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Symmetrie

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Welche der gegebenen Funktionen hat einen Graphen, der achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist? a) \(f(x) = x^3 + 1\) b) \(f(x) = (x^3 - 1)^2\) c) \(f(x) = (x^3 + 1)^2\) d) \(f(x) = (x^3 - 1)(x^3 + 1)\)

Denkanstöße

- Welche mathematische Bedingung muss für die Funktionswerte gelten, damit ein Graph spiegelsymmetrisch zur Hochachse ist? - Überlege dir, wie sich Potenzen mit geraden und ungeraden Exponenten verhalten, wenn man das Vorzeichen von \(x\) ändert. - Kannst du die Klammern in den Termen auflösen, um die Struktur besser zu erkennen?

Lösung

1. Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse: \(f(-x) = f(x)\). 2. Überprüfung von d): \(f(x) = x^6 - 1\). Da \((-x)^6 = x^6\), gilt \(f(-x) = (-x)^6 - 1 = x^6 - 1 = f(x)\). 3. Überprüfung der anderen Optionen zeigt, dass dort Terme mit ungeraden Potenzen (wie \(x^3\)) verbleiben, die das Vorzeichen ändern.

Antwort

d) \(f(x) = (x^3 - 1)(x^3 + 1)\)
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Gegeben ist eine reelle Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{8}{(x+d)^2} + e\) und \(d, e \in \mathbb{R}\). 1. Bestimme den Wert für den Parameter \(e\), wenn bekannt ist, dass die Gerade \(y = 2\) die waagrechte Asymptote des Graphen von \(f\) ist. 2. Gib den Wert für \(d\) an, für den der Graph von \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse liegt. 3. Notiere für den Fall der Achsensymmetrie aus Teilaufgabe 2 die entsprechende allgemeine Symmetriebedingung in der Form \(f(-x) = \dots\) und verifiziere diese rechnerisch für die Funktion \(f\).

Denkanstöße

- Wie verhält sich der Bruchterm für \(x \to \pm \infty\)? - Wo liegt die Definitionslücke der Funktion und welche Rolle spielt sie für die Symmetrie? - Welche Eigenschaft muss eine Funktion haben, damit sie sich beim Spiegeln an der senkrechten Achse nicht verändert? - Was passiert mit dem Vorzeichen von \(x\), wenn man es quadriert?

Lösung

1. Die waagrechte Asymptote einer gebrochenrationalen Funktion dieser Form entspricht dem konstanten Summanden bei der Betrachtung der Grenzwerte für \(x \to \pm \infty\). Da \(\lim_{x \to \pm \infty} \frac{8}{(x+d)^2} = 0\), folgt direkt \(e = 2\). 2. Eine Funktion der Form \(\frac{k}{(x+d)^2} + e\) ist achsensymmetrisch zu ihrer senkrechten Asymptote \(x = -d\). Damit die Symmetrieachse die \(y\)-Achse (also \(x = 0\)) ist, muss \(-d = 0\) und somit \(d = 0\) gelten. 3. Die Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse lautet \(f(-x) = f(x)\). Einsetzen von \(d=0\) und \(e=2\) in die Funktionsgleichung ergibt \(f(x) = \frac{8}{x^2} + 2\). Die Überprüfung liefert \(f(-x) = \frac{8}{(-x)^2} + 2 = \frac{8}{x^2} + 2 = f(x)\), womit die Bedingung erfüllt ist.

Antwort

1. \(e = 2\) 2. \(d = 0\) 3. Bedingung: \(f(-x) = f(x)\); Nachweis: \(\frac{8}{(-x)^2} + 2 = \frac{8}{x^2} + 2\).
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Untersuche die Graphen der folgenden Funktionen rechnerisch auf Symmetrie bezüglich der \(y\)-Achse bzw. des Koordinatenursprungs. a) \(f: x \mapsto \frac{x^2 - 9}{x^2 + 1}\) b) \(g: x \mapsto \frac{1}{2}x^3 - 2x\) c) \(h: x \mapsto x^2 \cdot (x - 3)\)

Denkanstöße

- Überlege dir, was passiert, wenn du \(x\) in der Funktionsgleichung durch \(-x\) ersetzt. - Vergleiche das Ergebnis der Ersetzung mit der ursprünglichen Funktion. Erhältst du genau denselben Term oder das Negative des Terms? - Bei ganzrationalen Funktionen kannst du auch die Exponenten der Variablen betrachten. - Was muss für die Exponenten gelten, damit eine bestimmte Symmetrie vorliegt? - Untersuche bei Teilaufgabe c), ob der Term gemischte Exponenten enthält, wenn du die Klammer auflöst.

Lösung

1. Prüfung von \(f\): Es gilt \(f(-x) = \frac{(-x)^2 - 9}{(-x)^2 + 1} = \frac{x^2 - 9}{x^2 + 1} = f(x)\). Somit ist der Graph von \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Prüfung von \(g\): Es gilt \(g(-x) = \frac{1}{2}(-x)^3 - 2(-x) = -\frac{1}{2}x^3 + 2x = -(\frac{1}{2}x^3 - 2x) = -g(x)\). Somit ist der Graph von \(g\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung. 3. Prüfung von \(h\): Ausmultipliziert ergibt sich \(h(x) = x^3 - 3x^2\). Da sowohl ein ungerader Exponent (\(3\)) als auch ein gerader Exponent (\(2\)) vorkommen, liegt keine der untersuchten Symmetrien vor. Rechnerisch: \(h(-x) = (-x)^3 - 3(-x)^2 = -x^3 - 3x^2\). Dies entspricht weder \(h(x)\) noch \(-h(x)\).

Antwort

a) Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse b) Punktsymmetrie zum Koordinatenursprung c) Keine Symmetrie zur \(y\)-Achse oder zum Koordinatenursprung
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Untersuche, ob es für die ganzrationale Funktionenschar \(f_a(x) = x^4 + (a^2 - 1)x^3 + 3x^2\) genau einen oder mehrere Werte für den Parameter \(a \in \mathbb{R}\) gibt, sodass der Graph der Funktion achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Denkanstöße

- Woran erkennst du die Symmetrie zur y-Achse direkt an den Exponenten eines Polynoms? - Welche Bedingung muss ein Koeffizient erfüllen, damit die zugehörige Potenz von \(x\) im Term „verschwindet“? - Wie viele Lösungen hat die Gleichung, die du aufgestellt hast?

Lösung

1. Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse bei ganzrationalen Funktionen: Es dürfen nur gerade Exponenten von \(x\) im Funktionsterm vorkommen. 2. Analyse des Funktionsterms: Der Koeffizient der ungeraden Potenz \(x^3\) muss den Wert Null annehmen, damit die Symmetriebedingung erfüllt ist. 3. Aufstellen der Gleichung: \(a^2 - 1 = 0\). 4. Lösen der quadratischen Gleichung: \(a^2 = 1\) führt zu den beiden Lösungen \(a_1 = 1\) und \(a_2 = -1\). 5. Ergebnis: Es gibt somit zwei (und damit mehrere) Werte für den Parameter \(a\), die die Bedingung erfüllen.

Antwort

Es gibt mehrere Werte (nämlich \(a = 1\) und \(a = -1\)).
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Gegeben ist eine ganzrationale Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = 3x^4 - 5x^2 + 7\). 1. Begründe mithilfe der Symmetrieeigenschaften von Potenzfunktionen, welche Symmetrie der Graph von \(f\) aufweist. 2. Ein Schüler möchte den konstanten Summanden \(7\) so verändern, dass die Funktion punktsymmetrisch zum Ursprung wird. Untersuche, ob dies durch die Wahl eines anderen konstanten Wertes möglich ist, und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Welche Rolle spielen gerade und ungerade Exponenten bei der Symmetrie von ganzrationalen Funktionen? - Ist die Zahl 0 ein gerader oder ein ungerader Exponent? - Was muss für den Funktionswert an der Stelle \(x = 0\) gelten, damit Punktsymmetrie zum Ursprung vorliegen kann? - Überlege, ob das Ändern einer einzelnen Zahl die Eigenschaft der anderen Terme im Funktionsterm beeinflussen kann.

Lösung

1. Die Funktion \(f(x) = 3x^4 - 5x^2 + 7 \cdot x^0\) enthält ausschließlich gerade Exponenten (\(4\), \(2\) und \(0\)). Da für alle geraden Exponenten \(n\) gilt, dass \((-x)^n = x^n\), folgt \(f(-x) = f(x)\). Der Graph ist somit achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Für Punktsymmetrie zum Ursprung müsste die Bedingung \(f(-x) = -f(x)\) erfüllt sein. Dies ist bei ganzrationalen Funktionen nur der Fall, wenn ausschließlich ungerade Exponenten vorkommen. Da die Terme \(3x^4\) und \(-5x^2\) erhalten bleiben, weist die Funktion unabhängig vom konstanten Summanden weiterhin gerade Exponenten auf. Zudem müsste für Punktsymmetrie zum Ursprung \(f(0) = 0\) gelten. Ein konstanter Summand ungleich Null verhindert dies; ist er Null, bleiben dennoch die geraden Exponenten der anderen Terme bestehen. Eine Änderung des konstanten Summanden allein kann also keine Punktsymmetrie zum Ursprung erzeugen.

Antwort

1. Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse, da nur gerade Exponenten (\(4, 2, 0\)) vorkommen. 2. Nein, dies ist nicht möglich. Um Punktsymmetrie zum Ursprung zu erreichen, müssten alle Exponenten ungerade sein. Durch das Ändern des konstanten Summanden (Exponent \(0\)) bleiben die geraden Exponenten \(4\) und \(2\) der anderen Terme unverändert.
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Gegeben ist die Funktion \(h\) mit \(h(x) = x^5 - 4x^3 + kx\) für \(k \in \mathbb{R}\). 1. Zeige rechnerisch unter Verwendung der Symmetriebedingung, dass der Graph von \(h\) für jeden Wert von \(k\) punktsymmetrisch zum Ursprung ist. 2. Begründe, warum der Graph der Funktion \(g\) mit \(g(x) = h(x) + 3\) nicht mehr punktsymmetrisch zum Ursprung ist.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die formale Definition der Punktsymmetrie zum Ursprung. - Was passiert mit den Vorzeichen der einzelnen Terme, wenn du \(-x\) für \(x\) einsetzt? - Welchen Exponenten hat ein konstanter Summand (eine Zahl ohne sichtbares \(x\))? - Wie wirkt sich eine Verschiebung in \(y\)-Richtung auf ein Symmetriezentrum aus, das im Ursprung liegt?

Lösung

1. Prüfung der Bedingung \(h(-x) = -h(x)\): \(h(-x) = (-x)^5 - 4(-x)^3 + k(-x) = -x^5 - 4(-x^3) - kx = -x^5 + 4x^3 - kx\). Ausklammern von \(-1\) ergibt: \(-(x^5 - 4x^3 + kx) = -h(x)\). Da die Bedingung \(h(-x) = -h(x)\) für alle \(x\) erfüllt ist, ist der Graph punktsymmetrisch zum Ursprung. 2. Durch die Addition von \(3\) erhält die Funktion einen konstanten Term. Ein konstanter Term entspricht \(3 \cdot x^0\). Da der Exponent \(0\) gerade ist, sind im Funktionsterm nicht mehr ausschließlich ungerade Exponenten vorhanden, was die Punktsymmetrie zum Ursprung bei ganzrationalen Funktionen ausschließt. Alternativ zeigt die Rechnung \(g(-x) = -x^5 + 4x^3 - kx + 3\), während \(-g(x) = -x^5 + 4x^3 - kx - 3\) gilt; da \(g(-x) \neq -g(x)\), liegt keine Punktsymmetrie zum Ursprung vor.

