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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Formeln nach einer Variablen auflösen

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5534538
Löse die Formel \(s=vt\) nach \(v\) auf. Es gilt \(t\neq0\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation verbindet \(v\) mit \(t\)? - Nutze die Umkehroperation auf beiden Seiten der Gleichung.

Lösung

1. Beide Seiten werden durch \(t\) geteilt. 2. Damit ist \(v=\frac{s}{t}\).

Antwort

\(v=\frac{s}{t}\)
5534548
Löse die Formel \(p=\frac{F}{A}\) nach \(F\) auf. Es gilt \(A\neq0\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation hält \(F\) im Bruch fest? - Nutze die passende Umkehroperation auf beiden Seiten.

Lösung

1. Beide Seiten werden mit \(A\) multipliziert. 2. Damit ist \(F=pA\).

Antwort

\(F=pA\)
4125408
Löse die Gleichung nach der Variablen \(z\) auf. Das Ergebnis darf die Variable \(k\) enthalten: \(0{,}8z+4k=12k-1{,}6\)

Denkanstöße

- Behandle \(k\) beim Umformen wie eine feste, aber unbekannte Zahl. - Welche Terme müssen auf welcher Seite stehen, damit \(z\) isoliert werden kann? - Führe dieselbe zulässige Umformung immer auf beiden Seiten der Gleichung aus.

Lösung

1. Subtraktion von \(4k\) auf beiden Seiten ergibt \(0{,}8z=8k-1{,}6\). 2. Division beider Seiten durch \(0{,}8\) ergibt \(z=\frac{8k-1{,}6}{0{,}8}\). 3. Vereinfachen liefert \(z=10k-2\).

Antwort

\(z=10k-2\)
4135048
Hinter den Platzhaltern \(\square\) verbergen sich Terme. Bestimme diese Terme und gib jeweils an, unter welchen Bedingungen der Platzhalter eindeutig bestimmt und jeder auftretende Bruch definiert ist. a) \(A=\square\cdot h\) b) \(\frac{s}{t}=\square\) c) \(\square\cdot r=C\)

Denkanstöße

- Welche Umkehroperation isoliert den Platzhalter? - Wann ist ein Bruch nicht definiert? - Achte darauf, welche Variable nach dem Umstellen im Nenner steht.

Lösung

1. a) Division durch \(h\): \(\square=\frac{A}{h}\), mit \(h \neq 0\). 2. b) Der Platzhalter ist bereits isoliert: \(\square=\frac{s}{t}\), mit \(t \neq 0\). 3. c) Division durch \(r\): \(\square=\frac{C}{r}\), mit \(r \neq 0\).

Antwort

a) \(\square=\frac{A}{h}\), \(h \neq 0\) b) \(\square=\frac{s}{t}\), \(t \neq 0\) c) \(\square=\frac{C}{r}\), \(r \neq 0\)
4135058
In den folgenden Formeln aus der Geometrie und Physik fehlen Terme. Berechne den Inhalt des Kästchens \(\square\) und nenne die Einschränkungen für die auftretenden Variablen. a) \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot \square\) b) \(\rho = \frac{m}{\square}\) c) \(\frac{a+c}{2} \cdot \square = A\) d) \(\frac{p \cdot V}{\square} = T\)

Denkanstöße

- Wie gehst du vor, wenn ein Bruch in der Formel vorkommt, zum Beispiel \(\frac{1}{3}\)? - Wenn der gesuchte Platzhalter im Nenner steht, wie bekommst du ihn in den Zähler? - Behandle den Ausdruck \((a+c)\) wie eine einzelne Zahl. - Achte darauf, welche Variablen nach der Umformung im Nenner landen.

Lösung

1. Auflösen von \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot \square\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(3\) und Division durch \(G\): \(\square = \frac{3V}{G}\). Bedingung: \(G \neq 0\). 2. Auflösen von \(\rho = \frac{m}{\square}\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(\square\) und Division durch \(\rho\): \(\square = \frac{m}{\rho}\). Bedingungen: \(\rho \neq 0\) und \(m \neq 0\). 3. Auflösen von \(\frac{a+c}{2} \cdot \square = A\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(2\) und Division durch \((a+c)\): \(\square = \frac{2A}{a+c}\). Bedingung: \(a+c \neq 0\). 4. Auflösen von \(\frac{p \cdot V}{\square} = T\) nach dem Platzhalter durch Multiplikation mit \(\square\) und Division durch \(T\): \(\square = \frac{pV}{T}\). Bedingungen: \(T \neq 0\), \(p \neq 0\) und \(V \neq 0\).

Antwort

a) \(\square = \frac{3V}{G}\); Einschränkung: \(G \neq 0\). b) \(\square = \frac{m}{\rho}\); Einschränkungen: \(\rho \neq 0\), \(m \neq 0\). c) \(\square = \frac{2A}{a+c}\); Einschränkung: \(a+c \neq 0\). d) \(\square = \frac{pV}{T}\); Einschränkungen: \(T \neq 0\), \(p \neq 0\), \(V \neq 0\).
4135588
Im Chemieunterricht misst Mina \(250\,\text{mL}\) einer unbekannten Flüssigkeit ab. Die Waage zeigt für diese Menge eine Masse von \(210\,\text{g}\) an. Verwende die Formel \(\rho=\frac{m}{V}\). a) Berechne die Dichte \(\rho\) der Flüssigkeit in \(\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). b) Wie schwer wäre eine Menge von \(1{,}2\,\text{L}\) derselben Flüssigkeit? Gib das Ergebnis in Kilogramm an.

Denkanstöße

- Nutze für a) den Zusammenhang zwischen Millilitern und Kubikzentimetern. - Stelle für b) die gegebene Dichteformel nach der Masse um. - Achte darauf, Volumen und Masse jeweils in zueinander passenden Einheiten einzusetzen und die verlangte Endeinheit anzugeben.

Lösung

1. Da \(1\,\text{mL}=1\,\text{cm}^3\) gilt, ist \(V=250\,\text{cm}^3\). Damit ist \(\rho=\frac{210\,\text{g}}{250\,\text{cm}^3}=0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). 2. Für b) gilt \(1{,}2\,\text{L}=1200\,\text{cm}^3\). 3. Aus \(\rho=\frac{m}{V}\) folgt \(m=\rho V\). 4. Damit ist \(m=0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\cdot1200\,\text{cm}^3=1008\,\text{g}=1{,}008\,\text{kg}\).

Antwort

a) \(0{,}84\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\) b) \(1{,}008\,\text{kg}\)
4140568
In der Elektrotechnik beschreibt das ohmsche Gesetz den Zusammenhang zwischen Spannung \(U\), Widerstand \(R\) und Stromstärke \(I\) durch die Formel \(R = \frac{U}{I}\). a) Stelle die Formel nach der Stromstärke \(I\) um. b) Berechne die Stromstärke \(I\), wenn eine Spannung von \(U = 12\,\text{V}\) an einem Widerstand von \(R = 5\,\Omega\) anliegt. c) Wie verändert sich die Spannung \(U\), wenn die Stromstärke \(I\) gleich bleibt, der Widerstand \(R\) aber verdoppelt wird? Begründe deine Antwort mathematisch.

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperation die Variable im Nenner „befreit“. - Achte darauf, dass du beim Umstellen auf beiden Seiten der Gleichung dieselbe Operation ausführst. - Für den Vergleich in Teilaufgabe c) hilft es, die Formel zuerst nach der gesuchten Größe \(U\) aufzulösen.

Lösung

1. Umstellen der Formel \(R = \frac{U}{I}\) nach \(I\): Multiplikation mit \(I\) ergibt \(RI = U\), Division durch \(R\) ergibt \(I = \frac{U}{R}\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(I = \frac{12\,\text{V}}{5\,\Omega} = 2{,}4\,\text{A}\). 3. Untersuchung der Änderung für Teilaufgabe c): Die Formel für die Spannung lautet \(U = RI\). Wenn \(R\) durch \(2R\) ersetzt wird, ergibt sich \(U_{\text{neu}} = (2R) \cdot I = 2 \cdot (RI) = 2U\). Die Spannung verdoppelt sich also.

Antwort

a) \(I = \frac{U}{R}\) b) \(I = 2{,}4\,\text{A}\) c) Die Spannung \(U\) verdoppelt sich ebenfalls, da \(U = RI\) gilt und bei konstantem \(I\) die Spannung proportional zum Widerstand ist.
4140598
Stelle die folgenden Formeln nach der gesuchten Variablen um: a) \(P = UI\); nach \(U\). b) \(s = vt\); nach \(t\). c) \(F = ma\); nach \(a\).

Denkanstöße

- Was ist die Umkehroperation zur Multiplikation? - Überlege, was mit der Variablen passieren muss, die nicht alleine stehen soll. - Behandle die Buchstaben wie Zahlen beim Lösen einer Gleichung.

Lösung

1. Division beider Seiten durch \(I\) isoliert \(U\): \(U = \frac{P}{I}\). 2. Division beider Seiten durch \(v\) isoliert \(t\): \(t = \frac{s}{v}\). 3. Division beider Seiten durch \(m\) isoliert \(a\): \(a = \frac{F}{m}\). Bedingungen: a) \(I \neq 0\), b) \(v \neq 0\), c) \(m \neq 0\).

Antwort

a) \(U=\frac{P}{I}\) für \(I \neq 0\) b) \(t=\frac{s}{v}\) für \(v \neq 0\) c) \(a=\frac{F}{m}\) für \(m \neq 0\)
4140608
Forme die gegebenen Gleichungen nach der jeweils gesuchten Variablen um: a) \(y = 3x - 12\); gesucht ist \(x\). b) \(V = \frac{1}{3} \cdot G \cdot h\); gesucht ist \(G\). c) \(u = a + b + c\); gesucht ist \(b\).

Denkanstöße

- Welche Rechenart verbindet die Terme auf der Seite der gesuchten Variablen? - Wie kannst du einen Bruchstrich in einer Gleichung „auflösen“? - In welcher Reihenfolge musst du vorgehen, wenn sowohl Punktrechnung als auch Strichrechnung vorkommen?

Lösung

1. Addition von \(12\) ergibt \(y + 12 = 3x\). Division durch \(3\) ergibt \(x = \frac{y + 12}{3}\). 2. Multiplikation mit \(3\) ergibt \(3V = G \cdot h\). Division durch \(h\) ergibt für \(h \neq 0\): \(G = \frac{3V}{h}\). 3. Subtraktion von \(a\) und \(c\) auf beiden Seiten isoliert \(b\): \(b = u - a - c\).

Antwort

a) \(x = \frac{y + 12}{3}\) b) \(G = \frac{3V}{h}\) für \(h \neq 0\) c) \(b = u - a - c\)
4225358
Ein Regenwasserreservoir enthält nach einer ersten Entnahme noch \(V-v\) Kubikmeter Wasser. Die Restmenge soll gleichmäßig auf \(d\) Tage verteilt werden. Bezeichne die erlaubte tägliche Wassermenge in Litern mit \(p\). Aus dem Sachzusammenhang folgt die Formel \(1000(V-v)=pd\). a) Löse die Formel nach \(p\) auf. b) Berechne \(p\) für \(V=8\), \(v=2\) und \(d=30\). c) Welche Bedingung muss für \(d\) gelten?

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation macht die Multiplikation mit \(d\) rückgängig? - Teile beide Seiten der Formel durch denselben Ausdruck. - Prüfe, welcher Ausdruck beim Umformen im Nenner steht.

Lösung

1. Aus \(1000(V-v)=pd\) soll \(p\) isoliert werden. 2. Für \(d\ne0\) wird durch \(d\) dividiert: \(p=\frac{1000(V-v)}{d}\). 3. Einsetzen ergibt \(p=\frac{1000(8-2)}{30}=\frac{6000}{30}=200\). 4. Da durch \(d\) dividiert wird, muss \(d\ne0\) gelten; im Sachzusammenhang ist \(d>0\).

Antwort

a) \(p=\frac{1000(V-v)}{d}\) b) \(200\,\text{L}\) pro Tag c) \(d\ne0\) (im Sachzusammenhang: \(d>0\))
4234018
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \( 8(x - a) = 16b + 24a \)

Denkanstöße

- Welchen ersten Schritt kannst du machen, um die Klammer zu beseitigen? - Wie bringst du alle Terme ohne \(x\) auf die rechte Seite der Gleichung? - Was musst du tun, um die Zahl vor dem \(x\) zu entfernen? - Behandle die Buchstaben \(a\) und \(b\) beim Umformen genau wie normale Zahlen.

Lösung

1. Auflösen der Klammer auf der linken Seite durch Multiplikation mit 8: \( 8x - 8a = 16b + 24a \) 2. Isolation des Terms mit \(x\) durch Addition von \( 8a \) auf beiden Seiten: \( 8x = 16b + 32a \) 3. Division der gesamten Gleichung durch 8, um \(x\) zu isolieren: \( x = 2b + 4a \)

Antwort

\( x = 4a + 2b \)
4234028
Stelle die folgende Formel nach der Variablen \(y\) um: \( \frac{4y - 12a}{3} = 8b + 4a \)

Denkanstöße

- Wie kannst du den Bruch als ersten Schritt auflösen? - Welche Rechenoperation macht das Subtrahieren von \( 12a \) rückgängig? - Wie isolierst du die Variable \(y\) im letzten Schritt? - Es hilft oft, zuerst den Nenner zu entfernen, bevor man andere Terme verschiebt.

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit 3 zur Beseitigung des Nenners: \( 4y - 12a = 24b + 12a \) 2. Addition von \( 12a \) auf beiden Seiten, um den Term mit \(y\) zu isolieren: \( 4y = 24b + 24a \) 3. Division der Gleichung durch 4: \( y = 6b + 6a \)

Antwort

\( y = 6a + 6b \)
4238218
Für eine gleichförmige Bewegung gilt die Formel \(s=vt\), wobei \(s\) die Strecke, \(v\) die Geschwindigkeit und \(t\) die Zeit bezeichnet. Im Sachzusammenhang gelten \(s>0\), \(v>0\) und \(t>0\). a) Löse die Formel nach \(v\) auf. b) Löse die Formel nach \(t\) auf. c) Berechne \(v\) für \(s=52{,}5\,\text{km}\) und \(t=2{,}5\,\text{h}\). d) Berechne \(t\) für \(s=18{,}9\,\text{km}\) und \(v=12{,}6\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\).

Denkanstöße

- Welche Größe multipliziert in der Ausgangsformel jeweils die gesuchte Variable? - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Prüfe nach dem Umformen, welche Größe im Nenner nicht null sein darf.

Lösung

1. Aus \(s=vt\) folgt für \(t\ne0\): \(v=\frac{s}{t}\). 2. Für \(v\ne0\) folgt entsprechend \(t=\frac{s}{v}\). 3. Für Teil c) gilt \(v=52{,}5:2{,}5=21\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). 4. Für Teil d) gilt \(t=18{,}9:12{,}6=1{,}5\,\text{h}\).

Antwort

a) \(v=\frac{s}{t}\) b) \(t=\frac{s}{v}\) c) \(21\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) d) \(1{,}5\,\text{h}\)
4238278
Vier Maschinen vom Typ A füllen jeweils \(x\) Flaschen pro Minute, fünf Maschinen vom Typ B jeweils \(y\) Flaschen pro Minute. Für einen Auftrag über \(F\) Flaschen gilt daher \(F=(4x+5y)t\). a) Löse die Formel nach der Zeit \(t\) auf. b) Berechne \(t\) für \(x=25\), \(y=20\) und \(F=4000\). c) Welche Bedingung muss für \(4x+5y\) gelten?

Denkanstöße

- Der gesamte Klammerausdruck multipliziert die gesuchte Zeit. - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Prüfe den Divisor, bevor du die umgestellte Formel verwendest.

