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Stellen Sie aus rund 22.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Exponentialmodelle aus Daten

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42829910
In einem Wildgehege wird der Bestand einer seltenen Hirschart beobachtet. Zu Beginn der Beobachtung umfasst das Gehege \(40\) Tiere. Nach genau einem Jahr ist der Bestand auf \(48\) Tiere angewachsen. Man geht davon aus, dass der Bestand jährlich exponentiell wächst. Bestimme eine Funktionsgleichung \(f(t)\), die die Anzahl der Hirsche nach \(t\) Jahren beschreibt.

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Wert den Bestand am Anfang beschreibt. - Wie verändert sich der Bestand von Jahr 0 zu Jahr 1 mathematisch gesehen? - Welche allgemeine Form hat eine Funktionsgleichung für exponentielles Wachstum? - Wie kannst du den Faktor berechnen, mit dem der Anfangswert multipliziert werden muss, um den Wert nach einem Jahr zu erhalten?

Lösung

1. Identifikation des Anfangswertes zum Zeitpunkt \(t = 0\): \(a = 40\). 2. Berechnung des Wachstumsfaktors \(b\) unter Verwendung des Wertes nach einem Jahr (\(t = 1\)): \(40 \cdot b^1 = 48\). 3. Auflösen der Gleichung nach \(b\): \(b = \frac{48}{40} = 1{,}2\). 4. Einsetzen des Anfangswertes und des Wachstumsfaktors in die allgemeine Form \(f(t) = ab^t\): \(f(t) = 40 \cdot 1{,}2^t\).

Antwort

\(f(t) = 40 \cdot 1{,}2^t\)
42584310
Eine invasive Wasserpflanze bedeckt zu Beginn einer Beobachtung eine Fläche von \(2\,\text{m}^2\). Nach genau einer Woche (7 Tage) ist die bedeckte Fläche auf \(10\,\text{m}^2\) angewachsen. Man geht davon aus, dass die tägliche Flächenzunahme einem exponentiellen Modell folgt, sodass die Flächeninhalte am Ende jedes Tages die Glieder einer geometrischen Folge bilden. Bestimme die sechs Flächenwerte für die Tage 1 bis 6 am Ende des jeweiligen Tages. Gib die Ergebnisse sowohl als exakte Ausdrücke mit Wurzeln als auch auf zwei Nachkommastellen gerundet an.

Denkanstöße

- Welche Art von Folge beschreibt exponentielles Wachstum? - Wie viele Schritte liegen zwischen dem Startwert und dem Wert nach einer Woche? - Wie berechnet man den Faktor, mit dem man von einem Tag zum nächsten gelangt? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Potenzen und Wurzeln.

Lösung

1. Identifikation der gegebenen Werte: Der Anfangswert ist \(b_0 = 2\) und der Wert nach sieben Schritten ist \(b_7 = 10\). 2. Aufstellen der Gleichung für den täglichen Wachstumsfaktor \(q\): \(b_7 = b_0 q^7 \implies 10 = 2 \cdot q^7 \implies q^7 = 5\). 3. Berechnung des Wachstumsfaktors: \(q = \sqrt[7]{5} \approx 1{,}2585\). 4. Berechnung der sechs Zwischenwerte \(b_n = 2(\sqrt[7]{5})^n\): - Tag 1: \(b_1 = 2\sqrt[7]{5} \approx 2{,}52\,\text{m}^2\) - Tag 2: \(b_2 = 2\sqrt[7]{25} \approx 3{,}17\,\text{m}^2\) - Tag 3: \(b_3 = 2\sqrt[7]{125} \approx 3{,}99\,\text{m}^2\) - Tag 4: \(b_4 = 2\sqrt[7]{625} \approx 5{,}02\,\text{m}^2\) - Tag 5: \(b_5 = 2\sqrt[7]{3125} \approx 6{,}31\,\text{m}^2\) - Tag 6: \(b_6 = 2\sqrt[7]{15\,625} \approx 7{,}95\,\text{m}^2\)

