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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Binomialkoeffizienten

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42336312
In einer Schulklasse werden aus einer Gruppe von vier Schülern (Anton \(A\), Beate \(B\), Claus \(C\) und Doris \(D\)) zwei Personen für den Tafeldienst ausgewählt. a) Gib alle Möglichkeiten der Auswahl als Mengen (z. B. \(\{A, B\}\)) an. b) Berechne den Binomialkoeffizienten \(\binom{4}{2}\) und vergleiche das Ergebnis mit der Anzahl der von dir gefundenen Mengen aus Teilaufgabe a). c) Wie viele Möglichkeiten gäbe es, wenn nur eine Person für den Dienst ausgewählt würde? Gib das Ergebnis als Binomialkoeffizient an.

Denkanstöße

- Überlege dir ein systematisches Vorgehen beim Auflisten, damit du keine Kombination vergisst. - Spielt die Reihenfolge der Personen innerhalb eines Teams eine Rolle? - Was gibt der Binomialkoeffizient allgemein an? - Wie viele Möglichkeiten hast du, wenn du aus einer Gruppe nur ein einzelnes Mitglied aussuchen darfst?

Lösung

1. Auflistung aller zweielementigen Teilmengen aus \(\{A, B, C, D\}\): \(\{A, B\}\), \(\{A, C\}\), \(\{A, D\}\), \(\{B, C\}\), \(\{B, D\}\), \(\{C, D\}\). Dies ergibt insgesamt 6 Möglichkeiten. 2. Berechnung des Binomialkoeffizienten: \(\binom{4}{2} = \frac{4 \cdot 3}{2 \cdot 1} = 6\). Die Ergebnisse stimmen überein, da der Binomialkoeffizient die Anzahl der Möglichkeiten angibt, \(k\) Elemente aus einer Menge von \(n\) Elementen ohne Berücksichtigung der Reihenfolge auszuwählen. 3. Für die Auswahl von einer Person aus vier gibt es 4 Möglichkeiten. Als Binomialkoeffizient geschrieben: \(\binom{4}{1} = 4\).

Antwort

a) \(\{A, B\}, \{A, C\}, \{A, D\}, \{B, C\}, \{B, D\}, \{C, D\}\) b) \(\binom{4}{2} = 6\); die Anzahl der Mengen entspricht dem Wert des Binomialkoeffizienten. c) 4 Möglichkeiten; \(\binom{4}{1} = 4\).
55216712
Bei \(6\) Bernoulli-Versuchen sollen genau \(2\) Treffer auftreten. Welcher Binomialkoeffizient zählt die Möglichkeiten, die beiden Trefferpositionen auszuwählen? Erkläre kurz, was die beiden Zahlen im Binomialkoeffizienten bedeuten.

Denkanstöße

- Wie viele Positionen gibt es insgesamt? - Wie viele dieser Positionen sollen als Trefferpositionen ausgewählt werden?

Lösung

1. Es werden \(2\) Trefferpositionen aus insgesamt \(6\) Versuchspositionen ausgewählt. 2. Daher lautet der passende Binomialkoeffizient \(\binom62\). 3. Die \(6\) steht für die verfügbaren Positionen, die \(2\) für die auszuwählenden Trefferpositionen.

Antwort

\(\binom62\)
55709112
Das Baumdiagramm zeigt eine Folge gleichartiger Versuche mit den möglichen Ausgängen \(T\) und \(F\). Wahrscheinlichkeiten spielen in dieser Aufgabe keine Rolle. a) Lies aus dem Baum ab, wie viele Versuche dargestellt sind, und liste alle Pfadfolgen auf, in denen genau zwei \(T\) auftreten. b) Wie viele solcher Pfade gibt es? c) Schreibe diese Anzahl anschließend als passenden Binomialkoeffizienten und erkläre die beiden Zahlen darin.
Abbildung zur Aufgabe 557091

Denkanstöße

- Bestimme die Anzahl der Versuchsstufen direkt aus dem abgebildeten Baum. - Lies danach die vollständigen Pfade ab, noch ohne eine Formel zu verwenden. - Erst nachdem du gezählt hast: Welche Auswahl von Trefferpositionen beschreibt dieselbe Anzahl kompakt?

Lösung

1. Der Baum hat drei Stufen; es werden also \(3\) Versuche dargestellt. 2. Die Pfade mit genau zwei \(T\) sind \(TTF\), \(TFT\) und \(FTT\). 3. Es gibt somit \(3\) passende Pfade. 4. Die beiden Trefferpositionen werden aus drei Positionen ausgewählt. Daher ist die Anzahl \(\binom{3}{2}=3\). 5. Die \(3\) steht für die insgesamt verfügbaren Positionen, die \(2\) für die auszuwählenden Trefferpositionen.

Antwort

a) Drei Versuche; \(TTF\), \(TFT\), \(FTT\) b) \(3\) c) \(\binom{3}{2}=3\); drei verfügbare Positionen, davon zwei ausgewählte Trefferpositionen.
42336812
In einer Schulklasse mit 15 Jugendlichen sollen zwei Personen für den Ordnungsdienst ausgewählt werden. a) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, dieses Paar auszuwählen. b) Wie viele Möglichkeiten gibt es, eine Gruppe von 13 Jugendlichen aus dieser Klasse zu bestimmen, die nicht für den Ordnungsdienst eingeteilt werden? Vergleiche das Ergebnis mit Aufgabenteil a) und erkläre den Zusammenhang mithilfe von Binomialkoeffizienten.

Denkanstöße

- Spielt die Reihenfolge, in der die zwei Personen für den Ordnungsdienst benannt werden, eine Rolle? - Wenn du zwei Personen auswählst, was passiert automatisch mit dem Rest der Gruppe? - Schau dir die Formel für den Binomialkoeffizienten an und prüfe, ob sich Werte im Nenner vertauschen lassen.

Lösung

1. Berechnung für a): Da die Reihenfolge der Auswahl keine Rolle spielt und niemand doppelt gewählt werden kann, wird der Binomialkoeffizient \(\binom{15}{2}\) berechnet. \(\frac{15 \cdot 14}{2 \cdot 1} = 15 \cdot 7 = 105\). 2. Berechnung für b): Die Auswahl von 13 Personen aus 15 entspricht \(\binom{15}{13}\). Berechnung: \(\frac{15 \cdot 14 \cdot \dots \cdot 3}{13 \cdot 12 \cdot \dots \cdot 1} = \frac{15 \cdot 14}{2 \cdot 1} = 105\). 3. Zusammenhang: Jede Auswahl von 2 Personen für den Dienst legt gleichzeitig eindeutig fest, welche 13 Personen keinen Dienst haben. Mathematisch gilt die Symmetrie \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\), hier \(\binom{15}{2} = \binom{15}{15-2} = \binom{15}{13}\).

Antwort

a) Es gibt \(105\) Möglichkeiten. b) Es gibt ebenfalls \(105\) Möglichkeiten. Die Ergebnisse sind identisch, da die Auswahl von \(k\) Objekten immer die Nicht-Auswahl von \(n-k\) Objekten impliziert; es gilt \(\binom{15}{2} = \binom{15}{13}\).
42337512
Ein Sportverein möchte aus seinen \(22\) Mitgliedern einen dreiköpfigen Festausschuss wählen. Die Aufgaben im Ausschuss sind für alle Mitglieder identisch, sodass die Reihenfolge der Wahl keine Rolle spielt. Berechne die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten, diesen Ausschuss zu besetzen.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, ob es wichtig ist, in welcher Reihenfolge die Personen ausgewählt werden. - Kann ein Mitglied mehrfach für denselben Ausschuss gewählt werden? - Welche mathematische Formel hilft dir dabei, eine Teilmenge aus einer größeren Menge auszuwählen?

Lösung

1. Da die Reihenfolge der Auswahl nicht wichtig ist und keine Person mehrfach gewählt werden kann, handelt es sich um eine Kombination ohne Zurücklegen. 2. Die Anzahl der Möglichkeiten wird mit dem Binomialkoeffizienten \(\binom{n}{k}\) berechnet, wobei \(n = 22\) (Gesamtzahl der Mitglieder) und \(k = 3\) (Größe des Ausschusses) ist. 3. Berechnung: \(\binom{22}{3} = \frac{22 \cdot 21 \cdot 20}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 1540\).

Antwort

Es gibt \(1540\) verschiedene Möglichkeiten.
42337612
In einer Spielesammlung stehen \(14\) verschiedene Brettspiele zur Verfügung. Eine Gruppe von Jugendlichen möchte sich für einen Spieleabend genau \(4\) dieser Spiele aussuchen. Wie viele verschiedene Kombinationen von Spielen können sie wählen?

Denkanstöße

- Macht es einen Unterschied für den Spieleabend, welches der vier Spiele zuerst aus dem Regal genommen wird? - Handelt es sich um Ziehen mit oder ohne Zurücklegen? - Welches Modell aus der Kombinatorik passt hier am besten?

Lösung

1. Es wird eine Auswahl von \(4\) Objekten aus einer Menge von \(14\) verschiedenen Objekten getroffen, wobei die Reihenfolge der Auswahl für das Endergebnis irrelevant ist. 2. Dies entspricht dem Urnenmodell „Ziehen ohne Zurücklegen ohne Beachtung der Reihenfolge“. 3. Die Anzahl der Möglichkeiten ergibt sich durch den Binomialkoeffizienten \(\binom{14}{4}\). 4. Durchführung der Rechnung: \(\binom{14}{4} = \frac{14 \cdot 13 \cdot 12 \cdot 11}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 1001\).

Antwort

Es gibt \(1001\) verschiedene Kombinationen.
42338112
Berechne die folgenden Binomialkoeffizienten. Nutze dabei die Symmetrieeigenschaft \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\), um die Rechnungen zu vereinfachen. a) \(\binom{18}{2}\) b) \(\binom{18}{16}\) c) \(\binom{25}{3}\) d) \(\binom{25}{22}\)

Denkanstöße

- Was besagt die Symmetrie bei Binomialkoeffizienten? - Wie kann man den Bruch bei der Berechnung von \(\binom{n}{k}\) durch Kürzen vereinfachen? - Musst du wirklich jeden Wert komplett neu berechnen oder gibt es Paare? - Überlege dir, wie viele Möglichkeiten es gibt, \(k\) Objekte aus \(n\) auszuwählen im Vergleich dazu, \(n-k\) Objekte (die übrig bleiben) auszuwählen.

Lösung

1. Für Teil a) wird die Formel direkt angewendet: \(\binom{18}{2} = \frac{18 \cdot 17}{2 \cdot 1} = 9 \cdot 17 = 153\). 2. Für Teil b) nutzt man die Symmetrie \(\binom{18}{16} = \binom{18}{18-16} = \binom{18}{2}\). Das Ergebnis ist somit ebenfalls \(153\). 3. Für Teil c) berechnet man \(\binom{25}{3} = \frac{25 \cdot 24 \cdot 23}{3 \cdot 2 \cdot 1} = \frac{25 \cdot 24 \cdot 23}{6} = 25 \cdot 4 \cdot 23 = 100 \cdot 23 = 2300\). 4. Für Teil d) folgt aus der Symmetrie \(\binom{25}{22} = \binom{25}{25-22} = \binom{25}{3}\), also ist das Ergebnis \(2300\).

