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Parameter in Exponentialmodellen

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Die Konzentration eines Medikaments im Blut lässt sich durch die Funktionenschar \(c_a\) mit \(c_a(t) = 40t \cdot e^{-a \cdot t}\) beschreiben (\(a > 0\); \(t \ge 0\) in Stunden, \(c_a(t)\) in \(\frac{\text{mg}}{\text{l}}\)). 1. Bestimme in Abhängigkeit von \(a\) den Zeitpunkt \(t_{\text{max}}\), an dem die Konzentration ihren maximalen Wert erreicht. 2. Berechne die maximale Konzentration in Abhängigkeit von \(a\). 3. Ermittle den Zeitpunkt \(t_W\), an dem die Konzentration am stärksten abnimmt. 4. Gib das Verhältnis der Zeitpunkte \(\frac{t_W}{t_{\text{max}}}\) an.

Denkanstöße

- Nutze die Produktregel und die Kettenregel für die Ableitungen. - Denke daran, dass die Exponentialfunktion \(e^{-at}\) niemals null wird. - Das Maximum findest du über die Nullstelle der ersten Ableitung. - Die stärkste Abnahme entspricht der Wendestelle, an der die Steigung negativ und minimal ist. - Setze für die maximale Konzentration den gefundenen Zeitpunkt einfach in die ursprüngliche Funktion ein.

Lösung

1. Zur Bestimmung der Extrema wird die erste Ableitung gebildet: \(c_a'(t) = 40 \cdot e^{-a \cdot t} + 40t \cdot (-a) \cdot e^{-a \cdot t} = 40 \cdot e^{-a \cdot t} \cdot (1 - at)\). Die notwendige Bedingung \(c_a'(t) = 0\) führt auf \(1 - at = 0\), also \(t_{\text{max}} = \frac{1}{a}\). Da \(c_a'(t)\) bei \(t = \frac{1}{a}\) ein Vorzeichenwechsel von Plus nach Minus aufweist, liegt ein Maximum vor. 2. Einsetzen von \(t_{\text{max}}\) in die Funktionsgleichung: \(c_a\left(\frac{1}{a}\right) = 40 \cdot \frac{1}{a} \cdot e^{-a \cdot \frac{1}{a}} = \frac{40}{a} \cdot e^{-1} = \frac{40}{ae}\). 3. Die stärkste Abnahme liegt am Wendepunkt im fallenden Bereich vor. Die zweite Ableitung lautet: \(c_a''(t) = 40 \cdot (-a) \cdot e^{-a \cdot t} \cdot (1 - at) + 40 \cdot e^{-a \cdot t} \cdot (-a) = 40a \cdot e^{-a \cdot t} \cdot (at - 2)\). Die Bedingung \(c_a''(t) = 0\) ergibt \(at - 2 = 0\), also \(t_W = \frac{2}{a}\). Da \(c_a'(t_W) = 40 \cdot e^{-2} \cdot (1 - 2) = -40 \cdot e^{-2} < 0\), handelt es sich um die stärkste Abnahme. 4. Das Verhältnis ist \(\frac{t_W}{t_{\text{max}}} = \frac{\frac{2}{a}}{\frac{1}{a}} = 2\).

Antwort

1. \(t_{\text{max}} = \frac{1}{a}\) 2. \(c_{\text{max}} = \frac{40}{ae}\) 3. \(t_W = \frac{2}{a}\) 4. Das Verhältnis beträgt \(2\).
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Ein biologischer Prozess wird durch die Funktionenschar \(f_k(t) = k \cdot t \cdot e^{-k \cdot t}\) modelliert (\(k > 0\); \(t \ge 0\)). 1. Zeige rechnerisch, dass der maximale Funktionswert von \(f_k\) für alle \(k > 0\) identisch ist. 2. Bestimme die momentane Änderungsrate des Prozesses zu Beginn (\(t = 0\)) in Abhängigkeit von \(k\). 3. Interpretiere die Bedeutung des Parameters \(k\) im Hinblick auf die Geschwindigkeit, mit der das Maximum erreicht wird, sowie auf die anfängliche Änderungsrate.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie du das Maximum einer Funktion mit Parameter bestimmst. - Was musst du tun, um zu zeigen, dass ein Ergebnis nicht von einer Variablen abhängt? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen der ersten Ableitung und der Änderungsrate. - Betrachte den Term \(\frac{1}{k}\): Was passiert mit dem Wert, wenn \(k\) größer wird?

