Aimathic
Login | English | Deutsch

Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechengesetze anwenden

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

4183625
Berechne geschickt im Kopf. Setze Klammern so, dass zwei Summen von \(100\) entstehen. \(64+19+36+81\)

Denkanstöße

- Welche zwei Zahlen ergänzen sich zu \(100\)? - Beim Addieren darfst du Summanden vertauschen. - Du darfst Summanden auch neu zusammenfassen.

Lösung

1. Ordne die Summanden passend: \((64+36)+(19+81)\). 2. Es gilt \(64+36=100\) und \(19+81=100\). 3. Daher ist die Summe \(100+100=200\).

Antwort

\((64+36)+(19+81)=100+100=200\)
4184305
Berechne die Summe \(357+(143+89)\) möglichst geschickt. Benenne das Rechengesetz, mit dem du die Klammern anders setzen darfst.

Denkanstöße

- Welche beiden Summanden ergeben zusammen eine glatte Zahl? - Bei einer reinen Addition darfst du die Klammern anders setzen. - Wie heißt das Rechengesetz für dieses neue Zusammenfassen?

Lösung

1. Mit dem Assoziativgesetz wird die Klammer anders gesetzt: \(357+(143+89)=(357+143)+89\). 2. Es gilt \(357+143=500\). 3. Danach ist \(500+89=589\).

Antwort

\(357+(143+89)=(357+143)+89=500+89=589\) Rechengesetz: Assoziativgesetz
4192085
Erkläre, warum du bei \((456 + 123) - 123\) das Ergebnis sofort erkennen kannst, ohne zuerst die Klammer auszurechnen. Wie lautet das Ergebnis?

Denkanstöße

- Welche Rechenart macht eine Addition wieder rückgängig? - Welche Zahl wird hier zuerst addiert und danach wieder subtrahiert? - Was bleibt übrig, wenn sich diese beiden Rechenschritte aufheben?

Lösung

1. Zuerst wird \(123\) addiert und danach dieselbe Zahl wieder subtrahiert. 2. Addition und Subtraktion sind hier Umkehroperationen und heben sich gegenseitig auf. 3. Deshalb bleibt \(456\).

Antwort

Das Ergebnis ist \(456\), weil die Subtraktion von \(123\) die vorherige Addition von \(123\) rückgängig macht.
4203875
Zerlege bei jedem Produkt einen Faktor als Summe aus \(5\) und einem Rest. Notiere die distributive Rechnung und danach das Ergebnis. a) \(6 \cdot 7\) b) \(7 \cdot 8\) c) \(8 \cdot 9\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du eine Zahl so aufteilen kannst, dass du mit der Zahl 5 multiplizieren kannst. - Das kleine Einmaleins mit der 5 ist oft einfacher zu rechnen. - Vergiss nicht, den Rest der zerlegten Zahl ebenfalls mit dem anderen Faktor zu multiplizieren.

Lösung

1. Für \(6 \cdot 7\): Zerlegung in \((5 + 1) \cdot 7 = 5 \cdot 7 + 1 \cdot 7 = 35 + 7 = 42\). 2. Für \(7 \cdot 8\): Zerlegung in \((5 + 2) \cdot 8 = 5 \cdot 8 + 2 \cdot 8 = 40 + 16 = 56\). 3. Für \(8 \cdot 9\): Zerlegung in \((5 + 3) \cdot 9 = 5 \cdot 9 + 3 \cdot 9 = 45 + 27 = 72\).

Antwort

a) \((5+1)\cdot7=5\cdot7+1\cdot7=42\) b) \((5+2)\cdot8=5\cdot8+2\cdot8=56\) c) \((5+3)\cdot9=5\cdot9+3\cdot9=72\)
4279655
Fülle die Kästchen aus. Zerlege \(423\) zuerst in Hunderter, Zehner und Einer. Nutze dann das Distributivgesetz. \(423\cdot6=(\square+\square+\square)\cdot6\) \(=\square\cdot6+\square\cdot6+\square\cdot6\) \(=\square+\square+\square\) \(=\square\)

Denkanstöße

- Zerlege \(423\) in Hunderter, Zehner und Einer. - Multipliziere jeden Teil mit \(6\). - Addiere danach die drei Ergebnisse.

Lösung

1. Zerlege \(423\) in \(400+20+3\). 2. Multipliziere jeden Teil mit \(6\): \(400\cdot6+20\cdot6+3\cdot6\). 3. Rechne die Teilprodukte aus: \(2400+120+18\). 4. Addiere: \(2400+120+18=2538\).

Antwort

\(423\cdot6=(400+20+3)\cdot6\) \(=400\cdot6+20\cdot6+3\cdot6\) \(=2400+120+18\) \(=2538\)
5576555
Die beiden Punktefelder enthalten gleich viele Punkte, sind aber unterschiedlich angeordnet. a) Schreibe zu jedem Feld eine Malaufgabe. b) Welches Rechengesetz zeigt der Vergleich?
Abbildung zur Aufgabe 557655

Denkanstöße

- Zähle bei jedem Feld Reihen und Punkte pro Reihe. - Vergleiche die beiden Faktoren der Malaufgaben. - Was bleibt gleich, obwohl die Reihenfolge der Faktoren wechselt?

Lösung

1. Feld a) hat \(3\) Reihen mit je \(4\) Punkten: \(3\cdot4=12\). 2. Feld b) hat \(4\) Reihen mit je \(3\) Punkten: \(4\cdot3=12\). 3. Die Faktoren wurden vertauscht, das Produkt bleibt gleich. Das ist das Kommutativgesetz.

Antwort

a) \(3\cdot4=12\) und \(4\cdot3=12\) b) Kommutativgesetz
5576565
Ordne jeder Rechnung das passende Rechengesetz zu: Kommutativgesetz oder Assoziativgesetz. a) \(6+9=9+6\) b) \((2+3)+5=2+(3+5)\)

Denkanstöße

- Wurden die Zahlen vertauscht? - Oder bleibt die Reihenfolge gleich und nur die Klammern ändern sich? - Ordne danach den passenden Gesetzesnamen zu.

Lösung

1. a) Die beiden Summanden wurden vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz. 2. b) Die Reihenfolge der Zahlen bleibt gleich, aber die Klammern werden anders gesetzt. Das ist das Assoziativgesetz.

Antwort

a) Kommutativgesetz b) Assoziativgesetz
4178135
Berechne die folgenden Summen geschickt im Kopf. Gib zu jeder Teilaufgabe an, welche beiden Summanden du zuerst zusammenfasst, und nenne danach das Ergebnis. a) \(367+149+633\) b) \(2450+871+550\) c) \(125+789+875\) d) \(444+99+556\)

Denkanstöße

- Schau dir die letzten Stellen der Zahlen an. Welche Zahlen ergänzen sich zu einem Hunderter oder Tausender? - Bei einer Addition darfst du die Summanden vertauschen. - Suche nach zwei Summanden, die zusammen eine runde Zahl ergeben.

Lösung

1. a) \(367+633=1000\), danach \(1000+149=1149\). 2. b) \(2450+550=3000\), danach \(3000+871=3871\). 3. c) \(125+875=1000\), danach \(1000+789=1789\). 4. d) \(444+556=1000\), danach \(1000+99=1099\).

Antwort

a) Zuerst \(367+633=1000\); Ergebnis \(1149\) b) Zuerst \(2450+550=3000\); Ergebnis \(3871\) c) Zuerst \(125+875=1000\); Ergebnis \(1789\) d) Zuerst \(444+556=1000\); Ergebnis \(1099\)
4183475
Berechne die Summen möglichst geschickt. Notiere bei jeder Aufgabe, ob du das Kommutativgesetz, das Assoziativgesetz oder beide nutzt. a) \(245+178+355\) b) \(64+(136+482)\) c) \((712+599)+288\)

Denkanstöße

- Welche Summanden ergeben zusammen eine runde Zahl? - Bei einer Addition darfst du Summanden vertauschen. - Du darfst Summanden auch anders zusammenfassen, ohne die Summe zu verändern.

Lösung

1. a) Vertausche und fasse passend zusammen: \((245+355)+178=600+178=778\). Dabei werden Kommutativ- und Assoziativgesetz genutzt. 2. b) Klammere neu: \((64+136)+482=200+482=682\). Dabei wird das Assoziativgesetz genutzt. 3. c) Vertausche und fasse passend zusammen: \((712+288)+599=1000+599=1599\). Dabei werden Kommutativ- und Assoziativgesetz genutzt.

Antwort

a) \((245+355)+178=778\); Kommutativ- und Assoziativgesetz b) \((64+136)+482=682\); Assoziativgesetz c) \((712+288)+599=1599\); Kommutativ- und Assoziativgesetz
4183495
Berechne die Summe möglichst geschickt. Ordne die Zahlen zuerst so, dass drei Paare mit runden Summen entstehen. \(13+26+39+74+87+61\)

Denkanstöße

- Suche nach Zahlenpaaren, die zusammen \(100\) ergeben. - Prüfe jede Zahl nur einmal zu verwenden. - Wenn du drei solche Paare gefunden hast, musst du nur noch ihre Summen addieren.

Lösung

1. Die passenden Paare sind \(13+87=100\), \(26+74=100\) und \(39+61=100\). 2. Daher gilt \((13+87)+(26+74)+(39+61)=100+100+100=300\).

Antwort

\((13+87)+(26+74)+(39+61)=100+100+100=300\)
4183515
Berechne \(4\cdot17\cdot25\) geschickt im Kopf. Stelle die Faktoren passend um und notiere deinen Rechenweg.

Denkanstöße

- Welche zwei Faktoren ergeben zusammen \(100\)? - Bei einer Multiplikation darfst du die Faktoren vertauschen. - Fasse zuerst die beiden Faktoren zusammen, die sich am leichtesten rechnen lassen.

Lösung

1. \(4\cdot25=100\) lässt sich besonders leicht rechnen. 2. Daher gilt \(4\cdot17\cdot25=(4\cdot25)\cdot17=100\cdot17=1700\). 3. Beim Umstellen und Zusammenfassen werden Kommutativ- und Assoziativgesetz genutzt.

Antwort

\(4\cdot17\cdot25=(4\cdot25)\cdot17=100\cdot17=1700\)
4183525
Marco Bellini betreibt einen Kiosk und kauft \(15\) Packungen Eis für jeweils \(12\,\text{€}\). Er rechnet im Kopf: „Ich rechne erst \(15 \cdot 10\) und dann \(15 \cdot 2\) und addiere beide Ergebnisse.“ Wie viel muss er insgesamt bezahlen? Notiere die Rechnung, die Marco im Kopf durchführt.

Denkanstöße

- Welche Zahl wird in Zehner und Einer zerlegt? - Welche beiden Teilprodukte entstehen dadurch? - Was musst du am Ende mit den beiden Teilprodukten tun?

Lösung

1. Zerlege \(12\) in \(10 + 2\): \(15 \cdot (10 + 2)\). 2. Wende das Distributivgesetz an: \(15 \cdot 10 + 15 \cdot 2\). 3. Berechne die Teilprodukte: \(15 \cdot 10 = 150\) und \(15 \cdot 2 = 30\). 4. Addiere die Teilbeträge: \(150 + 30 = 180\). 5. Insgesamt sind es \(180\,\text{€}\).

Antwort

Marco rechnet \(15 \cdot 12 = 15 \cdot 10 + 15 \cdot 2 = 150 + 30 = 180\). Er muss \(180\,\text{€}\) bezahlen.
4183635
Berechne den Term geschickt. Ordne oder klammere die Summanden so um, dass du mindestens zwei einfache Zwischensummen erhältst. \(235+88+165+12+50\)

Denkanstöße

- Welche Zahlen ergeben zusammen \(100\) oder \(400\)? - Suche nach passenden Einerstellen, zum Beispiel \(8\) und \(2\). - Prüfe am Ende, ob du wirklich alle Summanden verwendet hast.

Lösung

1. Fasse passende Summanden zusammen: \((235+165)+(88+12)+50\). 2. Es gilt \(235+165=400\) und \(88+12=100\). 3. Damit ist \(400+100+50=550\).