Antwort

a) \(153\) b) \(153\) c) \(2300\) d) \(2300\)
42338212
Ermittle die Werte der folgenden mathematischen Ausdrücke: a) \(\binom{9}{2} + \binom{9}{3}\) b) \(\binom{10}{3}\) c) \(\frac{\binom{11}{9}}{\binom{11}{2}}\)

Denkanstöße

- Kannst du die einzelnen Terme nacheinander berechnen? - Fällt dir eine Besonderheit beim Vergleich der Ergebnisse von a) und b) auf? - Schau dir bei Teil c) die Zahlen unten in der Klammer genau an. Gibt es einen Zusammenhang zur Zahl oben? - Erinnere dich an die Definition und die Eigenschaften von \(\binom{n}{k}\).

Lösung

1. Berechnung von Teil a): \(\binom{9}{2} = \frac{9 \cdot 8}{2} = 36\) und \(\binom{9}{3} = \frac{9 \cdot 8 \cdot 7}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 3 \cdot 4 \cdot 7 = 84\). Die Summe ist \(36 + 84 = 120\). 2. Berechnung von Teil b): \(\binom{10}{3} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 10 \cdot 3 \cdot 4 = 120\). 3. Untersuchung von Teil c): Da \(11 - 9 = 2\) ist, gilt nach der Symmetrieeigenschaft \(\binom{11}{9} = \binom{11}{2}\). Ein Bruch, bei dem Zähler und Nenner identisch (und ungleich Null) sind, hat den Wert \(1\).

Antwort

a) \(120\) b) \(120\) c) \(1\)
42338712
Für ein Schulprojekt werden aus einer Gruppe von 9 Personen 2 Personen für die Leitung gesucht. a) Berechne die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten, dieses Leitungsteam zusammenzustellen, manuell mithilfe einer Formel für den Binomialkoeffizienten. b) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, wenn aus 18 Personen 7 Personen für eine Arbeitsgruppe ausgewählt werden sollen, mithilfe des Taschenrechners (WTR).

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Auswahl, wenn die Reihenfolge der Personen im Team keine Rolle spielt? - Welche Formel hilft dir, wenn du \(k\) Objekte aus \(n\) Objekten ohne Zurücklegen auswählst? - Suche auf deinem Taschenrechner nach einer Taste wie „nCr“.

Lösung

1. Identifikation der Parameter für Teilaufgabe a): \(n = 9\) (Gesamtanzahl) und \(k = 2\) (Auswahl). 2. Anwendung der Formel für den Binomialkoeffizienten: \(\binom{9}{2} = \frac{9 \cdot 8}{2 \cdot 1}\). 3. Berechnung des Ergebnisses: \(36\). 4. Berechnung für Teilaufgabe b) mit dem Taschenrechner (nCr-Funktion): \(\binom{18}{7} = 31\,824\).

Antwort

a) Es gibt 36 Möglichkeiten. b) Es gibt \(31\,824\) Möglichkeiten.
42338812
In einer Urne befinden sich \(7\) nummerierte Kugeln. Es werden gleichzeitig \(3\) Kugeln gezogen. a) Bestimme die Anzahl der möglichen Auswahlen. b) Mara behauptet: „Es gibt genauso viele Möglichkeiten, \(3\) Kugeln auszuwählen, wie \(4\) Kugeln aus dieser Urne auszuwählen.“ Überprüfe die Aussage rechnerisch und begründe sie im Urnenmodell.

Denkanstöße

- Vergleiche die beiden Binomialkoeffizienten, die zu den zwei Auswahlgrößen gehören. - Was ist automatisch festgelegt, sobald du weißt, welche \(3\) Kugeln gezogen wurden? - Suche nach einer eindeutigen Zuordnung zwischen den beiden Arten von Auswahlen.

Lösung

1. Für die Auswahl von \(3\) Kugeln gibt es \(\binom{7}{3}=35\) Möglichkeiten. 2. Für die Auswahl von \(4\) Kugeln gibt es \(\binom{7}{4}=35\) Möglichkeiten. 3. Die Aussage ist wahr. Zu jeder Auswahl von \(3\) gezogenen Kugeln gehört eindeutig die Auswahl der \(4\) nicht gezogenen Kugeln und umgekehrt. Deshalb sind beide Anzahlen gleich.

Antwort

a) \(35\) Möglichkeiten. b) Die Aussage ist wahr, denn \(\binom{7}{3}=\binom{7}{4}=35\). Jede Auswahl von \(3\) gezogenen Kugeln legt eindeutig die \(4\) nicht gezogenen Kugeln fest.
42355512
Im pascalschen Dreieck lässt sich jede Zahl (außer den Einsen am Rand) als Summe der beiden darüberstehenden Zahlen berechnen. a) In der 13. Zeile des Dreiecks (für \(n=13\)) stehen an den Positionen \(k=6\) und \(k=7\) die Werte \(\binom{13}{6} = 1716\) und \(\binom{13}{7} = 1716\). Bestimme den Wert von \(\binom{14}{7}\) mithilfe der Bildungsregel des Dreiecks. b) Begründe mithilfe der Symmetrie des pascalschen Dreiecks, warum \(\binom{13}{6}\) und \(\binom{13}{7}\) den gleichen Wert besitzen. c) Gib die Werte für \(\binom{15}{0}\) und \(\binom{15}{15}\) an, ohne das Dreieck bis zu dieser Zeile aufzuschreiben.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie eine Zahl im pascalschen Dreieck aus den Zahlen der darüberliegenden Zeile entsteht. - Was fällt dir auf, wenn du die linke Seite einer Zeile mit der rechten Seite vergleichst? - Schau dir die äußersten Zahlen in den ersten Zeilen des Dreiecks an. Gibt es dort ein Muster?

Lösung

1. Anwendung der Additionsregel: \(\binom{14}{7} = \binom{13}{6} + \binom{13}{7} = 1716 + 1716 = 3432\). 2. Begründung der Symmetrie: Im pascalschen Dreieck gilt allgemein \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\). Für \(n=13\) und \(k=6\) ergibt sich \(n-k = 13-6 = 7\), weshalb die Werte identisch sind. 3. Bestimmung der Randwerte: Jede Zeile im pascalschen Dreieck beginnt und endet mit der Zahl 1. Somit gilt \(\binom{15}{0} = 1\) und \(\binom{15}{15} = 1\).

Antwort

a) \(\binom{14}{7} = 3432\) b) Aufgrund der Symmetrie gilt \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\). Da \(13-6=7\) ist, müssen die Werte gleich sein. c) \(\binom{15}{0} = 1\) und \(\binom{15}{15} = 1\)
42356112
Im pascalschen Dreieck ist jede Zeile symmetrisch aufgebaut, was sich in den Werten der Binomialkoeffizienten widerspiegelt. a) In der Zeile für \(n = 7\) tritt die Zahl 35 zweimal auf. Stelle die Zahl 35 auf zwei verschiedene Arten mithilfe von Binomialkoeffizienten der Form \(\binom{n}{k}\) dar. b) Berechne den Wert von \(\binom{10}{8}\). Erläutere kurz, wie dir die Symmetrieeigenschaft \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\) bei der Berechnung hilft.

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Aufbau einer Zeile im pascalschen Dreieck. - Wie hängen die Indizes \(k\) zusammen, wenn die Werte der Binomialkoeffizienten gleich sind? - Welche Rechenregel für Binomialkoeffizienten kennst du, um große Werte für \(k\) zu vereinfachen? - Überlege dir, wie viele Faktoren du bei \(\binom{10}{8}\) im Vergleich zu \(\binom{10}{2}\) berechnen müsstest.

Lösung

1. Identifikation der Binomialkoeffizienten für \(n=7\): Die Werte in der 7. Zeile lauten 1, 7, 21, 35, 35, 21, 7, 1. Die Zahl 35 steht an der 4. und 5. Stelle, was den Koeffizienten \(\binom{7}{3}\) und \(\binom{7}{4}\) entspricht. 2. Anwendung der Symmetrie: Gemäß \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\) gilt \(\binom{10}{8} = \binom{10}{10-8} = \binom{10}{2}\). 3. Berechnung: \(\binom{10}{2} = \frac{10 \cdot 9}{2 \cdot 1} = 45\). Die Symmetrie vereinfacht die Rechnung, da ein kleineres \(k\) zu weniger Multiplikationen im Zähler und Nenner führt.

Antwort

a) \(\binom{7}{3}\) und \(\binom{7}{4}\) b) \(\binom{10}{8} = 45\). Durch die Symmetrie lässt sich der Wert einfacher über \(\binom{10}{2}\) berechnen.
42356912
Ein Baumdiagramm für ein fünfstufiges Zufallsexperiment mit den Ergebnissen „Treffer“ (\(T\)) und „Niete“ (\(N\)) hat insgesamt \(2^5=32\) Pfade. Die fünf Stufen sind unabhängig; auf jeder Stufe gilt \(P(T)=P(N)=0{,}5\). Sei \(X\) die Anzahl der Treffer \(T\). Die Anzahl der Pfade für eine bestimmte Trefferzahl lässt sich aus der Zeile für \(n=5\) des pascalschen Dreiecks ablesen: \(1,5,10,10,5,1\). a) Wie viele Pfade enthalten genau \(3\)-mal \(T\)? b) Wie viele Pfade enthalten mehr als \(3\)-mal \(T\)? c) Berechne \(P(X=1)\).

Denkanstöße

- Ordne die Einträge der Zeile für \(n=5\) den Trefferzahlen \(0\) bis \(5\) zu. - Welche Trefferzahlen gehören zu „mehr als \(3\)“? - Wie wahrscheinlich ist bei \(P(T)=P(N)=0{,}5\) ein einzelner vollständiger Pfad?

Lösung

1. a) Für genau drei Treffer liefert \(\binom53=10\) die Anzahl der passenden Pfade. 2. b) Mehr als drei Treffer bedeutet vier oder fünf Treffer. Daher gibt es \(\binom54+\binom55=5+1=6\) Pfade. 3. c) Für genau einen Treffer gibt es \(\binom51=5\) Pfade. Jeder vollständige Pfad hat Wahrscheinlichkeit \((0{,}5)^5=\frac1{32}\). Somit ist \(P(X=1)=\frac5{32}=0{,}15625\).

Antwort

a) \(10\) Pfade b) \(6\) Pfade c) \(P(X=1)=\frac5{32}=0{,}15625\)
42685912
Ein Datenübertragungsprotokoll verwendet Signale, die aus Sequenzen von genau 8 Impulsen bestehen. Jeder Impuls ist entweder „positiv“ (\(+\)) oder „negativ“ (\(-\)). a) Berechne die Anzahl aller möglichen Signalsequenzen der Länge 8. b) Bestimme die Anzahl der Sequenzen, die genau drei „positive“ Impulse enthalten. c) Für ein Zufallsmodell werden die 8 Impulse unabhängig erzeugt; jeder Impuls ist mit Wahrscheinlichkeit \(0{,}5\) positiv und mit Wahrscheinlichkeit \(0{,}5\) negativ. Berechne die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällige Sequenz mindestens sechs „positive“ Impulse enthält.

Denkanstöße

- Wie viele Möglichkeiten gibt es an jeder der acht Positionen? - Für Teil b) kannst du die Positionen der positiven Impulse auswählen, ohne ihre Reihenfolge zusätzlich zu zählen. - Welche Folge hat die Annahme unabhängiger, jeweils gleich wahrscheinlicher Impulse für die Wahrscheinlichkeiten der vollständigen Sequenzen? - „Mindestens sechs“ umfasst drei mögliche Anzahlen positiver Impulse.

