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Stellen Sie aus rund 22.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Vektorprodukt

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Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ -1 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 3 \\ 0 \\ 4 \end{pmatrix}\). a) Berechne das Vektorprodukt \(\vec{c} = \vec{a} \times \vec{b}\). b) Bestimme den Flächeninhalt des Dreiecks, das von den Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) aufgespannt wird. Runde das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Überlege, wie man das Kreuzprodukt zweier Vektoren komponentenweise berechnet. - Welche geometrische Bedeutung hat die Länge (der Betrag) des Vektorprodukts für ein Parallelogramm? - Wie verhält sich die Fläche eines Dreiecks zur Fläche des zugehörigen Parallelogramms?

Lösung

1. Berechnung des Vektorprodukts nach der Determinantenmethode oder der Standardformel: \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 2 \cdot 4 - (-1) \cdot 0 \\ (-1) \cdot 3 - 1 \cdot 4 \\ 1 \cdot 0 - 2 \cdot 3 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 8 \\ -7 \\ -6 \end{pmatrix}\). 2. Der Flächeninhalt eines von zwei Vektoren aufgespannten Dreiecks entspricht der Hälfte des Betrags ihres Vektorprodukts: \(A = \frac{1}{2} \cdot |\vec{a} \times \vec{b}|\). 3. Berechnung des Betrags von \(\vec{c}\): \(|\vec{c}| = \sqrt{8^2 + (-7)^2 + (-6)^2} = \sqrt{64 + 49 + 36} = \sqrt{149}\). 4. Berechnung des Flächeninhalts: \(A = \frac{1}{2} \sqrt{149} \approx 6{,}10\).

Antwort

a) \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 8 \\ -7 \\ -6 \end{pmatrix}\) b) \(A \approx 6{,}10\,\text{FE}\)
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Gegeben sind die drei Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\), \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix}\) und \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 0 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix}\). Prüfe durch Rechnung, ob für diese Vektoren das Assoziativgesetz des Vektorprodukts gilt, also ob die Gleichung \((\vec{a} \times \vec{b}) \times \vec{c} = \vec{a} \times (\vec{b} \times \vec{c})\) wahr ist.

Denkanstöße

- Achte genau auf die Klammersetzung, da sie die Reihenfolge der Rechenoperationen bestimmt. - Berechne zuerst den Ausdruck innerhalb der Klammern und verwende dieses Ergebnis für den nächsten Schritt. - Denke daran, dass das Vektorprodukt zweier Vektoren wieder ein Vektor ist. - Überprüfe am Ende, ob die beiden resultierenden Vektoren in allen Komponenten übereinstimmen.

Lösung

1. Berechnung der linken Seite: Zuerst wird das Kreuzprodukt in der Klammer bestimmt: \(\vec{a} \times \vec{b} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix}\). Anschließend wird dieses Ergebnis mit \(\vec{c}\) gekreuzt: \(\begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 0 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\). 2. Berechnung der rechten Seite: Zuerst wird das Kreuzprodukt in der Klammer bestimmt: \(\vec{b} \times \vec{c} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 0 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix}\). Anschließend wird \(\vec{a}\) mit diesem Ergebnis gekreuzt: \(\begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ -1 \\ 0 \end{pmatrix}\). 3. Vergleich der Ergebnisse: Da \(\begin{pmatrix} -1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix} \neq \begin{pmatrix} 0 \\ -1 \\ 0 \end{pmatrix}\) gilt, ist die Gleichung für diese Vektoren nicht erfüllt.

Antwort

Die Gleichung ist nicht erfüllt, da \((\vec{a} \times \vec{b}) \times \vec{c} = \begin{pmatrix} -1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\) und \(\vec{a} \times (\vec{b} \times \vec{c}) = \begin{pmatrix} 0 \\ -1 \\ 0 \end{pmatrix}\) gilt.
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Gegeben sind die beiden Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 1 \end{pmatrix}\). Gib die Menge aller Vektoren \(\vec{x}\) an, die gleichzeitig orthogonal zu \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) sind.

