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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Bruchgleichungen lösen

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5534528
Über der Definitionsmenge \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\): Welche Zahl \(x\) erfüllt die Bruchgleichung \(\frac{18}{x}=6\)? Gib die Lösungsmenge \(L\) an.

Denkanstöße

- Die Definitionsmenge ist bereits gegeben. - Frage dich direkt, welche Zahl im Nenner den Quotienten \(6\) ergibt.

Lösung

1. Gesucht ist die Zahl, durch die \(18\) geteilt den Wert \(6\) ergibt. Das ist \(x=3\). 2. Da \(3\in D\), ist \(L=\{3\}\).

Antwort

\(L=\{3\}\)
5534568
Für \(x\neq0\) ist die Bruchgleichung \(\frac{x+1}{x}=2\) gegeben. Multipliziere beide Seiten mit \(x\) und gib die dadurch entstehende bruchfreie Gleichung an. Du musst die Gleichung nicht weiter lösen.

Denkanstöße

- Die Multiplikation mit \(x\) muss auf beide Seiten der Gleichung wirken. - Auf der linken Seite entsteht ein Faktor \(x\), der mit dem Nenner zusammenhängt.

Lösung

1. Wegen \(x\neq0\) darf auf beiden Seiten mit \(x\) multipliziert werden. 2. Es entsteht \(x\cdot\frac{x+1}{x}=2x\). 3. Kürzen von \(x\) auf der linken Seite ergibt \(x+1=2x\).

Antwort

\(x+1=2x\)
5565188
Ist \(x=4\) eine Lösung der Bruchgleichung \(\frac{12}{x}=3\)? Prüfe ausschließlich durch Einsetzen und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Eine Probe ersetzt \(x\) durch den vorgeschlagenen Wert. - Vergleiche danach den Wert der linken Seite mit der rechten Seite.

Lösung

1. Einsetzen von \(x=4\) in die linke Seite ergibt \(\frac{12}{4}=3\). 2. Linke und rechte Seite stimmen überein. Daher ist \(x=4\) eine Lösung der gegebenen Bruchgleichung.

Antwort

Ja, denn \(\frac{12}{4}=3\).
4132558
Gegeben sind zwei Funktionen mit den Funktionsgleichungen \(f(x) = \frac{15}{x}\) und \(g(x) = \frac{3}{x} + 4\). a) Bestimme rechnerisch die Koordinaten des Schnittpunkts der beiden Graphen. b) Erkläre, warum die Gleichung \(f(x) = g(x)\) für den Wert \(x = 0\) nicht untersucht werden muss.

Denkanstöße

- Kannst du die Gleichung so umformen, dass alle Terme mit \(x\) im Nenner auf einer Seite stehen? - Was passiert mathematisch, wenn man versucht, eine Zahl durch 0 zu teilen? - Wie findet man die \(y\)-Koordinate, wenn man den \(x\)-Wert bereits kennt?

Lösung

1. Gleichsetzen der Funktionsterme: \(\frac{15}{x}=\frac{3}{x}+4\). 2. Subtraktion von \(\frac{3}{x}\) auf beiden Seiten: \(\frac{12}{x}=4\). 3. Multiplikation mit \(x\) unter der Bedingung \(x\neq0\) ergibt \(12=4x\). 4. Division durch \(4\) ergibt \(x=3\). 5. Für die y-Koordinate gilt \(f(3)=\frac{15}{3}=5\). Der Schnittpunkt ist \(P(3\mid5)\). 6. Die Zahl \(0\) gehört nicht zur Definitionsmenge beider Funktionen, weil eine Division durch \(0\) nicht definiert ist. Die Graphen nähern sich der y-Achse nur an und schneiden sie nicht.

Antwort

a) Der Schnittpunkt ist \(P(3 \mid 5)\). b) \(x = 0\) ist für beide Funktionen nicht definiert (Division durch Null), weshalb dort kein Punkt auf den Graphen existiert.
4134478
Gegeben ist die Bruchgleichung \(\frac{6}{x-1} = 3\). a) Bestimme die Lösungsmenge der Gleichung. Achte dabei auf die Definitionsmenge. b) Interpretiere die Lösung der Gleichung im Hinblick auf die Graphen der Funktionen \(f(x) = \frac{6}{x-1}\) und \(g(x) = 3\).

Denkanstöße

- Was darf man für die Variable im Nenner niemals einsetzen? - Wie kannst du den Bruch auflösen, um eine lineare Gleichung zu erhalten? - Überlege, was das Gleichsetzen zweier Funktionsterme geometrisch bedeutet.

Lösung

1. Definitionsmenge bestimmen: Der Nenner darf nicht Null sein, also \(x - 1 \neq 0\), woraus \(x \neq 1\) folgt. 2. Gleichung lösen: Multiplikation der Gleichung \(\frac{6}{x-1} = 3\) mit dem Nenner \((x-1)\) führt zu \(6 = 3 \cdot (x-1)\). 3. Ausmultiplizieren und nach \(x\) auflösen: \(6 = 3x - 3\) ergibt durch Addition von \(3\) die Gleichung \(9 = 3x\), woraus \(x = 3\) folgt. 4. Abgleich mit Definitionsmenge: \(3 \neq 1\), daher ist die Lösung gültig. Die Lösungsmenge ist \(L = \{3\}\). 5. Graphische Interpretation: Der Wert \(x = 3\) ist die x-Koordinate des Schnittpunktes zwischen dem Graphen der gebrochen-rationalen Funktion \(f\) und der waagerechten Geraden \(g\).

Antwort

a) \(L = \{3\}\) b) Die Lösung \(x = 3\) gibt die Stelle an, an der sich die Graphen der Funktionen \(f(x) = \frac{6}{x-1}\) und \(g(x) = 3\) schneiden.
4134508
Löse die folgenden Gleichungen im Kopf. a) \(\frac{12}{x} = 4\) b) \(\frac{x}{9} = \frac{7}{9}\) c) \(\frac{x-5}{3} = 0\) d) \(\frac{2}{x} = -\frac{1}{4}\)

Denkanstöße

- Was muss im Nenner stehen, damit das Ergebnis der Division aufgeht? - Wenn zwei Brüche den gleichen Nenner haben und gleich groß sind, was lässt sich dann über die Zähler sagen? - Wann wird ein Bruch insgesamt zu Null? - Kannst du die Gleichung so umformen, dass kein Bruch mehr dasteht?

Lösung

1. Bei \(\frac{12}{x}=4\) ergibt die Multiplikation mit \(x\) anschließend \(12=4x\), also \(x=3\). 2. Da die Nenner in \(\frac{x}{9}=\frac{7}{9}\) gleich sind, müssen die Zähler übereinstimmen. Daher ist \(x=7\). 3. Ein Bruch ist null, wenn sein Zähler null ist. Aus \(x-5=0\) folgt \(x=5\). 4. Bei \(\frac{2}{x}=-\frac14\) ergibt die Multiplikation beider Seiten mit \(4x\) die Gleichung \(8=-x\). Daher ist \(x=-8\).

Antwort

a) \(x = 3\) b) \(x = 7\) c) \(x = 5\) d) \(x = -8\)
4134518
Bestimme für jede Gleichung zuerst die zulässigen Werte von \(x\) und löse sie anschließend. a) \(\frac{12}{x+1}=3\) b) \(\frac{5x-10}{4}=x\) c) \(\frac{3}{x}+\frac{5}{x}=2\) d) \(\frac{1}{2x}=\frac{1}{10}\)

Denkanstöße

- Prüfe bei jeder Teilaufgabe zuerst, ob eine Variable in einem Nenner steht. - Beseitige danach die Nenner durch eine äquivalente Multiplikation oder fasse gleichnamige Brüche zusammen. - Vergleiche jeden berechneten Wert am Ende mit der zugehörigen Zulässigkeitsbedingung.

Lösung

1. In a) gilt \(x\neq-1\). Aus \(12=3(x+1)\) folgt \(x=3\), also ist die Lösung zulässig. 2. In b) gibt es keine variable Nennerbedingung. Aus \(5x-10=4x\) folgt \(x=10\). 3. In c) gilt \(x\neq0\). Zusammenfassen ergibt \(\frac{8}{x}=2\), also \(x=4\), zulässig. 4. In d) gilt \(x\neq0\). Aus \(\frac{1}{2x}=\frac{1}{10}\) folgt \(2x=10\) und damit \(x=5\), zulässig.

Antwort

a) \(x=3\) bei \(x\neq-1\) b) \(x=10\) c) \(x=4\) bei \(x\neq0\) d) \(x=5\) bei \(x\neq0\)
4134568
Bestimme die Lösung der folgenden Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{5}{x} - \frac{1}{2} = \frac{3}{x}\) Gib zusätzlich die Definitionsmenge \(D\) an.

Denkanstöße

- Was darfst du für \(x\) nicht einsetzen, damit der Nenner nicht null wird? - Wie kannst du die Gleichung umformen, damit die Variable \(x\) nicht mehr im Nenner steht? - Kannst du die Terme mit \(x\) auf eine Seite der Gleichung bringen?

Lösung

1. Der Nenner wird für \(x=0\) null. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). 2. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \(2x\) ergibt \(10-x=6\). 3. Subtraktion von \(10\) ergibt \(-x=-4\). 4. Division durch \(-1\) liefert \(x=4\). 5. Da \(4\in D\), ist der Wert eine Lösung.

Antwort

\(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\); \(x = 4\)
4134588
Ermittle die Lösungsmenge \(L\) der Gleichung: \(\frac{2}{x-1} = \frac{5}{2x+1}\)

Denkanstöße

- Welche Werte für \(x\) führen dazu, dass einer der Nenner null wird? - Mit welchem Produkt kannst du beide Seiten multiplizieren, damit keine Nenner mehr vorkommen? - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen.

Lösung

1. Aus \(x-1\neq0\) und \(2x+1\neq0\) folgt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-0{,}5;1\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit \((x-1)(2x+1)\) ergibt \(2(2x+1)=5(x-1)\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(4x+2=5x-5\). 4. Daraus folgt \(x=7\). 5. Da \(7\in D\), ist \(L=\{7\}\).

Antwort

\(L = \{7\}\)
4134628
Bestimme die Zahl \(x\), die man zum Nenner des Bruchs \(\frac{5}{12}\) addieren muss, damit der neue Bruch den Wert \(\frac{1}{3}\) hat. Beachte, dass der neue Nenner nicht null sein darf.

Denkanstöße

- Schreibe zuerst den veränderten Nenner als Term mit \(x\). - Prüfe, für welchen Wert dieser Nenner null wäre. - Forme anschließend die Gleichung mit den beiden Brüchen so um, dass keine Nenner mehr vorkommen.

Lösung

1. Der neue Bruch ist \(\frac{5}{12+x}\); daher muss \(x\neq-12\) gelten. 2. Multiplikation beider Seiten von \(\frac{5}{12+x}=\frac13\) mit \(3(12+x)\) ergibt \(15=12+x\). 3. Somit ist \(x=3\). Dieser Wert liegt in der Definitionsmenge.

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{-12\}\); \(x=3\).
4134658
Bestimme über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) die Definitionsmenge \(D\) für die folgende Bruchgleichung und berechne anschließend den Wert für \(x\). Führe zur Überprüfung eine Probe durch. \(\frac{18}{x-4} = 6\)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn der Nenner eines Bruchs null wird? - Wie kannst du den Bruch auflösen, damit kein \(x\) mehr im Nenner steht? - Hast du am Ende geprüft, ob dein Ergebnis laut Definitionsmenge überhaupt erlaubt ist?

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmenge: Der Nenner darf nicht null werden. Aus \(x - 4 = 0\) folgt \(x = 4\). Somit ist \(D = \mathbb{Q} \setminus \{4\}\). 2. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Nenner \((x - 4)\): \(18 = 6 \cdot (x - 4)\). 3. Auflösen der Klammer auf der rechten Seite: \(18 = 6x - 24\). 4. Addition von \(24\) auf beiden Seiten: \(42 = 6x\). 5. Division durch \(6\): \(x = 7\). Da \(7 \in D\), ist dies eine mögliche Lösung. 6. Probe durch Einsetzen von \(x = 7\) in die Ausgangsgleichung: \(\frac{18}{7 - 4} = \frac{18}{3} = 6\). Die Aussage \(6 = 6\) ist wahr.

Antwort

\(D = \mathbb{Q} \setminus \{4\}\); \(x = 7\)
4134718
Bestimme für die folgenden Gleichungen jeweils die Definitionsmenge \(D\) über \(\mathbb{Q}\) und die Lösungsmenge \(L\). a) \(8x^{-1}=16\) b) \(4x^{-1}+5=7\)

Denkanstöße

- Schreibe den negativen Exponenten als Bruch. - Welcher Wert ist wegen des Nenners ausgeschlossen? - Multipliziere die Gleichung anschließend mit \(x\).

Lösung

1. Für beide Teilaufgaben gilt wegen \(x^{-1}=\frac{1}{x}\): \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\). 2. a) \(\frac{8}{x}=16\). Multiplikation mit \(x\) ergibt \(8=16x\), also \(x=0{,}5\). Daher \(L = \{0{,}5\}\). 3. b) \(4x^{-1}+5=7\) führt zu \(\frac{4}{x}=2\). Multiplikation mit \(x\) ergibt \(4=2x\), also \(x=2\). Daher \(L = \{2\}\).

