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Monotonie untersuchen

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43236411
Für drei Intervalle ist das Vorzeichen einer Ableitungsfunktion \(f'\) bereits bekannt: \(I_1=[-1;1]\): \(f'(x)>0\) im Intervallinneren. \(I_2=[1;3]\): \(f'(x)<0\) im Intervallinneren. \(I_3=[3;4]\): \(f'(x)>0\) im Intervallinneren. Ordne jedem Intervall zu: A: \(f\) ist streng monoton zunehmend. B: \(f\) ist streng monoton abnehmend.

Denkanstöße

- Welche Monotonierichtung gehört zu einem positiven Wert von \(f'\)? - Welche Monotonierichtung gehört zu einem negativen Wert von \(f'\)? - Wende diese Zuordnung getrennt auf die drei Intervalle an.

Lösung

1. Ein positives Vorzeichen von \(f'\) im Intervallinneren bedeutet strenge Zunahme; ein negatives Vorzeichen bedeutet strenge Abnahme. 2. Für \(I_1\) ist \(f'>0\), also gilt A. 3. Für \(I_2\) ist \(f'<0\), also gilt B. 4. Für \(I_3\) ist \(f'>0\), also gilt A.

Antwort

\(I_1\): A, \(I_2\): B, \(I_3\): A
43372911
Gegeben sind drei Funktionsgraphen. In jedem Koordinatensystem ist ein Intervall \(I\) durch gestrichelte Linien markiert. Ordne jedem Graphen die am besten passende Monotonieeigenschaft für dieses Intervall zu. Eigenschaften: 1. \(f\) ist in \(I\) streng monoton zunehmend. 2. \(f\) ist in \(I\) monoton zunehmend, aber nicht streng. 3. \(f\) ist in \(I\) streng monoton abnehmend. 4. \(f\) ist in \(I\) monoton abnehmend, aber nicht streng.
Abbildung zur Aufgabe 433729

Denkanstöße

- Betrachte den Verlauf jedes Graphen von links nach rechts innerhalb der markierten Grenzen. - Bei strenger Monotonie müssen für jedes Paar \(x_1<x_2\) die Funktionswerte in der entsprechenden strikten Reihenfolge liegen. - Welche Auswirkung hat ein waagerechter Abschnitt auf strenge Monotonie?

Lösung

1. Graph a): Der Funktionswert nimmt im gesamten Intervall \(I=[1;5]\) mit wachsendem \(x\) stets ab. Die Funktion ist streng monoton abnehmend: Aussage 3. 2. Graph b): Der Graph nimmt zunächst zu, ist zwischen \(x=2\) und \(x=4\) konstant und nimmt danach weiter zu. Wegen des konstanten Abschnitts ist die Funktion monoton zunehmend, aber nicht streng: Aussage 2. 3. Graph c): Der Funktionswert nimmt im gesamten Intervall \(I=[1;5]\) mit wachsendem \(x\) stets zu. Die Funktion ist streng monoton zunehmend: Aussage 1.

Antwort

a) Aussage 3 b) Aussage 2 c) Aussage 1
43373811
Ein Wanderer legt einen Weg zurück, dessen Höhenprofil durch den Graphen einer Funktion \(g\) im Bereich von \(x=-2\) bis \(x=6\) modelliert wird. Gib an, in welchen Teilintervallen der Wanderer bergauf geht und in welchen er bergab geht.
Abbildung zur Aufgabe 433738

Denkanstöße

- Betrachte das Höhenprofil von links nach rechts: Wo nimmt die Höhe ab, wo nimmt sie zu? - Die Stelle, an der der Abstieg endet und der Aufstieg beginnt, trennt die beiden Intervalle. - Nutze die Werte des Wegparameters als Intervallgrenzen.

Lösung

1. Der Tiefpunkt des Graphen liegt bei \(x=2\). 2. Von \(x=-2\) bis \(x=2\) sinkt die Höhe kontinuierlich. Der Wanderer geht im Intervall \([-2;2]\) bergab. 3. Von \(x=2\) bis \(x=6\) steigt die Höhe kontinuierlich. Der Wanderer geht im Intervall \([2;6]\) bergauf.

Antwort

Bergab: \([-2;2]\) Bergauf: \([2;6]\)
43396011
Die folgenden Abbildungen zeigen die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\) und \(g'\). Untersuche in den jeweils dargestellten Bereichen das Monotonieverhalten der zugehörigen Funktionen \(f\) und \(g\). Gib jeweils die Intervalle an, in denen die Funktionen streng monoton zunehmen beziehungsweise streng monoton abnehmen.
Abbildung zur Aufgabe 433960

Denkanstöße

- Welche Bedeutung hat ein durchgehend negatives beziehungsweise positives Vorzeichen der Ableitung? - Liegt einer der beiden Ableitungsgraphen auf oder über der \(x\)-Achse? - Formuliere die Monotonie jeweils nur für den dargestellten Bereich.

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) liegt im dargestellten Bereich vollständig unterhalb der \(x\)-Achse, also gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-1;5]\) streng monoton abnehmend. 2. Der Graph von \(g'\) liegt im dargestellten Bereich vollständig oberhalb der \(x\)-Achse, also gilt \(g'(x)>0\). Daher ist \(g\) auf \([-1;5]\) streng monoton zunehmend.

Antwort

\(f\): streng monoton abnehmend auf \([-1;5]\) \(g\): streng monoton zunehmend auf \([-1;5]\)
43425211
Gegeben ist der Graph einer quadratischen Funktion \(f\). Bestimme anhand der Abbildung die Intervalle, in denen \(f\) im Bereich \(-5\le x\le1\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 434252

Denkanstöße

- An welcher Stelle ändert der Graph seine Richtung? - Werden die Funktionswerte links vom Scheitelpunkt größer oder kleiner, wenn \(x\) zunimmt?

Lösung

1. Der Scheitelpunkt liegt bei \(S(-2|3)\). 2. Links vom Scheitelpunkt nimmt der Graph mit wachsendem \(x\) zu, rechts davon nimmt er ab. 3. Daher ist \(f\) auf \([-5;-2]\) streng monoton zunehmend und auf \([-2;1]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-5;-2]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;1]\).
43425311
Betrachte den abgebildeten Graphen einer Funktion \(f\) im Bereich \(0\le x\le6\). Gib die Monotonieintervalle für diesen Bereich an.
Abbildung zur Aufgabe 434253

Denkanstöße

- Wo liegt der tiefste Punkt der Parabel? - Wie ändern sich die Funktionswerte links und rechts von diesem Punkt?

Lösung

1. Der Scheitelpunkt der Parabel liegt bei \(x=3\). 2. Von \(x=0\) bis \(x=3\) werden die Funktionswerte mit wachsendem \(x\) kleiner. Daher ist \(f\) auf \([0;3]\) streng monoton abnehmend. 3. Von \(x=3\) bis \(x=6\) werden die Funktionswerte mit wachsendem \(x\) größer. Daher ist \(f\) auf \([3;6]\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([0;3]\); streng monoton zunehmend auf \([3;6]\).
43500111
Das Diagramm zeigt im Bereich \(0\le x\le6\) den Verlauf der ersten Ableitung \(f'\) einer Funktion \(f\). Gib das Intervall an, in dem \(f\) streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 435001

Denkanstöße

- In welchem Bereich liegt der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse? - Welche Monotonierichtung von \(f\) gehört zu negativen Ableitungswerten?

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) schneidet die \(x\)-Achse bei \(x=3\). 2. Für \(3<x\le6\) gilt \(f'(x)<0\). 3. Daher ist \(f\) im dargestellten Bereich auf \([3;6]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([3;6]\).
55719511
Welche Aussage ist die Definition dafür, dass eine Funktion \(f\) auf einem Intervall \(I\) streng monoton zunehmend ist? A: Für alle \(x_1,x_2\in I\) gilt aus \(x_1<x_2\) stets \(f(x_1)<f(x_2)\). B: Für alle \(x_1,x_2\in I\) gilt aus \(x_1<x_2\) stets \(f(x_1)\leq f(x_2)\). C: Für jedes \(x\in I\) gilt \(f'(x)>0\).

Denkanstöße

- Gesucht ist die Definition, nicht ein Kriterium mit der Ableitung. - Achte darauf, ob der Vergleich der Funktionswerte strikt oder nicht strikt sein muss. - Überlege, welche Aussage direkt zwei beliebige Stellen des Intervalls miteinander vergleicht.

Lösung

1. Streng monoton zunehmend bedeutet, dass zu zwei Stellen in derselben Reihenfolge auch die Funktionswerte strikt in derselben Reihenfolge liegen. 2. Genau das beschreibt Aussage A mit \(x_1<x_2\Rightarrow f(x_1)<f(x_2)\). 3. Aussage B beschreibt nur monotones Zunehmen ohne Strenge. Aussage C ist ein hinreichendes Ableitungskriterium, aber nicht die Definition.

Antwort

A: \(x_1<x_2\Rightarrow f(x_1)<f(x_2)\) für alle \(x_1,x_2\in I\).
42242111
Untersuche das Monotonieverhalten der folgenden Funktionen auf dem gesamten Definitionsbereich \(\mathbb{R}\). Ordne jeder Funktion alle zutreffenden Eigenschaften aus der Liste zu. Funktionen: \(f_1(x) = x^3 + 5x\) \(f_2(x) = 4 - x^2\) \(f_3(x) = -2x - 7\) \(f_4(x) = 8\) Eigenschaften: a) streng monoton zunehmend b) streng monoton abnehmend c) monoton zunehmend d) monoton abnehmend

Denkanstöße

- Untersuche das Vorzeichen der ersten Ableitung im gesamten Bereich. - Überlege, was passiert, wenn die Ableitung genau Null ist. - Bedenke, dass eine streng monotone Funktion immer auch die einfache Monotonie-Eigenschaft erfüllt. - Prüfe, ob eine Funktion in verschiedenen Abschnitten unterschiedliches Steigungsverhalten zeigt.

Lösung

1. Für \(f_1(x) = x^3 + 5x\) gilt \(f_1'(x) = 3x^2 + 5\). Da \(3x^2 + 5 > 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), ist die Funktion streng monoton zunehmend (a) und damit auch monoton zunehmend (c). 2. Für \(f_2(x) = 4 - x^2\) gilt \(f_2'(x) = -2x\). Die Ableitung wechselt bei \(x = 0\) das Vorzeichen (\(f_2'(x) > 0\) für \(x < 0\) und \(f_2'(x) < 0\) für \(x > 0\)). Somit ist die Funktion auf \(\mathbb{R}\) weder monoton zunehmend noch abnehmend. 3. Für \(f_3(x) = -2x - 7\) gilt \(f_3'(x) = -2\). Da \(f_3'(x) < 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), ist die Funktion streng monoton abnehmend (b) und damit auch monoton abnehmend (d). 4. Für \(f_4(x) = 8\) gilt \(f_4'(x) = 0\). Da \(f_4'(x) \ge 0\) und \(f_4'(x) \le 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) erfüllt ist, ist die Funktion sowohl monoton zunehmend (c) als auch monoton abnehmend (d), jedoch nicht streng.

Antwort

\(f_1\): a, c \(f_2\): keine der Eigenschaften trifft auf ganz \(\mathbb{R}\) zu \(f_3\): b, d \(f_4\): c, d
42648911
Betrachte die Funktion \(f\) mit \(f(x) = x^3 - 3x^2 - 9x + 1\). Untersuche mithilfe der ersten Ableitung, ob der Graph an den Stellen \(x = -2\) und \(x = 2\) eine positive oder eine negative Steigung besitzt. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Was sagt der Wert der ersten Ableitung an einer Stelle über den Verlauf des Graphen aus? - Kannst du die Steigung an den gesuchten Stellen berechnen? - Was bedeutet ein positives oder negatives Vorzeichen der Steigung für das Wachstum der Funktion?

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(f'(x) = 3x^2 - 6x - 9\). 2. Überprüfung an der Stelle \(x = -2\): Einsetzen in die Ableitungsfunktion ergibt \(f'(-2) = 3 \cdot (-2)^2 - 6 \cdot (-2) - 9 = 12 + 12 - 9 = 15\). Da \(f'(-2) > 0\), steigt der Graph an dieser Stelle. 3. Überprüfung an der Stelle \(x = 2\): Einsetzen ergibt \(f'(2) = 3 \cdot 2^2 - 6 \cdot 2 - 9 = 12 - 12 - 9 = -9\). Da \(f'(2) < 0\), fällt der Graph an dieser Stelle.

Antwort

An der Stelle \(x = -2\) besitzt der Graph eine positive Steigung (\(f'(-2) = 15 > 0\)). An der Stelle \(x = 2\) besitzt der Graph eine negative Steigung (\(f'(2) = -9 < 0\)).
42914011
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(h\) mit \(h(x)=2x^3-15x^2+36x-10\). Gib die Intervalle an, in denen \(h\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt.

Denkanstöße

- Bestimme die Stellen, an denen \(h'\) null ist. - Teile den Definitionsbereich durch diese Stellen in Intervalle. - Untersuche in jedem Intervall das Vorzeichen von \(h'\).

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(h'(x)=6x^2-30x+36=6(x-2)(x-3)\). 2. Die Nullstellen der Ableitung sind \(x=2\) und \(x=3\). 3. Für \(x<2\) gilt \(h'(x)>0\), für \(2<x<3\) gilt \(h'(x)<0\) und für \(x>3\) gilt \(h'(x)>0\). 4. Somit nimmt \(h\) auf \(( -\infty;2]\) und \([3;\infty)\) streng monoton zu und auf \([2;3]\) streng monoton ab.

Antwort

\(h\) ist auf \(( -\infty;2]\) und \([3;\infty)\) streng monoton zunehmend und auf \([2;3]\) streng monoton abnehmend.
42914111
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) mit \(f(x)=\frac{1}{4}x^4-x^3+x^2-5\) mithilfe der ersten Ableitung. Gib die Intervalle an, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt.

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen von \(f'\) und die Monotonie von \(f\) zusammen? - Bestimme zuerst die Nullstellen von \(f'\). - Untersuche anschließend das Vorzeichen von \(f'\) in jedem der dadurch entstehenden Intervalle.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=x^3-3x^2+2x=x(x-1)(x-2)\). 2. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=0\), \(x=1\) und \(x=2\). 3. Für \(x<0\) gilt \(f'(x)<0\), für \(0<x<1\) gilt \(f'(x)>0\), für \(1<x<2\) gilt \(f'(x)<0\) und für \(x>2\) gilt \(f'(x)>0\). 4. Daher nimmt \(f\) auf \(( -\infty;0]\) und \([1;2]\) streng monoton ab sowie auf \([0;1]\) und \([2;\infty)\) streng monoton zu.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \(( -\infty;0]\) und \([1;2]\); streng monoton zunehmend auf \([0;1]\) und \([2;\infty)\).
42921411
Betrachte die Funktion \(g\) mit \(g(x)=\frac{1}{5}x^5+\frac{2}{3}x^3+3x-1\). a) Zeige, dass die erste Ableitungsfunktion \(g'\) keine reellen Nullstellen besitzt. b) Begründe mithilfe von a), dass \(g\) auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunimmt, und folgere daraus, dass keine Extrempunkte existieren.

Denkanstöße

- Welche Vorzeichen haben \(x^4\), \(2x^2\) und die Konstante \(3\)? - Was folgt aus einem überall positiven Wert von \(g'\) für die Monotonie von \(g\)? - Kann eine streng monoton zunehmende Funktion einen lokalen Hoch- oder Tiefpunkt besitzen?

Lösung

1. Es gilt \(g'(x)=x^4+2x^2+3\). 2. Da \(x^4\ge0\) und \(2x^2\ge0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) gelten, ist \(g'(x)\ge3>0\). Somit besitzt \(g'\) keine reellen Nullstellen. 3. Wegen \(g'(x)>0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) nimmt \(g\) auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zu. 4. Eine streng monoton zunehmende Funktion kann auf \(\mathbb{R}\) keinen lokalen Extrempunkt besitzen. Außerdem gibt es keine Stelle mit \(g'(x)=0\).

Antwort

a) \(g'(x)=x^4+2x^2+3\ge3>0\); daher besitzt \(g'\) keine reellen Nullstellen. b) \(g\) ist auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend und besitzt keine Extrempunkte.
43236311
Für die Ableitungsfunktion \(f'\) gilt: \(f'(x)>0\) für \(-2<x<1\), \(f'(1)=0\) und \(f'(x)<0\) für \(1<x<4\). Entscheide, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind, und begründe deine Entscheidung: a) Im Intervall \([-1;0]\) ist \(f\) streng monoton zunehmend. b) Im Intervall \([1;2]\) ist \(f\) streng monoton zunehmend. c) Bei \(x=1\) besitzt der Graph von \(f\) eine waagerechte Tangente.

Denkanstöße

- Übersetze das Vorzeichen von \(f'\) jeweils in eine Monotonieaussage über \(f\). - Achte bei a) und b) auf das Vorzeichen im Inneren des angegebenen Intervalls. - Welche geometrische Bedeutung hat die Bedingung \(f'(1)=0\)?

Lösung

1. Auf \([-1;0]\) gilt im Intervallinneren \(f'(x)>0\). Daher ist \(f\) dort streng monoton zunehmend; a) ist wahr. 2. Auf \([1;2]\) gilt im Intervallinneren \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) dort streng monoton abnehmend; b) ist falsch. 3. Aus \(f'(1)=0\) folgt, dass der Graph von \(f\) bei \(x=1\) eine waagerechte Tangente besitzt; c) ist wahr.

Antwort

a) Wahr. b) Falsch; auf \([1;2]\) ist \(f\) streng monoton abnehmend. c) Wahr.
43238611
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). a) Bestimme alle Stellen \(x\), an denen der Graph von \(f\) eine waagerechte Tangente besitzt. b) Entscheide, ob bei \(x=0\) eine lokale Maximalstelle oder eine lokale Minimalstelle von \(f\) vorliegt. Begründe deine Entscheidung mithilfe des Graphen von \(f'\). c) Begründe, warum \(f\) im Intervall \([0;3]\) streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 432386

Denkanstöße

- Waagerechte Tangenten liegen an Nullstellen von \(f'\). - Welche Richtung hat der Vorzeichenwechsel von \(f'\) bei \(x=0\)? - Welches Vorzeichen besitzt \(f'\) im Inneren von \([0;3]\)?

