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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Lineare Ungleichungen lösen

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4240778
Addiere bei jeder Ungleichung die angegebene Zahl auf beiden Seiten und notiere das Ergebnis. Entscheide anschließend anhand aller vier Beispiele, ob sich die Richtung des Ungleichheitszeichens durch dieselbe Addition auf beiden Seiten ändert. 1) \(5<9\;[+7]\) 2) \(-3>-8\;[+3]\) 3) \(12>4\;[-15]\) 4) \(-6<-1\;[-4]\)

Denkanstöße

- Führe die angegebene Addition wirklich auf beiden Seiten aus. - Vergleiche nach jeder Rechnung nicht nur die Zahlen, sondern auch die Richtung des Zeichens. - Suche am Ende nach einer Regel, die alle vier Beispiele erklärt.

Lösung

1. \(12<16\). 2. \(0>-5\). 3. \(-3>-11\). 4. \(-10<-5\). 5. In allen vier Fällen bleibt die Richtung erhalten; Addition derselben Zahl auf beiden Seiten bewahrt die Ordnung.

Antwort

1) \(12<16\) 2) \(0>-5\) 3) \(-3>-11\) 4) \(-10<-5\) Die Richtung bleibt in allen Fällen unverändert, wenn auf beiden Seiten dieselbe Zahl addiert wird.
5528168
Für eine Führung dürfen höchstens \(24\) Personen in einer Gruppe sein. Die Gruppengröße sei \(x\) und \(x\in\mathbb{N}\). Schreibe die Bedingung als Ungleichung und erkläre, ob eine Gruppe mit genau \(24\) Personen erlaubt ist.

Denkanstöße

- Überlege, ob das Wort „höchstens“ den Grenzwert einschließt oder ausschließt. - Vergleiche die Bedeutungen von \(<\) und \(\le\). - Prüfe die Grenzzahl direkt an der sprachlichen Aussage.

Lösung

1. „Höchstens \(24\)“ bedeutet, dass \(x\) kleiner als oder gleich \(24\) sein darf. 2. Daher lautet die Ungleichung \(x\le24\). 3. Wegen des Gleichheitszeichens ist \(x=24\) erlaubt.

Antwort

Die Bedingung lautet \(x\le24\). Genau \(24\) Personen sind erlaubt.
5533338
Löse die Ungleichung \(x+4<9\).

Denkanstöße

- Welche Zahl wird auf der linken Seite zu \(x\) addiert? - Welche Gegenoperation macht diese Addition rückgängig?

Lösung

1. Subtrahiere auf beiden Seiten \(4\): \(x<5\).

Antwort

\(x<5\).
5533468
Welche Intervallschreibweise gehört für \(x\in\mathbb{Q}\) zur Ungleichung \(x\ge-3\)?

Denkanstöße

- Gehört der Randwert \(-3\) zur Lösungsmenge? - In welche Richtung setzt sich die Lösungsmenge fort?

Lösung

1. Der Randwert \(-3\) gehört wegen \(\ge\) zur Lösungsmenge. 2. Gesucht sind alle rationalen Zahlen ab \(-3\). Daher lautet die Lösungsmenge \(L=[-3;\infty[\cap\mathbb{Q}\).

Antwort

\(L=[-3;\infty[\cap\mathbb{Q}\)
5553608
Gegeben sind die Grundmenge \(G=\{-3;-2;-1;0;1;2;3\}\) und die Ungleichung \(x\le 1\). Welche der drei Zahlengeraden zeigt genau die Lösungsmenge? Gib zusätzlich die Lösungsmenge \(L\) an.
Abbildung zur Aufgabe 555360

Denkanstöße

- Was bedeutet „kleiner oder gleich“ für den Grenzwert \(1\)? - Berücksichtige nur Zahlen, die zur angegebenen Grundmenge gehören. - Vergleiche anschließend die vollständige Wertemenge mit allen drei Markierungen.

Lösung

1. Gesucht sind alle Elemente der Grundmenge, die höchstens \(1\) sind. 2. Das sind \(-3,-2,-1,0,1\). 3. Genau diese Werte sind in Zahlengerade a) markiert.

Antwort

Richtig ist a). \(L=\{-3;-2;-1;0;1\}\).
5564278
Die Darstellung unter der Zahlengeraden zeigt eine Lösungsmenge. Lies aus Richtung des Pfeils und aus dem offenen Randpunkt ab, welche Zahlen dazugehören. Gib die Lösungsmenge als Ungleichung und in Intervallschreibweise an.
Abbildung zur Aufgabe 556427

Denkanstöße

- Welchen Wert hat der markierte Randpunkt? - Was bedeutet ein offener Kreis für die Zugehörigkeit des Randwerts? - In welche Richtung setzt sich die markierte Menge fort? - Wie wird eine strenge obere Schranke als Intervall geschrieben?

Lösung

1. Der Randpunkt liegt bei \(x=2\). 2. Der Kreis am Rand ist offen, daher gehört \(2\) nicht zur Lösungsmenge. 3. Der Pfeil zeigt nach links. Damit gehören alle Zahlen kleiner als \(2\) dazu. 4. Also gilt \(x<2\) beziehungsweise \(L=]-\infty;2[\).

Antwort

\(x<2\); \(L=]-\infty;2[\)
4103288
Bestimme alle natürlichen Zahlen \(n\), die die folgenden Ungleichungen erfüllen: a) \(2 < \frac{n}{5} < 3\) b) \(\frac{1}{2} < \frac{n}{10} < \frac{4}{5}\)

Denkanstöße

- Könntest du die Ungleichung so umformen, dass das \(n\) alleine steht? - Was passiert, wenn du alle Teile der Ungleichung mit dem Nenner multiplizierst? - Welche ganzen Zahlen liegen zwischen den berechneten Grenzen?

Lösung

1. Multiplikation der Ungleichung a) mit 5 ergibt \(10 < n < 15\). Die natürlichen Zahlen in diesem Bereich sind \(n \in \{11, 12, 13, 14\}\). 2. Multiplikation der Ungleichung b) mit 10 ergibt \(5 < n < 8\). Die natürlichen Zahlen in diesem Bereich sind \(n \in \{6, 7\}\).

Antwort

a) \(n \in \{11, 12, 13, 14\}\) b) \(n \in \{6, 7\}\)
4103308
Welche natürlichen Zahlen \(k\) erfüllen die folgenden Ungleichungen? a) \(1 < \frac{2k}{7} < 2\) b) \(\frac{1}{3} \le \frac{k+2}{9} < \frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Führe bei einer Doppelungleichung dieselbe zulässige Rechenoperation an allen drei Teilen aus. - Ziel ist, den mittleren Ausdruck schrittweise auf \(k\) zu reduzieren. - Berücksichtige am Ende nur natürliche Zahlen, die beide Grenzen erfüllen.

Lösung

1. In der ersten Ungleichung alle drei Teile mit \(7\) multiplizieren: \(7<2k<14\). Nach Division durch \(2\) gilt \(3{,}5<k<7\). Damit ist \(k\in\{4;5;6\}\). 2. In der zweiten Ungleichung alle drei Teile mit \(9\) multiplizieren: \(3\le k+2<6\). Nach Subtraktion von \(2\) gilt \(1\le k<4\). Damit ist \(k\in\{1;2;3\}\).

Antwort

a) \(k \in \{4;5;6\}\) b) \(k \in \{1;2;3\}\)
4118868
Für die Wärmebehandlung kleiner Probensätze stehen zwei Verfahren zur Wahl. Verfahren A behandelt alle Proben eines Ofenzyklus gleichzeitig; ein Zyklus benötigt unabhängig von der Beladung \(9{,}99\,\text{kWh}\) und fasst höchstens \(12\) Proben. Verfahren B benötigt \(1{,}50\,\text{kWh}\) pro Probe. Betrachte ganze Probenzahlen \(1\le m\le12\). a) Berechne den Energiebedarf von B für \(4\) und \(8\) Proben. b) Stelle die Ungleichung für „Verfahren A benötigt weniger Energie als Verfahren B“ auf, löse sie im zulässigen Bereich und gib an, ab wie vielen Proben sie gilt.

Denkanstöße

- Welche Funktion beschreibt den Energiebedarf von Verfahren B? - Welche Ungleichung drückt „A benötigt weniger als B“ aus? - Welche ganze Probenzahl liegt zuerst oberhalb der rechnerischen Grenze? - Beachte zusätzlich die maximale Ofenbeladung.

Lösung

1. Für Verfahren B gilt \(E_B(m)=1{,}50m\). Daher sind es bei \(4\) Proben \(6\,\text{kWh}\) und bei \(8\) Proben \(12\,\text{kWh}\). 2. Gesucht ist \(9{,}99<1{,}50m\). Daraus folgt \(m>6{,}66\). Im Bereich \(1\le m\le12\) gilt die Bedingung für die ganzen Probenzahlen \(7\) bis \(12\).

Antwort

a) \(6\,\text{kWh}\) und \(12\,\text{kWh}\) b) \(9{,}99<1{,}50m\Rightarrow m>6{,}66\); im zulässigen Bereich ab \(7\) Proben
4125938
Lena spart für ein Mountainbike für \(540\,\text{€}\). Sie hat bereits \(155\,\text{€}\) und legt monatlich \(25\,\text{€}\) zurück. Bezeichne die Zahl der Monate mit \(m\). Stelle eine Ungleichung dafür auf, dass ihr Geld mindestens ausreicht, löse sie und bestimme die kleinste ganze Monatszahl.

Denkanstöße

- Welcher Term beschreibt Lenas Geld nach \(m\) Monaten? - „Genug“ bedeutet, dass der Betrag auch genau dem Preis entsprechen darf. - Interpretiere die Dezimallösung am Ende als Anzahl voller Monate.

Lösung

1. Nach \(m\) Monaten besitzt Lena \(155+25m\) Euro. 2. „Mindestens 540 Euro“ ergibt \(155+25m\ge540\). 3. Daraus folgt \(25m\ge385\) und \(m\ge15{,}4\). 4. Die kleinste ganze Monatszahl ist 16.

Antwort

Ungleichung: \(155+25m\ge540\). Lösung: \(m\ge15{,}4\). Lena braucht daher mindestens 16 volle Monate.
4126108
Zwei Verfahren zum Trocknen von Produktionschargen werden verglichen. Verfahren „Power“ benötigt einmalig \(45\,\text{kWh}\) zum Aufheizen und danach \(25\,\text{kWh}\) pro Charge. Verfahren „Easy“ benötigt keine separate Aufheizenergie, dafür \(35\,\text{kWh}\) pro Charge. a) Berechne den Gesamtenergiebedarf nach \(4\) Chargen. b) Ab welcher ganzen Chargenzahl benötigt „Power“ insgesamt weniger Energie als „Easy“? Begründe mit einer Ungleichung.

Denkanstöße

- Welche Energie fällt einmalig an und welche pro Charge? - Welche Ungleichung beschreibt einen geringeren Gesamtenergiebedarf? - Welche ganze Zahl ist die erste oberhalb der Lösungsgrenze?

Lösung

1. Power: \(45+25\cdot4=145\,\text{kWh}\). Easy: \(35\cdot4=140\,\text{kWh}\). 2. \(45+25x<35x\) ergibt \(45<10x\), also \(x>4{,}5\). Ab \(5\) ganzen Chargen benötigt Power insgesamt weniger Energie als Easy.

Antwort

a) Power: \(145\,\text{kWh}\); Easy: \(140\,\text{kWh}\) b) Ab \(5\) Chargen
4131808
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Gib die Ergebnisse in Mengenschreibweise an. a) \(5x + 12 < 2x - 3\) b) \(4 - 3x \ge 16 + x\)

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Relationszeichen, wenn du eine Ungleichung mit einer negativen Zahl multiplizierst oder durch eine negative Zahl dividierst? - Versuche zuerst, alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite der Ungleichung zu bringen. - Gehe bei Ungleichungen genau wie bei Gleichungen vor, beachte aber die Sonderregeln für die Multiplikation und Division mit negativen Werten.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Subtraktion von \(2x\) und \(12\) auf beiden Seiten ergibt \(3x < -15\). Division durch \(3\) führt zu \(x < -5\). Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -5\}\). 2. Teilaufgabe b): Subtraktion von \(x\) und \(4\) auf beiden Seiten ergibt \(-4x \ge 12\). Division durch \(-4\) unter Umkehrung des Relationszeichens führt zu \(x \le -3\). Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le -3\}\).

Antwort

a) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -5\}\) b) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le -3\}\)
4132168
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen und gib sie jeweils in Intervallschreibweise an. a) \(4x-9\le2x+5\) b) \(18-3x>33\) c) \(\frac{2}{3}x+4<2(x-1)\)

Denkanstöße

- Bringe jeweils alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und die Zahlen auf die andere. - Wann muss sich bei einer Äquivalenzumformung das Ungleichheitszeichen umkehren? - Achte bei der Intervallschreibweise darauf, ob der Randwert zur Lösungsmenge gehört.

Lösung

1. a) \(4x-9\le2x+5\Rightarrow2x\le14\Rightarrow x\le7\). Also \(L=]-\infty;7]\). 2. b) \(18-3x>33\Rightarrow-3x>15\Rightarrow x<-5\). Beim Dividieren durch \(-3\) kehrt sich das Ungleichheitszeichen um. Also \(L=]-\infty;-5[\). 3. c) \(\frac{2}{3}x+4<2x-2\Rightarrow6<\frac{4}{3}x\Rightarrow x>4{,}5\). Also \(L=]4{,}5;\infty[\).

Antwort

a) \(]-\infty;7]\) b) \(]-\infty;-5[\) c) \(]4{,}5;\infty[\)
4139678
Ein Dreieck hat die Seitenlängen \(k\), \(k+2\) und \(k+4\) (jeweils in \(\text{cm}\)). Stelle eine Ungleichung auf, um zu bestimmen, ab welchem Wert von \(k\) ein solches Dreieck überhaupt existieren kann. Berechne anschließend den kleinstmöglichen Umfang des Dreiecks, wenn \(k\) eine ganze Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Welche der drei Seiten ist bei positivem \(k\) die längste? - Was muss für die Summe der beiden kürzeren Seiten im Vergleich zur längsten Seite gelten? - Wie berechnet man den Umfang eines Dreiecks?

Lösung

Damit ein Dreieck existiert, muss die Summe der zwei kürzeren Seiten größer als die längste Seite sein. 1. \(k + (k+2) > k+4 \Rightarrow 2k + 2 > k+4 \Rightarrow k > 2\) 2. Die anderen Bedingungen (\(k + k+4 > k+2\) und \(k+2 + k+4 > k\)) sind für alle positiven \(k\) erfüllt. Somit muss \(k > 2\) gelten. Für eine ganze Zahl \(k\) ist der kleinste Wert \(k = 3\). Der Umfang berechnet sich als \(U = k + (k+2) + (k+4) = 3k + 6\). Einsetzen von \(k = 3\): \(U = 3 \cdot 3 + 6 = 15\,\text{cm}\).

Antwort

Es muss \(k > 2\) gelten. Der kleinstmögliche Umfang für eine ganze Zahl \(k\) beträgt \(15\,\text{cm}\).
4139738
Löse die Ungleichung \(\frac{1}{2}(6x-4)\le2(x+5)+1\) und schreibe die Lösungsmenge \(L\) als Intervall auf.

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst beide Seiten der Ungleichung. - Welche Terme kannst du anschließend auf dieselbe Seite bringen? - Gehört der Randwert bei \(\le\) zur Lösungsmenge?

Lösung

1. Vereinfachen ergibt \(3x-2\le2x+11\). 2. Subtraktion von \(2x\) ergibt \(x-2\le11\). 3. Addition von 2 liefert \(x\le13\). 4. In Intervallschreibweise ist \(L=]-\infty;13]\).

Antwort

\(L=]-\infty;13]\)
4139748
Gegeben ist die Ungleichung \(5(x-2)\ge3x+4\). a) Prüfe durch Einsetzen, ob \(x=5\) eine Lösung ist. b) Bestimme die vollständige Lösungsmenge \(L\) in Intervallschreibweise.

Denkanstöße

- Was muss beim Einsetzen von \(x=5\) herauskommen, damit 5 eine Lösung ist? - Löse die Ungleichung danach schrittweise nach \(x\) auf. - Passt das Ergebnis aus Teil a) zu deiner vollständigen Lösungsmenge?

