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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Mittelwert einer Funktion

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55348613
Im Diagramm sind der Graph von \(f\) und eine waagerechte Gerade \(m\) dargestellt. Ohne ein Integral auszurechnen, bestimme den Funktionsmittelwert von \(f\) auf \([0;4]\) und begründe ihn geometrisch.
Abbildung zur Aufgabe 553486

Denkanstöße

- Vergleiche die Flächen zwischen dem Graphen und der waagerechten Geraden links und rechts vom Schnittpunkt. - Was bedeutet es für den Gesamtflächeninhalt, wenn die Fläche unterhalb der Geraden genauso groß ist wie die Fläche oberhalb? - Die Höhe eines flächengleichen Rechtecks über dem ganzen Intervall entspricht dem Funktionsmittelwert.

Lösung

1. Die Gerade \(m\) liegt bei \(y=2\). Unterhalb von \(m\) liegt zwischen \(x=0\) und \(x=2\) ein Dreieck mit Grundseite \(2\) und Höhe \(2\). 2. Oberhalb von \(m\) liegt zwischen \(x=2\) und \(x=4\) ein gleich großes Dreieck. 3. Die Flächenabweichungen unterhalb und oberhalb der Geraden gleichen sich aus. Deshalb hat das Rechteck mit Höhe \(2\) über \([0;4]\) denselben Flächeninhalt wie die Fläche unter \(f\). Der Funktionsmittelwert ist daher \(2\).

Antwort

Der Funktionsmittelwert ist \(2\). Geometrisch sind die Flächenabweichungen vom Niveau \(y=2\) links und rechts gleich groß und entgegengesetzt; daher hat das Rechteck über \([0;4]\) mit Höhe \(2\) denselben Flächeninhalt wie die Fläche unter dem Graphen von \(f\).
55693513
Für eine stetige, nichtnegative Funktion \(f\) auf dem Intervall \([2;6]\) ist bekannt: \(\int_2^6 f(x)\,\text{d}x=28\). Bestimme den Funktionsmittelwert von \(f\) auf \([2;6]\) und deute ihn als Höhe eines flächengleichen Rechtecks.

Denkanstöße

- Welche Länge hat das Intervall \([2;6]\)? - Der Funktionsmittelwert verteilt den Integralwert gleichmäßig auf die gesamte Intervallbreite. - Welche Rechteckhöhe ergibt bei der bekannten Breite die Fläche \(28\)?

Lösung

1. Die Intervalllänge beträgt \(6-2=4\). 2. Der Funktionsmittelwert ist \(\bar f=\frac{1}{4}\int_2^6f(x)\,\text{d}x=\frac{28}{4}=7\). 3. Da \(f\) nichtnegativ ist, beschreibt das Integral den Flächeninhalt unter dem Graphen. Ein Rechteck über \([2;6]\) mit der Höhe \(7\) hat den Flächeninhalt \(4\cdot7=28\) und ist damit flächengleich.

Antwort

\(\bar f=7\). Ein Rechteck über \([2;6]\) mit Höhe \(7\) hat denselben Flächeninhalt \(28\) wie die Fläche unter dem Graphen von \(f\).
42965313
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = (x-1)^2\). Bestimme alle Stellen \(x_0 \in [0; 3]\), an denen der Funktionswert \(f(x_0)\) exakt dem Mittelwert (Durchschnittswert) der Funktion über dem Intervall \([0; 3]\) entspricht.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie man den Durchschnittswert einer Funktion in einem bestimmten Bereich berechnet. - Welche geometrische Bedeutung hat das Integral im Vergleich zu einem Rechteck mit der Breite des Intervalls? - Nachdem du den Durchschnittswert gefunden hast, musst du ihn mit dem Funktionsterm gleichsetzen. - Vergiss am Ende nicht zu prüfen, ob deine berechneten Werte auch wirklich im angegebenen Intervall liegen.

