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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Exponentialmodelle aus Daten erstellen und anwenden

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42584310
Eine invasive Wasserpflanze bedeckt zu Beginn einer Beobachtung eine Fläche von \(2\,\text{m}^2\). Nach genau einer Woche (7 Tage) ist die bedeckte Fläche auf \(10\,\text{m}^2\) angewachsen. Man geht davon aus, dass die tägliche Flächenzunahme einem exponentiellen Modell folgt, sodass die Flächeninhalte am Ende jedes Tages die Glieder einer geometrischen Folge bilden. Bestimme die sechs Flächenwerte für die Tage 1 bis 6 am Ende des jeweiligen Tages. Gib die Ergebnisse sowohl als exakte Ausdrücke mit Wurzeln als auch auf zwei Nachkommastellen gerundet an.

Denkanstöße

- Welche Art von Folge beschreibt exponentielles Wachstum? - Wie viele Schritte liegen zwischen dem Startwert und dem Wert nach einer Woche? - Wie berechnet man den Faktor, mit dem man von einem Tag zum nächsten gelangt? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Potenzen und Wurzeln.

Lösung

1. Identifikation der gegebenen Werte: Der Anfangswert ist \(b_0 = 2\) und der Wert nach sieben Schritten ist \(b_7 = 10\). 2. Aufstellen der Gleichung für den täglichen Wachstumsfaktor \(q\): \(b_7 = b_0 \cdot q^7 \implies 10 = 2 \cdot q^7 \implies q^7 = 5\). 3. Berechnung des Wachstumsfaktors: \(q = \sqrt[7]{5} \approx 1{,}2585\). 4. Berechnung der sechs Zwischenwerte \(b_n = 2 \cdot (\sqrt[7]{5})^n\): - Tag 1: \(b_1 = 2 \cdot \sqrt[7]{5} \approx 2{,}52\,\text{m}^2\) - Tag 2: \(b_2 = 2 \cdot \sqrt[7]{25} \approx 3{,}17\,\text{m}^2\) - Tag 3: \(b_3 = 2 \cdot \sqrt[7]{125} \approx 3{,}99\,\text{m}^2\) - Tag 4: \(b_4 = 2 \cdot \sqrt[7]{625} \approx 5{,}02\,\text{m}^2\) - Tag 5: \(b_5 = 2 \cdot \sqrt[7]{3125} \approx 6{,}31\,\text{m}^2\) - Tag 6: \(b_6 = 2 \cdot \sqrt[7]{15\,625} \approx 7{,}95\,\text{m}^2\)

Antwort

Die Flächeninhalte betragen (gerundet): \(2{,}52\,\text{m}^2\); \(3{,}17\,\text{m}^2\); \(3{,}99\,\text{m}^2\); \(5{,}02\,\text{m}^2\); \(6{,}31\,\text{m}^2\) und \(7{,}95\,\text{m}^2\). Exakt: \(2 \cdot \sqrt[7]{5^1}, 2 \cdot \sqrt[7]{5^2}, 2 \cdot \sqrt[7]{5^3}, 2 \cdot \sqrt[7]{5^4}, 2 \cdot \sqrt[7]{5^5}, 2 \cdot \sqrt[7]{5^6}\).
42829910
In einem Wildgehege wird der Bestand einer seltenen Hirschart beobachtet. Zu Beginn der Beobachtung umfasst das Gehege \(40\) Tiere. Nach genau einem Jahr ist der Bestand auf \(48\) Tiere angewachsen. Man geht davon aus, dass der Bestand jährlich exponentiell wächst. Bestimme eine Funktionsgleichung \(f(t)\), die die Anzahl der Hirsche nach \(t\) Jahren beschreibt.

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Wert den Bestand am Anfang beschreibt. - Wie verändert sich der Bestand von Jahr 0 zu Jahr 1 mathematisch gesehen? - Welche allgemeine Form hat eine Funktionsgleichung für exponentielles Wachstum? - Wie kannst du den Faktor berechnen, mit dem der Anfangswert multipliziert werden muss, um den Wert nach einem Jahr zu erhalten?

Lösung

1. Identifikation des Anfangswertes zum Zeitpunkt \(t = 0\): \(a = 40\). 2. Berechnung des Wachstumsfaktors \(b\) unter Verwendung des Wertes nach einem Jahr (\(t = 1\)): \(40 \cdot b^1 = 48\). 3. Auflösen der Gleichung nach \(b\): \(b = \frac{48}{40} = 1{,}2\). 4. Einsetzen des Anfangswertes und des Wachstumsfaktors in die allgemeine Form \(f(t) = a \cdot b^t\): \(f(t) = 40 \cdot 1{,}2^t\).

Antwort

\(f(t) = 40 \cdot 1{,}2^t\)
42834710
Ein Waldstück hat einen Holzvorrat von \(8\,400\,\text{m}^3\). Durch einen Schädlingsbefall nimmt der Holzbestand jedes Jahr um \(6{,}2\,\%\) ab. a) Gib die Funktionsgleichung für den Holzvorrat \(V(t)\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Jahren) an. b) Wie viel Prozent des ursprünglichen Holzvorrats sind nach 8 Jahren noch vorhanden?

Denkanstöße

- Was bedeutet eine Abnahme um einen bestimmten Prozentsatz für den Faktor, mit dem man jedes Jahr multipliziert? - Überlege, welcher Wert zum Zeitpunkt \(t = 0\) vorliegt. - Um den Prozentsatz nach einer bestimmten Zeit zu finden, kannst du untersuchen, wie sich der Faktor \(b^t\) entwickelt.

Lösung

1. Bestimmung des Abnahmefaktors \(b\): Da der Bestand um \(6{,}2\,\%\) abnimmt, gilt \(b = 1 - 0{,}062 = 0{,}938\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung mit dem Anfangswert \(V_0 = 8\,400\): \(V(t) = 8\,400 \cdot 0{,}938^t\). 3. Berechnung des verbleibenden Anteils nach \(t = 8\) Jahren: Der Anteil berechnet sich durch \(b^8 = 0{,}938^8 \approx 0{,}5989\). 4. Umrechnung in Prozent: \(0{,}5989 \cdot 100\,\% \approx 59{,}89\,\%\).

Antwort

a) \(V(t) = 8\,400 \cdot 0{,}938^t\) b) Nach 8 Jahren sind noch ca. \(59{,}89\,\%\) des Vorrats vorhanden.
42836910
Die Entwicklung einer Bakterienkultur unter idealen Laborbedingungen wurde über mehrere Stunden beobachtet. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Bakterien zu verschiedenen Zeitpunkten: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in Stunden)</td> <td>0</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>3</td> </tr> <tr> <td>Anzahl \(N(t)\)</td> <td>400</td> <td>600</td> <td>900</td> <td>1350</td> </tr> </table> a) Weise nach, dass die Bakterienanzahl näherungsweise exponentiell wächst, und bestimme den Wachstumsfaktor \(b\) sowie den Anfangswert \(a\). b) Gib eine Funktionsgleichung der Form \(N(t) = a \cdot b^t\) an. c) Berechne die voraussichtliche Anzahl der Bakterien nach 5 Stunden und nach 8 Stunden. d) Um wie viel Prozent nimmt die Anzahl der Bakterien pro Stunde zu?

Denkanstöße

- Wie verändern sich die Werte von einem Zeitschritt zum nächsten? Ist es immer die gleiche Differenz oder das gleiche Verhältnis? - Was bedeutet der Wert bei der Zeit Null für deine Formel? - Wie hängen der Wachstumsfaktor und die prozentuale Steigerung zusammen? - Setze die gesuchten Zeitpunkte einfach für die Variable in deine gefundene Gleichung ein.