Antwort

a) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\); \(L = \{0{,}5\}\) b) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\); \(L = \{2\}\)
4134748
Bestimme die Koordinaten des Schnittpunkts der Graphen der Funktionen \( f(x) = \frac{3}{x} \) und \( g(x) = \frac{2}{x-1} \). Gib zunächst die Definitionsmenge für die Gleichung \( f(x) = g(x) \) in \( \mathbb{Q} \) an.

Denkanstöße

- Was darf man für \( x \) nicht einsetzen, damit man nicht durch null teilt? - Wie kannst du eine Gleichung mit zwei Brüchen so umformen, dass keine Brüche mehr vorkommen? - Wenn du die \( x \)-Koordinate gefunden hast, wie erhältst du dann den zugehörigen \( y \)-Wert?

Lösung

1. Die Nenner dürfen nicht null werden. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;1\}\). 2. Für einen Schnittpunkt gilt \(\frac3x=\frac{2}{x-1}\). 3. Multiplikation beider Seiten mit \(x(x-1)\) ergibt \(3(x-1)=2x\). 4. Daraus folgt \(x=3\). 5. Da \(3\in D\), ist dies die x-Koordinate des Schnittpunkts. 6. Es gilt \(f(3)=1\). Somit ist der Schnittpunkt \((3\mid1)\).

Antwort

Die Definitionsmenge ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;1\}\). Der Schnittpunkt der Graphen ist \((3\mid1)\).
4134808
Bestimme die Definitionsmenge \(D\) und die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{5}{2x+4}=\frac{3}{x+1}\)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst alle Werte, für die einer der Nenner null wird. - Mit welchem Produkt kannst du beide Seiten multiplizieren, sodass keine Nenner mehr vorkommen? - Prüfe den berechneten Wert am Ende gegen \(D\).

Lösung

1. Aus \(2x+4\neq0\) und \(x+1\neq0\) folgt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2;-1\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit \((2x+4)(x+1)\) ergibt \(5(x+1)=3(2x+4)\). 3. Daraus folgt \(x=-7\). 4. Da \(-7\in D\), ist \(L=\{-7\}\).

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2;-1\}\); \(L=\{-7\}\)
4135468
Gegeben sind die Funktionen \(f\) und \(g\) durch ihre Funktionsterme: \(f(x)=\frac{6}{x}-3\) und \(g(x)=\frac{2}{x}+1\). Berechne die Koordinaten des Schnittpunkts der Graphen der Funktionen sowie die Nullstellen der beiden Funktionen.

Denkanstöße

- Welche Gleichung müssen die Funktionswerte an einem Schnittpunkt erfüllen? - Welchen Funktionswert besitzt eine Nullstelle? - Beachte bei den entstehenden Bruchgleichungen die Definitionsmenge.

Lösung

1. Für den Schnittpunkt gilt \(f(x)=g(x)\), also \(\frac{6}{x}-3=\frac{2}{x}+1\). 2. Daraus folgt \(\frac{4}{x}=4\) und damit \(x=1\). 3. Es ist \(f(1)=3\), also liegt der Schnittpunkt bei \((1\mid3)\). 4. Aus \(f(x)=0\) folgt \(\frac{6}{x}=3\), also \(x=2\). 5. Aus \(g(x)=0\) folgt \(\frac{2}{x}=-1\), also \(x=-2\).

Antwort

Schnittpunkt: \((1\mid3)\) Nullstelle von \(f\): \((2\mid0)\) Nullstelle von \(g\): \((-2\mid0)\)
4136388
Ermittle die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{12}{z}=\frac{15}{z+1}\)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Definitionsmenge aus den beiden Nennern. - Mit welchem Produkt kannst du beide Seiten multiplizieren, sodass keine Nenner mehr vorkommen? - Prüfe den berechneten Wert gegen \(D\).

Lösung

1. Es gilt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-1;0\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit \(z(z+1)\) ergibt \(12(z+1)=15z\). 3. Daraus folgt \(z=4\). 4. Da \(4\in D\), ist \(L=\{4\}\).

Antwort

\(L=\{4\}\)
4140388
Bestimme die Definitionsmenge \(D\subseteq\mathbb{Q}\) und die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Bruchgleichung: \(\frac{3x-9}{x+2}=0\)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Wert, der den Nenner null machen würde. - Ein Bruch kann nur dann den Wert null haben, wenn sein Zähler null und sein Nenner zugleich ungleich null ist. - Prüfe den aus dem Zähler erhaltenen Kandidaten gegen \(D\).

Lösung

1. Der Nenner darf nicht null sein. Aus \(x+2=0\) folgt \(x=-2\), also \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). 2. Ein definierter Bruch ist genau dann null, wenn sein Zähler null ist. Daher gilt \(3x-9=0\). 3. Daraus folgt \(x=3\). Da \(3\in D\), ist \(L=\{3\}\).

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\) \(L=\{3\}\)
4141858
Bestimme die Koordinaten des Schnittpunkts der Graphen der Funktionen \(f(x) = 5\) und \(g(x) = \frac{2x+8}{x-2}\).

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Gleichung der Funktionen, wenn sich ihre Graphen schneiden? - Wie kannst du den Nenner in einer Bruchgleichung eliminieren? - Hast du am Ende geprüft, ob dein berechneter \(x\)-Wert laut Definitionsmenge erlaubt ist? - Vergiss nicht, dass ein Punkt immer aus einer \(x\)- und einer \(y\)-Koordinate besteht.

Lösung

1. Gleichsetzen der Funktionsterme: \(5 = \frac{2x+8}{x-2}\). 2. Bestimmung der Definitionsmenge: \(x \neq 2\). 3. Multiplikation der Gleichung mit dem Nenner \((x-2)\): \(5(x-2) = 2x+8\). 4. Auflösen der Klammer und Zusammenfassen: \(5x - 10 = 2x + 8\). 5. Isolieren der Unbekannten \(x\): \(3x = 18 \implies x = 6\). 6. Da \(f(x) = 5\) eine konstante Funktion ist, ist der \(y\)-Wert für jeden Punkt auf dem Graphen \(5\). 7. Der Schnittpunkt ist \(S(6 \mid 5)\).

Antwort

Der Schnittpunkt liegt bei \((6 \mid 5)\).
4148488
Bestimme die Definitionsmenge \(D\) und berechne die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Bruchgleichung: \(\frac{x+2}{2x-5} = 3\)

Denkanstöße

- Überlege zuerst, für welche Werte von \(x\) der Nenner des Bruchs null werden würde. - Wie kannst du den Bruch auflösen, um eine lineare Gleichung zu erhalten? - Vergiss am Ende nicht zu prüfen, ob dein Ergebnis in der Definitionsmenge liegt.

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmenge: Der Nenner darf nicht null sein. \(2x - 5 \neq 0 \Rightarrow 2x \neq 5 \Rightarrow x \neq 2{,}5\). Somit ist \(D = \mathbb{Q} \setminus \{2{,}5\}\). 2. Multiplikation der Gleichung mit dem Nenner \((2x-5)\): \(x + 2 = 3 \cdot (2x - 5)\). 3. Ausmultiplizieren und nach \(x\) auflösen: \(x + 2 = 6x - 15\) \(17 = 5x\) \(x = 3{,}4\). 4. Abgleich mit der Definitionsmenge: \(3{,}4 \in D\). Lösungsmenge: \(L = \{3{,}4\}\).

Antwort

\(D = \mathbb{Q} \setminus \{2{,}5\}\); \(L = \{3{,}4\}\)
4150978
Gegeben ist die Bruchgleichung \(\frac{2x}{x-5}-1=\frac{10}{x-5}\). 1. Bestimme die Definitionsmenge \(D\). 2. Löse die Gleichung rechnerisch. 3. Gib die Lösungsmenge \(L\) an und begründe dein Ergebnis kurz.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Wert, der den Nenner null machen würde. - Multipliziere anschließend die gesamte Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner. - Prüfe den berechneten Wert gegen \(D\), bevor du \(L\) angibst.

Lösung

1. Wegen \(x-5\neq0\) gilt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{5\}\). 2. Multiplikation mit \(x-5\) ergibt \(2x-(x-5)=10\). 3. Daraus folgt \(x+5=10\) und damit \(x=5\). 4. Da \(5\notin D\), ist der einzige rechnerische Kandidat ausgeschlossen. Somit gilt \(L=\emptyset\).

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{5\}\); \(L=\emptyset\)
4155208
Bestimme die Lösungsmenge der Bruchgleichung für \(x\in\mathbb{Q}\setminus\{-1;1\}\): \(\frac{6}{x-1}=\frac{4}{x+1}\)

Denkanstöße

- Mit welcher Multiplikation kannst du beide Nenner beseitigen? - Achte beim Ausmultiplizieren auf die Vorzeichen. - Prüfe den berechneten Wert am Ende gegen die vorgegebene Definitionsmenge.

Lösung

1. Multiplikation beider Seiten mit \((x-1)(x+1)\) ergibt \(6(x+1)=4(x-1)\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(6x+6=4x-4\). 3. Daraus folgt \(2x=-10\), also \(x=-5\). 4. Da \(-5\in\mathbb{Q}\setminus\{-1;1\}\), ist \(L=\{-5\}\).

Antwort

\(L=\{-5\}\)
4239568
Untersuche, ob die Bruchgleichung \(\frac{2}{x-1} = \frac{x+1}{x-1}\) eine Lösung in der Menge der rationalen Zahlen besitzt. Begründe deine Antwort unter Berücksichtigung der Definitionsmenge.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, welcher Wert wegen des Nenners ausgeschlossen ist. - Beseitige den Nenner erst danach durch Multiplikation. - Prüfe zum Schluss, ob der berechnete Wert zur Definitionsmenge gehört.

Lösung

1. Definitionsmenge: Wegen des Nenners \(x-1\) gilt \(D = \mathbb{Q} \setminus \{1\}\). 2. Für \(x \in D\) darf die Gleichung mit \(x-1\) multipliziert werden. Es folgt \(2=x+1\). 3. Daraus ergibt sich \(x=1\). 4. Dieser Wert gehört nicht zur Definitionsmenge. Daher besitzt die Bruchgleichung keine Lösung: \(L=\emptyset\).

Antwort

Keine Lösung: \(L=\emptyset\), weil der rechnerische Kandidat \(x=1\) nicht zur Definitionsmenge gehört.
4280158
Bestimme für die folgenden Bruchterme alle Werte von \(x\), für die der Term den Wert \(0\) ergibt. Berücksichtige dabei, dass der Nenner niemals \(0\) sein darf. 1) \(\frac{x-12}{3x}\) 2) \(\frac{(x-5)(x+5)}{x+5}\) 3) \(\frac{x(x+2)}{x-2}\)

Denkanstöße

- Wann ist ein Bruch gleich \(0\)? - Bei einem Produkt im Zähler kann jeder einzelne Faktor eine Nullstelle liefern. - Prüfe jeden Zählerkandidaten anschließend im ursprünglichen Nenner.

Lösung

1. Ein Bruchterm ist genau dann \(0\), wenn sein Zähler \(0\) und sein Nenner zugleich ungleich \(0\) ist. 2. In 1) führt \(x-12=0\) zu \(x=12\). Der Nenner ist dann \(36\neq0\). 3. In 2) wird der Zähler für \(x=5\) oder \(x=-5\) null. Für \(x=-5\) wird jedoch auch der Nenner \(0\), daher bleibt nur \(x=5\). 4. In 3) gilt \(x(x+2)=0\), also \(x=0\) oder \(x=-2\). Für beide Werte ist der Nenner ungleich \(0\).

Antwort

1) \(x=12\) 2) \(x=5\) 3) \(x=0\) und \(x=-2\)
5534428
Im Diagramm sind die Graphen der Funktionen \(f\) und \(g\) dargestellt. Der Funktionsterm von \(f\) ist ein Bruchterm. a) Lies den Schnittpunkt der beiden Graphen möglichst genau am Raster ab und gib ihn als \(S(x\mid y)\) an. b) Gib die Lösungsmenge der Gleichung \(f(x)=g(x)\) im dargestellten Bereich an. Erkläre kurz den Zusammenhang zwischen dem Schnittpunkt und der Lösung.
Abbildung zur Aufgabe 553442

Denkanstöße

- Suche im Diagramm nach dem Punkt, der auf beiden Graphen liegt. - Lies zuerst die x- und y-Koordinate am Raster ab. - Bei \(f(x)=g(x)\) sind genau die x-Koordinaten von Schnittpunkten relevant.

Lösung

1. Im Diagramm schneiden sich die beiden Graphen im Punkt \(S(2\mid2)\). 2. An einem Schnittpunkt haben \(f\) und \(g\) denselben Funktionswert. Deshalb erfüllt die x-Koordinate des Schnittpunkts die Gleichung \(f(x)=g(x)\). 3. Im dargestellten Bereich ist daher \(L=\{2\}\).

