Aimathic
Login | English | Deutsch

Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Direkte Proportionalität als Ursprungsgerade

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

4118888
Zwei Wechselstuben bieten den Umtausch von Euro (\(\text{€}\)) in britische Pfund (\(\text{£}\)) an. **Wechselstube A** berechnet den Betrag mit der Formel: \(y = 0{,}85 \cdot x\) Dabei ist \(x\) der Betrag in Euro und \(y\) der Betrag in Pfund. **Wechselstube B** nutzt die folgende Tabelle: <table> <tr><th>Euro (\(\text{€}\))</th><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><th>Pfund (\(\text{£}\))</th><td>\(8{,}60\)</td><td>\(17{,}20\)</td><td>\(86{,}00\)</td></tr> </table> a) Welchen Wechselkurs (Pfund pro Euro) nutzt Wechselstube B? b) Bei welcher Wechselstube erhältst du für \(50\,\text{€}\) mehr Pfund? Begründe deine Entscheidung durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Wie kannst du aus der Tabelle für Wechselstube B herausfinden, wie viel man für \(1\,\text{€}\) bekommt? - Was bedeutet die Zahl \(0{,}85\) in der Formel von Wechselstube A? - Berechne für beide Angebote das Ergebnis für denselben Startbetrag.

Lösung

1. Um den Wechselkurs von Wechselstube B zu finden, dividiert man den Pfund-Betrag durch den Euro-Betrag: \(8{,}60 : 10 = 0{,}86\). Der Wechselkurs beträgt also \(0{,}86\,\text{£}/\text{€}\). 2. Berechnung für Wechselstube A: \(y = 0{,}85 \cdot 50 = 42{,}50\). Man erhält \(42{,}50\,\text{£}\). 3. Berechnung für Wechselstube B: \(y = 0{,}86 \cdot 50 = 43{,}00\). Man erhält \(43{,}00\,\text{£}\). 4. Vergleich: Da \(43{,}00 > 42{,}50\), ist das Angebot von Wechselstube B besser.

Antwort

a) Wechselstube B nutzt einen Wechselkurs von \(0{,}86\,\text{£}\) pro Euro. b) Bei Wechselstube B erhält man mehr Pfund. Rechnung: Wechselstube A: \(50 \cdot 0{,}85 = 42{,}50\,\text{£}\); Wechselstube B: \(50 \cdot 0{,}86 = 43{,}00\,\text{£}\).
4119088
Ein Fahrradfahrer fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(18\,\text{km/h}\). a) Erstelle eine Wertetabelle für die Zuordnung Zeit (in \(\text{h}\)) \(\to\) Strecke (in \(\text{km}\)) für die Werte \(1\), \(2\), \(3\), \(4\) und \(5\,\text{h}\). b) Zeichne die Punkte aus der Tabelle in ein Koordinatensystem. Warum ist es in diesem Sachzusammenhang sinnvoll, die Punkte durch eine Linie zu verbinden? c) Wie viele Kilometer hat der Fahrer nach \(150\,\text{Minuten}\) zurückgelegt? Lies den Wert zunächst aus deinem Graphen ab und überprüfe dein Ergebnis durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Wie viele Kilometer legt der Fahrer in einer einzigen Stunde zurück? - Überlege, ob der Fahrer auch zwischen den vollen Stunden (z. B. nach einer halben Stunde) eine messbare Strecke zurückgelegt hat. - Wie viele Stunden entsprechen 150 Minuten? - Was passiert mit der Strecke, wenn du die Fahrzeit verdoppelst?

Lösung

1. Berechnung der Tabellenwerte mit der Formel \(s = v \cdot t\): Für \(1\,\text{h}\) ergibt sich \(18\,\text{km}\), für \(2\,\text{h}\) \(36\,\text{km}\), für \(3\,\text{h}\) \(54\,\text{km}\), für \(4\,\text{h}\) \(72\,\text{km}\) und für \(5\,\text{h}\) \(90\,\text{km}\). 2. Zeichnen der Punkte \((1|18), (2|36), \dots\) in ein Koordinatensystem. Die Verbindung der Punkte ist sinnvoll, da Zeit und Strecke kontinuierliche Größen sind; der Fahrer befindet sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, nicht nur zu vollen Stunden. 3. Umrechnung der Zeit: \(150\,\text{Minuten} = 2{,}5\,\text{h}\). 4. Ablesen/Rechnen: Bei \(x = 2{,}5\) liegt der \(y\)-Wert auf der Geraden bei \(45\). Rechnung: \(18\,\text{km/h} \cdot 2{,}5\,\text{h} = 45\,\text{km}\).

Antwort

a) Tabelle: \(1\,\text{h} \to 18\,\text{km}\), \(2\,\text{h} \to 36\,\text{km}\), \(3\,\text{h} \to 54\,\text{km}\), \(4\,\text{h} \to 72\,\text{km}\), \(5\,\text{h} \to 90\,\text{km}\). b) Die Verbindung ist sinnvoll, da die Bewegung kontinuierlich abläuft und auch Zwischenwerte (z. B. nach \(1{,}5\,\text{h}\)) existieren. c) Nach \(150\,\text{Minuten}\) (\(2{,}5\,\text{h}\)) hat er \(45\,\text{km}\) zurückgelegt.
4119308
Betrachte die folgenden geometrischen Zusammenhänge. Überprüfe, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt. a) Seitenlänge eines gleichseitigen Dreiecks \(\rightarrow\) Umfang des Dreiecks. b) Radius eines Kreises \(\rightarrow\) Flächeninhalt des Kreises. c) Kantenlänge eines Würfels \(\rightarrow\) Summe aller Kantenlängen. d) Kantenlänge eines Würfels \(\rightarrow\) Oberflächeninhalt des Würfels.

Denkanstöße

- Stelle für jeden Fall eine Formel auf, die den Zusammenhang beschreibt. - Schau dir die Variable an: Kommt sie nur als einfacher Faktor vor oder ist sie quadriert? - Was passiert mit dem Ergebnis, wenn du den Ausgangswert verdoppelst?

Lösung

1. Teilaufgabe a): Proportional. Die Formel lautet \(U = 3 \cdot a\). Der Umfang ist das Dreifache der Seitenlänge. 2. Teilaufgabe b): Nicht proportional. Die Formel lautet \(A = \pi \cdot r^2\). Da der Radius quadriert wird, vervierfacht sich die Fläche bei Verdopplung des Radius. 3. Teilaufgabe c): Proportional. Ein Würfel hat 12 Kanten. Die Gesamtlänge ist \(L = 12 \cdot a\). 4. Teilaufgabe d): Nicht proportional. Der Oberflächeninhalt berechnet sich durch \(O = 6 \cdot a^2\). Dies ist ein quadratischer Zusammenhang.

Antwort

a) Proportional. b) Nicht proportional. c) Proportional. d) Nicht proportional.
4119358
An einem Marktstand werden Bio-Äpfel in verschiedenen Beuteln angeboten: - Ein \(1{,}5\,\text{kg}\)-Beutel kostet \(3{,}60\,\text{€}\). - Ein \(3\,\text{kg}\)-Beutel kostet \(6{,}60\,\text{€}\). - Ein \(5\,\text{kg}\)-Beutel kostet \(10{,}00\,\text{€}\). Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung „Gewicht \(\rightarrow\) Preis“ proportional ist. Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Was müsste für den Preis pro Kilogramm gelten, damit die Zuordnung proportional ist? - Wie berechnest du den Preis für genau ein Kilogramm bei den verschiedenen Angeboten? - Vergleiche die Ergebnisse deiner Rechnungen miteinander.

Lösung

1. Berechnung der Proportionalitätsfaktoren (Preis pro Kilogramm) für alle Angebote: - \(3{,}60\,\text{€} : 1{,}5\,\text{kg} = 2{,}40\,\text{€/kg}\) - \(6{,}60\,\text{€} : 3\,\text{kg} = 2{,}20\,\text{€/kg}\) - \(10{,}00\,\text{€} : 5\,\text{kg} = 2{,}00\,\text{€/kg}\) 2. Vergleich der Ergebnisse: Da die Quotienten \(2{,}40\), \(2{,}20\) und \(2{,}00\) nicht gleich sind, ist der Preis nicht proportional zum Gewicht.

Antwort

Die Zuordnung ist nicht proportional, da der Preis pro Kilogramm bei den verschiedenen Beuteln unterschiedlich hoch ist (\(2{,}40\,\text{€/kg}\), \(2{,}20\,\text{€/kg}\) und \(2{,}00\,\text{€/kg}\)).
4119388
Ein Carsharing-Anbieter berechnet für die Nutzung eines Kleinwagens eine feste Grundgebühr von \(5{,}00\,\text{€}\) pro Buchung sowie zusätzlich \(0{,}30\,\text{€}\) für jeden gefahrenen Kilometer. a) Berechne die Gesamtkosten für eine Strecke von \(10\,\text{km}\) und für eine Strecke von \(20\,\text{km}\). b) Untersuche, ob die Zuordnung „gefahrene Kilometer \(\to\) Gesamtkosten“ proportional ist. Begründe deine Antwort mithilfe deiner Ergebnisse aus Aufgabenteil a).

Denkanstöße

- Was passiert bei einer proportionalen Zuordnung mit dem Ergebnis, wenn man den Ausgangswert verdoppelt? - Rechne erst die konkreten Preise aus und vergleiche dann das Verhältnis. - Unterscheide zwischen einem festen Kostenanteil und einem veränderlichen Anteil.

Lösung

1. Berechnung der Kosten für \(10\,\text{km}\): \(5{,}00\,\text{€} + 10 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 8{,}00\,\text{€}\). 2. Berechnung der Kosten für \(20\,\text{km}\): \(5{,}00\,\text{€} + 20 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 11{,}00\,\text{€}\). 3. Prüfung auf Proportionalität: Bei einer proportionalen Zuordnung müsste sich der Preis verdoppeln, wenn sich die Kilometeranzahl verdoppelt. 4. Vergleich: Das Doppelte von \(8{,}00\,\text{€}\) ist \(16{,}00\,\text{€}\). Da \(11{,}00\,\text{€} \neq 16{,}00\,\text{€}\), ist die Zuordnung nicht proportional. 5. Alternativprüfung über den Quotienten: \(\frac{8}{10} = 0{,}8\) und \(\frac{11}{20} = 0{,}55\). Da die Quotienten nicht gleich sind, liegt keine Proportionalität vor.

Antwort

a) Die Kosten betragen \(8{,}00\,\text{€}\) für \(10\,\text{km}\) und \(11{,}00\,\text{€}\) für \(20\,\text{km}\). b) Die Zuordnung ist nicht proportional, da sich der Preis bei Verdopplung der Strecke nicht ebenfalls verdoppelt (\(11{,}00\,\text{€}\) statt \(16{,}00\,\text{€}\)).
4119418
Überprüfe, ob die folgende Wertetabelle eine proportionale Zuordnung beschreibt. Berechne dazu die Quotienten \(\frac{y}{x}\) für alle Wertepaare. Ergänze anschließend den \(y\)-Wert für \(x = 20\), falls eine proportionale Zuordnung vorliegt. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(4\)</td><td>\(7\)</td><td>\(12\)</td><td>\(15\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(14\)</td><td>\(24{,}5\)</td><td>\(42\)</td><td>\(52{,}5\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Verhältnis von \(y\) zu \(x\), wenn eine Zuordnung proportional ist? - Wie kannst du prüfen, ob dieses Verhältnis bei allen Paaren gleich bleibt? - Wenn du die Regelmäßigkeit gefunden hast, wie kannst du sie auf einen neuen Wert anwenden?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für jedes Wertepaar: \(14 : 4 = 3{,}5\) \(24{,}5 : 7 = 3{,}5\) \(42 : 12 = 3{,}5\) \(52{,}5 : 15 = 3{,}5\) 2. Da alle Quotienten den gleichen Wert \(k = 3{,}5\) ergeben, liegt Quotientengleichheit vor. Die Zuordnung ist somit proportional. 3. Berechnung des fehlenden \(y\)-Wertes für \(x = 20\): \(y = 3{,}5 \cdot 20 = 70\)

Antwort

Die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{y}{x}\) für alle Paare konstant \(3{,}5\) beträgt. Für \(x = 20\) ergibt sich \(y = 70\).
4119448
In einem Unverpackt-Laden kosten \(3\,\text{kg}\) Bio-Haferflocken \(5{,}85\,\text{€}\). a) Berechne den Preis für \(1\,\text{kg}\) Haferflocken. b) Erstelle eine Tabelle, die den Preis für \(2\,\text{kg}\), \(5\,\text{kg}\) und \(10\,\text{kg}\) angibt. c) Gib den Proportionalitätsfaktor für die Zuordnung Masse \(\to\) Preis an und erkläre kurz seine Bedeutung.

Denkanstöße

- Was kostet ein einzelnes Kilogramm, wenn du den Preis für drei Kilogramm kennst? - Wie kannst du von einem Kilogramm auf eine beliebige andere Menge schließen? - Welche Zahl bleibt bei jedem Paar aus Masse und Preis als Multiplikator gleich? - Überlege, was die Einheit des Ergebnisses (Euro pro Kilogramm) über die Bedeutung der Zahl aussagt.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm: \(5{,}85\,\text{€} : 3 = 1{,}95\,\text{€}\). 2. Berechnung der Tabellenwerte durch Multiplikation der Masse mit dem Kilopreis: - \(2\,\text{kg} \cdot 1{,}95\,\text{€/kg} = 3{,}90\,\text{€}\) - \(5\,\text{kg} \cdot 1{,}95\,\text{€/kg} = 9{,}75\,\text{€}\) - \(10\,\text{kg} \cdot 1{,}95\,\text{€/kg} = 19{,}50\,\text{€}\) 3. Der Proportionalitätsfaktor ist der Wert \(1{,}95\). In diesem Kontext gibt er den Preis pro Einheit an, also \(1{,}95\,\text{€}\) pro Kilogramm.

Antwort

a) \(1{,}95\,\text{€}\) b) <table> <tr><td>Masse (\(\text{kg}\))</td><td>\(2\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>Preis (\(\text{€}\))</td><td>\(3{,}90\)</td><td>\(9{,}75\)</td><td>\(19{,}50\)</td></tr> </table> c) Der Proportionalitätsfaktor ist \(1{,}95\). Er entspricht dem Preis pro Kilogramm (\(1{,}95\,\text{€/kg}\)).
4119508
Gegeben sind zwei Wertetabellen, die jeweils eine proportionale Zuordnung beschreiben: **Tabelle A:** <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td><td>\(15\)</td></tr> </table> **Tabelle B:** <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td><td>\(9\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td><td>\(18\)</td></tr> </table> a) Bestimme für beide Tabellen den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Zuordnungsvorschriften in der Form \(y = k \cdot x\) an. b) Beschreibe eine Gemeinsamkeit, die die Graphen beider Zuordnungen im Koordinatensystem haben. c) Welcher der beiden Graphen verläuft steiler? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Proportionalitätsfaktoren.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Proportionalitätsfaktor, wenn man ein Wertepaar kennt? - Was haben alle Graphen von proportionalen Zuordnungen gemeinsam? - Schau dir die Werte von \(y\) an, wenn \(x\) um den gleichen Betrag wächst. Wo ist der Zuwachs größer? - Welche Rolle spielt die Zahl vor dem \(x\) für das Aussehen der Geraden?

Lösung

1. Berechnung der Proportionalitätsfaktoren \(k = \frac{y}{x}\): Für Tabelle A ergibt sich \(k_A = \frac{5}{2} = 2{,}5\). Für Tabelle B ergibt sich \(k_B = \frac{6}{3} = 2\). 2. Aufstellen der Zuordnungsvorschriften: Für Tabelle A gilt \(y = 2{,}5 \cdot x\), für Tabelle B gilt \(y = 2 \cdot x\). 3. Gemeinsamkeit der Graphen: Da es sich um proportionale Zuordnungen handelt, sind beide Graphen Ursprungsgeraden, das heißt, sie verlaufen geradlinig durch den Punkt \((0|0)\). 4. Vergleich der Steilheit: Der Graph von Tabelle A verläuft steiler, da der Proportionalitätsfaktor \(k_A = 2{,}5\) größer ist als \(k_B = 2\). Je größer der Faktor \(k\), desto steiler ist die Gerade.

Antwort

a) Tabelle A: \(k = 2{,}5\); Zuordnungsvorschrift: \(y = 2{,}5 \cdot x\). Tabelle B: \(k = 2\); Zuordnungsvorschrift: \(y = 2 \cdot x\). b) Beide Graphen sind Ursprungsgeraden (sie gehen durch den Punkt \((0|0)\)). c) Der Graph zu Tabelle A ist steiler, da sein Proportionalitätsfaktor (\(2{,}5\)) größer ist als der von Tabelle B (\(2\)).
4119538
Ein Kaffeeröster bietet handverlesene Bohnen an. Für eine Menge von \(500\,\text{g}\) bezahlt man \(8{,}50\,\text{€}\). a) Welche Art von Zuordnung liegt hier zwischen der Masse (in \(\text{g}\)) und dem Preis (in \(\text{€}\)) vor? Begründe deine Entscheidung und gib den Proportionalitätsfaktor in \(\text{€}/\text{g}\) sowie den Preis pro \(100\,\text{g}\) an. b) Berechne die Preise für die folgenden Mengen und stelle sie in einer Tabelle dar: \(100\,\text{g}\), \(250\,\text{g}\), \(750\,\text{g}\) und \(1{,}25\,\text{kg}\).

Denkanstöße

- Überlege, ob sich der Preis verdoppelt, wenn du die doppelte Menge kaufst. - Wie viel kostet ein einzelnes Gramm oder wie viel kosten \(100\,\text{g}\)? - Achte bei der letzten Teilaufgabe auf die Einheiten.

Lösung

1. Da der Preis bei gleichbleibender Qualität gleichmäßig mit der Menge steigt (doppelte Menge kostet doppelten Preis), handelt es sich um eine proportionale Zuordnung. 2. Berechnung des Preises für \(100\,\text{g}\): \(\frac{8{,}50\,\text{€}}{5}\) (da \(500\,\text{g} : 5 = 100\,\text{g}\)) ergibt \(1{,}70\,\text{€}\) pro \(100\,\text{g}\). Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(k = 0{,}017\,\text{€}/\text{g}\). 3. Berechnung der Tabellenwerte: - Für \(100\,\text{g}\): \(1 \cdot 1{,}70\,\text{€} = 1{,}70\,\text{€}\) - Für \(250\,\text{g}\): \(2{,}5 \cdot 1{,}70\,\text{€} = 4{,}25\,\text{€}\) - Für \(750\,\text{g}\): \(7{,}5 \cdot 1{,}70\,\text{€} = 12{,}75\,\text{€}\) - Für \(1{,}25\,\text{kg} = 1\,250\,\text{g}\): \(12{,}5 \cdot 1{,}70\,\text{€} = 21{,}25\,\text{€}\)

Antwort

a) Es ist eine proportionale Zuordnung, da der Preis pro Masseneinheit konstant bleibt. Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(k = 0{,}017\,\text{€}/\text{g}\); entsprechend kosten \(100\,\text{g}\) \(1{,}70\,\text{€}\). b) <table> <tr><td>Masse in \(\text{g}\)</td><td>\(100\)</td><td>\(250\)</td><td>\(750\)</td><td>\(1\,250\)</td></tr> <tr><td>Preis in \(\text{€}\)</td><td>\(1{,}70\)</td><td>\(4{,}25\)</td><td>\(12{,}75\)</td><td>\(21{,}25\)</td></tr> </table>
4119658
An einem Marktstand werden Äpfel verkauft. Der Preis ist proportional zum Gewicht. Für \(2{,}5\,\text{kg}\) zahlt man \(4{,}50\,\text{€}\). a) Berechne den Preis für \(1\,\text{kg}\) Äpfel. b) Übertrage die Tabelle in dein Heft und ergänze die fehlenden Werte. <table> <tr><td>Masse (in \(\text{kg}\))</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> c) Stelle eine Gleichung auf, mit der man den Preis \(y\) für ein beliebiges Gewicht \(x\) berechnen kann.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein einzelnes Kilogramm kostet. - Wenn du den Preis für eine Einheit kennst, wie kannst du dann den Preis für jede andere Menge berechnen? - Was bedeutet „proportional“ für das Verhältnis von Preis und Gewicht?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm durch Division: \(4{,}50\,\text{€} : 2{,}5 = 1{,}80\,\text{€/kg}\) 2. Bestimmung der Tabellenwerte durch Multiplikation des Gewichts mit dem Preis pro Einheit: \(1 \cdot 1{,}80 = 1{,}80\,\text{€}\), \(3 \cdot 1{,}80 = 5{,}40\,\text{€}\), \(5 \cdot 1{,}80 = 9{,}00\,\text{€}\) und \(10 \cdot 1{,}80 = 18{,}00\,\text{€}\) 3. Aufstellen der Funktionsgleichung für die proportionale Zuordnung: \(y = 1{,}80 \cdot x\)

Antwort

a) Der Preis für \(1\,\text{kg}\) beträgt \(1{,}80\,\text{€}\). b) Ergänzte Tabelle: <table> <tr><td>Masse (in \(\text{kg}\))</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td>\(1{,}80\)</td><td>\(5{,}40\)</td><td>\(9{,}00\)</td><td>\(18{,}00\)</td></tr> </table> c) Die Gleichung lautet \(y = 1{,}80 \cdot x\).
4119838
Untersuche die folgende Wertetabelle. Handelt es sich um eine proportionale Zuordnung? Wenn ja, gib den Proportionalitätsfaktor \(k\) an (\(y = k \cdot x\)) und vervollständige die fehlenden Werte in der Tabelle. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(\ldots\)</td><td>\(15\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(6{,}25\)</td><td>\(10\)</td><td>\(\ldots\)</td><td>\(30\)</td><td>\(\ldots\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Überprüfe, ob der Quotient aus \(y\) und \(x\) bei den gegebenen Paaren immer denselben Wert ergibt. - Wenn du den Proportionalitätsfaktor kennst, kannst du damit jeden fehlenden Wert berechnen. - Überlege dir: Musst du multiplizieren oder dividieren, um vom \(x\)-Wert zum \(y\)-Wert zu kommen?

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität durch Quotientenbildung \(\frac{y}{x}\): \(\frac{6{,}25}{2{,}5} = 2{,}5\) und \(\frac{10}{4} = 2{,}5\). Da die Quotienten gleich sind, liegt eine proportionale Zuordnung mit dem Faktor \(k = 2{,}5\) vor. 2. Berechnung des fehlenden \(y\)-Werts für \(x = 6\): \(y = 2{,}5 \cdot 6 = 15\). 3. Berechnung des fehlenden \(x\)-Werts für \(y = 30\): \(x = 30 : 2{,}5 = 12\). 4. Berechnung des fehlenden \(y\)-Werts für \(x = 15\): \(y = 2{,}5 \cdot 15 = 37{,}5\).

Antwort

Ja, es ist eine proportionale Zuordnung mit \(k = 2{,}5\) (Gleichung \(y = 2{,}5 \cdot x\)). Die fehlenden Werte sind: Für \(x = 6\) ist \(y = 15\). Für \(y = 30\) ist \(x = 12\). Für \(x = 15\) ist \(y = 37{,}5\).
4119928
Eine Schulklasse möchte für ein Schulfest Fruchtpunsch zubereiten. Laut Rezept werden für \(25\) Personen genau \(6{,}25\,\text{Liter}\) Saft benötigt. Wie viel Saft muss die Klasse einkaufen, wenn insgesamt \(60\) Personen zum Schulfest erwartet werden? Stelle zur Lösung eine passende Gleichung auf.

Denkanstöße

- Wie viel Saft wird für eine einzige Person benötigt? - Kommst du mit dem Dreisatz hier weiter? - Überlege, ob sich die Saftmenge verdoppelt, wenn sich die Personenzahl verdoppelt.

Lösung

1. Berechnung des Saftbedarfs pro Person: \(6{,}25\,\text{Liter} : 25 = 0{,}25\,\text{Liter}\) pro Person. 2. Aufstellen der Gleichung für \(x\) Liter Saft bei \(60\) Personen: \(\frac{x}{60} = 0{,}25\) oder \(x = 60 \cdot 0{,}25\). 3. Berechnung der Gesamtmenge: \(60 \cdot 0{,}25 = 15\). 4. Ergebnis: Es müssen \(15\,\text{Liter}\) Saft eingekauft werden.

Antwort

Eine passende Gleichung ist \(x = 60 \cdot 0{,}25\). Daraus folgt \(x = 15\); es werden \(15\,\text{Liter}\) Saft benötigt.
4120048
Im Supermarkt werden zwei verschiedene Packungsgrößen derselben Nudelsorte angeboten. Packung A enthält \(800\,\text{g}\) und kostet \(1{,}52\,\text{€}\). Packung B enthält \(1{,}2\,\text{kg}\) und kostet \(2{,}16\,\text{€}\). Bestimme für beide Packungen den Preis pro Kilogramm. Welches Angebot ist preiswerter und wie groß ist der Preisunterschied pro Kilogramm?

Denkanstöße

- Was bedeutet „Preis pro Kilogramm“? - Wie viel Gramm sind in einem Kilogramm enthalten? - Wie kannst du die Preise vergleichbar machen, wenn die Gewichte unterschiedlich sind?

Lösung

1. Berechnung des Kilogrammpreises für Packung A: \(1{,}52\,\text{€} : 0{,}8\,\text{kg} = 1{,}90\,\text{€/kg}\). 2. Berechnung des Kilogrammpreises für Packung B: \(2{,}16\,\text{€} : 1{,}2\,\text{kg} = 1{,}80\,\text{€/kg}\). 3. Vergleich der Preise: \(1{,}80\,\text{€/kg} < 1{,}90\,\text{€/kg}\). Packung B ist preiswerter. 4. Berechnung des Preisunterschieds: \(1{,}90\,\text{€/kg} - 1{,}80\,\text{€/kg} = 0{,}10\,\text{€/kg}\).

Antwort

Packung B ist mit \(1{,}80\,\text{€/kg}\) preiswerter als Packung A (\(1{,}90\,\text{€/kg}\)). Der Preisunterschied beträgt \(0{,}10\,\text{€}\) pro Kilogramm.
4120168
In der Schulmensa kosten 3 Portionen Nudeln insgesamt \(13{,}50\,\text{€}\). a) Berechne den Preis für 5 Portionen. b) Wie viele Portionen erhält man für \(31{,}50\,\text{€}\)? c) Handelt es sich um eine proportionale oder antiproportionale Zuordnung? Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel eine einzelne Portion kostet. - Wenn du mehr kaufst, musst du dann mehr oder weniger bezahlen? - Was passiert mit dem Preis, wenn du die Anzahl der Portionen verdoppelst?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Portion: \(13{,}50\,\text{€} : 3 = 4{,}50\,\text{€}\) 2. Preis für 5 Portionen: \(5 \cdot 4{,}50\,\text{€} = 22{,}50\,\text{€}\) 3. Anzahl der Portionen für \(31{,}50\,\text{€}\): \(31{,}50\,\text{€} : 4{,}50\,\text{€} = 7\) Portionen 4. Bestimmung der Zuordnungsart: Proportionale Zuordnung, da der Gesamtpreis bei gleichbleibendem Einzelpreis mit der Anzahl der Portionen gleichmäßig steigt (Verdopplung der Menge führt zur Verdopplung des Preises).

Antwort

a) 5 Portionen kosten \(22{,}50\,\text{€}\). b) Für \(31{,}50\,\text{€}\) erhält man 7 Portionen. c) Es ist eine proportionale Zuordnung, da mehr Portionen auch einen höheren Preis im gleichen Verhältnis bedeuten.
4120348
Ein Rezept für Pfannkuchen für 4 Personen sieht \(500\,\text{g}\) Mehl und 3 Eier vor. a) Berechne, wie viel Mehl man für 10 Personen benötigt. b) Für wie viele Personen reicht das Rezept, wenn man 15 Eier verwendet und die anderen Zutaten im gleichen Verhältnis anpasst?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Mehl für eine einzelne Person benötigt wird. - Kannst du bestimmen, für wie viele Personen ein einzelnes Ei ausreicht oder wie vielmal mehr Eier vorhanden sind als im Grundrezept? - Handelt es sich hier um eine „Je mehr, desto mehr“-Beziehung?

Lösung

1. Berechnung des Mehlbedarfs pro Person: \(500\,\text{g} : 4 = 125\,\text{g}\). 2. Berechnung der Menge für 10 Personen: \(10 \cdot 125\,\text{g} = 1\,250\,\text{g}\). 3. Bestimmung des Faktors für die Eier: \(15 : 3 = 5\). Die Menge der Eier wurde verfünffacht. 4. Berechnung der Personenanzahl: \(4 \cdot 5 = 20\). Das Rezept reicht für 20 Personen.

Antwort

a) \(1\,250\,\text{g}\) (oder \(1{,}25\,\text{kg}\)) b) 20 Personen
4120558
In einem Copyshop ist der Preis proportional zur Seitenzahl. Man zahlt für das Drucken von 40 Seiten genau \(3{,}20\,\text{€}\). a) Berechne den Preis für eine einzelne Seite. b) Bestimme den Gesamtpreis für einen Auftrag mit 150 Seiten. c) Beschreibe den Verlauf des Graphen der Zuordnung \(\text{Anzahl der Seiten} \to \text{Gesamtpreis}\).

Denkanstöße

- Überlege, wie viel eine einzelne Einheit kostet. - Was passiert mit dem Preis, wenn du gar nichts kaufst? - Wie hängen die Anzahl der Seiten und der Preis zusammen?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors (Preis pro Seite): \(3{,}20\,\text{€} : 40 = 0{,}08\,\text{€}\) 2. Berechnung des Preises für 150 Seiten: \(150 \cdot 0{,}08\,\text{€} = 12{,}00\,\text{€}\) 3. Da es sich um eine direkte Proportionalität handelt (0 Seiten kosten \(0\,\text{€}\)), ist der Graph eine Ursprungsgerade. Die Steigung entspricht dem Preis pro Seite (\(0{,}08\)).

Antwort

a) Eine Seite kostet \(0{,}08\,\text{€}\). b) 150 Seiten kosten \(12{,}00\,\text{€}\). c) Der Graph ist eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(0{,}08\).
4120588
Ein Kleingartenverein verpachtet Parzellen zu einem Preis, der direkt proportional zur Fläche ist. Für eine Parzelle von \(15\,\text{m}^2\) zahlt ein Mitglied jährlich \(60\,\text{€}\). a) Berechne die jährliche Pacht für eine größere Parzelle mit einer Fläche von \(25\,\text{m}^2\). b) Aufgrund gestiegener Instandhaltungskosten erhöht sich der Preis pro Quadratmeter um \(1\,\text{€}\). Wie groß wäre eine Parzelle, für die man nun denselben Gesamtbetrag von \(60\,\text{€}\) bezahlen müsste?

Denkanstöße

- Was kostet ein einzelner Quadratmeter im ursprünglichen Angebot? - Wie verändert sich der Gesamtpreis, wenn die Fläche größer wird? - Wenn der Preis pro Quadratmeter steigt, erhältst du für das gleiche Geld mehr oder weniger Fläche?

Lösung

1. Berechnung des ursprünglichen Preises pro Quadratmeter: \(60\,\text{€} : 15\,\text{m}^2 = 4\,\text{€}/\text{m}^2\). 2. Berechnung der Pacht für \(25\,\text{m}^2\) bei gleichem Preis: \(25\,\text{m}^2 \cdot 4\,\text{€}/\text{m}^2 = 100\,\text{€}\). 3. Ermittlung des neuen Preises pro Quadratmeter: \(4\,\text{€}/\text{m}^2 + 1\,\text{€}/\text{m}^2 = 5\,\text{€}/\text{m}^2\). 4. Berechnung der Fläche für \(60\,\text{€}\) zum neuen Preis: \(60\,\text{€} : 5\,\text{€}/\text{m}^2 = 12\,\text{m}^2\).

Antwort

a) Die Pacht beträgt \(100\,\text{€}\). b) Die Parzelle wäre \(12\,\text{m}^2\) groß.
4125118
Ein tropfender Wasserhahn verliert gleichmäßig Wasser. In der folgenden Tabelle ist die Zeit \(t\) in Minuten (\(\text{min}\)) und die dazugehörige Wassermenge \(V\) in Millilitern (\(\text{ml}\)) angegeben, die in einem Messbecher aufgefangen wurde. <table> <tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{min}\)</td><td>\(4\)</td><td>\(8\)</td><td>\(12\)</td><td>\(20\)</td></tr> <tr><td>Volumen \(V\) in \(\text{ml}\)</td><td>\(60\)</td><td>\(120\)</td><td>\(180\)</td><td>\(300\)</td></tr> </table> a) Bestimme einen Term, mit dem man das Volumen \(V\) berechnen kann, wenn die Zeit \(t\) bekannt ist. b) Wie viel Wasser hat sich nach \(45\,\text{min}\) und wie viel nach einer Stunde (\(60\,\text{min}\)) im Messbecher angesammelt? c) Nach welcher Zeit befinden sich genau \(1{,}5\,\text{Liter}\) Wasser im Becher?

Denkanstöße

- Untersuche, mit welcher Zahl man die Zeit multiplizieren muss, um das Volumen zu erhalten. - Achte bei Teilaufgabe b) und c) auf die Einheiten (Stunden in Minuten, Liter in Milliliter). - Überlege dir, wie du die Formel umstellen kannst, um von einer Menge auf die Zeit zu schließen.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: Der Quotient \(\frac{V}{t}\) ist für alle Wertepaare konstant: \(\frac{60}{4} = 15\), \(\frac{120}{8} = 15\), \(\frac{180}{12} = 15\), \(\frac{300}{20} = 15\). 2. Aufstellen des Terms: Das Volumen berechnet sich durch \(V = 15 \cdot t\). 3. Berechnung für \(t = 45\,\text{min}\): \(V = 15 \cdot 45 = 675\,\text{ml}\). 4. Berechnung für \(t = 60\,\text{min}\): \(V = 15 \cdot 60 = 900\,\text{ml}\). 5. Berechnung der Zeit für \(V = 1{,}5\,\text{l} = 1\,500\,\text{ml}\): Umstellen der Formel zu \(t = \frac{V}{15}\) ergibt \(t = \frac{1\,500}{15} = 100\,\text{min}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(V = 15 \cdot t\). b) Nach \(45\,\text{min}\) sind es \(675\,\text{ml}\), nach \(60\,\text{min}\) sind es \(900\,\text{ml}\). c) Nach \(100\,\text{min}\) (oder \(1\,\text{h}\,40\,\text{min}\)) sind \(1{,}5\,\text{l}\) im Becher.
4128118
Eine Malerin mischt für einen bestimmten Grünton blaue und gelbe Farbe. In der folgenden Tabelle sind verschiedene Mischungen aufgeführt, die alle denselben Farbton ergeben sollen: <table> <tr><td>Blau (in \(\text{ml}\))</td><td>\(150\)</td><td>\(225\)</td><td>\(450\)</td></tr> <tr><td>Gelb (in \(\text{ml}\))</td><td>\(250\)</td><td>\(375\)</td><td>\(?\)</td></tr> </table> a) Weise rechnerisch nach, dass die Zuordnung „Menge Blau \(\rightarrow\) Menge Gelb“ proportional ist. b) Berechne die fehlende Menge an gelber Farbe für \(450\,\text{ml}\) Blau. c) Die Malerin möchte insgesamt genau \(1\,\text{Liter}\) dieser grünen Farbmischung herstellen. Wie viel Milliliter blaue Farbe muss sie dafür verwenden?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Verhältnis zweier Zahlen, wenn eine Zuordnung proportional ist? - Wie kannst du den Proportionalitätsfaktor bestimmen? - Wenn du das Mischverhältnis kennst, aus wie vielen Teilen besteht dann die gesamte Mischung?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität durch Quotientenbildung (Gelb : Blau): \(\frac{250}{150} = \frac{5}{3} \approx 1{,}67\) und \(\frac{375}{225} = \frac{5}{3} \approx 1{,}67\). Da der Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{5}{3}\) konstant ist, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 2. Berechnung des fehlenden Wertes für \(450\,\text{ml}\) Blau: \(450 \cdot \frac{5}{3} = 150 \cdot 5 = 750\,\text{ml}\) Gelb. 3. Bestimmung des Anteils für \(1\,\text{Liter}\) (\(1000\,\text{ml}\)) Gesamtmischung: Das Verhältnis Blau zu Gelb ist \(3 : 5\). Das ergibt insgesamt \(3 + 5 = 8\) Anteile. 4. Berechnung der Menge pro Anteil: \(1000\,\text{ml} : 8 = 125\,\text{ml}\). 5. Berechnung der blauen Farbe: \(3 \cdot 125\,\text{ml} = 375\,\text{ml}\).

Antwort

a) Das Verhältnis ist mit \(\frac{5}{3}\) konstant, daher ist die Zuordnung proportional. b) Es werden \(750\,\text{ml}\) gelbe Farbe benötigt. c) Sie muss \(375\,\text{ml}\) blaue Farbe verwenden.
4128138
Ein Läufer trainiert für einen Marathon und läuft mit einer konstanten Geschwindigkeit. Nach einer Zeit von \(12\,\text{Minuten}\) hat er eine Strecke von \(2{,}4\,\text{km}\) zurückgelegt. a) Berechne die Geschwindigkeit des Läufers in Kilometern pro Stunde (\(\text{km/h}\)). b) Welche Strecke hat der Läufer bei gleichbleibendem Tempo nach einer Dreiviertelstunde zurückgelegt? c) Wenn der Läufer die doppelte Strecke zurücklegen möchte, wie verändert sich die benötigte Zeit? Begründe deine Antwort mithilfe der Eigenschaften einer proportionalen Zuordnung.

Denkanstöße

- Wie viele Minuten hat eine Dreiviertelstunde? - Wenn du weißt, wie weit der Läufer in einer Minute kommt, wie rechnest du das auf 60 Minuten hoch? - Erinnere dich an das Motto der Proportionalität: „Das Doppelte zum Doppelten, das Dreifache zum Dreifachen...“

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeit pro Minute: \(v = \frac{2{,}4\,\text{km}}{12\,\text{min}} = 0{,}2\,\text{km/min}\). 2. Umrechnung in \(\text{km/h}\): \(0{,}2\,\text{km/min} \cdot 60\,\text{min/h} = 12\,\text{km/h}\). 3. Berechnung der Strecke nach \(45\,\text{Minuten}\) (Dreiviertelstunde): \(s = 0{,}2\,\text{km/min} \cdot 45\,\text{min} = 9\,\text{km}\). 4. Analyse der Proportionalität: Bei einer proportionalen Zuordnung führt die Verdoppelung der einen Größe (Strecke) zur Verdoppelung der anderen Größe (Zeit), da der Quotient aus beiden (die Geschwindigkeit) konstant bleibt.

