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Bestimme das Verhalten der Funktion \(f: x \mapsto (x^3 + 1) \cdot e^{-x}\) für \(x \to \infty\) und \(x \to -\infty\).
Denkanstöße
- Schau dir die beiden Faktoren der Funktion einzeln an und bestimme deren jeweiliges Grenzverhalten.
- Welche Art von Funktion „gewinnt“ den Vergleich, wenn eine gegen Unendlich und die andere gegen Null strebt?
- Achte beim Produkt auf die Vorzeichenregeln für sehr große positive oder negative Werte.
Lösung
1. Untersuchung für \(x \to \infty\): Der Ausdruck setzt sich aus dem Produkt einer ganzrationalen Funktion und einer Exponentialfunktion mit negativem Exponenten zusammen. Da die Exponentialfunktion \(e^{-x}\) für \(x \to \infty\) schneller gegen \(0\) strebt als jede Potenz von \(x\) wächst, dominiert sie das Grenzverhalten. Es gilt \(\lim_{x \to \infty} (x^3 \cdot e^{-x}) = 0\) und \(\lim_{x \to \infty} (1 \cdot e^{-x}) = 0\), woraus \(\lim_{x \to \infty} f(x) = 0\) folgt.
2. Untersuchung für \(x \to -\infty\): Der Faktor \((x^3 + 1)\) strebt gegen \(-\infty\). Der Faktor \(e^{-x}\) strebt für \(x \to -\infty\) gegen \(\infty\). Das Produkt einer betragsmäßig unendlich großen negativen Zahl und einer unendlich großen positiven Zahl führt zu \(\lim_{x \to -\infty} f(x) = -\infty\).
Antwort
\(\lim_{x \to \infty} f(x) = 0\) und \(\lim_{x \to -\infty} f(x) = -\infty\)
