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Graphen skizzieren

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42311910
Gegeben ist die quadratische Grundfunktion \(f\) mit \(f(x) = x^2\). Der Graph einer neuen Funktion \(g\) entsteht durch die folgenden nacheinander ausgeführten Transformationen: 1. Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(3\). 2. Verschiebung um \(4\) Einheiten in negative \(x\)-Richtung (nach links). 3. Verschiebung um \(1\) Einheit in negative \(y\)-Richtung (nach unten). Stelle die Funktionsgleichung von \(g\) in der Scheitelpunktform auf und gib die Koordinaten des Scheitelpunktes an.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie sich eine Änderung direkt am \(x\)-Wert im Vergleich zu einer Änderung am gesamten Funktionswert auf den Graphen auswirkt. - Welcher Teil der Funktionsgleichung ist für die Form (breit oder schmal) verantwortlich und welcher für die Position im Koordinatensystem? - Erinnere dich an die allgemeine Scheitelpunktform \(a \cdot (x - x_S)^2 + y_S\). Was bedeuten die einzelnen Parameter? - Achte besonders auf das Vorzeichen bei der Verschiebung entlang der \(x\)-Achse.

Lösung

1. Die Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(3\) führt zum Funktionsterm \(3 \cdot x^2\). 2. Die Verschiebung um \(4\) Einheiten nach links wird durch das Ersetzen von \(x\) durch \((x + 4)\) realisiert, woraus \(3 \cdot (x + 4)^2\) folgt. 3. Die Verschiebung um \(1\) Einheit nach unten erfolgt durch Subtraktion von \(1\) am Ende des Terms: \(g(x) = 3 \cdot (x + 4)^2 - 1\). 4. Der Scheitelpunkt der Normalparabel \((0|0)\) wird entsprechend der Verschiebungen auf den Punkt \(S(-4|-1)\) abgebildet.

Antwort

Die Funktionsgleichung lautet \(g(x) = 3 \cdot (x + 4)^2 - 1\). Der Scheitelpunkt liegt bei \(S(-4|-1)\).
42314110
Gegeben sind die Funktionen \(f\) und \(g\) mit den Funktionsgleichungen: \(f(x) = x^4 - 2x^2\) \(g(x) = -3 \cdot (x^4 - 2x^2) + 4\) Beschreibe schrittweise, wie man den Graphen von \(g\) durch Transformationen aus dem Graphen von \(f\) erhält.

Denkanstöße

- Vergleiche die Struktur der beiden Funktionsgleichungen. Fällt dir auf, dass \(f(x)\) als Baustein in \(g(x)\) vorkommt? - Welche Auswirkung hat ein Faktor vor dem gesamten Funktionsterm auf den Graphen? - Was passiert mit dem Graphen, wenn am Ende des Funktionsterms eine Zahl addiert wird? - Achte besonders auf das Vorzeichen des Faktors.

Lösung

1. Der Graph von \(f\) wird zunächst an der \(x\)-Achse gespiegelt und in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(3\) gestreckt. Dies entspricht dem Übergang zu \(-3 \cdot f(x)\). 2. Anschließend wird der so entstandene Graph um \(4\) Einheiten in positive \(y\)-Richtung (nach oben) verschoben. Zusammengefasst ergibt sich die Funktionsgleichung \(g(x) = -3 \cdot f(x) + 4\).

Antwort

Der Graph von \(g\) entsteht aus dem Graphen von \(f\) durch eine Spiegelung an der \(x\)-Achse, eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(3\) und eine anschließende Verschiebung um \(4\) Einheiten nach oben.
42827910
Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = x^3 - 4x\). Überprüfe durch Rechnung, welche der folgenden Punkte auf dem Graphen der Funktion liegen: \(A(3; 15)\), \(B(-2; 0)\), \(C(1; 3)\) und \(D(-1; 3)\).

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn ein Punkt auf dem Graphen einer Funktion liegt? - Wie kannst du die Koordinaten eines Punktes in eine Funktionsgleichung einsetzen? - Welche Koordinate entspricht dem \(x\)-Wert und welche dem \(y\)-Wert? - Achte besonders auf das Vorzeichen, wenn du negative Zahlen einsetzt und potenziere sie korrekt.

Lösung

1. Punktprobe für \(A(3; 15)\): Einsetzen von \(x = 3\) ergibt \(f(3) = 3^3 - 4 \cdot 3 = 27 - 12 = 15\). Da der berechnete Wert der \(y\)-Koordinate entspricht, liegt \(A\) auf dem Graphen. 2. Punktprobe für \(B(-2; 0)\): Einsetzen von \(x = -2\) ergibt \(f(-2) = (-2)^3 - 4 \cdot (-2) = -8 + 8 = 0\). Da der berechnete Wert der \(y\)-Koordinate entspricht, liegt \(B\) auf dem Graphen. 3. Punktprobe für \(C(1; 3)\): Einsetzen von \(x = 1\) ergibt \(f(1) = 1^3 - 4 \cdot 1 = 1 - 4 = -3\). Da \(-3 \neq 3\), liegt \(C\) nicht auf dem Graphen. 4. Punktprobe für \(D(-1; 3)\): Einsetzen von \(x = -1\) ergibt \(f(-1) = (-1)^3 - 4 \cdot (-1) = -1 + 4 = 3\). Da der berechnete Wert der \(y\)-Koordinate entspricht, liegt \(D\) auf dem Graphen.

