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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Vektorprodukt

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Das Vektorprodukt zweier nicht paralleler Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) ist \(\vec{n}=\begin{pmatrix}0\\0\\6\end{pmatrix}\). a) Nenne einen Vektor, der sowohl zu \(\vec{a}\) als auch zu \(\vec{b}\) orthogonal ist. b) Ist \(\frac{1}{2}\vec{n}\) ebenfalls zu beiden Vektoren orthogonal? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Welche geometrische Beziehung hat das Ergebnis eines Vektorprodukts zu den beiden Ausgangsvektoren? - Überlege, was sich bei einer Skalierung eines Vektors an seiner Richtung ändert. - Für Teil b) ist keine neue Vektorproduktrechnung nötig.

Lösung

1. Das Vektorprodukt steht senkrecht auf beiden Ausgangsvektoren. Daher ist \(\vec{n}=\begin{pmatrix}0\\0\\6\end{pmatrix}\) ein gemeinsamer Normalenvektor. 2. Jedes von \(\vec{0}\) verschiedene Vielfache eines gemeinsamen Normalenvektors hat dieselbe Richtung oder Gegenrichtung und bleibt daher orthogonal zu \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\). 3. Somit ist auch \(\frac{1}{2}\vec{n}=\begin{pmatrix}0\\0\\3\end{pmatrix}\) zu beiden orthogonal.

Antwort

a) Zum Beispiel \(\vec{n}=\begin{pmatrix}0\\0\\6\end{pmatrix}\). b) Ja; \(\frac{1}{2}\vec{n}=\begin{pmatrix}0\\0\\3\end{pmatrix}\) hat dieselbe Normalenrichtung.
55203712
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\0\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\2\\0\end{pmatrix}\). Berechne das Vektorprodukt \(\vec{a}\times\vec{b}\).

Denkanstöße

- Ordne die Komponenten der beiden Vektoren in die Rechenregel für das Vektorprodukt ein. - Viele Produkte enthalten hier eine Null; arbeite trotzdem jede Komponente getrennt ab. - Prüfe anschließend, ob dein Ergebnis zu beiden Ausgangsvektoren senkrecht steht.

Lösung

1. Für das Vektorprodukt gilt \(\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}0\cdot0-0\cdot2\\0\cdot0-1\cdot0\\1\cdot2-0\cdot0\end{pmatrix}\). 2. Damit ist \(\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\0\\2\end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\0\\2\end{pmatrix}\)
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Die Vektoren \(\vec{a}\neq\vec{0}\) und \(\vec{b}\) erfüllen \(\vec{b}=-3\vec{a}\). Bestimme \(\vec{a}\times\vec{b}\) ohne Komponentenrechnung und begründe geometrisch.

Denkanstöße

- Welche geometrische Lagebeziehung folgt daraus, dass ein Vektor ein skalares Vielfaches des anderen ist? - Was sagt die Länge eines Vektorprodukts über den von den beiden Vektoren aufgespannten Flächeninhalt aus? - Eine Komponentenrechnung ist hier nicht nötig.

Lösung

1. Aus \(\vec{b}=-3\vec{a}\) folgt, dass \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) parallel und entgegengesetzt gerichtet sind. 2. Das Vektorprodukt paralleler Vektoren ist der Nullvektor. 3. Daher gilt \(\vec{a}\times\vec{b}=\vec{0}\).

Antwort

\(\vec{a}\times\vec{b}=\vec{0}\)
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Die Abbildung zeigt zwei nicht parallele Vektoren \(\vec{a}=\vec{OA}\) und \(\vec{b}=\vec{OB}\) in einem Koordinatensystem. a) In welcher Koordinatenebene liegen beide Vektoren? b) Zu welcher Koordinatenachse muss \(\vec{a}\times\vec{b}\) parallel sein? Begründe ohne das Vektorprodukt auszurechnen.
Abbildung zur Aufgabe 557125

Denkanstöße

- Welche beiden Achsen sind in der Abbildung dargestellt? - Welche geometrische Eigenschaft hat das Vektorprodukt gegenüber beiden Ausgangsvektoren? - Welche Koordinatenachse steht senkrecht auf der dargestellten Koordinatenebene?

