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Komplexe Zahlen in Polarform

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Gegeben ist die rein imaginäre Zahl \(z = -2{,}5i\). a) Bestimme den Betrag \(|z|\) und das Argument \(\varphi = \arg(z)\) im Intervall \([0^\circ; 360^\circ)\). b) Berechne den Kehrwert \(w = \frac{1}{z}\) und gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) an. c) Bestimme den Betrag und das Argument von \(w\). Vergleiche diese mit den Werten von \(z\) und beschreibe allgemein, wie sich das Argument einer rein imaginären Zahl \(z = bi\) mit \(b < 0\) verändert, wenn man den Kehrwert bildet.

Denkanstöße

- Wo liegt eine rein imaginäre Zahl mit negativem Koeffizienten in der Gaußschen Zahlenebene? - Wie kann man einen Bruch mit einer imaginären Einheit im Nenner reell machen? - Welchen Einfluss hat das Vorzeichen des Imaginärteils auf den Winkel (das Argument) einer Zahl, die auf der vertikalen Achse liegt?

Lösung

1. Bestimmung von Betrag und Argument von \(z = -2{,}5i\): Da die Zahl auf der negativen imaginären Achse liegt, ist der Betrag \(|z| = 2{,}5\) und das Argument \(\arg(z) = 270^\circ\). 2. Berechnung des Kehrwerts: \(w = \frac{1}{-2{,}5i} = \frac{i}{-2{,}5i^2} = \frac{i}{2{,}5} = 0{,}4i\). In der Form \(a + bi\) ist dies \(0 + 0{,}4i\). 3. Betrag und Argument von \(w\): Da \(w = 0{,}4i\) auf der positiven imaginären Achse liegt, ist \(|w| = 0{,}4\) und \(\arg(w) = 90^\circ\). 4. Allgemeiner Vergleich: Für \(z = bi\) mit \(b < 0\) ist \(\arg(z) = 270^\circ\). Der Kehrwert ist \(w = \frac{1}{bi} = -\frac{1}{b}i\). Da \(b < 0\), ist \(-\frac{1}{b} > 0\), woraus \(\arg(w) = 90^\circ\) folgt. Das Argument ändert sich somit um \(-180^\circ\) (oder \(+180^\circ\)).

Antwort

a) \(|z| = 2{,}5\); \(\arg(z) = 270^\circ\) b) \(w = 0{,}4i\) c) \(|w| = 0{,}4\); \(\arg(w) = 90^\circ\). Das Argument einer rein imaginären Zahl mit negativem Imaginärteil springt beim Bilden des Kehrwerts von der negativen auf die positive imaginäre Achse (Änderung um \(180^\circ\)).
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Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = -3\), \(z_2 = 4i\), \(z_3 = 1 + i\) und \(z_4 = -\sqrt{3} + i\). 1. Erläutere für jede dieser Zahlen, durch welche geometrischen Operationen (Streckung oder Stauchung sowie Drehung) der zugehörige Vektor aus dem Einheitsvektor \(1\) (entspricht \(1 + 0i\)) in der Gaußschen Zahlenebene hervorgeht. 2. Bestimme für jede der Zahlen den Betrag \(|z|\) und das Argument \(\arg(z)\) im Gradmaß für das Intervall \([0^\circ; 360^\circ[\).

Denkanstöße

- Stell dir die Zahlen als Pfeile vom Ursprung aus vor. - Wie lang ist der Pfeil im Vergleich zum Einheitsvektor? - Um welchen Winkel muss man die positive reelle Achse drehen, um auf dem Pfeil zu liegen? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen den Koordinaten \((a, b)\) und dem Satz des Pythagoras. - Nutze die Arkustangens-Funktion, um den Winkel zu bestimmen, und achte dabei auf den Quadranten.

Lösung

1. Bestimmung der Operationen für jede Zahl durch Vergleich mit der Polarform \(r(\cos(\varphi) + i \sin(\varphi))\): - \(z_1 = -3\): Da \(-3 = 3 \cdot (-1)\), entspricht dies einer Streckung um den Faktor \(3\) und einer Drehung um \(180^\circ\). - \(z_2 = 4i\): Da \(4i = 4 \cdot (0 + i)\), entspricht dies einer Streckung um den Faktor \(4\) und einer Drehung um \(90^\circ\). - \(z_3 = 1 + i\): Der Betrag ist \(\sqrt{1^2 + 1^2} = \sqrt{2}\). Da der Punkt im 1. Quadranten liegt mit gleichen Real- und Imaginärteilen, ist der Winkel \(45^\circ\). Dies entspricht einer Streckung um \(\sqrt{2}\) und einer Drehung um \(45^\circ\). - \(z_4 = -\sqrt{3} + i\): Der Betrag ist \(\sqrt{(-\sqrt{3})^2 + 1^2} = \sqrt{3 + 1} = 2\). Da \(\tan(\varphi) = \frac{1}{-\sqrt{3}}\) und der Punkt im 2. Quadranten liegt, ist \(\varphi = 150^\circ\). Dies entspricht einer Streckung um den Faktor \(2\) und einer Drehung um \(150^\circ\). 2. Zusammenfassung der Kennwerte: - \(z_1\): \(|z_1| = 3\), \(\arg(z_1) = 180^\circ\) - \(z_2\): \(|z_2| = 4\), \(\arg(z_2) = 90^\circ\) - \(z_3\): \(|z_3| = \sqrt{2} \approx 1{,}41\), \(\arg(z_3) = 45^\circ\) - \(z_4\): \(|z_4| = 2\), \(\arg(z_4) = 150^\circ\)

