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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Linearkombinationen

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55203212
Die Abbildung zeigt ein Parallelogramm. Die beiden von \(A\) ausgehenden Seiten repräsentieren die Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\); zusätzlich ist ein Vektor von \(A\) zum gegenüberliegenden Eckpunkt gestrichelt eingezeichnet. Drücke den gestrichelt dargestellten Vektor als Linearkombination von \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) aus.
Abbildung zur Aufgabe 552032

Denkanstöße

- Identifiziere in der Abbildung Anfangs- und Endpunkt des gestrichelten Vektors. - Zerlege diesen Weg in zwei aufeinanderfolgende Seitenwege des Parallelogramms. - Welche gegenüberliegenden Seiten eines Parallelogramms repräsentieren denselben Verschiebungsvektor?

Lösung

1. Aus der Abbildung erkennt man, dass der gestrichelte Vektor von \(A\) nach \(C\) führt. 2. Ein Weg von \(A\) nach \(C\) verläuft zunächst entlang \(\vec{AB}=\vec{a}\) und anschließend entlang \(\vec{BC}=\vec{b}\). 3. Daher gilt \(\vec{AC}=\vec{a}+\vec{b}\).

Antwort

\(\vec{AC}=\vec{a}+\vec{b}\)
55203312
Die Ortsvektoren zweier Punkte sind \(\vec{p}=\begin{pmatrix}2\\-4\\6\end{pmatrix}\) und \(\vec{q}=\begin{pmatrix}6\\2\\0\end{pmatrix}\). Bestimme den Ortsvektor des Mittelpunkts der Strecke zwischen den Punkten.

Denkanstöße

- Der Mittelpunkt liegt genau zur Hälfte zwischen den beiden Punkten. - Addiere zunächst die beiden Ortsvektoren komponentenweise. - Welche Skalierung bringt die Summe anschließend auf den Mittelpunkt?

Lösung

1. Der Mittelpunkt entsteht durch den Mittelwert der beiden Ortsvektoren. 2. Daher ist \(\vec{m}=\frac{1}{2}(\vec{p}+\vec{q})=\frac{1}{2}\begin{pmatrix}8\\-2\\6\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}4\\-1\\3\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{m}=\begin{pmatrix}4\\-1\\3\end{pmatrix}\)
42775512
In einem Spat (Parallelepiped) \(ABCDEFGH\) sind die Kantenvektoren \(\vec{a} = \vec{AB}\), \(\vec{b} = \vec{AD}\) und \(\vec{c} = \vec{AE}\) gegeben. Stelle die Vektoren \(\vec{HB}\) und \(\vec{EG}\) als Linearkombination der Vektoren \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{c}\) dar.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du von einem Punkt zum anderen gelangst, indem du nur entlang der bekannten Kanten läufst. - Achte darauf, ob du eine Kante in ihrer vorgegebenen Richtung oder in der Gegenrichtung durchläufst. - In einem Spat sind gegenüberliegende Kanten parallel und gleich lang, sie entsprechen also demselben Vektor.

Lösung

1. Zur Bestimmung von \(\vec{HB}\) wird ein Weg entlang der Kanten von \(H\) nach \(B\) gewählt: \(\vec{HB} = \vec{HD} + \vec{DA} + \vec{AB}\). 2. Da \(\vec{HD} = -\vec{AE} = -\vec{c}\), \(\vec{DA} = -\vec{AD} = -\vec{b}\) und \(\vec{AB} = \vec{a}\), ergibt sich \(\vec{HB} = \vec{a} - \vec{b} - \vec{c}\). 3. Zur Bestimmung von \(\vec{EG}\) wird der Weg über die Fläche \(EFGH\) gewählt: \(\vec{EG} = \vec{EF} + \vec{FG}\). 4. Da \(\vec{EF} = \vec{AB} = \vec{a}\) und \(\vec{FG} = \vec{AD} = \vec{b}\), folgt \(\vec{EG} = \vec{a} + \vec{b}\).

Antwort

\(\vec{HB} = \vec{a} - \vec{b} - \vec{c}\) \(\vec{EG} = \vec{a} + \vec{b}\)
42776512
Gegeben ist die Linearkombination \(\vec{v}=2\begin{pmatrix}1\\0\\4\end{pmatrix}-3\begin{pmatrix}1\\-1\\2\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}3\\0\\4\end{pmatrix}\). Berechne die Koordinaten von \(\vec{v}\).

Denkanstöße

- Berechne die drei Komponenten der Linearkombination getrennt. - Achte beim zweiten Vektor auf das Minuszeichen vor dem Faktor \(3\). - Kontrolliere am Ende, ob jede Ausgangskomponente berücksichtigt wurde.

Lösung

1. Für die erste Komponente gilt \(v_1=2\cdot1-3\cdot1+3=2\). 2. Für die zweite Komponente gilt \(v_2=2\cdot0-3\cdot(-1)+0=3\). 3. Für die dritte Komponente gilt \(v_3=2\cdot4-3\cdot2+4=6\). 4. Damit ist \(\vec{v}=\begin{pmatrix}2\\3\\6\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{v}=\begin{pmatrix}2\\3\\6\end{pmatrix}\)
42776612
Bestimme den Ergebnisvektor \(\vec{w}=3\begin{pmatrix}-1\\2\\1\end{pmatrix}+2\begin{pmatrix}3\\0\\4\end{pmatrix}-4\begin{pmatrix}0{,}5\\0{,}5\\0{,}75\end{pmatrix}\).

Denkanstöße

- Führe zuerst alle Skalarmultiplikationen aus. - Achte auf das Minuszeichen vor dem letzten Vektor. - Fasse anschließend die drei Komponenten jeweils getrennt zusammen.

Lösung

1. Die drei skalierten Vektoren sind \(\begin{pmatrix}-3\\6\\3\end{pmatrix}\), \(\begin{pmatrix}6\\0\\8\end{pmatrix}\) und \(\begin{pmatrix}2\\2\\3\end{pmatrix}\). 2. Daher ist \(\vec{w}=\begin{pmatrix}-3+6-2\\6+0-2\\3+8-3\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}1\\4\\8\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{w}=\begin{pmatrix}1\\4\\8\end{pmatrix}\)
42777712
Gegeben ist die Linearkombination \(\vec{a}=0{,}5\left[\begin{pmatrix}1\\-5\\12\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}5\\13\\12\end{pmatrix}\right]\). Berechne die Koordinaten von \(\vec{a}\).

Denkanstöße

- Beachte die Klammer: Welche Operation muss zuerst ausgeführt werden? - Addiere die beiden Vektoren komponentenweise. - Multipliziere danach jede Komponente des Summenvektors mit \(0{,}5\).

Lösung

1. Zuerst wird die Summe in der Klammer gebildet: \(\begin{pmatrix}1\\-5\\12\end{pmatrix}+\begin{pmatrix}5\\13\\12\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}6\\8\\24\end{pmatrix}\). 2. Anschließend wird mit \(0{,}5\) multipliziert: \(\vec{a}=\begin{pmatrix}3\\4\\12\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{a}=\begin{pmatrix}3\\4\\12\end{pmatrix}\)
42777812
Berechne die Koordinaten des Ergebnisvektors \(\vec{b}=1{,}4\begin{pmatrix}2\\5\\-14\end{pmatrix}+0{,}6\begin{pmatrix}2\\5\\-14\end{pmatrix}\).

Denkanstöße

- Vergleiche die beiden Vektoren in den Summanden. - Kannst du bei einem gemeinsamen Vektorfaktor zunächst die beiden Skalare zusammenfassen? - Multipliziere den gemeinsamen Vektor erst nach diesem Zusammenfassen.

Lösung

1. Beide Summanden sind Vielfache desselben Vektors. Daher kann man die Skalare zusammenfassen: \(\vec{b}=(1{,}4+0{,}6)\begin{pmatrix}2\\5\\-14\end{pmatrix}\). 2. Somit ist \(\vec{b}=2\begin{pmatrix}2\\5\\-14\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}4\\10\\-28\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{b}=\begin{pmatrix}4\\10\\-28\end{pmatrix}\)
43038712
Gegeben sind fünf Punkte \(K, L, M, N\) und \(O\). Die Vektoren zwischen diesen Punkten werden wie folgt bezeichnet: \(\vec{u} = \vec{KL}\), \(\vec{v} = \vec{LM}\), \(\vec{w} = \vec{NK}\) und \(\vec{x} = \vec{MO}\). Stelle die folgenden Vektoren mithilfe von \(\vec{u}, \vec{v}, \vec{w}\) und \(\vec{x}\) dar: a) \(\vec{KM}\) b) \(\vec{NM}\) c) \(\vec{KO}\) d) \(\vec{LO}\) e) \(\vec{NO}\)

Denkanstöße

- Stelle dir die Punkte als Orte auf einer Landkarte vor. Wie kommst du von einem Punkt zum anderen, wenn du nur die bekannten „Straßen“ (Vektoren) benutzen darfst? - Nutze die Dreiecksregel der Vektoraddition: \(\vec{AB} + \vec{BC} = \vec{AC}\). - Überlege dir für jeden gesuchten Vektor eine Kette von bekannten Vektoren, die am Startpunkt beginnt und am Zielpunkt endet. - Achte auf die Richtung der Pfeile. Wenn du einen Vektor in die entgegengesetzte Richtung durchläufst, musst du sein Vorzeichen ändern.

Lösung

1. Für \(\vec{KM}\) nutzt man die Vektoraddition über den Punkt \(L\): \(\vec{KM} = \vec{KL} + \vec{LM} = \vec{u} + \vec{v}\). 2. Für \(\vec{NM}\) wählt man den Weg über \(K\) und \(L\): \(\vec{NM} = \vec{NK} + \vec{KL} + \vec{LM} = \vec{w} + \vec{u} + \vec{v}\). 3. Den Vektor \(\vec{KO}\) erhält man durch Addition der Vektoren entlang der Kette \(K \to L \to M \to O\): \(\vec{KO} = \vec{KL} + \vec{LM} + \vec{MO} = \vec{u} + \vec{v} + \vec{x}\). 4. Für \(\vec{LO}\) nutzt man die Punkte \(L, M\) und \(O\): \(\vec{LO} = \vec{LM} + \vec{MO} = \vec{v} + \vec{x}\). 5. Der Vektor \(\vec{NO}\) ergibt sich aus der Summe aller Teilvektoren von \(N\) über \(K, L, M\) nach \(O\): \(\vec{NO} = \vec{NK} + \vec{KL} + \vec{LM} + \vec{MO} = \vec{w} + \vec{u} + \vec{v} + \vec{x}\).

