Aimathic
Login | English | Deutsch

Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Funktionen in Sachzusammenhängen

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

4119188
Zwei Radfahrer, Tim und Lisa, fahren die gleiche \(5\,\text{km}\) lange Strecke zum Sportplatz. Ihre Fahrten lassen sich so beschreiben: - **Tim:** Er startet schnell und fährt die ersten \(2\,\text{km}\) mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(25\,\text{km/h}\). Danach wird er etwas langsamer und fährt die restlichen \(3\,\text{km}\) konstant mit \(15\,\text{km/h}\). - **Lisa:** Sie fährt die gesamte Strecke gleichmäßig mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(20\,\text{km/h}\). Stelle dir für beide das Weg-Geschwindigkeits-Diagramm vor (Weg \(s\) auf der \(x\)-Achse, Geschwindigkeit \(v\) auf der \(y\)-Achse). 1. Wer von beiden hat nach einem zurückgelegten Kilometer die höhere Geschwindigkeit? 2. Wer hat nach insgesamt \(4\,\text{km}\) die höhere Geschwindigkeit? 3. An welcher Stelle \(s\) (in \(\text{km}\)) ist die Geschwindigkeit beider Fahrer genau gleich groß?

Denkanstöße

- Schau dir an, in welchem Streckenabschnitt sich die Personen bei den genannten Entfernungen befinden. - Überlege, welche Geschwindigkeiten Lisa während der gesamten Fahrt erreichen kann. - Vergleiche Tims Geschwindigkeiten in seinen beiden Abschnitten mit Lisas fester Geschwindigkeit.

Lösung

1. Bestimmung der Geschwindigkeiten bei \(s = 1\,\text{km}\): Tim befindet sich noch in seinem ersten Abschnitt (\(s \le 2\,\text{km}\)) und fährt \(25\,\text{km/h}\). Lisa fährt konstant \(20\,\text{km/h}\). Ergebnis: Tim ist schneller. 2. Bestimmung der Geschwindigkeiten bei \(s = 4\,\text{km}\): Tim befindet sich in seinem zweiten Abschnitt (\(s > 2\,\text{km}\)) und fährt \(15\,\text{km/h}\). Lisa fährt weiterhin \(20\,\text{km/h}\). Ergebnis: Lisa ist schneller. 3. Vergleich der Geschwindigkeitsverläufe: Da Lisa immer \(20\,\text{km/h}\) fährt und Tim nur die Geschwindigkeiten \(25\,\text{km/h}\) (bis \(2\,\text{km}\)) und \(15\,\text{km/h}\) (ab \(2\,\text{km}\)) annimmt, haben beide zu keinem Zeitpunkt (bzw. an keiner Stelle) dieselbe Geschwindigkeit.

Antwort

1. Nach \(1\,\text{km}\) ist Tim mit \(25\,\text{km/h}\) schneller als Lisa (\(20\,\text{km/h}\)). 2. Nach \(4\,\text{km}\) ist Lisa mit \(20\,\text{km/h}\) schneller als Tim (\(15\,\text{km/h}\)). 3. Es gibt keinen Punkt auf der Strecke, an dem beide die gleiche Geschwindigkeit fahren.
4120298
Um ein kleines Planschbecken mit \(200\,\text{Litern}\) Wasser zu füllen, benötigt ein Gartenschlauch genau \(10\) Minuten. Herr Weber möchte seinen neuen Pool mit einem Fassungsvermögen von \(3\,000\,\text{Litern}\) füllen. Er behauptet: „Wenn ich drei solcher Schläuche gleichzeitig verwende, ist der Pool in einer Dreiviertelstunde voll.“ Prüfe rechnerisch, ob Herr Webers Behauptung stimmt.

Denkanstöße

- Wie viel Liter fließen pro Minute aus einem Schlauch? - Wie viel Wasser kommt insgesamt pro Minute in den Pool, wenn drei Schläuche laufen? - Wie viele Minuten sind eine Dreiviertelstunde? - Reicht die Zeit aus, um die Zielmenge zu erreichen?

Lösung

1. Bestimmung der Füllrate eines Schlauchs: \(\frac{200\,\text{l}}{10\,\text{min}} = 20\,\text{l/min}\). 2. Bestimmung der kombinierten Füllrate von drei Schläuchen: \(3 \cdot 20\,\text{l/min} = 60\,\text{l/min}\). 3. Berechnung der benötigten Zeit für \(3\,000\,\text{Liter}\): \(\frac{3\,000\,\text{l}}{60\,\text{l/min}} = 50\,\text{Minuten}\). 4. Vergleich mit der Behauptung: Eine Dreiviertelstunde entspricht \(45\,\text{Minuten}\). Da \(50 > 45\), ist die Behauptung falsch.

Antwort

Nein, die Behauptung stimmt nicht. Mit drei Schläuchen dauert es \(50\,\text{Minuten}\), was länger ist als eine Dreiviertelstunde (\(45\,\text{Minuten}\)).
4120678
An einem Kiosk kostet eine einzelne Kugel Eis \(1{,}50\,\text{€}\). Es gibt jedoch ein Angebot: Ein Becher mit 3 Kugeln kostet nur \(4{,}00\,\text{€}\). a) Berechne den günstigsten Preis für 7 Kugeln Eis. b) Erstelle eine Tabelle für die Anzahl der Kugeln von 1 bis 8 und trage jeweils den günstigsten Preis (in \(\text{€}\)) ein. c) Zeichne den Graphen der Zuordnung: Anzahl der Kugeln \(\rightarrow\) günstigster Preis. Warum ist es mathematisch nicht sinnvoll, die Punkte durch eine Linie zu verbinden?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viele 3er-Angebote du maximal nutzen kannst, um auf die gewünschte Anzahl zu kommen. - Gibt es eine Anzahl an Kugeln, bei der es günstiger ist, ein 3er-Angebot zu nehmen, anstatt die Kugeln einzeln zu kaufen? - Was bedeutet es für den Graphen, wenn man nur ganze Zahlen für die Anzahl einsetzen kann?

Lösung

1. Den günstigsten Preis für 7 Kugeln ermitteln: Kombination aus zwei 3er-Bechern und einer einzelnen Kugel berechnen: \(2 \cdot 4{,}00\,\text{€} + 1{,}50\,\text{€} = 9{,}50\,\text{€}\). (Vergleich mit 7 Einzelkugeln: \(7 \cdot 1{,}50\,\text{€} = 10{,}50\,\text{€}\)). 2. Tabelle für die Werte 1 bis 8 unter Berücksichtigung der 3er-Angebote erstellen: - 1 Kugel: \(1{,}50\,\text{€}\) - 2 Kugeln: \(3{,}00\,\text{€}\) - 3 Kugeln: \(4{,}00\,\text{€}\) - 4 Kugeln: \(4{,}00\,\text{€} + 1{,}50\,\text{€} = 5{,}50\,\text{€}\) - 5 Kugeln: \(4{,}00\,\text{€} + 2 \cdot 1{,}50\,\text{€} = 7{,}00\,\text{€}\) - 6 Kugeln: \(2 \cdot 4{,}00\,\text{€} = 8{,}00\,\text{€}\) - 7 Kugeln: \(8{,}00\,\text{€} + 1{,}50\,\text{€} = 9{,}50\,\text{€}\) - 8 Kugeln: \(8{,}00\,\text{€} + 3{,}00\,\text{€} = 11{,}00\,\text{€}\) 3. Die Punkte \((x \mid y)\) in ein Koordinatensystem eintragen. 4. Begründung für die Nicht-Verbindung: Die Anzahl der Kugeln ist eine diskrete Größe; man kann keine halben oder Bruchteile von Kugeln kaufen, weshalb die Zwischenwerte keine Bedeutung haben.

Antwort

a) Der günstigste Preis für 7 Kugeln beträgt \(9{,}50\,\text{€}\). b) Tabelle: <table> <tr><td>Anzahl Kugeln</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td><td>7</td><td>8</td></tr> <tr><td>Preis (€)</td><td>1,50</td><td>3,00</td><td>4,00</td><td>5,50</td><td>7,00</td><td>8,00</td><td>9,50</td><td>11,00</td></tr> </table> c) Der Graph besteht aus einzelnen Punkten. Man darf sie nicht verbinden, da nur ganze Kugeln verkauft werden (diskrete Werte).
4120708
Ein Schulbuch wiegt \(450\,\text{g}\), ein dünnes Arbeitsheft wiegt \(80\,\text{g}\). Ein Schüler möchte für einen Projekttag genau 6 dieser Gegenstände (Bücher und Hefte kombiniert) in seine Tasche packen. a) Berechne das minimale und das maximale Gesamtgewicht dieser 6 Gegenstände. b) Übertrage die Tabelle in dein Heft und ergänze die fehlenden Werte für das Gesamtgewicht. <table> <tr><td>Anzahl Schulbücher</td><td>0</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td></tr> <tr><td>Gesamtgewicht (in g)</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> c) Erkläre, ob es im Sachzusammenhang sinnvoll ist, die Punkte in einem Koordinatensystem durch eine Linie zu verbinden.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Kombination von Gegenständen am leichtesten und welche am schwersten ist. - Wie verändert sich das Gesamtgewicht, wenn du genau ein Heft gegen ein Buch austauschst? - Gibt es zwischen den Werten in der Tabelle (zum Beispiel bei 1,5 Büchern) eine sinnvolle Bedeutung?

Lösung

1. Berechnung des minimalen Gewichts (6 Hefte, 0 Bücher): \(6 \cdot 80\,\text{g} = 480\,\text{g}\). 2. Berechnung des maximalen Gewichts (0 Hefte, 6 Bücher): \(6 \cdot 450\,\text{g} = 2700\,\text{g}\). 3. Berechnung der Tabellenwerte durch schrittweises Ersetzen eines Heftes durch ein Buch (Gewichtszunahme pro Buch: \(450\,\text{g} - 80\,\text{g} = 370\,\text{g}\)): - 0 Bücher: \(480\,\text{g}\) - 1 Buch: \(480\,\text{g} + 370\,\text{g} = 850\,\text{g}\) - 2 Bücher: \(850\,\text{g} + 370\,\text{g} = 1220\,\text{g}\) - 3 Bücher: \(1220\,\text{g} + 370\,\text{g} = 1590\,\text{g}\) - 4 Bücher: \(1590\,\text{g} + 370\,\text{g} = 1960\,\text{g}\) - 5 Bücher: \(1960\,\text{g} + 370\,\text{g} = 2330\,\text{g}\) - 6 Bücher: \(2330\,\text{g} + 370\,\text{g} = 2700\,\text{g}\) 4. Interpretation: Eine Verbindung der Punkte ist nicht sinnvoll, da die Anzahl der Bücher eine diskrete Variable ist (man kann keine halben Bücher einpacken).

Antwort

a) Das minimale Gewicht beträgt \(480\,\text{g}\), das maximale Gewicht \(2700\,\text{g}\). b) Die Gewichte lauten: \(480\,\text{g}\), \(850\,\text{g}\), \(1220\,\text{g}\), \(1590\,\text{g}\), \(1960\,\text{g}\), \(2330\,\text{g}\), \(2700\,\text{g}\). c) Nein, es ist nicht sinnvoll, da man nur eine ganze Anzahl an Büchern oder Heften einpacken kann. Die Zuordnung ist diskret.
4124518
Ein Fahrradverleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Der Tarif „City“ hat eine Grundgebühr von \(3{,}00\,\text{€}\) und kostet zusätzlich \(0{,}10\,\text{€}\) pro Minute. Der Tarif „Regio“ hat eine Grundgebühr von \(8{,}00\,\text{€}\) und kostet zusätzlich \(0{,}05\,\text{€}\) pro Minute. a) Berechne die Kosten für eine Leihdauer von \(30\), \(100\) und \(150\) Minuten in beiden Tarifen. b) Welchen Tarif würdest du für eine lange Radtour empfehlen? Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Kannst du für jeden Tarif einen Rechenausdruck (Term) aufstellen, der die Gesamtkosten beschreibt? - Was passiert mit den Gesamtkosten, wenn die Zeit immer weiter ansteigt? - Schau dir die Ergebnisse aus Teilaufgabe a) genau an: Gibt es einen Zeitpunkt, an dem beide Tarife gleich viel kosten?

Lösung

1. Aufstellen der Terme für die Kosten in Abhängigkeit von den Minuten \(m\): Tarif „City“: \(3 + 0{,}10 \cdot m\) Tarif „Regio“: \(8 + 0{,}05 \cdot m\) 2. Berechnung für \(30\) Minuten: „City“: \(3 + 0{,}10 \cdot 30 = 6{,}00\,\text{€}\) „Regio“: \(8 + 0{,}05 \cdot 30 = 9{,}50\,\text{€}\) 3. Berechnung für \(100\) Minuten: „City“: \(3 + 0{,}10 \cdot 100 = 13{,}00\,\text{€}\) „Regio“: \(8 + 0{,}05 \cdot 100 = 13{,}00\,\text{€}\) 4. Berechnung für \(150\) Minuten: „City“: \(3 + 0{,}10 \cdot 150 = 18{,}00\,\text{€}\) „Regio“: \(8 + 0{,}05 \cdot 150 = 15{,}50\,\text{€}\) 5. Vergleich der Tarife: Bis einschließlich \(100\) Minuten ist „City“ günstiger oder gleich teuer. Bei mehr als \(100\) Minuten ist „Regio“ günstiger. Für eine lange Radtour (über \(100\) Minuten) ist daher der Tarif „Regio“ zu empfehlen, da die geringeren Minutenkosten die höhere Grundgebühr ausgleichen.

Antwort

a) 30 Min.: City \(6{,}00\,\text{€}\), Regio \(9{,}50\,\text{€}\); 100 Min.: City \(13{,}00\,\text{€}\), Regio \(13{,}00\,\text{€}\); 150 Min.: City \(18{,}00\,\text{€}\), Regio \(15{,}50\,\text{€}\). b) Für lange Radtouren (über \(100\) Minuten) ist der Tarif „Regio“ besser, da er ab dieser Zeit günstiger ist als der Tarif „City“.
4125748
Tim und Lea wohnen \(1200\,\text{m}\) voneinander entfernt. Sie laufen gleichzeitig los, um sich auf dem direkten Weg aufeinander zuzubewegen und zu treffen. Tim geht mit einer Geschwindigkeit von \(1{,}5\,\text{m/s}\), Lea joggt mit \(2{,}5\,\text{m/s}\). a) Nach wie vielen Sekunden treffen sich die beiden? b) Welche Strecke hat Tim bis zum Treffpunkt zurückgelegt? c) Berechne Leas Geschwindigkeit in \(\text{km/h}\).

Denkanstöße

- Überlege dir, wie schnell sich die Lücke zwischen den beiden pro Sekunde schließt. - Wie weit ist Tim in einer Sekunde gekommen? Wie weit dann in der berechneten Gesamtzeit? - Erinnere dich an den Umrechnungsfaktor zwischen \(\text{m/s}\) und \(\text{km/h}\).

Lösung

1. Berechnung der relativen Geschwindigkeit: Da sie aufeinander zulaufen, addieren sich die Geschwindigkeiten: \(1{,}5\,\text{m/s} + 2{,}5\,\text{m/s} = 4\,\text{m/s}\). 2. Berechnung der Zeit bis zum Treffen: \(t = \frac{1200\,\text{m}}{4\,\text{m/s}} = 300\,\text{s}\). 3. Berechnung von Tims Wegstrecke: \(s_{\text{Tim}} = 1{,}5\,\text{m/s} \cdot 300\,\text{s} = 450\,\text{m}\). 4. Umrechnung von Leas Geschwindigkeit: \(2{,}5\,\text{m/s} \cdot 3{,}6 = 9\,\text{km/h}\).

Antwort

a) Sie treffen sich nach \(300\,\text{s}\) (oder \(5\,\text{Minuten}\)). b) Tim hat \(450\,\text{m}\) zurückgelegt. c) Leas Geschwindigkeit beträgt \(9\,\text{km/h}\).
4125778
Lea möchte mit ihrem Fahrrad zu einem \(18\,\text{km}\) entfernten Badesee fahren. Sie rechnet mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von \(12\,\text{km/h}\). a) Wie lange ist sie insgesamt unterwegs, wenn sie zusätzlich eine Pause von \(15\,\text{Minuten}\) einplant? Gib das Ergebnis in Stunden und Minuten an. b) Ihr Bruder behauptet: „Wenn du nur \(15\,\text{Minuten}\) Pause machst, aber insgesamt nach genau einer Stunde am See ankommen willst, musst du viel schneller fahren.“ Welche Geschwindigkeit müsste Lea für die reine Fahrzeit einplanen, um dieses Ziel zu erreichen?

Denkanstöße

- Wie hängen Geschwindigkeit, Weg und Zeit zusammen? - Denk daran, die Einheiten für die Berechnung anzugleichen (z. B. Minuten in Stunden umrechnen). - Was passiert mit der zur Verfügung stehenden Fahrzeit, wenn eine Pause gemacht wird? - Wie viel Zeit bleibt für die reine Fahrt übrig, wenn die gesamte Reisezeit vorgegeben ist?

Lösung

1. Berechnung der Fahrzeit für \(18\,\text{km}\) bei \(12\,\text{km/h}\): \(t = s : v = 18\,\text{km} : 12\,\text{km/h} = 1{,}5\,\text{h}\). 2. Umrechnung in Minuten: \(1{,}5 \cdot 60\,\text{min} = 90\,\text{min}\). 3. Addition der Pausenzeit: \(90\,\text{min} + 15\,\text{min} = 105\,\text{min}\). 4. Umrechnung in Stunden und Minuten: \(105\,\text{min} = 1\,\text{h } 45\,\text{min}\). 5. Bestimmung der Ziel-Fahrzeit für Aufgabenteil b): \(60\,\text{min} (\text{Gesamtzeit}) - 15\,\text{min} (\text{Pause}) = 45\,\text{min}\). 6. Umrechnung der Ziel-Fahrzeit in Stunden: \(45\,\text{min} = \frac{45}{60}\,\text{h} = 0{,}75\,\text{h}\). 7. Berechnung der benötigten Geschwindigkeit: \(v = s : t = 18\,\text{km} : 0{,}75\,\text{h} = 24\,\text{km/h}\).

Antwort

a) Lea ist insgesamt \(1\,\text{Stunde}\) und \(45\,\text{Minuten}\) unterwegs. b) Sie müsste eine Geschwindigkeit von \(24\,\text{km/h}\) einplanen.
4126018
Richtig oder falsch? Überprüfe die folgende Aussage mithilfe einer Rechnung und begründe deine Beurteilung. Ein Fitnessstudio bietet zwei Tarife an: Tarif A: Eine monatliche Flatrate für \(45{,}00\,\text{€}\). Tarif B: Eine Grundgebühr von \(10{,}00\,\text{€}\) pro Monat plus \(3{,}50\,\text{€}\) pro Besuch. Ein Mitglied behauptet: „Ich gehe im Monat (30 Tage) jeden zweiten Tag zum Training. Da fahre ich mit Tarif B auf jeden Fall günstiger als mit der Flatrate.“

Denkanstöße

- Wie viele Besuche finden in einem Monat statt, wenn man jeden zweiten Tag geht? - Wie berechnet man die Gesamtkosten, wenn es eine feste Grundgebühr und einen Preis pro Einheit gibt? - Vergleiche das Ergebnis deiner Rechnung für Tarif B mit dem Festpreis von Tarif A.

Lösung

1. Anzahl der Besuche bei Training an jedem zweiten Tag in einem Monat mit 30 Tagen berechnen: \(30 : 2 = 15\) Besuche. 2. Kosten für Tarif B bei 15 Besuchen berechnen: \(10{,}00\,\text{€} + 15 \cdot 3{,}50\,\text{€} = 10{,}00\,\text{€} + 52{,}50\,\text{€} = 62{,}50\,\text{€}\). 3. Vergleich mit Tarif A: Tarif A kostet konstant \(45{,}00\,\text{€}\). 4. Differenz ermitteln: \(62{,}50\,\text{€} > 45{,}00\,\text{€}\). 5. Ergebnis: Die Aussage ist falsch, da Tarif B bei dieser Nutzungsfrequenz deutlich teurer ist (\(17{,}50\,\text{€}\) Mehrkosten gegenüber Tarif A).

Antwort

Die Aussage ist falsch. Bei 15 Besuchen im Monat zahlt man in Tarif B insgesamt \(62{,}50\,\text{€}\) (\(10 + 15 \cdot 3{,}5\)). Das ist deutlich teurer als die Flatrate von \(45{,}00\,\text{€}\).
4128658
An einem herbstlichen Tag wurde die Außentemperatur an einer Messstation alle drei Stunden aufgezeichnet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt: <table> <thead> <tr> <th>Uhrzeit</th> <td>06:00</td> <td>09:00</td> <td>12:00</td> <td>15:00</td> <td>18:00</td> <td>21:00</td> </tr> </thead> <tbody> <tr> <th>Temperatur (in \(^\circ\text{C}\))</th> <td>-2,4</td> <td>1,2</td> <td>5,8</td> <td>7,5</td> <td>4,1</td> <td>0,3</td> </tr> </tbody> </table> a) Begründe, warum die Zuordnung Uhrzeit \(\to\) Temperatur eine Funktion ist. b) In welchem dreistündigen Zeitraum sank die Temperatur am stärksten? c) Berechne die Spannweite der Temperatur (Differenz zwischen Höchst- und Tiefstwert) im beobachteten Zeitraum.

Denkanstöße

- Überlege dir die Definition einer Funktion: Darf ein Zeitpunkt mehrere Temperaturen gleichzeitig haben? - Um den stärksten Abfall zu finden, musst du die Differenzen zwischen aufeinanderfolgenden Werten vergleichen. - Achte beim Berechnen der Differenz mit negativen Zahlen auf die Vorzeichenregeln.

Lösung

1. Prüfung der Funktionseigenschaft: Da jedem Zeitpunkt in der Tabelle genau ein Temperaturwert zugeordnet ist, handelt es sich um eine eindeutige Zuordnung und somit um eine Funktion. 2. Berechnung der Temperaturänderungen in den Intervallen: 15:00 bis 18:00 Uhr: \(4{,}1 - 7{,}5 = -3{,}4\,^\circ\text{C}\) 18:00 bis 21:00 Uhr: \(0{,}3 - 4{,}1 = -3{,}8\,^\circ\text{C}\) Der stärkste Abfall fand zwischen 18:00 und 21:00 Uhr statt. 3. Berechnung der Spannweite im beobachteten Zeitraum: Höchstwert \(7{,}5\,^\circ\text{C}\), Tiefstwert \(-2{,}4\,^\circ\text{C}\). Differenz: \(7{,}5 - (-2{,}4) = 9{,}9\,^\circ\text{C}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ist eine Funktion, da jedem Zeitpunkt genau eine Temperatur zugeordnet wird. b) Die Temperatur sank am stärksten im Zeitraum von 18:00 bis 21:00 Uhr (um \(3{,}8\,^\circ\text{C}\)). c) Die Spannweite im beobachteten Zeitraum beträgt \(9{,}9\,^\circ\text{C}\).
4129048
Eine Kerze ist zu Beginn \(20\,\text{cm}\) hoch. Nachdem sie angezündet wurde, brennt sie gleichmäßig ab. Die Funktion \(h: t \mapsto 20 - 2{,}5t\) beschreibt näherungsweise die Höhe der Kerze \(h\) (in \(\text{cm}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in \(\text{h}\)). a) Berechne die Höhe der Kerze nach \(3\) Stunden und nach \(5{,}5\) Stunden. b) Bestimme den Zeitpunkt, an dem die Kerze noch genau \(7{,}5\,\text{cm}\) hoch ist. c) Berechne \(h(10)\). Interpretiere das Ergebnis im Sachzusammenhang und erkläre, warum der Definitionsbereich der Funktion sinnvoll eingeschränkt werden muss.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Wert 20 in der Funktionsgleichung für den Anfangszustand? - Wie kannst du eine Gleichung aufstellen, wenn die Höhe vorgegeben ist? - Überlege dir, ob jeder berechnete Wert in der Wirklichkeit auch Sinn ergibt. - Was passiert mit der Kerze, wenn die berechnete Höhe Null oder kleiner als Null wird?

Lösung

1. Einsetzen von \(t=3\): \(h(3) = 20 - 2{,}5 \cdot 3 = 20 - 7{,}5 = 12{,}5\). Die Höhe nach \(3\,\text{h}\) beträgt \(12{,}5\,\text{cm}\). 2. Einsetzen von \(t=5{,}5\): \(h(5{,}5) = 20 - 2{,}5 \cdot 5{,}5 = 20 - 13{,}75 = 6{,}25\). Die Höhe nach \(5{,}5\,\text{h}\) beträgt \(6{,}25\,\text{cm}\). 3. Bestimmung des Zeitpunkts für \(h(t) = 7{,}5\): \(7{,}5 = 20 - 2{,}5t \Rightarrow -12{,}5 = -2{,}5t \Rightarrow t = 5\). Nach \(5\,\text{h}\) ist die Kerze \(7{,}5\,\text{cm}\) hoch. 4. Berechnung von \(h(10)\): \(h(10) = 20 - 2{,}5 \cdot 10 = 20 - 25 = -5\). Eine negative Höhe ist physikalisch unmöglich. 5. Interpretation: Das Ergebnis bedeutet, dass die Kerze bereits vor Ablauf von \(10\,\text{h}\) vollständig abgebrannt ist. Der Definitionsbereich muss auf das Intervall eingeschränkt werden, in dem \(h(t) \geq 0\) gilt (hier \(0 \leq t \leq 8\)).

