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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Exponentialmodelle aus Daten

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55661010
Bei einem Modellversuch wurden in gleichen Zeitabständen folgende Werte notiert: <table> <tr><td>Zeit \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td></tr> <tr><td>Messwert</td><td>\(16\)</td><td>\(24\)</td><td>\(36\)</td><td>\(54\)</td></tr> </table> Entscheide, ob die Messreihe exakt zu einem exponentiellen Modell passt, und gib gegebenenfalls den Wachstumsfaktor an.

Denkanstöße

- Welcher Vergleich aufeinanderfolgender Messwerte ist bei einem exponentiellen Modell entscheidend? - Prüfe, ob dieser Vergleich in allen drei Schritten denselben Wert ergibt.

Lösung

1. Die Quotienten aufeinanderfolgender Messwerte sind \(\frac{24}{16}=1{,}5\), \(\frac{36}{24}=1{,}5\) und \(\frac{54}{36}=1{,}5\). 2. Weil der Quotient konstant ist, passt die Messreihe exakt zu einem exponentiellen Modell mit Wachstumsfaktor \(a=1{,}5\).

Antwort

Ja. Die Messreihe ist exakt exponentiell mit \(a=1{,}5\).
42829910
In einem Wildgehege wird der Bestand einer seltenen Hirschart beobachtet. Zu Beginn der Beobachtung umfasst das Gehege \(40\) Tiere. Nach genau einem Jahr ist der Bestand auf \(48\) Tiere angewachsen. Man geht davon aus, dass der Bestand jährlich exponentiell wächst. Bestimme eine Funktionsgleichung \(f(t)\), die die Anzahl der Hirsche nach \(t\) Jahren beschreibt.

Denkanstöße

- Welcher Wert gehört zum Zeitpunkt \(t=0\), und welche Rolle hat er in einer Exponentialfunktion? - Welche multiplikative Änderung führt vom Anfangsbestand zum Bestand nach einem Jahr? - Wie lautet die Form \(f(t)=b\cdot a^t\), wenn Anfangswert und Wachstumsfaktor bekannt sind?

Lösung

1. Bei \(t=0\) gilt \(f(0)=40\). Damit ist der Anfangswert \(b=40\). 2. Nach einem Jahr gilt \(40a=48\). Daher ist der Wachstumsfaktor \(a=\frac{48}{40}=1{,}2\). 3. Somit lautet die Funktionsgleichung \(f(t)=40\cdot1{,}2^t\).

Antwort

\(f(t)=40\cdot1{,}2^t\)
42835210
Die Reichweite eines Beitrags in einem sozialen Netzwerk wird stündlich dokumentiert: <table> <tr><td>Zeit in Stunden \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td></tr> <tr><td>Anzahl erreichte Personen \(N\)</td><td>\(400\)</td><td>\(600\)</td><td>\(900\)</td><td>\(1350\)</td></tr> </table> a) Prüfe rechnerisch, ob die Reichweite exponentiell wächst. b) Gib den stündlichen Wachstumsfaktor \(a\) sowie die stündliche Zunahme in Prozent an. c) Wie viele Personen werden nach \(6\) Stunden erreicht, wenn der Wachstumsfaktor konstant bleibt? Runde auf ganze Personen.

Denkanstöße

- Prüfe, ob die Quotienten aufeinanderfolgender Tabellenwerte konstant sind. - Was sagt ein konstanter Quotient über den Wachstumsfaktor aus? - Verwende den Startwert und den gefundenen Faktor für die Prognose und runde erst den Endwert.

Lösung

1. Die Quotienten aufeinanderfolgender Werte sind \(600:400=1{,}5\), \(900:600=1{,}5\) und \(1350:900=1{,}5\). Deshalb liegt exponentielles Wachstum vor. 2. Der Wachstumsfaktor ist \(a=1{,}5\). Damit beträgt die Zunahme \((1{,}5-1)\cdot100\,%=50\,%\) pro Stunde. 3. Mit \(N(t)=400\cdot1{,}5^t\) ergibt sich \(N(6)=400\cdot1{,}5^6=4556{,}25\approx4556\). Nach \(6\) Stunden werden nach dem Modell etwa \(4556\) Personen erreicht.

Antwort

a) Ja. Die Quotienten aufeinanderfolgender Werte sind konstant \(1{,}5\). b) \(a=1{,}5\); Zunahme \(50\,%\) pro Stunde. c) Etwa \(4556\) Personen.
42884010
Gegeben ist die Wertetabelle einer Funktion \(g\): <table><tr><td>\(x\)</td><td>\(-1\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td></tr><tr><td>\(g(x)\)</td><td>\(12\)</td><td>\(6\)</td><td>\(3\)</td><td>\(1{,}5\)</td></tr></table> Die Werte sollen durch eine Exponentialfunktion der Form \(g(x)=a\cdot b^x\) mit \(a>0\) und \(b>0\) modelliert werden. a) Begründe anhand der Tabelle, warum ein Exponentialmodell mit konstantem Faktor pro Schritt passt, und bestimme \(a\), \(b\) sowie den Funktionsterm. b) Beschreibe den Graphen verbal. Nenne dabei den y-Achsenabschnitt, ob der Graph steigt oder fällt und welchem Wert sich \(g(x)\) für \(x\to+\infty\) nähert.

Denkanstöße

- Vergleiche aufeinanderfolgende Tabellenwerte durch Division statt durch Subtraktion. - Welcher Tabellenwert bestimmt bei \(g(x)=a\cdot b^x\) den Parameter \(a\) unmittelbar? - Nutze die Größe des Faktors \(b\), um den Graphenverlauf zu beschreiben.

Lösung

1. Bei jedem Schritt \(x\mapsto x+1\) wird der Funktionswert mit \(0{,}5\) multipliziert: \(6:12=3:6=1{,}5:3=0{,}5\). Das passt zu einer Exponentialfunktion. 2. Aus \(g(0)=a\) folgt \(a=6\). Der konstante Faktor ist \(b=0{,}5\). Somit ist \(g(x)=6\cdot0{,}5^x\). 3. Der Graph schneidet die y-Achse bei \((0|6)\), ist streng fallend und nähert sich für \(x\to+\infty\) dem Wert \(0\).