Antwort

Zum Beispiel \((235+165)+(88+12)+50=400+100+50=550\)
4183645
Berechne geschickt, indem du passende Summanden zuerst zusammenfasst. Notiere die beiden Paare und danach das Ergebnis. \(1250+4300+750+1700\)

Denkanstöße

- Welche Zahlen ergänzen sich zu einem vollen Tausender? - Suche zwei Paare, die sich besonders leicht addieren lassen. - Addiere danach nur noch die beiden Zwischenergebnisse.

Lösung

1. Bilde die Paare \((1250+750)\) und \((4300+1700)\). 2. Es gilt \(1250+750=2000\) und \(4300+1700=6000\). 3. Zusammen ergibt das \(2000+6000=8000\).

Antwort

\((1250+750)+(4300+1700)=2000+6000=8000\)
4187135
Berechne durch geschicktes Zusammenfassen. Benenne die verwendeten Rechengesetze. \(425+187+575+313+450\)

Denkanstöße

- Welche Zahlen ergeben zusammen besonders einfache Hunderter oder Tausender? - Beim Addieren darfst du Summanden mit dem Kommutativgesetz vertauschen. - Mit dem Assoziativgesetz darfst du Summanden neu zusammenfassen.

Lösung

1. Mit dem Kommutativgesetz werden passende Summanden nebeneinandergestellt: \(425+575\) und \(187+313\). 2. Mit dem Assoziativgesetz werden diese Paare zusammengefasst: \((425+575)+(187+313)+450\). 3. Die Teilsummen sind \(1000\) und \(500\). Damit ergibt sich \(1000+500+450=1950\).

Antwort

\((425+575)+(187+313)+450=1000+500+450=1950\) Verwendet werden Kommutativgesetz und Assoziativgesetz.
4187155
Nutze das Distributivgesetz, um geschickt zu rechnen. Gib deinen Rechenweg an. \(14\cdot63+14\cdot37\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Produkten vor? - Wie kannst du diesen gemeinsamen Faktor vor eine Klammer schreiben? - Prüfe, ob die beiden Zahlen in der Klammer zusammen eine besonders einfache Summe ergeben.

Lösung

1. In beiden Produkten kommt der Faktor \(14\) vor. 2. Mit dem Distributivgesetz wird \(14\) ausgeklammert: \(14\cdot(63+37)\). 3. Es gilt \(63+37=100\). 4. Damit ist \(14\cdot100=1400\).

Antwort

\(14\cdot63+14\cdot37=14\cdot(63+37)=14\cdot100=1400\)
4191305
Wandle die lange Additionsaufgabe in eine Summe aus zwei Produkten um. Berechne das Ergebnis danach so geschickt wie möglich: \(18 + 18 + 18 + 18 + 18 + 12 + 12 + 12 + 12 + 12\)

Denkanstöße

- Wie oft kommen die beiden Zahlen jeweils vor? - Haben die beiden Produkte einen gemeinsamen Faktor? - Kannst du die Zahlen so zusammenfassen, dass eine leicht zu rechnende Zahl entsteht?

Lösung

1. Die \(18\) und die \(12\) kommen jeweils \(5\)-mal vor. Daher gilt \(5 \cdot 18 + 5 \cdot 12\). 2. Beide Produkte haben den Faktor \(5\): \(5 \cdot (18 + 12) = 5 \cdot 30\). 3. \(5 \cdot 30 = 150\).

Antwort

\(5 \cdot 18 + 5 \cdot 12 = 150\)
4192105
Vergleiche die beiden Terme \(A\) und \(B\). Welches Ergebnis ist größer? Begründe deine Entscheidung, ohne die Terme komplett auszurechnen. Term \(A = (333 \cdot 77) : 77\) Term \(B = (330 + 77) - 77\)

Denkanstöße

- Kannst du die Terme vereinfachen, indem du dir ansiehst, welche Operationen nacheinander ausgeführt werden? - Musst du die \(77\) überhaupt in deine Rechnung einbeziehen, um den Wert der Terme zu erkennen? - Vergleiche die „Startzahlen“ der beiden Terme, nachdem du die gegensätzlichen Rechenschritte weggelassen hast.

Lösung

1. Vereinfachung von Term \(A\): Multiplikation und Division mit \(77\) heben sich als Umkehroperationen auf. Der Wert des Terms ist somit \(333\). 2. Vereinfachung von Term \(B\): Addition und Subtraktion von \(77\) heben sich ebenfalls auf. Der Wert des Terms ist somit \(330\). 3. Vergleich der Ergebnisse: Da \(333 > 330\), liefert Term \(A\) das größere Ergebnis.

Antwort

Term \(A\) ist größer. Begründung: In beiden Termen heben sich die Rechenschritte mit der Zahl \(77\) gegenseitig auf. Term \(A\) ergibt somit \(333\) und Term \(B\) ergibt \(330\). Da \(333 > 330\), ist Term \(A\) größer.
4193265
Rechne möglichst geschickt. Forme jede Aufgabe zuerst so um, dass du einen Rechenvorteil nutzen kannst. a) \(25\cdot17\cdot4\) b) \(125\cdot11\cdot8\) c) \(5\cdot42\cdot20\) d) \(63\cdot8+63\cdot2\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren ergeben zusammen \(10\), \(100\) oder \(1000\)? - Gibt es in d) einen Faktor, der in beiden Produkten vorkommt? - Ordne oder klammere so um, dass du zuerst eine besonders einfache Rechnung erhältst.

Lösung

1. a) \((25\cdot4)\cdot17=100\cdot17=1700\). 2. b) \((125\cdot8)\cdot11=1000\cdot11=11\,000\). 3. c) \((5\cdot20)\cdot42=100\cdot42=4200\). 4. d) Klammere \(63\) aus: \(63\cdot(8+2)=63\cdot10=630\).

Antwort

a) \((25\cdot4)\cdot17=1700\) b) \((125\cdot8)\cdot11=11\,000\) c) \((5\cdot20)\cdot42=4200\) d) \(63\cdot(8+2)=630\)
4193945
In einem Parkhaus gibt es \(8\) Parkdecks. Auf jedem Deck sind die Stellplätze in \(14\) Reihen zu je \(25\) Plätzen angeordnet. Ermittle die Gesamtzahl der Parkplätze. Schreibe das Produkt aus den drei Faktoren auf und ordne es so um, dass ein besonders einfaches Zwischenprodukt entsteht.

Denkanstöße

- Welche zwei Faktoren ergeben zusammen ein besonders einfaches Produkt? - Mit welchem Rechengesetz darfst du Faktoren vertauschen? - Mit welchem Rechengesetz darfst du Faktoren neu zusammenfassen?

Lösung

1. Für alle Parkplätze ergibt sich das Produkt \(8\cdot14\cdot25\). 2. Mit dem Kommutativgesetz werden \(8\) und \(25\) nebeneinandergestellt: \(8\cdot25\cdot14\). 3. Mit dem Assoziativgesetz werden diese Faktoren zuerst zusammengefasst: \((8\cdot25)\cdot14\). 4. Es gilt \(8\cdot25=200\) und danach \(200\cdot14=2800\).

Antwort

\(8\cdot14\cdot25=(8\cdot25)\cdot14=200\cdot14=2800\) Das Parkhaus hat \(2800\) Parkplätze.
4196295
Berechne die folgenden Aufgaben im Kopf. Zerlege den zweistelligen Faktor jeweils in Zehner und Einer und notiere die daraus entstehende Rechnung. a) \(42 \cdot 6\) b) \(83 \cdot 4\)

Denkanstöße

- Kannst du die größere Zahl in Zehner und Einer aufteilen? - Wie hilft es dir, erst die Zehner und dann die Einer einzeln zu multiplizieren? - Was musst du am Ende mit den beiden Teilergebnissen machen?

Lösung

1. Zerlegung von \(42\) in \(40 + 2\): \(40 \cdot 6 + 2 \cdot 6 = 240 + 12 = 252\). 2. Zerlegung von \(83\) in \(80 + 3\): \(80 \cdot 4 + 3 \cdot 4 = 320 + 12 = 332\).

Antwort

a) \((40+2)\cdot6=40\cdot6+2\cdot6=252\) b) \((80+3)\cdot4=80\cdot4+3\cdot4=332\)
4196305
Nutze beim Kopfrechnen jeweils die nächste Zehnerzahl und korrigiere danach. Notiere deinen Rechenweg. a) \(59\cdot3\) b) \(38\cdot7\)

Denkanstöße

- Welche Zehnerzahl liegt direkt über dem zweistelligen Faktor? - Wie groß ist der Unterschied zu dieser Zehnerzahl? - Rechne zuerst mit der Zehnerzahl und ziehe die nötige Korrektur danach ab.

Lösung

1. a) \(59=60-1\), also \((60-1)\cdot3=60\cdot3-1\cdot3=180-3=177\). 2. b) \(38=40-2\), also \((40-2)\cdot7=40\cdot7-2\cdot7=280-14=266\).

Antwort

a) \((60-1)\cdot3=60\cdot3-1\cdot3=177\) b) \((40-2)\cdot7=40\cdot7-2\cdot7=266\)
4196425
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Addiere zum Produkt aus \(47\) und \(19\) das Produkt aus \(47\) und \(81\).

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Produkten vor? - Kannst du diesen gemeinsamen Faktor vor eine Klammer schreiben? - Welche Summe entsteht in der Klammer?

Lösung

1. Der Term lautet \(47\cdot19+47\cdot81\). 2. In beiden Produkten kommt der Faktor \(47\) vor. Klammere ihn aus: \(47\cdot(19+81)\). 3. Es gilt \(19+81=100\). 4. Damit ist \(47\cdot100=4700\).

Antwort

\(47\cdot19+47\cdot81=47\cdot(19+81)=47\cdot100=4700\)
4196555
Entscheide bei jeder Aufgabe zwischen zwei möglichen Wegen: zuerst die Klammer berechnen oder das Distributivgesetz anwenden. Notiere deine Wahl mit dem ersten Rechenschritt und berechne dann den Wert. a) \((15 + 5) \cdot 24\) b) \(73 \cdot (18 - 8)\) c) \((100 - 1) \cdot 37\)

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob der Klammerwert eine besonders einfache Zahl wie \(10\), \(20\) oder \(100\) ergibt. - Wenn der Klammerwert selbst ein unhandliches Produkt erzeugt, kann das Verteilen günstiger sein. - Begründe deine Wahl mit dem ersten Rechenschritt, nicht nur mit dem Endergebnis.

Lösung

1. Bei a) ist die Klammer besonders günstig: \(15+5=20\), also \(20\cdot24=480\). 2. Bei b) ist ebenfalls die Klammer besonders günstig: \(18-8=10\), also \(73\cdot10=730\). 3. Bei c) würde die Klammer zunächst \(99\cdot37\) ergeben. Vorteilhafter ist das Distributivgesetz: \((100-1)\cdot37=100\cdot37-1\cdot37=3700-37=3663\). 4. Damit hängt die sinnvolle Strategie von der konkreten Zahlenstruktur ab; nicht in jeder Teilaufgabe ist derselbe Weg am kürzesten.

Antwort

a) Klammer zuerst: \(20\cdot24=480\) b) Klammer zuerst: \(73\cdot10=730\) c) Distributivgesetz: \(100\cdot37-1\cdot37=3663\)
4196575
Klammere den gemeinsamen Faktor aus und berechne anschließend den Wert. a) \(14\cdot8+6\cdot8\) b) \(37\cdot12-27\cdot12\) c) \(5\cdot43+5\cdot57\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt jeweils in beiden Produkten vor? - Schreibe den gemeinsamen Faktor vor die Klammer. - Rechne danach zuerst in der Klammer.

Lösung

1. a) Der gemeinsame Faktor ist \(8\): \((14+6)\cdot8=20\cdot8=160\). 2. b) Der gemeinsame Faktor ist \(12\): \((37-27)\cdot12=10\cdot12=120\). 3. c) Der gemeinsame Faktor ist \(5\): \(5\cdot(43+57)=5\cdot100=500\).