Antwort

1. Operationen: - \(z_1\): Streckung um Faktor \(3\), Drehung um \(180^\circ\). - \(z_2\): Streckung um Faktor \(4\), Drehung um \(90^\circ\). - \(z_3\): Streckung um Faktor \(\sqrt{2}\), Drehung um \(45^\circ\). - \(z_4\): Streckung um Faktor \(2\), Drehung um \(150^\circ\). 2. Werte: - \(z_1\): \(|z| = 3\), \(\arg(z) = 180^\circ\). - \(z_2\): \(|z| = 4\), \(\arg(z) = 90^\circ\). - \(z_3\): \(|z| = \sqrt{2}\), \(\arg(z) = 45^\circ\). - \(z_4\): \(|z| = 2\), \(\arg(z) = 150^\circ\).
42657312
Ein Zeiger in der Gaußschen Zahlenebene stellt die komplexe Zahl \(z_1 = 4\) dar. Dieser Zeiger wird nacheinander zwei Transformationen unterzogen: 1. Eine Streckung mit dem Faktor \(0{,}5\) und eine gleichzeitige Drehung um \(30^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn. 2. Eine anschließende weitere Drehung um \(120^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn. a) Bestimme den Betrag \(r\) und das Argument \(\varphi\) der resultierenden komplexen Zahl \(z_2\). b) Berechne die algebraische Form \(a + bi\) von \(z_2\).

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Betrag und dem Winkel einer komplexen Zahl, wenn man sie streckt oder dreht? - In welcher Reihenfolge werden die Operationen ausgeführt? - Überlege dir, in welchem Quadranten die Zahl nach den Drehungen liegen muss. - Wie hängen die Polarkoordinaten einer Zahl mit ihren kartesischen Koordinaten (Real- und Imaginärteil) zusammen?

Lösung

1. Die Ausgangszahl \(z_1 = 4\) hat den Betrag \(|z_1| = 4\) und das Argument \(\arg(z_1) = 0^\circ\). 2. Nach der ersten Transformation (Streckung um \(0{,}5\) und Drehung um \(30^\circ\)) ergibt sich ein Zwischenwert \(z'\) mit dem Betrag \(|z'| = 4 \cdot 0{,}5 = 2\) und dem Argument \(\arg(z') = 0^\circ + 30^\circ = 30^\circ\). 3. Die zweite Transformation (Drehung um weitere \(120^\circ\)) führt zur Zielzahl \(z_2\). Der Betrag bleibt gleich (\(|z_2| = 2\)), das Argument addiert sich: \(\arg(z_2) = 30^\circ + 120^\circ = 150^\circ\). 4. Umrechnung in die algebraische Form: \(z_2 = 2(\cos(150^\circ) + i \sin(150^\circ))\). 5. Mit \(\cos(150^\circ) = -\frac{\sqrt{3}}{2}\) und \(\sin(150^\circ) = \frac{1}{2}\) folgt: \(z_2 = 2 \cdot (-\frac{\sqrt{3}}{2}) + 2 \cdot i \cdot \frac{1}{2} = -\sqrt{3} + i\).

Antwort

a) Der Betrag ist \(r = 2\) und das Argument ist \(\varphi = 150^\circ\). b) Die algebraische Form lautet \(z_2 = -\sqrt{3} + i\).
42658512
Gegeben sind zwei komplexe Zahlen in Polarform: \(z_1 = 2(\cos(30^\circ) + i \sin(30^\circ))\) \(z_2 = 3(\cos(120^\circ) + i \sin(120^\circ))\) Berechne das Produkt \(z_3 = z_1 \cdot z_2\) und den Quotienten \(z_4 = \frac{z_1}{z_2}\). Gib die Ergebnisse sowohl in Polarform (mit einem Argument im Bereich \([0^\circ; 360^\circ[\)) als auch in der algebraischen Form \(a + bi\) an.

Denkanstöße

- Wie verhalten sich die Beträge und Argumente bei der Multiplikation und Division von komplexen Zahlen in Polarform? - Denk daran, dass ein negatives Argument durch Addition von \(360^\circ\) in den Standardbereich gebracht werden kann. - Wie hängen der Real- und Imaginärteil einer Zahl mit ihrem Betrag und ihrem Winkel zusammen?