Antwort

a) \(S(2\mid2)\) b) \(L=\{2\}\) im dargestellten Bereich; die Lösung ist die x-Koordinate des Schnittpunkts.
5534448
Im Diagramm sind die Graphen \(f\) und \(g\) dargestellt. a) Lies alle Schnittpunkte der beiden Graphen möglichst genau am Raster ab. b) Gib daraus die Lösungsmenge der Gleichung \(f(x)=g(x)\) im dargestellten Bereich an und erkläre, welche Koordinaten der Schnittpunkte dafür entscheidend sind.
Abbildung zur Aufgabe 553444

Denkanstöße

- Suche nach allen Stellen, an denen sich die beiden Graphen kreuzen. - Nutze die ganzzahligen Rasterlinien zum Ablesen der Koordinaten. - Für die Gleichung \(f(x)=g(x)\) benötigst du die x-Koordinaten der Schnittpunkte.

Lösung

1. Im Diagramm lassen sich die Schnittpunkte \(S_1(-3\mid-2)\) und \(S_2(2\mid3)\) ablesen. 2. Für die Gleichung \(f(x)=g(x)\) sind die x-Koordinaten der Schnittpunkte die Lösungen. 3. Im dargestellten Bereich ist daher \(L=\{-3;2\}\).

Antwort

a) \(S_1(-3\mid-2)\), \(S_2(2\mid3)\) b) \(L=\{-3;2\}\); entscheidend sind die x-Koordinaten der Schnittpunkte.
4100688
Felix läuft im Durchschnitt \(1\,\text{km/h}\) schneller als Henrik. Für eine Strecke von \(21\,\text{km}\) braucht Felix genauso viel Zeit wie Henrik für \(18\,\text{km}\). Bezeichne Henriks Geschwindigkeit mit \(v\). Stelle eine Bruchgleichung auf, die die gleichen Laufzeiten beschreibt, und bestimme Henriks Geschwindigkeit. Prüfe kurz, ob dein Ergebnis im Sachzusammenhang zulässig ist.

Denkanstöße

- Welche Beziehung verbindet Strecke, Geschwindigkeit und benötigte Zeit? - Drücke die beiden Geschwindigkeiten mit derselben Variablen aus. - Welche beiden Zeit-Ausdrücke müssen wegen der Aussage „genauso viel Zeit“ übereinstimmen?

Lösung

1. Henrik läuft mit \(v\,\text{km/h}\), Felix mit \((v+1)\,\text{km/h}\). Im Sachzusammenhang gilt \(v>0\). 2. Mit \(\text{Zeit}=\frac{\text{Strecke}}{\text{Geschwindigkeit}}\) und den gleichen Laufzeiten erhält man \(\frac{21}{v+1}=\frac{18}{v}\). 3. Multiplikation beider Seiten mit \(v(v+1)\) ergibt \(21v=18(v+1)\). 4. Daraus folgt \(21v=18v+18\), also \(3v=18\) und damit \(v=6\). 5. \(v=6\,\text{km/h}\) ist positiv und daher im Sachzusammenhang zulässig.

Antwort

\(\frac{21}{v+1}=\frac{18}{v}\) mit \(v>0\); Henrik läuft mit \(6\,\text{km/h}\).
4132578
Gegeben sind die Funktionen \(f(x)=\frac{12}{x}\) und \(g(x)=\frac{3}{x}+1{,}5\). a) Ermittle rechnerisch den Schnittpunkt \(P\) der beiden Graphen im ersten Quadranten. b) Eine dritte Funktion \(h(x)=mx-1\) verläuft ebenfalls durch diesen Punkt \(P\). Bestimme die Steigung \(m\). c) Begründe anhand der Schnittpunktgleichung, warum die Graphen von \(f\) und \(g\) im Bereich \(x>0\) genau einen Schnittpunkt haben.

Denkanstöße

- Was muss für die Funktionswerte an einem Schnittpunkt gelten? - Wie kannst du nach dem Bestimmen von \(P\) die Gerade \(h\) verwenden, um \(m\) zu finden? - Welche Art von Gleichung entsteht aus der Schnittpunktgleichung, nachdem der Nenner beseitigt ist?

Lösung

1. Für einen Schnittpunkt gilt \(\frac{12}{x}=\frac{3}{x}+1{,}5\). 2. Daraus folgt \(\frac{9}{x}=1{,}5\). Da \(x>0\), darf mit \(x\) multipliziert werden: \(9=1{,}5x\), also \(x=6\). 3. Der zugehörige y-Wert ist \(f(6)=2\). Somit ist \(P(6\mid2)\). 4. Für b) wird \(P\) in \(h\) eingesetzt: \(2=6m-1\). Damit gilt \(m=0{,}5\). 5. Für c) führt die Schnittpunktgleichung im Bereich \(x>0\) äquivalent auf die lineare Gleichung \(9=1{,}5x\). Diese hat genau eine Lösung, also gibt es dort genau einen Schnittpunkt.

Antwort

a) \(P(6\mid2)\) b) \(m=0{,}5\) c) Die Schnittpunktgleichung ist für \(x>0\) äquivalent zu \(9=1{,}5x\); diese lineare Gleichung hat genau eine Lösung.
4134488
Betrachte die beiden Gleichungen: (I) \(\frac{x+4}{2x-6} = 0\) (II) \(\frac{10}{x+1} = 0\) a) Berechne die Lösung für Gleichung (I). b) Begründe ohne Rechnung, warum Gleichung (II) keine Lösung besitzt. c) Was lässt sich aufgrund deines Ergebnisses aus Aufgabenteil b) über den Graphen der Funktion \(h(x) = \frac{10}{x+1}\) und dessen Schnittpunkte mit der x-Achse sagen?

Denkanstöße

- Wann genau wird ein Bruchterm gleich null? - Schau dir die Zähler der beiden Gleichungen genau an. - Was bedeutet es für den Graphen einer Funktion, wenn eine Gleichung der Form \(f(x)=0\) keine Lösung besitzt?

Lösung

1. Lösung von Gleichung (I): Ein Bruch wird Null, wenn der Zähler Null ist. \(x + 4 = 0\) ergibt \(x = -4\). Da der Nenner für \(x = -4\) nicht Null wird (\(2 \cdot (-4) - 6 = -14\)), ist \(x = -4\) die Lösung. 2. Begründung für Gleichung (II): Ein Bruchterm kann nur dann den Wert Null annehmen, wenn sein Zähler Null ist. Da im Zähler die konstante Zahl \(10\) steht, kann der gesamte Term niemals Null werden. 3. Graphische Schlussfolgerung: Da die Gleichung \(\frac{10}{x+1} = 0\) keine Lösung besitzt, hat der Graph der Funktion \(h\) keinen Schnittpunkt mit der x-Achse (die x-Achse entspricht der Geraden \(y = 0\)).

Antwort

a) \(x = -4\) b) Da der Zähler konstant \(10\) ist und niemals Null werden kann, hat die Gleichung keine Lösung. c) Der Graph der Funktion \(h(x)\) besitzt keinen Schnittpunkt mit der x-Achse.
4134528
Ermittle die Lösung der Gleichungen. Achte dabei auf die Definitionsmenge. a) \(\frac{x+6}{x} = 3\) b) \(\frac{3}{x-2} = \frac{6}{x+1}\) c) \(\frac{1}{x} + \frac{1}{3x} = 4\) d) \(\frac{3x-12}{x+2} = 0\)

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Werte nicht zur Definitionsmenge gehören, weil ein Nenner null würde. - Wenn auf beiden Seiten je ein Bruch steht, kannst du beide Seiten mit den beiden Nennern multiplizieren. - Wie findest du einen gemeinsamen Nenner, wenn mehrere Brüche auf einer Seite stehen? - Was passiert mit den Nennern, wenn du die gesamte Gleichung mit einem gemeinsamen Nenner multiplizierst?

Lösung

1. In a) ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). Multiplikation mit \(x\) ergibt \(x+6=3x\), also \(x=3\). Damit ist \(L=\{3\}\). 2. In b) ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-1;2\}\). Multiplikation beider Seiten mit \((x-2)(x+1)\) ergibt \(3(x+1)=6(x-2)\). Daraus folgt \(x=5\), also \(L=\{5\}\). 3. In c) ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). Ein gemeinsamer Nenner ist \(3x\). Multiplikation der gesamten Gleichung mit \(3x\) ergibt \(4=12x\), also \(x=\frac13\) und \(L=\{\frac13\}\). 4. In d) ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). Für einen Bruchwert \(0\) muss \(3x-12=0\) gelten. Daher ist \(x=4\) und \(L=\{4\}\).

Antwort

a) \(D=\mathbb Q\setminus\{0\}\), \(L=\{3\}\) b) \(D=\mathbb Q\setminus\{-1;2\}\), \(L=\{5\}\) c) \(D=\mathbb Q\setminus\{0\}\), \(L=\{\frac13\}\) d) \(D=\mathbb Q\setminus\{-2\}\), \(L=\{4\}\)
4134548
Gegeben ist \(g(x)=\frac{2x-6}{x+b}\) mit \(b\in\mathbb{Q}\). Die maximale Definitionsmenge ist \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-5\}\). a) Bestimme \(b\). b) Bestimme die Nullstelle von \(g\). c) Löse die Bruchgleichung \(g(x)=1\) und führe eine Probe durch. d) Erkläre, warum die Nullstelle aus b) unabhängig von \(b\) bei demselben \(x\)-Wert liegt, solange dieser Wert zur Definitionsmenge gehört.

Denkanstöße

- Welche Gleichung beschreibt die ausgeschlossene Nennerstelle? - Unter welcher Bedingung ist ein Bruch gleich null? - Beachte beim Lösen von \(g(x)=1\) zuerst die Definitionsmenge und prüfe deine Lösung anschließend im ursprünglichen Term. - Welcher Teil des Funktionsterms enthält \(b\), und welcher Teil bestimmt die Nullstelle?

Lösung

1. Der ausgeschlossene Wert entsteht durch \(x+b=0\). Weil \(x=-5\) ausgeschlossen ist, gilt \(-5+b=0\), also \(b=5\). 2. Für die Nullstelle muss der Zähler null und der Nenner ungleich null sein: \(2x-6=0\). Daraus folgt \(x=3\); der Nenner ist dort \(8\neq0\). 3. Mit \(b=5\) lautet die Bruchgleichung \(\frac{2x-6}{x+5}=1\). Für \(x\neq-5\) folgt \(2x-6=x+5\), also \(x=11\). Probe: \(g(11)=\frac{22-6}{16}=1\). 4. Der Parameter \(b\) verändert nur den Nenner und damit die ausgeschlossene Stelle. Die Nullstelle wird durch den Zähler \(2x-6\) bestimmt, sofern der Nenner bei \(x=3\) nicht null ist.

Antwort

a) \(b=5\) b) \(x=3\) c) \(x=11\); Probe: \(g(11)=1\) d) Die Nullstelle wird durch \(2x-6=0\) bestimmt; \(b\) darf nur nicht dazu führen, dass \(x=3\) ausgeschlossen ist.
4134638
Bei einem Bruch ist der Zähler um \(5\) kleiner als der Nenner. Wenn man sowohl zum Zähler als auch zum Nenner \(3\) addiert, erhält man einen neuen Bruch mit dem Wert \(\frac{3}{4}\). Bestimme den ursprünglichen Bruch und berücksichtige dabei die Definitionsmenge des ursprünglichen und des veränderten Bruchs.

Denkanstöße

- Drücke Zähler und Nenner zunächst mit nur einer Variablen aus. - Prüfe sowohl den ursprünglichen als auch den nach der Änderung entstehenden Nenner auf den Wert null. - Übersetze anschließend den angegebenen neuen Bruchwert in eine Gleichung.

Lösung

1. Sei \(n\) der ursprüngliche Nenner. Dann ist der Zähler \(n-5\). Für den ursprünglichen Bruch gilt \(n\neq0\); für den veränderten Bruch gilt zusätzlich \(n\neq-3\). 2. Die Bedingung führt auf \(\frac{n-2}{n+3}=\frac34\). 3. Multiplikation beider Seiten mit \(4(n+3)\) ergibt \(4(n-2)=3(n+3)\). Daraus folgt \(n=17\). 4. Der Zähler ist \(12\). Die Bedingungen für die Definitionsmenge sind erfüllt.

Antwort

Der ursprüngliche Bruch ist \(\frac{12}{17}\).
4134648
In einem Bruch ist der Nenner um \(1\) größer als das Dreifache des Zählers. Wenn man den Zähler verdoppelt und vom Nenner \(5\) subtrahiert, erhält man einen Bruch mit dem Wert \(1\). Welcher Bruch war dies ursprünglich? Beachte die zulässigen Nennerwerte.

Denkanstöße

- Drücke den Nenner mithilfe des Zählers als Variable aus. - Prüfe die Nenner vor und nach der beschriebenen Änderung getrennt auf den Wert null. - Ein Bruch hat den Wert \(1\), wenn Zähler und zulässiger Nenner gleich sind.

Lösung

1. Sei \(z\) der Zähler. Dann ist der ursprüngliche Nenner \(3z+1\), also muss \(3z+1\neq0\) gelten. Der veränderte Nenner ist \(3z-4\), also muss zusätzlich \(3z-4\neq0\) gelten. 2. Die Bedingung führt auf \(\frac{2z}{3z-4}=1\). 3. Multiplikation mit dem zulässigen Nenner ergibt \(2z=3z-4\), also \(z=4\). 4. Der ursprüngliche Nenner ist \(3\cdot4+1=13\). Der Wert \(z=4\) erfüllt beide Nennerbedingungen.

