Erfinde jeweils ein eigenes Beispiel. Es gibt mehrere richtige Lösungen.
a) Gib zwei nichtnegative Zahlen \(a\) und \(b\) an, sodass \(\sqrt a\cdot\sqrt b\) eine natürliche Zahl ist, obwohl weder \(\sqrt a\) noch \(\sqrt b\) natürlich ist.
b) Gib zwei positive Zahlen \(a\) und \(b\) an, an denen man sofort erkennt, dass \(\sqrt{a+b}\ne\sqrt a+\sqrt b\) gilt.
c) Gib zwei positive Zahlen \(a\) und \(b\) an, sodass \(\sqrt a {:} \sqrt b=3\) gilt, obwohl weder \(\sqrt a\) noch \(\sqrt b\) natürlich ist.
Denkanstöße
- Für a) kann das Produkt der Radikanden eine Quadratzahl sein, obwohl die einzelnen Radikanden keine Quadratzahlen sind.
- Für b) eignen sich kleine Quadratzahlen, weil du beide Seiten der behaupteten Gleichung direkt vergleichen kannst.
- Überlege bei c) rückwärts, welcher Quotient der Radikanden unter der Wurzel den Wert \(9\) ergeben müsste.
Lösung
1. Für a) ist zum Beispiel \(a=2\) und \(b=8\) möglich. Dann gilt \(\sqrt2\cdot\sqrt8=\sqrt{16}=4\), obwohl beide einzelnen Wurzeln nicht natürlich sind.
2. Für b) ist zum Beispiel \(a=9\) und \(b=16\) möglich. Dann ist \(\sqrt{9+16}=5\), aber \(\sqrt9+\sqrt{16}=7\).
3. Für c) ist zum Beispiel \(a=18\) und \(b=2\) möglich. Dann gilt \(\sqrt{18} {:} \sqrt2=\sqrt9=3\), obwohl \(\sqrt{18}\) und \(\sqrt2\) nicht natürlich sind.
4. Andere Beispiele sind zulässig, sofern sie die verlangten Eigenschaften erfüllen.
Antwort
a) Zum Beispiel \(a=2\), \(b=8\)
b) Zum Beispiel \(a=9\), \(b=16\)
c) Zum Beispiel \(a=18\), \(b=2\)