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Stellen Sie aus rund 22.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Verkettete Funktionen

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Gegeben sind die Funktionen \(f(x) = 3x^2 - 4\) und \(g(x) = 2 - x\). Berechne die folgenden Funktionswerte: a) \(f(g(3))\) b) \(g(f(-2))\) c) \((f \circ g)(1)\) d) \((g \circ g)(5)\)

Denkanstöße

- Wie gehst du vor, wenn eine Funktion in einer anderen steht? - Welchen Teil des Ausdrucks berechnest du zuerst? - Kannst du das Ergebnis des inneren Teils als neuen Startwert für den äußeren Teil nutzen? - Was bedeutet die Schreibweise mit dem Kringel-Symbol \(\circ\)?

Lösung

1. Berechnung von \(f(g(3))\): Der innere Funktionswert ist \(g(3) = 2 - 3 = -1\). Einsetzen in \(f\) ergibt \(f(-1) = 3 \cdot (-1)^2 - 4 = 3 - 4 = -1\). 2. Berechnung von \(g(f(-2))\): Der innere Funktionswert ist \(f(-2) = 3 \cdot (-2)^2 - 4 = 12 - 4 = 8\). Einsetzen in \(g\) ergibt \(g(8) = 2 - 8 = -6\). 3. Berechnung von \((f \circ g)(1)\): Dies entspricht \(f(g(1))\). Der innere Wert ist \(g(1) = 2 - 1 = 1\). Einsetzen in \(f\) ergibt \(f(1) = 3 \cdot 1^2 - 4 = -1\). 4. Berechnung von \((g \circ g)(5)\): Dies entspricht \(g(g(5))\). Der innere Wert ist \(g(5) = 2 - 5 = -3\). Einsetzen in \(g\) ergibt \(g(-3) = 2 - (-3) = 5\).

Antwort

a) \(-1\) b) \(-6\) c) \(-1\) d) \(5\)
42578512
Gegeben sind die Funktionen \(f\) und \(g\) mit den Funktionsgleichungen \(f(x) = e^x\) und \(g(x) = x^2 + 2\). a) Bestimme die Funktionsterme der verketteten Funktionen \(u = f \circ g\) und \(v = g \circ f\). b) Weise nach, dass die Verkettung dieser beiden Funktionen nicht kommutativ ist, indem du die Funktionswerte \(u(0)\) und \(v(0)\) berechnest und vergleichst.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Funktion die „innere“ und welche die „äußere“ Funktion bei der jeweiligen Verkettung ist. - Was bedeutet es mathematisch, wenn eine Operation nicht kommutativ ist? Denke an die Reihenfolge. - Ein einziger Punkt, an dem sich die Funktionswerte unterscheiden, reicht aus, um zu zeigen, dass zwei Funktionen nicht identisch sind.

Lösung

1. Bestimmung der Funktionsterme: Für \(u(x) = f(g(x))\) wird \(g(x)\) in \(f\) eingesetzt: \(u(x) = e^{x^2 + 2}\). Für \(v(x) = g(f(x))\) wird \(f(x)\) in \(g\) eingesetzt: \(v(x) = (e^x)^2 + 2 = e^{2x} + 2\). 2. Berechnung der Funktionswerte an der Stelle \(x = 0\): \(u(0) = e^{0^2 + 2} = e^2 \approx 7{,}389\) \(v(0) = e^{2 \cdot 0} + 2 = e^0 + 2 = 1 + 2 = 3\) 3. Da \(u(0) \neq v(0)\) gilt, sind die Funktionen \(u\) und \(v\) verschieden. Damit ist gezeigt, dass die Verkettung \(f \circ g\) nicht dasselbe Ergebnis liefert wie \(g \circ f\).

Antwort

a) \(u(x) = e^{x^2 + 2}\) und \(v(x) = e^{2x} + 2\) b) \(u(0) = e^2\) und \(v(0) = 3\). Da \(e^2 \neq 3\), ist \(f \circ g \neq g \circ f\).
42580512
Gegeben sind die Funktionen \(u, v\) und \(w\) durch ihre Funktionsterme: \(u(x) = 3x - 2\) \(v(x) = x^2\) \(w(x) = \cos(x)\) a) Ermittle die Funktionsterme der verketteten Funktionen \(f = u \circ v \circ w\) und \(g = w \circ v \circ u\). b) Berechne den Funktionswert \(f(\pi)\).

Denkanstöße

- Überlege dir bei einer Verkettung wie \(f = u \circ v \circ w\), welche Funktion als Erstes auf das \(x\) angewendet wird. Man arbeitet sich von rechts nach links bzw. von innen nach außen vor. - Ersetze Schritt für Schritt die Funktionsargumente durch die jeweiligen Terme der inneren Funktionen. - Achte beim Berechnen von Funktionswerten mit trigonometrischen Funktionen darauf, ob das Argument im Bogenmaß vorliegt.

Lösung

1. Bestimmung von \(f(x) = u(v(w(x)))\): Zuerst wird \(w(x) = \cos(x)\) in \(v\) eingesetzt, was \(v(w(x)) = \cos^2(x)\) ergibt. Die Anwendung von \(u\) auf dieses Ergebnis liefert den Term \(f(x) = 3\cos^2(x) - 2\). 2. Bestimmung von \(g(x) = w(v(u(x)))\): Zuerst wird \(u(x) = 3x - 2\) in \(v\) eingesetzt, was \(v(u(x)) = (3x - 2)^2\) ergibt. Die Anwendung von \(w\) liefert den Term \(g(x) = \cos((3x - 2)^2)\). 3. Berechnung von \(f(\pi)\): Einsetzen von \(\pi\) in den Term von \(f\) ergibt \(3 \cdot \cos^2(\pi) - 2\). Mit \(\cos(\pi) = -1\) folgt \(3 \cdot (-1)^2 - 2 = 3 \cdot 1 - 2 = 1\).

Antwort

a) \(f(x) = 3\cos^2(x) - 2\) und \(g(x) = \cos((3x - 2)^2)\) b) \(f(\pi) = 1\)
42580712
Zerlege die folgenden Funktionen \(f\) jeweils in eine äußere Funktion \(u\) und eine innere Funktion \(v\), sodass \(f(x) = (u \circ v)(x) = u(v(x))\) gilt. a) \(f(x) = e^{3x^2 - 5}\) b) \(f(x) = \frac{2}{\sin(x) - 4}\) c) \(f(x) = \ln\left(\frac{2x + 1}{x^2}\right)\) d) \(f(x) = 4(\sqrt{x} + 1)^5\)

Denkanstöße

- Überlege dir, welchen Rechenschritt du als Erstes ausführen würdest, wenn du eine Zahl für \(x\) einsetzt. Dieser Schritt gehört zur inneren Funktion. - Stell dir vor, das Ergebnis der ersten Rechnung wäre ein einzelner Platzhalter (z. B. \(z\)). Wie sieht die restliche Formel aus, wenn du diesen Platzhalter verwendest? - Oft gibt es Klammern, Exponenten oder Argumente von Funktionen (wie bei \(\sin\) oder \(\ln\)), die den inneren Teil markieren. - Es gibt oft mehrere richtige Möglichkeiten, eine Funktion zu zerlegen. Wähle die einfachste Struktur.

Lösung

Zur Bestimmung der Teilfunktionen identifiziert man den Teilterm, der zuerst berechnet wird (innere Funktion \(v\)), und die Operation, die darauf angewendet wird (äußere Funktion \(u\)). 1. Bei \(f(x) = e^{3x^2 - 5}\) wird zuerst der Exponent berechnet: \(v(x) = 3x^2 - 5\). Die äußere Operation ist die Exponentialfunktion: \(u(x) = e^x\). 2. Bei \(f(x) = \frac{2}{\sin(x) - 4}\) wird zuerst der Nenner (oder Teile davon) berechnet: \(v(x) = \sin(x) - 4\). Die äußere Struktur ist ein Bruch: \(u(x) = \frac{2}{x}\). 3. Bei \(f(x) = \ln\left(\frac{2x + 1}{x^2}\right)\) steht der rationale Term im Argument: \(v(x) = \frac{2x + 1}{x^2}\). Die äußere Funktion ist der natürliche Logarithmus: \(u(x) = \ln(x)\). 4. Bei \(f(x) = 4(\sqrt{x} + 1)^5\) wird zuerst die Summe in der Klammer berechnet: \(v(x) = \sqrt{x} + 1\). Die äußere Funktion potenziert und multipliziert: \(u(x) = 4x^5\).

Antwort

Mögliche Lösungen sind: a) \(v(x) = 3x^2 - 5\) und \(u(x) = e^x\) b) \(v(x) = \sin(x) - 4\) und \(u(x) = \frac{2}{x}\) c) \(v(x) = \frac{2x + 1}{x^2}\) und \(u(x) = \ln(x)\) d) \(v(x) = \sqrt{x} + 1\) und \(u(x) = 4x^5\)
42581712
Gib für jede der folgenden Funktionen \(f\) eine äußere Funktion \(u\) und eine innere Funktion \(v\) so an, dass \(f = u \circ v\) gilt. a) \(f(x) = \ln(3x - 4)\) b) \(f(x) = \sqrt{\cos(x)}\) c) \(f(x) = (e^x + 2)^5\) d) \(f(x) = e^{\frac{1}{x}}\)

Denkanstöße

- Stelle dir vor, du müsstest den Funktionswert für eine bestimmte Zahl berechnen. Welchen Teil des Terms würdest du zuerst ausrechnen? Das ist deine innere Funktion. - Welche Rechenoperation wird ganz am Ende auf das Zwischenergebnis angewendet? Das ist die äußere Funktion. - Achte darauf, dass die äußere Funktion \(u\) als Variable das Ergebnis der inneren Funktion \(v\) erhält.

Lösung

1. Identifikation der inneren Funktion \(v(x)\) als die Operation, die zuerst auf \(x\) angewendet wird, und der äußeren Funktion \(u(x)\) als die darauf folgende Operation. 2. Ergebnisse für die Teilaufgaben: a) \(v(x) = 3x - 4\) und \(u(x) = \ln(x)\). b) \(v(x) = \cos(x)\) und \(u(x) = \sqrt{x}\). c) \(v(x) = e^x + 2\) und \(u(x) = x^5\). d) \(v(x) = \frac{1}{x}\) und \(u(x) = e^x\).

Antwort

a) \(v(x) = 3x - 4\), \(u(x) = \ln(x)\) b) \(v(x) = \cos(x)\), \(u(x) = \sqrt{x}\) c) \(v(x) = e^x + 2\), \(u(x) = x^5\) d) \(v(x) = \frac{1}{x}\), \(u(x) = e^x\)
42950912
Zerlege die Funktion \(f(x) = \left(x + \frac{1}{x}\right)^3\) mit \(x \in \mathbb{R} \setminus \{0\}\) in eine innere Funktion \(v\) und eine äußere Funktion \(u\), sodass \(f(x) = u(v(x))\) gilt.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, du müsstest einen Wert für \(x\) einsetzen. Welche Rechnung führst du zuerst aus? - Die letzte Operation, die du beim Berechnen des Funktionsterms ausführst, entspricht meist der äußeren Funktion. - Gibt es einen Ausdruck, der im Term mehrfach oder in einer Klammer vorkommt?

Lösung

1. Identifikation der inneren Operation: Zuerst wird die Summe innerhalb der Klammer gebildet. Daher setzen wir die innere Funktion als \(v(x) = x + \frac{1}{x}\) fest. 2. Bestimmung der äußeren Operation: Das Ergebnis der inneren Funktion wird mit der dritten Potenz potenziert. Somit ist die äußere Funktion \(u(x) = x^3\). 3. Überprüfung durch Verkettung: \(u(v(x)) = u\left(x + \frac{1}{x}\right) = \left(x + \frac{1}{x}\right)^3 = f(x)\).

Antwort

Eine mögliche Zerlegung ist \(v(x) = x + \frac{1}{x}\) und \(u(x) = x^3\).
43260912
In der Abbildung sind die Graphen zweier Funktionen \(f\) (blau) und \(g\) (orange) dargestellt. Die Funktion \(h\) ist die verkettete Funktion von \(f\) und \(g\) mit der Vorschrift \(h(x) = (f \circ g)(x) = f(g(x))\). Die Funktion \(k\) ist definiert durch \(k(x) = (g \circ f)(x) = g(f(x))\). Bestimme mithilfe der Graphen die folgenden Funktionswerte: a) \(h(0)\) b) \(h(2)\) c) \(h(4)\) d) \(k(-2)\) e) \(k(0)\) f) \(k(2)\)
Abbildung zur Aufgabe 432609

Denkanstöße

- Überlege zuerst, was der Ausdruck \(f(g(x))\) bedeutet. Welche Funktion wird zuerst angewendet? - Bestimme für einen gegebenen \(x\)-Wert zuerst den Funktionswert der inneren Funktion am entsprechenden Graphen. - Verwende das Ergebnis der inneren Funktion als neuen \(x\)-Wert (Eingabe) für die äußere Funktion. - Lies dann den endgültigen Funktionswert am Graphen der äußeren Funktion ab.

Lösung

Die verketteten Funktionen werden von innen nach außen ausgewertet. 1. Für \(h(x) = f(g(x))\): - Für \(h(0) = f(g(0))\): Am orangefarbenen Graphen von \(g\) liest man \(g(0) = 2\) ab. Am blauen Graphen von \(f\) liest man \(f(2) = 0\) ab. Somit ist \(h(0) = 0\). - Für \(h(2) = f(g(2))\): Am Graphen von \(g\) gilt \(g(2) = 0\). Am Graphen von \(f\) gilt \(f(0) = -2\). Somit ist \(h(2) = -2\). - Für \(h(4) = f(g(4))\): Am Graphen von \(g\) gilt \(g(4) = -2\). Am Graphen von \(f\) gilt \(f(-2) = 0\). Somit ist \(h(4) = 0\). 2. Für \(k(x) = g(f(x))\): - Für \(k(-2) = g(f(-2))\): Am blauen Graphen von \(f\) liest man \(f(-2) = 0\) ab. Am orangefarbenen Graphen von \(g\) liest man \(g(0) = 2\) ab. Somit ist \(k(-2) = 2\). - Für \(k(0) = g(f(0))\): Am Graphen von \(f\) gilt \(f(0) = -2\). Am Graphen von \(g\) gilt \(g(-2) = 4\). Somit ist \(k(0) = 4\). - Für \(k(2) = g(f(2))\): Am Graphen von \(f\) gilt \(f(2) = 0\). Am Graphen von \(g\) gilt \(g(0) = 2\). Somit ist \(k(2) = 2\).

Antwort

a) \(h(0) = 0\) b) \(h(2) = -2\) c) \(h(4) = 0\) d) \(k(-2) = 2\) e) \(k(0) = 4\) f) \(k(2) = 2\)
42576512
Gegeben sind die Funktionen \(f\) und \(g\) durch ihre Funktionsterme \(f(x) = x^2 - 1\) und \(g(x) = \frac{2}{x+3}\). Bestimme die Funktionsterme und die jeweils maximalen Definitionsmengen \(D\) der folgenden verknüpften Funktionen: a) \(f + g\) b) \(g \circ f\) c) \(f \circ g\)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Werte man überhaupt in die einzelnen Funktionen einsetzen darf. - Bei einer Summe oder einem Produkt müssen die Werte in beide Funktionen gleichzeitig eingesetzt werden können. - Was passiert bei einer Verkettung? Welcher Wert wird zuerst berechnet und wo muss das Ergebnis dann „hineinpassen“? - Kannst du eine Bedingung formulieren, damit der Nenner eines Bruchs nicht Null wird?