Antwort

Die Punkte \(A\), \(B\) und \(D\) liegen auf dem Graphen der Funktion \(f\). Der Punkt \(C\) liegt nicht auf dem Graphen.
42828310
Gegeben ist die Potenzfunktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = x^5\). Die folgenden Punkte liegen auf dem Graphen der Funktion. Berechne die jeweils fehlende Koordinate. a) \(A(3; \square)\) b) \(B(\square; -32)\) c) \(C(-0{,}1; \square)\) d) \(D(\square; 0)\) e) \(E(0{,}5; \square)\)

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn ein Punkt auf einem Graphen liegt? - Wie kannst du eine Gleichung nach \(x\) auflösen, wenn \(x\) in der fünften Potenz steht? - Achte besonders auf das Vorzeichen, wenn du eine negative Zahl mit einem ungeraden Exponenten potenzierst. - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen Dezimalzahlen und Brüchen, falls dir das Rechnen mit Kommazahlen schwerfällt.

Lösung

1. Für Punkt \(A\): Einsetzen von \(x = 3\) in \(y = x^5\) ergibt \(y = 3^5 = 243\). Somit ist \(A(3; 243)\). 2. Für Punkt \(B\): Einsetzen von \(y = -32\) ergibt \(-32 = x^5\). Ziehen der 5. Wurzel liefert \(x = \sqrt[5]{-32} = -2\). Somit ist \(B(-2; -32)\). 3. Für Punkt \(C\): Einsetzen von \(x = -0{,}1\) ergibt \(y = (-0{,}1)^5 = -0{,}000\,01\). Somit ist \(C(-0{,}1; -0{,}000\,01)\). 4. Für Punkt \(D\): Einsetzen von \(y = 0\) ergibt \(0 = x^5\), woraus direkt \(x = 0\) folgt. Somit ist \(D(0; 0)\). 5. Für Punkt \(E\): Einsetzen von \(x = 0{,}5\) ergibt \(y = (0{,}5)^5 = 0{,}031\,25\). Somit ist \(E(0{,}5; 0{,}031\,25)\).

Antwort

a) \(A(3; 243)\) b) \(B(-2; -32)\) c) \(C(-0{,}1; -0{,}000\,01)\) d) \(D(0; 0)\) e) \(E(0{,}5; 0{,}031\,25)\)
42312010
Betrachte die vierte Potenzfunktion \(f(x) = x^4\). Der Graph einer Funktion \(h\) ist gegeben durch die Gleichung: \(h(x) = -0{,}5 \cdot (x - 2)^4 + 3\) Beschreibe präzise, welche geometrischen Abbildungen nacheinander auf den Graphen von \(f\) angewendet werden müssen, um den Graphen von \(h\) zu erhalten. Erkläre zudem, wie sich die Öffnungsrichtung und die Form des Graphen im Vergleich zur Grundfunktion verändert haben.

Denkanstöße

- Gehe die Funktionsgleichung von links nach rechts durch und bestimme für jeden Parameter seine geometrische Bedeutung. - Was bewirkt ein Minuszeichen vor dem gesamten Term? - Unterscheide zwischen Faktoren, die den Graphen steiler oder flacher machen, und Summanden, die ihn verschieben. - Wie erkennst du an der Gleichung, ob der Graph nach links oder rechts verschoben wurde?

Lösung

1. Spiegelung an der \(x\)-Achse aufgrund des negativen Vorzeichens vor dem Streckungsfaktor. 2. Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}5\), wodurch der Graph flacher verläuft als der von \(f\). 3. Verschiebung um \(2\) Einheiten in positive \(x\)-Richtung (nach rechts). 4. Verschiebung um \(3\) Einheiten in positive \(y\)-Richtung (nach oben). 5. Der Graph ist nach unten geöffnet (wegen der Spiegelung) und im Vergleich zur Grundfunktion „gestaucht“ bzw. weiter geöffnet.

Antwort

Der Graph von \(h\) entsteht aus \(f(x) = x^4\) durch Spiegelung an der \(x\)-Achse, Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}5\), Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts und Verschiebung um \(3\) Einheiten nach oben. Der Graph ist nach unten geöffnet und verläuft flacher (ist weiter) als die Grundfunktion.
42312510
Zwei Schüler diskutieren über die Transformation der Normalparabel \(y = x^2\), um den Graphen der Funktion \(f\) mit \(f(x) = 3x^2 - 12\) zu erhalten. Lukas sagt: „Ich strecke die Normalparabel zuerst mit dem Faktor 3 in \(y\)-Richtung und verschiebe das Ergebnis anschließend um 12 Einheiten nach unten.“ Anna behauptet: „Man kann auch zuerst die Normalparabel um 4 Einheiten nach unten verschieben und diesen Graphen dann mit dem Faktor 3 in \(y\)-Richtung strecken.“ Beurteile, wer von beiden recht hat. Begründe deine Entscheidung durch Angabe der jeweiligen Funktionsterme nach jedem Schritt.

Denkanstöße

- Führe die beschriebenen Schritte nacheinander am Funktionsterm durch. - Achte darauf, ob eine Streckung auf die bereits verschobene Funktion angewendet wird (Klammersetzung!). - Prüfe durch Ausmultiplizieren, ob verschiedene Beschreibungen zum selben Ziel führen können.