Lösung

1. Waagerechte Tangenten liegen an den Nullstellen von \(f'\). Aus dem Graphen liest man \(x=-3\), \(x=0\) und \(x=3\) ab. 2. Bei \(x=0\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher liegt dort eine lokale Maximalstelle von \(f\) vor. 3. Für \(0<x<3\) gilt \(f'(x)<0\); an den Randpunkten gilt \(f'=0\). Daher nimmt \(f\) auf \([0;3]\) streng monoton ab.

Antwort

a) Waagerechte Tangenten bei \(x=-3\), \(x=0\) und \(x=3\). b) Bei \(x=0\) liegt eine lokale Maximalstelle vor. c) \(f\) ist auf \([0;3]\) streng monoton abnehmend.
43243111
Die Abbildungen a) und b) zeigen jeweils den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer reellen Funktion \(f\). Bestimme für beide Fälle im jeweils dargestellten Bereich die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. Begründe deine Entscheidung anhand des Verlaufs von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 432431

Denkanstöße

- Übersetze die Lage von \(f'\) oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse in das Monotonieverhalten von \(f\). - Achte darauf, ob \(f'\) eine Nullstelle schneidet oder nur berührt. - Eine einzelne Nullstelle ohne Vorzeichenwechsel muss ein Intervall strenger Monotonie nicht unterbrechen.

Lösung

1. In Abbildung a) gilt \(f'(x)<0\) für \(-1<x<1\), \(f'(x)>0\) für \(1<x<4\) und \(f'(x)<0\) für \(4<x<6\). Daher nimmt \(f\) auf \([-1;1]\) und \([4;6]\) streng monoton ab sowie auf \([1;4]\) streng monoton zu. 2. In Abbildung b) gilt im dargestellten Bereich \(f'(x)\ge0\), wobei \(f'\) nur bei \(x=2\) null ist und auf beiden Seiten positiv bleibt. Die isolierte Nullstelle unterbricht die strenge Monotonie nicht. Daher nimmt \(f\) auf \([-1;5]\) streng monoton zu; ein streng monoton abnehmendes Intervall gibt es nicht.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \([1;4]\); streng monoton abnehmend auf \([-1;1]\) und \([4;6]\). b) Streng monoton zunehmend auf \([-1;5]\); kein streng monoton abnehmendes Intervall.
43243411
In Abbildung a) sind die Graphen der beiden Funktionen \(f_1\) und \(f_2\) dargestellt. Abbildung b) zeigt die Graphen zweier potenzieller Ableitungsfunktionen \(g\) und \(h\). a) Ordne \(f_1\) und \(f_2\) jeweils die korrekte Ableitungsfunktion \(g\) oder \(h\) zu und begründe deine Entscheidung. b) Bestimme im dargestellten Bereich \([-3{,}5;3{,}5]\) die Intervalle, in denen \(f_1\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. Runde die Intervallgrenzen auf zwei Nachkommastellen.
Abbildung zur Aufgabe 432434

Denkanstöße

- An Stellen mit waagerechter Tangente hat die Ableitung den Wert \(0\). - Vergleiche die Vorzeichen der beiden Kandidaten dort, wo \(f_1\) zunimmt oder abnimmt. - Für die Monotonieintervalle benötigst du die Nullstellen und Vorzeichen der zugeordneten Ableitung.

Lösung

1. Der Graph von \(f_1\) besitzt bei \(x\approx-1{,}83\) und \(x\approx1{,}83\) waagerechte Tangenten. Die zugehörige Ableitung muss dort Nullstellen besitzen. 2. Zwischen diesen Stellen nimmt \(f_1\) ab. Die zugehörige Ableitung muss dort negativ sein. Dies trifft auf \(g\) zu, während \(h\) dort positiv ist. Daher gehört \(g\) zu \(f_1\) und \(h\) zu \(f_2\). 3. Im dargestellten Bereich nimmt \(f_1\) auf \([-3{,}5;-1{,}83]\) und \([1{,}83;3{,}5]\) streng monoton zu sowie auf \([-1{,}83;1{,}83]\) streng monoton ab.

Antwort

a) \(f_1\rightarrow g\), \(f_2\rightarrow h\). b) Streng monoton zunehmend auf \([-3{,}5;-1{,}83]\) und \([1{,}83;3{,}5]\); streng monoton abnehmend auf \([-1{,}83;1{,}83]\).
43253711
Der abgebildete Graph \(G_f\) zeigt den Verlauf einer Funktion \(f\) über dem Definitionsbereich \([-3;5]\). Bestimme die maximalen Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 432537

Denkanstöße

- Lies die Stellen ab, an denen sich die Monotonierichtung ändert. - Zwischen welchen Stellen nimmt der Graph zu, zwischen welchen nimmt er ab? - Berücksichtige die Grenzen des dargestellten Definitionsbereichs.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man eine lokale Maximalstelle bei \(x=-1\) und eine lokale Minimalstelle bei \(x=3\) ab. 2. Daher nimmt \(f\) auf \([-3;-1]\) streng monoton zu, auf \([-1;3]\) streng monoton ab und auf \([3;5]\) streng monoton zu.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-3;-1]\) und \([3;5]\); streng monoton abnehmend auf \([-1;3]\).
43254611
In der Abbildung ist der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\) dargestellt. a) Bestimme im dargestellten Bereich die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt. b) Begründe anhand des Graphen von \(f'\), an welchen Stellen \(f\) lokale Extremstellen besitzt, und gib jeweils an, ob es sich um eine lokale Maximalstelle oder eine lokale Minimalstelle handelt.
Abbildung zur Aufgabe 432546

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen von \(f'\) mit dem Monotonieverhalten von \(f\) zusammen? - In welchen Bereichen liegt der Graph von \(f'\) oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse? - Welche Vorzeichenwechsel liegen an den Nullstellen von \(f'\) vor?

Lösung

1. Für \(-1<x<3\) liegt der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton zunehmend. Für \(-4<x<-1\) und \(3<x<6\) liegt der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([-4;-1]\) und \([3;6]\) streng monoton abnehmend. 2. Die Nullstellen von \(f'\) liegen bei \(x=-1\) und \(x=3\). Bei \(x=-1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus, also besitzt \(f\) dort eine lokale Minimalstelle. Bei \(x=3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus, also besitzt \(f\) dort eine lokale Maximalstelle.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \([-1;3]\); streng monoton abnehmend auf \([-4;-1]\) und \([3;6]\). b) Lokale Minimalstelle bei \(x=-1\); lokale Maximalstelle bei \(x=3\).
43257211
Für die Ableitungsfunktion \(f'\) gilt: \(f'(x)<0\) für \(x<-2\), \(f'(x)>0\) für \(-2<x<1\), \(f'(x)<0\) für \(1<x<4\) und \(f'(x)>0\) für \(x>4\). An \(x=-2,1,4\) gilt jeweils \(f'(x)=0\). Beurteile: a) Auf \([1;4]\) ist \(f\) streng monoton abnehmend. b) Bei \(x=-2\) besitzt \(f\) eine lokale Maximalstelle. c) Auf \([-1;1]\) ist \(f\) streng monoton zunehmend.

Denkanstöße

- Ordne jedem angegebenen Intervall zuerst das Vorzeichen von \(f'\) zu. - Ein Wechsel von negativ zu positiv kennzeichnet eine lokale Minimalstelle. - Für strenge Monotonie genügt hier das konstante Vorzeichen von \(f'\) im jeweiligen Intervallinneren.

Lösung

1. Auf \((1;4)\) gilt \(f'<0\). Daher ist \(f\) auf \([1;4]\) streng monoton abnehmend; a) ist wahr. 2. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv. Dort liegt eine lokale Minimalstelle, keine Maximalstelle; b) ist falsch. 3. Auf \((-1;1)\) gilt \(f'>0\). Daher ist \(f\) auf \([-1;1]\) streng monoton zunehmend; c) ist wahr.

Antwort

a) Wahr. b) Falsch; bei \(x=-2\) liegt eine lokale Minimalstelle. c) Wahr.
43257611
Der Graph einer differenzierbaren Funktion \(f\) ist im Intervall \([-4;4]\) für \(x<-1\) und für \(x>3\) streng monoton zunehmend sowie für \(-1<x<3\) streng monoton abnehmend. Entscheide begründet, welcher der abgebildeten Graphen I, II oder III der Graph der zugehörigen Ableitungsfunktion \(f'\) sein kann.
Abbildung zur Aufgabe 432576

Denkanstöße

- Nutze die gegebene Monotonie nur in der Richtung von \(f\) zu möglichen Vorzeichen von \(f'\). - Was folgt an den beiden Stellen, an denen \(f\) sein Monotonieverhalten wechselt und zugleich differenzierbar ist? - Vergleiche anschließend die Nullstellen und Vorzeichenbereiche der drei Kandidaten.

Lösung

1. Aus der angegebenen strengen Monotonie folgt als notwendige Bedingung: Für \(x<-1\) und \(x>3\) gilt \(f'(x)\ge0\), für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)\le0\). Die Umkehrung „\(f'\ge0\) bedeutet streng monoton zunehmend“ ist ohne Zusatzbedingungen nicht allgemein richtig. 2. Da \(f\) bei \(x=-1\) von strenger Zunahme zu strenger Abnahme und bei \(x=3\) wieder zu strenger Zunahme wechselt und dort differenzierbar ist, gilt \(f'(-1)=0\) und \(f'(3)=0\). 3. Graph III scheidet aus, weil seine Nullstellen nicht bei \(-1\) und \(3\) liegen. 4. Graph I ist außerhalb von \((-1;3)\) nichtnegativ und innerhalb nichtpositiv. Graph II zeigt die umgekehrten Vorzeichen. 5. Daher kann Graph I der Graph von \(f'\) sein.

Antwort

Graph I kann der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) sein.
43373011
Der abgebildete Graph zeigt eine Funktion \(f\). Auf der \(x\)-Achse sind drei verschiedene Intervalle \(I_1\), \(I_2\) und \(I_3\) markiert. Entscheide für jedes Intervall, ob die Funktion dort streng monoton zunehmend, streng monoton abnehmend oder nicht monoton ist. Begründe deine Entscheidung kurz.
Abbildung zur Aufgabe 433730

Denkanstöße

- Prüfe für jedes markierte Intervall, ob der Graph dort seine Änderungsrichtung wechselt. - Wenn ein Graph innerhalb eines Intervalls sowohl zu- als auch abnimmt, ist er dort nicht monoton. - Wo liegen die Stellen, an denen sich die Monotonierichtung ändert?

Lösung

1. Im Intervall \(I_1=[-2{,}5;-1]\) nimmt der Graph von links nach rechts durchgehend zu. Ergebnis: streng monoton zunehmend. 2. Im Intervall \(I_2=[-0{,}5;1]\) liegt bei \(x=0\) eine lokale Maximalstelle. Die Funktion nimmt zunächst zu und danach ab. Ergebnis: nicht monoton. 3. Im Intervall \(I_3=[1{,}5;3{,}5]\) nimmt der Graph von links nach rechts durchgehend ab. Ergebnis: streng monoton abnehmend.

Antwort

\(I_1\): streng monoton zunehmend \(I_2\): nicht monoton \(I_3\): streng monoton abnehmend
43373111
Gegeben ist die Ableitungsfunktion \(f'(x)=-(x-1)(x+2)\). Überprüfe die folgenden Aussagen und begründe deine Entscheidung: 1. Im Intervall \([-1;0]\) ist \(f\) streng monoton zunehmend. 2. Im Intervall \([2;3]\) ist \(f\) streng monoton zunehmend. 3. Bei \(x=1\) besitzt \(f\) eine lokale Maximalstelle.

Denkanstöße

- Bestimme in den genannten Bereichen nur die Vorzeichen der beiden Faktoren von \(f'\). - Berücksichtige das Minuszeichen vor dem Produkt. - Für die Extremstelle bei \(x=1\) ist der Vorzeichenwechsel von \(f'\) entscheidend.

Lösung

1. Für \(-1<x<0\) ist \((x-1)<0\) und \((x+2)>0\); wegen des Minuszeichens gilt \(f'(x)>0\). Aussage 1 ist wahr. 2. Für \(2<x<3\) sind beide Faktoren positiv; wegen des Minuszeichens gilt \(f'(x)<0\). Aussage 2 ist falsch. 3. Unmittelbar links von \(x=1\) ist \(f'>0\), unmittelbar rechts davon \(f'<0\). Der Vorzeichenwechsel von positiv zu negativ zeigt eine lokale Maximalstelle; Aussage 3 ist wahr.

Antwort

1. Wahr. 2. Falsch; dort ist \(f\) streng monoton abnehmend. 3. Wahr; bei \(x=1\) liegt eine lokale Maximalstelle.
43373311
Der Graph einer Funktion \(f\) ist für \(-3\le x\le3\) dargestellt. Gib alle Intervalle an, in denen die Funktion \(f\) im gezeigten Bereich streng monoton zunehmend beziehungsweise streng monoton abnehmend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433733

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen im dargestellten Bereich von links nach rechts. - An welchen Stellen wechselt der Graph zwischen Zunahme und Abnahme? - Verwende diese Stellen als Grenzen der maximalen Monotonieintervalle.

Lösung

1. Von \(x=-3\) bis zur lokalen Minimalstelle bei \(x=-2\) nimmt \(f\) streng monoton ab. 2. Von \(x=-2\) bis zur lokalen Maximalstelle bei \(x=0\) nimmt \(f\) streng monoton zu. 3. Von \(x=0\) bis zur lokalen Minimalstelle bei \(x=2\) nimmt \(f\) streng monoton ab. 4. Von \(x=2\) bis zum Rand bei \(x=3\) nimmt \(f\) streng monoton zu.

Antwort

Streng monoton abnehmend: \([-3;-2]\) und \([0;2]\) Streng monoton zunehmend: \([-2;0]\) und \([2;3]\)
43373411
Betrachte den abgebildeten Graphen der Funktion \(g\). Bestimme anhand der Zeichnung näherungsweise auf eine halbe \(x\)-Einheit genau die Bereiche im Intervall \([-3;3]\), in denen \(g\) streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 433734

Denkanstöße

- Suche zuerst die Stellen, an denen der Graph von abnehmend zu zunehmend oder umgekehrt wechselt. - Nutze für die geforderte Genauigkeit die halben Einheiten des Rasters. - Lies anschließend nur die Bereiche ab, in denen die Funktionswerte von links nach rechts kleiner werden.

Lösung

1. Am Raster erkennt man eine lokale Minimalstelle zwischen \(x=-1{,}5\) und \(x=-1\) sowie eine lokale Maximalstelle zwischen \(x=1\) und \(x=1{,}5\). 2. Auf eine halbe \(x\)-Einheit genau werden die beiden Grenzen mit \(x\approx-1{,}5\) und \(x\approx1{,}5\) abgelesen. 3. Links von der Minimalstelle und rechts von der Maximalstelle nimmt der Graph ab. 4. Im dargestellten Intervall ergeben sich daher näherungsweise die Bereiche \([-3;-1{,}5]\) und \([1{,}5;3]\).

Antwort

Näherungsweise auf eine halbe \(x\)-Einheit genau: \([-3;-1{,}5]\) und \([1{,}5;3]\).
43373511
Gegeben ist die Funktion \(h(x)=x^3-3x\). Untersuche das Monotonieverhalten von \(h\) rechnerisch mithilfe der ersten Ableitung und gib die maximalen Intervalle an, in denen \(h\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.

Denkanstöße

- An welchen Stellen kann sich das Vorzeichen von \(h'\) ändern? - Untersuche das Vorzeichen von \(h'\) in den drei dadurch entstehenden Bereichen. - Begründe, warum die isolierten Nullstellen von \(h'\) als Grenzen der maximalen Monotonieintervalle einbezogen werden können.

Lösung

1. \(h'(x)=3x^2-3=3(x-1)(x+1)\). Die Nullstellen sind \(x=-1\) und \(x=1\). 2. Für \(x<-1\) ist \(h'(x)>0\), für \(-1<x<1\) ist \(h'(x)<0\), und für \(x>1\) ist \(h'(x)>0\). 3. Daher ist \(h\) auf \(( -\infty;-1]\) und \([1;\infty)\) streng monoton zunehmend sowie auf \([-1;1]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-1]\) und \([1;\infty)\); streng monoton abnehmend auf \([-1;1]\).
43373611
Die Funktion \(f\) ist gegeben durch \(f(x)=\frac{1}{6}x^3-\frac{1}{2}x^2-\frac{3}{2}x+2\). Zeige rechnerisch unter Verwendung des Monotoniesatzes, dass \(f\) im Intervall \(I=[-1;3]\) streng monoton abnehmend ist.

Denkanstöße

- Welche Aussage über das Vorzeichen von \(f'\) genügt, um strenge Abnahme zu zeigen? - Bestimme die Nullstellen der quadratischen Ableitungsfunktion. - Nutze die Öffnungsrichtung der Ableitungsparabel für die Vorzeichenentscheidung zwischen den Nullstellen.

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(f'(x)=\frac{1}{2}x^2-x-\frac{3}{2}\). 2. Es gilt \(2f'(x)=x^2-2x-3=(x-3)(x+1)\). Daher sind \(x=-1\) und \(x=3\) die Nullstellen von \(f'\). 3. Da die Parabel \(f'\) nach oben geöffnet ist, gilt für alle \(x\in(-1;3)\) die Ungleichung \(f'(x)<0\). 4. Nach dem Monotoniesatz ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Für alle \(x\in(-1;3)\) gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton abnehmend.
43373911
Die Funktion \(h\) beschreibt die Temperatur in \(\text{°C}\) an einem Wintertag. Dabei gibt \(x\) die Zeit in Stunden relativ zu 12:00 Uhr an. Der dargestellte Zeitraum reicht von \(x=-4\) (8:00 Uhr) bis \(x=5\) (17:00 Uhr). Entnimm dem Graphen die größtmöglichen Intervalle, in denen die Temperatur streng monoton zunimmt bzw. abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 433739

Denkanstöße

- Wo befinden sich Hoch- und Tiefpunkt des Temperaturverlaufs? - Ein maximales Monotonieintervall endet dort, wo der Verlauf seine Richtung wechselt. - Lies die zugehörigen Zeitparameter an der horizontalen Achse ab.