Lösung

1. Jeder der 8 Plätze hat zwei mögliche Zeichen. Daher gibt es insgesamt \(2^8=256\) Signalsequenzen. 2. Für genau drei positive Impulse werden drei der acht Positionen ausgewählt. Die Anzahl beträgt \(\binom{8}{3}=56\). 3. Unter der Annahme unabhängiger Impulse mit \(p=0{,}5\) sind alle \(2^8\) Sequenzen gleich wahrscheinlich. Für mindestens sechs positive Impulse sind \(\binom{8}{6}+\binom{8}{7}+\binom{8}{8}=28+8+1=37\) Sequenzen günstig. Somit gilt \(P=\frac{37}{256}\approx0{,}1445\).

Antwort

a) \(256\) b) \(56\) c) \(P=\frac{37}{256}\approx0{,}1445\)
42689312
Berechne die Werte der folgenden Binomialkoeffizienten: a) \(\binom{9}{3}\) b) \(\binom{15}{13}\) c) \(\binom{25}{2}\) d) \(\binom{50}{48}\) e) \(\binom{2000}{1999}\) f) Zeige durch explizite Berechnung beider Seiten, dass die Gleichung \(\binom{10}{3} + \binom{10}{4} = \binom{11}{4}\) korrekt ist.

Denkanstöße

- Kannst du die Symmetrieeigenschaft der Binomialkoeffizienten nutzen, um die Rechnungen zu vereinfachen? - Wie ist der Binomialkoeffizient allgemein definiert? - Welche Bedeutung haben die Zahlen im Binomialkoeffizienten für die Anzahl der Faktoren im Zähler und Nenner? - Kannst du die Terme in Teil f) einzeln ausrechnen und dann addieren?

Lösung

1. Berechnung der einzelnen Koeffizienten: a) \(\binom{9}{3} = \frac{9 \cdot 8 \cdot 7}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 84\) b) \(\binom{15}{13} = \binom{15}{2} = \frac{15 \cdot 14}{2 \cdot 1} = 105\) c) \(\binom{25}{2} = \frac{25 \cdot 24}{2 \cdot 1} = 300\) d) \(\binom{50}{48} = \binom{50}{2} = \frac{50 \cdot 49}{2 \cdot 1} = 1225\) e) \(\binom{2000}{1999} = \binom{2000}{1} = 2000\) 2. Überprüfung der Gleichung in Teil f): Linke Seite: \(\binom{10}{3} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 120\); \(\binom{10}{4} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8 \cdot 7}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 210\). Summe: \(120 + 210 = 330\). Rechte Seite: \(\binom{11}{4} = \frac{11 \cdot 10 \cdot 9 \cdot 8}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 11 \cdot 10 \cdot 3 = 330\). Beide Seiten ergeben \(330\), die Gleichung ist somit verifiziert.

Antwort

a) \(84\) b) \(105\) c) \(300\) d) \(1225\) e) \(2000\) f) Linke Seite: \(120 + 210 = 330\); Rechte Seite: \(330\). Die Gleichung stimmt.
42689512
Ein lokaler Theaterverein besteht aus insgesamt 16 aktiven Mitgliedern. Für eine Werbeaktion in der Innenstadt soll eine Gruppe von sechs Personen zusammengestellt werden. a) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, diese sechsköpfige Gruppe aus allen Mitgliedern zu bilden. b) Unter den Mitgliedern befinden sich neun Frauen und sieben Männer. Wie viele Möglichkeiten gibt es, die Gruppe so zu besetzen, dass sie aus genau drei Frauen und drei Männern besteht? c) Beschreibe für den Aufgabenteil b) ein geeignetes Urnenmodell (Art des Ziehens, Inhalt der Urne).

Denkanstöße

- Spielt die Reihenfolge, in der die Personen ausgewählt werden, für die Zusammensetzung der Gruppe eine Rolle? - Überlege, ob eine Person mehrfach für dieselbe Gruppe ausgewählt werden kann. - Wenn eine Auswahl aus zwei verschiedenen Untergruppen getroffen wird, wie lassen sich die einzelnen Möglichkeiten kombinieren? - Welches bekannte Modell aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschreibt das Ziehen von Objekten, wenn diese nicht ersetzt werden?

Lösung

1. Für die Gesamtauswahl von 6 aus 16 Personen ohne Beachtung der Reihenfolge wird der Binomialkoeffizient \(\binom{16}{6}\) berechnet: \(\frac{16 \cdot 15 \cdot 14 \cdot 13 \cdot 12 \cdot 11}{6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 8008\). 2. Für die getrennte Auswahl nach Geschlecht wird das Produkt der Binomialkoeffizienten gebildet. Auswahl der Frauen: \(\binom{9}{3} = 84\). Auswahl der Männer: \(\binom{7}{3} = 35\). Gesamtzahl: \(84 \cdot 35 = 2940\). 3. Das Urnenmodell entspricht dem „Ziehen ohne Zurücklegen und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge“. Die Urne enthält 16 Kugeln, davon sind 9 Kugeln einer Sorte (Frauen) und 7 Kugeln einer anderen Sorte (Männer). Es werden 6 Kugeln auf einmal (oder nacheinander ohne Zurücklegen) gezogen.

Antwort

a) Es gibt \(8008\) Möglichkeiten. b) Es gibt \(2940\) Möglichkeiten. c) Urnenmodell: Ziehen von \(6\) Kugeln ohne Zurücklegen und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge aus einer Urne mit \(16\) Kugeln (9 einer Sorte, 7 einer anderen).
42696512
Ein Unternehmen stellt ein Team für ein neues Projekt zusammen. Zur Auswahl stehen 12 Fachkräfte aus der IT-Abteilung und 8 Fachkräfte aus der Marketing-Abteilung. Das Team soll insgesamt 5 Personen umfassen. Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, das Team so zusammenzustellen, dass es aus genau drei IT-Fachkräften und zwei Marketing-Fachkräften besteht.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viele Möglichkeiten es gibt, die IT-Fachkräfte aus ihrer Gruppe auszuwählen. - Wie viele Möglichkeiten gibt es danach für die Auswahl der Marketing-Fachkräfte? - Wenn du für jede Wahl der ersten Gruppe mehrere Möglichkeiten für die zweite Gruppe hast, wie verknüpfst du diese Zahlen? - Spielt die Reihenfolge, in der die Personen für das Team benannt werden, eine Rolle?

Lösung

1. Bestimmung der Anzahl der Möglichkeiten, 3 Personen aus 12 IT-Fachkräften ohne Berücksichtigung der Reihenfolge auszuwählen: \(\binom{12}{3} = \frac{12 \cdot 11 \cdot 10}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 220\). 2. Bestimmung der Anzahl der Möglichkeiten, 2 Personen aus 8 Marketing-Fachkräften ohne Berücksichtigung der Reihenfolge auszuwählen: \(\binom{8}{2} = \frac{8 \cdot 7}{2 \cdot 1} = 28\). 3. Anwendung des Zählprinzips (Multiplikationsregel) für die Kombination beider Teilgruppen: \(220 \cdot 28 = 6160\).

Antwort

Es gibt \(6160\) Möglichkeiten.
42721012
Ein Obstkorb enthält \(8\) Äpfel, \(6\) Birnen und \(4\) Bananen. Für eine Wanderung werden zufällig \(5\) Früchte entnommen. Ordne den Ereignissen \(A\), \(B\) und \(C\) den jeweils passenden Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit zu und begründe deine Entscheidung. \(A\): „Es werden genau zwei Äpfel, zwei Birnen und eine Banane ausgewählt.“ \(B\): „Es werden keine Birnen ausgewählt.“ \(C\): „Es werden genau drei Äpfel und zwei Bananen ausgewählt.“ (1) \(\frac{\binom{12}{5}}{\binom{18}{5}}\) (2) \(\frac{\binom{8}{2} \cdot \binom{6}{2} \cdot \binom{4}{1}}{\binom{18}{5}}\) (3) \(\frac{\binom{8}{3} \cdot \binom{4}{2}}{\binom{18}{5}}\)

Denkanstöße

- Wie viele Früchte sind insgesamt im Korb? - Was bedeutet es für die Auswahl, wenn eine bestimmte Sorte gar nicht vorkommen darf? - Welche unteren Zahlen müssen die Binomialkoeffizienten für jede geforderte Zusammensetzung besitzen? - Prüfe, ob die Summe der ausgewählten Stückzahlen jeweils fünf ergibt.

Lösung

1. Insgesamt gibt es \(8+6+4=18\) Früchte. Die Anzahl aller gleich wahrscheinlichen Auswahlen von fünf Früchten ist \(\binom{18}{5}\). 2. Zu \(A\): Zwei von acht Äpfeln, zwei von sechs Birnen und eine von vier Bananen werden gewählt. Daher passt Term (2). 3. Zu \(B\): Ohne Birnen müssen alle fünf Früchte aus den zwölf Äpfeln und Bananen stammen. Daher passt Term (1). 4. Zu \(C\): Drei von acht Äpfeln und zwei von vier Bananen werden gewählt. Daher passt Term (3).

Antwort

Ereignis \(A\) entspricht Term (2). Ereignis \(B\) entspricht Term (1). Ereignis \(C\) entspricht Term (3).
43090312
Ein Leistungskurs besteht aus \(25\) Schülerinnen und Schülern. Für eine Umfrage sollen \(22\) Personen aus dieser Gruppe ausgewählt werden. a) Begründe ohne eine explizite Berechnung der Werte, warum es für die Auswahl der \(22\) Teilnehmenden exakt so viele Möglichkeiten gibt wie für die Auswahl der \(3\) Personen, die nicht an der Umfrage teilnehmen. b) Berechne die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten, die Gruppe der \(22\) Teilnehmenden zusammenzustellen.

Denkanstöße

- Überlege dir, was passiert, wenn du eine Gruppe von Personen festlegst. Was passiert automatisch mit dem Rest der Gruppe? - Gibt es eine Formel für den Binomialkoeffizienten, die eine Symmetrie zeigt? - Ist es einfacher, die Kombinationen für eine große oder für eine kleine Untergruppe zu berechnen?

Lösung

1. Begründung der Symmetrie: Jede Auswahl von \(22\) Personen, die an der Umfrage teilnehmen, legt gleichzeitig eindeutig fest, welche \(3\) Personen nicht teilnehmen. Da es zu jeder Gruppe von Teilnehmenden genau eine korrespondierende Gruppe von Nicht-Teilnehmenden gibt, muss die Anzahl der Möglichkeiten identisch sein. Mathematisch entspricht dies der Eigenschaft der Binomialkoeffizienten \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\). 2. Berechnung der Möglichkeiten: Die Anzahl wird durch den Binomialkoeffizienten \(\binom{25}{22}\) beschrieben. Aufgrund der Symmetrie gilt \(\binom{25}{22} = \binom{25}{3}\). 3. Ausrechnen des Wertes: \(\binom{25}{3} = \frac{25 \cdot 24 \cdot 23}{3 \cdot 2 \cdot 1} = \frac{13800}{6} = 2300\).