Lösung

1. Berechnung des Integrals der Funktion über dem Intervall \([0; 3]\): \(\int_0^3 (x-1)^2 \, dx = \left[ \frac{1}{3}(x-1)^3 \right]_0^3 = \frac{1}{3}(3-1)^3 - \frac{1}{3}(0-1)^3 = \frac{8}{3} - \left(-\frac{1}{3}\right) = \frac{9}{3} = 3\). 2. Bestimmung des Mittelwerts \(\bar{m}\) im Intervall \([a; b]\) mit \(a=0\) und \(b=3\): \(\bar{m} = \frac{1}{3-0} \cdot 3 = 1\). 3. Ansatz zur Bestimmung der Stellen \(x_0\): \(f(x_0) = \bar{m} \implies (x_0-1)^2 = 1\). 4. Lösen der Gleichung: \(x_0 - 1 = -1 \implies x_{0,1} = 0\) oder \(x_0 - 1 = 1 \implies x_{0,2} = 2\). 5. Prüfung der Intervalleinschränkung: Beide Werte \(x_{0,1} = 0\) und \(x_{0,2} = 2\) liegen im Intervall \([0; 3]\).

Antwort

Die gesuchten Stellen sind \(x_{0,1} = 0\) und \(x_{0,2} = 2\).
55348713
Im Diagramm sind zwei Funktionen \(f\) und \(g\) auf demselben Intervall \([0;4]\) dargestellt. Entscheide ohne Integralrechnung, welche Funktion den größeren Funktionsmittelwert besitzt, oder ob beide Mittelwerte gleich sind. Begründe deine Entscheidung mit den Flächen zwischen den beiden Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 553487

Denkanstöße

- Wo wechseln die beiden Graphen ihre Reihenfolge? - Vergleiche die Fläche, die der eine Graph links „mehr“ besitzt, mit der entsprechenden Fläche rechts. - Für den Funktionsmittelwert wird das Integral nur durch die Länge desselben Intervalls geteilt.

Lösung

1. Die Graphen schneiden sich bei \(x=2\). 2. Auf \([0;2]\) liegt \(g\) über \(f\). Die Fläche zwischen den Graphen ist dort ein Dreieck mit Grundseite \(2\) und Höhe \(3\), also mit Flächeninhalt \(3\). 3. Auf \([2;4]\) liegt \(f\) über \(g\). Auch dort ist die Fläche zwischen den Graphen ein Dreieck mit Grundseite \(2\) und Höhe \(3\), also ebenfalls mit Flächeninhalt \(3\). 4. Die Flächenvorteile gleichen sich deshalb genau aus. Somit sind die Integrale von \(f\) und \(g\) über dasselbe Intervall gleich. Da auch die Intervalllänge gleich ist, besitzen beide Funktionen denselben Funktionsmittelwert.

Antwort

Beide Funktionen haben auf \([0;4]\) denselben Funktionsmittelwert. Die Fläche, um die \(g\) auf \([0;2]\) über \(f\) liegt, ist genauso groß wie die Fläche, um die \(f\) auf \([2;4]\) über \(g\) liegt. Daher sind ihre Integrale und wegen derselben Intervalllänge auch ihre Funktionsmittelwerte gleich.
42661113
In einem Gewächshaus wird die Temperatur im Tagesverlauf zwischen \(0{:}00\,\text{Uhr}\) und \(24{:}00\,\text{Uhr}\) durch die Funktion \(T\) mit \(T(t)=10\sin\left(\frac{\pi}{12}(t-10)\right)+22\) beschrieben (\(t\) in Stunden seit Mitternacht, \(T(t)\) in \(^\circ\text{C}\)). a) Berechne die mittlere Temperatur im Zeitraum von \(10{:}00\,\text{Uhr}\) bis \(22{:}00\,\text{Uhr}\). b) Interpretiere die Bedeutung des Ausdrucks \(\frac{1}{24}\int_0^{24}T(t)\,\text{d}t\) im Sachzusammenhang.

Denkanstöße

- Welche Formel verbindet den Funktionsmittelwert auf einem Intervall mit einem bestimmten Integral? - Welche Intervalllänge gehört zum Zeitraum von \(10{:}00\) bis \(22{:}00\)? - In Teil b wird genau eine volle Periode des sinusförmigen Anteils betrachtet. Welche Auswirkung hat das auf dessen Mittelwert?