Antwort

Die Flächeninhalte betragen (gerundet): \(2{,}52\,\text{m}^2\); \(3{,}17\,\text{m}^2\); \(3{,}99\,\text{m}^2\); \(5{,}02\,\text{m}^2\); \(6{,}31\,\text{m}^2\) und \(7{,}95\,\text{m}^2\). Exakt: \(2\sqrt[7]{5^1}, 2\sqrt[7]{5^2}, 2\sqrt[7]{5^3}, 2\sqrt[7]{5^4}, 2\sqrt[7]{5^5}, 2\sqrt[7]{5^6}\).
42836910
Die Entwicklung einer Bakterienkultur unter idealen Laborbedingungen wurde über mehrere Stunden beobachtet. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Bakterien zu verschiedenen Zeitpunkten: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in Stunden)</td> <td>0</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>3</td> </tr> <tr> <td>Anzahl \(N(t)\)</td> <td>400</td> <td>600</td> <td>900</td> <td>1350</td> </tr> </table> a) Weise nach, dass die Bakterienanzahl exponentiell wächst, und bestimme den Wachstumsfaktor \(b\) sowie den Anfangswert \(a\). b) Gib eine Funktionsgleichung der Form \(N(t) = ab^t\) an. c) Berechne die voraussichtliche Anzahl der Bakterien nach 5 Stunden und nach 8 Stunden. d) Um wie viel Prozent nimmt die Anzahl der Bakterien pro Stunde zu?

Denkanstöße

- Wie verändern sich die Werte von einem Zeitschritt zum nächsten? Ist es immer die gleiche Differenz oder das gleiche Verhältnis? - Was bedeutet der Wert bei der Zeit Null für deine Formel? - Wie hängen der Wachstumsfaktor und die prozentuale Steigerung zusammen? - Setze die gesuchten Zeitpunkte einfach für die Variable in deine gefundene Gleichung ein.

Lösung

1. Prüfung des Wachstumsverhaltens durch Quotientenbildung benachbarter Werte: \(\frac{600}{400} = 1{,}5\); \(\frac{900}{600} = 1{,}5\); \(\frac{1350}{900} = 1{,}5\). Da die Quotienten konstant sind, liegt exponentielles Wachstum mit dem Wachstumsfaktor \(b = 1{,}5\) vor. 2. Der Anfangswert \(a\) ist der Funktionswert bei \(t = 0\), also \(a = 400\). 3. Die Funktionsgleichung lautet \(N(t) = 400 \cdot 1{,}5^t\). 4. Berechnung für \(t = 5\): \(N(5) = 400 \cdot 1{,}5^5 = 400 \cdot 7{,}59375 = 3037{,}5 \approx 3038\). 5. Berechnung für \(t = 8\): \(N(8) = 400 \cdot 1{,}5^8 = 400 \cdot 25{,}62890625 = 10\,251{,}5625 \approx 10\,252\). 6. Die prozentuale Zunahme ergibt sich aus \(b - 1 = 1{,}5 - 1 = 0{,}5\), was einer Zunahme von \(50\,\%\) entspricht.

Antwort

a) \(a = 400\), \(b = 1{,}5\) (da \(\frac{600}{400} = \frac{900}{600} = \dots = 1{,}5\)) b) \(N(t) = 400 \cdot 1{,}5^t\) c) Nach 5 Stunden: ca. \(3038\) Bakterien; nach 8 Stunden: ca. \(10\,252\) Bakterien d) Die Zunahme beträgt \(50\,\%\) pro Stunde.
42837710
Bestimme die Basis \(b\) (\(b > 0\)) der Exponentialfunktion mit der Gleichung \(y = b^x\), deren Graph durch den jeweils angegebenen Punkt verläuft. a) \(P(4; 81)\) b) \(Q(-3; 0{,}125)\) c) \(R(1{,}5; 8)\)

Denkanstöße

- Was bedeuten die Koordinaten eines Punktes für die Funktionsgleichung? - Wie kannst du eine Gleichung nach der Basis auflösen, wenn diese eine Hochzahl hat? - Erinnere dich an die Potenzgesetze, insbesondere für negative und rationale Exponenten. - Kannst du die Dezimalzahlen in Brüche umwandeln, um die Wurzeln leichter zu erkennen?

Lösung

1. Einsetzen der Koordinaten des Punktes \(P(x; y)\) in die Funktionsgleichung \(y = b^x\) und Auflösen nach \(b\). 2. Für \(P(4; 81)\): \(81 = b^4 \implies b = \sqrt[4]{81} = 3\). 3. Für \(Q(-3; 0{,}125)\): \(0{,}125 = b^{-3} \implies \frac{1}{8} = \frac{1}{b^3} \implies b^3 = 8 \implies b = 2\). 4. Für \(R(1{,}5; 8)\): \(8 = b^{1{,}5} \implies 8 = b^{\frac{3}{2}} \implies b = 8^{\frac{2}{3}} = \sqrt[3]{8^2} = \sqrt[3]{64} = 4\).