Antwort

a) Jede Auswahl von \(22\) Personen bestimmt eindeutig die \(3\) Personen, die nicht ausgewählt werden (Symmetrie des Binomialkoeffizienten: \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\)). b) Es gibt \(2300\) Möglichkeiten.
43090512
Vergleiche die Gewinnchancen für den Hauptpreis (alle getippten Zahlen stimmen mit den gezogenen Zahlen überein) in den folgenden zwei Lotto-Formaten: Format A: „6 aus 42“ Format B: „7 aus 37“ Berechne für beide Formate die Anzahl der möglichen Zahlenkombinationen (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge) und begründe, in welchem Format die Wahrscheinlichkeit auf einen Hauptgewinn höher ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viele Möglichkeiten es gibt, eine bestimmte Anzahl an Kugeln aus einer Urne ohne Zurücklegen und ohne Beachtung der Reihenfolge zu ziehen. - Welches mathematische Werkzeug hilft dir dabei, die Anzahl der Teilmengen zu bestimmen? - Wie hängen die Anzahl der Möglichkeiten und die Wahrscheinlichkeit für ein einzelnes Ereignis zusammen?

Lösung

1. Berechnung der Kombinationen für Format A mittels Binomialkoeffizient: \(\binom{42}{6} = \frac{42 \cdot 41 \cdot 40 \cdot 39 \cdot 38 \cdot 37}{6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 5\,245\,786\). 2. Berechnung der Kombinationen für Format B: \(\binom{37}{7} = \frac{37 \cdot 36 \cdot 35 \cdot 34 \cdot 33 \cdot 32 \cdot 31}{7 \cdot 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 10\,295\,472\). 3. Vergleich der Wahrscheinlichkeiten: Da die Anzahl der möglichen Kombinationen bei Format A (\(5\,245\,786\)) geringer ist als bei Format B (\(10\,295\,472\)), ist die Wahrscheinlichkeit \(p_A = \frac{1}{5245786}\) größer als \(p_B = \frac{1}{10295472}\).

Antwort

In Format A gibt es \(5\,245\,786\) Kombinationen, in Format B gibt es \(10\,295\,472\) Kombinationen. Die Gewinnchance ist in Format A höher, da es dort weniger mögliche Kombinationen gibt.
43117712
Betrachte eine Bernoulli-Kette der Länge \(n = 10\). Wir interessieren uns für die Anzahl der Pfade im Baumdiagramm, die zu genau \(k = 3\) Erfolgen führen. a) Beschreibe, wie man dieses Problem auf das Kugel-Fächer-Modell übertragen kann. Was repräsentieren in diesem Kontext die „Kugeln“ und was die „Fächer“? b) Begründe, ob es sich um ein Modell mit oder ohne Berücksichtigung der Reihenfolge handelt und ob Mehrfachbelegungen der Fächer möglich sind. c) Berechne die Anzahl der möglichen Pfade mithilfe des Binomialkoeffizienten.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, du hast 10 leere Plätze in einer Reihe und musst 3 Kreuze für „Erfolg“ verteilen. - Sind die Kreuze, die du setzt, voneinander unterscheidbar? - Kannst du auf einen der 10 Plätze mehr als ein Kreuz setzen? - Überlege, welche bekannte Formel aus der Kombinatorik die Auswahl von \(k\) Elementen aus einer Menge von \(n\) Elementen beschreibt.

Lösung

1. Zuordnung im Modell: Die \(k = 3\) Erfolge entsprechen den ununterscheidbaren Kugeln. Die \(n = 10\) Positionen (Versuche) in der Bernoulli-Kette entsprechen den unterscheidbaren Fächern. 2. Bedingungen: Da jeder Versuch in der Kette nur einmal ein Erfolg sein kann, ist keine Mehrfachbelegung eines Fachs möglich (Modell ohne Mehrfachbelegung). Die Reihenfolge der Kugeln (Erfolge) spielt keine Rolle, da sie als identisch betrachtet werden; entscheidend ist nur, welche Fächer (Positionen) besetzt sind. 3. Berechnung: Die Anzahl der Möglichkeiten entspricht dem Binomialkoeffizienten \(\binom{n}{k} = \binom{10}{3}\). 4. Ergebnis: \(\binom{10}{3} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 120\). Es gibt 120 Pfade mit genau 3 Erfolgen.

Antwort

a) Die 3 Erfolge sind die Kugeln, die 10 Versuchspositionen sind die Fächer. b) Es ist ein Modell ohne Berücksichtigung der Reihenfolge der Kugeln und ohne Mehrfachbelegung der Fächer. c) \(\binom{10}{3} = 120\)
43745512
Mika trifft bei Freiwürfen mit Wahrscheinlichkeit \(p=0{,}8\). Die drei Würfe einer Serie werden als unabhängig modelliert. Sei \(X\) die Anzahl der Treffer und \(q=1-p\). a) Berechne \(P(X=2)\) mithilfe der drei passenden Pfade im Baumdiagramm. b) Vergleiche dein Ergebnis mit der algebraischen Entwicklung von \((p+q)^3\). Welcher Summand entspricht genau dem Ereignis \(X=2\)?
Abbildung zur Aufgabe 437455

Denkanstöße

- Welche drei Reihenfolgen enthalten genau zwei Treffer und einen Fehlwurf? - Welche Wahrscheinlichkeit besitzt jede dieser Reihenfolgen? - Welcher Summand in der Entwicklung von \((p+q)^3\) enthält genau zwei Faktoren \(p\) und einen Faktor \(q\)?

Lösung

1. Für genau zwei Treffer gibt es die drei Pfade \(TTF\), \(TFT\) und \(FTT\). 2. Jeder dieser Pfade hat die Wahrscheinlichkeit \(p^2q=(0{,}8)^2\cdot0{,}2=0{,}128\). 3. Daher ist \(P(X=2)=3\cdot0{,}128=0{,}384\). 4. Es gilt \((p+q)^3=p^3+3p^2q+3pq^2+q^3\). Der Summand \(3p^2q\) beschreibt genau die drei Pfade mit zwei Treffern und einem Fehlwurf.

Antwort

a) \(P(X=2)=0{,}384\) b) Der passende Summand ist \(3p^2q\).
55709212
Aus \(8\) Personen soll ein dreiköpfiges Team ohne besondere Rollen gebildet werden. Leon rechnet \(8\cdot7\cdot6=336\). Erkläre den Fehler und bestimme die richtige Anzahl der Teams.

Denkanstöße

- Würden dieselben drei Personen in anderer Reihenfolge ein neues Team bilden? - Wie viele Reihenfolgen haben drei fest ausgewählte Personen? - Wie hängt das geordnete Produkt mit dem Binomialkoeffizienten zusammen?

Lösung

1. Leons Produkt zählt geordnete Dreierfolgen. 2. Ein Team ohne Rollen wird dabei für jede seiner \(3!\) möglichen Reihenfolgen erneut gezählt. 3. Deshalb ist die Anzahl \(\frac{8\cdot7\cdot6}{3!}=\binom83=56\).

Antwort

Leon zählt jedes Team \(3!=6\)-mal. Richtig ist \(\binom83=56\).
42339912
In einer Arbeitsgruppe von 12 Personen sollen 4 Personen für eine Präsentation ausgelost werden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Auswahl genau auf die Personen Anna, Ben, Clara und David fällt?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viele verschiedene Gruppen von 4 Personen man insgesamt aus den 12 Personen bilden kann. - Spielt die Reihenfolge, in der die Personen gezogen werden, für die Zusammensetzung der Gruppe eine Rolle? - Wie viele dieser möglichen Gruppen entsprechen genau der gesuchten Kombination aus Anna, Ben, Clara und David? - Setze die Anzahl der günstigen Möglichkeiten ins Verhältnis zur Gesamtzahl aller Möglichkeiten.

Lösung

1. Bestimmung der Gesamtzahl der Möglichkeiten, 4 Personen aus einer Gruppe von 12 ohne Berücksichtigung der Reihenfolge auszuwählen: \(\binom{12}{4} = \frac{12 \cdot 11 \cdot 10 \cdot 9}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 495\). 2. Bestimmung der Anzahl der günstigen Ergebnisse: Da eine ganz bestimmte Gruppe von 4 Personen gesucht ist, gibt es genau \(1\) günstiges Ergebnis. 3. Berechnung der Wahrscheinlichkeit \(P\) als Quotient aus günstigen und möglichen Ergebnissen: \(P = \frac{1}{495}\).

Antwort

Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(\frac{1}{495}\) (ca. \(0{,}2\,\%\)).
42340012
Ein Fußballtrainer hat 15 Spieler zur Verfügung, von denen er 11 für die Startaufstellung durch ein Losverfahren bestimmen möchte. Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird dabei eine ganz bestimmte, im Vorhinein festgelegte Gruppe von 11 Spielern ausgewählt?

Denkanstöße

- Wie viele Möglichkeiten gibt es, 11 Spieler aus einem Kader von 15 Spielern auszuwählen? - Ist es für die Auswahl der Gruppe wichtig, wer als Erster oder als Letzter gezogen wird? - Ein kleiner Tipp: Es ist mathematisch dasselbe, 11 Spieler für das Team auszuwählen oder 4 Spieler zu bestimmen, die nicht mitspielen. - Wie viele der möglichen 11er-Gruppen passen exakt auf die vorgegebene Auswahl?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtzahl der möglichen Startaufstellungen (Kombinationen ohne Berücksichtigung der Reihenfolge): \(\binom{15}{11}\). 2. Anwendung der Symmetrieeigenschaft des Binomialkoeffizienten zur Vereinfachung: \(\binom{15}{11} = \binom{15}{15-11} = \binom{15}{4}\). 3. Berechnung des Wertes: \(\binom{15}{4} = \frac{15 \cdot 14 \cdot 13 \cdot 12}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 1365\). 4. Da nur eine spezifische Gruppe von 11 Spielern günstig ist, beträgt die Wahrscheinlichkeit \(P = \frac{1}{1365}\).

Antwort

Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(\frac{1}{1365}\) (ca. \(0{,}073\,\%\)).
42355612
Das pascalsche Dreieck ist eng mit den Binomialkoeffizienten verknüpft. a) Eine Zeile im pascalschen Dreieck beginnt mit den Zahlen \(1,9,36,84,126,126,\dots\). Bestimme die ersten sechs Zahlen der darauffolgenden Zeile. b) In der Zeile für \(n=10\) steht an der Stelle \(k=3\) die Zahl \(120\). Berechne den Wert an der Stelle \(k=4\), indem du \(\binom{n}{k+1}=\binom{n}{k}\frac{n-k}{k+1}\) oder die Definition des Binomialkoeffizienten nutzt. c) Die Summe aller Zahlen in der Zeile für \(n\) entspricht \(2^n\). Überprüfe diesen Zusammenhang für \(n=5\).

Denkanstöße

- Wie entsteht ein innerer Eintrag des pascalschen Dreiecks aus der vorherigen Zeile? - Welche Beziehung verbindet zwei benachbarte Binomialkoeffizienten derselben Zeile? - Welche Einträge stehen in der Zeile für \(n=5\)?

Lösung

1. a) Aus benachbarten Einträgen der Zeile für \(n=9\) entstehen \(1\), \(1+9=10\), \(9+36=45\), \(36+84=120\), \(84+126=210\) und \(126+126=252\). 2. b) Aus \(\binom{10}{3}=120\) folgt \(\binom{10}{4}=120\frac{10-3}{4}=120\frac74=210\). 3. c) Die Zeile für \(n=5\) lautet \(1,5,10,10,5,1\). Ihre Summe ist \(32\), und zugleich gilt \(2^5=32\).