Lösung

1. Untersuchung von Lukas' Vorgehen: Streckung von \(x^2\) mit Faktor 3 ergibt \(3x^2\). Anschließende Verschiebung um 12 nach unten ergibt \(3x^2 - 12\). Dies entspricht \(f(x)\). 2. Untersuchung von Annas Vorgehen: Verschiebung von \(x^2\) um 4 nach unten ergibt \(x^2 - 4\). Die anschließende Streckung des gesamten Graphen mit Faktor 3 bedeutet, dass der gesamte Term multipliziert wird: \(3 \cdot (x^2 - 4)\). 3. Ausmultiplizieren des Terms von Anna: \(3 \cdot x^2 - 3 \cdot 4 = 3x^2 - 12\). Dies entspricht ebenfalls \(f(x)\). 4. Ergebnis: Beide haben recht, da beide Wege zur korrekten Funktionsgleichung führen.

Antwort

Beide haben recht. Lukas: \(x^2 \xrightarrow{\text{Streckung}} 3x^2 \xrightarrow{\text{Verschiebung}} 3x^2 - 12\). Anna: \(x^2 \xrightarrow{\text{Verschiebung}} x^2 - 4 \xrightarrow{\text{Streckung}} 3 \cdot (x^2 - 4) = 3x^2 - 12\).
42312610
Gegeben ist die Funktion \(k\) mit \(k(x) = -2x^2 + 6\). Zur Skizzierung des Graphen ausgehend von der Normalparabel \(y = x^2\) werden zwei verschiedene Abfolgen von Transformationen vorgeschlagen: Beschreibung 1: 1. Strecke den Graphen mit dem Faktor 2 in \(y\)-Richtung. 2. Verschiebe den Graphen um 6 Einheiten nach oben. 3. Spiegele den Graphen an der \(x\)-Achse. Beschreibung 2: 1. Spiegele den Graphen an der \(x\)-Achse. 2. Strecke den Graphen mit dem Faktor 2 in \(y\)-Richtung. 3. Verschiebe den Graphen um 6 Einheiten nach oben. Welche der beiden Beschreibungen führt zum korrekten Graphen von \(k\)? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Was passiert mathematisch mit dem Term, wenn du einen Graphen an der \(x\)-Achse spiegelst? - Überlege dir, ob das Vorzeichen der Verschiebung durch eine spätere Spiegelung beeinflusst wird. - Notiere dir nach jedem Teilschritt die neue Funktionsgleichung.

Lösung

1. Analyse von Beschreibung 1: Schritt 1 ergibt \(2x^2\). Schritt 2 ergibt \(2x^2 + 6\). Schritt 3 (Spiegelung des gesamten Graphen) ergibt \(-(2x^2 + 6) = -2x^2 - 6\). Dies ist ungleich \(k(x)\). 2. Analyse von Beschreibung 2: Schritt 1 ergibt \(-x^2\). Schritt 2 ergibt \(-2x^2\). Schritt 3 ergibt \(-2x^2 + 6\). Dies entspricht exakt \(k(x)\). 3. Ergebnis: Nur Beschreibung 2 ist korrekt.

Antwort

Nur Beschreibung 2 ist korrekt. Bei Beschreibung 1 würde die Spiegelung am Ende auch die Verschiebung umkehren, was zu \(y = -2x^2 - 6\) führen würde.
42314210
Betrachte die beiden Funktionen \(f\) und \(g\): \(f(x) = 0{,}25 \cdot (x+2)^3\) \(g(x) = x^3 - 5\) Wie erhält man den Graphen von \(g\), wenn man vom Graphen von \(f\) ausgeht? Gib eine mögliche Abfolge von Transformationen an.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie du den Ausdruck in der Klammer, also das \((x+2)\), zu einem einfachen \(x\) umwandeln kannst. - Wie kannst du den Faktor \(0{,}25\) vor der Klammer „neutralisieren“, damit dort eine \(1\) steht? - Welcher letzte Schritt ist nötig, um die Konstante \(-5\) am Ende der Gleichung zu erhalten? - Die Reihenfolge von Streckungen und Verschiebungen in \(y\)-Richtung ist wichtig – probiere aus, was zuerst passieren muss.

Lösung

1. Verschiebung des Graphen von \(f\) um \(2\) Einheiten in positive \(x\)-Richtung (nach rechts), um den Term \((x+2)^3\) zu \(x^3\) zu transformieren: \(f_1(x) = f(x-2) = 0{,}25 \cdot x^3\). 2. Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(4\), um den Vorfaktor \(0{,}25\) zu eliminieren: \(f_2(x) = 4 \cdot f_1(x) = x^3\). 3. Verschiebung um \(5\) Einheiten in negative \(y\)-Richtung (nach unten), um die Zielvorgabe zu erreichen: \(g(x) = f_2(x) - 5 = x^3 - 5\).

Antwort

Man erhält den Graphen von \(g\) aus dem Graphen von \(f\) durch: 1. Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts. 2. Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(4\). 3. Verschiebung um \(5\) Einheiten nach unten.
42331310
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = x^3 - 3x\). Gib die Funktionsgleichungen der Funktionen \(g\) und \(h\) an, deren Graphen durch die folgenden Transformationen aus dem Graphen von \(f\) hervorgehen: a) Der Graph von \(g\) entsteht durch eine Spiegelung an der \(x\)-Achse und eine anschließende Verschiebung um \(2\) Einheiten in positive \(y\)-Richtung. b) Der Graph von \(h\) entsteht durch eine Verschiebung um \(4\) Einheiten in positive \(x\)-Richtung und eine anschließende Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}5\).