Antwort

1. Der Nachweis erfolgt über \(h(-x) = -h(x)\). Da \((-x)^5 - 4(-x)^3 + k(-x) = -(x^5 - 4x^3 + kx)\) gilt, ist die Symmetrie für alle \(k \in \mathbb{R}\) gegeben. 2. Die Funktion \(g\) besitzt durch den Summanden \(3\) einen Term mit geradem Exponenten (\(3x^0\)); außerdem wird das Symmetriezentrum vom Ursprung nach \((0|3)\) verschoben. Daher liegt keine Punktsymmetrie zum Ursprung mehr vor.
42200611
Betrachte die rationale Funktion \(g\) mit der Funktionsgleichung \(g(x) = \frac{x^4 - 1}{(x - 2)(x + 5)}\). Begründe mithilfe des Definitionsbereichs \(D_g\), warum der Graph \(G_g\) weder achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse noch punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung sein kann.

Denkanstöße

- Welche Werte darf man für \(x\) nicht in die Funktion einsetzen? - Damit ein Graph symmetrisch zur \(y\)-Achse oder zum Ursprung sein kann, muss schon die Menge der erlaubten \(x\)-Werte „spiegelbildlich“ zur Null liegen. - Schau dir die Definitionslücken genau an. Gibt es zu jeder Lücke ein passendes Gegenstück auf der anderen Seite der Null?

Lösung

1. Bestimmung der Definitionslücken: Die Nullstellen des Nenners sind \(x_1 = 2\) und \(x_2 = -5\). 2. Angabe des Definitionsbereichs: \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{-5; 2\}\). 3. Überprüfung der notwendigen Bedingung für Symmetrie zum Ursprung: Eine Symmetrie zur \(y\)-Achse oder zum Ursprung erfordert einen zum Nullpunkt symmetrischen Definitionsbereich, d. h., für jedes \(x \in D_g\) muss auch \(-x \in D_g\) gelten. 4. Nachweis der fehlenden Symmetrie im Definitionsbereich: Es gilt \(5 \in D_g\), aber \(-5 \notin D_g\) (da \(-5\) eine Definitionslücke ist). Alternativ gilt \(-2 \in D_g\), aber \(2 \notin D_g\). 5. Schlussfolgerung: Da der Definitionsbereich nicht symmetrisch bezüglich der Null ist, kann auch der Graph keine Symmetrie zum Ursprung oder zur \(y\)-Achse aufweisen.

Antwort

Der Definitionsbereich \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{-5; 2\}\) ist nicht symmetrisch zur Null, da beispielsweise der Wert \(5\) im Definitionsbereich enthalten ist, seine Gegenzahl \(-5\) jedoch eine Definitionslücke darstellt. Daher kann keine Symmetrie zur \(y\)-Achse oder zum Ursprung vorliegen.
42750312
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = x^2 \cdot \sqrt{x^2 + 5}\). Untersuche das Symmetrieverhalten des Graphen von \(f\) bezüglich des Koordinatensystems.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, für welche Werte von \(x\) die Funktion überhaupt definiert ist. - Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn du \(x\) durch \(-x\) ersetzt? - Erinnerst du dich an die formalen Bedingungen für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse und Punktsymmetrie zum Ursprung? - Untersuche, ob \(f(-x) = f(x)\) oder \(f(-x) = -f(x)\) gilt.

Lösung

1. Prüfung der Definitionsmenge: Da der Radikand \(x^2 + 5\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) stets größer als Null ist, gilt \(D_f = \mathbb{R}\). Die Definitionsmenge ist somit symmetrisch bezüglich des Ursprungs. 2. Berechnung von \(f(-x)\): Einsetzen von \(-x\) in den Funktionsterm liefert \(f(-x) = (-x)^2 \cdot \sqrt{(-x)^2 + 5}\). 3. Vereinfachung: Da \((-x)^2 = x^2\) gilt, lässt sich der Ausdruck zu \(f(-x) = x^2 \cdot \sqrt{x^2 + 5}\) vereinfachen. 4. Vergleich mit der Ausgangsfunktion: Es gilt \(f(-x) = f(x)\). 5. Ergebnis: Die Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse ist erfüllt.

Antwort

Der Graph der Funktion \(f\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse.
42905711
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = x^3 + (k - 5)x^2 - 36x\). Wähle den Parameter \(k\) so, dass der Graph von \(f\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist. Gib die Art der Symmetrie an und berechne alle Nullstellen der Funktion für den gewählten Wert von \(k\).

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Exponenten bei einer punktsymmetrischen ganzrationalen Funktion vorkommen dürfen. - Wie muss der Parameter gewählt werden, damit die „störenden“ Terme wegfallen? - Kannst du ein \(x\) ausklammern, um die Nullstellen einfacher zu finden?

Lösung

1. Damit der Graph einer ganzrationalen Funktion punktsymmetrisch zum Ursprung ist, dürfen nur ungerade Exponenten bei \(x\) vorkommen. Der Koeffizient des quadratischen Terms muss also null sein: \(k - 5 = 0 \Rightarrow k = 5\). 2. Die Funktion lautet somit \(f(x) = x^3 - 36x\). Die Symmetrieart ist Punktsymmetrie zum Koordinatenursprung. 3. Zur Berechnung der Nullstellen wird die Gleichung \(x^3 - 36x = 0\) gelöst. Ausklammern von \(x\) ergibt \(x(x^2 - 36) = 0\). 4. Die Lösungen sind \(x_1 = 0\) sowie \(x^2 = 36 \Rightarrow x_{2,3} = \pm 6\).

Antwort

\(k = 5\); die Funktion ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung. Die Nullstellen sind \(x_1 = 0\), \(x_2 = 6\) und \(x_3 = -6\).
42906111
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = (x+5)^4 - 2(x+5)^2\). Weise rechnerisch nach, dass der Graph von \(f\) achsensymmetrisch zur Geraden \(x = -5\) ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie man die Spiegelung eines Punktes an einer senkrechten Achse mathematisch ausdrückt. - Was passiert mit dem Funktionswert, wenn du von der Achse aus den gleichen Abstand \(h\) nach links und nach rechts gehst? - Setze für \(x\) die Ausdrücke \(a+h\) und \(a-h\) in die Funktionsgleichung ein. - Achte beim Vereinfachen besonders auf die Potenzen mit geraden Exponenten.

Lösung

1. Überprüfung der Symmetriebedingung \(f(a+h) = f(a-h)\) für die Achse \(x = a = -5\). 2. Einsetzen von \(-5+h\) in den Funktionsterm: \(f(-5+h) = (-5+h+5)^4 - 2(-5+h+5)^2 = h^4 - 2h^2\). 3. Einsetzen von \(-5-h\) in den Funktionsterm: \(f(-5-h) = (-5-h+5)^4 - 2(-5-h+5)^2 = (-h)^4 - 2(-h)^2\). 4. Da Potenzen mit geraden Exponenten das Vorzeichen neutralisieren, gilt \((-h)^4 = h^4\) und \((-h)^2 = h^2\), woraus \(f(-5-h) = h^4 - 2h^2\) folgt. 5. Durch den Vergleich der Ergebnisse \(f(-5+h) = f(-5-h)\) ist die Achsensymmetrie zur Geraden \(x = -5\) bestätigt.

Antwort

Der Nachweis erfolgt durch das Zeigen der Identität \(f(-5+h) = f(-5-h)\). Einsetzen liefert für beide Seiten den vereinfachten Term \(h^4 - 2h^2\), womit die Achsensymmetrie zu \(x = -5\) bewiesen ist.
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Betrachte die Funktionen \(f\), \(g\) und \(h\) mit den folgenden Funktionsgleichungen: \(f(x) = 0{,}25x^4 - 2x^2 + 1\) \(g(x) = x^3 + 2\) \(h(x) = -x^3 + 2\) a) Weise rechnerisch nach, dass der Graph von \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. b) Zeige, dass die Graphen von \(g\) und \(h\) zueinander symmetrisch bezüglich der \(y\)-Achse liegen. c) Begründe, warum der Graph von \(g\) für sich betrachtet nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Bedingung für die Koordinaten eines Punktes gilt, wenn er an der \(y\)-Achse gespiegelt wird. - Wie verändert sich ein Funktionsterm, wenn man jedes \(x\) durch \(-x\) ersetzt? - Unterscheide genau, ob eine Eigenschaft für eine einzelne Funktion oder für das Verhältnis zweier Funktionen zueinander beschrieben wird.

Lösung

1. Nachweis der Achsensymmetrie von \(f\): Prüfung der Bedingung \(f(-x) = f(x)\). Berechnung: \(f(-x) = 0{,}25 \cdot (-x)^4 - 2 \cdot (-x)^2 + 1 = 0{,}25x^4 - 2x^2 + 1 = f(x)\). Das Kriterium ist erfüllt. 2. Nachweis der Symmetrie zueinander für \(g\) und \(h\): Prüfung der Bedingung \(h(x) = g(-x)\). Berechnung: \(g(-x) = (-x)^3 + 2 = -x^3 + 2 = h(x)\). Die Graphen gehen durch Spiegelung an der \(y\)-Achse ineinander über. 3. Überprüfung der Eigensymmetrie von \(g\): Prüfung von \(g(-x) = g(x)\). Da \(g(-x) = -x^3 + 2\) und \(g(x) = x^3 + 2\), gilt \(g(-x) \neq g(x)\) (außer für \(x=0\)). Somit ist der Graph von \(g\) nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse.

Antwort

a) \(f(-x) = 0{,}25(-x)^4 - 2(-x)^2 + 1 = 0{,}25x^4 - 2x^2 + 1 = f(x)\). b) \(g(-x) = (-x)^3 + 2 = -x^3 + 2 = h(x)\). c) \(g(-x) = -x^3 + 2 \neq x^3 + 2 = g(x)\).
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Untersuche die Graphen der folgenden Funktionen auf Symmetrie bezüglich der \(y\)-Achse (Achsensymmetrie) und des Koordinatenursprungs (Punktsymmetrie). a) \(f(x) = x \cdot (x - 2) \cdot (x + 2)\) b) \(g(x) = (x^2 - 9) \cdot (x^2 + 1)\) c) \(h(x) = (x - 1)^2 \cdot (x + 1)\)

Denkanstöße

- Überprüfe, ob \(f(-x) = f(x)\) oder \(f(-x) = -f(x)\) gilt. - Hilft es dir, die Klammern zuerst aufzulösen? - Achte bei Produkten darauf, wie sich das Vorzeichen beim Ersetzen von \(x\) durch \(-x\) in jedem einzelnen Faktor ändert. - Ein einfaches Gegenbeispiel durch Einsetzen von Zahlen (z. B. \(x=2\) und \(x=-2\)) kann Symmetrien oft schnell ausschließen.

Lösung

1. Untersuchung von \(f\): Durch Ausmultiplizieren oder Einsetzen von \(-x\) ergibt sich \(f(-x) = (-x) \cdot ((-x) - 2) \cdot ((-x) + 2) = -x \cdot (-x - 2) \cdot (-x + 2) = -x \cdot (-(x + 2)) \cdot (-(x - 2)) = -x \cdot (x + 2) \cdot (x - 2) = -f(x)\). Der Graph ist punktsymmetrisch zum Ursprung. 2. Untersuchung von \(g\): Ersetzen von \(x\) durch \(-x\) liefert \(g(-x) = ((-x)^2 - 9) \cdot ((-x)^2 + 1) = (x^2 - 9) \cdot (x^2 + 1) = g(x)\). Da nur gerade Potenzen von \(x\) auftreten (nach Ausmultiplizieren \(x^4 - 8x^2 - 9\)), ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 3. Untersuchung von \(h\): Es gilt \(h(-x) = (-x - 1)^2 \cdot (-x + 1) = (-(x + 1))^2 \cdot (-(x - 1)) = -(x + 1)^2 \cdot (x - 1)\). Ein Vergleich mit \(h(x) = (x - 1)^2 \cdot (x + 1)\) zeigt, dass weder \(h(-x) = h(x)\) noch \(h(-x) = -h(x)\) allgemein erfüllt ist. Zum Beispiel gilt \(h(2) = 3\) und \(h(-2) = -9\); damit ist weder \(h(-2) = h(2)\) noch \(h(-2) = -h(2)\) erfüllt. Der Graph besitzt keine der beiden Symmetrien.

