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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Amplitude und Periode

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55666910
Der Graph zeigt eine Sinusfunktion. Lies den größten und den kleinsten Funktionswert ab und bestimme daraus die Amplitude \(A\).
Abbildung zur Aufgabe 556669

Denkanstöße

- Suche den höchsten und den tiefsten Punkt des Graphen. - Die Amplitude ist der Abstand von der Mittellinie zu einem Extremwert. - Bei einer Mittellinie auf der \(x\)-Achse entspricht die Amplitude dem Betrag eines Extremwerts.

Lösung

1. Der größte Funktionswert ist \(3\), der kleinste \(-3\). 2. Die Amplitude ist die halbe Differenz: \(A=\frac{3-(-3)}{2}=3\).

Antwort

\(A=3\)
55667010
Der Graph zeigt die Kosinusfunktion \(g\). Bestimme die Periodenlänge \(T\) aus dem dargestellten Verlauf.
Abbildung zur Aufgabe 556670

Denkanstöße

- Eine Periode ist eine vollständige Wiederholung des Graphen. - Suche im Graphen zwei aufeinanderfolgende Hochpunkte. - Ihr waagrechter Abstand ist die gesuchte Periodenlänge.

Lösung

1. Die Periodenlänge ist der waagrechte Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden gleichartigen Punkten des Graphen. 2. Der Abstand der beiden Hochpunkte ist \(\pi-0=\pi\). Daher ist \(T=\pi\).

Antwort

\(T=\pi\)
41009810
Die Periode der Funktion \(f(x) = 2\cos\left(\frac{\pi x}{1{,}5}\right)\) ist a) \(1{,}5\) b) \(2\) c) \(3\) d) \(6\)

Denkanstöße

- Wie ist die Periode der Standard-Kosinusfunktion \(\cos(x)\)? - Welcher Teil des Funktionsterms beeinflusst die Streckung oder Stauchung in x-Richtung? - Wie verändert ein Faktor vor dem \(x\) die Wellenlänge des Graphen?

Lösung

1. Bestimmung des Parameters \(b\) aus der Standardform \(f(x) = a \cos(bx)\): \(b = \frac{\pi}{1{,}5}\) 2. Anwendung der Formel für die Periode \(p\): \(p = \frac{2\pi}{|b|}\) 3. Einsetzen von \(b\): \(p = \frac{2\pi}{\frac{\pi}{1{,}5}} = 2\pi \cdot \frac{1{,}5}{\pi}\) 4. Berechnung des Ergebnisses: \(p = 2 \cdot 1{,}5 = 3\)

Antwort

c) \(3\)
42372310
Gegeben sind die folgenden Funktionsterme. Bestimme jeweils die Amplitude \(A\) und die Periodenlänge \(p\). a) \(f(x) = 3\sin(0{,}5x)\) b) \(g(x) = -2\cos(\pi x) - 5\) c) \(h(x) = \frac{1}{2}\sin\left(\frac{x}{4}\right)\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Parameter vor der Sinus- oder Kosinusfunktion steht und wie er die Auslenkung beeinflusst. - Erinnere dich daran, dass die Amplitude immer ein positiver Wert ist, auch wenn der Vorfaktor negativ ist. - Welcher Teil des Funktionsterms beeinflusst die Streckung oder Stauchung entlang der x-Achse? - Die normale Periode von Sinus und Kosinus ist \(2\pi\). Wie verändert der Faktor im Argument der Funktion diesen Wert?

Lösung

1. Für \(f(x) = 3\sin(0{,}5x)\) ist der Streckfaktor in \(y\)-Richtung \(a = 3\), woraus die Amplitude \(A = |3| = 3\) folgt. Die Periodenlänge berechnet sich mit \(b = 0{,}5\) zu \(p = \frac{2\pi}{0{,}5} = 4\pi\). 2. Bei \(g(x) = -2\cos(\pi x) - 5\) ist der Streckfaktor \(a = -2\), also ist die Amplitude \(A = |-2| = 2\). Die Verschiebung um \(-5\) hat keinen Einfluss auf Amplitude oder Periode. Mit \(b = \pi\) ergibt sich die Periodenlänge \(p = \frac{2\pi}{\pi} = 2\). 3. Für \(h(x) = \frac{1}{2}\sin\left(\frac{1}{4}x\right)\) ist die Amplitude \(A = \frac{1}{2} = 0{,}5\). Mit dem Faktor \(b = \frac{1}{4}\) ergibt sich die Periodenlänge \(p = \frac{2\pi}{1/4} = 8\pi\).

Antwort

a) \(A = 3\); \(p = 4\pi\) b) \(A = 2\); \(p = 2\) c) \(A = 0{,}5\); \(p = 8\pi\)
42373510
Überprüfe die folgenden Aussagen auf ihre Richtigkeit. Begründe deine Entscheidung kurz und korrigiere fehlerhafte Aussagen. a) Die Funktion \(f\) mit \(f(x) = 0{,}5\sin(2x)\) besitzt die Periode \(\pi\). b) Der Graph der Funktion \(g\) mit \(g(x) = 4\sin(x)\) geht durch eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor 4 aus dem Graphen der Standard-Sinusfunktion hervor. c) Die Funktion \(h\) mit \(h(x) = \sin(4x)\) hat eine größere Periode als die Funktion \(k\) mit \(k(x) = \sin(2x)\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Periodenlänge einer Sinusfunktion aus dem Faktor vor dem \(x\)? - Welcher Parameter in der allgemeinen Form \(y = a\sin(bx)\) ist für die Streckung in \(y\)-Richtung verantwortlich? - Überlege dir, wie sich ein größerer Wert für \(b\) auf die Schnelligkeit der Schwingung auswirkt.

Lösung

1. Periode von \(f\): Berechnung über \(p = \frac{2\pi}{b}\) mit \(b = 2\) ergibt \(p = \frac{2\pi}{2} = \pi\). Die Aussage ist wahr. 2. Streckung von \(g\): Der Parameter \(a = 4\) vor dem Sinusterm bewirkt eine Streckung in \(y\)-Richtung um den Faktor 4. Die Aussage ist wahr. 3. Periodenvergleich: Die Periode von \(h\) ist \(p_h = \frac{2\pi}{4} = 0{,}5\pi\), die Periode von \(k\) ist \(p_k = \frac{2\pi}{2} = \pi\). Da \(0{,}5\pi < \pi\), hat \(h\) eine kleinere Periode als \(k\). Die Aussage ist falsch.

