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Exponentialfunktionen graphisch darstellen

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55660610
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Exponentialfunktion der Form \(f(x)=b\cdot a^x\). a) Lies \(f(0)\) und damit den Anfangswert \(b\) ab. b) Lies \(f(1)\) ab und bestimme daraus den Wachstumsfaktor \(a\). c) Entscheide, ob der Graph streng monoton zunimmt oder streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 556606

Denkanstöße

- Der Anfangswert ist der Funktionswert an der Stelle \(x=0\). - Vergleiche die beiden abgelesenen Funktionswerte an aufeinanderfolgenden ganzzahligen Stellen. - Was sagt ein Wachstumsfaktor größer als \(1\) über den Verlauf des Graphen aus?

Lösung

1. Am Punkt mit \(x=0\) liest man \(f(0)=2\) ab. Daher ist \(b=2\). 2. Bei \(x=1\) liest man \(f(1)=3\) ab. Somit ist \(a=\frac{f(1)}{f(0)}=\frac{3}{2}=1{,}5\). 3. Weil \(a=1{,}5>1\) ist, nimmt der Graph streng monoton zu.

Antwort

a) \(f(0)=2\), also \(b=2\) b) \(f(1)=3\), also \(a=1{,}5\) c) streng monoton zunehmend
42603910
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Funktion \(f(x)=a^x\) mit \(a>0\) und \(a\neq1\). Der Wachstumsfaktor \(a\) ist nicht angegeben. a) Entscheide anhand des Graphen, ob \(0<a<1\) oder \(a>1\) gilt. Begründe mit dem Verlauf des Graphen. b) Lies \(f(1)\) ab und bestimme daraus den Wachstumsfaktor \(a\). c) Ordne \(f(-2)\), \(f(0)\) und \(f(2)\) der Größe nach und nenne die waagrechte Gerade, der sich der Graph für große positive \(x\) annähert.
Abbildung zur Aufgabe 426039

Denkanstöße

- Betrachte zuerst nur, ob der Graph von links nach rechts steigt oder fällt. - Bei einer Funktion der Form \(a^x\) ist der Funktionswert an der Stelle \(x=1\) besonders aussagekräftig. - Für die Reihenfolge in c) genügt der Verlauf des Graphen; die drei Werte müssen nicht vollständig berechnet werden.

Lösung

1. Der Graph fällt von links nach rechts. Bei \(f(x)=a^x\) entspricht das einem Wachstumsfaktor zwischen \(0\) und \(1\). Also gilt \(0<a<1\). 2. Aus der Abbildung liest man \(f(1)=0{,}5\) ab. Wegen \(f(1)=a\) folgt \(a=0{,}5\). 3. Der Graph ist streng monoton abnehmend. Daher gilt \(f(-2)>f(0)>f(2)>0\). Für große positive \(x\) nähert sich der Graph der Geraden \(y=0\) von oben.

Antwort

a) \(0<a<1\), weil der Graph streng monoton abnimmt. b) \(f(1)=0{,}5\), also \(a=0{,}5\). c) \(f(-2)>f(0)>f(2)>0\); waagrechte Asymptote: \(y=0\).
42633911
Gegeben ist die Exponentialfunktion \(f(x)=2^{x-2}-4\). a) Berechne die Schnittpunkte des Funktionsgraphen mit den beiden Koordinatenachsen. b) Bestimme die waagerechte Asymptote und beschreibe das Verhalten der Funktionswerte für \(x\to-\infty\). c) Der Graph von \(f\) entsteht durch Verschiebungen aus dem Graphen der Grundfunktion \(g(x)=2^x\). Beschreibe diese Verschiebungen genau.

Denkanstöße

- Setze für den Schnitt mit der \(y\)-Achse \(x=0\) und für den Schnitt mit der \(x\)-Achse den Funktionswert \(0\). - Betrachte für die Asymptote, was mit dem reinen Potenzterm für sehr negative \(x\) geschieht. - Lies die horizontale und vertikale Verschiebung direkt aus dem Funktionsterm im Vergleich zu \(2^x\) ab.

Lösung

1. Für die \(y\)-Achse gilt \(f(0)=2^{-2}-4=0{,}25-4=-3{,}75\). Damit ist \(S_y(0\mid-3{,}75)\). 2. Für die \(x\)-Achse gilt \(2^{x-2}-4=0\), also \(2^{x-2}=4=2^2\). Daher ist \(x=4\) und \(N(4\mid0)\). 3. Für \(x\to-\infty\) nähert sich \(2^{x-2}\) dem Wert \(0\). Damit nähert sich \(f(x)\) dem Wert \(-4\) von oben; die Asymptote ist \(y=-4\). 4. Aus \(2^x\) entsteht der Graph durch eine Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts und \(4\) Einheiten nach unten.

Antwort

a) \(S_y(0\mid-3{,}75)\) und \(N(4\mid0)\). b) Asymptote \(y=-4\); für \(x\to-\infty\) nähert sich der Graph ihr von oben. c) Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts und \(4\) Einheiten nach unten.
42839310
Untersuche die Exponentialfunktion \(f\) mit \(f(x)=1{,}5\cdot3^x\) auf ihre wesentlichen Eigenschaften. a) Bestimme die Koordinaten des Schnittpunkts mit der \(y\)-Achse. b) Gib das Monotonieverhalten der Funktion an und begründe deine Entscheidung. c) Bestimme den Wertebereich der Funktion. d) Beschreibe das Verhalten der Funktionswerte für immer kleiner werdende \(x\)-Werte.

Denkanstöße

- Welcher Funktionswert entsteht bei \(x=0\)? - Trenne bei der Monotonie die Rollen von Wachstumsfaktor \(a\) und Vorfaktor \(b\). - Welche Vorzeichen können die Faktoren \(b\) und \(a^x\) hier annehmen? - Überlege, was mit \(3^x\) geschieht, wenn \(x\) immer kleiner wird.

Lösung

1. Für \(x=0\) ist \(f(0)=1{,}5\cdot3^0=1{,}5\). Der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse liegt bei \((0\mid1{,}5)\); der Vorfaktor ist \(b=1{,}5\). 2. Der Wachstumsfaktor ist \(a=3>1\), und der Vorfaktor ist positiv. Deshalb ist \(f\) streng monoton steigend. 3. Weil \(3^x>0\) und \(b=1{,}5>0\) für alle reellen \(x\) gelten, nimmt \(f\) nur positive Werte an. Der Wertebereich ist \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\). 4. Für immer kleinere \(x\)-Werte nähert sich \(3^x\) der \(0\). Daher nähert sich auch \(f(x)\) der \(0\); die waagerechte Asymptote ist \(y=0\).

Antwort

a) \((0\mid1{,}5)\) b) Streng monoton steigend, weil \(a=3>1\) und \(b>0\) gilt. c) \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\) d) Die Funktionswerte nähern sich der \(0\); die waagerechte Asymptote ist \(y=0\).
42839410
Gegeben ist die Exponentialfunktion \(h\) mit \(h(x)=4\cdot0{,}5^x\). a) Bestimme den Funktionswert an der Stelle \(x=3\). b) Gib an, ob die Funktion steigend oder fallend ist, und begründe deine Entscheidung mathematisch. c) Nenne die Gleichung der waagerechten Asymptote des Graphen. d) Vergleiche den Graphen von \(h\) mit dem Graphen der Grundfunktion \(g(x)=0{,}5^x\). Beschreibe den Unterschied.

Denkanstöße

- Setze für Teil a) den gegebenen \(x\)-Wert in den Term ein. - Welche Aussage über die Monotonie folgt aus einem Wachstumsfaktor zwischen \(0\) und \(1\), solange der Vorfaktor positiv ist? - Vergleiche für Teil d) die Funktionswerte beider Funktionen bei demselben \(x\), insbesondere bei \(x=0\).

Lösung

1. Es gilt \(h(3)=4\cdot0{,}5^3=0{,}5\). 2. Der Wachstumsfaktor ist \(a=0{,}5\). Wegen \(0<a<1\) und des positiven Vorfaktors \(b=4\) ist \(h\) streng monoton fallend. 3. Für sehr große positive \(x\)-Werte nähert sich \(0{,}5^x\) der \(0\). Daher ist \(y=0\) die waagerechte Asymptote. 4. Der Vorfaktor \(b=4\) vervierfacht gegenüber \(g\) jeden Funktionswert. Der Graph von \(h\) ist somit in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(4\) gestreckt; sein \(y\)-Achsenabschnitt ist \(4\) statt \(1\).

Antwort

a) \(h(3)=0{,}5\) b) Streng monoton fallend, weil \(0<a=0{,}5<1\) gilt und der Vorfaktor positiv ist. c) \(y=0\) d) Der Graph von \(h\) ist gegenüber \(g\) in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(4\) gestreckt; der \(y\)-Achsenabschnitt ändert sich von \(1\) auf \(4\).
43229910
In der Abbildung siehst du vier Graphen p, q, r und s von Exponentialfunktionen der Form \(y=a^x\). Ordne jedem Graphen einen der folgenden Funktionsterme zu: \(A(x)=3^x\) \(B(x)=1{,}5^x\) \(C(x)=0{,}5^x\) \(D(x)=0{,}2^x\) Begründe deine Zuordnung mithilfe von exponentieller Zunahme bzw. Abnahme, der Steilheit oder markanten Punkten.
Abbildung zur Aufgabe 432299

Denkanstöße

- Trenne zunächst steigende und fallende Graphen. - Alle vier Graphen gehen durch denselben Punkt bei \(x=0\); verwende deshalb zusätzlich einen weiteren gut ablesbaren Wert. - Vergleiche bei den fallenden Graphen, welcher Wachstumsfaktor zwischen \(0\) und \(1\) die stärkere Abnahme erzeugt.

Lösung

1. Die Graphen p und q sind streng monoton steigend und gehören daher zu den Wachstumsfaktoren \(3\) und \(1{,}5\). Die Graphen r und s sind streng monoton fallend und gehören zu \(0{,}5\) und \(0{,}2\). 2. Bei \(x=1\) gilt \(3^1=3\) und \(1{,}5^1=1{,}5\). Daher gehört Graph p zu \(A\) und Graph q zu \(B\). 3. Bei \(x=-1\) gilt \(0{,}5^{-1}=2\) und \(0{,}2^{-1}=5\). Damit gehört Graph r zu \(C\) und Graph s zu \(D\).

