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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Eindeutige Zuordnungen erkennen

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4129078
Gegeben sind drei Zuordnungen in Form von Wertetabellen. Entscheide für jede Tabelle, ob es sich um eine eindeutige Zuordnung (eine Funktion) handelt. Begründe deine Antwort kurz. a) <table> <tr><th>\(x\)</th><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td></tr> <tr><th>\(y\)</th><td>7</td><td>14</td><td>21</td><td>28</td></tr> </table> b) <table> <tr><th>\(x\)</th><td>-2</td><td>-1</td><td>0</td><td>1</td><td>2</td></tr> <tr><th>\(y\)</th><td>4</td><td>1</td><td>0</td><td>1</td><td>4</td></tr> </table> c) <table> <tr><th>\(x\)</th><td>5</td><td>8</td><td>5</td><td>10</td></tr> <tr><th>\(y\)</th><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn eine Zuordnung „eindeutig“ ist? - Prüfe für jeden Eingabewert, ob genau ein Ausgabewert zugeordnet ist. - Überlege getrennt, ob mehrfach vorkommende Ausgabewerte die Eindeutigkeit verletzen.

Lösung

1. Analyse von Tabelle a): Jedem \(x\)-Wert aus \(\{1;2;3;4\}\) ist genau ein \(y\)-Wert zugeordnet. Ergebnis: eindeutige Zuordnung (Funktion). 2. Analyse von Tabelle b): Jedem \(x\)-Wert aus \(\{-2;-1;0;1;2\}\) ist genau ein \(y\)-Wert zugeordnet. Dass verschiedene \(x\)-Werte, z. B. \(1\) und \(-1\), denselben \(y\)-Wert haben, widerspricht der Eindeutigkeit nicht. Ergebnis: eindeutige Zuordnung (Funktion). 3. Analyse von Tabelle c): Dem \(x\)-Wert \(5\) werden zwei verschiedene \(y\)-Werte, \(2\) und \(4\), zugeordnet. Ergebnis: keine eindeutige Zuordnung (keine Funktion).

Antwort

a) Ja, es ist eine Funktion, da jedem \(x\) genau ein \(y\) zugeordnet wird. b) Ja, es ist eine Funktion, da jedem \(x\) genau ein \(y\) zugeordnet wird, auch wenn \(y\)-Werte mehrfach auftreten. c) Nein, es ist keine Funktion, da dem Wert \(x=5\) zwei verschiedene Werte, \(2\) und \(4\), zugeordnet werden.
4335658
Untersuche den Graphen und stelle fest, ob es sich um den Graphen einer Funktion handelt. Begründe deine Aussage.
Abbildung zur Aufgabe 433565

Denkanstöße

- Vergleiche die dargestellte Halbkreislinie gedanklich mit einem vollständigen Kreis. - Prüfe für einen festen \(x\)-Wert, wie viele Punkte des dargestellten Graphen diese \(x\)-Koordinate besitzen.

Lösung

1. Bei einer Funktion gehört zu jedem zulässigen \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert. 2. Dargestellt ist die obere Halbkreislinie. Für jeden dargestellten \(x\)-Wert von \(-2\) bis \(2\) gibt es auf dieser Kurve genau einen Punkt. 3. Deshalb ist die dargestellte Zuordnung eine Funktion.

Antwort

Ja. Jedem dargestellten \(x\)-Wert von \(-2\) bis \(2\) wird genau ein \(y\)-Wert zugeordnet.
4335668
Entscheide, ob die unten gezeigte Kurve der Graph einer Funktion ist. Begründe deine Wahl.
Abbildung zur Aufgabe 433566

Denkanstöße

- Kannst du eine senkrechte Linie finden, die den Graphen mehr als einmal schneidet? - Gibt es \(x\)-Werte, für die es zwei verschiedene Ergebnisse gibt?

Lösung

1. Anwendung des Kriteriums: Eine Funktion liegt vor, wenn jedem \(x\)-Wert maximal ein \(y\)-Wert zugeordnet ist. 2. Grafische Analyse: Man sieht eine Kurve, die nach rechts geöffnet ist (wie ein liegendes V). Wenn man eine senkrechte Gerade durch den Bereich zwischen \(x = 1\) und \(x = 3\) zieht, schneidet diese den Graphen an zwei Stellen. 3. Beispiel: Bei \(x = 2\) gibt es einen oberen Punkt (bei \(y = 3\)) und einen unteren Punkt (bei \(y = 1\)). 4. Schlussfolgerung: Die Zuordnung ist nicht eindeutig und somit keine Funktion.

Antwort

Nein, es ist keine Funktion. Die Zuordnung ist nicht eindeutig, da beispielsweise dem \(x\)-Wert \(2\) zwei verschiedene \(y\)-Werte zugeordnet werden.
5551498
Die Tabelle beschreibt eine Zuordnung. <table><tr><th>Eingabe</th><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(3\)</td></tr><tr><th>Ausgabe</th><td>\(4\)</td><td>\(1\)</td><td>\(6\)</td></tr></table> Ist diese Zuordnung eine Funktion? Begründe deine Entscheidung mit der Bedingung für eine Funktion.

Denkanstöße

- Prüfe jede Eingabe der Tabelle einzeln. - Entscheidend ist, wie viele Ausgaben zu einer einzelnen Eingabe gehören.

Lösung

1. Zu jeder der drei Eingaben ist genau eine Ausgabe angegeben. 2. Damit erfüllt die Zuordnung die Bedingung für eine Funktion.

Antwort

Ja. Jeder Eingabe ist genau eine Ausgabe zugeordnet.
5551578
Das Pfeildiagramm zeigt eine Zuordnung. Die Punkte links sind Eingaben, die Punkte rechts Ausgaben; die Pfeile werden von links nach rechts gelesen. Ist die dargestellte Zuordnung eine Funktion? Nenne die Eingabe, an der du deine Entscheidung erkennst.
Abbildung zur Aufgabe 555157

Denkanstöße

- Prüfe die Eingaben links einzeln und zähle jeweils die ausgehenden Pfeile. - Für eine Funktion darf eine einzelne Eingabe nicht zwei verschiedene Ausgaben besitzen.

Lösung

1. Von der Eingabe \(Y\) gehen zwei Pfeile aus: einer zu \(Q\) und einer zu \(R\). 2. Damit besitzt dieselbe Eingabe zwei verschiedene Ausgaben. 3. Die Zuordnung ist deshalb keine Funktion.

Antwort

Nein. Bei der Eingabe \(Y\) gibt es zwei Ausgaben, \(Q\) und \(R\).
5573118
Untersuche die folgenden Zuordnungen jeweils in der Richtung \(x\mapsto y\): A: \(y=x+2\) B: \(x=2\) C: \(y=5\) Entscheide für A, B und C jeweils, ob dadurch eine Funktion von \(x\) nach \(y\) festgelegt wird. Begründe jede Entscheidung mit der Frage, wie viele \(y\)-Werte zu einem gewählten \(x\)-Wert möglich sind.

Denkanstöße

- Wähle bei jeder Zuordnung gedanklich einen konkreten \(x\)-Wert als Eingabe. - Frage dann, ob der zugehörige \(y\)-Wert eindeutig bestimmt ist. - Eine konstante Ausgabe ist erlaubt, solange sie für jede Eingabe eindeutig ist.

Lösung

1. Bei A ergibt sich zu jedem gewählten \(x\) genau der Wert \(y=x+2\). A legt daher eine Funktion fest. 2. Bei B ist nur \(x=2\) festgelegt, während dazu beliebig viele \(y\)-Werte möglich sind. B legt in der Richtung \(x\mapsto y\) keine Funktion fest. 3. Bei C gehört zu jedem \(x\) genau der Wert \(y=5\). C legt daher eine Funktion fest.

Antwort

A: Funktion B: keine Funktion C: Funktion
4118908
Gegeben ist die Funktion \(f: D\to W\) mit \(D=\{-3;-2;-1;0;1;2;3\}\), \(W=\{0;1;4;9\}\) und \(f(x)=x^2\). a) Begründe, warum die Zuordnung von \(D\) nach \(W\) eine Funktion ist. b) Betrachte nun die umgekehrte Zuordnung von \(W\) nach \(D\): Jedem Wert aus \(W\) werden alle Zahlen aus \(D\) zugeordnet, deren Quadrat dieser Wert ist. Ist diese umgekehrte Zuordnung eine Funktion? Begründe. c) Es gilt \(f(-2)=f(2)=4\). Erkläre, warum zwei verschiedene Argumente mit demselben Funktionswert der Funktionseigenschaft von \(f\) nicht widersprechen.

Denkanstöße

- Prüfe die Funktionseigenschaft immer in der jeweils angegebenen Zuordnungsrichtung. - Suche bei der umgekehrten Zuordnung einen Wert aus \(W\), zu dem mehrere Zahlen aus \(D\) gehören. - Vergleiche bei c) sorgfältig die Aussagen „ein Argument hat mehrere Werte“ und „mehrere Argumente haben denselben Wert“.