Lösung

1. Die erste Ableitung ist \(f_k'(t) = k \cdot e^{-k \cdot t} + k \cdot t \cdot (-k) \cdot e^{-k \cdot t} = k \cdot e^{-k \cdot t} \cdot (1 - k \cdot t)\). Die Nullstelle der ersten Ableitung liegt bei \(t = \frac{1}{k}\). Der Funktionswert an dieser Stelle ist \(f_k\left(\frac{1}{k}\right) = k \cdot \frac{1}{k} \cdot e^{-k \cdot \frac{1}{k}} = 1 \cdot e^{-1} = \frac{1}{e}\). Da dieser Wert unabhängig von \(k\) ist, ist der maximale Funktionswert für alle \(k\) identisch. 2. Die momentane Änderungsrate zu Beginn ist der Wert der ersten Ableitung an der Stelle \(t = 0\): \(f_k'(0) = k \cdot e^{0} \cdot (1 - 0) = k \cdot 1 \cdot 1 = k\). 3. Da der Zeitpunkt des Maximums \(t_{\text{max}} = \frac{1}{k}\) ist, führt ein größerer Wert von \(k\) dazu, dass das Maximum früher erreicht wird (der Prozess läuft schneller ab). Gleichzeitig bedeutet ein größeres \(k\), dass die anfängliche Änderungsrate \(f_k'(0) = k\) höher ist, der Prozess also steiler startet.

Antwort

1. Das Maximum liegt stets bei \(f_k\left(\frac{1}{k}\right) = \frac{1}{e} \approx 0{,}368\). 2. \(f_k'(0) = k\) 3. Ein größeres \(k\) bewirkt einen schnelleren Anstieg zu Beginn und ein früheres Erreichen des Maximums.
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Die Konzentration eines Wirkstoffs im Blut wird modellhaft durch die Funktionenschar \(h_c\) mit \(h_c(t) = c \cdot (t + 40) \cdot e^{-0{,}02t}\) beschrieben (\(c > 0\), \(t \ge 0\) in Stunden, \(h_c(t)\) in \(\text{mg/l}\)). a) Bestimme den Grenzwert der Wirkstoffkonzentration für \(t \to \infty\). b) Zeige, dass der Zeitpunkt, an dem die Konzentration ihr Maximum erreicht, nicht vom Parameter \(c\) abhängt. c) Ermittle die Zeitspanne nach Beginn der Messung, nach der die Konzentration am stärksten abnimmt. d) Für welchen Wert von \(c\) beträgt die maximale Konzentration genau \(500\,\text{mg/l}\)?

Denkanstöße

- Welches Wachstum dominiert bei sehr großen Werten von \(t\)? - Wie bestimmt man die Extremstellen einer Funktion? Achte darauf, ob der Parameter \(c\) in der Gleichung für \(t\) bestehen bleibt. - Die stärkste Abnahme entspricht dem Minimum der ersten Ableitungsfunktion. - Setze den bekannten Zeitpunkt des Maximums in die Funktionsgleichung ein und löse nach dem gesuchten Parameter auf.