Antwort

Graph p: \(A(x)=3^x\); Graph q: \(B(x)=1{,}5^x\); Graph r: \(C(x)=0{,}5^x\); Graph s: \(D(x)=0{,}2^x\)
43325310
Eine Tasse heißer Tee wird in einem Zimmer mit einer konstanten Temperatur von \(20\,^\circ\text{C}\) abgestellt. Das Diagramm zeigt die Temperatur des Tees in Abhängigkeit von der Zeit. a) Welche Temperatur hatte der Tee zu Beginn der Messung? b) Wie lange dauert es ungefähr, bis der Tee eine trinkwarme Temperatur von \(40\,^\circ\text{C}\) erreicht hat? c) Erkläre, warum der Graph sich im weiteren Verlauf der Zeit immer mehr der \(20\,^\circ\text{C}\)-Linie annähert, sie aber nicht unterschreitet.
Abbildung zur Aufgabe 433253

Denkanstöße

- Schau dir den Schnittpunkt des Graphen mit der senkrechten Achse an. - Gehe vom Wert 40 auf der y-Achse waagerecht zum Graphen und dann senkrecht nach unten zur Zeit-Achse. - Was passiert mit einer heißen Tasse, wenn sie lange in einem normal temperierten Raum steht?

Lösung

1. Zum Zeitpunkt \(t = 0\,\text{min}\) lässt sich auf der y-Achse eine Temperatur von \(80\,^\circ\text{C}\) ablesen. 2. Man sucht den Wert \(40\) auf der y-Achse und liest den zugehörigen x-Wert ab. Dies ist nach etwa \(10\,\text{Minuten}\) der Fall. 3. Die Umgebungstemperatur beträgt \(20\,^\circ\text{C}\). Je kleiner der Temperaturunterschied zur Umgebung wird, desto langsamer kühlt der Tee ab. Im dargestellten Modell nähert sich seine Temperatur daher langfristig \(20\,^\circ\text{C}\) an, ohne diesen Wert zu unterschreiten.

Antwort

a) \(80\,^\circ\text{C}\). b) Nach ca. \(10\,\text{Minuten}\). c) Mit kleiner werdendem Temperaturunterschied verlangsamt sich die Abkühlung; im Modell nähert sich der Tee \(20\,^\circ\text{C}\) nur asymptotisch an.
43350210
Das folgende Koordinatensystem zeigt die Graphen p, q, r, s und u von fünf verschiedenen Exponentialfunktionen. Ordne die Graphen mithilfe ihrer \(y\)-Achsenabschnitte und ihres Wachstumsverhaltens eindeutig den Funktionsgleichungen zu. Begründe deine Wahl: (a) \(y=1{,}4^x\) (b) \(y=2{,}2^x\) (c) \(y=3{,}5^x\) (d) \(y=0{,}5\cdot2{,}5^x\) (e) \(y=2\cdot1{,}2^x\)
Abbildung zur Aufgabe 433502

Denkanstöße

- Beginne mit den \(y\)-Achsenabschnitten; sie unterscheiden zwei Graphen sofort von den übrigen. - Vergleiche anschließend nur noch die Graphen mit demselben Vorfaktor. - Welcher Wachstumsfaktor größer als \(1\) erzeugt für positive \(x\) den steileren Verlauf?

Lösung

1. Bei \(x=0\) entspricht der Funktionswert dem Vorfaktor \(b\). Graph p hat den \(y\)-Achsenabschnitt \(2\) und gehört daher zu (e); Graph q hat den \(y\)-Achsenabschnitt \(0{,}5\) und gehört zu (d). 2. Die Graphen r, s und u haben den Vorfaktor \(b=1\). Sie werden deshalb über ihren Wachstumsfaktor \(a\) unterschieden. 3. Für positive \(x\) wächst ein Graph mit größerem \(a>1\) stärker. Daher gehört der steilste Graph r zu (c) mit \(a=3{,}5\), Graph s zu (b) mit \(a=2{,}2\) und Graph u zu (a) mit \(a=1{,}4\).

Antwort

p → (e), q → (d), r → (c), s → (b), u → (a)
43350410
Ordne den Funktionsgleichungen (a) bis (d) die entsprechenden Graphen p, q, r und s zu. Begründe deine Entscheidung mithilfe des \(y\)-Achsenabschnitts und des Verhaltens als exponentielle Zunahme beziehungsweise Abnahme. (a) \(y=3\cdot1{,}4^x\) (b) \(y=3\cdot0{,}6^x\) (c) \(y=1{,}5\cdot1{,}4^x\) (d) \(y=1{,}5\cdot0{,}6^x\)
Abbildung zur Aufgabe 433504

Denkanstöße

- Ordne zuerst nach dem \(y\)-Achsenabschnitt, also nach dem Vorfaktor \(b\). - Entscheide innerhalb jedes Paares anhand des Wachstumsfaktors \(a\), welcher Graph steigt und welcher fällt. - Kontrolliere die Zuordnung mit einem weiteren gut ablesbaren Punkt.

Lösung

1. Bei \(x=0\) ist der Funktionswert gleich dem Vorfaktor \(b\). Die Graphen p und q schneiden die \(y\)-Achse bei \(3\), die Graphen r und s bei \(1{,}5\). 2. Der Wachstumsfaktor \(a=1{,}4>1\) führt bei positivem Vorfaktor zu einer exponentiellen Zunahme, während \(a=0{,}6\) mit \(0<a<1\) zu einer exponentiellen Abnahme führt. 3. Damit gehört (a) mit \(b=3\) und \(a=1{,}4\) zu Graph p, (b) mit \(b=3\) und \(a=0{,}6\) zu Graph q, (c) mit \(b=1{,}5\) und \(a=1{,}4\) zu Graph r und (d) mit \(b=1{,}5\) und \(a=0{,}6\) zu Graph s.

Antwort

(a) → p, (b) → q, (c) → r, (d) → s
43350711
Ermittle die Funktionsgleichung für den dargestellten Graphen. Er ist durch Spiegelung an der \(x\)-Achse und anschließende Verschiebung in \(y\)-Richtung aus \(f(x)=\left(\frac{1}{2}\right)^x\) entstanden.
Abbildung zur Aufgabe 433507

Denkanstöße

- Bestimme zunächst, welcher waagerechten Geraden sich der Graph annähert. - Eine Spiegelung an der \(x\)-Achse ändert das Vorzeichen des gesamten Potenzterms. - Kontrolliere den gefundenen Term am Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse.

Lösung

1. Die waagerechte Asymptote liegt bei \(y=3\). Gegenüber der Grundfunktion wurde daher um \(3\) Einheiten nach oben verschoben. 2. Die vorgegebene Spiegelung an der \(x\)-Achse führt zunächst auf \(-\left(\frac{1}{2}\right)^x\). 3. Zusammen ergibt sich \(g(x)=-\left(\frac{1}{2}\right)^x+3\). 4. Zur Kontrolle ist \(g(0)=2\) und \(g(-2)=-1\); beide Punkte stimmen mit dem Graphen überein.

Antwort

\(g(x)=-\left(\frac{1}{2}\right)^x+3\).
43350811
Der Graph der Funktion \(h\) ist durch Streckung in \(y\)-Richtung und Verschiebung aus der Basisfunktion \(f(x)=2^x\) entstanden. Bestimme den Funktionsterm der Form \(h(x)=a\cdot2^x+d\).
Abbildung zur Aufgabe 433508

Denkanstöße

- Lies zuerst die markierte waagerechte Asymptote ab; sie bestimmt den additiven Parameter. - Nutze anschließend einen gut ablesbaren Punkt des Graphen, etwa den \(y\)-Achsenabschnitt. - Prüfe deinen Term an einem zweiten sichtbaren Punkt.

Lösung

1. Die im Diagramm markierte waagerechte Asymptote ist \(y=-6\). Daher gilt \(d=-6\). 2. Der Graph schneidet die \(y\)-Achse bei \(P(0\mid-3)\). Einsetzen in \(h(x)=a\cdot2^x-6\) ergibt \(a-6=-3\), also \(a=3\). 3. Damit ist \(h(x)=3\cdot2^x-6\). Zur Kontrolle gilt \(h(1)=0\), passend zur sichtbaren Nullstelle.

Antwort

\(h(x)=3\cdot2^x-6\).
43350911
Die Funktion \(k\) hat die Form \(k(x)=a\left(\frac{1}{2}\right)^x+d\). Ermittle die Werte für \(a\) und \(d\) anhand des Graphen und notiere den vollständigen Funktionsterm.
Abbildung zur Aufgabe 433509

Denkanstöße

- Die markierte Asymptote verrät den additiven Parameter \(d\). - Setze danach den \(y\)-Achsenabschnitt in den Ansatz ein. - Kontrolliere Vorzeichen und Parameter mit einem zweiten Punkt des Graphen.

Lösung

1. Die im Diagramm markierte waagerechte Asymptote ist \(y=8\). Daher gilt \(d=8\). 2. Der Graph schneidet die \(y\)-Achse bei \((0\mid6)\). Einsetzen liefert \(a+8=6\), also \(a=-2\). 3. Damit ist \(k(x)=-2\left(\frac{1}{2}\right)^x+8\). Zur Kontrolle ergibt \(k(-2)=0\), passend zur sichtbaren Nullstelle.

Antwort

\(a=-2\), \(d=8\), also \(k(x)=-2\left(\frac{1}{2}\right)^x+8\).
43378010
Welche der vier Funktionsgleichungen gehört zu welchem Graphen in den Teilbildern a), b) und c)? Begründe deine Wahl anhand der Monotonie, des Schnittpunkts mit der \(y\)-Achse und bei Bedarf eines weiteren gut ablesbaren Punkts. Ein Term passt zu keinem der Graphen. (1) \(f(x)=2^x\) (2) \(f(x)=0{,}5^x\) (3) \(f(x)=3^x\) (4) \(f(x)=2\cdot0{,}5^x\)
Abbildung zur Aufgabe 433780

Denkanstöße

- Entscheide zuerst für jedes Teilbild, ob der Graph steigt oder fällt. - Lies anschließend den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse ab; er zeigt den Vorfaktor. - Nutze bei Bedarf einen zweiten gut ablesbaren Punkt, um zwischen verschiedenen Wachstumsfaktoren zu unterscheiden.