Antwort

a) Punktsymmetrisch zum Ursprung b) Achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse c) Weder achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse noch punktsymmetrisch zum Ursprung
42182211
Betrachte die Funktion \(g: x \mapsto ax + \frac{b}{x}\) mit \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{0\}\) und \(a, b \in \mathbb{R} \setminus \{0\}\). 1. Weise rechnerisch nach, dass die Bedingung \(g(-x) = -g(x)\) für alle Parameter \(a, b\) erfüllt ist. 2. Interpretiere die Gleichung \(g(-x) = -g(x)\) geometrisch für den Graphen der Funktion \(g\). 3. Bestimme die Werte der Parameter \(a\) und \(b\) so, dass der Graph von \(g\) durch die Punkte \(P(1 \mid 5)\) und \(Q(2 \mid 8{,}5)\) verläuft.

Denkanstöße

- Setze \(-x\) konsequent für jedes \(x\) in den Funktionsterm ein und versuche, ein Minuszeichen vor den gesamten Term zu ziehen. - Erinnerst du dich an die Begriffe Achsensymmetrie und Punktsymmetrie? Welcher passt zu dieser Formel? - Stelle für jeden gegebenen Punkt eine Gleichung auf, indem du die \(x\)- und \(y\)-Werte einsetzt. - Du hast zwei Unbekannte und zwei Gleichungen – welches Verfahren zur Lösung von Gleichungssystemen kennst du?

Lösung

1. Einsetzen von \(-x\) in die Funktionsgleichung: \(g(-x) = a \cdot (-x) + \frac{b}{-x} = -ax - \frac{b}{x}\). Ausklammern von \(-1\) ergibt \(-(ax + \frac{b}{x}) = -g(x)\). Die Bedingung ist somit für alle \(a, b\) erfüllt. 2. Die Gleichung \(g(-x) = -g(x)\) bedeutet, dass die Funktion ungerade ist. Geometrisch entspricht dies einer Punktsymmetrie des Graphen zum Koordinatenursprung \((0|0)\). 3. Aus den Punktkoordinaten ergibt sich ein lineares Gleichungssystem: (I) \(g(1) = 5 \implies a + b = 5\) (II) \(g(2) = 8{,}5 \implies 2a + \frac{b}{2} = 8{,}5\) Multiplikation von (II) mit 2 führt zu \(4a + b = 17\). Subtraktion von (I) liefert \(3a = 12\), also \(a = 4\). Einsetzen in (I) ergibt \(4 + b = 5\), also \(b = 1\).

Antwort

1. Nachweis durch \(g(-x) = -ax - \frac{b}{x} = -(ax + \frac{b}{x}) = -g(x)\). 2. Der Graph ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung \((0|0)\). 3. \(a = 4\) und \(b = 1\).
42182311
Untersuche die Symmetrieeigenschaften der folgenden Funktionsgraphen. Jede Funktionsvorschrift ist mit einem Buchstaben versehen. Sortiere die Buchstaben nach den Kategorien „achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse“, „punktsymmetrisch zum Ursprung“ oder „keine dieser Symmetrien“ und bilde aus den Buchstaben der jeweiligen Gruppe ein Lösungswort aus der Natur. <table> <tr> <td>\(f(x) = 2x^4 - x^2 + 3\) (A)</td> <td>\(f(x) = x^5 - 2x\) (M)</td> <td>\(f(x) = \frac{2}{x}\) (E)</td> </tr> <tr> <td>\(f(x) = x^2 + x\) (B)</td> <td>\(f(x) = x^6 + 1\) (M)</td> <td>\(f(x) = 4x^3\) (I)</td> </tr> <tr> <td>\(f(x) = x^4 + x^3\) (I)</td> <td>\(f(x) = x^{10} - 5\) (E)</td> <td>\(f(x) = x^7 + x^5\) (S)</td> </tr> <tr> <td>\(f(x) = (x+3)^2\) (R)</td> <td>\(f(x) = 7x^2\) (L)</td> <td>\(f(x) = x^9\) (E)</td> </tr> <tr> <td>\(f(x) = 1 - x^2\) (S)</td> <td>\(f(x) = x - 5\) (K)</td> <td>\(f(x) = x^3 - x + 2\) (E)</td> </tr> </table>

Denkanstöße

- Achte bei ganzrationalen Funktionen auf die Exponenten der Variablen \(x\). - Was bedeutet es für die Symmetrie, wenn eine konstante Zahl (wie \(+3\)) am Ende steht? - Denke daran, dass Brüche wie \(\frac{1}{x}\) auch als Potenz mit negativem Exponenten geschrieben werden können. - Überprüfe Klammerausdrücke, indem du sie zuerst ausmultiplizierst.

Lösung

1. Bestimmung der Symmetrie durch Analyse der Exponenten (bei ganzrationalen Funktionen) bzw. Einsetzen von \(-x\). 2. Achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse (nur gerade Exponenten): \(f(x) = 2x^4 - x^2 + 3\) (A), \(f(x) = x^6 + 1\) (M), \(f(x) = x^{10} - 5\) (E), \(f(x) = 7x^2\) (L), \(f(x) = 1 - x^2\) (S). Buchstaben: A, M, E, L, S; passend umgeordnet ergibt sich „AMSEL“. 3. Punktsymmetrisch zum Ursprung (nur ungerade Exponenten): \(f(x) = x^5 - 2x\) (M), \(f(x) = \frac{2}{x}\) (E), \(f(x) = 4x^3\) (I), \(f(x) = x^7 + x^5\) (S), \(f(x) = x^9\) (E). Buchstaben: M, E, I, S, E; daraus ergibt sich „MEISE“. 4. Keine dieser Symmetrien (gemischte Exponenten oder Verschiebungen): \(f(x) = x^2 + x\) (B), \(f(x) = x^4 + x^3\) (I), \(f(x) = (x+3)^2\) (R), \(f(x) = x - 5\) (K), \(f(x) = x^3 - x + 2\) (E). Buchstaben: B, I, R, K, E; daraus ergibt sich „BIRKE“.

Antwort

Achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse: „AMSEL“. Punktsymmetrisch zum Ursprung: „MEISE“. Keine dieser Symmetrien: „BIRKE“.
42182511
Untersuche die Zusammenhänge zwischen Funktionswerten und Symmetrieeigenschaften. a) Eine Funktion \(f\) ist an der Stelle \(x = 0\) definiert und ihr Graph ist punktsymmetrisch zum Ursprung. Erkläre rechnerisch, warum der Funktionswert \(f(0)\) zwingend \(0\) sein muss. b) Gegeben ist eine Funktion \(g\) mit den Werten \(g(-3) = 4\) und \(g(3) = 4\). Begründe, warum der Graph von \(g\) nicht punktsymmetrisch zum Ursprung sein kann. c) Zeige, dass eine Funktion, deren Graph sowohl achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse als auch punktsymmetrisch zum Ursprung ist, die Nullfunktion (\(f(x) = 0\)) sein muss.

Denkanstöße

- Was bedeutet Punktsymmetrie zum Ursprung für die Funktionswerte \(f(x)\) und \(f(-x)\)? - Setze einen speziellen Wert wie \(x=0\) oder \(x=3\) in die Symmetriebedingung ein. - Kombiniere die algebraischen Bedingungen für beide Symmetriearten. - Überlege, was passiert, wenn eine Zahl gleichzeitig ihrem Negativen entsprechen muss.

Lösung

1. Punktsymmetrie zum Ursprung erfordert \(f(-x) = -f(x)\). Setzt man \(x = 0\) ein, erhält man \(f(-0) = -f(0)\), woraus \(f(0) = -f(0)\) folgt. Durch Addition von \(f(0)\) ergibt sich \(2 \cdot f(0) = 0\), also \(f(0) = 0\). 2. Für Punktsymmetrie zum Ursprung müsste \(g(-x) = -g(x)\) gelten. Mit \(x = 3\) müsste also \(g(-3) = -g(3)\) sein. Da \(g(-3) = 4\) und \(g(3) = 4\), müsste \(4 = -4\) gelten, was ein Widerspruch ist. 3. Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse bedeutet \(f(-x) = f(x)\), Punktsymmetrie zum Ursprung bedeutet \(f(-x) = -f(x)\). Gleichsetzen der rechten Seiten ergibt \(f(x) = -f(x)\). Daraus folgt \(2 \cdot f(x) = 0\) und somit \(f(x) = 0\) für alle \(x\) im Definitionsbereich.

Antwort

a) Aus \(f(-x) = -f(x)\) folgt für \(x=0\): \(f(0) = -f(0) \implies 2 \cdot f(0) = 0 \implies f(0) = 0\). b) Es müsste \(g(3) = -g(-3) = -4\) gelten, aber es ist \(g(3) = 4\). c) \(f(x) = f(-x) = -f(x) \implies 2 \cdot f(x) = 0 \implies f(x) = 0\).
42182611
Betrachte die Auswirkungen von Graphentransformationen auf die Symmetrie. a) Der Graph der Funktion \(f\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. Nun wird der Graph durch \(h(x) = f(x - c)\) mit \(c \neq 0\) in \(x\)-Richtung verschoben. Zeige an einem selbst gewählten Beispiel (z. B. einer Parabel), dass \(h\) im Allgemeinen nicht mehr achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. b) Der Graph der Funktion \(g\) ist punktsymmetrisch zum Ursprung. Untersuche rechnerisch unter Verwendung der Symmetriebedingung, ob der um \(d \neq 0\) in \(y\)-Richtung verschobene Graph \(k(x) = g(x) + d\) weiterhin punktsymmetrisch zum Ursprung ist.

Denkanstöße

- Nutze eine einfache Funktion wie \(f(x) = x^2\) für das Beispiel. - Prüfe die Symmetrie des verschobenen Graphen an zwei konkreten Stellen wie \(1\) und \(-1\). - Verwende die formale Definition \(k(-x) = -k(x)\) für die Untersuchung der Punktsymmetrie. - Was passiert mit dem Punkt \((0|0)\) bei einer Verschiebung in \(y\)-Richtung?

Lösung

1. Wähle \(f(x) = x^2\) (achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse) und \(c = 1\). Dann ist \(h(x) = (x-1)^2 = x^2 - 2x + 1\). Es gilt \(h(1) = 0\), aber \(h(-1) = (-1-1)^2 = 4\). Da \(h(1) \neq h(-1)\), ist die Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse nicht mehr gegeben. 2. Die Bedingung für Punktsymmetrie zum Ursprung für \(k\) lautet \(k(-x) = -k(x)\). Linke Seite: \(k(-x) = g(-x) + d = -g(x) + d\) (da \(g\) punktsymmetrisch ist). Rechte Seite: \(-k(x) = -(g(x) + d) = -g(x) - d\). Gleichsetzen liefert \(-g(x) + d = -g(x) - d\), was auf \(d = -d\) führt. Dies ist für \(d \neq 0\) falsch, also ist \(k\) nicht punktsymmetrisch zum Ursprung.

Antwort

a) Beispiel: \(f(x) = x^2\) ist symmetrisch zur \(y\)-Achse. \(h(x) = (x-1)^2\) ist nicht symmetrisch zur \(y\)-Achse, da \(h(1) = 0 \neq h(-1) = 4\). b) Nein, da \(k(-x) = -g(x) + d\) und \(-k(x) = -g(x) - d\). Da \(d \neq -d\) für \(d \neq 0\), ist die Bedingung \(k(-x) = -k(x)\) nicht erfüllt.
42183011
Gegeben ist die gebrochenrationale Funktion \(g_k(x) = \frac{x^2 + 4}{x - k + 5}\). Untersuche, ob es genau einen oder mehrere Werte für den Parameter \(k \in \mathbb{R}\) gibt, sodass der Graph von \(g_k\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die allgemeine Bedingung für Punktsymmetrie: \(f(-x) = -f(x)\). - Was weißt du über die Symmetrie eines Bruchs, wenn der Zähler bereits achsensymmetrisch ist? - Wann ist ein linearer Term wie \(x + c\) punktsymmetrisch zum Ursprung? - Gibt es mehr als eine Zahl, die du für \(k\) einsetzen kannst, damit der konstante Teil im Nenner wegfällt?

