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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Indirekte Proportionalität

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5533008
Die Wertepaare \((2\mid12)\), \((4\mid6)\) und \((8\mid3)\) gehören zusammen. Was passiert mit dem zweiten Wert, wenn der erste Wert jeweils verdoppelt wird? Entscheide damit, ob die Werte indirekt proportional sind.

Denkanstöße

- Vergleiche zuerst nur die Änderung von \(2\) auf \(4\) mit der Änderung von \(12\) auf \(6\). - Prüfe, ob sich dasselbe Muster beim nächsten Wertepaar wiederholt.

Lösung

1. Von \(2\) auf \(4\) wird der erste Wert verdoppelt; der zweite Wert halbiert sich von \(12\) auf \(6\). 2. Von \(4\) auf \(8\) wird der erste Wert wieder verdoppelt; der zweite Wert halbiert sich von \(6\) auf \(3\). 3. Damit zeigen die Werte das typische Verhalten einer indirekten Proportionalität.

Antwort

Bei jeder Verdopplung des ersten Werts halbiert sich der zweite Wert. Die Werte sind indirekt proportional.
5533015
Ein Rechteck hat den Flächeninhalt \(24\,\text{cm}^2\). Eine Seitenlänge beträgt \(6\,\text{cm}\). Wie lang ist die andere Seite?

Denkanstöße

- Der Flächeninhalt des Rechtecks bleibt fest. - Welche Beziehung gilt zwischen den beiden Seitenlängen und dem Flächeninhalt?

Lösung

1. Bei festem Flächeninhalt gilt für die Seitenlängen \(x\cdot y=24\). 2. Für \(x=6\) folgt \(y=24:6=4\).

Antwort

Die andere Seite ist \(4\,\text{cm}\) lang.
5565508
Die beiden Teilbilder zeigen zwei Zuordnungen. Welcher Graph gehört zu einer indirekt proportionalen Zuordnung? Begründe mit einem Merkmal des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 556550

Denkanstöße

- Welche typische Graphform kennst du für eine proportionale Zuordnung? - Welche typische Graphform hat \(y=\frac{a}{x}\)? - Welche Rolle spielen bei der Funktion \(y=\frac{a}{x}\) die beiden Koordinatenachsen?

Lösung

1. Graph a) ist eine Gerade durch den Ursprung und gehört zu einer proportionalen Zuordnung. 2. Graph b) besteht aus zwei Hyperbelästen. Die Koordinatenachsen sind die Asymptoten. Das ist die typische Graphform einer indirekt proportionalen Zuordnung \(y=\frac{a}{x}\). 3. Daher gehört Graph b) zur indirekt proportionalen Zuordnung.

Antwort

Graph b). Er ist eine Hyperbel mit den Koordinatenachsen als Asymptoten; Graph a) ist dagegen eine Gerade durch den Ursprung.
5572528
Prüfe anhand der Tabelle, ob eine indirekt proportionale Zuordnung vorliegt. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(15\)</td><td>\(10\)</td><td>\(5\)</td></tr> </table> Begründe deine Entscheidung mit einer Rechnung.

Denkanstöße

- Welche Rechenprüfung kennzeichnet eine indirekt proportionale Zuordnung? - Berechne das Produkt in jeder Tabellenspalte. - Sind die Ergebnisse überall gleich?

Lösung

1. Die Produkte der Wertepaare sind \(2\cdot15=30\), \(3\cdot10=30\) und \(6\cdot5=30\). 2. Weil das Produkt \(xy\) konstant ist, liegt eine indirekt proportionale Zuordnung vor.

Antwort

Ja. Für alle Wertepaare gilt \(xy=30\).
5572538
Bei einer Sicherung werden dieselben Fotos gleichmäßig auf Speicherkarten verteilt. Auf \(4\) Karten liegen jeweils \(60\) Fotos. Nun werden dieselben Fotos gleichmäßig auf \(8\) Karten verteilt. Bestimme die Zahl der Fotos pro Karte, ohne zuerst die Gesamtzahl der Fotos auszurechnen. Begründe ausschließlich mit dem Faktor, um den sich die Kartenanzahl verändert.

Denkanstöße

- Um welchen Faktor ändert sich die Anzahl der Karten? - Wie verändert sich bei einer indirekt proportionalen Zuordnung die andere Größe, wenn eine Größe mit diesem Faktor vervielfacht wird? - Wende diesen Gegenfaktor direkt auf die bisherige Zahl von Fotos pro Karte an.

Lösung

1. Die Kartenanzahl wird von \(4\) auf \(8\) verdoppelt. 2. Weil dieselben Fotos nur auf mehr Karten verteilt werden, muss sich bei indirekter Proportionalität die Zahl der Fotos pro Karte mit dem Kehrwert dieses Faktors ändern: Sie halbiert sich. 3. Daher liegen \(60:2=30\) Fotos auf jeder Karte.

Antwort

\(30\) Fotos pro Karte. Die Kartenanzahl wird verdoppelt; deshalb halbiert sich die Zahl der Fotos pro Karte.
4119478
Entscheide für jede Situation, ob eine proportionale Zuordnung, eine indirekt proportionale Zuordnung oder keine von beiden vorliegt. Begründe kurz. a) Anzahl gekaufter Brötchen \(\rightarrow\) Gesamtpreis bei festem Stückpreis b) Alter eines Kindes \(\rightarrow\) Körpergröße c) Anzahl gleich starker Pumpen mit konstanter, addierbarer Förderleistung ohne gegenseitige Behinderung \(\rightarrow\) Zeit zum Leeren eines Pools d) Seitenlänge eines Quadrats \(\rightarrow\) Flächeninhalt

Denkanstöße

- Prüfe bei proportionalen Zuordnungen, ob der Quotient der beiden Größen konstant bleibt. - Prüfe bei indirekt proportionalen Zuordnungen, ob das Produkt der beiden Größen konstant bleibt. - Reicht „eine Größe wird größer, die andere kleiner“ als Begründung aus?

Lösung

1. a) Proportional: Bei festem Stückpreis bleibt der Quotient aus Gesamtpreis und Anzahl konstant. 2. b) Weder noch: Die Körpergröße wächst nicht proportional oder indirekt proportional mit dem Alter. 3. c) Indirekt proportional: Unter den genannten Annahmen bleibt das Produkt aus Pumpenzahl und benötigter Zeit konstant. 4. d) Weder noch: Für ein Quadrat gilt \(A=s^2\); bei Verdopplung von \(s\) vervierfacht sich \(A\).

Antwort

a) proportional, weil bei festem Stückpreis der Quotient aus Gesamtpreis und Anzahl konstant bleibt. b) weder noch; es gibt weder einen konstanten Quotienten noch ein konstantes Produkt als allgemeines Modell. c) indirekt proportional, weil unter den Modellannahmen das Produkt aus Pumpenzahl und Zeit konstant bleibt. d) weder noch, weil \(A=s^2\) gilt und eine Verdopplung von \(s\) die Fläche vervierfacht.
4119598
Prüfe rechnerisch, ob die Wertepaare in der Tabelle zu einer indirekt proportionalen Zuordnung gehören können. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(0{,}5\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(40\)</td><td>\(20\)</td><td>\(8\)</td><td>\(4\)</td><td>\(2\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Welche Größe muss bei einer indirekt proportionalen Zuordnung für alle Wertepaare gleich bleiben? - Berechne dieses Produkt spaltenweise. - Stimmen wirklich alle Ergebnisse überein?

Lösung

1. Bei einer indirekt proportionalen Zuordnung muss das Produkt \(x\cdot y\) konstant sein. 2. Es gilt \(0{,}5\cdot40=20\), \(1\cdot20=20\), \(2{,}5\cdot8=20\), \(5\cdot4=20\) und \(10\cdot2=20\). 3. Alle Produkte sind gleich. Daher liegt eine indirekt proportionale Zuordnung vor.

Antwort

Ja. Für alle Wertepaare gilt \(x\cdot y=20\); die Zuordnung ist indirekt proportional.
4119608
Die Tabelle beschreibt eine indirekt proportionale Zuordnung. Ergänze die fehlenden Werte. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(4\)</td><td>\(2\)</td><td>\(u\)</td><td>\(16\)</td><td>\(40\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(10\)</td><td>\(v\)</td><td>\(5\)</td><td>\(w\)</td><td>\(z\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Welches Produkt erhältst du aus dem einzigen vollständigen Wertepaar? - Wie berechnest du aus diesem konstanten Produkt einen fehlenden Partnerwert? - Prüfe am Ende, ob in jeder vervollständigten Spalte dasselbe Produkt entsteht.

Lösung

1. Aus dem vollständigen Wertepaar folgt der konstante Produktwert \(4\cdot10=40\). 2. Für \(x=2\) ist \(v=40:2=20\). 3. Für \(y=5\) ist \(u=40:5=8\). 4. Für \(x=16\) ist \(w=40:16=2{,}5\). 5. Für \(x=40\) ist \(z=40:40=1\).

Antwort

\(u=8\), \(v=20\), \(w=2{,}5\), \(z=1\)
4119628
Untersuche die drei Zuordnungen. Entscheide jeweils, ob sie indirekt proportional sind, und begründe. Bei Arbeits- und Maschinenmodellen darfst du annehmen, dass alle Beteiligten gleich leistungsfähig sind und sich nicht gegenseitig behindern. a) Anzahl der Maler \(\rightarrow\) Zeit zum Streichen einer festen Lagerhallenfläche b) Anzahl gekaufter Konzertkarten \(\rightarrow\) Gesamtpreis bei festem Kartenpreis c) Fahrgeschwindigkeit eines Radfahrers \(\rightarrow\) Fahrzeit für eine feste Strecke von \(30\,\text{km}\)

Denkanstöße

- Prüfe nicht nur, ob eine Größe steigt und die andere fällt. - Welches Produkt wäre bei einer indirekt proportionalen Zuordnung konstant? - Gibt es in jedem Fall eine feste Gesamtgröße, die dieses konstante Produkt erklärt?

Lösung

1. a) Indirekt proportional: Bei fester Gesamtarbeit bleibt unter den genannten Annahmen das Produkt aus Malerzahl und Zeit konstant. 2. b) Nicht indirekt proportional, sondern proportional: Bei festem Kartenpreis bleibt der Quotient aus Gesamtpreis und Kartenanzahl konstant. 3. c) Indirekt proportional: Für die feste Strecke gilt \(v\cdot t=30\,\text{km}\), also bleibt das Produkt aus Geschwindigkeit und Zeit konstant.

Antwort

a) indirekt proportional, weil bei fester Arbeit das Produkt aus Malerzahl und Zeit konstant bleibt. b) nicht indirekt proportional, sondern proportional, weil der Quotient aus Gesamtpreis und Kartenanzahl konstant bleibt. c) indirekt proportional, weil für die feste Strecke \(v\cdot t=30\,\text{km}\) konstant ist.
4119688
Die folgende Wertetabelle gehört zu einer indirekt proportionalen Zuordnung. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td><td>\(15\)</td><td>\(20\)</td><td>\(30\)</td><td>\(40\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td></td><td></td><td>\(12\)</td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> a) Berechne die fehlenden Werte und vervollständige die Tabelle. b) Gib die zugehörige Funktionsgleichung in der Form \(y=\frac{a}{x}\) an. c) Wie nennt man den Graphen einer solchen Zuordnung?

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt bei einer indirekt proportionalen Zuordnung für alle Wertepaare gleich? - Wie kannst du dieses konstante Produkt aus dem gegebenen Wertepaar bestimmen? - Wie erhältst du aus dem konstanten Produkt einen fehlenden Partnerwert?

Lösung

1. Aus dem bekannten Wertepaar folgt für das konstante Produkt \(a=10\cdot12=120\). 2. Mit \(y=\frac{120}{x}\) erhält man \(y(5)=24\), \(y(8)=15\), \(y(15)=8\), \(y(20)=6\), \(y(30)=4\) und \(y(40)=3\). 3. Die Funktionsgleichung lautet \(y=\frac{120}{x}\). 4. Der Graph einer indirekt proportionalen Zuordnung ist eine Hyperbel.

Antwort

a) <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td><td>\(15\)</td><td>\(20\)</td><td>\(30\)</td><td>\(40\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(24\)</td><td>\(15\)</td><td>\(12\)</td><td>\(8\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td><td>\(3\)</td></tr> </table> b) \(y=\frac{120}{x}\) c) Der Graph heißt Hyperbel.
4119858
Zwei Tabellen zeigen den Zusammenhang zwischen \(x\) und \(y\). Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(5\)</td><td>\(7\)</td><td>\(9\)</td><td>\(11\)</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(8\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td></tr> </table> Entscheide für jede Tabelle, ob eine proportionale, eine indirekt proportionale oder keine dieser Zuordnungen vorliegt. Begründe mit Quotienten- oder Produktgleichheit.

Denkanstöße

- Welches Kriterium prüfst du für eine proportionale Zuordnung? - Welches Kriterium prüfst du für eine indirekt proportionale Zuordnung? - Reicht bereits ein abweichender Quotient oder Produktwert, um eine Zuordnungsart auszuschließen?

Lösung

1. Tabelle A ist nicht proportional, weil zum Beispiel \(5:1\neq7:2\). Sie ist auch nicht indirekt proportional, weil \(1\cdot5\neq2\cdot7\). Daher liegt keine der beiden Zuordnungen vor. 2. Bei Tabelle B gilt für alle Spalten \(y:x=2{,}5\). Daher ist Tabelle B proportional.

Antwort

Tabelle A: keine der beiden Zuordnungen, denn sowohl die Quotienten als auch die Produkte unterscheiden sich, z. B. \(5:1\neq7:2\) und \(1\cdot5\neq2\cdot7\). Tabelle B: proportional, denn für alle Spalten gilt \(y:x=2{,}5\).
4119898
Eine Klasse plant eine Aufräumaktion im Schulgarten. Sofia würde allein genau \(12\,\text{h}\) benötigen. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. a) Erstelle eine Tabelle für \(1\), \(2\), \(3\), \(4\) und \(6\) gleichzeitig arbeitende Schülerinnen und Schüler. b) Um welche Art von Zuordnung handelt es sich? Begründe mit der Produktgleichheit. c) Stelle eine Formel für die benötigte Zeit \(t\) in Abhängigkeit von der Schülerzahl \(n\) auf.

Denkanstöße

- Welche Arbeitsmenge ist im Modell insgesamt fest? - Welches Produkt aus der Anzahl der Schülerinnen und Schüler und der Zeit muss deshalb konstant bleiben? - Wie löst du \(n\cdot t=12\) nach \(t\) auf?

Lösung

1. Die Gesamtarbeitsmenge entspricht \(12\) Personenstunden. Damit erhält man für \(n=1,2,3,4,6\) die Zeiten \(12,6,4,3,2\) Stunden. 2. Für alle Wertepaare gilt \(n\cdot t=12\). Daher ist die Zuordnung indirekt proportional. 3. Aus \(n\cdot t=12\) folgt \(t=\frac{12}{n}\).

Antwort

a) <table> <tr><td>Anzahl der Schülerinnen und Schüler \(n\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(12\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td><td>\(3\)</td><td>\(2\)</td></tr> </table> b) indirekt proportional, weil für alle Wertepaare \(n\cdot t=12\) gilt. c) \(t=\frac{12}{n}\)
4119958
Eine Gruppe von 6 Robotern benötigt in einer Fabrik genau 10 Stunden, um eine bestimmte Anzahl an Bauteilen zu sortieren. Für einen dringenden Auftrag soll die gleiche Arbeit in nur 4 Stunden erledigt werden. Wie viele Roboter derselben Bauart müssen insgesamt eingesetzt werden, um diese Zeitvorgabe einzuhalten? Gehe davon aus, dass alle Roboter mit der gleichen konstanten Geschwindigkeit arbeiten.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viele Stunden ein einzelner Roboter allein für die gesamte Arbeit brauchen würde. - Handelt es sich um ein Verhältnis, bei dem mehr Roboter weniger Zeit benötigen oder mehr Zeit? - Bleibt die Gesamtmenge der Arbeit gleich?

Lösung

1. Berechnung des Gesamtaufwands in Roboterstunden: \(6 \cdot 10 = 60\,\text{Roboterstunden}\). 2. Berechnung der benötigten Roboteranzahl für die neue Zeitvorgabe durch Division des Gesamtaufwands durch die Zielzeit: \(60 : 4 = 15\). 3. Es müssen insgesamt 15 Roboter eingesetzt werden.

Antwort

Es müssen insgesamt 15 Roboter eingesetzt werden.
4119988
Ein Wasserbecken wird durch 4 gleich starke Zulaufrohre in \(18\,\text{Minuten}\) vollständig gefüllt. a) Wie lange dauert der Füllvorgang, wenn nur 3 dieser Rohre geöffnet sind? b) Wie viele Rohre müssten insgesamt gleichzeitig geöffnet sein, um das Becken in nur \(12\,\text{Minuten}\) zu füllen?

Denkanstöße

- Was bleibt bei diesem Vorgang gleich, egal wie viele Rohre man benutzt? - Wenn weniger Rohre offen sind, dauert es dann länger oder kürzer? - Gibt es eine Größe, die beschreibt, wie viel „Arbeit“ insgesamt verrichtet werden muss? - Wie hängen die Anzahl der Rohre und die Zeit mathematisch zusammen?

Lösung

1. Berechnung des konstanten Produktwerts aus Rohranzahl und Zeit: \(4 \cdot 18 = 72\). 2. Bestimmung der Zeit für 3 Rohre durch Division des konstanten Produktwerts durch die neue Rohranzahl: \(72 : 3 = 24\). Das Ergebnis für Teil a) ist somit \(24\,\text{Minuten}\). 3. Bestimmung der benötigten Rohranzahl für eine Zielzeit von \(12\,\text{Minuten}\) durch Division des konstanten Produktwerts durch die Zeit: \(72 : 12 = 6\). Das Ergebnis für Teil b) ist somit \(6\,\text{Rohre}\).

Antwort

a) Bei 3 Rohren dauert der Füllvorgang \(24\,\text{Minuten}\). b) Es werden \(6\,\text{Rohre}\) benötigt.
4120078
Vier Freunde räumen einen Park auf und brauchen dafür insgesamt \(6\,\text{Stunden}\). Einer der Freunde behauptet: „Wenn wir unsere Gruppe auf 8 Personen verdoppeln, brauchen wir nur noch \(3\,\text{Stunden}\). Wenn wir zu zwölft sind, sind wir sogar schon nach \(1{,}5\,\text{Stunden}\) fertig.“ Überprüfe die beiden Aussagen mathematisch und entscheide, ob sie korrekt sind. Gehe davon aus, dass alle Personen gleich schnell arbeiten.

Denkanstöße

- Was bleibt gleich, egal wie viele Personen mithelfen? - Wie viele Stunden Arbeit fallen insgesamt an, wenn man die Zeit mit der Anzahl der Personen multipliziert? - Berechne für jede Personenzahl die theoretische Dauer und vergleiche sie mit der Behauptung.

Lösung

1. Der konstante Produktwert beträgt \(4\cdot6=24\). 2. Überprüfung der ersten Aussage für 8 Personen: \(24:8=3\,\text{h}\). Die erste Aussage ist somit korrekt. 3. Überprüfung der zweiten Aussage für 12 Personen: \(24:12=2\,\text{h}\). Die zweite Aussage ist nicht korrekt, da \(2\,\text{h}\neq1{,}5\,\text{h}\).

Antwort

Die erste Aussage ist korrekt (\(3\,\text{Stunden}\)), die zweite Aussage ist jedoch falsch. Bei 12 Personen würde die Arbeit \(2\,\text{Stunden}\) dauern, nicht \(1{,}5\,\text{Stunden}\).
4120088
Bei der Apfelernte benötigen 5 Erntehelfer insgesamt \(8\,\text{Stunden}\), um eine Plantage vollständig abzuernten. Der Besitzer möchte die Arbeit beschleunigen und plant für das nächste Mal so, dass die Ernte in genau \(5\,\text{Stunden}\) abgeschlossen ist. Alle Helfer arbeiten gleich schnell. Wie viele zusätzliche Helfer muss der Besitzer für die nächste Ernte einstellen?

Denkanstöße

- Wie viel Zeit würde eine einzelne Person für die gesamte Arbeit benötigen? - Wenn die Zeit kürzer werden soll, müssen es dann mehr oder weniger Helfer sein? - Achte genau darauf, ob nach der Gesamtzahl der Helfer oder nach der Anzahl der neu dazukommenden Helfer gefragt ist.

Lösung

1. Der konstante Produktwert beträgt \(5\cdot8=40\). 2. Für eine Dauer von \(5\,\text{h}\) werden \(40:5=8\) Helfer benötigt. 3. Von insgesamt \(8\) benötigten Helfern sind \(5\) bereits eingeplant. Daher müssen \(8-5=3\) zusätzliche Helfer eingestellt werden.

