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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Formeln nach einer Variablen auflösen

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4135048
Hinter den Platzhaltern \(\square\) verbergen sich Terme. Bestimme diese Terme und gib jeweils an, unter welchen Bedingungen der Platzhalter eindeutig bestimmt und jeder auftretende Bruch definiert ist. a) \(A=\square\cdot h\) b) \(\frac{s}{t}=\square\) c) \(\square\cdot r=C\)

Denkanstöße

- Welche Umkehroperation isoliert den Platzhalter? - Wann ist ein Bruch nicht definiert? - Achte darauf, welche Variable nach dem Umstellen im Nenner steht.

Lösung

1. a) Division durch \(h\): \(\square=\frac{A}{h}\), mit \(h \neq 0\). 2. b) Der Platzhalter ist bereits isoliert: \(\square=\frac{s}{t}\), mit \(t \neq 0\). 3. c) Division durch \(r\): \(\square=\frac{C}{r}\), mit \(r \neq 0\).

Antwort

a) \(\square=\frac{A}{h}\), \(h \neq 0\) b) \(\square=\frac{s}{t}\), \(t \neq 0\) c) \(\square=\frac{C}{r}\), \(r \neq 0\)
4134868
In der Physik wird die Leistung \(P\) als Arbeit \(W\) pro Zeit \(t\) definiert: \(P = \frac{W}{t}\). Ein Motor erbringt eine konstante Leistung von \(P = 500\,\text{W}\). Es soll berechnet werden, wie lange er benötigt, um eine Arbeit von \(W = 2\,500\,\text{J}\) zu verrichten. Hierfür gibt es zwei Ansätze: Weg A: Zuerst die Formel nach der gesuchten Größe \(t\) umstellen und dann die Werte einsetzen. Weg B: Zuerst die gegebenen Werte in die Ausgangsformel einsetzen und dann die entstandene Gleichung nach \(t\) auflösen. a) Berechne \(t\) mit einem der beiden Wege. b) Erkläre, welchen Vorteil Weg A bietet, wenn du zusätzlich die benötigte Zeit für die Arbeiten \(W_2 = 5\,000\,\text{J}\) und \(W_3 = 10\,000\,\text{J}\) bestimmen sollst.

Denkanstöße

- Was genau ist in der Aufgabe gegeben und was wird gesucht? - Überlege, wie du die Variable im Nenner isolieren kannst. - Stell dir vor, du müsstest die Rechnung für 100 verschiedene Werte durchführen – welcher Weg wäre dann weniger Schreibarbeit? - Erinnerst du dich an die Regeln zum Lösen von Gleichungen mit Brüchen?

Lösung

1. Umstellen der Formel \(P = \frac{W}{t}\) nach \(t\): Multiplikation mit \(t\) ergibt \(P \cdot t = W\), Division durch \(P\) ergibt \(t = \frac{W}{P}\). 2. Einsetzen der Werte für die erste Berechnung: \(t = \frac{2\,500\,\text{J}}{500\,\text{W}} = 5\,\text{s}\). 3. Analyse des Vorteils von Weg A: Durch das einmalige Umstellen erhält man eine allgemeine Lösungsgleichung. Für weitere Werte von \(W\) müssen diese nur noch in den fertigen Ausdruck eingesetzt werden, ohne dass jedes Mal erneut algebraische Umformungsschritte durchgeführt werden müssen. Dies spart Zeit und verringert die Fehleranfälligkeit bei Serienberechnungen.

Antwort

a) \(t = 5\,\text{s}\) b) Der Vorteil von Weg A ist die Effizienz: Man muss die Formel nur ein einziges Mal allgemein umstellen. Danach können beliebige Werte für \(W\) direkt eingesetzt werden, ohne die gesamte Gleichung jedes Mal neu auflösen zu müssen.
4134988
Löse die folgenden Formeln nach der in Klammern angegebenen Variablen auf: a) \(A = \frac{(a + c) \cdot h}{2} \quad (c)\) b) \(v = \frac{s_2 - s_1}{t} \quad (s_1)\) c) \(p = \frac{F}{A} \quad (A)\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenoperation die bestehende Verknüpfung aufhebt (z. B. Multiplikation hebt Division auf). - Versuche im ersten Schritt, den Bruch zu beseitigen, indem du mit dem Nenner multiplizierst. - Behandle alle Variablen, nach denen nicht aufgelöst werden soll, wie feste Zahlen.

Lösung

a) Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2 \cdot A = (a + c) \cdot h\). Division durch \(h\) führt zu \(\frac{2 \cdot A}{h} = a + c\). Subtraktion von \(a\) ergibt \(c = \frac{2 \cdot A}{h} - a\). b) Multiplikation mit \(t\) ergibt \(v \cdot t = s_2 - s_1\). Umstellen nach \(s_1\) durch Addition von \(s_1\) und Subtraktion von \(v \cdot t\) ergibt \(s_1 = s_2 - v \cdot t\). c) Multiplikation mit \(A\) ergibt \(p \cdot A = F\). Division durch \(p\) ergibt \(A = \frac{F}{p}\). Bedingungen: a) \(h \neq 0\); b) \(t \neq 0\); c) \(p \neq 0\) und \(F \neq 0\), damit der berechnete Wert \(A\) nicht null ist.

Antwort

a) \(c=\frac{2A}{h}-a\) für \(h \neq 0\) b) \(s_1=s_2-vt\) für \(t \neq 0\) c) \(A=\frac{F}{p}\) für \(p \neq 0\), \(F \neq 0\)
4135058
In den folgenden Formeln aus der Geometrie und Physik fehlen Terme. Berechne den Inhalt des Kästchens \(\square\) und nenne die Einschränkungen für die auftretenden Variablen. a) \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot \square\) b) \(\rho = \frac{m}{\square}\) c) \(\frac{a+c}{2} \cdot \square = A\) d) \(\frac{p \cdot V}{\square} = T\)

Denkanstöße

- Wie gehst du vor, wenn ein Bruch in der Formel vorkommt, zum Beispiel \(\frac{1}{3}\)? - Wenn der gesuchte Platzhalter im Nenner steht, wie bekommst du ihn in den Zähler? - Behandle den Ausdruck \((a+c)\) wie eine einzelne Zahl. - Achte darauf, welche Variablen nach der Umformung im Nenner landen.

Lösung

1. Auflösen von \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot \square\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(3\) und Division durch \(G\): \(\square = \frac{3V}{G}\). Bedingung: \(G \neq 0\). 2. Auflösen von \(\rho = \frac{m}{\square}\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(\square\) und Division durch \(\rho\): \(\square = \frac{m}{\rho}\). Bedingungen: \(\rho \neq 0\) und \(m \neq 0\). 3. Auflösen von \(\frac{a+c}{2} \cdot \square = A\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(2\) und Division durch \((a+c)\): \(\square = \frac{2A}{a+c}\). Bedingung: \(a+c \neq 0\). 4. Auflösen von \(\frac{p \cdot V}{\square} = T\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(\square\) und Division durch \(T\): \(\square = \frac{pV}{T}\). Bedingungen: \(T \neq 0\), \(p \neq 0\) und \(V \neq 0\).

Antwort

a) \(\square = \frac{3V}{G}\); Einschränkung: \(G \neq 0\). b) \(\square = \frac{m}{\rho}\); Einschränkungen: \(\rho \neq 0\), \(m \neq 0\). c) \(\square = \frac{2A}{a+c}\); Einschränkung: \(a+c \neq 0\). d) \(\square = \frac{pV}{T}\); Einschränkungen: \(T \neq 0\), \(p \neq 0\), \(V \neq 0\).
4135078
Bestimme drei Paare rationaler Zahlen \((x; y)\), für die gilt: Die Summe der beiden Zahlen ist genau so groß wie ihr Produkt. 1. Stelle zuerst eine Gleichung auf und löse sie nach der Variablen \(y\) auf. 2. Bestimme die Bedingung, die für \(x\) gelten muss. 3. Berechne drei Zahlenpaare, die die Bedingung erfüllen.

Denkanstöße

- Wie lässt sich der Zusammenhang zwischen den beiden Zahlen als mathematische Gleichung schreiben? - Versuche, alle Terme mit der gesuchten Variablen auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Denke daran, dass man durch einen Ausdruck nur dividieren darf, wenn dieser nicht null ist. - Setze für eine der Variablen beliebige Zahlen ein, um die zugehörige zweite Zahl zu berechnen.

Lösung

1. Die Bedingung lautet \(x + y = x \cdot y\). Umstellen nach \(y\): \(x = x \cdot y - y = y \cdot (x - 1)\). Daraus folgt \(y = \frac{x}{x - 1}\). 2. Da der Nenner nicht null sein darf, muss \(x \neq 1\) gelten. 3. Mögliche Paare: - Für \(x = 2\) ergibt sich \(y = \frac{2}{2 - 1} = 2\). Paar: \((2; 2)\). - Für \(x = 0\) ergibt sich \(y = \frac{0}{0 - 1} = 0\). Paar: \((0; 0)\). - Für \(x = -1\) ergibt sich \(y = \frac{-1}{-1 - 1} = 0{,}5\). Paar: \((-1; 0{,}5)\).

Antwort

Gleichung: \(y = \frac{x}{x - 1}\) mit \(x \neq 1\). Beispielpaare: \((2; 2)\), \((0; 0)\), \((-1; 0{,}5)\).
4135588
Im Chemieunterricht misst eine Schülerin \(250\,\text{mL}\) einer unbekannten Flüssigkeit ab. Die Waage zeigt für diese Menge eine Masse von \(210\,\text{g}\) an. a) Berechne die Dichte \(\rho\) der Flüssigkeit in \(\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). b) Wie schwer wäre eine Menge von \(1{,}2\,\text{L}\) derselben Flüssigkeit? Gib das Ergebnis in Kilogramm an.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele Kubikzentimeter ein Milliliter sind. - Welche Größe suchst du in Aufgabenteil b) und wie musst du die Grundformel dafür umstellen? - Achte beim Endergebnis auf die verlangte Einheit.