Lösung

1. Prüfung des Wachstumsverhaltens durch Quotientenbildung benachbarter Werte: \(\frac{600}{400} = 1{,}5\); \(\frac{900}{600} = 1{,}5\); \(\frac{1350}{900} = 1{,}5\). Da die Quotienten konstant sind, liegt exponentielles Wachstum mit dem Wachstumsfaktor \(b = 1{,}5\) vor. 2. Der Anfangswert \(a\) ist der Funktionswert bei \(t = 0\), also \(a = 400\). 3. Die Funktionsgleichung lautet \(N(t) = 400 \cdot 1{,}5^t\). 4. Berechnung für \(t = 5\): \(N(5) = 400 \cdot 1{,}5^5 = 400 \cdot 7{,}59375 = 3037{,}5 \approx 3038\). 5. Berechnung für \(t = 8\): \(N(8) = 400 \cdot 1{,}5^8 = 400 \cdot 25{,}62890625 = 10\,251{,}5625 \approx 10\,252\). 6. Die prozentuale Zunahme ergibt sich aus \(b - 1 = 1{,}5 - 1 = 0{,}5\), was einer Zunahme von \(50\,\%\) entspricht.

Antwort

a) \(a = 400\), \(b = 1{,}5\) (da \(\frac{600}{400} = \frac{900}{600} = \dots = 1{,}5\)) b) \(N(t) = 400 \cdot 1{,}5^t\) c) Nach 5 Stunden: ca. \(3038\) Bakterien; nach 8 Stunden: ca. \(10\,252\) Bakterien d) Die Zunahme beträgt \(50\,\%\) pro Stunde.
42839710
Die Anzahl der Nutzer einer neuen App verdoppelt sich jeden Monat. Zu Beginn der Auswertung werden \(4\,500\) Nutzer registriert. Bestimme die Funktionsgleichung für die Anzahl der Nutzer \(N(t)\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Monaten). Berechne, wie viele Nutzer nach einem halben Jahr und wie viele nach einem ganzen Jahr vorhanden sind.

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Wert die Menge zum Zeitpunkt Null darstellt. - Was bedeutet „verdoppeln“ für den Wachstumsfaktor in deiner Gleichung? - Achte darauf, die Zeitangaben wie „ein Jahr“ in die Einheit umzurechnen, die in deiner Formel für \(t\) verwendet wird.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung: Der Anfangswert ist \(N(0) = 4\,500\). Da sich der Bestand jeden Monat verdoppelt, ist der Wachstumsfaktor \(q = 2\). Die Gleichung lautet \(N(t) = 4\,500 \cdot 2^t\). 2. Berechnung für ein halbes Jahr (\(t = 6\)): \(N(6) = 4\,500 \cdot 2^6 = 4\,500 \cdot 64 = 288\,000\). 3. Berechnung für ein ganzes Jahr (\(t = 12\)): \(N(12) = 4\,500 \cdot 2^{12} = 4\,500 \cdot 4\,096 = 18\,432\,000\).

Antwort

Die Funktionsgleichung lautet \(N(t) = 4\,500 \cdot 2^t\). Nach einem halben Jahr gibt es \(288\,000\) Nutzer, nach einem Jahr sind es \(18\,432\,000\) Nutzer.
42840310
Der Bestand einer seltenen Orchideenart in einem Naturschutzgebiet verringert sich jährlich um \(6\,\%\). Zu Beginn der Zählung wurden \(450\) Pflanzen registriert. a) Stelle die Funktionsgleichung auf, die die Anzahl der Pflanzen \(N(t)\) nach \(t\) Jahren beschreibt. b) Wie viele Pflanzen sind nach \(5\) Jahren und wie viele nach \(10\) Jahren noch vorhanden? Runde deine Ergebnisse auf ganze Zahlen.

Denkanstöße

- Welcher Wert stellt den Startzeitpunkt dar? - Wie verändert eine prozentuale Abnahme den Bestand von einem Jahr zum nächsten? - Mit welchem Faktor musst du multiplizieren, wenn der Bestand um einen bestimmten Prozentsatz sinkt? - Überlege, wie oft dieser Faktor bei einer Zeitspanne von mehreren Jahren angewendet werden muss.

Lösung

1. Bestimmung des Abnahmefaktors \(a\) aus der prozentualen Abnahme: \(a = 1 - 0{,}06 = 0{,}94\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung mit dem Anfangswert \(N_0 = 450\): \(N(t) = 450 \cdot 0{,}94^t\). 3. Berechnung des Bestands nach \(5\) Jahren: \(N(5) = 450 \cdot 0{,}94^5 \approx 330{,}26\). Gerundet ergibt dies \(330\) Pflanzen. 4. Berechnung des Bestands nach \(10\) Jahren: \(N(10) = 450 \cdot 0{,}94^{10} \approx 242{,}38\). Gerundet ergibt dies \(242\) Pflanzen.

Antwort

a) \(N(t) = 450 \cdot 0{,}94^t\) b) Nach \(5\) Jahren: ca. \(330\) Pflanzen; nach \(10\) Jahren: ca. \(242\) Pflanzen.
42583710
Eine Social-Media-Kampagne startet am ersten Tag mit \(64\) neuen Followern. An jedem darauffolgenden Tag steigt die Anzahl der täglichen Neuzugänge um denselben konstanten Wachstumsfaktor \(q\). Am letzten Tag der Kampagne werden \(324\) neue Follower registriert. Insgesamt hat die Kampagne über ihre gesamte Laufzeit von \(n\) Tagen \(844\) neue Follower generiert. Bestimme die Anzahl der Tage \(n\).

Denkanstöße

- Überlege, welcher Zusammenhang zwischen dem ersten Glied, dem letzten Glied, der Summe und dem Wachstumsfaktor besteht. - Kannst du eine Gleichung aufstellen, in der nur der Wachstumsfaktor \(q\) als Unbekannte vorkommt? - Wenn du den Wachstumsfaktor kennst, wie oft muss dieser mit dem Startwert verrechnet werden, um den Endwert zu erreichen? - Logarithmen oder das Ausprobieren von Potenzen können helfen, den Exponenten zu finden.

Lösung

1. Identifikation der gegebenen Werte der geometrischen Folge: \(a_1 = 64\), \(a_n = 324\) und die Summe \(S_n = 844\). 2. Verwendung der Summenformel \(S_n = \frac{a_n \cdot q - a_1}{q - 1}\), um den Wachstumsfaktor \(q\) zu berechnen: \(844 = \frac{324q - 64}{q - 1}\) \(844(q - 1) = 324q - 64\) \(844q - 844 = 324q - 64\) \(520q = 780\) \(q = 1{,}5\) 3. Berechnung von \(n\) mithilfe der Formel für das allgemeine Glied \(a_n = a_1 \cdot q^{n-1}\): \(324 = 64 \cdot 1{,}5^{n-1}\) \(5{,}0625 = 1{,}5^{n-1}\) 4. Da \(1{,}5^4 = 5{,}0625\), folgt: \(n - 1 = 4 \implies n = 5\) Die Kampagne dauerte \(5\) Tage.

Antwort

\(n = 5\)
42584410
Ein seltener Oldtimer steigert seinen Marktwert innerhalb von 10 Jahren von \(20\,000\,\text{€}\) auf \(50\,000\,\text{€}\). a) Berechne den Wert des Autos nach genau 5 Jahren unter der Annahme eines konstanten jährlichen prozentualen Wachstums (exponentielles Modell). b) Berechne den Wert des Autos nach genau 5 Jahren unter der Annahme eines konstanten jährlichen absoluten Zuwachses (lineares Modell). c) Vergleiche die beiden Ergebnisse. Welches Modell liefert zur Mitte des Zeitraums den höheren Wert? Begründe kurz, welches Modell für eine Wertanlage typischerweise verwendet wird.

Denkanstöße

- Was ist der Unterschied zwischen einem festen Euro-Betrag pro Jahr und einem festen Prozentsatz pro Jahr? - Wie berechnet man den Wert genau in der Mitte eines Zeitraums bei linearem Wachstum? - Wie berechnet man den Wert genau in der Mitte eines Zeitraums bei exponentiellem Wachstum? - Welche Durchschnittsberechnung (Mittelwert) passt zu welcher Wachstumsart?