Lösung

1. Zu jedem Element aus \(D\) gehört durch das Quadrieren genau ein Wert aus \(W\). Deshalb ist die Zuordnung von \(D\) nach \(W\) eine Funktion. 2. Die umgekehrte Zuordnung ist keine Funktion. Zum Wert \(4\) gehören zum Beispiel die beiden Zahlen \(-2\) und \(2\). Damit besitzt die Eingabe \(4\) in der umgekehrten Zuordnung mehr als eine Ausgabe. 3. Für die ursprüngliche Zuordnungsrichtung ist entscheidend, dass jedes einzelne Argument genau einen Funktionswert besitzt. Dass zwei verschiedene Argumente denselben Funktionswert \(4\) haben, ist erlaubt.

Antwort

a) Ja. Jedem Element aus \(D\) ist genau ein Wert aus \(W\) zugeordnet. b) Nein. Zum Beispiel wird \(4\) sowohl \(-2\) als auch \(2\) zugeordnet. c) Die Funktionseigenschaft verlangt genau einen Funktionswert zu jedem Argument. Verschiedene Argumente dürfen denselben Funktionswert haben.
4118928
In einer Schulklasse wird jedem Schüler und jeder Schülerin die jeweilige Körpergröße (in \(\text{cm}\)) zugeordnet. a) Unter welcher Voraussetzung ist diese Zuordnung eine eindeutige Zuordnung? b) Unter welcher Bedingung ist die Umkehrzuordnung Körpergröße \(\to\) Person nicht eindeutig? c) Welche Bedingung muss in der Klasse erfüllt sein, damit die ursprüngliche Zuordnung umkehrbar ist?

Denkanstöße

- Betrachte die Messung zu einem festgelegten Zeitpunkt. - Wann würde bei der Rückrichtung ein Größenwert zu mehreren Personen führen? - Welche Eigenschaft müssen die Größenwerte besitzen, damit die Rückrichtung eindeutig ist?

Lösung

1. Bedingung für Eindeutigkeit: Die Zuordnung ist eindeutig, wenn jede Person zu einem festgelegten Messzeitpunkt genau einen Wert für die Körpergröße besitzt. 2. Bedingung für eine nicht eindeutige Umkehrzuordnung: Haben mindestens zwei Personen dieselbe gemessene Körpergröße, werden diesem Größenwert mehrere Personen zugeordnet. Dann ist die Umkehrzuordnung nicht eindeutig. 3. Voraussetzung für Umkehrbarkeit: Jede in der Klasse vorkommende Körpergröße muss genau einer Person zugeordnet sein. Alle gemessenen Körpergrößen müssen also verschieden sein.

Antwort

a) Die Zuordnung ist eindeutig, wenn jede Person zu einem festgelegten Zeitpunkt genau eine Körpergröße hat. b) Die Umkehrzuordnung ist nicht eindeutig, sobald mindestens zwei Personen dieselbe gemessene Körpergröße haben. c) Die Zuordnung ist umkehrbar, wenn alle gemessenen Körpergrößen in der Klasse verschieden sind.
4118938
An einem Verkaufsautomaten für Snacks hat jedes Fach eine eindeutige Nummer (z. B. 10, 11, 12). Hinter jeder Nummer verbirgt sich ein Produkt mit einem bestimmten Preis. Mindestens zwei Fächer enthalten Produkte mit demselben Preis. a) Betrachte die Zuordnung: Fachnummer \(\to\) Preis. Erkläre, ob diese Zuordnung eindeutig ist. b) Betrachte die Zuordnung: Preis \(\to\) Fachnummer. Ist diese Zuordnung ebenfalls eindeutig? Begründe deine Antwort. c) Nenne ein weiteres Beispiel für eine Zuordnung aus dem Schulalltag und untersuche sie auf ihre Eindeutigkeit.

Denkanstöße

- Überlege, ob ein Element der ersten Menge zu mehr als einem Element der zweiten Menge führen kann. - Stell dir vor, du drückst eine Taste am Automaten: Kannst du sicher sein, welcher Preis erscheint? - Suche für Teil c) eine Zuordnung, bei der jeder Person oder jedem Gegenstand genau ein Wert zugeordnet wird.

Lösung

1. Zuordnung Fachnummer \(\to\) Preis: Jedem Fach ist im Automaten genau ein Preis zugeordnet. Da es keine Fachnummer gibt, die gleichzeitig zwei verschiedene Preise hat, ist diese Zuordnung eindeutig. 2. Zuordnung Preis \(\to\) Fachnummer: Mindestens ein Preis steht an mehreren Fächern, da verschiedene Produkte gleich viel kosten. Da einem Preis somit mehrere Fachnummern zugeordnet sind, ist diese Zuordnung nicht eindeutig. 3. Beispiel aus dem Schulalltag: Die Zuordnung „Schülerin oder Schüler \(\to\) Geburtsdatum“ ist eindeutig, da jede Person genau ein Geburtsdatum besitzt.

Antwort

a) Die Zuordnung ist eindeutig, da jede Fachnummer genau einen Preis hat. b) Die Zuordnung ist nicht eindeutig, da verschiedene Fächer denselben Preis haben können. c) Beispiel: Die Zuordnung „Schülerin oder Schüler \(\to\) Geburtsdatum“ ist eindeutig, da jede Person genau ein Geburtsdatum besitzt.
4128658
An einem herbstlichen Tag wird die Außentemperatur an einer Messstation alle drei Stunden aufgezeichnet. Die Funktion \(T\) ordnet der Uhrzeit \(t\) in Stunden den gemessenen Temperaturwert zu. <table> <thead> <tr><th>\(t\) in h</th><td>6</td><td>9</td><td>12</td><td>15</td><td>18</td><td>21</td></tr> </thead> <tbody> <tr><th>\(T(t)\) in \(^\circ\text{C}\)</th><td>\(-2{,}4\)</td><td>\(1{,}2\)</td><td>\(5{,}8\)</td><td>\(7{,}5\)</td><td>\(4{,}1\)</td><td>\(1{,}2\)</td></tr> </tbody> </table> a) Begründe, warum die Zuordnung \(t\mapsto T(t)\) für die aufgezeichneten Messzeitpunkte eine Funktion ist. b) Erkläre die Bedeutung von \(T(15)=7{,}5\) im Sachzusammenhang. Bestimme außerdem alle Argumente \(t\), für die \(T(t)=1{,}2\) gilt. c) Ist die umgekehrte Zuordnung „gemessene Temperatur \(\mapsto\) Messzeitpunkt“ für diese Tabelle eine Funktion? Begründe mit den Daten.

Denkanstöße

- Prüfe für a) die Zuordnung immer in der angegebenen Richtung von der Uhrzeit zur Temperatur. - Bei b) ist einmal ein Funktionswert zu deuten und anschließend rückwärts nach allen passenden Argumenten zu suchen. - Für c) vertauschst du gedanklich Eingaben und Ausgaben und prüfst erneut die Eindeutigkeit.

Lösung

1. Jedem aufgezeichneten Messzeitpunkt ist in der Tabelle genau ein Temperaturwert zugeordnet. Daher ist \(t\mapsto T(t)\) auf der angegebenen Definitionsmenge eine Funktion. 2. \(T(15)=7{,}5\) bedeutet: Um \(15{:}00\) Uhr wurden \(7{,}5\,^\circ\text{C}\) gemessen. Der Funktionswert \(1{,}2\,^\circ\text{C}\) tritt bei den Argumenten \(t=9\) und \(t=21\) auf. 3. Die umgekehrte Zuordnung ist keine Funktion, weil der Eingabe \(1{,}2\,^\circ\text{C}\) zwei verschiedene Messzeitpunkte, \(9{:}00\) Uhr und \(21{:}00\) Uhr, zugeordnet würden.

Antwort

a) Ja. Jedem aufgezeichneten Messzeitpunkt ist genau ein Temperaturwert zugeordnet. b) Um \(15{:}00\) Uhr wurden \(7{,}5\,^\circ\text{C}\) gemessen; \(T(t)=1{,}2\) gilt für \(t=9\) und \(t=21\). c) Nein. \(1{,}2\,^\circ\text{C}\) gehört zu zwei verschiedenen Messzeitpunkten.
4129088
Eine Menge von Punkten im Koordinatensystem ist gegeben durch: \(M = \{P_1(1 \mid 3), P_2(2 \mid 6), P_3(3 \mid 3), P_4(2 \mid 1)\}\). a) Erkläre mithilfe der Definition einer Funktion, warum die Menge \(M\) keine Funktion \(y = f(x)\) beschreibt. b) Verändere die \(x\)-Koordinate von genau einem Punkt so, dass die neue Punktmenge eine Funktion darstellt. Gib die Koordinaten des geänderten Punktes an. c) Untersuche, ob bei deiner neuen Punktmenge aus Aufgabenteil b) auch die Umkehrzuordnung, also die Zuordnung \(y \to x\), eindeutig ist. Begründe.

Denkanstöße

- Woran erkennst du in einer Liste von Koordinatenpaaren, dass einem Eingabewert mehrere Ausgabewerte zugeordnet werden? - Welchen Punkt kannst du so verändern, dass der Konflikt beim Wert \(x = 2\) verschwindet? - Tausche für die Umkehrung gedanklich die Rollen von \(x\) und \(y\) und prüfe erneut auf Eindeutigkeit.