Antwort

a) \(1,10,45,120,210,252\) b) \(\binom{10}{4}=210\) c) \(1+5+10+10+5+1=32=2^5\)
42356212
Eine Sportgruppe besteht aus \(12\) Personen. Für ein Turnier soll eine Mannschaft aus \(9\) Personen zusammengestellt werden. a) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, diese \(9\) Personen auszuwählen. b) Begründe die Formel \(\binom{n}{k}=\binom{n}{n-k}\) im Sachkontext dieser Aufgabe. Warum ist die Anzahl der Möglichkeiten, \(9\) Personen auszuwählen, genauso groß wie die Anzahl der Möglichkeiten, \(3\) Personen nicht auszuwählen?

Denkanstöße

- Welche Personen sind automatisch festgelegt, sobald die Mannschaft vollständig ausgewählt ist? - Kannst du jeder möglichen Mannschaft eindeutig eine Auswahl der nicht teilnehmenden Personen zuordnen? - Wie lässt sich diese Zuordnung mit \(k\) ausgewählten und \(n-k\) nicht ausgewählten Objekten verallgemeinern?

Lösung

1. Die Anzahl der möglichen Mannschaften ist \(\binom{12}{9}\). 2. Mit der Symmetrie der Binomialkoeffizienten gilt \(\binom{12}{9}=\binom{12}{3}=220\). 3. Jede Auswahl von \(9\) teilnehmenden Personen legt eindeutig die \(3\) Personen fest, die nicht teilnehmen. Umgekehrt bestimmt jede Auswahl von \(3\) nicht teilnehmenden Personen eindeutig die Mannschaft aus den übrigen \(9\). Daher gilt allgemein \(\binom{n}{k}=\binom{n}{n-k}\).

Antwort

a) \(220\) Möglichkeiten. b) Jede Auswahl der \(9\) Teilnehmenden entspricht eindeutig der Auswahl der \(3\) nicht Teilnehmenden. Deshalb gilt hier \(\binom{12}{9}=\binom{12}{3}\) und allgemein \(\binom{n}{k}=\binom{n}{n-k}\).
42357012
In einem Zufallsexperiment mit \(6\) unabhängigen Stufen und jeweils zwei gleich wahrscheinlichen Ausgängen entspricht die Anzahl der Pfade für \(k\) Erfolge dem passenden Koeffizienten in der Entwicklung von \((a+b)^6\). a) Bestimme die Koeffizienten der Zeile für \(n=6\) des pascalschen Dreiecks. b) Ein Multiple-Choice-Test besteht aus \(6\) Fragen mit jeweils zwei Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Wie viele Antwortmuster enthalten genau \(3\) richtige Antworten? c) Sofia rät bei allen \(6\) Fragen unabhängig und rein zufällig. Sei \(X\) die Anzahl der richtigen Antworten. Berechne \(P(X\ge5)\).

Denkanstöße

- Wie entsteht die nächste Zeile des pascalschen Dreiecks aus Nachbarsummen? - Welcher Binomialkoeffizient zählt die Positionen von genau drei richtigen Antworten? - Welche Trefferzahlen gehören in c) zu „mindestens \(5\)“?

Lösung

1. a) Die Zeile für \(n=6\) lautet \(1,6,15,20,15,6,1\). 2. b) Die drei richtigen Antworten können an \(\binom63=20\) verschiedenen Positionenmengen liegen. 3. c) Beim unabhängigen zufälligen Raten sind alle \(2^6=64\) Antwortmuster gleich wahrscheinlich. Für mindestens fünf richtige Antworten gibt es \(\binom65+\binom66=6+1=7\) Muster. Daher ist \(P(X\ge5)=\frac7{64}=0{,}109375\).

Antwort

a) \(1,6,15,20,15,6,1\) b) \(20\) Antwortmuster c) \(P(X\ge5)=\frac7{64}=0{,}109375\)
42686212
Ein Zufallsexperiment wird als 10-stufige Bernoulli-Kette durchgeführt. Wir betrachten die Pfade im zugehörigen Baumdiagramm, wobei jeder Pfad eine Sequenz aus Erfolgen (E) und Misserfolgen (M) darstellt. a) Bestimme die Anzahl der Pfade, die zu insgesamt genau 4 Erfolgen führen. b) Wie viele dieser Pfade mit genau 4 Erfolgen beginnen mit der festen Sequenz „M – E – M“ in den ersten drei Stufen?

Denkanstöße

- In einem Baumdiagramm einer Bernoulli-Kette entspricht die Anzahl der Pfade mit einer bestimmten Trefferzahl dem Binomialkoeffizienten. - Wenn die ersten Stufen eines Pfades bereits fest vorgegeben sind, reduziert sich die Anzahl der noch frei wählbaren Stufen. - Wie viele Erfolge musst du in den verbleibenden Stufen noch unterbringen, wenn in den fest vorgegebenen Stufen bereits Erfolge enthalten sind? - Nutze die Formel \(\binom{n}{k}\) für die verbleibende Anzahl an Stufen und die noch benötigten Erfolge.

Lösung

1. Anzahl der Pfade für genau 4 Erfolge: Bei einer 10-stufigen Kette entspricht dies der Auswahl von 4 Positionen für die Erfolge aus insgesamt 10 Positionen. Die Berechnung erfolgt über den Binomialkoeffizienten: \(\binom{10}{4} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8 \cdot 7}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 210\). 2. Anzahl der Pfade mit fixiertem Anfang: Die ersten drei Stufen sind durch „M – E – M“ festgelegt. Damit ist bereits 1 Erfolg vergeben. 3. Verbleibende Stufen und Erfolge: Es bleiben \(10 - 3 = 7\) Stufen übrig, in denen noch genau \(4 - 1 = 3\) Erfolge verteilt werden müssen. 4. Berechnung für den Restpfad: Die Anzahl der Möglichkeiten hierfür ist \(\binom{7}{3} = \frac{7 \cdot 6 \cdot 5}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 35\).

Antwort

a) \(210\) b) \(35\)
42687512
Gegeben sind die beiden Terme \( A = \frac{n!}{(n-k)!} \) und \( B = \binom{n}{k} \). a) Berechne für \( n = 9 \) und \( k = 4 \) die Werte von \( A \) und \( B \). b) Bestimme das Verhältnis \( \frac{A}{B} \) für diese Werte. c) Begründe allgemein unter Verwendung der Definition des Binomialkoeffizienten, dass \( \frac{A}{B} = k! \) für alle \( n, k \in \mathbb{N} \) mit \( k \le n \) gilt.

Denkanstöße

- Überlege, wie man den Binomialkoeffizienten mithilfe von Fakultäten schreiben kann. - Was passiert mathematisch, wenn man einen Bruch durch einen anderen Bruch dividiert? - Schreibe die Fakultäten in Teilaufgabe a) so weit wie möglich aus, um Faktoren zu kürzen. - Untersuche, welche Rolle die Anordnung der ausgewählten Elemente bei den beiden Termen spielt.

Lösung

1. Berechnung von \( A \): \( \frac{9!}{(9-4)!} = \frac{9!}{5!} = 9 \cdot 8 \cdot 7 \cdot 6 = 3024 \). 2. Berechnung von \( B \): \( \binom{9}{4} = \frac{9 \cdot 8 \cdot 7 \cdot 6}{4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1} = 126 \). 3. Berechnung des Verhältnisses: \( \frac{3024}{126} = 24 \). 4. Allgemeine Begründung: Der Binomialkoeffizient ist definiert als \( \binom{n}{k} = \frac{n!}{k! \cdot (n-k)!} \). Setzt man dies in das Verhältnis ein, erhält man \( \frac{n!}{(n-k)!} : \frac{n!}{k! \cdot (n-k)!} = \frac{n! \cdot k! \cdot (n-k)!}{(n-k)! \cdot n!} = k! \). Da \( 4! = 24 \) ist, stimmt dies mit dem Ergebnis aus b) überein.

Antwort

a) \( A = 3024 \), \( B = 126 \) b) \( \frac{A}{B} = 24 \) c) Durch Einsetzen von \( \binom{n}{k} = \frac{n!}{k! \cdot (n-k)!} \) in \( \frac{A}{B} \) kürzen sich \( n! \) und \( (n-k)! \), sodass \( k! \) übrig bleibt.
42689412
Der Binomialkoeffizient \(\binom{n}{k}\) gibt an, auf wie viele Arten man \(k\) Objekte aus einer Menge von \(n\) Objekten auswählen kann. a) Erkläre mithilfe dieser kombinatorischen Deutung, warum stets \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\) gelten muss. b) Begründe ohne Rechnung, warum \(\binom{40}{38} = \binom{40}{2}\) ist. c) Bestimme den Wert von \(k\), für den \(\binom{12}{k}\) den größtmöglichen Wert annimmt. Begründe deine Wahl kurz.

Denkanstöße

- Stell dir vor, du wählst Spieler für eine Mannschaft aus. Was passiert mit den Spielern, die nicht gewählt werden? - Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Auswählen und dem Übriglassen? - Schau dir die Werte in einer Zeile des pascalschen Dreiecks an. Wo liegen die größten Werte? - Wie verhalten sich die Zahlen, wenn du von \(k=0\) beginnst und \(k\) schrittweise erhöhst?

Lösung

1. Kombinatorische Begründung der Symmetrie: Die Auswahl von \(k\) Objekten aus einer Menge von \(n\) Objekten ist gleichbedeutend damit, festzulegen, welche \(n-k\) Objekte nicht ausgewählt werden. Da jede Auswahl von \(k\) Objekten eindeutig eine Restmenge von \(n-k\) Objekten bestimmt, muss die Anzahl der Möglichkeiten für beide Vorgänge identisch sein. Daraus folgt \(\binom{n}{k} = \binom{n}{n-k}\). 2. Anwendung auf \(\binom{40}{38}\): Aus einer Gruppe von \(40\) Personen \(38\) Personen für ein Team auszuwählen ist dasselbe, wie zu bestimmen, welche \(2\) Personen nicht im Team sind. Da es \(\binom{40}{2}\) Möglichkeiten gibt, \(2\) Personen auszuschließen, gilt die Gleichheit. 3. Maximaler Wert: Die Binomialkoeffizienten \(\binom{n}{k}\) wachsen für festes \(n\) bis zur Mitte an und fallen danach wieder ab. Bei \(n=12\) (gerade Zahl) liegt das Maximum genau in der Mitte bei \(k = \frac{n}{2} = 6\).

Antwort

a) Jede Auswahl von \(k\) Elementen entspricht eindeutig der Auswahl der \(n-k\) Elemente, die nicht genommen werden. b) \(38\) Objekte aus \(40\) zu wählen ist gleichbedeutend damit, \(2\) Objekte aus \(40\) abzuwählen. c) \(k = 6\). Begründung: Das Maximum der Binomialkoeffizienten \(\binom{n}{k}\) liegt bei geradem \(n\) in der Mitte bei \(k = \frac{n}{2}\).
42689612
In einer Elektronikwerkstatt liegen in einer Schachtel \(25\) baugleiche Widerstände, von denen \(5\) defekt sind. Für eine Reparatur werden der Schachtel zufällig \(4\) Widerstände entnommen. a) Bestimme die Anzahl der Möglichkeiten, \(4\) Widerstände aus der Schachtel auszuwählen. b) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, bei denen sich unter den entnommenen Bauteilen genau \(2\) defekte Widerstände befinden. c) Ermittle die Anzahl der Möglichkeiten, bei denen mindestens \(3\) der entnommenen Widerstände defekt sind. d) Beschreibe ein geeignetes Urnenmodell für dieses Zufallsexperiment.

