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Die Volumenformel für einen Pyramidenstumpf mit der Grundfläche \(G\), der Deckfläche \(D\) und der Höhe \(h\) lautet:
\(V = \frac{h}{3} \cdot (G + \sqrt{G \cdot D} + D)\)
Betrachte den Spezialfall, in dem die Deckfläche \(D\) genau so groß ist wie die Grundfläche \(G\).
1. Vereinfache den Term für das Volumen unter der Bedingung \(D = G\) so weit wie möglich.
2. Welcher bekannte geometrische Körper besitzt dieses Volumen? Begründe kurz, warum die Form des Körpers in diesem Fall so aussieht.
Denkanstöße
- Was passiert in der Formel, wenn du jeden Buchstaben D durch ein G ersetzt?
- Kannst du den Ausdruck in der Klammer zusammenfassen?
- An welche Volumenformel aus früheren Schuljahren erinnert dich das Ergebnis?
- Wenn die obere und untere Fläche gleich groß sind, wie müssen sich dann die Seitenwände des Körpers verändern?
Lösung
1. Einsetzen von \(D = G\) in die Formel: \(V = \frac{h}{3} \cdot (G + \sqrt{G \cdot G} + G)\). Da \(\sqrt{G^2} = G\), ergibt sich \(V = \frac{h}{3} \cdot (G + G + G) = \frac{h}{3} \cdot 3G\). Durch Kürzen der \(3\) erhält man die vereinfachte Formel \(V = G \cdot h\).
2. Die Formel \(V = G \cdot h\) beschreibt das Volumen eines Prismas. Wenn Grund- und Deckfläche bei einem Pyramidenstumpf gleich groß und ähnlich sind, verjüngt sich der Körper nicht mehr; er entspricht dann einem Prisma.
Antwort
1. \(V = G \cdot h\)
2. Es handelt sich um ein Prisma. Da Grund- und Deckfläche gleich groß, ähnlich und parallel sind, verjüngt sich der Körper nicht mehr.