Lösung

1. Für das Produkt \(z_3 = z_1 \cdot z_2\) werden die Beträge multipliziert (\(2 \cdot 3 = 6\)) und die Argumente addiert (\(30^\circ + 120^\circ = 150^\circ\)). Die Polarform lautet \(z_3 = 6(\cos(150^\circ) + i \sin(150^\circ))\). Die Umwandlung in die algebraische Form ergibt \(a = 6\cos(150^\circ) = -3\sqrt{3} \approx -5{,}20\) und \(b = 6\sin(150^\circ) = 3\), also \(z_3 = -3\sqrt{3} + 3i\). 2. Für den Quotienten \(z_4 = \frac{z_1}{z_2}\) werden die Beträge dividiert (\(2 : 3 = \frac{2}{3}\)) und die Argumente subtrahiert (\(30^\circ - 120^\circ = -90^\circ\)). Durch Addition von \(360^\circ\) ergibt sich das positive Argument \(270^\circ\). Die Polarform lautet \(z_4 = \frac{2}{3}(\cos(270^\circ) + i \sin(270^\circ))\). Die algebraische Form ist \(a = \frac{2}{3}\cos(270^\circ) = 0\) und \(b = \frac{2}{3}\sin(270^\circ) = -\frac{2}{3}\), also \(z_4 = -\frac{2}{3}i \approx -0{,}67i\).

Antwort

\(z_3 = 6(\cos(150^\circ) + i \sin(150^\circ)) = -3\sqrt{3} + 3i \approx -5{,}20 + 3i\) \(z_4 = \frac{2}{3}(\cos(270^\circ) + i \sin(270^\circ)) = -\frac{2}{3}i \approx -0{,}67i\)
42672112
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = 1 + i\). 1. Stelle \(z\) in der Polarform \(r e^{i\varphi}\) dar. 2. Bestimme die kleinste natürliche Zahl \(n > 0\), für die \(z^n\) eine reelle Zahl ist, und gib den Wert von \(z^n\) für dieses \(n\) an. 3. Berechne \(z^8\) und zeige, dass das Ergebnis eine positive ganze Zahl ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Abstand eines Punktes vom Ursprung in der komplexen Ebene? - Welchen Winkel schließt der Zeiger der Zahl mit der positiven reellen Achse ein? - Was passiert mit dem Winkel einer komplexen Zahl, wenn man sie mit sich selbst multipliziert? - Wann liegt eine komplexe Zahl genau auf der waagerechten Achse im Koordinatensystem?

Lösung

1. Berechnung des Betrags \(r = |z| = \sqrt{1^2 + 1^2} = \sqrt{2}\) und des Arguments \(\varphi = \arctan(\frac{1}{1}) = \frac{\pi}{4}\). Polarform: \(z = \sqrt{2} e^{i\frac{\pi}{4}}\). 2. Anwendung des Satzes von de Moivre: \(z^n = (\sqrt{2})^n e^{i\frac{n\pi}{4}}\). Damit \(z^n\) reell ist, muss der Imaginärteil Null sein: \(\sin(\frac{n\pi}{4}) = 0\). Die kleinste Lösung für \(n > 0\) ist \(\frac{n\pi}{4} = \pi\), woraus \(n = 4\) folgt. Der Wert ist \(z^4 = (\sqrt{2})^4 e^{i\pi} = 4 \cdot (-1) = -4\). 3. Berechnung von \(z^8 = (z^4)^2 = (-4)^2 = 16\). Da \(16 \in \mathbb{N}^+\), ist die Aussage gezeigt.

Antwort

1. \(z = \sqrt{2} e^{i\frac{\pi}{4}}\) 2. \(n = 4\); \(z^4 = -4\) 3. \(z^8 = 16\)
42656812
In der Gaußschen Zahlenebene betrachten wir Zahlen \(z\), die auf der imaginären Achse liegen. a) Erkläre, welche Bedingung für den Realteil \(\text{Re}(z)\) solcher Zahlen gilt und welche Werte das Argument \(\arg(z)\) für \(z \neq 0\) annehmen kann. b) Bestimme alle komplexen Zahlen \(z\), die rein imaginär sind und die Bedingung \(|z - 1{,}5i| = 4{,}5\) erfüllen. c) Gib für jede der in Teil b) gefundenen Lösungen den Betrag \(|z|\) und das Argument \(\arg(z)\) im Intervall \([0^\circ; 360^\circ)\) an.

Denkanstöße

- Was bedeutet es geometrisch, wenn eine Zahl auf der imaginären Achse liegt? - Wie lässt sich der Abstand zwischen zwei komplexen Zahlen, die beide auf derselben Achse liegen, einfach berechnen? - Denke daran, dass der Betrag einer Differenz \(|z - w|\) als Abstand zwischen den Punkten \(z\) und \(w\) interpretiert werden kann.