Lösung

1. Aus \(F=(4x+5y)t\) folgt durch Division durch \(4x+5y\): \(t=\frac{F}{4x+5y}\). 2. Diese Division ist nur für \(4x+5y\ne0\) zulässig. 3. Einsetzen ergibt \(t=\frac{4000}{4\cdot25+5\cdot20}=\frac{4000}{200}=20\).

Antwort

a) \(t=\frac{F}{4x+5y}\) b) \(20\) Minuten c) \(4x+5y\ne0\)
4238328
Zwei Leitungen füllen gemeinsam ein Becken. Leitung A fördert \(x\) Liter pro Minute mit \(x>0\), Leitung B \(5\) Liter pro Minute mehr. Für das Beckenvolumen \(V\) und die Füllzeit \(t\) gilt \(V=(2x+5)t\). a) Löse die Formel nach \(t\) auf. b) Berechne \(t\) für \(V=750\) und \(x=35\). c) Führe eine Probe in der ursprünglichen Formel durch.

Denkanstöße

- Behandle \(2x+5\) beim Umformen als einen vollständigen Faktor. - Mache die Multiplikation mit diesem Faktor rückgängig. - Setze für die Probe in die ursprüngliche Formel ein.

Lösung

1. Der Faktor vor \(t\) ist \(2x+5\). 2. Für \(2x+5\ne0\) gilt \(t=\frac{V}{2x+5}\). 3. Einsetzen ergibt \(t=\frac{750}{75}=10\) Minuten. 4. Probe: \((2\cdot35+5)\cdot10=75\cdot10=750\).

Antwort

a) \(t=\frac{V}{2x+5}\) b) \(10\) Minuten c) \((2\cdot35+5)\cdot10=750\)
4239238
Die Dichte \(\rho\) eines Gegenstands lässt sich mit der Formel \(\rho = \frac{m}{V}\) berechnen. Dabei steht \(m\) für die Masse und \(V\) für das Volumen. 1) Wie verändert sich die Dichte \(\rho\), wenn das Volumen \(V\) vervierfacht wird und die Masse \(m\) gleich bleibt? 2) Wie verändert sich die Dichte \(\rho\), wenn die Masse \(m\) halbiert wird und das Volumen \(V\) gleich bleibt? 3) Stelle die Formel nach der Masse \(m\) um. 4) Stelle die Formel nach dem Volumen \(V\) um.

Denkanstöße

- Überlege dir, ob die Variable im Zähler oder im Nenner des Bruchs steht. - Was passiert mit dem Wert eines Bruchs, wenn man den Nenner vergrößert? - Stell dir vor, du setzt für die Variablen einfache Zahlen ein, um die Änderung zu prüfen. - Um eine Variable unter einem Bruchstrich zu isolieren, musst du sie zuerst durch Multiplikation „nach oben“ holen.

Lösung

1. Einsetzen von \(4V\) für \(V\) in die Formel: \(\rho_{\text{neu}} = \frac{m}{4V} = \frac{1}{4} \cdot \frac{m}{V} = \frac{1}{4} \rho\). Die Dichte viertelt sich. 2. Einsetzen von \(\frac{1}{2}m\) für \(m\) in die Formel: \(\rho_{\text{neu}} = \frac{\frac{1}{2}m}{V} = \frac{1}{2} \cdot \frac{m}{V} = \frac{1}{2} \rho\). Die Dichte halbiert sich. 3. Multiplikation beider Seiten der Gleichung \(\rho = \frac{m}{V}\) mit \(V\) isoliert die Masse: \(m = \rho \cdot V\). 4. Aus \(m = \rho \cdot V\) folgt durch Division beider Seiten durch \(\rho\) die Formel für das Volumen: \(V = \frac{m}{\rho}\).

Antwort

1) Die Dichte viertelt sich (\(\frac{1}{4}\) des ursprünglichen Wertes). 2) Die Dichte halbiert sich (\(\frac{1}{2}\) des ursprünglichen Wertes). 3) \(m = \rho \cdot V\) 4) \(V = \frac{m}{\rho}\)
4239298
Eine Jugendgruppe plant mit \(n\) Personen und \(t\) Tagen. Wenn \(k\) Personen absagen, reicht derselbe Vorrat \(T\) Tage. Bei einem Paket pro Person und Tag gilt \(nt=(n-k)T\), wobei \(0\le k<n\). a) Löse die Formel nach \(T\) auf. b) Berechne \(T\) für \(n=24\), \(t=10\) und \(k=4\). c) Wie viele Tage länger reicht der Vorrat in diesem Fall?

Denkanstöße

- Welcher Faktor steht in der Ausgangsformel direkt vor \(T\)? - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Nutze die Bedingung \(k<n\), um den Nenner im Sachzusammenhang zu beurteilen.

Lösung

1. Aus \(nt=(n-k)T\) folgt für \(n-k\ne0\): \(T=\frac{nt}{n-k}\). 2. Mit den Zahlenwerten ist \(T=\frac{24\cdot10}{20}=12\) Tage. 3. Der Vorrat reicht \(12-10=2\) Tage länger.

Antwort

a) \(T=\frac{nt}{n-k}\) b) \(12\) Tage c) \(2\) Tage länger
4239338
Von \(x\) Litern Saft bleiben nach dem Verbrauch von \(y\) Litern noch \(x-y\) Liter übrig. Werden täglich \(m\) Milliliter verbraucht, soll der Rest für \(n\) Tage reichen. Es gilt daher \(1000(x-y)=nm\). a) Löse die Formel nach \(m\) auf. b) Berechne \(m\) für \(x=8\), \(y=2\) und \(n=25\). c) Welche Bedingung muss für \(n\) gelten?

Denkanstöße

- Welcher Faktor multipliziert \(m\) in der Ausgangsformel? - Teile beide Seiten durch diesen Faktor. - Begründe die Nennerbedingung sowohl algebraisch als auch im Kontext.

Lösung

1. Aus \(1000(x-y)=nm\) folgt für \(n\ne0\): \(m=\frac{1000(x-y)}{n}\). 2. Einsetzen ergibt \(m=\frac{1000(8-2)}{25}=240\) Milliliter. 3. Da durch \(n\) dividiert wird, muss \(n\ne0\) gelten; im Sachzusammenhang ist \(n>0\).

Antwort

a) \(m=\frac{1000(x-y)}{n}\) b) \(240\,\text{mL}\) pro Tag c) \(n\ne0\) (im Sachzusammenhang: \(n>0\))
4239348
Ein Sportverein kauft Ausrüstung für insgesamt \(K\) Euro. Die Gemeinde zahlt einen Zuschuss von \(Z\) Euro. Die restlichen Kosten werden auf \(s\) Mitglieder mit \(s>0\) verteilt; jedes Mitglied zahlt \(B\) Euro. Daher gilt \(K=Z+sB\). a) Löse die Formel nach \(B\) auf. b) Berechne \(B\) für \(K=540\), \(Z=120\) und \(s=15\). c) Führe eine Probe in der ursprünglichen Formel durch.

Denkanstöße

- Entferne zuerst den Zuschuss-Term auf der rechten Seite. - Isoliere danach \(B\), indem du die Multiplikation mit \(s\) rückgängig machst. - Prüfe das Ergebnis in der ursprünglichen Formel, nicht in der bereits umgestellten Form.

Lösung

1. Subtraktion von \(Z\) ergibt \(K-Z=sB\). 2. Für \(s\ne0\) folgt \(B=\frac{K-Z}{s}\). 3. Einsetzen ergibt \(B=\frac{420}{15}=28\) Euro. 4. Probe: \(120+15\cdot28=120+420=540\).

Antwort

a) \(B=\frac{K-Z}{s}\) b) \(28\,\text{€}\) c) \(120+15\cdot28=540\)
4239378
Gegeben ist die Formel \(S=kx+b\) mit \(k\ne0\). a) Löse die Formel nach \(x\) auf. b) Berechne \(x\) für \(S=85\), \(b=13\) und \(k=12\). c) Prüfe dein Ergebnis aus b), indem du es in die ursprüngliche Formel einsetzt.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation macht das \(+b\) auf der rechten Seite rückgängig? - Welche Rechenoperation macht anschließend die Multiplikation mit \(k\) rückgängig? - Eine Probe erfolgt immer in der ursprünglichen, noch nicht umgeformten Formel.

Lösung

1. Aus \(S=kx+b\) folgt nach Subtraktion von \(b\): \(S-b=kx\). 2. Für \(k\ne0\) ergibt die Division durch \(k\): \(x=\frac{S-b}{k}\). 3. Einsetzen liefert \(x=\frac{85-13}{12}=\frac{72}{12}=6\). 4. Probe: \(12\cdot6+13=72+13=85\). Das Ergebnis erfüllt die ursprüngliche Formel.

Antwort

a) \(x=\frac{S-b}{k}\) b) \(x=6\) c) \(12\cdot6+13=85\)
4241138
Gegeben ist die Formel \(P = \frac{a+b}{c} \cdot d\). Gehe davon aus, dass \(c \neq 0\), \(d \neq 0\), \(a+b \neq 0\) und \(P \neq 0\) gelten. Löse die Formel jeweils nach der angegebenen Variablen auf: a) nach \(a\) b) nach \(d\) c) nach \(c\)

Denkanstöße

- Was ist der erste Schritt, um einen Nenner aus einer Gleichung zu entfernen? - Überlege dir, welche Rechenoperation die Klammer oder den Bruchstrich „auflöst“. - Behandle die Variablen, nach denen du nicht auflöst, wie feste Zahlen. - Kannst du den gesuchten Buchstaben isolieren, indem du Schritt für Schritt die Operationen umkehrst?

Lösung

1. Nach \(a\): \(Pc=(a+b)d\), also \(\frac{Pc}{d}=a+b\) und damit \(a=\frac{Pc}{d}-b\). 2. Nach \(d\): Aus \(Pc=(a+b)d\) folgt \(d=\frac{Pc}{a+b}\). 3. Nach \(c\): Aus \(Pc=(a+b)d\) folgt \(c=\frac{d(a+b)}{P}\).

Antwort

a) \(a = \frac{Pc}{d} - b\) b) \(d = \frac{Pc}{a + b}\) c) \(c = \frac{d(a + b)}{P}\)
4280218
Ein Team aus \(n\) gleich leistungsfähigen Fachkräften benötigt \(d\) Tage für eine Halle. Soll die Arbeit \(k\) Tage früher beendet werden, werden \(N\) Fachkräfte benötigt. Bei gleicher Gesamtarbeit gilt \(nd=N(d-k)\), wobei \(0<k<d\). a) Löse die Formel nach \(N\) auf. b) Berechne \(N\) für \(n=12\), \(d=20\) und \(k=5\). c) Wie viele zusätzliche Fachkräfte sind in diesem Fall erforderlich?

Denkanstöße

- Welcher Faktor multipliziert die gesuchte Teamgröße \(N\)? - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Nutze \(0<k<d\), um die Nennerbedingung im Kontext zu prüfen.

Lösung

1. Aus \(nd=N(d-k)\) folgt für \(d-k\ne0\): \(N=\frac{nd}{d-k}\). 2. Einsetzen ergibt \(N=\frac{12\cdot20}{15}=16\). 3. Zusätzlich werden \(16-12=4\) Fachkräfte benötigt.

Antwort

a) \(N=\frac{nd}{d-k}\) b) \(16\) Fachkräfte c) \(4\) zusätzliche Fachkräfte
5565158
Für ein Getränk wird der Massenanteil \(c\) eines gelösten Stoffes durch \(c=\frac{m_S}{m_G}\) beschrieben. Dabei ist \(m_S\) die Masse des gelösten Stoffes und \(m_G\) die Gesamtmasse des Getränks mit \(m_G>0\). a) Stelle die Formel nach \(m_S\) um. b) Berechne \(m_S\) für \(c=0{,}08\) und \(m_G=750\,\text{g}\).

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation hebt die Division durch \(m_G\) auf? - Behandle \(c\) und \(m_G\) beim Umstellen zunächst wie bekannte Größen. - Setze die Zahlen erst in die umgestellte Formel ein.

Lösung

1. Multiplikation der Formel mit \(m_G\) ergibt \(cm_G=m_S\). Also gilt \(m_S=cm_G\). 2. Für die angegebenen Werte folgt \(m_S=0{,}08\cdot750\,\text{g}=60\,\text{g}\).

Antwort

a) \(m_S=cm_G\) b) \(m_S=60\,\text{g}\)
4134868
In der Physik gilt für Leistung, Arbeit und Zeit \(P=\frac{W}{t}\). Ein Motor arbeitet konstant mit \(P=500\,\text{W}\). Gesucht sind die Zeiten für \(W_1=2500\,\text{J}\), \(W_2=5000\,\text{J}\) und \(W_3=10\,000\,\text{J}\). a) Vergleiche die beiden Vorgehensweisen „Formel einmal allgemein nach \(t\) umstellen“ und „für jeden Arbeitswert eine Gleichung mit eingesetzten Zahlen lösen“. Welche Vorgehensweise erfordert für alle drei Arbeitswerte weniger wiederholte Umformungen? Begründe anhand der nötigen Rechenschritte. b) Führe deinen gewählten Weg aus und bestimme \(t_1,t_2,t_3\). c) Zeige für \(W_1\) kurz, wie die Rechnung mit dem jeweils anderen Weg aussehen würde, und vergleiche den Aufwand.

Denkanstöße

- Schreibe für beide Vorgehensweisen auf, welche Umformungen vor dem Einsetzen beziehungsweise nach dem Einsetzen nötig sind. - Zähle, welche algebraischen Schritte bei drei verschiedenen Arbeitswerten wiederholt werden müssten. - Führe für den Vergleich einen Arbeitswert mit der jeweils anderen Vorgehensweise vollständig durch.

Lösung

1. Für drei verschiedene Arbeitswerte erfordert es weniger wiederholte Umformungen, die Formel einmal allgemein nach \(t\) umzustellen und anschließend dreimal einzusetzen. 2. Aus \(P=\frac{W}{t}\) folgt \(Pt=W\) und damit \(t=\frac{W}{P}\). 3. Daher gilt \(t_1=\frac{2500}{500}\,\text{s}=5\,\text{s}\), \(t_2=\frac{5000}{500}\,\text{s}=10\,\text{s}\) und \(t_3=\frac{10000}{500}\,\text{s}=20\,\text{s}\). 4. Beim anderen Weg wird für \(W_1\) zunächst \(500=\frac{2500}{t}\) geschrieben und diese Gleichung nach \(t\) gelöst. Derselbe Umformungsschritt müsste für \(W_2\) und \(W_3\) wiederholt werden.

Antwort

a) Weniger wiederholte Umformungen erfordert, die Formel einmal allgemein nach \(t\) umzustellen. b) \(t_1=5\,\text{s}\), \(t_2=10\,\text{s}\), \(t_3=20\,\text{s}\). c) Der Weg mit eingesetzten Zahlen liefert für \(W_1\) ebenfalls \(5\,\text{s}\), müsste aber für jeden weiteren Arbeitswert erneut umgestellt werden.
4134878
Gegeben ist die Formel \(\frac{a}{x - b} = c\). Dabei stehen \(a\), \(b\) und \(c\) für positive Zahlen und es gilt \(x > b\). Löse die Formel nach der Variablen \(x\) auf. Gib die einzelnen Umformungsschritte an.

Denkanstöße

- Wie bekommt man eine Variable aus dem Nenner eines Bruchs heraus? - Was wäre dein erster Schritt, wenn anstelle der Buchstaben Zahlen stünden? - Kannst du die Klammer um \((x - b)\) zuerst isolieren, bevor du \(x\) alleine stehen hast? - Welche Rechenoperation ist das Gegenteil von Division?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Nenner \((x - b)\), um den Bruch aufzulösen: \(a = c \cdot (x - b)\). 2. Division durch \(c\) (da \(c > 0\)), um die Klammer zu isolieren: \(\frac{a}{c} = x - b\). 3. Addition von \(b\), um \(x\) allein auf einer Seite zu erhalten: \(x = \frac{a}{c} + b\). Alternativer Weg: Kehrwertbildung auf beiden Seiten ergibt \(\frac{x - b}{a} = \frac{1}{c}\). Multiplikation mit \(a\) ergibt \(x - b = \frac{a}{c}\). Addition von \(b\) führt zum gleichen Ergebnis \(x = \frac{a}{c} + b\).