Antwort

a) Die Geschwindigkeit beträgt \(12\,\text{km/h}\). b) Er hat nach \(45\,\text{Minuten}\) eine Strecke von \(9\,\text{km}\) zurückgelegt. c) Die Zeit verdoppelt sich ebenfalls, da bei einer proportionalen Zuordnung die Wertepaare immer im gleichen Verhältnis zueinander stehen.
4128418
Ein Radfahrer fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit. In \(40\,\text{Minuten}\) legt er eine Strecke von \(15\,\text{km}\) zurück. a) Berechne die Strecke, die er bei gleichbleibendem Tempo in einer Stunde (\(60\,\text{Minuten}\)) zurücklegt. b) Bestimme die Zeit in Minuten, die er für eine Strecke von \(24\,\text{km}\) benötigt.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie weit der Radfahrer in einer einzigen Minute kommt. - Was bedeutet „konstante Geschwindigkeit“ für das Verhältnis von Weg und Zeit? - Kannst du eine Formel oder einen Dreisatz aufstellen?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors (Geschwindigkeit in \(\text{km/min}\)): \(k = \frac{15\,\text{km}}{40\,\text{min}} = 0{,}375\,\text{km/min}\). 2. Berechnung der Strecke für \(60\,\text{Minuten}\): \(s = 0{,}375\,\text{km/min} \cdot 60\,\text{min} = 22{,}5\,\text{km}\). 3. Berechnung der Zeit für \(24\,\text{km}\): \(t = \frac{24\,\text{km}}{0{,}375\,\text{km/min}} = 64\,\text{min}\).

Antwort

a) In einer Stunde legt der Radfahrer \(22{,}5\,\text{km}\) zurück. b) Für eine Strecke von \(24\,\text{km}\) benötigt er \(64\,\text{Minuten}\).
4128448
Ein Auto verbraucht auf \(100\,\text{km}\) Fahrtstrecke durchschnittlich \(6{,}5\,\text{Liter}\) Benzin. Der Verbrauch ist proportional zur zurückgelegten Strecke. a) Wie viele Liter Benzin werden für eine Strecke von \(340\,\text{km}\) benötigt? b) Wie weit kommt das Auto theoretisch mit einer Tankfüllung von \(52\,\text{Litern}\)?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Benzin das Auto für einen einzigen Kilometer benötigt. - Wenn du den Wert für einen Kilometer kennst, wie kommst du dann auf den Wert für eine beliebige andere Strecke? - Welche Rechenoperation hilft dir, wenn du die Gesamtmenge an Benzin hast und wissen willst, wie oft der Verbrauch für einen Kilometer darin enthalten ist?

Lösung

1. Berechnung des Verbrauchs pro Kilometer: \(6{,}5\,\text{l} : 100\,\text{km} = 0{,}065\,\text{l/km}\). 2. Berechnung für \(340\,\text{km}\): \(340\,\text{km} \cdot 0{,}065\,\text{l/km} = 22{,}1\,\text{l}\). 3. Berechnung der Reichweite für \(52\,\text{l}\): \(52\,\text{l} : 0{,}065\,\text{l/km} = 800\,\text{km}\).

Antwort

a) Es werden \(22{,}1\,\text{Liter}\) Benzin benötigt. b) Das Auto kommt mit dieser Tankfüllung \(800\,\text{km}\) weit.
4128458
In einer Kaffeerösterei verliert Kaffee beim Rösten an Gewicht. Aus \(25\,\text{kg}\) Rohkaffee entstehen nach dem Röstvorgang \(21\,\text{kg}\) Röstkaffee. Das Verhältnis zwischen Rohkaffee und Röstkaffee ist proportional. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\), der angibt, wie viel Kilogramm Röstkaffee man aus \(1\,\text{kg}\) Rohkaffee erhält. b) Wie viel Rohkaffee muss die Rösterei einplanen, wenn sie einen Auftrag über \(150\,\text{kg}\) Röstkaffee erhalten hat? Runde das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen. c) Ein kleinerer Sack enthält \(12{,}5\,\text{kg}\) Rohkaffee. Wie viel Röstkaffee ergibt sich daraus?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Ergebnis, wenn beim Rösten Gewicht verloren geht? Muss die Menge des Rohkaffees größer oder kleiner als die des Röstkaffees sein? - Kannst du eine Formel oder eine Tabelle aufstellen, um die Werte zu vergleichen? - Achte bei Teilaufgabe b) darauf, in welche „Richtung“ du rechnen musst: Suchst du den Ausgangsstoff oder das Endprodukt?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): \(21\,\text{kg} : 25\,\text{kg} = 0{,}84\). 2. Berechnung der benötigten Menge Rohkaffee für \(150\,\text{kg}\) Röstkaffee: \(150\,\text{kg} : 0{,}84 \approx 178{,}57\,\text{kg}\). 3. Berechnung der Röstkaffeemenge für \(12{,}5\,\text{kg}\) Rohkaffee: \(12{,}5\,\text{kg} \cdot 0{,}84 = 10{,}5\,\text{kg}\).

Antwort

a) Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(0{,}84\). b) Es müssen ca. \(178{,}57\,\text{kg}\) Rohkaffee eingesetzt werden. c) Man erhält \(10{,}5\,\text{kg}\) Röstkaffee.
4131118
Untersuche die beiden folgenden Wertetabellen. Handelt es sich jeweils um eine proportionale Zuordnung \(x \to y\)? Begründe deine Entscheidung rechnerisch. a) <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td><td>\(9\)</td><td>\(15\)</td></tr> </table> b) <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(7{,}5\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Verhältnis der Zahlen zueinander, wenn eine Zuordnung proportional ist? - Rechne für jedes Paar in der Tabelle den Wert aus, den du erhältst, wenn du die untere durch die obere Zahl teilst. - Muss das Ergebnis bei jedem einzelnen Paar exakt gleich sein oder reicht es, wenn es bei den meisten stimmt?

Lösung

1. Prüfung von Tabelle a): Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für alle Wertepaare: \(\frac{3}{2} = 1{,}5\); \(\frac{6}{4} = 1{,}5\); \(\frac{9}{6} = 1{,}5\); \(\frac{15}{10} = 1{,}5\). Da der Quotient überall gleich ist, liegt Proportionalität vor. 2. Prüfung von Tabelle b): Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für die Wertepaare: \(\frac{2}{1{,}5} = \frac{4}{3} \approx 1{,}33\); \(\frac{4}{3} \approx 1{,}33\); \(\frac{6}{4{,}5} = \frac{4}{3} \approx 1{,}33\). 3. Vergleich mit dem letzten Paar in b): \(\frac{7{,}5}{6} = 1{,}25\). 4. Da der Quotient \(1{,}25\) von den vorherigen Quotienten \(\frac{4}{3}\) abweicht, ist die Zuordnung in Tabelle b) nicht proportional.

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{y}{x} = 1{,}5\) für alle Paare konstant ist. b) Nein, die Zuordnung ist nicht proportional, da das Verhältnis beim letzten Paar (\(1{,}25\)) nicht mit den vorherigen (\(\approx 1{,}33\)) übereinstimmt.
4131148
Betrachte die folgenden zwei Alltagssituationen und untersuche sie auf direkte Proportionalität: a) Anzahl der gekauften Eintrittskarten für ein Museum \(\rightarrow\) Gesamtpreis. b) Gefahrene Kilometer mit einem Taxi \(\rightarrow\) Fahrpreis. Entscheide für beide Fälle, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt. Begründe deine Antwort und nenne beim Taxi eine Bedingung oder einen Bestandteil des Preises, der die Proportionalität beeinflusst.

Denkanstöße

- Überlege dir, ob sich der Preis genau verdoppelt, wenn du doppelt so viel von der Ausgangsgröße hast. - Gibt es bei einer Taxifahrt Kosten, die man schon bezahlen muss, bevor man überhaupt den ersten Meter gefahren ist? - Was passiert mit dem Graphen einer Zuordnung im Koordinatensystem, wenn ein fester Startwert addiert wird?

Lösung

1. Analyse der Eintrittskarten: Die Zuordnung Anzahl \(\rightarrow\) Preis ist proportional, da sich der Gesamtpreis bei doppelter Anzahl an Karten verdoppelt (vorausgesetzt, es gibt keine Mengenrabatte). Der Quotient \(\frac{\text{Preis}}{\text{Anzahl}}\) entspricht dem konstanten Einzelpreis. 2. Analyse der Taxifahrt: Die Zuordnung Strecke \(\rightarrow\) Fahrpreis ist im Normalfall nicht proportional. 3. Begründung: Ein Taxi berechnet meist eine feste Grundgebühr (Startpreis), die unabhängig von der Strecke anfällt. Dadurch ist der Quotient \(\frac{\text{Preis}}{\text{Strecke}}\) nicht konstant. Damit Proportionalität vorläge, müsste die Grundgebühr \(0\,\text{€}\) betragen.

Antwort

a) Proportional, da der Preis pro Karte konstant bleibt. b) Nicht proportional, da durch die Grundgebühr der Graph nicht durch den Ursprung verläuft.
4131178
An einem Marktstand werden Kirschen verkauft. Für \(300\,\text{g}\) bezahlt man \(4{,}50\,\text{€}\), für \(500\,\text{g}\) bezahlt man \(7{,}50\,\text{€}\). a) Begründe, warum es sich hierbei um eine proportionale Zuordnung handelt. b) Bestimme die Funktionsgleichung, die den Preis \(y\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit vom Gewicht \(x\) (in \(\text{g}\)) beschreibt. c) Wie viel kosten \(800\,\text{g}\) Kirschen? Welches Gewicht erhält man für \(18{,}00\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Überlege, was passiert, wenn du das Gewicht verdoppelst. Würde sich der Preis auch verdoppeln? - Wie berechnet man den Preis für ein einzelnes Gramm? - Was gibt der Proportionalitätsfaktor in diesem Sachzusammenhang an? - Kannst du die Gleichung nach der gesuchten Größe umstellen?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität: Berechnung des Preises pro Gramm für beide Wertepaare. \(\frac{4{,}50\,\text{€}}{300\,\text{g}} = 0{,}015\,\text{€/g}\) und \(\frac{7{,}50\,\text{€}}{500\,\text{g}} = 0{,}015\,\text{€/g}\). Da der Quotient \(\frac{y}{x}\) konstant ist, liegt Proportionalität vor. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit dem Proportionalitätsfaktor \(k = 0{,}015\) ergibt sich \(y = 0{,}015 \cdot x\). 3. Berechnung des Preises für \(800\,\text{g}\): \(y = 0{,}015 \cdot 800 = 12\). Der Preis beträgt \(12{,}00\,\text{€}\). 4. Berechnung des Gewichts für \(18{,}00\,\text{€}\): \(18 = 0{,}015 \cdot x \implies x = \frac{18}{0{,}015} = 1\,200\). Man erhält \(1\,200\,\text{g}\) (oder \(1{,}2\,\text{kg}\)).

Antwort

a) Das Verhältnis von Preis zu Gewicht ist konstant (\(0{,}015\,\text{€/g}\)). b) \(y = 0{,}015 \cdot x\) c) \(800\,\text{g}\) kosten \(12{,}00\,\text{€}\). Für \(18{,}00\,\text{€}\) erhält man \(1\,200\,\text{g}\).
4131238
In zwei verschiedenen Kopiershops gelten folgende Preise: Shop A: 80 Kopien für \(6{,}40\,\text{€}\). Shop B: 150 Kopien für \(9{,}00\,\text{€}\). a) Bestimme den Preis pro Kopie für beide Läden. b) Berechne die Kosten für 400 Kopien in beiden Shops. c) Wie viele Kopien erhält man jeweils für \(12{,}00\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Wie viel kostet eine einzelne Kopie in jedem Laden? - Wenn du den Preis für eine Kopie kennst, wie rechnest du das auf eine größere Menge hoch? - Überlege, welche Rechenoperation dir hilft, wenn du weißt, wie viel Geld du hast und was ein einzelnes Stück kostet.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kopie (Einheitspreis): Shop A: \(6{,}40\,\text{€} : 80 = 0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie. Shop B: \(9{,}00\,\text{€} : 150 = 0{,}06\,\text{€}\) pro Kopie. 2. Berechnung der Kosten für 400 Kopien durch Multiplikation des Einheitspreises mit der Anzahl: Shop A: \(400 \cdot 0{,}08\,\text{€} = 32{,}00\,\text{€}\). Shop B: \(400 \cdot 0{,}06\,\text{€} = 24{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung der Anzahl der Kopien für \(12{,}00\,\text{€}\) durch Division des Gesamtbetrags durch den Einheitspreis: Shop A: \(12{,}00\,\text{€} : 0{,}08\,\text{€} = 150\) Kopien. Shop B: \(12{,}00\,\text{€} : 0{,}06\,\text{€} = 200\) Kopien.

Antwort

a) Shop A: \(0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie; Shop B: \(0{,}06\,\text{€}\) pro Kopie. b) Shop A: \(32{,}00\,\text{€}\); Shop B: \(24{,}00\,\text{€}\). c) Shop A: 150 Kopien; Shop B: 200 Kopien.
4131248
Zwei Autos werden auf ihren Kraftstoffverbrauch getestet. Auto A verbraucht \(42\,\text{l}\) Benzin auf einer Strecke von \(600\,\text{km}\). Auto B benötigt \(36\,\text{l}\) für eine Strecke von \(450\,\text{km}\). a) Berechne für beide Autos den Durchschnittsverbrauch auf \(100\,\text{km}\). Welches Auto ist sparsamer? b) Wie viel Benzin verbrauchen die Autos jeweils auf einer Urlaubsreise von \(1400\,\text{km}\)?

Denkanstöße

- Wie kannst du den Verbrauch so umrechnen, dass du ihn direkt vergleichen kannst? Eine Standardangabe ist oft der Verbrauch auf \(100\,\text{km}\). - Wenn du weißt, wie viel ein Auto auf \(100\,\text{km}\) verbraucht, wie oft passt diese Strecke in die gesamte Urlaubsreise?

Lösung

1. Berechnung des Verbrauchs pro \(100\,\text{km}\) (Dreisatz oder Division): Auto A: \((42\,\text{l} : 600\,\text{km}) \cdot 100 = 7\,\text{l}\) auf \(100\,\text{km}\). Auto B: \((36\,\text{l} : 450\,\text{km}) \cdot 100 = 8\,\text{l}\) auf \(100\,\text{km}\). Vergleich: Auto A ist sparsamer. 2. Berechnung des Gesamtverbrauchs für \(1400\,\text{km}\): Auto A: \(14 \cdot 7\,\text{l} = 98\,\text{l}\). Auto B: \(14 \cdot 8\,\text{l} = 112\,\text{l}\).

Antwort

a) Auto A verbraucht \(7\,\text{l}/100\,\text{km}\); Auto B verbraucht \(8\,\text{l}/100\,\text{km}\). Auto A ist sparsamer. b) Auto A verbraucht \(98\,\text{l}\); Auto B verbraucht \(112\,\text{l}\).
4131268
Ein Obststand bietet Äpfel in verschiedenen Beuteln an: Ein Beutel mit \(1{,}5\,\text{kg}\) kostet \(2{,}70\,\text{€}\), ein Beutel mit \(2\,\text{kg}\) kostet \(3{,}60\,\text{€}\) und ein großer Beutel mit \(4{,}5\,\text{kg}\) wird für \(7{,}65\,\text{€}\) verkauft. Überprüfe rechnerisch, ob der Preis bei allen Beuteln direkt proportional zur Masse ist.

Denkanstöße

- Überlege, wie viel ein einzelnes Kilogramm in jedem der drei Fälle kostet. - Was müsste für die Ergebnisse gelten, damit man von einer direkten Proportionalität spricht? - Vergleiche die berechneten Werte miteinander.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm für den ersten Beutel: \(2{,}70\,\text{€} : 1{,}5\,\text{kg} = 1{,}80\,\text{€/kg}\). 2. Berechnung für den zweiten Beutel: \(3{,}60\,\text{€} : 2\,\text{kg} = 1{,}80\,\text{€/kg}\). 3. Berechnung für den dritten Beutel: \(7{,}65\,\text{€} : 4{,}5\,\text{kg} = 1{,}70\,\text{€/kg}\). 4. Vergleich der Ergebnisse: Die ersten beiden Beutel haben denselben Kilogrammpreis, der dritte Beutel ist jedoch pro Kilogramm günstiger. 5. Schlussfolgerung: Es liegt keine durchgehende direkte Proportionalität vor.

Antwort

Nein, der Preis ist nicht durchgehend proportional zur Masse. Während die ersten beiden Beutel \(1{,}80\,\text{€/kg}\) kosten, beträgt der Preis beim großen Beutel nur \(1{,}70\,\text{€/kg}\).
4131298
Beurteile die folgende Aussage: „Jede lineare Funktion ist auch eine proportionale Funktion.“ Begründe deine Entscheidung, indem du die allgemeine Funktionsgleichung einer linearen Funktion \(y = m \cdot x + c\) mit der einer proportionalen Funktion \(y = k \cdot x\) vergleichst. Gib zusätzlich ein konkretes Beispiel für eine lineare Funktion an, die nicht proportional ist.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss für den Graphen einer proportionalen Zuordnung erfüllt sein? - Betrachte die Rolle des Summanden \(c\) in der Gleichung \(y = m \cdot x + c\). - Was passiert bei einer proportionalen Funktion, wenn man für \(x\) den Wert \(0\) einsetzt?

Lösung

1. Vergleich der Funktionsgleichungen: Eine lineare Funktion hat die Form \(y = m \cdot x + c\). Eine direkt proportionale Funktion hat die Form \(y = k \cdot x\), was einer linearen Funktion mit dem \(y\)-Achsenabschnitt \(c = 0\) entspricht. 2. Schlussfolgerung zur Aussage: Die Aussage ist falsch. Nur lineare Funktionen, deren Graph durch den Ursprung verläuft (\(c = 0\)), sind proportional. 3. Gegenbeispiel: Die Funktion \(y = 2 \cdot x + 5\) ist linear (Graph ist eine Gerade), aber nicht proportional, da sie nicht durch den Punkt \((0|0)\) verläuft.

Antwort

Die Aussage ist falsch. Eine lineare Funktion \(y = m \cdot x + c\) ist nur dann proportional, wenn der \(y\)-Achsenabschnitt \(c = 0\) ist (Ursprungsgerade). Ein Gegenbeispiel ist \(y = 2 \cdot x + 5\).
4131358
Untersuche die folgenden vier Alltagssituationen. Entscheide für jeden Fall, ob es sich um eine direkte Proportionalität handelt oder nicht. Begründe deine Entscheidung kurz. a) Die Anzahl der verkauften Kinokarten und die Gesamteinnahmen an der Kinokasse (bei festem Ticketpreis). b) Das Alter eines Baumes und seine aktuelle Höhe in Metern. c) Die Seitenlänge eines Quadrats und sein Umfang. d) Die Fahrzeit eines Zuges und die zurückgelegte Strecke bei einer konstanten Geschwindigkeit von \(120\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\).

Denkanstöße

- Überlege dir: Wenn du den ersten Wert verdoppelst, verdoppelt sich dann auch der zweite Wert? - Prüfe, ob der Quotient aus den beiden Größen immer denselben Wert ergibt. - Stelle dir vor, der erste Wert wäre Null – müsste der zweite Wert dann logischerweise auch Null sein?

Lösung

1. Fall a): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Der Gesamtpreis berechnet sich aus \(\text{Preis} = \text{Einzelpreis} \cdot \text{Anzahl}\). Verdoppelt man die Anzahl der Karten, verdoppeln sich auch die Einnahmen. 2. Fall b): Keine direkte Proportionalität. Bäume wachsen nicht jedes Jahr gleich schnell; zudem beginnt das Wachstum nicht bei der Höhe Null im Sinne eines konstanten Verhältnisses zum Alter (ein 10 Jahre alter Baum ist nicht automatisch doppelt so groß wie ein 5 Jahre alter Baum). 3. Fall c): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Die Formel lautet \(U = 4 \cdot a\). Der Quotient \(\frac{U}{a} = 4\) ist konstant. 4. Fall d): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Bei konstanter Geschwindigkeit gilt \(s = v \cdot t\). Die Strecke ist direkt proportional zur Zeit, da der Quotient \(\frac{s}{t} = 120\) konstant bleibt.

Antwort

a) Ja, proportional. b) Nein, nicht proportional. c) Ja, proportional. d) Ja, proportional.
4131398
Gegeben ist die folgende Wertetabelle einer direkt proportionalen Zuordnung: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(7{,}5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(12\)</td><td>\(22{,}5\)</td><td>\(30\)</td></tr> </table> a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Funktionsgleichung in der Form \(y = k \cdot x\) an. b) Berechne die fehlenden \(y\)-Werte für \(x = 0{,}5\) und \(x = 100\). c) Erkläre, wie sich der Graph dieser Funktion im Koordinatensystem verändern würde, wenn der Proportionalitätsfaktor verdoppelt würde.

Denkanstöße

- Teile die \(y\)-Werte durch die zugehörigen \(x\)-Werte, um zu prüfen, ob immer das gleiche Ergebnis herauskommt. - Wenn du den Faktor \(k\) kennst, kannst du für jedes beliebige \(x\) das zugehörige \(y\) ausrechnen. - Stell dir die Gerade im Koordinatensystem vor: Was passiert mit dem Anstieg, wenn die Zahl vor dem \(x\) größer wird?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{y}{x}\). Beispiel: \(\frac{4{,}5}{1{,}5} = 3\), \(\frac{12}{4} = 3\), \(\frac{30}{10} = 3\). Der Faktor ist \(k = 3\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 3 \cdot x\). 3. Berechnung der \(y\)-Werte: Für \(x = 0{,}5\): \(y = 3 \cdot 0{,}5 = 1{,}5\). Für \(x = 100\): \(y = 3 \cdot 100 = 300\). 4. Analyse der Änderung: Wenn \(k\) verdoppelt wird (von \(3\) auf \(6\)), wird die Steigung der Ursprungsgeraden größer. Der Graph verläuft steiler.

Antwort

a) Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 3\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 3 \cdot x\). b) Für \(x = 0{,}5\) ist \(y = 1{,}5\). Für \(x = 100\) ist \(y = 300\). c) Der Graph (eine Ursprungsgerade) würde steiler verlaufen, da die Steigung nun \(6\) statt \(3\) betragen würde.
4131418
Bei einer Langstreckenfahrt mit einem Pkw wurde in regelmäßigen Abständen der bisherige Benzinverbrauch dokumentiert. Die folgende Tabelle zeigt die gefahrene Strecke \(s\) und den verbrauchten Kraftstoff \(B\): <table> <tr><td>Strecke \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(150\)</td><td>\(280\)</td><td>\(420\)</td><td>\(550\)</td></tr> <tr><td>Verbrauch \(B\) (in \(\text{l}\))</td><td>\(10{,}2\)</td><td>\(19{,}0\)</td><td>\(28{,}6\)</td><td>\(37{,}4\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung \(s \to B\) proportional ist. b) Nenne einen Grund, warum solche Messdaten in der Realität oft leicht von einer exakten Proportionalität abweichen. Was gibt der Quotient \(\frac{B}{s}\) in diesem Sachzusammenhang an?

Denkanstöße

- Wie prüft man bei einer Tabelle, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt? - Was müsste für alle Paare aus der Tabelle gelten, wenn die Zuordnung proportional wäre? - Überlege, welche äußeren Faktoren die Menge des verbrauchten Benzins beeinflussen könnten, die nicht direkt mit der Entfernung zu tun haben. - Welche Einheit hat das Ergebnis, wenn du Liter durch Kilometer teilst?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität durch Berechnung der Quotienten \(\frac{B}{s}\): - Für \(150\,\text{km}\): \(\frac{10{,}2}{150} = 0{,}068\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(280\,\text{km}\): \(\frac{19{,}0}{280} \approx 0{,}06786\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(420\,\text{km}\): \(\frac{28{,}6}{420} \approx 0{,}06810\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(550\,\text{km}\): \(\frac{37{,}4}{550} = 0{,}068\,\text{l}/\text{km}\) 2. Da die Quotienten nicht exakt gleich sind (Quotientengleichheit ist nicht erfüllt), ist die Zuordnung nicht streng proportional. 3. Gründe für Abweichungen: In der Realität variiert der Verbrauch je nach Fahrweise, Steigung der Strecke, Verkehrsfluss oder Windverhältnissen. 4. Bedeutung des Quotienten: Er gibt den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch pro Kilometer an (typischerweise als \(\text{l}/100\,\text{km}\) angegeben).

Antwort

a) Die Zuordnung ist nicht proportional, da die Quotienten \(\frac{B}{s}\) nicht für alle Messwerte identisch sind. b) Abweichungen entstehen durch äußere Einflüsse wie Verkehrslage, Fahrweise oder Geländeprofil. Der Quotient gibt den Kraftstoffverbrauch pro Kilometer an.
4131478
Welche der folgenden Funktionsgleichungen stellen eine proportionale Zuordnung dar? Begründe deine Auswahl kurz mithilfe der allgemeinen Form einer proportionalen Funktion. a) \(y = 3{,}5 \cdot x\) b) \(y = \frac{x}{2}\) c) \(y = 2 \cdot x + 1\) d) \(y = x^2\) e) \(y = \frac{4}{x}\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie die Funktionsgleichung einer Geraden aussieht, die durch den Koordinatenursprung verläuft. - Was passiert mit dem Funktionswert, wenn du die Variable verdoppelst? Gilt das für alle Gleichungen? - Prüfe, ob du die Gleichung in die Form \(y = \text{Zahl} \cdot x\) umformen kannst.

Lösung

Eine Zuordnung ist genau dann proportional, wenn ihre Funktionsgleichung die Form \(y = m \cdot x\) mit einer Konstanten \(m\) besitzt. 1. Untersuchung von a): \(y = 3{,}5 \cdot x\) entspricht der Form mit \(m = 3{,}5\). Somit proportional. 2. Untersuchung von b): \(y = \frac{x}{2}\) kann als \(y = \frac{1}{2} \cdot x\) geschrieben werden. Dies entspricht der Form mit \(m = 0{,}5\). Somit proportional. 3. Untersuchung von c): \(y = 2 \cdot x + 1\) hat ein additives Glied (\(+1\)). Der Graph verläuft nicht durch den Ursprung. Nicht proportional. 4. Untersuchung von d): \(y = x^2\) ist eine quadratische Funktion. Der Quotient \(\frac{y}{x} = x\) ist nicht konstant. Nicht proportional. 5. Untersuchung von e): \(y = \frac{4}{x}\) beschreibt eine antiproportionale Zuordnung. Das Produkt \(x \cdot y = 4\) ist konstant, nicht der Quotient. Nicht proportional.

Antwort

Die Zuordnungen a) und b) sind proportional. Begründung: Sie lassen sich in der Form \(y = m \cdot x\) schreiben (a: \(m=3{,}5\); b: \(m=0{,}5\)). Die anderen Gleichungen enthalten entweder ein additives Glied (c), ein Quadrat (d) oder die Variable im Nenner (e), was der Definition der direkten Proportionalität widerspricht.
4131508
Eine automatische Bewässerungsanlage füllt ein Gartenbecken. In der folgenden Tabelle ist das Wasservolumen \(V\) (in Litern) zu verschiedenen Zeitpunkten \(t\) (in Minuten) erfasst worden: | Zeit \(t\) in \(\text{min}\) | \(4\) | \(10\) | \(15\) | | :--- | :--- | :--- | :--- | | Volumen \(V\) in \(\text{l}\) | \(30\) | \(75\) | \(112{,}5\) | a) Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung Zeit \(\rightarrow\) Volumen proportional ist. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und erkläre seine Bedeutung im Sachzusammenhang. c) Wenn man die Zuordnung in einem Koordinatensystem als Graphen darstellt, durch welchen besonderen Punkt muss die Gerade verlaufen? Begründe dies kurz für diesen Sachverhalt.

Denkanstöße

- Überlege, was mit dem Volumen passiert, wenn du die Zeit verdoppelst. - Wie berechnet man den Wert für eine Einheit (z. B. eine Minute)? - Was passiert zum Startzeitpunkt der Messung?

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität durch Quotientenbildung \(\frac{V}{t}\): \(\frac{30}{4} = 7{,}5\) \(\frac{75}{10} = 7{,}5\) \(\frac{112{,}5}{15} = 7{,}5\) Da alle Quotienten gleich sind, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 2. Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(k = 7{,}5\,\text{l/min}\). Er gibt die Durchflussrate bzw. die Füllgeschwindigkeit der Anlage an (wie viel Liter Wasser pro Minute in das Becken fließen). 3. Der Graph muss durch den Ursprung \((0|0)\) verlaufen. Begründung: Zum Zeitpunkt \(t = 0\,\text{min}\) (bevor die Anlage gestartet wird) befindet sich noch kein neu eingefülltes Wasser im Becken (\(V = 0\,\text{l}\)).

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{V}{t}\) immer \(7{,}5\) ergibt. b) \(k = 7{,}5\,\text{l/min}\); dies ist die Füllgeschwindigkeit. c) Der Graph verläuft durch den Ursprung \((0|0)\), da nach \(0\) Minuten auch \(0\) Liter eingefüllt wurden.
4131688
Ein Obsthändler bietet Äpfel der Sorte „Elstar“ an. In der folgenden Tabelle ist das Gewicht \(x\) (in \(\text{kg}\)) dem Preis \(y\) (in \(\text{€}\)) zugeordnet: <table> <tr><td>Gewicht \(x\) (in \(\text{kg}\))</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(7{,}5\)</td></tr> <tr><td>Preis \(y\) (in \(\text{€}\))</td><td>\(4{,}50\)</td><td>\(7{,}20\)</td><td>\(10{,}80\)</td><td>\(13{,}50\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib an, was dieser im Sachkontext bedeutet. c) Berechne den Preis für eine Menge von \(12\,\text{kg}\).

Denkanstöße

- Worauf musst du bei den Quotienten achten, damit eine Zuordnung proportional ist? - Was berechnest du eigentlich, wenn du den Preis durch das Gewicht teilst? - Wie kannst du den Preis für eine beliebige Menge berechnen, wenn du den Preis für ein Kilogramm kennst?

Lösung

1. Prüfung der Quotientengleichheit (\(\frac{y}{x}\)): \(\frac{4{,}50}{2{,}5} = 1{,}8\); \(\frac{7{,}20}{4} = 1{,}8\); \(\frac{10{,}80}{6} = 1{,}8\); \(\frac{13{,}50}{7{,}5} = 1{,}8\). Da alle Quotienten gleich sind, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 2. Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(k = 1{,}8\). Im Sachkontext entspricht dies dem Preis pro Kilogramm (\(1{,}80\,\text{€/kg}\)). 3. Berechnung für \(12\,\text{kg}\): \(y = 1{,}8 \cdot 12 = 21{,}6\). Der Preis beträgt \(21{,}60\,\text{€}\).

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{y}{x} = 1{,}8\) für alle Wertepaare konstant ist. b) \(k = 1{,}8\). Dies ist der Preis pro Kilogramm in Euro (\(1{,}80\,\text{€/kg}\)). c) Der Preis für \(12\,\text{kg}\) beträgt \(21{,}60\,\text{€}\).
4132048
Gegeben sind zwei Wertetabellen. Überprüfe für jede Tabelle, ob sie eine proportionale Zuordnung und/oder eine lineare Funktion beschreibt. Begründe deine Entscheidung mathematisch. Tabelle 1: | \(x\) | \(1{,}5\) | \(3\) | \(4{,}5\) | \(6\) | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | \(y\) | \(2\) | \(4\) | \(6\) | \(8\) | Tabelle 2: | \(x\) | \(-2\) | \(0\) | \(2\) | \(4\) | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | \(y\) | \(-1\) | \(3\) | \(7\) | \(11\) |

Denkanstöße

- Woran erkennst du eine proportionale Zuordnung, wenn du dir das Verhältnis von \(y\) zu \(x\) ansiehst? - Was muss für den Punkt \((0|0)\) gelten, damit eine Zuordnung proportional sein kann? - Wie kannst du prüfen, ob die Zunahme der \(y\)-Werte im Verhältnis zur Änderung der \(x\)-Werte immer gleich bleibt?

Lösung

1. Untersuchung von Tabelle 1 auf Proportionalität: Prüfung der Quotientengleichheit \(\frac{y}{x}\). Rechnungen: \(\frac{2}{1{,}5} = \frac{4}{3} \approx 1{,}33\); \(\frac{4}{3} \approx 1{,}33\); \(\frac{6}{4{,}5} = \frac{4}{3} \approx 1{,}33\); \(\frac{8}{6} = \frac{4}{3} \approx 1{,}33\). Da alle Quotienten gleich sind, ist die Zuordnung proportional (und damit auch linear). 2. Untersuchung von Tabelle 2 auf Proportionalität: Der Punkt \((0|3)\) liegt in der Tabelle. Da bei einer proportionalen Zuordnung dem Wert \(x=0\) immer \(y=0\) zugeordnet sein muss, ist Tabelle 2 nicht proportional. 3. Untersuchung von Tabelle 2 auf Linearität: Prüfung der konstanten Steigung \(m = \frac{y_2 - y_1}{x_2 - x_1}\). Rechnungen: \(\frac{3 - (-1)}{0 - (-2)} = \frac{4}{2} = 2\); \(\frac{7 - 3}{2 - 0} = \frac{4}{2} = 2\); \(\frac{11 - 7}{4 - 2} = \frac{4}{2} = 2\). Da die Steigung zwischen allen Punkten konstant \(m=2\) ist, handelt es sich um eine lineare Funktion.

Antwort

Tabelle 1 stellt eine proportionale Zuordnung (und damit auch eine lineare Funktion) dar, da alle Quotienten \(\frac{y}{x} = \frac{4}{3}\) gleich sind. Tabelle 2 stellt eine lineare Funktion dar, da die Steigung zwischen den Punkten konstant \(m=2\) ist. Sie ist jedoch nicht proportional, da sie nicht durch den Ursprung \((0|0)\) verläuft (sondern durch \((0|3)\)).
4132228
Ein Gartenschlauch liefert konstant \(12\,\text{l}\) Wasser pro Minute. Wie lange dauert es, ein Kinderbecken mit einem Fassungsvermögen von \(1{,}5\,\text{m}^3\) vollständig zu füllen? Gib das Ergebnis in Stunden und Minuten an.

Denkanstöße

- Wie viele Liter passen in einen Kubikmeter? - Überlege, wie du von der Menge pro Minute auf die Gesamtzeit kommst. - Wie viele Minuten hat eine Stunde?

Lösung

1. Umrechnung des Volumens von Kubikmetern in Liter: Da \(1\,\text{m}^3 = 1000\,\text{l}\) gilt, sind \(1{,}5\,\text{m}^3 = 1500\,\text{l}\). 2. Berechnung der Zeit in Minuten: Division des Gesamtvolumens durch die Zuflussrate pro Minute: \(1500\,\text{l} : 12\,\text{l}/\text{min} = 125\,\text{min}\). 3. Umrechnung in Stunden und Minuten: \(125\,\text{min} = 2\,\text{h}\) und \(5\,\text{min}\).

Antwort

Es dauert \(2\) Stunden und \(5\) Minuten.
4135198
Ein Regionalzug fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(144\,\text{km/h}\). a) Berechne die Geschwindigkeit des Zuges in \(\text{m/s}\). b) Der Zug ist \(200\,\text{m}\) lang. Berechne die Zeit in Sekunden, die der Zug benötigt, um eine \(600\,\text{m}\) lange Brücke vollständig zu überqueren. Ein Überqueren gilt als abgeschlossen, wenn das Ende des Zuges die Brücke verlässt. c) Welche Strecke in Kilometern hat ein Fahrgast nach einer Fahrzeit von \(12\,\text{Minuten}\) zurückgelegt?

Denkanstöße

- Wie rechnet man von Kilometern pro Stunde in Meter pro Sekunde um? - Überlege, welchen Weg die Spitze des Zuges zurücklegen muss, damit auch das letzte Abteil nicht mehr auf der Brücke ist. - Wie viel Zeit von einer Stunde sind 12 Minuten als Bruch oder Dezimalzahl?

Lösung

1. Umrechnung der Geschwindigkeit: \(144\,\text{km/h} : 3{,}6 = 40\,\text{m/s}\). 2. Bestimmung der Gesamtdistanz für die Brückenüberquerung: Die Zugspitze muss die Brückenlänge und die Eigenlänge des Zuges zurücklegen, also \(600\,\text{m} + 200\,\text{m} = 800\,\text{m}\). 3. Berechnung der Zeit: \(t = \frac{s}{v} = \frac{800\,\text{m}}{40\,\text{m/s}} = 20\,\text{s}\). 4. Berechnung der Strecke nach \(12\,\text{Minuten}\): Zeit in Stunden umrechnen \(12\,\text{min} = 0{,}2\,\text{h}\). Strecke \(s = v \cdot t = 144\,\text{km/h} \cdot 0{,}2\,\text{h} = 28{,}8\,\text{km}\).

Antwort

a) Der Zug fährt mit \(40\,\text{m/s}\). b) Der Zug benötigt \(20\,\text{Sekunden}\). c) Der Fahrgast hat \(28{,}8\,\text{km}\) zurückgelegt.
4139578
Ein Wanderer legt bei gleichmäßigem Tempo in \(2\,\text{h}\) eine Strecke von \(9\,\text{km}\) zurück. a) Begründe, warum die Zuordnung Zeit \(\to\) Strecke als direkte Proportionalität modelliert werden kann, und gib die zugehörige Funktionsgleichung der Form \(s(t) = v \cdot t\) an. b) Berechne die Strecke, die der Wanderer bei gleichbleibender Geschwindigkeit nach \(3{,}5\,\text{h}\) zurückgelegt hat.

Denkanstöße

- Was bedeutet ein „gleichmäßiges Tempo“ für das Verhältnis von Weg und Zeit? - Wie berechnet man den Wert für eine Einheit, wenn man den Wert für zwei Einheiten kennt? - Überlege, welche Form eine Funktionsgleichung hat, deren Graph durch den Punkt \((0|0)\) geht.

Lösung

1. Da das Tempo gleichmäßig ist, legt der Wanderer in gleichen Zeitspannen gleiche Wege zurück; der Graph ist somit eine Gerade durch den Ursprung, was eine direkte Proportionalität definiert. 2. Berechnung der Geschwindigkeit \(v\) als Proportionalitätsfaktor: \(v = \frac{s}{t} = \frac{9\,\text{km}}{2\,\text{h}} = 4{,}5\,\text{km/h}\). 3. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(s(t) = 4{,}5 \cdot t\). 4. Berechnung der Strecke für \(t = 3{,}5\,\text{h}\): \(s(3{,}5) = 4{,}5\,\text{km/h} \cdot 3{,}5\,\text{h} = 15{,}75\,\text{km}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ist proportional, da bei konstantem Tempo der Quotient \(\frac{s}{t}\) konstant bleibt. Die Gleichung lautet \(s(t) = 4{,}5 \cdot t\). b) Nach \(3{,}5\,\text{h}\) hat er \(15{,}75\,\text{km}\) zurückgelegt.
4139848
An einem Getränkestand wird Limonade aus einem großen Spender gezapft. In \(12\) Sekunden fließen gleichmäßig \(0{,}6\,\text{l}\) in die Becher. a) Erstelle eine Wertetabelle, die der Zeit \(t\) (in Sekunden) das Volumen \(V\) (in Litern) für die Zeitpunkte \(10\,\text{s}\), \(20\,\text{s}\), \(30\,\text{s}\) und \(60\,\text{s}\) zuordnet. b) Gib die Funktionsgleichung der zugehörigen Ursprungsgeraden an. c) Erkläre, was die Steigung des Graphen in diesem Sachzusammenhang bedeutet. d) Wie lange dauert es, bis ein Vorratsbehälter mit \(5\,\text{l}\) Limonade vollständig leer gezapft ist?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Limonade in einer einzigen Sekunde fließt. - Was passiert mit der Menge, wenn du die Zeit verdoppelst? - Eine Ursprungsgerade hat die allgemeine Form \(y = m \cdot x\). Welche Größen entsprechen hier \(x\) und \(y\)?