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmengen der Ausgangsfunktionen: \(D_f = \mathbb{R}\) und \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{-3\}\). 2. Für die Summe \(f + g\): Der Funktionsterm lautet \((f+g)(x) = x^2 - 1 + \frac{2}{x+3}\). Die Definitionsmenge ist die Schnittmenge \(D_f \cap D_g = \mathbb{R} \setminus \{-3\}\). 3. Für die Verkettung \(g \circ f\): Der Funktionsterm ist \((g \circ f)(x) = g(f(x)) = \frac{2}{(x^2 - 1) + 3} = \frac{2}{x^2 + 2}\). Die Definitionsmenge umfasst alle \(x \in D_f\), für die \(f(x) \in D_g\) gilt. Da \(x^2 - 1 = -3 \iff x^2 = -2\) keine reelle Lösung besitzt, ist \(D_{g \circ f} = \mathbb{R}\). 4. Für die Verkettung \(f \circ g\): Der Funktionsterm ist \((f \circ g)(x) = f(g(x)) = \left(\frac{2}{x+3}\right)^2 - 1 = \frac{4}{(x+3)^2} - 1\). Die Definitionsmenge umfasst alle \(x \in D_g\), für die \(g(x) \in D_f\) gilt. Da \(D_f = \mathbb{R}\), ist die einzige Einschränkung \(x \neq -3\), also \(D_{f \circ g} = \mathbb{R} \setminus \{-3\}\).

Antwort

a) \((f+g)(x) = x^2 - 1 + \frac{2}{x+3}\) mit \(D_{f+g} = \mathbb{R} \setminus \{-3\}\) b) \((g \circ f)(x) = \frac{2}{x^2 + 2}\) mit \(D_{g \circ f} = \mathbb{R}\) c) \((f \circ g)(x) = \frac{4}{(x+3)^2} - 1\) mit \(D_{f \circ g} = \mathbb{R} \setminus \{-3\}\)
42576612
Betrachtet werden die Funktionen \(u\) und \(v\) mit den Termen \(u(x) = \ln(x)\) und \(v(x) = x^2 - 4\). Gib die Funktionsterme und die maximalen Definitionsmengen \(D\) für die folgenden Verknüpfungen an: a) \(u \cdot v\) b) \(u \circ v\) c) \(v \circ u\)

Denkanstöße

- Was ist die Voraussetzung dafür, dass man eine Zahl in den natürlichen Logarithmus einsetzen darf? - Achte bei der Verkettung genau auf die Reihenfolge: Welche Funktion bildet die „innere“ Funktion? - Wie löst man eine Ungleichung der Form \(x^2 - c > 0\)? Skizziere dir eventuell den Verlauf einer Parabel. - Gibt es Einschränkungen für das Ergebnis des Logarithmus, wenn man es danach quadriert?

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmengen der Ausgangsfunktionen: \(D_u = ]0; \infty[\) und \(D_v = \mathbb{R}\). 2. Für das Produkt \(u \cdot v\): Der Funktionsterm ist \((u \cdot v)(x) = (x^2 - 4) \cdot \ln(x)\). Die Definitionsmenge ist \(D_u \cap D_v = ]0; \infty[\). 3. Für die Verkettung \(u \circ v\): Der Funktionsterm ist \((u \circ v)(x) = \ln(x^2 - 4)\). Die Definitionsmenge erfordert \(x \in D_v\) und \(v(x) \in D_u\), also \(x^2 - 4 > 0\). Dies führt zu \(x^2 > 4\), woraus \(D_{u \circ v} = (-\infty; -2) \cup (2; \infty)\) folgt. 4. Für die Verkettung \(v \circ u\): Der Funktionsterm ist \((v \circ u)(x) = (\ln(x))^2 - 4\). Die Definitionsmenge erfordert \(x \in D_u\) und \(u(x) \in D_v\). Da \(D_v = \mathbb{R}\), ist die einzige Bedingung \(x > 0\), also \(D_{v \circ u} = ]0; \infty[\).

Antwort

a) \((u \cdot v)(x) = (x^2 - 4) \cdot \ln(x)\) mit \(D_{u \cdot v} = ]0; \infty[\) b) \((u \circ v)(x) = \ln(x^2 - 4)\) mit \(D_{u \circ v} = \{x \in \mathbb{R} \mid |x| > 2\} = (-\infty; -2) \cup (2; \infty)\) c) \((v \circ u)(x) = (\ln(x))^2 - 4\) mit \(D_{v \circ u} = ]0; \infty[\)
42576712
Ein biologischer Prozess wird durch zwei nacheinander ablaufende Abhängigkeiten beschrieben. Die Aktivität \(A\) eines Enzyms (in Einheiten) hängt von der Umgebungstemperatur \(T\) (in \(^\circ\text{C}\)) ab. Dieser Zusammenhang wird durch die Funktion \(A(T) = -0{,}01 \cdot (T - 25)^2 + 10\) modelliert. Die Temperatur \(T\) in einem Versuchsreaktor wird über die Zeit \(t\) (in Stunden) durch die Funktion \(T(t) = 15 + 2t\) gesteuert. a) Bestimme eine Funktionsgleichung \(A(t)\), die die Enzymaktivität direkt in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) angibt. Vereinfache den Term so weit wie möglich. b) Berechne die momentane Änderungsrate der Enzymaktivität nach genau 2 Stunden.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du den Ausgangswert einer Funktion als Eingangswert für die nächste Funktion nutzen kannst. - Erinnere dich an die binomischen Formeln, um den Term zu vereinfachen. - Was bedeutet der Begriff „momentane Änderungsrate“ mathematisch für eine Funktion?

Lösung

1. Zur Bestimmung der zusammengesetzten Funktion \(A(t)\) wird der Term für \(T(t)\) in die Funktion \(A(T)\) eingesetzt: \(A(t) = A(T(t)) = -0{,}01 \cdot ((15 + 2t) - 25)^2 + 10\). 2. Vereinfachung des inneren Terms: \(15 + 2t - 25 = 2t - 10\). 3. Einsetzen und Ausmultiplizieren: \(A(t) = -0{,}01 \cdot (2t - 10)^2 + 10 = -0{,}01 \cdot (4t^2 - 40t + 100) + 10 = -0{,}04t^2 + 0{,}4t - 1 + 10 = -0{,}04t^2 + 0{,}4t + 9\). 4. Die momentane Änderungsrate entspricht der ersten Ableitung: \(A'(t) = -0{,}08t + 0{,}4\). 5. Berechnung für \(t = 2\): \(A'(2) = -0{,}08 \cdot 2 + 0{,}4 = -0{,}16 + 0{,}4 = 0{,}24\).

Antwort

a) \(A(t) = -0{,}04t^2 + 0{,}4t + 9\) b) Die momentane Änderungsrate beträgt \(0{,}24\,\frac{\text{Einheiten}}{\text{Stunde}}\).
42576912
Bestimme die Funktionsterme sowie die maximalen Definitionsmengen \(D_f\) und \(D_g\) der verketteten Funktionen \(f = u \circ v\) und \(g = v \circ u\) für die folgenden Teilaufgaben: a) \(u(x) = \frac{2}{x-4}\) und \(v(x) = x^2\) b) \(u(x) = x - 5\) und \(v(x) = \sqrt{x}\)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Werte du überhaupt in die innere Funktion einsetzen darfst. - Achte darauf, dass die Ergebnisse der inneren Funktion im Definitionsbereich der äußeren Funktion liegen müssen. - Bei Bruchtermen darf der Nenner niemals Null werden. - Bei Wurzelfunktionen mit reellen Werten darf der Ausdruck unter der Wurzel (der Radikand) nicht negativ sein.

Lösung

1. Teilaufgabe a): - Bildung von \(f(x) = u(v(x)) = \frac{2}{x^2-4}\). Die innere Funktion \(v\) ist für alle \(x \in \mathbb{R}\) definiert. Für die äußere Funktion \(u\) muss das Argument \(x^2 \neq 4\) sein, woraus \(x \neq 2\) und \(x \neq -2\) folgt. Somit ist \(D_f = \mathbb{R} \setminus \{-2; 2\}\). - Bildung von \(g(x) = v(u(x)) = \left(\frac{2}{x-4}\right)^2 = \frac{4}{(x-4)^2}\). Die innere Funktion \(u\) verlangt \(x \neq 4\). Die äußere Funktion \(v\) ist für alle reellen Werte definiert. Somit ist \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{4\}\). 2. Teilaufgabe b): - Bildung von \(f(x) = u(v(x)) = \sqrt{x} - 5\). Die innere Funktion \(v\) verlangt \(x \geq 0\). Die äußere Funktion \(u\) ist für alle reellen Werte definiert. Somit ist \(D_f = [0; \infty[\). - Bildung von \(g(x) = v(u(x)) = \sqrt{x-5}\). Die innere Funktion \(u\) ist für alle \(x \in \mathbb{R}\) definiert. Damit der Radikand der äußeren Funktion \(v\) nicht negativ wird, muss \(x-5 \geq 0\) gelten, also \(x \geq 5\). Somit ist \(D_g = [5; \infty[\).

Antwort

a) \(f(x) = \frac{2}{x^2-4}\) mit \(D_f = \mathbb{R} \setminus \{-2; 2\}\); \(g(x) = \frac{4}{(x-4)^2}\) mit \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{4\}\) b) \(f(x) = \sqrt{x} - 5\) mit \(D_f = [0; \infty[\); \(g(x) = \sqrt{x-5}\) mit \(D_g = [5; \infty[\)
42577612
Gegeben sind die Funktionen \(p(x) = e^{x-1}\) und \(q(x) = 4x + 1\). Berechne die folgenden Funktionswerte: a) \(p(q(0))\) b) \(q(p(1))\) c) \((p \circ q)(0{,}25)\) d) \(q(q(-1))\)

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Bedeutung der Schreibweise \((p \circ q)(x)\). - Was passiert mit der eulerschen Zahl, wenn der Exponent Null ist? - Achte darauf, in welcher Reihenfolge die Funktionen angewendet werden. - Kannst du den Term \(e^1\) noch einfacher schreiben?

Lösung

1. Berechnung von \(p(q(0))\): Zuerst wird der innere Wert \(q(0) = 4 \cdot 0 + 1 = 1\) bestimmt. Dieser wird in \(p\) eingesetzt: \(p(1) = e^{1-1} = e^0 = 1\). 2. Berechnung von \(q(p(1))\): Zuerst wird der innere Wert \(p(1) = e^{1-1} = 1\) bestimmt. Dieser wird in \(q\) eingesetzt: \(q(1) = 4 \cdot 1 + 1 = 5\). 3. Berechnung von \((p \circ q)(0{,}25)\): Dies entspricht \(p(q(0{,}25))\). Der innere Wert ist \(q(0{,}25) = 4 \cdot 0{,}25 + 1 = 2\). Einsetzen in \(p\) ergibt \(p(2) = e^{2-1} = e^1 = e\). 4. Berechnung von \(q(q(-1))\): Der innere Wert ist \(q(-1) = 4 \cdot (-1) + 1 = -3\). Einsetzen in die äußere Funktion ergibt \(q(-3) = 4 \cdot (-3) + 1 = -11\).

Antwort

a) \(1\) b) \(5\) c) \(e\) d) \(-11\)
42578612
Die Verkettung von Funktionen ist im Allgemeinen nicht kommutativ. In manchen Fällen kann die Reihenfolge jedoch vertauschbar sein, wenn die Parameter der Funktionen entsprechend gewählt werden. Betrachte die Funktionen \(f(x) = 2x + 5\) und \(g(x) = 3x + c\) mit \(c \in \mathbb{R}\). a) Bestimme die Funktionsterme für \(h = f \circ g\) und \(k = g \circ f\). b) Ermittle den Wert für \(c\), für den die Verkettung ausnahmsweise kommutativ ist, also \(h(x) = k(x)\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) gilt. c) Zeige durch Wahl eines beliebigen anderen Wertes für \(c\), dass die Verkettung dann nicht mehr kommutativ ist.

Denkanstöße

- Setze den gesamten Funktionsterm der einen Funktion für jedes \(x\) in den Term der anderen Funktion ein. Achte dabei auf die Klammersetzung. - Zwei lineare Funktionen sind genau dann identisch, wenn sowohl ihre Steigungen als auch ihre y-Achsenabschnitte übereinstimmen. - Wähle für den Nachweis der Nicht-Kommutativität einen möglichst einfachen Wert für den Parameter, um die Rechnung kurzzuhalten.

Lösung

1. Aufstellen der verketteten Terme: \(h(x) = f(g(x)) = 2(3x + c) + 5 = 6x + 2c + 5\) \(k(x) = g(f(x)) = 3(2x + 5) + c = 6x + 15 + c\) 2. Bedingung für Kommutativität (\(h(x) = k(x)\)): Die Steigungen \(6x\) sind identisch. Ein Vergleich der y-Achsenabschnitte liefert: \(2c + 5 = 15 + c\) \(c = 10\) 3. Nachweis der Nicht-Kommutativität für \(c \neq 10\): Wählt man zum Beispiel \(c = 0\), so ergibt sich: \(h(x) = 6x + 5\) und \(k(x) = 6x + 15\). Da \(6x + 5 \neq 6x + 15\) für alle \(x\), ist die Verkettung für \(c = 0\) nicht kommutativ.

Antwort

a) \(h(x) = 6x + 2c + 5\) und \(k(x) = 6x + 15 + c\) b) \(c = 10\) c) Beispiel \(c = 0\): \(h(x) = 6x + 5\) und \(k(x) = 6x + 15\). Da \(h(x) \neq k(x)\), ist die Verkettung nicht kommutativ.
42578912
Bestimme die Funktionsterme und die maximalen Definitionsmengen \(D_f\) und \(D_g\) der zusammengesetzten Funktionen \(f = u \circ v\) und \(g = v \circ u\). Dabei sind die Funktionen \(u\) und \(v\) wie folgt gegeben: \(u(x) = \ln(x)\) und \(v(x) = \frac{1}{x^2 - 4}\)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Werte du überhaupt in die innere Funktion einsetzen darfst. - Welche Einschränkungen ergeben sich durch die äußere Funktion für die Ergebnisse der inneren Funktion? - Erinnere dich daran, für welche Werte die Logarithmusfunktion definiert ist. - Wann wird ein Bruch undefiniert?

Lösung

1. Für \(f(x) = u(v(x))\) wird \(v(x)\) in \(u\) eingesetzt: \(f(x) = \ln\left(\frac{1}{x^2 - 4}\right)\). 2. Die Definitionsmenge \(D_f\) erfordert, dass \(v(x)\) definiert ist (\(x^2 - 4 \neq 0 \implies x \neq \pm 2\)) und das Argument des Logarithmus positiv ist (\(\frac{1}{x^2 - 4} > 0\)). Dies ist der Fall, wenn \(x^2 - 4 > 0\), also für \(|x| > 2\). Somit gilt \(D_f = ]-\infty; -2[ \cup ]2; \infty[\). 3. Für \(g(x) = v(u(x))\) wird \(u(x)\) in \(v\) eingesetzt: \(g(x) = \frac{1}{(\ln(x))^2 - 4}\). 4. Die Definitionsmenge \(D_g\) erfordert, dass \(u(x)\) definiert ist (\(x > 0\)) und der Nenner von \(v(u(x))\) ungleich Null ist (\((\ln(x))^2 - 4 \neq 0\)). 5. Aus \((\ln(x))^2 = 4\) folgt \(\ln(x) = 2\) oder \(\ln(x) = -2\), was zu \(x = e^2\) oder \(x = e^{-2}\) führt. 6. Unter Berücksichtigung von \(x > 0\) ergibt sich \(D_g = ]0; e^{-2}[ \cup ]e^{-2}; e^2[ \cup ]e^2; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \ln\left(\frac{1}{x^2 - 4}\right)\) mit \(D_f = \{x \in \mathbb{R} \mid |x| > 2\}\) \(g(x) = \frac{1}{(\ln(x))^2 - 4}\) mit \(D_g = \mathbb{R}^+ \setminus \{e^{-2}; e^2\}\)
42579012
Gegeben sind die Funktionen \(u(x) = \sqrt{x}\) und \(v(x) = \frac{x+3}{x-1}\). Gib die Funktionsterme sowie die maximalen Definitionsmengen für die Verkettungen \(f = u \circ v\) und \(g = v \circ u\) an.