Lösung

1. Teilbild a) zeigt einen streng monoton steigenden Graphen durch \((0;1)\). Der Punkt \((1;2)\) zeigt, dass Term (1) \(2^x\) passt. 2. Teilbild b) zeigt einen streng monoton fallenden Graphen durch \((0;1)\). Der Punkt \((1;0{,}5)\) zeigt, dass Term (2) \(0{,}5^x\) passt. 3. Teilbild c) zeigt ebenfalls einen fallenden Graphen, der die \(y\)-Achse aber bei \((0;2)\) schneidet. Daher gehört Term (4) \(2\cdot0{,}5^x\) zu c). 4. Term (3) \(3^x\) wäre steiler als der Graph in a) und hätte bei \(x=1\) den Wert \(3\). Er passt zu keinem dargestellten Graphen.

Antwort

Teilbild a): (1) Teilbild b): (2) Teilbild c): (4) Nicht verwendet: (3)
43405311
In der Abbildung ist der Graph der Exponentialfunktion \(f(x) = 2^x\) blau dargestellt. Bestimme die Funktionsterme für die Graphen \(g\) und \(h\).
Abbildung zur Aufgabe 434053

Denkanstöße

- Wo liegt die waagerechte Asymptote bei den verschobenen Graphen? Das verrät dir die Verschiebung in \(y\)-Richtung. - Verfolge den Punkt \((0 \mid 1)\) des Basisgraphen \(f\). Wo befindet sich dieser Referenzpunkt bei den anderen Graphen?

Lösung

1. Der Graph von \(g\) ist gegenüber \(f\) um \(3\) Einheiten nach rechts und um \(1\) Einheit nach oben verschoben. Der Punkt \((0 \mid 1)\) von \(f\) wandert zum Punkt \((3 \mid 2)\) bei \(g\). Die waagerechte Asymptote liegt bei \(y = 1\). Somit gilt \(g(x) = 2^{x-3} + 1\). 2. Der Graph von \(h\) ist gegenüber \(f\) nur vertikal verschoben. Die waagerechte Asymptote liegt bei \(y = -3\). Der Punkt \((0 \mid 1)\) von \(f\) wandert zu \((0 \mid -2)\). Somit gilt \(h(x) = 2^x - 3\).

Antwort

\(g(x) = 2^{x-3} + 1\), \(h(x) = 2^x - 3\)
43500811
Ordne den drei Funktionsgleichungen A, B und C den jeweils passenden Graphen a), b) oder c) zu. A: \(f(x) = 2 \cdot 0{,}5^x\) B: \(g(x) = 0{,}5^x - 2\) C: \(h(x) = 2 - 0{,}5^x\)
Abbildung zur Aufgabe 435008

Denkanstöße

- Berechne für jede Funktion den Wert an der Stelle \(x = 0\), um den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse zu bestimmen. - Vergleiche die waagerechten Asymptoten der drei Funktionen. - Prüfe zusätzlich, ob der jeweilige Graph steigt oder fällt.

Lösung

1. Für A gilt \(f(0) = 2\). Die waagerechte Asymptote ist \(y = 0\). Das entspricht Graph c). 2. Für B gilt \(g(0) = -1\). Die waagerechte Asymptote ist \(y = -2\). Das entspricht Graph a). 3. Für C gilt \(h(0) = 1\). Die waagerechte Asymptote ist \(y = 2\). Wegen des Minuszeichens vor dem Potenzterm ist der Graph steigend. Das entspricht Graph b). 4. Damit lautet die Zuordnung A–c), B–a), C–b).

Antwort

A gehört zu Graph c), B zu Graph a), C zu Graph b).
43502410
Welcher der unten abgebildeten Graphen stellt die Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = 0{,}25^{-x}\) dar? Begründe deine Entscheidung durch Untersuchung der Basis und markanter Punkte.
Abbildung zur Aufgabe 435024

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst den Term mit dem negativen Exponenten. - Was sagt die Basis über steigendes oder fallendes Verhalten aus? - Berechne die Werte bei \(x=0\) und \(x=1\) und vergleiche sie mit den vier Bildern.

Lösung

1. Es gilt \(f(x) = 0{,}25^{-x} = \left(\frac{1}{4}\right)^{-x} = 4^x\). 2. Da die Basis \(4>1\) ist, ist der Graph streng monoton steigend. 3. Außerdem gilt \(f(0)=1\) und \(f(1)=4\). 4. Nur Graph a) ist steigend und verläuft durch \((0 \mid 1)\) und \((1 \mid 4)\).

Antwort

Der Graph in Abbildung a) gehört zur Funktion \(f(x) = 0{,}25^{-x}\).
55244310
Die Abbildung zeigt vier Punkte eines Graphen einer Exponentialfunktion der Form \(f(x)=b\cdot a^x\) mit \(a>0\). Bestimme \(b\) und \(a\) aus der Abbildung und gib den Funktionsterm an. Begründe außerdem, ob der Graph wächst oder fällt.
Abbildung zur Aufgabe 552443

Denkanstöße

- Welcher markierte Punkt liefert dir direkt den Anfangswert einer Funktion der Form \(b\cdot a^x\)? - Vergleiche zwei markierte Punkte, deren \(x\)-Werte sich genau um \(1\) unterscheiden. - Entscheide anhand des Faktors, ob die Funktion wächst oder fällt.

Lösung

1. Am Punkt mit \(x=0\) liest man \(f(0)=3\) ab. Daher ist \(b=3\). 2. Von \(x=0\) zu \(x=1\) steigt der Funktionswert von \(3\) auf \(6\). Der Faktor ist also \(a=\frac{6}{3}=2\). 3. Damit lautet der Funktionsterm \(f(x)=3\cdot2^x\). Weil \(a=2>1\) ist, wächst der Graph.

Antwort

\(b=3\), \(a=2\), also \(f(x)=3\cdot2^x\). Der Graph wächst.
55660710
Lea hat den Graphen der Funktion \(f(x)=4\cdot0{,}5^x\) skizziert. Die Abbildung zeigt ihre Skizze. a) Nenne zwei konkrete Merkmale der dargestellten Skizze, die nicht zum Graphen von \(f\) passen. b) Beschreibe, wie der korrekte Graph rechts von \(x=1\) weiterverlaufen muss. c) Gib drei Punkte an, die beim Korrigieren der Skizze sicher auf dem Graphen liegen.
Abbildung zur Aufgabe 556607

Denkanstöße

- Vergleiche die dargestellte Verbindung der Punkte mit der typischen Form eines Exponentialgraphen. - Achte besonders darauf, was die Skizze an und unterhalb der \(x\)-Achse macht. - Für c) reichen wenige einfache ganzzahlige \(x\)-Werte.

Lösung

1. Die eingezeichnete Skizze verbindet die Punkte mit geraden Strecken. Der Graph einer Exponentialfunktion verläuft dagegen als glatte gekrümmte Kurve. 2. Außerdem trifft die Skizze bei \(x=2\) die \(x\)-Achse und verläuft danach sogar unterhalb der Achse. Das ist unmöglich, denn \(4\cdot0{,}5^x>0\) für jedes reelle \(x\). 3. Rechts von \(x=1\) muss der korrekte Graph weiter streng monoton abnehmen, dabei flacher werden und sich der Geraden \(y=0\) von oben annähern, ohne sie zu schneiden. 4. Sicher auf dem Graphen liegen zum Beispiel \((-1;8)\), \((0;4)\) und \((1;2)\).

Antwort

a) Zwei Fehler: Die Skizze besteht aus geraden Teilstrecken; außerdem schneidet sie die \(x\)-Achse und wird negativ. b) Der korrekte Graph bleibt positiv, fällt weiter und nähert sich \(y=0\) von oben an. c) Zum Beispiel \((-1;8)\), \((0;4)\), \((1;2)\).
55660910
Gegeben ist \(g(x)=2\cdot1{,}5^x\). In der Abbildung ist außerdem der Graph \(h\) eingezeichnet, der durch Spiegelung des Graphen von \(g\) an der \(x\)-Achse entsteht. a) Gib einen Funktionsterm für \(h\) an. b) Bestimme den Schnittpunkt von \(h\) mit der \(y\)-Achse. c) Entscheide, ob \(h\) streng monoton zunimmt oder streng monoton abnimmt, und begründe mit der Spiegelung.
Abbildung zur Aufgabe 556609

Denkanstöße

- Was geschieht bei einer Spiegelung an der \(x\)-Achse mit jedem \(y\)-Wert? - Setze für den Achsenschnittpunkt \(x=0\). - Überlege, wie sich eine zunehmende Folge von \(y\)-Werten verändert, wenn alle Vorzeichen umgekehrt werden.

Lösung

1. Bei einer Spiegelung an der \(x\)-Achse werden alle Funktionswerte mit \(-1\) multipliziert. Daher ist \(h(x)=-2\cdot1{,}5^x\). 2. Es gilt \(h(0)=-2\cdot1{,}5^0=-2\). Der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse ist \((0;-2)\). 3. Der Graph von \(g\) ist streng monoton zunehmend. Durch die Spiegelung an der \(x\)-Achse wird die Reihenfolge der Funktionswerte umgekehrt; daher ist \(h\) streng monoton abnehmend.

Antwort

a) \(h(x)=-2\cdot1{,}5^x\) b) \((0;-2)\) c) streng monoton abnehmend
42604010
Analysiere die folgenden Aussagen über Exponentialfunktionen und ziehe die entsprechenden Schlussfolgerungen. a) Es gilt \(0{,}6^m<0{,}6^n\). Welche Beziehung besteht zwischen \(m\) und \(n\)? b) Für eine positive Basis \(a\) gilt \(a^5>a^7\). In welchem Bereich muss \(a\) liegen? c) Gegeben ist \(2^k=0{,}2\). Bestimme zwei aufeinanderfolgende ganze Zahlen, zwischen denen der Exponent \(k\) liegen muss.