Antwort

a) \(\vec{KM} = \vec{u} + \vec{v}\) b) \(\vec{NM} = \vec{w} + \vec{u} + \vec{v}\) c) \(\vec{KO} = \vec{u} + \vec{v} + \vec{x}\) d) \(\vec{LO} = \vec{v} + \vec{x}\) e) \(\vec{NO} = \vec{w} + \vec{u} + \vec{v} + \vec{x}\)
43039212
Untersuche das Viereck \(ABCD\) mit den Eckpunkten \(A(1|0|2)\), \(B(5|2|4)\), \(C(4|3|5)\) und \(D(2|2|4)\) auf seine geometrischen Eigenschaften. Stelle fest, ob es sich um ein Trapez, ein Parallelogramm oder eine Raute handelt.

Denkanstöße

- Beginne damit, die Vektoren der gegenüberliegenden Seiten zu berechnen. - Wann nennt man zwei Vektoren parallel (kollinear)? - Reicht es für ein Parallelogramm aus, wenn die Seiten nur parallel sind, oder müssen sie noch eine weitere Bedingung erfüllen? - Wenn eine Eigenschaft wie „Parallelogramm“ nicht erfüllt ist, kann dann eine speziellere Form wie „Raute“ vorliegen?

Lösung

1. Bestimmung der Vektoren für ein Paar gegenüberliegender Seiten: \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{DC} = \begin{pmatrix} 4-2 \\ 3-2 \\ 5-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix}\). 2. Überprüfung auf Parallelität: Es gilt \(\vec{AB} = 2 \cdot \vec{DC}\). Da die Vektoren kollinear sind, sind die Seiten \(AB\) und \(DC\) parallel. Das Viereck ist somit ein Trapez. 3. Überprüfung auf Parallelogramm: Da \(\vec{AB} \neq \vec{DC}\) (die Seiten sind nicht gleich lang), ist das Viereck kein Parallelogramm. 4. Da es kein Parallelogramm ist, kann es auch keine Raute sein.

Antwort

Das Viereck \(ABCD\) ist ein Trapez, aber kein Parallelogramm und keine Raute.
43039712
In einem Koordinatensystem liegt ein Viereck mit den Eckpunkten \(O(0|0|0)\), \(A\), \(B\) und \(C\). Die Ortsvektoren der Punkte \(A, B\) und \(C\) werden mit \(\vec{a}, \vec{b}\) und \(\vec{c}\) bezeichnet. 1. Bestimme die Ortsvektoren der Mittelpunkte \(M_1\) der Diagonale \(\overline{OB}\) und \(M_2\) der Diagonale \(\overline{AC}\) in Abhängigkeit von \(\vec{a}, \vec{b}\) und \(\vec{c}\). 2. Leite aus der Bedingung, dass sich die Diagonalen gegenseitig halbieren, eine Vektorgleichung für \(\vec{b}\) ab. 3. Welche geometrische Bedeutung hat diese Gleichung für die Konstruktion des Punktes \(B\) aus den Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{c}\)? Nenne die Art des Vierecks \(OABC\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man allgemein den Mittelpunkt zwischen zwei Punkten, wenn deren Ortsvektoren bekannt sind? - Was bedeutet es für die Lage zweier Punkte im Raum, wenn ihre Ortsvektoren identisch sind? - Erinnere dich an die zeichnerische Darstellung der Addition zweier Vektoren. Welche Figur entsteht dabei? - Welche Rolle spielt der Koordinatenursprung bei der Berechnung von Mittelpunkten?

Lösung

1. Der Mittelpunkt einer Strecke berechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Ortsvektoren ihrer Endpunkte. Da \(O\) der Ursprung ist (\(\vec{0}\) ist der Nullvektor), gilt für die Diagonale \(\overline{OB}\): \(\vec{m}_1 = \frac{1}{2} \cdot (\vec{0} + \vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot \vec{b}\). Für die Diagonale \(\overline{AC}\) ergibt sich entsprechend: \(\vec{m}_2 = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c})\). 2. Damit sich die Diagonalen halbieren, müssen ihre Mittelpunkte identisch sein (\(M_1 = M_2\)). Es folgt \(\frac{1}{2} \cdot \vec{b} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c})\). Multiplikation mit \(2\) liefert die Bedingung \(\vec{b} = \vec{a} + \vec{c}\). 3. Die Gleichung \(\vec{b} = \vec{a} + \vec{c}\) bedeutet, dass der Punkt \(B\) der Endpunkt des Summenvektors der beiden Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{c}\) ist. Geometrisch entspricht dies der Definition eines Parallelogramms nach der Parallelogrammregel der Vektoraddition. Das Viereck \(OABC\) ist somit ein Parallelogramm.

Antwort

1. \(\vec{m}_1 = \frac{1}{2} \cdot \vec{b}\) und \(\vec{m}_2 = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c})\). 2. Die Bedingung lautet \(\vec{b} = \vec{a} + \vec{c}\). 3. Der Punkt \(B\) ergibt sich durch die Vektoraddition von \(\vec{a}\) und \(\vec{c}\). Das Viereck \(OABC\) ist ein Parallelogramm.
55356512
Gegeben sind \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\0\\1\end{pmatrix}\), \(\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\2\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{c}=\begin{pmatrix}3\\4\\1\end{pmatrix}\). Bestimme \(s,t\in\mathbb{R}\) so, dass \(s\vec{a}+t\vec{b}=\vec{c}\) gilt.

Denkanstöße

- Schreibe die Linearkombination zunächst komponentenweise aus. - Welche Komponenten liefern besonders direkt einen der beiden Koeffizienten? - Prüfe die gefundenen Koeffizienten anschließend auch in der noch nicht verwendeten Komponente.

Lösung

1. Komponentenweise lautet die Gleichung \(\begin{pmatrix}s\\2t\\s-t\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}3\\4\\1\end{pmatrix}\). 2. Aus der ersten Komponente folgt \(s=3\), aus der zweiten \(t=2\). 3. Die dritte Komponente liefert zur Kontrolle \(s-t=3-2=1\) und stimmt mit \(\vec{c}\) überein.

Antwort

\(s=3\), \(t=2\)
55711512
Im Bild gilt \(\vec{a}=\vec{OA}\) und \(\vec{b}=\vec{OB}\). Gleich markierte Strecken sind gleich lang; die waagerechten beziehungsweise senkrechten Strecken verlaufen jeweils parallel. Drücke den gestrichelt eingezeichneten Vektor \(\vec{OP}\) als Linearkombination von \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) aus.
Abbildung zur Aufgabe 557115

Denkanstöße

- Zerlege den Weg von \(O\) nach \(P\) zunächst über den Punkt \(C\). - Wie oft kommt die Richtung von \(\vec{a}\) auf dem Weg von \(O\) nach \(C\) vor? - Vergleiche Richtung und Länge von \(\vec{CP}\) mit \(\vec{b}\).

Lösung

1. Die Strecke von \(O\) über \(A\) nach \(C\) besteht aus zwei gleich langen, gleichgerichteten Abschnitten in Richtung von \(\vec{a}\). Daher ist \(\vec{OC}=2\vec{a}\). 2. Die Strecke von \(C\) nach \(P\) ist gleich lang wie \(OB\), aber entgegengesetzt gerichtet. Somit ist \(\vec{CP}=-\vec{b}\). 3. Mit der Dreiecksregel folgt \(\vec{OP}=\vec{OC}+\vec{CP}=2\vec{a}-\vec{b}\).

Antwort

\(\vec{OP}=2\vec{a}-\vec{b}\)
42775612
Gegeben ist ein Quader \(ABCDEFGH\). Die Kantenvektoren \(\vec{u}=\vec{AB}\), \(\vec{v}=\vec{AD}\) und \(\vec{w}=\vec{AE}\) sind gegeben. Der Punkt \(M\) ist der Mittelpunkt der Kante \(FG\). Drücke \(\vec{DF}\) und \(\vec{AM}\) als Linearkombinationen von \(\vec{u}\), \(\vec{v}\) und \(\vec{w}\) aus.

Denkanstöße

- Zerlege den gesuchten Vektor jeweils in einen Weg entlang bekannter Quaderkanten. - Welche Quaderkanten sind parallel und gleich orientiert? - Wie lässt sich der Vektor von \(F\) zum Mittelpunkt \(M\) der Kante \(FG\) ausdrücken?

Lösung

1. Für \(\vec{DF}\) kann der Weg \(D\to A\to B\to F\) verwendet werden: \(\vec{DF}=\vec{DA}+\vec{AB}+\vec{BF}\). 2. Mit \(\vec{DA}=-\vec{v}\), \(\vec{AB}=\vec{u}\) und \(\vec{BF}=\vec{w}\) folgt \(\vec{DF}=\vec{u}-\vec{v}+\vec{w}\). 3. Für \(\vec{AM}\) kann der Weg \(A\to E\to F\to M\) verwendet werden. 4. Da \(M\) Mittelpunkt von \(FG\) ist, gilt \(\vec{FM}=\frac{1}{2}\vec{FG}=\frac{1}{2}\vec{v}\). Außerdem sind \(\vec{AE}=\vec{w}\) und \(\vec{EF}=\vec{u}\). 5. Daher ist \(\vec{AM}=\vec{u}+\frac{1}{2}\vec{v}+\vec{w}\).

Antwort

\(\vec{DF}=\vec{u}-\vec{v}+\vec{w}\) \(\vec{AM}=\vec{u}+\frac{1}{2}\vec{v}+\vec{w}\)
42777512
Ein Punkt \(T\) liegt auf der Strecke \(\overline{AB}\) und teilt diese so, dass \(\vec{AT} = k \cdot \vec{AB}\) mit \(0 \le k \le 1\) gilt. a) Zeige allgemein, dass für den Ortsvektor \(\vec{OT}\) die Gleichung \(\vec{OT} = (1-k) \cdot \vec{OA} + k \cdot \vec{OB}\) erfüllt ist. b) Ein Punkt \(T\) teilt die Strecke zwischen \(A(2 \mid -1 \mid 4)\) und \(B(6 \mid 7 \mid 0)\) im Verhältnis \(1:3\) (von \(A\) aus betrachtet). Bestimme die Koordinaten von \(T\) unter Verwendung der Formel aus Teilaufgabe a).