Denkanstöße

- Was muss für den Ausdruck unter einer Quadratwurzel immer gelten? - Achte bei einem Bruch darauf, dass der Nenner niemals den Wert Null annimmt. - Untersuche bei Ungleichungen mit Brüchen die Vorzeichen von Zähler und Nenner in verschiedenen Intervallen. - Die Definitionsmenge der inneren Funktion ist immer die Basis für die Definitionsmenge der gesamten Kette.

Lösung

1. Der Funktionsterm für \(f(x) = u(v(x))\) lautet \(f(x) = \sqrt{\frac{x+3}{x-1}}\). 2. Für \(D_f\) muss \(v(x)\) definiert sein (\(x \neq 1\)) und der Radikand nichtnegativ sein (\(\frac{x+3}{x-1} \geq 0\)). Eine Vorzeichenbetrachtung der Linearfaktoren ergibt, dass der Bruch für \(x \leq -3\) oder \(x > 1\) positiv oder Null ist. Somit ist \(D_f = ]-\infty; -3] \cup ]1; \infty[\). 3. Der Funktionsterm für \(g(x) = v(u(x))\) lautet \(g(x) = \frac{\sqrt{x}+3}{\sqrt{x}-1}\). 4. Für \(D_g\) muss \(u(x)\) definiert sein (\(x \geq 0\)) und der Nenner von \(g(x)\) darf nicht Null werden (\(\sqrt{x}-1 \neq 0 \implies \sqrt{x} \neq 1 \implies x \neq 1\)). 5. Damit ergibt sich für die Definitionsmenge \(D_g = [0; 1[ \cup ]1; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \sqrt{\frac{x+3}{x-1}}\) mit \(D_f = ]-\infty; -3] \cup ]1; \infty[\) \(g(x) = \frac{\sqrt{x}+3}{\sqrt{x}-1}\) mit \(D_g = [0; 1[ \cup ]1; \infty[\)
42580612
Betrachtet wird die Funktion \(k\) mit \(k(x) = \frac{4}{\ln(x^2 + e)}\). a) Stelle \(k\) als Verkettung dreier Funktionen \(f, g\) und \(h\) in der Form \(k(x) = (f \circ g \circ h)(x)\) dar. b) Bestimme den Wertebereich der Funktion \(k\).

Denkanstöße

- Um eine Funktion zu zerlegen, hilft es, sich vorzustellen, in welcher Reihenfolge man einen Wert für \(x\) berechnen würde. - Was passiert zuerst mit dem \(x\), was danach und was ganz am Ende? - Für den Wertebereich solltest du dir überlegen, welche Werte der Ausdruck im Nenner annehmen kann. Was ist der kleinste mögliche Wert für \(x^2 + e\)? - Wie verhält sich der Bruch, wenn der Nenner immer größer wird?

Lösung

1. Zerlegung der Funktion: Die innerste Operation ist \(x^2 + e\), also \(h(x) = x^2 + e\). Darauf wird der Logarithmus angewendet, also \(g(x) = \ln(x)\). Die äußere Funktion bildet den Kehrwert und multipliziert mit 4, also \(f(x) = \frac{4}{x}\). 2. Untersuchung des Wertebereichs: Da \(x^2 \geq 0\), gilt für das Argument des Logarithmus \(x^2 + e \geq e\). 3. Da die Logarithmusfunktion für \(x \geq e\) streng monoton steigt, folgt \(\ln(x^2 + e) \geq \ln(e) = 1\). 4. Für den Funktionsterm \(k(x) = \frac{4}{\ln(x^2 + e)}\) bedeutet dies, dass der Nenner Werte im Intervall \([1; \infty[\) annimmt. 5. Der größte Funktionswert ergibt sich beim kleinsten Nenner: \(k_{\text{max}} = \frac{4}{1} = 4\). Wenn der Nenner gegen unendlich strebt, nähert sich der Funktionswert von oben der Null an. Da der Nenner stets positiv ist, gilt \(k(x) > 0\). Somit ist \(W = ]0; 4]\).

Antwort

a) Mögliche Lösung: \(h(x) = x^2 + e\), \(g(x) = \ln(x)\) und \(f(x) = \frac{4}{x}\) b) \(W = ]0; 4]\)
42580812
Betrachtet wird die verkettete Funktion \(h(x) = \sqrt{\cos(x^2) + 2}\). a) Gib Funktionsterme für \(f\), \(g\) und \(k\) an, sodass die Funktion als dreifache Verkettung \(h(x) = (f \circ g \circ k)(x) = f(g(k(x)))\) dargestellt wird. b) Gib eine alternative Zerlegung der Form \(h(x) = (u \circ v)(x)\) an, bei der \(u\) eine Wurzelfunktion ist.

Denkanstöße

- Bei einer dreifachen Verkettung gehst du schrittweise vor: Was passiert ganz innen, was in der Mitte und was ganz außen? - Achte bei b) genau auf die Vorgabe für die äußere Funktion \(u\). Wenn \(u\) die Wurzel ist, muss \(v\) der gesamte Radikand (der Term unter der Wurzel) sein. - Überprüfe dein Ergebnis, indem du die Funktionen nacheinander wieder ineinander einsetzt.

Lösung

1. Für die dreifache Verkettung in Aufgabenteil a) analysiert man die Hierarchie der Operationen von innen nach außen: Zuerst wird das Quadrat gebildet (\(k(x) = x^2\)), dann der Kosinuswert genommen und um 2 erhöht (\(g(x) = \cos(x) + 2\)), und zuletzt die Wurzel gezogen (\(f(x) = \sqrt{x}\)). Alternativ ist auch \(k(x) = x^2\), \(g(x) = \cos(x)\) und \(f(x) = \sqrt{x + 2}\) möglich. 2. Für Aufgabenteil b) soll \(u\) eine Wurzelfunktion sein, also \(u(x) = \sqrt{x}\). Damit die gesamte Funktion \(h(x)\) entsteht, muss die innere Funktion \(v\) alles enthalten, was unter der Wurzel steht: \(v(x) = \cos(x^2) + 2\).

Antwort

a) Eine mögliche Lösung ist: \(k(x) = x^2\), \(g(x) = \cos(x) + 2\) und \(f(x) = \sqrt{x}\). (Ebenfalls korrekt: \(k(x) = x^2\), \(g(x) = \cos(x)\) und \(f(x) = \sqrt{x + 2}\)). b) \(v(x) = \cos(x^2) + 2\) und \(u(x) = \sqrt{x}\).
42581312
Gegeben sind die Funktionen \(a\) und \(b\) durch die folgende Wertetabelle: <table> <tr> <td>\(x\)</td> <td>-3</td> <td>-2</td> <td>-1</td> <td>0</td> <td>1</td> </tr> <tr> <td>\(a(x)\)</td> <td>0</td> <td>-1</td> <td>1</td> <td>-3</td> <td>-2</td> </tr> <tr> <td>\(b(x)\)</td> <td>-1</td> <td>1</td> <td>0</td> <td>-3</td> <td>-2</td> </tr> </table> Erstelle eine entsprechende Wertetabelle für die verketteten Funktionen \(f(x) = (a \circ b)(x)\) und \(g(x) = (b \circ a)(x)\).

Denkanstöße

- Was bedeutet die Schreibweise \((a \circ b)(x)\) für die Reihenfolge der Berechnung? - Kannst du den Funktionswert der inneren Funktion zuerst in der Tabelle nachschlagen? - Was passiert mit dem Ergebnis der ersten Funktion, wenn du es als Eingabe für die zweite Funktion nutzt?

Lösung

1. Berechnung der Funktionswerte für \(f(x) = a(b(x))\): \(x = -3: a(b(-3)) = a(-1) = 1\) \(x = -2: a(b(-2)) = a(1) = -2\) \(x = -1: a(b(-1)) = a(0) = -3\) \(x = 0: a(b(0)) = a(-3) = 0\) \(x = 1: a(b(1)) = a(-2) = -1\) 2. Berechnung der Funktionswerte für \(g(x) = b(a(x))\): \(x = -3: b(a(-3)) = b(0) = -3\) \(x = -2: b(a(-2)) = b(-1) = 0\) \(x = -1: b(a(-1)) = b(1) = -2\) \(x = 0: b(a(0)) = b(-3) = -1\) \(x = 1: b(a(1)) = b(-2) = 1\)

Antwort

<table> <tr> <td>\(x\)</td> <td>-3</td> <td>-2</td> <td>-1</td> <td>0</td> <td>1</td> </tr> <tr> <td>\(f(x)\)</td> <td>1</td> <td>-2</td> <td>-3</td> <td>0</td> <td>-1</td> </tr> <tr> <td>\(g(x)\)</td> <td>-3</td> <td>0</td> <td>-2</td> <td>-1</td> <td>1</td> </tr> </table>
42581412
Für die Funktionen \(u\) und \(v\) sind die folgenden Funktionswerte bekannt: <table> <tr> <td>\(x\)</td> <td>1</td> <td>2</td> <td>3</td> <td>4</td> <td>5</td> </tr> <tr> <td>\(u(x)\)</td> <td>3</td> <td>1</td> <td>4</td> <td>5</td> <td>2</td> </tr> <tr> <td>\(v(x)\)</td> <td>2</td> <td>4</td> <td>1</td> <td>3</td> <td>5</td> </tr> </table> a) Berechne den Wert von \(u(v(4))\). b) Ermittle alle Werte für \(x \in \{1, 2, 3, 4, 5\}\), für die gilt: \((u \circ v)(x) = (v \circ u)(x)\).

Denkanstöße

- Beginne bei Teilaufgabe a) mit der Bestimmung des Wertes in der inneren Klammer. - Für Teilaufgabe b) solltest du für jedes \(x\) nacheinander beide Seiten der Gleichung getrennt berechnen und vergleichen. - Denk daran, dass das Ergebnis der ersten Funktion die Eingabe für die zweite Funktion ist.

Lösung

1. Berechnung von \(u(v(4))\): Zuerst wird der innere Wert \(v(4) = 3\) aus der Tabelle abgelesen. Danach wird \(u(3) = 4\) bestimmt. 2. Überprüfung der Gleichung \((u \circ v)(x) = (v \circ u)(x)\) für alle \(x\): \(x = 1: u(v(1)) = u(2) = 1\) und \(v(u(1)) = v(3) = 1\). Da \(1 = 1\), ist \(x = 1\) eine Lösung. \(x = 2: u(v(2)) = u(4) = 5\) und \(v(u(2)) = v(1) = 2\). Da \(5 \neq 2\), keine Lösung. \(x = 3: u(v(3)) = u(1) = 3\) und \(v(u(3)) = v(4) = 3\). Da \(3 = 3\), ist \(x = 3\) eine Lösung. \(x = 4: u(v(4)) = 4\) (aus Teil a) und \(v(u(4)) = v(5) = 5\). Da \(4 \neq 5\), keine Lösung. \(x = 5: u(v(5)) = u(5) = 2\) und \(v(u(5)) = v(2) = 4\). Da \(2 \neq 4\), keine Lösung.

Antwort

a) \(u(v(4)) = 4\) b) \(x \in \{1, 3\}\)
42581812
Betrachte die Funktion \(f(x) = \sqrt{e^{2x} + 1}\). a) Bestimme Funktionsterme für \(u\) und \(v\) so, dass \(f = u \circ v\) gilt. b) Gib eine Zerlegung für \(f\) in drei Funktionen \(p\), \(q\) und \(r\) an, sodass \(f(x) = p(q(r(x)))\) erfüllt ist. c) Gegeben ist die Funktion \(g(x) = \frac{1}{e^{2x} + 1}\). Finde eine Funktion \(w\) so, dass \(g = w \circ v\) mit der Funktion \(v\) aus Aufgabenteil a) gilt.

Denkanstöße

- Kannst du den Term unter der Wurzel noch weiter in kleinere Schritte zerlegen? - Schau dir die Struktur von \(g(x)\) genau an. Wie unterscheidet sie sich von \(f(x)\)? - Wenn du die innere Funktion \(v\) bereits kennst, ersetze den gesamten Term \(v(x)\) in \(g(x)\) durch ein einfaches \(x\), um \(w(x)\) zu finden.

Lösung

1. Für \(f = u \circ v\) wird der Term unter der Wurzel als innere Funktion gewählt: \(v(x) = e^{2x} + 1\). Die äußere Funktion ist die Wurzel: \(u(x) = \sqrt{x}\). 2. Für die dreifache Verkettung wird \(v(x)\) weiter zerlegt. Eine Möglichkeit ist \(r(x) = 2x\) (innerste), \(q(x) = e^x + 1\) (mittlere) und \(p(x) = \sqrt{x}\) (äußere). 3. Da \(g(x) = \frac{1}{e^{2x} + 1}\) und \(v(x) = e^{2x} + 1\), muss die Funktion \(w\) das Argument in den Nenner eines Bruchs setzen: \(w(x) = \frac{1}{x}\).

Antwort

a) \(v(x) = e^{2x} + 1\), \(u(x) = \sqrt{x}\) b) Beispielhafte Lösung: \(r(x) = 2x\), \(q(x) = e^x + 1\), \(p(x) = \sqrt{x}\) c) \(w(x) = \frac{1}{x}\)
42582112
Gegeben sind zwei ganzrationale Funktionen \(p\) und \(q\) mit den Graden \(n\) und \(m\) (\(n, m \in \mathbb{N}\) und \(n, m \geq 1\)). 1. Bestimme den Grad der verketteten Funktion \(f(x) = (p \circ q)(x) = p(q(x))\). Begründe deine Antwort durch die Betrachtung der jeweiligen Terme mit der höchsten Potenz. 2. Eine Schülerin behauptet: „Wenn man zwei quadratische Funktionen miteinander verkettet, erhält man wieder eine quadratische Funktion.“ Untersuche die Richtigkeit dieser Aussage mithilfe der Ergebnisse aus Aufgabenteil 1. 3. Gegeben ist die Funktion \(p(x) = x^2 - 2\). Ermittle den Funktionsterm der zweifachen Verkettung \(h(x) = (p \circ p)(x)\) und gib den Grad von \(h\) an.

Denkanstöße

- Was passiert mit der höchsten Potenz einer Funktion, wenn man für die Variable \(x\) einen anderen Term einsetzt? - Erinnere dich an die Definition des Grades einer ganzrationalen Funktion. - Überlege dir, welche Potenzgesetze beim Rechnen mit Ausdrücken wie \((x^m)^n\) gelten.

Lösung

1. Seien \(p(x) = a_n x^n + \dots\) und \(q(x) = b_m x^m + \dots\) mit \(a_n, b_m \neq 0\). Der Leitterm der Verkettung ergibt sich durch Einsetzen des Leitterms von \(q\) in den Leitterm von \(p\): \(a_n (b_m x^m)^n = a_n b_m^n x^{n \cdot m}\). Da \(a_n b_m^n \neq 0\), ist der Grad der verketteten Funktion das Produkt der Einzelgrade, also \(n \cdot m\). 2. Die Aussage ist falsch. Quadratische Funktionen haben den Grad 2. Die Verkettung zweier solcher Funktionen hat nach Teil 1 den Grad \(2 \cdot 2 = 4\). Eine Funktion vierten Grades ist keine quadratische Funktion. 3. Einsetzen von \(p(x)\) in sich selbst: \(h(x) = (x^2 - 2)^2 - 2 = (x^4 - 4x^2 + 4) - 2 = x^4 - 4x^2 + 2\). Der Grad der Funktion \(h\) ist 4.