Lösung

1. Bedingung für rein imaginäre Zahlen: Der Realteil muss Null sein, also \(\text{Re}(z) = 0\). Das Argument ist \(90^\circ\) für Zahlen auf der positiven imaginären Achse (\(\text{Im}(z) > 0\)) und \(270^\circ\) für Zahlen auf der negativen imaginären Achse (\(\text{Im}(z) < 0\)). 2. Lösung der Gleichung für \(z = bi\): Einsetzen in die Bedingung ergibt \(|bi - 1{,}5i| = 4{,}5\), also \(|(b - 1{,}5)i| = 4{,}5\). Da \(|i| = 1\), folgt \(|b - 1{,}5| = 4{,}5\). 3. Fallunterscheidung für den Betrag: Fall 1: \(b - 1{,}5 = 4{,}5 \Rightarrow b_1 = 6\). Somit ist \(z_1 = 6i\). Fall 2: \(b - 1{,}5 = -4{,}5 \Rightarrow b_2 = -3\). Somit ist \(z_2 = -3i\). 4. Bestimmung von Betrag und Argument: Für \(z_1 = 6i\): \(|z_1| = 6\), \(\arg(z_1) = 90^\circ\). Für \(z_2 = -3i\): \(|z_2| = 3\), \(\arg(z_2) = 270^\circ\).

Antwort

a) \(\text{Re}(z) = 0\); \(\arg(z) \in \{90^\circ, 270^\circ\}\) b) \(z_1 = 6i\) und \(z_2 = -3i\) c) Für \(z_1\): \(|z_1| = 6\), \(\arg(z_1) = 90^\circ\); für \(z_2\): \(|z_2| = 3\), \(\arg(z_2) = 270^\circ\)
42657212
In der Gaußschen Zahlenebene wird die Multiplikation komplexer Zahlen oft als geometrische Abbildung interpretiert. 1. Eine komplexe Zahl \(w\) entsteht, indem der Einheitsvektor \(1\) um \(120^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn gedreht und anschließend um den Faktor \(4\) gestreckt wird. Gib \(w\) in der algebraischen Form \(a + bi\) an. 2. Die Zahl \(w\) wird nun mit \(z = 1 - i\) multipliziert, sodass \(v = w \cdot z\) entsteht. Beschreibe die geometrische Wirkung dieser Multiplikation auf den Vektor \(w\) (Streckfaktor und Drehwinkel). 3. Berechne den Betrag \(|v|\) und das Argument \(\arg(v)\) der resultierenden Zahl \(v\).

Denkanstöße

- Wie hängen Betrag und Argument bei der Multiplikation zweier komplexer Zahlen zusammen? - Betrachte die Zahl \(1 - i\) einzeln: Welchen Betrag und welchen Winkel hat sie in der Gaußschen Ebene? - Nutze die Definition der Polarform, um von einer geometrischen Beschreibung zur algebraischen Form zu gelangen. - Was passiert mit den Winkeln, wenn man zwei komplexe Zahlen multipliziert? Werden sie addiert oder multipliziert?

Lösung

1. Berechnung von \(w\): Nutzung der Polarform \(w = r(\cos(\varphi) + i \sin(\varphi))\) mit \(r = 4\) und \(\varphi = 120^\circ\). \(w = 4 \cdot (\cos(120^\circ) + i \sin(120^\circ)) = 4 \cdot (-0{,}5 + i \frac{\sqrt{3}}{2}) = -2 + 2\sqrt{3}i\). 2. Geometrische Wirkung der Multiplikation mit \(z = 1 - i\): Bestimmung von Betrag und Argument von \(z\): \(|z| = \sqrt{1^2 + (-1)^2} = \sqrt{2}\). \(\arg(z) = \arctan(\frac{-1}{1}) = -45^\circ\) (oder \(315^\circ\)). Die Multiplikation bewirkt eine Streckung um den Faktor \(\sqrt{2}\) und eine Drehung um \(45^\circ\) im Uhrzeigersinn (bzw. \(315^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn). 3. Kennwerte von \(v\): Betrag: \(|v| = |w| \cdot |z| = 4 \cdot \sqrt{2} = 4\sqrt{2} \approx 5{,}66\). Argument: \(\arg(v) = \arg(w) + \arg(z) = 120^\circ - 45^\circ = 75^\circ\).

Antwort

1. \(w = -2 + 2\sqrt{3}i\). 2. Die Multiplikation entspricht einer Streckung um den Faktor \(\sqrt{2}\) und einer Drehung um \(45^\circ\) im Uhrzeigersinn (oder \(315^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn). 3. \(|v| = 4\sqrt{2} \approx 5{,}66\) und \(\arg(v) = 75^\circ\).
42657412
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 1 + i\sqrt{3}\) und \(z_2 = -4i\). a) Bestimme die Polardarstellung \(r e^{i\varphi}\) für beide Zahlen. b) Es existiert eine komplexe Zahl \(w\), für die gilt: \(z_1 \cdot w = z_2\). Berechne \(w\) in algebraischer Form. c) Interpretiere die Multiplikation mit \(w\) als geometrische Abbildung, die \(z_1\) auf \(z_2\) abbildet. Gib den Streckfaktor und den Drehwinkel an.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Betrag und den Winkel aus Real- und Imaginärteil? - Erinnere dich an die Rechenregeln für die Multiplikation komplexer Zahlen in Polarform. Was passiert dabei mit den Beträgen und den Winkeln? - Wenn \(z_1 \cdot w = z_2\) gilt, wie kannst du \(w\) isolieren? - Wie hängen die Eigenschaften der Zahl \(w\) mit der geometrischen Veränderung von \(z_1\) zu \(z_2\) zusammen?