Lösung

1. Eine Hochstelle liegt bei \(x=-2\), eine Tiefstelle bei \(x=3\). 2. Der Graph steigt vom Startpunkt bis zum Hochpunkt sowie vom Tiefpunkt bis zum Endpunkt. Die Temperatur nimmt in \([-4;-2]\) und \([3;5]\) streng monoton zu. 3. Zwischen dem Hochpunkt und dem Tiefpunkt fällt der Graph. Die Temperatur nimmt in \([-2;3]\) streng monoton ab.

Antwort

Streng monoton zunehmend: \([-4;-2]\) und \([3;5]\) Streng monoton abnehmend: \([-2;3]\)
43374011
Gegeben ist der Graph einer Funktion \(f\) für den Bereich \(-4\le x\le6\). Analysiere den Verlauf und gib alle Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton abnehmend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433740

Denkanstöße

- An welchen Stellen ändert der Graph seine Monotonierichtung? - In welchen Abschnitten werden die Funktionswerte mit wachsendem \(x\) stets kleiner? - Berücksichtige auch die Randbereiche des dargestellten Definitionsbereichs.

Lösung

1. Der Graph besitzt bei \(x=-2\) eine lokale Minimalstelle und bei \(x=4\) eine lokale Maximalstelle. 2. Vom linken Rand bis \(x=-2\) nimmt der Graph streng monoton ab. Das erste Intervall ist daher \([-4;-2]\). 3. Zwischen \(x=-2\) und \(x=4\) nimmt der Graph zu; dort liegt kein Intervall strenger Abnahme. 4. Von \(x=4\) bis zum rechten Rand nimmt der Graph wieder streng monoton ab. Das zweite Intervall ist \([4;6]\).

Antwort

Die Funktion \(f\) ist auf \([-4;-2]\) und \([4;6]\) streng monoton abnehmend.
43374111
Das Querschnittsprofil einer Skate-Rampe wird durch den Graphen der Funktion \(k\) im Intervall \([-3;3]\) beschrieben. Bestimme aus dem Graphen alle Intervalle, in denen \(k\) streng monoton zunimmt.
Abbildung zur Aufgabe 433741

Denkanstöße

- Verfolge das Rampenprofil von links nach rechts und achte darauf, wo die Höhe zunimmt. - An welchen Extremstellen ändert sich die Monotonierichtung? - Nutze die Symmetrie des Profils als Kontrolle.

Lösung

1. Der Graph besitzt lokale Minimalstellen bei \(x=-2\) und \(x=2\) sowie eine lokale Maximalstelle bei \(x=0\). 2. Vom linken Minimum bis zur Maximalstelle nimmt der Graph streng monoton zu, also auf \([-2;0]\). 3. Vom rechten Minimum bis zum rechten Rand nimmt der Graph erneut streng monoton zu, also auf \([2;3]\).

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-2;0]\) und \([2;3]\).
43396611
Für \(f(x)=x^4-4x^3+4x^2-1\) gilt \(f'(x)=4x(x-1)(x-2)\). Zwei Lernende schlagen für die Vorzeichen von \(f'\) folgende Reihenfolgen auf den Intervallen \(( -\infty;0),(0;1),(1;2),(2;\infty)\) vor: A: \(-,+,-,+\) B: \(-,-,+,+\) Entscheide, welche Vorzeichenfolge korrekt ist. Gib daraus die maximalen Intervalle strenger Monotonie von \(f\) an und erkläre einen Fehler in der falschen Folge.

Denkanstöße

- Die drei Nullstellen teilen die Zahlengerade in vier Intervalle. - Bestimme in jedem Intervall nur das Vorzeichen der drei Faktoren. - Übersetze anschließend das Vorzeichen von \(f'\) in die Monotonierichtung von \(f\).

Lösung

1. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(0,1,2\). 2. Testwerte oder die Vorzeichen der drei Faktoren liefern nacheinander \(-,+,-,+\). Damit ist Folge A korrekt. 3. Also ist \(f\) auf \(( -\infty;0]\) streng monoton abnehmend, auf \([0;1]\) streng monoton zunehmend, auf \([1;2]\) streng monoton abnehmend und auf \([2;\infty)\) streng monoton zunehmend. 4. Folge B ist beispielsweise auf \((0;1)\) falsch: Dort sind \(x>0\), \(x-1<0\) und \(x-2<0\); das Produkt ist daher positiv.

Antwort

Korrekt ist A: \(-,+,-,+\). Streng monoton abnehmend auf \(( -\infty;0]\) und \([1;2]\); streng monoton zunehmend auf \([0;1]\) und \([2;\infty)\).
43396711
Für \(f(x)=\frac13x^3-\frac12x^2-2x+1\) ist bereits \(f'(x)=(x+1)(x-2)\) gegeben. Eine Schülerin schreibt: „\(f\) ist bis \(x=-1\) streng monoton zunehmend, dann bis \(x=2\) streng monoton abnehmend und danach wieder streng monoton zunehmend. Deshalb liegt bei \(x=-1\) ein Tiefpunkt und bei \(x=2\) ein Hochpunkt.“ Prüfe die Aussage. Übernimm korrekte Teile und korrigiere nur die falschen.

Denkanstöße

- Lies die Vorzeichen direkt aus den beiden Faktoren von \(f'\) ab. - Ein Wechsel von positiv zu negativ bedeutet eine lokale Maximalstelle. - Ein Wechsel von negativ zu positiv bedeutet eine lokale Minimalstelle.

Lösung

1. Für \(x<-1\) sind beide Faktoren negativ, also ist \(f'(x)>0\). Für \(-1<x<2\) ist \(f'(x)<0\), und für \(x>2\) ist \(f'(x)>0\). 2. Die Monotonieaussage der Schülerin ist daher korrekt: zunehmend, abnehmend, zunehmend. 3. Bei \(x=-1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ; dort liegt eine lokale Maximalstelle. Bei \(x=2\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv; dort liegt eine lokale Minimalstelle. 4. Falsch sind also nur die beiden Punktarten.

Antwort

Die Monotonieintervalle sind korrekt. Bei \(x=-1\) liegt jedoch eine lokale Maximalstelle und bei \(x=2\) eine lokale Minimalstelle.
43397311
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme im dargestellten Bereich die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt. b) Gib die \(x\)-Koordinaten der lokalen Extremstellen von \(f\) an und begründe jeweils, ob eine lokale Maximalstelle oder eine lokale Minimalstelle vorliegt.
Abbildung zur Aufgabe 433973

Denkanstöße

- Wo ist \(f'\) positiv, wo ist \(f'\) negativ? - An welchen Nullstellen von \(f'\) ändert sich das Vorzeichen? - Welche Art von Extremstelle gehört jeweils zu einem Vorzeichenwechsel von Plus nach Minus beziehungsweise von Minus nach Plus?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man die Nullstellen von \(f'\) bei \(x=-2\), \(x=1\) und \(x=3\) ab. 2. Im dargestellten Bereich gilt \(f'(x)>0\) für \(-3{,}5\le x<-2\) und \(1<x<3\). Daher ist \(f\) auf \([-3{,}5;-2]\) und \([1;3]\) streng monoton zunehmend. 3. Es gilt \(f'(x)<0\) für \(-2<x<1\) und \(3<x\le4{,}5\). Daher ist \(f\) auf \([-2;1]\) und \([3;4{,}5]\) streng monoton abnehmend. 4. Bei \(x=-2\) und \(x=3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus; dort liegen lokale Maximalstellen. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus; dort liegt eine lokale Minimalstelle.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \([-3{,}5;-2]\) und \([1;3]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;1]\) und \([3;4{,}5]\). b) Lokale Maximalstellen bei \(x=-2\) und \(x=3\); lokale Minimalstelle bei \(x=1\).
43400311
Gegeben ist \(h(x)=-x^3+4{,}5x^2-6x+2\). Untersuche das Monotonieverhalten von \(h\) rechnerisch mithilfe des Monotoniesatzes und gib die maximalen Intervalle strenger Monotonie an.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die Nullstellen von \(h'\). - Untersuche das Vorzeichen von \(h'\) in jedem dadurch entstehenden Intervall. - Übersetze die Vorzeichen von \(h'\) in die zugehörigen Richtungen strenger Monotonie. - Kontrolliere abschließend, ob die Vorzeichen an allen drei Bereichen mit deiner Intervallangabe übereinstimmen.

Lösung

1. \(h'(x)=-3x^2+9x-6=-3(x-1)(x-2)\). Die Nullstellen sind \(x=1\) und \(x=2\). 2. Für \(x<1\) ist \(h'(x)<0\), für \(1<x<2\) ist \(h'(x)>0\), für \(x>2\) ist \(h'(x)<0\). 3. Daher ist \(h\) auf \(( -\infty;1]\) streng monoton abnehmend, auf \([1;2]\) streng monoton zunehmend und auf \([2;\infty)\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([1;2]\); streng monoton abnehmend auf \(( -\infty;1]\) und \([2;\infty)\).
43423011
Für eine Funktion \(h\) gilt im Bereich \([-6;7]\) \(h'(x)=0{,}1(x+4)(x-1)(x-5)\). Bestimme die maximalen Intervalle, in denen \(h\) streng monoton abnimmt, und begründe deine Antwort mit einer Vorzeichenuntersuchung von \(h'\).

Denkanstöße

- Die drei Nullstellen von \(h'\) zerlegen den betrachteten Bereich in vier Teilintervalle. - Bestimme in jedem Teilintervall das Vorzeichen der drei Faktoren. - Strenge Abnahme gehört zu den Intervallen, in denen \(h'<0\) gilt.

Lösung

1. Die Nullstellen von \(h'\) sind \(x=-4,1,5\). 2. Für \(-6<x<-4\) ist das Produkt negativ; für \(-4<x<1\) positiv; für \(1<x<5\) negativ; für \(5<x<7\) positiv. 3. Strenge Abnahme liegt genau in den Bereichen mit \(h'(x)<0\) vor. Daher ist \(h\) auf \([-6;-4]\) und \([1;5]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([-6;-4]\) und \([1;5]\).
43425411
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion dritten Grades. Ermittle für den Bereich \(-4\le x\le4\) die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 434254

Denkanstöße

- An welchen Stellen ändert der Graph seine Monotonierichtung? - Teile den dargestellten Bereich an diesen Stellen in Abschnitte.

Lösung

1. Der Graph besitzt einen Hochpunkt bei \(H(-2|4)\) und einen Tiefpunkt bei \(T(2|-4)\). 2. Von \(x=-4\) bis \(x=-2\) nimmt der Graph streng monoton zu. 3. Von \(x=-2\) bis \(x=2\) nimmt er streng monoton ab. 4. Von \(x=2\) bis \(x=4\) nimmt er wieder streng monoton zu.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-4;-2]\) und \([2;4]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;2]\).
43425511
Untersuche den abgebildeten Funktionsgraphen im Bereich \(-1\le x\le3\) auf sein Monotonieverhalten. Gib die entsprechenden Intervalle an.
Abbildung zur Aufgabe 434255

Denkanstöße

- Lies die \(x\)-Werte der Hoch- und Tiefpunkte ab. - Welche Monotonierichtung hat der Graph in jedem dadurch entstehenden Abschnitt?

Lösung

1. Der Graph nimmt zunächst bis zum Tiefpunkt \(T(0|0)\) ab. 2. Vom Tiefpunkt \(T(0|0)\) bis zum Hochpunkt \(H(2|4)\) nimmt der Graph zu. 3. Ab dem Hochpunkt \(H(2|4)\) nimmt der Graph bis zum Rand bei \(x=3\) wieder ab. 4. Damit ist \(f\) auf \([-1;0]\) und \([2;3]\) streng monoton abnehmend sowie auf \([0;2]\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([-1;0]\) und \([2;3]\); streng monoton zunehmend auf \([0;2]\).
43425711
Gib mithilfe des abgebildeten Graphen der Funktion \(f\) für den Bereich \(-2\leq x\leq2\) die Monotonieintervalle an.
Abbildung zur Aufgabe 434257

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen von links nach rechts und achte darauf, an welchen Stellen er seine Bewegungsrichtung ändert. - Die Extremstellen teilen den dargestellten Bereich in die gesuchten Monotonieintervalle.

Lösung

1. Der Graph besitzt im dargestellten Bereich eine lokale Minimalstelle bei \(x=-1\) und eine lokale Maximalstelle bei \(x=1\). 2. Von \(x=-2\) bis \(x=-1\) fällt der Graph streng, von \(x=-1\) bis \(x=1\) steigt er streng und von \(x=1\) bis \(x=2\) fällt er wieder streng. 3. Daher ist \(f\) auf \([-2;-1]\) und \([1;2]\) streng monoton abnehmend sowie auf \([-1;1]\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([-2;-1]\) und \([1;2]\); streng monoton zunehmend auf \([-1;1]\).
43425811
Die Abbildung zeigt den Graphen einer ganzrationalen Funktion \(f\) dritten Grades. Bestimme im dargestellten Bereich anhand des Graphen die Intervalle, in denen die Funktion streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. Gib die Intervalle in der Form \([a; b]\) an.
Abbildung zur Aufgabe 434258

Denkanstöße

- Achte auf die Stellen, an denen der Graph seine Richtung ändert (Hoch- und Tiefpunkte). - Überlege dir, was „streng monoton zunehmend“ und „streng monoton abnehmend“ für den Verlauf der Kurve von links nach rechts bedeutet. - Die Grenzen der Intervalle sind genau die x-Werte der Extrempunkte.

Lösung

1. Der Graph besitzt bei \(x=-1\) ein lokales Minimum und bei \(x=3\) ein lokales Maximum. 2. Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([-3;-1]\) streng monoton abnehmend, auf \([-1;3]\) streng monoton zunehmend und auf \([3;5]\) wieder streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-1;3]\); streng monoton abnehmend auf \([-3;-1]\) und \([3;5]\).
43425911
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion \(g\) vierten Grades. Ermittle im dargestellten Bereich die Monotonieintervalle der Funktion. Begründe deine Entscheidung kurz mit Bezug auf die Steigung des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 434259

Denkanstöße

- In welchen Bereichen steigt der Graph von links nach rechts an? - In welchen Bereichen fällt er?

Lösung

1. Der Graph besitzt lokale Maxima bei \(x=-2\) und \(x=2\) sowie ein lokales Minimum bei \(x=0\). 2. Im dargestellten Bereich ist \(g\) auf \([-4;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton zunehmend. 3. Auf \([-2;0]\) und \([2;4]\) ist \(g\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-4;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;0]\) und \([2;4]\).
43426011
Untersuche die Funktion \(f(x)=x^3-6x^2+9x+2\) rechnerisch auf ihr Monotonieverhalten und gib die maximalen Intervalle strenger Monotonie an.

Denkanstöße

- Welches mathematische Werkzeug hilft dir, die Steigung einer Funktion an jedem Punkt zu bestimmen? - Was sagt das Vorzeichen der ersten Ableitung über das Steigungsverhalten der Funktion aus? - Wie kannst du die Nullstellen der Ableitung nutzen, um den Definitionsbereich in Intervalle zu unterteilen?

Lösung

1. \(f'(x)=3x^2-12x+9=3(x-1)(x-3)\). Die Nullstellen sind \(x=1\) und \(x=3\). 2. Für \(x<1\) gilt \(f'(x)>0\), für \(1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\), für \(x>3\) gilt wieder \(f'(x)>0\). 3. Somit ist \(f\) auf \(( -\infty;1]\) streng monoton zunehmend, auf \([1;3]\) streng monoton abnehmend und auf \([3;\infty)\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \([1;3]\); streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;1]\) und \([3;\infty)\).
43426911
Das Diagramm zeigt den Verlauf des Wasserstands \(h\) (in Metern) in einem Nordseehafen über einen Zeitraum von 13 Stunden (\(t\) in h). a) In welchen Zeitintervallen steigt der Wasserstand, in welchen fällt er? b) Bestimme die Zeitpunkte und die zugehörigen Wasserstände der lokalen Hoch- und Tiefpunkte. c) Zu welchem Zeitpunkt ist der Wasserstand am niedrigsten? Wie hoch steht das Wasser dann?
Abbildung zur Aufgabe 434269

Denkanstöße

- Schau dir an, wo die Kurve nach rechts oben geht und wo sie nach rechts unten geht. - Die Hoch- und Tiefpunkte sind die Stellen, an denen die Kurve ihre Richtung ändert. - Lies die Werte für Zeit und Wasserstand am Gitter ab. - Für die niedrigste Stelle musst du auch die Randwerte berücksichtigen.

Lösung

1. Der Wasserstand steigt in den Intervallen \([0;3]\), \([6;9]\) und \([12;13]\). Er fällt in den Intervallen \([3;6]\) und \([9;12]\). 2. Lokale Hochpunkte liegen bei \(t=3\,\text{h}\) mit \(h=5\,\text{m}\) und bei \(t=9\,\text{h}\) mit \(h=4\,\text{m}\). 3. Lokale Tiefpunkte liegen bei \(t=6\,\text{h}\) mit \(h=0{,}5\,\text{m}\) und bei \(t=12\,\text{h}\) mit \(h=1\,\text{m}\). 4. Vergleicht man diese Werte mit den Randwerten \(h(0)=2\,\text{m}\) und \(h(13)=1{,}5\,\text{m}\), ist der kleinste Wert \(0{,}5\,\text{m}\) bei \(t=6\,\text{h}\).