Antwort

a) Nach \(3\,\text{h}\) ist die Kerze \(12{,}5\,\text{cm}\) hoch, nach \(5{,}5\,\text{h}\) noch \(6{,}25\,\text{cm}\). b) Nach \(5\,\text{h}\) ist die Kerze \(7{,}5\,\text{cm}\) hoch. c) \(h(10) = -5\). Da eine negative Höhe nicht möglich ist, ist die Kerze bereits abgebrannt. Der Definitionsbereich muss auf \(t \in [0; 8]\) begrenzt werden.
4129228
Anja beobachtet an einem sonnigen Tag den Schatten eines vertikalen Stabes auf dem Schulhof. Um 10:00 Uhr markiert sie die Position des Schattens. Um 12:30 Uhr stellt sie fest, dass der Schatten einen Winkel von \(37{,}5^\circ\) überstrichen hat. Nimm für das Modell an, dass sich der Schattenwinkel im betrachteten Zeitraum gleichmäßig ändert. a) Berechne die Winkeländerung pro Stunde (in Grad pro Stunde). b) Gib eine Funktionsgleichung an, die den Winkel \(\alpha\) (in Grad) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Stunden seit der ersten Messung) beschreibt. c) Welchen Winkel hat der Schatten insgesamt überstrichen, wenn Anja ihre letzte Messung um 16:15 Uhr vornimmt?

Denkanstöße

- Wie viele Stunden und Minuten liegen zwischen den beiden Uhrzeiten? - Wandle Zeitangaben in Dezimalzahlen um, bevor du rechnest. - Überlege, ob sich der Winkel gleichmäßig mit der Zeit verändert. - Welche Form hat die Gleichung bei einer proportionalen Änderung?

Lösung

1. Berechnung der Zeitdifferenz zwischen 10:00 Uhr und 12:30 Uhr: \(2{,}5\,\text{h}\). 2. Berechnung der Winkeländerung pro Stunde: \(37{,}5^\circ : 2{,}5\,\text{h} = 15^\circ/\text{h}\). 3. Aufstellen der Funktionsgleichung für eine proportionale Zuordnung: \(\alpha(t) = 15 \cdot t\). 4. Berechnung der Zeitdifferenz zwischen 10:00 Uhr und 16:15 Uhr: \(6\,\text{h}\) und \(15\,\text{min}\) entsprechen \(6{,}25\,\text{h}\). 5. Berechnung des Winkels für \(t = 6{,}25\): \(15 \cdot 6{,}25 = 93{,}75^\circ\).

Antwort

a) Die Winkeländerung beträgt \(15^\circ\) pro Stunde. b) Die Funktionsgleichung lautet \(\alpha(t) = 15 \cdot t\). c) Um 16:15 Uhr hat der Schatten einen Winkel von \(93{,}75^\circ\) überstrichen.
4129288
In einem Klassenraum wurde an einem Vormittag stündlich die Temperatur gemessen, um das Lüftungsverhalten zu überprüfen. Die Messreihe ist in der folgenden Tabelle dargestellt: <table> <thead> <tr> <th>Uhrzeit (\(s\))</th> <th>08:00</th> <th>09:00</th> <th>10:00</th> <th>11:00</th> <th>12:00</th> <th>13:00</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Temperatur \(T(s)\) in \(^\circ\text{C}\)</td> <td>\(18{,}2\)</td> <td>\(18{,}9\)</td> <td>\(19{,}6\)</td> <td>\(31{,}5\)</td> <td>\(21{,}0\)</td> <td>\(21{,}7\)</td> </tr> </tbody> </table> a) Einer der Messwerte ist offensichtlich fehlerhaft. Identifiziere diesen Wert und begründe deine Entscheidung mathematisch anhand der restlichen Daten. b) Bestimme die Wertemenge der Messreihe, wenn man den fehlerhaften Wert ausschließt. c) Welcher Definitionsbereich für die Zeit \(s\) ist im Kontext dieser Messreihe sinnvoll? d) Schätze die Temperatur um 11:00 Uhr näherungsweise ab, wenn man davon ausgeht, dass sich der Trend der anderen Messwerte fortgesetzt hätte.

Denkanstöße

- Vergleiche die Änderungen zwischen aufeinanderfolgenden Messwerten. - Zur Wertemenge gehören die tatsächlich auftretenden Temperaturwerte, nicht alle Zwischenwerte. - Zur Definitionsmenge der Messreihe gehören nur die Uhrzeiten, zu denen gemessen wurde. - Setze für die Schätzung die erkennbare Änderung pro Stunde fort.

Lösung

1. Abgesehen vom Wert um 11:00 Uhr steigen die Messwerte stündlich jeweils um \(0{,}7\,^\circ\text{C}\). Der Wert \(31{,}5\,^\circ\text{C}\) passt nicht zu dieser Folge und ist daher der fehlerhafte Messwert. 2. Ohne den fehlerhaften Wert lautet die Wertemenge der tatsächlich vorliegenden Messwerte \(W=\{18{,}2;18{,}9;19{,}6;21{,}0;21{,}7\}\,^\circ\text{C}\). 3. Da nur zu sechs festen Uhrzeiten gemessen wurde, ist der Definitionsbereich der Messreihe \(D=\{8;9;10;11;12;13\}\) (Uhrzeiten in Stunden). 4. Der regelmäßige Zuwachs beträgt \(0{,}7\,^\circ\text{C}\) pro Stunde. Daher ist für 11:00 Uhr \(19{,}6+0{,}7=20{,}3\,^\circ\text{C}\) zu erwarten.

Antwort

a) Der Wert \(31{,}5\,^\circ\text{C}\) um 11:00 Uhr ist fehlerhaft, weil die übrigen Messwerte stündlich um \(0{,}7\,^\circ\text{C}\) steigen. b) \(W=\{18{,}2;18{,}9;19{,}6;21{,}0;21{,}7\}\,^\circ\text{C}\). c) \(D=\{8;9;10;11;12;13\}\). d) Die geschätzte Temperatur um 11:00 Uhr beträgt \(20{,}3\,^\circ\text{C}\).
4129708
Ein kleiner Gartenpool wird mit Wasser befüllt. Zu Beginn befinden sich bereits \(120\,\text{l}\) Wasser im Becken. Ein Gartenschlauch liefert konstant \(15\,\text{l}\) Wasser pro Minute. a) Stelle die Funktionsgleichung für das Volumen \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) auf. b) Berechne, wie viel Wasser sich nach \(20\,\text{min}\) im Pool befindet. c) Nach welcher Zeit sind \(600\,\text{l}\) Wasser im Pool erreicht?

Denkanstöße

- Welcher Wert beschreibt den Zustand ganz am Anfang? - Wie verändert sich die Wassermenge mit jeder vergehenden Minute? - Überlege, ob du für den gesuchten Wert eine Variable in deine Formel einsetzen oder die Formel nach einer Variablen auflösen musst.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung: Der Anfangswert (y-Achsenabschnitt) ist \(b = 120\). Die Änderungsrate (Steigung) beträgt \(m = 15\). Die Gleichung lautet \(V(t) = 15 \cdot t + 120\). 2. Berechnung für \(t = 20\): Einsetzen in die Gleichung: \(V(20) = 15 \cdot 20 + 120 = 300 + 120 = 420\). Nach \(20\,\text{min}\) sind \(420\,\text{l}\) im Pool. 3. Berechnung der Zeit für \(V = 600\): Gleichung aufstellen: \(600 = 15 \cdot t + 120\). Subtraktion von \(120\) ergibt \(480 = 15 \cdot t\). Division durch \(15\) ergibt \(t = 32\). Nach \(32\,\text{min}\) sind \(600\,\text{l}\) erreicht.

Antwort

a) \(V(t) = 15 \cdot t + 120\) b) Nach \(20\,\text{min}\) befinden sich \(420\,\text{l}\) im Pool. c) Nach \(32\,\text{min}\) sind \(600\,\text{l}\) erreicht.
4129768
Ein Regenfass enthält zu Beginn eines Gewitters bereits \(20\,\text{Liter}\) Wasser. Während des Gewitters regnet es sehr gleichmäßig, sodass jede Stunde genau \(8\,\text{Liter}\) Wasser in das Fass fließen. a) Begründe, warum der Zusammenhang zwischen der Zeit \(t\) (in Stunden) und der Wassermenge \(V\) (in Litern) durch eine lineare Funktion beschrieben werden kann. b) Gib die Funktionsgleichung für diesen Zusammenhang an. c) Wie würde sich die Funktionsgleichung ändern, wenn das Fass zu Beginn leer gewesen wäre? Ist die Funktion dann immer noch linear?

Denkanstöße

- Woran erkennt man bei einem Sachverhalt, dass eine Änderung gleichmäßig verläuft? - Was gibt der Wert zum Zeitpunkt Null in einer Funktionsgleichung an? - Erinnere dich an den Unterschied zwischen einer allgemeinen linearen Funktion und einer proportionalen Funktion.

Lösung

1. Da die Zuflussrate mit \(8\,\text{Litern}\) pro Stunde konstant ist, ändert sich die Wassermenge pro Zeiteinheit immer um denselben Betrag. Dies ist das Kennzeichen einer linearen Funktion. 2. Die allgemeine Form lautet \(V(t) = m \cdot t + b\). Mit der Steigung \(m = 8\) (Zufluss) und dem Startwert \(b = 20\) ergibt sich \(V(t) = 8 \cdot t + 20\). 3. Wenn das Fass leer wäre, fiele der Startwert weg: \(V(t) = 8 \cdot t\). Die Funktion ist weiterhin linear, in diesem speziellen Fall sogar proportional, da sie durch den Ursprung verläuft.

Antwort

a) Der Zusammenhang ist linear, da die Zunahme pro Stunde konstant ist. b) \(V(t) = 8 \cdot t + 20\) c) Die Gleichung lautet dann \(V(t) = 8 \cdot t\). Sie bleibt linear (und ist zusätzlich proportional).
4129918
Ein Smartphone-Akku hat zu Beginn einer langen Zugfahrt einen Ladestand von \(100\,\%\). Während der Fahrt wird durchgehend ein Video gestreamt, wodurch der Ladestand gleichmäßig sinkt. Nach genau \(4\,\text{Stunden}\) beträgt die verbleibende Akkuladung noch \(40\,\%\). a) Bestimme die Funktionsgleichung, die den Ladestand \(y\) (in \(\%\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in Stunden) beschreibt. b) Berechne, wie viel Prozent Ladung nach \(2{,}5\,\text{Stunden}\) noch vorhanden sind. c) Nach welcher Zeit (in Stunden und Minuten) wäre der Akku bei gleichbleibender Nutzung vollständig entladen?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, um wie viele Prozentpunkte der Akku pro Stunde abnimmt. - Was stellt der Wert bei \(x = 0\) in diesem Zusammenhang dar? - Wie kannst du den Zeitpunkt finden, an dem der Wert auf Null gesunken ist? - Denk bei der Zeitangabe daran, dass ein Bruchteil einer Stunde in Minuten umgerechnet werden muss.

Lösung

1. Berechnung der Änderungsrate (Steigung \(m\)): In \(4\,\text{Stunden}\) sinkt die Ladung von \(100\,\%\) auf \(40\,\%\), also um \(60\) Prozentpunkte. Die Steigung beträgt somit \(m = \frac{-60}{4} = -15\) Prozentpunkte pro Stunde. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit dem Startwert \(b = 100\) ergibt sich \(y = -15x + 100\). 3. Berechnung für \(x = 2{,}5\): \(y = -15 \cdot 2{,}5 + 100 = -37{,}5 + 100 = 62{,}5\,\%\). 4. Berechnung der Nullstelle (\(y = 0\)): \(0 = -15x + 100 \Rightarrow 15x = 100 \Rightarrow x = \frac{100}{15} = 6\frac{2}{3}\,\text{Stunden}\). 5. Umrechnung in Stunden und Minuten: \(\frac{2}{3}\,\text{Stunden}\) entsprechen \(40\,\text{Minuten}\). Der Akku ist nach \(6\,\text{Stunden}\) und \(40\,\text{Minuten}\) leer.

Antwort

a) \(y = -15x + 100\) b) Nach \(2{,}5\,\text{Stunden}\) sind noch \(62{,}5\,\%\) vorhanden. c) Der Akku ist nach \(6\,\text{Stunden}\) und \(40\,\text{Minuten}\) leer.
4130218
Eine Kerze brennt gleichmäßig ab. Zwei Stunden nach dem Anzünden ist sie noch \(15\,\text{cm}\) hoch. Nach insgesamt fünf Stunden beträgt ihre Höhe nur noch \(9\,\text{cm}\). 1. Bestimme die Funktionsgleichung der Funktion \(f: \text{Zeit (in h)} \to \text{Höhe (in cm)}\). 2. Wie hoch war die Kerze zu Beginn? 3. Nach wie vielen Stunden ist die Kerze vollständig abgebrannt? 4. In welchem Bereich für die Zeit \(x\) ist diese Funktion im Sachkontext sinnvoll?

Denkanstöße

- Welche Informationen aus dem Text kannst du als Punkte in einem Koordinatensystem darstellen? - Wie berechnet man die Steigung einer Geraden, wenn zwei Punkte bekannt sind? - Was bedeutet der Wert der Funktion an der Stelle Null für die Kerze? - Wann ist eine Kerze „abgebrannt“ – welchen Wert hat dann die Höhe?

Lösung

1. Berechnung der Steigung \(m\) mit den Punkten \(P_1(2|15)\) und \(P_2(5|9)\): \(m = \frac{9 - 15}{5 - 2} = \frac{-6}{3} = -2\). Die Kerze verliert \(2\,\text{cm}\) pro Stunde. 2. Bestimmung des \(y\)-Achsenabschnitts \(b\): \(15 = -2 \cdot 2 + b \implies b = 19\). Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = -2x + 19\). 3. Die Anfangshöhe entspricht \(f(0) = 19\,\text{cm}\). 4. Berechnung der Nullstelle für das vollständige Abbrennen: \(0 = -2x + 19 \implies 2x = 19 \implies x = 9{,}5\). Die Kerze ist nach \(9{,}5\,\text{Stunden}\) abgebrannt. 5. Der Definitionsbereich im Sachkontext ist \(0 \le x \le 9{,}5\), da die Zeit nicht negativ sein kann und die Höhe nicht unter \(0\,\text{cm}\) sinkt.

Antwort

1. \(f(x) = -2x + 19\) 2. \(19\,\text{cm}\) 3. Nach \(9{,}5\,\text{Stunden}\) 4. Für \(x \in [0; 9{,}5]\)
4130968
Ein Tablet-Akku wird geladen. Zu Beginn des Ladevorgangs zeigt die Anzeige einen Ladestand von \(10\,\%\). Nach \(24\,\text{Minuten}\) ist der Ladestand gleichmäßig auf \(40\,\%\) gestiegen. a) Bestimme eine Funktionsgleichung, die den Ladestand \(y\) (in \(\%\)) in Abhängigkeit von der Ladezeit \(x\) (in Minuten) beschreibt. b) Berechne, nach wie vielen Minuten der Akku vollständig (\(100\,\%\)) geladen ist, wenn man davon ausgeht, dass die Ladegeschwindigkeit konstant bleibt. c) Skizziere den Graphen der Funktion in ein passendes Koordinatensystem.

Denkanstöße

- Welcher Wert stellt den Startzustand zum Zeitpunkt Null dar? - Wie viel Prozent kommen pro Minute hinzu? - Welchen Wert muss die Variable für den Ladestand annehmen, wenn der Akku voll ist? - Überlege dir für die Skizze eine sinnvolle Einteilung der Achsen.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung \(y = m \cdot x + b\): Der Anfangswert bei \(x = 0\) ist \(10\,\%\), also \(b = 10\). 2. Berechnung der Steigung \(m\): In \(24\,\text{Minuten}\) steigt der Wert um \(40 - 10 = 30\) Prozentpunkte. Die Steigung ist \(m = \frac{30}{24} = 1{,}25\). Die Gleichung lautet \(y = 1{,}25x + 10\). 3. Berechnung der Zeit für die vollständige Ladung: Setze \(y = 100\) in die Gleichung ein: \(100 = 1{,}25x + 10\). 4. Lösen nach \(x\): \(90 = 1{,}25x \Rightarrow x = \frac{90}{1{,}25} = 72\). 5. Ergebnis: Der Akku ist nach \(72\,\text{Minuten}\) voll geladen. 6. Graph: Im sinnvollen Modellbereich \(0\le x\le72\) ist der Graph die Gerade durch \((0|10)\), \((24|40)\) und \((72|100)\). Die waagerechte Achse zeigt die Zeit in Minuten, die senkrechte Achse den Ladestand in Prozent.

Antwort

a) \(y = 1{,}25x + 10\) b) Der Akku ist nach \(72\,\text{Minuten}\) voll geladen. c) Der Graph ist im Bereich \(0\le x\le72\) die Gerade durch \((0|10)\), \((24|40)\) und \((72|100)\).
4131628
Eine volle Regentonne enthält \(150\,\text{Liter}\) Wasser. Über einen Ablasshahn fließen pro Minute gleichmäßig \(5\,\text{Liter}\) Wasser ab. a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die das verbleibende Wasservolumen \(V\) (in \(\text{l}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in \(\text{min}\)) beschreibt. b) Was bedeuten die Steigung und der \(y\)-Achsenabschnitt in diesem Sachzusammenhang? c) Berechne, wie viel Wasser nach \(12\,\text{Minuten}\) noch in der Tonne ist. d) Bestimme rechnerisch, nach wie vielen Minuten die Regentonne vollständig leer ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viel Wasser am Anfang in der Tonne ist. - Wie verändert sich die Menge jede Minute? - Welche mathematische Form hat eine gleichmäßige Abnahme? - Was bedeutet es für den Wert des Volumens, wenn die Tonne leer ist?

Lösung

1. Aufstellen der linearen Funktion mit Startwert \(150\) und Abnahmerate \(5\): \(V(t) = 150 - 5 \cdot t\). 2. Interpretation: Der \(y\)-Achsenabschnitt \(150\) stellt das anfängliche Wasservolumen in Litern dar. Die Steigung \(-5\) gibt an, dass das Volumen pro Minute um \(5\,\text{Liter}\) abnimmt. 3. Berechnung für \(t = 12\): \(V(12) = 150 - 5 \cdot 12 = 150 - 60 = 90\). Das Restvolumen beträgt \(90\,\text{Liter}\). 4. Nullstelle berechnen: \(0 = 150 - 5 \cdot t \Rightarrow 5 \cdot t = 150 \Rightarrow t = 30\). Die Tonne ist nach \(30\,\text{Minuten}\) leer.

Antwort

a) \(V(t) = 150 - 5 \cdot t\) b) Der \(y\)-Achsenabschnitt ist der Startwert (\(150\,\text{l}\)), die Steigung beträgt \(-5\,\text{l/min}\) und beschreibt die Abnahme durch den Abfluss. c) Nach \(12\,\text{Minuten}\) sind noch \(90\,\text{Liter}\) enthalten. d) Die Tonne ist nach \(30\,\text{Minuten}\) leer.
4131658
In einem physikalischen Experiment wird die Abkühlung von heißem Kakao in einer Tasse untersucht. Die Temperatur wurde in bestimmten Zeitabständen gemessen und in der folgenden Tabelle notiert: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in \(\text{min}\))</td> <td>0</td> <td>2</td> <td>4</td> <td>6</td> <td>10</td> <td>15</td> </tr> <tr> <td>Temperatur \(T\) (in \(\text{°C}\))</td> <td>75</td> <td>59</td> <td>47</td> <td>38</td> <td>28</td> <td>23</td> </tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung Zeit \(\rightarrow\) Temperatur linear ist. b) Beschreibe den Verlauf der Abkühlung. Was fällt dir bei der Temperaturänderung pro Zeiteinheit auf? c) Schätze begründet ab, wie hoch die Zimmertemperatur in dem Raum etwa ist.

Denkanstöße

- Untersuche, um wie viele Grade die Temperatur in gleichen Zeitabschnitten sinkt. - Was bedeutet es für den Graphen, wenn die Werte nicht immer um denselben Betrag fallen? - Überlege, warum ein heißes Getränk irgendwann nicht mehr kälter wird.

Lösung

1. Prüfung auf Linearität: Berechnung der Temperaturänderung pro Minute für verschiedene Intervalle. Intervall \([0; 2]\): \(\frac{59 - 75}{2 - 0} = -8\,\text{°C/min}\). Intervall \([2; 4]\): \(\frac{47 - 59}{4 - 2} = -6\,\text{°C/min}\). Da die Änderungsraten nicht konstant sind, ist die Zuordnung nicht linear. 2. Beschreibung des Verlaufs: Die Temperatur sinkt kontinuierlich. Die Abkühlung erfolgt zu Beginn am schnellsten ( \(-8\,\text{°C/min}\)) und wird mit der Zeit immer langsamer (zwischen Minute 10 und 15 nur noch \(\frac{23 - 28}{15 - 10} = -1\,\text{°C/min}\)). 3. Schätzung der Zimmertemperatur: Da die Abkühlungsrate immer geringer wird, nähert sich die Temperatur der Umgebungstemperatur an. Da der Kakao nach 15 Minuten bei \(23\,\text{°C}\) liegt und die Abkühlung fast stagniert, liegt die Zimmertemperatur vermutlich bei etwa \(20\,\text{°C}\) bis \(22\,\text{°C}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ist nicht linear, da die Temperaturabnahme pro Minute nicht konstant ist (z. B. \(8\,\text{°C/min}\) am Anfang gegenüber \(1\,\text{°C/min}\) am Ende). b) Der Kakao kühlt ab, wobei die Geschwindigkeit der Abkühlung mit der Zeit abnimmt. c) Die Zimmertemperatur liegt wahrscheinlich bei ca. \(20\,\text{°C}\) bis \(22\,\text{°C}\), da sich die Abkühlung diesem Wert asymptotisch nähert.
4131838
Zwei Wassertanks werden gleichzeitig befüllt. Die Füllhöhe \(h\) (in \(\text{cm}\)) kann in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) durch folgende lineare Funktionen beschrieben werden: Tank A: \(h_A(t) = 1{,}5t + 20\) Tank B: \(h_B(t) = 2t + 10\) a) Wie hoch steht das Wasser zu Beginn der Messung in den beiden Tanks? b) Um wie viele Zentimeter steigt der Wasserspiegel in jedem Tank pro Minute? c) Welcher Tank hat nach \(15\,\text{Minuten}\) einen höheren Wasserstand? Begründe durch Rechnung. d) Bestimme rechnerisch den Zeitpunkt, an dem das Wasser in beiden Tanks exakt gleich hoch steht.

Denkanstöße

- Überlege, welcher Teil der Funktionsgleichung den Startwert darstellt. - Die Steigung gibt an, wie stark sich der Wert pro Zeiteinheit ändert. - Setze den gegebenen Zeitwert in die Funktionen ein, um die Höhe zu berechnen. - Wenn zwei Werte gleich sein sollen, kannst du die Funktionsterme gleichsetzen.

Lösung

1. Bestimmung der Anfangshöhen (y-Achsenabschnitte bei \(t=0\)): Tank A: \(20\,\text{cm}\), Tank B: \(10\,\text{cm}\). 2. Ermittlung der Steiggeschwindigkeiten (Steigungen \(m\)): Tank A: \(1{,}5\,\text{cm/min}\), Tank B: \(2\,\text{cm/min}\). 3. Berechnung der Füllhöhen nach \(15\,\text{Minuten}\): \(h_A(15) = 1{,}5 \cdot 15 + 20 = 22{,}5 + 20 = 42{,}5\,\text{cm}\). \(h_B(15) = 2 \cdot 15 + 10 = 30 + 10 = 40\,\text{cm}\). Ergebnis: Der Wasserstand in Tank A ist nach \(15\,\text{Minuten}\) höher. 4. Gleichsetzen der Funktionen zur Bestimmung des Schnittpunkts: \(1{,}5t + 20 = 2t + 10\) \(10 = 0{,}5t\) \(t = 20\). Nach \(20\,\text{Minuten}\) sind die Füllhöhen gleich.