Lösung

1. Bedingung für Punktsymmetrie zum Ursprung: Es muss \(g_k(-x) = -g_k(x)\) für alle \(x\) des Definitionsbereichs gelten. 2. Einsetzen des Funktionsterms: \(\frac{(-x)^2 + 4}{-x - k + 5} = -\frac{x^2 + 4}{x - k + 5}\). 3. Analyse der Symmetrie von Zähler und Nenner: Der Zähler \(x^2 + 4\) ist eine gerade Funktion (achsensymmetrisch). Damit der gesamte Bruch eine ungerade Funktion (punktsymmetrisch) ist, muss der Nenner eine ungerade Funktion sein. 4. Bedingung für den Nenner: Eine lineare Funktion der Form \(h(x) = x + c\) ist genau dann punktsymmetrisch zum Ursprung, wenn der konstante Term \(c = 0\) ist. 5. Aufstellen und Lösen der Gleichung für den Nennerterm \(-k + 5\): \(-k + 5 = 0 \Rightarrow k = 5\). 6. Ergebnis: Da dies die einzige Lösung ist, gibt es genau einen Wert für \(k\).

Antwort

Es gibt genau einen Wert (nämlich \(k = 5\)).
42183111
Bestimme alle Werte für den Parameter \(c \in [0; 2\pi]\), für die der Graph der Funktion \(f\) mit \(f(x) = \cos(x + c)\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist.

Denkanstöße

- Welche Eigenschaft muss der Funktionswert an der Stelle \(x = 0\) bei einer zum Ursprung punktsymmetrischen Funktion haben? - Wie hängen Sinus- und Kosinusfunktionen durch eine Verschiebung zusammen? - Erinnere dich an die Definition ungerader Funktionen. - Überlege dir, an welchen Stellen die Kosinusfunktion ihre Nullstellen hat.

Lösung

1. Für Punktsymmetrie zum Ursprung muss die Bedingung \(f(-x) = -f(x)\) für alle \(x\) erfüllt sein. 2. Eine notwendige Bedingung für stetige, zum Ursprung punktsymmetrische Funktionen ist \(f(0) = 0\). 3. Einsetzen von \(x = 0\) in die Funktionsgleichung: \(f(0) = \cos(0 + c) = \cos(c) = 0\). 4. Bestimmung der Nullstellen der Kosinusfunktion im Intervall \([0; 2\pi]\): \(c_1 = \frac{\pi}{2}\) und \(c_2 = \frac{3\pi}{2}\). 5. Überprüfung durch Einsetzen: Für \(c = \frac{\pi}{2}\) ergibt sich \(f(x) = \cos(x + \frac{\pi}{2}) = -\sin(x)\) (ungerade). Für \(c = \frac{3\pi}{2}\) ergibt sich \(f(x) = \cos(x + \frac{3\pi}{2}) = \sin(x)\) (ungerade).

Antwort

\(c \in \left\{ \frac{\pi}{2}; \frac{3\pi}{2} \right\}\)
42183211
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \sin\left(\frac{1}{2}x + c\right)\). Ermittle alle Werte des Parameters \(c \in [0; 2\pi]\), sodass der Graph der Funktion \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss für die Funktionswerte \(f(x)\) und \(f(-x)\) gelten, damit Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse vorliegt? - Nutze Additionstheoreme, um \(\sin\left(\frac{1}{2}x + c\right)\) in einen geraden und einen ungeraden Anteil zu zerlegen. - Für welche Werte von \(c\) verschwindet der ungerade Anteil? - Kannst du die Sinusfunktion durch die Wahl von \(c\) so verschieben, dass sie zur Kosinusfunktion oder zu deren Spiegelung wird?

Lösung

1. Die Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse lautet \(f(-x) = f(x)\) für alle \(x\). 2. Mit den Additionstheoremen gilt \(f(x) = \sin(c)\cos\left(\frac{1}{2}x\right) + \cos(c)\sin\left(\frac{1}{2}x\right)\). 3. Außerdem gilt \(f(-x) = \sin(c)\cos\left(\frac{1}{2}x\right) - \cos(c)\sin\left(\frac{1}{2}x\right)\). 4. Damit \(f(-x) = f(x)\) für alle \(x\) gilt, muss der ungerade Anteil verschwinden. Also gilt \(\cos(c) = 0\). 5. Im Intervall \([0; 2\pi]\) folgt daraus \(c_1 = \frac{\pi}{2}\) und \(c_2 = \frac{3\pi}{2}\). 6. Für \(c = \frac{\pi}{2}\) gilt \(f(x) = \cos\left(\frac{1}{2}x\right)\), für \(c = \frac{3\pi}{2}\) gilt \(f(x) = -\cos\left(\frac{1}{2}x\right)\). Beide Funktionen sind gerade.

Antwort

\(c_1 = \frac{\pi}{2}\) oder \(c_2 = \frac{3\pi}{2}\)
42183311
Gegeben ist die gebrochenrationale Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{4}{x+b} + c\), wobei \(b\) und \(c\) reelle Konstanten sind. 1. Gib die Koordinaten des Symmetriezentrums des Graphen von \(f\) in Abhängigkeit von \(b\) und \(c\) an. 2. Begründe rechnerisch unter Verwendung der Bedingung \(f(-x) = -f(x)\), dass der Graph der Funktion für \(c \neq 0\) niemals punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung sein kann.

Denkanstöße

- Welche Eigenschaft muss das Symmetriezentrum einer Funktion haben, damit sie punktsymmetrisch zum Ursprung ist? - Erinnere dich an die algebraische Definition für ungerade Funktionen. - Was passiert mit den Funktionswerten, wenn \(x\) sehr groß wird? - Wie hängen die Asymptoten einer Funktion mit ihrem Symmetriezentrum zusammen?

Lösung

1. Das Symmetriezentrum einer Hyperbel der Form \(y = \frac{a}{x-x_0} + y_0\) liegt im Punkt \((x_0|y_0)\). Für \(f(x) = \frac{4}{x-(-b)} + c\) ergibt sich das Symmetriezentrum \(Z(-b|c)\). 2. Für Punktsymmetrie zum Ursprung muss \(f(-x) = -f(x)\) für alle \(x\) des Definitionsbereichs gelten. Einsetzen führt zu \(\frac{4}{-x+b} + c = -\left(\frac{4}{x+b} + c\right)\), also \(\frac{4}{b-x} + c = -\frac{4}{x+b} - c\). 3. Betrachtet man das Verhalten für \(x \to \infty\), streben die Brüche gegen \(0\). Es verbleibt die Bedingung \(c = -c\), was nur für \(c = 0\) erfüllt ist. Somit ist für \(c \neq 0\) die Symmetriebedingung verletzt.

Antwort

1. Das Symmetriezentrum ist \(Z(-b|c)\). 2. Die Bedingung \(f(-x) = -f(x)\) führt für \(x \to \infty\) auf \(c = -c\), was \(c = 0\) erfordert. Ist \(c \neq 0\), kann die Gleichung nicht für alle \(x\) erfüllt sein.
42183511
Gib den Funktionsterm einer rationalen Funktion \(f\) an, die folgende Eigenschaften erfüllt: 1. Der Graph von \(f\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Die Gerade mit der Gleichung \(y = 3\) ist eine waagrechte Asymptote des Graphen. 3. Der Graph schneidet die \(y\)-Achse im Punkt \(S_y(0|1)\).

Denkanstöße

- Welche Form muss ein Funktionsterm haben, damit er achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist? - Was bedeutet eine waagrechte Asymptote für das Verhalten der Funktionswerte bei sehr großen \(x\)-Werten? - Wie hängen die Grade von Zähler und Nenner bei einer waagrechten Asymptote zusammen? - Wie nutzt man die Koordinaten eines Punktes, um Parameter in einem Funktionsterm zu bestimmen?

Lösung

1. Ein einfacher Ansatz für eine zur \(y\)-Achse achsensymmetrische rationale Funktion verwendet im Zähler und Nenner nur gerade Potenzen von \(x\): \(f(x) = \frac{ax^2 + b}{x^2 + c}\). 2. Damit die Gerade \(y = 3\) eine waagrechte Asymptote ist, muss der Grenzwert für \(x \to \infty\) den Wert \(3\) ergeben. Dies wird erreicht, wenn das Verhältnis der Koeffizienten der höchsten Potenzen \(3\) ist, also \(a = 3\) bei einem Nennerkoeffizienten von \(1\). 3. Der Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse bei \(y = 1\) bedeutet \(f(0) = 1\). Einsetzen in den Ansatz mit \(a = 3\) ergibt \(\frac{3 \cdot 0^2 + b}{0^2 + c} = \frac{b}{c} = 1\), woraus \(b = c\) folgt. Wählt man beispielsweise \(b = c = 1\), erhält man den Term \(f(x) = \frac{3x^2 + 1}{x^2 + 1}\).

Antwort

Ein möglicher Funktionsterm ist \(f(x) = \frac{3x^2 + 1}{x^2 + 1}\).
42183611
Gesucht ist der Term einer ganzrationalen Funktion \(g\) dritten Grades mit folgenden Eigenschaften: 1. Der Graph von \(g\) ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung. 2. Der Graph hat eine Nullstelle an der Stelle \(x = 2\). 3. Der Graph verläuft durch den Punkt \(P(1|6)\).

Denkanstöße

- Welche Potenzen von \(x\) dürfen in einer ganzrationalen Funktion vorkommen, wenn sie punktsymmetrisch zum Ursprung ist? - Wie viele Unbekannte hat dein gewählter Ansatz? - Wie kannst du die Information über die Nullstelle und den gegebenen Punkt in Gleichungen übersetzen? - Kannst du ein lineares Gleichungssystem aufstellen, um die Koeffizienten zu berechnen?

Lösung

1. Aufgrund der Punktsymmetrie zum Ursprung enthält der Funktionsterm einer ganzrationalen Funktion dritten Grades nur ungerade Exponenten: \(g(x) = ax^3 + bx\). 2. Die Nullstelle bei \(x = 2\) liefert die Bedingung \(g(2) = 0\). Einsetzen ergibt: \(a \cdot 2^3 + b \cdot 2 = 0\), also \(8a + 2b = 0\) bzw. \(4a + b = 0\). 3. Die Punktprobe mit \(P(1|6)\) liefert die Bedingung \(g(1) = 6\). Einsetzen ergibt: \(a \cdot 1^3 + b \cdot 1 = 6\), also \(a + b = 6\). 4. Aus \(b = 6 - a\) und Einsetzen in die erste Gleichung folgt \(4a + 6 - a = 0\), also \(3a = -6\) und somit \(a = -2\). 5. Daraus ergibt sich \(b = 6 - (-2) = 8\). Der Funktionsterm lautet somit \(g(x) = -2x^3 + 8x\).

Antwort

\(g(x) = -2x^3 + 8x\)
42183711
Untersuche, ob es Wertepaare \((a; b)\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) gibt, sodass der Graph der Funktion \(f: x \mapsto x^3 + (a+2)x^2 + bx\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist. Gib diese gegebenenfalls an. Prüfe zudem, ob der Graph für bestimmte Wertepaare achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse sein kann.

Denkanstöße

- Welche Bedingungen müssen für die Funktionswerte \(f(x)\) und \(f(-x)\) bei den verschiedenen Symmetriearten gelten? - Bei ganzrationalen Funktionen gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den vorkommenden Exponenten und der Symmetrie zum Ursprung bzw. zur \(y\)-Achse. - Was passiert mit Termen, die in der Symmetriebedingung auf beiden Seiten identisch sind oder sich gegenseitig aufheben? - Kann eine Funktion dritten Grades überhaupt achsensymmetrisch sein?

