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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Empirisches Gesetz der großen Zahlen

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Ein Computerprogramm simuliert das Ziehen einer Kugel aus einer Urne, in der sich zehn durchnummerierte Kugeln von \(1\) bis \(10\) befinden. Nach jedem Zug wird die Kugel wieder zurückgelegt. In der folgenden Tabelle ist festgehalten, wie oft die Zahl „7“ bei einer unterschiedlichen Anzahl von Versuchen gezogen wurde. <table> <tr><td>Anzahl der Versuche \(n\)</td><td>\(100\)</td><td>\(1\,000\)</td><td>\(10\,000\)</td><td>\(100\,000\)</td></tr> <tr><td>Häufigkeit der „7“</td><td>\(13\)</td><td>\(92\)</td><td>\(1\,045\)</td><td>\(9\,982\)</td></tr> </table> a) Berechne für jede Versuchsreihe die relative Häufigkeit des Ergebnisses „7“. b) Bestimme die theoretische Wahrscheinlichkeit für das Ziehen der „7“. c) Vergleiche die relativen Häufigkeiten mit der theoretischen Wahrscheinlichkeit. Erkläre, welche Beobachtung man hinsichtlich des empirischen Gesetzes der großen Zahlen machen kann.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Anteil eines Ergebnisses an der Gesamtzahl der Versuche? - Was bedeutet es für die Wahrscheinlichkeit, wenn alle Zahlen von 1 bis 10 die gleiche Chance haben? - Schau dir an, wie sich der Abstand zwischen deinem berechneten Wert und dem theoretischen Wert verändert, wenn die Anzahl der Versuche größer wird.

Lösung

1. Berechnung der relativen Häufigkeiten \(h_n\): - Für \(n = 100\): \(h_{100} = \frac{13}{100} = 0{,}13\) - Für \(n = 1\,000\): \(h_{1\,000} = \frac{92}{1\,000} = 0{,}092\) - Für \(n = 10\,000\): \(h_{10\,000} = \frac{1\,045}{10\,000} = 0{,}1045\) - Für \(n = 100\,000\): \(h_{100\,000} = \frac{9\,982}{100\,000} = 0{,}09982\) 2. Bestimmung der theoretischen Wahrscheinlichkeit \(P\): Da es \(10\) gleich wahrscheinliche Ergebnisse gibt, gilt \(P(\text{„7“}) = \frac{1}{10} = 0{,}1\). 3. Vergleich und Interpretation: Die Abweichungen betragen \(|0{,}13 - 0{,}1| = 0{,}03\); \(|0{,}092 - 0{,}1| = 0{,}008\); \(|0{,}1045 - 0{,}1| = 0{,}0045\) und \(|0{,}09982 - 0{,}1| = 0{,}00018\). Mit zunehmender Anzahl der Versuche \(n\) stabilisieren sich die relativen Häufigkeiten in den dargestellten Versuchsreihen zunehmend um die theoretische Wahrscheinlichkeit von \(0{,}1\). Dies veranschaulicht das empirische Gesetz der großen Zahlen.

Antwort

a) Die relativen Häufigkeiten sind \(0{,}13\); \(0{,}092\); \(0{,}1045\) und \(0{,}09982\). b) Die theoretische Wahrscheinlichkeit beträgt \(P = 0{,}1\). c) Mit steigender Versuchsanzahl liegen die relativen Häufigkeiten in den dargestellten Versuchsreihen zunehmend nahe bei \(0{,}1\). Dies veranschaulicht das empirische Gesetz der großen Zahlen, wonach sich die relative Häufigkeit bei häufiger Durchführung eines Zufallsexperiments um die theoretische Wahrscheinlichkeit stabilisiert.
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Lukas wirft eine faire Münze fünfmal hintereinander, und jedes Mal zeigt die Münze „Wappen“. Er ist fest davon überzeugt: „Beim sechsten Wurf ist die Wahrscheinlichkeit für ‚Zahl‘ viel höher als \(50\,\%\), weil sich das Ergebnis auf Dauer ausgleichen muss.“ Beurteile, ob Lukas mit seiner Einschätzung recht hat, und begründe deine Antwort mithilfe mathematischer Fachbegriffe.