Denkanstöße

- Wie kannst du den Weg zum Punkt \(T\) über den Punkt \(A\) beschreiben? - Erinnere dich daran, wie man einen Verbindungsvektor zwischen zwei Punkten durch deren Ortsvektoren ausdrückt. - Was bedeutet ein Teilverhältnis von \(1:3\) für die Länge der Teilstrecke im Vergleich zur Gesamtstrecke? - Achte beim Zusammenfassen der Vektoren auf das Distributivgesetz.

Lösung

1. Nach der Vektoraddition gilt \(\vec{OT} = \vec{OA} + \vec{AT}\). 2. Einsetzen der Bedingung \(\vec{AT} = k \cdot \vec{AB}\) ergibt \(\vec{OT} = \vec{OA} + k \cdot \vec{AB}\). 3. Ersetzen von \(\vec{AB}\) durch \(\vec{OB} - \vec{OA}\) führt zu \(\vec{OT} = \vec{OA} + k \cdot (\vec{OB} - \vec{OA})\). 4. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen ergibt \(\vec{OT} = \vec{OA} + k \cdot \vec{OB} - k \cdot \vec{OA} = (1-k) \cdot \vec{OA} + k \cdot \vec{OB}\). 5. Für das Teilverhältnis \(1:3\) gilt \(k = \frac{1}{1+3} = 0{,}25\). 6. Berechnung des Ortsvektors: \(\vec{OT} = 0{,}75 \cdot \begin{pmatrix} 2 \\ -1 \\ 4 \end{pmatrix} + 0{,}25 \cdot \begin{pmatrix} 6 \\ 7 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ -0{,}75 \\ 3 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 1{,}5 \\ 1{,}75 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ 1 \\ 3 \end{pmatrix}\). 7. Die Koordinaten des Punktes sind \(T(3 \mid 1 \mid 3)\).

Antwort

a) Beweis durch \(\vec{OT} = \vec{OA} + k \cdot (\vec{OB} - \vec{OA}) = (1-k) \cdot \vec{OA} + k \cdot \vec{OB}\). b) Mit \(k = \frac{1}{4}\) ergibt sich \(T(3 \mid 1 \mid 3)\).
42777612
In einem Dreieck \(ABC\) bezeichnet \(M_a\) den Mittelpunkt der Seite \(\overline{BC}\). Der Schwerpunkt \(S\) des Dreiecks liegt auf der Seitenhalbierenden \(\overline{AM_a}\) und teilt diese im Verhältnis \(2:1\) (von der Ecke \(A\) aus gesehen). a) Drücke den Ortsvektor \(\vec{OM_a}\) mithilfe der Ortsvektoren \(\vec{OB}\) und \(\vec{OC}\) aus. b) Leite unter Verwendung der Ergebnisse aus a) und der Information über das Teilverhältnis die Formel für den Ortsvektor des Schwerpunkts \(\vec{OS} = \frac{1}{3} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC})\) her.

Denkanstöße

- Wie findet man den Vektor, der genau in der Mitte zwischen zwei anderen Vektoren liegt? - Nutze die Eigenschaft der Vektoraddition, um den Punkt \(S\) ausgehend vom Ursprung über \(A\) zu erreichen. - Welchen Anteil der gesamten Strecke \(AM_a\) macht die Teilstrecke \(AS\) aus, wenn das Verhältnis \(2:1\) ist? - Setze den Ausdruck für den Mittelpunkt in deine Gleichung für den Schwerpunkt ein und fasse zusammen.

Lösung

1. Da \(M_a\) der Mittelpunkt von \(\overline{BC}\) ist, gilt \(\vec{OM_a} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{OB} + \vec{OC})\). 2. Das Teilverhältnis \(2:1\) auf \(\overline{AM_a}\) bedeutet \(\vec{AS} = \frac{2}{3} \cdot \vec{AM_a}\). 3. Darstellung über Ortsvektoren: \(\vec{OS} = \vec{OA} + \vec{AS} = \vec{OA} + \frac{2}{3} \cdot (\vec{OM_a} - \vec{OA})\). 4. Vereinfachen der Gleichung: \(\vec{OS} = \vec{OA} + \frac{2}{3} \cdot \vec{OM_a} - \frac{2}{3} \cdot \vec{OA} = \frac{1}{3} \cdot \vec{OA} + \frac{2}{3} \cdot \vec{OM_a}\). 5. Einsetzen von \(\vec{OM_a}\): \(\vec{OS} = \frac{1}{3} \cdot \vec{OA} + \frac{2}{3} \cdot \left(\frac{1}{2} \cdot (\vec{OB} + \vec{OC})\right)\). 6. Finales Zusammenfassen: \(\vec{OS} = \frac{1}{3} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OC} = \frac{1}{3} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC})\).

Antwort

a) \(\vec{OM_a} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{OB} + \vec{OC})\) b) Herleitung über \(\vec{OS} = \vec{OA} + \frac{2}{3} \cdot (\vec{OM_a} - \vec{OA})\) führt zur Zielformel \(\vec{OS} = \frac{1}{3} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC})\).
42778212
In einem Dreieck \(ABC\) liegen die Punkte \(D\) auf der Seite \(AC\) und \(E\) auf der Seite \(BC\). Es ist bekannt, dass \(\vec{CD} = \frac{1}{4} \cdot \vec{CA}\) und \(\vec{CE} = \frac{1}{4} \cdot \vec{CB}\) gilt. Bestimme den Vektor \(\vec{DE}\) in Abhängigkeit von \(\vec{AB}\) und beschreibe die geometrische Lage der Strecke \(\overline{DE}\) im Verhältnis zur Seite \(\overline{AB}\).

Denkanstöße

- Versuche, den Vektor \(\vec{DE}\) mithilfe eines Umwegs über den Punkt \(C\) auszudrücken. - Wie hängen die Vektoren \(\vec{CA}\), \(\vec{CB}\) und \(\vec{AB}\) in einem Dreieck zusammen? - Was bedeutet es für die Lage zweier Strecken, wenn ihre zugehörigen Vektoren Vielfache voneinander sind?

Lösung

1. Aufstellen einer Vektorkette für den gesuchten Vektor \(\vec{DE}\) über den Punkt \(C\): \(\vec{DE} = \vec{DC} + \vec{CE}\). 2. Umkehrung des Vektors \(\vec{CD}\) zu \(\vec{DC}\): \(\vec{DC} = -\vec{CD} = -\frac{1}{4} \cdot \vec{CA}\). 3. Einsetzen in die Vektorkette: \(\vec{DE} = -\frac{1}{4} \cdot \vec{CA} + \frac{1}{4} \cdot \vec{CB}\). 4. Ausklammern des gemeinsamen Faktors: \(\vec{DE} = \frac{1}{4} \cdot (\vec{CB} - \vec{CA})\). 5. Anwendung der Differenzregel für Vektoren: Da \(\vec{CA} + \vec{AB} = \vec{CB}\), folgt \(\vec{CB} - \vec{CA} = \vec{AB}\). 6. Finales Ergebnis: \(\vec{DE} = \frac{1}{4} \cdot \vec{AB}\). 7. Geometrische Interpretation: Die Strecke \(\overline{DE}\) ist parallel zur Seite \(\overline{AB}\) und ihre Länge entspricht genau einem Viertel der Länge von \(\overline{AB}\).

Antwort

Es gilt \(\vec{DE} = \frac{1}{4} \cdot \vec{AB}\). Geometrisch bedeutet dies, dass die Strecke \(\overline{DE}\) parallel zur Seite \(\overline{AB}\) verläuft und ein Viertel so lang ist wie diese.
42778312
In einem Tetraeder \(ABCD\) bezeichne \(G\) den Schwerpunkt der Grundfläche \(ABC\). Der Punkt \(S\) liegt auf der Strecke \(\overline{DG}\) und teilt diese im Verhältnis \(3:1\) von \(D\) aus gesehen. 1. Drücke den Ortsvektor \(\vec{OS}\) durch die Ortsvektoren \(\vec{OA}\), \(\vec{OB}\), \(\vec{OC}\) und \(\vec{OD}\) aus. 2. Es seien \(M_{AB}\) der Mittelpunkt der Kante \(\overline{AB}\) und \(M_{CD}\) der Mittelpunkt der Kante \(\overline{CD}\). Beweise mithilfe von Vektorrechnung, dass \(S\) der Mittelpunkt der Strecke \(\overline{M_{AB}M_{CD}}\) ist.

Denkanstöße

- Wie lässt sich der Schwerpunkt eines Dreiecks durch die Ortsvektoren seiner Eckpunkte ausdrücken? - Überlege dir, wie man einen Punkt auf einer Strecke vektoriell darstellt, wenn das Teilungsverhältnis bekannt ist. - Wie berechnet man den Mittelpunkt zwischen zwei Punkten mithilfe von Vektoren? - Zeige die Übereinstimmung der Punkte, indem du beweist, dass ihre Ortsvektoren identisch sind.

Lösung

1. Der Schwerpunkt \(G\) der Grundfläche hat den Ortsvektor \(\vec{OG} = \frac{1}{3} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC})\). Da \(S\) die Strecke \(\overline{DG}\) im Verhältnis \(3:1\) teilt, gilt \(\vec{OS} = \vec{OD} + \frac{3}{4} \cdot \vec{DG} = \vec{OD} + \frac{3}{4} \cdot (\vec{OG} - \vec{OD})\). Einsetzen und Vereinfachen ergibt \(\vec{OS} = \frac{1}{4} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC} + \vec{OD})\). 2. Die Ortsvektoren der Kantenmittelpunkte sind \(\vec{OM_{AB}} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB})\) und \(\vec{OM_{CD}} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{OC} + \vec{OD})\). Der Mittelpunkt \(M\) der Strecke \(\overline{M_{AB}M_{CD}}\) hat den Ortsvektor \(\vec{OM} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{OM_{AB}} + \vec{OM_{CD}}) = \frac{1}{2}(\frac{1}{2} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{2} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{2} \cdot \vec{OC} + \frac{1}{2} \cdot \vec{OD}) = \frac{1}{4} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC} + \vec{OD})\). Da \(\vec{OM} = \vec{OS}\) gilt, ist \(S\) der Mittelpunkt dieser Strecke.