Antwort

Der Besitzer muss \(3\) zusätzliche Helfer einstellen.
4120128
In einer Schulkantine werden zwei Abläufe untersucht. 1. Für jede Portion Nudeln wird nach festem Rezept die gleiche Wassermenge verwendet. 2. Alle Helfer arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. Je mehr Helfer Gemüse schneiden, desto kürzer dauert dieselbe Vorbereitungsarbeit. a) Entscheide für beide Situationen, ob eine proportionale oder indirekt proportionale Zuordnung vorliegt. Begründe. b) In Situation 2 benötigen vier Helfer \(60\,\text{min}\). Wie lange benötigen sechs Helfer?

Denkanstöße

- Welche Größe ist in Situation 1 pro Portion konstant? - Welches Produkt bleibt in Situation 2 unter den Modellannahmen konstant? - Wie nutzt du diesen Produktwert für sechs Helfer?

Lösung

1. Situation 1 ist proportional: Bei festem Wasserbedarf pro Portion bleibt der Quotient aus Wassermenge und Portionenzahl konstant. 2. Situation 2 ist indirekt proportional: Unter den Modellannahmen bleibt das Produkt aus Helferzahl und Zeit konstant. 3. Der Produktwert beträgt \(4\cdot60=240\) Personenminuten. Für sechs Helfer ergibt sich \(240:6=40\,\text{min}\).

Antwort

a) Situation 1: proportional, weil der Quotient aus Wassermenge und Portionenzahl konstant bleibt. Situation 2: indirekt proportional, weil das Produkt aus Helferzahl und Zeit konstant bleibt. b) \(4\cdot60=240\) Personenminuten und \(240:6=40\,\text{min}\).
4120138
Eine Futterration für Pferde reicht genau \(30\) Tage lang, wenn man täglich \(6\,\text{kg}\) Heu verfüttert. Der Besitzer möchte jedoch, dass der Vorrat für insgesamt \(45\) Tage ausreicht. Wie viel Kilogramm Heu darf er unter dieser Bedingung täglich durchschnittlich verfüttern?

Denkanstöße

- Was bleibt bei beiden Zeiträumen gleich? - Wie viel Futter ist insgesamt vorhanden? - Wenn der Vorrat länger halten soll, muss die tägliche Menge dann größer oder kleiner werden?

Lösung

1. Berechnung des gesamten Vorrats an Heu: \(30 \cdot 6\,\text{kg} = 180\,\text{kg}\). 2. Berechnung der täglichen Menge für den längeren Zeitraum durch Division des Gesamtvorrats durch die neue Anzahl an Tagen: \(180\,\text{kg} : 45 = 4\,\text{kg}\).

Antwort

Er darf täglich durchschnittlich \(4\,\text{kg}\) Heu verfüttern.
4120198
Entscheide jeweils, ob eine proportionale oder indirekt proportionale Zuordnung vorliegt, und berechne den gesuchten Wert. a) \(3\,\text{kg}\) Bio-Äpfel kosten \(5{,}40\,\text{€}\). Was kosten \(7\,\text{kg}\)? b) Vier Maler benötigen \(6\,\text{h}\) für dieselbe Lagerhalle. Alle arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. Wie lange benötigen drei Maler?

Denkanstöße

- Welcher Quotient ist bei a) konstant? - Welches Produkt ist bei b) konstant? - Welche der beiden Prüfideen passt jeweils zur Zuordnungsart?

Lösung

1. a) Die Zuordnung ist proportional. Ein Kilogramm kostet \(5{,}40:3=1{,}80\,\text{€}\). Für \(7\,\text{kg}\) sind das \(1{,}80\cdot7=12{,}60\,\text{€}\). 2. b) Die Zuordnung ist indirekt proportional. Der Arbeitsumfang beträgt \(4\cdot6=24\) Personenstunden. Für drei Maler ergibt sich \(24:3=8\,\text{h}\).

Antwort

a) proportional; \(5{,}40\,\text{€}:3=1{,}80\,\text{€}\) pro Kilogramm und \(1{,}80\,\text{€}\cdot7=12{,}60\,\text{€}\) b) indirekt proportional; \(4\cdot6=24\) Personenstunden und \(24:3=8\,\text{h}\)
4120228
a) Drei Dachdecker benötigen \(12\,\text{h}\) für dieselbe Dachfläche. Alle arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. Wie lange benötigen vier Dachdecker? b) Ein Winzer füllt den Inhalt eines Fasses in \(24\) Flaschen zu je \(0{,}75\,\text{l}\). Wie viele Flaschen zu je \(0{,}5\,\text{l}\) könnte er mit derselben Gesamtmenge füllen?

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtgröße steckt in a) hinter dem Produkt aus Personen und Zeit? - Welche feste Gesamtmenge steckt in b) hinter dem Produkt aus Flaschenzahl und Flascheninhalt? - In beiden Teilaufgaben: Welches konstante Produkt hilft dir, den neuen Partnerwert zu bestimmen?

Lösung

1. a) Der Arbeitsumfang beträgt \(3\cdot12=36\) Personenstunden. Für vier Dachdecker ergibt sich \(36:4=9\,\text{h}\). 2. b) Das Fass enthält \(24\cdot0{,}75=18\,\text{l}\). Bei \(0{,}5\,\text{l}\) pro Flasche lassen sich \(18:0{,}5=36\) Flaschen füllen.

Antwort

a) \(9\,\text{h}\) b) \(36\) Flaschen
4120238
Ein Landwirt hat einen Futtervorrat für seine 15 Kühe, der genau für 20 Tage reicht. a) Berechne, wie viele Tage der Vorrat ausreichen würde, wenn der Landwirt 3 Kühe verkauft und die restlichen Tiere die gleiche Ration erhalten. b) Der Landwirt möchte, dass der Vorrat genau 30 Tage lang hält. Ermittle, wie viele Kühe er insgesamt halten dürfte, um dieses Ziel zu erreichen.

Denkanstöße

- Wie viele Kühe sind nach dem Verkauf noch übrig? - Berechne, wie viele Portionen (für eine Kuh für einen Tag) insgesamt vorhanden sind. - Wenn der Vorrat länger halten soll, müssen dann mehr oder weniger Tiere gefüttert werden?

Lösung

1. Berechnung des Gesamtfuttervorrats in „Kuhtagen“: \(15 \cdot 20 = 300\). 2. Bestimmung der neuen Anzahl der Kühe nach dem Verkauf: \(15 - 3 = 12\). 3. Berechnung der neuen Dauer: \(300 : 12 = 25\) Tage. 4. Berechnung der benötigten Anzahl der Kühe für 30 Tage: \(300 : 30 = 10\) Kühe.

Antwort

a) 25 Tage b) 10 Kühe
4120258
Ein Vorrat an Limonade wurde in \(15\) Flaschen mit einem Inhalt von jeweils \(0{,}4\,\text{l}\) abgefüllt. Wie viele Flaschen wären erforderlich gewesen, wenn man stattdessen Flaschen mit einem Fassungsvermögen von jeweils \(0{,}3\,\text{l}\) verwendet hätte?

Denkanstöße

- Was bleibt an der Gesamtmenge der Limonade gleich, egal welche Flaschengröße man wählt? - Kannst du zuerst ausrechnen, wie viel Liter Limonade insgesamt vorhanden sind? - Wenn die Flaschen kleiner werden, brauchst du dann mehr oder weniger davon?

Lösung

1. Berechnung des Gesamtvolumens der Limonade durch Multiplikation der Flaschenanzahl mit der Füllmenge pro Flasche: \(15 \cdot 0{,}4\,\text{l} = 6\,\text{l}\). 2. Bestimmung der neuen Flaschenanzahl durch Division des Gesamtvolumens durch das neue Fassungsvermögen: \(6\,\text{l} : 0{,}3\,\text{l} = 20\).

Antwort

Es wären \(20\) Flaschen erforderlich gewesen.
4120358
Ein Vorrat an Heizöl reicht bei einem täglichen Verbrauch von \(12\,\text{Litern}\) genau 80 Tage lang. a) Ermittle, wie viele Tage der Vorrat reicht, wenn der tägliche Verbrauch auf \(16\,\text{Liter}\) ansteigt. b) Wie hoch dürfte der tägliche Verbrauch maximal sein, damit der Vorrat für 120 Tage ausreicht?

Denkanstöße

- Bleibt die Gesamtmenge des Heizöls in allen Szenarien gleich? - Wenn man jeden Tag mehr verbraucht, reicht der Vorrat dann länger oder kürzer? - Versuche zuerst herauszufinden, wie viele Liter Heizöl insgesamt im Tank sind.

Lösung

1. Berechnung des Gesamtvorrats an Heizöl: \(12\,\text{l} \cdot 80 = 960\,\text{l}\). 2. Berechnung der Laufzeit bei einem Verbrauch von \(16\,\text{l}\) pro Tag: \(960\,\text{l} : 16\,\text{l/Tag} = 60\,\text{Tage}\). 3. Berechnung des maximalen Tagesverbrauchs für eine Dauer von 120 Tagen: \(960\,\text{l} : 120\,\text{Tage} = 8\,\text{l/Tag}\).

Antwort

a) 60 Tage b) \(8\,\text{Liter}\) pro Tag
4120428
Ein Landwirt hat einen Heuvorrat, der für seine \(18\) Pferde genau \(40\) Tage lang reicht. Im vereinfachten Modell frisst jedes Pferd pro Tag gleich viel Heu. a) Wie viele Pferde dürfte der Landwirt maximal halten, damit der gleiche Vorrat \(60\) Tage lang ausreicht? b) Erkläre mithilfe eines konstanten Produkts, warum die Anzahl der Pferde und die Dauer des Vorrats indirekt proportional sind.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtgröße kannst du in Pferdetagen ausdrücken? - Welches Produkt muss bei demselben Heuvorrat gleich bleiben? - Woran erkennst du an diesem Produkt eine indirekte Proportionalität?

Lösung

1. Der Gesamtvorrat entspricht \(18\cdot40=720\) Pferdetagen. 2. Für \(60\) Tage ergibt sich \(720:60=12\). Der Landwirt dürfte im Modell höchstens \(12\) Pferde halten. 3. Bei festem Vorrat bleibt das Produkt aus Pferdezahl und Vorratsdauer konstant. Deshalb sind die beiden Größen indirekt proportional.

Antwort

a) Höchstens \(12\) Pferde. b) Das Produkt aus Pferdezahl und Tagen bleibt bei festem Vorrat konstant; deshalb sind die Größen indirekt proportional.
4120468
Eine Gruppe von \(6\) Malerinnen benötigt \(10\,\text{h}\), um die Fassade eines Hauses zu streichen. Berechne, wie viele Stunden \(4\) Malerinnen für die gleiche Arbeit benötigen würden. Gehe davon aus, dass alle Malerinnen gleich schnell arbeiten und sich nicht gegenseitig behindern.

Denkanstöße

- Welche Gesamtarbeitsmenge bleibt bei gleicher Arbeitsleistung pro Person unverändert? - Welches Produkt aus Personenzahl und Zeit kannst du aus den Ausgangsdaten bestimmen? - Wie findest du daraus die Zeit für vier Malerinnen?

Lösung

1. Für die gleiche Arbeit bleibt das Produkt aus Personenzahl und Arbeitszeit konstant: \(6\cdot10=60\) Personenstunden. 2. Für \(4\) Malerinnen beträgt die Zeit \(60:4=15\,\text{h}\).

Antwort

\(4\) Malerinnen benötigen \(15\,\text{h}\).
4127608
Zwei baugleiche Pumpen benötigen \(15\,\text{h}\), um ein leeres Schwimmbecken vollständig mit Wasser zu füllen. a) Berechne, wie lange drei dieser Pumpen für die Füllung desselben Beckens benötigen würden. b) Mia behauptet: „Wenn man mehr Pumpen einsetzt, erhöht sich auch die benötigte Zeit, da mehr Wasser gleichzeitig gefördert wird.“ Erkläre, warum diese Aussage falsch ist. Begründe den tatsächlichen Zusammenhang mit einem konstanten Produkt.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtarbeit steckt hinter der Füllung desselben Beckens? - Welches Produkt kannst du aus Pumpenzahl und Füllzeit bilden? - Welches Proportionalitätsmodell erkennst du daran, dass dieses Produkt konstant bleibt?

Lösung

1. Die gesamte Füllarbeit entspricht \(2\cdot15=30\) Pumpenstunden. 2. Bei drei baugleichen Pumpen beträgt die benötigte Zeit \(30:3=10\,\text{h}\). 3. Das Produkt aus Pumpenzahl und Füllzeit bleibt für dasselbe Becken konstant. Deshalb sind Pumpenzahl und Füllzeit indirekt proportional; Mias Behauptung ist falsch.

Antwort

a) Drei Pumpen benötigen \(10\,\text{h}\). b) Das Produkt aus Pumpenzahl und Füllzeit bleibt konstant. Daher sind die Größen indirekt proportional: Mehr gleichzeitig arbeitende Pumpen führen zu einer kürzeren Füllzeit.
4133308
Eine Gruppe von \(6\) Schülerinnen und Schülern benötigt insgesamt \(4\,\text{h}\), um die Aula für ein Schulfest zu dekorieren. Alle Helfer arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. a) Berechne, wie lange \(8\) Personen für die gleiche Arbeit benötigen würden. b) Begründe mithilfe eines konstanten Produkts, warum in diesem Zusammenhang eine indirekte Proportionalität vorliegt.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtarbeit steckt hinter dem Produkt aus Personenzahl und Zeit? - Wie kannst du aus dieser Gesamtarbeit die Zeit für acht Personen bestimmen? - Welches Proportionalitätsmodell erkennst du an einem konstanten Produkt?

Lösung

1. Der Gesamtarbeitsaufwand beträgt \(6\cdot4=24\) Personenstunden. 2. Verteilt sich derselbe Arbeitsaufwand auf \(8\) Personen, ergibt sich \(24:8=3\,\text{h}\). 3. Es gilt \(6\cdot4=8\cdot3=24\). Das Produkt aus Personenzahl und Zeit bleibt also konstant; deshalb sind die Größen indirekt proportional.

Antwort

a) \(8\) Personen benötigen \(3\,\text{h}\). b) \(6\cdot4=8\cdot3=24\). Das Produkt aus Personenzahl und Zeit bleibt konstant; deshalb sind die Größen indirekt proportional.
4133588
Die folgende Tabelle gehört zu einer indirekt proportionalen Zuordnung. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>?</td><td>\(12\)</td><td>\(24\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(16\)</td><td>?</td><td>\(8\)</td><td>?</td><td>\(2\)</td></tr> </table> Vervollständige die Tabelle und begründe dein Vorgehen mithilfe der Eigenschaften der indirekten Proportionalität.

Denkanstöße

- Welche feste Zahl erhältst du aus einem vollständigen Wertepaar durch Multiplizieren? - Wie kannst du mit dieser festen Zahl den fehlenden Partner eines gegebenen Werts bestimmen? - Woran kannst du das letzte vollständige Wertepaar zur Kontrolle nutzen?

Lösung

1. Aus dem vollständigen Wertepaar ergibt sich der Parameter \(a=3\cdot16=48\). 2. Für die gesamte Tabelle gilt daher \(xy=48\) beziehungsweise \(y=\frac{48}{x}\). 3. Für \(x=4\) ist \(y=48:4=12\). 4. Für \(y=8\) ist \(x=48:8=6\). 5. Für \(x=12\) ist \(y=48:12=4\). 6. Das letzte Paar bestätigt die Zuordnung, denn \(24\cdot2=48\).

Antwort

Die fehlenden Werte sind von links nach rechts \(y=12\), \(x=6\) und \(y=4\). Für alle Wertepaare gilt \(xy=48\).
4139938
Gegeben ist eine Wertetabelle, die eine indirekt proportionale Zuordnung zwischen den Größen \(x\) und \(y\) beschreibt. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(16\)</td><td>\(10\)</td><td>\(8\)</td><td>\(5\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table> 1. Bestimme den Parameter \(a\). 2. Gib die zugehörige Funktionsgleichung an. 3. Berechne den \(y\)-Wert für \(x=20\).

Denkanstöße

- Welche Größe ist bei einer indirekten Proportionalität für alle Wertepaare gleich? - Wie hängt diese feste Zahl mit dem Zähler in \(y=\frac{a}{x}\) zusammen? - Wie kannst du anschließend den Partnerwert zu einem neuen \(x\)-Wert berechnen?

Lösung

1. Bei indirekter Proportionalität ist das Produkt \(xy\) konstant. Zum Beispiel gilt \(a=2{,}5\cdot16=40\). 2. Damit lautet die Funktionsgleichung \(y=\frac{40}{x}\). 3. Für \(x=20\) ergibt sich \(y=40:20=2\).

Antwort

1. \(a=40\) 2. \(y=\frac{40}{x}\) 3. \(y=2\)
4141888
Untersuche die folgenden Zusammenhänge. Entscheide jeweils, ob es sich um eine indirekt proportionale Zuordnung handelt, und begründe deine Entscheidung kurz. a) Die Anzahl der gleich großen Stücke, in die eine Pizza geschnitten wird \(\to\) die Fläche eines einzelnen Stücks. b) Die Anzahl der Kilogramm Äpfel, die man kauft \(\to\) der Gesamtpreis bei festem Kilopreis. c) Die Geschwindigkeit eines Fahrradfahrers \(\to\) die benötigte Zeit für eine feste Strecke von \(20\,\text{km}\). d) Das Alter eines Baumes \(\to\) die Höhe des Baumes.

Denkanstöße

- Welche Gesamtgröße bleibt in jedem Sachzusammenhang gegebenenfalls fest? - Bei welchen Beispielen ist das Produkt der beiden Größen konstant? - Reicht ein bloßes „eine Größe steigt, die andere fällt“ als Begründung aus?

Lösung

1. Bei a) bleibt die Gesamtfläche der Pizza konstant. Das Produkt aus Stückzahl und Fläche eines Stücks ist daher konstant: indirekt proportional. 2. Bei b) führt bei festem Kilopreis die doppelte Masse zum doppelten Preis: proportional, nicht indirekt proportional. 3. Bei c) gilt für die feste Strecke \(vt=20\,\text{km}\). Das Produkt aus Geschwindigkeit und Zeit ist konstant: indirekt proportional. 4. Bei d) gibt es weder ein konstantes Produkt noch einen konstanten Quotienten; außerdem ist reales Baumwachstum nicht gleichförmig. Der Zusammenhang ist nicht indirekt proportional.

Antwort

a) Indirekt proportional, weil das Produkt aus Stückzahl und Einzelfläche konstant ist. b) Nicht indirekt proportional; bei festem Kilopreis ist der Zusammenhang proportional. c) Indirekt proportional, weil das Produkt aus Geschwindigkeit und Zeit bei fester Strecke konstant ist. d) Nicht indirekt proportional; ein festes Produkt aus Alter und Höhe liegt bei realem Baumwachstum nicht vor.
4262498
Eine Schulklasse mietet für einen Wandertag einen Bus. Die Gesamtkosten für die Miete belaufen sich auf \(360\,\text{€}\). Diese Kosten werden gleichmäßig auf alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aufgeteilt. 1. Berechne den Betrag, den jede Person zahlen muss, wenn \(24\) Personen mitfahren. 2. Gib eine Funktionsgleichung an, die den Preis pro Person \(y\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl \(x\) beschreibt. 3. Ergänze die folgende Wertetabelle: <table> <tr><td>Teilnehmerzahl \(x\)</td><td>12</td><td>15</td><td>20</td><td>30</td><td>40</td></tr> <tr><td>Preis pro Person \(y\) (in \(\text{€}\))</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> 4. Erkläre, wie sich der Preis pro Person verändert, wenn sich die Teilnehmerzahl verdoppelt.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Geld insgesamt bezahlt werden muss. - Wenn mehr Personen mitfahren, muss dann jede einzelne Person mehr oder weniger bezahlen? - Wie erhältst du den Preis pro Person aus Gesamtkosten und Teilnehmerzahl? - Prüfe, ob das Produkt aus Teilnehmerzahl und Preis pro Person konstant bleibt.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Person bei \(24\) Teilnehmenden: \(360 : 24 = 15\,\text{€}\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung für die indirekte Proportionalität: \(y = \frac{360}{x}\). 3. Berechnung der Tabellenwerte durch Division der Gesamtkosten durch die jeweilige Personenzahl: \(360 : 12 = 30\); \(360 : 15 = 24\); \(360 : 20 = 18\); \(360 : 30 = 12\); \(360 : 40 = 9\). 4. Feststellung der Eigenschaft der indirekten Proportionalität: Wenn sich die Teilnehmerzahl \(x\) verdoppelt, halbiert sich der Preis pro Person \(y\), da das Produkt \(xy = 360\) konstant bleibt.