Antwort

1. Der Grad ist \(n \cdot m\). 2. Die Aussage ist falsch, da die Verkettung den Grad 4 besitzt. 3. \(h(x) = x^4 - 4x^2 + 2\); der Grad ist 4.
42583912
Gegeben ist die verkettete Funktion \(f\) mit \(f(x) = u(v(x))\). a) Zeige: Ist \(u\) eine gerade Funktion und \(v\) eine ungerade Funktion, dann ist \(f\) eine gerade Funktion. b) Welche Symmetrie besitzt \(f\), wenn sowohl \(u\) als auch \(v\) ungerade Funktionen sind? Weise dies allgemein nach. c) Finde ein Beispiel für zwei Funktionen \(u\) und \(v\), bei dem \(v\) keine Symmetrie (bezüglich des Ursprungs oder der \(y\)-Achse) aufweist, die zusammengesetzte Funktion \(f\) jedoch achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die formalen Bedingungen für Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse (\(f(-x) = f(x)\)) und Punktsymmetrie zum Ursprung (\(f(-x) = -f(x)\)). - Setze bei Verkettungen systematisch \(-x\) in die innere Funktion ein und arbeite dich nach außen vor. - Überlege dir für das Beispiel in c), wie eine Verschiebung durch die äußere Funktion wieder rückgängig gemacht oder symmetrisiert werden könnte. - Ein einfacher quadratischer Term eignet sich oft gut, um Symmetrie zu erzeugen.

Lösung

1. Für Teilaufgabe a) wird die Definition der Geradheit geprüft: \(f(-x) = u(v(-x))\). Da \(v\) ungerade ist, gilt \(v(-x) = -v(x)\). Da \(u\) gerade ist, folgt \(u(-v(x)) = u(v(x))\). Somit ist \(f(-x) = f(x)\), was die Achsensymmetrie zur \(y\)-Achse beweist. 2. In Teilaufgabe b) ergibt sich \(f(-x) = u(v(-x)) = u(-v(x))\). Da \(u\) ungerade ist, gilt \(u(-v(x)) = -u(v(x)) = -f(x)\). Die Funktion \(f\) ist somit punktsymmetrisch zum Ursprung (ungerade). 3. Für Teilaufgabe c) wählt man zum Beispiel \(v(x) = x + 1\). Diese Funktion ist weder gerade noch ungerade. Um \(f(x) = u(x+1)\) achsensymmetrisch zu machen, muss \(u\) so gewählt werden, dass \(u(-(x)+1) = u(x+1)\) gilt. Mit \(u(x) = (x-1)^2\) ergibt sich \(f(x) = ((x+1)-1)^2 = x^2\), was achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist.

Antwort

a) Der Nachweis erfolgt über \(f(-x) = u(v(-x)) = u(-v(x)) = u(v(x)) = f(x)\). b) \(f\) ist punktsymmetrisch zum Ursprung (ungerade Funktion), da \(f(-x) = -f(x)\) gilt. c) Ein mögliches Beispiel ist \(v(x) = x+1\) und \(u(x) = (x-1)^2\), woraus \(f(x) = x^2\) resultiert.
42584012
Die Symmetrie von Funktionen lässt sich oft durch mathematische Verknüpfungen übertragen. a) Erkläre ohne eine Beispielrechnung, warum die Funktion \(h(x) = f(x^4 + 1)\) für jede beliebige Funktion \(f\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist. b) Es sei \(k(x) = (g(x))^2\). Zeige, dass \(k\) immer achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist, sofern \(g\) entweder achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse oder punktsymmetrisch zum Ursprung ist. c) Gegeben ist eine beliebige Funktion \(g\). Begründe, dass die Funktion \(s(x) = g(x) \cdot g(-x)\) stets eine gerade Funktion ist.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn eine Zahl mit einer geraden Hochzahl potenziert wird? - Untersuche, wie sich das Quadrieren auf ein negatives Vorzeichen auswirkt, das eventuell aus der Funktion \(g\) kommt. - Nutze die Definition der Symmetrie und ersetze jedes \(x\) durch \(-x\), um die resultierende Gleichung zu vereinfachen. - Denk an Rechengesetze wie das Kommutativgesetz, um Terme zu vergleichen.

Lösung

1. Bei Teilaufgabe a) ist die innere Funktion \(v(x) = x^4 + 1\) gerade, da \((-x)^4 + 1 = x^4 + 1\). Da \(h(x) = f(v(x))\) gilt, folgt \(h(-x) = f(v(-x)) = f(v(x)) = h(x)\). Die Symmetrie der inneren Funktion vererbt sich hier auf die Gesamtfunktion. 2. In Teilaufgabe b) wird \(k(-x) = (g(-x))^2\) betrachtet. Ist \(g\) gerade, gilt \(g(-x) = g(x)\), also \((g(x))^2 = k(x)\). Ist \(g\) ungerade, gilt \(g(-x) = -g(x)\), woraus durch das Quadrieren \((-g(x))^2 = (g(x))^2 = k(x)\) folgt. In beiden Fällen ist \(k\) achsensymmetrisch. 3. Für Teilaufgabe c) prüft man \(s(-x) = g(-x) \cdot g(-(-x)) = g(-x) \cdot g(x)\). Aufgrund des Kommutativgesetzes der Multiplikation ist dies identisch zu \(g(x) \cdot g(-x) = s(x)\). Damit ist \(s\) eine gerade Funktion.

Antwort

a) Da die innere Funktion \(v(x) = x^4 + 1\) achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse ist, gilt \(v(-x) = v(x)\) und damit \(h(-x) = f(v(-x)) = f(v(x)) = h(x)\). b) Da \((-1)^2 = 1\) gilt, wird ein eventuelles Minuszeichen der Funktion \(g\) beim Quadrieren eliminiert, sodass in beiden Fällen \(k(-x) = k(x)\) resultiert. c) Durch Einsetzen von \(-x\) erhält man \(s(-x) = g(-x) \cdot g(x)\), was aufgrund der Kommutativität der Multiplikation gleich \(s(x)\) ist.
42593112
Gegeben ist die Funktion \(f: x \mapsto \ln(2 + \sin(x))\) mit ihrem maximalen Definitionsbereich \(D_f\). Bestimme \(D_f\) sowie die Wertemenge \(W_f\) der Funktion.

Denkanstöße

- Überlege, für welche Werte das Argument des Logarithmus gültig ist. - Welchen kleinsten und größten Wert kann der Ausdruck innerhalb der Klammer annehmen? - Wie verhält sich die Logarithmusfunktion gegenüber diesen minimalen und maximalen Eingabewerten?

Lösung

1. Der natürliche Logarithmus ist nur für positive Argumente definiert. Es muss also \(2 + \sin(x) > 0\) gelten. 2. Da der Wertebereich der Sinusfunktion \([-1; 1]\) ist, liegt der Ausdruck \(2 + \sin(x)\) im Bereich \([1; 3]\). Da alle diese Werte positiv sind, ist die Bedingung für alle \(x \in \mathbb{R}\) erfüllt. Somit ist \(D_f = \mathbb{R}\). 3. Um die Wertemenge \(W_f\) zu bestimmen, betrachtet man die Extrema des Arguments \(u(x) = 2 + \sin(x)\). Der kleinste Wert ist \(u_{\min} = 1\), der größte Wert ist \(u_{\max} = 3\). 4. Da die Logarithmusfunktion im Bereich \([1; 3]\) streng monoton steigend ist, ergibt sich der kleinste Funktionswert zu \(f_{\min} = \ln(1) = 0\) und der größte zu \(f_{\max} = \ln(3)\). 5. Die Wertemenge ist somit \(W_f = [0; \ln(3)]\).

Antwort

\(D_f = \mathbb{R}\) \(W_f = [0; \ln(3)]\)
42594912
Gegeben sind die Funktionen \(u\) und \(v\) mit den Funktionstermen \(u(x) = \frac{3}{x - 4}\) und \(v(x) = x^2 + 1\). Bestimme die Funktionsterme der zusammengesetzten Funktionen \(f(x) = u(v(x))\) und \(g(x) = v(u(x))\) und gib jeweils die maximalen Definitionsmengen \(D_f\) und \(D_g\) über der Grundmenge \(\mathbb{R}\) an.

Denkanstöße

- Welche Werte darfst du in die innere Funktion überhaupt einsetzen? - Gibt es Werte, die die innere Funktion ausgibt, welche die äußere Funktion nicht verarbeiten kann? - Achte bei Brüchen besonders auf die Stellen, an denen der Nenner null wird. - Überlege dir zuerst die Definitionsmenge der inneren Funktion und prüfe dann die Bedingungen der äußeren Funktion.

Lösung

1. Bildung von \(f(x)\): Einsetzen von \(v(x)\) in \(u(x)\) ergibt \(f(x) = \frac{3}{(x^2 + 1) - 4} = \frac{3}{x^2 - 3}\). 2. Bestimmung von \(D_f\): Da \(v(x)\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) definiert ist, muss lediglich der Nenner von \(u(v(x))\) ungleich null sein. Aus \(x^2 - 3 = 0\) folgt \(x = \pm\sqrt{3}\). Somit ist \(D_f = \mathbb{R} \setminus \{-\sqrt{3}; \sqrt{3}\}\). 3. Bildung von \(g(x)\): Einsetzen von \(u(x)\) in \(v(x)\) ergibt \(g(x) = \left(\frac{3}{x - 4}\right)^2 + 1 = \frac{9}{(x - 4)^2} + 1\). 4. Bestimmung von \(D_g\): Die innere Funktion \(u(x)\) ist für \(x = 4\) nicht definiert. Da die äußere Funktion \(v\) für alle reellen Zahlen definiert ist, ergeben sich keine weiteren Einschränkungen. Somit ist \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{4\}\).

Antwort

\(f(x) = \frac{3}{x^2 - 3}\) mit \(D_f = \mathbb{R} \setminus \{-\sqrt{3}; \sqrt{3}\}\); \(g(x) = \frac{9}{(x - 4)^2} + 1\) mit \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{4\}\)
42595012
Betrachte die Funktionen \(u(x) = \ln(x)\) und \(v(x) = 4 - x^2\). Ermittle die Funktionsterme für die Verkettungen \(f(x) = u(v(x))\) und \(g(x) = v(u(x))\). Gib für beide Funktionen die maximalen Definitionsmengen \(D_f\) und \(D_g\) an.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, welche Werte man in die Logarithmusfunktion einsetzen darf. - Bei einer Verkettung musst du sowohl die Definitionsmenge der inneren Funktion als auch die der resultierenden Gesamtfunktion beachten. - Was passiert mit dem Definitionsbereich, wenn eine Funktion wie \(4-x^2\) im Inneren eines Logarithmus steht? - Gibt es bei der Funktion \(g(x)\) Werte der inneren Funktion, die für die äußere Funktion problematisch sein könnten?

Lösung

1. Bildung von \(f(x)\): Die Verkettung \(u(v(x))\) führt auf den Term \(f(x) = \ln(4 - x^2)\). 2. Bestimmung von \(D_f\): Der natürliche Logarithmus ist nur für positive Argumente definiert. Es muss also gelten: \(4 - x^2 > 0\). Dies entspricht \(x^2 < 4\), woraus das offene Intervall \(-2 < x < 2\) folgt. Somit ist \(D_f = ]-2; 2[\). 3. Bildung von \(g(x)\): Die Verkettung \(v(u(x))\) führt auf den Term \(g(x) = 4 - (\ln(x))^2\). 4. Bestimmung von \(D_g\): Die innere Funktion \(u(x) = \ln(x)\) erfordert \(x > 0\). Da die äußere Funktion \(v\) eine ganzrationale Funktion ist und für alle reellen Eingabewerte definiert ist, bleibt die Einschränkung der inneren Funktion bestehen. Somit ist \(D_g = ]0; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \ln(4 - x^2)\) mit \(D_f = ]-2; 2[\); \(g(x) = 4 - (\ln(x))^2\) mit \(D_g = ]0; \infty[\)
42600512
Bestimme für die folgenden Funktionen \(u\) und \(v\) jeweils die Funktionsterme sowie die maximalen Definitionsmengen \(D_f\) und \(D_g\) der zusammengesetzten Funktionen \(f = u \circ v\) und \(g = v \circ u\). \(u(x) = \sqrt{x + 2}\) \(v(x) = \frac{2}{x - 1}\)

Denkanstöße

- Was bedeutet die Schreibweise \(u \circ v\) für die Reihenfolge der Einsetzung? - Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Quadratwurzel im reellen Bereich definiert ist? - Worauf musst du achten, wenn eine Variable oder ein ganzer Term im Nenner eines Bruchs steht? - Wie beeinflusst die Definitionsmenge der inneren Funktion die Definitionsmenge der gesamten Kette?

Lösung

1. Bestimmung von \(f(x) = u(v(x))\): Einsetzen von \(v(x)\) in \(u\) ergibt \(f(x) = \sqrt{\frac{2}{x-1} + 2}\). Durch Gleichnamigmachen unter der Wurzel erhält man \(f(x) = \sqrt{\frac{2 + 2x - 2}{x-1}} = \sqrt{\frac{2x}{x-1}}\). 2. Definitionsmenge \(D_f\): Der Radikand \(\frac{2x}{x-1}\) muss \(\ge 0\) sein und der Nenner \(x-1 \neq 0\). Eine Vorzeichenanalyse ergibt: Für \(x < 0\) sind Zähler und Nenner negativ, für \(x = 0\) ist der Zähler null, für \(0 < x < 1\) ist der Zähler positiv und der Nenner negativ, für \(x > 1\) sind beide positiv. Somit ist \(D_f = ]-\infty; 0] \cup ]1; \infty[\). 3. Bestimmung von \(g(x) = v(u(x))\): Einsetzen von \(u(x)\) in \(v\) ergibt \(g(x) = \frac{2}{\sqrt{x+2} - 1}\). 4. Definitionsmenge \(D_g\): Die Wurzel erfordert \(x+2 \ge 0 \implies x \ge -2\). Zusätzlich darf der Nenner nicht Null werden: \(\sqrt{x+2} - 1 \neq 0 \implies \sqrt{x+2} \neq 1 \implies x+2 \neq 1 \implies x \neq -1\). Somit ist \(D_g = [-2; -1[ \cup ]-1; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \sqrt{\frac{2x}{x-1}}\) mit \(D_f = ]-\infty; 0] \cup ]1; \infty[\) \(g(x) = \frac{2}{\sqrt{x+2} - 1}\) mit \(D_g = [-2; -1[ \cup ]-1; \infty[\)
42950312
Gegeben ist die verkettete Funktion \(f\). Zerlege \(f\) so in drei Teilfunktionen \(u\), \(v\) und \(w\), dass der Zusammenhang \(f(x) = u(v(w(x)))\) erfüllt ist. a) \(f(x) = \frac{1}{(5x + 2)^3}\) b) \(f(x) = \sqrt{\cos(x^2)}\) c) \(f(x) = \sin^4(x - \pi)\)

Denkanstöße

- Überlege dir, in welcher Reihenfolge du einen konkreten Wert für \(x\) berechnen würdest. - Die Funktion, die du als Letztes anwendest, ist die äußere Funktion \(u\). - Die Funktion, die direkt auf \(x\) wirkt, ist die innerste Funktion \(w\). - Achte bei Potenzen wie \(\sin^4(x)\) darauf, dass dies eine abkürzende Schreibweise für \((\sin(x))^4\) ist.

Lösung

Die Zerlegung erfolgt schrittweise von innen nach außen: 1. Für Teilaufgabe a): Die innerste Operation ist der lineare Term \(w(x) = 5x + 2\). Dieser wird potenziert mit \(3\), also \(v(x) = x^3\). Die äußere Funktion bildet den Kehrwert, somit \(u(x) = \frac{1}{x}\). 2. Für Teilaufgabe b): Der innerste Teil ist das Quadrat \(w(x) = x^2\). Darauf wird der Kosinus angewendet, also \(v(x) = \cos x\). Die äußerste Operation ist die Wurzel, folglich \(u(x) = \sqrt{x}\). 3. Für Teilaufgabe c): Zuerst wird die Verschiebung \(w(x) = x - \pi\) berechnet. Darauf wirkt die Sinusfunktion \(v(x) = \sin x\). Die vierte Potenz bildet den Abschluss mit \(u(x) = x^4\).