Antwort

a) Wahr. b) Wahr. c) Falsch. Korrektur: Die Periode von \(h\) (\(0{,}5\pi\)) ist kleiner als die von \(k\) (\(\pi\)).
42373710
Bestimme die Amplituden und die Perioden der Funktionen. a) \(f(x) = 2{,}5\cos(4x) + 1\) b) \(g(x) = -3\sin(0{,}2x) - 4\)

Denkanstöße

- Welcher Teil der Funktionsgleichung ist für die Streckung oder Stauchung in \(y\)-Richtung verantwortlich? - Wie beeinflusst der Faktor direkt vor der Variable \(x\) die Breite einer vollständigen Schwingung? - Denke daran, dass eine Amplitude als positiver Wert (Abstand) angegeben wird. - Wie hängen der Streckfaktor im Argument und die Standardperiode von \(2\pi\) zusammen?

Lösung

1. Für \(f(x)\): Die Amplitude entspricht dem Betrag des Faktors vor der Kosinusfunktion, also \(|2{,}5| = 2{,}5\). Die Periode \(p\) berechnet sich aus dem Faktor \(b = 4\) vor dem \(x\) durch \(p = \frac{2\pi}{b} = \frac{2\pi}{4} = 0{,}5\pi\). 2. Für \(g(x)\): Die Amplitude ist der Betrag des Faktors \(-3\), also \(|-3| = 3\). Mit dem Faktor \(b = 0{,}2\) ergibt sich die Periode zu \(p = \frac{2\pi}{0{,}2} = 10\pi\).

Antwort

a) Amplitude: \(2{,}5\); Periode: \(0{,}5\pi\) b) Amplitude: \(3\); Periode: \(10\pi\)
42373810
Bestimme die Amplituden und die Perioden der Funktionen. a) \(p(x) = 0{,}8\sin(\pi x) + 2\) b) \(q(x) = \frac{1}{2}\cos\left(\frac{2}{3}x\right)\)

Denkanstöße

- Was passiert mit der Periode, wenn der Faktor vor dem \(x\) selbst die Kreiszahl \(\pi\) enthält? - Wie berechnet man den Kehrwert bei einer Division durch einen Bruch im Argument? - Kannst du die Amplitude direkt aus der Gleichung ablesen, ohne auf das Vorzeichen zu achten? - Überlege, wie sich die Periodenlänge verändert, wenn der Faktor vor dem \(x\) kleiner als \(1\) ist.

Lösung

1. Für \(p(x)\): Die Amplitude ist der Betrag des Vorfaktors \(0{,}8\), also \(0{,}8\). Da der Faktor vor dem \(x\) hier \(b = \pi\) ist, berechnet sich die Periode zu \(p = \frac{2\pi}{\pi} = 2\). 2. Für \(q(x)\): Die Amplitude ist der Betrag von \(\frac{1}{2}\), also \(0{,}5\). Mit dem Faktor \(b = \frac{2}{3}\) ergibt sich die Periode durch die Rechnung \(2\pi : \frac{2}{3} = 2\pi \cdot \frac{3}{2} = 3\pi\).

Antwort

a) Amplitude: \(0{,}8\); Periode: \(2\) b) Amplitude: \(0{,}5\); Periode: \(3\pi\)
42857910
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = 1{,}5\sin(x)\). a) Bestimme den Wertebereich der Funktion \(f\). b) Ermittle alle Nullstellen der Funktion \(f\) im Intervall \([0; 2\pi]\).

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Werte die normale Sinusfunktion höchstens und mindestens annehmen kann. - Wie beeinflusst ein Faktor vor dem Funktionsterm die Auslenkung (Amplitude) des Graphen? - An welchen Stellen schneidet der Graph der Sinusfunktion die \(x\)-Achse? - Verändert eine Streckung in \(y\)-Richtung die Position der Schnittpunkte mit der \(x\)-Achse?

Lösung

1. Der Wertebereich der Standard-Sinusfunktion \(\sin(x)\) ist \([-1; 1]\). Durch die Multiplikation mit dem Faktor \(1{,}5\) wird die Funktion in \(y\)-Richtung gestreckt, sodass die minimalen und maximalen Funktionswerte \(-1 \cdot 1{,}5 = -1{,}5\) und \(1 \cdot 1{,}5 = 1{,}5\) betragen. Der Wertebereich ist somit \(W = [-1{,}5; 1{,}5]\). 2. Die Nullstellen von \(f(x) = 1{,}5\sin(x)\) sind identisch mit den Nullstellen der Sinusfunktion, da die Gleichung \(1{,}5\sin(x) = 0\) äquivalent zu \(\sin(x) = 0\) ist. Innerhalb des Intervalls \([0; 2\pi]\) nimmt der Sinus an den Stellen \(x_1 = 0\), \(x_2 = \pi\) und \(x_3 = 2\pi\) den Wert Null an.

Antwort

a) \(W = [-1{,}5; 1{,}5]\) b) \(x_1 = 0\); \(x_2 = \pi\); \(x_3 = 2\pi\)
42859810
Betrachtet wird die Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x) = \sin(0{,}5x)\). Diese Funktion nimmt an der Stelle \(x = \pi\) ihren maximalen Wert \(1\) an. a) Bestimme die Periode \(p\) der Funktion \(g\). b) Gib vier weitere Stellen an, an denen die Funktion den Wert \(1\) annimmt.

Denkanstöße

- Wie beeinflusst die Zahl vor dem \(x\) innerhalb der Klammer die Streckung oder Stauchung des Graphen in x-Richtung? - Welche Formel hilft dir, die Periode aus dem Faktor \(b\) zu berechnen? - Wenn eine Funktion periodisch ist, nach welcher „Entfernung“ auf der x-Achse wiederholen sich dann die Hochpunkte?

Lösung

1. Die Periode \(p\) einer Funktion der Form \(\sin(bx)\) berechnet sich durch \(p = \frac{2\pi}{b}\). Mit \(b = 0{,}5\) ergibt sich \(p = \frac{2\pi}{0{,}5} = 4\pi\). 2. Da Maxima bei Sinusfunktionen immer nach genau einer vollen Periode erneut auftreten, liegen weitere Stellen bei \(x = \pi + k \cdot 4\pi\) für \(k \in \mathbb{Z}\). 3. Einsetzen von Werten für \(k\) (z. B. \(k = 1, 2, -1, -2\)) liefert die Stellen: \(\pi + 4\pi = 5\pi\), \(\pi + 8\pi = 9\pi\), \(\pi - 4\pi = -3\pi\) und \(\pi - 8\pi = -7\pi\).

