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Eine Schülerin untersucht die Behauptung \(1+3+5+\dots +(2n-1)=n^2\) für \(n\ge 1\). Sie erhält:
<table><tr><th>\(n\)</th><th>linke Seite</th><th>rechte Seite</th></tr><tr><td>\(1\)</td><td>\(1\)</td><td>\(1\)</td></tr><tr><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(4\)</td></tr><tr><td>\(3\)</td><td>\(9\)</td><td>\(9\)</td></tr><tr><td>\(4\)</td><td>\(16\)</td><td>\(16\)</td></tr><tr><td>\(5\)</td><td>\(25\)</td><td>\(25\)</td></tr></table>
Erkläre, warum dies noch kein Beweis für alle \(n\ge 1\) ist, und formuliere die beiden zusätzlich nötigen Beweisschritte.
Denkanstöße
- Überlege, was endlich viele Beispiele über unendlich viele Fälle aussagen können.
- Trenne den ersten Fall vom Übergang auf den jeweils nächsten Fall.
Lösung
1. Die fünf Rechnungen bestätigen die Behauptung nur für fünf einzelne Werte; daraus folgt keine Aussage über alle natürlichen Zahlen.
2. Im Induktionsanfang ist die Behauptung für den ersten zulässigen Wert zu zeigen.
3. Im Induktionsschritt ist für ein beliebiges \(k\) aus der Annahme \(1+3+\dots +(2k-1)=k^2\) die Aussage \(1+3+\dots +(2k+1)=(k+1)^2\) herzuleiten.
Antwort
Die Tabelle liefert nur Beispiele. Nötig sind ein gültiger Induktionsanfang und der allgemeine Schluss von \(k\) auf \(k+1\).