Denkanstöße

- Überlege, mit welcher Rechenoperation man einen Vektor erzeugt, der auf zwei anderen Vektoren senkrecht steht. - Sind nur einzelne Vektoren gesucht oder eine ganze Menge? - Wie hängen alle Vektoren zusammen, die in dieselbe (oder die genau entgegengesetzte) Richtung zeigen?

Lösung

1. Zur Bestimmung eines Vektors, der senkrecht auf zwei gegebenen Vektoren steht, wird das Vektorprodukt (Kreuzprodukt) berechnet: \(\vec{n} = \vec{a} \times \vec{b} = \begin{pmatrix} 4 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} (-1) \cdot 1 - 2 \cdot 3 \\ 2 \cdot (-2) - 4 \cdot 1 \\ 4 \cdot 3 - (-1) \cdot (-2) \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -7 \\ -8 \\ 10 \end{pmatrix}\). 2. Alle zu \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) orthogonalen Vektoren sind die Vielfachen dieses Normalenvektors. 3. Die gesuchte Menge ist somit \(\{\vec{x} \mid \vec{x} = r \cdot \begin{pmatrix} -7 \\ -8 \\ 10 \end{pmatrix}; r \in \mathbb{R}\}\).

Antwort

\(\vec{x} = r \cdot \begin{pmatrix} -7 \\ -8 \\ 10 \end{pmatrix}\) mit \(r \in \mathbb{R}\)
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Bestimme alle Vektoren mit der Länge 18, die sowohl zu \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ 2 \end{pmatrix}\) als auch zu \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 2 \\ 1 \\ -2 \end{pmatrix}\) orthogonal sind.

Denkanstöße

- Welche Operation liefert dir einen Vektor, der auf zwei gegebenen Vektoren senkrecht steht? - Wie berechnet man die Länge eines Vektors? - Wenn ein Vektor die Länge 9 hat, wie kommst du dann zu einem Vektor derselben Richtung mit der Länge 18? - Gibt es nur eine Richtung, die senkrecht auf einer Ebene steht, oder gibt es zwei?

Lösung

1. Berechnung eines Vektors, der auf \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) senkrecht steht, mithilfe des Kreuzprodukts: \(\vec{n} = \vec{a} \times \vec{b} = \begin{pmatrix} 2 \cdot (-2) - 2 \cdot 1 \\ 2 \cdot 2 - 1 \cdot (-2) \\ 1 \cdot 1 - 2 \cdot 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 6 \\ -3 \end{pmatrix}\) 2. Berechnung der Länge dieses Vektors: \(|\vec{n}| = \sqrt{(-6)^2 + 6^2 + (-3)^2} = \sqrt{36 + 36 + 9} = \sqrt{81} = 9\) 3. Bestimmung des Skalierungsfaktors für die geforderte Länge 18: \(k = \pm \frac{18}{9} = \pm 2\) 4. Multiplikation des Vektors \(\vec{n}\) mit den Faktoren \(2\) und \(-2\), um die beiden möglichen Lösungen zu erhalten: \(\vec{x}_1 = \begin{pmatrix} -12 \\ 12 \\ -6 \end{pmatrix}\) und \(\vec{x}_2 = \begin{pmatrix} 12 \\ -12 \\ 6 \end{pmatrix}\)

Antwort

\(\vec{x}_1 = \begin{pmatrix} -12 \\ 12 \\ -6 \end{pmatrix}\) und \(\vec{x}_2 = \begin{pmatrix} 12 \\ -12 \\ 6 \end{pmatrix}\)
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Gegeben sind die Vektoren \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ 1 \end{pmatrix}\) und \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix}\). Bestimme einen Vektor \(\vec{n}\), der sowohl zu \(\vec{u}\) als auch zu \(\vec{v}\) orthogonal ist und dessen \(y\)-Koordinate den Wert \(11\) besitzt.

Denkanstöße

- Überlege, mit welcher Operation man einen Vektor erzeugen kann, der auf zwei gegebenen Vektoren senkrecht steht. - Jeder Vektor, der senkrecht auf zwei anderen steht, muss ein Vielfaches ihres Kreuzprodukts sein. - Wie kannst du ein Vielfaches so anpassen, dass eine bestimmte Komponente einen vorgegebenen Wert annimmt?