Antwort

a) \((14+6)\cdot8=160\) b) \((37-27)\cdot12=120\) c) \(5\cdot(43+57)=500\)
4197005
Lukas behauptet: „Bei der Addition darf man die Zahlen vertauschen, also ist das bestimmt auch bei der Division so.“ Überprüfe seine Behauptung an den Zahlen \(24\) und \(6\). 1. Berechne \(24 : 6\). 2. Überlege, ob das Vertauschen der Zahlen (\(6 : 24\)) in den natürlichen Zahlen dasselbe Ergebnis liefert. 3. Erkläre kurz, ob Lukas recht hat.

Denkanstöße

- Rechne beide Aufgaben nacheinander aus. - Vergleiche die Ergebnisse: Sind sie genau gleich? - Überlege, was passiert, wenn du eine kleine Zahl durch eine größere Zahl teilst.

Lösung

1. \(24 : 6 = 4\). 2. Beim vertauschten Term \(6 : 24\) ist \(24\) kein Teiler von \(6\); der Term hat daher keinen natürlichen Quotienten. 3. Beim Vertauschen ändern sich die Werte beziehungsweise die Lösbarkeit in \(\mathbb{N}\). Das Kommutativgesetz gilt für die Division nicht.

Antwort

Lukas hat nicht recht. Es gilt \(24 : 6 = 4\), während \(6 : 24\) keinen natürlichen Quotienten hat. Die Division ist nicht kommutativ.
4197055
Klammere jeweils den gemeinsamen Faktor aus. Schreibe nur den umgeformten Term und berechne keinen Endwert. a) \(14\cdot7+14\cdot3\) b) \(48\cdot5-8\cdot5\) c) \(20\cdot9+12\cdot9\) d) \(15\cdot11-15\cdot4\)

Denkanstöße

- Suche in jeder Teilaufgabe den Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Dieser gemeinsame Faktor steht nach dem Ausklammern nur noch einmal außerhalb der Klammer. - In der Klammer bleiben die jeweils anderen Zahlen mit ihrem Plus- oder Minuszeichen stehen.

Lösung

1. a) Der gemeinsame Faktor ist \(14\): \(14\cdot(7+3)\). 2. b) Der gemeinsame Faktor ist \(5\): \((48-8)\cdot5\). 3. c) Der gemeinsame Faktor ist \(9\): \((20+12)\cdot9\). 4. d) Der gemeinsame Faktor ist \(15\): \(15\cdot(11-4)\).

Antwort

a) \(14\cdot(7+3)\) b) \((48-8)\cdot5\) c) \((20+12)\cdot9\) d) \(15\cdot(11-4)\)
4197065
Löse die Klammer jeweils mit dem Distributivgesetz auf. Schreibe nur den umgeformten Term und berechne keinen Endwert. a) \((36+14)\cdot4\) b) \((25-15)\cdot7\) c) \(6\cdot(40+3)\) d) \(12\cdot(20-8)\)

Denkanstöße

- Der Faktor außerhalb der Klammer muss mit jedem Teil in der Klammer verbunden werden. - Behalte das Plus- oder Minuszeichen aus der Klammer bei. - Kontrolliere, ob der äußere Faktor in deinem Ergebnis zweimal vorkommt.

Lösung

1. a) Der Faktor \(4\) wird mit beiden Summanden multipliziert: \(36\cdot4+14\cdot4\). 2. b) Der Faktor \(7\) wird mit beiden Zahlen multipliziert: \(25\cdot7-15\cdot7\). 3. c) Der Faktor \(6\) wird mit beiden Summanden multipliziert: \(6\cdot40+6\cdot3\). 4. d) Der Faktor \(12\) wird mit beiden Zahlen multipliziert: \(12\cdot20-12\cdot8\).

Antwort

a) \(36\cdot4+14\cdot4\) b) \(25\cdot7-15\cdot7\) c) \(6\cdot40+6\cdot3\) d) \(12\cdot20-12\cdot8\)
4197275
Berechne geschickt und nenne die verwendeten Rechengesetze: \(38\cdot63+37\cdot38\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Produkten vor? - Darfst du die Faktoren in einem Produkt vertauschen? - Kannst du danach den gemeinsamen Faktor ausklammern?

Lösung

1. Vertausche im zweiten Produkt die Faktoren: \(38\cdot63+38\cdot37\). 2. Klammere den gemeinsamen Faktor \(38\) aus: \(38\cdot(63+37)\). 3. Es gilt \(63+37=100\), also \(38\cdot100=3800\). 4. Dabei werden zuerst das Kommutativgesetz und danach das Distributivgesetz genutzt.

Antwort

\(38\cdot63+37\cdot38=38\cdot63+38\cdot37=38\cdot(63+37)=3800\) Verwendet werden Kommutativgesetz und Distributivgesetz.
4197285
Berechne vorteilhaft mit einem Rechengesetz. Schreibe die einzelne \(17\) zuerst als Produkt und klammere dann den gemeinsamen Faktor aus. \(99 \cdot 17 + 17\)

Denkanstöße

- Wie oft ist die Zahl \(17\) insgesamt vorhanden? - Hilft es dir, wenn du die einzelne \(17\) als \(1 \cdot 17\) betrachtest? - Welches Gesetz erlaubt es dir, eine Summe von Produkten in ein Produkt mit einer Klammer umzuwandeln?

Lösung

1. Den zweiten Summanden als Produkt mit dem Faktor \(1\) umschreiben: \(99 \cdot 17 + 1 \cdot 17\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(17\): \((99 + 1) \cdot 17\). 3. Berechnung der Klammer: \(99 + 1 = 100\). 4. Endberechnung: \(100 \cdot 17 = 1700\).

Antwort

\(99\cdot17+1\cdot17=(99+1)\cdot17=1700\)
4198835
Berechne den Term durch Ausklammern. Schreibe zuerst die Form mit dem gemeinsamen Faktor vor der Klammer. \(17\cdot8-17\cdot3+5\cdot17\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in allen drei Produkten vor? - Schreibe diesen Faktor vor die Klammer. - Rechne danach zuerst in der Klammer.

Lösung

1. In allen drei Produkten steckt der Faktor \(17\): \(17\cdot(8-3+5)\). 2. In der Klammer gilt \(8-3+5=10\). 3. Damit ist \(17\cdot10=170\).

Antwort

\(17\cdot(8-3+5)=17\cdot10=170\)
4199475
Benenne bei jedem Rechenschritt das verwendete Rechengesetz. a) \(28+57+72=28+72+57\) b) \((4\cdot13)\cdot25=13\cdot(4\cdot25)\) c) \(9\cdot14+9\cdot6=9\cdot(14+6)\)

Denkanstöße

- Wurden Zahlen vertauscht? - Wurden nur die Klammern anders gesetzt? - Wurde ein gemeinsamer Faktor vor eine Klammer gezogen?

Lösung

1. In a) werden die Summanden \(57\) und \(72\) vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz der Addition. 2. In b) werden Faktoren vertauscht und neu zusammengefasst. Dabei werden Kommutativgesetz und Assoziativgesetz der Multiplikation genutzt. 3. In c) wird der gemeinsame Faktor \(9\) ausgeklammert. Das ist das Distributivgesetz.

Antwort

a) Kommutativgesetz b) Kommutativgesetz und Assoziativgesetz c) Distributivgesetz
4199825
Ein Sportverein bestellt für \(8\) Mannschaften jeweils \(5\) Fußbälle und \(3\) Basketbälle. a) Gib zwei verschiedene Terme für die Gesamtzahl aller Bälle an. b) Welches Rechengesetz erklärt, warum beide Terme gleichwertig sind?

Denkanstöße

- Wie viele Bälle bekommt eine Mannschaft insgesamt? - Wie könntest du alle Fußbälle und alle Basketbälle getrennt zählen? - Welches Rechengesetz verbindet ein Produkt mit einer Summe von zwei Produkten?

Lösung

1. Pro Mannschaft sind es \(5+3\) Bälle. Daher ist ein Term \(8\cdot(5+3)=64\). 2. Man kann auch beide Ballarten getrennt zählen: \(8\cdot5+8\cdot3=40+24=64\). 3. Der Zusammenhang zwischen beiden Termen wird durch das Distributivgesetz beschrieben.

Antwort

a) \(8\cdot(5+3)\) und \(8\cdot5+8\cdot3\) b) Distributivgesetz
4199835
Betrachte die folgende Rechenkette, mit der Sofía Navarro eine Aufgabe im Kopf löst: \(15 + 38 + 85 = 15 + 85 + 38 = (15 + 85) + 38 = 100 + 38 = 138\) Benenne die zwei Rechengesetze, die hier nacheinander genutzt wurden, um die Aufgabe zu vereinfachen. Erläutere kurz, was in den jeweiligen Schritten passiert ist.

Denkanstöße

- Was verändert sich im ersten Gleichheitsschritt an der Reihenfolge der Summanden? - Was bewirkt die Klammer, obwohl nur Pluszeichen vorkommen? - Welche Rechengesetze beschreiben Vertauschen und Verbinden bei der Addition?

Lösung

1. Im ersten Schritt \(15 + 38 + 85 = 15 + 85 + 38\) wurden die Summanden \(38\) und \(85\) vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz. 2. Im zweiten Schritt \(15 + 85 + 38 = (15 + 85) + 38\) wurden die ersten beiden Summanden verbunden, damit sie zuerst addiert werden. Das ist das Assoziativgesetz.

Antwort

Kommutativgesetz beim Vertauschen der Summanden und Assoziativgesetz beim Verbinden der Summanden.
4200185
Vergleiche die Rechenausdrücke und setze \(<\), \(>\) oder \(=\) ein: a) \(0 \cdot 6\quad\square\quad0 + 6\) b) \(4 \cdot 0 + 2\quad\square\quad2 \cdot 0 + 4\) c) \(0 \cdot 8 + 8\quad\square\quad8 \cdot 1 + 0\) d) \(15 \cdot 0\quad\square\quad0 \cdot 25\)

Denkanstöße

- Berechne die linke und die rechte Seite jeweils getrennt. - Achte darauf, wann mit \(0\) multipliziert und wann addiert wird. - Vergleiche anschließend die beiden Ergebnisse.

Lösung

1. a) Links ist \(0\), rechts \(6\). Also \(<\). 2. b) Links ist \(2\), rechts \(4\). Also \(<\). 3. c) Beide Seiten ergeben \(8\). Also \(=\). 4. d) Beide Seiten ergeben \(0\). Also \(=\).

Antwort

a) \(<\) b) \(<\) c) \(=\) d) \(=\)
4203885
Nutze die Multiplikation mit \(10\) als Hilfsrechnung. Notiere bei jeder Aufgabe die Zerlegung mit \(10\) und die anschließende Korrektur. a) \(9 \cdot 7\) b) \(11 \cdot 6\) c) \(9 \cdot 12\)

Denkanstöße

- Die Zahl 9 liegt sehr nah an der 10. Wie kannst du das nutzen? - Die Zahl 11 ist genau 1 mehr als 10. - Rechne zuerst mit 10 und korrigiere dann das Ergebnis um den fehlenden oder überschüssigen Teil.

Lösung

1. Für \(9 \cdot 7\): Nutze \(10 \cdot 7 - 1 \cdot 7 = 70 - 7 = 63\). 2. Für \(11 \cdot 6\): Nutze \(10 \cdot 6 + 1 \cdot 6 = 60 + 6 = 66\). 3. Für \(9 \cdot 12\): Nutze \(10 \cdot 12 - 1 \cdot 12 = 120 - 12 = 108\).

Antwort

a) \((10-1)\cdot7=10\cdot7-1\cdot7=63\) b) \((10+1)\cdot6=10\cdot6+1\cdot6=66\) c) \((10-1)\cdot12=10\cdot12-1\cdot12=108\)
4203895
Fülle die Kästchen aus. Nutze das Distributivgesetz. a) \(14\cdot6=10\cdot6+\square\cdot6=\square+\square=\square\) b) \(18\cdot4=20\cdot4-\square\cdot4=\square-\square=\square\) c) \(23\cdot3=(20+3)\cdot3=\square\cdot3+\square\cdot3=\square+\square=\square\)

Denkanstöße

- Schau, wie die erste Zahl zerlegt wurde. - Multipliziere beide Teile mit derselben Zahl. - Rechne danach die Teilprodukte aus.