Antwort

1. \(\vec{OS} = \frac{1}{4} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC} + \vec{OD})\) 2. Der Nachweis erfolgt durch den Vergleich der berechneten Ortsvektoren von \(S\) und dem Mittelpunkt der Strecke \(\overline{M_{AB}M_{CD}}\), die beide \(\frac{1}{4} \cdot (\vec{OA} + \vec{OB} + \vec{OC} + \vec{OD})\) ergeben.
43029212
In einem Tetraeder \(ABCD\) werden die Kantenvektoren, die vom Punkt \(A\) ausgehen, als \(\vec{u} = \vec{AB}\), \(\vec{v} = \vec{AC}\) und \(\vec{w} = \vec{AD}\) bezeichnet. a) Drücke die Vektoren der verbleibenden Kanten \(\vec{BC}\), \(\vec{CD}\) und \(\vec{DB}\) jeweils als Differenz der Vektoren \(\vec{u}\), \(\vec{v}\) oder \(\vec{w}\) aus. b) Erkläre allgemein, wie man den Differenzvektor zweier Vektoren mit gemeinsamem Startpunkt geometrisch als Verbindungsvektor zwischen deren Spitzen deuten kann.

Denkanstöße

- Stell dir vor, du möchtest von \(B\) nach \(C\) gelangen, darfst aber nur die Wege benutzen, die über den Punkt \(A\) führen. - Welchen Vektor musst du „rückwärts“ gehen, um vom Punkt \(B\) zum gemeinsamen Startpunkt \(A\) zu kommen? - In welche Richtung zeigt ein Differenzvektor \(\vec{v} - \vec{u}\)? Schau dir die Reihenfolge der Buchstaben genau an.

Lösung

1. Berechnung von \(\vec{BC}\): Der Weg von \(B\) nach \(C\) über den Punkt \(A\) entspricht \(\vec{BA} + \vec{AC}\). Da \(\vec{BA} = -\vec{u}\), folgt \(\vec{BC} = -\vec{u} + \vec{v} = \vec{v} - \vec{u}\). 2. Berechnung von \(\vec{CD}\): Der Weg von \(C\) nach \(D\) über \(A\) ist \(\vec{CA} + \vec{AD}\). Mit \(\vec{CA} = -\vec{v}\) ergibt sich \(\vec{CD} = \vec{w} - \vec{v}\). 3. Berechnung von \(\vec{DB}\): Der Weg von \(D\) nach \(B\) über \(A\) ist \(\vec{DA} + \vec{AB}\). Mit \(\vec{DA} = -\vec{w}\) ergibt sich \(\vec{DB} = \vec{u} - \vec{w}\). 4. Geometrische Deutung: Die Differenz \(\vec{b} - \vec{a}\) entspricht dem Vektor, der an der Spitze von \(\vec{a}\) (Subtrahend) beginnt und an der Spitze von \(\vec{b}\) (Minuend) endet, sofern beide Vektoren denselben Fußpunkt haben.

Antwort

a) \(\vec{BC} = \vec{v} - \vec{u}\); \(\vec{CD} = \vec{w} - \vec{v}\); \(\vec{DB} = \vec{u} - \vec{w}\) b) Der Differenzvektor \(\vec{d} = \vec{b} - \vec{a}\) ist der Vektor, der die Spitze von \(\vec{a}\) mit der Spitze von \(\vec{b}\) verbindet. Er zeigt also immer zum Minuenden.
43030212
In einem beliebigen Viereck \(ABCD\) ist \(M\) der Mittelpunkt der Seite \(AB\) und \(N\) der Mittelpunkt der gegenüberliegenden Seite \(CD\). Beweise allgemein mit Vektoren, dass gilt: \(\vec{MN} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{AD} + \vec{BC})\)

Denkanstöße

- Gibt es verschiedene Wege von \(M\) nach \(N\), die über die Eckpunkte des Vierecks führen? - Was passiert, wenn du zwei verschiedene Vektorketten für denselben Vektor addierst? - Wie kannst du die Tatsache nutzen, dass \(M\) und \(N\) genau in der Mitte der jeweiligen Seiten liegen?

Lösung

1. Ausdruck von \(\vec{MN}\) durch einen Weg über die Eckpunkte \(A\) und \(D\): \(\vec{MN} = \vec{MA} + \vec{AD} + \vec{DN}\). 2. Ausdruck von \(\vec{MN}\) durch einen Weg über die Eckpunkte \(B\) und \(C\): \(\vec{MN} = \vec{MB} + \vec{BC} + \vec{CN}\). 3. Addition der beiden Gleichungen: \(2 \cdot \vec{MN} = (\vec{MA} + \vec{MB}) + \vec{AD} + \vec{BC} + (\vec{DN} + \vec{CN})\). 4. Verwendung der Mittelpunktseigenschaft: Da \(M\) Mittelpunkt von \(AB\) ist, gilt \(\vec{MA} + \vec{MB} = \vec{0}\). Analog gilt für den Mittelpunkt \(N\) der Seite \(CD\), dass \(\vec{DN} + \vec{CN} = \vec{0}\). 5. Es verbleibt \(2 \cdot \vec{MN} = \vec{AD} + \vec{BC}\), was durch Division mit 2 zur gesuchten Formel führt.

Antwort

Durch Addition der beiden Wege \(\vec{MN} = \vec{MA} + \vec{AD} + \vec{DN}\) und \(\vec{MN} = \vec{MB} + \vec{BC} + \vec{CN}\) erhält man \(2 \cdot \vec{MN} = \vec{AD} + \vec{BC} + (\vec{MA} + \vec{MB}) + (\vec{DN} + \vec{CN})\). Da \(M\) und \(N\) Mittelpunkte sind, verschwinden die Terme in Klammern, sodass \(\vec{MN} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{AD} + \vec{BC})\) folgt.
43032512
Ein Spat (Parallelepiped) \(ABCDEFGH\) wird durch die Vektoren \(\vec{a} = \vec{AB}\), \(\vec{b} = \vec{AD}\) und \(\vec{c} = \vec{AE}\) aufgespannt. Dabei bilden \(ABCD\) die Grundfläche und \(EFGH\) die Deckfläche, wobei die Punkte \(E, F, G, H\) jeweils durch dieselbe Verschiebung aus \(A, B, C, D\) hervorgehen. a) Drücke die Vektoren der vier Raumdiagonalen \(\vec{AG}\), \(\vec{BH}\), \(\vec{CE}\) und \(\vec{DF}\) mithilfe der Vektoren \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{c}\) aus. b) Berechne die Summe \(\vec{s} = \vec{AG} + \vec{BH} + \vec{CE} + \vec{DF}\). Welchen einfachen Zusammenhang zur Kante \(\vec{c}\) stellst du fest?

Denkanstöße

- Überlege dir für jede Diagonale einen Weg entlang der Kanten des Spats. - Beachte dabei die Orientierung der Vektoren: Wenn du gegen die Richtung eines Pfeils läufst, musst du ein Minuszeichen setzen. - Nutze aus, dass gegenüberliegende Kanten in einem Spat durch denselben Vektor dargestellt werden (z. B. \(\vec{AD} = \vec{BC}\)). - Fasse beim Addieren der vier Ausdrücke die Koeffizienten der Vektoren \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{c}\) jeweils einzeln zusammen.

Lösung

1. Bestimmung der Vektoren für die Raumdiagonalen durch Vektoraddition im Spat: \(\vec{AG} = \vec{AB} + \vec{BC} + \vec{CG} = \vec{a} + \vec{b} + \vec{c}\) \(\vec{BH} = \vec{BA} + \vec{AD} + \vec{DH} = -\vec{a} + \vec{b} + \vec{c}\) \(\vec{CE} = \vec{CB} + \vec{BA} + \vec{AE} = -\vec{b} - \vec{a} + \vec{c}\) \(\vec{DF} = \vec{DA} + \vec{AB} + \vec{BF} = -\vec{b} + \vec{a} + \vec{c}\) 2. Berechnung der Summe \(\vec{s}\): \(\vec{s} = (\vec{a} + \vec{b} + \vec{c}) + (-\vec{a} + \vec{b} + \vec{c}) + (-\vec{a} - \vec{b} + \vec{c}) + (\vec{a} - \vec{b} + \vec{c})\) \(\vec{s} = (1 - 1 - 1 + 1) \cdot \vec{a} + (1 + 1 - 1 - 1) \cdot \vec{b} + (1 + 1 + 1 + 1) \cdot \vec{c} = 4 \cdot \vec{c}\) 3. Geometrische Interpretation: Die Summe entspricht dem Vierfachen des Kantenvektors \(\vec{AE}\).

Antwort

a) \(\vec{AG} = \vec{a} + \vec{b} + \vec{c}\); \(\vec{BH} = -\vec{a} + \vec{b} + \vec{c}\); \(\vec{CE} = -\vec{a} - \vec{b} + \vec{c}\); \(\vec{DF} = \vec{a} - \vec{b} + \vec{c}\) b) \(\vec{s} = 4 \cdot \vec{c}\). Die Summe der Raumdiagonalen entspricht dem Vierfachen des Kantenvektors \(\vec{AE}\).
43032612
Gegeben ist ein Prisma mit der dreieckigen Grundfläche \(ABC\) und der Deckfläche \(DEF\). Die Vektoren \(\vec{u} = \vec{AB}\), \(\vec{v} = \vec{AC}\) und \(\vec{w} = \vec{AD}\) spannen das Prisma auf. Die Kanten \(AD\), \(BE\) und \(CF\) verlaufen parallel zueinander. a) Stelle die Vektoren für die Flächendiagonalen \(\vec{AE}\), \(\vec{BF}\) und \(\vec{CD}\) mithilfe von \(\vec{u}\), \(\vec{v}\) und \(\vec{w}\) dar. b) Zeige, dass für die Summe dieser drei Vektoren gilt: \(\vec{AE} + \vec{BF} + \vec{CD} = 3 \cdot \vec{w}\). c) Es gibt drei weitere Flächendiagonalen in den Seitenflächen des Prismas: \(\vec{BD}\), \(\vec{CE}\) und \(\vec{AF}\). Berechne auch deren Summe und vergleiche das Ergebnis mit Aufgabenteil b).