Antwort

a) \(p = 4\pi\) b) z. B. \(-7\pi; -3\pi; 5\pi; 9\pi\)
42862710
Gegeben ist eine Funktion mit der Gleichung \(f(x) = 2{,}5\sin(0{,}5x)\) im Intervall \(-2\pi \le x \le 2\pi\). Bestimme für diese Funktion die Amplitude, die Periodenlänge, den Wertebereich sowie die Symmetrie des Graphen.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Funktionsgleichung beeinflusst die Streckung in \(y\)-Richtung? - Wie hängen der Faktor vor dem \(x\) und die Periodenlänge zusammen? - Überlege, welche kleinsten und größten Werte die Sinusfunktion erreichen kann. - Erinnere dich an die Symmetrieeigenschaften der Grundfunktion \(y = \sin(x)\).

Lösung

1. Die Amplitude entspricht dem Betrag des Faktors vor dem Sinus: \(A = |2{,}5| = 2{,}5\). 2. Die Periodenlänge \(p\) wird über den Faktor \(b = 0{,}5\) im Argument berechnet: \(p = \frac{2\pi}{b} = \frac{2\pi}{0{,}5} = 4\pi\). 3. Da die Sinusfunktion Werte zwischen \(-1\) und \(1\) annimmt, ergibt sich der Wertebereich durch Multiplikation mit der Amplitude: \(W = [-2{,}5; 2{,}5]\). 4. Aufgrund der Eigenschaft \(\sin(-z) = -\sin(z)\) gilt \(f(-x) = 2{,}5\sin(0{,}5(-x)) = -2{,}5\sin(0{,}5x) = -f(x)\). Der Graph ist somit punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung \((0 \mid 0)\).

Antwort

Amplitude: \(2{,}5\); Periodenlänge: \(4\pi\); Wertebereich: \(W = [-2{,}5; 2{,}5]\); Symmetrie: punktsymmetrisch zum Ursprung.
43352910
Bestimme die Funktionsgleichung der dargestellten Sinusfunktion der Form \(f(x) = a\sin(bx)\). Die \(x\)-Achse ist in Vielfachen von \(\pi\) beschriftet.
Abbildung zur Aufgabe 433529

Denkanstöße

- Schau dir an, wie weit der Graph nach oben und unten ausschlägt, um die Amplitude zu finden. - Finde heraus, nach welcher Entfernung auf der x-Achse sich das Muster des Graphen zum ersten Mal wiederholt. - Überlege dir, wie der Streckfaktor in x-Richtung mit der Periode zusammenhängt. - Achte auf die Beschriftung der \(x\)-Achse in Vielfachen von \(\pi\).

Lösung

1. Amplitude \(a\) ablesen: Der Graph schwankt zwischen dem Maximum bei \(2\) und dem Minimum bei \(-2\). Somit ist \(a = 2\). 2. Periode \(T\) bestimmen: Eine vollständige Schwingung ist bei \(x = \pi\) abgeschlossen. Die Periode beträgt also \(T = \pi\). 3. Parameter \(b\) berechnen: Es gilt \(b = \frac{2\pi}{T} = \frac{2\pi}{\pi} = 2\). 4. Funktionsgleichung aufstellen: Durch Einsetzen von \(a\) und \(b\) ergibt sich \(f(x) = 2\sin(2x)\).

Antwort

\(f(x) = 2\sin(2x)\)
43383010
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Funktion der Form \(f(x) = a\sin(x)\). Eine Gittereinheit auf der \(x\)-Achse entspricht \(\frac{\pi}{2}\). Identifiziere zuerst den Parameter \(a\) und gib dann die Koordinaten der Punkte \(A\), \(B\), \(C\) und \(D\) an.
Abbildung zur Aufgabe 433830

Denkanstöße

- Der Parameter \(a\) gibt die Amplitude an, also den maximalen Ausschlag des Graphen von der Mittellinie. - Zähle die Kästchen auf der \(x\)-Achse ab, wobei jedes Kästchen für \(\frac{\pi}{2}\) steht. - Setze nach der Bestimmung von \(a\) die abgelesenen \(x\)-Werte in die allgemeine Form \(f(x) = a\sin(x)\) ein.

Lösung

1. Bestimmung von \(a\): Der Graph hat seinen ersten Hochpunkt bei \(x = \frac{\pi}{2}\). Dort ist der \(y\)-Wert \(2\). Da \(\sin(\frac{\pi}{2}) = 1\), muss \(a \cdot 1 = 2\) gelten, also \(a = 2\). Die Funktion lautet \(f(x) = 2\sin(x)\). 2. Bestimmung der \(x\)-Koordinaten aus dem Gitter mit der Schrittweite \(\frac{\pi}{2}\): - \(x_A = 0\) - \(x_B = 1 \cdot \frac{\pi}{2} = \frac{\pi}{2}\) - \(x_C = 2 \cdot \frac{\pi}{2} = \pi\) - \(x_D = 3 \cdot \frac{\pi}{2} = \frac{3\pi}{2}\) 3. Berechnung der \(y\)-Werte: - \(y_A = 2\sin(0) = 0 \implies A(0 \mid 0)\) - \(y_B = 2\sin(\frac{\pi}{2}) = 2 \implies B(\frac{\pi}{2} \mid 2)\) - \(y_C = 2\sin(\pi) = 0 \implies C(\pi \mid 0)\) - \(y_D = 2\sin(\frac{3\pi}{2}) = -2 \implies D(\frac{3\pi}{2} \mid -2)\)

Antwort

Der Parameter ist \(a = 2\). Die Koordinaten sind \(A(0 \mid 0)\), \(B(\frac{\pi}{2} \mid 2)\), \(C(\pi \mid 0)\) und \(D(\frac{3\pi}{2} \mid -2)\).
43385410
Die Abbildung zeigt den Graphen der Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x) = 2\cos\left(\frac{\pi}{4}x\right)\). a) Bestimme die Amplitude und die Periode der Funktion \(g\). b) Gib die Koordinaten der markierten Punkte \(P\), \(Q\) und \(R\) an.
Abbildung zur Aufgabe 433854

Denkanstöße

- Die Amplitude kannst du am höchsten Ausschlag des Graphen ablesen. - Die Periode ist der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hochpunkten. - Setze die \(x\)-Werte der Gitterpunkte in die Funktionsgleichung ein, um die \(y\)-Koordinaten zu bestätigen. - Beachte den Maßstab der Achsen beim Ablesen der Werte.