Antwort

a) Tank A: \(20\,\text{cm}\); Tank B: \(10\,\text{cm}\). b) Tank A: \(1{,}5\,\text{cm/min}\); Tank B: \(2\,\text{cm/min}\). c) Der Wasserstand in Tank A (\(42{,}5\,\text{cm}\)) ist höher als in Tank B (\(40\,\text{cm}\)). d) Nach \(20\,\text{Minuten}\) ist der Wasserstand in beiden Tanks gleich.
4132108
Lukas besitzt eine Prepaid-Karte für sein Smartphone mit einem Startguthaben von \(20\,\text{€}\). Jede vertelefonierte Minute kostet ihn \(0{,}12\,\text{€}\). a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die das restliche Guthaben \(G\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit von der Telefonierzeit \(t\) (in Minuten) angibt. b) Berechne, wie viel Guthaben nach einer Telefonierzeit von \(45\) Minuten noch auf der Karte ist. c) Nach wie vielen Minuten sind genau noch \(5\,\text{€}\) auf der Karte? d) Begründe, ob es sich bei dieser Zuordnung um eine proportionale Funktion handelt.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welcher Wert fest vorgegeben ist und welcher Wert sich pro Minute ändert. - Was bedeutet „proportional“ für den Graphen oder die Gleichung einer Funktion? - Setze für die Teilaufgaben b) und c) die gegebenen Werte in deine Gleichung ein und löse nach der gesuchten Größe auf.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung: Das Startguthaben beträgt \(20\,\text{€}\), und pro Minute verringert es sich um \(0{,}12\,\text{€}\). Die Gleichung lautet \(G(t) = 20 - 0{,}12 \cdot t\). 2. Berechnung für \(t = 45\): \(G(45) = 20 - 0{,}12 \cdot 45 = 20 - 5{,}4 = 14{,}6\). Das Restguthaben beträgt \(14{,}60\,\text{€}\). 3. Berechnung der Zeit für \(G = 5\): Setze \(5 = 20 - 0{,}12 \cdot t\). Umformen ergibt \(0{,}12 \cdot t = 15\), also \(t = \frac{15}{0{,}12} = 125\). Nach \(125\) Minuten sind noch \(5\,\text{€}\) vorhanden. 4. Prüfung auf Proportionalität: Eine proportionale Funktion hat die Form \(y = m \cdot x\) und geht durch den Ursprung \((0|0)\). Da der \(y\)-Achsenabschnitt hier \(20\) ist (bei \(t=0\) ist \(G=20\)), ist die Funktion nicht proportional.

Antwort

a) \(G(t) = 20 - 0{,}12 \cdot t\) b) Das Restguthaben beträgt \(14{,}60\,\text{€}\). c) Nach \(125\) Minuten. d) Nein, die Funktion ist nicht proportional, da der Graph nicht durch den Koordinatenursprung verläuft (\(G(0) = 20 \neq 0\)).
4135258
Ein Wanderer legt den Hinweg zu einer Berghütte mit einer Länge von \(6\,\text{km}\) in einer Zeit von \(1{,}5\,\text{Stunden}\) zurück. Für den Rückweg wählt er eine alternative Route, die \(9\,\text{km}\) lang ist. a) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_1\) für den Hinweg in \(\text{km/h}\). b) Auf dem Rückweg ist der Wanderer schneller und erreicht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von \(v_2 = 4{,}5\,\text{km/h}\). Berechne die Zeit \(t_2\) für den Rückweg. Bestimme anschließend die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_g\) für die gesamte Wanderung (Hin- und Rückweg). c) Stelle eine Formel für die Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_g\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t_2\) auf. Die Gesamtstrecke beträgt dabei \(15\,\text{km}\) und die Zeit für den Hinweg bleibt bei \(1{,}5\,\text{h}\).

Denkanstöße

- Wie hängen Geschwindigkeit, Weg und Zeit zusammen? - Was ist die gesamte Strecke und wie viel Zeit vergeht insgesamt? - Überlege für die Formel, welcher Teil der Gesamtdauer variabel ist.

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeit für den Hinweg: \(v_1 = \frac{s_1}{t_1} = \frac{6\,\text{km}}{1{,}5\,\text{h}} = 4\,\text{km/h}\). 2. Berechnung der Zeit für den Rückweg: \(t_2 = \frac{s_2}{v_2} = \frac{9\,\text{km}}{4{,}5\,\text{km/h}} = 2\,\text{h}\). 3. Berechnung der Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit: \(v_g = \frac{s_{ges}}{t_{ges}} = \frac{6\,\text{km} + 9\,\text{km}}{1{,}5\,\text{h} + 2\,\text{h}} = \frac{15}{3{,}5} \approx 4{,}29\,\text{km/h}\). 4. Aufstellen der Formel für \(v_g\): Da die Gesamtstrecke \(15\,\text{km}\) und die Zeit für den Hinweg \(1{,}5\,\text{h}\) beträgt, lautet die Funktion \(v_g(t_2) = \frac{15}{1{,}5 + t_2}\).

Antwort

a) \(v_1 = 4\,\text{km/h}\) b) \(t_2 = 2\,\text{h}\); \(v_g \approx 4{,}29\,\text{km/h}\) c) \(v_g = \frac{15}{1{,}5 + t_2}\)
4142068
Ein leeres Regenfass wird an einem regnerischen Tag gefüllt. In den ersten \(20\,\text{Minuten}\) fließen \(40\,\text{Liter}\) Wasser in das Fass. Danach hört es für \(10\,\text{Minuten}\) auf zu regnen. Da der Gartenbesitzer Gießwasser benötigt, entnimmt er anschließend innerhalb von \(15\,\text{Minuten}\) gleichmäßig \(15\,\text{Liter}\). a) Zeichne ein Zeit-Füllmengen-Diagramm für die ersten \(45\,\text{Minuten}\) (\(x\)-Achse: Zeit in \(\text{min}\), \(y\)-Achse: Füllmenge in \(\text{l}\)). b) Bestimme die Füllgeschwindigkeit in den ersten \(20\,\text{Minuten}\) in Litern pro Minute. c) Zu welchen Zeitpunkten befinden sich genau \(30\,\text{Liter}\) Wasser im Fass?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Werte auf welche Achse gehören. - Wie kannst du die Steigung einer Geraden berechnen, wenn du zwei Punkte kennst? - Was bedeutet eine waagerechte Linie im Diagramm für die Veränderung der Wassermenge? - Kannst du für die verschiedenen Zeitabschnitte jeweils eine kleine Gleichung aufstellen?

Lösung

1. Identifikation der Eckpunkte des Graphen: \(P_0(0|0)\), \(P_1(20|40)\), \(P_2(30|40)\) und \(P_3(45|25)\). 2. Berechnung der Füllgeschwindigkeit im ersten Abschnitt: \(\frac{40\,\text{l} - 0\,\text{l}}{20\,\text{min} - 0\,\text{min}} = 2\,\text{l/min}\). 3. Bestimmung der Zeitpunkte für \(30\,\text{l}\): - Im ersten Abschnitt (Füllen): \(2 \cdot t = 30 \implies t = 15\,\text{min}\). - Im dritten Abschnitt (Entnahme): Die Gerade durch \(P_2(30|40)\) und \(P_3(45|25)\) hat die Steigung \(m = \frac{25 - 40}{45 - 30} = -1\,\text{l/min}\). Die Funktionsgleichung lautet \(V(t) = 40 - 1 \cdot (t - 30)\). Setze \(V(t) = 30\): \(30 = 40 - (t - 30) \implies -10 = -(t - 30) \implies 10 = t - 30 \implies t = 40\,\text{min}\).

Antwort

a) Der Graph verbindet die Punkte \((0|0)\), \((20|40)\), \((30|40)\) und \((45|25)\) geradlinig. b) Die Füllgeschwindigkeit beträgt \(2\,\text{l/min}\). c) Das Fass enthält nach \(15\,\text{Minuten}\) und nach \(40\,\text{Minuten}\) genau \(30\,\text{Liter}\).
4227118
Die folgende Tabelle dokumentiert das Höhenwachstum einer bestimmten Getreidesorte über einen Zeitraum von 30 Tagen: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) in Tagen</td> <td>0</td><td>5</td><td>15</td><td>20</td><td>30</td> </tr> <tr> <td>Höhe \(h\) in \(\text{cm}\)</td> <td>12</td><td>22</td><td>62</td><td>92</td><td>112</td> </tr> </table> a) Berechne die durchschnittliche Wachstumsrate (in \(\text{cm}\) pro Tag) für die Zeitintervalle \([0; 5]\), \([5; 15]\), \([15; 20]\) und \([20; 30]\). b) In welchem dieser Zeitintervalle wuchs das Getreide am schnellsten? c) Angenommen, das Wachstum würde nach dem 20. Tag konstant mit der Rate aus dem Intervall \([15; 20]\) weitergehen. Welche Höhe hätte die Pflanze dann am Tag 30 erreicht? Vergleiche dieses theoretische Ergebnis mit dem tatsächlichen Tabellenwert.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Änderung eines Wertes über eine bestimmte Zeitspanne? - Was bedeutet eine „durchschnittliche Rate“ im Zusammenhang mit der Steigung zwischen zwei Punkten? - Überlege dir, wie viel die Pflanze pro Tag im jeweiligen Abschnitt dazugewinnt. - Für die Prognose: Nutze den Wert an Tag 20 als Startwert und rechne den Zuwachs für 10 weitere Tage hinzu.

Lösung

1. Berechnung der durchschnittlichen Wachstumsraten \(\frac{\Delta h}{\Delta t}\) für die Intervalle: - Intervall \([0; 5]\): \(\frac{22 - 12}{5 - 0} = \frac{10}{5} = 2\,\text{cm/Tag}\) - Intervall \([5; 15]\): \(\frac{62 - 22}{15 - 5} = \frac{40}{10} = 4\,\text{cm/Tag}\) - Intervall \([15; 20]\): \(\frac{92 - 62}{20 - 15} = \frac{30}{5} = 6\,\text{cm/Tag}\) - Intervall \([20; 30]\): \(\frac{112 - 92}{30 - 20} = \frac{20}{10} = 2\,\text{cm/Tag}\) 2. Vergleich der Raten: Die höchste Rate liegt im Intervall \([15; 20]\) mit \(6\,\text{cm/Tag}\) vor. 3. Prognose für Tag 30 bei konstanter Rate von \(6\,\text{cm/Tag}\) ab Tag 20: \(h(30) = h(20) + 10 \cdot 6 = 92 + 60 = 152\,\text{cm}\). 4. Vergleich: Der theoretische Wert (\(152\,\text{cm}\)) ist deutlich höher als der tatsächliche Tabellenwert (\(112\,\text{cm}\)), was bedeutet, dass sich das Wachstum verlangsamt hat.

Antwort

a) Die Wachstumsraten betragen \(2\,\text{cm/Tag}\), \(4\,\text{cm/Tag}\), \(6\,\text{cm/Tag}\) und \(2\,\text{cm/Tag}\). b) Im Intervall \([15; 20]\) war das Wachstum mit \(6\,\text{cm/Tag}\) am schnellsten. c) Die theoretische Höhe wäre \(152\,\text{cm}\). Der tatsächliche Wert (\(112\,\text{cm}\)) liegt darunter, da die Wachstumsgeschwindigkeit abgenommen hat.
4119058
Zwei Radfahrer, Anna und Ben, starten zur gleichen Zeit an demselben Ort zu einer Radtour. Während Anna mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit fährt, ändert Ben sein Tempo im Verlauf der ersten Stunde. Die folgende Tabelle zeigt ihre zurückgelegten Entfernungen: <table> <tr><td>Zeit (in min)</td><td>0</td><td>15</td><td>30</td><td>45</td><td>60</td></tr> <tr><td>Entfernung Anna (in km)</td><td>0</td><td>4,5</td><td>9,0</td><td>13,5</td><td>18,0</td></tr> <tr><td>Entfernung Ben (in km)</td><td>0</td><td>6,0</td><td>10,5</td><td>13,5</td><td>15,0</td></tr> </table> a) Zeichne die Graphen für beide Radfahrer in ein gemeinsames Koordinatensystem (x-Achse: Zeit in \(\text{min}\), y-Achse: Strecke in \(\text{km}\)). b) Wer von beiden ist nach 20 Minuten vorn? Schätze den Vorsprung mithilfe deiner Zeichnung oder der Tabelle. c) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit von Anna in \(\text{km/h}\). d) Beschreibe den Verlauf von Bens Fahrt im Vergleich zu Annas Fahrt. Welche Gründe könnte es für Bens Tempowechsel geben?

Denkanstöße

- Überlege dir eine passende Skalierung für die Achsen, damit alle Werte gut eintragbar sind. - Schau dir an, wie sich die Abstände zwischen den Tabellenwerten verändern. - Wie rechnet man Minuten in Stunden um, um die Geschwindigkeit in \(\text{km/h}\) anzugeben? - Was bedeutet eine flacher werdende Kurve für die Geschwindigkeit?

Lösung

1. Zeichnen des Koordinatensystems: x-Achse von \(0\) bis \(60\,\text{min}\), y-Achse von \(0\) bis \(20\,\text{km}\). Eintragen der Punkte für Anna \((0|0), (15|4{,}5), \dots\) und Ben \((0|0), (15|6{,}0), \dots\) und Verbinden zu Kurven. 2. Bestimmung der Position nach \(20\,\text{min}\): Bei \(t = 15\) liegt Ben mit \(6{,}0\,\text{km}\) vor Anna (\(4{,}5\,\text{km}\)). Da die Graphen sich erst bei \(45\,\text{min}\) schneiden, ist Ben nach \(20\,\text{min}\) vorn. Der Vorsprung beträgt etwa \(1{,}5\,\text{km}\). 3. Durchschnittsgeschwindigkeit Anna: In \(60\,\text{min}\) (also \(1\,\text{h}\)) legt sie \(18{,}0\,\text{km}\) zurück. Die Geschwindigkeit beträgt \(18\,\text{km/h}\). 4. Vergleich und Interpretation: Anna fährt proportional (konstante Steigung). Ben startet schneller als Anna, wird aber im Verlauf der Zeit langsamer (abnehmende Steigung). Mögliche Gründe: Erschöpfung, Gegenwind oder ein Anstieg im Gelände.

Antwort

a) Der Graph zeigt eine Gerade für Anna und eine nach rechts abflachende Kurve für Ben. b) Ben ist vorn; sein Vorsprung beträgt ca. \(1{,}5\,\text{km}\). c) Annas Geschwindigkeit beträgt \(18\,\text{km/h}\). d) Ben startet schnell und wird dann langsamer (z. B. durch Ermüdung oder Steigung), während Anna ihr Tempo hält.
4119068
Zwei unterschiedlich geformte Gefäße (Gefäß A und Gefäß B) werden mit der gleichen konstanten Wassermenge pro Minute gefüllt. Dabei wird die Füllhöhe gemessen. <table> <tr><td>Zeit (in s)</td><td>0</td><td>10</td><td>20</td><td>30</td><td>40</td><td>50</td></tr> <tr><td>Füllhöhe A (in cm)</td><td>0</td><td>2,0</td><td>4,0</td><td>6,0</td><td>8,0</td><td>10,0</td></tr> <tr><td>Füllhöhe B (in cm)</td><td>0</td><td>3,5</td><td>6,0</td><td>7,5</td><td>8,5</td><td>9,0</td></tr> </table> a) Welches Gefäß hat eine gleichmäßige Form (wie ein Zylinder)? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Tabellenwerte. b) Skizziere den Verlauf der Füllhöhe für beide Gefäße in ein Koordinatensystem. c) Wie verändert sich die Form von Gefäß B nach oben hin? Erkläre dies anhand der Zunahme der Füllhöhe pro \(10\,\text{s}\).

Denkanstöße

- Schau dir an, um wie viele Zentimeter die Höhe in jedem Zeitabschnitt wächst. - Erinnere dich: Wenn ein Gefäß breiter wird, steigt der Wasserspiegel langsamer oder schneller?

Lösung

1. Analyse der Zunahme: Bei Gefäß A nimmt die Höhe alle \(10\,\text{s}\) um genau \(2{,}0\,\text{cm}\) zu. Dies ist eine proportionale Zuordnung, was auf eine gleichmäßige Gefäßform (Zylinder) hindeutet. 2. Graphische Darstellung: x-Achse für Zeit (\(0\) bis \(50\,\text{s}\)), y-Achse für Höhe (\(0\) bis \(10\,\text{cm}\)). A ist eine Ursprungsgerade, B eine Kurve, die flacher wird. 3. Form von Gefäß B: In den ersten \(10\,\text{s}\) steigt das Wasser um \(3{,}5\,\text{cm}\), zwischen \(40\) und \(50\,\text{s}\) nur noch um \(0{,}5\,\text{cm}\). Da die Füllhöhe bei gleichbleibendem Zufluss immer langsamer steigt, muss das Gefäß nach oben hin deutlich breiter werden (z. B. Schüsselform).

Antwort

a) Gefäß A ist gleichmäßig geformt, da die Füllhöhe proportional zur Zeit steigt (immer \(+2\,\text{cm}\) pro \(10\,\text{s}\)). b) Der Graph für A ist eine Gerade, der für B eine Kurve. c) Gefäß B wird nach oben hin breiter, da die Höhenzunahme pro Zeitschritt immer kleiner wird (\(3{,}5 \to 2{,}5 \to 1{,}5 \to 1{,}0 \to 0{,}5\)).
4119178
Ein Auto legt eine Strecke von \(10\,\text{km}\) zurück. Das zugehörige Diagramm zeigt die Geschwindigkeit \(v\) in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg \(s\). - Von \(s = 0\,\text{km}\) bis \(s = 2\,\text{km}\) steigt die Geschwindigkeit gleichmäßig von \(0\) auf \(50\,\text{km/h}\) an. - Für \(2\,\text{km} \leq s < 8\,\text{km}\) bleibt die Geschwindigkeit konstant bei \(50\,\text{km/h}\). - Bei \(s = 8\,\text{km}\) beträgt die Geschwindigkeit \(0\,\text{km/h}\); unmittelbar vor und nach diesem Wegpunkt beträgt sie \(50\,\text{km/h}\). - Für \(8\,\text{km} < s \leq 10\,\text{km}\) bleibt sie bei \(50\,\text{km/h}\). Beantworte die folgenden Fragen: a) Was könnte bei Kilometer 8 passiert sein? b) Warum lässt sich die Dauer eines Halts (z. B. an einer roten Ampel) in diesem speziellen Diagramm-Typ (Weg \(\to\) Geschwindigkeit) nicht ablesen?

Denkanstöße

- Überlege, was mit der Geschwindigkeit passiert, wenn ein Auto anhält. - Welche Information steht an der waagerechten Achse? - Vergleiche dieses Diagramm mit einem, bei dem die Zeit auf der waagerechten Achse steht. - Was passiert mit dem Kilometerzähler im Auto, während man an einer Ampel wartet?

Lösung

1. Analyse des Ereignisses bei \(s = 8\,\text{km}\): Da die Geschwindigkeit an diesem Wegpunkt \(0\,\text{km/h}\) beträgt und unmittelbar davor und danach \(50\,\text{km/h}\), handelt es sich idealisiert um einen Halt, zum Beispiel an einer roten Ampel oder einem Stoppschild. 2. Analyse der Diagrammachsen: Die \(x\)-Achse stellt den zurückgelegten Weg \(s\) dar, nicht die Zeit. 3. Schlussfolgerung zur Dauer: Während eines Stillstands vergrößert sich der zurückgelegte Weg nicht (\(\Delta s = 0\)). Die gesamte Wartezeit gehört daher zu demselben Wegpunkt \(s = 8\,\text{km}\). Im Weg-Geschwindigkeits-Diagramm erscheint nur der einzelne Wert \(v(8)=0\); eine Zeitdauer kann ohne Zeitachse nicht dargestellt werden.

Antwort

a) Bei Kilometer 8 gab es idealisiert einen Halt, zum Beispiel an einer Ampel oder einem Stoppschild. b) Während des Wartens bleibt der Wegwert unverändert. Das Weg-Geschwindigkeits-Diagramm zeigt deshalb nur \(v(8)=0\), aber nicht, wie lange dieser Zustand dauert.
4120458
Lara beobachtet den Ladestand ihres Smartphone-Akkus während einer langen Zugfahrt. Sie nutzt das Handy durchgehend für ein Spiel. Um \(12:15\,\text{Uhr}\) zeigt der Akku noch \(88\,\%\) an. Um \(14:45\,\text{Uhr}\) sind es nur noch \(63\,\%\). a) Bestimme die Abnahme des Ladestands in Prozentpunkten pro Stunde. Wann wäre der Akku laut dieser linearen Annahme bei \(0\,\%\) leer? b) Berechne, welchen Ladestand das Handy laut Modell um \(10:15\,\text{Uhr}\) gehabt hätte. c) Erkläre, warum das Ergebnis aus Aufgabenteil b) zeigt, dass das lineare Modell für den Vormittag nicht stimmen kann.

Denkanstöße

- Rechne die Zeit von \(12:15\) bis \(14:45\) erst in Dezimalstunden oder Minuten um. - Wenn du weißt, wie viele Prozentpunkte pro Stunde verloren gehen, kannst du auch "rückwärts" rechnen. - Gibt es eine Obergrenze für die Ladung eines Akkus?

Lösung

1. Berechnung der Zeitdifferenz: Von \(12:15\,\text{Uhr}\) bis \(14:45\,\text{Uhr}\) vergehen \(2{,}5\,\text{Stunden}\). 2. Berechnung der Ladungsdifferenz: \(88\,\% - 63\,\% = 25\) Prozentpunkte. 3. Abnahme pro Stunde: \(25 : 2{,}5 = 10\) Prozentpunkte pro Stunde. 4. Zeitpunkt \(0\,\%\) (a): Von \(63\,\%\) ausgehend dauert es noch \(63 : 10 = 6{,}3\,\text{Stunden}\). \(6\,\text{Stunden}\) und \(18\,\text{Minuten}\) nach \(14:45\,\text{Uhr}\) ist es \(21:03\,\text{Uhr}\). 5. Ladestand um \(10:15\,\text{Uhr}\) (b): Das sind \(2\,\text{Stunden}\) vor \(12:15\,\text{Uhr}\). Die Zunahme beim Rückwärtsrechnen beträgt \(2 \cdot 10 = 20\) Prozentpunkte. Damit ergibt sich ein Ladestand von \(88\,\% + 20\) Prozentpunkten \(= 108\,\%\). 6. Interpretation (c): Ein Akku kann physikalisch nicht mehr als \(100\,\%\) Ladung haben. Das lineare Modell liefert hier einen Wert, der in der Realität unmöglich ist, was bedeutet, dass die Entladungsrate vorher anders gewesen sein muss oder der Akku voll war.

Antwort

a) Der Akku verliert \(10\) Prozentpunkte pro Stunde. Er wäre um \(21:03\,\text{Uhr}\) leer. b) Laut Modell hätte der Akku um \(10:15\,\text{Uhr}\) einen Stand von \(108\,\%\) gehabt. c) Da ein Akku maximal \(100\,\%\) geladen sein kann, ist der berechnete Wert von \(108\,\%\) unmöglich. Das Modell ist also für diesen Zeitraum nicht anwendbar.
4120648
Zwei E-Scooter-Anbieter haben unterschiedliche Preissysteme für ihre Fahrten: Anbieter „Flitz“ verlangt eine Grundgebühr von \(1{,}00\,\text{€}\) pro Ausleihe und zusätzlich \(0{,}15\,\text{€}\) pro angefangene Minute. Anbieter „Saust“ verzichtet auf eine Grundgebühr, berechnet dafür aber \(0{,}25\,\text{€}\) pro angefangene Minute. a) Berechne für beide Anbieter die Kosten für eine Fahrtdauer von \(5\), \(10\) und \(15\) Minuten. b) Erstelle eine Wertetabelle für die Kosten beider Anbieter für die Fahrzeiten von \(1\) bis \(12\) Minuten. c) Lukas behauptet: „Ab einer Fahrzeit von \(10\) Minuten ist Anbieter Flitz immer günstiger oder gleich teuer wie Anbieter Saust.“ Überprüfe diese Aussage mithilfe deiner Tabelle oder einer Zeichnung. d) In der Realität werden oft angefangene Minuten voll berechnet. Ist es in diesem Fall sinnvoll, die Punkte im Graphen durch eine durchgehende Linie zu verbinden? Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Zahl der berechneten Minuten. - Vergleiche die Kosten beider Anbieter bei \(10\) Minuten und danach die Kostensteigerung pro weiterer Minute. - Überlege, ob der Preis innerhalb einer angefangenen Minute stetig steigt oder konstant bleibt.

Lösung

1. Bei einer tatsächlichen Fahrtdauer wird auf die nächste volle Minute aufgerundet; \(n\) bezeichnet die Zahl der berechneten Minuten. Dann gilt \(K_{\text{Flitz}}=1{,}00+0{,}15n\) und \(K_{\text{Saust}}=0{,}25n\). 2. Für \(5\), \(10\) und \(15\) Minuten ergeben sich: Flitz: \(1{,}75\,\text{€}\), \(2{,}50\,\text{€}\), \(3{,}25\,\text{€}\). Saust: \(1{,}25\,\text{€}\), \(2{,}50\,\text{€}\), \(3{,}75\,\text{€}\). 3. Wertetabelle für ganze Fahrzeiten von \(1\) bis \(12\) Minuten: <table> <tr><td>Minuten</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td><td>7</td><td>8</td><td>9</td><td>10</td><td>11</td><td>12</td></tr> <tr><td>Flitz (in €)</td><td>1,15</td><td>1,30</td><td>1,45</td><td>1,60</td><td>1,75</td><td>1,90</td><td>2,05</td><td>2,20</td><td>2,35</td><td>2,50</td><td>2,65</td><td>2,80</td></tr> <tr><td>Saust (in €)</td><td>0,25</td><td>0,50</td><td>0,75</td><td>1,00</td><td>1,25</td><td>1,50</td><td>1,75</td><td>2,00</td><td>2,25</td><td>2,50</td><td>2,75</td><td>3,00</td></tr> </table> 4. Bei \(10\) berechneten Minuten kosten beide Anbieter \(2{,}50\,\text{€}\). Für mehr als \(10\) berechnete Minuten ist Flitz günstiger, weil dessen Preis pro weiterer Minute geringer ist. 5. Bei angefangenen Minuten ist der Preis auch für Bruchteile einer Minute definiert, bleibt aber innerhalb eines Abrechnungsintervalls konstant und springt an der nächsten Minutengrenze. Deshalb ist eine Treppenfunktion passend; geradliniges Verbinden der Tabellenpunkte ist nicht passend.