Denkanstöße

- Stelle dir das Prisma bildlich vor oder skizziere die Punkte: \(A, B, C\) unten und \(D, E, F\) oben. - Nutze aus, dass die Vektoren der parallelen Seitenkanten alle gleich \(\vec{w}\) sind (z. B. \(\vec{AD} = \vec{BE} = \vec{CF} = \vec{w}\)). - Denk daran, dass man einen Vektor zwischen zwei Punkten der Grundfläche wie \(\vec{BC}\) immer durch die aufspannenden Vektoren \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) ausdrücken kann. - Achte beim Addieren der Vektoren genau auf die Vorzeichen, wenn du Vektoren umkehrst.

Lösung

1. Bestimmung der Diagonalen in Teil a): \(\vec{AE} = \vec{AB} + \vec{BE} = \vec{u} + \vec{w}\) \(\vec{BF} = \vec{BC} + \vec{CF} = (\vec{AC} - \vec{AB}) + \vec{CF} = \vec{v} - \vec{u} + \vec{w}\) \(\vec{CD} = \vec{CA} + \vec{AD} = -\vec{v} + \vec{w}\) 2. Summenbildung für Teil b): \(\vec{AE} + \vec{BF} + \vec{CD} = (\vec{u} + \vec{w}) + (\vec{v} - \vec{u} + \vec{w}) + (-\vec{v} + \vec{w}) = (\vec{u} - \vec{u}) + (\vec{v} - \vec{v}) + (1 + 1 + 1) \cdot \vec{w} = 3 \cdot \vec{w}\). 3. Bestimmung der restlichen Diagonalen für Teil c): \(\vec{BD} = \vec{BA} + \vec{AD} = -\vec{u} + \vec{w}\) \(\vec{CE} = \vec{CB} + \vec{BE} = (\vec{AB} - \vec{AC}) + \vec{BE} = \vec{u} - \vec{v} + \vec{w}\) \(\vec{AF} = \vec{AC} + \vec{CF} = \vec{v} + \vec{w}\) 4. Summenbildung für Teil c): \(\vec{BD} + \vec{CE} + \vec{AF} = (-\vec{u} + \vec{w}) + (\vec{u} - \vec{v} + \vec{w}) + (\vec{v} + \vec{w}) = 3 \cdot \vec{w}\). Die Summen sind identisch.

Antwort

a) \(\vec{AE} = \vec{u} + \vec{w}\); \(\vec{BF} = -\vec{u} + \vec{v} + \vec{w}\); \(\vec{CD} = -\vec{v} + \vec{w}\) b) Nachweis durch Addition: \(\vec{u} + \vec{w} - \vec{u} + \vec{v} + \vec{w} - \vec{v} + \vec{w} = 3 \cdot \vec{w}\) c) Die Summe der anderen Diagonalen \(\vec{BD} + \vec{CE} + \vec{AF}\) ergibt ebenfalls \(3 \cdot \vec{w}\).
43033812
In einem beliebigen Viereck \(ABCD\) im Raum seien \(E,F,G,H\) die Mittelpunkte der Seiten \(AB,BC,CD,DA\). a) Zeige mit Ortsvektoren, dass \(\vec{EF}=\frac{1}{2}\vec{AC}\) und \(\vec{FG}=\frac{1}{2}\vec{BD}\) gilt. b) Für ein spezielles Viereck seien \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}6\\0\\8\end{pmatrix}\) und \(\vec{BD}=\begin{pmatrix}0\\6\\8\end{pmatrix}\). Bestimme mithilfe des Skalarprodukts die Längen aller Seiten des Mittelpunktsvierecks \(EFGH\). c) Bestimme den Umfang und klassifiziere das Mittelpunktsviereck.

Denkanstöße

- Schreibe die Ortsvektoren zweier benachbarter Seitenmittelpunkte aus und bilde ihre Differenz. - Wie erhältst du die Länge einer Diagonale aus ihrem Skalarprodukt mit sich selbst? - Welche Seitenlängen-Eigenschaft kennzeichnet eine Raute unter den Parallelogrammen?

Lösung

1. Mit \(\vec{e}=\frac{1}{2}(\vec{a}+\vec{b})\) und \(\vec{f}=\frac{1}{2}(\vec{b}+\vec{c})\) folgt \(\vec{EF}=\vec{f}-\vec{e}=\frac{1}{2}(\vec{c}-\vec{a})=\frac{1}{2}\vec{AC}\). Analog ergibt sich \(\vec{FG}=\frac{1}{2}\vec{BD}\). 2. Es gilt \(\vec{AC}\cdot\vec{AC}=6^2+8^2=100\) und \(\vec{BD}\cdot\vec{BD}=6^2+8^2=100\). Also sind beide Diagonalen \(10\) Längeneinheiten lang. 3. Deshalb haben alle vier Seiten des Mittelpunktsvierecks die Länge \(5\) Längeneinheiten. 4. Der Umfang ist \(20\) Längeneinheiten. Da das Mittelpunktsviereck ein Parallelogramm mit vier gleich langen Seiten ist, ist es eine Raute.

Antwort

a) \(\vec{EF}=\frac{1}{2}\vec{AC}\), \(\vec{FG}=\frac{1}{2}\vec{BD}\) b) Alle vier Seiten sind \(5\) Längeneinheiten lang. c) Umfang: \(20\) Längeneinheiten; \(EFGH\) ist eine Raute.
43038612
Gegeben sind die allgemeinen Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\). Löse die folgende Gleichung nach dem Vektor \(\vec{x}\) auf und vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich: \(3 \cdot (2 \cdot \vec{x} - \vec{a}) - 2 \cdot (\vec{b} + \vec{x}) = 5 \cdot (\vec{a} - \vec{x}) + 4 \cdot \vec{b}\)

Denkanstöße

- Nutze die Rechenregeln für Vektoren (Addition und Skalarmultiplikation) analog zu den Regeln der Algebra. - Fasse alle Terme mit \(\vec{a}\) und alle Terme mit \(\vec{b}\) jeweils getrennt zusammen. - Was musst du tun, um \(\vec{x}\) alleine auf einer Seite stehen zu haben? - Vergiss nicht, Brüche am Ende so weit wie möglich zu kürzen.

Lösung

1. Auflösen aller Klammern mittels Distributivgesetz: \(6 \cdot \vec{x} - 3 \cdot \vec{a} - 2 \cdot \vec{b} - 2 \cdot \vec{x} = 5 \cdot \vec{a} - 5 \cdot \vec{x} + 4 \cdot \vec{b}\) 2. Zusammenfassen gleichartiger Terme auf der linken Seite: \(4 \cdot \vec{x} - 3 \cdot \vec{a} - 2 \cdot \vec{b} = -5 \cdot \vec{x} + 5 \cdot \vec{a} + 4 \cdot \vec{b}\) 3. Alle Terme mit \(\vec{x}\) auf die linke Seite und alle Terme mit \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) auf die rechte Seite bringen: \(9 \cdot \vec{x} = 8 \cdot \vec{a} + 6 \cdot \vec{b}\) 4. Division durch den Skalar \(9\) und Kürzen der Brüche: \(\vec{x} = \frac{8}{9} \cdot \vec{a} + \frac{6}{9} \cdot \vec{b} = \frac{8}{9} \cdot \vec{a} + \frac{2}{3} \cdot \vec{b}\)

Antwort

\(\vec{x} = \frac{8}{9} \cdot \vec{a} + \frac{2}{3} \cdot \vec{b}\)
43038812
In einer Pyramide mit der Spitze \(S\) bildet das Viereck \(ABCD\) ein Parallelogramm als Grundfläche. Gegeben sind \(\vec{a}=\vec{AB}\), \(\vec{b}=\vec{BC}\) und \(\vec{s}=\vec{AS}\). Der Punkt \(M\) ist der Schnittpunkt der Diagonalen des Parallelogramms \(ABCD\). Drücke die folgenden Vektoren durch \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{s}\) aus: a) \(\vec{AC}\) b) \(\vec{AD}\) c) \(\vec{BS}\) d) \(\vec{CS}\) e) \(\vec{MS}\)

Denkanstöße

- Welche Beziehungen gelten zwischen gegenüberliegenden Seiten eines Parallelogramms? - Zerlege jeden gesuchten Vektor in einen Weg aus den drei gegebenen Vektoren und ihren Gegenvektoren. - Wo liegt der Schnittpunkt der Diagonalen eines Parallelogramms? - Für \(\vec{MS}\) hilft es, zuerst \(\vec{AM}\) auszudrücken.

Lösung

1. Da \(ABCD\) ein Parallelogramm ist, gilt \(\vec{AC}=\vec{AB}+\vec{BC}=\vec{a}+\vec{b}\). 2. Für die gegenüberliegenden Seiten gilt \(\vec{AD}=\vec{BC}=\vec{b}\). 3. Mit dem Weg \(B\to A\to S\) folgt \(\vec{BS}=-\vec{a}+\vec{s}\). 4. Mit dem Weg \(C\to B\to A\to S\) folgt \(\vec{CS}=-\vec{b}-\vec{a}+\vec{s}\). 5. Der Diagonalenschnittpunkt \(M\) halbiert \(AC\). Daher ist \(\vec{AM}=\frac{1}{2}(\vec{a}+\vec{b})\) und somit \(\vec{MS}=\vec{s}-\frac{1}{2}\vec{a}-\frac{1}{2}\vec{b}\).

Antwort

a) \(\vec{AC}=\vec{a}+\vec{b}\) b) \(\vec{AD}=\vec{b}\) c) \(\vec{BS}=-\vec{a}+\vec{s}\) d) \(\vec{CS}=-\vec{a}-\vec{b}+\vec{s}\) e) \(\vec{MS}=\vec{s}-\frac{1}{2}\vec{a}-\frac{1}{2}\vec{b}\)
43038912
Gegeben sind die Punkte \(P(2|1|3)\), \(Q(6|3|1)\) und \(R(5|10|0)\). a) Bestimme die Koordinaten des Punktes \(S\) so, dass sich die Diagonalen des Vierecks \(PQRS\) gegenseitig halbieren. b) Der Punkt \(T\) liegt auf der Strecke \(PR\) und teilt diese im Verhältnis \(2:1\) (von \(P\) aus gesehen). Berechne die Koordinaten von \(T\).