Denkanstöße

- Hat die Münze ein Gedächtnis und weiß, was vorher geworfen wurde? - Was bedeutet es, wenn Ergebnisse „unabhängig“ voneinander sind? - Unterscheide zwischen der Erwartung für eine lange Serie und der Wahrscheinlichkeit für einen einzelnen, nächsten Wurf.

Lösung

1. Identifikation der Unabhängigkeit: Die einzelnen Münzwürfe sind unabhängig voneinander, da das Ergebnis eines Wurfs keinen Einfluss auf die folgenden Würfe hat. 2. Bestimmung der Wahrscheinlichkeit: Die theoretische Wahrscheinlichkeit für „Zahl“ bleibt bei jedem einzelnen Wurf konstant bei \(P(\text{Zahl}) = 0{,}5\) bzw. \(50\,\%\). 3. Einordnung des Gesetzes der großen Zahlen: Dieses Gesetz besagt lediglich, dass sich die relative Häufigkeit bei einer sehr hohen Anzahl von Versuchen der theoretischen Wahrscheinlichkeit annähert. Es gibt jedoch kein „Gedächtnis“ des Zufalls, das kurzfristige Abweichungen durch entgegengesetzte Ergebnisse „korrigiert“. 4. Fazit: Lukas hat nicht recht; die Wahrscheinlichkeit für „Zahl“ ist beim sechsten Wurf genauso groß wie bei den vorherigen Würfen.

Antwort

Lukas hat nicht recht. Die Wahrscheinlichkeit für „Zahl“ bleibt bei genau \(50\,\%\), da die einzelnen Münzwürfe voneinander unabhängig sind.
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Drei Arbeitsgruppen einer Klasse untersuchen die Häufigkeit des Buchstabens „S“ in verschiedenen deutschen Texten, um die Wahrscheinlichkeit für diesen Buchstaben zu schätzen. - Gruppe A untersucht \(50\) Buchstaben und zählt \(2\)-mal das „S“. - Gruppe B untersucht \(500\) Buchstaben und zählt \(36\)-mal das „S“. - Gruppe C führt die Ergebnisse der gesamten Klasse zusammen: In insgesamt \(5\,000\) Buchstaben wurde das „S“ \(310\)-mal gefunden. a) Bestimme für jede der drei Gruppen die relative Häufigkeit des Buchstabens „S“. b) Welcher der drei Werte liefert vermutlich die beste Schätzung für die tatsächliche Wahrscheinlichkeit von „S“ in der deutschen Sprache? Begründe deine Entscheidung unter Verwendung eines statistischen Fachbegriffs.

Denkanstöße

- Vergleiche die Anzahl der untersuchten Buchstaben in den drei Gruppen. - Gibt es eine Regel, die besagt, was bei einer sehr großen Anzahl an Beobachtungen passiert? - Welcher Wert wirkt „stabiler“ gegenüber einzelnen Ausreißern?

Lösung

1. Berechnung der relativen Häufigkeiten: Gruppe A: \(h_A(S) = \frac{2}{50} = 0{,}04 = 4\,\%\) Gruppe B: \(h_B(S) = \frac{36}{500} = 0{,}072 = 7{,}2\,\%\) Gruppe C: \(h_C(S) = \frac{310}{5\,000} = 0{,}062 = 6{,}2\,\%\) 2. Bewertung der Schätzung: Der Wert von Gruppe C (\(6{,}2\,\%\)) ist die beste Schätzung. 3. Begründung: Gemäß dem Gesetz der großen Zahlen stabilisieren sich die relativen Häufigkeiten mit zunehmender Anzahl der Versuche (hier: Anzahl der untersuchten Buchstaben) und nähern sich der theoretischen Wahrscheinlichkeit an. Da Gruppe C die größte Stichprobe hat, ist ihr Ergebnis am zuverlässigsten.