Antwort

Der ursprüngliche Bruch ist \(\frac{4}{13}\).
4134668
Ermittle die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Denke daran, zuerst die Definitionsmenge festzulegen. \(\frac{2x + 10}{x + 2} = 3\)

Denkanstöße

- Welche Werte darf \(x\) im Nenner nicht annehmen? - Kannst du die Gleichung so umformen, dass sie wie eine normale lineare Gleichung aussieht? - Vergiss nicht, das Ergebnis in die Lösungsmenge zu schreiben.

Lösung

1. Definitionsmenge bestimmen: Der Nenner \(x + 2\) wird für \(x = -2\) null, daher ist \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-2\}\). 2. Multiplikation mit dem Nenner \((x + 2)\): \(2x + 10 = 3 \cdot (x + 2)\). 3. Klammer ausmultiplizieren: \(2x + 10 = 3x + 6\). 4. Gleichung nach \(x\) auflösen: Subtraktion von \(2x\) ergibt \(10 = x + 6\). Subtraktion von \(6\) ergibt \(x = 4\). 5. Abgleich mit der Definitionsmenge: \(4\) ist in \(D\) enthalten. 6. Probe: \(\frac{2 \cdot 4 + 10}{4 + 2} = \frac{8 + 10}{6} = \frac{18}{6} = 3\). Die Lösung ist korrekt.

Antwort

\(L = \{4\}\)
4134678
Gegeben ist über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) die Bruchgleichung: \(\frac{4}{x - 1} = \frac{6}{x + 1}\) Berechne die Lösung der Gleichung und überprüfe dein Ergebnis mit einer Probe. Gib auch die Definitionsmenge an.

Denkanstöße

- Hier stehen auf beiden Seiten Brüche. Mit welchem gemeinsamen Nenner kannst du beide Seiten multiplizieren? - Führe diese Multiplikation für jeden Term vollständig aus. - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen.

Lösung

1. Die Nenner werden für \(x=1\) und \(x=-1\) null. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-1;1\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit dem gemeinsamen Nenner \((x-1)(x+1)\) ergibt \(4(x+1)=6(x-1)\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(4x+4=6x-6\). 4. Daraus folgt \(x=5\). 5. Da \(5\in D\), ist der Wert zulässig. 6. Probe: \(\frac{4}{5-1}=1\) und \(\frac{6}{5+1}=1\). Beide Seiten stimmen überein.

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{-1;1\}\); \(L=\{5\}\). Probe für \(x=5\): \(\frac{4}{5-1}=1\) und \(\frac{6}{5+1}=1\).
4134698
Gegeben ist die Bruchgleichung \(\frac{2x-1}{x+3}=\frac{4x+5}{2x-1}\). a) Bestimme die Definitionsmenge \(D\). b) Berechne die Lösungsmenge \(L\), indem du beide Seiten mit den Nennern multiplizierst.

Denkanstöße

- Achte beim Ausmultiplizieren der Klammern auf alle Glieder, besonders auf die Vorzeichen. - Was passiert mit den quadratischen Termen (\(x^2\)), wenn du sie auf beiden Seiten der Gleichung findest? - Kannst du den Bruch am Ende noch kürzen?

Lösung

1. Aus \(x+3\neq0\) und \(2x-1\neq0\) folgt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-3;0{,}5\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit \((x+3)(2x-1)\) ergibt \((2x-1)^2=(x+3)(4x+5)\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(4x^2-4x+1=4x^2+17x+15\). 4. Nach Subtraktion von \(4x^2\) folgt \(-4x+1=17x+15\). 5. Damit ist \(-14=21x\) und somit \(x=-\frac23\). 6. Da \(-\frac23\in D\), gilt \(L=\{-\frac23\}\).

Antwort

a) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-3; 0{,}5\}\) b) \(L = \{-\frac{2}{3}\}\)
4134728
Untersuche die Struktur der folgenden Gleichungen und bestimme die Lösungsmengen. Achte dabei besonders auf die Definitionsmenge. a) \((x - 5)^{-1} = 0{,}2\) b) \(x^{-1} - 5^{-1} = 0{,}2\) c) Erkläre ohne Rechnung, warum die Gleichung \(x^{-2} = -1\) keine rationale Lösung besitzen kann.

Denkanstöße

- Achte genau darauf, worauf sich der negative Exponent bezieht – auf eine Klammer oder nur auf ein einzelnes Zeichen. - Wie bestimmt man den Kehrwert einer Dezimalzahl? - Überlege dir, welche Vorzeichen das Ergebnis einer Quadratzahl haben kann.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Der Term \((x-5)^{-1}\) entspricht \(\frac{1}{x-5}\). Der Nenner darf nicht null sein, also \(x \neq 5\). Definitionsmenge \(D = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\). Die Gleichung \(\frac{1}{x-5} = 0{,}2\) wird zu \(1 = 0{,}2(x-5)\). Ausmultiplizieren ergibt \(1 = 0{,}2x - 1\), also \(2 = 0{,}2x\). Daraus folgt \(x = 10\). Da \(10 \in D\), ist \(L = \{10\}\). 2. Teilaufgabe b): Der Term \(x^{-1} - 5^{-1}\) entspricht \(\frac{1}{x} - \frac{1}{5}\). Hier darf \(x\) nicht \(0\) sein, also \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\). Die Gleichung lautet \(\frac{1}{x} - 0{,}2 = 0{,}2\), was zu \(\frac{1}{x} = 0{,}4\) führt. Umstellen ergibt \(x = \frac{1}{0{,}4} = 2{,}5\). Da \(2{,}5 \in D\), ist \(L = \{2{,}5\}\). 3. Teilaufgabe c): Der Term \(x^{-2}\) ist gleich \(\frac{1}{x^2}\). Da Quadratzahlen rationaler Zahlen (außer der Null) stets positiv sind, ist auch ihr Kehrwert stets positiv. Ein positiver Wert kann niemals gleich \(-1\) sein.

Antwort

a) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\); \(L = \{10\}\) b) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\); \(L = \{2{,}5\}\) c) Ein Quadrat \(x^2\) ist für alle \(x \in \mathbb{Q} \setminus \{0\}\) stets positiv, daher ist auch der Kehrwert \(x^{-2}\) stets positiv und kann nicht \(-1\) sein.
4134738
Gegeben sind die zwei Terme \(T_1(x) = (3x)^{-1}\) und \(T_2(x) = 3x^{-1}\). a) Bestimme die Definitionsmenge für beide Terme. Unterscheiden sie sich? b) Bestimme die Lösungsmenge der Gleichung \(T_1(x) = T_2(x) + 4\). c) Untersuche, für welchen Wert von \(x\) die Gleichung \(T_1(x) = (x+4)^{-1}\) erfüllt ist.

Denkanstöße

- Schreibe die Terme zuerst als Brüche ohne negative Exponenten auf. - Welcher gemeinsame Nenner eignet sich in b) für \(3x\) und \(x\)? - Wenn zwei Brüche mit gleichem Zähler gleich sind, welche Beziehung müssen dann ihre Nenner erfüllen?

Lösung

1. Es gilt \(T_1(x)=\frac{1}{3x}\) und \(T_2(x)=\frac3x\). Beide Terme haben \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). 2. In b) lautet die Gleichung \(\frac{1}{3x}=\frac3x+4\). Ein gemeinsamer Nenner ist \(3x\). Multiplikation mit \(3x\) ergibt \(1=9+12x\), also \(x=-\frac23\). Damit ist \(L=\{-\frac23\}\). 3. In c) gilt \(\frac{1}{3x}=\frac{1}{x+4}\). Für eine Lösung mit gleichen Zählern müssen die Nenner gleich sein: \(3x=x+4\). Somit ist \(x=2\). Dieser Wert liegt in den Definitionsmengen beider Seiten.

Antwort

a) Nein, beide haben \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\). b) \(L = \{-\frac{2}{3}\}\) c) \(x = 2\)
4134758
Gegeben sind die Funktionen \(f:x\mapsto\frac4x\) und \(g:x\mapsto\frac1x+1\) mit der Definitionsmenge \(\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). Berechne die Stelle \(x\), an der beide Funktionen denselben Funktionswert besitzen, und gib diesen Wert an.

Denkanstöße

- Bringe die Terme mit \(x\) im Nenner auf dieselbe Seite. - Wie kannst du Brüche mit gleichem Nenner subtrahieren? - Prüfe, ob dein Ergebnis in der Definitionsmenge liegt.

Lösung

1. Für einen gemeinsamen Punkt gilt \(f(x)=g(x)\), also \(\frac4x=\frac1x+1\). 2. Subtraktion von \(\frac1x\) ergibt \(\frac3x=1\). 3. Multiplikation mit \(x\) liefert \(x=3\). 4. Der Wert \(3\) liegt in der Definitionsmenge. 5. Der gemeinsame Funktionswert ist \(f(3)=\frac43\).

Antwort

An der Stelle \( x = 3 \) besitzen beide Funktionen denselben Funktionswert \( y = \frac{4}{3} \) (bzw. \( 1\frac{1}{3} \)).
4134768
Untersuche rechnerisch, ob sich die Graphen der Funktionen \(f(x)=\frac{x+2}{x}\) und \(g(x)=\frac{x}{x-2}\) schneiden. Begründe dein Ergebnis durch das Lösen einer Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\).

Denkanstöße

- Setze die Funktionsterme gleich, um mögliche gemeinsame Punkte zu finden. - Löse die entstehende Gleichung durch gewöhnliches Ausmultiplizieren und Zusammenfassen. - Was bedeutet es für die Graphen, wenn eine Gleichung keine Lösung hat?

Lösung

1. Für die Gleichung gilt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;2\}\). 2. Gleichsetzen ergibt \(\frac{x+2}{x}=\frac{x}{x-2}\). 3. Multiplikation beider Seiten mit dem gemeinsamen Nenner \(x(x-2)\) ergibt \((x+2)(x-2)=x^2\). 4. Ausmultiplizieren liefert \(x^2-4=x^2\). 5. Daraus folgt der Widerspruch \(-4=0\). 6. Die Bruchgleichung besitzt keine Lösung. Daher schneiden sich die Graphen nicht.

Antwort

Die Graphen schneiden sich nicht. Die zugehörige Bruchgleichung führt auf den Widerspruch \(-4=0\); daher gibt es keinen Schnittpunkt.
4134818
Berechne die Lösungsmenge \(L\) der Gleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{1}{x-2}+\frac{1}{x+2}=\frac{4}{(x-2)(x+2)}\)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Definitionsmenge aus den Nennern. - Welche Faktoren enthält ein gemeinsamer Nenner bereits sichtbar? - Prüfe einen rechnerisch gefundenen Kandidaten immer gegen die ursprüngliche Definitionsmenge.

Lösung

1. Aus den Nennern folgt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2;2\}\). 2. Multiplikation mit dem gemeinsamen Nenner \((x-2)(x+2)\) ergibt \((x+2)+(x-2)=4\). 3. Damit gilt \(2x=4\), also \(x=2\). 4. Da \(2\notin D\), ist der Kandidat keine Lösung. Somit ist \(L=\emptyset\).

Antwort

\(L=\emptyset\)
4134858
Gegeben ist die Funktion \(g(x)=\frac{3x-6}{2x+4}\) mit der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). a) Bestimme die maximale Definitionsmenge \(D_g\). b) Löse die Bruchgleichung \(g(x)=1{,}5\) und interpretiere das Ergebnis am Graphen. c) Bestimme die Schnittpunkte des Graphen mit den Koordinatenachsen.

Denkanstöße

- Welcher Wert ist wegen des Nenners ausgeschlossen? - Welche Operation beseitigt in b) den Nenner, und für welche \(x\)-Werte ist sie zulässig? - Was bedeutet ein Widerspruch nach dem Umformen für die Lösungsmenge der Bruchgleichung?

Lösung

1. Der Nenner wird bei \(2x+4=0\), also bei \(x=-2\), null. Daher ist \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). 2. Für \(g(x)=1{,}5\) gilt \(\frac{3x-6}{2x+4}=1{,}5\). Multiplikation mit \(2x+4\) ist für \(x\in D_g\) erlaubt und ergibt \(3x-6=3x+6\). 3. Daraus folgt der Widerspruch \(-6=6\). Die Bruchgleichung besitzt also keine Lösung. Der Graph schneidet die Gerade \(y=1{,}5\) nicht. 4. Für den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse gilt \(g(0)=-1{,}5\), also \(S_y(0\mid-1{,}5)\). 5. Für den Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse muss der Zähler null sein: \(3x-6=0\). Daraus folgt \(x=2\), also \(S_x(2\mid0)\).

Antwort

a) \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\) b) \(3x-6=3x+6\) führt zu \(-6=6\); daher gibt es keine Lösung und der Graph schneidet \(y=1{,}5\) nicht. c) \(S_y(0\mid-1{,}5)\) und \(S_x(2\mid0)\)
4135428
Löse die folgende Gleichung über \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;4\}\): \(\frac{2x}{x-4}-\frac{x+4}{x}=1\)

Denkanstöße

- Multipliziere jeden Term der Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \(x(x-4)\). - Behandle das Produkt \((x+4)(x-4)\) als Ganzes und achte auf das Minuszeichen davor. - Prüfe den berechneten Wert am Ende gegen die vorgegebene Menge \(D\).