Antwort

a) \(a=6\), \(b=0{,}5\), also \(g(x)=6\cdot0{,}5^x\). b) y-Achsenabschnitt \((0|6)\); der Graph fällt; für \(x\to+\infty\) gilt \(g(x)\to0\).
55244410
Bei einem Modellversuch wurden folgende auf ganze Einheiten gerundete Messwerte aufgenommen: <table> <tr><td>Zeit \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>Messwert</td><td>\(100\)</td><td>\(149\)</td><td>\(226\)</td><td>\(336\)</td><td>\(509\)</td></tr> </table> Untersuche, ob ein exponentielles Modell mit einem Faktor von ungefähr \(1{,}5\) pro Zeiteinheit zu den Messwerten plausibel ist. Berechne dazu die Quotienten aufeinanderfolgender Messwerte auf zwei Nachkommastellen und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Bei einem exakt exponentiellen Modell wäre welcher Vergleich zwischen benachbarten Messwerten konstant? - Die Werte wurden gerundet. Musst du deshalb exakt gleiche Quotienten erwarten? - Entscheide nicht anhand eines einzelnen Quotienten, sondern betrachte die ganze Reihe.

Lösung

1. Die Quotienten sind \(\frac{149}{100}=1{,}49\), \(\frac{226}{149}\approx1{,}52\), \(\frac{336}{226}\approx1{,}49\) und \(\frac{509}{336}\approx1{,}51\). 2. Die Quotienten sind nicht exakt gleich, liegen aber alle nahe bei \(1{,}5\). Da die Messwerte gerundet sind, sind kleine Abweichungen zu erwarten. 3. Ein exponentielles Modell mit einem Faktor von ungefähr \(1{,}5\) ist deshalb für diese Messreihe plausibel.

Antwort

Die Quotienten sind ungefähr \(1{,}49\), \(1{,}52\), \(1{,}49\) und \(1{,}51\). Sie liegen alle nahe bei \(1{,}5\); daher ist ein exponentielles Modell mit Faktor etwa \(1{,}5\) plausibel.
55244910
Die Abbildung zeigt fünf auf Zehner gerundete Messwerte. Deshalb müssen die Punkte nicht exakt auf dem Graphen eines passenden Modells liegen. Welches der folgenden Modelle beschreibt die dargestellten Daten am besten? Begründe mit dem Anfangswert und mit mindestens zwei späteren Messpunkten. A: \(M(t)=50\cdot1{,}5^t\) B: \(M(t)=50+50t\) C: \(M(t)=70\cdot1{,}4^t\)
Abbildung zur Aufgabe 552449

Denkanstöße

- Nutze zuerst den Messpunkt bei \(t=0\), um einen Kandidaten auszuschließen. - Lies anschließend zwei spätere, beschriftete Messwerte aus der Abbildung ab und vergleiche sie mit den Modellwerten. - Erwarte wegen der angegebenen Rundung keine exakt konstanten Quotienten. - Entscheide nach der Passung mehrerer Punkte, nicht danach, ob ein Modell einen einzelnen Punkt genau trifft.

Lösung

1. Der erste Messpunkt liegt bei \(t=0\) und dem Wert \(50\). Modell C scheidet damit aus, weil es bei \(t=0\) den Wert \(70\) liefert. 2. Bei \(t=2\) zeigt die Abbildung den gerundeten Messwert \(110\). Modell A liefert \(50\cdot1{,}5^2=112{,}5\), während Modell B \(150\) liefert. Modell A liegt deutlich näher. 3. Bei \(t=3\) beträgt der Messwert \(170\). Modell A liefert \(168{,}75\), Modell B liefert \(200\). Auch hier passt Modell A besser. 4. Die Quotienten der gerundeten Messwerte sind wegen der Rundung nicht exakt konstant. Die Punkte liegen aber insgesamt nahe an einer Entwicklung mit Faktor etwa \(1{,}5\). Daher ist Modell A am besten geeignet.

Antwort

Modell A: \(M(t)=50\cdot1{,}5^t\). Es hat den passenden Anfangswert und liegt zum Beispiel bei \(t=2\) und \(t=3\) deutlich näher an den gerundeten Messpunkten als Modell B; Modell C hat bereits den falschen Anfangswert.
55661110
Die Abbildung zeigt vier auf ganze Einheiten gerundete Messwerte eines Modellversuchs. a) Verwende die ersten beiden Messpunkte, um ein exponentielles Modell \(M(t)=b\cdot a^t\) zu bestimmen. b) Berechne mit diesem Modell die Werte für \(t=2\) und \(t=3\). Runde auf zwei Nachkommastellen. c) Vergleiche die Modellwerte mit den beiden späteren Messwerten aus der Abbildung und beurteile kurz, ob das Modell zu den gerundeten Daten plausibel passt.
Abbildung zur Aufgabe 556611

Denkanstöße

- Lies Anfangswert und den direkt folgenden Messwert aus der Abbildung ab. - Welcher Quotient der beiden ersten Werte liefert den Wachstumsfaktor? - Vergleiche die späteren Modellwerte mit den beschrifteten Messpunkten, ohne exakte Übereinstimmung zu verlangen.

Lösung

1. Aus der Abbildung liest man \(M(0)=40\) und für den zweiten Messpunkt bei \(t=1\) den Wert \(50\) ab. Daher ist \(b=40\) und \(a=\frac{50}{40}=1{,}25\). 2. Das Modell lautet \(M(t)=40\cdot1{,}25^t\). 3. Es gilt \(M(2)=40\cdot1{,}25^2=62{,}50\) und \(M(3)=40\cdot1{,}25^3=78{,}125\approx78{,}13\). 4. Die späteren Messwerte sind \(64\) und \(79\). Die absoluten Abweichungen betragen \(1{,}50\) beziehungsweise etwa \(0{,}88\). Für auf ganze Einheiten gerundete Messwerte ist die Übereinstimmung damit plausibel.

