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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 22.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Gegenereignis

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4386279
Ein Würfel wird einmal geworfen. \(A\) ist das Ereignis „Augenzahl ist gerade“. Gib das Gegenereignis \(\overline{A}\) als Ergebnismenge an.

Denkanstöße

- Liste alle möglichen Ergebnisse auf. - Streiche daraus genau die Ergebnisse des gegebenen Ereignisses.

Lösung

1. \(A=\{2,4,6\}\). 2. Alle übrigen Ergebnisse aus \(\Omega=\{1,2,3,4,5,6\}\) bilden das Gegenereignis. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{1,3,5\}\).

Antwort

\(\overline{A}=\{1,3,5\}\).
4386289
Für ein Ereignis gilt \(P(A)=0{,}37\). Bestimme \(P(\overline{A})\).

Denkanstöße

- Überlege, wie groß die Gesamtwahrscheinlichkeit aller Möglichkeiten ist. - Das Gegenereignis umfasst alles, was nicht zu dem Ereignis gehört.

Lösung

1. Ereignis und Gegenereignis ergeben zusammen die Wahrscheinlichkeit \(1\). 2. \(P(\overline{A})=1-0{,}37=0{,}63\).

Antwort

\(P(\overline{A})=0{,}63\), also \(63\,\%\).
4386309
Aus den Zahlen \(1\) bis \(50\) wird eine Zahl gewählt. \(A\) bedeutet „die Zahl ist ein Vielfaches von \(5\)“. Beschreibe \(\overline{A}\) möglichst kurz in Worten.

Denkanstöße

- Formuliere die Verneinung der Eigenschaft, ohne alle Ergebnisse einzeln aufzulisten. - Achte darauf, den vorgegebenen Zahlenbereich beizubehalten.

Lösung

1. Das Gegenereignis enthält alle Zahlen des Ergebnisraums, die nicht zu \(A\) gehören. 2. Das sind genau die Zahlen von \(1\) bis \(50\), die nicht durch \(5\) teilbar sind.

Antwort

\(\overline{A}\): „Die gewählte Zahl ist kein Vielfaches von \(5\).“
4386319
Für einen Ausflug wird die Regenwahrscheinlichkeit mit \(28\,\%\) angegeben. Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es nicht regnet.

Denkanstöße

- Ordne die beiden Aussagen als Ereignis und Gegenereignis ein. - Vergleiche die gesuchte Wahrscheinlichkeit mit dem Ganzen.

Lösung

1. „Es regnet nicht“ ist das Gegenereignis zu „Es regnet“. 2. \(P(\text{kein Regen})=100\,\%-28\,\%=72\,\%\).

Antwort

Die Wahrscheinlichkeit für keinen Regen beträgt \(72\,\%\).
4386349
Es gilt \(P(\overline{A})=0{,}62\). Bestimme \(P(A)\).

Denkanstöße

- Nutze, dass Ereignis und Gegenereignis alle Möglichkeiten abdecken. - Prüfe, ob beide Wahrscheinlichkeiten zusammen das Ganze ergeben.

Lösung

1. \(P(A)+P(\overline{A})=1\). 2. \(P(A)=1-0{,}62=0{,}38\).

Antwort

\(P(A)=0{,}38\), also \(38\,\%\).
4386369
Aus einem Kartensatz mit den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wird eine Karte gezogen. \(A\) lautet „Rot oder Blau“. Formuliere \(\overline{A}\).

Denkanstöße

- Bestimme, welche Möglichkeiten durch das Ereignis bereits erfasst sind. - Fasse alle übrigen Möglichkeiten in einer Aussage zusammen.

Lösung

1. \(A\) enthält alle roten und blauen Karten. 2. Das Gegenereignis enthält die übrigen Farben Grün und Gelb. 3. Daher lautet \(\overline{A}\): „Grün oder Gelb“.