Lösung

1. Multiplikation mit dem gemeinsamen Nenner \(x(x-4)\) ergibt \(2x^2-(x+4)(x-4)=x(x-4)\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(2x^2-(x^2-16)=x^2-4x\). 3. Daraus folgt \(16=-4x\), also \(x=-4\). 4. Da \(-4\in D\), gilt \(L=\{-4\}\).

Antwort

\(L=\{-4\}\)
4135438
Ein Bruch lässt sich zu \(\frac{3}{4}\) kürzen. Wenn man sowohl zum Zähler als auch zum Nenner des ursprünglichen Bruchs jeweils \(12\) addiert, erhält man einen neuen Bruch mit dem Wert \(\frac{4}{5}\). Berechne Zähler und Nenner des ursprünglichen Bruchs. Beachte, dass weder der ursprüngliche noch der neue Nenner null sein darf.

Denkanstöße

- Nutze einen gemeinsamen Faktor, um einen beliebigen Bruch mit dem Wert \(\frac{3}{4}\) darzustellen. - Prüfe die Nenner vor und nach der Addition von \(12\) auf den Wert null. - Übersetze den neuen Bruchwert anschließend in eine Gleichung.

Lösung

1. Schreibe den ursprünglichen Bruch als \(\frac{3k}{4k}\). Dann muss \(k\neq0\) gelten. 2. Nach der Änderung lautet der Bruch \(\frac{3k+12}{4k+12}\); zusätzlich gilt \(4k+12\neq0\), also \(k\neq-3\). 3. Aus \(\frac{3k+12}{4k+12}=\frac{4}{5}\) folgt \(5(3k+12)=4(4k+12)\). 4. Damit gilt \(15k+60=16k+48\), also \(k=12\). 5. Dieser Wert ist zulässig. Zähler und Nenner sind \(36\) und \(48\).

Antwort

Der ursprüngliche Bruch ist \(\frac{36}{48}\).
4135448
Ein Bruch hat den Wert \(\frac{3}{2}\). Verringert man seinen Zähler um \(5\) und vergrößert seinen Nenner gleichzeitig um \(5\), so erhält man einen neuen Bruch, der dem Kehrwert des ursprünglichen Bruchs entspricht. Bestimme den ursprünglichen Bruch und beachte die zulässigen Nennerwerte.

Denkanstöße

- Drücke einen beliebigen Bruch mit dem Wert \(\frac{3}{2}\) mithilfe eines gemeinsamen Faktors aus. - Prüfe den ursprünglichen und den veränderten Nenner auf den Wert null. - Der neue Bruchwert ist der Kehrwert von \(\frac{3}{2}\); daraus entsteht eine Gleichung für den gemeinsamen Faktor.

Lösung

1. Schreibe den ursprünglichen Bruch als \(\frac{3k}{2k}\). Es gilt \(k\neq0\). 2. Der Kehrwert des ursprünglichen Bruchwerts ist \(\frac{2}{3}\). Der veränderte Nenner ist \(2k+5\), also muss \(2k+5\neq0\) gelten. 3. Aus \(\frac{3k-5}{2k+5}=\frac{2}{3}\) folgt \(3(3k-5)=2(2k+5)\). 4. Damit gilt \(9k-15=4k+10\), also \(k=5\). 5. Dieser Wert ist zulässig. Der ursprüngliche Bruch ist \(\frac{15}{10}\).

Antwort

Der ursprüngliche Bruch ist \(\frac{15}{10}\).
4135478
Bestimme die Koordinaten des Schnittpunkts der Graphen von \(f\) und \(g\) sowie die Nullstellen der Funktionen: \(f(x) = \frac{3}{x+2}\) \(g(x) = \frac{x-1}{x+2}\)

Denkanstöße

- Wenn zwei Brüche mit demselben Nenner gleich sein sollen, was kannst du über ihre Zähler sagen? - Überlege dir, unter welchen Bedingungen ein Bruch den Wert null annimmt. - Gibt es Werte für \(x\), die du von vornherein ausschließen musst?

Lösung

1. Beide Funktionen haben die Definitionsmenge \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). 2. Für den Schnittpunkt gilt \(\frac3{x+2}=\frac{x-1}{x+2}\). Da die Nenner gleich sind, müssen die Zähler gleich sein: \(3=x-1\). 3. Daraus folgt \(x=4\). 4. Es gilt \(f(4)=\frac12\). Der Schnittpunkt ist \(S(4\mid0{,}5)\). 5. Der Zähler von \(f\) ist die von null verschiedene Konstante \(3\); daher besitzt \(f\) keine Nullstelle. 6. Für \(g\) muss \(x-1=0\) gelten. Damit ist \(x=1\), und \(1\in D\). Die Nullstelle ist \((1\mid0)\).

Antwort

Schnittpunkt: \((4\mid0{,}5)\) Nullstelle von \(f\): Keine vorhanden Nullstelle von \(g\): \((1\mid0)\)
4135498
Die folgenden Bruchgleichungen entstehen jeweils aus einer Gleichung \(f(x)=g(x)\): (A) \(\frac{x}{x+3}=1\) (B) \(\frac{4}{x-2}=-2\) Löse beide Gleichungen unabhängig voneinander. Beschreibe anschließend für jede Gleichung, was die Lösungsmenge über gemeinsame Punkte der zugehörigen Graphen aussagt. Falls ein Schnittpunkt existiert, entscheide zusätzlich, ob er auf der \(y\)-Achse liegt.

Denkanstöße

- Löse jede Gleichung für sich und beachte die jeweilige Definitionsmenge. - Was bedeutet eine leere Lösungsmenge für eine Gleichung der Form \(f(x)=g(x)\)? - Welche \(x\)-Koordinate haben alle Punkte der \(y\)-Achse?

Lösung

1. Für (A) gilt \(x\neq-3\). Multiplikation mit \(x+3\) ergibt \(x=x+3\), also den Widerspruch \(0=3\). Daher ist \(L_A=\emptyset\); die zugehörigen Graphen haben keinen gemeinsamen Punkt. 2. Für (B) gilt \(x\neq2\). Multiplikation mit \(x-2\) ergibt \(4=-2(x-2)=-2x+4\). Daher ist \(x=0\) und somit \(L_B=\{0\}\). 3. Die \(x\)-Koordinate des Schnittpunkts zu (B) ist \(0\). Deshalb liegt dieser Schnittpunkt auf der \(y\)-Achse.

Antwort

(A) \(L_A=\emptyset\); die Graphen haben keinen gemeinsamen Punkt. (B) \(L_B=\{0\}\); der Schnittpunkt liegt auf der \(y\)-Achse.
4135508
Betrachte die beiden Funktionen mit den Termen \(f(x) = \frac{2x}{x-2}\) und \(g(x) = \frac{4}{x-2} + 1\). Untersuche rechnerisch, ob sich die Graphen der beiden Funktionen schneiden. Berücksichtige dabei die Definitionsmenge der zugrunde liegenden Bruchgleichung.

Denkanstöße

- Was musst du beim Lösen von Bruchgleichungen bezüglich der Nenner beachten? - Darf man jeden berechneten Wert für \(x\) am Ende auch wirklich in die ursprüngliche Gleichung einsetzen? - Was passiert an einer Stelle im Graphen, für die die Funktion gar nicht definiert ist?

Lösung

1. Der Nenner \(x-2\) darf nicht null sein. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\). 2. Für einen Schnittpunkt gilt \(\frac{2x}{x-2}=\frac4{x-2}+1\). 3. Multiplikation mit dem gemeinsamen Nenner \(x-2\) ergibt \(2x=4+(x-2)\). 4. Daraus folgt \(2x=x+2\) und somit \(x=2\). 5. Da \(2\notin D\), ist der berechnete Wert keine Lösung. 6. Die Bruchgleichung hat keine Lösung; daher haben die Graphen keinen Schnittpunkt.

Antwort

Die Graphen der Funktionen \(f\) und \(g\) haben keinen Schnittpunkt. Der rechnerisch erhaltene Kandidat \(x=2\) ist keine Lösung der ursprünglichen Bruchgleichung, weil \(2\notin D\).
4140398
Untersuche die folgende Gleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) auf ihre Lösungsmenge \(L\). Begründe dein Ergebnis rechnerisch. \(\frac{x}{x-4}+2=\frac{4}{x-4}\)

Denkanstöße

- Notiere zuerst den ausgeschlossenen Nennerwert. - Multipliziere die gesamte Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner. - Prüfe den berechneten Kandidaten gegen \(D\), bevor du \(L\) festlegst.

Lösung

1. Wegen \(x-4\neq0\) gilt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{4\}\). 2. Multiplikation mit \(x-4\) ergibt \(x+2(x-4)=4\). 3. Daraus folgt \(3x-8=4\), also \(x=4\). 4. Da \(4\notin D\), ist der einzige rechnerische Kandidat ausgeschlossen. Somit gilt \(L=\emptyset\).

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{4\}\); \(L=\emptyset\)
4140508
Bestimme über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) die Definitionsmenge und die Lösungsmenge der Gleichung: \(\frac{2x-3}{x+2}=\frac{2x+1}{x-1}\)

Denkanstöße

- Welche Werte gehören nicht zur Definitionsmenge, weil ein Nenner null würde? - Mit welchem Produkt kannst du beide Seiten multiplizieren, sodass keine Nenner mehr vorkommen? - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen. - Prüfe am Ende, ob dein Ergebnis in der Definitionsmenge liegt.

Lösung

1. Die Nenner dürfen nicht null werden. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2;1\}\). 2. Multiplikation beider Seiten mit \((x+2)(x-1)\) ergibt \((2x-3)(x-1)=(2x+1)(x+2)\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(2x^2-5x+3=2x^2+5x+2\). 4. Nach dem Subtrahieren von \(2x^2\) gilt \(-5x+3=5x+2\). 5. Auflösen nach \(x\) ergibt \(1=10x\), also \(x=0{,}1\). 6. Da \(0{,}1\in D\) gilt, ist die Lösung zulässig.

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{-2;1\}\); \(L=\{0{,}1\}\)
4140548
Ein Bruch hat die Form \(\frac{x}{x+10}\). a) Welchen Wert hat der Bruch für \(x=5\)? b) Um welchen Wert müsste man den Zähler vergrößern, damit der Wert des Bruches genau \(1\) beträgt, wenn der Nenner unverändert bleibt? c) Bestimme einen Wert für \(x\) mit \(x\neq0\), sodass der Wert des Bruches unverändert bleibt, wenn man den Zähler verdoppelt und zum Nenner \(15\) addiert.

Denkanstöße

- Wann hat ein Bruch den Wert \(1\)? - Wie kannst du in c) ausdrücken, dass ursprünglicher und veränderter Bruch denselben Wert haben? - Welche Vereinfachung ist möglich, weil in c) ausdrücklich \(x\neq0\) gilt?

Lösung

1. In a) gilt \(\frac{5}{5+10}=\frac{1}{3}\). 2. In b) sei \(k\) die Vergrößerung des Zählers. Aus \(\frac{x+k}{x+10}=1\) folgt \(x+k=x+10\), also \(k=10\). 3. In c) gilt \(\frac{x}{x+10}=\frac{2x}{x+25}\). Zusätzlich zu \(x\neq0\) dürfen \(x=-10\) und \(x=-25\) nicht eingesetzt werden. 4. Weil \(x\neq0\) vorgegeben ist, kann auf beiden Seiten durch \(x\) geteilt werden: \(\frac{1}{x+10}=\frac{2}{x+25}\). 5. Multiplikation beider Seiten mit \((x+10)(x+25)\) ergibt \(x+25=2(x+10)\), also \(x=5\). Dieser Wert ist zulässig.

Antwort

a) \(\frac{1}{3}\) b) um \(10\) c) \(x=5\)
4140558
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Bruchgleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{3}{x-2}-\frac{1}{x}=\frac{2}{x^2-2x}\) Untersuche dabei sorgfältig die Definitionsmenge der Gleichung.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Definitionsmenge aus den ursprünglichen Nennern. - Welcher gemeinsame Nenner beseitigt alle Brüche? - Prüfe den rechnerisch erhaltenen Wert anschließend gegen die ursprüngliche Definitionsmenge.

Lösung

1. Wegen \(x^2-2x=x(x-2)\) gilt \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;2\}\). 2. Ein gemeinsamer Nenner ist \(x(x-2)\). 3. Multiplikation der Gleichung mit \(x(x-2)\) ergibt \(3x-(x-2)=2\). 4. Daraus folgt \(2x+2=2\), also \(x=0\). 5. Da \(0\notin D\), ist dieser rechnerisch erhaltene Wert keine Lösung. Somit gilt \(L=\emptyset\).

