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Eine technische Feder wird durch eine Kraft von \(15\,\text{N}\) um \(6\,\text{cm}\) aus ihrer Ruhelage gedehnt. Es wird angenommen, dass die Feder dem Hookeschen Gesetz \(F(s) = D \cdot s\) folgt.
a) Bestimme die Federkonstante \(D\) in der Einheit \(\text{N/m}\).
b) Berechne mithilfe der Integralrechnung die physikalische Arbeit, die verrichtet werden muss, um die Feder von der Ruhelage aus um insgesamt \(10\,\text{cm}\) zu dehnen.
c) Ermittle die zusätzliche Arbeit, die notwendig ist, um die Feder von einer Dehnung von \(10\,\text{cm}\) auf eine Dehnung von \(20\,\text{cm}\) zu bringen.
Denkanstöße
- Wie hängen Kraft und Weg bei einer Feder zusammen?
- Achte darauf, alle Längenangaben in die Basiseinheit Meter umzurechnen, bevor du rechnest.
- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen der Kraftfunktion und der verrichteten Arbeit in der Integralrechnung.
- Überlege, welche Integrationsgrenzen für die jeweilige Teilaufgabe relevant sind.
Lösung
1. Berechnung der Federkonstante \(D\): Aus \(F = D \cdot s\) folgt mit \(F = 15\,\text{N}\) und \(s = 0{,}06\,\text{m}\) der Wert \(D = \frac{15\,\text{N}}{0{,}06\,\text{m}} = 250\,\text{N/m}\).
2. Berechnung der Arbeit für \(10\,\text{cm}\): Die Arbeit \(W\) entspricht dem Integral der Kraftfunktion \(F(s) = 250s\). Es gilt \(W = \int_{0}^{0{,}1} 250s \, ds = [125s^2]_{0}^{0{,}1} = 125 \cdot 0{,}1^2 - 0 = 1{,}25\,\text{J}\).
3. Berechnung der zusätzlichen Arbeit für das Intervall \([10\,\text{cm}; 20\,\text{cm}]\): Hierfür wird das Integral von \(0{,}1\,\text{m}\) bis \(0{,}2\,\text{m}\) berechnet: \(W_{zusatz} = \int_{0{,}1}^{0{,}2} 250s \, ds = [125s^2]_{0{,}1}^{0{,}2} = 125 \cdot (0{,}04 - 0{,}01) = 125 \cdot 0{,}03 = 3{,}75\,\text{J}\).
Antwort
a) \(D = 250\,\text{N/m}\)
b) \(W = 1{,}25\,\text{J}\)
c) \(W_{zusatz} = 3{,}75\,\text{J}\)