Lösung

1. Berechnung der Dichte: Da \(1\,\text{mL} = 1\,\text{cm}^3\) gilt, ist \(V = 250\,\text{cm}^3\). Mit der Formel \(\rho = \frac{m}{V}\) ergibt sich \(\rho = \frac{210\,\text{g}}{250\,\text{cm}^3} = 0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). 2. Berechnung der Masse für ein neues Volumen: Das Volumen \(V_2 = 1{,}2\,\text{L}\) entspricht \(1200\,\text{cm}^3\). 3. Umstellen der Formel nach der Masse: \(m = \rho \cdot V\). 4. Einsetzen der Werte: \(m = 0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3} \cdot 1200\,\text{cm}^3 = 1008\,\text{g}\). 5. Umrechnung in Kilogramm: \(1008\,\text{g} = 1{,}008\,\text{kg}\).

Antwort

a) Die Dichte beträgt \(0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). b) Die Masse beträgt \(1{,}008\,\text{kg}\).
4140568
In der Elektrotechnik beschreibt das ohmsche Gesetz den Zusammenhang zwischen Spannung \(U\), Widerstand \(R\) und Stromstärke \(I\) durch die Formel \(R = \frac{U}{I}\). a) Stelle die Formel nach der Stromstärke \(I\) um. b) Berechne die Stromstärke \(I\), wenn eine Spannung von \(U = 12\,\text{V}\) an einem Widerstand von \(R = 5\,\Omega\) anliegt. c) Wie verändert sich die Spannung \(U\), wenn die Stromstärke \(I\) gleich bleibt, der Widerstand \(R\) aber verdoppelt wird? Begründe deine Antwort mathematisch.

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperation die Variable im Nenner „befreit“. - Achte darauf, dass du beim Umstellen auf beiden Seiten der Gleichung dieselbe Operation ausführst. - Für den Vergleich in Teilaufgabe c) hilft es, die Formel zuerst nach der gesuchten Größe \(U\) aufzulösen.

Lösung

1. Umstellen der Formel \(R = \frac{U}{I}\) nach \(I\): Multiplikation mit \(I\) ergibt \(R \cdot I = U\), Division durch \(R\) ergibt \(I = \frac{U}{R}\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(I = \frac{12\,\text{V}}{5\,\Omega} = 2{,}4\,\text{A}\). 3. Untersuchung der Änderung für Teilaufgabe c): Die Formel für die Spannung lautet \(U = R \cdot I\). Wenn \(R\) durch \(2R\) ersetzt wird, ergibt sich \(U_{\text{neu}} = (2R) \cdot I = 2 \cdot (R \cdot I) = 2U\). Die Spannung verdoppelt sich also.

Antwort

a) \(I = \frac{U}{R}\) b) \(I = 2{,}4\,\text{A}\) c) Die Spannung \(U\) verdoppelt sich ebenfalls, da \(U = R \cdot I\) gilt und bei konstantem \(I\) die Spannung proportional zum Widerstand ist.
4140598
Stelle die folgenden Formeln nach der gesuchten Variablen um: a) \(P = U \cdot I\); nach \(U\). b) \(s = v \cdot t\); nach \(t\). c) \(F = m \cdot a\); nach \(a\).

Denkanstöße

- Was ist die Umkehroperation zur Multiplikation? - Überlege, was mit der Variablen passieren muss, die nicht alleine stehen soll. - Behandle die Buchstaben wie Zahlen beim Lösen einer Gleichung.

Lösung

1. Division beider Seiten durch \(I\) isoliert \(U\): \(U = \frac{P}{I}\). 2. Division beider Seiten durch \(v\) isoliert \(t\): \(t = \frac{s}{v}\). 3. Division beider Seiten durch \(m\) isoliert \(a\): \(a = \frac{F}{m}\). Bedingungen: a) \(I \neq 0\), b) \(v \neq 0\), c) \(m \neq 0\).

Antwort

a) \(U=\frac{P}{I}\) für \(I \neq 0\) b) \(t=\frac{s}{v}\) für \(v \neq 0\) c) \(a=\frac{F}{m}\) für \(m \neq 0\)
4234018
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \( 8(x - a) = 16b + 24a \)

Denkanstöße

- Welchen ersten Schritt kannst du machen, um die Klammer zu beseitigen? - Wie bringst du alle Terme ohne \(x\) auf die rechte Seite der Gleichung? - Was musst du tun, um die Zahl vor dem \(x\) zu entfernen? - Behandle die Buchstaben \(a\) und \(b\) beim Umformen genau wie normale Zahlen.

Lösung

1. Auflösen der Klammer auf der linken Seite durch Multiplikation mit 8: \( 8x - 8a = 16b + 24a \) 2. Isolation des Terms mit \(x\) durch Addition von \( 8a \) auf beiden Seiten: \( 8x = 16b + 32a \) 3. Division der gesamten Gleichung durch 8, um \(x\) zu isolieren: \( x = 2b + 4a \)

Antwort

\( x = 4a + 2b \)
4239238
Die Dichte \(\rho\) eines Gegenstands lässt sich mit der Formel \(\rho = \frac{m}{V}\) berechnen. Dabei steht \(m\) für die Masse und \(V\) für das Volumen. 1) Wie verändert sich die Dichte \(\rho\), wenn das Volumen \(V\) vervierfacht wird und die Masse \(m\) gleich bleibt? 2) Wie verändert sich die Dichte \(\rho\), wenn die Masse \(m\) halbiert wird und das Volumen \(V\) gleich bleibt? 3) Stelle die Formel nach der Masse \(m\) um. 4) Stelle die Formel nach dem Volumen \(V\) um.

Denkanstöße

- Überlege dir, ob die Variable im Zähler oder im Nenner des Bruchs steht. - Was passiert mit dem Wert eines Bruchs, wenn man den Nenner vergrößert? - Stell dir vor, du setzt für die Variablen einfache Zahlen ein, um die Änderung zu prüfen. - Um eine Variable unter einem Bruchstrich zu isolieren, musst du sie zuerst durch Multiplikation „nach oben“ holen.

Lösung

1. Einsetzen von \(4V\) für \(V\) in die Formel: \(\rho_{\text{neu}} = \frac{m}{4V} = \frac{1}{4} \cdot \frac{m}{V} = \frac{1}{4} \rho\). Die Dichte viertelt sich. 2. Einsetzen von \(\frac{1}{2}m\) für \(m\) in die Formel: \(\rho_{\text{neu}} = \frac{\frac{1}{2}m}{V} = \frac{1}{2} \cdot \frac{m}{V} = \frac{1}{2} \rho\). Die Dichte halbiert sich. 3. Multiplikation beider Seiten der Gleichung \(\rho = \frac{m}{V}\) mit \(V\) isoliert die Masse: \(m = \rho \cdot V\). 4. Aus \(m = \rho \cdot V\) folgt durch Division beider Seiten durch \(\rho\) die Formel für das Volumen: \(V = \frac{m}{\rho}\).

Antwort

1) Die Dichte viertelt sich (\(\frac{1}{4}\) des ursprünglichen Wertes). 2) Die Dichte halbiert sich (\(\frac{1}{2}\) des ursprünglichen Wertes). 3) \(m = \rho \cdot V\) 4) \(V = \frac{m}{\rho}\)
4241138
Gegeben ist die Formel \(P = \frac{a+b}{c} \cdot d\). Gehe davon aus, dass \(c \neq 0\), \(d \neq 0\), \(a+b \neq 0\) und \(P \neq 0\) gelten. Löse die Formel jeweils nach der angegebenen Variablen auf: a) nach \(a\) b) nach \(d\) c) nach \(c\)

Denkanstöße

- Was ist der erste Schritt, um einen Nenner aus einer Gleichung zu entfernen? - Überlege dir, welche Rechenoperation die Klammer oder den Bruchstrich „auflöst“. - Behandle die Variablen, nach denen du nicht auflöst, wie feste Zahlen. - Kannst du den gesuchten Buchstaben isolieren, indem du Schritt für Schritt die Operationen umkehrst?

Lösung

1. Nach \(a\): \(Pc=(a+b)d\), also \(\frac{Pc}{d}=a+b\) und damit \(a=\frac{Pc}{d}-b\). 2. Nach \(d\): Aus \(Pc=(a+b)d\) folgt \(d=\frac{Pc}{a+b}\). 3. Nach \(c\): Aus \(Pc=(a+b)d\) folgt \(c=\frac{d(a+b)}{P}\).

Antwort

a) \(a = \frac{Pc}{d} - b\) b) \(d = \frac{Pc}{a + b}\) c) \(c = \frac{d(a + b)}{P}\)
4134878
Gegeben ist die Formel \(\frac{a}{x - b} = c\). Dabei stehen \(a\), \(b\) und \(c\) für positive Zahlen und es gilt \(x > b\). Löse die Formel nach der Variablen \(x\) auf. Gib die einzelnen Umformungsschritte an.

Denkanstöße

- Wie bekommt man eine Variable aus dem Nenner eines Bruchs heraus? - Was wäre dein erster Schritt, wenn anstelle der Buchstaben Zahlen stünden? - Kannst du die Klammer um \((x - b)\) zuerst isolieren, bevor du \(x\) alleine stehen hast? - Welche Rechenoperation ist das Gegenteil von Division?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Nenner \((x - b)\), um den Bruch aufzulösen: \(a = c \cdot (x - b)\). 2. Division durch \(c\) (da \(c > 0\)), um die Klammer zu isolieren: \(\frac{a}{c} = x - b\). 3. Addition von \(b\), um \(x\) allein auf einer Seite zu erhalten: \(x = \frac{a}{c} + b\). Alternativer Weg: Kehrwertbildung auf beiden Seiten ergibt \(\frac{x - b}{a} = \frac{1}{c}\). Multiplikation mit \(a\) ergibt \(x - b = \frac{a}{c}\). Addition von \(b\) führt zum gleichen Ergebnis \(x = \frac{a}{c} + b\).