Antwort

a) \(M(t)=40\cdot1{,}25^t\) b) \(M(2)=62{,}50\), \(M(3)\approx78{,}13\) c) Die Abweichungen zu \(64\) und \(79\) sind klein; das Modell passt plausibel zu den gerundeten Daten.
42584310
Eine invasive Wasserpflanze bedeckt zu Beginn einer Beobachtung eine Fläche von \(2\,\text{m}^2\). Nach genau einer Woche (7 Tage) ist die bedeckte Fläche auf \(10\,\text{m}^2\) angewachsen. Man geht davon aus, dass die tägliche Flächenzunahme einem exponentiellen Modell folgt, sodass die Flächeninhalte am Ende jedes Tages die Glieder einer geometrischen Folge bilden. Bestimme die sechs Flächenwerte für die Tage 1 bis 6 am Ende des jeweiligen Tages. Gib die Ergebnisse sowohl als exakte Ausdrücke mit Wurzeln als auch auf zwei Nachkommastellen gerundet an.

Denkanstöße

- Welche Art von Folge entsteht, wenn eine Größe in gleichen Zeitabständen immer mit demselben Faktor verändert wird? - Wie viele gleiche Wachstumsschritte liegen zwischen dem Anfangswert und dem Wert nach sieben Tagen? - Drücke den täglichen Wachstumsfaktor zunächst exakt aus, bevor du die Zwischenwerte berechnest.

Lösung

1. Für den Anfangswert gilt \(A(0)=2\,\text{m}^2\), nach sieben Tagen \(A(7)=10\,\text{m}^2\). 2. Für den täglichen Wachstumsfaktor \(a\) gilt \(10=2a^7\), also \(a^7=5\) und damit \(a=\sqrt[7]{5}\). 3. Mit \(A(t)=2(\sqrt[7]{5})^t\) erhält man für die Tage 1 bis 6 nacheinander \(2\sqrt[7]{5}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^2}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^3}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^4}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^5}\,\text{m}^2\) und \(2\sqrt[7]{5^6}\,\text{m}^2\). 4. Gerundet sind das \(2{,}52\,\text{m}^2\), \(3{,}17\,\text{m}^2\), \(3{,}99\,\text{m}^2\), \(5{,}02\,\text{m}^2\), \(6{,}31\,\text{m}^2\) und \(7{,}95\,\text{m}^2\).

Antwort

Exakt: \(2\sqrt[7]{5}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^2}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^3}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^4}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^5}\,\text{m}^2\), \(2\sqrt[7]{5^6}\,\text{m}^2\) Gerundet: \(2{,}52\,\text{m}^2\), \(3{,}17\,\text{m}^2\), \(3{,}99\,\text{m}^2\), \(5{,}02\,\text{m}^2\), \(6{,}31\,\text{m}^2\), \(7{,}95\,\text{m}^2\)
42835410
Eine tiefgekühlte Torte mit einer Temperatur von \(-18\,^{\circ}\text{C}\) wird zum Auftauen in eine Küche mit \(22\,^{\circ}\text{C}\) gestellt. Der Temperaturunterschied zwischen der Torte und der Umgebung verringert sich exponentiell. Nach \(10\) Minuten beträgt der Temperaturunterschied nur noch \(32\,^{\circ}\text{C}\). a) Bestimme den anfänglichen Temperaturunterschied. b) Ermittle den Wachstumsfaktor \(a\) pro Minute und gib eine Funktionsgleichung für den Temperaturunterschied \(D(t)\) an. Runde \(a\) auf vier Nachkommastellen. c) Berechne die Temperatur der Torte nach \(30\) Minuten. Runde auf zwei Nachkommastellen. d) Bestimme den Temperaturunterschied nach \(0\), \(20\), \(40\) und \(60\) Minuten. Runde, falls nötig, auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Achte beim anfänglichen Temperaturunterschied auf das Vorzeichen der Minustemperatur. - Nutze die Angabe nach \(10\) Minuten zunächst für einen Zehn-Minuten-Schritt; daraus kannst du den Faktor pro Minute bestimmen. - Die Torte nähert sich der Umgebungstemperatur von unten. Wie erhältst du ihre Temperatur aus dem verbleibenden Temperaturunterschied? - Für Teil d kannst du die Änderung über jeweils \(20\) Minuten zusammenfassen.

Lösung

1. Der anfängliche Temperaturunterschied beträgt \(D(0)=22-(-18)=40\,^{\circ}\text{C}\). 2. Aus \(40a^{10}=32\) folgt \(a^{10}=0{,}8\) und damit \(a=\sqrt[10]{0{,}8}\approx0{,}9779\). Somit gilt \(D(t)=40(\sqrt[10]{0{,}8})^t\). 3. Nach \(30\) Minuten ist \(D(30)=40\cdot0{,}8^3=20{,}48\,^{\circ}\text{C}\). Die Torte hat daher die Temperatur \(22-20{,}48=1{,}52\,^{\circ}\text{C}\). 4. Es gilt \(D(0)=40\,^{\circ}\text{C}\), \(D(20)=40\cdot0{,}8^2=25{,}60\,^{\circ}\text{C}\), \(D(40)=40\cdot0{,}8^4=16{,}384\,^{\circ}\text{C}\approx16{,}38\,^{\circ}\text{C}\) und \(D(60)=40\cdot0{,}8^6=10{,}48576\,^{\circ}\text{C}\approx10{,}49\,^{\circ}\text{C}\).