Denkanstöße

- Entscheide in a) zuerst, ob eine Exponentialfunktion mit Basis zwischen \(0\) und \(1\) steigt oder fällt. - Vergleiche in b) die Reihenfolge der Exponenten mit der Reihenfolge der Funktionswerte. - Suche in c) zwei leicht berechenbare Zweierpotenzen, zwischen denen \(0{,}2\) liegt.

Lösung

1. Die Funktion \(x\mapsto0{,}6^x\) ist streng monoton fallend. Aus \(0{,}6^m<0{,}6^n\) folgt deshalb \(m>n\). 2. Weil \(5<7\), aber \(a^5>a^7\) gilt, muss \(x\mapsto a^x\) streng monoton fallend sein. Daher gilt \(0<a<1\). 3. Es ist \(2^{-3}=0{,}125\) und \(2^{-2}=0{,}25\). Wegen \(0{,}125<0{,}2<0{,}25\) und der strengen Monotonie von \(2^x\) folgt \(-3<k<-2\).

Antwort

a) \(m>n\). b) \(0<a<1\). c) \(-3<k<-2\).
42604110
Gegeben sind die beiden Funktionen \(f(x)=5^x\) und \(g(x)=0{,}2^x\). a) Berechne die Funktionswerte beider Funktionen für \(x\in\{-1;0;1\}\). b) Überprüfe rechnerisch, ob die Beziehung \(g(x)=f(-x)\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) gilt. Erläutere, welche geometrische Eigenschaft der Graphen daraus folgt. c) Beschreibe das Verhalten der Funktionswerte von \(f\) und \(g\) für sehr große positive \(x\)-Werte.

Denkanstöße

- Wie hängen die beiden Basen \(5\) und \(0{,}2\) als Kehrwerte zusammen? - Welche geometrische Veränderung am Graphen entspricht dem Ersetzen von \(x\) durch \(-x\)? - Vergleiche für Teil c) die Wirkung einer Basis größer als \(1\) mit der einer Basis zwischen \(0\) und \(1\).

Lösung

1. Es gilt \(f(-1)=0{,}2\), \(f(0)=1\) und \(f(1)=5\). Außerdem gilt \(g(-1)=5\), \(g(0)=1\) und \(g(1)=0{,}2\). 2. Wegen \(0{,}2=\frac{1}{5}=5^{-1}\) ist \(g(x)=\left(5^{-1}\right)^x=5^{-x}=f(-x)\) für alle reellen \(x\). Daher entsteht der Graph von \(g\) durch Spiegelung des Graphen von \(f\) an der \(y\)-Achse. 3. Für sehr große positive \(x\) werden die Werte von \(f(x)=5^x\) beliebig groß, während sich die Werte von \(g(x)=0{,}2^x\) der \(0\) annähern. \(f\) beschreibt damit eine exponentielle Zunahme und \(g\) eine exponentielle Abnahme.

Antwort

a) \(f(-1)=0{,}2\), \(f(0)=1\), \(f(1)=5\); \(g(-1)=5\), \(g(0)=1\), \(g(1)=0{,}2\) b) \(g(x)=f(-x)\); die Graphen sind bezüglich der \(y\)-Achse spiegelbildlich. c) Für sehr große positive \(x\) werden die Werte von \(f\) beliebig groß, während sich die Werte von \(g\) der \(0\) annähern.
42604211
Betrachte die Funktion \(f(x)=3^x\). Durch Transformationen entstehen \(g(x)=3^x-9\) und \(h(x)=3^{x+1}\). a) Bestimme für \(g\) die waagerechte Asymptote sowie den Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse. b) Beschreibe, wie der Graph von \(h\) aus dem Graphen von \(f\) hervorgeht. c) Untersuche, ob die Verschiebung von \(f\) zu \(h\) die Wertemenge verändert. Begründe.

Denkanstöße

- Unterscheide zwischen einer Änderung außerhalb des Potenzterms und einer Änderung im Argument des Potenzterms. - Bestimme die Nullstelle von \(g\), indem du den Potenzterm isolierst. - Überlege für c), ob eine reine Verschiebung nach links oder rechts neue \(y\)-Werte erzeugt.

Lösung

1. Die Subtraktion von \(9\) verschiebt den Graphen von \(f\) um \(9\) Einheiten nach unten. Daher hat \(g\) die waagerechte Asymptote \(y=-9\). 2. Für die Nullstelle gilt \(3^x-9=0\), also \(3^x=9=3^2\). Daher ist \(x=2\) und der Schnittpunkt lautet \(N(2\mid0)\). 3. Der Term \(x+1\) im Exponenten verschiebt den Graphen von \(f\) um eine Einheit nach links. 4. Eine horizontale Verschiebung ändert die Wertemenge nicht. Für \(f\) und \(h\) gilt daher \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\).

Antwort

a) Asymptote \(y=-9\); Schnittpunkt \(N(2\mid0)\). b) Verschiebung um eine Einheit nach links. c) Die Wertemenge bleibt \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\).
42634011
Untersuche die Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x)=2^{-x^2+1}\) auf ihre Eigenschaften. a) Überprüfe rechnerisch, ob der Graph der Funktion symmetrisch zur \(y\)-Achse verläuft. b) Ermittle die Koordinaten des höchsten Punktes des Graphen. c) Bestimme den Grenzwert der Funktionswerte für \(x\to\infty\) und \(x\to-\infty\). Welche geometrische Bedeutung hat dies für den Graphen?

Denkanstöße

- Vergleiche für die Symmetrie die Terme \(g(-x)\) und \(g(x)\). - Für den höchsten Punkt kannst du zunächst untersuchen, wann der Exponent \(-x^2+1\) am größten ist. - Betrachte für das Grenzverhalten zuerst, was mit dem Exponenten für sehr große positive und negative \(x\)-Werte geschieht.

Lösung

1. Es gilt \(g(-x)=2^{-(-x)^2+1}=2^{-x^2+1}=g(x)\). Daher ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Da die Basis \(2>1\) ist, wird \(g(x)\) genau dann maximal, wenn der Exponent \(-x^2+1\) maximal ist. Das ist bei \(x=0\) der Fall. Mit \(g(0)=2\) ist der höchste Punkt \(H(0\mid2)\). 3. Für \(x\to\infty\) und \(x\to-\infty\) gilt \(-x^2+1\to-\infty\). Daher gilt in beiden Richtungen \(g(x)\to0\). 4. Somit ist die \(x\)-Achse, also \(y=0\), eine waagerechte Asymptote des Graphen für \(x\to\pm\infty\).

Antwort

a) Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. b) \(H(0\mid2)\) c) Für \(x\to\pm\infty\) gilt \(g(x)\to0\); die \(x\)-Achse ist eine waagerechte Asymptote.
42837910
Gegeben sind die zwei Funktionen \(f\) und \(g\) mit den Funktionsgleichungen \(f(x) = 1{,}25^x\) und \(g(x) = 0{,}8^x\). a) Untersuche das Monotonieverhalten beider Funktionen. Begründe deine Entscheidung mithilfe der Basis \(a\). b) Bestimme den gemeinsamen Schnittpunkt beider Graphen sowie die Gleichung der gemeinsamen Asymptote. c) Weise nach, dass der Graph von \(g\) durch eine Spiegelung des Graphen von \(f\) an der \(y\)-Achse entsteht.

Denkanstöße

- Welchen Einfluss hat die Größe der Basis auf den Verlauf des Graphen? - Was passiert mathematisch, wenn man eine Zahl mit 0 potenziert? - Wie verhalten sich die Funktionswerte für sehr große oder sehr kleine \(x\)-Werte? - Erinnere dich an die Potenzgesetze für negative Exponenten. Wie hängen \(1{,}25\) und \(0{,}8\) als Brüche zusammen?

Lösung

1. Monotonieverhalten: Da die Basis von \(f\) mit \(a = 1{,}25 > 1\) größer als 1 ist, ist die Funktion streng monoton steigend. Da die Basis von \(g\) mit \(a = 0{,}8 < 1\) zwischen 0 und 1 liegt, ist die Funktion streng monoton fallend. 2. Gemeinsame Punkte und Asymptote: Jede Exponentialfunktion der Form \(y = a^x\) verläuft durch den Punkt \((0 \mid 1)\), da \(a^0 = 1\) für alle \(a \neq 0\) gilt. Die \(x\)-Achse mit der Gleichung \(y = 0\) ist die waagerechte Asymptote für beide Funktionen, da sich die Funktionswerte für \(x \to -\infty\) (bei \(f\)) bzw. \(x \to \infty\) (bei \(g\)) beliebig nah an 0 annähern. 3. Spiegelung: Eine Spiegelung an der \(y\)-Achse entspricht der Ersetzung von \(x\) durch \(-x\). Es gilt \(f(-x) = 1{,}25^{-x} = \left(\frac{5}{4}\right)^{-x} = \left(\frac{4}{5}\right)^x = 0{,}8^x\). Da dies exakt der Funktionsgleichung von \(g(x)\) entspricht, geht \(g\) durch Spiegelung von \(f\) an der \(y\)-Achse hervor.

Antwort

a) \(f\) ist streng monoton steigend (\(a > 1\)); \(g\) ist streng monoton fallend (\(0 < a < 1\)). b) Gemeinsamer Schnittpunkt: \(S(0 \mid 1)\); Asymptote: \(y = 0\) (die \(x\)-Achse). c) Da \(1{,}25 = \frac{5}{4}\) und \(0{,}8 = \frac{4}{5}\) Kehrwerte sind, gilt \(1{,}25^{-x} = (1{,}25^{-1})^x = 0{,}8^x\).
42838010
Betrachte die allgemeine Exponentialfunktion \(f(x)=a^x\) mit \(a>0\) und \(a\neq1\). a) Bei einer bestimmten Funktion \(f\) vervierfacht sich der Funktionswert jedes Mal, wenn \(x\) um \(2\) Einheiten zunimmt. Bestimme den Wachstumsfaktor \(a\) dieser Funktion. b) Erkläre, warum im Fall \(a=1\) keine exponentielle Zu- oder Abnahme vorliegt. Welches geometrische Gebilde würde der Graph darstellen? c) Untersuche, warum ein negativer Wert wie \(a=-2\) problematisch ist, wenn man die Funktion für alle reellen Zahlen \(x\) definieren möchte. Betrachte dazu beispielhaft die Funktionswerte für \(x=2\) und \(x=0{,}5\).