Antwort

\(x = \frac{a}{c} + b\) oder \(x = \frac{a + bc}{c}\)
4134998
Stelle die physikalischen Formeln nach der gesuchten Variablen um: a) \(\frac{1}{f} = \frac{1}{b} + \frac{1}{g} \quad (g)\) b) \(I = \frac{U}{R_i + R_a} \quad (R_i)\) Gib jeweils auch die notwendigen Bedingungen an.

Denkanstöße

- Wenn die gesuchte Variable im Nenner steht, ist es oft hilfreich, die gesamte Gleichung mit dem Nenner zu multiplizieren. - Bei Summen von Brüchen solltest du diese zuerst auf einen gemeinsamen Nenner bringen, bevor du den Kehrwert bildest. - Achte darauf, dass beim Kehrwertbilden die gesamte Seite der Gleichung umgedreht werden muss.

Lösung

a) Subtraktion von \(\frac{1}{b}\) ergibt \(\frac{1}{g} = \frac{1}{f} - \frac{1}{b}\). Um die Brüche auf der rechten Seite zusammenzufassen, wird der Hauptnenner \(f \cdot b\) gebildet: \(\frac{1}{g} = \frac{b - f}{f \cdot b}\). Der Kehrwert auf beiden Seiten ergibt \(g = \frac{f \cdot b}{b - f}\). b) Multiplikation mit dem Nenner \((R_i + R_a)\) ergibt \(I \cdot (R_i + R_a) = U\). Division durch \(I\) ergibt \(R_i + R_a = \frac{U}{I}\). Subtraktion von \(R_a\) ergibt \(R_i = \frac{U}{I} - R_a\). Bedingungen: a) \(f \neq 0\), \(b \neq 0\) und \(b-f \neq 0\). b) \(I \neq 0\) und \(U \neq 0\).

Antwort

a) \(g=\frac{fb}{b-f}\) für \(f \neq 0\), \(b \neq 0\), \(b-f \neq 0\) b) \(R_i=\frac{U}{I}-R_a\) für \(I \neq 0\), \(U \neq 0\)
4135028
Das Produkt zweier rationaler Zahlen \(a\) und \(b\) soll genau doppelt so groß sein wie ihre Summe. a) Stelle eine Gleichung auf, die diesen Zusammenhang beschreibt. b) Bestimme zwei verschiedene Zahlenpaare \((a, b)\), die diese Bedingung erfüllen. c) Zeige durch Rechnung, dass für \(a = 4\) zwingend \(b = 4\) gelten muss.

Denkanstöße

- Wie schreibt man „das Doppelte der Summe“ als mathematischen Ausdruck? - Könnte es helfen, die Gleichung nach einer der beiden Variablen aufzulösen? - Was passiert, wenn du für eine Variable eine einfache Zahl wie \(0\) oder \(3\) einsetzt?

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung: Das Produkt ist \(a \cdot b\), die Summe ist \(a + b\). Die Bedingung lautet \(a \cdot b = 2 \cdot (a + b)\). 2. Finden von Zahlenpaaren: Umformen der Gleichung nach \(b\): \(ab = 2a + 2b \implies ab - 2b = 2a \implies b(a - 2) = 2a \implies b = \frac{2a}{a-2}\). 3. Beispielpaare: Für \(a = 3\) ergibt sich \(b = \frac{2 \cdot 3}{3 - 2} = 6\). Paar: \((3, 6)\). Für \(a = 0\) ergibt sich \(b = 0\). Paar: \((0, 0)\). 4. Nachweis für \(a = 4\): Einsetzen in die Gleichung: \(4 \cdot b = 2 \cdot (4 + b) \implies 4b = 8 + 2b \implies 2b = 8 \implies b = 4\).

Antwort

a) \(a \cdot b = 2(a+b)\). b) Zum Beispiel \((3,6)\) und \((0,0)\). c) Aus \(4b=2(4+b)\) folgt \(4b=8+2b\) und damit \(b=4\).
4135068
Finde den passenden Term für \(\square\), sodass die Gleichung korrekt ist. Gib jeweils an, unter welchen Bedingungen der Platzhalter eindeutig bestimmt und jeder auftretende Bruch definiert ist. a) \(\frac{a}{b} = \frac{c}{\square}\) b) \(\frac{1}{x} \cdot \square = \frac{y}{z}\) c) \(\frac{x}{y} + 1 = \frac{\square}{y}\) d) \(\frac{k}{\square} = \frac{m}{n}\)

Denkanstöße

- Kannst du die linke Seite einer Gleichung so umformen, dass sie denselben Nenner wie die rechte Seite hat? - Was passiert, wenn du beide Seiten einer Gleichung mit demselben Term multiplizierst? - Erinnerst du dich an das „Über-Kreuz-Multiplizieren“ bei Verhältnisgleichungen? - Welche Variablen stehen von Anfang an in einem Nenner und dürfen daher nicht null sein?

Lösung

1. Bei \(\frac{a}{b} = \frac{c}{\square}\) liefert das Über-Kreuz-Multiplizieren \(a \cdot \square = b \cdot c\). Auflösen ergibt \(\square = \frac{bc}{a}\). Bedingungen: \(a \neq 0, b \neq 0, c \neq 0\). 2. Bei \(\frac{1}{x} \cdot \square = \frac{y}{z}\) multipliziert man beide Seiten mit \(x\): \(\square = \frac{xy}{z}\). Bedingungen: \(x \neq 0, z \neq 0\). 3. Bei \(\frac{x}{y} + 1 = \frac{\square}{y}\) bringt man die linke Seite auf den Hauptnenner \(y\): \(\frac{x}{y} + \frac{y}{y} = \frac{x+y}{y}\). Durch Vergleich folgt \(\square = x+y\). Bedingung: \(y \neq 0\). 4. Bei \(\frac{k}{\square} = \frac{m}{n}\) bildet man den Kehrwert beider Seiten oder multipliziert über Kreuz: \(k \cdot n = m \cdot \square\). Auflösen ergibt \(\square = \frac{kn}{m}\). Bedingungen: \(k \neq 0, m \neq 0, n \neq 0\).

Antwort

a) \(\square = \frac{bc}{a}\); Bedingungen: \(a \neq 0, b \neq 0, c \neq 0\). b) \(\square = \frac{xy}{z}\); Bedingungen: \(x \neq 0, z \neq 0\). c) \(\square = x+y\); Bedingung: \(y \neq 0\). d) \(\square = \frac{kn}{m}\); Bedingungen: \(k \neq 0, m \neq 0, n \neq 0\).
4135088
Gegeben ist die folgende Bedingung für zwei rationale Zahlen \(a\) und \(b\): Das Doppelte ihrer Summe ist gleich ihrem Quotienten \(\frac{a}{b}\). 1. Stelle die zugehörige Gleichung auf. 2. Löse die Gleichung nach \(a\) auf. 3. Welche Werte darf die Variable \(b\) nicht annehmen? 4. Bestimme drei Zahlenpaare \((a; b)\), die diese Bedingung erfüllen.

Denkanstöße

- Multipliziere zuerst mit dem Nenner, um den Bruch aufzulösen. - Klammere die Variable, nach der du auflösen möchtest, aus, wenn sie in mehreren Summanden vorkommt. - Achte darauf, welche Werte im Nenner eines Bruchs stehen könnten.

Lösung

1. Die Gleichung lautet \(2(a + b) = \frac{a}{b}\). 2. Multiplikation mit \(b\) (wobei \(b \neq 0\)): \(2ab + 2b^2 = a\). Umstellen nach \(a\): \(2b^2 = a - 2ab = a(1 - 2b)\). Daraus folgt \(a = \frac{2b^2}{1 - 2b}\). 3. Es muss \(b \neq 0\) gelten (wegen des Quotienten \(\frac{a}{b}\)) und \(1 - 2b \neq 0\), also \(b \neq 0{,}5\). 4. Mögliche Paare: - Für \(b = 1\) ist \(a = \frac{2 \cdot 1^2}{1 - 2 \cdot 1} = \frac{2}{-1} = -2\). Paar: \((-2; 1)\). - Für \(b = -1\) ist \(a = \frac{2 \cdot (-1)^2}{1 - 2 \cdot (-1)} = \frac{2}{3}\). Paar: \((\frac{2}{3}; -1)\). - Für \(b = 2\) ist \(a = \frac{2 \cdot 2^2}{1 - 2 \cdot 2} = \frac{8}{-3} = -2\frac{2}{3}\). Paar: \((-2\frac{2}{3}; 2)\).

Antwort

Gleichung nach \(a\): \(a = \frac{2b^2}{1 - 2b}\). Einschränkungen für \(b\): \(b \neq 0\) und \(b \neq 0{,}5\). Beispielpaare: \((-2; 1)\), \((\frac{2}{3}; -1)\), \((-2\frac{2}{3}; 2)\).
4135548
Gegeben ist die Formel \(V = \frac{1}{3} \cdot A \cdot h\). a) Stelle die Formel nach der Variablen \(A\) um. b) Das Volumen \(V\) soll konstant bleiben. Wie verändert sich der Wert von \(A\), wenn die Höhe \(h\) verdoppelt wird? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie isolierst du \(A\) in der Gleichung? - Schau dir die umgestellte Formel an: Was passiert mit dem Ergebnis eines Bruches, wenn man den Nenner vergrößert? - Versuche, die neue Höhe \(2h\) in deine Formel für \(A\) einzusetzen.

Lösung

1. Umstellen nach \(A\): Multiplikation mit \(3\) ergibt \(3 \cdot V = A \cdot h\). Division durch \(h\) ergibt \(A = \frac{3 \cdot V}{h}\). 2. Analyse der Änderung: Setzt man die neue Höhe \(h_{\text{neu}} = 2 \cdot h\) in die umgestellte Formel ein, erhält man \(A_{\text{neu}} = \frac{3 \cdot V}{2 \cdot h} = \frac{1}{2} \cdot \frac{3 \cdot V}{h}\). 3. Vergleich: Da \(\frac{3 \cdot V}{h}\) dem ursprünglichen \(A\) entspricht, gilt \(A_{\text{neu}} = \frac{1}{2} \cdot A\). Die Grundfläche halbiert sich also.