Lösung

1. Überprüfung der Eindeutigkeit für \(M\): Der \(x\)-Wert \(2\) tritt in den Punkten \(P_2(2 \mid 6)\) und \(P_4(2 \mid 1)\) auf. Einem \(x\)-Wert werden somit zwei verschiedene \(y\)-Werte zugeordnet. Daher beschreibt \(M\) keine Funktion. 2. Der Konflikt beim Eingabewert \(x = 2\) muss beseitigt werden. Man kann zum Beispiel \(P_4(2 \mid 1)\) durch \(P_4(4 \mid 1)\) ersetzen. Dann gilt \(M' = \{(1 \mid 3); (2 \mid 6); (3 \mid 3); (4 \mid 1)\}\), und jedem vorkommenden \(x\)-Wert ist genau ein \(y\)-Wert zugeordnet. 3. Die \(y\)-Werte der neuen Punktmenge sind \(3\), \(6\), \(3\) und \(1\). Der Wert \(y = 3\) tritt bei \(x = 1\) und \(x = 3\) auf. Die Umkehrzuordnung ist daher nicht eindeutig.

Antwort

a) Die Menge beschreibt keine Funktion, da dem \(x\)-Wert \(2\) zwei verschiedene \(y\)-Werte, nämlich \(6\) und \(1\), zugeordnet werden. b) Beispiel: Ändere \(P_4(2 \mid 1)\) in \(P_4(4 \mid 1)\). Dann ist jedem vorkommenden \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert zugeordnet. c) Nein. Der \(y\)-Wert \(3\) gehört zu den beiden \(x\)-Werten \(1\) und \(3\).
4129098
Betrachte die folgende Zuordnungsvorschrift für die Definitionsmenge \(D=\{1;2;3;4;5;6;7;8;9;10\}\): „Jeder Zahl \(n\in D\) wird jeder ihrer Primfaktoren als eigener Ausgabewert zugeordnet.“ a) Begründe, warum diese Zuordnung nicht eindeutig ist. Nenne ein konkretes Beispiel. b) Als Reparatur wird vorgeschlagen: „Jeder Zahl \(n\) wird die Anzahl ihrer verschiedenen Primfaktoren zugeordnet; für \(n=1\) ist diese Anzahl \(0\).“ Prüfe, ob diese neue Zuordnung eine Funktion auf \(D\) ist, und bestimme die Ausgaben für \(n=1\), \(n=6\) und \(n=8\). c) Entscheide, ob die Zuordnung „Jeder rationalen Zahl \(x\) wird ihr Betrag \(|x|\) zugeordnet“ eine Funktion ist. Begründe kurz.

Denkanstöße

- Suche für a) eine Zahl aus \(D\), die mehr als einen verschiedenen Primfaktor besitzt. - Bei b) ist nicht entscheidend, wie viele Primfaktoren vorkommen, sondern ob die Regel für jede Eingabe genau eine einzige Anzahl liefert. - Prüfe bei c) wieder ausschließlich die Anzahl der Ausgaben zu einer festen Eingabe.

Lösung

1. Die ursprüngliche Zuordnung ist nicht eindeutig. Zum Beispiel besitzt \(6\) die verschiedenen Primfaktoren \(2\) und \(3\); derselben Eingabe würden also zwei Ausgaben zugeordnet. 2. Die reparierte Zuordnung liefert für jede Zahl aus \(D\) genau eine Anzahl. Für \(1\) ist die Ausgabe \(0\), für \(6\) ist sie \(2\), und für \(8\) ist sie \(1\). Damit ist die reparierte Zuordnung eine Funktion auf \(D\). 3. Jede rationale Zahl \(x\) besitzt genau einen Betrag \(|x|\). Deshalb ist auch die Betragszuordnung eine Funktion.

Antwort

a) Nicht eindeutig; zum Beispiel werden \(6\) die beiden Ausgaben \(2\) und \(3\) zugeordnet. b) Ja. Die neue Regel ist eine Funktion; die Ausgaben sind \(0\), \(2\) und \(1\) für \(n=1\), \(n=6\) und \(n=8\). c) Ja. Jede rationale Zahl besitzt genau einen Betrag.
4129378
Prüfe, ob die folgenden Zuordnungen im mathematischen Sinne Funktionen sind. Begründe deine Entscheidung jeweils kurz. a) Jedem Tag eines Jahres wird die an einer festgelegten Messstation in Berlin gemessene Höchsttemperatur zugeordnet. b) Jedem Wert \(x\in\{1;2;3\}\) werden jeweils beide Zahlen \(x-1\) und \(x+1\) als einzelne Ausgabewerte zugeordnet. c) Jedem Bundesland in Deutschland wird seine jeweilige Landeshauptstadt zugeordnet.

Denkanstöße

- Prüfe bei jeder Zuordnung einen einzelnen möglichen Eingabewert und frage, wie viele Ausgabewerte dazu gehören. - Setze bei b) probeweise einen Wert aus der angegebenen Menge ein und notiere alle dadurch entstehenden Ausgaben. - Entscheidend ist die Eindeutigkeit von der Eingabe zur Ausgabe; verschiedene Eingaben dürfen denselben Ausgabewert besitzen.

Lösung

1. Bei a) gehört zu jedem Tag an der festgelegten Messstation genau eine gemessene Höchsttemperatur. Die Zuordnung ist daher eine Funktion. 2. Bei b) entstehen zu jedem Eingabewert zwei verschiedene Ausgabewerte. Zum Beispiel werden zu \(x=2\) die Werte \(1\) und \(3\) zugeordnet. Die Zuordnung ist daher keine Funktion. 3. Bei c) besitzt jedes Bundesland genau eine Landeshauptstadt. Die Zuordnung ist daher eine Funktion.

Antwort

a) Funktion, da jedem Tag genau eine Höchsttemperatur zugeordnet wird. b) Keine Funktion, da jedem \(x\) zwei verschiedene einzelne Ausgabewerte zugeordnet werden. c) Funktion, da jedes Bundesland genau eine Landeshauptstadt besitzt.
4129858
Betrachte die beiden Koordinatenachsen in einem kartesischen Koordinatensystem. a) Gib die Gleichung der \(x\)-Achse an. Untersuche, ob die \(x\)-Achse der Graph einer Funktion \(x\mapsto y\) ist. Begründe deine Antwort. b) Gib die Gleichung der \(y\)-Achse an. Erkläre mithilfe der Definition einer Funktion, warum die \(y\)-Achse nicht als Graph einer Funktion \(x\mapsto y\) dargestellt werden kann.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss eine Zuordnung erfüllen, damit sie eine Funktion ist? - Wie viele \(y\)-Werte dürfen zu einem einzelnen \(x\)-Wert gehören? - Vergleiche eine waagerechte Achse mit einer senkrechten Achse aus Sicht eines festen \(x\)-Werts.

Lösung

1. Die Gleichung der \(x\)-Achse lautet \(y=0\). 2. Die \(x\)-Achse ist der Graph einer Funktion, da jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert, nämlich \(0\), zugeordnet wird. 3. Die Gleichung der \(y\)-Achse lautet \(x=0\). 4. Nach der Definition einer Funktion darf jedem \(x\)-Wert nur ein \(y\)-Wert zugeordnet sein. Auf der \(y\)-Achse gehören zum \(x\)-Wert \(0\) jedoch viele verschiedene \(y\)-Werte. Somit ist diese Zuordnung nicht eindeutig und kein Funktionsgraph \(x\mapsto y\).

Antwort

a) Die Gleichung ist \(y=0\). Die \(x\)-Achse ist der Graph einer Funktion, da jedem \(x\) eindeutig der Wert \(0\) zugeordnet wird. b) Die Gleichung ist \(x=0\). Die \(y\)-Achse ist kein Funktionsgraph \(x\mapsto y\), da zum \(x\)-Wert \(0\) mehrere \(y\)-Werte gehören.
4136878
Gegeben ist der Punkt \(A(3 \mid -2)\). a) Bestimme die Gleichung der senkrechten Geraden \(g\), die durch \(A\) verläuft. Beschreibe ihre Lage und entscheide, ob sie der Graph einer Funktion \(y=f(x)\) ist. b) Bestimme die Gleichung der waagerechten Geraden \(h\), die durch \(A\) verläuft. c) Nenne für beide Geraden jeweils zwei weitere Punkte.

Denkanstöße

- Welche Koordinate bleibt auf einer senkrechten Gerade immer gleich? - Welche Koordinate bleibt auf einer waagerechten Gerade immer gleich? - Wie viele \(y\)-Werte darf ein einzelner \(x\)-Wert bei einem Funktionsgraphen besitzen?

Lösung

1. Auf einer senkrechten Geraden ist die \(x\)-Koordinate konstant. Da \(A(3 \mid -2)\) auf \(g\) liegt, lautet die Gleichung \(x=3\). Die Gerade ist parallel zur \(y\)-Achse. 2. \(x=3\) ist kein Graph einer Funktion \(y=f(x)\), weil dem Wert \(x=3\) unendlich viele \(y\)-Werte zugeordnet wären. 3. Auf einer waagerechten Geraden ist die \(y\)-Koordinate konstant. Daher lautet die Gleichung von \(h\): \(y=-2\). 4. Auf \(g\) liegen zum Beispiel \((3 \mid 0)\) und \((3 \mid 5)\). Auf \(h\) liegen zum Beispiel \((0 \mid -2)\) und \((1 \mid -2)\).

