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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Vektoraddition und Skalarmultiplikation

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42775412
Gegeben ist der Vektor \(\vec{v}=\begin{pmatrix}1\\-3\\\frac{3}{4}\end{pmatrix}\). Bestimme die Koordinaten des Vektors \(\vec{w}=-4\vec{v}\).

Denkanstöße

- Eine Skalarmultiplikation wirkt auf jede Vektorkomponente. - Achte besonders auf das negative Vorzeichen des Skalars. - Prüfe die Bruchkomponente getrennt.

Lösung

1. Jede Komponente von \(\vec{v}\) wird mit \(-4\) multipliziert. 2. Daher ist \(\vec{w}=\begin{pmatrix}-4\cdot1\\-4\cdot(-3)\\-4\cdot\frac{3}{4}\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}-4\\12\\-3\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{w}=\begin{pmatrix}-4\\12\\-3\end{pmatrix}\)
55203012
Gegeben ist \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\-3\\2\end{pmatrix}\). Bestimme \(2\vec{a}\).

Denkanstöße

- Der Faktor wirkt auf jede Komponente des Vektors. - Behalte beim Multiplizieren die Vorzeichen der Komponenten im Blick. - Prüfe, ob der neue Vektor doppelt so lang und gleichgerichtet sein müsste.

Lösung

1. Bei der Multiplikation eines Vektors mit \(2\) wird jede Komponente mit \(2\) multipliziert. 2. Daher ist \(2\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\-6\\4\end{pmatrix}\).

Antwort

\(2\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\-6\\4\end{pmatrix}\)
55203112
Der Punkt \(P(4|-2|1)\) wird um den Vektor \(\vec{v}=\begin{pmatrix}-3\\1\\2\end{pmatrix}\) verschoben. Bestimme den Bildpunkt \(Q\).

Denkanstöße

- Ordne die drei Komponenten des Verschiebungsvektors den drei Punktkoordinaten zu. - Addiere komponentenweise. - Kontrolliere dein Ergebnis, indem du den Verbindungsvektor von \(P\) nach \(Q\) bestimmst.

Lösung

1. Bei einer Verschiebung wird der Verschiebungsvektor zum Ortsvektor des Startpunkts addiert. 2. Es gilt \(Q(4-3|-2+1|1+2)=(1|-1|3)\).

Antwort

\(Q(1|-1|3)\)
55711112
Im Bild sind zwei Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) mit gemeinsamem Anfangspunkt \(O\) markiert. Ihre Spitzen heißen \(P\) und \(Q\); welche Spitze zu welchem Vektor gehört, ist nur aus den Bildbeschriftungen ersichtlich. Welcher gerichtete Verbindungsvektor zwischen \(P\) und \(Q\) stellt \(\vec{a}-\vec{b}\) dar? Gib ihn in Punktnotation an und begründe mit der Dreiecksregel.
Abbildung zur Aufgabe 557111

Denkanstöße

- Lies zuerst aus den Segmentbeschriftungen ab, an welchem Punkt \(\vec{a}\) und an welchem Punkt \(\vec{b}\) endet. - Beschreibe dann einen Weg vom gemeinsamen Anfangspunkt zur Spitze von \(\vec{a}\), der über die Spitze von \(\vec{b}\) führt. - Forme die daraus entstehende Dreiecksregel nach dem Verbindungsvektor der beiden Spitzen um.

Lösung

1. Aus dem Bild liest man ab: \(\vec{a}=\vec{OQ}\) und \(\vec{b}=\vec{OP}\). 2. Für den Weg von \(O\) über \(P\) nach \(Q\) gilt die Dreiecksregel \(\vec{OP}+\vec{PQ}=\vec{OQ}\). 3. Damit folgt \(\vec{b}+\vec{PQ}=\vec{a}\), also \(\vec{PQ}=\vec{a}-\vec{b}\).

Antwort

\(\vec{a}-\vec{b}=\vec{PQ}\)
55711212
Im Koordinatensystem ist \(\vec{a}=\vec{OA}\) eingezeichnet. Die Punkte \(P\), \(Q\) und \(R\) sind drei mögliche Endpunkte eines vom Ursprung ausgehenden Vielfachen von \(\vec{a}\). Welcher der Vektoren \(\vec{OP}\), \(\vec{OQ}\) oder \(\vec{OR}\) ist gleich \(2\vec{a}\)? Begründe anhand von Richtung und Länge.
Abbildung zur Aufgabe 557112

Denkanstöße

- Bei einem positiven Faktor bleibt die Richtung eines Vektors erhalten. - Wie verändert der Faktor \(2\) die Länge und die Komponenten? - Vergleiche diese Eigenschaften mit den drei eingezeichneten Kandidaten.

Lösung

1. Aus dem Bild liest man \(A(2\mid1)\), also \(\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\1\end{pmatrix}\). 2. Der Vektor \(2\vec{a}\) hat dieselbe Richtung wie \(\vec{a}\) und die doppelte Länge; seine Komponenten sind \(\begin{pmatrix}4\\2\end{pmatrix}\). 3. Der Punkt \(Q\) liegt bei \((4\mid2)\). Daher ist \(\vec{OQ}=2\vec{a}\).

Antwort

\(\vec{OQ}=2\vec{a}\)
42772112
Gegeben sind die Punkte \(P(2\mid-3\mid1)\) und \(Q(-1\mid1\mid1)\) im dreidimensionalen Raum. a) Bestimme den Verbindungsvektor \(\vec{PQ}\). b) Ein Punkt \(R\) ist durch \(\vec{QR}=2\vec{PQ}\) definiert. Berechne die Koordinaten von \(R\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Verschiebung von \(P\) nach \(Q\). - Was bewirkt der Faktor \(2\) an jeder Komponente dieses Vektors? - Wie erhältst du aus dem Startpunkt \(Q\) und dem Verschiebungsvektor den Endpunkt \(R\)?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}-1-2\\1-(-3)\\1-1\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}-3\\4\\0\end{pmatrix}\). 2. Daraus folgt \(\vec{QR}=2\begin{pmatrix}-3\\4\\0\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}-6\\8\\0\end{pmatrix}\). 3. Mit \(\vec{r}=\vec{q}+\vec{QR}\) erhält man \(\vec{r}=\begin{pmatrix}-1\\1\\1\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}-6\\8\\0\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}-7\\9\\1\end{pmatrix}\). Daher ist \(R(-7\mid9\mid1)\).

Antwort

a) \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}-3\\4\\0\end{pmatrix}\) b) \(R(-7\mid9\mid1)\)
42773712
Vereinfache die folgenden Vektorausdrücke und gib das Ergebnis jeweils als einen einzigen Vektor an: a) \(\vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CD}\) b) \(\vec{PQ} - \vec{RQ} + \vec{RS}\) c) \(\vec{XY} - (\vec{ZY} + \vec{XZ})\)

Denkanstöße

- Kannst du einen Vektor mit einem Minuszeichen davor als Vektor mit vertauschten Anfangs- und Endpunkten schreiben? - Gibt es eine Regel, wie man Vektoren addiert, wenn der Endpunkt des ersten Vektors der Anfangspunkt des zweiten ist? - Hilft es dir, die Reihenfolge der Summanden zu verändern? - Was passiert, wenn eine Klammer mit einem Minuszeichen davor aufgelöst wird?

Lösung

1. Teilaufgabe a: Anwendung der Additionsregel für Vektoren (Chasles-Relation). Es gilt \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). Durch Hinzufügen des dritten Vektors ergibt sich \(\vec{AC} + \vec{CD} = \vec{AD}\). 2. Teilaufgabe b: Umwandlung des negativen Vektors in seinen Gegenvektor: \(-\vec{RQ} = \vec{QR}\). Die Summe lautet dann \(\vec{PQ} + \vec{QR} + \vec{RS}\). Durch schrittweise Addition erhält man \(\vec{PR} + \vec{RS} = \vec{PS}\). 3. Teilaufgabe c: Auflösen der Klammer unter Beachtung des Vorzeichens ergibt \(\vec{XY} - \vec{ZY} - \vec{XZ}\). Ersetzen der negativen Vektoren durch ihre Gegenvektoren liefert \(\vec{XY} + \vec{YZ} + \vec{ZX}\). Die Summe \(\vec{XY} + \vec{YZ}\) ergibt \(\vec{XZ}\). Zusammen mit \(\vec{ZX}\) folgt \(\vec{XZ} + \vec{ZX} = \vec{XX} = \vec{0}\).

Antwort

a) \(\vec{AD}\) b) \(\vec{PS}\) c) \(\vec{0}\)
42773812
Fasse die folgenden Vektorketten so weit wie möglich zusammen: a) \(\vec{AB} - \vec{CB} + \vec{CD} - \vec{ED}\) b) \(\vec{LM} - \vec{NM} - \vec{LN}\) c) \(\vec{XY} - \vec{XZ} + \vec{WZ}\)

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, dass \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\) gilt. - Wie kannst du die Subtraktion eines Vektors als Addition ausdrücken? - Darfst du die Reihenfolge der Vektoren in der Summe vertauschen, um passende Paare zu finden? - Was ist das Ergebnis, wenn der Startpunkt und der Endpunkt eines Vektors identisch sind?

Lösung

1. Teilaufgabe a: Ersetzen der negativen Vektoren durch Gegenvektoren führt zu \(\vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CD} + \vec{DE}\). Die fortlaufende Addition ergibt \(\vec{AC} + \vec{CD} + \vec{DE} = \vec{AD} + \vec{DE} = \vec{AE}\). 2. Teilaufgabe b: Umformung der Subtraktionen in Additionen der Gegenvektoren ergibt \(\vec{LM} + \vec{MN} + \vec{NL}\). Die ersten beiden Terme ergeben \(\vec{LN}\). Somit erhält man \(\vec{LN} + \vec{NL} = \vec{LL} = \vec{0}\). 3. Teilaufgabe c: Umwandlung des negativen Vektors ergibt \(\vec{XY} + \vec{ZX} + \vec{WZ}\). Durch Umstellen der Summanden (Kommutativgesetz) erhält man \(\vec{ZX} + \vec{XY} + \vec{WZ}\). Die ersten beiden Vektoren ergeben \(\vec{ZY}\). Der Ausdruck lautet nun \(\vec{ZY} + \vec{WZ}\). Erneutes Umstellen ergibt \(\vec{WZ} + \vec{ZY} = \vec{WY}\).

Antwort

a) \(\vec{AE}\) b) \(\vec{0}\) c) \(\vec{WY}\)
42774112
Gegeben ist der Vektorausdruck \(\vec{v}=\begin{pmatrix}8\\-2\\3\end{pmatrix}-\left[\begin{pmatrix}4\\1\\5\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}-2\\-7\\10\end{pmatrix}\right]\). Berechne die Koordinaten von \(\vec{v}\).

Denkanstöße

- Beachte die Klammer und berechne zuerst den inneren Vektorausdruck. - Addition und Subtraktion von Vektoren erfolgen komponentenweise. - Kontrolliere besonders die Vorzeichen beim Subtrahieren negativer Komponenten.

Lösung

1. Zuerst wird die Summe in der Klammer komponentenweise berechnet: \(\begin{pmatrix}4+(-2)\\1+(-7)\\5+10\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}2\\-6\\15\end{pmatrix}\). 2. Danach wird komponentenweise subtrahiert: \(\vec{v}=\begin{pmatrix}8-2\\-2-(-6)\\3-15\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}6\\4\\-12\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{v}=\begin{pmatrix}6\\4\\-12\end{pmatrix}\)
42774212
In einem kartesischen Koordinatensystem sind die Punkte \(A(1\mid1\mid1)\), \(B(6\mid3\mid0)\) und \(C(4\mid3\mid3)\) gegeben. Bestimme die Koordinaten des Summenvektors \(\vec{s}=\vec{AB}+\vec{AC}\).

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die beiden Verbindungsvektoren vom gemeinsamen Anfangspunkt \(A\). - Verwende für jeden Verbindungsvektor „Endpunkt minus Anfangspunkt“. - Addiere anschließend die drei Komponenten getrennt voneinander.

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}6-1\\3-1\\0-1\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}5\\2\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}4-1\\3-1\\3-1\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}3\\2\\2\end{pmatrix}\). 2. Daher ist \(\vec{s}=\begin{pmatrix}5+3\\2+2\\-1+2\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}8\\4\\1\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{s}=\begin{pmatrix}8\\4\\1\end{pmatrix}\)
42774312
Ein Punkt \(P(4 | -2 | 5)\) wird durch den Vektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -3 \\ 6 \\ 1 \end{pmatrix}\) auf den Punkt \(Q\) verschoben. a) Berechne die Koordinaten des Bildpunktes \(Q\). b) Vom Punkt \(Q\) aus erfolgt eine weitere Verschiebung durch den Vektor \(2 \cdot \vec{v}\) zum Punkt \(R\). Bestimme die Koordinaten von \(R\).

Denkanstöße

- Wie hängen die Koordinaten eines Punktes und sein Ortsvektor zusammen? - Was bedeutet es geometrisch, einen Punkt um einen Vektor zu verschieben? - Wie berechnet man das Doppelte eines Vektors? - Kannst du die Verschiebung von \(P\) nach \(R\) auch in einem einzigen Schritt ausdrücken?

Lösung

1. Berechnung von \(Q\) durch Vektoraddition: \(\vec{OQ} = \vec{OP} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ 5 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -3 \\ 6 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(Q(1 | 4 | 6)\). 2. Berechnung des Verschiebungsvektors für den zweiten Schritt: \(2 \cdot \vec{v} = 2 \cdot \begin{pmatrix} -3 \\ 6 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 12 \\ 2 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung von \(R\) durch Addition zum Ortsvektor von \(Q\): \(\vec{OR} = \vec{OQ} + 2 \cdot \vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -6 \\ 12 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ 16 \\ 8 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(R(-5 | 16 | 8)\).

Antwort

a) \(Q(1 | 4 | 6)\) b) \(R(-5 | 16 | 8)\)
42774812
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{u}=\begin{pmatrix}3\\4\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{v}=\begin{pmatrix}0\\0\\12\end{pmatrix}\). a) Berechne die Beträge \(|\vec{u}|\) und \(|\vec{v}|\) sowie den Betrag der Summe \(|\vec{u}+\vec{v}|\). b) Überprüfe durch Vergleich der berechneten Werte die Gültigkeit der Dreiecksungleichung \(|\vec{u}+\vec{v}|\leq|\vec{u}|+|\vec{v}|\). c) Erläutere, warum in diesem speziellen Fall keine Gleichheit vorliegt. Wie müssten die Vektoren verändert werden, unter Beibehaltung ihrer Beträge, damit \(|\vec{u}+\vec{v}|=|\vec{u}|+|\vec{v}|\) gilt?

Denkanstöße

- Bestimme jeden Betrag aus den drei Komponenten des jeweiligen Vektors. - Addiere für den Summenvektor zuerst die entsprechenden Komponenten. - Überlege geometrisch, wann ein aus zwei Vektoren zusammengesetzter Weg genauso lang ist wie die Summe der beiden Einzellängen.

Lösung

1. Es gilt \(|\vec{u}|=\sqrt{3^2+4^2+0^2}=5\) und \(|\vec{v}|=\sqrt{0^2+0^2+12^2}=12\). 2. Der Summenvektor ist \(\vec{u}+\vec{v}=\begin{pmatrix}3\\4\\12\end{pmatrix}\), also \(|\vec{u}+\vec{v}|=\sqrt{3^2+4^2+12^2}=13\). 3. Damit gilt \(13\leq5+12=17\); die Dreiecksungleichung ist erfüllt. 4. \(\vec{u}\) liegt in der \(x_1x_2\)-Ebene, während \(\vec{v}\) in \(x_3\)-Richtung zeigt; die Vektoren sind sogar orthogonal. Gleichheit tritt nur ein, wenn beide Vektoren gleichgerichtet sind. Bei unveränderten Beträgen müssten sie daher parallel und gleichorientiert verlaufen.

Antwort

a) \(|\vec{u}|=5\), \(|\vec{v}|=12\), \(|\vec{u}+\vec{v}|=13\) b) \(13\leq17\) ist erfüllt. c) Für Gleichheit müssen die Vektoren parallel und gleichorientiert sein.
42774912
Gegeben sind die Punkte \(P(3 | -2 | 4)\), \(Q(7 | 1 | 4)\) und \(R(5 | 6 | 0)\). Bestimme die Koordinaten des Punktes \(S\) so, dass das Viereck \(PQRS\) ein Parallelogramm bildet.

Denkanstöße

- Welche Eigenschaft haben gegenüberliegende Seiten in einem Parallelogramm bezüglich ihrer Vektoren? - Achte genau auf die Reihenfolge der Eckpunkte im Namen des Vierecks. - Wie kannst du den fehlenden Punkt mithilfe einer Vektoraddition oder -subtraktion erreichen?

Lösung

1. Bestimmung des Verbindungsvektors \(\vec{PQ}\) durch Subtraktion der Ortsvektoren: \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 7-3 \\ 1-(-2) \\ 4-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix}\). 2. In einem Parallelogramm \(PQRS\) gilt für die gegenüberliegenden Seiten die Vektorgleichheit \(\vec{PQ} = \vec{SR}\). 3. Umstellen der Gleichung nach dem Ortsvektor \(\vec{s}\): \(\vec{s} = \vec{r} - \vec{PQ}\). 4. Einsetzen der Werte: \(\vec{s} = \begin{pmatrix} 5 \\ 6 \\ 0 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix}\). 5. Die Koordinaten des Punktes lauten \(S(1 | 3 | 0)\).

Antwort

\(S(1 | 3 | 0)\)
42775312
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a}=\begin{pmatrix}4\\-2\\4\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}-1\\3\\1\end{pmatrix}\). Berechne die Koordinaten des Vektors \(\vec{c}=2{,}5\vec{a}+6\vec{b}\).

Denkanstöße

- Multipliziere zuerst jeden Vektor mit seinem Skalar. - Führe die Skalarmultiplikation komponentenweise aus. - Addiere anschließend die entsprechenden Komponenten der beiden Vektoren.

Lösung

1. Es gilt \(2{,}5\vec{a}=\begin{pmatrix}10\\-5\\10\end{pmatrix}\) und \(6\vec{b}=\begin{pmatrix}-6\\18\\6\end{pmatrix}\). 2. Durch komponentenweise Addition folgt \(\vec{c}=\begin{pmatrix}10-6\\-5+18\\10+6\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}4\\13\\16\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{c}=\begin{pmatrix}4\\13\\16\end{pmatrix}\)
42775912
Bestimme jeweils die Koordinaten des resultierenden Vektors. a) \(\vec{a}=2{,}5\begin{pmatrix}2\\-4\\4\end{pmatrix}\) b) \(\vec{b}=1{,}8\begin{pmatrix}0\\4\\-3\end{pmatrix}-0{,}8\begin{pmatrix}0\\4\\-3\end{pmatrix}\)

Denkanstöße

- Übertrage in a) den Skalar auf alle drei Komponenten. - In b) stehen zwei Vielfache desselben Vektors. Kannst du zuerst ihre Koeffizienten zusammenfassen? - Kontrolliere bei beiden Teilaufgaben die Vorzeichen jeder Komponente.

Lösung

1. In a) ergibt die komponentenweise Multiplikation \(\vec{a}=\begin{pmatrix}5\\-10\\10\end{pmatrix}\). 2. In b) kann zunächst zusammengefasst werden: \(\vec{b}=(1{,}8-0{,}8)\begin{pmatrix}0\\4\\-3\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}0\\4\\-3\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{a}=\begin{pmatrix}5\\-10\\10\end{pmatrix}\) b) \(\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\4\\-3\end{pmatrix}\)
42776012
Berechne die Koordinaten der Vektoren \(\vec{c}\) und \(\vec{d}\). a) \(\vec{c}=\sqrt{3}\begin{pmatrix}\sqrt{3}\\\sqrt{6}\\-3\end{pmatrix}\) b) \(\vec{d}=\frac{1}{2}\begin{pmatrix}4\\2\\-6\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}1\\2\\9\end{pmatrix}\)

Denkanstöße

- Führe Skalarmultiplikationen vor Additionen aus. - Vereinfache in a) entstehende Wurzelprodukte sorgfältig. - Addiere in b) erst nach der Skalarmultiplikation komponentenweise.