Lösung

1. Bei a) zerlegst du \(14\) in \(10+4\): \(14\cdot6=10\cdot6+4\cdot6=60+24=84\). 2. Bei b) rechnest du mit \(20-2\): \(18\cdot4=20\cdot4-2\cdot4=80-8=72\). 3. Bei c) zerlegst du \(23\) in \(20+3\): \(23\cdot3=20\cdot3+3\cdot3=60+9=69\).

Antwort

a) \(14\cdot6=10\cdot6+4\cdot6=60+24=84\) b) \(18\cdot4=20\cdot4-2\cdot4=80-8=72\) c) \(23\cdot3=(20+3)\cdot3=20\cdot3+3\cdot3=60+9=69\)
4204005
In einer Schulaula werden für eine Aufführung Stühle aufgestellt. Es gibt \(17\) Reihen mit jeweils \(14\) Plätzen. Stelle die Gesamtzahl zunächst als Produkt dar. Zerlege dann einen Faktor und nutze das Distributivgesetz, bevor du die Platzanzahl angibst.

Denkanstöße

- Welche Rechnung beschreibt \(17\) Reihen mit je \(14\) Plätzen? - Wie kannst du \(14\) in zwei leicht zu rechnende Teile zerlegen? - Addiere am Ende die beiden Teilprodukte.

Lösung

1. Die Gesamtzahl wird mit \(17\cdot14\) berechnet. 2. Zerlege \(14\) in \(10+4\): \(17\cdot(10+4)=17\cdot10+17\cdot4\). 3. Es gilt \(17\cdot10=170\) und \(17\cdot4=68\). 4. Damit sind es \(170+68=238\) Plätze.

Antwort

\(17\cdot14=17\cdot(10+4)=17\cdot10+17\cdot4=238\) Es gibt \(238\) Plätze.
4204135
Das Produkt \(14\cdot5\) lässt sich auf verschiedene Arten im Kopf berechnen. 1. Zerlege \(14\) in \(10+4\) und nutze das Distributivgesetz. 2. Zerlege \(14\) in \(7\cdot2\) und fasse mit dem Assoziativgesetz geschickt zusammen. 3. Vergleiche beide Rechenwege. Welcher erscheint dir für diese Aufgabe einfacher?

Denkanstöße

- Wie kannst du \(14\) als Summe schreiben? - Wie kannst du \(14\) als Produkt von zwei kleineren Zahlen schreiben? - Welche zwei Faktoren ergeben zusammen besonders leicht \(10\)?

Lösung

1. Mit dem Distributivgesetz: \(14\cdot5=(10+4)\cdot5=10\cdot5+4\cdot5=50+20=70\). 2. Mit dem Assoziativgesetz: \(14\cdot5=(7\cdot2)\cdot5=7\cdot(2\cdot5)=7\cdot10=70\). 3. Beide Wege ergeben \(70\). Der zweite Weg kann hier besonders kurz sein, weil \(2\cdot5=10\) ist.

Antwort

1. \(10\cdot5+4\cdot5=70\) 2. \(7\cdot(2\cdot5)=70\) 3. Zum Beispiel: Der zweite Weg ist hier besonders kurz, weil \(2\cdot5=10\) entsteht.
4209015
Berechne geschickt und nutze das Distributivgesetz: \(125\cdot18+875\cdot18\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Produkten vor? - Was ergibt die Summe der beiden anderen Faktoren? - Schreibe den gemeinsamen Faktor vor eine Klammer.

Lösung

1. Beide Produkte haben den gemeinsamen Faktor \(18\). 2. Klammere \(18\) aus: \((125+875)\cdot18\). 3. Es gilt \(125+875=1000\). 4. Damit ist \(1000\cdot18=18\,000\).

Antwort

\(125\cdot18+875\cdot18=(125+875)\cdot18=18\,000\)
4213975
Rechne aus. Beachte „Klammern vor Punkt vor Strich“. a) \(8+3\cdot4\) b) \(25-3\cdot4\) c) \(6\cdot3+8:2\) d) \(24:6+5\cdot3\) e) \(2\cdot(15+5)\)

Denkanstöße

- Rechne eine vorhandene Klammer zuerst aus. - Ohne Klammer kommen Multiplikation und Division vor Addition und Subtraktion. - Wenn zwei Punktrechnungen vorkommen, kannst du beide vor der anschließenden Strichrechnung berechnen.

Lösung

1. a) Zuerst \(3\cdot4=12\), danach \(8+12=20\). 2. b) Zuerst \(3\cdot4=12\), danach \(25-12=13\). 3. c) Zuerst \(6\cdot3=18\) und \(8:2=4\), danach \(18+4=22\). 4. d) Zuerst \(24:6=4\) und \(5\cdot3=15\), danach \(4+15=19\). 5. e) Zuerst \(15+5=20\), danach \(2\cdot20=40\).

Antwort

a) \(20\) b) \(13\) c) \(22\) d) \(19\) e) \(40\)
4216285
Berechne \(2001\cdot432\) mit dem Distributivgesetz. Zerlege zuerst \(2001\), schreibe die daraus entstehende Summe von Produkten auf und berechne das Ergebnis.

Denkanstöße

- Welche Zerlegung von \(2001\) macht die Multiplikation leichter? - Multipliziere beide Teile der Zerlegung mit \(432\). - Addiere danach die beiden Teilprodukte.

Lösung

1. Zerlege \(2001\) in \(2000+1\). 2. Dann gilt \((2000+1)\cdot432=2000\cdot432+1\cdot432\). 3. Es ergibt sich \(864\,000+432=864\,432\).

Antwort

\(2001\cdot432=(2000+1)\cdot432=2000\cdot432+1\cdot432=864\,432\)
4217705
Nutze das Kommutativgesetz und das Assoziativgesetz, um geschickt zu rechnen. Schreibe eine passende Umformung auf. \(154+46+78+22\)

Denkanstöße

- Welche zwei Zahlen ergänzen sich zu \(200\)? - Welche zwei Zahlen ergänzen sich zu \(100\)? - Bei einer Addition darfst du Summanden vertauschen und neu zusammenfassen.

Lösung

1. Vertausche die Summanden so, dass passende Paare nebeneinanderstehen: \(154+46+78+22=(154+46)+(78+22)\). 2. Berechne die Teilsummen: \(154+46=200\) und \(78+22=100\). 3. Addiere die Teilsummen: \(200+100=300\).

Antwort

Zum Beispiel \((154+46)+(78+22)=200+100=300\)
4223015
Schreibe zu jeder Regel die passende Formel mit den Platzhaltern \(a\), \(b\) und \(c\). a) Bei einer Multiplikation darfst du die Faktoren vertauschen, ohne dass sich das Ergebnis ändert. b) Bei einer Summe aus drei Summanden darfst du die Klammern anders setzen, ohne dass sich das Ergebnis ändert. c) Eine Zahl wird mit einer Summe multipliziert, indem sie mit beiden Summanden multipliziert und die Ergebnisse anschließend addiert werden.

Denkanstöße

- In a) ändert sich nur die Reihenfolge der Faktoren. - In b) ändert sich nur, welche Summanden zuerst zusammengefasst werden. - In c) wird die Multiplikation auf beide Summanden in der Klammer verteilt.

Lösung

1. a) Kommutativgesetz: \(a\cdot b=b\cdot a\). 2. b) Assoziativgesetz: \((a+b)+c=a+(b+c)\). 3. c) Distributivgesetz: \(a\cdot(b+c)=a\cdot b+a\cdot c\).

Antwort

a) \(a\cdot b=b\cdot a\) b) \((a+b)+c=a+(b+c)\) c) \(a\cdot(b+c)=a\cdot b+a\cdot c\)
4223025
Betrachte den Rechenweg: \(25\cdot9\cdot4=25\cdot4\cdot9=(25\cdot4)\cdot9=100\cdot9=900\) Welche zwei Rechengesetze wurden benutzt? Benenne sie und notiere jeweils die allgemeine Formel mit \(a\), \(b\) und \(c\).

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob sich nur die Reihenfolge zweier Faktoren geändert hat. - Prüfe danach, ob nur anders zusammengefasst wurde. - Ordne jedem Schritt genau ein passendes Rechengesetz zu.

Lösung

1. Zuerst werden die Faktoren \(9\) und \(4\) vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz: \(a\cdot b=b\cdot a\). 2. Danach werden \(25\) und \(4\) zuerst zusammengefasst. Das ist das Assoziativgesetz: \((a\cdot b)\cdot c=a\cdot(b\cdot c)\). 3. So entsteht der Rechenvorteil \(25\cdot4=100\).

Antwort

1. Kommutativgesetz: \(a\cdot b=b\cdot a\) 2. Assoziativgesetz: \((a\cdot b)\cdot c=a\cdot(b\cdot c)\)
4224595
Entscheide, ob die Aussagen wahr oder falsch sind. Wenn eine Aussage wahr ist, nenne das passende Rechengesetz. a) \(14+89=89+14\) b) \(25\cdot(4\cdot13)=(25\cdot4)\cdot13\) c) \(100-30=30-100\)

Denkanstöße

- Wurden nur Zahlen vertauscht oder nur anders zusammengefasst? - Prüfe bei c), ob beide Subtraktionen bei natürlichen Zahlen möglich sind. - Ein Rechengesetz passt nur, wenn der Wert gleich bleibt.

Lösung

1. a) ist wahr: Die Summanden wurden vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz. 2. b) ist wahr: Die Faktoren wurden nur anders zusammengefasst. Das ist das Assoziativgesetz. 3. c) ist falsch: \(100-30=70\), aber \(30-100\) hat in den natürlichen Zahlen kein Ergebnis.

Antwort

a) wahr — Kommutativgesetz b) wahr — Assoziativgesetz c) falsch
4224605
Nutze das Distributivgesetz. a) Ergänze: \(6\cdot(20+7)=6\cdot20+6\cdot\square\) b) Berechne \(8\cdot105\) geschickt mit dem Distributivgesetz und notiere deinen Rechenweg.

Denkanstöße

- Derselbe Faktor wird mit beiden Summanden in der Klammer multipliziert. - Zerlege \(105\) in zwei Zahlen, mit denen du leicht multiplizieren kannst. - Prüfe, ob deine Zerlegung wieder \(105\) ergibt.

Lösung

1. In a) lautet der fehlende Faktor \(7\): \(6\cdot(20+7)=6\cdot20+6\cdot7\). 2. In b) wird \(105\) als \(100+5\) zerlegt: \(8\cdot105=8\cdot100+8\cdot5=800+40=840\).

Antwort

a) \(7\) b) \(8\cdot105=8\cdot100+8\cdot5=840\)
4279665
Lukas rechnet \(197\cdot3\) geschickt als \(200\cdot3-3\cdot3\). a) Welches Rechengesetz nutzt er? b) Berechne \(197\cdot3\) auf diesem Weg. c) Zerlege \(305\) in eine Summe und berechne \(305\cdot6\) mit einer ähnlichen Methode.

Denkanstöße

- Wie hängen \(197\), \(200\) und \(3\) zusammen? - Beim Distributivgesetz darfst du einen Faktor mit den Teilen einer Summe oder Differenz multiplizieren. - Wie kannst du \(305\) in zwei leicht zu multiplizierende Teile zerlegen?

Lösung

1. Lukas nutzt das Distributivgesetz. 2. Es gilt \(200\cdot3-3\cdot3=600-9=591\). 3. Für c) wird \(305\) als \(300+5\) zerlegt. 4. Damit gilt \(305\cdot6=300\cdot6+5\cdot6=1800+30=1830\).

Antwort

a) Distributivgesetz b) \(591\) c) \(305\cdot6=(300+5)\cdot6=1800+30=1830\)
4279775
Berechne die folgenden Produkte im Kopf. Notiere zu jeder Aufgabe einen geschickten Rechenweg und nenne das verwendete Rechengesetz. a) \(12\cdot15\) b) \(25\cdot36\) c) \(19\cdot8\) d) \(102\cdot7\)

Denkanstöße

- Kannst du eine Zahl in eine Summe oder Differenz zerlegen, mit der du leichter rechnest? - Gibt es zwei Faktoren, die zusammen \(100\) ergeben? - Hilft dir eine nahe runde Zahl wie \(20\) oder \(100\)?