Antwort

a) Flitz: \(1{,}75\,\text{€}\), \(2{,}50\,\text{€}\), \(3{,}25\,\text{€}\); Saust: \(1{,}25\,\text{€}\), \(2{,}50\,\text{€}\), \(3{,}75\,\text{€}\). b) <table> <tr><td>Minuten</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td><td>7</td><td>8</td><td>9</td><td>10</td><td>11</td><td>12</td></tr> <tr><td>Flitz (in €)</td><td>1,15</td><td>1,30</td><td>1,45</td><td>1,60</td><td>1,75</td><td>1,90</td><td>2,05</td><td>2,20</td><td>2,35</td><td>2,50</td><td>2,65</td><td>2,80</td></tr> <tr><td>Saust (in €)</td><td>0,25</td><td>0,50</td><td>0,75</td><td>1,00</td><td>1,25</td><td>1,50</td><td>1,75</td><td>2,00</td><td>2,25</td><td>2,50</td><td>2,75</td><td>3,00</td></tr> </table> c) Die Aussage ist wahr. Bei \(10\) Minuten kosten beide \(2{,}50\,\text{€}\); danach ist Flitz günstiger. d) Die Kosten sollten als Treppenfunktion dargestellt werden. Für Bruchteile einer Minute gilt jeweils der Preis der nächsten berechneten vollen Minute.
4120688
Zwei Anbieter für Carsharing haben unterschiedliche Tarife: - Anbieter „Flott“: Keine Grundgebühr, aber \(0{,}30\,\text{€}\) pro gefahrene Minute. - Anbieter „Mobil“: Eine monatliche Grundgebühr von \(10{,}00\,\text{€}\) und zusätzlich \(0{,}10\,\text{€}\) pro gefahrene Minute. a) Berechne für beide Anbieter die Kosten bei einer monatlichen Nutzung von 30 Minuten und 60 Minuten. b) Bestimme rechnerisch, ab welcher Fahrzeit pro Monat der Anbieter „Mobil“ kostengünstiger ist. c) Zeichne die Graphen beider Tarife in ein Koordinatensystem (x-Achse: Zeit in Minuten, y-Achse: Kosten in \(\text{€}\)). Welche Bedeutung hat der Schnittpunkt der beiden Graphen?

Denkanstöße

- Stelle für beide Anbieter eine Funktionsgleichung der Form \(y = m \cdot x + n\) auf. - Wofür stehen die Grundgebühr und der Minutenpreis in deiner Gleichung? - Um herauszufinden, wann beide gleich viel kosten, kannst du die beiden Gleichungen gleichsetzen. - Was passiert im Graphen an der Stelle, an der ein Tarif den anderen „überholt“?

Lösung

1. Kosten für 30 Minuten berechnen: Flott: \(30 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 9{,}00\,\text{€}\). Mobil: \(10{,}00\,\text{€} + 30 \cdot 0{,}10\,\text{€} = 13{,}00\,\text{€}\). 2. Kosten für 60 Minuten berechnen: Flott: \(60 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 18{,}00\,\text{€}\). Mobil: \(10{,}00\,\text{€} + 60 \cdot 0{,}10\,\text{€} = 16{,}00\,\text{€}\). 3. Den Schwellenwert durch Gleichsetzen der Funktionsterme finden: \(0{,}30 \cdot x = 10 + 0{,}10 \cdot x\). 4. Gleichung lösen: \(0{,}20 \cdot x = 10 \Rightarrow x = 50\). Ab einer Fahrzeit von mehr als 50 Minuten ist „Mobil“ günstiger. 5. Graphen zeichnen: Eine Ursprungsgerade für „Flott“ und eine Gerade mit y-Achsenabschnitt 10 für „Mobil“. 6. Interpretation des Schnittpunkts: Bei genau 50 Minuten Fahrtzeit kosten beide Anbieter mit \(15{,}00\,\text{€}\) gleich viel.

Antwort

a) Bei 30 Min: Flott \(9{,}00\,\text{€}\), Mobil \(13{,}00\,\text{€}\). Bei 60 Min: Flott \(18{,}00\,\text{€}\), Mobil \(16{,}00\,\text{€}\). b) Ab einer Fahrzeit von mehr als 50 Minuten pro Monat ist der Anbieter „Mobil“ günstiger. c) Der Schnittpunkt liegt bei \((50 \mid 15)\). Er gibt die Fahrzeit an, bei der beide Tarife exakt die gleichen Kosten verursachen.
4120718
Ein Parkhaus in der Innenstadt nutzt folgendes Preissystem für die Parkdauer: - Die ersten \(30\,\text{Minuten}\) sind kostenlos. - Danach kostet jede weitere angefangene Stunde \(2{,}50\,\text{€}\). - Der Tageshöchstpreis beträgt \(15{,}00\,\text{€}\). a) Bestimme die Parkgebühren für eine Parkdauer von \(45\,\text{min}\), \(2\,\text{h}\), \(6\,\text{h}\) und \(10\,\text{h}\). b) Skizziere den Graphen der Zuordnung (Parkdauer in Stunden \(\to\) Preis in Euro) für den Bereich von \(0\) bis \(10\,\text{Stunden}\). c) Warum handelt es sich hierbei nicht um eine proportionale Zuordnung? Nenne zwei Begründungen, die du am Graphen oder an den Werten erkennen kannst.

Denkanstöße

- Was bedeutet „jede angefangene Stunde“ für die Berechnung, wenn die Zeit über die freien 30 Minuten hinausgeht? - Achte beim Zeichnen darauf, was an den Stellen passiert, an denen eine neue Stunde beginnt. - Erinnere dich an die Eigenschaften einer proportionalen Zuordnung: Was müsste für den Graphen und die Wertepaare gelten?

Lösung

1. Berechnung der Gebühren: - \(45\,\text{min}\): Nach den freien \(30\,\text{min}\) beginnt die erste kostenpflichtige Stunde, also \(2{,}50\,\text{€}\). - \(2\,\text{h}\): Nach den freien \(30\,\text{min}\) verbleiben \(90\,\text{min}\), also zwei angefangene Stunden und damit \(5{,}00\,\text{€}\). - \(6\,\text{h}\): Nach den freien \(30\,\text{min}\) sind mehr als fünf kostenpflichtige Stunden angebrochen; der Tageshöchstpreis beträgt \(15{,}00\,\text{€}\). - \(10\,\text{h}\): Es gilt ebenfalls der Tageshöchstpreis von \(15{,}00\,\text{€}\). 2. Der Graph ist eine Treppenfunktion. Er liegt bis einschließlich \(0{,}5\,\text{h}\) bei \(0\,\text{€}\). Danach steigt er in Stufen von \(2{,}50\,\text{€}\). Bei genau \(5{,}5\,\text{h}\) beträgt der Preis noch \(12{,}50\,\text{€}\); für Parkdauern über \(5{,}5\,\text{h}\) gilt der Höchstpreis von \(15{,}00\,\text{€}\). 3. Die Zuordnung ist nicht proportional, weil der Graph keine Ursprungsgerade ist und weil Zeitverdopplungen nicht zu Preisverdopplungen führen.

Antwort

a) \(45\,\text{min} \to 2{,}50\,\text{€}\); \(2\,\text{h} \to 5{,}00\,\text{€}\); \(6\,\text{h} \to 15{,}00\,\text{€}\); \(10\,\text{h} \to 15{,}00\,\text{€}\). b) Der Graph ist eine Treppenfunktion. Der Höchstpreis gilt für Parkdauern über \(5{,}5\,\text{h}\); bei genau \(5{,}5\,\text{h}\) beträgt der Preis \(12{,}50\,\text{€}\). c) Die Zuordnung ist nicht proportional, weil der Graph keine Ursprungsgerade ist und keine Quotientengleichheit vorliegt.
4125758
Zwei Radfahrer, Mia und Ben, befinden sich an zwei \(24\,\text{km}\) voneinander entfernten Orten und fahren einander entgegen. Mia fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(20\,\text{km/h}\), Ben ist mit \(12\,\text{km/h}\) unterwegs. a) Nach wie vielen Minuten begegnen sie sich? b) Welchen prozentualen Anteil der Gesamtstrecke hat Mia bis zum Treffpunkt zurückgelegt?

Denkanstöße

- Wenn zwei Objekte aufeinander zufahren, kannst du ihre Geschwindigkeiten addieren, um die Annäherungsgeschwindigkeit zu finden. - Achte auf die Einheiten: Die Zeit wird erst in Stunden berechnet und muss dann in Minuten umgerechnet werden. - Für den Prozentsatz teilst du den Teilwert durch den Gesamtwert.

Lösung

1. Berechnung der kombinierten Geschwindigkeit: \(v_{\text{ges}} = 20\,\text{km/h} + 12\,\text{km/h} = 32\,\text{km/h}\). 2. Berechnung der Zeit in Stunden: \(t = \frac{24\,\text{km}}{32\,\text{km/h}} = 0{,}75\,\text{h}\). 3. Umrechnung der Zeit in Minuten: \(0{,}75 \cdot 60 = 45\,\text{min}\). 4. Berechnung von Mias Strecke: \(s_{\text{Mia}} = 20\,\text{km/h} \cdot 0{,}75\,\text{h} = 15\,\text{km}\). 5. Berechnung des prozentualen Anteils: \(\frac{15\,\text{km}}{24\,\text{km}} \cdot 100 = 62{,}5\,\%\).

Antwort

a) Sie begegnen sich nach \(45\,\text{Minuten}\). b) Mia hat \(62{,}5\,\%\) der Strecke zurückgelegt.
4125808
Ein Rollband am Flughafen ist \(80\,\text{m}\) lang. Wenn das Band ausgeschaltet ist, benötigt Herr Müller \(50\,\text{s}\), um die Strecke in seinem normalen Gehtempo zurückzulegen. Wenn das Band eingeschaltet ist und er mit demselben Tempo darauf geht, braucht er nur \(20\,\text{s}\). Wie schnell bewegt sich das Rollband in Metern pro Sekunde (\(\text{m/s}\))?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie schnell Herr Müller ohne die Hilfe des Bandes läuft. - Wie viel schneller ist er insgesamt, wenn das Band läuft? - Welchen Anteil an der Gesamtgeschwindigkeit trägt das Band bei?

Lösung

1. Berechnung der Gehgeschwindigkeit von Herrn Müller: \(v_{\text{Müller}} = \frac{80\,\text{m}}{50\,\text{s}} = 1{,}6\,\text{m/s}\). 2. Berechnung der Gesamtgeschwindigkeit mit eingeschaltetem Rollband: \(v_{\text{Gesamt}} = \frac{80\,\text{m}}{20\,\text{s}} = 4\,\text{m/s}\). 3. Die Gesamtgeschwindigkeit setzt sich aus der Gehgeschwindigkeit und der Bandgeschwindigkeit zusammen: \(v_{\text{Gesamt}} = v_{\text{Müller}} + v_{\text{Band}}\). 4. Berechnung der Bandgeschwindigkeit: \(v_{\text{Band}} = 4\,\text{m/s} - 1{,}6\,\text{m/s} = 2{,}4\,\text{m/s}\).

Antwort

Das Rollband bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von \(2{,}4\,\text{m/s}\).
4125828
Eine Rolltreppe im Kaufhaus hat insgesamt \(60\) Stufen. Wenn man einfach nur auf einer Stufe stehen bleibt, benötigt man \(30\,\text{Sekunden}\) bis nach oben. Julia möchte schneller sein und geht die Rolltreppe in Fahrtrichtung mit einer Geschwindigkeit von \(1\,\text{Stufe}\) pro Sekunde hinauf. a) Wie viele Sekunden benötigt Julia, um oben anzukommen? b) Wie viele Stufen ist Julia am Ende selbst gestiegen? c) Begründe kurz, warum Julia weniger als \(60\) Stufen steigen muss.

Denkanstöße

- Wie viele Stufen pro Sekunde schafft die Rolltreppe alleine? - Wenn Julia zusätzlich geht, wie viele Stufen rücken dann pro Sekunde insgesamt unter ihren Füßen weg? - Denk daran, dass Julia nur für die Zeit Stufen steigt, die sie tatsächlich auf der Treppe verbringt.

Lösung

1. Geschwindigkeit der Rolltreppe: \(v_{\text{Roll}} = 60\,\text{Stufen} : 30\,\text{s} = 2\,\text{Stufen/s}\). 2. Julias Gesamtgeschwindigkeit: \(v_{\text{Ges}} = v_{\text{Roll}} + v_{\text{Julia}} = 2\,\text{Stufen/s} + 1\,\text{Stufe/s} = 3\,\text{Stufen/s}\). 3. Zeit bis oben: \(t = 60\,\text{Stufen} : 3\,\text{Stufen/s} = 20\,\text{s}\). 4. Von Julia selbst zurückgelegte Stufen: \(20\,\text{s} \cdot 1\,\text{Stufe/s} = 20\,\text{Stufen}\). 5. Begründung: Julia muss weniger Stufen steigen, da die Rolltreppe während ihrer Gehzeit einen Teil der Stufen (nämlich \(40\) Stufen) unter ihr „wegbewegt“ und sie somit passiv nach oben befördert.

Antwort

a) Julia benötigt \(20\,\text{Sekunden}\). b) Sie ist \(20\) Stufen selbst gestiegen. c) Da sich die Rolltreppe bewegt, übernimmt sie einen Teil des Weges. In den \(20\,\text{Sekunden}\) legt die Treppe \(40\) Stufen zurück, sodass Julia nur noch die restlichen \(20\) Stufen gehen muss.
4125988
Eine Familie füllt im Sommer regelmäßig ein aufblasbares Planschbecken im Garten. Der Gartenschlauch liefert dabei in \(15\) Sekunden genau \(3\) Liter Wasser. Das Wasser kostet einschließlich der Abwassergebühren \(2{,}30\,\text{€}\) pro Kubikmeter (\(1\,\text{m}^3 = 1\,000\,\text{Liter}\)). a) Wie viele Liter Wasser fließen pro Minute aus dem Schlauch? b) Das Planschbecken fasst \(720\,\text{Liter}\). Wie lange dauert es, das Becken vollständig zu füllen? c) Welche Kosten entstehen für eine vollständige Füllung des Planschbeckens? d) Für eine große Gartenparty wurde Wasser für insgesamt \(4{,}14\,\text{€}\) verbraucht. Wie viele Stunden lang lief der Schlauch insgesamt?

Denkanstöße

- Wie oft passen 15 Sekunden in eine Minute? - Überlege, wie viele Liter in einen Kubikmeter passen. - Wenn du den Preis pro Kubikmeter kennst, wie viel kostet dann ein einzelner Liter? - Kannst du die Zeit von Minuten in Stunden umrechnen?

Lösung

1. In \(60\) Sekunden fließt das Vierfache von \(3\,\text{l}\): \(12\,\text{l/min}\). 2. Fülldauer: \(720\,\text{l} : 12\,\text{l/min}=60\,\text{min}=1\,\text{h}\). 3. \(720\,\text{l}=0{,}72\,\text{m}^3\). Die exakten Kosten sind \(0{,}72\cdot 2{,}30=1{,}656\) Euro; als Geldbetrag gerundet sind das \(1{,}66\,\text{€}\). 4. Für \(4{,}14\,\text{€}\) wurden \(4{,}14:2{,}30=1{,}8\,\text{m}^3=1\,800\,\text{l}\) verbraucht. Die Laufzeit beträgt \(1\,800:12=150\,\text{min}=2{,}5\,\text{h}\).

Antwort

a) \(12\,\text{Liter pro Minute}\) b) \(60\,\text{Minuten}\) bzw. \(1\,\text{Stunde}\) c) \(1{,}66\,\text{€}\) d) \(2{,}5\,\text{Stunden}\) bzw. \(2\) Stunden und \(30\) Minuten
4125998
Beim Duschen fließen aus einem herkömmlichen Duschkopf etwa \(12\,\text{l}\) Wasser pro Minute. Ein Sparduschkopf reduziert diesen Durchfluss auf nur \(7\,\text{l}\) pro Minute. Die Kosten für Wasser und Abwasser betragen \(2{,}50\,\text{€}\) pro Kubikmeter. a) Wie viel Wasser spart man bei einer Duschzeit von \(8\,\text{min}\) durch den Einsatz des Sparduschkopfs? b) Berechne die Kostenersparnis in Euro für eine \(8\)-minütige Dusche. c) Jan duscht gerne lange. Er verbraucht mit dem Sparduschkopf genauso viel Wasser wie bei einer \(7\)-minütigen Dusche mit dem herkömmlichen Duschkopf. Wie lange duscht Jan?

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Unterschied im Wasserverbrauch pro Minute. - Denke daran, dass \(1000\,\text{l}\) einem Kubikmeter entsprechen. - Für Teil c: Wie viel Wasser verbraucht er insgesamt in 7 Minuten mit dem alten Duschkopf?

Lösung

1. Berechnung der Ersparnis pro Minute: \(12\,\text{l/min} - 7\,\text{l/min} = 5\,\text{l/min}\). 2. Berechnung der Wasserersparnis in \(8\,\text{min}\): \(5\,\text{l/min} \cdot 8\,\text{min} = 40\,\text{l}\). 3. Berechnung der Kostenersparnis: \(40\,\text{l} = 0{,}04\,\text{m}^3\). Die Ersparnis beträgt \(0{,}04\,\text{m}^3 \cdot 2{,}50\,\text{€/m}^3 = 0{,}10\,\text{€}\). 4. Berechnung der Duschzeit für Jan: Der Wasserverbrauch beim herkömmlichen Duschkopf in \(7\,\text{min}\) ist \(7\,\text{min} \cdot 12\,\text{l/min} = 84\,\text{l}\). Mit dem Sparduschkopf benötigt er für diese Menge \(\frac{84\,\text{l}}{7\,\text{l/min}} = 12\,\text{min}\).

Antwort

a) Man spart \(40\,\text{l}\) Wasser. b) Die Kostenersparnis beträgt \(0{,}10\,\text{€}\) (oder \(10\,\text{Cent}\)). c) Jan duscht \(12\,\text{min}\) lang.
4126038
Ein großer Wassertank wird gleichmäßig befüllt. Zu Beginn befinden sich bereits \(40\,\text{Liter}\) im Tank. Nach \(10\,\text{Minuten}\) misst die Besitzerin einen Stand von \(90\,\text{Litern}\). Sie behauptet: „In einer weiteren halben Stunde ist der \(300\text{-Liter}\)-Tank randvoll.“ Überprüfe die Behauptung rechnerisch. Ist die Zeitangabe für den Füllvorgang realistisch?

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt pro Minute in den Tank? - Wie viele Liter fehlen noch, bis der Tank bei \(300\,\text{Litern}\) voll ist? - Wie lange dauert es bei der aktuellen Geschwindigkeit, diese fehlende Menge aufzufüllen? - Vergleiche dein Ergebnis mit der Zeitangabe „eine weitere halbe Stunde“.

Lösung

1. Berechnung der in 10 Minuten hinzugekommenen Wassermenge: \(90\,\text{l} - 40\,\text{l} = 50\,\text{l}\). 2. Bestimmung der Füllrate pro Minute: \(50\,\text{l} : 10\,\text{min} = 5\,\text{l/min}\). 3. Berechnung der noch fehlenden Menge bis zum vollen Tank: \(300\,\text{l} - 90\,\text{l} = 210\,\text{l}\). 4. Berechnung der benötigten Zeit für die restliche Menge: \(210\,\text{l} : 5\,\text{l/min} = 42\,\text{min}\). 5. Vergleich mit der Behauptung: Die Besitzerin sagt, der Tank sei in einer weiteren halben Stunde (\(30\,\text{min}\)) voll. Tatsächlich werden jedoch \(42\,\text{Minuten}\) benötigt. 6. Ergebnis: Die Behauptung ist unrealistisch, da die berechnete Zeit deutlich länger ist als die geschätzte Zeit.

Antwort

Die Behauptung ist unrealistisch. Der Tank wird mit \(5\,\text{Litern}\) pro Minute befüllt. Um die restlichen \(210\,\text{Liter}\) zu füllen, werden noch \(42\,\text{Minuten}\) benötigt, nicht nur \(30\,\text{Minuten}\).
4128668
Der Akkustand eines Smartphones wird über den Tag hinweg beobachtet. Die Tabelle zeigt den Ladestand zu verschiedenen Zeiten: <table> <thead> <tr> <th>Uhrzeit</th> <td>07:00</td> <td>10:00</td> <td>12:00</td> <td>14:00</td> <td>16:00</td> <td>18:00</td> </tr> </thead> <tbody> <tr> <th>Ladestand (in \(\%\))</th> <td>100</td> <td>76</td> <td>60</td> <td>60</td> <td>44</td> <td>88</td> </tr> </tbody> </table> a) Erkläre anhand der Tabelle, in welchem Zeitraum das Handy wahrscheinlich an ein Ladegerät angeschlossen wurde. b) Berechne den durchschnittlichen Akkuverbrauch in Prozentpunkten pro Stunde für den Zeitraum von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr. c) Bei der Umkehrzuordnung Ladestand \(\to\) Uhrzeit wird einem Prozentsatz eine Uhrzeit zugeordnet. Untersuche, ob diese Umkehrzuordnung ebenfalls eine Funktion ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Akkustand, wenn das Handy geladen wird? Suche nach einem Anstieg in der Tabelle. - Für den Durchschnitt teilst du die gesamte Änderung durch die Anzahl der vergangenen Stunden. - Eine Funktion muss eindeutig sein. Kann man bei einem bestimmten Akkustand sicher sagen, wie spät es war?

Lösung

1. Identifikation des Ladevorgangs: Zwischen 16:00 Uhr (\(44\,\%\)) und 18:00 Uhr (\(88\,\%\)) steigt der Ladestand deutlich an, was auf einen Ladevorgang hindeutet. 2. Berechnung des durchschnittlichen Verbrauchs: Zeitraum von 07:00 bis 12:00 Uhr sind \(5\,\text{Stunden}\). Verbrauch: \(100\,\% - 60\,\% = 40\) Prozentpunkte. Durchschnitt pro Stunde: \(40 : 5\,\text{h} = 8\) Prozentpunkte pro Stunde. 3. Prüfung der Umkehrzuordnung: Der Ladestand \(60\,\%\) tritt zu zwei verschiedenen Uhrzeiten auf (12:00 Uhr und 14:00 Uhr). Damit ist die Zuordnung Ladestand \(\to\) Uhrzeit nicht eindeutig und somit keine Funktion.

Antwort

a) Das Handy wurde zwischen 16:00 und 18:00 Uhr geladen, da der Ladestand dort ansteigt. b) Der durchschnittliche Verbrauch beträgt \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. c) Nein, die Umkehrzuordnung ist keine Funktion, da dem Wert \(60\,\%\) zwei verschiedene Uhrzeiten (12:00 und 14:00) zugeordnet werden.
4129058
Ein Unternehmen bietet zwei verschiedene Tarife für die Miete eines Transporters an: Tarif A: \(y = 0{,}30x + 45\) Tarif B: \(y = 0{,}50x + 25\) Dabei gibt \(x\) die gefahrenen Kilometer an und \(y\) die Gesamtkosten in \(\text{€}\). a) Erläutere die Bedeutung der Werte \(45\) und \(25\) im Kontext der Autovermietung. b) Berechne für beide Tarife die Kosten bei einer Fahrtstrecke von \(80\,\text{km}\). Welcher Tarif ist hier günstiger? c) Bestimme rechnerisch, ab welcher Kilometerzahl Tarif A kostengünstiger ist als Tarif B.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Gleichung ändert sich mit den Kilometern und welcher bleibt immer gleich? - Wie gehst du vor, wenn du wissen willst, wann zwei Angebote genau gleich viel kosten? - Schau dir die Steigungen an: Welcher Tarif wird pro Kilometer teurer?

Lösung

1. Interpretation der Konstanten: Die Werte \(45\) und \(25\) stellen die Fixkosten (Grundgebühr) pro Anmietung dar, die unabhängig von den gefahrenen Kilometern anfallen. 2. Kosten für \(x = 80\): Tarif A: \(y = 0{,}30 \cdot 80 + 45 = 24 + 45 = 69\,\text{€}\). Tarif B: \(y = 0{,}50 \cdot 80 + 25 = 40 + 25 = 65\,\text{€}\). Bei \(80\,\text{km}\) ist Tarif B günstiger. 3. Gleichsetzen der Funktionen zur Ermittlung des Schnittpunkts: \(0{,}30x + 45 = 0{,}50x + 25\). 4. Lösen der Gleichung: \(20 = 0{,}20x \Rightarrow x = 100\). 5. Schlussfolgerung: Da Tarif A eine geringere Steigung (Kilometerpreis) hat, ist er für Strecken über \(100\,\text{km}\) günstiger.