Denkanstöße

- Wie verändert sich \(a^x\), wenn der Exponent um einen festen Betrag zunimmt? - Überlege für Teil b), welche Funktionswerte die Potenzen von \(1\) besitzen. - Prüfe für Teil c) getrennt einen ganzzahligen und einen nicht ganzzahligen Exponenten.

Lösung

1. Bei einer Erhöhung von \(x\) um \(2\) wird der Funktionswert mit \(a^2\) multipliziert. Wegen der Vervierfachung gilt \(a^2=4\). Da für Exponentialfunktionen \(a>0\) gilt, folgt \(a=2\). 2. Für \(a=1\) gilt \(f(x)=1^x=1\) für alle \(x\). Der Graph ist die waagerechte Gerade \(y=1\); die Funktionswerte zeigen weder eine exponentielle Zunahme noch eine exponentielle Abnahme. 3. Für \(x=2\) ist \((-2)^2=4\) reell definiert. Für \(x=0{,}5\) wäre dagegen \((-2)^{0{,}5}=\sqrt{-2}\) zu berechnen, was in \(\mathbb{R}\) nicht definiert ist. Daher eignet sich \(-2\) nicht als Wachstumsfaktor einer reellwertigen Exponentialfunktion mit Definitionsbereich \(\mathbb{R}\).

Antwort

a) \(a=2\) b) Für \(a=1\) ist \(f(x)=1\) konstant; der Graph ist die waagerechte Gerade \(y=1\). c) Für \(x=2\) ist \((-2)^2=4\) reell, für \(x=0{,}5\) ist \(\sqrt{-2}\) in \(\mathbb{R}\) nicht definiert. Eine solche Potenz definiert daher keine reellwertige Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\).
42838510
Gegeben sind die zwei Exponentialfunktionen \(f\) und \(g\) mit \(f(x)=2{,}5\cdot1{,}4^x\) und \(g(x)=0{,}4\cdot1{,}4^x\). 1. Berechne die Koordinaten der Schnittpunkte der beiden Graphen mit der \(y\)-Achse. 2. Erkläre, warum beide Funktionen die gleiche waagerechte Asymptote besitzen, und gib deren Gleichung an. 3. Vergleiche das Monotonieverhalten der beiden Funktionen. Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Welcher Exponent entsteht am Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse? - Untersuche, wie sich der gemeinsame Potenzterm \(1{,}4^x\) für sehr kleine \(x\)-Werte verhält. - Welche Rolle spielt der Wachstumsfaktor für die Monotonie, solange der Vorfaktor positiv ist?

Lösung

1. Für \(x=0\) gilt \(f(0)=2{,}5\) und \(g(0)=0{,}4\). Die Schnittpunkte mit der \(y\)-Achse sind daher \((0\mid2{,}5)\) und \((0\mid0{,}4)\). 2. Für sehr kleine \(x\)-Werte nähert sich \(1{,}4^x\) der \(0\). Die positiven Vorfaktoren \(b=2{,}5\) beziehungsweise \(b=0{,}4\) ändern daran nichts. Beide Graphen besitzen daher die waagerechte Asymptote \(y=0\). 3. Beide Funktionen besitzen denselben Wachstumsfaktor \(a=1{,}4>1\) und einen positiven Vorfaktor. Deshalb sind beide Funktionen streng monoton steigend.

Antwort

1. \(f\): \((0\mid2{,}5)\); \(g\): \((0\mid0{,}4)\) 2. Gemeinsame waagerechte Asymptote: \(y=0\) 3. Beide Funktionen sind streng monoton steigend, weil \(a=1{,}4>1\) gilt und die Vorfaktoren positiv sind.
42838610
Betrachte die Funktionsschar \(f_b(x)=b\cdot0{,}8^x\) mit \(b>0\). Untersuche, welche der folgenden Eigenschaften vom Vorfaktor \(b\) abhängen und welche für alle Funktionen der Schar unabhängig von \(b\) identisch sind: - die Lage des Schnittpunkts mit der \(y\)-Achse, - die Gleichung der waagerechten Asymptote, - das Monotonieverhalten, - der Wertebereich der Funktion.

Denkanstöße

- Setze für die Untersuchung des \(y\)-Achsenabschnitts \(x=0\). - Frage bei jeder Eigenschaft getrennt, ob eine Multiplikation aller Funktionswerte mit einem positiven Wert sie ändern kann. - Unterscheide die Rolle des festen Wachstumsfaktors \(0{,}8\) von der Rolle des veränderlichen Vorfaktors \(b\).

Lösung

1. Für \(x=0\) gilt \(f_b(0)=b\cdot0{,}8^0=b\). Der Schnittpunkt \((0\mid b)\) hängt daher vom Vorfaktor \(b\) ab. 2. Weil \(0<0{,}8<1\) gilt, nähert sich \(0{,}8^x\) für sehr große positive \(x\) der \(0\). Die Multiplikation mit einem festen positiven \(b\) ändert diese waagerechte Asymptote nicht. Sie lautet für alle Funktionen \(y=0\). 3. Der Wachstumsfaktor \(a=0{,}8\) liegt zwischen \(0\) und \(1\). Da außerdem \(b>0\) gilt, sind alle Funktionen der Schar streng monoton fallend. Dieses Verhalten ist unabhängig von \(b\). 4. Sowohl \(0{,}8^x\) als auch \(b\) sind stets positiv. Daher gilt für alle Funktionen der Wertebereich \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\), ebenfalls unabhängig von \(b\).

Antwort

Abhängig von \(b\): der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse, nämlich \((0\mid b)\). Unabhängig von \(b\): die Asymptote \(y=0\), streng monoton fallendes Verhalten und der Wertebereich \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\).
42839010
Gegeben sind die zwei Funktionen \(g(x)=5\cdot1{,}2^x\) und \(h(x)=2\cdot1{,}2^x\). a) Nenne eine Gemeinsamkeit der beiden Funktionsgraphen bezüglich ihrer Asymptoten oder ihres Monotonieverhaltens. b) Erkläre, wie sich der Vorfaktor \(b\), hier \(5\) beziehungsweise \(2\), auf die Lage der Graphen im Koordinatensystem auswirkt. c) Berechne das Verhältnis der Funktionswerte \(\frac{g(x)}{h(x)}\) für einen beliebigen Wert von \(x\). Was fällt dir auf?

Denkanstöße

- Vergleiche zunächst Wachstumsfaktor und Vorfaktor der beiden Funktionen getrennt. - Welchen Funktionswert erhältst du jeweils bei \(x=0\)? - Beim Quotienten beider Funktionsterme tritt derselbe Potenzfaktor im Zähler und Nenner auf.

Lösung

1. Beide Funktionen besitzen den Wachstumsfaktor \(a=1{,}2>1\). Daher sind beide streng monoton steigend. Für sehr kleine \(x\)-Werte nähern sich beide Graphen außerdem der waagerechten Asymptote \(y=0\). 2. Der Vorfaktor \(b\) bestimmt den \(y\)-Achsenabschnitt und skaliert alle Funktionswerte. Weil \(5>2\) gilt, liegt der Graph von \(g\) für jedes \(x\) oberhalb des Graphen von \(h\); die \(y\)-Achsenabschnitte sind \(5\) beziehungsweise \(2\). 3. Es gilt \(\frac{g(x)}{h(x)}=\frac{5\cdot1{,}2^x}{2\cdot1{,}2^x}=\frac{5}{2}=2{,}5\). Das Verhältnis der Funktionswerte ist für alle \(x\) konstant.

Antwort

a) Beide Graphen sind streng monoton steigend und besitzen die waagerechte Asymptote \(y=0\). b) Der Vorfaktor bestimmt den \(y\)-Achsenabschnitt und die Skalierung in \(y\)-Richtung; \(g(x)\) liegt für alle \(x\) oberhalb von \(h(x)\). c) \(\frac{g(x)}{h(x)}=2{,}5\); das Verhältnis ist unabhängig von \(x\).
42840110
Gegeben ist die Exponentialfunktion \(f(x)=2^x\). a) Der Graph von \(g(x)=8\cdot2^x\) geht durch eine Streckung in \(y\)-Richtung aus dem Graphen von \(f\) hervor. Gib den Streckfaktor an. b) Zeige mithilfe der Potenzgesetze, dass der Graph von \(g\) auch durch eine Verschiebung aus dem Graphen von \(f\) entstehen kann. Bestimme Richtung und Weite der Verschiebung. c) Vervollständige den folgenden Satz für einen beliebigen Wachstumsfaktor \(a>0\) mit \(a\neq1\): „Wenn man den Graphen zu \(y=a^x\) um \(s\) Einheiten nach rechts verschiebt, entspricht dies einer Skalierung des Graphen in \(y\)-Richtung mit dem Faktor ...“

Denkanstöße

- Kannst du den Vorfaktor \(8\) als Potenz mit demselben Wachstumsfaktor wie \(f\) schreiben? - Wie lassen sich Potenzen mit gleicher Basis multiplizieren? - Welche Änderung des Arguments beschreibt eine Verschiebung um \(s\) Einheiten nach rechts?

Lösung

1. In \(g(x)=8\cdot2^x\) werden alle Funktionswerte von \(f\) mit \(8\) multipliziert. Der Streckfaktor ist daher \(8\). 2. Weil \(8=2^3\) gilt, ist \(g(x)=2^3\cdot2^x=2^{x+3}=f(x+3)\). Der Graph von \(g\) entsteht also auch durch eine Verschiebung des Graphen von \(f\) um \(3\) Einheiten nach links. 3. Eine Verschiebung um \(s\) Einheiten nach rechts ergibt \(a^{x-s}=a^{-s}\cdot a^x\). Der zugehörige Skalierungsfaktor ist daher \(a^{-s}=\frac{1}{a^s}\).