Antwort

a) \(40\,^{\circ}\text{C}\) b) \(a=\sqrt[10]{0{,}8}\approx0{,}9779\); \(D(t)=40(\sqrt[10]{0{,}8})^t\) c) \(1{,}52\,^{\circ}\text{C}\) d) \(D(0)=40\,^{\circ}\text{C}\), \(D(20)=25{,}60\,^{\circ}\text{C}\), \(D(40)\approx16{,}38\,^{\circ}\text{C}\), \(D(60)\approx10{,}49\,^{\circ}\text{C}\)
42837010
Der Wertverlust eines hochwertigen E-Bikes lässt sich durch eine Exponentialfunktion beschreiben. In der Tabelle sind die Schätzwerte für den Restwert nach einigen Jahren aufgeführt: <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in Jahren)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>Wert \(V(t)\) (in \(\text{€}\))</td><td>\(1200\)</td><td>\(768\)</td><td>\(491{,}52\)</td></tr> </table> a) Bestimme den jährlichen Wachstumsfaktor \(a\) und stelle die Funktionsgleichung \(V(t)=b\cdot a^t\) auf. b) Welchen Wert hat das E-Bike voraussichtlich nach \(6\) Jahren? Runde auf Cent. c) Wie viel war das E-Bike ein Jahr vor dem Zeitpunkt \(t=0\) wert, wenn man von demselben Modell ausgeht? d) Berechne den Wert nach \(10\) Jahren auf Cent und gib an, wie viel Prozent des ursprünglichen Wertes dann noch vorhanden sind. Runde den Prozentsatz auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Die Tabellenwerte liegen jeweils zwei Jahre auseinander. Bestimme deshalb zuerst den Faktor für zwei Jahre. - Ein negativer Zeitwert bedeutet hier, das Modell rückwärts anzuwenden. - Für den prozentual verbleibenden Anteil genügt es, den Wachstumsfaktor über die gesamte Zeit zu betrachten.

Lösung

1. Für zwei Jahre beträgt der Faktor \(\frac{768}{1200}=0{,}64\). Daher gilt \(a^2=0{,}64\) und somit \(a=\sqrt{0{,}64}=0{,}8\). 2. Der Anfangswert ist \(b=1200\,\text{€}\). Das Modell lautet \(V(t)=1200\cdot0{,}8^t\). 3. \(V(6)=1200\cdot0{,}8^6=314{,}5728\,\text{€}\approx314{,}57\,\text{€}\). 4. \(V(-1)=1200\cdot0{,}8^{-1}=1500\,\text{€}\). 5. \(V(10)=1200\cdot0{,}8^{10}=128{,}84901888\,\text{€}\approx128{,}85\,\text{€}\). 6. Der verbleibende Anteil ist \(0{,}8^{10}\cdot100\,\%\approx10{,}74\,\%\).

Antwort

a) \(a=0{,}8\); \(V(t)=1200\cdot0{,}8^t\) b) \(314{,}57\,\text{€}\) c) \(1500\,\text{€}\) d) \(128{,}85\,\text{€}\); etwa \(10{,}74\,\%\) des Anfangswertes
42837710
Bestimme den Wachstumsfaktor \(a\) mit \(a>0\) der Exponentialfunktion \(f(x)=a^x\), deren Graph durch den jeweils angegebenen Punkt verläuft. a) \(P(4;81)\) b) \(Q(-3;0{,}125)\) c) \(R(1{,}5;8)\)

Denkanstöße

- Was bedeuten die Koordinaten eines Punktes für die Funktionsgleichung? - Wie kannst du eine Potenzgleichung nach dem Wachstumsfaktor auflösen? - Welche Rolle spielen negative beziehungsweise rationale Exponenten in den Teilen b und c?

Lösung

1. Setze jeweils die Punktkoordinaten in \(f(x)=a^x\) ein und löse nach \(a\) auf. 2. Für \(P(4;81)\) gilt \(81=a^4\). Daher ist \(a=\sqrt[4]{81}=3\). 3. Für \(Q(-3;0{,}125)\) gilt \(0{,}125=a^{-3}\), also \(\frac{1}{8}=\frac{1}{a^3}\). Damit ist \(a^3=8\) und \(a=2\). 4. Für \(R(1{,}5;8)\) gilt \(8=a^{1{,}5}=a^{\frac{3}{2}}\). Daher ist \(a=8^{\frac{2}{3}}=4\).

Antwort

a) \(a=3\) b) \(a=2\) c) \(a=4\)
42837810
Eine Exponentialfunktion hat die Form \(f(x)=b\cdot a^x\). Bestimme die Parameter \(b\) und \(a\) mit \(a>0\) für die folgenden Fälle: a) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0;7)\) und \(B(2;63)\). b) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0;200)\) und \(B(-1;50)\).

Denkanstöße

- Welchen Wert hat \(a^0\), und was bedeutet das für den Punkt mit \(x=0\)? - Nutze danach den zweiten Punkt, um den Wachstumsfaktor zu bestimmen. - Beachte bei Teil b die Bedeutung eines negativen Exponenten.

Lösung

1. Für \(x=0\) gilt \(f(0)=b\), weil \(a^0=1\). So lässt sich der Anfangswert jeweils direkt bestimmen. 2. In a) folgt aus \(A(0;7)\) zunächst \(b=7\). Mit \(B(2;63)\) gilt dann \(63=7a^2\), also \(a^2=9\) und wegen \(a>0\) somit \(a=3\). 3. In b) folgt aus \(A(0;200)\) zunächst \(b=200\). Mit \(B(-1;50)\) gilt dann \(50=200a^{-1}=\frac{200}{a}\), also \(a=4\).

Antwort

a) \(b=7\); \(a=3\) b) \(b=200\); \(a=4\)
42848510
Ein Graph einer Exponentialfunktion der Form \(f(x)=b\cdot a^x\) verläuft durch die Punkte \(A(2;18)\) und \(B(4;162)\). Ermittle die Funktionsgleichung dieser Funktion. Bestimme anschließend die fehlenden \(y\)-Koordinaten für die Punkte \(C(0;y_C)\) und \(D(-1;y_D)\), die ebenfalls auf dem Graphen liegen.

Denkanstöße

- Welche zwei Gleichungen erhältst du, wenn du beide Punkte in \(f(x)=b\cdot a^x\) einsetzt? - Wie kannst du durch Division den Vorfaktor beseitigen? - Wenn die Funktion feststeht, wie erhältst du die fehlenden Funktionswerte?

