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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Wurzelgesetze

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4144109
Wende bei jedem Term gezielt ein Wurzelgesetz an. Vereinfache ohne Taschenrechner und benenne das verwendete Gesetz. a) \(\sqrt{3} \cdot \sqrt{27}\) b) \(\frac{\sqrt{72}}{\sqrt{2}}\)

Denkanstöße

- Beim Produktgesetz werden zwei nichtnegative Radikanden unter einer gemeinsamen Wurzel multipliziert. - Beim Quotientengesetz darf der Radikand im Nenner nicht null sein. - Prüfe nach dem Zusammenfassen, ob der neue Radikand eine Quadratzahl ist.

Lösung

1. Bei a) wird das Produktgesetz verwendet: \(\sqrt{3}\cdot\sqrt{27}=\sqrt{3\cdot27}=\sqrt{81}=9\). 2. Bei b) wird das Quotientengesetz verwendet: \(\frac{\sqrt{72}}{\sqrt{2}}=\sqrt{\frac{72}{2}}=\sqrt{36}=6\).

Antwort

a) \(9\); Produktgesetz b) \(6\); Quotientengesetz
5522259
Welche der beiden Gleichungen ist richtig? Begründe durch Nachrechnen. a) \(\sqrt{9\cdot4}=\sqrt{9}\cdot\sqrt{4}\) b) \(\sqrt{9+4}=\sqrt{9}+\sqrt{4}\)

Denkanstöße

- Berechne bei jeder Gleichung die linke und die rechte Seite getrennt. - Achte darauf, welche Rechenart innerhalb der Wurzel steht. - Eine vermutete Wurzelgleichung kannst du hier mit den kleinen Quadratzahlen direkt überprüfen.

Lösung

1. Zu a): Links ist \(\sqrt{36}=6\), rechts ist \(3\cdot2=6\). Die Gleichung ist richtig. 2. Zu b): Links ist \(\sqrt{13}\), rechts ist \(3+2=5\). Da \(\sqrt{13}\ne5\), ist die Gleichung falsch.

Antwort

a) richtig b) falsch
4143009
Bestimme die Werte der folgenden Ausdrücke. a) \(\sqrt{\frac{144}{25}}\) b) \(\sqrt{2} \cdot \sqrt{18}\) c) \(\sqrt{0{,}0004}\) d) \(\sqrt{10^4}\)

Denkanstöße

- Gibt es Rechenregeln, mit denen du zwei Wurzeln zusammenfassen kannst? - Wie verändert sich die Anzahl der Nullen oder Nachkommastellen beim Wurzelziehen? - Du kannst einen Bruch unter der Wurzel aufteilen in eine Wurzel im Zähler und eine im Nenner.

Lösung

1. Bei \(\sqrt{\frac{144}{25}}\) können Zähler und Nenner getrennt radiziert werden: \(\frac{\sqrt{144}}{\sqrt{25}} = \frac{12}{5} = 2{,}4\). 2. Für \(\sqrt{2} \cdot \sqrt{18}\) nutzt man das Produktgesetz: \(\sqrt{2 \cdot 18} = \sqrt{36} = 6\). 3. Bei \(\sqrt{0{,}0004}\) ergibt sich wegen \(0{,}02 \cdot 0{,}02 = 0{,}0004\) der Wert \(0{,}02\). 4. \(\sqrt{10^4}\) entspricht \(\sqrt{10\,000}\). Da \(100^2 = 10\,000\), ist das Ergebnis \(100\).

Antwort

a) \(2{,}4\) b) \(6\) c) \(0{,}02\) d) \(100\)
4143029
Berechne die folgenden Quadratwurzeln ohne Taschenrechner. Wandle dazu den Radikanden zuerst in einen unechten Bruch um. a) \(\sqrt{1\frac{11}{25}}\) b) \(\sqrt{1\frac{13}{36}}\) c) \(\sqrt{1\frac{15}{49}}\) d) \(\sqrt{1\frac{19}{81}}\)

Denkanstöße

- Wie rechnet man eine gemischte Zahl in einen Bruch um? - Gibt es eine Regel, wie man die Wurzel aus einem Bruch zieht? - Erkennst du in den Zählern und Nennern bekannte Quadratzahlen?