Lösung

1. An den Achsenbeschriftungen des Bildes erkennt man, dass beide Vektoren in der \(x_1x_2\)-Ebene liegen. Da sie nicht parallel sind, spannen sie diese Ebene auf. 2. Das Vektorprodukt steht orthogonal auf beiden Ausgangsvektoren und damit orthogonal auf der gesamten \(x_1x_2\)-Ebene. 3. Eine solche Richtung ist parallel zur \(x_3\)-Achse.

Antwort

a) \(x_1x_2\)-Ebene b) \(\vec{a}\times\vec{b}\) ist parallel zur \(x_3\)-Achse.
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Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ -1 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 3 \\ 0 \\ 4 \end{pmatrix}\). a) Berechne das Vektorprodukt \(\vec{c} = \vec{a} \times \vec{b}\). b) Bestimme den Flächeninhalt des Dreiecks, das von den Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) aufgespannt wird. Runde das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Wie wird das Vektorprodukt zweier Vektoren komponentenweise berechnet? - Welche geometrische Bedeutung hat der Betrag des Vektorprodukts für ein Parallelogramm? - Wie hängt die Fläche eines Dreiecks mit der Fläche des zugehörigen Parallelogramms zusammen?

Lösung

1. Das Vektorprodukt ist \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 2 \cdot 4 - (-1) \cdot 0 \\ (-1) \cdot 3 - 1 \cdot 4 \\ 1 \cdot 0 - 2 \cdot 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 8 \\ -7 \\ -6 \end{pmatrix}\). 2. Der Betrag beträgt \(|\vec{c}|=\sqrt{8^2+(-7)^2+(-6)^2}=\sqrt{149}\). 3. Der Flächeninhalt des aufgespannten Dreiecks ist die Hälfte des Parallelogramminhalts: \(A=\frac{1}{2}|\vec{a}\times\vec{b}|=\frac{1}{2}\sqrt{149}\approx6{,}10\).

Antwort

a) \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 8 \\ -7 \\ -6 \end{pmatrix}\) b) \(A \approx 6{,}10\,\text{FE}\)
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Gegeben sind \(\vec{a}=\begin{pmatrix}4\\-1\\2\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}-2\\3\\1\end{pmatrix}\). a) Berechne \(\vec{n}=\vec{a}\times\vec{b}\). b) Gib mithilfe des Ergebnisses aus a) die Menge aller Vektoren \(\vec{x}\) an, die gleichzeitig orthogonal zu \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) sind.

Denkanstöße

- Teil a) verlangt die gemeinsame Normalenrichtung ausdrücklich als Vektorprodukt. - Welche Vektoren besitzen dieselbe oder die entgegengesetzte Richtung wie das Ergebnis aus a)? - Ein reeller Parameter beschreibt alle Skalierungen einschließlich des Nullvektors.

Lösung

1. Das Vektorprodukt ist \(\vec{n}=\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}-7\\-8\\10\end{pmatrix}\). 2. Da \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) nicht parallel sind, spannt \(\vec{n}\) die gemeinsame Normalenrichtung auf. 3. Alle gesuchten Vektoren sind daher die Vielfachen von \(\vec{n}\): \(\vec{x}=r\begin{pmatrix}-7\\-8\\10\end{pmatrix}\) mit \(r\in\mathbb{R}\).

Antwort

a) \(\vec{n}=\begin{pmatrix}-7\\-8\\10\end{pmatrix}\) b) \(\vec{x}=r\begin{pmatrix}-7\\-8\\10\end{pmatrix}\) mit \(r\in\mathbb{R}\)
55357012
Gegeben sind \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\2\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}0\\1\\3\end{pmatrix}\). a) Berechne \(\vec{a}\times\vec{b}\). b) Berechne \(\vec{b}\times\vec{a}\). c) Formuliere anhand der Ergebnisse eine allgemeine Regel für das Vertauschen der Faktoren beim Vektorprodukt.

Denkanstöße

- Berechne beide Vektorprodukte vollständig und vergleiche danach ihre Komponenten. - Welche Beziehung besteht zwischen zwei Vektoren, wenn jede Komponente ihr Vorzeichen wechselt? - Achte darauf, dass die Reihenfolge beim Vektorprodukt eine Rolle spielt.