Antwort

a) \(g: x=3\); \(g\) ist kein Funktionsgraph \(y=f(x)\). b) \(h: y=-2\) c) Zum Beispiel auf \(g\): \((3 \mid 0)\), \((3 \mid 5)\); auf \(h\): \((0 \mid -2)\), \((1 \mid -2)\)
4288098
Gegeben sind die beiden Geraden \(g_1: 6y - 18 = 0\) und \(g_2: 5x + 20 = 0\). 1. Überführe beide Gleichungen in eine vereinfachte Form, indem du nach einer Variablen auflöst. 2. Entscheide für jede Gerade, ob sie der Graph einer Funktion \(f\) mit \(y = f(x)\) ist. Begründe deine Entscheidung kurz. 3. Gib die Steigung \(m\) der Geraden an, sofern diese existiert. 4. Beschreibe die Lage der Geraden im Koordinatensystem (Parallelität zu den Achsen).

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Zuordnung von \(x\) zu \(y\), wenn eine Variable in der Gleichung gar nicht vorkommt? - Erinnere dich an die Definition einer Funktion: Darf ein \(x\)-Wert mehrere \(y\)-Werte haben? - Wie berechnet man die Steigung zwischen zwei Punkten, wenn die Differenz der \(x\)-Werte Null ist? - Stelle dir vor, wie die Punkte im Koordinatensystem liegen, wenn immer derselbe \(x\)- oder \(y\)-Wert gefordert ist.

Lösung

1. Umformung der Gleichungen: \(g_1: 6y = 18 \Rightarrow y = 3\) \(g_2: 5x = -20 \Rightarrow x = -4\) 2. Funktionsprüfung: \(g_1\) ist der Graph einer Funktion (konstante Funktion), da jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert (nämlich 3) zugeordnet wird. \(g_2\) ist kein Funktionsgraph, da dem Wert \(x = -4\) unendlich viele \(y\)-Werte zugeordnet sind, was der Definition einer Funktion widerspricht. 3. Steigung: Für \(g_1\) gilt \(m = 0\). Für \(g_2\) ist die Steigung nicht definiert, da die Gerade senkrecht verläuft. 4. Lage im Koordinatensystem: \(g_1\) verläuft parallel zur \(x\)-Achse (waagerecht). \(g_2\) verläuft parallel zur \(y\)-Achse (senkrecht).

Antwort

1. \(g_1: y = 3\); \(g_2: x = -4\) 2. \(g_1\) ist eine Funktion; \(g_2\) ist keine Funktion (ein \(x\)-Wert hat mehrere \(y\)-Werte). 3. \(g_1: m = 0\); \(g_2\): Steigung nicht definiert. 4. \(g_1\) ist parallel zur \(x\)-Achse; \(g_2\) ist parallel zur \(y\)-Achse.
4321888
In einem Hafen an der Nordsee wird der Wasserstand über einen Zeitraum von \(12\,\text{h}\) gemessen. Der Verlauf der Wassertiefe ist im Diagramm in Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit dargestellt. a) Lies aus dem Graphen die Wassertiefe nach \(0\,\text{h}\), \(2\,\text{h}\), \(4\,\text{h}\), \(\dots\), \(12\,\text{h}\) ab und trage sie in eine Wertetabelle ein. Ist die Zuordnung verstrichene Zeit \(\rightarrow\) Wassertiefe eine Funktion? Begründe. b) Nach wie vielen Stunden beträgt die Wassertiefe genau \(4\,\text{m}\)? Ist die umgekehrte Zuordnung Wassertiefe \(\rightarrow\) verstrichene Zeit ebenfalls eine Funktion? Begründe.
Abbildung zur Aufgabe 432188

Denkanstöße

- Lies die Werte in a) nur an den genannten geraden Stunden aus dem Graphen ab. - Prüfe die Funktionseigenschaft immer in der Richtung, die im Pfeil angegeben ist. - Suche für b) die Stellen, an denen der Graph die Höhe \(4\,\text{m}\) erreicht. - Überlege anschließend, ob derselbe Wasserstand genau einen oder mehrere Zeitwerte haben kann.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man für \(t=0,2,4,6,8,10,12\,\text{h}\) die Wassertiefen \(1,2,4,5,4,2,1\,\text{m}\) ab. 2. Die Zuordnung verstrichene Zeit \(\rightarrow\) Wassertiefe ist eine Funktion, weil jedem Zeitpunkt \(t\) genau eine Wassertiefe zugeordnet wird. 3. Die Wassertiefe \(4\,\text{m}\) wird nach \(4\,\text{h}\) und nach \(8\,\text{h}\) erreicht. 4. Die umgekehrte Zuordnung ist keine Funktion, weil dem Eingangswert \(4\,\text{m}\) zwei verschiedene Zeitwerte zugeordnet werden.

Antwort

a) <table> <tr><th>Zeit \(t\) (\(\text{h}\))</th><td>0</td><td>2</td><td>4</td><td>6</td><td>8</td><td>10</td><td>12</td></tr> <tr><th>Tiefe \(h\) (\(\text{m}\))</th><td>1</td><td>2</td><td>4</td><td>5</td><td>4</td><td>2</td><td>1</td></tr> </table> Ja. Jedem Wert der verstrichenen Zeit ist genau eine Wassertiefe zugeordnet. b) Nach \(4\,\text{h}\) und nach \(8\,\text{h}\). Die umgekehrte Zuordnung ist keine Funktion, weil \(4\,\text{m}\) zu zwei verschiedenen Zeitwerten gehört.
4321938
Gegeben sind die drei Graphen (1), (2) und (3). a) Untersuche für jeden Graphen, ob die Zuordnung \(x\mapsto y\) eine Funktion ist. Begründe jeweils mit der Eindeutigkeit der Zuordnung. b) Lies für \(x=1\) bei jedem Graphen alle zugehörigen \(y\)-Werte ab. Wie bestätigt diese Ablesung deine Entscheidung aus a)? c) Beim Graphen (3) haben die beiden Argumente \(x=-1\) und \(x=1\) denselben Funktionswert. Erkläre, warum das trotzdem nicht gegen die Funktionseigenschaft verstößt.
Abbildung zur Aufgabe 432193

Denkanstöße

- Denke bei a) an eine senkrechte Linie: Wie oft kann sie den jeweiligen Graphen treffen? - Lies in b) nur entlang der senkrechten Linie durch \(x=1\). - Unterscheide in c) sorgfältig zwischen „zwei Argumente haben denselben Wert“ und „ein Argument hat zwei Werte“.

Lösung

1. Graph (1) ist eine Funktion, weil zu jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert gehört. Graph (2) ist keine Funktion, weil es \(x\)-Werte mit zwei verschiedenen zugehörigen \(y\)-Werten gibt. Graph (3) ist eine Funktion, weil zu jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert gehört. 2. Bei \(x=1\) liest man in Graph (1) den Wert \(y=1{,}5\), in Graph (2) die beiden Werte \(y=-1\) und \(y=1\) und in Graph (3) den Wert \(y=3\) ab. Damit zeigt Graph (2) unmittelbar die fehlende Eindeutigkeit. 3. Für eine Funktion ist erlaubt, dass verschiedene Argumente denselben Funktionswert besitzen. Entscheidend ist, dass jedes einzelne Argument genau einen Funktionswert hat.

Antwort

a) Graph (1): Funktion; Graph (2): keine Funktion; Graph (3): Funktion. b) Bei \(x=1\): Graph (1) \(y=1{,}5\); Graph (2) \(y=-1\) und \(y=1\); Graph (3) \(y=3\). Graph (2) hat damit für dasselbe Argument zwei Werte. c) Verschiedene Argumente dürfen denselben Funktionswert haben. Verboten wären mehrere Funktionswerte zu demselben Argument.
4321958
In den beiden Abbildungen sind zwei Geraden \(g\) und \(h\) in einem kartesischen Koordinatensystem dargestellt. a) Gib für jede der beiden Geraden eine passende Gleichung an. b) Entscheide und begründe für jede der beiden Geraden, ob sie der Graph einer Funktion \(f:x\mapsto y\) ist.
Abbildung zur Aufgabe 432195

Denkanstöße

- Welche Koordinate ist auf jeder dargestellten Geraden konstant? - Prüfe für die Funktionsfrage einen festen \(x\)-Wert. - Wie viele Punkte des jeweiligen Graphen können dieselbe \(x\)-Koordinate haben, ohne die Eindeutigkeit zu verletzen?

Lösung

1. Die Gerade \(g\) verläuft vertikal durch alle dargestellten Punkte mit der \(x\)-Koordinate \(3\). Eine passende Gleichung ist \(x=3\). 2. Die Gerade \(g\) ist kein Graph einer Funktion \(x\mapsto y\). Zum \(x\)-Wert \(3\) gehören auf der Geraden viele verschiedene \(y\)-Werte. 3. Die Gerade \(h\) verläuft horizontal durch alle dargestellten Punkte mit der \(y\)-Koordinate \(-2\). Eine passende Gleichung ist \(y=-2\). 4. Die Gerade \(h\) ist der Graph einer Funktion, denn jedem \(x\)-Wert wird genau der eine Wert \(y=-2\) zugeordnet.