Antwort

a) Die relativen Häufigkeiten sind: Gruppe A: \(4\,\%\), Gruppe B: \(7{,}2\,\%\), Gruppe C: \(6{,}2\,\%\). b) Die beste Schätzung liefert Gruppe C, da nach dem Gesetz der großen Zahlen die relative Häufigkeit bei größeren Stichproben genauer an die wahre Wahrscheinlichkeit herankommt.
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Zwei Schulklassen untersuchen, ob eine Münze fair ist. Klasse 8a wirft die Münze \(250\)-mal und zählt \(140\)-mal „Zahl“. Klasse 8b führt das Experiment mit \(2\,500\) Würfen durch und zählt \(1\,280\)-mal „Zahl“. a) Berechne für beide Klassen die relative Häufigkeit für das Ergebnis „Zahl“. b) Bei einer fairen Münze beträgt die Wahrscheinlichkeit für „Zahl“ genau \(50\,\%\). Begründe unter Verwendung des empirischen Gesetzes der großen Zahlen, welches der beiden Ergebnisse eine verlässlichere Aussage über die Fairness der Münze zulässt.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Zufallseinfluss, wenn man ein Experiment sehr oft wiederholt? - Vergleiche die Anzahl der Durchführungen in beiden Klassen. - Welche Klasse hat ein Ergebnis, das näher am Erwartungswert einer fairen Münze liegt?

Lösung

1. Berechnung der relativen Häufigkeiten: - Klasse 8a: \(h_{8a} = \frac{140}{250} = 0{,}56\) - Klasse 8b: \(h_{8b} = \frac{1\,280}{2\,500} = 0{,}512\) 2. Anwendung des Gesetzes der großen Zahlen: Das Gesetz besagt, dass sich die relative Häufigkeit bei wachsender Versuchszahl typischerweise um die theoretische Wahrscheinlichkeit stabilisiert. Eine bei jeder Vergrößerung der Versuchszahl monotone Annäherung ist nicht garantiert. 3. Bewertung der Zuverlässigkeit: Da die Klasse 8b die zehnfache Anzahl an Versuchen durchgeführt hat (\(2\,500\) gegenüber \(250\)), ist ihre relative Häufigkeit (\(0{,}512\)) eine deutlich präzisere Schätzung für die wahre Wahrscheinlichkeit als die der Klasse 8a (\(0{,}56\)). Schwankungen fallen bei großen Versuchsreihen weniger stark ins Gewicht.

Antwort

a) Die relativen Häufigkeiten sind \(0{,}56\) für Klasse 8a und \(0{,}512\) für Klasse 8b. b) Das Ergebnis der Klasse 8b ist verlässlicher. Nach dem empirischen Gesetz der großen Zahlen stabilisieren sich relative Häufigkeiten bei einer größeren Anzahl von Versuchen (hier \(2\,500\) vs. \(250\)) stärker um den theoretischen Wert. Ein Ergebnis nahe \(0{,}5\) bei sehr vielen Versuchen deutet eher auf eine faire Münze hin als eine Abweichung bei wenigen Versuchen.
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Ein fairer sechsseitiger Würfel wird \(600\)-mal geworfen. Die Augenzahl „6“ tritt dabei insgesamt \(85\)-mal auf. a) Berechne die relative Häufigkeit des Ergebnisses „6“ für diese Versuchsreihe. b) Eine Schülerin behauptet: „Da die theoretische Wahrscheinlichkeit für eine Sechs \(\frac{1}{6}\) beträgt, muss in den nächsten \(600\) Würfen die Sechs häufiger als im Durchschnitt (also öfter als \(100\)-mal) vorkommen, damit die Statistik wieder stimmt.“ Erkläre, warum diese Überlegung ein falsches Verständnis des empirischen Gesetzes der großen Zahlen widerspiegelt.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die relative Häufigkeit aus der Anzahl der Treffer und der Gesamtzahl? - Ändert sich die Gewinnchance an einem Spielautomaten oder bei einem Würfel, nur weil man vorher Pech hatte? - Was passiert mit dem Anteil der bisherigen Würfe an der Gesamtzahl, wenn man immer mehr Würfe hinzufügt?