Lösung

1. In a) wird jede Komponente mit \(\sqrt{3}\) multipliziert: \(\vec{c}=\begin{pmatrix}3\\\sqrt{18}\\-3\sqrt{3}\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}3\\3\sqrt{2}\\-3\sqrt{3}\end{pmatrix}\). 2. In b) gilt zunächst \(\frac{1}{2}\begin{pmatrix}4\\2\\-6\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}2\\1\\-3\end{pmatrix}\). 3. Durch Addition folgt \(\vec{d}=\begin{pmatrix}2\\1\\-3\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}1\\2\\9\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}3\\3\\6\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{c}=\begin{pmatrix}3\\3\sqrt{2}\\-3\sqrt{3}\end{pmatrix}\) b) \(\vec{d}=\begin{pmatrix}3\\3\\6\end{pmatrix}\)
42776112
Stelle den Vektor \(\vec{a} = \begin{pmatrix} \frac{5}{6} \\ -0{,}25 \\ 1 \end{pmatrix}\) als Produkt aus einer reellen Zahl und einem Vektor mit ganzzahligen Koordinaten dar.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du die Dezimalzahl und die ganze Zahl als Brüche schreiben kannst. - Suche nach einem gemeinsamen Nenner für alle Komponenten des Vektors. - Wenn du einen gemeinsamen Nenner gefunden hast, kannst du den Kehrwert dieses Nenners als Skalar vor den Vektor ziehen.

Lösung

1. Umwandlung aller Koordinaten in Brüche mit einem gemeinsamen Nenner: \(0{,}25 = \frac{1}{4}\) und \(1 = \frac{12}{12}\). 2. Bestimmung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV) der Nenner \(6\) und \(4\), welches \(12\) ist. 3. Erweitern der Brüche auf den Nenner \(12\): \(\frac{5}{6} = \frac{10}{12}\) und \(\frac{1}{4} = \frac{3}{12}\). 4. Ausklammern des Faktors \(\frac{1}{12}\) aus dem Vektor: \(\vec{a} = \frac{1}{12} \cdot \begin{pmatrix} 10 \\ -3 \\ 12 \end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{a} = \frac{1}{12} \cdot \begin{pmatrix} 10 \\ -3 \\ 12 \end{pmatrix}\)
42776312
Prüfe für die folgenden Vektorgleichungen, ob eine reelle Zahl \(k\) existiert, die die Gleichung erfüllt. Gib den Wert für \(k\) an oder zeige auf, warum kein solches \(k\) existiert. a) \(\begin{pmatrix} 12 \\ -18 \\ 30 \end{pmatrix} = k \cdot \begin{pmatrix} -4 \\ 6 \\ -10 \end{pmatrix}\) b) \(\begin{pmatrix} \frac{2}{3} \\ 1 \\ \frac{5}{6} \end{pmatrix} = k \cdot \begin{pmatrix} 4 \\ 6 \\ 4 \end{pmatrix}\)

Denkanstöße

- Betrachte jede Zeile der Vektoren als eine eigene kleine Gleichung. - Was muss für die Zahl \(k\) gelten, damit die gesamte Vektorgleichung wahr ist? - Vergleiche die Ergebnisse für \(k\), die du aus den einzelnen Zeilen erhältst. - Wenn ein Bruch in der Gleichung steht, versuche ihn durch Multiplikation oder Division aufzulösen.

Lösung

1. Für Teilaufgabe a) wird komponentenweise ein Gleichungssystem aufgestellt: \(12 = -4k\), \(-18 = 6k\) und \(30 = -10k\). 2. Aus der ersten Gleichung folgt \(k = \frac{12}{-4} = -3\). Die Überprüfung in der zweiten (\(6 \cdot (-3) = -18\)) und dritten Gleichung (\(-10 \cdot (-3) = 30\)) bestätigt die Lösung. Somit existiert \(k = -3\). 3. Für Teilaufgabe b) ergibt die erste Komponente \(\frac{2}{3} = 4k \implies k = \frac{2}{12} = \frac{1}{6}\). 4. Die zweite Komponente liefert \(1 = 6k \implies k = \frac{1}{6}\). 5. Die dritte Komponente ergibt \(\frac{5}{6} = 4k \implies k = \frac{5}{24}\). Da \(\frac{1}{6} \neq \frac{5}{24}\) ist, gibt es kein gemeinsames \(k\), das alle drei Gleichungen gleichzeitig löst.

Antwort

a) \(k = -3\) b) Es existiert kein solches \(k\), da die berechneten Werte für die einzelnen Komponenten (\(\frac{1}{6}\) und \(\frac{5}{24}\)) nicht übereinstimmen.
42776412
Gegeben sind die zwei zueinander parallelen (kollinearen) Vektoren \(\vec{u} = \begin{pmatrix} a \\ -6 \\ 12 \end{pmatrix}\) und \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 2 \\ 4 \\ -8 \end{pmatrix}\). 1. Bestimme den Skalierungsfaktor \(s\), für den die Beziehung \(\vec{u} = s \cdot \vec{v}\) gilt. 2. Ermittle daraus den Wert der unbekannten Komponente \(a\).

Denkanstöße

- Welche Zeilen der Vektoren enthalten keine Unbekannten? Nutze diese zuerst. - Wie hängen die Komponenten zweier paralleler Vektoren mathematisch zusammen? - Sobald du den Proportionalitätsfaktor gefunden hast, kannst du ihn auf die fehlende Komponente anwenden. - Überprüfe dein Ergebnis, indem du den fertigen Vektor \(\vec{u}\) noch einmal mit \(\vec{v}\) vergleichst.

Lösung

1. Zur Bestimmung von \(s\) werden die bekannten Komponenten der Vektoren verglichen. In der zweiten Zeile gilt \(-6 = s \cdot 4\), woraus \(s = \frac{-6}{4} = -1{,}5\) folgt. 2. Zur Sicherheit wird die dritte Zeile geprüft: \(12 = s \cdot (-8) \implies 12 = -1{,}5 \cdot (-8)\). Dies ergibt \(12 = 12\), was eine wahre Aussage ist. Der Skalierungsfaktor ist somit \(s = -1{,}5\). 3. Um \(a\) zu berechnen, wird \(s\) in die Gleichung der ersten Komponente eingesetzt: \(a = s \cdot 2\). 4. Mit \(s = -1{,}5\) ergibt sich \(a = -1{,}5 \cdot 2 = -3\).

Antwort

1. \(s = -1{,}5\) 2. \(a = -3\)
42776912
Der Vektor \(\vec{a}=\begin{pmatrix}4\\-4\\7\end{pmatrix}\) wird mit einem Skalar \(k\in\mathbb{R}\) multipliziert. Der resultierende Vektor \(\vec{b}=k\vec{a}\) soll die Länge \(27\) besitzen. Bestimme alle möglichen Werte von \(k\). Verwende für die Längenbestimmung das Skalarprodukt.

Denkanstöße

- Wie erhältst du aus \(\vec{a}\cdot\vec{a}\) die Länge von \(\vec{a}\)? - Überlege, wie sich die Länge eines Vektors bei Multiplikation mit einem Skalar verändert. - Welche zwei Skalare haben denselben Betrag?

Lösung

1. Mit dem Skalarprodukt gilt \(\vec{a}\cdot\vec{a}=4^2+(-4)^2+7^2=81\). Daher ist \(|\vec{a}|=\sqrt{\vec{a}\cdot\vec{a}}=9\). 2. Für die Länge eines skalierten Vektors gilt \(|k\vec{a}|=|k|\,|\vec{a}|\). Also muss \(9|k|=27\) gelten. 3. Daraus folgt \(|k|=3\) und damit \(k=3\) oder \(k=-3\).

Antwort

\(k=3\) oder \(k=-3\)
42777112
Untersuche die folgenden Aussagen auf ihre Richtigkeit. Begründe deine Entscheidung kurz und korrigiere fehlerhafte Aussagen. a) \(\vec{x}+\vec{y}=\vec{y}+\vec{x}\) b) \(\vec{a}+\vec{a}=2a\) c) \(\vec{PQ}+\vec{QP}=0\) d) \(k(\vec{u}-\vec{v})=k\vec{u}-k\vec{v}\)

Denkanstöße

- Achte darauf, ob auf beiden Seiten einer Gleichung derselbe mathematische Typ steht: Vektor oder Zahl. - Welche Rechengesetze kennst du für Vektoraddition und Skalarmultiplikation? - Was ist die Summe eines Vektors und seines Gegenvektors?

Lösung

1. a) ist wahr; dies ist das Kommutativgesetz der Vektoraddition. 2. b) ist falsch. Links steht ein Vektor, daher muss auch rechts ein Vektor stehen: \(\vec{a}+\vec{a}=2\vec{a}\). 3. c) ist falsch. Die Summe eines Vektors und seines Gegenvektors ist der Nullvektor: \(\vec{PQ}+\vec{QP}=\vec{0}\). 4. d) ist wahr; dies ist das Distributivgesetz der Skalarmultiplikation.

Antwort

a) Wahr. b) Falsch; \(\vec{a}+\vec{a}=2\vec{a}\). c) Falsch; \(\vec{PQ}+\vec{QP}=\vec{0}\). d) Wahr.
42777212
Beurteile, ob die folgenden Zusammenhänge für beliebige Vektoren im Raum korrekt sind. Korrigiere falsche Aussagen. a) \(\vec{RS}=\vec{OS}-\vec{OR}\) b) \(\vec{a}-\vec{a}=\vec{0}\) c) \(\vec{AB}+\vec{BC}+\vec{CA}=\vec{0}\) d) Die Gleichung \(k\vec{a}=\vec{0}\) ist nur dann erfüllt, wenn \(k=0\) ist.

Denkanstöße

- Deute Verbindungsvektoren als Differenzen von Ortsvektoren. - Was geschieht bei einer Vektorkette, die zum Ausgangspunkt zurückführt? - Prüfe bei d) neben \(k=0\) auch einen besonderen Vektor als möglichen Faktor.

Lösung

1. a) ist wahr; ein Verbindungsvektor ist „Endpunkt minus Anfangspunkt“. 2. b) ist wahr; ein Vektor minus sich selbst ergibt den Nullvektor. 3. c) ist wahr; die Vektorsumme beschreibt einen geschlossenen Streckenzug von \(A\) zurück nach \(A\). 4. d) ist falsch. Die Gleichung ist erfüllt, wenn \(k=0\) oder \(\vec{a}=\vec{0}\) gilt.

Antwort

a) Wahr. b) Wahr. c) Wahr. d) Falsch; richtig ist: \(k\vec{a}=\vec{0}\) für \(k=0\) oder \(\vec{a}=\vec{0}\).
42787512
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid1\mid5)\), \(B(5\mid5\mid5)\) und \(C(5\mid1\mid1)\). a) Bestimme die Vektoren \(\vec{AB}\) und \(\vec{AC}\). b) Berechne ihre Längen mithilfe des Skalarprodukts. c) Welche besondere Eigenschaft des Dreiecks \(ABC\) folgt daraus?

Denkanstöße

- Bestimme beide Verbindungsvektoren vom selben Ausgangspunkt \(A\). - Wie liefert \(\vec{v}\cdot\vec{v}\) die quadrierte Länge eines Vektors? - Welche Dreieckseigenschaft folgt aus zwei gleich langen Seiten?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}3\\4\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}3\\0\\-4\end{pmatrix}\). 2. Mit dem Skalarprodukt erhält man \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=3^2+4^2=25\) und \(\vec{AC}\cdot\vec{AC}=3^2+(-4)^2=25\). 3. Daher gilt \(|\vec{AB}|=|\vec{AC}|=5\). 4. Zwei Seiten des Dreiecks, die sich in \(A\) treffen, sind gleich lang. Somit ist \(ABC\) gleichschenklig mit Spitze \(A\).

Antwort

a) \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}3\\4\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}3\\0\\-4\end{pmatrix}\) b) \(|\vec{AB}|=|\vec{AC}|=5\) c) \(ABC\) ist gleichschenklig mit Spitze \(A\).
43028112
Die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 3 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix}\), \(\vec{b} = \begin{pmatrix} -9 \\ 3 \\ -6 \end{pmatrix}\) und \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ -0{,}5 \\ 1 \end{pmatrix}\) sind gegeben. a) Bestimme die reellen Zahlen \(r\) und \(s\) so, dass \(\vec{b} = r \cdot \vec{a}\) und \(\vec{c} = s \cdot \vec{a}\) gilt. b) Ein weiterer Vektor \(\vec{d} = \begin{pmatrix} x \\ 4 \\ z \end{pmatrix}\) soll ebenfalls ein Vielfaches von \(\vec{a}\) sein. Berechne die fehlenden Koordinaten \(x\) und \(z\).

Denkanstöße

- Betrachte jede Koordinate des Vektors einzeln. - Wie hängen die entsprechenden Einträge zweier Vektoren zusammen, wenn der eine aus dem anderen durch Multiplikation mit einer Zahl entsteht? - Nutze eine bekannte Koordinate, um den Streckungsfaktor zu berechnen, und wende diesen dann auf die anderen Koordinaten an.

Lösung

1. Zur Bestimmung von \(r\) wird die Gleichung \(\begin{pmatrix} -9 \\ 3 \\ -6 \end{pmatrix} = r \cdot \begin{pmatrix} 3 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix}\) komponentenweise betrachtet: \(-9 = 3r\), \(3 = -r\) und \(-6 = 2r\). Alle drei Gleichungen liefern \(r = -3\). 2. Analog für \(s\): \(1{,}5 = 3s\), \(-0{,}5 = -s\) und \(1 = 2s\). Hier ergibt sich für alle Komponenten \(s = 0{,}5\). 3. Damit \(\vec{d} = k \cdot \vec{a}\) gilt, muss für die \(x_2\)-Komponente gelten: \(4 = k \cdot (-1)\), woraus \(k = -4\) folgt. 4. Einsetzen von \(k\) in die übrigen Komponenten liefert \(x = -4 \cdot 3 = -12\) und \(z = -4 \cdot 2 = -8\).

Antwort

a) \(r = -3\); \(s = 0{,}5\) b) \(x = -12\); \(z = -8\)
43028512
Gegeben sind die Punkte \(A(2| -3 | 5)\), \(B(6| 1 | 2)\) und \(C(-1| 4 | 8)\) im dreidimensionalen Raum. 1. Bestimme die Komponenten der Vektoren \(\vec{AB}\) und \(\vec{BC}\). 2. Berechne den Summenvektor \(\vec{s} = \vec{AB} + \vec{BC}\). 3. Berechne den Vektor \(\vec{AC}\) und vergleiche das Ergebnis mit dem Summenvektor aus Aufgabenteil 2. Interpretiere den Zusammenhang geometrisch im Sinne der Dreiecksregel.

Denkanstöße

- Wie berechnet man einen Vektor zwischen zwei gegebenen Punkten? - Was passiert grafisch, wenn man die Spitze des ersten Vektors als Startpunkt für den zweiten Vektor nutzt? - Schau dir die Anfangs- und Endbuchstaben der Vektorkette genau an.

Lösung

1. Berechnung der Vektoren durch Differenz der Koordinaten: \(\vec{AB} = \vec{OB} - \vec{OA} = \begin{pmatrix} 6-2 \\ 1-(-3) \\ 2-5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ -3 \end{pmatrix}\). Analog dazu \(\vec{BC} = \vec{OC} - \vec{OB} = \begin{pmatrix} -1-6 \\ 4-1 \\ 8-2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -7 \\ 3 \\ 6 \end{pmatrix}\). 2. Addition der Komponenten: \(\vec{s} = \begin{pmatrix} 4+(-7) \\ 4+3 \\ -3+6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 7 \\ 3 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung von \(\vec{AC} = \vec{OC} - \vec{OA} = \begin{pmatrix} -1-2 \\ 4-(-3) \\ 8-5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 7 \\ 3 \end{pmatrix}\). Der Vergleich zeigt \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). Geometrisch bedeutet dies, dass die Hintereinanderausführung der Verschiebungen von \(A\) nach \(B\) und von \(B\) nach \(C\) derselben Gesamtverschiebung entspricht, die direkt von \(A\) nach \(C\) führt.

Antwort

1. \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ -3 \end{pmatrix}\), \(\vec{BC} = \begin{pmatrix} -7 \\ 3 \\ 6 \end{pmatrix}\) 2. \(\vec{s} = \begin{pmatrix} -3 \\ 7 \\ 3 \end{pmatrix}\) 3. \(\vec{AC} = \begin{pmatrix} -3 \\ 7 \\ 3 \end{pmatrix}\); es gilt \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). Die Summe zweier Vektoren entspricht der direkten Verbindung vom Startpunkt des ersten zum Endpunkt des zweiten Vektors.
43028612
In der Vektorrechnung lassen sich komplizierte Ausdrücke durch die Dreiecksregel vereinfachen. 1. Vereinfache den Term \(\vec{PQ} + \vec{QR} + \vec{RS}\) zu einem einzigen Vektor. 2. Gegeben ist die Gleichung \(\vec{AB} - \vec{CB} = \vec{x}\). Drücke den Vektor \(\vec{x}\) als einen einzigen Vektor mit zwei Großbuchstaben aus. 3. In einem geschlossenen Streckenzug \(A \to B \to C \to A\) ist die Summe der Vektoren \(\vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CA}\) zu bilden. Welchen besonderen Vektor erhält man als Ergebnis? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Erinnerst du dich, wie man ein Minuszeichen vor einem Vektor durch Vertauschen der Buchstaben ersetzen kann? - Was bedeutet es für die Verschiebung, wenn eine Vektorkette genau dort endet, wo sie begonnen hat? - Du kannst die Dreiecksregel mehrmals hintereinander anwenden.

Lösung

1. Anwendung der Dreiecksregel in Schritten: \(\vec{PQ} + \vec{QR} = \vec{PR}\). Dann folgt \(\vec{PR} + \vec{RS} = \vec{PS}\). 2. Umformung des Gegenvektors: \(-\vec{CB} = \vec{BC}\). Einsetzen in die Gleichung: \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). Somit ist \(\vec{x} = \vec{AC}\). 3. Sukzessive Vereinfachung: \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). Damit ergibt sich \(\vec{AC} + \vec{CA}\). Da \(\vec{CA}\) der Gegenvektor zu \(\vec{AC}\) ist, gilt \(\vec{AC} + (-\vec{AC}) = \vec{0}\) (Nullvektor). Geometrisch kehrt man zum Ausgangspunkt \(A\) zurück, die Gesamtverschiebung ist also null.

Antwort

1. \(\vec{PS}\) 2. \(\vec{x} = \vec{AC}\) 3. \(\vec{0}\) (Nullvektor). Begründung: Da Start- und Endpunkt der Kette identisch sind (\(A\)), findet netto keine Verschiebung statt.
43028712
Betrachte den Vektor \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 7 \\ -2{,}5 \\ k \end{pmatrix}\) mit \(k \in \mathbb{R}\). a) Gib den Gegenvektor \(-\vec{a}\) in Abhängigkeit von \(k\) an. b) Bestimme den Wert von \(k\), für den die Summe der Komponenten des Gegenvektors gleich \(0\) ist. c) Erkläre allgemein, wie man den Gegenvektor eines beliebigen Vektors \(\vec{v} = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ v_3 \end{pmatrix}\) rechnerisch bestimmt.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Vorzeichen einer Zahl, wenn du sie mit \(-1\) multiplizierst? - Wie ist die Summe von Werten definiert? - Überlege dir, welche Eigenschaft die Summe eines Vektors und seines Gegenvektors bezüglich des Nullvektors hat.