Antwort

a) \(g:x=3\); \(h:y=-2\). b) \(g\) ist kein Funktionsgraph \(x\mapsto y\), weil zu \(x=3\) mehrere \(y\)-Werte gehören. \(h\) ist ein Funktionsgraph, weil jedem \(x\)-Wert genau \(y=-2\) zugeordnet wird.
4332208
Betrachte die beiden Graphen in den Abbildungen a) und b). 1. Überprüfe für jeden Graphen, ob die Zuordnung \(x\mapsto y\) eine Funktion darstellt. Begründe deine Entscheidung mithilfe einer Eigenschaft des Graphen. 2. Eine Schülerin sagt zu Graph b): „Jeder eingezeichnete Punkt hat doch genau eine \(y\)-Koordinate, also ist das eine Funktion.“ Erkläre den Denkfehler und nenne einen konkreten \(x\)-Wert aus dem Graphen, der die Aussage widerlegt.
Abbildung zur Aufgabe 433220

Denkanstöße

- Prüfe, wie oft eine senkrechte Linie den jeweiligen Graphen treffen kann. - Für die Funktionseigenschaft musst du alle Punkte mit demselben \(x\)-Wert gemeinsam betrachten. - Suche bei b) einen gut ablesbaren \(x\)-Wert, bei dem der Graph oberhalb und unterhalb der \(x\)-Achse liegt.

Lösung

1. Graph a) stellt eine Funktion dar, weil zu jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert gehört. Graph b) stellt keine Funktion dar, weil es \(x\)-Werte mit zwei verschiedenen zugehörigen \(y\)-Werten gibt. 2. Bei einer Funktion muss nicht jeder einzelne Punkt für sich eindeutig sein, sondern jedem festen Argument \(x\) darf im gesamten Graphen nur ein \(y\)-Wert zugeordnet sein. Bei Graph b) gehören zum Beispiel zu \(x=2\) die beiden Werte \(y=2\) und \(y=-2\). Damit ist die Zuordnung nicht eindeutig.

Antwort

1. a) ist eine Funktion; b) ist keine Funktion. 2. Der Denkfehler besteht darin, einzelne Punkte statt alle Punkte mit demselben \(x\)-Wert zu betrachten. Zum Beispiel gehören bei b) zu \(x=2\) die Werte \(y=2\) und \(y=-2\).
4349348
Welche der abgebildeten Graphen stellen eine Funktion dar? Begründe deine Entscheidung mithilfe des „Senkrechtentests“: Eine Zuordnung ist nur dann eine Funktion, wenn jede Parallele zur \(y\)-Achse den Graphen höchstens einmal schneidet.
Abbildung zur Aufgabe 434934

Denkanstöße

- Überlege, wie viele \(y\)-Werte zu einem bestimmten \(x\)-Wert gehören dürfen. - Prüfe gedanklich, wie oft eine senkrechte Gerade den jeweiligen Graphen schneiden kann. - Eine Funktion ist eine eindeutige Zuordnung.

Lösung

1. Graph a): Jede senkrechte Gerade schneidet den Graphen an höchstens einer Stelle. Daher stellt er eine Funktion dar. 2. Graph b): Für \(x\)-Werte zwischen \(-2\) und \(2\) schneidet eine senkrechte Gerade den Graphen an zwei Stellen. Daher stellt er keine Funktion dar. 3. Graph c): Jede senkrechte Gerade schneidet den Graphen höchstens einmal. Daher stellt er eine Funktion dar. 4. Graph d): Für positive \(x\)-Werte schneidet eine senkrechte Gerade die Figur an zwei Stellen. Daher stellt er keine Funktion dar.

Antwort

Die Graphen a) und c) stellen Funktionen dar; die Graphen b) und d) sind keine Funktionen, da bestimmten \(x\)-Werten mehr als ein \(y\)-Wert zugeordnet wird.
4349438
Bestimme die Gleichungen der drei dargestellten Geraden \(f\), \(g\) und \(h\). Entscheide anschließend, welche dieser Geraden Graphen von Funktionen der Form \(y=f(x)\) sind.
Abbildung zur Aufgabe 434943

Denkanstöße

- Welche besondere Lage hat jede der drei Geraden im Koordinatensystem? - Wie lässt sich bei der schrägen Geraden die Steigung aus zwei Punkten bestimmen? - Was muss für jeden \(x\)-Wert gelten, damit eine Gerade der Graph einer Funktion \(y=f(x)\) ist?

Lösung

1. Die Gerade \(f\) verläuft durch den Ursprung \((0 \mid 0)\) und den Punkt \((2 \mid 3)\). Daher ist \(m=\frac{3-0}{2-0}=1{,}5\) und \(f: y=1{,}5x\). 2. Die Gerade \(g\) verläuft waagerecht durch \(y=-2\). Daher lautet ihre Gleichung \(g: y=-2\). 3. Die Gerade \(h\) verläuft senkrecht durch \(x=-4\). Daher lautet ihre Gleichung \(h: x=-4\). 4. \(f\) und \(g\) sind Funktionsgraphen, weil jedem \(x\)-Wert genau ein \(y\)-Wert zugeordnet wird. \(h\) ist kein Graph einer Funktion \(y=f(x)\), weil für \(x=-4\) mehrere \(y\)-Werte auf der Geraden liegen.

Antwort

\(f: y=1{,}5x\), \(g: y=-2\), \(h: x=-4\) Funktionsgraphen sind \(f\) und \(g\); \(h\) ist kein Graph einer Funktion \(y=f(x)\).
5516888
Die Zuordnung \(h\) ist durch die folgende Tabelle gegeben: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><th>\(h(x)\)</th><td>\(3\)</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td></tr> </table> Mira sagt: „Das kann keine Funktion sein, weil der Funktionswert \(3\) zweimal vorkommt.“ Beurteile Miras Aussage und erkläre, worauf es bei einer Funktion tatsächlich ankommt.

Denkanstöße

- Vergleiche Miras Begründung Wort für Wort mit der Definition einer Funktion. - Prüfe die Tabelle ausgehend von jedem einzelnen \(x\)-Wert. - Unterscheide zwischen „zwei Eingaben haben dieselbe Ausgabe“ und „eine Eingabe hat zwei verschiedene Ausgaben“.

Lösung

1. Die Argumente \(-2\) und \(2\) haben beide den Funktionswert \(3\). Das ist für eine Funktion zulässig. 2. Entscheidend ist, dass jedem einzelnen Argument genau ein Funktionswert zugeordnet wird. In der Tabelle hat jeder der vier Eingabewerte genau eine Ausgabe. 3. Die Zuordnung ist daher eine Funktion und Miras Begründung ist falsch.

Antwort

Miras Aussage ist falsch. Mehrere Argumente dürfen denselben Funktionswert haben; jedes Argument muss nur eindeutig genau einen Funktionswert besitzen. Die dargestellte Zuordnung ist eine Funktion.
5516928
Das Diagramm zeigt vollständig den Graphen einer Funktion \(f\) im dargestellten Bereich. a) Lies \(f(-1)\) und \(f(2)\) ab. b) Formuliere den markierten Punkt \(B(2\mid3)\) als Zuordnung mit Funktionsschreibweise. c) Der Funktionswert \(2\) kommt im Graphen an mehreren Stellen vor. Amira behauptet deshalb: „Dann ist \(f\) keine Funktion.“ Beurteile die Aussage und begründe mit der Funktionsdefinition. d) Was ist bei der Funktionsdefinition eindeutig: der Funktionswert zu einem vorgegebenen Argument oder das Argument zu einem vorgegebenen Funktionswert?
Abbildung zur Aufgabe 551692

Denkanstöße

- Lies bei einem festen \(x\)-Wert die zugehörige Höhe des Graphen ab. - Ein Punkt \((x\mid y)\) entspricht der Aussage \(f(x)=y\). - Prüfe bei der Funktionseigenschaft immer die Richtung vom Argument zum Funktionswert. - Mehrere Stellen mit derselben Höhe sind nicht automatisch ein Widerspruch.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(f(-1)=-1\) und \(f(2)=3\) ab. 2. Der Punkt \(B(2\mid3)\) bedeutet \(f(2)=3\). 3. Die Behauptung ist falsch. Ein Funktionswert darf zu mehreren verschiedenen Argumenten gehören. Entscheidend ist, dass zu jedem einzelnen Argument genau ein Funktionswert gehört. Der dargestellte Graph erfüllt diese Bedingung. 4. Eindeutig sein muss der Funktionswert zu einem vorgegebenen Argument. Umgekehrt kann derselbe Funktionswert zu mehreren Argumenten gehören.