Lösung

1. Für Punktsymmetrie zum Ursprung muss die Bedingung \(f(-x) = -f(x)\) für alle \(x \in D_f\) erfüllt sein. Einsetzen ergibt: \((-x)^3 + (a+2)(-x)^2 + b(-x) = -(x^3 + (a+2)x^2 + bx)\). 2. Vereinfachen der Gleichung führt zu \(-x^3 + (a+2)x^2 - bx = -x^3 - (a+2)x^2 - bx\). Durch Addieren von \(x^3\) und \(bx\) auf beiden Seiten erhält man \((a+2)x^2 = -(a+2)x^2\), woraus \(2(a+2)x^2 = 0\) folgt. 3. Damit diese Gleichung für alle \(x\) gilt, muss der Koeffizient \(2(a+2) = 0\) sein, also \(a = -2\). Der Parameter \(b\) wird in dieser Bedingung eliminiert und kann daher jeden beliebigen Wert \(b \in \mathbb{R}\) annehmen. Somit existieren unendlich viele Wertepaare \((-2; b)\). 4. Für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse muss \(f(-x) = f(x)\) gelten: \(-x^3 + (a+2)x^2 - bx = x^3 + (a+2)x^2 + bx\). Dies führt auf \(-2x^3 - 2bx = 0\). Da die Koeffizienten von \(x^3\) und \(x\) (hier \(-2\) und \(-2b\)) für alle \(x\) die Gleichung erfüllen müssten, aber \(-2 \neq 0\) ist, ist eine Achsensymmetrie für kein Wertepaar möglich.

Antwort

Der Graph ist genau dann punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung, wenn \(a = -2\) gilt; der Parameter \(b\) kann dabei jeden beliebigen reellen Wert annehmen (Wertepaare \((-2; b)\) mit \(b \in \mathbb{R}\)). Eine Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse ist für kein Wertepaar \((a; b)\) möglich.
42183911
Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion \(f\), deren Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse verläuft. 1. Erkläre mithilfe der Symmetriebedingung, warum jede Nullstelle \(x_0 \neq 0\) dieser Funktion eine zugehörige „Partner-Nullstelle“ bei \(-x_0\) besitzen muss. 2. Angenommen, eine solche Funktion \(f\) hat genau drei verschiedene Nullstellen. Bestimme eine dieser Nullstellen und begründe deine Wahl. 3. Gib einen möglichen Funktionsterm für eine ganzrationale Funktion an, die achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist und genau drei verschiedene Nullstellen besitzt.

Denkanstöße

- Was bedeutet Achsensymmetrie mathematisch für die Funktionswerte an den Stellen \(x\) und \(-x\)? - Wenn du eine Nullstelle gefunden hast, was sagt dir die Symmetrie über eine weitere Stelle aus? - Wie viele Nullstellen hat man normalerweise, wenn sie paarweise auftreten? Wie kann daraus eine ungerade Zahl werden? - Erinnere dich an die Form von Potenzfunktionen mit geraden Exponenten.

Lösung

1. Für eine zur \(y\)-Achse achsensymmetrische Funktion gilt die Bedingung \(f(x) = f(-x)\) für alle \(x\). Wenn \(x_0\) eine Nullstelle ist, gilt \(f(x_0) = 0\). Einsetzen in die Symmetriebedingung ergibt \(f(-x_0) = f(x_0) = 0\). Somit ist auch \(-x_0\) eine Nullstelle. 2. Nullstellen ungleich Null treten aufgrund der Symmetrie immer in Paaren \((x_0; -x_0)\) auf. Damit eine ungerade Gesamtzahl von drei Nullstellen erreicht wird, muss eine der Nullstellen ihr eigener Partner sein. Dies ist nur für \(x = 0\) möglich, da \(0 = -0\) gilt. Die gesuchte Nullstelle ist somit \(x = 0\). 3. Eine Funktion mit den Nullstellen \(x_1 = 0\), \(x_2 = 1\) und \(x_3 = -1\) erfüllt die Bedingung. Da die Nullstelle bei \(x = 0\) für die Achsensymmetrie eine gerade Vielfachheit haben muss (damit kein Vorzeichenwechsel stattfindet oder die Symmetrie gewahrt bleibt), ist ein möglicher Term \(f(x) = x^2 \cdot (x - 1) \cdot (x + 1)\), was ausmultipliziert \(f(x) = x^4 - x^2\) ergibt.

Antwort

1. Aus \(f(x) = f(-x)\) folgt \(f(x_0) = 0 \implies f(-x_0) = 0\). 2. Die Nullstelle ist \(x = 0\), da alle anderen Nullstellen paarweise auftreten und nur so eine ungerade Anzahl möglich ist. 3. Beispiel: \(f(x) = x^4 - x^2\) (Nullstellen bei \(0\), \(1\) und \(-1\)).
42184011
Eine ganzrationale Funktion \(g\) ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung. 1. Weise rechnerisch nach, dass für jede solche Funktion \(g(0) = 0\) gelten muss. 2. Begründe, warum eine punktsymmetrische ganzrationale Funktion niemals genau zwei verschiedene Nullstellen haben kann. 3. Eine solche Funktion \(g\) hat eine Nullstelle bei \(x = 4\). Gib alle weiteren Nullstellen an, die die Funktion aufgrund ihrer Symmetrie mindestens haben muss.

Denkanstöße

- Setze den Wert \(x = 0\) in die Symmetriebedingung \(g(-x) = -g(x)\) ein. - Überlege dir, ob Nullstellen bei punktsymmetrischen Graphen allein oder in Gruppen auftreten. - Was passiert mit einem Punkt auf der einen Seite des Ursprungs, wenn er am Ursprung gespiegelt wird? - Welche besondere Rolle spielt der Punkt \((0|0)\) bei dieser Symmetrie?

Lösung

1. Die Bedingung für Punktsymmetrie zum Ursprung lautet \(g(-x) = -g(x)\). Setzt man \(x = 0\) ein, folgt \(g(-0) = -g(0)\), also \(g(0) = -g(0)\). Addiert man auf beiden Seiten \(g(0)\), erhält man \(2 \cdot g(0) = 0\), woraus \(g(0) = 0\) folgt. 2. Wie in Schritt 1 gezeigt, ist \(x = 0\) bei Punktsymmetrie immer eine Nullstelle. Jede weitere Nullstelle \(x_0 \neq 0\) besitzt aufgrund der Symmetrie eine Partner-Nullstelle bei \(-x_0\) (denn \(g(-x_0) = -g(x_0) = -0 = 0\)). Nullstellen außerhalb des Ursprungs treten also stets paarweise auf. Die Gesamtzahl der Nullstellen ist somit \(1\) (für den Ursprung) plus eine gerade Anzahl \(2k\). Dies ergibt immer eine ungerade Gesamtzahl (\(1, 3, 5, \dots\)). Die Zahl \(2\) ist gerade und daher unmöglich. 3. Aufgrund der Punktsymmetrie muss mit \(x = 4\) auch \(-4\) eine Nullstelle sein. Da es eine punktsymmetrische ganzrationale Funktion ist, muss zudem \(x = 0\) eine Nullstelle sein. Die Funktion hat also mindestens die drei Nullstellen \(\{-4; 0; 4\}\).

Antwort

1. \(g(0) = -g(0) \implies 2g(0) = 0 \implies g(0) = 0\). 2. Eine Nullstelle liegt bei \(x=0\), alle weiteren treten als Paare \((a; -a)\) auf. Die Gesamtzahl ist daher stets ungerade. 3. Die weiteren notwendigen Nullstellen sind \(x = -4\) und \(x = 0\).
42187911
Eine ganzrationale Funktion \(f\) ist durch den Funktionsterm \(f(x) = 2ax^4 + (b-1)x^3 + cx^2 + 4x\) gegeben. Bestimme die Werte der Parameter \(a\), \(b\) und \(c\) so, dass der Graph der Funktion \(f\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist und zusätzlich durch den Punkt \(P(1|6)\) verläuft.

Denkanstöße

- Welche Bedingung müssen die Exponenten einer ganzrationalen Funktion erfüllen, damit Punktsymmetrie zum Ursprung vorliegt? - Was bedeutet es für die Koeffizienten der Terme mit geraden Exponenten, wenn diese im Funktionsterm nicht wirksam sein dürfen? - Wie kannst du die Information nutzen, dass ein bestimmter Punkt auf dem Graphen liegt?

Lösung

1. Damit der Graph einer ganzrationalen Funktion punktsymmetrisch zum Ursprung ist, dürfen im Funktionsterm nur Potenzen mit ungeraden Exponenten vorkommen. Daraus folgt für die Koeffizienten der geraden Exponenten: \(2a = 0\) und \(c = 0\). Somit ergibt sich \(a = 0\) und \(c = 0\). 2. Die Funktionsgleichung reduziert sich damit auf \(f(x) = (b-1)x^3 + 4x\). 3. Durch Einsetzen der Koordinaten des Punktes \(P(1|6)\) in die Funktionsgleichung erhält man: \(6 = (b-1) \cdot 1^3 + 4 \cdot 1\). 4. Vereinfachen der Gleichung: \(6 = b - 1 + 4\), also \(6 = b + 3\). 5. Lösen nach \(b\) ergibt \(b = 3\).

Antwort

\(a = 0\), \(b = 3\) und \(c = 0\)
42190511
Untersuche die folgenden Funktionen rechnerisch auf Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse und Punktsymmetrie zum Koordinatenursprung: a) \(f(x) = \frac{x^2 + 3}{x^4}\) b) \(g(x) = x \cdot |x|\) c) \(h(x) = e^x + e^{-x}\) d) \(k(x) = x^3 - x + 1\)

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Funktionsterm, wenn du jedes \(x\) durch \((-x)\) ersetzt? - Erinnerst du dich an die Bedingungen für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse und Punktsymmetrie zum Ursprung? - Kannst du den Betrag \(|-x|\) vereinfachen? - Prüfe bei Teilaufgabe d), ob der konstante Summand die Symmetrie beeinflusst.

Lösung

1. Für \(f(x)\) gilt \(f(-x) = \frac{(-x)^2 + 3}{(-x)^4} = \frac{x^2 + 3}{x^4} = f(x)\). Da \(f(-x) = f(x)\), liegt Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse vor. 2. Für \(g(x)\) gilt \(g(-x) = (-x) \cdot |-x| = -x \cdot |x| = -g(x)\). Da \(g(-x) = -g(x)\), liegt Punktsymmetrie zum Ursprung vor. 3. Für \(h(x)\) gilt \(h(-x) = e^{-x} + e^{-(-x)} = e^{-x} + e^x = h(x)\). Da \(h(-x) = h(x)\), liegt Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse vor. 4. Für \(k(x)\) gilt \(k(-x) = (-x)^3 - (-x) + 1 = -x^3 + x + 1\). Es ist \(k(-x) \neq k(x)\) (da \(-x^3 + x + 1 \neq x^3 - x + 1\)) und \(k(-x) \neq -k(x)\) (da \(-x^3 + x + 1 \neq -x^3 + x - 1\)). Somit liegt keine der beiden Symmetrien vor.

Antwort

a) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse b) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung c) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse d) weder achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse noch punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung
42190611
Überprüfe, welche Symmetrieeigenschaften (Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse oder Punktsymmetrie zum Ursprung) die Graphen der folgenden Funktionen besitzen: a) \(p(x) = \frac{x}{x^2 + 1}\) b) \(q(x) = \cos(x) \cdot (x^2 - 4)\) c) \(r(x) = (x-1)^2 + (x+1)^2\) d) \(s(x) = \frac{\sin(x)}{x^2}\)

Denkanstöße

- Nutze die bekannten Symmetrieeigenschaften von Grundfunktionen wie \(\sin(x)\) und \(\cos(x)\). - Bei Teilaufgabe c) kann es hilfreich sein, den Term zuerst zu vereinfachen. - Achte bei Brüchen darauf, wie sich das Vorzeichen im Zähler und im Nenner einzeln verändert. - Überlege, ob das Produkt zweier symmetrischer Funktionen wieder symmetrisch ist.