Antwort

\(\overline{A}\): „Die Karte ist grün oder gelb.“
4386499
Ein Ereignis \(A\) hat die Wahrscheinlichkeit \(35\,\%\). Samir nennt für das Gegenereignis \(55\,\%\), Jule nennt \(65\,\%\). Entscheide, wer recht hat, und nenne ein Kontrollkriterium.

Denkanstöße

- Prüfe, welche Summe die beiden Wahrscheinlichkeiten ergeben müssen. - Vergleiche beide Vorschläge mit diesem Gesamtwert.

Lösung

1. Ereignis und Gegenereignis müssen zusammen \(100\,\%\) ergeben. 2. \(100\,\%-35\,\%=65\,\%\). 3. Jule hat recht. 4. Das Kontrollkriterium ist \(P(A)+P(\overline{A})=1\).

Antwort

Jule hat recht: \(P(\overline{A})=65\,\%\). Kontrolle: Beide Wahrscheinlichkeiten ergeben zusammen \(100\,\%\).
4386509
Bei einer Umfrage antworten \(84\,\%\) mit „Ja“. \(A\) bedeutet „Ja“. Es gibt nur die Antworten „Ja“ und „Nein“. Bestimme die Wahrscheinlichkeit von \(\overline{A}\) und formuliere das Ereignis.

Denkanstöße

- Nutze die Angabe, dass es keine dritte Antwortmöglichkeit gibt. - Bestimme den fehlenden Anteil am Ganzen.

Lösung

1. Wegen der zwei möglichen Antworten ist \(\overline{A}\) das Ereignis „Nein“. 2. \(P(\overline{A})=100\,\%-84\,\%=16\,\%\).

Antwort

\(\overline{A}\) ist „Nein“ mit \(P(\overline{A})=16\,\%\).
4155029
Ein Glücksrad ist in verschiedenfarbige Sektoren unterteilt. Ein Schüler behauptet: „Die Wahrscheinlichkeit, dass das Rad bei Blau stehen bleibt, beträgt \(P(B) = \frac{3}{8}\). Die Wahrscheinlichkeit für das zugehörige Gegenereignis \(\bar{B}\) liegt bei \(0{,}65\).“ Überprüfe mathematisch, ob diese Behauptung wahr sein kann. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Was weißt du über die Summe der Wahrscheinlichkeiten von einem Ereignis und seinem Gegenereignis? - Es hilft, wenn du beide Zahlen im gleichen Format (zum Beispiel als Dezimalzahl) vergleichst. - Was müsste passieren, damit eine Aussage über Wahrscheinlichkeiten „möglich“ ist?

Lösung

1. Umrechnung des Bruchs in einen Dezimalbruch: \(P(B) = \frac{3}{8} = 0{,}375\). 2. Anwendung der Regel für Gegenereignisse: Die Summe der Wahrscheinlichkeiten eines Ereignisses und seines Gegenereignisses muss genau \(1\) (bzw. \(100\,\%\)) ergeben: \(P(B) + P(\bar{B}) = 1\). 3. Berechnung der Summe der gegebenen Werte: \(0{,}375 + 0{,}65 = 1{,}025\). 4. Vergleich mit dem Sollwert: Da \(1{,}025 \neq 1\), ist die Summe größer als \(100\,\%\). Die Behauptung ist somit mathematisch nicht möglich.

