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Zähler und Nenner faktorisieren

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Gegeben ist die gebrochen-rationale Funktion \(f\) mit dem Funktionsterm \(f(x) = \frac{x^2 - 6x + 9}{4x^2 - 36}\). a) Überführe den Zähler und den Nenner jeweils in eine faktorisierte Form, indem du geeignete Verfahren wie binomische Formeln oder Ausklammern anwendest. b) Bestimme die maximale Definitionsmenge \(\mathbb{D}_f\) und gib den vollständig gekürzten Funktionsterm an.

Denkanstöße

- Erkennst du im Zähler eine Struktur, die zu einer der binomischen Formeln passt? - Kannst du im Nenner zuerst eine Zahl ausklammern, bevor du eine weitere Formel anwendest? - Welche Werte für \(x\) würden dazu führen, dass man durch Null teilt? Diese müssen aus der Definitionsmenge ausgeschlossen werden. - Welche Klammerausdrücke kommen sowohl oben als auch unten im Bruch vor?

Lösung

1. Den Zähler mithilfe der zweiten binomischen Formel faktorisieren: \(x^2 - 6x + 9 = (x-3)^2\). 2. Im Nenner die \(4\) ausklammern und anschließend die dritte binomische Formel anwenden: \(4x^2 - 36 = 4(x^2 - 9) = 4(x-3)(x+3)\). 3. Die Nullstellen des Nenners ermitteln (\(x = 3\) und \(x = -3\)), woraus die maximale Definitionsmenge \(\mathbb{D}_f = \mathbb{R} \setminus \{-3; 3\}\) folgt. 4. Den gemeinsamen Faktor \((x-3)\) im Zähler und Nenner kürzen, um den vereinfachten Term \(f(x) = \frac{x-3}{4(x+3)}\) zu erhalten.

Antwort

a) \(f(x) = \frac{(x-3)^2}{4(x-3)(x+3)}\) b) \(\mathbb{D}_f = \mathbb{R} \setminus \{-3; 3\}\); gekürzter Term: \(f(x) = \frac{x-3}{4(x+3)}\)
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Gegeben sind die Funktionen \(f: x \mapsto \frac{x^2-1}{x+1} + 3\) und \(g: x \mapsto \frac{x^2+3x+2}{x+1}\). Weise nach, dass beide Funktionen identisch sind.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, für welche Werte von \(x\) die Funktionen überhaupt definiert sind. - Könnte es helfen, die Brüche durch Faktorisieren und Kürzen zu vereinfachen? - Versuche, die Summe bei \(f(x)\) auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. - Wann genau nennt man zwei Funktionen in der Mathematik „identisch“?

Lösung

1. Bestimmung des Definitionsbereichs: Für beide Funktionen gilt \(D_f = D_g = \mathbb{R} \setminus \{-1\}\), da der Nenner \(x+1\) für \(x = -1\) null wird. 2. Vereinfachung von \(f(x)\): Durch Faktorisieren des Zählers mit der dritten binomischen Formel ergibt sich \(\frac{(x-1)(x+1)}{x+1} + 3 = x-1+3 = x+2\). 3. Vereinfachung von \(g(x)\): Durch Faktorisieren des Zählers (z. B. mit dem Satz von Vieta) ergibt sich \(\frac{(x+1)(x+2)}{x+1} = x+2\). Alternativ: Bringt man \(f(x)\) auf den Hauptnenner \(x+1\), erhält man \(\frac{x^2-1 + 3(x+1)}{x+1} = \frac{x^2-1+3x+3}{x+1} = \frac{x^2+3x+2}{x+1}\), was exakt dem Funktionsterm von \(g(x)\) entspricht. Da die Definitionsbereiche und die Funktionsterme übereinstimmen, sind die Funktionen identisch.

