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Bei einem Gewinnspiel auf einem Schulfest wird eine quadratische Zielscheibe mit einer Seitenlänge von \(40\,\text{cm}\) verwendet. In diese Scheibe ist ein Kreis mit dem maximal möglichen Durchmesser eingezeichnet. Die Teilnehmer werfen \(500\) kleine, gleich schwere Kieselsteine gleichmäßig zufällig auf die Scheibe. Am Ende liegen \(392\) Steine innerhalb des Kreises und der Rest außerhalb des Kreises, aber noch innerhalb des Quadrats.
Bestimme aus diesem Ergebnis einen Näherungswert für die Kreiszahl \(\pi\).
Denkanstöße
- Wie hängen der Radius des Kreises und die Seitenlänge des Quadrats zusammen?
- Welchen Anteil der quadratischen Fläche nimmt der Kreis theoretisch ein?
- Kannst du das Verhältnis der Steine als Schätzung für das Verhältnis der Flächen ansehen?
- Wie kommst du von dem Flächenverhältnis auf den Wert von \(\pi\)?
Lösung
1. Bestimmung des Verhältnisses der Treffer im Kreis zur Gesamtzahl der Steine: \(\frac{392}{500} = 0{,}784\).
2. Aufstellen des theoretischen Flächenverhältnisses von Kreis zu Quadrat: Da der Kreisdurchmesser der Seitenlänge \(s\) entspricht, gilt \(A_{\text{Kreis}} = \pi \cdot r^2 = \pi \cdot (\frac{s}{2})^2 = \frac{\pi \cdot s^2}{4}\) und \(A_{\text{Quadrat}} = s^2\). Das Verhältnis ist \(\frac{A_{\text{Kreis}}}{A_{\text{Quadrat}}} = \frac{\pi}{4}\).
3. Gleichsetzen des experimentellen Verhältnisses mit dem theoretischen Verhältnis: \(\frac{\pi}{4} \approx 0{,}784\).
4. Berechnung von \(\pi\): \(\pi \approx 4 \cdot 0{,}784 = 3{,}136\).
Antwort
Der Näherungswert für \(\pi\) beträgt \(3{,}136\).