Antwort

1. Jede Person muss \(15\,\text{€}\) bezahlen. 2. Die Funktionsgleichung lautet \(y = \frac{360}{x}\). 3. Die Werte für \(y\) sind: \(30\); \(24\); \(18\); \(12\); \(9\). 4. Der Preis pro Person halbiert sich bei einer Verdopplung der Teilnehmerzahl.
4331818
Ein Futtervorrat reicht je nach Anzahl der Tiere unterschiedlich viele Tage. Im vereinfachten Modell frisst jedes Tier pro Tag genau eine gleich große Portion. Eine Portion entspricht damit dem Futterbedarf eines Tiers für einen Tag. Der Graph beschreibt den indirekt proportionalen Zusammenhang. a) Lies für \(x=2\), \(4\), \(5\), \(8\) und \(10\) Tiere die zugehörige Anzahl der Tage \(y\) am Graphen ab und ergänze die Wertetabelle. b) Berechne für jedes Wertepaar das Produkt \(xy\). Was fällt dir auf? c) Wie viele solcher Portionen enthält der Vorrat insgesamt? <table> <tr><td>Anzahl Tiere \(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>Zeit in Tagen \(y\)</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table>
Abbildung zur Aufgabe 433181

Denkanstöße

- Lies zu jedem vorgegebenen \(x\)-Wert den zugehörigen \(y\)-Wert am Graphen ab. - Welche Zahl erhältst du jeweils aus dem Produkt \(xy\)? - Was bedeutet ein Produkt aus Tierzahl und Anzahl der Tage in diesem Modell?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(y=20\), \(10\), \(8\), \(5\) und \(4\) Tage ab. 2. Die Produkte sind \(2\cdot20=40\), \(4\cdot10=40\), \(5\cdot8=40\), \(8\cdot5=40\) und \(10\cdot4=40\). Das Produkt ist konstant. 3. Das Produkt \(xy=40\) bedeutet hier: Der Vorrat enthält insgesamt \(40\) Portionen, die jeweils für ein Tier einen Tag reichen.

Antwort

a) <table> <tr><td>Anzahl Tiere \(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>Zeit in Tagen \(y\)</td><td>\(20\)</td><td>\(10\)</td><td>\(8\)</td><td>\(5\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table> b) Für alle Wertepaare gilt \(xy=40\); das Produkt ist konstant. c) Der Vorrat enthält \(40\) solcher Portionen.
4349578
Der Graph zeigt für dieselbe Reinigungsarbeit den Zusammenhang zwischen der Anzahl gleich leistungsfähiger Reinigungskräfte \(n\) und der benötigten Zeit \(t\). Es wird angenommen, dass sie sich nicht gegenseitig behindern. a) Lies am Graphen die Zeiten für \(n=4\) und \(n=6\) ab. b) Nutze die Faktorregel, um aus \(t(4)=6\,\text{h}\) die benötigte Personenzahl für \(t=3\,\text{h}\) vorherzusagen, und überprüfe dein Ergebnis anschließend am Graphen. c) Lies zusätzlich \(t(8)\) ab und formuliere die Faktorregel für eine Verdopplung der Personenzahl. d) Prüfe mit den drei abgelesenen Wertepaaren, ob das Produkt \(n\cdot t\) konstant ist.
Abbildung zur Aufgabe 434957

Denkanstöße

- Lies die beiden Zeiten in a) direkt an den Achsen des Graphen ab. - Welche Gegenänderung gehört bei indirekter Proportionalität zu einer Halbierung der Zeit? - Prüfe die Vorhersage in b) anschließend an der Kurve. - Welche Rechnung mit \(n\) und \(t\) muss für alle drei Wertepaare denselben Wert ergeben?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(t(4)=6\,\text{h}\) und \(t(6)=4\,\text{h}\) ab. 2. Von \(6\,\text{h}\) auf \(3\,\text{h}\) halbiert sich die Zeit. Bei indirekter Proportionalität muss sich die Personenzahl daher von \(4\) auf \(8\) verdoppeln. Der Graph bestätigt \(n=8\). 3. Aus dem Graphen liest man \(t(8)=3\,\text{h}\). Verdoppelt sich die Personenzahl, halbiert sich die benötigte Zeit. 4. Für die drei abgelesenen Punkte gilt \(4\cdot6=24\), \(6\cdot4=24\) und \(8\cdot3=24\). Das Produkt ist konstant; die Daten passen zu einer indirekten Proportionalität.

Antwort

a) \(t(4)=6\,\text{h}\), \(t(6)=4\,\text{h}\) b) \(8\) Personen; die Faktorregel liefert die Verdopplung von \(4\) auf \(8\), und der Graph bestätigt den Wert. c) \(t(8)=3\,\text{h}\); Verdopplung der Personenzahl halbiert die Zeit. d) \(4\cdot6=6\cdot4=8\cdot3=24\); das Produkt ist konstant.
4349588
Der Graph zeigt für eine feste Fahrstrecke den Zusammenhang zwischen der Durchschnittsgeschwindigkeit \(v\) und der Fahrzeit \(t\). Die Länge der Strecke ist im Text nicht angegeben. a) Lies am Graphen die Fahrzeit für \(v=40\,\text{km/h}\) und für \(v=60\,\text{km/h}\) ab. b) Berechne für beide abgelesenen Punkte das Produkt \(v\cdot t\). Was zeigt der Vergleich über die Zuordnungsart? c) Bestimme aus den abgelesenen Werten die feste Fahrstrecke.
Abbildung zur Aufgabe 434958

Denkanstöße

- Die beiden benötigten Zeiten stehen nur in der Abbildung; lies sie an den beiden vorgegebenen Geschwindigkeiten ab. - Vergleiche anschließend die Produkte aus Geschwindigkeit und Fahrzeit. - Welche physikalische Größe entspricht dem Produkt \(v\cdot t\)?

Lösung

1. Am Graphen liest man \(t=1{,}5\,\text{h}\) für \(v=40\,\text{km/h}\) und \(t=1\,\text{h}\) für \(v=60\,\text{km/h}\) ab. 2. Die Produkte sind \(40\cdot1{,}5=60\) und \(60\cdot1=60\). Das konstante Produkt zeigt eine indirekt proportionale Zuordnung. 3. Wegen \(s=v\cdot t\) beträgt die feste Strecke \(60\,\text{km}\).

Antwort

a) Bei \(40\,\text{km/h}\): \(1{,}5\,\text{h}\); bei \(60\,\text{km/h}\): \(1\,\text{h}\) b) Beide Produkte sind \(60\); die Zuordnung ist indirekt proportional. c) \(60\,\text{km}\)
5565458
Die Abbildung zeigt fünf Messpunkte A bis E einer Zuordnung zwischen \(x\) und \(y\). Prüfe anhand aller fünf Punkte, ob die dargestellten Daten zu einer indirekt proportionalen Zuordnung der Form \(y=\frac{a}{x}\) passen. Bestimme gegebenenfalls \(a\).
Abbildung zur Aufgabe 556545

Denkanstöße

- Lies die Koordinaten jedes markierten Punkts sorgfältig am Gitter ab. - Welche Rechnung muss bei indirekter Proportionalität für alle Wertepaare denselben Wert liefern? - Was bedeutet dieser konstante Wert für den Zähler in \(y=\frac{a}{x}\)?

Lösung

1. Aus dem Koordinatensystem liest man die Punkte \((2\mid12)\), \((3\mid8)\), \((4\mid6)\), \((6\mid4)\) und \((8\mid3)\) ab. 2. Die Produkte sind \(2\cdot12=24\), \(3\cdot8=24\), \(4\cdot6=24\), \(6\cdot4=24\) und \(8\cdot3=24\). 3. Alle fünf Produkte sind gleich. Die Messpunkte passen daher zu einer indirekt proportionalen Zuordnung mit \(a=24\), also \(y=\frac{24}{x}\).

Antwort

Ja. Für alle fünf Punkte gilt \(xy=24\); daher ist \(a=24\) und die passende Funktion lautet \(y=\frac{24}{x}\).
5572548
Eine Datei mit \(600\,\text{MB}\) wird in einem vereinfachten Modell ohne Verzögerungen mit einer konstanten Übertragungsrate \(r\) in \(\text{MB/s}\) übertragen. a) Stelle die Übertragungszeit \(t(r)\) in Sekunden als Funktion von \(r\) auf. b) Berechne die Übertragungszeit für \(r=20\,\text{MB/s}\), \(50\,\text{MB/s}\) und \(75\,\text{MB/s}\). c) Erkläre mithilfe des Produkts \(r\cdot t\), warum die Zuordnung indirekt proportional ist.

Denkanstöße

- Welche Datenmenge muss insgesamt übertragen werden? - Wie hängen Datenmenge, Übertragungsrate und Zeit multiplikativ zusammen? - Prüfe nach den Rechnungen, ob das Produkt aus Rate und Zeit gleich bleibt.

Lösung

1. Die feste Datenmenge ist das Produkt aus Übertragungsrate und Zeit. Daher gilt \(r\cdot t=600\,\text{MB}\) und somit \(t(r)=\frac{600}{r}\). 2. Es ist \(t(20)=600:20=30\,\text{s}\), \(t(50)=600:50=12\,\text{s}\) und \(t(75)=600:75=8\,\text{s}\). 3. Für alle Wertepaare gilt \(r\cdot t=600\). Das Produkt bleibt konstant, daher ist die Zuordnung im Modell indirekt proportional.

Antwort

a) \(t(r)=\frac{600}{r}\) b) \(t(20)=30\,\text{s}\), \(t(50)=12\,\text{s}\), \(t(75)=8\,\text{s}\) c) Für alle Wertepaare gilt \(r\cdot t=600\,\text{MB}\); das Produkt ist konstant.
5572558
Bei einem vereinfachten Modell für einen Schraubenschlüssel soll das Produkt aus der wirkenden Kraft \(F\) und dem Abstand \(r\) zum Drehpunkt konstant \(24\,\text{N}\,\text{m}\) betragen. Es gilt also \(F\cdot r=24\,\text{N}\,\text{m}\). a) Stelle \(F\) in Abhängigkeit von \(r\) auf. b) Berechne die nötige Kraft für \(r=0{,}20\,\text{m}\) und \(r=0{,}40\,\text{m}\). c) Erkläre am Modell, was mit der nötigen Kraft geschieht, wenn der Abstand \(r\) verdoppelt wird, und deute das konstante Produkt im Sachzusammenhang.

Denkanstöße

- Welche der beiden Größen soll in Teil a allein auf einer Seite der Gleichung stehen? - Vergleiche die beiden gegebenen Abstände: Welcher Faktor verbindet sie? - Wie muss sich die Kraft verändern, damit das Produkt aus Kraft und Abstand gleich bleibt? - Welche Bedeutung wurde dem konstanten Produkt bereits im Aufgabentext gegeben?

Lösung

1. Aus \(F\cdot r=24\) folgt \(F(r)=\frac{24}{r}\), wobei \(F\) in Newton und \(r\) in Metern gemessen wird. 2. Für \(r=0{,}20\,\text{m}\) gilt \(F=24:0{,}20=120\,\text{N}\). Für \(r=0{,}40\,\text{m}\) gilt \(F=24:0{,}40=60\,\text{N}\). 3. Wird \(r\) verdoppelt, halbiert sich \(F\). Das konstante Produkt \(F\cdot r=24\,\text{N}\,\text{m}\) beschreibt in diesem vereinfachten Modell die gleichbleibende Drehwirkung.

Antwort

a) \(F(r)=\frac{24}{r}\) b) Bei \(0{,}20\,\text{m}\): \(120\,\text{N}\); bei \(0{,}40\,\text{m}\): \(60\,\text{N}\) c) Verdoppelt sich \(r\), halbiert sich \(F\). Das Produkt \(F\cdot r\) bleibt im Modell konstant und beschreibt die gleichbleibende Drehwirkung.
4119618
In der Tabelle, die eine indirekt proportionale Zuordnung darstellen soll, hat sich ein Fehler eingeschlichen. a) Welches Wertepaar passt nicht zu den anderen? b) Wie muss der \(y\)-Wert dieses Paares lauten, damit die gesamte Tabelle indirekt proportional ist? <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td><td>\(15\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(20\)</td><td>\(12\)</td><td>\(10\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Welche Rechenprobe kennzeichnet eine indirekt proportionale Zuordnung? - Welcher Produktwert tritt bei fast allen Spalten auf? - Wie bestimmst du mit diesem Produktwert den richtigen Partner zu \(x=12\)?

Lösung

1. Die Produkte lauten \(3\cdot20=60\), \(5\cdot12=60\), \(6\cdot10=60\), \(12\cdot6=72\) und \(15\cdot4=60\). 2. Das Wertepaar \((12\mid6)\) passt nicht, weil sein Produkt von \(60\) abweicht. 3. Für \(x=12\) muss \(y=60:12=5\) gelten.

Antwort

a) \((12\mid6)\) b) Der korrekte Wert ist \(y=5\).
4119638
Ein Team von Gärtnern soll einen Stadtpark neu bepflanzen. Alle arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. Die Tabelle zeigt die benötigte Zeit für verschiedene Teamgrößen. <table> <tr><td>Anzahl der Gärtner \(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td></tr> <tr><td>Zeit in Stunden \(y\)</td><td>\(16\)</td><td>\(8\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table> 1. Weise rechnerisch nach, dass die Zuordnung indirekt proportional ist. 2. Bestimme den konstanten Produktwert \(x\cdot y\) und erkläre seine Bedeutung im Kontext. 3. Berechne die benötigte Zeit für \(8\) Gärtner.

Denkanstöße

- Welche Rechenprobe kennzeichnet eine indirekt proportionale Zuordnung? - Welche Einheit hat das Produkt aus Gärtnerzahl und Stunden? - Wie nutzt du den Produktwert für eine neue Teamgröße?

Lösung

1. Es gilt \(3\cdot16=48\), \(6\cdot8=48\) und \(12\cdot4=48\). Der Produktwert ist konstant, also ist die Zuordnung indirekt proportional. 2. Der Produktwert beträgt \(48\,\text{Gärtnerstunden}\). Unter dem Modell entspricht das der gesamten Arbeitsmenge; ein einzelner Gärtner bräuchte \(48\,\text{h}\). 3. Für \(8\) Gärtner gilt \(8\cdot y=48\), also \(y=6\,\text{h}\).

Antwort

1. \(3\cdot16=6\cdot8=12\cdot4=48\), also indirekt proportional. 2. Produktwert: \(48\,\text{Gärtnerstunden}\); er entspricht im Modell dem gesamten Arbeitsaufwand, also beispielsweise \(48\,\text{h}\) Arbeit eines einzelnen Gärtners. 3. \(6\,\text{h}\)
4119648
In einer Getränkefabrik füllen \(4\) baugleiche Abfüllanlagen den Inhalt eines großen Vorratstanks in genau \(90\,\text{Minuten}\) ab. a) Wie viele Minuten würde die Abfüllung dauern, wenn eine der Anlagen wegen Wartungsarbeiten ausfällt und nur \(3\) Anlagen arbeiten? b) Ein Auszubildender rechnet aus: „Wenn wir \(100\) solcher Anlagen gleichzeitig nutzen könnten, wäre der Tank in weniger als \(4\,\text{Minuten}\) leer.“ Überprüfe seine Rechnung. c) Nenne einen Grund, warum die mathematische Vorhersage aus Aufgabenteil b) in der Realität wahrscheinlich nicht exakt eintreffen würde, selbst wenn man \(100\) Anlagen hätte.

Denkanstöße

- Wie viel Zeit würde eine einzige Anlage insgesamt benötigen? - Kannst du diesen Gesamtwert nutzen, um die Zeit für jede beliebige Anzahl von Anlagen zu berechnen? - Welche praktische Voraussetzung des vereinfachten Modells könnte bei sehr vielen gleichzeitig arbeitenden Anlagen nicht mehr erfüllt sein?

Lösung

1. Berechnung des konstanten Produktwerts: \(4\cdot90=360\). Eine einzelne Anlage würde für den Vorgang \(360\,\text{Minuten}\) benötigen. 2. Zu a): Bei \(3\) Anlagen berechnet man \(360:3=120\). Die Abfüllung dauert \(120\,\text{Minuten}\). 3. Zu b): Bei \(100\) Anlagen berechnet man \(360:100=3{,}6\). Da \(3{,}6<4\) ist, hat der Auszubildende rein rechnerisch recht. 4. Zu c): In der Realität gibt es physikalische Grenzen. Zum Beispiel könnten die Zuleitungen des Tanks nicht genug Flüssigkeit für \(100\) Anlagen gleichzeitig liefern, oder die Anlagen stünden sich gegenseitig im Weg.

Antwort

a) Die Abfüllung dauert \(120\,\text{Minuten}\). b) Die Rechnung stimmt, da \(360:100=3{,}6\) und \(3{,}6<4\). c) Mögliche Gründe: Begrenzte Kapazität der Zuleitungen, Platzmangel für so viele Anlagen oder gegenseitige Beeinflussung der Maschinen.
4119698
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid24)\), \(B(4\mid12)\), \(C(6\mid8)\) und \(D(16\mid3)\). a) Überprüfe rechnerisch, ob alle diese Punkte zu derselben indirekt proportionalen Zuordnung gehören. b) Bestimme die Funktionsgleichung für diese Zuordnung. c) Berechne die fehlende Koordinate des Punktes \(E(x\mid1{,}5)\), sodass auch dieser auf dem Graphen der Zuordnung liegt.

Denkanstöße

- Woran erkennst du an mehreren Wertepaaren eine indirekt proportionale Zuordnung? - Welche Bedeutung hat der gemeinsame Produktwert für den Funktionsterm? - Wie kannst du mit dem konstanten Produkt einen fehlenden \(x\)-Wert bestimmen?

Lösung

1. Für die vier Punkte gilt \(2\cdot24=48\), \(4\cdot12=48\), \(6\cdot8=48\) und \(16\cdot3=48\). 2. Da das Produkt \(x\cdot y\) konstant ist, liegt eine indirekt proportionale Zuordnung mit \(a=48\) vor. Damit gilt \(y=\frac{48}{x}\). 3. Für \(E\) gilt \(x\cdot1{,}5=48\), also \(x=48:1{,}5=32\).

Antwort

a) Ja. Für alle vier Punkte gilt \(x\cdot y=48\). b) \(y=\frac{48}{x}\) c) \(x=32\)
4119708
Eine indirekt proportionale Zuordnung wird durch \(y=\frac{a}{x}\) beschrieben. Es ist bekannt, dass dem Wert \(x=4\) der Wert \(y=18\) zugeordnet wird. a) Bestimme \(a\). b) Erstelle eine Wertetabelle für \(x=2\), \(3\), \(6\), \(9\) und \(12\). c) Untersuche allgemein: Was passiert mit dem zugehörigen \(y\)-Wert, wenn man einen beliebigen \(x\)-Wert verdreifacht? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Welche Beziehung gilt bei einer indirekt proportionalen Zuordnung zwischen \(x\), \(y\) und \(a\)? - Vergleiche in deiner Tabelle ein Wertepaar mit einem anderen, dessen \(x\)-Wert dreimal so groß ist. - Wie muss sich der zweite Wert ändern, damit das Produkt gleich bleibt?

Lösung

1. Aus \(x\cdot y=a\) folgt \(a=4\cdot18=72\). 2. Mit \(y=\frac{72}{x}\) erhält man die Wertepaare \((2\mid36)\), \((3\mid24)\), \((6\mid12)\), \((9\mid8)\) und \((12\mid6)\). 3. Für einen beliebigen zulässigen Wert \(x\) gilt \(y_1=\frac{a}{x}\). Wird \(x\) verdreifacht, so ist \(y_2=\frac{a}{3x}=\frac{1}{3}y_1\). Der \(y\)-Wert wird also durch \(3\) geteilt.

Antwort

a) \(a=72\) b) \((2\mid36)\), \((3\mid24)\), \((6\mid12)\), \((9\mid8)\), \((12\mid6)\) c) Beim Verdreifachen von \(x\) wird \(y\) durch \(3\) geteilt, denn \(\frac{a}{3x}=\frac{1}{3}\cdot\frac{a}{x}\).
4119718
Eine feste Strecke von \(120\,\text{km}\) wird mit konstanter Geschwindigkeit \(v\) in \(\text{km/h}\) zurückgelegt. Die benötigte Zeit sei \(t\) in \(\text{h}\). a) Stelle eine Formel für \(t\) in Abhängigkeit von \(v\) auf. b) Vervollständige die Tabelle. <table> <tr><td>\(v\) in \(\text{km/h}\)</td><td>\(20\)</td><td>\(30\)</td><td>\(40\)</td><td>\(60\)</td><td>\(80\)</td><td>\(100\)</td><td>\(120\)</td></tr> <tr><td>\(t\) in \(\text{h}\)</td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr> </table> c) Erkläre ohne Rechnung, wie sich \(t\) ändert, wenn \(v\) halbiert wird.