Antwort

a) \(A = \frac{3 \cdot V}{h}\) b) Die Grundfläche \(A\) halbiert sich. Begründung: Da \(h\) im Nenner der umgestellten Formel steht, führt eine Verdopplung von \(h\) bei gleichbleibendem \(V\) dazu, dass der Gesamtwert des Bruches mit \(\frac{1}{2}\) multipliziert wird.
4135598
Zwei Metallzylinder haben exakt die gleiche Masse von \(m = 540\,\text{g}\). Zylinder 1 besteht aus einem Material mit der Dichte \(\rho_1 = 9{,}0\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). Zylinder 2 besteht aus Aluminium mit der Dichte \(\rho_2 = 2{,}7\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). a) Löse die Formel \(\rho = \frac{m}{V}\) nach dem Volumen \(V\) auf. b) Berechne die Volumina \(V_1\) und \(V_2\) der beiden Zylinder. c) Vergleiche die beiden Körper: Um welchen Faktor ist das Volumen des Aluminiumzylinders größer als das des ersten Zylinders?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Volumen, wenn ein Material bei gleicher Masse eine viel geringere Dichte hat? - Wie isolierst du eine Variable, die im Nenner eines Bruchs steht? - Um einen Faktor zu bestimmen, teilst du den größeren Wert durch den kleineren.

Lösung

1. Formel auflösen: Durch Multiplikation mit \(V\) und Division durch \(\rho\) erhält man \(V = \frac{m}{\rho}\). 2. Volumen von Zylinder 1: \(V_1 = \frac{540\,\text{g}}{9{,}0\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}} = 60\,\text{cm}^3\). 3. Volumen von Zylinder 2: \(V_2 = \frac{540\,\text{g}}{2{,}7\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}} = 200\,\text{cm}^3\). 4. Vergleich der Volumina: Berechnung des Verhältnisses \(\frac{V_2}{V_1} = \frac{200\,\text{cm}^3}{60\,\text{cm}^3} = \frac{20}{6} = \frac{10}{3} \approx 3{,}33\). Das Volumen des Aluminiumzylinders ist also \(\frac{10}{3}\)-mal so groß wie das des ersten Zylinders.

Antwort

a) \(V = \frac{m}{\rho}\) b) \(V_1 = 60\,\text{cm}^3\) und \(V_2 = 200\,\text{cm}^3\). c) Das Volumen des Aluminiumzylinders ist \(\frac{10}{3}\)-mal so groß wie das des ersten Zylinders.
4135608
Für eine Gartenhütte soll ein Fundament aus Beton gegossen werden. Die Bodenplatte ist \(4{,}5\,\text{m}\) lang, \(4{,}0\,\text{m}\) breit und \(15\,\text{cm}\) dick. Die Dichte von Beton beträgt etwa \(2400\,\frac{\text{kg}}{\text{m}^3}\). a) Berechne das Volumen der Bodenplatte in \(\text{m}^3\). b) Bestimme die Gesamtmasse des benötigten Betons in Tonnen (\(\text{t}\)). c) Der Beton wird mit einem kleinen Transporter geliefert, der maximal \(1{,}5\,\text{t}\) Zuladung tragen darf. Wie viele Fahrten sind mindestens notwendig, um den gesamten Beton zur Baustelle zu bringen?

Denkanstöße

- Achte darauf, dass alle Längenangaben in derselben Einheit (Meter) vorliegen, bevor du das Volumen berechnest. - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Kilogramm und Tonnen. - Wenn bei der Anzahl der Fahrten ein Rest bleibt, was bedeutet das für die Planung?

Lösung

1. Volumenberechnung: \(V = \text{Länge} \cdot \text{Breite} \cdot \text{Höhe}\). Umrechnung der Dicke: \(15\,\text{cm} = 0{,}15\,\text{m}\). Somit \(V = 4{,}5\,\text{m} \cdot 4{,}0\,\text{m} \cdot 0{,}15\,\text{m} = 2{,}7\,\text{m}^3\). 2. Massenberechnung: Umstellen von \(\rho = \frac{m}{V}\) zu \(m = \rho \cdot V\). 3. Einsetzen der Werte: \(m = 2400\,\frac{\text{kg}}{\text{m}^3} \cdot 2{,}7\,\text{m}^3 = 6480\,\text{kg}\). 4. Umrechnung in Tonnen: \(6480\,\text{kg} = 6{,}48\,\text{t}\). 5. Anzahl der Fahrten: \(6{,}48\,\text{t} : 1{,}5\,\text{t} = 4{,}32\). Da nur ganze Fahrten möglich sind, muss aufgerundet werden. Es sind \(5\) Fahrten notwendig.

Antwort

a) Das Volumen beträgt \(2{,}7\,\text{m}^3\). b) Die Masse beträgt \(6{,}48\,\text{t}\). c) Es sind mindestens \(5\) Fahrten notwendig.
4140578
Der physikalische Druck \(p\) auf eine Fläche \(A\) wird berechnet durch die Formel \(p = \frac{F}{A}\), wobei \(F\) die wirkende Kraft ist. a) Löse die Formel nach der Fläche \(A\) auf. b) Ein quaderförmiger Gegenstand übt eine Kraft von \(F = 450\,\text{N}\) auf den Boden aus. Dabei wird ein Druck von \(p = 1500\,\text{Pa}\) (Pascal) gemessen. Berechne die Größe der Kontaktfläche \(A\) in \(\text{m}^2\). c) Angenommen, die Kraft \(F\) wird verdreifacht. Wie müsste sich die Fläche \(A\) verändern, damit der Druck \(p\) konstant bleibt?

Denkanstöße

- Was passiert mit einem Bruch, wenn man den Zähler vergrößert, der Wert des Bruchs aber gleich bleiben soll? - Behandle die Einheiten wie Variablen oder konzentriere dich erst rein auf die Zahlenwerte. - Erinnere dich an die Umkehroperation der Division.

Lösung

1. Umstellen der Formel \(p = \frac{F}{A}\) nach \(A\): Multiplikation mit \(A\) ergibt \(p \cdot A = F\), Division durch \(p\) führt zu \(A = \frac{F}{p}\). 2. Berechnung der Fläche für Teilaufgabe b): \(A = \frac{450\,\text{N}}{1500\,\text{Pa}} = 0{,}3\,\text{m}^2\). 3. Analyse für Teilaufgabe c): Aus \(A = \frac{F}{p}\) folgt bei konstantem \(p\), dass eine Verdreifachung der Kraft (\(3F\)) zu einer neuen Fläche \(A_{\text{neu}} = \frac{3F}{p} = 3 \cdot \frac{F}{p} = 3A\) führt. Die Fläche muss also ebenfalls verdreifacht werden.

Antwort

a) \(A = \frac{F}{p}\) b) \(A = 0{,}3\,\text{m}^2\) c) Die Fläche \(A\) muss ebenfalls verdreifacht werden.
4140608
Forme die gegebenen Gleichungen nach der jeweils gesuchten Variablen um: a) \(y = 3x - 12\); gesucht ist \(x\). b) \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot h\); gesucht ist \(G\). c) \(u = a + b + c\); gesucht ist \(b\).

Denkanstöße

- Welche Rechenart verbindet die Terme auf der Seite der gesuchten Variablen? - Wie kannst du einen Bruchstrich in einer Gleichung „auflösen“? - In welcher Reihenfolge musst du vorgehen, wenn sowohl Punktrechnung als auch Strichrechnung vorkommen?

Lösung

1. Addition von \(12\) ergibt \(y + 12 = 3x\). Division durch \(3\) ergibt \(x = \frac{y + 12}{3}\). 2. Multiplikation mit \(3\) ergibt \(3V = G \cdot h\). Division durch \(h\) ergibt für \(h \neq 0\): \(G = \frac{3V}{h}\). 3. Subtraktion von \(a\) und \(c\) auf beiden Seiten isoliert \(b\): \(b = u - a - c\).

Antwort

a) \(x = \frac{y + 12}{3}\) b) \(G = \frac{3V}{h}\) für \(h \neq 0\) c) \(b = u - a - c\)
4140618
Löse die folgenden Formeln nach der angegebenen Variablen auf: a) \(A = \frac{a+c}{2} \cdot h\); löse nach \(a\) auf. b) \(Z = \frac{K \cdot p \cdot t}{100}\); löse nach \(p\) auf. c) \(O = 2G + M\); löse nach \(G\) auf.

Denkanstöße

- Kannst du die Formel schrittweise vereinfachen, indem du zuerst Brüche eliminierst? - Wenn eine Variable in Klammern steht, isoliere zuerst die gesamte Klammer. - Überlege dir, welche Operationen nötig sind, um die gesuchte Variable ganz alleine auf eine Seite zu bringen.

Lösung

1. Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2A = (a+c) \cdot h\). Division durch \(h\) ergibt \(\frac{2A}{h} = a+c\). Subtraktion von \(c\) führt zu \(a = \frac{2A}{h} - c\). 2. Multiplikation mit \(100\) ergibt \(100Z = K \cdot p \cdot t\). Division durch das Produkt \(K \cdot t\) ergibt \(p = \frac{100Z}{K \cdot t}\). 3. Subtraktion von \(M\) ergibt \(O - M = 2G\). Division beider Seiten durch \(2\) ergibt \(G = \frac{O - M}{2}\). Bedingungen: a) \(h \neq 0\); b) \(K \neq 0\) und \(t \neq 0\).

Antwort

a) \(a=\frac{2A}{h}-c\) für \(h \neq 0\) b) \(p=\frac{100Z}{Kt}\) für \(K \neq 0\), \(t \neq 0\) c) \(G=\frac{O-M}{2}\)
4154018
Forme die Gleichungen so um, dass die angegebene Variable isoliert wird: a) \( y = m \cdot x + n \); nach \( x \) b) \( A = \frac{1}{2} \cdot (a + c) \cdot h \); nach \( c \) c) \( K = K_0 \cdot (1 + i) \); nach \( i \)

Denkanstöße

- Achte auf die Reihenfolge der Rechenschritte: Was muss zuerst auf die andere Seite gebracht werden? - Klammern können oft als Ganzes behandelt werden, bevor man ihren Inhalt auflöst. - Gibt es einen Weg, den Bruch am Anfang der Formel direkt zu entfernen?