Antwort

\(x = \frac{a}{c} + b\) oder \(x = \frac{a + bc}{c}\)
4134988
Löse die folgenden Formeln nach der in Klammern angegebenen Variablen auf. Gib jeweils die Bedingungen an, unter denen die Formel die gesuchte Variable eindeutig bestimmt. a) \(A=\frac{(a+c)h}{2}\quad(c)\) b) \(v=\frac{s_2-s_1}{t}\quad(s_1)\) c) \(p=\frac{F}{A}\quad(A)\)

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation macht die gesuchte Variable jeweils frei? - Prüfe vor jeder Division, ob der Divisor \(0\) sein könnte. - In c) muss der berechnete Wert von \(A\) außerdem zur ursprünglichen Formel mit Nenner \(A\) zulässig sein.

Lösung

1. In a) folgt aus \(2A=(a+c)h\) für \(h\neq0\): \(c=\frac{2A}{h}-a\). Bei \(h=0\) ist \(c\) nicht eindeutig bestimmt. 2. In b) gilt wegen des ursprünglichen Nenners \(t\neq0\). Aus \(vt=s_2-s_1\) folgt \(s_1=s_2-vt\). 3. In c) gilt im ursprünglichen Term \(A\neq0\). Für \(p\neq0\) folgt \(A=\frac{F}{p}\). Damit dieser eindeutig berechnete Wert auch zulässig ist, muss zusätzlich \(F\neq0\) gelten. Für \(p=0\) entsteht entweder keine oder keine eindeutige Lösung für \(A\).

Antwort

a) \(c=\frac{2A}{h}-a\) für \(h\neq0\) b) \(s_1=s_2-vt\) für \(t\neq0\) c) \(A=\frac{F}{p}\) für \(p\neq0\) und \(F\neq0\)
4134998
Stelle die physikalischen Formeln nach der gesuchten Variablen um: a) \(\frac{1}{f} = \frac{1}{b} + \frac{1}{g} \quad (g)\) b) \(I = \frac{U}{R_i + R_a} \quad (R_i)\) Gib jeweils auch die notwendigen Bedingungen an.

Denkanstöße

- Wenn die gesuchte Variable im Nenner steht, ist es oft hilfreich, die gesamte Gleichung mit dem Nenner zu multiplizieren. - Bei Summen von Brüchen solltest du diese zuerst auf einen gemeinsamen Nenner bringen, bevor du den Kehrwert bildest. - Achte darauf, dass beim Kehrwertbilden die gesamte Seite der Gleichung umgedreht werden muss.

Lösung

1. In a) ergibt die Subtraktion von \(\frac1b\) die Gleichung \(\frac1g=\frac1f-\frac1b\). Ein gemeinsamer Nenner ist \(fb\), also \(\frac1g=\frac{b-f}{fb}\). Kehrwertbildung liefert \(g=\frac{fb}{b-f}\). 2. In b) ergibt die Multiplikation mit \(R_i+R_a\) die Gleichung \(I(R_i+R_a)=U\). Für \(I\neq0\) folgt \(R_i+R_a=\frac UI\) und damit \(R_i=\frac UI-R_a\). 3. Für a) gelten \(f\neq0\), \(b\neq0\) und \(b-f\neq0\). Für b) gelten \(I\neq0\) und \(U\neq0\).

Antwort

a) \(g=\frac{fb}{b-f}\) für \(f \neq 0\), \(b \neq 0\), \(b-f \neq 0\) b) \(R_i=\frac{U}{I}-R_a\) für \(I \neq 0\), \(U \neq 0\)
4135018
Gegeben ist die Gleichung \(\frac{1}{x} + \frac{1}{y} = 1\) für rationale Zahlen \(x, y \neq 0\). a) Berechne den Wert von \(y\), wenn \(x = 2\) ist und wenn \(x = 5\) ist. b) Forme die Gleichung nach der Variablen \(y\) um. c) Begründe mathematisch, warum es keine Lösung für \(x\) gibt, wenn \(y = 1\) gefordert wird.

Denkanstöße

- Kannst du die Gleichung so umstellen, dass alle Terme mit \(y\) auf einer Seite stehen? - Was passiert mit einem Bruch, wenn du den Kehrwert auf beiden Seiten der Gleichung bildest? - Wie gehst du vor, wenn bei einer Gleichung am Ende eine falsche Aussage wie \(0 = 1\) herauskommt?

Lösung

1. Einsetzen von \(x = 2\): \(\frac{1}{2} + \frac{1}{y} = 1 \implies \frac{1}{y} = \frac{1}{2} \implies y = 2\). 2. Einsetzen von \(x = 5\): \(\frac{1}{5} + \frac{1}{y} = 1 \implies \frac{1}{y} = \frac{4}{5} \implies y = \frac{5}{4} = 1{,}25\). 3. Umformen nach \(y\): \(\frac{1}{y} = 1 - \frac{1}{x} = \frac{x-1}{x}\). Durch Bilden des Kehrwerts folgt \(y = \frac{x}{x-1}\). Diese Darstellung gilt für \(x \neq 0\) und \(x \neq 1\). 4. Überprüfung für \(y = 1\): Die Gleichung \(1 = \frac{x}{x-1}\) führt nach Multiplikation mit \((x-1)\) zu \(x-1 = x\). Subtraktion von \(x\) ergibt \(-1 = 0\), was ein Widerspruch ist. Somit existiert kein solches \(x\).

Antwort

a) Für \(x = 2\) ist \(y = 2\); für \(x = 5\) ist \(y = 1{,}25\). b) \(y = \frac{x}{x-1}\) für \(x \notin \{0; 1\}\). c) Die Annahme \(y = 1\) führt auf die widersprüchliche Gleichung \(x-1 = x\) bzw. \(-1 = 0\), daher gibt es keine Lösung.
4135028
Das Produkt zweier rationaler Zahlen \(a\) und \(b\) soll genau doppelt so groß sein wie ihre Summe. a) Stelle eine Gleichung auf, die diesen Zusammenhang beschreibt. b) Bestimme zwei verschiedene Zahlenpaare \((a; b)\), die diese Bedingung erfüllen. c) Zeige durch Rechnung, dass für \(a = 4\) zwingend \(b = 4\) gelten muss.

Denkanstöße

- Wie schreibt man „das Doppelte der Summe“ als mathematischen Ausdruck? - Könnte es helfen, die Gleichung nach einer der beiden Variablen aufzulösen? - Was passiert, wenn du für eine Variable eine einfache Zahl wie \(0\) oder \(3\) einsetzt?

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung: Das Produkt ist \(a \cdot b\), die Summe ist \(a + b\). Die Bedingung lautet \(a \cdot b = 2 \cdot (a + b)\). 2. Finden von Zahlenpaaren: Umformen der Gleichung nach \(b\): \(ab = 2a + 2b \implies ab - 2b = 2a \implies b(a - 2) = 2a \implies b = \frac{2a}{a-2}\). 3. Beispielpaare: Für \(a = 3\) ergibt sich \(b = \frac{2 \cdot 3}{3 - 2} = 6\). Paar: \((3; 6)\). Für \(a = 0\) ergibt sich \(b = 0\). Paar: \((0; 0)\). 4. Nachweis für \(a = 4\): Einsetzen in die Gleichung: \(4 \cdot b = 2 \cdot (4 + b) \implies 4b = 8 + 2b \implies 2b = 8 \implies b = 4\).

Antwort

a) \(a \cdot b = 2(a+b)\). b) Zum Beispiel \((3; 6)\) und \((0; 0)\). c) Aus \(4b=2(4+b)\) folgt \(4b=8+2b\) und damit \(b=4\).
4135068
Finde den passenden Term für \(\square\), sodass die Gleichung korrekt ist. Gib jeweils an, unter welchen Bedingungen der Platzhalter eindeutig bestimmt und jeder auftretende Bruch definiert ist. a) \(\frac{a}{b} = \frac{c}{\square}\) b) \(\frac{1}{x} \cdot \square = \frac{y}{z}\) c) \(\frac{x}{y} + 1 = \frac{\square}{y}\) d) \(\frac{k}{\square} = \frac{m}{n}\)

Denkanstöße

- Kannst du eine Seite so umformen, dass beide Brüche denselben Nenner haben? - Was passiert, wenn du beide Seiten einer Gleichung mit demselben von null verschiedenen Term multiplizierst? - Bei Gleichungen mit je einem Bruch auf beiden Seiten kannst du beide Seiten mit beiden Nennern multiplizieren. - Welche Variablen stehen von Anfang an in einem Nenner und dürfen daher nicht null sein?

Lösung

1. In a) führt die Multiplikation beider Seiten mit \(b\square\) auf \(a\square=bc\). Damit ist \(\square=\frac{bc}{a}\). Für eine eindeutige zulässige Lösung gelten \(a\neq0\), \(b\neq0\) und \(c\neq0\). 2. In b) wird mit \(x\) multipliziert: \(\square=\frac{xy}{z}\). Es gelten \(x\neq0\) und \(z\neq0\). 3. In c) wird die linke Seite auf den gemeinsamen Nenner \(y\) gebracht: \(\frac{x}{y}+\frac{y}{y}=\frac{x+y}{y}\). Daher ist \(\square=x+y\). Es gilt \(y\neq0\). 4. In d) führt die Multiplikation beider Seiten mit \(n\square\) auf \(kn=m\square\). Damit ist \(\square=\frac{kn}{m}\). Für eine eindeutige zulässige Lösung gelten \(k\neq0\), \(m\neq0\) und \(n\neq0\).

Antwort

a) \(\square = \frac{bc}{a}\); Bedingungen: \(a \neq 0, b \neq 0, c \neq 0\). b) \(\square = \frac{xy}{z}\); Bedingungen: \(x \neq 0, z \neq 0\). c) \(\square = x+y\); Bedingung: \(y \neq 0\). d) \(\square = \frac{kn}{m}\); Bedingungen: \(k \neq 0, m \neq 0, n \neq 0\).
4135078
Bestimme drei Paare rationaler Zahlen \((x; y)\), für die gilt: Die Summe der beiden Zahlen ist genau so groß wie ihr Produkt. 1. Stelle zuerst eine Gleichung auf und löse sie nach der Variablen \(y\) auf. 2. Bestimme die Bedingung, die für \(x\) gelten muss. 3. Berechne drei Zahlenpaare, die die Bedingung erfüllen.

Denkanstöße

- Wie lässt sich der Zusammenhang zwischen den beiden Zahlen als mathematische Gleichung schreiben? - Versuche, alle Terme mit der gesuchten Variablen auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Denke daran, dass man durch einen Ausdruck nur dividieren darf, wenn dieser nicht null ist. - Setze für eine der Variablen beliebige Zahlen ein, um die zugehörige zweite Zahl zu berechnen.

Lösung

1. Die Bedingung lautet \(x + y = x \cdot y\). Umstellen nach \(y\): \(x = x \cdot y - y = y \cdot (x - 1)\). Daraus folgt \(y = \frac{x}{x - 1}\). 2. Da der Nenner nicht null sein darf, muss \(x \neq 1\) gelten. 3. Mögliche Paare: - Für \(x = 2\) ergibt sich \(y = \frac{2}{2 - 1} = 2\). Paar: \((2; 2)\). - Für \(x = 0\) ergibt sich \(y = \frac{0}{0 - 1} = 0\). Paar: \((0; 0)\). - Für \(x = -1\) ergibt sich \(y = \frac{-1}{-1 - 1} = 0{,}5\). Paar: \((-1; 0{,}5)\).

Antwort

Ausgangsgleichung: \(x+y=x \cdot y\). Umgestellt nach \(y\): \(y = \frac{x}{x - 1}\) mit \(x \neq 1\). Beispielpaare: \((2; 2)\), \((0; 0)\), \((-1; 0{,}5)\).
4135088
Gegeben ist die folgende Bedingung für zwei rationale Zahlen \(a\) und \(b\): Das Doppelte ihrer Summe ist gleich ihrem Quotienten \(\frac{a}{b}\). 1. Stelle die zugehörige Gleichung auf. 2. Löse die Gleichung nach \(a\) auf. 3. Welche Werte darf die Variable \(b\) nicht annehmen? 4. Bestimme drei Zahlenpaare \((a; b)\), die diese Bedingung erfüllen.

Denkanstöße

- Multipliziere zuerst mit dem Nenner, um den Bruch aufzulösen. - Klammere die Variable, nach der du auflösen möchtest, aus, wenn sie in mehreren Summanden vorkommt. - Achte darauf, welche Werte im Nenner eines Bruchs stehen könnten.

Lösung

1. Die Gleichung lautet \(2(a + b) = \frac{a}{b}\). 2. Multiplikation mit \(b\) (wobei \(b \neq 0\)): \(2ab + 2b^2 = a\). Umstellen nach \(a\): \(2b^2 = a - 2ab = a(1 - 2b)\). Daraus folgt \(a = \frac{2b^2}{1 - 2b}\). 3. Es muss \(b \neq 0\) gelten (wegen des Quotienten \(\frac{a}{b}\)) und \(1 - 2b \neq 0\), also \(b \neq 0{,}5\). 4. Mögliche Paare: - Für \(b = 1\) ist \(a = \frac{2 \cdot 1^2}{1 - 2 \cdot 1} = \frac{2}{-1} = -2\). Paar: \((-2; 1)\). - Für \(b = -1\) ist \(a = \frac{2 \cdot (-1)^2}{1 - 2 \cdot (-1)} = \frac{2}{3}\). Paar: \((\frac{2}{3}; -1)\). - Für \(b = 2\) ist \(a = \frac{2 \cdot 2^2}{1 - 2 \cdot 2} = \frac{8}{-3} = -2\frac{2}{3}\). Paar: \((-2\frac{2}{3}; 2)\).

Antwort

Gleichung nach \(a\): \(a = \frac{2b^2}{1 - 2b}\). Einschränkungen für \(b\): \(b \neq 0\) und \(b \neq 0{,}5\). Beispielpaare: \((-2; 1)\), \((\frac{2}{3}; -1)\), \((-2\frac{2}{3}; 2)\).
4135538
Stelle die folgende Gleichung nach der Variablen \(z\) um: \(\frac{1}{x} = \frac{1}{y} - \frac{1}{z}\) Gib auch die notwendigen Bedingungen an.

Denkanstöße

- Kannst du den Term, der \(z\) enthält, zuerst isolieren? - Wie fasst man zwei Brüche mit unterschiedlichen Nennern zusammen? - Was passiert, wenn man auf beiden Seiten einer Gleichung den Kehrwert bildet?

Lösung

1. Isolation des Terms mit \(z\) durch Addition von \(\frac{1}{z}\) und Subtraktion von \(\frac{1}{x}\): \(\frac{1}{z} = \frac{1}{y} - \frac{1}{x}\) 2. Bringen der rechten Seite auf einen gemeinsamen Nenner: \(\frac{1}{z} = \frac{x}{x \cdot y} - \frac{y}{x \cdot y} = \frac{x - y}{x \cdot y}\) 3. Bildung des Kehrwerts auf beiden Seiten: \(z = \frac{x \cdot y}{x - y}\) 4. Es müssen \(x \neq 0\), \(y \neq 0\) und \(x-y \neq 0\) gelten. Dann ist auch der berechnete Wert \(z\) von null verschieden.

Antwort

\(z=\frac{xy}{x-y}\) für \(x \neq 0\), \(y \neq 0\) und \(x \neq y\).
4135548
Gegeben ist die Formel \(V = \frac{1}{3} Ah\). a) Stelle die Formel nach der Variablen \(A\) um. b) Das Volumen \(V\) soll konstant bleiben. Wie verändert sich der Wert von \(A\), wenn die Höhe \(h\) verdoppelt wird? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Wie isolierst du \(A\) in der Gleichung? - Schau dir die umgestellte Formel an: Was passiert mit dem Ergebnis eines Bruches, wenn man den Nenner vergrößert? - Versuche, die neue Höhe \(2h\) in deine Formel für \(A\) einzusetzen.