Lösung

1. Es ist \(\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}2\cdot3-0\cdot1\\0\cdot0-1\cdot3\\1\cdot1-2\cdot0\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}6\\-3\\1\end{pmatrix}\). 2. Umgekehrt gilt \(\vec{b}\times\vec{a}=\begin{pmatrix}1\cdot0-3\cdot2\\3\cdot1-0\cdot0\\0\cdot2-1\cdot1\end{pmatrix}=\begin{pmatrix}-6\\3\\-1\end{pmatrix}\). 3. Der zweite Vektor ist der Gegenvektor des ersten. Allgemein gilt daher \(\vec{b}\times\vec{a}=-(\vec{a}\times\vec{b})\).

Antwort

a) \(\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}6\\-3\\1\end{pmatrix}\) b) \(\vec{b}\times\vec{a}=\begin{pmatrix}-6\\3\\-1\end{pmatrix}\) c) \(\vec{b}\times\vec{a}=-(\vec{a}\times\vec{b})\)
55357112
Die Abbildung ist ein Schrägbild eines rechtshändigen räumlichen Koordinatensystems. Dabei sind \(\vec{a}=\overrightarrow{OA}\) und \(\vec{b}=\overrightarrow{OB}\) eingezeichnet. Lies aus der Abbildung ab, welchen positiven Achsenrichtungen \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) folgen. Bestimme anschließend mit der Orientierung eines rechtshändigen Koordinatensystems, ob \(\vec{a}\times\vec{b}\) in positive oder negative \(x_3\)-Richtung zeigt. Begründe deine Entscheidung.
Abbildung zur Aufgabe 553571

Denkanstöße

- Lies zuerst nur ab, auf welchen beiden positiven Achsen die Endpunkte \(A\) und \(B\) liegen. - Die Aussage „rechtshändig“ beschreibt die Orientierung der geordneten Basis \(\vec{e}_1,\vec{e}_2,\vec{e}_3\); sie wird nicht aus der zweidimensionalen Projektion abgeleitet. - Beim Vektorprodukt ist die Reihenfolge der beiden Faktoren entscheidend.

Lösung

1. Der Punkt \(A\) liegt auf der positiven \(x_2\)-Achse. Daher zeigt \(\vec{a}=\overrightarrow{OA}\) in positive \(x_2\)-Richtung. 2. Der Punkt \(B\) liegt auf der positiven \(x_1\)-Achse. Daher zeigt \(\vec{b}=\overrightarrow{OB}\) in positive \(x_1\)-Richtung. 3. Für die geordnete Basis eines rechtshändigen Koordinatensystems gilt \(\vec{e}_1\times\vec{e}_2=\vec{e}_3\). Beim Vertauschen der Faktoren kehrt sich die Richtung des Vektorprodukts um. 4. Deshalb zeigt \(\vec{a}\times\vec{b}\) wie \(\vec{e}_2\times\vec{e}_1=-\vec{e}_3\) in negative \(x_3\)-Richtung.

Antwort

\(\vec{a}\) zeigt in positive \(x_2\)-Richtung und \(\vec{b}\) in positive \(x_1\)-Richtung. Daher zeigt \(\vec{a}\times\vec{b}\) in negative \(x_3\)-Richtung.
42781712
Gegeben sind \(\vec{a}=\begin{pmatrix}1\\2\\2\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}2\\1\\-2\end{pmatrix}\). a) Berechne das Vektorprodukt \(\vec{n}=\vec{a}\times\vec{b}\). b) Bestimme anschließend alle Vielfachen von \(\vec{n}\), die die Länge \(18\) besitzen.