Lösung

1. Umstellung von \( y = m \cdot x + n \) nach \( x \): Subtraktion von \( n \) ergibt \( y - n = m \cdot x \). Division durch \( m \) ergibt \( x = \frac{y - n}{m} \). 2. Umstellung von \( A = \frac{1}{2} \cdot (a + c) \cdot h \) nach \( c \): Multiplikation mit \( 2 \) ergibt \( 2 \cdot A = (a + c) \cdot h \). Division durch \( h \) ergibt \( \frac{2 \cdot A}{h} = a + c \). Subtraktion von \( a \) ergibt \( c = \frac{2 \cdot A}{h} - a \). 3. Umstellung von \( K = K_0 \cdot (1 + i) \) nach \( i \): Division durch \( K_0 \) ergibt \( \frac{K}{K_0} = 1 + i \). Subtraktion von \( 1 \) ergibt \( i = \frac{K}{K_0} - 1 \) oder alternativ \( i = \frac{K - K_0}{K_0} \). Bedingungen: a) \(m \neq 0\); b) \(h \neq 0\); c) \(K_0 \neq 0\).

Antwort

a) \(x=\frac{y-n}{m}\) für \(m \neq 0\) b) \(c=\frac{2A}{h}-a\) für \(h \neq 0\) c) \(i=\frac{K}{K_0}-1\) für \(K_0 \neq 0\)
4234028
Stelle die folgende Formel nach der Variablen \(y\) um: \( \frac{4y - 12a}{3} = 8b + 4a \)

Denkanstöße

- Wie kannst du den Bruch als ersten Schritt auflösen? - Welche Rechenoperation macht das Subtrahieren von \( 12a \) rückgängig? - Wie isolierst du die Variable \(y\) im letzten Schritt? - Es hilft oft, zuerst den Nenner zu entfernen, bevor man andere Terme verschiebt.

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit 3 zur Beseitigung des Nenners: \( 4y - 12a = 24b + 12a \) 2. Addition von \( 12a \) auf beiden Seiten, um den Term mit \(y\) zu isolieren: \( 4y = 24b + 24a \) 3. Division der Gleichung durch 4: \( y = 6b + 6a \)

Antwort

\( y = 6a + 6b \)
4239248
Der Flächeninhalt \(A\) eines Trapezes wird mit der Formel \(A = \frac{a+c}{2} \cdot h\) berechnet. Hierbei sind \(a\) und \(c\) die Längen der parallelen Grundseiten und \(h\) die Höhe. 1) Wie ändert sich der Flächeninhalt \(A\), wenn die Höhe \(h\) verdoppelt wird, während die Seiten \(a\) und \(c\) gleich bleiben? 2) Wie ändert sich der Flächeninhalt \(A\), wenn die Summe der Grundseiten \((a+c)\) halbiert wird und die Höhe \(h\) unverändert bleibt? 3) Löse die Formel nach der Höhe \(h\) auf. 4) Löse die Formel nach der Grundseite \(a\) auf.

Denkanstöße

- Betrachte die Summe \((a+c)\) für die ersten beiden Teilaufgaben wie eine einzelne Größe. - Wie kannst du den Bruch \(\frac{\dots}{2}\) auflösen, um die Variablen im Zähler freizustellen? - Achte beim Umstellen nach \(a\) darauf, dass du erst den Faktor \(h\) und dann die Addition von \(c\) rückgängig machst. - Kannst du die Formel Schritt für Schritt wie eine Waage behandeln?

Lösung

1. Untersuchung der Proportionalität zur Höhe: Da \(h\) im Zähler (als Faktor) steht, führt eine Verdopplung von \(h\) zu einer Verdopplung des Flächeninhalts: \(A_{\text{neu}} = \frac{a+c}{2} \cdot (2h) = 2 \cdot A\). 2. Untersuchung der Summe \((a+c)\): Da der gesamte Term \((a+c)\) halbiert wird, halbiert sich auch das Produkt mit \(\frac{1}{2}h\), somit halbiert sich der Flächeninhalt: \(A_{\text{neu}} = \frac{\frac{1}{2}(a+c)}{2} \cdot h = \frac{1}{2} A\). 3. Umstellen nach \(h\): Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2A = (a+c) \cdot h\). Division durch \((a+c)\) ergibt \(h = \frac{2A}{a+c}\). 4. Umstellen nach \(a\): Aus \(2A = (a+c) \cdot h\) folgt durch Division durch \(h\) zuerst \(\frac{2A}{h} = a + c\). Subtraktion von \(c\) isoliert die Variable: \(a = \frac{2A}{h} - c\).

Antwort

1) Der Flächeninhalt verdoppelt sich. 2) Der Flächeninhalt halbiert sich. 3) \(h = \frac{2A}{a+c}\) 4) \(a = \frac{2A}{h} - c\)
4239318
In der Finanzmathematik verwendet man für die Berechnung von Tageszinsen \(Z\) oft die Formel \(Z = \frac{K \cdot p \cdot t}{36\,000}\). Dabei steht \(K\) für das Startkapital, \(p\) für den Zinssatz in Prozent und \(t\) für die Anlagedauer in Tagen. a) Stelle die Formel so um, dass man das Kapital \(K\) direkt berechnen kann. b) Stelle die Formel nach der Zeit \(t\) um. c) Ein Sparer möchte wissen, welcher Zinssatz \(p\) nötig ist, um bei einem Kapital von \(5\,000\,\text{€}\) in \(180\) Tagen genau \(100\,\text{€}\) Zinsen zu erhalten. Stelle die Formel nach \(p\) um und berechne den Zinssatz.

Denkanstöße

- Was musst du tun, um eine Variable, die im Zähler eines Bruchs steht, zu isolieren? - Wie gehst du vor, wenn du mehrere Faktoren auf die andere Seite der Gleichung bringen möchtest? - Überlege dir, welche Rechenoperation das Gegenteil von Multiplikation und Division ist. - Setze die gegebenen Zahlen erst ein, nachdem du die Formel erfolgreich umgestellt hast.

Lösung

1. Umstellung nach \(K\): Durch Multiplikation mit \(36\,000\) erhält man \(36\,000 \cdot Z = K \cdot p \cdot t\). Die anschließende Division durch das Produkt \(p \cdot t\) führt zu \(K = \frac{36\,000 \cdot Z}{p \cdot t}\). 2. Umstellung nach \(t\): Aus \(36\,000 \cdot Z = K \cdot p \cdot t\) folgt durch Division durch \(K \cdot p\) die Formel \(t = \frac{36\,000 \cdot Z}{K \cdot p}\). 3. Umstellung nach \(p\): \(p = \frac{36\,000 \cdot Z}{K \cdot t}\). Einsetzen ergibt \(p = \frac{36\,000 \cdot 100}{5\,000 \cdot 180} = \frac{3\,600\,000}{900\,000} = 4\). Da \(p\) in Prozent angegeben wird, beträgt der Zinssatz \(4\,\%\).

Antwort

a) \(K = \frac{36\,000 \cdot Z}{p \cdot t}\) b) \(t = \frac{36\,000 \cdot Z}{K \cdot p}\) c) \(p = 4\,\%\)
4239738
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \(k \cdot (x - m) = 5 \cdot (x + n)\) Gib an, welche Bedingung für den Parameter \(k\) gelten muss, damit die Gleichung eine eindeutige Lösung besitzt.

Denkanstöße

- Was ist dein Ziel beim Umstellen einer Gleichung nach einer bestimmten Variablen? - Wie kannst du die Klammern auflösen, um an das \(x\) heranzukommen? - Wie gehst du vor, wenn die gesuchte Variable in mehreren Termen vorkommt? - Überlege, welcher Rechenschritt eine Einschränkung für die Werte von \(k\) erfordern könnte.

Lösung

1. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten der Gleichung: \(k \cdot x - k \cdot m = 5 \cdot x + 5 \cdot n\). 2. Alle Terme mit \(x\) auf die linke Seite und alle Terme ohne \(x\) auf die rechte Seite bringen: \(k \cdot x - 5 \cdot x = 5 \cdot n + k \cdot m\). 3. Ausklammern von \(x\) auf der linken Seite: \(x \cdot (k - 5) = 5 \cdot n + k \cdot m\). 4. Division durch den Ausdruck in der Klammer, um \(x\) zu isolieren: \(x = \frac{5n + km}{k - 5}\). 5. Bestimmung der Bedingung für die Lösbarkeit: Da eine Division durch Null nicht erlaubt ist, muss \(k - 5 \neq 0\) gelten, woraus \(k \neq 5\) folgt.

Antwort

\(x = \frac{5n + km}{k - 5}\) mit der Bedingung \(k \neq 5\).
4239828
Stelle die folgende Gleichung nach \(x\) um und vereinfache den Ergebnisterm so weit wie möglich: \(4 \cdot (x - 2a) + 3b = 2 \cdot (b - x) - 6a\)

Denkanstöße

- Kannst du die Gleichung vereinfachen, indem du zuerst alle Klammern auflöst? - Versuche, die gesuchte Variable Schritt für Schritt auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Achte darauf, gleichartige Parameter (zum Beispiel alle Terme mit \(a\)) korrekt zusammenzufassen. - Überprüfe am Ende, ob du den entstandenen Bruch noch weiter vereinfachen kannst.

Lösung

1. Auflösen der Klammern auf beiden Seiten durch Multiplikation: \(4x - 8a + 3b = 2b - 2x - 6a\). 2. Zusammenfassen der \(x\)-Terme auf der linken Seite durch Addition von \(2x\): \(6x - 8a + 3b = 2b - 6a\). 3. Isolieren des \(x\)-Terms durch Addition von \(8a\) und Subtraktion von \(3b\) auf beiden Seiten: \(6x = 2a - b\). 4. Division durch den Koeffizienten 6 zur Bestimmung des Endwerts: \(x = \frac{2a - b}{6}\).