Lösung

1. Exponentielles Modell: Gesucht ist das geometrische Mittel von Start- und Endwert. Wachstumsfaktor über 10 Jahre ist \(q^{10} = \frac{50\,000}{20\,000} = 2{,}5\). Der Faktor für 5 Jahre ist \(q^5 = \sqrt{2{,}5} \approx 1{,}5811\). Wert nach 5 Jahren: \(20\,000 \cdot \sqrt{2{,}5} \approx 31\,622{,}78\,\text{€}\). 2. Lineares Modell: Gesucht ist das arithmetische Mittel. Gesamtzunahme ist \(30\,000\,\text{€}\) in 10 Jahren, also \(3\,000\,\text{€}\) pro Jahr. Wert nach 5 Jahren: \(20\,000 + 5 \cdot 3000 = 35\,000\,\text{€}\). 3. Vergleich: Das lineare Modell liefert mit \(35\,000\,\text{€}\) einen höheren Wert als das exponentielle Modell (\(31\,622{,}78\,\text{€}\)). 4. Begründung: Für Wertanlagen und Zinsen wird typischerweise das exponentielle Modell (Zinseszins) verwendet, da sich der Zuwachs meist auf den jeweils aktuellen Wert bezieht.

Antwort

a) \(31\,622{,}78\,\text{€}\) b) \(35\,000{,}00\,\text{€}\) c) Das lineare Modell liefert den höheren Wert. Das exponentielle Modell ist für Wertanlagen realistischer (Zinseszins-Effekt).
42830010
Der Wert eines neuen Elektroautos sinkt jährlich um \(18\,\%\). Der Kaufpreis beträgt \(45\,000\,\text{€}\). Stelle die Funktionsgleichung \(V(t)\) auf, die den Restwert des Autos nach \(t\) Jahren in Euro angibt.

Denkanstöße

- Was ist der Startwert in dieser Situation? - Wenn etwas um einen bestimmten Prozentsatz sinkt, wie viel Prozent bleiben dann noch übrig? - Wie schreibt man einen Prozentsatz als Dezimalzahl für eine Rechnung um? - Wie sieht die Grundform einer Exponentialfunktion aus?

Lösung

1. Bestimmung des Anfangswertes zum Zeitpunkt des Kaufs (\(t = 0\)): \(V_0 = 45\,000\). 2. Ermittlung des Abnahmefaktors \(b\): Da der Wert um \(18\,\%\) sinkt, verbleiben jedes Jahr \(100\,\% - 18\,\% = 82\,\%\) des Wertes vom Vorjahr. 3. Umrechnung des Prozentsatzes in einen Dezimalfaktor: \(b = 0{,}82\). 4. Aufstellen der Funktionsgleichung in der Form \(V(t) = V_0 \cdot b^t\): \(V(t) = 45\,000 \cdot 0{,}82^t\).

Antwort

\(V(t) = 45\,000 \cdot 0{,}82^t\)
42834810
In einem See breiten sich Algen aus. Die von Algen bedeckte Fläche vergrößert sich jede Woche um \(22\,\%\). Zu Beginn der Messung sind \(0{,}5\,\text{m}^2\) der Wasseroberfläche bedeckt. a) Stelle die Funktionsgleichung für die Fläche \(A(t)\) (in \(\text{m}^2\)) nach \(t\) Wochen auf. b) Welche Fläche ist nach 5 Wochen mit Algen bedeckt? Runde das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Unterscheide zwischen prozentualer Zunahme und dem Wachstumsfaktor. - Wie sieht die allgemeine Form einer Exponentialfunktion aus? - Setze den gegebenen Zeitwert in deine Funktionsgleichung ein.

Lösung

1. Bestimmung des Wachstumsfaktors \(b\): Bei einer Zunahme von \(22\,\%\) ist \(b = 1 + 0{,}22 = 1{,}22\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung mit dem Anfangswert \(A_0 = 0{,}5\): \(A(t) = 0{,}5 \cdot 1{,}22^t\). 3. Berechnung der Fläche für \(t = 5\): \(A(5) = 0{,}5 \cdot 1{,}22^5\). 4. Berechnung des Werts: \(0{,}5 \cdot 2{,}7027... \approx 1{,}3513...\). 5. Gerundetes Endergebnis: \(1{,}35\,\text{m}^2\).

Antwort

a) \(A(t) = 0{,}5 \cdot 1{,}22^t\) b) Nach 5 Wochen sind ca. \(1{,}35\,\text{m}^2\) bedeckt.
42834910
Ein spezielles Filtersystem reduziert die Konzentration eines Schadstoffs im Abwasser pro Filterschicht um \(18\,\%\). a) Auf wie viel Prozent der ursprünglichen Konzentration ist der Schadstoffgehalt nach \(4\) Filterschichten gesunken? b) Bestimme den Abnahmefaktor pro Filterschicht, für \(2\) Filterschichten und für \(5\) Filterschichten. c) Wie viele Filterschichten sind mindestens erforderlich, damit die Konzentration weniger als \(10\,\%\) des Ausgangswertes beträgt?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welcher Faktor einer Abnahme um einen bestimmten Prozentsatz entspricht. - Wie verändert sich dieser Faktor, wenn der Vorgang mehrfach hintereinander abläuft? - Für den Aufgabenteil c) kannst du entweder systematisch probieren oder eine Gleichung mithilfe von Logarithmen lösen.

Lösung

1. Der Abnahmefaktor pro Schicht beträgt \(q = 1 - 0{,}18 = 0{,}82\). 2. Berechnung für \(4\) Schichten: \(0{,}82^4 \approx 0{,}4521\). Die Konzentration sinkt auf etwa \(45{,}2\,\%\). 3. Abnahmefaktoren: Pro Schicht \(q_1 = 0{,}82\); für \(2\) Schichten \(q_2 = 0{,}82^2 = 0{,}6724\); für \(5\) Schichten \(q_5 = 0{,}82^5 \approx 0{,}3707\). 4. Bestimmung der Schichtanzahl \(n\): \(0{,}82^n < 0{,}1\). Durch Logarithmieren ergibt sich \(n > \frac{\ln(0{,}1)}{\ln(0{,}82)} \approx 11{,}6\). Es sind somit mindestens \(12\) Schichten erforderlich.

Antwort

a) ca. \(45{,}2\,\%\) b) Für \(1\) Filterschicht: \(0{,}82\); für \(2\) Filterschichten: \(0{,}6724\); für \(5\) Filterschichten: ca. \(0{,}371\) c) Mindestens \(12\) Schichten
42835310
Ein heißer Kakao wird mit einer Temperatur von \(80\,^\circ\text{C}\) in einen Raum gestellt, in dem eine konstante Temperatur von \(20\,^\circ\text{C}\) herrscht. Der Temperaturunterschied zwischen dem Getränk und der Umgebung nimmt pro Minute um \(12\,\%\) ab. a) Bestimme die Funktionsgleichung \(f(x)\), die den Temperaturunterschied in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in Minuten) beschreibt. b) Berechne den Temperaturunterschied nach \(5\) und nach \(15\) Minuten. c) Welche Temperatur hat der Kakao nach \(10\) Minuten? d) Nach wie vielen Minuten ist der Temperaturunterschied auf unter \(5\,^\circ\text{C}\) gesunken? Ermittle den Wert durch Probieren oder Lösen einer Gleichung.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie groß der Unterschied zwischen Kakao und Raumtemperatur zu Beginn ist. - Wenn eine Größe um einen Prozentsatz abnimmt, mit welchem Faktor musst du dann multiplizieren? - Unterscheide zwischen dem Temperaturunterschied und der tatsächlichen Temperatur des Getränks. - Für die Zeitdauer kannst du verschiedene Werte in deine Formel einsetzen, bis das Ergebnis unter den gesuchten Wert fällt.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung für den Temperaturunterschied: Der Anfangsunterschied beträgt \(D_0 = 80 - 20 = 60\). Die Abnahme um \(12\,\%\) entspricht einem Abnahmefaktor von \(a = 1 - 0{,}12 = 0{,}88\). Somit gilt \(f(x) = 60 \cdot 0{,}88^x\). 2. Berechnung der Unterschiede: Nach \(5\) Minuten: \(f(5) = 60 \cdot 0{,}88^5 \approx 31{,}66\,^\circ\text{C}\). Nach \(15\) Minuten: \(f(15) = 60 \cdot 0{,}88^{15} \approx 8{,}82\,^\circ\text{C}\). 3. Berechnung der Kakaotemperatur nach \(10\) Minuten: Der Unterschied ist \(f(10) = 60 \cdot 0{,}88^{10} \approx 16{,}71\,^\circ\text{C}\). Die Temperatur des Kakaos beträgt somit \(20 + 16{,}71 = 36{,}71\,^\circ\text{C}\). 4. Bestimmung des Zeitpunktes für einen Unterschied \(< 5\,^\circ\text{C}\): \(60 \cdot 0{,}88^x = 5 \Rightarrow 0{,}88^x = \frac{5}{60} \approx 0{,}0833\). Durch Logarithmieren oder systematisches Probieren ergibt sich \(x \approx 19{,}43\). Ab der \(20.\) Minute ist der Unterschied kleiner als \(5\,^\circ\text{C}\).