Lösung

1. Aus den beiden Punkten folgen die Gleichungen \(18=ba^2\) und \(162=ba^4\). 2. Durch Division erhält man \(\frac{162}{18}=\frac{ba^4}{ba^2}\), also \(9=a^2\). Wegen \(a>0\) ist \(a=3\). 3. Mit \(18=b\cdot3^2\) folgt \(b=2\). Damit lautet die Funktion \(f(x)=2\cdot3^x\). 4. Es ist \(y_C=f(0)=2\) und \(y_D=f(-1)=\frac{2}{3}\).

Antwort

\(f(x)=2\cdot3^x\) \(y_C=2\), \(y_D=\frac{2}{3}\)
55244510
In einem Modellversuch wurden zu fünf aufeinanderfolgenden Zeitpunkten die Werte \(80\), \(109\), \(146\), \(198\) und \(270\) gemessen. Schätze einen konstanten Wachstumsfaktor \(a\), indem du nur den ersten und den letzten Messwert über die vier gleich langen Zeitintervalle verwendest. Runde \(a\) auf drei Nachkommastellen. Stelle damit ein Modell \(M(t)=80\cdot a^t\) auf und vergleiche den Modellwert für \(t=2\) mit dem Messwert \(146\). Runde den Modellwert auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Zwischen dem ersten und dem letzten Wert liegen vier gleich lange Wachstumsintervalle. - Welcher Potenz von \(a\) entspricht deshalb der gesamte Faktor vom ersten zum letzten Messwert? - Verwende für den Vergleich möglichst den ungerundeten Faktor und runde erst das Endergebnis.

Lösung

1. Über vier gleiche Schritte gilt \(80a^4=270\). Also ist \(a=\sqrt[4]{\frac{270}{80}}=\sqrt[4]{\frac{27}{8}}\approx1{,}355\). 2. Das geschätzte Modell lautet \(M(t)=80\cdot\left(\sqrt[4]{\frac{27}{8}}\right)^t\), näherungsweise \(M(t)=80\cdot1{,}355^t\). 3. Mit dem ungerundeten Faktor ergibt sich \(M(2)\approx146{,}97\). Der gemessene Wert ist \(146\); die Abweichung beträgt also nur etwa \(0{,}97\).

Antwort

\(a\approx1{,}355\); \(M(t)=80\cdot\left(\sqrt[4]{\frac{27}{8}}\right)^t\). Für \(t=2\) gilt \(M(2)\approx146{,}97\), also liegt das Modell etwa \(0{,}97\) über dem Messwert.
55244610
Die Abbildung zeigt fünf Messpunkte sowie zwei vorgeschlagene Modelle für dieselbe Messreihe. Die Zahlen an den Messpunkten geben die gemessenen Werte an. Lineares Modell: \(l(t)=52+19t\) Exponentielles Modell: \(e(t)=52\cdot1{,}25^t\) a) Entscheide zunächst anhand der Abbildung, welches Modell die Messpunkte insgesamt besser beschreibt. b) Überprüfe deine Entscheidung rechnerisch für \(t=2\) und \(t=3\). Berechne dort jeweils die absolute Abweichung beider Modelle vom angegebenen Messwert. c) Begründe, warum ein einzelner exakt getroffener Messpunkt noch nicht ausreicht, um ein Modell als besser passend zu beurteilen.
Abbildung zur Aufgabe 552446

Denkanstöße

- Achte im Bild darauf, welche Modellkurve über mehrere Zeitpunkte nahe an den Messpunkten bleibt. - Nutze die angegebenen Messwerte bei \(t=2\) und \(t=3\) und vergleiche sie mit beiden Modellwerten. - Verwende für die Abweichung den Betrag der Differenz zwischen Modellwert und Messwert. - Überlege bei c), ob ein Modell, das nur einen Punkt trifft, deshalb schon die Entwicklung der übrigen Messwerte gut beschreibt.

Lösung

1. In der Abbildung verläuft die exponentielle Kurve \(e\) durchgehend nahe an den Messpunkten, während die lineare Gerade \(l\) besonders in der Mitte sichtbar höher liegt. 2. Bei \(t=2\) beträgt der Messwert \(82\). Das lineare Modell liefert \(l(2)=90\), also eine absolute Abweichung von \(8\). Das exponentielle Modell liefert \(e(2)=52\cdot1{,}25^2=81{,}25\), also eine Abweichung von \(0{,}75\). 3. Bei \(t=3\) beträgt der Messwert \(102\). Es gilt \(l(3)=109\), also beträgt die Abweichung \(7\). Für das exponentielle Modell ist \(e(3)=52\cdot1{,}25^3=101{,}5625\), also beträgt die Abweichung \(0{,}4375\). 4. An beiden überprüften Zeitpunkten liegt \(e\) deutlich näher am Messwert; auch die übrigen Punkte liegen in der Abbildung nahe an \(e\). Deshalb beschreibt das exponentielle Modell die Messreihe besser. 5. Ein einzelner Treffer kann zufällig oder durch die Wahl der Modellparameter entstehen. Für eine Modellentscheidung muss die Passung über mehrere Messpunkte betrachtet werden.

Antwort

a) Das exponentielle Modell \(e\) passt insgesamt besser. b) Bei \(t=2\): Abweichung \(l\): \(8\), Abweichung \(e\): \(0{,}75\). Bei \(t=3\): Abweichung \(l\): \(7\), Abweichung \(e\): \(0{,}4375\). c) Ein einzelner Treffer bewertet nicht die Passung der gesamten Messreihe; mehrere Messpunkte müssen berücksichtigt werden.
55244710
Für eine Messreihe wurden zunächst nur die Werte \(N(0)=150\) und \(N(2)=216\) verwendet. Daraus soll ein exponentielles Modell \(N(t)=150\cdot a^t\) bestimmt werden. a) Bestimme den Faktor \(a\). b) Eine spätere, beim Aufstellen des Modells nicht verwendete Kontrollmessung ist in der Abbildung als Punkt \(P\) markiert. Lies ihren Wert bei \(t=4\) ab. c) Berechne den Modellwert für \(t=4\) und die relative Abweichung vom Kontrollmesswert in Prozent. Runde auf zwei Nachkommastellen. d) Für die Auswertung gilt: Eine relative Abweichung von höchstens \(5\,\%\) wird als akzeptabel betrachtet. Besteht das Modell diesen Test?
Abbildung zur Aufgabe 552447

Denkanstöße

- Die beiden Werte zum Aufstellen des Modells liegen zwei Zeiteinheiten auseinander. Welcher Potenz des Faktors entspricht ihr Verhältnis? - Lies den späteren Kontrollmesswert direkt am markierten Punkt \(P\) ab; er wurde nicht zum Bestimmen des Modells verwendet. - Vergleiche Modellwert und Kontrollmesswert erst nach dem Aufstellen des Modells. - Für die relative Abweichung ist der gemessene Kontrollwert der Bezugswert.