Lösung

1. Amplitude: Der Koeffizient vor dem Kosinus ist \(2\). Somit beträgt die Amplitude \(a = 2\). Dies entspricht dem maximalen Ausschlag des Graphen von der \(x\)-Achse. 2. Periode: Die Periode \(p\) berechnet sich aus dem Faktor \(b = \frac{\pi}{4}\) im Argument: \(p = \frac{2\pi}{b} = \frac{2\pi}{\frac{\pi}{4}} = 8\). 3. Punkt \(P\): Bei \(x = 0\) ist \(g(0) = 2\cos(0) = 2 \cdot 1 = 2\). Also \(P(0 \mid 2)\). 4. Punkt \(Q\): Anhand des Graphen liegt \(Q\) bei \(x = 2\). Rechnung: \(g(2) = 2\cos\left(\frac{\pi}{4}2\right) = 2\cos\left(\frac{\pi}{2}\right) = 2 \cdot 0 = 0\). Also \(Q(2 \mid 0)\). 5. Punkt \(R\): Anhand des Graphen liegt \(R\) bei \(x = 4\). Rechnung: \(g(4) = 2\cos\left(\frac{\pi}{4}4\right) = 2\cos(\pi) = 2 \cdot (-1) = -2\). Also \(R(4 \mid -2)\).

Antwort

a) Amplitude: \(2\); Periode: \(8\). b) Die Koordinaten der Punkte sind \(P(0 \mid 2)\), \(Q(2 \mid 0)\) und \(R(4 \mid -2)\).
43432710
Die Funktion \(h\) geht aus der Sinusfunktion \(f(x)=\sin(x)\) durch eine Stauchung in \(x\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{3}\) und eine Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}75\) hervor. a) Bestimme den Parameter \(b\) in einem Term der Form \(h(x)=a\sin(bx)\) und begründe kurz, wie er mit dem Stauchungsfaktor in \(x\)-Richtung zusammenhängt. b) Gib den Funktionsterm von \(h\) an. c) Bestimme Amplitude und Periodenlänge von \(h\).

Denkanstöße

- Vergleiche, wie sich ein horizontaler Abstand im Grundgraphen nach einer Stauchung auf ein Drittel verändert. - Welcher Faktor im Argument sorgt dafür, dass derselbe Sinuswert schon nach einem Drittel des ursprünglichen horizontalen Weges erreicht wird? - Bestimme Amplitude und Periode erst, nachdem der Funktionsterm feststeht.

Lösung

1. Eine Stauchung des Graphen in \(x\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{3}\) bedeutet, dass alle horizontalen Abstände auf ein Drittel verkürzt werden. Im Argument steht deshalb der Kehrwert \(b=3\). 2. Die Stauchung in \(y\)-Richtung liefert \(a=0{,}75\). Somit ist \(h(x)=0{,}75\sin(3x)\). 3. Die Amplitude beträgt \(A=0{,}75\). 4. Die Periodenlänge ist \(T=\frac{2\pi}{3}\).

Antwort

a) \(b=3\), denn der Faktor im Argument ist der Kehrwert des horizontalen Stauchungsfaktors \(\frac{1}{3}\). b) \(h(x)=0{,}75\sin(3x)\) c) \(A=0{,}75\); \(T=\frac{2\pi}{3}\)
42372410
Gesucht ist jeweils ein Funktionsterm der Form \(f(x) = a\cos(bx)\) mit \(a > 0\) und \(b > 0\), der die beschriebenen Eigenschaften erfüllt. a) Die Funktion hat eine Amplitude von \(1{,}5\) und eine Periodenlänge von \(4\pi\). b) Die Funktion hat eine Amplitude von \(4\) und eine Periodenlänge von \(1\). c) Der Graph der Funktion schwingt symmetrisch zur x-Achse zwischen den Werten \(-2\) und \(2\). Ein vollständiger Schwingungsvorgang ist nach \(3\) Längeneinheiten abgeschlossen.

Denkanstöße

- Setze die gegebenen Werte für Amplitude und Periode in die bekannten Zusammenhänge für \(a\) und \(b\) ein. - Wie hängen der maximale Ausschlag eines Graphen und der Parameter \(a\) zusammen? - Wenn eine Periode genau \(1\) oder \(3\) Einheiten lang ist, wie musst du die Formel für \(p\) umstellen, um \(b\) zu isolieren? - Was bedeutet es für die Amplitude, wenn der Graph zwischen \(-2\) und \(2\) schwingt?

Lösung

1. Für Teil a) ist die Amplitude \(A = a = 1{,}5\). Aus der Periodenlänge \(p = 4\pi\) folgt mit der Formel \(p = \frac{2\pi}{b}\) die Gleichung \(4\pi = \frac{2\pi}{b}\), woraus \(b = 0{,}5\) resultiert. Der Term lautet \(f(x) = 1{,}5\cos(0{,}5x)\). 2. Für Teil b) ist \(a = 4\). Aus \(p = 1\) folgt \(1 = \frac{2\pi}{b}\), also \(b = 2\pi\). Der Term lautet \(f(x) = 4\cos(2\pi x)\). 3. Für Teil c) ergibt sich aus dem Wertebereich \([-2; 2]\) die Amplitude \(A = a = 2\). Die Periodenlänge ist \(p = 3\), woraus \(3 = \frac{2\pi}{b}\) und somit \(b = \frac{2\pi}{3}\) folgt. Der Term lautet \(f(x) = 2\cos\left(\frac{2\pi}{3}x\right)\).

Antwort

a) \(f(x) = 1{,}5\cos(0{,}5x)\) b) \(f(x) = 4\cos(2\pi x)\) c) \(f(x) = 2\cos\left(\frac{2\pi}{3}x\right)\)
42372710
Eine Sinusfunktion hat die Form \(f(x) = a\sin(bx)\) mit \(a > 0\) und \(b > 0\). Die Amplitude der Funktion beträgt \(4{,}5\). Die erste positive Nullstelle der Funktion (also die erste Nullstelle rechts vom Ursprung) liegt bei \(x = 3\). Bestimme die Werte für \(a\) und \(b\) und gib die Funktionsgleichung an.

Denkanstöße

- Wie hängt der Parameter \(a\) mit der Amplitude zusammen? - Wo liegen die Nullstellen der Standard-Sinusfunktion und wie verändern sie sich durch den Faktor \(b\)? - Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Periode \(p\) und dem Parameter \(b\)? - Überlege dir, welchen Bruchteil der Periode der Abstand vom Ursprung zur ersten Nullstelle darstellt.