Antwort

a) Der Wasserstand steigt in den Intervallen \([0;3]\), \([6;9]\) und \([12;13]\). Er fällt in den Intervallen \([3;6]\) und \([9;12]\). b) Hochpunkte: \(H_1(3\,\text{h}\mid5\,\text{m})\) und \(H_2(9\,\text{h}\mid4\,\text{m})\). Tiefpunkte: \(T_1(6\,\text{h}\mid0{,}5\,\text{m})\) und \(T_2(12\,\text{h}\mid1\,\text{m})\). c) Am niedrigsten ist der Wasserstand nach \(6\,\text{h}\). Er beträgt dann \(0{,}5\,\text{m}\).
43427211
Gegeben ist im Bereich \([-4;4]\) der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme die Intervalle im dargestellten Bereich, in denen \(f\) streng monoton abnimmt. b) An welchen Stellen besitzt \(f\) lokale Maximal- beziehungsweise Minimalstellen? Begründe deine Antwort mithilfe des Graphen von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 434272

Denkanstöße

- In welchen Bereichen ist \(f'\) negativ? - An welchen Nullstellen von \(f'\) ändert sich das Vorzeichen? - Welche Art von Extremstelle gehört jeweils zur Richtung des Vorzeichenwechsels?

Lösung

1. Für \(-4<x<-2\) und \(1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-4;-2]\) und \([1;3]\) streng monoton abnehmend. 2. Die Nullstellen von \(f'\) liegen bei \(x=-2\), \(x=1\) und \(x=3\). 3. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus; dort liegt eine lokale Minimalstelle. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus; dort liegt eine lokale Maximalstelle. Bei \(x=3\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus; dort liegt eine lokale Minimalstelle.

Antwort

a) Streng monoton abnehmend auf \([-4;-2]\) und \([1;3]\). b) Lokale Minimalstellen bei \(x=-2\) und \(x=3\); lokale Maximalstelle bei \(x=1\).
43427611
Abgebildet ist der Graph der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Ermittle im dargestellten Bereich mithilfe der Grafik die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 434276

Denkanstöße

- In welchen Bereichen liegt der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse? - In welchen Bereichen liegt er darunter? - Nutze die Nullstellen von \(f'\) als Intervallgrenzen.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(f'(x)>0\) für \(-2<x<3\) ab. Daher ist \(f\) auf \([-2;3]\) streng monoton zunehmend. 2. Für \(-4\le x<-2\) sowie \(3<x\le6\) gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-4;-2]\) und \([3;6]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-2;3]\); streng monoton abnehmend auf \([-4;-2]\) und \([3;6]\).
43430211
Der abgebildete Graph gehört zu einer Funktion \(f\). Bestimme im dargestellten Bereich anhand des Graphen das Intervall, in dem die erste Ableitung \(f'(x)\) positive Werte annimmt. Begründe deine Entscheidung durch eine Eigenschaft des Funktionsgraphen.
Abbildung zur Aufgabe 434302

Denkanstöße

- Was gibt die erste Ableitung \(f'(x)\) anschaulich für den Verlauf des Graphen an? - Schau dir an, wo der Graph der Funktion steigt und wo er fällt. - Gibt es einen besonderen Punkt, an dem sich dieses Verhalten ändert?

Lösung

1. Der Graph ist eine nach oben geöffnete Parabel mit dem Scheitelpunkt \(S(2 \mid -1)\). 2. Rechts vom Scheitelpunkt steigt der Graph; dort ist die Steigung positiv. Im dargestellten Bereich gilt daher \(f'(x)>0\) für \(2<x\le 6\).

Antwort

Im dargestellten Bereich ist \(f'(x)>0\) für \(x\in(2;6]\).
43434811
Eine Radfahrerin absolviert eine achtstündige Tour, bei der ihre Geschwindigkeit \(v\) (in \(\text{km/h}\)) aufgezeichnet wird. Der unten stehende Graph zeigt den Verlauf der Funktion \(v(t)\). Bestimme anhand des Graphen die Zeitintervalle, in denen die Geschwindigkeit streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 434348

Denkanstöße

- Stell dir vor, du fährst mit einem Fahrrad den Graphen von links nach rechts ab. Wo geht es bergauf und wo bergab? - Die Stellen, an denen der Graph seine Richtung ändert (Hoch- und Tiefpunkte), markieren den Übergang zwischen den Intervallen. - Achte darauf, die Intervalle als Bereiche auf der waagrechten Zeitachse anzugeben. - „Streng monoton zunehmend“ bedeutet, dass der Graph in diesem Bereich ausschließlich steigt.

Lösung

1. Identifikation der lokalen Extrempunkte: Der Graph weist bei \(t = 2\) einen Hochpunkt und bei \(t = 6\) einen Tiefpunkt auf. 2. Bestimmung der Intervalle mit positiver Steigung (streng monoton zunehmend): Im Bereich von \(t = 0\) bis \(t = 2\) steigt der Graph an. Ebenso steigt er im Bereich von \(t = 6\) bis \(t = 8\) an. Somit ist die Funktion in den Intervallen \([0; 2]\) und \([6; 8]\) streng monoton zunehmend. 3. Bestimmung der Intervalle mit negativer Steigung (streng monoton abnehmend): Zwischen dem Hochpunkt bei \(t = 2\) und dem Tiefpunkt bei \(t = 6\) fällt der Graph ab. Somit ist die Funktion im Intervall \([2; 6]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Die Geschwindigkeit ist im Zeitintervall \([0; 2]\) und im Intervall \([6; 8]\) streng monoton zunehmend. Im Intervall \([2; 6]\) ist sie streng monoton abnehmend.
43434911
Gegeben ist der Graph einer Funktion \(g\), die einen technischen Prozess beschreibt. Untersuche das Monotonieverhalten von \(g\) im Bereich \(0\le x\le10\) und gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton zunimmt, streng monoton abnimmt oder konstant ist.
Abbildung zur Aufgabe 434349

Denkanstöße

- Betrachte den Graphen abschnittsweise von links nach rechts. - In welchem Abschnitt bleiben alle Funktionswerte gleich? - Lies die Übergangsstellen an der \(x\)-Achse ab.

Lösung

1. Von \(x=0\) bis \(x=3\) nimmt der Graph geradlinig zu. Daher ist \(g\) auf \([0;3]\) streng monoton zunehmend. 2. Von \(x=3\) bis \(x=7\) verläuft der Graph waagerecht bei \(y=8\). Daher ist \(g\) auf \([3;7]\) konstant. 3. Von \(x=7\) bis \(x=10\) nimmt der Graph ab. Daher ist \(g\) auf \([7;10]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([0;3]\); konstant auf \([3;7]\); streng monoton abnehmend auf \([7;10]\).
43499111
Für eine differenzierbare Funktion \(f\) gilt im Bereich \([-3;3]\) die Ableitungsfunktion \(f'(x)=x^2-1\). Bestimme alle maximalen Intervalle in diesem Bereich, auf denen \(f\) streng monoton zunimmt.

Denkanstöße

- Faktorisiere \(x^2-1\), um die möglichen Intervallgrenzen zu erkennen. - Bestimme das Vorzeichen von \(f'\) in den drei Teilintervallen. - Strenge Zunahme liegt dort vor, wo \(f'(x)>0\) gilt.

Lösung

1. \(f'(x)=x^2-1=(x-1)(x+1)\) hat die Nullstellen \(x=-1\) und \(x=1\). 2. Für \(-3<x<-1\) und \(1<x<3\) ist \(f'(x)>0\); für \(-1<x<1\) ist \(f'(x)<0\). 3. Daher ist \(f\) auf \([-3;-1]\) und \([1;3]\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([-3;-1]\) und \([1;3]\).
43499311
In der Abbildung sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\) dargestellt. Welche der Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) ist im Intervall \([0;2]\) streng monoton zunehmend?
Abbildung zur Aufgabe 434993

Denkanstöße

- Vergleiche für jede Funktion das Vorzeichen ihrer Ableitung im ganzen Intervall. - Bei welcher der drei Ableitungen kannst du direkt erkennen, dass sie auf \([0;2]\) überall positiv ist? - Ein Vorzeichenwechsel einer Ableitung innerhalb des Intervalls schließt strenge Monotonie in nur einer Richtung auf dem gesamten Intervall aus.

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) schneidet bei \(x=1\) die \(x\)-Achse und wechselt von negativen zu positiven Werten. Daher ist \(f\) nicht auf dem gesamten Intervall streng monoton zunehmend. 2. Der Graph von \(g'\) liegt auf dem gesamten Intervall \([0;2]\) oberhalb der \(x\)-Achse. Somit gilt dort \(g'(x)>0\), also ist \(g\) streng monoton zunehmend. 3. Für \(x>0\) liegt der Graph von \(h'\) unterhalb der \(x\)-Achse. Daher nimmt \(h\) dort ab. 4. Nur \(g\) erfüllt die geforderte Eigenschaft.

Antwort

Nur \(g\) ist auf \([0;2]\) streng monoton zunehmend.
43499411
Gegeben sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\). Welche der zugehörigen Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) ist im Intervall \([-1;1]\) streng monoton abnehmend?
Abbildung zur Aufgabe 434994

Denkanstöße

- Prüfe das Vorzeichen jeder Ableitungsfunktion im gesamten Intervall. - Welche Vorzeichenbedingung genügt für strenge Abnahme? - Achte bei einem Achsenschnitt darauf, ob sich das Vorzeichen ändert.

Lösung

1. Für strenge Abnahme muss die Ableitung im Inneren des betrachteten Intervalls negativ sein. 2. Der Graph von \(f'\) liegt zwischen \(x=-1\) und \(x=1\) vollständig unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) dort streng monoton abnehmend. 3. Der Graph von \(g'\) liegt im gesamten Intervall oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(g\) dort streng monoton zunehmend. 4. Der Graph von \(h'\) wechselt am Ursprung von negativen zu positiven Werten. Daher nimmt \(h\) zunächst ab und danach zu. 5. Nur \(f\) ist auf dem gesamten Intervall streng monoton abnehmend.

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Intervall \([-1;1]\) streng monoton abnehmend.
43499611
Anhand der Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\) sollst du entscheiden: Welche der Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) besitzt im dargestellten Bereich keine lokalen Extremstellen?
Abbildung zur Aufgabe 434996

Denkanstöße

- Welche Vorzeichenänderung der Ableitung kennzeichnet eine lokale Extremstelle? - Unterscheide zwischen einem Schneiden und einem bloßen Berühren der \(x\)-Achse. - Prüfe jeden der drei Ableitungsgraphen getrennt.

Lösung

1. Eine lokale Extremstelle kann nur an einer Nullstelle der Ableitung liegen; für ein Extremum muss die Ableitung dort das Vorzeichen wechseln. 2. Der Graph von \(f'\) berührt bei \(x=1\) die \(x\)-Achse, bleibt aber nichtnegativ. Daher besitzt \(f\) dort keine lokale Extremstelle. 3. Der Graph von \(g'\) schneidet bei \(x=1\) die \(x\)-Achse von Minus nach Plus; \(g\) besitzt dort eine lokale Minimalstelle. 4. Der Graph von \(h'\) schneidet die \(x\)-Achse bei \(x=-2\) und \(x=2\) jeweils mit Vorzeichenwechsel; \(h\) besitzt dort lokale Extremstellen. 5. Damit besitzt im dargestellten Bereich nur \(f\) keine lokalen Extremstellen.

Antwort

Im dargestellten Bereich besitzt nur die Funktion \(f\) keine lokalen Extremstellen.
42242211
Gegeben ist die Funktion \(g\) mit \(g(x) = -\frac{1}{3}x^3 + x^2 - x + 4\) auf dem Definitionsbereich \(\mathbb{R}\). Untersuche mithilfe der ersten Ableitung, ob die Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der Ableitung und das Monotonieverhalten zusammen? - Kannst du den Term der Ableitung so umformen, dass man sein Vorzeichen sofort erkennt? - Was bedeutet es für die strenge Monotonie, wenn die Ableitung nur an einem einzigen Punkt Null wird?

Lösung

1. Berechnung der ersten Ableitung: \(g'(x) = -x^2 + 2x - 1\). 2. Umformung der Ableitung (z. B. durch Ausklammern von \(-1\) und Anwendung der binomischen Formel): \(g'(x) = -(x^2 - 2x + 1) = -(x - 1)^2\). 3. Analyse des Vorzeichens: Da Quadratzahlen immer nicht-negativ sind, ist \((x - 1)^2 \ge 0\). Das negative Vorzeichen davor bewirkt, dass \(g'(x) \le 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) gilt. 4. Prüfung auf strenge Monotonie: Die Ableitung wird nur an der isolierten Stelle \(x = 1\) Null (\(g'(1) = 0\)). Da \(g'(x) \le 0\) gilt und die Ableitung auf keinem Intervall identisch null ist, ist die Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Ja, die Funktion ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend. Die erste Ableitung \(g'(x) = -(x - 1)^2\) ist für alle \(x \in \mathbb{R}\) kleiner oder gleich Null und besitzt nur eine isolierte Nullstelle bei \(x = 1\).
42242711
Bestimme mithilfe der Ableitung das größtmögliche Intervall, in dem die Funktion \(f\) mit \(f(x)=-x^3+6x^2+15x-20\) streng monoton zunimmt.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Nullstellen von \(f'\). - In welchem Bereich ist \(f'\) positiv? - Prüfe, ob die Nullstellen von \(f'\) als Randpunkte des maximalen Intervalls eingeschlossen werden können.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-3x^2+12x+15=-3(x-5)(x+1)\). 2. Die Nullstellen von \(f'\) liegen bei \(x=-1\) und \(x=5\). 3. Da \(f'\) zwischen diesen Nullstellen positiv und außerhalb negativ ist, nimmt \(f\) auf \([-1;5]\) streng monoton zu. 4. Die Randpunkte können eingeschlossen werden, obwohl dort \(f'=0\) gilt; im Inneren ist \(f'(x)>0\).

Antwort

\([-1;5]\)
42242811
Gegeben ist die Funktion \(f:x\mapsto\frac{1}{4}x^4-\frac{2}{3}x^3\). Ermittle unter Verwendung der Ableitung das größtmögliche Intervall, in dem \(f\) streng monoton zunehmend ist.

Denkanstöße

- Faktorisiere \(f'\), um Nullstellen und Vorzeichen leicht zu erkennen. - Eine isolierte Nullstelle von \(f'\) macht ein ganzes Intervall nicht automatisch zunehmend. - Suche das größtmögliche zusammenhängende Intervall, auf dessen Innerem die Ableitung positiv ist.

Lösung

1. Die Ableitung lautet \(f'(x)=x^3-2x^2=x^2(x-2)\). Ihre Nullstellen sind \(x=0\) (doppelt) und \(x=2\). 2. Für \(x<2\) ist \(x-2<0\), während \(x^2\ge0\). Daher gilt \(f'(x)<0\) für alle \(x<2\) außer an der isolierten Stelle \(x=0\), an der \(f'(0)=0\). 3. Für \(x>2\) gilt \(f'(x)>0\), und bei \(x=2\) ist \(f'(2)=0\). Somit ist \(f\) auf \([2;\infty)\) streng monoton zunehmend.

Antwort

\([2;\infty)\)
42283911
Gegeben ist \(f(x)=\frac{2}{3}x^3-x^2-12x+4\). a) Bestimme die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. b) Ermittle Lage und Art der Extrempunkte des Graphen von \(f\).

Denkanstöße

- Untersuche das Vorzeichen von \(f'\) in den durch ihre Nullstellen getrennten Bereichen. - Welche zweite Ableitung klassifiziert die beiden stationären Stellen? - Setze die Stellen anschließend in \(f\) ein, um die Punktkoordinaten zu erhalten.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=2x^2-2x-12=2(x-3)(x+2)\). Die stationären Stellen sind \(x=-2\) und \(x=3\). 2. Für \(x<-2\) und \(x>3\) gilt \(f'(x)>0\), für \(-2<x<3\) gilt \(f'(x)<0\). Daher nimmt \(f\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([3;\infty)\) streng monoton zu und auf \([-2;3]\) streng monoton ab. 3. Mit \(f''(x)=4x-2\) gilt \(f''(-2)=-10<0\), also liegt bei \(x=-2\) ein Hochpunkt vor. Weiter ist \(f''(3)=10>0\), also liegt bei \(x=3\) ein Tiefpunkt vor. 4. Die Funktionswerte sind \(f(-2)=\frac{56}{3}\) und \(f(3)=-23\). Somit ist \(H\left(-2\mid\frac{56}{3}\right)\) und \(T(3|-23)\).

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-2]\) und \([3;\infty)\); streng monoton abnehmend auf \([-2;3]\). b) \(H\left(-2\mid\frac{56}{3}\right)\), \(T(3|-23)\).
42646511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=\frac{1}{3}x^3+2x^2+4x-1\). Untersuche das Monotonieverhalten auf \(\mathbb{R}\) und begründe, ob \(f\) überall streng monoton zunimmt.

Denkanstöße

- Forme \(f'\) so um, dass ihr Vorzeichen unmittelbar erkennbar ist. - Eine isolierte Stelle mit \(f'(x)=0\) zerstört strenge Monotonie nicht automatisch. - Vergleiche das Vorzeichen von \(f'\) links und rechts der Nullstelle.

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(f'(x)=x^2+4x+4=(x+2)^2\). 2. Daher gilt \(f'(x)\ge0\) für alle \(x\), und nur bei \(x=-2\) ist \(f'(x)=0\). 3. Auf beiden Seiten von \(-2\) ist \(f'(x)>0\). Die isolierte Nullstelle ändert die Monotonierichtung nicht. Somit ist \(f\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend.

Antwort

\(f\) ist auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend.
42648611
Betrachte die Funktion \(g(x)=x^3-3x^2+3x+2\). a) Weise nach, dass \(g\) auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunimmt. b) Bestimme die Stelle mit waagerechter Tangente und entscheide, ob dort eine Extremstelle vorliegt. Bestimme gegebenenfalls die besondere Punktart.

Denkanstöße

- Forme \(g'\) mithilfe einer binomischen Formel um. - Prüfe, ob die isolierte Nullstelle von \(g'\) die Monotonierichtung ändert. - Wenn keine Extremstelle vorliegt, untersuche zusätzlich \(g''\) und \(g'''\) auf einen Wendepunkt.