Denkanstöße

- Was weißt du über die Seitenvektoren in einem Parallelogramm? - Wie hängen die Diagonalen eines Vierecks mit der Eigenschaft eines Parallelogramms zusammen? - Wenn eine Strecke im Verhältnis \(2:1\) geteilt wird, in wie viele gleich große Teilstücke wird sie dann insgesamt zerlegt? - Wie kannst du den Ortsvektor eines Punktes auf einer Strecke mithilfe eines Startpunktes und eines Bruchteils des Richtungsvektors ausdrücken?

Lösung

1. Ein Viereck, dessen Diagonalen einander halbieren, ist ein Parallelogramm. Es muss also gelten: \(\vec{PQ} = \vec{SR}\). 2. Berechnung des Vektors \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 6-2 \\ 3-1 \\ 1-3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ -2 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung von \(S\) über \(\vec{s} = \vec{r} - \vec{PQ} = \begin{pmatrix} 5 \\ 10 \\ 0 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix}\). Somit ist \(S(1|8|2)\). 4. Das Teilverhältnis \(2:1\) bedeutet, dass der Punkt \(T\) die Strecke \(PR\) in drei gleiche Teile teilt und zwei Teile von \(P\) entfernt liegt: \(\vec{PT} = \frac{2}{3} \cdot \vec{PR}\). 5. Berechnung von \(\vec{PR} = \vec{r} - \vec{p} = \begin{pmatrix} 3 \\ 9 \\ -3 \end{pmatrix}\). 6. Berechnung des Ortsvektors \(\vec{t} = \vec{p} + \frac{2}{3} \cdot \vec{PR} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ 3 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} 2 \\ 6 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 7 \\ 1 \end{pmatrix}\). Somit ist \(T(4|7|1)\).

Antwort

a) \(S(1|8|2)\) b) \(T(4|7|1)\)
43039012
Die Punkte \(A(1|2|4)\), \(B(5|4|0)\) und \(C(3|9|1)\) sind Eckpunkte eines Trapezes \(ABCD\). a) Die Seite \(CD\) verläuft parallel zur Seite \(AB\) und ist halb so lang wie diese. Bestimme die Koordinaten des Punktes \(D\). b) Es sei \(M\) der Mittelpunkt der Strecke \(AB\). Überprüfe rechnerisch, ob der Punkt \(Z(3|6|1{,}5)\) auf der Verbindungsstrecke \(MC\) liegt.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Parallelität und das Längenverhältnis zweier Strecken mithilfe von Vektoren ausdrücken? - Achte bei der Trapezbeschriftung \(ABCD\) darauf, welche Vektoren in die gleiche Richtung zeigen müssen. - Wie berechnet man den Mittelpunkt zwischen zwei Punkten? - Wann liegt ein Punkt \(Z\) genau auf der Strecke zwischen zwei Punkten \(M\) und \(C\)? Welche Bedingung muss für die Vektoren \(\vec{MZ}\) und \(\vec{MC}\) erfüllt sein?

Lösung

1. Aus der Parallelität und dem Längenverhältnis folgt für das Trapez \(ABCD\), dass \(\vec{DC} = \frac{1}{2} \cdot \vec{AB}\) gelten muss. 2. Berechnung von \(\vec{AB} = \vec{b} - \vec{a} = \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ -4 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung von \(\vec{DC} = \frac{1}{2} \cdot \begin{pmatrix} 4 \\ 2 \\ -4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix}\). 4. Berechnung des Punktes \(D\) über \(\vec{d} = \vec{c} - \vec{DC} = \begin{pmatrix} 3 \\ 9 \\ 1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 1 \\ 8 \\ 3 \end{pmatrix}\). Somit ist \(D(1|8|3)\). 5. Berechnung des Mittelpunktes \(M\) von \(AB\): \(\vec{m} = \frac{1}{2}(\vec{a} + \vec{b}) = \begin{pmatrix} 3 \\ 3 \\ 2 \end{pmatrix}\). 6. Prüfung der Lage von \(Z\): Berechne \(\vec{MZ} = \vec{z} - \vec{m} = \begin{pmatrix} 0 \\ 3 \\ -0{,}5 \end{pmatrix}\) und \(\vec{MC} = \vec{c} - \vec{m} = \begin{pmatrix} 0 \\ 6 \\ -1 \end{pmatrix}\). 7. Da \(\vec{MZ} = 0{,}5 \cdot \vec{MC}\) gilt und der Faktor \(0{,}5\) zwischen \(0\) und \(1\) liegt, befindet sich \(Z\) auf der Strecke \(MC\).

Antwort

a) \(D(1|8|3)\) b) Ja, der Punkt \(Z\) liegt auf der Strecke \(MC\).
43039112
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid1\mid0)\), \(B(5\mid3\mid1)\), \(C(4\mid6\mid3)\) und \(D(1\mid4\mid2)\). Prüfe, ob \(ABCD\) ein Trapez, ein Parallelogramm oder eine Raute ist. Verwende die inklusive Definition: Ein Trapez besitzt mindestens ein Paar paralleler Seiten. Nutze für den Längenvergleich das Skalarprodukt.

Denkanstöße

- Vergleiche zuerst geeignete gegenüberliegende Seitenvektoren. - Für die Raute reicht bei einem bereits nachgewiesenen Parallelogramm der Vergleich zweier benachbarter Seitenlängen. - Wie kannst du zwei quadrierte Seitenlängen direkt mit Skalarprodukten vergleichen?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}3\\2\\1\end{pmatrix}\) und \(\vec{DC}=\begin{pmatrix}3\\2\\1\end{pmatrix}\). Damit sind die gegenüberliegenden Seiten parallel und gleich orientiert; \(ABCD\) ist ein Parallelogramm und nach der inklusiven Definition auch ein Trapez. 2. Für eine benachbarte Seite ist \(\vec{BC}=\begin{pmatrix}-1\\3\\2\end{pmatrix}\). 3. Mit dem Skalarprodukt gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=3^2+2^2+1^2=14\) und \(\vec{BC}\cdot\vec{BC}=(-1)^2+3^2+2^2=14\). Daher sind \(AB\) und \(BC\) gleich lang. 4. Ein Parallelogramm mit gleich langen benachbarten Seiten ist eine Raute. Somit erfüllt \(ABCD\) alle drei genannten Bezeichnungen.

Antwort

\(ABCD\) ist ein Trapez, ein Parallelogramm und eine Raute.
43039312
In einem Dreieck \(ABC\) sind die Eckpunkte \(A(2|5|-1)\) und \(B(-4|1|3)\) sowie der Schwerpunkt \(S(1|2|2)\) gegeben. a) Bestimme die Koordinaten des dritten Eckpunkts \(C\). b) Berechne den Ortsvektor des Mittelpunkts \(M_c\) der Seite \(AB\). c) Weise rechnerisch nach, dass der Schwerpunkt \(S\) die Strecke vom Eckpunkt \(C\) zum Seitenmittelpunkt \(M_c\) im Verhältnis \(2:1\) teilt.

Denkanstöße

- Wie hängen die Ortsvektoren der Eckpunkte eines Dreiecks mit dem Ortsvektor des Schwerpunkts zusammen? - Erinnere dich an die Formel für den Mittelpunkt einer Strecke zwischen zwei Punkten. - Was bedeutet ein Teilungsverhältnis von \(2:1\) für die beteiligten Vektoren auf einer Geraden? - Wie kannst du zeigen, dass zwei Vektoren parallel sind und in einem bestimmten Längenverhältnis stehen?

Lösung

1. Berechnung von \(C\): Aus der Schwerpunktsformel \(\vec{s} = \frac{1}{3} \cdot (\vec{a} + \vec{b} + \vec{c})\) folgt \(\vec{c} = 3 \cdot \vec{s} - \vec{a} - \vec{b}\). Einsetzen der Werte ergibt \(\vec{c} = 3 \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} 2 \\ 5 \\ -1 \end{pmatrix} - \begin{pmatrix} -4 \\ 1 \\ 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 - 2 + 4 \\ 6 - 5 - 1 \\ 6 + 1 - 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 5 \\ 0 \\ 4 \end{pmatrix}\). Der Punkt ist \(C(5|0|4)\). 2. Mittelpunkt \(M_c\): \(\vec{m_c} = \frac{1}{2}(\vec{a} + \vec{b}) = \frac{1}{2} \left[ \begin{pmatrix} 2 \\ 5 \\ -1 \end{pmatrix} + \begin{pmatrix} -4 \\ 1 \\ 3 \end{pmatrix} \right] = \begin{pmatrix} -1 \\ 3 \\ 1 \end{pmatrix}\). 3. Teilungsverhältnis prüfen: Berechne die Vektoren \(\vec{CS} = \vec{s} - \vec{c} = \begin{pmatrix} 1-5 \\ 2-0 \\ 2-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -4 \\ 2 \\ -2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{SM_c} = \vec{m_c} - \vec{s} = \begin{pmatrix} -1-1 \\ 3-2 \\ 1-2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 1 \\ -1 \end{pmatrix}\). Es gilt \(\vec{CS} = 2 \cdot \vec{SM_c}\), womit \(S\) die Strecke \(CM_c\) im Verhältnis \(2:1\) teilt.

Antwort

a) \(C(5|0|4)\) b) \(\vec{m_c} = \begin{pmatrix} -1 \\ 3 \\ 1 \end{pmatrix}\) c) Da \(\vec{CS} = \begin{pmatrix} -4 \\ 2 \\ -2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{SM_c} = \begin{pmatrix} -2 \\ 1 \\ -1 \end{pmatrix}\) gilt, ist \(\vec{CS} = 2 \cdot \vec{SM_c}\). Damit teilt \(S\) die Strecke \(CM_c\) im Verhältnis \(2:1\).
43039412
Gegeben ist ein Dreieck durch die Punkte \(A(3|1|4)\), \(B(7|5|2)\) und \(C(1|9|6)\). a) Bestimme die Seitenvektoren \(\vec{AB}\) und \(\vec{AC}\). b) Berechne die Koordinaten der Mittelpunkte \(M_c\) (von Seite \(AB\)) und \(M_b\) (von Seite \(AC\)). c) Berechne den Vektor \(\vec{M_c M_b}\). In welcher Beziehung steht dieser Vektor zum Seitenvektor \(\vec{BC}\)? d) Zeige allgemein durch Vektorrechnung (ohne Koordinaten), dass für die Verbindungsstrecke der Mittelpunkte zweier Seiten in jedem Dreieck gilt: \(\vec{M_c M_b} = \frac{1}{2} \cdot \vec{BC}\).

