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Ein Bogenschütze gibt bei einem Training \(6\) Schüsse auf eine Zielscheibe ab. Jeder Schuss trifft entweder „ins Goldene“ oder „nicht ins Goldene“.
Beschreibe für die folgenden Ereignisse jeweils das zugehörige Gegenereignis in Worten:
a) Alle Schüsse treffen ins Goldene.
b) Kein Schuss trifft ins Goldene.
c) Die ersten zwei Schüsse treffen ins Goldene.
d) Mindestens fünf Schüsse treffen ins Goldene.
Denkanstöße
- Überlege dir, welche Ergebnisse übrig bleiben, wenn man das beschriebene Ereignis aus der Menge aller Möglichkeiten entfernt.
- Wie lässt sich die logische Verneinung von Wörtern wie „alle“, „kein“ oder „mindestens“ am einfachsten ausdrücken?
- Stell dir vor, du müsstest beweisen, dass die Aussage des Ereignisses falsch ist. Was müsste dafür passieren?
Lösung
1. Definition des Gegenereignisses: Das Gegenereignis umfasst alle Ergebnisse des Ergebnisraums, die nicht zum ursprünglichen Ereignis gehören.
2. Teilaufgabe a): Das Gegenteil von „alle“ ist „nicht alle“, was bedeutet, dass mindestens ein Schuss das Ziel verfehlt. Ergebnis: Mindestens ein Schuss trifft nicht ins Goldene.
3. Teilaufgabe b): Das Gegenteil von „kein“ ist „mindestens einer“. Ergebnis: Mindestens ein Schuss trifft ins Goldene.
4. Teilaufgabe c): Das Ereignis verlangt Treffer bei Schuss \(1\) UND Schuss \(2\). Das Gegenereignis tritt ein, wenn dies nicht der Fall ist. Ergebnis: Mindestens einer der ersten zwei Schüsse trifft nicht ins Goldene.
5. Teilaufgabe d): „Mindestens \(5\)“ bedeutet \(5\) oder \(6\) Treffer. Die verbleibenden Möglichkeiten sind \(0, 1, 2, 3\) oder \(4\) Treffer. Ergebnis: Höchstens vier Schüsse treffen ins Goldene.
Antwort
a) Mindestens ein Schuss trifft nicht ins Goldene.
b) Mindestens ein Schuss trifft ins Goldene.
c) Mindestens einer der ersten zwei Schüsse trifft nicht ins Goldene.
d) Höchstens vier Schüsse treffen ins Goldene.