Antwort

a) \(f(-1)=-1\); \(f(2)=3\) b) \(f(2)=3\) c) Die Aussage ist falsch. Mehrere Argumente dürfen denselben Funktionswert haben. d) Zu jedem vorgegebenen Argument muss genau ein Funktionswert gehören.
5573128
Zwei Zuordnungen sind unterschiedlich dargestellt. Zuordnung A besteht aus den Punkten \(\{(-2\mid1);(0\mid1);(2\mid3)\}\). Zuordnung B ist durch die Tabelle gegeben: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>1</td><td>1</td><td>2</td></tr> <tr><th>\(y\)</th><td>4</td><td>5</td><td>6</td></tr> </table> a) Welche der beiden Zuordnungen ist eine Funktion in der Richtung \(x\mapsto y\)? b) Begründe deine Entscheidung für beide Darstellungen mit demselben Eindeutigkeitskriterium. c) Erkläre, warum die beiden gleichen \(y\)-Werte in Zuordnung A kein Problem darstellen.

Denkanstöße

- Suche in beiden Darstellungen zuerst nach wiederholten Eingaben. - Entscheidend ist nicht, ob ein \(y\)-Wert mehrfach vorkommt, sondern ob ein einzelnes \(x\) mehrere verschiedene \(y\)-Werte besitzt. - Formuliere für A und B dasselbe Kriterium, auch wenn die Darstellung verschieden ist.

Lösung

1. Zuordnung A ist eine Funktion. Zu den drei verschiedenen Eingaben \(-2\), \(0\) und \(2\) gehört jeweils genau ein \(y\)-Wert. 2. Zuordnung B ist keine Funktion, weil zur Eingabe \(x=1\) die beiden verschiedenen Ausgaben \(4\) und \(5\) gehören. 3. In A dürfen die verschiedenen Eingaben \(-2\) und \(0\) denselben Wert \(1\) besitzen. Die Funktionsbedingung verbietet nur mehrere Ausgaben zu derselben Eingabe.

Antwort

a) A ist eine Funktion; B ist keine Funktion. b) A: jede Eingabe hat genau eine Ausgabe. B: zur Eingabe \(1\) gehören \(4\) und \(5\). c) Verschiedene Eingaben dürfen denselben Funktionswert besitzen.
5573228
Das Pfeildiagramm zeigt eine Zuordnung von links nach rechts. a) Ist die dargestellte Zuordnung von links nach rechts eine Funktion? Begründe. b) Ist die umgekehrte Zuordnung von rechts nach links eine Funktion? Begründe. c) Erkläre, warum die beiden Pfeile, die bei derselben rechten Ausgabe enden, für a) erlaubt sind, für b) aber ein Problem verursachen.
Abbildung zur Aufgabe 557322

Denkanstöße

- Prüfe für a) jeden linken Punkt einzeln und zähle seine ausgehenden Pfeile. - Lies für b) dasselbe Diagramm in der anderen Richtung und prüfe nun die rechten Punkte als Eingaben. - Unterscheide zwischen „mehrere Eingaben haben dieselbe Ausgabe“ und „eine Eingabe hat mehrere Ausgaben“.

Lösung

1. Von jedem der vier linken Elemente geht genau ein Pfeil aus. Daher ist die Zuordnung von links nach rechts eine Funktion. 2. Am rechten Element \(2\) enden zwei Pfeile, nämlich von \(Q\) und \(R\). Beim Umkehren hätte die Eingabe \(2\) deshalb die beiden Ausgaben \(Q\) und \(R\). Die umgekehrte Zuordnung ist keine Funktion. 3. Für die ursprüngliche Richtung ist nur entscheidend, dass jede linke Eingabe genau eine Ausgabe hat; verschiedene Eingaben dürfen dieselbe Ausgabe besitzen. Beim Umkehren wird diese gemeinsame Ausgabe selbst zur Eingabe und hätte dann zwei verschiedene Ausgaben.

Antwort

a) Ja. Jedes linke Element hat genau eine Ausgabe. b) Nein. Beim Umkehren gehört zur Eingabe \(2\) sowohl \(Q\) als auch \(R\). c) Mehrere Eingaben dürfen vorwärts denselben Wert besitzen; rückwärts würde daraus eine Eingabe mit mehreren Ausgaben.
4118948
Ein Wanderer zeichnet seinen Weg von einer Berghütte aus auf. Zuerst entfernt er sich von der Hütte, macht dann eine Pause und läuft schließlich ein Stück zurück, weil er seine Kamera liegen gelassen hat. a) Beschreibe die Zuordnung: Zeit seit dem Start \(\to\) Entfernung zur Hütte. Ist diese Zuordnung eindeutig? b) Beschreibe die Zuordnung: Entfernung zur Hütte \(\to\) Zeit seit dem Start. Ist diese Zuordnung eindeutig? Begründe deine Überlegung anhand des beschriebenen Weges. c) Beschreibe, wie der Graph der Zuordnung aus Teil a) während der Pause verläuft.

Denkanstöße

- Kann eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt zwei verschiedene Entfernungen zur Hütte haben? - Überlege für die umgekehrte Pfeilrichtung, ob dieselbe Entfernung während der beschriebenen Bewegung mehrfach vorkommt. - Was bedeutet eine unveränderte Entfernung über mehrere Zeitpunkte für den Verlauf eines Zeit-Entfernungs-Graphen?

Lösung

1. Zur Zuordnung Zeit \(\to\) Entfernung gehört zu jedem gewählten Zeitpunkt nach dem Start genau eine Entfernung zur Hütte. Die Zuordnung ist eindeutig. 2. Bei der Zuordnung Entfernung \(\to\) Zeit gehört während der Pause derselben Entfernung ein ganzer Zeitabschnitt an. Außerdem erreicht der Wanderer durch das Zurücklaufen bestimmte Entfernungen mehrfach. Einer solchen Entfernung sind daher mehrere Zeitpunkte zugeordnet; die Zuordnung ist nicht eindeutig. 3. Während der Pause ändert sich die Entfernung über einen gewissen Zeitraum nicht. Der Graph verläuft in diesem Zeitabschnitt waagerecht, also parallel zur Zeitachse.

Antwort

a) Die Zuordnung ist eindeutig. b) Die Zuordnung ist nicht eindeutig: Während der Pause gehört dieselbe Entfernung zu mehreren Zeiten, und beim Zurücklaufen werden weitere Entfernungen erneut erreicht. c) Während der Pause verläuft der Graph waagerecht.
4128668
Der Akkustand eines Smartphones wird über den Tag hinweg beobachtet. Die Tabelle zeigt den Ladestand zu verschiedenen Zeiten: <table> <thead> <tr><th>Uhrzeit</th><td>07:00</td><td>10:00</td><td>12:00</td><td>14:00</td><td>16:00</td><td>18:00</td></tr> </thead> <tbody> <tr><th>Ladestand (in \(\%\))</th><td>100</td><td>76</td><td>60</td><td>60</td><td>44</td><td>88</td></tr> </tbody> </table> a) Zwischen welchen beiden aufeinanderfolgenden Messzeitpunkten steigt der Ladestand? Formuliere eine Aussage, die durch die Messwerte sicher belegt ist, und beurteile zusätzlich die Vermutung „Das Smartphone wurde in diesem Zeitraum geladen.“ b) Berechne den durchschnittlichen Akkuverbrauch in Prozentpunkten pro Stunde für den Zeitraum von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr. c) Bei der Umkehrzuordnung Ladestand \(\to\) Uhrzeit wird einem Prozentsatz eine Uhrzeit zugeordnet. Untersuche, ob diese Umkehrzuordnung ebenfalls eine Funktion ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Vergleiche für a) jeweils zwei aufeinanderfolgende Tabellenwerte und trenne Beobachtung von Erklärung. - Frage dich danach, welche Größe die Tabelle tatsächlich erfasst und welche mögliche Ursache darin nicht gemessen wird. - Für b) vergleichst du die gesamte Abnahme mit der vergangenen Zeit. - Prüfe für c), ob ein bestimmter Ladestand die Uhrzeit eindeutig festlegt.

Lösung

1. Zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr steigt der gemessene Ladestand von \(44\,\%\) auf \(88\,\%\). Sicher belegt ist nur, dass der spätere Messwert höher ist. Ein Ladevorgang ist eine plausible Erklärung, wird durch die Tabelle allein aber nicht bewiesen, weil sie keine Ursache des Anstiegs erfasst. 2. Von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr vergehen \(5\,\text{h}\). Der Ladestand sinkt um \(100-60=40\) Prozentpunkte. Der durchschnittliche Verbrauch beträgt daher \(40:5=8\) Prozentpunkte pro Stunde. 3. Der Ladestand \(60\,\%\) tritt zu zwei verschiedenen Uhrzeiten auf, nämlich um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr. Damit ist die Zuordnung Ladestand \(\to\) Uhrzeit nicht eindeutig und daher keine Funktion.