Antwort

Beide Funktionen haben den Definitionsbereich \(D = \mathbb{R} \setminus \{-1\}\). Durch Vereinfachen (Kürzen oder Hauptnenner bilden) lassen sich beide Funktionsterme auf die Form \(x+2\) bzw. \(\frac{x^2+3x+2}{x+1}\) bringen, wodurch ihre Identität nachgewiesen ist.
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Vereinfache den folgenden Bruchterm, indem du den Zähler und den Nenner faktorisierst: \[ \frac{x^2 \cdot (x - 6 + 9x^{-1})}{x^2 - 3x} \]

Denkanstöße

- Kannst du den Term im Zähler durch Ausmultiplizieren vereinfachen? - Gibt es im Zähler und Nenner eine gemeinsame Potenz von \(x\), die man ausklammern kann? - Erkennst du im Zähler nach dem Ausklammern ein bekanntes Zerlegungsmuster für quadratische Ausdrücke? - Welche Faktoren treten sowohl oberhalb als auch unterhalb des Bruchstrichs auf?

Lösung

1. Ausmultiplizieren oder Umformen des Zählers: Durch Multiplikation des Faktors \(x^2\) in die Klammer erhält man \(x^2 \cdot x - 6x^2 + 9x^2 \cdot x^{-1} = x^3 - 6x^2 + 9x\). 2. Faktorisieren des Zählers: Zunächst wird \(x\) ausgeklammert, was \(x(x^2 - 6x + 9)\) ergibt. Der quadratische Term in der Klammer entspricht der zweiten binomischen Formel, sodass der Zähler als \(x(x - 3)^2\) geschrieben werden kann. 3. Faktorisieren des Nenners: Im Nenner \(x^2 - 3x\) wird \(x\) ausgeklammert, woraus \(x(x - 3)\) folgt. 4. Kürzen des Bruchs: Die gemeinsamen Faktoren \(x\) und \((x - 3)\) werden gekürzt. Es verbleibt der Term \(x - 3\).

Antwort

\(x - 3\) (für \(x \neq 0\) und \(x \neq 3\))
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Betrachte die Funktion \(g\) mit dem Term \(g(x) = \frac{2x^2 - 4x - 6}{x^2 + 5x + 4}\). Ermittle die faktorisierte Form von Zähler und Nenner (z. B. durch Bestimmung der Nullstellen der quadratischen Ausdrücke). Gib anschließend die maximale Definitionsmenge an und vereinfache den Funktionsterm so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie lässt sich ein quadratischer Ausdruck \(ax^2 + bx + c\) mithilfe seiner Nullstellen \(x_1\) und \(x_2\) als Produkt schreiben? - Versuche im Zähler zuerst den Vorfaktor vor dem \(x^2\) auszuklammern, um die Nullstellensuche zu erleichtern. - Denk daran, dass beim Kürzen nur Faktoren (Teile von Produkten) und keine einzelnen Summanden gestrichen werden dürfen. - Welche Werte darf \(x\) im ursprünglichen Nenner auf keinen Fall annehmen?

Lösung

1. Zähler faktorisieren: Zuerst \(2\) ausklammern zu \(2(x^2 - 2x - 3)\). Die Nullstellen von \(x^2 - 2x - 3\) sind \(x_1 = 3\) und \(x_2 = -1\). Damit ergibt sich die faktorisierte Form \(2(x-3)(x+1)\). 2. Nenner faktorisieren: Die Nullstellen von \(x^2 + 5x + 4\) mit der Lösungsformel berechnen. Man erhält \(x_3 = -4\) und \(x_4 = -1\). Die faktorisierte Form ist \((x+4)(x+1)\). 3. Definitionsmenge bestimmen: Da der Nenner für \(x = -4\) und \(x = -1\) null wird, ist \(\mathbb{D}_g = \mathbb{R} \setminus \{-4; -1\}\). 4. Kürzen: Der Faktor \((x+1)\) tritt in Zähler und Nenner auf und kann gekürzt werden. Der vereinfachte Term lautet \(g(x) = \frac{2(x-3)}{x+4}\).

Antwort

Faktorisierte Form: \(g(x) = \frac{2(x-3)(x+1)}{(x+4)(x+1)}\) Definitionsmenge: \(\mathbb{D}_g = \mathbb{R} \setminus \{-4; -1\}\) Gekürzter Term: \(g(x) = \frac{2(x-3)}{x+4}\)
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Gegeben sind die Funktionen \(f: x \mapsto \frac{x^2+x-6}{x-2} + 1\) und \(g: x \mapsto \frac{2x^2+4x-16}{2x-4}\). Weise nach, dass beide Funktionen identisch sind.