Denkanstöße

- Welche Gleichung verbindet Strecke, Geschwindigkeit und Zeit? - Welche Größe bleibt hier fest? - Wie muss sich \(t\) ändern, damit das Produkt \(v\cdot t\) trotz halbiertem \(v\) gleich bleibt?

Lösung

1. Für die feste Strecke gilt \(v\cdot t=120\). Daher ist \(t=\frac{120}{v}\). 2. Für \(v=20,30,40,60,80,100,120\) erhält man \(t=6,4,3,2,1{,}5,1{,}2,1\). 3. Die Zuordnung ist indirekt proportional. Wird \(v\) halbiert, muss \(t\) sich verdoppeln, damit das Produkt \(v\cdot t\) gleich bleibt.

Antwort

a) \(t=\frac{120}{v}\) b) \(6;4;3;2;1{,}5;1{,}2;1\) c) Die Zeit verdoppelt sich, weil bei festem Weg das Produkt \(v\cdot t=120\) konstant bleiben muss.
4119748
Ein Heuvorrat reicht für genau \(120\) Tage, wenn ein einzelnes Pferd davon gefüttert wird. Jedes Pferd verbraucht pro Tag gleich viel Heu. a) Erstelle für \(2\), \(4\), \(6\), \(8\), \(10\) und \(12\) Pferde eine Tabelle für die Dauer des Vorrats. b) Der Vorrat soll mindestens \(18\) Tage reichen. Wie viele Pferde dürfen höchstens gleichzeitig gefüttert werden?

Denkanstöße

- Welche Gesamtmenge ist im Modell fest? - Welches Produkt aus Pferdezahl und Tagen bleibt dadurch konstant? - Welche ganzzahlige Pferdezahl erfüllt die Mindestdauer noch?

Lösung

1. Weil jedes Pferd täglich gleich viel verbraucht, bleibt das Produkt aus Pferdezahl \(n\) und Dauer \(d\) konstant: \(n\cdot d=120\). Die Zuordnung ist indirekt proportional. 2. Mit \(d=\frac{120}{n}\) erhält man für \(n=2,4,6,8,10,12\) die Werte \(60,30,20,15,12,10\). 3. Für mindestens \(18\) Tage muss \(\frac{120}{n}\ge18\) gelten. Daraus folgt \(n\le\frac{120}{18}=6{,}\overline{6}\). 4. Da nur ganze Pferde möglich sind, dürfen höchstens \(6\) Pferde gefüttert werden.

Antwort

a) <table> <tr><td>Anzahl Pferde</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td><td>\(12\)</td></tr> <tr><td>Dauer in Tagen</td><td>\(60\)</td><td>\(30\)</td><td>\(20\)</td><td>\(15\)</td><td>\(12\)</td><td>\(10\)</td></tr> </table> b) Höchstens \(6\) Pferde.
4119758
In einer Werbeagentur sollen \(2400\) Briefe von Hand kuvertiert werden. Drei Mitarbeiter benötigen gemeinsam \(8\,\text{h}\). Alle arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. a) Erstelle eine Tabelle für \(2\), \(4\), \(5\) und \(6\) Mitarbeiter. b) Die Arbeit muss in weniger als \(3\,\text{h}\) erledigt sein. Wie viele Mitarbeiter werden mindestens benötigt?

Denkanstöße

- Welches Produkt aus Mitarbeiterzahl und Zeit bleibt unter den Modellannahmen konstant? - Wie berechnest du daraus die Dauer für eine neue Mitarbeiterzahl? - Was bedeutet die strenge Vorgabe „weniger als \(3\,\text{h}\)“ für die kleinste ganze Mitarbeiterzahl?

Lösung

1. Unter den Modellannahmen bleibt das Produkt aus Mitarbeiterzahl und Zeit konstant: \(3\cdot8=24\). 2. Damit gilt \(t=\frac{24}{m}\). 3. Für \(m=2,4,5,6\) erhält man \(t=12,6,4{,}8,4\) Stunden. 4. Für weniger als \(3\,\text{h}\) muss \(\frac{24}{m}<3\) gelten. Daraus folgt \(m>8\). 5. Daher werden mindestens \(9\) Mitarbeiter benötigt.

Antwort

a) <table> <tr><td>Mitarbeiter</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>Zeit in \(\text{h}\)</td><td>\(12\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4{,}8\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table> b) Mindestens \(9\) Mitarbeiter.
4119768
Ein Radfahrer plant eine Tour über eine Strecke von \(45\,\text{km}\). a) Berechne die benötigte Zeit in Stunden für Durchschnittsgeschwindigkeiten von \(10\,\text{km/h}\), \(12\,\text{km/h}\), \(15\,\text{km/h}\) und \(18\,\text{km/h}\). b) Der Radfahrer möchte die Strecke in höchstens \(2{,}5\) Stunden bewältigen. Welche Geschwindigkeit muss er dafür mindestens erreichen? c) Angenommen, er fährt normalerweise mit \(12\,\text{km/h}\). Wie viele Minuten spart er ein, wenn er seine Geschwindigkeit um \(3\,\text{km/h}\) erhöht?

Denkanstöße

- Welche Formel verbindet Weg, Zeit und Geschwindigkeit? - Wie wandelst du eine Zeitangabe in Stunden, etwa \(0{,}75\,\text{h}\), in Minuten um? - Was ändert sich an der benötigten Zeit, wenn man schneller fährt? - Berechne für den letzten Teil erst beide Zeiten einzeln und vergleiche sie dann.

Lösung

1. Zusammenhang zwischen Zeit \(t\), Strecke \(s\) und Geschwindigkeit \(v\): \(t=\frac{s}{v}\). Hier ist \(t=\frac{45}{v}\). 2. Für Teil a gilt: Bei \(v=10\) ist \(t=4{,}5\,\text{h}\); bei \(v=12\) ist \(t=3{,}75\,\text{h}\); bei \(v=15\) ist \(t=3\,\text{h}\); bei \(v=18\) ist \(t=2{,}5\,\text{h}\). 3. Für Teil b folgt aus \(45:v\le2{,}5\), dass \(v\ge18\,\text{km/h}\) sein muss. 4. Bei \(12\,\text{km/h}\) dauert die Fahrt \(45:12=3{,}75\,\text{h}\). Bei \(15\,\text{km/h}\) dauert sie \(45:15=3\,\text{h}\). Die Differenz beträgt \(0{,}75\,\text{h}=45\,\text{min}\).

Antwort

a) Bei \(10\,\text{km/h}\): \(4{,}5\,\text{h}\); bei \(12\,\text{km/h}\): \(3{,}75\,\text{h}\); bei \(15\,\text{km/h}\): \(3\,\text{h}\); bei \(18\,\text{km/h}\): \(2{,}5\,\text{h}\). b) Er muss eine Geschwindigkeit von mindestens \(18\,\text{km/h}\) erreichen. c) Er spart \(45\) Minuten ein.
4119788
Für ein Schulfest wurden \(12\,\text{l}\) Saftschorle vorbereitet. Der Saft wird gleichmäßig in Gläser gefüllt. a) Wie hängt die Anzahl der füllbaren Gläser von der Füllmenge pro Glas ab? Um welche Art von Zuordnung handelt es sich? b) Stelle eine Formel für die Glasanzahl \(n\) auf, wenn jedes Glas \(v\,\text{l}\) enthält. c) Berechne \(n\) für \(v=0{,}2\,\text{l}\) und \(v=0{,}3\,\text{l}\).

Denkanstöße

- Welche Gesamtmenge bleibt fest? - Welches Produkt aus Glasanzahl und Füllmenge muss deshalb konstant sein? - Wie löst du \(n\cdot v=12\) nach \(n\) auf?

Lösung

1. Die Gesamtmenge bleibt \(12\,\text{l}\). Daher ist das Produkt \(n\cdot v=12\) konstant; die Zuordnung ist indirekt proportional. 2. Aus \(n\cdot v=12\) folgt \(n=\frac{12}{v}\). 3. Für \(v=0{,}2\) gilt \(n=60\); für \(v=0{,}3\) gilt \(n=40\).

Antwort

a) Je größer die Füllmenge pro Glas ist, desto weniger Gläser können gefüllt werden; wegen \(n\cdot v=12\) ist die Zuordnung indirekt proportional. b) \(n=\frac{12}{v}\) c) \(60\) Gläser bzw. \(40\) Gläser
4119798
Ein Rechteck hat den festen Flächeninhalt \(48\,\text{cm}^2\). a) Beschreibe den Zusammenhang zwischen Länge \(x\) und Breite \(y\). Welcher Zuordnungstyp liegt vor? b) Gib drei mögliche Paare \((x\mid y)\) in Zentimetern an. c) Was geschieht mit \(y\), wenn \(x\) verdreifacht wird und die Fläche gleich bleibt? Begründe.

Denkanstöße

- Welche Flächenformel gilt für ein Rechteck? - Welche Größe ist hier fest und welches Produkt bleibt dadurch konstant? - Wie muss sich eine Seite ändern, wenn die andere mit \(3\) multipliziert wird?

Lösung

1. Aus \(A=x\cdot y=48\) folgt, dass das Produkt der Seitenlängen konstant ist. Die Zuordnung ist indirekt proportional. 2. Beispiele sind \((4\mid12)\), \((6\mid8)\) und \((2\mid24)\). 3. Wird \(x\) mit \(3\) multipliziert, muss \(y\) durch \(3\) geteilt werden, damit das Produkt \(48\) bleibt.

Antwort

a) indirekt proportional, weil \(x\cdot y=48\) b) z. B. \((4\mid12)\), \((6\mid8)\), \((2\mid24)\) c) \(y\) wird gedrittelt.
4119818
Ein Kopierer arbeitet mit konstanter Geschwindigkeit. a) Bei \(45\) Seiten pro Minute: Wie viele Seiten druckt er in \(4\), \(10\) und \(15\) Minuten? b) Welche Zuordnungsart beschreibt Zeit \(\rightarrow\) Seitenzahl? c) Ein Auftrag umfasst \(540\) Seiten. Wie lange dauert er bei \(30\), \(45\) bzw. \(60\) Seiten pro Minute? d) Stelle für c) Geschwindigkeit \(\rightarrow\) Zeit in einer Tabelle dar. Welche Zuordnungsart liegt hier vor?

Denkanstöße

- Welcher Quotient ist in b) konstant? - Welche Gesamtseitenzahl bleibt in c) und d) fest? - Welches Produkt ist deshalb in d) konstant?

Lösung

1. Bei \(45\) Seiten pro Minute erhält man nach \(4\), \(10\) und \(15\) Minuten \(180\), \(450\) und \(675\) Seiten. 2. Zeit und Seitenzahl sind proportional, weil der Quotient aus Seitenzahl und Zeit konstant \(45\) ist. 3. Für \(540\) Seiten ergeben sich \(540:30=18\), \(540:45=12\) und \(540:60=9\) Minuten. 4. Bei fester Seitenzahl bleibt das Produkt aus Geschwindigkeit und Zeit gleich \(540\). Daher ist diese Zuordnung indirekt proportional.

Antwort

a) \(180\), \(450\), \(675\) Seiten b) proportional c) \(18\,\text{min}\), \(12\,\text{min}\), \(9\,\text{min}\) d) <table> <tr><td>Seiten pro Minute</td><td>\(30\)</td><td>\(45\)</td><td>\(60\)</td></tr> <tr><td>Zeit in \(\text{min}\)</td><td>\(18\)</td><td>\(12\)</td><td>\(9\)</td></tr> </table> indirekt proportional
4119828
Eine Baufirma kalkuliert die Arbeitszeit für das Verlegen von Fliesen in einer neuen Turnhalle. Für die gesamte Fläche werden insgesamt \(120\) Personenstunden benötigt. a) Wie viele Stunden dauert die Arbeit, wenn \(2\), \(3\), \(5\) oder \(8\) Fliesenleger gleichzeitig und gleich schnell arbeiten? b) Stelle eine Formel (Term) auf, die die Dauer \(d\) in Stunden in Abhängigkeit von der Anzahl der Arbeiter \(p\) angibt. c) Die Firma erhält einen weiteren Auftrag für kleinere Räume. Ein Arbeiter benötigt für einen Raum \(15\) Arbeitsstunden. Wie viele Arbeitsstunden fallen insgesamt an, wenn die Firma \(4\), \(6\) oder \(10\) dieser identischen Räume fliesen lässt? d) Gib für Teil c) die Art der Zuordnung zwischen der Anzahl der Räume und den gesamten Arbeitsstunden an. Es wird vorausgesetzt, dass alle Fliesenleger gleich schnell und mit konstanter Leistung arbeiten und sich nicht gegenseitig behindern.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Personenstunden“? Es ist das Produkt aus der Arbeitszeit und der Anzahl der gleichzeitig arbeitenden Personen. - Wenn mehr Leute mithelfen, wird die Dauer für dieselbe Aufgabe kürzer oder länger? - In Teil c) kommt mit jedem Raum die gleiche Menge an Arbeit hinzu. Welcher Zuordnungstyp beschreibt so ein gleichmäßiges Wachstum?

Lösung

1. Für Teil a wird die Gesamtzahl der Personenstunden durch die Personenanzahl geteilt: \(120:2=60\,\text{h}\), \(120:3=40\,\text{h}\), \(120:5=24\,\text{h}\) und \(120:8=15\,\text{h}\). 2. Für Teil b ist die Dauer der Quotient aus der Zahl der Personenstunden und der Personenanzahl, also \(d=\frac{120}{p}\). 3. Für Teil c gilt: \(15\cdot4=60\) Arbeitsstunden, \(15\cdot6=90\) Arbeitsstunden und \(15\cdot10=150\) Arbeitsstunden. 4. Für jeden zusätzlichen Raum kommen konstant \(15\) Arbeitsstunden hinzu. Deshalb ist die Zuordnung in Teil c proportional.

Antwort

a) Bei \(2\) Personen dauert es \(60\,\text{h}\), bei \(3\) Personen \(40\,\text{h}\), bei \(5\) Personen \(24\,\text{h}\) und bei \(8\) Personen \(15\,\text{h}\). b) Der Term lautet \(d=\frac{120}{p}\). c) Für \(4\) Räume werden \(60\) Stunden, für \(6\) Räume \(90\) Stunden und für \(10\) Räume \(150\) Stunden benötigt. d) Es handelt sich um eine proportionale Zuordnung. Die Berechnung setzt gleiche konstante Einzelproduktivität ohne gegenseitige Behinderung voraus.
4119848
Gegeben sind die Wertepaare \(A(4\mid15)\), \(B(2\mid30)\), \(C(10\mid6)\), \(D(12\mid5)\) und \(E(2{,}5\mid24)\). Prüfe rechnerisch, ob eine indirekt proportionale Zuordnung vorliegt. Falls ja, gib die zugehörige Funktionsgleichung in der Form \(y=\frac{a}{x}\) an.

Denkanstöße

- Welche Bedingung müssen alle Wertepaare einer indirekt proportionalen Zuordnung erfüllen? - Prüfe diese Bedingung nacheinander für alle fünf Paare. - Welche Zahl wird im Funktionsterm \(y=\frac{a}{x}\) durch den konstanten Produktwert festgelegt?

Lösung

1. Für eine indirekt proportionale Zuordnung muss das Produkt \(x\cdot y\) bei allen Wertepaaren gleich sein. 2. Es gilt \(4\cdot15=60\), \(2\cdot30=60\), \(10\cdot6=60\), \(12\cdot5=60\) und \(2{,}5\cdot24=60\). 3. Damit ist das Produkt konstant und \(a=60\). Die Funktionsgleichung lautet \(y=\frac{60}{x}\).

Antwort

Ja. Für alle Wertepaare gilt \(x\cdot y=60\). Daher ist die Zuordnung indirekt proportional und es gilt \(y=\frac{60}{x}\).
4119908
Für einen Klassenausflug mietet die Klasse 7a einen Bus zum Festpreis von \(480\,\text{€}\). Die Kosten werden gleichmäßig auf alle mitfahrenden Schüler aufgeteilt. a) Berechne den Preis pro Person, wenn \(20\), \(24\) oder \(30\) Schüler mitfahren. b) Gib eine Formel an, die den Preis pro Person \(p\) in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl \(n\) beschreibt. c) Die Klassenkasse hat beschlossen, dass kein Schüler mehr als \(18\,\text{€}\) für den Bus bezahlen soll. Wie viele Schüler müssen mindestens mitfahren, damit diese Bedingung erfüllt ist?

Denkanstöße

- Wie verändert sich der Preis für den Einzelnen, wenn mehr Leute mitmachen? - Kannst du eine Gleichung aufstellen, bei der das Produkt aus Teilnehmerzahl und Einzelpreis immer die Gesamtkosten ergibt? - Überlege bei einer nicht-ganzzahligen Teilnehmerzahl, ob auf- oder abgerundet werden muss, damit der Preis pro Person höchstens \(18\,\text{€}\) beträgt.

Lösung

1. Berechnung der Einzelpreise: \(480 : 20 = 24\,\text{€}\), \(480 : 24 = 20\,\text{€}\), \(480 : 30 = 16\,\text{€}\). 2. Formelaufstellung: Da die Gesamtkosten konstant sind, gilt \(p = \frac{480}{n}\). 3. Ermittlung der Mindestteilnehmerzahl: Die Bedingung lautet \(\frac{480}{n} \le 18\). Umstellen ergibt \(n \ge \frac{480}{18}\). Rechnung: \(480 : 18 = 26{,}\overline{6}\). Da nur ganze Personen mitfahren können, müssen es mindestens \(27\) Schüler sein.

Antwort

a) Bei \(20\) Schülern: \(24\,\text{€}\); bei \(24\) Schülern: \(20\,\text{€}\); bei \(30\) Schülern: \(16\,\text{€}\). b) \(p = \frac{480}{n}\) (mit \(p\) als Preis pro Person und \(n\) als Anzahl der Schüler). c) Es müssen mindestens \(27\) Schüler mitfahren.
4119918
Ein rechteckiges Blumenbeet soll genau \(24\,\text{m}^2\) groß sein. Länge \(x\) und Breite \(y\) werden in Metern angegeben und können variiert werden. a) Gib vier verschiedene positive ganzzahlige Wertepaare \((x\mid y)\) an. b) Beschreibe den Zusammenhang mathematisch. Was geschieht mit \(y\), wenn \(x\) verdreifacht wird? c) Der Gärtner Mateo behauptet: „Wenn ich die Länge verdopple und die Breite halbiere, bleibt der Umfang immer gleich.“ Prüfe die Aussage an einem Beispiel.

Denkanstöße

- Welche Gleichung beschreibt den festen Flächeninhalt? - Welches Produkt bleibt deshalb konstant? - Reicht ein Gegenbeispiel aus, um die allgemeine Behauptung in c) zu widerlegen?

Lösung

1. Für \(x\cdot y=24\) sind zum Beispiel \((1\mid 24)\), \((2\mid 12)\), \((3\mid 8)\) und \((4\mid 6)\) möglich. 2. Es gilt \(y=\frac{24}{x}\). Die Zuordnung ist indirekt proportional. Wird \(x\) verdreifacht, wird \(y\) gedrittelt. 3. Beispiel: Für \((4\mid 6)\) ist \(U=2(4+6)=20\,\text{m}\). Nach Verdopplung bzw. Halbierung erhält man \((8\mid 3)\) und \(U=2(8+3)=22\,\text{m}\). Die Behauptung ist falsch.

Antwort

a) z. B. \((1\mid 24)\), \((2\mid 12)\), \((3\mid 8)\), \((4\mid 6)\) b) \(y=\frac{24}{x}\); indirekt proportional; bei Verdreifachung von \(x\) wird \(y\) gedrittelt. c) Die Behauptung ist falsch; zum Beispiel ändert sich der Umfang von \(20\,\text{m}\) auf \(22\,\text{m}\).
4119998
Eine Klassengemeinschaft möchte eine neue Tischtennisplatte für den Schulhof kaufen. Wenn sich 12 Personen die Kosten teilen, muss jeder genau \(15{,}00\,\text{€}\) bezahlen. a) Wie hoch wäre der Beitrag pro Person, wenn sich insgesamt 18 Personen gleichmäßig an den Kosten beteiligen würden? b) Drei der ursprünglich 12 Personen entscheiden sich kurzfristig um und machen doch nicht mit. Um wie viele Euro erhöht sich dadurch der Beitrag für jeden der verbleibenden Teilnehmer im Vergleich zu den ursprünglichen \(15{,}00\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Wie viel kostet die Tischtennisplatte insgesamt? - Verändert sich der Gesamtpreis der Platte, wenn mehr oder weniger Leute mitbezahlen? - Wie viele Personen bleiben in Teil b) übrig, die sich die Kosten teilen? - Achte in Teil b) genau darauf, ob nach dem neuen Preis oder nach der Änderung des Preises gefragt ist.