Lösung

1. Polardarstellung von \(z_1\): \(|z_1| = \sqrt{1^2 + (\sqrt{3})^2} = 2\). Da \(z_1\) im ersten Quadranten liegt, ist \(\varphi_1 = \arctan(\frac{\sqrt{3}}{1}) = 60^\circ\) bzw. \(\frac{\pi}{3}\). Somit \(z_1 = 2 e^{i \frac{\pi}{3}}\). 2. Polardarstellung von \(z_2\): \(|z_2| = 4\). Da \(z_2\) auf der negativen imaginären Achse liegt, ist \(\varphi_2 = 270^\circ\) bzw. \(\frac{3\pi}{2}\). Somit \(z_2 = 4 e^{i \frac{3\pi}{2}}\). 3. Berechnung von \(w\): \(w = \frac{z_2}{z_1} = \frac{-4i}{1 + i\sqrt{3}}\). Durch Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl \(1 - i\sqrt{3}\) ergibt sich \(w = \frac{-4i(1 - i\sqrt{3})}{1 + 3} = \frac{-4i - 4\sqrt{3}}{4} = -\sqrt{3} - i\). 4. Geometrische Interpretation: Der Streckfaktor \(k\) entspricht dem Betrag von \(w\). \(|w| = \frac{|z_2|}{|z_1|} = \frac{4}{2} = 2\). 5. Der Drehwinkel \(\alpha\) entspricht dem Argument von \(w\). \(\alpha = \arg(z_2) - \arg(z_1) = 270^\circ - 60^\circ = 210^\circ\) (oder \(-150^\circ\)).

Antwort

a) \(z_1 = 2 e^{i \frac{\pi}{3}}\) und \(z_2 = 4 e^{i \frac{3\pi}{2}}\). b) \(w = -\sqrt{3} - i\). c) Die Abbildung ist eine Streckung mit dem Faktor \(2\) kombiniert mit einer Drehung um \(210^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn (oder \(150^\circ\) im Uhrzeigersinn).
42657812
Eine komplexe Zahl \(z_1 = 3 + i\) wird durch Multiplikation mit einer Zahl \(w\) auf die Zahl \(z_2 = 2 + 4i\) abgebildet. a) Berechne \(w\) in algebraischer Form. b) Bestimme den Streckfaktor \(k = |w|\) und den Drehwinkel \(\alpha = \arg(w)\) dieser Abbildung. c) Erläutere kurz die geometrische Wirkung dieser Multiplikation auf einen beliebigen Vektor in der komplexen Ebene, der im Ursprung beginnt.

Denkanstöße

- Wie löst man eine Gleichung der Form \(a \cdot x = b\) nach \(x\) auf, wenn es sich um komplexe Zahlen handelt? - Was musst du beim Dividieren komplexer Zahlen beachten, um den Nenner reell zu machen? - Wie berechnet man den Betrag einer komplexen Zahl \(a + bi\)? - Welche geometrische Bedeutung haben Betrag und Argument des Faktors bei einer komplexen Multiplikation?

Lösung

1. Berechnung von \(w\): \(w = \frac{z_2}{z_1} = \frac{2 + 4i}{3 + i}\). Durch Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners ergibt sich \(w = \frac{(2 + 4i)(3 - i)}{(3 + i)(3 - i)} = \frac{6 - 2i + 12i - 4i^2}{9 + 1} = \frac{10 + 10i}{10} = 1 + i\). 2. Bestimmung des Streckfaktors: \(k = |w| = \sqrt{1^2 + 1^2} = \sqrt{2}\). 3. Bestimmung des Drehwinkels: Da \(w = 1 + i\) im ersten Quadranten liegt und Real- sowie Imaginärteil gleich sind, ist \(\alpha = \arctan\left(\frac{1}{1}\right) = 45^\circ\). 4. Geometrische Wirkung: Jede Zahl (und damit jeder entsprechende Vektor) wird um den Faktor \(\sqrt{2}\) gestreckt und um \(45^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn um den Ursprung gedreht.

Antwort

a) \(w = 1 + i\) b) Streckfaktor \(k = \sqrt{2} \approx 1{,}41\); Drehwinkel \(\alpha = 45^\circ\) c) Der Vektor wird um den Faktor \(\sqrt{2}\) gestreckt und um \(45^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
42658612
Eine komplexe Zahl \(z\) hat den Betrag \(|z| = 5\) und den Realteil \(a = -3\). Zudem ist bekannt, dass die Zahl in der Gaußschen Zahlenebene im dritten Quadranten liegt. 1. Bestimme den Imaginärteil \(b\) der Zahl \(z\). 2. Berechne das Argument \(\varphi\) der Zahl \(z\) im Intervall \([0^\circ; 360^\circ[\). 3. Gib \(z\) in Polarform an.

