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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Sachaufgaben zur Prozentrechnung

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4125087
In Deutschland ist der Finderlohn gesetzlich geregelt: Für Fundgegenstände bis zu einem Wert von \(500\,\text{€}\) beträgt er \(5\,\%\) des Wertes. Übersteigt der Wert \(500\,\text{€}\), so erhält der Finder für den Teil über \(500\,\text{€}\) zusätzlich \(3\,\%\). a) Berechne den gesetzlichen Finderlohn für ein Smartphone im Wert von \(450\,\text{€}\). b) Eine hochwertige Kamera hat einen Wert von \(1\,200\,\text{€}\). Wie viel Finderlohn steht der Person zu, die sie findet? c) Welchem Gesamtsatz in Prozent entspricht der Finderlohn aus Teilaufgabe b) bezogen auf den Gesamtwert der Kamera? Runde auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Unterscheide genau, welcher Anteil mit welchem Prozentsatz berechnet wird. - Bei Werten über \(500\,\text{€}\) musst du die Rechnung in zwei Schritte aufteilen. - Wie berechnet man den Prozentsatz, wenn man den Anteil und den Gesamtwert kennt?

Lösung

1. Berechnung für \(450\,\text{€}\): Da der Wert unter \(500\,\text{€}\) liegt, werden \(5\,\%\) berechnet: \(450\,\text{€} \cdot 0{,}05 = 22{,}50\,\text{€}\). 2. Berechnung für \(1\,200\,\text{€}\): Der Lohn setzt sich aus \(5\,\%\) von \(500\,\text{€}\) und \(3\,\%\) vom Rest zusammen. Erster Teil: \(500\,\text{€} \cdot 0{,}05 = 25\,\text{€}\). Zweiter Teil: \((1\,200\,\text{€} - 500\,\text{€}) \cdot 0{,}03 = 700\,\text{€} \cdot 0{,}03 = 21\,\text{€}\). Gesamtsumme: \(25\,\text{€} + 21\,\text{€} = 46\,\text{€}\). 3. Prozentsatz berechnen: Der Anteil am Gesamtwert ist \(\frac{46}{1\,200} \approx 0{,}03833\), was \(3{,}83\,\%\) entspricht.

Antwort

a) Der Finderlohn beträgt \(22{,}50\,\text{€}\). b) Der Finderlohn beträgt \(46\,\text{€}\). c) Dies entspricht etwa \(3{,}83\,\%\) des Gesamtwerts.
4127187
Ein Sportfachgeschäft hat zu Saisonbeginn \(450\) Fußbälle vorrätig. \(40\,\%\) dieser Bälle stammen von einem namhaften Markenhersteller. Von den übrigen Bällen im Sortiment sind \(20\,\%\) speziell für den Hallensport geeignet. a) Berechne die Anzahl der Bälle, die von dem Markenhersteller stammen. b) Wie viele der Bälle, die nicht von diesem Markenhersteller sind, sind für den Hallensport geeignet?

Denkanstöße

- Welche Zahl entspricht dem Grundwert für die erste Teilaufgabe? - Überlege für den zweiten Teil genau, von welcher Menge die \(20\,\%\) berechnet werden sollen. - Hilft es dir, zuerst die Anzahl der Bälle zu bestimmen, die nicht von der Marke sind?

Lösung

1. Berechnung der Markenbälle: \(450 \cdot 40\,\% = 450 \cdot 0{,}4 = 180\). Es gibt \(180\) Markenbälle. 2. Bestimmung der restlichen Bälle: \(450 - 180 = 270\). Es verbleiben \(270\) Bälle anderer Hersteller. 3. Berechnung der Hallenbälle unter den restlichen Bällen: \(270 \cdot 20\,\% = 270 \cdot 0{,}2 = 54\). Es sind \(54\) Hallenbälle.

Antwort

a) Es sind \(180\) Bälle vom Markenhersteller. b) Es sind \(54\) Hallenbälle unter den restlichen Bällen.
4127457
In einer Schule wurde eine Umfrage zum Thema Haustiere durchgeführt. Dabei gaben \(40\,\%\) aller Schülerinnen und Schüler an, ein Haustier zu besitzen. Von diesen Haustierbesitzern haben genau \(30\,\%\) einen Hund. a) Welcher Prozentsatz aller Schülerinnen und Schüler der Schule besitzt einen Hund? b) In der Schule gibt es insgesamt 450 Kinder. Wie viele Kinder haben zwar ein Haustier, aber keinen Hund? c) Ein Schüler behauptet: „Wenn \(40\,\%\) ein Tier haben und davon \(30\,\%\) einen Hund, dann müssen \(70\,\%\) aller Schüler etwas mit Tieren zu tun haben.“ Erkläre, warum diese Rechnung falsch ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, worauf sich die zweite Prozentangabe bezieht. Ist es die ganze Schule oder nur eine Teilgruppe? - Kannst du die Aufgabe mit einer Beispielzahl von 100 Schülern durchspielen? - Was ist der Unterschied zwischen „Prozent von der Gesamtheit“ und „Prozent von einer Teilmenge“?

Lösung

1. Berechnung des Anteils der Hundebesitzer an der Gesamtschülerschaft: \(40\,\% \cdot 30\,\% = 0{,}40 \cdot 0{,}30 = 0{,}12 = 12\,\%\). 2. Bestimmung der Anzahl der Haustierbesitzer bei 450 Kindern: \(450 \cdot 0{,}40 = 180\). 3. Bestimmung der Anzahl der Hundebesitzer unter den Haustierbesitzern: \(180 \cdot 0{,}30 = 54\). 4. Berechnung der Kinder mit Haustier, aber ohne Hund: \(180 - 54 = 126\). 5. Zur Erklärung in c): Die Prozentangaben beziehen sich auf unterschiedliche Grundwerte. Die \(30\,\%\) sind ein Teil der \(40\,\%\) und dürfen daher nicht einfach zur Gesamtzahl addiert werden.

Antwort

a) \(12\,\%\) aller Schülerinnen und Schüler besitzen einen Hund. b) 126 Kinder haben ein Haustier, aber keinen Hund. c) Die Addition ist falsch, da sich die \(30\,\%\) nur auf die Gruppe der Haustierbesitzer beziehen (Anteil vom Anteil) und nicht auf die gesamte Schülerschaft.
4127787
Ein Smartphone-Akku hat eine Kapazität von \(4\,500\,\text{mAh}\). a) Nach einer Stunde intensiver Nutzung sind noch \(3\,330\,\text{mAh}\) vorhanden. Wie viel Prozent der ursprünglichen Ladung sind das? b) Der Nutzer schaltet den Stromsparmodus ein. Nach einer weiteren Stunde sind noch \(2\,830{,}5\,\text{mAh}\) vorhanden. Um wie viel Prozent hat sich die Ladung in dieser zweiten Stunde verringert (bezogen auf den Stand nach der ersten Stunde)?

Denkanstöße

- Überlege dir bei jeder Teilaufgabe genau, was der Grundwert \(G\) ist, auf den sich die Prozentangabe bezieht. - Wie berechnet man den Anteil eines Wertes an einem Ganzen? - Für den zweiten Teil: Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Werten?

Lösung

1. Berechnung des Prozentsatzes der verbleibenden Ladung: \(3\,330 : 4\,500 = 0{,}74\). Ergebnis: \(74\,\%\). 2. Berechnung der absoluten Verringerung in der zweiten Stunde: \(3\,330\,\text{mAh} - 2\,830{,}5\,\text{mAh} = 499{,}5\,\text{mAh}\). 3. Berechnung der prozentualen Abnahme bezogen auf den Wert nach der ersten Stunde: \(499{,}5 : 3\,330 = 0{,}15\). Ergebnis: \(15\,\%\).

