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Stellen Sie aus rund 20.000 Matheaufgaben Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen, von der 3. bis zur 13. Klasse. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechenfehler in Termen und Rechnungen finden

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Max hat bei seinen Hausaufgaben die folgenden zwei Rechnungen durchgeführt. In beiden Fällen ist ihm ein Fehler unterlaufen. Suche die Fehler, beschreibe sie kurz in Worten und berechne dann das jeweils richtige Ergebnis. a) \(12 + 3 \cdot 5 = 75\) b) \(100 - 50 + 10 = 40\)

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperationen Vorrang haben. - Gibt es eine Regel für Aufgaben, in denen nur Plus und Minus vorkommen? - Schau dir die Reihenfolge genau an, in der Max gerechnet hat.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Max hat zuerst addiert (\(12 + 3 = 15\)) und dann multipliziert (\(15 \cdot 5 = 75\)). Er hat die Regel „Punkt vor Strich“ missachtet. Zuerst muss die Multiplikation erfolgen: \(3 \cdot 5 = 15\). Danach wird addiert: \(12 + 15 = 27\). Das richtige Ergebnis ist \(27\). 2. Teilaufgabe b): Max hat zuerst die Summe von \(50\) und \(10\) gebildet (\(60\)) und diese von \(100\) abgezogen (\(100 - 60 = 40\)). Bei Strichrechnungen gleicher Rangordnung muss jedoch von links nach rechts gerechnet werden. Zuerst wird subtrahiert: \(100 - 50 = 50\). Danach wird addiert: \(50 + 10 = 60\). Das richtige Ergebnis ist \(60\).

Antwort

a) Fehler: „Punkt vor Strich“ nicht beachtet. Richtig: \(12 + 3 \cdot 5 = 12 + 15 = 27\). b) Fehler: Nicht von links nach rechts gerechnet. Richtig: \(100 - 50 + 10 = 50 + 10 = 60\).
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Drei Schüler nutzen verschiedene Wege für die Aufgabe \(1000 - 250 - 150 - 100\): - **Leo** rechnet: \(1000 - 250 = 750\); \(750 - 150 = 600\); \(600 - 100 = 500\). - **Mia** rechnet: \(250 + 150 + 100 = 500\); \(1000 - 500 = 500\). - **Noah** rechnet: \(1000 - 250 = 750\); \(150 - 100 = 50\); \(750 - 50 = 700\). Beurteile die Rechenwege. Wer hat richtig gerechnet und wer hat einen Fehler gemacht? Beschreibe den Fehler.

Denkanstöße

- Darf man beim Abziehen Zahlen zusammenfassen? Wenn ja, wie? - Überprüfe bei jedem Kind, ob die Rechenregel „von links nach rechts“ beachtet wurde oder ein erlaubter Trick angewendet wurde. - Was passiert mit dem Gesamtwert, wenn man statt zwei Zahlen nur deren Unterschied abzieht?

Lösung

1. Prüfung von Leos Weg: Er rechnet konsequent von links nach rechts. Das Ergebnis \(500\) ist korrekt. 2. Prüfung von Mias Weg: Sie addiert alle abzuziehenden Zahlen (Subtrahenden) und subtrahiert die Gesamtsumme vom Minuenden. Dies ist ein geschickter und mathematisch richtiger Rechenvorteil. Das Ergebnis \(500\) ist korrekt. 3. Prüfung von Noahs Weg: Er rechnet den ersten Teil korrekt (\(750\)), bildet dann aber die Differenz der beiden letzten Zahlen (\(150 - 100 = 50\)) und zieht diese ab. Das ist falsch, da beide Zahlen abgezogen werden müssten. Er hätte \(750 - 150 - 100\) rechnen müssen.

Antwort

Leo und Mia haben richtig gerechnet. Mia hat einen geschickten Rechenvorteil genutzt, indem sie alle abzuziehenden Zahlen zuerst addiert hat. Noah hat falsch gerechnet. Er hat die letzten beiden Zahlen fälschlicherweise voneinander abgezogen, bevor er sie vom Rest subtrahiert hat.
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Lukas und Sarah berechnen den Wert des Terms \(24 : 6 \cdot 2\). Lukas rechnet: \(24 : 6 \cdot 2 = 24 : 12 = 2\). Sarah rechnet: \(24 : 6 \cdot 2 = 4 \cdot 2 = 8\). Wer von beiden hat die Rechenregeln korrekt angewendet? Begründe deine Entscheidung und nenne die entsprechende Regel.

Denkanstöße

- Haben Multiplikation und Division eine unterschiedliche Wichtigkeit? - In welcher Richtung rechnet man gleichrangige Rechenoperationen ohne Klammern?

Lösung

1. Analyse der Rechenschritte: Lukas hat zuerst multipliziert (\(6 \cdot 2 = 12\)) und dann dividiert. Sarah hat zuerst dividiert (\(24 : 6 = 4\)) und dann multipliziert. 2. Anwendung der Regeln: Multiplikation und Division sind gleichrangig (Punktrechnungen). Wenn keine Klammern gesetzt sind, müssen gleichrangige Operationen von links nach rechts abgearbeitet werden. 3. Sarah hat diese Regel befolgt (\(24 : 6 = 4\), dann \(4 \cdot 2 = 8\)). Lukas hat fälschlicherweise die Multiplikation vorgezogen. Sarah hat also recht.