Antwort

a) Es handelt sich um die Grundgebühren in \(\text{€}\). b) Tarif A kostet \(69\,\text{€}\), Tarif B kostet \(65\,\text{€}\). Tarif B ist günstiger. c) Ab einer Strecke von mehr als \(100\,\text{km}\) ist Tarif A günstiger.
4129298
Ein Regenfass wird gleichmäßig mit Wasser gefüllt. Der Füllvorgang lässt sich durch die Funktion \(V(t) = 1{,}5t + 20\) beschreiben. Dabei gibt \(t\) die Zeit in Minuten seit Beginn der Beobachtung an und \(V(t)\) das Volumen des Wassers im Fass in Litern. a) Interpretiere die Zahlen \(20\) und \(1{,}5\) im Sachzusammenhang. b) Berechne das Wasservolumen nach \(12\,\text{Minuten}\). c) Das Fass hat ein maximales Fassungsvermögen von \(80\,\text{Litern}\). Bestimme den Definitionsbereich der Funktion für diesen Füllvorgang. d) Skizziere den Graphen der Funktion im passenden Bereich. Beschreibe, wie sich der Graph verändern würde, wenn das Fass zu Beginn leer gewesen wäre.

Denkanstöße

- Was passiert zum Zeitpunkt \(t = 0\)? Setze den Wert in die Funktionsgleichung ein. - Die Zahl vor dem \(t\) gibt an, wie stark sich das Ergebnis ändert, wenn \(t\) um \(1\) erhöht wird. - Überlege für den Definitionsbereich, wann der Füllvorgang endet (Fass voll). - Wie beeinflusst der Startwert die Position der Geraden im Koordinatensystem?

Lösung

1. Interpretation: Der Wert \(20\) stellt das Anfangsvolumen dar (\(20\,\text{Liter}\) sind bereits im Fass). Der Wert \(1{,}5\) ist die Steigung und gibt die Füllrate an (\(1{,}5\,\text{Liter}\) pro Minute). 2. Berechnung für \(t=12\): \(V(12) = 1{,}5 \cdot 12 + 20 = 18 + 20 = 38\). Nach \(12\,\text{Minuten}\) sind \(38\,\text{Liter}\) im Fass. 3. Definitionsbereich bestimmen: Das Fass ist voll, wenn \(V(t) = 80\). Rechnung: \(1{,}5t + 20 = 80 \Rightarrow 1{,}5t = 60 \Rightarrow t = 40\). Da die Zeit bei \(t=0\) beginnt und bei \(40\,\text{Minuten}\) das Fass voll ist, ist der Definitionsbereich \(D = [0; 40]\). 4. Veränderung des Graphen: Wäre das Fass leer gewesen, würde der Graph im Ursprung \((0|0)\) beginnen. Die Gerade wäre also parallel nach unten verschoben (gleiche Steigung, aber \(y\)-Achsenabschnitt \(0\)).

Antwort

a) \(20\): Anfangsbestand in Litern; \(1{,}5\): Zuflussrate in Litern pro Minute. b) \(38\,\text{Liter}\). c) Der Definitionsbereich ist \(D = [0; 40]\) (in Minuten). d) Der Graph würde bei einem leeren Fass durch den Koordinatenursprung verlaufen (Parallelverschiebung).
4129718
Zwei verschiedene Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist zu Beginn \(24\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(2\,\text{cm}\) ab. Kerze B ist \(18\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(1{,}2\,\text{cm}\) ab. a) Bestimme für beide Kerzen die Funktionsgleichungen, die die Höhe \(h\) (in cm) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Stunden) beschreiben. b) Welche Kerze ist nach \(5\) Stunden höher? Begründe durch eine Rechnung. c) Berechne, nach wie vielen Stunden beide Kerzen genau gleich hoch sind.

Denkanstöße

- Wie kannst du das „Abbrennen“ mathematisch als Vorzeichen in deiner Gleichung ausdrücken? - Was bedeutet es für die Funktionswerte, wenn zwei Objekte „gleich hoch“ sind? - Erstelle für beide Kerzen getrennte Ausdrücke, bevor du sie vergleichst.

Lösung

1. Funktionsgleichungen: Für Kerze A gilt \(h_A(t) = 24 - 2 \cdot t\). Für Kerze B gilt \(h_B(t) = 18 - 1{,}2 \cdot t\). 2. Vergleich nach \(5\) Stunden: \(h_A(5) = 24 - 2 \cdot 5 = 14\,\text{cm}\). \(h_B(5) = 18 - 1{,}2 \cdot 5 = 18 - 6 = 12\,\text{cm}\). Kerze A ist mit \(14\,\text{cm}\) höher als Kerze B mit \(12\,\text{cm}\). 3. Zeitpunkt gleicher Höhe: Gleichsetzen der Funktionen: \(24 - 2 \cdot t = 18 - 1{,}2 \cdot t\). Umstellen ergibt \(6 = 0{,}8 \cdot t\). Division durch \(0{,}8\) ergibt \(t = 7{,}5\). Nach \(7{,}5\) Stunden (oder \(7\) Stunden und \(30\) Minuten) sind beide Kerzen gleich hoch.

Antwort

a) \(h_A(t) = 24 - 2 \cdot t\) und \(h_B(t) = 18 - 1{,}2 \cdot t\) b) Kerze A ist nach \(5\) Stunden höher (\(14\,\text{cm} > 12\,\text{cm}\)). c) Nach \(7{,}5\) Stunden sind beide Kerzen gleich hoch.
4129778
Untersuche die folgenden zwei Alltagssituationen auf Linearität. Entscheide jeweils, ob ein linearer Zusammenhang vorliegt, und begründe deine Entscheidung kurz. (1) Die Kosten für eine Taxifahrt in Abhängigkeit von der gefahrenen Strecke: Es gibt eine Grundgebühr von \(3{,}50\,\text{€}\), und jeder gefahrene Kilometer kostet \(1{,}80\,\text{€}\). (2) Der Flächeninhalt einer quadratischen Terrasse in Abhängigkeit von ihrer Seitenlänge.

Denkanstöße

- Überlege dir für beide Fälle, was passiert, wenn du den Eingangswert (Kilometer bzw. Seitenlänge) verdoppelst. - Welche Form haben die Funktionsgleichungen, die du aufstellen würdest? - Bei einer linearen Funktion muss die Änderung pro Schritt immer gleich groß sein.

Lösung

1. Situation (1) ist linear. Es gibt eine feste Grundgebühr (Y-Achsenabschnitt \(b = 3{,}50\)) und eine konstante Änderungsrate pro Kilometer (Steigung \(m = 1{,}80\)). Die Funktionsgleichung hat die Form \(f(x) = 1{,}80x + 3{,}50\). 2. Situation (2) ist nicht linear. Der Flächeninhalt \(A\) berechnet sich durch \(A(a) = a^2\). Da die Variable \(a\) quadriert wird, handelt es sich um eine quadratische Funktion. Eine Verdopplung der Seitenlänge führt beispielsweise zu einer Vervierfachung des Flächeninhalts, was der Definition einer linearen Änderung widerspricht.

Antwort

(1) Linear, da die Kosten pro Kilometer konstant steigen und es einen festen Startwert gibt. (2) Nicht linear, da der Flächeninhalt quadratisch mit der Seitenlänge wächst (\(A = a^2\)).
4130228
In ein großes Wasserbecken wird gleichmäßig Wasser eingeleitet. Nach \(10\,\text{Minuten}\) befinden sich \(450\,\text{Liter}\) im Becken. Nach \(25\,\text{Minuten}\) ist der Bestand auf \(825\,\text{Liter}\) angewachsen. 1. Ermittle die Funktionsgleichung, die das Volumen \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in Minuten) beschreibt. 2. Berechne, wie viel Wasser sich bereits vor Beginn der Messung im Becken befand. 3. Das Becken hat ein Fassungsvermögen von \(1{,}2\,\text{m}^3\). Nach welcher Zeit ist es vollständig gefüllt?

Denkanstöße

- Was gibt die Steigung in diesem Beispiel an? - Achte auf die Einheiten, wenn du das Fassungsvermögen mit dem aktuellen Inhalt vergleichst. - Wie viel Liter passen in einen Kubikmeter? - Kannst du aus den zwei Zeitpunkten bestimmen, wie viel Wasser pro Minute dazukommt?

Lösung

1. Berechnung der Steigung \(m\) aus den Wertepaaren \((10|450)\) und \((25|825)\): \(m = \frac{825 - 450}{25 - 10} = \frac{375}{15} = 25\). Die Zuflussrate beträgt \(25\,\text{l/min}\). 2. Bestimmung des Startwerts \(b\): \(450 = 25 \cdot 10 + b \implies 450 = 250 + b \implies b = 200\). Die Funktionsgleichung ist \(V(x) = 25x + 200\). 3. Der Anfangsbestand bei \(x = 0\) beträgt \(200\,\text{Liter}\). 4. Umrechnung des Zielvolumens: \(1{,}2\,\text{m}^3 = 1200\,\text{Liter}\). 5. Berechnung der Zeit für das volle Becken: \(1200 = 25x + 200 \implies 1000 = 25x \implies x = 40\). Nach \(40\,\text{Minuten}\) ist das Becken voll.

Antwort

1. \(V(x) = 25x + 200\) 2. \(200\,\text{Liter}\) 3. Nach \(40\,\text{Minuten}\)
4131638
Zwei verschiedene Kerzen werden gleichzeitig angezündet. Kerze A ist zu Beginn \(20\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(1{,}5\,\text{cm}\) ab. Kerze B ist zu Beginn \(15\,\text{cm}\) hoch und brennt pro Stunde um \(0{,}5\,\text{cm}\) ab. a) Gib für beide Kerzen eine Funktionsgleichung für die Höhe \(h\) (in \(\text{cm}\)) nach der Zeit \(t\) (in \(\text{h}\)) an. b) Nach wie vielen Stunden sind beide Kerzen genau gleich hoch? Wie hoch sind sie dann? c) Welche der beiden Kerzen brennt insgesamt länger? Begründe deine Antwort durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Stelle für jede Kerze eine eigene Gleichung auf. - Wenn zwei Dinge "gleich" sein sollen, was kannst du dann mit ihren Gleichungen machen? - Wie berechnet man den Zeitpunkt, an dem eine Kerze komplett abgebrannt ist?

Lösung

1. Funktionsgleichungen aufstellen: \(h_A(t) = 20 - 1{,}5 \cdot t\) und \(h_B(t) = 15 - 0{,}5 \cdot t\). 2. Gleichsetzen der Funktionen zur Bestimmung des Schnittpunkts: \(20 - 1{,}5 \cdot t = 15 - 0{,}5 \cdot t\). 3. Auflösen nach \(t\): \(5 = 1{,}0 \cdot t \Rightarrow t = 5\). Nach \(5\,\text{Stunden}\) sind sie gleich hoch. 4. Einsetzen von \(t = 5\) in eine Gleichung: \(h(5) = 15 - 0{,}5 \cdot 5 = 12{,}5\,\text{cm}\). 5. Brenndauer berechnen (Nullstellen): Kerze A: \(20 / 1{,}5 \approx 13{,}33\,\text{h}\). Kerze B: \(15 / 0{,}5 = 30\,\text{h}\). Kerze B brennt länger.

Antwort

a) \(h_A(t) = 20 - 1{,}5 \cdot t\); \(h_B(t) = 15 - 0{,}5 \cdot t\) b) Nach \(5\,\text{Stunden}\) sind beide \(12{,}5\,\text{cm}\) hoch. c) Kerze B brennt mit \(30\,\text{Stunden}\) länger als Kerze A (\(13{,}33\,\text{Stunden}\)).
4131668
Ein Regenfass mit einem schmaleren unteren und einem breiteren oberen Teil wird bei einem gleichmäßigen Regenschauer gefüllt. Die folgende Tabelle zeigt die Wasserhöhe im Fass: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in \(\text{min}\))</td> <td>0</td> <td>10</td> <td>20</td> <td>30</td> <td>40</td> <td>50</td> </tr> <tr> <td>Füllhöhe \(h\) (in \(\text{cm}\))</td> <td>0</td> <td>12</td> <td>24</td> <td>30</td> <td>36</td> <td>42</td> </tr> </table> a) Untersuche, ob die gesamte Zuordnung Zeit \(\rightarrow\) Füllhöhe linear ist. b) Bestimme die Steigungen (Füllgeschwindigkeit in \(\text{cm/min}\)) für die Zeitintervalle \([0; 20]\) und \([20; 50]\). c) Interpretiere die Ergebnisse aus b) im Hinblick auf die Form des Gefäßes.

Denkanstöße

- Berechne die Steigung für verschiedene Abschnitte der Tabelle. - Stell dir vor, du füllst Wasser in ein Glas, das oben weiter ist als unten. Wie verändert sich die Geschwindigkeit, mit der der Pegel steigt? - Was sagt eine konstante Steigung über die Form eines Gefäßes aus?

Lösung

1. Prüfung auf Linearität: Intervall \([0; 10]\): \(\frac{12 - 0}{10 - 0} = 1{,}2\,\text{cm/min}\). Intervall \([20; 30]\): \(\frac{30 - 24}{30 - 20} = 0{,}6\,\text{cm/min}\). Die Änderungsrate ist nicht über den gesamten Zeitraum konstant, daher ist die Zuordnung nicht linear. 2. Berechnung der Steigungen: Für \([0; 20]\): \(m_1 = \frac{24 - 0}{20 - 0} = 1{,}2\,\text{cm/min}\). Für \([20; 50]\): \(m_2 = \frac{42 - 24}{50 - 20} = \frac{18}{30} = 0{,}6\,\text{cm/min}\). 3. Interpretation der Form: In den ersten 20 Minuten steigt der Wasserspiegel doppelt so schnell wie danach. Da die Regenmenge gleichmäßig ist, muss das Gefäß ab einer Höhe von \(24\,\text{cm}\) eine größere Querschnittsfläche haben (es ist breiter), sodass das Wasser langsamer steigt.

Antwort

a) Die Zuordnung ist nicht linear. b) Im Intervall \([0; 20]\) beträgt die Steigung \(1{,}2\,\text{cm/min}\), im Intervall \([20; 50]\) beträgt sie \(0{,}6\,\text{cm/min}\). c) Ab einer Höhe von \(24\,\text{cm}\) wird das Fass breiter, da der Wasserspiegel bei gleichbleibendem Regen langsamer steigt.
4131678
Eine Wandergruppe dokumentiert ihren Ausflug in den Schwarzwald. Die Tabelle gibt an, wie viele Kilometer die Gruppe nach einer bestimmten Zeit zurückgelegt hat: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in \(\text{h}\))</td> <td>0</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>2{,}5</td> <td>3</td> <td>4{,}5</td> </tr> <tr> <td>Weg \(s\) (in \(\text{km}\))</td> <td>0</td> <td>4{,}8</td> <td>9{,}6</td> <td>9{,}6</td> <td>11{,}4</td> <td>16{,}8</td> </tr> </table> a) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit in \(\text{km/h}\) für jedes Zeitintervall zwischen den Messungen. b) Entscheide, ob eine proportionale Funktion den gesamten Wanderweg beschreiben kann. Begründe deine Antwort. c) Was ist vermutlich im Zeitraum zwischen \(t = 2\) und \(t = 2{,}5\) passiert? d) Vergleiche die Wandergeschwindigkeit vor und nach diesem speziellen Zeitraum. Was lässt sich feststellen?

Denkanstöße

- Die Geschwindigkeit entspricht der Steigung im Weg-Zeit-Diagramm. - Was bedeutet es für die Bewegung, wenn sich die Entfernung über eine gewisse Zeit nicht ändert? - Prüfe, ob der Quotient aus Weg und Zeit immer den gleichen Wert ergibt.

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeiten (\(v = \frac{\Delta s}{\Delta t}\)): - \([0; 1]\): \(\frac{4{,}8 - 0}{1 - 0} = 4{,}8\,\text{km/h}\) - \([1; 2]\): \(\frac{9{,}6 - 4{,}8}{2 - 1} = 4{,}8\,\text{km/h}\) - \([2; 2{,}5]\): \(\frac{9{,}6 - 9{,}6}{2{,}5 - 2} = 0\,\text{km/h}\) - \([2{,}5; 3]\): \(\frac{11{,}4 - 9{,}6}{3 - 2{,}5} = \frac{1{,}8}{0{,}5} = 3{,}6\,\text{km/h}\) - \([3; 4{,}5]\): \(\frac{16{,}8 - 11{,}4}{4{,}5 - 3} = \frac{5{,}4}{1{,}5} = 3{,}6\,\text{km/h}\) 2. Proportionalität: Eine proportionale Funktion \(s(t) = k \cdot t\) erfordert eine konstante Geschwindigkeit über den gesamten Bereich. Da die Geschwindigkeit variiert (von \(4{,}8\) auf \(0\) auf \(3{,}6\,\text{km/h}\)), ist die Funktion nicht proportional (und auch nicht linear). 3. Ereignis bei \(t \in [2; 2{,}5]\): Da die zurückgelegte Strecke konstant bleibt (\(9{,}6\,\text{km}\)), hat die Gruppe eine Pause gemacht. 4. Vergleich: Vor der Pause betrug die Geschwindigkeit \(4{,}8\,\text{km/h}\), nach der Pause nur noch \(3{,}6\,\text{km/h}\). Die Gruppe ist nach der Pause langsamer gewandert (evtl. Erschöpfung oder steileres Gelände).

Antwort

a) Geschwindigkeiten: \(4{,}8\,\text{km/h}\); \(4{,}8\,\text{km/h}\); \(0\,\text{km/h}\); \(3{,}6\,\text{km/h}\); \(3{,}6\,\text{km/h}\). b) Nein, da die Geschwindigkeit nicht konstant ist (der Quotient \(\frac{s}{t}\) ist nicht überall gleich). c) Die Gruppe hat eine 30-minütige Pause eingelegt. d) Nach der Pause ist die Gruppe mit \(3{,}6\,\text{km/h}\) langsamer gewandert als davor (\(4{,}8\,\text{km/h}\)).
4131848
Ein Smartphone-Akku wird geladen. Der Ladestand \(L\) (in \(\%\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) wird durch die Funktion \(L(t) = 0{,}8t + 15\) beschrieben. a) Erkläre die Bedeutung der Zahlen \(15\) und \(0{,}8\) im Kontext des Ladevorgangs. b) Welchen Ladestand zeigt das Smartphone nach einer halben Stunde an? c) Wie lange dauert es insgesamt, bis der Akku von \(15\,\%\) auf einen Ladestand von \(100\,\%\) geladen ist? d) Zeichne den Graphen der Funktion für den Zeitraum von \(0\) bis \(60\,\text{Minuten}\).

Denkanstöße

- Was passiert zum Zeitpunkt Null? - Achte auf die Einheiten: Eine halbe Stunde muss in Minuten umgerechnet werden. - Stelle eine Gleichung auf, bei der das Ergebnis \(100\) sein soll. - Zum Zeichnen genügen zwei Punkte, die du berechnest und verbindest.

Lösung

1. Interpretation der Parameter: Die \(15\) ist der Startwert (\(15\,\%\) Ladung bei \(t=0\)). Der Koeffizient \(0{,}8\) ist die Änderungsrate (\(0{,}8\) Prozentpunkte pro Minute). 2. Berechnung für \(t = 30\): \(L(30) = 0{,}8 \cdot 30 + 15 = 24 + 15 = 39\). Der Ladestand beträgt \(39\,\%\). 3. Berechnung der Zeit für \(L(t) = 100\): \(0{,}8t + 15 = 100\) \(0{,}8t = 85\) \(t = 85 : 0{,}8 = 106{,}25\). Es dauert \(106{,}25\,\text{Minuten}\) (oder \(1\,\text{Stunde}\) \(46\,\text{Minuten}\) und \(15\,\text{Sekunden}\)). 4. Zeichnen des Graphen: Startpunkt bei \((0|15)\), Endpunkt nach \(60\,\text{Minuten}\) bei \((60|63)\) (da \(0{,}8 \cdot 60 + 15 = 63\)).

Antwort

a) \(15\,\%\) ist der Anfangsladestand; die Ladegeschwindigkeit beträgt \(0{,}8\) Prozentpunkte pro Minute. b) Nach \(30\,\text{Minuten}\) beträgt der Ladestand \(39\,\%\). c) Es dauert \(106{,}25\,\text{Minuten}\). d) Der Graph ist im Zeitraum von \(0\) bis \(60\,\text{Minuten}\) die Gerade durch \((0|15)\) und \((60|63)\).
4135268
Ein Pendler fährt morgens eine Strecke von \(20\,\text{km}\) zur Arbeit. Aufgrund des dichten Verkehrs benötigt er dafür genau \(30\,\text{Minuten}\). a) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_1\) für die Hinfahrt in \(\text{km/h}\). b) Am Abend ist die Strecke frei. Berechne, welche Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_2\) er auf dem Rückweg (\(20\,\text{km}\)) erreichen muss, damit seine Durchschnittsgeschwindigkeit für den gesamten Arbeitstag (Hin- und Rückfahrt) genau \(50\,\text{km/h}\) beträgt. c) Ist es theoretisch möglich, eine Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit von \(80\,\text{km/h}\) zu erreichen, wenn die Hinfahrt weiterhin \(0{,}5\,\text{Stunden}\) dauert? Begründe deine Antwort rechnerisch.

Denkanstöße

- Berechne zuerst, wie viel Zeit die gesamte Fahrt bei einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit dauern darf. - Wenn du die Gesamtzeit kennst, kannst du die Zeit für den Rückweg bestimmen. - Überlege bei Teilaufgabe c), was ein Ergebnis von \(t_2 = 0\) für die Geschwindigkeit bedeuten würde.

Lösung

1. Durchschnittsgeschwindigkeit Hinfahrt: \(v_1 = \frac{20\,\text{km}}{0{,}5\,\text{h}} = 40\,\text{km/h}\). 2. Berechnung der benötigten Zeit für \(v_g = 50\,\text{km/h}\): \(v_g = \frac{s_{ges}}{t_{ges}} \Rightarrow 50 = \frac{40}{0{,}5 + t_2}\). Umstellen nach \(t_2\): \(0{,}5 + t_2 = \frac{40}{50} = 0{,}8\), also \(t_2 = 0{,}3\,\text{h}\). 3. Benötigte Geschwindigkeit Rückweg: \(v_2 = \frac{20\,\text{km}}{0{,}3\,\text{h}} = 66\frac{2}{3}\,\text{km/h} \approx 66{,}67\,\text{km/h}\). 4. Überprüfung für \(v_g = 80\,\text{km/h}\): \(80 = \frac{40}{0{,}5 + t_2} \Rightarrow 0{,}5 + t_2 = \frac{40}{80} = 0{,}5\). Dies bedeutet \(t_2 = 0\). Da eine Fahrtzeit von Null oder weniger physikalisch unmöglich ist (die Geschwindigkeit müsste unendlich groß sein), kann dieser Durchschnitt nicht erreicht werden.

Antwort

a) \(v_1 = 40\,\text{km/h}\) b) \(v_2 = 66\frac{2}{3}\,\text{km/h} \approx 66{,}67\,\text{km/h}\) c) Nein, das ist nicht möglich, da die Zeit für die Hinfahrt allein schon so groß ist, dass die Gesamtzeit für \(80\,\text{km/h}\) bereits aufgebraucht wäre (\(t_2\) müsste \(0\) sein).
4142078
Eine Wandergruppe startet ihre Tour auf einer Höhe von \(400\,\text{m}\). Innerhalb von \(2\,\text{Stunden}\) steigen sie gleichmäßig auf \(1000\,\text{m}\) auf. Dort machen sie eine Pause von \(30\,\text{Minuten}\). Für den Abstieg auf eine Hütte, die auf \(700\,\text{m}\) liegt, benötigen sie weitere \(90\,\text{Minuten}\). a) Stelle den Höhenverlauf in Abhängigkeit von der Zeit in einem Koordinatensystem dar. b) In welchem Abschnitt (Aufstieg oder Abstieg) war die Gruppe – rein rechnerisch bezogen auf die vertikale Geschwindigkeit – schneller unterwegs? Begründe durch Rechnung. c) Nach wie vielen Stunden (insgesamt seit dem Start) erreichte die Gruppe eine Höhe von \(850\,\text{m}\)? Gib alle Zeitpunkte an.

Denkanstöße

- Achte darauf, die Zeitangaben einheitlich in Stunden umzurechnen (z. B. 30 Minuten als 0,5 Stunden). - Die "Geschwindigkeit" bezieht sich hier nur auf den Höhenunterschied pro Zeit. - Wie verändert sich die Höhe pro Stunde in den jeweiligen Phasen? - Gibt es einen Zeitraum, in dem sich die Höhe gar nicht verändert?

Lösung

1. Festlegen der Koordinaten \((t | h)\): \(A(0|400)\), \(B(2|1000)\), \(C(2{,}5|1000)\), \(D(4|700)\). 2. Berechnung der vertikalen Geschwindigkeiten (Betrag der Steigung): - Aufstieg: \(v_{auf} = \frac{1000 - 400}{2} = 300\,\text{m/h}\). - Abstieg: \(v_{ab} = \frac{|700 - 1000|}{1{,}5} = \frac{300}{1{,}5} = 200\,\text{m/h}\). - Vergleich: \(300\,\text{m/h} > 200\,\text{m/h}\). Die Gruppe war beim Aufstieg schneller. 3. Berechnung der Zeitpunkte für \(h = 850\,\text{m}\): - Aufstieg: \(400 + 300 \cdot t = 850 \implies 300 \cdot t = 450 \implies t = 1{,}5\,\text{h}\). - Abstieg: \(1000 - 200 \cdot (t - 2{,}5) = 850 \implies -200 \cdot (t - 2{,}5) = -150 \implies t - 2{,}5 = 0{,}75 \implies t = 3{,}25\,\text{h}\).