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Funktionsterm, wenn man den Graphen an der \(x\)-Achse spiegelt? - Wie verändert sich die Variable \(x\), wenn der Graph entlang der \(x\)-Achse verschoben wird? - Welche Rechenoperation führt zu einer Verschiebung oder Streckung in \(y\)-Richtung? - Achte darauf, den gesamten Funktionsterm zu klammern, wenn du eine Transformation auf die gesamte Funktion anwendest.

Lösung

1. Spiegelung an der \(x\)-Achse entspricht der Multiplikation des Funktionsterms mit \(-1\): \(-f(x) = -(x^3 - 3x) = -x^3 + 3x\). 2. Verschiebung um \(2\) Einheiten in positive \(y\)-Richtung entspricht der Addition von \(2\): \(g(x) = -x^3 + 3x + 2\). 3. Verschiebung um \(4\) Einheiten in positive \(x\)-Richtung bedeutet Ersetzung von \(x\) durch \((x-4)\): \(f(x-4) = (x-4)^3 - 3 \cdot (x-4)\). 4. Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}5\) bedeutet Multiplikation des gesamten Terms mit \(0{,}5\): \(h(x) = 0{,}5 \cdot ((x-4)^3 - 3 \cdot (x-4))\).

Antwort

a) \(g(x) = -x^3 + 3x + 2\) b) \(h(x) = 0{,}5 \cdot ((x-4)^3 - 3 \cdot (x-4))\) oder \(h(x) = 0{,}5 \cdot (x-4)^3 - 1{,}5 \cdot (x-4)\)
42331410
Gegeben ist die Funktion \(p\) mit \(p(x) = x^4 - 5x^2\). Beschreibe für jede der folgenden Funktionen, durch welche Transformationen ihr Graph aus dem Graphen von \(p\) hervorgeht: a) \(q(x) = (x+3)^4 - 5(x+3)^2\) b) \(r(x) = -2x^4 + 10x^2 - 3\)

Denkanstöße

- Untersuche, ob die Variable \(x\) im Funktionsterm direkt durch einen Ausdruck wie \((x+d)\) ersetzt wurde. - Prüfe, ob du den Funktionsterm so umformen kannst, dass der ursprüngliche Term \(p(x)\) als Baustein erkennbar wird. - Überlege, welche Auswirkungen Vorzeichenänderungen und Faktoren vor dem gesamten Funktionsterm auf das Aussehen des Graphen haben. - Was bedeutet eine Konstante, die am Ende des Funktionsterms addiert oder subtrahiert wird?

Lösung

1. Vergleich von \(q(x)\) mit \(p(x)\): In \(p(x)\) wurde jedes \(x\) durch \((x+3)\) ersetzt, also gilt \(q(x) = p(x+3)\). Dies entspricht einer Verschiebung um \(3\) Einheiten in negative \(x\)-Richtung (nach links). 2. Untersuchung von \(r(x)\): Ausklammern von \(-2\) aus den ersten beiden Gliedern ergibt \(r(x) = -2 \cdot (x^4 - 5x^2) - 3\). 3. Identifikation als \(r(x) = -2 \cdot p(x) - 3\). 4. Die Transformationen für \(r\) sind: Eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2\), eine Spiegelung an der \(x\)-Achse (zusammengefasst als Streckung mit Faktor \(-2\)) und eine Verschiebung um \(3\) Einheiten in negative \(y\)-Richtung (nach unten).

Antwort

a) Verschiebung um \(3\) Einheiten nach links (in negative \(x\)-Richtung). b) Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2\), Spiegelung an der \(x\)-Achse und Verschiebung um \(3\) Einheiten nach unten (in negative \(y\)-Richtung).
42632310
Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = x^4 - 4x^2\). Untersuche die Funktion auf die folgenden Eigenschaften und skizziere den Graphen: 1. Überprüfe den Graphen auf Symmetrie zur \(y\)-Achse oder zum Ursprung. 2. Bestimme alle Nullstellen der Funktion. 3. Berechne die Koordinaten der lokalen Extrempunkte und gib deren Art an. 4. Beschreibe das Verhalten der Funktionswerte für sehr große positive und sehr große negative \(x\)-Werte (\(x \to \pm\infty\)).

Denkanstöße

- Wie kannst du an den Exponenten der Funktionsgleichung direkt die Symmetrie erkennen? - Welches Verfahren eignet sich am besten, um eine Gleichung der Form \(x^4 - 4x^2 = 0\) zu lösen? - Erinnere dich an die notwendigen und hinreichenden Kriterien für Extremstellen (Ableitungen). - Welcher Teil des Funktionsterms bestimmt, wohin die „Arme“ des Graphen für sehr große \(x\) zeigen?