Antwort

\(x = \frac{2a - b}{6}\)
4280438
Gegeben ist die folgende Gleichung mit der Variablen \(x\) und dem Parameter \(a\): \[ \frac{2x - a}{3} - \frac{x + a}{2} = a \] a) Löse die Gleichung nach \(x\) auf. Das Ergebnis soll eine Formel sein, in der \(a\) vorkommt. b) Welchen Wert muss der Parameter \(a\) haben, damit die Lösung der Gleichung \(x = 22\) lautet? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche in der Gleichung entfernen? - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf das Minuszeichen vor dem zweiten Bruch. - Was bedeutet es für die Gleichung, wenn ein konkreter Wert für \(x\) vorgegeben ist? - Kannst du die gefundene Formel nutzen, um den gesuchten Wert für den Parameter zu finden?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Hauptnenner \(6\), um die Brüche zu eliminieren: \(2 \cdot (2x - a) - 3 \cdot (x + a) = 6a\). 2. Auflösen der Klammern unter Beachtung der Vorzeichen: \(4x - 2a - 3x - 3a = 6a\). 3. Zusammenfassen der Terme auf der linken Seite: \(x - 5a = 6a\). 4. Isolation von \(x\) durch Addition von \(5a\): \(x = 11a\). 5. Einsetzen des gegebenen Wertes \(x = 22\) in die gefundene Formel: \(22 = 11a\). 6. Berechnung von \(a\): \(a = 22 : 11 = 2\).

Antwort

a) \(x = 11a\) b) \(a = 2\). Setzt man \(x = 22\) in die Gleichung \(x = 11a\) ein, ergibt sich \(22 = 11a\), woraus \(a = 2\) folgt.
4134888
Die Fläche \(A\) eines Trapezes berechnet sich mit der Formel \(A = \frac{a + c}{2} \cdot h\), wobei \(a\) und \(c\) die parallelen Seiten und \(h\) die Höhe sind. a) Stelle die Formel so um, dass man die Länge der Seite \(c\) direkt berechnen kann. b) Ein Trapez hat einen Flächeninhalt von \(A = 40\,\text{cm}^2\), eine Höhe von \(h = 5\,\text{cm}\) und eine Grundseite \(a = 10\,\text{cm}\). Berechne die Länge der Seite \(c\). c) Wie verändert sich der Wert von \(c\), wenn bei gleichbleibender Höhe \(h\) und gleichbleibender Seite \(a\) der Flächeninhalt \(A\) verdoppelt wird? Begründe deine Antwort mithilfe der umgestellten Formel aus Teilaufgabe a).

Denkanstöße

- Welche Rechenschritte machen die Operationen in der ursprünglichen Formel rückgängig? - Achte bei Teilaufgabe b) auf die richtige Reihenfolge der Rechenarten (Punkt vor Strich). - Schau dir bei Teilaufgabe c) die Lage von \(A\) in deiner Formel an: Steht es im Zähler oder im Nenner? - Setze doch einmal ein Beispiel in deine Formel ein, um die Vermutung aus c) zu prüfen.

Lösung

1. Umstellen nach \(c\): Zuerst Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2A = (a + c) \cdot h\). Dann Division durch \(h\) ergibt \(\frac{2A}{h} = a + c\). Schließlich Subtraktion von \(a\) ergibt \(c = \frac{2A}{h} - a\). 2. Berechnung für \(A = 40\), \(h = 5\), \(a = 10\): \(c = \frac{2 \cdot 40}{5} - 10 = \frac{80}{5} - 10 = 16 - 10 = 6\,\text{cm}\). 3. Analyse der Änderung: Wenn \(A\) verdoppelt wird (\(A \to 2A\)), wird der Term \(\frac{2A}{h}\) in der Formel ebenfalls verdoppelt. Da \(a\) konstant abgezogen wird, vergrößert sich der Wert von \(c\). Konkret: \(c_{\text{neu}} = \frac{2 \cdot (2A)}{h} - a = 2 \cdot \frac{2A}{h} - a = 2(c + a) - a = 2c + a\). Damit gilt exakt \(c_{\text{neu}} = 2c + a\).

Antwort

a) \(c = \frac{2A}{h} - a\) b) \(c = 6\,\text{cm}\) c) Es gilt \(c_{\text{neu}} = 2c + a\). Der neue Wert ist daher nicht allgemein einfach das Doppelte des alten Werts.
4135008
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \(y = \frac{k \cdot x}{x + 1}\) Gib auch die Bedingungen für eine eindeutige Lösung an.

Denkanstöße

- Was kannst du tun, um die Klammern aufzulösen, nachdem du den Nenner beseitigt hast? - Wenn die gesuchte Variable in mehreren Termen vorkommt, musst du diese Terme auf eine Seite der Gleichung bringen. - Erinnerst du dich an das Ausklammern (Faktorisieren)? Das hilft dir, die Variable zu isolieren.

Lösung

1. Multiplikation mit dem Nenner \((x + 1)\) ergibt \(y \cdot (x + 1) = k \cdot x\). 2. Ausmultiplizieren der Klammer ergibt \(y \cdot x + y = k \cdot x\). 3. Alle Terme mit \(x\) auf eine Seite bringen durch Subtraktion von \(y \cdot x\): \(y = k \cdot x - y \cdot x\). 4. Ausklammern von \(x\) auf der rechten Seite ergibt \(y = x \cdot (k - y)\). 5. Division durch \((k - y)\) liefert das Ergebnis \(x = \frac{y}{k - y}\). 6. Für die Division muss \(k-y \neq 0\) gelten. Zusätzlich muss \(k \neq 0\) sein, damit der gefundene Wert nicht \(x=-1\) ergibt. Für \(k=y\neq 0\) sowie für \(k=0\), \(y\neq 0\) gibt es keine Lösung; bei \(k=y=0\) gibt es unendlich viele Lösungen \(x \neq -1\).

Antwort

Für \(k \neq 0\) und \(k \neq y\) gilt eindeutig \(x=\frac{y}{k-y}\). Bei \(k=y\neq 0\) oder \(k=0\), \(y\neq 0\) gibt es keine Lösung; bei \(k=y=0\) sind alle \(x \neq -1\) Lösungen.
4135098
Untersuche Zahlenpaare \((u; v)\), bei denen der Quotient aus \(u\) und \(v\) um \(2\) größer ist als die Zahl \(u\). 1. Zeige durch Rechnung, ob das Paar \((2; 0{,}5)\) diese Bedingung erfüllt. 2. Stelle die allgemeine Gleichung für diesen Zusammenhang auf und löse sie nach \(u\) auf. 3. Welche rationalen Zahlen darf \(v\) in dieser Gleichung nicht annehmen? Begründe. 4. Bestimme ein weiteres Zahlenpaar \((u; v)\), bei dem beide Zahlen negativ sind.

Denkanstöße

- Übersetze den Text Schritt für Schritt in eine mathematische Gleichung. Was bedeutet „um 2 größer“? - Um nach einer Variablen aufzulösen, die im Nenner steht, musst du die Gleichung zuerst mit diesem Nenner multiplizieren. - Überlege dir, welche Divisionen mathematisch nicht erlaubt sind. - Probiere verschiedene Werte für eine Variable aus, um gezielt nach negativen Ergebnissen zu suchen.

Lösung

1. Quotient: \(2 : 0{,}5 = 4\). Zahl \(u\) plus \(2\): \(2 + 2 = 4\). Da \(4 = 4\), erfüllt das Paar die Bedingung. 2. Die Gleichung lautet \(\frac{u}{v} = u + 2\). Multiplikation mit \(v\): \(u = v(u + 2) = uv + 2v\). Umstellen nach \(u\): \(u - uv = 2v \implies u(1 - v) = 2v\). Also \(u = \frac{2v}{1 - v}\). 3. \(v \neq 1\), da sonst der Nenner in der Formel für \(u\) null werden würde. Zudem muss \(v \neq 0\) sein, damit der Quotient \(\frac{u}{v}\) definiert ist. 4. Um ein Paar mit negativen Werten zu finden, wähle z. B. \(v = 2\): \(u = \frac{2 \cdot 2}{1 - 2} = -4\). Hier ist nur \(u\) negativ. Wähle \(v = -1\): \(u = \frac{2 \cdot (-1)}{1 - (-1)} = \frac{-2}{2} = -1\). Das Paar \((-1; -1)\) besteht aus zwei negativen Zahlen.

Antwort

1. Ja, denn \(2 : 0{,}5 = 4\) und \(2 + 2 = 4\). 2. \(u = \frac{2v}{1 - v}\). 3. \(v \neq 1\) (Nenner wird null) und \(v \neq 0\) (Division durch null in der Ausgangsgleichung). 4. Zum Beispiel \((-1; -1)\).
4135538
Stelle die folgende Gleichung nach der Variablen \(z\) um: \(\frac{1}{x} = \frac{1}{y} - \frac{1}{z}\) Gib auch die notwendigen Bedingungen an.

Denkanstöße

- Kannst du den Term, der \(z\) enthält, zuerst isolieren? - Wie fasst man zwei Brüche mit unterschiedlichen Nennern zusammen? - Was passiert, wenn man auf beiden Seiten einer Gleichung den Kehrwert bildet?

Lösung

1. Isolation des Terms mit \(z\) durch Addition von \(\frac{1}{z}\) und Subtraktion von \(\frac{1}{x}\): \(\frac{1}{z} = \frac{1}{y} - \frac{1}{x}\) 2. Bringen der rechten Seite auf einen gemeinsamen Nenner: \(\frac{1}{z} = \frac{x}{x \cdot y} - \frac{y}{x \cdot y} = \frac{x - y}{x \cdot y}\) 3. Bildung des Kehrwerts auf beiden Seiten: \(z = \frac{x \cdot y}{x - y}\) 4. Es müssen \(x \neq 0\), \(y \neq 0\) und \(x-y \neq 0\) gelten. Dann ist auch der berechnete Wert \(z\) von null verschieden.