Lösung

1. Den Gegenvektor \(-\vec{a}\) erhält man durch Multiplikation des Vektors mit \(-1\). Somit gilt \(-\vec{a} = \begin{pmatrix} -7 \\ 2{,}5 \\ -k \end{pmatrix}\). 2. Die Summe der Komponenten des Gegenvektors wird gleich Null gesetzt: \(-7 + 2{,}5 + (-k) = 0\). 3. Durch Zusammenfassen ergibt sich \(-4{,}5 - k = 0\). 4. Auflösen nach \(k\) liefert \(k = -4{,}5\). 5. Allgemein wird der Gegenvektor bestimmt, indem jede Komponente des ursprünglichen Vektors mit \(-1\) multipliziert wird, also \(-\vec{v} = \begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(-\vec{a} = \begin{pmatrix} -7 \\ 2{,}5 \\ -k \end{pmatrix}\) b) \(k = -4{,}5\) c) Den Gegenvektor erhält man, indem man jede Komponente des Vektors mit \(-1\) multipliziert (bzw. die Vorzeichen aller Komponenten umkehrt).
43028812
In einem dreidimensionalen Koordinatensystem sind die Punkte \(P(1 | -4 | 3)\) und \(Q(5 | 2 | -1)\) gegeben. a) Berechne die Komponenten des Verbindungsvektors \(\vec{v} = \vec{PQ}\). b) Bestimme den Gegenvektor zu \(\vec{v}\). c) Weise nach, dass der Gegenvektor zu \(\vec{PQ}\) exakt dem Vektor \(\vec{QP}\) entspricht, indem du \(\vec{QP}\) explizit berechnest.

Denkanstöße

- Wie berechnet man einen Vektor zwischen zwei Punkten \(A\) und \(B\)? - Was bedeutet das Wort „Gegen“ in Bezug auf die Richtung eines Pfeils im Koordinatensystem? - Erinnerst du dich an die Regel „Spitze minus Anfang“?

Lösung

1. Berechnung des Verbindungsvektors \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 5 - 1 \\ 2 - (-4) \\ -1 - 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 6 \\ -4 \end{pmatrix}\). 2. Der Gegenvektor zu \(\vec{v}\) ergibt sich durch Vorzeichenumkehr aller Komponenten: \(-\vec{v} = \begin{pmatrix} -4 \\ -6 \\ 4 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung des Vektors \(\vec{QP} = \vec{p} - \vec{q} = \begin{pmatrix} 1 - 5 \\ -4 - 2 \\ 3 - (-1) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -4 \\ -6 \\ 4 \end{pmatrix}\). 4. Vergleich der Ergebnisse zeigt, dass \(-\vec{PQ} = \vec{QP}\) gilt.

Antwort

a) \(\vec{PQ} = \begin{pmatrix} 4 \\ 6 \\ -4 \end{pmatrix}\) b) Der Gegenvektor ist \(\begin{pmatrix} -4 \\ -6 \\ 4 \end{pmatrix}\). c) \(\vec{QP} = \begin{pmatrix} 1-5 \\ -4-2 \\ 3-(-1) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -4 \\ -6 \\ 4 \end{pmatrix}\). Dies entspricht dem Gegenvektor aus Teilaufgabe b).
43028912
In einem dreidimensionalen Koordinatensystem ist ein Dreieck durch die Eckpunkte \(A(3 \mid 0 \mid -1)\), \(B(1 \mid 4 \mid 2)\) und \(C(-2 \mid 2 \mid 5)\) gegeben. Das Dreieck wird durch eine Verschiebung abgebildet. Der Verschiebungsvektor \(\vec{v}\) ist dabei doppelt so lang wie der Vektor \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 1 \\ -2 \\ 0 \end{pmatrix}\) und hat dieselbe Richtung. a) Bestimme den Verschiebungsvektor \(\vec{v}\). b) Berechne die Koordinaten der Bildpunkte \(A'\), \(B'\) und \(C'\).

Denkanstöße

- Wie wirkt sich die Multiplikation eines Vektors mit einer Zahl auf seine Länge und Richtung aus? - Wie hängen die Koordinaten eines Bildpunktes mit dem ursprünglichen Punkt und dem Verschiebungsvektor zusammen? - Kannst du die Verschiebung als Vektoraddition beschreiben?

Lösung

1. Der Verschiebungsvektor \(\vec{v}\) ergibt sich durch die Skalarmultiplikation des Vektors \(\vec{u}\) mit dem Faktor \(2\), da er dieselbe Richtung hat und doppelt so lang ist: \(\vec{v} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ -2 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 0 \end{pmatrix}\). 2. Die Bildpunkte werden berechnet, indem der Verschiebungsvektor zu den Ortsvektoren der ursprünglichen Punkte addiert wird: \(\vec{a}' = \vec{a} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 3 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 5 \\ -4 \\ -1 \end{pmatrix} \implies A'(5 \mid -4 \mid -1)\). \(\vec{b}' = \vec{b} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ 0 \\ 2 \end{pmatrix} \implies B'(3 \mid 0 \mid 2)\). \(\vec{c}' = \vec{c} + \vec{v} = \begin{pmatrix} -2 \\ 2 \\ 5 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ -2 \\ 5 \end{pmatrix} \implies C'(0 \mid -2 \mid 5)\).

Antwort

a) \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 0 \end{pmatrix}\) b) \(A'(5 \mid -4 \mid -1)\), \(B'(3 \mid 0 \mid 2)\), \(C'(0 \mid -2 \mid 5)\)
43029112
Gegeben sind drei beliebige Punkte \(A\), \(B\) und \(C\) im dreidimensionalen Raum. a) Zeige mithilfe der Eigenschaften von Vektoren und Gegenvektoren, dass die Summe \(\vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CA}\) stets den Nullvektor ergibt. b) Gegeben ist der Ausdruck \(\vec{x} = \vec{AC} - \vec{AB}\). Ersetze die Subtraktion durch die Addition eines Gegenvektors und bestimme, welcher Verbindungsvektor zwischen zwei der gegebenen Punkte dem Ergebnis entspricht.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du einen Weg von \(A\) nach \(B\), dann nach \(C\) und schließlich zurück nach \(A\) gehst? - Wie hängen die Vektoren \(\vec{XY}\) und \(\vec{YX}\) zusammen? - Kannst du eine Subtraktion \(\vec{a} - \vec{b}\) als Addition \(\vec{a} + (-\vec{b})\) schreiben? - Überlege, welcher Vektor der Gegenvektor zu \(\vec{AB}\) ist.

Lösung

1. Anwendung der Additionsregel für aufeinanderfolgende Pfeile (Chasles-Relation): \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). 2. Einsetzen dieses Zwischenergebnisses in die ursprüngliche Summe führt zu \(\vec{AC} + \vec{CA}\). 3. Nutzung der Definition des Gegenvektors \(\vec{CA} = -\vec{AC}\). Die Summe ergibt \(\vec{AC} + (-\vec{AC}) = \vec{0}\). 4. Umformung der Differenz \(\vec{AC} - \vec{AB}\) in eine Addition mit dem Gegenvektor \(\vec{BA}\): \(\vec{AC} + \vec{BA}\). 5. Durch Anwendung des Kommutativgesetzes erhält man \(\vec{BA} + \vec{AC}\). Nach der Additionsregel ergibt dies den Verbindungsvektor \(\vec{BC}\).

Antwort

a) \(\vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CA} = \vec{AC} + \vec{CA} = \vec{AC} - \vec{AC} = \vec{0}\) b) \(\vec{x} = \vec{AC} + \vec{BA} = \vec{BA} + \vec{AC} = \vec{BC}\)
43029312
Gegeben sind der Punkt \(A(7 | -2 | 4)\) sowie die Verschiebungsvektoren \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{w} = \begin{pmatrix} 1 \\ -4 \\ 6 \end{pmatrix}\). 1. Bestimme die Koordinaten des Punktes \(B\), der durch die Verschiebung von \(A\) mit dem Vektor \(\vec{v}\) entsteht. 2. Der Punkt \(C\) entsteht durch die Verschiebung von \(B\) mit dem Vektor \(\vec{w}\). Berechne die Koordinaten von \(C\). 3. Welcher Vektor \(\vec{u}\) beschreibt die direkte Verschiebung von \(A\) nach \(C\)?

Denkanstöße

- Wie hängen der Ortsvektor eines Punktes und seine Koordinaten zusammen? - Was passiert rechnerisch mit den Koordinaten eines Punktes, wenn er verschoben wird? - Wenn du zwei Verschiebungen nacheinander ausführst, wie lässt sich das als eine einzige Verschiebung ausdrücken?

Lösung

1. Berechnung des Ortsvektors von \(B\) durch Addition: \(\vec{OB} = \vec{OA} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 7 \\ -2 \\ 4 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 3 \\ 6 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(B(4 | 3 | 6)\). 2. Berechnung des Ortsvektors von \(C\) durch Addition von \(\vec{w}\) zu \(B\): \(\vec{OC} = \vec{OB} + \vec{w} = \begin{pmatrix} 4 \\ 3 \\ 6 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 1 \\ -4 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 5 \\ -1 \\ 12 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(C(5 | -1 | 12)\). 3. Der Vektor \(\vec{u}\) entspricht der Summe der beiden Verschiebungsvektoren: \(\vec{u} = \vec{v} + \vec{w} = \begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 2 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 1 \\ -4 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 1 \\ 8 \end{pmatrix}\).

Antwort

1. \(B(4 | 3 | 6)\) 2. \(C(5 | -1 | 12)\) 3. \(\vec{u} = \begin{pmatrix} -2 \\ 1 \\ 8 \end{pmatrix}\)
43029412
Ein Punkt \(P(2 | 0 | -5)\) wird durch eine Verschiebung auf den Punkt \(Q(5 | -3 | 1)\) abgebildet. 1. Berechne den zugehörigen Verschiebungsvektor \(\vec{v}\), der \(P\) auf \(Q\) abbildet. 2. Ein weiterer Punkt \(R\) wird erzeugt, indem man vom Punkt \(P\) aus die Verschiebung \(3 \cdot \vec{v}\) ausführt. Bestimme die Koordinaten von \(R\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Vektor zwischen zwei gegebenen Punkten? - Was bedeutet es für die Komponenten eines Vektors, wenn er mit einer Zahl (einem Skalar) multipliziert wird? - Wie findest du die Koordinaten eines Zielpunktes, wenn Startpunkt und Verschiebungsvektor bekannt sind?

Lösung

1. Der Verschiebungsvektor \(\vec{v}\) entspricht dem Verbindungsvektor \(\vec{PQ}\). Berechnung durch „Spitze minus Anfang“: \(\vec{v} = \vec{OQ} - \vec{OP} = \begin{pmatrix} 5 \\ -3 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ -3 \\ 6 \end{pmatrix}\). 2. Berechnung des Ortsvektors von \(R\) unter Verwendung der Skalarmultiplikation: \(\vec{OR} = \vec{OP} + 3 \cdot \vec{v} = \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -5 \end{pmatrix} + 3 \cdot \begin{pmatrix} 3 \\ -3 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -5 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 9 \\ -9 \\ 18 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 11 \\ -9 \\ 13 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(R(11 | -9 | 13)\).

Antwort

1. \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 3 \\ -3 \\ 6 \end{pmatrix}\) 2. \(R(11 | -9 | 13)\)
43029512
Ein Hubschrauber startet an einer Position \(P\) und fliegt geradlinig entlang des Verschiebungsvektors \(\vec{v}=\begin{pmatrix}12\\-8\\5\end{pmatrix}\) zu einer Landeplattform an der Position \(L(4\mid15\mid20)\). Bestimme die Koordinaten des Startpunktes \(P\).

Denkanstöße

- Wie hängen Startpunkt, Verschiebungsvektor und Endpunkt zusammen? - Welche Umkehroperation führt vom bekannten Endpunkt zurück zum Startpunkt? - Prüfe bei der zweiten Komponente besonders das Vorzeichen des Verschiebungsvektors.

Lösung

1. Für die Verschiebung gilt \(\vec{OP}+\vec{v}=\vec{OL}\). 2. Daher ist \(\vec{OP}=\vec{OL}-\vec{v}=\begin{pmatrix}4\\15\\20\end{pmatrix}-\begin{pmatrix}12\\-8\\5\end{pmatrix}\). 3. Komponentenweise ergibt sich \(x_1=4-12=-8\), \(x_2=15-(-8)=23\) und \(x_3=20-5=15\). 4. Somit lautet der Startpunkt \(P(-8\mid23\mid15)\).

Antwort

\(P(-8\mid23\mid15)\)
43029712
Ein Punkt \(A(4 | -2 | 5)\) wird durch eine Verschiebung mit dem Vektor \(\vec{v}\) auf den Punkt \(B(1 | 6 | 0)\) abgebildet. a) Berechne den Verschiebungsvektor \(\vec{v}\). b) Ein weiterer Punkt \(C(-3 | 2 | 1)\) wird durch denselben Vektor \(\vec{v}\) auf den Punkt \(D\) verschoben. Bestimme die Koordinaten von \(D\). c) Welcher Vektor \(\vec{u}\) bewirkt eine Verschiebung, die den Punkt \(B\) wieder zurück auf den Punkt \(A\) abbildet? Wie lässt sich dieser Vektor \(\vec{u}\) mithilfe von \(\vec{v}\) ausdrücken?

Denkanstöße

- Stelle dir die Verschiebung als eine gezielte Bewegung von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt vor. - Wie berechnet man die Änderung zwischen zwei Positionen in einem Koordinatensystem? - Wenn du weißt, wie weit und in welche Richtung sich ein Punkt bewegt, wie kannst du das auf einen anderen Punkt übertragen? - Was passiert mit der Richtung einer Verschiebung, wenn du den Zielpunkt wieder zum Startpunkt machen möchtest?

Lösung

1. Berechnung des Verschiebungsvektors \(\vec{v}\) durch die Differenz der Ortsvektoren von \(B\) und \(A\): \(\vec{v} = \vec{OB} - \vec{OA} = \begin{pmatrix} 1 - 4 \\ 6 - (-2) \\ 0 - 5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 8 \\ -5 \end{pmatrix}\). 2. Bestimmung von \(D\) durch Addition des Verschiebungsvektors zum Ortsvektor von \(C\): \(\vec{OD} = \vec{OC} + \vec{v} = \begin{pmatrix} -3 \\ 2 \\ 1 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -3 \\ 8 \\ -5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 10 \\ -4 \end{pmatrix}\). Somit ist \(D(-6 | 10 | -4)\). 3. Der Vektor \(\vec{u}\), der \(B\) auf \(A\) abbildet, ist der Gegenvektor zu \(\vec{v}\): \(\vec{u} = \vec{OA} - \vec{OB} = \begin{pmatrix} 4 - 1 \\ -2 - 6 \\ 5 - 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ -8 \\ 5 \end{pmatrix}\). Es gilt \(\vec{u} = -\vec{v}\).

Antwort

a) \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -3 \\ 8 \\ -5 \end{pmatrix}\) b) \(D(-6 | 10 | -4)\) c) \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 3 \\ -8 \\ 5 \end{pmatrix}\); es gilt \(\vec{u} = -\vec{v}\).
43030512
Gegeben ist ein Dreieck mit den Eckpunkten \(A(2\mid1\mid1)\), \(B(6\mid1\mid1)\) und \(C(2\mid4\mid1)\). Dieses Dreieck bildet die Grundfläche eines geraden Prismas. Ein Eckpunkt der Deckfläche ist \(A'(2\mid1\mid9)\). Die Deckfläche entsteht durch eine Verschiebung der Grundfläche. a) Bestimme den Verschiebungsvektor \(\vec{v}\), der die Grundfläche auf die Deckfläche abbildet. b) Berechne die Koordinaten der weiteren Eckpunkte der Deckfläche \(B'\) und \(C'\).

Denkanstöße

- Vergleiche \(A\) mit dem zugehörigen Punkt \(A'\), um die gemeinsame Verschiebung zu bestimmen. - Welche Koordinaten ändern sich beim Übergang von der Grund- zur Deckfläche? - Wende denselben Verschiebungsvektor auf \(B\) und \(C\) an.

Lösung

1. Der Verschiebungsvektor ist \(\vec{v}=\overrightarrow{AA'}=\begin{pmatrix}0\\0\\8\end{pmatrix}\). 2. Für die Deckpunkte gilt \(\vec{OB'}=\vec{OB}+\vec{v}=\begin{pmatrix}6\\1\\9\end{pmatrix}\) und \(\vec{OC'}=\vec{OC}+\vec{v}=\begin{pmatrix}2\\4\\9\end{pmatrix}\). 3. Damit sind \(B'(6\mid1\mid9)\) und \(C'(2\mid4\mid9)\).

Antwort

a) \(\vec{v}=\begin{pmatrix}0\\0\\8\end{pmatrix}\) b) \(B'(6\mid1\mid9)\) und \(C'(2\mid4\mid9)\)
43031112
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ 7 \end{pmatrix}\), \(\vec{b} = \begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 0 \end{pmatrix}\) und \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix}\). Berechne die folgenden Vektoren: a) \(\vec{u} = \vec{a} + \vec{b} - \vec{c}\) b) \(\vec{v} = 3 \cdot \vec{c} + \vec{a}\)

Denkanstöße

- Wie addiert oder subtrahiert man Vektoren komponentenweise? - Was bedeutet es grafisch oder rechnerisch, einen Vektor mit einer Zahl zu multiplizieren? - Achte besonders auf die Vorzeichen, wenn du einen Vektor subtrahierst, der negative Komponenten hat. - Kannst du die Rechnung Schritt für Schritt für jede Zeile einzeln durchführen?

Lösung

1. Komponentenweise Addition und Subtraktion für \(\vec{u}\): \(4 + (-3) - 1 = 0\), \(-2 + 5 - 1 = 2\) und \(7 + 0 - (-2) = 9\). Daraus folgt \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 9 \end{pmatrix}\). 2. Skalarmultiplikation von \(\vec{c}\) mit \(3\): \(3 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ 3 \\ -6 \end{pmatrix}\). 3. Addition zum Vektor \(\vec{a}\) für \(\vec{v}\): \(3 + 4 = 7\), \(3 + (-2) = 1\) und \(-6 + 7 = 1\). Daraus folgt \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 7 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 9 \end{pmatrix}\) b) \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 7 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix}\)
43031612
Betrachte zwei beliebige Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\). 1. Vereinfache den Term \(\vec{b} - (\vec{b} - \vec{a})\) so weit wie möglich. 2. Interpretiere das Ergebnis aus Aufgabenteil 1 geometrisch, indem du \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) als Ortsvektoren der Punkte \(A\) und \(B\) betrachtest. 3. Begründe ohne Komponentenrechnung, warum die Gleichung \(-(\vec{a} - \vec{b}) = \vec{b} - \vec{a}\) wahr ist.

Denkanstöße

- Wie verhalten sich Vorzeichen in Vektortermen im Vergleich zu Termen mit Variablen wie \(x\) und \(y\)? - Was stellt der Vektor \(\vec{b} - \vec{a}\) dar, wenn du von einem Punkt zum anderen läufst? - Stell dir vor, du stehst an einem Punkt und gehst einen Schritt vor und dann denselben Schritt wieder zurück. - Ein Minuszeichen vor einem Klammerausdruck kann als Multiplikation mit \(-1\) aufgefasst werden.

Lösung

1. Auflösen der Klammer unter Beachtung der Vorzeichenregeln: \(\vec{b} - \vec{b} + \vec{a}\). Da \(\vec{b} - \vec{b} = \vec{0}\) ist, bleibt der Vektor \(\vec{a}\) übrig. 2. Der Differenzvektor \(\vec{b} - \vec{a}\) entspricht dem Verbindungsvektor \(\vec{AB}\), der von Punkt \(A\) zu Punkt \(B\) führt. Zieht man diesen Weg vom Ortsvektor des Zielpunktes \(B\) ab, gelangt man zurück zum Ausgangspunkt \(A\). 3. Der Ausdruck \(-(\vec{a} - \vec{b})\) ist der Gegenvektor zur Differenz \(\vec{a} - \vec{b}\). Da \(\vec{a} - \vec{b}\) der Vektor von \(B\) nach \(A\) ist (\(\vec{BA}\)), muss sein Gegenvektor der Vektor von \(A\) nach \(B\) sein, welcher gerade durch \(\vec{b} - \vec{a}\) definiert ist. Alternativ: \(-(\vec{a} - \vec{b}) = -1 \cdot \vec{a} - (-1) \cdot \vec{b} = -\vec{a} + \vec{b} = \vec{b} - \vec{a}\).