Antwort

Nein, die Behauptung kann nicht wahr sein. Die Wahrscheinlichkeiten von Ereignis und Gegenereignis müssen zusammen genau \(1\) ergeben. Hier ist die Summe jedoch \(0{,}375 + 0{,}65 = 1{,}025\), was größer als \(1\) ist.
4155039
In einer Schachtel befinden sich 25 Pralinen. Davon haben 10 eine Füllung mit Nougat, die restlichen haben andere Füllungen. a) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit \(P(N)\), zufällig eine Praline mit Nougat zu ziehen? b) Beschreibe das Gegenereignis \(\bar{N}\) in Worten und gib dessen Wahrscheinlichkeit an. c) Jemand behauptet: „Wenn man die Wahrscheinlichkeit für das Ziehen einer Nougatpraline kennt, kann man die Wahrscheinlichkeit für alle anderen Sorten zusammen sofort angeben.“ Erkläre diesen Zusammenhang.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Wahrscheinlichkeit bei einem Zufallsexperiment mit gleich wahrscheinlichen Ergebnissen? - Überlege dir, was das Wort „Gegenereignis“ im Alltag bedeutet – was passiert, wenn das Hauptereignis nicht eintritt? - Wie viele Pralinen bleiben übrig, wenn man die Nougat-Pralinen beiseite legt?

Lösung

1. Berechnung von \(P(N)\): Es gibt \(10\) günstige von \(25\) möglichen Ergebnissen. \(P(N) = \frac{10}{25} = 0{,}4\) (oder \(40\,\%\)). 2. Beschreibung des Gegenereignisses: Das Gegenereignis \(\bar{N}\) bedeutet, dass eine Praline gezogen wird, die keine Nougatfüllung hat. 3. Berechnung von \(P(\bar{N})\): \(P(\bar{N}) = 1 - P(N) = 1 - 0{,}4 = 0{,}6\) (oder \(60\,\%\)). Alternativ über die Anzahl: \(25 - 10 = 15\) andere Pralinen, also \(\frac{15}{25} = 0{,}6\). 4. Erklärung des Zusammenhangs: Da alle Pralinen, die kein Nougat enthalten, zusammen das Gegenereignis bilden, müssen ihre Einzelwahrscheinlichkeiten zusammen genau den Rest zu \(100\,\%\) ergeben. Man nutzt die Formel \(P(\text{andere}) = 1 - P(\text{Nougat})\).

Antwort

a) \(P(N) = 0{,}4\) (oder \(40\,\%\) oder \(\frac{2}{5}\)). b) Das Gegenereignis \(\bar{N}\) ist: „Die gezogene Praline hat keine Nougatfüllung“. Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(P(\bar{N}) = 0{,}6\) (oder \(60\,\%\)). c) Da alle anderen Pralinen zusammen das Gegenereignis zu „Nougat“ bilden, ergänzen sie die Wahrscheinlichkeit von \(P(N)\) zu \(1\). Man muss also nur \(1 - P(N)\) rechnen.
4386299
Beim zweimaligen Münzwurf ist \(A\) das Ereignis „mindestens einmal Kopf“. Formuliere das Gegenereignis in Worten und als Ergebnismenge.

Denkanstöße

- Überlege, wann die Aussage „mindestens einmal“ gerade nicht erfüllt ist. - Beachte beide Würfe gleichzeitig.

Lösung

1. Das Gegenereignis zu „mindestens einmal Kopf“ ist „kein Kopf“. 2. Bei zwei Würfen bedeutet das „zweimal Zahl“. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{ZZ\}\).

Antwort

\(\overline{A}\) lautet „zweimal Zahl“ und ist \(\{ZZ\}\).
4386329
Beim Würfeln ist \(A\) das Ereignis „Augenzahl größer als \(4\)“. Leni schreibt \(\overline{A}=\{1,2,3,4,5\}\). Finde und korrigiere den Fehler.

Denkanstöße

- Prüfe jedes Element darauf, ob es die ursprüngliche Bedingung erfüllt. - Ereignis und Gegenereignis dürfen kein gemeinsames Ergebnis haben.

Lösung

1. \(A=\{5,6\}\). 2. Das Gegenereignis darf kein Ergebnis aus \(A\) enthalten. 3. Die \(5\) gehört daher nicht zu \(\overline{A}\). 4. Richtig ist \(\overline{A}=\{1,2,3,4\}\).