Antwort

a) \(w(x) = 5x + 2\); \(v(x) = x^3\); \(u(x) = \frac{1}{x}\) b) \(w(x) = x^2\); \(v(x) = \cos x\); \(u(x) = \sqrt{x}\) c) \(w(x) = x - \pi\); \(v(x) = \sin x\); \(u(x) = x^4\)
42950412
Bestimme für die folgenden Funktionen \(f\) eine mögliche Zerlegung in die Teilfunktionen \(u\), \(v\) und \(w\), sodass gilt: \(f(x) = (u \circ v \circ w)(x)\). a) \(f(x) = \sqrt[3]{\sin(2x)}\) b) \(f(x) = \frac{1}{\sqrt{x^2 + 4x}}\) c) \(f(x) = (\cos x + 1)^5\)

Denkanstöße

- Was ist die „Hauptstruktur“ der Funktion (z. B. eine Wurzel oder ein Bruch)? Das ist oft die äußere Funktion \(u\). - Versuche, den Funktionsterm wie eine Zwiebel von außen nach innen zu schälen. - Gibt es einen Ausdruck, der in einer Klammer steht? Das ist oft ein guter Kandidat für eine innere Funktion.

Lösung

Die Funktionen werden durch Analyse der Rechenhierarchie zerlegt: 1. Bei a) ist die innerste Funktion die lineare Funktion \(w(x) = 2x\). Die mittlere Ebene ist die Sinusfunktion \(v(x) = \sin x\). Die äußere Hülle bildet die dritte Wurzel \(u(x) = \sqrt[3]{x}\). 2. Bei b) stellt das Polynom unter der Wurzel die innerste Funktion dar: \(w(x) = x^2 + 4x\). Die mittlere Funktion ist die Wurzel \(v(x) = \sqrt{x}\) und die äußere Funktion der Kehrwert \(u(x) = \frac{1}{x}\). 3. Bei c) startet man mit der Kosinusfunktion \(w(x) = \cos x\). Die mittlere Operation ist die Addition von \(1\), also \(v(x) = x + 1\). Die äußere Funktion ist die Potenzierung \(u(x) = x^5\).

Antwort

a) \(w(x) = 2x\); \(v(x) = \sin x\); \(u(x) = \sqrt[3]{x}\) b) \(w(x) = x^2 + 4x\); \(v(x) = \sqrt{x}\); \(u(x) = \frac{1}{x}\) c) \(w(x) = \cos x\); \(v(x) = x + 1\); \(u(x) = x^5\)
42950712
Gegeben ist die äußere Funktion \(u: x \mapsto \sqrt{x}\) mit dem Definitionsbereich \(D_u = \mathbb{R}_0^+\). Bestimme für die folgenden inneren Funktionen \(v\) die größtmögliche Teilmenge des ursprünglichen Definitionsbereichs \(D_v\), sodass die Verkettung \(f(x) = u(v(x))\) definiert ist. a) \(v: x \mapsto 5 - 2x; D_v = \mathbb{R}\) b) \(v: x \mapsto x^2 - 16; D_v = \mathbb{R}\) c) \(v: x \mapsto \frac{x+4}{x-2}; D_v = \mathbb{R} \setminus \{2\}\)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Werte die Funktion \(v(x)\) annehmen darf, damit man daraus die Wurzel ziehen kann. - Stelle für jede Teilaufgabe eine passende Ungleichung auf. - Bei Brüchen solltest du untersuchen, in welchen Intervallen Zähler und Nenner das gleiche Vorzeichen haben. - Vergiss nicht, Definitionslücken der ursprünglichen Funktion \(v\) zu berücksichtigen.

Lösung

Damit die Verkettung \(u(v(x))\) definiert ist, muss der Funktionswert der inneren Funktion im Definitionsbereich der äußeren Funktion liegen, also \(v(x) \in D_u = [0; \infty)\). Dies entspricht der Bedingung \(v(x) \ge 0\). 1. Für Teilaufgabe a): \(5 - 2x \ge 0 \Rightarrow 5 \ge 2x \Rightarrow x \le 2{,}5\). Somit ist \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;2{,}5]\). 2. Für Teilaufgabe b): \(x^2 - 16 \ge 0 \Rightarrow x^2 \ge 16\). Dies ist erfüllt für \(x \ge 4\) oder \(x \le -4\). Somit ist \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-4] \cup [4;\infty[\). 3. Für Teilaufgabe c): \(\frac{x+4}{x-2} \ge 0\). Eine Untersuchung der Vorzeichen liefert: Der Bruch ist positiv, wenn Zähler und Nenner gleiches Vorzeichen haben. Dies ist der Fall für \(x \le -4\) (beide negativ oder Zähler Null) oder \(x > 2\) (beide positiv). Der Wert \(x = 2\) muss ausgeschlossen bleiben. Somit ist \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-4] \cup ]2;\infty[\).

Antwort

a) \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;2{,}5]\) b) \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-4] \cup [4;\infty[\) c) \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-4] \cup ]2;\infty[\)
42951012
Gegeben ist die Funktion \(f(x) = \sqrt{1 + \sin^2(x)}\) für \(x \in \mathbb{R}\). Finde eine geeignete Zerlegung in Teilfunktionen \(u\) und \(v\) mit \(f(x) = u(v(x))\).

Denkanstöße

- Oft gibt es nicht nur eine richtige Lösung. Überlege dir, welche Teile des Terms du als zusammengehörig betrachten kannst. - Kannst du den Term unter der Wurzel als eine eigene Funktion auffassen? - Was passiert, wenn du nur die Sinusfunktion als inneren Kern wählst? Wie müsste die äußere Funktion dann aussehen, um den Rest des Terms abzubilden?

Lösung

Für diese Funktion gibt es mehrere korrekte Zerlegungen: Weg A: 1. Innere Funktion \(v(x) = \sin(x)\). 2. Äußere Funktion \(u\), die das Quadrat bildet, 1 addiert und die Wurzel zieht: \(u(x) = \sqrt{1 + x^2}\). 3. Prüfung: \(u(v(x)) = \sqrt{1 + (\sin(x))^2} = \sqrt{1 + \sin^2(x)}\). Weg B: 1. Innere Funktion \(v(x) = \sin^2(x)\). 2. Äußere Funktion \(u(x) = \sqrt{1 + x}\). 3. Prüfung: \(u(v(x)) = \sqrt{1 + \sin^2(x)}\). Weg C: 1. Innere Funktion \(v(x) = 1 + \sin^2(x)\). 2. Äußere Funktion \(u(x) = \sqrt{x}\). 3. Prüfung: \(u(v(x)) = \sqrt{1 + \sin^2(x)}\).

Antwort

Mögliche Zerlegungen sind: 1. \(v(x) = \sin(x)\) und \(u(x) = \sqrt{1 + x^2}\) 2. \(v(x) = \sin^2(x)\) und \(u(x) = \sqrt{1 + x}\) 3. \(v(x) = 1 + \sin^2(x)\) und \(u(x) = \sqrt{x}\)
42951512
Gegeben sind zwei ganzrationale Funktionen \(u\) und \(v\) mit den Graden \(\text{grad}(u) = n\) und \(\text{grad}(v) = m\), wobei \(n, m \in \mathbb{N}\) und \(n, m \geq 1\) gilt. 1. Bestimme den Grad der verketteten Funktion \(f(x) = u(v(x))\) in Abhängigkeit von \(n\) und \(m\). 2. Ermittle den Grad der Ableitungsfunktion \(f'(x)\). 3. Untersuche, für welche Werte von \(n\) und \(m\) die verkettete Funktion \(f(x) = u(v(x))\) denselben Grad besitzt wie die Produktfunktion \(h(x) = u(x) \cdot v(x)\).

Denkanstöße

- Was passiert mit dem höchsten Exponenten einer Funktion, wenn du für \(x\) eine andere Potenzfunktion einsetzt? - Wie ändert sich der Grad eines Polynoms, wenn du es differenzierst? - Welche Regel kennst du für den Grad eines Produkts zweier Polynome? - Versuche, die Bedingung für Teilaufgabe 3 als Gleichung aufzuschreiben und nach Lösungen für natürliche Zahlen zu suchen.

Lösung

1. Der Grad einer verketteten ganzrationalen Funktion ergibt sich aus dem Produkt der Grade der Einzelfunktionen. Da \(u(x)\) den Grad \(n\) und \(v(x)\) den Grad \(m\) hat, besitzt \(f(x) = u(v(x))\) den Grad \(n \cdot m\). 2. Die Ableitung einer ganzrationalen Funktion vom Grad \(k\) (mit \(k \geq 1\)) besitzt stets den Grad \(k - 1\). Da \(f\) den Grad \(n \cdot m\) hat, ist der Grad der Ableitungsfunktion \(f'\) gleich \(n \cdot m - 1\). Dies lässt sich auch über die Kettenregel \(f'(x) = u'(v(x)) \cdot v'(x)\) herleiten: \(\text{grad}(u') = n-1\), \(\text{grad}(u'(v(x))) = (n-1) \cdot m\), \(\text{grad}(v') = m-1\). Die Summe der Grade bei der Multiplikation ergibt \((n-1)m + m-1 = nm - m + m - 1 = nm - 1\). 3. Die Produktfunktion \(h(x) = u(x) \cdot v(x)\) hat den Grad \(n + m\). Gleichsetzen der Grade führt auf die Gleichung \(n \cdot m = n + m\). Umstellen ergibt \(nm - n - m = 0\), was zu \((n-1)(m-1) = 1\) faktorisiert werden kann. Da \(n, m\) natürliche Zahlen sind, ist die einzige Lösung \(n-1 = 1\) und \(m-1 = 1\), also \(n = 2\) und \(m = 2\).

Antwort

1. \(\text{grad}(f) = n \cdot m\) 2. \(\text{grad}(f') = n \cdot m - 1\) 3. Die Grade sind nur für \(n = 2\) und \(m = 2\) identisch.
42951612
Die ganzrationale Funktion \(f\) ist durch die Verkettung \(f(x) = (p \circ q)(x)\) zweier ganzrationaler Funktionen \(p\) und \(q\) definiert. Es ist bekannt, dass die Ableitungsfunktion \(f'\) den Grad 11 besitzt. Bestimme alle möglichen Paare \((n, m)\) für die Grade \(n = \text{grad}(p)\) und \(m = \text{grad}(q)\), unter der Voraussetzung, dass weder \(p\) noch \(q\) eine lineare oder eine konstante Funktion ist (also \(n, m \geq 2\)).

Denkanstöße

- Welchen Grad muss eine Funktion haben, damit ihre Ableitung ein Polynom 11. Grades ist? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen dem Grad einer Verkettung und den Graden der inneren und äußeren Funktion. - Welche Zahlenpaare ergeben multipliziert das gewünschte Ergebnis? Berücksichtige dabei die Einschränkungen für \(n\) und \(m\).

Lösung

1. Bestimmung des Grades von \(f\): Wenn die Ableitung \(f'\) einer ganzrationalen Funktion den Grad 11 hat, muss die ursprüngliche Funktion \(f\) den Grad \(11 + 1 = 12\) besitzen. 2. Zusammenhang der Grade bei Verkettung: Der Grad einer verketteten Funktion \(f(x) = p(q(x))\) ist das Produkt der Grade der beteiligten Funktionen, also \(n \cdot m = 12\). 3. Ermittlung der Paare \((n, m)\): Gesucht sind alle Paare natürlicher Zahlen, deren Produkt 12 ergibt, wobei \(n \geq 2\) und \(m \geq 2\) gelten muss. Die Teiler von 12 sind 1, 2, 3, 4, 6 und 12. Unter Ausschluss der 1 ergeben sich die Paare: \((2, 6)\), \((3, 4)\), \((4, 3)\) und \((6, 2)\).

Antwort

Die möglichen Paare \((n, m)\) sind \((2, 6)\), \((3, 4)\), \((4, 3)\) und \((6, 2)\).
43261112
Gegeben sind die Graphen der quadratischen Funktion \(u\) (blau) und der linearen Funktion \(v\) (grün). Die zusammengesetzten Funktionen \(f\) und \(g\) sind durch \(f(x) = u(v(x))\) und \(g(x) = v(u(x))\) definiert. a) Bestimme die Funktionswerte \(f(0)\) und \(g(2)\) direkt mithilfe der Graphen. Erkläre kurz dein Vorgehen. b) Bestimme alle reellen Nullstellen der Funktionen \(f\) und \(g\) durch schrittweises Ablesen an den Graphen. Begründe deine Überlegungen. c) Bestimme zuerst die Funktionsgleichungen von \(u\) und \(v\) aus den Graphen. Ermittle daraus die algebraischen Funktionsgleichungen der verketteten Funktionen \(f\) und \(g\).
Abbildung zur Aufgabe 432611

Denkanstöße

- Was bedeutet die Schreibweise \(f(x) = u(v(x))\) für einen bestimmten Wert von \(x\)? Welche Funktion musst du zuerst auswerten? - Wenn du den Funktionswert der inneren Funktion bestimmt hast, wie nutzt du diesen Wert für die äußere Funktion? - Überlege bei der Nullstellensuche: Wann wird das Ergebnis der äußeren Funktion gleich null? Welche Argumente müssen dafür in die äußere Funktion eingesetzt werden? - Wie kannst du die Funktionsgleichung einer Parabel bestimmen, wenn du den Scheitelpunkt und die Nullstellen kennst? - Wie bestimmt man die Steigung und den \(y\)-Achsenabschnitt einer Geraden aus ihrem Graphen?

Lösung

1. Für den Funktionswert \(f(0) = u(v(0))\) liest man am grünen Graphen \(v(0) = 0\) ab. Am blauen Graphen gilt \(u(0) = -1\). Somit ist \(f(0) = -1\). 2. Für den Funktionswert \(g(2) = v(u(2))\) liest man am blauen Graphen \(u(2) = 0\) ab. Am grünen Graphen gilt \(v(0) = 0\). Somit ist \(g(2) = 0\). 3. Für die Nullstellen von \(f(x) = u(v(x)) = 0\) muss die innere Funktion \(v(x)\) eine Nullstelle von \(u\) sein. Da \(u(z) = 0\) für \(z = -2\) und \(z = 2\), folgt \(v(x) = -2\) oder \(v(x) = 2\). Aus dem grünen Graphen liest man ab: \(v(-4) = -2\) und \(v(4) = 2\). Die Nullstellen von \(f\) sind somit \(x_1 = -4\) und \(x_2 = 4\). 4. Für die Nullstellen von \(g(x) = v(u(x)) = 0\) muss die innere Funktion \(u(x)\) eine Nullstelle von \(v\) sein. Da \(v(z) = 0\) für \(z = 0\), folgt \(u(x) = 0\). Die Nullstellen von \(u\) liegen bei \(x_1 = -2\) und \(x_2 = 2\). Die Nullstellen von \(g\) sind somit \(x_1 = -2\) und \(x_2 = 2\). 5. Aus den Graphen ermittelt man \(u(x) = 0{,}25x^2 - 1\) und \(v(x) = 0{,}5x\). 6. Durch Einsetzen erhält man: \(f(x) = u(v(x)) = 0{,}25(0{,}5x)^2 - 1 = 0{,}0625x^2 - 1\) und \(g(x) = v(u(x)) = 0{,}5(0{,}25x^2 - 1) = 0{,}125x^2 - 0{,}5\).