Lösung

1. Umstellen nach \(A\): Multiplikation mit \(3\) ergibt \(3V = Ah\). Division durch \(h\) ergibt \(A = \frac{3V}{h}\). 2. Analyse der Änderung: Setzt man die neue Höhe \(h_{\text{neu}} = 2h\) in die umgestellte Formel ein, erhält man \(A_{\text{neu}} = \frac{3V}{2h} = \frac{1}{2} \cdot \frac{3V}{h}\). 3. Vergleich: Da \(\frac{3V}{h}\) dem ursprünglichen \(A\) entspricht, gilt \(A_{\text{neu}} = \frac{1}{2} A\). Die Grundfläche halbiert sich also.

Antwort

a) \(A = \frac{3V}{h}\) b) Die Grundfläche \(A\) halbiert sich. Begründung: Da \(h\) im Nenner der umgestellten Formel steht, führt eine Verdopplung von \(h\) bei gleichbleibendem \(V\) dazu, dass der Gesamtwert des Bruches mit \(\frac{1}{2}\) multipliziert wird.
4135598
Zwei Metallzylinder haben exakt die gleiche Masse von \(m = 540\,\text{g}\). Zylinder 1 besteht aus einem Material mit der Dichte \(\rho_1 = 9{,}0\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). Zylinder 2 besteht aus Aluminium mit der Dichte \(\rho_2 = 2{,}7\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). a) Löse die Formel \(\rho = \frac{m}{V}\) nach dem Volumen \(V\) auf. b) Berechne die Volumina \(V_1\) und \(V_2\) der beiden Zylinder. c) Vergleiche die beiden Körper: Um welchen Faktor ist das Volumen des Aluminiumzylinders größer als das des ersten Zylinders?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Volumen, wenn ein Material bei gleicher Masse eine viel geringere Dichte hat? - Wie isolierst du eine Variable, die im Nenner eines Bruchs steht? - Um einen Faktor zu bestimmen, teilst du den größeren Wert durch den kleineren.

Lösung

1. Formel auflösen: Durch Multiplikation mit \(V\) und Division durch \(\rho\) erhält man \(V = \frac{m}{\rho}\). 2. Volumen von Zylinder 1: \(V_1 = \frac{540\,\text{g}}{9{,}0\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}} = 60\,\text{cm}^3\). 3. Volumen von Zylinder 2: \(V_2 = \frac{540\,\text{g}}{2{,}7\,\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}} = 200\,\text{cm}^3\). 4. Vergleich der Volumina: Berechnung des Verhältnisses \(\frac{V_2}{V_1} = \frac{200\,\text{cm}^3}{60\,\text{cm}^3} = \frac{20}{6} = \frac{10}{3} \approx 3{,}33\). Das Volumen des Aluminiumzylinders ist also \(\frac{10}{3}\)-mal so groß wie das des ersten Zylinders.

Antwort

a) \(V = \frac{m}{\rho}\) b) \(V_1 = 60\,\text{cm}^3\) und \(V_2 = 200\,\text{cm}^3\). c) Das Volumen des Aluminiumzylinders ist \(\frac{10}{3}\)-mal so groß wie das des ersten Zylinders.
4135608
Für eine Gartenhütte soll ein Fundament aus Beton gegossen werden. Die Bodenplatte ist \(4{,}5\,\text{m}\) lang, \(4{,}0\,\text{m}\) breit und \(15\,\text{cm}\) dick. Für die Rechnung wird eine Betondichte von \(2400\,\frac{\text{kg}}{\text{m}^3}\) angesetzt. Verwende die Formel \(\rho=\frac{m}{V}\). a) Berechne das Volumen der Bodenplatte in \(\text{m}^3\). b) Stelle die Formel nach der Masse \(m\) um und bestimme die Gesamtmasse des benötigten Betons in Tonnen. c) Der Beton wird mit einem Transporter geliefert, der maximal \(1{,}5\,\text{t}\) Zuladung tragen darf. Wie viele Fahrten sind mindestens notwendig?

Denkanstöße

- Wandle die Dicke zunächst in Meter um, bevor du das Volumen berechnest. - Stelle die Dichteformel nach der Masse um und kontrolliere die Einheiten. - Bei der Fahrtenzahl muss ein nicht ganzzahliger Quotient so interpretiert werden, dass die gesamte Masse transportiert werden kann.

Lösung

1. Die Dicke beträgt \(15\,\text{cm}=0{,}15\,\text{m}\). Daher ist \(V=4{,}5\,\text{m}\cdot4{,}0\,\text{m}\cdot0{,}15\,\text{m}=2{,}7\,\text{m}^3\). 2. Aus \(\rho=\frac{m}{V}\) folgt \(m=\rho V\). 3. Damit ist \(m=2400\,\frac{\text{kg}}{\text{m}^3}\cdot2{,}7\,\text{m}^3=6480\,\text{kg}=6{,}48\,\text{t}\). 4. Es gilt \(6{,}48\,\text{t}:1{,}5\,\text{t}=4{,}32\). Da nur ganze Fahrten möglich sind, werden mindestens \(5\) Fahrten benötigt.

Antwort

a) \(2{,}7\,\text{m}^3\) b) \(6{,}48\,\text{t}\) c) mindestens \(5\) Fahrten
4140578
Der physikalische Druck \(p\) auf eine Fläche \(A\) wird berechnet durch die Formel \(p = \frac{F}{A}\), wobei \(F\) die wirkende Kraft ist. a) Löse die Formel nach der Fläche \(A\) auf. b) Ein quaderförmiger Gegenstand übt eine Kraft von \(F = 450\,\text{N}\) auf den Boden aus. Dabei wird ein Druck von \(p = 1500\,\text{Pa}\) (Pascal) gemessen. Berechne die Größe der Kontaktfläche \(A\) in \(\text{m}^2\). c) Angenommen, die Kraft \(F\) wird verdreifacht. Wie müsste sich die Fläche \(A\) verändern, damit der Druck \(p\) konstant bleibt?

Denkanstöße

- Was passiert mit einem Bruch, wenn man den Zähler vergrößert, der Wert des Bruchs aber gleich bleiben soll? - Behandle die Einheiten wie Variablen oder konzentriere dich erst rein auf die Zahlenwerte. - Erinnere dich an die Umkehroperation der Division.

Lösung

1. Umstellen der Formel \(p = \frac{F}{A}\) nach \(A\): Multiplikation mit \(A\) ergibt \(p \cdot A = F\), Division durch \(p\) führt zu \(A = \frac{F}{p}\). 2. Berechnung der Fläche für Teilaufgabe b): \(A = \frac{450\,\text{N}}{1500\,\text{Pa}} = 0{,}3\,\text{m}^2\). 3. Analyse für Teilaufgabe c): Aus \(A = \frac{F}{p}\) folgt bei konstantem \(p\), dass eine Verdreifachung der Kraft (\(3F\)) zu einer neuen Fläche \(A_{\text{neu}} = \frac{3F}{p} = 3 \cdot \frac{F}{p} = 3A\) führt. Die Fläche muss also ebenfalls verdreifacht werden.

Antwort

a) \(A = \frac{F}{p}\) b) \(A = 0{,}3\,\text{m}^2\) c) Die Fläche \(A\) muss ebenfalls verdreifacht werden.
4140588
Die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v\) eines Objekts ergibt sich aus dem zurückgelegten Weg \(s\) und der dafür benötigten Zeit \(t\) über die Formel \(v = \frac{s}{t}\). a) Stelle die Formel nach der Zeit \(t\) um. b) Ein Fahrzeug fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(v = 110\,\text{km/h}\) eine Strecke von \(s = 165\,\text{km}\). Berechne die Fahrzeit \(t\). c) Ein zweites Fahrzeug soll die doppelte Strecke (\(2s\)) in der vierfachen Zeit (\(4t\)) zurücklegen. Drücke die neue Geschwindigkeit \(v_{\text{neu}}\) durch die ursprüngliche Geschwindigkeit \(v\) aus.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Variable isolieren, die im Nenner eines Bruchs steht? - Setze für den Vergleich in Teilaufgabe c) die veränderten Ausdrücke (\(2s\) und \(4t\)) einfach in die Grundformel ein. - Kannst du den neuen Bruch so vereinfachen, dass die ursprüngliche Formel wieder erkennbar wird?

Lösung

1. Umstellen der Formel \(v = \frac{s}{t}\) nach \(t\): Multiplikation mit \(t\) ergibt \(vt = s\), anschließende Division durch \(v\) ergibt \(t = \frac{s}{v}\). 2. Einsetzen der Werte für Teilaufgabe b): \(t = \frac{165\,\text{km}}{110\,\text{km/h}} = 1{,}5\,\text{h}\). 3. Herleitung für Teilaufgabe c): Die neue Geschwindigkeit ist \(v_{\text{neu}} = \frac{2s}{4t}\). Durch Kürzen des Bruchs erhält man \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2} \cdot \frac{s}{t}\). Da \(v = \frac{s}{t}\) ist, gilt \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2}v\) bzw. \(v_{\text{neu}} = 0{,}5v\).

Antwort

a) \(t = \frac{s}{v}\) b) \(t = 1{,}5\,\text{h}\) (oder \(1\,\text{h}\,30\,\text{min}\)) c) \(v_{\text{neu}} = \frac{1}{2}v\). Die neue Geschwindigkeit ist also nur noch halb so groß wie die ursprüngliche.
4140618
Löse die folgenden Formeln nach der angegebenen Variablen auf: a) \(U=2\pi r\); löse nach \(r\) auf. b) \(Z=\frac{Kpt}{100}\); löse nach \(p\) auf. c) \(O=2G+M\); löse nach \(G\) auf.

Denkanstöße

- Behandle feste Zahlen und Konstanten wie \(2\pi\) als einen gemeinsamen Faktor. - Prüfe vor einer Division durch einen Variablenterm, wann dieser null sein könnte. - Mache die Rechenoperationen in umgekehrter Reihenfolge rückgängig, bis die gesuchte Variable allein steht.

Lösung

1. Division durch den konstanten Faktor \(2\pi\) ergibt \(r=\frac{U}{2\pi}\). 2. Multiplikation mit \(100\) ergibt \(100Z=Kpt\). Für \(K\neq0\) und \(t\neq0\) folgt durch Division durch \(Kt\): \(p=\frac{100Z}{Kt}\). 3. Subtraktion von \(M\) ergibt \(O-M=2G\). Division durch \(2\) ergibt \(G=\frac{O-M}{2}\).

Antwort

a) \(r=\frac{U}{2\pi}\) b) \(p=\frac{100Z}{Kt}\) für \(K\neq0\), \(t\neq0\) c) \(G=\frac{O-M}{2}\)
4154018
Forme die Gleichungen so um, dass die angegebene Variable isoliert wird: a) \(y=mx+n\); nach \(x\) b) \(V=\pi r^2h\); nach \(h\) c) \(K=K_0(1+i)\); nach \(i\)

Denkanstöße

- Überlege bei jeder Formel, welcher ganze Faktor mit der gesuchten Variablen multipliziert wird. - Prüfe vor einer Division, ob der Divisor von einer Variablen abhängt und null werden könnte. - Klammern können als Einheit behandelt werden, bevor du einzelne Summanden isolierst.

Lösung

1. Aus \(y=mx+n\) folgt durch Subtraktion von \(n\): \(y-n=mx\). Für \(m\neq0\) ergibt Division durch \(m\): \(x=\frac{y-n}{m}\). 2. Aus \(V=\pi r^2h\) folgt für \(r\neq0\) durch Division durch \(\pi r^2\): \(h=\frac{V}{\pi r^2}\). 3. Aus \(K=K_0(1+i)\) folgt für \(K_0\neq0\): \(\frac{K}{K_0}=1+i\). Nach Subtraktion von \(1\) gilt \(i=\frac{K}{K_0}-1\).

Antwort

a) \(x=\frac{y-n}{m}\) für \(m\neq0\) b) \(h=\frac{V}{\pi r^2}\) für \(r\neq0\) c) \(i=\frac{K}{K_0}-1\) für \(K_0\neq0\)
4154028
In der Zinsrechnung nutzt man die Formel \(Z=\frac{Kpt}{100}\), wobei \(Z\) für die Zinsen, \(K\) für das Kapital, \(p\) für den Zinssatz und \(t\) für die Zeit steht. a) Stelle die Formel nach der Zeit \(t\) um und gib die dafür nötigen Bedingungen an. b) Die Zinsen \(Z\) und der Zinssatz \(p\neq0\) sollen unverändert bleiben, und \(t\neq0\). Wie muss man das Kapital \(K\) anpassen, wenn die Zeit nur noch halb so groß ist? Begründe mithilfe der nach \(K\) umgestellten Formel.

Denkanstöße

- Überlege bei jeder Umstellung, durch welchen Faktor du am Ende dividieren musst und wann dieser Faktor null sein könnte. - Stelle für b) die Formel ausdrücklich nach \(K\) um, bevor du die Zeit veränderst. - Vergleiche den alten und den neuen Nenner der nach \(K\) umgestellten Formel.

Lösung

1. Multiplikation mit \(100\) ergibt \(100Z=Kpt\). Für \(K\neq0\) und \(p\neq0\) darf durch \(Kp\) dividiert werden; daher ist \(t=\frac{100Z}{Kp}\). 2. Für b) wird nach \(K\) umgestellt. Bei \(p\neq0\) und \(t\neq0\) gilt \(K=\frac{100Z}{pt}\). 3. Wird \(t\) durch \(\frac{t}{2}\) ersetzt, so gilt \(K_{\text{neu}}=\frac{100Z}{p(t/2)}=2\frac{100Z}{pt}=2K\). 4. Das Kapital muss daher verdoppelt werden.

Antwort

a) \(t=\frac{100Z}{Kp}\) für \(K\neq0\) und \(p\neq0\) b) \(K\) muss verdoppelt werden; für die Umstellung nach \(K\) gelten \(p\neq0\) und \(t\neq0\).
4225368
Von einem Nudelvorrat bleiben nach den ersten Tagen \(k-m\) Kilogramm übrig. Die Restmenge soll auf \(n\) Tage verteilt werden. Bezeichne die tägliche Portion in Gramm mit \(p\). Es gilt die Formel \(1000(k-m)=pn\). Dabei gelten \(n>0\) und \(p>0\). a) Löse die Formel nach \(p\) auf. b) Löse dieselbe Formel nach \(n\) auf. c) Berechne \(p\) für \(k=18\), \(m=6\) und \(n=24\).

Denkanstöße

- Isoliere jeweils die Variable, nach der gefragt ist. - Welche Größe multipliziert in der Ausgangsformel die gesuchte Variable? - Denke bei jeder Division an die Bedingung, dass der Divisor nicht null sein darf.

Lösung

1. Für \(n\ne0\) folgt aus \(1000(k-m)=pn\) durch Division durch \(n\): \(p=\frac{1000(k-m)}{n}\). 2. Für \(p\ne0\) folgt durch Division durch \(p\): \(n=\frac{1000(k-m)}{p}\). 3. Einsetzen in die Formel aus a) ergibt \(p=\frac{1000(18-6)}{24}=12\,000:24=500\).

