkeit: Wenn der Nenner \(n\) eines Bruchs größer wird und der Zähler gleich bleibt, sinkt der Wert des Gesamtausdrucks. Praktisch bedeutet das, dass dieselbe Menge Nudeln für mehr Tage reichen muss, wodurch pro Tag weniger zur Verfügung steht.

Antwort

a) \(\frac{1000(k - m)}{n}\) Gramm b) Der Wert des Terms wird kleiner, da dieselbe Restmenge auf mehr Tage verteilt werden muss.
4225417
Gegeben ist ein Rechteck mit der Breite \(b\) und der Höhe \(h\). Aus der Mitte der oberen Seite wird ein kleineres Rechteck mit der Breite \(w\) und der Tiefe \(d\) entfernt, sodass eine U-förmige Figur entsteht. Dabei ist \(w < b\) und \(d < h\). Stelle jeweils einen Term für den Flächeninhalt \(A\) und den Umfang \(U\) dieser neuen Figur auf und vereinfache den Term für den Umfang so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Stell dir vor, du fährst die gesamte Außenlinie der Figur mit einem Stift ab. Welche Strecken kommen im Vergleich zum ursprünglichen Rechteck hinzu? - Welche Teilstücke an der oberen Kante ergeben zusammen wieder die ursprüngliche Breite \(b\)? - Für den Flächeninhalt hilft es, die Figur als ein großes Ganzes zu sehen, von dem ein Teil weggenommen wurde.

Lösung

1. Der Flächeninhalt \(A\) der Figur ergibt sich aus der Differenz des großen Rechtecks und des ausgeschnittenen kleinen Rechtecks: \(A = bh - wd\). 2. Der Umfang \(U\) setzt sich aus der Summe aller Außenkanten zusammen: - Unterkante: \(b\) - Zwei vertikale Außenkanten: \(2h\) - Zwei horizontale Teilstücke oben: Zusammen \(b - w\) - Zwei vertikale Innenkanten der Aussparung: \(2d\) - Eine horizontale Innenkante der Aussparung: \(w\) 3. Addition der Teilstrecken für den Umfang: \(U = b + 2h + (b - w) + 2d + w\). 4. Vereinfachung des Terms: \(U = 2b + 2h + 2d\) bzw. \(U = 2(b + h + d)\).

Antwort

\(A = bh - wd\) \(U = 2b + 2h + 2d\)
4225427
Ein Quadrat hat die Seitenlänge \(s\). Aus diesem Quadrat wird ein kleineres Quadrat mit der Seitenlänge \(x\) entfernt (mit \(x < s\)). Betrachte dazu zwei verschiedene Fälle: Figur A: Das kleine Quadrat wird genau aus einer Ecke des großen Quadrats entfernt. Figur B: Das kleine Quadrat wird aus der Mitte einer der vier Seiten entfernt. a) Stelle für beide Figuren einen Term für den Flächeninhalt auf. Was fällt dir auf? b) Stelle für beide Figuren einen Term für den Umfang auf. c) Vergleiche die Umfänge der beiden Figuren. Welche Figur hat den größeren Umfang und um welchen Wert unterscheidet er sich?

Denkanstöße

- Überlege dir, ob die Position des Ausschnitts die Menge des entfernten Materials ändert. - Zeichne dir eine Skizze für beide Fälle und markiere die Kanten, die zum Umfang gehören. - Was passiert mit dem Umfang, wenn eine Kante nach innen „verschoben“ wird, im Vergleich dazu, wenn eine zusätzliche „Bucht“ entsteht?

Lösung

1. Flächeninhalt: In beiden Fällen wird von der Fläche \(s^2\) die Fläche \(x^2\) abgezogen. Ergebnis für beide: \(A = s^2 - x^2\). 2. Umfang Figur A: Die durch das Ausschneiden der Ecke entstandenen neuen Kanten im Inneren (\(x + x\)) sind genauso lang wie die weggefallenen Randstücke (\(x + x\)). Der Umfang bleibt gleich dem des ursprünglichen Quadrats: \(P_A = 4s\). 3. Umfang Figur B: Die obere Seite wird durch drei Kanten der Länge \(x\) ersetzt (zwei vertikale „Wände“ und ein Boden). Eine Kante der Länge \(x\) am Rand fällt weg, dafür kommen drei Kanten der Länge \(x\) dazu. Der Umfang erhöht sich also um \(2x\): \(P_B = s + s + s + (s - x) + 3x = 4s + 2x\). 4. Vergleich: Der Flächeninhalt ist identisch, aber der Umfang von Figur B ist um \(2x\) größer als der von Figur A.

Antwort

a) Beide: \(A = s^2 - x^2\). Die Flächeninhalte sind gleich. b) \(P_A = 4s\); \(P_B = 4s + 2x\). c) Figur B hat einen um \(2x\) größeren Umfang als Figur A.
4225447
Ein quaderförmiges Wasserbecken mit einem maximalen Fassungsvermögen von \(V\) Litern ist zu Beginn mit \(B\) Litern Wasser gefüllt. Über zwei Zuleitungen fließt Wasser in das Becken: Leitung A liefert \(a\) Liter pro Minute und Leitung B liefert \(b\) Liter pro Minute. Gleichzeitig ist ein Abfluss geöffnet, durch den \(c\) Liter Wasser pro Minute aus dem Becken entweichen. a) Stelle einen Term auf, der die Wassermenge \(W\) im Becken nach \(m\) Minuten beschreibt. b) Erkläre im Sachkontext, was der Term \(V - (B + m \cdot (a + b - c))\) berechnet. Betrachte nur Zeiten \(m\ge 0\), für die \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\) gilt.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Wassermenge pro Minute, wenn gleichzeitig Wasser zu- und abfließt? - Wie berechnet man die Menge, die nach einer bestimmten Zeit insgesamt hinzugekommen ist? - Stell dir vor, das Becken hat eine bestimmte Größe. Was sagt dir die Differenz zwischen der Größe und dem aktuellen Inhalt?

Lösung

1. Die Netto-Änderungsrate pro Minute ist die Summe der Zuflüsse abzüglich des Abflusses: \(a+b-c\) Liter pro Minute. 2. Nach \(m\) Minuten beträgt die gesamte Änderung \(m\cdot(a+b-c)\) Liter. 3. Zusammen mit dem Anfangsbestand ergibt sich \(W=B+m\cdot(a+b-c)\). 4. Im Term aus b) ist \(B+m\cdot(a+b-c)\) die aktuelle Wassermenge. 5. Die Differenz zum Fassungsvermögen \(V\) ist das freie Volumen des Beckens. 6. Das Modell gilt nur für \(m\ge0\) und \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\); außerhalb dieses Bereichs wäre das Becken leer oder überfüllt.

Antwort

a) \(W=B+m\cdot(a+b-c)\) b) Der Term berechnet das freie Volumen des Beckens, also wie viele Liter nach \(m\) Minuten noch hineinpassen. Gültig ist das Modell für \(m\ge0\) mit \(0\le B+m\cdot(a+b-c)\le V\).
4225467
Ein Stromanbieter berechnet eine monatliche Grundgebühr von \(G\,\text{€}\) und zusätzlich einen Preis von \(p\,\text{€}\) pro verbrauchter Kilowattstunde. a) Stelle einen Term für die monatlichen Gesamtkosten bei einem Verbrauch von \(k\) Kilowattstunden auf. b) Der Anbieter ändert seine Tarife: Die Grundgebühr wird um \(5\,\text{€}\) erhöht und der Preis pro Kilowattstunde wird um \(0{,}02\,\text{€}\) gesenkt. Stelle den neuen Term für die monatlichen Gesamtkosten auf.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Grundgebühr“ für die Rechnung? Musst du sie mit etwas multiplizieren? - Wie verändert sich ein Wert mathematisch, wenn er „um einen Betrag erhöht“ oder „gesenkt“ wird? - Achte darauf, Ausdrücke, die zusammengehören (wie der neue Preis), in Klammern zu setzen, bevor du sie weiterverarbeitest.

Lösung

Teil a: 1. Identifikation der festen Grundgebühr: \(G\) 2. Berechnung der verbrauchsabhängigen Kosten: \(kp\) 3. Aufstellen der Summe für die Gesamtkosten: \(G + kp\) Teil b: 1. Bestimmung der neuen Grundgebühr: \(G + 5\) 2. Bestimmung des neuen Preises pro Kilowattstunde: \(p - 0{,}02\) 3. Aufstellen des neuen Gesamtkosten-Terms unter Verwendung von Klammern für die veränderten Werte: \((G + 5) + k(p - 0{,}02)\)

Antwort

a) \(G + kp\) b) \((G + 5) + k(p - 0{,}02)\) oder vereinfacht \(G + 5 + kp - 0{,}02k\)
4225647
Zwei Spardosen werden über mehrere Monate hinweg gefüllt. In Spardose A befinden sich zu Beginn \(x\,\text{€}\). Jeden Monat kommen \(a\,\text{€}\) hinzu. Spardose B ist anfangs leer, aber hier werden monatlich \(b\,\text{€}\) eingezahlt. Dabei ist die monatliche Sparrate bei Spardose B höher als bei A (\(b > a\)). a) Stelle einen Term für den Zeitpunkt \(n\) auf, zu dem beide Spardosen gleich viel enthalten. Gib außerdem an, unter welcher Bedingung die Gleichheit genau nach einer ganzen Anzahl von Monaten eintritt. b) Erkläre anhand der Struktur deines Terms, wie sich die Zeit \(n\) verändert, wenn die Sparrate \(b\) größer wird, während \(x\) und \(a\) gleich bleiben.

Denkanstöße

- Wie viel Geld kommt jeden Monat mehr in Spardose B als in Spardose A hinzu? - Überlege, wie oft dieser monatliche Vorteil gespart werden muss, um das Startguthaben von A auszugleichen. - Was muss für die beiden Guthaben-Terme gelten, wenn sie „gleich“ sein sollen? - Schau dir den Nenner deines Terms genau an: Was passiert mit dem Ergebnis einer Division, wenn die Zahl, durch die man teilt, immer größer wird?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Guthaben nach \(n\) Monaten: Spardose A hat \(x + an\), Spardose B hat \(bn\). 2. Gleichsetzen der Terme für den Zeitpunkt des gleichen Guthabens: \(x + an = bn\). 3. Umstellen nach \(n\): Subtraktion von \(an\) auf beiden Seiten ergibt \(x = bn - an\). Ausklammern von \(n\) führt zu \(x = n(b - a)\). 4. Isolation von \(n\): Division durch die Differenz der Sparraten ergibt den Term \(n = \frac{x}{b - a}\). 5. Analyse der Abhängigkeit: Wenn \(b\) größer wird, vergrößert sich der Nenner \((b - a)\) des Bruchs. Da der Zähler \(x\) konstant bleibt, wird der Gesamtwert des Bruchs (die Zeit \(n\)) kleiner. 6. Eine Gleichheit genau nach ganzen Monaten tritt nur ein, wenn \(\frac{x}{b-a}\) eine nichtnegative ganze Zahl ist.