Antwort

a) \(f(x) = 60 \cdot 0{,}88^x\) b) Nach \(5\) Minuten: ca. \(31{,}66\,^\circ\text{C}\); nach \(15\) Minuten: ca. \(8{,}82\,^\circ\text{C}\). c) Ca. \(36{,}71\,^\circ\text{C}\). d) Nach etwa \(19{,}4\) Minuten (also ab der \(20.\) Minute).
42835710
Ein Medikament wird im menschlichen Körper abgebaut. Nach der Einnahme einer Tablette mit \(400\,\text{mg}\) Wirkstoff sinkt die Menge im Blut stündlich um ca. \(15\,\%\). a) Berechne die im Blut vorhandene Wirkstoffmenge nach \(2\), \(5\) und \(10\) Stunden. b) Nach wie vielen Stunden ist die Menge auf \(100\,\text{mg}\) gesunken? c) Nach welcher Zeit ist nur noch ein Zehntel der Anfangsdosis im Blut nachweisbar?

Denkanstöße

- Welcher Abnahmefaktor \(q\) entspricht einer Abnahme von \(15\,\%\)? - Stelle eine Funktionsgleichung der Form \(W(t) = W_0 \cdot q^t\) auf. - Für welche Teilaufgabe musst du den Funktionswert berechnen und für welche den Exponenten bestimmen? - Erinnere dich an den Logarithmus, um Gleichungen zu lösen, bei denen die Unbekannte im Exponenten steht.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung für den Bestand \(W(t)\) nach \(t\) Stunden: \(W(t) = 400 \cdot 0{,}85^t\). 2. Berechnung für \(t=2\): \(W(2) = 400 \cdot 0{,}85^2 = 289\,\text{mg}\). 3. Berechnung für \(t=5\): \(W(5) = 400 \cdot 0{,}85^5 \approx 177{,}48\,\text{mg}\). 4. Berechnung für \(t=10\): \(W(10) = 400 \cdot 0{,}85^{10} \approx 78{,}75\,\text{mg}\). 5. Lösen der Gleichung \(400 \cdot 0{,}85^t = 100\) nach \(t\): \(0{,}85^t = 0{,}25 \Rightarrow t = \frac{\ln(0{,}25)}{\ln(0{,}85)} \approx 8{,}53\,\text{Stunden}\). 6. Lösen der Gleichung \(400 \cdot 0{,}85^t = 40\) bzw. \(0{,}85^t = 0{,}1\) nach \(t\): \(t = \frac{\ln(0{,}1)}{\ln(0{,}85)} \approx 14{,}17\,\text{Stunden}\).

Antwort

a) Nach \(2\) Stunden: \(289\,\text{mg}\); nach \(5\) Stunden: ca. \(177{,}48\,\text{mg}\); nach \(10\) Stunden: ca. \(78{,}75\,\text{mg}\). b) Nach ca. \(8{,}53\) Stunden. c) Nach ca. \(14{,}17\) Stunden.
42837310
In einem biologischen Experiment wird die Vermehrung einer Bakterienkultur beobachtet. Die folgende Tabelle gibt die Anzahl der Bakterien \(N\) nach \(x\) Stunden an. <table> <tr> <td>\(x\) (in \(h\))</td> <td>0</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>3</td> <td>4</td> <td>5</td> <td>10</td> <td>-2</td> </tr> <tr> <td>\(N(x)\)</td> <td>500</td> <td>750</td> <td>1125</td> <td>\(1687{,}5\)</td> <td></td> <td></td> <td></td> <td></td> </tr> </table> Bestimme eine passende Funktionsgleichung für diesen Wachstumsprozess und vervollständige die Tabelle. Interpretiere das Wertepaar für \(x = -2\) im Sachkontext.

Denkanstöße

- Wie verändert sich der \(y\)-Wert, wenn \(x\) um \(1\) zunimmt? - Überprüfe, ob der Quotient aufeinanderfolgender \(y\)-Werte konstant bleibt. - Welche allgemeine Form hat eine Exponentialfunktion? - Was könnte ein negativer Zeitwert in Bezug auf den Startzeitpunkt der Messung bedeuten?

Lösung

1. Bestimmung des Wachstumsfaktors \(b\): Aus den Werten für \(x=0\) und \(x=1\) ergibt sich \(b = \frac{750}{500} = 1{,}5\). Alternativ über \(x=2\): \(1125 = 500 \cdot b^2 \implies b^2 = 2{,}25 \implies b = 1{,}5\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit dem Anfangswert \(a = 500\) lautet die Funktion \(N(x) = 500 \cdot 1{,}5^x\). 3. Berechnung der fehlenden Werte: - \(x = 4\): \(500 \cdot 1{,}5^4 = 2531{,}25\) - \(x = 5\): \(500 \cdot 1{,}5^5 = 3796{,}875\) - \(x = 10\): \(500 \cdot 1{,}5^{10} \approx 28\,832{,}52\) - \(x = -2\): \(500 \cdot 1{,}5^{-2} = \frac{500}{2{,}25} = 222{,}\bar{2} \approx 222{,}22\) 4. Interpretation: Der Wert bei \(x = -2\) gibt die Anzahl der Bakterien an, die zwei Stunden vor dem Start der Messung (\(x = 0\)) in der Kultur vorhanden waren.

Antwort

Funktionsgleichung: \(N(x) = 500 \cdot 1{,}5^x\) Fehlende Werte: \(N(4) = 2531{,}25\); \(N(5) = 3796{,}875\); \(N(10) \approx 28\,832{,}52\); \(N(-2) \approx 222{,}22\). Erklärung für \(x = -2\): Dies ist die berechnete Bakterienanzahl zwei Stunden vor Beobachtungsbeginn.
42837710
Bestimme die Basis \(b\) (\(b > 0\)) der Exponentialfunktion mit der Gleichung \(y = b^x\), deren Graph durch den jeweils angegebenen Punkt verläuft. a) \(P(4; 81)\) b) \(Q(-3; 0{,}125)\) c) \(R(1{,}5; 8)\)

Denkanstöße

- Was bedeuten die Koordinaten eines Punktes für die Funktionsgleichung? - Wie kannst du eine Gleichung nach der Basis auflösen, wenn diese eine Hochzahl hat? - Erinnere dich an die Potenzgesetze, insbesondere für negative und rationale Exponenten. - Kannst du die Dezimalzahlen in Brüche umwandeln, um die Wurzeln leichter zu erkennen?

Lösung

1. Einsetzen der Koordinaten des Punktes \(P(x; y)\) in die Funktionsgleichung \(y = b^x\) und Auflösen nach \(b\). 2. Für \(P(4; 81)\): \(81 = b^4 \implies b = \sqrt[4]{81} = 3\). 3. Für \(Q(-3; 0{,}125)\): \(0{,}125 = b^{-3} \implies \frac{1}{8} = \frac{1}{b^3} \implies b^3 = 8 \implies b = 2\). 4. Für \(R(1{,}5; 8)\): \(8 = b^{1{,}5} \implies 8 = b^{\frac{3}{2}} \implies b = 8^{\frac{2}{3}} = \sqrt[3]{8^2} = \sqrt[3]{64} = 4\).

Antwort

a) \(b = 3\) b) \(b = 2\) c) \(b = 4\)
42837810
Eine Exponentialfunktion hat die Form \(f(x) = c \cdot a^x\). Bestimme die Parameter \(c\) und \(a\) (\(a > 0\)) für die folgenden Fälle: a) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0; 7)\) und \(B(2; 63)\). b) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0; 200)\) und \(B(-1; 50)\).

Denkanstöße

- Welchen Wert hat jede Basis hoch null? Wie hilft dir das beim ersten Punkt? - Setze den gefundenen Wert für \(c\) in die allgemeine Form ein, bevor du den zweiten Punkt nutzt. - Wie löst man eine Gleichung auf, in der die Unbekannte im Nenner steht oder ein Quadrat ist?