Lösung

1. Berechnung der Durchflussrate durch Division des Volumens durch die Zeit: \(0{,}6\,\text{l} : 12\,\text{s} = 0{,}05\,\text{l/s}\). 2. Ermittlung der Tabellenwerte mittels der Proportionalität: \(V(10) = 0{,}5\,\text{l}\), \(V(20) = 1\,\text{l}\), \(V(30) = 1{,}5\,\text{l}\), \(V(60) = 3\,\text{l}\). 3. Aufstellen der Funktionsgleichung als Ursprungsgerade: \(V(t) = 0{,}05 \cdot t\). 4. Identifikation der Steigung \(m = 0{,}05\) als konstante Durchflussrate in Litern pro Sekunde. 5. Berechnung der Zeit für ein Zielvolumen von \(5\,\text{l}\) durch Umstellung der Gleichung: \(5 : 0{,}05 = 100\,\text{s}\).

Antwort

a) \(10\,\text{s} \rightarrow 0{,}5\,\text{l}\); \(20\,\text{s} \rightarrow 1\,\text{l}\); \(30\,\text{s} \rightarrow 1{,}5\,\text{l}\); \(60\,\text{s} \rightarrow 3\,\text{l}\) b) \(V(t) = 0{,}05 \cdot t\) c) Die Steigung gibt die Durchflussrate (Volumen pro Sekunde) an. d) \(100\) Sekunden.
4141318
Ein Gartenschlauch liefert einen gleichmäßigen Wasserstrom. In \(4\,\text{Minuten}\) fließen \(48\,\text{Liter}\) Wasser in ein Becken. a) Wie viel Wasser fließt in \(11\,\text{Minuten}\) in das Becken? b) Wie lange dauert es, bis sich \(180\,\text{Liter}\) im Becken befinden? c) Stell dir den Graphen der Zuordnung \(\text{Zeit} \rightarrow \text{Wassermenge}\) als Ursprungsgerade vor. Welchen Wert hat die Steigung dieser Geraden und was gibt dieser Wert im Sachkontext an?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Wasser in einer einzigen Minute fließt. - Bei einer direkten Proportionalität führt die Verdopplung der Zeit auch zur Verdopplung der Menge. Hilft dir das hier weiter? - Die Steigung einer Geraden durch den Ursprung lässt sich berechnen, indem man einen bekannten Wert für \(y\) durch den zugehörigen Wert für \(x\) teilt.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors (Wassermenge pro Minute): \(48\,\text{l} : 4\,\text{min} = 12\,\text{l/min}\). 2. Berechnung der Wassermenge für Teilaufgabe a): \(11\,\text{min} \cdot 12\,\text{l/min} = 132\,\text{l}\). 3. Berechnung der Zeit für Teilaufgabe b): \(180\,\text{l} : 12\,\text{l/min} = 15\,\text{min}\). 4. Die Steigung der Ursprungsgeraden entspricht dem Proportionalitätsfaktor, also \(m = 12\). Im Sachkontext gibt dieser Wert die Durchflussrate an (wie viele Liter Wasser pro Minute fließen).

Antwort

a) In \(11\,\text{Minuten}\) fließen \(132\,\text{Liter}\) Wasser. b) Es dauert \(15\,\text{Minuten}\). c) Die Steigung beträgt \(12\). Sie gibt die Durchflussrate in Litern pro Minute an.
4141988
Ein Radfahrer fährt mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit. Die Tabelle zeigt die zurückgelegte Strecke \(s\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\). a) Überprüfe, ob die Zuordnung proportional ist. b) Berechne die fehlenden Werte in der Tabelle. <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in \(\text{h}\))</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3{,}5\)</td><td>\(5\)</td><td></td></tr> <tr><td>Strecke \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(27\)</td><td>\(36\)</td><td>\(63\)</td><td></td><td>\(108\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet eine „gleichmäßige Geschwindigkeit“ für das Verhältnis von Weg und Zeit? - Rechne für jedes Wertepaar aus, wie viele Kilometer der Radfahrer pro Stunde schafft. - Wenn du weißt, wie weit er in einer Stunde kommt, wie weit kommt er dann in 5 Stunden?

Lösung

1. Überprüfung der Proportionalität durch Division von Strecke durch Zeit: \(\frac{27}{1{,}5} = 18\), \(\frac{36}{2} = 18\) und \(\frac{63}{3{,}5} = 18\). Da der Quotient (die Geschwindigkeit) konstant \(18\,\text{km/h}\) beträgt, ist die Zuordnung proportional. 2. Berechnung der Strecke für \(t = 5\,\text{h}\): \(s = 18 \cdot 5 = 90\,\text{km}\). 3. Berechnung der Zeit für \(s = 108\,\text{km}\): \(t = \frac{108}{18} = 6\,\text{h}\).

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{s}{t} = 18\,\text{km/h}\) konstant ist. b) Für \(t = 5\,\text{h}\) beträgt die Strecke \(s = 90\,\text{km}\). Für \(s = 108\,\text{km}\) beträgt die Zeit \(t = 6\,\text{h}\).
4226998
In einem Onlinespiel gibt es zwei Währungen: Goldmünzen (\(G\)) und Silbermünzen (\(S\)). Der Wechselkurs ist fest: Für \(4\) Goldmünzen erhält man genau \(14\) Silbermünzen. 1) Stelle die Funktionsgleichung für die Anzahl der Silbermünzen in Abhängigkeit von der Anzahl der Goldmünzen auf. 2) Berechne, wie viele Silbermünzen ein Spieler für \(16\) Goldmünzen erhält. 3) Bestimme rechnerisch, wie viele Goldmünzen man eintauschen muss, um genau \(105\) Silbermünzen zu erhalten.

Denkanstöße

- Kannst du bestimmen, wie viele Silbermünzen man für eine einzelne Goldmünze bekommt? - Welcher mathematische Zusammenhang besteht zwischen den beiden Währungen, wenn sich das Verhältnis nie ändert? - Wie kannst du deine Gleichung umformen, um von der Anzahl der Silbermünzen auf die Goldmünzen zu schließen?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): Da \(4\) Goldmünzen \(14\) Silbermünzen entsprechen, gilt \(k = \frac{14}{4} = 3{,}5\). Die Funktionsgleichung lautet \(S(G) = 3{,}5 \cdot G\). 2. Berechnung der Silbermünzen für \(G = 16\): \(S = 3{,}5 \cdot 16 = 56\). Ein Spieler erhält \(56\) Silbermünzen. 3. Berechnung der Goldmünzen für \(S = 105\): Umstellen der Gleichung nach \(G\) ergibt \(G = \frac{S}{3{,}5}\). Einsetzen des Wertes: \(G = \frac{105}{3{,}5} = 30\). Man benötigt \(30\) Goldmünzen.

Antwort

1) \(S = 3{,}5 \cdot G\) 2) \(56\) Silbermünzen 3) \(30\) Goldmünzen
4239598
Auf einem Wochenmarkt ist der Preis \(P\) (in \(\text{€}\)) für Bio-Äpfel direkt proportional zur Masse \(m\) (in \(\text{kg}\)). Für eine Menge von \(2{,}5\,\text{kg}\) zahlt man \(6{,}25\,\text{€}\). 1. Bestimme den Proportionalitätsfaktor (Preis pro Kilogramm) und gib die Funktionsgleichung an, die den Preis in Abhängigkeit von der Masse beschreibt. 2. Erstelle eine Wertetabelle für die Massen \(1\,\text{kg}\), \(2\,\text{kg}\), \(3\,\text{kg}\) und \(4\,\text{kg}\). 3. Zeichne den Graphen der Funktion in ein Koordinatensystem (\(x\)-Achse: \(1\,\text{cm}\) entspricht \(1\,\text{kg}\); \(y\)-Achse: \(1\,\text{cm}\) entspricht \(2\,\text{€}\)). 4. Lies aus deinem Graphen ab, wie viel \(3{,}5\,\text{kg}\) Äpfel kosten und welche Masse man für \(5{,}00\,\text{€}\) erhält. Überprüfe die Ablesewerte durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein einzelnes Kilogramm kostet. - Eine direkt proportionale Zuordnung lässt sich immer durch eine Gerade beschreiben, die an einer ganz bestimmten Stelle im Koordinatensystem beginnt. - In der Wertetabelle kannst du die Preise einfach durch Multiplikation der Masse mit dem Kilogrammpreis finden. - Beim Ablesen vom Graphen hilft ein Lineal, um genau von der Achse zum Graphen und zurück zu peilen.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): \(k = \frac{6{,}25\,\text{€}}{2{,}5\,\text{kg}} = 2{,}5\,\text{€/kg}\). Die Funktionsgleichung lautet \(P(m) = 2{,}5 \cdot m\). 2. Berechnung der Tabellenwerte: - \(m = 1\,\text{kg} \implies P = 2{,}50\,\text{€}\) - \(m = 2\,\text{kg} \implies P = 5{,}00\,\text{€}\) - \(m = 3\,\text{kg} \implies P = 7{,}50\,\text{€}\) - \(m = 4\,\text{kg} \implies P = 10{,}00\,\text{€}\) 3. Der Graph ist eine Ursprungsgerade durch die Punkte \((0 \mid 0)\), \((1 \mid 2{,}5)\), \((2 \mid 5)\) usw. 4. Ablesen aus dem Graphen: Bei \(m = 3{,}5\,\text{kg}\) ergibt sich \(P \approx 8{,}75\,\text{€}\). Bei \(P = 5{,}00\,\text{€}\) ergibt sich \(m = 2\,\text{kg}\). Rechnerische Prüfung: \(P(3{,}5) = 2{,}5 \cdot 3{,}5 = 8{,}75\). Für \(P = 5{,}00\): \(m = 5{,}00 : 2{,}5 = 2\).

Antwort

1. Proportionalitätsfaktor: \(2{,}5\,\text{€/kg}\); Gleichung: \(P = 2{,}5 \cdot m\). 2. Tabelle: \(1\,\text{kg} \to 2{,}50\,\text{€}\); \(2\,\text{kg} \to 5{,}00\,\text{€}\); \(3\,\text{kg} \to 7{,}50\,\text{€}\); \(4\,\text{kg} \to 10{,}00\,\text{€}\). 3. Graph: Ursprungsgerade durch \((2 \mid 5)\) und \((4 \mid 10)\). 4. \(3{,}5\,\text{kg}\) kosten \(8{,}75\,\text{€}\); für \(5{,}00\,\text{€}\) erhält man \(2\,\text{kg}\).
4241618
Eine Wandergruppe bewegt sich mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit. Die folgende Tabelle zeigt die zurückgelegte Strecke \(y\) (in \(\text{km}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in \(\text{h}\)): <table> <tr> <td>Zeit \(x\) in \(\text{h}\)</td> <td>\(1\)</td> <td>\(2\)</td> <td>\(3\)</td> <td>\(4\)</td> <td>\(5\)</td> </tr> <tr> <td>Strecke \(y\) in \(\text{km}\)</td> <td>\(4{,}5\)</td> <td>\(9{,}0\)</td> <td>\(13{,}5\)</td> <td>\(18{,}0\)</td> <td>\(22{,}5\)</td> </tr> </table> 1) Wähle zwei beliebige Zeitwerte \(x_1\) und \(x_2\) aus der Tabelle und bilde das Verhältnis \(\frac{x_1}{x_2}\). Vergleiche dieses mit dem Verhältnis der zugehörigen Streckenwerte \(\frac{y_1}{y_2}\). Was fällt dir auf? 2) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{y}{x}\) und gib eine Funktionsgleichung an, die den Zusammenhang zwischen \(x\) und \(y\) beschreibt. 3) Berechne die Strecke, die die Gruppe nach \(6{,}5\,\text{Stunden}\) zurückgelegt hat, wenn sie das Tempo beibehält. 4) Beschreibe, wie der Graph dieser Zuordnung im Koordinatensystem aussieht.

Denkanstöße

- Überprüfe, ob sich die Wertepaare immer um den gleichen Faktor verändern. - Wie berechnet man den Wert für eine Einheit, wenn man den Wert für mehrere Einheiten kennt? - Überlege dir, welche mathematische Formel einen Zusammenhang beschreibt, bei dem das Doppelte von \(x\) auch das Doppelte von \(y\) ergibt. - Welche besondere Eigenschaft haben Graphen von direkt proportionalen Zuordnungen?

Lösung

1. Beispielwahl: \(x_1 = 2\), \(x_2 = 4\). Verhältnis der Zeiten: \(\frac{2}{4} = 0{,}5\). Zugehörige Strecken: \(y_1 = 9{,}0\), \(y_2 = 18{,}0\). Verhältnis der Strecken: \(\frac{9{,}0}{18{,}0} = 0{,}5\). Ergebnis: Die Verhältnisse sind gleich. 2. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{4{,}5}{1} = \frac{9{,}0}{2} = 4{,}5\). Funktionsgleichung: \(y = 4{,}5 \cdot x\). 3. Berechnung für \(x = 6{,}5\): \(y = 4{,}5 \cdot 6{,}5 = 29{,}25\). Die Strecke beträgt \(29{,}25\,\text{km}\). 4. Der Graph ist eine Gerade, die durch den Koordinatenursprung \((0 \mid 0)\) verläuft (Ursprungsgerade).

Antwort

1) Die Verhältnisse sind gleich (z. B. \(\frac{2}{4} = \frac{9}{18} = 0{,}5\)). 2) \(k = 4{,}5\); \(y = 4{,}5 \cdot x\). 3) \(29{,}25\,\text{km}\). 4) Eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(4{,}5\).
4241698
An einem Marktstand werden Heidelbeeren für \(1{,}20\,\text{€}\) pro \(100\,\text{g}\) angeboten. 1) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die den Preis \(y\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit von der Masse \(x\) (in \(\text{kg}\)) beschreibt. 2) Ein zweiter Stand bietet Heidelbeeren für einen Kilopreis von \(10{,}00\,\text{€}\) an. Beschreibe, wie sich die Graphen der beiden Angebote im Koordinatensystem unterscheiden würden, wenn man beide einzeichnet. 3) Begründe mathematisch, warum es sich hierbei um eine direkte Proportionalität handelt. 4) Berechne den Preis für eine Menge von \(350\,\text{g}\) am ersten Marktstand.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein ganzes Kilogramm am ersten Stand kostet. - Was gibt die Steigung einer Geraden in diesem Sachkontext an? - Was passiert mit dem Gesamtpreis, wenn du genau die doppelte Menge kaufst? - Achte bei der Berechnung auf die Einheiten: Die Formel nutzt Kilogramm, die Frage nennt Gramm.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm: \(1{,}20\,\text{€} \cdot 10 = 12{,}00\,\text{€}\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 12 \cdot x\). 2. Vergleich der Steigungen: Der erste Stand hat die Steigung \(12\), der zweite Stand die Steigung \(10\). Der Graph des zweiten Standes verläuft flacher als der des ersten Standes, da der Preis pro Kilogramm niedriger ist. 3. Begründung: Es liegt eine direkte Proportionalität vor, da der Quotient aus Preis und Masse (\(\frac{y}{x}\)) konstant ist (der Kilopreis bleibt gleich). Alternativ: Eine Verdopplung der Masse führt zu einer Verdopplung des Preises. 4. Berechnung für \(350\,\text{g}\): Umrechnung in Kilogramm ergibt \(0{,}35\,\text{kg}\). Einsetzen in die Formel: \(y = 12 \cdot 0{,}35 = 4{,}20\). Der Preis beträgt \(4{,}20\,\text{€}\).

Antwort

1) \(y = 12 \cdot x\) 2) Die Gerade für den zweiten Stand ist flacher (geringere Steigung), da der Kilopreis niedriger ist. 3) Das Verhältnis von Preis zu Masse ist konstant (Quotientengleichheit). 4) \(4{,}20\,\text{€}\)
4241718
Drei proportionale Funktionen \(f\), \(g\) und \(h\) werden im Koordinatensystem als Ursprungsgeraden dargestellt. Die Funktionsgleichung von \(f\) lautet \(f(x) = \frac{3}{4}x\). Die Gerade \(g\) hat die Gleichung \(g(x) = 1{,}2 \cdot x\). Die Gerade \(h\) verläuft durch den Punkt \(P(5 \mid 2)\). a) Bestimme die Funktionsgleichung der Geraden \(h\). b) Ordne die drei Funktionen nach der Steilheit ihrer Graphen, beginnend mit der flachsten Steigung. c) Überprüfe rechnerisch, ob der Punkt \(Q(8 \mid 6)\) auf dem Graphen von \(f\) liegt.

Denkanstöße

- Wie hängen die Koordinaten eines Punktes auf einer Ursprungsgeraden mit dem Proportionalitätsfaktor zusammen? - Was gibt der Wert vor dem \(x\) in der Funktionsgleichung über den Verlauf des Graphen an? - Wie kannst du prüfen, ob ein Punkt die Bedingung einer Gleichung erfüllt?

Lösung

1. Berechnung der Steigung für \(h\): Da es eine Ursprungsgerade ist, gilt \(y = k \cdot x\). Einsetzen von \(P(5 \mid 2)\) ergibt \(2 = k \cdot 5\), also \(k = \frac{2}{5} = 0{,}4\). Die Gleichung lautet \(h(x) = 0{,}4 \cdot x\). 2. Vergleich der Steigungen: Die Steigungen sind \(k_h = 0{,}4\), \(k_f = \frac{3}{4} = 0{,}75\) und \(k_g = 1{,}2\). Wegen \(0{,}4 < 0{,}75 < 1{,}2\) ist die Reihenfolge der Steilheit \(h\), \(f\), \(g\). 3. Punktprobe für \(Q(8 \mid 6)\) bei \(f\): Einsetzen von \(x = 8\) in \(f(x) = 0{,}75 \cdot x\) ergibt \(0{,}75 \cdot 8 = 6\). Da der berechnete \(y\)-Wert mit der Koordinate des Punktes übereinstimmt, liegt \(Q\) auf dem Graphen von \(f\).

Antwort

a) \(h(x) = 0{,}4 \cdot x\) (oder \(h(x) = \frac{2}{5}x\)) b) \(h\), \(f\), \(g\) c) Ja, der Punkt \(Q\) liegt auf dem Graphen von \(f\), da \(0{,}75 \cdot 8 = 6\) gilt.
4241738
Eine Ursprungsgerade verläuft im Koordinatensystem durch den Punkt \(P(5 \mid -2)\). 1. Bestimme die Funktionsgleichung dieser Geraden in der Form \(y = m \cdot x\). 2. Begründe ohne Zeichnung, durch welche Quadranten des Koordinatensystems die Gerade verläuft. 3. Gib die Koordinaten eines weiteren Punktes \(Q\) an, der auf dieser Geraden liegt (außer dem Ursprung).

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Gleichung, wenn eine Gerade durch den Ursprung geht? - Wie kannst du die Koordinaten eines Punktes nutzen, um eine Unbekannte in einer Formel zu finden? - Welchen Einfluss hat das Vorzeichen der Steigung auf den Verlauf im Koordinatensystem? - Wie kannst du aus einer fertigen Gleichung beliebig viele neue Punkte berechnen?

Lösung

1. Einsetzen der Koordinaten von \(P(5 \mid -2)\) in die Funktionsgleichung \(y = m \cdot x\) führt zu \(-2 = m \cdot 5\). Division durch \(5\) ergibt die Steigung \(m = -0{,}4\). Die Gleichung lautet \(y = -0{,}4 \cdot x\). 2. Da die Steigung \(m = -0{,}4\) negativ ist, fallen die Funktionswerte für steigende \(x\)-Werte. Die Gerade verläuft somit durch den II. Quadranten (negative \(x\), positive \(y\)) und den IV. Quadranten (positive \(x\), negative \(y\)). 3. Durch Einsetzen eines beliebigen \(x\)-Wertes, zum Beispiel \(x = 10\), erhält man \(y = -0{,}4 \cdot 10 = -4\). Ein weiterer Punkt ist somit \(Q(10 \mid -4)\).

Antwort

1. \(y = -0{,}4 \cdot x\) 2. II. und IV. Quadrant, da die Steigung negativ ist. 3. Zum Beispiel \(Q(10 \mid -4)\) oder \(Q(-5 \mid 2)\).
4241858
In einer Backstube wird ein spezieller Teig angerührt. Für \(k\) Kilogramm Mehl werden laut Rezept \(w\) Milliliter Wasser benötigt. Stelle eine Verhältnisgleichung (Proportion) auf, um die Wassermenge \(x\) zu bestimmen, die für eine Mehlmenge von \(m\) Kilogramm erforderlich ist, damit das Mischungsverhältnis gleich bleibt. Löse die Gleichung nach \(x\) auf.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, ob es sich um eine direkte oder eine umgekehrte Proportionalität handelt: Wenn du mehr Mehl nimmst, brauchst du dann auch mehr oder weniger Wasser? - Wie schreibt man ein Verhältnis als Bruch auf? - Was musst du tun, um die gesuchte Variable auf einer Seite der Gleichung allein stehen zu haben?

Lösung

1. Da das Mischungsverhältnis gleich bleiben soll, handelt es sich um eine direkte Proportionalität zwischen der Mehlmenge und der Wassermenge. 2. Aufstellen der Proportion: \(\frac{w}{k} = \frac{x}{m}\). 3. Umformen der Gleichung durch Multiplikation mit \(m\), um \(x\) zu isolieren: \(x = \frac{w \cdot m}{k}\).

Antwort

Die Proportion lautet \(\frac{w}{k} = \frac{x}{m}\). Aufgelöst nach \(x\) ergibt sich \(x = \frac{w \cdot m}{k}\).
4244158
Ein moderner Kopierer druckt Dokumente mit einer konstanten Geschwindigkeit. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der gedruckten Seiten \(y\) in Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit \(x\) in Sekunden: | Zeit \(x\) in \(\text{s}\) | \(10\) | \(20\) | \(35\) | \(50\) | | :--- | :---: | :---: | :---: | :---: | | Seiten \(y\) | \(4\) | \(8\) | \(14\) | \(20\) | a) Berechne für jedes Wertepaar das Verhältnis \(\frac{y}{x}\). Was lässt sich über den Zusammenhang zwischen der Zeit und der Seitenanzahl aussagen? b) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die die Anzahl der Seiten \(y\) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) angibt. c) Wie viele Seiten druckt das Gerät in einer Minute? d) Beschreibe den Verlauf des Graphen dieser Funktion im Koordinatensystem. Welche besondere Bezeichnung gibt es für eine solche Gerade?

Denkanstöße

- Überprüfe, ob das Verhältnis der beiden Größen immer denselben Wert ergibt. - Wie verändert sich die Seitenanzahl, wenn du die Zeit verdoppelst? - Denke daran, dass eine Minute in Sekunden umgerechnet werden muss, um die Einheiten der Tabelle beizubehalten. - Wo beginnt der Graph, wenn noch keine Zeit vergangen ist?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für alle Paare: \(\frac{4}{10} = 0{,}4\); \(\frac{8}{20} = 0{,}4\); \(\frac{14}{35} = 0{,}4\); \(\frac{20}{50} = 0{,}4\). Da alle Quotienten gleich sind, liegt eine direkte Proportionalität vor. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Da \(\frac{y}{x} = 0{,}4\) gilt, folgt \(y = 0{,}4 \cdot x\). 3. Berechnung für eine Minute (\(x = 60\,\text{s}\)): \(y = 0{,}4 \cdot 60 = 24\). Das Gerät druckt \(24\) Seiten pro Minute. 4. Der Graph ist eine Gerade, die durch den Koordinatenursprung \((0 \mid 0)\) verläuft. Man nennt sie eine Ursprungsgerade.

Antwort

a) Das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) ist für alle Paare konstant \(0{,}4\). Es liegt eine direkte Proportionalität vor. b) \(y = 0{,}4 \cdot x\) c) \(24\) Seiten d) Der Graph ist eine Ursprungsgerade (Gerade durch den Punkt \((0 \mid 0)\)).
4245018
Eine Pumpe befüllt ein leeres Wasserbecken gleichmäßig. Nach \(5\,\text{Minuten}\) befinden sich \(40\,\text{Liter}\) Wasser im Becken. Das Volumen \(V\) (in Litern) hängt direkt proportional von der Zeit \(t\) (in Minuten) ab. 1) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Funktionsgleichung \(V(t)\) an. 2) Erstelle eine Wertetabelle für \(t = 0; 2; 4; 6; 8\). 3) Begründe ohne Rechnung, warum der Graph dieser Zuordnung durch den Koordinatenursprung verlaufen muss. 4) Eine zweite Pumpe B fördert Wasser gemäß der Gleichung \(V_B(t) = 10 \cdot t\). Welche der beiden Pumpen befüllt das Becken schneller? Begründe deine Antwort mithilfe der Funktionsgleichungen.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Begriff „gleichmäßig“ für den mathematischen Zusammenhang? - Wie berechnet man den Faktor, wenn man ein Wertepaar kennt? - Was passiert zum Zeitpunkt Null? - Welche Bedeutung hat die Zahl vor der Variablen \(t\) für die Geschwindigkeit des Vorgangs?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k = \frac{V}{t} = \frac{40}{5} = 8\). Die Funktionsgleichung lautet \(V(t) = 8 \cdot t\). 2. Berechnung der Tabellenwerte durch Einsetzen von \(t\): \(V(0) = 0\); \(V(2) = 16\); \(V(4) = 32\); \(V(6) = 48\); \(V(8) = 64\). 3. Da das Becken zu Beginn des Füllvorgangs (\(t=0\)) leer ist (\(V=0\)), entspricht dies dem Punkt \((0 \mid 0)\). 4. Die Steigung der Funktion gibt die Füllrate an. Da die Steigung von Pumpe B (\(10\,\text{l/min}\)) größer ist als die von Pumpe A (\(8\,\text{l/min}\)), befüllt Pumpe B das Becken schneller.

Antwort

1) \(k = 8\); \(V(t) = 8 \cdot t\). 2) Tabelle: <table> <tr><td>\(t\) in \(\text{min}\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td></tr> <tr><td>\(V\) in \(\text{l}\)</td><td>\(0\)</td><td>\(16\)</td><td>\(32\)</td><td>\(48\)</td><td>\(64\)</td></tr> </table> 3) Da das Becken am Anfang (\(t=0\)) leer ist (\(V=0\)), verläuft der Graph durch den Ursprung. 4) Pumpe B ist schneller, da ihre Steigung (\(10\)) größer ist als die von Pumpe A (\(8\)).
4245078
Gegeben ist eine direkt proportionale Zuordnung zwischen zwei Größen \(x\) und \(y\). In der folgenden Tabelle sind einige Wertepaare bereits eingetragen: <table> <tbody> <tr> <td>\(x\)</td> <td>\(1{,}5\)</td> <td>\(4\)</td> <td>\(?\)</td> </tr> <tr> <td>\(y\)</td> <td>\(4{,}5\)</td> <td>\(?\)</td> <td>\(15\)</td> </tr> </tbody> </table> a) Berechne den Proportionalitätsfaktor \(k\) für den Zusammenhang \(y = k \cdot x\). b) Vervollständige die fehlenden Werte in der Tabelle. c) Gib die Funktionsgleichung an, die diesen Zusammenhang beschreibt. d) Beschreibe den Verlauf des Graphen dieser Funktion in einem Koordinatensystem.

Denkanstöße

- Wie hängen die Werte \(x\) und \(y\) bei einer direkten Proportionalität zusammen? - Welche Rechnung musst du durchführen, um von einem \(x\)-Wert auf den zugehörigen \(y\)-Wert zu kommen? - Überlege dir, welchen speziellen Punkt jede direkt proportionale Funktion im Koordinatensystem gemeinsam hat. - Was bedeutet es für den \(y\)-Wert, wenn der \(x\)-Wert verdoppelt wird?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): Aus dem ersten Wertepaar \((1{,}5 \mid 4{,}5)\) ergibt sich \(k = \frac{y}{x} = \frac{4{,}5}{1{,}5} = 3\). 2. Berechnung der fehlenden Werte: Für \(x = 4\) ist \(y = 3 \cdot 4 = 12\). Für \(y = 15\) ist \(x = \frac{15}{3} = 5\). 3. Aufstellen der Funktionsgleichung: Da es sich um eine direkte Proportionalität handelt, lautet die Gleichung \(y = 3 \cdot x\). 4. Beschreibung des Graphen: Der Graph ist eine Ursprungsgerade, die durch den Punkt \((0 \mid 0)\) verläuft und eine Steigung von \(3\) aufweist.

Antwort

a) \(k = 3\) b) Fehlender \(y\)-Wert: \(12\); fehlender \(x\)-Wert: \(5\). c) \(y = 3 \cdot x\) d) Der Graph ist eine Gerade, die durch den Ursprung \((0 \mid 0)\) und zum Beispiel den Punkt \((1 \mid 3)\) verläuft.
4245098
Eine Ursprungsgerade verläuft durch den Punkt \(P(3 \mid 10{,}5)\). 1. Bestimme die Funktionsgleichung dieser Geraden. 2. Ein weiterer Punkt \(Q(x \mid 17{,}5)\) liegt ebenfalls auf dieser Geraden. Berechne die fehlende Koordinate \(x\).

Denkanstöße

- Welche allgemeine Form hat die Gleichung einer Geraden, die durch den Koordinatenursprung verläuft? - Wie kannst du einen gegebenen Punkt nutzen, um den Steigungsfaktor zu berechnen? - Wenn du die Funktionsgleichung kennst, wie kannst du dann einen fehlenden Wert berechnen, wenn der andere gegeben ist?

Lösung

1. Da es sich um eine Ursprungsgerade handelt, ist der \(y\)-Achsenabschnitt \(b = 0\). Die allgemeine Form lautet \(y = m \cdot x\). Durch Einsetzen der Koordinaten von \(P(3 \mid 10{,}5)\) ergibt sich \(10{,}5 = m \cdot 3\). Daraus folgt die Steigung \(m = 3{,}5\). Die Funktionsgleichung lautet somit \(y = 3{,}5 \cdot x\). 2. Um die \(x\)-Koordinate von \(Q\) zu bestimmen, wird der \(y\)-Wert \(17{,}5\) in die Gleichung eingesetzt: \(17{,}5 = 3{,}5 \cdot x\). Durch Division ergibt sich \(x = 5\).

Antwort

1. Die Funktionsgleichung lautet \(y = 3{,}5 \cdot x\). 2. Die fehlende Koordinate ist \(x = 5\).
4245158
Gegeben sind die drei proportionalen Funktionen mit den folgenden Gleichungen: \(f(x) = 2{,}5 \cdot x\) \(g(x) = -0{,}4 \cdot x\) \(h(x) = \frac{1}{4} \cdot x\) a) Welche der zugehörigen Geraden verläuft am steilsten im Koordinatensystem? Begründe deine Antwort mithilfe der Steigungswerte. b) Durch welche Quadranten verläuft der Graph der Funktion \(g\)? Erkläre den Zusammenhang mit dem Vorzeichen der Steigung. c) Bestimme für jede der drei Funktionen einen Punkt \(P(x \mid y)\) mit \(x > 0\), der auf dem Graphen liegt.

Denkanstöße

- Was gibt der Betrag der Steigung (\(|m|\)) über das Aussehen der Geraden an? - Erinnere dich daran, wie die Quadranten im Koordinatensystem nummeriert sind (gegen den Uhrzeigersinn, startend oben rechts). - Wie verhalten sich die \(y\)-Werte, wenn die Steigung negativ ist und \(x\) größer wird? - Um einen Punkt auf einem Graphen zu finden, kannst du einen beliebigen \(x\)-Wert wählen und den zugehörigen \(y\)-Wert ausrechnen.

Lösung

1. Vergleich der Steilheit: Die Steilheit einer Geraden \(y = m \cdot x\) wird durch den Betrag der Steigung \(|m|\) bestimmt. Da \(|2{,}5| > |-0{,}4|\) und \(|2{,}5| > |0{,}25|\) gilt, verläuft der Graph von \(f\) am steilsten. 2. Bestimmung der Quadranten für \(g\): Da die Steigung \(m = -0{,}4\) negativ ist, fallen die \(y\)-Werte bei steigenden \(x\)-Werten. Die Gerade verläuft daher durch den II. und IV. Quadranten. 3. Berechnung von Beispielpunkten: - Für \(f\): Wähle \(x=2\), dann ist \(f(2) = 2{,}5 \cdot 2 = 5\). Punkt: \(P_f(2 \mid 5)\). - Für \(g\): Wähle \(x=5\), dann ist \(g(5) = -0{,}4 \cdot 5 = -2\). Punkt: \(P_g(5 \mid -2)\). - Für \(h\): Wähle \(x=4\), dann ist \(h(4) = \frac{1}{4} \cdot 4 = 1\). Punkt: \(P_h(4 \mid 1)\).

Antwort

a) Die Gerade \(f\) ist am steilsten, da \(|2{,}5|\) der größte Betrag der Steigungen ist. b) Der Graph von \(g\) verläuft durch den II. und IV. Quadranten, da die Steigung negativ ist. c) Mögliche Punkte sind \(P_f(2 \mid 5)\), \(P_g(5 \mid -2)\) und \(P_h(4 \mid 1)\).
4262178
Gegeben ist eine direkte Proportionalität \(y = k \cdot x\). Es ist bekannt, dass für den Wert \(x = 8\) der Funktionswert \(y = 6\) ist. a) Bestimme die Funktionsgleichung. b) Berechne den Wert von \(y\) für \(x = 15\).

Denkanstöße

- Welchen Aufbau hat die Funktionsgleichung bei einer direkten Proportionalität? - Wie kannst du den Faktor \(k\) bestimmen, wenn du ein zusammengehöriges Paar von \(x\) und \(y\) kennst? - Was musst du tun, um den Wert für ein bestimmtes \(x\) zu finden, sobald du die Formel hast?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\) durch Einsetzen des gegebenen Wertepaares \((8 \mid 6)\) in die allgemeine Form \(y = k \cdot x\): \(6 = k \cdot 8 \implies k = \frac{6}{8} = 0{,}75\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung mit dem berechneten Faktor: \(y = 0{,}75 \cdot x\). 3. Berechnung des gesuchten Funktionswertes für \(x = 15\) durch Einsetzen in die Gleichung: \(y = 0{,}75 \cdot 15 = 11{,}25\).

Antwort

a) \(y = 0{,}75 \cdot x\) b) \(y = 11{,}25\)
4262218
Gegeben sind die Funktionen \(f(x) = x\) und \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot x\). 1. Berechne die Funktionswerte \(f(x)\) und \(g(x)\) für \(x = 4\) und \(x = 8\). 2. Beschreibe das Verhältnis der Funktionswerte \(g(x)\) zu \(f(x)\) für einen beliebigen Wert \(x \neq 0\). 3. Erkläre, wie der Graph von \(g\) aus dem Graphen von \(f\) durch eine Veränderung in \(y\)-Richtung (Stauchung oder Streckung) hervorgeht.

Denkanstöße

- Setze die gegebenen Zahlen in die Funktionsgleichungen ein. - Was bemerkst du, wenn du die Ergebnisse von \(g(x)\) mit denen von \(f(x)\) vergleichst? - Überlege, ob die Werte größer oder kleiner werden und was das für den Graphen bedeutet. - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen dem Faktor vor dem \(x\) und der Form der Geraden.

Lösung

1. Berechnung der Funktionswerte: Für \(x = 4\) gilt \(f(4) = 4\) und \(g(4) = \frac{1}{4} \cdot 4 = 1\). Für \(x = 8\) gilt \(f(8) = 8\) und \(g(8) = \frac{1}{4} \cdot 8 = 2\). 2. Verhältnis der Funktionswerte: Für jedes \(x\) gilt \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot x = \frac{1}{4} \cdot f(x)\). Für \(x \neq 0\) ist das Verhältnis \(\frac{g(x)}{f(x)}\) somit konstant \(\frac{1}{4}\). 3. Geometrische Interpretation: Da jeder Funktionswert von \(g\) genau ein Viertel des entsprechenden Funktionswertes von \(f\) beträgt, entsteht der Graph von \(g\) durch eine Stauchung des Graphen von \(f\) in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{4}\).

Antwort

1. \(f(4) = 4, g(4) = 1\); \(f(8) = 8, g(8) = 2\). 2. Für \(x \neq 0\) gilt \(\frac{g(x)}{f(x)} = \frac{1}{4}\); äquivalent ist \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot f(x)\). 3. Der Graph von \(g\) entsteht durch eine Stauchung des Graphen von \(f\) in \(y\)-Richtung um den Faktor \(\frac{1}{4}\).
4119098
In einem Unverpackt-Laden kostet Bio-Mandelmus \(2{,}80\,\text{€}\) pro \(100\,\text{g}\). a) Begründe, warum es sich hierbei um eine proportionale Zuordnung (Masse \(\to\) Preis) handelt. b) Erstelle eine Wertetabelle für die Mengen \(50\,\text{g}\), \(100\,\text{g}\), \(250\,\text{g}\) und \(500\,\text{g}\). c) Jemand möchte ein leeres Glas mit Mandelmus füllen. Das leere Glas wiegt \(180\,\text{g}\). Nach dem Befüllen wiegt das Glas insgesamt \(530\,\text{g}\). Berechne den Preis für diese Portion Mandelmus.

Denkanstöße

- Was bedeutet „proportional“ für das Verhältnis von Gewicht und Preis? - Wie viel kostet ein einziges Gramm oder wie viel kosten 10 Gramm? - Achte darauf, dass man im Laden nur für den Inhalt bezahlt, nicht für das Gewicht des Glases. - Kannst du den Preis für \(350\,\text{g}\) aus den Werten für \(100\,\text{g}\), \(200\,\text{g}\) und \(50\,\text{g}\) zusammensetzen?

Lösung

1. Begründung: Es handelt sich um eine proportionale Zuordnung, da der Preis pro Gramm konstant ist (\(0{,}028\,\text{€/g}\)). Das Doppelte der Masse kostet das Doppelte des Preises. 2. Berechnung der Tabellenwerte: - \(50\,\text{g}\): \(2{,}80\,\text{€} : 2 = 1{,}40\,\text{€}\) - \(100\,\text{g}\): \(2{,}80\,\text{€}\) - \(250\,\text{g}\): \(2{,}5 \cdot 2{,}80\,\text{€} = 7{,}00\,\text{€}\) - \(500\,\text{g}\): \(5 \cdot 2{,}80\,\text{€} = 14{,}00\,\text{€}\) 3. Berechnung der Netto-Masse des Mus: \(530\,\text{g} - 180\,\text{g} = 350\,\text{g}\). 4. Berechnung des Preises für \(350\,\text{g}\): \(3{,}5 \cdot 2{,}80\,\text{€} = 9{,}80\,\text{€}\).