Lösung

1. Da nur gerade Exponenten vorkommen, gilt \(f(-x) = (-x)^4 - 4(-x)^2 = x^4 - 4x^2 = f(x)\). Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Nullstellen durch Ausklammern: \(x^2 \cdot (x^2 - 4) = 0\) ergibt \(x_1 = 0\) (doppelt), \(x_2 = 2\) und \(x_3 = -2\). Die Schnittpunkte mit der \(x\)-Achse sind \((0|0)\), \((2|0)\) und \((-2|0)\). 3. Erste Ableitung: \(f'(x) = 4x^3 - 8x\). Nullsetzen der ersten Ableitung: \(4x \cdot (x^2 - 2) = 0\) liefert die Extremstellen \(x_E \in \{0; \sqrt{2}; -\sqrt{2}\}\). Zweite Ableitung: \(f''(x) = 12x^2 - 8\). Überprüfung: \(f''(0) = -8 < 0 \Rightarrow\) Hochpunkt \(H(0|0)\). \(f''(\sqrt{2}) = 12 \cdot 2 - 8 = 16 > 0 \Rightarrow\) Tiefpunkt \(T_1(\sqrt{2}|-4)\). Aufgrund der Symmetrie liegt der zweite Tiefpunkt bei \(T_2(-\sqrt{2}|-4)\). 4. Für \(x \to \pm\infty\) dominiert das Glied mit der höchsten Potenz \(x^4\). Da der Koeffizient positiv ist, gilt \(f(x) \to \infty\) für \(x \to \pm\infty\).

Antwort

Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. Die Nullstellen liegen bei \(x = 0\) (Berührpunkt), \(x = 2\) und \(x = -2\). Es gibt einen lokalen Hochpunkt bei \(H(0|0)\) und zwei lokale Tiefpunkte bei \(T_1(\sqrt{2}|-4)\) und \(T_2(-\sqrt{2}|-4)\). Für \(x \to \pm\infty\) strebt \(f(x)\) gegen \(+\infty\).
42827510
Gegeben sind die beiden Potenzfunktionen \(f\) mit \(f(x) = x^4\) und \(g\) mit \(g(x) = x^6\). a) Berechne für beide Funktionen die Funktionswerte an den Stellen \(x = 0{,}5\) und \(x = 2\). b) Bestimme die Funktionswerte \(f(-3)\) und \(g(-1{,}5)\). c) Berechne den Wert der Funktion \(g\) an der Stelle \(x = \sqrt{2}\). d) Ermittle die vereinfachten Terme für die Funktionswerte \(f(2a)\) und \(g(a^2)\).

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn du eine negative Zahl mit einer geraden Zahl potenzierst? - Erinnere dich an die Potenzgesetze, insbesondere wie man eine Potenz selbst noch einmal potenziert. - Wie hängen Quadratwurzeln und Quadrate zusammen? Das könnte beim Rechnen mit \(\sqrt{2}\) helfen. - Achte beim Einsetzen von Termen wie \(2a\) darauf, den gesamten Ausdruck zu potenzieren.

Lösung

1. Berechnung der Werte für \(x=0{,}5\): \(f(0{,}5) = (0{,}5)^4 = 0{,}0625\) und \(g(0{,}5) = (0{,}5)^6 = 0{,}015\,625\). 2. Berechnung der Werte für \(x=2\): \(f(2) = 2^4 = 16\) und \(g(2) = 2^6 = 64\). 3. Bestimmung von \(f(-3)\) und \(g(-1{,}5)\): \(f(-3) = (-3)^4 = 81\) und \(g(-1{,}5) = (-1{,}5)^6 = 11{,}390\,625\). 4. Berechnung mit Wurzeln: \(g(\sqrt{2}) = (\sqrt{2})^6 = ((\sqrt{2})^2)^3 = 2^3 = 8\). 5. Einsetzen von Variablen: \(f(2a) = (2a)^4 = 2^4 \cdot a^4 = 16a^4\) und \(g(a^2) = (a^2)^6 = a^{2 \cdot 6} = a^{12}\).

Antwort

a) \(f(0{,}5) = 0{,}0625\); \(g(0{,}5) = 0{,}015\,625\); \(f(2) = 16\); \(g(2) = 64\) b) \(f(-3) = 81\); \(g(-1{,}5) = 11{,}390\,625\) c) \(g(\sqrt{2}) = 8\) d) \(f(2a) = 16a^4\); \(g(a^2) = a^{12}\)
42827610
Betrachte die Potenzfunktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = x^5\). a) Berechne die Funktionswerte für die Stellen \(x \in \{-2; -1; 0; 1; 2\}\). b) Berechne \(f(0{,}2)\) und \(f(-0{,}4)\). c) Bestimme den exakten Funktionswert an der Stelle \(x = \sqrt[5]{12}\). d) Berechne die Terme für \(f(-a)\) und \(f(a^3b)\).

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welches Vorzeichen das Ergebnis bei einem ungeraden Exponenten hat, wenn die Basis negativ ist. - Was bedeutet die fünfte Wurzel mathematisch, wenn sie mit 5 potenziert wird? - Nutze die Potenzgesetze, um Ausdrücke wie \((a^3b)^5\) zu vereinfachen. - Kannst du ein Muster bei den Werten von \(x\) und \(-x\) erkennen?