Lösung

1. Berechnung des Vektorprodukts von \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\): \(\vec{u} \times \vec{v} = \begin{pmatrix} (-2) \cdot 3 - 1 \cdot 0 \\ 1 \cdot 1 - 4 \cdot 3 \\ 4 \cdot 0 - (-2) \cdot 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ -11 \\ 2 \end{pmatrix}\). 2. Da jeder zu \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) orthogonale Vektor ein Vielfaches des Vektorprodukts ist, gilt \(\vec{n} = k \cdot \begin{pmatrix} -6 \\ -11 \\ 2 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung von \(k\) über die Bedingung für die \(y\)-Koordinate: \(-11k = 11 \implies k = -1\). 4. Einsetzen von \(k\): \(\vec{n} = -1 \cdot \begin{pmatrix} -6 \\ -11 \\ 2 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 6 \\ 11 \\ -2 \end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{n} = \begin{pmatrix} 6 \\ 11 \\ -2 \end{pmatrix}\)
42783412
Betrachte die Einheitsvektoren \(\vec{e}_1 = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix}\) und \(\vec{e}_2 = \begin{pmatrix} 0 \\ 1 \\ 0 \end{pmatrix}\). Zeige durch die Berechnung der Ausdrücke \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2\) und \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2)\), dass das Vektorprodukt im Allgemeinen nicht assoziativ ist.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn man das Vektorprodukt eines Vektors mit sich selbst bildet? - Erinnere dich an die Definition oder die grafische Bedeutung des Vektorprodukts bei den Standard-Einheitsvektoren. - Vergleiche die beiden Endergebnisse. Wenn sie unterschiedlich sind, ist das Gesetz widerlegt.

Lösung

1. Berechnung des ersten Ausdrucks: Da das Kreuzprodukt eines Vektors mit sich selbst stets den Nullvektor ergibt, folgt \(\vec{e}_1 \times \vec{e}_1 = \vec{0}\). Damit ist \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2 = \vec{0} \times \vec{e}_2 = \vec{0}\). 2. Berechnung des zweiten Ausdrucks: Zuerst wird die Klammer berechnet: \(\vec{e}_1 \times \vec{e}_2 = \vec{e}_3 = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix}\). Dann folgt \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2) = \vec{e}_1 \times \vec{e}_3 = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \\ -1 \\ 0 \end{pmatrix} = -\vec{e}_2\). 3. Schlussfolgerung: Da \(\vec{0} \neq -\vec{e}_2\), ist gezeigt, dass die Ergebnisse voneinander abweichen und somit das Assoziativgesetz nicht gilt.

Antwort

Es gilt \((\vec{e}_1 \times \vec{e}_1) \times \vec{e}_2 = \vec{0}\) und \(\vec{e}_1 \times (\vec{e}_1 \times \vec{e}_2) = \begin{pmatrix} 0 \\ -1 \\ 0 \end{pmatrix}\). Da die Ergebnisse verschieden sind, ist das Vektorprodukt nicht assoziativ.
42785412
Ein Dreieck im Raum ist durch die Eckpunkte \(A(1|1|1)\), \(B(5|1|4)\) und \(C(1|3|1)\) gegeben. a) Berechne den Flächeninhalt des Dreiecks \(ABC\). b) Bestimme einen Vektor \(\vec{n}\), der senkrecht auf der Ebene des Dreiecks steht, die Länge \(15\) hat und eine positive \(z\)-Koordinate besitzt.

Denkanstöße

- Wie hängen das Kreuzprodukt zweier Vektoren und der Flächeninhalt eines von ihnen aufgespannten Dreiecks zusammen? - Bestimme zuerst zwei Vektoren, die die Seiten des Dreiecks beschreiben. - Wie kannst du sicherstellen, dass ein Vektor eine ganz bestimmte Länge und eine bestimmte Ausrichtung (Vorzeichen einer Koordinate) hat?