Lösung

1. Für \(p(x)\) ergibt die Ersetzung \(p(-x) = \frac{-x}{(-x)^2 + 1} = \frac{-x}{x^2 + 1} = -p(x)\), was einer Punktsymmetrie zum Ursprung entspricht. 2. Bei \(q(x)\) gilt unter Verwendung von \(\cos(-x) = \cos(x)\): \(q(-x) = \cos(-x) \cdot ((-x)^2 - 4) = \cos(x) \cdot (x^2 - 4) = q(x)\). Dies zeigt Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse. 3. Durch Ausmultiplizieren von \(r(x)\) erhält man \(r(x) = x^2 - 2x + 1 + x^2 + 2x + 1 = 2x^2 + 2\). Da nur gerade Potenzen von \(x\) vorkommen, ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. Alternativ zeigt \(r(-x) = (-x-1)^2 + (-x+1)^2 = (x+1)^2 + (x-1)^2 = r(x)\) dasselbe Ergebnis. 4. Für \(s(x)\) gilt mit \(\sin(-x) = -\sin(x)\): \(s(-x) = \frac{\sin(-x)}{(-x)^2} = \frac{-\sin(x)}{x^2} = -s(x)\). Der Graph ist somit punktsymmetrisch zum Ursprung.

Antwort

a) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung b) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse c) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse d) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung
42200511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{x^2 + 3x}{x^2 + 4}\). Der Graph der Funktion wird mit \(G_f\) bezeichnet. Untersuche rechnerisch, ob \(G_f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse oder punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist.

Denkanstöße

- Was passiert mit den Vorzeichen im Funktionsterm, wenn du jedes \(x\) durch \((-x)\) ersetzt? - Vergleiche den neuen Term \(f(-x)\) Schritt für Schritt mit dem ursprünglichen Term \(f(x)\). - Überlege dir, wie der Term \(-f(x)\) aussieht, indem du ein Minuszeichen vor den gesamten Bruch setzt. - Gibt es vielleicht einen bestimmten Zahlenwert, bei dem die Symmetriebedingung sofort scheitert?

Lösung

1. Bestimmung des Terms für \(f(-x)\): \(f(-x) = \frac{(-x)^2 + 3(-x)}{(-x)^2 + 4} = \frac{x^2 - 3x}{x^2 + 4}\). 2. Prüfung auf Achsensymmetrie (\(f(-x) = f(x)\)): Der Vergleich \(\frac{x^2 - 3x}{x^2 + 4} = \frac{x^2 + 3x}{x^2 + 4}\) führt auf \(-3x = 3x\), was nur für \(x = 0\) wahr ist. Da die Bedingung nicht für alle \(x \in D_f\) gilt, liegt keine Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse vor. 3. Prüfung auf Punktsymmetrie (\(f(-x) = -f(x)\)): Der Vergleich \(\frac{x^2 - 3x}{x^2 + 4} = -\frac{x^2 + 3x}{x^2 + 4} = \frac{-x^2 - 3x}{x^2 + 4}\) führt auf \(x^2 = -x^2\), was nur für \(x = 0\) wahr ist. Da die Bedingung nicht für alle \(x \in D_f\) gilt, liegt keine Punktsymmetrie zum Ursprung vor.

Antwort

Der Graph \(G_f\) ist weder achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse noch punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung.
42247511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{1}{6}x^6 - \frac{5}{4}x^4 + 2x^2 + 10\). Es ist bekannt, dass die Funktion im Intervall \([0; \infty[\) an den Stellen \(x_1 = 0\), \(x_2 = 1\) und \(x_3 = 2\) lokale Extremstellen besitzt. a) Bestimme ohne weitere Rechnung die Extremstellen im Intervall \(]-\infty; 0[\). b) Gib für jede der fünf Extremstellen an, ob es sich um ein lokales Minimum oder ein lokales Maximum handelt. Begründe deine Entscheidung mithilfe der Symmetrieeigenschaften der Funktion und des Verhaltens für \(x \to \pm \infty\).

Denkanstöße

- Untersuche die Exponenten der Funktionsgleichung. Welche Symmetrie lässt sich daraus ableiten? - Was bedeutet diese Symmetrie für die Lage der Extrempunkte auf der linken Seite des Koordinatensystems? - Überlege dir, wie sich der Graph für \(x \to \pm \infty\) verhält. Verläuft er dort nach oben oder nach unten? - Wenn du weißt, wie der Graph ganz außen verläuft, was sagt das über die Art des äußersten Extrempunktes aus?

Lösung

1. Die Funktion \(f\) enthält nur gerade Exponenten, woraus die Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse folgt (\(f(x) = f(-x)\)). 2. Aufgrund der Achsensymmetrie liegen Extremstellen bei \(x\) auch bei \(-x\) vor, mit demselben Extremtyp. Somit ergeben sich für das Intervall \(]-\infty; 0[\) die Extremstellen \(x_4 = -1\) und \(x_5 = -2\). 3. Das Verhalten für \(x \to \pm \infty\) wird durch den Summanden mit der höchsten Potenz \(\frac{1}{6}x^6\) bestimmt. Da der Koeffizient positiv und der Exponent gerade ist, gilt \(f(x) \to \infty\) für \(x \to \pm \infty\). 4. Die äußersten Extremstellen \(x = 2\) und \(x = -2\) müssen daher lokale Minima sein. 5. Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Minima und Maxima bei differenzierbaren Funktionen folgt: \(x = 1\) und \(x = -1\) sind lokale Maxima, und \(x = 0\) ist ein lokales Minimum.

Antwort

a) Die Extremstellen im Intervall \(]-\infty; 0[\) liegen bei \(x_4 = -1\) und \(x_5 = -2\). b) Lokale Minima liegen bei \(x = -2\), \(x = 0\) und \(x = 2\) vor. Lokale Maxima liegen bei \(x = -1\) und \(x = 1\) vor. Begründung: Da \(f\) eine gerade Funktion ist (\(f(x) = f(-x)\)), ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. Extremstellen treten daher paarweise mit gleichem Typ auf. Da der Leitkoeffizient positiv ist und der Grad der Funktion gerade, gilt \(f(x) \to \infty\) für \(x \to \pm \infty\), weshalb die äußeren Stellen \(x = \pm 2\) Minima sein müssen.
42247611
Die Funktion \(g\) mit \(g(x) = \frac{3}{5}x^5 - 5x^3 + 12x\) hat im Intervall \(]0; \infty[\) die Extremstellen \(x_1 = 1\) und \(x_2 = 2\). Dabei liegt bei \(x_1 = 1\) ein lokales Maximum und bei \(x_2 = 2\) ein lokales Minimum vor. a) Gib die Extremstellen der Funktion im Intervall \(]-\infty; 0[\) an. b) Entscheide für die Extremstellen aus Aufgabenteil a), ob es sich jeweils um ein lokales Maximum oder ein lokales Minimum handelt. Begründe deine Aussage unter Verwendung der Symmetrie von \(g\).

Denkanstöße

- Schau dir die Exponenten von \(x\) an. Welche besondere Symmetrie liegt hier vor? - Erinnere dich daran, wie sich ein Punkt \((x | y)\) bei einer Spiegelung am Ursprung verändert. - Wenn ein „Hügel“ (Maximum) am Ursprung gespiegelt wird, was entsteht dann auf der anderen Seite? - Überlege dir die Vorzeichen der Steigung kurz vor und nach einer Extremstelle und wie sich diese durch die Symmetrie ändern.

Lösung

1. Die Funktion \(g\) weist nur ungerade Exponenten auf, woraus die Punktsymmetrie zum Ursprung folgt (\(g(-x) = -g(x)\)). 2. Bei Punktsymmetrie zum Ursprung besitzt die Funktion an der Stelle \(-x\) eine Extremstelle, wenn sie an der Stelle \(x\) eine hat. Die Extremstellen im Intervall \(]-\infty; 0[\) sind somit \(x_3 = -1\) und \(x_4 = -2\). 3. Die Punktsymmetrie bewirkt, dass sich der Typ des Extremums umkehrt: Ein lokales Maximum bei \(x\) wird zu einem lokalen Minimum bei \(-x\) und umgekehrt. 4. Da bei \(x_1 = 1\) ein lokales Maximum vorliegt, hat \(g\) bei \(x_3 = -1\) ein lokales Minimum. 5. Da bei \(x_2 = 2\) ein lokales Minimum vorliegt, hat \(g\) bei \(x_4 = -2\) ein lokales Maximum.

Antwort

a) Die Extremstellen im Intervall \(]-\infty; 0[\) liegen bei \(x_3 = -1\) und \(x_4 = -2\). b) Bei \(x_3 = -1\) liegt ein lokales Minimum vor. Bei \(x_4 = -2\) liegt ein lokales Maximum vor. Begründung: Die Funktion \(g\) ist ungerade (\(g(-x) = -g(x)\)), ihr Graph ist also punktsymmetrisch zum Ursprung. Bei einer Punktspiegelung am Ursprung wird ein lokales Maximum zu einem lokalen Minimum an der gespiegelten Stelle und umgekehrt.
42750412
Untersuche den Graphen der Funktion \(g: x \mapsto \frac{\sqrt{x^4 + 1}}{x^3}\) auf Symmetrie zum Koordinatensystem.

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob der Definitionsbereich der Funktion symmetrisch zur Null liegt. - Setze \(-x\) anstelle von \(x\) in die Funktionsgleichung ein und vereinfache den Term so weit wie möglich. - Achte besonders auf das Verhalten von geraden und ungeraden Exponenten bei negativem Vorzeichen. - Vergleiche das Ergebnis deiner Umformung mit der ursprünglichen Funktion \(g(x)\).

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmenge: Der Nenner darf nicht null sein (\(x \neq 0\)), und der Radikand im Zähler muss nicht-negativ sein (\(x^4 + 1 \ge 0\), was immer erfüllt ist). Damit ist \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{0\}\), was eine symmetrische Menge bezüglich \(x = 0\) darstellt. 2. Berechnung von \(g(-x)\): Ersetzen von \(x\) durch \(-x\) ergibt \(g(-x) = \frac{\sqrt{(-x)^4 + 1}}{(-x)^3}\). 3. Termumformung: Unter Ausnutzung der Potenzgesetze gilt \((-x)^4 = x^4\) und \((-x)^3 = -x^3\). Dies führt auf \(g(-x) = \frac{\sqrt{x^4 + 1}}{-x^3}\). 4. Vergleich: Der Term lässt sich als \(g(-x) = -\frac{\sqrt{x^4 + 1}}{x^3} = -g(x)\) schreiben. 5. Ergebnis: Da die Bedingung \(g(-x) = -g(x)\) für alle \(x \in D_g\) erfüllt ist, liegt Punktsymmetrie zum Ursprung vor.

Antwort

Der Graph der Funktion \(g\) ist punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung.
42904511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = (x-5)^3 + 4(x-5) - 2\). Bestimme die Koordinaten des Symmetriezentrums \(S(x_0|y_0)\) des Graphen von \(f\) und weise die Punktsymmetrie zu diesem Punkt rechnerisch nach.

Denkanstöße

- Betrachte die Struktur des Funktionsterms. Gibt es eine Ähnlichkeit zu einer bekannten ungeraden Funktion? - Wie wirken sich Verschiebungen in \(x\)- und \(y\)-Richtung auf das Symmetriezentrum einer Funktion aus, die ursprünglich zum Ursprung symmetrisch war? - Verwende die allgemeine Bedingung für Punktsymmetrie bezüglich eines beliebigen Punktes \(P(x_0|y_0)\). - Setze für \(x\) die Terme \(x_0+h\) und \(x_0-h\) in die Funktionsgleichung ein und vereinfache die Ausdrücke.

