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In einer Umfrage unter Kinobesuchern werden die Merkmale \(P\): „Die Person kauft Popcorn“ und \(G\): „Die Person kauft ein Getränk“ betrachtet. Eine Person wird zufällig aus allen Befragten ausgewählt.
Ordne den folgenden Beschreibungen den jeweils passenden Ausdruck zu: \(P(P \cap G)\), \(P_P(G)\) oder \(P_G(P)\).
1. „Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewählter Besucher sowohl Popcorn als auch ein Getränk kauft?“
2. „Unter den Besuchern, die ein Getränk kaufen, wird der Anteil derer ermittelt, die auch Popcorn wählen.“
3. „Ein Besucher wird ausgelost. Er hat Popcorn und ein Getränk gekauft.“
4. „Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Popcorn-Käufer zusätzlich ein Getränk erwirbt.“
Denkanstöße
- Achte darauf, ob sich die Aussage auf die gesamte Gruppe der Befragten bezieht oder nur auf eine Teilgruppe mit einer bestimmten Eigenschaft.
- Wörter wie „und“ oder „beides“ deuten oft auf eine Schnittmenge hin.
- Wörter wie „unter den...“ oder „wenn bekannt ist, dass...“ weisen auf eine Bedingung hin.
- Überlege dir bei bedingten Wahrscheinlichkeiten genau, welche Information bereits gegeben ist (Bedingung) und was gesucht wird.
Lösung
1. Hier wird nach der gemeinsamen Wahrscheinlichkeit für beide Merkmale gefragt: \(P(P \cap G)\).
2. Die Grundmenge ist auf die Getränkekäufer eingeschränkt, gesucht ist die Wahrscheinlichkeit für Popcorn unter dieser Bedingung: \(P_G(P)\).
3. Es wird eine Person aus der Gesamtheit betrachtet, die beide Eigenschaften erfüllt (Schnittmenge): \(P(P \cap G)\).
4. Die Bedingung ist der Kauf von Popcorn, gesucht ist die Wahrscheinlichkeit für ein Getränk: \(P_P(G)\).
Antwort
1. \(P(P \cap G)\)
2. \(P_G(P)\)
3. \(P(P \cap G)\)
4. \(P_P(G)\)