Lösung

1. Aufstellen der Spannvektoren des Dreiecks: \(\vec{AB} = \begin{pmatrix} 4 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix}\) und \(\vec{AC} = \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 0 \end{pmatrix}\). 2. Berechnung des Kreuzprodukts: \(\vec{v} = \vec{AB} \times \vec{AC} = \begin{pmatrix} 4 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix} \times \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 0 \cdot 0 - 3 \cdot 2 \\ 3 \cdot 0 - 4 \cdot 0 \\ 4 \cdot 2 - 0 \cdot 0 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 0 \\ 8 \end{pmatrix}\). 3. Berechnung des Flächeninhalts: \(A_{\Delta} = \frac{1}{2} |\vec{v}| = \frac{1}{2} \sqrt{(-6)^2 + 0^2 + 8^2} = \frac{1}{2} \sqrt{100} = 5\). 4. Normierung und Skalierung für Teilaufgabe b): Der Vektor \(\vec{v}\) hat die Länge \(10\). Für die Länge \(15\) wird er mit dem Faktor \(k = \frac{15}{10} = 1{,}5\) multipliziert. 5. Prüfung der \(z\)-Bedingung: \(1{,}5 \cdot 8 = 12\). Da \(12 > 0\), ist dies der gesuchte Vektor. Falls die Koordinate negativ gewesen wäre, hätte man den Gegenvektor wählen müssen. 6. Ergebnisvektor: \(\vec{n} = 1{,}5 \cdot \begin{pmatrix} -6 \\ 0 \\ 8 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -9 \\ 0 \\ 12 \end{pmatrix}\).

Antwort

a) Der Flächeninhalt des Dreiecks beträgt \(5\) Flächeneinheiten. b) Der gesuchte Vektor ist \(\vec{n} = \begin{pmatrix} -9 \\ 0 \\ 12 \end{pmatrix}\).
42786512
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a}, \vec{b}, \vec{c} \in \mathbb{R}^3\) und eine reelle Zahl \(k \in \mathbb{R} \setminus \{0\}\). Untersuche, ob die folgenden Ausdrücke mathematisch sinnvoll definiert sind. Gib im Falle einer korrekten Definition an, ob das Ergebnis ein Skalar oder ein Vektor ist. Begründe deine Entscheidung kurz. 1. \((\vec{a} \cdot \vec{b}) \cdot (\vec{c} \times \vec{a})\) 2. \(\vec{a} \times \vec{b} + k \cdot \vec{c}\) 3. \(\frac{\vec{a} \cdot \vec{b}}{\vec{c}}\) 4. \((\vec{a} \times \vec{b}) \times (\vec{a} \cdot \vec{c})\) 5. \(\vec{a} \cdot (\vec{b} \times \vec{c}) - k\)

Denkanstöße

- Unterscheide stets zwischen dem Skalarprodukt (Ergebnis ist eine Zahl) und dem Kreuzprodukt (Ergebnis ist ein Vektor). - Überprüfe bei jeder Operation, ob die beteiligten Objekte (Skalar oder Vektor) für diese Rechenart zulässig sind. - Gibt es in der Vektorrechnung eine Division durch Vektoren? - Achte auf die Klammern, um die Reihenfolge der Operationen und damit die Typen der Zwischenergebnisse zu bestimmen.

Lösung

1. Der Ausdruck ist definiert. \(\vec{a} \cdot \vec{b}\) ist ein Skalar und \(\vec{c} \times \vec{a}\) ein Vektor. Die Skalarmultiplikation eines Skalars mit einem Vektor ergibt einen Vektor. 2. Der Ausdruck ist definiert. Sowohl das Kreuzprodukt \(\vec{a} \times \vec{b}\) als auch die Skalarmultiplikation \(k \cdot \vec{c}\) ergeben Vektoren. Die Addition zweier Vektoren ist definiert und ergibt einen Vektor. 3. Der Ausdruck ist nicht definiert, da eine Division durch einen Vektor mathematisch nicht erklärt ist. 4. Der Ausdruck ist nicht definiert. Das Kreuzprodukt \(\vec{a} \times \vec{b}\) ist ein Vektor, während das Skalarprodukt \(\vec{a} \cdot \vec{c}\) ein Skalar ist. Das Kreuzprodukt \(\times\) ist jedoch nur zwischen zwei Vektoren definiert. 5. Der Ausdruck ist definiert. Das Spatprodukt \(\vec{a} \cdot (\vec{b} \times \vec{c})\) ergibt einen Skalar. Die Subtraktion zweier Skalare (\(Skalar - k\)) ist definiert und ergibt einen Skalar.