Lösung

1. Der Funktionsmittelwert auf \([10;22]\) ist \(\overline{T}=\frac{1}{12}\int_{10}^{22}T(t)\,\text{d}t\). 2. Eine Stammfunktion ist \(F(t)=-\frac{120}{\pi}\cos\left(\frac{\pi}{12}(t-10)\right)+22t\). 3. Damit gilt \(\int_{10}^{22}T(t)\,\text{d}t=\frac{240}{\pi}+264\), also \(\overline{T}=22+\frac{20}{\pi}\,{}^\circ\text{C}\approx28{,}37\,{}^\circ\text{C}\). 4. Der Ausdruck \(\frac{1}{24}\int_0^{24}T(t)\,\text{d}t\) ist die mittlere Temperatur während des gesamten 24-Stunden-Zeitraums. Der Sinusanteil erstreckt sich über eine volle Periode und hat Mittelwert \(0\), daher beträgt der Tagesmittelwert \(22\,{}^\circ\text{C}\).

Antwort

a) \(22+\frac{20}{\pi}\,{}^\circ\text{C}\approx28{,}37\,{}^\circ\text{C}\) b) Der Ausdruck ist die mittlere Temperatur über den gesamten Tag; hier beträgt sie \(22\,{}^\circ\text{C}\).
42673413
Das Profil einer Sanddüne wird im Querschnitt durch \(f(x)=(10-0{,}4x^2)e^{-0{,}2x}\) modelliert (\(x\) und \(f(x)\) in Metern). Die Düne beginnt und endet an den Stellen, an denen der Funktionsgraph die \(x\)-Achse schneidet. Für die Berechnung darfst du die Stammfunktion \(F(x)=(2x^2+20x+50)e^{-0{,}2x}\) von \(f\) verwenden. a) Bestimme den Basisabschnitt der Düne. b) Berechne die mittlere Höhe der Düne über diesem gesamten Basisabschnitt. c) Erläutere die Bedeutung der mittleren Höhe geometrisch für den Querschnitt.

Denkanstöße

- Welche Gleichung bestimmt die Stellen, an denen das Profil den Boden erreicht? - Der Funktionsmittelwert ist die gesamte Fläche unter dem Graphen geteilt durch die Intervalllänge. - Wie lässt sich dieser Quotient als Höhe eines flächengleichen Rechtecks deuten?

Lösung

1. Die Nullstellen entstehen aus \(10-0{,}4x^2=0\). Daher sind die Randstellen \(x=-5\) und \(x=5\); der Basisabschnitt ist \([-5;5]\) und hat die Länge \(10\,\text{m}\). 2. Die Querschnittsfläche ist \(A=\int_{-5}^{5}f(x)\,\text{d}x=F(5)-F(-5)=\frac{200}{e}\,\text{m}^2\). 3. Die mittlere Höhe ist \(\bar f=\frac{1}{10}A=\frac{20}{e}\,\text{m}\). 4. Ein Rechteck über dem gesamten Basisabschnitt mit der Höhe \(\frac{20}{e}\,\text{m}\) besitzt dieselbe Fläche wie der Dünenquerschnitt.

Antwort

a) \([-5;5]\), Basislänge \(10\,\text{m}\). b) \(\bar f=\frac{20}{e}\,\text{m}\). c) Ein Rechteck mit Breite \(10\,\text{m}\) und Höhe \(\frac{20}{e}\,\text{m}\) hat denselben Flächeninhalt wie der Dünenquerschnitt.
42965413
Der Mittelwertsatz der Integralrechnung besagt, dass für eine stetige Funktion \(f\) im Intervall \([a; b]\) mindestens eine Stelle \(c \in [a; b]\) existiert, für die gilt: \(f(c) = \frac{1}{b-a} \int_a^b f(x) \, dx\) Ermittle alle Stellen \(c\) für die Funktion \(f(x) = \sin(x) + 1\) im Intervall \([0; \pi]\).

Denkanstöße

- Wie lautet die Stammfunktion von Sinus? Achte beim Einsetzen der Grenzen auf die Vorzeichen. - Erinnere dich daran, dass die Sinusfunktion im Intervall von \(0\) bis \(\pi\) symmetrisch ist. Wie viele Lösungen erwartest du daher für den berechneten Wert? - Stelle sicher, dass dein Taschenrechner auf das Bogenmaß (RAD) eingestellt ist.