Lösung

1. Es gilt \(g'(x)=3x^2-6x+3=3(x-1)^2\). 2. Daher ist \(g'(x)\ge0\) für alle \(x\) und nur bei \(x=1\) gleich null. Auf beiden Seiten von \(x=1\) ist \(g'(x)>0\). Somit nimmt \(g\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zu. 3. Die waagerechte Tangente liegt bei \(x=1\). Da \(g'\) dort keinen Vorzeichenwechsel besitzt, liegt keine lokale Extremstelle vor. 4. Es gilt \(g''(x)=6x-6\), also \(g''(1)=0\), und \(g'''(x)=6\neq0\). Daher liegt bei \(x=1\) eine Wendestelle mit waagerechter Tangente, also ein Terrassenpunkt, vor. 5. Mit \(g(1)=3\) ist der Terrassenpunkt \(S(1|3)\).

Antwort

a) \(g\) ist auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend. b) Waagerechte Tangente bei \(x=1\); keine Extremstelle, sondern Terrassenpunkt \(S(1|3)\).
42736512
Gegeben ist die gebrochen-rationale Funktion \(f(x)=\frac{x^2-3}{x-2}\). Untersuche ihr Monotonieverhalten. Gib alle Stellen an, an denen sich das Monotonieverhalten ändert, und beziehe die Polstelle in deine Begründung ein.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst Definitionsbereich und Ableitung. - Der quadrierte Nenner der Ableitung beeinflusst ihr Vorzeichen im Definitionsbereich nicht. - Unterscheide zwischen einer Nullstelle von \(f'\) und einer Stelle, an der \(f\) gar nicht definiert ist.

Lösung

1. Es gilt \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{2\}\). 2. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=\frac{x^2-4x+3}{(x-2)^2}=\frac{(x-1)(x-3)}{(x-2)^2}\). 3. Da der Nenner im Definitionsbereich positiv ist, bestimmt der Zähler das Vorzeichen. Somit ist \(f'>0\) für \(x<1\) und \(x>3\), während \(f'<0\) für \(1<x<2\) und \(2<x<3\) gilt. 4. Daher ist \(f\) auf \(( -\infty;1)\) und \((3;\infty)\) streng steigend sowie auf \((1;2)\) und \((2;3)\) streng fallend. Bei \(x=1\) und \(x=3\) ändert sich die Monotonie; an der Polstelle \(x=2\) bleibt sie auf beiden Seiten fallend.

Antwort

Monotoniewechsel bei \(x=1\) und \(x=3\); kein Monotoniewechsel an der Polstelle \(x=2\). Steigend auf \(( -\infty;1)\) und \((3;\infty)\), fallend auf \((1;2)\) und \((2;3)\).
42736612
Betrachte die Funktion \(g(x)=\frac{x-1}{x^2}\). Bestimme die Intervalle, in denen \(g\) streng monoton steigt bzw. fällt. Erläutere insbesondere das Verhalten auf beiden Seiten der Definitionslücke \(x=0\).

Denkanstöße

- Bestimme vor der Monotonieanalyse den Definitionsbereich. - Untersuche das Vorzeichen von Zähler und Nenner der Ableitung getrennt. - Eine Definitionslücke trennt Monotonieintervalle, ist aber selbst kein Punkt des Graphen.

Lösung

1. Der Definitionsbereich ist \(\mathbb{R}\setminus\{0\}\). 2. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2-x}{x^3}\). Die einzige Nullstelle von \(g'\) ist \(x=2\). 3. Für \(x<0\) gilt \(g'<0\), für \(0<x<2\) gilt \(g'>0\), und für \(x>2\) gilt \(g'<0\). 4. Somit fällt \(g\) auf \(( -\infty;0)\) und \((2;\infty)\) und steigt auf \((0;2)\). Die Definitionslücke ist kein Extrempunkt; links davon fällt der linke Ast, rechts davon steigt der rechte Ast zunächst.

Antwort

Streng fallend auf \(( -\infty;0)\) und \((2;\infty)\), streng steigend auf \((0;2)\). Bei \(x=0\) liegt wegen der Definitionslücke kein Extrempunkt vor; bei \(x=2\) liegt ein lokales Maximum.
42737312
Gegeben ist \(f(x)=3-\frac{2}{x-1}\) mit \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{1\}\). 1. Untersuche die Monotonie auf \(( -\infty;1)\) und \((1;\infty)\). 2. Bestimme die Grenzwerte für \(x\to\infty\) und \(x\to-\infty\). 3. Beurteile: „Da \(f\) auf beiden Definitionsintervallen streng steigt, müssen die Funktionswerte für große positive bzw. negative \(x\) gegen \(\pm\infty\) streben.“

Denkanstöße

- Bestimme das Vorzeichen der Ableitung auf beiden Ästen. - Untersuche für die Grenzwerte nur den Bruchterm mit wachsendem Nenner. - Strenge Monotonie und Unbeschränktheit sind unterschiedliche Eigenschaften.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=\frac{2}{(x-1)^2}>0\) für alle \(x\neq1\). Daher ist \(f\) auf beiden Definitionsintervallen streng steigend. 2. Für \(x\to\pm\infty\) gilt \(\frac{2}{x-1}\to0\). Somit ist \(\lim_{x\to\pm\infty}f(x)=3\). 3. Die Aussage ist falsch. Strenge Monotonie schließt einen endlichen Grenzwert nicht aus; hier nähert sich der Graph der waagrechten Asymptote \(y=3\).

Antwort

1. \(f\) ist auf \(( -\infty;1)\) und \((1;\infty)\) streng steigend. 2. Beide Grenzwerte sind \(3\). 3. Die Aussage ist falsch; der Graph besitzt die waagrechte Asymptote \(y=3\).
42738112
Gegeben ist \(f(x)=\frac{5x}{x^2-9}\) mit \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{-3;3\}\). a) Bestimme die senkrechten und die waagrechte Asymptote. b) Bestimme \(f'\) und untersuche das Monotonieverhalten auf den drei Definitionsintervallen. c) Ermittle die Tangente an den Graphen im Punkt \(P(0\mid f(0))\).

Denkanstöße

- Beginne mit Definitionsbereich und Nennernullstellen. - Bei der Quotientenregel entscheidet nach dem Vereinfachen vor allem das Vorzeichen des Zählers. - Für die Tangente brauchst du Funktionswert und Ableitungswert bei \(x=0\).

Lösung

1. Aus \(x^2-9=0\) folgen die senkrechten Asymptoten \(x=-3\) und \(x=3\). Wegen des höheren Nennergrades gilt \(f(x)\to0\) für \(x\to\pm\infty\); also ist \(y=0\) waagrechte Asymptote. 2. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=-\frac{5(x^2+9)}{(x^2-9)^2}<0\) im gesamten Definitionsbereich. Daher ist \(f\) auf jedem der drei Definitionsintervalle streng fallend. 3. Es gilt \(f(0)=0\) und \(f'(0)=-\frac{5}{9}\). Die Tangente lautet \(y=-\frac{5}{9}x\).

Antwort

a) Senkrechte Asymptoten: \(x=-3\), \(x=3\); waagrechte Asymptote: \(y=0\). b) \(f'(x)=-\frac{5(x^2+9)}{(x^2-9)^2}\); streng fallend auf allen drei Definitionsintervallen. c) \(y=-\frac{5}{9}x\)
42743512
Gegeben ist \(g(x)=\frac{3x}{x^2+9}\). Untersuche rechnerisch das Monotonieverhalten und bestimme Koordinaten sowie Art der Extrempunkte.

Denkanstöße

- Bestimme \(g'\) mit der Quotientenregel und trenne die Vorzeichenanalyse von Zähler und Nenner. - Die Nullstellen des Zählers von \(g'\) teilen die Zahlengerade in Monotonieintervalle. - Berechne nach der Klassifikation die zugehörigen Funktionswerte.

Lösung

1. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{27-3x^2}{(x^2+9)^2}\). 2. Die Nullstellen von \(g'\) sind \(x=-3\) und \(x=3\). Der Nenner ist stets positiv; daher bestimmt \(27-3x^2\) das Vorzeichen. 3. Somit fällt \(g\) für \(x<-3\), steigt für \(-3<x<3\) und fällt für \(x>3\). 4. Bei \(x=-3\) wechselt \(g'\) von negativ zu positiv: \(T(-3\mid-0{,}5)\). Bei \(x=3\) wechselt \(g'\) von positiv zu negativ: \(H(3\mid0{,}5)\).

Antwort

Streng fallend auf \(( -\infty;-3]\) und \([3;\infty)\), streng steigend auf \([-3;3]\). Tiefpunkt: \(T(-3\mid-0{,}5)\) Hochpunkt: \(H(3\mid0{,}5)\)
42743912
Gegeben ist \(f(x)=\frac{x^2-9}{(x+3)^2}\). Lara und Tom untersuchen die Stelle \(x=-3\). Lara: „Da im Nenner ein Quadrat steht, hat der Graph dort eine Polstelle ohne Vorzeichenwechsel.“ Tom: „Die Ableitungsfunktion \(f'\) besitzt dort eine Polstelle 2. Ordnung. Daher ändert sich das Monotonieverhalten beim Übergang über die Polstelle nicht.“ Beurteile beide Aussagen.

Denkanstöße

- Vereinfache den Funktionsterm, bevor du die Ordnung der Polstelle beurteilst. - Bestimme \(f'\) anschließend aus dem gekürzten Quotienten. - Vergleiche das Vorzeichen von \(f'\) auf beiden Seiten von \(x=-3\).

Lösung

1. Für \(x\neq-3\) lässt sich \(f(x)=\frac{(x-3)(x+3)}{(x+3)^2}=\frac{x-3}{x+3}\) vereinfachen. Deshalb bleibt bei \(x=-3\) eine Polstelle 1. Ordnung mit Vorzeichenwechsel. Laras Aussage ist falsch. 2. Mit der Quotientenregel für \(\frac{x-3}{x+3}\) erhält man \(f'(x)=\frac{(x+3)-(x-3)}{(x+3)^2}=\frac{6}{(x+3)^2}\). 3. \(f'\) besitzt bei \(x=-3\) eine Polstelle 2. Ordnung und ist auf beiden Seiten positiv. Daher ist \(f\) auf beiden Ästen streng steigend; Toms Aussage ist korrekt.

Antwort

Lara liegt falsch: Nach dem Kürzen bleibt für \(f\) eine Polstelle 1. Ordnung mit Vorzeichenwechsel. Tom liegt richtig: \(f'(x)=\frac{6}{(x+3)^2}>0\) auf beiden Seiten der Polstelle, daher ändert sich die Monotonierichtung nicht.
42890711
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=x^3+3x\). 1. Bestimme die Ableitungsfunktion \(f'\). 2. Untersuche rechnerisch, welche Werte für die Tangentensteigung \(m\) des Graphen von \(f\) nicht vorkommen können. 3. Interpretiere dieses Ergebnis in Bezug auf den geometrischen Verlauf des Graphen.

Denkanstöße

- Welche geometrische Bedeutung hat der Wert \(f'(x)\)? - Welche Werte kann \(x^2\) für reelle \(x\) annehmen? - Bestimme daraus den kleinsten möglichen Wert von \(f'(x)\) und deute dessen Vorzeichen.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=3x^2+3\). 2. Da \(x^2\ge0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) gilt, ist \(f'(x)=3x^2+3\ge3\). Somit nimmt die Tangentensteigung nur Werte aus \([3;\infty)\) an; alle Werte \(m<3\) kommen nicht vor. 3. Der Graph besitzt überall eine positive Steigung und ist daher auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend. Es gibt weder eine waagerechte Tangente noch eine Stelle mit negativer Steigung. Die kleinste Tangentensteigung ist \(3\) bei \(x=0\).

Antwort

1. \(f'(x)=3x^2+3\). 2. Alle Tangentensteigungen \(m<3\) kommen nicht vor. 3. Der Graph ist auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend; seine kleinste Tangentensteigung ist \(3\) bei \(x=0\).
42890812
Betrachte die Funktion \(g(x)=-\frac{1}{x^2}\) für \(x\neq0\). Bestimme \(g'\) mithilfe der Quotientenregel. Untersuche anschließend, welche Vorzeichen die Steigung in den Bereichen \(x<0\) und \(x>0\) besitzt und welche Steigungswerte insgesamt ausgeschlossen sind. Deute das Ergebnis geometrisch.

Denkanstöße

- Wähle für die Quotientenregel eine konstante Zählerfunktion und \(x^2\) als Nennerfunktion. - Das Vorzeichen von \(g'\) hängt nur vom Vorzeichen von \(x^3\) ab. - Überlege, welche Werte ein Bruch mit konstant von null verschiedenem Zähler niemals annehmen kann.

Lösung

1. Mit \(u(x)=-1\) und \(v(x)=x^2\) gilt \(u'(x)=0\) und \(v'(x)=2x\). Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{0\cdot x^2-(-1)\cdot2x}{x^4}=\frac{2}{x^3}\). 2. Für \(x<0\) ist \(g'(x)<0\), für \(x>0\) ist \(g'(x)>0\). 3. Der Wert \(0\) kann von \(\frac{2}{x^3}\) nie angenommen werden. Für \(x\to0^\pm\) werden beliebig große positive bzw. negative Werte erreicht, und für \(|x|\to\infty\) nähert sich \(g'\) der \(0\) an. Damit ist genau die Steigung \(m=0\) ausgeschlossen. 4. Geometrisch fällt der linke Ast streng und der rechte Ast steigt streng; es gibt keine waagerechte Tangente.

Antwort

\(g'(x)=\frac{2}{x^3}\). Für \(x<0\) ist die Steigung negativ, für \(x>0\) positiv. Genau der Steigungswert \(m=0\) ist ausgeschlossen; der Graph besitzt keine waagerechte Tangente.
42913711
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=2(x+1)^4-8\). 1. Beschreibe, wie der Graph von \(f\) durch Transformationen aus dem Graphen der Potenzfunktion \(g(x)=x^4\) hervorgeht. 2. Bestimme mithilfe der ersten Ableitung die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. Forme den Funktionsterm vor dem Ableiten so um, dass du nur die grundlegenden Ableitungsregeln für ganzrationale Funktionen benötigst.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Verschiebungen und Streckungen du direkt am Funktionsterm erkennen kannst. - Kannst du den Funktionsterm vor dem Ableiten in eine Summe von Potenzen umformen? - Für die Monotonie ist entscheidend, welches Vorzeichen \(f'\) links und rechts von seiner Nullstelle besitzt.

Lösung

1. Der Graph von \(f\) entsteht aus \(g(x)=x^4\) durch eine Verschiebung um \(1\) Einheit nach links, eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2\) und eine Verschiebung um \(8\) Einheiten nach unten. 2. Ausmultipliziert ist \(f(x)=2x^4+8x^3+12x^2+8x-6\). Daher gilt \(f'(x)=8x^3+24x^2+24x+8=8(x+1)^3\). 3. Die einzige Nullstelle von \(f'\) liegt bei \(x=-1\). Für \(x<-1\) gilt \(f'(x)<0\), für \(x>-1\) gilt \(f'(x)>0\). 4. Somit nimmt \(f\) auf \(( -\infty;-1]\) streng monoton ab und auf \([-1;\infty)\) streng monoton zu.

Antwort

1. Verschiebung um \(1\) nach links, Streckung mit Faktor \(2\) in \(y\)-Richtung, Verschiebung um \(8\) nach unten. 2. Streng monoton abnehmend auf \(( -\infty;-1]\); streng monoton zunehmend auf \([-1;\infty)\).
42913811
Betrachte die Funktion \(f(x)=-\frac{1}{4}(x-2)^3+3\). 1. Gib an, welche Transformationen nacheinander auf die Potenzfunktion \(g(x)=x^3\) angewendet werden müssen, um den Graphen von \(f\) zu erhalten. 2. Untersuche rechnerisch das Monotonieverhalten von \(f\) über dem gesamten Definitionsbereich \(D=\mathbb{R}\). Forme den Funktionsterm vor dem Ableiten so um, dass du nur die grundlegenden Ableitungsregeln für ganzrationale Funktionen benötigst.

Denkanstöße

- Welche Wirkung haben Verschiebung, negativer Vorfaktor und vertikale Verschiebung auf den Grundgraphen? - Kannst du den Funktionsterm vor dem Ableiten als Polynom in \(x\) schreiben? - Prüfe, ob das Vorzeichen von \(f'\) an seiner einzigen Nullstelle tatsächlich wechselt.

Lösung

1. Der Graph von \(g(x)=x^3\) wird um \(2\) Einheiten nach rechts verschoben. Anschließend erfolgt eine Spiegelung an der \(x\)-Achse zusammen mit einer Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{4}\). Zuletzt wird der Graph um \(3\) Einheiten nach oben verschoben. 2. Ausmultipliziert ist \(f(x)=-\frac{1}{4}x^3+\frac{3}{2}x^2-3x+5\). Daher gilt \(f'(x)=-\frac{3}{4}x^2+3x-3=-\frac{3}{4}(x-2)^2\). 3. Somit gilt \(f'(x)\le0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\), und nur bei \(x=2\) ist \(f'(x)=0\). Auf beiden Seiten dieser isolierten Nullstelle gilt \(f'(x)<0\). 4. Daher ist \(f\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend.

Antwort

1. Verschiebung um \(2\) nach rechts, Spiegelung an der \(x\)-Achse und Stauchung mit Faktor \(0{,}25\), Verschiebung um \(3\) nach oben. 2. \(f\) ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend.
42913911
Gegeben ist die Funktion \(g\) mit \(g(x)=\frac{1}{4}x^4-x^3-2x^2+12x\). Bestimme die Intervalle, in denen \(g\) jeweils streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt.

Denkanstöße

- Welche Ableitung beschreibt die Steigung von \(g\)? - Bestimme die Nullstellen von \(g'\) und nutze sie als Grenzen für eine Vorzeichenuntersuchung. - Was bedeutet ein positives bzw. negatives Vorzeichen von \(g'\) für die Monotonie von \(g\)?

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(g'(x)=x^3-3x^2-4x+12\). 2. Durch Faktorisieren erhält man \(g'(x)=(x-2)(x-3)(x+2)\). Die Nullstellen sind \(x=-2\), \(x=2\) und \(x=3\). 3. Für \(x<-2\) gilt \(g'(x)<0\), für \(-2<x<2\) gilt \(g'(x)>0\), für \(2<x<3\) gilt \(g'(x)<0\) und für \(x>3\) gilt \(g'(x)>0\). 4. Daher nimmt \(g\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;3]\) streng monoton ab sowie auf \([-2;2]\) und \([3;\infty)\) streng monoton zu.