Denkanstöße

- Wie berechnet man einen Vektor zwischen zwei Punkten? - Nutze die Mittelpunktsformel für die Ortsvektoren. - Vergleiche die Komponenten der berechneten Vektoren, um ein Vielfaches zu finden. - Für den allgemeinen Beweis: Ersetze die Ortsvektoren der Mittelpunkte durch die Ausdrücke der Eckpunktvektoren und vereinfache den Term.

Lösung

1. Seitenvektoren: \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 7-3 \\ 5-1 \\ 2-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ -2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{AC} = \begin{pmatrix} 1-3 \\ 9-1 \\ 6-4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix}\). 2. Mittelpunkte: \(\vec{m_c} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{b}) = \begin{pmatrix} 5 \\ 3 \\ 3 \end{pmatrix}\) und \(\vec{m_b} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c}) = \begin{pmatrix} 2 \\ 5 \\ 5 \end{pmatrix}\). 3. Vektor \(\vec{M_c M_b} = \vec{m_b} - \vec{m_c} = \begin{pmatrix} 2-5 \\ 5-3 \\ 5-3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\). Der Seitenvektor \(\vec{BC} = \vec{c} - \vec{b} = \begin{pmatrix} 1-7 \\ 9-5 \\ 6-2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 4 \\ 4 \end{pmatrix}\). Es gilt \(\vec{BC} = 2 \cdot \vec{M_c M_b}\). 4. Allgemeiner Beweis: \(\vec{M_c M_b} = \vec{m_b} - \vec{m_c} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c}) - \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot \vec{a} + \frac{1}{2} \cdot \vec{c} - \frac{1}{2} \cdot \vec{a} - \frac{1}{2} \cdot \vec{b} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c} - \vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot \vec{BC}\).

Antwort

a) \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 4 \\ 4 \\ -2 \end{pmatrix}\), \(\vec{AC} = \begin{pmatrix} -2 \\ 8 \\ 2 \end{pmatrix}\) b) \(M_c(5|3|3)\), \(M_b(2|5|5)\) c) \(\vec{M_c M_b} = \begin{pmatrix} -3 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\). Es gilt \(\vec{M_c M_b} = \frac{1}{2} \cdot \vec{BC}\). d) Der Beweis erfolgt über \(\vec{M_c M_b} = \vec{m_b} - \vec{m_c} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{c}) - \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c}-\vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot \vec{BC}\).
43039812
Gegeben ist ein allgemeines Viereck \(ABCD\) im Raum mit den Ortsvektoren \(\vec{a}, \vec{b}, \vec{c}\) und \(\vec{d}\). 1. Weise rechnerisch nach: Wenn die Bedingung \(\vec{a} + \vec{c} = \vec{b} + \vec{d}\) erfüllt ist, dann ist der Vektor \(\vec{AB}\) gleich dem Vektor \(\vec{DC}\). 2. Begründe mithilfe von Mittelpunktsvektoren, dass unter der oben genannten Bedingung die Diagonalen \(\overline{AC}\) und \(\overline{BD}\) denselben Mittelpunkt besitzen. 3. Formuliere den Zusammenhang zwischen der Lage der Diagonalen und der Art des Vierecks als mathematischen Lehrsatz.

Denkanstöße

- Wie drückt man einen Verbindungsvektor zwischen zwei Punkten durch deren Ortsvektoren aus? - Versuche, die gegebene Gleichung so umzuformen, dass auf einer Seite nur Terme stehen, die einen Seitenvektor beschreiben. - Überlege, was die Gleichheit der Vektoren \(\vec{AB}\) und \(\vec{DC}\) für die Parallelität und die Länge der Seiten bedeutet. - Welche Eigenschaft der Diagonalen ist charakteristisch für ein Parallelogramm?

Lösung

1. Der Vektor \(\vec{AB}\) ist gegeben durch \(\vec{b} - \vec{a}\), der Vektor \(\vec{DC}\) durch \(\vec{c} - \vec{d}\). Aus der Voraussetzung \(\vec{a} + \vec{c} = \vec{b} + \vec{d}\) folgt durch Subtraktion von \(\vec{a}\) und \(\vec{d}\) auf beiden Seiten direkt \(\vec{c} - \vec{d} = \vec{b} - \vec{a}\). Somit gilt \(\vec{DC} = \vec{AB}\). 2. Der Mittelpunkt der Diagonale \(\overline{AC}\) ist \(\vec{m}_{AC} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c})\). Der Mittelpunkt der Diagonale \(\overline{BD}\) ist \(\vec{m}_{BD} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{b} + \vec{d})\). Gilt \(\vec{a} + \vec{c} = \vec{b} + \vec{d}\), so folgt nach Multiplikation mit \(\frac{1}{2}\) unmittelbar \(\vec{m}_{AC} = \vec{m}_{BD}\). Die Diagonalen haben also denselben Mittelpunkt und halbieren einander. 3. Ein möglicher Lehrsatz lautet: Ein Viereck ist genau dann ein Parallelogramm, wenn sich seine Diagonalen gegenseitig halbieren. Dies ist äquivalent dazu, dass gegenüberliegende Seitenvektoren (wie \(\vec{AB}\) und \(\vec{DC}\)) identisch sind.

Antwort

1. Durch Umformen von \(\vec{a} + \vec{c} = \vec{b} + \vec{d}\) zu \(\vec{b} - \vec{a} = \vec{c} - \vec{d}\) folgt \(\vec{AB} = \vec{DC}\). 2. Da \(\frac{1}{2} \cdot (\vec{a} + \vec{c}) = \frac{1}{2} \cdot (\vec{b} + \vec{d})\), sind die Mittelpunkte der Diagonalen identisch. 3. Ein Viereck ist genau dann ein Parallelogramm, wenn sich seine Diagonalen gegenseitig halbieren.
55356612
Gegeben sind \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\1\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\1\\1\end{pmatrix}\). Außerdem sind \(\vec{c}=\begin{pmatrix}2\\1\\1\end{pmatrix}\) und \(\vec{d}=\begin{pmatrix}2\\3\\1\end{pmatrix}\) gegeben. Entscheide für \(\vec{c}\) und \(\vec{d}\) jeweils, ob der Vektor als Linearkombination \(s\vec{a}+t\vec{b}\) dargestellt werden kann. Begründe deine Entscheidungen.

Denkanstöße

- Schreibe eine allgemeine Linearkombination \(s\vec{a}+t\vec{b}\) als Spaltenvektor. - Die erste und dritte Komponente bestimmen hier die beiden Koeffizienten besonders schnell. - Eine Darstellung ist nur möglich, wenn dieselben Koeffizienten anschließend auch die zweite Komponente erfüllen.

Lösung

1. Allgemein gilt \(s\vec{a}+t\vec{b}=\begin{pmatrix}s\\s+t\\t\end{pmatrix}\). 2. Für \(\vec{c}\) erzwingen die erste und dritte Komponente \(s=2\) und \(t=1\). Dann wäre die zweite Komponente jedoch \(s+t=3\) statt \(1\). Daher ist \(\vec{c}\) nicht darstellbar. 3. Für \(\vec{d}\) liefern die erste und dritte Komponente ebenfalls \(s=2\) und \(t=1\). Nun ist \(s+t=3\), also stimmt auch die zweite Komponente. 4. Somit gilt \(\vec{d}=2\vec{a}+\vec{b}\), während \(\vec{c}\) keine Linearkombination von \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) ist.

Antwort

\(\vec{c}\): nicht als \(s\vec{a}+t\vec{b}\) darstellbar \(\vec{d}\): \(\vec{d}=2\vec{a}+\vec{b}\)
55713412
Bei einer 3D-Animation wird die Position eines Zwischenpunkts \(P\) aus drei Kontrollpunkten \(A\), \(B\) und \(C\) durch die fest vorgegebene Gewichtung \(\vec{OP}=\frac{1}{2}\vec{OA}+\frac{1}{4}\vec{OB}+\frac{1}{4}\vec{OC}\) berechnet. Gegeben sind \(A(2\mid-1\mid3)\), \(B(-4\mid5\mid1)\) und \(P(1{,}5\mid1{,}5\mid0{,}5)\). a) Bestimme die Koordinaten des fehlenden Kontrollpunkts \(C\). b) Kontrolliere dein Ergebnis, indem du die drei gewichteten Ortsvektoren wieder zur vorgegebenen Position \(\vec{OP}\) zusammensetzt.

Denkanstöße

- Behandle die Gewichtungsformel zunächst als Gleichung zwischen vier Ortsvektoren. - Isoliere den unbekannten Beitrag von \(\vec{OC}\), bevor du komponentenweise rechnest. - Nutze für die Rückprobe exakt dieselben Gewichte wie in der gegebenen Animation.

Lösung

1. Aus \(\vec{OP}=\frac{1}{2}\vec{OA}+\frac{1}{4}\vec{OB}+\frac{1}{4}\vec{OC}\) folgt nach Multiplikation mit \(4\): \(4\vec{OP}=2\vec{OA}+\vec{OB}+\vec{OC}\). 2. Daher ist \(\vec{OC}=4\vec{OP}-2\vec{OA}-\vec{OB}\). 3. Einsetzen ergibt \(\vec{OC}=\begin{pmatrix}6\\6\\2\end{pmatrix}-\begin{pmatrix}4\\-2\\6\end{pmatrix}-\begin{pmatrix}-4\\5\\1\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}6\\3\\-5\end{pmatrix}\). 4. Also ist \(C(6\mid3\mid-5)\). 5. Zur Kontrolle ergibt \(\frac{1}{2}\begin{pmatrix}2\\-1\\3\end{pmatrix}+\frac{1}{4}\begin{pmatrix}-4\\5\\1\end{pmatrix}+\frac{1}{4}\begin{pmatrix}6\\3\\-5\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}1{,}5\\1{,}5\\0{,}5\end{pmatrix}=\vec{OP}\).

