Betrachte die quadratische Funktion \(g(x) = -x^2 + 4\).
1. Berechne die Nullstellen der Funktion.
2. Begründe ohne Zeichnung, ob die Funktion ein Maximum oder ein Minimum besitzt, und gib den entsprechenden Funktionswert an.
3. Überprüfe rechnerisch, ob der Punkt \(P(1{,}5 \mid 1{,}75)\) auf dem Graphen der Funktion liegt.
4. Beschreibe, wie der Graph von \(g\) aus der Normalparabel \(y = x^2\) hervorgeht.
Denkanstöße
- Wie findet man die Stellen, an denen der Graph die \(x\)-Achse berührt oder schneidet?
- Was sagt das Vorzeichen vor dem quadratischen Term über die Öffnung der Parabel aus?
- Wie prüft man, ob ein Punkt die Gleichung einer Funktion erfüllt?
- Vergleiche die Lage des Scheitelpunktes mit dem Ursprung.
Lösung
1. Nullstellenberechnung durch \(0 = -x^2 + 4\). Dies führt zu \(x^2 = 4\), woraus \(x_1 = 2\) und \(x_2 = -2\) folgen. Die Nullstellen liegen bei \((2 \mid 0)\) und \((-2 \mid 0)\).
2. Da der Koeffizient vor \(x^2\) negativ ist (\(a = -1\)), ist die Parabel nach unten geöffnet. Sie besitzt daher ein Maximum. Der Scheitelpunkt liegt bei \(S(0 \mid 4)\), das Maximum ist also \(y = 4\).
3. Punktprobe durch Einsetzen von \(x = 1{,}5\): \(g(1{,}5) = -(1{,}5)^2 + 4 = -2{,}25 + 4 = 1{,}75\). Da der berechnete Wert mit der \(y\)-Koordinate von \(P\) übereinstimmt, liegt der Punkt auf dem Graphen.
4. Der Graph entsteht durch Spiegelung der Normalparabel an der \(x\)-Achse (wegen \(-x^2\)) und anschließende Verschiebung um 4 Einheiten nach oben entlang der \(y\)-Achse.
Antwort
1. Nullstellen bei \(x_1 = 2\) und \(x_2 = -2\).
2. Maximum bei \(y = 4\), da die Parabel nach unten geöffnet ist.
3. Ja, der Punkt liegt auf dem Graphen, da \(g(1{,}5) = 1{,}75\).
4. Spiegelung an der \(x\)-Achse und Verschiebung um 4 Einheiten nach oben.