Antwort

a) \(8\) b) \(g(x)=2^{x+3}=f(x+3)\); Verschiebung um \(3\) Einheiten nach links c) \(a^{-s}=\frac{1}{a^s}\)
42847810
Der Graph einer Exponentialfunktion der Form \(y=a^x\) verläuft durch den Punkt \(P(2\mid9)\). 1. Bestimme den Wachstumsfaktor \(a\) der Funktion und entscheide, ob sie eine exponentielle Zunahme oder Abnahme beschreibt. 2. Gib den Wertebereich der Funktion an und nenne die Gleichung der waagerechten Asymptote des Graphen. 3. Eine neue Funktion \(g\) hat die Eigenschaft, dass ihr Graph das Spiegelbild des ersten Graphen an der \(y\)-Achse ist. Bestimme die Funktionsgleichung von \(g\) und schreibe sie ohne negatives Vorzeichen im Exponenten.

Denkanstöße

- Setze die Koordinaten des gegebenen Punktes in die allgemeine Funktionsgleichung ein. - Welche Werte kann eine Potenz mit positiver Basis annehmen, und welcher Achse kann sich ihr Graph annähern? - Wie verändert sich der Funktionsterm bei einer Spiegelung des Graphen an der \(y\)-Achse?

Lösung

1. Einsetzen von \(P(2\mid9)\) in \(y=a^x\) ergibt \(9=a^2\). Wegen \(a>0\) folgt \(a=3\). Da \(a>1\) gilt, liegt eine exponentielle Zunahme vor. 2. Weil \(3^x\) für alle reellen \(x\) positiv ist, lautet der Wertebereich \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\). Für immer kleinere \(x\)-Werte nähert sich der Graph der \(x\)-Achse; die waagerechte Asymptote ist \(y=0\). 3. Die Spiegelung an der \(y\)-Achse ersetzt \(x\) durch \(-x\). Daher ist \(g(x)=3^{-x}=\left(\frac{1}{3}\right)^x\).

Antwort

1. \(a=3\); exponentielle Zunahme 2. \(W=\{y\in\mathbb{R}\mid y>0\}\); Asymptote \(y=0\) 3. \(g(x)=\left(\frac{1}{3}\right)^x\)
42848110
Gegeben ist die Exponentialfunktion \(f(x)=5^x\). 1. Der Graph von \(f\) wird an der \(y\)-Achse gespiegelt. Bestimme die Funktionsgleichung der daraus resultierenden Funktion \(g\). 2. Der Graph von \(f\) wird an der \(x\)-Achse gespiegelt. Bestimme die Funktionsgleichung der daraus resultierenden Funktion \(h\). 3. Eine der Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) beschreibt für positive Funktionswerte eine exponentielle Abnahme. Identifiziere diese Funktion und gib den zugehörigen Wachstumsfaktor \(a\) an.

Denkanstöße

- Welche Änderung am Argument beschreibt eine Spiegelung an der \(y\)-Achse? - Welche Änderung an den Funktionswerten beschreibt eine Spiegelung an der \(x\)-Achse? - Bringe den Term der gespiegelten Funktion so in eine Form mit positivem Exponenten und vergleiche den Wachstumsfaktor mit \(1\).

Lösung

1. Eine Spiegelung an der \(y\)-Achse ersetzt \(x\) durch \(-x\). Daher ist \(g(x)=f(-x)=5^{-x}=\left(\frac{1}{5}\right)^x=0{,}2^x\). 2. Eine Spiegelung an der \(x\)-Achse ändert das Vorzeichen aller Funktionswerte. Somit ist \(h(x)=-f(x)=-5^x\). 3. Eine exponentielle Abnahme mit positiven Funktionswerten liegt bei einem Wachstumsfaktor zwischen \(0\) und \(1\) vor. Das trifft auf \(g(x)=0{,}2^x\) zu; hier ist \(a=0{,}2\).

Antwort

1. \(g(x)=0{,}2^x\), äquivalent \(g(x)=5^{-x}\) 2. \(h(x)=-5^x\) 3. \(g\) beschreibt eine exponentielle Abnahme; \(a=0{,}2\).
42848210
Betrachte die Funktion \(p\) mit \(p(x) = \left( \frac{1}{4} \right)^x\). 1. Wie lautet die Funktionsgleichung der Funktion \(q\), deren Graph durch Spiegelung des Graphen von \(p\) an der \(y\)-Achse entsteht? 2. Der Punkt \(A(1 \mid 0{,}25)\) liegt auf dem Graphen von \(p\). Bestimme die Koordinaten des Punktes \(A'\), der durch Spiegelung von \(A\) an der \(y\)-Achse auf dem Graphen von \(q\) liegt. 3. Wenn man den Graphen von \(q\) anschließend an der \(x\)-Achse spiegelt, erhält man den Graphen einer Funktion \(r\). Gib die Funktionsgleichung von \(r\) an.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie man einen negativen Exponenten in einen positiven umwandeln kann. - Was geschieht mit den Koordinaten eines Punktes bei einer Achsenspiegelung? - Wie wirkt sich eine Spiegelung an der \(x\)-Achse auf das Vorzeichen der Funktionswerte aus?

Lösung

1. Die Spiegelung an der \(y\)-Achse ersetzt \(x\) durch \(-x\). Somit ist \(q(x) = p(-x) = \left( \frac{1}{4} \right)^{-x}\). Mit den Potenzgesetzen folgt \(q(x) = \left( \left( \frac{1}{4} \right)^{-1} \right)^x = 4^x\). 2. Bei einer Spiegelung an der \(y\)-Achse ändert sich das Vorzeichen der \(x\)-Koordinate, während die \(y\)-Koordinate gleich bleibt: \((x \mid y) \to (-x \mid y)\). Aus \(A(1 \mid 0{,}25)\) wird somit \(A'(-1 \mid 0{,}25)\). 3. Die Spiegelung an der \(x\)-Achse entspricht einer Multiplikation des gesamten Funktionsterms mit \(-1\). Aus \(q(x) = 4^x\) folgt somit \(r(x) = -4^x\).

Antwort

1. \(q(x) = 4^x\) 2. \(A'(-1 \mid 0{,}25)\) 3. \(r(x) = -4^x\)
42984310
Betrachte die Grundfunktion \(f(x)=2^x\). 1. Eine Funktion \(g\) ist gegeben durch \(g(x)=b\cdot2^x\). Bestimme den Vorfaktor \(b\), wenn der Graph von \(g\) durch den Punkt \(P(3\mid2)\) verläuft. 2. Beschreibe die geometrische Bedeutung des Vorfaktors \(b\), wenn man den Graphen von \(g\) mit dem Graphen von \(f\) vergleicht. Gehe dabei insbesondere auf die Fälle \(|b|>1\), \(0<|b|<1\) und \(b=-1\) ein.

Denkanstöße

- Nutze den gegebenen Punkt, indem du seine Koordinaten in den Funktionsterm einsetzt. - Betrachte Betrag und Vorzeichen des Vorfaktors getrennt. - Wie verändert eine Multiplikation aller \(y\)-Werte mit einem negativen Wert die Lage des Graphen?

Lösung

1. Mit dem Punkt \(P(3\mid2)\) gilt \(2=b\cdot2^3=8b\). Daher ist \(b=2:8=0{,}25\). 2. Der Betrag des Vorfaktors skaliert die Funktionswerte in \(y\)-Richtung. Für \(|b|>1\) liegt eine Streckung vor, für \(0<|b|<1\) eine Stauchung. Bei \(b<0\) kommt eine Spiegelung an der \(x\)-Achse hinzu. Für \(b=-1\) erfolgt nur die Spiegelung an der \(x\)-Achse.

Antwort

1. \(b=0{,}25\) 2. \(|b|>1\): Streckung; \(0<|b|<1\): Stauchung; \(b<0\): zusätzlich Spiegelung an der \(x\)-Achse; \(b=-1\): reine Spiegelung an der \(x\)-Achse.
42984410
Gegeben sind die Funktionen \(f(x)=0{,}5^x\) und \(h(x)=-3\cdot0{,}5^x\). 1. Bestimme die Koordinaten der \(y\)-Achsenabschnitte beider Funktionen. 2. Beschreibe die Transformationen, die den Graphen von \(f\) in den Graphen von \(h\) überführen. 3. Begründe mathematisch, warum der Graph von \(h\) streng monoton steigend ist, obwohl der Wachstumsfaktor \(a=0{,}5\) kleiner als \(1\) ist.

Denkanstöße

- Welcher Funktionswert entsteht jeweils bei \(x=0\)? - Zerlege die Wirkung des Vorfaktors \(-3\) in Betrag und Vorzeichen. - Überlege, wie eine Spiegelung an der \(x\)-Achse die Reihenfolge zweier \(y\)-Werte verändert.

Lösung

1. Für \(x=0\) gilt \(f(0)=1\) und \(h(0)=-3\). Die \(y\)-Achsenabschnitte sind daher \((0\mid1)\) und \((0\mid-3)\). 2. Der Graph von \(f\) wird in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(3\) gestreckt und anschließend an der \(x\)-Achse gespiegelt. Beides zusammen entspricht der Multiplikation mit dem Vorfaktor \(b=-3\). 3. Wegen \(0<a=0{,}5<1\) ist die Grundfunktion \(f\) streng monoton fallend. Die Spiegelung an der \(x\)-Achse kehrt die Reihenfolge der Funktionswerte um. Deshalb ist \(h\) streng monoton steigend.

Antwort

1. \(f\): \((0\mid1)\); \(h\): \((0\mid-3)\) 2. Streckung in \(y\)-Richtung mit Faktor \(3\) und Spiegelung an der \(x\)-Achse 3. Die Spiegelung an der \(x\)-Achse kehrt das streng fallende Verhalten von \(f\) in streng steigendes Verhalten von \(h\) um.
43229711
Der abgebildete Graph der Funktion \(g\) ist durch Spiegelung und Verschiebung aus dem Graphen der Exponentialfunktion \(f(x)=2^x\) entstanden. a) Gib die Gleichung der waagerechten Asymptote an, der sich der Graph für sehr kleine \(x\)-Werte annähert. b) Ermittle den Funktionsterm von \(g(x)\) und beschreibe die beiden geometrischen Transformationen, die nacheinander auf den Graphen von \(f\) angewendet wurden.
Abbildung zur Aufgabe 432297

Denkanstöße

- Lies zuerst die waagerechte Gerade ab, der sich der Graph annähert. - Vergleiche die Monotonie und Lage des Graphen mit dem Grundgraphen \(2^x\). - Prüfe einen gefundenen Term an markanten Punkten wie \(x=0\) und \(x=1\).