Antwort

a) \(f(0) = -1\) und \(g(2) = 0\) b) Nullstellen von \(f\): \(x_1 = -4\) und \(x_2 = 4\); Nullstellen von \(g\): \(x_1 = -2\) und \(x_2 = 2\) c) \(u(x) = 0{,}25x^2 - 1\) und \(v(x) = 0{,}5x\); daraus folgen \(f(x) = 0{,}0625x^2 - 1\) und \(g(x) = 0{,}125x^2 - 0{,}5\).
43261312
Gegeben sind die folgenden drei reellen Funktionen: \(f(x) = x^2\) \(g(x) = \cos(x)\) \(h(x) = x - 1\) Die Graphen in der Abbildung zeigen drei verschiedene Verkettungen dieser Funktionen. Mögliche Verkettungsfunktionen sind: - \(u(x) = g(h(x))\) - \(v(x) = h(g(x))\) - \(w(x) = f(h(x))\) - \(z(x) = h(f(x))\) Ordne den Graphen (1), (2) und (3) jeweils die passende Verkettungsfunktion zu und begründe deine Zuordnung anhand charakteristischer Eigenschaften der Graphen (z. B. Lage der Extrempunkte, Symmetrie oder Achsenabschnitte).
Abbildung zur Aufgabe 432613

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Funktionsterme für alle vier angegebenen Verkettungen \(u(x)\), \(v(x)\), \(w(x)\) und \(z(x)\). - Überlege dir für jeden Graph, ob es sich um eine Parabel oder eine periodische Funktion (Kosinuskurve) handelt. - Nutze markante Punkte wie die Lage des Scheitelpunkts bei den Parabeln oder die Verschiebung der Hochpunkte bei den Kosinuskurven, um die Graphen eindeutig zuzuordnen. - Setze zur Überprüfung einfache \(x\)-Werte (wie \(x = 0\) oder \(x = 1\)) in deine berechneten Funktionsterme ein und vergleiche das Ergebnis mit den \(y\)-Werten im Koordinatensystem.

Lösung

1. Bestimmung der Funktionsterme der Verkettungen: - Für \(u(x) = g(h(x))\): Wir setzen \(h(x)\) in \(g\) ein und erhalten \(u(x) = \cos(x - 1)\). - Für \(v(x) = h(g(x))\): Wir setzen \(g(x)\) in \(h\) ein und erhalten \(v(x) = \cos(x) - 1\). - Für \(w(x) = f(h(x))\): Wir setzen \(h(x)\) in \(f\) ein und erhalten \(w(x) = (x - 1)^2\). - Für \(z(x) = h(f(x))\): Wir setzen \(f(x)\) in \(h\) ein und erhalten \(z(x) = x^2 - 1\). 2. Zuordnung zu den Graphen anhand ihrer Eigenschaften: - Graph (1): Dies ist eine periodische Welle mit einer Amplitude von \(1\) und einem Wertebereich von \([-1; 1]\). Der Hochpunkt liegt bei \(x = 1\), da \(\cos(1 - 1) = \cos(0) = 1\). Dies entspricht der um \(1\) nach rechts verschobenen Kosinuskurve. Somit gehört Graph (1) zur Funktion \(u(x) = g(h(x))\). - Graph (2): Dies ist ebenfalls eine periodische Welle, jedoch ist sie um \(1\) Einheit nach unten verschoben, da der Wertebereich \([-2; 0]\) beträgt. Der Hochpunkt liegt auf der \(y\)-Achse bei \((0 \mid 0)\), da \(\cos(0) - 1 = 1 - 1 = 0\). Dies entspricht der Funktion \(v(x) = h(g(x))\). - Graph (3): Dies ist eine nach oben geöffnete Parabel. Ihr Scheitelpunkt liegt bei \((0 \mid -1)\), was dem \(y\)-Achsenabschnitt entspricht. Dies passt zu \(z(x) = x^2 - 1\), deren Scheitelpunkt ebenfalls bei \((0 \mid -1)\) liegt (während die Parabel \(w(x) = (x - 1)^2\) ihren Scheitelpunkt bei \((1 \mid 0)\) hätte). Daher gehört Graph (3) zur Funktion \(z(x) = h(f(x))\).

Antwort

Graph (1) gehört zu \(u(x) = g(h(x)) = \cos(x - 1)\); Graph (2) gehört zu \(v(x) = h(g(x)) = \cos(x) - 1\); Graph (3) gehört zu \(z(x) = h(f(x)) = x^2 - 1\).
43261412
Gegeben sind drei reelle Funktionen: \(u(x) = e^x\) \(v(x) = x^2\) \(w(x) = -x + 2\) In der Abbildung sind die Graphen \(G_1\) und \(G_2\) dargestellt. Beide Graphen gehören jeweils zu einer Verkettung von zwei der gegebenen Funktionen. Bestimme für jeden Graphen, um welche Verkettung es sich handelt. Begründe deine Zuordnung mithilfe charakteristischer Eigenschaften der Graphen (wie z. B. Symmetrie, Schnittpunkte mit den Achsen oder das Grenzverhalten für \(x \to \infty\) bzw. \(x \to -\infty\)).
Abbildung zur Aufgabe 432614

Denkanstöße

- Welche geometrischen Eigenschaften wie Achsensymmetrie oder Asymptoten kannst du bei den beiden Graphen erkennen? - Was passiert, wenn du für \(x = 0\) die Funktionswerte der verschiedenen Verkettungen berechnest? Vergleiche diese mit den y-Achsenabschnitten im Koordinatensystem. - Wie verhalten sich die Graphen, wenn \(x\) sehr große positive Werte oder sehr kleine negative Werte annimmt? - Versuche, für einige der möglichen Verkettungen (z. B. \(u(v(x))\) oder \(w(u(x))\)) die algebraischen Funktionsterme aufzustellen.

Lösung

1. Untersuchung von \(G_1\): Der blaue Graph \(G_1\) stellt eine nach unten geöffnete Parabel mit dem Scheitelpunkt \((0 \mid 2)\) dar, die symmetrisch zur y-Achse verläuft. Wir vergleichen dies mit den möglichen quadratischen Verkettungen: - Die Verkettung \(w(v(x)) = w(x^2) = -x^2 + 2\) beschreibt eine nach unten geöffnete Normalparabel, die um \(2\) Einheiten nach oben verschoben ist. Ihr Scheitelpunkt liegt bei \((0 \mid 2)\) und sie ist achsensymmetrisch zur y-Achse. - Die Verkettung \(v(w(x)) = v(-x+2) = (-x+2)^2 = (x-2)^2\) stellt eine nach oben geöffnete Parabel mit dem Scheitelpunkt bei \((2 \mid 0)\) dar. Daraus folgt, dass \(G_1\) der Graph der verketteten Funktion \(w(v(x))\) (bzw. \(w \circ v\)) ist. 2. Untersuchung von \(G_2\): Der grüne Graph \(G_2\) zeigt ein exponentielles Verhalten: - Für \(x \to -\infty\) nähert sich der Graph der horizontalen Asymptote \(y = 2\) an. - Für \(x \to \infty\) fällt der Graph streng monoton gegen \(-\infty\). - Der y-Achsenabschnitt liegt bei \((0 \mid 1)\). Wir überprüfen die Verkettung \(w(u(x))\): \(w(u(x)) = w(e^x) = -e^x + 2\). - Für \(x \to -\infty\) gilt \(e^x \to 0\), folglich strebt \(w(u(x)) \to 2\). Dies entspricht der horizontalen Asymptote. - Für \(x = 0\) erhalten wir \(w(u(0)) = -e^0 + 2 = -1 + 2 = 1\), was mit dem y-Achsenabschnitt übereinstimmt. Daraus folgt, dass \(G_2\) der Graph der verketteten Funktion \(w(u(x))\) (bzw. \(w \circ u\)) ist.

Antwort

Der Graph \(G_1\) gehört zur Verkettung \(w(v(x)) = -x^2 + 2\), und der Graph \(G_2\) gehört zur Verkettung \(w(u(x)) = -e^x + 2\).
43262012
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(g'\) einer auf ganz \(\mathbb{R}\) differenzierbaren Funktion \(g\). Eine neue Funktion \(f\) ist durch \(f(x) = e^{g(x)}\) definiert. a) Begründe, dass die lokalen Extremstellen von \(f\) genau mit den Nullstellen von \(g'\) übereinstimmen. b) Bestimme alle lokalen Extremstellen (Minima und Maxima) von \(f\) und gib jeweils an, um welche Art von Extremstelle es sich handelt. c) Bestimme die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend ist.
Abbildung zur Aufgabe 432620

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Kettenregel, um die Ableitungsfunktion \(f'\) zu bestimmen. - Welche Eigenschaft hat die natürliche Exponentialfunktion \(e^y\) bezüglich ihres Vorzeichens? - Wie hängt das Vorzeichen der ersten Ableitung einer Funktion mit ihrem Monotonieverhalten und ihren Extremstellen zusammen? - Lies die Nullstellen und das Vorzeichenverhalten der Ableitungsfunktion \(g'\) direkt aus der gegebenen Grafik ab.

Lösung

1. Ableitung der verketteten Funktion: Nach der Kettenregel der Differentialrechnung lautet die Ableitung von \(f(x) = e^{g(x)}\): \(f'(x) = g'(x) \cdot e^{g(x)}\). 2. Begründung für die Extremstellen: Lokale Extremstellen können nur dort liegen, wo die notwendige Bedingung \(f'(x) = 0\) erfüllt ist. Da die Exponentialfunktion \(e^{g(x)}\) für alle reellen Zahlen positiv ist (also \(e^{g(x)} > 0\)), gilt: \(f'(x) = 0 \iff g'(x) \cdot e^{g(x)} = 0 \iff g'(x) = 0\). Somit sind die kritischen Stellen von \(f\) genau die Nullstellen der Ableitung \(g'\). Da \(f'(x)\) an diesen Stellen dasselbe Vorzeichen wie \(g'(x)\) hat, findet bei \(f'\) genau dann ein Vorzeichenwechsel statt, wenn bei \(g'\) ein Vorzeichenwechsel vorliegt. Daher stimmen die lokalen Extremstellen von \(f\) mit den Nullstellen von \(g'\) überein. 3. Bestimmung der Extremstellen: Aus der Abbildung lesen wir die Nullstellen der Funktion \(g'\) ab: \(x_1 = -2\), \(x_2 = 1\) und \(x_3 = 3\). Wir untersuchen das Vorzeichenverhalten von \(g'\) (und damit von \(f'\)) an diesen Stellen: - Bei \(x_1 = -2\) wechselt \(g'\) von minus nach plus. Daher hat \(f\) bei \(x = -2\) ein lokales Minimum. - Bei \(x_2 = 1\) wechselt \(g'\) von plus nach minus. Daher hat \(f\) bei \(x = 1\) ein lokales Maximum. - Bei \(x_3 = 3\) wechselt \(g'\) von minus nach plus. Daher hat \(f\) bei \(x = 3\) ein lokales Minimum. 4. Monotonieverhalten: Die Funktion \(f\) ist streng monoton steigend in den Intervallen, in denen \(f'(x) \ge 0\) gilt, was wegen \(e^{g(x)} > 0\) genau dann der Fall ist, wenn \(g'(x) \ge 0\). Aus der Abbildung lesen wir ab, dass der Graph von \(g'\) im Intervall \([-2; 1]\) sowie für \(x \ge 3\) auf oder oberhalb der \(x\)-Achse liegt. Somit ist \(f\) im Intervall \([-2; 1]\) und im Intervall \([3; \infty[\) streng monoton steigend.

Antwort

a) Die Ableitung von \(f\) ist \(f'(x) = g'(x) \cdot e^{g(x)}\). Da \(e^{g(x)} > 0\) für alle \(x\) ist, gilt \(f'(x) = 0 \iff g'(x) = 0\). Zudem entspricht das Vorzeichen von \(f'(x)\) stets dem Vorzeichen von \(g'(x)\), weshalb auch die Vorzeichenwechsel und damit die Extremstellen übereinstimmen. b) Lokales Minimum bei \(x = -2\), lokales Maximum bei \(x = 1\), lokales Minimum bei \(x = 3\). c) Die Funktion \(f\) ist im Intervall \([-2; 1]\) und im Intervall \([3; \infty[\) (für \(x \ge 3\)) streng monoton steigend.
43264212
Gegeben ist der Graph der Funktion \(f\) (siehe Abbildung) sowie die verkettete Funktion \(g\) mit \(g(x) = e^{f(x)}\) für \(x \in \mathbb{R}\). a) Bestimme die Funktionswerte \(g(0)\) und \(g(2)\) mithilfe des Graphen von \(f\). Gib die Ergebnisse exakt an. b) Untersuche das Grenzverhalten von \(g(x)\) für \(x \to \infty\) und \(x \to -\infty\). c) Begründe anhand des Verlaufs von \(f\), an welcher Stelle \(x\) die Funktion \(g\) ihr Maximum annimmt, und gib die Koordinaten dieses Hochpunkts an.
Abbildung zur Aufgabe 432642

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die Funktionswerte der inneren Funktion \(f\) an den gesuchten Stellen aus dem Graphen. - Überlege dir, wie sich die Funktionswerte von \(f(x)\) verhalten, wenn \(x\) sehr groß oder sehr klein wird. Welchen Grenzwert hat die Exponentialfunktion für diese Exponenten? - Nutze die Monotonie der Exponentialfunktion: Wenn eine äußere Funktion streng monoton steigend ist, wie hängen dann die Extremstellen der verketteten Funktion mit denen der inneren Funktion zusammen?

Lösung

1. **Teilaufgabe a):** Zuerst werden die Funktionswerte von \(f\) an den Stellen \(x = 0\) und \(x = 2\) aus dem Graphen abgelesen: \(f(0) = 1\) und \(f(2) = 0\). Diese Werte werden in die Funktionsgleichung von \(g\) eingesetzt: \(g(0) = e^{f(0)} = e^1 = e\) \(g(2) = e^{f(2)} = e^0 = 1\) 2. **Teilaufgabe b):** Aus dem Graphen von \(f\) (einer nach unten geöffneten Parabel) ist ersichtlich, dass für \(x \to \pm\infty\) gilt: \(f(x) \to -\infty\). Da die natürliche Exponentialfunktion für sehr kleine, negative Exponenten gegen \(0\) strebt (\(\lim_{u \to -\infty} e^u = 0\)), gilt für das Grenzverhalten von \(g\): \(\lim_{x \to \infty} g(x) = 0\) und \(\lim_{x \to -\infty} g(x) = 0\). 3. **Teilaufgabe c):** Die äußere Funktion \(u \mapsto e^u\) ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend. Daher nimmt die verkettete Funktion \(g(x) = e^{f(x)}\) ihr Maximum genau an der Stelle an, an der auch die innere Funktion \(f(x)\) ihr Maximum besitzt. Der Graph von \(f\) hat seinen Hochpunkt bei \(x = 0\) mit dem Funktionswert \(f(0) = 1\). Somit hat auch \(g\) an der Stelle \(x = 0\) ein Maximum mit dem Wert \(g(0) = e\). Die Koordinaten des Hochpunkts von \(g\) lauten \(H(0 \mid e)\).

Antwort

a) \(g(0) = e\) und \(g(2) = 1\) b) \(\lim_{x \to \infty} g(x) = 0\) und \(\lim_{x \to -\infty} g(x) = 0\) c) Maximum an der Stelle \(x = 0\); Hochpunkt \(H(0 \mid e)\)
43267312
Der abgebildete Graph gehört zu einer gebrochen-rationalen Funktion \(f\). Bestimme für die verkettete Funktion \(h\) mit \(h(x) = \ln(f(x))\) die maximale Definitionsmenge \(D_h\) und untersuche ihr Monotonieverhalten.
Abbildung zur Aufgabe 432673

Denkanstöße

- Für welche Werte ist die natürliche Logarithmusfunktion \(\ln(u)\) definiert? Welche Bedingung muss also für die innere Funktion \(f(x)\) gelten? - Schaue dir den Graphen von \(f\) an: In welchem Bereich verläuft der Graph oberhalb der \(x\)-Achse, sodass die Funktionswerte positiv sind? - Beachte die Polstelle und die Nullstelle von \(f\). Gehören diese Punkte noch zur Definitionsmenge von \(h\)? - Wie verhält sich die Monotonie der äußeren Funktion \(\ln(u)\)? Was bedeutet das für die Monotonie der gesamten Funktion \(h\), wenn du die Monotonie von \(f\) kennst? - Untersuche den Verlauf des Graphen von \(f\) von links nach rechts in dem Bereich, in dem \(h\) definiert ist.