Lösung

1. Für \(x=5\) entsteht \(15\ge19\). Diese Aussage ist falsch, also ist 5 keine Lösung. 2. Aus \(5x-10\ge3x+4\) folgt \(2x\ge14\) und damit \(x\ge7\). 3. Daher ist \(L=[7;\infty[\).

Antwort

a) Nein, \(x=5\) ist keine Lösung. b) \(L=[7;\infty[\)
4154608
Löse die folgende Ungleichung nach \(x\) auf und gib die Lösungsmenge für \(x \in \mathbb{Q}\) an: \(0{,}4x + \frac{3}{5} > 1{,}8 - 0{,}2x\)

Denkanstöße

- Kannst du den Bruch in eine Dezimalzahl umwandeln, um die Rechnung zu vereinfachen? - Wie bringst du alle Terme mit \(x\) auf eine Seite der Ungleichung? - Was musst du tun, um \(x\) allein auf einer Seite stehen zu haben?

Lösung

1. Umwandlung des Bruchs in eine Dezimalzahl: \(\frac{3}{5} = 0{,}6\). Die Ungleichung lautet nun \(0{,}4x + 0{,}6 > 1{,}8 - 0{,}2x\). 2. Addition von \(0{,}2x\) auf beiden Seiten: \(0{,}6x + 0{,}6 > 1{,}8\). 3. Subtraktion von \(0{,}6\) auf beiden Seiten: \(0{,}6x > 1{,}2\). 4. Division durch \(0{,}6\): \(x > 2\). 5. Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x > 2\}\).

Antwort

\(x > 2\) bzw. \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x > 2\}\)
4227318
Untersuche den Zusammenhang zwischen einer rationalen Zahl \(x\) und ihrem Dreifachen \(3x\). Bestimme jeweils alle Werte für \(x\), für die die folgenden Aussagen wahr sind: a) \(x < 3x\) b) \(x = 3x\) c) \(x > 3x\) Begründe deine Ergebnisse kurz durch Umformung oder logische Überlegung.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du auf beiden Seiten der Beziehung die Zahl \(x\) abziehst? - Überlege dir, wie sich positive Zahlen, negative Zahlen und die Null beim Vervielfachen verhalten. - Setze testweise eine positive Zahl, eine negative Zahl und die Null ein.

Lösung

1. Untersuchung von \(x < 3x\): Subtraktion von \(x\) auf beiden Seiten ergibt \(0 < 2x\). Division durch \(2\) zeigt, dass dies für alle positiven Zahlen \(x > 0\) gilt. 2. Untersuchung von \(x = 3x\): Subtraktion von \(x\) ergibt \(0 = 2x\). Dies ist nur für \(x = 0\) erfüllt. 3. Untersuchung von \(x > 3x\): Subtraktion von \(x\) ergibt \(0 > 2x\). Dies gilt für alle negativen Zahlen \(x < 0\).

Antwort

a) \(x<3x\Rightarrow0<2x\Rightarrow x>0\). b) \(x=3x\Rightarrow0=2x\Rightarrow x=0\). c) \(x>3x\Rightarrow0>2x\Rightarrow x<0\).
4227338
Gegeben ist der Term \(8x-24\). 1. Für welches \(x\) ist der Wert des Terms gleich \(0\)? 2. Unter welcher Bedingung für \(x\) ist das Ergebnis eine positive Zahl? 3. Bestimme die Werte für \(x\), für die der Termwert kleiner als \(16\) ist. 4. Wenn \(x\) eine ganze Zahl ist, begründe, warum das Ergebnis des Terms ebenfalls immer eine ganze Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Übersetze die Bedingungen „gleich null“, „positiv“ und „kleiner als“ jeweils in eine Gleichung oder Ungleichung. - Löse diese Bedingungen getrennt nach \(x\) auf. - Prüfe im letzten Teil, welche Rechenoperationen mit ganzen Zahlen ausgeführt werden.

Lösung

1. Aus \(8x-24=0\) folgt \(8x=24\) und damit \(x=3\). 2. Für positive Werte gilt \(8x-24>0\), also \(8x>24\) und damit \(x>3\). 3. Aus \(8x-24<16\) folgt \(8x<40\), also \(x<5\). 4. Für ganzzahliges \(x\) ist \(8x\) ganzzahlig; die Subtraktion der ganzen Zahl \(24\) ergibt wieder eine ganze Zahl.

Antwort

1. \(x=3\) 2. \(x>3\) 3. \(x<5\) 4. Für ganzzahliges \(x\) ist auch \(8x-24\) ganzzahlig.
4240718
Bestimme alle Werte der Variablen \(x\), für die die folgenden Terme ein positives Ergebnis liefern: a) \(4x-12\) b) \(18-6x\) c) \(-3x-21\)

Denkanstöße

- „Positiv“ bedeutet, dass der jeweilige Term größer als \(0\) sein soll. - Isoliere in jeder Ungleichung den Variablenterm. - Beachte die Zeichenumkehr beim Teilen durch eine negative Zahl. - Kontrolliere jede Lösung mit einem passenden Beispielwert.

Lösung

1. Für a) gilt \(4x-12>0\). Daraus folgen \(4x>12\) und \(x>3\). 2. Für b) gilt \(18-6x>0\). Daraus folgt \(-6x>-18\); Division durch \(-6\) ergibt \(x<3\). 3. Für c) gilt \(-3x-21>0\). Daraus folgt \(-3x>21\); Division durch \(-3\) ergibt \(x<-7\).

Antwort

a) \(x>3\) b) \(x<3\) c) \(x<-7\)
4240728
Untersuche die Werte der Variable \(z\) für die folgenden Bedingungen: a) Für welche \(z\) ist der Wert des Terms \(\frac{1}{4}z+2\) kleiner als \(0\)? b) Ermittle alle Werte für \(z\), für die der Term \(15-3z\) nicht positiv ist, also einen Wert kleiner oder gleich \(0\) annimmt.

Denkanstöße

- Übersetze „kleiner als null“ und „nicht positiv“ zuerst in Relationszeichen. - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Beachte, ob du mit einer positiven oder negativen Zahl multiplizierst oder dividierst. - Prüfe, ob der jeweilige Grenzwert zur Lösungsmenge gehört.

Lösung

1. Für a) gilt \(\frac{1}{4}z+2<0\). Subtraktion von \(2\) ergibt \(\frac{1}{4}z<-2\); Multiplikation mit \(4\) liefert \(z<-8\). 2. Für b) gilt \(15-3z\leq0\). Daraus folgt \(-3z\leq-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(z\geq5\).

Antwort

a) \(z<-8\) b) \(z\geq5\)
4240788
Bestimme jeweils die Zahl, die auf beiden Seiten der ersten Ungleichung addiert wurde. Gib anschließend für ein Beispiel eine kurze Kontrolle, dass wirklich dieselbe Zahl auf beiden Seiten verwendet wurde und die Richtung erhalten blieb. 1) \(-2<5\) zu \(4<11\) 2) \(10>3\) zu \(2>-5\) 3) \(-7<-1\) zu \(-15<-9\) 4) \(0>-4\) zu \(0{,}5>-3{,}5\)

Denkanstöße

- Vergleiche jeweils linke Zahl vorher und nachher; ihre Differenz ist die gesuchte Addition. - Prüfe dieselbe Differenz auch auf der rechten Seite. - Die Kontrolle soll zeigen, dass wirklich eine gemeinsame Äquivalenzoperation vorliegt.

Lösung

1. Addition von 6. 2. Addition von \(-8\). 3. Addition von \(-8\). 4. Addition von \(0{,}5\). 5. Beispiel 1: \(-2+6=4\) und \(5+6=11\); das Zeichen bleibt \(<\).

Antwort

1) \(+6\) 2) \(-8\) 3) \(-8\) 4) \(+0{,}5\) Beispielkontrolle: \(-2+6=4\) und \(5+6=11\); daher wurde auf beiden Seiten dieselbe Zahl addiert und \(<\) bleibt erhalten.
4240848
Gegeben ist \(12<24\). Führe nacheinander die drei Operationen auf beiden Seiten aus und notiere nach jedem Schritt die Ungleichung. Erkläre danach, warum sich die Richtung des Zeichens in keinem Schritt ändert. 1. Division durch 4. 2. Multiplikation des Ergebnisses mit 7. 3. Division des Ergebnisses durch \(0{,}5\).

Denkanstöße

- Arbeite wirklich nacheinander; Schritt 2 beginnt mit dem Ergebnis aus Schritt 1. - Achte auf das Vorzeichen jedes Multiplikations- oder Divisionsfaktors. - Formuliere am Ende eine Regel, die alle drei Schritte erklärt.

Lösung

1. \(3<6\). 2. \(21<42\). 3. \(42<84\). 4. Alle verwendeten Multiplikations- und Divisionsfaktoren sind positiv; deshalb bleibt die Ordnungsrichtung erhalten.

Antwort

1. \(3<6\) 2. \(21<42\) 3. \(42<84\) Die Richtung bleibt gleich, weil in allen drei Schritten mit positiven Zahlen multipliziert oder durch positive Zahlen dividiert wird.
4240858
Bestimme alle natürlichen Zahlen \(x\) aus dem Bereich \(\{1;2;3;\dots\}\), welche die folgende Ungleichung erfüllen: \(3x - 2 < 10\)

Denkanstöße

- Was musst du tun, um \(x\) auf einer Seite der Ungleichung alleine stehen zu haben? - Achte darauf, welche Zahlenmenge in der Aufgabe vorgegeben ist. - Überprüfe dein Ergebnis, indem du die gefundenen Zahlen testweise in die Ungleichung einsetzt.

Lösung

1. Addition von \(2\) auf beiden Seiten ergibt \(3x<12\). 2. Division beider Seiten durch \(3\) ergibt \(x<4\). 3. Die natürlichen Zahlen aus der vorgegebenen Grundmenge mit \(x<4\) sind \(\{1;2;3\}\).

Antwort

Die Lösungen sind die Zahlen \(1\), \(2\) und \(3\).
4240888
Überprüfe die folgenden Umformungen von Ungleichungen. Entscheide jeweils, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist. Wenn es falsch ist, gib die korrekte Ungleichung an. a) \(10<15\quad\xrightarrow{\cdot(-2)}\quad-20<-30\) b) \(-4>-8\quad\xrightarrow{\cdot(-0{,}5)}\quad2<4\) c) \(5\leq9\quad\xrightarrow{\cdot(-1)}\quad-5\geq-9\)

Denkanstöße

- Prüfe bei jeder Zeile sowohl die Rechnung als auch die Richtung des Relationszeichens. - Welche Regel gilt beim Multiplizieren einer Ungleichung mit einer negativen Zahl? - Vergleiche die resultierenden Zahlen zusätzlich auf der Zahlengeraden.

Lösung

1. Bei a) sind die Produkte \(-20\) und \(-30\). Beim Multiplizieren mit einer negativen Zahl muss sich das Relationszeichen umkehren. Korrekt ist daher \(-20>-30\); die angegebene Umformung ist falsch. 2. Bei b) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-0{,}5\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(2<4\) ist richtig. 3. Bei c) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-1\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(-5\geq-9\) ist richtig.

Antwort

a) Falsch. Korrekt ist \(-20>-30\). b) Richtig. c) Richtig.
4240918
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): a) \(4x-11<17\) b) \(15-2x\geq21\) c) \(3(x+4)\leq5x+2\) d) \(\frac{x-2}{3}>2\)

Denkanstöße

- Forme jede Ungleichung ähnlich wie eine Gleichung um. - Beachte besonders den Fall, dass du durch eine negative Zahl dividierst. - Löse Klammern oder Brüche erst so weit auf, dass die Variable isoliert werden kann. - Prüfe die Richtung deiner Lösung mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Aus \(4x-11<17\) folgt \(4x<28\), also \(x<7\). 2. Aus \(15-2x\geq21\) folgt \(-2x\geq6\). Division durch \(-2\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq-3\). 3. Aus \(3(x+4)\leq5x+2\) folgt \(3x+12\leq5x+2\), also \(10\leq2x\) und damit \(x\geq5\). 4. Aus \(\frac{x-2}{3}>2\) folgt \(x-2>6\), also \(x>8\).

Antwort

a) \(x<7\) b) \(x\leq-3\) c) \(x\geq5\) d) \(x>8\)
4240948
Betrachtet werden die zwei Terme \(T_1(x)=5x-3\) und \(T_2(x)=2x+9\). Bestimme, für welche Werte von \(x\): a) beide Terme denselben Wert haben, b) der Wert von \(T_1(x)\) kleiner ist als der Wert von \(T_2(x)\).

Denkanstöße

- Übersetze „denselben Wert“ zunächst in eine Gleichung. - Übersetze „kleiner als“ anschließend in eine Ungleichung mit denselben beiden Termen. - Vergleiche die beiden Umformungswege und achte auf die Art des Ergebnisses.

Lösung

1. Für gleiche Termwerte gilt \(5x-3=2x+9\). Daraus folgen \(3x=12\) und \(x=4\). 2. Für \(T_1(x)<T_2(x)\) gilt \(5x-3<2x+9\). Daraus folgt \(3x<12\), also \(x<4\).

Antwort

a) \(x=4\) b) \(x<4\)
4240958
Gegeben ist der Term \(\frac{5-2x}{3}\). Bestimme alle Werte für \(x\), für die der Wert des Terms: a) positiv ist, b) negativ ist, c) genau null ergibt.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“, „negativ“ und „null“ jeweils in eine Relation zu \(0\). - Der Nenner \(3\) ist positiv; welche Auswirkung hat das auf das Relationszeichen? - Beachte beim späteren Teilen durch den negativen Koeffizienten von \(x\) die Zeichenumkehr.

Lösung

1. Für positive Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}>0\). Multiplikation mit \(3\) und anschließendes Umformen führen zu \(-2x>-5\), also \(x<2{,}5\). 2. Für negative Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}<0\). Daraus folgt \(-2x<-5\), also \(x>2{,}5\). 3. Für den Wert null gilt \(\frac{5-2x}{3}=0\). Daraus folgt \(x=2{,}5\).

Antwort

a) \(x<2{,}5\) b) \(x>2{,}5\) c) \(x=2{,}5\)
4240978
Führe die in Klammern angegebene Rechenoperation für beide Seiten der Ungleichung durch und notiere das Ergebnis. Achte dabei besonders darauf, ob sich das Relationszeichen ändert. 1) \(18<30\quad[:6]\) 2) \(-12>-20\quad[:4]\) 3) \(5>-2\quad[\cdot(-3)]\) 4) \(-8<-4\quad[:(-2)]\)

Denkanstöße

- Unterscheide zunächst, ob die angegebene Zahl positiv oder negativ ist. - Bei einer positiven Multiplikation oder Division bleibt die Reihenfolge erhalten. - Bei einer negativen Multiplikation oder Division muss die Reihenfolge neu betrachtet werden. - Prüfe die fertige Aussage jeweils numerisch.

Lösung

1. Division durch die positive Zahl \(6\) erhält die Richtung: \(3<5\). 2. Division durch die positive Zahl \(4\) erhält die Richtung: \(-3>-5\). 3. Multiplikation mit \(-3\) kehrt die Richtung um: \(-15<6\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(4>2\).

Antwort

1) \(3<5\) 2) \(-3>-5\) 3) \(-15<6\) 4) \(4>2\)
4240988
Gegeben ist die wahre Aussage \(x<y\). Setze in die Lücken das passende Relationszeichen ein, damit die neue Aussage ebenfalls wahr ist. Begründe deine Entscheidung kurz mithilfe der Regeln für Ungleichungen. a) \(x+10\;\square\;y+10\) b) \(5x\;\square\;5y\) c) \(-x\;\square\;-y\) d) \(\frac{x}{-2}\;\square\;\frac{y}{-2}\)

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Operation in jedem Teil auf beide Seiten angewendet wird. - Addition derselben Zahl verändert die Reihenfolge nicht. - Unterscheide bei Multiplikation und Division zwischen positiven und negativen Faktoren. - Prüfe die Regel mit einem einfachen Zahlenpaar \(x<y\).

Lösung

1. Addition derselben Zahl erhält die Richtung: \(x+10<y+10\). 2. Multiplikation mit der positiven Zahl \(5\) erhält die Richtung: \(5x<5y\). 3. Multiplikation mit \(-1\) kehrt die Richtung um: \(-x>-y\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(\frac{x}{-2}>\frac{y}{-2}\).