Lösung

1. Nutze den Punkt mit \(x = 0\), um den Startwert \(c\) direkt zu bestimmen, da \(a^0 = 1\) gilt. 2. Setze \(c\) und den zweiten Punkt in die Gleichung ein, um \(a\) zu berechnen. 3. Fall a): \(f(0) = 7 \implies c = 7\). Einsetzen von \(B(2; 63)\): \(63 = 7 \cdot a^2 \implies 9 = a^2 \implies a = 3\). 4. Fall b): \(f(0) = 200 \implies c = 200\). Einsetzen von \(B(-1; 50)\): \(50 = 200 \cdot a^{-1} \implies 50 = \frac{200}{a} \implies a = \frac{200}{50} = 4\).

Antwort

a) \(c = 7\); \(a = 3\) b) \(c = 200\); \(a = 4\)
42838710
Bestimme die Funktionsgleichung einer Exponentialfunktion der Form \(y = k \cdot a^x\), deren Graph durch die Punkte \(P(1; 4{,}5)\) und \(Q(3; 40{,}5)\) verläuft.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die Koordinaten der beiden Punkte in die allgemeine Funktionsgleichung einsetzt? - Wie kannst du aus zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten eine Unbekannte eliminieren? - Denk an die Potenzgesetze, wenn du Terme wie \(a^3\) durch \(a^1\) teilst. - Welchen Wert muss die Basis \(a\) bei einer Exponentialfunktion üblicherweise haben?

Lösung

1. Aufstellen eines Gleichungssystems durch Einsetzen der Koordinaten: (I) \(4{,}5 = k \cdot a^1\) (II) \(40{,}5 = k \cdot a^3\) 2. Division von Gleichung (II) durch Gleichung (I) zur Elimination von \(k\): \(\frac{40{,}5}{4{,}5} = \frac{k \cdot a^3}{k \cdot a^1} \implies 9 = a^2\) 3. Bestimmung des Wachstumsfaktors \(a\) (da \(a > 0\)): \(a = \sqrt{9} = 3\) 4. Berechnung des Startwerts \(k\) durch Einsetzen von \(a = 3\) in Gleichung (I): \(4{,}5 = k \cdot 3 \implies k = 1{,}5\) 5. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 1{,}5 \cdot 3^x\)

Antwort

\(y = 1{,}5 \cdot 3^x\)
42839810
Der Bestand einer geschützten Pflanzenart in einem Biotop wächst so, dass er sich jedes Jahr um den Faktor \(1{,}4\) vergrößert. Zu Beginn der Zählung sind \(250\) Pflanzen vorhanden. Bestimme die Funktionsgleichung für den Bestand \(B(t)\) nach \(t\) Jahren. Wie viele Pflanzen sind nach 5 Jahren und wie viele nach 10 Jahren vorhanden? Runde dein Ergebnis sinnvoll auf ganze Pflanzen.

Denkanstöße

- Identifiziere den Startwert und den Faktor, mit dem der Bestand pro Zeitschritt multipliziert wird. - Setze die gesuchten Zeitpunkte für die Variable in deine Funktionsgleichung ein. - Da es sich um Lebewesen handelt, solltest du das Endergebnis auf ganze Zahlen runden.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit dem Anfangswert \(B(0) = 250\) und dem Wachstumsfaktor \(q = 1{,}4\) ergibt sich die Gleichung \(B(t) = 250 \cdot 1{,}4^t\). 2. Berechnung für \(t = 5\): \(B(5) = 250 \cdot 1{,}4^5 = 250 \cdot 5{,}37824 = 1\,344{,}56\). Gerundet sind dies ca. \(1\,345\) Pflanzen. 3. Berechnung für \(t = 10\): \(B(10) = 250 \cdot 1{,}4^{10} \approx 250 \cdot 28{,}925465 = 7\,231{,}366\). Gerundet sind dies ca. \(7\,231\) Pflanzen.

Antwort

Die Funktionsgleichung lautet \(B(t) = 250 \cdot 1{,}4^t\). Nach 5 Jahren sind etwa \(1\,345\) Pflanzen vorhanden, nach 10 Jahren sind es etwa \(7\,231\) Pflanzen.
42840410
Ein Medikament wird im Körper so abgebaut, dass jede Stunde \(15\,\%\) der jeweils noch vorhandenen Menge des Wirkstoffs verloren gehen. Zu Beginn befinden sich \(250\,\text{mg}\) im Blutkreislauf. a) Bestimme die Funktionsgleichung für die Wirkstoffmenge \(M(t)\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Stunden). b) Berechne die Restmenge nach \(6\) Stunden und nach einem vollen Tag (\(24\) Stunden). Runde auf zwei Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Identifiziere den Anfangswert und den Prozentsatz der Abnahme. - Wie berechnet man den Faktor \(a\), wenn etwas pro Zeiteinheit um \(p\,\%\) abnimmt? - Achte darauf, dass die Zeit \(t\) in der Funktionsgleichung und die gesuchten Zeitspannen in derselben Einheit (hier Stunden) angegeben werden. - Wie viele Stunden hat ein ganzer Tag?

Lösung

1. Ermittlung des Abnahmefaktors \(a\) pro Stunde: \(a = 1 - 0{,}15 = 0{,}85\). 2. Aufstellen der Exponentialfunktion mit dem Startwert \(M_0 = 250\): \(M(t) = 250 \cdot 0{,}85^t\). 3. Einsetzen von \(t = 6\) für die erste Zeitspanne: \(M(6) = 250 \cdot 0{,}85^6 \approx 94{,}287\dots\,\text{mg}\). Gerundet: \(94{,}29\,\text{mg}\). 4. Einsetzen von \(t = 24\) für die zweite Zeitspanne (da \(1\) Tag = \(24\) Stunden): \(M(24) = 250 \cdot 0{,}85^{24} \approx 5{,}058\dots\,\text{mg}\). Gerundet: \(5{,}06\,\text{mg}\).

Antwort

a) \(M(t) = 250 \cdot 0{,}85^t\) b) Nach \(6\) Stunden: \(94{,}29\,\text{mg}\); nach \(24\) Stunden: \(5{,}06\,\text{mg}\).
42840710
Der Graph einer Exponentialfunktion mit der Gleichung \(f(x) = a \cdot b^x\) verläuft durch die Punkte \(A(2; 18)\) und \(B(5; 60{,}75)\). Bestimme die Werte für \(a\) und \(b\) und gib die zugehörige Funktionsgleichung an.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die Koordinaten der beiden Punkte jeweils in die allgemeine Funktionsgleichung einsetzt? - Gibt es einen Weg, eine der beiden Unbekannten zu entfernen, indem du die beiden Gleichungen miteinander verknüpfst? - Wie kannst du eine Potenzgleichung lösen, wenn die Basis gesucht ist? - Wenn du einen der Parameter bereits kennst, wie kommst du dann an den zweiten?

Lösung

1. Aufstellen eines Gleichungssystems durch Einsetzen der Punktkoordinaten: \(18 = a \cdot b^2\) und \(60{,}75 = a \cdot b^5\). 2. Division der zweiten Gleichung durch die erste, um die Variable \(a\) zu eliminieren: \(\frac{60{,}75}{18} = \frac{a \cdot b^5}{a \cdot b^2}\). 3. Vereinfachen und Lösen nach \(b\): \(3{,}375 = b^3\), woraus durch Ziehen der dritten Wurzel \(b = 1{,}5\) folgt. 4. Einsetzen von \(b = 1{,}5\) in die erste Gleichung zur Bestimmung von \(a\): \(18 = a \cdot 1{,}5^2 \Rightarrow 18 = a \cdot 2{,}25\). 5. Auflösen nach \(a\): \(a = \frac{18}{2{,}25} = 8\). 6. Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 8 \cdot 1{,}5^x\).

Antwort

\(a = 8\); \(b = 1{,}5\); \(f(x) = 8 \cdot 1{,}5^x\)
42848410
Ein biologischer Bestand von anfänglich \(250\) Individuen vermehrt sich stündlich um \(12\,\%\). a) Stelle die Funktionsgleichung für den Bestand \(B(t)\) nach \(t\) Stunden auf. b) Berechne die Bestandsgrößen für die Zeitpunkte \(t = 1\); \(t = 3{,}5\); \(t = 8\) und \(t = 12{,}5\). c) Ermittle rechnerisch, nach wie vielen Stunden der Bestand auf \(400\), \(1\,000\) bzw. \(2\,500\) Individuen angewachsen ist.