Antwort

a) \(p=\frac{1000(k-m)}{n}\) b) \(n=\frac{1000(k-m)}{p}\) c) \(500\,\text{g}\) pro Tag
4225648
Zwei Spardosen werden über mehrere Monate hinweg gefüllt. In Spardose A befinden sich zu Beginn \(x\,\text{€}\). Jeden Monat kommen \(a\,\text{€}\) hinzu. Spardose B ist anfangs leer, aber hier werden monatlich \(b\,\text{€}\) eingezahlt. Dabei ist die monatliche Sparrate bei Spardose B höher als bei A (\(b > a\)). a) Stelle einen Term für den Zeitpunkt \(n\) auf, zu dem beide Spardosen gleich viel enthalten. Gib außerdem an, unter welcher Bedingung die Gleichheit genau nach einer ganzen Anzahl von Monaten eintritt. b) Erkläre anhand der Struktur deines Terms, wie sich die Zeit \(n\) verändert, wenn die Sparrate \(b\) größer wird, während \(x\) und \(a\) gleich bleiben.

Denkanstöße

- Welche Terme beschreiben die beiden Guthaben nach \(n\) Monaten? - Was muss für diese beiden Terme gelten, wenn beide Spardosen gleich viel enthalten? - Versuche, den Faktor mit \(n\) nach dem Umformen auszuklammern. - Untersuche anschließend, wie sich ein Bruch verändert, wenn sein positiver Nenner größer wird und der Zähler fest bleibt.

Lösung

1. Die Guthaben nach \(n\) Monaten lauten \(x + an\) und \(bn\). 2. Für gleich große Guthaben gilt \(x + an = bn\). 3. Subtraktion von \(an\) ergibt \(x = bn - an\). 4. Ausklammern von \(n\) ergibt \(x = n(b-a)\), also \(n = \frac{x}{b-a}\). 5. Wenn \(b\) bei festem \(x\) und \(a\) größer wird, wird \(b-a\) größer und damit \(n\) kleiner. 6. Eine Gleichheit genau nach ganzen Monaten tritt ein, wenn \(\frac{x}{b-a}\) eine nichtnegative ganze Zahl ist.

Antwort

a) \(n=\frac{x}{b-a}\); für eine Gleichheit nach ganzen Monaten muss \(\frac{x}{b-a}\in\mathbb{N}_0\) gelten. b) Wenn \(b\) größer wird, vergrößert sich der Nenner \(b-a\); dadurch wird \(n\) kleiner.
4229318
Bestimme die Lösung der Gleichung \(3(x-2a)+5a=14a\) nach der Variablen \(x\). Welchen Wert muss der Parameter \(a\) haben, damit die Lösung \(x=15\) ist?

Denkanstöße

- Löse zunächst die Klammer auf und fasse die Terme mit dem Parameter zusammen. - Behandle \(a\) beim Auflösen nach \(x\) wie eine feste Größe. - Wenn \(x\) isoliert ist, kannst du die zusätzliche Bedingung für \(x\) einsetzen.

Lösung

1. Ausmultiplizieren ergibt \(3x-6a+5a=14a\). 2. Zusammenfassen führt zu \(3x-a=14a\). 3. Addition von \(a\) ergibt \(3x=15a\). 4. Division durch \(3\) liefert \(x=5a\). 5. Für \(x=15\) gilt daher \(15=5a\), also \(a=3\).

Antwort

Die aufgelöste Formel lautet \(x=5a\). Für \(x=15\) gilt \(a=3\).
4229328
Betrachte die folgenden zwei Gleichungen mit der Variablen \(x\) und dem Parameter \(k\): (1) \(4(x+2k)=20k\) (2) \(2x-5k=11k\) a) Bestimme für beide Gleichungen jeweils die Lösung für \(x\) in Abhängigkeit von \(k\). b) Ermittle rechnerisch, für welchen Wert von \(k\) beide Gleichungen die gleiche Lösung für \(x\) besitzen.

Denkanstöße

- Löse jede Gleichung zunächst nach \(x\) auf und behandle \(k\) dabei wie einen Parameter. - Was muss für die beiden Ausdrücke gelten, wenn sie dieselbe Lösung für \(x\) liefern sollen? - Vergleiche die beiden erhaltenen Terme erst nach dem vollständigen Auflösen.

Lösung

1. Aus (1) folgt nach dem Ausmultiplizieren \(4x+8k=20k\), also \(4x=12k\) und damit \(x=3k\). 2. Aus (2) folgt durch Addition von \(5k\) die Gleichung \(2x=16k\), also \(x=8k\). 3. Für eine gleiche Lösung müssen die beiden Ausdrücke übereinstimmen: \(3k=8k\). 4. Daraus folgt \(5k=0\) und somit \(k=0\).

Antwort

a) Für (1) gilt \(x=3k\), für (2) gilt \(x=8k\). b) Beide Gleichungen haben für \(k=0\) dieselbe Lösung.
4238228
Ein Kopiergerät druckt mit konstanter Geschwindigkeit \(v\) Seiten pro Minute. Für einen ersten Auftrag gilt \(n=vm\); für einen zweiten Auftrag gilt \(x=vT\). Alle Größen sind im Sachzusammenhang positiv. a) Löse \(n=vm\) nach \(v\) auf. b) Löse \(x=vT\) nach \(T\) auf. c) Das Gerät druckt \(180\) Seiten in \(4{,}5\) Minuten. Bestimme \(v\). d) Wie lange benötigt es bei dieser Geschwindigkeit für \(540\) Seiten?

Denkanstöße

- Isoliere in jeder Formel genau die verlangte Variable. - Welche Multiplikation muss jeweils rückgängig gemacht werden? - Nutze für d) die in c) bestimmte Geschwindigkeit in der bereits umgestellten Formel.

Lösung

1. Für \(m\ne0\) folgt aus \(n=vm\): \(v=\frac{n}{m}\). 2. Für \(v\ne0\) folgt aus \(x=vT\): \(T=\frac{x}{v}\). 3. Es ist \(v=180:4{,}5=40\) Seiten pro Minute. 4. Damit gilt \(T=540:40=13{,}5\) Minuten.

Antwort

a) \(v=\frac{n}{m}\) b) \(T=\frac{x}{v}\) c) \(40\) Seiten pro Minute d) \(13{,}5\) Minuten
4238288
Ein Team aus zwei Facharbeitern und drei Hilfskräften mäht eine Fläche von \(A\) Quadratmetern. Ein Facharbeiter schafft \(f\) Quadratmeter pro Stunde, eine Hilfskraft \(h\) Quadratmeter pro Stunde; dabei gelten \(f>0\) und \(h>0\). Für die Einsatzdauer \(d\) gilt \(A=(2f+3h)d\). a) Löse die Formel nach \(d\) auf. b) Nach einer Umstellung besteht das Team aus einem Facharbeiter und fünf Hilfskräften. Stelle die entsprechende Formel für die neue Dauer \(d_{\text{neu}}\) auf und löse sie nach \(d_{\text{neu}}\) auf. c) Berechne beide Dauern für \(A=1920\), \(f=120\) und \(h=80\). Welches Team ist schneller?

Denkanstöße

- Welche gesamte Leistung multipliziert jeweils die Zeit? - Formuliere für das neue Team zuerst den neuen Leistungsfaktor. - Vergleiche in c) die beiden Zeiten, nicht nur die Leistungswerte.

Lösung

1. Aus \(A=(2f+3h)d\) folgt für \(2f+3h\ne0\): \(d=\frac{A}{2f+3h}\). 2. Für das neue Team gilt \(A=(f+5h)d_{\text{neu}}\), also \(d_{\text{neu}}=\frac{A}{f+5h}\) für \(f+5h\ne0\). 3. Ursprünglich ist \(d=\frac{1920}{240+240}=4\) Stunden. 4. Neu ist \(d_{\text{neu}}=\frac{1920}{120+400}=\frac{48}{13}\approx3{,}69\) Stunden. 5. Das neue Team benötigt weniger Zeit und ist daher schneller.

Antwort

a) \(d=\frac{A}{2f+3h}\) b) \(d_{\text{neu}}=\frac{A}{f+5h}\) c) Ursprünglich: \(4\,\text{h}\); neu: \(\frac{48}{13}\,\text{h}\approx3{,}69\,\text{h}\). Das neue Team ist schneller.
4238348
Ein Wasservorrat reicht bei einem täglichen Verbrauch von \(v\) Litern genau \(t\) Tage. Nach einer Einsparung von \(w\) Litern pro Tag, wobei \(0<w<v\) gilt, reicht derselbe Vorrat \(T\) Tage. Daher gilt die Formel \(tv=(v-w)T\). a) Löse die Formel nach \(T\) auf. b) Berechne \(T\) für \(t=20\), \(v=60\) und \(w=12\). c) Um wie viele Tage verlängert sich die Vorratsdauer in diesem Zahlenbeispiel?

Denkanstöße

- Welcher vollständige Faktor multipliziert \(T\)? - Teile beide Seiten durch \(v-w\). - Die zusätzliche Zeit in c) wird erst nach der numerischen Berechnung von \(T\) bestimmt.

Lösung

1. Aus \(tv=(v-w)T\) folgt für \(v-w\ne0\): \(T=\frac{tv}{v-w}\). 2. Einsetzen ergibt \(T=\frac{20\cdot60}{60-12}=\frac{1200}{48}=25\) Tage. 3. Die Verlängerung beträgt \(25-20=5\) Tage.

Antwort

a) \(T=\frac{tv}{v-w}\) b) \(25\) Tage c) \(5\) Tage
4238358
Ein Vorratsspeicher enthält zu Beginn \(M\,\text{kg}\) Holzpellets mit \(M>0\). Eine vollständige Füllung kostet \(S\,\text{€}\); der Preis pro Kilogramm ist konstant. Nach \(t\) Tagen seien noch \(R\,\text{kg}\) Pellets vorhanden. Die Anlage verbraucht täglich Pellets im Wert von \(k\,\text{€}\). Aus dem Sachzusammenhang ergibt sich die Formel \(kt=(M-R)\cdot\frac{S}{M}\). a) Löse die Formel nach \(R\) auf. b) Berechne \(R\) für \(M=3000\,\text{kg}\), \(S=1200\,\text{€}\), \(k=10\,\text{€}\) und \(t=30\). c) Welche Bedingung muss für \(S\) gelten, damit die Umformung sinnvoll ist?

Denkanstöße

- Beseitige zuerst den Bruch, indem du beide Seiten mit \(M\) multiplizierst. - Isoliere anschließend den Ausdruck \(M-R\) und danach \(R\). - Bei welcher Variablen entsteht beim Umformen eine Division? Welche Einschränkung folgt daraus?

Lösung

1. Ausgangspunkt ist \(kt=(M-R)\cdot\frac{S}{M}\). 2. Multiplikation mit \(M\) ergibt \(kMt=(M-R)S\). 3. Für \(S\ne0\) folgt durch Division durch \(S\): \(\frac{kMt}{S}=M-R\). 4. Damit ist \(R=M-\frac{kMt}{S}\). 5. Einsetzen ergibt \(R=3000-\frac{10\cdot3000\cdot30}{1200}=2250\,\text{kg}\). 6. Da durch \(S\) dividiert wird, muss \(S\ne0\) gelten; im Sachzusammenhang ist ohnehin \(S>0\).

Antwort

a) \(R=M-\frac{kMt}{S}\) b) \(R=2250\,\text{kg}\) c) \(S\ne0\) (im Sachzusammenhang: \(S>0\))
4239228
In der Elektrotechnik gilt für die Parallelschaltung zweier Widerstände \(R_1\) und \(R_2\) mit Gesamtwiderstand \(R\): \(\frac{1}{R}=\frac{1}{R_1}+\frac{1}{R_2}\). Stelle die Gleichung nach \(R_1\) um und gib die notwendigen Bedingungen für die verwendeten Größen an.

Denkanstöße

- Wie kannst du den Term mit \(R_1\) zunächst auf einer Seite isolieren? - Welcher gemeinsame Nenner eignet sich für die Differenz auf der rechten Seite? - Welche Nenner dürfen in der Ausgangsgleichung und in der umgestellten Formel nicht null werden?

Lösung

1. Subtraktion von \(\frac{1}{R_2}\) ergibt \(\frac{1}{R_1}=\frac{1}{R}-\frac{1}{R_2}\). 2. Mit dem gemeinsamen Nenner \(RR_2\) folgt \(\frac{1}{R_1}=\frac{R_2-R}{RR_2}\). 3. Bilden des Kehrwerts ergibt \(R_1=\frac{RR_2}{R_2-R}\). 4. In der Ausgangsgleichung müssen \(R\neq0\), \(R_1\neq0\) und \(R_2\neq0\) gelten. Für die umgestellte Formel muss zusätzlich \(R_2\neq R\) gelten.

Antwort

\(R_1=\frac{RR_2}{R_2-R}\) für \(R\neq0\), \(R_2\neq0\) und \(R_2\neq R\)
4239248
Der Flächeninhalt \(A\) eines Trapezes wird mit der Formel \(A = \frac{a+c}{2} h\) berechnet. Hierbei sind \(a\) und \(c\) die Längen der parallelen Grundseiten und \(h\) die Höhe. 1) Wie ändert sich der Flächeninhalt \(A\), wenn die Höhe \(h\) verdoppelt wird, während die Seiten \(a\) und \(c\) gleich bleiben? 2) Wie ändert sich der Flächeninhalt \(A\), wenn die Summe der Grundseiten \((a+c)\) halbiert wird und die Höhe \(h\) unverändert bleibt? 3) Löse die Formel nach der Höhe \(h\) auf. 4) Löse die Formel nach der Grundseite \(a\) auf.

Denkanstöße

- Betrachte die Summe \((a+c)\) für die ersten beiden Teilaufgaben wie eine einzelne Größe. - Wie kannst du den Bruch \(\frac{\dots}{2}\) auflösen, um die Variablen im Zähler freizustellen? - Achte beim Umstellen nach \(a\) darauf, dass du erst den Faktor \(h\) und dann die Addition von \(c\) rückgängig machst. - Kannst du die Formel Schritt für Schritt wie eine Waage behandeln?

Lösung

1. Untersuchung der Proportionalität zur Höhe: Da \(h\) im Zähler (als Faktor) steht, führt eine Verdopplung von \(h\) zu einer Verdopplung des Flächeninhalts: \(A_{\text{neu}} = \frac{a+c}{2} \cdot (2h) = 2A\). 2. Untersuchung der Summe \((a+c)\): Da der gesamte Term \((a+c)\) halbiert wird, halbiert sich auch das Produkt mit \(\frac{1}{2}h\), somit halbiert sich der Flächeninhalt: \(A_{\text{neu}} = \frac{\frac{1}{2}(a+c)}{2} h = \frac{1}{2} A\). 3. Umstellen nach \(h\): Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2A = (a+c)h\). Division durch \((a+c)\) ergibt \(h = \frac{2A}{a+c}\). 4. Umstellen nach \(a\): Aus \(2A = (a+c)h\) folgt durch Division durch \(h\) zuerst \(\frac{2A}{h} = a + c\). Subtraktion von \(c\) isoliert die Variable: \(a = \frac{2A}{h} - c\).

Antwort

1) Der Flächeninhalt verdoppelt sich. 2) Der Flächeninhalt halbiert sich. 3) \(h = \frac{2A}{a+c}\) 4) \(a = \frac{2A}{h} - c\)
4239268
Eine Jugendgruppe mit \(n\) Personen zahlt für einen Bus insgesamt \(B\,\text{€}\). Vor der Fahrt kommen \(m\) weitere Personen hinzu. Wegen des größeren Busses steigen die Gesamtkosten um \(s\,\text{€}\). Der Preis pro Person soll trotz der zusätzlichen Personen gleich bleiben. a) Stelle die dazugehörige Gleichung für die beiden Preise pro Person auf. b) Löse die Gleichung nach \(s\) auf. c) Berechne den zulässigen Mehrpreis für \(n=20\), \(B=400\,\text{€}\) und \(m=5\).

Denkanstöße

- Schreibe alten und neuen Preis jeweils als Gesamtkosten geteilt durch Personenzahl. - Beseitige die Nenner so, dass eine Gleichung ohne Brüche entsteht. - Sammle anschließend alle Terme mit \(s\) auf einer Seite und löse nach \(s\) auf.

