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Untersuche die folgenden Zufallsgrößen daraufhin, ob sie diskret oder stetig sind. Begründe deine Entscheidung kurz unter Berücksichtigung der möglichen Werte.
a) Die Zeitdauer für einen \(100\,\text{m}\)-Sprint bei theoretisch unbegrenzter Messgenauigkeit.
b) Die Anzahl der defekten Platinen in einer Produktionscharge von \(1000\) Stück.
c) Der exakte Reifendruck eines Pkw in \(\text{bar}\).
d) Die Augensumme beim gleichzeitigen Wurf von drei herkömmlichen Spielwürfeln.
Denkanstöße
- Überlege dir, ob die Zufallsgröße jeden beliebigen Wert in einem Bereich annehmen kann oder ob es Lücken zwischen den Werten gibt.
- Kannst du die möglichen Ergebnisse zählen (1, 2, 3, ...)?
- Spielt die Genauigkeit des Messgeräts eine Rolle für die theoretische Natur der Größe?
- Unterscheide zwischen einer Zählung und einer Messung einer physikalischen Größe.
Lösung
a) Sprintzeit: stetig, da die Zeit eine kontinuierlich fließende Größe ist und innerhalb eines sinnvollen Intervalls jeden beliebigen reellen Wert annehmen kann.
b) Anzahl defekter Platinen: diskret, da die Werte nur als isolierte ganze Zahlen aus der Menge \(\{0, 1, \dots, 1000\}\) auftreten können.
c) Reifendruck: stetig, da physikalische Drücke in einem Intervall jeden Wert annehmen können (überabzählbare Menge an Realisierungen).
d) Augensumme: diskret, da die Summe nur ganzzahlige Werte im Bereich von \(3\) bis \(18\) annehmen kann (endliche Menge).
Antwort
a) stetig
b) diskret
c) stetig
d) diskret