Lösung

1. Aus der gegebenen Amplitude folgt direkt der Parameter \(a = 4{,}5\). 2. Bei einer Funktion der Form \(\sin(bx)\) liegt die erste positive Nullstelle bei der Hälfte der Periode, also gilt \(\frac{p}{2} = 3\), woraus eine Periode von \(p = 6\) folgt. 3. Mit der Formel \(b = \frac{2\pi}{p}\) ergibt sich \(b = \frac{2\pi}{6} = \frac{\pi}{3}\). 4. Die Funktionsgleichung lautet somit \(f(x) = 4{,}5\sin\left(\frac{\pi}{3}x\right)\).

Antwort

\(a = 4{,}5\); \(b = \frac{\pi}{3}\); \(f(x) = 4{,}5\sin\left(\frac{\pi}{3}x\right)\)
42372810
Die Funktion \(g\) mit \(g(x) = a\sin(bx)\) (wobei \(a, b > 0\)) beschreibt eine Schwingung. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Hochpunkten der Funktion beträgt \(\pi\). Zudem verläuft der Graph der Funktion durch den Punkt \(P\left(\frac{\pi}{4} \mid 5\right)\). Ermittle die Parameter \(a\) und \(b\) sowie die Funktionsgleichung.

Denkanstöße

- Was sagt uns der Abstand zwischen zwei Hochpunkten über die Periode der Funktion aus? - Wie kannst du den Wert von \(b\) bestimmen, wenn du die Periode kennst? - Wie nutzt man einen gegebenen Punkt auf dem Graphen, um einen unbekannten Parameter in der Funktionsgleichung zu berechnen? - Welchen Wert hat der Sinus bei \(\frac{\pi}{2}\)?

Lösung

1. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Hochpunkten entspricht der Periode \(p\), also ist \(p = \pi\). 2. Der Parameter \(b\) berechnet sich durch \(b = \frac{2\pi}{p} = \frac{2\pi}{\pi} = 2\). Die Funktion hat bisher die Form \(g(x) = a\sin(2x)\). 3. Durch Einsetzen der Koordinaten des Punktes \(P\left(\frac{\pi}{4} \mid 5\right)\) in die Gleichung erhält man \(5 = a \cdot \sin\left(2 \cdot \frac{\pi}{4}\right)\). 4. Da \(\sin\left(\frac{\pi}{2}\right) = 1\) ist, folgt \(5 = a \cdot 1\), also \(a = 5\). 5. Die Funktionsgleichung lautet \(g(x) = 5\sin(2x)\).

Antwort

\(a = 5\); \(b = 2\); \(g(x) = 5\sin(2x)\)
42860310
Gegeben ist die Funktion \(f(\alpha)=2\sin(2\alpha)\). a) Bestimme die kleinste Periode \(p\) von \(f\). b) Löse \(f(\alpha)=1\) zunächst nur im Intervall \([0^\circ;p)\). c) Erzeuge aus diesen Lösungen mithilfe der Periode alle Lösungen im Intervall \([-360^\circ;720^\circ]\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie der Faktor \(2\) im Argument die Grundperiode von \(360^\circ\) verändert. - Suche die Lösungen zunächst wirklich nur in einem Intervall der Länge \(p\). - Übertrage anschließend dieses Lösungsmuster durch Verschiebungen um ganze Vielfache von \(p\).

Lösung

1. Für \(f(\alpha)=2\sin(2\alpha)\) gilt \(p=\frac{360^\circ}{2}=180^\circ\). 2. Die Gleichung \(2\sin(2\alpha)=1\) ist äquivalent zu \(\sin(2\alpha)=0{,}5\). Im ersten Funktionsabschnitt der Länge \(180^\circ\) ergeben sich \(\alpha=15^\circ\) und \(\alpha=75^\circ\). 3. Alle weiteren Lösungen entstehen durch Addition oder Subtraktion ganzer Vielfacher von \(180^\circ\). 4. Im geforderten Intervall erhält man \(-345^\circ,-285^\circ,-165^\circ,-105^\circ,15^\circ,75^\circ,195^\circ,255^\circ,375^\circ,435^\circ,555^\circ,615^\circ\).

Antwort

a) \(p=180^\circ\) b) \(\alpha\in\{15^\circ;75^\circ\}\) c) \(\alpha\in\{-345^\circ;-285^\circ;-165^\circ;-105^\circ;15^\circ;75^\circ;195^\circ;255^\circ;375^\circ;435^\circ;555^\circ;615^\circ\}\)
42860410
Gegeben ist \(g(\alpha)=\cos(0{,}5\alpha)\). a) Bestimme die kleinste Periode \(p\) von \(g\). b) Löse \(g(\alpha)=-0{,}5\) zunächst im Intervall \([0^\circ;p)\). c) Übertrage die Lösungen mit der Periode auf das Intervall \([-360^\circ;720^\circ]\).

Denkanstöße

- Vergleiche den Faktor \(0{,}5\) im Argument mit der Grundperiode des Kosinus. - Bestimme zuerst alle Lösungen innerhalb genau einer vollständigen Periode der Funktion \(g\). - Verschiebe erst danach die gefundenen Lösungen um \(p\), bis das Zielintervall ausgeschöpft ist.

Lösung

1. Für \(g(\alpha)=\cos(0{,}5\alpha)\) gilt \(p=\frac{360^\circ}{0{,}5}=720^\circ\). 2. Im Intervall \([0^\circ;720^\circ)\) erfüllt \(\cos(0{,}5\alpha)=-0{,}5\) die Werte \(\alpha=240^\circ\) und \(\alpha=480^\circ\). 3. Das Lösungsmuster wiederholt sich im Abstand \(720^\circ\). 4. Durch Subtraktion einer Periode von \(480^\circ\) entsteht zusätzlich \(-240^\circ\); weitere periodische Verschiebungen liegen außerhalb des geforderten Intervalls.

Antwort

a) \(p=720^\circ\) b) \(\alpha\in\{240^\circ;480^\circ\}\) c) \(\alpha\in\{-240^\circ;240^\circ;480^\circ\}\)
42860510
Eine Sinusfunktion der Form \(f(x)=a\sin(bx)\) hat die Amplitude \(5\) und eine Periode von \(120^\circ\). a) Bestimme einen passenden Funktionsterm mit \(a>0\) und \(b>0\). b) Bestimme alle Nullstellen der Funktion im Intervall \(0^\circ\le x\le180^\circ\).