Lösung

1. Berechnung des Gesamtpreises der Tischtennisplatte als Produkt aus Personenanzahl und Einzelbeitrag: \(12 \cdot 15 = 180\). Der Gesamtpreis beträgt \(180{,}00\,\text{€}\). 2. Berechnung des Beitrags bei 18 Personen durch Division des Gesamtpreises: \(180 : 18 = 10\). Der Beitrag pro Person beträgt \(10{,}00\,\text{€}\). 3. Ermittlung der neuen Teilnehmerzahl für Teil b): \(12 - 3 = 9\). 4. Berechnung des neuen Beitrags bei 9 Personen: \(180 : 9 = 20\). Der neue Beitrag beträgt \(20{,}00\,\text{€}\). 5. Bestimmung der Differenz zum ursprünglichen Beitrag: \(20 - 15 = 5\). Der Beitrag erhöht sich um \(5{,}00\,\text{€}\).

Antwort

a) Bei 18 Personen beträgt der Beitrag \(10{,}00\,\text{€}\) pro Person. b) Der Beitrag erhöht sich um \(5{,}00\,\text{€}\) pro Person.
4120008
Eine Wandergruppe von 6 Personen hat Lebensmittelvorräte für eine 20-tägige Tour eingepackt. Dabei wird davon ausgegangen, dass jede Person pro Tag die gleiche Menge verbraucht. a) Nach 4 Tagen treffen sie auf zwei weitere Wanderer, die keine Vorräte mehr haben. Die Gruppe beschließt, die restlichen Lebensmittel ab sofort mit den neuen Personen zu teilen. Wie viele Tage reichen die restlichen Vorräte nun noch aus? b) Wie viele Tage hätte der ursprüngliche Gesamtvorrat insgesamt gereicht, wenn sich von Anfang an 8 Personen in der Gruppe befunden hätten?

Denkanstöße

- Wie viele Tagesportionen haben die Wanderer insgesamt dabei? - Wie viele dieser Portionen sind nach den ersten 4 Tagen bereits gegessen worden? - Wie viele Personen müssen sich den Rest des Essens nun teilen? - Überlege für Teil b), wie sich die Dauer ändert, wenn man den gesamten Vorrat durch eine größere Gruppe teilt.

Lösung

1. Berechnung des Gesamtvorrats in Tagesrationen (Portionen): \(6 \cdot 20 = 120\). 2. Ermittlung des bereits verbrauchten Vorrats nach 4 Tagen: \(6 \cdot 4 = 24\). 3. Berechnung des verbleibenden Vorrats: \(120 - 24 = 96\). 4. Bestimmung der neuen Gruppengröße: \(6 + 2 = 8\). 5. Berechnung der verbleibenden Tage für den Restvorrat: \(96 : 8 = 12\). Die Vorräte reichen noch für \(12\,\text{Tage}\). 6. Berechnung für Teil b) durch Division des Gesamtvorrats durch die alternative Personenzahl: \(120 : 8 = 15\). Der Vorrat hätte für \(15\,\text{Tage}\) gereicht.

Antwort

a) Die restlichen Vorräte reichen noch für \(12\,\text{Tage}\). b) Der gesamte Vorrat hätte für \(15\,\text{Tage}\) gereicht.
4120018
Eine Gruppe von \(4\) Gärtnern benötigt laut Planung \(9\,\text{h}\), um einen Stadtpark neu zu bepflanzen. Alle Gärtner arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. Nach \(3\,\text{h}\) gemeinsamer Arbeit kommen \(2\) weitere gleich schnelle Gärtner hinzu. Wie lange dauert die gesamte Bepflanzung unter diesen Bedingungen?

Denkanstöße

- Wie groß ist der gesamte Arbeitsaufwand in Personenstunden? - Wie viel davon ist nach den ersten \(3\,\text{h}\) bereits erledigt? - Auf wie viele gleich schnelle Personen verteilt sich die restliche Arbeit?

Lösung

1. Der gesamte Arbeitsaufwand beträgt \(4\cdot9=36\) Personenstunden. 2. In den ersten \(3\,\text{h}\) werden \(4\cdot3=12\) Personenstunden geleistet. 3. Es bleiben \(36-12=24\) Personenstunden Arbeit. 4. Danach arbeiten \(6\) Gärtner gleichzeitig. Für den Rest benötigen sie \(24:6=4\,\text{h}\). 5. Insgesamt dauert die Arbeit \(3\,\text{h}+4\,\text{h}=7\,\text{h}\).

Antwort

\(7\,\text{h}\)
4120028
Ein Bauunternehmen kalkuliert, dass \(3\) gleich leistungsfähige Lkw insgesamt \(20\) Tage benötigen, um den Erdaushub einer Baustelle abzutransportieren. Ihre Transportleistungen addieren sich im Modell ohne weitere Engpässe. Nach \(4\) Tagen fällt ein Lkw aus und kann nicht ersetzt werden. Um wie viele Tage verzögert sich die Fertigstellung gegenüber der ursprünglichen Planung?

Denkanstöße

- Wie groß ist der gesamte Transportaufwand in Lkw-Tagen? - Wie viel davon wurde vor dem Ausfall bereits erledigt? - Wie lange benötigen die verbleibenden zwei Lkw für den Rest, und wie vergleichst du die neue Gesamtdauer mit der Planung?

Lösung

1. Der gesamte Arbeitsumfang entspricht \(3\cdot20=60\) Lkw-Tagen. 2. In den ersten \(4\) Tagen werden \(3\cdot4=12\) Lkw-Tage Arbeit erledigt. 3. Es bleiben \(60-12=48\) Lkw-Tage. 4. Mit \(2\) verbleibenden Lkw dauert der Rest \(48:2=24\) Tage. 5. Die tatsächliche Gesamtdauer ist \(4+24=28\) Tage. Gegenüber \(20\) Tagen beträgt die Verzögerung \(8\) Tage.

Antwort

Die Fertigstellung verzögert sich um \(8\) Tage.
4120108
Drei Gärtner benötigen insgesamt \(12\,\text{h}\), um eine Parkanlage zu bepflanzen. a) Berechne die Dauer für vier Gärtner, wenn alle gleich schnell arbeiten und sich nicht gegenseitig behindern. b) Ein Planer behauptet: „Mit \(40\) Gärtnern sind wir in weniger als einer Stunde fertig.“ Erkläre, warum diese mathematische Modellvorhersage in der Realität problematisch sein kann.

Denkanstöße

- Welches Produkt bleibt bei einer idealisierten indirekt proportionalen Arbeitszuordnung konstant? - Welche Zeit sagt dieses Modell für \(40\) Personen voraus? - Welche Modellannahme wird bei sehr vielen Personen auf derselben Fläche wahrscheinlich verletzt?

Lösung

1. Unter dem Modell bleibt das Produkt aus Gärtnerzahl und Zeit konstant: \(3\cdot12=36\). 2. Für vier Gärtner ergibt sich \(36:4=9\,\text{h}\). 3. Für \(40\) Gärtner liefert das Modell \(36:40=0{,}9\,\text{h}=54\,\text{min}\). Rein mathematisch ist die Behauptung also richtig. 4. In der Realität können sich viele Personen gegenseitig behindern; außerdem entstehen Koordinations- und Wegezeiten. Dann ist die angenommene konstante, addierbare Leistung nicht mehr erfüllt.

Antwort

a) \(9\,\text{h}\) b) Das Modell ergibt \(54\,\text{min}\), kann bei so vielen Personen aber wegen gegenseitiger Behinderung und Koordinationsaufwand unzutreffend sein.
4120178
Vier Gärtner benötigen \(12\,\text{h}\), um die Hecken im Stadtpark zu schneiden. Alle arbeiten gleich schnell und behindern sich nicht gegenseitig. a) Wie lange benötigen sechs Gärtner für dieselbe Arbeit? b) Wie viele Gärtner werden benötigt, damit die Arbeit in \(4\,\text{h}\) erledigt ist? c) Begründe, warum die Zuordnung zwischen Gärtnerzahl und Zeit indirekt proportional ist.

Denkanstöße

- Welcher gesamte Arbeitsumfang steckt in den Angaben \(4\) Gärtner und \(12\,\text{h}\)? - Wie teilst du diesen Arbeitsumfang auf eine andere Gärtnerzahl auf? - Welche Rechenprobe zeigt direkt indirekte Proportionalität?

Lösung

1. Der gesamte Arbeitsumfang beträgt \(4\cdot12=48\) Personenstunden. 2. Für sechs Gärtner ergibt sich \(48:6=8\,\text{h}\). 3. Für \(4\,\text{h}\) werden \(48:4=12\) Gärtner benötigt. 4. Das Produkt aus Gärtnerzahl und Zeit bleibt konstant \(48\). Daher ist die Zuordnung indirekt proportional.

Antwort

a) \(8\,\text{h}\) b) \(12\) Gärtner c) indirekt proportional, weil das Produkt aus Gärtnerzahl und Zeit konstant bleibt
4120188
Untersuche die beiden Situationen hinsichtlich ihrer Zuordnungsart. Situation 1: Ein Auto verbraucht unter gleichbleibenden Bedingungen auf \(100\,\text{km}\) genau \(6\,\text{l}\) Benzin. Berechne den Verbrauch für \(250\,\text{km}\). Situation 2: Ein Futtervorrat reicht für \(10\) Pferde genau \(12\) Tage. Jedes Pferd verbraucht täglich gleich viel. Wie lange reicht der Vorrat nach dem Verkauf von \(2\) Pferden? Gib jeweils an, ob die Zuordnung proportional oder indirekt proportional ist, und zeige den Rechenweg.

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt in Situation 1 pro Kilometer konstant? - Welches Produkt bleibt in Situation 2 wegen des festen Vorrats konstant? - Wie viele Pferde sind nach dem Verkauf noch da?

Lösung

1. Situation 1 ist proportional. Der Verbrauch pro Kilometer beträgt \(6:100=0{,}06\,\text{l/km}\). Für \(250\,\text{km}\) ergibt sich \(250\cdot0{,}06=15\,\text{l}\). 2. Situation 2 ist indirekt proportional. Der feste Vorrat entspricht \(10\cdot12=120\) Pferdetagen. 3. Nach dem Verkauf bleiben \(8\) Pferde. Daher reicht der Vorrat \(120:8=15\) Tage.

Antwort

Situation 1: proportional; \(250\cdot\frac{6}{100}=15\,\text{l}\). Situation 2: indirekt proportional; \(10\cdot12=120\) Pferdetage und \(120:8=15\) Tage.
4120208
Ein Sportverein mischt für ein Sommerfest ein Erfrischungsgetränk. a) Für das feste Mischverhältnis werden \(2\,\text{l}\) Sirup mit \(10\,\text{l}\) Wasser gemischt. Wie viel Wasser benötigt man für \(5\,\text{l}\) Sirup? b) Unabhängig davon stehen \(12\,\text{l}\) fertiges Getränk bereit. Wie viele Gläser zu je \(0{,}3\,\text{l}\) lassen sich füllen? c) Begründe für a) und b) die jeweilige Zuordnungsart.

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt in a) als Verhältnis konstant? - Welche Gesamtmenge bleibt in b) fest? - Welches Produkt aus Füllmenge pro Glas und Glasanzahl ist in b) deshalb konstant?

Lösung

1. In a) bleibt das Mischverhältnis konstant. Daher ist die Zuordnung proportional. Pro Liter Sirup werden \(10:2=5\,\text{l}\) Wasser benötigt; für \(5\,\text{l}\) Sirup also \(25\,\text{l}\) Wasser. 2. In b) bleibt die Gesamtmenge \(12\,\text{l}\) konstant. Daher sind Füllmenge pro Glas und Glasanzahl indirekt proportional. Es gilt \(12:0{,}3=40\).

Antwort

a) \(25\,\text{l}\) Wasser b) \(40\) Gläser c) a) proportional, weil der Quotient aus Wasser- und Sirupmenge konstant bleibt; b) indirekt proportional, weil das Produkt aus Füllmenge pro Glas und Glasanzahl die feste Gesamtmenge \(12\,\text{l}\) ergibt.
4120218
Ein Landwirt hat für \(12\) Pferde einen Futtervorrat für genau \(20\) Tage. Jedes Pferd verbraucht pro Tag gleich viel Futter. Nach \(5\) Tagen verkauft der Landwirt \(3\) Pferde. Wie lange reicht der restliche Vorrat für die verbleibenden Pferde noch? Begründe die verwendete Zuordnungsart.

Denkanstöße

- Für wie viele Tage hätte der Restvorrat nach Tag \(5\) noch für \(12\) Pferde gereicht? - Welcher Produktwert in Pferdetagen beschreibt diesen Restvorrat? - Wie viele Pferde teilen sich diesen festen Rest anschließend?

Lösung

1. Nach \(5\) Tagen wäre der Restvorrat für die ursprünglichen \(12\) Pferde noch \(15\) Tage ausreichend. 2. Dieser Rest entspricht \(12\cdot15=180\) Pferdetagen. 3. Nach dem Verkauf bleiben \(9\) Pferde. Daher reicht der Vorrat \(180:9=20\) Tage. 4. Die Zuordnung ist indirekt proportional, weil bei festem Restvorrat das Produkt aus Pferdezahl und Tagen konstant bleibt.

Antwort

Der Restvorrat reicht noch \(20\) Tage. Die Zuordnung ist indirekt proportional, weil der feste Restvorrat \(180\) Pferdetagen entspricht und damit \(9\cdot20=180\) gilt.
4120275
Ein Gärtner hat eine Rolle Bindfaden. Wenn er daraus Stücke von jeweils \(1{,}60\,\text{m}\) Länge schneidet, erhält er genau \(25\) gleich lange Fäden. Wie viele Fäden könnte er aus derselben Rolle gewinnen, wenn er jeden Faden um \(60\,\text{cm}\) kürzer zuschneiden würde?

Denkanstöße

- Wie lang ist die gesamte Schnur auf der Rolle? - Achte darauf, dass du die Längenangaben in dieselbe Einheit umrechnest, bevor du rechnest. - Wie lang ist ein einzelner Faden nach der Kürzung? - Wenn du die Gesamtlänge und die Länge eines Stücks kennst, wie findest du die Anzahl heraus?

Lösung

1. Die Gesamtlänge des Bindfadens beträgt \(25\cdot1{,}60\,\text{m}=40\,\text{m}\). 2. Es gilt \(60\,\text{cm}=0{,}60\,\text{m}\). 3. Ein neuer Faden ist \(1{,}60\,\text{m}-0{,}60\,\text{m}=1{,}00\,\text{m}\) lang. 4. Daher lassen sich \(40\,\text{m}:1{,}00\,\text{m}=40\) Fäden schneiden.

Antwort

Er könnte \(40\) Fäden gewinnen.
4120318
Eine Pumpe füllt ein Wasserbecken. Bei einer Förderleistung von \(10\,\text{l/s}\) dauert der Vorgang genau \(60\,\text{min}\). Erhöht man die Leistung auf \(20\,\text{l/s}\), halbiert sich die Zeit auf \(30\,\text{min}\). a) Berechne die benötigte Zeit, wenn die Pumpe mit einer Leistung von \(15\,\text{l/s}\) arbeitet. b) Erkläre mithilfe eines konstanten Produkts, warum Förderleistung und Füllzeit indirekt proportional sind.

Denkanstöße

- Welche Gesamtwassermenge bleibt während des Vergleichs unverändert? - Welche Zeiteinheit solltest du verwenden, damit Förderleistung und Zeit zusammenpassen? - Welche Beziehung zwischen zwei Größen zeigt ein konstantes Produkt?

Lösung

1. Es gilt \(60\,\text{min}=3600\,\text{s}\). Damit beträgt das Beckenvolumen \(10\,\text{l/s}\cdot3600\,\text{s}=36\,000\,\text{l}\). 2. Bei einer Förderleistung von \(15\,\text{l/s}\) beträgt die Füllzeit \(36\,000\,\text{l}:15\,\text{l/s}=2400\,\text{s}=40\,\text{min}\). 3. Bei festem Beckenvolumen bleibt das Produkt aus Förderleistung und Füllzeit konstant, sofern dieselbe Zeiteinheit verwendet wird. Daher sind die Größen indirekt proportional.

Antwort

a) \(40\,\text{min}\) b) Das Produkt aus Förderleistung und Füllzeit ist bei festem Beckenvolumen konstant. Deshalb sind die Größen indirekt proportional.
4120328
Ein Landwirt hat einen Heuvorrat für seine Pferde. Im vereinfachten Modell frisst jedes Pferd pro Tag gleich viel Heu, und es geht kein Heu verloren. \(12\) Pferde kommen mit dem Vorrat \(20\) Tage lang aus. Würde er \(15\) Pferde halten, würde das Heu noch für \(16\) Tage reichen. a) Berechne das Produkt aus der Anzahl der Pferde und der Anzahl der Tage. Was gibt dieser Wert in diesem Sachkontext an? b) Der Landwirt überlegt: „Wenn ich \(80\) Pferde hätte, würde der Vorrat genau \(3\) Tage reichen.“ Überprüfe seine Rechnung. c) Nenne zwei Gründe, warum das vereinfachte Modell in der Realität ungenau sein kann.

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt im vereinfachten Modell insgesamt fest? - Wie kannst du die Aussage zu \(80\) Pferden mit dem konstanten Produkt prüfen? - Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das Produkt aus Pferdezahl und Vorratsdauer in der Realität tatsächlich konstant bleibt?

Lösung

1. Es gilt \(12\cdot20=240\) und \(15\cdot16=240\). Der Wert entspricht \(240\) Tagesrationen für ein Pferd; der Vorrat würde im Modell für ein Pferd \(240\) Tage reichen. 2. Für \(80\) Pferde ergibt sich \(240:80=3\). Die Rechnung ist im Modell der indirekten Proportionalität korrekt. 3. In der Realität können Pferde unterschiedlich viel Futter benötigen. Außerdem können beim Lagern oder Füttern Verluste entstehen. Beides verändert die angenommene konstante Gesamtzahl an Tagesrationen.

Antwort

a) Das Produkt beträgt \(240\). Es entspricht \(240\) Tagesrationen für ein Pferd. b) Die Rechnung ist im Modell korrekt, denn \(80\cdot3=240\). c) Zum Beispiel unterschiedlicher täglicher Futterbedarf und Verluste durch Verderb oder Verschütten.
4120338
Lukas liest ein Buch für die Schule. Wenn er jeden Tag \(20\,\text{Seiten}\) liest, benötigt er \(15\,\text{Tage}\). Liest er \(30\,\text{Seiten}\) pro Tag, ist er nach \(10\,\text{Tagen}\) fertig. a) Bestimme die Gesamtzahl der Seiten des Buches. b) Lukas möchte das Buch in nur \(4\,\text{Tagen}\) durchlesen. Berechne, wie viele Seiten er dafür pro Tag lesen müsste. c) Er überlegt: „Wenn ich die Lesegeschwindigkeit extrem steigere und \(600\,\text{Seiten}\) pro Tag schaffe, bin ich in einem halben Tag fertig. Also schaffe ich das Buch auch noch, wenn ich erst zwei Stunden vor der Abgabe damit anfange.“ Erläutere den mathematischen und inhaltlichen Fehler in dieser Überlegung.

Denkanstöße

- Wie viele Seiten hat das Buch insgesamt? - Wie viele Stunden hat ein ganzer Tag und wie viele Stunden hat ein halber Tag? - Kann man eine mathematische Regel unbegrenzt auf die menschliche Leistungsfähigkeit anwenden?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtzahl der Seiten: \(20 \cdot 15 = 300\) oder \(30 \cdot 10 = 300\). Das Buch hat \(300\,\text{Seiten}\). 2. Berechnung für \(4\,\text{Tage}\): \(300 : 4 = 75\,\text{Seiten}\) pro Tag. 3. Mathematische Analyse von c): Bei \(600\,\text{Seiten}\) pro Tag wäre er nach \(300 : 600 = 0{,}5\,\text{Tagen}\) fertig. Ein halber Tag entspricht \(12\,\text{Stunden}\). 4. Fehleraufdeckung: Zwei Stunden sind viel weniger als ein halber Tag (\(12\,\text{Stunden}\)). Zudem ist es inhaltlich unrealistisch, \(300\,\text{Seiten}\) in zwei Stunden konzentriert zu lesen und zu verstehen.