Denkanstöße

- Für a) wählst du vier Objekte aus insgesamt 25 ohne Beachtung der Reihenfolge. - Für b) wählst du getrennt aus der Gruppe der defekten und aus der Gruppe der intakten Widerstände. - Zerlege „mindestens 3 defekt“ in die möglichen exakten Anzahlen und zähle jede Zusammensetzung separat. - Übertrage bei d) die beiden Widerstandsarten auf zwei Kugelsorten und beachte, dass entnommene Widerstände nicht zurückgelegt werden.

Lösung

1. Insgesamt gibt es \(\binom{25}{4}=12\,650\) Möglichkeiten, vier Widerstände auszuwählen. 2. Für genau zwei defekte und zwei intakte Widerstände gibt es \(\binom52\binom{20}{2}=10\cdot190=1900\) Möglichkeiten. 3. „Mindestens drei defekt“ umfasst genau drei oder genau vier defekte Widerstände. Für genau drei gibt es \(\binom53\binom{20}{1}=10\cdot20=200\) Möglichkeiten, für genau vier \(\binom54\binom{20}{0}=5\). Insgesamt sind es \(200+5=205\) Möglichkeiten. 4. Ein passendes Urnenmodell ist eine Urne mit 5 Kugeln einer Sorte „defekt“ und 20 Kugeln einer Sorte „intakt“. Es werden 4 Kugeln ohne Zurücklegen gezogen; für die Auswahlzählung spielt die Reihenfolge keine Rolle.

Antwort

a) \(12\,650\) Möglichkeiten b) \(1900\) Möglichkeiten c) \(205\) Möglichkeiten d) Urne mit 5 „defekten“ und 20 „intakten“ Kugeln; vier Ziehungen ohne Zurücklegen, Reihenfolge für die Auswahl ohne Bedeutung.
42690712
An einem Buffet werden \(12\) verschiedene Beilagen angeboten. a) Bestimme die Anzahl der Möglichkeiten, genau \(4\) verschiedene Beilagen auszuwählen. b) Begründe ohne erneute Rechnung, warum es für die Auswahl von genau \(8\) Beilagen ebenso viele Möglichkeiten gibt wie für die Auswahl von \(4\) Beilagen. c) Berechne die Gesamtzahl aller theoretisch möglichen Zusammenstellungen, wenn von \(0\) bis \(12\) Beilagen gewählt werden dürfen.

Denkanstöße

- Spielt die Reihenfolge der ausgewählten Beilagen eine Rolle? - Welche Restmenge ist eindeutig festgelegt, sobald acht Beilagen gewählt sind? - Wie viele Ja-Nein-Entscheidungen werden in c) unabhängig für die Auswahlmenge getroffen?

Lösung

1. a) Die Reihenfolge spielt keine Rolle. Daher gibt es \(\binom{12}{4}=495\) Möglichkeiten. 2. b) Jede Auswahl von acht Beilagen legt eindeutig die vier nicht ausgewählten Beilagen fest. Deshalb gilt \(\binom{12}{8}=\binom{12}{4}=495\). 3. c) Jede der zwölf Beilagen kann entweder gewählt oder nicht gewählt werden. Daher gibt es \(2^{12}=4096\) Zusammenstellungen. Gleichwertig gilt \(\sum_{k=0}^{12}\binom{12}{k}=2^{12}\).

Antwort

a) \(495\) b) Ebenfalls \(495\), da \(\binom{12}{8}=\binom{12}{4}\). c) \(4096\)
42690812
Ein Kurztest besteht aus \(10\) Fragen, die jeweils nur mit „Richtig“ oder „Falsch“ beantwortet werden können. a) Berechne die Anzahl der Möglichkeiten, genau \(7\) Fragen korrekt zu beantworten. Beschreibe dazu ein passendes Urnenmodell. b) Ermittle die Anzahl der Antwortmuster, bei denen mindestens \(9\) Fragen korrekt beantwortet werden. c) Zeige durch Anwendung einer bekannten Identität der Kombinatorik, dass es insgesamt \(1024\) verschiedene Arten gibt, den Test auszufüllen.

Denkanstöße

- Wie viele Möglichkeiten gibt es pro Frage? - „Mindestens 9“ bedeutet, dass entweder 9 oder 10 Fragen richtig sein können. - Welches Modell beschreibt das Ziehen von Positionen ohne Beachtung der Reihenfolge? - Kannst du die Gesamtzahl sowohl über die Einzelmöglichkeiten pro Frage als auch über die Summe aller Trefferzahlen erklären?

Lösung

1. Bestimmung der Anzahl für \(k = 7\) aus \(n = 10\): \(\binom{10}{7} = \binom{10}{3} = \frac{10 \cdot 9 \cdot 8}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 120\). 2. Urnenmodell: Ziehen von \(7\) Kugeln aus einer Urne mit \(10\) nummerierten Kugeln (die die Fragen repräsentieren) ohne Zurücklegen und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge. Die gezogenen Kugeln entsprechen den richtig beantworteten Fragen. 3. Berechnung für „mindestens \(9\)“: Summe aus genau \(9\) Richtigen und genau \(10\) Richtigen: \(\binom{10}{9} + \binom{10}{10} = 10 + 1 = 11\). 4. Gesamtzahl der Antwortmuster: Jede der \(10\) Fragen hat \(2\) Antwortmöglichkeiten. Nach dem Zählprinzip ergibt sich \(2 \cdot 2 \cdot \dots \cdot 2 = 2^{10} = 1024\). Alternativ über die Summe der Binomialkoeffizienten: \(\sum_{k=0}^{10} \binom{10}{k} = 2^{10}\).

Antwort

a) Es gibt \(120\) Möglichkeiten. Urnenmodell: Ziehen von \(7\) aus \(10\) Kugeln ohne Zurücklegen und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge. b) Es gibt \(11\) Möglichkeiten (\(10\) für genau neun Richtige und \(1\) für alle zehn Richtigen). c) Die Gesamtzahl der Möglichkeiten ist \(\sum_{k=0}^{10} \binom{10}{k} = 2^{10} = 1024\).
42693712
Ein Verein besteht aus \(25\) Mitgliedern, von denen \(15\) studieren und \(10\) bereits berufstätig sind. Für ein Projekt wird ein Team aus \(6\) Personen zufällig zusammengestellt. Sei \(X\) die Anzahl der Studierenden im ausgewählten Team. a) Berechne die Anzahl der Teams mit genau \(4\) Studierenden und \(2\) Berufstätigen. b) Bestimme \(P(X=4)\). c) Erläutere die Bedeutung des Ausdrucks \(\binom{15}{6}+\binom{10}{6}\) im Sachzusammenhang.

Denkanstöße

- Welche zwei getrennten Auswahlen ergeben zusammen ein Team mit genau vier Studierenden? - Wodurch erhältst du in b) die Gesamtzahl aller gleich wahrscheinlichen Teams? - Welche zwei disjunkten Teamarten werden in c) addiert?

Lösung

1. a) Für die vier Studierenden gibt es \(\binom{15}{4}\) Möglichkeiten, für die zwei Berufstätigen \(\binom{10}{2}\). Nach dem Produktprinzip gibt es \(\binom{15}{4}\binom{10}{2}=61\,425\) passende Teams. 2. b) Insgesamt gibt es \(\binom{25}{6}=177\,100\) gleich wahrscheinliche Teams. Daher ist \(P(X=4)=\frac{61425}{177100}=\frac{351}{1012}\). 3. c) \(\binom{15}{6}\) zählt Teams ausschließlich aus Studierenden, \(\binom{10}{6}\) Teams ausschließlich aus Berufstätigen. Die Summe zählt beide disjunkten Fälle.

Antwort

a) \(61\,425\) b) \(P(X=4)=\frac{351}{1012}\) c) Anzahl der Teams, die ausschließlich aus Studierenden oder ausschließlich aus Berufstätigen bestehen.
42694512
Bei einer Tombola mit 20 Teilnehmern, darunter Herr und Frau Schmidt, werden nacheinander 5 identische Sachpreise verlost. Da die Lose nach jeder Ziehung wieder zurückgelegt werden, kann jede Person theoretisch mehrere Preise gewinnen. Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Herr Schmidt genau zwei Preise und Frau Schmidt genau einen Preis gewinnt.

Denkanstöße

- Stelle dir die 5 Ziehungen als Plätze in einer Reihe vor. Wie viele Möglichkeiten gibt es, die Plätze für Herr Schmidt und Frau Schmidt auszuwählen? - Da die Lose zurückgelegt werden, bleibt die Gewinnwahrscheinlichkeit in jeder Runde gleich. - Welche Wahrscheinlichkeit haben die Personen, die weder Herr noch Frau Schmidt sind? - Überlege, wie man die Wahrscheinlichkeit für eine ganz bestimmte Reihenfolge (z. B. erst Herr Schmidt, dann Frau Schmidt, dann der Rest) berechnet.

Lösung

1. Identifikation des Experiments als fünfstufiges Zufallsexperiment mit drei möglichen Ergebnissen pro Stufe (H: Herr Schmidt gewinnt, F: Frau Schmidt gewinnt, S: Jemand anderes gewinnt). 2. Bestimmung der Wahrscheinlichkeiten für ein einzelnes Ereignis: \(P(H) = \frac{1}{20}\), \(P(F) = \frac{1}{20}\) und \(P(S) = \frac{18}{20}\). 3. Berechnung der Anzahl der Möglichkeiten, die Gewinne in der Ziehungsreihenfolge anzuordnen: \(\binom{5}{2} \cdot \binom{3}{1} = 10 \cdot 3 = 30\). 4. Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines spezifischen Pfades (z. B. H-H-F-S-S): \((\frac{1}{20})^2 \cdot (\frac{1}{20})^1 \cdot (\frac{18}{20})^2 = \frac{1}{400} \cdot \frac{1}{20} \cdot \frac{324}{400} = \frac{324}{3200000}\). 5. Multiplikation der Pfadwahrscheinlichkeit mit der Anzahl der Anordnungen: \(30 \cdot \frac{324}{3200000} = 0{,}0030375\).

Antwort

Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(0{,}0030375\) (oder \(0{,}30375\,\%\)).
42694612
In einer Urne befinden sich \(10\) Kugeln: \(2\) rote, \(3\) blaue und \(5\) gelbe. Es wird \(6\)-mal nacheinander mit Zurücklegen gezogen. Bestimme mithilfe von Binomialkoeffizienten die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau \(2\) rote und genau \(2\) blaue Kugeln gezogen werden.

Denkanstöße

- Wie viele gelbe Ziehungen bleiben übrig, wenn Rot und Blau jeweils genau zweimal vorkommen? - Wähle zuerst die Positionen einer Farbe und danach die Positionen der zweiten Farbe aus den verbleibenden Stellen. - Wie wahrscheinlich ist eine fest vorgegebene passende Farbreihenfolge?