Antwort

a) \(n=\frac{x}{b-a}\); für eine Gleichheit nach ganzen Monaten muss \(\frac{x}{b-a}\in\mathbb{N}_0\) gelten. b) Wenn \(b\) größer wird, vergrößert sich der Nenner des Bruchs. Dadurch wird der Wert des Terms \(n\) kleiner. Das bedeutet, es dauert weniger lange, bis beide Spardosen den gleichen Betrag enthalten.
4225727
An einer Wetterstation in den Alpen wird die Temperaturänderung über den Tag verfolgt. Am Vormittag steigt die Temperatur um \(x\,^\circ\text{C}\), am Nachmittag sinkt sie um \(y\,^\circ\text{C}\). a) Gib einen Term für die gesamte Temperaturänderung an diesem Tag an. b) Berechne die Gesamtänderung für folgende zwei Tage: 1) Tag 1: \(x = 5{,}4\) und \(y = 3{,}1\) 2) Tag 2: \(x = 2{,}8\) und \(y = 4{,}5\) c) Vergleiche die Ergebnisse. Was sagt das Vorzeichen über die Temperaturentwicklung aus?

Denkanstöße

- Stelle dir ein Thermometer vor: In welche Richtung bewegt sich die Anzeige bei \(x\) und in welche bei \(y\)? - Wie berechnet man den Unterschied zwischen einem Anstieg und einem Abfall? - Was bedeutet ein negatives Ergebnis für die Temperaturentwicklung?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtänderung: \(x - y\). 2. Berechnung für Tag 1: \(5{,}4 - 3{,}1 = 2{,}3\). Die Temperatur ist insgesamt um \(2{,}3\,^\circ\text{C}\) gestiegen. 3. Berechnung für Tag 2: \(2{,}8 - 4{,}5 = -1{,}7\). Die Temperatur ist insgesamt um \(1{,}7\,^\circ\text{C}\) gesunken. 4. Interpretation des Vorzeichens: Ein positives Vorzeichen bedeutet eine Erwärmung über den Tag, ein negatives Vorzeichen eine Abkühlung im Vergleich zum Ausgangswert.

Antwort

a) Der Term lautet \(x - y\). b) Tag 1: \(2{,}3\,^\circ\text{C}\); Tag 2: \(-1{,}7\,^\circ\text{C}\). c) Ein positives Vorzeichen (Tag 1) zeigt an, dass es abends wärmer ist als morgens. Ein negatives Vorzeichen (Tag 2) zeigt an, dass es abends kälter ist als morgens.
4225767
Ein Speicherbecken dient zur Regulierung des Wasserstands eines Flusses. Pro Stunde fließen \(z\,\text{m}^3\) Wasser in das Becken hinein und \(a\,\text{m}^3\) Wasser fließen durch die Schleusen ab. a) Stelle einen Term auf, der die Änderung des Wasservolumens im Becken nach einer Stunde beschreibt. b) Interpretiere die Situation für den Fall, dass der berechnete Term den Wert \(0\) ergibt. c) Was bedeutet ein negatives Ergebnis für den Zustand des Speicherbeckens? d) Berechne die Volumenänderung pro Stunde für \(z = 1250\) und \(a = 1310\).

Denkanstöße

- Stelle dir vor, das Becken ist wie eine Badewanne mit offenem Hahn und offenem Abfluss. - Wann bleibt der Wasserstand in einem Gefäß genau gleich? - Was muss passieren, damit das Becken leerer wird?

Lösung

1. Definition des Terms für die Nettoänderung: \(z - a\). 2. Interpretation von \(z - a = 0\): Da Zufluss und Abfluss gleich groß sind (\(z = a\)), bleibt das Wasservolumen im Becken konstant. 3. Interpretation eines negativen Wertes: Wenn \(z - a < 0\), ist der Abfluss größer als der Zufluss. Das bedeutet, das Wasservolumen im Becken nimmt ab. 4. Berechnung für die gegebenen Werte: \(1250 - 1310 = -60\). Das Volumen sinkt pro Stunde um \(60\,\text{m}^3\).

Antwort

a) Term: \(z - a\) b) Bei einem Wert von \(0\) bleibt das Wasservolumen im Becken gleich (Zufluss gleich Abfluss). c) Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass das Wasservolumen im Becken abnimmt. d) Die Änderung beträgt \(-60\,\text{m}^3\) pro Stunde.
4225807
Eine Bergsteigerin befindet sich auf einer Höhe von \(h\) Metern über dem Meeresspiegel. Ihr Ziel ist eine Schutzhütte, die genau auf \(1200\,\text{m}\) Höhe liegt. a) Gib einen Term für die vorzeichenbehaftete Höhendifferenz „Zielhöhe minus aktuelle Höhe“ an. b) Berechne den Höhenunterschied für \(h = 920\) und für \(h = 1350\). Interpretiere die Ergebnisse in Bezug auf die Wanderrichtung der Bergsteigerin.

Denkanstöße

- Stelle dir den Berg wie eine vertikale Zahlengerade vor. - In welche Richtung bewegt man sich, wenn die aktuelle Höhe kleiner als die Zielhöhe ist? - Was bedeutet ein negatives Ergebnis für die Richtung auf dem Weg zur Hütte?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die vorzeichenbehaftete Höhendifferenz: \(1200 - h\). 2. Berechnung für \(h = 920\): \(1200 - 920 = 280\). Da das Ergebnis positiv ist, muss die Bergsteigerin noch \(280\,\text{m}\) aufsteigen. 3. Berechnung für \(h = 1350\): \(1200 - 1350 = -150\). Das negative Ergebnis zeigt an, dass sie sich \(150\,\text{m}\) oberhalb der Hütte befindet und somit absteigen muss.

Antwort

a) Der Term ist \(1200 - h\). b) Für \(h = 920\) beträgt der Unterschied \(280\,\text{m}\) (Aufstieg). Für \(h = 1350\) beträgt der Unterschied \(-150\,\text{m}\) (Abstieg von \(150\,\text{m}\)).
4226027
Ein Streaming-Dienst bietet ein Abonnement an, das eine monatliche Grundgebühr von \(8{,}50\,\text{€}\) kostet. Zusätzlich fallen für jeden geliehenen Film Kosten von \(2{,}50\,\text{€}\) an. a) Stelle einen Term für die monatlichen Gesamtkosten bei \(n\) geliehenen Filmen auf. b) Wie hoch sind die Kosten in einem Monat, in dem \(6\) Filme geliehen wurden? c) Ein Konkurrenzangebot verlangt keine Grundgebühr, aber dafür \(4{,}00\,\text{€}\) pro geliehenem Film. Entscheide durch Rechnung, welches Angebot bei \(5\) Filmen pro Monat günstiger ist.

Denkanstöße

- Welche Kosten fallen nur einmal an und welche hängen von der Anzahl der Filme ab? - Wie kannst du „Kosten pro Stück“ mathematisch ausdrücken? - Berechne für den Vergleich beide Angebote getrennt und vergleiche dann die Endergebnisse.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Gesamtkosten: Die Grundgebühr ist konstant, die Filmkosten hängen von \(n\) ab: \(8{,}50 + 2{,}50n\). 2. Berechnung für \(n = 6\): \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot 6 = 8{,}50 + 15 = 23{,}50\). Die Kosten betragen \(23{,}50\,\text{€}\). 3. Vergleich für \(n = 5\): Erster Dienst: \(8{,}50 + 2{,}50 \cdot 5 = 8{,}50 + 12{,}50 = 21{,}00\,\text{€}\). Konkurrenz: \(4{,}00 \cdot 5 = 20{,}00\,\text{€}\). 4. Da \(20{,}00\,\text{€} < 21{,}00\,\text{€}\), ist das Konkurrenzangebot bei 5 Filmen günstiger.

Antwort

a) Term: \(8{,}50 + 2{,}50n\) b) \(23{,}50\,\text{€}\) c) Das Konkurrenzangebot ist günstiger (\(20{,}00\,\text{€}\) statt \(21{,}00\,\text{€}\)).
4230047
Ein rechteckiges Beet hat die positiven Seitenlängen \(a\) und \(b\). Für die Umgestaltung gilt \(0<x<b\). 1. Notiere einen Term für den Umfang \(U_{\text{alt}}\) des Beets. 2. Das Beet wird nun umgestaltet: Die Seite \(a\) wird um ein Stück der Länge \(x\) verlängert, während die Seite \(b\) um das gleiche Stück \(x\) verkürzt wird. Stelle einen Term für den neuen Umfang \(U_{\text{neu}}\) auf und vereinfache ihn vollständig. 3. Vergleiche die Terme für \(U_{\text{alt}}\) und \(U_{\text{neu}}\). Was stellst du fest? 4. Berechne zur Kontrolle beide Umfänge für die Werte \(a = 40\,\text{m}\), \(b = 25\,\text{m}\) und \(x = 5\,\text{m}\).

Denkanstöße

- Wie lautet die allgemeine Formel für den Umfang eines Rechtecks? - Überlege, wie die neuen Seitenlängen aussehen, wenn du \(x\) addierst oder subtrahierst. - Setze die neuen Seitenlängen in die Umfangsformel ein und achte auf die Klammern. - Was passiert mit dem \(x\), wenn du den Term innerhalb der großen Klammer zusammenfasst?

Lösung

1. Der Umfang eines Rechtecks berechnet sich durch \(U_{\text{alt}} = 2(a + b)\) oder \(2a + 2b\). 2. Die neuen Seitenlängen sind \((a + x)\) und \((b - x)\). Der neue Umfang ist \(U_{\text{neu}} = 2((a + x) + (b - x))\). Vereinfachung der inneren Klammer: \(a + x + b - x = a + b\). Damit ergibt sich \(U_{\text{neu}} = 2(a + b)\). 3. Der Vergleich zeigt, dass \(U_{\text{alt}} = U_{\text{neu}}\) ist. Der Umfang bleibt also unverändert, wenn eine Seite um denselben Betrag verlängert wird, um den die andere verkürzt wird. 4. Berechnung für \(a=40\,\text{m};\ b=25\,\text{m};\ x=5\,\text{m}\): \(U_{\text{alt}} = 2 \cdot (40\,\text{m} + 25\,\text{m}) = 2 \cdot 65\,\text{m} = 130\,\text{m}\). \(U_{\text{neu}} = 2 \cdot ((40\,\text{m} + 5\,\text{m}) + (25\,\text{m} - 5\,\text{m})) = 2 \cdot (45\,\text{m} + 20\,\text{m}) = 2 \cdot 65\,\text{m} = 130\,\text{m}\).