Denkanstöße

- Beginne mit der in a) ausdrücklich verlangten Rechenoperation für zwei Vektoren im Raum. - Überlege anschließend, wie sich die Länge eines Vektors bei einer Skalarmultiplikation verändert. - Welche zwei Vorzeichen des Skalierungsfaktors führen zur gleichen geforderten Länge?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{n}=\vec{a}\times\vec{b}=\begin{pmatrix}-6\\6\\-3\end{pmatrix}\). 2. Die Länge dieses Vektors beträgt \(|\vec{n}|=\sqrt{(-6)^2+6^2+(-3)^2}=9\). 3. Für \(\vec{x}=k\vec{n}\) gilt \(|\vec{x}|=|k|\cdot9\). Aus \(|\vec{x}|=18\) folgt daher \(|k|=2\). 4. Somit ergeben sich \(\vec{x}_1=2\vec{n}=\begin{pmatrix}-12\\12\\-6\end{pmatrix}\) und \(\vec{x}_2=-2\vec{n}=\begin{pmatrix}12\\-12\\6\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{n}=\begin{pmatrix}-6\\6\\-3\end{pmatrix}\) b) \(\vec{x}_1=\begin{pmatrix}-12\\12\\-6\end{pmatrix}\) und \(\vec{x}_2=\begin{pmatrix}12\\-12\\6\end{pmatrix}\)
42782312
Gegeben sind \(\vec{u}=\begin{pmatrix}4\\-2\\1\end{pmatrix}\) und \(\vec{v}=\begin{pmatrix}1\\0\\3\end{pmatrix}\). a) Berechne \(\vec{p}=\vec{u}\times\vec{v}\). b) Bestimme das Vielfache \(\vec{n}=k\vec{p}\), dessen zweite Komponente den Wert \(11\) besitzt.

Denkanstöße

- Berechne in a) genau das verlangte Vektorprodukt; sein Ergebnis gibt die gemeinsame Normalenrichtung vor. - In b) ändert die Skalarmultiplikation alle drei Komponenten mit demselben Faktor. - Welche Gleichung entsteht aus der vorgegebenen zweiten Komponente?

Lösung

1. Das Vektorprodukt ist \(\vec{p}=\vec{u}\times\vec{v}=\begin{pmatrix}-6\\-11\\2\end{pmatrix}\). 2. Für \(\vec{n}=k\vec{p}\) lautet die zweite Komponente \(-11k\). 3. Aus \(-11k=11\) folgt \(k=-1\). 4. Damit ist \(\vec{n}=\begin{pmatrix}6\\11\\-2\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{p}=\begin{pmatrix}-6\\-11\\2\end{pmatrix}\) b) \(k=-1\) und \(\vec{n}=\begin{pmatrix}6\\11\\-2\end{pmatrix}\)
42783412
Betrachte die Einheitsvektoren \(\vec{e}_1 = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\) und \(\vec{e}_2 = \begin{pmatrix} 0 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix}\). Zeige durch die Berechnung der Ausdrücke \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2\) und \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2)\), dass das Vektorprodukt im Allgemeinen nicht assoziativ ist.

Denkanstöße

- Was ergibt das Vektorprodukt eines Vektors mit sich selbst? - Welche Orientierung haben die Vektorprodukte der Standard-Einheitsvektoren? - Vergleiche die beiden Endergebnisse der unterschiedlich geklammerten Ausdrücke.

Lösung

1. Das Vektorprodukt eines Vektors mit sich selbst ist der Nullvektor. Daher gilt \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2 = \vec{0} \times \vec{e}_2 = \vec{0}\). 2. Weiter ist \(\vec{e}_1 \times \vec{e}_2 = \vec{e}_3 = \begin{pmatrix}0\\0\\1\end{pmatrix}\). Somit gilt \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2)=\vec{e}_1\times\vec{e}_3=\begin{pmatrix}0\\-1\\0\end{pmatrix}=-\vec{e}_2\). 3. Da \(\vec{0}\neq-\vec{e}_2\), liefern die beiden Klammerungen unterschiedliche Ergebnisse. Das Vektorprodukt ist also im Allgemeinen nicht assoziativ.

Antwort

Es gilt \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2 = \vec{0}\) und \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2) = \begin{pmatrix}0\\-1\\0\end{pmatrix}\). Daher ist das Vektorprodukt nicht assoziativ.
42785412
Ein Dreieck im Raum ist durch \(A(1\mid1\mid1)\), \(B(5\mid1\mid4)\) und \(C(1\mid3\mid1)\) gegeben. a) Berechne ausdrücklich das Vektorprodukt \(\vec{p}=\vec{AB}\times\vec{AC}\). b) Bestimme aus \(|\vec{p}|\) den Flächeninhalt des Dreiecks \(ABC\). c) Bestimme aus \(\vec{p}\) einen Normalenvektor \(\vec{n}\) der Länge \(15\) mit positiver dritter Komponente.