Lösung

1. Berechnung der ganzzahligen Werte: \(f(-2) = (-2)^5 = -32\); \(f(-1) = (-1)^5 = -1\); \(f(0) = 0^5 = 0\); \(f(1) = 1^5 = 1\); \(f(2) = 2^5 = 32\). 2. Dezimalzahlen einsetzen: \(f(0{,}2) = (0{,}2)^5 = 0{,}000\,32\) und \(f(-0{,}4) = (-0{,}4)^5 = -0{,}010\,24\). 3. Anwendung der Definition der \(n\)-ten Wurzel: \(f(\sqrt[5]{12}) = (\sqrt[5]{12})^5 = 12\). 4. Rechnen mit Variablen unter Beachtung des ungeraden Exponenten: \(f(-a) = (-a)^5 = -a^5\) und \(f(a^3b) = (a^3b)^5 = (a^3)^5 \cdot b^5 = a^{15}b^5\).

Antwort

a) \(f(-2) = -32\); \(f(-1) = -1\); \(f(0) = 0\); \(f(1) = 1\); \(f(2) = 32\) b) \(f(0{,}2) = 0{,}000\,32\); \(f(-0{,}4) = -0{,}010\,24\) c) \(f(\sqrt[5]{12}) = 12\) d) \(f(-a) = -a^5\); \(f(a^3b) = a^{15}b^5\)
42828010
Der Graph einer ganzrationalen Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = ax^4 - 2x^2\) verläuft durch den Punkt \(P(2; 4)\). a) Bestimme den Wert des Parameters \(a\). b) Untersuche rechnerisch, ob der Punkt \(Q(-1; -1{,}25)\) ebenfalls auf dem Graphen der Funktion liegt.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine bekannte Information über einen Punkt nutzen, um eine Unbekannte in der Funktionsgleichung zu finden? - Setze den Punkt \(P\) ein und stelle die Gleichung nach \(a\) um. - Wenn du die vollständige Funktionsgleichung hast, wie gehst du dann bei der Überprüfung eines weiteren Punktes vor? - Denke daran, dass beim Potenzieren negativer Zahlen mit geraden Exponenten das Ergebnis positiv wird.

Lösung

1. Zur Bestimmung von \(a\) werden die Koordinaten von \(P(2; 4)\) in die Funktionsgleichung eingesetzt: \(4 = a \cdot 2^4 - 2 \cdot 2^2\). 2. Berechnung der Potenzen: \(4 = 16a - 8\). 3. Auflösen der Gleichung nach \(a\): \(12 = 16a \implies a = \frac{12}{16} = 0{,}75\). Die Funktionsgleichung lautet somit \(f(x) = 0{,}75x^4 - 2x^2\). 4. Für die Punktprobe von \(Q(-1; -1{,}25)\) wird \(x = -1\) in die neue Gleichung eingesetzt: \(f(-1) = 0{,}75 \cdot (-1)^4 - 2 \cdot (-1)^2\). 5. Berechnung des Funktionswerts: \(f(-1) = 0{,}75 \cdot 1 - 2 \cdot 1 = 0{,}75 - 2 = -1{,}25\). 6. Da der berechnete Wert exakt der \(y\)-Koordinate von \(Q\) entspricht, liegt der Punkt auf dem Graphen.

Antwort

a) \(a = 0{,}75\) b) Ja, der Punkt \(Q(-1; -1{,}25)\) liegt auf dem Graphen der Funktion.
42828410
Die Punkte \(P_1\) bis \(P_5\) liegen auf dem Graphen der Funktion \(g(x) = x^6\). Bestimme die fehlenden Werte. Beachte, dass es bei der Suche nach \(x\)-Koordinaten gegebenenfalls zwei Lösungen geben kann. a) \(P_1(-2; \square)\) b) \(P_2(\square; 1)\) c) \(P_3(0{,}5; \square)\) d) \(P_4(\square; 1\,000\,000)\) e) \(P_5(\square; 0)\)

Denkanstöße

- Welchen Einfluss hat ein gerader Exponent auf das Vorzeichen des Ergebnisses? - Wenn \(x^6\) einen positiven Wert ergibt, wie viele Möglichkeiten gibt es dann für den Wert von \(x\)? - Überlege dir bei großen Zahlen wie \(1\,000\,000\), ob du sie als Zehnerpotenz schreiben kannst. - Wie verhält sich die Funktion an der Stelle \(x = 0\)?

Lösung

1. Für \(P_1\): Berechne \(y = (-2)^6 = 64\). Das Ergebnis ist positiv, da der Exponent gerade ist. 2. Für \(P_2\): Löse \(1 = x^6\). Da der Exponent gerade ist, gibt es zwei Lösungen: \(x = 1\) oder \(x = -1\). 3. Für \(P_3\): Berechne \(y = (0{,}5)^6 = (\frac{1}{2})^6 = \frac{1}{64} = 0{,}015\,625\). 4. Für \(P_4\): Löse \(1\,000\,000 = x^6\). Die 6. Wurzel aus \(10^6\) ist \(10\). Wegen des geraden Exponenten sind \(x = 10\) und \(x = -10\) Lösungen. 5. Für \(P_5\): Löse \(0 = x^6\). Hier gibt es nur die Lösung \(x = 0\).