Lösung

1. Umwandlung der gemischten Zahlen in unechte Brüche: a) \(1\frac{11}{25} = \frac{25 \cdot 1 + 11}{25} = \frac{36}{25}\) b) \(1\frac{13}{36} = \frac{36 \cdot 1 + 13}{36} = \frac{49}{36}\) c) \(1\frac{15}{49} = \frac{49 \cdot 1 + 15}{49} = \frac{64}{49}\) d) \(1\frac{19}{81} = \frac{81 \cdot 1 + 19}{81} = \frac{100}{81}\) 2. Anwendung der Wurzelgesetze für Brüche \(\sqrt{\frac{a}{b}} = \frac{\sqrt{a}}{\sqrt{b}}\): a) \(\sqrt{\frac{36}{25}} = \frac{6}{5}\) b) \(\sqrt{\frac{49}{36}} = \frac{7}{6}\) c) \(\sqrt{\frac{64}{49}} = \frac{8}{7}\) d) \(\sqrt{\frac{100}{81}} = \frac{10}{9}\)

Antwort

a) \(\frac{6}{5}\) b) \(\frac{7}{6}\) c) \(\frac{8}{7}\) d) \(\frac{10}{9}\)
4248779
Vereinfache die folgenden Terme so weit wie möglich. 1) \(\sqrt{108} {:} \sqrt3\) 2) \(\sqrt{\frac{75}{8}} {:} \sqrt{\frac{3}{2}}\) 3) \(12\sqrt{10} {:} 3\sqrt2\)

Denkanstöße

- Bei Quotienten von Wurzeln kannst du die Radikanden unter bestimmten Bedingungen als Quotienten zusammenfassen. - Vereinfache bei 2) zuerst den Bruch, der unter der Wurzel entsteht. - Bei 3) kannst du die Zahlenfaktoren vor den Wurzeln getrennt von den Wurzeltermen betrachten.

Lösung

1. \(\sqrt{108} {:} \sqrt3=\sqrt{108 {:} 3}=\sqrt{36}=6\). 2. \(\sqrt{\frac{75}{8}} {:} \sqrt{\frac{3}{2}}=\sqrt{\frac{75}{8} {:} \frac{3}{2}}=\sqrt{\frac{25}{4}}=\frac{5}{2}\). 3. \(12\sqrt{10} {:} 3\sqrt2=4\sqrt{10 {:} 2}=4\sqrt5\).

Antwort

1) \(6\) 2) \(\frac{5}{2}\) 3) \(4\sqrt5\)
4280979
Vereinfache die folgenden Quotienten exakt und ohne Taschenrechner. Verwende jeweils das Quotientengesetz für Quadratwurzeln und notiere zuerst den Zwischenschritt als eine einzige Wurzel. 1) \(\sqrt{12}:\sqrt3\) 2) \(\sqrt{45}:\sqrt5\) 3) \(\sqrt{112}:\sqrt7\) 4) \(\sqrt{125}:\sqrt5\)

Denkanstöße

- Die verlangte Zwischenform enthält nur noch ein Wurzelzeichen. - Vergleiche Quotient der Wurzeln und Wurzel des Quotienten. - Vereinfache erst den Bruch unter der Wurzel und ziehe danach die Wurzel.

Lösung

1. \(\sqrt{12}:\sqrt3=\sqrt{\frac{12}{3}}=\sqrt4=2\). 2. \(\sqrt{45}:\sqrt5=\sqrt{\frac{45}{5}}=\sqrt9=3\). 3. \(\sqrt{112}:\sqrt7=\sqrt{\frac{112}{7}}=\sqrt{16}=4\). 4. \(\sqrt{125}:\sqrt5=\sqrt{\frac{125}{5}}=\sqrt{25}=5\).