Denkanstöße

- Stelle zuerst die beiden von \(A\) ausgehenden Seitenvektoren auf. - Das in a) verlangte Vektorprodukt liefert gleichzeitig eine Normalenrichtung und über seinen Betrag eine Flächeninformation. - Für c) bleibt nur noch die passende Skalierung samt Vorzeichenwahl.

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}4\\0\\3\end{pmatrix}\) und \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}0\\2\\0\end{pmatrix}\). 2. Das verlangte Vektorprodukt ist \(\vec{p}=\vec{AB}\times\vec{AC}=\begin{pmatrix}-6\\0\\8\end{pmatrix}\). 3. Wegen \(|\vec{p}|=\sqrt{36+64}=10\) beträgt der Dreiecksflächeninhalt \(A=\frac{1}{2}\cdot10=5\,\text{FE}\). 4. Für die geforderte Länge \(15\) ist der positive Skalierungsfaktor \(\frac{15}{10}=\frac{3}{2}\). Dieser erhält das positive Vorzeichen der dritten Komponente. 5. Daher ist \(\vec{n}=\frac{3}{2}\vec{p}=\begin{pmatrix}-9\\0\\12\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{p}=\begin{pmatrix}-6\\0\\8\end{pmatrix}\) b) \(5\,\text{FE}\) c) \(\vec{n}=\begin{pmatrix}-9\\0\\12\end{pmatrix}\)
42786512
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a},\vec{b},\vec{c}\in\mathbb{R}^3\) und eine reelle Zahl \(k\in\mathbb{R}\setminus\{0\}\). Untersuche, ob die folgenden Ausdrücke mathematisch sinnvoll definiert sind. Gib im Falle einer korrekten Definition an, ob das Ergebnis ein Skalar oder ein Vektor ist. Begründe deine Entscheidung kurz. 1. \((\vec{a}\cdot\vec{b})\cdot(\vec{c}\times\vec{a})\) 2. \(\vec{a}\times\vec{b}+k\cdot\vec{c}\) 3. \(\frac{\vec{a}\cdot\vec{b}}{\vec{c}}\) 4. \((\vec{a}\times\vec{b})\times(\vec{a}\cdot\vec{c})\) 5. \(k\cdot(\vec{a}\times\vec{b})-\vec{c}\)

Denkanstöße

- Bestimme für jeden Teilausdruck zunächst den Typ des Zwischenergebnisses: Skalar oder Vektor. - Welche Eingabetypen benötigt das Skalarprodukt, welche das Vektorprodukt? - Prüfe anschließend, ob die nächste Rechenoperation mit diesen Typen definiert ist. - Eine Division durch einen Vektor gehört nicht zu den hier definierten Vektoroperationen.

Lösung

1. Der Ausdruck ist definiert. \(\vec{a}\cdot\vec{b}\) ist ein Skalar und \(\vec{c}\times\vec{a}\) ein Vektor; die Multiplikation eines Vektors mit einem Skalar ergibt einen Vektor. 2. Der Ausdruck ist definiert. \(\vec{a}\times\vec{b}\) und \(k\cdot\vec{c}\) sind Vektoren; ihre Summe ist ein Vektor. 3. Der Ausdruck ist nicht definiert, da eine Division durch einen Vektor in diesem Rahmen nicht definiert ist. 4. Der Ausdruck ist nicht definiert. \(\vec{a}\times\vec{b}\) ist ein Vektor, \(\vec{a}\cdot\vec{c}\) dagegen ein Skalar; das Vektorprodukt ist nur für zwei Vektoren definiert. 5. Der Ausdruck ist definiert. \(\vec{a}\times\vec{b}\) ist ein Vektor, seine Skalierung mit \(k\) wieder ein Vektor, und die Differenz mit \(\vec{c}\) ist ein Vektor.