Lösung

1. Berechnung der relativen Häufigkeit: Die relative Häufigkeit ist \(\frac{85}{600} \approx 0{,}1417\) (oder ca. \(14{,}17\,\%\)). 2. Vergleich mit der theoretischen Wahrscheinlichkeit: Da \(P(\text{Sechs}) = \frac{1}{6} \approx 0{,}1667\) (ca. \(16{,}67\,\%\)) ist, liegt die beobachtete relative Häufigkeit unter der theoretischen Wahrscheinlichkeit. 3. Analyse der Fehlvorstellung: Das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass sich die relative Häufigkeit stabilisiert, wenn die Gesamtzahl der Versuche gegen unendlich geht. Es besagt nicht, dass ein „Defizit“ in einer endlichen Versuchsserie aktiv ausgeglichen werden muss. 4. Schlussfolgerung: Jeder Wurf ist ein neues Laplace-Experiment mit der Wahrscheinlichkeit \(\frac{1}{6}\). Die zukünftigen Ergebnisse werden durch die vergangenen \(600\) Würfe nicht beeinflusst.

Antwort

a) Die relative Häufigkeit beträgt \(\frac{85}{600} \approx 0{,}1417\). b) Die Überlegung ist falsch, da der Würfel kein Gedächtnis besitzt. Das Gesetz der großen Zahlen besagt nur, dass sich die relative Häufigkeit bei vielen unabhängigen Würfen typischerweise um die theoretische Wahrscheinlichkeit stabilisiert, nicht dass ein Defizit durch künftige Ergebnisse aktiv ausgeglichen wird.
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In einer Qualitätskontrolle werden drei Maschinen (A, B und C) geprüft, die Bauteile herstellen. Jede Maschine sollte eine Ausschussquote (Wahrscheinlichkeit für ein defektes Bauteil) von genau \(5\,\%\) haben. Die Kontrolle liefert folgende Daten: - Maschine A: \(12\) defekte Teile bei \(200\) geprüften Bauteilen. - Maschine B: \(105\) defekte Teile bei \(2\,000\) geprüften Bauteilen. - Maschine C: \(1\,160\) defekte Teile bei \(20\,000\) geprüften Bauteilen. a) Bestimme für jede Maschine die relative Häufigkeit der defekten Teile. b) Welche Maschine liefert anhand der Daten den stärksten Hinweis darauf, dass ihre Ausschussquote von \(P = 0{,}05\) abweicht? Begründe deine Einschätzung mithilfe des empirischen Gesetzes der großen Zahlen.

Denkanstöße

- Berechne zuerst, wie groß der Anteil der defekten Teile bei jeder Maschine ist. - Überlege dir: Wenn man sehr viele Teile prüft, sollte das Ergebnis dann näher am Zielwert liegen oder weiter weg? - Welche Maschine zeigt trotz einer sehr großen Anzahl an Prüfungen eine deutliche Abweichung?