Antwort

1. \(\vec{a}\) 2. Subtrahiert man den Verbindungsvektor \(\vec{AB}\) vom Ortsvektor des Punktes \(B\), erhält man den Ortsvektor des Punktes \(A\). 3. Da \(\vec{a} - \vec{b} = \vec{BA}\) ist, entspricht \(-(\vec{a} - \vec{b})\) dem Gegenvektor \(\vec{AB}\), welcher als \(\vec{b} - \vec{a}\) berechnet wird.
43031712
Berechne den resultierenden Vektor: \(\begin{pmatrix} -12 \\ 5 \\ -3 \end{pmatrix} + \left( \begin{pmatrix} 8 \\ -4 \\ 7 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -5 \\ 2 \\ 11 \end{pmatrix} \right)\)

Denkanstöße

- Wie gehst du bei Termen mit Klammern normalerweise vor? - Was musst du beachten, wenn du zwei Vektoren voneinander subtrahierst? - Achte besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minus vor einer negativen Zahl steht. - Kannst du die Rechnung für jede Zeile (Komponente) einzeln durchführen?

Lösung

1. Berechnung des Ausdrucks in der Klammer (komponentenweise Subtraktion): \(\begin{pmatrix} 8 - (-5) \\ -4 - 2 \\ 7 - 11 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 13 \\ -6 \\ -4 \end{pmatrix}\) 2. Addition des ersten Vektors zum Zwischenergebnis: \(\begin{pmatrix} -12 + 13 \\ 5 + (-6) \\ -3 + (-4) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ -1 \\ -7 \end{pmatrix}\)

Antwort

\(\begin{pmatrix} 1 \\ -1 \\ -7 \end{pmatrix}\)
43031812
Bestimme den Ergebnisvektor für den folgenden Rechenausdruck: \(\left(\begin{pmatrix}4{,}2\\-1{,}8\\0\end{pmatrix}-\begin{pmatrix}-0{,}8\\2{,}5\\3{,}7\end{pmatrix}\right)-\left(\begin{pmatrix}5{,}5\\-6\\1{,}2\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}-2{,}1\\1{,}7\\-4{,}9\end{pmatrix}\right)\)

Denkanstöße

- Berechne zuerst die beiden Klammern getrennt. - Achte bei den Dezimalzahlen besonders auf die Vorzeichen. - Behandle erste, zweite und dritte Komponente jeweils als eigene Rechnung.

Lösung

1. Die erste Klammer ergibt \(\begin{pmatrix}5{,}0\\-4{,}3\\-3{,}7\end{pmatrix}\). 2. Die zweite Klammer ergibt \(\begin{pmatrix}3{,}4\\-4{,}3\\-3{,}7\end{pmatrix}\). 3. Die Differenz ist \(\begin{pmatrix}5{,}0-3{,}4\\-4{,}3-(-4{,}3)\\-3{,}7-(-3{,}7)\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}1{,}6\\0\\0\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\begin{pmatrix}1{,}6\\0\\0\end{pmatrix}\)
43031912
Gegeben sind die Punkte \(A(4 \mid -1 \mid 2)\) und \(S(1 \mid 3 \mid -5)\). a) Bestimme die Koordinaten des Bildpunktes \(A'\), der durch die Spiegelung von \(A\) am Zentrum \(S\) entsteht. b) Der Punkt \(A\) ist der Mittelpunkt der Strecke \(SB\). Berechne die Koordinaten des Punktes \(B\).

Denkanstöße

- Überlege dir, wie der Vektor von einem Punkt zum Spiegelzentrum genutzt werden kann, um zum Bildpunkt zu gelangen. - Wenn ein Punkt die Mitte einer Strecke ist, welche Beziehung besteht dann zwischen den Ortsvektoren der Endpunkte und dem Mittelpunkt? - Du kannst die Punktspiegelung als eine Vektoraddition auffassen: Startpunkt plus zweimal der Verbindungsvektor zum Zentrum.

Lösung

1. Berechnung von \(A'\) durch Punktspiegelung: Der Ortsvektor des Bildpunktes ergibt sich durch \(\vec{a'} = \vec{s} + \vec{AS} = \vec{s} + (\vec{s} - \vec{a}) = 2 \cdot \vec{s} - \vec{a}\). Einsetzen der Werte: \(\vec{a'} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ -5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 6 \\ -10 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 7 \\ -12 \end{pmatrix}\). Somit ist \(A'(-2 \mid 7 \mid -12)\). 2. Berechnung von \(B\): Da \(A\) der Mittelpunkt von \(SB\) ist, gilt \(\vec{a} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{s} + \vec{b})\). Umstellen nach \(\vec{b}\) liefert \(\vec{b} = 2 \cdot \vec{a} - \vec{s}\). Einsetzen der Werte: \(\vec{b} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ -5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 8 \\ -2 \\ 4 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ -5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 7 \\ -5 \\ 9 \end{pmatrix}\). Somit ist \(B(7 \mid -5 \mid 9)\).

Antwort

a) \(A'(-2 \mid 7 \mid -12)\) b) \(B(7 \mid -5 \mid 9)\)
43032112
Gegeben ist ein Dreieck im Raum mit den Eckpunkten \(A(1|3|0)\), \(B(4|1|2)\) und \(C(2|5|3)\). Dieses Dreieck wird an einem Punkt \(Z(2|2|1)\) gespiegelt. Berechne die Koordinaten der Bildpunkte \(A'\), \(B'\) und \(C'\).

Denkanstöße

- Wie hängen der Punkt, sein Bildpunkt und das Spiegelzentrum zusammen? - Betrachte den Vektor vom Punkt zum Spiegelzentrum. Wo muss der Bildpunkt liegen? - Erinnere dich an die Formel für den Mittelpunkt einer Strecke.

Lösung

1. Zur Berechnung des Bildpunktes \(X'\) bei einer Spiegelung am Punkt \(Z\) wird die Formel \(\vec{x'} = \vec{z} + \vec{XZ} = \vec{z} + (\vec{z} - \vec{x}) = 2 \cdot \vec{z} - \vec{x}\) verwendet. 2. Berechnung von \(A'\): \(\vec{a'} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ 2 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix}\). Der Bildpunkt ist \(A'(3|1|2)\). 3. Berechnung von \(B'\): \(\vec{b'} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 3 \\ 0 \end{pmatrix}\). Der Bildpunkt ist \(B'(0|3|0)\). 4. Berechnung von \(C'\): \(\vec{c'} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 5 \\ 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -1 \\ -1 \end{pmatrix}\). Der Bildpunkt ist \(C'(2|-1|-1)\).

Antwort

Die Bildpunkte sind \(A'(3|1|2)\), \(B'(0|3|0)\) und \(C'(2|-1|-1)\).
43039212
Untersuche das Viereck \(ABCD\) mit den Eckpunkten \(A(1|0|2)\), \(B(5|2|4)\), \(C(4|3|5)\) und \(D(2|2|4)\) auf seine geometrischen Eigenschaften. Stelle fest, ob es sich um ein Trapez, ein Parallelogramm oder eine Raute handelt.

Denkanstöße

- Beginne damit, die Vektoren der gegenüberliegenden Seiten zu berechnen. - Wann nennt man zwei Vektoren parallel (kollinear)? - Reicht es für ein Parallelogramm aus, wenn die Seiten nur parallel sind, oder müssen sie noch eine weitere Bedingung erfüllen? - Wenn eine Eigenschaft wie „Parallelogramm“ nicht erfüllt ist, kann dann eine speziellere Form wie „Raute“ vorliegen?

Lösung

1. Bestimmung der Vektoren für ein Paar gegenüberliegender Seiten: \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{DC} = \begin{pmatrix} 4-2 \\ 3-2 \\ 5-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix}\). 2. Überprüfung auf Parallelität: Es gilt \(\vec{AB} = 2 \cdot \vec{DC}\). Da die Vektoren kollinear sind, sind die Seiten \(AB\) und \(DC\) parallel. Das Viereck ist somit ein Trapez. 3. Überprüfung auf Parallelogramm: Da \(\vec{AB} \neq \vec{DC}\) (die Seiten sind nicht gleich lang), ist das Viereck kein Parallelogramm. 4. Da es kein Parallelogramm ist, kann es auch keine Raute sein.

Antwort

Das Viereck \(ABCD\) ist ein Trapez, aber kein Parallelogramm und keine Raute.
43040512
Der Punkt \(P(4|-3|-1)\) wird zunächst an der \(x_1x_2\)-Ebene und anschließend an der \(x_2x_3\)-Ebene gespiegelt. a) Bestimme den Bildpunkt \(P_1\) nach der ersten Spiegelung. b) Bestimme den Bildpunkt \(P_2\) nach der zweiten Spiegelung. c) Vergleiche \(P_2\) mit \(P\). Welcher \(180^\circ\)-Drehung entspricht die gesamte Abbildung?

Denkanstöße

- Welche Koordinate steht jeweils senkrecht auf der genannten Spiegelebene? - Führe die beiden Spiegelungen nacheinander aus und vergleiche erst danach Ausgangs- und Endpunkt. - Suche in Teil c) nach einer räumlichen Drehung, bei der genau eine Koordinatenachse fest bleibt.

Lösung

1. Bei der Spiegelung an der \(x_1x_2\)-Ebene wechselt nur die \(x_3\)-Koordinate das Vorzeichen. Daher ist \(P_1(4|-3|1)\). 2. Bei der anschließenden Spiegelung an der \(x_2x_3\)-Ebene wechselt nur die \(x_1\)-Koordinate das Vorzeichen. Daher ist \(P_2(-4|-3|1)\). 3. Gegenüber \(P\) haben \(x_1\) und \(x_3\) ihr Vorzeichen gewechselt, während \(x_2\) unverändert ist. Diese Koordinatenregel entspricht einer Drehung um \(180^\circ\) um die \(x_2\)-Achse.

Antwort

a) \(P_1(4|-3|1)\) b) \(P_2(-4|-3|1)\) c) Die Gesamtabbildung entspricht einer Drehung um \(180^\circ\) um die \(x_2\)-Achse.
43040712
Der Punkt \(P(4|-1|3)\) wird zunächst an der \(x_1x_2\)-Ebene gespiegelt. Der Bildpunkt wird anschließend um \(180^\circ\) um die \(x_2\)-Achse gedreht. a) Bestimme den Bildpunkt \(P_1\) nach der Spiegelung. b) Bestimme den Bildpunkt \(P_2\) nach der anschließenden Drehung.

Denkanstöße

- Prüfe bei Teil a), welche Koordinate senkrecht zur Spiegelebene steht. - Bei Teil b) bleibt die Koordinate in Richtung der Drehachse unverändert. - Verfolge die Vorzeichen der beiden übrigen Koordinaten nacheinander.

Lösung

1. Bei der Spiegelung an der \(x_1x_2\)-Ebene bleiben \(x_1\) und \(x_2\) erhalten, während \(x_3\) das Vorzeichen wechselt. Daher ist \(P_1(4|-1|-3)\). 2. Bei einer Drehung um \(180^\circ\) um die \(x_2\)-Achse bleibt \(x_2\) unverändert, während \(x_1\) und \(x_3\) ihre Vorzeichen wechseln. 3. Somit ist \(P_2(-4|-1|3)\).

Antwort

a) \(P_1(4|-1|-3)\) b) \(P_2(-4|-1|3)\)
43041112
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 2 \\ -3 \\ 1 \end{pmatrix}\), \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 4 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 1 \\ -4 \\ 5 \end{pmatrix}\). a) Berechne den Vektor \(\vec{u} = 5 \cdot \vec{a} - 2 \cdot \vec{b}\). b) Bestimme den Vektor \(\vec{x}\), für den die Gleichung \(\vec{a} + \vec{b} + 2 \cdot \vec{x} = \vec{c}\) erfüllt ist.

Denkanstöße

- Wie multipliziert man einen Vektor mit einer Zahl? - Kannst du die Vektorgleichung wie eine normale Gleichung nach der Unbekannten umstellen? - Achte beim Subtrahieren besonders auf die Vorzeichen, wenn eine Komponente negativ ist.

Lösung

1. Berechnung von \(5 \cdot \vec{a}\) und \(2 \cdot \vec{b}\): \(5 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ -3 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 10 \\ -15 \\ 5 \end{pmatrix}\) und \(2 \cdot \begin{pmatrix} 4 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 8 \\ 2 \\ -4 \end{pmatrix}\). Subtraktion der Ergebnisse: \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 10 - 8 \\ -15 - 2 \\ 5 - (-4) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -17 \\ 9 \end{pmatrix}\). 2. Umstellen der Gleichung nach \(\vec{x}\): \(2 \cdot \vec{x} = \vec{c} - \vec{a} - \vec{b}\). Berechnung von \(\vec{a} + \vec{b} = \begin{pmatrix} 2 + 4 \\ -3 + 1 \\ 1 + (-2) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 6 \\ -2 \\ -1 \end{pmatrix}\). Subtraktion der Summe \(\vec{a} + \vec{b}\) von \(\vec{c}\): \(2 \cdot \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ -4 \\ 5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 6 \\ -2 \\ -1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ -2 \\ 6 \end{pmatrix}\). Division durch 2: \(\vec{x} = \begin{pmatrix} -2{,}5 \\ -1 \\ 3 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 2 \\ -17 \\ 9 \end{pmatrix}\) b) \(\vec{x} = \begin{pmatrix} -2{,}5 \\ -1 \\ 3 \end{pmatrix}\)
43042712
Gegeben ist der Vektor \(\vec{u}=\begin{pmatrix}3\\-4\\12\end{pmatrix}\). a) Bestimme \(|\vec{u}|\) mithilfe des Skalarprodukts. b) Der Vektor \(\vec{v}=-2\vec{u}\) ist gegeben. Bestimme \(|\vec{v}|\) auf zwei Arten: einmal über \(\vec{v}\cdot\vec{v}\) und einmal über den Zusammenhang zwischen dem Skalierungsfaktor und der Vektorlänge. c) Erkläre, warum das negative Vorzeichen des Faktors die Länge nicht verkleinert.

Denkanstöße

- Wie erhältst du aus \(\vec{u}\cdot\vec{u}\) die Länge von \(\vec{u}\)? - Berechne für den ersten Weg zunächst die Komponenten von \(\vec{v}\). - Welche Größe des Skalars bestimmt die Längenänderung bei einer Skalarmultiplikation?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{u}\cdot\vec{u}=3^2+(-4)^2+12^2=169\). Daher ist \(|\vec{u}|=\sqrt{169}=13\). 2. Zunächst ist \(\vec{v}=\begin{pmatrix}-6\\8\\-24\end{pmatrix}\). Damit gilt \(\vec{v}\cdot\vec{v}=36+64+576=676\) und folglich \(|\vec{v}|=26\). 3. Alternativ gilt \(|\vec{v}|=|-2|\,|\vec{u}|=2\cdot13=26\). 4. Für die Länge ist der Betrag des Skalars entscheidend. Das Minuszeichen kehrt nur die Orientierung um.

Antwort

a) \(|\vec{u}|=13\) b) Beide Wege ergeben \(|\vec{v}|=26\). c) Das Minuszeichen ändert die Orientierung, nicht den Längenfaktor \(|-2|=2\).
43042812
Gegeben ist der Vektor \(\vec{a}=\begin{pmatrix}4\\0\\-3\end{pmatrix}\). a) Bestimme \(|\vec{a}|\) mithilfe des Skalarprodukts. b) Ein Vektor \(\vec{b}=r\vec{a}\) soll die Länge \(20\) besitzen. Bestimme alle möglichen reellen Werte von \(r\). c) Interpretiere die verschiedenen Werte von \(r\) geometrisch.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die quadrierte Länge mit \(\vec{a}\cdot\vec{a}\). - Wie hängt \(|r\vec{a}|\) von \(|r|\) und \(|\vec{a}|\) ab? - Welche zwei reellen Zahlen besitzen den Betrag \(4\)?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{a}\cdot\vec{a}=4^2+0^2+(-3)^2=25\). Daher ist \(|\vec{a}|=5\). 2. Aus \(|\vec{b}|=|r|\,|\vec{a}|\) folgt \(20=5|r|\), also \(|r|=4\). 3. Damit gilt \(r=4\) oder \(r=-4\). 4. Für \(r=4\) zeigt \(\vec{b}\) in dieselbe Richtung wie \(\vec{a}\); für \(r=-4\) in die entgegengesetzte Richtung. In beiden Fällen ist \(\vec{b}\) viermal so lang.

Antwort

a) \(|\vec{a}|=5\) b) \(r=4\) oder \(r=-4\) c) Gleiche beziehungsweise entgegengesetzte Richtung; in beiden Fällen vierfache Länge.
43043312
Gegeben ist der Vektor \(\vec{v}=\begin{pmatrix}-4\\7\\4\end{pmatrix}\). Stelle \(\vec{v}\) eindeutig in der Form \(\vec{v}=k\vec{u}\) dar, wobei \(\vec{u}\) ein Einheitsvektor in derselben Richtung wie \(\vec{v}\) und \(k>0\) ist. Bestimme \(k\) mithilfe des Skalarprodukts.

Denkanstöße

- Wie erhältst du die Länge von \(\vec{v}\) aus \(\vec{v}\cdot\vec{v}\)? - Durch welchen positiven Faktor musst du \(\vec{v}\) teilen, damit die Länge \(1\) wird? - Die Bedingung „dieselbe Richtung“ entscheidet zwischen den beiden möglichen Einheitsvektoren auf derselben Geraden.

Lösung

1. Es gilt \(\vec{v}\cdot\vec{v}=(-4)^2+7^2+4^2=81\). Daher ist \(|\vec{v}|=9\). 2. Weil \(\vec{u}\) die Länge \(1\) und dieselbe Richtung wie \(\vec{v}\) haben soll, ist \(\vec{u}=\frac{1}{9}\vec{v}=\begin{pmatrix}-\frac{4}{9}\\\frac{7}{9}\\\frac{4}{9}\end{pmatrix}\). 3. Damit lautet die eindeutige Darstellung mit \(k>0\): \(\vec{v}=9\vec{u}\).

Antwort

\(k=9\), \(\vec{u}=\begin{pmatrix}-\frac{4}{9}\\\frac{7}{9}\\\frac{4}{9}\end{pmatrix}\), also \(\vec{v}=9\vec{u}\).
55356412
Die Abbildung zeigt die Vektoren \(\vec{a}=\overrightarrow{OA}\) und \(\vec{b}=\overrightarrow{OB}\) in einem räumlichen Schrägbild. Die gestrichelten Strecken sind parallel verschobene Darstellungen derselben Vektoren; gleiche Beschriftungen und Farben gehören jeweils zum gleichen Vektor. Welcher gerichtete Verbindungsvektor vom Punkt \(O\) stellt \(\vec{a}+\vec{b}\) dar? Begründe anhand der Konstruktion im Bild.
Abbildung zur Aufgabe 553564

Denkanstöße

- Verfolge einen Weg aus zwei aufeinanderfolgenden Verschiebungen, der bei \(O\) beginnt. - Nutze Beschriftung und Richtung der gestrichelten Strecke, um zu erkennen, welcher Vektor an \(A\) angesetzt wurde. - Vergleiche den Endpunkt dieses Verschiebungswegs mit dem Endpunkt des direkten Vektors von \(O\).

Lösung

1. Von \(O\) nach \(A\) wird zuerst um \(\vec{a}\) verschoben. Die gestrichelte Strecke von \(A\) nach \(C\) stellt anschließend denselben Vektor \(\vec{b}\) dar wie \(\overrightarrow{OB}\). 2. Damit führt der Weg \(O\to A\to C\) insgesamt die Verschiebung \(\vec{a}+\vec{b}\) aus. 3. Der direkte Verbindungsvektor vom gemeinsamen Anfangspunkt \(O\) zum Endpunkt \(C\) ist deshalb \(\overrightarrow{OC}\). 4. Somit gilt \(\vec{a}+\vec{b}=\overrightarrow{OC}\).