Antwort

1. \(U_{\text{alt}} = 2(a + b)\). 2. \(U_{\text{neu}} = 2(a + b)\). 3. Die Umfänge sind identisch (\(U_{\text{alt}} = U_{\text{neu}}\)). 4. Beide Umfänge betragen \(130\,\text{m}\).
4230087
Ein Draht der Gesamtlänge \((16y+20)\,\text{cm}\) wird zu einem Viereck gebogen. Dabei wird \(y\) so gewählt, dass alle Seitenlängen positiv sind und ein Viereck bilden. - Die erste Seite ist \((5y+4)\,\text{cm}\) lang. - Die zweite Seite ist genau halb so lang wie die erste Seite. - Die dritte Seite ist \((3y+6)\,\text{cm}\) lang. a) Bestimme den vereinfachten Term für die vierte Seite \(s_4\). b) Überprüfe durch Rechnung, ob die vierte Seite länger als die erste Seite ist, wenn \(y = 10\) gewählt wird.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Hälfte eines Terms? - Was musst du tun, um herauszufinden, welche Seite bei einem bestimmten Wert für \(y\) länger ist? - Kannst du zuerst alle bekannten Seiten zu einem einzigen Term zusammenfassen?

Lösung

1. Erste Seite: \(s_1 = 5y + 4\) 2. Zweite Seite als Hälfte der ersten berechnen: \(s_2 = 0{,}5(5y + 4) = 2{,}5y + 2\) 3. Dritte Seite: \(s_3 = 3y + 6\) 4. Summe der bekannten Seiten: \((5y + 4) + (2{,}5y + 2) + (3y + 6) = 10{,}5y + 12\) 5. Vierte Seite berechnen: \(s_4 = (16y + 20) - (10{,}5y + 12) = 5{,}5y + 8\) 6. Einsetzen von \(y = 10\): \(s_1 = 5 \cdot 10 + 4 = 54\,\text{cm}\); \(s_4 = 5{,}5 \cdot 10 + 8 = 63\,\text{cm}\) 7. Vergleich: Da \(63 > 54\), ist die vierte Seite länger als die erste.

Antwort

a) Der Term für die vierte Seite lautet \((5{,}5y+8)\,\text{cm}\). b) Ja, für \(y = 10\) ist die vierte Seite (\(63\,\text{cm}\)) länger als die erste Seite (\(54\,\text{cm}\)).
4237547
Ein rechteckiger Parkplatz ist \(12\,\text{m}\) länger als er breit ist. Ein zweiter Parkplatz ist quadratisch. Seine Seitenlänge entspricht genau dem Mittelwert aus der Länge und der Breite des ersten Parkplatzes. a) Stelle für beide Parkplätze einen Term für den Flächeninhalt auf. Verwende \(b\) für die Breite des rechteckigen Parkplatzes. b) Welcher der beiden Parkplätze hat die größere Fläche? Bestimme den genauen Unterschied in Quadratmetern.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man den Mittelwert (Durchschnitt) von zwei Werten berechnet. - Drücke die Seitenlänge des Quadrats mithilfe der Breite \(b\) aus und vereinfache den Term so weit wie möglich. - Multipliziere die Terme für die Flächeninhalte aus, um sie besser vergleichen zu können. - Schau dir die fertigen Terme genau an: Welcher Teil ist in beiden gleich und wo liegt der Unterschied?

Lösung

1. Für das Rechteck gilt: Breite \(= b\), Länge \(= b + 12\). Der Flächeninhalt ist \(A_R = b \cdot (b + 12) = b^2 + 12b\). 2. Die Seitenlänge \(s\) des Quadrats ist der Mittelwert: \(s = \frac{b + (b + 12)}{2} = \frac{2b + 12}{2} = b + 6\). 3. Der Flächeninhalt des Quadrats ist \(A_Q = (b + 6) \cdot (b + 6) = b^2 + 12b + 36\). 4. Vergleich der Terme: \(A_Q = A_R + 36\). Der quadratische Parkplatz ist daher um \(36\,\text{m}^2\) größer.

Antwort

a) Rechteck: \(b \cdot (b + 12)\) oder \(b^2 + 12b\); Quadrat: \((b + 6)^2\) oder \(b^2 + 12b + 36\). b) Der quadratische Parkplatz ist um \(36\,\text{m}^2\) größer.
4238077
Zwei Geschwister, Anna und Lukas, gehen gemeinsam eine Strecke von \(s\) Metern spazieren. Annas Schrittlänge beträgt \(L\,\text{cm}\). Lukas hat eine etwas kürzere Schrittlänge; er legt pro Schritt \(5\,\text{cm}\) weniger zurück als Anna. a) Stelle jeweils einen Term für die Anzahl der Schritte auf, die Anna und Lukas für die Strecke benötigen. Beachte dabei die unterschiedlichen Einheiten. b) Stelle einen Term für den Unterschied in der Schrittanzahl auf. c) Berechne die Anzahl der Schritte beider Kinder sowie den Unterschied für eine Strecke von \(s = 600\,\text{m}\) und eine Schrittlänge von \(L = 80\,\text{cm}\) bei Anna.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Strecke und die Schrittlänge in der gleichen Einheit angegeben sein müssen, bevor du rechnest. - Wie berechnet man die Anzahl der Teile (Schritte), wenn man die Gesamtlänge und die Länge eines Teils kennt? - Lukas macht kleinere Schritte als Anna. Wird er mehr oder weniger Schritte benötigen?

Lösung

1. Umrechnung der Einheiten: Da die Schrittlänge in \(\text{cm}\) und die Strecke in \(\text{m}\) gegeben ist, wird die Strecke in Zentimeter umgerechnet: \(s \cdot 100\). 2. Schrittanzahl Anna: \(n_A = \frac{100 \cdot s}{L}\). 3. Schrittanzahl Lukas: Lukas’ Schrittlänge ist \(L - 5\). Die Anzahl der Schritte ist \(n_L = \frac{100 \cdot s}{L - 5}\). 4. Differenz der Schritte: \(\Delta n = n_L - n_A = \frac{100 \cdot s}{L - 5} - \frac{100 \cdot s}{L}\). 5. Berechnung für \(s = 600\) und \(L = 80\): - Anna: \(\frac{100 \cdot 600}{80} = \frac{60000}{80} = 750\) Schritte. - Lukas: \(\frac{60000}{80 - 5} = \frac{60000}{75} = 800\) Schritte. - Unterschied: \(800 - 750 = 50\) Schritte.

Antwort

a) Anna: \(\frac{100s}{L}\); Lukas: \(\frac{100s}{L-5}\) b) Unterschied: \(\frac{100s}{L-5} - \frac{100s}{L}\) c) Anna macht \(750\) Schritte, Lukas macht \(800\) Schritte. Lukas macht \(50\) Schritte mehr.
4238227
Ein Kopiergerät druckt \(n\) Seiten in \(m\) Minuten. a) Erstelle einen Term für die Druckgeschwindigkeit \(v\) in Seiten pro Minute. b) Erstelle einen Term für die Zeit \(T\), die benötigt wird, um eine beliebige Anzahl von \(x\) Seiten zu drucken. c) Berechne die Druckgeschwindigkeit \(v\), wenn das Gerät \(n = 180\) Seiten in \(m = 4{,}5\) Minuten druckt. d) Wie lange dauert es bei der unter c) berechneten Geschwindigkeit, einen Auftrag von \(x = 540\) Seiten zu bearbeiten?

Denkanstöße

- Kannst du erst bestimmen, wie viele Seiten in einer einzigen Minute gedruckt werden? - Wenn du weißt, wie schnell das Gerät ist, wie findest du dann heraus, wie lange es für eine größere Menge braucht? - Überlege, wie du den Term aus Aufgabenteil a) in Aufgabenteil b) verwenden kannst.

Lösung

1. Term für die Geschwindigkeit als Seiten pro Zeiteinheit: \(v = \frac{n}{m}\). 2. Term für die benötigte Zeit durch Division der Gesamtseiten durch die Geschwindigkeit: \(T = \frac{x}{v}\) oder \(T = x \cdot \frac{m}{n}\). 3. Berechnung der Geschwindigkeit \(v\): \(180 : 4{,}5 = 40\,\text{Seiten/min}\). 4. Berechnung der Zeit \(T\) für \(540\) Seiten: \(540 : 40 = 13{,}5\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(v = \frac{n}{m}\) b) \(T = \frac{x}{v}\) (oder \(T = \frac{xm}{n}\)) c) \(40\,\text{Seiten/min}\) d) \(13{,}5\,\text{Minuten}\)
4238287
Ein Team von Landschaftsgärtnern mäht Rasenflächen. Ein Facharbeiter mäht \(f\) Quadratmeter pro Stunde, eine Hilfskraft mäht \(h\) Quadratmeter pro Stunde. Das aktuelle Team besteht aus 2 Facharbeitern und 3 Hilfskräften. Insgesamt soll eine Fläche von \(A\) Quadratmetern gemäht werden. a) Stelle einen Term für die Dauer \(d\) des Einsatzes in Stunden auf. b) Untersuche, wie sich die Gesamtleistung (gemähte Fläche pro Stunde) ändert, wenn ein Facharbeiter durch zwei Hilfskräfte ersetzt wird. Unter welcher Bedingung arbeitet das neue Team schneller als das ursprüngliche? c) Berechne die Dauer \(d\) für das ursprüngliche Team, wenn \(f = 120\), \(h = 80\) und \(A = 1920\).

Denkanstöße

- Für Aufgabenteil b: Vergleiche die Leistung vor und nach der Umstellung. Wie viele Facharbeiter und Hilfskräfte sind jeweils im Team? - Wann ist ein Team „schneller“? Überlege, was das für die Fläche bedeutet, die pro Stunde geschafft wird. - Achte beim Einsetzen in den Term auf die Einhaltung der Punkt-vor-Strich-Rechnung im Nenner.

Lösung

1. Gesamtleistung des ursprünglichen Teams: \(L_1 = 2f + 3h\). 2. Term für die Dauer: \(d = \frac{A}{2f + 3h}\). 3. Leistung des neuen Teams (1 Facharbeiter, 5 Hilfskräfte): \(L_2 = f + 5h\). 4. Vergleich der Leistungen: \(L_2 - L_1 = (f + 5h) - (2f + 3h) = 2h - f\). Das neue Team ist schneller, wenn seine Leistung höher ist, also wenn \(2h > f\) gilt. 5. Einsetzen der Werte für Teil c): \(d = \frac{1920}{2 \cdot 120 + 3 \cdot 80} = \frac{1920}{240 + 240} = \frac{1920}{480} = 4\).