Antwort

Sarah hat recht. Da Division und Multiplikation gleichrangig sind, muss von links nach rechts gerechnet werden. Sarah hat zuerst \(24 : 6\) gerechnet, was korrekt ist.
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Mia soll die folgende Aufgabe lösen: \((15 + 5) \cdot 4 - 2\). Sie rechnet: \((15 + 5) \cdot 4 - 2 = 20 \cdot (4 - 2) = 40\). Beschreibe, welchen Fehler Mia gemacht hat, und berechne den korrekten Wert des Terms.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Aufgabe muss auf jeden Fall zuerst berechnet werden? - Was passiert nach dem Auflösen der Klammer? Welche Regel greift dann? - Versuche Mias Rechenweg nachzuvollziehen, um zu sehen, an welcher Stelle sie falsch abgebogen ist.

Lösung

1. Analyse von Mias Rechenweg: Mia berechnet zuerst die Klammer (\(15 + 5 = 20\)), fasst anschließend aber \(4 - 2\) zusammen und multipliziert schließlich (\(20 \cdot 2 = 40\)). 2. Fehleridentifikation: Mia hat die Subtraktion vor der Multiplikation durchgeführt. Nach der Klammerregel gilt jedoch „Punkt vor Strich“. 3. Korrekte Rechnung: Zuerst wird der Klammerinhalt berechnet: \(15 + 5 = 20\). Der Term lautet dann \(20 \cdot 4 - 2\). Nun muss die Multiplikation vor der Subtraktion erfolgen: \(20 \cdot 4 = 80\). Zuletzt wird subtrahiert: \(80 - 2 = 78\).

Antwort

Mia hat die Subtraktion (\(4 - 2\)) vor der Multiplikation durchgeführt. Richtig ist: \((15 + 5) \cdot 4 - 2 = 20 \cdot 4 - 2 = 80 - 2 = 78\).
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Untersuche die folgende Rechnung: \((12 + 9) \cdot 4 = 48 + 9 = 57\) Welcher Fehler wurde hier gemacht? Korrigiere die Rechnung, indem du zwei verschiedene Rechenwege (mit und ohne Distributivgesetz) aufzeigst.

Denkanstöße

- Was bewirkt eine Klammer in einem Rechenterm? - Wenn du eine Summe in einer Klammer mit einer Zahl multiplizierst, was muss dann mit jedem Summanden passieren? - Versuche einmal, zuerst das Innere der Klammer auszurechnen. - Kennst du ein Gesetz, mit dem man die Klammer „verteilen“ kann?

Lösung

1. Identifikation des Fehlers: Beim Auflösen der Klammer wurde die Multiplikation nur auf die erste Zahl (\(12\)) angewendet. Die zweite Zahl in der Klammer (\(9\)) wurde nicht mit \(4\) multipliziert. 2. Rechenweg 1 (Klammer zuerst): Zuerst wird der Inhalt der Klammer addiert: \(12 + 9 = 21\). Dann wird multipliziert: \(21 \cdot 4 = 84\). 3. Rechenweg 2 (Distributivgesetz): Jeder Summand in der Klammer wird mit dem Faktor außerhalb multipliziert: \(12 \cdot 4 + 9 \cdot 4\). Das ergibt \(48 + 36 = 84\).

Antwort

Der Faktor \(4\) wurde nicht mit beiden Summanden in der Klammer multipliziert. Das richtige Ergebnis ist \(84\).
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Untersuche die folgenden Rechenwege auf Fehler. Beschreibe, was falsch gemacht wurde, und berichtige die Rechnung. a) \(200 : 20 : 5 = 200 : 4 = 50\) b) \(100 : (10 + 10) = 100 : 10 + 100 : 10 = 10 + 10 = 20\)

Denkanstöße

- In welcher Richtung rechnet man, wenn mehrere Divisionszeichen hintereinander stehen? - Darf man eine Division einfach aufteilen, wenn eine Summe als Divisor steht? - Was passiert, wenn du zuerst den Inhalt der Klammer ausrechnest?

Lösung

1. In Teilaufgabe a) wurde von rechts nach links gerechnet (\(20 : 5 = 4\)). Bei einer Kette von Divisionen muss jedoch von links nach rechts gerechnet werden: \(200 : 20 = 10\) und dann \(10 : 5 = 2\). 2. In Teilaufgabe b) wurde die Division fälschlicherweise auf die Summe im Divisor verteilt. Das Distributivgesetz ist in dieser Form nicht anwendbar. Zuerst muss der Klammerausdruck berechnet werden: \(100 : (10 + 10) = 100 : 20 = 5\).

Antwort

a) Fehler: Von rechts nach links gerechnet; richtiges Ergebnis: \(2\). b) Fehler: Die Division wurde unzulässig auf die Summe im Divisor verteilt; richtiges Ergebnis: \(5\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.