Antwort

\(\vec{a}+\vec{b}=\overrightarrow{OC}\)
55711312
Im Koordinatensystem sind die Punkte \(A\), \(B\) und \(C\) eingezeichnet. Der Vektor \(\vec{v}=\vec{AB}\) soll am Punkt \(C\) angesetzt und dabei mit dem Faktor \(-2\) skaliert werden. Bestimme die Koordinaten des Endpunkts \(D\), sodass \(\vec{CD}=-2\vec{v}\) gilt.
Abbildung zur Aufgabe 557113

Denkanstöße

- Lies zuerst die Verschiebung von \(A\) nach \(B\) aus dem Koordinatensystem ab. - Was bewirkt das Minuszeichen am Skalarfaktor für die Richtung, und was bewirkt der Betrag \(2\) für die Länge? - Setze den skalierten Vektor anschließend am Punkt \(C\) an.

Lösung

1. Aus dem Bild liest man \(A(-2\mid-1)\) und \(B(0\mid0)\). Daher ist \(\vec{v}=\vec{AB}=\begin{pmatrix}2\\1\end{pmatrix}\). 2. Durch die Multiplikation mit \(-2\) kehrt sich die Richtung um und die Länge verdoppelt sich: \(-2\vec{v}=\begin{pmatrix}-4\\-2\end{pmatrix}\). 3. Der Startpunkt ist \(C(3\mid2)\). Somit ist \(D=C+(-2\vec{v})=(-1\mid0)\).

Antwort

\(D(-1\mid0)\)
42774412
Gegeben sind die Punkte \(A(1 | 5 | -2)\), \(B(4 | 2 | 3)\) und \(C(-2 | 8 | 1)\). Bestimme die Koordinaten des Punktes \(D\) so, dass das Viereck \(ABCD\) ein Parallelogramm in dieser Umlaufordnung ergibt.

Denkanstöße

- Welche Eigenschaft haben die Seitenvektoren in einem Parallelogramm? - Achte auf die Reihenfolge der Eckpunkte \(A, B, C, D\). Welche Vektoren müssen gleich sein? - Wie berechnet man den Vektor zwischen zwei gegebenen Punkten? - Wie findet man einen Endpunkt, wenn der Startpunkt und der Verschiebungsvektor bekannt sind?

Lösung

1. In einem Parallelogramm \(ABCD\) gilt für die gegenüberliegenden Seitenvektoren \(\vec{AB} = \vec{DC}\) oder \(\vec{AD} = \vec{BC}\). 2. Berechnung des Vektors \(\vec{BC}\): \(\vec{BC} = \vec{OC} - \vec{OB} = \begin{pmatrix} -2 - 4 \\ 8 - 2 \\ 1 - 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 6 \\ -2 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung des Ortsvektors von \(D\) durch Addition von \(\vec{BC}\) zum Ortsvektor von \(A\): \(\vec{OD} = \vec{OA} + \vec{BC} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ -2 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -6 \\ 6 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ 11 \\ -4 \end{pmatrix}\). 4. Alternativer Weg über \(\vec{AB}\): \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 3 \\ -3 \\ 5 \end{pmatrix}\). Dann ist \(\vec{OD} = \vec{OC} - \vec{AB} = \begin{pmatrix} -2 \\ 8 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 3 \\ -3 \\ 5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ 11 \\ -4 \end{pmatrix}\).

Antwort

\(D(-5 | 11 | -4)\)
42774712
Betrachte zwei Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) im dreidimensionalen Raum mit den Längen \(|\vec{a}| = 7\) und \(|\vec{b}| = 4\). 1. Gib den kleinstmöglichen und den größtmöglichen Wert an, den der Betrag der Summe \(|\vec{a} + \vec{b}|\) annehmen kann. 2. Unter welcher Bedingung für die relative Lage der Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) wird der maximale Wert erreicht? 3. Begründe kurz mithilfe einer geometrischen Überlegung (Dreiecksbetrachtung), warum \(|\vec{a} + \vec{b}|\) niemals größer als \(11\) sein kann.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, wie sich die Länge der Diagonale in einem von zwei Vektoren aufgespannten Parallelogramm verändert, wenn du den Winkel zwischen den Vektoren variierst. - Was passiert mit der Gesamtlänge, wenn du zwei Wege direkt hintereinander in genau dieselbe Richtung gehst? - Erinnere dich an die Eigenschaft von Dreiecksseiten: Kann eine Seite länger sein als die beiden anderen zusammen?

Lösung

1. Der maximale Wert der Summe \(|\vec{a} + \vec{b}|\) ist die Summe der Einzelbeträge: \(7 + 4 = 11\). Der minimale Wert ergibt sich, wenn die Vektoren entgegengesetzt gerichtet sind: \(|7 - 4| = 3\). Der Bereich ist somit \([3; 11]\). 2. Der maximale Wert von \(11\) wird erreicht, wenn die Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) kollinear und gleichgerichtet sind (d. h. sie zeigen in dieselbe Richtung). 3. Geometrisch betrachtet bilden die Vektoren \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{a} + \vec{b}\) ein (evtl. entartetes) Dreieck. Da in jedem Dreieck die Länge einer Seite höchstens so groß wie die Summe der Längen der anderen beiden Seiten ist, gilt \(|\vec{a} + \vec{b}| \leq |\vec{a}| + |\vec{b}|\). Mit den gegebenen Werten folgt \(|\vec{a} + \vec{b}| \leq 7 + 4 = 11\).

Antwort

1. Minimum: \(3\); Maximum: \(11\) 2. Die Vektoren müssen gleichgerichtet sein. 3. Gemäß der Dreiecksungleichung ist die Seite \(|\vec{a} + \vec{b}|\) im Vektordreieck höchstens so lang wie die Summe der Seitenlängen \(|\vec{a}|\) und \(|\vec{b}|\).
42775012
Betrachte die Punkte \(A(1\mid1\mid1)\), \(B(4\mid1\mid5)\) und \(D(1\mid6\mid1)\). a) Berechne die Koordinaten des Punktes \(C\), der das Parallelogramm \(ABCD\) vervollständigt. b) Zeige mithilfe des Skalarprodukts, dass die benachbarten Seiten \(AB\) und \(AD\) gleich lang sind, und begründe daraus, warum \(ABCD\) eine Raute ist.

Denkanstöße

- Nutze für a) eine Gleichheit gegenüberliegender Seitenvektoren des Parallelogramms. - Wie lässt sich die quadrierte Länge eines Vektors mit dem Skalarprodukt ausdrücken? - Welche zusätzliche Seitenlängen-Eigenschaft macht aus einem Parallelogramm eine Raute?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}3\\0\\4\end{pmatrix}\). 2. Im Parallelogramm gilt \(\vec{DC}=\vec{AB}\). Daher ist \(\vec{OC}=\vec{OD}+\vec{AB}=\begin{pmatrix}1\\6\\1\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}3\\0\\4\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}4\\6\\5\end{pmatrix}\), also \(C(4\mid6\mid5)\). 3. Außerdem ist \(\vec{AD}=\begin{pmatrix}0\\5\\0\end{pmatrix}\). Mit dem Skalarprodukt folgt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=3^2+0^2+4^2=25\) und \(\vec{AD}\cdot\vec{AD}=0^2+5^2+0^2=25\). 4. Damit gilt \(|\vec{AB}|=|\vec{AD}|=5\). Ein Parallelogramm mit zwei gleich langen benachbarten Seiten ist eine Raute.

Antwort

a) \(C(4\mid6\mid5)\) b) \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=\vec{AD}\cdot\vec{AD}=25\), also \(|\vec{AB}|=|\vec{AD}|=5\); daher ist \(ABCD\) eine Raute.
42775112
Gegeben sind die Punkte \(P(1 | 4 | -2)\), \(Q(3 | 0 | 5)\), \(R(-2 | 1 | 4)\) und \(S(0 | -3 | 1)\). Berechne die Koordinaten der folgenden Vektoren: a) \(\vec{u} = \vec{PQ} + \vec{RS}\) b) \(\vec{v} = 2\cdot\vec{PR} - \vec{QS}\) c) \(\vec{w} = \vec{PS} + \vec{SR} + \vec{RQ}\)

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Komponenten eines Vektors zwischen zwei gegebenen Punkten? - Erinnere dich an die Regel „Spitze minus Anfang“. - Bei der Addition von Vektoren werden die entsprechenden Koordinaten addiert. - Kannst du die Aufgabe c) vereinfachen, indem du dir den Weg der Vektoren anschaust?

Lösung

1. Berechnung der benötigten Verbindungsvektoren nach der Regel „Spitze minus Anfang“: \(\vec{PQ} = \begin{pmatrix} 3-1 \\ 0-4 \\ 5-(-2) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 7 \end{pmatrix}\), \(\vec{RS} = \begin{pmatrix} 0-(-2) \\ -3-1 \\ 1-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ -3 \end{pmatrix}\), \(\vec{PR} = \begin{pmatrix} -2-1 \\ 1-4 \\ 4-(-2) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ 6 \end{pmatrix}\), \(\vec{QS} = \begin{pmatrix} 0-3 \\ -3-0 \\ 1-5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ -4 \end{pmatrix}\). 2. Berechnung von \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 7 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ -3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -8 \\ 4 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung von \(\vec{v} = 2\cdot\begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ 6 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ -4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ -6 \\ 12 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 3 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ 16 \end{pmatrix}\). 4. Vereinfachung von \(\vec{w}\) durch Vektoraddition: \(\vec{PS} + \vec{SR} + \vec{RQ} = \vec{PR} + \vec{RQ} = \vec{PQ} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 7 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 4 \\ -8 \\ 4 \end{pmatrix}\) b) \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -3 \\ -3 \\ 16 \end{pmatrix}\) c) \(\vec{w} = \begin{pmatrix} 2 \\ -4 \\ 7 \end{pmatrix}\)
42775212
Gegeben sind die Punkte \(A(2 | -1 | 3)\), \(B(5 | 2 | 0)\) und \(C(-1 | 4 | 2)\). a) Berechne den Vektor \(\vec{x} = \vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CA}\). Begründe das Ergebnis kurz ohne Rechnung. b) Bestimme die Koordinaten eines Punktes \(D\) so, dass \(\vec{AD} = \vec{BC} - 2\cdot\vec{AB}\) erfüllt ist.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn man eine Kette von Vektoren addiert, die wieder am Startpunkt endet? - Um einen unbekannten Punkt zu finden, kannst du die Gleichung nach seinem Ortsvektor umstellen. - Wie hängen der Ortsvektor eines Punktes und der Verbindungsvektor zweier Punkte zusammen?

Lösung

1. Zu Teil a): Die Vektoren bilden einen geschlossenen Weg von \(A\) über \(B\) und \(C\) zurück nach \(A\). Daher muss die Summe der Nullvektor \(\vec{0} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\) sein. Rechnerisch: \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 3 \\ 3 \\ -3 \end{pmatrix}\), \(\vec{BC} = \begin{pmatrix} -6 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\), \(\vec{CA} = \begin{pmatrix} 3 \\ -5 \\ 1 \end{pmatrix}\). Addition: \(\begin{pmatrix} 3-6+3 \\ 3+2-5 \\ -3+2+1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\). 2. Zu Teil b): Berechnung von \(\vec{AD} = \begin{pmatrix} -6 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix} - 2\cdot\begin{pmatrix} 3 \\ 3 \\ -3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6-6 \\ 2-6 \\ 2+6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -12 \\ -4 \\ 8 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung des Ortsvektors von \(D\): \(\vec{OD} = \vec{OA} + \vec{AD} = \begin{pmatrix} 2 \\ -1 \\ 3 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -12 \\ -4 \\ 8 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -10 \\ -5 \\ 11 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{x} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\); Die Summe ist der Nullvektor, da der Streckenzug geschlossen ist. b) \(D(-10 | -5 | 11)\)
42776712
Fasse die folgenden Vektorterme so weit wie möglich zusammen: a) \(3 \cdot (\vec{x} - 2 \cdot \vec{y}) + 4 \cdot (\vec{y} - \vec{z}) - 2 \cdot (\vec{x} - 2 \cdot \vec{z})\) b) \(\frac{1}{2} \cdot (4 \cdot \vec{a} - 6 \cdot \vec{b}) - (\vec{a} - 5 \cdot \vec{b}) + 3 \cdot \vec{a}\) c) \(5 \cdot \vec{u} - [2 \cdot (\vec{u} + 3 \cdot \vec{v}) - 4 \cdot (\vec{v} - \vec{u})]\)

Denkanstöße

- Achte beim Auflösen von Klammern besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minuszeichen vor der Klammer steht. - Du kannst Vektoren wie Variablen in der Algebra behandeln, solange du nur Addition, Subtraktion und die Multiplikation mit einer Zahl betrachtest. - Es hilft oft, zuerst alle Klammern von innen nach außen aufzulösen und dann die Koeffizienten gleicher Vektoren zu addieren.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Auflösen der Klammern ergibt \(3 \cdot \vec{x} - 6 \cdot \vec{y} + 4 \cdot \vec{y} - 4 \cdot \vec{z} - 2 \cdot \vec{x} + 4 \cdot \vec{z}\). Zusammenfassen der Koeffizienten führt zu \((3-2) \cdot \vec{x} + (-6+4) \cdot \vec{y} + (-4+4) \cdot \vec{z} = \vec{x} - 2 \cdot \vec{y}\). 2. Teilaufgabe b): Multiplikation mit den Skalaren liefert \(2 \cdot \vec{a} - 3 \cdot \vec{b} - \vec{a} + 5 \cdot \vec{b} + 3 \cdot \vec{a}\). Ordnen nach Vektoren ergibt \((2-1+3) \cdot \vec{a} + (-3+5) \cdot \vec{b} = 4 \cdot \vec{a} + 2 \cdot \vec{b}\). 3. Teilaufgabe c): Zuerst Vereinfachen der inneren eckigen Klammer: \(2 \cdot \vec{u} + 6 \cdot \vec{v} - 4 \cdot \vec{v} + 4 \cdot \vec{u} = 6 \cdot \vec{u} + 2 \cdot \vec{v}\). Subtraktion vom äußeren Term: \(5 \cdot \vec{u} - (6 \cdot \vec{u} + 2 \cdot \vec{v}) = -\vec{u} - 2 \cdot \vec{v}\).

Antwort

a) \(\vec{x} - 2 \cdot \vec{y}\) b) \(4 \cdot \vec{a} + 2 \cdot \vec{b}\) c) \(-\vec{u} - 2 \cdot \vec{v}\)
42776812
Vereinfache die gegebenen Ausdrücke durch Anwendung des Distributivgesetzes und Zusammenfassen gleicher Vektoren: a) \(-(\vec{r} - \vec{s}) + 2 \cdot (\vec{r} + \vec{s}) - 3 \cdot (\vec{s} - \vec{r})\) b) \(2 \cdot (3 \cdot \vec{a} - \vec{b} + 4 \cdot \vec{c}) - 5 \cdot (\vec{a} + 0{,}4 \cdot \vec{b} - \vec{c})\)

Denkanstöße

- Denke daran, dass ein Minus vor einer Klammer alle Vorzeichen innerhalb der Klammer umkehrt. - Multipliziere den Skalar vor der Klammer mit jedem einzelnen Vektor innerhalb der Klammer. - Wenn das Ergebnis einer Vektorsumme den Koeffizienten Null hat, fällt dieser Vektor im Endergebnis weg.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Auflösen der Vorzeichen und Klammern ergibt \(-\vec{r} + \vec{s} + 2 \cdot \vec{r} + 2 \cdot \vec{s} - 3 \cdot \vec{s} + 3 \cdot \vec{r}\). Gruppieren der Terme ergibt \((-1+2+3) \cdot \vec{r} + (1+2-3) \cdot \vec{s} = 4 \cdot \vec{r} + 0 \cdot \vec{s} = 4 \cdot \vec{r}\). 2. Teilaufgabe b): Ausmultiplizieren beider Klammern liefert \(6 \cdot \vec{a} - 2 \cdot \vec{b} + 8 \cdot \vec{c} - 5 \cdot \vec{a} - 2 \cdot \vec{b} + 5 \cdot \vec{c}\). Zusammenfassen der jeweiligen Vektorkomponenten führt zu \((6-5) \cdot \vec{a} + (-2-2) \cdot \vec{b} + (8+5) \cdot \vec{c} = \vec{a} - 4 \cdot \vec{b} + 13 \cdot \vec{c}\).

Antwort

a) \(4 \cdot \vec{r}\) b) \(\vec{a} - 4 \cdot \vec{b} + 13 \cdot \vec{c}\)
42777012
Gegeben ist ein Vektor \(\vec{v}\in\mathbb{R}^3\) mit \(\vec{v}\neq\vec{0}\). Definiert wird \(\vec{u}=\frac{1}{|\vec{v}|}\vec{v}\). a) Zeige mithilfe des Skalarprodukts, dass \(\vec{u}\) die Länge \(1\) hat. b) Welche geometrische Bedeutung hat \(\vec{u}\) in Bezug auf \(\vec{v}\)?

Denkanstöße

- Wie hängt die quadrierte Vektorlänge mit dem Skalarprodukt eines Vektors mit sich selbst zusammen? - Setze die Definition von \(\vec{u}\) in \(\vec{u}\cdot\vec{u}\) ein. - Welche Wirkung hat ein positiver Skalar auf die Richtung eines Vektors?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{u}\cdot\vec{u}=\frac{1}{|\vec{v}|^2}(\vec{v}\cdot\vec{v})\). 2. Wegen \(|\vec{v}|^2=\vec{v}\cdot\vec{v}\) folgt \(\vec{u}\cdot\vec{u}=1\) und damit \(|\vec{u}|=1\). 3. Der Faktor \(\frac{1}{|\vec{v}|}\) ist positiv. Daher hat \(\vec{u}\) dieselbe Richtung wie \(\vec{v}\) und die Länge \(1\). Somit ist \(\vec{u}\) der Einheitsvektor in Richtung von \(\vec{v}\).

Antwort

a) \(\vec{u}\cdot\vec{u}=1\), also \(|\vec{u}|=1\). b) \(\vec{u}\) ist der Einheitsvektor in Richtung von \(\vec{v}\).
42777312
Ein Hubschrauber startet an der Position \(P(10 | 20 | 0{,}5)\) (Koordinaten in \(\text{km}\)). Er fliegt mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(120\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\) in Richtung des Vektors \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 3 \\ 4 \\ 0 \end{pmatrix}\). Bestimme die Position des Hubschraubers nach \(6\) Minuten Flugzeit.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Länge der angegebene Richtungsvektor hat. - Wie kannst du den Richtungsvektor so anpassen, dass seine Länge genau der Geschwindigkeit pro Stunde entspricht? - Achte auf die Einheiten: Die Geschwindigkeit ist in km/h gegeben, die gesuchte Zeit jedoch in Minuten. - Wie setzt sich die neue Position aus dem Startpunkt und dem zurückgelegten Weg zusammen?

Lösung

1. Berechnung des Betrags des Richtungsvektors: \(|\vec{v}| = \sqrt{3^2 + 4^2 + 0^2} = 5\). 2. Bestimmung des Geschwindigkeitsvektors durch Skalierung auf den Betrag \(120\): \(\vec{v}_{\text{h}} = \frac{120}{5} \cdot \begin{pmatrix} 3 \\ 4 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 72 \\ 96 \\ 0 \end{pmatrix}\) (in \(\frac{\text{km}}{\text{h}}\)). 3. Umrechnung der Zeit: \(6\,\text{min} = 0{,}1\,\text{h}\). 4. Berechnung der neuen Position: \(\vec{p} = \begin{pmatrix} 10 \\ 20 \\ 0{,}5 \end{pmatrix} + 0{,}1 \cdot \begin{pmatrix} 72 \\ 96 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 10 + 7{,}2 \\ 20 + 9{,}6 \\ 0{,}5 + 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 17{,}2 \\ 29{,}6 \\ 0{,}5 \end{pmatrix}\).