Lösung

1. Identifikation des Symmetriezentrums: Die Funktion \(f\) ist eine verschobene Form der ungeraden Funktion \(g(x) = x^3 + 4x\). Die Verschiebungen um \(5\) Einheiten nach rechts und \(2\) Einheiten nach unten führen zum Symmetriezentrum \(S(5|-2)\). 2. Ansatz der Symmetriebedingung: Es muss gelten \(f(x_0+h) - y_0 = -(f(x_0-h) - y_0)\) bzw. \(f(x_0+h) + f(x_0-h) = 2y_0\). 3. Berechnung von \(f(5+h)\): \(f(5+h) = (5+h-5)^3 + 4(5+h-5) - 2 = h^3 + 4h - 2\). 4. Berechnung von \(f(5-h)\): \(f(5-h) = (5-h-5)^3 + 4(5-h-5) - 2 = (-h)^3 + 4(-h) - 2 = -h^3 - 4h - 2\). 5. Überprüfung der Summe: \(f(5+h) + f(5-h) = (h^3 + 4h - 2) + (-h^3 - 4h - 2) = -4\). 6. Vergleich mit \(2y_0\): Da \(2 \cdot (-2) = -4\), ist die Bedingung für alle \(h \in \mathbb{R}\) erfüllt.

Antwort

Das Symmetriezentrum ist \(S(5|-2)\). Der rechnerische Nachweis erfolgt über die Bedingung \(f(5+h) + f(5-h) = -4\), welche für alle \(h\) erfüllt ist.
42905811
Betrachte die Funktion \(g\) mit \(g(x) = x^4 + (a + 1)x - 81\). Bestimme den Wert des Parameters \(a\) so, dass der Graph von \(g\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. Benenne die Symmetrieart und berechne die Nullstellen der Funktion für diesen Fall.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss für die Exponenten einer ganzrationalen Funktion gelten, damit Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse vorliegt? - Suche den Term, der die Symmetrie verhindert, und setze seinen Koeffizienten auf null. - Beim Lösen der Gleichung für die Nullstellen: Denke daran, dass es bei geraden Wurzeln zwei reelle Lösungen geben kann.

Lösung

1. Eine ganzrationale Funktion ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse, wenn sie nur gerade Exponenten von \(x\) enthält (der konstante Term zählt als \(x^0\)). Der lineare Term muss verschwinden: \(a + 1 = 0 \Rightarrow a = -1\). 2. Die Funktion lautet \(g(x) = x^4 - 81\). Die Symmetrieart ist Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse. 3. Zur Bestimmung der Nullstellen wird \(x^4 - 81 = 0\) gesetzt. Dies führt auf \(x^4 = 81\). 4. Durch Ziehen der vierten Wurzel ergeben sich die reellen Lösungen \(x_1 = 3\) und \(x_2 = -3\).

Antwort

\(a = -1\); die Funktion ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. Die Nullstellen sind \(x_1 = 3\) und \(x_2 = -3\).
42181811
In einer Mathematikklausur wird behauptet: „Wenn zwei Graphen \(G_f\) und \(G_g\) zueinander symmetrisch bezüglich der \(y\)-Achse liegen, dann muss zwingend jeder dieser Graphen für sich genommen achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse sein.“ Beurteile diese Aussage. Gib dazu die jeweiligen mathematischen Bedingungen für beide Arten der Symmetrie an und belege deine Entscheidung durch ein geeignetes Beispiel zweier Funktionen \(f\) und \(g\).

Denkanstöße

- Kannst du eine einfache Funktion finden, die nicht symmetrisch zur \(y\)-Achse ist? - Was passiert, wenn du diese Funktion an der \(y\)-Achse spiegelst? Erhältst du eine neue, andere Funktion? - Überlege dir den Unterschied zwischen „ist symmetrisch“ (Eigenschaft eines Objekts) und „sind symmetrisch zueinander“ (Beziehung zwischen zwei Objekten).

Lösung

1. Die Aussage ist falsch. 2. Bedingung für die Achsensymmetrie eines Graphen \(G_f\) zur \(y\)-Achse: \(f(-x) = f(x)\) für alle \(x \in D_f\). Dies bedeutet, dass die Spiegelung des Graphen an der \(y\)-Achse wieder den ursprünglichen Graphen ergibt. 3. Bedingung für die Symmetrie zweier Graphen \(G_f\) und \(G_g\) zueinander bezüglich der \(y\)-Achse: Die Definitionsbereiche müssen an der \(y\)-Achse ineinander übergehen, also \(D_g = \{-x \mid x \in D_f\}\), und es muss \(g(x) = f(-x)\) für alle \(x \in D_g\) gelten. Hier wird ein Graph auf den anderen abgebildet. 4. Gegenbeispiel: \(f(x) = x+1\) und \(g(x) = -x+1\). Es gilt \(f(-x) = -x+1 = g(x)\), also sind sie zueinander symmetrisch. Dennoch ist \(f(-x) = -x+1 \neq x+1 = f(x)\), womit \(f\) (und analog \(g\)) nicht in sich achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Antwort

Die Aussage ist falsch. Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse erfordert \(f(-x) = f(x)\). Symmetrie zueinander erfordert gespiegelte Definitionsbereiche und \(g(x) = f(-x)\) für alle \(x \in D_g\). Beispiel: \(f(x) = x+1\) und \(g(x) = -x+1\) sind zueinander symmetrisch bezüglich der \(y\)-Achse, aber keine der Funktionen ist für sich genommen achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse.
42182011
Gegeben ist die Funktionenschar \(f_k\) mit \(f_k(x) = (x^2 - 4) \cdot (x - k)\) für \(k \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert für \(k\) so, dass der Graph der Funktion \(f_k\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist. Weise die Symmetrie anschließend rechnerisch nach.

Denkanstöße

- Welche Potenzen von \(x\) dürfen in der Normalform einer punktsymmetrischen Polynomfunktion vorkommen? - Multipliziere den Term aus, um die einzelnen Potenzen von \(x\) besser sehen zu können. - Überlege, welcher Teil des Terms verschwinden muss, damit die Bedingung für Punktsymmetrie erfüllt ist.

Lösung

1. Ausmultiplizieren des Funktionsterms: \(f_k(x) = x^3 - kx^2 - 4x + 4k\). 2. Bedingung für Punktsymmetrie zum Ursprung bei Polynomen: Es dürfen nur ungerade Exponenten auftreten. Daraus folgt, dass die Koeffizienten der Terme mit geraden Exponenten (\(x^2\) und \(x^0\)) null sein müssen: \(-k = 0\) und \(4k = 0\). Dies ist für \(k = 0\) erfüllt. 3. Rechnerischer Nachweis für \(k = 0\): Mit \(f_0(x) = x^3 - 4x\) gilt \(f_0(-x) = (-x)^3 - 4(-x) = -x^3 + 4x = -(x^3 - 4x) = -f_0(x)\). Damit ist die Punktsymmetrie zum Ursprung bewiesen.

Antwort

Für \(k = 0\) ist der Graph von \(f_k\) punktsymmetrisch zum Ursprung.
42182411
Gegeben sind zwei Funktionen \(f\) und \(g\). Die Funktion \(f\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse (es gilt \(f(-x) = f(x)\)) und die Funktion \(g\) ist punktsymmetrisch zum Ursprung (es gilt \(g(-x) = -g(x)\)). Untersuche die Symmetrieeigenschaften der Verknüpfung \(h(x) = f(x) \cdot g(x)\) allgemein mithilfe der Definitionen. Liegt Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse oder Punktsymmetrie zum Ursprung vor? Untersuche zusätzlich, welche Symmetrie das Produkt zweier punktsymmetrischer Funktionen \(k(x) = g_1(x) \cdot g_2(x)\) aufweist.

Denkanstöße

- Nutze die formalen Definitionen \(f(-x) = f(x)\) und \(g(-x) = -g(x)\). - Ersetze in der neuen Funktionsvorschrift jedes \(x\) durch \((-x)\) und vereinfache den Term. - Achte besonders auf die Vorzeichenregeln bei der Multiplikation. - Was passiert, wenn man zwei negative Werte miteinander multipliziert?

Lösung

1. Untersuchung von \(h(x) = f(x) \cdot g(x)\): Einsetzen von \(-x\) ergibt \(h(-x) = f(-x) \cdot g(-x)\). Einsetzen der Symmetriebedingungen liefert \(h(-x) = f(x) \cdot (-g(x)) = -(f(x) \cdot g(x)) = -h(x)\). Daraus folgt: \(h\) ist punktsymmetrisch zum Ursprung. 2. Untersuchung von \(k(x) = g_1(x) \cdot g_2(x)\): Einsetzen von \(-x\) ergibt \(k(-x) = g_1(-x) \cdot g_2(-x)\). Da beide Funktionen punktsymmetrisch sind, gilt \(k(-x) = (-g_1(x)) \cdot (-g_2(x)) = g_1(x) \cdot g_2(x) = k(x)\). Daraus folgt: \(k\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse.

Antwort

Die Funktion \(h(x) = f(x) \cdot g(x)\) ist punktsymmetrisch zum Ursprung, da \(h(-x) = -h(x)\). Das Produkt zweier punktsymmetrischer Funktionen \(k(x) = g_1(x) \cdot g_2(x)\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse, da \(k(-x) = k(x)\).
42182811
Untersuche die Symmetrieeigenschaften der Graphen folgender Funktionen und begründe dein Ergebnis. a) \(p(x) = \cos(x) + x^2\) b) \(q(x) = \frac{\sin(x)}{x^3}\) für \(x \neq 0\) c) Gegeben ist die Funktionenschar \(f_a\) mit \(f_a(x) = x^3 + (a+1)x^2 - ax\). Ermittle den Wert für den Parameter \(a \in \mathbb{R}\), für den der Graph von \(f_a\) punktsymmetrisch zum Koordinatenursprung ist.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Symmetrieeigenschaften der Grundfunktionen Sinus und Kosinus. - Wie verhalten sich Produkte oder Quotienten von zwei symmetrischen Funktionen? - Bei der Teilaufgabe c) hilft ein Blick auf die Exponenten der Potenzglieder. - Wann verschwindet ein Summand in einer Funktionsgleichung?

Lösung

1. Zu \(p(x)\): Es gilt \(p(-x) = \cos(-x) + (-x)^2\). Da \(\cos(-x) = \cos(x)\) und \((-x)^2 = x^2\), folgt \(p(-x) = \cos(x) + x^2 = p(x)\). Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Zu \(q(x)\): Es gilt \(q(-x) = \frac{\sin(-x)}{(-x)^3}\). Mit \(\sin(-x) = -\sin(x)\) und \((-x)^3 = -x^3\) folgt \(q(-x) = \frac{-\sin(x)}{-x^3} = \frac{\sin(x)}{x^3} = q(x)\). Der Graph ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 3. Zu \(f_a(x)\): Damit Punktsymmetrie zum Ursprung vorliegt, muss \(f_a(-x) = -f_a(x)\) für alle \(x\) gelten. Bei ganzrationalen Funktionen bedeutet dies, dass nur ungerade Exponenten auftreten dürfen. Der Koeffizient des quadratischen Gliedes muss also Null sein: \(a + 1 = 0 \Rightarrow a = -1\). Für \(a = -1\) ergibt sich \(f_{-1}(x) = x^3 + x\), was punktsymmetrisch ist.

Antwort

a) Achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse b) Achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse c) \(a = -1\)
42183411
Betrachte die Funktion \(h(x) = \frac{1}{x^2-9} + 2\). 1. Weise rechnerisch nach, dass der Graph von \(h\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. 2. Der Graph von \(h\) wird nun um zwei Einheiten nach rechts verschoben, wodurch eine neue Funktion \(g\) entsteht. Erkläre mithilfe der Definitionsmenge von \(g\), warum der Graph von \(g\) nicht mehr achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse sein kann.

Denkanstöße

- Wie lautet die rechnerische Bedingung für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse? - Was passiert mit den Definitionslücken (Polstellen), wenn ein Graph verschoben wird? - Muss die Definitionsmenge einer symmetrischen Funktion selbst eine bestimmte Symmetrie aufweisen? - Überprüfe, ob zu jedem Punkt, an dem die verschobene Funktion nicht definiert ist, der entsprechende gespiegelte Punkt ebenfalls eine Definitionslücke aufweist.