Antwort

1) \(\sqrt{\frac{12}{3}}=\sqrt4=2\) 2) \(\sqrt{\frac{45}{5}}=\sqrt9=3\) 3) \(\sqrt{\frac{112}{7}}=\sqrt{16}=4\) 4) \(\sqrt{\frac{125}{5}}=\sqrt{25}=5\)
5502639
Ergänze die Voraussetzungen für die beiden Wurzelgesetze im Bereich der reellen Zahlen und begründe den Unterschied. a) \(\sqrt{a}\cdot\sqrt{b}=\sqrt{ab}\) b) \(\frac{\sqrt{a}}{\sqrt{b}}=\sqrt{\frac{a}{b}}\) c) Warum muss die Voraussetzung für \(b\) in Teil b) strenger sein als in Teil a)?

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, wann eine Quadratwurzel im reellen Zahlenbereich definiert ist. - Bei einem Bruch kommt zusätzlich eine Bedingung hinzu, die es bei einem Produkt nicht gibt. - Setze gedanklich \(b=0\) in beide linken Seiten ein und vergleiche.

Lösung

1. Für das Produktgesetz müssen beide einzelnen Quadratwurzeln definiert sein. Daher gilt \(a\ge0\) und \(b\ge0\). 2. Für das Quotientengesetz muss zusätzlich der Nenner \(\sqrt{b}\) von null verschieden sein. Daher gilt \(a\ge0\) und \(b>0\). 3. Im Produkt darf \(b=0\) sein, weil Multiplikation mit \(\sqrt0=0\) erlaubt ist. Im Quotienten würde \(b=0\) dagegen eine Division durch null erzeugen.

Antwort

a) \(a\ge0\) und \(b\ge0\) b) \(a\ge0\) und \(b>0\) c) Bei \(b=0\) wäre der Nenner \(\sqrt b=0\); Division durch null ist nicht definiert.
4143099
Untersuche Rechenregeln für Quadratwurzeln. a) Berechne \(A = \sqrt{36 \cdot 4}\) und \(B = \sqrt{36} \cdot \sqrt{4}\). Formuliere anschließend das Produktgesetz für \(a,b \ge 0\) und begründe es, indem du beide Seiten quadrierst. b) Berechne \(C = \sqrt{64 + 36}\) und \(D = \sqrt{64} + \sqrt{36}\). Vergleiche die Ergebnisse. c) Welche allgemeine Schlussfolgerung lässt sich aus Teil b) für die Addition unter einer Quadratwurzel ziehen?

Denkanstöße

- Berechne in Teil a) zunächst beide konkreten Ausdrücke getrennt. - Für die allgemeine Begründung reicht die gleiche Quadratzahl allein noch nicht: Prüfe zusätzlich, dass beide Seiten nichtnegativ sind. - Ein einziges Gegenbeispiel genügt, um zu zeigen, dass eine vermeintliche allgemeine Additionsregel nicht gilt.

Lösung

1. Es ist \(A = \sqrt{144} = 12\) und \(B = 6 \cdot 2 = 12\). 2. Für \(a,b \ge 0\) sind sowohl \(\sqrt{ab}\) als auch \(\sqrt{a}\sqrt{b}\) nichtnegativ. Außerdem gilt \((\sqrt{a}\sqrt{b})^2 = (\sqrt{a})^2(\sqrt{b})^2 = ab\). Damit ist \(\sqrt{a}\sqrt{b}\) die nichtnegative Zahl, deren Quadrat \(ab\) ist. Nach der Definition der Quadratwurzel folgt \(\sqrt{ab} = \sqrt{a}\sqrt{b}\). 3. Für Teil b) gilt \(C = \sqrt{100} = 10\), während \(D = 8 + 6 = 14\) ist. Somit ist \(C \ne D\). 4. Daher darf die Quadratwurzel im Allgemeinen nicht über eine Summe verteilt werden. Für positive \(a\) und \(b\) gilt insbesondere \(\sqrt{a+b} \ne \sqrt{a} + \sqrt{b}\).