Lösung

1. Grenzwertbetrachtung: Da die Exponentialfunktion \(e^{0{,}02t}\) für \(t \to \infty\) schneller wächst als jede lineare Funktion, gilt \(\lim_{t \to \infty} h_c(t) = \lim_{t \to \infty} \frac{c(t+40)}{e^{0{,}02t}} = 0\). 2. Ableitung berechnen: \(h_c'(t) = c \cdot [1 \cdot e^{-0{,}02t} + (t + 40) \cdot (-0{,}02) \cdot e^{-0{,}02t}] = c \cdot e^{-0{,}02t} \cdot (1 - 0{,}02t - 0{,}8) = c \cdot e^{-0{,}02t} \cdot (0{,}2 - 0{,}02t)\). 3. Extremstelle: \(h_c'(t) = 0\) führt zu \(0{,}2 - 0{,}02t = 0\), woraus \(t = 10\) folgt. Da dieser Wert unabhängig von \(c\) ist, ist die Unabhängigkeit gezeigt. Die Überprüfung mit der zweiten Ableitung \(h_c''(10) < 0\) bestätigt das Maximum. 4. Wendepunkt (stärkste Abnahme): Die zweite Ableitung ist \(h_c''(t) = c \cdot e^{-0{,}02t} \cdot (0{,}0004t - 0{,}024)\). Nullsetzen ergibt \(0{,}0004t = 0{,}024\), also \(t = 60\). Da \(h_c'''(60) > 0\), liegt hier ein Minimum der Steigung (stärkste Abnahme) vor. 5. Parameterbestimmung: Einsetzen von \(t = 10\) in \(h_c(t) = 500\) ergibt \(c \cdot (10 + 40) \cdot e^{-0{,}02 \cdot 10} = 500\). Dies führt zu \(50c \cdot e^{-0{,}2} = 500\), also \(c = \frac{10}{e^{-0{,}2}} = 10 \cdot e^{0{,}2} \approx 12{,}21\).

Antwort

a) \(\lim_{t \to \infty} h_c(t) = 0\,\text{mg/l}\) b) \(t = 10\) (unabhängig von \(c\)) c) Nach \(60\,\text{Stunden}\) d) \(c \approx 12{,}21\)
42667312
Der Querschnitt eines aufgeschütteten Walls kann näherungsweise durch die Funktion \(f\) mit \(f(x) = A \cdot e^{-k \cdot x^2}\) beschrieben werden. Dabei gibt \(x\) die horizontale Entfernung von der Mitte des Walls in Metern an und \(f(x)\) die zugehörige Höhe in Metern. Der Wall ist in seiner Mitte \(12\,\text{m}\) hoch. In einer Entfernung von \(20\,\text{m}\) von der Mitte beträgt die Höhe noch \(8\,\text{m}\). a) Bestimme die Parameter \(A\) und \(k\). b) Ermittle die Koordinaten des Punktes auf der rechten Flanke (\(x > 0\)), an dem das Gefälle am stärksten ist. c) Berechne die Steigung in diesem Punkt in Prozent.

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Wert der Funktion der Höhe in der Mitte entspricht. - Setze die gegebenen Punkte in die Funktionsgleichung ein, um die Unbekannten zu berechnen. - Welches mathematische Kriterium hilft dir dabei, die Stelle mit der extremsten Steigung zu finden? - Denke daran, dass Steigungen oft als Dezimalzahl berechnet werden; wie rechnet man diese in Prozent um?

Lösung

1. Bestimmung von \(A\): Aus der Bedingung \(f(0) = 12\) folgt direkt \(A \cdot e^0 = 12\), also \(A = 12\). 2. Bestimmung von \(k\): Mit der Bedingung \(f(20) = 8\) ergibt sich \(12 \cdot e^{-k \cdot 20^2} = 8\). Umformen führt zu \(e^{-400k} = \frac{2}{3}\), woraus \(k = -\frac{\ln(2/3)}{400} = \frac{\ln(1{,}5)}{400} \approx 0{,}001014\) folgt. 3. Bestimmung des Wendepunkts: Die stärkste Steigung bzw. das stärkste Gefälle liegt an den Wendestellen vor. Die zweite Ableitung \(f''(x) = 12 \cdot e^{-k \cdot x^2} \cdot (-2 \cdot k + 4 \cdot k^2 \cdot x^2)\) wird Null für \(x^2 = \frac{1}{2 \cdot k}\). Für \(x > 0\) ergibt sich \(x_w = \sqrt{\frac{200}{\ln(1{,}5)}} \approx 22{,}22\). 4. Koordinaten des Wendepunkts: Der Funktionswert an der Wendestelle ist \(f(x_w) = 12 \cdot e^{-k \cdot \frac{1}{2k}} = 12 \cdot e^{-0{,}5} \approx 7{,}28\). Der Punkt ist \(P(22{,}22 \mid 7{,}28)\). 5. Berechnung der Steigung: Die Steigung im Wendepunkt ist \(f'(x_w) = -2 \cdot k \cdot x_w \cdot f(x_w) = -2 \cdot \frac{\ln(1{,}5)}{400} \cdot \sqrt{\frac{200}{\ln(1{,}5)}} \cdot 12 \cdot e^{-0{,}5} = -\sqrt{\frac{\ln(1{,}5)}{200}} \cdot 12 \cdot e^{-0{,}5} \approx -0{,}328\). 6. Umrechnung in Prozent: Eine Steigung von \(-0{,}328\) entspricht einem Gefälle von \(32{,}8\,\%\).