Lösung

1. **Bedingung für die Definitionsmenge von \(h(x) = \ln(f(x))\):** Da die natürliche Logarithmusfunktion nur für positive Argumente definiert ist, muss für die innere Funktion \(f(x) > 0\) gelten. 2. **Ablesen der Definitionsmenge aus dem Graphen:** Der Graph der Funktion \(f\) verläuft im offenen Intervall \((-1; 3)\) oberhalb der \(x\)-Achse (positive \(y\)-Werte). An der vertikalen Asymptote (Polstelle) bei \(x = -1\) ist \(f(x)\) nicht definiert und an der Nullstelle \(x = 3\) gilt \(f(3) = 0\). Beide Randpunkte müssen somit ausgeschlossen werden. Die maximale Definitionsmenge der verketteten Funktion ist daher \(D_h = ]-1; 3[\) (bzw. \((-1; 3)\)). 3. **Bestimmung des Monotonieverhaltens:** Da die äußere Funktion \(u \mapsto \ln(u)\) für alle \(u > 0\) streng monoton steigend ist, hängt das Monotonieverhalten von \(h\) direkt vom Verhalten der inneren Funktion \(f\) ab. Der Graph von \(f\) fällt im Intervall \((-1; 3)\) von links nach rechts streng monoton ab. Folglich ist auch die verkettete Funktion \(h\) auf ihrem gesamten Definitionsbereich \(D_h = ]-1; 3[\) streng monoton fallend.

Antwort

- **Maximale Definitionsmenge:** \(D_h = ]-1; 3[\) (oder \((-1; 3)\)) - **Monotonieverhalten:** Die Funktion \(h\) ist auf ihrem gesamten Definitionsbereich \(D_h\) streng monoton fallend.
43444412
Gegeben sind die Graphen der Exponentialfunktion \(u(x) = 2^x\) und der linearen Funktion \(v(x) = x - 2\). Es seien \(f(x) = u(v(x))\) und \(g(x) = v(u(x))\) die zugehörigen verketteten Funktionen. a) Bestimme die Funktionswerte \(f(3)\) und \(g(1)\) mithilfe der Graphen. b) Bestimme grafisch die Lösungen der Gleichungen \(f(x) = 1\) und \(g(x) = 0\). c) Beschreibe, durch welche geometrischen Transformationen der Graph von \(u\) in die Graphen von \(f\) bzw. \(g\) überführt werden kann.
Abbildung zur Aufgabe 434444

Denkanstöße

- Gehe bei der grafischen Bestimmung schrittweise vor: Erst den Wert der inneren Funktion ablesen, dann diesen als Argument für die äußere Funktion verwenden. - Um eine Gleichung wie \(u(v(x)) = c\) zu lösen, schaue zuerst, für welches \(z\) gilt \(u(z) = c\), und finde dann das \(x\), für das \(v(x) = z\) ist. - Erinnere dich daran, wie sich Änderungen direkt am Argument \(x\) (innerhalb der Funktion) und Änderungen am gesamten Funktionswert (außerhalb) auf die Lage des Graphen auswirken.

Lösung

1. Bestimmung der Funktionswerte: Für \(f(3) = u(v(3))\): Der Graph von \(v\) liefert \(v(3) = 1\). Der Graph von \(u\) liefert bei \(x=1\) den Wert \(u(1) = 2\). Also \(f(3) = 2\). Für \(g(1) = v(u(1))\): Der Graph von \(u\) liefert \(u(1) = 2\). Der Graph von \(v\) liefert bei \(x=2\) den Wert \(v(2) = 0\). Also \(g(1) = 0\). 2. Lösen der Gleichungen: \(f(x) = 1 \iff u(v(x)) = 1\). Laut Graph ist \(u(z) = 1\) für \(z = 0\). Wir suchen also \(x\) mit \(v(x) = 0\). Der Graph von \(v\) zeigt \(v(x) = 0\) für \(x = 2\). Lösung: \(x = 2\). \(g(x) = 0 \iff v(u(x)) = 0\). Laut Graph ist \(v(z) = 0\) für \(z = 2\). Wir suchen also \(x\) mit \(u(x) = 2\). Der Graph von \(u\) zeigt \(u(x) = 2\) für \(x = 1\). Lösung: \(x = 1\). 3. Geometrische Transformationen: Da \(f(x) = u(x-2)\), entsteht der Graph von \(f\) durch eine Verschiebung des Graphen von \(u\) um 2 Einheiten nach rechts. Da \(g(x) = u(x) - 2\), entsteht der Graph von \(g\) durch eine Verschiebung des Graphen von \(u\) um 2 Einheiten nach unten.

Antwort

a) \(f(3) = 2\) und \(g(1) = 0\) b) Die Lösung für \(f(x) = 1\) ist \(x = 2\). Die Lösung für \(g(x) = 0\) ist \(x = 1\). c) Der Graph von \(f\) entsteht durch Verschiebung von \(G_u\) um 2 Einheiten nach rechts. Der Graph von \(g\) entsteht durch Verschiebung von \(G_u\) um 2 Einheiten nach unten.
43444612
Gegeben sind die Graphen der Funktionen \(f\) (rot) und \(g\) (blau). Untersuche, ob bei der Verkettung dieser beiden Funktionen das Kommutativgesetz gilt, indem du die folgenden Werte berechnest und vergleichst: 1. \(h_1(2) = f(g(2))\) 2. \(h_2(2) = g(f(2))\) Gib an, ob \(h_1(2) = h_2(2)\) erfüllt ist.
Abbildung zur Aufgabe 434446

Denkanstöße

- Achte genau darauf, welche Funktion zuerst angewendet wird. In \(f(g(x))\) ist \(g\) die innere Funktion. - Der \(y\)-Wert der ersten Funktion wird zum \(x\)-Wert für die zweite Funktion. - Lies die Werte präzise am Gitter ab. Wenn ein Punkt zwischen zwei Gitterlinien liegt, schätze den Wert so genau wie möglich. - Macht es einen Unterschied, ob du erst die Gerade oder erst die Betragsfunktion betrachtest?

Lösung

Um die Werte der Verkettungen an der Stelle \(x = 2\) zu bestimmen, werden die Graphen genutzt: 1. Berechnung von \(h_1(2) = f(g(2))\): - Schritt 1: Bestimme \(g(2)\) am blauen Graphen. Es ergibt sich \(g(2) = 0\). - Schritt 2: Bestimme \(f(0)\) am roten Graphen. Es ergibt sich \(f(0) = 3\). - Ergebnis: \(h_1(2) = 3\). 2. Berechnung von \(h_2(2) = g(f(2))\): - Schritt 1: Bestimme \(f(2)\) am roten Graphen. Es ergibt sich \(f(2) = 1\). - Schritt 2: Bestimme \(g(1)\) am blauen Graphen. Es ergibt sich \(g(1) = -0{,}5\). - Ergebnis: \(h_2(2) = -0{,}5\). 3. Vergleich: - Es gilt \(3 \neq -0{,}5\), also ist \(h_1(2) \neq h_2(2)\). Die Reihenfolge der Verkettung spielt eine entscheidende Rolle.

Antwort

1. \(h_1(2) = f(g(2)) = 3\) 2. \(h_2(2) = g(f(2)) = -0{,}5\) Vergleich: \(h_1(2) \neq h_2(2)\). Die Reihenfolge der Verkettung beeinflusst das Ergebnis.
43444912
In der Abbildung sind die Graphen von vier Funktionen dargestellt, die durch Verkettung von jeweils zwei der folgenden Grundfunktionen entstanden sind: \(f(x) = 2^x\) \(g(x) = -x\) \(h(x) = x - 3\) Ordne den Graphen (1) bis (4) die korrekten Verkettungen zu. Zur Auswahl stehen: - \(k_a(x) = f(g(x))\) - \(k_b(x) = g(f(x))\) - \(k_c(x) = f(h(x))\) - \(k_d(x) = h(f(x))\)
Abbildung zur Aufgabe 434449

Denkanstöße

- Überlege dir, wie die äußere Funktion den Graphen der inneren Funktion verändert (Verschiebung, Spiegelung etc.). - Prüfe markante Punkte wie den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse oder das Verhalten für sehr große \(x\)-Werte. - Setze beispielhaft einfache Werte wie \(x = 0\) oder \(x = 3\) in die Funktionsterme ein und vergleiche das Ergebnis mit den Graphen.

Lösung

1. Graph (1) zeigt eine fallende Exponentialfunktion mit dem \(y\)-Achsenabschnitt \(1\). Dies entspricht \(2^{-x} = f(g(x))\). 2. Graph (2) ist die an der \(x\)-Achse gespiegelte Funktion \(2^x\). Dies entspricht \(-2^x = g(f(x))\). 3. Graph (3) ist die um \(3\) Einheiten nach rechts verschobene Funktion \(2^x\). Dies entspricht \(2^{x-3} = f(h(x))\). 4. Graph (4) ist die um \(3\) Einheiten nach unten verschobene Funktion \(2^x\). Dies entspricht \(2^x - 3 = h(f(x))\).

Antwort

(1) entspricht \(k_a(x) = f(g(x))\), (2) entspricht \(k_b(x) = g(f(x))\), (3) entspricht \(k_c(x) = f(h(x))\) und (4) entspricht \(k_d(x) = h(f(x))\).
43445012
Gegeben sind die drei Funktionen \(f(x) = |x|\), \(g(x) = \sin(x)\) und \(h(x) = x - 2\). Die Graphen (1) bis (4) zeigen verschiedene Verkettungen dieser Funktionen. Bestimme für jeden Graphen, um welche der folgenden Verkettungen es sich handelt: - \(u_1(x) = f(g(x))\) - \(u_2(x) = g(f(x))\) - \(u_3(x) = h(f(x))\) - \(u_4(x) = h(g(x))\)
Abbildung zur Aufgabe 434450

Denkanstöße

- Achte auf Symmetrien: Ist der Graph achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse? - Überprüfe den Wertebereich: Kann die Funktion negative Werte annehmen? - Suche nach Spitzen oder scharfen Kurven im Graphen, die oft durch die Betragsfunktion verursacht werden. - Vergleiche die Lage der Nullstellen oder Extrema mit den Grundfunktionen.

Lösung

1. Graph (1) verläuft ausschließlich oberhalb oder auf der \(x\)-Achse und besteht aus periodischen Bögen. Dies ist der Betrag der Sinusfunktion: \(|\sin(x)| = f(g(x))\). 2. Graph (2) ist achsensymmetrisch zur \(y\)-Achse und hat bei \(x=0\) eine Spitze. Dies entspricht der Sinusfunktion des Betrags von \(x\): \(\sin(|x|) = g(f(x))\). 3. Graph (3) ist eine V-förmige Kurve mit der Spitze im Punkt \((0 \mid -2)\). Dies ist die um \(2\) nach unten verschobene Betragsfunktion: \(|x| - 2 = h(f(x))\). 4. Graph (4) ist eine Sinuskurve, die um \(2\) Einheiten nach unten verschoben wurde. Dies entspricht \(\sin(x) - 2 = h(g(x))\).

Antwort

(1) ist \(u_1(x) = f(g(x))\), (2) ist \(u_2(x) = g(f(x))\), (3) ist \(u_3(x) = h(f(x))\) und (4) ist \(u_4(x) = h(g(x))\).
43446312
Gegeben sind die Graphen einer quadratischen Funktion \(u\) und einer linearen Funktion \(v\). Die Funktion \(f\) ist durch \(f(x) = u(v(x))\) definiert. a) Ermittle anhand der Graphen den Wert \(f(1)\) und finde eine zweite Stelle \(x \neq 1\), für die \(f(x) = f(1)\) gilt. b) Die Tangente an \(f\) im Punkt \(P(1|f(1))\) bildet mit den Koordinatenachsen ein Dreieck. Berechne den Flächeninhalt dieses Dreiecks.
Abbildung zur Aufgabe 434463

Denkanstöße

- Nutze den Graphen, um Schritt für Schritt die Werte für die Verkettung zu finden. - Überlege dir, welche Werte die innere Funktion annehmen muss, damit die äußere Funktion das gewünschte Ergebnis liefert. - Für die Steigung einer linearen Funktion kannst du ein Steigungsdreieck nutzen. Bei der Parabel hilft die Ableitungsfunktion. - Die Fläche eines rechtwinkligen Dreiecks am Ursprung lässt sich leicht über die Achsenabschnitte berechnen.

Lösung

1. Bestimmung von \(f(1)\): Aus dem Graphen von \(v\) liest man \(v(1) = 2\) ab. Damit ist \(f(1) = u(v(1)) = u(2)\). Der Graph von \(u\) zeigt bei \(x = 2\) den Wert \(u(2) = 0\), also \(f(1) = 0\). 2. Weitere Stelle \(x\): Gesucht ist \(u(v(x)) = 0\). Die Nullstellen von \(u\) liegen bei \(x = 0\) und \(x = 2\). Also muss \(v(x) = 0\) oder \(v(x) = 2\) sein. \(v(x) = 2\) liefert \(x = 1\). Aus dem Graphen von \(v\) sieht man \(v(x) = 0\) bei \(x = 3\). Somit ist \(x = 3\) die weitere Stelle. 3. Ableitung \(f'(1)\): Mit der Kettenregel \(f'(x) = u'(v(x)) \cdot v'(x)\). Aus den Graphen ermittelt man die Steigungen: \(v'(x) = -1\) (konstant) und \(u'(2) = 2\) (Steigung der Parabel \(u(x) = x^2 - 2x\) bei \(x = 2\)). Damit ist \(f'(1) = u'(2) \cdot (-1) = 2 \cdot (-1) = -2\). 4. Tangente: Mit \(P(1 \mid 0)\) und \(m = -2\) ergibt sich \(y = -2(x - 1) = -2x + 2\). 5. Flächeninhalt: Schnittpunkte mit den Achsen sind \(S_y(0 \mid 2)\) und \(S_x(1 \mid 0)\). Das Dreieck hat den Flächeninhalt \(A = \frac{1}{2} \cdot 1 \cdot 2 = 1\,\text{FE}\).

Antwort

a) \(f(1) = 0\); die weitere Stelle ist \(x = 3\). b) Der Flächeninhalt des Dreiecks beträgt \(1\,\text{FE}\).
42576812
Gegeben sind die Funktionen \(f\) und \(g_k\) mit \(f(x) = e^x\) und \(g_k(x) = -x^2 + k\) mit \(k \in \mathbb{R}\). Die verknüpfte Funktion \(h_k\) ist definiert durch die Hintereinanderausführung \(h_k(x) = f(g_k(x))\). a) Gib die Funktionsgleichung für \(h_k(x)\) an. b) Bestimme die Koordinaten des Hochpunktes des Graphen von \(h_k\) in Abhängigkeit von \(k\). c) Ermittle den Wert des Parameters \(k\), für den der Hochpunkt des Graphen auf der Geraden mit der Gleichung \(y = 4\) liegt.

Denkanstöße

- Wenn du eine Funktion in eine andere einsetzt, ersetzt du jedes \(x\) der äußeren Funktion durch den gesamten Term der inneren Funktion. - Nutze die Kettenregel für die Ableitung der Exponentialfunktion. - Denke daran, dass eine Potenz mit der Basis \(e\) niemals null wird. - Wie hängen der \(y\)-Wert eines Punktes und eine Geradengleichung der Form \(y = c\) zusammen?