Lösung

1. a) Zerlege \(15\) in \(10+5\): \(12\cdot10+12\cdot5=120+60=180\). Das nutzt das Distributivgesetz. 2. b) Zerlege \(36\) in \(4\cdot9\): \(25\cdot(4\cdot9)=(25\cdot4)\cdot9=100\cdot9=900\). Das nutzt das Assoziativgesetz. 3. c) Nutze \(20-1\): \((20-1)\cdot8=160-8=152\). Das nutzt das Distributivgesetz. 4. d) Zerlege \(102\) in \(100+2\): \(100\cdot7+2\cdot7=700+14=714\). Das nutzt das Distributivgesetz.

Antwort

a) \(12\cdot(10+5)=120+60=180\) — Distributivgesetz b) \(25\cdot(4\cdot9)=(25\cdot4)\cdot9=900\) — Assoziativgesetz c) \((20-1)\cdot8=160-8=152\) — Distributivgesetz d) \((100+2)\cdot7=700+14=714\) — Distributivgesetz
5527795
Die beiden abgebildeten Kästchenfelder a) und b) bilden zusammen ein \(7 \times 12\)-Feld. Bestimme aus der Abbildung die Spaltenzahl jedes Teilfeldes und berechne \(7 \cdot 12\) mit dem Distributivgesetz. Schreibe den passenden zerlegten Term.
Abbildung zur Aufgabe 552779

Denkanstöße

- Zähle die Spalten der beiden getrennt dargestellten Teilfelder. - Die Anzahl der Reihen bleibt in beiden Teilfeldern gleich. - Verbinde die beiden Teilprodukte anschließend wieder durch Addition.

Lösung

1. Teilfeld a) hat \(7\) Reihen und \(10\) Spalten; Teilfeld b) hat \(7\) Reihen und \(2\) Spalten. Die Spaltenzahl \(12\) ist also in \(10 + 2\) zerlegt. 2. Daher gilt \(7 \cdot 12 = 7 \cdot (10 + 2)\). 3. Mit dem Distributivgesetz folgt \(7 \cdot 10 + 7 \cdot 2 = 70 + 14 = 84\).

Antwort

\(7 \cdot 12 = 7 \cdot (10 + 2) = 7 \cdot 10 + 7 \cdot 2 = 84\)
5540205
Die Abbildung zeigt zwei rechteckige Teilfelder A und B mit gleich vielen Zeilen. Zusammen bilden sie ein größeres Rechteck. a) Bestimme aus der Abbildung die Zeilen- und Spaltenzahl beider Teilfelder. b) Stelle die Gesamtzahl aller Kästchen einmal als Produkt mit einer Klammer und einmal als Summe zweier Produkte dar. c) Nenne das Rechengesetz, das die beiden Terme verbindet.
Abbildung zur Aufgabe 554020

Denkanstöße

- Zähle bei jedem Teilfeld Zeilen und Spalten getrennt. - Überlege, welche Seitenlänge beim Zusammensetzen gleich bleibt und welche sich addiert. - Vergleiche „erst zusammenfassen, dann multiplizieren“ mit „beide Teilfelder einzeln berechnen“.

Lösung

1. Teilfeld A hat \(7\) Zeilen und \(10\) Spalten, Teilfeld B hat \(7\) Zeilen und \(3\) Spalten. 2. Zusammen sind es \(10+3=13\) Spalten bei weiterhin \(7\) Zeilen. Daher beschreibt \(7\cdot(10+3)\) das ganze Rechteck. 3. Die getrennten Teilfelder werden durch \(7\cdot10+7\cdot3\) beschrieben. 4. Beide Terme sind nach dem Distributivgesetz gleichwertig und ergeben \(91\).

Antwort

a) A: \(7\times10\), B: \(7\times3\) b) \(7\cdot(10+3)=7\cdot10+7\cdot3=91\) c) Distributivgesetz
4177285
In einem Rechengitter mit drei Zeilen und drei Spalten ist die Summe in jeder Zeile \(15\). a) Wie groß ist die Summe aller Zahlen im Gitter? b) Wie groß sind die drei Spaltensummen zusammen? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Wie viele Zeilen gibt es, und welche Summe hat jede Zeile? - Werden beim Addieren nach Spalten andere Zahlen verwendet als beim Addieren nach Zeilen? - Überlege, ob sich die Gesamtsumme ändert, wenn du dieselben Zahlen nur in einer anderen Reihenfolge addierst.

Lösung

1. Es gibt drei Zeilen mit der Summe \(15\): \(3\cdot15=45\). Insgesamt stehen also Zahlen mit der Summe \(45\) im Gitter. 2. Jede Zahl gehört genau zu einer Zeile und genau zu einer Spalte. Deshalb ergeben auch die drei Spaltensummen zusammen \(45\).

Antwort

a) Die Gesamtsumme ist \(45\). b) Die drei Spaltensummen ergeben zusammen ebenfalls \(45\), weil beim Addieren nach Spalten dieselben Zahlen addiert werden wie beim Addieren nach Zeilen.
4177835
Nutze Rechenvorteile und löse die Aufgaben geschickt. a) \(438+275+162\) b) \(5600-1200-400\) c) \(125+999+875\) d) \(10\,000-2500-3500\) Nenne bei a) und c) die Rechengesetze, mit denen du Summanden vertauschst oder zusammenfasst. Erkläre bei b) und d) kurz, warum du die beiden nacheinander abgezogenen Zahlen zuerst addieren darfst.

Denkanstöße

- Suche bei den Additionen nach Summanden, die zusammen eine runde Zahl ergeben. - Beim Addieren darfst du Summanden vertauschen und neu zusammenfassen. - Überlege bei b) und d), welcher Gesamtbetrag insgesamt abgezogen wird.

Lösung

1. a) Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz: \((438+162)+275=600+275=875\). 2. b) Zwei nacheinander abgezogene Zahlen können zusammengefasst werden: \(5600-(1200+400)=5600-1600=4000\). 3. c) Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz: \((125+875)+999=1000+999=1999\). 4. d) Ebenso gilt \(10\,000-(2500+3500)=10\,000-6000=4000\). 5. Bei b) und d) wird nicht die Reihenfolge der Subtraktion vertauscht; stattdessen wird der gesamte abzuziehende Betrag zuerst addiert.

Antwort

a) \((438+162)+275=875\); Kommutativgesetz und Assoziativgesetz b) \(5600-(1200+400)=4000\) c) \((125+875)+999=1999\); Kommutativgesetz und Assoziativgesetz d) \(10\,000-(2500+3500)=4000\)
4183485
Ordne oder klammere die Zahlen so um, dass du möglichst leicht im Kopf rechnen kannst. Notiere jeweils die umgeformte Rechnung und das Ergebnis. a) \(389+111+250+750\) b) \(123+456+77\) c) \(5\cdot17\cdot20\)

Denkanstöße

- Welche Zahlen lassen sich besonders leicht zusammenrechnen? - Gibt es bei der Multiplikation zwei Faktoren, die zusammen \(10\), \(100\) oder \(1000\) ergeben? - Bei einer Summe oder einem Produkt darfst du die Reihenfolge passend verändern.

Lösung

1. a) \((389+111)+(250+750)=500+1000=1500\). 2. b) \((123+77)+456=200+456=656\). 3. c) \((5\cdot20)\cdot17=100\cdot17=1700\).

Antwort

a) \((389+111)+(250+750)=1500\) b) \((123+77)+456=656\) c) \((5\cdot20)\cdot17=1700\)
4186325
Berechne die Summe der natürlichen Zahlen von \(1\) bis \(80\) auf eine vorteilhafte Weise. 1. Benenne die beiden Rechengesetze, mit denen du Summanden vertauschen und neu zusammenfassen darfst. 2. Wie viele Paare entstehen, wenn du die erste mit der letzten Zahl, die zweite mit der vorletzten Zahl usw. zusammenfasst? 3. Welche Summe hat jedes Paar? 4. Berechne die Gesamtsumme.

Denkanstöße

- Vergleiche die Summe aus erster und letzter Zahl mit der Summe aus zweiter und vorletzter Zahl. - Überlege, wie viele Zahlen insgesamt gepaart werden. - Wenn alle Paare dieselbe Summe haben, kannst du diese Summe mehrfach addieren.

Lösung

1. Zum Vertauschen wird das Kommutativgesetz genutzt, zum neuen Zusammenfassen das Assoziativgesetz. 2. Es gibt \(80:2=40\) Paare. 3. Jedes Paar hat die Summe \(1+80=81\); ebenso gilt zum Beispiel \(2+79=81\). 4. Damit ist die Gesamtsumme \(40\cdot81=3240\).

Antwort

1. Kommutativgesetz und Assoziativgesetz 2. \(40\) Paare 3. \(81\) 4. \(3240\)
4186335
Nora Haddad betreibt einen Obstladen und stapelt Äpfel in Form einer dreieckigen Wand. In der obersten Reihe liegt nur \(1\) Apfel. In jeder Reihe darunter liegt genau ein Apfel mehr als in der darüberliegenden Reihe. Die unterste Reihe besteht aus \(40\) Äpfeln. 1. Erstelle einen Rechenausdruck für die Gesamtzahl der Äpfel. 2. Berechne die Gesamtzahl der Äpfel vorteilhaft, indem du Paare bildest. 3. Erkläre kurz, warum die Rechnung \(20 \cdot 41\) zum Ziel führt.

Denkanstöße

- Schreibe die ersten und die letzten Glieder der Summe auf. - Welche Summe entsteht, wenn du jeweils die äußersten beiden Zahlen paarst? - Wie viele Paare erhältst du aus \(40\) Summanden? - Wie kannst du gleiche Paarsummen anschließend zusammenfassen?

Lösung

1. Die Gesamtzahl wird durch \(1 + 2 + 3 + \dots + 40\) beschrieben. 2. Bilde Paare von außen: \(1 + 40 = 41\), \(2 + 39 = 41\) und so weiter. Aus \(40\) Summanden entstehen \(40 : 2 = 20\) Paare. 3. Jedes der \(20\) Paare hat die Summe \(41\). Deshalb gilt \(20 \cdot 41 = 820\). 4. Insgesamt sind es \(820\) Äpfel.

Antwort

1. \(1 + 2 + 3 + \dots + 40\) 2. \(820\) Äpfel 3. Es entstehen \(20\) Paare mit der Summe \(41\), daher \(20 \cdot 41 = 820\).
4186345
Berechne die Summe aller geraden Zahlen von \(2\) bis \(60\): \(2+4+6+\dots+58+60\). 1. Bestimme, wie viele Summanden die Rechnung hat. 2. Bilde Paare mit gleicher Summe und bestimme die Anzahl der Paare. 3. Berechne damit die Gesamtsumme.

Denkanstöße

- Wie viele gerade Zahlen gibt es von \(2\) bis \(60\)? - Addiere die kleinste und die größte Zahl und prüfe das nächste Paar. - Wenn alle Paare dieselbe Summe haben, wie oft musst du diese Paarsumme nehmen?

Lösung

1. Von \(2\) bis \(60\) gibt es \(60:2=30\) gerade Zahlen. 2. Es gilt \(2+60=62\), \(4+58=62\) usw. Aus \(30\) Zahlen entstehen \(30:2=15\) Paare. 3. Die Gesamtsumme ist \(15\cdot62=930\).

Antwort

1. \(30\) Summanden 2. \(15\) Paare mit der Summe \(62\) 3. \(930\)
4186375
Betrachte den Term \((560 - 140) + (320 + 180)\). Berechne, um wie viel sich der Wert des Terms verändert, wenn jede der vier Zahlen um \(15\) vergrößert wird. Begründe, ohne den neuen Term vollständig auszurechnen.

Denkanstöße

- Untersuche die beiden Klammern getrennt. - Was passiert mit einer Differenz, wenn beide Zahlen um denselben Betrag größer werden? - Wie verändert sich eine Summe, wenn beide Summanden um \(15\) größer werden?

Lösung

1. Der ursprüngliche Wert ist \((560 - 140) + (320 + 180) = 420 + 500 = 920\). 2. In \(560 - 140\) werden beide Zahlen um \(15\) größer. Die Differenz bleibt deshalb gleich. 3. In \(320 + 180\) werden beide Summanden um \(15\) größer. Die Summe wächst also um \(15 + 15 = 30\). 4. Daher wird auch der gesamte Termwert um \(30\) größer.