Antwort

a) Der gemessene Ladestand steigt zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr von \(44\,\%\) auf \(88\,\%\). Laden ist eine mögliche Erklärung, aber durch die Tabelle allein nicht bewiesen. b) \(8\) Prozentpunkte pro Stunde c) Nein. Zum Ladestand \(60\,\%\) gehören zwei Uhrzeiten, 12:00 Uhr und 14:00 Uhr.
4129358
Betrachte nur positive Briefgewichte im Tarifbereich \(0<m\le500\,\text{g}\). Ein Postdienstleister berechnet das Porto für Briefe nach ihrem Gewicht. Es gelten folgende Tarife: - Bis \(20\,\text{g}\): \(0{,}85\,\text{€}\) - Über \(20\,\text{g}\) bis \(50\,\text{g}\): \(1{,}00\,\text{€}\) - Über \(50\,\text{g}\) bis \(500\,\text{g}\): \(1{,}60\,\text{€}\) a) Erstelle eine Wertetabelle für die Zuordnung Gewicht \(m\) (in \(\text{g}\)) \(\rightarrow\) Porto \(P\) (in \(\text{€}\)) für Briefe mit einem Gewicht von \(15\,\text{g}\), \(20\,\text{g}\), \(25\,\text{g}\), \(50\,\text{g}\) und \(100\,\text{g}\). b) Begründe, warum die Zuordnung Gewicht \(\rightarrow\) Porto eine Funktion ist. c) Untersuche, ob die Umkehrung Porto \(\rightarrow\) Gewicht ebenfalls eine Funktion darstellt.

Denkanstöße

- Prüfe die Tarifgrenzen besonders bei \(20\,\text{g}\) und \(50\,\text{g}\). - Für die Funktionseigenschaft musst du prüfen, wie viele Portowerte zu einem festen Gewicht gehören. - Kehre für Teil c) die Zuordnungsrichtung gedanklich um und frage, ob ein Portowert das Gewicht eindeutig festlegt.

Lösung

1. An den Tarifgrenzen erhält man \(15\,\text{g}\rightarrow0{,}85\,\text{€}\), \(20\,\text{g}\rightarrow0{,}85\,\text{€}\), \(25\,\text{g}\rightarrow1{,}00\,\text{€}\), \(50\,\text{g}\rightarrow1{,}00\,\text{€}\) und \(100\,\text{g}\rightarrow1{,}60\,\text{€}\). 2. Die Zuordnung Gewicht \(\rightarrow\) Porto ist eine Funktion, da jedes Gewicht im angegebenen Bereich genau einem Portowert zugeordnet ist. 3. Die Umkehrung Porto \(\rightarrow\) Gewicht ist keine Funktion. Beispielsweise gehören zum Portowert \(0{,}85\,\text{€}\) viele verschiedene positive Gewichte bis einschließlich \(20\,\text{g}\).

Antwort

a) <table> <tr><td>Gewicht in \(\text{g}\)</td><td>15</td><td>20</td><td>25</td><td>50</td><td>100</td></tr> <tr><td>Porto in \(\text{€}\)</td><td>\(0{,}85\)</td><td>\(0{,}85\)</td><td>\(1{,}00\)</td><td>\(1{,}00\)</td><td>\(1{,}60\)</td></tr> </table> b) Es ist eine Funktion, da jedem Gewicht genau ein Preis zugeordnet wird. c) Die Umkehrung ist keine Funktion, da einem Preis mehrere verschiedene Gewichte zugeordnet werden können.
4129368
In einem Parkhaus kostet die erste angefangene Stunde \(1{,}50\,\text{€}\). Jede weitere angefangene Stunde kostet zusätzlich \(1{,}00\,\text{€}\). a) Berechne die Parkgebühren für eine Parkdauer von \(30\,\text{min}\), \(60\,\text{min}\), \(61\,\text{min}\) und \(120\,\text{min}\). b) Ein Kunde behauptet: „Anhand der gezahlten Gebühr kann ich immer genau sagen, wie viele Minuten ich im Parkhaus stand.“ Erkläre mathematisch, warum diese Aussage falsch ist und beziehe dich dabei auf die Zuordnung Gebühr \(\rightarrow\) Parkdauer. c) Ist die ursprüngliche Zuordnung Parkdauer \(\rightarrow\) Gebühr trotzdem eine Funktion? Begründe und erkläre, warum gleiche Gebühren für verschiedene Parkdauern der Funktionseigenschaft nicht widersprechen.

Denkanstöße

- Überlege bei „angefangene Stunde“, wann sich die Gebühr erstmals erhöht. - Prüfe in b) die Funktionseigenschaft genau in der Richtung Gebühr \(\rightarrow\) Parkdauer. - Vergleiche in c) die Aussagen „eine Eingabe hat mehrere Ausgaben“ und „mehrere Eingaben haben dieselbe Ausgabe“.

Lösung

1. Für \(30\,\text{min}\) und \(60\,\text{min}\) wird nur die erste angefangene Stunde berechnet, also jeweils \(1{,}50\,\text{€}\). Bei \(61\,\text{min}\) und \(120\,\text{min}\) sind zwei Stunden angebrochen beziehungsweise erreicht, also kostet das Parken jeweils \(1{,}50\,\text{€}+1{,}00\,\text{€}=2{,}50\,\text{€}\). 2. Die Zuordnung Gebühr \(\rightarrow\) Parkdauer ist keine Funktion. Dem Gebührenwert \(1{,}50\,\text{€}\) sind zum Beispiel die beiden Parkdauern \(30\,\text{min}\) und \(60\,\text{min}\) zugeordnet. Damit ist die Zuordnung in dieser Richtung nicht eindeutig. 3. Die Zuordnung Parkdauer \(\rightarrow\) Gebühr ist eine Funktion, weil jede konkrete Parkdauer nach der Preisregel genau eine Gebühr bestimmt. Verschiedene Parkdauern dürfen denselben Funktionswert haben; entscheidend ist nur, dass eine einzelne Parkdauer nicht mehrere Gebühren erhält.

Antwort

a) \(30\,\text{min}\rightarrow1{,}50\,\text{€}\); \(60\,\text{min}\rightarrow1{,}50\,\text{€}\); \(61\,\text{min}\rightarrow2{,}50\,\text{€}\); \(120\,\text{min}\rightarrow2{,}50\,\text{€}\) b) Nein. Zum Beispiel gehören zu \(1{,}50\,\text{€}\) mehrere Parkdauern, etwa \(30\,\text{min}\) und \(60\,\text{min}\). c) Ja. Jede Parkdauer hat genau eine Gebühr. Dass verschiedene Parkdauern dieselbe Gebühr haben, ist für eine Funktion erlaubt.
4129878
Gegeben ist die folgende Wertetabelle einer Zuordnung: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>4</td><td>4</td><td>4</td><td>4</td></tr> <tr><th>\(y\)</th><td>-2</td><td>0</td><td>2</td><td>5</td></tr> </table> a) Beschreibe die Lage der vier Punkte im Koordinatensystem. Auf welcher Geraden liegen sie? b) Begründe, warum diese Zuordnung keine Funktion \(f:x\mapsto y\) darstellt. c) Tausche Eingabe- und Ausgabewerte. Gib die entstehende Funktionsgleichung mit einer neu benannten Eingabevariablen \(u\) an.

Denkanstöße

- Vergleiche die \(x\)-Koordinaten der vier Punkte. - Eine Funktion darf einem Eingabewert nicht mehrere Ausgabewerte zuordnen. - Nach dem Tausch sollte die unabhängige Variable neu benannt werden.

Lösung

1. Die vier Punkte \((4\mid-2)\), \((4\mid0)\), \((4\mid2)\) und \((4\mid5)\) haben alle die \(x\)-Koordinate \(4\). Sie liegen auf der vertikalen Geraden \(x=4\); die vier Punkte bilden jedoch nur eine Teilmenge dieser Geraden. 2. Dem Eingabewert \(x=4\) werden mehrere verschiedene \(y\)-Werte zugeordnet. Daher ist die Zuordnung nicht eindeutig und keine Funktion \(y=f(x)\). 3. Nach dem Tausch sind \(-2\), \(0\), \(2\) und \(5\) die Eingabewerte, und jedem wird der Wert \(4\) zugeordnet. Mit der neuen Eingabevariablen \(u\) gilt \(f(u)=4\) für \(u\in\{-2;0;2;5\}\).

Antwort

a) Die vier Punkte liegen auf der Geraden \(x=4\). b) Die Zuordnung ist keine Funktion \(x\mapsto y\), weil dem Wert \(x=4\) mehrere \(y\)-Werte zugeordnet werden. c) Nach dem Tausch gilt \(f(u)=4\) für \(u\in\{-2;0;2;5\}\).
4288108
Betrachte die allgemeine Form einer Geradengleichung \(ax + by = c\). Gegeben ist die spezifische Gleichung \((k-1) \cdot x + (k+2) \cdot y = 6\) mit einem Parameter \(k \in \mathbb{R}\). 1. Bestimme die Geradengleichung für den Fall \(k = 1\) und vereinfache sie. Welche besondere Lage nimmt diese Gerade ein? 2. Bestimme die Geradengleichung für den Fall \(k = -2\) und vereinfache sie. Erkläre, warum diese Gerade kein Graph einer Funktion \(y = f(x)\) ist. 3. Gib für beide Fälle die Steigung \(m\) an, falls möglich.

Denkanstöße

- Setze die gegebenen Werte für \(k\) nacheinander in die Klammern ein und schaue, welcher Teil der Gleichung wegfällt. - Was passiert mit der Steigung \(m = -\frac{a}{b}\), wenn \(b = 0\) ist? - Überlege dir, wie eine vertikale Gerade im Vergleich zu einer horizontalen Gerade im Steigungsdreieck aussieht.