Lösung

1. Für einen Zug gilt \(P(R)=0{,}2\), \(P(B)=0{,}3\) und \(P(G)=0{,}5\). Wenn genau zwei rote und zwei blaue Kugeln vorkommen, müssen auch genau zwei gelbe Kugeln vorkommen. 2. Die beiden Positionen für Rot können auf \(\binom62\) Arten gewählt werden. Aus den verbleibenden vier Positionen können die beiden Positionen für Blau auf \(\binom42\) Arten gewählt werden; die restlichen beiden Positionen sind Gelb. Damit gibt es \(\binom62\binom42=15\cdot6=90\) passende Anordnungen. 3. Eine festgelegte passende Anordnung hat wegen des Zurücklegens die Wahrscheinlichkeit \((0{,}2)^2(0{,}3)^2(0{,}5)^2=0{,}0009\). 4. Daher ist die gesuchte Wahrscheinlichkeit \(90\cdot0{,}0009=0{,}081\).

Antwort

\(P=0{,}081\)
42696612
In einem Obstkorb befinden sich 10 Äpfel und 6 Birnen. Es werden 4 Früchte gleichzeitig entnommen. Begründe, dass es für die Auswahl von mehr Äpfeln als Birnen insgesamt 930 Möglichkeiten gibt.

Denkanstöße

- Welche Kombinationen von Äpfeln und Birnen erfüllen die Bedingung, dass mehr Äpfel als Birnen gezogen werden? - Berechne die Anzahl der Möglichkeiten für jede dieser Kombinationen einzeln. - Wie kombinierst du die Ergebnisse der verschiedenen Fälle, um die Gesamtzahl zu erhalten? - Denke daran, dass „gleichzeitig entnommen“ bedeutet, dass die Reihenfolge egal ist.

Lösung

1. Identifikation der günstigen Fälle für „mehr Äpfel als Birnen“ bei einer Stichprobe von 4 Früchten: (3 Äpfel, 1 Birne) oder (4 Äpfel, 0 Birnen). 2. Berechnung der Möglichkeiten für den Fall (3 Äpfel, 1 Birne): \(\binom{10}{3} \cdot \binom{6}{1} = 120 \cdot 6 = 720\). 3. Berechnung der Möglichkeiten für den Fall (4 Äpfel, 0 Birnen): \(\binom{10}{4} \cdot \binom{6}{0} = 210 \cdot 1 = 210\). 4. Addition der Möglichkeiten beider disjunkter Fälle: \(720 + 210 = 930\).

Antwort

Die Bedingung „mehr Äpfel als Birnen“ ist bei 4 entnommenen Früchten erfüllt, wenn entweder 3 Äpfel und 1 Birne oder 4 Äpfel und 0 Birnen gewählt werden. Anzahl Wege für 3 Äpfel und 1 Birne: \(\binom{10}{3} \cdot \binom{6}{1} = 120 \cdot 6 = 720\). Anzahl Wege für 4 Äpfel und 0 Birnen: \(\binom{10}{4} \cdot \binom{6}{0} = 210 \cdot 1 = 210\). Gesamtanzahl: \(720 + 210 = 930\).
42706712
Ein fairer sechsseitiger Würfel wird \(10\)-mal unabhängig geworfen. Wir unterscheiden die Ergebnisse „6“, „1“ und „andere Zahl“. Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei den \(10\) Würfen genau zweimal eine „6“, genau dreimal eine „1“ und fünfmal eine andere Zahl fällt. Gib den Rechenweg unter Verwendung von Binomialkoeffizienten an.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die drei Einzelwahrscheinlichkeiten für „6“, „1“ und „andere Zahl“. - Wähle zuerst die Positionen der Sechsen und danach aus den verbleibenden Positionen die Stellen der Einsen. - Die übrigen Positionen sind automatisch der dritten Kategorie zugeordnet. - Verbinde die Anzahl der möglichen Anordnungen mit der Wahrscheinlichkeit einer festen Anordnung.

Lösung

1. Für einen einzelnen Wurf gilt \(P(6)=\frac16\), \(P(1)=\frac16\) und \(P(\text{andere})=\frac46=\frac23\). 2. Die Positionen der zwei Sechsen können auf \(\binom{10}{2}\) Arten gewählt werden. Aus den verbleibenden acht Positionen werden die drei Positionen der Einsen auf \(\binom83\) Arten gewählt; die restlichen fünf Positionen sind dann „andere Zahl“. 3. Wegen der Unabhängigkeit der Würfe ist die Wahrscheinlichkeit einer festgelegten solchen Anordnung \((\frac16)^2(\frac16)^3(\frac23)^5\). 4. Daher ist \(P=\binom{10}{2}\binom83(\frac16)^2(\frac16)^3(\frac23)^5=\frac{280}{6561}\approx0{,}0427\).

Antwort

\(P=\frac{280}{6561}\approx0{,}0427\), also etwa \(4{,}27\,\%\).
42706812
Für ein Modell werden Pakete nach ihrem Gewicht in drei Kategorien eingeteilt: „Leicht“ bis \(2\,\text{kg}\), „Standard“ über \(2\,\text{kg}\) bis \(10\,\text{kg}\) und „Schwer“ über \(10\,\text{kg}\). Für jedes unabhängig untersuchte Paket gelten die Wahrscheinlichkeiten \(0{,}6\) für „Leicht“, \(0{,}3\) für „Standard“ und \(0{,}1\) für „Schwer“. Es werden \(12\) Pakete untersucht. Die Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Ereignis \(E\) lässt sich mit dem Term \(P(E)=\binom{12}{8}\cdot\binom{4}{3}\cdot0{,}6^8\cdot0{,}3^3\cdot0{,}1\) berechnen. Gib an, welches Ereignis \(E\) hier beschrieben wird, und erläutere die kombinatorische Herleitung der Faktoren \(\binom{12}{8}\) und \(\binom{4}{3}\).

Denkanstöße

- Ordne die Exponenten den drei Paketkategorien zu. - Überlege, welche Positionen zuerst festgelegt werden und wie viele Positionen danach noch frei sind. - Der letzte verbleibende Platz ist automatisch der dritten Kategorie zugeordnet.

Lösung

1. Die Exponenten zeigen, dass \(E\) genau 8 leichte, 3 Standard- und 1 schweres Paket beschreibt. 2. \(\binom{12}{8}\) wählt aus den 12 Positionen die acht Stellen für leichte Pakete. 3. Danach bleiben vier Positionen übrig. \(\binom43\) wählt daraus die drei Stellen für Standard-Pakete; die letzte Position ist damit automatisch für das schwere Paket bestimmt. 4. Wegen der unabhängigen Untersuchungen besitzt jede feste Anordnung mit dieser Zusammensetzung die Wahrscheinlichkeit \(0{,}6^8\cdot0{,}3^3\cdot0{,}1\).

Antwort

\(E\): Unter den 12 Paketen befinden sich genau 8 leichte, 3 Standard- und 1 schweres Paket. \(\binom{12}{8}\) wählt die Positionen der leichten Pakete; \(\binom43\) wählt anschließend aus den vier übrigen Positionen die drei Positionen der Standard-Pakete.
42720512
An einem Schachturnier nehmen \(10\) Mädchen und \(8\) Jungen teil, darunter Sophie und Leon. Für eine Werbeaktion wird per Los aus allen Teilnehmenden ein Team aus \(4\) Personen zusammengestellt. a) Gib zu jedem Ereignis einen Term an, mit dem seine Wahrscheinlichkeit berechnet werden kann. \(A\): „Sophie und Leon gehören dem Team an.“ \(B\): „Das Team besteht aus genau zwei Mädchen und zwei Jungen.“ b) Beschreibe im Sachzusammenhang ein Ereignis, dessen Wahrscheinlichkeit durch \(\frac{\binom{18}{4}-\binom{8}{4}}{\binom{18}{4}}\) berechnet werden kann.

Denkanstöße

- Wie viele Teamplätze sind noch frei, wenn Sophie und Leon bereits feststehen? - Welches Zählprinzip verknüpft die Auswahl von Mädchen und Jungen zu einem vollständigen Team? - Was bleibt übrig, wenn du von allen Teams diejenigen ohne Mädchen abziehst?

Lösung

1. Für \(A\) sind Sophie und Leon fest im Team. Die übrigen zwei Plätze werden aus den \(16\) verbleibenden Personen gewählt. Daher ist \(P(A)=\frac{\binom{16}{2}}{\binom{18}{4}}\). 2. Für \(B\) werden zwei der zehn Mädchen und zwei der acht Jungen ausgewählt. Nach dem Produktprinzip ist \(P(B)=\frac{\binom{10}{2}\binom{8}{2}}{\binom{18}{4}}\). 3. In b) zählt \(\binom{18}{4}\) alle Teams und \(\binom{8}{4}\) die Teams ausschließlich aus Jungen. Die Differenz zählt daher Teams mit mindestens einem Mädchen.

Antwort

a) \(P(A)=\frac{\binom{16}{2}}{\binom{18}{4}}\); \(P(B)=\frac{\binom{10}{2}\binom{8}{2}}{\binom{18}{4}}\) b) „Dem Team gehört mindestens ein Mädchen an.“
42720712
An einem Schüleraustausch nehmen insgesamt \(25\) Jugendliche teil. a) Für die Organisation des Abschlussabends werden vier Personen nacheinander für vier unterschiedliche Ämter ausgewählt. Formuliere eine passende Aufgabenstellung, deren Lösung durch \(25\cdot24\cdot23\cdot22\) berechnet wird. b) Für einen gemeinsamen Ausflug soll eine Gruppe von sechs Jugendlichen zusammengestellt werden. Formuliere eine passende Aufgabenstellung, deren Lösung durch \(\binom{25}{6}\) berechnet wird. c) Von den \(25\) Jugendlichen sind \(15\) weiblich. Eine Gruppe von \(5\) Jugendlichen wird zufällig ausgewählt. Sei \(X\) die Anzahl der weiblichen Jugendlichen in dieser Gruppe. Bestimme \(P(X=3)\).

Denkanstöße

- Entscheide in a) und b), ob Rollen beziehungsweise Reihenfolge eine Rolle spielen. - Welche zwei Teilgruppen müssen für \(X=3\) in c) ausgewählt werden? - Vergleiche in c) die günstigen Fünfergruppen mit allen möglichen Fünfergruppen.

Lösung

1. a) Zum Beispiel: „Wie viele Möglichkeiten gibt es, die vier unterschiedlichen Ämter Vorsitz, Protokoll, Kasse und Moderation unter den \(25\) Jugendlichen zu verteilen?“ Da die Ämter verschieden sind, ist die Zuordnung entscheidend. 2. b) Zum Beispiel: „Wie viele verschiedene sechsköpfige Gruppen können aus den \(25\) Jugendlichen für den Ausflug gebildet werden?“ Hier spielt die Reihenfolge keine Rolle. 3. c) Für drei weibliche und zwei nicht weibliche Jugendliche gibt es \(\binom{15}{3}\binom{10}{2}=20\,475\) günstige Gruppen. Insgesamt gibt es \(\binom{25}{5}=53\,130\) Gruppen. Daher ist \(P(X=3)=\frac{20475}{53130}=\frac{195}{506}\).