Antwort

a) \(A = B = 12\). Für \(a,b \ge 0\) gilt \(\sqrt{ab} = \sqrt{a}\sqrt{b}\); die Gleichheit folgt daraus, dass beide Seiten nichtnegativ sind und dasselbe Quadrat \(ab\) besitzen. b) \(C = 10\), \(D = 14\); also \(C \ne D\). c) Eine Quadratwurzel darf im Allgemeinen nicht über eine Summe verteilt werden.
4144229
Betrachte Zehnerpotenzen der Form \(10^{2n}\) mit \(n\in\mathbb{Z}\). a) Begründe allgemein mithilfe rationaler Exponenten, warum \(\sqrt{10^{2n}}=10^n\) gilt. Wende die Regel an und gib die folgenden Ergebnisse als Dezimalzahlen an: b) \(\sqrt{10^6}\) c) \(\sqrt{10^{-4}}\) d) \(\sqrt{0{,}000001}\)

Denkanstöße

- Schreibe die Quadratwurzel als Potenz mit dem Exponenten \(\frac12\). - Welches Potenzgesetz gilt, wenn eine Potenz nochmals potenziert wird? - Schreibe die Dezimalzahl in d) zuerst als Zehnerpotenz.

Lösung

1. Für a) gilt mit \(\sqrt{x}=x^{\frac12}\): \(\sqrt{10^{2n}}=(10^{2n})^{\frac12}=10^{2n\cdot\frac12}=10^n\). 2. Bei b) ist \(\sqrt{10^6}=10^3=1000\). 3. Bei c) ist \(\sqrt{10^{-4}}=10^{-2}=0{,}01\). 4. Bei d) gilt \(0{,}000001=10^{-6}\), also \(\sqrt{0{,}000001}=10^{-3}=0{,}001\).

Antwort

a) \(\sqrt{10^{2n}}=10^n\) b) \(1000\) c) \(0{,}01\) d) \(0{,}001\)
4246859
Untersuche die Gültigkeit der folgenden Gleichungen für reelle Zahlen \(a\) und \(b\). Bestimme jeweils die Bedingungen für \(a\) und \(b\), unter denen beide Seiten der Gleichung mathematisch definiert sind und die Gleichung eine wahre Aussage ergibt. 1) \(\sqrt{a \cdot b} = \sqrt{-a} \cdot \sqrt{-b}\) 2) \(\sqrt{\frac{a}{b}} = \frac{\sqrt{-a}}{\sqrt{-b}}\)

Denkanstöße

- Wann ist eine Quadratwurzel im Bereich der reellen Zahlen definiert? - Welches Vorzeichen muss der Ausdruck unter der Wurzel (der Radikand) haben? - Bedenke, dass ein Minuszeichen vor einer Variablen nicht automatisch bedeutet, dass der Wert negativ ist. - Was passiert mit dem Vorzeichen eines Produkts oder Quotienten, wenn beide Faktoren negativ sind?

Lösung

1. Für den Ausdruck \(\sqrt{-a}\) muss \(-a \ge 0\) gelten, also \(a \le 0\). Analog muss für \(\sqrt{-b}\) gelten, dass \(b \le 0\). Wenn \(a \le 0\) und \(b \le 0\), dann ist das Produkt \(a \cdot b \ge 0\), wodurch auch die linke Seite \(\sqrt{a \cdot b}\) definiert ist. Die Gleichung ist unter diesen Bedingungen wahr, da \(\sqrt{-a} \cdot \sqrt{-b} = \sqrt{(-a) \cdot (-b)} = \sqrt{ab}\). Ergebnis: \(a \le 0\) und \(b \le 0\). 2. Für die rechte Seite müssen \(-a \ge 0\) (also \(a \le 0\)) und \(-b > 0\) (da der Nenner nicht Null sein darf, also \(b < 0\)) erfüllt sein. Unter diesen Bedingungen ist der Quotient \(\frac{a}{b} \ge 0\), sodass die linke Seite definiert ist. Die Gleichung ist wahr, da \(\frac{\sqrt{-a}}{\sqrt{-b}} = \sqrt{\frac{-a}{-b}} = \sqrt{\frac{a}{b}}\). Ergebnis: \(a \le 0\) und \(b < 0\).