Antwort

a) \(b = 3\) b) \(b = 2\) c) \(b = 4\)
42837810
Eine Exponentialfunktion hat die Form \(f(x) = ca^x\). Bestimme die Parameter \(c\) und \(a\) (\(a > 0\)) für die folgenden Fälle: a) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0; 7)\) und \(B(2; 63)\). b) Der Graph verläuft durch die Punkte \(A(0; 200)\) und \(B(-1; 50)\).

Denkanstöße

- Welchen Wert hat jede Basis hoch null? Wie hilft dir das beim ersten Punkt? - Setze den gefundenen Wert für \(c\) in die allgemeine Form ein, bevor du den zweiten Punkt nutzt. - Wie löst man eine Gleichung auf, in der die Unbekannte im Nenner steht oder ein Quadrat ist?

Lösung

1. Nutze den Punkt mit \(x = 0\), um den Startwert \(c\) direkt zu bestimmen, da \(a^0 = 1\) gilt. 2. Setze \(c\) und den zweiten Punkt in die Gleichung ein, um \(a\) zu berechnen. 3. Fall a): \(f(0) = 7 \implies c = 7\). Einsetzen von \(B(2; 63)\): \(63 = 7 \cdot a^2 \implies 9 = a^2 \implies a = 3\). 4. Fall b): \(f(0) = 200 \implies c = 200\). Einsetzen von \(B(-1; 50)\): \(50 = 200 \cdot a^{-1} \implies 50 = \frac{200}{a} \implies a = \frac{200}{50} = 4\).

Antwort

a) \(c = 7\); \(a = 3\) b) \(c = 200\); \(a = 4\)
42848510
Ein Graph einer Exponentialfunktion der Form \(f(x) = ca^x\) verläuft durch die Punkte \(A(2; 18)\) und \(B(4; 162)\). Ermittle die Funktionsgleichung dieser Funktion. Bestimme anschließend die fehlenden \(y\)-Koordinaten für die Punkte \(C(0; y_C)\) und \(D(-1; y_D)\), die ebenfalls auf dem Graphen liegen.

Denkanstöße

- Kannst du die Koordinaten der Punkte in die allgemeine Funktionsgleichung einsetzen, um zwei Gleichungen zu erhalten? - Wie kannst du durch Division der beiden Gleichungen eine der Unbekannten eliminieren? - Denke daran, dass die Basis einer Exponentialfunktion immer positiv sein muss. - Wenn du die Funktionsgleichung hast, wie findest du dann den Funktionswert an einer bestimmten Stelle?

Lösung

1. Aufstellen eines Gleichungssystems mit den gegebenen Punkten: \(18 = ca^2\) und \(162 = ca^4\). 2. Division der Gleichungen führt zu \(\frac{162}{18} = \frac{ca^4}{ca^2}\), woraus \(9 = a^2\) folgt. Da bei Exponentialfunktionen \(a > 0\) gilt, ergibt sich \(a = 3\). 3. Einsetzen von \(a = 3\) in die erste Gleichung: \(18 = c \cdot 3^2 = 9c\), woraus \(c = 2\) resultiert. Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 2 \cdot 3^x\). 4. Berechnung der fehlenden Koordinaten durch Einsetzen der \(x\)-Werte: \(y_C = f(0) = 2 \cdot 3^0 = 2 \cdot 1 = 2\) und \(y_D = f(-1) = 2 \cdot 3^{-1} = 2 \cdot \frac{1}{3} = \frac{2}{3}\).

Antwort

Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 2 \cdot 3^x\). Die fehlenden Koordinaten sind \(y_C = 2\) und \(y_D = \frac{2}{3}\).
42835410
Eine tiefgekühlte Torte (\(-18\,^\circ\text{C}\)) wird zum Auftauen in eine Küche mit einer Temperatur von \(22\,^\circ\text{C}\) gestellt. Der Temperaturunterschied zwischen der Torte und der Umgebung verringert sich exponentiell. Nach \(10\) Minuten beträgt der Temperaturunterschied nur noch \(32\,^\circ\text{C}\). a) Bestimme den anfänglichen Temperaturunterschied. b) Ermittle den Abnahmefaktor \(a\) pro Minute für den Temperaturunterschied und gib die Funktionsgleichung an. c) Berechne die Temperatur der Torte nach \(30\) Minuten. d) Erstelle eine Wertetabelle für den Temperaturunterschied nach \(0, 20, 40\) und \(60\) Minuten.