Antwort

\(L=\emptyset\)
4141868
Die Graphen der Funktionen \(f(x)=\frac{6}{x}\) und \(g(x)=\frac{3}{x+a}\) schneiden sich an der Stelle \(x=2\). Berechne den Wert des Parameters \(a\). Beachte, für welche Parameterwerte \(g(2)\) überhaupt definiert ist.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst mit \(f\) den gemeinsamen Funktionswert an der gegebenen Stelle. - Prüfe vor dem Umformen, für welchen Parameterwert der Nenner von \(g(2)\) null wäre. - Setze danach die Schnittpunktbedingung \(f(2)=g(2)\) als Gleichung für \(a\) um.

Lösung

1. Es ist \(f(2)=\frac{6}{2}=3\). Der gemeinsame Punkt hat also die Koordinaten \((2\mid3)\). 2. Für \(g(2)=\frac{3}{2+a}\) muss zunächst \(2+a\neq0\) gelten, also \(a\neq-2\). 3. Wegen des Schnittpunkts gilt \(\frac{3}{2+a}=3\). 4. Für den zulässigen Nenner folgt \(3=3(2+a)\), also \(1=2+a\) und damit \(a=-1\). 5. Der Wert \(a=-1\) erfüllt die Bedingung \(a\neq-2\).

Antwort

\(a=-1\)
4233938
Löse die folgenden Gleichungen in \(\mathbb{Q}\). Es gelten jeweils die angegebenen Bedingungen für die Definitionsmenge: a) \((12x^2):(4x)=18\), \(x\neq0\) b) \((40y^3):(8y^2)+13=48\), \(y\neq0\) c) \(22z-(18z^2):(6z)=38\), \(z\neq0\)

Denkanstöße

- Welche gemeinsamen Faktoren besitzen Dividend und Divisor der jeweiligen Quotienten? - Berücksichtige die angegebene Definitionsmenge, bevor du einen Variablenfaktor kürzt. - Vereinfache zuerst den Bruchterm und löse erst danach die entstehende Gleichung.

Lösung

1. In a) gilt wegen \(x\neq0\): \((12x^2):(4x)=3x\). Aus \(3x=18\) folgt \(x=6\). 2. In b) gilt wegen \(y\neq0\): \((40y^3):(8y^2)=5y\). Damit folgt aus \(5y+13=48\) der Wert \(y=7\). 3. In c) gilt wegen \(z\neq0\): \((18z^2):(6z)=3z\). Damit wird die Gleichung zu \(22z-3z=38\), also \(z=2\). 4. Die Werte \(6\), \(7\) und \(2\) liegen jeweils in der zugehörigen Definitionsmenge.

Antwort

a) \(x = 6\) b) \(y = 7\) c) \(z = 2\)
4233948
Gegeben ist für \(x \ne 0\) die Gleichung \((45x^2) : (9x) + kx = 84\). a) Vereinfache den Term \((45x^2) : (9x)\). b) Welchen Wert muss die Zahl \(k\) haben, damit \(x = 6\) eine Lösung der Gleichung ist?

Denkanstöße

- Welche Faktoren in Zähler und Nenner lassen sich unter der angegebenen Bedingung für die Definitionsmenge kürzen? - Was bedeutet es, dass \(x=6\) eine Lösung der Gleichung sein soll? - Setze den vorgegebenen Wert erst nach dem Vereinfachen ein und behandle \(k\) dann als Unbekannte.

Lösung

1. Wegen \(x\ne0\) dürfen Koeffizienten und Variablenfaktoren gekürzt werden: \(45:9=5\) und \(x^2:x=x\). Der Bruchterm vereinfacht sich zu \(5x\). 2. Für die vorgegebene Lösung \(x=6\) einsetzen: \(5\cdot6+k\cdot6=84\). 3. Daraus folgt \(30+6k=84\), also \(6k=54\) und \(k=9\).

Antwort

a) Für \(x \ne 0\) gilt \((45x^2) : (9x) = 5x\). b) \(k = 9\)
4234038
Bestimme die Lösung der folgenden Gleichung in \(\mathbb{Q}\) mit der Definitionsmenge \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\): \(14+(18y^2-9y):(9y)=20\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren enthält jeder Summand im Zähler des Bruchterms? - Beachte die vorgegebene Definitionsmenge, bevor du einen Variablenfaktor kürzt. - Vereinfache zuerst den Bruchterm und löse danach die verbleibende Gleichung.

Lösung

1. Für \(y\in D\) darf der Quotient vereinfacht werden: \((18y^2-9y):(9y)=2y-1\). 2. Damit lautet die Gleichung \(14+2y-1=20\), also \(13+2y=20\). 3. Daraus folgt \(2y=7\) und damit \(y=3{,}5\). 4. Der Wert \(3{,}5\) gehört zu \(D\).

Antwort

\(L=\{3{,}5\}\)
4234048
Löse die Gleichung in \(\mathbb{Q}\) nach \(x\) auf. Es gilt die Definitionsmenge \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\): \((15x^2+10x):(5x)-(12x^2-18x):(6x)=1\)

Denkanstöße

- Vereinfache die beiden Bruchterme zunächst unabhängig voneinander. - Beachte die vorgegebene Definitionsmenge, bevor du Variablenfaktoren kürzt. - Achte nach dem Kürzen besonders auf das Minuszeichen zwischen den beiden Termen.

Lösung

1. Für \(x\in D\) gilt \((15x^2+10x):(5x)=3x+2\). 2. Ebenso gilt \((12x^2-18x):(6x)=2x-3\). 3. Die vereinfachte Gleichung lautet \((3x+2)-(2x-3)=1\). 4. Auflösen der Minusklammer ergibt \(x+5=1\). 5. Daraus folgt \(x=-4\), und \(-4\in D\).

Antwort

\(L=\{-4\}\)
4239647
Ein ferngesteuertes Fahrzeug hat ein Vorderrad mit Umfang \(20\,\text{cm}\) und ein Hinterrad mit Umfang \(30\,\text{cm}\). Auf derselben Teststrecke macht das Vorderrad genau 15 Umdrehungen mehr. Bezeichne die Streckenlänge in Zentimetern mit \(s\). Stelle über die beiden Umdrehungszahlen eine lineare Gleichung in \(s\) auf und bestimme die Streckenlänge in Metern.

Denkanstöße

- Anzahl der Umdrehungen ist Strecke geteilt durch Radumfang. - Beide Räder legen dieselbe Strecke zurück, haben aber verschiedene Umdrehungszahlen. - Welche der beiden Umdrehungszahlen ist um 15 größer?

Lösung

1. Die Umdrehungszahlen sind \(s:20\) und \(s:30\). 2. Die Differenzbedingung ergibt \(\frac{s}{20}=\frac{s}{30}+15\). 3. Multiplikation mit 60 ergibt \(3s=2s+900\), also \(s=900\,\text{cm}\). 4. Das sind \(9\,\text{m}\).

Antwort

Gleichung: \(\frac{s}{20}=\frac{s}{30}+15\). Daraus folgt \(s=900\,\text{cm}=9\,\text{m}\).
4243018
Löse das folgende Gleichungssystem für \(x\) und \(y\). Gib zuerst die ausgeschlossenen Werte an: \(\begin{cases}\frac{1}{x+2}+\frac{1}{y-3}=\frac34\\\frac{1}{x+2}-\frac{1}{y-3}=\frac14\end{cases}\)

Denkanstöße

- Könnte es helfen, die komplizierten Brüche durch einfache Buchstaben zu ersetzen? - Was passiert, wenn du die beiden Gleichungen direkt addierst? - Wie kommst du von den Hilfsvariablen zurück zu den ursprünglichen Unbekannten?

Lösung

1. Definitionsbedingungen: \(x\neq-2\) und \(y\neq3\). 2. Setze \(u=\frac{1}{x+2}\) und \(v=\frac{1}{y-3}\). Dann gilt \(u+v=\frac34\) und \(u-v=\frac14\). 3. Addition der Gleichungen: \(2u=1\), also \(u=\frac12\). 4. Subtraktion der zweiten von der ersten Gleichung: \(2v=\frac12\), also \(v=\frac14\). 5. Rücksubstitution: \(\frac{1}{x+2}=\frac12\Rightarrow x=0\) und \(\frac{1}{y-3}=\frac14\Rightarrow y=7\). 6. Beide Werte erfüllen die Definitionsbedingungen.

Antwort

\(L=\{(0 \mid 7)\}\), mit \(x\neq-2\) und \(y\neq3\).
4244147
Der Gartenbaubetrieb Grünwerk streicht einen Zaun. Manuell schafft das Team \(12\,\text{m}\) pro Stunde, mit Sprühgerät \(20\,\text{m}\) pro Stunde. Mit dem Gerät dauert dieselbe Arbeit genau 2 Stunden weniger. Bezeichne die Arbeitszeit mit Sprühgerät mit \(x\) Stunden. Stelle eine Gleichung über die in beiden Fällen gleiche Zaunlänge auf und bestimme Zeit und Länge.

Denkanstöße

- Schreibe die gleiche Zaunlänge einmal mit der manuellen und einmal mit der Gerätegeschwindigkeit. - Die manuelle Arbeitszeit ist um 2 Stunden länger als \(x\). - Gleichgesetzt werden die zurückgelegten Längen, nicht die Geschwindigkeiten.

Lösung

1. Mit Gerät beträgt die Länge \(20x\), manuell \(12(x+2)\). 2. Dieselbe Zaunlänge führt zu \(20x=12(x+2)\). 3. Daraus folgt \(20x=12x+24\), also \(x=3\). 4. Die Länge beträgt \(20\cdot3=60\,\text{m}\).

Antwort

Gleichung: \(20x=12(x+2)\). Mit Sprühgerät dauert die Arbeit 3 Stunden; der Zaun ist \(60\,\text{m}\) lang.
4244998
Bestimme die Lösung des folgenden Gleichungssystems. Beachte \(x+y\neq0\) und \(x-y\neq0\): \(\begin{cases}\frac{3}{x+y}+\frac{4}{x-y}=1\\\frac{5}{x+y}-\frac{2}{x-y}=0{,}8\end{cases}\)

Denkanstöße

- Kannst du die beiden wiederkehrenden Kehrwerte zunächst als eigene Unbekannte behandeln? - Welche lineare Kombination der beiden neuen Gleichungen beseitigt eine der Hilfsvariablen? - Nach dem Lösen für die Hilfsvariablen musst du noch zu \(x\) und \(y\) zurückkehren.

Lösung

1. Setze \(u=\frac{1}{x+y}\) und \(v=\frac{1}{x-y}\). Dann entsteht das lineare Gleichungssystem \(3u+4v=1\) und \(5u-2v=0{,}8\). 2. Multipliziere die zweite Gleichung mit \(2\): \(10u-4v=1{,}6\). Addition mit der ersten Gleichung ergibt \(13u=2{,}6\), also \(u=0{,}2\). 3. Einsetzen in \(3u+4v=1\) liefert \(v=0{,}1\). 4. Rücksubstitution ergibt \(x+y=5\) und \(x-y=10\). 5. Addition dieser beiden Gleichungen liefert \(2x=15\), also \(x=7{,}5\). Danach ist \(y=-2{,}5\). 6. Die Lösung erfüllt die beiden ursprünglichen Bedingungen \(x+y\neq0\) und \(x-y\neq0\).

Antwort

\(L=\{(7{,}5\mid-2{,}5)\}\)
4262688
Gegeben ist \(g(x)=\frac{3x-2}{x+2}\) mit der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). a) Bestimme die maximale Definitionsmenge \(D_g\). b) Zeige, dass \(g(x)=3-\frac{8}{x+2}\) gilt. c) Bestimme die Nullstelle von \(g\). d) Löse die Bruchgleichung \(g(x)=1\) und führe eine Probe durch.

Denkanstöße

- Für welchen Wert wird der Nenner null? - Wie kannst du \(3x-2\) mithilfe von \(3(x+2)\) schreiben? - Welche Bedingung erfüllt der Zähler an einer Nullstelle? - Beachte beim Lösen der Bruchgleichung die Definitionsmenge und prüfe die gefundene Lösung im ursprünglichen Term.

Lösung

1. Der Nenner wird für \(x=-2\) null. Daher ist \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). 2. Es gilt \(3x-2=3(x+2)-8\). Damit folgt \(g(x)=\frac{3(x+2)-8}{x+2}=3-\frac{8}{x+2}\). 3. Für eine Nullstelle muss \(3x-2=0\) gelten. Daraus folgt \(x=\frac{2}{3}\); dieser Wert gehört zu \(D_g\). 4. Aus \(\frac{3x-2}{x+2}=1\) folgt wegen \(x\neq-2\): \(3x-2=x+2\). Also \(2x=4\) und \(x=2\). Probe: \(g(2)=\frac{6-2}{4}=1\).

Antwort

a) \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\) b) \(3x-2=3(x+2)-8\), also \(g(x)=\frac{3(x+2)-8}{x+2}=3-\frac{8}{x+2}\) c) \(x=\frac{2}{3}\) d) \(x=2\); Probe: \(g(2)=1\)
4280168
Nicht jeder Bruchterm kann den Wert \(0\) annehmen. Untersuche die folgenden Terme über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) und begründe, ob es Werte für \(x\) gibt, sodass der Term \(0\) wird. Falls ja, gib diese Werte an. 1) \(\frac{5}{x-1}\) 2) \(\frac{(x-4)(x+2)}{x-4}\) 3) \(\frac{0{,}5x-2}{x^2-16}\)

Denkanstöße

- Für den Wert \(0\) muss der Zähler null sein und der Nenner gleichzeitig ungleich null bleiben. - Prüfe bei jedem Term zuerst mögliche Zählernullstellen. - Kontrolliere jeden Zählerkandidaten anschließend im ursprünglichen Nenner.