Lösung

1. Prüfung auf Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse: \(h(-x) = \frac{1}{(-x)^2-9} + 2 = \frac{1}{x^2-9} + 2 = h(x)\). Da \(h(-x) = h(x)\) gilt, ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 2. Die Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts ergibt \(g(x) = h(x-2) = \frac{1}{(x-2)^2-9} + 2\). 3. Die Definitionsmenge von \(h\) ist \(D_h = \mathbb{R} \setminus \{-3; 3\}\), welche symmetrisch zum Ursprung liegt. Durch die Verschiebung ist die Definitionsmenge von \(g\) nun \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{-1; 5\}\). 4. Für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse müsste gelten: Wenn \(x \in D_g\), dann auch \(-x \in D_g\). Da jedoch \(5\) nicht in \(D_g\) liegt, aber \(-5\) enthalten ist (da \((-5-2)^2-9 = 40 \neq 0\)), ist die Definitionsmenge nicht symmetrisch zum Ursprung. Folglich kann die Funktion \(g\) nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse sein.

Antwort

1. \(h(-x) = h(x)\) ist erfüllt, da \((-x)^2 = x^2\). 2. Die Definitionslücken von \(g\) liegen bei \(x = -1\) und \(x = 5\). Da diese Stellen nicht symmetrisch zum Ursprung liegen (zu \(x=5\) müsste \(x=-5\) ebenfalls eine Lücke sein), ist der Graph von \(g\) nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse.
42183811
Gegeben ist die Funktion \(f: x \mapsto \cos(x - b) + a\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) und \(a \neq 0\). Untersuche, für welche Wertepaare \((a; b)\) der Graph von \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. Begründe, warum für \(a \neq 0\) keine Punktsymmetrie zum Koordinatenursprung vorliegen kann.

Denkanstöße

- Wie beeinflussen die Parameter \(a\) und \(b\) die Lage des Graphen der Kosinusfunktion im Koordinatensystem? - Wo liegen die Symmetrieachsen der Standard-Kosinusfunktion \(y = \cos(x)\)? - Nutze die Periodizität und die bekannten Symmetrieeigenschaften der Kosinusfunktion. - Überlege dir geometrisch, was mit einem Symmetriezentrum im Ursprung passiert, wenn der gesamte Graph nach oben oder unten verschoben wird.

Lösung

1. Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse liegt vor, wenn \(f(-x) = f(x)\) gilt. Dies führt zu \(\cos(-x - b) + a = \cos(x - b) + a\). Da \(\cos(-\alpha) = \cos(\alpha)\) gilt, folgt \(\cos(x + b) = \cos(x - b)\). 2. Unter Verwendung der Additionstheoreme ergibt sich \(\cos(x)\cos(b) - \sin(x)\sin(b) = \cos(x)\cos(b) + \sin(x)\sin(b)\), was zu \(2\sin(x)\sin(b) = 0\) führt. Damit dies für alle \(x\) gilt, muss \(\sin(b) = 0\) sein. Dies ist für \(b = k \cdot \pi\) mit \(k \in \mathbb{Z}\) der Fall. Der Parameter \(a\) kann jeden Wert außer \(0\) annehmen. 3. Punktsymmetrie zum Ursprung erfordert \(f(-x) = -f(x)\), also \(\cos(x + b) + a = -\cos(x - b) - a\). Für \(x = 0\) müsste \(\cos(b) + a = -\cos(-b) - a\) gelten, also \(2\cos(b) = -2a\) bzw. \(\cos(b) = -a\). 4. Setzt man dies in die allgemeine Bedingung ein, erhält man \(\cos(x+b) + \cos(x-b) = -2a\). Mit \(2\cos(x)\cos(b) = -2a\) und \(\cos(b) = -a\) folgt \(-2a \cdot \cos(x) = -2a\). Da \(a \neq 0\), müsste \(\cos(x) = 1\) für alle \(x\) gelten, was ein Widerspruch ist. Alternativ: Eine Verschiebung um \(a \neq 0\) in \(y\)-Richtung verschiebt das Symmetriezentrum weg vom Ursprung.

Antwort

Der Graph von \(f\) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse für alle Wertepaare \((a; k \cdot \pi)\) mit \(a \in \mathbb{R} \setminus \{0\}\) und \(k \in \mathbb{Z}\). Eine Punktsymmetrie zum Koordinatenursprung ist für \(a \neq 0\) ausgeschlossen, da die Verschiebung in \(y\)-Richtung ein potenzielles Symmetriezentrum aus dem Ursprung heraus verschiebt.
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Beurteile die Richtigkeit der folgenden mathematischen Aussage und begründe deine Entscheidung: „Addiert man zu einer vom Nullpolynom verschiedenen ganzrationalen Funktion, deren Graph punktsymmetrisch zum Ursprung ist, einen konstanten Summanden \(c \neq 0\), so besitzt die neue Funktion keine Symmetrie zum Ursprung und auch keine Symmetrie zur \(y\)-Achse.“

Denkanstöße

- Was bedeutet Punktsymmetrie zum Ursprung für die Exponenten einer ganzrationalen Funktion? - Wie verändert ein konstanter Summand \(c\) den Graphen einer Funktion geometrisch? - Prüfe die Symmetriebedingungen \(g(-x) = g(x)\) und \(g(-x) = -g(x)\) rechnerisch für die neue Funktion. - Kann eine Funktion gleichzeitig ungerade Exponenten und einen konstanten Summanden ungleich Null haben und dennoch eine der Standard-Symmetrien aufweisen?

Lösung

1. Sei \(f\) eine vom Nullpolynom verschiedene ganzrationale Funktion, die punktsymmetrisch zum Ursprung ist. Dann enthält \(f(x)\) nur ungerade Exponenten und es gilt \(f(-x) = -f(x)\) sowie \(f(0) = 0\). 2. Die neue Funktion ist \(g(x) = f(x) + c\) mit \(c \neq 0\). 3. Prüfung auf Punktsymmetrie zum Ursprung: \(g(-x) = f(-x) + c = -f(x) + c\). Damit \(g\) punktsymmetrisch ist, müsste gelten: \(g(-x) = -g(x) = -(f(x) + c) = -f(x) - c\). Dies führt zu \(-f(x) + c = -f(x) - c\), was \(c = -c\) und somit \(c = 0\) zur Folge hätte. Da \(c \neq 0\), ist die Punktsymmetrie zum Ursprung zerstört. 4. Prüfung auf Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse: Es müsste gelten \(g(-x) = g(x)\), also \(-f(x) + c = f(x) + c\). Dies impliziert \(-f(x) = f(x)\), was für alle \(x\) nur für die Nullfunktion \(f(x) = 0\) wahr ist. Da \(f\) nach Voraussetzung nicht das Nullpolynom ist, gilt \(-f(x) = f(x)\) nicht für alle \(x\). Daher ist \(g\) nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse. 5. Ergebnis: Die Aussage ist unter der in der Aufgabe genannten Voraussetzung wahr.

Antwort

Die Aussage ist wahr. Durch die Addition von \(c \neq 0\) wird die Bedingung für Punktsymmetrie zum Ursprung verletzt. Da die ursprüngliche Funktion nach Voraussetzung nicht das Nullpolynom ist, kann die entstehende Funktion auch nicht achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse sein.
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Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(g\) durch \(g(x) = x^3 + 3x^2 + 3x + 5\). Zeige rechnerisch, dass der Graph von \(g\) punktsymmetrisch zum Punkt \(P(-1|4)\) verläuft.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Formel für Punktsymmetrie zu einem Punkt \(P(x_0|y_0)\). - Nutze die binomischen Formeln für den Grad 3 oder multipliziere die Klammern schrittweise aus. - Achte beim Einsetzen von \(-1-h\) besonders auf die Vorzeichenregeln. - Was muss am Ende übrig bleiben, wenn du die beiden Funktionswerte addierst?

Lösung

1. Aufstellen der Symmetriebedingung für \(P(-1|4)\): Es muss \(g(-1+h) + g(-1-h) = 2 \cdot 4 = 8\) für alle \(h \in \mathbb{R}\) gelten. 2. Berechnung von \(g(-1+h)\): \(g(-1+h) = (-1+h)^3 + 3(-1+h)^2 + 3(-1+h) + 5\) \(g(-1+h) = (h^3 - 3h^2 + 3h - 1) + 3(h^2 - 2h + 1) + 3h - 3 + 5\) \(g(-1+h) = h^3 - 3h^2 + 3h - 1 + 3h^2 - 6h + 3 + 3h - 3 + 5 = h^3 + 4\). 3. Berechnung von \(g(-1-h)\): \(g(-1-h) = (-1-h)^3 + 3(-1-h)^2 + 3(-1-h) + 5\) \(g(-1-h) = (-1(1+h))^3 + 3(1+h)^2 + 3(-1-h) + 5\) \(g(-1-h) = -(1 + 3h + 3h^2 + h^3) + 3(1 + 2h + h^2) - 3 - 3h + 5\) \(g(-1-h) = -h^3 - 3h^2 - 3h - 1 + 3h^2 + 6h + 3 - 3h - 3 + 5 = -h^3 + 4\). 4. Addition der Ergebnisse: \(g(-1+h) + g(-1-h) = (h^3 + 4) + (-h^3 + 4) = 8\). 5. Da die Summe konstant \(8\) (entspricht \(2 \cdot y_P\)) ist, ist die Punktsymmetrie zu \(P(-1|4)\) bewiesen.

Antwort

Durch Einsetzen in die Symmetriebedingung erhält man \(g(-1+h) = h^3 + 4\) und \(g(-1-h) = -h^3 + 4\). Die Summe ergibt \(g(-1+h) + g(-1-h) = 8 = 2 \cdot 4\), womit die Punktsymmetrie zu \(P(-1|4)\) gezeigt ist.
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Die Funktion \(f\) ist definiert durch \(f(x) = \frac{8}{x^2 - 2x + 5}\). Begründe, dass der Graph von \(f\) symmetrisch bezüglich der Geraden \(x = 1\) verläuft.

Denkanstöße

- Kannst du den Nenner der Funktion so umformen, dass die Symmetrie deutlicher wird? - Erinnere dich an die Methode der quadratischen Ergänzung. - Wenn du rechnerisch vorgehst, vergleiche die Funktionswerte an den Stellen \(1+h\) und \(1-h\). - Multipliziere die Klammern im Nenner sorgfältig aus und fasse alle Zahlen zusammen.

Lösung

1. Anwendung des Kriteriums für Achsensymmetrie \(f(1+h) = f(1-h)\). 2. Berechnung des Terms für \(f(1+h)\): \(\frac{8}{(1+h)^2 - 2(1+h) + 5} = \frac{8}{1 + 2h + h^2 - 2 - 2h + 5} = \frac{8}{h^2 + 4}\). 3. Berechnung des Terms für \(f(1-h)\): \(\frac{8}{(1-h)^2 - 2(1-h) + 5} = \frac{8}{1 - 2h + h^2 - 2 + 2h + 5} = \frac{8}{h^2 + 4}\). 4. Vergleich der Ausdrücke: Da \(f(1+h)\) und \(f(1-h)\) für alle \(h\) denselben Wert \(\frac{8}{h^2+4}\) ergeben, ist der Graph achsensymmetrisch zur Geraden \(x = 1\). Alternativer Weg: Durch quadratische Ergänzung im Nenner erhält man \(f(x) = \frac{8}{(x-1)^2 + 4}\), woran die Symmetrie zur Stelle \(x=1\) direkt ablesbar ist.

Antwort

Die Symmetrie wird durch \(f(1+h) = f(1-h)\) nachgewiesen. Beide eingesetzten Werte führen nach Vereinfachung des Nenners auf den identischen Term \(\frac{8}{h^2 + 4}\). Somit ist der Graph achsensymmetrisch zur Geraden \(x = 1\).

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