Denkanstöße

- Achte beim Anfangsunterschied auf das Vorzeichen der Minustemperatur. - Nutze den Wert nach 10 Minuten, um den Faktor für einen Zehn-Minuten-Schritt oder direkt für eine Minute zu finden. - Die Torte nähert sich der Umgebungstemperatur von unten an – wie berechnest du dann ihre Temperatur aus dem Unterschied? - In der Wertetabelle kannst du ausnutzen, dass sich der Unterschied alle 10 Minuten um denselben Faktor (hier \(0{,}8\)) ändert.

Lösung

1. Anfangsunterschied: \(D_0 = 22 - (-18) = 40\,^\circ\text{C}\). 2. Bestimmung des Abnahmefaktors \(a\): \(40 \cdot a^{10} = 32 \Rightarrow a^{10} = 0{,}8 \Rightarrow a = \sqrt[10]{0{,}8} \approx 0{,}9779\). Die Funktionsgleichung lautet \(f(x) = 40 \cdot 0{,}9779^x\). 3. Temperatur nach \(30\) Minuten: \(f(30) = 40 \cdot (a^{10})^3 = 40 \cdot 0{,}8^3 = 40 \cdot 0{,}512 = 20{,}48\,^\circ\text{C}\) (Unterschied). Die Tortentemperatur ist \(22 - 20{,}48 = 1{,}52\,^\circ\text{C}\). 4. Wertetabelle für den Unterschied: \(x = 0: 40\,^\circ\text{C}\) \(x = 20: 40 \cdot 0{,}8^2 = 25{,}6\,^\circ\text{C}\) \(x = 40: 40 \cdot 0{,}8^4 = 16{,}384\,^\circ\text{C}\) \(x = 60: 40 \cdot 0{,}8^6 \approx 10{,}49\,^\circ\text{C}\)

Antwort

a) \(40\,^\circ\text{C}\) b) \(a \approx 0{,}978\); \(f(x) = 40 \cdot 0{,}978^x\) (oder exakt \(f(x) = 40 \cdot (\sqrt[10]{0{,}8})^x\)) c) \(1{,}52\,^\circ\text{C}\) d) \(0\,\text{min}: 40\,^\circ\text{C}\); \(20\,\text{min}: 25{,}6\,^\circ\text{C}\); \(40\,\text{min}: 16{,}38\,^\circ\text{C}\); \(60\,\text{min}: 10{,}49\,^\circ\text{C}\).
42837010
Der Wertverlust eines hochwertigen E-Bikes lässt sich durch eine Exponentialfunktion beschreiben. In der Tabelle sind die Schätzwerte für den Restwert nach einigen Jahren aufgeführt: <table> <tr> <td>Zeit \(t\) (in Jahren)</td> <td>0</td> <td>2</td> <td>4</td> </tr> <tr> <td>Wert \(V(t)\) (in €)</td> <td>1200</td> <td>768</td> <td>491,52</td> </tr> </table> a) Bestimme den jährlichen Abnahmefaktor \(b\) und stelle die Funktionsgleichung \(V(t) = ab^t\) auf. b) Welchen Wert hat das E-Bike voraussichtlich nach 6 Jahren? c) Wie viel war das E-Bike ein Jahr vor dem Zeitpunkt \(t = 0\) wert, wenn man von demselben Modell ausgeht? d) Berechne den Wert nach 10 Jahren und gib an, wie viel Prozent des ursprünglichen Wertes dann noch vorhanden sind.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass die Zeitabstände in der Tabelle zwei Jahre betragen. Wie findest du daraus den Faktor für nur ein Jahr? - Ein negativer Zeitwert bedeutet einen Blick in die Vergangenheit. - Der Prozentsatz des verbleibenden Wertes hängt nur vom Wachstums- oder Abnahmefaktor und der Zeit ab, nicht vom Startwert. - Überlege, ob das Ergebnis bei einem Wertverlust kleiner oder größer als der Startwert sein muss.