Antwort

a) Das Buch hat \(300\,\text{Seiten}\). b) Er müsste \(75\,\text{Seiten}\) pro Tag lesen. c) Mathematischer Fehler: Ein halber Tag sind \(12\,\text{Stunden}\), nicht \(2\,\text{Stunden}\). Er bräuchte bei \(600\,\text{Seiten}\) pro Tag also deutlich länger als er denkt. Inhaltlicher Fehler: Das Modell ignoriert die menschliche Belastungsgrenze; \(300\,\text{Seiten}\) in \(2\,\text{Stunden}\) zu lesen ist kaum möglich.
4120408
Eine Jugendgruppe mit \(25\) Personen hat Vorräte für eine \(12\)-tägige Wanderung eingepackt. Im vereinfachten Modell verbraucht jede Person pro Tag gleich viel von den Vorräten. Nach \(3\) Tagen schließen sich der Gruppe überraschend \(5\) weitere Personen an. Wie lange reichen die restlichen Vorräte für die nun vergrößerte Gruppe noch aus?

Denkanstöße

- Welche Gesamtmenge kannst du in „Personentagen“ ausdrücken? - Wie viel davon wurde in den ersten drei Tagen verbraucht? - Auf wie viele Personen muss der verbleibende Vorrat anschließend verteilt werden?

Lösung

1. Der Gesamtvorrat entspricht \(25\cdot12=300\) Personentagen. 2. In den ersten \(3\) Tagen werden \(25\cdot3=75\) Personentage verbraucht. 3. Es bleiben \(300-75=225\) Personentage. 4. Danach umfasst die Gruppe \(25+5=30\) Personen. 5. Die restlichen Vorräte reichen noch \(225:30=7{,}5\) Tage.

Antwort

Die restlichen Vorräte reichen noch \(7{,}5\) Tage.
4120618
Ein Team von \(4\) Handwerkern benötigt \(15\) Tage, um eine Gartenmauer zu bauen. Alle arbeiten gleich schnell, mit konstanter Leistung und ohne sich gegenseitig zu behindern. Nach \(6\) Tagen fällt ein Handwerker wegen Krankheit aus. Die restlichen Handwerker arbeiten im gleichen Tempo weiter. Bestimme die gesamte Bauzeit der Mauer vom ersten Tag an.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtarbeit kannst du in Personentagen ausdrücken? - Wie viele Personentage wurden in den ersten sechs Tagen bereits geleistet? - Auf wie viele Handwerker verteilt sich die verbleibende Arbeit? - Welche Zeit musst du zur Restzeit noch hinzurechnen?

Lösung

1. Die gesamte Arbeit entspricht \(4\cdot15=60\) Personentagen. 2. Nach \(6\) Tagen sind \(4\cdot6=24\) Personentage geleistet. 3. Es verbleiben \(60-24=36\) Personentage. 4. Danach arbeiten noch \(4-1=3\) Handwerker. 5. Für die Restarbeit benötigen sie \(36:3=12\) Tage. 6. Die gesamte Bauzeit beträgt \(6+12=18\) Tage.

Antwort

Die gesamte Bauzeit beträgt \(18\) Tage.
4120628
Eine Jugendgruppe von \(24\) Personen hat Vorräte für genau \(10\) Tage eingeplant. Im vereinfachten Modell verbraucht jede Person pro Tag gleich viel. Nach \(4\) Tagen müssen \(6\) Personen das Lager vorzeitig verlassen. Wie viele Tage länger als ursprünglich geplant reicht der Vorrat nun für die verbleibende Gruppe?

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtmenge kannst du in Personentagen ausdrücken? - Wie viel davon ist nach vier Tagen noch vorhanden? - Für wie viele Personen muss der Rest reichen? - Vergleiche die neue Restdauer mit der ursprünglich geplanten Restdauer.

Lösung

1. Der Gesamtvorrat entspricht \(24\cdot10=240\) Personentagen. 2. Nach \(4\) Tagen sind \(24\cdot4=96\) Personentage verbraucht. 3. Es bleiben \(240-96=144\) Personentage. 4. Danach sind noch \(24-6=18\) Personen im Lager. 5. Für diese Gruppe reicht der Rest \(144:18=8\) Tage. 6. Ursprünglich waren nach dem vierten Tag noch \(10-4=6\) Tage vorgesehen. 7. Der Vorrat reicht daher \(8-6=2\) Tage länger.

Antwort

Der Vorrat reicht \(2\) Tage länger als ursprünglich geplant.
4120638
Drei baugleiche Pumpen benötigen 8 Stunden, um ein Becken zu füllen. Nach 2 Stunden wird eine vierte, baugleiche Pumpe zusätzlich eingeschaltet. Gehe davon aus, dass jede Pumpe mit konstanter Leistung arbeitet und sich die Förderleistungen der gleichzeitig laufenden Pumpen addieren. Berechne, wie viele Stunden die Befüllung ab dem Zuschalten der vierten Pumpe noch dauert.

Denkanstöße

- Drücke den gesamten Förderaufwand als Produkt aus Pumpenzahl und Zeit aus. - Wie viel Förderaufwand wurde in den ersten 2 Stunden bereits geleistet? - Wie verteilt sich der verbleibende Förderaufwand auf vier Pumpen? - Achte darauf, dass nur nach der Zeit ab dem Zuschalten gefragt ist.

Lösung

1. Gesamtförderaufwand in Pumpenstunden berechnen: \(3 \cdot 8 = 24\,\text{Pumpenstunden}\). 2. In den ersten 2 Stunden geleisteten Förderaufwand bestimmen: \(3 \cdot 2 = 6\,\text{Pumpenstunden}\). 3. Verbleibenden Förderaufwand berechnen: \(24 - 6 = 18\,\text{Pumpenstunden}\). 4. Neue Anzahl der Pumpen feststellen: \(3 + 1 = 4\) Pumpen. 5. Restliche Dauer berechnen: \(18\,\text{Pumpenstunden} : 4\,\text{Pumpen} = 4{,}5\,\text{Stunden}\).

Antwort

Ab dem Zuschalten der vierten Pumpe dauert die Befüllung noch \(4{,}5\) Stunden (oder 4 Stunden und 30 Minuten).
4127628
Ein Team von \(8\) Waldarbeitern benötigt planmäßig \(15\) Tage für die Aufforstung eines Waldstücks. Alle Arbeiter arbeiten gleich schnell, mit konstanter Leistung und ohne sich gegenseitig zu behindern. Nach \(3\) Tagen gemeinsamer Arbeit erkranken \(2\) Personen und fallen für den Rest des Projekts aus. Wie viele Tage benötigen die verbleibenden Arbeiter noch, um das restliche Waldstück fertigzustellen?

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtarbeit kannst du in Personentagen ausdrücken? - Wie viel davon wurde in den ersten drei Tagen erledigt? - Auf wie viele Personen verteilt sich die verbleibende Arbeit?

Lösung

1. Der gesamte Arbeitsumfang beträgt \(8\cdot15=120\) Personentage. 2. In den ersten \(3\) Tagen werden \(8\cdot3=24\) Personentage geleistet. 3. Es bleiben \(120-24=96\) Personentage. 4. Danach arbeiten noch \(8-2=6\) Personen. 5. Für die Restarbeit benötigen sie \(96:6=16\) Tage.

Antwort

Die verbleibenden Arbeiter benötigen noch \(16\) Tage.
4133318
Ein Vorratsbehälter mit Wasser wird durch eine Pumpe mit einer konstanten Förderleistung von \(12\,\text{l/min}\) in genau \(45\,\text{Minuten}\) vollständig gefüllt. a) Wie lange dauert der Füllvorgang, wenn eine leistungsstärkere Pumpe mit einem Zufluss von \(18\,\text{l/min}\) eingesetzt wird? b) Um wie viele Minuten verkürzt sich die ursprüngliche Füllzeit, wenn der Zufluss durch eine zusätzliche Leitung um \(3\,\text{l/min}\) erhöht wird?

Denkanstöße

- Wie viel Liter Wasser passen insgesamt in den Behälter? - Wie verändert sich die Füllzeit, wenn pro Minute mehr Wasser in den Tank fließt? - Achte bei der zweiten Frage darauf, nach welchem Wert genau gefragt wird – nach der neuen Zeit oder nach der Ersparnis?

Lösung

1. Berechnung des Gesamtvolumens des Behälters: \(12\,\text{l/min} \cdot 45\,\text{min} = 540\,\text{l}\). 2. Berechnung der Zeit für \(18\,\text{l/min}\): \(540\,\text{l} : 18\,\text{l/min} = 30\,\text{min}\). 3. Berechnung des neuen Zuflusses für Teil b): \(12\,\text{l/min} + 3\,\text{l/min} = 15\,\text{l/min}\). 4. Berechnung der neuen Füllzeit: \(540\,\text{l} : 15\,\text{l/min} = 36\,\text{min}\). 5. Berechnung der Zeitdifferenz: \(45\,\text{min} - 36\,\text{min} = 9\,\text{min}\).

Antwort

a) Mit \(18\,\text{l/min}\) dauert der Füllvorgang \(30\,\text{Minuten}\). b) Die Füllzeit verkürzt sich um \(9\,\text{Minuten}\).
4133328
Bei einem Rechteck mit festem Flächeninhalt von \(72\,\text{cm}^2\) sind die Seitenlängen \(x\) und \(y\) indirekt proportional. a) Gib die Funktionsgleichung \(y=f(x)\) an, die \(y\) in Abhängigkeit von \(x\) beschreibt. b) Bestimme \(y\), wenn \(x=12\,\text{cm}\) ist. c) Die Seitenlänge \(x\) wird um \(20\,\%\) vergrößert. Um wie viel Prozent verringert sich dadurch \(y\), wenn der Flächeninhalt gleich bleibt?

Denkanstöße

- Welche Gleichung verbindet die beiden Seitenlängen mit dem festen Flächeninhalt? - Welcher Faktor beschreibt eine Vergrößerung um \(20\,\%\)? - Wie muss sich die andere Seitenlänge ändern, damit das Produkt unverändert bleibt?

Lösung

1. Wegen des festen Flächeninhalts gilt \(xy=72\,\text{cm}^2\). Daher ist \(f(x)=\frac{72}{x}\). 2. Für \(x=12\,\text{cm}\) gilt \(y=72:12=6\,\text{cm}\). 3. Nach einer Vergrößerung um \(20\,\%\) gilt \(x_{\text{neu}}=1{,}2x\). 4. Bei konstantem Produkt folgt \(y_{\text{neu}}=\frac{72}{1{,}2x}=\frac{5}{6}y\). 5. Die Abnahme beträgt \(1-\frac{5}{6}=\frac{1}{6}=16\frac{2}{3}\,\%\).

Antwort

a) \(f(x)=\frac{72}{x}\) b) \(y=6\,\text{cm}\) c) \(y\) verringert sich um \(16\frac{2}{3}\,\%\).
4133598
Untersuche die beiden folgenden Tabellen. Welche stellt eine indirekt proportionale Zuordnung dar? Begründe mathematisch und erkläre, warum die Beobachtung „wenn \(x\) größer wird, wird \(y\) kleiner“ allein nicht ausreicht. Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>5</td><td>8</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>120</td><td>60</td><td>40</td><td>24</td><td>15</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>120</td><td>60</td><td>30</td><td>15</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Rechne für beide Tabellen die Produkte der Wertepaare aus. Sind sie überall gleich? - Schau dir Tabelle B genau an: Was passiert mit \(y\), wenn \(x\) von 2 auf 4 verdoppelt wird? Passt das zum Verhalten bei \(x=1\) zu \(x=2\)? - Gibt es andere Zuordnungen, bei denen ein Wert sinkt, wenn der andere steigt, die aber keine indirekte Proportionalität sind?

Lösung

1. Für Tabelle A gilt \(1\cdot120=120\), \(2\cdot60=120\), \(3\cdot40=120\), \(5\cdot24=120\) und \(8\cdot15=120\). Das Produkt ist konstant, also ist Tabelle A indirekt proportional. 2. Für Tabelle B gilt zwar zunächst \(1\cdot120=120\) und \(2\cdot60=120\), aber \(3\cdot30=90\) und \(4\cdot15=60\). Die Produkte sind nicht konstant, also ist Tabelle B nicht indirekt proportional. 3. Dass die \(y\)-Werte in beiden Tabellen bei wachsenden positiven \(x\)-Werten kleiner werden, beweist keine indirekte Proportionalität. Entscheidend ist die konstante Produktgleichheit \(xy=a\).

Antwort

Nur Tabelle A ist indirekt proportional, da hier alle Produkte \(x\cdot y=120\) ergeben. Bei Tabelle B ändern sich die Produkte \(120, 120, 90, 60\). Die bloße Abnahme der \(y\)-Werte reicht nicht aus; entscheidend ist ein konstantes Produkt \(xy\).
4139948
Betrachte die folgenden zwei Datensätze für die Größen \(x\) und \(y\). Datensatz A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(20\)</td><td>\(12\)</td><td>\(6\)</td></tr> </table> Datensatz B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(7{,}5\)</td><td>\(12{,}5\)</td><td>\(25\)</td></tr> </table> 1. Untersuche beide Datensätze auf Produktgleichheit (\(x \cdot y\)) und Quotientengleichheit (\(\frac{y}{x}\)). 2. Entscheide begründet, welcher Datensatz eine indirekte Proportionalität darstellt. 3. Gib für diesen Datensatz die Funktionsgleichung an.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Produktgleichheit“ im Zusammenhang mit Zuordnungen? - Woran erkennt man eine direkte Proportionalität im Vergleich zu einer indirekten Proportionalität? - Rechne für jedes Paar in beiden Tabellen \(x \cdot y\) aus. Was fällt dir auf?

Lösung

1. Überprüfung Datensatz A: \(3 \cdot 20 = 60\), \(5 \cdot 12 = 60\), \(10 \cdot 6 = 60\). Die Produkte sind konstant. Quotienten: \(\frac{20}{3} \approx 6{,}67\), \(\frac{12}{5} = 2{,}4\). Nicht konstant. 2. Überprüfung Datensatz B: \(3 \cdot 7{,}5 = 22{,}5\), \(5 \cdot 12{,}5 = 62{,}5\). Produkte nicht konstant. Quotienten: \(\frac{7{,}5}{3} = 2{,}5\), \(\frac{12{,}5}{5} = 2{,}5\), \(\frac{25}{10} = 2{,}5\). Quotienten sind konstant. 3. Schlussfolgerung: Datensatz A ist produktgleich und somit eine indirekte Proportionalität. 4. Funktionsgleichung für A: \(y = \frac{60}{x}\).

Antwort

1. Datensatz A ist produktgleich mit \(x \cdot y = 60\). Datensatz B ist quotientengleich mit \(\frac{y}{x} = 2{,}5\). 2. Datensatz A stellt eine indirekte Proportionalität dar. 3. Die Funktionsgleichung lautet \(y = \frac{60}{x}\).
4140008
Eine Funktion \(f\) beschreibt eine indirekt proportionale Zuordnung. Es ist \(f(4)=9\). a) Bestimme \(f(12)\) mithilfe der Eigenschaft der indirekten Proportionalität, ohne zuerst \(a\) zu berechnen. Begründe dein Vorgehen. b) Berechne anschließend \(a\) und überprüfe damit dein Ergebnis aus a). c) Wie verändert sich der Funktionswert allgemein, wenn der \(x\)-Wert vervierfacht wird? Wie verändert er sich, wenn der \(x\)-Wert durch \(10\) geteilt wird?

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt bei einer indirekt proportionalen Zuordnung konstant? - Mit welchem Faktor ändert sich \(x\) von \(4\) auf \(12\), und wie muss sich der Partnerwert ändern? - Übertrage dieses Faktorprinzip auf die beiden Änderungen in Teil c.

Lösung

1. Von \(4\) auf \(12\) wird der \(x\)-Wert mit \(3\) multipliziert. Damit das Produkt \(x\cdot f(x)\) gleich bleibt, wird der Funktionswert durch \(3\) geteilt. Also ist \(f(12)=9:3=3\). 2. Es gilt \(a=4\cdot9=36\). Die Kontrolle liefert \(f(12)=\frac{36}{12}=3\). 3. Wird \(x\) vervierfacht, wird \(f(x)\) durch \(4\) geteilt. Wird \(x\) durch \(10\) geteilt, wird \(f(x)\) mit \(10\) multipliziert.

Antwort

a) \(f(12)=3\), weil der \(x\)-Wert mit \(3\) multipliziert wird und deshalb der Funktionswert für das konstante Produkt durch \(3\) geteilt werden muss. b) \(a=36\); Kontrolle: \(\frac{36}{12}=3\) c) Bei \(4x\) wird der Funktionswert geviertelt; bei \(x:10\) wird er verzehnfacht. In beiden Fällen bleibt \(x\cdot f(x)\) konstant.
4141898
Für die Renovierung eines Klassenzimmers ist ein fester Betrag von \(120\,\text{€}\) für Farbe eingeplant. Der Preis pro Liter Farbe bestimmt, wie viel Farbe die Klasse kaufen kann. a) Ergänze die folgende Tabelle für diese indirekt proportionale Zuordnung: <table> <tr><td>Preis pro Liter (in \(\text{€}\))</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td><td>\(12\)</td></tr> <tr><td>Menge der Farbe (in \(\text{l}\))</td><td>...</td><td>...</td><td>...</td><td>...</td><td>...</td></tr> </table> b) Bestimme die Funktionsgleichung der Zuordnung in der Form \(y=\frac{a}{x}\). Was gibt der Parameter \(a\) in diesem Sachkontext an?

Denkanstöße

- Welche Geldsumme bleibt in allen Fällen unverändert? - Wie erhältst du aus Budget und Literpreis die kaufbare Farbmenge? - Welche Bedeutung hat das konstante Produkt \(xy\) in diesem Kontext?

Lösung

1. Bei festem Budget erhält man die Farbmenge als Quotienten aus Budget und Literpreis: \(120:4=30\), \(120:6=20\), \(120:8=15\), \(120:10=12\), \(120:12=10\). 2. Für alle Wertepaare gilt \(xy=120\). Daher lautet die Funktionsgleichung \(y=\frac{120}{x}\). 3. Der Parameter \(a=120\) entspricht hier dem festen Gesamtbudget von \(120\,\text{€}\).

Antwort

a) \(30\,\text{l}\), \(20\,\text{l}\), \(15\,\text{l}\), \(12\,\text{l}\), \(10\,\text{l}\) b) \(y=\frac{120}{x}\); \(a=120\) steht für das feste Budget von \(120\,\text{€}\).
4141958
Untersuche die beiden folgenden Tabellen. Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(12\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td><td>\(2\)</td><td>?</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td></tr> </table> a) Welche Tabelle beschreibt eine indirekt proportionale Zuordnung? Begründe deine Entscheidung rechnerisch. b) Berechne den fehlenden Wert „?“ in der entsprechenden Tabelle.

Denkanstöße

- Welche Rechenoperation liefert bei indirekter Proportionalität für jedes Wertepaar denselben Wert? - Was unterscheidet Tabelle B rechnerisch von Tabelle A? - Wie kannst du mit dem konstanten Produkt den fehlenden Partnerwert bestimmen?

Lösung

1. In Tabelle A gilt für die vollständigen Paare \(1\cdot12=12\), \(2\cdot6=12\), \(3\cdot4=12\) und \(6\cdot2=12\). Das Produkt ist konstant, also ist Tabelle A indirekt proportional. 2. In Tabelle B sind die Produkte nicht konstant; dort ist stattdessen der Quotient \(y:x=2\) konstant. 3. In Tabelle A gilt \(8y=12\). Daher ist \(y=12:8=1{,}5\).

Antwort

a) Tabelle A ist indirekt proportional, weil für alle vollständigen Wertepaare \(xy=12\) gilt. b) Der fehlende Wert ist \(1{,}5\).
4141968
Bei einer indirekt proportionalen Zuordnung gehört zum Wert \(x=2{,}5\) der Wert \(y=16\). a) Berechne den Parameter \(a\). b) Erkläre ohne eine neue Produktberechnung, wie sich der \(y\)-Wert verändert, wenn der \(x\)-Wert vervierfacht wird. Welcher neue \(y\)-Wert ergibt sich daraus? c) Bestimme den \(x\)-Wert, für den \(y=10\) gilt.

Denkanstöße

- Welche feste Zahl erhältst du aus dem gegebenen Wertepaar? - Wie müssen sich die Faktoren von \(x\) und \(y\) bei konstantem Produkt zueinander verhalten? - Wie kannst du mit dem konstanten Produkt den Partnerwert zu \(y=10\) finden?