Lösung

1. Die gestrichelte waagerechte Linie liegt bei \(y=3\). Daher ist \(y=3\) die waagerechte Asymptote. 2. Im Vergleich zu \(2^x\) ist der Graph zunächst an der \(x\)-Achse gespiegelt. Dadurch entsteht \(-2^x\). 3. Anschließend wird dieser Graph um \(3\) Einheiten nach oben verschoben. Somit gilt \(g(x)=3-2^x\). 4. Zur Kontrolle ist \(g(0)=2\), \(g(1)=1\) und \(g(2)=-1\); diese Punkte stimmen mit dem dargestellten Graphen überein.

Antwort

a) \(y=3\). b) \(g(x)=3-2^x\). Spiegelung an der \(x\)-Achse, danach Verschiebung um \(3\) Einheiten nach oben.
43230110
Die Abbildung zeigt die Graphen von vier Exponentialfunktionen p, q, r und s der Standardform \(b\cdot a^x\). Ordne jedem Graphen alle passenden Funktionsterme aus der Liste zu. Begründe deine Entscheidung mit markanten Punkten und dem Wachstums- beziehungsweise Abnahmeverhalten. 1) \(f(x)=3^x\) 2) \(f(x)=1{,}5^x\) 3) \(f(x)=0{,}5^x\) 4) \(f(x)=2^x\) 5) \(f(x)=2^{-x}\) 6) \(f(x)=\left(\frac{1}{3}\right)^x\)
Abbildung zur Aufgabe 432301

Denkanstöße

- Alle dargestellten Standardgraphen gehen durch \((0\mid1)\); unterscheide sie daher zusätzlich über einen weiteren gut ablesbaren Punkt. - Entscheide zuerst, welche Graphen steigen und welche fallen. - Prüfe, ob zwei unterschiedlich geschriebene Terme durch Potenzgesetze dieselbe Funktion beschreiben.

Lösung

1. Graph p verläuft durch \((0\mid1)\) und \((1\mid3)\). Daher gehört Term 1) \(3^x\) zu p. 2. Graph q verläuft durch \((0\mid1)\) und bei \(x=1\) durch \((1\mid1{,}5)\). Daher gehört Term 2) \(1{,}5^x\) zu q. 3. Graph r ist fallend, verläuft durch \((0\mid1)\) und \((-1\mid2)\). Daher passt 3) \(0{,}5^x\). Außerdem gilt \(2^{-x}=(2^{-1})^x=0{,}5^x\), also passt auch 5). 4. Graph s ist steigend, verläuft durch \((0\mid1)\) und \((1\mid2)\). Daher gehört Term 4) \(2^x\) zu s. 5. Term 6) beschreibt eine stärker fallende Funktion mit Basis \(\frac{1}{3}\) und passt zu keinem der vier dargestellten Graphen.

Antwort

p: 1) q: 2) r: 3) und 5) s: 4)
43350010
Gegeben sind die Funktionen \(f(x) = 2{,}5^x\) und \(g(x) = 0{,}4^x\). a) Zeige durch eine Rechnung unter Verwendung von Potenzgesetzen, dass gilt: \(g(x) = f(-x)\). b) Beschreibe, welche geometrische Bedeutung dieser Zusammenhang für die Graphen der beiden Funktionen hat. c) Berechne den Schnittpunkt der beiden Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 433500

Denkanstöße

- Wandle die Dezimalzahlen in Brüche um, um den Zusammenhang leichter zu erkennen. - Erinnere dich an die Regel für negative Exponenten: \(a^{-n} = \frac{1}{a^n}\). - Was passiert mit einem Punkt \((x \mid y)\), wenn du ihn an der \(y\)-Achse spiegelst? Wie ändern sich seine Koordinaten?

Lösung

1. Rechnerischer Nachweis: Es ist \(0{,}4 = \frac{4}{10} = \frac{2}{5}\). Somit gilt \(g(x) = (\frac{2}{5})^x\). Da \(2{,}5 = \frac{25}{10} = \frac{5}{2}\) ist, gilt \(f(x) = (\frac{5}{2})^x\). Es folgt \(f(-x) = (\frac{5}{2})^{-x} = (\frac{2}{5})^x = g(x)\). 2. Geometrische Bedeutung: Die Bedingung \(g(x) = f(-x)\) bedeutet, dass der Graph von \(g\) durch Spiegelung des Graphen von \(f\) an der \(y\)-Achse entsteht. 3. Schnittpunkt: Gleichsetzen \(2{,}5^x = 0{,}4^x\). Da beide Basen positiv und ungleich sind, ist dies nur für den Exponenten \(x = 0\) möglich (\(1 = 1\)). Der Schnittpunkt liegt bei \(S(0 \mid 1)\).

Antwort

a) \(g(x) = 0{,}4^x = (\frac{2}{5})^x = (\frac{5}{2})^{-x} = 2{,}5^{-x} = f(-x)\). b) Der Graph von \(g\) ist das Spiegelbild des Graphen von \(f\) an der \(y\)-Achse. c) Der Schnittpunkt ist \(S(0 \mid 1)\).
43350110
Ein Biologe untersucht die relative Bestandsgröße zweier Bakterienkulturen, gemessen in Millionen Bakterien. Zu Beginn enthält jede Kultur eine Million Bakterien. Kultur A verdoppelt ihren Bestand jede Stunde \(f(x)=2^x\), während der Bestand von Kultur B jede Stunde auf die Hälfte sinkt \(g(x)=0{,}5^x\). Für das biologische Modell gilt \(x\geq0\); die Abbildung zeigt die vollständigen Funktionsgraphen. a) Beschreibe anhand der Abbildung die Verläufe beider Kulturen und erläutere die Symmetrie der beiden Graphen. b) Berechne das Verhältnis der Bestände \(\frac{f(x)}{g(x)}\) für \(x=3\). c) Zeige allgemein, dass das Produkt der Funktionswerte \(f(x)\cdot g(x)\) für jeden Zeitpunkt \(x\) konstant ist. Welchen Wert hat dieses Produkt?
Abbildung zur Aufgabe 433501

Denkanstöße

- Vergleiche die beiden Graphen nicht nur im biologisch relevanten Bereich, sondern auch links von der \(y\)-Achse. - Berechne für Teil b) zunächst beide Funktionswerte am vorgegebenen Zeitpunkt. - Fasse in Teil c) das Produkt der beiden Potenzen mithilfe eines Potenzgesetzes zusammen.

Lösung

1. Für \(x\geq0\) steigt \(f(x)\), während \(g(x)\) fällt. Beide Graphen verlaufen durch \((0\mid1)\). Als vollständige Funktionsgraphen sind sie Spiegelbilder an der \(y\)-Achse, denn \(g(x)=f(-x)\). 2. Für \(x=3\) ist \(f(3)=2^3=8\) und \(g(3)=0{,}5^3=0{,}125\). Daher ist \(\frac{f(3)}{g(3)}=8:0{,}125=64\). 3. Allgemein gilt \(f(x)\cdot g(x)=2^x\cdot0{,}5^x=(2\cdot0{,}5)^x=1^x=1\). Das Produkt ist für alle \(x\) konstant \(1\).

Antwort

a) Für \(x\geq0\) steigt \(f\), während \(g\) fällt. Als vollständige Funktionsgraphen sind sie bezüglich der \(y\)-Achse spiegelbildlich. b) \(64\) c) \(f(x)\cdot g(x)=1\) für alle \(x\)
43350510
Bestimme für die beiden Graphen \(f\) und \(g\) jeweils eine Funktionsgleichung der Form \(y=b\cdot a^x\). Lies dazu geeignete Punkte, etwa den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse und einen weiteren Punkt, aus dem Koordinatensystem ab.
Abbildung zur Aufgabe 433505

Denkanstöße

- Beginne jeweils mit dem Schnittpunkt des Graphen mit der \(y\)-Achse. - Wähle anschließend einen weiteren Punkt mit möglichst einfach ablesbaren Koordinaten. - Setze diesen zweiten Punkt zusammen mit dem bereits bestimmten Vorfaktor in \(y=b\cdot a^x\) ein.

Lösung

1. Beim Graphen \(f\) liegt der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse bei \((0\mid5)\). Daher ist der Vorfaktor \(b=5\). Mit dem weiteren Punkt \((1\mid6)\) gilt \(6=5\cdot a\), also \(a=\frac{6}{5}=1{,}2\). Somit lautet die Funktion \(f(x)=5\cdot1{,}2^x\). 2. Beim Graphen \(g\) liegt der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse bei \((0\mid2)\). Daher ist \(b=2\). Mit dem Punkt \((1\mid1)\) gilt \(1=2\cdot a\), also \(a=0{,}5\). Somit lautet die Funktion \(g(x)=2\cdot0{,}5^x\).

Antwort

\(f(x)=5\cdot1{,}2^x\) und \(g(x)=2\cdot0{,}5^x\)
43500910
Gegeben ist die Exponentialfunktion \(f(x)=2^x\). In den Teilbildern a), b) und c) ist jeweils zusätzlich der Graph einer linearen Funktion \(g\) dargestellt. In welchem Teilbild schneiden sich die Graphen von \(f\) und \(g\) in mehr als einem Punkt?
Abbildung zur Aufgabe 435009

Denkanstöße

- Vergleiche in jedem Teilbild die Höhe der Exponentialkurve mit der Höhe der Geraden an einfachen Stellen. - Suche in a) zunächst nach einem direkt berechenbaren Schnittpunkt und danach nach einem Wechsel „oberhalb/unterhalb“. - Nutze in b), dass eine Funktion wächst und die andere fällt. - Überlege in c), wie oft eine streng wachsende Funktion eine waagrechte Gerade schneiden kann.