Lösung

1. Bestimmung des Faktors für zwei Jahre: \(\frac{V(2)}{V(0)} = \frac{768}{1200} = 0{,}64\). Da \(b^2 = 0{,}64\), folgt für den jährlichen Abnahmefaktor \(b = \sqrt{0{,}64} = 0{,}8\). 2. Der Anfangswert bei \(t = 0\) ist \(a = 1200\). Die Funktionsgleichung lautet \(V(t) = 1200 \cdot 0{,}8^t\). 3. Wert nach 6 Jahren: \(V(6) = 1200 \cdot 0{,}8^6 = 1200 \cdot 0{,}262144 = 314{,}5728 \approx 314{,}57\,\text{€}\). 4. Wert bei \(t = -1\): \(V(-1) = 1200 \cdot 0{,}8^{-1} = \frac{1200}{0{,}8} = 1500\,\text{€}\). 5. Wert nach 10 Jahren: \(V(10) = 1200 \cdot 0{,}8^{10} \approx 1200 \cdot 0{,}10737 \approx 128{,}85\,\text{€}\). 6. Prozentsatz nach 10 Jahren: \(0{,}8^{10} \approx 0{,}1074\), das entspricht ca. \(10{,}74\,\%\) des Anfangswertes.

Antwort

a) \(b = 0{,}8\); \(V(t) = 1200 \cdot 0{,}8^t\) b) ca. \(314{,}57\,\text{€}\) c) \(1500\,\text{€}\) d) Nach 10 Jahren beträgt der Wert ca. \(128{,}85\,\text{€}\). Das sind ca. \(10{,}74\,\%\) des Anfangswertes.
42848610
Die Parameter \(a\) und \(c\) einer Exponentialfunktion mit der Gleichung \(y = ca^x\) sollen so bestimmt werden, dass der Graph durch die Punkte \(P(1; 4)\) und \(Q(-2; 32)\) verläuft. Berechne die Werte für \(a\) und \(c\) und vervollständige die Koordinaten der Punkte \(R(2; \square)\) und \(S(-3; \square)\), sofern diese auf dem Graphen der Funktion liegen.

Denkanstöße

- Stelle für jeden Punkt eine Gleichung auf. - Kannst du eine Variable isolieren und in die andere Gleichung einsetzen? - Was bedeutet ein negativer Exponent für die Berechnung der Basis? - Setze die bekannten \(x\)-Werte in deine fertige Funktionsgleichung ein, um die \(y\)-Werte zu erhalten.

Lösung

1. Einsetzen der Punktkoordinaten in die Funktionsgleichung: \(4 = ca^1\) und \(32 = ca^{-2}\). 2. Auflösen nach \(c\) aus der ersten Gleichung: \(c = \frac{4}{a}\). Einsetzen in die zweite Gleichung: \(32 = \frac{4}{a} \cdot a^{-2} = 4 \cdot a^{-3} = \frac{4}{a^3}\). 3. Umstellen nach \(a^3\): \(a^3 = \frac{4}{32} = \frac{1}{8} = 0{,}125\). Ziehen der Kubikwurzel ergibt \(a = 0{,}5\). 4. Bestimmen von \(c\): \(c = \frac{4}{0{,}5} = 8\). Die Gleichung ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^x\). 5. Berechnung der \(y\)-Koordinaten: Für \(x = 2\) ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^2 = 8 \cdot 0{,}25 = 2\). Für \(x = -3\) ist \(y = 8 \cdot 0{,}5^{-3} = 8 \cdot 8 = 64\).

Antwort

Die Parameter sind \(a = 0{,}5\) und \(c = 8\). Die vervollständigten Punkte lauten \(R(2; 2)\) und \(S(-3; 64)\).
43351410
In einer Kleinstadt mit \(20\,000\) Einwohnern wird ein neuer Carsharing-Dienst angeboten. Zu Beginn gibt es \(2000\) angemeldete Nutzer. Das Unternehmen schätzt, dass pro Monat \(20\,\%\) der Einwohner, die noch nicht angemeldet sind, als neue Kunden gewonnen werden können. a) Berechne die Anzahl der Nutzer für die ersten drei Monate und trage sie in die Tabelle ein. <table> <tr><th>Monat \(x\)</th><td>0</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td></tr> <tr><th>Nutzer \(N(x)\)</th><td>2000</td><td>...</td><td>...</td><td>...</td></tr> </table> b) Bestimme die Funktionsgleichung für die Nutzerzahl \(N(x)\) nach \(x\) Monaten. c) Wie viele Nutzer werden laut diesem Modell nach einem Jahr (\(x = 12\)) etwa erwartet? Erläutere anhand des Graphen, warum die Nutzerzahl niemals die \(20\,000\) überschreiten kann.
Abbildung zur Aufgabe 433514

Denkanstöße

- Überlege für jeden Monat: Wie viele Menschen haben die App noch nicht? - Nimm von diesen „Nicht-Nutzern“ \(20\,\%\) und addiere sie zur bisherigen Nutzerzahl. - Die Formel für dieses Wachstum sieht so aus: Sättigungswert minus Restdifferenz, die exponentiell abnimmt. - Was passiert im Graphen, wenn die Kurve sich der oberen gestrichelten Linie nähert?