Denkanstöße

- Welche Vorzeichen haben Real- und Imaginärteil in den verschiedenen Quadranten? - Wie kannst du den Satz des Pythagoras nutzen, um fehlende Komponenten zu berechnen? - Beachte beim Berechnen des Winkels mit dem Taschenrechner, in welchem Quadranten dein Ergebnis liegen muss.

Lösung

1. Der Imaginärteil wird über den Betrag berechnet: \(|z|^2 = a^2 + b^2\), also \(25 = (-3)^2 + b^2\). Dies führt zu \(b^2 = 16\), woraus \(b = \pm 4\) folgt. Da die Zahl im dritten Quadranten liegt, müssen Real- und Imaginärteil negativ sein, daher ist \(b = -4\). 2. Das Argument \(\varphi\) erfüllt \(\cos(\varphi) = \frac{a}{|z|} = \frac{-3}{5} = -0{,}6\). Der Arkuskosinus liefert \(\arccos(-0{,}6) \approx 126{,}87^\circ\) (zweiter Quadrant). Da die Zahl im dritten Quadranten liegt, ergibt sich der korrekte Winkel durch Symmetrie oder über den Arkustangens: \(\varphi = 180^\circ + \arctan(\frac{-4}{-3}) \approx 180^\circ + 53{,}13^\circ = 233{,}13^\circ\). 3. Die Polarform lautet somit \(z \approx 5(\cos(233{,}13^\circ) + i \sin(233{,}13^\circ))\).

Antwort

1. \(b = -4\) 2. \(\varphi \approx 233{,}13^\circ\) 3. \(z \approx 5(\cos(233{,}13^\circ) + i \sin(233{,}13^\circ))\)
42664712
Gegeben sind die zwei komplexen Zahlen \(z_1 = 1 + i\) und \(z_2 = \sqrt{3} + i\). 1. Bestimme für beide Zahlen den Betrag und das Argument (im Gradmaß). 2. Berechne das Produkt \(z = z_1 \cdot z_2\) auf zwei Arten: einmal direkt in der algebraischen Form (\(a + bi\)) und einmal unter Verwendung der Polardarstellung. 3. Beschreibe präzise, welche geometrische Abbildung der Vektor \(z_1\) erfährt, wenn er mit der Zahl \(z_2\) multipliziert wird.

Denkanstöße

- Wie hängen die Längen der Vektoren bei einer Multiplikation zusammen? - Was passiert mit den Winkeln zur positiven x-Achse, wenn man zwei komplexe Zahlen multipliziert? - Erinnere dich an die Definition von Sinus und Kosinus am Einheitskreis oder den Tangens im rechtwinkligen Dreieck. - Kannst du die Multiplikation \(z_1 \cdot z_2\) als eine Transformation sehen, die auf \(z_1\) wirkt?

Lösung

1. Berechnung der Beträge und Argumente: Für \(z_1 = 1 + i\) gilt \(|z_1| = \sqrt{1^2 + 1^2} = \sqrt{2}\) und \(\arg(z_1) = \arctan\left(\frac{1}{1}\right) = 45^\circ\). Für \(z_2 = \sqrt{3} + i\) gilt \(|z_2| = \sqrt{(\sqrt{3})^2 + 1^2} = \sqrt{4} = 2\) und \(\arg(z_2) = \arctan\left(\frac{1}{\sqrt{3}}\right) = 30^\circ\). 2. Algebraische Multiplikation: \(z = (1+i)(\sqrt{3}+i) = \sqrt{3} + i + i\sqrt{3} + i^2 = (\sqrt{3}-1) + (1+\sqrt{3})i\). Multiplikation in Polardarstellung: Der Betrag des Produkts ist \(|z| = |z_1| \cdot |z_2| = 2\sqrt{2}\). Das Argument des Produkts ist \(\arg(z) = \arg(z_1) + \arg(z_2) = 45^\circ + 30^\circ = 75^\circ\). 3. Geometrische Interpretation: Die Multiplikation mit \(z_2\) entspricht einer Drehstreckung am Ursprung. Der Vektor \(z_1\) wird um den Faktor \(|z_2| = 2\) gestreckt und um den Winkel \(\arg(z_2) = 30^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn gedreht.