Antwort

Der Fehler ist die enthaltene \(5\). Richtig: \(\overline{A}=\{1,2,3,4\}\).
4386339
Ein Bus kommt entweder pünktlich oder verspätet. Welche Aussage ist das Gegenereignis zu \(A\): „Der Bus ist höchstens \(2\) Minuten verspätet“? I: „Der Bus ist mindestens \(2\) Minuten verspätet.“ II: „Der Bus ist mehr als \(2\) Minuten verspätet.“ III: „Der Bus ist pünktlich.“

Denkanstöße

- Achte genau auf die Grenze, die noch zum Ereignis gehört. - Formuliere die vollständige Verneinung der Aussage.

Lösung

1. „Höchstens \(2\) Minuten“ umfasst \(0\), \(1\) oder \(2\) Minuten Verspätung. 2. Das Gegenereignis beginnt daher erst oberhalb von \(2\) Minuten. 3. Aussage II ist richtig.

Antwort

Aussage II: „Der Bus ist mehr als \(2\) Minuten verspätet.“
4386359
Ein Glücksrad hat \(10\) gleich große Felder, davon sind \(3\) grün. \(A\) bedeutet „grün“. Bestimme die Anzahl der Felder, die zu \(\overline{A}\) gehören, und \(P(\overline{A})\).
Abbildung zur Aufgabe 438635

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie viele Möglichkeiten nicht zum Ereignis gehören. - Setze diese Anzahl ins Verhältnis zur Gesamtzahl der gleich wahrscheinlichen Felder.

Lösung

1. Nicht grün sind \(10-3=7\) Felder. 2. Damit ist \(P(\overline{A})=\frac{7}{10}=0{,}7\).

Antwort

Zu \(\overline{A}\) gehören \(7\) Felder; \(P(\overline{A})=\frac{7}{10}=70\,\%\).
4386379
Bei einer Punktezahl \(X\) von \(0\) bis \(6\) lautet \(A\): „\(X\) ist höchstens \(2\)“. Gib das Gegenereignis als Ungleichung und als Menge an.

Denkanstöße

- Achte darauf, ob der Grenzwert zum Ereignis gehört. - Übersetze die verneinte Ungleichung anschließend in einzelne Ergebnisse.

Lösung

1. \(A\) umfasst \(X\leq 2\). 2. Die Verneinung ist \(X>2\). 3. Im Ergebnisraum ergibt sich \(\overline{A}=\{3,4,5,6\}\).

Antwort

\(\overline{A}: X>2\) und \(\overline{A}=\{3,4,5,6\}\).
4386389
Zwei Sensoren werden getestet. \(A\) bedeutet „beide Sensoren reagieren“. Formuliere \(\overline{A}\) ohne eine unvollständige Aufzählung.

Denkanstöße

- Verneine die gesamte Aussage „beide“, nicht nur einen Teil davon. - Prüfe, ob deine Formulierung alle Fälle außerhalb des Ereignisses umfasst.

Lösung

1. Das Ereignis \(A\) tritt nur ein, wenn der erste und der zweite Sensor reagieren. 2. Die Verneinung lautet: Mindestens einer der beiden Sensoren reagiert nicht. 3. Dies schließt die Fälle „nur erster nicht“, „nur zweiter nicht“ und „beide nicht“ ein.

Antwort

\(\overline{A}\): „Mindestens einer der beiden Sensoren reagiert nicht.“
4386399
Gegeben ist \(\Omega=\{a,b,c,d,e,f\}\) und \(A=\{a,c,f\}\). Drei Vorschläge für \(\overline{A}\) sind \(B_1=\{b,d,e\}\), \(B_2=\{b,c,d,e\}\) und \(B_3=\{a,b,d,e,f\}\). Entscheide und begründe.

Denkanstöße

- Vergleiche jeden Vorschlag mit dem gesamten Ergebnisraum. - Prüfe sowohl Überschneidungsfreiheit als auch vollständige Abdeckung.