Antwort

a) Es sind noch \(74\,\%\) der Ladung vorhanden. b) Die Ladung hat sich in der zweiten Stunde um \(15\,\%\) verringert.
4239427
In einem Gefäß befinden sich \(600\,\text{g}\) einer \(5\,\%\)-igen Zuckerlösung. Das Gefäß wird für einige Zeit erhitzt, sodass ein Teil des Wassers verdampft. Nach dem Erhitzen wiegt die verbliebene Lösung nur noch \(500\,\text{g}\). Bestimme den neuen prozentualen Zuckeranteil der Lösung.

Denkanstöße

- Verändert sich die Menge des Zuckers, wenn Wasser verdampft? - Berechne zunächst, wie viel Gramm Zucker am Anfang in der Lösung waren. - Welche neue Gesamtmasse wird im Text für die Lösung nach dem Erhitzen angegeben? - Wie berechnet man den Anteil eines Stoffes an einer Gesamtmenge?

Lösung

1. Berechnung der reinen Zuckermasse in der ursprünglichen Lösung: \(600\,\text{g} \cdot 0{,}05 = 30\,\text{g}\). 2. Feststellung, dass beim Verdampfen von Wasser die Zuckermasse konstant bleibt: \(30\,\text{g}\). 3. Berechnung der neuen Konzentration unter Berücksichtigung der reduzierten Gesamtmasse: \(\frac{30\,\text{g}}{500\,\text{g}} = 0{,}06\). 4. Umrechnung des Ergebnisses in Prozent: \(6\,\%\).

Antwort

Der neue Zuckeranteil beträgt \(6\,\%\).
4239457
Ein Fruchtsaftgetränk besteht aus \(250\,\text{ml}\) eines Konzentrats mit einem Fruchtgehalt von \(60\,\%\). Wie viel Wasser muss hinzugefügt werden, damit das fertige Getränk einen Fruchtgehalt von nur noch \(20\,\%\) hat?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Milliliter reiner Fruchtsaft im Konzentrat enthalten sind. - Ändert sich die Menge des reinen Fruchtsafts, wenn du Wasser hinzufügst? - Wie groß ist das Gesamtvolumen des Getränks, nachdem das Wasser hinzugefügt wurde? - Kannst du eine Gleichung aufstellen, in der die Menge des reinen Fruchtsafts gleich dem Anteil am neuen Gesamtvolumen ist?

Lösung

1. Berechnung der Menge an reinem Fruchtsaft im Konzentrat: \(250\,\text{ml} \cdot 0{,}60 = 150\,\text{ml}\). 2. Festlegen der Variablen \(x\) für die hinzuzufügende Wassermenge in \(\text{ml}\). 3. Aufstellen der Gleichung für den Ziel-Fruchtgehalt unter Berücksichtigung des neuen Gesamtvolumens: \(150 = 0{,}20 \cdot (250 + x)\). 4. Auflösen der Klammer auf der rechten Seite: \(150 = 50 + 0{,}20x\). 5. Subtraktion von \(50\) auf beiden Seiten: \(100 = 0{,}20x\). 6. Division durch \(0{,}20\) ergibt die benötigte Wassermenge: \(x = 500\,\text{ml}\).

Antwort

Es müssen \(500\,\text{ml}\) Wasser hinzugefügt werden.
4240617
In einer Küche werden \(400\,\text{ml}\) Essigessenz mit einem Säure-Volumenanteil von \(20\,\%\) mit \(600\,\text{ml}\) Wasser gemischt. Vereinfachend wird angenommen, dass sich die Volumina addieren. Bestimme den prozentualen Säureanteil der entstandenen Mischung.

Denkanstöße

- Wie groß ist das Säurevolumen in der Essigessenz? - Ändert sich dieses Säurevolumen, wenn nur Wasser hinzugefügt wird? - Wie groß ist das Gesamtvolumen nach dem Mischen? - Wie berechnet man den prozentualen Anteil aus Teilvolumen und Gesamtvolumen?

Lösung

1. Berechnung des Säurevolumens in der Ausgangslösung: \(400\,\text{ml} \cdot 0{,}20 = 80\,\text{ml}\). 2. Bestimmung des Gesamtvolumens: \(400\,\text{ml} + 600\,\text{ml} = 1000\,\text{ml}\). 3. Berechnung des neuen Säureanteils: \(\frac{80\,\text{ml}}{1000\,\text{ml}} = 0{,}08 = 8\,\%\).

Antwort

Der Säureanteil der Mischung beträgt \(8\,\%\).
4125107
Es gibt zwei verschiedene Vorschläge, wie ein Finder belohnt werden sollte: Regel A (Gesetz): \(5\,\%\) bis \(500\,\text{€}\) Wert, danach \(3\,\%\) für den übersteigenden Teil. Regel B (Pauschal): Immer genau \(4\,\%\) des Gesamtwertes. Untersuche, welche Regelung für den Finder vorteilhafter ist, wenn der Fundgegenstand a) einen Wert von \(400\,\text{€}\) hat, b) einen Wert von \(2\,000\,\text{€}\) hat. c) Bei welchem Wert sind beide Belohnungen exakt gleich groß?

Denkanstöße

- Berechne für beide Fälle (a und b) jeweils beide Belohnungen und vergleiche sie. - Wann genau „überholt“ die eine Regelung die andere? - Könntest du eine Gleichung aufstellen, um den Wert zu finden, bei dem beide Ergebnisse gleich sind?

Lösung

1. Fall a) \(400\,\text{€}\): Regel A ergibt \(400 \cdot 0{,}05 = 20\,\text{€}\). Regel B ergibt \(400 \cdot 0{,}04 = 16\,\text{€}\). Regel A ist besser. 2. Fall b) \(2\,000\,\text{€}\): Regel A ergibt \(25\,\text{€} + (2\,000 - 500) \cdot 0{,}03 = 25 + 1\,500 \cdot 0{,}03 = 25 + 45 = 70\,\text{€}\). Regel B ergibt \(2\,000 \cdot 0{,}04 = 80\,\text{€}\). Regel B ist besser. 3. Gleichgewicht finden: Sei \(x\) der Wert. Da bei \(400\,\text{€}\) Regel A besser ist und bei \(2\,000\,\text{€}\) Regel B, muss der Schnittpunkt über \(500\,\text{€}\) liegen. Gleichung: \(25 + 0{,}03 \cdot (x - 500) = 0{,}04 \cdot x\). Vereinfachung: \(25 + 0{,}03x - 15 = 0{,}04x \implies 10 + 0{,}03x = 0{,}04x \implies 10 = 0{,}01x \implies x = 1\,000\,\text{€}\).

Antwort

a) Bei \(400\,\text{€}\) ist Regel A (\(20\,\text{€}\) statt \(16\,\text{€}\)) vorteilhafter. b) Bei \(2\,000\,\text{€}\) ist Regel B (\(80\,\text{€}\) statt \(70\,\text{€}\)) vorteilhafter. c) Bei einem Wert von genau \(1\,000\,\text{€}\) sind beide Finderlöhne mit \(40\,\text{€}\) gleich groß.
4125897
Frische Champignons bestehen zu \(92\,\%\) aus Wasser. In einem Supermarkt wird eine Packung mit \(500\,\text{g}\) dieser Pilze angeboten. Nach einiger Zeit im Lager ist ein Teil des Wassers verdunstet, sodass der Wasseranteil nur noch \(20\,\%\) beträgt. Berechne die neue Gesamtmasse der Pilze in der Packung.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Pilze verändert sein Gewicht während der Lagerung nicht? - Wie viel Gramm wiegt dieser unveränderliche Teil zu Beginn? - Welchen prozentualen Anteil hat dieser Teil am Ende an der Gesamtmischung? - Kannst du aus dem Gewicht des unveränderlichen Teils und seinem neuen Prozentsatz das neue Gesamtgewicht berechnen?