Antwort

a) \(P_1(-2; 64)\) b) \(P_2(1; 1)\) oder \(P_2(-1; 1)\) c) \(P_3(0{,}5; 0{,}015\,625)\) d) \(P_4(10; 1\,000\,000)\) oder \(P_4(-10; 1\,000\,000)\) e) \(P_5(0; 0)\)
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Gegeben ist die Wertetabelle einer Funktion \(f\): <table> <tr><td>\(x\)</td><td>-2</td><td>-1</td><td>0</td><td>1</td><td>2</td><td>3</td></tr> <tr><td>\(f(x)\)</td><td>-4</td><td>2</td><td>4</td><td>2</td><td>-4</td><td>-14</td></tr> </table> a) Erstelle die Wertetabellen für die Funktionen \(g(x) = 2{,}5 \cdot f(x)\) und \(h(x) = -0{,}5 \cdot f(x)\). b) Beschreibe, wie die Graphen von \(g\) und \(h\) aus dem Graphen von \(f\) hervorgehen. c) Bestimme einen möglichen Funktionsterm für \(f\). Gib daraufhin die Funktionsterme für \(g\) und \(h\) an.

Denkanstöße

- Was passiert mit den Funktionswerten, wenn man die gesamte Funktion mit einer Zahl multipliziert? - Überlege dir, welche Auswirkung ein negatives Vorzeichen vor dem Streckungsfaktor auf den Graphen hat. - Untersuche die Differenzen der Funktionswerte, um den Typ der Funktion (linear, quadratisch, ...) zu bestimmen. - Wie verändert ein Faktor vor dem gesamten Funktionsterm die einzelnen Glieder des Terms?

Lösung

1. Berechnung der Funktionswerte für \(g(x) = 2{,}5 \cdot f(x)\): \(g(-2) = 2{,}5 \cdot (-4) = -10\); \(g(-1) = 2{,}5 \cdot 2 = 5\); \(g(0) = 2{,}5 \cdot 4 = 10\); \(g(1) = 2{,}5 \cdot 2 = 5\); \(g(2) = 2{,}5 \cdot (-4) = -10\); \(g(3) = 2{,}5 \cdot (-14) = -35\). 2. Berechnung der Funktionswerte für \(h(x) = -0{,}5 \cdot f(x)\): \(h(-2) = -0{,}5 \cdot (-4) = 2\); \(h(-1) = -0{,}5 \cdot 2 = -1\); \(h(0) = -0{,}5 \cdot 4 = -2\); \(h(1) = -0{,}5 \cdot 2 = -1\); \(h(2) = -0{,}5 \cdot (-4) = 2\); \(h(3) = -0{,}5 \cdot (-14) = 7\). 3. Geometrische Interpretation: Der Graph von \(g\) entsteht durch Streckung von \(f\) in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2{,}5\). Der Graph von \(h\) entsteht durch Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(0{,}5\) und anschließende Spiegelung an der \(x\)-Achse. 4. Bestimmung des Funktionsterms: Da die zweiten Differenzen der \(y\)-Werte konstant \(-4\) sind, handelt es sich um eine quadratische Funktion der Form \(f(x) = ax^2 + bx + c\). Mit \(f(0) = 4\) folgt \(c = 4\). Wegen \(f(-1) = f(1)\) gilt \(b = 0\). Mit \(f(1) = 2\) folgt \(a + 4 = 2\), also \(a = -2\). Somit \(f(x) = -2x^2 + 4\). 5. Transformation der Terme: \(g(x) = 2{,}5 \cdot (-2x^2 + 4) = -5x^2 + 10\) und \(h(x) = -0{,}5 \cdot (-2x^2 + 4) = x^2 - 2\).

Antwort

a) Wertetabelle \(g(x)\): \((-2|-10), (-1|5), (0|10), (1|5), (2|-10), (3|-35)\). Wertetabelle \(h(x)\): \((-2|2), (-1|-1), (0|-2), (1|-1), (2|2), (3|7)\). b) \(g\) entsteht durch Streckung in \(y\)-Richtung (Faktor \(2{,}5\)). \(h\) entsteht durch Stauchung in \(y\)-Richtung (Faktor \(0{,}5\)) und Spiegelung an der \(x\)-Achse. c) \(f(x) = -2x^2 + 4\); \(g(x) = -5x^2 + 10\); \(h(x) = x^2 - 2\).
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Betrachte die Funktion \(f(x) = -\frac{1}{2}x^4 + 4x^2 - 6\). 1. Bestimme die Schnittpunkte des Graphen mit der \(x\)-Achse. Nutze hierfür ein geeignetes Substitutionsverfahren. 2. Ermittle die Lage und Art der Extrempunkte. 3. Zeichne den Graphen der Funktion in ein Koordinatensystem ein. Wähle einen geeigneten Bereich für die Achsen, sodass alle charakteristischen Punkte sichtbar sind.

Denkanstöße

- Wenn in einer Gleichung nur \(x^4\) und \(x^2\) vorkommen, kannst du \(x^2\) durch einen anderen Buchstaben ersetzen, um eine quadratische Gleichung zu erhalten. - Vergiss bei der Rücksubstitution nicht, dass eine positive Zahl zwei Quadratwurzeln hat. - Wie viele Extremstellen kann eine Funktion vierten Grades maximal haben? - Nutze die berechneten Punkte (Nullstellen, Minima, Maxima), um den Graphen präzise zu skizzieren.