Lösung

1. Ein Gegenereignis enthält genau alle Elemente aus \(\Omega\), die nicht in \(A\) liegen. 2. Das sind \(b,d,e\). 3. Nur \(B_1=\{b,d,e\}\) ist das Gegenereignis. 4. \(B_2\) enthält zusätzlich \(c\), \(B_3\) enthält zusätzlich \(a\) und \(f\).

Antwort

Nur \(B_1=\{b,d,e\}\) ist \(\overline{A}\).
4386409
Ein Zufallsgenerator liefert mit gleicher Wahrscheinlichkeit eine ganze Zahl von \(0\) bis \(9\). \(A\) lautet „Die Zahl ist kleiner als \(7\)“. Bestimme \(\overline{A}\) und seine Wahrscheinlichkeit.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass der Ergebnisraum bei \(0\) beginnt. - Bestimme erst die übrigen Ergebnisse und danach ihren Anteil.

Lösung

1. \(A=\{0,1,2,3,4,5,6\}\). 2. Das Gegenereignis ist \(\overline{A}=\{7,8,9\}\). 3. Bei \(10\) gleich wahrscheinlichen Zahlen gilt \(P(\overline{A})=\frac{3}{10}=0{,}3\).

Antwort

\(\overline{A}=\{7,8,9\}\) und \(P(\overline{A})=30\,\%\).
4386419
Die Wahrscheinlichkeit für \(A\) beträgt \(\frac{7}{20}\). Gib die Wahrscheinlichkeit des Gegenereignisses als vollständig gekürzten Bruch an.

Denkanstöße

- Schreibe das Ganze mit demselben Nenner wie die gegebene Wahrscheinlichkeit. - Prüfe, ob sich dein Ergebnis noch kürzen lässt.

Lösung

1. \(P(\overline{A})=1-\frac{7}{20}\). 2. \(1=\frac{20}{20}\), daher \(P(\overline{A})=\frac{20}{20}-\frac{7}{20}=\frac{13}{20}\).

Antwort

\(P(\overline{A})=\frac{13}{20}\).
4386429
In einer Stichprobe bestehen \(187\) von \(250\) Bauteilen eine Prüfung. \(A\) bedeutet „besteht“. Wie viele Bauteile gehören zum Gegenereignis, und welcher relative Anteil ist das?

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Anzahl außerhalb des Ereignisses. - Beziehe diese Anzahl anschließend auf den gesamten Stichprobenumfang.

Lösung

1. Nicht bestanden haben \(250-187=63\) Bauteile. 2. Der relative Anteil ist \(\frac{63}{250}=0{,}252\). 3. Das entspricht \(25{,}2\,\%\).

Antwort

Zum Gegenereignis gehören \(63\) Bauteile; der relative Anteil beträgt \(25{,}2\,\%\).
4386449
Ein Los kann Gewinn oder Niete sein. \(A\) bedeutet „Gewinn“. Für \(200\) Lose sind \(46\) Gewinne vorgesehen. Bestimme \(P(\overline{A})\) als Dezimalzahl und Prozentzahl.

Denkanstöße

- Ermittle die Anzahl der Lose außerhalb des Ereignisses. - Wandle den Anteil in die beiden verlangten Darstellungen um.

Lösung

1. Nieten gibt es \(200-46=154\). 2. \(P(\overline{A})=\frac{154}{200}=0{,}77\). 3. Das entspricht \(77\,\%\).

Antwort

\(P(\overline{A})=0{,}77=77\,\%\).
4386459
Bei einem Spiel ist \(A\): „Die Spielfigur landet auf einem Feld mit einer Zahl von mindestens \(10\).“ Die möglichen Feldzahlen sind \(6,7,8,9,10,11,12\). Gib das Gegenereignis als Satz und Menge an.

Denkanstöße

- Beachte, ob die Zahl \(10\) zur ursprünglichen Aussage gehört. - Beschränke deine Menge auf die tatsächlich möglichen Feldzahlen.