Lösung

1. Berechnung der konstanten Trockenmasse der Pilze: \(500\,\text{g} \cdot 8\,\% = 500\,\text{g} \cdot 0{,}08 = 40\,\text{g}\). 2. Bestimmung des neuen prozentualen Anteils der Trockenmasse nach dem Verdunsten: \(100\,\% - 20\,\% = 80\,\%\). 3. Berechnung der neuen Gesamtmasse, bei der \(40\,\text{g}\) nun \(80\,\%\) entsprechen: \(40\,\text{g} : 0{,}8 = 50\,\text{g}\).

Antwort

Die neue Gesamtmasse der Pilze beträgt \(50\,\text{g}\).
4125907
In einem Topf befinden sich \(2\,\text{Liter}\) einer Saftschorle, die zu \(25\,\%\) aus reinem Fruchtsaft und zum Rest aus Wasser besteht. Die Schorle wird eine Zeit lang gekocht, wobei nur Wasser verdampft. Nach dem Kochen ist der Fruchtsaftanteil an der verbliebenen Mischung auf \(40\,\%\) gestiegen. Wie viel Wasser ist bei diesem Vorgang verdampft?

Denkanstöße

- Wie viel reiner Saft ist am Anfang im Topf? - Ändert sich die Menge des reinen Saftes durch das Kochen? - Wenn du weißt, wie viel Saft im Topf ist und wie viel Prozent das am Ende sind, wie groß ist dann die gesamte Flüssigkeitsmenge? - Wie findest du heraus, wie viel Flüssigkeit verloren gegangen ist?

Lösung

1. Berechnung des Volumens des reinen Fruchtsafts: \(2\,\text{Liter} \cdot 0{,}25 = 0{,}5\,\text{Liter}\). 2. Da nur Wasser verdampft, bleibt das Volumen des Fruchtsafts bei \(0{,}5\,\text{Liter}\). 3. Dieser Saftanteil entspricht nun \(40\,\%\) der neuen Gesamtmischung. 4. Berechnung des neuen Gesamtvolumens: \(0{,}5\,\text{Liter} : 0{,}4 = 1{,}25\,\text{Liter}\). 5. Berechnung der verdampften Wassermenge: \(2\,\text{Liter} - 1{,}25\,\text{Liter} = 0{,}75\,\text{Liter}\).

Antwort

Es sind \(0{,}75\,\text{Liter}\) Wasser verdampft.
4127197
Ein Bio-Bauernhof erntet \(1\,200\,\text{kg}\) Äpfel. \(15\,\%\) der Ernte weisen kleine Schönheitsfehler auf und werden direkt zu Apfelsaft gepresst. Von den restlichen, makellosen Äpfeln werden \(80\,\%\) im eigenen Hofladen verkauft, während der verbleibende Rest an einen regionalen Supermarkt geliefert wird. a) Wie viele Kilogramm Äpfel werden zu Saft gepresst? b) Berechne, wie viel Prozent der gesamten Ernte an den Supermarkt geliefert werden.

Denkanstöße

- Kannst du zuerst ausrechnen, wie viele Kilogramm Äpfel für den Verkauf übrig bleiben? - Wenn \(80\,\%\) im Hofladen verkauft werden, welcher Prozentsatz der restlichen Äpfel geht dann an den Supermarkt? - Um den Prozentsatz der Gesamternte zu finden, setze die Supermarkt-Menge ins Verhältnis zur ursprünglichen Gesamtmenge.

Lösung

1. Berechnung der Saftäpfel: \(1\,200\,\text{kg} \cdot 15\,\% = 180\,\text{kg}\). 2. Bestimmung der makellosen Äpfel: \(1\,200\,\text{kg} - 180\,\text{kg} = 1\,020\,\text{kg}\). 3. Berechnung der Menge für den Supermarkt: Da \(80\,\%\) der makellosen Äpfel im Hofladen verkauft werden, gehen \(20\,\%\) an den Supermarkt. \(1\,020\,\text{kg} \cdot 20\,\% = 204\,\text{kg}\). 4. Berechnung des Anteils an der Gesamternte: \(\frac{204}{1\,200} = 0{,}17 = 17\,\%\).

Antwort

a) Es werden \(180\,\text{kg}\) Äpfel zu Saft gepresst. b) \(17\,\%\) der gesamten Ernte werden an den Supermarkt geliefert.
4127227
Für ein Schulfest werden zwei verschiedene Fruchtsaftschorlen zubereitet. Mischung A besteht aus \(150\,\text{ml}\) Apfelsaft und \(350\,\text{ml}\) Wasser. Mischung B hat ein Gesamtvolumen von \(400\,\text{ml}\), wovon \(28\,\%\) aus reinem Fruchtsaft bestehen. Welche Mischung hat den höheren prozentualen Fruchtsaftanteil?

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die gesamte Flüssigkeitsmenge für die erste Mischung. - Wie viel Saft ist im Verhältnis zur Gesamtmenge enthalten? - Vergleiche diesen berechneten Wert mit dem bereits gegebenen Prozentsatz der zweiten Mischung.

Lösung

1. Berechnung der Gesamtmenge von Mischung A: \(150\,\text{ml} + 350\,\text{ml} = 500\,\text{ml}\). 2. Berechnung des Prozentsatzes für Mischung A: \(\frac{150}{500} = \frac{30}{100} = 30\,\%\). 3. Vergleich mit Mischung B: Der Anteil von Mischung A (\(30\,\%\)) ist größer als der von Mischung B (\(28\,\%\)).

Antwort

Mischung A hat einen höheren Fruchtsaftanteil (\(30\,\%\)) als Mischung B (\(28\,\%\)).
4127477
In einem Freizeitpark wurden 500 Besucher zu ihren Vorlieben befragt. \(42\,\%\) der Befragten gaben an, Achterbahnen zu lieben. Von diesen Achterbahn-Fans sagten etwa \(15\,\%\), dass sie am liebsten mit Holzachterbahnen fahren. a) Berechne den Prozentsatz der befragten Besucher, die am liebsten Holzachterbahnen fahren. b) Welcher rechnerische Wert ergibt sich für die Anzahl dieser Personen bei \(500\) Befragten? Erkläre kurz, warum daraus keine exakte Personenzahl folgt. c) Ein Mitarbeiter des Parks behauptet: „Es waren genau \(31\) Personen, die Holzachterbahnen bevorzugen.“ Prüfe durch Rechnung, ob diese Aussage mit der Angabe „etwa \(15\,\%\)“ vereinbar ist.

Denkanstöße

- Was bedeutet das Wort „etwa“ für die Genauigkeit der Prozentangabe? - Berechne zunächst den rechnerischen Anteil an allen \(500\) Befragten. - Kann eine Personenzahl eine Dezimalzahl sein? - Wie viel Prozent sind \(31\) Personen von der Gruppe der Achterbahn-Fans?