Antwort

\(z=\frac{xy}{x-y}\) für \(x \neq 0\), \(y \neq 0\) und \(x \neq y\).
4140588
Die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v\) eines Objekts ergibt sich aus dem zurückgelegten Weg \(s\) und der dafür benötigten Zeit \(t\) über die Formel \(v = \frac{s}{t}\). a) Stelle die Formel nach der Zeit \(t\) um. b) Ein Fahrzeug fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v = 110\,\text{km/h}\) eine Strecke von \(s = 165\,\text{km}\). Berechne die Fahrzeit \(t\). c) Ein zweites Fahrzeug soll die doppelte Strecke (\(2s\)) in der vierfachen Zeit (\(4t\)) zurücklegen. Drücke die neue Geschwindigkeit \(v_{\text{neu}}\) durch die ursprüngliche Geschwindigkeit \(v\) aus.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Variable isolieren, die im Nenner eines Bruchs steht? - Setze für den Vergleich in Teilaufgabe c) die veränderten Ausdrücke (\(2s\) und \(4t\)) einfach in die Grundformel ein. - Kannst du den neuen Bruch so vereinfachen, dass die ursprüngliche Formel wieder erkennbar wird?

Lösung

1. Umstellen der Formel \(v = \frac{s}{t}\) nach \(t\): Multiplikation mit \(t\) ergibt \(v \cdot t = s\), anschließende Division durch \(v\) ergibt \(t = \frac{s}{v}\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(t = \frac{165\,\text{km}}{110\,\text{km/h}} = 1{,}5\,\text{h}\). 3. Herleitung für Teilaufgabe c): Die neue Geschwindigkeit ist \(v_{\text{neu}} = \frac{2s}{4t}\). Durch Kürzen des Bruchs erhält man \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2} \cdot \frac{s}{t}\). Da \(v = \frac{s}{t}\) ist, gilt \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2}v\) bzw. \(v_{\text{neu}} = 0{,}5v\).

Antwort

a) \(t = \frac{s}{v}\) b) \(t = 1{,}5\,\text{h}\) (oder \(1\,\text{h}\,30\,\text{min}\)) c) \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2}v\). Die neue Geschwindigkeit ist also nur noch halb so groß wie die ursprüngliche.
4154028
In der Zinsrechnung nutzt man die Formel \( Z = \frac{K \cdot p \cdot t}{100} \), wobei \( Z \) für die Zinsen, \( K \) für das Kapital, \( p \) für den Zinssatz und \( t \) für die Zeit steht. a) Stelle die Formel nach der Zeit \( t \) um. b) Angenommen, die Zinsen \( Z \) und der Zinssatz \( p \) sollen unverändert bleiben. Wie muss man das Kapital \( K \) anpassen, wenn die Zeit \( t \) nur noch halb so groß ist? Begründe deine Überlegung mithilfe der nach \( K \) umgestellten Formel.

Denkanstöße

- Stelle die Formel zuerst so um, dass die Variable, über deren Änderung du nachdenken sollst, alleine steht. - Was passiert mit einem Wert im Nenner eines Bruchs, wenn er kleiner wird? - Wie verhält sich das Ergebnis einer Division, wenn der Teiler halbiert wird?

Lösung

1. Umstellung nach \( t \): Multiplikation mit \( 100 \) ergibt \( 100 \cdot Z = K \cdot p \cdot t \). Division durch \( (K \cdot p) \) ergibt \( t = \frac{100 \cdot Z}{K \cdot p} \). 2. Umstellung nach \( K \): Analog ergibt sich \( K = \frac{100 \cdot Z}{p \cdot t} \). 3. Analyse der Änderung: Wenn \( t \) durch \( \frac{1}{2} \cdot t \) ersetzt wird, lautet die neue Gleichung \( K_{\text{neu}} = \frac{100 \cdot Z}{p \cdot \frac{1}{2} \cdot t} \). Dies lässt sich zu \( K_{\text{neu}} = 2 \cdot \frac{100 \cdot Z}{p \cdot t} = 2 \cdot K \) umformen. 4. Ergebnis: Das Kapital muss verdoppelt werden, da Kapital und Zeit bei konstanten Zinsen und Zinssätzen zueinander umgekehrt proportional sind.

Antwort

a) \( t = \frac{100 \cdot Z}{K \cdot p} \) b) Das Kapital \( K \) muss verdoppelt werden. Begründung: In der umgestellten Formel \( K = \frac{100 \cdot Z}{p \cdot t} \) steht \( t \) im Nenner; eine Halbierung des Nenners führt bei sonst gleichen Werten zu einer Verdopplung des Gesamtwerts.
4239228
In der Elektrotechnik gilt für die Parallelschaltung zweier Widerstände \(R_1\) und \(R_2\) für den Gesamtwiderstand \(R\) die folgende Beziehung: \(\frac{1}{R} = \frac{1}{R_1} + \frac{1}{R_2}\) Forme diese Gleichung so um, dass man den Widerstand \(R_1\) direkt berechnen kann.

Denkanstöße

- Wie kannst du den Term mit der gesuchten Variable zuerst auf eine Seite bringen? - Erinnere dich daran, wie man Brüche mit unterschiedlichen Nennern voneinander subtrahiert. - Wenn die gesuchte Variable im Nenner eines Bruchs steht, welche Operation hilft dir am Ende, sie in den Zähler zu bringen?

Lösung

1. Subtraktion von \(\frac{1}{R_2}\) auf beiden Seiten, um den Term mit \(R_1\) zu isolieren: \(\frac{1}{R_1} = \frac{1}{R} - \frac{1}{R_2}\). 2. Zusammenfassen der Brüche auf der rechten Seite durch Bilden des Hauptnenners \(R \cdot R_2\): \(\frac{1}{R_1} = \frac{R_2 - R}{R \cdot R_2}\). 3. Bilden des Kehrwerts auf beiden Seiten der Gleichung: \(R_1 = \frac{R \cdot R_2}{R_2 - R}\).

Antwort

\(R_1 = \frac{R \cdot R_2}{R_2 - R}\)
4239328
Die Linsengleichung aus der Physik beschreibt den Zusammenhang zwischen der Brennweite \(f\), der Gegenstandsweite \(g\) und der Bildweite \(b\): \(\frac{1}{f} = \frac{1}{g} + \frac{1}{b}\) a) Löse die Gleichung nach der Gegenstandsweite \(g\) auf. Das Ergebnis soll als ein einziger Bruch angegeben werden. b) Ein Schüler vermutet, dass man die Formel einfach zu \(g = f - b\) umstellen kann. Überprüfe diese Vermutung rechnerisch mit den Werten \(f = 6\) und \(b = 10\). c) Unter der physikalisch sinnvollen Voraussetzung \(b > f > 0\): Wie verändert sich \(g\), wenn \(f\) gleich bleibt und \(b\) immer größer wird? Begründe deine Antwort mithilfe der Gleichung.

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche subtrahieren, die unterschiedliche Nenner haben? - Was passiert mit dem Wert eines Bruchs, wenn der Nenner immer größer wird und der Zähler gleich bleibt? - Wenn du eine Gleichung der Form \(\frac{1}{x} = \dots\) hast, wie erhältst du dann \(x\)? - Überlege dir ein Zahlenbeispiel, um eine allgemeine Vermutung zu testen.

Lösung

1. Umstellung nach \(g\): Zuerst wird \(\frac{1}{b}\) subtrahiert: \(\frac{1}{g} = \frac{1}{f} - \frac{1}{b}\). Mit dem Hauptnenner \(fb\) folgt \(\frac{1}{g} = \frac{b-f}{fb}\). Durch Kehrwertbildung erhält man \(g = \frac{fb}{b-f}\). 2. Überprüfung der Vermutung: Für \(f = 6\) und \(b = 10\) ergibt die korrekte Formel \(g = \frac{6 \cdot 10}{10-6} = 15\). Die Vermutung liefert \(g = 6-10 = -4\). Sie ist daher falsch. 3. Für \(b > f > 0\) wird \(\frac{1}{b}\) kleiner, wenn \(b\) wächst. Daher wird \(\frac{1}{g} = \frac{1}{f} - \frac{1}{b}\) größer und \(g\) kleiner. Für sehr große \(b\) nähert sich \(g\) dem Wert \(f\) von oben an.

Antwort

a) \(g = \frac{f \cdot b}{b-f}\) b) Die Vermutung ist falsch; für die Beispielwerte ergibt sich \(g = 15\) statt \(g = -4\). c) Für \(b > f > 0\) wird \(g\) kleiner und nähert sich \(f\) von oben an.
4239748
Bestimme die Lösung der Gleichung \(\frac{x}{a} - b = \frac{x}{c}\) in Abhängigkeit von den Parametern \(a\), \(b\) und \(c\). Welche Bedingungen müssen für die Parameter erfüllt sein, damit die Lösung existiert und eindeutig ist?

Denkanstöße

- Welche Operation hilft dir dabei, die Brüche in der Gleichung loszuwerden? - Was ist der gemeinsame Nenner der vorkommenden Brüche? - Kannst du alle Terme mit \(x\) auf eine Seite bringen und dann \(x\) isolieren? - Welche Werte dürfen Variablen in einem Nenner niemals annehmen?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Hauptnenner \(ac\), um die Brüche zu eliminieren: \(c \cdot x - a \cdot b \cdot c = a \cdot x\). 2. Sortieren der Terme, sodass alle Glieder mit \(x\) auf einer Seite stehen: \(c \cdot x - a \cdot x = a \cdot b \cdot c\). 3. Ausklammern der Variablen \(x\): \(x \cdot (c - a) = a \cdot b \cdot c\). 4. Isolieren von \(x\) durch Division: \(x = \frac{abc}{c - a}\). 5. Analyse der Bedingungen: Aufgrund der ursprünglichen Nenner darf weder \(a\) noch \(c\) null sein (\(a \neq 0, c \neq 0\)). Damit die Division im letzten Schritt möglich ist, darf der Nenner nicht null werden, also \(c - a \neq 0 \Rightarrow c \neq a\).