Antwort

a) Es ist proportional, da der Preis pro Masseneinheit fest ist (konstanter Proportionalitätsfaktor). b) Tabelle: \(50\,\text{g} \to 1{,}40\,\text{€}\); \(100\,\text{g} \to 2{,}80\,\text{€}\); \(250\,\text{g} \to 7{,}00\,\text{€}\); \(500\,\text{g} \to 14{,}00\,\text{€}\). c) Das Mandelmus wiegt \(350\,\text{g}\) und kostet \(9{,}80\,\text{€}\).
4119318
Ein Fahrradverleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Tarif A: Keine Grundgebühr, \(2{,}50\,\text{€}\) pro Stunde. Tarif B: \(5{,}00\,\text{€}\) Grundgebühr, \(1{,}00\,\text{€}\) pro Stunde. Untersuche für beide Tarife, ob die Zuordnung „Leihdauer in Stunden \(\rightarrow\) Mietpreis in \(\text{€}\)“ proportional ist. Nutze zur Begründung jeweils ein Beispiel mit konkreten Werten.

Denkanstöße

- Erstelle eine kleine Tabelle für 1 Stunde und 2 Stunden für beide Tarife. - Prüfe die Quotientengleichheit: Ist der Preis geteilt durch die Stunden immer derselbe Wert? - Überlege, wie sich die Grundgebühr auf das Verhältnis zwischen Zeit und Preis auswirkt.

Lösung

1. Untersuchung Tarif A: Bei \(1\,\text{h}\) beträgt der Preis \(2{,}50\,\text{€}\), bei \(2\,\text{h}\) beträgt er \(5{,}00\,\text{€}\). Der Quotient \(\frac{2{,}50}{1} = 2{,}50\) und \(\frac{5{,}00}{2} = 2{,}50\) ist gleich. Tarif A ist proportional. 2. Untersuchung Tarif B: Bei \(1\,\text{h}\) beträgt der Preis \(5{,}00 + 1{,}00 = 6{,}00\,\text{€}\). Bei \(2\,\text{h}\) beträgt der Preis \(5{,}00 + 2 \cdot 1{,}00 = 7{,}00\,\text{€}\). 3. Vergleich Tarif B: Der Quotient \(\frac{6{,}00}{1} = 6{,}00\) ist ungleich \(\frac{7{,}00}{2} = 3{,}50\). Eine Verdopplung der Zeit führt nicht zur Verdopplung des Preises. Tarif B ist nicht proportional.

Antwort

Tarif A ist proportional. Tarif B ist nicht proportional.
4119368
Ein Kiosk verkauft lose Bonbons. Ein Beutel mit \(125\,\text{g}\) kostet \(1{,}50\,\text{€}\). a) Berechne, wie viel ein Beutel mit \(300\,\text{g}\) kosten müsste, wenn der Preis proportional zum Gewicht wäre. b) Tatsächlich kostet der \(300\,\text{g}\)-Beutel nur \(3{,}30\,\text{€}\). Erkläre, warum Händler Preise oft so gestalten, dass sie bei größeren Mengen nicht mehr proportional zum Gewicht sind.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Preis für ein einzelnes Gramm oder für \(100\,\text{g}\) als Zwischenschritt. - Überlege dir, welche Kosten für einen Händler bei jeder Packung anfallen, egal wie voll sie ist. - Warum könnte es für einen Laden gut sein, wenn Kunden gleich die große Packung kaufen?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Gramm für das erste Angebot: \(1{,}50\,\text{€} : 125\,\text{g} = 0{,}012\,\text{€/g}\). 2. Hochrechnen auf \(300\,\text{g}\) für Proportionalität: \(300\,\text{g} \cdot 0{,}012\,\text{€/g} = 3{,}60\,\text{€}\). 3. Analyse der Preisgestaltung: Händler geben oft Mengenrabatte, um Kunden zum Kauf größerer Mengen zu bewegen; zudem sind Verpackungskosten pro Gramm bei großen Packungen oft geringer.

Antwort

a) Der Beutel müsste \(3{,}60\,\text{€}\) kosten. b) Dies liegt oft an Mengenrabatten, um den Verkauf größerer Mengen zu fördern, oder an geringeren anteiligen Kosten für Verpackung und Logistik bei größeren Einheiten.
4119408
Ein Gärtner behauptet: „Die Zuordnung ‚Anzahl der gepflanzten Apfelbäume \(\to\) Erntemenge in Kilogramm‘ ist proportional.“ a) Unter welchen idealisierten Bedingungen hätte der Gärtner recht? b) Nenne zwei Gründe aus der Realität, warum diese Zuordnung in der Praxis meistens doch nicht exakt proportional ist.

Denkanstöße

- Wann wäre das Verhältnis von Bäumen zu Äpfeln immer genau gleich? - Denke an die Natur: Sind alle Lebewesen oder Pflanzen einer Art identisch in ihrer Leistung? - Was brauchen Pflanzen zum Wachsen, das vielleicht nicht für alle Bäume gleich verfügbar ist?

Lösung

1. Bedingung für Proportionalität: Die Zuordnung wäre proportional, wenn jeder Baum exakt die gleiche Menge an Äpfeln tragen würde (konstanter Proportionalitätsfaktor). 2. Realitätscheck Grund 1: Bäume sind Naturprodukte; manche tragen aufgrund von Alter, Standort oder Schädlingen mehr Früchte als andere. 3. Realitätscheck Grund 2: Äußere Einflüsse wie Lichtverhältnisse oder Bodenqualität variieren innerhalb einer Plantage, was zu unterschiedlichen Erträgen pro Baum führt. 4. Realitätscheck Grund 3: Bei sehr vielen Bäumen könnte der Ertrag pro Baum sinken, wenn sie sich gegenseitig Licht oder Nährstoffe wegnehmen.

Antwort

a) Die Zuordnung wäre proportional, wenn man davon ausgeht, dass jeder Baum genau den gleichen Ertrag liefert. b) In der Realität ist dies nicht der Fall, weil Bäume unterschiedlich groß/alt sind, die Bodenqualität variiert oder Schädlinge den Ertrag einzelner Bäume mindern können.
4119428
Gegeben sind zwei Wertetabellen. Entscheide, welche der beiden Tabellen eine proportionale Zuordnung darstellt und welche nicht. Begründe deine Entscheidung mathematisch mithilfe der Quotientengleichheit. Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6\)</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Rechne für jedes Paar in beiden Tabellen das Verhältnis von \(y\) zu \(x\) aus. - Was muss gelten, damit man von einer proportionalen Zuordnung spricht? - Reicht es aus, nur das erste Paar einer Tabelle zu prüfen?

Lösung

1. Prüfung von Tabelle A auf Quotientengleichheit: \(1{,}5 : 1 = 1{,}5\) \(3 : 2 = 1{,}5\) \(4{,}5 : 3 = 1{,}5\) \(6 : 4 = 1{,}5\) Da alle Quotienten \(\frac{y}{x}\) gleich \(1{,}5\) sind, ist Tabelle A proportional. 2. Prüfung von Tabelle B auf Quotientengleichheit: \(2 : 1 = 2\) \(3 : 2 = 1{,}5\) Da \(2 \neq 1{,}5\), liegt keine Quotientengleichheit vor. Tabelle B ist nicht proportional.

Antwort

Tabelle A stellt eine proportionale Zuordnung dar, da alle Quotienten \(\frac{y}{x} = 1{,}5\) ergeben (Quotientengleichheit). Tabelle B ist nicht proportional, da die Quotienten unterschiedlich sind (z. B. \(2 : 1 = 2\) und \(3 : 2 = 1{,}5\)).
4119458
Ein Gartenbesitzer befüllt eine Regentonne mit einem Schlauch. Nach \(6\) Minuten befinden sich \(15\,\text{l}\) Wasser in der Tonne. Der Wasserfluss ist dabei konstant. a) Wie viele Liter Wasser fließen pro Minute in die Tonne? b) Stelle eine Formel auf, die das Volumen \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) beschreibt. c) Wie lange dauert es, bis die Tonne mit \(50\,\text{l}\) gefüllt ist? d) Erkläre, woran man erkennt, dass es sich um eine proportionale Zuordnung handelt.

Denkanstöße

- Wie viel kommt in jeder einzelnen Minute dazu? - Kannst du ein Muster finden, wie sich das Volumen aus der Zeit berechnet? - Wenn du das Zielvolumen kennst, wie oft passt die Menge einer Minute dort hinein? - Was passiert mit der Wassermenge, wenn du die Zeit verdoppelst?

Lösung

1. Berechnung der Durchflussrate: \(15\,\text{l} : 6\,\text{min} = 2{,}5\,\text{l/min}\). 2. Aufstellen der Formel: Da pro Minute \(2{,}5\) Liter fließen, lautet die Gleichung \(V = 2{,}5 \cdot t\). 3. Berechnung der Zeit für \(50\) Liter: Umstellen der Formel nach \(t = V : 2{,}5\). Einsetzen ergibt \(50 : 2{,}5 = 20\,\text{min}\). 4. Begründung der Proportionalität: Da der Wasserfluss konstant ist, herrscht Quotientengleichheit (\(15 : 6 = 2{,}5\)). Das Volumen verdoppelt oder verdreifacht sich, wenn sich die Zeit verdoppelt oder verdreifacht.

Antwort

a) \(2{,}5\,\text{l/min}\) b) \(V = 2{,}5 \cdot t\) c) \(20\,\text{Minuten}\) d) Es handelt sich um eine proportionale Zuordnung, da der Quotient aus Volumen und Zeit (\(2{,}5\)) immer gleich bleibt (Quotientengleichheit).
4119488
In einem Kopierladen stehen zwei verschiedene Tarife zur Auswahl: Tarif A: Jede Kopie kostet \(0{,}10\,\text{€}\). Tarif B: Eine monatliche Grundgebühr von \(2{,}50\,\text{€}\) und jede Kopie kostet zusätzlich \(0{,}05\,\text{€}\). a) Stelle für beide Tarife einen Term auf, der die Gesamtkosten \(G\) in Abhängigkeit von der Anzahl der Kopien \(x\) beschreibt. b) Untersuche, welcher der beiden Tarife eine proportionale Zuordnung darstellt. Begründe deine Antwort mithilfe der Terme oder einer Eigenschaft proportionaler Zuordnungen.

Denkanstöße

- Was bedeutet „proportional“ für den Preis, wenn man gar nichts kauft? - Schau dir die Struktur der Terme an: Welcher Term sieht aus wie die allgemeine Form einer proportionalen Zuordnung? - Überlege, ob sich beim Verdoppeln der Kopienzahl bei beiden Tarifen auch der Preis verdoppelt.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Für Tarif A ergibt sich \(G_A = 0{,}10 \cdot x\). Für Tarif B ergibt sich \(G_B = 0{,}05 \cdot x + 2{,}50\). 2. Prüfung auf Proportionalität: Eine proportionale Zuordnung hat die Form \(y = k \cdot x\). Bei \(x = 0\) muss \(y = 0\) gelten (Ursprungsgerade). 3. Tarif A erfüllt diese Bedingung: \(0{,}10 \cdot 0 = 0\). Das Verhältnis \(\frac{G_A}{x} = 0{,}10\) ist konstant. 4. Tarif B erfüllt dies nicht: Bei \(0\) Kopien entstehen bereits Kosten von \(2{,}50\,\text{€}\) (\(G_B(0) = 2{,}50\)). Somit ist Tarif B zwar linear, aber nicht proportional.

Antwort

a) Tarif A: \(G_A = 0{,}10 \cdot x\); Tarif B: \(G_B = 0{,}05 \cdot x + 2{,}50\) b) Nur Tarif A ist proportional, da nur hier die Kosten bei null Kopien auch null Euro betragen und der Preis pro Kopie immer gleich bleibt.
4119498
Eine Kerze ist zu Beginn \(20\,\text{cm}\) hoch. Sie brennt gleichmäßig ab. Nach \(2\,\text{Stunden}\) ist sie noch \(14\,\text{cm}\) hoch. a) Berechne, um wie viele Zentimeter die Kerze pro Stunde kürzer wird. b) Stelle einen Term auf, der die Resthöhe \(h\) der Kerze nach \(t\) Stunden angibt. c) Begründe, warum die Zuordnung „Zeit \(\rightarrow\) Resthöhe“ keine proportionale Zuordnung ist.

Denkanstöße

- Wie viel brennt die Kerze insgesamt in den zwei Stunden ab? Wie viel ist das dann pro Stunde? - Wenn du einen Term schreibst, denke an den Startwert und den Wert, der pro Zeiteinheit verloren geht. - Was müsste passieren, damit eine Zuordnung proportional ist? Denke an den Graphen oder das Verhalten bei dem Wert Null.

Lösung

1. Berechnung der Abnahmerate: Die Kerze verliert in \(2\,\text{Stunden}\) \(20\,\text{cm} - 14\,\text{cm} = 6\,\text{cm}\). Pro Stunde sind das \(6\,\text{cm} : 2 = 3\,\text{cm}\). 2. Aufstellen des Terms: Die Starthöhe ist \(20\), davon werden pro Stunde \(3 \cdot t\) abgezogen. Der Term lautet \(h = 20 - 3 \cdot t\). 3. Prüfung der Proportionalität: Bei einer proportionalen Zuordnung müsste sich die Höhe verdoppeln, wenn sich die Zeit verdoppelt. Hier wird die Kerze jedoch kleiner. Zudem ist der Wert bei \(t = 0\) nicht \(0\), sondern \(20\). Eine proportionale Zuordnung muss durch den Punkt \((0|0)\) verlaufen.

Antwort

a) \(3\,\text{cm}\) pro Stunde b) \(h = 20 - 3 \cdot t\) c) Die Zuordnung ist nicht proportional, da die Kerze bei \(0\,\text{Stunden}\) eine Höhe von \(20\,\text{cm}\) hat (der Graph geht nicht durch den Ursprung).
4119518
Zwei Kopierer in einer Schule arbeiten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Kopierer A druckt \(120\) Seiten in \(3\) Minuten. Kopierer B druckt \(150\) Seiten in \(5\) Minuten. Bei beiden Geräten handelt es sich um proportionale Zuordnungen zwischen der Zeit \(x\) (in Minuten) und der Anzahl der Seiten \(y\). a) Stelle für beide Kopierer die Zuordnungsvorschrift auf. b) Wenn man die Arbeitsweise beider Kopierer als Graphen darstellt: Welcher Graph ist steiler? Erkläre die Bedeutung der Steilheit in diesem Sachkontext. c) Beide Kopierer starten gleichzeitig. Berechne, wie viele Seiten Kopierer A gedruckt hat, wenn Kopierer B gerade \(360\) Seiten fertiggestellt hat.

Denkanstöße

- Was gibt der Proportionalitätsfaktor in diesem Beispiel an? - Wie viel schafft jeder Kopierer in genau einer Minute? - Überlege dir, was ein steilerer Graph für die Anzahl der Seiten pro Minute bedeutet. - Bestimme zuerst die Zeit, die Kopierer B für seine Seiten benötigt.

Lösung

1. Berechnung der Druckgeschwindigkeiten (Proportionalitätsfaktoren): Für Kopierer A gilt \(k_A = 120 : 3 = 40\) Seiten pro Minute. Für Kopierer B gilt \(k_B = 150 : 5 = 30\) Seiten pro Minute. 2. Zuordnungsvorschriften: \(y_A = 40 \cdot x\) und \(y_B = 30 \cdot x\). 3. Interpretation der Steilheit: Der Graph von Kopierer A ist steiler, da \(40 > 30\). Im Sachkontext bedeutet eine größere Steilheit eine höhere Druckgeschwindigkeit (mehr Seiten pro Zeiteinheit). 4. Berechnung für Kopierer B: Um \(360\) Seiten zu drucken, benötigt Kopierer B die Zeit \(x = 360 : 30 = 12\,\text{Minuten}\). 5. Berechnung für Kopierer A: In dieser Zeit druckt Kopierer A die Anzahl \(y_A = 40 \cdot 12 = 480\) Seiten.

Antwort

a) Kopierer A: \(y = 40 \cdot x\); Kopierer B: \(y = 30 \cdot x\). b) Der Graph von Kopierer A ist steiler. Die Steilheit entspricht hier der Druckgeschwindigkeit (Seiten pro Minute). c) Kopierer A hat \(480\) Seiten gedruckt.
4119528
Der Graph einer proportionalen Zuordnung verläuft im Koordinatensystem durch den Punkt \(P(4|14)\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Zuordnungsgleichung an. b) Überprüfe durch Rechnung, ob der Punkt \(Q(7|24{,}5)\) ebenfalls auf diesem Graphen liegt. c) Eine Schülerin behauptet: „Wenn ich den \(x\)-Wert verdopple, verdoppelt sich bei dieser Zuordnung auch immer der \(y\)-Wert.“ Hat sie recht? Begründe deine Antwort allgemein mithilfe der Zuordnungsgleichung \(y = k \cdot x\).

Denkanstöße

- Wie kannst du die Gleichung nutzen, um den Faktor zu finden, wenn du einen Punkt kennst? - Was musst du tun, um zu prüfen, ob ein Punkt zu einer Rechenvorschrift passt? - Überlege dir, was mit dem Ergebnis einer Malaufgabe passiert, wenn man einen der Faktoren verdoppelt. - Kannst du ein Beispiel mit Zahlen ausprobieren und dann versuchen, es mit Buchstaben zu erklären?

Lösung

1. Bestimmung von \(k\): Da die Zuordnung proportional ist, gilt \(y = k \cdot x\). Einsetzen von \(P(4|14)\) ergibt \(14 = k \cdot 4\), woraus \(k = 14 : 4 = 3{,}5\) folgt. Die Gleichung lautet \(y = 3{,}5 \cdot x\). 2. Punktprobe für \(Q(7|24{,}5)\): Einsetzen von \(x = 7\) in die Gleichung ergibt \(y = 3{,}5 \cdot 7 = 24{,}5\). Da das Ergebnis mit dem \(y\)-Wert von \(Q\) übereinstimmt, liegt der Punkt auf dem Graphen. 3. Allgemeine Begründung: Ersetzt man in der Gleichung \(x\) durch \(2 \cdot x\), erhält man den neuen Wert \(y_{\text{neu}} = k \cdot (2 \cdot x)\). Durch das Assoziativ- und Kommutativgesetz gilt \(y_{\text{neu}} = 2 \cdot (k \cdot x)\). Da \(k \cdot x\) der ursprüngliche \(y\)-Wert ist, gilt \(y_{\text{neu}} = 2 \cdot y\). Die Schülerin hat also recht; dies ist eine Grundeigenschaft proportionaler Zuordnungen.

Antwort

a) \(k = 3{,}5\); Zuordnungsgleichung: \(y = 3{,}5 \cdot x\). b) Ja, der Punkt \(Q\) liegt auf dem Graphen, da \(3{,}5 \cdot 7 = 24{,}5\) ist. c) Ja, sie hat recht. Wenn man \(x\) verdoppelt, wird aus \(y = k \cdot x\) der neue Wert \(y_{\text{neu}} = k \cdot (2 \cdot x) = 2 \cdot (k \cdot x) = 2 \cdot y\). Das \(y\) verdoppelt sich also ebenfalls.
4119548
Eine Gartenkerze hat zu Beginn eine Höhe von \(30\,\text{cm}\). Nachdem sie \(4\,\text{Stunden}\) lang gleichmäßig gebrannt hat, beträgt ihre Höhe nur noch \(22\,\text{cm}\). a) Überprüfe, ob die Zuordnung „Brenndauer (in \(\text{h}\)) \(\rightarrow\) verbleibende Höhe (in \(\text{cm}\))“ proportional ist. Begründe kurz. b) Stelle einen Term auf, der die Resthöhe \(h\) nach \(x\) Stunden beschreibt. c) Berechne mithilfe deines Terms die Höhe der Kerze nach \(7{,}5\,\text{Stunden}\).

Denkanstöße

- Was passiert mit der Höhe, wenn die Zeit verstreicht? Startet die Höhe bei Null? - Wie viel Zentimeter verliert die Kerze in einer einzigen Stunde? - Kannst du eine Formel schreiben, die mit der Anfangshöhe beginnt?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität: Eine proportionale Zuordnung müsste bei \(0\,\text{h}\) den Wert \(0\,\text{cm}\) haben (oder ein konstantes Verhältnis zeigen). Hier ist die Höhe bei \(0\,\text{h}\) jedoch \(30\,\text{cm}\). Zudem führt eine Verdopplung der Zeit nicht zu einer Verdopplung der Resthöhe. Die Zuordnung ist nicht proportional. 2. Berechnung der Abnahmerate: In \(4\,\text{h}\) verliert die Kerze \(30\,\text{cm} - 22\,\text{cm} = 8\,\text{cm}\). Die Rate beträgt \(8\,\text{cm} : 4\,\text{h} = 2\,\text{cm/h}\). 3. Aufstellen des Terms: Die Starthöhe ist \(30\), davon werden pro Stunde \(x\) jeweils \(2\,\text{cm}\) abgezogen. Term: \(h(x) = 30 - 2 \cdot x\). 4. Berechnung für \(x = 7{,}5\): \(h(7{,}5) = 30 - 2 \cdot 7{,}5 = 30 - 15 = 15\). Die Höhe beträgt \(15\,\text{cm}\).

Antwort

a) Die Zuordnung ist nicht proportional, da sie nicht durch den Ursprung \((0|0)\) verläuft (die Kerze hat am Anfang eine Höhe) und der Quotient aus Resthöhe und Brenndauer nicht konstant ist. b) Die Funktion lautet: \(h(x) = 30 - 2 \cdot x\) (wobei \(x\) die Zeit in Stunden ist). c) Nach \(7{,}5\,\text{Stunden}\) ist die Kerze noch \(15\,\text{cm}\) hoch.
4119668
Das Diagramm einer proportionalen Zuordnung beschreibt die Fahrt eines Radfahrers mit konstanter Geschwindigkeit. Auf der \(x\)-Achse ist die Zeit in Minuten abgetragen, auf der \(y\)-Achse die Strecke in Kilometern. Der Punkt \(P(15|4{,}5)\) liegt auf dem Graphen. a) Erkläre die Bedeutung des Punktes \(P(15|4{,}5)\) im Kontext der Fahrt. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib an, was dieser Wert über den Radfahrer aussagt. c) Berechne, welche Strecke der Radfahrer in \(40\) Minuten zurücklegt. d) Wie lange benötigt er für eine Strecke von \(18\,\text{km}\)?

Denkanstöße

- Welche Information gibt uns die erste Zahl eines Punktes im Koordinatensystem, und welche die zweite? - Wie berechnet man den Faktor, der beschreibt, wie viel sich \(y\) pro Einheit von \(x\) ändert? - Wenn du weißt, wie weit der Radfahrer in einer Minute kommt, wie kommst du dann auf die Strecke für eine längere Zeit? - Wie oft passt die Strecke pro Minute in die Gesamtstrecke hinein?

Lösung

1. Interpretation der Koordinaten: Die \(x\)-Koordinate gibt die Zeit (\(15\,\text{min}\)) und die \(y\)-Koordinate die Strecke (\(4{,}5\,\text{km}\)) an 2. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = 4{,}5 : 15 = 0{,}3\). Dieser Wert entspricht der Geschwindigkeit von \(0{,}3\,\text{km/min}\) 3. Berechnung der Strecke für \(x = 40\): \(y = 0{,}3 \cdot 40 = 12\,\text{km}\) 4. Berechnung der Zeit für \(y = 18\): \(x = 18 : 0{,}3 = 60\,\text{min}\)

Antwort

a) Der Punkt bedeutet, dass der Radfahrer in \(15\) Minuten eine Strecke von \(4{,}5\,\text{km}\) zurücklegt. b) \(k = 0{,}3\). Dies ist die Geschwindigkeit in \(\text{km/min}\). c) In \(40\) Minuten legt er \(12\,\text{km}\) zurück. d) Für \(18\,\text{km}\) benötigt er \(60\) Minuten (entspricht \(1\) Stunde).
4119938
In einem Schreibwarengeschäft werden Hefte in verschiedenen Packungsgrößen angeboten: Angebot A: Ein Paket mit \(8\) Heften kostet \(6{,}40\,\text{€}\). Angebot B: Ein Paket mit \(12\) Heften kostet \(9{,}00\,\text{€}\). a) Welches der beiden Angebote ist preisgünstiger pro Heft? b) Wie viel würde man für \(20\) Hefte bezahlen, wenn man sie zum Einzelpreis des günstigeren Angebots kaufen könnte?

Denkanstöße

- Rechne zuerst aus, was ein einzelnes Heft in jedem der beiden Pakete kostet. - Vergleiche die beiden Einzelpreise, um das bessere Angebot zu finden. - Nutze den kleineren Einzelpreis für die Berechnung der größeren Menge.

Lösung

1. Berechnung des Stückpreises für Angebot A: \(6{,}40\,\text{€} : 8 = 0{,}80\,\text{€}\) pro Heft. 2. Berechnung des Stückpreises für Angebot B: \(9{,}00\,\text{€} : 12 = 0{,}75\,\text{€}\) pro Heft. 3. Vergleich der Preise: Da \(0{,}75\,\text{€} < 0{,}80\,\text{€}\), ist Angebot B günstiger. 4. Berechnung der Kosten für 20 Hefte zum Preis von Angebot B: \(20 \cdot 0{,}75\,\text{€} = 15{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) Angebot B ist mit \(0{,}75\,\text{€}\) pro Heft günstiger als Angebot A (\(0{,}80\,\text{€}\)). b) Für \(20\) Hefte würde man \(15{,}00\,\text{€}\) bezahlen.
4120058
An einem Stand für Trockenfrüchte und Nüsse kosten \(100\,\text{g}\) einer Nussmischung genau \(1{,}40\,\text{€}\). a) Wie viel muss ein Kunde bezahlen, wenn er \(350\,\text{g}\) dieser Mischung kauft? b) Wie viel Gramm der Nussmischung erhält man für genau \(10{,}50\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Wie viel kostet ein einzelnes Gramm der Mischung? - Wenn du weißt, was \(100\,\text{g}\) kosten, wie oft passen diese \(100\,\text{g}\) in dein Zielgewicht oder dein Budget? - Könnte eine Tabelle (Dreisatz) hier hilfreich sein?

Lösung

1. Bestimmung des Preises pro Gramm: \(1{,}40\,\text{€} : 100\,\text{g} = 0{,}014\,\text{€/g}\). 2. Berechnung für \(350\,\text{g}\): \(350\,\text{g} \cdot 0{,}014\,\text{€/g} = 4{,}90\,\text{€}\). 3. Berechnung der Menge für \(10{,}50\,\text{€}\): \(10{,}50\,\text{€} : 0{,}014\,\text{€/g} = 750\,\text{g}\). Alternativ über den Dreisatz: \(10{,}50\,\text{€} : 1{,}40\,\text{€} = 7{,}5\). Dann \(7{,}5 \cdot 100\,\text{g} = 750\,\text{g}\).

Antwort

a) \(350\,\text{g}\) kosten \(4{,}90\,\text{€}\). b) Für \(10{,}50\,\text{€}\) erhält man \(750\,\text{g}\).
4120568
Zwei Internetanbieter vergleichen ihre Tarife für mobiles Datenvolumen. Bei beiden Tarifen sind die Kosten proportional zum Datenvolumen: Tarif A: \(1{,}50\,\text{€}\) für \(500\,\text{MB}\) Tarif B: \(2{,}40\,\text{€}\) für \(1\,000\,\text{MB}\) a) Welcher Tarif ist pro Megabyte günstiger? Begründe rechnerisch. b) Wenn man die Zuordnung \(\text{Datenvolumen in MB} \to \text{Kosten in €}\) grafisch darstellt, welcher Graph verläuft steiler? Erkläre den Zusammenhang zwischen dem Preis pro Megabyte und der Steigung.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Preis für ein einzelnes Megabyte? - Was bedeutet eine größere Steigung im Kontext von Kosten? - Vergleiche die Kosten für die gleiche Menge an Daten.

Lösung

1. Preis pro MB für Tarif A: \(1{,}50\,\text{€} : 500 = 0{,}003\,\text{€/MB}\) 2. Preis pro MB für Tarif B: \(2{,}40\,\text{€} : 1\,000 = 0{,}0024\,\text{€/MB}\) 3. Vergleich: \(0{,}0024 < 0{,}003\), also ist Tarif B günstiger. 4. Die Steigung eines Graphen bei direkter Proportionalität entspricht dem Proportionalitätsfaktor (hier Preis pro MB). Da Tarif A einen höheren Preis pro MB hat (\(0{,}003 > 0{,}0024\)), verläuft der Graph von Tarif A steiler.

Antwort

a) Tarif B ist mit \(0{,}0024\,\text{€/MB}\) günstiger als Tarif A mit \(0{,}003\,\text{€/MB}\). b) Der Graph von Tarif A verläuft steiler, da die Kosten pro Megabyte (die Steigung) dort höher sind.
4120598
Die Kraftstoffanzeige eines Autos zeigt an, dass für eine Strecke von \(600\,\text{km}\) genau \(42\,\text{l}\) Benzin verbraucht wurden. Der Verbrauch ist dabei direkt proportional zur gefahrenen Strecke. a) Stelle eine Funktionsgleichung der Form \(f(x) = k \cdot x\) auf, die den Verbrauch \(f(x)\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Strecke \(x\) (in Kilometern) beschreibt. Welche Bedeutung hat die Proportionalitätskonstante \(k\) in diesem Sachkontext? b) Auf einer Autobahnfahrt erhöht sich der Verbrauch um \(1{,}2\,\text{l}\) pro \(100\,\text{km}\). Wie viel Benzin benötigt das Auto unter diesen Bedingungen für eine Reise von \(350\,\text{km}\)?

Denkanstöße

- Wie viel Benzin verbraucht das Auto auf einem einzigen Kilometer? - Überlege, was die Proportionalitätskonstante \(k\) in der Formel \(y = k \cdot x\) physikalisch ausdrückt. - Achte beim Erhöhen des Verbrauchs darauf, dass die Einheiten (pro \(100\,\text{km}\) vs. pro \(1\,\text{km}\)) zusammenpassen.

Lösung

1. Bestimmung der Proportionalitätskonstanten \(k\): \(k = 42\,\text{l} : 600\,\text{km} = 0{,}07\,\text{l}/\text{km}\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(f(x) = 0{,}07 \cdot x\). Die Konstante \(k\) gibt den Verbrauch in Litern pro gefahrenem Kilometer an. 3. Umrechnung der Verbrauchserhöhung auf einen Kilometer: \(1{,}2\,\text{l} : 100\,\text{km} = 0{,}012\,\text{l}/\text{km}\). 4. Berechnung der neuen Verbrauchsrate: \(0{,}07\,\text{l}/\text{km} + 0{,}012\,\text{l}/\text{km} = 0{,}082\,\text{l}/\text{km}\). 5. Berechnung des Gesamtverbrauchs für \(350\,\text{km}\): \(350\,\text{km} \cdot 0{,}082\,\text{l}/\text{km} = 28{,}7\,\text{l}\).

Antwort

a) Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 0{,}07 \cdot x\). Die Konstante \(k = 0{,}07\) gibt den Benzinverbrauch pro Kilometer an (\(0{,}07\,\text{l}/\text{km}\)). b) Das Auto benötigt \(28{,}7\,\text{l}\) Benzin.
4125128
An einem Marktstand werden Walnüsse lose verkauft. Der Preis \(P\) verhält sich proportional zum Gewicht \(g\). Für \(250\,\text{g}\) Walnüsse bezahlt man \(4{,}50\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der den Preis \(P\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit vom Gewicht \(g\) (in \(\text{g}\)) angibt. b) Berechne den Preis für eine Portion von \(350\,\text{g}\) und für eine Tüte mit \(1{,}2\,\text{kg}\). c) Ein Kunde möchte genau für \(11{,}70\,\text{€}\) Walnüsse kaufen. Welches Gewicht in Gramm erhält er dafür?

Denkanstöße

- Wie viel kostet ein einzelnes Gramm der Walnüsse? - Achte darauf, dass alle Gewichtsangaben in der gleichen Einheit (Gramm) stehen, bevor du rechnest. - Wenn du den Preis für ein Gramm kennst, wie oft passt dieser Preis in den Gesamtbetrag?

Lösung

1. Bestimmung des Preises pro Gramm: \(4{,}50 : 250 = 0{,}018\,\text{€/g}\). 2. Aufstellen des Terms: \(P = 0{,}018 \cdot g\). 3. Preis für \(350\,\text{g}\): \(P = 0{,}018 \cdot 350 = 6{,}30\,\text{€}\). 4. Preis für \(1{,}2\,\text{kg} = 1200\,\text{g}\): \(P = 0{,}018 \cdot 1200 = 21{,}60\,\text{€}\). 5. Berechnung des Gewichts für \(11{,}70\,\text{€}\): \(g = 11{,}70 : 0{,}018 = 650\,\text{g}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(P = 0{,}018 \cdot g\). b) \(350\,\text{g}\) kosten \(6{,}30\,\text{€}\); \(1{,}2\,\text{kg}\) kosten \(21{,}60\,\text{€}\). c) Für \(11{,}70\,\text{€}\) erhält man \(650\,\text{g}\) Walnüsse.
4125788
Ein Moped verbraucht auf \(100\,\text{km}\) Fahrstrecke durchschnittlich \(2{,}5\,\text{Liter}\) Benzin. Der Benzinpreis an der Tankstelle beträgt \(1{,}72\,\text{€}\) pro Liter. Tim plant eine Fahrt zu einem \(45\,\text{km}\) entfernten Konzert und möchte auch wieder nach Hause fahren. a) Wie viele Liter Benzin verbraucht das Moped für die gesamte Hin- und Rückfahrt? b) Wie hoch sind die Benzinkosten für diese Reise insgesamt?

Denkanstöße

- Wie viele Kilometer werden insgesamt zurückgelegt? - Wie viel Benzin wird für einen einzigen Kilometer benötigt? - Wie berechnet man den Preis, wenn man die Menge und den Literpreis kennt?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtdistanz für Hin- und Rückweg: \(2 \cdot 45\,\text{km} = 90\,\text{km}\). 2. Berechnung des Benzinverbrauchs für \(90\,\text{km}\) mittels Dreisatz oder proportionaler Zuordnung: \(\frac{2{,}5\,\text{l}}{100\,\text{km}} \cdot 90\,\text{km} = 0{,}025\,\text{l/km} \cdot 90\,\text{km} = 2{,}25\,\text{l}\). 3. Berechnung der Gesamtkosten: \(2{,}25\,\text{l} \cdot 1{,}72\,\text{€/l} = 3{,}87\,\text{€}\).

Antwort

a) Das Moped verbraucht insgesamt \(2{,}25\,\text{Liter}\) Benzin. b) Die Benzinkosten betragen insgesamt \(3{,}87\,\text{€}\).
4128128
Ein mobiles Solarpanel lädt einen Akku auf. Unter gleichbleibenden Bedingungen steigt die gespeicherte Energie alle \(15\,\text{Minuten}\) um \(4\,\text{Wattstunden}\) (\(\text{Wh}\)). Gehe davon aus, dass der Akku zu Beginn leer ist. a) Wie viel Energie (in \(\text{Wh}\)) wurde nach einer Ladezeit von \(2\,\text{Stunden}\) gespeichert? b) Nach welcher Zeit (in Stunden und Minuten) hat das Panel genau \(50\,\text{Wh}\) geliefert? c) Stelle die Funktionsgleichung der Form \(y = k \cdot x\) auf, wobei \(x\) die Zeit in Minuten und \(y\) die Energie in \(\text{Wh}\) angibt. Erkläre kurz, was der Faktor \(k\) in diesem Sachzusammenhang bedeutet.

Denkanstöße

- Wie viele Minuten stecken in zwei Stunden? - Wie kannst du aus der Angabe für 15 Minuten den Wert für eine einzige Minute berechnen? - Überlege dir, was passiert, wenn du die Zeit verdoppelst – was passiert dann mit der Energie? - In der Gleichung \(y = k \cdot x\) steht \(k\) oft für eine Steigung oder eine Rate.

Lösung

1. Bestimmung der Rate pro Minute: \(k = \frac{4\,\text{Wh}}{15\,\text{min}} \approx 0{,}267\,\text{Wh/min}\). 2. Berechnung für \(2\,\text{Stunden}\) (\(120\,\text{Minuten}\)): \(120 \cdot \frac{4}{15} = 8 \cdot 4 = 32\,\text{Wh}\). 3. Berechnung der Zeit für \(50\,\text{Wh}\): \(x = \frac{50}{k} = 50 \cdot \frac{15}{4} = \frac{750}{4} = 187{,}5\,\text{Minuten}\). 4. Umrechnung in Stunden: \(187{,}5\,\text{min} = 3\,\text{Stunden}\) und \(7{,}5\,\text{Minuten}\) (bzw. \(3\,\text{h}\) \(7\,\text{min}\) \(30\,\text{s}\)). 5. Aufstellen der Gleichung: \(y = \frac{4}{15} \cdot x\) (oder \(y \approx 0{,}267 \cdot x\)). 6. Interpretation von \(k\): Der Faktor \(k\) gibt den Energiezuwachs pro Minute an.

Antwort

a) Nach \(2\,\text{Stunden}\) sind \(32\,\text{Wh}\) gespeichert. b) Es dauert \(187{,}5\,\text{Minuten}\) (oder \(3\,\text{Stunden}\), \(7\,\text{Minuten}\) und \(30\,\text{Sekunden}\)). c) Die Gleichung lautet \(y = \frac{4}{15} \cdot x\). Der Faktor \(k\) gibt an, wie viel Energie pro Minute geladen wird.
4128428
Beim Befüllen eines Gartenpools wird die Wassermenge in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Die folgende Tabelle zeigt zwei Messwerte: <table> <tr> <td>Zeit in \(\text{min}\) (\(t\))</td> <td>\(5\)</td> <td>\(12\)</td> </tr> <tr> <td>Wassermenge in \(\text{l}\) (\(V\))</td> <td>\(120\)</td> <td>\(288\)</td> </tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die beiden Messwerte zu einer proportionalen Zuordnung passen. b) Bestimme die Füllrate in Litern pro Minute. c) Berechne, wie viel Wasser sich nach \(25\,\text{Minuten}\) im Pool befindet, wenn der Vorgang gleichmäßig fortgesetzt wird.

Denkanstöße

- Woran erkennt man in einer Tabelle, ob zwei Größen proportional zueinander sind? - Berechne für beide Spalten den Wert pro Minute. - Wenn du weißt, wie viel Wasser pro Minute fließt, kannst du jeden beliebigen Zeitpunkt berechnen.

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität durch Quotientenbildung: \(\frac{120}{5} = 24\) und \(\frac{288}{12} = 24\). Da die Quotienten gleich sind, sind die beiden Messwerte mit einer proportionalen Zuordnung vereinbar. 2. Die Füllrate entspricht dem Proportionalitätsfaktor: \(k = 24\,\text{l/min}\). 3. Berechnung der Wassermenge nach \(25\,\text{Minuten}\): \(V = 24\,\text{l/min} \cdot 25\,\text{min} = 600\,\text{l}\).