Antwort

a) \(<\) b) \(<\) c) \(>\) d) \(>\)
4241038
Bestimme für die folgenden Bedingungen die Lösungsmenge \(L\) in Intervallschreibweise. a) \(x>-3\) und \(x<6\) b) \(11\geq x>4\) c) \(x\) liegt zwischen \(-7{,}5\) und \(-2\), ohne die Randwerte. d) \(15>x>8{,}4\)

Denkanstöße

- Ordne bei jeder Bedingung zuerst die kleinere Grenze links und die größere rechts an. - Prüfe für jede Grenze, ob sie selbst zur Lösungsmenge gehört. - Wähle danach die passende offene oder geschlossene Intervallgrenze.

Lösung

1. Die Bedingungen lauten geordnet: a) \(-3<x<6\), b) \(4<x\leq11\), c) \(-7{,}5<x<-2\), d) \(8{,}4<x<15\). 2. Echte Ungleichungen führen zu offenen Intervallgrenzen; bei \(\leq\) oder \(\geq\) wird der Randwert eingeschlossen. 3. Damit ergeben sich a) \(L=]-3;6[\), b) \(L=]4;11]\), c) \(L=]-7{,}5;-2[\), d) \(L=]8{,}4;15[\).

Antwort

a) \(L=]-3;6[\) b) \(L=]4;11]\) c) \(L=]-7{,}5;-2[\) d) \(L=]8{,}4;15[\)
4241088
Bestimme alle natürlichen Zahlen \(n\), für die das Fünffache der Zahl vermindert um \(7\) strikt zwischen \(15\) und \(35\) liegt. a) Übersetze die Bedingung in eine Doppelungleichung und löse sie algebraisch über \(\mathbb{Q}\). b) Gib die rationale Lösungsmenge als Intervall an. c) Nenne erst danach die natürlichen Zahlen aus diesem Intervall.

Denkanstöße

- Welches mathematische Zeichenpaar entspricht „strikt zwischen“? - Führe auf allen drei Teilen der Doppelungleichung dieselbe Umformung aus. - Gib zuerst die vollständige rationale Lösungsmenge an. - Wähle erst danach die natürlichen Zahlen aus dem Intervall aus.

Lösung

1. Die Bedingung lautet \(15<5n-7<35\). 2. Addition von \(7\) auf allen drei Seiten ergibt \(22<5n<42\). 3. Division durch \(5\) ergibt \(\frac{22}{5}<n<\frac{42}{5}\). 4. Über \(\mathbb{Q}\) ist \(L=]\frac{22}{5};\frac{42}{5}[\). 5. Die natürlichen Zahlen darin sind \(5,6,7,8\).

Antwort

a) \(15<5n-7<35\Rightarrow\frac{22}{5}<n<\frac{42}{5}\) b) \(L=]\frac{22}{5};\frac{42}{5}[\) c) \(5,6,7,8\)
4280788
Ermittle die Werte von \(x\), für die die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 1) Der Wert des Terms \(4(x+2)\) ist höchstens \(10\). 2) Der Wert des Terms \(15-5x\) ist nicht negativ. 3) Der Wert des Terms \(5x-8\) ist größer als der Wert des Terms \(2x+1\).

Denkanstöße

- Übersetze „höchstens“, „nicht negativ“ und „größer als“ jeweils zuerst in ein Relationszeichen. - Forme die entstehenden Ungleichungen wie lineare Gleichungen um. - Beachte die Zeichenumkehr, wenn du durch einen negativen Koeffizienten dividierst. - Prüfe, ob die jeweilige Grenze eingeschlossen ist.

Lösung

1. „Höchstens \(10\)“ führt zu \(4(x+2)\leq10\). Daraus folgen \(4x+8\leq10\), \(4x\leq2\) und \(x\leq0{,}5\). 2. „Nicht negativ“ führt zu \(15-5x\geq0\). Daraus folgt \(-5x\geq-15\); Division durch \(-5\) ergibt \(x\leq3\). 3. Der Termvergleich ergibt \(5x-8>2x+1\). Daraus folgen \(3x>9\) und \(x>3\).

Antwort

1) \(x\leq0{,}5\) 2) \(x\leq3\) 3) \(x>3\)
5528188
Die Grundmenge ist \(G=\{0;1;2;3;4;5\}\). Auf der Zahlengeraden sind alle Lösungen markiert. Welche der folgenden Bedingungen passt genau zur Darstellung? A: \(x<3\) B: \(x\le3\) C: \(x>3\) D: \(x\ge3\) Begründe deine Wahl besonders mit Blick auf den Grenzwert \(3\).
Abbildung zur Aufgabe 552818

Denkanstöße

- Achte zuerst darauf, auf welcher Seite des Grenzwerts die markierten Zahlen liegen. - Entscheidend ist zusätzlich, ob der Grenzwert selbst markiert ist. - Vergleiche damit die Bedeutung von strengem und nicht strengem Relationszeichen.

Lösung

1. Markiert sind \(0\), \(1\), \(2\) und \(3\). 2. Alle markierten Werte sind höchstens \(3\), und der Grenzwert \(3\) gehört dazu. 3. Deshalb passt B mit \(x\le3\).

Antwort

B ist richtig: \(x\le3\). Markiert sind nur Werte bis \(3\), und \(3\) selbst ist markiert; deshalb muss die Gleichheit eingeschlossen sein.
5528198
Die Grundmenge ist \(G=\{0;1;2;3;4;5\}\). Die markierten Zahlen auf der Zahlengeraden sind die Lösungsmenge. Ergänze in der Form \(x\;\square\;2\) das passende Relationszeichen aus \(<,\le,>,\ge\), sodass genau die dargestellten Werte erfasst werden. Begründe deine Wahl.
Abbildung zur Aufgabe 552819

Denkanstöße

- Vergleiche den kleinsten markierten Wert mit der vorgegebenen Grenze. - Prüfe, ob die Grenze selbst zur Lösungsmenge gehört. - Entscheide danach sowohl über die Richtung als auch darüber, ob Gleichheit erlaubt ist.

Lösung

1. Markiert sind \(2\), \(3\), \(4\) und \(5\). 2. Die Lösungen liegen also rechts von \(2\), und \(2\) selbst gehört dazu. 3. Daher lautet die passende Bedingung \(x\ge2\).

Antwort

Das passende Relationszeichen ist \(\ge\), also \(x\ge2\). Die Markierungen liegen bei \(2\) und rechts davon, und \(2\) selbst ist markiert; deshalb gehört die Gleichheit dazu.
5528218
Pavel Ivanov betrachtet die wahre Ungleichung \(9<14\). Er subtrahiert nur auf der linken Seite \(4\) und schreibt \(5<14\). Danach behauptet er: „Das ist dieselbe Umformung wie bei einer Gleichung.“ Erkläre den Fehler. Gib die Ungleichung an, die entsteht, wenn auf beiden Seiten korrekt \(4\) subtrahiert wird. Gib außerdem die Ungleichung an, die entsteht, wenn zur ursprünglichen Ungleichung auf beiden Seiten \(6\) addiert wird.

Denkanstöße

- Vergleiche Pavels Vorgehen mit dem Grundgedanken einer beidseitigen Umformung. - Frage dich, welche Veränderung auf der rechten Seite fehlt. - Prüfe nach jeder korrekten Veränderung, ob die Größenbeziehung weiterhin stimmt.

Lösung

1. Pavels Schritt verändert nur eine Seite. Eine gleichartige Umformung muss auf beiden Seiten mit derselben Zahl ausgeführt werden. 2. Subtraktion von \(4\) auf beiden Seiten von \(9<14\) ergibt \(5<10\). 3. Addition von \(6\) auf beiden Seiten der ursprünglichen Ungleichung ergibt \(15<20\). 4. In beiden korrekt umgeformten Ungleichungen bleibt die wahre Größenbeziehung erhalten.

Antwort

Pavels Fehler ist die Veränderung nur einer Seite. Korrekt erhält man nach Subtraktion von \(4\) die Ungleichung \(5<10\) und nach Addition von \(6\) die Ungleichung \(15<20\).
5533348
Auf der Zahlengeraden sind die Zahlen \(A\), \(B\) und \(C\) markiert. Löse die Ungleichung \(3x+2\le14\). Welche markierten Zahlen gehören zur Lösungsmenge? Gib die Lösungsmenge außerdem in Intervallschreibweise an und erkläre, warum der Randwert dazugehört.
Abbildung zur Aufgabe 553334

Denkanstöße

- Löse zuerst die Ungleichung unabhängig von den markierten Punkten. - Lies danach die Werte der markierten Punkte ab. - Was bedeutet \(\le\) für die Zugehörigkeit des Randwerts?

Lösung

1. Aus \(3x+2\le14\) folgt \(3x\le12\) und damit \(x\le4\). 2. Auf der Zahlengeraden liegt \(A\) bei \(-2\), \(B\) bei 4 und \(C\) bei 6. 3. \(A=-2\) und \(B=4\) erfüllen \(x\le4\). Der Randwert 4 gehört wegen \(\le\) zur Lösungsmenge; \(C=6\) nicht. 4. In Intervallschreibweise ist \(L=]-\infty;4]\).

Antwort

\(x\le4\), also \(L=]-\infty;4]\). Zur Lösungsmenge gehören \(A=-2\) und \(B=4\).
5533358
Die Zahlengerade markiert den Randwert \(K\). Gesucht ist die Menge aller Zahlen, die echt größer als \(K\) sind. Lies \(K\) ab. Gib die Lösungsmenge als Ungleichung und in Intervallschreibweise an. Erkläre, ob der Randwert dazugehört.
Abbildung zur Aufgabe 553335

Denkanstöße

- Lies zuerst die Position des markierten Randwerts ab. - In welche Richtung liegen die Zahlen, die größer als der Randwert sind? - Was bedeutet „echt größer“ für den Randwert?

Lösung

1. Der markierte Randwert ist \(K=-2{,}5\). 2. Gesucht sind alle Zahlen mit \(x>-2{,}5\). 3. In Intervallschreibweise ist \(L=]-2{,}5;\infty[\). 4. Der Randwert gehört wegen „echt größer“ nicht zur Lösungsmenge.

Antwort

\(K=-2{,}5\); \(x>-2{,}5\); \(L=]-2{,}5;\infty[\). Der Randwert ist ausgeschlossen.
5553618
Gesucht sind ganze Zahlen \(x\), die beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen: \(x+2<5\) und \(x\ge3\). Löse beide Ungleichungen und bestimme ihre gemeinsame Lösungsmenge.

Denkanstöße

- Betrachte zunächst jede Bedingung für sich. - Welche Zahlen liegen jeweils auf der erlaubten Seite des Grenzwerts? - Suche anschließend nur nach Werten, die in beiden Teilmengen vorkommen.

Lösung

1. Aus \(x+2<5\) folgt durch Subtraktion von \(2\) auf beiden Seiten \(x<3\). 2. Gleichzeitig soll \(x\ge3\) gelten. 3. Keine ganze Zahl ist zugleich kleiner als \(3\) und mindestens \(3\). Deshalb ist die gemeinsame Lösungsmenge leer.

Antwort

Aus \(x+2<5\) folgt \(x<3\). Die zweite Bedingung lautet \(x\ge3\). Da keine ganze Zahl beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt, ist die gemeinsame Lösungsmenge \(L=\varnothing\).
5564288
Die Darstellung unter der Zahlengeraden zeigt eine beschränkte Lösungsmenge. Lies aus den beiden Randmarkierungen ab, welche Randwerte dazugehören. Gib die Lösungsmenge als Doppelungleichung und als Intervall an.
Abbildung zur Aufgabe 556428

Denkanstöße

- Welche Werte liegen unter den beiden Randmarkierungen? - Was bedeutet ein ausgefüllter Punkt am Rand? - Was bedeutet ein offener Punkt am Rand? - Wie überträgst du diese beiden Informationen in Relationszeichen?

Lösung

1. Der linke Randwert liegt bei \(-1\), der rechte bei \(4\). 2. Bei \(-1\) ist der Punkt ausgefüllt, daher gehört \(-1\) zur Lösungsmenge. 3. Bei \(4\) ist der Punkt offen, daher gehört \(4\) nicht dazu. 4. Somit gilt \(-1\le x<4\) und \(L=[-1;4[\).

Antwort

\(-1\le x<4\); \(L=[-1;4[\)
5564298
Im Diagramm sind zwei Geraden \(f\) und \(g\) dargestellt. Bestimme graphisch alle \(x\)-Werte, für die \(f(x)<g(x)\) gilt, und gib die Lösungsmenge als Intervall an.
Abbildung zur Aufgabe 556429

Denkanstöße

- Suche zuerst den Schnittpunkt der beiden Geraden. - Auf welcher Seite liegt \(f\) unter \(g\)? - Gehört der Schnittpunkt bei einem strengen Ungleichheitszeichen zur Lösungsmenge?

Lösung

1. Die Geraden schneiden sich bei \(x=2\). 2. Links vom Schnittpunkt liegt der Graph von \(f\) unter dem Graphen von \(g\). Dort gilt \(f(x)<g(x)\). 3. Am Schnittpunkt gilt Gleichheit; wegen des strengen Zeichens \(<\) gehört \(x=2\) nicht dazu. 4. Daher ist \(L=]-\infty;2[\).

Antwort

\(L=]-\infty;2[\)
5564308
Im Diagramm sind eine fallende Gerade \(f\) und eine waagerechte Gerade \(g\) dargestellt. Bestimme graphisch alle \(x\)-Werte, für die \(f(x)\ge g(x)\) gilt. Gib die Lösungsmenge als Intervall an und begründe, ob der Randwert dazugehört.
Abbildung zur Aufgabe 556430

Denkanstöße

- Wo haben beide Geraden denselben Funktionswert? - Auf welcher Seite dieses Punktes liegt \(f\) oberhalb von \(g\)? - Was bedeutet \(\ge\) für den Schnittpunkt?

Lösung

1. Die beiden Geraden schneiden sich bei \(x=1\). 2. Links von \(x=1\) liegt \(f\) oberhalb von \(g\); dort gilt \(f(x)>g(x)\). 3. Bei \(x=1\) sind beide Funktionswerte gleich. Wegen \(\ge\) gehört der Randwert dazu. 4. Daher ist \(L=]-\infty;1]\).

Antwort

\(L=]-\infty;1]\). Der Randwert 1 gehört dazu.
5564318
Bestimme die gemeinsame Lösungsmenge der beiden Ungleichungen \(x>-1\) und \(2x\le6\). Erkläre dabei, was das Wort „und“ für die beiden einzelnen Lösungsmengen bedeutet, und gib das Ergebnis als Intervall an.

Denkanstöße

- Löse jede Ungleichung zunächst für sich. - Welche Zahlen erfüllen danach beide Bedingungen gleichzeitig? - Wie werden zwei Bedingungen mathematisch verbunden, wenn beide gelten müssen?

Lösung

1. Die erste Ungleichung liefert \(x>-1\). 2. Aus \(2x\le6\) folgt \(x\le3\). 3. „Und“ bedeutet, dass beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein müssen. Gesucht ist also die Schnittmenge der beiden Lösungsmengen. 4. Gemeinsam gilt \(-1<x\le3\). Daher ist \(L=]-1;3]\).

Antwort

\(L=]-1;3]\). „Und“ bedeutet die Schnittmenge der beiden einzelnen Lösungsmengen.
5564328
Bestimme die Zahl \(b\), sodass die Ungleichung \(3x+b\le17\) genau die Lösungsmenge \(L=]-\infty;4]\) besitzt. Überprüfe dein Ergebnis durch Auflösen der fertigen Ungleichung.

Denkanstöße

- Löse die Ungleichung zunächst nach \(x\) auf, ohne \(b\) festzulegen. - Welcher Ausdruck bestimmt dann den Randwert der Lösungsmenge? - Mit welchem vorgegebenen Randwert muss dieser Ausdruck übereinstimmen? - Prüfe den gefundenen Wert anschließend in der vollständigen Ungleichung.

Lösung

1. Aus \(3x+b\le17\) folgt \(3x\le17-b\) und damit \(x\le\frac{17-b}{3}\). 2. Die obere Grenze soll genau 4 sein. Daher gilt \(\frac{17-b}{3}=4\). 3. Daraus folgt \(17-b=12\) und somit \(b=5\). 4. Kontrolle: \(3x+5\le17\Rightarrow3x\le12\Rightarrow x\le4\). Das ergibt \(L=]-\infty;4]\).