Antwort

1. Definiert; Ergebnis: Vektor 2. Definiert; Ergebnis: Vektor 3. Nicht definiert 4. Nicht definiert 5. Definiert; Ergebnis: Vektor
42786612
Betrachte die Vektoren \(\vec{u},\vec{v},\vec{w}\in\mathbb{R}^3\). In den folgenden Ausdrücken wurden Operationszeichen durch Platzhalter \(\square\) ersetzt. Entscheide, welches Zeichen jeweils eingesetzt werden muss: \(\cdot\) für das Skalarprodukt beziehungsweise die Multiplikation mit einem Skalar oder \(\times\) für das Vektorprodukt. Der Gesamtausdruck soll mathematisch definiert sein und den in Klammern angegebenen Ergebnistyp liefern. a) \((\vec{u}\square\vec{v})\cdot\vec{w}\) (Ergebnis: Skalar) b) \(\vec{u}\square(\vec{v}\times\vec{w})\) (Ergebnis: Vektor) c) \((\vec{u}\cdot\vec{v})\square\vec{w}\) (Ergebnis: Vektor) d) \((\vec{u}\times\vec{v})\square(\vec{w}\times\vec{u})\) (Ergebnis: Skalar)

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Typ jedes Klammerausdrucks. - Welche Operation zwischen zwei Vektoren liefert einen Skalar, welche einen Vektor? - Das Vektorprodukt benötigt zwei Vektoren als Eingabe. - Bei einem Skalar und einem Vektor kann \(\cdot\) hier für die Skalarmultiplikation stehen.

Lösung

1. In a) muss die Klammer einen Vektor liefern, damit das anschließende Skalarprodukt mit \(\vec{w}\) definiert ist und einen Skalar ergibt. Daher ist \(\square=\times\). 2. In b) ist \(\vec{v}\times\vec{w}\) ein Vektor. Für ein Vektorergebnis muss er mit \(\vec{u}\) über das Vektorprodukt verknüpft werden. Daher ist \(\square=\times\). 3. In c) ist \(\vec{u}\cdot\vec{v}\) ein Skalar. Seine Multiplikation mit \(\vec{w}\) ergibt einen Vektor. Daher ist \(\square=\cdot\). 4. In d) sind beide Klammerausdrücke Vektoren. Für ein Skalarergebnis muss zwischen ihnen das Skalarprodukt stehen. Daher ist \(\square=\cdot\).

Antwort

a) \(\square=\times\) b) \(\square=\times\) c) \(\square=\cdot\) d) \(\square=\cdot\)
42781812
Gegeben sind \(\vec{u}=\begin{pmatrix}3\\0\\1\end{pmatrix}\), \(\vec{v}=\begin{pmatrix}1\\2\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{c}=\begin{pmatrix}1\\1\\1\end{pmatrix}\). a) Berechne \(\vec{n}=\vec{u}\times\vec{v}\). b) Ein gesuchter Vektor soll die Form \(\vec{w}=k\vec{n}\) haben und \(\vec{w}\cdot\vec{c}=16\) erfüllen. Bestimme \(k\) und \(\vec{w}\).

Denkanstöße

- Teil a) legt die gemeinsame Normalenrichtung ausdrücklich durch das Vektorprodukt fest. - Beschreibe in b) zunächst den gesuchten Vektor als Vielfaches des Ergebnisses aus a). - Welche zusätzliche skalare Bedingung bestimmt den Faktor eindeutig?

Lösung

1. Das Vektorprodukt ist \(\vec{n}=\vec{u}\times\vec{v}=\begin{pmatrix}-2\\4\\6\end{pmatrix}\). 2. Damit gilt \(\vec{w}=k\vec{n}=\begin{pmatrix}-2k\\4k\\6k\end{pmatrix}\). 3. Aus \(\vec{w}\cdot\vec{c}=16\) folgt \(-2k+4k+6k=16\), also \(8k=16\) und damit \(k=2\). 4. Somit ist \(\vec{w}=\begin{pmatrix}-4\\8\\12\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{n}=\begin{pmatrix}-2\\4\\6\end{pmatrix}\) b) \(k=2\) und \(\vec{w}=\begin{pmatrix}-4\\8\\12\end{pmatrix}\)

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