Lösung

1. Aus \(216=150a^2\) folgt \(a^2=1{,}44\) und damit \(a=1{,}2\). 2. Aus der Abbildung liest man für den Kontrollpunkt \(P\) bei \(t=4\) den Messwert \(300\) ab. 3. Das Modell lautet \(N(t)=150\cdot1{,}2^t\). Für \(t=4\) ergibt sich \(N(4)=150\cdot1{,}2^4=311{,}04\). 4. Die absolute Abweichung vom Kontrollmesswert beträgt \(311{,}04-300=11{,}04\). Relativ zum Messwert sind das \(\frac{11{,}04}{300}\cdot100\,\%=3{,}68\,\%\). 5. Da \(3{,}68\,\%\le5\,\%\) ist, besteht das Modell den vorgegebenen Test.

Antwort

a) \(a=1{,}2\) b) \(N(4)=300\) als Kontrollmesswert. c) Modellwert \(311{,}04\); relative Abweichung \(3{,}68\,\%\). d) Ja. Die Abweichung liegt unter \(5\,\%\).
42848610
Die Parameter \(a\) und \(b\) einer Exponentialfunktion mit der Gleichung \(f(x)=b\cdot a^x\) sollen so bestimmt werden, dass der Graph durch die Punkte \(P(1;4)\) und \(Q(-2;32)\) verläuft. Berechne die Werte für \(a\) und \(b\) und vervollständige die Koordinaten der Punkte \(R(2;\square)\) und \(S(-3;\square)\), sodass auch sie auf dem Graphen liegen.

Denkanstöße

- Stelle für jeden gegebenen Punkt eine Gleichung in \(a\) und \(b\) auf. - Welche Variable lässt sich aus einer der beiden Gleichungen besonders einfach ausdrücken? - Prüfe beim Rückwärtseinsetzen, wie sich negative Exponenten auf den Wachstumsfaktor auswirken.

Lösung

1. Aus den Punktkoordinaten folgen \(4=ba\) und \(32=ba^{-2}\). 2. Aus \(4=ba\) folgt \(b=\frac{4}{a}\). Eingesetzt in die zweite Gleichung ergibt sich \(32=\frac{4}{a}a^{-2}=4a^{-3}=\frac{4}{a^3}\). 3. Damit ist \(a^3=\frac{4}{32}=\frac{1}{8}\) und somit \(a=0{,}5\). 4. Aus \(b=\frac{4}{0{,}5}\) folgt \(b=8\). Die Funktion lautet \(f(x)=8\cdot0{,}5^x\). 5. Es ist \(f(2)=8\cdot0{,}5^2=2\) und \(f(-3)=8\cdot0{,}5^{-3}=64\).

Antwort

\(a=0{,}5\), \(b=8\) \(R(2;2)\), \(S(-3;64)\)
43351410
In einer Kleinstadt mit \(20\,000\) Einwohnern wird ein neuer Carsharing-Dienst angeboten. Zu Beginn gibt es \(2000\) angemeldete Nutzer. Das Unternehmen schätzt, dass pro Monat \(20\,\%\) der Einwohner, die noch nicht angemeldet sind, als neue Kunden gewonnen werden können. a) Berechne die Anzahl der Nutzer für die ersten drei Monate und trage sie in die Tabelle ein. <table> <tr><th>Monat \(x\)</th><td>0</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td></tr> <tr><th>Nutzer \(N(x)\)</th><td>2000</td><td>\(\square\)</td><td>\(\square\)</td><td>\(\square\)</td></tr> </table> b) Bestimme die Funktionsgleichung für die Nutzerzahl \(N(x)\) nach \(x\) Monaten. c) Wie viele Nutzer werden laut diesem Modell nach einem Jahr, also für \(x=12\), etwa erwartet? Erläutere anhand des Graphen, warum die Nutzerzahl niemals \(20\,000\) überschreiten kann.
Abbildung zur Aufgabe 433514

Denkanstöße

- Überlege für jeden Monat, wie viele Einwohner noch nicht angemeldet sind. - Welche Größe wird von Monat zu Monat um denselben relativen Anteil kleiner: die Nutzerzahl oder die noch freie Differenz zur Grenze? - Kannst du die Entwicklung dieser Restdifferenz zunächst beschreiben, ohne schon eine fertige Funktionsgleichung vorzugeben? - Was muss für große \(x\) mit der Restdifferenz geschehen, damit die Nutzerzahl sich der Einwohnerzahl nähert?

Lösung

1. Im ersten Monat kommen \(0{,}20(20\,000-2000)=3600\) Nutzer hinzu, also ist \(N(1)=5600\). Danach folgen \(N(2)=5600+0{,}20(20\,000-5600)=8480\) und \(N(3)=8480+0{,}20(20\,000-8480)=10\,784\). 2. Die Differenz zur Sättigungsgrenze beträgt anfangs \(18\,000\). Von dieser Differenz bleiben nach jedem Monat \(80\,\%\) übrig. Daher gilt \(N(x)=20\,000-18\,000\cdot0{,}8^x\). 3. \(N(12)=20\,000-18\,000\cdot0{,}8^{12}\approx18\,763\). 4. Der Term \(18\,000\cdot0{,}8^x\) bleibt positiv und wird mit wachsendem \(x\) immer kleiner. Deshalb nähert sich \(N(x)\) der Grenze \(20\,000\) von unten, ohne sie zu überschreiten.