Denkanstöße

- Wie bestimmt man den Wachstumsfaktor \(q\) aus einer prozentualen Zunahme? - Wie sieht die allgemeine Form einer Exponentialfunktion für Wachstumsprozesse aus? - Um nach der Zeit zu suchen, musst du die Gleichung so umstellen, dass die Potenz allein auf einer Seite steht. - Welche mathematische Funktion benötigst du, um den Exponenten \(t\) zu isolieren?

Lösung

1. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit dem Anfangswert \(B_0 = 250\) und dem Wachstumsfaktor \(q = 1 + 0{,}12 = 1{,}12\) ergibt sich \(B(t) = 250 \cdot 1{,}12^t\). 2. Einsetzen der Zeitpunkte in die Funktionsgleichung: \(B(1) = 250 \cdot 1{,}12^1 = 280\) \(B(3{,}5) = 250 \cdot 1{,}12^{3{,}5} \approx 371{,}71\) \(B(8) = 250 \cdot 1{,}12^8 \approx 618{,}99\) \(B(12{,}5) = 250 \cdot 1{,}12^{12{,}5} \approx 1030{,}78\) 3. Auflösen der Gleichung \(B(t) = y\) nach \(t\) mittels Logarithmus (\(t = \frac{\lg(y/250)}{\lg(1{,}12)}\)): \(B(t) = 400 \implies 1{,}12^t = 1{,}6 \implies t = \frac{\lg(1{,}6)}{\lg(1{,}12)} \approx 4{,}15\,\text{h}\) \(B(t) = 1\,000 \implies 1{,}12^t = 4 \implies t = \frac{\lg(4)}{\lg(1{,}12)} \approx 12{,}23\,\text{h}\) \(B(t) = 2\,500 \implies 1{,}12^t = 10 \implies t = \frac{\lg(10)}{\lg(1{,}12)} \approx 20{,}31\,\text{h}\)

Antwort

a) \(B(t) = 250 \cdot 1{,}12^t\) b) Die Bestände betragen etwa \(280\); \(371{,}71\); \(618{,}99\) und \(1030{,}78\) Individuen. c) Die Zielwerte werden nach ca. \(4{,}15\); \(12{,}23\) und \(20{,}31\) Stunden erreicht.
42848510
Ein Graph einer Exponentialfunktion der Form \(f(x) = c \cdot a^x\) verläuft durch die Punkte \(A(2; 18)\) und \(B(4; 162)\). Ermittle die Funktionsgleichung dieser Funktion. Bestimme anschließend die fehlenden \(y\)-Koordinaten für die Punkte \(C(0; y_C)\) und \(D(-1; y_D)\), die ebenfalls auf dem Graphen liegen.

Denkanstöße

- Kannst du die Koordinaten der Punkte in die allgemeine Funktionsgleichung einsetzen, um zwei Gleichungen zu erhalten? - Wie kannst du durch Division der beiden Gleichungen eine der Unbekannten eliminieren? - Denke daran, dass die Basis einer Exponentialfunktion immer positiv sein muss. - Wenn du die Funktionsgleichung hast, wie findest du dann den Funktionswert an einer bestimmten Stelle?

Lösung

1. Aufstellen eines Gleichungssystems mit den gegebenen Punkten: \(18 = c \cdot a^2\) und \(162 = c \cdot a^4\). 2. Division der Gleichungen führt zu \(\frac{162}{18} = \frac{c \cdot a^4}{c \cdot a^2}\), woraus \(9 = a^2\) folgt. Da bei Exponentialfunktionen \(a > 0\) gilt, ergibt sich \(a = 3\). 3. Einsetzen von \(a = 3\) in die erste Gleichung: \(18 = c \cdot 3^2 = 9c\), woraus \(c = 2\) resultiert. Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 2 \cdot 3^x\). 4. Berechnung der fehlenden Koordinaten durch Einsetzen der \(x\)-Werte: \(y_C = f(0) = 2 \cdot 3^0 = 2 \cdot 1 = 2\) und \(y_D = f(-1) = 2 \cdot 3^{-1} = 2 \cdot \frac{1}{3} = \frac{2}{3}\).

Antwort

Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 2 \cdot 3^x\). Die fehlenden Koordinaten sind \(y_C = 2\) und \(y_D = \frac{2}{3}\).
42583810
Die Belastbarkeit eines speziellen Dämpfungselements nimmt bei jeder harten Beanspruchung um einen festen Prozentsatz ab. Nach der ersten Beanspruchung liegt die Belastbarkeit bei \(512\) Einheiten. Nach der \(n\)-ten Beanspruchung beträgt sie nur noch \(216\) Einheiten. Die Summe der gemessenen Belastbarkeitswerte nach jeder der \(n\) Beanspruchungen ergibt insgesamt \(1400\) Einheiten. Berechne, nach wie vielen Beanspruchungen (\(n\)) die Messreihe endete.

Denkanstöße

- Welche Art von Folge beschreibt eine prozentuale Abnahme? - Stelle zuerst eine Gleichung auf, um das Verhältnis zwischen aufeinanderfolgenden Werten zu bestimmen. - Achte darauf, dass bei einer Abnahme der Faktor \(q\) zwischen \(0\) und \(1\) liegen muss. - Wie lässt sich ein Exponent bestimmen, wenn die Basis und das Ergebnis bekannt sind?

Lösung

1. Gegeben sind \(a_1 = 512\), \(a_n = 216\) und \(S_n = 1400\). 2. Einsetzen in die Summenformel für geometrische Folgen \(S_n = \frac{a_n \cdot q - a_1}{q - 1}\): \(1400 = \frac{216q - 512}{q - 1}\) \(1400q - 1400 = 216q - 512\) \(1184q = 888\) \(q = \frac{888}{1184} = 0{,}75\) 3. Bestimmung von \(n\) über die Formel \(a_n = a_1 \cdot q^{n-1}\): \(216 = 512 \cdot 0{,}75^{n-1}\) \(\frac{216}{512} = 0{,}75^{n-1}\) \(0{,}421875 = 0{,}75^{n-1}\) 4. Lösen der Gleichung durch Logarithmieren oder Probieren: \(\log_{0{,}75}(0{,}421875) = 3\) \(n - 1 = 3 \implies n = 4\) Die Messreihe endete nach \(4\) Beanspruchungen.

Antwort

\(n = 4\)
42835010
Der Luftdruck nimmt in der Erdatmosphäre mit zunehmender Höhe näherungsweise exponentiell ab. Pro \(1\,000\,\text{m}\) Höhenzunahme sinkt der Luftdruck um etwa \(12\,\%\). a) Wie viel Prozent des Luftdrucks auf Meereshöhe sind in \(3\,000\,\text{m}\) Höhe noch vorhanden? b) Gib den Abnahmefaktor für eine Höhendifferenz von \(1\,000\,\text{m}\), \(500\,\text{m}\) und \(5\,000\,\text{m}\) an. c) In welcher Höhe hat sich der Luftdruck gegenüber dem Wert auf Meereshöhe halbiert?

Denkanstöße

- Stelle die Funktionsgleichung für den Luftdruck in Abhängigkeit von der Anzahl der Kilometer über dem Meeresspiegel auf. - Beachte bei Teil b), dass \(500\,\text{m}\) genau der Hälfte des Standardschrittes von \(1\,000\,\text{m}\) entsprechen. - Für die Halbiert-Frage suchst du den Wert der Variable, bei dem das Ergebnis \(0{,}5\) des Startwerts ist.