Antwort

1. Definiert; Ergebnis: Vektor 2. Definiert; Ergebnis: Vektor 3. Nicht definiert 4. Nicht definiert 5. Definiert; Ergebnis: Skalar
42786612
Betrachte die Vektoren \(\vec{u}, \vec{v}, \vec{w} \in \mathbb{R}^3\). In den folgenden Ausdrücken wurden Operationszeichen durch Platzhalter \(\square\) ersetzt. Entscheide, welches Zeichen jeweils eingesetzt werden muss: \(\cdot\) für das Skalarprodukt beziehungsweise die Multiplikation mit einem Skalar oder \(\times\) für das Kreuzprodukt. Der Gesamtausdruck soll mathematisch definiert sein und den in Klammern angegebenen Ergebnistyp liefern. a) \((\vec{u} \square \vec{v}) \cdot \vec{w}\) (Ergebnis: Skalar) b) \(\vec{u} \square (\vec{v} \times \vec{w})\) (Ergebnis: Vektor) c) \((\vec{u} \cdot \vec{v}) \square \vec{w}\) (Ergebnis: Vektor) d) \((\vec{u} \times \vec{v}) \square (\vec{w} \times \vec{u})\) (Ergebnis: Skalar)

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welchen Typ (Skalar oder Vektor) der Ausdruck in den Klammern hat. - Welche Operation zwischen einem Vektor und dem Klammerergebnis führt zum gewünschten Zieltyp? - Denk daran, dass das Kreuzprodukt \(\times\) immer zwei Vektoren als Eingabe braucht und einen Vektor liefert. - Das Skalarprodukt \(\cdot\) macht aus zwei Vektoren eine Zahl.

Lösung

1. Damit der Gesamtausdruck einen Skalar liefert, muss der Ausdruck in der Klammer ein Vektor sein. Das Kreuzprodukt \(\vec{u} \times \vec{v}\) liefert diesen Vektor. Anschließend ergibt das Skalarprodukt mit \(\vec{w}\) einen Skalar. Würde man \(\cdot\) wählen, ergäbe die Klammer einen Skalar, und der Gesamtausdruck hätte nicht den geforderten Ergebnistyp. Ergebnis: \(\square = \times\). 2. Die Klammer \(\vec{v} \times \vec{w}\) liefert einen Vektor. Damit das Gesamtergebnis ein Vektor ist, muss \(\vec{u}\) mit diesem Vektor über das Kreuzprodukt verknüpft werden. Das Skalarprodukt würde einen Skalar liefern. Ergebnis: \(\square = \times\). 3. Die Klammer \(\vec{u} \cdot \vec{v}\) ergibt einen Skalar. Um mit dem Vektor \(\vec{w}\) einen Vektor als Ergebnis zu erhalten, muss die Multiplikation mit einem Skalar verwendet werden. Das Kreuzprodukt ist hier nicht definiert, da es zwei Vektoren benötigt. Ergebnis: \(\square = \cdot\). 4. Beide Klammern liefern jeweils einen Vektor. Damit die Verknüpfung zweier Vektoren einen Skalar ergibt, muss das Skalarprodukt gewählt werden. Ergebnis: \(\square = \cdot\).

Antwort

a) \(\square = \times\) b) \(\square = \times\) c) \(\square = \cdot\) d) \(\square = \cdot\)
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Gegeben sind die beiden Vektoren \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 3 \\ -1 \\ 2 \end{pmatrix}\) und \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ -1 \end{pmatrix}\). Bestimme einen Vektor \(\vec{c}\) der Form \(\begin{pmatrix} c_1 \\ 15 \\ c_3 \end{pmatrix}\), der sowohl zu \(\vec{a}\) als auch zu \(\vec{b}\) orthogonal ist.