Antwort

a) Monat 1: \(5600\); Monat 2: \(8480\); Monat 3: \(10\,784\) b) \(N(x)=20\,000-18\,000\cdot0{,}8^x\) c) Etwa \(18\,763\) Nutzer; der Graph nähert sich \(20\,000\) von unten an und überschreitet die Grenze nicht.
55244810
Eine Messreihe enthält die drei Werte <table> <tr><td>Zeit \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>Messwert</td><td>\(80\)</td><td>\(126\)</td><td>\(205\)</td></tr> </table> Zwei Gruppen stellen unterschiedliche exponentielle Modelle auf: Modell A verwendet die Messwerte bei \(t=0\) und \(t=4\): \(A(t)=80\cdot\left(\frac{205}{80}\right)^{\frac{t}{4}}\). Modell B verwendet die Messwerte bei \(t=0\) und \(t=2\): \(B(t)=80\cdot\left(\frac{126}{80}\right)^{\frac{t}{2}}\). a) Gib für jedes Modell an, welcher Messpunkt beim Aufstellen nicht verwendet wurde. b) Prüfe jedes Modell genau an diesem nicht verwendeten Messpunkt. Berechne die relative Abweichung vom Messwert und runde sie auf eine Nachkommastelle. c) Welches Modell schneidet nach diesem Validierungskriterium besser ab? d) Erkläre, warum diese Entscheidung trotz des Vergleichs noch vorläufig bleibt und wie man sie mit weiteren Messdaten zuverlässiger machen könnte.

Denkanstöße

- Trenne bei jedem Modell die Messwerte, die zum Festlegen der Parameter benutzt wurden, von dem Messwert, der zur Kontrolle übrig bleibt. - Setze für Modell A nur \(t=2\) und für Modell B nur \(t=4\) ein. - Vergleiche die Abweichungen relativ zum jeweiligen Messwert, weil die beiden Kontrollwerte unterschiedlich groß sind. - Überlege bei d), wie sicher eine Modellentscheidung ist, die auf nur einem Kontrollpunkt pro Modell beruht.

Lösung

1. Modell A verwendet die Messwerte bei \(t=0\) und \(t=4\); nicht verwendet wurde der Punkt \((2\mid126)\). Modell B verwendet \(t=0\) und \(t=2\); nicht verwendet wurde der Punkt \((4\mid205)\). 2. Für Modell A gilt \(A(2)=80\cdot\sqrt{\frac{205}{80}}=\sqrt{80\cdot205}\approx128{,}06\). Die relative Abweichung vom Messwert \(126\) beträgt \(\frac{|128{,}06-126|}{126}\cdot100\,\%\approx1{,}6\,\%\). 3. Für Modell B gilt \(B(4)=80\cdot\left(\frac{126}{80}\right)^2=198{,}45\). Die relative Abweichung vom Messwert \(205\) beträgt \(\frac{|198{,}45-205|}{205}\cdot100\,\%\approx3{,}2\,\%\). 4. Nach diesem Validierungskriterium schneidet Modell A besser ab, weil seine relative Abweichung am nicht verwendeten Punkt kleiner ist. 5. Die Entscheidung bleibt vorläufig, weil jedes Modell nur an einem einzelnen zurückgehaltenen Messpunkt geprüft wurde und die Prüfzeitpunkte verschieden sind. Weitere Messpunkte, die bei keiner Modellbildung verwendet wurden, würden einen belastbareren Vergleich ermöglichen.

Antwort

a) Modell A: nicht verwendet \((2\mid126)\). Modell B: nicht verwendet \((4\mid205)\). b) Modell A: etwa \(1{,}6\,\%\) relative Abweichung. Modell B: etwa \(3{,}2\,\%\). c) Nach diesem Kriterium schneidet Modell A besser ab. d) Die Aussage ist vorläufig, weil jeweils nur ein anderer, nicht verwendeter Messpunkt geprüft wird. Zusätzliche unabhängige Kontrollmessungen würden den Vergleich zuverlässiger machen.
55661210
Eine Messreihe liefert folgende Werte: <table> <tr><td>Zeit \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td></tr> <tr><td>Messwert</td><td>\(100\)</td><td>\(124\)</td><td>\(157\)</td><td>\(194\)</td><td>\(246\)</td><td>\(304\)</td></tr> </table> Entwickle selbstständig ein exponentielles Modell für diese Daten. a) Wähle zwei Messpunkte zur Bestimmung des Modells \(M(t)=b\cdot a^t\) und begründe kurz deine Wahl. b) Verwende mindestens zwei der nicht zur Modellbildung benutzten Messpunkte zur Validierung. Berechne dort jeweils die relative Abweichung des Modells vom Messwert auf zwei Nachkommastellen. c) Beurteile anhand deiner Validierung, ob ein exponentielles Modell für den beobachteten Zeitraum plausibel ist. Mehrere begründete Modellierungswege sind möglich; entscheidend ist, dass Modellbildungs- und Validierungsdaten klar getrennt werden.

Denkanstöße

- Trenne zuerst bewusst die Daten, mit denen du das Modell festlegst, von denen, mit denen du es später prüfst. - Welche Wahl von Modellbildungspunkten nutzt die Entwicklung über den Beobachtungszeitraum sinnvoll, ohne alle Daten zu verbrauchen? - Bei der Validierung sollte der Messwert der Bezugswert für die relative Abweichung sein. - Prüfe nicht nur, ob das Modell die von dir gewählten Modellbildungspunkte trifft; das ist durch die Konstruktion bereits garantiert.

Lösung

1. Eine sinnvolle Möglichkeit ist, die Randpunkte \((0;100)\) und \((5;304)\) zur Modellbildung zu verwenden, weil sie den gesamten Beobachtungszeitraum aufspannen. Dann ist \(b=100\) und aus \(304=100a^5\) folgt \(a=\sqrt[5]{3{,}04}\approx1{,}249\). 2. Das Modell lautet damit \(M(t)=100(\sqrt[5]{3{,}04})^t\). 3. Für den nicht verwendeten Messpunkt bei \(t=2\) ergibt sich \(M(2)\approx156{,}01\). Die relative Abweichung von \(157\) beträgt \(\frac{|156{,}01-157|}{157}\cdot100\,\%\approx0{,}63\,\%\). 4. Für \(t=4\) ergibt sich \(M(4)\approx243{,}39\). Die relative Abweichung von \(246\) beträgt \(\frac{|243{,}39-246|}{246}\cdot100\,\%\approx1{,}06\,\%\). 5. Die geprüften, nicht zur Modellbildung verwendeten Werte werden mit kleinen relativen Abweichungen getroffen. Damit ist ein exponentielles Modell für den beobachteten Zeitraum plausibel. Andere begründete Punktauswahlen sind ebenfalls möglich, wenn die anschließende Validierung getrennt erfolgt.