Antwort

a) Zum Beispiel: „Wie viele Möglichkeiten gibt es, vier unterschiedliche Ämter unter den \(25\) Jugendlichen zu verteilen?“ b) Zum Beispiel: „Wie viele verschiedene sechsköpfige Gruppen können aus den \(25\) Jugendlichen gebildet werden?“ c) \(P(X=3)=\frac{195}{506}\)
43089912
In einem Kurs mit \(20\) Schülerinnen und Schülern sollen \(3\) Personen für die Organisation einer Abschlussfeier ausgewählt werden. a) Berechne die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten, dieses dreiköpfige Organisationsteam zusammenzustellen, wenn die Rollen innerhalb des Teams nicht festgelegt sind. b) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer zufälligen Auswahl genau die drei Kurssprecher (die alle Teil der \(20\) Personen sind) das Team bilden? c) Wie viele Möglichkeiten der Zusammensetzung gäbe es, wenn die drei ausgewählten Personen unterschiedliche feste Rollen (Vorsitz, Protokollführung, Finanzen) übernehmen müssten?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, ob die Reihenfolge der Auswahl für die Zusammensetzung des Teams eine Rolle spielt. - Welches mathematische Werkzeug hilft dir dabei, die Anzahl der Teilmengen (Kombinationen) aus einer Grundmenge zu berechnen? - Was ändert sich an der Anzahl der Möglichkeiten, wenn die Personen innerhalb der Gruppe zusätzlich auf verschiedene Posten verteilt werden?

Lösung

1. Berechnung der Kombinationen ohne Berücksichtigung der Reihenfolge: \(\binom{20}{3} = \frac{20 \cdot 19 \cdot 18}{3 \cdot 2 \cdot 1} = 1140\). Es gibt \(1140\) Möglichkeiten. 2. Da es nur eine Kombination gibt, die genau aus den drei Kurssprechern besteht, ist die Wahrscheinlichkeit \(P = \frac{1}{1140} \approx 0{,}000877\). 3. Berechnung der Variationen unter Berücksichtigung der Reihenfolge (Rollen): \(20 \cdot 19 \cdot 18 = 6840\) oder alternativ \(\binom{20}{3} \cdot 3! = 1140 \cdot 6 = 6840\). Es gibt \(6840\) Möglichkeiten.

Antwort

a) Es gibt \(1140\) Möglichkeiten. b) Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(\frac{1}{1140}\) (ca. \(0{,}088\,\%\)). c) Es gibt \(6840\) Möglichkeiten.
43745612
Das Baumdiagramm veranschaulicht die drei Faktoren beim Ausmultiplizieren von \((a+b)^3\). Auf jeder Stufe wird entweder der Faktor \(a\) oder der Faktor \(b\) gewählt. a) Liste alle Pfadfolgen auf, deren Produkt \(a^2b\) ist. b) Bestimme die Anzahl dieser Pfade. c) Erkläre, warum diese Anzahl mit \(\binom32\) übereinstimmt.
Abbildung zur Aufgabe 437456

Denkanstöße

- Welche Häufigkeiten von \(a\) und \(b\) muss ein Pfad für das Produkt \(a^2b\) enthalten? - An welcher der drei Positionen kann der einzelne Faktor \(b\) stehen? - Was zählt \(\binom32\) im Zusammenhang mit drei Positionen?

Lösung

1. Ein Pfad muss genau zweimal \(a\) und einmal \(b\) enthalten. 2. Die passenden Pfadfolgen sind \((a,a,b)\), \((a,b,a)\) und \((b,a,a)\). 3. Es gibt also drei passende Pfade. 4. Der Binomialkoeffizient \(\binom32\) zählt die Möglichkeiten, zwei der drei Positionen für den Faktor \(a\) auszuwählen. Daher ist \(\binom32=3\), genau wie die Zahl der passenden Pfade.

Antwort

a) \((a,a,b)\), \((a,b,a)\), \((b,a,a)\) b) \(3\) c) \(\binom32=3\) zählt die Wahl der zwei \(a\)-Positionen unter drei Positionen.
43746312
In einer Qualitätskontrolle wird die Funktionsfähigkeit von drei Bauteilen nacheinander geprüft. Ein Bauteil ist mit Wahrscheinlichkeit \(p\) funktionsfähig (\(f\)) und mit Wahrscheinlichkeit \(q\) defekt (\(d\)), wobei \(p+q=1\) gilt. a) Bestimme mithilfe des Wahrscheinlichkeitsbaums die Pfade zu genau zwei funktionsfähigen Bauteilen und gib ihre Wahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit von \(p\) und \(q\) an. b) Addiere die Pfadwahrscheinlichkeiten. Welchen Koeffizienten erhältst du vor \(p^2q\)? c) Wo findet man diesen Koeffizienten in der Zeile für \(n=3\) des pascalschen Dreiecks? Erkläre den Zusammenhang zur Anzahl der Pfade.
Abbildung zur Aufgabe 437463

Denkanstöße

- Welche drei Reihenfolgen enthalten genau zweimal \(f\) und einmal \(d\)? - Welche Pfadwahrscheinlichkeit erhältst du jeweils mit der Multiplikationsregel? - Was zählt \(\binom32\) bei drei möglichen Positionen?

Lösung

1. Die Pfade mit genau zwei funktionsfähigen Bauteilen sind \((f,f,d)\), \((f,d,f)\) und \((d,f,f)\). 2. Jeder dieser Pfade hat die Wahrscheinlichkeit \(p^2q\). 3. Ihre Summe ist \(3p^2q\); der Koeffizient ist also \(3\). 4. In der Zeile für \(n=3\) steht beim Eintrag \(k=2\) der Binomialkoeffizient \(\binom32=3\). Er zählt genau die Möglichkeiten, zwei der drei Positionen für \(f\) auszuwählen.

Antwort

a) \((f,f,d)\), \((f,d,f)\), \((d,f,f)\); jeweils \(p^2q\) b) \(3p^2q\); Koeffizient \(3\) c) \(\binom32=3\) in der Zeile für \(n=3\) beim Eintrag \(k=2\)
55226312
Bei \(4\) unabhängigen Bernoulli-Versuchen beträgt die Trefferwahrscheinlichkeit jeweils \(p\). Die Zufallsgröße \(X\) zählt die Treffer. a) Begründe, warum es genau \(\binom{4}{2}=6\) verschiedene Pfade mit genau zwei Treffern gibt. b) Leite daraus \(P(X=2)\) her. c) Übertrage das Argument auf \(n\) Versuche und genau \(k\) Treffer.

Denkanstöße

- Ein Pfad ist durch die Positionen der Treffer vollständig festgelegt. - Haben alle Pfade mit gleich vielen Treffern dieselbe Wahrscheinlichkeit? - Trenne beim Verallgemeinern die Anzahl der Pfade von der Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Pfades.

Lösung

1. Ein Pfad mit genau zwei Treffern wird eindeutig dadurch festgelegt, an welchen zwei der vier Positionen Treffer liegen. Dafür gibt es \(\binom{4}{2}=6\) Möglichkeiten. 2. Jeder dieser Pfade enthält zwei Treffer und zwei Nichttreffer und hat daher die Wahrscheinlichkeit \(p^2(1-p)^2\). 3. Die sechs disjunkten Pfade ergeben zusammen \(P(X=2)=\binom{4}{2}p^2(1-p)^2\). 4. Allgemein gibt es für genau \(k\) Treffer unter \(n\) Versuchen \(\binom{n}{k}\) mögliche Trefferpositionen; jeder zugehörige Pfad hat die Wahrscheinlichkeit \(p^k(1-p)^{n-k}\). 5. Somit gilt \(P(X=k)=\binom{n}{k}p^k(1-p)^{n-k}\).

Antwort

a) Die zwei Trefferpositionen können auf \(\binom{4}{2}=6\) Arten gewählt werden. b) \(P(X=2)=\binom{4}{2}p^2(1-p)^2\) c) \(P(X=k)=\binom{n}{k}p^k(1-p)^{n-k}\)
42684412
In einer Prüfserie ist jedes Bauteil unabhängig von den anderen mit Wahrscheinlichkeit \(p=0{,}05\) defekt. Die Prüfung wird als Bernoulli-Kette modelliert. a) In einer Stichprobe von \(10\) Bauteilen befinden sich genau \(2\) defekte Stücke. Wie viele verschiedene Anordnungen der Defekte innerhalb der Prüfreihenfolge sind möglich? b) Berechne die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Stichprobe von \(10\) Bauteilen genau \(2\) defekt sind. Runde auf vier Dezimalstellen. c) Bei einer anderen Prüfung von \(8\) Bauteilen wurden genau \(3\) defekte Stücke gefunden. Bestimme die Anzahl der möglichen Sequenzen, in denen keine zwei defekten Bauteile direkt hintereinander auftreten.

Denkanstöße

- Welche Positionen können die beiden defekten Bauteile in a) einnehmen? - Welche Parameter gehören in b) zum Binomialmodell? - Lege in c) zuerst die intakten Bauteile fest. Welche Lücken bleiben für die Defekte übrig, ohne dass zwei nebeneinander stehen?

Lösung

1. a) Für zwei defekte Bauteile unter zehn Positionen gibt es \(\binom{10}{2}=45\) Anordnungen. 2. b) Sei \(X\) die Anzahl der defekten Bauteile in der Zehnerstichprobe. Dann gilt \(X\sim B(10,0{,}05)\) und \(P(X=2)=\binom{10}{2}(0{,}05)^2(0{,}95)^8\approx0{,}0746\). 3. c) Zuerst werden die fünf intakten Bauteile angeordnet. Dadurch entstehen sechs Lücken einschließlich der beiden Randplätze. Die drei defekten Bauteile müssen drei verschiedene Lücken belegen. Daher gibt es \(\binom63=20\) Sequenzen.

Antwort

a) \(45\) b) \(0{,}0746\) c) \(20\)
42693812
In einem Bücherregal stehen \(18\) Kriminalromane und \(12\) historische Romane. Für eine Urlaubsauswahl werden zufällig \(8\) verschiedene Bücher gewählt. a) Begründe, warum die Anzahl der Auswahlen mit genau \(5\) Kriminalromanen und \(3\) historischen Romanen durch \(\binom{18}{5}\binom{12}{3}\) gegeben ist. b) Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mindestens \(7\) der \(8\) ausgewählten Bücher Kriminalromane sind.

Denkanstöße

- Welche Auswahl wird innerhalb jeder der beiden Buchgruppen getroffen? - Warum dürfen die Anzahlen der beiden Teilwahlen multipliziert werden? - Welche beiden exakten Zusammensetzungen gehören zu „mindestens sieben Kriminalromane“?

Lösung

1. a) Zuerst werden fünf der \(18\) Kriminalromane und drei der \(12\) historischen Romane ausgewählt. Jede Wahl aus der ersten Gruppe kann mit jeder Wahl aus der zweiten Gruppe kombiniert werden. Nach dem Produktprinzip gibt es \(\binom{18}{5}\binom{12}{3}\) solche Auswahlen. 2. b) „Mindestens sieben“ umfasst genau sieben oder genau acht Kriminalromane. Die Zahl günstiger Auswahlen ist \(\binom{18}{7}\binom{12}{1}+\binom{18}{8}\binom{12}{0}=425\,646\). 3. Insgesamt gibt es \(\binom{30}{8}=5\,852\,925\) Auswahlen. Daher ist \(P=\frac{425646}{5852925}=\frac{3638}{50025}\).

Antwort

a) Nach dem Produktprinzip: \(\binom{18}{5}\binom{12}{3}\). b) \(P=\frac{3638}{50025}\).

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