Antwort

a) Der Graph verbindet \((0|400)\), \((2|1000)\), \((2{,}5|1000)\) und \((4|700)\). b) Die Gruppe war im Aufstieg mit \(300\,\text{m/h}\) schneller als im Abstieg mit \(200\,\text{m/h}\). c) Die Höhe von \(850\,\text{m}\) wurde nach \(1{,}5\,\text{Stunden}\) (beim Aufstieg) und nach \(3{,}25\,\text{Stunden}\) (entspricht \(3\,\text{h}\) \(15\,\text{min}\), beim Abstieg) erreicht.
4237768
Der Wasserstand eines Stausees sinkt während einer Trockenperiode. Die folgende Wertetabelle zeigt die gemessene Höhe des Wasserspiegels über dem Grund zu verschiedenen Zeitpunkten: <table> <tr> <td>Tag (\(t\))</td> <td>0</td> <td>5</td> <td>10</td> <td>15</td> <td>20</td> </tr> <tr> <td>Wasserstand in \(\text{m}\) (\(h\))</td> <td>\(50{,}0\)</td> <td>\(48{,}5\)</td> <td>\(46{,}5\)</td> <td>\(44{,}0\)</td> <td>\(41{,}0\)</td> </tr> </table> a) Stelle den Sachverhalt in einem Koordinatensystem grafisch dar. b) Ein Techniker vermutet, dass der Wasserstand gleichmäßig (linear) um \(0{,}4\,\text{m}\) pro Tag sinkt. Prüfe rechnerisch oder grafisch, ob diese Annahme genau mit den Daten aus der Tabelle übereinstimmt. c) Bestimme die durchschnittliche Änderungsrate des Wasserstands pro Tag für das Intervall von Tag 15 bis Tag 20.

Denkanstöße

- Wie würde der Graph aussehen, wenn die Abnahme jeden Tag exakt gleich groß wäre? - Um eine Änderungsrate zu finden, teile den Unterschied der Werte durch den Unterschied der Zeit. - Wenn die \(y\)-Achse nicht bei \(0\) beginnt, kennzeichne die Achsenunterbrechung deutlich.

Lösung

1. Grafische Darstellung: Zeichnen eines Koordinatensystems mit der Zeit \(t\) auf der \(x\)-Achse (\(0\) bis \(20\)) und der Höhe \(h\) auf der \(y\)-Achse (\(40\) bis \(50\)). Die Punkte \((0 \mid 50{,}0)\), \((5 \mid 48{,}5)\), \((10 \mid 46{,}5)\), \((15 \mid 44{,}0)\) und \((20 \mid 41{,}0)\) werden eingetragen und verbunden. 2. Überprüfung der linearen Annahme: Bei einer konstanten Abnahme von \(0{,}4\,\text{m/Tag}\) müsste der Wasserstand nach \(5\) Tagen um \(5 \cdot 0{,}4 = 2{,}0\,\text{m}\) gesunken sein. Die Tabelle zeigt jedoch für die ersten \(5\) Tage eine Abnahme von nur \(50{,}0 - 48{,}5 = 1{,}5\,\text{m}\). Die Annahme stimmt also nicht exakt mit den Daten überein. 3. Berechnung der Änderungsrate von Tag 15 bis Tag 20: \(\Delta h = 41{,}0 - 44{,}0 = -3{,}0\,\text{m}\) und \(\Delta t = 5\,\text{Tage}\). 4. Ergebnis: \(\frac{-3{,}0\,\text{m}}{5\,\text{Tage}} = -0{,}6\,\text{m/Tag}\). Der Wasserstand sinkt in diesem Zeitraum durchschnittlich um \(0{,}6\,\text{m}\) pro Tag.

Antwort

a) Der Graph verbindet die Punkte \((0 \mid 50{,}0)\), \((5 \mid 48{,}5)\), \((10 \mid 46{,}5)\), \((15 \mid 44{,}0)\) und \((20 \mid 41{,}0)\). b) Die Annahme ist falsch. Bei \(0{,}4\,\text{m}\) pro Tag müsste der Stand an Tag 5 bei \(48{,}0\,\text{m}\) liegen; tatsächlich liegt er bei \(48{,}5\,\text{m}\). c) Die durchschnittliche Änderungsrate beträgt \(-0{,}6\,\text{m}\) pro Tag.
4245038
Der Wasserstand in einem Nordseehafen wurde über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen. Die Messwerte sind in der folgenden Tabelle dargestellt: <table> <tr><td>Uhrzeit</td><td>00:00</td><td>03:00</td><td>06:00</td><td>09:00</td><td>12:00</td><td>15:00</td><td>18:00</td><td>21:00</td><td>24:00</td></tr> <tr><td>Wasserstand in \(\text{m}\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6{,}0\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(3{,}0\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6{,}0\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(3{,}0\)</td><td>\(4{,}5\)</td></tr> </table> 1. Bestimme den Wasserstand um 04:30 Uhr und um 10:30 Uhr unter der Annahme, dass sich der Wasserstand zwischen den Messpunkten gleichmäßig (linear) ändert. 2. In welchen Zeiträumen steigt der Wasserstand, und wann sinkt er? 3. Ein Fischerboot benötigt eine Wassertiefe von mindestens \(4\,\text{m}\), um sicher in den Hafen ein- oder ausfahren zu können. Ermittle rechnerisch die Zeiträume, in denen das Boot den Hafen nicht befahren kann.

Denkanstöße

- Stelle dir die Werte in einem Koordinatensystem vor. Was passiert zwischen zwei Zeitpunkten? - Wenn ein Wert genau in der Mitte zwischen zwei Messungen gesucht wird, wie kannst du ihn berechnen? - Überlege dir, wie viel der Wasserstand pro Stunde sinkt oder steigt, um den genauen Zeitpunkt für eine bestimmte Tiefe zu finden.

Lösung

1. Um 04:30 Uhr liegt die Zeit genau in der Mitte zwischen 03:00 Uhr (\(6{,}0\,\text{m}\)) und 06:00 Uhr (\(4{,}5\,\text{m}\)). Der Wasserstand beträgt \(6{,}0\,\text{m} - 0{,}75\,\text{m} = 5{,}25\,\text{m}\). Um 10:30 Uhr liegt die Zeit in der Mitte zwischen 09:00 Uhr (\(3{,}0\,\text{m}\)) und 12:00 Uhr (\(4{,}5\,\text{m}\)). Der Wasserstand beträgt \(3{,}0\,\text{m} + 0{,}75\,\text{m} = 3{,}75\,\text{m}\). 2. Der Wasserstand steigt von 00:00 bis 03:00 Uhr, von 09:00 bis 15:00 Uhr und von 21:00 bis 24:00 Uhr. Er sinkt von 03:00 bis 09:00 Uhr und von 15:00 bis 21:00 Uhr. 3. Zwischen 06:00 und 09:00 Uhr gilt bei linearer Änderung \(h(t) = 4{,}5 - 0{,}5 \cdot (t-6)\). Aus \(h(t)=4\) folgt \(t=7\). Zwischen 09:00 und 12:00 Uhr gilt \(h(t) = 3 + 0{,}5 \cdot (t-9)\); daraus folgt \(t=11\). Zwölf Stunden später ergeben sich die Grenzzeiten 19:00 Uhr und 23:00 Uhr. Da das Boot bei genau \(4\,\text{m}\) noch fahren kann, ist die Ein- oder Ausfahrt nur für \(7 < t < 11\) und \(19 < t < 23\) nicht möglich.

Antwort

1. Um 04:30 Uhr: \(5{,}25\,\text{m}\); um 10:30 Uhr: \(3{,}75\,\text{m}\). 2. Steigend: 00:00–03:00 Uhr, 09:00–15:00 Uhr und 21:00–24:00 Uhr. Sinkend: 03:00–09:00 Uhr und 15:00–21:00 Uhr. 3. Das Boot kann nach 07:00 Uhr bis vor 11:00 Uhr sowie nach 19:00 Uhr bis vor 23:00 Uhr nicht fahren.
4245048
Der Ladestand des Akkus eines Elektroautos wurde während einer Fahrt dokumentiert: <table> <tr><td>Uhrzeit</td><td>08:00</td><td>10:00</td><td>10:30</td><td>12:30</td><td>13:30</td></tr> <tr><td>Ladestand in \(\%\)</td><td>100</td><td>60</td><td>90</td><td>20</td><td>20</td></tr> </table> 1. Berechne den durchschnittlichen Verbrauch in Prozentpunkten pro Stunde für den Zeitraum von 08:00 bis 10:00 Uhr. 2. In welchem Zeitraum war der Energieverbrauch pro Stunde am höchsten? Begründe deine Antwort durch einen Vergleich der Änderungsraten. 3. Nenne eine plausible Erklärung für den konstanten Ladestand im Zeitraum von 12:30 bis 13:30 Uhr. 4. Angenommen, das Auto verbraucht ab 13:30 Uhr weiterhin durchschnittlich genauso viele Prozentpunkte pro Stunde wie im Zeitraum von 10:30 bis 12:30 Uhr. Um wie viel Uhr ist der Akku rechnerisch vollständig leer (\(0\,\%\))?

Denkanstöße

- Die Steigung zwischen zwei Punkten gibt an, wie schnell sich der Ladestand ändert. - Was bedeutet eine positive Steigung beim Akku, was eine negative und was eine Steigung von Null? - Nutze den Dreisatz oder eine lineare Gleichung, um vorherzusagen, wann der Wert Null erreicht wird.

Lösung

1. Der Ladestand sinkt von \(100\,\%\) auf \(60\,\%\), also um \(40\) Prozentpunkte in \(2\) Stunden. Das entspricht \(20\) Prozentpunkten pro Stunde. 2. Von 10:30 bis 12:30 Uhr sinkt der Ladestand von \(90\,\%\) auf \(20\,\%\), also um \(70\) Prozentpunkte in \(2\) Stunden. Das entspricht \(35\) Prozentpunkten pro Stunde und ist die größte Verbrauchsrate. Von 10:00 bis 10:30 Uhr steigt der Ladestand; in diesem Zeitraum wurde der Akku geladen. 3. Eine plausible Erklärung ist, dass das Auto abgestellt war und der Akku in dieser Zeit nicht merklich entladen wurde. 4. Bei \(20\,\%\) Restladung und einer Verbrauchsrate von \(35\) Prozentpunkten pro Stunde beträgt die rechnerische Restzeit \(\frac{20}{35}\,\text{h} \approx 0{,}5714\,\text{h}\). Das sind etwa \(34{,}3\,\text{min}\). Auf die Minute gerundet ist der Akku gegen 14:04 Uhr leer.

Antwort

1. \(20\) Prozentpunkte pro Stunde. 2. Zwischen 10:30 und 12:30 Uhr mit \(35\) Prozentpunkten pro Stunde. 3. Eine plausible Erklärung ist eine Pause, in der das Auto abgestellt war. 4. Rechnerisch gegen 14:04 Uhr.
4280878
Eine Radfahrerin startet um 09:00 Uhr ihre Tour. In der ersten Stunde fährt sie mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(18\,\text{km/h}\). Danach folgt ein anstrengenderer Abschnitt, in dem sie für \(1{,}5\) Stunden eine Geschwindigkeit von \(12\,\text{km/h}\) beibehält. Anschließend macht sie eine 30-minütige Pause, bevor sie das letzte Teilstück mit \(26\,\text{km/h}\) fährt und um 12:30 Uhr ihr Ziel erreicht. 1) Erstelle eine Wertetabelle, die der Uhrzeit die jeweils zurückgelegte Gesamtstrecke zuordnet. 2) Wie viele Kilometer hat sie bis 11:00 Uhr zurückgelegt? 3) Zu welcher Uhrzeit hat sie genau \(24\,\text{km}\) zurückgelegt? 4) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit für die gesamte Tour (einschließlich der Pause).

Denkanstöße

- Kannst du die Fahrt in einzelne Abschnitte unterteilen und für jeden Abschnitt berechnen, wie weit die Radfahrerin gekommen ist? - Was passiert mit der zurückgelegten Entfernung während der Pause? - Überlege für Teilaufgabe 3, in welchem Zeitintervall die gesuchte Kilometerzahl liegt. - Für die Durchschnittsgeschwindigkeit musst du die gesamte Strecke durch die gesamte Zeit teilen.

Lösung

1. Berechnung der Wegpunkte für die Tabelle: - 09:00 Uhr: \(0\,\text{km}\) (Start) - 10:00 Uhr: \(18\,\text{km}\) (\(1\,\text{h} \cdot 18\,\text{km/h}\)) - 11:30 Uhr: \(36\,\text{km}\) (\(18\,\text{km} + 1{,}5\,\text{h} \cdot 12\,\text{km/h}\)) - 12:00 Uhr: \(36\,\text{km}\) (Ende der Pause) - 12:30 Uhr: \(49\,\text{km}\) (\(36\,\text{km} + 0{,}5\,\text{h} \cdot 26\,\text{km/h}\)) 2. Zurückgelegte Strecke bis 11:00 Uhr: Der Zeitpunkt liegt im zweiten Abschnitt (10:00 bis 11:30 Uhr). Seit 10:00 Uhr ist eine Stunde vergangen: \(18\,\text{km} + 1\,\text{h} \cdot 12\,\text{km/h} = 30\,\text{km}\). 3. Zeitpunkt für \(24\,\text{km}\): Dieser Wert liegt zwischen \(18\,\text{km}\) und \(36\,\text{km}\) im zweiten Abschnitt. Es müssen \(24\,\text{km} - 18\,\text{km} = 6\,\text{km}\) mit \(12\,\text{km/h}\) zurückgelegt werden. Zeitbedarf: \(6 : 12 = 0{,}5\,\text{h}\) (30 Minuten). Uhrzeit: \(10:00\,\text{Uhr} + 30\,\text{min} = 10:30\,\text{Uhr}\). 4. Durchschnittsgeschwindigkeit: Gesamtweg \(49\,\text{km}\) dividiert durch die Gesamtzeit von \(3{,}5\,\text{Stunden}\) (09:00 bis 12:30 Uhr) ergibt \(14\,\text{km/h}\).

Antwort

1) Tabelle: (09:00, \(0\,\text{km}\)), (10:00, \(18\,\text{km}\)), (11:30, \(36\,\text{km}\)), (12:00, \(36\,\text{km}\)), (12:30, \(49\,\text{km}\)). 2) Bis 11:00 Uhr hat sie \(30\,\text{km}\) zurückgelegt. 3) Um 10:30 Uhr hat sie \(24\,\text{km}\) zurückgelegt. 4) Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt \(14\,\text{km/h}\).
4119078
Ein Smartphone-Akku wird aufgeladen. Die Software misst alle 10 Minuten den Ladestand in Prozent. Gleichzeitig wird ein zweites, älteres Modell unter den gleichen Bedingungen geladen. <table> <tr><td>Zeit (in min)</td><td>0</td><td>10</td><td>20</td><td>30</td><td>40</td><td>50</td><td>60</td></tr> <tr><td>Ladestand Neu (%)</td><td>5</td><td>25</td><td>45</td><td>60</td><td>72</td><td>82</td><td>90</td></tr> <tr><td>Ladestand Alt (%)</td><td>5</td><td>15</td><td>25</td><td>35</td><td>45</td><td>55</td><td>65</td></tr> </table> a) Bestimme für das neue Smartphone die durchschnittliche Ladegeschwindigkeit (in Prozentpunkten pro Minute) für den Zeitraum von \(0\) bis \(20\,\text{min}\) und für den Zeitraum von \(40\) bis \(60\,\text{min}\). b) Beschreibe, wie sich das Ladeverhalten des neuen Smartphones im Vergleich zum alten Modell unterscheidet. c) Wann wird das alte Smartphone voraussichtlich einen Ladestand von \(100\,\%\) erreichen? d) Warum sinkt die Ladegeschwindigkeit beim neuen Modell gegen Ende des Ladevorgangs vermutlich ab?

Denkanstöße

- Um die Geschwindigkeit zu finden, teile die Änderung des Ladestands durch die Zeit. - Schau beim alten Modell, ob die Zunahme immer gleich bleibt. - Wie viele Prozentpunkte fehlen beim alten Modell noch bis zur vollen Ladung?

Lösung

1. Berechnung der Ladegeschwindigkeiten (Neu): - Zeitraum \(0-20\,\text{min}\): Die Zunahme von \(5\,\%\) auf \(45\,\%\) beträgt \(40\) Prozentpunkte. Durchschnitt: \(40 : 20\,\text{min} = 2\) Prozentpunkte pro Minute. - Zeitraum \(40-60\,\text{min}\): Die Zunahme von \(72\,\%\) auf \(90\,\%\) beträgt \(18\) Prozentpunkte. Durchschnitt: \(18 : 20\,\text{min} = 0{,}9\) Prozentpunkte pro Minute. 2. Vergleich: Das alte Modell lädt linear (konstant \(10\) Prozentpunkte pro \(10\,\text{min}\)). Das neue Modell lädt anfangs viel schneller, wird aber mit zunehmendem Ladestand langsamer. 3. Prognose (Alt): Das alte Modell gewinnt \(1\) Prozentpunkt pro Minute. Es fehlen noch \(100\,\% - 65\,\% = 35\) Prozentpunkte. Das dauert \(35\,\text{min}\). Gesamtzeit: \(60 + 35 = 95\,\text{min}\). 4. Interpretation: Technische Gründe (Schutz des Akkus vor Überhitzung/Überladung bei hoher Zellspannung).

Antwort

a) \(0-20\,\text{min}\): \(2\) Prozentpunkte pro Minute; \(40-60\,\text{min}\): \(0{,}9\) Prozentpunkte pro Minute. b) Das alte Modell lädt gleichmäßig (linear), das neue Modell lädt anfangs schnell und dann immer langsamer. c) Nach insgesamt \(95\,\text{min}\). d) Um den Akku zu schonen und Hitze zu vermeiden, wird der Ladestrom bei fast vollem Akku reduziert.
4119138
Der Akku eines Smartphones entlädt sich bei einer bestimmten Nutzung fast gleichmäßig. Um 10:00 Uhr ist der Akku voll aufgeladen (\(100\,\%\)). Die folgende Tabelle zeigt den Ladestand zu verschiedenen Uhrzeiten: <table> <tr><td>Uhrzeit</td><td>10:00</td><td>12:00</td><td>14:00</td><td>15:00</td><td>18:00</td></tr> <tr><td>Ladestand (in \%)</td><td>100</td><td>84</td><td>68</td><td>60</td><td>36</td></tr> </table> a) Berechne den durchschnittlichen Verbrauch an Akkuladung pro Stunde (in Prozentpunkten). Überprüfe dabei, ob der Verbrauch über den gesamten Zeitraum konstant ist. b) Schätze den Ladestand um 16:30 Uhr ab. Begründe dein Vorgehen. c) Wenn die Nutzung so weitergeht: Um wie viel Uhr wird der Akku leer (\(0\,\%\)) sein? d) Stelle einen Term auf, der den Ladestand \(y\) in Abhängigkeit von den vergangenen Stunden \(x\) seit 10:00 Uhr beschreibt.

Denkanstöße

- Rechne zuerst aus, um wie viele Prozentpunkte der Akkuladestand in einer Stunde sinkt. Bleibt dieser Wert zwischen allen Messpunkten gleich? - Wie viele Stunden sind von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr vergangen? - Wenn du weißt, wie viel der Akku pro Stunde verliert, kannst du ausrechnen, wie lange die verbleibende Akkuladung noch reicht. - Ein Term hilft dir, beliebige Zeiten einzusetzen. Was ist der Startwert und was wird abgezogen?

Lösung

1. Durchschnittlicher Verbrauch (a): Von 10:00 bis 12:00 Uhr (2 h): \(100 - 84 = 16\) Prozentpunkte, also \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. Von 12:00 bis 14:00 Uhr (2 h): \(84 - 68 = 16\) Prozentpunkte, also \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. Von 14:00 bis 15:00 Uhr (1 h): \(68 - 60 = 8\) Prozentpunkte, also \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. Von 15:00 bis 18:00 Uhr (3 h): \(60 - 36 = 24\) Prozentpunkte, also \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. Der Verbrauch ist über den gesamten Zeitraum konstant. 2. Ladestand um 16:30 Uhr (b): Von 10:00 bis 16:30 Uhr sind \(6{,}5\,\text{Stunden}\) vergangen. Einsetzen ergibt \(100 - 8 \cdot 6{,}5 = 48\). Der Ladestand beträgt \(48\,\%\). 3. Zeitpunkt für \(0\,\%\) (c): \(100 - 8 \cdot x = 0 \Rightarrow 8x = 100 \Rightarrow x = 12{,}5\). \(12{,}5\,\text{Stunden}\) nach 10:00 Uhr ist 22:30 Uhr. 4. Funktionsterm (d): Mit dem Startwert \(100\) und einer Abnahme von \(8\) Prozentpunkten pro Stunde gilt \(y = 100 - 8 \cdot x\).

Antwort

a) Der Verbrauch ist konstant und beträgt \(8\) Prozentpunkte pro Stunde. b) Um 16:30 Uhr beträgt der Ladestand \(48\,\%\). c) Der Akku wird um 22:30 Uhr leer sein. d) Der Term lautet \(y = 100 - 8 \cdot x\).
4119168
Ein trichterförmiges Gefäß (unten schmal, oben weit) wird gleichmäßig mit Wasser gefüllt. a) Beschreibe, wie sich die Geschwindigkeit, mit der die Füllhöhe steigt, im Laufe der Zeit verändert. Begründe dies mit der Form des Gefäßes. b) Skizziere gedanklich den Graphen der Zuordnung Zeit \(\rightarrow\) Füllhöhe. Würde die Kurve immer steiler oder immer flacher verlaufen? c) Angenommen, das Gefäß würde oben wieder schmaler werden (wie eine Vase). Wie würde sich der Graph in diesem Bereich verändern?

Denkanstöße

- Überlege dir für jede Höhe, wie viel Platz (Fläche) das Wasser dort hat, um sich auszubreiten. - Was bedeutet eine "steile" Kurve im Graphen für die Geschwindigkeit des Anstiegs? - Stell dir vor, du füllst das Gefäß schichtweise: Sind die Schichten bei gleicher Wassermenge oben dicker oder dünner als unten?

Lösung

1. Analyse der Form: Da das Gefäß oben weiter wird, vergrößert sich die Querschnittsfläche mit zunehmender Höhe. 2. Schlussfolgerung für die Geschwindigkeit: Bei konstantem Zufluss muss sich das Wasser auf eine immer größere Fläche verteilen. Die Füllhöhe steigt also anfangs schnell und dann immer langsamer. 3. Graphverlauf: Da die Steiggeschwindigkeit abnimmt, wird die Steigung des Graphen mit der Zeit kleiner. Die Kurve verläuft immer flacher (degressiver Anstieg). 4. Veränderung bei Verengung: Wenn das Gefäß oben schmaler wird, verringert sich die Querschnittsfläche wieder. Das Wasser steigt in diesem Bereich wieder schneller an, der Graph wird also wieder steiler.

Antwort

a) Die Füllhöhe steigt immer langsamer an, da die Querschnittsfläche nach oben hin zunimmt und sich das Wasser auf mehr Raum verteilen muss. b) Die Kurve im Graphen wird immer flacher. c) Der Graph würde im oberen Bereich wieder steiler werden, da das Wasser bei geringerer Fläche schneller in die Höhe steigt.
4120448
Ein Bergsteiger misst während seines Aufstiegs die Lufttemperatur. Er geht davon aus, dass die Temperatur mit zunehmender Höhe gleichmäßig sinkt. Auf \(600\,\text{m}\) Höhe misst er \(16\,^\circ\text{C}\). Auf \(1\,400\,\text{m}\) Höhe misst er nur noch \(11{,}2\,^\circ\text{C}\). a) Berechne die zu erwartende Temperatur für den Gipfel auf \(2\,500\,\text{m}\) mithilfe eines linearen Modells. b) Ein Flugzeug fliegt in einer Höhe von \(12\,000\,\text{m}\). Welche Temperatur würde das Modell für diese Höhe vorhersagen? c) Warum ist es problematisch, ein solches einfaches lineares Modell für extrem große Höhen (wie die des Flugzeugs) zu verwenden? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Wie stark ändert sich die Temperatur, wenn man \(100\) Meter höher steigt? - Überlege dir, wie viel kälter es im Vergleich zur Messung auf \(600\,\text{m}\) wird. - Glaubst du, dass die Natur sich immer exakt an eine gerade Linie hält, egal wie hoch man geht?