Denkanstöße

- Überlege dir, mit welcher Rechenoperation man einen Vektor erzeugt, der auf zwei gegebenen Vektoren senkrecht steht. - Ein Vektor, der dieselbe Richtung wie das Kreuzprodukt hat, lässt sich als Vielfaches dieses Kreuzprodukts darstellen. - Nutze die bereits bekannte Koordinate des gesuchten Vektors, um den passenden Streckfaktor zu ermitteln.

Lösung

1. Berechnung des Kreuzprodukts der Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\), um einen zu beiden orthogonalen Richtungsvektor zu erhalten: \(\vec{a} \times \vec{b} = \begin{pmatrix} (-1) \cdot (-1) - 2 \cdot 2 \\ 2 \cdot 1 - 3 \cdot (-1) \\ 3 \cdot 2 - (-1) \cdot 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 7 \end{pmatrix}\). 2. Da \(\vec{c}\) ebenfalls orthogonal zu \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) sein muss, muss er ein Vielfaches dieses Kreuzprodukts sein: \(\vec{c} = k\begin{pmatrix} -3 \\ 5 \\ 7 \end{pmatrix}\). 3. Bestimmung des Skalierungsfaktors \(k\) durch Vergleich der bekannten \(y\)-Komponente: \(5 \cdot k = 15 \implies k = 3\). 4. Berechnung der fehlenden Komponenten mithilfe von \(k\): \(c_1 = 3 \cdot (-3) = -9\) und \(c_3 = 3 \cdot 7 = 21\).

Antwort

\(\vec{c} = \begin{pmatrix} -9 \\ 15 \\ 21 \end{pmatrix}\)
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Gegeben sind die Vektoren \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 3 \\ 0 \\ 1 \end{pmatrix}\) und \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 2 \\ -1 \end{pmatrix}\). Bestimme einen Vektor \(\vec{w}\), der auf \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) senkrecht steht und dessen Skalarprodukt mit dem Vektor \(\vec{c} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ 1 \end{pmatrix}\) den Wert 16 besitzt.

Denkanstöße

- Wie kannst du allgemein alle Vektoren beschreiben, die auf zwei gegebenen Vektoren senkrecht stehen? - Kannst du einen Parameter nutzen, um die Menge dieser Vektoren darzustellen? - Wie wird das Skalarprodukt zweier Vektoren berechnet? - Nutze die zusätzliche Bedingung mit dem dritten Vektor, um den unbekannten Parameter zu bestimmen.

Lösung

1. Ermittlung eines zu \(\vec{u}\) und \(\vec{v}\) orthogonalen Richtungsvektors mittels Kreuzprodukt: \(\vec{n} = \vec{u} \times \vec{v} = \begin{pmatrix} 0 \cdot (-1) - 1 \cdot 2 \\ 1 \cdot 1 - 3 \cdot (-1) \\ 3 \cdot 2 - 0 \cdot 1 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix}\) 2. Aufstellen eines Ansatzes für den gesuchten Vektor \(\vec{w}\) als Vielfaches von \(\vec{n}\): \(\vec{w} = k \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -2k \\ 4k \\ 6k \end{pmatrix}\) 3. Einsetzen in die Bedingung für das Skalarprodukt: \(\vec{w} \cdot \vec{c} = 16 \implies (-2k) \cdot 1 + 4k \cdot 1 + 6k \cdot 1 = 16\) 4. Lösen der linearen Gleichung: \(8k = 16 \implies k = 2\) 5. Berechnung der Komponenten von \(\vec{w}\) durch Einsetzen von \(k\): \(\vec{w} = 2 \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ 6 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -4 \\ 8 \\ 12 \end{pmatrix}\)

Antwort

\(\vec{w} = \begin{pmatrix} -4 \\ 8 \\ 12 \end{pmatrix}\)

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.