Antwort

Streng monoton abnehmend auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;3]\); streng monoton zunehmend auf \([-2;2]\) und \([3;\infty)\).
42914311
Gegeben ist die Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\) durch \(f'(x)=-\frac{1}{2}x^3+2x\). Bestimme die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt.

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Prüfe das Vorzeichen von \(f'\) zwischen den Nullstellen. - Für strenge Monotonie ist das Vorzeichen im Inneren des jeweiligen Intervalls entscheidend.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-\frac{1}{2}x(x^2-4)=-\frac{1}{2}x(x-2)(x+2)\). Die Nullstellen sind \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\). 2. Für \(x<-2\) gilt \(f'(x)>0\), für \(-2<x<0\) gilt \(f'(x)<0\), für \(0<x<2\) gilt \(f'(x)>0\) und für \(x>2\) gilt \(f'(x)<0\). 3. Somit nimmt \(f\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton zu sowie auf \([-2;0]\) und \([2;\infty)\) streng monoton ab. Entscheidend ist, dass \(f'\) in den jeweiligen Intervallinneren strikt positiv bzw. strikt negativ ist; die Nullstellen können als Randpunkte eingeschlossen werden.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;0]\) und \([2;\infty)\).
42914411
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\), wenn ihre erste Ableitung durch \(f'(x)=(x^2-4)(x-1)^2\) gegeben ist. Gib die Intervalle der strengen Monotonie an.

Denkanstöße

- Untersuche zuerst die Nullstellen und ihre Vielfachheiten in \(f'\). - Welche Auswirkung hat eine doppelte Nullstelle auf das Vorzeichen von \(f'\)? - Eine isolierte Nullstelle von \(f'\) muss ein Intervall strenger Monotonie nicht unterbrechen.

Lösung

1. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=-2\), \(x=1\) und \(x=2\), wobei \(x=1\) eine doppelte Nullstelle ist. 2. Für \(x<-2\) gilt \(f'(x)>0\), für \(-2<x<1\) gilt \(f'(x)<0\), für \(1<x<2\) gilt ebenfalls \(f'(x)<0\) und für \(x>2\) gilt \(f'(x)>0\). 3. An der doppelten Nullstelle \(x=1\) wechselt \(f'\) sein Vorzeichen nicht. Deshalb bleibt \(f\) über diese Stelle hinweg auf dem gesamten Intervall \([-2;2]\) streng monoton abnehmend. 4. Auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\) ist \(f\) streng monoton zunehmend.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\); streng monoton abnehmend auf \([-2;2]\).
42914511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=\frac{1}{3}x^3-x^2-3x+5\). Untersuche das Monotonieverhalten mithilfe der ersten Ableitung und bestimme die Koordinaten aller lokalen Extrempunkte.

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\) und untersuche ihr Vorzeichen in den entstehenden Intervallen. - Welche Vorzeichenwechsel von \(f'\) kennzeichnen Hoch- und Tiefpunkte? - Setze die beiden stationären Stellen anschließend in \(f\) ein.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=x^2-2x-3=(x+1)(x-3)\). Die stationären Stellen sind \(x=-1\) und \(x=3\). 2. Für \(x<-1\) gilt \(f'(x)>0\), für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\) und für \(x>3\) gilt \(f'(x)>0\). Daher nimmt \(f\) auf \(( -\infty;-1]\) und \([3;\infty)\) streng monoton zu und auf \([-1;3]\) streng monoton ab. 3. Bei \(x=-1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ, also liegt ein Hochpunkt vor. Bei \(x=3\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv, also liegt ein Tiefpunkt vor. 4. Es gilt \(f(-1)=\frac{20}{3}\) und \(f(3)=-4\). Somit sind die Extrempunkte \(H\left(-1\mid\frac{20}{3}\right)\) und \(T(3|-4)\).

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-1]\) und \([3;\infty)\); streng monoton abnehmend auf \([-1;3]\). Hochpunkt: \(H\left(-1\mid\frac{20}{3}\right)\) Tiefpunkt: \(T(3|-4)\)
42914611
Betrachte die Funktion \(f(x)=-x^4+8x^2\). Ermittle die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. Gib zudem die Lage und die Art aller lokalen Extrempunkte an.

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Untersuche das Vorzeichen von \(f'\) in den vier entstehenden Bereichen. - Welche Vorzeichenwechsel von \(f'\) kennzeichnen Hoch- bzw. Tiefpunkte?

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-4x^3+16x=-4x(x-2)(x+2)\). Die stationären Stellen sind \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\). 2. Für \(x<-2\) gilt \(f'(x)>0\), für \(-2<x<0\) gilt \(f'(x)<0\), für \(0<x<2\) gilt \(f'(x)>0\) und für \(x>2\) gilt \(f'(x)<0\). 3. Daher nimmt \(f\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton zu und auf \([-2;0]\) und \([2;\infty)\) streng monoton ab. 4. Bei \(x=-2\) und \(x=2\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ; dort liegen Hochpunkte. Bei \(x=0\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv; dort liegt ein Tiefpunkt. 5. Es gilt \(f(-2)=16\), \(f(0)=0\) und \(f(2)=16\). Somit sind die Extrempunkte \(H_1(-2|16)\), \(T(0|0)\) und \(H_2(2|16)\).

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;0]\) und \([2;\infty)\). Hochpunkte: \(H_1(-2|16)\), \(H_2(2|16)\) Tiefpunkt: \(T(0|0)\)
42924611
Die Leistung \(P\) eines experimentellen Motors hängt von der Drehzahl \(x\) (in \(1000\) Umdrehungen pro Minute) ab und wird für \(0\le x\le12\) durch \(P(x)=-2x^3+24x^2\) modelliert. Untersuche das Monotonieverhalten von \(P\) im gegebenen Intervall und bestimme die Drehzahl, bei der der Motor seine maximale Leistung erbringt.

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(P'\) im vorgegebenen Intervall. - Untersuche das Vorzeichen von \(P'\) zwischen diesen Stellen. - Wie kannst du aus dem Wechsel von Zunahme zu Abnahme das globale Maximum auf dem Intervall erkennen?

Lösung

1. Es gilt \(P'(x)=-6x^2+48x=-6x(x-8)\). Im Intervall \([0;12]\) sind \(x=0\) und \(x=8\) die Nullstellen von \(P'\). 2. Für \(0<x<8\) gilt \(P'(x)>0\), für \(8<x<12\) gilt \(P'(x)<0\). Daher nimmt \(P\) auf \([0;8]\) streng monoton zu und auf \([8;12]\) streng monoton ab. 3. Bei \(x=8\) wechselt \(P'\) von positiv zu negativ, also liegt dort ein lokales Maximum vor. 4. Da \(P\) auf \([0;8]\) zunimmt und auf \([8;12]\) abnimmt, ist dieses Maximum zugleich das globale Maximum auf \([0;12]\). Es wird bei \(x=8\), also bei \(8000\) Umdrehungen pro Minute, erreicht.

Antwort

Streng monoton zunehmend auf \([0;8]\), streng monoton abnehmend auf \([8;12]\). Die maximale Leistung wird bei \(8000\) Umdrehungen pro Minute erreicht.
43236511
Der abgebildete Graph zeigt eine Funktion \(f\) im Intervall \([-3;4]\). a) Lies aus dem Graphen die Intervalle ab, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. b) Der Funktionsterm lautet \(f(x)=-\frac{1}{3}x^3+\frac{1}{2}x^2+2x+1\). Weise mithilfe der Ableitungsfunktion \(f'\) rechnerisch nach, dass \(f\) im Intervall \([-1;2]\) streng monoton zunimmt.
Abbildung zur Aufgabe 432365

Denkanstöße

- Betrachte den Graphen von links nach rechts und markiere die Stellen, an denen sich die Monotonierichtung ändert. - Bestimme für den rechnerischen Nachweis die Nullstellen von \(f'\). - Welches Vorzeichen besitzt \(f'\) zwischen den beiden Nullstellen?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man eine lokale Minimalstelle bei \(x=-1\) und eine lokale Maximalstelle bei \(x=2\) ab. Daher nimmt \(f\) auf \([-3;-1]\) und \([2;4]\) streng monoton ab sowie auf \([-1;2]\) streng monoton zu. 2. Es gilt \(f'(x)=-x^2+x+2=-(x-2)(x+1)\). Die Nullstellen sind \(x=-1\) und \(x=2\). 3. Für alle \(x\in(-1;2)\) gilt \(f'(x)>0\). Daher nimmt \(f\) auf \([-1;2]\) streng monoton zu.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \([-1;2]\); streng monoton abnehmend auf \([-3;-1]\) und \([2;4]\). b) \(f'(x)=-x^2+x+2\) ist für alle \(x\in(-1;2)\) positiv; daher ist \(f\) auf \([-1;2]\) streng monoton zunehmend.
43237111
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitung \(f'\) einer Funktion \(f\) im Intervall \([-3;4]\). Prüfe, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind, und begründe deine Entscheidungen. a) Der Graph von \(f\) hat im Intervall \([-3;4]\) genau drei Extremstellen. b) \(f\) ist im Intervall \([1;3]\) streng monoton abnehmend. c) Bei \(x=1\) liegt eine lokale Minimalstelle von \(f\) vor. d) Es gilt \(f(2)<f(3)\).
Abbildung zur Aufgabe 432371

Denkanstöße

- Nullstellen von \(f'\) mit Vorzeichenwechsel entsprechen Extremstellen von \(f\). - Das Vorzeichen von \(f'\) bestimmt die Monotonierichtung von \(f\). - Nutze die Monotonie auf \([1;3]\), um \(f(2)\) und \(f(3)\) zu vergleichen.

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) hat bei \(x=-2\), \(x=1\) und \(x=3\) einfache Nullstellen mit Vorzeichenwechsel. Daher besitzt \(f\) genau drei Extremstellen. Aussage a) ist wahr. 2. Für \(1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\); an den Randpunkten ist \(f'=0\). Daher nimmt \(f\) auf \([1;3]\) streng monoton ab. Aussage b) ist wahr. 3. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher liegt dort eine lokale Maximalstelle und keine lokale Minimalstelle vor. Aussage c) ist falsch. 4. Wegen der strengen Abnahme auf \([1;3]\) gilt \(f(2)>f(3)\). Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr. b) Wahr. c) Falsch; bei \(x=1\) liegt eine lokale Maximalstelle vor. d) Falsch; es gilt \(f(2)>f(3)\).
43238711
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Entscheide, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind, und begründe deine Antwort kurz. a) Bei \(x=-2\) besitzt \(f\) eine lokale Minimalstelle. b) Für \(1<x<3\) ist \(f\) streng monoton abnehmend. c) Es gilt \(f(0)>f(1)\). d) Bei \(x=1\) besitzt \(f\) einen Terrassenpunkt.
Abbildung zur Aufgabe 432387

Denkanstöße

- Das Vorzeichen von \(f'\) bestimmt das Monotonieverhalten von \(f\). - Achte an den Nullstellen von \(f'\) auf die Richtung des Vorzeichenwechsels. - Ein Terrassenpunkt besitzt eine waagerechte Tangente, ist aber keine Extremstelle; dafür braucht es zusätzlich einen Krümmungswechsel.

Lösung

1. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv. Daher liegt dort eine lokale Minimalstelle vor. Aussage a) ist wahr. 2. Für \(1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\). Daher nimmt \(f\) dort streng monoton ab. Aussage b) ist wahr. 3. Für \(0<x<1\) gilt \(f'(x)>0\). Daher nimmt \(f\) auf \([0;1]\) streng monoton zu und es gilt \(f(0)<f(1)\). Aussage c) ist falsch. 4. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher liegt dort eine lokale Maximalstelle und kein Terrassenpunkt vor. Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr. b) Wahr. c) Falsch; es gilt \(f(0)<f(1)\). d) Falsch; bei \(x=1\) liegt eine lokale Maximalstelle vor.
43244511
Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(f\) mit \(f(x)=-0{,}25x^4+1{,}4x^3-0{,}4x^2\). In der Abbildung ist ihr Graph im Intervall \([-1{,}5;5{,}5]\) dargestellt. a) Aus dem Graphen könnte man vermuten, dass \(f\) im dargestellten Bereich für alle \(x\le4\) streng monoton zunimmt. Erkläre, warum diese Vermutung beim bloßen Betrachten naheliegend ist. b) Untersuche das Monotonieverhalten rechnerisch. Bestimme dazu \(f'\), ihre Nullstellen und die genauen Monotonieintervalle. Beurteile damit die Vermutung aus a).
Abbildung zur Aufgabe 432445

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\) und untersuche ihr Vorzeichen in den Zwischenräumen. - Welches Vorzeichen von \(f'\) entspricht Zunahme, welches Abnahme? - Warum kann ein sehr kurzer abnehmender Abschnitt im dargestellten Maßstab kaum sichtbar sein?

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-x^3+4{,}2x^2-0{,}8x=-x(x-0{,}2)(x-4)\). Die Nullstellen sind \(x=0\), \(x=0{,}2\) und \(x=4\). 2. Für \(x<0\) und \(0{,}2<x<4\) gilt \(f'(x)>0\); für \(0<x<0{,}2\) und \(x>4\) gilt \(f'(x)<0\). 3. Daher nimmt \(f\) auf \(( -\infty;0]\) und \([0{,}2;4]\) streng monoton zu sowie auf \([0;0{,}2]\) und \([4;\infty)\) streng monoton ab. 4. Die Vermutung aus a) ist falsch. Der abnehmende Abschnitt \([0;0{,}2]\) ist sehr kurz; zudem gilt \(f(0)=0\) und \(f(0{,}2)=-0{,}0052\). Dieser geringe Unterschied ist im dargestellten Maßstab kaum sichtbar.

Antwort

a) Die Vermutung ist optisch naheliegend, weil der abnehmende Abschnitt \([0;0{,}2]\) sehr kurz ist und sich die Funktionswerte dort nur gering ändern. b) \(f'(x)=-x^3+4{,}2x^2-0{,}8x\) hat die Nullstellen \(0\), \(0{,}2\) und \(4\). Streng monoton zunehmend auf \(( -\infty;0]\) und \([0{,}2;4]\); streng monoton abnehmend auf \([0;0{,}2]\) und \([4;\infty)\). Die Vermutung ist falsch.
43249011
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=-\frac{1}{3}x^3+x^2+3x-1\). Jonas vermutet, dass der unten abgebildete Graph die Funktion \(f\) darstellt. Untersuche das Monotonieverhalten von \(f\) mithilfe der ersten Ableitung. Entscheide damit, ob Jonas' Vermutung richtig ist, und begründe deine Entscheidung.
Abbildung zur Aufgabe 432490

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Untersuche das Vorzeichen von \(f'\) in den drei entstehenden Bereichen. - Vergleiche die rechnerischen Monotoniegrenzen mit den Richtungswechseln im Bild.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-x^2+2x+3=-(x+1)(x-3)\). Die Nullstellen sind \(x=-1\) und \(x=3\). 2. Für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)>0\), für \(x<-1\) und \(x>3\) gilt \(f'(x)<0\). 3. Daher nimmt \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton zu und auf \(( -\infty;-1]\) sowie \([3;\infty)\) streng monoton ab. 4. Der abgebildete Graph wechselt seine Monotonierichtung dagegen bei \(x=-2\) und \(x=2\): Er nimmt zwischen diesen Stellen zu und außerhalb ab. 5. Die Monotonieintervalle stimmen nicht überein. Jonas' Vermutung ist daher falsch.

Antwort

Jonas' Vermutung ist falsch. \(f\) ist auf \([-1;3]\) streng monoton zunehmend und auf \(( -\infty;-1]\) sowie \([3;\infty)\) streng monoton abnehmend. Der abgebildete Graph wechselt seine Monotonierichtung dagegen bei \(x=-2\) und \(x=2\).
43252011
Die beiden Abbildungen 1 und 2 zeigen die Graphen zweier Funktionen. Einer gehört zu einer Funktion \(f\), der andere zu ihrer Ableitungsfunktion \(f'\). a) Begründe anhand des Monotonieverhaltens, welche Abbildung den Graphen von \(f\) und welche den Graphen von \(f'\) zeigt. b) Bestimme das Intervall, in dem \(f\) streng monoton abnimmt. Wie spiegelt sich dies im Graphen von \(f'\) wider? c) Ermittle die Steigung der Tangente an den Graphen von \(f\) bei \(x=0\) direkt aus dem Graphen von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 432520

Denkanstöße

- Vergleiche die Extremstellen eines Kandidaten mit den Nullstellen des anderen. - Wo liegt der Ableitungsgraph unterhalb der \(x\)-Achse? - Welcher Funktionswert des Ableitungsgraphen entspricht der Tangentensteigung bei \(x=0\)?

Lösung

1. Abbildung 1 zeigt \(f\), Abbildung 2 zeigt \(f'\): Für \(x<-1\) nimmt der Graph in Abbildung 1 zu und der Graph in Abbildung 2 liegt oberhalb der \(x\)-Achse. Für \(-1<x<3\) nimmt Abbildung 1 ab und Abbildung 2 ist negativ. Für \(x>3\) nimmt Abbildung 1 wieder zu und Abbildung 2 ist positiv. Außerdem stimmen die Extremstellen bei \(x=-1\) und \(x=3\) mit den Nullstellen der Ableitung überein. 2. \(f\) nimmt auf \([-1;3]\) streng monoton ab. Im Intervallinneren gilt \(f'(x)<0\); an den Randstellen gilt \(f'(x)=0\). 3. Die Tangentensteigung bei \(x=0\) ist \(f'(0)\). Aus Abbildung 2 liest man \(f'(0)=-0{,}75\) ab.