Denkanstöße

- Nutze Amplitude und Periodenlänge getrennt, um die beiden Parameter des Funktionsterms zu bestimmen. - Überlege anschließend, für welche Argumente eine Sinusfunktion den Wert \(0\) annimmt. - Beachte beim Bestimmen der Nullstellen, dass im Argument \(3x\) steht und das vorgegebene Intervall für \(x\) entsprechend übertragen werden muss.

Lösung

1. Aus der Amplitude folgt \(a=5\). Für die Periode gilt \(120^\circ=\frac{360^\circ}{b}\), also \(b=3\). Damit ist \(f(x)=5\sin(3x)\). 2. Für die Nullstellen gilt \(5\sin(3x)=0\), also \(\sin(3x)=0\). 3. Die Sinusfunktion hat bei ganzzahligen Vielfachen von \(180^\circ\) Nullstellen. Daher gilt \(3x=k\cdot180^\circ\) mit \(k\in\mathbb Z\). 4. Wegen \(0^\circ\le x\le180^\circ\) liegt \(3x\) zwischen \(0^\circ\) und \(540^\circ\). Damit sind \(3x\in\{0^\circ;180^\circ;360^\circ;540^\circ\}\). 5. Division durch \(3\) liefert \(x\in\{0^\circ;60^\circ;120^\circ;180^\circ\}\).

Antwort

a) \(f(x)=5\sin(3x)\) b) \(x\in\{0^\circ;60^\circ;120^\circ;180^\circ\}\)
42861010
Vergleiche, wie Amplitude und Periodenlänge die Lösungsmengen trigonometrischer Gleichungen im Intervall \([0;2\pi]\) beeinflussen. Runde nicht exakte Lösungen auf zwei Dezimalstellen. a) Für \(f(x)=2{,}5\sin(x)\): Bestimme Amplitude \(A\) und Periodenlänge \(T\), löse \(f(x)=1{,}5\) und erkläre, welche Rolle der Faktor \(2{,}5\) bei dieser Gleichung spielt. b) Für \(g(x)=\cos(2x)\): Bestimme \(A\) und \(T\), löse \(g(x)=0{,}5\) und erkläre, warum im selben \(x\)-Intervall mehr Lösungen auftreten als bei \(\cos(x)=0{,}5\).

Denkanstöße

- Trenne bei jeder Funktion die vertikale Auslenkung von der horizontalen Wiederholung. - Überlege, welche Größe durch einen Faktor vor der Sinusfunktion und welche durch einen Faktor vor \(x\) verändert wird. - Vergleiche anschließend, wie oft eine vollständige Periode in das feste Intervall \([0;2\pi]\) passt.

Lösung

1. Für \(f(x)=2{,}5\sin(x)\) gilt \(A=2{,}5\) und \(T=2\pi\). Aus \(2{,}5\sin(x)=1{,}5\) folgt \(\sin(x)=0{,}6\). Daher sind \(x_1\approx0{,}64\) und \(x_2\approx2{,}50\). Der Faktor \(2{,}5\) verändert die vertikale Auslenkung und damit den zugehörigen Sinuswert, nicht aber die Periodenlänge. 2. Für \(g(x)=\cos(2x)\) gilt \(A=1\) und \(T=\pi\). Im Intervall \([0;2\pi]\) liegen damit zwei vollständige Perioden. 3. Die Gleichung \(\cos(2x)=0{,}5\) besitzt die Lösungen \(\frac{\pi}{6},\frac{5\pi}{6},\frac{7\pi}{6},\frac{11\pi}{6}\), also näherungsweise \(0{,}52,2{,}62,3{,}67,5{,}76\). 4. Gegenüber \(\cos(x)\) ist die Periode halbiert. Deshalb wiederholt sich das Zweiermuster der Lösungen im betrachteten Intervall zweimal.

Antwort

a) \(A=2{,}5\), \(T=2\pi\); \(x\approx0{,}64\) oder \(x\approx2{,}50\). Der Faktor \(2{,}5\) skaliert die Funktionswerte vertikal, verändert aber \(T\) nicht. b) \(A=1\), \(T=\pi\); \(x\approx0{,}52;2{,}62;3{,}67;5{,}76\). Wegen der halbierten Periode liegen auf \([0;2\pi]\) zwei vollständige Perioden und damit zwei Wiederholungen des Lösungsmusters.
42862010
Gegeben ist \(g(x)=\cos(2x)\) im Intervall \([-\pi;\pi]\). a) Bestimme die Periodenlänge \(T\) und gib an, wie viele vollständige Perioden von \(g\) im angegebenen Intervall liegen. b) Bestimme die Ordinate des Punktes \(P_2\left(\frac{\pi}{4}\mid y_2\right)\). c) Löse \(g(x)=-0{,}5\), indem du zunächst die Lösungen in einer Periode bestimmst und sie anschließend mit \(T\) auf das gesamte Intervall überträgst.

Denkanstöße

- Vergleiche die Grundperiode \(2\pi\) mit dem Faktor \(2\) im Argument. - Die Länge des gesamten Intervalls hilft dir zu bestimmen, wie oft sich das Lösungsmuster wiederholt. - Löse Teil c) zunächst auf einem Intervall der Länge \(T\), bevor du periodisch fortsetzt.

Lösung

1. Für \(g(x)=\cos(2x)\) ist \(T=\frac{2\pi}{2}=\pi\). Das Intervall \([-\pi;\pi]\) hat die Länge \(2\pi\) und enthält daher zwei vollständige Perioden. 2. Für \(x=\frac{\pi}{4}\) gilt \(y_2=\cos\left(\frac{\pi}{2}\right)=0\). 3. In einer Periode kann man beispielsweise die Lösungen \(x=\frac{\pi}{3}\) und \(x=\frac{2\pi}{3}\) betrachten. 4. Durch Verschiebung um die Periode \(\pi\) erhält man im Gesamtintervall zusätzlich \(-\frac{2\pi}{3}\) und \(-\frac{\pi}{3}\). 5. Damit lautet die Lösungsmenge \(\left\{-\frac{2\pi}{3};-\frac{\pi}{3};\frac{\pi}{3};\frac{2\pi}{3}\right\}\).