Lösung

1. Der Abnahmefaktor pro \(1\,000\,\text{m}\) ist \(q = 0{,}88\). 2. Für \(3\,000\,\text{m}\) (\(3\) Einheiten à \(1\,000\,\text{m}\)) gilt: \(0{,}88^3 = 0{,}681472\). Es sind noch ca. \(68{,}1\,\%\) vorhanden. 3. Faktoren bestimmen: Für \(1\,000\,\text{m}\) ist \(q = 0{,}88\); für \(500\,\text{m}\) ist \(q_{500} = 0{,}88^{0{,}5} = \sqrt{0{,}88} \approx 0{,}9381\); für \(5\,000\,\text{m}\) ist \(q_5 = 0{,}88^5 \approx 0{,}5277\). 4. Halbwertshöhe berechnen: \(0{,}88^x = 0{,}5\). Lösung mittels Logarithmus: \(x = \frac{\ln(0{,}5)}{\ln(0{,}88)} \approx 5{,}422\). Da \(x\) in Einheiten von \(1\,000\,\text{m}\) gemessen wird, beträgt die Höhe ca. \(5\,422\,\text{m}\).

Antwort

a) ca. \(68{,}1\,\%\) b) Faktor \(1\,000\,\text{m}\): \(0{,}88\); Faktor \(500\,\text{m}\): ca. \(0{,}938\); Faktor \(5\,000\,\text{m}\): ca. \(0{,}528\) c) In ca. \(5\,422\,\text{m}\) Höhe
42835410
Eine tiefgekühlte Torte (\(-18\,^\circ\text{C}\)) wird zum Auftauen in eine Küche mit einer Temperatur von \(22\,^\circ\text{C}\) gestellt. Der Temperaturunterschied zwischen der Torte und der Umgebung verringert sich exponentiell. Nach \(10\) Minuten beträgt der Temperaturunterschied nur noch \(32\,^\circ\text{C}\). a) Bestimme den anfänglichen Temperaturunterschied. b) Ermittle den Abnahmefaktor \(a\) pro Minute für den Temperaturunterschied und gib die Funktionsgleichung an. c) Berechne die Temperatur der Torte nach \(30\) Minuten. d) Erstelle eine Wertetabelle für den Temperaturunterschied nach \(0, 20, 40\) und \(60\) Minuten.

Denkanstöße

- Achte beim Anfangsunterschied auf das Vorzeichen der Minustemperatur. - Nutze den Wert nach 10 Minuten, um den Faktor für einen Zehn-Minuten-Schritt oder direkt für eine Minute zu finden. - Die Torte nähert sich der Umgebungstemperatur von unten an – wie berechnest du dann ihre Temperatur aus dem Unterschied? - In der Wertetabelle kannst du ausnutzen, dass sich der Unterschied alle 10 Minuten um denselben Faktor (hier \(0{,}8\)) ändert.

Lösung

1. Anfangsunterschied: \(D_0 = 22 - (-18) = 40\,^\circ\text{C}\). 2. Bestimmung des Abnahmefaktors \(a\): \(40 \cdot a^{10} = 32 \Rightarrow a^{10} = 0{,}8 \Rightarrow a = \sqrt[10]{0{,}8} \approx 0{,}9779\). Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 40 \cdot 0{,}9779^x\). 3. Temperatur nach \(30\) Minuten: \(f(30) = 40 \cdot (a^{10})^3 = 40 \cdot 0{,}8^3 = 40 \cdot 0{,}512 = 20{,}48\,^\circ\text{C}\) (Unterschied). Die Tortentemperatur ist \(22 - 20{,}48 = 1{,}52\,^\circ\text{C}\). 4. Wertetabelle für den Unterschied: \(x = 0: 40\,^\circ\text{C}\) \(x = 20: 40 \cdot 0{,}8^2 = 25{,}6\,^\circ\text{C}\) \(x = 40: 40 \cdot 0{,}8^4 = 16{,}384\,^\circ\text{C}\) \(x = 60: 40 \cdot 0{,}8^6 \approx 10{,}49\,^\circ\text{C}\)

Antwort

a) \(40\,^\circ\text{C}\) b) \(a \approx 0{,}978\); \(f(x) = 40 \cdot 0{,}978^x\) (oder exakt \(f(x) = 40 \cdot (\sqrt[10]{0{,}8})^x\)) c) \(1{,}52\,^\circ\text{C}\) d) \(0\,\text{min}: 40\,^\circ\text{C}\); \(20\,\text{min}: 25{,}6\,^\circ\text{C}\); \(40\,\text{min}: 16{,}38\,^\circ\text{C}\); \(60\,\text{min}: 10{,}49\,^\circ\text{C}\).
42835810
In einem See nimmt die Lichtintensität mit zunehmender Wassertiefe exponentiell ab. Pro Meter Tiefe verringert sich die Intensität um \(22\,\%\). Die Intensität an der Oberfläche wird als \(100\,\%\) festgelegt. a) Wie viel Prozent der ursprünglichen Lichtintensität sind in \(2\,\text{m}\), \(5\,\text{m}\) und \(10\,\text{m}\) Tiefe noch vorhanden? b) In welcher Tiefe hat sich die Lichtintensität gegenüber der Oberfläche genau halbiert? c) Die sogenannte aphotische Zone (lichtlose Zone) beginnt dort, wo die Intensität unter \(1\,\%\) des Oberflächenwertes sinkt. Berechne diese Tiefe.

Denkanstöße

- Wie verändert sich der Wert, wenn er pro Schritt um einen festen Prozentsatz sinkt? - Überlege dir, wie du den Prozentsatz in einen Faktor umwandelst. - Wenn du die Tiefe für einen bestimmten Zielwert suchst, musst du eine Exponentialgleichung lösen. - Überlege, ob du für den Oberflächenwert mit \(100\) oder mit \(1\) rechnen möchtest.

Lösung

1. Aufstellen des Modells für die Intensität \(I(d)\) in der Tiefe \(d\) in Metern: \(I(d) = 100 \cdot 0{,}78^d\) (in Prozent). 2. Berechnung der Werte: \(I(2) = 100 \cdot 0{,}78^2 = 60{,}84\,\%\); \(I(5) = 100 \cdot 0{,}78^5 \approx 28{,}87\,\%\); \(I(10) = 100 \cdot 0{,}78^{10} \approx 8{,}34\,\%\). 3. Bestimmung der Halbwertstiefe durch Lösen von \(0{,}78^d = 0{,}5\): \(d = \frac{\ln(0{,}5)}{\ln(0{,}78)} \approx 2{,}79\,\text{m}\). 4. Bestimmung der Tiefe für die aphotische Zone durch Lösen von \(100 \cdot 0{,}78^d = 1\) bzw. \(0{,}78^d = 0{,}01\): \(d = \frac{\ln(0{,}01)}{\ln(0{,}78)} \approx 18{,}54\,\text{m}\).

Antwort

a) In \(2\,\text{m}\) Tiefe: \(60{,}84\,\%\); in \(5\,\text{m}\) Tiefe: ca. \(28{,}87\,\%\); in \(10\,\text{m}\) Tiefe: ca. \(8{,}34\,\%\). b) In einer Tiefe von ca. \(2{,}79\,\text{m}\). c) Die aphotische Zone beginnt in einer Tiefe von ca. \(18{,}54\,\text{m}\).
42837010
Der Wertverlust eines hochwertigen E-Bikes lässt sich durch eine Exponentialfunktion beschreiben. In der Tabelle sind die Schätzwerte für den Restwert nach einigen Jahren aufgeführt: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in Jahren)</td> <td>0</td> <td>2</td> <td>4</td> </tr> <tr> <td>Wert \(V(t)\) (in \(\text{€}\))</td> <td>1200</td> <td>768</td> <td>491{,}52</td> </tr> </table> a) Bestimme den jährlichen Abnahmefaktor \(b\) und stelle die Funktionsgleichung \(V(t) = a \cdot b^t\) auf. b) Welchen Wert hat das E-Bike voraussichtlich nach 6 Jahren? c) Wie viel war das E-Bike ein Jahr vor dem Zeitpunkt \(t = 0\) wert, wenn man von demselben Modell ausgeht? d) Berechne den Wert nach 10 Jahren und gib an, wie viel Prozent des ursprünglichen Wertes dann noch vorhanden sind.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Zeitabstände in der Tabelle zwei Jahre betragen. Wie findest du daraus den Faktor für nur ein Jahr? - Ein negativer Zeitwert bedeutet einen Blick in die Vergangenheit. - Der Prozentsatz des verbleibenden Wertes hängt nur vom Wachstums- oder Abnahmefaktor und der Zeit ab, nicht vom Startwert. - Überlege, ob das Ergebnis bei einem Wertverlust kleiner oder größer als der Startwert sein muss.