Lösung

1. Der Parameter ist das konstante Produkt: \(a=2{,}5\cdot16=40\). 2. Wird \(x\) mit dem Faktor \(4\) multipliziert, muss \(y\) durch \(4\) geteilt werden. Daher wird aus \(16\) der Wert \(4\). 3. Für \(y=10\) gilt \(10x=40\), also \(x=4\).

Antwort

a) \(a=40\) b) \(y\) wird geviertelt; der neue Wert ist \(4\). c) \(x=4\)
4241788
Ein Güterzug legt eine feste Strecke von \(180\,\text{km}\) zurück. Die Fahrzeit \(t\) (in Stunden) hängt von der Durchschnittsgeschwindigkeit \(v\) (in \(\text{km/h}\)) ab. 1. Stelle die Funktionsgleichung für die Fahrzeit \(t\) in Abhängigkeit von \(v\) auf. 2. Berechne die Fahrzeit für Durchschnittsgeschwindigkeiten von \(45\,\text{km/h}\), \(60\,\text{km/h}\) und \(90\,\text{km/h}\). 3. Angenommen, der Zug erhöht seine Geschwindigkeit um \(25\,\%\). Um wie viel Prozent verringert sich dadurch die benötigte Fahrzeit? Begründe deine Antwort durch eine Rechnung oder eine allgemeine Überlegung.

Denkanstöße

- Wie hängen Weg, Zeit und Geschwindigkeit zusammen? - Was passiert mit der Zeit, wenn der Zug schneller fährt? - Wenn eine Größe um \(25\,\%\) wächst, mit welcher Zahl musst du sie multiplizieren? - Versuche, die neue Fahrzeit als Bruchteil der alten Fahrzeit auszudrücken. - Kannst du ein konkretes Beispiel aus Aufgabenteil 2 nutzen, um die prozentuale Änderung zu prüfen?

Lösung

1. Die Fahrzeit berechnet sich aus Strecke durch Geschwindigkeit: \(t(v) = \frac{180}{v}\). 2. Einsetzen der Werte ergibt: \(t(45) = \frac{180}{45} = 4\,\text{h}\); \(t(60) = \frac{180}{60} = 3\,\text{h}\); \(t(90) = \frac{180}{90} = 2\,\text{h}\). 3. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit um \(25\,\%\) entspricht dem Faktor \(1{,}25\). Die neue Zeit ist \(t_{\text{neu}} = \frac{180}{1{,}25v} = \frac{1}{1{,}25} \cdot \frac{180}{v} = 0{,}8t_{\text{alt}}\). Da die neue Zeit nur noch \(80\,\%\) der ursprünglichen Zeit beträgt, hat sie sich um \(20\,\%\) verringert.

Antwort

1. \(t(v)=\frac{180}{v}\) 2. \(4\,\text{h}\), \(3\,\text{h}\) und \(2\,\text{h}\) 3. Die Fahrzeit verringert sich um \(20\,\%\), denn \(t_{\text{neu}}=\frac{t_{\text{alt}}}{1{,}25}=0{,}8t_{\text{alt}}\).
4241848
Ein großes Schwimmbecken soll mithilfe von Pumpen geleert werden. Die Zeit \(T\) in Stunden ist indirekt proportional zur Anzahl der eingesetzten Pumpen \(n\), sofern alle Pumpen die gleiche Förderleistung erbringen und sich ihre Förderleistungen addieren. Drei Pumpen benötigen genau \(16\,\text{h}\). 1) Bestimme den Parameter \(a\) und gib die Funktionsgleichung \(T(n)\) an. 2) Berechne die benötigte Zeit für \(2\), \(4\), \(6\) und \(8\) Pumpen. 3) Begründe ohne eine neue Rechnung: Wie verändert sich \(T\), wenn die Anzahl der Pumpen verdreifacht wird?

Denkanstöße

- Welche Größe bleibt beim Leeren desselben Beckens insgesamt fest? - Wie hängt der konstante Produktwert mit dem Zähler in \(T(n)=\frac{a}{n}\) zusammen? - Welcher Gegenfaktor gehört bei indirekter Proportionalität zu einer Verdreifachung?

Lösung

1. Das Produkt \(nT\) ist konstant. Daher ist \(a=3\cdot16=48\); im Kontext sind das \(48\) Pumpenstunden. Es gilt \(T(n)=\frac{48}{n}\). 2. Es ergibt sich \(T(2)=24\,\text{h}\), \(T(4)=12\,\text{h}\), \(T(6)=8\,\text{h}\) und \(T(8)=6\,\text{h}\). 3. Wird die Pumpenzahl verdreifacht, wird die benötigte Zeit wegen des konstanten Produkts gedrittelt.

Antwort

1) \(a=48\); \(T(n)=\frac{48}{n}\) 2) \(24\,\text{h}\), \(12\,\text{h}\), \(8\,\text{h}\), \(6\,\text{h}\) 3) Die Zeit wird auf ein Drittel des ursprünglichen Werts verkürzt, weil das Produkt aus Pumpenzahl und benötigter Zeit konstant bleibt.
4241868
Ein Vorrat an Heu reicht in einem Reitstall für \(p\) Pferde genau \(d\) Tage lang. a) Stelle eine Gleichung auf, mit der man berechnen kann, für wie viele Tage \(x\) der Vorrat reicht, wenn die Anzahl der Pferde auf \(n\) geändert wird. Gehe davon aus, dass jedes Pferd täglich die gleiche Menge frisst. b) Wie verändert sich die Anzahl der Tage \(x\), wenn die Pferdezahl auf die Hälfte der ursprünglichen Anzahl, also auf \(n=\frac{p}{2}\), verringert wird? Begründe deine Antwort mithilfe der indirekten Proportionalität.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtgröße steckt im Produkt aus Pferdezahl und Tagen? - Wie kannst du die Produktgleichheit für die alte und die neue Situation schreiben? - Welcher Gegenfaktor gehört bei indirekter Proportionalität zu einer Halbierung?

Lösung

1. Bei festem Vorrat bleibt das Produkt aus Pferdezahl und Tagen konstant. Daher gilt \(pd=nx\). 2. Aufgelöst nach \(x\) ergibt sich \(x=\frac{pd}{n}\). 3. Für \(n=\frac{p}{2}\) gilt \(x=\frac{pd}{p/2}=2d\). Bei halbierter Pferdezahl reicht der Vorrat doppelt so lange.

Antwort

a) \(pd=nx\), also \(x=\frac{pd}{n}\) b) Die Vorratsdauer verdoppelt sich auf \(2d\), weil bei indirekter Proportionalität zur Halbierung der Pferdezahl die Verdopplung der Dauer gehört.
4241898
Auf einer Baustelle benötigen \(6\) Fachkräfte genau \(10\) Tage, um eine bestimmte Mauer zu errichten. Es wird angenommen, dass alle Personen gleich schnell und mit konstanter Leistung arbeiten und sich nicht gegenseitig behindern. a) Berechne, wie viele Tage \(4\) Fachkräfte für dieselbe Arbeit benötigen würden. b) Wie viele Fachkräfte müssten insgesamt eingesetzt werden, wenn die Mauer bereits nach genau \(4\) Tagen fertiggestellt sein soll? c) Sei \(t(n)\) die benötigte Zeit in Tagen bei \(n\) Fachkräften. Stelle die Funktionsgleichung auf und gib an, welche positiven ganzzahligen Werte von \(n\) im Sachzusammenhang sinnvoll sind.

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtarbeit kannst du in Personentagen ausdrücken? - Wie findest du bei bekanntem Gesamtaufwand die Zeit für eine bestimmte Personenzahl? - Welche Gleichung verbindet allgemein Personenzahl \(n\) und Zeit \(t\), wenn ihr Produkt konstant bleibt?

Lösung

1. Der gesamte Arbeitsaufwand beträgt \(6\cdot10=60\) Personentage. 2. Für \(4\) Fachkräfte ergibt sich \(60:4=15\) Tage. 3. Für eine Fertigstellung in \(4\) Tagen werden \(60:4=15\) Fachkräfte benötigt. 4. Bei \(n\) Fachkräften gilt \(n\cdot t=60\), also \(t(n)=\frac{60}{n}\). Im Sachzusammenhang sind positive ganze Personenzahlen \(n=1,2,3,\ldots\) sinnvoll.

Antwort

a) \(15\) Tage b) Insgesamt \(15\) Fachkräfte c) \(t(n)=\frac{60}{n}\); sinnvoll sind positive ganze Personenzahlen \(n=1,2,3,\ldots\).
4241908
Ein Gewinn \(G\) wird gleichmäßig unter \(n\) Gewinnern aufgeteilt. Jede Person erhält den Betrag \(x\). a) Stelle eine Formel für den Betrag \(y\) auf, den jede Person erhält, wenn derselbe Gewinn \(G\) auf \(m\) Personen aufgeteilt wird. b) Die neue Personenzahl sei viermal so groß wie die ursprüngliche, also \(m=4n\). Untersuche mithilfe der Formel aus Teilaufgabe a), wie sich der Auszahlungsbetrag pro Person verändert.

Denkanstöße

- Wie hängen Gesamtgewinn, Personenzahl und Betrag pro Person zusammen? - Drücke zuerst den Gesamtgewinn mit den Größen \(n\) und \(x\) aus. - Setze anschließend für die neue Personenzahl \(m=4n\) in deine Formel ein und vereinfache.

Lösung

1. Aus der Ausgangssituation folgt für den Gesamtgewinn \(G=nx\). 2. Bei \(m\) Personen erhält jede Person \(y=\frac{G}{m}\). Mit \(G=nx\) ergibt sich \(y=\frac{nx}{m}\). 3. Für \(m=4n\) gilt \(y=\frac{nx}{4n}=\frac{x}{4}\). Der Auszahlungsbetrag pro Person sinkt somit auf ein Viertel des ursprünglichen Betrags.

Antwort

a) \(y=\frac{nx}{m}\) b) Für \(m=4n\) gilt \(y=\frac{x}{4}\). Der Betrag pro Person viertelt sich.
4262508
Ein rechteckiges Blumenbeet soll eine feste Fläche von \(18\,\text{m}^2\) haben. Die Länge \(x\) und die Breite \(y\) des Beets können dabei variiert werden. 1. Berechne die Breite \(y\), wenn die Länge des Beets \(x=4{,}5\,\text{m}\) beträgt. 2. Bestimme die Funktionsgleichung \(y=f(x)\), die die Breite \(y\) in Abhängigkeit von der Länge \(x\) angibt, und nenne die im Sachkontext sinnvolle Definitionsmenge innerhalb der rationalen Zahlen. 3. Welche geometrische Form hat der Graph im Sachkontext? 4. Überprüfe die Produktgleichheit für die Wertepaare \((2\mid9)\) und \((6\mid3)\), wobei alle Längen in Metern angegeben sind. Welche Bedeutung hat das Ergebnis im Sachkontext?

Denkanstöße

- Welche Gleichung verbindet Länge, Breite und festen Flächeninhalt? - Welche rationalen Werte sind für eine Seitenlänge im Sachkontext möglich? - Welche Graphform gehört zu \(y=\frac{a}{x}\) für positive Eingaben? - Welche Bedeutung hat das konstante Produkt aus Länge und Breite?

Lösung

1. Aus \(xy=18\,\text{m}^2\) folgt \(y=18:4{,}5=4\,\text{m}\). 2. Es gilt \(f(x)=\frac{18}{x}\). Im Sachkontext sind nur positive rationale Längen sinnvoll, also \(D_f=\{x\in\mathbb{Q}\mid x>0\}\). 3. Für \(x>0\) sieht man den Ast einer Hyperbel im I. Quadranten. 4. Es gilt \(2\,\text{m}\cdot9\,\text{m}=18\,\text{m}^2\) und \(6\,\text{m}\cdot3\,\text{m}=18\,\text{m}^2\). Das konstante Produkt ist die feste Beetfläche.

Antwort

1. \(4\,\text{m}\) 2. \(f(x)=\frac{18}{x}\), \(D_f=\{x\in\mathbb{Q}\mid x>0\}\) 3. Ein Hyperbelast im I. Quadranten 4. Beide Produkte sind \(18\,\text{m}^2\); das ist die feste Beetfläche.
4321808
Eine Wandergruppe plant eine Tour auf einem Wanderweg. Der abgebildete Graph zeigt die benötigte Zeit \(t\) in Stunden in Abhängigkeit von der durchschnittlichen Geschwindigkeit \(v\) in Kilometern pro Stunde. a) Lies aus dem Graphen die benötigte Zeit für \(v=2\,\text{km/h}\), \(v=3\,\text{km/h}\), \(v=4\,\text{km/h}\) und \(v=6\,\text{km/h}\) ab und trage sie in eine Tabelle ein. b) Überprüfe rechnerisch mithilfe der Produktgleichheit, ob es sich um eine indirekt proportionale Zuordnung handelt. Bestimme den Parameter \(a\) und seine Bedeutung im Sachkontext. c) Die Gruppe möchte die Wanderung in genau \(1{,}5\,\text{h}\) beenden. Berechne die dafür notwendige Durchschnittsgeschwindigkeit und überprüfe dein Ergebnis am Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 432180

Denkanstöße

- Welche Größe ist auf welcher Achse dargestellt? - Welches Produkt kannst du aus den abgelesenen Wertepaaren bilden? - Welche Bedeutung hat dieses konstante Produkt bei Geschwindigkeit und Fahrzeit für eine feste Strecke? - Wie kannst du aus Strecke und vorgegebener Zeit die benötigte Geschwindigkeit bestimmen?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(t(2)=6\,\text{h}\), \(t(3)=4\,\text{h}\), \(t(4)=3\,\text{h}\) und \(t(6)=2\,\text{h}\) ab. 2. Für alle vier Wertepaare gilt \(vt=12\). Daher ist die Zuordnung indirekt proportional und hat die Form \(t(v)=\frac{12}{v}\). Der Parameter \(a=12\) entspricht der festen Strecke von \(12\,\text{km}\). 3. Für \(t=1{,}5\,\text{h}\) gilt \(v=12:1{,}5=8\,\text{km/h}\). Der Punkt \((8\mid1{,}5)\) liegt auf dem Graphen.

Antwort

a) <table> <tr><td>\(v\) in \(\text{km/h}\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td><td>\(3\)</td><td>\(2\)</td></tr> </table> b) \(vt=12\), also indirekt proportional; \(a=12\) steht für die Strecke \(12\,\text{km}\). c) \(8\,\text{km/h}\); der Graph bestätigt den Punkt \((8\mid1{,}5)\).
4322278
Eine Gruppe von Freunden möchte ein gemeinsames Abschiedsgeschenk kaufen. Die Gesamtkosten des Geschenks werden gleichmäßig auf alle Personen aufgeteilt, die sich beteiligen. Der dargestellte Graph zeigt den Betrag \(y\) (in Euro), den jede Person zahlen muss, in Abhängigkeit von der Anzahl \(x\) der beteiligten Personen. a) Lies aus dem Graphen ab, wie viel Euro jede Person zahlen muss, wenn sich \(3\) Personen beteiligen, und wie viel, wenn sich \(6\) Personen beteiligen. b) Bestimme den Parameter \(a\) der zugehörigen Funktion \(f(x) = \frac{a}{x}\). Welche Bedeutung hat dieser Parameter im Sachkontext? c) Zeige mithilfe von zwei Wertepaaren \((x \mid y)\) aus dem Graphen die Produktgleichheit. Beschreibe mit eigenen Worten, wie sich der zu zahlende Betrag verändert, wenn sich die Anzahl der beteiligten Personen verdreifacht.
Abbildung zur Aufgabe 432227

Denkanstöße

- Schaue dir den Graphen genau an und suche die Werte auf den Achsen. - Wie hängen die Anzahl der Personen und der Betrag pro Person zusammen? Was passiert mit dem Gesamtpreis, wenn mehr Leute mitmachen? - Bei einer indirekt proportionalen Zuordnung ist das Produkt aus dem Ausgangswert und dem zugeordneten Wert immer konstant. - Überlege dir ein konkretes Beispiel aus dem Graphen: Wenn sich die Personenanzahl von 2 auf 6 erhöht, was passiert dann mit dem Betrag?

Lösung

1. Ablesen der Werte aus dem Graphen: Für \(x = 3\) Personen beträgt der zu zahlende Betrag \(y = 8\,\text{€}\). Für \(x = 6\) Personen beträgt der zu zahlende Betrag \(y = 4\,\text{€}\). 2. Bestimmung des Parameters \(a\): Da die Funktion die Form \(f(x) = \frac{a}{x}\) hat, gilt für jeden Punkt auf dem Graphen \(xy = a\). Mit dem Wertepaar \((3 \mid 8)\) ergibt sich: \(a = 3 \cdot 8 = 24\). Die Funktionsgleichung lautet somit \(f(x) = \frac{24}{x}\). Im Sachkontext stellt der Parameter \(a = 24\) die konstanten Gesamtkosten des Geschenks in Höhe von \(24\,\text{€}\) dar. 3. Nachweis der Produktgleichheit und Beschreibung der Veränderung: Für die Wertepaare \((3 \mid 8)\) und \((6 \mid 4)\) gilt: \(3 \cdot 8 = 24\) und \(6 \cdot 4 = 24\). Da das Produkt aus der Anzahl der Personen und dem Betrag pro Person immer konstant \(24\) ergibt, liegt Produktgleichheit vor. Wenn sich die Anzahl der beteiligten Personen verdreifacht, drittelt sich der zu zahlende Betrag für jede einzelne Person.

Antwort

a) Bei \(3\) Personen muss jede Person \(8\,\text{€}\) zahlen; bei \(6\) Personen muss jede Person \(4\,\text{€}\) zahlen. b) Der Parameter ist \(a = 24\). Er gibt die Gesamtkosten des Geschenks von \(24\,\text{€}\) an. c) Beispielsweise gilt für die Punkte \((3 \mid 8)\) und \((6 \mid 4)\): \(3 \cdot 8 = 24\) und \(6 \cdot 4 = 24\). Wenn sich die Personenanzahl verdreifacht, drittelt sich der zu zahlende Betrag.
4322348
Die Klasse 8b plant eine Wanderung über eine feste Gesamtstrecke. Der abgebildete Graph zeigt den Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Geschwindigkeit \(v\) in \(\text{km/h}\) und der benötigten Zeit \(t\) in Stunden. Zwei Schüler äußern sich zu dem Verlauf des Graphen: Paul: „Da der Graph von links oben nach rechts unten verläuft, handelt es sich um eine lineare Abnahme. Wenn wir doppelt so schnell wandern, sparen wir immer genau eine Stunde.“ Luisa: „Nein, das stimmt nicht. Der Graph gehört zu einer indirekten Proportionalität. Wenn wir doppelt so schnell wandern, halbiert sich die Zeit.“ Beurteile die Aussagen von Paul und Luisa. Begründe jeweils mathematisch, ob die Aussage wahr oder falsch ist.
Abbildung zur Aufgabe 432234

Denkanstöße

- Zerlege die beiden Aussagen in einzelne Behauptungen. - Prüfe, ob der Graph eine Gerade mit konstanter Steigung ist. - Vergleiche konkrete Wertepaare bei verdoppelter Geschwindigkeit. - Überprüfe die Produktgleichheit mit den markierten Punkten.

Lösung

1. Pauls Aussage ist falsch. Der Graph einer linearen Abnahme wäre eine Gerade mit konstanter negativer Steigung; der dargestellte Graph ist jedoch ein Hyperbelast. Außerdem ist die Zeitersparnis nicht konstant: Beim Wechsel von \(2\,\text{km/h}\) auf \(4\,\text{km/h}\) sinkt die Zeit von \(6\,\text{h}\) auf \(3\,\text{h}\), also um \(3\,\text{h}\). Beim Wechsel von \(3\,\text{km/h}\) auf \(6\,\text{km/h}\) sinkt sie von \(4\,\text{h}\) auf \(2\,\text{h}\), also um \(2\,\text{h}\). 2. Luisas Aussage ist richtig. Für die markierten Punkte gilt \(2 \cdot 6 = 12\), \(3 \cdot 4 = 12\), \(4 \cdot 3 = 12\) und \(6 \cdot 2 = 12\). Das Produkt aus Geschwindigkeit und Zeit ist konstant. Daher liegt eine indirekte Proportionalität vor, und bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit halbiert sich die Zeit.