Antwort

a) Ja, die Messwerte passen zu einer proportionalen Zuordnung, da der Quotient \(\frac{V}{t} = 24\) für beide Messwerte konstant ist. b) Die Füllrate beträgt \(24\,\text{l/min}\). c) Nach \(25\,\text{Minuten}\) befinden sich \(600\,\text{Liter}\) im Pool.
4128468
Ein Baumarkt vergleicht die Ergiebigkeit von zwei Wandfarben. Sorte A: Ein \(5\text{-Liter}\)-Eimer reicht für eine Fläche von \(42{,}5\,\text{m}^2\). Sorte B: Die Ergiebigkeit wird durch die Funktionsgleichung \(y = 9 \cdot x\) beschrieben, wobei \(x\) die Farbmenge in Litern und \(y\) die Fläche in \(\text{m}^2\) angibt. a) Welche Farbe ist ergiebiger? Begründe deine Entscheidung, indem du die Quadratmeteranzahl pro Liter für beide Sorten vergleichst. b) Familie Müller möchte eine Fläche von \(63\,\text{m}^2\) streichen. Wie viele Liter Farbe benötigt sie von der ergiebigeren Sorte?

Denkanstöße

- Was gibt die Zahl vor dem \(x\) in der Funktionsgleichung für Sorte B über die Fläche pro Liter an? - Rechne für Sorte A aus, wie viele Quadratmeter man mit genau einem Liter streichen kann, um einen fairen Vergleich zu haben. - Wenn du weißt, welche Farbe besser ist, nutze deren Wert, um die Menge für die Zieloberfläche zu bestimmen.

Lösung

1. Berechnung der Ergiebigkeit von Sorte A: \(42{,}5\,\text{m}^2 : 5\,\text{l} = 8{,}5\,\text{m}^2/\text{l}\). 2. Bestimmung der Ergiebigkeit von Sorte B aus der Gleichung: Der Faktor \(9\) in \(y = 9 \cdot x\) entspricht \(9\,\text{m}^2/\text{l}\). 3. Vergleich: Da \(9 > 8{,}5\), ist Sorte B ergiebiger. 4. Berechnung der benötigten Menge für Sorte B bei \(63\,\text{m}^2\): \(63\,\text{m}^2 : 9\,\text{m}^2/\text{l} = 7\,\text{l}\).

Antwort

a) Sorte B ist ergiebiger, da man mit einem Liter \(9\,\text{m}^2\) streichen kann, während es bei Sorte A nur \(8{,}5\,\text{m}^2\) sind. b) Von Sorte B werden \(7\,\text{Liter}\) benötigt.
4128568
Ein Fahrzeug verbraucht auf der Autobahn gleichmäßig \(6{,}4\,\text{Liter}\) Diesel pro \(100\,\text{Kilometer}\). a) Gib eine Funktionsgleichung an, die das verbrauchte Volumen \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der gefahrenen Strecke \(s\) (in Kilometern) beschreibt. b) Berechne den Verbrauch für eine Fahrt von \(450\,\text{km}\). c) Der Tank enthält noch \(12\,\text{Liter}\). Wie weit kommt das Fahrzeug damit theoretisch noch?

Denkanstöße

- Was gibt der Wert „pro \(100\,\text{km}\)“ über die Steigung der Funktion an? - Überlege, wie viel Kraftstoff das Auto für einen einzelnen Kilometer benötigt. - Welche Größe ist hier von welcher abhängig? - Kannst du eine Tabelle mit Werten für \(100\), \(200\) und \(300\,\text{km}\) erstellen?

Lösung

1. Bestimmung der Steigung \(m\) als Verbrauch pro Kilometer: \(m = \frac{6{,}4}{100} = 0{,}064\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(V(s) = 0{,}064 \cdot s\). 3. Berechnung des Verbrauchs für \(s = 450\): \(V(450) = 0{,}064 \cdot 450 = 28{,}8\,\text{Liter}\). 4. Berechnung der restlichen Strecke für \(V = 12\): \(12 = 0{,}064 \cdot s \implies s = \frac{12}{0{,}064} = 187{,}5\,\text{km}\).

Antwort

a) \(V(s) = 0{,}064 \cdot s\) b) \(28{,}8\,\text{Liter}\) c) \(187{,}5\,\text{km}\)
4131128
Ein Auto verbraucht auf der Autobahn bei konstanter Geschwindigkeit Kraftstoff. In der folgenden Tabelle ist die Fahrstrecke \(s\) (in \(\text{km}\)) und der verbrauchte Kraftstoff \(V\) (in \(\text{l}\)) angegeben. <table> <tr><td>Strecke \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(100\)</td><td>\(250\)</td><td>\(400\)</td><td>\(550\)</td></tr> <tr><td>Verbrauch \(V\) (in \(\text{l}\))</td><td>\(6{,}2\)</td><td>\(15{,}5\)</td><td>\(24{,}8\)</td><td>\(34{,}1\)</td></tr> </table> Überprüfe, ob der Kraftstoffverbrauch proportional zur gefahrenen Strecke ist. Bestimme gegebenenfalls den Proportionalitätsfaktor und erkläre dessen Bedeutung im Sachkontext.

Denkanstöße

- Wie kannst du rechnerisch zeigen, dass sich der Verbrauch gleichmäßig mit der Strecke ändert? - Welche Einheit hätte das Ergebnis, wenn du die Liter durch die Kilometer teilst? - Was sagt dir diese Zahl über das Auto aus?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{V}{s}\) für alle Wertepaare: \(\frac{6{,}2}{100} = 0{,}062\); \(\frac{15{,}5}{250} = 0{,}062\); \(\frac{24{,}8}{400} = 0{,}062\); \(\frac{34{,}1}{550} = 0{,}062\). 2. Da alle Quotienten identisch sind, ist die Zuordnung proportional. 3. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 0{,}062\). 4. Bedeutung im Kontext: Der Faktor gibt den Verbrauch pro Kilometer an (\(0{,}062\,\text{l/km}\)). Üblicherweise wird dies als \(6{,}2\,\text{l}\) pro \(100\,\text{km}\) angegeben.

Antwort

Die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{V}{s} = 0{,}062\) für alle Messwerte konstant ist. Der Proportionalitätsfaktor \(0{,}062\) gibt den Kraftstoffverbrauch in Litern pro gefahrenem Kilometer an (entspricht \(6{,}2\,\text{l}/100\,\text{km}\)).
4131138
Drei Punkte im Koordinatensystem haben die Koordinaten \(P_1(1{,}2 \mid 3{,}6)\), \(P_2(2{,}5 \mid 7{,}5)\) und \(P_3(5 \mid 15{,}5)\). Entscheide, ob diese drei Punkte auf einer Ursprungsgeraden liegen können. Begründe deine Antwort mathematisch durch die Untersuchung der Proportionalität.

Denkanstöße

- Was zeichnet eine Ursprungsgerade im Vergleich zu anderen Geraden aus? - Wie hängen die \(x\)- und \(y\)-Werte zusammen, wenn ein Punkt auf einer Ursprungsgeraden liegt? - Überprüfe für jeden Punkt das Verhältnis der Koordinaten.

Lösung

1. Punkte auf einer Ursprungsgeraden gehören zu einer proportionalen Funktion der Form \(y = m \cdot x\). 2. Prüfung der Quotientengleichheit \(\frac{y}{x}\) für alle Punkte: 3. Für \(P_1\): \(\frac{3{,}6}{1{,}2} = 3\). 4. Für \(P_2\): \(\frac{7{,}5}{2{,}5} = 3\). 5. Für \(P_3\): \(\frac{15{,}5}{5} = 3{,}1\). 6. Da der Quotient für \(P_3\) von den anderen abweicht, liegen die Punkte nicht alle auf einer gemeinsamen Ursprungsgeraden.

Antwort

Nein, die Punkte liegen nicht auf einer Ursprungsgeraden. Zwar ist das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) für \(P_1\) und \(P_2\) gleich \(3\), aber für \(P_3\) ergibt sich ein anderes Verhältnis von \(3{,}1\). Damit ist die notwendige Bedingung der Quotientengleichheit für proportionale Zuordnungen nicht erfüllt.
4131158
Ein Fahrzeug legt bei einer Testfahrt auf der Autobahn verschiedene Strecken zurück. Es wird untersucht, ob die Zuordnung „Zeit \(t\) in \(\text{h}\) \(\rightarrow\) Strecke \(s\) in \(\text{km}\)“ proportional ist. In der Tabelle sind Messwerte eingetragen: <table> <tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(0{,}5\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(2\)</td></tr> <tr><td>Strecke \(s\) in \(\text{km}\)</td><td>\(60\)</td><td>\(180\)</td><td>\(240\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die Werte in der Tabelle zu einer proportionalen Zuordnung passen könnten. b) Formuliere die physikalische Bedingung, die während der gesamten Fahrt erfüllt sein muss, damit diese Proportionalität exakt gilt. c) Wie lautet die Funktionsgleichung für diese Zuordnung?

Denkanstöße

- Wie hängen Zeit, Strecke und Geschwindigkeit zusammen? - Was muss für das Verhältnis von zugeordneter Größe zu Ausgangsgröße bei einer proportionalen Zuordnung gelten? - Wie berechnet man den Proportionalitätsfaktor aus einer Tabelle?

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität: Berechnung der Quotienten \(\frac{s}{t}\). 2. Erster Wert: \(\frac{60}{0{,}5} = 120\). 3. Zweiter Wert: \(\frac{180}{1{,}5} = 120\). 4. Dritter Wert: \(\frac{240}{2} = 120\). Da alle Quotienten gleich sind, liegt Proportionalität vor. 5. Physikalische Bedingung: Die Geschwindigkeit \(v\) muss über den gesamten Zeitraum konstant bei \(120\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) liegen. 6. Funktionsgleichung: Mit dem Proportionalitätsfaktor \(k = 120\) ergibt sich \(s(t) = 120 \cdot t\).

Antwort

a) Ja, da alle Quotienten \(\frac{s}{t} = 120\) ergeben. b) Die Geschwindigkeit muss konstant sein. c) \(s(t) = 120 \cdot t\) (wobei \(s\) in \(\text{km}\) und \(t\) in \(\text{h}\)).
4131188
Zwei Läufer, Tim und Sarah, trainieren für einen Stadtlauf. Tims zurückgelegte Strecke lässt sich durch eine proportionale Funktion beschreiben. In \(5\,\text{s}\) läuft er \(12{,}5\,\text{m}\), in \(12\,\text{s}\) sind es \(30\,\text{m}\). Sarahs Lauf wird durch die Funktionsgleichung \(s(t) = 2{,}4 \cdot t\) beschrieben (Zeit \(t\) in \(\text{s}\), Strecke \(s\) in \(\text{m}\)). a) Wer von beiden läuft schneller? Begründe deine Antwort rechnerisch. b) Wie weit kommt Tim in \(20\,\text{s}\), wenn er sein Tempo beibehält? c) Wie lange benötigt Sarah für eine Strecke von \(60\,\text{m}\)?

Denkanstöße

- Wie hängen Geschwindigkeit, Zeit und Strecke bei einer gleichmäßigen Bewegung zusammen? - Welche Zahl in einer Funktionsgleichung der Form \(y = k \cdot x\) gibt die Änderungsrate (hier die Geschwindigkeit) an? - Wie kannst du aus einer Zeit und einer Strecke die zugehörige Geschwindigkeit ermitteln?

Lösung

1. Bestimmung von Tims Geschwindigkeit: Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k_{Tim} = \frac{12{,}5}{5} = 2{,}5\) bzw. \(\frac{30}{12} = 2{,}5\). Tim läuft mit \(2{,}5\,\text{m/s}\). 2. Vergleich: Sarahs Geschwindigkeit ist der Faktor in ihrer Gleichung, also \(2{,}4\,\text{m/s}\). Da \(2{,}5 > 2{,}4\), läuft Tim schneller. 3. Tims Strecke nach \(20\,\text{s}\): \(s = 2{,}5 \cdot 20 = 50\). Er legt \(50\,\text{m}\) zurück. 4. Sarahs Zeit für \(60\,\text{m}\): \(60 = 2{,}4 \cdot t \implies t = \frac{60}{2{,}4} = 25\). Sie benötigt \(25\,\text{s}\).

Antwort

a) Tim läuft schneller (\(2{,}5\,\text{m/s}\)) als Sarah (\(2{,}4\,\text{m/s}\)). b) Tim legt \(50\,\text{m}\) zurück. c) Sarah benötigt \(25\,\text{s}\).
4131258
Zwei Maschinen in einer Fabrik produzieren Bauteile. Maschine A stellt 480 Teile in 4 Stunden her. Maschine B benötigt 5 Stunden für 525 Teile. a) Welche Maschine arbeitet schneller? Begründe deine Antwort durch die Berechnung der Produktionsmenge pro Stunde. b) Wie lange benötigt jede Maschine für einen Großauftrag von 1050 Teilen? c) Ein dringender Auftrag muss in spätestens 9 Stunden fertiggestellt sein. Welche Maschine kann diesen Auftrag allein erfüllen?

Denkanstöße

- Was bedeutet „schneller“ in diesem Zusammenhang? Berechne, was jede Maschine in einer einzigen Stunde schafft. - Wenn du die Anzahl der Teile pro Stunde kennst, wie findest du heraus, wie viele Stunden für eine bestimmte Zielmenge nötig sind? - Vergleiche die berechneten Zeiten mit der vorgegebenen Frist.

Lösung

1. Bestimmung der Stundenleistung (Teile pro Stunde): Maschine A: \(480 : 4 = 120\) Teile/h. Maschine B: \(525 : 5 = 105\) Teile/h. Maschine A arbeitet schneller, da sie mehr Teile pro Stunde produziert. 2. Berechnung der benötigten Zeit für 1050 Teile: Maschine A: \(1050 : 120 = 8{,}75\,\text{h}\) (entspricht \(8\) Stunden und \(45\) Minuten). Maschine B: \(1050 : 105 = 10\,\text{h}\). 3. Prüfung der Bedingung (Zeit \(\le 9\,\text{h}\)): Nur Maschine A kann den Auftrag spätestens nach 9 Stunden (\(8{,}75\,\text{h}\)) fertigstellen. Maschine B benötigt mit \(10\,\text{h}\) zu lange.

Antwort

a) Maschine A ist schneller (\(120\) Teile/h) als Maschine B (\(105\) Teile/h). b) Maschine A benötigt \(8{,}75\) Stunden; Maschine B benötigt \(10\) Stunden. c) Nur Maschine A kann den Auftrag erfüllen, da sie spätestens nach 9 Stunden fertig ist.
4131278
Ein Wanderer möchte prüfen, ob er über den Tag verteilt gleichmäßig schnell gelaufen ist. Er hat dazu drei Etappen notiert: - Etappe 1: \(6\,\text{km}\) in \(1{,}5\,\text{Stunden}\) - Etappe 2: \(10\,\text{km}\) in \(2{,}5\,\text{Stunden}\) - Etappe 3: \(15\,\text{km}\) in \(4\,\text{Stunden}\) Untersuche mithilfe des Proportionalitätsfaktors, ob eine direkte Proportionalität zwischen Weg und Zeit vorliegt und somit die Geschwindigkeit konstant war.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Geschwindigkeit aus Weg und Zeit? - Wenn die Bewegung gleichmäßig ist, was muss dann für das Verhältnis von Weg zu Zeit gelten? - Prüfe, ob der Wanderer in jeder Stunde die gleiche Strecke zurückgelegt hat.

Lösung

1. Bestimmung der Geschwindigkeit (Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{s}{t}\)) für Etappe 1: \(6\,\text{km} : 1{,}5\,\text{h} = 4\,\text{km/h}\). 2. Bestimmung für Etappe 2: \(10\,\text{km} : 2{,}5\,\text{h} = 4\,\text{km/h}\). 3. Bestimmung für Etappe 3: \(15\,\text{km} : 4\,\text{h} = 3{,}75\,\text{km/h}\). 4. Da der Proportionalitätsfaktor bei der dritten Etappe abweicht, ist die Geschwindigkeit nicht über alle Etappen konstant. 5. Ergebnis: Es liegt keine direkte Proportionalität über den gesamten Zeitraum vor.

Antwort

Die Geschwindigkeit war nicht konstant. In den ersten beiden Etappen betrug sie \(4\,\text{km/h}\), in der dritten Etappe sank sie jedoch auf \(3{,}75\,\text{km/h}\). Damit liegt keine direkte Proportionalität vor.
4131308
Gegeben sind die folgenden drei Funktionsgleichungen: 1) \(f(x) = 1{,}5 \cdot x\) 2) \(g(x) = 1{,}5 \cdot x + 4\) 3) \(h(x) = 3\) a) Welche dieser Funktionen beschreibt eine direkte Proportionalität? Begründe deine Wahl mithilfe der Lage des Graphen im Koordinatensystem. b) Welches geometrische Merkmal haben die Graphen aller drei Funktionen gemeinsam? c) Überprüfe für die Funktion \(g(x)\), ob die „Verdopplungsregel“ gilt: Berechne dazu die Funktionswerte für \(x_1 = 2\) und \(x_2 = 4\) und vergleiche sie.

Denkanstöße

- Woran erkennst du in einer Gleichung, ob der Graph durch den Nullpunkt geht? - Was ist die allgemeine Form für Funktionen, deren Graphen Linien sind? - Wenn du die Eingabe verdoppelst, müsste sich bei einer proportionalen Zuordnung auch das Ergebnis verdoppeln. Teste das mit den Werten.

Lösung

1. Analyse der Proportionalität: Nur \(f(x) = 1{,}5 \cdot x\) ist direkt proportional, da die Gleichung der Form \(y = k \cdot x\) entspricht und der Graph somit eine Ursprungsgerade ist (geht durch \((0|0)\)). 2. Geometrisches Merkmal: Die Graphen aller drei Funktionen sind Geraden. Somit handelt es sich bei allen um lineare Funktionen. 3. Überprüfung der Verdopplungsregel für \(g(x)\): - \(g(2) = 1{,}5 \cdot 2 + 4 = 3 + 4 = 7\) - \(g(4) = 1{,}5 \cdot 4 + 4 = 6 + 4 = 10\) 4. Vergleich: Das Doppelte von \(g(2) = 7\) wäre \(14\). Da \(g(4) = 10 \neq 14\), gilt die Verdopplungsregel nicht.

Antwort

a) Nur \(f(x)\) ist proportional, da ihr Graph eine Gerade durch den Ursprung \((0|0)\) ist. b) Alle drei Graphen sind Geraden. c) Die Verdopplungsregel gilt nicht: \(g(2) = 7\) und \(g(4) = 10\). Da \(10\) nicht das Doppelte von \(7\) ist, liegt keine Proportionalität vor.
4131318
Zwei Energieanbieter werben mit unterschiedlichen Tarifen für Strom: Anbieter A: „Keine monatliche Grundgebühr, du zahlst nur \(0{,}40\,\text{€}\) pro verbrauchter Kilowattstunde (\(\text{kWh}\)).“ Anbieter B: „Nur \(10{,}00\,\text{€}\) Grundgebühr pro Monat, dafür kostet die Kilowattstunde nur \(0{,}30\,\text{€}\).“ a) Stelle für beide Anbieter eine Funktionsgleichung auf, die die monatlichen Kosten \(y\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit vom Verbrauch \(x\) (in \(\text{kWh}\)) beschreibt. b) Welcher der beiden Tarife stellt eine direkt proportionale Zuordnung dar? Begründe deine Antwort mathematisch. c) Wie verändert die Grundgebühr bei Anbieter B den Verlauf des Graphen im Vergleich zu einer Ursprungsgeraden?

Denkanstöße

- Überlege, wie sich die Kosten zusammensetzen: Was ist fix, was hängt vom Verbrauch ab? - Erinnere dich an die Definition der Proportionalität: Was passiert mit den Kosten, wenn du gar keinen Strom verbrauchst? - Wie sieht eine Gerade aus, die einen festen Startwert bei \(x=0\) hat?

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichungen: - Anbieter A: \(y_A = 0{,}40 \cdot x\) - Anbieter B: \(y_B = 0{,}30 \cdot x + 10\) 2. Bestimmung der Proportionalität: Anbieter A ist direkt proportional, da die Gleichung die Form \(y = k \cdot x\) hat. Bei Anbieter B verhindert der konstante Summand \(10\) (die Grundgebühr), dass das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) konstant ist (z. B. \(y_B(10) = 13 \implies \frac{13}{10} = 1{,}3\); \(y_B(20) = 16 \implies \frac{16}{20} = 0{,}8\)). 3. Geometrische Auswirkung der Grundgebühr: Die Grundgebühr bewirkt eine Parallelverschiebung der Geraden nach oben. Der Graph von Anbieter B schneidet die \(y\)-Achse bei \(10\) und verläuft somit nicht durch den Ursprung.

Antwort

a) Anbieter A: \(y = 0{,}40 \cdot x\); Anbieter B: \(y = 0{,}30 \cdot x + 10\). b) Nur Anbieter A ist direkt proportional, da die Kosten bei Nullverbrauch \(0\,\text{€}\) betragen und die Gleichung keinen festen Summanden hat. c) Die Grundgebühr verschiebt den Graphen auf der \(y\)-Achse nach oben (Schnittpunkt bei \(10\)), sodass er nicht mehr durch den Ursprung verläuft.
4131338
Zwei Kopierer im Schulsekretariat arbeiten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Kopierer A schafft \(72\) Seiten in \(3\,\text{Minuten}\). Kopierer B benötigt für \(130\) Seiten genau \(5\,\text{Minuten}\). a) Bestimme für beide Geräte die Funktionsgleichungen, die die Anzahl der gedruckten Seiten \(y\) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in Minuten) darstellen. b) Welcher Kopierer arbeitet schneller? Begründe mathematisch. c) Wie viele Seiten hat der schnellere Kopierer nach einer Viertelstunde insgesamt mehr gedruckt als der langsamere?

Denkanstöße

- Wie viele Seiten druckt jeder Kopierer pro Minute? - Welchen Wert in der Funktionsgleichung musst du vergleichen, um die Geschwindigkeit zu beurteilen? - Wie viele Minuten stecken in einer Viertelstunde? - Kannst du die Differenz pro Minute berechnen und dann hochrechnen?

Lösung

1. Berechnung der Druckraten (Seiten pro Minute): \(k_A = \frac{72}{3} = 24\) und \(k_B = \frac{130}{5} = 26\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichungen: \(y_A = 24 \cdot x\) und \(y_B = 26 \cdot x\). 3. Vergleich der Geschwindigkeiten: Kopierer B ist schneller, da seine Steigung (\(26\,\text{Seiten/min}\)) größer ist als die von Kopierer A (\(24\,\text{Seiten/min}\)). 4. Berechnung der Differenz nach \(x = 15\,\text{min}\): \(y_B(15) - y_A(15) = 26 \cdot 15 - 24 \cdot 15 = 390 - 360 = 30\). Alternativ über die Differenz der Raten: \((26 - 24) \cdot 15 = 2 \cdot 15 = 30\).

Antwort

a) Kopierer A: \(y = 24 \cdot x\); Kopierer B: \(y = 26 \cdot x\) b) Kopierer B ist schneller, da er \(26\) Seiten pro Minute druckt, Kopierer A nur \(24\). c) Er hat \(30\) Seiten mehr gedruckt.
4131368
Ein Kopiergerät in der Schulbibliothek benötigt für den Druck von \(150\) Seiten genau \(4\) Minuten. Gehe davon aus, dass der Kopiervorgang gleichmäßig (direkt proportional) abläuft. a) Wie viele Seiten schafft das Gerät in einer Zeit von \(10\) Minuten? b) Wie lange dauert es, ein Skript mit \(525\) Seiten zu drucken? c) Nenne einen Grund, warum die Annahme der direkten Proportionalität bei einem sehr großen Druckauftrag (z. B. \(50\,000\) Seiten) in der Realität nicht mehr exakt stimmen könnte.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viel das Gerät in einer einzigen Minute leistet. - Nutze den Dreisatz oder die Verhältnisgleichung, um die gesuchten Werte zu finden. - Denke bei der letzten Teilaufgabe an technische oder menschliche Faktoren, die den Prozess stoppen könnten.

Lösung

1. Berechnung der Kopierrate: \(150 : 4 = 37{,}5\) Seiten pro Minute. 2. Schritt a): Berechnung für \(10\) Minuten: \(37{,}5 \cdot 10 = 375\) Seiten. 3. Schritt b): Berechnung der Zeit für \(525\) Seiten: \(525 : 37{,}5 = 14\) Minuten. 4. Schritt c): Realitätscheck: Bei sehr großen Mengen treten Unterbrechungen auf, wie z. B. das Nachfüllen von Papier, Tonerwechsel oder eine Überhitzung des Geräts, wodurch die Zeit pro Seite nicht mehr konstant bleibt.

Antwort

a) Das Gerät schafft \(375\) Seiten. b) Es dauert \(14\) Minuten. c) Mögliche Gründe: Papierstau, Nachfüllen von Papier oder Toner, Überhitzungspausen.
4131388
Bei einer Messreihe zum Benzinverbrauch eines Autos wurden folgende Werte ermittelt: <table> <tr><td>Strecke (in \(\text{km}\))</td><td>\(80\)</td><td>\(150\)</td><td>\(240\)</td><td>\(310\)</td></tr> <tr><td>Verbrauch (in \(\text{l}\))</td><td>\(5{,}2\)</td><td>\(9{,}8\)</td><td>\(15{,}5\)</td><td>\(20{,}2\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die Wertepaare näherungsweise quotientengleich sind. Was bedeutet in diesem Zusammenhang „näherungsweise“? b) Bestimme einen geeigneten Proportionalitätsfaktor (Durchschnittswert) für den Verbrauch pro Kilometer. c) Wie viel Benzin verbraucht das Auto voraussichtlich auf einer Strecke von \(600\,\text{km}\)?

Denkanstöße

- Was passiert mit dem einen Wert, wenn sich der andere Wert verdoppelt oder verdreifacht? - Rechne für jedes Paar aus, wie viel Benzin auf genau einem Kilometer verbraucht wird. - Sind die Ergebnisse der Divisionen identisch oder liegen sie nur sehr nah beieinander? - Wie kannst du den berechneten Wert für einen Kilometer nutzen, um auf eine beliebige andere Strecke hochzurechnen?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{\text{Verbrauch}}{\text{Strecke}}\) für jedes Wertepaar: \(\frac{5{,}2}{80} = 0{,}065\,\text{l/km}\) \(\frac{9{,}8}{150} \approx 0{,}0653\,\text{l/km}\) \(\frac{15{,}5}{240} \approx 0{,}0646\,\text{l/km}\) \(\frac{20{,}2}{310} \approx 0{,}0652\,\text{l/km}\) 2. Da alle Quotienten sehr nah bei \(0{,}065\) liegen, sind die Werte näherungsweise quotientengleich. „Näherungsweise“ bedeutet hier, dass die realen Messdaten aufgrund von kleinen Ungenauigkeiten oder wechselnden Bedingungen (z. B. Fahrweise, Wind) nicht exakt auf einer Geraden liegen, aber einen deutlichen linearen Trend zeigen. 3. Bestimmung des Durchschnittswerts: \(k \approx 0{,}065\,\text{l/km}\). 4. Berechnung für \(600\,\text{km}\): \(600 \cdot 0{,}065 = 39\). Der voraussichtliche Verbrauch beträgt \(39\,\text{l}\).

Antwort

a) Ja, die Werte sind näherungsweise quotientengleich, da die Quotienten alle etwa \(0{,}065\,\text{l/km}\) ergeben. „Näherungsweise“ bezieht sich auf geringfügige Abweichungen durch Mess- oder Umwelteinflüsse. b) Ein geeigneter Proportionalitätsfaktor ist \(k \approx 0{,}065\,\text{l/km}\) (entspricht \(6{,}5\,\text{l}\) pro \(100\,\text{km}\)). c) Das Auto verbraucht voraussichtlich \(39\,\text{l}\).
4131428
Ein Hersteller von Kupferdraht führt Qualitätskontrollen durch. Dabei wird für verschiedene Drahtrollen die Länge \(l\) und die zugehörige Masse \(m\) gemessen: <table> <tr><td>Länge \(l\) (in \(\text{m}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(25\)</td><td>\(40\)</td><td>\(60\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><td>Masse \(m\) (in \(\text{g}\))</td><td>\(185\)</td><td>\(462{,}5\)</td><td>\(740\)</td><td>\(1\,110\)</td><td>\(1\,850\)</td></tr> </table> a) Untersuche, ob zwischen der Länge und der Masse des Drahtes eine proportionale Zuordnung besteht. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und erkläre dessen physikalische Bedeutung für den Draht.

Denkanstöße

- Berechne für jedes Wertepaar das Verhältnis von Masse zu Länge. - Bleibt dieses Verhältnis über die gesamte Tabelle hinweg gleich? - Überlege dir, was die Zahl aussagt, die du erhältst, wenn du die Masse durch die Länge teilst.

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität (Quotientengleichheit \(\frac{m}{l} = k\)): - \(\frac{185}{10} = 18{,}5\) - \(\frac{462{,}5}{25} = 18{,}5\) - \(\frac{740}{40} = 18{,}5\) - \(\frac{1\,110}{60} = 18{,}5\) - \(\frac{1\,850}{100} = 18{,}5\) 2. Da alle Quotienten den konstanten Wert \(k = 18{,}5\) ergeben, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 3. Der Proportionalitätsfaktor \(k = 18{,}5\,\text{g}/\text{m}\) gibt die Masse des Drahtes pro Längeneinheit an (lineare Dichte). Er sagt aus, dass ein Meter dieses Drahtes genau \(18{,}5\,\text{g}\) wiegt.

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{m}{l}\) konstant \(18{,}5\,\text{g}/\text{m}\) beträgt. b) Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 18{,}5\,\text{g}/\text{m}\). Er gibt die Masse des Drahtes pro Meter an.
4131458
In einer Versuchsreihe wird die Masse \(m\) einer Flüssigkeit für verschiedene Volumina \(V\) gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle dargestellt: <table> <tr><td>Volumen \(V\) in \(\text{cm}^3\)</td><td>\(50\)</td><td>\(150\)</td><td>\(300\)</td></tr> <tr><td>Masse \(m\) in \(\text{g}\)</td><td>\(40\)</td><td>\(120\)</td><td>\(240\)</td></tr> </table> a) Überprüfe, ob die Masse direkt proportional zum Volumen ist. b) Bestimme die Funktionsgleichung \(m(V) = k \cdot V\). Was gibt der Proportionalitätsfaktor \(k\) physikalisch an? c) Berechne die Masse der Flüssigkeit für ein Volumen von \(450\,\text{cm}^3\).

Denkanstöße

- Woran erkennt man in einer Tabelle, ob zwei Größen direkt proportional zueinander sind? - Welche Bedeutung hat das Verhältnis von Masse zu Volumen in der Physik? - Wie kannst du den gefundenen Proportionalitätsfaktor nutzen, um neue Werte zu berechnen?

Lösung

1. Prüfung auf direkte Proportionalität durch Quotientenbildung \(\frac{m}{V}\): \(\frac{40}{50} = 0{,}8\); \(\frac{120}{150} = 0{,}8\); \(\frac{240}{300} = 0{,}8\). Da der Quotient konstant ist, liegt direkte Proportionalität vor. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit \(k = 0{,}8\) ergibt sich \(m(V) = 0{,}8 \cdot V\). Der Wert \(k = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\) entspricht der Dichte der Flüssigkeit. 3. Berechnung der Masse für \(V = 450\,\text{cm}^3\): \(m(450) = 0{,}8 \cdot 450 = 360\,\text{g}\).

Antwort

a) Die Masse ist direkt proportional zum Volumen, da der Quotient \(\frac{m}{V} = 0{,}8\) konstant ist. b) Die Funktionsgleichung lautet \(m(V) = 0{,}8 \cdot V\). Der Faktor \(k\) gibt die Dichte der Flüssigkeit an. c) Die Masse für \(450\,\text{cm}^3\) beträgt \(360\,\text{g}\).
4131488
Eine Zuordnung \(x \mapsto y\) heißt proportional, wenn der Quotient \(\frac{y}{x}\) für alle \(x \neq 0\) denselben Wert \(k\) ergibt. Dieser Wert \(k\) wird Proportionalitätsfaktor genannt. Berechne den Quotienten \(\frac{y}{x}\) für die folgenden Vorschriften und entscheide, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt: a) \(y = 12 \cdot x\) b) \(y = 3 \cdot x + 6\) c) \(y = k \cdot x\) (wobei \(k\) eine feste Zahl ist)

Denkanstöße

- Versuche, den Term für \(y\) in den Zähler eines Bruchs zu schreiben und durch \(x\) zu teilen. - Kannst du den Bruch so vereinfachen, dass das \(x\) vollständig verschwindet? - Wenn das Ergebnis noch ein \(x\) enthält, ändert sich der Wert des Quotienten, wenn du ein anderes \(x\) einsetzt.

Lösung

1. Schritt: Berechnung für a) \(y = 12 \cdot x\). Der Quotient ist \(\frac{y}{x} = \frac{12 \cdot x}{x} = 12\). Da das Ergebnis eine konstante Zahl unabhängig von \(x\) ist, liegt Proportionalität vor. 2. Schritt: Berechnung für b) \(y = 3 \cdot x + 6\). Der Quotient ist \(\frac{y}{x} = \frac{3 \cdot x + 6}{x} = 3 + \frac{6}{x}\). Da das Ergebnis von \(x\) abhängt (nicht konstant ist), liegt keine Proportionalität vor. 3. Schritt: Berechnung für c) \(y = k \cdot x\). Der Quotient ist \(\frac{y}{x} = \frac{k \cdot x}{x} = k\). Da \(k\) als feste Zahl (Konstante) definiert ist, liegt Proportionalität vor.

Antwort

a) \(\frac{y}{x} = 12\); proportional. b) \(\frac{y}{x} = 3 + \frac{6}{x}\); nicht proportional. c) \(\frac{y}{x} = k\); proportional.
4131518
In einem Kopierladen hängen die Preise für Schwarz-Weiß-Kopien aus: - 10 Kopien kosten \(0{,}80\,\text{€}\). - 50 Kopien kosten \(4{,}00\,\text{€}\). - 100 Kopien kosten \(7{,}50\,\text{€}\). a) Untersuche, ob der Preis proportional zur Anzahl der Kopien ist. Zeige deine Überlegungen rechnerisch auf. b) Nenne einen möglichen Grund aus dem Alltag, warum ein Ladenbesitzer die Preise so gestalten könnte, dass keine Proportionalität vorliegt.

Denkanstöße

- Rechne aus, was eine einzelne Kopie in den verschiedenen Angeboten kostet. - Wann spricht man in der Mathematik von einer proportionalen Zuordnung? - Denke an Rabattaktionen beim Einkaufen.

Lösung

1. Berechnung der Stückpreise (Quotientengleichheit prüfen): Für 10 Kopien: \(0{,}80\,\text{€} : 10 = 0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie. Für 50 Kopien: \(4{,}00\,\text{€} : 50 = 0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie. Für 100 Kopien: \(7{,}50\,\text{€} : 100 = 0{,}075\,\text{€}\) pro Kopie. 2. Vergleich der Ergebnisse: Die Quotienten sind nicht alle gleich (\(0{,}08 \neq 0{,}075\)). Somit ist die Zuordnung Anzahl \(\rightarrow\) Preis nicht über den gesamten Bereich proportional. 3. Möglicher Grund: Der Laden gewährt einen Mengenrabatt bei einer großen Anzahl von Kopien, um Kunden zu größeren Aufträgen zu motivieren.

Antwort

a) Nein, die Zuordnung ist nicht proportional. Während 10 und 50 Kopien jeweils \(0{,}08\,\text{€}\) pro Stück kosten, sinkt der Preis bei 100 Kopien auf \(0{,}075\,\text{€}\) pro Stück. b) Ein möglicher Grund ist ein Mengenrabatt für Großabnehmer.
4131698
Untersuche die Wertepaare in der folgenden Tabelle auf Proportionalität. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(10\)</td><td>\(16\)</td><td>\(25\)</td><td>\(31\)</td></tr> </table> Begründe deine Entscheidung mathematisch. Falls die Zuordnung nicht proportional ist, beschreibe, wie sich das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) mit steigendem \(x\) verändert.

Denkanstöße

- Prüfe für jedes Spaltenpaar das Verhältnis der beiden Zahlen. - Reicht es aus, wenn nur zwei Paare das gleiche Verhältnis haben? - Was passiert mit dem Ergebnis der Division, wenn du die Tabelle von links nach rechts durchgehst?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für jedes Paar: \(\frac{10}{3} \approx 3{,}33\); \(\frac{16}{5} = 3{,}2\); \(\frac{25}{8} = 3{,}125\); \(\frac{31}{10} = 3{,}1\). 2. Da die Quotienten nicht identisch sind, liegt keine Proportionalität vor. 3. Beobachtung der Veränderung: Mit steigendem \(x\) sinkt der Wert des Quotienten \(\frac{y}{x}\).

Antwort

Die Zuordnung ist nicht proportional, da die Quotienten \(\frac{y}{x}\) nicht gleich sind (\(3{,}33 \neq 3{,}2 \neq 3{,}125 \neq 3{,}1\)). Mit steigendem \(x\)-Wert nimmt das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) ab.
4132238
An einer Regentonne ist eine Skala für den Füllstand angebracht. Während eines Regenschauers beobachtet Familie Schmidt die Anzeige: - Um 14:00 Uhr zeigt die Skala einen Stand von \(45\,\text{l}\) an. - Um 14:12 Uhr ist der Stand auf \(105\,\text{l}\) gestiegen. Bestimme die durchschnittliche Zuflussrate während dieses Zeitraums in Litern pro Stunde (\(\text{l}/\text{h}\)). Gehe davon aus, dass der Regen gleichmäßig fiel.

Denkanstöße

- Wie viel Wasser ist in der beobachteten Zeit insgesamt hinzugekommen? - Wie viele Minuten sind zwischen den beiden Zeitpunkten vergangen? - Wenn du weißt, wie viel Wasser in ein paar Minuten dazukommt, wie rechnest du das auf eine ganze Stunde hoch?

Lösung

1. Berechnung der Volumenänderung: Die Differenz der Füllstände beträgt \(105\,\text{l} - 45\,\text{l} = 60\,\text{l}\). 2. Bestimmung des Zeitintervalls: Von 14:00 Uhr bis 14:12 Uhr sind \(12\,\text{min}\) vergangen. 3. Berechnung der Rate pro Minute: \(60\,\text{l} : 12\,\text{min} = 5\,\text{l}/\text{min}\). 4. Umrechnung der Rate in Liter pro Stunde: Da eine Stunde 60 Minuten hat, ergibt sich \(5\,\text{l}/\text{min} \cdot 60\,\text{min}/\text{h} = 300\,\text{l}/\text{h}\).