Lösung

1. Berechnung des Gesamtprozentsatzes: \(42\,\% \cdot 15\,\% = 0{,}42 \cdot 0{,}15 = 0{,}063 = 6{,}3\,\%\). 2. Rechnerischer Wert für die Personenzahl: \(500 \cdot 0{,}063 = 31{,}5\). Da Personenzahlen ganzzahlig sind und der Anteil nur mit „etwa \(15\,\%\)“ angegeben ist, lässt sich daraus keine exakte Anzahl bestimmen. 3. Die Anzahl der Achterbahn-Fans beträgt \(500 \cdot 0{,}42 = 210\). 4. Tatsächlicher Anteil bei \(31\) Personen: \(\frac{31}{210} \approx 0{,}1476\), also ca. \(14{,}8\,\%\). 5. Da \(14{,}8\,\%\) gerundet etwa \(15\,\%\) sind, ist die Aussage mit der Näherungsangabe vereinbar.

Antwort

a) Der rechnerische Gesamtanteil beträgt \(6{,}3\,\%\). b) Rechnerisch ergeben sich \(31{,}5\) Personen. Eine exakte Personenzahl folgt daraus nicht, weil Personen nur ganzzahlig gezählt werden und „etwa \(15\,\%\)“ eine Näherungsangabe ist. c) Ja. \(31\) von \(210\) Achterbahn-Fans entsprechen ca. \(14{,}8\,\%\) und sind damit mit „etwa \(15\,\%\)“ vereinbar.
4127717
In einer großen Obstkiste befinden sich ausschließlich Äpfel und Birnen. Genau \(65\,\%\) der Früchte sind Äpfel. Man stellt fest, dass sich in der Kiste \(42\) Äpfel mehr befinden als Birnen. Wie viele Früchte liegen insgesamt in der Kiste und wie viele davon sind Birnen?

Denkanstöße

- Wie viel Prozent der Früchte müssen Birnen sein, wenn der Rest Äpfel sind? - Kannst du den Unterschied zwischen Äpfeln und Birnen in Prozent ausdrücken? - Wenn du weißt, wie viel Prozent \(42\) Früchte entsprechen, wie kommst du dann auf die Gesamtzahl? - Wie viele Birnen ergeben sich dann aus dem Gesamtbestand?

Lösung

1. Berechnung des prozentualen Anteils der Birnen: \(100\,\% - 65\,\% = 35\,\%\). 2. Berechnung des Unterschieds der Anteile: \(65\,\% - 35\,\% = 30\,\%\). 3. Zuordnung der absoluten Differenz zum Prozentwert: \(30\,\%\) entsprechen \(42\) Früchten. 4. Berechnung der Gesamtzahl der Früchte (Grundwert): \(42 : 0{,}30 = 140\). 5. Berechnung der Anzahl der Birnen: \(140 \cdot 0{,}35 = 49\) (oder alternativ \(140 \cdot 0{,}65 - 42\)).

Antwort

Es befinden sich insgesamt \(140\) Früchte in der Kiste, davon sind \(49\) Birnen.
4127797
In einer Kleinstadt wurden im letzten Jahr \(120\) Elektroautos neu zugelassen. In diesem Jahr stieg die Zahl auf \(168\). a) Berechne die prozentuale Zunahme der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr. b) Insgesamt gibt es in der Stadt \(2\,400\) zugelassene Autos. Welchen Prozentsatz machen die diesjährigen Neuzulassungen der Elektroautos an der Gesamtzahl aller Autos aus? c) Im Vorjahr betrug der Anteil der Elektroautos an allen Neuzulassungen (insgesamt \(480\) Fahrzeuge) genau \(25\,\%\). Überprüfe durch eine Rechnung, ob diese Angabe zu der Zahl der \(120\) Elektroautos aus dem Text passt.

Denkanstöße

- Achte darauf, welcher Wert in der jeweiligen Teilaufgabe als Basis (Grundwert) dient. - Was bedeutet „Zunahme im Vergleich zum Vorjahr“ für deine Rechnung? - Wie prüft man, ob ein Prozentsatz und ein Grundwert zu einem bestimmten Prozentwert führen?

Lösung

1. Berechnung der absoluten Zunahme: \(168 - 120 = 48\). 2. Berechnung der prozentualen Zunahme bezogen auf das Vorjahr: \(48 : 120 = 0{,}4\). Ergebnis: \(40\,\%\). 3. Berechnung des Prozentsatzes an der Gesamtzahl: \(168 : 2\,400 = 0{,}07\). Ergebnis: \(7\,\%\). 4. Überprüfung der Angabe: \(25\,\%\) von \(480\) berechnen: \(480 \cdot 0{,}25 = 120\). Die Angabe ist korrekt.

Antwort

a) Die Neuzulassungen sind um \(40\,\%\) gestiegen. b) Die diesjährigen Neuzulassungen machen \(7\,\%\) der Gesamtzahl aus. c) Die Rechnung \(0{,}25 \cdot 480 = 120\) bestätigt die Angabe aus dem Text.
4225067
Eine Gärtnerei trocknet Lavendel, um Duftsäckchen herzustellen. Frischer Lavendel verliert beim Trocknen \(65\,\%\) seines Gewichts. a) Wie viel Kilogramm getrockneten Lavendel erhält die Gärtnerei aus einer Ernte von \(14\,\text{kg}\) frischem Lavendel? b) Für einen Großauftrag werden \(7\,\text{kg}\) getrockneter Lavendel benötigt. Die Gärtnerei hat aktuell noch \(18\,\text{kg}\) frischen Lavendel vorrätig. Reicht dieser Vorrat aus, um den Auftrag zu erfüllen? Begründe deine Entscheidung durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Wie viel Prozent des Gewichts bleiben nach dem Trocknen übrig? - In Teil a) suchst du den Prozentwert, in Teil b) den Grundwert. - Kannst du ausrechnen, wie viel Trockenmasse man aus den vorhandenen \(18\,\text{kg}\) gewinnen würde? - Vergleiche das Ergebnis oder den Bedarf mit den gegebenen Werten in der Aufgabe.

Lösung

1. Bestimmung des Anteils der Trockenmasse: \(100\,\% - 65\,\% = 35\,\%\) (entspricht dem Faktor \(0{,}35\)). 2. Lösung zu a): Multiplikation der Frischmenge mit dem Trockenanteil: \(14\,\text{kg} \cdot 0{,}35 = 4{,}9\,\text{kg}\). 3. Lösung zu b): Berechnung der benötigten Frischmenge für \(7\,\text{kg}\) Trockenware durch Division: \(7\,\text{kg} : 0{,}35 = 20\,\text{kg}\). 4. Vergleich der berechneten Frischmenge mit dem Vorrat: Da \(20\,\text{kg} > 18\,\text{kg}\), reicht der Vorrat nicht aus.

Antwort

a) Man erhält \(4{,}9\,\text{kg}\) getrockneten Lavendel. b) Nein, der Vorrat reicht nicht aus, da man für \(7\,\text{kg}\) Trockenware insgesamt \(20\,\text{kg}\) frischen Lavendel benötigen würde.
4239417
Eine Chemikerin mischt zwei verschiedene Salzlösungen im Labor zusammen. Die erste Lösung hat eine Masse von \(150\,\text{g}\) und einen Massenanteil an Salz von \(10\,\%\). Die zweite Lösung hat eine Masse von \(50\,\text{g}\) und einen Massenanteil an Salz von \(22\,\%\). Welchen Massenanteil an Salz in Prozent hat die entstandene Mischung?

Denkanstöße

- Wie viel Gramm Salz sind jeweils in den beiden Lösungen enthalten? - Was passiert mit der gesamten Salzmasse, wenn man die Lösungen mischt? - Wie groß ist die Gesamtmasse der Mischung? - Wie setzt man die Salzmasse ins Verhältnis zur Gesamtmasse?