Antwort

Paul: Die Aussage ist falsch, weil der Graph keine Gerade ist und die Zeitersparnis beim Verdoppeln der Geschwindigkeit nicht konstant ist. Luisa: Die Aussage ist richtig, weil stets \(v \cdot t = 12\) gilt und sich bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit die Zeit halbiert.
4331848
Drei verschiedene Rechtecke haben jeweils einen festen Flächeninhalt. Die Graphen \(p\), \(q\) und \(r\) zeigen den Zusammenhang zwischen der Länge \(x\) und der Breite \(y\) für diese drei Rechtecke. a) Bestimme für jeden Graphen den Flächeninhalt des jeweiligen Rechtecks. Wähle dazu jeweils einen gut ablesbaren Punkt auf dem Graphen. b) Ein viertes Rechteck hat einen Flächeninhalt von \(12\,\text{cm}^2\). Beschreibe, wo sein Graph im Vergleich zu \(p\), \(q\) und \(r\) liegen müsste.
Abbildung zur Aufgabe 433184

Denkanstöße

- Der Flächeninhalt eines Rechtecks berechnet sich mit \(A = x \cdot y\). - Suche auf jedem beschrifteten Graphen einen Punkt, der auf einem Gitterpunkt liegt. - Vergleiche die drei konstanten Produkte, um die Lage eines Graphen für \(12\,\text{cm}^2\) einzuordnen.

Lösung

1. Für den Graphen \(p\) ist der Punkt \(P(2 \mid 2)\) gut ablesbar. Daher gilt \(A = 2 \cdot 2 = 4\,\text{cm}^2\). 2. Für den Graphen \(q\) ist der Punkt \(Q(2 \mid 4)\) gut ablesbar. Daher gilt \(A = 2 \cdot 4 = 8\,\text{cm}^2\). 3. Für den Graphen \(r\) ist der Punkt \(R(4 \mid 4)\) gut ablesbar. Daher gilt \(A = 4 \cdot 4 = 16\,\text{cm}^2\). 4. Da \(12\,\text{cm}^2\) zwischen \(8\,\text{cm}^2\) und \(16\,\text{cm}^2\) liegt, müsste der vierte Graph zwischen \(q\) und \(r\) verlaufen.

Antwort

a) Graph \(p\): \(4\,\text{cm}^2\); Graph \(q\): \(8\,\text{cm}^2\); Graph \(r\): \(16\,\text{cm}^2\). b) Der Graph für \(12\,\text{cm}^2\) liegt zwischen \(q\) und \(r\).
4331888
In einem Lagerhaus reicht ein Vorrat an Hilfsgütern für eine Gruppe von \(10\) Personen genau \(12\) Tage lang. Im vereinfachten Modell verbraucht jede Person pro Tag gleich viel. Nach \(4\) Tagen verlassen \(2\) Personen die Gruppe. a) Für wie viele Tage reicht der verbleibende Vorrat nun für die restlichen Personen? b) Wie viele Tage konnte die Gruppe insgesamt einschließlich der ersten \(4\) Tage mit dem Vorrat versorgt werden?

Denkanstöße

- Welche feste Gesamtmenge kannst du in Personentagen ausdrücken? - Wie viel davon wurde in den ersten vier Tagen verbraucht? - Auf wie viele Personen verteilt sich der Rest anschließend? - Unterscheide zwischen zusätzlicher Restdauer und Gesamtdauer.

Lösung

1. Der Gesamtvorrat entspricht \(10\cdot12=120\) Personentagen. 2. In den ersten \(4\) Tagen werden \(10\cdot4=40\) Personentage verbraucht. 3. Es verbleiben \(120-40=80\) Personentage. 4. Nach dem Weggang bleiben \(10-2=8\) Personen. 5. Der Rest reicht für \(80:8=10\) weitere Tage. 6. Insgesamt reicht der Vorrat \(4+10=14\) Tage.

Antwort

a) Weitere \(10\) Tage b) Insgesamt \(14\) Tage
4331898
Ein Wasserbecken wird durch zwei identische Zuleitungen befüllt. Wenn beide Leitungen gleichzeitig offen sind, dauert es \(18\) Stunden, bis das Becken voll ist. Nachdem beide Leitungen bereits \(6\) Stunden lang gelaufen sind, muss eine der Leitungen wegen einer Reparatur abgeschaltet werden. Berechne, wie lange es ab diesem Zeitpunkt dauert, bis das Becken mit der verbleibenden Leitung vollständig gefüllt ist.

Denkanstöße

- Bestimme den gesamten Arbeitsaufwand in Leitungsstunden. - Berechne, wie viel Arbeit in den ersten \(6\) Stunden bereits geleistet wurde. - Teile die verbleibende Arbeit durch die Anzahl der noch arbeitenden Leitungen.

Lösung

1. Die vollständige Füllung entspricht \(2 \cdot 18 = 36\) Leitungsstunden. 2. In den ersten \(6\) Stunden werden \(2 \cdot 6 = 12\) Leitungsstunden geleistet. 3. Es verbleiben \(36-12 = 24\) Leitungsstunden. 4. Mit einer Leitung dauert die restliche Füllung \(24 : 1 = 24\) Stunden.

Antwort

Ab dem Zeitpunkt der Abschaltung dauert es noch \(24\) Stunden, bis das Becken voll ist.
4333118
Eine Jugendgruppe plant einen Wochenendausflug und möchte ein Selbstversorgerhaus mieten. Die Kosten pro Person (\(y\) in \(\text{€}\)) hängen davon ab, wie viele Teilnehmer (\(x\)) sich die Gesamtkosten teilen. Dieser Zusammenhang ist im folgenden Graphen dargestellt. a) Lies aus dem Graphen ab, wie hoch die Kosten pro Person sind, wenn 4 Personen mitfahren und wie hoch sie bei 5 Personen sind. b) Bestimme die Gesamtkosten für die Miete des Hauses. c) Berechne mithilfe der Gesamtkosten aus b), wie viele Personen mindestens mitfahren müssen, damit der Preis pro Person nicht mehr als \(8\,\text{€}\) beträgt.
Abbildung zur Aufgabe 433311

Denkanstöße

- Überlege dir, was ein Punkt auf der Kurve im Sachzusammenhang bedeutet. - Wenn sich mehrere Personen einen festen Betrag teilen, wie berechnest du diesen Gesamtbetrag aus den Einzelkosten? - Nutze für Teil c) die Gesamtkosten aus b) und formuliere eine Bedingung für Kosten von höchstens \(8\,\text{€}\) pro Person. - Bei der Frage nach der Mindestanzahl musst du bedenken, dass es keine halben Personen gibt.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man ab: Für \(x=4\) gilt \(y=25\,\text{€}\), für \(x=5\) gilt \(y=20\,\text{€}\). 2. Bei einer indirekt proportionalen Zuordnung ist das Produkt \(xy\) konstant. Hier gilt \(4\cdot25\,\text{€}=100\,\text{€}\) und ebenso \(5\cdot20\,\text{€}=100\,\text{€}\). Die Gesamtkosten betragen daher \(100\,\text{€}\), also ist der Parameter \(a=100\). 3. Für höchstens \(8\,\text{€}\) pro Person muss \(\frac{100}{x}\le8\) gelten. Daraus folgt \(x\ge12{,}5\). Da die Teilnehmerzahl ganzzahlig ist, müssen mindestens \(13\) Personen mitfahren.

Antwort

a) Bei 4 Personen: \(25\,\text{€}\); bei 5 Personen: \(20\,\text{€}\). b) Die Gesamtkosten betragen \(100\,\text{€}\). c) Es müssen mindestens \(13\) Personen mitfahren.
4333158
Die Abbildung zeigt die Graphen zweier Zuordnungen \(f\) und \(g\). a) Bestimme für den Graphen \(f\) die Funktionsgleichung einer indirekten Proportionalität der Form \(y=\frac{a}{x}\). Nutze dazu ein gut ablesbares Wertepaar. b) Überprüfe für den Graphen \(g\), ob es sich ebenfalls um eine indirekte Proportionalität handelt. Berechne dazu für die mit G1 bis G4 beschrifteten Punkte auf \(g\) jeweils das Produkt \(xy\) und begründe dein Ergebnis.
Abbildung zur Aufgabe 433315

Denkanstöße

- Welche Beziehung gilt zwischen einem Punkt \((x\mid y)\) auf \(y=\frac{a}{x}\) und dem Parameter \(a\)? - Notiere für jeden der vier markierten Punkte von \(g\) seine beiden Koordinaten. - Was muss für alle Produkte \(xy\) gelten, damit \(g\) indirekt proportional ist?

Lösung

1. Für \(f\) kann zum Beispiel der Punkt \((2\mid4)\) verwendet werden. Damit ist \(a=2\cdot4=8\) und \(f(x)=\frac{8}{x}\). 2. Für die Punkte auf \(g\) ergeben sich die Produkte \(1\cdot7=7\), \(2\cdot6=12\), \(4\cdot4=16\) und \(10\cdot2=20\). 3. Die Produkte sind nicht konstant. Daher ist \(g\) keine indirekte Proportionalität.

Antwort

a) \(f(x)=\frac{8}{x}\) b) Nein. Für G1 bis G4 erhält man die Produkte \(7\), \(12\), \(16\) und \(20\); sie sind nicht konstant.
5532948
Für eine feste Strecke von \(24\,\text{km}\) zeigt die Tabelle einige Geschwindigkeiten \(v\) und die dazugehörigen Fahrzeiten \(t\). <table> <tr><td>\(v\) in \(\text{km/h}\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td></tr> <tr><td>\(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(12\)</td><td>\(8\)</td><td>\(6\)</td><td>\(4\)</td><td>\(3\)</td></tr> </table> a) Zeige mit den Tabellenwerten, dass \(v\) und \(t\) indirekt proportional sind. Bestimme den Parameter \(a\) und stelle die Funktion \(t(v)\) auf. b) Beschreibe den Graphen für \(v>0\) so genau, dass seine Lage, Form und sein Verhalten zu den Koordinatenachsen eindeutig sind. Du kannst dazu auf Papier zusätzlich die fünf Tabellenpunkte eintragen und eine Skizze anfertigen. c) Erkläre am Funktionsterm, was mit der Fahrzeit geschieht, wenn die Geschwindigkeit verdoppelt wird, und warum negative Werte von \(v\) in diesem Sachmodell nicht verwendet werden.

Denkanstöße

- Welche Kombination der beiden Tabellenwerte bleibt bei indirekter Proportionalität konstant? - In welchem Quadranten muss der Graph liegen, wenn Geschwindigkeit und Fahrzeit positiv sind? - Wie verändert sich die Kurve, wenn \(v\) sehr klein positiv beziehungsweise deutlich größer wird? - Wie kannst du im Funktionsterm eine Verdopplung von \(v\) untersuchen?

Lösung

1. Für alle Tabellenpaare gilt \(vt=24\). Daher sind \(v\) und \(t\) indirekt proportional; \(a=24\,\text{km}\) und \(t(v)=\frac{24}{v}\). 2. Für \(v>0\) ist der Graph ein fallender Hyperbelast im I. Quadranten. Er verläuft durch \((2\mid12)\), \((3\mid8)\), \((4\mid6)\), \((6\mid4)\) und \((8\mid3)\). Für kleine positive \(v\) werden die Fahrzeiten sehr groß; bei größer werdendem \(v\) nähert sich der Graph der \(v\)-Achse an. Die \(t\)-Achse wird nicht erreicht, weil \(v=0\) nicht zulässig ist. 3. Es gilt \(t(2v)=\frac{24}{2v}=\frac{1}{2}t(v)\). Eine Verdopplung der Geschwindigkeit halbiert die Fahrzeit. Negative Werte sind für den Betrag einer Fahrgeschwindigkeit in diesem Sachmodell nicht sinnvoll.

Antwort

a) \(vt=24\), also \(a=24\,\text{km}\) und \(t(v)=\frac{24}{v}\) für \(v>0\). b) Der Graph ist ein fallender Hyperbelast im I. Quadranten durch die fünf Tabellenpunkte und nähert sich beiden Koordinatenachsen an, ohne sie zu schneiden. c) Eine Verdopplung von \(v\) halbiert \(t\); negative \(v\)-Werte gehören nicht zum Sachmodell.
5565468
Die Abbildung zeigt zwei Hyperbeln a) und b). Entscheide, welche der beiden Zuordnungen indirekt proportional ist. Begründe deine Entscheidung auf zwei Arten: 1. Vergleiche die Produkte \(xy\) der jeweils markierten Punkte. 2. Vergleiche die Lage der Asymptoten mit den Koordinatenachsen. Erkläre anschließend, warum eine verschobene Hyperbel zwar ähnlich aussehen kann, aber im Allgemeinen keine indirekt proportionale Zuordnung der Form \(y=\frac{a}{x}\) mehr beschreibt.
Abbildung zur Aufgabe 556546

Denkanstöße

- Lies zuerst die Koordinaten der markierten Punkte in beiden Bildern ab. - Welche Produkte erhältst du innerhalb jedes Bildes? - Welche Geraden spielen bei \(y=\frac{a}{x}\) die Rolle der Asymptoten? - Was verändert eine Verschiebung in \(x\)- oder \(y\)-Richtung an diesen beiden Eigenschaften?

Lösung

1. In Graph a) sind die markierten Punkte \((3\mid4)\) und \((6\mid2)\). Beide Produkte sind \(3\cdot4=12\) und \(6\cdot2=12\). In Graph b) sind die markierten Punkte \((2\mid4)\) und \((4\mid3)\); dort gilt \(2\cdot4=8\) und \(4\cdot3=12\). Das Produkt ist also nicht konstant. 2. Bei Graph a) sind die Koordinatenachsen selbst die Asymptoten \(x=0\) und \(y=0\), wie bei \(y=\frac{a}{x}\). Bei Graph b) sind die Asymptoten gegenüber den Achsen verschoben; sie liegen bei \(x=-2\) und \(y=1\). 3. Daher ist nur Graph a) indirekt proportional. Eine Verschiebung verändert den Term zu \(\frac{a}{x+b}+c\); dann ist das Produkt \(xy\) im Allgemeinen nicht mehr konstant.

Antwort

Nur Graph a) ist indirekt proportional. Dort ist \(xy=12\) für die markierten Punkte und die Koordinatenachsen sind die Asymptoten. Bei b) sind die Produkte verschieden und die Asymptoten auf \(x=-2\) und \(y=1\) verschoben. Eine verschobene Hyperbel hat im Allgemeinen die Form \(\frac{a}{x+b}+c\); dadurch ist das Produkt \(xy\) im Allgemeinen nicht konstant.
4120038
Eine Projektgruppe aus 4 Schülerinnen und Schülern möchte die Wände ihres Klassenzimmers streichen. Sie planen dafür insgesamt 5 Stunden ein. Nach 2 Stunden stellen sie fest, dass sie erst ein Viertel (\(\frac{1}{4}\)) der gesamten Wandfläche geschafft haben. Wie viele Personen müssten ab diesem Zeitpunkt insgesamt an dem Projekt arbeiten, damit sie genau nach den geplanten 5 Stunden fertig werden? Gehe davon aus, dass alle Personen gleich schnell arbeiten.

Denkanstöße

- Wie viel Arbeit ist nach 2 Stunden noch übrig? - Wie viel Zeit bleibt noch übrig, um den ursprünglichen Zeitplan einzuhalten? - Wie viel Fläche schafft die aktuelle Gruppe pro Stunde? - Wie viel Fläche müsste pro Stunde geschafft werden, um rechtzeitig fertig zu werden? - Wie muss sich die Anzahl der Personen ändern, um dieses neue Ziel zu erreichen?

Lösung

1. Bestimmung der Arbeitsrate der aktuellen Gruppe: 4 Personen schaffen \(\frac{1}{4}\) der Fläche in 2 Stunden. Das entspricht \(\frac{1}{8}\) der Fläche pro Stunde für 4 Personen. 2. Bestimmung der verbleibenden Arbeit: \(1 - \frac{1}{4} = \frac{3}{4}\) der Wandfläche. 3. Bestimmung der verbleibenden Zeit: \(5 - 2 = 3\,\text{Stunden}\). 4. Berechnung der benötigten Arbeitsrate: Um \(\frac{3}{4}\) Fläche in 3 Stunden zu schaffen, muss pro Stunde \(\frac{3}{4} : 3 = \frac{1}{4}\) der Fläche gestrichen werden. 5. Vergleich der Raten: Die benötigte Rate (\(\frac{1}{4}\) pro Stunde) ist doppelt so hoch wie die bisherige Rate der 4 Personen (\(\frac{1}{8}\) pro Stunde). 6. Berechnung der Personenzahl: Da die doppelte Rate benötigt wird, müssen doppelt so viele Personen arbeiten: \(4 \cdot 2 = 8\,\text{Personen}\).

Antwort

Es müssten ab diesem Zeitpunkt insgesamt 8 Personen an dem Projekt arbeiten.
4139958
Bei einer indirekt proportionalen Zuordnung führt eine Erhöhung des \(x\)-Wertes von \(2\) auf \(10\) dazu, dass sich der zugehörige \(y\)-Wert um \(8\) verringert. 1. Bestimme den Parameter \(a\). 2. Stelle die Funktionsgleichung auf. 3. Welcher \(y\)-Wert gehört zum \(x\)-Wert \(0{,}5\)?

Denkanstöße

- Wie kannst du beide unbekannten \(y\)-Werte mit demselben Parameter \(a\) ausdrücken? - Welche Beziehung zwischen diesen beiden \(y\)-Werten beschreibt die angegebene Verringerung? - Welche Form hat die Funktionsgleichung einer indirekt proportionalen Zuordnung?

Lösung

1. Für die beiden Werte gilt \(y_1=\frac{a}{2}\) und \(y_2=\frac{a}{10}\). 2. Da sich der \(y\)-Wert um \(8\) verringert, gilt \(\frac{a}{2}-\frac{a}{10}=8\). 3. Daraus folgt \(\frac{4a}{10}=8\), also \(a=20\). 4. Die Funktionsgleichung lautet \(y=\frac{20}{x}\). 5. Für \(x=0{,}5\) ergibt sich \(y=20:0{,}5=40\).

Antwort

1. \(a=20\) 2. \(y=\frac{20}{x}\) 3. \(y=40\)
5572568
Für eine indirekt proportionale Zuordnung gilt \(y=\frac{a}{x}\) mit \(a>0\). Ein positiver Ausgangswert \(x_1\) wird um \(p\,\%\) vergrößert, wobei \(p>0\). Der neue Wert heißt \(x_2\). a) Schreibe \(x_2\) als Vielfaches von \(x_1\). b) Zeige, dass für die zugehörigen Funktionswerte \(y_1=\frac{a}{x_1}\) und \(y_2=\frac{a}{x_2}\) gilt: \(y_2=\frac{100}{100+p}\,y_1\). c) Erkläre damit, warum eine Erhöhung von \(x\) um \(25\,\%\) nicht zu einer Verringerung von \(y\) um \(25\,\%\) führt. d) Überprüfe dein Ergebnis für \(a=120\) und \(x_1=8\).

Denkanstöße

- Welcher Multiplikationsfaktor beschreibt eine Erhöhung um \(p\,\%\)? - Setze diesen Ausdruck für \(x_2\) in \(y_2=\frac{a}{x_2}\) ein. - Versuche anschließend, \(\frac{a}{x_1}\) als zusammenhängenden Faktor wiederzuerkennen. - Vergleiche bei \(p=25\) den entstehenden Faktor mit \(1\), bevor du die prozentuale Abnahme bestimmst.

Lösung

1. Eine Erhöhung um \(p\,\%\) bedeutet \(x_2=\left(1+\frac{p}{100}\right)x_1=\frac{100+p}{100}x_1\). 2. Damit ist \(y_2=\frac{a}{x_2}=\frac{a}{\frac{100+p}{100}x_1}=\frac{100}{100+p}\frac{a}{x_1}=\frac{100}{100+p}y_1\). 3. Für \(p=25\) ist der Faktor \(\frac{100}{125}=\frac{4}{5}=0{,}8\). Der neue \(y\)-Wert beträgt also \(80\,\%\) des alten Werts und sinkt damit um \(20\,\%\), nicht um \(25\,\%\). 4. Bei \(a=120\) und \(x_1=8\) ist \(y_1=120:8=15\). Eine Erhöhung von \(8\) um \(25\,\%\) ergibt \(x_2=10\). Dann ist \(y_2=120:10=12\). Es gilt \(12=0{,}8\cdot15\), also bestätigt das Beispiel den Faktor \(0{,}8\).

Antwort

a) \(x_2=\frac{100+p}{100}x_1\) b) \(y_2=\frac{100}{100+p}y_1\) c) Bei \(25\,\%\) Erhöhung von \(x\) wird \(y\) mit \(0{,}8\) multipliziert und sinkt daher um \(20\,\%\). d) \(x_1=8\), \(y_1=15\), \(x_2=10\), \(y_2=12\); damit gilt \(y_2=0{,}8y_1\).

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