Antwort

Die durchschnittliche Zuflussrate beträgt \(300\,\text{l}/\text{h}\).
4139588
In einem Chemielabor wird die Masse \(m\) verschiedener Volumina \(V\) einer Flüssigkeit gemessen. Die Messwerte liegen auf einer Ursprungsgeraden. Für ein Volumen von \(V = 60\,\text{cm}^3\) wird eine Masse von \(m = 48\,\text{g}\) ermittelt. a) Bestimme die Dichte \(\rho\) der Flüssigkeit als Proportionalitätsfaktor in der Einheit \(\text{g/cm}^3\). b) Welches Volumen \(V\) nimmt eine Menge dieser Flüssigkeit ein, wenn ihre Masse \(m = 100\,\text{g}\) beträgt?

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition der Steigung bei einer Ursprungsgeraden. - Wenn du weißt, wie viel ein Kubikzentimeter wiegt, wie kannst du dann berechnen, wie viele Kubikzentimeter für ein bestimmtes Gewicht nötig sind? - Nutze die Formel \(m = \rho \cdot V\) und stelle sie nach der gesuchten Größe um.

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors (Dichte \(\rho\)) durch Division von Masse und Volumen: \(\rho = \frac{m}{V} = \frac{48\,\text{g}}{60\,\text{cm}^3} = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\). 2. Aufstellen der Beziehung: \(m = 0{,}8 \cdot V\). 3. Umstellen der Formel nach dem Volumen: \(V = \frac{m}{0{,}8}\). 4. Einsetzen der gegebenen Masse \(m = 100\,\text{g}\): \(V = \frac{100}{0{,}8} = 125\,\text{cm}^3\).

Antwort

a) Die Dichte beträgt \(\rho = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\). b) Eine Masse von \(100\,\text{g}\) entspricht einem Volumen von \(125\,\text{cm}^3\).
4139858
Eine Hochleistungspumpe wird verwendet, um ein Schwimmbecken zu füllen. Die Pumpe fördert in \(30\) Sekunden genau \(125\) Liter Wasser. a) Berechne die Förderrate der Pumpe in Kubikmetern pro Stunde (\(\text{m}^3/\text{h}\)). b) Das Schwimmbecken hat ein Fassungsvermögen von \(60\,\text{m}^3\). Wie viele Stunden dauert es, bis das Becken komplett gefüllt ist? c) Die Befüllung beginnt morgens um 07:45 Uhr. Zu welcher Uhrzeit ist das Becken voll?

Denkanstöße

- Wie viele Liter passen in einen Kubikmeter? - Rechne die Zeit von Sekunden schrittweise in Minuten und dann in Stunden um. - Wenn du die Rate pro Stunde kennst, kannst du die Gesamtdauer leicht durch Division ermitteln.

Lösung

1. Hochrechnen der Fördermenge auf eine Minute: \(125\,\text{l} \cdot 2 = 250\,\text{l/min}\). 2. Berechnung der Menge pro Stunde: \(250\,\text{l/min} \cdot 60 = 15\,000\,\text{l/h}\). 3. Umrechnung in Kubikmeter unter Nutzung von \(1\,\text{m}^3 = 1000\,\text{l}\): \(15\,000 : 1000 = 15\,\text{m}^3/\text{h}\). 4. Bestimmung der Gesamtdauer für \(60\,\text{m}^3\): \(60\,\text{m}^3 : 15\,\text{m}^3/\text{h} = 4\,\text{h}\). 5. Addition der Dauer zur Startzeit: \(07:45\,\text{Uhr} + 4\,\text{h} = 11:45\,\text{Uhr}\).

Antwort

a) \(15\,\text{m}^3/\text{h}\) b) \(4\) Stunden c) 11:45 Uhr
4141328
Ein Schüler arbeitet in den Ferien in einem Eiscafé. Sein Verdienst ist direkt proportional zu seiner Arbeitszeit. Nach \(6\,\text{Stunden}\) hat er \(81{,}00\,\text{€}\) verdient. a) Berechne den Verdienst für eine Arbeitszeit von \(14\,\text{Stunden}\). b) Wie viele Stunden müsste er arbeiten, um sich ein Tablet für \(472{,}50\,\text{€}\) kaufen zu können? c) Wie verändert sich sein Verdienst, wenn er seine Arbeitszeit verdreifacht? Begründe deine Antwort mithilfe der Eigenschaften einer direkten Proportionalität.

Denkanstöße

- Kannst du ausrechnen, wie viel der Schüler pro Stunde verdient? - Wenn du den Lohn für eine Stunde kennst, wie kommst du dann auf den Lohn für eine beliebige Anzahl an Stunden? - Was bedeutet „direkt proportional“ für das Verhältnis zwischen den beiden Größen?

Lösung

1. Ermittlung des Stundenlohns (Proportionalitätsfaktor): \(81{,}00\,\text{€} : 6\,\text{h} = 13{,}50\,\text{€/h}\). 2. Berechnung des Verdienstes für 14 Stunden: \(14\,\text{h} \cdot 13{,}50\,\text{€/h} = 189{,}00\,\text{€}\). 3. Berechnung der benötigten Arbeitszeit für das Tablet: \(472{,}50\,\text{€} : 13{,}50\,\text{€/h} = 35\,\text{h}\). 4. Begründung zur Verdreifachung: Bei einer direkten Proportionalität gilt der Zusammenhang \(y = k \cdot x\). Wird der Wert für \(x\) verdreifacht (\(3 \cdot x\)), so verdreifacht sich auch der Funktionswert \(y\), da \(k \cdot (3 \cdot x) = 3 \cdot (k \cdot x) = 3 \cdot y\). Der Verdienst verdreifacht sich also ebenfalls.

Antwort

a) Er verdient \(189{,}00\,\text{€}\) in \(14\,\text{Stunden}\). b) Er muss \(35\,\text{Stunden}\) arbeiten. c) Der Verdienst verdreifacht sich ebenfalls, da bei einer direkten Proportionalität die eine Größe im gleichen Maße wächst wie die andere.
4141998
Zwei verschiedene Handytarife bieten Internet-Datenpakete an. Entscheide durch Rechnung, welcher der beiden Tarife eine proportionale Zuordnung zwischen Datenvolumen und Preis darstellt. Begründe deine Entscheidung und berechne für den proportionalen Tarif den Preis für ein Datenvolumen von \(120\,\text{GB}\). **Tarif A:** <table> <tr><td>Datenvolumen (in \(\text{GB}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(50\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td>\(1{,}00\)</td><td>\(5{,}00\)</td></tr> </table> **Tarif B:** <table> <tr><td>Datenvolumen (in \(\text{GB}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(50\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td>\(5{,}50\)</td><td>\(7{,}50\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Untersuche bei beiden Tarifen, ob sich der Preis verfünffacht, wenn sich das Datenvolumen verfünffacht. - Berechne für beide Tabellen den Preis pro Gigabyte für jedes Wertepaar. - Was müsste gelten, damit eine Zuordnung proportional ist?

Lösung

1. Prüfung Tarif A: Quotient \(\frac{1{,}00}{10} = 0{,}10\) und \(\frac{5{,}00}{50} = 0{,}10\). Da die Quotienten gleich sind, ist Tarif A proportional. 2. Prüfung Tarif B: Quotient \(\frac{5{,}50}{10} = 0{,}55\) und \(\frac{7{,}50}{50} = 0{,}15\). Da die Quotienten ungleich sind, ist Tarif B nicht proportional (es scheint eine Grundgebühr vorzuliegen). 3. Berechnung für Tarif A bei \(120\,\text{GB}\): Preis \(y = 0{,}10 \cdot 120 = 12{,}00\,\text{€}\).

Antwort

Tarif A stellt eine proportionale Zuordnung dar, da der Preis pro \(\text{GB}\) mit \(0{,}10\,\text{€/GB}\) konstant ist (Quotientengleichheit). Tarif B ist nicht proportional, da die Quotienten (\(0{,}55\) und \(0{,}15\)) verschieden sind. Bei Tarif A kosten \(120\,\text{GB}\) insgesamt \(12{,}00\,\text{€}\).
4223248
Eine Wasserpumpe füllt ein Becken mit konstanter Geschwindigkeit. In \(15\,\text{Sekunden}\) werden genau \(1{,}2\,\text{Liter}\) Wasser befördert. a) Bestimme die Funktionsgleichung für das Volumen \(y\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in Sekunden). b) Berechne die fehlenden Werte in der Tabelle: <table> <tr><td>\(x\) (Zeit in \(\text{s}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(25\)</td><td>\(40\)</td><td>\(50\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><td>\(y\) (Volumen in \(\text{l}\))</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> c) Nach wie vielen Sekunden hat die Pumpe genau \(10\,\text{Liter}\) Wasser befördert?

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt in einer einzigen Sekunde? - Kannst du den Zusammenhang zwischen Zeit und Wassermenge mit einer Multiplikation beschreiben? - Wenn du das Ergebnis für \(y\) kennst, wie findest du dann den passenden Wert für \(x\)?

Lösung

1. Berechnung der Förderrate pro Sekunde: \(1{,}2\,\text{l} : 15\,\text{s} = 0{,}08\,\text{l/s}\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 0{,}08 \cdot x\). 2. Berechnung der Tabellenwerte durch Einsetzen der Zeit \(x\): - \(x = 10 \implies y = 0{,}08 \cdot 10 = 0{,}8\) - \(x = 25 \implies y = 0{,}08 \cdot 25 = 2{,}0\) - \(x = 40 \implies y = 0{,}08 \cdot 40 = 3{,}2\) - \(x = 50 \implies y = 0{,}08 \cdot 50 = 4{,}0\) - \(x = 100 \implies y = 0{,}08 \cdot 100 = 8{,}0\) 3. Berechnung der Zeit für ein Zielvolumen: Um \(x\) bei gegebenem \(y = 10\) zu finden, wird die Gleichung \(10 = 0{,}08 \cdot x\) nach \(x\) aufgelöst: \(x = 10 : 0{,}08 = 125\).

Antwort

a) \(y = 0{,}08 \cdot x\) b) Die fehlenden Werte sind: \(0{,}8\); \(2{,}0\); \(3{,}2\); \(4{,}0\); \(8{,}0\). c) Nach \(125\,\text{Sekunden}\).
4227008
Zwei verschiedene Flüssigkeiten, A und B, werden untersucht. Das Volumen \(V\) (in \(\text{cm}^3\)) und die zugehörige Masse \(m\) (in \(\text{g}\)) stehen jeweils in einem direkt proportionalen Verhältnis (Dichte). Bei Flüssigkeit A wiegen \(20\,\text{cm}^3\) genau \(16\,\text{g}\). Bei Flüssigkeit B wiegen \(15\,\text{cm}^3\) genau \(13{,}5\,\text{g}\). 1) Bestimme für beide Flüssigkeiten den Proportionalitätsfaktor (die Dichte \(\rho\) in \(\text{g}/\text{cm}^3\)). 2) Wenn man die Zusammenhänge in einem \(V\)-\(m\)-Koordinatensystem als Ursprungsgeraden darstellt: Welche Gerade verläuft steiler? Begründe deine Entscheidung mithilfe der berechneten Dichtewerte. 3) Wie viel Gramm wiegen \(50\,\text{cm}^3\) von Flüssigkeit B? 4) Welches Volumen nimmt eine Portion von Flüssigkeit A ein, wenn sie eine Masse von \(64\,\text{g}\) hat?

Denkanstöße

- Was gibt der Wert an, den du erhältst, wenn du die Masse durch das Volumen teilst? - Erinnere dich daran, welche Bedeutung der Proportionalitätsfaktor für die Steigung einer Geraden im Koordinatensystem hat. - Wie verändert sich die Masse, wenn du das Volumen vergrößerst? Bleibt das Verhältnis gleich? - Kannst du die Formel für die Masse so umstellen, dass das Volumen allein auf einer Seite steht?

Lösung

1. Berechnung der Proportionalitätsfaktoren: Für Flüssigkeit A gilt \(\rho_A = \frac{16\,\text{g}}{20\,\text{cm}^3} = 0{,}8\,\text{g}/\text{cm}^3\). Für Flüssigkeit B gilt \(\rho_B = \frac{13{,}5\,\text{g}}{15\,\text{cm}^3} = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3\). 2. Vergleich der Steigungen: Der Proportionalitätsfaktor entspricht der Steigung der Ursprungsgeraden. Da \(0{,}9 > 0{,}8\), verläuft die Gerade für Flüssigkeit B steiler, da pro Einheit Volumen mehr Masse hinzukommt. 3. Masse von B bei \(V = 50\,\text{cm}^3\): \(m_B = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3 \cdot 50\,\text{cm}^3 = 45\,\text{g}\). 4. Volumen von A bei \(m = 64\,\text{g}\): Umstellen von \(m = 0{,}8 \cdot V\) nach \(V = \frac{m}{0{,}8}\). Einsetzen: \(V = \frac{64}{0{,}8} = 80\,\text{cm}^3\).

Antwort

1) \(\rho_A = 0{,}8\,\text{g}/\text{cm}^3\); \(\rho_B = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3\) 2) Flüssigkeit B verläuft steiler, da \(\rho_B > \rho_A\). 3) \(45\,\text{g}\) 4) \(80\,\text{cm}^3\)
4233398
Ein moderner Kleinwagen verbraucht auf \(100\,\text{km}\) Fahrtstrecke durchschnittlich \(6\,\text{Liter}\) Benzin. Wir nehmen an, dass der Verbrauch direkt proportional zur gefahrenen Strecke ist. Dabei ist \(x\) die Strecke in Kilometern und \(y\) die verbrauchte Benzinmenge in Litern. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und stelle die Funktionsgleichung für den Benzinverbrauch auf. b) Erstelle eine Wertetabelle für die Strecken \(50\,\text{km}\), \(150\,\text{km}\), \(200\,\text{km}\), \(250\,\text{km}\) und \(500\,\text{km}\). c) Was bedeutet der Punkt \(P(100 \mid 6)\) im Koordinatensystem dieses Sachzusammenhangs? d) Berechne, wie viele Kilometer das Auto mit einer Tankfüllung von \(45\,\text{Litern}\) fahren kann.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viel Benzin das Auto für einen einzigen Kilometer benötigt. - Was passiert mit dem Verbrauch, wenn du die doppelte oder dreifache Strecke fährst? - Wie hängen die Werte in der Tabelle mathematisch zusammen? - Wenn du die Gesamtmenge an Benzin durch den Verbrauch pro Kilometer teilst, was erhältst du dann?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{6\,\text{l}}{100\,\text{km}} = 0{,}06\,\text{l/km}\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 0{,}06 \cdot x\). 3. Berechnung der Tabellenwerte: - Für \(x = 50\): \(y = 0{,}06 \cdot 50 = 3\) - Für \(x = 150\): \(y = 0{,}06 \cdot 150 = 9\) - Für \(x = 200\): \(y = 0{,}06 \cdot 200 = 12\) - Für \(x = 250\): \(y = 0{,}06 \cdot 250 = 15\) - Für \(x = 500\): \(y = 0{,}06 \cdot 500 = 30\) 4. Interpretation des Punktes \(P(100 \mid 6)\): Der Punkt gibt an, dass für eine Strecke von \(100\,\text{km}\) genau \(6\,\text{Liter}\) Benzin benötigt werden. 5. Berechnung der Reichweite: \(x = \frac{y}{0{,}06} = \frac{45}{0{,}06} = 750\,\text{km}\).

Antwort

a) \(k = 0{,}06\,\text{l}/\text{km}\); Funktionsgleichung: \(y = 0{,}06 \cdot x\). b) Tabelle: <table> <tr><td>\(x\) in \(\text{km}\)</td><td>\(50\)</td><td>\(150\)</td><td>\(200\)</td><td>\(250\)</td><td>\(500\)</td></tr> <tr><td>\(y\) in \(\text{l}\)</td><td>\(3\)</td><td>\(9\)</td><td>\(12\)</td><td>\(15\)</td><td>\(30\)</td></tr> </table> c) Der Punkt \(P(100 \mid 6)\) bedeutet, dass das Auto für \(100\,\text{km}\) Fahrt \(6\,\text{Liter}\) Benzin verbraucht. d) Das Auto kann \(750\,\text{km}\) weit fahren.
4237998
Beim Recycling von Altpapier können aus \(25\,\text{kg}\) Altpapier etwa \(18\,\text{kg}\) neues Recyclingpapier gewonnen werden. Gehe davon aus, dass die Menge des gewonnenen Papiers proportional zur Menge des eingesetzten Altpapiers ist. a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die die Menge des Recyclingpapiers (\(y\) in \(\text{kg}\)) in Abhängigkeit von der Menge des Altpapiers (\(x\) in \(\text{kg}\)) beschreibt. b) Berechne, wie viel Recyclingpapier man aus \(100\,\text{kg}\) und wie viel man aus \(35\,\text{kg}\) Altpapier erhält. c) Eine Schule möchte \(500\,\text{kg}\) Recyclingpapier für ihre Hefte herstellen lassen. Wie viel Altpapier muss dafür mindestens gesammelt werden? Runde auf eine Dezimalstelle auf. d) Welche Bedeutung hat die Steigung \(k\) der Funktion in diesem Sachzusammenhang?

Denkanstöße

- Kannst du den Proportionalitätsfaktor berechnen, indem du das Ergebnis durch den Einsatz teilst? - Überlege dir, ob die gesuchte Größe \(x\) oder \(y\) in deiner Gleichung ist. - Was passiert mit der Ausbeute, wenn du genau \(1\,\text{kg}\) Altpapier einsetzt?

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{18\,\text{kg}}{25\,\text{kg}} = 0{,}72\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 0{,}72 \cdot x\). 2. Für \(x = 100\,\text{kg}\) ergibt sich \(y = 0{,}72 \cdot 100 = 72\,\text{kg}\). Für \(x = 35\,\text{kg}\) ergibt sich \(y = 0{,}72 \cdot 35 = 25{,}2\,\text{kg}\). 3. Für \(y = 500\,\text{kg}\) gilt \(x = \frac{y}{0{,}72}\). Damit ist \(x = \frac{500}{0{,}72} = 694{,}444\ldots\,\text{kg}\). Da mindestens \(500\,\text{kg}\) Recyclingpapier entstehen sollen, wird auf eine Dezimalstelle aufgerundet: \(694{,}5\,\text{kg}\). 4. Der Wert \(k = 0{,}72\) gibt die Ausbeute an: Aus \(1\,\text{kg}\) Altpapier entstehen \(0{,}72\,\text{kg}\) Recyclingpapier.

Antwort

a) \(y = 0{,}72 \cdot x\) b) \(72\,\text{kg}\) und \(25{,}2\,\text{kg}\) c) mindestens \(694{,}5\,\text{kg}\) d) Die Steigung gibt die Menge an Recyclingpapier pro Kilogramm Altpapier an: \(0{,}72\,\text{kg}\) Recyclingpapier pro \(1\,\text{kg}\) Altpapier.
4238008
Zwei verschiedene Solarmodule werden auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. Modul A liefert bei konstanter Sonneneinstrahlung in \(5\,\text{Stunden}\) insgesamt \(1{,}2\,\text{kWh}\) elektrische Energie. Für Modul B wird die erzeugte Energie \(E\) (in \(\text{kWh}\)) nach der Zeit \(t\) (in \(\text{Stunden}\)) durch die Funktionsgleichung \(E(t) = 0{,}25 \cdot t\) beschrieben. a) Berechne, wie viel Energie Modul A nach \(8\,\text{Stunden}\) geliefert hat. b) Welches der beiden Module erzeugt pro Stunde mehr Energie? Begründe deine Entscheidung durch Vergleich der Proportionalitätsfaktoren. c) Wie lange müsste Modul A in der Sonne stehen, um genau die Energiemenge zu erzeugen, die Modul B in \(6\,\text{Stunden}\) liefert?

Denkanstöße

- Wie viel Energie erzeugt Modul A in einer einzigen Stunde? - Vergleiche die Werte, die angeben, wie viel Energie pro Zeiteinheit erzeugt wird. - Berechne zuerst den Zielwert für die Energie mit der Formel von Modul B.

Lösung

1. Berechnung der Leistungsrate (Steigung) für Modul A: \(k_A = \frac{1{,}2\,\text{kWh}}{5\,\text{h}} = 0{,}24\,\text{kWh/h}\). Die Funktion für Modul A ist \(E_A(t) = 0{,}24 \cdot t\). 2. Berechnung der Energie für Modul A nach \(8\,\text{Stunden}\): \(E_A(8) = 0{,}24 \cdot 8 = 1{,}92\,\text{kWh}\). 3. Vergleich der Erzeugungsraten: Modul B hat einen Proportionalitätsfaktor von \(k_B = 0{,}25\,\text{kWh/h}\). Da \(0{,}25 > 0{,}24\), erzeugt Modul B pro Stunde mehr Energie. 4. Berechnung der Energie von Modul B nach \(6\,\text{Stunden}\): \(E_B(6) = 0{,}25 \cdot 6 = 1{,}5\,\text{kWh}\). 5. Bestimmung der Zeit für Modul A, um \(1{,}5\,\text{kWh}\) zu erreichen: \(1{,}5 = 0{,}24 \cdot t \implies t = \frac{1{,}5}{0{,}24} = 6{,}25\,\text{Stunden}\). Dies entspricht \(6\,\text{Stunden}\) und \(15\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(1{,}92\,\text{kWh}\) b) Modul B erzeugt pro Stunde mehr Energie: \(0{,}25\,\text{kWh}\) gegenüber \(0{,}24\,\text{kWh}\) bei Modul A. c) \(6{,}25\,\text{h}\), also \(6\,\text{h}\,15\,\text{min}\)
4239608
Zwei Kerzen unterschiedlicher Dicke brennen gleichmäßig ab. Der Höhenverlust \(h\) (in \(\text{cm}\)) ist dabei direkt proportional zur Brenndauer \(t\) (in \(\text{h}\)). - Kerze A verliert in \(2\,\text{Stunden}\) genau \(3\,\text{cm}\) an Höhe. - Kerze B verliert in \(3\,\text{Stunden}\) genau \(3\,\text{cm}\) an Höhe. 1. Bestimme für beide Kerzen die Funktionsgleichungen \(h_A(t)\) und \(h_B(t)\), die den jeweiligen Höhenverlust beschreiben. 2. Welche Kerze brennt schneller ab? Begründe deine Antwort mithilfe der Steigungen der zugehörigen Funktionsgraphen. 3. Berechne für beide Kerzen den Höhenverlust nach einer Brenndauer von \(4{,}5\,\text{Stunden}\). 4. Nach welcher Zeit haben beide Kerzen zusammen einen Höhenverlust von insgesamt \(10\,\text{cm}\) erreicht?

Denkanstöße

- Die Steigung einer Ursprungsgeraden gibt an, wie viel sich der \(y\)-Wert ändert, wenn der \(x\)-Wert um 1 steigt. Was bedeutet das hier für den Höhenverlust? - Wenn zwei Kerzen gleichzeitig brennen, addieren sich ihre stündlichen Höhenverluste zu einem Gesamtwert pro Stunde. - Kannst du eine neue Gleichung für den kombinierten Höhenverlust beider Kerzen aufstellen?

Lösung

1. Berechnung der Steigungen: \(m_A = \frac{3\,\text{cm}}{2\,\text{h}} = 1{,}5\,\text{cm/h}\) und \(m_B = \frac{3\,\text{cm}}{3\,\text{h}} = 1\,\text{cm/h}\). Funktionsgleichungen: \(h_A(t) = 1{,}5 \cdot t\) und \(h_B(t) = 1 \cdot t\). 2. Kerze A brennt schneller ab, da die Steigung ihres Graphen (\(1{,}5\)) größer ist als die von Kerze B (\(1\)). Ein größerer Steigungswert bedeutet hier einen größeren Höhenverlust pro Zeiteinheit. 3. Höhenverlust nach \(4{,}5\,\text{h}\): \(h_A(4{,}5) = 1{,}5 \cdot 4{,}5 = 6{,}75\,\text{cm}\). \(h_B(4{,}5) = 1 \cdot 4{,}5 = 4{,}5\,\text{cm}\). 4. Gesamthöhenverlust \(h_{\text{ges}} = h_A(t) + h_B(t) = 1{,}5 \cdot t + 1 \cdot t = 2{,}5 \cdot t\). Setze \(2{,}5 \cdot t = 10 \implies t = 10 : 2{,}5 = 4\,\text{h}\).

Antwort

1. \(h_A(t) = 1{,}5 \cdot t\); \(h_B(t) = 1 \cdot t\). 2. Kerze A brennt schneller (\(1{,}5 > 1\)). 3. Kerze A: \(6{,}75\,\text{cm}\); Kerze B: \(4{,}5\,\text{cm}\). 4. Nach \(4\,\text{Stunden}\).
4241628
Ein Kopierladen berechnet die Kosten für Ausdrucke nach folgendem Schema: <table> <tr> <td>Anzahl Seiten (\(n\))</td> <td>\(10\)</td> <td>\(20\)</td> <td>\(50\)</td> <td>\(100\)</td> </tr> <tr> <td>Gesamtpreis in \(\text{€}\) (\(K\))</td> <td>\(0{,}80\)</td> <td>\(1{,}60\)</td> <td>\(4{,}00\)</td> <td>\(8{,}00\)</td> </tr> </table> 1) Zeige durch Rechnung, dass der Preis direkt proportional zur Anzahl der Seiten ist. 2) Stelle eine Funktionsgleichung \(K(n)\) auf. 3) Wie viele Seiten wurden gedruckt, wenn die Rechnung \(14{,}40\,\text{€}\) beträgt? 4) Angenommen, der Laden würde zusätzlich eine einmalige Grundgebühr von \(2{,}00\,\text{€}\) pro Auftrag verlangen. Wäre der Zusammenhang zwischen der Seitenanzahl und dem Gesamtpreis dann immer noch direkt proportional? Begründe deine Antwort kurz.

Denkanstöße

- Was muss für alle Paare in der Tabelle gelten, damit eine Zuordnung direkt proportional ist? - Stelle eine Gleichung der Form \(y = k \cdot x\) auf. - Nutze die Umkehroperation, um von einem Ergebnis auf den Ausgangswert zu schließen. - Überlege dir, ob der Graph noch durch den Punkt \((0 \mid 0)\) gehen würde, wenn es eine feste Grundgebühr gäbe.

Lösung

1. Prüfung der Quotientengleichheit: \(\frac{0{,}80}{10} = 0{,}08\), \(\frac{1{,}60}{20} = 0{,}08\), \(\frac{4{,}00}{50} = 0{,}08\), \(\frac{8{,}00}{100} = 0{,}08\). Da alle Quotienten gleich sind, liegt direkte Proportionalität vor. 2. Der Proportionalitätsfaktor ist \(0{,}08\). Die Gleichung lautet: \(K(n) = 0{,}08 \cdot n\). 3. Berechnung der Anzahl \(n\): \(14{,}40 = 0{,}08 \cdot n \implies n = 14{,}40 : 0{,}08 = 180\). Es wurden \(180\) Seiten gedruckt. 4. Nein, der Zusammenhang wäre nicht mehr direkt proportional. Begründung: Bei einer Grundgebühr ist der Quotient \(\frac{K}{n}\) nicht mehr konstant (keine Ursprungsgerade, da \(K(0) = 2\) statt \(0\)). Das Verhältnis der Preise entspräche nicht mehr dem Verhältnis der Seitenanzahlen.

Antwort

1) Quotienten \(\frac{K}{n}\) sind konstant \(0{,}08\). 2) \(K(n) = 0{,}08 \cdot n\). 3) \(180\) Seiten. 4) Nein, da keine Quotientengleichheit mehr vorliegt bzw. der Graph nicht durch den Ursprung geht.
4241648
Zwei verschiedene 3D-Drucker, Modell „Alpha“ und Modell „Beta“, drucken Bauteile mit jeweils konstanter Geschwindigkeit. Modell Alpha benötigt \(2\,\text{h}\), um ein Volumen von \(50\,\text{cm}^3\) zu drucken. Für Modell Beta gilt die Funktionsgleichung \(V = 22{,}5 \cdot t\), wobei \(V\) das Volumen in \(\text{cm}^3\) und \(t\) die Zeit in Stunden angibt. a) Welcher Drucker arbeitet schneller? Begründe deine Antwort, indem du die Proportionalitätsfaktoren (Druckgeschwindigkeiten) vergleichst. b) Erstelle für Modell Alpha eine Wertetabelle für die Zeiten \(t = 1\); \(2\); \(3\) und \(4\) Stunden. c) Ein Designer möchte ein Objekt mit einem Gesamtvolumen von \(180\,\text{cm}^3\) drucken. Berechne den Zeitunterschied in Minuten zwischen den beiden Druckern für diesen Auftrag.

Denkanstöße

- Was sagt die Zahl vor dem \(t\) in der Gleichung über die Geschwindigkeit aus? - Wie viel schafft Modell Alpha in genau einer Stunde? - Kannst du für beide Drucker ausrechnen, wie lange sie für denselben Auftrag brauchen? - Denk daran, Zeitangaben wie \(0{,}8\) Stunden am Ende in Minuten umzurechnen.

Lösung

1. Bestimmung der Druckgeschwindigkeit von Modell Alpha: \(k_{\text{Alpha}} = \frac{50\,\text{cm}^3}{2\,\text{h}} = 25\,\text{cm}^3/\text{h}\). 2. Vergleich mit Modell Beta: Da \(25 > 22{,}5\), arbeitet Modell Alpha schneller. 3. Wertetabelle für Alpha: \(V(1) = 25\); \(V(2) = 50\); \(V(3) = 75\); \(V(4) = 100\). 4. Berechnung der Druckzeiten für \(180\,\text{cm}^3\): \(t_{\text{Alpha}} = \frac{180}{25} = 7{,}2\,\text{h}\); \(t_{\text{Beta}} = \frac{180}{22{,}5} = 8\,\text{h}\). 5. Differenz berechnen: \(\Delta t = 8 - 7{,}2 = 0{,}8\,\text{h}\). Umrechnung in Minuten: \(0{,}8 \cdot 60 = 48\,\text{min}\).

Antwort

a) Modell Alpha ist schneller (\(25\,\text{cm}^3/\text{h}\) gegenüber \(22{,}5\,\text{cm}^3/\text{h}\)). b) Tabelle für Alpha: (1 h; \(25\,\text{cm}^3\)), (2 h; \(50\,\text{cm}^3\)), (3 h; \(75\,\text{cm}^3\)), (4 h; \(100\,\text{cm}^3\)). c) Der Zeitunterschied beträgt \(48\,\text{Minuten}\).
4241668
Eine Gartenpumpe befördert Wasser mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit in ein leeres Regenfass. Nach \(6\,\text{Minuten}\) befinden sich \(72\,\text{Liter}\) Wasser im Fass. 1) Erstelle eine Wertetabelle für die Füllmenge \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) für \(t = 0; 5; 10; 15\) und \(20\). 2) Begründe, warum es sich hierbei um eine direkte Proportionalität handelt, und gib die zugehörige Funktionsvorschrift \(V(t)\) an. 3) Berechne die Wassermenge nach einer Dreiviertelstunde. 4) Das Regenfass hat ein Fassungsvermögen von \(600\,\text{Litern}\). Berechne, nach wie vielen Minuten die Pumpe abgeschaltet werden muss, damit das Fass nicht überläuft. 5) Wie würde sich der Graph der Funktion verändern, wenn eine leistungsstärkere Pumpe verwendet würde, die \(15\,\text{Liter}\) pro Minute fördert? Beschreibe die Veränderung im Vergleich zum ursprünglichen Graphen.

Denkanstöße

- Wie viel Wasser fließt in einer einzigen Minute in das Fass? - Achte darauf, die Zeitangabe „Dreiviertelstunde“ in Minuten umzurechnen, damit die Einheiten passen. - Wenn du die Funktionsgleichung hast, kannst du für \(V\) einen Wert einsetzen und nach der Zeit \(t\) auflösen. - Was gibt der Faktor vor dem \(t\) in der Funktionsgleichung grafisch an?

Lösung

1. Berechnung der Förderrate: \(72\,\text{l} : 6\,\text{min} = 12\,\text{l/min}\). Wertetabelle: \(t = 0 \implies V = 0\) \(t = 5 \implies V = 60\) \(t = 10 \implies V = 120\) \(t = 15 \implies V = 180\) \(t = 20 \implies V = 240\) 2. Es liegt direkte Proportionalität vor, da die Pumpe gleichmäßig fördert (konstante Rate) und das Fass zu Beginn leer ist (\(V(0)=0\)). Die Funktionsvorschrift lautet \(V(t) = 12 \cdot t\). 3. Dreiviertelstunde sind \(45\,\text{Minuten}\). Berechnung: \(V(45) = 12 \cdot 45 = 540\,\text{Liter}\). 4. Gesucht ist \(t\) für \(V = 600\): \(600 = 12 \cdot t \implies t = 600 : 12 = 50\,\text{Minuten}\). 5. Bei einer Rate von \(15\,\text{l/min}\) wäre der Proportionalitätsfaktor größer (\(15\) statt \(12\)). Der Graph im \(t\)-\(V\)-Koordinatensystem würde steiler verlaufen.

Antwort

1) Wertepaare \((t \mid V)\): \((0 \mid 0), (5 \mid 60), (10 \mid 120), (15 \mid 180), (20 \mid 240)\). 2) Gleichmäßige Förderung und Start bei Null; \(V(t) = 12 \cdot t\). 3) \(540\,\text{Liter}\). 4) Nach \(50\,\text{Minuten}\). 5) Der Graph würde steiler verlaufen.
4241708
Ein Radfahrer ist mit einer konstanten Geschwindigkeit unterwegs. Nach einer Fahrzeit von \(15\,\text{Minuten}\) hat er eine Strecke von genau \(4\,\text{km}\) zurückgelegt. 1) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) für die Zuordnung Fahrzeit \(t\) (in Stunden) \(\rightarrow\) Weg \(s\) (in \(\text{km}\)). Welche Bedeutung hat dieser Faktor im Sachkontext? 2) Wie würde sich der Graph der Zuordnung verändern, wenn der Radfahrer seine Geschwindigkeit verdoppeln würde? 3) Berechne die Strecke, die der Radfahrer bei gleichbleibender Geschwindigkeit nach \(1{,}5\,\text{Stunden}\) zurückgelegt hat. 4) Ermittle rechnerisch, wie viele Minuten er für eine Strecke von \(10\,\text{km}\) benötigt.

Denkanstöße

- Wandle die Zeitangabe zuerst von Minuten in Stunden um, damit die Einheiten zusammenpassen. - Was bedeutet es für die Steigung einer Geraden, wenn sich ein Wert pro Zeiteinheit erhöht? - Du kannst die Formel für die direkte Proportionalität nach der gesuchten Größe umstellen. - Wie rechnet man Dezimalstunden wieder in Minuten um?

Lösung

1. Umrechnung der Zeit: \(15\,\text{min} = 0{,}25\,\text{h}\). Berechnung des Faktors \(k = \frac{s}{t} = \frac{4}{0{,}25} = 16\). Der Faktor \(k = 16\) gibt die Geschwindigkeit in \(\text{km/h}\) an. 2. Auswirkung der Geschwindigkeitsänderung: Eine Verdopplung der Geschwindigkeit bedeutet eine Verdopplung des Proportionalitätsfaktors (Steigung). Der Graph würde steiler verlaufen. 3. Wegberechnung: \(s = 16 \cdot 1{,}5 = 24\). Er legt \(24\,\text{km}\) zurück. 4. Zeitberechnung: \(t = \frac{s}{k} = \frac{10}{16} = 0{,}625\,\text{h}\). Umrechnung in Minuten: \(0{,}625 \cdot 60 = 37{,}5\). Er benötigt \(37{,}5\,\text{Minuten}\).

Antwort

1) \(k = 16\); der Faktor entspricht der Geschwindigkeit von \(16\,\text{km/h}\). 2) Der Graph würde steiler verlaufen (doppelte Steigung). 3) \(24\,\text{km}\) 4) \(37{,}5\,\text{Minuten}\)
4241728
Eine Ursprungsgerade \(p\) ist durch ein Steigungsdreieck gegeben: Startet man im Koordinatenursprung und geht \(3\) Einheiten nach rechts sowie \(2\) Einheiten nach oben, erreicht man einen weiteren Punkt der Geraden. a) Gib die Funktionsgleichung der Geraden \(p\) an. b) Bei einer proportionalen Zuordnung verändert sich der \(y\)-Wert in Abhängigkeit vom \(x\)-Wert. Erkläre ohne Rechnung, wie sich der \(y\)-Wert verändert, wenn man den \(x\)-Wert verdreifacht. c) Berechne, welcher \(x\)-Wert zum Funktionswert \(y = 10\) gehört.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man das Verhältnis von Höhenunterschied zu Breitenunterschied nennt. - Was bedeutet „direkt proportional“ für das Verhältnis von Eingangs- und Ausgangswerten? - Welche Rechenoperation kehrt eine Multiplikation mit einem Bruch um?

Lösung

1. Bestimmung der Steigung: Aus der Beschreibung des Steigungsdreiecks folgt \(k = \frac{\text{Änderung in } y}{\text{Änderung in } x} = \frac{2}{3}\). Die Funktionsgleichung ist \(p(x) = \frac{2}{3}x\). 2. Eigenschaft der proportionalen Zuordnung: Da es sich um eine direkte Proportionalität handelt, führt die Vervielfachung des \(x\)-Wertes um einen Faktor zur Vervielfachung des \(y\)-Wertes um denselben Faktor. Bei einer Verdreifachung von \(x\) verdreifacht sich also auch \(y\). 3. Berechnung des \(x\)-Wertes: Setze \(y = 10\) in die Gleichung \(10 = \frac{2}{3}x\) ein. Umstellen nach \(x\) ergibt \(x = 10 : \frac{2}{3} = 10 \cdot \frac{3}{2} = 15\).

Antwort

a) \(p(x) = \frac{2}{3}x\) b) Der \(y\)-Wert verdreifacht sich ebenfalls, da bei proportionalen Zuordnungen die Änderung von \(x\) und \(y\) im gleichen Verhältnis erfolgt. c) Der gesuchte Wert ist \(x = 15\).
4241748
Gegeben sind die Funktionsgleichungen dreier Ursprungsgeraden: \(f(x) = -1{,}5 \cdot x\) \(g(x) = -\frac{1}{3} \cdot x\) \(h(x) = -4 \cdot x\) 1. Ordne die Graphen der Funktionen nach ihrer Steilheit, beginnend mit dem flachsten Graphen. Nutze zur Begründung die Beträge der Steigungen. 2. Ein Punkt \(R\) liegt auf dem Graphen von \(f\). Seine \(y\)-Koordinate ist \(6\). Berechne die zugehörige \(x\)-Koordinate. 3. Der Proportionalitätsfaktor von \(h\) wird mit \(-1\) multipliziert. Beschreibe, wie sich der Verlauf der Geraden im Vergleich zur ursprünglichen Geraden \(h\) verändert.

Denkanstöße

- Woran erkennt man an der Zahl vor dem \(x\), wie steil eine Gerade ist, egal ob sie nach oben oder unten verläuft? - Wenn ein Punkt auf einer Geraden liegt, müssen seine Koordinaten die Gleichung erfüllen. - Was passiert mit einer Geraden, wenn sich nur das Vorzeichen der Steigung ändert? - In welchen Quadranten liegen Punkte mit gleichen Vorzeichen, in welchen mit unterschiedlichen?