Antwort

\(b=5\)
4100658
Bei welchen \(x\)-Werten ist der Umfang des abgebildeten Dreiecks größer, als der Umfang der daneben abgebildeten Raute? a) \(x > 5\) b) \(x < 5\) c) \(3 < x < 5\) d) \(1 < x < 5\)
Abbildung zur Aufgabe 410065

Denkanstöße

- Kannst du in eigenen Worten beschreiben, was mit dem Umfang einer Figur gemeint ist? - Wie würdest du den Umfang für das Dreieck und die Raute jeweils als mathematischen Term ausdrücken? - Welches mathematische Symbol nutzt man, um auszudrücken, dass eine Größe "größer als" eine andere ist? - Überlege dir, ob jede beliebige Zahl für \(x\) eingesetzt werden kann. Können Seitenlängen negativ sein? - Gibt es eine Regel, die besagt, wie lang die Seiten eines Dreiecks im Verhältnis zueinander sein müssen, damit man es überhaupt zeichnen kann? - Schau dir die Antwortmöglichkeiten an. Helfen dir die Bedingungen für die Existenz der Figuren dabei, die Auswahl einzuschränken?

Lösung

1. Umfang des Dreiecks bestimmen: \(U_D = (x + 3) + (x - 1) + 8 = 2x + 10\). 2. Umfang der Raute bestimmen: \(U_R = 4 \cdot x = 4x\). 3. Ungleichung für die Bedingung \(U_D > U_R\) aufstellen: \(2x + 10 > 4x\). 4. Lösung der Ungleichung nach \(x\): \(10 > 2x \implies x < 5\). 5. Prüfung der geometrischen Existenzbedingungen für das Dreieck: Alle Seitenlängen müssen positiv sein (\(x - 1 > 0 \implies x > 1\)) und die Dreiecksungleichung (\(a+b > c\)) muss gelten: \((x + 3) + (x - 1) > 8 \implies 2x + 2 > 8 \implies 2x > 6 \implies x > 3\). 6. Zusammenführung aller Bedingungen (\(x < 5\) und \(x > 3\)): \(3 < x < 5\).

Antwort

c) \(3 < x < 5\)
4103298
Ermittle alle natürlichen Zahlen \(x\), für die gilt: a) \(\frac{2}{3} < \frac{x}{12} \le \frac{5}{4}\) b) \(0{,}75 < \frac{x}{8} < 1{,}5\)

Denkanstöße

- Achte genau darauf, ob das Zeichen „kleiner als“ (\(<\)) oder „kleiner oder gleich“ (\(\le\)) verwendet wird. - Könntest du die Brüche oder Dezimalzahlen zuerst so umwandeln, dass sie den gleichen Nenner wie der mittlere Teil haben? - Wie viele Zahlen passen in das Intervall?

Lösung

1. Multiplikation der Ungleichung a) mit 12: \(12 \cdot \frac{2}{3} < x \le 12 \cdot \frac{5}{4}\). Dies vereinfacht sich zu \(8 < x \le 15\). Die natürlichen Zahlen sind \(x \in \{9, 10, 11, 12, 13, 14, 15\}\). 2. Multiplikation der Ungleichung b) mit 8: \(8 \cdot 0{,}75 < x < 8 \cdot 1{,}5\). Dies ergibt \(6 < x < 12\). Die natürlichen Zahlen sind \(x \in \{7, 8, 9, 10, 11\}\).

Antwort

a) \(x \in \{9, 10, 11, 12, 13, 14, 15\}\) b) \(x \in \{7, 8, 9, 10, 11\}\)
4119248
Zwei Archivierungsverfahren benötigen unterschiedlich viel Speicher. Verfahren A benötigt \(10\,\text{GB}\) Grundspeicher und zusätzlich \(0{,}50\,\text{GB}\) pro Projekt. Verfahren B benötigt keinen Grundspeicher, aber \(1{,}50\,\text{GB}\) pro Projekt. a) Berechne den Speicherbedarf beider Verfahren für \(5\) und \(15\) Projekte. b) Stelle für „Verfahren A benötigt weniger Speicher als B“ eine lineare Ungleichung auf und löse sie algebraisch. c) Interpretiere die Lösungsmenge.

Denkanstöße

- Welche beiden Terme beschreiben den Speicherbedarf? - Wie übersetzt du „A benötigt weniger“ in ein Ungleichheitszeichen? - Welche Bedeutung hat die Grenze \(10\) im Kontext?

Lösung

1. Bei \(5\) Projekten: A \(12{,}5\,\text{GB}\), B \(7{,}5\,\text{GB}\). Bei \(15\): A \(17{,}5\,\text{GB}\), B \(22{,}5\,\text{GB}\). 2. \(10+0{,}50x<1{,}50x\) führt zu \(x>10\). 3. Bei mehr als \(10\) Projekten benötigt A weniger Speicher.

Antwort

a) Bei \(5\): A \(12{,}5\,\text{GB}\), B \(7{,}5\,\text{GB}\); bei \(15\): A \(17{,}5\,\text{GB}\), B \(22{,}5\,\text{GB}\) b) \(10+0{,}50x<1{,}50x\Rightarrow x>10\) c) Für mehr als \(10\) Projekte ist A speichersparender.
4120068
Eine Schülergruppe plant ein Klassenfest und hat ein Budget von insgesamt \(30\,\text{€}\) für Getränke. Sie kaufen zuerst \(12\) Flaschen Mineralwasser für jeweils \(0{,}75\,\text{€}\). Vom restlichen Geld möchten sie so viele Flaschen Apfelsaft wie möglich kaufen. Eine Flasche Apfelsaft kostet \(1{,}40\,\text{€}\). Stelle eine Ungleichung auf, mit der du die Anzahl der Flaschen Apfelsaft (\(x\)) berechnen kannst, und bestimme, wie viele Flaschen die Gruppe höchstens kaufen kann.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Geld nach dem Kauf des Wassers noch übrig bleibt. - Wie kannst du die Gesamtkosten aus den Kosten für Wasser und Saft zusammensetzen? - Was ist das Ziel: Das Budget darf nicht überschritten werden. Welches Ungleichheitszeichen drückt aus, dass die Kosten höchstens dem Budget entsprechen dürfen?

Lösung

1. Die Mineralwasserkosten betragen \(12\cdot0{,}75\,\text{€}=9{,}00\,\text{€}\). 2. Das Budget darf nicht überschritten werden. Für die ganzzahlige Flaschenzahl \(x\ge0\) gilt daher \(9+1{,}40x\le30\). 3. Umformen: \(1{,}40x\le21\), also \(x\le15\). 4. Die größte zulässige ganze Zahl ist \(x=15\).

Antwort

Die Budgetbedingung lautet \(12\cdot0{,}75+1{,}40x\le30\) beziehungsweise \(9+1{,}40x\le30\), wobei \(x\) eine nichtnegative ganze Zahl ist. Die Gruppe kann höchstens \(15\) Flaschen Apfelsaft kaufen.
4124528
Zwei Verfahren zum Markieren von Bauteilen haben unterschiedliche Bearbeitungszeiten. Verfahren P benötigt \(24\,\text{min}\) Vorbereitung und anschließend \(7\,\text{min}\) pro Bauteil. Verfahren S benötigt keine separate Vorbereitung und \(10\,\text{min}\) pro Bauteil. a) Berechne die Gesamtzeiten beider Verfahren für \(5\) und \(10\) Bauteile. b) Stelle eine lineare Ungleichung für „P ist schneller als S“ auf und löse sie. c) Ab welcher ganzzahligen Bauteilzahl ist P tatsächlich schneller?

Denkanstöße

- Welche Terme beschreiben die beiden Gesamtzeiten? - Welches Ungleichheitszeichen gehört zu „P ist schneller“? - Wie gehst du von der rationalen Lösungsmenge zur ganzzahligen Stückzahl über?

Lösung

1. Bei \(5\): P \(59\,\text{min}\), S \(50\,\text{min}\). Bei \(10\): P \(94\,\text{min}\), S \(100\,\text{min}\). 2. \(24+7x<10x\) ergibt \(x>8\). 3. Für ganze Bauteilzahlen ist P ab \(9\) Bauteilen schneller.

Antwort

a) \(5\): P \(59\,\text{min}\), S \(50\,\text{min}\); \(10\): P \(94\,\text{min}\), S \(100\,\text{min}\) b) \(24+7x<10x\Rightarrow x>8\) c) Ab \(9\) Bauteilen
4125948
Die Klasse 7b verkauft auf dem Schulfest Waffeln. Die festen Kosten betragen \(42\,\text{€}\), zusätzlich entstehen \(0{,}35\,\text{€}\) Kosten pro Waffel. Der Verkaufspreis beträgt \(1{,}50\,\text{€}\) pro Waffel. a) Stelle für „kein Verlust“ eine lineare Ungleichung in der verkauften Stückzahl \(x\) auf und löse sie algebraisch zunächst über \(\mathbb{Q}\). Gib die Lösungsmenge als Intervall an und leite daraus die kleinste mögliche ganze Stückzahl ab. b) Stelle für einen Reingewinn von mindestens \(120\,\text{€}\) eine lineare Ungleichung auf und verfahre ebenso.

Denkanstöße

- Welche Terme beschreiben Einnahmen und Gesamtkosten? - Welches Relationszeichen entspricht „mindestens so groß“? - Löse jede Ungleichung vollständig, bevor du auf ganze Waffeln übergehst. - Wie wird eine untere Schranke mit eingeschlossenem Rand als Intervall notiert?

Lösung

1. Einnahmen sind \(1{,}50x\), Gesamtkosten \(42+0{,}35x\). 2. Für „kein Verlust“ gilt \(1{,}50x\ge42+0{,}35x\). Daraus folgt \(1{,}15x\ge42\) und damit \(x\ge\frac{840}{23}\approx36{,}52\). 3. Über \(\mathbb{Q}\) ist \(L=[\frac{840}{23};\infty[\). Als ganze Stückzahl sind mindestens \(37\) Waffeln nötig. 4. Für mindestens \(120\,\text{€}\) Gewinn gilt \(1{,}50x-(42+0{,}35x)\ge120\). 5. Daraus folgt \(1{,}15x\ge162\) und damit \(x\ge\frac{3240}{23}\approx140{,}87\). 6. Über \(\mathbb{Q}\) ist \(L=[\frac{3240}{23};\infty[\). Als ganze Stückzahl sind mindestens \(141\) Waffeln nötig.

Antwort

a) \(1{,}50x\ge42+0{,}35x\); \(L=[\frac{840}{23};\infty[\); mindestens \(37\) Waffeln b) \(1{,}50x-(42+0{,}35x)\ge120\); \(L=[\frac{3240}{23};\infty[\); mindestens \(141\) Waffeln
4125978
Rechteck A hat die Seitenlängen \(x\) und \(x+6\), Rechteck B die Seitenlängen \(x\) und \(3x\). Stelle die lineare Ungleichung \(U_A(x)>U_B(x)\) für die beiden Umfänge auf und löse sie algebraisch über \(\mathbb{Q}\). Berücksichtige anschließend die Bedingung \(x>0\) und gib die endgültige Lösungsmenge als Intervall an.

Denkanstöße

- Stelle zuerst beide Umfangsterme vollständig auf. - Welches Relationszeichen entspricht „Umfang A ist größer“? - Löse die Ungleichung nach \(x\) auf. - Schneide das Ergebnis anschließend mit \(x>0\).

Lösung

1. Es gilt \(U_A(x)=2x+2(x+6)=4x+12\) und \(U_B(x)=2x+2\cdot3x=8x\). 2. Gesucht ist \(4x+12>8x\). 3. Daraus folgt \(12>4x\) und damit \(x<3\). 4. Zusammen mit \(x>0\) gilt \(0<x<3\). 5. Die Lösungsmenge ist \(L=]0;3[\).

Antwort

\(4x+12>8x\); \(L=]0;3[\)
4126118
Zwei Rechenzentren vergleichen den Energiebedarf zweier Serverkonzepte. Konzept „Smart“ verursacht pro Jahr \(114\,\text{kWh}\) festen Bereitschaftsverbrauch und zusätzlich \(0{,}05\,\text{kWh}\) pro Rechenauftrag. Konzept „Basic“ hat keinen festen Bereitschaftsverbrauch, benötigt aber \(0{,}15\,\text{kWh}\) pro Auftrag. a) Für einen Monatsvergleich werden ein Zwölftel des jährlichen Bereitschaftsverbrauchs und \(80\) Aufträge angesetzt. Berechne den Energiebedarf beider Konzepte. b) Stelle für den Jahresvergleich die Ungleichung „Smart benötigt weniger Energie als Basic“ auf, löse sie über \(\mathbb{Q}\), gib das Lösungsintervall an und bestimme die kleinste ganze Auftragszahl.

Denkanstöße

- Welcher Anteil des jährlichen Grundverbrauchs gehört zu einem Monat? - Welche Terme beschreiben den Jahresenergiebedarf? - Welche ganze Auftragszahl liegt als erste im offenen Lösungsintervall?

Lösung

1. Ein Zwölftel von \(114\) ist \(9{,}5\). Smart: \(9{,}5+0{,}05\cdot80=13{,}5\,\text{kWh}\). Basic: \(0{,}15\cdot80=12\,\text{kWh}\). 2. Jahresvergleich: \(114+0{,}05x<0{,}15x\). Daraus folgt \(x>1140\), also \(L=]1140;\infty[\). Kleinste ganze Auftragszahl ist \(1141\).

Antwort

a) Smart: \(13{,}5\,\text{kWh}\); Basic: \(12\,\text{kWh}\) b) \(114+0{,}05x<0{,}15x\); \(L=]1140;\infty[\); ab \(1141\) Aufträgen
4126128
Zwei Verpackungsverfahren verursachen Materialreste. Verfahren A erzeugt zunächst \(15\,\text{kg}\) Rüstabfall und anschließend \(0{,}20\,\text{kg}\) Rest pro Charge. Verfahren B hat keinen Rüstabfall, erzeugt aber \(0{,}45\,\text{kg}\) pro Charge. a) Berechne die Restmassen beider Verfahren bei \(40\) Chargen. b) Stelle die lineare Ungleichung für „A erzeugt weniger Restmaterial als B“ auf. Löse sie über \(\mathbb{Q}\) und gib die Lösungsmenge als Intervall an.

Denkanstöße

- Welche Restmenge fällt bei A unabhängig von der Chargenzahl an? - Welche Ungleichung beschreibt „A erzeugt weniger“? - Ist die Grenze selbst wegen des strengen Zeichens enthalten?

Lösung

1. Bei \(40\) Chargen: A \(15+0{,}20\cdot40=23\,\text{kg}\), B \(0{,}45\cdot40=18\,\text{kg}\). 2. \(15+0{,}20x<0{,}45x\) ergibt \(x>60\). Also \(L=]60;\infty[\).

Antwort

a) A: \(23\,\text{kg}\); B: \(18\,\text{kg}\) b) \(15+0{,}20x<0{,}45x\); \(L=]60;\infty[\)
4128798
Betrachte die zwei waagerechten Geraden \(h_1: y = 2\) und \(h_2: y = -3\). Diese begrenzen einen waagerechten Streifen im Koordinatensystem. Ein Punkt \(R(x \mid y)\) liegt innerhalb dieses Streifens, wenn seine \(y\)-Koordinate größer als \(-3\) und kleiner als \(2\) ist. Gegeben ist die lineare Funktion \(f(x) = 0{,}5x - 1\). Bestimme rechnerisch, für welche \(x\)-Werte die Punkte des Graphen von \(f\) innerhalb dieses Streifens liegen.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die Stellen, an denen der Graph von \(f\) die beiden Randgeraden schneidet. - Nutze anschließend die positive Steigung von \(f\), um zu entscheiden, für welche \(x\)-Werte die Funktionswerte zwischen den beiden Grenzen liegen. - Prüfe, ob die Randpunkte selbst zum inneren Bereich gehören.

Lösung

1. Bestimmung des \(x\)-Wertes für die obere Grenze (\(y = 2\)): Setze \(f(x) = 2\). \(0{,}5x - 1 = 2\) \(0{,}5x = 3\) \(x = 6\) 2. Bestimmung des \(x\)-Wertes für die untere Grenze (\(y = -3\)): Setze \(f(x) = -3\). \(0{,}5x - 1 = -3\) \(0{,}5x = -2\) \(x = -4\) 3. Da die Funktion \(f\) eine positive Steigung hat, steigen die \(y\)-Werte mit wachsendem \(x\). Die \(y\)-Werte liegen also zwischen \(-3\) und \(2\), wenn die \(x\)-Werte zwischen \(-4\) und \(6\) liegen.