Lösung

1. Berechnung des Temperaturabfalls pro Meter: Die Höhendifferenz beträgt \(1\,400\,\text{m} - 600\,\text{m} = 800\,\text{m}\). Der Temperaturunterschied beträgt \(11{,}2\,^\circ\text{C} - 16\,^\circ\text{C} = -4{,}8\,^\circ\text{C}\). Die Rate ist \(-4{,}8 : 800 = -0{,}006\,^\circ\text{C/m}\) (bzw. \(0{,}6\,^\circ\text{C}\) pro \(100\,\text{m}\)). 2. Berechnung für \(2\,500\,\text{m}\) (a): Differenz zu \(600\,\text{m}\) ist \(1\,900\,\text{m}\). Abnahme: \(1\,900 \cdot (-0{,}006) = -11{,}4\,^\circ\text{C}\). Endtemperatur: \(16 - 11{,}4 = 4{,}6\,^\circ\text{C}\). 3. Berechnung für \(12\,000\,\text{m}\) (b): Differenz zu \(600\,\text{m}\) ist \(11\,400\,\text{m}\). Abnahme: \(11\,400 \cdot (-0{,}006) = -68{,}4\,^\circ\text{C}\). Endtemperatur: \(16 - 68{,}4 = -52{,}4\,^\circ\text{C}\). 4. Begründung (c): Das Modell nimmt an, dass die Bedingungen in der Atmosphäre überall gleich sind. In der Realität gibt es verschiedene Luftschichten (wie die Stratosphäre), in denen sich das Temperaturverhalten ändert, sowie physikalische Grenzen (absoluter Nullpunkt) und Wettereffekte, die das lineare Modell ungenau machen.

Antwort

a) Auf \(2\,500\,\text{m}\) Höhe beträgt die Temperatur voraussichtlich \(4{,}6\,^\circ\text{C}\). b) Das Modell sagt für \(12\,000\,\text{m}\) eine Temperatur von \(-52{,}4\,^\circ\text{C}\) voraus. c) Lineare Modelle sind oft nur in einem begrenzten Bereich gültig. In extremen Höhen ändern sich die atmosphärischen Bedingungen (z. B. Übergang zur Stratosphäre), sodass die konstante Abnahmerate nicht mehr stimmt.
4120658
Ein Logistikunternehmen bietet den Versand von Paketen mit drei Gewichtsklassen an: Kleinstpakete (\(1\,\text{kg}\)), Standardpakete (\(2\,\text{kg}\)) und Großpakete (\(5\,\text{kg}\)). Die Preise betragen \(3{,}00\,\text{€}\) für \(1\,\text{kg}\), \(5{,}00\,\text{€}\) für \(2\,\text{kg}\) und \(10{,}00\,\text{€}\) für \(5\,\text{kg}\). a) Ein Kunde möchte exakt \(7\,\text{kg}\) Material versenden. Wie hoch sind die minimalen und wie hoch die maximalen Versandkosten, wenn er nur diese drei Paketgrößen nutzen kann? b) Übernimm die Tabelle und berechne die jeweils minimalen Kosten, um das exakte Gesamtgewicht zu erreichen. <table> <tr><td>Gesamtgewicht (in kg)</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td></tr> <tr><td>Minimale Kosten (in €)</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> c) Zeichne den Graphen der Zuordnung \( \text{Gewicht} \rightarrow \text{minimale Kosten} \). Beschreibe den Verlauf des Graphen. Ist die Zuordnung proportional? Begründe.

Denkanstöße

- Untersuche für jedes Gewicht alle möglichen Kombinationen der Pakete. - Was bedeutet Proportionalität für das Verhältnis von Preis zu Gewicht? - Achte darauf, dass du das Gewicht exakt triffst.

Lösung

1. Berechnung der Kosten für \(7\,\text{kg}\): Kombinationen für Minimum: \(1 \cdot 5\,\text{kg} + 1 \cdot 2\,\text{kg} = 10{,}00 + 5{,}00 = 15{,}00\,\text{€}\). Kombinationen für Maximum: \(7 \cdot 1\,\text{kg} = 7 \cdot 3{,}00 = 21{,}00\,\text{€}\). 2. Bestimmung der minimalen Kosten für die Tabelle: \(1\,\text{kg}\): \(1 \cdot 1\,\text{kg} = 3{,}00\,\text{€}\). \(2\,\text{kg}\): \(1 \cdot 2\,\text{kg} = 5{,}00\,\text{€}\) (billiger als \(2 \cdot 1\,\text{kg} = 6{,}00\,\text{€}\)). \(3\,\text{kg}\): \(1 \cdot 2\,\text{kg} + 1 \cdot 1\,\text{kg} = 5{,}00 + 3{,}00 = 8{,}00\,\text{€}\). \(4\,\text{kg}\): \(2 \cdot 2\,\text{kg} = 10{,}00\,\text{€}\). \(5\,\text{kg}\): \(1 \cdot 5\,\text{kg} = 10{,}00\,\text{€}\). \(6\,\text{kg}\): \(1 \cdot 5\,\text{kg} + 1 \cdot 1\,\text{kg} = 13{,}00\,\text{€}\). 3. Analyse der Proportionalität: Die Zuordnung ist nicht proportional. Ein Kriterium für Proportionalität ist die Quotientengleichheit (\(y/x = \text{konstant}\)). Hier ist zum Beispiel \(3/1 = 3\), aber \(5/2 = 2{,}5\). Zudem kosten \(4\,\text{kg}\) und \(5\,\text{kg}\) beide minimal \(10{,}00\,\text{€}\), was bei einer Proportionalität unmöglich wäre.

Antwort

a) Minimum: \(15{,}00\,\text{€}\). Maximum: \(21{,}00\,\text{€}\). b) Werte: \(3{,}00\); \(5{,}00\); \(8{,}00\); \(10{,}00\); \(10{,}00\); \(13{,}00\). c) Die Zuordnung ist nicht proportional, da das Verhältnis von Kosten zu Gewicht nicht konstant ist (z. B. \(4\,\text{kg}\) und \(5\,\text{kg}\) kosten gleich viel).
4120668
Ein zylindrisches Gefäß mit einer Grundfläche von \(200\,\text{cm}^2\) wird mit einer konstanten Zuflussrate von \(500\,\text{ml}\) Wasser pro Minute gefüllt. a) Berechne, um wie viele Zentimeter der Wasserspiegel pro Minute steigt. b) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die die Füllhöhe \(h\) (in \(\text{cm}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in \(\text{min}\)) beschreibt. c) Wie ändert sich der Graph der Funktion, wenn man stattdessen ein Gefäß mit einer Grundfläche von nur \(100\,\text{cm}^2\) bei gleicher Zuflussrate füllt? Vergleiche die Steigungen. d) Stell dir vor, das Gefäß bestünde aus zwei aufeinandergesetzten Zylindern: unten ein breiter Zylinder (\(200\,\text{cm}^2\) Grundfläche, \(10\,\text{cm}\) hoch) und oben ein schmaler Zylinder (\(100\,\text{cm}^2\) Grundfläche, ebenfalls \(10\,\text{cm}\) hoch). Skizziere den Verlauf des Graphen (Zeit \(\rightarrow\) Füllhöhe) und beschreibe, was nach \(4\) Minuten passiert.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Volumenformel eines Zylinders: \(V = G \cdot h\). - Was bedeutet eine konstante Zuflussrate für die Zunahme des Volumens? - Wie wirkt sich eine kleinere Grundfläche auf die Geschwindigkeit aus, mit der die Höhe wächst?

Lösung

1. Berechnung der Steigrate: Das Volumen \(V\) berechnet sich aus \(G \cdot h\). Da \(500\,\text{ml} = 500\,\text{cm}^3\), gilt \(500 = 200 \cdot h\). Daraus folgt \(h = 2{,}5\,\text{cm}\) pro Minute. 2. Funktionsgleichung: \(h(t) = 2{,}5 \cdot t\). 3. Vergleich der Gefäße: Bei \(G = 100\,\text{cm}^2\) gilt \(500 = 100 \cdot h\), also \(h = 5\,\text{cm}\) pro Minute. Die Steigung des Graphen verdoppelt sich, der Graph verläuft also steiler. 4. Zusammengesetztes Gefäß: - Unterer Teil (\(0\) bis \(10\,\text{cm}\)): Steigung \(2{,}5\,\text{cm/min}\). Die Höhe von \(10\,\text{cm}\) wird nach \(10 : 2{,}5 = 4\,\text{min}\) erreicht. - Oberer Teil (\(10\) bis \(20\,\text{cm}\)): Ab \(t = 4\) steigt das Wasser schneller mit \(5\,\text{cm/min}\). - Nach \(4\) Minuten erreicht das Wasser den schmaleren Teil, wodurch der Wasserspiegel doppelt so schnell steigt wie zuvor. Der Graph hat an dieser Stelle einen Knick nach oben.

Antwort

a) Der Wasserspiegel steigt um \(2{,}5\,\text{cm}\) pro Minute. b) \(h(t) = 2{,}5 \cdot t\). c) Die Steigung verdoppelt sich auf \(5\,\text{cm/min}\). Der Graph ist steiler. d) Nach \(4\) Minuten ist der untere Teil voll. Da der obere Teil schmaler ist, steigt der Wasserspiegel ab diesem Zeitpunkt schneller an (Knick im Graphen).
4120698
Ein Onlineshop bietet T-Shirts mit folgendem Staffelpreis an: - Bei einer Bestellung von bis zu 10 T-Shirts kostet jedes Shirt \(15{,}00\,\text{€}\). - Ab einer Bestellung von mindestens 11 T-Shirts kostet jedes Shirt nur noch \(12{,}00\,\text{€}\) (dieser Preis gilt dann für die gesamte Bestellung). a) Berechne den Gesamtpreis für eine Bestellung von 10 Shirts und für eine Bestellung von 11 Shirts. Was fällt dir beim Vergleich der Ergebnisse auf? b) Ein Kunde möchte eigentlich nur 9 T-Shirts bestellen. Erkläre rechnerisch, warum es für ihn trotzdem sinnvoll sein könnte, 11 T-Shirts zu bestellen. c) Skizziere den Graphen der Zuordnung Anzahl der Shirts \(\rightarrow\) Gesamtpreis für den Bereich von 1 bis 15 Shirts. Warum handelt es sich hierbei nicht um eine proportionale Funktion?

Denkanstöße

- Berechne erst die Gesamtkosten für die verschiedenen Mengen, indem du die Anzahl mit dem jeweiligen Stückpreis multiplizierst. - Vergleiche die Kosten für 9 und 11 Shirts direkt miteinander. Welcher Wert ist kleiner? - Erinnere dich an die Eigenschaften einer proportionalen Zuordnung: Was müsste mit dem Preis passieren, wenn sich die Anzahl der Shirts verdoppelt? - Wie sieht eine Linie aus, wenn der Preis pro Stück plötzlich sinkt?

Lösung

1. Preis für 10 Shirts berechnen: \(10 \cdot 15{,}00\,\text{€} = 150{,}00\,\text{€}\). 2. Preis für 11 Shirts berechnen: \(11 \cdot 12{,}00\,\text{€} = 132{,}00\,\text{€}\). 3. Vergleich ziehen: 11 Shirts sind insgesamt \(18{,}00\,\text{€}\) günstiger als 10 Shirts, obwohl man mehr Ware erhält. 4. Kosten für 9 Shirts berechnen: \(9 \cdot 15{,}00\,\text{€} = 135{,}00\,\text{€}\). 5. Da der Preis für 11 Shirts (\(132{,}00\,\text{€}\)) niedriger ist als für 9 Shirts (\(135{,}00\,\text{€}\)), spart der Kunde \(3{,}00\,\text{€}\), wenn er mehr bestellt als benötigt. 6. Graphen skizzieren: Der Graph steigt bis \(x=10\) linear an, fällt bei \(x=11\) sprungartig ab und steigt danach wieder linear (aber flacher) an. 7. Begründung zur Proportionalität: Eine proportionale Funktion müsste eine durchgehende Gerade durch den Ursprung sein. Hier ändert sich jedoch der Proportionalitätsfaktor (Stückpreis) an der Schwelle, und der Graph weist einen Sprung auf.

Antwort

a) 10 Shirts kosten \(150{,}00\,\text{€}\), 11 Shirts kosten \(132{,}00\,\text{€}\). Es ist günstiger, 11 Shirts zu kaufen als 10. b) 9 Shirts kosten \(135{,}00\,\text{€}\). Da 11 Shirts nur \(132{,}00\,\text{€}\) kosten, spart man \(3{,}00\,\text{€}\), wenn man 11 statt 9 Stück bestellt. c) Der Graph ist keine Ursprungsgerade, da er bei 11 Stück einen „Sprung“ nach unten macht und die Steigung (der Preis pro Stück) sich ändert.
4120728
An einer Saftbar kann man frisch gepressten Saft in drei verschiedenen Bechergrößen kaufen: - Klein (\(200\,\text{ml}\)) für \(2{,}20\,\text{€}\) - Mittel (\(300\,\text{ml}\)) für \(3{,}00\,\text{€}\) - Groß (\(500\,\text{ml}\)) für \(4{,}50\,\text{€}\) a) Welche Kombinationen von Bechern sind möglich, um exakt \(1\,\text{Liter}\) Saft zu erhalten? Bestimme jeweils den Gesamtpreis. Welches ist der minimale und welches der maximale Preis für \(1\,\text{Liter}\)? b) Erstelle eine Tabelle, die für die Mengen \(200\,\text{ml}, 300\,\text{ml}, \dots, 1000\,\text{ml}\) (in \(100\,\text{ml}\)-Schritten) jeweils den günstigsten Preis angibt. Falls eine Menge mit den gegebenen Bechern nicht exakt erreicht werden kann, markiere dies. c) Vergleiche die Preise pro \(100\,\text{ml}\) für die drei Bechergrößen. Welche Größe bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Denkanstöße

- Suche systematisch nach allen Möglichkeiten, wie man die Zahlen 200, 300 und 500 addieren kann, um auf 1000 zu kommen. - Achte in der Tabelle darauf, ob es für eine Menge mehrere Möglichkeiten gibt und wähle die billigste. - Um Preise vergleichbar zu machen, hilft es oft, sie auf eine gemeinsame Menge (wie \(100\,\text{ml}\)) umzurechnen.

Lösung

1. Kombinationen für \(1000\,\text{ml}\): - \(5 \cdot 200\,\text{ml} = 5 \cdot 2{,}20\,\text{€} = 11{,}00\,\text{€}\) - \(2 \cdot 500\,\text{ml} = 2 \cdot 4{,}50\,\text{€} = 9{,}00\,\text{€}\) - \(1 \cdot 500\,\text{ml} + 1 \cdot 300\,\text{ml} + 1 \cdot 200\,\text{ml} = 4{,}50 + 3{,}00 + 2{,}20 = 9{,}70\,\text{€}\) - \(2 \cdot 300\,\text{ml} + 2 \cdot 200\,\text{ml} = 2 \cdot 3{,}00 + 2 \cdot 2{,}20 = 10{,}40\,\text{€}\) Minimaler Preis: \(9{,}00\,\text{€}\); maximaler Preis: \(11{,}00\,\text{€}\). 2. Tabelle der günstigsten Preise: - \(200\,\text{ml}\): \(2{,}20\,\text{€}\) - \(300\,\text{ml}\): \(3{,}00\,\text{€}\) - \(400\,\text{ml}\): \(2 \cdot 200\,\text{ml} \to 4{,}40\,\text{€}\) - \(500\,\text{ml}\): \(1 \cdot 500\,\text{ml} \to 4{,}50\,\text{€}\) (günstiger als \(200+300=5{,}20\,\text{€}\)) - \(600\,\text{ml}\): \(2 \cdot 300\,\text{ml} \to 6{,}00\,\text{€}\) - \(700\,\text{ml}\): \(500+200 \to 6{,}70\,\text{€}\) - \(800\,\text{ml}\): \(500+300 \to 7{,}50\,\text{€}\) - \(900\,\text{ml}\): \(500+2 \cdot 200 \to 8{,}90\,\text{€}\) - \(1000\,\text{ml}\): \(2 \cdot 500 \to 9{,}00\,\text{€}\) (Hinweis: \(100\,\text{ml}\) ist nicht möglich). 3. Preis pro \(100\,\text{ml}\): - Klein: \(2{,}20\,\text{€} : 2 = 1{,}10\,\text{€}\) - Mittel: \(3{,}00\,\text{€} : 3 = 1{,}00\,\text{€}\) - Groß: \(4{,}50\,\text{€} : 5 = 0{,}90\,\text{€}\) Der große Becher ist am wirtschaftlichsten.

Antwort

a) Mögliche Preise für \(1\,\text{l}\): \(9{,}00\,\text{€}\), \(9{,}70\,\text{€}\), \(10{,}40\,\text{€}\), \(11{,}00\,\text{€}\). Minimum: \(9{,}00\,\text{€}\), Maximum: \(11{,}00\,\text{€}\). b) Günstigste Preise: \(200\,\text{ml}\): \(2{,}20\,\text{€}\); \(300\,\text{ml}\): \(3{,}00\,\text{€}\); \(400\,\text{ml}\): \(4{,}40\,\text{€}\); \(500\,\text{ml}\): \(4{,}50\,\text{€}\); \(600\,\text{ml}\): \(6{,}00\,\text{€}\); \(700\,\text{ml}\): \(6{,}70\,\text{€}\); \(800\,\text{ml}\): \(7{,}50\,\text{€}\); \(900\,\text{ml}\): \(8{,}90\,\text{€}\); \(1000\,\text{ml}\): \(9{,}00\,\text{€}\). (\(100\,\text{ml}\) nicht möglich). c) Der große Becher (\(500\,\text{ml}\)) ist mit \(0{,}90\,\text{€}\) pro \(100\,\text{ml}\) am günstigsten.
4126008
Eine defekte Toilettenspülung verliert pro Sekunde etwa \(50\,\text{ml}\) Wasser. Der Preis für einen Kubikmeter Wasser liegt bei \(2{,}10\,\text{€}\). a) Wie viele Liter Wasser gehen an einem ganzen Tag (\(24\) Stunden) verloren? b) Welche Kosten verursacht dieser Defekt pro Tag? c) Nach wie vielen vollen Tagen übersteigen die bis dahin entstandenen Kosten erstmals den Preis für ein Ersatzteil im Wert von \(18{,}50\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Rechne zuerst die Milliliter pro Sekunde in Liter pro Minute um. - Wie viele Minuten hat ein ganzer Tag? - Stelle eine einfache Rechnung auf, um zu sehen, wie oft die Tageskosten in den Preis des Ersatzteils passen.

Lösung

1. Verlust pro Minute: \(50\,\text{ml/s}\cdot 60\,\text{s}=3\,000\,\text{ml/min}=3\,\text{l/min}\). 2. Ein Tag hat \(1\,440\) Minuten. Der Tagesverlust beträgt \(3\cdot 1\,440=4\,320\,\text{l}=4{,}32\,\text{m}^3\). 3. Exakte Tageskosten: \(4{,}32\cdot 2{,}10=9{,}072\) Euro, als Geldbetrag gerundet \(9{,}07\,\text{€}\). 4. Nach zwei Tagen betragen die exakten Kosten \(2\cdot 9{,}072=18{,}144\) Euro und liegen noch unter \(18{,}50\,\text{€}\). Nach drei Tagen betragen sie \(27{,}216\) Euro und liegen darüber.

Antwort

a) \(4\,320\,\text{Liter}\) pro Tag b) \(9{,}07\,\text{€}\) pro Tag (auf Cent gerundet) c) Nach \(3\) vollen Tagen
4126028
Realistisch oder unrealistisch? Beurteile die Situation durch eine passende Rechnung und begründe deine Entscheidung. Lukas geht zu Fuß mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(5\,\text{km/h}\) zur Schule. Nach \(12\,\text{Minuten}\) bemerkt sein Bruder Jan, dass Lukas sein Pausenbrot vergessen hat. Jan rennt sofort los, um ihn einzuholen. Er sagt: „Wenn ich mich richtig beeile, habe ich ihn in genau \(2\,\text{Minuten}\) eingeholt!“

Denkanstöße

- Wie lange ist Lukas insgesamt unterwegs, bis Jan ihn einholt? - Welche Strecke legt Lukas in dieser Zeit zurück? - Jan muss dieselbe Strecke in viel kürzerer Zeit zurücklegen. Wie schnell muss er dafür sein? - Überlege, wie schnell ein Mensch normalerweise rennen kann.

Lösung

1. Bestimmung der Zeit, die Lukas bis zum Einholen unterwegs ist: \(12\,\text{min} + 2\,\text{min} = 14\,\text{min}\). 2. Umrechnung der Zeit in Stunden: \(14\,\text{min} = \frac{14}{60}\,\text{h} \approx 0{,}233\,\text{h}\). 3. Berechnung der von Lukas zurückgelegten Strecke: \(s = v \cdot t = 5\,\text{km/h} \cdot \frac{14}{60}\,\text{h} = \frac{70}{60}\,\text{km} \approx 1{,}167\,\text{km}\). 4. Bestimmung der Zeit, die Jan zum Laufen hat: \(2\,\text{min} = \frac{2}{60}\,\text{h} = \frac{1}{30}\,\text{h}\). 5. Berechnung der benötigten Geschwindigkeit für Jan: \(v_J = \frac{s}{t_J} = \frac{1{,}167\,\text{km}}{1/30\,\text{h}} = 35\,\text{km/h}\). 6. Bewertung: Eine Sprintgeschwindigkeit von \(35\,\text{km/h}\) ist für einen Schüler extrem hoch (nahe am Weltklasseniveau von Sprintern) und über eine Strecke von über einem Kilometer unrealistisch.

Antwort

Die Situation ist unrealistisch. Um Lukas nach seinem Vorsprung in nur \(2\,\text{Minuten}\) einzuholen, müsste Jan eine Geschwindigkeit von \(35\,\text{km/h}\) erreichen. Das entspricht fast dem Tempo von Profi-Sprintern und ist für einen normalen Schüler über diese Distanz nicht machbar.
4129068
Ein quaderförmiges Wasserbecken wird mit einer konstanten Zuflussrate gefüllt. Die Funktion \(V(t) = 12t\) beschreibt das Wasservolumen \(V\) (in \(\text{m}^3\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in \(\text{h}\)). Das Becken hat ein maximales Fassungsvermögen von \(150\,\text{m}^3\). a) Berechne das Volumen nach \(4{,}5\) Stunden. b) Wie lange dauert es, bis das Becken vollständig gefüllt ist? c) Ein zweites, baugleiches Becken wird mit einer doppelt so hohen Zuflussrate gefüllt. Gib die neue Funktionsgleichung an und bestimme, wie viel Zeit man durch die höhere Rate bis zur vollständigen Füllung spart.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis der Rechnung, wenn du die Zuflussrate änderst? - Wie hängen Zeit und Volumen bei einer konstanten Rate zusammen? - Achte auf die Einheiten, falls du Zeitangaben in Stunden und Minuten umrechnen möchtest.

Lösung

1. Berechnung für \(t = 4{,}5\): \(V(4{,}5) = 12 \cdot 4{,}5 = 54\). Nach \(4{,}5\,\text{h}\) befinden sich \(54\,\text{m}^3\) Wasser im Becken. 2. Volle Füllung berechnen: \(150 = 12t \Rightarrow t = \frac{150}{12} = 12{,}5\). Die Füllung dauert \(12{,}5\,\text{h}\). 3. Neue Funktionsgleichung: Da die Rate verdoppelt wird, ist die neue Steigung \(12 \cdot 2 = 24\). Die Gleichung lautet \(V_{neu}(t) = 24t\). 4. Neue Füllzeit: \(150 = 24t \Rightarrow t = \frac{150}{24} = 6{,}25\). Die Füllung dauert nun \(6{,}25\,\text{h}\). 5. Zeitersparnis berechnen: \(12{,}5\,\text{h} - 6{,}25\,\text{h} = 6{,}25\,\text{h}\). Man spart \(6{,}25\) Stunden (bzw. \(6\) Stunden und \(15\) Minuten).

Antwort

a) Nach \(4{,}5\) Stunden sind \(54\,\text{m}^3\) Wasser im Becken. b) Die vollständige Füllung dauert \(12{,}5\) Stunden. c) Die neue Gleichung ist \(V(t) = 24t\). Die Füllung dauert dann nur noch \(6{,}25\) Stunden, man spart also \(6{,}25\) Stunden.
4129308
Ein Wanderer steigt von einer Berghütte ins Tal ab. Seine Höhe über dem Meeresspiegel in Metern kann näherungsweise durch die Funktion \(h(t) = 1500 - 240t\) modelliert werden, wobei \(t\) die Zeit in Stunden seit dem Aufbruch angibt. a) Berechne, auf welcher Höhe sich der Wanderer nach \(2{,}5\,\text{Stunden}\) befindet. b) Nach welcher Zeit erreicht der Wanderer eine Höhe von \(660\,\text{m}\)? c) Bestimme den Zeitpunkt, an dem der Wanderer das Tal (Höhe \(0\,\text{m}\)) erreicht, und gib den sinnvollen Wertebereich der Funktion für diese Wanderung an. d) Ein zweiter Wanderer startet zeitgleich auf einer Höhe von \(1200\,\text{m}\) und steigt mit einer Geschwindigkeit von \(180\,\text{Metern}\) pro Stunde ab. Vergleiche die beiden Wanderer: Wer erreicht zuerst das Tal? Begründe durch Rechnung.

Denkanstöße

- Achte auf das Minuszeichen in der Funktion – was bedeutet das für die Bewegung? - Wenn eine bestimmte Höhe gesucht ist, musst du die Gleichung nach \(t\) umstellen. - "Das Tal erreichen" bedeutet mathematisch, dass die Höhe Null wird. - Für den Vergleich musst du für beide Personen die Zeit berechnen, die sie bis zur Höhe \(0\,\text{m}\) benötigen.