Lösung

1. Fall \(k = 1\): Einsetzen ergibt \((1-1)x + (1+2)y = 6\), also \(0x + 3y = 6\). Vereinfacht folgt \(y = 2\). Die Gerade liegt parallel zur \(x\)-Achse. 2. Fall \(k = -2\): Einsetzen ergibt \((-2-1)x + (-2+2)y = 6\), also \(-3x + 0y = 6\). Vereinfacht folgt \(x = -2\). Es handelt sich nicht um eine Funktion, da an der Stelle \(x = -2\) keine eindeutige Zuordnung vorliegt (die Gerade verläuft vertikal, ein Eingabewert hätte unendlich viele Ausgabewerte). 3. Steigungen: Für \(k = 1\) (\(y = 2\)) ist die Steigung \(m = 0\). Für \(k = -2\) (\(x = -2\)) ist die Steigung nicht definiert.

Antwort

1. \(y = 2\); die Gerade ist parallel zur \(x\)-Achse. 2. \(x = -2\); keine Funktion, da die Eindeutigkeit der Zuordnung fehlt (vertikale Gerade). 3. Für \(k=1\): \(m = 0\); für \(k=-2\): Steigung nicht definiert.
4322078
Tim geht zu Fuß von seinem Elternhaus zur Schule. Die beiden Graphen veranschaulichen seine Entfernung vom Elternhaus in Abhängigkeit von der Zeit. a) Erkläre, welcher der beiden Graphen einen realistischen Schulweg veranschaulicht und warum der andere Graph im Sachzusammenhang unmöglich ist. b) Beurteile, ob es sich bei Graph A und Graph B um Funktionsgraphen handelt, wenn der Zeit in Minuten die Entfernung in Metern zugeordnet wird. Begründe deine Entscheidung mit dem mathematischen Begriff der Funktion.
Abbildung zur Aufgabe 432207

Denkanstöße

- Überlege, was waagerechte, steigende und senkrechte Abschnitte im Sachzusammenhang bedeuten. - Kann sich eine Person zu einem Zeitpunkt an mehreren Orten befinden oder sich ohne Zeitverzug bewegen? - Prüfe für jeden Zeitwert, wie viele Entfernungswerte der Graph zeigt. - Eine Funktion ordnet jedem Wert der Definitionsmenge genau einen Wert der abhängigen Größe zu.

Lösung

1. Graph A ist realistisch: Die Entfernung steigt oder bleibt konstant, etwa beim Warten an einer Ampel von Minute \(2\) bis \(5\) oder bei einer Pause von Minute \(8\) bis \(10\). 2. Graph B ist unrealistisch: Bei Minute \(2\) springt die Entfernung augenblicklich von \(100\,\text{m}\) auf \(300\,\text{m}\). Zudem verläuft ein Teilstück von rechts nach links, sodass Zeitwerten zwischen Minute \(5\) und \(6\) mehrere Entfernungen zugeordnet werden. 3. Eine Funktion ordnet jedem Zeitpunkt genau eine Entfernung zu. 4. Graph A ist ein Funktionsgraph, da jedem Zeitpunkt genau eine Entfernung zugeordnet ist. 5. Graph B ist kein Funktionsgraph. Bei \(t=2\) treten mehrere Entfernungen auf, und auch für Zeitwerte zwischen \(5\) und \(6\) ist die Zuordnung nicht eindeutig.

Antwort

a) Graph A ist realistisch; Graph B ist wegen der augenblicklichen Ortsveränderung und des rückwärts verlaufenden Zeitabschnitts im Sachzusammenhang unmöglich. b) Graph A ist ein Funktionsgraph, da jedem Zeitpunkt genau eine Entfernung zugeordnet wird. Graph B ist kein Funktionsgraph, da einzelnen Zeitwerten mehrere Entfernungen zugeordnet werden.
4331968
Ein Ball wird senkrecht nach oben geworfen. Der Graph zeigt ein vereinfachtes Modell für die Höhe \(h\) des Balls über dem Erdboden in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) seit dem Abwurf. a) Bestimme die maximale Höhe des Balls und gib an, nach wie vielen Sekunden sie erreicht wird. b) Lies ab, welche Höhe der Ball nach \(0{,}5\,\text{s}\) und nach \(1{,}5\,\text{s}\) hat. c) Untersuche die Zuordnung Höhe \(\to\) Zeit. Ist diese Zuordnung eindeutig? Erkläre, was dies für die Eigenschaft als Funktion bedeutet.
Abbildung zur Aufgabe 433196

Denkanstöße

- Suche für a) den höchsten Punkt der Kurve. - Lies für b) zu den beiden Zeitpunkten die zugehörigen Höhen am Raster ab. - Prüfe bei c), ob derselbe Höhenwert auf dem steigenden und auf dem fallenden Teil des Graphen vorkommt.

Lösung

1. Der höchste Punkt des Graphen liegt bei \((1\mid4)\). Die maximale Höhe beträgt daher \(4\,\text{m}\) und wird nach \(1\,\text{s}\) erreicht. 2. Bei \(t=0{,}5\,\text{s}\) und bei \(t=1{,}5\,\text{s}\) liest man jeweils \(h=3\,\text{m}\) ab. 3. Die Zuordnung Höhe \(\to\) Zeit ist nicht eindeutig, weil fast jede Höhe zwischen \(0\,\text{m}\) und \(4\,\text{m}\) zu zwei verschiedenen Zeitpunkten erreicht wird: einmal beim Steigen und einmal beim Fallen. Daher ist diese Umkehrzuordnung keine Funktion.

Antwort

a) \(4\,\text{m}\) nach \(1\,\text{s}\) b) Nach \(0{,}5\,\text{s}\) und nach \(1{,}5\,\text{s}\) jeweils \(3\,\text{m}\) c) Nein; fast jede Höhe gehört zu zwei Zeitpunkten. Daher ist die Zuordnung Höhe \(\to\) Zeit keine Funktion.
4332198
In einem Stadtplan ist der Umriss eines kreisförmigen Sees in ein Koordinatensystem eingezeichnet. a) Erkläre mathematisch, warum der gesamte Rand des Sees nicht durch eine einzige Funktionsgleichung der Form \(y=f(x)\) beschrieben werden kann. b) Wie könnte man den Rand des Sees in zwei Teile zerlegen, sodass jeder Teil für sich genommen ein Funktionsgraph ist? Beschreibe dein Vorgehen.
Abbildung zur Aufgabe 433219

Denkanstöße

- Prüfe für einen x-Wert im Inneren des Kreises, wie viele Punkte des Kreisrandes dieselbe x-Koordinate haben. - Überlege, welche waagerechte Trennung zwei eindeutige Teilkurven erzeugt.

Lösung

1. Bei einer Funktion muss jedem x-Wert genau ein y-Wert zugeordnet sein. Beim Kreisrand gehören zu den meisten x-Werten zwei y-Werte: einer auf dem oberen und einer auf dem unteren Halbkreis. Daher ist der gesamte Kreisrand kein Funktionsgraph. 2. Teilt man den Kreisrand in den oberen und den unteren Halbkreis, gehört in jedem Teil zu jedem x-Wert höchstens ein y-Wert. Beide Teilkurven sind daher jeweils Funktionsgraphen.

Antwort

a) Der gesamte Kreisrand ist kein Funktionsgraph, weil den meisten x-Werten zwei verschiedene y-Werte zugeordnet sind. b) Man zerlegt den Kreisrand in den oberen und den unteren Halbkreis; jeder Halbkreis ist für sich ein Funktionsgraph.
5573138
Konstruiere selbst eine Zuordnung als Menge aus genau fünf Punkten \((x\mid y)\). Dabei sollen folgende Bedingungen gelten: - Als \(x\)-Werte kommen genau \(0\), \(1\), \(2\) und \(3\) vor. - Genau ein \(x\)-Wert soll zu zwei verschiedenen \(y\)-Werten gehören. - Die Zuordnung soll daher keine Funktion in der Richtung \(x\mapsto y\) sein. a) Gib eine mögliche Punktmenge an. b) Nenne den \(x\)-Wert, an dem die Funktionsbedingung verletzt wird. c) Beschreibe eine minimale Änderung an deiner Punktmenge, durch die eine Funktion entsteht.

Denkanstöße

- Vier verschiedene \(x\)-Werte sollen in fünf Punkten vorkommen; deshalb muss mindestens ein \(x\)-Wert wiederholt werden. - Achte darauf, dass der wiederholte \(x\)-Wert zwei verschiedene \(y\)-Werte erhält. - Für c) soll so wenig wie möglich verändert werden.

Lösung

1. Eine mögliche Punktmenge ist \(\{(0\mid1);(1\mid2);(2\mid0);(2\mid3);(3\mid1)\}\). 2. Bei \(x=2\) liegen zwei verschiedene Ausgaben vor, nämlich \(0\) und \(3\). Dort wird die Funktionsbedingung verletzt. 3. Entfernt man einen der beiden Punkte mit \(x=2\), bleibt für jeden vorkommenden \(x\)-Wert genau eine Ausgabe übrig. Die so geänderte Zuordnung ist eine Funktion.

Antwort

a) Zum Beispiel \(\{(0\mid1);(1\mid2);(2\mid0);(2\mid3);(3\mid1)\}\) b) \(x=2\) c) Einen der beiden Punkte mit \(x=2\) entfernen.

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