Antwort

a) \(C(6\mid3\mid-5)\) b) Die Rückprobe ergibt \(\vec{OP}=\begin{pmatrix}1{,}5\\1{,}5\\0{,}5\end{pmatrix}\).
55713512
In einem Tetraeder \(ABCD\) seien die drei von \(A\) ausgehenden Kantenvektoren \(\vec{a}=\vec{AB}\), \(\vec{b}=\vec{AC}\) und \(\vec{c}=\vec{AD}\). Der Punkt \(P\) teilt die Kante \(AB\) im Verhältnis \(AP:PB=1:2\). Der Punkt \(Q\) teilt die Kante \(CD\) im Verhältnis \(CQ:QD=2:1\). Drücke \(\vec{PQ}\) ausschließlich als Linearkombination von \(\vec{a}\), \(\vec{b}\) und \(\vec{c}\) aus. Begründe die Koeffizienten aus den beiden Teilungsverhältnissen.

Denkanstöße

- Übersetze jedes Teilungsverhältnis zuerst in einen Anteil der jeweiligen Kante. - Beschreibe \(\vec{CD}\) mithilfe der beiden von \(A\) ausgehenden Kantenvektoren zu \(C\) und \(D\). - Schreibe anschließend sowohl \(P\) als auch \(Q\) relativ zu \(A\) und bilde den Verbindungsvektor.

Lösung

1. Wegen \(AP:PB=1:2\) liegt \(P\) nach einem Drittel der Kante von \(A\) nach \(B\). Mit \(A\) als Bezugspunkt gilt daher \(\vec{AP}=\frac{1}{3}\vec{a}\). 2. Aus \(CQ:QD=2:1\) folgt \(\vec{CQ}=\frac{2}{3}\vec{CD}\). 3. Mit \(\vec{CD}=\vec{AD}-\vec{AC}=\vec{c}-\vec{b}\) erhält man \(\vec{AQ}=\vec{AC}+\vec{CQ}=\vec{b}+\frac{2}{3}(\vec{c}-\vec{b})=\frac{1}{3}\vec{b}+\frac{2}{3}\vec{c}\). 4. Somit ist \(\vec{PQ}=\vec{AQ}-\vec{AP}=-\frac{1}{3}\vec{a}+\frac{1}{3}\vec{b}+\frac{2}{3}\vec{c}\).

Antwort

\(\vec{PQ}=-\frac{1}{3}\vec{a}+\frac{1}{3}\vec{b}+\frac{2}{3}\vec{c}\)
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Ein Punkt \(P\) im Raum ist in Abhängigkeit von den Eckpunkten eines Dreiecks \(ABC\) durch die folgende Vektorgleichung definiert: \(3 \cdot \vec{PA} + 2 \cdot \vec{PB} + \vec{PC} = \vec{0}\) 1. Bestimme eine Darstellung des Ortsvektors \(\vec{OP}\) mithilfe der Ortsvektoren \(\vec{OA}\), \(\vec{OB}\) und \(\vec{OC}\). 2. Zeige, dass \(P\) auf einer Verbindungsstrecke \(\overline{AM}\) liegt, wobei \(M\) ein Punkt auf der Seite \(\overline{BC}\) ist. Gib die Verhältnisse an, in denen \(M\) die Seite \(\overline{BC}\) und \(P\) die Strecke \(\overline{AM}\) teilt.

Denkanstöße

- Ersetze alle Verbindungsvektoren durch Differenzen von Ortsvektoren bezüglich eines Ursprungs \(O\). - Versuche, die resultierende Formel so umzustrukturieren, dass ein Teil der Summe einen Punkt auf einer Dreiecksseite darstellt. - Achte auf die Summe der Koeffizienten bei Linearkombinationen; wenn sie \(1\) ergibt, liegt der Punkt auf der Verbindungsgeraden. - Das Teilungsverhältnis lässt sich direkt aus den Koeffizienten der Linearkombination ablesen.

Lösung

1. Die Gleichung wird durch \(\vec{PX} = \vec{OX} - \vec{OP}\) ersetzt: \(3(\vec{OA} - \vec{OP}) + 2(\vec{OB} - \vec{OP}) + (\vec{OC} - \vec{OP}) = \vec{0}\). Zusammenfassen ergibt \(3 \cdot \vec{OA} + 2 \cdot \vec{OB} + \vec{OC} - 6 \cdot \vec{OP} = \vec{0}\). Daraus folgt \(\vec{OP} = \frac{3 \cdot \vec{OA} + 2 \cdot \vec{OB} + \vec{OC}}{6} = \frac{1}{2} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{6} \cdot \vec{OC}\). 2. Um die Lage auf \(\overline{AM}\) zu zeigen, wird \(\vec{OP}\) umgeformt zu \(\vec{OP} = \frac{3 \cdot \vec{OA} + 3 \cdot (\frac{2 \cdot \vec{OB} + \vec{OC}}{3})}{6} = \frac{1}{2} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{2} \cdot (\frac{2}{3} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OC})\). Setze \(\vec{OM} = \frac{2}{3} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OC}\). Da die Summe der Koeffizienten \(\frac{2}{3} + \frac{1}{3} = 1\) ist, liegt \(M\) auf \(\overline{BC}\). \(M\) teilt \(\overline{BC}\) im Verhältnis \(1:2\) (Abstand zu \(B\) ist \(\frac{1}{3}\) der Gesamtlänge). Da \(\vec{OP} = \frac{1}{2} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{2} \cdot \vec{OM}\), ist \(P\) der Mittelpunkt von \(\overline{AM}\) und teilt diese somit im Verhältnis \(1:1\).

Antwort

1. \(\vec{OP} = \frac{1}{2} \cdot \vec{OA} + \frac{1}{3} \cdot \vec{OB} + \frac{1}{6} \cdot \vec{OC}\) 2. \(M\) teilt \(\overline{BC}\) im Verhältnis \(1:2\); \(P\) teilt \(\overline{AM}\) im Verhältnis \(1:1\).
43033712
Ein Viereck \(ABCD\) im dreidimensionalen Raum ist durch die Ortsvektoren seiner Ecken \(\vec{a}, \vec{b}, \vec{c}\) und \(\vec{d}\) gegeben. Die Mittelpunkte der Seiten \(AB, BC, CD\) und \(DA\) werden nacheinander mit \(P, Q, R\) und \(S\) bezeichnet. 1. Drücke den Vektor \(\vec{PQ}\) durch die Ortsvektoren der Ecken aus und zeige, dass \(\vec{PQ} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c} - \vec{a})\) gilt. 2. Beweise vektoriell, dass das Viereck \(PQRS\) ein Parallelogramm ist, indem du zeigst, dass \(\vec{PQ} = \vec{SR}\). 3. Begründe kurz, warum das Viereck \(PQRS\) immer in einer Ebene liegen muss, selbst wenn die Punkte \(A, B, C, D\) ein nicht-ebenes Raumviereck bilden. 4. Untersuche, was mit dem Parallelogramm passiert, wenn die Punkte \(A\) und \(C\) zusammenfallen.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Mittelpunkt einer Strecke zwischen zwei Punkten mit Vektoren? - Erinnere dich an die Definition eines Parallelogramms über seine Seitenvektoren. - Überlege, welche geometrische Bedeutung der Vektor \(\vec{c} - \vec{a}\) für das ursprüngliche Viereck hat. - Was bedeutet es für eine Figur, wenn ein Seitenvektor den Wert Null hat?

Lösung

1. Die Ortsvektoren der Mittelpunkte sind \(\vec{p} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{b})\) und \(\vec{q} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{b}+\vec{c})\). Der Verbindungsvektor ist \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \frac{1}{2} \cdot \vec{b} + \frac{1}{2} \cdot \vec{c} - \frac{1}{2} \cdot \vec{a} - \frac{1}{2} \cdot \vec{b} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c} - \vec{a})\). 2. Analog gilt für die gegenüberliegende Seite \(\vec{s} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{d})\) und \(\vec{r} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c}+\vec{d})\). Der Vektor \(\vec{SR} = \vec{r} - \vec{s} = \frac{1}{2} \cdot \vec{c} + \frac{1}{2} \cdot \vec{d} - \frac{1}{2} \cdot \vec{a} - \frac{1}{2} \cdot \vec{d} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c} - \vec{a})\). Da \(\vec{PQ} = \vec{SR}\) gilt, sind die Seiten parallel und gleich lang, das Viereck ist somit ein Parallelogramm. 3. Die Punkte \(P\), \(Q\) und \(S\) liegen stets in mindestens einer gemeinsamen Ebene. Aus \(\vec{SR} = \vec{PQ}\) folgt \(\vec{OR} = \vec{OS} + \vec{PQ}\), also liegt auch \(R\) in dieser Ebene. Sind die maßgeblichen Vektoren linear abhängig, ist die Figur entsprechend entartet, aber weiterhin eben. 4. Wenn \(A = C\), dann ist \(\vec{a} = \vec{c}\) und somit \(\vec{PQ} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{a} - \vec{a}) = \vec{0}\). Dies bedeutet \(P = Q\) und \(S = R\). Das Viereck entartet damit zu höchstens einer Strecke \(PS\); falls zusätzlich \(P = S\) gilt, entartet es zu einem Punkt.

Antwort

1. \(\vec{PQ} = \vec{q} - \vec{p} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{b}+\vec{c}) - \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{b}) = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c}-\vec{a})\). 2. \(\vec{SR} = \vec{r} - \vec{s} = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c}+\vec{d}) - \frac{1}{2} \cdot (\vec{a}+\vec{d}) = \frac{1}{2} \cdot (\vec{c}-\vec{a})\). Da \(\vec{PQ} = \vec{SR}\), ist \(PQRS\) ein Parallelogramm. 3. Die vier Punkte liegen in einer gemeinsamen Ebene; bei linear abhängigen Seitenvektoren ist das Parallelogramm entartet. 4. Das Viereck entartet zu höchstens einer Strecke (\(P=Q\) und \(S=R\)); fallen auch \(P\) und \(S\) zusammen, entsteht ein Punkt.

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