Antwort

1) \(a \le 0\) und \(b \le 0\) 2) \(a \le 0\) und \(b < 0\)
4247149
Gegeben ist der Term \(4\sqrt{5}\). a) Bestimme zwei aufeinanderfolgende natürliche Zahlen, zwischen denen der Wert dieses Terms liegt. Nutze dazu die Darstellung als einzelne Wurzel. b) Berechne den Näherungswert des Terms auf eine Dezimalstelle gerundet.

Denkanstöße

- Welche Zahl muss unter der Wurzel zusätzlich als Quadrat erscheinen, wenn der Faktor \(4\) vor die Wurzel gezogen wurde? - Vergleiche anschließend den neuen Radikanden mit benachbarten Quadratzahlen. - Verwende für b) einen ausreichend genauen Näherungswert von \(\sqrt{5}\) und runde erst das Endergebnis.

Lösung

1. Umformung: \(4\sqrt{5} = \sqrt{4^2 \cdot 5} = \sqrt{80}\). 2. Da \(8^2 = 64 < 80 < 81 = 9^2\), gilt \(8 < \sqrt{80} < 9\). Der Term liegt also zwischen \(8\) und \(9\). 3. Mit \(\sqrt{5} \approx 2{,}236\) ergibt sich \(4\sqrt{5} \approx 8{,}944\), also auf eine Dezimalstelle gerundet \(8{,}9\).

Antwort

a) Zwischen \(8\) und \(9\) b) \(4\sqrt{5} \approx 8{,}9\)
4248769
Berechne die folgenden Quotienten und vereinfache so weit wie möglich. a) \(\sqrt{180} {:} \sqrt5\) b) \(\frac{\sqrt{1{,}2}}{\sqrt{0{,}3}}\) c) \(\frac{\sqrt5\cdot\sqrt{20}}{\sqrt4}\) d) \(\frac{\sqrt{\frac{5}{12}}}{\sqrt{\frac{5}{108}}}\)

Denkanstöße

- Welche Regel erlaubt es, einen Quotienten zweier Wurzeln unter einem Wurzelzeichen zusammenzufassen? - Vereinfache den Quotienten der Radikanden vollständig, bevor du die Wurzel ziehst. - Bei c) kannst du zuerst die beiden Wurzeln im Zähler zusammenfassen.

Lösung

1. \(\sqrt{180} {:} \sqrt5=\sqrt{180 {:} 5}=\sqrt{36}=6\). 2. \(\frac{\sqrt{1{,}2}}{\sqrt{0{,}3}}=\sqrt{1{,}2 {:} 0{,}3}=\sqrt4=2\). 3. Im Zähler gilt \(\sqrt5\cdot\sqrt{20}=\sqrt{100}=10\). Mit \(\sqrt4=2\) ergibt sich \(10 {:} 2=5\). 4. \(\frac{\sqrt{\frac{5}{12}}}{\sqrt{\frac{5}{108}}}=\sqrt{\frac{5}{12} {:} \frac{5}{108}}=\sqrt9=3\).

Antwort

a) \(6\) b) \(2\) c) \(5\) d) \(3\)
4280989
Vereinfache die Terme zunächst mithilfe der Wurzelgesetze und bestimme anschließend den Näherungswert auf zwei Dezimalstellen genau. 1) \(\frac{\sqrt{72}}{\sqrt{3} \cdot \sqrt{2}}\) 2) \(\sqrt{\frac{3}{4}} \cdot \sqrt{8}\) 3) \(\frac{\sqrt{5{,}4}}{\sqrt{0{,}3}}\) 4) \(\frac{\sqrt{14} \cdot \sqrt{2}}{\sqrt{4}}\)

Denkanstöße

- Fasse Produkte oder Quotienten von Quadratwurzeln zuerst mithilfe der passenden Wurzelgesetze zusammen. - Prüfe nach dem Zusammenfassen, ob sich aus dem Radikanden noch eine Quadratzahl herausziehen lässt. - Bestimme den Dezimalwert erst nach der exakten Vereinfachung und runde erst am Ende.