Antwort

a) \(A = 12\); \(k = \frac{\ln(1{,}5)}{400} \approx 0{,}001014\) b) \(P(22{,}22 \mid 7{,}28)\) c) Das Gefälle beträgt ca. \(32{,}8\,\%\).
42640912
Das Profil eines Hügels wird für \(x \geq 0\) durch die Funktionsschar \(f_k\) mit \(f_k(x) = 10 \cdot k^2 \cdot x^2 \cdot e^{2-k \cdot x}\) beschrieben, wobei \(k > 0\) ein Parameter ist. Dabei gibt \(x\) die horizontale Entfernung und \(f_k(x)\) die Höhe über dem Erdboden an (beide Angaben in Metern). a) Weise nach, dass die maximale Höhe des Hügels unabhängig vom Parameter \(k\) ist, und gib diese Höhe an. b) Zeige rechnerisch, dass der Hügel nach Erreichen des höchsten Punktes für steigende \(x\)-Werte immer flacher wird und die Höhe gegen \(0\) strebt. c) An der Stelle \(x = \frac{2+\sqrt{2}}{k}\) ist das Gefälle des Hügels am größten. Bestimme den Wert von \(k\), für den dieses maximale Gefälle genau \(0{,}25\) (also \(25\,\%\)) beträgt.

Denkanstöße

- Wie findet man die Extremstellen einer Funktion mit einem Parameter? - Was passiert mit dem Funktionsterm, wenn man die Extremstelle für \(x\) einsetzt? - Erinnere dich an das Wachstumsverhalten von Potenzfunktionen im Vergleich zu Exponentialfunktionen. - Die Steigung wird durch die erste Ableitung beschrieben. Ein „Gefälle“ ist eine negative Steigung. - Setze den gegebenen \(x\)-Wert in die Ableitungsfunktion ein und löse nach dem Parameter auf.

Lösung

1. Zur Bestimmung des Maximums wird die erste Ableitung gebildet: \(f_k'(x) = 10 \cdot k^2 \cdot (2x - k \cdot x^2) \cdot e^{2-k \cdot x} = 10 \cdot k^2 \cdot x \cdot (2 - k \cdot x) \cdot e^{2-k \cdot x}\). 2. Die notwendige Bedingung \(f_k'(x) = 0\) liefert für \(x > 0\) die Stelle \(x_H = \frac{2}{k}\). 3. Einsetzen in die Funktionsgleichung: \(f_k(\frac{2}{k}) = 10 k^2 \cdot (\frac{2}{k})^2 \cdot e^{2-k \cdot \frac{2}{k}} = 10 k^2 \cdot \frac{4}{k^2} \cdot e^0 = 40\). Die maximale Höhe beträgt somit stets \(40\,\text{m}\). 4. Für den Grenzwert gilt \(\lim_{x \to \infty} f_k(x) = \lim_{x \to \infty} \frac{10 \cdot k^2 \cdot x^2 \cdot e^2}{e^{k \cdot x}} = 0\), da die Exponentialfunktion im Nenner stärker wächst als die Potenzfunktion im Zähler. 5. Das maximale Gefälle entspricht dem Betrag der Ableitung an der Wendestelle \(x_W = \frac{2+\sqrt{2}}{k}\). Einsetzen in die Ableitungsfunktion: \(f_k'(\frac{2+\sqrt{2}}{k}) = 10 k^2 \cdot \frac{2+\sqrt{2}}{k} \cdot (2 - (2+\sqrt{2})) \cdot e^{2-(2+\sqrt{2})} = 10 \cdot k \cdot (2+\sqrt{2}) \cdot (-\sqrt{2}) \cdot e^{-\sqrt{2}} = -10 \cdot k \cdot (2\sqrt{2} + 2) \cdot e^{-\sqrt{2}}\). 6. Gleichsetzen des Betrags mit \(0{,}25\): \(10 \cdot k \cdot (2\sqrt{2} + 2) \cdot e^{-\sqrt{2}} = 0{,}25 \implies k = \frac{0{,}25}{10 \cdot (2\sqrt{2} + 2) \cdot e^{-\sqrt{2}}} \approx 0{,}0213\).