Lösung

1. Der ursprüngliche Preis pro Person ist \(\frac{B}{n}\), der neue Preis pro Person \(\frac{B+s}{n+m}\). Daher gilt \(\frac{B}{n}=\frac{B+s}{n+m}\). 2. Multiplikation mit \(n(n+m)\) ergibt \(B(n+m)=n(B+s)\). 3. Ausmultiplizieren liefert \(Bn+Bm=Bn+ns\). Nach Subtraktion von \(Bn\) bleibt \(Bm=ns\). 4. Division durch \(n\) ergibt \(s=\frac{Bm}{n}\). 5. Für die gegebenen Werte ist \(s=\frac{400\cdot5}{20}=100\,\text{€}\).

Antwort

a) \(\frac{B}{n}=\frac{B+s}{n+m}\) b) \(s=\frac{Bm}{n}\) c) \(100\,\text{€}\)
4239318
In der Finanzmathematik verwendet man für die Berechnung von Tageszinsen \(Z\) oft die Formel \(Z = \frac{Kpt}{36000}\). Dabei steht \(K\) für das Startkapital, \(p\) für den Zinssatz in Prozent und \(t\) für die Anlagedauer in Tagen. a) Stelle die Formel so um, dass man das Kapital \(K\) direkt berechnen kann. b) Stelle die Formel nach der Zeit \(t\) um. c) Ein Sparer möchte wissen, welcher Zinssatz \(p\) nötig ist, um bei einem Kapital von \(5000\,\text{€}\) in \(180\) Tagen genau \(100\,\text{€}\) Zinsen zu erhalten. Stelle die Formel nach \(p\) um und berechne den Zinssatz.

Denkanstöße

- Was musst du tun, um eine Variable, die im Zähler eines Bruchs steht, zu isolieren? - Wie gehst du vor, wenn du mehrere Faktoren auf die andere Seite der Gleichung bringen möchtest? - Welche Rechenoperation ist jeweils die Umkehroperation zu Multiplikation beziehungsweise Division? - Setze die gegebenen Zahlen erst ein, nachdem du die Formel erfolgreich umgestellt hast.

Lösung

1. Umstellung nach \(K\): Durch Multiplikation mit \(36\,000\) erhält man \(36\,000Z = Kpt\). Die anschließende Division durch das Produkt \(pt\) führt zu \(K = \frac{36000Z}{pt}\). 2. Umstellung nach \(t\): Aus \(36\,000Z = Kpt\) folgt durch Division durch \(Kp\) die Formel \(t = \frac{36000Z}{Kp}\). 3. Umstellung nach \(p\): \(p = \frac{36000Z}{Kt}\). Einsetzen ergibt \(p = \frac{36000 \cdot 100}{5000 \cdot 180} = \frac{3600000}{900000} = 4\). Da \(p\) in Prozent angegeben wird, beträgt der Zinssatz \(4\,\%\).

Antwort

a) \(K = \frac{36000Z}{pt}\) b) \(t = \frac{36000Z}{Kp}\) c) \(p = 4\,\%\)
4239358
Ein Schiff fährt eine Strecke \(s\) auf einem Fluss hin und zurück. Seine Eigengeschwindigkeit ist \(v\), die Strömungsgeschwindigkeit \(c\), wobei \(v>c>0\) gilt. Für den Hinweg gilt \(s=(v+c)t_{\text{hin}}\), für den Rückweg \(s=(v-c)t_{\text{rück}}\). a) Löse beide Formeln nach der jeweiligen Fahrzeit auf. b) Berechne die Zeiten für \(s=36\,\text{km}\), \(v=15\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) und \(c=3\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). c) Bestimme die Gesamtfahrzeit.

Denkanstöße

- Behandle \(v+c\) und \(v-c\) jeweils als vollständigen Faktor vor der Zeit. - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Die Bedingung \(v>c\) sorgt dafür, dass die Rückweg-Geschwindigkeit positiv ist.

Lösung

1. Aus \(s=(v+c)t_{\text{hin}}\) folgt \(t_{\text{hin}}=\frac{s}{v+c}\). 2. Aus \(s=(v-c)t_{\text{rück}}\) folgt \(t_{\text{rück}}=\frac{s}{v-c}\). 3. Einsetzen ergibt \(t_{\text{hin}}=36:18=2\) Stunden und \(t_{\text{rück}}=36:12=3\) Stunden. 4. Insgesamt dauert die Fahrt \(5\) Stunden.

Antwort

a) \(t_{\text{hin}}=\frac{s}{v+c}\), \(t_{\text{rück}}=\frac{s}{v-c}\) b) Hinweg: \(2\,\text{h}\); Rückweg: \(3\,\text{h}\) c) \(5\,\text{h}\)
4239738
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \(k(x - m) = 5(x + n)\) Gib an, welche Bedingung für den Parameter \(k\) gelten muss, damit die Gleichung eine eindeutige Lösung besitzt.

Denkanstöße

- Was ist dein Ziel beim Umstellen einer Gleichung nach einer bestimmten Variablen? - Wie kannst du die Klammern auflösen, um an das \(x\) heranzukommen? - Wie gehst du vor, wenn die gesuchte Variable in mehreren Termen vorkommt? - Überlege, welcher Rechenschritt eine Einschränkung für die Werte von \(k\) erfordern könnte.

Lösung

1. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten der Gleichung: \(kx - km = 5x + 5n\). 2. Alle Terme mit \(x\) auf die linke Seite und alle Terme ohne \(x\) auf die rechte Seite bringen: \(kx - 5x = 5n + km\). 3. Ausklammern von \(x\) auf der linken Seite: \(x(k - 5) = 5n + km\). 4. Division durch den Ausdruck in der Klammer, um \(x\) zu isolieren: \(x = \frac{5n + km}{k - 5}\). 5. Bestimmung der Bedingung für die Lösbarkeit: Da eine Division durch Null nicht erlaubt ist, muss \(k - 5 \neq 0\) gelten, woraus \(k \neq 5\) folgt.

Antwort

\(x = \frac{5n + km}{k - 5}\) mit der Bedingung \(k \neq 5\).
4239788
Zwei Zahlen stehen im Verhältnis \(1:n\), wobei die zweite Zahl die größere ist und \(n>1\) gilt. Die Differenz der beiden Zahlen beträgt \(d\). Bestimme die Ausdrücke für beide Zahlen in Abhängigkeit von \(n\) und \(d\).

Denkanstöße

- Drücke zunächst die größere Zahl mithilfe der kleineren Zahl und des Verhältnisses aus. - Nutze anschließend die bekannte Differenz der beiden Zahlen. - Welche Größe soll am Ende allein stehen? - Beachte, warum die Bedingung \(n>1\) den Nenner ungleich null hält.

Lösung

1. Sei \(x\) die kleinere Zahl. Wegen des Verhältnisses \(1:n\) ist die größere Zahl \(nx\). 2. Die gegebene Differenz führt zur Gleichung \(nx-x=d\). 3. Ausklammern ergibt \(x(n-1)=d\). 4. Auflösen nach \(x\) liefert \(x=\frac{d}{n-1}\). 5. Die größere Zahl ist daher \(n\cdot\frac{d}{n-1}=\frac{nd}{n-1}\).

Antwort

Die kleinere Zahl ist \(\frac{d}{n-1}\), die größere Zahl ist \(\frac{nd}{n-1}\).
4239828
Stelle die folgende Gleichung nach \(x\) um und vereinfache den Ergebnisterm so weit wie möglich: \(4(x - 2a) + 3b = 2(b - x) - 6a\)

Denkanstöße

- Kannst du die Gleichung vereinfachen, indem du zuerst alle Klammern auflöst? - Versuche, die gesuchte Variable Schritt für Schritt auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Achte darauf, gleichartige Parameter (zum Beispiel alle Terme mit \(a\)) korrekt zusammenzufassen. - Überprüfe am Ende, ob du den entstandenen Bruch noch weiter vereinfachen kannst.

Lösung

1. Auflösen der Klammern auf beiden Seiten durch Multiplikation: \(4x - 8a + 3b = 2b - 2x - 6a\). 2. Zusammenfassen der \(x\)-Terme auf der linken Seite durch Addition von \(2x\): \(6x - 8a + 3b = 2b - 6a\). 3. Isolieren des \(x\)-Terms durch Addition von \(8a\) und Subtraktion von \(3b\) auf beiden Seiten: \(6x = 2a - b\). 4. Division durch den Koeffizienten 6 zur Bestimmung des Endwerts: \(x = \frac{2a - b}{6}\).

Antwort

\(x = \frac{2a - b}{6}\)
4240658
Leonie mischt \(x\) Liter Fruchtsaftkonzentrat mit \(y\) Litern Wasser. Das Konzentrat enthält \(s\) Gramm Zucker pro Liter. Der Zuckergehalt der fertigen Mischung sei \(q\) Gramm pro Liter. Aus der Gleichheit der gesamten Zuckermenge folgt \(q(x+y)=xs\). a) Löse die Formel nach \(q\) auf. b) Berechne \(q\) für \(x=0{,}4\), \(y=1{,}6\) und \(s=150\). c) Welche Bedingung muss für \(x+y\) gelten?

Denkanstöße

- Welcher vollständige Faktor steht bei \(q\)? - Teile beide Seiten durch diesen Faktor. - Interpretiere die Nennerbedingung anschließend im Sachzusammenhang.

Lösung

1. Aus \(q(x+y)=xs\) folgt für \(x+y\ne0\): \(q=\frac{xs}{x+y}\). 2. Einsetzen ergibt \(q=\frac{0{,}4\cdot150}{2}=30\) Gramm pro Liter. 3. Da durch \(x+y\) dividiert wird, muss \(x+y\ne0\) gelten; bei positiven Volumina ist diese Bedingung erfüllt.

Antwort

a) \(q=\frac{xs}{x+y}\) b) \(30\,\frac{\text{g}}{\text{L}}\) c) \(x+y\ne0\)
4240688
Für eine zweitägige Radtour gilt für die Durchschnittsgeschwindigkeit \(v_{\text{ges}}\): \(v_{\text{ges}}(t_1+t_2)=v_1t_1+v_2t_2\). a) Löse die Formel nach \(v_{\text{ges}}\) auf. b) Berechne \(v_{\text{ges}}\) für \(t_1=2\,\text{h}\), \(v_1=18\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\), \(t_2=3\,\text{h}\) und \(v_2=24\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\). c) Welche Bedingung muss für \(t_1+t_2\) gelten?

Denkanstöße

- Behandle \(t_1+t_2\) als einen vollständigen Faktor. - Isoliere \(v_{\text{ges}}\) durch Division. - Prüfe vor der Division, wann der Faktor im Nenner null wäre.

Lösung

1. Der Faktor vor \(v_{\text{ges}}\) ist \(t_1+t_2\). 2. Für \(t_1+t_2\ne0\) folgt \(v_{\text{ges}}=\frac{v_1t_1+v_2t_2}{t_1+t_2}\). 3. Einsetzen ergibt \(v_{\text{ges}}=\frac{18\cdot2+24\cdot3}{5}=\frac{108}{5}=21{,}6\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\).

Antwort

a) \(v_{\text{ges}}=\frac{v_1t_1+v_2t_2}{t_1+t_2}\) b) \(21{,}6\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) c) \(t_1+t_2\ne0\)
4240698
Zwei Roboter starten gleichzeitig am selben Punkt einer kreisförmigen Bahn mit Umfang \(U\). Ihre Geschwindigkeiten sind \(v_{\alpha}>v_{\beta}>0\). Bei entgegengesetzter Fahrtrichtung gilt für die erste erneute Treffzeit \(t_E\): \(U=(v_{\alpha}+v_{\beta})t_E\). Bei gleicher Fahrtrichtung gilt für die erste Überrundungszeit \(t_G\): \(U=(v_{\alpha}-v_{\beta})t_G\). a) Löse beide Formeln nach der jeweiligen Zeit auf. b) Erkläre, warum in den beiden Nennern einmal eine Summe und einmal eine Differenz steht.

Denkanstöße

- Welcher vollständige Faktor multipliziert in jeder Formel die Zeit? - Mache diese Multiplikation durch Division rückgängig. - Deute Summe und Differenz als relative Geschwindigkeit der beiden Roboter.

Lösung

1. Aus der ersten Formel folgt \(t_E=\frac{U}{v_{\alpha}+v_{\beta}}\). 2. Aus der zweiten Formel folgt \(t_G=\frac{U}{v_{\alpha}-v_{\beta}}\). 3. Bei entgegengesetzter Fahrtrichtung schließen beide Bewegungen den Abstand gemeinsam, deshalb addieren sich die Geschwindigkeiten. 4. Bei gleicher Fahrtrichtung gewinnt Alpha nur mit der Geschwindigkeitsdifferenz an Vorsprung.

Antwort

a) \(t_E=\frac{U}{v_{\alpha}+v_{\beta}}\), \(t_G=\frac{U}{v_{\alpha}-v_{\beta}}\) b) Entgegengesetzt wirkt die Summe der Geschwindigkeiten; bei gleicher Richtung nur die Differenz.
4240738
Zwei Läufer, Jan und Tim, trainieren auf einer langen geraden Strecke. Jan läuft mit der konstanten Geschwindigkeit \(v_J\,\frac{\text{m}}{\text{s}}\). Tim startet am selben Punkt erst \(100\,\text{s}\) später und läuft mit \(v_T\,\frac{\text{m}}{\text{s}}\), wobei \(v_T>v_J\) gilt. a) Stelle einen Term für die Strecke \(s_J\) auf, die Jan zurückgelegt hat, wenn Tim seit \(t\) Sekunden unterwegs ist. b) Stelle einen Term für Tims Strecke \(s_T\) nach \(t\) Sekunden auf. c) Leite daraus eine Formel für die Zeit \(t\) her, die Tim zum Einholen benötigt.

Denkanstöße

- Nutze gedanklich eine gemeinsame Zeitachse ab Jans Start und berücksichtige den späteren Start von Tim. - Welche physikalische Größe muss beim Einholen für beide Läufer übereinstimmen? - Prüfe an der Endformel, warum die gegebene Bedingung \(v_T>v_J\) wichtig ist.

Lösung

1. Wenn Tim seit \(t\) Sekunden läuft, ist Jan bereits \(t+100\) Sekunden unterwegs. Daher gilt \(s_J=v_J(t+100)\). 2. Für Tim gilt \(s_T=v_Tt\). 3. Beim Einholen sind die Strecken gleich: \(v_J(t+100)=v_Tt\). 4. Ausmultiplizieren ergibt \(v_Jt+100v_J=v_Tt\). 5. Umstellen liefert \(100v_J=v_Tt-v_Jt=t(v_T-v_J)\). 6. Da \(v_T>v_J\), ist \(v_T-v_J>0\). Division durch diese Differenz ergibt \(t=\frac{100v_J}{v_T-v_J}\).

Antwort

a) \(s_J=v_J(t+100)\) b) \(s_T=v_Tt\) c) \(t=\frac{100v_J}{v_T-v_J}\)
4244048
Löse die folgende Gleichung nach \(x\) auf und gib das Ergebnis als einen einzigen Bruch an. Es gelten \(a\neq b\), \(a\neq0\) und \(b\neq0\): \(\frac{x-a}{b}=\frac{x-b}{a}+1\)

Denkanstöße

- Mit welchem gemeinsamen Nenner kannst du die Brüche beseitigen? - Bringe alle Terme mit \(x\) auf dieselbe Seite. - Welchen Faktor kannst du anschließend vor \(x\) ausklammern?

Lösung

1. Multiplikation der Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \(ab\) ergibt \(a(x-a)=b(x-b)+ab\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(ax-a^2=bx-b^2+ab\). 3. Damit gilt \(x(a-b)=a^2-b^2+ab\). 4. Wegen \(a\neq b\) darf durch \(a-b\) geteilt werden. Es folgt \(x=\frac{a^2-b^2+ab}{a-b}\).