Denkanstöße

- Prüfe, ob die Nenner der beiden Brüche auf dieselbe Nullstelle führen. - Kannst du im Zähler oder Nenner von \(g(x)\) einen gemeinsamen Faktor ausklammern? - Erinnerst du dich, wie man quadratische Terme in Linearfaktoren zerlegt, um Brüche zu kürzen? - Gibt es einen Weg, den Term ohne Bruch bei \(f(x)\) in den Zähler des Bruchs zu integrieren?

Lösung

1. Bestimmung des Definitionsbereichs: Bei \(f\) muss \(x-2 \neq 0\) gelten, bei \(g\) muss \(2x-4 \neq 0\) gelten. In beiden Fällen folgt \(x \neq 2\), also \(D_f = D_g = \mathbb{R} \setminus \{2\}\). 2. Umformung von \(f(x)\): Durch Faktorisieren des Zählers erhält man \(\frac{(x-2)(x+3)}{x-2} + 1 = x+3+1 = x+4\). 3. Umformung von \(g(x)\): Ausklammern der \(2\) im Zähler und Nenner ergibt \(\frac{2(x^2+2x-8)}{2(x-2)} = \frac{x^2+2x-8}{x-2}\). Faktorisieren des verbleibenden Zählers führt zu \(\frac{(x-2)(x+4)}{x-2} = x+4\). Alternativ kann \(f(x)\) auf den Hauptnenner \(x-2\) gebracht werden: \(\frac{x^2+x-6 + 1(x-2)}{x-2} = \frac{x^2+2x-8}{x-2}\). Erweitert man diesen Bruch mit \(2\), erhält man \(\frac{2x^2+4x-16}{2x-4}\), was dem Term von \(g(x)\) entspricht.

Antwort

Beide Funktionen besitzen denselben Definitionsbereich \(D = \mathbb{R} \setminus \{2\}\). Da sich beide Funktionsterme durch Faktorisieren und Kürzen bzw. durch Erweitern und Hauptnennerbildung in dieselbe Form (z. B. \(x+4\)) überführen lassen, sind sie identisch.
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Gegeben ist der folgende Bruchterm. Vereinfache diesen so weit wie möglich: \[ \frac{x^4 \cdot \left(\frac{1}{x} - \frac{1}{x^3}\right)}{x^2 + 2x + 1} \]

Denkanstöße

- Versuche zuerst, die Klammer im Zähler aufzulösen, indem du das Distributivgesetz anwendest. - Kannst du Zähler und Nenner jeweils als Produkt von Linearfaktoren schreiben? - Achte auf binomische Formeln, die dir beim Faktorisieren helfen könnten. - Gibt es Werte für \(x\), für die der ursprüngliche Term nicht definiert ist?

Lösung

1. Vereinfachung des Zählers: Durch Multiplikation von \(x^4\) mit den Summanden in der Klammer ergibt sich \(x^4 \cdot \frac{1}{x} - x^4 \cdot \frac{1}{x^3} = x^3 - x\). 2. Faktorisieren des Zählers: Ausklammern von \(x\) liefert \(x(x^2 - 1)\). Die Anwendung der dritten binomischen Formel auf \((x^2 - 1)\) führt zur faktorisierten Form \(x(x - 1)(x + 1)\). 3. Faktorisieren des Nenners: Der Ausdruck \(x^2 + 2x + 1\) entspricht der ersten binomischen Formel und lässt sich als \((x + 1)^2\) schreiben. 4. Kürzen: Der Faktor \((x + 1)\) tritt in Zähler und Nenner auf und kann gekürzt werden. Das Ergebnis ist \(\frac{x(x - 1)}{x + 1}\) oder ausmultipliziert \(\frac{x^2 - x}{x + 1}\).

Antwort

\(\frac{x(x - 1)}{x + 1}\) (für \(x \neq 0\) und \(x \neq -1\))

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