Lösung

1. Nullstellen: \(-\frac{1}{2}x^4 + 4x^2 - 6 = 0 \Leftrightarrow x^4 - 8x^2 + 12 = 0\). Substitution \(u = x^2\): \(u^2 - 8u + 12 = 0\). Mit der pq-Formel ergeben sich \(u_1 = 6\) und \(u_2 = 2\). Rücksubstitution: \(x_{1,2} = \pm\sqrt{6} \approx \pm 2{,}45\) und \(x_{3,4} = \pm\sqrt{2} \approx \pm 1{,}41\). 2. Ableitungen: \(f'(x) = -2x^3 + 8x\) und \(f''(x) = -6x^2 + 8\). Extremstellen bestimmen: \(-2x \cdot (x^2 - 4) = 0 \Rightarrow x_E \in \{0; 2; -2\}\). Art bestimmen: \(f''(0) = 8 > 0 \Rightarrow\) lokales Minimum bei \(T(0|-6)\). \(f''(2) = -6 \cdot 4 + 8 = -16 < 0 \Rightarrow\) lokales Maximum bei \(H_1(2|2)\). Aufgrund der Achsensymmetrie (nur gerade Exponenten) liegt das zweite Maximum bei \(H_2(-2|2)\). 3. Für die Skizze sollten die Punkte \(T(0|-6)\), \(H_1(2|2)\), \(H_2(-2|2)\) sowie die vier Nullstellen markiert und glatt verbunden werden. Da der Leitkoeffizient negativ ist (\(-0{,}5\)), kommt der Graph von \(-\infty\) und geht nach \(-\infty\).

Antwort

Die Nullstellen liegen bei \(x = \pm\sqrt{6}\) und \(x = \pm\sqrt{2}\). Die Funktion besitzt zwei lokale Maxima bei \(H_1(2|2)\) und \(H_2(-2|2)\) sowie ein lokales Minimum bei \(T(0|-6)\). Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse und öffnet sich nach unten.
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Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(p(x) = \frac{1}{4}x^4 - x^2\). Eine weitere Funktion \(q\) ist durch \(q(x) = k \cdot p(x)\) definiert. Die folgende Wertetabelle zeigt Ausschnitte von \(q\): <table> <tr><td>\(x\)</td><td>-2</td><td>-1</td><td>0</td><td>1</td><td>2</td></tr> <tr><td>\(q(x)\)</td><td>0</td><td>1{,}5</td><td>0</td><td>1{,}5</td><td>0</td></tr> </table> a) Bestimme den Wert des Faktors \(k\). b) Beschreibe die geometrische Transformation, die den Graphen von \(p\) in den Graphen von \(q\) überführt. c) Bestimme die Nullstellen von \(p\) und vergleiche sie mit den Nullstellen von \(q\). Welche allgemeine Eigenschaft bezüglich der Nullstellen lässt sich bei Transformationen der Form \(k \cdot f(x)\) (mit \(k \neq 0\)) feststellen?

Denkanstöße

- Nutze einen bekannten Punkt aus der Tabelle und den Funktionsterm von \(p\), um den unbekannten Faktor zu berechnen. - Erinnere dich daran, wie das Vorzeichen und der Betrag eines Faktors vor einer Funktion deren Aussehen verändern. - Wie findet man die Stellen, an denen ein Produkt null wird? - Überlege dir grafisch: Wenn ein Punkt auf der \(x\)-Achse liegt, welchen \(y\)-Wert hat er dann? Was passiert mit diesem Wert bei einer Multiplikation?

Lösung

1. Berechnung von \(p(-1)\) zur Bestimmung von \(k\): \(p(-1) = \frac{1}{4}(-1)^4 - (-1)^2 = \frac{1}{4} - 1 = -0{,}75\). 2. Aufstellen der Gleichung für \(k\): \(q(-1) = k \cdot p(-1) \Rightarrow 1{,}5 = k \cdot (-0{,}75)\). Daraus folgt \(k = \frac{1{,}5}{-0{,}75} = -2\). 3. Geometrische Beschreibung: Der Graph von \(q\) geht aus \(p\) durch eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2\) und eine Spiegelung an der \(x\)-Achse hervor. 4. Nullstellen von \(p\): \(\frac{1}{4}x^4 - x^2 = 0 \Rightarrow x^2 \cdot (\frac{1}{4}x^2 - 1) = 0\). Dies liefert \(x_1 = 0\) (doppelt) sowie \(\frac{1}{4}x^2 = 1 \Rightarrow x^2 = 4 \Rightarrow x_{2,3} = \pm 2\). Die Nullstellen sind \(\{-2; 0; 2\}\). 5. Vergleich und Eigenschaft: Die Nullstellen von \(q\) sind identisch mit denen von \(p\), da \(k \cdot p(x) = 0\) genau dann erfüllt ist, wenn \(p(x) = 0\) (für \(k \neq 0\)). Eine Streckung in \(y\)-Richtung ändert die Schnittpunkte mit der \(x\)-Achse nicht.

Antwort

a) \(k = -2\). b) Streckung in \(y\)-Richtung mit Faktor \(2\) und Spiegelung an der \(x\)-Achse. c) Nullstellen von \(p\): \(x_1 = -2\), \(x_2 = 0\), \(x_3 = 2\). Die Nullstellen von \(q\) sind dieselben. Allgemeine Eigenschaft: Die Nullstellen bleiben bei einer Transformation der Form \(g(x) = k \cdot f(x)\) (mit \(k \neq 0\)) unverändert.

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