Antwort

\(x=\frac{a^2-b^2+ab}{a-b}\)
4280438
Gegeben ist die Gleichung \(\frac{2x-a}{3}-\frac{x+a}{2}=a\). a) Löse die Gleichung nach \(x\) auf. b) Welchen Wert muss \(a\) haben, damit die Lösung \(x=22\) lautet? Begründe.

Denkanstöße

- Mit welchem gemeinsamen Nenner kannst du die Brüche beseitigen? - Achte beim Auflösen der Klammern auf das Minuszeichen vor dem zweiten Bruch. - Nutze in b) die in a) gefundene Formel.

Lösung

1. Multiplikation der Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \(6\) ergibt \(2(2x-a)-3(x+a)=6a\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(4x-2a-3x-3a=6a\), also \(x-5a=6a\). 3. Damit ist \(x=11a\). 4. Für \(x=22\) gilt \(22=11a\), also \(a=2\).

Antwort

a) \(x=11a\) b) \(a=2\)
4365808
Für das abgebildete Trapez sind die Längen der parallelen Seiten in Abhängigkeit von \(x\) angegeben. Die Höhe des Trapezes wird mit \(h\) bezeichnet. a) Stelle eine Formel für den Flächeninhalt \(A\) in Abhängigkeit von \(x\) und \(h\) auf. Vereinfache den Term so weit wie möglich. b) Stelle die Formel nach der Höhe \(h\) um und berechne \(h\) für \(x=5\,\text{cm}\) und \(A=70\,\text{cm}^2\). c) Löse die Formel nach der Variablen \(x\) auf.
Abbildung zur Aufgabe 436580

Denkanstöße

- Setze die beiden parallelen Seiten in die allgemeine Trapezformel ein. - Vereinfache die Formel, bevor du sie nach einer Variablen auflöst. - Beim Umstellen müssen alle Faktoren, die nicht zur gesuchten Variablen gehören, auf die andere Seite gebracht werden. - Kontrolliere die numerische Höhe durch Einsetzen in die Flächenformel.

Lösung

1. Mit der Trapezformel \(A=\frac{a+c}{2}h\), \(a=3x\) und \(c=x\) folgt \(A=\frac{3x+x}{2}h=2xh\). 2. Auflösen nach \(h\) ergibt \(h=\frac{A}{2x}\). 3. Für \(x=5\,\text{cm}\) und \(A=70\,\text{cm}^2\) ist \(h=\frac{70\,\text{cm}^2}{10\,\text{cm}}=7\,\text{cm}\). 4. Auflösen derselben Formel nach \(x\) ergibt \(x=\frac{A}{2h}\).

Antwort

a) \(A=2xh\) b) \(h=\frac{A}{2x}\); für die gegebenen Werte ist \(h=7\,\text{cm}\). c) \(x=\frac{A}{2h}\)
4129478
Betrachte die Funktion \(g(x)=\frac{1-3x}{x+2}\) mit \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\). Löse die Gleichung \(y=\frac{1-3x}{x+2}\) nach \(x\) auf. Bestimme daraus die Wertemenge \(W_g\) und die waagrechte Asymptote des Graphen.

Denkanstöße

- Behandle \(y\) beim Umstellen wie eine bekannte Größe und sammle alle Terme mit \(x\) auf einer Seite. - Nach welchem gemeinsamen Faktor kannst du die \(x\)-Terme ausklammern? - Für welchen \(y\)-Wert ist die nach \(x\) aufgelöste Formel nicht definiert?

Lösung

1. Aus \(y=\frac{1-3x}{x+2}\) folgt nach Multiplikation mit \(x+2\): \(y(x+2)=1-3x\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(yx+2y=1-3x\). 3. Die Terme mit \(x\) werden zusammengefasst: \(yx+3x=1-2y\). 4. Ausklammern ergibt \(x(y+3)=1-2y\). 5. Für \(y\ne-3\) folgt \(x=\frac{1-2y}{y+3}\). 6. Für \(y=-3\) ist diese Formel nicht definiert; zugleich kann \(g(x)=-3\) für kein zulässiges \(x\) gelten. Daher ist \(W_g=\mathbb{Q}\setminus\{-3\}\). 7. Der ausgeschlossene Wert \(-3\) ist die Höhe der waagrechten Asymptote, also \(y=-3\).

Antwort

\(x=\frac{1-2y}{y+3}\); \(W_g=\mathbb{Q}\setminus\{-3\}\); waagrechte Asymptote: \(y=-3\).
4134888
Die Fläche \(A\) eines Trapezes berechnet sich mit der Formel \(A = \frac{a + c}{2} \cdot h\), wobei \(a\) und \(c\) die parallelen Seiten und \(h\) die Höhe sind. a) Stelle die Formel so um, dass man die Länge der Seite \(c\) direkt berechnen kann. b) Ein Trapez hat einen Flächeninhalt von \(A = 40\,\text{cm}^2\), eine Höhe von \(h = 5\,\text{cm}\) und eine Grundseite \(a = 10\,\text{cm}\). Berechne die Länge der Seite \(c\). c) Wie verändert sich der Wert von \(c\), wenn bei gleichbleibender Höhe \(h\) und gleichbleibender Seite \(a\) der Flächeninhalt \(A\) verdoppelt wird? Begründe deine Antwort mithilfe der umgestellten Formel aus Teilaufgabe a).

Denkanstöße

- Welche Rechenschritte machen die Operationen in der ursprünglichen Formel rückgängig? - Achte bei Teilaufgabe b) auf die richtige Reihenfolge der Rechenarten (Punkt vor Strich). - Schau dir bei Teilaufgabe c) die Lage von \(A\) in deiner Formel an: Steht es im Zähler oder im Nenner? - Setze doch einmal ein Beispiel in deine Formel ein, um die Vermutung aus c) zu prüfen.

Lösung

1. Umstellen nach \(c\): Zuerst Multiplikation mit \(2\) ergibt \(2A = (a + c) \cdot h\). Dann Division durch \(h\) ergibt \(\frac{2A}{h} = a + c\). Schließlich Subtraktion von \(a\) ergibt \(c = \frac{2A}{h} - a\). 2. Berechnung für \(A = 40\), \(h = 5\), \(a = 10\): \(c = \frac{2 \cdot 40}{5} - 10 = \frac{80}{5} - 10 = 16 - 10 = 6\,\text{cm}\). 3. Analyse der Änderung: Wenn \(A\) verdoppelt wird (\(A \to 2A\)), wird der Term \(\frac{2A}{h}\) in der Formel ebenfalls verdoppelt. Da \(a\) konstant abgezogen wird, vergrößert sich der Wert von \(c\). Konkret: \(c_{\text{neu}} = \frac{2 \cdot (2A)}{h} - a = 2 \cdot \frac{2A}{h} - a = 2(c + a) - a = 2c + a\). Damit gilt exakt \(c_{\text{neu}} = 2c + a\).

Antwort

a) \(c = \frac{2A}{h} - a\) b) \(c = 6\,\text{cm}\) c) Es gilt \(c_{\text{neu}} = 2c + a\). Der neue Wert ist daher nicht allgemein einfach das Doppelte des alten Werts.
4135008
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \(y=\frac{kx}{x+1}\) Gib auch die Bedingungen für eine eindeutige Lösung an.

Denkanstöße

- Bringe nach dem Beseitigen des Nenners alle Terme mit \(x\) auf dieselbe Seite und klammere \(x\) aus. - Prüfe vor jeder Division, ob der jeweilige Divisor für alle Parameterwerte ungleich \(0\) ist. - Falls eine geplante Division für bestimmte Parameterwerte nicht zulässig ist, untersuche die ursprüngliche Gleichung in diesen Fällen separat. - Prüfe abschließend, ob erhaltene Lösungen zur ursprünglichen Definitionsmenge gehören.

Lösung

1. Wegen des ursprünglichen Nenners gilt \(x\neq-1\). 2. Multiplikation mit \(x+1\) ergibt \(y(x+1)=kx\), also \(yx+y=kx\). 3. Zusammenfassen der x-Terme liefert \(y=x(k-y)\). 4. Für \(k-y\neq0\) folgt \(x=\frac{y}{k-y}\). Dieser Wert darf nicht \(-1\) sein; das ist genau dann ausgeschlossen, wenn zusätzlich \(k\neq0\) gilt. 5. Für \(k=y\neq0\) ergibt die umgeformte Gleichung \(y=0\), also einen Widerspruch. Für \(k=0\) und \(y\neq0\) gibt es ebenfalls keine Lösung. 6. Für \(k=y=0\) ist die ursprüngliche Gleichung für alle \(x\neq-1\) erfüllt.

Antwort

Für \(k\neq0\) und \(k\neq y\) gilt eindeutig \(x=\frac{y}{k-y}\). Für \(k=y\neq0\) oder \(k=0\), \(y\neq0\), gibt es keine Lösung. Für \(k=y=0\) sind alle \(x\neq-1\) Lösungen.
4135098
Untersuche Zahlenpaare \((u; v)\), bei denen der Quotient aus \(u\) und \(v\) um \(2\) größer ist als die Zahl \(u\). 1. Zeige durch Rechnung, ob das Paar \((2; 0{,}5)\) diese Bedingung erfüllt. 2. Stelle die allgemeine Gleichung für diesen Zusammenhang auf und löse sie nach \(u\) auf. 3. Welcher Wert von \(v\) ist wegen des Quotienten ausgeschlossen, und für welchen weiteren Wert besitzt die Gleichung keine Lösung für \(u\)? Begründe. 4. Bestimme ein weiteres Zahlenpaar \((u; v)\), bei dem beide Zahlen negativ sind.

Denkanstöße

- Übersetze den Text Schritt für Schritt in eine mathematische Gleichung. Was bedeutet „um 2 größer“? - Um nach einer Variablen aufzulösen, die im Nenner steht, musst du die Gleichung zuerst mit diesem Nenner multiplizieren. - Überlege dir, welche Divisionen mathematisch nicht erlaubt sind. - Probiere verschiedene Werte für eine Variable aus, um gezielt nach negativen Ergebnissen zu suchen.

Lösung

1. Quotient: \(2 : 0{,}5 = 4\). Zahl \(u\) plus \(2\): \(2 + 2 = 4\). Da \(4 = 4\), erfüllt das Paar die Bedingung. 2. Die Gleichung lautet \(\frac{u}{v} = u + 2\). Multiplikation mit \(v\): \(u = v(u + 2) = uv + 2v\). Umstellen nach \(u\): \(u - uv = 2v \implies u(1 - v) = 2v\). Für \(v \neq 1\) folgt \(u = \frac{2v}{1 - v}\). 3. Wegen des Quotienten \(\frac{u}{v}\) ist \(v=0\) ausgeschlossen. Für \(v=1\) ist der Quotient zwar definiert, die Gleichung wird jedoch zu \(u=u+2\) und besitzt daher keine Lösung für \(u\). 4. Für \(v=-1\) ergibt sich \(u = \frac{2 \cdot (-1)}{1 - (-1)} = \frac{-2}{2} = -1\). Das Paar \((-1; -1)\) besteht aus zwei negativen Zahlen.

Antwort

1. Ja, denn \(2 : 0{,}5 = 4\) und \(2 + 2 = 4\). 2. Für \(v \neq 1\) gilt \(u = \frac{2v}{1 - v}\). 3. \(v=0\) ist wegen der Division durch Null ausgeschlossen. Für \(v=1\) ist die Ausgangsgleichung definiert, aber unlösbar. 4. Zum Beispiel \((-1; -1)\).
4135278
Eine Lieferdrohne fliegt eine Strecke von \(12\,\text{km}\) zu einem Kunden und dieselbe Strecke wieder zurück. Auf dem Rückweg ist die Drohne leer und fliegt daher \(50\,\%\) schneller als auf dem Hinweg; es gilt also \(v_2=1{,}5v_1\). a) Stelle einen Term für die Gesamtdauer \(t_{ges}\) der Reise in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Hinwegs \(v_1\) auf. b) Zeige durch Rechnung, dass für die Durchschnittsgeschwindigkeit der gesamten Strecke \(v_g=1{,}2v_1\) gilt. c) Die Drohne soll insgesamt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von \(54\,\text{km/h}\) erreichen. Welche Geschwindigkeit \(v_1\) muss sie auf dem Hinweg fliegen?

Denkanstöße

- Zerlege die Reise zunächst in Hin- und Rückweg und notiere, welche Größen sich unterscheiden. - Welche Gesamtgrößen werden für eine Durchschnittsgeschwindigkeit benötigt? - Prüfe, ob deine hergeleitete Beziehung zwischen \(v_g\) und \(v_1\) bei der gegebenen Geschwindigkeitssteigerung plausibel ist.

Lösung

1. Die Teilzeiten sind \(t_1=\frac{12}{v_1}\) und \(t_2=\frac{12}{1{,}5v_1}=\frac{8}{v_1}\). 2. Damit ist \(t_{ges}=\frac{12}{v_1}+\frac{8}{v_1}=\frac{20}{v_1}\). 3. Für die Gesamtstrecke von \(24\,\text{km}\) gilt \(v_g=\frac{24}{20/v_1}=\frac{24v_1}{20}=1{,}2v_1\). 4. Aus \(54=1{,}2v_1\) folgt \(v_1=45\,\text{km/h}\).

Antwort

a) \(t_{ges}=\frac{20}{v_1}\) b) \(v_g=1{,}2v_1\) c) \(v_1=45\,\text{km/h}\)
4239328
Die Linsengleichung aus der Physik beschreibt den Zusammenhang zwischen Brennweite \(f\), Gegenstandsweite \(g\) und Bildweite \(b\): \(\frac{1}{f}=\frac{1}{g}+\frac{1}{b}\) a) Löse die Gleichung nach \(g\) auf. Das Ergebnis soll als ein einziger Bruch angegeben werden. b) Jonas vermutet, dass man die Formel einfach zu \(g=f-b\) umstellen kann. Überprüfe diese Vermutung rechnerisch mit \(f=6\) und \(b=10\). c) Unter der Voraussetzung \(b>f>0\): Wie verändert sich \(g\), wenn \(f\) gleich bleibt und \(b\) immer größer wird? Begründe mithilfe der Gleichung.

Denkanstöße

- Isoliere zunächst den Kehrwert \(\frac{1}{g}\), bevor du nach \(g\) selbst auflöst. - Ein konkretes Zahlenbeispiel kann eine falsche Umformung widerlegen. - Für c) untersuche zuerst, wie sich \(\frac{1}{b}\) verändert, und übertrage das anschließend auf \(\frac{1}{g}\) und \(g\).

Lösung

1. Aus \(\frac{1}{f}=\frac{1}{g}+\frac{1}{b}\) folgt \(\frac{1}{g}=\frac{1}{f}-\frac{1}{b}=\frac{b-f}{fb}\). Für \(b\neq f\), \(f\neq0\) und \(b\neq0\) ergibt die Kehrwertbildung \(g=\frac{fb}{b-f}\). 2. Für \(f=6\) und \(b=10\) liefert die korrekte Formel \(g=\frac{60}{4}=15\). Jonas' Vermutung liefert dagegen \(-4\) und ist damit widerlegt. 3. Für \(b>f>0\) wird \(\frac{1}{b}\) kleiner, wenn \(b\) wächst. Daher wird \(\frac{1}{g}=\frac{1}{f}-\frac{1}{b}\) größer und \(g\) kleiner. 4. Für sehr große \(b\) nähert sich \(\frac{1}{b}\) dem Wert \(0\), also nähert sich \(g\) dem Wert \(f\) von oben an.

Antwort

a) \(g=\frac{fb}{b-f}\) b) Die Vermutung ist falsch; für \(f=6\) und \(b=10\) ergibt sich \(g=15\) statt \(-4\). c) \(g\) wird kleiner und nähert sich \(f\) von oben an.
4239748
Bestimme die Lösung der Gleichung \(\frac{x}{a}-b=\frac{x}{c}\) in Abhängigkeit von den Parametern \(a\), \(b\) und \(c\). Welche Bedingungen müssen für eine eindeutige Lösung gelten?