Antwort

a) Beispiel mit \((0;100)\) und \((5;304)\): \(M(t)=100(\sqrt[5]{3{,}04})^t\) mit \(a\approx1{,}249\). Die Randpunkte spannen den gesamten Beobachtungszeitraum auf. b) Zum Beispiel bei \(t=2\): etwa \(0{,}63\,\%\) relative Abweichung; bei \(t=4\): etwa \(1{,}06\,\%\). Andere nicht zur Modellbildung verwendete Messpunkte sind zulässig. c) Das exponentielle Modell ist für den beobachteten Zeitraum plausibel. Andere klar getrennte und begründete Modellierungs- und Validierungswahlen sind zulässig.
55661310
Bei einem Modellversuch zur Ausbreitung in einer begrenzten Fläche wurden folgende Werte gemessen. Die sachliche Kapazitätsgrenze liegt bei \(220\) Einheiten. <table> <tr><td>Zeit \(t\)</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>Messwert</td><td>\(60\)</td><td>\(78\)</td><td>\(102\)</td><td>\(132\)</td><td>\(160\)</td><td>\(184\)</td><td>\(201\)</td></tr> </table> Entwickle eine begründete Modellierungsstrategie. a) Entscheide selbst, welcher frühe Teil der Messreihe näherungsweise exponentiell modelliert werden kann, und bestimme dafür ein exponentielles Modell. b) Prüfe dein Modell an späteren Messwerten, die du nicht zur Modellbildung verwendet hast. Verwende geeignete quantitative Abweichungen und runde relative Abweichungen auf zwei Nachkommastellen. c) Lege begründet fest, für welchen Zeitraum du dein exponentielles Modell noch verwenden würdest. d) Entscheide, ob eine Prognose mit demselben exponentiellen Modell für \(t=7\) sachlich vertretbar ist. Falls nicht, beschreibe, welche Eigenschaft ein überarbeitetes Modell berücksichtigen müsste. Mehrere begründete Modellierungswege sind möglich. Modellbildung, Prüfung und sachliche Bewertung müssen klar voneinander getrennt sein.

Denkanstöße

- Suche zuerst nach einem Abschnitt, in dem die relativen Änderungen ungefähr stabil wirken, statt sofort alle Messwerte mit einem Modell erzwingen zu wollen. - Halte bewusst Messwerte zurück, damit du dein Modell an Daten prüfen kannst, die es nicht schon durch die Konstruktion trifft. - Betrachte neben numerischen Abweichungen auch die sachliche Kapazitätsgrenze. - Eine gute Modellentscheidung umfasst nicht nur einen Term, sondern auch eine Aussage darüber, wo der Term nicht mehr vertrauenswürdig ist.

Lösung

1. Eine mögliche Wahl ist der frühe Bereich \(t=0\) bis \(t=3\). Mit den Randpunkten \((0;60)\) und \((3;132)\) gilt \(b=60\) und \(132=60a^3\). Daher ist \(a=\sqrt[3]{2{,}2}\approx1{,}301\) und \(M(t)=60(\sqrt[3]{2{,}2})^t\). 2. Im gewählten frühen Bereich liefert das Modell \(M(1)\approx78{,}04\) und \(M(2)\approx101{,}49\); das liegt nahe bei den Messwerten \(78\) und \(102\). 3. Für spätere, nicht zur Modellbildung verwendete Werte ergibt sich \(M(4)\approx171{,}68\), also etwa \(7{,}30\,\%\) relative Abweichung von \(160\). Für \(t=5\) gilt \(M(5)\approx223{,}28\), also etwa \(21{,}35\,\%\) Abweichung von \(184\). Bei \(t=6\) liefert das Modell \(M(6)=290{,}40\), obwohl die Kapazitätsgrenze nur \(220\) beträgt. 4. Das exponentielle Modell beschreibt die frühe Phase gut, verliert aber mit zunehmender Zeit deutlich an Plausibilität. Spätestens vor \(t=6\) muss es verworfen oder überarbeitet werden; schon die wachsenden Abweichungen bei \(t=4\) und \(t=5\) zeigen die beginnende Modellgrenze. 5. Eine Prognose für \(t=7\) mit demselben Modell ist nicht vertretbar, weil das Modell bereits vorher die sachliche Kapazitätsgrenze verletzt. Ein überarbeitetes Modell müsste eine obere Begrenzung beziehungsweise eine mit wachsender Auslastung abnehmende Zunahme berücksichtigen.

Antwort

a) Beispielstrategie: früher Bereich \(t=0\) bis \(t=3\), bestimmt mit \((0;60)\) und \((3;132)\). Dann ist \(M(t)=60(\sqrt[3]{2{,}2})^t\) mit \(a\approx1{,}301\). b) Zum Beispiel bei \(t=4\): etwa \(7{,}30\,\%\), bei \(t=5\): etwa \(21{,}35\,\%\) relative Abweichung; bei \(t=6\) sagt das Modell \(290{,}40\) voraus und überschreitet damit die Kapazitätsgrenze \(220\). c) Das Modell eignet sich nur für die frühe Phase; spätestens vor \(t=6\) muss es verworfen oder überarbeitet werden. d) Eine Prognose für \(t=7\) ist mit demselben Modell nicht vertretbar. Ein überarbeitetes Modell muss die obere Begrenzung beziehungsweise eine mit zunehmender Auslastung abnehmende Zunahme berücksichtigen. Andere begründete Modellierungsstrategien sind zulässig.

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