Antwort

a) \(d = \frac{A}{2f + 3h}\) b) Das neue Team ist schneller, wenn zwei Hilfskräfte zusammen mehr Fläche pro Stunde mähen als ein Facharbeiter (\(2h > f\)). c) \(4\,\text{Stunden}\)
4238317
Zwei Radfahrer, Lukas und Marie, wohnen in zwei \(d\,\text{km}\) voneinander entfernten Orten. Sie fahren gleichzeitig los, um sich auf der Strecke dazwischen zu treffen. Lukas fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v\,\text{km/h}\). Marie fährt \(4\,\text{km/h}\) schneller als Lukas. a) Stelle einen Term für die Zeit \(t\) (in Stunden) bis zu ihrem Zusammentreffen auf. b) Berechne die Zeit \(t\) für \(d = 48\) und \(v = 10\). c) Wie würde der Term für die Zeit \(t\) lauten, wenn Marie stattdessen nur halb so schnell wie Lukas fahren würde?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie weit beide Personen zusammen nach einer Stunde gekommen sind. - Wie hängen Entfernung, Geschwindigkeit und Zeit grundsätzlich zusammen? - Wenn sich zwei Personen entgegenkommen, wie verändert sich dann ihr Abstand pro Stunde? - Versuche zuerst, die Geschwindigkeit von Marie mithilfe von \(v\) auszudrücken.

Lösung

1. Bestimmung der Geschwindigkeiten: Lukas fährt mit \(v\), Marie mit \(v + 4\). 2. Berechnung der Annäherungsgeschwindigkeit: Addition der Einzelgeschwindigkeiten ergibt \(v + (v + 4) = 2v + 4\). 3. Aufstellen des Terms für die Zeit: Division der Gesamtdistanz durch die Annäherungsgeschwindigkeit liefert \(t = \frac{d}{2v + 4}\). 4. Einsetzen der Werte für Teil b: \(t = \frac{48}{2 \cdot 10 + 4} = \frac{48}{24} = 2\,\text{Stunden}\). 5. Anpassung für Teil c: Maries Geschwindigkeit ist \(0{,}5v\). Die neue Annäherungsgeschwindigkeit ist \(v + 0{,}5v = 1{,}5v\). Der neue Term lautet \(t = \frac{d}{1{,}5v}\).

Antwort

a) \(t = \frac{d}{2v + 4}\) Stunden b) \(t = 2\) Stunden c) \(t = \frac{d}{1{,}5v}\) Stunden
4238347
Ein Expeditionsteam hat einen Wasservorrat, der bei einem geplanten täglichen Verbrauch von \(v\) Litern für genau \(t\) Tage reicht. Um die Expedition sicherheitshalber zu verlängern, wird der tägliche Verbrauch um \(w\) Liter gesenkt. Stelle einen Term für die zusätzliche Zeit auf (die Differenz zwischen der neuen und der ursprünglichen Dauer) und berechne diese für folgende Werte: \(t = 20\) Tage, \(v = 60\,\text{Liter}\) und \(w = 12\,\text{Liter}\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viele Liter Wasser das Team insgesamt dabei hat. - Wie viel Liter Wasser verbraucht das Team pro Tag nach der Umstellung? - Berechne zunächst die neue Gesamtdauer und vergleiche sie dann mit der ursprünglichen Zeitangabe. - Was genau ist mit „zusätzlicher Zeit“ gemeint?

Lösung

1. Berechnung des gesamten Vorrats \(V\): \(V = tv\). 2. Bestimmung des reduzierten täglichen Verbrauchs: \(v_{\text{neu}} = v - w\). 3. Aufstellen des Terms für die neue Gesamtdauer \(t_{\text{neu}}\): \(t_{\text{neu}} = \frac{tv}{v - w}\). 4. Aufstellen des Terms für die zusätzliche Zeit \(\Delta t\) durch Subtraktion der ursprünglichen Dauer: \(\Delta t = \frac{tv}{v - w} - t\). 5. Einsetzen der Werte: \(\frac{20 \cdot 60}{60 - 12} - 20\). 6. Berechnung der neuen Dauer: \(\frac{1200}{48} = 25\). 7. Berechnung der Differenz: \(25 - 20 = 5\).

Antwort

Der Term für die zusätzliche Zeit lautet \(\frac{tv}{v - w} - t\). Bei den gegebenen Werten verlängert sich die Zeit um \(5\) Tage.
4238357
Ein Vorratsspeicher für Holzpellets hat eine Kapazität von \(M\,\text{kg}\). Die vollständige Füllung des Speichers kostet insgesamt \(S\,\text{€}\). Die Heizungsanlage verbraucht täglich Pellets im Wert von \(k\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der angibt, wie viele Kilogramm Pellets nach \(t\) Tagen noch im Speicher vorhanden sind. b) Berechne die verbleibende Menge für die Werte \(M = 3000\,\text{kg}\), \(S = 1200\,\text{€}\), \(k = 10\,\text{€}\) und \(t = 30\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein einzelnes Kilogramm der Pellets kostet. - Wie viele Kilogramm Pellets bekommt man für einen Euro? - Wenn du weißt, wie viel Kilogramm man für einen Euro bekommt, wie viel bekommt man dann für \(k\) Euro? - Wie viel wird insgesamt in der gesamten Zeit verbraucht?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm: \(p = \frac{S}{M}\). 2. Bestimmung des täglichen Verbrauchs in Kilogramm durch Division des täglichen Geldwertes durch den Kilopreis: \(v_{\text{Tag}} = \frac{k}{p} = \frac{k \cdot M}{S}\). 3. Berechnung des Gesamtverbrauchs nach \(t\) Tagen: \(v_{\text{Gesamt}} = t \cdot \frac{k \cdot M}{S}\). 4. Aufstellen des Terms für die Restmenge \(R\): \(R = M - \frac{k \cdot M \cdot t}{S}\). 5. Einsetzen der Werte: \(R = 3000 - \frac{10 \cdot 30 \cdot 3000}{1200} = 3000 - \frac{900000}{1200} = 3000 - 750\). 6. Ergebnis: \(2250\,\text{kg}\).

Antwort

a) \(M - \frac{k \cdot M \cdot t}{S}\) b) \(2250\,\text{kg}\)
4238447
Ein Logistikunternehmen stapelt Kisten auf Paletten. Eine Palette wird mit \(r\) Reihen zu je \(k\) Kisten beladen. Jede Kiste hat eine Masse von \(m\,\text{kg}\). a) Stelle einen Term für die Masse der Ladung \(G\) in Kilogramm auf. b) Eine leere Holzpalette wiegt zusätzlich \(25\,\text{kg}\). Erstelle einen Term für die Gesamtmasse \(M\) einer beladenen Palette in Tonnen. c) Ein Gabelstapler darf maximal \(1\,\text{t}\) heben. Prüfe rechnerisch, ob er eine Palette mit \(r = 5\), \(k = 8\) und \(m = 22\,\text{kg}\) heben darf.

Denkanstöße

- Was musst du tun, um die Masse von Kilogramm in Tonnen umzurechnen? - Vergiss nicht, das Eigengewicht der Palette zur Ladung zu addieren. - Welches mathematische Zeichen nutzt man, um eine Grenze oder Bedingung zu prüfen?

Lösung

1. Term für die Masse der Kisten in kg: \(G = rkm\). 2. Term für die Gesamtmasse in Tonnen unter Berücksichtigung der Palette (\(25\,\text{kg}\)) und der Umrechnung (\(1\,\text{t} = 1000\,\text{kg}\)): \(M = \frac{rkm + 25}{1000}\). 3. Einsetzen der Werte zur Berechnung der Gesamtmasse: \(M = \frac{5 \cdot 8 \cdot 22 + 25}{1000} = \frac{880 + 25}{1000} = 0{,}905\,\text{t}\). 4. Vergleich mit der Traglast: Da \(0{,}905\,\text{t} \le 1\,\text{t}\), darf der Gabelstapler die Palette heben.

Antwort

a) \(G = rkm\) b) \(M = \frac{rkm + 25}{1000}\) c) Ja, der Gabelstapler darf die Palette heben, da die Gesamtmasse \(0{,}905\,\text{t}\) beträgt und somit unter dem Limit von \(1\,\text{t}\) liegt.
4239257
Ein Programmierer plant, für ein neues Softwareprojekt insgesamt \(a\) Zeilen Code in \(b\) Tagen zu schreiben. Er arbeitet jedoch schneller als gedacht und schreibt insgesamt \(c\) Zeilen mehr als ursprünglich geplant. Trotz der zusätzlichen Arbeit ist er bereits \(d\) Tage früher fertig als vorgesehen. Stelle einen Term auf, der den Unterschied in der täglichen Arbeitsleistung (geschriebene Zeilen pro Tag) zwischen dem tatsächlichen Verlauf und der ursprünglichen Planung beschreibt. Berechne diesen Unterschied für die Werte \(a = 1500\), \(b = 20\), \(c = 300\) und \(d = 5\).

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele Zeilen pro Tag im ursprünglichen Plan vorgesehen waren. - Bestimme dann die neue Gesamtzahl der Zeilen und die neue Anzahl der Tage. - Wie berechnet man allgemein eine Rate oder Leistung pro Zeiteinheit? - Achte darauf, ob Werte addiert oder subtrahiert werden müssen, wenn von „mehr“ oder „früher“ die Rede ist.

Lösung

1. Berechnung der geplanten Leistung pro Tag: \(P_{\text{plan}} = \frac{a}{b}\). 2. Ermittlung der tatsächlichen Gesamtanzahl der Zeilen: \(Z_{\text{ist}} = a + c\). 3. Ermittlung der tatsächlichen Arbeitszeit: \(T_{\text{ist}} = b - d\). 4. Berechnung der tatsächlichen Leistung pro Tag: \(P_{\text{ist}} = \frac{a + c}{b - d}\). 5. Aufstellen des Differenzterms für die Leistungssteigerung: \(\Delta P = \frac{a + c}{b - d} - \frac{a}{b}\). 6. Einsetzen der Werte: \(\Delta P = \frac{1500 + 300}{20 - 5} - \frac{1500}{20} = \frac{1800}{15} - 75 = 120 - 75 = 45\).

Antwort

Der Term lautet \(\frac{a + c}{b - d} - \frac{a}{b}\). Bei den gegebenen Werten schrieb der Programmierer täglich \(45\) Zeilen mehr als geplant.
4239297
Eine Jugendgruppe mit 24 Teilnehmern hat für ein 10-tägiges Zeltlager einen Vorrat an Verpflegungspaketen dabei. Jeden Tag verbraucht jeder Teilnehmer genau ein Paket. a) Wie viele Tage länger reicht der Vorrat, wenn 4 Teilnehmer kurzfristig absagen? b) Stelle einen Term für die Gesamtzahl der Tage \(T\) auf, die der Vorrat reicht. Nutze dabei die Variablen \(n\) für die ursprüngliche Teilnehmerzahl, \(t\) für die ursprünglich geplante Dauer in Tagen und \(k\) für die Anzahl der Personen, die weniger teilnehmen.