Antwort

Die Punkte des Graphen von \(f\) liegen für alle \(x\)-Werte im Bereich \(-4 < x < 6\) innerhalb des Streifens.
4131608
Eine Gerade hat die Gleichung \(y = -2x + 6\). Ein Punkt \(S\) hat die Koordinaten \((x \mid 10)\). Bestimme alle möglichen Werte für \(x\), sodass der Punkt \(S\) oberhalb der Geraden liegt.

Denkanstöße

- Welches mathematische Zeichen drückt die Bedingung „oberhalb“ aus? - Setze die bekannte Koordinate in die Ungleichung ein. - Denk beim Lösen von Ungleichungen daran, was passiert, wenn du mit einer negativen Zahl multiplizierst oder dividierst.

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung für „oberhalb“: \(y_S > -2x_S + 6\). 2. Einsetzen des gegebenen \(y\)-Werts: \(10 > -2x + 6\). 3. Subtraktion von 6 auf beiden Seiten: \(4 > -2x\). 4. Division durch \(-2\) (Umkehrung des Relationszeichens beachten): \(-2 < x\) bzw. \(x > -2\).

Antwort

Der Punkt \(S\) liegt oberhalb der Geraden, wenn \(x > -2\) ist.
4131618
Betrachte die Gerade \(f\) mit \(y = \frac{2}{3}x - 1\). a) Der Punkt \(A(6 \mid y_A)\) liegt genau \(4\) Einheiten senkrecht oberhalb der Geraden. Berechne \(y_A\). b) Ein Punkt \(B(x_B \mid 3)\) soll unterhalb der Geraden liegen. Welche Bedingung muss für \(x_B\) gelten?

Denkanstöße

- Was bedeutet „senkrecht oberhalb“ für die x-Koordinate des Punktes im Vergleich zum Punkt auf der Geraden? - Wie kannst du die Entfernung zwischen einem Punkt auf der Geraden und einem Punkt darüber berechnen? - Stelle für den zweiten Teil eine Ungleichung auf, die die Bedingung „unterhalb“ beschreibt.

Lösung

1. Teil a: Berechnung des \(y\)-Werts der Geraden an der Stelle \(x = 6\): \(y_f = \frac{2}{3} \cdot 6 - 1 = 4 - 1 = 3\). 2. Da \(A\) genau 4 Einheiten darüber liegt, addiere 4 zum Ergebnis: \(y_A = 3 + 4 = 7\). 3. Teil b: Aufstellen der Ungleichung für „unterhalb“: \(y_B < \frac{2}{3}x_B - 1\). 4. Einsetzen von \(y_B = 3\): \(3 < \frac{2}{3}x_B - 1\). 5. Addition von 1: \(4 < \frac{2}{3}x_B\). 6. Multiplikation mit \(\frac{3}{2}\): \(6 < x_B\). Die Bedingung lautet \(x_B > 6\).

Antwort

a) \(y_A = 7\) b) Es muss gelten: \(x_B > 6\).
4131818
Ermittle, für welche Werte von \(x\in\mathbb{Q}\) die Ungleichung \(\frac{3}{4}x-2>\frac{1}{2}(x+4)\) erfüllt ist. Gib die Lösungsmenge in der im Thema verwendeten Intervallschreibweise an.

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst beide Seiten der Ungleichung. - Welche Rechenoperation bringt alle Terme mit \(x\) auf eine Seite? - Beachte am Ende sowohl die offene Intervallgrenze als auch die Grundmenge \(\mathbb{Q}\).

Lösung

1. Auflösen der Klammer ergibt \(\frac{3}{4}x-2>\frac{1}{2}x+2\). 2. Nach Subtraktion von \(\frac{1}{2}x\) und Addition von 2 gilt \(\frac{1}{4}x>4\). 3. Multiplikation mit 4 liefert \(x>16\). 4. Mit der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) ist die Lösungsmenge \(]16;\infty[\cap\mathbb{Q}\).

Antwort

\(L=]16;\infty[\cap\mathbb{Q}\)
4131828
Bestimme die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Ungleichung für \(x \in \mathbb{Q}\). Achte besonders auf das Auflösen verschachtelter Klammern und die Vorzeichenregeln. \(2 - [3x - (x + 5)] \le 4(2 - x) + 1\)

Denkanstöße

- Bei verschachtelten Klammern ist es oft am sichersten, von innen nach außen zu arbeiten. - Was ändert sich an den Vorzeichen innerhalb einer Klammer, wenn ein Minuszeichen direkt davor steht? - Fasse auf jeder Seite der Ungleichung so weit wie möglich zusammen, bevor du Terme von einer Seite auf die andere verschiebst.

Lösung

1. Auflösen der inneren Klammer: \(2 - [3x - x - 5] \le 8 - 4x + 1\). 2. Zusammenfassen in der eckigen Klammer: \(2 - [2x - 5] \le 9 - 4x\). 3. Auflösen der eckigen Klammer (Minuszeichen beachten): \(2 - 2x + 5 \le 9 - 4x\), vereinfacht \(7 - 2x \le 9 - 4x\). 4. Addition von \(4x\) und Subtraktion von \(7\) auf beiden Seiten: \(2x \le 2\). 5. Division durch \(2\): \(x \le 1\). 6. Lösungsmenge: \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 1\}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 1\}\)
4131868
Ein Kunstschmied hat einen \(5\,\text{m}\) langen Eisenstab für einen rechteckigen Rahmen. Die Breite soll doppelt so groß wie die Höhe sein. Sei \(h\) die Höhe in Zentimetern. Stelle aus der Materialbedingung eine lineare Ungleichung auf, löse sie algebraisch über \(\mathbb{Q}\) und gib den zulässigen positiven Bereich als Intervall an. Bestimme anschließend die größtmögliche ganzzahlige Höhe.

Denkanstöße

- Wie lautet der Umfang mit Breite \(2h\)? - Welches Relationszeichen beschreibt „höchstens so viel Material wie vorhanden“? - Löse die Ungleichung, bevor du auf ganze Zentimeter übergehst. - Welche zusätzliche Bedingung gilt für eine Länge?

Lösung

1. Die Breite ist \(2h\), also beträgt der Umfang \(2(h+2h)=6h\). 2. Der Stab ist \(500\,\text{cm}\) lang. Daher gilt \(6h\le500\). 3. Daraus folgt \(h\le\frac{250}{3}\approx83{,}33\). 4. Mit \(h>0\) ist die rationale Lösungsmenge \(L=]0;\frac{250}{3}]\). 5. Die größtmögliche ganzzahlige Höhe ist \(83\,\text{cm}\).

Antwort

\(6h\le500\); \(L=]0;\frac{250}{3}]\); größtmögliche ganzzahlige Höhe: \(83\,\text{cm}\)
4131878
Für ein Kantenmodell eines geraden Prismas mit gleichseitiger dreieckiger Grundfläche stehen \(120\,\text{cm}\) Draht zur Verfügung. Die Prismahöhe ist \(10\,\text{cm}\) länger als die Seitenlänge \(a\) der Grundfläche. Stelle die Drahtlänge als Term in \(a\) dar und formuliere daraus die lineare Ungleichung für „der Drahtvorrat wird nicht überschritten“. Löse sie über \(\mathbb{Q}\), berücksichtige \(a>0\), gib das Intervall an und liste anschließend alle ganzzahligen Möglichkeiten auf.

Denkanstöße

- Wie viele Kanten der Länge \(a\) und wie viele Seitenkanten besitzt das Prisma? - Wie drückst du die Seitenkante durch \(a\) aus? - Welches Relationszeichen beschreibt den begrenzten Drahtvorrat? - Löse zuerst über \(\mathbb{Q}\) und wähle erst danach die ganzen Werte aus.

Lösung

1. Das Prisma besitzt sechs Kanten der Länge \(a\) und drei Seitenkanten der Länge \(a+10\). 2. Die Gesamtlänge ist \(L(a)=6a+3(a+10)=9a+30\). 3. Die Materialbedingung lautet \(9a+30\le120\). 4. Daraus folgt \(9a\le90\) und damit \(a\le10\). 5. Mit \(a>0\) ist \(L=]0;10]\). Ganzzahlig sind \(a=1,2,\dots,10\) möglich.

Antwort

\(9a+30\le120\); \(L=]0;10]\); ganzzahlig \(a\in\{1;2;3;4;5;6;7;8;9;10\}\)
4131888
Ein Paketdienst verlangt bei einem quaderförmigen Paket mit quadratischer Grundfläche: Die Länge \(l\) plus der Umfang der Grundfläche darf höchstens \(360\,\text{cm}\) betragen. Für die betrachteten Pakete gilt \(l=3x\), wobei \(x\) die Seitenkante der quadratischen Grundfläche ist. Außerdem muss \(l\ge120\,\text{cm}\) gelten. Stelle für beide Bedingungen jeweils eine lineare Ungleichung in \(x\) auf und löse sie getrennt über \(\mathbb{Q}\). Bilde anschließend die gemeinsame Lösungsmenge als Intervall und nenne die ganzzahligen Werte von \(x\).

Denkanstöße

- Wie groß ist der Umfang der quadratischen Grundfläche? - Übersetze „höchstens“ und „mindestens“ jeweils in ein Relationszeichen. - Löse beide Ungleichungen getrennt nach \(x\) auf. - Welche Werte erfüllen danach beide Bedingungen gleichzeitig?

Lösung

1. Der Umfang der Grundfläche ist \(4x\), die Länge ist \(3x\). 2. Aus der Größenbedingung folgt \(3x+4x\le360\), also \(7x\le360\) und damit \(x\le\frac{360}{7}\). 3. Aus der Mindestlänge folgt \(3x\ge120\), also \(x\ge40\). 4. Beide Bedingungen zusammen ergeben \(L=[40;\frac{360}{7}]\). 5. Ganzzahlig sind \(40,41,\dots,51\) möglich.

Antwort

\(7x\le360\) und \(3x\ge120\); \(L=[40;\frac{360}{7}]\); ganzzahlig \(x=40,41,\dots,51\)
4132018
Zwei Bildverarbeitungsprogramme benötigen unterschiedliche Rechenzeiten. Programm S braucht \(4{,}95\,\text{min}\) zum Laden und danach \(0{,}12\,\text{min}\) pro Bild. Programm P braucht \(9{,}95\,\text{min}\) zum Laden, verarbeitet danach aber jedes Bild in \(0{,}08\,\text{min}\). a) Berechne die Gesamtzeiten beider Programme für \(80\) Bilder. b) Stelle die Ungleichung \(T_P(x)<T_S(x)\) auf, löse sie über \(\mathbb{Q}\), gib die Lösungsmenge als Intervall an und nenne die kleinste ganze Bildzahl darin.

Denkanstöße

- Welche Zeit ist jeweils ein fester Startaufwand? - Welches Programm muss links stehen, wenn P schneller sein soll? - Welche erste ganze Zahl liegt oberhalb von \(125\)?

Lösung

1. S: \(4{,}95+0{,}12\cdot80=14{,}55\,\text{min}\). P: \(9{,}95+0{,}08\cdot80=16{,}35\,\text{min}\). 2. \(9{,}95+0{,}08x<4{,}95+0{,}12x\) ergibt \(x>125\). Also \(L=]125;\infty[\). Kleinste ganze Bildzahl: \(126\).

Antwort

a) S: \(14{,}55\,\text{min}\); P: \(16{,}35\,\text{min}\) b) \(L=]125;\infty[\); kleinste ganze Bildzahl \(126\)
4132178
Gegeben sind die Ungleichungen \(6x+12\le36\) und \(-3x\ge-12\). Untersuche rechnerisch, ob beide dieselbe Lösungsmenge besitzen. Gib beide Lösungsmengen als Intervalle an und begründe.

Denkanstöße

- Löse beide Ungleichungen getrennt nach \(x\) auf. - Welche Regel gilt beim Teilen durch eine negative Zahl? - Vergleiche anschließend die beiden Intervalle.

Lösung

1. \(6x+12\le36\Rightarrow6x\le24\Rightarrow x\le4\). Damit ist \(L_1=]-\infty;4]\). 2. \(-3x\ge-12\). Beim Dividieren durch \(-3\) kehrt sich das Zeichen um, also \(x\le4\). Damit ist \(L_2=]-\infty;4]\). 3. Weil \(L_1=L_2\), besitzen beide Ungleichungen dieselbe Lösungsmenge.

Antwort

Ja. Für beide gilt \(L=]-\infty;4]\).
4137568
Für das Bearbeiten einer Serie gelten zwei Zeitmodelle: \(T_B(x)=25+0{,}30x\) Minuten („Basis“) und \(T_F(x)=10+0{,}55x\) Minuten („Flex“), wobei \(x\) die Zahl der Bauteile ist. Stelle eine lineare Ungleichung für „Basis benötigt weniger Zeit als Flex“ auf, löse sie und interpretiere die Lösungsmenge.

Denkanstöße

- Welcher Term gehört zu jedem Bearbeitungsverfahren? - Welches Ungleichheitszeichen beschreibt „benötigt weniger Zeit“? - Was bedeutet die Grenze \(60\) für die Stückzahl?

Lösung

1. Gesucht ist \(25+0{,}30x<10+0{,}55x\). 2. Daraus folgt \(15<0{,}25x\), also \(x>60\). 3. Bei mehr als \(60\) Bauteilen ist Basis schneller.

Antwort

\(25+0{,}30x<10+0{,}55x\Rightarrow x>60\). Basis ist bei mehr als \(60\) Bauteilen schneller.
4137578
Für die Oberflächenhärtung kleiner Bauteilserien stehen zwei Verfahren zur Verfügung. Verfahren A benötigt zunächst \(7{,}50\,\text{min}\) zum Einrichten und danach \(2{,}00\,\text{min}\) pro Bauteil. Verfahren B härtet alle Bauteile einer Charge gleichzeitig in einer Kammer; ein Kammerzyklus dauert \(18{,}50\,\text{min}\) und fasst höchstens \(10\) Bauteile. Betrachte daher ganze Stückzahlen \(1\le x\le10\). a) Stelle die Ungleichung für „Verfahren B ist schneller als A“ auf, löse sie im angegebenen Bereich und bestimme die kleinste ganze Stückzahl, für die sie gilt. b) Verfahren A wird optimiert und benötigt pro Bauteil nur noch \(1{,}50\,\text{min}\). Löse die neue Ungleichung im selben Bereich und bestimme erneut die kleinste ganze Stückzahl.

Denkanstöße

- Welche Gesamtzeit hat Verfahren A bei \(x\) Bauteilen? - Warum ist die Kammerzeit von B im angegebenen Bereich konstant? - Welche Ungleichung beschreibt „B ist schneller“? - Schneide die rechnerische Lösungsmenge anschließend mit dem zulässigen Bereich \(1\le x\le10\).

Lösung

1. Für Teil a gilt \(18{,}50<7{,}50+2x\). Daraus folgt \(x>5{,}5\). Im Bereich \(1\le x\le10\) ist die kleinste ganze Lösung \(x=6\). 2. Nach der Optimierung gilt \(18{,}50<7{,}50+1{,}50x\). Daraus folgt \(x>\frac{22}{3}\). Im Bereich \(1\le x\le10\) ist die kleinste ganze Lösung \(x=8\).

Antwort

a) \(x>5{,}5\) innerhalb \(1\le x\le10\); ab \(6\) Bauteilen b) \(x>\frac{22}{3}\) innerhalb \(1\le x\le10\); ab \(8\) Bauteilen
4139468
Gegeben sind die beiden Terme \(T_1(x) = \frac{1}{2}x + 4\) und \(T_2(x) = 2x - 5\). Ermittle rechnerisch alle rationalen Zahlen \(x\), für die der Wert des Terms \(T_1\) größer ist als der Wert des Terms \(T_2\). Gib die Lösungsmenge \(L\) an.

Denkanstöße

- Stelle zuerst eine Ungleichung auf, die den Vergleich der beiden Terme beschreibt. - Versuche, alle Glieder mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite zu bringen. - Wie gehst du mit dem Bruch oder der Dezimalzahl vor dem \(x\) am besten um?