Denkanstöße

- Mit welchem gemeinsamen Nenner kannst du die Brüche beseitigen? - Bringe anschließend alle Terme mit \(x\) auf dieselbe Seite. - Welche Faktoren dürfen nicht null sein, wenn du nach \(x\) auflöst?

Lösung

1. Multiplikation der Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \(ac\) ergibt \(cx-abc=ax\). 2. Daher gilt \(x(c-a)=abc\). 3. Für \(c\neq a\) folgt \(x=\frac{abc}{c-a}\). 4. Wegen der ursprünglichen Nenner müssen außerdem \(a\neq0\) und \(c\neq0\) gelten.

Antwort

\(x=\frac{abc}{c-a}\) für \(a\neq0\), \(c\neq0\) und \(c\neq a\)
4239818
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf: \((x + a) \cdot (x + b) - x^2 = c \cdot (x + 1)\) Gib zusätzlich die Bedingung an, die für die Parameter \(a\), \(b\) und \(c\) erfüllt sein muss, damit die Gleichung genau eine Lösung für \(x\) besitzt.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammern beseitigen, um die Terme einzeln zu betrachten? - Was passiert mit den Gliedern, die \(x^2\) enthalten? - Wenn eine Variable in verschiedenen Termen vorkommt, welches mathematische Verfahren hilft dir dabei, sie zu isolieren? - Denke an die mathematischen Regeln für die Division – was darf niemals im Nenner eines Bruches stehen?

Lösung

1. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten der Gleichung führt zu \(x^2 + ax + bx + ab - x^2 = cx + c\). 2. Vereinfachen der linken Seite durch Subtraktion von \(x^2\): \(ax + bx + ab = cx + c\). 3. Umstellen der Gleichung, sodass alle Terme mit der Variablen \(x\) auf der linken Seite stehen: \(ax + bx - cx = c - ab\). 4. Ausklammern von \(x\) auf der linken Seite: \(x \cdot (a + b - c) = c - ab\). 5. Division durch den Klammerausdruck liefert die Lösung für \(x\): \(x = \frac{c - ab}{a + b - c}\). 6. Bestimmung der Existenzbedingung: Damit die Division möglich ist und eine eindeutige Lösung existiert, darf der Nenner nicht Null sein, also \(a + b - c \neq 0\).

Antwort

\(x = \frac{c - ab}{a + b - c}\) mit der Bedingung \(a + b - c \neq 0\)
4240388
Zwei Räder rollen nebeneinander eine Strecke \(s\) weit. Rad A hat einen Umfang von \(u\). Rad B ist größer und hat einen Umfang von \(1{,}25u\). Stelle eine Gleichung auf und bestimme eine Formel für die Strecke \(s\), bei der Rad A genau \(n\) Umdrehungen mehr macht als Rad B. Dein Ergebnis für \(s\) soll nur von \(n\) und \(u\) abhängen.

Denkanstöße

- Welche Beziehung verbindet zurückgelegte Strecke, Radumfang und Zahl der Umdrehungen? - Formuliere die Bedingung „Rad A macht \(n\) Umdrehungen mehr“ erst, nachdem du für beide Räder einen passenden Ausdruck gefunden hast. - Prüfe am Ende, ob deine Formel bei größerem \(n\) eine entsprechend größere Strecke liefert.

Lösung

1. Rad A macht auf der Strecke \(s\) genau \(\frac{s}{u}\) Umdrehungen, Rad B genau \(\frac{s}{1{,}25u}\). 2. Die geforderte Differenz führt zu \(\frac{s}{u}-\frac{s}{1{,}25u}=n\). 3. Da \(\frac{1}{1{,}25}=0{,}8\) gilt, wird die linke Seite zu \(\frac{s}{u}-0{,}8\frac{s}{u}=0{,}2\frac{s}{u}\). 4. Damit gilt \(0{,}2\frac{s}{u}=n\). 5. Auflösen nach \(s\) ergibt \(s=5nu\).

Antwort

\(s=5nu\)
4240638
Ein Fruchtsaftkonzentrat hat einen Fruchtgehalt von \(p\,\%\). Um eine trinkfertige Schorle mit einem Fruchtgehalt von \(q\,\%\) herzustellen, wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt. Es sind \(V\) Liter des Konzentrats vorhanden. Es gilt \(V>0\) und \(0<q<p\leq100\). Stelle einen Term auf, der die benötigte Wassermenge \(w\) in Litern angibt, die zum Konzentrat hinzugefügt werden muss.

Denkanstöße

- Ordne zuerst, welche Größen vor und nach dem Verdünnen unverändert bleiben und welche sich ändern. - Kannst du den Prozentanteil als Verhältnis einer Teilmenge zur Gesamtmenge ausdrücken? - Prüfe deine Endformel an einem Grenzfall, in dem Ziel- und Ausgangskonzentration gleich wären.

Lösung

1. Die reine Fruchtmenge beträgt \(V\frac{p}{100}\). 2. Nach Zugabe von \(w\) Litern Wasser beträgt das Gesamtvolumen \(V+w\). 3. Für die Zielkonzentration gilt \(\frac{V\frac{p}{100}}{V+w}=\frac{q}{100}\). 4. Umformen ergibt \(Vp=q(V+w)\). 5. Daraus folgen \(Vp=qV+qw\), \(qw=V(p-q)\) und schließlich \(w=\frac{V(p-q)}{q}\).

Antwort

\(w=\frac{V(p-q)}{q}\)
4240648
In einem Chemielabor befinden sich \(m\) Gramm einer Salzlösung mit einem Salzgehalt von \(s\,\%\). Der Salzgehalt soll auf \(k\,\%\) erhöht werden, indem reines Salz zur Lösung hinzugefügt wird. Es gilt \(m>0\) und \(0\leq s<k<100\). Stelle einen Term auf, der berechnet, wie viel Gramm reines Salz \(z\) hinzugefügt werden müssen.

Denkanstöße

- Ordne zuerst, welche Massen sich beim Hinzufügen von reinem Salz verändern. - Beschreibe den Zielprozentsatz als Verhältnis von Salzmasse zu Gesamtmasse. - Prüfe an deiner Endformel, ob bei unverändertem Zielgehalt keine Zugabemenge nötig wäre.

Lösung

1. Die ursprüngliche Salzmasse beträgt \(m\frac{s}{100}\). 2. Nach Zugabe von \(z\) Gramm Salz beträgt die Gesamtmasse \(m+z\) und die Salzmasse \(m\frac{s}{100}+z\). 3. Für die Zielkonzentration gilt \(\frac{m\frac{s}{100}+z}{m+z}=\frac{k}{100}\). 4. Multiplikation mit \(100(m+z)\) ergibt \(ms+100z=k(m+z)\). 5. Umformen führt zu \(z(100-k)=m(k-s)\). 6. Daher ist \(z=\frac{m(k-s)}{100-k}\).

Antwort

\(z=\frac{m(k-s)}{100-k}\)
4241148
Gegeben ist die Gleichung \(y = \frac{kx}{x+m}\), wobei \(x+m \neq 0\) gilt. a) Stelle die Gleichung unter der zusätzlichen Voraussetzung \(x \neq 0\) nach \(k\) um. b) Stelle die Gleichung unter den Voraussetzungen \(m \neq 0\), \(k \neq 0\) und \(k \neq y\) nach \(x\) um.

Denkanstöße

- Wenn die gesuchte Variable sowohl im Nenner als auch im Zähler steht, was musst du zuerst tun? - Wie kannst du einen Term mit der gesuchten Variable zusammenfassen, wenn er an mehreren Stellen vorkommt? - Erinnerst du dich an das Ausklammern (Distributivgesetz), um eine Variable zu isolieren? - Achte darauf, alle Terme mit der gesuchten Variable auf eine Seite der Gleichung zu bringen.

Lösung

1. Nach \(k\): Multiplikation mit \(x+m\) ergibt \(y(x+m)=kx\). Wegen \(x \neq 0\) darf durch \(x\) dividiert werden: \(k=\frac{y(x+m)}{x}\). 2. Nach \(x\): Aus \(y(x+m)=kx\) folgt \(yx+ym=kx\), also \(ym=x(k-y)\). Wegen \(k \neq y\) erhält man \(x=\frac{ym}{k-y}\). Die Voraussetzungen \(m \neq 0\) und \(k \neq 0\) schließen die Sonderfälle ohne eindeutige Lösung aus und sichern \(x+m \neq 0\).

Antwort

a) \(k = \frac{y(x+m)}{x}\) für \(x \neq 0\) b) \(x = \frac{ym}{k-y}\) für \(m \neq 0\), \(k \neq 0\) und \(k \neq y\)
4241168
Löse die folgende Gleichung nach der Variablen \(x\) auf und vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich: \(\frac{x}{a-b}-\frac{x}{a+b}=\frac{2b}{a}\) Gehe davon aus, dass \(a\neq0\), \(b\neq0\), \(a-b\neq0\) und \(a+b\neq0\) gelten.

Denkanstöße

- Kannst du \(x\) auf der linken Seite ausklammern? - Wie bringst du die beiden Brüche in der Klammer auf einen gemeinsamen Nenner? - Vereinfache den Zähler der Differenz, bevor du die Gleichung weiter nach \(x\) auflöst. - Welche der gegebenen Nichtnullbedingungen erlauben dir das Kürzen eines gemeinsamen Faktors?

Lösung

1. Links wird \(x\) ausgeklammert: \(x\left(\frac{1}{a-b}-\frac{1}{a+b}\right)=\frac{2b}{a}\). 2. Die Klammer wird auf einen gemeinsamen Nenner gebracht: \(\frac{(a+b)-(a-b)}{(a-b)(a+b)}=\frac{2b}{(a-b)(a+b)}\). 3. Damit gilt \(x\cdot\frac{2b}{(a-b)(a+b)}=\frac{2b}{a}\). 4. Wegen \(b\neq0\) darf durch \(2b\) dividiert werden. Multiplikation mit \((a-b)(a+b)\) ergibt \(x=\frac{(a-b)(a+b)}{a}\).

Antwort

\(x=\frac{(a-b)(a+b)}{a}\)
4241188
Löse die folgende Gleichung nach \(x\) auf: \(\frac{a(x+b)}{a+b}+\frac{b(x-a)}{a-b}=a\). Es gelten \(a\neq b\), \(a\neq-b\) und \(a\neq0\).

Denkanstöße

- Welcher gemeinsame Nenner beseitigt beide Brüche? - Achte beim Ausmultiplizieren besonders auf die Vorzeichen. - Kannst du nach dem Zusammenfassen denselben Faktor auf beiden Seiten erkennen?

Lösung

1. Multiplikation der Gleichung mit dem gemeinsamen Nenner \((a+b)(a-b)\) ergibt \(a(x+b)(a-b)+b(x-a)(a+b)=a(a^2-b^2)\). 2. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen liefert \((a^2+b^2)x-2ab^2=a^3-ab^2\). 3. Daher gilt \((a^2+b^2)x=a(a^2+b^2)\). 4. Aus \(a\neq0\) folgt \(a^2+b^2\neq0\). Division durch \(a^2+b^2\) ergibt \(x=a\).

Antwort

\(x=a\)
4268728
Für ein chemisches Experiment sollen zwei Salzlösungen unterschiedlicher Konzentration gemischt werden. Lösung A hat eine Konzentration von \(a\,\%\) und Lösung B eine Konzentration von \(b\,\%\). Es sollen insgesamt \(M\) Gramm einer neuen Lösung mit der Zielkonzentration \(k\,\%\) hergestellt werden. Bestimme die benötigten Mengen \(x\) (in Gramm für Lösung A) und \(y\) (in Gramm für Lösung B) allgemein in Abhängigkeit von \(a\), \(b\), \(k\) und \(M\). Gehe davon aus, dass \(a > k > b\) gilt.

Denkanstöße

- Stelle zwei Gleichungen auf: eine für die Gesamtmasse der Mischung und eine für die Masse des darin enthaltenen reinen Salzes. - Wie hängen Prozentangaben und die absolute Menge des Stoffes zusammen? - Versuche, eine der Variablen in der zweiten Gleichung zu ersetzen, indem du die erste Gleichung nutzt. - Achte darauf, die Variablen \(a, b, k, M\) wie normale Zahlen zu behandeln, während du nach \(x\) und \(y\) auflöst.

Lösung

1. Definition der Variablen: \(x\) ist die Masse von Lösung A in \(\text{g}\), \(y\) ist die Masse von Lösung B in \(\text{g}\). 2. Aufstellen des Systems: \(x + y = M\) (Gesamtmasse) und \(\frac{a}{100}x + \frac{b}{100}y = \frac{k}{100}M\) (Masse des reinen Salzes). 3. Vereinfachung der Salzgleichung durch Multiplikation mit 100: \(ax + by = kM\). 4. Ausdruck von \(y\) durch \(x\): \(y = M - x\). 5. Einsetzen in die Salzgleichung: \(ax + b \cdot (M - x) = kM\). 6. Auflösen nach \(x\): \(ax + bM - bx = kM \implies x \cdot (a - b) = M \cdot (k - b) \implies x = \frac{M \cdot (k - b)}{a - b}\). 7. Bestimmung von \(y\): \(y = M - \frac{M \cdot (k - b)}{a - b} = \frac{M \cdot (a - b) - M \cdot (k - b)}{a - b} = \frac{M \cdot (a - k)}{a - b}\).

Antwort

Die Menge der Lösung A ist \(x = \frac{M \cdot (k - b)}{a - b}\,\text{g}\) und die Menge der Lösung B ist \(y = \frac{M \cdot (a - k)}{a - b}\,\text{g}\).
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Auf einem Parkplatz stehen insgesamt \(n\) Fahrzeuge. Es handelt sich ausschließlich um Motorräder mit jeweils \(2\) Rädern und Autos mit jeweils \(4\) Rädern. Die Gesamtzahl aller Räder auf dem Parkplatz beträgt \(r\). Stelle eine allgemeine Formel für die Anzahl der Motorräder \(m\) und die Anzahl der Autos \(a\) in Abhängigkeit von \(n\) und \(r\) auf. Gib außerdem an, unter welchen Bedingungen für \(n\) und \(r\) die Formeln nichtnegative ganze Anzahlen liefern.

Denkanstöße

- Stelle zuerst je eine Gleichung für die Anzahl der Fahrzeuge und für die Anzahl der Räder auf. - Behandle \(n\) und \(r\) beim Umformen wie feste Zahlen. - Welche Variable lässt sich besonders leicht isolieren? - Prüfe anschließend, wann beide Formeln ganze, nichtnegative Werte liefern: Welche kleinste und größte Radzahl ist bei \(n\) Fahrzeugen möglich?

Lösung

1. Gleichungssystem aufstellen: I: \(m + a = n\) II: \(2m + 4a = r\) 2. Die erste Gleichung nach \(m\) umstellen: \(m = n - a\). 3. Einsetzen in die zweite Gleichung: \(2 \cdot (n-a) + 4a = r\). 4. Nach \(a\) auflösen: \(2n - 2a + 4a = r \implies 2a = r - 2n \implies a = \frac{r-2n}{2} = \frac{r}{2}-n\). 5. \(a\) in \(m=n-a\) einsetzen: \(m = n-\left(\frac{r}{2}-n\right)=2n-\frac{r}{2}=\frac{4n-r}{2}\). 6. Für Fahrzeugzahlen müssen \(n,r\in\mathbb{N}_0\) gelten. Aus \(a\ge 0\) folgt \(r\ge 2n\), aus \(m\ge 0\) folgt \(r\le 4n\). Damit beide Formeln ganze Zahlen liefern, muss \(r\) gerade sein.

Antwort

Die Anzahl der Autos ist \(a = \frac{r-2n}{2}\), die Anzahl der Motorräder ist \(m = \frac{4n-r}{2}\). Sinnvolle Fahrzeugzahlen erhält man für \(n,r\in\mathbb{N}_0\), \(2n\le r\le 4n\) und gerades \(r\).

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