Lösung

1. In Teilbild a) gilt für \(x=2\): \(f(2)=4\) und \(g(2)=4\). Dort liegt ein Schnittpunkt. 2. Außerdem gilt in a) für \(x=-2\): \(f(-2)=0{,}25>0=g(-2)\), während für \(x=0\) gilt: \(f(0)=1<2=g(0)\). Zwischen \(x=-2\) und \(x=0\) wechselt also die Lage der beiden Graphen; die Abbildung zeigt dort einen weiteren Schnittpunkt. Teilbild a) besitzt damit mehr als einen Schnittpunkt. 3. In Teilbild b) ist \(g\) streng fallend, während \(f(x)=2^x\) streng wächst. Außerdem gilt \(f(0)=g(0)=1\). Daher können sich diese beiden Graphen nur in diesem einen Punkt schneiden. 4. In Teilbild c) ist \(g(x)=0{,}5\) konstant. Da \(f\) streng wächst und \(f(-1)=0{,}5\) gilt, gibt es auch hier genau einen Schnittpunkt. 5. Somit ist Teilbild a) gesucht.

Antwort

Teilbild a) zeigt mehr als einen Schnittpunkt der Graphen von \(f\) und \(g\).
55660810
Untersuche mit einer dynamischen Mathematiksoftware die Funktionenschar \(f_a(x)=a^x\) und die Gerade \(g(x)=x\). Lege einen Schieberegler für \(a\) im Bereich von \(1{,}30\) bis \(1{,}55\) an. Wähle ein Grafikfenster, in dem \(0\le x\le9\) und \(0\le y\le9\) sichtbar sind. a) Stelle zuerst \(a=1{,}35\) und danach \(a=1{,}40\) ein. Bestimme mit dem Schnittpunkt-Werkzeug jeweils die \(x\)-Koordinaten beider Schnittpunkte von \(f_a\) und \(g\). Runde auf zwei Nachkommastellen. Stelle anschließend \(a=1{,}50\) ein und gib die Anzahl der Schnittpunkte an. b) Verändere \(a\) von \(1{,}40\) bis \(1{,}50\) zunächst in Schritten von \(0{,}01\). Zwischen welchen zwei benachbarten Reglerwerten ändert sich die Anzahl der Schnittpunkte? c) Verkleinere in diesem Bereich die Schrittweite auf \(0{,}001\). Gib ein Intervall der Länge \(0{,}001\) an, in dem der Übergang von zwei Schnittpunkten zu keinem Schnittpunkt liegt. Schätze außerdem die \(x\)-Koordinate, bei der sich die beiden Schnittpunkte beim Grenzübergang ungefähr vereinigen, auf eine Nachkommastelle. d) Beschreibe, wie sich die beiden Schnittpunkte beim Vergrößern von \(a\) aufeinander zu bewegen und was nach dem Übergang geschieht.

Denkanstöße

- Verwende für a) das Schnittpunkt-Werkzeug der Software und achte darauf, dass beide Schnittpunkte im Grafikfenster sichtbar sind. - Verändere in b) nur den Schieberegler und beobachte, wann sich die Anzahl der angezeigten Schnittpunkte ändert. - Grenze den Übergangsbereich in c) mit einer kleineren Schrittweite weiter ein, statt eine Gleichung nach \(x\) oder \(a\) umzuformen. - Beobachte beide Schnittpunkte getrennt, wenn du ihre Bewegung in d) beschreibst.

Lösung

1. Mit dem Schnittpunkt-Werkzeug erhält man für \(a=1{,}35\) ungefähr die \(x\)-Koordinaten \(1{,}63\) und \(5{,}93\). Für \(a=1{,}40\) sind es ungefähr \(1{,}89\) und \(4{,}41\). Bei \(a=1{,}50\) gibt es keinen Schnittpunkt. 2. Beim Verschieben des Reglers in Schritten von \(0{,}01\) sieht man bei \(a=1{,}44\) noch zwei Schnittpunkte und bei \(a=1{,}45\) keinen mehr. Der Übergang liegt also zwischen diesen beiden Werten. 3. Mit der feineren Schrittweite liegt der Übergang zwischen \(a=1{,}444\) und \(a=1{,}445\). Die beiden Schnittpunkte nähern sich dabei einem Punkt mit \(x\approx2{,}7\). 4. Mit wachsendem \(a\) wandert der linke Schnittpunkt nach rechts und der rechte nach links. Am Übergang vereinigen sie sich näherungsweise zu einem Berührpunkt; für größere Werte von \(a\) liegt der Graph von \(f_a\) im betrachteten Bereich ohne Schnittpunkt zur Geraden \(g\).

Antwort

a) Für \(a=1{,}35\): \(x\approx1{,}63\) und \(x\approx5{,}93\); für \(a=1{,}40\): \(x\approx1{,}89\) und \(x\approx4{,}41\); für \(a=1{,}50\): kein Schnittpunkt. b) Der Wechsel liegt zwischen \(a=1{,}44\) und \(a=1{,}45\). c) Zum Beispiel \(1{,}444<a<1{,}445\); die beiden Schnittpunkte vereinigen sich näherungsweise bei \(x\approx2{,}7\). d) Der linke Schnittpunkt wandert nach rechts, der rechte nach links; danach gibt es keinen Schnittpunkt mehr.
42840210
Betrachte die Funktionen \(f(x)=10^x\) und \(h(x)=10^{x+1}\). a) Begründe, warum der Graph von \(h\) durch eine Streckung in \(y\)-Richtung aus dem Graphen von \(f\) hervorgeht, und gib den Streckfaktor an. b) Gegeben ist die Funktion \(k(x)=0{,}01\cdot10^x\). Beschreibe, wie der Graph von \(k\) durch Verschiebung aus dem Graphen von \(f\) entsteht. c) Beurteile für einen Wachstumsfaktor \(a>0\) mit \(a\neq1\) die Aussage: „Jede Multiplikation der Funktionswerte von \(y=a^x\) mit einem beliebigen Faktor \(k\in\mathbb{R}\) kann auch als Verschiebung in \(x\)-Richtung dargestellt werden.“

Denkanstöße

- Zerlege in Teil a) den Exponenten mithilfe eines Potenzgesetzes. - Welche Zehnerpotenz entspricht \(0{,}01\)? - Untersuche für Teil c), welches Vorzeichen ein Faktor besitzen kann, der selbst eine Potenz einer positiven Zahl ist.

Lösung

1. Es gilt \(h(x)=10^{x+1}=10\cdot10^x\). Daher entsteht der Graph von \(h\) durch eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(10\). 2. Wegen \(0{,}01=10^{-2}\) gilt \(k(x)=10^{-2}\cdot10^x=10^{x-2}\). Der Graph entsteht durch Verschiebung des Graphen von \(f\) um \(2\) Einheiten nach rechts. 3. Eine Verschiebung um \(s\) Einheiten nach rechts erzeugt \(a^{x-s}=a^{-s}\cdot a^x\). Der dabei entstehende Faktor \(a^{-s}\) ist stets positiv. Daher lassen sich positive Skalierungsfaktoren durch eine passende Verschiebung darstellen, aber \(k=0\) und negative Faktoren nicht. Die Aussage ist falsch.

Antwort

a) Streckfaktor \(10\) b) Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts c) Die Aussage ist falsch: Verschiebungen in \(x\)-Richtung entsprechen nur positiven Skalierungsfaktoren; \(k=0\) und \(k<0\) sind so nicht darstellbar.
43412011
Das Diagramm zeigt die Graphen von vier verschiedenen Funktionen \(f\), \(g\), \(h\) und \(j\). a) Welche x-Werte erfüllen näherungsweise die Bedingung \(f(x) = j(x)\)? b) Die Punkte \(A\) und \(B\) markieren die Schnittpunkte von \(g\) und \(j\). Welche Gleichung müsste man lösen, um diese Stellen rechnerisch zu bestimmen? c) Eine neue Funktion \(m\) soll durch Verknüpfung zweier der gegebenen Funktionen gebildet werden. Ihr Graph soll die x-Achse genau an den Stellen \(x = 2\) und \(x = -1\) schneiden. Gib einen möglichen Funktionsterm für \(m(x)\) an.
Abbildung zur Aufgabe 434120

Denkanstöße

- Schau dir an, an welchen Stellen sich die Kurven von \(f\) und \(j\) kreuzen. - Überprüfe, welche Funktionsterme zu den Graphen gehören, die durch die Punkte \(A\) und \(B\) verlaufen. - Eine Nullstelle bedeutet, dass der Funktionswert an dieser Stelle null ist. - Wie kannst du aus zwei Funktionen, die jeweils eine der gewünschten Nullstellen haben, eine einzige Funktion kombinieren?

Lösung

1. Die Gleichung \(f(x) = j(x)\) wird durch die Schnittpunkte des exponentiellen Graphen \(G_f\) und der Parabel \(G_j\) gelöst. Aus der Grafik liest man näherungsweise \(x_1 \approx 2\) und \(x_2 \approx -2{,}8\) ab. 2. Die Punkte \(A\) und \(B\) sind die Schnittpunkte der Geraden \(g\) und der Parabel \(j\). Durch Gleichsetzen der Funktionsterme erhält man die Gleichung \(-x + 2 = -x^2 + 4\). 3. Die Stelle \(x = 2\) ist eine Nullstelle von \(f\), \(g\) und \(j\). Die Stelle \(x = -1\) ist eine Nullstelle von \(h\). Eine Funktion mit beiden Nullstellen lässt sich als Produkt bilden: \(m(x) = g(x) \cdot h(x) = (-x + 2)(x + 1)\). Alternativ ist auch \(m(x) = f(x) \cdot h(x) = (2^x - 4)(x + 1)\) möglich.

Antwort

a) Näherungsweise gilt \(x_1 \approx 2\) und \(x_2 \approx -2{,}8\). b) Zu lösen ist die Gleichung \(-x + 2 = -x^2 + 4\). c) Ein möglicher Funktionsterm ist \(m(x) = (-x + 2)(x + 1)\).

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