Antwort

1. \(|z_1| = \sqrt{2}\), \(\arg(z_1) = 45^\circ\); \(|z_2| = 2\), \(\arg(z_2) = 30^\circ\). 2. Algebraisch: \(z = (\sqrt{3}-1) + (1+\sqrt{3})i\); Polar: \(z = 2\sqrt{2} \cdot (\cos(75^\circ) + i \sin(75^\circ))\). 3. Streckung um Faktor 2 und Drehung um \(30^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn.
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Ein Punkt in der Gaußschen Zahlenebene wird durch die komplexe Zahl \(z = 3 + 2i\) repräsentiert. Dieser Punkt soll durch eine Drehstreckung am Ursprung um den Winkel \(\alpha = 120^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn gedreht und gleichzeitig um den Faktor \(k = 2\) gestreckt werden. 1. Bestimme die komplexe Zahl \(w\), die diese Abbildung durch die Operation \(z' = w \cdot z\) realisiert. Gib \(w\) in der Form \(a + bi\) an. 2. Berechne die Koordinaten des Bildpunktes \(z'\) in der algebraischen Form. 3. Begründe allgemein, warum die Multiplikation einer beliebigen komplexen Zahl mit der imaginären Einheit \(i\) einer Drehung um \(90^\circ\) entspricht, ohne die Länge des Vektors zu verändern.

Denkanstöße

- Wie schreibt man eine Zahl mit gegebenem Betrag und Winkel in der Form \(a + bi\)? - Welche Werte haben Sinus und Kosinus für \(120^\circ\)? - Überlege dir, wo die Zahl \(i\) in der komplexen Ebene liegt. Wie weit ist sie vom Ursprung entfernt und welchen Winkel schließt sie mit der x-Achse ein?

Lösung

1. Die Zahl \(w\) repräsentiert die Drehstreckung mit Betrag \(|w| = k = 2\) und Argument \(\arg(w) = 120^\circ\). In algebraischer Form: \(w = 2(\cos(120^\circ) + i \sin(120^\circ)) = 2 \cdot (-0{,}5 + i \cdot \frac{\sqrt{3}}{2}) = -1 + \sqrt{3}i\). 2. Berechnung des Bildpunktes: \(z' = w \cdot z = (-1 + \sqrt{3}i)(3 + 2i) = -3 - 2i + 3\sqrt{3}i + 2\sqrt{3}i^2 = (-3 - 2\sqrt{3}) + (3\sqrt{3} - 2)i\). Numerisch entspricht dies etwa \(-6{,}46 + 3{,}20i\). 3. Begründung für \(i\): Die Zahl \(i\) hat den Betrag \(|i| = \sqrt{0^2 + 1^2} = 1\) und das Argument \(\arg(i) = 90^\circ\) (da sie auf der positiven imaginären Achse liegt). Da bei der Multiplikation die Beträge multipliziert werden, bleibt die Länge wegen \(|z| \cdot 1 = |z|\) gleich. Da die Argumente addiert werden, wird der Winkel von \(z\) um genau \(90^\circ\) erhöht.

Antwort

1. \(w = -1 + \sqrt{3}i\) 2. \(z' = (-3 - 2\sqrt{3}) + (3\sqrt{3} - 2)i\) 3. Da \(|i| = 1\) und \(\arg(i) = 90^\circ\), bewirkt die Multiplikation eine Streckung um Faktor 1 (unverändert) und eine Addition von \(90^\circ\) zum Argument.
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Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = -\sqrt{3} + i\). 1. Gib \(z\) in der Polardarstellung \(r e^{i\varphi}\) an, wobei \(\varphi \in [0; 2\pi[\). 2. Berechne \(z^6\) mithilfe der Polardarstellung. Gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) an. 3. Bestimme alle natürlichen Zahlen \(n \in \mathbb{N} \setminus \{0\}\), für die die Potenz \(z^n\) eine reelle Zahl ist.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Abstand eines Punktes in der Gaußschen Zahlenebene vom Ursprung? - In welchem Quadranten liegt die Zahl und was bedeutet das für den Winkel? - Welche Vorteile bietet die Exponentialform beim Potenzieren von Zahlen? - Wann hat eine komplexe Zahl keinen Imaginärteil mehr? - Schau dir die Vielfachen des Winkels im Einheitskreis an.

Lösung

1. Berechnung des Betrags: \(r = |z| = \sqrt{(-\sqrt{3})^2 + 1^2} = \sqrt{3 + 1} = 2\). Bestimmung des Arguments: Da \(z\) im zweiten Quadranten liegt, gilt \(\varphi = \pi - \arctan\left(\frac{1}{\sqrt{3}}\right) = \pi - \frac{\pi}{6} = \frac{5\pi}{6}\). Polardarstellung: \(z = 2 e^{i \frac{5\pi}{6}}\). 2. Anwendung der Potenzregel für die Exponentialform: \(z^6 = (2 e^{i \frac{5\pi}{6}})^6 = 2^6 e^{i 6 \cdot \frac{5\pi}{6}} = 64 e^{i 5\pi}\). Umwandlung in die algebraische Form: \(64(\cos(5\pi) + i \sin(5\pi)) = 64 \cdot (-1 + 0i) = -64\). 3. \(z^n = 2^n e^{i \frac{5n\pi}{6}}\) ist reell, wenn der Imaginärteil null ist, also \(\sin\left(\frac{5n\pi}{6}\right) = 0\). Dies ist erfüllt, wenn \(\frac{5n\pi}{6} = k\pi\) für \(k \in \mathbb{Z}\). Umformen ergibt \(5n = 6k\). Da \(5\) und \(6\) teilerfremd sind, muss \(n\) ein Vielfaches von \(6\) sein. Lösung: \(n \in \{6, 12, 18, \dots\}\) bzw. \(n = 6k\) mit \(k \in \mathbb{N} \setminus \{0\}\).