Denkanstöße

- Wie viele Pakete werden insgesamt für die ganze Zeit benötigt? - Wenn weniger Leute mitessen, wie verhält sich dann die Zeit, die der Vorrat reicht? - Überlege dir zuerst, wie viele Pakete pro Tag insgesamt verbraucht werden. - Kannst du die Rechnung mit den Zahlen Schritt für Schritt in eine Formel mit Buchstaben übersetzen?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtanzahl der Pakete: \(24 \cdot 10 = 240\) Pakete. 2. Bestimmung der neuen Teilnehmerzahl: \(24 - 4 = 20\) Teilnehmer. 3. Berechnung der neuen Dauer: \(240 : 20 = 12\) Tage. 4. Berechnung der zusätzlichen Tage: \(12 - 10 = 2\) Tage. 5. Aufstellen des Terms für die Gesamtdauer: Die Gesamtmenge ist \(nt\). Die neue Personenzahl ist \(n - k\). Daraus ergibt sich die neue Dauer \(T = \frac{nt}{n - k}\).

Antwort

a) Der Vorrat reicht 2 Tage länger. b) \(T = \frac{nt}{n - k}\)
4239347
Ein Sportverein plant die Anschaffung neuer Ausrüstung für insgesamt \(K\) Euro. Die Gemeinde unterstützt den Verein mit einem festen Zuschuss von \(Z\) Euro. Die verbleibenden Kosten werden gleichmäßig auf die \(s\) aktiven Mitglieder aufgeteilt. a) Stelle einen Term auf, der angibt, wie viel Euro jedes Mitglied bezahlen muss. b) Berechne den Betrag pro Person für \(K = 540\), \(Z = 120\) und \(s = 15\). c) Wie verändert sich der Betrag für jedes einzelne Mitglied, wenn die Anzahl der Mitglieder \(s\) kleiner wird, die Kosten \(K\) und der Zuschuss \(Z\) aber gleich bleiben? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Welcher Betrag muss insgesamt noch bezahlt werden, nachdem die Gemeinde ihren Teil beigetragen hat? - Wie wird dieser Restbetrag auf die einzelnen Personen verteilt? - Überlege für den letzten Aufgabenteil: Was passiert mit deinem Anteil, wenn du eine Rechnung mit weniger Leuten teilen musst?

Lösung

1. Berechnung des Restbetrags nach Abzug des Zuschusses: \(K - Z\). 2. Aufteilung des Restbetrags auf die Mitgliederanzahl: \((K - Z) : s\). 3. Einsetzen der Werte für Teil b): \(K = 540\), \(Z = 120\), \(s = 15\). 4. Restbetrag: \(540 - 120 = 420\,\text{€}\). 5. Betrag pro Person: \(420 : 15 = 28\,\text{€}\). 6. Analyse für Teil c): Wenn der Divisor \(s\) kleiner wird, vergrößert sich bei gleichbleibendem Dividenden \((K - Z)\) der Quotient. Der Betrag pro Person steigt also.

Antwort

a) Der Term lautet: \(\frac{K - Z}{s}\) oder \((K - Z) : s\). b) Jedes Mitglied muss \(28\,\text{€}\) bezahlen. c) Der Betrag pro Person wird größer, da derselbe Restbetrag auf weniger Personen verteilt werden muss.
4240667
Ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von \(V\) Litern ist zu einem Drittel mit Wasser gefüllt. Darin sind \(k\) Gramm Salz gelöst. a) Gib einen Term für die aktuelle Salzkonzentration (in Gramm pro Liter) dieser Lösung an. b) Das Aquarium wird nun bis zum Rand mit reinem Wasser aufgefüllt. Stelle einen Term für die neue Salzkonzentration auf. c) Unter der Voraussetzung \(m \cdot V \geq k\): Um wie viel Gramm muss die Salzmenge erhöht werden, damit im vollen Aquarium die Konzentration genau \(m\) Gramm pro Liter beträgt? Stelle einen Term für die zusätzliche Salzmenge auf.

Denkanstöße

- Wie groß ist das Volumen, wenn das Aquarium nur zu einem bestimmten Bruchteil gefüllt ist? - Ändert sich die Menge des gelösten Salzes, wenn man lediglich reines Wasser hinzufügt? - Überlege, wie viel Salz insgesamt im vollen Aquarium sein müsste, um den gewünschten Zielwert zu erreichen. - Erinnere dich daran, dass die Konzentration das Verhältnis von Stoffmenge zu Volumen beschreibt.

Lösung

1. Bestimmung des aktuellen Volumens als \(\frac{1}{3}V\). Berechnung der Konzentration als Quotient aus Salzmasse und Volumen: \(\frac{k}{\frac{1}{3}V} = \frac{3k}{V}\). 2. Ermittlung der neuen Konzentration nach Auffüllen auf das Gesamtvolumen \(V\) bei gleichbleibender Salzmenge \(k\): \(\frac{k}{V}\). 3. Berechnung der Ziel-Salzmasse für das volle Aquarium bei Zielkonzentration \(m\): \(m \cdot V\). 4. Aufstellung des Terms für die Differenz zwischen Zielmasse und vorhandener Masse: \(m \cdot V - k\).

Antwort

a) \(\frac{3k}{V}\) b) \(\frac{k}{V}\) c) \(m \cdot V - k\)
4240687
Ein Radfahrer plant eine zweitägige Tour. Am ersten Tag fährt er \(t_1\) Stunden lang mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v_1\,\text{km/h}\). Am zweiten Tag ist er \(t_2\) Stunden lang mit einer Geschwindigkeit von \(v_2\,\text{km/h}\) unterwegs. Stelle einen Term für die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_{\text{ges}}\) der gesamten Tour auf.

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Weg, Zeit und Geschwindigkeit. Wie berechnet man die Strecke, wenn Geschwindigkeit und Zeit gegeben sind? - Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht einfach der Mittelwert der beiden Geschwindigkeiten, sondern bezieht sich auf die gesamte Strecke und die gesamte Zeit. - Stelle zuerst Terme für die einzelnen Teilstrecken auf.

Lösung

1. Bestimmung der am ersten Tag zurückgelegten Strecke: \(s_1 = v_1 \cdot t_1\). 2. Bestimmung der am zweiten Tag zurückgelegten Strecke: \(s_2 = v_2 \cdot t_2\). 3. Berechnung der Gesamtwegstrecke der Tour durch Addition: \(s_{\text{ges}} = v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2\). 4. Berechnung der gesamten Fahrzeit: \(t_{\text{ges}} = t_1 + t_2\). 5. Aufstellen des Terms für die Durchschnittsgeschwindigkeit: Da die Durchschnittsgeschwindigkeit als Quotient aus Gesamtweg und Gesamtzeit definiert ist, ergibt sich \(v_{\text{ges}} = \frac{v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2}{t_1 + t_2}\).

Antwort

\(v_{\text{ges}} = \frac{v_1 \cdot t_1 + v_2 \cdot t_2}{t_1 + t_2}\)
4240697
Zwei Roboter, Alpha und Beta, bewegen sich auf einer kreisförmigen Bahn mit dem Umfang \(U\). Roboter Alpha hat die Geschwindigkeit \(v_{\alpha}\) und Roboter Beta die Geschwindigkeit \(v_{\beta}\). Es gilt \(v_{\alpha} > v_{\beta}\). a) Beide starten am selben Punkt in entgegengesetzte Richtungen. Stelle einen Term für die Zeit \(t_{E}\) bis zu ihrem ersten Zusammentreffen auf. b) Nun starten beide am selben Punkt in die gleiche Richtung. Stelle einen Term für die Zeit \(t_{G}\) auf, nach der Roboter Alpha den Roboter Beta zum ersten Mal überrundet. c) Erkläre kurz, warum sich die Nenner der beiden Terme unterscheiden müssen.

Denkanstöße

- Überlege, wie schnell sich die Distanz zwischen den Robotern verringert, wenn sie aufeinander zu fahren. - Was muss passieren, damit ein schnellerer Läufer einen langsameren auf einer Rundbahn überholt? Wie viel Vorsprung muss er gewinnen? - Stell dir vor, du stehst auf dem langsameren Roboter Beta. Wie schnell kommt Alpha auf dich zu, wenn ihr in die gleiche Richtung fahrt?

Lösung

1. Bei entgegengesetzter Richtung bewegen sich die Roboter aufeinander zu, ihre relative Geschwindigkeit ist die Summe: \(v_{\text{rel}} = v_{\alpha} + v_{\beta}\). 2. Die Zeit bis zum Treffen berechnet sich aus dem Umfang geteilt durch die relative Geschwindigkeit: \(t_E = \frac{U}{v_{\alpha} + v_{\beta}}\). 3. In gleicher Richtung muss der schnellere Roboter einen Vorsprung von genau einer Runde (\(U\)) herausfahren; die relative Geschwindigkeit ist hier die Differenz: \(v_{\text{rel}} = v_{\alpha} - v_{\beta}\). 4. Die Zeit bis zur Überrundung ist damit \(t_G = \frac{U}{v_{\alpha} - v_{\beta}}\). 5. Der Nenner unterscheidet sich, weil sich im ersten Fall beide Geschwindigkeiten beim Abbau der Distanz \(U\) unterstützen, während im zweiten Fall nur der Geschwindigkeitsüberschuss von Alpha den „Rückstand“ von einer Runde aufholt.

Antwort

a) \(t_E = \frac{U}{v_{\alpha} + v_{\beta}}\) b) \(t_G = \frac{U}{v_{\alpha} - v_{\beta}}\) c) Bei entgegengesetzter Fahrt addieren sich die Geschwindigkeiten (schnelleres Treffen), bei gleicher Fahrt zählt nur die Differenz (langsameres Einholen).
4279247
In einem Wassertank befinden sich zu Beginn \(W\) Liter Wasser. Durch ein Leck fließen pro Stunde \(k\) Liter Wasser gleichmäßig ab. a) Stelle einen Term auf, der die verbleibende Wassermenge nach \(h\) Stunden beschreibt. b) Berechne die Restmenge im Tank für \(W = 500\,\text{Liter}\), \(k = 12\,\text{Liter pro Stunde}\) und eine Zeit von \(h = 8\,\text{Stunden}\). c) Nach wie vielen Stunden ist der Tank vollständig leer? Gib eine Formel mithilfe der Variablen \(W\) und \(k\) an. d) Ein Schüler behauptet, man könne für die Zeit \(h\) jede beliebige Zahl in den Term einsetzen. Erkläre, warum dies im Sachkontext des Wassertanks nicht sinnvoll ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Menge, die über mehrere Stunden insgesamt abfließt? - Überlege, wie sich der Wasserstand über die Zeit verändert. - Wann ist nichts mehr im Tank übrig? Welche Rechnung führt zu diesem Ergebnis? - Was würde passieren, wenn man eine sehr große Zahl für die Stunden einsetzt? Macht das Ergebnis physikalisch Sinn?