Antwort

a) \(T=\pi\); im Intervall liegen zwei vollständige Perioden. b) \(y_2=0\) c) \(x\in\left\{-\frac{2\pi}{3};-\frac{\pi}{3};\frac{\pi}{3};\frac{2\pi}{3}\right\}\)
42862310
Betrachte \(f(x)=\sin(2x)\) auf \([0;2\pi]\). a) Bestimme die Periodenlänge \(T\) und die Anzahl vollständiger Perioden im gegebenen Intervall. b) Löse \(f(x)=\frac{\sqrt{2}}{2}\) zunächst im Intervall \([0;T)\). c) Übertrage die Lösungen mit der Periode auf \([0;2\pi]\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, wie der Faktor \(2\) die Grundperiode verändert. - Suche die Lösungen in Teil b) nur innerhalb einer einzigen Periode von \(f\). - Für Teil c) brauchst du keine neue trigonometrische Gleichung zu lösen; nutze die Periodizität.

Lösung

1. Für \(f(x)=\sin(2x)\) gilt \(T=\frac{2\pi}{2}=\pi\). Auf \([0;2\pi]\) liegen zwei vollständige Perioden. 2. Im Intervall \([0;\pi)\) gilt \(\sin(2x)=\frac{\sqrt{2}}{2}\) für \(x=\frac{\pi}{8}\) und \(x=\frac{3\pi}{8}\). 3. Durch Addition der Periode \(\pi\) entstehen die weiteren Lösungen \(\frac{9\pi}{8}\) und \(\frac{11\pi}{8}\).

Antwort

a) \(T=\pi\); zwei vollständige Perioden. b) \(x\in\left\{\frac{\pi}{8};\frac{3\pi}{8}\right\}\) c) \(L=\left\{\frac{\pi}{8};\frac{3\pi}{8};\frac{9\pi}{8};\frac{11\pi}{8}\right\}\)
42862510
Gegeben ist eine Kosinusfunktion mit der Gleichung \(y = \cos(kx)\) mit \(k > 0\). a) Bestimme den Wert von \(k\), wenn die Funktion die Periode \(p = 5\pi\) besitzt. b) Der Graph der Funktion verläuft durch den Punkt \(P\left(\frac{\pi}{4} \mid -\frac{1}{2}\sqrt{2}\right)\). Ermittle den kleinstmöglichen positiven Wert für den Parameter \(k\).

Denkanstöße

- Wie hängt die Periodenlänge einer Kosinusfunktion mit dem Faktor vor dem \(x\) zusammen? - Was bedeutet es mathematisch, wenn ein Punkt auf dem Graphen einer Funktion liegt? - Welche Winkel im Einheitskreis haben den geforderten Kosinuswert? - Überlege dir, welche Gleichung du lösen musst, nachdem du die Koordinaten des Punktes eingesetzt hast.

Lösung

1. Zusammenhang zwischen Periode und Faktor \(k\): \(p = \frac{2\pi}{k}\). 2. Einsetzen von \(p = 5\pi\): \(5\pi = \frac{2\pi}{k} \implies k = \frac{2\pi}{5\pi} = 0{,}4\). 3. Punktprobe für \(P\): \(\cos\left(k\frac{\pi}{4}\right) = -\frac{\sqrt{2}}{2}\). 4. Bestimmung des Arguments: Der kleinste positive Winkel \(\alpha\), für den \(\cos(\alpha) = -\frac{\sqrt{2}}{2}\) gilt, ist \(\alpha = \frac{3\pi}{4}\). 5. Berechnung von \(k\): \(k\frac{\pi}{4} = \frac{3\pi}{4} \implies k = 3\).

Antwort

a) \(k = 0{,}4\) b) \(k = 3\)
42862610
Eine Sinusfunktion ist durch die Gleichung \(f(x) = \sin(bx)\) mit \(b > 0\) definiert. a) Der Abstand zwischen zwei benachbarten Hochpunkten des Graphen beträgt genau \(3\) Längeneinheiten. Berechne den Faktor \(b\). b) Der Graph der Funktion schneidet die Gerade mit der Gleichung \(y = 0{,}5\) an der Stelle \(x = 1\). Bestimme den kleinstmöglichen Wert für \(b\).

Denkanstöße

- Was sagt dir der Abstand zwischen zwei Hochpunkten über die Periode der Funktion? - Wie ist die Periode einer Sinusfunktion mathematisch definiert? - Wenn ein Schnittpunkt mit einer Geraden \(y = c\) an einer Stelle \(x\) gegeben ist, welchen Funktionswert hat die Sinusfunktion dort? - Erinnere dich an die Standardwerte der Sinusfunktion oder nutze den Einheitskreis.

Lösung

1. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Hochpunkten entspricht der Periode \(T\). Es gilt \(T = 3\). 2. Formel für die Periode: \(T = \frac{2\pi}{b}\). Einsetzen ergibt \(3 = \frac{2\pi}{b} \implies b = \frac{2\pi}{3}\). 3. Für Aufgabenteil b) gilt die Bedingung \(f(1) = 0{,}5\), also \(\sin(b \cdot 1) = 0{,}5\). 4. Suche nach dem kleinsten positiven Winkel \(\alpha\) mit \(\sin(\alpha) = 0{,}5\). Dieser liegt bei \(\alpha = \frac{\pi}{6}\). 5. Daraus folgt direkt \(b = \frac{\pi}{6}\).

Antwort

a) \(b = \frac{2\pi}{3}\) b) \(b = \frac{\pi}{6}\)
42862810
Betrachte die Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x) = 0{,}5\sin(2x)\) im Intervall \(0 \le x \le \pi\). Ermittle die Amplitude, die Periodenlänge sowie alle Nullstellen und die Koordinaten der Hoch- und Tiefpunkte in diesem Intervall.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Periodenlänge, um zu wissen, wie oft sich das Muster im Intervall wiederholt. - Nullstellen findest du, indem du das Argument der Sinusfunktion gleich Vielfachen von \(\pi\) setzt. - Wo erreicht die normale Sinusfunktion ihren höchsten und tiefsten Wert? Übertrage dies auf das Argument \(2x\). - Achte darauf, dass alle berechneten Stellen innerhalb des vorgegebenen Intervalls liegen.

Lösung

1. Amplitude: \(A = 0{,}5\). 2. Periodenlänge: \(p = \frac{2\pi}{2} = \pi\). 3. Nullstellen: \(2x = k\pi\) führt für \(k \in \{0; 1; 2\}\) im Intervall \([0; \pi]\) zu \(x_1 = 0\), \(x_2 = \frac{\pi}{2}\) und \(x_3 = \pi\). 4. Hochpunkt: Das Maximum der Sinusfunktion liegt bei \(2x = \frac{\pi}{2}\), also \(x = \frac{\pi}{4}\). Der Funktionswert ist \(0{,}5 \cdot 1 = 0{,}5\). Punkt: \(H(\frac{\pi}{4} \mid 0{,}5)\). 5. Tiefpunkt: Das Minimum liegt bei \(2x = \frac{3\pi}{2}\), also \(x = \frac{3\pi}{4}\). Der Funktionswert ist \(0{,}5 \cdot (-1) = -0{,}5\). Punkt: \(T(\frac{3\pi}{4} \mid -0{,}5)\).