Antwort

a) Die maximale Höhe beträgt \(40\,\text{m}\). b) \(\lim_{x \to \infty} f_k(x) = 0\). c) \(k \approx 0{,}0213\).
42663612
Die tägliche Besucherzahl einer Website wird für zwei aufeinanderfolgende Kampagnen durch die Funktion \(S_k(t) = k \cdot (20 - t) \cdot e^{-0{,}1t} + 10 \cdot k\) modelliert (\(k > 0\), \(t\) in Tagen). a) Bestimme den langfristigen Wert der Besucherzahlen (\(t \to \infty\)) in Abhängigkeit von \(k\). b) Kampagne 1 startet zum Zeitpunkt \(t = 0\) mit \(k = 100\). Kampagne 2 startet zeitversetzt zum Zeitpunkt \(t = 50\) mit \(k = 150\). Stelle den Funktionsterm für die Gesamtbesucherzahl \(G(t)\) für \(t \ge 50\) auf. c) Berechne die Gesamtbesucherzahl am Tag \(t = 60\). d) Welcher Gesamtwert der Besucherzahlen wird langfristig für beide Kampagnen zusammen prognostiziert?

Denkanstöße

- Betrachte die Grenzwerte der einzelnen Summanden der Funktion. - Für die zweite Kampagne musst du die Zeit \(t\) um den Startzeitpunkt verschieben. Überlege, wie man eine Funktion entlang der \(x\)-Achse verschiebt. - Addiere die Funktionswerte beider Kampagnen zum gesuchten Zeitpunkt. - Was passiert mit den zeitabhängigen Termen beider Kampagnen, wenn \(t\) sehr groß wird?

Lösung

1. Grenzwert für \(t \to \infty\): Da der Term \(k \cdot (20 - t) \cdot e^{-0{,}1t}\) für \(t \to \infty\) gegen \(0\) konvergiert, gilt \(\lim_{t \to \infty} S_k(t) = 10 \cdot k\). 2. Gesamtfunktion: Für \(t \ge 50\) gilt \(G(t) = S_{100}(t) + S_{150}(t - 50)\). Einsetzen ergibt: \(G(t) = 100 \cdot (20 - t) \cdot e^{-0{,}1t} + 1000 + 150 \cdot (20 - (t - 50)) \cdot e^{-0{,}1(t - 50)} + 1500\). Vereinfacht: \(G(t) = 100 \cdot (20 - t) \cdot e^{-0{,}1t} + 150 \cdot (70 - t) \cdot e^{-0{,}1(t - 50)} + 2500\). 3. Berechnung für \(t = 60\): \(G(60) = 100 \cdot (20 - 60) \cdot e^{-6} + 1000 + 150 \cdot (20 - 10) \cdot e^{-1} + 1500\). \(G(60) = -4000 \cdot e^{-6} + 1000 + 1500 \cdot e^{-1} + 1500 \approx -9{,}91 + 1000 + 551{,}82 + 1500 \approx 3041{,}91\). 4. Langfristiger Gesamtwert: Die Grenzwerte der Einzelmodelle addieren sich: \(10 \cdot 100 + 10 \cdot 150 = 1000 + 1500 = 2500\).