Lösung

1. Bildung der zusammengesetzten Funktion: \(h_k(x) = f(g_k(x)) = e^{-x^2 + k}\). 2. Berechnung der ersten Ableitung mittels Kettenregel: \(h_k'(x) = e^{-x^2 + k} \cdot (-2x) = -2x \cdot e^{-x^2 + k}\). 3. Bestimmung der Extremstellen durch \(h_k'(x) = 0\): Da \(e^{-x^2 + k} > 0\) für alle \(x\), folgt \(-2x = 0\), also \(x_E = 0\). 4. Prüfung der Art des Extremums: \(h_k''(x) = -2 \cdot e^{-x^2 + k} + (-2x) \cdot (-2x \cdot e^{-x^2 + k}) = e^{-x^2 + k} \cdot (4x^2 - 2)\). Für \(x = 0\) ergibt sich \(h_k''(0) = -2e^k < 0\), somit liegt ein Hochpunkt vor. 5. \(y\)-Koordinate des Hochpunktes: \(h_k(0) = e^{-0^2 + k} = e^k\). Der Hochpunkt ist \(H(0 \mid e^k)\). 6. Bedingung für \(k\): Der Hochpunkt liegt auf \(y = 4\), wenn \(e^k = 4\). Auflösen nach \(k\) ergibt \(k = \ln(4)\).

Antwort

a) \(h_k(x) = e^{-x^2 + k}\) b) \(H(0 \mid e^k)\) c) \(k = \ln(4) \approx 1{,}386\)
42577012
Gegeben sind die Funktionen \(u(x) = \sqrt{x+2}\) und \(v(x) = e^x\). Gib die Funktionsterme der Kompositionen \(f = u \circ v\) und \(g = v \circ u\) an und bestimme jeweils die maximale Definitionsmenge.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du eine Funktion in eine andere einsetzt? Ersetze das \(x\) der äußeren Funktion durch den gesamten Term der inneren Funktion. - Die Definitionsmenge einer verketteten Funktion wird sowohl durch die innere Funktion als auch durch die Anforderungen der äußeren Funktion eingeschränkt. - Erinnere dich an die Definitionsbereiche der natürlichen Exponentialfunktion und der Quadratwurzelfunktion.

Lösung

1. Untersuchung von \(f = u \circ v\): - Funktionsterm: \(f(x) = u(v(x)) = \sqrt{e^x + 2}\). - Definitionsmenge: Die innere Funktion \(v(x) = e^x\) ist für alle \(x \in \mathbb{R}\) definiert und nimmt stets positive Werte an (\(e^x > 0\)). Die äußere Funktion \(u(z) = \sqrt{z+2}\) erfordert \(z \geq -2\). Da \(e^x + 2 > 2\) für alle \(x\) gilt, ist die Bedingung immer erfüllt. Somit ist \(D_f = \mathbb{R}\). 2. Untersuchung von \(g = v \circ u\): - Funktionsterm: \(g(x) = v(u(x)) = e^{\sqrt{x+2}}\). - Definitionsmenge: Die innere Funktion \(u(x) = \sqrt{x+2}\) ist nur für \(x+2 \geq 0\), also \(x \geq -2\), definiert. Die äußere Funktion \(v(z) = e^z\) ist für alle reellen Argumente definiert. Daher wird die Definitionsmenge allein durch die innere Funktion eingeschränkt. Somit ist \(D_g = [-2; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \sqrt{e^x + 2}\) mit \(D_f = \mathbb{R}\) \(g(x) = e^{\sqrt{x+2}}\) mit \(D_g = [-2; \infty[\)
42593212
Gegeben ist die Funktion \(g\) durch die Funktionsgleichung \(g(x) = \frac{2}{2\cos(x) - 1}\) mit maximaler Definitionsmenge \(D_g\). Gib \(D_g\) und die Wertemenge \(W_g\) an.

Denkanstöße

- Welche Werte für \(x\) führen dazu, dass der Nenner des Bruchs Null wird? Erinnere dich an die Symmetrie und Periodizität der Kosinusfunktion. - Untersuche, welche Werte der gesamte Nennerterm annehmen kann. - Was passiert mit einem Bruch, wenn der Nenner gegen Null geht oder seinen maximalen/minimalen Wert erreicht? - Skizziere dir gedanklich den Verlauf der Funktion in der Nähe der Definitionslücken.

Lösung

1. Definitionsmenge: Der Nenner darf nicht Null werden. \(2\cos(x) - 1 = 0 \iff \cos(x) = 0{,}5\). Dies ist der Fall für \(x = \frac{\pi}{3} + 2k\pi\) und \(x = -\frac{\pi}{3} + 2k\pi\) mit \(k \in \mathbb{Z}\). Somit ist \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{x \mid x = \pm \frac{\pi}{3} + 2k\pi, k \in \mathbb{Z}\}\). 2. Wertemenge: Der Ausdruck im Nenner \(u(x) = 2\cos(x) - 1\) nimmt Werte im Intervall \([-3; 1]\) an. Da der Wert \(0\) aus der Definitionsmenge ausgeschlossen ist, betrachten wir die Teilintervalle \([-3; 0[\) und \(]0; 1]\). 3. Für \(u \in [-3; 0[\) liefert der Kehrwert \(1/u\) Werte im Bereich \(]-\infty; -\frac{1}{3}]\). Multiplikation mit \(2\) ergibt das Intervall \(]-\infty; -\frac{2}{3}]\). 4. Für \(u \in ]0; 1]\) liefert der Kehrwert \(1/u\) Werte im Bereich \([1; \infty[\). Multiplikation mit \(2\) ergibt das Intervall \([2; \infty[\). 5. Die Wertemenge ist die Vereinigung dieser Intervalle: \(W_g = ]-\infty; -\frac{2}{3}] \cup [2; \infty[\).

Antwort

\(D_g = \mathbb{R} \setminus \{x \mid x = \pm \frac{\pi}{3} + 2k\pi, k \in \mathbb{Z}\}\) \(W_g = ]-\infty; -\frac{2}{3}] \cup [2; \infty[\)
42600612
Gegeben sind die Funktionen \(u\) und \(v\) durch ihre Funktionsterme: \(u(x) = \ln(x^2 - 1)\) \(v(x) = e^{x+1}\) Ermittle die Funktionsterme der Kompositionen \(f(x) = (u \circ v)(x)\) und \(g(x) = (v \circ u)(x)\) sowie deren maximale Definitionsmengen.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Werte in die innere Funktion überhaupt eingesetzt werden dürfen. - Welche Einschränkungen gelten für das Argument eines natürlichen Logarithmus? - Kannst du die Rechenregeln für Logarithmen und Exponentialfunktionen nutzen, um die Terme zu vereinfachen? - Bleibt eine Definitionslücke bestehen, auch wenn sich ein Term beim Vereinfachen „wegkürzt“?

Lösung

1. Bestimmung von \(f(x) = u(v(x))\): Einsetzen von \(v(x)\) in \(u\) ergibt \(f(x) = \ln((e^{x+1})^2 - 1) = \ln(e^{2x+2} - 1)\). 2. Definitionsmenge \(D_f\): Das Argument des Logarithmus muss positiv sein: \(e^{2x+2} - 1 > 0 \implies e^{2x+2} > 1\). Da \(e^0 = 1\) und die Exponentialfunktion streng monoton steigt, folgt \(2x + 2 > 0 \implies x > -1\). Somit ist \(D_f = ]-1; \infty[\). 3. Bestimmung von \(g(x) = v(u(x))\): Einsetzen von \(u(x)\) in \(v\) ergibt \(g(x) = e^{\ln(x^2 - 1) + 1}\). Unter Verwendung von Potenzgesetzen und der Eigenschaft \(e^{\ln(a)} = a\) folgt \(g(x) = e^{\ln(x^2 - 1)} \cdot e^1 = e(x^2 - 1)\). 4. Definitionsmenge \(D_g\): Obwohl der vereinfachte Term für alle \(x\) definiert wäre, muss die innere Funktion \(u(x) = \ln(x^2 - 1)\) definiert sein. Dies erfordert \(x^2 - 1 > 0 \implies x^2 > 1\). Daraus folgt \(x < -1\) oder \(x > 1\). Somit ist \(D_g = ]-\infty; -1[ \cup ]1; \infty[\).

Antwort

\(f(x) = \ln(e^{2x+2} - 1)\) mit \(D_f = ]-1; \infty[\) \(g(x) = e(x^2 - 1)\) mit \(D_g = ]-\infty; -1[ \cup ]1; \infty[\)
42950612
Betrachte die drei Funktionen \(u(x) = \sqrt{x}\), \(v(x) = x^2 + 2\) und \(w(x) = \frac{1}{x}\). a) Gib die Funktionsterme für die Verkettungen \(g(x) = u(v(w(x)))\) und \(h(x) = w(v(u(x)))\) an. b) Berechne die Funktionswerte \(g(1)\) und \(h(1)\). Vergleiche die Ergebnisse und begründe kurz, warum sie sich unterscheiden.

Denkanstöße

- Gehe bei der Verkettung streng von innen nach außen vor. - Achte darauf, wie sich die Definitionsbereiche durch die Verkettung verändern könnten (z. B. bei der Wurzel oder dem Bruch). - Setze für den zweiten Aufgabenteil einfach den Wert \(x=1\) in deine gefundenen Terme ein. - Überlege dir für die Begründung, ob es mathematisch einen Unterschied macht, ob man erst quadriert oder erst die Wurzel zieht.

Lösung

1. Bestimmung von \(g(x)\): Zuerst \(w(x) = \frac{1}{x}\) in \(v(x)\) einsetzen: \(v(w(x)) = (\frac{1}{x})^2 + 2 = \frac{1}{x^2} + 2\). Dann dieses Ergebnis in \(u(x)\) einsetzen: \(g(x) = \sqrt{\frac{1}{x^2} + 2}\). 2. Bestimmung von \(h(x)\): Zuerst \(u(x) = \sqrt{x}\) in \(v(x)\) einsetzen: \(v(u(x)) = (\sqrt{x})^2 + 2 = x + 2\) (für \(x \ge 0\)). Dann dieses Ergebnis in \(w(x)\) einsetzen: \(h(x) = \frac{1}{x+2}\). 3. Berechnung der Funktionswerte für \(x = 1\): \(g(1) = \sqrt{\frac{1}{1^2} + 2} = \sqrt{1 + 2} = \sqrt{3}\). \(h(1) = \frac{1}{1+2} = \frac{1}{3}\). 4. Vergleich: Die Ergebnisse \(\sqrt{3} \approx 1{,}732\) und \(\frac{1}{3} \approx 0{,}333\) sind verschieden. Die Reihenfolge der Verkettung beeinflusst das Endergebnis maßgeblich, da die Funktionen nicht kommutativ bezüglich der Komposition sind.

Antwort

a) \(g(x) = \sqrt{\frac{1}{x^2} + 2}\) und \(h(x) = \frac{1}{x+2}\) (für \(x \ge 0\)) b) \(g(1) = \sqrt{3}\) und \(h(1) = \frac{1}{3}\). Die Werte sind unterschiedlich, da die Reihenfolge der Funktionsanwendung (Komposition) entscheidend ist.
42950812
Betrachte die Verkettung \(f = u \circ v\) mit der äußeren Funktion \(u(x) = \ln(x)\). Der Definitionsbereich von \(u\) ist \(D_u = ]0;\infty[\). Schränke den Definitionsbereich der inneren Funktion \(v\) jeweils so ein, dass die zusammengesetzte Funktion \(f\) gebildet werden kann. a) \(v(x) = e^x - 5; D_v = \mathbb{R}\) b) \(v(x) = \frac{1}{x^2-1}; D_v = \mathbb{R} \setminus \{-1; 1\}\)

Denkanstöße

- Welche Eigenschaft müssen Zahlen haben, damit ihr Logarithmus definiert ist? - Wie kannst du eine Ungleichung mit einer Exponentialfunktion nach \(x\) auflösen? - Wann ist ein Bruch mit einer positiven Zahl im Zähler insgesamt positiv? - Achte darauf, ob die Randpunkte der Intervalle zum Definitionsbereich gehören dürfen oder nicht.

Lösung

Die Verkettung \(\ln(v(x))\) ist nur definiert, wenn \(v(x) \in D_u\), also \(v(x) > 0\) gilt. 1. Zu a): Die Bedingung \(e^x - 5 > 0\) führt auf \(e^x > 5\). Durch Anwenden des natürlichen Logarithmus erhält man \(x > \ln(5)\). Der eingeschränkte Definitionsbereich ist somit \(D_{v, \text{neu}} = ]\ln(5);\infty[\). 2. Zu b): Die Bedingung \(\frac{1}{x^2-1} > 0\) ist erfüllt, wenn der Nenner positiv ist, da der Zähler konstant \(1 > 0\) ist. Also muss \(x^2 - 1 > 0\) gelten, woraus \(x^2 > 1\) folgt. Dies ist für \(x > 1\) oder \(x < -1\) der Fall. Der eingeschränkte Definitionsbereich ist somit \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-1[ \cup ]1;\infty[\).

Antwort

a) \(D_{v, \text{neu}} = ]\ln(5);\infty[\) b) \(D_{v, \text{neu}} = ]-\infty;-1[ \cup ]1;\infty[\)
43445412
Gegeben sind die Graphen der Funktionen \(u\) und \(v\). Die Funktion \(g\) ist definiert durch \(g(x) = u(v(x))\). a) Ermittle grafisch die Werte \(g(1)\) und \(g'(1)\). b) Die Ableitungsfunktion \(g'\) hat im dargestellten Bereich fünf Nullstellen. Bestimme diese mithilfe der Graphen und der Kettenregel. Erläutere kurz dein Vorgehen.
Abbildung zur Aufgabe 434454

Denkanstöße

- Nutze die Bedingung für Nullstellen eines Produkts: \(a \cdot b = 0\), wenn \(a = 0\) oder \(b = 0\). - Identifiziere zuerst alle Stellen, an denen die Graphen von \(u\) oder \(v\) eine waagerechte Tangente besitzen. - Überlege, für welche \(x\)-Werte die innere Funktion \(v(x)\) genau die Werte annimmt, an denen die äußere Funktion \(u\) eine waagerechte Tangente hat.

Lösung

1. Bestimmung von \(g(1)\): Der Graph von \(v\) liefert \(v(1) = 1\). Damit ist \(g(1) = u(v(1)) = u(1)\). Am Graphen von \(u\) erkennt man bei \(x = 1\) ein lokales Minimum mit dem Wert \(u(1) = -1\). Also ist \(g(1) = -1\). 2. Bestimmung von \(g'(1)\): Die Kettenregel lautet \(g'(x) = u'(v(x)) \cdot v'(x)\). Da \(u\) bei \(x = 1\) ein lokales Extremum hat, gilt \(u'(1) = 0\). Da \(v(1) = 1\), folgt \(g'(1) = u'(1) \cdot v'(1) = 0 \cdot v'(1) = 0\). 3. Nullstellen von \(g'\): Ein Produkt ist null, wenn einer der Faktoren null ist. Fall 1: \(v'(x) = 0\). Dies ist am Scheitelpunkt von \(v\) bei \(x = 0\) der Fall. Fall 2: \(u'(v(x)) = 0\). Die Funktion \(u\) hat waagerechte Tangenten bei \(x = -1\) und \(x = 1\). Wir suchen also Stellen \(x\), an denen \(v(x) = 1\) oder \(v(x) = -1\) gilt. - \(v(x) = 1\) wird laut Graph bei \(x = 1\) und \(x = -1\) erreicht. - \(v(x) = -1\) wird laut Graph bei \(x \approx 1{,}73\) und \(x \approx -1{,}73\) (genau bei \(\pm \sqrt{3}\)) erreicht. 4. Zusammenfassung: Die fünf Nullstellen von \(g'\) liegen bei \(x \in \{-\sqrt{3}; -1; 0; 1; \sqrt{3}\}\).

Antwort

a) \(g(1) = -1\) und \(g'(1) = 0\) b) Die Nullstellen der Ableitungsfunktion \(g'\) sind \(x_1 = 0\), \(x_{2,3} = \pm 1\) und \(x_{4,5} \approx \pm 1{,}73\).

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