Lösung

1. Ein Bruchterm ist \(0\), wenn sein Zähler \(0\) ist und der zugehörige Wert in der Definitionsmenge liegt. 2. In 1) ist der Zähler die konstante Zahl \(5\) und damit niemals \(0\). Es gibt keine Lösung. 3. In 2) liefert der Zähler die Kandidaten \(x=4\) und \(x=-2\). Der Wert \(x=4\) ist wegen des Nenners ausgeschlossen, also bleibt \(x=-2\). 4. In 3) führt der Zähler zu \(x=4\). Für diesen Wert ist aber auch der Nenner \(4^2-16=0\). Daher gibt es keine Lösung.

Antwort

1) Keine Lösung. 2) \(x=-2\) 3) Keine Lösung; der Zählerkandidat \(x=4\) ist nicht definiert.
5534438
Im Diagramm sind die Graphen \(f\) und \(g\) dargestellt. a) Lies bei \(x=-1\) die beiden Funktionswerte \(f(-1)\) und \(g(-1)\) ab. b) Untersuche den dargestellten Ausschnitt auf Schnittpunkte der beiden Graphen. c) Welche Vermutung über Lösungen der Gleichung \(f(x)=g(x)\) legt das Diagramm nahe? Erkläre, warum ein endlicher Bildausschnitt allein noch kein Beweis für alle rationalen x-Werte ist.
Abbildung zur Aufgabe 553443

Denkanstöße

- Gehe bei \(x=-1\) senkrecht zum jeweiligen Graphen und lies die y-Werte am Raster ab. - Ein Schnittpunkt müsste gleichzeitig auf beiden Graphen liegen. - Unterscheide zwischen einer Beobachtung im sichtbaren Bereich und einer Aussage über alle möglichen x-Werte.

Lösung

1. Bei \(x=-1\) liest man \(f(-1)=-1\) und \(g(-1)=0\) ab. 2. Im dargestellten Ausschnitt ist kein Schnittpunkt der beiden Graphen zu sehen. 3. Das legt die Vermutung nahe, dass \(f(x)=g(x)\) keine Lösung besitzt. 4. Der dargestellte Ausschnitt zeigt jedoch nur einen begrenzten Bereich. Ohne zusätzliche algebraische Information kann daraus nicht bewiesen werden, dass außerhalb des sichtbaren Bereichs ebenfalls kein Schnittpunkt existiert.

Antwort

a) \(f(-1)=-1\), \(g(-1)=0\) b) Im dargestellten Ausschnitt gibt es keinen Schnittpunkt. c) Vermutung: keine Lösung. Der endliche Ausschnitt allein beweist dies nicht für alle rationalen x-Werte.
5565138
Mina behauptet: „Nach dem Kürzen erhalte ich \(x=1\). Also ist \(x=1\) eine Lösung von \(f(x)=2\).“ Im Diagramm ist der Graph der Funktion \(f\), deren Funktionsterm der ursprüngliche linke Bruchterm ist, zusammen mit der gestrichelten Geraden \(y=2\) dargestellt. a) Entscheide anhand des Diagramms, ob \(x=1\) tatsächlich eine Lösung von \(f(x)=2\) ist. Nenne die sichtbare Begründung. b) Gibt es im dargestellten Bereich einen Schnittpunkt von \(f\) mit \(y=2\)? c) Welche algebraische Bedingung hat Mina beim Kürzen sehr wahrscheinlich übersehen?
Abbildung zur Aufgabe 556513

Denkanstöße

- Achte darauf, ob der Punkt auf der Höhe \(y=2\) ausgefüllt oder offen dargestellt ist. - Eine Lösung von \(f(x)=2\) müsste als gemeinsamer Punkt des Graphen von \(f\) und der Geraden \(y=2\) erscheinen. - Welche Bedeutung könnte die offene Stelle für die zulässigen x-Werte des ursprünglichen Terms haben?

Lösung

1. Bei \((1\mid2)\) zeigt das Diagramm einen offenen Punkt. Dieser Punkt gehört nicht zum Graphen von \(f\). 2. Deshalb ist \(x=1\) keine Lösung von \(f(x)=2\). Im dargestellten Bereich gibt es keinen Schnittpunkt des Graphen von \(f\) mit der gestrichelten Geraden \(y=2\). 3. Der offene Punkt zeigt, dass der ursprüngliche Bruchterm bei \(x=1\) nicht definiert ist. Mina hat beim Kürzen nicht beachtet, dass \(1\) nicht zur ursprünglichen Definitionsmenge gehört.

Antwort

a) Nein. Bei \((1\mid2)\) liegt ein offener Punkt, also gehört dieser Punkt nicht zum Graphen von \(f\). b) Im dargestellten Bereich gibt es keinen Schnittpunkt. c) Mina hat übersehen, dass \(1\) nicht zur ursprünglichen Definitionsmenge gehört.
5565148
Zwei Pumpen füllen gemeinsam ein Becken. Pumpe A würde das Becken allein in \(x\) Stunden füllen, Pumpe B allein in \(6\) Stunden. Zusammen benötigen beide Pumpen \(4\) Stunden. Stelle eine Bruchgleichung für die Füllraten auf und bestimme \(x\).

Denkanstöße

- Welche Bedeutung hat die Zeit, die eine einzelne Pumpe zum vollständigen Füllen benötigt, für ihren Beitrag in einer Stunde? - Welche Beziehung muss zwischen den beiden Einzelbeiträgen und dem gemeinsamen Beitrag bestehen? - Prüfe nach dem Lösen, ob die gefundene Einzelzeit im Vergleich zu \(4\,\text{h}\) gemeinsam und \(6\,\text{h}\) für Pumpe B plausibel ist.

Lösung

1. Pumpe A füllt pro Stunde den Anteil \(\frac{1}{x}\) des Beckens, Pumpe B den Anteil \(\frac{1}{6}\). Gemeinsam füllen sie pro Stunde \(\frac{1}{4}\). 2. Daher gilt die Bruchgleichung \(\frac{1}{x}+\frac{1}{6}=\frac{1}{4}\) mit \(x>0\). 3. Multiplikation beider Seiten mit dem gemeinsamen Nenner \(12x\) ergibt \(12+2x=3x\). 4. Daraus folgt \(x=12\). Der Wert ist im Kontext zulässig.

Antwort

\(x=12\,\text{h}\)
4134708
Betrachte die Bruchgleichung \(\frac{x-4}{x^2-16} = \frac{1}{x+2}\). David beseitigt die Nenner durch Multiplikation beider Seiten mit \((x^2-16)(x+2)\) und erhält als Ergebnis \(x=4\). Erkläre unter Berücksichtigung der Definitionsmenge \(D\), warum die Lösungsmenge \(L\) dieser Gleichung dennoch leer ist.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Definitionsmenge aus den Nennern. - Führe die algebraische Umformung anschließend nur für Werte aus dieser Definitionsmenge durch. - Prüfe jeden rechnerisch erhaltenen Wert am Ende gegen die ursprüngliche Definitionsmenge.

Lösung

1. Die Nenner dürfen nicht null sein. Aus \(x^2-16=0\) folgen \(x=4\) und \(x=-4\); aus \(x+2=0\) folgt \(x=-2\). Daher ist \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4; -2; 4\}\). 2. Nach der Multiplikation beider Seiten mit \((x^2-16)(x+2)\) ergibt sich \((x-4)(x+2)=x^2-16\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(x^2-2x-8=x^2-16\). 4. Nach Subtraktion von \(x^2\) folgt \(-2x-8=-16\), also \(-2x=-8\) und \(x=4\). 5. Dieser rechnerische Wert ist nicht zulässig, weil \(4\notin D\). Er würde den Nenner \(x^2-16\) zu null machen. 6. Da kein weiterer Wert aus der Gleichungsumformung entsteht, ist \(L=\emptyset\).

Antwort

\(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4; -2; 4\}\). Der einzige rechnerisch erhaltene Wert ist \(x=4\), aber \(4\notin D\). Daher ist \(L=\emptyset\).
4135038
Gegeben ist die Bruchgleichung \(\frac{2x + k}{x} = 5\) mit der Variablen \(x\) und einem festen Parameter \(k\). a) Löse die Gleichung nach \(x\) in Abhängigkeit von \(k\) auf. b) Für welchen Wert von \(k\) besitzt die Gleichung die Lösung \(x = 2\)? c) In der Mathematik darf man nicht durch Null teilen. Welche Bedingung muss daher für den Parameter \(k\) gelten, damit die Gleichung überhaupt eine Lösung für \(x\) besitzt? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Was ist der erste Schritt, um eine Variable aus dem Nenner eines Bruchs zu entfernen? - Wie hängen \(x\) und \(k\) zusammen? Kannst du \(x\) alleine auf eine Seite der Gleichung bringen? - Schau dir den Nenner der ursprünglichen Aufgabe an. Was darf dort niemals stehen?

Lösung

1. Auflösen nach \(x\): Multiplikation mit \(x\) (wobei \(x \neq 0\)) ergibt \(2x + k = 5x\). Subtraktion von \(2x\) führt zu \(k = 3x\). Division durch \(3\) ergibt \(x = \frac{k}{3}\). 2. Bestimmung von \(k\) für \(x = 2\): Einsetzen von \(x = 2\) in \(x = \frac{k}{3}\) ergibt \(2 = \frac{k}{3} \implies k = 6\). 3. Bedingung für \(k\): Da \(x\) im Nenner der ursprünglichen Gleichung steht, muss \(x \neq 0\) gelten. Da \(x = \frac{k}{3}\) ist, folgt aus \(\frac{k}{3} \neq 0\), dass \(k \neq 0\) sein muss. Wenn \(k = 0\) wäre, gäbe es keine Lösung für \(x\).

Antwort

a) \(x = \frac{k}{3}\). b) Die Lösung ist \(x = 2\), wenn \(k = 6\) ist. c) Es muss \(k \neq 0\) gelten. Da \(x = \frac{k}{3}\) ist, wäre für \(k = 0\) auch \(x = 0\). Da \(x\) jedoch im Nenner steht, ist \(0\) kein erlaubter Wert für \(x\).
4135418
Gegeben ist die Bruchgleichung \(\frac{x+1}{x-1}-1=\frac{2}{x^2-x}\). Untersuche, ob diese Gleichung eine Lösung in \(\mathbb{Q}\) besitzt. Begründe deine Antwort durch eine Rechnung und die Bestimmung der Definitionsmenge \(D\).

Denkanstöße

- Zerlege den quadratischen Nenner zuerst in Faktoren und bestimme daraus \(D\). - Multipliziere anschließend jeden Term der Gleichung mit einem gemeinsamen Nenner. - Prüfe den berechneten Kandidaten gegen \(D\), bevor du \(L\) angibst.

Lösung

1. Es gilt \(x^2-x=x(x-1)\). Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;1\}\). 2. Multiplikation mit dem gemeinsamen Nenner \(x(x-1)\) ergibt \(x(x+1)-x(x-1)=2\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(2x=2\), also \(x=1\). 4. Da \(1\notin D\), ist der Kandidat keine Lösung. Somit ist \(L=\emptyset\).

Antwort

\(D=\mathbb{Q}\setminus\{0;1\}\); \(L=\emptyset\)
4135458
Untersuche, ob es einen Bruch mit dem Wert \(\frac{1}{2}\) gibt, der den Wert \(1\) annimmt, wenn man zu seinem Zähler und zu seinem Nenner dieselbe positive natürliche Zahl \(n\) addiert. Begründe deine Entscheidung durch das Aufstellen und Lösen einer entsprechenden Bruchgleichung.

Denkanstöße

- Wie hängen Zähler und Nenner allgemein zusammen, wenn ein Bruch den Wert \(\frac{1}{2}\) hat? - Was muss zwischen Zähler und Nenner gelten, damit der veränderte Bruch den Wert \(1\) hat? - Prüfe, ob die daraus folgende Bedingung mit einem zulässigen ursprünglichen Bruch vereinbar ist.

Lösung

1. Ein Bruch mit dem Wert \(\frac{1}{2}\) kann als \(\frac{k}{2k}\) mit \(k\in\mathbb{N}\), \(k>0\), beschrieben werden. 2. Nach Addition von \(n\) lautet die Bedingung \(\frac{k+n}{2k+n}=1\). 3. Da der Nenner positiv und damit zulässig ist, folgt \(k+n=2k+n\), also \(k=0\). 4. Dies widerspricht \(k>0\). Daher gibt es keinen solchen Bruch.