Antwort

Der Hubschrauber befindet sich an der Position \((17{,}2 | 29{,}6 | 0{,}5)\).
42777412
In einem Koordinatensystem (1 LE entspricht \(1\,\text{m}\)) steigt eine Forschungsdrohne vom Punkt \(A(12 | 8 | 2)\) aus geradlinig mit einer konstanten Geschwindigkeit von \(5\,\frac{\text{m}}{\text{s}}\) auf. Die Bewegungsrichtung wird durch den Vektor \(\vec{r} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix}\) vorgegeben. Bestimme die Koordinaten der Drohne nach \(15\) Sekunden und gib die dabei erreichte Höhe an, falls die \(x_3\)-Achse die Höhe beschreibt.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst, welche Strecke die Drohne in einer Sekunde in Richtung des Vektors zurücklegt. - Wie lang ist der Verschiebungsvektor nach der gesamten Flugzeit? - Denke daran, dass die neue Position die Summe aus dem Startpunkt und der gesamten Verschiebung ist. - Welcher Teil des Ergebnisvektors gibt dir Auskunft über die vertikale Position?

Lösung

1. Berechnung des Betrags des Richtungsvektors: \(|\vec{r}| = \sqrt{2^2 + 1^2 + 2^2} = \sqrt{9} = 3\). 2. Aufstellen des Geschwindigkeitsvektors \(\vec{v}\) durch Normierung von \(\vec{r}\) und Multiplikation mit der Geschwindigkeit: \(\vec{v} = \frac{5}{3} \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} \frac{10}{3} \\ \frac{5}{3} \\ \frac{10}{3} \end{pmatrix}\). 3. Berechnung des Verschiebungsvektors für \(t = 15\,\text{s}\): \(\vec{s} = 15 \cdot \begin{pmatrix} \frac{10}{3} \\ \frac{5}{3} \\ \frac{10}{3} \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 50 \\ 25 \\ 50 \end{pmatrix}\). 4. Bestimmung der neuen Position: \(\vec{p} = \vec{OA} + \vec{s} = \begin{pmatrix} 12 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 50 \\ 25 \\ 50 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 62 \\ 33 \\ 52 \end{pmatrix}\). 5. Die Höhe entspricht der \(x_3\)-Koordinate: \(52\,\text{m}\).

Antwort

Die Drohne befindet sich nach \(15\) Sekunden am Punkt \((62 | 33 | 52)\). Die erreichte Höhe beträgt \(52\,\text{m}\).
42778112
Gegeben ist ein beliebiges Viereck \(ABCD\) im Raum. Die Punkte \(P, Q, R\) und \(S\) sind die Mittelpunkte der Seiten \(AB, BC, CD\) und \(DA\). Weise mithilfe von Vektoren nach, dass das Viereck \(PQRS\) stets ein Parallelogramm ist.

Denkanstöße

- Wie kannst du einen Vektor zwischen zwei Mittelpunkten als Summe anderer Vektoren schreiben? - Erinnere dich an die Definition eines Mittelpunkts mithilfe von Skalarmultiplikation. - Welche Eigenschaft müssen zwei gegenüberliegende Seitenvektoren in einem Parallelogramm erfüllen? - Kannst du eine Diagonale des äußeren Vierecks nutzen, um die inneren Vektoren zu vergleichen?

Lösung

1. Ausdruck der Vektoren der Seiten des inneren Vierecks durch die Eckpunkte des äußeren Vierecks: \(\vec{PQ} = \vec{PB} + \vec{BQ}\). 2. Verwendung der Mittelpunkteigenschaft: \(\vec{PQ} = \frac{1}{2}\vec{AB} + \frac{1}{2}\vec{BC} = \frac{1}{2}(\vec{AB} + \vec{BC})\). 3. Anwendung der Vektoraddition im Dreieck \(ABC\): \(\vec{PQ} = \frac{1}{2}\vec{AC}\). 4. Analoge Rechnung für die gegenüberliegende Seite \(\vec{SR}\): \(\vec{SR} = \vec{SD} + \vec{DR} = \frac{1}{2}\vec{AD} + \frac{1}{2}\vec{DC} = \frac{1}{2}(\vec{AD} + \vec{DC})\). 5. Anwendung der Vektoraddition im Dreieck \(ADC\): \(\vec{SR} = \frac{1}{2}\vec{AC}\). 6. Schlussfolgerung: Da \(\vec{PQ} = \vec{SR}\) gilt, sind die Seiten \(PQ\) und \(SR\) parallel und gleich lang, woraus folgt, dass \(PQRS\) ein Parallelogramm ist.

Antwort

Durch die Vektoraddition ergibt sich \(\vec{PQ} = \frac{1}{2}\vec{AC}\) und \(\vec{SR} = \frac{1}{2}\vec{AC}\). Da die gegenüberliegenden Seitenvektoren \(\vec{PQ}\) und \(\vec{SR}\) identisch sind, ist das Viereck \(PQRS\) ein Parallelogramm.
42781312
Ein Schwimmer möchte einen \(100\,\text{m}\) breiten Fluss überqueren. Die Strömungsgeschwindigkeit ist \(\vec{v}_w=\begin{pmatrix}0{,}6\\0\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\), wobei die \(x_1\)-Achse parallel zum Ufer verläuft. Der Schwimmer erreicht relativ zum Wasser eine Eigengeschwindigkeit von \(1{,}0\,\text{m/s}\). a) Er hält stets senkrecht zum Ufer, also mit \(\vec{v}_s=\begin{pmatrix}0\\1{,}0\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\). Bestimme die resultierende Geschwindigkeit \(\vec{v}_r\) über Grund und ihren Betrag. Runde den Betrag auf zwei Dezimalstellen. b) Berechne die Überquerungszeit und die Strecke, um die er dabei durch die Strömung abgetrieben wird. c) Bestimme die Eigengeschwindigkeit \(\vec{v}_h\), die er wählen muss, um den Fluss trotz Strömung auf direktem Weg senkrecht zum Ufer zu überqueren.

Denkanstöße

- Wie werden Eigengeschwindigkeit und Strömungsgeschwindigkeit zur Geschwindigkeit über Grund kombiniert? - Welche Vektorkomponente entscheidet darüber, wie schnell das gegenüberliegende Ufer erreicht wird? - Welche Komponente der resultierenden Geschwindigkeit muss für eine Überquerung ohne Abtrieb null sein? - Welche Bedingung muss die Länge der gesuchten Eigengeschwindigkeit weiterhin erfüllen?

Lösung

1. Die Geschwindigkeiten addieren sich zu \(\vec{v}_r=\vec{v}_s+\vec{v}_w=\begin{pmatrix}0{,}6\\1{,}0\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\). Der Betrag ist \(|\vec{v}_r|=\sqrt{1{,}36}\,\text{m/s}\approx1{,}17\,\text{m/s}\). 2. Für die Überquerung ist die zweite Komponente maßgeblich. Daher gilt \(t=\frac{100\,\text{m}}{1{,}0\,\text{m/s}}=100\,\text{s}\). In dieser Zeit beträgt der Abtrieb \(0{,}6\,\text{m/s}\cdot100\,\text{s}=60\,\text{m}\). 3. Für eine resultierende Bewegung senkrecht zum Ufer muss die erste Komponente verschwinden. Deshalb muss die erste Komponente von \(\vec{v}_h\) gleich \(-0{,}6\,\text{m/s}\) sein. 4. Aus \(|\vec{v}_h|=1{,}0\,\text{m/s}\) folgt für die positive zweite Komponente \((-0{,}6)^2+v_{h,2}^2=1\), also \(v_{h,2}=0{,}8\). Damit ist \(\vec{v}_h=\begin{pmatrix}-0{,}6\\0{,}8\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\).

Antwort

a) \(\vec{v}_r=\begin{pmatrix}0{,}6\\1{,}0\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\), \(|\vec{v}_r|\approx1{,}17\,\text{m/s}\) b) \(t=100\,\text{s}\), Abtrieb \(60\,\text{m}\) c) \(\vec{v}_h=\begin{pmatrix}-0{,}6\\0{,}8\\0\end{pmatrix}\,\text{m/s}\)
42787712
Gegeben sind die Punkte \(K(4|-2|1)\), \(L(1|5|3)\), \(M(-2|0|6)\) und \(N(3|3|-4)\). Berechne die Koordinaten der folgenden Vektoren: a) \(\vec{KL} + \vec{MN}\) b) \(3\cdot \vec{LM} - \vec{KN}\) c) \(\vec{KL} + \vec{LM} + \vec{MN}\)

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Vektor zwischen zwei gegebenen Punkten? - Welche Rechenregeln gelten für die komponentenweise Addition und Subtraktion von Vektoren? - Was passiert mit den Komponenten eines Vektors, wenn er mit einer Zahl multipliziert wird? - Kannst du die Vektorkette in Teilaufgabe c) vereinfachen, ohne sofort mit den Koordinaten zu rechnen?

Lösung

1. Berechnung der benötigten Verbindungsvektoren durch Subtraktion der Ortsvektoren: \(\vec{KL} = \begin{pmatrix} 1-4 \\ 5-(-2) \\ 3-1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 7 \\ 2 \end{pmatrix}\), \(\vec{MN} = \begin{pmatrix} 3-(-2) \\ 3-0 \\ -4-6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 5 \\ 3 \\ -10 \end{pmatrix}\), \(\vec{LM} = \begin{pmatrix} -2-1 \\ 0-5 \\ 6-3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ -5 \\ 3 \end{pmatrix}\), \(\vec{KN} = \begin{pmatrix} 3-4 \\ 3-(-2) \\ -4-1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -1 \\ 5 \\ -5 \end{pmatrix}\). 2. Addition für Teilaufgabe a): \(\vec{KL} + \vec{MN} = \begin{pmatrix} -3+5 \\ 7+3 \\ 2-10 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 10 \\ -8 \end{pmatrix}\). 3. Skalarmultiplikation und Subtraktion für Teilaufgabe b): \(3\cdot \vec{LM} - \vec{KN} = \begin{pmatrix} -9 \\ -15 \\ 9 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -1 \\ 5 \\ -5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -8 \\ -20 \\ 14 \end{pmatrix}\). 4. Summenbildung für Teilaufgabe c): \(\vec{KL} + \vec{LM} + \vec{MN} = \vec{KM} + \vec{MN} = \vec{KN} = \begin{pmatrix} -1 \\ 5 \\ -5 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\begin{pmatrix} 2 \\ 10 \\ -8 \end{pmatrix}\) b) \(\begin{pmatrix} -8 \\ -20 \\ 14 \end{pmatrix}\) c) \(\begin{pmatrix} -1 \\ 5 \\ -5 \end{pmatrix}\)
42787812
Gegeben sind die Punkte \(A(1\mid2\mid3)\), \(B(5\mid-2\mid1)\) und \(C(0\mid4\mid6)\). Bestimme jeweils die Koordinaten des Punktes \(D\), sodass die angegebene Bedingung erfüllt ist: a) \(\vec{CD}=\vec{AB}\) b) \(\vec{AD}=2\cdot\vec{AB}-\vec{BC}\)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Verbindungsvektoren, die in den beiden Bedingungen vorkommen. - Wie erhältst du aus einem bekannten Anfangspunkt und einem Verbindungsvektor den Endpunkt? - Behandle die beiden Bedingungen unabhängig voneinander und kontrolliere jeweils den resultierenden Verbindungsvektor.

Lösung

1. Zunächst werden die benötigten Verbindungsvektoren bestimmt: \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}4\\-4\\-2\end{pmatrix}\) und \(\vec{BC}=\begin{pmatrix}-5\\6\\5\end{pmatrix}\). 2. Zu a): Aus \(\vec{CD}=\vec{AB}\) folgt \(\vec{OD}=\vec{OC}+\vec{AB}=\begin{pmatrix}0\\4\\6\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}4\\-4\\-2\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}4\\0\\4\end{pmatrix}\). Also ist \(D(4\mid0\mid4)\). 3. Zu b): \(\vec{AD}=2\cdot\begin{pmatrix}4\\-4\\-2\end{pmatrix}-\begin{pmatrix}-5\\6\\5\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}13\\-14\\-9\end{pmatrix}\). 4. Damit ist \(\vec{OD}=\vec{OA}+\vec{AD}=\begin{pmatrix}1\\2\\3\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}13\\-14\\-9\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}14\\-12\\-6\end{pmatrix}\). Also ist \(D(14\mid-12\mid-6)\).

Antwort

a) \(D(4\mid0\mid4)\) b) \(D(14\mid-12\mid-6)\)
43028212
Untersuche die Beziehungen zwischen Vektoren im Raum bezüglich ihrer kollinearen Lage. a) Gegeben ist \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 5 \\ 0 \\ -2 \end{pmatrix}\). Zeige rechnerisch, dass der Vektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 10 \\ 2 \\ -4 \end{pmatrix}\) kein Vielfaches von \(\vec{u}\) sein kann. b) Bestimme \(m\) und \(n\) so, dass \(\vec{p} = \begin{pmatrix} m \\ n \\ 15 \end{pmatrix}\) ein Vielfaches von \(\vec{q} = \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 5 \end{pmatrix}\) ist. c) Beurteile die folgende Aussage und begründe deine Entscheidung: „Wenn zwei Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) in allen drei Koordinaten jeweils das gleiche Vorzeichen haben, dann ist \(\vec{a}\) ein positives Vielfaches von \(\vec{b}\).“

Denkanstöße

- Was passiert mit einer Koordinate, die Null ist, wenn man den Vektor mit einer Zahl multipliziert? - Ein Vektor ist nur dann ein Vielfaches eines anderen, wenn für alle drei Koordinatengleichungen derselbe Faktor \(k\) existiert. - Um eine allgemeine mathematische Behauptung zu widerlegen, reicht ein einziges passendes Gegenbeispiel aus.

Lösung

1. Für \(\vec{v} = k \cdot \vec{u}\) müsste gelten: \(10 = 5k \Rightarrow k = 2\) und \(-4 = -2k \Rightarrow k = 2\). Jedoch fordert die zweite Komponente \(2 = k \cdot 0\), was für keine reelle Zahl \(k\) lösbar ist. Somit ist \(\vec{v}\) kein Vielfaches von \(\vec{u}\). 2. Für \(\vec{p} = k \cdot \vec{q}\) betrachte die dritte Komponente: \(15 = 5k \Rightarrow k = 3\). Damit folgt \(m = 3 \cdot (-2) = -6\) und \(n = 3 \cdot 4 = 12\). 3. Die Aussage ist falsch. Ein Gegenbeispiel sind die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 3 \\ 2 \\ 1 \end{pmatrix}\). Beide haben nur positive Komponenten, aber das Verhältnis der Komponenten ist nicht konstant (\(1:3 \neq 2:2\)), weshalb kein gemeinsamer Faktor \(k\) existiert.

Antwort

a) Widerspruch in der zweiten Komponente: \(2 = k \cdot 0\) ist nicht lösbar. b) \(m = -6\); \(n = 12\) c) Die Aussage ist falsch. Gegenbeispiel: \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 3 \\ 2 \\ 1 \end{pmatrix}\).
43029012
Eine Verschiebung im Raum bildet den Punkt \(P(2 \mid 5 \mid -3)\) auf den Punkt \(Q(0 \mid 8 \mid 1)\) ab. a) Bestimme den Verschiebungsvektor \(\vec{v}\), der diese Abbildung beschreibt. b) Berechne die Koordinaten des Bildpunktes \(R'\) für den Punkt \(R(4 \mid 1 \mid 2)\). c) Ermittle die Koordinaten des Punktes \(S\), der durch diese Verschiebung auf den Punkt \(S'(-2 \mid 10 \mid 5)\) abgebildet wird. d) Gib eine allgemeine Gleichung für den Ortsvektor \(\vec{x}'\) eines Bildpunktes \(X'\) an, wenn der ursprüngliche Punkt \(X(x_1 \mid x_2 \mid x_3)\) gegeben ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Vektor zwischen zwei gegebenen Punkten? - Wenn du weißt, wie ein Punkt verschoben wird, wie kommst du dann vom Ergebnis zurück zum Startpunkt? - Was passiert mathematisch mit jeder einzelnen Koordinate eines Punktes bei einer Verschiebung?

Lösung

1. Der Verschiebungsvektor \(\vec{v}\) entspricht dem Verbindungsvektor von \(P\) nach \(Q\): \(\vec{v} = \vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 0-2 \\ 8-5 \\ 1-(-3) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix}\). 2. Für den Bildpunkt \(R'\) gilt: \(\vec{r}' = \vec{r} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 4 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix}\). Somit ist \(R'(2 \mid 4 \mid 6)\). 3. Um den ursprünglichen Punkt \(S\) zu finden, muss der Verschiebungsvektor vom Bildpunkt abgezogen werden (Umkehrung): \(\vec{s} = \vec{s}' - \vec{v} = \begin{pmatrix} -2 \\ 10 \\ 5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 7 \\ 1 \end{pmatrix}\). Somit ist \(S(0 \mid 7 \mid 1)\). 4. Die allgemeine Abbildungsvorschrift lautet: \(\vec{x}' = \vec{x} + \vec{v} = \begin{pmatrix} x_1 \\ x_2 \\ x_3 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} x_1 - 2 \\ x_2 + 3 \\ x_3 + 4 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix}\) b) \(R'(2 \mid 4 \mid 6)\) c) \(S(0 \mid 7 \mid 1)\) d) \(\vec{x}' = \begin{pmatrix} x_1 - 2 \\ x_2 + 3 \\ x_3 + 4 \end{pmatrix}\)
43029612
Ein Punkt \(A\) im Raum wird nacheinander um die Vektoren \(\vec{u} = \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 1 \end{pmatrix}\) und \(\vec{w} = \begin{pmatrix} 4 \\ 0 \\ -5 \end{pmatrix}\) verschoben. Nach diesen beiden Verschiebungen erreicht er die Endposition \(E(1 | 7 | -2)\). Berechne die Koordinaten des ursprünglichen Punktes \(A\).

Denkanstöße

- Kannst du die zwei nacheinander ausgeführten Verschiebungen zu einer einzigen Verschiebung zusammenfassen? - Was musst du tun, um von einem bekannten Endzustand wieder zum Anfangszustand zu gelangen? - Stelle eine Gleichung auf, die den Zusammenhang zwischen dem gesuchten Punkt, den Verschiebungen und dem Ergebnis beschreibt. - Überprüfe dein Ergebnis, indem du die Verschiebungen testweise auf deinen gefundenen Punkt anwendest.

Lösung

1. Berechnung des Gesamtverschiebungsvektors durch Addition der Einzelvektoren: \(\vec{s} = \vec{u} + \vec{w} = \begin{pmatrix} -2 + 4 \\ 3 + 0 \\ 1 + (-5) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 3 \\ -4 \end{pmatrix}\). 2. Ansatz zur Bestimmung des Ausgangspunktes: \(\vec{a} = \vec{e} - \vec{s}\). 3. Einsetzen der Werte: \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 7 \\ -2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 3 \\ -4 \end{pmatrix}\). 4. Berechnen der Komponenten: \(a_1 = 1 - 2 = -1\), \(a_2 = 7 - 3 = 4\), \(a_3 = -2 - (-4) = 2\). 5. Resultierender Punkt \(A(-1 | 4 | 2)\).

Antwort

\(A(-1 | 4 | 2)\)
43029812
Betrachte Verschiebungen im dreidimensionalen Raum. a) Bestimme den Verschiebungsvektor \(\vec{a}\), der den Punkt \(P(2{,}5 | -5 | 7{,}2)\) auf den Koordinatenursprung \(O(0 | 0 | 0)\) abbildet. b) Ein Punkt \(M\) wird durch den Vektor \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ -2{,}4 \\ 0{,}8 \end{pmatrix}\) auf den Punkt \(M'(4{,}2 | 1{,}1 | -3{,}5)\) abgebildet. Berechne die Koordinaten des ursprünglichen Punktes \(M\). c) Die Hintereinanderausführung zweier Verschiebungen \(\vec{v}_1\) und \(\vec{v}_2\) bildet einen beliebigen Punkt \(Q\) am Ende wieder auf sich selbst ab. Welche mathematische Beziehung muss zwischen den Vektoren \(\vec{v}_1\) und \(\vec{v}_2\) bestehen?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Koordinaten eines Vektors, wenn das Ziel der Ursprung ist? - Wenn du das Ergebnis einer Verschiebung kennst, wie findest du dann heraus, wo die Bewegung gestartet ist? - Stelle dir zwei Schritte vor, nach denen du wieder genau dort stehst, wo du angefangen hast. Was sagt das über die beiden Schritte aus?