Lösung

1. Berechnung der Nutzerzahlen: - Monat 0: \(2000\) - Monat 1: \(2000 + 0{,}20 \cdot (20\,000 - 2000) = 2000 + 3600 = 5600\) - Monat 2: \(5600 + 0{,}20 \cdot (20\,000 - 5600) = 5600 + 2880 = 8480\) - Monat 3: \(8480 + 0{,}20 \cdot (20\,000 - 8480) = 8480 + 2304 = 10\,784\) 2. Die Funktionsgleichung für beschränktes Wachstum lautet allgemein \(N(x) = S - (S - N_0)(1 - k)^x\). Hier: \(S = 20\,000\), \(N_0 = 2000\), \(k = 0{,}20\). Also \(N(x) = 20\,000 - 18\,000 \cdot 0{,}8^x\). 3. Nutzerzahl nach 12 Monaten: \(N(12) = 20\,000 - 18\,000 \cdot 0{,}8^{12} \approx 20\,000 - 18\,000 \cdot 0{,}0687 \approx 18\,763\). 4. Da die Anzahl der Neuanmeldungen immer ein Bruchteil des noch verfügbaren Potentials ist und dieses Potential (die Differenz zu \(20\,000\)) zwar immer kleiner wird, aber theoretisch nie ganz verschwindet, nähert sich der Graph der Grenze von \(20\,000\) nur an, ohne sie zu erreichen oder zu überschreiten.

Antwort

a) Die Nutzerzahlen sind: Monat 1: \(5600\); Monat 2: \(8480\); Monat 3: \(10\,784\). b) Die Funktionsgleichung lautet \(N(x) = 20\,000 - 18\,000 \cdot 0{,}8^x\). c) Nach einem Jahr werden ca. \(18\,763\) Nutzer erwartet. Da die Zunahme proportional zum noch verfügbaren Potential ist, nähert sich die Kurve der Kapazitätsgrenze von \(20\,000\) Einwohnern nur asymptotisch an, kann sie aber nicht überschreiten, da es nicht mehr als \(20\,000\) Einwohner gibt.
43510910
Die Anzahl der Nutzer einer neuen App wächst in den ersten Wochen. Die Tabelle und das Diagramm zeigen die Nutzerzahlen vom Ausgangszeitpunkt \(t = 0\) bis zum Ende der 3. Woche \(t = 3\). <table> <tr><th>Woche (\(t\))</th><td>0</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td></tr> <tr><th>Nutzer (\(y\))</th><td>10</td><td>30</td><td>90</td><td>270</td></tr> </table> a) Zeige, dass es sich um ein exponentielles Wachstum handelt, und gib den Wachstumsfaktor \(b\) an. b) Stelle eine Funktionsgleichung der Form \(y = ab^t\) auf. c) Wie viele Nutzer sind nach dieser Modellierung am Ende der 4. Woche zu erwarten?
Abbildung zur Aufgabe 435109

Denkanstöße

- Prüfe, mit welcher Zahl man jeweils multiplizieren muss, um von einem Wert zum nächsten zu gelangen. - Der Anfangswert \(a\) entspricht dem Wert zum Zeitpunkt \(t = 0\). - Setze für die Prognose den entsprechenden Zeitwert in deine gefundene Formel ein.

Lösung

1. Überprüfung des Wachstumsfaktors: Die Quotienten aufeinanderfolgender Werte sind \(\frac{30}{10} = 3\), \(\frac{90}{30} = 3\) und \(\frac{270}{90} = 3\). Da der Faktor konstant ist, liegt exponentielles Wachstum mit \(b = 3\) vor. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Der Anfangswert bei \(t = 0\) ist \(a = 10\). Mit \(b = 3\) lautet die Gleichung \(y = 10 \cdot 3^t\). 3. Berechnung für Woche 4: Einsetzen von \(t = 4\) ergibt \(y = 10 \cdot 3^4 = 10 \cdot 81 = 810\).

Antwort

a) Der Wachstumsfaktor beträgt \(b = 3\), da sich die Nutzerzahl jede Woche verdreifacht. b) Die Funktionsgleichung lautet \(y = 10 \cdot 3^t\). c) Am Ende der 4. Woche sind \(810\) Nutzer zu erwarten.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.