Antwort

\(x = \frac{abc}{c - a}\) mit den Bedingungen \(a \neq 0\), \(c \neq 0\) und \(c \neq a\).
4239818
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \((x + a) \cdot (x + b) - x^2 = c \cdot (x + 1)\) Gib zusätzlich die Bedingung an, die für die Parameter \(a\), \(b\) und \(c\) erfüllt sein muss, damit die Gleichung genau eine Lösung für \(x\) besitzt.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammern beseitigen, um die Terme einzeln zu betrachten? - Was passiert mit den Gliedern, die \(x^2\) enthalten? - Wenn eine Variable in verschiedenen Termen vorkommt, welches mathematische Verfahren hilft dir dabei, sie zu isolieren? - Denke an die mathematischen Regeln für die Division – was darf niemals im Nenner eines Bruches stehen?

Lösung

1. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten der Gleichung führt zu \(x^2 + ax + bx + ab - x^2 = cx + c\). 2. Vereinfachen der linken Seite durch Subtraktion von \(x^2\): \(ax + bx + ab = cx + c\). 3. Umstellen der Gleichung, sodass alle Terme mit der Variablen \(x\) auf der linken Seite stehen: \(ax + bx - cx = c - ab\). 4. Ausklammern von \(x\) auf der linken Seite: \(x \cdot (a + b - c) = c - ab\). 5. Division durch den Klammerausdruck liefert die Lösung für \(x\): \(x = \frac{c - ab}{a + b - c}\). 6. Bestimmung der Existenzbedingung: Damit die Division möglich ist und eine eindeutige Lösung existiert, darf der Nenner nicht Null sein, also \(a + b - c \neq 0\).

Antwort

\(x = \frac{c - ab}{a + b - c}\) mit der Bedingung \(a + b - c \neq 0\)
4241148
Gegeben ist die Gleichung \(y = \frac{k \cdot x}{x+m}\), wobei \(x+m \neq 0\) gilt. a) Stelle die Gleichung unter der zusätzlichen Voraussetzung \(x \neq 0\) nach \(k\) um. b) Stelle die Gleichung unter den Voraussetzungen \(m \neq 0\), \(k \neq 0\) und \(k \neq y\) nach \(x\) um.

Denkanstöße

- Wenn die gesuchte Variable sowohl im Nenner als auch im Zähler steht, was musst du zuerst tun? - Wie kannst du einen Term mit der gesuchten Variable zusammenfassen, wenn er an mehreren Stellen vorkommt? - Erinnerst du dich an das Ausklammern (Distributivgesetz), um eine Variable zu isolieren? - Achte darauf, alle Terme mit der gesuchten Variable auf eine Seite der Gleichung zu bringen.

Lösung

1. Nach \(k\): Multiplikation mit \(x+m\) ergibt \(y(x+m)=kx\). Wegen \(x \neq 0\) darf durch \(x\) dividiert werden: \(k=\frac{y(x+m)}{x}\). 2. Nach \(x\): Aus \(y(x+m)=kx\) folgt \(yx+ym=kx\), also \(ym=x(k-y)\). Wegen \(k \neq y\) erhält man \(x=\frac{ym}{k-y}\). Die Voraussetzungen \(m \neq 0\) und \(k \neq 0\) schließen die Sonderfälle ohne eindeutige Lösung aus und sichern \(x+m \neq 0\).

Antwort

a) \(k = \frac{y(x+m)}{x}\) für \(x \neq 0\) b) \(x = \frac{ym}{k-y}\) für \(m \neq 0\), \(k \neq 0\) und \(k \neq y\)
4241168
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf und vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich: \[ \frac{x}{a-b} - \frac{x}{a+b} = \frac{2b}{a} \] Gehe davon aus, dass \(a \neq 0\), \(b \neq 0\), \(a-b \neq 0\) und \(a+b \neq 0\) gelten.

Denkanstöße

- Kannst du \(x\) auf der linken Seite ausklammern, um die Struktur zu vereinfachen? - Wie subtrahiert man zwei Brüche mit unterschiedlichen Nennern? - Erkennst du im Nenner eine binomische Formel, die dir beim Zusammenfassen helfen könnte? - Was passiert mit dem Term \(2b\), wenn du die Gleichung nach \(x\) umstellst?

Lösung

1. Ausklammern von \(x\): \(x\left(\frac{1}{a-b}-\frac{1}{a+b}\right)=\frac{2b}{a}\). 2. Zusammenfassen der Klammer: \(\frac{(a+b)-(a-b)}{(a-b)(a+b)}=\frac{2b}{a^2-b^2}\). 3. Damit gilt \(x\cdot\frac{2b}{a^2-b^2}=\frac{2b}{a}\). 4. Wegen \(b \neq 0\) darf durch \(2b\) dividiert werden. Es folgt \(x=\frac{a^2-b^2}{a}=a-\frac{b^2}{a}\).

Antwort

\(x = \frac{a^2 - b^2}{a}\) (oder \(x = a - \frac{b^2}{a}\))
4241188
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \[ \frac{a \cdot (x + b)}{a + b} + \frac{b \cdot (x - a)}{a - b} = a \] Gehe davon aus, dass die Parameter \(a\) und \(b\) so gewählt sind, dass alle Nenner ungleich Null sind (\(a \neq b, a \neq -b\)) und auch \(a \neq 0\) gilt.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche loswerden? Suche nach einem gemeinsamen Nenner. - Achte beim Ausmultiplizieren besonders auf die Vorzeichen. - Versuche, alle Terme mit \(x\) auf eine Seite der Gleichung zu bringen und \(x\) dann auszuklammern. - Kannst du den Ausdruck auf der rechten Seite so faktorisieren, dass er dem Koeffizienten von \(x\) ähnelt?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Hauptnenner \((a+b)(a-b) = a^2 - b^2\), um die Brüche zu eliminieren: \(a(x+b)(a-b) + b(x-a)(a+b) = a(a^2-b^2)\). 2. Ausmultiplizieren der Terme in den Klammern: \(a(ax - ab + ab - b^2) + b(ax + ab - a^2 - ab) = a^3 - ab^2\). 3. Vereinfachen der inneren Klammern: \(a(ax - b^2) + b(ax - a^2) = a^3 - ab^2\). 4. Weiteres Ausmultiplizieren: \(a^2x - ab^2 + abx - a^2b = a^3 - ab^2\). 5. Addieren von \(ab^2\) auf beiden Seiten und Zusammenfassen der \(x\)-Terme: \(a^2x + abx - a^2b = a^3\). 6. Isolieren der \(x\)-Terme: \(x(a^2 + ab) = a^3 + a^2b\). 7. Ausklammern von \(a\) auf beiden Seiten: \(x \cdot a(a + b) = a^2(a + b)\). 8. Da \(a \neq 0\) und \(a+b \neq 0\), kann durch \(a(a+b)\) dividiert werden: \(x = \frac{a^2(a+b)}{a(a+b)} = a\).

Antwort

\(x = a\)
4241348
Bestimme \(x\) aus der folgenden Gleichung in Abhängigkeit vom Parameter \(a\): \(\frac{a}{x-a} + \frac{a}{x+a} = \frac{a^2}{x^2-a^2}\)

Denkanstöße

- Was ist der Hauptnenner der drei Brüche in der Gleichung? - Erinnere dich an die dritte binomische Formel, um die Nenner zu vergleichen. - Welche Werte für \(x\) sind nicht erlaubt, da sie den Nenner zu Null machen würden? - Musst du bei der Auflösung nach \(x\) unterscheiden, ob der Platzhalter \(a\) den Wert Null hat?

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmenge: Die Nenner dürfen nicht Null werden, daher gilt \(x \neq a\) und \(x \neq -a\). 2. Bringen der linken Seite auf den Hauptnenner \(x^2 - a^2\): \(\frac{a(x+a) + a(x-a)}{(x-a)(x+a)} = \frac{ax + a^2 + ax - a^2}{x^2 - a^2} = \frac{2ax}{x^2 - a^2}\). 3. Gleichsetzen der Zähler der linken und rechten Seite: \(2ax = a^2\). 4. Fallunterscheidung für den Parameter \(a\): - Wenn \(a \neq 0\): Division der Gleichung \(2ax = a^2\) durch \(2a\) ergibt \(x = \frac{a}{2}\). Prüfung der Definitionsmenge: Für \(a \neq 0\) ist \(\frac{a}{2} \neq a\) und \(\frac{a}{2} \neq -a\). - Wenn \(a = 0\): Die ursprüngliche Gleichung wird zu \(0 + 0 = 0\), was für alle \(x\) aus der Definitionsmenge (\(x \neq 0\)) eine wahre Aussage ist.

Antwort

Für \(a \neq 0\) ist \(x = \frac{a}{2}\). Wenn \(a = 0\), ist \(x\) eine beliebige Zahl außer \(0\).
4244048
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf. Gib das Ergebnis als einen einzigen Bruch an. Gehe davon aus, dass \(a \neq b\) und \(a, b \neq 0\) gilt: \(\frac{x-a}{b} = \frac{x-b}{a} + 1\)

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche in der Gleichung eliminieren, um die Rechnung zu vereinfachen? - Versuche, alle Terme, die die gesuchte Variable enthalten, auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Wenn die gesuchte Variable in mehreren Termen vorkommt, hilft oft das Ausklammern. - Denk daran, dass du am Ende durch den Faktor vor der gesuchten Variable teilen musst.

Lösung

1. Multiplikation der Gleichung mit dem Hauptnenner \(ab\): \(a(x-a) = b(x-b) + ab\). 2. Auflösen der Klammern: \(ax - a^2 = bx - b^2 + ab\). 3. Sortieren der Terme, sodass alle Glieder mit \(x\) auf einer Seite stehen: \(ax - bx = a^2 - b^2 + ab\). 4. Ausklammern der Variable \(x\): \(x(a-b) = a^2 - b^2 + ab\). 5. Division durch \((a-b)\) zur Isolation von \(x\): \(x = \frac{a^2 - b^2 + ab}{a-b}\).

Antwort

\(x = \frac{a^2 - b^2 + ab}{a-b}\)

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