Eine Kerze ist zu Beginn \(20\,\text{cm}\) hoch. Nachdem sie angezündet wurde, brennt sie gleichmäßig ab. Die Funktion \(h(t)=20-2{,}5t\) beschreibt näherungsweise die Höhe der Kerze \(h\) in \(\text{cm}\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) in \(\text{h}\).
a) Berechne die Höhe der Kerze nach \(3\) Stunden und nach \(5{,}5\) Stunden.
b) Bestimme den Zeitpunkt, an dem die Kerze noch genau \(7{,}5\,\text{cm}\) hoch ist.
c) Berechne \(h(10)\). Interpretiere das Ergebnis im Sachzusammenhang und beschreibe mit einer Ungleichung, für welche Zeiten das Modell sinnvoll ist.
Denkanstöße
- Setze für Teil a) die beiden vorgegebenen Zeiten in den Funktionsterm ein.
- Für Teil b) ist der Funktionswert vorgegeben; suche das zugehörige Argument.
- Prüfe in Teil c), ob ein negativer Höhenwert im Sachzusammenhang möglich ist.
- Bestimme, wann das Modell erstmals die Höhe \(0\) erreicht.
Lösung
1. \(h(3)=20-2{,}5\cdot3=12{,}5\). Die Höhe nach \(3\,\text{h}\) beträgt \(12{,}5\,\text{cm}\).
2. \(h(5{,}5)=20-2{,}5\cdot5{,}5=6{,}25\). Die Höhe nach \(5{,}5\,\text{h}\) beträgt \(6{,}25\,\text{cm}\).
3. Für \(h(t)=7{,}5\) gilt \(7{,}5=20-2{,}5t\). Daraus folgt \(t=5\). Nach \(5\,\text{h}\) ist die Kerze \(7{,}5\,\text{cm}\) hoch.
4. \(h(10)=20-2{,}5\cdot10=-5\). Eine negative Kerzenhöhe ist im Sachzusammenhang nicht möglich.
5. Die Kerze ist bei \(20-2{,}5t=0\), also bei \(t=8\,\text{h}\), vollständig abgebrannt. Daher ist das Modell für \(0\le t\le8\) sinnvoll.
Antwort
a) Nach \(3\,\text{h}\): \(12{,}5\,\text{cm}\); nach \(5{,}5\,\text{h}\): \(6{,}25\,\text{cm}\)
b) Nach \(5\,\text{h}\)
c) \(h(10)=-5\,\text{cm}\) ist sachlich unmöglich; sinnvoll ist das Modell für \(0\le t\le8\).