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In einer Analyse eines Zeitungsartikels mit insgesamt \(400\) Buchstaben wurden die Häufigkeiten bestimmter Buchstaben ermittelt. Der Buchstabe „E“ trat \(72\)-mal auf, der Buchstabe „N“ \(40\)-mal und der Buchstabe „Q“ genau \(1\)-mal.
a) Berechne die relativen Häufigkeiten für das Auftreten der Buchstaben „E“, „N“ und „Q“ in diesem Textabschnitt. Gib die Ergebnisse in Prozent an.
b) In der deutschen Sprache beträgt die theoretische Wahrscheinlichkeit für den Buchstaben „E“ etwa \(17{,}4\,\%\). Vergleiche dein Ergebnis aus Teilaufgabe a) mit diesem Wert und nenne einen möglichen Grund für die Abweichung.
Denkanstöße
- Wie berechnet man den Anteil eines Wertes an einer Gesamtheit?
- Was ist der Unterschied zwischen einer absoluten Anzahl und einer relativen Angabe?
- Überlege, ob ein kurzer Textabschnitt immer exakt den Durchschnitt der gesamten Sprache widerspiegeln muss.
Lösung
1. Berechnung der relativen Häufigkeiten:
\(h(E) = \frac{72}{400} = 0{,}18 = 18\,\%\)
\(h(N) = \frac{40}{400} = 0{,}10 = 10\,\%\)
\(h(Q) = \frac{1}{400} = 0{,}0025 = 0{,}25\,\%\)
2. Vergleich und Begründung:
Die berechnete relative Häufigkeit von \(18\,\%\) liegt nah an der theoretischen Wahrscheinlichkeit von \(17{,}4\,\%\). Abweichungen entstehen durch den Zufall bei kleinen Stichproben (hier nur \(400\) Buchstaben) oder durch die spezifische Wortwahl des Textes.
Antwort
a) Die relativen Häufigkeiten sind: \(h(E) = 18\,\%\), \(h(N) = 10\,\%\) und \(h(Q) = 0{,}25\,\%\).
b) Der Wert \(18\,\%\) weicht leicht von \(17{,}4\,\%\) ab. Gründe sind die geringe Stichprobengröße oder die spezifische Themenwahl des Artikels.