Lösung

1. Berechnung der reinen Salzmasse in der ersten Lösung: \(150\,\text{g} \cdot 0{,}10 = 15\,\text{g}\). 2. Berechnung der reinen Salzmasse in der zweiten Lösung: \(50\,\text{g} \cdot 0{,}22 = 11\,\text{g}\). 3. Bestimmung der gesamten Salzmasse in der Mischung: \(15\,\text{g} + 11\,\text{g} = 26\,\text{g}\). 4. Bestimmung der Gesamtmasse der Mischung: \(150\,\text{g} + 50\,\text{g} = 200\,\text{g}\). 5. Berechnung des neuen Massenanteils: \(\frac{26\,\text{g}}{200\,\text{g}} = 0{,}13 = 13\,\%\).

Antwort

Die Mischung hat einen Massenanteil an Salz von \(13\,\%\).
4240507
Im Supermarkt gibt es Essigessenz mit einem Säure-Volumenanteil von \(25\,\%\). Für ein Rezept wird Speiseessig mit einem Säure-Volumenanteil von \(5\,\%\) benötigt. Vereinfachend wird angenommen, dass sich die Volumina beim Mischen addieren. a) Wie viel Milliliter Wasser müssen zu \(100\,\text{ml}\) Essigessenz hinzugefügt werden, um den gewünschten Säureanteil von \(5\,\%\) zu erhalten? b) Ein Koch möchte insgesamt genau \(1\,\text{l}\) des \(5\,\%\)-igen Speiseessigs herstellen. Wie viel Milliliter Essigessenz und wie viel Milliliter Wasser muss er dafür mischen?

Denkanstöße

- Wie groß ist das Säurevolumen in der gegebenen Menge Essigessenz? - Welche Gesamtmenge hat die verdünnte Mischung, wenn dieses Säurevolumen \(5\,\%\) ausmacht? - Wie viel Säure muss in \(1\,\text{l}\) der Zielmischung enthalten sein? - Aus welcher Menge Essigessenz stammt dieses Säurevolumen?

Lösung

Teil a): 1. Berechnung des Säurevolumens in der Essigessenz: \(100\,\text{ml} \cdot 0{,}25 = 25\,\text{ml}\). 2. Die \(25\,\text{ml}\) Säure sollen \(5\,\%\) der neuen Mischung entsprechen: \(25\,\text{ml} : 0{,}05 = 500\,\text{ml}\). 3. Berechnung der Wasserzugabe: \(500\,\text{ml} - 100\,\text{ml} = 400\,\text{ml}\). Teil b): 1. Umrechnung des Zielvolumens: \(1\,\text{l} = 1000\,\text{ml}\). 2. Berechnung des benötigten Säurevolumens: \(1000\,\text{ml} \cdot 0{,}05 = 50\,\text{ml}\). 3. Berechnung der benötigten Essigessenz: \(50\,\text{ml} : 0{,}25 = 200\,\text{ml}\). 4. Bestimmung der Wassermenge: \(1000\,\text{ml} - 200\,\text{ml} = 800\,\text{ml}\).

Antwort

a) Es müssen \(400\,\text{ml}\) Wasser hinzugefügt werden. b) Er muss \(200\,\text{ml}\) Essigessenz und \(800\,\text{ml}\) Wasser mischen.
4244017
Zwei Saftspender \(A\) und \(B\) sowie eine Servierkanne \(C\) haben unterschiedliche Fassungsvermögen. Füllt man die Kanne \(C\) einmal vollständig aus dem vollen Spender \(A\) auf, so verbleiben noch \(60\,\%\) des ursprünglichen Inhalts im Spender \(A\). Füllt man die Kanne \(C\) hingegen einmal vollständig aus dem vollen Spender \(B\) auf, so verbleiben noch \(75\,\%\) des ursprünglichen Inhalts im Spender \(B\). Zusammen fassen die beiden Spender \(A\) und \(B\) genau \(20\,\text{Liter}\) mehr als das Vierfache der Kanne \(C\). Berechne das Fassungsvermögen der beiden Spender und der Servierkanne.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welcher Bruchteil oder Prozentsatz aus den Spendern entnommen wurde, um die Kanne zu füllen. - Kannst du die Größen von \(A\) und \(B\) jeweils nur durch die Größe von \(C\) ausdrücken? - Stelle eine Gleichung auf, die alle drei Größen im Verhältnis zueinander zeigt. - Was genau bedeutet es mathematisch, wenn etwas „\(20\,\text{Liter}\) mehr als das Vierfache“ ist?

Lösung

1. Aufstellen der Zusammenhänge basierend auf den verbleibenden Anteilen: Da beim Füllen von \(C\) aus \(A\) noch \(60\,\%\) in \(A\) bleiben, entspricht das Volumen von \(C\) genau \(40\,\%\) von \(A\), also \(C = 0{,}4 \cdot A\). Umgestellt ergibt dies \(A = 2{,}5 \cdot C\). 2. Analog für Spender \(B\): Da \(75\,\%\) in \(B\) bleiben, ist \(C = 0{,}25 \cdot B\), woraus \(B = 4 \cdot C\) folgt. 3. Aufstellen der Hauptgleichung für das Gesamtvolumen: \(A + B = 4 \cdot C + 20\). 4. Einsetzen der Ausdrücke für \(A\) und \(B\) in die Hauptgleichung: \(2{,}5 \cdot C + 4 \cdot C = 4 \cdot C + 20\). 5. Zusammenfassen und Lösen nach \(C\): \(6{,}5 \cdot C = 4 \cdot C + 20 \Rightarrow 2{,}5 \cdot C = 20 \Rightarrow C = 8\). 6. Berechnung von \(A\) und \(B\): \(A = 2{,}5 \cdot 8 = 20\) und \(B = 4 \cdot 8 = 32\). Die Volumina betragen \(A = 20\,\text{Liter}\), \(B = 32\,\text{Liter}\) und \(C = 8\,\text{Liter}\).

Antwort

Der Spender \(A\) fasst \(20\,\text{Liter}\), der Spender \(B\) fasst \(32\,\text{Liter}\) und die Servierkanne \(C\) fasst \(8\,\text{Liter}\).
4268057
Eine Saftschorle besteht aus \(1{,}5\,\text{l}\) Flüssigkeit, wovon \(0{,}6\,\text{l}\) reiner Apfelsaft sind. Wie viel Liter Wasser muss man zu dieser Mischung hinzufügen, damit der Anteil des Apfelsafts in der neuen Mischung genau \(25\,\%\) beträgt?

Denkanstöße

- Welche Menge in der Mischung bleibt beim Hinzufügen von Wasser gleich? - Wie viel Flüssigkeit müsste insgesamt vorhanden sein, damit die Saftmenge genau ein Viertel davon ausmacht? - Überlege, wie sich das Gesamtvolumen zusammensetzt.

Lösung

1. Bestimmung der Zielmenge der Mischung: Da der reine Saftanteil von \(0{,}6\,\text{l}\) unverändert bleibt und dieser \(25\,\%\) (also ein Viertel) der neuen Mischung entsprechen soll, berechnet man das Gesamtvolumen \(V_{neu}\) durch \(0{,}6\,\text{l} : 0{,}25 = 2{,}4\,\text{l}\). 2. Berechnung der Zugabemenge: Von dem Zielvolumen wird das vorhandene Volumen subtrahiert: \(2{,}4\,\text{l} - 1{,}5\,\text{l} = 0{,}9\,\text{l}\).