Antwort

Amplitude: \(0{,}5\); Periodenlänge: \(\pi\); Nullstellen: \(0\); \(\frac{\pi}{2}\); \(\pi\); Hochpunkt: \(H(\frac{\pi}{4} \mid 0{,}5)\); Tiefpunkt: \(T(\frac{3\pi}{4} \mid -0{,}5)\).
42865510
Betrachte \(g(x)=\cos(2x)\) auf \([0;2\pi]\). a) Bestimme die Periodenlänge \(T\) und die Anzahl vollständiger Perioden im Intervall. b) Löse \(g(x)=-0{,}5\) zunächst im Intervall \([0;T)\). c) Erzeuge daraus mit der Periodizität die vollständige Lösungsmenge auf \([0;2\pi]\).

Denkanstöße

- Die Periodenlänge hängt vom Faktor vor \(x\) im Kosinusargument ab. - Arbeite für Teil b) bewusst nur auf einem Intervall der Länge \(T\). - Verschiebe anschließend beide gefundenen Lösungen um eine ganze Periode.

Lösung

1. Für \(g(x)=\cos(2x)\) gilt \(T=\pi\). Auf \([0;2\pi]\) liegen zwei vollständige Perioden. 2. Im ersten Periodenintervall \([0;\pi)\) sind die Lösungen \(x=\frac{\pi}{3}\) und \(x=\frac{2\pi}{3}\). 3. Durch Addition der Periode \(\pi\) erhält man \(\frac{4\pi}{3}\) und \(\frac{5\pi}{3}\). 4. Damit ist \(L=\left\{\frac{\pi}{3};\frac{2\pi}{3};\frac{4\pi}{3};\frac{5\pi}{3}\right\}\).

Antwort

a) \(T=\pi\); zwei vollständige Perioden. b) \(x\in\left\{\frac{\pi}{3};\frac{2\pi}{3}\right\}\) c) \(L=\left\{\frac{\pi}{3};\frac{2\pi}{3};\frac{4\pi}{3};\frac{5\pi}{3}\right\}\)
42866610
Betrachte \(h(\beta)=\cos(3\beta)\) für \(-180^\circ\le\beta\le180^\circ\). a) Bestimme die Periodenlänge \(T\) von \(h\) und gib an, wie viele vollständige Perioden das betrachtete Intervall umfasst. b) Löse \(h(\beta)=-\frac{\sqrt{2}}{2}\) zunächst in einem beliebigen Intervall der Länge \(T\). c) Übertrage dieses Lösungsmuster mit der Periodizität auf das gesamte Intervall.

Denkanstöße

- Teile die Grundperiode \(360^\circ\) durch den Faktor vor \(\beta\). - Wähle für Teil b) ein Intervall, dessen Länge genau \(T\) beträgt. - Alle weiteren Lösungen entstehen aus dem dort gefundenen Muster durch Verschiebungen um \(T\).

Lösung

1. Für \(h(\beta)=\cos(3\beta)\) gilt \(T=\frac{360^\circ}{3}=120^\circ\). Das Intervall von \(-180^\circ\) bis \(180^\circ\) hat die Länge \(360^\circ\) und umfasst drei vollständige Perioden. 2. Im Periodenintervall \([-60^\circ;60^\circ)\) erfüllt die Gleichung die Werte \(\beta=-45^\circ\) und \(\beta=45^\circ\). 3. Durch Verschiebung dieser beiden Werte um Vielfache von \(120^\circ\) erhält man \(-165^\circ,-75^\circ,-45^\circ,45^\circ,75^\circ,165^\circ\).

Antwort

a) \(T=120^\circ\); drei vollständige Perioden. b) Im Intervall \([-60^\circ;60^\circ)\): \(\beta\in\{-45^\circ;45^\circ\}\) c) \(\beta\in\{-165^\circ;-75^\circ;-45^\circ;45^\circ;75^\circ;165^\circ\}\)
43441710
Gegeben ist die Funktionenschar \(f_k(x)=\sin(kx)\) mit \(k>0\). In der Abbildung sind die Graphen \(g\), \(h\) und \(j\) für drei verschiedene Werte von \(k\) dargestellt. a) Welche Eigenschaft haben alle Graphen dieser Schar im Punkt \((0\mid0)\) gemeinsam? b) Ordne die Parameterwerte \(k=0{,}5\), \(k=1\) und \(k=2\) den Graphen \(g\), \(h\) und \(j\) zu und begründe deine Wahl. c) Beschreibe, wie sich die Periodenlänge verändert, wenn \(k\) verdoppelt wird. d) Berechne die kleinste positive Nullstelle von \(f_k\) für \(k=1{,}5\). Gib das Ergebnis exakt mithilfe von \(\pi\) an.
Abbildung zur Aufgabe 434417

Denkanstöße

- Vergleiche, wie viele Schwingungen die drei Graphen im selben \(x\)-Intervall durchlaufen. - Überlege, wie der Faktor \(k\) im Argument mit der Periodenlänge zusammenhängt. - Für die erste positive Nullstelle kannst du vom ersten positiven Nullstellenargument der Grundfunktion ausgehen.

Lösung

1. Für jedes \(k>0\) gilt \(f_k(0)=\sin(0)=0\). Daher verlaufen alle Graphen durch den Ursprung. 2. Ein größerer Wert von \(k\) bewirkt eine kürzere Periodenlänge. Graph \(j\) schwingt am schnellsten, also gehört er zu \(k=2\). Graph \(g\) schwingt am langsamsten und gehört zu \(k=0{,}5\). Graph \(h\) gehört zu \(k=1\). 3. Es gilt \(p=\frac{2\pi}{k}\). Wird \(k\) verdoppelt, halbiert sich die Periodenlänge. 4. Für die kleinste positive Nullstelle bei \(k=1{,}5\) gilt \(1{,}5x=\pi\). Somit ist \(x=\frac{2\pi}{3}\).

Antwort

a) Alle Graphen verlaufen durch \((0\mid0)\). b) \(g\): \(k=0{,}5\); \(h\): \(k=1\); \(j\): \(k=2\) c) Bei einer Verdopplung von \(k\) halbiert sich die Periodenlänge. d) \(x=\frac{2\pi}{3}\)

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