Lösung

1. Zu 1): Im Nenner gilt \(\sqrt{3}\sqrt{2} = \sqrt{6}\). Daher ist \(\frac{\sqrt{72}}{\sqrt{6}} = \sqrt{12} = 2\sqrt{3} \approx 3{,}46\). 2. Zu 2): \(\sqrt{\frac{3}{4}}\sqrt{8} = \sqrt{\frac{3}{4}\cdot 8} = \sqrt{6} \approx 2{,}45\). 3. Zu 3): \(\frac{\sqrt{5{,}4}}{\sqrt{0{,}3}} = \sqrt{5{,}4 {:} 0{,}3} = \sqrt{18} = 3\sqrt{2} \approx 4{,}24\). 4. Zu 4): \(\frac{\sqrt{14}\sqrt{2}}{\sqrt{4}} = \frac{\sqrt{28}}{2} = \frac{2\sqrt{7}}{2} = \sqrt{7} \approx 2{,}65\).

Antwort

1) \(2\sqrt{3} \approx 3{,}46\) 2) \(\sqrt{6} \approx 2{,}45\) 3) \(3\sqrt{2} \approx 4{,}24\) 4) \(\sqrt{7} \approx 2{,}65\)
5502739
Erfinde jeweils ein eigenes Beispiel. Es gibt mehrere richtige Lösungen. a) Gib zwei nichtnegative Zahlen \(a\) und \(b\) an, sodass \(\sqrt a\cdot\sqrt b\) eine natürliche Zahl ist, obwohl weder \(\sqrt a\) noch \(\sqrt b\) natürlich ist. b) Gib zwei positive Zahlen \(a\) und \(b\) an, an denen man sofort erkennt, dass \(\sqrt{a+b}\ne\sqrt a+\sqrt b\) gilt. c) Gib zwei positive Zahlen \(a\) und \(b\) an, sodass \(\sqrt a {:} \sqrt b=3\) gilt, obwohl weder \(\sqrt a\) noch \(\sqrt b\) natürlich ist.

Denkanstöße

- Für a) kann das Produkt der Radikanden eine Quadratzahl sein, obwohl die einzelnen Radikanden keine Quadratzahlen sind. - Für b) eignen sich kleine Quadratzahlen, weil du beide Seiten der behaupteten Gleichung direkt vergleichen kannst. - Überlege bei c) rückwärts, welcher Quotient der Radikanden unter der Wurzel den Wert \(9\) ergeben müsste.

Lösung

1. Für a) ist zum Beispiel \(a=2\) und \(b=8\) möglich. Dann gilt \(\sqrt2\cdot\sqrt8=\sqrt{16}=4\), obwohl beide einzelnen Wurzeln nicht natürlich sind. 2. Für b) ist zum Beispiel \(a=9\) und \(b=16\) möglich. Dann ist \(\sqrt{9+16}=5\), aber \(\sqrt9+\sqrt{16}=7\). 3. Für c) ist zum Beispiel \(a=18\) und \(b=2\) möglich. Dann gilt \(\sqrt{18} {:} \sqrt2=\sqrt9=3\), obwohl \(\sqrt{18}\) und \(\sqrt2\) nicht natürlich sind. 4. Andere Beispiele sind zulässig, sofern sie die verlangten Eigenschaften erfüllen.