Lösung

1. Der Vektor \(\vec{a}\) berechnet sich aus \(\vec{0} - \vec{p}\): \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 0 - 2{,}5 \\ 0 - (-5) \\ 0 - 7{,}2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2{,}5 \\ 5 \\ -7{,}2 \end{pmatrix}\). 2. Um den Ausgangspunkt \(M\) zu finden, muss die Verschiebung rückgängig gemacht werden: \(\vec{OM} = \vec{OM'} - \vec{b} = \begin{pmatrix} 4{,}2 - 1{,}5 \\ 1{,}1 - (-2{,}4) \\ -3{,}5 - 0{,}8 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2{,}7 \\ 3{,}5 \\ -4{,}3 \end{pmatrix}\). Die Koordinaten sind \(M(2{,}7 | 3{,}5 | -4{,}3)\). 3. Damit die Kombination der Verschiebungen keine Netto-Veränderung bewirkt, muss ihre Summe der Nullvektor sein: \(\vec{v}_1 + \vec{v}_2 = \vec{0}\). Daraus folgt \(\vec{v}_2 = -\vec{v}_1\).

Antwort

a) \(\vec{a} = \begin{pmatrix} -2{,}5 \\ 5 \\ -7{,}2 \end{pmatrix}\) b) \(M(2{,}7 | 3{,}5 | -4{,}3)\) c) \(\vec{v}_2 = -\vec{v}_1\) (oder \(\vec{v}_1 + \vec{v}_2 = \vec{0}\))
43029912
Begründe die Gültigkeit der Gleichung \(\vec{a} - (\vec{b} - \vec{c}) = \vec{a} - \vec{b} + \vec{c}\) für beliebige Vektoren \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{c}\). Gehe dabei schrittweise vor, indem du die Subtraktion konsequent auf die Addition von Gegenvektoren zurückführst und die Rechenregeln für Vektoren anwendest.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie die Subtraktion von Vektoren über den Gegenvektor definiert ist. - Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn du den Gegenvektor einer Summe bildest? - Überlege, was das doppelte Bilden eines Gegenvektors bewirkt. - Versuche, die Klammer von innen nach außen aufzulösen.

Lösung

1. Die Subtraktion in der Klammer wird als Addition des Gegenvektors geschrieben: \(\vec{b} - \vec{c} = \vec{b} + (-\vec{c})\). 2. Die äußere Subtraktion wird ebenfalls umgeformt: \(\vec{a} - (\vec{b} + (-\vec{c})) = \vec{a} + (-(\vec{b} + (-\vec{c})))\). 3. Der Gegenvektor einer Summe entspricht der Summe der Gegenvektoren: \(-(\vec{b} + (-\vec{c})) = (-\vec{b}) + (- (-\vec{c}))\). 4. Da der Gegenvektor eines Gegenvektors wieder der ursprüngliche Vektor ist (\(-(-\vec{c}) = \vec{c}\)), vereinfacht sich der Ausdruck zu \(\vec{a} + (-\vec{b}) + \vec{c}\). 5. Die Addition des Gegenvektors \((-\vec{b})\) wird wieder als Subtraktion geschrieben: \(\vec{a} - \vec{b} + \vec{c}\).

Antwort

Die Gleichung wird begründet, indem \(\vec{a} - (\vec{b} - \vec{c})\) zu \(\vec{a} + (-(\vec{b} + (-\vec{c})))\) umgeformt wird. Durch Anwendung der Regel für den Gegenvektor einer Summe \(-(\vec{u} + \vec{v}) = -\vec{u} - \vec{v}\) und der Eigenschaft \(-(-\vec{c}) = \vec{c}\) ergibt sich \(\vec{a} + (-\vec{b}) + \vec{c} = \vec{a} - \vec{b} + \vec{c}\).
43030112
Gegeben sind die Punkte \(A, B\) und \(C\). Der Punkt \(M\) ist der Mittelpunkt der Strecke \(BC\). Zeige mithilfe von Vektorrechnung, dass die folgende Beziehung für die Verbindungsvektoren gilt: \(\vec{AB} + \vec{AC} = 2 \cdot \vec{AM}\)

Denkanstöße

- Kannst du die Vektoren auf der linken Seite so zerlegen, dass der Punkt \(M\) vorkommt? - Was weißt du über die Vektoren von einem Mittelpunkt zu den Endpunkten der Strecke? - Versuche, die Vektoren \(\vec{MB}\) und \(\vec{MC}\) zueinander in Beziehung zu setzen.

Lösung

1. Darstellung der Vektoren \(\vec{AB}\) und \(\vec{AC}\) unter Einbeziehung des Punktes \(M\): \(\vec{AB} = \vec{AM} + \vec{MB}\) und \(\vec{AC} = \vec{AM} + \vec{MC}\). 2. Addition der beiden Ausdrücke führt zu \(\vec{AB} + \vec{AC} = 2 \cdot \vec{AM} + \vec{MB} + \vec{MC}\). 3. Da \(M\) die Strecke \(BC\) halbiert, sind die Vektoren \(\vec{MB}\) und \(\vec{MC}\) entgegengesetzt gleich: \(\vec{MB} = -\vec{MC}\), woraus \(\vec{MB} + \vec{MC} = \vec{0}\) folgt. 4. Einsetzen liefert die Behauptung \(\vec{AB} + \vec{AC} = 2 \cdot \vec{AM}\).

Antwort

Durch die Zerlegung \(\vec{AB} = \vec{AM} + \vec{MB}\) und \(\vec{AC} = \vec{AM} + \vec{MC}\) ergibt die Summe \(\vec{AB} + \vec{AC} = 2 \cdot \vec{AM} + (\vec{MB} + \vec{MC})\). Da \(M\) der Mittelpunkt von \(BC\) ist, gilt \(\vec{MB} + \vec{MC} = \vec{0}\), woraus direkt \(\vec{AB} + \vec{AC} = 2 \cdot \vec{AM}\) folgt.
43030412
Ein Transportroboter in einem Logistikzentrum führt zwei aufeinanderfolgende Verschiebungen aus. Die erste Teilbewegung wird durch den Vektor \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 10 \\ -5 \\ 2 \end{pmatrix}\) beschrieben, die zweite durch den Vektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 3 \\ 8 \\ -4 \end{pmatrix}\). Nach diesen beiden Bewegungen befindet sich der Roboter an der Position \(Q(18 \mid 12 \mid 5)\). 1. Bestimme den Vektor \(\vec{w}\), der die resultierende Gesamtverschiebung vom Startpunkt \(P\) zum Endpunkt \(Q\) darstellt. 2. Berechne den Ortsvektor des ursprünglichen Startpunktes \(P\).

Denkanstöße

- Wie hängen Startpunkt, Verschiebung und Endpunkt in einer Gleichung zusammen? - Wenn du weißt, wo du angekommen bist und wie du dich bewegt hast, wie findest du dann heraus, wo du gestartet bist? - Addiere zuerst die beiden Einzelbewegungen zu einer Gesamtbewegung.

Lösung

1. Die Gesamtverschiebung \(\vec{w}\) ergibt sich aus der Summe der Teilverschiebungen: \(\vec{w} = \vec{u} + \vec{v} = \begin{pmatrix} 10+3 \\ -5+8 \\ 2-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 13 \\ 3 \\ -2 \end{pmatrix}\). 2. Der Zusammenhang zwischen Startpunkt \(P\), Verschiebung \(\vec{w}\) und Endpunkt \(Q\) lautet: \(\vec{p} + \vec{w} = \vec{q}\). 3. Um den Startpunkt zu finden, subtrahiert man den Verschiebungsvektor vom Endpunkt: \(\vec{p} = \vec{q} - \vec{w} = \begin{pmatrix} 18 \\ 12 \\ 5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 13 \\ 3 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 5 \\ 9 \\ 7 \end{pmatrix}\).

Antwort

1. \(\vec{w} = \begin{pmatrix} 13 \\ 3 \\ -2 \end{pmatrix}\) 2. \(\vec{p} = \begin{pmatrix} 5 \\ 9 \\ 7 \end{pmatrix}\)
43030612
Ein Prisma hat eine Grundfläche mit den Eckpunkten \(P(1\mid1\mid0)\), \(Q(5\mid1\mid0)\) und \(R(1\mid4\mid0)\). Ein Punkt \(S(3\mid3\mid5)\) ist ein Eckpunkt der Deckfläche dieses Prismas. a) Bestimme die Koordinaten der übrigen Eckpunkte der Deckfläche unter der Annahme, dass \(S\) durch Verschiebung aus dem Punkt \(P\) hervorgegangen ist. b) Bestimme die Koordinaten der übrigen Eckpunkte der Deckfläche für den Fall, dass \(S\) durch Verschiebung aus dem Punkt \(Q\) hervorgegangen ist. c) Begründe, warum es sich in beiden Fällen um ein schiefes Prisma handelt.

Denkanstöße

- Ein Prisma entsteht, wenn alle Punkte einer Grundfläche um denselben Vektor verschoben werden. - Welcher Grundpunkt zu \(S\) gehört, bestimmt den jeweiligen Verschiebungsvektor. - Welche Komponenten müsste ein Vektor haben, der senkrecht auf der \(x_1x_2\)-Ebene steht?

Lösung

1. Im Fall a) ist \(\vec{v}_1=\overrightarrow{PS}=\begin{pmatrix}2\\2\\5\end{pmatrix}\). Damit folgen \(Q'(7\mid3\mid5)\) und \(R'(3\mid6\mid5)\). 2. Im Fall b) ist \(\vec{v}_2=\overrightarrow{QS}=\begin{pmatrix}-2\\2\\5\end{pmatrix}\). Damit folgen \(P'(-1\mid3\mid5)\) und \(R'(-1\mid6\mid5)\). 3. Die Grundfläche liegt in der \(x_1x_2\)-Ebene mit \(x_3=0\). Ein gerades Prisma hätte einen Verschiebungsvektor ohne \(x_1\)- und \(x_2\)-Anteil. Beide Verschiebungsvektoren besitzen jedoch von null verschiedene erste und zweite Komponenten, also stehen die Seitenkanten nicht senkrecht auf der Grundfläche.

Antwort

a) \(\vec{v}_1=\begin{pmatrix}2\\2\\5\end{pmatrix}\); Deckpunkte: \(S(3\mid3\mid5)\), \(Q'(7\mid3\mid5)\), \(R'(3\mid6\mid5)\) b) \(\vec{v}_2=\begin{pmatrix}-2\\2\\5\end{pmatrix}\); Deckpunkte: \(P'(-1\mid3\mid5)\), \(S(3\mid3\mid5)\), \(R'(-1\mid6\mid5)\) c) In beiden Fällen besitzt der Verschiebungsvektor Anteile in \(x_1\)- und \(x_2\)-Richtung und steht deshalb nicht senkrecht auf der \(x_1x_2\)-Grundfläche. Das Prisma ist schief.
43030812
Ein Vektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 1 \end{pmatrix}\) beschreibt eine Verschiebung im Raum. a) Bestimme den Bildpunkt \(P'\), der entsteht, wenn man den Punkt \(P(3|1|5)\) um den Vektor \(\vec{v}\) verschiebt. b) Der Punkt \(Q\) wird durch dieselbe Verschiebung auf den Punkt \(Q'(5|0|2)\) abgebildet. Ermittle die Koordinaten von \(Q\). c) Berechne die Vektoren \(\vec{PQ}\) und \(\vec{P'Q'}\). Was stellst du beim Vergleich der beiden Vektoren fest?

Denkanstöße

- Wie hängen ein Punkt, sein Bildpunkt und der zugehörige Verschiebungsvektor zusammen? - Wenn du die Verschiebung rückgängig machen möchtest, welche Rechenoperation musst du anwenden? - Überlege dir, ob sich der Abstand oder die Richtung zwischen zwei Punkten ändert, wenn beide exakt gleich verschoben werden.

Lösung

1. Berechnung von \(P'\) durch Addition des Verschiebungsvektors zum Ortsvektor von \(P\): \(\vec{p'} = \begin{pmatrix} 3 \\ 1 \\ 5 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ 6 \end{pmatrix} \implies P'(1|5|6)\). 2. Berechnung von \(Q\) durch Subtraktion des Verschiebungsvektors vom Ortsvektor des Bildpunktes \(Q'\): \(\vec{q} = \begin{pmatrix} 5 \\ 0 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 7 \\ -4 \\ 1 \end{pmatrix} \implies Q(7|-4|1)\). 3. Berechnung des Verbindungsvektors \(\vec{PQ} = \begin{pmatrix} 7-3 \\ -4-1 \\ 1-5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -5 \\ -4 \end{pmatrix}\). 4. Berechnung des Verbindungsvektors \(\vec{P'Q'} = \begin{pmatrix} 5-1 \\ 0-5 \\ 2-6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -5 \\ -4 \end{pmatrix}\). 5. Vergleich: Die Vektoren \(\vec{PQ}\) und \(\vec{P'Q'}\) sind identisch, da beide Punkte um denselben Vektor verschoben wurden und somit ihre relative Lage zueinander gleich bleibt.

Antwort

a) \(P'(1|5|6)\) b) \(Q(7|-4|1)\) c) \(\vec{PQ} = \begin{pmatrix} 4 \\ -5 \\ -4 \end{pmatrix}\) und \(\vec{P'Q'} = \begin{pmatrix} 4 \\ -5 \\ -4 \end{pmatrix}\). Die Vektoren sind identisch.
43031312
Gegeben sind die drei Punkte \(A(1|4|-2)\), \(B(5|2|2)\) und \(C(2|-1|5)\) im Raum. a) Bestimme die Koordinaten eines Punktes \(D\) so, dass das Viereck \(ABCD\) ein Parallelogramm bildet. b) Weise nach, dass sich die Diagonalen des so entstandenen Parallelogramms gegenseitig halbieren, indem du den Mittelpunkt \(M\) der Diagonalen berechnest.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Vektoren in einem Parallelogramm \(ABCD\) gleich sein müssen. Achte dabei auf die Orientierung der Pfeile. - Wie hängen der Ortsvektor eines Punktes \(D\) und die Vektoren der Seiten zusammen? - Erinnere dich an die Formel für den Mittelpunkt einer Strecke zwischen zwei Punkten. - Was bedeutet es für die Lage der Mittelpunkte, wenn sich zwei Strecken gegenseitig halbieren?

Lösung

1. Berechnung des Verbindungsvektors \(\vec{AB}\): \(\vec{AB} = \vec{OB} - \vec{OA} = \begin{pmatrix} 5-1 \\ 2-4 \\ 2-(-2) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ 4 \end{pmatrix}\) 2. Bestimmung von \(D\) über die Bedingung \(\vec{DC} = \vec{AB}\) (bzw. \(\vec{OD} = \vec{OC} - \vec{AB}\)): \(\vec{OD} = \begin{pmatrix} 2 \\ -1 \\ 5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix} \implies D(-2|1|1)\) 3. Berechnung des Mittelpunkts \(M_{AC}\) der Diagonale \(AC\): \(\vec{OM_{AC}} = \frac{1}{2}(\vec{OA} + \vec{OC}) = \frac{1}{2}\begin{pmatrix} 1+2 \\ 4-1 \\ -2+5 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ 1{,}5 \\ 1{,}5 \end{pmatrix}\) 4. Berechnung des Mittelpunkts \(M_{BD}\) der Diagonale \(BD\): \(\vec{OM_{BD}} = \frac{1}{2}(\vec{OB} + \vec{OD}) = \frac{1}{2}\begin{pmatrix} 5-2 \\ 2+1 \\ 2+1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ 1{,}5 \\ 1{,}5 \end{pmatrix}\) Da \(M_{AC} = M_{BD}\), halbieren sich die Diagonalen im Punkt \(M(1{,}5|1{,}5|1{,}5)\).

Antwort

a) \(D(-2|1|1)\) b) Der gemeinsame Mittelpunkt beider Diagonalen liegt bei \(M(1{,}5|1{,}5|1{,}5)\).
43031512
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) im \(\mathbb{R}^3\) sowie ein Skalar \(r \in \mathbb{R}\). 1. Zeige mithilfe der komponentenweisen Rechnung, dass die Gleichung \(-(r \cdot (\vec{u} + \vec{v})) = (-r) \cdot \vec{u} + (-r) \cdot \vec{v}\) allgemein gültig ist. 2. Erläutere, welche Auswirkung das negative Vorzeichen vor der Klammer auf die Orientierung der resultierenden Einzelvektoren hat.

Denkanstöße

- Wie sind Vektoren in Koordinatenschreibweise definiert? - Was passiert in den einzelnen Zeilen (Komponenten), wenn du einen Vektor mit einer Zahl multiplizierst? - Erinnerst du dich an die Rechenregeln für Klammern bei normalen Zahlen? Diese gelten auch innerhalb der Vektorkomponenten. - Was bedeutet ein Minuszeichen vor einem Vektor für dessen Pfeil im Koordinatensystem?

Lösung

1. Definition der Vektoren in Komponenten: \(\vec{u} = \begin{pmatrix} u_1 \\ u_2 \\ u_3 \end{pmatrix}\) und \(\vec{v} = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ v_3 \end{pmatrix}\). Linke Seite: Berechnung der Summe \(\vec{u} + \vec{v} = \begin{pmatrix} u_1+v_1 \\ u_2+v_2 \\ u_3+v_3 \end{pmatrix}\), Multiplikation mit \(r\) und anschließende Negation ergibt \(\begin{pmatrix} -r(u_1+v_1) \\ -r(u_2+v_2) \\ -r(u_3+v_3) \end{pmatrix}\). Anwendung des Distributivgesetzes für reelle Zahlen in jeder Komponente: \(\begin{pmatrix} -ru_1 - rv_1 \\ -ru_2 - rv_2 \\ -ru_3 - rv_3 \end{pmatrix}\). Rechte Seite: Multiplikation der Vektoren mit \(-r\) ergibt \(\begin{pmatrix} -ru_1 \\ -ru_2 \\ -ru_3 \end{pmatrix}\) und \(\begin{pmatrix} -rv_1 \\ -rv_2 \\ -rv_3 \end{pmatrix}\). Die Addition dieser Vektoren führt zum gleichen Ergebnis wie die linke Seite. 2. Das negative Vorzeichen bildet die Gegenvektoren zu den bereits skalierten Vektoren \(r \cdot \vec{u}\) und \(r \cdot \vec{v}\). Es kehrt also die Orientierung dieser beiden Summanden um, wodurch auch der gesamte Summenvektor seine Richtung umkehrt.

Antwort

1. Durch komponentenweises Ausmultiplizieren unter Nutzung des Distributivgesetzes für reelle Zahlen \( -r(u_i + v_i) = -ru_i - rv_i \) wird die Gleichheit gezeigt. 2. Das negative Vorzeichen kehrt die Orientierung der bereits mit \(r\) skalierten Vektoren um; es entstehen die Gegenvektoren zu \(r \cdot \vec{u}\) und \(r \cdot \vec{v}\).
43032012
Ein Punkt \(P(2 \mid 0 \mid -3)\) wird nacheinander an zwei verschiedenen Zentren gespiegelt. Zuerst wird \(P\) am Punkt \(Q(1 \mid 4 \mid 2)\) gespiegelt, woraus der Punkt \(P'\) hervorgeht. Danach wird \(P'\) am Punkt \(R(3 \mid -2 \mid 1)\) gespiegelt, was zum Endpunkt \(P''\) führt. a) Berechne die Koordinaten der Punkte \(P'\) und \(P''\). b) Bestimme den Verschiebungsvektor \(\vec{PP''}\) und zeige, dass dieser das Doppelte des Vektors \(\vec{QR}\) ist.

Denkanstöße

- Gehe schrittweise vor und berechne erst das Ergebnis der ersten Spiegelung, bevor du die zweite ausführst. - Erinnere dich an die Formel für den Verbindungsvektor zwischen zwei Punkten. - Um zu zeigen, dass ein Vektor das Doppelte eines anderen ist, multipliziere alle Komponenten des einen Vektors mit 2.