Antwort

Es müssen \(0{,}9\,\text{l}\) Wasser hinzugefügt werden.
4107237
Tim möchte eine Spielekonsole für \(360\,\text{€}\) kaufen und vergleicht zwei Möglichkeiten, das Geld zusammenzubekommen: Plan A: Er zahlt sofort \(\frac{1}{3}\) des Preises aus seinem Ersparten. Zusätzlich zahlt er \(4\) Raten zu je \(20\,\%\) des Gesamtpreises von seinem Taschengeld. Plan B: Er spart selbst \(25\,\%\) des Preises. Seine Großeltern geben \(200\,\text{€}\) dazu. Weitere \(15\,\%\) des Gesamtpreises verdient er sich durch einen Ferienjob. Untersuche durch Rechnung, bei welchem Plan Tim am Ende mehr Geld zur Verfügung hat, als die Konsole kostet. Wie groß ist der jeweilige Unterschied zum Kaufpreis?

Denkanstöße

- Berechne für beide Pläne getrennt, wie viel Geld Tim insgesamt sammeln würde. - Achte bei Plan A darauf, dass sich die Prozentangabe der Raten auf den Gesamtpreis bezieht. - Vergleiche die Endergebnisse beider Pläne mit dem Kaufpreis von \(360\,\text{€}\).

Lösung

1. Analyse Plan A: - Anzahlung: \(\frac{1}{3}\) von \(360\,\text{€} = 120\,\text{€}\). - Raten: \(4 \cdot (20\,\%\) von \(360\,\text{€}) = 4 \cdot 72\,\text{€} = 288\,\text{€}\). - Gesamt Plan A: \(120\,\text{€} + 288\,\text{€} = 408\,\text{€}\). - Differenz: \(408\,\text{€} - 360\,\text{€} = 48\,\text{€}\) Überschuss. 2. Analyse Plan B: - Erspartes: \(25\,\%\) von \(360\,\text{€} = 90\,\text{€}\). - Großeltern: \(200\,\text{€}\). - Ferienjob: \(15\,\%\) von \(360\,\text{€} = 54\,\text{€}\). - Gesamt Plan B: \(90\,\text{€} + 200\,\text{€} + 54\,\text{€} = 344\,\text{€}\). - Differenz: \(344\,\text{€} - 360\,\text{€} = -16\,\text{€}\) (Fehlbetrag). 3. Vergleich: Nur Plan A führt zu einem Betrag über dem Kaufpreis.

Antwort

Nur mit Plan A hat Tim am Ende mehr Geld als nötig (insgesamt \(408\,\text{€}\)), was einem Überschuss von \(48\,\text{€}\) entspricht. Bei Plan B erreicht er nur eine Summe von \(344\,\text{€}\), sodass ihm noch \(16\,\text{€}\) zum Kaufpreis fehlen.
4119947
Ein Auto verbraucht auf einer Strecke von \(150\,\text{km}\) durchschnittlich \(9\,\text{Liter}\) Benzin. Der Tank des Autos fasst insgesamt \(50\,\text{Liter}\). Momentan ist die Tankanzeige bei genau \(40\,\%\). Reicht der aktuelle Tankinhalt für eine geplante Fahrt von \(320\,\text{km}\) aus? Begründe deine Entscheidung durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Wie viele Liter Benzin verbraucht das Auto auf einem einzigen Kilometer? - Wie viel Benzin befindet sich aktuell tatsächlich im Tank? Berechne dazu den Anteil am Gesamtvolumen. - Wie viel Benzin wird für die gesamte Strecke von \(320\,\text{km}\) benötigt? - Vergleiche am Ende den Vorrat mit dem Bedarf.

Lösung

1. Berechnung des Verbrauchs pro Kilometer: \(9\,\text{Liter} : 150\,\text{km} = 0{,}06\,\frac{\text{Liter}}{\text{km}}\). 2. Berechnung des aktuellen Tankinhalts: \(40\,\%\) von \(50\,\text{Liter}\) sind \(0{,}4 \cdot 50 = 20\,\text{Liter}\). 3. Berechnung des benötigten Benzins für die Zielstrecke: \(320\,\text{km} \cdot 0{,}06\,\frac{\text{Liter}}{\text{km}} = 19{,}2\,\text{Liter}\). 4. Vergleich der Mengen: Da \(19{,}2\,\text{Liter} \le 20\,\text{Liter}\), reicht der Tankinhalt aus.

Antwort

Ja, der Tankinhalt reicht aus. Im Tank befinden sich \(20\,\text{Liter}\) Benzin, während für die Strecke nur \(19{,}2\,\text{Liter}\) benötigt werden.
4125097
Nach der gesetzlichen Regelung (§ 971 BGB) erhält ein Finder für Gegenstände bis \(500\,\text{€}\) einen Lohn von \(5\,\%\). Für den Wertanteil über \(500\,\text{€}\) gibt es \(3\,\%\). Ein ehrlicher Finder gibt eine gefundene Designer-Handtasche im Fundbüro ab und erhält einen gesetzlichen Finderlohn von genau \(37\,\text{€}\). Welchen Wert hat die Handtasche? Begründe dein Vorgehen.

Denkanstöße

- Wie hoch ist der Finderlohn für einen Gegenstand, der genau \(500\,\text{€}\) wert ist? - Vergleiche diesen Betrag mit dem gegebenen Finderlohn. Was sagt dir das über den Wert der Tasche? - Kannst du den Lohn in zwei Teile zerlegen?

Lösung

1. Überprüfung des Schwellenwerts: Der maximale Finderlohn für einen Wert von exakt \(500\,\text{€}\) beträgt \(500\,\text{€} \cdot 0{,}05 = 25\,\text{€}\). Da \(37\,\text{€} > 25\,\text{€}\) ist, muss der Wert der Tasche über \(500\,\text{€}\) liegen. 2. Berechnung des Anteils über \(500\,\text{€}\): Vom Gesamtlohn entfallen \(25\,\text{€}\) auf die ersten \(500\,\text{€}\). Der Restbetrag des Lohns ist \(37\,\text{€} - 25\,\text{€} = 12\,\text{€}\). 3. Rückrechnung des Wertanteils über \(500\,\text{€}\): Die \(12\,\text{€}\) entsprechen \(3\,\%\) des Wertes, der über \(500\,\text{€}\) hinausgeht. Berechnung: \(12\,\text{€} : 0{,}03 = 400\,\text{€}\). 4. Gesamtwert bestimmen: Der Gesamtwert ist die Summe aus dem Schwellenwert und dem Wertanteil darüber: \(500\,\text{€} + 400\,\text{€} = 900\,\text{€}\).

Antwort

Die Handtasche hat einen Wert von \(900\,\text{€}\).
4125917
Ein Stapel frisch geschlagenes Holz hat eine Masse von \(120\,\text{kg}\) und einen Wasseranteil von \(85\,\%\). Nach einer Lagerzeit ist das Holz getrocknet und der Wasseranteil beträgt nur noch \(80\,\%\). a) Berechne die neue Gesamtmasse des Holzstapels. b) Erkläre kurz, warum die Masse des Stapels so stark abgenommen hat, obwohl der Wasseranteil nur um \(5\) Prozentpunkte gesunken ist.

Denkanstöße

- Berechne zuerst, wie groß die Trockenmasse des Holzes ist. - Wie viel Prozent macht diese Trockenmasse nach der Trocknung aus? - Vergleiche den Anteil der Trockenmasse vor und nach der Lagerung. Wie hat sich das Verhältnis zur Gesamtmasse verändert?

