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Gegeben ist ein Satz über die Winkel im Dreieck:
„Wenn ein Dreieck \(ABC\) gleichschenklig mit der Basis \(c\) ist, dann sind die Basiswinkel \(\alpha\) und \(\beta\) gleich groß.“
a) Benenne die Voraussetzung und die Behauptung dieses Satzes.
b) Formuliere den Kehrsatz.
c) Entscheide, ob der Kehrsatz wahr oder falsch ist.
Denkanstöße
- Die Voraussetzung ist das, was man als gegeben annimmt. Die Behauptung ist das, was daraus folgen soll.
- Überlege dir, ob man aus der Gleichheit von Winkeln auf die Gleichheit von Seiten schließen kann.
Lösung
1. Identifikation der Struktur: Die Voraussetzung steht nach dem „Wenn“ (Dreieck ist gleichschenklig), die Behauptung nach dem „Dann“ (\(\alpha = \beta\)).
2. Bildung des Kehrsatzes: „Wenn in einem Dreieck \(ABC\) die Winkel \(\alpha\) und \(\beta\) gleich groß sind, dann ist das Dreieck gleichschenklig mit der Basis \(c\).“
3. Beurteilung: Der Kehrsatz ist wahr. Dies ist die Umkehrung des Basiswinkelsatzes. Wenn zwei Winkel gleich groß sind, müssen auch die ihnen gegenüberliegenden Seiten gleich lang sein.
Antwort
a) Voraussetzung: Das Dreieck \(ABC\) ist gleichschenklig (mit Basis \(c\)). Behauptung: Die Winkel \(\alpha\) und \(\beta\) sind gleich groß.
b) Kehrsatz: Wenn in einem Dreieck \(ABC\) die Winkel \(\alpha\) und \(\beta\) gleich groß sind, dann ist es gleichschenklig (mit Basis \(c\)).
c) Der Kehrsatz ist wahr.