Lösung

1. Die Steilheit wird durch den Betrag der Steigung \(|m|\) bestimmt. Es gilt: \(|-\frac{1}{3}| \approx 0{,}33\), \(|-1{,}5| = 1{,}5\) und \(|-4| = 4\). Da \(0{,}33 < 1{,}5 < 4\), ist die Reihenfolge der Steilheit: \(g\), \(f\), \(h\). 2. Setze \(y = 6\) in \(f(x) = -1{,}5 \cdot x\) ein: \(6 = -1{,}5 \cdot x\). Division durch \(-1{,}5\) ergibt \(x = -4\). Der Punkt ist \(R(-4 \mid 6)\). 3. Der neue Proportionalitätsfaktor ist \(m = -4 \cdot (-1) = 4\). Die neue Gerade \(y = 4 \cdot x\) ist nun steigend statt fallend. Sie verläuft durch den I. und III. Quadranten, während die ursprüngliche Gerade durch den II. und IV. Quadranten verlief. Die Steilheit bleibt gleich.

Antwort

1. Reihenfolge: \(g, f, h\). Begründung: \(|-\frac{1}{3}| < |-1{,}5| < |-4|\). 2. \(x = -4\) 3. Die Gerade ist nun steigend (\(y = 4 \cdot x\)) und verläuft durch den I. und III. Quadranten; ihre Steilheit bleibt unverändert.
4241808
Zwei Geraden, die eine direkte Proportionalität beschreiben, verlaufen jeweils durch einen der folgenden Punkte: Gerade \(g_1\) verläuft durch \(P(2 \mid 5)\). Gerade \(g_2\) verläuft durch \(Q(5 \mid 2)\). a) Bestimme die Funktionsgleichungen der Form \(y = k \cdot x\) für beide Geraden. b) Welche der beiden Geraden verläuft steiler? Begründe deine Antwort mithilfe der Beträge der Steigungen. c) Eine neue Gerade \(g_3\) entsteht, indem man den Proportionalitätsfaktor von \(g_1\) mit \(-1\) multipliziert. Durch welche Quadranten des Koordinatensystems verläuft \(g_3\)?

Denkanstöße

- Wie hängen \(x\), \(y\) und der Proportionalitätsfaktor \(k\) bei einer direkten Proportionalität zusammen? - Woran erkennst du am Betrag der Steigung, welche Gerade steiler verläuft? - Erinnere dich an die Nummerierung der Quadranten: Oben rechts liegt der I. Quadrant, danach wird gegen den Uhrzeigersinn gezählt. - Was passiert mit dem Verlauf des Graphen, wenn aus einer positiven Steigung eine negative wird?

Lösung

1. Berechnung der Steigungen: Da es sich um Ursprungsgeraden handelt, gilt \(k = \frac{y}{x}\). Für \(g_1\): \(k_1 = \frac{5}{2} = 2{,}5\). Gleichung: \(y = 2{,}5 \cdot x\). Für \(g_2\): \(k_2 = \frac{2}{5} = 0{,}4\). Gleichung: \(y = 0{,}4 \cdot x\). 2. Vergleich der Steilheit: Je größer der Betrag der Steigung \(|k|\), desto steiler verläuft die Gerade. Da \(2{,}5 > 0{,}4\), verläuft \(g_1\) steiler als \(g_2\). 3. Analyse von \(g_3\): Der Proportionalitätsfaktor von \(g_3\) ist \(k_3 = 2{,}5 \cdot (-1) = -2{,}5\). Da die Steigung negativ ist, fällt die Gerade. Ursprungsgeraden mit negativer Steigung verlaufen durch den II. und IV. Quadranten.

Antwort

a) \(g_1: y = 2{,}5 \cdot x\) und \(g_2: y = 0{,}4 \cdot x\). b) \(g_1\) verläuft steiler, da \(|2{,}5| > |0{,}4|\) gilt. c) Die Gerade \(g_3\) hat die Steigung \(-2{,}5\) und verläuft durch den II. und IV. Quadranten.
4244168
Eine Wasserpumpe füllt ein leeres Becken gleichmäßig mit Wasser. Nach \(4\,\text{Minuten}\) befinden sich \(140\,\text{Liter}\) im Becken, nach \(10\,\text{Minuten}\) sind es \(350\,\text{Liter}\). a) Bestimme die Funktionsgleichung \(f(x) = k \cdot x\), wobei \(x\) die Zeit in Minuten und \(f(x)\) das Volumen in Litern angibt. Erläutere die Bedeutung des Proportionalitätsfaktors \(k\) in diesem Sachkontext. b) Ein Techniker notiert während der Messung einen weiteren Datenpunkt: \(P(15 \mid 520)\). Überprüfe rechnerisch, ob dieser Punkt auf dem Graphen der Funktion liegt. Was bedeutet das Ergebnis für die Messung des Technikers? c) Begründe allgemein: Wenn ein Punkt \(Q(x_Q \mid y_Q)\) mit \(x_Q \neq 0\) auf dem Graphen dieser Funktion liegt, welchen Wert muss der Quotient \(\frac{y_Q}{x_Q}\) ergeben? Was gilt für einen Punkt \(R(x_R \mid y_R)\) mit \(x_R \neq 0\), der nicht auf der Geraden liegt?

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Steigung einer Geraden, die durch den Ursprung geht, wenn man einen Punkt kennt? - Was sagt die Steigung darüber aus, wie viel Wasser pro Zeiteinheit fließt? - Um zu prüfen, ob ein Punkt zu einer Funktion passt, kannst du den x-Wert in die Formel einsetzen und das Ergebnis mit dem y-Wert vergleichen. - Überlege dir, was die Definition einer direkten Proportionalität für das Verhältnis der Koordinaten bedeutet.

Lösung

1. Bestimmung von \(k\): Aus den gegebenen Werten folgt \(k = \frac{140}{4} = 35\) bzw. \(k = \frac{350}{10} = 35\). Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 35 \cdot x\). 2. Bedeutung von \(k\): Der Faktor \(k = 35\) gibt die Pumpleistung (Füllrate) in Litern pro Minute an (\(35\,\text{l/min}\)). 3. Überprüfung des Punktes \(P(15 \mid 520)\): Einsetzen von \(x = 15\) in die Gleichung ergibt \(f(15) = 35 \cdot 15 = 525\). Da \(525 \neq 520\), liegt der Punkt nicht auf dem Graphen. Der Techniker muss sich vermessen haben oder die Pumpe arbeitete nicht gleichmäßig. 4. Quotienteneigenschaft: Für alle Punkte auf der Ursprungsgeraden gilt \(\frac{y}{x} = k\), hier also \(\frac{y_Q}{x_Q} = 35\). Für Punkte mit \(x \neq 0\), die nicht auf der Geraden liegen, ist dieser Quotient ungleich \(35\).

Antwort

a) \(f(x) = 35 \cdot x\). Der Faktor \(k = 35\) ist die Füllrate in Litern pro Minute. b) \(f(15) = 525 \neq 520\). Der Punkt liegt nicht auf dem Graphen; die Messung ist fehlerhaft oder die Rate war nicht konstant. c) Für Punkte auf dem Graphen gilt \(\frac{y_Q}{x_Q} = 35\). Für Punkte mit \(x \neq 0\) abseits des Graphen ist der entsprechende Quotient ungleich \(35\).
4245028
Der Umfang \(U\) eines regelmäßigen Sechsecks ist direkt proportional zu seiner Seitenlänge \(a\). 1) Stelle die Funktionsgleichung \(U(a)\) auf. 2) Welchen konstanten Wert hat das Verhältnis \(\frac{U}{a}\) für jede beliebige Seitenlänge \(a > 0\)? 3) Ein Schüler behauptet, dass ein regelmäßiges Sechseck mit einer Seitenlänge von \(4{,}5\,\text{cm}\) einen Umfang von \(27{,}5\,\text{cm}\) hat. Prüfe rechnerisch mithilfe der Funktionsgleichung, ob diese Aussage wahr sein kann. 4) Wie verändert sich der Umfang, wenn die Seitenlänge verdoppelt wird? Begründe deine Antwort allgemein.

Denkanstöße

- Wie viele Seiten hat ein Sechseck und wie hängen diese mit dem Umfang zusammen? - Was passiert mit einem Bruch, wenn man die Variable im Zähler durch den Ausdruck der Funktion ersetzt? - Setze den gegebenen Wert für \(a\) in deine Formel ein und vergleiche das Ergebnis. - Überlege dir ein Beispiel: Was passiert mit dem Umfang, wenn \(a\) von \(1\) auf \(2\) steigt?

Lösung

1. Ein regelmäßiges Sechseck hat sechs gleich lange Seiten, daher gilt \(U(a) = 6 \cdot a\). 2. Das Verhältnis \(\frac{U}{a} = \frac{6 \cdot a}{a} = 6\) ist konstant und entspricht dem Proportionalitätsfaktor. 3. Einsetzen von \(a = 4{,}5\) in die Formel: \(U(4{,}5) = 6 \cdot 4{,}5 = 27\). Da \(27 \neq 27{,}5\), ist die Aussage falsch. 4. Bei direkter Proportionalität führt eine Verdopplung des Argumentes (\(2 \cdot a\)) zu einer Verdopplung des Funktionswertes: \(U(2 \cdot a) = 6 \cdot (2 \cdot a) = 2 \cdot (6 \cdot a) = 2 \cdot U(a)\).

Antwort

1) \(U(a) = 6 \cdot a\). 2) Das Verhältnis ist immer \(6\). 3) Die Aussage ist falsch, da der Umfang bei \(a = 4{,}5\,\text{cm}\) genau \(27\,\text{cm}\) betragen muss. 4) Der Umfang verdoppelt sich ebenfalls, da bei einer direkten Proportionalität der Funktionswert im gleichen Verhältnis wie das Argument wächst.
4245108
Gegeben sind zwei lineare Funktionen \(f\) und \(g\), deren Graphen Ursprungsgeraden sind. Der Graph von \(f\) hat die Steigung \(m_f = -2\). Der Graph von \(g\) verläuft durch den Punkt \(A(4 \mid -6)\). 1. Bestimme die Funktionsgleichungen für \(f\) und \(g\). 2. Welche der beiden Geraden fällt steiler ab? Begründe deine Antwort. 3. Überprüfe durch Rechnung, ob der Punkt \(R(-1{,}5 \mid 3)\) auf dem Graphen von \(f\), auf dem Graphen von \(g\) oder auf keinem von beiden liegt.

Denkanstöße

- Wie hängen die Steigung und der Verlauf einer Geraden (steigend oder fallend) zusammen? - Was bedeutet der Betrag der Steigung für die Steilheit einer Geraden? - Wie prüft man mathematisch, ob ein Punkt die Bedingung einer Funktionsgleichung erfüllt? - Kannst du die Steigung einer Ursprungsgeraden bestimmen, wenn nur ein Punkt gegeben ist?

Lösung

1. Da \(f\) eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(-2\) ist, lautet die Gleichung \(f(x) = -2 \cdot x\). Für \(g\) wird die Steigung \(m_g\) mit dem Punkt \(A(4 \mid -6)\) berechnet: \(-6 = m_g \cdot 4\), woraus \(m_g = -1{,}5\) folgt. Die Gleichung lautet \(g(x) = -1{,}5 \cdot x\). 2. Eine Gerade fällt steiler ab, wenn der Betrag ihrer Steigung größer ist. Da \(|-2| > |-1{,}5|\) gilt, fällt der Graph von \(f\) steiler ab als der von \(g\). 3. Prüfung für \(f\): \(f(-1{,}5) = -2 \cdot (-1{,}5) = 3\). Da das Ergebnis mit der \(y\)-Koordinate von \(R\) übereinstimmt, liegt \(R\) auf dem Graphen von \(f\). Prüfung für \(g\): \(g(-1{,}5) = -1{,}5 \cdot (-1{,}5) = 2{,}25\). Da \(2{,}25 \neq 3\), liegt \(R\) nicht auf dem Graphen von \(g\).

Antwort

1. \(f(x) = -2 \cdot x\) und \(g(x) = -1{,}5 \cdot x\). 2. Die Gerade \(f\) fällt steiler ab, da der Betrag der Steigung (\(2\)) größer ist als der Betrag der Steigung von \(g\) (\(1{,}5\)). 3. Der Punkt \(R(-1{,}5 \mid 3)\) liegt auf dem Graphen von \(f\), aber nicht auf dem Graphen von \(g\).
4262188
Bei einer direkten Proportionalität zwischen den Größen \(x\) und \(y\) führt eine Zunahme von \(x\) um \(4\) stets zu einer Zunahme von \(y\) um \(14\). a) Bestimme die Funktionsgleichung in der Form \(y = k \cdot x\). b) Welcher Wert für \(x\) muss eingesetzt werden, damit der Funktionswert \(y = 49\) beträgt?

Denkanstöße

- Was weißt du über das Verhältnis von Veränderungen bei einer direkten Proportionalität? - Wie hängen der Proportionalitätsfaktor \(k\) und die Zunahme der Werte zusammen? - Kannst du die Gleichung umstellen, um eine gesuchte Stelle \(x\) zu finden, wenn das Ergebnis \(y\) bekannt ist?

Lösung

1. Da bei einer direkten Proportionalität das Verhältnis der Änderungen \(\frac{\Delta y}{\Delta x}\) dem Proportionalitätsfaktor \(k\) entspricht, gilt: \(k = \frac{14}{4} = 3{,}5\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 3{,}5 \cdot x\). 3. Bestimmung des gesuchten \(x\)-Wertes durch Einsetzen von \(y = 49\) in die Gleichung: \(49 = 3{,}5 \cdot x\). 4. Auflösen nach \(x\): \(x = \frac{49}{3{,}5} = 14\).

Antwort

a) \(y = 3{,}5 \cdot x\) b) \(x = 14\)
4280768
Zwei verschiedene Ökostrom-Tarife ohne monatliche Grundgebühr werden verglichen. Die Kosten \(y\) (in \(\text{€}\)) hängen direkt proportional vom Verbrauch \(x\) (in \(\text{kWh}\)) ab. Tarif A: Die Kosten lassen sich durch die Gleichung \(y = 0{,}40 \cdot x\) beschreiben. Tarif B: Hier kosten \(100\,\text{kWh}\) genau \(35{,}00\,\text{€}\). a) Bestimme die Funktionsgleichung für Tarif B. b) Vergleiche die beiden Tarife für einen Jahresverbrauch von \(500\,\text{kWh}\). Welcher Tarif ist günstiger und um wie viel Euro? c) Wenn man beide Tarife in ein Koordinatensystem zeichnet, welcher Graph verläuft steiler? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Proportionalitätsfaktoren. d) Prüfe rechnerisch, ob der Punkt \(P(120 \mid 48)\) auf dem Graphen von Tarif A liegt.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Preis für eine einzelne Kilowattstunde, wenn man den Preis für 100 kennt? - Was sagt die Zahl vor dem \(x\) in der Gleichung über das Aussehen der Geraden aus? - Wie kannst du prüfen, ob ein Punkt zu einer Formel passt?

Lösung

1. Bestimmung der Gleichung für Tarif B: Der Proportionalitätsfaktor \(k_B\) ist der Preis pro \(\text{kWh}\). \(k_B = \frac{35{,}00\,\text{€}}{100\,\text{kWh}} = 0{,}35\,\frac{\text{€}}{\text{kWh}}\). Somit lautet die Gleichung \(y = 0{,}35 \cdot x\). 2. Kostenvergleich für \(500\,\text{kWh}\): - Tarif A: \(y_A = 0{,}40 \cdot 500 = 200{,}00\,\text{€}\). - Tarif B: \(y_B = 0{,}35 \cdot 500 = 175{,}00\,\text{€}\). - Differenz: \(200{,}00 - 175{,}00 = 25{,}00\,\text{€}\). Tarif B ist um \(25{,}00\,\text{€}\) günstiger. 3. Vergleich der Steigung: Der Proportionalitätsfaktor entspricht der Steigung der Ursprungsgeraden. Da \(0{,}40 > 0{,}35\), verläuft der Graph von Tarif A steiler. 4. Punktprobe für \(P(120 \mid 48)\) bei Tarif A: Einsetzen von \(x = 120\) in \(y = 0{,}40 \cdot x\) ergibt \(y = 0{,}40 \cdot 120 = 48\). Die Bedingung \(48 = 48\) ist erfüllt, der Punkt liegt auf dem Graphen.

Antwort

a) \(y = 0{,}35 \cdot x\) b) Tarif B ist um \(25{,}00\,\text{€}\) günstiger (\(175{,}00\,\text{€}\) statt \(200{,}00\,\text{€}\)). c) Der Graph von Tarif A ist steiler, da der Proportionalitätsfaktor (\(0{,}40\)) größer ist als bei Tarif B (\(0{,}35\)). d) Ja, der Punkt liegt auf dem Graphen, da \(0{,}40 \cdot 120 = 48\).
4118898
Eine Bank erhebt beim Umtausch von Euro (\(\text{€}\)) in US-Dollar (\(\text{USD}\)) eine feste Bearbeitungsgebühr von \(5\,\text{€}\). Nur der restliche Betrag wird zum Kurs von \(1\,\text{€} = 1{,}10\,\text{USD}\) umgetauscht. a) Erstelle eine Tabelle für den Umtausch von \(20\,\text{€}\), \(50\,\text{€}\) und \(100\,\text{€}\) in Dollar. b) Stelle einen Term auf, der den erhaltenen Dollar-Betrag \(D\) in Abhängigkeit vom eingezahlten Euro-Betrag \(x\) angibt. c) Prüfe, ob es sich bei dieser Zuordnung (Euro zu Dollar) um eine proportionale Zuordnung handelt. Begründe deine Antwort mathematisch.

Denkanstöße

- Überlege dir die Reihenfolge: Wird erst getauscht oder erst die Gebühr abgezogen? - Was passiert mit dem Betrag in Dollar, wenn du den Euro-Betrag verdoppelst? Verdoppelt sich der Dollar-Betrag auch? - Was bedeutet „proportional“ für das Verhältnis von Eingabe zu Ausgabe?

Lösung

1. Berechnung der Tabellenwerte: - Für \(20\,\text{€}\): \((20 - 5) \cdot 1{,}10 = 15 \cdot 1{,}10 = 16{,}50\,\text{USD}\). - Für \(50\,\text{€}\): \((50 - 5) \cdot 1{,}10 = 45 \cdot 1{,}10 = 49{,}50\,\text{USD}\). - Für \(100\,\text{€}\): \((100 - 5) \cdot 1{,}10 = 95 \cdot 1{,}10 = 104{,}50\,\text{USD}\). 2. Aufstellen des Terms: Zuerst wird die Gebühr abgezogen, dann multipliziert. \(D(x) = (x - 5) \cdot 1{,}10\). 3. Prüfung auf Proportionalität: Eine Zuordnung ist proportional, wenn der Quotient \(y : x\) konstant ist. - \(16{,}50 : 20 = 0{,}825\) - \(49{,}50 : 50 = 0{,}99\) Da die Quotienten unterschiedlich sind (Quotientengleichheit nicht erfüllt), ist die Zuordnung nicht proportional. Alternativ: Der Graph wäre eine Gerade, die nicht durch den Ursprung geht.

Antwort

a) Tabelle: \(20\,\text{€} \mapsto 16{,}50\,\text{USD}\); \(50\,\text{€} \mapsto 49{,}50\,\text{USD}\); \(100\,\text{€} \mapsto 104{,}50\,\text{USD}\). b) Der Term lautet \(D = (x - 5) \cdot 1{,}10\). c) Nein, die Zuordnung ist nicht proportional. Begründung: Das Verhältnis von Dollar zu Euro ist nicht konstant (z. B. \(16{,}50 : 20 \neq 49{,}50 : 50\)).
4119108
Ein Kopiergerät verbraucht für das Drucken von \(500\) Seiten genau \(12{,}5\,\text{ml}\) Tinte. a) Berechne den Tintenverbrauch für eine einzelne Seite. b) Stelle die Zuordnung Anzahl der Seiten \(\to\) Tintenverbrauch (in \(\text{ml}\)) grafisch in einem Koordinatensystem dar. Wähle eine geeignete Skalierung für die Achsen. c) Eine neue Tintenpatrone enthält \(40\,\text{ml}\) Tinte. Wie viele Seiten können damit gedruckt werden? Erkläre kurz, wie man dieses Ergebnis sowohl rechnerisch als auch mithilfe des Graphen ermitteln kann.

Denkanstöße

- Wie viel Tinte würde man für 1000 Seiten benötigen? Hilft dir das bei der Skalierung? - Wenn du weißt, wie viel eine Seite verbraucht, wie oft passt diese Menge in 40 ml? - Welche Größe gehört auf die x-Achse und welche auf die y-Achse? - Überlege dir einen einfachen Punkt für den Graphen, den du leicht einzeichnen kannst.

Lösung

1. Berechnung des Verbrauchs pro Seite: \(12{,}5\,\text{ml} : 500 = 0{,}025\,\text{ml/Seite}\). 2. Zeichnen des Graphen: Ursprungsgerade durch \((0|0)\) und \((500|12{,}5)\). Eine geeignete Skalierung wäre z. B. \(1\,\text{cm}\) für \(100\) Seiten auf der \(x\)-Achse und \(1\,\text{cm}\) für \(2{,}5\,\text{ml}\) auf der \(y\)-Achse. 3. Berechnung der Seitenanzahl für \(40\,\text{ml}\): \(40\,\text{ml} : 0{,}025\,\text{ml/Seite} = 1600\,\text{Seiten}\). 4. Erklärung Graph: Man sucht den Wert \(40\) auf der \(y\)-Achse (Tintenverbrauch), geht waagerecht zur Geraden und liest auf der \(x\)-Achse die zugehörige Seitenanzahl ab. 5. Erklärung Rechnung: Division der Gesamttintenmenge durch den Verbrauch pro Seite oder Anwendung des Dreisatzes.

Antwort

a) Eine Seite verbraucht \(0{,}025\,\text{ml}\) Tinte. b) Der Graph ist eine Ursprungsgerade durch den Punkt \((500|12{,}5)\). c) Es können \(1600\) Seiten gedruckt werden. Rechnerisch: \(40 : 0{,}025 = 1600\). Grafisch: Ablesen des \(x\)-Wertes zum \(y\)-Wert \(40\).
4119378
Zwei Fahrradverleiher bieten E-Bikes mit unterschiedlichen Tarifen an: - Anbieter A: Keine Grundgebühr, jede Stunde kostet \(6{,}00\,\text{€}\). - Anbieter B: Einmalige Bereitstellungsgebühr von \(10{,}00\,\text{€}\) plus \(4{,}00\,\text{€}\) pro Stunde. Entscheide für beide Anbieter, ob die Zuordnung „Zeit \(\rightarrow\) Mietpreis“ proportional ist. Begründe deine Entscheidung mithilfe einer Rechnung oder einer allgemeinen Überlegung zum Graphen der Zuordnung.

Denkanstöße

- Prüfe für beide Anbieter, was eine Stunde und was zwei Stunden kosten würden. - Was passiert mit dem Preis, wenn man die Zeit verdoppelt? Verdoppelt sich der Preis dann auch? - Erinnere dich an die Eigenschaft des Graphen einer proportionalen Zuordnung im Koordinatensystem.

Lösung

1. Untersuchung von Anbieter A: Bei 1 Std. beträgt der Preis \(6{,}00\,\text{€}\), bei 2 Std. \(12{,}00\,\text{€}\). Der Quotient \(6 : 1 = 12 : 2 = 6\) ist konstant. Da es keine Grundgebühr gibt (Graph geht durch den Ursprung), ist die Zuordnung proportional. 2. Untersuchung von Anbieter B: Bei 1 Std. beträgt der Preis \(10 + 4 = 14\,\text{€}\), bei 2 Std. \(10 + 2 \cdot 4 = 18\,\text{€}\). Vergleich der Quotienten: \(14 : 1 = 14\) und \(18 : 2 = 9\). Da die Quotienten nicht gleich sind (Graph geht nicht durch den Ursprung wegen der Grundgebühr), ist die Zuordnung nicht proportional.

Antwort

Bei Anbieter A ist die Zuordnung proportional, da der Preis pro Stunde immer gleich bleibt (\(6\,\text{€/h}\)) und keine Grundgebühr anfällt. Bei Anbieter B ist sie nicht proportional, da die Grundgebühr dazu führt, dass sich der Gesamtpreis nicht verdoppelt, wenn man die Zeit verdoppelt (z. B. \(14\,\text{€}\) für \(1\,\text{h}\) und \(18\,\text{€}\) für \(2\,\text{h}\)).
4119438
Die folgende Tabelle gehört zu einer proportionalen Zuordnung. Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) (wobei \(y = k \cdot x\)) und berechne die fehlenden Werte \(a\) und \(b\). <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(0{,}8\)</td><td>\(2\)</td><td>\(a\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2{,}4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td><td>\(b\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Wie kannst du aus einem vollständigen Spaltenpaar den Faktor berechnen, der \(x\) mit \(y\) verbindet? - Kannst du diesen Faktor nutzen, um rückwärts von \(y\) auf \(x\) zu schließen? - Wie gehst du vor, wenn du \(x\) kennst und den zugehörigen \(y\)-Wert suchst?

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors \(k\) durch Division eines bekannten Paares: \(k = 2{,}4 : 0{,}8 = 3\) oder \(k = 6 : 2 = 3\). 2. Berechnung von \(a\): Da \(y = k \cdot x\), gilt \(12 = 3 \cdot a\). \(a = 12 : 3 = 4\). 3. Berechnung von \(b\): \(b = k \cdot x = 3 \cdot 6 = 18\).

Antwort

Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 3\). Die fehlenden Werte sind \(a = 4\) und \(b = 18\).
4119468
Ein Kopierer im Schulsekretariat arbeitet mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit. Er benötigt \(8\) Minuten, um \(120\) Seiten zu drucken. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor für die Zuordnung Zeit \(\to\) Seitenanzahl. Was gibt dieser Wert in diesem Sachkontext an? b) Berechne, wie viele Seiten in einer Schulstunde (\(45\) Minuten) gedruckt werden können. c) Für ein Projekt werden \(1\,200\) Seiten benötigt. Wie viele Stunden und Minuten muss der Kopierer dafür laufen?

Denkanstöße

- Wie viele Seiten schafft der Kopierer in nur einer Minute? - Wenn du weißt, was in einer Minute passiert, wie rechnest du das auf eine Dreiviertelstunde hoch? - Wie oft muss der Kopierer eine Minute lang arbeiten, um die Gesamtzahl der Seiten zu erreichen? - Denk bei der Zeitangabe daran, dass eine Stunde \(60\) Minuten hat.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(120 : 8 = 15\). Dieser Wert gibt die Druckgeschwindigkeit in Seiten pro Minute an. 2. Berechnung der Seiten für \(45\) Minuten: \(45\,\text{min} \cdot 15\,\text{Seiten/min} = 675\,\text{Seiten}\). 3. Berechnung der Zeit für \(1\,200\) Seiten: \(1\,200 : 15 = 80\,\text{Minuten}\). 4. Umrechnung in Stunden und Minuten: \(80\,\text{min} = 1\,\text{h}\) und \(20\,\text{min}\).

Antwort

a) Der Faktor ist \(15\). Er gibt die Anzahl der gedruckten Seiten pro Minute an. b) \(675\,\text{Seiten}\) c) \(1\,\text{Stunde}\) und \(20\,\text{Minuten}\)
4119678
Ein leeres Schwimmbecken wird gleichmäßig befüllt. Aus einem Schlauch fließen in \(15\) Minuten genau \(225\,\text{Liter}\) Wasser in das Becken. a) Berechne die Durchflussrate (Proportionalitätsfaktor) in Litern pro Minute. b) Das Becken hat ein Fassungsvermögen von \(4{,}5\,\text{m}^3\). Wie viele Liter sind das? (Hinweis: \(1\,\text{m}^3 = 1000\,\text{l}\)). c) Wie lange dauert es, bis das Becken vollständig gefüllt ist? Gib das Ergebnis in Stunden an. d) Wenn ein zweiter, identischer Schlauch gleichzeitig verwendet wird, wie ändert sich der Proportionalitätsfaktor für die gesamte Füllmenge pro Minute? Erkläre kurz.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viel Wasser in jeder einzelnen Minute fließt. - Achte auf die Einheiten: Kannst du Kubikmeter direkt mit Litern vergleichen? - Wie hängen die Gesamtmenge, die Rate pro Minute und die Zeit zusammen? - Überlege, was passiert, wenn die doppelte Menge Wasser pro Minute in das Becken fließt.

Lösung

1. Berechnung der Durchflussrate: \(225\,\text{l} : 15\,\text{min} = 15\,\text{l/min}\). Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(k = 15\) 2. Umrechnung des Volumens von Kubikmetern in Liter: \(4{,}5 \cdot 1000 = 4500\,\text{l}\) 3. Berechnung der Zeit für das gesamte Volumen: \(4500\,\text{l} : 15\,\text{l/min} = 300\,\text{min}\). Umrechnung in Stunden: \(300 : 60 = 5\,\text{h}\) 4. Analyse der Ratenänderung: Ein zweiter Schlauch mit der gleichen Rate führt zu einer Verdopplung der Wassermenge pro Minute, also \(k_{neu} = 30\,\text{l/min}\)

Antwort

a) Die Durchflussrate beträgt \(15\,\text{l/min}\). b) Das Fassungsvermögen beträgt \(4500\,\text{l}\). c) Die Füllung dauert insgesamt \(5\) Stunden. d) Der Proportionalitätsfaktor verdoppelt sich auf \(30\,\text{l/min}\), da pro Zeiteinheit nun die doppelte Wassermenge in das Becken fließt.
4120578
Eine Gartenpumpe befördert gleichmäßig Wasser in ein Becken. Nach 15 Minuten befinden sich \(450\,\text{Liter}\) Wasser im Becken. a) Stelle die Funktionsgleichung für das Volumen \(V\) (in Litern) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Minuten) auf. b) Eine zweite, leistungsstärkere Pumpe schafft die doppelte Wassermenge pro Minute. Wie lautet ihre Funktionsgleichung? c) Wie lange dauert es jeweils, ein \(2\,700\,\text{Liter}\) fassendes Becken mit der ersten und mit der zweiten Pumpe zu füllen? Wie viel Zeit spart man mit der zweiten Pumpe?

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viele Liter pro Minute fließen. - Wie verändert sich die Gleichung, wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt? - Setze den Zielwert für das Volumen in deine Gleichungen ein, um die Zeit zu finden.

Lösung

1. Förderrate der ersten Pumpe: \(450\,\text{l} : 15\,\text{min} = 30\,\text{l/min}\). Funktionsgleichung: \(V_1(t) = 30 \cdot t\). 2. Förderrate der zweiten Pumpe: \(2 \cdot 30\,\text{l/min} = 60\,\text{l/min}\). Funktionsgleichung: \(V_2(t) = 60 \cdot t\). 3. Füllzeit Pumpe 1: \(2\,700\,\text{l} : 30\,\text{l/min} = 90\,\text{min}\). 4. Füllzeit Pumpe 2: \(2\,700\,\text{l} : 60\,\text{l/min} = 45\,\text{min}\). 5. Zeitersparnis: \(90\,\text{min} - 45\,\text{min} = 45\,\text{min}\).

Antwort

a) \(V_1(t) = 30 \cdot t\) b) \(V_2(t) = 60 \cdot t\) c) Mit der ersten Pumpe dauert es \(90\,\text{Minuten}\), mit der zweiten \(45\,\text{Minuten}\). Man spart somit \(45\,\text{Minuten}\).
4120608
Zwei verschiedene Pumpen füllen ein Wasserbecken. Pumpe A fördert in \(4\,\text{Stunden}\) genau \(12\,\text{m}^3\) Wasser. Pumpe B fördert in \(6\,\text{Stunden}\) genau \(15\,\text{m}^3\) Wasser. Bei beiden Pumpen besteht eine direkte Proportionalität zwischen Zeit und Wassermenge. a) Bestimme für jede Pumpe die Förderleistung in Kubikmetern pro Stunde. b) Wenn beide Pumpen gleichzeitig arbeiten, addieren sich ihre Förderleistungen. Berechne, wie viel Wasser sich nach \(5\,\text{Stunden}\) im Becken befindet, wenn beide Pumpen gleichzeitig laufen. c) Skizziere die Graphen der beiden einzelnen Pumpen und den Graphen der kombinierten Förderleistung in ein Koordinatensystem (Zeit auf der \(x\)-Achse, Volumen auf der \(y\)-Achse). Was lässt sich über die Steilheit der drei Geraden sagen? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Wie viel schafft jede Pumpe in einer Stunde? - Was passiert mit der Gesamtmenge pro Stunde, wenn zwei Maschinen gleichzeitig helfen? - Wie hängen die Förderleistung pro Stunde und die Steigung der Geraden im Diagramm zusammen?

Lösung

1. Berechnung der Förderleistung von Pumpe A: \(12\,\text{m}^3 : 4\,\text{h} = 3\,\text{m}^3/\text{h}\). 2. Berechnung der Förderleistung von Pumpe B: \(15\,\text{m}^3 : 6\,\text{h} = 2{,}5\,\text{m}^3/\text{h}\). 3. Berechnung der kombinierten Förderleistung: \(3\,\text{m}^3/\text{h} + 2{,}5\,\text{m}^3/\text{h} = 5{,}5\,\text{m}^3/\text{h}\). 4. Berechnung der Wassermenge nach \(5\,\text{Stunden}\): \(5\,\text{h} \cdot 5{,}5\,\text{m}^3/\text{h} = 27{,}5\,\text{m}^3\). 5. Vergleich der Steilheiten: Die Steigung entspricht der Förderleistung. Da \(5{,}5 > 3 > 2{,}5\), ist der kombinierte Graph am steilsten, gefolgt von Pumpe A und dann Pumpe B.

Antwort

a) Pumpe A: \(3\,\text{m}^3/\text{h}\); Pumpe B: \(2{,}5\,\text{m}^3/\text{h}\). b) Es befinden sich \(27{,}5\,\text{m}^3\) Wasser im Becken. c) Der Graph der kombinierten Leistung ist am steilsten, da seine Steigung (Summe der Einzelsteigungen) am größten ist. Der Graph von Pumpe A ist steiler als der von Pumpe B.
4125798
Für einen Motorroller sind folgende Informationen bekannt: Der Tank fasst genau \(6\,\text{Liter}\). Eine komplette Tankfüllung kostet bei den aktuellen Preisen \(10{,}56\,\text{€}\). Der Roller verbraucht im Durchschnitt \(3{,}2\,\text{Liter}\) auf \(100\,\text{km}\). a) Berechne den Preis für einen Liter Benzin. b) Wie weit kann der Roller mit einer vollen Tankfüllung (\(6\,\text{Liter}\)) theoretisch fahren? Gib das Ergebnis in Kilometern an. c) Eine Tagestour ist insgesamt \(150\,\text{km}\) lang. Reichen \(8{,}50\,\text{€}\) für das dafür benötigte Benzin aus? Begründe deine Antwort durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Wie findet man den Preis für eine Einheit (1 Liter) heraus? - Wie viele Kilometer schafft man mit einem Liter Benzin? - Rechne zuerst aus, wie viel Benzin für die Strecke von \(150\,\text{km}\) nötig ist, und bestimme dann den Preis dafür. - Vergleiche am Ende dein Ergebnis mit dem vorgegebenen Geldbetrag.

Lösung

1. Berechnung des Literpreises: \(10{,}56\,\text{€} : 6\,\text{l} = 1{,}76\,\text{€/l}\). 2. Berechnung der Reichweite mit \(6\,\text{l}\): \(\frac{6\,\text{l}}{3{,}2\,\text{l}} \cdot 100\,\text{km} = 1{,}875 \cdot 100\,\text{km} = 187{,}5\,\text{km}\). 3. Berechnung des Benzinverbrauchs für \(150\,\text{km}\): \(150\,\text{km} \cdot \frac{3{,}2\,\text{l}}{100\,\text{km}} = 1{,}5 \cdot 3{,}2\,\text{l} = 4{,}8\,\text{l}\). 4. Berechnung der Kosten für \(4{,}8\,\text{l}\): \(4{,}8\,\text{l} \cdot 1{,}76\,\text{€/l} = 8{,}448\,\text{€}\). 5. Vergleich mit dem Budget: Da \(8{,}448\,\text{€} < 8{,}50\,\text{€}\) (bzw. auf zwei Nachkommastellen gerundet \(8{,}45\,\text{€} < 8{,}50\,\text{€}\)), reicht das Geld aus.

Antwort

a) Ein Liter Benzin kostet \(1{,}76\,\text{€}\). b) Mit einer Tankfüllung kann der Roller \(187{,}5\,\text{km}\) weit fahren. c) Ja, das Geld reicht aus, da die Fahrt nur etwa \(8{,}45\,\text{€}\) kostet.
4128438
Zwei Kopiergeräte arbeiten jeweils mit einer konstanten Geschwindigkeit. Gerät A fertigt \(120\) Kopien in \(3\,\text{Minuten}\) an. Gerät B benötigt für \(150\) Kopien genau \(4\,\text{Minuten}\). a) Welches Gerät arbeitet schneller? Begründe durch einen Vergleich der Kopien pro Minute. b) Ein großer Kopierauftrag umfasst \(600\) Seiten. Wie viele Minuten spart man ein, wenn man das schnellere Gerät anstelle des langsameren verwendet?

Denkanstöße

- Wie viele Seiten schafft jedes Gerät in einer Minute? - Vergleiche die beiden Raten miteinander. - Berechne für den großen Auftrag die benötigte Zeit für jedes Gerät einzeln und bilde die Differenz.

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeit von Gerät A: \(v_A = \frac{120}{3} = 40\,\text{Seiten/min}\). 2. Berechnung der Geschwindigkeit von Gerät B: \(v_B = \frac{150}{4} = 37{,}5\,\text{Seiten/min}\). Vergleich zeigt: Gerät A ist schneller. 3. Zeitbedarf für \(600\) Seiten mit Gerät A: \(t_A = \frac{600}{40} = 15\,\text{min}\). 4. Zeitbedarf für \(600\) Seiten mit Gerät B: \(t_B = \frac{600}{37{,}5} = 16\,\text{min}\). 5. Zeitersparnis: \(16\,\text{min} - 15\,\text{min} = 1\,\text{min}\).

Antwort

a) Gerät A ist schneller, da es \(40\,\text{Seiten/min}\) druckt, während Gerät B nur \(37{,}5\,\text{Seiten/min}\) schafft. b) Man spart genau \(1\,\text{Minute}\) ein.
4128588
Eine Abfüllanlage in einer Fabrik füllt in \(12\) Minuten genau \(180\) Gläser Marmelade ab. a) Bestimme die Abfüllrate in Gläsern pro Stunde. b) Wie viele Gläser werden in einer Schicht von \(7{,}5\) Stunden produziert, wenn die Anlage ohne Unterbrechung durchläuft? c) Die Fabrik möchte die Produktion steigern. Wie viele baugleiche Anlagen müssten insgesamt gleichzeitig arbeiten, um \(13\,500\) Gläser in nur \(3\) Stunden abzufüllen?