Lösung

1. Modellierung der Abflussmenge als Produkt aus Rate und Zeit (\(kh\)) und Subtraktion vom Anfangsbestand: \(W - kh\). 2. Berechnung für die gegebenen Werte: \(500 - 12 \cdot 8 = 500 - 96 = 404\). Es befinden sich noch \(404\,\text{Liter}\) im Tank. 3. Bestimmung des Zeitpunkts, an dem der Tank leer ist: Die Abflussmenge \(kh\) muss gleich dem Anfangsbestand \(W\) sein. Umgestellt nach der Zeit ergibt sich \(h = W : k\) (oder \(h = \frac{W}{k}\)). 4. Bewertung der Einsetzbarkeit von \(h\): Da die Wassermenge im Tank nicht negativ werden kann, ist der Term nur für Zeiträume sinnvoll, in denen \(kh \leq W\) gilt. Sobald der Tank leer ist, stoppt der physikalische Vorgang.

Antwort

a) \(W - kh\) b) \(404\,\text{Liter}\) c) \(h = W : k\) (oder \(h = \frac{W}{k}\)) d) Das ist nicht sinnvoll, da die Zeit \(h\) nicht größer werden kann als der Zeitpunkt, an dem der Tank leer ist (\(h \leq W : k\)). Negative Literzahlen gibt es im Tank nicht.
4279497
Ein Motorboot fährt auf einem Fluss. Seine Eigengeschwindigkeit (die Geschwindigkeit in stehendem Wasser) wird mit \(v\) bezeichnet, während die Fließgeschwindigkeit des Flusses \(c\) beträgt. 1. Stelle einen Term für den Unterschied (die Differenz) zwischen der Geschwindigkeit des Bootes mit der Strömung und der Geschwindigkeit gegen die Strömung auf. 2. Vereinfache diesen Term so weit wie möglich. Was sagt das Ergebnis über das Verhältnis der Geschwindigkeiten aus? 3. Überprüfe deine Überlegung mit einem Zahlenbeispiel: Wähle eine Eigengeschwindigkeit von \(22\,\text{km/h}\) und eine Fließgeschwindigkeit von \(4\,\text{km/h}\).

Denkanstöße

- Wie verändern sich Geschwindigkeiten, wenn eine Strömung mitwirkt oder entgegenwirkt? - Was bedeutet das Wort „Unterschied“ in der Mathematik? - Achte beim Subtrahieren von Klammern besonders auf die Vorzeichenregeln. - Kannst du den Term so umformen, dass eine der Variablen ganz wegfällt?

Lösung

1. Die Geschwindigkeit mit der Strömung beträgt \(v + c\), die Geschwindigkeit gegen die Strömung \(v - c\). Die Differenz wird durch den Term \((v + c) - (v - c)\) beschrieben. 2. Durch Auflösen der Klammern ergibt sich \(v + c - v + c = 2c\). Das Ergebnis zeigt, dass der Unterschied zwischen den beiden Geschwindigkeiten genau der doppelten Fließgeschwindigkeit des Wassers entspricht und unabhängig von der Eigengeschwindigkeit des Bootes ist. 3. Einsetzen der Beispielwerte: Geschwindigkeit mit Strömung \(22\,\text{km/h} + 4\,\text{km/h} = 26\,\text{km/h}\); Geschwindigkeit gegen Strömung \(22\,\text{km/h} - 4\,\text{km/h} = 18\,\text{km/h}\). Differenz: \(26\,\text{km/h} - 18\,\text{km/h} = 8\,\text{km/h}\). Berechnung über die Fließgeschwindigkeit: \(2 \cdot 4\,\text{km/h} = 8\,\text{km/h}\). Die Ergebnisse stimmen überein.

Antwort

Der vereinfachte Term lautet \(2c\). Der Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten entspricht immer der doppelten Fließgeschwindigkeit. Im Beispiel ergibt sich eine Differenz von \(8\,\text{km/h}\).
4280217
Ein Team von \(n\) Fachkräften benötigt für die Renovierung einer Halle \(d\) Tage. Die Stadtverwaltung möchte jedoch, dass die Halle \(k\) Tage früher fertiggestellt wird. a) Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viele Fachkräfte insgesamt nötig sind, um die Arbeit in der kürzeren Zeit zu schaffen. b) Berechne die Anzahl der Fachkräfte für \(n = 12\), \(d = 20\) und \(k = 5\). c) Wie viele Fachkräfte müssen zusätzlich zum ursprünglichen Team eingestellt werden, wenn alle mit der gleichen Leistung arbeiten?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele „Arbeitstage“ insgesamt für das Projekt nötig sind (also Tage mal Personen). - Wie ändert sich die Anzahl der verfügbaren Tage, wenn die Arbeit früher fertig sein soll? - Wenn weniger Zeit zur Verfügung steht, müssen mehr Personen gleichzeitig arbeiten. Welcher Rechenschritt passt hier? - Achte bei der letzten Teilaufgabe darauf, ob nach der Gesamtzahl oder nur nach den neuen Kollegen gefragt ist.

Lösung

1. Berechnung der gesamten Arbeitsleistung in Personentagen: \(nd\). 2. Bestimmung der neuen Zeitdauer: \(d - k\). 3. Aufstellen des Terms für die Gesamtzahl der Fachkräfte: \(\frac{nd}{d - k}\). 4. Einsetzen der Werte für Teil b: \(\frac{12 \cdot 20}{20 - 5} = \frac{240}{15} = 16\). 5. Berechnung der zusätzlichen Fachkräfte für Teil c: \(16 - 12 = 4\).

Antwort

a) \(\frac{nd}{d - k}\) b) \(16\) Fachkräfte c) \(4\) zusätzliche Fachkräfte
4280327
Zwei Pumpen füllen gemeinsam ein Wasserbecken mit dem Gesamtvolumen \(V\). Pumpe A fördert \(x\) Liter pro Minute, Pumpe B fördert \(y\) Liter pro Minute. a) Stelle eine Formel für das Gesamtvolumen \(V\) auf, wenn nach \(t\) Minuten gemeinsamen Betriebs beider Pumpen noch \(R\) Liter bis zur vollständigen Füllung fehlen. b) Berechne \(V\) für die Werte \(x = 15\), \(y = 20\), \(t = 12\) und \(R = 80\). c) Angenommen, das Becken hätte tatsächlich ein Fassungsvermögen von \(630\,\text{Liter}\). Wie viele Minuten müssten beide Pumpen nach den ersten \(12\,\text{Minuten}\) insgesamt noch zusätzlich laufen, um es vollständig zu füllen?

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt pro Minute insgesamt in das Becken, wenn beide Pumpen laufen? - Aus welchen zwei Teilen (gefüllt und noch leer) setzt sich das Gesamtvolumen zusammen? - Wie viel Wasser fehlt noch, wenn das neue Zielvolumen höher ist? - Wie lange brauchen die Pumpen mit ihrer gemeinsamen Leistung für diesen Rest?

Lösung

1. Aufstellen der Formel für das Volumen: Die gemeinsam geförderte Menge ist die Summe der Raten multipliziert mit der Zeit, plus der Rest: \(V = (x + y) \cdot t + R\). 2. Einsetzen der Werte für Teil b: \(V = (15 + 20) \cdot 12 + 80 = 35 \cdot 12 + 80 = 420 + 80 = 500\,\text{Liter}\). 3. Für Teil c: Berechnung der nach \(12\,\text{Minuten}\) bereits gefüllten Menge: \(35 \cdot 12 = 420\,\text{Liter}\). 4. Bestimmung der verbleibenden Menge bei \(630\,\text{Liter}\) Gesamtvolumen: \(630 - 420 = 210\,\text{Liter}\). 5. Berechnung der zusätzlichen Zeit: \(210 : 35 = 6\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(V = (x + y) \cdot t + R\) b) \(V = 500\,\text{Liter}\) c) Die Pumpen müssten \(6\,\text{Minuten}\) zusätzlich laufen.
4119257
Wanderer nutzen oft eine Faustregel, um die benötigte Zeit für eine Bergtour zu berechnen: „Plane für je \(4\,\text{km}\) horizontale Strecke eine Stunde ein. Addiere für je \(500\,\text{m}\) Aufstieg eine weitere Stunde.“ a) Stelle einen Term für die Gesamtzeit \(T\) (in Stunden) auf. Benutze \(s\) für die Strecke in \(\text{km}\) und \(h\) für die Höhenmeter im Aufstieg. b) Wie lange dauert laut Regel eine Wanderung über \(10\,\text{km}\) Strecke und \(750\,\text{m}\) Aufstieg? c) Eine Wandergruppe behauptet: „Wenn wir die Strecke verdoppeln, aber die Höhenmeter gleich bleiben, verdoppelt sich auch die benötigte Zeit.“ Überprüfe diese Aussage mithilfe deines Terms.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du „1 Stunde pro 4 km“ mathematisch ausdrücken kannst. - Achte auf die Einheiten im Term: \(s\) ist in \(\text{km}\), \(h\) ist in \(\text{m}\). - Setze für die Überprüfung der Behauptung einfach beispielhafte Zahlen ein und schaue, ob das Ergebnis der doppelten Zeit entspricht.

Lösung

1. Aufstellen des Terms: Die Zeit für die Strecke ist \(s : 4\) oder \(\frac{s}{4}\). Die Zeit für die Höhenmeter ist \(h : 500\) oder \(\frac{h}{500}\). Gesamtzeit: \(T = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\). 2. Berechnung für b): \(s = 10\) und \(h = 750\). - \(T = \frac{10}{4} + \frac{750}{500} = 2{,}5 + 1{,}5 = 4\). Die Wanderung dauert \(4\,\text{Stunden}\). 3. Überprüfung der Aussage c): - Ursprüngliche Zeit: \(T_1 = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\). - Zeit bei doppelter Strecke: \(T_2 = \frac{2s}{4} + \frac{h}{500} = \frac{s}{2} + \frac{h}{500}\). - Doppelte ursprüngliche Zeit: \(2T_1 = 2(\frac{s}{4} + \frac{h}{500}) = \frac{s}{2} + \frac{h}{250}\). - Da \(\frac{s}{2} + \frac{h}{500}\) nicht dasselbe ist wie \(\frac{s}{2} + \frac{h}{250}\) (außer wenn \(h=0\)), ist die Aussage im Allgemeinen falsch. Die Zeit für den Höhenanteil verdoppelt sich nämlich nicht.