Lösung

1. Berechnung des Integrals von \(f\) über \([0; \pi]\): \(\int_0^{\pi} (\sin(x) + 1) \, dx = [-\cos(x) + x]_0^{\pi} = (-\cos(\pi) + \pi) - (-\cos(0) + 0) = (1 + \pi) - (-1) = \pi + 2\). 2. Berechnung des Mittelwerts \(\bar{m}\): \(\bar{m} = \frac{1}{\pi - 0} \cdot (\pi + 2) = 1 + \frac{2}{\pi}\). 3. Gleichsetzen von Funktionsterm und Mittelwert: \(\sin(c) + 1 = 1 + \frac{2}{\pi} \implies \sin(c) = \frac{2}{\pi}\). 4. Bestimmung der Lösungen für \(c\) im Intervall \([0; \pi]\): \(c_1 = \arcsin\left(\frac{2}{\pi}\right) \approx 0{,}690\) \(c_2 = \pi - \arcsin\left(\frac{2}{\pi}\right) \approx 2{,}451\) Beide Werte liegen innerhalb des Intervalls \([0; \pi]\).

Antwort

Die Stellen sind \(c_1 = \arcsin\left(\frac{2}{\pi}\right) \approx 0{,}690\) und \(c_2 = \pi - \arcsin\left(\frac{2}{\pi}\right) \approx 2{,}451\).
43018013
An einer Wetterstation wurde die Solarstrahlung \(I(t)\) (in \(\text{W}/\text{m}^2\)) an einem bewölkten Tag gemessen: <table> <tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{h}\)</td><td>6</td><td>9</td><td>12</td><td>15</td><td>18</td></tr> <tr><td>Strahlung \(I(t)\)</td><td>150</td><td>600</td><td>950</td><td>700</td><td>200</td></tr> </table> 1. Berechne die durchschnittliche Strahlungsintensität im Zeitraum von 6 bis 18 Uhr mithilfe der Trapezsumme. 2. Vergleiche diesen Wert mit dem arithmetischen Mittel der fünf Messdaten. 3. Interpretiere den berechneten Mittelwert \(m\) geometrisch im Zusammenhang mit der Fläche unter der Strahlungskurve.

Denkanstöße

- Wie hängen der Flächeninhalt unter einer Kurve und der Durchschnittswert der Funktion zusammen? - Erinnere dich an die Definition des Mittelwerts \(m = \frac{1}{b-a} \int_a^b f(x) \text{d}x\). - Was stellt das Produkt aus Mittelwert und Intervallbreite geometrisch dar? - Vergleiche die Anzahl der Intervalle mit der Anzahl der Messpunkte.

Lösung

1. Bestimmung der Trapezsumme mit \(h = 3\,\text{h}\): \(T = \frac{3}{2} \cdot (150 + 2 \cdot 600 + 2 \cdot 950 + 2 \cdot 700 + 200) = 1{,}5 \cdot (150 + 1200 + 1900 + 1400 + 200) = 1{,}5 \cdot 4850 = 7275\,\text{W}/\text{m}^2 \cdot \text{h}\). 2. Berechnung des Mittelwerts der Funktion: \(m = \frac{1}{18 - 6} \cdot 7275 = \frac{7275}{12} = 606{,}25\,\text{W}/\text{m}^2\). 3. Berechnung des arithmetischen Mittels der Einzelwerte: \(A = \frac{150 + 600 + 950 + 700 + 200}{5} = \frac{2600}{5} = 520\,\text{W}/\text{m}^2\). 4. Geometrische Deutung: Der Mittelwert \(m = 606{,}25\,\text{W}/\text{m}^2\) entspricht der Höhe eines Rechtecks über dem Intervall \([6; 18]\), dessen Flächeninhalt genau der Fläche unter der (durch die Trapezregel angenäherten) Strahlungskurve entspricht.