Lösung

1. Berechnung der Masse des trockenen Holzes (ohne Wasser): \(100\,\% - 85\,\% = 15\,\%\). Masse: \(120\,\text{kg} \cdot 0{,}15 = 18\,\text{kg}\). 2. Nach der Trocknung entspricht diese konstante Masse von \(18\,\text{kg}\) einem Anteil von \(100\,\% - 80\,\% = 20\,\%\) der Gesamtmasse. 3. Berechnung der neuen Gesamtmasse: \(18\,\text{kg} : 0{,}2 = 90\,\text{kg}\). 4. Erklärung zum Massenverlust: Obwohl der Wasseranteil nur um \(5\) Prozentpunkte sinkt, hat sich der Anteil der Trockenmasse von \(15\,\%\) auf \(20\,\%\) erhöht. Da die Trockenmasse gleich bleibt, muss sich die Gesamtmasse deutlich verringern, damit \(18\,\text{kg}\) nun ein Fünftel (\(20\,\%\)) statt weniger als ein Sechstel (\(15\,\%\)) des Ganzen ausmachen.

Antwort

a) Der Holzstapel hat jetzt noch eine Masse von \(90\,\text{kg}\). b) Der Anteil der Trockenmasse ist von \(15\,\%\) auf \(20\,\%\) gestiegen. Damit diese \(18\,\text{kg}\) Trockenmasse nun \(20\,\%\) des Ganzen ausmachen, muss die Gesamtmasse auf \(90\,\text{kg}\) sinken.
4127207
Ein Softwareentwickler plant ein Update mit insgesamt \(200\) Änderungen. \(24\,\%\) dieser Änderungen werden als „sehr wichtig“ eingestuft. Von den übrigen Änderungen gelten \(37{,}5\,\%\) als „hilfreich“. Alle weiteren Änderungen sind rein optische Änderungen. Bestimme die Anzahl der rein optischen Änderungen. Überprüfe rechnerisch, ob die optischen Änderungen mehr als die Hälfte aller Änderungen ausmachen.

Denkanstöße

- Berechne Schritt für Schritt die Anzahl der Änderungen für jede Kategorie. - Was bedeutet „der Rest“ in diesem Zusammenhang? - Wie viel ist die Hälfte der ursprünglichen Gesamtzahl?

Lösung

1. Anzahl der „sehr wichtigen“ Änderungen: \(200 \cdot 24\,\% = 48\). 2. Anzahl der verbleibenden Änderungen: \(200 - 48 = 152\). 3. Anzahl der „hilfreichen“ Änderungen: \(152 \cdot 37{,}5\,\% = 152 \cdot 0{,}375 = 57\). 4. Anzahl der optischen Änderungen: \(152 - 57 = 95\). 5. Vergleich mit der Hälfte der Gesamtzahl: Die Hälfte von \(200\) ist \(100\). Da \(95 < 100\), machen die optischen Änderungen weniger als die Hälfte aus.

Antwort

Es gibt \(95\) rein optische Änderungen. Da \(95\) weniger als die Hälfte von \(200\) (nämlich \(100\)) ist, machen sie nicht mehr als die Hälfte aller Änderungen aus.
4127237
In der Klasse 7a sind 25 Kinder, davon sind 12 Jungen. In der Klasse 7b sind 20 Kinder. Würden 4 neue Jungen in die Klasse 7b aufgenommen werden, läge der Jungenanteil dort bei genau \(50\,\%\). Ermittle den ursprünglichen prozentualen Jungenanteil in der Klasse 7b. In welcher der beiden Klassen war der Anteil der Jungen zu Beginn höher?

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Anteil für die erste Klasse. - Für die zweite Klasse: Wie viele Kinder wären insgesamt in der Klasse, wenn die neuen Jungen dazukommen? - Wie viele Jungen müssten es dann sein, um die genannte Prozentzahl zu erreichen? - Rechne von diesem zukünftigen Zustand zurück auf die ursprüngliche Anzahl der Jungen.

Lösung

1. Berechnung des Prozentsatzes in Klasse 7a: \(\frac{12}{25} = 0{,}48 = 48\,\%\). 2. Bestimmung des Zustands in Klasse 7b nach der Änderung: Neue Gesamtzahl ist \(20 + 4 = 24\) Kinder. 3. Anzahl der Jungen nach der Änderung: \(50\,\%\) von \(24\) ist \(0{,}5 \cdot 24 = 12\) Jungen. 4. Ursprüngliche Anzahl der Jungen in 7b: \(12 - 4 = 8\) Jungen. 5. Ursprünglicher Prozentsatz in 7b: \(\frac{8}{20} = 0{,}4 = 40\,\%\). 6. Vergleich: Da \(48\,\% > 40\,\%\) ist, war der Anteil in Klasse 7a ursprünglich höher.

Antwort

Der ursprüngliche Anteil in Klasse 7b betrug \(40\,\%\). Der Anteil der Jungen war somit in Klasse 7a (\(48\,\%\)) höher.
4127467
In der Klasse 7c treiben \(60\,\%\) der Kinder regelmäßig Vereinssport. Von diesen Vereinssportlern sind \(25\,\%\) in einem Fußballverein aktiv. a) Wie viel Prozent der gesamten Klasse spielen in einem Fußballverein? b) Zusätzlich gibt es \(5\) Kinder, die keinen Vereinssport treiben, aber regelmäßig wandern. Die Vereinssportler und diese Wanderer machen zusammen mehr als \(80\,\%\) der Klasse aus. Bestimme die Gesamtzahl der Kinder in der Klasse 7c, wenn bekannt ist, dass die Anzahl der Fußballer eine ganze Zahl sein muss. c) Wie viele Kinder der Klasse sind weder Vereinssportler noch Wanderer?

Denkanstöße

- Wie lässt sich ein Anteil von einem Anteil berechnen? - Beachte, dass die Anzahl von Personen immer eine ganze Zahl sein muss. Was bedeutet das für den Grundwert? - Kannst du eine Ungleichung aufstellen, um die mögliche Schülerzahl einzugrenzen?

Lösung

1. Anteil der Fußballer an der Klasse: \(60\,\% \cdot 25\,\% = 0{,}60 \cdot 0{,}25 = 0{,}15 = 15\,\%\). 2. Aufstellen der Ungleichung für die Klassengröße \(T\): \(0{,}60 \cdot T + 5 > 0{,}80 \cdot T\). 3. Umformen der Ungleichung: \(5 > 0{,}20 \cdot T\), woraus folgt \(T < 25\). 4. Bedingung für Ganzzahligkeit: Die Anzahl der Fußballer (\(15\,\%\) von \(T\)) muss ganzzahlig sein. \(0{,}15 \cdot T = \frac{3}{20} \cdot T\). Damit dies eine ganze Zahl ist, muss \(T\) ein Vielfaches von 20 sein. 5. Da \(T < 25\) und \(T\) ein Vielfaches von 20 ist, muss \(T = 20\) gelten. 6. Anzahl der Vereinssportler und Wanderer: \(0{,}60 \cdot 20 + 5 = 12 + 5 = 17\). 7. Anzahl derer, die weder Vereinssportler noch Wanderer sind: \(20 - 17 = 3\).

Antwort

a) \(15\,\%\) der Klasse spielen im Fußballverein. b) Die Klasse hat insgesamt 20 Kinder. c) 3 Kinder sind weder Vereinssportler noch Wanderer.
4127807
Ein Unternehmen hat zwei Standorte mit unterschiedlicher Anzahl an Auszubildenden (Azubis). Standort A: \(80\) Mitarbeitende, davon \(12\) Azubis. Standort B: \(120\) Mitarbeitende, davon \(15\) Azubis. a) Bestimme für beide Standorte den prozentualen Anteil der Azubis an der Belegschaft. Wo ist der Anteil höher? b) Die Anzahl der Azubis an Standort A soll im nächsten Jahr um \(25\,\%\) gesteigert werden. Wie viele Azubis gibt es dann dort?