Antwort

a) \(T = \frac{s}{4} + \frac{h}{500}\) b) \(4\,\text{Stunden}\). c) Die Aussage ist falsch. Nur der Zeitanteil für die horizontale Strecke würde sich verdoppeln, der Zeitanteil für die Höhenmeter bleibt jedoch gleich. Somit ist die Gesamtzeit weniger als das Doppelte (solange Höhenmeter vorhanden sind).
4225407
Ein großer Würfel mit der Kantenlänge \(a\) und ein kleinerer Würfel mit der Kantenlänge \(b\) werden zu einem neuen Körper zusammengeklebt. Dabei wird eine Seitenfläche des kleinen Würfels vollständig auf eine Seitenfläche des großen Würfels geklebt. Stelle einen Term für den gesamten Oberflächeninhalt \(O\) dieses neuen zusammengesetzten Körpers auf und vereinfache ihn so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Fläche einer einzelnen Quadratseite eines Würfels? - Was passiert mit den Flächen, die sich beim Zusammenkleben berühren? Sind sie von außen noch sichtbar? - Wie viele Flächen des kleinen Würfels sind nach dem Kleben noch Teil der Außenhülle? - Achte darauf, dass die Klebestelle auch auf der Oberfläche des großen Würfels einen Teil verdeckt.

Lösung

1. Ein einzelner Würfel hat 6 quadratische Seitenflächen. Die Summe der Oberflächen beider isolierten Würfel beträgt \(6a^2 + 6b^2\). 2. Durch das Zusammenkleben werden zwei Flächen der Größe \(b \cdot b = b^2\) verdeckt (eine Fläche des kleinen Würfels und ein gleich großer Teil einer Fläche des großen Würfels). 3. Diese verdeckten Flächen müssen von der Gesamtsumme abgezogen werden: \(O = 6a^2 + 6b^2 - 2b^2\). 4. Durch Zusammenfassen der \(b^2\)-Terme ergibt sich der endgültige Term \(O = 6a^2 + 4b^2\). Alternativ: Der große Würfel zeigt 5 volle Flächen (\(5a^2\)) und eine Restfläche (\(a^2 - b^2\)), der kleine Würfel zeigt 5 freie Flächen (\(5b^2\)). Summe: \(5a^2 + a^2 - b^2 + 5b^2 = 6a^2 + 4b^2\).

Antwort

\(O = 6a^2 + 4b^2\)
4235827
Ein mathematisches Rätsel beschäftigt sich mit der Differenz der Quadrate von zwei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen. a) Berechne die Differenz der Quadrate für die Paare \( (1, 2) \), \( (4, 5) \) und \( (10, 11) \). Rechne dabei immer „größeres Quadrat minus kleineres Quadrat“. Was fällt dir bei den Ergebnissen auf? b) Sei \( n \) die kleinere der beiden aufeinanderfolgenden Zahlen. Stelle einen Term für die Differenz der Quadrate von \( n \) und ihrem Nachfolger \( n+1 \) auf. c) Vereinfache den Term (multipliziere dazu die Klammern aus) und begründe, warum das Ergebnis immer eine ungerade Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Differenz der Quadrate“ als Rechenvorschrift? - Wenn \( n \) eine Zahl ist, wie heißt dann ihr direkter Nachfolger? - Erinnere dich an das Distributivgesetz, um den Ausdruck \( (n+1) \cdot (n+1) \) auszumultiplizieren. - Wie ist eine ungerade Zahl mathematisch definiert?

Lösung

1. Berechnung der Beispiele: \( 2^2 - 1^2 = 3 \), \( 5^2 - 4^2 = 9 \), \( 11^2 - 10^2 = 21 \). Beobachtung: Die Ergebnisse sind alle ungerade. 2. Aufstellen des allgemeinen Terms: \( (n + 1)^2 - n^2 \). 3. Ausmultiplizieren des Quadrats: \( (n + 1) \cdot (n + 1) - n^2 = (n^2 + n + n + 1) - n^2 \). 4. Vereinfachen des Terms: \( n^2 + 2n + 1 - n^2 = 2n + 1 \). 5. Begründung der Parität: Der Term \( 2n \) ist für jede ganze Zahl \( n \) eine gerade Zahl. Addiert man 1 zu einer geraden Zahl, erhält man stets eine ungerade Zahl. Somit ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.

Antwort

a) Die Ergebnisse sind \( 3, 9 \) und \( 21 \). Es fällt auf, dass alle Ergebnisse ungerade sind. b) Der Term lautet \( (n + 1)^2 - n^2 \). c) Vereinfacht ergibt der Term \( 2n + 1 \). Da \( 2n \) immer gerade ist, ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.
4237937
Ein Gartenteich kann durch zwei verschiedene Schläuche befüllt werden. Schlauch A benötigt allein \(x\) Stunden, um den Teich vollständig zu füllen. Schlauch B benötigt allein \(y\) Stunden. a) Stelle einen Term für den Anteil der Füllmenge auf, den beide Schläuche zusammen in einer Stunde schaffen. b) Stelle einen Term für die Zeit auf, die benötigt wird, um den ganzen Teich gemeinsam zu füllen. c) Berechne die gemeinsame Zeit für den Fall, dass Schlauch A allein \(6\,\text{Stunden}\) und Schlauch B allein \(3\,\text{Stunden}\) benötigt. d) Was passiert mit dem Term aus b), wenn beide Schläuche gleich schnell sind (\(x = y\))? Vereinfache den Term so weit wie möglich und interpretiere das Ergebnis.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welchen Bruchteil des Teichs ein Schlauch in genau einer Stunde füllt. - Wenn du zwei Brüche addierst, musst du sie auf denselben Nenner bringen. - Die Zeit für die ganze Arbeit ist der Kehrwert des Anteils pro Stunde. - Was bedeutet es für die Rechnung, wenn du in deinem Term für die Zeit \(y\) einfach durch \(x\) ersetzt?

Lösung

1. Anteil pro Stunde für Schlauch A: \(\frac{1}{x}\); für Schlauch B: \(\frac{1}{y}\). 2. Gemeinsamer Anteil pro Stunde: \(\frac{1}{x} + \frac{1}{y} = \frac{y + x}{xy}\). 3. Term für die Gesamtzeit: Kehrwert der gemeinsamen Leistung: \(\frac{xy}{x + y}\). 4. Berechnung für \(x = 6\) und \(y = 3\): \(\frac{6 \cdot 3}{6 + 3} = \frac{18}{9} = 2\,\text{Stunden}\). 5. Spezialfall \(x = y\): \(\frac{x \cdot x}{x + x} = \frac{x^2}{2x} = \frac{x}{2}\). Interpretation: Wenn beide Schläuche identisch sind, halbiert sich die benötigte Zeit.

Antwort

a) \(\frac{x + y}{xy}\) (oder \(\frac{1}{x} + \frac{1}{y}\)) b) \(\frac{xy}{x + y}\) c) \(2\,\text{Stunden}\) d) \(\frac{x}{2}\); Die Zeit halbiert sich im Vergleich zur Einzelarbeit eines Schlauchs.
4237947
Zwei Maler, Lukas und Simon, streichen einen Zaun. Lukas benötigt dafür alleine \(t\) Stunden. Simon arbeitet schneller und benötigt für dieselbe Arbeit nur halb so viel Zeit wie Lukas. a) Wie lange benötigt Simon allein? Gib einen Term in Abhängigkeit von \(t\) an. b) Welchen Anteil des Zauns schaffen beide zusammen in einer Stunde? Stelle einen Term auf und vereinfache ihn. c) Ermittle einen Term für die Zeit, die sie gemeinsam für den ganzen Zaun benötigen. d) Lukas behauptet: „Wenn ich allein \(6\,\text{Stunden}\) brauche, sparen wir insgesamt \(4\,\text{Stunden}\), wenn wir zusammenarbeiten.“ Überprüfe diese Aussage mithilfe deiner Terme.

Denkanstöße

- Wie drückst du „halb so viel Zeit“ mathematisch aus? - Wenn jemand doppelt so schnell ist, wie viel mehr schafft er dann in der gleichen Zeit? - Stelle dir vor, der Zaun besteht aus mehreren Teilen. Wie viele Teile schafft jeder pro Stunde? - Berechne für den letzten Teil erst die gemeinsame Zeit und vergleiche sie dann mit der Zeit, die Lukas allein bräuchte.

Lösung

1. Simons Zeit: \(\frac{t}{2}\). 2. Leistung pro Stunde: Lukas schafft \(\frac{1}{t}\), Simon schafft \(\frac{1}{t/2} = \frac{2}{t}\). 3. Gemeinsame Leistung pro Stunde: \(\frac{1}{t} + \frac{2}{t} = \frac{3}{t}\). 4. Gemeinsame Gesamtzeit: Kehrwert der Leistung: \(\frac{t}{3}\). 5. Prüfung der Aussage für \(t = 6\): Lukas benötigt \(6\,\text{Stunden}\). Gemeinsam benötigen sie \(\frac{6}{3} = 2\,\text{Stunden}\). Ersparnis: \(6 - 2 = 4\,\text{Stunden}\). Die Aussage ist korrekt.

Antwort

a) \(\frac{t}{2}\) b) \(\frac{3}{t}\) c) \(\frac{t}{3}\) d) Die Aussage ist wahr. Bei \(t = 6\) beträgt die gemeinsame Zeit \(2\,\text{Stunden}\), was eine Ersparnis von \(4\,\text{Stunden}\) gegenüber Lukas’ Einzelarbeit bedeutet.
4238087
Zwei verschiedene Pumpen sollen ein Wasserbecken mit einem Volumen von \(V\) Litern füllen. Pumpe A schafft \(x\) Liter pro Minute. Pumpe B ist leistungsstärker und fördert pro Minute \(10\) Liter mehr als Pumpe A. a) Stelle einen Term für den Zeitunterschied \(\Delta t\) (in Minuten) auf, den die beiden Pumpen benötigen, um das Becken jeweils alleine vollständig zu füllen. b) Untersuche mithilfe deines Terms, wie sich dieser Zeitunterschied verändert, wenn das Becken doppelt so groß wäre (also \(2V\) Liter fassen würde). Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Zeit, wenn man die Gesamtmenge und die Menge pro Minute kennt? - Stelle zuerst die Terme für die einzelnen Zeiten auf und subtrahiere sie. - Was passiert mathematisch mit einem Bruch, wenn man den Zähler verdoppelt? - Überlege dir ein einfaches Beispiel mit Zahlen für \(V\) und \(x\), um deine Vermutung zu prüfen.

Lösung

1. Füllzeit Pumpe A: \(t_A = \frac{V}{x}\). 2. Füllzeit Pumpe B: Die Förderrate ist \(x + 10\). Damit ist \(t_B = \frac{V}{x + 10}\). 3. Term für den Zeitunterschied: \(\Delta t = t_A - t_B = \frac{V}{x} - \frac{V}{x + 10}\). 4. Untersuchung bei Verdopplung von \(V\): Ersetzt man im Term \(V\) durch \(2V\), erhält man \(\Delta t_{neu} = \frac{2V}{x} - \frac{2V}{x + 10} = 2\left( \frac{V}{x} - \frac{V}{x + 10} \right)\). 5. Schlussfolgerung: Der Zeitunterschied verdoppelt sich ebenfalls, da \(V\) ein linearer Faktor im Zähler des Terms ist.