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung: \(\frac{1}{2}x + 4 > 2x - 5\). 2. Zusammenfassen der Terme mit \(x\): Subtraktion von \(\frac{1}{2}x\) auf beiden Seiten ergibt \(4 > 1{,}5x - 5\). 3. Isolieren von \(x\): Addition von 5 ergibt \(9 > 1{,}5x\). 4. Division durch \(1{,}5\): \(6 > x\) bzw. \(x < 6\). 5. Resultat: Die Lösungsmenge umfasst alle rationalen Zahlen kleiner als 6, also \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < 6\}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < 6\}\)
4139478
Untersuche die folgenden Ungleichungen auf ihre Lösungsmenge \(L\) über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Vereinfache dazu die Terme so weit wie möglich und interpretiere das Ergebnis. a) \(2 \cdot (3x - 4) < 6x - 5\) b) \(4 - (x + 5) \ge 10 - x\)

Denkanstöße

- Vereinfache beide Seiten der Ungleichung so weit wie möglich, bevor du nach \(x\) auflöst. - Was bedeutet es für die Lösung, wenn die Variable \(x\) während der Rechnung vollständig verschwindet? - Überlege, ob die verbleibende mathematische Aussage (ohne \(x\)) immer wahr oder immer falsch ist.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Ausmultiplizieren der Klammer ergibt \(6x - 8 < 6x - 5\). Subtraktion von \(6x\) führt zur Aussage \(-8 < -5\). Da diese Aussage für alle \(x\) wahr ist, ist die Lösungsmenge der gesamte Grundbereich: \(L = \mathbb{Q}\). 2. Teilaufgabe b): Auflösen der Klammer ergibt \(4 - x - 5 \ge 10 - x\), vereinfacht \(-1 - x \ge 10 - x\). Addition von \(x\) führt zur Aussage \(-1 \ge 10\). Da dies eine falsche Aussage ist, gibt es kein \(x\), das die Ungleichung erfüllt. Die Lösungsmenge ist leer: \(L = \emptyset\).

Antwort

a) \(L = \mathbb{Q}\) b) \(L = \emptyset\) (leere Menge)
4139668
In einem Dreieck ist eine Seite \(x\,\text{cm}\) lang, eine zweite Seite misst \((3x-2)\,\text{cm}\) und die dritte Seite \(12\,\text{cm}\). Bestimme den Bereich, in dem \(x\) liegen muss, damit ein solches Dreieck existiert. Welches ist die kleinste ganze Zahl für \(x\), die diese Bedingung erfüllt?

Denkanstöße

- Für ein Dreieck muss die Summe je zweier Seiten größer als die dritte Seite sein. - Stelle alle drei Bedingungen auf und löse sie getrennt nach \(x\). - Berücksichtige außerdem, dass Seitenlängen positiv sein müssen. - Schneide anschließend alle gefundenen Bereiche miteinander.

Lösung

1. Die Dreiecksungleichungen liefern \(x+12>3x-2\), also \(x<7\). 2. Aus \(x+(3x-2)>12\) folgt \(4x>14\), also \(x>3{,}5\). 3. Die dritte Dreiecksungleichung liefert nur die schwächere Bedingung \(x>-5\); positive Seitenlängen sind im Bereich \(x>3{,}5\) bereits gesichert. 4. Insgesamt gilt \(3{,}5<x<7\). 5. Die kleinste ganze Zahl in diesem Bereich ist \(4\).

Antwort

Es gilt \(3{,}5<x<7\). Die kleinste mögliche ganze Zahl ist \(4\).
4142478
Eine neue Kerze ist \(25\,\text{cm}\) lang und brennt gleichmäßig um \(1{,}2\,\text{cm}\) pro Stunde ab. a) Stelle die lineare Längenfunktion \(L(h)\) für \(h\) Stunden Brenndauer auf. b) Formuliere für „die Kerze ist kürzer als \(10\,\text{cm}\)“ eine lineare Ungleichung und löse sie algebraisch über \(\mathbb{Q}\). c) Bestimme zusätzlich den sachlich sinnvollen Zeitraum bis zum vollständigen Abbrennen und gib die endgültige Lösungsmenge als Intervall an.

Denkanstöße

- Welcher Term beschreibt die verbleibende Kerzenlänge nach \(h\) Stunden? - Welches Relationszeichen entspricht „kürzer als“? - Was passiert mit dem Relationszeichen beim Teilen durch eine negative Zahl? - Welche zusätzliche obere Grenze ergibt sich aus \(L(h)=0\)?

Lösung

1. Die Längenfunktion lautet \(L(h)=25-1{,}2h\). 2. Für eine Länge unter \(10\,\text{cm}\) gilt \(25-1{,}2h<10\). 3. Daraus folgt \(-1{,}2h<-15\). Division durch \(-1{,}2\) kehrt das Relationszeichen um: \(h>12{,}5\). 4. Vollständig abgebrannt ist die Kerze bei \(25-1{,}2h=0\), also bei \(h=\frac{125}{6}\). 5. Im sinnvollen Zeitraum ist die Lösungsmenge \(L=]12{,}5;\frac{125}{6}]\).

Antwort

a) \(L(h)=25-1{,}2h\) b) \(25-1{,}2h<10\Rightarrow h>12{,}5\) c) \(L=]12{,}5;\frac{125}{6}]\)
4154628
Ermittle die Lösungsmenge der folgenden Ungleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{2x+1}{3} - \frac{x-2}{2} \le 2\)

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche loswerden, indem du die gesamte Ungleichung mit einer geschickt gewählten Zahl multiplizierst? - Achte besonders auf das Minuszeichen vor dem zweiten Bruchstrich. Was bedeutet das für die Terme im Zähler? - Was passiert mit dem Ungleichheitszeichen, wenn du mit einer positiven Zahl multiplizierst?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem Hauptnenner \(6\), um die Nenner zu eliminieren: \(2(2x+1) - 3(x-2) \le 12\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern: \(4x + 2 - 3x + 6 \le 12\). 3. Zusammenfassen der Terme auf der linken Seite: \(x + 8 \le 12\). 4. Subtraktion von \(8\) auf beiden Seiten: \(x \le 4\). 5. Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 4\}\).

Antwort

\(x \le 4\) bzw. \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 4\}\)
4227208
Untersuche den Term \(-4x-12\). Bestimme alle rationalen Zahlen \(x\), für die der Term ein positives Ergebnis liefert. Begründe kurz, warum sich das Relationszeichen bei der Umformung der entsprechenden Ungleichung ändert.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“ zuerst in eine Ungleichung mit \(0\). - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Welche Besonderheit gilt beim Teilen einer Ungleichung durch eine negative Zahl? - Prüfe die gefundene Seite der Grenze mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Für einen positiven Termwert gilt \(-4x-12>0\). 2. Addition von \(12\) ergibt \(-4x>12\). 3. Division durch \(-4\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(x<-3\). 4. Die Zeichenumkehr ist notwendig, weil Multiplikation oder Division mit einer negativen Zahl die Ordnung umkehrt.

Antwort

Der Term ist für alle \(x<-3\) positiv. Das Relationszeichen kehrt sich beim Teilen durch \(-4\) um.
4227348
Betrachte den Term \(15-3x\). 1. Ermittle, für welche Werte von \(x\) der Termwert negativ ist. 2. Für welche \(x\) ist der Termwert größer als \(21\)? 3. Berechne \(x\), wenn der Wert des Terms genau \(-3\) beträgt. 4. Beschreibe, wie sich der Wert des Terms verändert, wenn \(x\) immer größer wird.

Denkanstöße

- Übersetze die sprachlichen Bedingungen zunächst in mathematische Relationen. - Beachte die Regel für das Relationszeichen beim Teilen durch einen negativen Koeffizienten. - Vergleiche für den letzten Teil den Koeffizienten vor \(x\) mit der Änderungsrichtung des Terms.

Lösung

1. Aus \(15-3x<0\) folgt \(-3x<-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x>5\). 2. Aus \(15-3x>21\) folgt \(-3x>6\), also nach Division durch \(-3\) die Bedingung \(x<-2\). 3. Aus \(15-3x=-3\) folgt \(-3x=-18\) und damit \(x=6\). 4. Wegen des negativen Koeffizienten \(-3\) nimmt der Termwert ab, wenn \(x\) größer wird.

Antwort

1. \(x>5\) 2. \(x<-2\) 3. \(x=6\) 4. Der Termwert wird mit wachsendem \(x\) kleiner.
4240768
Ein Smartphone-Akku hat zu Beginn einer Beobachtung einen Ladezustand von \(80\,\%\). Bei intensiver Nutzung sinkt der Ladezustand pro Stunde um 12 Prozentpunkte. Stelle eine Ungleichung auf und bestimme, für welche Zeiten \(t\) der Ladezustand geringer als \(20\,\%\) ist. Berücksichtige nur Zeiten bis zur vollständigen Entladung des Akkus.

Denkanstöße

- Stelle zuerst einen Term für den Ladezustand nach \(t\) Stunden auf. - Übersetze „geringer als“ in eine Ungleichung. - Beachte beim Teilen durch den negativen Koeffizienten die Richtung des Relationszeichens. - Bestimme zusätzlich die physikalisch sinnvolle obere Zeitgrenze.

Lösung

1. Der Ladezustand nach \(t\) Stunden wird durch \(80-12t\) beschrieben. 2. Für einen Ladezustand unter \(20\,\%\) gilt \(80-12t<20\). 3. Umformen ergibt \(-12t<-60\). Division durch \(-12\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(t>5\). 4. Vollständig entladen ist der Akku bei \(80-12t=0\), also bei \(t=\frac{20}{3}\approx6{,}67\). 5. Im sinnvollen Zeitraum gilt daher \(5<t\leq\frac{20}{3}\).

Antwort

Eine passende Ungleichung ist \(80-12t<20\). Unter Berücksichtigung der vollständigen Entladung gilt \(5<t\leq\frac{20}{3}\) Stunden.
4240868
Gegeben sind die beiden Ungleichungen: (I) \(x + 5 < 2\) (II) \(x - 1 > -6\) Bestimme zunächst die Lösungsmengen beider Ungleichungen für \(x \in \mathbb{Z}\) (ganze Zahlen). Gibt es eine ganze Zahl, die beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Führe auf beiden Seiten jeder Ungleichung dieselben zulässigen Umformungen aus. - Überlege dir, welche ganzen Zahlen jeweils in den Bereich fallen. - Gibt es eine Zahl, die in beiden Bereichen vorkommt?

Lösung

1. Für (I) ergibt die Subtraktion von \(5\): \(x<-3\). Die Lösungsmenge ist \(\{x\in\mathbb{Z}\mid x<-3\}\), also beispielsweise \(\{\dots;-6;-5;-4\}\). 2. Für (II) ergibt die Addition von \(1\): \(x>-5\). Die Lösungsmenge ist \(\{x\in\mathbb{Z}\mid x>-5\}\), also \(\{-4;-3;-2;\dots\}\). 3. Die einzige ganze Zahl, die zugleich kleiner als \(-3\) und größer als \(-5\) ist, ist \(-4\).

Antwort

Ja, die Zahl \(-4\) erfüllt beide Ungleichungen. Die erste Ungleichung ergibt \(x<-3\), die zweite \(x>-5\).
4240928
Betrachte die folgende Ungleichung für \(x\in\mathbb{Q}\): \(\frac{x+1}{4}-\frac{x-2}{3}\geq\frac{1}{2}\) a) Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung. b) Welches ist die größte ganze Zahl \(x\), die diese Ungleichung erfüllt?

Denkanstöße

- Beseitige die Brüche mit einem positiven gemeinsamen Nenner. - Achte beim Auflösen auf das Minus vor dem zweiten Bruchterm. - Beachte die Zeichenumkehr, falls du am Ende mit \(-1\) multiplizierst. - Nutze die gefundene Lösungsmenge anschließend für die ganzzahlige Zusatzfrage.

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem positiven Hauptnenner \(12\) ergibt \(3(x+1)-4(x-2)\geq6\). 2. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen liefert \(-x+11\geq6\). 3. Daraus folgt \(-x\geq-5\). Multiplikation mit \(-1\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq5\). 4. Die größte ganze Zahl in dieser Lösungsmenge ist \(5\).

Antwort

a) \(x\leq5\) b) Die größte ganze Zahl ist \(5\).
4267598
Gegeben ist die folgende Ungleichung: \(\frac{2x - 3}{5} \le \frac{x + 2}{2} - 1\) a) Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). b) Überprüfe rechnerisch, ob der Wert \(x = 0\) zur Lösungsmenge gehört.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche in der Ungleichung auf einen Schlag beseitigen? - Was musst du beim Zusammenfassen von Termen auf beiden Seiten beachten? - Wie gehst du vor, um zu testen, ob eine bestimmte Zahl eine Bedingung erfüllt? - Warum bleibt das Relationszeichen beim Multiplizieren mit dem positiven Hauptnenner unverändert?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem Hauptnenner 10, um die Brüche zu eliminieren: \(2(2x - 3) \le 5(x + 2) - 10\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten: \(4x - 6 \le 5x + 10 - 10\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(4x - 6 \le 5x\). 4. Isolieren von \(x\) durch Subtraktion von \(4x\): \(-6 \le x\) bzw. \(x \ge -6\). Damit ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \ge -6\}\). 5. Prüfung für \(x = 0\): Einsetzen in die ursprüngliche Ungleichung ergibt \(\frac{2 \cdot 0 - 3}{5} = -0{,}6\) auf der linken Seite und \(\frac{0 + 2}{2} - 1 = 0\) auf der rechten Seite. Da \(-0{,}6 \le 0\) eine wahre Aussage ist, gehört \(x = 0\) zur Lösungsmenge.

Antwort

a) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \ge -6\}\) b) Ja, \(x = 0\) ist eine Lösung, da \(-0{,}6 \le 0\) wahr ist.
4267608
Betrachte die beiden mathematischen Terme: \(T_1(x) = (x + 4)^2\) \(T_2(x) = x(x + 10) - 2\) a) Ermittle alle Werte für \(x\), für die der Wert des Terms \(T_1\) kleiner ist als der Wert des Terms \(T_2\). b) Welches ist die kleinste ganze Zahl \(x\), die diese Bedingung erfüllt?

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammerausdrücke in den Termen vereinfachen, bevor du sie vergleichst? - Was passiert mit den quadratischen Gliedern, wenn du die Terme gegenüberstellst? - Achte genau auf das Zeichen: Soll der eine Term kleiner oder „kleiner gleich“ dem anderen sein? - Wenn du eine Lösung wie \(x > a\) hast, welche ganze Zahl folgt als Nächstes auf \(a\)?

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung \(T_1(x) < T_2(x)\): \((x + 4)^2 < x(x + 10) - 2\). 2. Anwendung der ersten binomischen Formel auf \(T_1\): \(x^2 + 8x + 16\). 3. Anwendung des Distributivgesetzes auf \(T_2\): \(x^2 + 10x - 2\). 4. Vereinfachen der Ungleichung durch Subtraktion von \(x^2\) auf beiden Seiten: \(8x + 16 < 10x - 2\). 5. Umformen der linearen Ungleichung: Subtraktion von \(8x\) und Addition von 2 ergibt \(18 < 2x\). 6. Division durch 2 führt zu \(9 < x\) bzw. \(x > 9\). 7. Bestimmung der kleinsten ganzen Zahl: Da \(x\) echt größer als 9 sein muss, ist die kleinste ganze Zahl \(10\).

Antwort

a) \(x > 9\) b) Die kleinste ganze Zahl ist \(10\).
4267618
Bestimme die Lösungsmengen der folgenden linearen Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): 1) \(\frac{x-3}{4} - \frac{x+1}{2} \leq \frac{x}{8}\) 2) \(7 - 2(3x - 1) > 5x + 20\)

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche in einer Ungleichung eliminieren, bevor du mit dem Umstellen beginnst? - Was musst du beim Auflösen von Klammern beachten, wenn ein Minuszeichen davor steht? - Denke daran, was mit dem Relationszeichen passiert, wenn du eine Ungleichung mit einer negativen Zahl multiplizierst oder durch eine negative Zahl dividierst. - Versuche alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite der Ungleichung zu bringen.