Antwort

a) \(10 \cdot k\) b) \(G(t) = 100 \cdot (20 - t) \cdot e^{-0{,}1t} + 150 \cdot (70 - t) \cdot e^{-0{,}1(t - 50)} + 2500\) c) ca. \(3042\) Besucher d) \(2500\) Besucher
42667412
Das Profil eines Berges wird durch die Funktion \(h\) mit \(h(x) = e^{a(b-x^2)}\) modelliert. Dabei ist \(h(x)\) die Höhe des Berges über der Umgebungsebene und \(x\) der horizontale Abstand von der Bergmitte (beide Angaben in Einheiten von \(100\,\text{m}\)). Es ist bekannt, dass der Berg in \(400\,\text{m}\) Höhe einen Durchmesser von \(200\,\text{m}\) hat und in \(200\,\text{m}\) Höhe einen Durchmesser von \(400\,\text{m}\). a) Bestimme die Werte der Parameter \(a\) und \(b\). b) Auf dem Gipfel des Berges (\(x = 0\)) soll ein Aussichtsturm errichtet werden. Berechne die Mindesthöhe des Turms, damit man von seiner Spitze aus den gesamten Berghang bis hin zum Wendepunkt einsehen kann. Gehe davon aus, dass die Sichtlinie von der Turmspitze den Berghang im Wendepunkt berührt.

Denkanstöße

- Achte auf den Unterschied zwischen Durchmesser und Radius. - Nutze den natürlichen Logarithmus, um die Parameter aus dem Exponenten zu lösen. - Die Sichtbedingung bedeutet mathematisch, dass die Sichtlinie die Tangente im Wendepunkt der Profilkurve ist. - Die Höhe der Turmspitze ist der Schnittpunkt dieser Tangente mit der \(y\)-Achse.

Lösung

1. Bedingungen aufstellen: Ein Durchmesser von \(200\,\text{m}\) entspricht einem Radius von \(x=1\). Ein Durchmesser von \(400\,\text{m}\) entspricht \(x=2\). Die Höhen \(400\,\text{m}\) und \(200\,\text{m}\) entsprechen \(h=4\) und \(h=2\). Daraus folgen \(h(1)=4\) und \(h(2)=2\). 2. Gleichungssystem für \(a\) und \(b\): \(e^{a(b-1)} = 4 \Rightarrow a(b-1) = \ln(4)\) und \(e^{a(b-4)} = 2 \Rightarrow a(b-4) = \ln(2)\). 3. Lösung des Systems: Subtraktion der Gleichungen ergibt \(a(b-1) - a(b-4) = \ln(4) - \ln(2) \Rightarrow 3a = \ln(2) \Rightarrow a = \frac{1}{3}\ln(2) \approx 0{,}231\). Einsetzen in die zweite Gleichung ergibt \(b-4 = \frac{\ln(2)}{\frac{1}{3}\ln(2)} = 3 \Rightarrow b = 7\). 4. Gipfelhöhe: \(h(0) = e^{ab} = e^{\frac{7}{3}\ln(2)} = 2^{7/3} \approx 5{,}040\), was \(504\,\text{m}\) entspricht. 5. Wendepunkt bestimmen: Die Wendestelle liegt bei \(x_w = \sqrt{\frac{1}{2a}} = \sqrt{\frac{3}{2\ln(2)}} \approx 1{,}472\). Die Höhe im Wendepunkt ist \(h(x_w) = e^{a(b-x_w^2)} = e^{ab - 0{,}5} = h(0) \cdot e^{-0{,}5} \approx 3{,}057\). 6. Turmhöhe berechnen: Die Tangente im Wendepunkt hat die Gleichung \(y = h'(x_w)(x - x_w) + h(x_w)\). Der \(y\)-Achsenabschnitt (Spitze des Turms) ist \(y_T = -x_w \cdot h'(x_w) + h(x_w)\). Mit \(h'(x) = -2ax \cdot h(x)\) folgt \(y_T = 2ax_w^2 \cdot h(x_w) + h(x_w)\). Da \(2ax_w^2 = 1\), gilt \(y_T = 2 \cdot h(x_w) \approx 6{,}113\). 7. Differenz zur Gipfelhöhe: Die Turmhöhe ist \(T = y_T - h(0) = 6{,}113 - 5{,}040 = 1{,}073\). Dies entspricht ca. \(107{,}3\,\text{m}\).

Antwort

a) \(a = \frac{1}{3}\ln(2) \approx 0{,}231\); \(b = 7\) b) Die Mindesthöhe des Turms beträgt ca. \(107{,}3\,\text{m}\).

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