Antwort

a) Abbildung 1 zeigt \(f\), Abbildung 2 zeigt \(f'\). b) \(f\) ist auf \([-1;3]\) streng monoton abnehmend; für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\). c) Die Tangentensteigung bei \(x=0\) beträgt \(-0{,}75\).
43254011
Die Abbildung zeigt im Bereich \(-4{,}5\le x\le4{,}5\) den Graphen einer ganzrationalen Funktion \(f\) dritten Grades. a) Bestimme anhand des Graphen die Intervalle im dargestellten Bereich, in denen \(f\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. b) Amelie behauptet: „Da der Funktionswert an der Stelle \(x=0\) positiv ist, muss die Funktion in einer Umgebung von \(x=0\) streng monoton zunehmen.“ Beurteile die Behauptung und begründe deine Entscheidung anhand des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 432540

Denkanstöße

- Lies die Stellen ab, an denen sich die Monotonierichtung ändert. - Verfolge den Graphen im dargestellten Bereich von links nach rechts. - Unterscheide zwischen der Höhe des Graphen und seiner lokalen Änderungsrichtung.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man einen lokalen Hochpunkt bei \(H(-2|5)\) und einen lokalen Tiefpunkt bei \(T(2|-3)\) ab. 2. Im dargestellten Bereich nimmt der Graph von \(x=-4{,}5\) bis \(x=-2\) zu, von \(x=-2\) bis \(x=2\) ab und von \(x=2\) bis \(x=4{,}5\) wieder zu. 3. Daher ist \(f\) auf \([-4{,}5;-2]\) und \([2;4{,}5]\) streng monoton zunehmend sowie auf \([-2;2]\) streng monoton abnehmend. 4. Amelies Behauptung ist falsch. Der positive Funktionswert \(f(0)=1\) beschreibt nur die Höhe des Graphen. In einer Umgebung von \(x=0\) nimmt der Graph ab; für Monotonie ist die Änderungsrichtung, nicht das Vorzeichen des Funktionswerts, entscheidend.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend auf \([-4{,}5;-2]\) und \([2;4{,}5]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;2]\). b) Falsch. Ein positiver Funktionswert bedeutet nicht, dass die Funktion zunimmt; der Graph nimmt in einer Umgebung von \(x=0\) ab.
43254311
Der abgebildete Graph gehört zur Funktion \(f\) mit \(f(x)=x^3-3x^2+3x+1\). Tim betrachtet den flachen Bereich beim Terrassenpunkt \(S(1|2)\) und behauptet: „Weil der Graph bei \(x=1\) für einen Moment waagerecht ist, ist die Funktion dort nicht streng monoton zunehmend. Die Funktion ist also insgesamt nicht auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend.“ a) Bestimme \(f'\) und zeige rechnerisch, dass \(f'(x)\ge0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) gilt. An welcher Stelle ist die Steigung null? b) Beurteile Tims Aussage. Begründe mithilfe der Definition der strengen Monotonie, warum \(f\) trotz des Terrassenpunkts auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunimmt.
Abbildung zur Aufgabe 432543

Denkanstöße

- Forme \(f'\) mithilfe einer binomischen Formel um. - Welche Bedingung verlangt die Definition der strengen Monotonie für beliebige \(x_1<x_2\)? - Schreibe \(f(x)\) als \((x-1)^3+2\) und nutze die strenge Monotonie der Kubikfunktion.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=3x^2-6x+3=3(x-1)^2\). Daher ist \(f'(x)\ge0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\), und nur bei \(x=1\) gilt \(f'(x)=0\). 2. Tims Aussage ist falsch. Für \(x_1<x_2\) gilt \(f(x_2)-f(x_1)=(x_2-1)^3-(x_1-1)^3\). Da die Funktion \(u\mapsto u^3\) streng monoton zunimmt, folgt aus \(x_1-1<x_2-1\), dass \((x_1-1)^3<(x_2-1)^3\). Also gilt \(f(x_1)<f(x_2)\). 3. Damit erfüllt \(f\) die Definition der strengen Monotonie auf ganz \(\mathbb{R}\). Die isolierte waagerechte Tangente bei \(x=1\) unterbricht die strenge Zunahme nicht.

Antwort

a) \(f'(x)=3(x-1)^2\ge0\); nur bei \(x=1\) ist \(f'(x)=0\). b) Tims Aussage ist falsch. Für alle \(x_1<x_2\) gilt \(f(x_1)<f(x_2)\); daher ist \(f\) auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend. Die isolierte waagerechte Tangente am Terrassenpunkt ändert daran nichts.
43254411
Abgebildet ist der Graph \(G_{f'}\) der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Der Graph der Funktion \(f\) wird mit \(G_f\) bezeichnet. Beurteile, welche der folgenden Aussagen über die Funktion \(f\) wahr beziehungsweise falsch sind: 1. Der Graph \(G_f\) ist im Intervall \([1;4]\) streng monoton abnehmend. 2. Der Graph \(G_f\) besitzt bei \(x=-3\) eine lokale Maximalstelle. 3. Der Graph \(G_f\) ist im Intervall \([-3;1]\) streng monoton zunehmend. 4. Der Graph \(G_f\) besitzt bei \(x=1\) eine lokale Maximalstelle. 5. Der Graph \(G_f\) hat im Intervall \([-4;5]\) genau drei Wendestellen. 6. Im Intervall \((1;4)\) gilt stets \(f(x)<0\).
Abbildung zur Aufgabe 432544

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen der Ableitungsfunktion \(f'\) mit dem Monotonieverhalten von \(f\) zusammen? - Wie erkennst du an einem Vorzeichenwechsel von \(f'\), welche Art von Extremstelle \(f\) besitzt? - Welche Änderung des Monotonieverhaltens von \(f'\) weist auf eine Wendestelle von \(f\) hin? - Kannst du aus der Ableitung die genaue vertikale Lage von \(G_f\) bestimmen?

Lösung

1. Da \(f'(x)<0\) für \(x\in(1;4)\) gilt, ist \(f\) auf \([1;4]\) streng monoton abnehmend. Aussage 1 ist wahr. Da \(f'(x)>0\) für \(x\in(-3;1)\) gilt, ist \(f\) auf \([-3;1]\) streng monoton zunehmend. Aussage 3 ist wahr. 2. Bei \(x=-3\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus, also liegt eine lokale Minimalstelle vor. Aussage 2 ist falsch. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus, also liegt eine lokale Maximalstelle vor. Aussage 4 ist wahr. 3. Der Graph \(G_{f'}\) besitzt im Intervall \([-4;5]\) genau zwei Extremstellen. An beiden ändert sich die Monotonierichtung von \(f'\); daher hat \(f\) dort genau zwei Wendestellen. Aussage 5 ist falsch. 4. Aus dem Graphen von \(f'\) lässt sich die vertikale Lage von \(G_f\) nicht bestimmen. Aussage 6 ist daher falsch.

Antwort

1. Wahr 2. Falsch 3. Wahr 4. Wahr 5. Falsch 6. Falsch
43257411
An einem Frühlingstag wird der Temperaturverlauf im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr durch eine Funktion \(T\) modelliert. Dabei gibt \(t\) die Zeit in Stunden seit 06:00 Uhr an; \(T(t)\) wird in \(^\circ\text{C}\) gemessen. Es gilt \(T(t)=-0{,}05t^3+0{,}6t^2+5\) für \(0\le t\le12\). Der zugehörige Graph \(G_T\) ist abgebildet. a) Bestimme anhand des Graphen die Intervalle, in denen die Temperatur streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt. Gib die Intervalle sowohl für \(t\) als auch als Uhrzeiten an. b) Bestimme \(T'\) und berechne den exakten Zeitpunkt, an dem die Temperatur ihren Höchstwert erreicht. Bestätige damit deine Ablesung aus a).
Abbildung zur Aufgabe 432574

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen von links nach rechts und achte darauf, wann sich seine Änderungsrichtung umkehrt. - Welche Uhrzeit entspricht einem gegebenen Wert von \(t\)? - Welche Nullstellen von \(T'\) liegen im betrachteten Zeitraum, und welche davon kann ein inneres Maximum liefern? - Wie kannst du mit dem Monotonieverhalten bestätigen, dass das lokale Maximum zugleich der Höchstwert des betrachteten Zeitraums ist?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man ab: Die Temperatur nimmt auf \([0;8]\) streng monoton zu und auf \([8;12]\) streng monoton ab. Im Sachkontext entspricht das 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr beziehungsweise 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. 2. Es gilt \(T'(t)=-0{,}15t^2+1{,}2t=t(-0{,}15t+1{,}2)\). Damit sind \(t=0\) und \(t=8\) die Nullstellen von \(T'\). 3. Die zweite Ableitung lautet \(T''(t)=-0{,}3t+1{,}2\). Wegen \(T''(8)=-1{,}2<0\) besitzt \(T\) bei \(t=8\) ein lokales Maximum. 4. Da \(T\) auf \([0;8]\) zunimmt und auf \([8;12]\) abnimmt, ist dieses Maximum zugleich der Höchstwert im betrachteten Zeitraum. Der Zeitpunkt \(t=8\) entspricht 14:00 Uhr.

Antwort

a) Streng monoton zunehmend für \(t\in[0;8]\), also von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr; streng monoton abnehmend für \(t\in[8;12]\), also von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. b) \(T'(t)=-0{,}15t^2+1{,}2t\). Der Höchstwert wird bei \(t=8\), also um 14:00 Uhr, erreicht.
43374511
Betrachte den Graphen der Funktion \(f\) im Intervall \([-3;3]\). a) Lies die ungefähren Koordinaten der lokalen Hoch- und Tiefpunkte ab. b) Gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton abnimmt. c) Bestimme näherungsweise das globale Maximum und das globale Minimum im dargestellten Bereich.
Abbildung zur Aufgabe 433745

Denkanstöße

- Lies zuerst die lokalen Hoch- und Tiefpunkte im Inneren des dargestellten Bereichs ab. - In welchen Abschnitten werden die Funktionswerte mit wachsendem \(x\) stets kleiner? - Vergleiche für globale Extrema auch die Randwerte mit den lokalen Extremwerten.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man näherungsweise einen lokalen Hochpunkt bei \(H(0|1)\) und zwei lokale Tiefpunkte bei \(T_1(-2|-0{,}6)\) und \(T_2(2|-0{,}6)\) ab. 2. Der Graph nimmt auf \([-3;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton ab. 3. Die größten Funktionswerte im dargestellten Intervall liegen an den Randpunkten \(x=-3\) und \(x=3\) und betragen ungefähr \(1{,}9\). Die kleinsten Werte liegen bei \(x=-2\) und \(x=2\) und betragen ungefähr \(-0{,}6\).

Antwort

a) \(H\approx(0|1)\), \(T_1\approx(-2|-0{,}6)\), \(T_2\approx(2|-0{,}6)\) b) Streng monoton abnehmend auf \([-3;-2]\) und \([0;2]\) c) Globales Maximum \(\approx1{,}9\) bei \(x=\pm3\); globales Minimum \(\approx-0{,}6\) bei \(x=\pm2\)
43377111
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme die \(x\)-Koordinaten der lokalen Extremstellen von \(f\) und gib jeweils an, ob es sich um eine lokale Maximalstelle oder eine lokale Minimalstelle handelt. b) Gib das Intervall an, in dem die Funktion \(f\) streng monoton zunimmt. c) An welcher Stelle im dargestellten Bereich besitzt der Graph von \(f\) die größte Steigung? Bestimme diesen Wert.
Abbildung zur Aufgabe 433771

Denkanstöße

- Welche Vorzeichenwechsel von \(f'\) kennzeichnen lokale Minimal- und Maximalstellen von \(f\)? - In welchem Bereich liegt der Ableitungsgraph oberhalb der \(x\)-Achse? - Wie findest du die größte Steigung von \(f\) direkt im Graphen von \(f'\)?

Lösung

1. Lokale Extremstellen von \(f\) liegen an Nullstellen von \(f'\) mit Vorzeichenwechsel. Aus dem Graphen liest man \(x=-2\) und \(x=4\) ab. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus, also liegt eine lokale Minimalstelle vor. Bei \(x=4\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus, also liegt eine lokale Maximalstelle vor. 2. Für \(-2<x<4\) gilt \(f'(x)>0\). Daher ist \(f\) auf \([-2;4]\) streng monoton zunehmend. 3. Die Steigung von \(f\) entspricht dem Funktionswert von \(f'\). Der größte Wert des dargestellten Ableitungsgraphen liegt bei \(x=1\) und beträgt \(f'(1)=4{,}5\). Dort besitzt \(f\) die größte Steigung.

Antwort

a) Lokale Minimalstelle bei \(x=-2\); lokale Maximalstelle bei \(x=4\). b) Streng monoton zunehmend auf \([-2;4]\). c) Größte Steigung bei \(x=1\); sie beträgt \(4{,}5\).
43396111
Gegeben sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(h'\) und \(k'\). Bestimme in den jeweils dargestellten Bereichen für die Funktionen \(h\) und \(k\) die Intervalle der Monotonie sowie der strengen Monotonie.
Abbildung zur Aufgabe 433961

Denkanstöße

- Achte auf die Bereiche, in denen der Graph der Ableitung oberhalb, unterhalb oder auf der \(x\)-Achse liegt. - Welche zusätzliche Besonderheit entsteht, wenn die Ableitung auf einem ganzen Intervall null ist? - Unterscheide monotone Abnahme von strenger monotoner Abnahme.

Lösung

1. Für \(h\) gilt: \(h'(x)>0\) für \(1<x<3\) und \(h'(x)<0\) für \(-1\le x<1\) sowie \(3<x\le5\). Daher ist \(h\) auf \([1;3]\) streng monoton zunehmend und auf \([-1;1]\) sowie \([3;5]\) streng monoton abnehmend. 2. Für \(k\) gilt im dargestellten Bereich \(k'(x)\le0\). Daher ist \(k\) auf \([-2;4]\) monoton abnehmend. Auf \([-2;0]\) und \([2;4]\) ist \(k\) streng monoton abnehmend; auf \([0;2]\) ist \(k\) konstant.

Antwort

Für \(h\): streng monoton zunehmend auf \([1;3]\); streng monoton abnehmend auf \([-1;1]\) und \([3;5]\) Für \(k\): monoton abnehmend auf \([-2;4]\); streng monoton abnehmend auf \([-2;0]\) und \([2;4]\); konstant auf \([0;2]\)
43396211
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) mit \(f(x)=x^3-3x^2+1\). Entscheide begründet, ob der unten dargestellte Graph zur Funktion \(f\) passt.
Abbildung zur Aufgabe 433962

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Untersuche das Vorzeichen von \(f'\) in den drei entstehenden Bereichen. - Vergleiche zusätzlich die Funktionswerte an den beiden Extremstellen mit dem Graphen.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=3x^2-6x=3x(x-2)\). Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=0\) und \(x=2\). 2. Für \(x<0\) ist \(f'(x)>0\), für \(0<x<2\) ist \(f'(x)<0\), und für \(x>2\) ist \(f'(x)>0\). 3. Daher ist \(f\) auf \(( -\infty;0]\) streng monoton zunehmend, auf \([0;2]\) streng monoton abnehmend und auf \([2;\infty)\) wieder streng monoton zunehmend. 4. Außerdem gilt \(f(0)=1\) und \(f(2)=-3\). Der dargestellte Graph zeigt genau diese Richtungswechsel und Extrempunktkoordinaten. 5. Der Graph passt zur Funktion \(f\).

Antwort

Ja. \(f\) ist bis \(x=0\) streng monoton zunehmend, auf \([0;2]\) streng monoton abnehmend und ab \(x=2\) wieder streng monoton zunehmend. Die Extrempunkte \((0|1)\) und \((2|-3)\) stimmen mit der Abbildung überein.
43396311
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=-x^3+3x\). Prüfe anhand des Monotonieverhaltens, ob der abgebildete Graph die Funktion \(f\) korrekt darstellt.
Abbildung zur Aufgabe 433963

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Welche Vorzeichen hat \(f'\) in den drei dadurch entstehenden Bereichen? - Vergleiche die daraus folgende Monotonierichtung mit der Abbildung.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=-3x^2+3\). Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=-1\) und \(x=1\). 2. Für \(x<-1\) gilt \(f'(x)<0\), also ist \(f\) streng monoton abnehmend. Für \(-1<x<1\) gilt \(f'(x)>0\), also ist \(f\) streng monoton zunehmend. Für \(x>1\) gilt wieder \(f'(x)<0\), also ist \(f\) streng monoton abnehmend. 3. Der dargestellte Graph zeigt das entgegengesetzte Verhalten: Er nimmt für \(x<-1\) zu, für \(-1<x<1\) ab und für \(x>1\) wieder zu. 4. Der Graph passt daher nicht zur Funktion \(f\).

Antwort

Nein. \(f\) ist für \(x<-1\) streng monoton abnehmend, für \(-1<x<1\) streng monoton zunehmend und für \(x>1\) wieder streng monoton abnehmend; der dargestellte Graph zeigt das entgegengesetzte Verhalten.
43396411
Betrachte die Funktion \(f(x)=\frac{1}{4}x^4-2x^2+2\). Untersuche, ob der untenstehende Graph den Verlauf dieser Funktion hinsichtlich ihrer Monotonie korrekt wiedergibt.
Abbildung zur Aufgabe 433964

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen von \(f'\). - Untersuche das Vorzeichen von \(f'\) in den vier entstehenden Bereichen. - Vergleiche die erwarteten Richtungswechsel mit dem Graphen.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=x^3-4x=x(x-2)(x+2)\). Die Nullstellen sind \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\). 2. Für \(x<-2\) ist \(f'(x)<0\), für \(-2<x<0\) ist \(f'(x)>0\), für \(0<x<2\) ist \(f'(x)<0\), und für \(x>2\) ist \(f'(x)>0\). 3. Daher ist \(f\) abwechselnd streng monoton abnehmend, zunehmend, abnehmend und zunehmend. 4. Der dargestellte Graph besitzt lokale Minimalstellen bei \(x=-2\) und \(x=2\) sowie eine lokale Maximalstelle bei \(x=0\). Das stimmt mit der Rechnung überein.