Antwort

a) Zum Beispiel \(a=2\), \(b=8\) b) Zum Beispiel \(a=9\), \(b=16\) c) Zum Beispiel \(a=18\), \(b=2\)
5563459
Begründe das Quotientengesetz für Quadratwurzeln. Es seien \(a\ge0\) und \(b>0\), und es sei \(q=\frac{\sqrt a}{\sqrt b}\). a) Berechne \(q^2\). b) Begründe, warum \(q\ge0\) gilt. c) Folgere daraus \(\frac{\sqrt a}{\sqrt b}=\sqrt{\frac{a}{b}}\). d) Erkläre, warum die Bedingung \(b>0\) notwendig ist.

Denkanstöße

- Beginne mit dem Quadrat des gegebenen Quotienten und nutze nur die Definition der Quadratwurzel. - Welche Vorzeichen haben Hauptwurzeln stets? - Um eine Zahl als Quadratwurzel zu identifizieren, brauchst du ihr Quadrat und ihr Vorzeichen. - Prüfe für d), was im Nenner bei \(b=0\) passiert.

Lösung

1. Wegen \(b>0\) ist \(\sqrt b>0\), also ist der Quotient definiert. Es gilt \(q^2=\frac{(\sqrt a)^2}{(\sqrt b)^2}=\frac{a}{b}\). 2. Sowohl \(\sqrt a\) als auch \(\sqrt b\) sind nichtnegativ, und der Nenner ist positiv. Daher ist \(q\ge0\). 3. \(q\) ist also die nichtnegative Zahl, deren Quadrat \(\frac{a}{b}\) ist. Nach der Definition der Quadratwurzel gilt deshalb \(q=\sqrt{\frac{a}{b}}\). 4. Für \(b=0\) wäre der Nenner \(\sqrt b=0\); eine Division durch \(0\) ist nicht definiert.

Antwort

a) \(q^2=\frac{a}{b}\) b) \(q\ge0\) c) \(\frac{\sqrt a}{\sqrt b}=\sqrt{\frac{a}{b}}\) d) \(b>0\) ist nötig, weil der Nenner sonst \(0\) sein kann.
4143679
Untersuche den Zusammenhang zwischen der Summe von Wurzeln und der Wurzel einer Summe. a) Überprüfe die Gültigkeit der Gleichung \(\sqrt{a} + \sqrt{b} = \sqrt{a+b}\) für die Werte \(a=9\) und \(b=16\). b) Lena vermutet, dass die Gleichung für alle positiven Zahlen \(a,b>0\) falsch ist. Widerlege oder bestätige die Vermutung durch eine allgemeine Überlegung. Nutze dazu das Quadrieren beider Seiten der Gleichung.

Denkanstöße

- Vergleiche in a) die beiden Seiten getrennt. - Nutze in b) die vorgegebene Idee des Quadrierens und achte dabei auf den vollständigen binomischen Ausdruck. - Berücksichtige beim Schluss von den Quadraten auf die ursprünglichen Ausdrücke deren Vorzeichen.

Lösung

1. Für \(a=9\) und \(b=16\) gilt \(\sqrt9+\sqrt{16}=3+4=7\), während \(\sqrt{9+16}=\sqrt{25}=5\) ist. Die Gleichung ist hier falsch. 2. Für \(a,b>0\) ergibt das Quadrieren der linken Seite \((\sqrt a+\sqrt b)^2=a+b+2\sqrt{ab}\). 3. Das Quadrat der rechten Seite ist \((\sqrt{a+b})^2=a+b\). 4. Wegen \(a,b>0\) gilt \(2\sqrt{ab}>0\). Daher ist \((\sqrt a+\sqrt b)^2>(\sqrt{a+b})^2\). 5. Beide Seiten der ursprünglichen Gleichung sind positiv. Deshalb folgt \(\sqrt a+\sqrt b>\sqrt{a+b}\) für alle \(a,b>0\). Lenas Vermutung ist richtig.

Antwort

a) Die Gleichung ist falsch, da \(7\neq5\). b) Die Vermutung ist richtig. Für \(a,b>0\) gilt \((\sqrt a+\sqrt b)^2=a+b+2\sqrt{ab}>a+b=(\sqrt{a+b})^2\), also \(\sqrt a+\sqrt b>\sqrt{a+b}\).

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