Lösung

1. \(A=\{10,11,12\}\). 2. Die Verneinung von „mindestens \(10\)“ ist „kleiner als \(10\)“. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{6,7,8,9\}\).

Antwort

\(\overline{A}\): „Die Feldzahl ist kleiner als \(10\)“; \(\overline{A}=\{6,7,8,9\}\).
4386469
Ein Passworttest prüft zwei Bedingungen: mindestens \(8\) Zeichen und mindestens eine Ziffer. \(A\) bedeutet „beide Bedingungen sind erfüllt“. Welche Formulierung beschreibt \(\overline{A}\) korrekt? I: „Beide Bedingungen sind nicht erfüllt.“ II: „Mindestens eine der beiden Bedingungen ist nicht erfüllt.“ III: „Genau eine Bedingung ist nicht erfüllt.“

Denkanstöße

- Denke an alle Möglichkeiten, in denen „beide erfüllt“ nicht stimmt. - Prüfe, ob eine Antwort auch den Fall umfasst, dass beide Bedingungen scheitern.

Lösung

1. \(A\) verlangt die gleichzeitige Erfüllung beider Bedingungen. 2. Das Gegenereignis umfasst jeden Fall, in dem mindestens eine Bedingung scheitert. 3. Dazu gehört auch, dass beide Bedingungen scheitern. 4. Daher ist Aussage II korrekt.

Antwort

Aussage II ist korrekt.
4386479
Ein Gerät startet mit Wahrscheinlichkeit \(0{,}905\) fehlerfrei. Bestimme in Dezimal- und Prozentdarstellung die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Gerät nicht fehlerfrei startet.

Denkanstöße

- Betrachte beide Möglichkeiten als vollständige Aufteilung. - Achte beim Umwandeln in Prozent auf die Stellenverschiebung.

Lösung

1. „Das Gerät startet nicht fehlerfrei“ ist das Gegenereignis zu „Das Gerät startet fehlerfrei“. 2. \(P(\text{nicht fehlerfreier Start})=1-0{,}905=0{,}095\). 3. Das entspricht \(9{,}5\,\%\).

Antwort

Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(0{,}095=9{,}5\,\%\).
4386489
Zwei Aussagen sollen Gegenereignisse sein. Prüfe das Paar: \(A\): „Eine ganze Zahl ist größer als \(5\).“ \(B\): „Die Zahl ist kleiner als \(5\).“ Falls nötig, korrigiere \(B\).

Denkanstöße

- Prüfe besonders den Grenzwert zwischen den beiden Aussagen. - Gegenereignisse müssen zusammen alle Möglichkeiten erfassen.

Lösung

1. Die Zahl \(5\) erfüllt weder \(A\) noch \(B\). 2. Damit decken die beiden Aussagen nicht alle ganzen Zahlen ab und sind keine Gegenereignisse. 3. Das Gegenereignis zu „größer als \(5\)“ lautet „kleiner oder gleich \(5\)“. 4. Korrekt ist \(B\): „Die Zahl ist kleiner oder gleich \(5\)“.

Antwort

Nein. Korrekt wäre \(B\): „Die Zahl ist kleiner oder gleich \(5\)“.
4386519
Beim Ziehen einer Zahl aus \(\Omega=\{1,2,3,4,5,6,7,8,9\}\) ist \(A\): „Die Zahl ist durch \(2\) oder durch \(3\) teilbar“. Bestimme \(\overline{A}\) als Menge.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst vollständig, welche Zahlen zum Ereignis gehören. - Nimm danach alle übrigen Elemente des Ergebnisraums.

Lösung

1. Durch \(2\) teilbar sind \(2,4,6,8\), durch \(3\) teilbar sind \(3,6,9\). 2. Damit ist \(A=\{2,3,4,6,8,9\}\). 3. Die übrigen Ergebnisse sind \(1,5,7\). 4. Somit ist \(\overline{A}=\{1,5,7\}\).