Antwort

Ja. Die Nullstellen von \(f'\) liegen bei \(-2\), \(0\) und \(2\); das daraus folgende Monotonieverhalten stimmt mit dem dargestellten Graphen überein.
43396511
Ben behauptet, der folgende Graph gehöre zur Funktion \(f(x)=x^4+2x^2\). Widerlege oder bestätige diese Aussage mithilfe einer Monotonieuntersuchung.
Abbildung zur Aufgabe 433965

Denkanstöße

- Wie viele reelle Nullstellen kann \(f'\) hier besitzen? - Welche Vorzeichen hat \(f'\) links und rechts von dieser Nullstelle? - Vergleiche die daraus folgende Anzahl der Extremstellen mit dem dargestellten Graphen.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=4x^3+4x=4x(x^2+1)\). 2. Da \(x^2+1>0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\) gilt, besitzt \(f'\) nur die Nullstelle \(x=0\). 3. Für \(x<0\) gilt \(f'(x)<0\), also ist \(f\) streng monoton abnehmend. Für \(x>0\) gilt \(f'(x)>0\), also ist \(f\) streng monoton zunehmend. 4. Damit besitzt \(f\) nur eine lokale Minimalstelle bei \(x=0\). Der dargestellte Graph besitzt dagegen drei Extremstellen. 5. Bens Behauptung ist falsch.

Antwort

Die Behauptung ist falsch. \(f\) ist für \(x<0\) streng monoton abnehmend und für \(x>0\) streng monoton zunehmend und besitzt nur eine lokale Minimalstelle bei \(x=0\). Der dargestellte Graph zeigt dagegen drei Extremstellen.
43400411
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(k\) mit \(k(x)=0{,}1x^5-\frac{2}{3}x^3\). a) Bestimme die erste Ableitung \(k'\) und ihre Nullstellen. b) Ermittle die Intervalle, in denen \(k\) streng monoton abnimmt. Erkläre dabei die Besonderheit an der Stelle \(x=0\).

Denkanstöße

- Welche Information liefern die Nullstellen und Vielfachheiten von \(k'\) für die Vorzeichenanalyse? - Was zeigt ein fehlender Vorzeichenwechsel von \(k'\) über eine mögliche Extremstelle? - Welche zusätzliche Eigenschaft musst du für einen Terrassenpunkt über die Krümmung prüfen?

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(k'(x)=0{,}5x^4-2x^2=0{,}5x^2(x^2-4)\). 2. Die Nullstellen von \(k'\) sind \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\); bei \(x=0\) liegt eine doppelte Nullstelle vor. 3. Für \(x<-2\) und \(x>2\) gilt \(k'(x)>0\). Für \(-2<x<0\) und \(0<x<2\) gilt \(k'(x)<0\). Daher ist \(k\) auf \([-2;2]\) streng monoton abnehmend. 4. Bei \(x=0\) gilt zwar \(k'(0)=0\), aber \(k'\) wechselt dort nicht das Vorzeichen. Es liegt daher keine Extremstelle vor. 5. Weiter gilt \(k''(x)=2x^3-4x=2x(x^2-2)\). In einer Umgebung von \(0\) wechselt \(k''\) von positiv zu negativ; die Krümmung ändert sich. Zusammen mit \(k'(0)=0\) folgt der Terrassenpunkt \(S(0|0)\).

Antwort

a) \(k'(x)=0{,}5x^2(x^2-4)\); Nullstellen: \(x=-2\), \(x=0\), \(x=2\), wobei \(x=0\) doppelt ist. b) \(k\) ist auf \([-2;2]\) streng monoton abnehmend. Bei \(x=0\) liegt ein Terrassenpunkt \(S(0|0)\) vor.
43426411
Zwei Schüler, Lukas und Mia, diskutieren über die Monotonie der Funktionen \(f(x)=x^3\) und \(g(x)=x^3+2x\). Lukas behauptet: „Nur \(g\) ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend, weil ihre Steigung überall positiv ist. Bei \(f\) ist die Steigung bei \(x=0\) gleich null. Deshalb kann \(f\) nicht auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmen.“ Beurteile Lukas' Aussage mithilfe der Abbildung und der Definition: Eine Funktion ist auf einem Intervall \(I\) streng monoton zunehmend, wenn für alle \(x_1,x_2\in I\) mit \(x_1<x_2\) stets \(f(x_1)<f(x_2)\) gilt.
Abbildung zur Aufgabe 434264

Denkanstöße

- Unterscheide zwischen der Definition strenger Monotonie und einem hinreichenden Ableitungskriterium. - Vergleiche für \(f(x)=x^3\) direkt die Werte \(f(x_1)\) und \(f(x_2)\) für \(x_1<x_2\). - Welche Rolle spielt eine einzelne waagerechte Tangente im Unterschied zu einem ganzen konstanten Abschnitt?

Lösung

1. Für \(g\) gilt \(g'(x)=3x^2+2>0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\). Daher ist \(g\) streng monoton zunehmend. 2. Für \(f\) gilt \(f'(x)=3x^2\ge0\) und \(f'(0)=0\). Daraus allein folgt die strenge Monotonie noch nicht über die Umkehrung eines hinreichenden Kriteriums. 3. Verwende deshalb die Definition. Für \(x_1<x_2\) gilt \(f(x_2)-f(x_1)=x_2^3-x_1^3=(x_2-x_1)(x_2^2+x_1x_2+x_1^2)\). Der erste Faktor ist positiv. Der zweite Faktor ist nichtnegativ und kann bei \(x_1<x_2\) nicht null sein. Daher ist \(f(x_2)-f(x_1)>0\), also \(f(x_1)<f(x_2)\). 4. Somit ist auch \(f\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend. Die waagerechte Tangente am Terrassenpunkt \((0|0)\) unterbricht die strenge Monotonie nicht.

Antwort

Lukas' Aussage ist falsch. Sowohl \(f(x)=x^3\) als auch \(g(x)=x^3+2x\) sind auf \(\mathbb{R}\) streng monoton zunehmend. Bei \(f\) verhindert die isolierte Stelle \(f'(0)=0\) die strenge Monotonie nicht.
43426511
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion \(h\) vierten Grades im dargestellten Intervall \([-3;3]\). 1. Bestimme anhand des Graphen die Intervalle innerhalb von \([-3;3]\), in denen \(h\) streng monoton zunimmt bzw. streng monoton abnimmt. 2. Leon behauptet: „An den Stellen \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\) hat der Graph waagerechte Tangenten. Da die Funktion dort weder zunimmt noch abnimmt, dürfen diese Punkte nicht zu den Monotonieintervallen gezählt werden.“ Nimm Stellung zu dieser Behauptung.
Abbildung zur Aufgabe 434265

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen innerhalb des dargestellten Intervalls von links nach rechts. - An welchen Stellen ändert sich die Richtung des Graphen? - Prüfe die Randpunktfrage mit der Definition der strengen Monotonie, nicht nur mit dem Wert der Ableitung an einem einzelnen Punkt.

Lösung

1. Im dargestellten Intervall nimmt \(h\) auf \([-3;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton ab. Auf \([-2;0]\) und \([2;3]\) nimmt \(h\) streng monoton zu. 2. Leons Behauptung ist falsch. Eine Stelle mit waagerechter Tangente kann als Randpunkt eines Intervalls strenger Monotonie enthalten sein. Entscheidend ist die Definition: Für je zwei verschiedene Punkte des gesamten Intervalls müssen die Funktionswerte in der richtigen Reihenfolge liegen.

Antwort

1. Streng monoton abnehmend: \([-3;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton zunehmend: \([-2;0]\) und \([2;3]\). 2. Die Behauptung ist falsch. Die drei Stellen dürfen als Randpunkte der jeweiligen Monotonieintervalle enthalten sein.
43426711
Gegeben ist der Graph \(G_{f'}\) der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). Entscheide für jede Aussage, ob sie wahr oder falsch ist. a) Im Intervall \([-2;2]\) ist \(f\) streng monoton abnehmend. b) Bei \(x=-2\) hat \(f\) ein lokales Minimum. c) Der Graph \(G_f\) besitzt an der Stelle \(x=0\) einen Wendepunkt. d) Falls \(f(0)=4\) gilt, so ist \(f(1)>4\).
Abbildung zur Aufgabe 434267

Denkanstöße

- Untersuche zuerst das Vorzeichen von \(f'\) zwischen den Nullstellen. - Welcher Vorzeichenwechsel von \(f'\) kennzeichnet eine lokale Maximal- beziehungsweise Minimalstelle von \(f\)? - Wie verändert sich \(f'\) links und rechts von seinem lokalen Extremum bei \(x=0\)? - Nutze für d) nur die Reihenfolge der Funktionswerte, die aus der Monotonie folgt.

Lösung

1. Auf dem offenen Intervall \((-2;2)\) gilt \(f'(x)<0\), während \(f'(-2)=f'(2)=0\). Daher ist \(f\) auf \([-2;2]\) streng monoton abnehmend. Aussage a) ist wahr. 2. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von positiven zu negativen Werten. Daher besitzt \(f\) dort eine lokale Maximalstelle. Aussage b) ist falsch. 3. Der Graph von \(f'\) besitzt bei \(x=0\) ein lokales Minimum. Damit wechselt die Monotonie von \(f'\) von abnehmend zu zunehmend; entsprechend ändert sich die Krümmungsrichtung von \(f\). Aussage c) ist wahr. 4. Auf \([0;2]\) ist \(f\) streng monoton abnehmend. Aus \(0<1\) folgt daher \(f(1)<f(0)=4\). Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr b) Falsch c) Wahr d) Falsch
43454612
Gegeben ist die auf \(\mathbb{R}\) definierte Funktion \(f(x)=\frac{4x}{x^2+4}\). Bestimme \(f'\) mit der Quotientenregel. Untersuche anschließend das Monotonieverhalten und bestimme die Koordinaten der lokalen Extrempunkte.

Denkanstöße

- Trenne bei der Quotientenregel Zähler- und Nennerfunktion sauber voneinander. - Nach dem Vereinfachen von \(f'\) ist der Nenner für die Vorzeichenanalyse unproblematisch. - Die Vorzeichenwechsel von \(f'\) liefern sowohl die Monotonieintervalle als auch die Extremtypen.

Lösung

1. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=\frac{4(x^2+4)-4x\cdot2x}{(x^2+4)^2}=\frac{16-4x^2}{(x^2+4)^2}\). 2. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=-2\) und \(x=2\). Da der Nenner stets positiv ist, entscheidet der Zähler über das Vorzeichen. 3. Für \(x<-2\) und \(x>2\) gilt \(f'(x)<0\), für \(-2<x<2\) gilt \(f'(x)>0\). 4. Daher ist \(f\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\) streng monoton fallend und auf \([-2;2]\) streng monoton steigend. 5. Es ist \(f(-2)=-1\) und \(f(2)=1\). Somit liegen die Extrempunkte bei \(T(-2\mid-1)\) und \(H(2\mid1)\).

Antwort

\(f'(x)=\frac{16-4x^2}{(x^2+4)^2}\). Streng monoton steigend auf \([-2;2]\); streng monoton fallend auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\). Tiefpunkt: \(T(-2\mid-1)\); Hochpunkt: \(H(2\mid1)\).
43454712
Betrachte die Funktion \(g(x)=\frac{x^2-9}{x^2+3}\). Bestimme \(g'\) mit der Quotientenregel und untersuche damit, in welchen Bereichen der Graph \(G_g\) streng monoton steigt bzw. fällt.

Denkanstöße

- Bestimme die Ableitung als Quotient zweier Funktionen. - Vereinfache den Zähler der Ableitung vollständig, bevor du sein Vorzeichen untersuchst. - Prüfe, ob der Nenner das Vorzeichen der Ableitung verändern kann.

Lösung

1. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2x(x^2+3)-(x^2-9)2x}{(x^2+3)^2}=\frac{24x}{(x^2+3)^2}\). 2. Der Nenner \((x^2+3)^2\) ist für alle \(x\in\mathbb{R}\) positiv. Daher bestimmt allein \(24x\) das Vorzeichen von \(g'\). 3. Für \(x<0\) gilt \(g'(x)<0\), für \(x>0\) gilt \(g'(x)>0\), und \(g'(0)=0\). 4. Somit ist \(g\) auf \(( -\infty;0]\) streng monoton fallend und auf \([0;\infty)\) streng monoton steigend.

Antwort

\(g'(x)=\frac{24x}{(x^2+3)^2}\). Streng monoton fallend auf \(( -\infty;0]\); streng monoton steigend auf \([0;\infty)\).
42285211
Betrachtet werden die in \(\mathbb{R} \setminus \{1\}\) definierte Funktion \(h: x \mapsto \frac{x+2}{x-1}\) und die in \(\mathbb{R}\) definierte Funktion \(p: x \mapsto x^2 + 2\). Ermittle rechnerisch die Anzahl der gemeinsamen Punkte der Graphen \(G_h\) und \(G_p\).

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die Gleichung nach dem Gleichsetzen mit dem Nenner multiplizierst? - Wie verhält sich ein Polynom dritten Grades bezüglich seiner Nullstellen? - Kannst du mithilfe der Ableitung des entstandenen Polynoms etwas über dessen Monotonie aussagen? - Warum ist es wichtig, den Wert der Definitionslücke in die entstandene Gleichung einzusetzen?

Lösung

1. Gleichsetzen der Funktionsterme: \(\frac{x+2}{x-1} = x^2 + 2\). 2. Multiplikation mit dem Nenner \(x-1\): \(x+2 = (x^2+2)(x-1) = x^3 - x^2 + 2x - 2\). 3. Zusammenfassen zu einer kubischen Gleichung: \(x^3 - x^2 + x - 4 = 0\). 4. Untersuchung der Funktion \(k(x) = x^3 - x^2 + x - 4\) auf Nullstellen: Die Ableitung \(k'(x) = 3x^2 - 2x + 1\) hat die Diskriminante \(D = (-2)^2 - 4 \cdot 3 \cdot 1 = -8 < 0\). 5. Da \(k'(x) > 0\) für alle \(x\) gilt, ist die Funktion \(k\) streng monoton zunehmend. 6. Aufgrund der Grenzwerte \(\lim_{x \to -\infty} k(x) = -\infty\) und \(\lim_{x \to \infty} k(x) = \infty\) besitzt \(k\) genau eine reelle Nullstelle. 7. Prüfung der Definitionslücke: Da \(k(1) = 1 - 1 + 1 - 4 = -3 \neq 0\), liegt die Nullstelle nicht bei \(x=1\). 8. Es existiert somit genau ein Schnittpunkt und damit genau ein gemeinsamer Punkt.

Antwort

Die Graphen \(G_h\) und \(G_p\) haben genau einen gemeinsamen Punkt.
42738212
Betrachtet wird \(g(x)=\frac{2x}{1-x^2}\) mit \(D_g=\mathbb{R}\setminus\{-1;1\}\). a) Zeige, dass der Graph punktsymmetrisch zum Ursprung ist, und bestimme \(\lim_{x\to\infty}g(x)\). b) Ermittle \(g'\) und zeige, dass \(g\) in jedem Intervall ihres Definitionsbereichs streng monoton steigt. c) Bestimme die Tangentensteigung im Ursprung und begründe, dass \(g\) im Intervall \((-1;1)\) jeden reellen Wert annimmt.

Denkanstöße

- Prüfe für die Symmetrie die Beziehung zwischen \(g(-x)\) und \(g(x)\). - Nach der Quotientenregel sind Zähler und Nenner von \(g'\) so aufgebaut, dass ihr Vorzeichen direkt erkennbar ist. - Für den Wertebereich im mittleren Ast sind die einseitigen Grenzwerte an beiden Polstellen entscheidend.

Lösung

1. Es gilt \(g(-x)=-g(x)\); daher ist der Graph punktsymmetrisch zum Ursprung. Wegen des höheren Nennergrades gilt \(\lim_{x\to\infty}g(x)=0\). 2. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2x^2+2}{(1-x^2)^2}>0\) für alle \(x\in D_g\). Somit steigt \(g\) auf jedem Definitionsintervall streng. 3. Im Ursprung ist \(g'(0)=2\). Außerdem gilt \(g(x)\to-\infty\) für \(x\to-1^+\) und \(g(x)\to+\infty\) für \(x\to1^-\). Da \(g\) auf \((-1;1)\) stetig und streng steigend ist, nimmt sie dort jeden reellen Wert genau einmal an.

Antwort

a) Punktsymmetrisch zum Ursprung; \(\lim_{x\to\infty}g(x)=0\). b) \(g'(x)=\frac{2x^2+2}{(1-x^2)^2}>0\); streng steigend auf jedem Definitionsintervall. c) Tangentensteigung \(2\); im Intervall \((-1;1)\) ist der Wertebereich \(\mathbb{R}\).
42920211
Gesucht ist eine ganzrationale Funktion dritten Grades \(g\), die folgende Bedingungen erfüllt: - Im Intervall \([-2;4]\) ist \(g\) streng monoton abnehmend. - Für \(x\le-2\) und für \(x\ge4\) ist \(g\) streng monoton zunehmend. - Der Graph schneidet die \(y\)-Achse im Punkt \(S_y(0|5)\). Gib eine mögliche Funktionsgleichung für \(g\) an.

Denkanstöße

- Welche Nullstellen und welches Vorzeichenmuster muss \(g'\) wegen der vorgegebenen Monotonie besitzen? - Wie sieht die Ableitung einer allgemeinen ganzrationalen Funktion dritten Grades aus? - Welche Konstante wird durch den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse festgelegt?

Lösung

1. An \(x=-2\) und \(x=4\) wechselt das Monotonieverhalten. Daher soll \(g'\) dort einfache Nullstellen besitzen, außerhalb von \([-2;4]\) positiv und innerhalb negativ sein. 2. Eine passende Ableitung ist zum Beispiel \(g'(x)=3(x+2)(x-4)=3x^2-6x-24\). 3. Für \(g(x)=ax^3+bx^2+cx+d\) gilt \(g'(x)=3ax^2+2bx+c\). Durch Koeffizientenvergleich erhält man \(a=1\), \(b=-3\) und \(c=-24\). 4. Aus \(g(0)=5\) folgt \(d=5\). Damit ist \(g(x)=x^3-3x^2-24x+5\) eine mögliche Funktion. 5. Da \(g'(x)=3(x+2)(x-4)\) außerhalb von \([-2;4]\) positiv und innerhalb negativ ist, erfüllt die Funktion die geforderte strenge Monotonie.

Antwort

Eine mögliche Funktionsgleichung ist \(g(x)=x^3-3x^2-24x+5\).

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