Denkanstöße

- Kannst du die Anteile als Brüche schreiben und dann in Prozente umwandeln? - Was bedeutet eine Steigerung um einen bestimmten Prozentsatz für den ursprünglichen Wert?

Lösung

1. Anteil Standort A: \(12 : 80 = 0{,}15 = 15\,\%\). 2. Anteil Standort B: \(15 : 120 = 0{,}125 = 12{,}5\,\%\). Der Anteil an Standort A ist höher. 3. Steigerung für A berechnen: \(25\,\%\) von \(12\) ist \(3\). Neue Anzahl: \(12 + 3 = 15\).

Antwort

a) Standort A: \(15\,\%\); Standort B: \(12{,}5\,\%\). Der Anteil ist an Standort A höher. b) Dann gibt es an Standort A insgesamt \(15\) Azubis.
4239467
Ein Chemiker hat \(200\,\text{g}\) einer \(10\,\%\)-igen Kochsalzlösung. Er möchte diese mit einer \(40\,\%\)-igen Kochsalzlösung mischen, um eine neue Lösung mit einem Salzgehalt von genau \(25\,\%\) zu erhalten. Berechne, wie viel Gramm der \(40\,\%\)-igen Lösung er hinzufügen muss.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst, wie viel Gramm reines Salz bereits in der ersten Lösung vorhanden sind. - Wie viel Salz kommt durch die zweite Lösung hinzu, wenn du deren Masse mit einer Variablen benennst? - Wie schwer ist die gesamte Mischung am Ende? - Stelle eine Gleichung auf, die die gesamte Salzmenge vor und nach dem Mischen vergleicht.

Lösung

1. Berechnung der Salzmenge in der vorhandenen Lösung: \(200\,\text{g} \cdot 0{,}10 = 20\,\text{g}\). 2. Festlegen der Variable \(x\) für die Masse der hinzuzufügenden \(40\,\%\)-igen Lösung in \(\text{g}\). 3. Ausdruck für die Salzmenge in der hinzugefügten Lösung: \(0{,}40 \cdot x\). 4. Ausdruck für die Gesamtmasse der Mischung: \(200 + x\). 5. Aufstellen der Mischungsgleichung (Gesamtsalzmenge = Zielkonzentration mal Gesamtmasse): \(20 + 0{,}40x = 0{,}25 \cdot (200 + x)\). 6. Vereinfachen der Gleichung: \(20 + 0{,}40x = 50 + 0{,}25x\). 7. Zusammenfassen der Terme mit \(x\): \(0{,}15x = 30\). 8. Division durch \(0{,}15\) ergibt die Masse der zweiten Lösung: \(x = 200\,\text{g}\).

Antwort

Er muss \(200\,\text{g}\) der \(40\,\%\)-igen Lösung hinzufügen.
4240477
Ein Reinigungskonzentrat hat einen Wirkstoff-Volumenanteil von \(k\,\%\). Zur Vorbereitung einer Putzlösung wird \(1\,\text{l}\) dieses Konzentrats mit \(n\,\text{l}\) Wasser gemischt. Vereinfachend wird angenommen, dass sich die Volumina beim Mischen addieren. a) Stelle einen Term für den Wirkstoffanteil der fertigen Mischung in Prozent in Abhängigkeit von \(k\) und \(n\) auf. b) Ein Schüler behauptet: „Wenn man die Wassermenge \(n\) verdoppelt, halbiert sich der Wirkstoffanteil der gesamten Mischung.“ Überprüfe diese Aussage, indem du die Konzentrationen für \(n = 1\) und \(n = 2\) bei \(k = 20\) vergleichst.

Denkanstöße

- Wie groß ist das Wirkstoffvolumen in einem Liter Konzentrat? - Wie groß ist das Gesamtvolumen nach dem Mischen? - Wie wird ein prozentualer Anteil aus Teilmenge und Gesamtmenge berechnet? - Setze für Teil b) die gegebenen Werte in deinen Term ein und vergleiche die beiden Ergebnisse.

Lösung

1. Bestimmung des Wirkstoffvolumens: In \(1\,\text{l}\) Konzentrat befinden sich \(1\,\text{l} \cdot \frac{k}{100} = \frac{k}{100}\,\text{l}\) Wirkstoff. 2. Bestimmung des Gesamtvolumens: Das Gesamtvolumen beträgt \((1+n)\,\text{l}\). 3. Aufstellen des Terms für die Konzentration \(C\): \(C(k,n) = \frac{\frac{k}{100}}{1+n} \cdot 100\,\% = \frac{k}{1+n}\,\%\). 4. Überprüfung der Behauptung für \(k = 20\): Für \(n = 1\) gilt \(C(20,1) = \frac{20}{1+1}\,\% = 10\,\%\). Für \(n = 2\) gilt \(C(20,2) = \frac{20}{1+2}\,\% = \frac{20}{3}\,\% \approx 6{,}67\,\%\). 5. Vergleich: \(6{,}67\,\%\) ist nicht die Hälfte von \(10\,\%\). Die Aussage ist daher falsch.

Antwort

a) \(C(k,n) = \frac{k}{1+n}\,\%\) b) Die Aussage ist falsch. Für \(k = 20\) ergibt sich bei \(n = 1\) eine Konzentration von \(10\,\%\), bei \(n = 2\) jedoch ungefähr \(6{,}67\,\%\).
4279427
Bei der Saftherstellung in einer Kelterei werden Äpfel zunächst sortiert. Dabei werden \(5\,\%\) der Ernte als schadhaft aussortiert. Die verbleibenden Äpfel werden gepresst, wobei die Saftausbeute \(75\,\%\) des Gewichts der gepressten Äpfel beträgt. Wie viele Kilogramm Äpfel müssen insgesamt angeliefert werden, wenn am Ende \(570\,\text{kg}\) Saft abgefüllt werden sollen?

Denkanstöße

- Kannst du die Aufgabe in zwei Schritte unterteilen? - Wie viele Äpfel müssen zum Pressen bereitliegen, damit man die gewünschte Saftmenge erhält? - Wenn du weißt, wie viele Äpfel gepresst wurden, wie viele wurden dann ursprünglich angeliefert, wenn ein Teil vorher aussortiert wurde? - Welcher Prozentsatz der ursprünglichen Ernte landet am Ende tatsächlich als Saft in der Flasche?

Lösung

1. Berechnung der Masse der gepressten Äpfel: Da \(75\,\%\) dieser Masse \(570\,\text{kg}\) entsprechen, berechnet man \(570\,\text{kg} : 0{,}75 = 760\,\text{kg}\). 2. Berücksichtigung des Sortierverlusts: Die \(760\,\text{kg}\) entsprechen der Menge nach dem Aussortieren von \(5\,\%\), also \(95\,\%\) der ursprünglichen Ernte. 3. Berechnung der Gesamternte: Um die ursprüngliche Masse (\(100\,\%\)) zu finden, dividiert man die verbliebene Masse durch den Prozentsatz: \(760\,\text{kg} : 0{,}95 = 800\,\text{kg}\). Alternativer Weg über einen Gesamtfaktor: \(x \cdot 0{,}95 \cdot 0{,}75 = 570 \Rightarrow x \cdot 0{,}7125 = 570 \Rightarrow x = 800\,\text{kg}\).

Antwort

Es müssen insgesamt \(800\,\text{kg}\) Äpfel angeliefert werden.

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