Lösung

1. Höhe nach \(2{,}5\,\text{h}\): \(h(2{,}5) = 1500 - 240 \cdot 2{,}5 = 1500 - 600 = 900\). Er befindet sich auf \(900\,\text{m}\). 2. Zeit für \(660\,\text{m}\): \(660 = 1500 - 240t \Rightarrow 240t = 840 \Rightarrow t = 3{,}5\). Er benötigt \(3{,}5\,\text{Stunden}\). 3. Talankunft und Wertebereich: \(0 = 1500 - 240t \Rightarrow 240t = 1500 \Rightarrow t = 6{,}25\). Er erreicht das Tal nach \(6\,\text{Stunden}\) und \(15\,\text{Minuten}\). Der Wertebereich ist \(W = [0; 1500]\), da er auf \(1500\,\text{m}\) startet und bei \(0\,\text{m}\) endet. 4. Vergleich: Wanderer 2 wird beschrieben durch \(g(t) = 1200 - 180t\). Nullstelle: \(0 = 1200 - 180t \Rightarrow 180t = 1200 \Rightarrow t = \frac{1200}{180} \approx 6{,}67\). Da \(6{,}25 < 6{,}67\), erreicht der erste Wanderer das Tal trotz der größeren Starthöhe früher.

Antwort

a) \(900\,\text{m}\). b) Nach \(3{,}5\,\text{Stunden}\). c) Talankunft nach \(6{,}25\,\text{Stunden}\) (\(6\,\text{h}\) \(15\,\text{min}\)). Wertebereich: \([0; 1500]\) in Metern. d) Der erste Wanderer erreicht das Tal zuerst (\(6{,}25\,\text{h}\) vs. ca. \(6{,}67\,\text{h}\)).
4129728
Ein Kurierdienst berechnet für seine Lieferungen eine feste Grundgebühr sowie einen konstanten Betrag pro gefahrenem Kilometer. Eine Fahrt über eine Strecke von \(10\,\text{km}\) kostet insgesamt \(17{,}00\,\text{€}\). Eine Fahrt über \(25\,\text{km}\) kostet \(32{,}00\,\text{€}\). a) Ermittle die Funktionsgleichung, die die Gesamtkosten \(K\) (in €) in Abhängigkeit von der Strecke \(s\) (in km) darstellt. b) Wie hoch ist die Grundgebühr des Kurierdienstes? c) Berechne die Kosten für eine Lieferung über eine Strecke von \(40\,\text{km}\).

Denkanstöße

- Stell dir die Kilometer und die Kosten als Punkte in einem Koordinatensystem vor. - Wie viel teurer wird die Fahrt, wenn man eine bestimmte Anzahl an Kilometern mehr fährt? - Was bleibt von den Kosten übrig, wenn man den fahrtabhängigen Teil vom Gesamtpreis abzieht?

Lösung

1. Berechnung der Steigung \(m\) (Kosten pro km): \(m = \frac{K_2 - K_1}{s_2 - s_1} = \frac{32 - 17}{25 - 10} = \frac{15}{15} = 1\). Der Preis beträgt \(1{,}00\,\text{€/km}\). 2. Berechnung des y-Achsenabschnitts \(b\) (Grundgebühr): Einsetzen eines Punktes in \(K(s) = m \cdot s + b\), zum Beispiel \((10; 17)\): \(17 = 1 \cdot 10 + b \Rightarrow 17 = 10 + b \Rightarrow b = 7\). Die Grundgebühr beträgt \(7{,}00\,\text{€}\). 3. Funktionsgleichung: \(K(s) = 1 \cdot s + 7\) (oder \(K(s) = s + 7\)). 4. Kosten für \(40\,\text{km}\): \(K(40) = 1 \cdot 40 + 7 = 47\). Eine Fahrt über \(40\,\text{km}\) kostet \(47{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) \(K(s) = 1 \cdot s + 7\) (mit \(K\) in € und \(s\) in km) b) Die Grundgebühr beträgt \(7{,}00\,\text{€}\). c) Eine Lieferung über \(40\,\text{km}\) kostet \(47{,}00\,\text{€}\).
4129788
Eine zylindrische Kerze ist zu Beginn \(25\,\text{cm}\) hoch. Nach dem Anzünden brennt sie gleichmäßig ab, wobei sie pro Stunde um \(1{,}2\,\text{cm}\) kleiner wird. a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die die Höhe \(h\) der Kerze (in \(\text{cm}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Stunden) beschreibt. b) Berechne, nach welcher Zeit die Kerze nur noch die Hälfte ihrer ursprünglichen Höhe besitzt. Gib das Ergebnis in Stunden und Minuten an. c) Stell dir vor, die Kerze hätte die Form einer Pyramide (sie wird nach oben hin immer dünner). Erkläre, warum die Abnahme der Höhe in diesem Fall bei konstanter Brenngeschwindigkeit (Wachsverbrauch pro Stunde) nicht linear verlaufen kann.

Denkanstöße

- Achte auf das Vorzeichen der Steigung, wenn etwas weniger wird. - Wie viel \(\text{cm}\) sind die Hälfte von \(25\,\text{cm}\)? - Wie rechnet man Dezimalstunden in Minuten um? - Denk bei der Pyramide an die Dicke der Kerze an verschiedenen Stellen. Wird oben in einer Stunde mehr oder weniger Höhe weggenommen als unten, wenn das gleiche Volumen schmilzt?

Lösung

1. Die Kerze verliert pro Stunde \(1{,}2\,\text{cm}\), also ist die Steigung \(m = -1{,}2\). Die Anfangshöhe ist \(b = 25\). Die Funktion lautet \(h(t) = -1{,}2 \cdot t + 25\). 2. Die halbe Höhe beträgt \(12{,}5\,\text{cm}\). Setze \(12{,}5 = -1{,}2 \cdot t + 25\). Subtraktion von \(25\) ergibt \(-12{,}5 = -1{,}2 \cdot t\). Division durch \(-1{,}2\) ergibt \(t \approx 10{,}4167\,\text{h}\). 3. Umrechnung: \(10\,\text{Stunden}\) und \(0{,}4167 \cdot 60\,\text{Minuten} = 25\,\text{Minuten}\). 4. Bei einer Pyramidenform ist die Querschnittsfläche oben kleiner als unten. Wenn pro Stunde das gleiche Volumen an Wachs verbrennt, muss die Höhe bei einer kleineren Fläche schneller abnehmen als bei einer größeren Fläche. Da sich die Querschnittsfläche kontinuierlich ändert, ändert sich auch die Geschwindigkeit, mit der die Höhe abnimmt. Eine nicht konstante Änderungsrate bedeutet, dass die Funktion nicht linear ist.

Antwort

a) \(h(t) = -1{,}2 \cdot t + 25\) b) Nach \(10\,\text{Stunden}\) und \(25\,\text{Minuten}\). c) Da die Kerze oben dünner ist, sinkt die Höhe dort bei gleichem Wachsverbrauch schneller als im dickeren unteren Teil. Die Änderungsrate der Höhe ist also nicht konstant.
4129938
Ein quaderförmiges Wasserbecken mit einem maximalen Fassungsvermögen von \(1200\,\text{Litern}\) enthält zu Beginn einer Befüllung bereits \(200\,\text{Liter}\) Wasser. Ein Zulauf liefert in \(20\,\text{Minuten}\) eine Wassermenge von \(150\,\text{Litern}\). a) Bestimme die Zuflussrate in Litern pro Minute und stelle die Funktionsgleichung für das Volumen \(V(t)\) (in Litern) nach \(t\) Minuten auf. b) Berechne die Zeitdauer in Stunden und Minuten, bis das Becken vollständig gefüllt ist. c) Angenommen, der Zufluss würde sich durch eine Verstopfung halbieren. Beschreibe, wie sich die Steigung des Graphen und die benötigte Zeit bis zur vollständigen Füllung verändern würden.

Denkanstöße

- Wie viel Liter fließen in einer einzigen Minute in das Becken? - Wie viel Wasser muss insgesamt noch hinzugefügt werden, um das Maximum zu erreichen? - Überlege, was die Steigung in diesem Sachzusammenhang bedeutet. Wenn weniger Wasser pro Zeit fließt, wird die Gerade dann steiler oder flacher? - Wie hängen Zuflussgeschwindigkeit und Zeitdauer bei gleicher Menge zusammen?

Lösung

1. Berechnung der Zuflussrate: \(150\,\text{l} : 20\,\text{min} = 7{,}5\,\text{l/min}\). 2. Funktionsgleichung: Mit dem Startwert \(200\,\text{l}\) ergibt sich \(V(t) = 7{,}5t + 200\). 3. Berechnung der Fülldauer: Das Becken ist voll, wenn \(V(t) = 1200\). \(1200 = 7{,}5t + 200 \Rightarrow 1000 = 7{,}5t \Rightarrow t = \frac{1000}{7{,}5} = 133\frac{1}{3}\,\text{Minuten}\). 4. Umrechnung: \(133\frac{1}{3}\,\text{Minuten} = 2\,\text{Stunden}\) (\(120\,\text{min}\)) und \(13\frac{1}{3}\,\text{Minuten}\) (\(13\,\text{min } 20\,\text{s}\)). 5. Analyse der Änderung: Wenn sich der Zufluss halbiert, halbiert sich die Steigung der Geraden (\(m = 3{,}75\)). Da die zu füllende Differenz (\(1000\,\text{l}\)) gleich bleibt, verdoppelt sich die benötigte Zeit auf \(266\frac{2}{3}\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) Zuflussrate: \(7{,}5\,\text{l/min}\); Funktionsgleichung: \(V(t) = 7{,}5t + 200\). b) Das Becken ist nach \(2\,\text{Stunden}\), \(13\,\text{Minuten}\) und \(20\,\text{Sekunden}\) voll. c) Die Steigung des Graphen würde sich halbieren (der Graph wird flacher). Die benötigte Zeit bis zur vollständigen Füllung würde sich verdoppeln.
4130988
Ein Gartenpool wird mit einem konstanten Wasserstrom gefüllt. Um \(13:00\,\text{Uhr}\) steht das Wasser im Pool \(40\,\text{cm}\) hoch. Zwei Stunden später, um \(15:00\,\text{Uhr}\), misst man eine Wasserhöhe von \(100\,\text{cm}\). a) Bestimme die Füllrate in Zentimetern pro Stunde und erläutere, wie sich diese Rate im Graphen einer linearen Funktion widerspiegelt. b) Berechne, zu welcher Uhrzeit der Pool leer war, falls der Füllvorgang bereits vorher mit derselben Rate lief. c) Der Pool hat eine Gesamttiefe von \(1{,}60\,\text{m}\). Bestimme rechnerisch die Uhrzeit, zu der der Pool vollständig gefüllt ist und überzulaufen beginnt.

Denkanstöße

- Wie viel steigt der Wasserspiegel in einer einzigen Stunde? - Wenn du die Änderung pro Stunde kennst, kannst du dann ausrechnen, wie lange es gedauert hat, um auf \(40\,\text{cm}\) zu kommen? - Achte auf die Einheiten: \(1{,}60\,\text{m}\) sind wie viele Zentimeter? - Wie viel Platz ist ab \(100\,\text{cm}\) noch bis zum Rand?

Lösung

1. Berechnung der Füllrate: Zeitdifferenz \(\Delta t = 15:00 - 13:00 = 2\,\text{h}\). Höhendifferenz \(\Delta h = 100\,\text{cm} - 40\,\text{cm} = 60\,\text{cm}\). Füllrate \(m = \frac{60\,\text{cm}}{2\,\text{h}} = 30\,\text{cm/h}\). Die Rate entspricht der Steigung der Geraden. 2. Zeitpunkt "Pool leer" (\(h = 0\)): Von \(13:00\,\text{Uhr}\) (\(40\,\text{cm}\)) muss man rückwärts rechnen: \(t = \frac{40\,\text{cm}}{30\,\text{cm/h}} = \frac{4}{3}\,\text{h} = 1\,\text{h}\) und \(20\,\text{Minuten}\). 3. Uhrzeit berechnen: \(13:00\,\text{Uhr} - 1\,\text{h } 20\,\text{min} = 11:40\,\text{Uhr}\). 4. Zeitpunkt "Pool voll" (\(h = 160\,\text{cm}\)): Von \(15:00\,\text{Uhr}\) (\(100\,\text{cm}\)) fehlen noch \(60\,\text{cm}\). 5. Zeitdauer berechnen: \(\frac{60\,\text{cm}}{30\,\text{cm/h}} = 2\,\text{h}\). 6. Uhrzeit berechnen: \(15:00\,\text{Uhr} + 2\,\text{h} = 17:00\,\text{Uhr}\).

Antwort

a) Die Füllrate beträgt \(30\,\text{cm/h}\). Sie entspricht der Steigung des Funktionsgraphen. b) Der Pool war um \(11:40\,\text{Uhr}\) leer. c) Der Pool ist um \(17:00\,\text{Uhr}\) vollständig gefüllt und beginnt dann überzulaufen.
4131858
Drei verschiedene Flüssigkeiten werden erhitzt. Die Temperatur \(T\) (in \(^\circ\text{C}\)) steigt bei allen linear mit der Zeit \(t\) (in Minuten) an. Flüssigkeit 1: \(T_1(t) = 4t + 20\) Flüssigkeit 2: Startet bei \(15\,^\circ\text{C}\) und erwärmt sich pro Minute um \(5\,^\circ\text{C}\). Flüssigkeit 3: Nach \(2\,\text{Minuten}\) beträgt die Temperatur \(26\,^\circ\text{C}\), nach \(5\,\text{Minuten}\) sind es \(35\,^\circ\text{C}\). a) Bestimme für alle drei Flüssigkeiten die Funktionsgleichung der Form \(T(t) = m \cdot t + b\). b) Welche Flüssigkeit hat die höchste Anfangstemperatur? c) Welche Flüssigkeit erwärmt sich am schnellsten? d) Vergleiche die Temperaturen der drei Flüssigkeiten nach genau \(10\,\text{Minuten}\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Steigung, wenn zwei Punkte bekannt sind? - Kannst du die textlichen Informationen direkt in die Form \(m \cdot t + b\) übersetzen? - Achte darauf, welche Zahl für die Geschwindigkeit und welche für den Startwert steht. - Setze für den Vergleich den Wert \(10\) in alle deine Formeln ein.

Lösung

1. Aufstellen der Gleichungen: Flüssigkeit 1: Gegeben als \(T_1(t) = 4t + 20\). Flüssigkeit 2: Startwert \(b=15\), Steigung \(m=5\). Also \(T_2(t) = 5t + 15\). Flüssigkeit 3: Steigung \(m = \frac{35 - 26}{5 - 2} = \frac{9}{3} = 3\). Einsetzen eines Punktes: \(26 = 3 \cdot 2 + b \Rightarrow 26 = 6 + b \Rightarrow b = 20\). Also \(T_3(t) = 3t + 20\). 2. Vergleich der Anfangstemperaturen (\(b\)-Werte): Flüssigkeit 1 (\(20\,^\circ\text{C}\)) und Flüssigkeit 3 (\(20\,^\circ\text{C}\)) liegen gemeinsam vorn. 3. Vergleich der Erwärmungsraten (\(m\)-Werte): Flüssigkeit 2 erwärmt sich mit \(5\,^\circ\text{C/min}\) am schnellsten. 4. Berechnung für \(t=10\): \(T_1(10) = 4 \cdot 10 + 20 = 60\,^\circ\text{C}\). \(T_2(10) = 5 \cdot 10 + 15 = 65\,^\circ\text{C}\). \(T_3(10) = 3 \cdot 10 + 20 = 50\,^\circ\text{C}\).

Antwort

a) \(T_1(t) = 4t + 20\); \(T_2(t) = 5t + 15\); \(T_3(t) = 3t + 20\). b) Flüssigkeit 1 und 3 haben mit \(20\,^\circ\text{C}\) die höchste Anfangstemperatur. c) Flüssigkeit 2 erwärmt sich am schnellsten (\(5\,^\circ\text{C/min}\)). d) Nach \(10\,\text{Minuten}\): Flüssigkeit 1: \(60\,^\circ\text{C}\), Flüssigkeit 2: \(65\,^\circ\text{C}\), Flüssigkeit 3: \(50\,^\circ\text{C}\).
4132128
In den Bergen sinkt die Lufttemperatur näherungsweise linear mit zunehmender Höhe. An einer Messstation auf \(500\,\text{m}\) Höhe über dem Meeresspiegel wird eine Temperatur von \(18\,^\circ\text{C}\) gemessen. Pro \(100\,\text{m}\) weiterem Aufstieg sinkt die Temperatur um \(0{,}5\,^\circ\text{C}\). a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, welche die Temperatur \(T\) (in \(^\circ\text{C}\)) in Abhängigkeit von der Höhe \(h\) (in \(\text{m}\) über dem Meeresspiegel) beschreibt. b) Welche Temperatur herrscht theoretisch auf dem Gipfel in \(2\,500\,\text{m}\) Höhe? c) In welcher Höhe liegt die Nullgradgrenze (Temperatur ist \(0\,^\circ\text{C}\))? d) Ein Schüler behauptet: „Wenn die Temperatur am Meeresspiegel (\(0\,\text{m}\)) bekannt wäre, wäre die Zuordnung von Höhe zu Temperatur proportional.“ Beurteile diese Aussage.

Denkanstöße

- Wie viel Grad sinkt die Temperatur pro einzelnem Meter? - Achte darauf, dass die Höhe \(h\) die absolute Höhe über dem Meeresspiegel ist, dein Startpunkt aber bei \(500\,\text{m}\) liegt. - Was müsste gelten, damit eine Zuordnung proportional ist? Schau dir den Wert bei \(0\,\text{m}\) an.

Lösung

1. Funktionsgleichung herleiten: Die Temperatur sinkt um \(0{,}5\,^\circ\text{C}\) pro \(100\,\text{m}\), also um \(0{,}005\,^\circ\text{C}\) pro Meter. Mit dem Punkt \((500 | 18)\) ergibt sich die Form \(T(h) = T_0 - 0{,}005 \cdot h\). Einsetzen: \(18 = T_0 - 0{,}005 \cdot 500 \Rightarrow 18 = T_0 - 2{,}5 \Rightarrow T_0 = 20{,}5\). Die Gleichung lautet \(T(h) = 20{,}5 - 0{,}005 \cdot h\). 2. Berechnung für Gipfel (\(h = 2500\)): \(T(2500) = 20{,}5 - 0{,}005 \cdot 2500 = 20{,}5 - 12{,}5 = 8\). Auf dem Gipfel sind es \(8\,^\circ\text{C}\). 3. Nullgradgrenze berechnen: Setze \(0 = 20{,}5 - 0{,}005 \cdot h\). Umformen ergibt \(0{,}005 \cdot h = 20{,}5 \Rightarrow h = \frac{20{,}5}{0{,}005} = 4100\). Die Grenze liegt bei \(4100\,\text{m}\). 4. Beurteilung der Proportionalität: Eine proportionale Funktion müsste bei \(h=0\) den Wert \(T=0\) haben. Da die Temperatur bei \(0\,\text{m}\) jedoch \(20{,}5\,^\circ\text{C}\) beträgt (der \(y\)-Achsenabschnitt ist nicht Null), ist die Aussage falsch.

Antwort

a) \(T(h) = 20{,}5 - 0{,}005 \cdot h\) b) Auf dem Gipfel sind es \(8\,^\circ\text{C}\). c) Die Nullgradgrenze liegt in \(4\,100\,\text{m}\) Höhe. d) Die Aussage ist falsch. Eine proportionale Funktion muss durch den Punkt \((0|0)\) verlaufen. Hier ist die Temperatur bei \(0\,\text{m}\) jedoch \(20{,}5\,^\circ\text{C}\).
4135278
Eine Lieferdrohne fliegt eine Strecke von \(12\,\text{km}\) zu einem Kunden und dieselbe Strecke wieder zurück. Auf dem Rückweg ist die Drohne leer und fliegt daher \(50\,\%\) schneller als auf dem Hinweg (es gilt also \(v_2 = 1{,}5 \cdot v_1\)). a) Stelle einen Term für die Gesamtdauer \(t_{ges}\) der Reise in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Hinwegs \(v_1\) auf. b) Zeige durch Rechnung, dass für die Durchschnittsgeschwindigkeit der gesamten Strecke \(v_g = 1{,}2 \cdot v_1\) gilt. c) Die Drohne soll insgesamt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von \(54\,\text{km/h}\) erreichen. Welche Geschwindigkeit \(v_1\) muss sie auf dem Hinweg fliegen?

Denkanstöße

- Drücke die Zeiten für beide Teilstrecken mithilfe der Variablen für die Geschwindigkeit aus. - Addiere die Brüche für die Zeit, indem du den gemeinsamen Nenner nutzt. - Nutze die Definition der Durchschnittsgeschwindigkeit (Gesamtweg durch Gesamtzeit) und vereinfache den Doppelbruch.

Lösung

1. Aufstellen der Zeit-Terme: \(t_1 = \frac{12}{v_1}\) und \(t_2 = \frac{12}{1{,}5 \cdot v_1} = \frac{8}{v_1}\). 2. Gesamtdauer: \(t_{ges} = t_1 + t_2 = \frac{12}{v_1} + \frac{8}{v_1} = \frac{20}{v_1}\). 3. Herleitung von \(v_g\): \(v_g = \frac{s_{ges}}{t_{ges}} = \frac{24}{\frac{20}{v_1}} = \frac{24 \cdot v_1}{20} = 1{,}2 \cdot v_1\). 4. Berechnung von \(v_1\): \(54 = 1{,}2 \cdot v_1 \Rightarrow v_1 = \frac{54}{1{,}2} = 45\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(t_{ges} = \frac{20}{v_1}\) b) Durch Einsetzen in \(v_g = \frac{s_{ges}}{t_{ges}}\) erhält man \(v_g = \frac{24}{20/v_1} = 1{,}2 \cdot v_1\). c) \(v_1 = 45\,\text{km/h}\)
4142088
Ein Smartphone-Akku hat zu Beginn einer Beobachtung noch eine Restladung von \(10\,\%\). Das Gerät wird an ein Schnellladegerät angeschlossen und erreicht nach \(40\,\text{Minuten}\) eine Ladung von \(90\,\%\). Direkt danach wird das Ladekabel entfernt und das Smartphone für \(20\,\text{Minuten}\) für ein Videotelefonat genutzt, wodurch die Ladung auf \(60\,\%\) sinkt. a) Bestimme für beide Phasen (Laden und Nutzen) die Funktionsgleichungen, die die Ladung \(y\) (in \(\%\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in \(\text{min}\)) beschreiben. b) Vergleiche die Ladegeschwindigkeit mit der Entladegeschwindigkeit. Um wie viele Prozentpunkte pro Minute unterscheiden sie sich? c) Wann betrug die Ladung genau \(75\,\%\)? d) Wenn das Smartphone nach dem Telefonat mit der gleichen Entladegeschwindigkeit weiter genutzt würde, nach wie vielen weiteren Minuten wäre der Akku komplett leer?

Denkanstöße

- Was bedeutet die Steigung in diesem Kontext? Ist sie positiv oder negativ? - Stelle für die zweite Phase die Geradengleichung sorgfältig auf. Beachte, dass diese Phase erst bei Minute 40 startet. - Für Teilaufgabe d) kannst du die verbleibende Ladung durch den Verlust pro Minute teilen. - Überlege genau, was mit "weiteren Minuten" in Teil d) gemeint ist.

Lösung

1. Punkte definieren: \(A(0|10)\), \(B(40|90)\), \(C(60|60)\). 2. Funktionsgleichungen aufstellen: - Laden (\(0 \le x \le 40\)): Steigung \(m_1 = \frac{90-10}{40} = 2\). Gleichung: \(y = 2x + 10\). - Nutzen (\(40 \le x \le 60\)): Steigung \(m_2 = \frac{60-90}{60-40} = -1{,}5\). Gleichung: \(y = 90 - 1{,}5(x - 40)\) bzw. \(y = -1{,}5x + 150\). 3. Vergleich der Geschwindigkeiten: Ladegeschwindigkeit \(2\) Prozentpunkte pro Minute, Entladegeschwindigkeit \(1{,}5\) Prozentpunkte pro Minute. Differenz: \(0{,}5\,\) Prozentpunkte pro Minute. 4. Berechnung für \(y = 75\): - Laden: \(75 = 2x + 10 \implies 2x = 65 \implies x = 32{,}5\,\text{min}\). - Nutzen: \(75 = -1{,}5x + 150 \implies 1{,}5x = 75 \implies x = 50\,\text{min}\). 5. Restlaufzeit: Aktuelle Ladung \(60\,\%\), Entladerate \(1{,}5\) Prozentpunkte pro Minute. \(60 : 1{,}5 = 40\). Nach weiteren \(40\,\text{Minuten}\) ist der Akku leer.

Antwort

a) Laden: \(y = 2x + 10\); Nutzen: \(y = -1{,}5x + 150\). b) Die Ladegeschwindigkeit (\(2\) Prozentpunkte pro Minute) ist um \(0{,}5\) Prozentpunkte pro Minute höher als die Entladegeschwindigkeit (\(1{,}5\) Prozentpunkte pro Minute). c) Nach \(32{,}5\,\text{Minuten}\) und nach \(50\,\text{Minuten}\). d) Der Akku wäre nach weiteren \(40\,\text{Minuten}\) leer (also insgesamt \(100\,\text{Minuten}\) nach Beobachtungsbeginn).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.