Lösung

1. Multiplikation der Ungleichung mit dem Hauptnenner \(8\): \(2(x-3) - 4(x+1) \leq x\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern: \(2x - 6 - 4x - 4 \leq x\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(-2x - 10 \leq x\). 4. Addition von \(2x\) auf beiden Seiten: \(-10 \leq 3x\). 5. Division durch \(3\): \(x \geq -\frac{10}{3}\). Die Lösungsmenge ist \(L_1 = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \geq -\frac{10}{3}\}\). 6. Ausmultiplizieren der Klammer in der zweiten Ungleichung: \(7 - 6x + 2 > 5x + 20\). 7. Zusammenfassen: \(9 - 6x > 5x + 20\). 8. Subtraktion von \(5x\) und \(9\): \(-11x > 11\). 9. Division durch \(-11\) (Umkehrung des Relationszeichens): \(x < -1\). Die Lösungsmenge ist \(L_2 = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -1\}\).

Antwort

1) \(x \geq -\frac{10}{3}\) 2) \(x < -1\)
4267728
Bestimme alle Werte für \(x\), welche die beiden folgenden Ungleichungen gleichzeitig erfüllen: \(1 - \frac{2x-5}{3} \le \frac{3x+1}{2}\) und \(2(3x-1) > 5x - 4\)

Denkanstöße

- Löse zunächst jede Ungleichung für sich allein. - Was bedeutet das Wort „und“ für die beiden gefundenen Lösungsmengen? - Hilft es dir, die Lösungen der einzelnen Ungleichungen auf einem Zahlenstrahl zu markieren? - Gibt es einen Bereich, in dem beide Bedingungen gleichzeitig wahr sind?

Lösung

1. Lösung der ersten Ungleichung: Multiplikation mit dem Hauptnenner \(6\) ergibt \(6 - 2(2x-5) \le 3(3x+1)\). 2. Klammern auflösen: \(6 - 4x + 10 \le 9x + 3\), also \(16 - 4x \le 9x + 3\). 3. Terme ordnen: \(13 \le 13x\), woraus \(x \ge 1\) folgt. 4. Lösung der zweiten Ungleichung: Klammer auflösen ergibt \(6x - 2 > 5x - 4\). 5. Terme ordnen: \(x > -2\). 6. Bestimmung der Schnittmenge: Die Bedingungen \(x \ge 1\) und \(x > -2\) sind gleichzeitig erfüllt, wenn \(x \ge 1\) gilt.

Antwort

\(x \ge 1\)
4267738
Bestimme alle ganzen Zahlen \(x\), die das folgende Ungleichungssystem erfüllen: \(\begin{cases} 5x - 3 > 2x + 6 \\ \frac{2x+8}{4} \leq 5 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Betrachte jede Ungleichung zuerst einzeln und löse sie nach \(x\) auf. - Achte darauf, wie sich der Bereich der möglichen Werte einschränkt, wenn beide Bedingungen gleichzeitig gelten müssen. - Erinnere dich daran, was eine „ganze Zahl“ ist, bevor du die endgültige Menge angibst.

Lösung

1. Erste Ungleichung lösen: \(5x - 3 > 2x + 6 \implies 3x > 9 \implies x > 3\). 2. Zweite Ungleichung lösen: \(\frac{2x+8}{4} \leq 5 \implies 2x + 8 \leq 20 \implies 2x \leq 12 \implies x \leq 6\). 3. Schnittmenge bilden: Das System ist für alle \(x\) mit \(3 < x \leq 6\) erfüllt. 4. Ganze Zahlen im Intervall finden: Die ganzzahligen Lösungen sind \(4\), \(5\) und \(6\).

Antwort

\(x \in \{4; 5; 6\}\)
4267798
Bestimme die Lösungsmenge \(L\) für das folgende System aus zwei linearen Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): I: \(\frac{2x+1}{3} - \frac{x-2}{6} \le 2\) II: \(4 - 3(x+1) < 2x + 11\)

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche in einer Ungleichung eliminieren, um die Rechnung zu vereinfachen? - Was musst du beim Auflösen von Klammern beachten, vor denen ein Minuszeichen steht? - Denke daran, dass eine Zahl nur dann Lösung des Systems ist, wenn sie beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt. - Es kann helfen, die Teillösungen beider Ungleichungen auf einem Zahlenstrahl zu markieren und nach Überlappungen zu suchen.

Lösung

1. Lösen der ersten Ungleichung: Durch Multiplikation mit dem Hauptnenner 6 erhält man \(2(2x+1) - (x-2) \le 12\). Vereinfachen ergibt \(4x + 2 - x + 2 \le 12\), also \(3x + 4 \le 12\). Daraus folgt \(3x \le 8\) und somit \(x \le \frac{8}{3}\) (bzw. \(x \le 2\frac{2}{3}\)). 2. Lösen der zweiten Ungleichung: Ausmultiplizieren ergibt \(4 - 3x - 3 < 2x + 11\), vereinfacht zu \(1 - 3x < 2x + 11\). Durch Umformen erhält man \(-10 < 5x\), woraus \(x > -2\) folgt. 3. Bestimmen der Schnittmenge: Die Kombination beider Bedingungen ergibt das Intervall \(-2 < x \le \frac{8}{3}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid -2 < x \le \frac{8}{3}\}\)
4267808
Gegeben sind die Ungleichungen I: \(5-\frac{x+2}{2}<1\) und II: \(2(x-3)\le\frac{x+4}{2}\). Untersuche rechnerisch, ob es eine rationale Zahl \(x\) gibt, die beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt, und gib die gemeinsame Lösungsmenge \(L\) an.

Denkanstöße

- Löse beide Ungleichungen zunächst getrennt nach \(x\) auf. - Vergleiche anschließend die beiden Teil-Lösungsmengen. - Können beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein, wenn die obere Grenze der einen Bedingung unter der unteren Grenze der anderen liegt?

Lösung

1. Aus I folgt nach Multiplikation mit 2: \(10-(x+2)<2\), also \(8-x<2\) und damit \(x>6\). 2. Aus II folgt nach Multiplikation mit 2: \(4(x-3)\le x+4\), also \(4x-12\le x+4\), \(3x\le16\) und damit \(x\le\frac{16}{3}\). 3. Gleichzeitig müsste \(x>6\) und \(x\le\frac{16}{3}\) gelten. Da \(\frac{16}{3}<6\), gibt es keine solche rationale Zahl. 4. Daher ist \(L=\emptyset\).

Antwort

\(L=\emptyset\)
4288388
Zwei fiktive Handytarife werden durch lineare Funktionen modelliert. Dabei ist \(x\) die verbrauchte Datenmenge in Gigabyte und \(K(x)\) die monatlichen Kosten in Euro: Tarif „DataFlex“: \(K_F(x)=0{,}05x+10\) Tarif „DataStart“: \(K_S(x)=0{,}08x+5\) 1. Bestimme für beide Tarife die Parameter \(m\) und \(b\) und erläutere ihre Bedeutung im Sachkontext. 2. Bestimme rechnerisch, für welche Datenmengen „DataFlex“ günstiger ist als „DataStart“.

Denkanstöße

- Welche Zahl im linearen Term verändert sich mit der Nutzung, welche bleibt unabhängig von \(x\)? - Formuliere „günstiger“ als Vergleich der beiden Kostenfunktionen. - Beachte beim Lösen der Ungleichung, dass beide Seiten dieselbe Einheit beschreiben.

Lösung

1. Für „DataFlex“ gilt \(m_F=0{,}05\) und \(b_F=10\); für „DataStart“ gilt \(m_S=0{,}08\) und \(b_S=5\). Der Parameter \(m\) beschreibt die zusätzlichen Kosten pro Gigabyte, \(b\) die monatliche Grundgebühr. 2. Gesucht ist \(K_F(x)<K_S(x)\). Daher gilt \(0{,}05x+10<0{,}08x+5\). 3. Umformen ergibt \(5<0{,}03x\), also \(x>\frac{500}{3}\). 4. „DataFlex“ ist damit genau für \(x>\frac{500}{3}\,\text{GB}\) günstiger.

Antwort

1. „DataFlex“: \(m=0{,}05\,\text{€/GB}\), \(b=10\,\text{€}\); „DataStart“: \(m=0{,}08\,\text{€/GB}\), \(b=5\,\text{€}\). \(m\) ist der Preis pro zusätzlichem GB, \(b\) die Grundgebühr. 2. „DataFlex“ ist für \(x>\frac{500}{3}\,\text{GB}\) günstiger.
5528228
Die Grundmenge ist \(G=\{-4;-3;-2;-1;0;1;2;3;4\}\). Die beiden Zahlengeraden zeigen zwei Lösungsmengen aus dieser Grundmenge. Für a) soll die Grenze \(-3\), für b) die Grenze \(1\) verwendet werden. Bestimme aus den Markierungen jeweils das passende Relationszeichen. Welche ganzen Zahlen aus \(G\) erfüllen anschließend beide Bedingungen gleichzeitig? Gib die gemeinsame Lösungsmenge an und beschreibe sie zusätzlich mit einer Doppelungleichung.
Abbildung zur Aufgabe 552822

Denkanstöße

- Lies zunächst für jede Zahlengerade unabhängig die markierten Werte ab. - Prüfe an jeder vorgegebenen Grenzzahl, ob sie selbst markiert ist und auf welcher Seite die übrigen Markierungen liegen. - „Beide Bedingungen gleichzeitig“ bedeutet, dass ein Wert in beiden Lösungsmengen vorkommen muss. - Achte bei der Doppelungleichung darauf, welche der beiden Grenzzahlen enthalten ist.

Lösung

1. Auf Zahlengerade a) sind genau die Werte rechts von \(-3\) markiert; \(-3\) selbst ist nicht markiert. Daher lautet die Bedingung \(x>-3\). 2. Auf Zahlengerade b) sind die Werte bis einschließlich \(1\) markiert. Daher lautet die Bedingung \(x\le1\). 3. In beiden Lösungsmengen liegen \(-2\), \(-1\), \(0\) und \(1\). 4. Die gemeinsame Bedingung kann als \(-3<x\le1\) geschrieben werden.

Antwort

a) \(x>-3\) b) \(x\le1\) Gemeinsam gilt \(L=\{-2;-1;0;1\}\), also \(-3<x\le1\).
5528238
Die Grundmenge ist \(G=\{-2;-1;0;1;2;3;4;5\}\). Die markierten Werte auf der Zahlengeraden sollen als gemeinsame Lösung zweier einfacher Ungleichungen beschrieben werden. a) Formuliere eine Bedingung der Form \(x\ge a\) und eine Bedingung der Form \(x<b\), sodass genau die markierten Werte beide Bedingungen erfüllen. b) Die untere Grenze wird anschließend um eine Einheit nach links verschoben, die obere Grenze bleibt unverändert. Welche zusätzliche ganze Zahl aus \(G\) gehört dann zur gemeinsamen Lösungsmenge?
Abbildung zur Aufgabe 552823

Denkanstöße

- Bestimme aus der Darstellung zuerst den kleinsten enthaltenen und den ersten oberen nicht enthaltenen Wert. - Die vorgegebenen Formen legen fest, ob die jeweilige Grenze enthalten sein soll. - Verändere in Teil b) nur die untere Grenze und prüfe, welcher neue Wert der Grundmenge dadurch zugelassen wird.

Lösung

1. Markiert sind \(0\), \(1\), \(2\) und \(3\). Der kleinste markierte Wert \(0\) ist enthalten, daher passt als untere Bedingung \(x\ge0\). 2. Der nächste nicht markierte Wert oberhalb der Lösung ist \(4\). Da \(4\) ausgeschlossen ist, passt als obere Bedingung \(x<4\). 3. Wird die untere Grenze um eine Einheit nach links verschoben, lautet sie \(x\ge-1\). 4. Bei unveränderter Obergrenze \(x<4\) kommt dadurch zusätzlich \(-1\) zur gemeinsamen Lösungsmenge hinzu.

Antwort

a) Eine passende Beschreibung ist \(x\ge0\) und \(x<4\). b) Zusätzlich gehört \(-1\) zur Lösungsmenge.
5533368
Niko löst die Ungleichung \(-4x+7\le19\) so: \(-4x\le12\) \(x\le-3\) Finde den Fehler, bestimme die richtige Lösungsmenge und zeige mit einem geeigneten Zahlenwert, warum Nikos Ergebnis nicht stimmen kann.

Denkanstöße

- Bis zu welchem Schritt ist Nikos Umformung noch korrekt? - Welche Regel gilt beim Multiplizieren oder Dividieren mit einer negativen Zahl? - Welcher einfache Wert kann die beiden vorgeschlagenen Lösungsbereiche unterscheiden?

Lösung

1. Aus \(-4x+7\le19\) folgt korrekt \(-4x\le12\). 2. Beim Dividieren durch \(-4\) muss sich das Ungleichheitszeichen umkehren. Daher gilt \(x\ge-3\). 3. Zum Beispiel erfüllt \(x=0\) die ursprüngliche Ungleichung, denn \(7\le19\). Nikos Ergebnis würde 0 ausschließen. 4. Die richtige Lösungsmenge ist \(L=[-3;\infty[\).

Antwort

Der Fehler liegt beim Dividieren durch \(-4\). Richtig ist \(x\ge-3\), also \(L=[-3;\infty[\). Der Wert \(x=0\) widerlegt Nikos Ergebnis.
5533388
Im Diagramm sind die Geraden \(f(x)=2x-1\) und \(g(x)=-x+5\) dargestellt. a) Bestimme graphisch alle Werte von \(x\), für die \(f(x)\le g(x)\) gilt. Gib die Lösungsmenge in Intervallschreibweise an. b) Begründe am Graphen, ob der Randwert zur Lösungsmenge gehört. c) Überprüfe dein graphisches Ergebnis, indem du \(2x-1\le-x+5\) rechnerisch löst.
Abbildung zur Aufgabe 553338

Denkanstöße

- Suche zuerst den Schnittpunkt der beiden Geraden. - Auf welcher Seite des Schnittpunkts liegt der Graph von \(f\) unter dem von \(g\)? - Schließt \(\le\) den Gleichheitsfall ein? - Vergleiche anschließend dein graphisches Ergebnis mit der algebraischen Lösung.

Lösung

1. Die Geraden schneiden sich bei \(x=2\). Links davon liegt der Graph von \(f\) unter dem von \(g\); am Schnittpunkt sind beide Werte gleich. Daher gilt graphisch \(x\le2\). 2. Der Randwert 2 gehört wegen des Zeichens \(\le\) zur Lösungsmenge. 3. Rechnerisch ergibt \(2x-1\le-x+5\) nach Addition von \(x\) und 1 die Ungleichung \(3x\le6\), also \(x\le2\). 4. Damit ist \(L=]-\infty;2]\).

Antwort

a) \(L=]-\infty;2]\) b) Der Randwert 2 gehört dazu, weil am Schnittpunkt Gleichheit gilt. c) Rechnerisch ergibt sich ebenfalls \(x\le2\).
4106608
Die Symbole \(\triangle\) und \(\square\) stehen für natürliche Zahlen. Es gilt wieder: In jedem Bruch ist der Zähler kleiner als der Nenner. Untersuche die Ungleichung: \(\frac{\triangle}{\square} - \frac{2}{\triangle} > 0\) a) Welches ist die kleinste natürliche Zahl, die \(\triangle\) annehmen kann? b) Bestimme zwei verschiedene Paare \((\triangle, \square)\), die die Ungleichung erfüllen.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Zähler kleiner als Nenner“ für die Beziehung zwischen den beiden Symbolen in jedem Bruch? - Kannst du die Ungleichung so umstellen, dass du eine Bedingung für das Quadrat von \(\triangle\) erhältst? - Wenn \(\frac{2}{\triangle}\) ein echter Bruch sein soll, welche Zahlen kommen dann für \(\triangle\) nicht infrage? - Probiere systematisch kleine Werte für \(\triangle\) aus, beginnend bei deinem Ergebnis aus Aufgabenteil a).

Lösung

1. Aus der Bedingung „Zähler kleiner als Nenner“ folgt für den ersten Bruch \(\triangle < \square\). 2. Damit der zweite Bruch \(\frac{2}{\triangle}\) existiert und der Zähler kleiner als der Nenner ist, muss \(\triangle > 2\) gelten. 3. Die kleinste natürliche Zahl für \(\triangle\) ist somit \(\triangle = 3\). 4. Umformung der Ungleichung: \(\frac{\triangle}{\square} > \frac{2}{\triangle} \implies \triangle^2 > 2\square \implies \square < \frac{\triangle^2}{2}\). 5. Zusammenführen der Bedingungen: \(\triangle < \square < \frac{\triangle^2}{2}\). 6. Suche nach Paaren: - Wenn \(\triangle = 3\): \(3 < \square < \frac{9}{2} = 4{,}5\). Einzige Möglichkeit: \(\square = 4\). Paar: \((3, 4)\). - Wenn \(\triangle = 4\): \(4 < \square < \frac{16}{2} = 8\). Möglichkeiten: \(\square \in \{5, 6, 7\}\). Paare: \((4, 5), (4, 6), (4, 7)\). - Wenn \(\triangle = 5\): \(5 < \square < 12{,}5\). Möglichkeiten: \(\square \in \{6, 7, \dots, 12\}\).