Lösung

1. Bestimmung des Faktors für zwei Jahre: \(\frac{V(2)}{V(0)} = \frac{768}{1200} = 0{,}64\). Da \(b^2 = 0{,}64\), folgt für den jährlichen Abnahmefaktor \(b = \sqrt{0{,}64} = 0{,}8\). 2. Der Anfangswert bei \(t = 0\) ist \(a = 1200\). Die Funktionsgleichung lautet \(V(t) = 1200 \cdot 0{,}8^t\). 3. Wert nach 6 Jahren: \(V(6) = 1200 \cdot 0{,}8^6 = 1200 \cdot 0{,}262144 = 314{,}5728 \approx 314{,}57\,\text{€}\). 4. Wert bei \(t = -1\): \(V(-1) = 1200 \cdot 0{,}8^{-1} = \frac{1200}{0{,}8} = 1500\,\text{€}\). 5. Wert nach 10 Jahren: \(V(10) = 1200 \cdot 0{,}8^{10} \approx 1200 \cdot 0{,}10737 \approx 128{,}85\,\text{€}\). 6. Prozentsatz nach 10 Jahren: \(0{,}8^{10} \approx 0{,}1074\), das entspricht ca. \(10{,}74\,\%\) des Anfangswertes.

Antwort

a) \(b = 0{,}8\); \(V(t) = 1200 \cdot 0{,}8^t\) b) ca. \(314{,}57\,\text{€}\) c) \(1500\,\text{€}\) d) Nach 10 Jahren beträgt der Wert ca. \(128{,}85\,\text{€}\). Das sind ca. \(10{,}74\,\%\) des Neupreises.
42837410
Der Wertverlust einer speziellen Maschine wird durch eine Exponentialfunktion beschrieben. Die Tabelle zeigt den Restwert \(W\) in Euro nach \(t\) Jahren. <table> <tr> <td>\(t\) (in Jahren)</td> <td>0</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>3</td> <td>5</td> <td>10</td> <td>-1</td> </tr> <tr> <td>\(W(t)\) (in \(\text{€}\))</td> <td>5000</td> <td>4000</td> <td></td> <td>2560</td> <td></td> <td></td> <td></td> </tr> </table> Gib die Funktionsgleichung an und berechne die fehlenden Tabellenwerte. Was bedeutet das Wertepaar für \(t = -1\) anschaulich?

Denkanstöße

- Berechne das Verhältnis zwischen dem Wert nach einem Jahr und dem Anfangswert. - Setze den Anfangswert und den Wachstumsfaktor in die Grundform \(f(x) = a \cdot b^x\) ein. - Um Werte für spätere Zeitpunkte zu finden, wende die Funktionsgleichung auf die gegebenen \(t\)-Werte an. - Ein negativer \(t\)-Wert führt dich in die Vergangenheit des Prozesses.

Lösung

1. Bestimmung des Wachstumsfaktors \(q\): Aus \(W(0) = 5000\) und \(W(1) = 4000\) folgt \(q = \frac{4000}{5000} = 0{,}8\). Zur Kontrolle mit \(W(3)\): \(5000 \cdot 0{,}8^3 = 5000 \cdot 0{,}512 = 2560\). 2. Funktionsgleichung: \(W(t) = 5000 \cdot 0{,}8^t\). 3. Berechnung der fehlenden Werte: - \(t = 2\): \(5000 \cdot 0{,}8^2 = 3200\) - \(t = 5\): \(5000 \cdot 0{,}8^5 = 1638{,}40\) - \(t = 10\): \(5000 \cdot 0{,}8^{10} \approx 536{,}87\) - \(t = -1\): \(5000 \cdot 0{,}8^{-1} = \frac{5000}{0{,}8} = 6250\) 4. Interpretation: Der Wert bei \(t = -1\) beschreibt den Wert der Maschine ein Jahr vor dem Zeitpunkt, der als \(t = 0\) festgelegt wurde (z. B. der Preis beim Kauf, falls die Beobachtung erst ein Jahr nach dem Erwerb startete).

Antwort

Funktionsgleichung: \(W(t) = 5000 \cdot 0{,}8^t\) Fehlende Werte: \(W(2) = 3200{,}00\,\text{€}\); \(W(5) = 1638{,}40\,\text{€}\); \(W(10) \approx 536{,}87\,\text{€}\); \(W(-1) = 6250{,}00\,\text{€}\). Erklärung für \(t = -1\): Der Wert der Maschine ein Jahr vor dem Beginn der Aufzeichnung.
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Der Graph einer Exponentialfunktion mit der Gleichung \(f(x) = c \cdot b^x\) verläuft durch die Punkte \(A(-1; 12{,}5)\) und \(B(2; 0{,}1)\). Berechne die Werte der Parameter \(c\) und \(b\) und gib die Funktionsgleichung an.

Denkanstöße

- Setze beide Punkte in die Funktionsgleichung ein, um ein Gleichungssystem zu erhalten. - Wie verändert sich der Exponent, wenn du Potenzen mit der gleichen Basis dividierst? - Achte besonders auf das Vorzeichen des Exponenten beim Punkt \(A\). - Welche Rechenoperation macht das Potenzieren mit \(3\) rückgängig?

Lösung

1. Einsetzen der Punktkoordinaten in die Funktionsgleichung: (I) \(12{,}5 = c \cdot b^{-1}\) (II) \(0{,}1 = c \cdot b^2\) 2. Division von Gleichung (II) durch Gleichung (I): \(\frac{0{,}1}{12{,}5} = \frac{c \cdot b^2}{c \cdot b^{-1}} \implies 0{,}008 = b^{2 - (-1)} = b^3\) 3. Bestimmung der Basis \(b\): \(b = \sqrt[3]{0{,}008} = 0{,}2\) 4. Berechnung des Parameters \(c\) durch Einsetzen von \(b = 0{,}2\) in (II): \(0{,}1 = c \cdot 0{,}2^2 \implies 0{,}1 = c \cdot 0{,}04 \implies c = 2{,}5\) 5. Funktionsgleichung: \(f(x) = 2{,}5 \cdot 0{,}2^x\)

Antwort

\(f(x) = 2{,}5 \cdot 0{,}2^x\)
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Die Parameter \(a\) und \(c\) einer Exponentialfunktion mit der Gleichung \(y = c \cdot a^x\) sollen so bestimmt werden, dass der Graph durch die Punkte \(P(1; 4)\) und \(Q(-2; 32)\) verläuft. Berechne die Werte für \(a\) und \(c\) und vervollständige die Koordinaten der Punkte \(R(2; \square)\) und \(S(-3; \square)\), sofern diese auf dem Graphen der Funktion liegen.

Denkanstöße

- Stelle für jeden Punkt eine Gleichung auf. - Kannst du eine Variable isolieren und in die andere Gleichung einsetzen? - Was bedeutet ein negativer Exponent für die Berechnung der Basis? - Setze die bekannten \(x\)-Werte in deine fertige Funktionsgleichung ein, um die \(y\)-Werte zu erhalten.

Lösung

1. Einsetzen der Punktkoordinaten in die Funktionsgleichung: \(4 = c \cdot a^1\) und \(32 = c \cdot a^{-2}\). 2. Auflösen nach \(c\) aus der ersten Gleichung: \(c = \frac{4}{a}\). Einsetzen in die zweite Gleichung: \(32 = \frac{4}{a} \cdot a^{-2} = 4 \cdot a^{-3} = \frac{4}{a^3}\). 3. Umstellen nach \(a^3\): \(a^3 = \frac{4}{32} = \frac{1}{8} = 0{,}125\). Ziehen der Kubikwurzel ergibt \(a = 0{,}5\). 4. Bestimmen von \(c\): \(c = \frac{4}{0{,}5} = 8\). Die Gleichung ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^x\). 5. Berechnung der \(y\)-Koordinaten: Für \(x = 2\) ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^2 = 8 \cdot 0{,}25 = 2\). Für \(x = -3\) ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^{-3} = 8 \cdot 8 = 64\).

Antwort

Die Parameter sind \(a = 0{,}5\) und \(c = 8\). Die vervollständigten Punkte lauten \(R(2; 2)\) und \(S(-3; 64)\).

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