Antwort

Ausgangswert: \(920\) Der Termwert wird um \(30\) größer. Begründung: In der ersten Klammer bleibt die Differenz gleich; in der zweiten Klammer wächst die Summe um \(30\).
4187145
Berechne den Term möglichst geschickt. Forme ihn so um, dass du einfache Zahlen zusammenrechnen kannst. Achte darauf, dass \(364\) weiterhin abgezogen wird. \(864+257-364+43\)

Denkanstöße

- Welche Zahlenpaare ergeben eine runde Zahl? - Achte darauf, dass \(364\) weiterhin abgezogen wird. - Bei einer Subtraktion darfst du die Zahlen nicht einfach so vertauschen wie bei einer Addition.

Lösung

1. Fasse passend zusammen: \((864-364)+(257+43)\). 2. Es gilt \(864-364=500\) und \(257+43=300\). 3. Damit ist \(500+300=800\).

Antwort

Zum Beispiel \((864-364)+(257+43)=500+300=800\)
4191345
Löse die Aufgaben im Kopf. Notiere bei jeder Teilaufgabe kurz, wie du die Zahlen geschickt umformst. a) \(4 \cdot 19 \cdot 25\) b) \(80 \cdot 600\) c) \(54\,000 : 90\) d) \(2 \cdot 37 \cdot 50\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren kannst du so umordnen und verbinden, dass \(100\) entsteht? - Achte bei Zehnern und Hundertern auf die Stellenwerte. - Kannst du bei der Division Dividend und Divisor durch dieselbe Zahl teilen?

Lösung

1. \((4 \cdot 25) \cdot 19 = 100 \cdot 19 = 1900\). 2. \(80 \cdot 600 = 8 \cdot 6 \cdot 1000 = 48\,000\). 3. \(54\,000 : 90 = 5400 : 9 = 600\). 4. \((2 \cdot 50) \cdot 37 = 100 \cdot 37 = 3700\).

Antwort

a) \((4 \cdot 25) \cdot 19 = 100 \cdot 19 = 1900\) b) \(80 \cdot 600 = 8 \cdot 6 \cdot 1000 = 48\,000\) c) \(54\,000 : 90 = 5400 : 9 = 600\) d) \((2 \cdot 50) \cdot 37 = 100 \cdot 37 = 3700\)
4196125
Berechne die folgenden Aufgaben mithilfe des Distributivgesetzes. Gib bei jedem Schritt an, ob du das Gesetz zum „Ausmultiplizieren“ oder zum „Ausklammern“ verwendest. a) \(8 \cdot (100 + 4)\) b) \(17 \cdot 12 + 17 \cdot 8\) c) \((50 - 2) \cdot 6\) d) \(44 \cdot 15 - 34 \cdot 15\)

Denkanstöße

- Prüfe, ob eine Klammer vorhanden ist oder ein gemeinsamer Faktor in zwei Produkten vorkommt. - Beim Ausmultiplizieren wird der äußere Faktor mit jedem Glied in der Klammer multipliziert. - Beim Ausklammern suchst du einen Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Überlege jeweils, welche Schreibweise die Rechnung übersichtlicher macht.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Ausmultiplizieren: \(8 \cdot (100 + 4) = 8 \cdot 100 + 8 \cdot 4 = 800 + 32 = 832\). 2. Teilaufgabe b): Ausklammern: \(17 \cdot 12 + 17 \cdot 8 = 17 \cdot (12 + 8) = 17 \cdot 20 = 340\). 3. Teilaufgabe c): Ausmultiplizieren: \((50 - 2) \cdot 6 = 50 \cdot 6 - 2 \cdot 6 = 300 - 12 = 288\). 4. Teilaufgabe d): Ausklammern: \(44 \cdot 15 - 34 \cdot 15 = (44 - 34) \cdot 15 = 10 \cdot 15 = 150\).

Antwort

a) \(8\cdot(100+4)=8\cdot100+8\cdot4=832\) — Ausmultiplizieren b) \(17\cdot12+17\cdot8=17\cdot(12+8)=340\) — Ausklammern c) \((50-2)\cdot6=50\cdot6-2\cdot6=288\) — Ausmultiplizieren d) \(44\cdot15-34\cdot15=(44-34)\cdot15=150\) — Ausklammern
4196225
Berechne jeden Term auf zwei Arten. a) \((400+56):8\) b) \((600-42):6\) Rechenweg 1: Berechne zuerst die Klammer und dividiere danach. Rechenweg 2: Teile beide Zahlen in der Klammer durch den Divisor und rechne danach weiter. Welcher Rechenweg war für dich bei jeder Aufgabe einfacher? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Vergleiche die Division nach dem Ausrechnen der Klammer mit den beiden kleineren Divisionen. - Beim Auflösen der Klammer müssen beide Zahlen durch denselben Divisor geteilt werden. - Begründe deine Wahl mit den konkreten Rechnungen.

Lösung

1. a) Zuerst die Klammer: \((400+56):8=456:8=57\). 2. a) Klammer auflösen: \(400:8+56:8=50+7=57\). 3. b) Zuerst die Klammer: \((600-42):6=558:6=93\). 4. b) Klammer auflösen: \(600:6-42:6=100-7=93\). 5. Beide Wege sind richtig. Welcher leichter ist, kann unterschiedlich begründet werden.

Antwort

a) Zuerst die Klammer: \((400+56):8=456:8=57\) Klammer auflösen: \(400:8+56:8=50+7=57\) b) Zuerst die Klammer: \((600-42):6=558:6=93\) Klammer auflösen: \(600:6-42:6=100-7=93\) Die Begründung für den leichteren Rechenweg muss zu den notierten Rechnungen passen.
4196355
Wende das Distributivgesetz an. Notiere bei jeder Teilaufgabe zuerst die passende Ausklammerung oder Zerlegung und berechne dann den Wert. a) \(13\cdot57+13\cdot43\) b) \(99\cdot14\) c) \(62\cdot11\)

Denkanstöße

- Gibt es eine Zahl, die in beiden Produkten vorkommt? - Kannst du einen Faktor so zerlegen, dass eine runde Zahl wie \(10\) oder \(100\) vorkommt? - Was passiert, wenn du \(99\) als \(100-1\) schreibst?

Lösung

1. In a) wird der gemeinsame Faktor \(13\) ausgeklammert: \(13\cdot(57+43)=13\cdot100=1300\). 2. In b) wird \(99\) als \(100-1\) zerlegt: \((100-1)\cdot14=100\cdot14-1\cdot14=1386\). 3. In c) wird \(11\) als \(10+1\) zerlegt: \(62\cdot(10+1)=62\cdot10+62\cdot1=682\).

Antwort

a) \(13\cdot(57+43)=1300\) b) \((100-1)\cdot14=100\cdot14-1\cdot14=1386\) c) \(62\cdot(10+1)=62\cdot10+62\cdot1=682\)
4196365
Rechne möglichst geschickt. Zerlege oder fasse so zusammen, dass du leichter durch denselben Divisor teilen kannst. Wenn du eine Summe oder Differenz aufteilst, müssen die einzelnen Teile ohne Rest teilbar sein. a) \(245:5\) b) \((144-36):12\) c) \(132:11+88:11\)

Denkanstöße

- Suche bei a) nach zwei Teilen, die sich leicht durch \(5\) teilen lassen. - Prüfe bei b), ob beide Zahlen in der Klammer durch \(12\) teilbar sind. - Bei c) haben beide Divisionen denselben Divisor. Kannst du die Dividenden zuerst zusammenfassen?

Lösung

1. a) Zerlege \(245\) in gut teilbare Teile: \(245:5=200:5+45:5=40+9=49\). 2. b) Beide Zahlen sind durch \(12\) teilbar: \((144-36):12=144:12-36:12=12-3=9\). 3. c) Beide Quotienten haben den Divisor \(11\): \(132:11+88:11=(132+88):11=220:11=20\).

Antwort

a) \(245:5=200:5+45:5=49\) b) \((144-36):12=144:12-36:12=9\) c) \(132:11+88:11=(132+88):11=20\)
4196415
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Multipliziere das Produkt aus \(125\) und \(9\) mit dem Produkt aus \(8\) und \(3\).

Denkanstöße

- Welche zwei Faktoren ergeben zusammen eine besonders einfache Zahl wie \(1000\)? - Bei einer Multiplikation darfst du die Faktoren vertauschen und neu zusammenfassen. - Welche Reihenfolge macht das Kopfrechnen leichter?

Lösung

1. Der Term lautet \((125\cdot9)\cdot(8\cdot3)\). 2. Ordne die Faktoren passend um: \((125\cdot8)\cdot(9\cdot3)\). 3. Es gilt \(125\cdot8=1000\) und \(9\cdot3=27\). 4. Damit ist \(1000\cdot27=27\,000\).

Antwort

\((125\cdot9)\cdot(8\cdot3)=(125\cdot8)\cdot(9\cdot3)=1000\cdot27=27\,000\)
4196435
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Subtrahiere den Quotienten aus \(224\) und \(8\) vom Quotienten aus \(1024\) und \(8\).

Denkanstöße

- Achte darauf, welcher Quotient von welchem abgezogen wird. - Beide Quotienten haben denselben Divisor. - Prüfe, ob die Differenz der beiden Dividenden leichter zu berechnen ist als zwei getrennte Divisionen.

Lösung

1. Der Term lautet \(1024:8-224:8\). 2. Beide Quotienten haben denselben Divisor \(8\). Deshalb kann zuerst die Differenz der Dividenden gebildet werden: \((1024-224):8\). 3. Es gilt \(1024-224=800\). 4. Damit ist \(800:8=100\).

Antwort

\(1024:8-224:8=(1024-224):8=800:8=100\)
4196825
Wende die Rechengesetze an, um die Aufgaben möglichst einfach zu lösen. Notiere in jeder Teilaufgabe zuerst die ausgeklammerte Form. a) \(12 \cdot 17 + 12 \cdot 11 + 12 \cdot 2\) b) \(18 \cdot 24 + 16 \cdot 18\) c) \(27 \cdot 15 - 15 \cdot 7\) d) \(13 \cdot 29 - 13 \cdot 18 - 13\) e) \(19 \cdot 14 + 19 \cdot 23 + 19 \cdot 13\) f) \(22 \cdot 35 - 22 \cdot 14 - 22\)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn ein gemeinsamer Faktor in mehr als zwei Gliedern vorkommt? - Achte darauf, dass die Reihenfolge in einem Produkt (\(15 \cdot 7\) statt \(7 \cdot 15\)) die Anwendung des Gesetzes nicht ändert. - Denke bei Aufgaben wie \(d)\) und \(f)\) an den „unsichtbaren“ Faktor \(1\) beim letzten Glied. - Versuche, die Zahlen in der Klammer zuerst zu addieren oder zu subtrahieren.

Lösung

1. Ausklammern der \(12\): \(12 \cdot (17 + 11 + 2) = 12 \cdot 30 = 360\). 2. Ausklammern der \(18\): \(18 \cdot (24 + 16) = 18 \cdot 40 = 720\). 3. Ausklammern der \(15\) (Kommutativgesetz beachten): \(15 \cdot (27 - 7) = 15 \cdot 20 = 300\). 4. Ausklammern der \(13\) mit dem Faktor \(1\) am Ende: \(13 \cdot (29 - 18 - 1) = 13 \cdot 10 = 130\). 5. Zusammenfassen der drei Summanden: \(19 \cdot (14 + 23 + 13) = 19 \cdot 50 = 950\). 6. Ausklammern der \(22\) mit dem Faktor \(1\) am Ende: \(22 \cdot (35 - 14 - 1) = 22 \cdot 20 = 440\).