Antwort

a) \(\triangle = 3\) b) Mögliche Paare sind zum Beispiel \((3, 4)\) und \((4, 5)\) (andere wie \((4, 6), (4, 7), (5, 6)\) usw. sind ebenfalls korrekt).
4132038
Für eine Wärmebehandlung gibt es zwei Verfahren. Verfahren A benötigt \(24\,\text{kWh}\) zum Aufheizen und anschließend \(0{,}25\,\text{kWh}\) pro Bauteil. Verfahren B arbeitet mit einem geschlossenen Ofenzyklus, der unabhängig von der Beladung \(44\,\text{kWh}\) benötigt, solange höchstens \(120\) Bauteile gleichzeitig behandelt werden. Betrachte also \(0\le x\le120\). a) Stelle die Ungleichung für „A benötigt weniger Energie als B“ auf und löse sie im zulässigen Bereich. b) Welches Verfahren benötigt bei \(100\) Bauteilen weniger Energie? c) Welche Aufheizenergie \(G\) müsste A haben, damit beide Verfahren bei genau \(100\) Bauteilen gleich viel Energie benötigen, wenn der Verbrauch pro Bauteil unverändert bleibt?

Denkanstöße

- Welche Ungleichung beschreibt den geringeren Energiebedarf von A? - Welche Zusatzbedingung folgt aus der maximalen Ofenbeladung? - Prüfe in Teil b) beide Energiemodelle bei derselben Stückzahl. - Welche Gleichung entsteht in Teil c) bei genau \(100\) Bauteilen?

Lösung

1. \(24+0{,}25x<44\) ergibt \(x<80\). Mit dem zulässigen Bereich folgt \(0\le x<80\). 2. Bei \(100\) Bauteilen benötigt A \(24+0{,}25\cdot100=49\,\text{kWh}\), B \(44\,\text{kWh}\). Also benötigt B weniger. 3. Für gleiche Energie bei \(100\) Bauteilen gilt \(G+0{,}25\cdot100=44\). Daraus folgt \(G=19\,\text{kWh}\).

Antwort

a) \(0\le x<80\) b) Verfahren B; A \(49\,\text{kWh}\), B \(44\,\text{kWh}\) c) \(G=19\,\text{kWh}\)
4132188
Betrachte die Ungleichung \(2x+k>10\), wobei \(k\) eine feste Zahl ist. Bestimme \(k\) so, dass die Lösungsmenge genau \(]7;\infty[\) ist. Stelle deinen Rechenweg dar.

Denkanstöße

- Löse die Ungleichung zunächst nach \(x\) auf, ohne \(k\) zu bestimmen. - Welcher Ausdruck bildet dann die linke Grenze der Lösungsmenge? - Mit welchem Wert muss diese Grenze übereinstimmen?

Lösung

1. Auflösen nach \(x\) ergibt \(2x>10-k\) und damit \(x>\frac{10-k}{2}\). 2. Die offene Grenze der Zielmenge ist 7. Daher muss \(\frac{10-k}{2}=7\) gelten. 3. Daraus folgt \(10-k=14\), also \(k=-4\).

Antwort

\(k=-4\)
4139688
Die drei Seiten eines Dreiecks sind \(2x\), \(x+10\) und \(30\), jeweils in Zentimetern. Untersuche mithilfe von Ungleichungen, in welchem Bereich \(x\) liegen muss. Wie viele verschiedene ganze Zahlen kommen für \(x\) infrage?

Denkanstöße

- Stelle für jede Auswahl von zwei Seiten eine Dreiecksungleichung auf. - Löse die drei Ungleichungen getrennt und kombiniere ihre Bedingungen. - Prüfe zusätzlich, ob alle Seitenlängen positiv sind. - Zähle erst danach die ganzen Zahlen im gemeinsamen Bereich.

Lösung

1. Aus \(2x+(x+10)>30\) folgt \(3x>20\), also \(x>\frac{20}{3}\). 2. Aus \(2x+30>x+10\) folgt \(x>-20\); diese Bedingung ist gegenüber der positiven Seitenlänge nicht einschränkend. 3. Aus \((x+10)+30>2x\) folgt \(x<40\). 4. Insgesamt gilt \(\frac{20}{3}<x<40\). 5. Die ganzzahligen Werte sind \(7,8,\dots,39\). Ihre Anzahl beträgt \(39-7+1=33\).

Antwort

Es gilt \(\frac{20}{3}<x<40\). Für ganzzahliges \(x\) gibt es \(33\) mögliche Werte.
4225308
Gegeben sind zwei rationale Zahlen \(a\) und \(b\). 1) Unter welchen Bedingungen für \(a\) und \(b\) ist das Produkt \(ab\) genauso groß wie der Faktor \(a\)? Berücksichtige dabei alle Möglichkeiten für \(a\). 2) Angenommen, \(a\) ist positiv. Welche Bedingung muss für \(b\) gelten, damit \(ab<a\)? 3) Wie ändert sich die Bedingung für \(b\), wenn \(a\) negativ ist und weiterhin \(ab<a\) gelten soll?

Denkanstöße

- Forme die Gleichung im ersten Teil so um, dass ein Produkt gleich null ist. - Unterscheide beim Teilen einer Ungleichung danach, ob der Divisor positiv oder negativ ist. - Prüfe die beiden Vorzeichenfälle für \(a\) getrennt. - Teste deine Bedingungen bei Bedarf mit einfachen positiven und negativen Beispielwerten.

Lösung

1. Aus \(ab=a\) folgt \(a(b-1)=0\). Daher gilt entweder \(a=0\) bei beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2. Für \(a>0\) darf die Ungleichung \(ab<a\) durch \(a\) geteilt werden, ohne das Relationszeichen zu ändern. Es folgt \(b<1\). 3. Für \(a<0\) kehrt sich beim Teilen durch \(a\) das Relationszeichen um. Es folgt \(b>1\).

Antwort

1) \(a=0\) mit beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2) Für \(a>0\) gilt \(b<1\). 3) Für \(a<0\) gilt \(b>1\).
4267748
Ermittle die Menge aller ganzzahligen Lösungen für das gegebene System von Ungleichungen: \(\begin{cases} \frac{3x-5}{2} - \frac{x+1}{3} < 2 \\ 1 - 3 \cdot (2 - x) \geq -5 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Beim Rechnen mit Brüchen hilft es, die gesamte Ungleichung mit dem Hauptnenner zu multiplizieren, um die Brüche zu eliminieren. - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minuszeichen vor der Klammer steht. - Stelle dir die Teillösungen auf einem Zahlenstrahl vor, um die gemeinsamen Werte leichter zu finden.

Lösung

1. Erste Ungleichung mit dem Hauptnenner \(6\) multiplizieren: \(3(3x - 5) - 2(x + 1) < 12\). 2. Klammern auflösen und zusammenfassen: \(9x - 15 - 2x - 2 < 12 \implies 7x - 17 < 12 \implies 7x < 29\). 3. Nach \(x\) isolieren: \(x < \frac{29}{7} \approx 4{,}14\). 4. Zweite Ungleichung lösen: \(1 - (6 - 3x) \geq -5 \implies 1 - 6 + 3x \geq -5 \implies -5 + 3x \geq -5\). 5. Nach \(x\) isolieren: \(3x \geq 0 \implies x \geq 0\). 6. Schnittmenge der Intervalle bestimmen: \(0 \leq x < \frac{29}{7}\). 7. Ganze Zahlen identifizieren: Die Lösungen sind \(0; 1; 2; 3; 4\).

Antwort

\(x \in \{0; 1; 2; 3; 4\}\)
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Bestimme alle Werte für den Parameter \(k\), für die das lineare Gleichungssystem eine Lösung \((x \mid y)\) besitzt, bei der sowohl \(x\) als auch \(y\) positive Zahlen sind: I) \(4x + 3y = 24\) II) \(x + 2y = k\)

Denkanstöße

- Versuche zuerst, das Gleichungssystem so zu lösen, als wäre \(k\) eine normale Zahl. - Wie müssen die Ergebnisse für \(x\) und \(y\) aussehen, damit sie „positiv“ sind? - Kannst du die Bedingungen für \(x\) und \(y\) als Ungleichungen schreiben? - Überlege dir am Ende, welche Werte für \(k\) beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen.

Lösung

1. Auflösen des Systems nach \(x\) und \(y\) in Abhängigkeit von \(k\), zum Beispiel durch Umstellen von Gleichung II nach \(x = k - 2y\). 2. Einsetzen in Gleichung I: \(4(k - 2y) + 3y = 24 \Rightarrow 4k - 8y + 3y = 24 \Rightarrow -5y = 24 - 4k \Rightarrow y = \frac{4k - 24}{5}\). 3. Einsetzen von \(y\) in den Ausdruck für \(x\): \(x = k - 2 \cdot \frac{4k - 24}{5} = \frac{5k - 8k + 48}{5} = \frac{48 - 3k}{5}\). 4. Aufstellen der Bedingung \(y > 0\): \(\frac{4k - 24}{5} > 0 \Rightarrow 4k - 24 > 0 \Rightarrow k > 6\). 5. Aufstellen der Bedingung \(x > 0\): \(\frac{48 - 3k}{5} > 0 \Rightarrow 48 - 3k > 0 \Rightarrow 3k < 48 \Rightarrow k < 16\). 6. Zusammenfassen der Intervalle ergibt \(6 < k < 16\).

Antwort

Das System hat für \(6 < k < 16\) eine eindeutige Lösung mit \(x > 0\) und \(y > 0\).
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Bestimme alle Werte für den Parameter \(a\), für die das folgende lineare Gleichungssystem eine Lösung \((x \mid y)\) besitzt, die im II. Quadranten des Koordinatensystems liegt (d. h. \(x < 0\) und \(y > 0\)): \(\begin{cases} x + y = 5 \\ 2x + ay = 12 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Vorzeichen von \(x\) und \(y\), wenn ein Punkt im II. Quadranten liegt? - Versuche zuerst, \(x\) und \(y\) so aufzulösen, dass sie nur noch vom Parameter \(a\) abhängen. - Wann ist ein Bruch positiv? Was muss dann für den Nenner gelten? - Wie verhält sich das Vorzeichen des Zählers, wenn du bereits weißt, welches Vorzeichen der Nenner hat?

Lösung

1. Erste Gleichung nach \(x\) umstellen: \(x = 5 - y\). 2. Einsetzen in die zweite Gleichung: \(2(5 - y) + ay = 12\). 3. Klammer auflösen und nach \(y\) sortieren: \(10 - 2y + ay = 12 \Rightarrow y(a - 2) = 2\). 4. \(y\) in Abhängigkeit von \(a\) ausdrücken: \(y = \frac{2}{a - 2}\). 5. \(x\) berechnen: \(x = 5 - \frac{2}{a - 2} = \frac{5(a - 2) - 2}{a - 2} = \frac{5a - 12}{a - 2}\). 6. Bedingung \(y > 0\) anwenden: \(\frac{2}{a - 2} > 0 \Rightarrow a - 2 > 0 \Rightarrow a > 2\). 7. Bedingung \(x < 0\) anwenden: Da \(a - 2 > 0\) (aus Schritt 6), muss der Zähler negativ sein: \(5a - 12 < 0 \Rightarrow 5a < 12 \Rightarrow a < 2{,}4\). 8. Beide Bedingungen kombinieren: \(2 < a < 2{,}4\).

Antwort

Die gesuchte Bedingung lautet \(2 < a < 2{,}4\).
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Untersuche, für welche Werte des Parameters \(k\) das folgende Gleichungssystem eine eindeutige Lösung \((x \mid y)\) besitzt, bei der sowohl \(x\) als auch \(y\) positive Werte annehmen: \(\begin{cases} kx + 4y = 8 \\ 4x + ky = 8 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Wann hat ein lineares Gleichungssystem genau eine Lösung, wann keine und wann unendlich viele? - Nutze die Symmetrie des Systems aus: Was passiert, wenn du \(x\) und \(y\) vertauschst? - Wie kannst du eine Variable eliminieren, um die andere in Abhängigkeit von \(k\) zu berechnen? - Achte darauf, dass „eindeutige Lösung“ bestimmte Werte für \(k\) ausschließt.

Lösung

1. Subtrahiere die zweite Gleichung von der ersten: \((k-4)x+(4-k)y=0\), also \((k-4)(x-y)=0\). 2. Für \(k=4\) sind beide Gleichungen identisch; es gibt keine eindeutige Lösung. Für \(k\neq4\) folgt \(x=y\). 3. Setze \(x=y\) in die erste Gleichung ein: \((k+4)x=8\). 4. Für \(k=-4\) entsteht der Widerspruch \(0=8\); daher gibt es keine Lösung. Für \(k\neq-4\) gilt \(x=y=\frac{8}{k+4}\). 5. Die Werte sind positiv genau dann, wenn \(k+4>0\), also \(k>-4\). 6. Zusätzlich muss für Eindeutigkeit \(k\neq4\) gelten. Somit ist \(k\in(-4;4)\cup(4;\infty)\).

Antwort

Für \(k > -4\) mit Ausnahme von \(k = 4\) (oder: \(k \in (-4; 4) \cup (4; \infty)\)).
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Zwei lineare Ungleichungen lauten \(2x-1>-5\) und \(-3x+4\ge-11\), jeweils für \(x\in\mathbb{Q}\). a) Löse beide Ungleichungen und gib ihre gemeinsame Lösungsmenge in Intervallschreibweise an. b) Mara behauptet: „Diese gemeinsame Lösungsmenge kann auch die Lösungsmenge einer einzigen linearen Ungleichung \(ax+b\le cx+d\) mit rationalen Koeffizienten sein.“ Entscheide und begründe allgemein. c) Gib ein anderes Paar linearer Ungleichungen mit derselben gemeinsamen Lösungsmenge an. Bei mindestens einer Ungleichung soll sich beim Lösen das Ungleichheitszeichen umkehren.

Denkanstöße

- Löse beide Ungleichungen getrennt und bilde anschließend die Schnittmenge. - Welche Formen kann die Lösungsmenge einer einzelnen linearen Ungleichung nach dem Zusammenfassen aller \(x\)-Terme haben? - Arbeite für Teil c von den beiden Randwerten rückwärts und beachte die geforderte Vorzeichenumkehr.

Lösung

1. Aus \(2x-1>-5\) folgt \(x>-2\). 2. Aus \(-3x+4\ge-11\) folgt \(-3x\ge-15\). Beim Dividieren durch \(-3\) kehrt sich das Zeichen um, also \(x\le5\). 3. Gemeinsam gilt \(-2<x\le5\). Daher ist \(L=]-2;5]\cap\mathbb{Q}\). 4. Jede einzelne lineare Ungleichung \(ax+b\le cx+d\) lässt sich zu \((a-c)x\le d-b\) zusammenfassen. Ist \(a-c>0\), entsteht über \(\mathbb{Q}\) eine nach links unbeschränkte Lösungsmenge; ist \(a-c<0\), eine nach rechts unbeschränkte. Bei \(a-c=0\) ist die Lösungsmenge entweder ganz \(\mathbb{Q}\) oder leer. Ein beschränktes Intervall mit zwei verschiedenen endlichen Randwerten kann daher nicht entstehen. 5. Zum Beispiel liefern \(4x>-8\) und \(-2x\ge-10\) wieder \(x>-2\) und \(x\le5\). Bei der zweiten Ungleichung wird das Zeichen beim Dividieren durch \(-2\) umgekehrt.

Antwort

a) \(L=]-2;5]\cap\mathbb{Q}\) b) Mara hat nicht recht: Eine einzelne lineare Ungleichung in einer Variablen liefert über \(\mathbb{Q}\) nur eine einseitig unbeschränkte Lösungsmenge, ganz \(\mathbb{Q}\) oder die leere Menge, aber kein beschränktes Intervall mit zwei endlichen Randwerten. c) Zum Beispiel \(4x>-8\) und \(-2x\ge-10\).

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