Antwort

a) \(\Delta t = \frac{V}{x} - \frac{V}{x+10}\) b) Der Zeitunterschied verdoppelt sich. Im Term für den Zeitunterschied steht das Volumen \(V\) linear im Zähler; wird \(V\) mit \(2\) multipliziert, verdoppelt sich der gesamte Wert des Terms.
4239267
Eine Jugendgruppe mit \(n\) Personen plant einen Ausflug. Die Kosten für den Bus betragen insgesamt \(B\) Euro und sollen gleichmäßig auf alle Teilnehmer aufgeteilt werden. Kurz vor der Fahrt melden sich noch \(m\) weitere Jugendliche an. Da nun ein größerer Bus benötigt wird, erhöhen sich die Gesamtkosten um \(s\) Euro. a) Stelle einen Term auf, der beschreibt, um wie viel Euro der Preis pro Person durch die zusätzlichen Teilnehmer sinkt. b) Berechne die Ersparnis pro Person für \(n = 20\), \(B = 400\), \(m = 5\) und \(s = 50\). c) Unter welcher Bedingung würde sich der Preis pro Person überhaupt nicht ändern, obwohl mehr Leute mitfahren und der Bus teurer wird? Erkläre den Zusammenhang ohne eine Rechnung durchzuführen.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Ersparnis“ im Vergleich von zwei Preisen? - Stelle dir vor, du berechnest den Preis pro Kopf einmal für die kleine Gruppe und einmal für die große Gruppe inklusive der Mehrkosten. - Für den letzten Teil: Wann gleicht sich ein höherer Gesamtpreis durch eine höhere Anzahl an Zahlern genau aus?

Lösung

1. Geplante Kosten pro Person: \(K_{\text{plan}} = \frac{B}{n}\). 2. Tatsächliche Kosten pro Person mit zusätzlichen Teilnehmern und höherem Buspreis: \(K_{\text{ist}} = \frac{B + s}{n + m}\). 3. Term für die Ersparnis: \(E = \frac{B}{n} - \frac{B + s}{n + m}\). 4. Berechnung für Teil b): \(E = \frac{400}{20} - \frac{400 + 50}{20 + 5} = 20 - \frac{450}{25} = 20 - 18 = 2\,\text{€}\). 5. Analyse für Teil c): Der Preis bleibt gleich, wenn die zusätzlichen Kosten \(s\) genau durch die Beiträge der \(m\) neuen Personen zum ursprünglichen Preis pro Person gedeckt werden. Das bedeutet, der „Aufpreis“ pro neuem Teilnehmer (\(\frac{s}{m}\)) muss exakt dem ursprünglichen Preis pro Person (\(\frac{B}{n}\)) entsprechen.

Antwort

a) Der Term lautet \(\frac{B}{n} - \frac{B + s}{n + m}\). b) Die Ersparnis beträgt \(2\,\text{€}\) pro Person. c) Der Preis pro Person bleibt gleich, wenn die Zusatzkosten pro neuem Teilnehmer (\(\frac{s}{m}\)) genau so hoch sind wie die ursprünglichen Kosten pro Person (\(\frac{B}{n}\)).
4239287
Ein Wasserbecken wird mit einer Pumpe gefüllt. Geplant ist eine Fülldauer von \(t\) Stunden bei einer Förderleistung von \(r\) Litern pro Stunde. Die Pumpe wird jedoch optimiert, sodass sie pro Stunde \(s\) Liter zusätzlich fördert. a) Stelle einen Term auf, der die Zeitersparnis in Stunden beschreibt. b) Berechne diese Ersparnis für \(t = 10\), \(r = 1200\) und \(s = 300\). c) Erkläre kurz, was der Teilterm \(\frac{tr}{r + s}\) in diesem Sachzusammenhang angibt.

Denkanstöße

- Wie viel Wasser passt insgesamt in das Becken? Nutze die Variablen der Planung. - Wie hoch ist die neue Förderleistung pro Stunde? - Stelle zuerst einen Term für die neue Zeit auf und vergleiche ihn mit der alten Zeit. - Was passiert mit der Dauer, wenn die Pumpe mehr Wasser pro Stunde liefert?

Lösung

1. Bestimmung des Gesamtvolumens des Beckens als Produkt aus geplanter Zeit und Förderrate: \(V = tr\). 2. Bestimmung der neuen Förderrate: \(r_{\text{neu}} = r + s\). 3. Aufstellung des Terms für die tatsächliche Fülldauer: \(\frac{tr}{r + s}\). 4. Bildung des Differenzterms für die Zeitersparnis: \(\Delta t = t - \frac{tr}{r + s}\). 5. Einsetzen der Zahlenwerte \(t = 10\), \(r = 1200\), \(s = 300\): \(10 - \frac{10 \cdot 1200}{1200 + 300} = 10 - \frac{12000}{1500}\). 6. Berechnung des Bruchs: \(12\,000 : 1500 = 8\). 7. Berechnung der Differenz: \(10 - 8 = 2\,\text{Stunden}\). 8. Interpretation des Teilterms: Er berechnet die tatsächliche Anzahl an Stunden, die die optimierte Pumpe benötigt, um das Becken zu füllen.

Antwort

a) \(t - \frac{tr}{r + s}\) b) Die Zeitersparnis beträgt \(2\,\text{Stunden}\). c) Der Term gibt die tatsächliche Dauer (in Stunden) an, die zum Füllen des Beckens benötigt wird.
4239367
Ein Sportboot soll eine Strecke von \(s = 120\,\text{km}\) (einfacher Weg) hin und wieder zurücklegen. Das Boot hat eine konstante Eigengeschwindigkeit von \(v = 25\,\text{km/h}\). Untersuche, wie sich eine Strömung auf die Gesamtdauer der Fahrt auswirkt: 1. Berechne die Gesamtdauer für den Hin- und Rückweg auf einem stehenden See (ohne Strömung). 2. Berechne die Gesamtdauer für den Hin- und Rückweg auf einem Fluss mit einer Fließgeschwindigkeit von \(c = 5\,\text{km/h}\). 3. Vergleiche die beiden Ergebnisse. Wird die Zeit, die man durch die Strömung in die eine Richtung gewinnt, durch den Zeitverlust in die Gegenrichtung genau ausgeglichen?

Denkanstöße

- Berechne zuerst die Zeit für die Fahrt ohne Strömung. - Denke bei der Flussfahrt daran, dass sich die Geschwindigkeiten für den Hin- und Rückweg unterscheiden. - Vergleiche die beiden Gesamtergebnisse: Sind sie identisch? - Überlege dir, warum die Fahrt gegen den Strom zeitlich stärker ins Gewicht fällt als die Fahrt mit dem Strom.

Lösung

1. Berechnung der Zeit auf dem See: \(t_{\text{See}} = \frac{2 \cdot s}{v} = \frac{2 \cdot 120\,\text{km}}{25\,\text{km/h}} = \frac{240}{25}\,\text{h} = 9{,}6\,\text{h}\). 2. Berechnung der Zeit auf dem Fluss (Hinweg mit Strömung): \(t_{\text{hin}} = \frac{120}{25+5} = \frac{120}{30} = 4\,\text{h}\). 3. Berechnung der Zeit auf dem Fluss (Rückweg gegen Strömung): \(t_{\text{rück}} = \frac{120}{25-5} = \frac{120}{20} = 6\,\text{h}\). 4. Gesamtdauer auf dem Fluss: \(T_{\text{Fluss}} = 4\,\text{h} + 6\,\text{h} = 10\,\text{h}\). 5. Vergleich: Da \(10\,\text{h} > 9{,}6\,\text{h}\), dauert die Fahrt auf dem Fluss länger. Der Zeitverlust gegen die Strömung ist größer als der Zeitgewinn mit der Strömung, da man gegen die Strömung länger unterwegs ist und die Verzögerung somit über einen längeren Zeitraum wirkt.

Antwort

1. Auf dem See dauert die Fahrt \(9{,}6\,\text{Stunden}\). 2. Auf dem Fluss dauert die Fahrt \(10\,\text{Stunden}\). 3. Nein, die Zeit wird nicht ausgeglichen. Die Fahrt auf dem Fluss dauert insgesamt länger (\(10\,\text{h}\) statt \(9{,}6\,\text{h}\)).
4279507
Ein Flugzeug fliegt bei Windstille mit einer konstanten Eigengeschwindigkeit \(v\). Wenn Wind mit der Geschwindigkeit \(w\) weht, ändert sich die Geschwindigkeit des Flugzeugs über dem Boden. a) Stelle Terme für die Geschwindigkeit mit Rückenwind (\(v_R\)) und für die Geschwindigkeit mit Gegenwind (\(v_G\)) auf. b) Addiere die beiden Terme \(v_R\) und \(v_G\) und dividiere die Summe durch 2. Welchen Wert erhältst du? Interpretiere dieses Ergebnis. c) Ein Flugzeug erreicht mit Rückenwind eine Geschwindigkeit von \(820\,\text{km/h}\) und mit Gegenwind \(740\,\text{km/h}\). Berechne mithilfe deiner Erkenntnisse aus Aufgabenteil b) die Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs und bestimme anschließend die Windgeschwindigkeit.

Denkanstöße

- Was passiert mit der Geschwindigkeit eines Objekts, wenn der Wind von hinten schiebt oder von vorne bremst? - Wenn du zwei Terme addierst, schau genau, welche Variablen sich gegenseitig aufheben. - Das Teilen einer Summe durch 2 entspricht der Berechnung eines Durchschnitts. - Wie hängen die Eigengeschwindigkeit und die Windgeschwindigkeit mit der tatsächlichen Geschwindigkeit über Grund zusammen?

Lösung

1. Aufstellen der Terme: \(v_R = v + w\) und \(v_G = v - w\). 2. Berechnung des Mittelwerts: \(\frac{(v + w) + (v - w)}{2} = \frac{v + w + v - w}{2} = \frac{2v}{2} = v\). Das Ergebnis \(v\) entspricht der Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs bei Windstille. 3. Anwendung auf Zahlenwerte: \(v = \frac{820\,\text{km/h} + 740\,\text{km/h}}{2} = \frac{1560\,\text{km/h}}{2} = 780\,\text{km/h}\). 4. Bestimmung der Windgeschwindigkeit: Da \(v + w = 820\,\text{km/h}\) ist, folgt \(w = 820\,\text{km/h} - 780\,\text{km/h} = 40\,\text{km/h}\). Alternativ über den Gegenwind: \(780\,\text{km/h} - 40\,\text{km/h} = 740\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(v_R = v + w\); \(v_G = v - w\). b) Das Ergebnis ist \(v\); es entspricht der Eigengeschwindigkeit bei Windstille. c) Die Eigengeschwindigkeit beträgt \(780\,\text{km/h}\), die Windgeschwindigkeit \(40\,\text{km/h}\).

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