Antwort

1. \(z = 2 e^{i \frac{5\pi}{6}}\) 2. \(z^6 = -64\) 3. \(n\) muss ein Vielfaches von \(6\) sein (d. h. \(n = 6k\) für \(k \in \mathbb{N} \setminus \{0\}\)).
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Die Gleichung \(z^3 = 8\) besitzt im Bereich der komplexen Zahlen drei Lösungen. 1. Bestimme alle drei Lösungen \(z_0, z_1, z_2\) in der Form \(a + bi\). 2. Zeige rechnerisch, dass die Summe der drei Lösungen Null ergibt. 3. Überprüfe durch Multiplikation, dass das Produkt der drei Lösungen genau \(8\) ergibt.

Denkanstöße

- Wie viele Lösungen hat eine Gleichung der Form \(z^n = a\) im Komplexen? - Wie sind die Lösungen einer solchen Wurzelgleichung geometrisch in der Gaußschen Zahlenebene verteilt? - Kannst du die Lösungen erst in der Polarform finden und dann umrechnen? - Was weißt du über die Symmetrie von Einheitswurzeln (oder deren Vielfachen) bezüglich des Ursprungs?

Lösung

1. Darstellung von \(8\) in Polarform: \(8 e^{i0}\). Die drei Wurzeln sind \(z_k = \sqrt[3]{8} e^{i\frac{2k\pi}{3}}\) für \(k \in \{0, 1, 2\}\). Dies ergibt \(z_0 = 2\), \(z_1 = 2(\cos(\frac{2\pi}{3}) + i \sin(\frac{2\pi}{3})) = -1 + i\sqrt{3}\) und \(z_2 = 2(\cos(\frac{4\pi}{3}) + i \sin(\frac{4\pi}{3})) = -1 - i\sqrt{3}\). 2. Berechnung der Summe: \(z_0 + z_1 + z_2 = 2 + (-1 + i\sqrt{3}) + (-1 - i\sqrt{3}) = 2 - 1 - 1 + i\sqrt{3} - i\sqrt{3} = 0\). 3. Berechnung des Produkts: \(z_0 \cdot z_1 \cdot z_2 = 2 \cdot (-1 + i\sqrt{3}) \cdot (-1 - i\sqrt{3})\). Anwendung der dritten binomischen Formel: \(2 \cdot ((-1)^2 - (i\sqrt{3})^2) = 2 \cdot (1 - (-3)) = 2 \cdot 4 = 8\).

Antwort

1. \(z_0 = 2\), \(z_1 = -1 + i\sqrt{3}\), \(z_2 = -1 - i\sqrt{3}\) 2. \(z_0 + z_1 + z_2 = 0\) 3. \(z_0 \cdot z_1 \cdot z_2 = 8\)
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Bestimme alle komplexen Lösungen der Gleichung \(z^3 + 8i = 0\). Gib die Ergebnisse in der algebraischen Form \(a + bi\) an.

Denkanstöße

- Kannst du die Gleichung so umstellen, dass \(z^3\) alleine steht? - Überlege, wie man die Wurzel aus einer komplexen Zahl zieht. - Hilft es, die Zahl auf der rechten Seite in der Polardarstellung zu betrachten? - Wie hängen die verschiedenen Lösungen einer Wurzel im Komplexen zusammen?

Lösung

1. Umstellen der Gleichung zu \(z^3 = -8i\). 2. Darstellung der komplexen Zahl \(-8i\) in Polarform: \(8\left(\cos\left(\frac{3\pi}{2}\right) + i \sin\left(\frac{3\pi}{2}\right)\right)\) bzw. im Gradmaß \(8(\cos(270^\circ) + i \sin(270^\circ))\). 3. Anwendung der Radizierung für komplexe Zahlen: \(z_k = \sqrt[3]{8}\left(\cos\left(\frac{270^\circ + k \cdot 360^\circ}{3}\right) + i \sin\left(\frac{270^\circ + k \cdot 360^\circ}{3}\right)\right)\) für \(k \in \{0, 1, 2\}\). 4. Berechnung der Winkel: \(\alpha_0 = 90^\circ\), \(\alpha_1 = 210^\circ\), \(\alpha_2 = 330^\circ\). 5. Umrechnung in die algebraische Form: \(z_0 = 2 \cdot (0 + i) = 2i\); \(z_1 = 2 \cdot \left(-\frac{\sqrt{3}}{2} - \frac{1}{2}i\right) = -\sqrt{3} - i\); \(z_2 = 2 \cdot \left(\frac{\sqrt{3}}{2} - \frac{1}{2}i\right) = \sqrt{3} - i\).

Antwort

\(2i, -\sqrt{3}-i, \sqrt{3}-i\)

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