Antwort

a) \(12\cdot(17+11+2)=360\) b) \(18\cdot(24+16)=720\) c) \(15\cdot(27-7)=300\) d) \(13\cdot(29-18-1)=130\) e) \(19\cdot(14+23+13)=950\) f) \(22\cdot(35-14-1)=440\)
4197295
Berechne das Ergebnis auf einem geschickten Weg und gib die verwendeten Rechengesetze an: \(36 \cdot 12 + 14 \cdot 12 - 5 \cdot 4 \cdot 12\)

Denkanstöße

- Schau dir die drei Teile der Rechnung an. Welcher Faktor kommt überall vor? - Kannst du den letzten Teil der Rechnung (\(5 \cdot 4 \cdot 12\)) erst vereinfachen, bevor du ausklammerst? - Was passiert, wenn du alle Faktoren, die mit der \(12\) multipliziert werden, in einer Klammer zusammenfasst?

Lösung

1. Zunächst wird das Teilprodukt am Ende berechnet: \(5 \cdot 4 = 20\). Der Ausdruck lautet nun: \(36 \cdot 12 + 14 \cdot 12 - 20 \cdot 12\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(12\): \((36 + 14 - 20) \cdot 12\). 3. Berechnung des Ausdrucks in der Klammer: \(36 + 14 = 50\); \(50 - 20 = 30\). 4. Endgültige Multiplikation: \(30 \cdot 12 = 360\).

Antwort

\(36\cdot12+14\cdot12-5\cdot4\cdot12=36\cdot12+14\cdot12-20\cdot12=(36+14-20)\cdot12=30\cdot12=360\) Das entscheidende Rechengesetz ist das Distributivgesetz beim Ausklammern von \(12\); zuvor wird lediglich das Teilprodukt \(5\cdot4=20\) berechnet.
4197435
Marie hat einen Rechentrick: 1. Wähle eine Zahl. 2. Multipliziere sie mit \(25\). 3. Multipliziere das Ergebnis mit \(8\). 4. Dividiere dieses Ergebnis durch \(100\). Marie behauptet: „Ich muss dein Endergebnis nur halbieren, um deine Zahl herauszufinden.“ a) Überprüfe Maries Behauptung für die Startzahl \(6\). b) Erkläre, warum Maries Trick immer funktioniert.

Denkanstöße

- Rechne die Schritte für die Zahl \(6\) nacheinander durch. - Kannst du \(25\cdot8\) zuerst zusammenfassen? - Was bewirkt anschließend die Division durch \(100\)?

Lösung

1. Für die Startzahl \(6\): \(6\cdot25=150\), \(150\cdot8=1200\) und \(1200:100=12\). Die Hälfte von \(12\) ist wieder \(6\). 2. Allgemein gilt \(25\cdot8=200\). Die Startzahl wird also zuerst mit \(200\) multipliziert und danach durch \(100\) geteilt. 3. Das entspricht insgesamt einer Verdopplung, weil \(200:100=2\). Deshalb erhält man die Startzahl zurück, wenn man das Endergebnis halbiert.

Antwort

a) Das Endergebnis für die Startzahl \(6\) ist \(12\). Die Hälfte davon ist wieder \(6\). b) Die Rechenschritte verdoppeln die Startzahl insgesamt, weil \(25\cdot8=200\) und \(200:100=2\). Durch Halbieren erhält man deshalb die Startzahl zurück.
4199495
Prüfe, ob diese Rechengesetze auch bei Subtraktion und Division gelten. a) Vergleiche \(50-20\) und \(20-50\). Gilt bei der Subtraktion das Kommutativgesetz? b) Vergleiche \((80:8):2\) und \(80:(8:2)\). Gilt bei der Division das Assoziativgesetz? c) Nenne eine Rechenart, bei der das Kommutativgesetz immer gilt.

Denkanstöße

- Rechne jede Aufgabe genau so, wie sie dasteht. - Prüfe bei a), ob beide Subtraktionen bei natürlichen Zahlen möglich sind. - Ein Rechengesetz passt nur, wenn der Wert beim Vertauschen oder Umklammern gleich bleibt.

Lösung

1. \(50-20=30\). Die Rechnung \(20-50\) hat in den natürlichen Zahlen kein Ergebnis. Das Kommutativgesetz gilt deshalb nicht für die Subtraktion. 2. \((80:8):2=5\), aber \(80:(8:2)=20\). Das Assoziativgesetz gilt deshalb nicht für die Division. 3. Das Kommutativgesetz gilt bei Addition und Multiplikation natürlicher Zahlen.

Antwort

a) Nein. \(50-20=30\), aber \(20-50\) hat in den natürlichen Zahlen kein Ergebnis. b) Nein. \((80:8):2=5\), aber \(80:(8:2)=20\). c) Addition oder Multiplikation.
4204015
Zwei Kinder rechnen \(13\cdot16\) im Kopf auf unterschiedliche Weise: Lukas: \(13\cdot10+13\cdot6\) Marie: \(10\cdot16+3\cdot16\) a) Berechne beide Rechenwege. b) Erkläre, warum beide Rechenwege dasselbe Produkt \(13\cdot16\) darstellen. Nenne das verwendete Rechengesetz.

Denkanstöße

- Welche Zahl wird in Lukas' Rechenweg zerlegt, welche in Maries? - Schreibe die zerlegte Zahl jeweils als Summe. - Welches Rechengesetz verbindet das ursprüngliche Produkt mit den beiden Teilprodukten?

Lösung

1. Lukas zerlegt \(16\) in \(10+6\): \(13\cdot10+13\cdot6=130+78=208\). 2. Marie zerlegt \(13\) in \(10+3\): \(10\cdot16+3\cdot16=160+48=208\). 3. In beiden Rechenwegen wird ein Faktor in zwei Teile zerlegt und der andere Faktor mit beiden Teilen multipliziert. Das ist das Distributivgesetz.

Antwort

a) Lukas: \(208\); Marie: \(208\) b) Beide zerlegen einen Faktor in eine Summe und verteilen die Multiplikation auf beide Summanden. Verwendet wird das Distributivgesetz.
4204145
Berechne \(25\cdot12\) auf zwei Arten: - Zerlege \(12\) in \(10+2\). - Zerlege \(12\) in \(4\cdot3\). a) Berechne das Ergebnis mit beiden Zerlegungen. b) Welches Rechengesetz nutzt du bei der Zerlegung als Summe, welches bei der Zerlegung als Produkt?

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du einen Faktor als Summe schreibst? - Wie kannst du drei Faktoren in einem Produkt unterschiedlich zusammenfassen? - Vergleiche, was sich bei den beiden Zerlegungen jeweils ändert.

Lösung

1. Zerlegung als Summe: \(25\cdot(10+2)=25\cdot10+25\cdot2=250+50=300\). Hier wird das Distributivgesetz genutzt. 2. Zerlegung als Produkt: \(25\cdot(4\cdot3)=(25\cdot4)\cdot3=100\cdot3=300\). Hier wird das Assoziativgesetz genutzt.

Antwort

a) Als Summe: \(25\cdot(10+2)=25\cdot10+25\cdot2=300\) Als Produkt: \(25\cdot(4\cdot3)=(25\cdot4)\cdot3=300\) b) Zerlegung als Summe: Distributivgesetz; Zerlegung als Produkt: Assoziativgesetz.
4204155
Untersuche, ob man das Produkt \(125 \cdot 16\) sowohl mit dem Assoziativgesetz (durch Zerlegen der \(16\) in Faktoren) als auch mit dem Distributivgesetz (durch Zerlegen der \(16\) in eine Summe) vorteilhaft berechnen kann. Zeige für beide Gesetze einen möglichen Rechenweg auf und bestimme das Ergebnis.

Denkanstöße

- Welche Zahl ergibt zusammen mit 125 multipliziert genau 1000? - Wie könntest du die 16 aufteilen, um diese besondere Zahl zu erhalten? - Kannst du 16 in Zehner und Einer zerlegen?

Lösung

1. Assoziativgesetz: Zerlegung der \(16\) in \(8 \cdot 2\). Rechnung: \(125 \cdot (8 \cdot 2) = (125 \cdot 8) \cdot 2 = 1000 \cdot 2 = 2000\). 2. Distributivgesetz: Zerlegung der \(16\) in \(10 + 6\). Rechnung: \(125 \cdot (10 + 6) = 125 \cdot 10 + 125 \cdot 6 = 1250 + 750 = 2000\). 3. Ergebnis: In beiden Fällen ist das Produkt \(2000\).

Antwort

Ja, beide Gesetze sind anwendbar. Assoziativgesetz: \(125 \cdot 8 \cdot 2 = 2000\). Distributivgesetz: \(125 \cdot 10 + 125 \cdot 6 = 2000\).
4209835
Prüfe diese Aussage: „Wenn ich \(25+11\) durch \(6\) teile, kann ich zuerst \(25:6\) und \(11:6\) mit Rest rechnen und danach einfach nur die beiden Quotienten addieren.“ a) Berechne \((25+11):6\). b) Berechne \(25:6\) und \(11:6\) jeweils mit Rest. Addiere nur die beiden Quotienten. c) Vergleiche die Ergebnisse und erkläre, warum sie verschieden sind.

Denkanstöße

- Achte bei den beiden einzelnen Divisionen nicht nur auf den Quotienten, sondern auch auf den Rest. - Was ergibt die Summe der beiden Reste? - Kann aus den beiden Resten noch eine vollständige Gruppe zu \(6\) entstehen?

Lösung

1. a) \(25+11=36\), also \(36:6=6\). 2. b) \(25:6=4\,\text{Rest}\,1\) und \(11:6=1\,\text{Rest}\,5\). Die beiden Quotienten ergeben zusammen \(4+1=5\). 3. c) Die Ergebnisse \(6\) und \(5\) sind verschieden. Die Reste \(1\) und \(5\) ergeben zusammen \(6\). Dadurch entsteht beim gemeinsamen Teilen noch eine weitere vollständige Sechsergruppe.

Antwort

a) \((25+11):6=6\) b) Die beiden Quotienten ergeben zusammen \(5\). c) Die Aussage ist falsch. Die Reste \(1\) und \(5\) ergeben zusammen noch eine weitere Sechsergruppe.
4233455
Nutze Rechenvorteile für die Divisionen. a) Berechne \(3100:25\), indem du \(3100\) als \(31\cdot100\) schreibst. b) Berechne \(6000:125\), indem du \(6000\) als Produkt mit dem Faktor \(1000\) schreibst. c) Paul behauptet: „Wenn eine natürliche Zahl ohne Rest durch \(100\) teilbar ist, kann ich sie durch \(50\) teilen, indem ich zuerst durch \(100\) teile und das Ergebnis verdopple.“ Prüfe die Aussage an \(1300:50\) und erkläre, warum sie allgemein stimmt.

Denkanstöße

- Suche in a) und b) nach einem Faktor, dessen Division besonders einfach ist. - Vergleiche in c) die Anzahl der Hunderter mit der Anzahl der Fünfziger. - Wie viele Fünfziger stecken in genau einem Hunderter?

Lösung

1. In a) gilt \(3100:25=(31\cdot100):25=31\cdot(100:25)=31\cdot4=124\). 2. In b) gilt \(6000:125=(6\cdot1000):125=6\cdot(1000:125)=6\cdot8=48\). 3. Für \(1300\) liefert Pauls Methode \(1300:100=13\) und danach \(13\cdot2=26\). Direkt gilt ebenfalls \(1300:50=26\). 4. Allgemein zählt das Teilen durch \(100\), wie viele Hunderter die Zahl enthält. Jeder Hunderter enthält genau zwei Fünfziger. Deshalb erhält man die Anzahl der Fünfziger, indem man die Anzahl der Hunderter verdoppelt.

Antwort

a) \(124\) b) \(48\) c) Pauls Methode ist richtig. Für \(1300\) ergibt sie \(26\). Allgemein enthält jeder Hunderter zwei Fünfziger.
4233465
Vervollständige die Rechnungen, um den Rechenvorteil zu nutzen. Trage die passenden Zahlen in die Kästchen ein. a) \(1600 : 25 = (16 \cdot 100) : 25 = 16 \cdot (100 : \square) = 16 \cdot \square = \square\) b) \(4000 : 125 = (4 \cdot 1000) : 125 = 4 \cdot (\square : 125) = 4 \cdot \square = \square\) c) \(1500 : 75 = (15 \cdot 100) : (3 \cdot 25) = (15 : 3) \cdot (100 : 25) = \square \cdot \square = \square\)

Denkanstöße

- Suche in jeder Klammer nach einer Division, die du leicht im Kopf rechnen kannst. - Achte in c) darauf, welche Faktoren im Dividend und im Divisor zusammenpassen. - Prüfe nach dem Einsetzen, ob die umgeformte Rechnung denselben Wert wie die Ausgangsaufgabe hat.