Antwort

\(\overline{A}=\{1,5,7\}\).
4386249
Für zwei Ereignisse gilt \(A\cap B=\varnothing\) und \(A\cup B=\Omega\). Beschreibe mit einem eigenen Satz, wie die Ereignisse zueinander liegen. Nenne außerdem ein passendes Beispiel beim einmaligen Würfeln.

Denkanstöße

- Deute beide Mengengleichungen getrennt. - Suche beim Würfel nach zwei Gruppen, die zusammen alle Ergebnisse enthalten.

Lösung

1. Die leere Schnittmenge bedeutet, dass kein Ergebnis gleichzeitig in beiden Ereignissen liegt. 2. Die Vereinigung \(\Omega\) bedeutet, dass jedes Ergebnis in mindestens einem der Ereignisse liegt. 3. Die Ereignisse teilen den Ergebnisraum vollständig und ohne Überschneidung auf. 4. Beim Würfeln passt zum Beispiel \(A=\{1,3,5\}\) und \(B=\{2,4,6\}\).

Antwort

Die Ereignisse überschneiden sich nicht und decken zusammen den ganzen Ergebnisraum ab, zum Beispiel „ungerade Augenzahl“ und „gerade Augenzahl“.
4147639
Betrachte zwei Ereignisse \(A\) und \(B\). Erkläre anhand der Definition von Gegenereignissen und den Regeln für Mengenverknüpfungen (Schnitt und Vereinigung), warum die folgende Gleichung stets wahr ist: \(P(\bar{A} \cap \bar{B}) = 1 - P(A \cup B)\) Welche sprachliche Bedeutung haben die Ausdrücke auf der linken und auf der rechten Seite des Gleichheitszeichens im Sachkontext?

Denkanstöße

- Was bedeutet der Überstrich über einem Ereignis? - Wenn du weißt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mindestens eines der beiden Ereignisse eintritt, wie berechnest du dann die Wahrscheinlichkeit, dass keines der beiden Ereignisse eintritt? - Überlege dir, welche Elementarereignisse im Ereignis „mindestens eines tritt ein“ enthalten sind und welche im Ereignis „keines tritt ein“.

Lösung

1. Identifikation des Ereignisses \(A \cup B\): Es tritt mindestens eines der Ereignisse \(A\) oder \(B\) ein. 2. Identifikation des Gegenereignisses: Das Gegenteil von „mindestens eines tritt ein“ ist „keines von beiden tritt ein“. 3. Anwendung der Komplementärregel: \(P(\overline{A \cup B}) = 1 - P(A \cup B)\). 4. Anwendung der De-Morgan-Regel: Das Komplement der Vereinigung \(\overline{A \cup B}\) ist gleich dem Schnitt der Komplemente \(\bar{A} \cap \bar{B}\). 5. Schlussfolgerung: Somit ist \(P(\bar{A} \cap \bar{B}) = 1 - P(A \cup B)\). 6. Sprachliche Bedeutung: Die linke Seite beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass weder \(A\) noch \(B\) eintritt. Die rechte Seite beschreibt die Wahrscheinlichkeit für „nicht (mindestens eines tritt ein)“, was logisch dasselbe ist.

Antwort

Die Gleichung ist wahr, da \(\bar{A} \cap \bar{B}\) das Gegenereignis zu \(A \cup B\) ist. Nach den De-Morgan-Regeln gilt \(\overline{A \cup B} = \bar{A} \cap \bar{B}\). Da die Summe der Wahrscheinlichkeiten eines Ereignisses und seines Gegenereignisses immer \(1\) ergibt, folgt \(P(\bar{A} \cap \bar{B}) = 1 - P(A \cup B)\). Sprachlich bedeuten beide Seiten: „Die Wahrscheinlichkeit, dass keines der beiden Ereignisse eintritt“.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.