Lösung

1. Berechnung der relativen Häufigkeiten \(h\): - Maschine A: \(h_A = \frac{12}{200} = 0{,}06\) - Maschine B: \(h_B = \frac{105}{2\,000} = 0{,}0525\) - Maschine C: \(h_C = \frac{1\,160}{20\,000} = 0{,}058\) 2. Abweichungen vom Sollwert \(0{,}05\): - Maschine A: \(0{,}01\) - Maschine B: \(0{,}0025\) - Maschine C: \(0{,}008\) 3. Mit wachsender Zahl geprüfter Bauteile werden zufällige Schwankungen der relativen Häufigkeit normalerweise kleiner. Die Abweichung von Maschine A beruht nur auf \(200\) Prüfungen, während Maschine C trotz \(20\,000\) Prüfungen noch deutlich über \(0{,}05\) liegt. 4. Daher liefern die Daten bei Maschine C den stärksten Hinweis auf eine abweichende Ausschussquote. Die Beobachtung ist jedoch kein mathematischer Beweis dafür, dass die Maschine fehlerhaft arbeitet.

Antwort

a) Maschine A: \(0{,}06\); Maschine B: \(0{,}0525\); Maschine C: \(0{,}058\). b) Maschine C liefert den stärksten Hinweis auf eine abweichende Ausschussquote, weil die relative Häufigkeit trotz der sehr großen Stichprobe deutlich über \(0{,}05\) liegt. Aus den Daten allein folgt aber kein sicherer Beweis.
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In einem blickdichten Beutel befinden sich insgesamt 10 Kugeln in den Farben Schwarz und Weiß. Um die genaue Zusammensetzung zu schätzen, wird ein Experiment durchgeführt: Es wird 200-mal eine Kugel gezogen, die Farbe notiert und die Kugel wieder zurückgelegt. Das Ergebnis ist: 124-mal Schwarz und 76-mal Weiß. a) Schätze basierend auf diesem Ergebnis, wie viele schwarze Kugeln sich im Beutel befinden. Begründe deine Schätzung. b) Angenommen, es befinden sich tatsächlich 6 schwarze und 4 weiße Kugeln im Beutel. Wie groß ist bei zweimaligem Ziehen mit Zurücklegen die theoretische Wahrscheinlichkeit, genau eine schwarze und eine weiße Kugel zu erhalten?

Denkanstöße

- Wie berechnet man die relative Häufigkeit aus den gegebenen Versuchszahlen? - Was sagt das Gesetz der großen Zahlen über den Zusammenhang zwischen Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit aus? - Denke bei der Wahrscheinlichkeit für zwei Ziehungen an beide möglichen Reihenfolgen.

Lösung

1. Schätzung der Anzahl: Die relative Häufigkeit für Schwarz beträgt \(h(\text{schwarz}) = \frac{124}{200} = 0{,}62\). Da insgesamt 10 Kugeln im Beutel sind, schätzt man die Anzahl durch \(10 \cdot 0{,}62 = 6{,}2\). Da es nur ganze Kugeln gibt, ist die Schätzung 6 schwarze Kugeln. 2. Begründung: Nach dem Gesetz der großen Zahlen nähert sich die relative Häufigkeit bei vielen Versuchen der theoretischen Wahrscheinlichkeit an. 3. Theoretische Wahrscheinlichkeit für b): Gegeben sind \(P(\text{s}) = \frac{6}{10} = 0{,}6\) und \(P(\text{w}) = \frac{4}{10} = 0{,}4\). Das Ereignis „genau eine schwarze und eine weiße Kugel“ umfasst die Ergebnisse (\(\text{s}\), \(\text{w}\)) und (\(\text{w}\), \(\text{s}\)). \(P(E) = P(\text{s}, \text{w}) + P(\text{w}, \text{s}) = (0{,}6 \cdot 0{,}4) + (0{,}4 \cdot 0{,}6) = 0{,}24 + 0{,}24 = 0{,}48\).

Antwort

a) Es befinden sich vermutlich 6 schwarze Kugeln im Beutel, da die relative Häufigkeit \(0{,}62\) nahe an der Wahrscheinlichkeit \(\frac{6}{10}\) liegt. b) Die theoretische Wahrscheinlichkeit beträgt \(0{,}48\) (oder \(48\,\%\)).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.