Lösung

1. Erste Spiegelung (von \(P\) an \(Q\)): \(\vec{p'} = 2 \cdot \vec{q} - \vec{p} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 8 \\ 4 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 8 \\ 7 \end{pmatrix}\). Also \(P'(0 \mid 8 \mid 7)\). 2. Zweite Spiegelung (von \(P'\) an \(R\)): \(\vec{p''} = 2 \cdot \vec{r} - \vec{p'} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 3 \\ -2 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 0 \\ 8 \\ 7 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 6 \\ -4 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 0 \\ 8 \\ 7 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 6 \\ -12 \\ -5 \end{pmatrix}\). Also \(P''(6 \mid -12 \mid -5)\). 3. Berechnung des Verschiebungsvektors: \(\vec{PP''} = \vec{p''} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 6 \\ -12 \\ -5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -12 \\ -2 \end{pmatrix}\). 4. Vergleich mit \(\vec{QR}\): \(\vec{QR} = \vec{r} - \vec{q} = \begin{pmatrix} 3 \\ -2 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 1 \\ 4 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ -6 \\ -1 \end{pmatrix}\). Es gilt \(2 \cdot \vec{QR} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ -6 \\ -1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ -12 \\ -2 \end{pmatrix} = \vec{PP''}\).

Antwort

a) \(P'(0 \mid 8 \mid 7)\) und \(P''(6 \mid -12 \mid -5)\) b) \(\vec{PP''} = \begin{pmatrix} 4 \\ -12 \\ -2 \end{pmatrix}\); da \(\vec{QR} = \begin{pmatrix} 2 \\ -6 \\ -1 \end{pmatrix}\), folgt \(\vec{PP''} = 2 \cdot \vec{QR}\).
43032212
In einem Koordinatensystem wird ein Punkt \(P(3|-2|4)\) an einem Zentrum \(M\) gespiegelt, wodurch der Bildpunkt \(P'(1|6|0)\) entsteht. 1. Bestimme den Ortsvektor des Spiegelzentrums \(M\). 2. Ein weiterer Punkt \(Q(5|1|2)\) wird ebenfalls an \(M\) gespiegelt. Berechne die Koordinaten seines Bildpunktes \(Q'\). 3. Zeige rechnerisch, dass der Vektor \(\vec{PQ}\) und der Vektor \(\vec{P'Q'}\) zueinander parallel sind.

Denkanstöße

- Welche Rolle spielt das Spiegelzentrum für die Strecke zwischen einem Punkt und seinem Bild? - Wie berechnet man den Mittelpunkt zwischen zwei gegebenen Punkten? - Wann nennt man zwei Vektoren parallel (kollinear)?

Lösung

1. Das Spiegelzentrum \(M\) ist der Mittelpunkt der Strecke \(PP'\). Der Ortsvektor berechnet sich durch \(\vec{m} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{p} + \vec{p'}) = \frac{1}{2} \left( \begin{pmatrix} 3 \\ -2 \\ 4 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 1 \\ 6 \\ 0 \end{pmatrix} \right) = \frac{1}{2} \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\). Somit ist \(M(2|2|2)\). 2. Der Bildpunkt \(Q'\) ergibt sich aus \(\vec{q'} = 2 \cdot \vec{m} - \vec{q} = 2 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 5 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ 4 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 5 \\ 1 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -1 \\ 3 \\ 2 \end{pmatrix}\). Somit ist \(Q'(-1|3|2)\). 3. Berechnung der Verbindungsvektoren: \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 5-3 \\ 1-(-2) \\ 2-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 3 \\ -2 \end{pmatrix}\). \(\vec{P'Q'} = \vec{q'} - \vec{p'} = \begin{pmatrix} -1-1 \\ 3-6 \\ 2-0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ -3 \\ 2 \end{pmatrix}\). Da \(\vec{P'Q'} = -1 \cdot \vec{PQ}\) gilt, sind die Vektoren kollinear und damit parallel.

Antwort

1. Der Ortsvektor ist \(\vec{m} = \begin{pmatrix} 2 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\). 2. Der Bildpunkt ist \(Q'(-1|3|2)\). 3. Da \(\vec{P'Q'} = -1 \cdot \vec{PQ}\) gilt, sind die Vektoren parallel.
43038512
Bestimme den Vektor \(\vec{x}\), der die folgende Gleichung erfüllt: \(2 \cdot \left( \vec{x} - \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 3 \end{pmatrix} \right) = 5 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} - 3 \cdot \left( \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 1 \end{pmatrix} - \vec{x} \right)\)

Denkanstöße

- Behandle den Vektor \(\vec{x}\) wie eine Unbekannte in einer gewöhnlichen algebraischen Gleichung. - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minuszeichen vor der Klammer steht. - Versuche zuerst, alle Terme mit \(\vec{x}\) auf eine Seite der Gleichung zu bringen. - Du kannst die Terme Schritt für Schritt vereinfachen, bevor du den Vektor isolierst.

Lösung

1. Auflösen der Klammern unter Anwendung des Distributivgesetzes: \(2 \cdot \vec{x} - \begin{pmatrix} 8 \\ -2 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 10 \\ 0 \\ -5 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 0 \\ 6 \\ 3 \end{pmatrix} + 3 \cdot \vec{x}\) 2. Zusammenfassen der konstanten Vektoren auf der rechten Seite: \(2 \cdot \vec{x} - \begin{pmatrix} 8 \\ -2 \\ 6 \end{pmatrix} = 3 \cdot \vec{x} + \begin{pmatrix} 10 \\ -6 \\ -8 \end{pmatrix}\) 3. Isolieren von \(\vec{x}\) durch Subtraktion von \(2 \cdot \vec{x}\) und Subtraktion des konstanten Vektors: \(\vec{x} = - \begin{pmatrix} 8 \\ -2 \\ 6 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 10 \\ -6 \\ -8 \end{pmatrix}\) 4. Komponenteweise Berechnung des Ergebnisvektors: \(\vec{x} = \begin{pmatrix} -8 - 10 \\ 2 - (-6) \\ -6 - (-8) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -18 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix}\)

Antwort

\(\vec{x} = \begin{pmatrix} -18 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix}\)
43040612
In der Optik werden Tripelspiegel (auch Retroreflektoren genannt) genutzt, um Licht exakt in die Einfallsrichtung zurückzuwerfen. Ein solcher Spiegel besteht aus drei zueinander senkrechten Flächen, die wir uns als die drei Koordinatenebenen eines kartesischen Systems vorstellen können. Ein Lichtstrahl mit der Richtung \(\vec{v} = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ v_3 \end{pmatrix}\) trifft nacheinander auf die \(x_1x_2\)-Ebene, die \(x_1x_3\)-Ebene und schließlich die \(x_2x_3\)-Ebene. a) Notiere die Richtungsvektoren des Lichtstrahls nach jedem der drei einzelnen Spiegelungsschritte. b) Zeige mithilfe der Skalarmultiplikation, dass der finale Richtungsvektor \(\vec{v}_{\text{final}}\) ein Vielfaches des ursprünglichen Vektors \(\vec{v}\) ist. Bestimme den Skalar \(k\). c) Erkläre, warum dieses mathematische Ergebnis die Funktionsweise eines Katzenauges am Fahrrad beschreibt.

Denkanstöße

- Gehe schrittweise vor und überlege, welche Koordinate bei welcher Ebene „umgeklappt“ wird. - Erinnere dich daran, wie man einen Vektor mit einer Zahl multipliziert. - Was bedeutet es für die Richtung eines Pfeils, wenn man ihn mit \(-1\) multipliziert?

Lösung

1. Spiegelung an der \(x_1x_2\)-Ebene: \(\vec{v}_1=\begin{pmatrix}v_1\\v_2\\-v_3\end{pmatrix}\). 2. Spiegelung an der \(x_1x_3\)-Ebene: \(\vec{v}_2=\begin{pmatrix}v_1\\-v_2\\-v_3\end{pmatrix}\). 3. Spiegelung an der \(x_2x_3\)-Ebene: \(\vec{v}_{\text{final}}=\begin{pmatrix}-v_1\\-v_2\\-v_3\end{pmatrix}\). 4. Es gilt \(\vec{v}_{\text{final}}=-1\cdot\vec{v}\). Der Skalar ist also \(k=-1\). 5. Der reflektierte Strahl ist damit zum einfallenden Strahl parallel, aber entgegengesetzt gerichtet. Dadurch wird das Licht zur Lichtquelle zurückgeworfen.

Antwort

a) \(\vec{v}_1 = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\), \(\vec{v}_2 = \begin{pmatrix} v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\), \(\vec{v}_{\text{final}} = \begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\) b) \(\vec{v}_{\text{final}} = -1 \cdot \vec{v}\); der Skalar ist \(k = -1\). c) Das Licht wird exakt in die Gegenrichtung reflektiert (\(k = -1\)), sodass es zur Lichtquelle zurückkehrt.
43040812
Gegeben ist ein beliebiger Richtungsvektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ v_3 \end{pmatrix}\) im Raum. a) Gib den Vektor \(\vec{v}'\) an, der durch eine Spiegelung von \(\vec{v}\) am Koordinatenursprung entsteht. b) Zeige durch schrittweise Berechnung der Richtungsvektoren, dass man denselben Vektor \(\vec{v}'\) erhält, wenn man \(\vec{v}\) nacheinander an den drei Koordinatenebenen (\(x_1x_2\)-Ebene, \(x_1x_3\)-Ebene und \(x_2x_3\)-Ebene) spiegelt.

Denkanstöße

- Was passiert mit den Vorzeichen der Koordinaten bei einer Punktspiegelung am Nullpunkt? - Notiere dir für jede Koordinatenebene, welche Koordinate „quer“ zur Ebene steht und somit bei einer Spiegelung ihr Vorzeichen wechselt. - Führe die Operationen nacheinander aus und beobachte, wie sich der Vektor nach jedem Schritt verändert.

Lösung

1. Eine Spiegelung am Ursprung (Punktspiegelung) kehrt die Richtung aller Komponenten um. Es gilt \(\vec{v}' = -\vec{v} = \begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\). 2. Spiegelung an der \(x_1x_2\)-Ebene: Die \(x_3\)-Komponente ändert ihr Vorzeichen. Ergebnis: \(\vec{v}_a = \begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\). 3. Spiegelung von \(\vec{v}_a\) an der \(x_1x_3\)-Ebene: Die \(x_2\)-Komponente ändert ihr Vorzeichen. Ergebnis: \(\vec{v}_b = \begin{pmatrix} v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\). 4. Spiegelung von \(\vec{v}_b\) an der \(x_2x_3\)-Ebene: Die \(x_1\)-Komponente ändert ihr Vorzeichen. Ergebnis: \(\vec{v}_c = \begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\). 5. Der Vergleich von \(\vec{v}_c\) mit \(\vec{v}'\) zeigt, dass beide Vektoren identisch sind.

Antwort

a) \(\vec{v}' = \begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\) b) Die schrittweise Spiegelung ergibt: 1. Nach \(x_1x_2\)-Ebene: \(\begin{pmatrix} v_1 \\ v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\) 2. Nach \(x_1x_3\)-Ebene: \(\begin{pmatrix} v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\) 3. Nach \(x_2x_3\)-Ebene: \(\begin{pmatrix} -v_1 \\ -v_2 \\ -v_3 \end{pmatrix}\). Dies entspricht exakt \(\vec{v}'\).
43041212
In einem kartesischen Koordinatensystem sind die Punkte \(P(4 | 1 | -3)\), \(Q(-1 | 3 | 2)\) und \(R(0 | -2 | 5)\) gegeben. a) Berechne die Komponenten der Verbindungsvektoren \(\vec{PQ}\) und \(\vec{QR}\). b) Bestimme den Vektor \(\vec{w} = \vec{PQ} + 2 \cdot \vec{QR}\). c) Ermittle die Koordinaten des Punktes \(S\), der durch die Vektorgleichung \(\vec{OS} = \vec{OP} + \vec{PQ} + \vec{PR}\) festgelegt ist. Dabei bezeichnet \(O\) den Koordinatenursprung.

Denkanstöße

- Wie berechnet man einen Vektor zwischen zwei Punkten? - Denk an die Regel „Spitze minus Anfang“. - Was ist der Unterschied zwischen einem Punkt und seinem Ortsvektor? - Du kannst die Vektorsumme Schritt für Schritt für jede Koordinate einzeln berechnen.

Lösung

1. Berechnung der Verbindungsvektoren (Spitze minus Anfang): \(\vec{PQ} = \vec{OQ} - \vec{OP} = \begin{pmatrix} -1 - 4 \\ 3 - 1 \\ 2 - (-3) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ 2 \\ 5 \end{pmatrix}\). \(\vec{QR} = \vec{OR} - \vec{OQ} = \begin{pmatrix} 0 - (-1) \\ -2 - 3 \\ 5 - 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ -5 \\ 3 \end{pmatrix}\). 2. Linearkombination für \(\vec{w}\): \(\vec{w} = \begin{pmatrix} -5 \\ 2 \\ 5 \end{pmatrix} + 2 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ -5 \\ 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 + 2 \\ 2 - 10 \\ 5 + 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ -8 \\ 11 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung von \(\vec{PR}\) und des Ortsvektors \(\vec{OS}\): \(\vec{PR} = \vec{OR} - \vec{OP} = \begin{pmatrix} 0 - 4 \\ -2 - 1 \\ 5 - (-3) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -4 \\ -3 \\ 8 \end{pmatrix}\). \(\vec{OS} = \begin{pmatrix} 4 \\ 1 \\ -3 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -5 \\ 2 \\ 5 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -4 \\ -3 \\ 8 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 - 5 - 4 \\ 1 + 2 - 3 \\ -3 + 5 + 8 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -5 \\ 0 \\ 10 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(S(-5 | 0 | 10)\).

Antwort

a) \(\vec{PQ} = \begin{pmatrix} -5 \\ 2 \\ 5 \end{pmatrix}\), \(\vec{QR} = \begin{pmatrix} 1 \\ -5 \\ 3 \end{pmatrix}\) b) \(\vec{w} = \begin{pmatrix} -3 \\ -8 \\ 11 \end{pmatrix}\) c) \(S(-5 | 0 | 10)\)
55711412
Ein Roboter führt nacheinander genau die drei Verschiebungsbefehle \(2\vec{a}-\vec{b}\), \(-\vec{a}+2\vec{b}\) und \(\vec{a}-\vec{b}\) aus. Dabei ist \(\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\-1\\3\end{pmatrix}\), während \(\vec{b}\) unbekannt ist. Die Reihenfolge der drei Befehle ist im Protokoll verloren gegangen. a) Bestimme den gesamten Verschiebungsvektor des Roboters, obwohl \(\vec{b}\) nicht bekannt ist. b) Kann man aus Start- und Endposition den Vektor \(\vec{b}\) rekonstruieren? Kann man die Reihenfolge der drei Befehle rekonstruieren? Begründe beide Antworten mit Rechengesetzen der Vektoraddition.

Denkanstöße

- Sammle in der Gesamtsumme getrennt die Koeffizienten von \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\). - Prüfe, ob der unbekannte Vektor nach dem Zusammenfassen überhaupt noch in der Gesamtverschiebung vorkommt. - Welche Information über einen unbekannten Summanden kann eine Summe enthalten, wenn sein Gesamtkoeffizient verschwindet? - Welche Rechengesetze entscheiden, ob Vertauschen oder anders Klammern die Summe verändert?

Lösung

1. Die Gesamtverschiebung ist \((2\vec{a}-\vec{b})+(-\vec{a}+2\vec{b})+(\vec{a}-\vec{b})\). 2. Die Koeffizienten von \(\vec{a}\) ergeben \(2-1+1=2\), die Koeffizienten von \(\vec{b}\) ergeben \(-1+2-1=0\). Daher ist die Gesamtverschiebung \(2\vec{a}\). 3. Somit gilt \(2\vec{a}=\begin{pmatrix}4\\-2\\6\end{pmatrix}\). 4. Der Vektor \(\vec{b}\) fällt aus der Gesamtsumme vollständig heraus. Daher führen alle möglichen Werte von \(\vec{b}\) zur gleichen Start-End-Verschiebung; \(\vec{b}\) ist daraus nicht rekonstruierbar. 5. Wegen Kommutativität und Assoziativität der Vektoraddition ändert auch eine andere Reihenfolge der drei Befehle die Summe nicht. Die Reihenfolge ist daher ebenfalls nicht rekonstruierbar.

Antwort

a) \(\begin{pmatrix}4\\-2\\6\end{pmatrix}\) b) Weder \(\vec{b}\) noch die Reihenfolge sind aus Start- und Endposition rekonstruierbar. \(\vec{b}\) hat in der Gesamtsumme den Koeffizienten \(0\); außerdem ist die Vektoraddition kommutativ und assoziativ.
55713312
Für ein geordnetes Vektorpaar \((\vec{u},\vec{v})\) gilt die Operation \(R(\vec{u},\vec{v})=(\vec{u}+\vec{v},\vec{u}-\vec{v})\). Verwende in deiner Rechnung ausschließlich die übliche Schreibweise mit Vektoren, also ohne Matrizen. Ausgangspunkt ist \(\vec{u}_0=\begin{pmatrix}1\\2\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{v}_0=\begin{pmatrix}3\\-1\\2\end{pmatrix}\). a) Zeige allgemein für beliebige Vektoren \(\vec{u},\vec{v}\), was nach zwei aufeinanderfolgenden Anwendungen von \(R\) entsteht. b) Bestimme daraus ohne wiederholtes komponentenweises Ausrechnen \((\vec{u}_{2026},\vec{v}_{2026})\) nach \(2026\) Anwendungen. c) Nun werden Summe und Differenz vertauscht: \(S(\vec{u},\vec{v})=(\vec{u}-\vec{v},\vec{u}+\vec{v})\). Berechne \(S(S(\vec{u},\vec{v}))\) und vergleiche mit deinem Ergebnis aus a).

Denkanstöße

- Führe jede Operation zunächst genau zweimal mit den Symbolen \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) aus. - Vereinfache erst danach mit den Rechengesetzen für Addition und Skalarmultiplikation. - Suche in der Anzahl \(2026\) nach Zweierblöcken, statt die Operation einzeln zu wiederholen. - Berechne in c) den vertauschten Fall vollständig; verlasse dich nicht nur auf eine verbale Vermutung.

Lösung

1. Nach einer Anwendung von \(R\) liegt das Paar \((\vec{u}+\vec{v},\vec{u}-\vec{v})\) vor. 2. Eine zweite Anwendung liefert \(((\vec{u}+\vec{v})+(\vec{u}-\vec{v}),(\vec{u}+\vec{v})-(\vec{u}-\vec{v}))=(2\vec{u},2\vec{v})\). 3. Je zwei Anwendungen verdoppeln damit beide Ausgangsvektoren. Da \(2026=2\cdot1013\), gilt \(\vec{u}_{2026}=2^{1013}\vec{u}_0\) und \(\vec{v}_{2026}=2^{1013}\vec{v}_0\). 4. Somit ist \(\vec{u}_{2026}=2^{1013}\begin{pmatrix}1\\2\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{v}_{2026}=2^{1013}\begin{pmatrix}3\\-1\\2\end{pmatrix}\). 5. Für \(S\) liegt nach einer Anwendung \((\vec{u}-\vec{v},\vec{u}+\vec{v})\) vor. Eine zweite Anwendung ergibt \(((\vec{u}-\vec{v})-(\vec{u}+\vec{v}),(\vec{u}-\vec{v})+(\vec{u}+\vec{v}))=(-2\vec{v},2\vec{u})\). 6. Im Unterschied zu \(R^2\) werden die Rollen der beiden Ausgangsvektoren also vertauscht, und beim ersten Eintrag tritt zusätzlich ein Minuszeichen auf. Die Reihenfolge von Summe und Differenz ist daher wesentlich.

Antwort

a) \(R(R(\vec{u},\vec{v}))=(2\vec{u},2\vec{v})\) b) \(\vec{u}_{2026}=2^{1013}\begin{pmatrix}1\\2\\-1\end{pmatrix}\), \(\vec{v}_{2026}=2^{1013}\begin{pmatrix}3\\-1\\2\end{pmatrix}\) c) \(S(S(\vec{u},\vec{v}))=(-2\vec{v},2\vec{u})\); im Vergleich zu a) sind die Rollen der Ausgangsvektoren vertauscht und der erste Eintrag hat zusätzlich das entgegengesetzte Vorzeichen.

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