Antwort

Es gibt keinen solchen Bruch; die Bedingung würde \(k=0\) erzwingen, obwohl für einen Bruch mit dem Wert \(\frac{1}{2}\) hier \(k>0\) gelten muss.
4140408
Anna und Ben diskutieren über die Gleichung \(\frac{2x-4}{x-2}=2\). Anna sagt: „Wenn man im Zähler die \(2\) ausklammert, kann man den Bruch kürzen. Dann steht dort \(2=2\). Das ist immer wahr, also ist jede rationale Zahl eine Lösung.“ Ben erwidert: „Das stimmt nicht ganz. Man darf für \(x\) nicht jede Zahl einsetzen, deshalb kann auch nicht jede rationale Zahl eine Lösung sein.“ Wer von beiden hat recht? Bestimme \(D\) und die korrekte Lösungsmenge \(L\) über \(\mathbb{Q}\) und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Bestimme die Definitionsmenge, bevor du den gemeinsamen Faktor kürzt. - Eine nach dem Umformen entstehende wahre Identität gilt für alle Werte, für die die ursprüngliche Gleichung definiert war. - Vergleiche Annas Aussage „jede rationale Zahl“ deshalb mit \(D\).

Lösung

1. Der Nenner wird bei \(x=2\) null. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\). 2. Für \(x\in D\) gilt \(\frac{2(x-2)}{x-2}=2\). Nach dem Kürzen bleibt die wahre Identität \(2=2\). 3. Die Gleichung ist somit für jeden Wert aus \(D\) erfüllt, aber nicht für den ausgeschlossenen Wert \(2\). 4. Ben hat recht und \(L=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\).

Antwort

Ben hat recht. \(D=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\) und \(L=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\).
4243008
Löse das Gleichungssystem mit einem geeigneten Verfahren. Beachte dabei die Definitionsbedingungen \(x+2y\neq0\) und \(2x-y\neq0\): \(\begin{cases}\frac{10}{x+2y}+\frac{5}{2x-y}=3\\\frac{5}{x+2y}-\frac{10}{2x-y}=-1\end{cases}\)

Denkanstöße

- Kannst du die Terme im Nenner als Ganzes betrachten? - Gibt es ein Verfahren, um die Brüche komplett zu eliminieren, bevor du nach \(x\) und \(y\) suchst? - Hast du nach der ersten Lösung daran gedacht, dass du noch die ursprünglichen Variablen finden musst? - Prüfe am Ende, ob deine Werte die Nenner nicht null werden lassen.

Lösung

1. Definitionsbedingungen: \(x+2y\neq0\) und \(2x-y\neq0\). 2. Setze \(u=\frac{1}{x+2y}\) und \(v=\frac{1}{2x-y}\). Dann entsteht das lineare System \(10u+5v=3\) und \(5u-10v=-1\). 3. Multipliziere die erste Gleichung mit \(2\): \(20u+10v=6\). Addieren mit der zweiten Gleichung ergibt \(25u=5\), also \(u=\frac15=0{,}2\). 4. Einsetzen in die erste Gleichung: \(2+5v=3\), somit \(v=\frac15=0{,}2\). 5. Rücksubstitution: \(x+2y=5\) und \(2x-y=5\). 6. Multipliziere die zweite Gleichung mit \(2\) und addiere: \(5x=15\), also \(x=3\). Dann folgt \(y=1\). 7. Die Lösung erfüllt beide Definitionsbedingungen.

Antwort

\(L=\{(3 \mid 1)\}\)
4243478
Ein Ausflugsdampfer legt auf einem Fluss eine Strecke von \(60\,\text{km}\) mit der Strömung und anschließend \(36\,\text{km}\) gegen die Strömung zurück. Die gesamte Fahrt dauert \(6\) Stunden. Ein anderes Mal benötigt der Dampfer für \(40\,\text{km}\) mit der Strömung und \(60\,\text{km}\) gegen die Strömung insgesamt \(7\) Stunden. Berechne die Eigengeschwindigkeit des Dampfers bei stehendem Wasser und die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses.

Denkanstöße

- Welche Formel verbindet Weg, Zeit und Geschwindigkeit? - Wie verändert sich die Geschwindigkeit des Bootes, wenn es mit oder gegen die Strömung fährt? - Kannst du die Gesamtfahrzeit als Summe zweier einzelner Zeitabschnitte darstellen? - Es könnte hilfreich sein, zuerst die Geschwindigkeiten relativ zum Ufer als unbekannte Größen zu behandeln. - Erinnerst du dich an ein Verfahren, um Gleichungen mit Variablen im Nenner einfacher zu lösen?

Lösung

1. Definition der Variablen: \(v_b\) als Eigengeschwindigkeit des Bootes und \(v_s\) als Strömungsgeschwindigkeit des Wassers. 2. Bestimmung der Geschwindigkeiten relativ zum Ufer: mit der Strömung \(x = v_b + v_s\), gegen die Strömung \(y = v_b - v_s\). 3. Aufstellen des Gleichungssystems basierend auf \(t = \frac{s}{v}\): \(\frac{60}{x} + \frac{36}{y} = 6\) und \(\frac{40}{x} + \frac{60}{y} = 7\). 4. Substitution zur Vereinfachung (\(u = \frac{1}{x}\), \(w = \frac{1}{y}\)): \(60u + 36w = 6\) und \(40u + 60w = 7\). 5. Lösen des linearen Systems: Aus der ersten Gleichung folgt \(10u + 6w = 1 \Rightarrow w = \frac{1 - 10u}{6}\). Einsetzen in die zweite Gleichung: \(40u + 60 \cdot \frac{1 - 10u}{6} = 7 \Rightarrow 40u + 10 - 100u = 7 \Rightarrow -60u = -3 \Rightarrow u = \frac{1}{20}\). Daraus folgt \(w = \frac{1 - 0{,}5}{6} = \frac{1}{12}\). 6. Rücksubstitution: \(x = 20\,\text{km/h}\) und \(y = 12\,\text{km/h}\). 7. Berechnung der gesuchten Werte: \(v_b = \frac{20 + 12}{2} = 16\,\text{km/h}\) und \(v_s = 20 - 16 = 4\,\text{km/h}\).

Antwort

Die Eigengeschwindigkeit des Dampfers beträgt \(16\,\text{km/h}\) und die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses beträgt \(4\,\text{km/h}\).
4245008
Löse das folgende Gleichungssystem für \(a\) und \(b\). Beachte die Definitionsbedingungen \(3a+b\neq0\) und \(a+2b\neq0\): \(\begin{cases}\frac{21}{3a+b}+\frac{8}{a+2b}=5\\\frac{14}{3a+b}-\frac{12}{a+2b}=-1\end{cases}\)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die gesamten Nenner als neue Variablen betrachtest? - Welches Verfahren eignet sich am besten, um eine der Variablen zu eliminieren, nachdem du substituiert hast? - Vergiss nicht, nach der ersten Lösung die Kehrwerte zu bilden, um die Gleichungen für die gesuchten Variablen aufzustellen. - Prüfe dein Ergebnis am Ende durch Einsetzen in die Originalgleichungen.

Lösung

1. Definitionsbedingungen: \(3a+b\neq0\) und \(a+2b\neq0\). 2. Setze \(u=\frac{1}{3a+b}\) und \(v=\frac{1}{a+2b}\). Dann gilt \(21u+8v=5\) und \(14u-12v=-1\). 3. Multipliziere die erste Gleichung mit \(2\) und die zweite mit \(3\): \(42u+16v=10\) und \(42u-36v=-3\). 4. Subtraktion ergibt \(52v=13\), also \(v=\frac14\). 5. Einsetzen: \(21u+2=5\Rightarrow u=\frac17\). 6. Rücksubstitution: \(3a+b=7\) und \(a+2b=4\). 7. Aus \(a=4-2b\) folgt \(3(4-2b)+b=7\Rightarrow b=1\) und damit \(a=2\). 8. Die Lösung erfüllt beide Definitionsbedingungen.

Antwort

\(L=\{(2 \mid 1)\}\) für das geordnete Paar \((a \mid b)\).
5534458
Kira löst die Gleichung \(\frac{x^2-4}{x-2}=4\) so: „Ich faktorisiere \(x^2-4=(x-2)(x+2)\), kürze \(x-2\) und erhalte \(x+2=4\). Also ist \(x=2\) die Lösung.“ Omar widerspricht und sagt, die Gleichung habe keine Lösung. Entscheide, wer recht hat. Erkläre genau, welcher Rechenschritt zulässig ist und warum die Schlussfolgerung trotzdem scheitert. Gib \(D\) und \(L\) an.

Denkanstöße

- Bestimme die Definitionsmenge vor dem Kürzen. - Eine zulässige Umformung kann einen rechnerischen Kandidaten erzeugen, der für den ursprünglichen Term trotzdem verboten ist. - Trenne deshalb die Frage nach dem Rechenweg von der abschließenden Prüfung des Kandidaten.

Lösung

1. Im ursprünglichen Term darf \(x-2\) nicht null sein. Daher ist \(D=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\). 2. Für Werte aus \(D\) ist das Kürzen von \(x-2\) zulässig und die Gleichung wird zu \(x+2=4\). 3. Diese Gleichung liefert den einzigen Kandidaten \(x=2\). 4. Der Kandidat liegt jedoch nicht in \(D\). Daher ist er keine Lösung der ursprünglichen Bruchgleichung. 5. Omar hat recht und \(L=\emptyset\). Kiras Umformung war nur unter der bereits notwendigen Bedingung \(x\neq2\) zulässig; ihr Fehler liegt im fehlenden abschließenden Abgleich mit \(D\).

Antwort

Omar hat recht. \(D=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\) und \(L=\emptyset\).
4241348
Bestimme über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) die Lösungen für \(x\) der folgenden Gleichung in Abhängigkeit vom Parameter \(a\): \(\frac{a}{x-a}+\frac{a}{x+a}=\frac{a^2}{(x-a)(x+a)}\)

Denkanstöße

- Welche Werte für \(x\) sind wegen der sichtbaren Nennerfaktoren ausgeschlossen? - Was erhältst du, wenn du die Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner multiplizierst? - Prüfe vor jeder Division, ob der jeweilige Faktor für alle Parameterwerte ungleich \(0\) ist; untersuche sonst den betreffenden Parameterfall separat.

Lösung

1. Aus den Nennern folgen die Bedingungen \(x\neq a\) und \(x\neq-a\). 2. Multiplikation beider Seiten mit dem gemeinsamen Nenner \((x-a)(x+a)\) ergibt \(a(x+a)+a(x-a)=a^2\). 3. Zusammenfassen liefert \(2ax=a^2\). 4. Für \(a\neq0\) darf durch \(a\) geteilt werden. Dann folgt \(2x=a\), also \(x=\frac{a}{2}\). Dieser Wert gehört für \(a\neq0\) zur ursprünglichen Definitionsmenge. 5. Für \(a=0\) lautet die ursprüngliche Gleichung für alle zulässigen \(x\) schlicht \(0=0\). Wegen der Nenner gilt dann \(x\neq0\). Somit ist jedes \(x\in\mathbb{Q}\setminus\{0\}\) eine Lösung.

Antwort

Für \(a\neq0\): \(x=\frac{a}{2}\). Für \(a=0\): alle \(x\in\mathbb{Q}\setminus\{0\}\).
4243828
In einem Chemielabor werden zwei Flüssigkeiten kombiniert. Mischt man jeweils \(100\,\text{g}\) der ersten und der zweiten Flüssigkeit, so nimmt das Gemisch ein Gesamtvolumen von \(150\,\text{cm}^3\) ein. Verwendet man stattdessen \(120\,\text{g}\) der ersten Flüssigkeit und \(40\,\text{g}\) der zweiten Flüssigkeit, beträgt das Volumen des Gemischs \(100\,\text{cm}^3\). Nimm an, dass sich die Volumina der beiden Flüssigkeiten beim Mischen addieren. Berechne die Dichten \(\rho_1\) und \(\rho_2\) der beiden reinen Flüssigkeiten in \(\text{g/cm}^3\).

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Masse, Volumen und Dichte. - Wie berechnet man das Volumen einer Teilmenge, wenn Masse und Dichte gegeben sind? - Das Gesamtsystem sieht zunächst nicht linear aus. Könnte eine Ersetzung (Substitution) helfen, die Brüche zu eliminieren? - Was passiert, wenn du für die Kehrwerte der Dichten neue Buchstaben einsetzt?

Lösung

1. Unter der Annahme additiver Volumina gilt mit \(V=\frac{m}{\rho}\): I: \(\frac{100}{\rho_1}+\frac{100}{\rho_2}=150\) II: \(\frac{120}{\rho_1}+\frac{40}{\rho_2}=100\). 2. Setze \(u=\frac{1}{\rho_1}\) und \(v=\frac{1}{\rho_2}\): I: \(100u+100v=150\Rightarrow u+v=1{,}5\) II: \(120u+40v=100\Rightarrow3u+v=2{,}5\). 3. Subtraktion: \((3u+v)-(u+v)=2{,}5-1{,}5\Rightarrow2u=1\Rightarrow u=0{,}5\). 4. Dann gilt \(v=1\). 5. Rücksubstitution: \(\rho_1=\frac1u=2\) und \(\rho_2=\frac1v=1\). 6. Somit \(\rho_1=2\,\text{g/cm}^3\) und \(\rho_2=1\,\text{g/cm}^3\).

Antwort

Die Dichte der ersten Flüssigkeit beträgt \(2\,\text{g/cm}^3\), die der zweiten Flüssigkeit \(1\,\text{g/cm}^3\).

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