Antwort

Die durchschnittliche Strahlungsintensität beträgt \(606{,}25\,\text{W}/\text{m}^2\). Das arithmetische Mittel der Messwerte ist mit \(520\,\text{W}/\text{m}^2\) deutlich niedriger. Geometrisch ist \(m\) die Höhe eines flächengleichen Ersatzrechtecks über dem Zeitintervall.
43489013
An einem wolkenlosen Tag wird die Leistung einer Photovoltaikanlage zwischen 06:00 Uhr (\(t=0\)) und 18:00 Uhr (\(t=12\)) näherungsweise durch \(P(t)=800\sin\left(\frac{\pi}{12}t\right)\) beschrieben. Dabei ist \(t\) die Zeit in Stunden und \(P(t)\) die Leistung in Watt. a) Bestimme die durchschnittliche Leistung der Anlage in diesem Zeitraum. b) Erkläre, was dieser Mittelwert im Hinblick auf die in den zwölf Stunden erzeugte Energie bedeutet, und berechne diese Energie mithilfe des Mittelwerts.

Denkanstöße

- Welche Formel verbindet den Funktionsmittelwert mit dem Integral über das gesamte Zeitintervall? - Achte darauf, dass die Breite des betrachteten Zeitintervalls zwölf Stunden beträgt. - Wie lässt sich ein Funktionsmittelwert als konstante Ersatzleistung mit derselben Gesamtwirkung deuten?

Lösung

1. Der Funktionsmittelwert auf \([0;12]\) ist \(\bar P=\frac{1}{12}\int_0^{12}P(t)\,\text{d}t\). 2. Es gilt \(\int_0^{12}800\sin\left(\frac{\pi}{12}t\right)\,\text{d}t=\frac{19200}{\pi}\,\text{Wh}\). Daher ist \(\bar P=\frac{1600}{\pi}\,\text{W}\approx509{,}30\,\text{W}\). 3. Der Mittelwert ist die konstante Leistung, die über dieselben zwölf Stunden dieselbe Energie erzeugen würde. Deshalb ist \(E=12\,\text{h}\cdot\bar P=\frac{19200}{\pi}\,\text{Wh}\approx6111{,}55\,\text{Wh}\).

Antwort

a) \(\bar P=\frac{1600}{\pi}\,\text{W}\approx509{,}30\,\text{W}\). b) Eine konstante Leistung von \(\bar P\) über zwölf Stunden würde dieselbe Energie erzeugen. Diese beträgt \(E=\frac{19200}{\pi}\,\text{Wh}\approx6111{,}55\,\text{Wh}\).
55348813
Von einer kontinuierlichen Messgröße \(f(t)\) liegen nur die folgenden Werte vor: <table><tr><th>t in min</th><th>\(0\)</th><th>\(1\)</th><th>\(3\)</th><th>\(6\)</th></tr><tr><th>f(t)</th><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(4\)</td><td>\(2\)</td></tr></table> Mira bildet den arithmetischen Mittelwert der vier Messwerte und erhält \(3\). Schätze stattdessen den Funktionsmittelwert von \(f\) auf \([0;6]\) mit der Trapezregel. Beurteile anschließend Miras Vorgehen.

Denkanstöße

- Sind die Zeitabstände zwischen allen benachbarten Messwerten gleich groß? - Bei der Trapezregel trägt jedes Teilintervall entsprechend seiner eigenen Breite zum Gesamtflächeninhalt bei. - Der Funktionsmittelwert ist nicht der Flächeninhalt selbst; welche zusätzliche Division ist nötig?

Lösung

1. Die Messabstände sind unterschiedlich groß: \(1\), \(2\) und \(3\) Minuten. Deshalb müssen die Teilintervalle bei einer Flächenapproximation unterschiedlich gewichtet werden. 2. Die Trapezflächen sind \(1\cdot\frac{2+4}{2}=3\), \(2\cdot\frac{4+4}{2}=8\) und \(3\cdot\frac{4+2}{2}=9\). Damit ist \(\int_0^6f(t)\,\text{d}t\approx20\). 3. Der Funktionsmittelwert wird durch die Intervalllänge geteilt: \(\bar f\approx\frac{20}{6}=\frac{10}{3}\). 4. Miras arithmetischer Mittelwert \(3\) gewichtet alle vier Messpunkte gleich und berücksichtigt die ungleichen Zeitabstände nicht. Er ist daher keine angemessene Näherung für den Funktionsmittelwert aus diesen Daten.

Antwort

\(\bar f\approx\frac{10}{3}\). Miras Wert \(3\) berücksichtigt die ungleichen Messabstände nicht und ist deshalb hier nicht die passende Näherung für den Funktionsmittelwert.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.