Lösung

1. a) \(100 : 25 = 4\), also \(16 \cdot 4 = 64\). Die fehlenden Zahlen sind \(25\), \(4\) und \(64\). 2. b) \(1000 : 125 = 8\), also \(4 \cdot 8 = 32\). Die fehlenden Zahlen sind \(1000\), \(8\) und \(32\). 3. c) \(15 : 3 = 5\) und \(100 : 25 = 4\), also \(5 \cdot 4 = 20\). Die fehlenden Zahlen sind \(5\), \(4\) und \(20\).

Antwort

a) \(16 \cdot (100 : 25) = 16 \cdot 4 = 64\) b) \(4 \cdot (1000 : 125) = 4 \cdot 8 = 32\) c) \(5 \cdot 4 = 20\)
5540215
In Abbildung A ist ein ganzes rechteckiges Kästchenfeld zu sehen. Abbildung B zeigt einen Teil davon mit derselben Zeilenzahl. a) Bestimme aus den Abbildungen die Zeilen- und Spaltenzahl des ganzen Feldes A und des Teilfeldes B. b) Welches rechteckige Ergänzungsfeld muss zu B hinzukommen, damit A entsteht? Gib seine Zeilen- und Spaltenzahl an. c) Schreibe die Zerlegung als Gleichung nach dem Distributivgesetz auf.
Abbildung zur Aufgabe 554021

Denkanstöße

- Lies zuerst die Maße beider gezeigten Kästchenfelder direkt aus der Abbildung ab. - Vergleiche dann die Breiten; die gemeinsame Zeilenzahl bleibt beim Ergänzen unverändert. - Beschreibe das ganze Feld einmal über seine Gesamtbreite und einmal als Summe der beiden Teilfelder.

Lösung

1. Abbildung A zeigt \(6\) Zeilen und \(14\) Spalten. Abbildung B zeigt \(6\) Zeilen und \(10\) Spalten. 2. Beide Felder haben gleich viele Zeilen. In der Breite fehlen \(14-10=4\) Spalten. 3. Das Ergänzungsfeld hat daher \(6\) Zeilen und \(4\) Spalten. 4. Die Zerlegung lautet \(6\cdot14=6\cdot(10+4)=6\cdot10+6\cdot4\). Das ist das Distributivgesetz.

Antwort

a) A: \(6\times14\), B: \(6\times10\) b) Ergänzungsfeld: \(6\times4\) c) \(6\cdot14=6\cdot(10+4)=6\cdot10+6\cdot4\)
4186395
Untersuche den Term \(2500 - [750 - (150 - 50)]\). Berechne zuerst seinen Wert. Bestimme dann, wie sich der Wert verändert, wenn jede der vier Zahlen um \(10\) vergrößert wird. Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Rechne den Term zuerst von innen nach außen aus. - Prüfe, was passiert, wenn bei einer Differenz beide Zahlen um \(10\) größer werden. - Vergleiche danach die Änderungen der äußeren Zahl und der eckigen Klammer.

Lösung

1. Von innen nach außen: \(150 - 50 = 100\), dann \(750 - 100 = 650\) und schließlich \(2500 - 650 = 1850\). 2. Werden \(150\) und \(50\) beide um \(10\) größer, bleibt ihre Differenz \(100\). 3. Dadurch wird die eckige Klammer um \(10\) größer: \(760 - 100 = 660\). 4. Gleichzeitig wird auch die äußere Zahl \(2500\) um \(10\) größer. Damit gilt \(2510 - 660 = 1850\). 5. Der Wert des Terms bleibt also unverändert.

Antwort

Ausgangswert: \(1850\) Der Termwert bleibt \(1850\). Begründung: Die innere Differenz bleibt gleich. Dadurch werden der äußere Minuend und die eckige Klammer jeweils um \(10\) größer; ihre Differenz bleibt unverändert.
4195985
Berechne den Term geschickt. Fasse passende Zahlen zusammen, aber achte darauf, welche Zahlen abgezogen werden. \(45-17+55-83+12\)

Denkanstöße

- Welche beiden addierten Zahlen ergeben zusammen eine runde Zahl? - Achte darauf, welche Werte tatsächlich abgezogen werden. - Gibt es danach zwei gleiche Zahlen, die sich gegenseitig aufheben?

Lösung

1. Fasse zuerst \(45\) und \(55\) zusammen: \(45-17+55=45+55-17=100-17=83\). 2. Dann bleibt \(83-83+12\). 3. Es gilt \(83-83=0\), also ist das Ergebnis \(12\).

Antwort

Zum Beispiel \(45-17+55=45+55-17=83\), danach \(83-83+12=12\)
4196245
Berechne \((1100-55):11\) auf zwei Arten: - Berechne zuerst die Klammer und teile danach. - Löse die Klammer auf und teile \(1100\) und \(55\) getrennt durch \(11\). Prüfe anschließend die Aussage: „Beim Dividieren einer Differenz durch eine Zahl ist es immer komplizierter, die Klammer aufzulösen.“ Ist sie wahr oder falsch? Begründe mit deinen beiden Rechenwegen.

Denkanstöße

- Rechne beide Wege vollständig aus und vergleiche sie. - Welche der auftretenden Divisionen kannst du leicht im Kopf lösen? - Für eine Aussage mit „immer“ reicht ein Gegenbeispiel, um sie zu widerlegen.

Lösung

1. Zuerst die Klammer: \((1100-55):11=1045:11=95\). 2. Klammer auflösen: \(1100:11-55:11=100-5=95\). 3. Die Aussage ist falsch. In diesem Beispiel ist das Auflösen der Klammer einfacher, weil \(1100\) und \(55\) leicht durch \(11\) teilbar sind.

Antwort

Das Ergebnis ist \(95\). Die Aussage ist falsch. Hier ist \(1100:11-55:11=100-5\) leichter zu rechnen als \(1045:11\).
4197025
Bei der Multiplikation darfst du Faktoren vertauschen, zum Beispiel \(a\cdot b=b\cdot a\). Prüfe nun Divisionen mit positiven natürlichen Zahlen. Wann kann nach dem Vertauschen von Dividend und Divisor wieder derselbe natürliche Quotient entstehen? Begründe deine Antwort und gib zwei Beispiele an.

Denkanstöße

- Prüfe zuerst den Fall, dass beide Zahlen gleich sind. - Überlege dann, was beim Vertauschen passiert, wenn eine Zahl größer als die andere ist. - Bleibe bei natürlichen Quotienten.

Lösung

1. Sind Dividend und Divisor gleich, ändert das Vertauschen nichts. Zum Beispiel gilt \(5:5=1\). 2. Sind die Zahlen verschieden, ist eine größer als die andere. Teilt man die größere durch die kleinere und erhält eine natürliche Zahl, ist der Quotient mindestens \(2\). Nach dem Vertauschen ist der Dividend kleiner als der Divisor. Dann kann nicht wieder derselbe natürliche Quotient entstehen. 3. Der Quotient bleibt deshalb nur gleich, wenn Dividend und Divisor gleich sind. Beispiele: \(5:5=1\) und \(12:12=1\).

Antwort

Der Quotient bleibt nur gleich, wenn Dividend und Divisor gleich sind. Dann ist der Quotient \(1\), zum Beispiel \(7:7=1\) oder \(100:100=1\).
4197445
Führe die Rechenschritte nacheinander aus: - Denke dir eine natürliche Zahl. - Verdreifache sie. - Addiere \(15\). - Teile die neue Summe durch \(3\). - Subtrahiere \(5\). Rechne das Rätsel mit den Startzahlen \(4\), \(10\) und \(25\) durch. Was fällt dir auf? Erkläre deine Beobachtung.

Denkanstöße

- Vergleiche bei jeder Testrechnung Startzahl und Endergebnis. - Die Division durch \(3\) bezieht sich auf die ganze vorherige Summe. - Überlege, was beim Teilen durch \(3\) aus dem Dreifachen der Startzahl und aus \(15\) wird.

Lösung

1. Für \(4\) gilt \((4\cdot3+15):3-5=27:3-5=9-5=4\). 2. Für \(10\) gilt \((10\cdot3+15):3-5=45:3-5=15-5=10\). 3. Für \(25\) gilt \((25\cdot3+15):3-5=90:3-5=30-5=25\). 4. Das Endergebnis ist jeweils die Startzahl. 5. Beim Teilen der ganzen Summe durch \(3\) wird aus dem Dreifachen der Startzahl wieder die Startzahl. Außerdem wird aus \(15\) die Zahl \(5\). Danach wird diese \(5\) wieder abgezogen. Deshalb bleibt die Startzahl übrig.

Antwort

Man erhält immer wieder die Startzahl. Beim Teilen durch \(3\) wird aus dem Dreifachen wieder die Startzahl und aus \(15\) wird \(5\). Diese \(5\) wird am Ende wieder abgezogen.
4209845
Aylin braucht Stoffbänder, die jeweils \(20\,\text{cm}\) lang sind. Sie hat zwei getrennte Stoffreste mit \(50\,\text{cm}\) und \(75\,\text{cm}\). Die Reste dürfen nicht miteinander verbunden werden. Aylin rechnet \((50+75):20=6\) Rest \(5\) und meint deshalb, sie könne \(6\) vollständige Bänder schneiden. Erkläre den Fehler und bestimme, wie viele vollständige Bänder tatsächlich möglich sind.

Denkanstöße

- Betrachte jeden Stoffrest zunächst getrennt. - Wie viele vollständige \(20\,\text{cm}\)-Stücke passen jeweils hinein? - Dürfen die beiden übrig gebliebenen Reststücke laut Aufgabe verbunden werden?

Lösung

1. Aus dem \(50\,\text{cm}\)-Stück entstehen \(50:20=2\) vollständige Bänder, Rest \(10\,\text{cm}\). 2. Aus dem \(75\,\text{cm}\)-Stück entstehen \(75:20=3\) vollständige Bänder, Rest \(15\,\text{cm}\). 3. Insgesamt sind \(2+3=5\) vollständige Bänder möglich. 4. Aylins Rechnung behandelt beide Stoffreste wie ein einziges langes Stück. Die beiden Reste von \(10\,\text{cm}\) und \(15\,\text{cm}\) dürfen aber nicht verbunden werden.

Antwort

Aylin erhält \(5\) vollständige Bänder. Ihr Fehler ist, dass sie zwei getrennte Stoffreste rechnerisch zu einem Stück zusammenfasst.
4213865
Paul behauptet: „Beim Dividieren darf man die Klammer immer auflösen, egal ob die Klammer vorne oder hinten steht.“ Prüfe seine Behauptung an diesen beiden Rechnungen: a) \((80+40):10=80:10+40:10\) b) \(120:(4+2)=120:4+120:2\) Rechne jeweils beide Seiten aus. Hat Paul mit seiner allgemeinen Behauptung recht? Erkläre kurz, worauf man beim Distributivgesetz und der Division achten muss.

Denkanstöße

- Berechne bei a) und b) jeweils die linke und die rechte Seite getrennt. - Achte darauf, ob die Klammer im Dividenden oder im Divisor steht. - Ein Rechengesetz darf nur angewendet werden, wenn der Wert der Rechnung gleich bleibt.

Lösung

1. a) Links gilt \((80+40):10=120:10=12\). Rechts gilt \(80:10+40:10=8+4=12\). Die Gleichung stimmt. 2. b) Links gilt \(120:(4+2)=120:6=20\). Rechts gilt \(120:4+120:2=30+60=90\). Die Gleichung stimmt nicht. 3. Paul hat nicht recht. Eine Summe im Dividenden kann auf die einzelnen Glieder verteilt werden; eine Summe im Divisor darf nicht auf diese Weise aufgelöst werden.

Antwort

Paul hat nicht recht. a) Beide Seiten ergeben \(12\). b) Links ergibt sich \(20\), rechts \(90\). Das Distributivgesetz lässt sich bei der Division nicht auf eine Summe im Divisor anwenden.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.