Denkanstöße

- Berechne zuerst, was eine einzelne Anlage in einer Stunde leisten kann. - Wie viele Gläser müssen insgesamt pro Stunde abgefüllt werden, um das Ziel in der vorgegebenen Zeit zu erreichen? - Versuche, den Rechenweg in Teilschritte zu zerlegen. - Hilft es dir, das Verhältnis von Gläsern zu Zeit erst einmal für eine Minute zu bestimmen?

Lösung

1. Berechnung der Rate pro Minute: \(180 : 12 = 15\) Gläser/min. 2. Hochrechnung auf eine Stunde: \(15 \cdot 60 = 900\) Gläser/h. 3. Produktion in \(7{,}5\) Stunden: \(900 \cdot 7{,}5 = 6\,750\) Gläser. 4. Ermittlung der benötigten Gesamtkapazität pro Stunde für das neue Ziel: \(13\,500 : 3 = 4\,500\) Gläser/h. 5. Bestimmung der Anzahl der Anlagen: \(4\,500 : 900 = 5\) Anlagen.

Antwort

a) \(900\) Gläser pro Stunde. b) \(6\,750\) Gläser. c) \(5\) Anlagen.
4131168
Untersuche zwei geometrische Zusammenhänge beim Quadrat auf ihre Proportionalität: Zuordnung 1: Seitenlänge \(a\) \(\rightarrow\) Umfang \(U\) Zuordnung 2: Seitenlänge \(a\) \(\rightarrow\) Flächeninhalt \(A\) a) Prüfe für beide Zuordnungen: Was passiert mit der Zielgröße (\(U\) bzw. \(A\)), wenn man die Seitenlänge \(a\) verdoppelt? b) Begründe anhand deiner Ergebnisse aus a), welche der beiden Zuordnungen proportional ist.

Denkanstöße

- Setze beispielhaft eine Zahl für \(a\) ein (z. B. \(a = 1\) und \(a = 2\)) und vergleiche die Ergebnisse. - Was ist die Definition von Proportionalität im Hinblick auf das Vielfache der Eingangsgröße? - Schau dir die Exponenten in den Formeln für Umfang und Flächeninhalt an.

Lösung

1. Untersuchung Umfang: Die Formel lautet \(U = 4 \cdot a\). Bei Verdopplung von \(a\) auf \(2 \cdot a\) gilt: \(U_{\text{neu}} = 4 \cdot (2 \cdot a) = 8 \cdot a = 2 \cdot U_{\text{alt}}\). Der Umfang verdoppelt sich ebenfalls. 2. Untersuchung Flächeninhalt: Die Formel lautet \(A = a^2\). Bei Verdopplung von \(a\) auf \(2 \cdot a\) gilt: \(A_{\text{neu}} = (2 \cdot a)^2 = 4 \cdot a^2 = 4 \cdot A_{\text{alt}}\). Der Flächeninhalt vervierfacht sich. 3. Schlussfolgerung: Eine Zuordnung ist nur dann proportional, wenn die Verdopplung der Ausgangsgröße zur exakten Verdopplung der Zielgröße führt. 4. Ergebnis: Zuordnung 1 ist proportional, Zuordnung 2 ist nicht proportional (sondern quadratisch).

Antwort

a) Bei Verdopplung von \(a\) verdoppelt sich der Umfang \(U\), aber der Flächeninhalt \(A\) vervierfacht sich. b) Nur die Zuordnung Seitenlänge \(\rightarrow\) Umfang ist proportional, da der Quotient \(\frac{U}{a} = 4\) konstant ist.
4131198
Eine Ursprungsgerade verläuft durch den Punkt \(P(4{,}5 \mid 1{,}8)\). a) Bestimme die Funktionsgleichung dieser Geraden. b) Prüfe rechnerisch, ob der Punkt \(Q(7 \mid 2{,}8)\) ebenfalls auf dieser Geraden liegt. c) Ein weiterer Punkt \(R(a \mid 4{,}4)\) liegt auf der Geraden. Berechne den Wert für \(a\).

Denkanstöße

- Was bedeutet „Ursprungsgerade“ für die Form der Funktionsgleichung? - Wie kannst du einen Punkt nutzen, um die Steigung der Geraden zu finden? - Wie prüft man allgemein, ob ein Punkt die Bedingung einer Gleichung erfüllt? - Wenn der \(y\)-Wert gegeben ist, wie findest du den zugehörigen \(x\)-Wert?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): Da es eine Ursprungsgerade ist, gilt \(y = k \cdot x\). Einsetzen von \(P\): \(1{,}8 = k \cdot 4{,}5 \implies k = \frac{1{,}8}{4{,}5} = \frac{18}{45} = 0{,}4\). Die Gleichung lautet \(y = 0{,}4 \cdot x\). 2. Punktprobe für \(Q\): Einsetzen von \(x = 7\) in die Gleichung: \(y = 0{,}4 \cdot 7 = 2{,}8\). Da der berechnete \(y\)-Wert mit der Koordinate von \(Q\) übereinstimmt, liegt \(Q\) auf der Geraden. 3. Berechnung von \(a\): Einsetzen von \(y = 4{,}4\) in die Gleichung: \(4{,}4 = 0{,}4 \cdot a \implies a = \frac{4{,}4}{0{,}4} = 11\).

Antwort

a) \(y = 0{,}4 \cdot x\) b) Ja, \(Q\) liegt auf der Geraden, da \(0{,}4 \cdot 7 = 2{,}8\). c) \(a = 11\)
4131288
In einem Labor werden drei Metallzylinder untersucht, die angeblich aus demselben Material bestehen. - Zylinder A: Volumen \(V = 20\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 178\,\text{g}\) - Zylinder B: Volumen \(V = 50\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 445\,\text{g}\) - Zylinder C: Volumen \(V = 12\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 105\,\text{g}\) a) Begründe rechnerisch, ob alle drei Zylinder aus demselben Material bestehen können. b) Wie schwer müsste Zylinder C sein, damit er denselben Proportionalitätsfaktor wie die anderen beiden besitzt?

Denkanstöße

- Das Verhältnis von Masse zu Volumen beschreibt die Dichte eines Stoffes. - Was bedeutet es für dieses Verhältnis, wenn Gegenstände aus demselben Material bestehen? - Wie kannst du mit einem bekannten Faktor die Masse berechnen, wenn das Volumen gegeben ist?

Lösung

1. Berechnung der Dichte (Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{m}{V}\)) für Zylinder A: \(178\,\text{g} : 20\,\text{cm}^3 = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\). 2. Berechnung für Zylinder B: \(445\,\text{g} : 50\,\text{cm}^3 = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\). 3. Berechnung für Zylinder C: \(105\,\text{g} : 12\,\text{cm}^3 = 8{,}75\,\text{g/cm}^3\). 4. Da der Wert für Zylinder C abweicht, besteht er aus einem anderen Material. 5. Berechnung der erforderlichen Masse für C bei \(k = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\): \(12\,\text{cm}^3 \cdot 8{,}9\,\text{g/cm}^3 = 106{,}8\,\text{g}\).

Antwort

a) Nein, sie bestehen nicht aus demselben Material. Zylinder A und B haben eine Dichte von \(8{,}9\,\text{g/cm}^3\), Zylinder C jedoch nur \(8{,}75\,\text{g/cm}^3\). b) Zylinder C müsste eine Masse von \(106{,}8\,\text{g}\) haben.
4131348
In einer Schreinerei werden Holzleisten nach Gewicht verkauft. Eine \(2{,}5\,\text{m}\) lange Leiste wiegt \(1{,}4\,\text{kg}\). a) Stelle die Funktionsgleichung auf, die das Gewicht \(y\) (in kg) in Abhängigkeit von der Länge \(x\) (in m) angibt. b) Ein Kunde behauptet: „Eine doppelt so lange Leiste wiegt auch doppelt so viel.“ Begründe mithilfe der Eigenschaften einer proportionalen Funktion, ob diese Aussage korrekt ist. c) Berechne, wie lang eine Leiste ist, die genau \(3{,}5\,\text{kg}\) wiegt.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis einer Multiplikation, wenn du einen Faktor verdoppelst? - Wie viel wiegt ein einziger Meter der Leiste? - Wenn du das Gesamtgewicht kennst, wie kommst du zur Länge zurück? - Welche mathematische Eigenschaft haben alle Ursprungsgeraden gemeinsam?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{1{,}4}{2{,}5} = 0{,}56\,\frac{\text{kg}}{\text{m}}\). 2. Funktionsgleichung aufstellen: \(y = 0{,}56 \cdot x\). 3. Begründung der Proportionalitätseigenschaft: Bei einer Funktion der Form \(f(x) = k \cdot x\) gilt für das Doppelte des Arguments: \(f(2 \cdot x) = k \cdot (2 \cdot x) = 2 \cdot (k \cdot x) = 2 \cdot f(x)\). Die Aussage ist also korrekt. 4. Berechnung der Länge für \(y = 3{,}5\): Umstellen der Gleichung \(3{,}5 = 0{,}56 \cdot x\) nach \(x\): \(x = \frac{3{,}5}{0{,}56} = 6{,}25\). Die Leiste ist \(6{,}25\,\text{m}\) lang.

Antwort

a) \(y = 0{,}56 \cdot x\) b) Die Aussage ist korrekt, da bei einer direkten Proportionalität das Verhältnis von Gewicht zu Länge konstant ist. Verdoppelt man \(x\), verdoppelt sich auch \(y\). c) Die Leiste ist \(6{,}25\,\text{m}\) lang.
4131378
Zwei Anbieter vermieten E-Scooter mit unterschiedlichen Preismodellen: - Anbieter A: Keine Grundgebühr, jede Minute kostet \(0{,}20\,\text{€}\). - Anbieter B: Eine einmalige Aktivierungsgebühr von \(1{,}00\,\text{€}\) pro Fahrt, danach jede Minute \(0{,}10\,\text{€}\). Untersuche, welches Modell eine direkte Proportionalität zwischen der Fahrzeit (in Minuten) und den Gesamtkosten (in Euro) darstellt. Begründe deine Antwort mithilfe der Eigenschaften einer Ursprungsgeraden.

Denkanstöße

- Stelle dir die Kostenrechnung als Formel vor. Welche Formel sieht aus wie \(y = k \cdot x\)? - Was passiert mit den Kosten, wenn man genau \(0\) Minuten fährt? - Erinnere dich an die grafische Darstellung: Wo muss eine Gerade beginnen, damit sie eine proportionale Zuordnung beschreibt?

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichungen: Für Anbieter A gilt \(y = 0{,}20 \cdot x\). Für Anbieter B gilt \(y = 0{,}10 \cdot x + 1{,}00\). 2. Definition der direkten Proportionalität: Eine Zuordnung ist direkt proportional, wenn ihr Graph eine Gerade ist, die durch den Koordinatenursprung \((0|0)\) verläuft (Ursprungsgerade). 3. Prüfung Anbieter A: Bei \(0\) Minuten Fahrt entstehen \(0\,\text{€}\) Kosten. Der Graph geht durch \((0|0)\). Das Verhältnis \(\frac{y}{x} = 0{,}20\) ist konstant. Es liegt eine direkte Proportionalität vor. 4. Prüfung Anbieter B: Bei \(0\) Minuten Fahrt entstehen bereits \(1{,}00\,\text{€}\) Kosten (Aktivierungsgebühr). Der Graph schneidet die y-Achse bei \(1{,}00\) und ist somit keine Ursprungsgerade. Das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) ist nicht konstant (z. B. \(\frac{1{,}10}{1} = 1{,}10\) vs. \(\frac{1{,}20}{2} = 0{,}60\)). Es liegt keine direkte Proportionalität vor.

Antwort

Nur Anbieter A stellt eine direkte Proportionalität dar, da die Kosten bei \(0\) Minuten Fahrt auch \(0\,\text{€}\) betragen (Ursprungsgerade). Bei Anbieter B verhindert die Grundgebühr (Aktivierungsgebühr), dass der Graph durch den Nullpunkt geht.
4131408
Zwei Läufer, Anna und Ben, trainieren für einen Spendenlauf. Ihre zurückgelegten Strecken werden bei konstanter Geschwindigkeit gemessen: - Anna läuft \(200\,\text{m}\) in \(40\,\text{s}\). - Ben läuft \(300\,\text{m}\) in \(75\,\text{s}\). a) Berechne für beide Läufer die Geschwindigkeit in \(\text{m/s}\). Interpretiere diese Werte als Proportionalitätsfaktoren einer Zuordnung \(\text{Zeit} \to \text{Strecke}\). b) Wer von beiden läuft schneller? c) Wenn man die Bewegungen beider Läufer in einem Zeit-Strecke-Diagramm (Zeit auf der \(x\)-Achse, Strecke auf der \(y\)-Achse) darstellt: Welcher Graph liegt „oberhalb“ des anderen? Begründe deine Entscheidung ohne Zeichnung.

Denkanstöße

- Überlege, wie viel Strecke jeder Läufer in genau einer Sekunde zurücklegt. - Was sagt die Steigung einer Geraden über die Geschwindigkeit aus? - Wenn zwei Geraden im Nullpunkt starten, welche Gerade ist dann weiter oben: die mit der größeren oder die mit der kleineren Steigung?

Lösung

1. Berechnung der Geschwindigkeiten (\(v = \frac{s}{t}\)): Anna: \(v_A = \frac{200}{40} = 5\,\text{m/s}\). Ben: \(v_B = \frac{300}{75} = 4\,\text{m/s}\). 2. Interpretation: Die Geschwindigkeit ist der Proportionalitätsfaktor \(k\). Die Gleichungen lauten \(s_A(t) = 5 \cdot t\) und \(s_B(t) = 4 \cdot t\). 3. Vergleich: Anna ist mit \(5\,\text{m/s}\) schneller als Ben mit \(4\,\text{m/s}\). 4. Diagramm-Analyse: Da Annas Proportionalitätsfaktor (Steigung) mit \(5\) größer ist als Bens Faktor (\(4\)), legt sie in der gleichen Zeit mehr Strecke zurück. Ihr Graph verläuft steiler und liegt daher im ersten Quadranten oberhalb von Bens Graph.

Antwort

a) Annas Geschwindigkeit (Faktor) ist \(5\,\text{m/s}\), Bens Geschwindigkeit ist \(4\,\text{m/s}\). b) Anna läuft schneller. c) Annas Graph liegt oberhalb von Bens Graph, da ihre Geschwindigkeit höher ist. Das bedeutet, dass sie für jeden Zeitpunkt \(t > 0\) eine größere Strecke \(s\) zurückgelegt hat als Ben, was einer größeren Steigung im Diagramm entspricht.
4131468
Zwei verschiedene Metalldrähte, Draht A und Draht B, werden verglichen. Die Masse eines Drahtes ist direkt proportional zu seiner Länge. Draht A wiegt bei einer Länge von \(5\,\text{m}\) genau \(125\,\text{g}\). Draht B wiegt bei einer Länge von \(8\,\text{m}\) genau \(192\,\text{g}\). a) Welcher Draht hat die größere Masse pro Meter? b) Wie viel würde ein \(20\,\text{m}\) langes Stück von Draht A wiegen? c) Wie lang müsste ein Stück von Draht B sein, damit es ebenfalls \(125\,\text{g}\) wiegt? Runde das Ergebnis auf eine Dezimalstelle.

Denkanstöße

- Wie findet man heraus, wie viel ein einzelner Meter eines Drahtes wiegt? - Wenn du weißt, was ein Meter wiegt, wie berechnest du dann das Gewicht für eine beliebige Länge? - Wie stellt man die Rechnung um, wenn das Gewicht gegeben ist und die Länge gesucht wird?

Lösung

1. Berechnung der Masse pro Meter (Proportionalitätsfaktor \(k\)): Für Draht A gilt \(k_A = \frac{125\,\text{g}}{5\,\text{m}} = 25\,\text{g/m}\). Für Draht B gilt \(k_B = \frac{192\,\text{g}}{8\,\text{m}} = 24\,\text{g/m}\). Draht A hat die größere Masse pro Meter. 2. Berechnung der Masse für Draht A bei \(20\,\text{m}\): \(m_A = 25\,\text{g/m} \cdot 20\,\text{m} = 500\,\text{g}\). 3. Berechnung der Länge für Draht B bei \(125\,\text{g}\): \(L_B = \frac{m}{k_B} = \frac{125\,\text{g}}{24\,\text{g/m}} \approx 5{,}2083...\,\text{m}\). Gerundet ergibt dies \(5{,}2\,\text{m}\).

Antwort

a) Draht A hat mit \(25\,\text{g/m}\) eine größere Masse pro Meter als Draht B (\(24\,\text{g/m}\)). b) Ein \(20\,\text{m}\) langes Stück von Draht A wiegt \(500\,\text{g}\). c) Ein Stück von Draht B müsste ca. \(5{,}2\,\text{m}\) lang sein.
4131498
Bei einer proportionalen Zuordnung gilt die Eigenschaft: „Verdoppelt man den \(x\)-Wert, so verdoppelt sich auch der zugehörige \(y\)-Wert.“ Mathematisch ausgedrückt: \(f(2 \cdot x) = 2 \cdot f(x)\). Prüfe diese Eigenschaft für die folgenden Funktionen, indem du jeweils den Term für \(f(2 \cdot x)\) bildest und mit \(2 \cdot f(x)\) vergleichst: a) \(f(x) = 0{,}8 \cdot x\) b) \(f(x) = 0{,}8 \cdot x + 2\) c) \(f(x) = x^2\)

Denkanstöße

- Setze für die linke Seite den Ausdruck \((2 \cdot x)\) überall dort in die Funktionsgleichung ein, wo vorher ein \(x\) stand. - Multipliziere für die rechte Seite die gesamte ursprüngliche Funktionsgleichung mit 2. - Vergleiche die beiden entstandenen Terme. Sind sie für jeden beliebigen Wert von \(x\) identisch?

Lösung

1. Prüfung für a) \(f(x) = 0{,}8 \cdot x\): Linke Seite: \(f(2 \cdot x) = 0{,}8 \cdot (2 \cdot x) = 1{,}6 \cdot x\). Rechte Seite: \(2 \cdot f(x) = 2 \cdot (0{,}8 \cdot x) = 1{,}6 \cdot x\). Beide Seiten sind gleich. Die Eigenschaft ist erfüllt (proportional). 2. Prüfung für b) \(f(x) = 0{,}8 \cdot x + 2\): Linke Seite: \(f(2 \cdot x) = 0{,}8 \cdot (2 \cdot x) + 2 = 1{,}6 \cdot x + 2\). Rechte Seite: \(2 \cdot f(x) = 2 \cdot (0{,}8 \cdot x + 2) = 1{,}6 \cdot x + 4\). Da \(1{,}6 \cdot x + 2 \neq 1{,}6 \cdot x + 4\), ist die Eigenschaft nicht erfüllt (nicht proportional). 3. Prüfung für c) \(f(x) = x^2\): Linke Seite: \(f(2 \cdot x) = (2 \cdot x)^2 = 4 \cdot x^2\). Rechte Seite: \(2 \cdot f(x) = 2 \cdot x^2 = 2 \cdot x^2\). Da \(4 \cdot x^2 \neq 2 \cdot x^2\) (für \(x \neq 0\)), ist die Eigenschaft nicht erfüllt (nicht proportional).

Antwort

Nur die Funktion a) erfüllt die Bedingung \(f(2 \cdot x) = 2 \cdot f(x)\). Bei b) ergibt sich ein Unterschied im konstanten Glied (\(+2\) vs. \(+4\)) und bei c) ein Unterschied im Faktor vor dem \(x^2\) (\(4\) vs. \(2\)). Somit ist nur a) eine proportionale Zuordnung.
4131528
Schüler führen ein Experiment zur Dehnung einer Schraubenfeder durch. Sie messen, um wie viele Zentimeter (\(s\)) sich die Feder verlängert, wenn sie verschiedene Massen (\(m\)) daran hängen. Die Feder ist für Lasten bis zu \(500\,\text{g}\) ausgelegt. Ergebnisse: - Bei \(20\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(3{,}0\,\text{cm}\). - Bei \(50\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(7{,}5\,\text{cm}\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) für die Zuordnung Masse \(\rightarrow\) Dehnung. Gib auch die Einheit an. b) Berechne die zu erwartende Dehnung für eine Masse von \(120\,\text{g}\). c) Die Schüler überlegen, ob die Dehnung auch bei einer Masse von \(5\,\text{kg}\) proportional bleibt. Beurteile diese Überlegung unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften einer Feder.

Denkanstöße

- Achte auf die Einheiten beim Berechnen des Faktors. - Was passiert mit einem elastischen Gegenstand, wenn man ihn viel zu stark belastet? - Überprüfe, ob die berechnete Dehnung für sehr große Massen überhaupt realistisch ist.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k = \frac{s}{m}\): \(\frac{3{,}0\,\text{cm}}{20\,\text{g}} = 0{,}15\,\text{cm/g}\) Überprüfung mit dem zweiten Wert: \(\frac{7{,}5\,\text{cm}}{50\,\text{g}} = 0{,}15\,\text{cm/g}\). Der Faktor ist \(k = 0{,}15\,\text{cm/g}\). 2. Berechnung der Dehnung für \(120\,\text{g}\): \(s = k \cdot m = 0{,}15\,\text{cm/g} \cdot 120\,\text{g} = 18\,\text{cm}\). 3. Beurteilung der \(5\,\text{kg}\)-Last: \(5\,\text{kg} = 5\,000\,\text{g}\). Die theoretische Dehnung wäre \(5\,000 \cdot 0{,}15 = 750\,\text{cm}\) (also \(7{,}5\,\text{m}\)). In der Realität ist die Proportionalität nicht mehr gegeben, da die Feder bei einer so hohen Last (die weit über dem Limit von \(500\,\text{g}\) liegt) überdehnt wird, sich plastisch verformt oder reißt. Das mathematische Modell gilt nur innerhalb der Elastizitätsgrenze.

Antwort

a) \(k = 0{,}15\,\text{cm/g}\). b) Die Dehnung beträgt \(18\,\text{cm}\). c) Nein, die Proportionalität gilt nicht unbegrenzt. Bei \(5\,\text{kg}\) würde die Feder dauerhaft verformt oder zerstört werden, da sie nur bis \(500\,\text{g}\) ausgelegt ist.
4131708
Zwei Läufer, Lukas und Simon, trainieren für einen Marathon. Ihre gelaufenen Strecken wurden zu verschiedenen Zeitpunkten gemessen: Lukas: <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in \(\text{min}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(25\)</td><td>\(40\)</td></tr> <tr><td>Weg \(s\) (in \(\text{m}\))</td><td>\(2\,200\)</td><td>\(5\,500\)</td><td>\(8\,800\)</td></tr> </table> Simon: <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in \(\text{min}\))</td><td>\(12\)</td><td>\(20\)</td><td>\(45\)</td></tr> <tr><td>Weg \(s\) (in \(\text{m}\))</td><td>\(2\,700\)</td><td>\(4\,500\)</td><td>\(10\,125\)</td></tr> </table> a) Zeige, dass bei beiden Läufern eine proportionale Zuordnung zwischen Zeit und Weg vorliegt. b) Wer von beiden läuft schneller? Begründe deine Antwort durch den Vergleich der Proportionalitätsfaktoren. c) Wie weit würde der schnellere Läufer bei gleichbleibender Geschwindigkeit in einer Stunde laufen?

Denkanstöße

- Was sagt dir der Wert aus, den du erhältst, wenn du die Strecke durch die Zeit teilst? - Wie hängen Geschwindigkeit und Proportionalitätsfaktor hier zusammen? - Achte auf die Einheiten, wenn du die Strecke für eine Stunde berechnest.

Lösung

1. Prüfung Lukas: \(\frac{2\,200}{10} = 220\); \(\frac{5\,500}{25} = 220\); \(\frac{8\,800}{40} = 220\). Konstant, also proportional. 2. Prüfung Simon: \(\frac{2\,700}{12} = 225\); \(\frac{4\,500}{20} = 225\); \(\frac{10\,125}{45} = 225\). Konstant, also proportional. 3. Vergleich der Faktoren: \(k_{\text{Lukas}} = 220\,\text{m/min}\) und \(k_{\text{Simon}} = 225\,\text{m/min}\). Simon ist schneller, da sein Faktor größer ist. 4. Strecke Simon in \(60\,\text{min}\): \(s = 225 \cdot 60 = 13\,500\,\text{m}\) bzw. \(13{,}5\,\text{km}\).

Antwort

a) Beide Zuordnungen sind proportional, da die Quotienten \(\frac{s}{t}\) jeweils konstant sind (Lukas: \(220\); Simon: \(225\)). b) Simon läuft schneller, da seine Geschwindigkeit (\(225\,\text{m/min}\)) höher ist als die von Lukas (\(220\,\text{m/min}\)). c) In einer Stunde (\(60\,\text{min}\)) läuft Simon \(13\,500\,\text{m}\) (oder \(13{,}5\,\text{km}\)).
4132248
Zwei verschiedene Pumpen sollen einen Keller leerpumpen, in dem \(12\,\text{m}^3\) Wasser stehen. - Pumpe A fördert \(180\,\text{l}\) Wasser in \(2\) Minuten. - Pumpe B hat eine Förderleistung von \(6{,}6\,\text{m}^3/\text{h}\). a) Welche Pumpe arbeitet schneller? Begründe deine Antwort durch einen rechnerischen Vergleich der Förderleistungen in \(\text{m}^3/\text{h}\). b) Wie lange würde es dauern, den Keller leerzupumpen, wenn beide Pumpen gleichzeitig eingesetzt werden?

Denkanstöße

- Um Leistungen zu vergleichen, müssen sie in derselben Einheit stehen. - Wie rechnet man Liter pro Minute in Kubikmeter pro Stunde um? - Was passiert mit der Gesamtleistung, wenn zwei Geräte gleichzeitig an derselben Aufgabe arbeiten?

Lösung

1. Berechnung der Förderleistung von Pumpe A: Zuerst die Rate pro Minute bestimmen: \(180\,\text{l} : 2\,\text{min} = 90\,\text{l}/\text{min}\). Dann Hochrechnung auf eine Stunde: \(90\,\text{l}/\text{min} \cdot 60\,\text{min}/\text{h} = 5400\,\text{l}/\text{h}\). Umrechnung in Kubikmeter: \(5400\,\text{l}/\text{h} = 5{,}4\,\text{m}^3/\text{h}\). 2. Vergleich der Pumpen: Da \(6{,}6\,\text{m}^3/\text{h} > 5{,}4\,\text{m}^3/\text{h}\), arbeitet Pumpe B schneller. 3. Gesamtförderleistung bei gleichzeitigem Betrieb: Addition der Einzelraten: \(5{,}4\,\text{m}^3/\text{h} + 6{,}6\,\text{m}^3/\text{h} = 12\,\text{m}^3/\text{h}\). 4. Berechnung der Zeit für das Gesamtvolumen: \(12\,\text{m}^3 : 12\,\text{m}^3/\text{h} = 1\,\text{h}\).

Antwort

a) Pumpe B arbeitet mit \(6{,}6\,\text{m}^3/\text{h}\) schneller als Pumpe A mit \(5{,}4\,\text{m}^3/\text{h}\). b) Bei gleichzeitigem Betrieb dauert es genau \(1\) Stunde.
4139598
An einem Marktstand werden zwei Sorten Kirschen angeboten. Bei Sorte A kosten \(3\,\text{kg}\) insgesamt \(13{,}50\,\text{€}\). Der Preis für Sorte B wird durch die Funktionsgleichung \(y = 4{,}80 \cdot x\) beschrieben, wobei \(x\) die Masse in \(\text{kg}\) und \(y\) den Preis in \(\text{€}\) darstellt. a) Welche Sorte hat den höheren Kilopreis? Begründe durch Vergleich der Steigungen der zugehörigen Ursprungsgeraden. b) Wie viel teurer ist ein Einkauf von \(2{,}5\,\text{kg}\) Kirschen der teureren Sorte im Vergleich zur günstigeren Sorte?

Denkanstöße

- Was gibt die Zahl vor dem \(x\) in der Gleichung \(y = 4{,}80 \cdot x\) im Sachkontext an? - Wie kannst du den Preis pro Kilogramm für Sorte A ermitteln, um ihn mit Sorte B zu vergleichen? - Überlege, ob du zuerst die Gesamtpreise für beide Sorten berechnest oder erst den Unterschied pro Kilogramm.

Lösung

1. Berechnung des Kilopreises (Steigung \(k_A\)) für Sorte A: \(k_A = \frac{13{,}50\,\text{€}}{3\,\text{kg}} = 4{,}50\,\text{€/kg}\). 2. Ablesen des Kilopreises (Steigung \(k_B\)) für Sorte B aus der Gleichung: \(k_B = 4{,}80\,\text{€/kg}\). 3. Vergleich: Da \(4{,}80 > 4{,}50\), ist Sorte B teurer; ihre Gerade im Preis-Masse-Diagramm verläuft steiler. 4. Berechnung der Preisdifferenz pro Kilogramm: \(\Delta k = 4{,}80\,\text{€/kg} - 4{,}50\,\text{€/kg} = 0{,}30\,\text{€/kg}\). 5. Berechnung der Gesamtdifferenz für \(2{,}5\,\text{kg}\): \(0{,}30\,\text{€/kg} \cdot 2{,}5\,\text{kg} = 0{,}75\,\text{€}\).

Antwort

a) Sorte B ist teurer (\(4{,}80\,\text{€/kg}\) gegenüber \(4{,}50\,\text{€/kg}\)). Die Gerade von Sorte B ist steiler. b) Der Einkauf der Sorte B ist um \(0{,}75\,\text{€}\) teurer.
4139868
In einem Heizungskeller tropft ein Rohr. Es verliert alle \(5\) Minuten etwa \(800\,\text{ml}\) Wasser. a) Wie viele Liter Wasser gehen in einer Woche (7 Tage) durch dieses Leck verloren? b) Unter dem Leck steht ein Eimer mit einem Fassungsvermögen von \(12\) Litern. Zu Tagesbeginn ist der Eimer leer; am Tagesende soll er wieder vollständig geleert sein. Wie oft muss der Eimer innerhalb dieses Tages insgesamt geleert werden, damit er niemals überläuft? Begründe deine Antwort durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Verlust pro Minute und anschließend die Wassermenge in einem Tag. - Nach wie vielen Minuten ist ein \(12\)-Liter-Eimer vollständig gefüllt? - Berücksichtige zusätzlich, dass der Eimer am Tagesende wieder leer sein soll.

Lösung

1. Bestimmung der Verlustrate: \(0{,}8\,\text{l} : 5\,\text{min} = 0{,}16\,\text{l/min}\). 2. Berechnung der Gesamtzahl der Minuten in einer Woche: \(7 \cdot 24 \cdot 60 = 10\,080\,\text{min}\). 3. Berechnung des Wochenverlusts: \(10\,080\,\text{min} \cdot 0{,}16\,\text{l/min} = 1\,612{,}8\,\text{l}\). 4. Berechnung des täglichen Verlusts: \(24 \cdot 60 \cdot 0{,}16\,\text{l/min} = 230{,}4\,\text{l}\). 5. Ermittlung der notwendigen Leerungen durch Division des Tagesverlusts durch das Eimervolumen: \(230{,}4 : 12 = 19{,}2\). 6. Der Eimer ist nach jeweils \(12 : 0{,}16 = 75\) Minuten voll. Innerhalb von \(24\) Stunden wird er daher \(19\)-mal vollständig geleert; am Tagesende befinden sich noch \(230{,}4 - 19 \cdot 12 = 2{,}4\,\text{l}\) im Eimer. Mit der vorgeschriebenen Leerung am Tagesende sind insgesamt \(20\) Leerungen nötig.

Antwort

a) \(1\,612{,}8\) Liter b) Insgesamt \(20\)-mal: \(19\) vollständige Leerungen im Tagesverlauf und eine abschließende Leerung der verbleibenden \(2{,}4\,\text{l}\) am Tagesende.
4141338
In einem Physikexperiment wird die Dehnung einer Feder untersucht. Die Dehnung \(s\) (in \(\text{cm}\)) ist direkt proportional zur angehängten Masse \(m\) (in \(\text{g}\)). Bei einer Masse von \(100\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(2{,}5\,\text{cm}\). a) Bestimme die Funktionsgleichung der zugehörigen Ursprungsgeraden \(s(m) = k \cdot m\). b) Berechne die Dehnung der Feder für eine Masse von \(250\,\text{g}\). c) Welche Masse wurde angehängt, wenn eine Dehnung von genau \(10\,\text{cm}\) gemessen wird?

Denkanstöße

- Erinnere dich an die allgemeine Form einer Ursprungsgeraden \(y = m \cdot x\). Welche Buchstaben stehen hier für \(x\) und \(y\)? - Wie kannst du den Faktor \(k\) berechnen, wenn du ein Wertepaar \((m|s)\) gegeben hast? - Setze die gegebenen Werte in deine Funktionsgleichung ein, um die gesuchten Größen zu finden.

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors \(k\): \(k = \frac{s}{m} = \frac{2{,}5\,\text{cm}}{100\,\text{g}} = 0{,}025\,\text{cm/g}\). Die Funktionsgleichung lautet somit \(s(m) = 0{,}025 \cdot m\). 2. Berechnung der Dehnung für \(m = 250\,\text{g}\): \(s(250) = 0{,}025 \cdot 250 = 6{,}25\,\text{cm}\). 3. Berechnung der Masse für eine Dehnung von \(s = 10\,\text{cm}\): Umstellen der Gleichung \(10 = 0{,}025 \cdot m\) nach \(m\) ergibt \(m = \frac{10}{0{,}025} = 400\,\text{g}\).

Antwort

a) Die Funktionsgleichung lautet \(s(m) = 0{,}025 \cdot m\). b) Die Dehnung beträgt \(6{,}25\,\text{cm}\). c) Es wurde eine Masse von \(400\,\text{g}\) angehängt.
4233408
In einer Fabrik werden Schrauben produziert. Maschine A stellt in einer Minute \(15\,\text{Schrauben}\) her. Maschine B benötigt für die Produktion von \(12\,\text{Schrauben}\) genau \(45\,\text{Sekunden}\). a) Berechne für beide Maschinen die Produktionsrate in Schrauben pro Minute. Welche Maschine arbeitet schneller? b) Stelle für die schnellere Maschine eine Funktionsgleichung auf, die die Anzahl der produzierten Schrauben (\(y\)) in Abhängigkeit von der Zeit (\(x\) in Minuten) angibt. c) Wie lange benötigt die schnellere Maschine, um genau \(1\,000\,\text{Schrauben}\) zu produzieren? Gib das Ergebnis in Minuten und Sekunden an. d) Durch eine Wartung kann die Produktionsrate der schnelleren Maschine um \(20\,\%\) gesteigert werden. Wie lautet die neue Funktionsgleichung?

Denkanstöße

- Achte darauf, dass du die Zeitangaben in dieselbe Einheit umrechnest, bevor du sie vergleichst. - Wie viele Sekunden hat eine Minute? - Wenn eine Maschine schneller wird, steigt dann der Proportionalitätsfaktor oder sinkt er? - Was bedeutet eine Steigerung um \(20\,\%\) für den ursprünglichen Wert?

Lösung

1. Bestimmung der Produktionsraten: Maschine A hat \(15\,\text{Schrauben/min}\). Maschine B produziert \(12\,\text{Schrauben}\) in \(0{,}75\,\text{min}\), also \(\frac{12}{0{,}75} = 16\,\text{Schrauben/min}\). Maschine B ist schneller. 2. Funktionsgleichung für Maschine B: \(y = 16 \cdot x\). 3. Berechnung der Zeit für \(1\,000\,\text{Schrauben}\): \(x = \frac{1\,000}{16} = 62{,}5\,\text{Minuten}\). Umrechnung: \(62{,}5\,\text{min} = 62\,\text{min}\) und \(30\,\text{s}\). 4. Steigerung der Rate: Neue Rate \(16 \cdot 1{,}2 = 19{,}2\,\text{Schrauben/min}\). Neue Funktionsgleichung: \(y = 19{,}2 \cdot x\).

Antwort

a) Maschine A: \(15\,\text{Schrauben/min}\); Maschine B: \(16\,\text{Schrauben/min}\). Maschine B ist schneller. b) \(y = 16 \cdot x\). c) \(62\,\text{Minuten}\) und \(30\,\text{Sekunden}\). d) \(y = 19{,}2 \cdot x\).
4262228
Betrachte die Ursprungsgerade \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = 1{,}5 \cdot x\). Ein neuer Graph \(h\) entsteht, indem man alle \(y\)-Werte (Ordinaten) des Graphen von \(f\) verdreifacht, während die \(x\)-Werte gleich bleiben. a) Bestimme die Funktionsgleichung der neuen Funktion \(h\). b) Vergleiche die Steigung von \(h\) mit der Steigung von \(f\). Wie hat sich die Steilheit des Graphen verändert? c) Zeige allgemein: Wenn man die \(y\)-Werte einer beliebigen Ursprungsgeraden \(y = m \cdot x\) um einen Faktor \(k > 0\) streckt oder staucht, erhält man wieder eine Ursprungsgerade. Gib die neue Steigung in Abhängigkeit von \(m\) und \(k\) an.

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn ein Wert „verdreifacht“ wird? - Wie erkennt man die Steigung an einer Funktionsgleichung der Form \(y = m \cdot x\)? - Überlege für den allgemeinen Teil, wie du die neue \(y\)-Koordinate mithilfe der alten ausdrücken kannst. - Bleibt die Struktur der Gleichung (Zahl mal \(x\)) erhalten?

Lösung

1. Aufstellen der neuen Funktionsgleichung: Die Bedingung „\(y\)-Werte verdreifachen“ bedeutet \(h(x) = 3 \cdot f(x)\). Einsetzen von \(f(x) = 1{,}5 \cdot x\) ergibt \(h(x) = 3 \cdot (1{,}5 \cdot x) = 4{,}5 \cdot x\). 2. Vergleich der Steigungen: Die Steigung von \(f\) ist \(m_f = 1{,}5\), die Steigung von \(h\) ist \(m_h = 4{,}5\). Da \(4{,}5 > 1{,}5\), ist der Graph von \(h\) steiler als der von \(f\). 3. Allgemeiner Beweis: Sei \(y = m \cdot x\). Die Veränderung der \(y\)-Werte um den Faktor \(k\) führt zur Gleichung \(y_{neu} = k \cdot y = k \cdot (m \cdot x)\). Durch das Assoziativgesetz der Multiplikation ergibt sich \(y_{neu} = (k \cdot m) \cdot x\). Dies entspricht der Form einer Ursprungsgeraden \(y = m' \cdot x\) mit der neuen Steigung \(m' = k \cdot m\).

Antwort

a) \(h(x) = 4{,}5 \cdot x\). b) Die Steigung hat sich von \(1{,}5\) auf \(4{,}5\) verdreifacht; der Graph ist steiler geworden. c) Durch \(y_{neu} = k \cdot (m \cdot x) = (k \cdot m) \cdot x\) sieht man, dass es wieder eine Ursprungsgerade ist. Die neue Steigung beträgt \(m' = k \cdot m\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.